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Geiseln, Terror und das einzige Gegenmittel

Viele europäische Regierungen haben Algerien kritisiert – aber keine hat eine echte Alternative zu dessen Vorgehen nach der großen Geiselnahme anzubieten. Im Grunde sind alle froh, nicht selber vor Entscheidungen gestanden zu sein. Das in Algerien entstandene Blutbad zeigt nämlich, wie sehr die ganze zivilisierte Welt vor kaum lösbaren Aufgaben steht. Der Umgang mit Terrorismus und Geiselnahmen wird immer mehr zur zentralen Sicherheits-Herausforderung. Der Jubel über die rasch befreiten Geiseln hält sich mit der Trauer über die von den Entführern getöteten die Waage.

Natürlich kann man sich wie Österreich auf den bequemen Standpunkt stellen: Von „uns“ war nur ein einziger dabei und der hat sich irgendwie herausschlagen können; jetzt sind den Österreichern die Vorgänge an der nordafrikanischen Erdgasanlage wieder völlig egal. Die Medien kämpfen nur um das erste – mutmaßlich teure – Exklusivinterview mit dem Mann. Der Rest war irgendwas irgendwo in der Wüste.

Doch begeht man dabei einen gefährlichen Irrtum, wenn man die Sache schon wieder abhakt: Denn gerade österreichische Techniker, Facharbeiter und sonstige Experten sind in einer wachsenden Vielzahl bei solchen und anderen Projekten in der Dritten Welt beschäftigt. Daher geht auch die Österreicher der Terrorüberfall viel an und insbesondere die Frage des „Was tun?“.

Europa kann Afrika nicht abschalten

Wenig sinnvoll wäre jedenfalls die Stammtisch-Antwort: Na, dann sollen die Leute halt besser daheim bleiben und sich dort redlich nähren. Die Umsetzung solcher Gedanken würde zu einem dreifachen Schaden führen.

Erstens bringen diese Projekte den Entwicklungsländern einen wesentlichen Beitrag zu ihrer wirtschaftlichen Entwicklung. Und nur die Wirtschaft ist für die Stabilisierung und den Fortschritt dieser Länder relevant, während die gesamte, von Gutmenschen ständig verlangte Entwicklungshilfe auch bei einer Verdreifachung nur einen Tropfen auf heiße Steine bedeuten kann.

Zweitens sind Öl- und Erdgasimporte für die europäische Energieversorgung absolut unverzichtbar. Dies gilt umso mehr, als Länder wie Österreich auf die Nutzung neuentdeckter Gasvorräte im eigenen Land komplett verzichten, weil Umweltschützer der Politik Panik eingejagt haben (dabei könnte Österreich solcherart autark werden). Wer freilich im eigenen Land nicht das geringste Risiko eingehen will, muss erst recht in fremde Länder gehen, wo es viel größere Risken und Probleme zu bewältigen gibt.

Drittens wäre es auch ohne die Energieproblematik absolut selbstbeschädigend (und zugleich menschenrechtswidrig), arbeitswilligen jungen Männern und Frauen den Weg in die weite Welt zu verbauen. Denn selbstverständlich trägt es einen Gutteil zum europäischen Wohlstand bei, wenn diese Menschen dort ihr Wissen anwenden und auch gut verdienen können. Man sollte im eigenen Interesse nur alles tun, damit sie die Bindung an die Heimat behalten. Man schaue nur auf die Schweiz: Das Land, das den Beitritt zur EU immer verweigert hat, ist international wirtschaftlich enorm vernetzt. Sie ist nur durch ihre Handelsströme und die vielen Auslandsschweizer zu ihrem Reichtum gekommen. Und nicht durch Käse- und Schokolade-Erzeugung.

Warum Mali und Algerien auch uns angehen

Das heißt: Die Vorgänge in Mali oder Algerien gehen die Europäer genauso an wie jene in Libyen oder Somalia. Man denke nur, welch gewaltigen menschlichen und wirtschaftlichen Schaden Europa durch die Piraterie vor den Küsten Somalias erlitten hat. Diese ist erst durch massiven Einsatz westlicher – auch chinesischer – Marine-Kräfte weitgehend beendet worden. Obwohl Pazifisten, Juristen, Grüne und Fundamentalchristen vehement dagegen agitiert hatten.

Durch die notwendige wirtschaftliche (und durch die nicht notwendige, aber interessante touristische) Präsenz ist man aber auch allen lokalen Risken ausgesetzt: Diese bestehen neuerdings insbesondere auch im Risiko von Geiselnahmen und finanziellen (wie in Somalia) oder politischen (wie jetzt in Algerien) Erpressungen. Die europäischen Gesellschaften sind aber in ihrer sicheren und wohlgeordneten Umwelt nicht mehr vorbereitet auf solche Herausforderungen. Wie sollen sie richtigerweise reagieren?

Aus etlichen Stellungnahmen von Regierungen geht indirekt die Haltung hervor, die in den letzten Jahrzehnten insgeheim schon oft praktiziert worden ist: Verhandeln, nachgeben, keinesfalls das Risiko von Menschenleben riskieren und insgeheim über dunkle Kanäle Lösegeld zahlen. Aber natürlich ohne dass es die Öffentlichkeit erfährt.

Lösegeld über geheime Kanäle

Natürlich können sich Politiker ein wenig in der Publicity sonnen, wenn jahrelang gefangen gehaltene Risikotouristen plötzlich wieder lebendig aus der Sahara zurückkommen. Und wenn niemand genau fragt, wie das plötzlich möglich war. Oder wenn höchstens vage auf die Vermittlung befreundeter arabischer Politiker verwiesen wird. Es wird jedoch nie dazugesagt, dass auch diese charmanten Vermittler die Regeln ihrer Region genau kennen: Jede Ware hat ihren Preis – und auch Geiseln sind eine Ware.

Das war und ist aber mit Sicherheit der falsche Weg. Denn durch jedes Nachgeben hat man die Entführer, aber auch Nachahmetäter zu immer neuen Geiselnahmen und zu immer neuen Piratenüberfällen ermutigt. Mit dem gezahlten Geld konnten die Banden auch ihre Ausrüstung, Logistik und Schlagkraft ständig weiter verbessern. Ob sie nun zur See, im Großstadtdschungel oder in der Wüste operieren.

Im Dienste der internationalen Rechtsordnung und Sicherheit wäre also ein konsequentes Vorgehen gegen jeden, der Lösegeld zahlt, (auch Versicherungen tun das oft) notwendig. Es wäre jedenfalls wichtiger als der seit ein paar Jahren eskalierende Aktionismus gegen Schmiergeldzahler. Aber die Rechtsverfolgungsbehörden schauen bei Lösegeld gerne weg und bei Schmiergeld umso schärfer hin. Dabei war in früheren Jahren – im Ausland! – bezahltes Schmiergeld nicht nur toleriert, sondern sogar steuerlich absetzbar gewesen.

Man muss jedenfalls bei eingehender Analyse der vielen Entführungen der letzten Jahre und Jahrzehnte zu dem für sensible europäische Ohren unangenehmen Schluss kommen: Die Aktion der algerischen Armee und Polizei gegen den großangelegten Terrorüberfall auf die Besatzung eines Erdgasfelds war notwendig und richtig. Trotz der schmerzhaften Anzahl von Todesopfern. Aber jedes andere Vorgehen hätte Prozesse ausgelöst, an deren Ende noch viel mehr Todesopfer und Leid gestanden wären.

Die Medien als Bühne der Entführer

Die Algerier haben auch insofern richtig gehandelt, als sie ohne lange internationale Koordinationsgespräche und sehr rasch zugeschlagen haben. Dadurch haben sie verhindert, dass die Geiselnehmer psychologischen Druck aufbauen konnten. Man stelle sich nur vor, wenn jetzt monate- oder auch jahrelang emotional belastende Videos und Fotos in Medien auftauchen würden, in denen die Entführten um Lösegeldzahlung und Verzicht auf jede Intervention flehen. Gleichzeitig hätten die Geiseln in ihren Botschaften die Tortur eines jahrelangen Daseins in ständig fliehenden Wüstenkarawanen vermittelt.

Nach Erhalt solcher Botschaften hätten die emotionsgierigen Medien unweigerlich ihre Regierungen massiv unter Druck gesetzt. Darauf hätten wiederum diese keinen anderen Ausweg gesehen, als ihrerseits Algerien politisch, diplomatisch und wirtschaftlich massiv unter Druck zu setzen. Bis Algerien schließlich nachgegeben hätte. Was zu der skizzierten Spirale an immer schlimmeren Geiselnahmen geführt, aber den Regierungen ein paar Wochen Erleichterung gebracht hätte. Was ja oft als entscheidend gilt, agieren doch Europas Regierungen ohnedies fast nie mehr in längerfristigen Perspektiven.

Gewiss wird noch lange über die Details der Befreiung diskutiert werden. Haben die algerischen Soldaten nicht taktische Fehler begangen? Hätten sie nicht dieses oder jenes anders machen können? Nachher sind bekanntlich immer alle klüger. Es ist dennoch jedenfalls gut, aus jeder solchen Aktion Lehren für das nächste Mal zu ziehen. Dabei können nun westliche Sicherheits- und Militärexperten zusammen mit Algerien durchaus konstruktiv die Vorgänge analysieren. Auf die Befreiungsaktion ganz zu verzichten oder sie unendlich zu verschieben, wäre aber sicher nicht die richtige Alternative gewesen.

Der Sturz harmloser Diktatoren

Wenn der Westen und seine Medien ehrlich wären, müssten sie auch viel ehrlicher ihre eigenen Fehler analysieren. Es erweist sich immer mehr als ein solcher Fehler, beim Sturz der Herrscher über Tunesien, Libyen und Algerien mit- und nachgeholfen zu haben. Denn es gibt massive Hinweise, dass die algerischen Geiselnehmer von den in Libyen plötzlich herrenlos gewordenen Waffen profitiert haben, dass also Gadhafis Sturz geradezu kausal für die große Aktion gewesen ist.

Zugleich muss man sich eingestehen, dass in keinem der Länder des arabischen Frühlings Demokratie und Rechtsstaat ausgebrochen sind. Die Wirtschaft ist sogar vielfach kollabiert. Es wird weiter gefoltert. Es gibt weiter Korruption. Die Christen werden sogar viel mehr verfolgt als früher. Die Lage der Frauen hat sich ebenfalls verschlechtert. Und die neuen Machthaber haben zum Teil eine große Nähe zu islamistischen Terror-Gruppierungen.

Um es noch direkter zu sagen: Die jetzige ägyptische Regierung wird mit Sicherheit bei Ausbruch eines neuen Nahostkrieges nicht so friedlich bleiben wie der gestürzte Mubarak, sondern mit den von Amerika gelieferten Waffen gegen Israel kämpfen. Die politische Intervention zu Mubaraks Sturz wird in einer objektiven Geschichtsschreibung zweifellos als einer der ganz großen Fehler des Barack Obama eingehen. Und die militärische Intervention in Libyen bleibt auf dem Schuldkonto der Herrn Cameron und Sarkozy. Von der Verantwortung der Medien gar nicht zu reden, die ihre jeweiligen Regierungen überhaupt erst zum Fallenlassen einstiger Verbündeter getrieben haben.

Es geht um Bedrohungen der Außenwelt

Wie berechtigt ist in diesem Licht die Intervention des nunmehrigen französischen Präsidenten Hollande in Mali? Diese ist wohl positiver zu beurteilen als einst bei Sarkozy, obwohl auch sie mit starkem Blick auf das innenpolitische Image des amtierenden Präsidenten erfolgt ist.  Positiv ist jedenfalls, dass Hollandes Intervention nicht primär populistisch unter dem Druck der Medien erfolgt ist. Das macht aber noch gar nicht den großen Unterschied zu den Interventionen in Libyen oder Ägypten aus.

Bei der Beurteilung einer Intervention kann es in Wahrheit nämlich nur um ein einziges Kriterium gehen: Stellt die Regierung, gegen die interveniert wird, auch eine Bedrohung nach außen dar? Das ist bei den im Nord-Mali derzeit herrschenden Total-Fundamentalisten zumindest nach den vorliegenden Informationen stark anzunehmen. Die engen Verbindungen zu Al-Kaida deuten darauf hin, dass in Mali nun ein neues Aktionsgebiet für diese Terrorgruppe nach derem mühevollen Zurückdrängen in Afghanistan und Somalia entstehen würde. Und das sollte um fast jeden Preis vermieden werden, hat Al-Kaida doch schon viele Tausend Todesopfer gefordert – im Westen wie in der islamischen Welt.

So sehr der Steinzeit-Islam mit abgehackten Händen und entrechteten Frauen auch abzulehnen ist: Gegen diese Exzesse müssen die betroffenen Menschen eines Landes selbst zum Kampf antreten – auch wenn dies, wie etwa Iran und Saudi-Arabien zeigen, extrem mühsam ist. Aber von außen aufgestülpte Modernisierung und Liberalität funktionieren in aller Regel nicht. Das müssen die Völker selber durchsetzen und lernen.

Das Irrlicht „Humanitäre Intervention“

Daher ist auch der von Politikern und Diplomaten gepriesene Slogan von den „Humanitären Interventionen“ ein Irrlicht. Auch schon aus Gründen der Größenordnung: Weder Europa noch die USA sind imstande und willens, all die Regime zu stürzen, die Menschenrechte in grober Weise verletzen. Denn dazu müsste eigentlich weit man mehr als der halben Welt den Krieg erklären: von China bis zum Großteil der islamischen Länder. Diese Vorstellung ist völlig absurd. Interventionen können nur dann legitim sein, wenn die üblen Regime dieser Welt nicht nur ihre eigenen Bürger, sondern auch andere Länder bedrohen. Demokratisierung von außen klingt zwar edel, aber diese Vision des George W. Bush war ein vollkommener Fehler.

Daher sollte man auch das Gerede von der „Humanitären Intervention“ rasch wieder beerdigen. Die Legitimität eines solchen militärischen Angriffs führt nur dazu, dass Regierungen medial regelmäßig dann unter Druck kommen einzugreifen, wenn Zeitungen und Fernsehen intensiver über einen Konflikt berichten. Sonst aber nicht. Damit werden die Medien zu den künftigen Machern der Welt- und Kriegspolitik ernannt. Und sie können einen Krieg herbeischreiben, wenn es sonst zuwenig zu berichten gibt. Die Medien nehmen sich dann irgendeines der üblen Regime dieser Welt vor und setzen es auf die Abschussliste. Das geschieht zufälligerweise vor allem dann, wenn eine PR-Agentur von irgendjemandem mit einigen Millionen beauftragt worden ist, ein Land zu kritisieren . . .

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2013 00:30

    Algerien hat völlig richtig reagiert und die einzig richtige Argumentation dazu getätigt:

    Mit Terroristen verhandelt man nicht.

    So traurig jedes Einzelschicksal in diesem Fall auch sein mag, bei derartigen Gewalttaten kann nicht anders vorgegangen werden, als die Verursacher auszuschalten.

    Europa sollte sehr rasch sein Grenzen dicht machen und die Muslime nicht hereinlassen, das wäre eine gute Terrorprävention. Sie sollen woanders "spielen".

  2. Ausgezeichneter KommentatorMaria Kiel
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2013 01:36

    "Die politische Intervention zu Mubaraks Sturz wird in einer objektiven Geschichtsschreibung zweifellos als einer der ganz großen Fehler des Barack Obama eingehen"...
    .....wie hat man heute bei der zweiten Angelobung des Präsdienten wieder einmal hören können? Barack HUSSEIN Obama. Ich glaube nicht an Zufall, dass gerade unter Obama alle west-freundlichen und Islamismus-feindlichen Staatsoberhäupter gestürzt wurden.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2013 11:00

    @ Dr. Unterberger

    " Geiseln, Terror und das einzige Gegenmittel "

    Dr. Unterberger, die ÖBB und unsere Sicherheitsbehörden haben ein Gegenmittel
    vergessen:
    OBSERVIERUNG

    Wir, und vor allem die verantwortlichen Behörden und Dienststellen tun, als ob wir in der Zeit von Goethes Dr. Faust leben würden.

    Nichts Besseres weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen,
    Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
    wenn hinten, weit, in der Türkei
    die Völker aufeinander schlagen.
    Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
    . . .

    Wir haben längst eine neue Realität. Jene Völker, welche unterschiedlichen islamischen Religionsauffassungen, aber oft sogar dem selben Volk angehören, und fast täglich 50 und mehr von ihresgleichen töten, leben in unserer Mitte.

    Ihren gemeinsamen, verachteten, manchmal sogar verhassten Feind, sehen sie in den Juden und den Ihnen verbündeten Christen.

    In, für aufgeklärte Europäer nicht nachvollziehbarer Weise, sind sie bereit, religiöse Kränkungen durch Massentötungen gottloser Feinde zu rächen.

    Eine permanente Einladung zu Terroranschlägen islamitischer Terroristen
    sind die europäischen Hochgeschwindigkeitszüge ! WO BLEIBT DIE OBSERVATION ?


    An den auf der Strecke Wien - Bregenz verkehrenden ÖBB-RAILJETS möchte ich noch einmal das Zerstörungspotential für islamitische Terroristen aufzeigen.

    Diese ÖBB-RAILJETS bieten als Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Flugverkehr
    ausreichend großzügig bemessenen Gepäckraum, welcher auch sehr sperrigen
    Gepäckstücken Platz bietet.

    Wir alle kennen die peniblen Kontrollen, welchen Fluggästen vor Antritt ihrer Reise unterliegen. Selbst eine Nagelfeile sieht man da schon als potentielle Terrorwaffe.

    Leichtfertig arglos scheint man hingegen bei Bahnreisenden zu sein ! !

    Ein einziger, durchschnittlich kräftiger Mann kann unauffällig 2 Rollkoffer mit jeweils 50 kg Sprengstoff in den großzügigen Gepäckregalen platzieren.


    ° Keinerlei Beschränkung von Gewicht und Anzahl der Gepäckstücke pro Fahrgast.

    ° Kein Mensch fragt, welches Gepäckstück zu welchem Fahrgast gehört.

    ° Keinerlei, wenigstens stichprobenweise, Kontrolle des Inhalts der Koffer.

    Während der ca. 45 Minuten, in welchen so ein RAILJET vor der Abfahrt auf dem Bahnsteig Wien-West steht, kann der ganze Zug unter Führung eines einzigen Fachmanns von einer Terroristengruppe ohne Ausbildung zu Sprengung geladen werden.

    Es bedarf keiner Selbstmordattentäter wie bei den Zwillingtürmen in N.Y. !
    Die Terroristen können den Zug vor der Abfahrt völlig unauffällig verlassen, oder in Linz oder St. Pölten aussteigen.

    Die Zündung der Sprengsätze kann dann per Funk, an der für optimale Terrorwirkung günstigsten Stelle erfolgen.

    Vor Weihnachten sind in einem RAILJET 500, manche Züge sogar mit 650-700
    Fahrgästen besetzt. RAILJET-Terror ist doch viel "rentabler" als FLUG-JET-Terror !

    Diese Horrorvision kann leider noch gesteigert werden, wenn nicht endlich observiert wird.

    Auf der Westbahnstrecke sind zwischen 11:30 h und 12:30 h je Richtung 4 ÖBB-RAILJET und 1 DBB-ICE unterwegs, also zusammen 10 Züge, in welchen vor Weihnachten zumindest 5000 Fahrgäste sitzen.
    Zu einem hohen Anteil sind diese Fahrgäste in die Fererien reisende Studenten,
    also künftige Bildungselite.


    Es ist unter jetzigen Bedingungen logistisch sehr einfach, innerhalb von 15 Minuten, diese zusammen mit sicher 5000 Personen besetzten Züge durch Sprengung zum entgleisen zu bringen!
    Das wäre gemessen an der "Terrorleistung" an den Zwillingstürmen in N.Y.
    ein logistisches Kinderspiel.
    Spektakuläre Machtdemonstration, materieller Schaden, vor allem aber das menschliche Leid wäre mit jenem von 9. 11. N.Y. wären sicher vergleichbar.


    Die technisch - logistische Realisierbarkeit dieser entsetzlichen Vision wurde mir von einem militärischen Sprengexperten in hohem Offiziersrang bestätigt.

    Die Entscheidung der Österreicher für die Wehrpflicht hat vermutlich aufschiebende Wirkung. Langfristig wird sich aber Österreich der Entsendung von Berufseinheiten (welche wir ja längst haben) unseres Heeres, zu Kampfeinsätzen in moslemischen Ländern nicht entziehen können.

    Spätestens dann rückt dieses Bedrohungsszenario in realistische Nähe.
    Einen "Worst Case" dieser Bedrohung habe ich in meinem Kommentar am 19.Jan.
    19:02 zur SN Kontroverse 18.Jan. 2013 beschrieben.

    OBSERVIERUNG DER ÖBB-RAILJETS WÄRE SCHON JETZT ERFORDERLICH ! !
    Muß erst eine vermeidbare Terror-Katastrophe stattfinden ?

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2013 07:10

    Nun, ich bin in erster Linie an innen- und europapolitischen Ereignissen und Entwicklungen interessiert; hinsichtlich der für uns alle natürlich auch existentiell wichtigen Weltpolitik begnüge ich mich mit Zeitungswissen und den hervorragenden Expertisen unseres Dr. Unterberger.

    Viele Aktivitäten mancher meist selbsternannter "Schutzmächte" erinnern mich jedoch fatal an die Zeiten des Kolonialismus; Bewahrung der politschen und finanziellen Einfluss-Sphären, egoistische Nutzung von Rohstoff- und anderen Ressourcen, all dies sind Triebkräfte für das Eingreifen in meist revolutionär ausartende innenpolitische Querelen dieser Staaten.
    Die Schutzbehauptung, man verteidige und ermögliche damit auch die demokratische
    Entwicklung dieser Länder, ist in den meisten Fällen eine recht fragwürdige Begründung für militärische Eingriffe!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2013 02:03

    Man kann die Befreiungsaktion in Algerien nicht gerade als erfolgreich bezeichnen. Nachdem die Terroristen ihre aussichtslose Lage erkannten, da die Regierung keinesfalls gewillt war ihren Forderungen nachzugeben und sie begonnen hatten, Geiseln nacheinander zu ermorden, blieb keine andere Wahl, als diese Aktion unter Inkaufnahme unschuldiger Opfer gewaltsam zu beenden.
    Zweifellos die richtige Vorgangsweise gegen diese religiösen Fundamentalisten. Wie weit das allerdings Nachahmungstäter abschreckt ist zu bezweifeln. Radikale Islamisten sind der Überzeugung, daß es ihnen im Jenseits als selbsternannte Märtyrer viel besser gehen wird und nehmen daher ihren Tod jederzeit in Kauf. Damit ist es - mit europäischen Maßstäben gemessen - fast aussichtslos solche Selbstmordkommandos zu bekämpfen. Im Gegenteil, die Befürchtungen wachsen, eine Vorbildwirkung könnte nun auch auf andere Länder des sogenannten "arabischen Frühlings" übergreifen. Und je mehr sich der Westen engagiert, umso öfter droht man ihm mit einer nie dagewesenen Terrorwelle.

    Nach den ersten Ermittlungen wird vermutet, es habe unter den algerischen Arbeitnehmern sogenannte "Maulwürfe" gegeben, die den Terroristen diesen gezielten Anschlag erst ermöglichten.
    Das einzige Mittel ähnlich dramatische Zwischenfälle zu verhindern: trotz aller wirtschaftlichen Nachteile sollten sich sowohl westliche Firmen mit ihrem Knowhow, als auch abenteuerlustige Touristen vorerst aus fundamental-islamistischen Ländern zurückziehen, bis die sich selbst überlassenen Regierungen in den eigenen Reihen aufgeräumt haben.
    Das würde in der Folge Selbstmordkommandos die Rechtfertigung für ihre internationalen Terrorangriffe entziehen. Aber solange unsere eigenen Interessen (Rohstoffgewinnung, billige Arbeitskräfte, Expansionsmöglichkeiten, kaum Umweltauflagen usw.) in diesen Ländern viel zu vital sind, müssen wir mit solchen "Kollateralschäden" wie jetzt in Algerien weiterhin leben.

    P.S.: Wir sollten uns außerdem angesichts dieses Geiseldramas rasch von jeglicher bereits angedachter Energieversorgung wie z. B. Solarstrom aus nordafrikanischen Ländern verabschieden.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPeter Brauneis
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2013 12:52

    Wie Peter Scholl-Latour berichtet, wurde Oberst Gadaffi von Kollaborateuren der antilibyschen NATO-Aggression grauenhaft zu Tode gefoltert. Unsere Reichseinheitsmedien schreiben darüber natürlich nix. Sie agitieren weiter gutmenschlich, nunmehr gegen Syrien, nachdem auch Tunesien und Ägypten abgehakt sind. So verleiht die "Krone" dem syrischen Diktator Assad regelmäßig das epitheton ornans "Schlächter". Die mit Förderung westlicher Geheimdienste importierten islamistischen Anti-Assad-Bluthunde sind freilich keine Schlächter, sondern Gutmenschen. Wenn nunmehr im sogenannten arabischen Frühling Menschen von Scharia-Fanatikern gequält, Frauen islamistische Kopftücheln aufgezwungen und hunderttausende Christen vertrieben werden, ist solches für EU, NATO und die linke Medienmafia willkommen oder zumindest wurscht. Doch bei alldem ist ein Moment völlig unergründlich: Mit Ägypten und Syrien hatte Israel jahrzehntelang kaum Probleme. Also gefährdet die EU- und NATO-Aggression Israel beispiellos. Warum nur?

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2013 09:21

    Harmlose Diktatoren kann ich nicht unterschreiben,

    alleine daran zu denken, dass Milliardenforderungen aus Libyen kamen, damit uns Flüchtlinge vom Hals gehalten werden sollen, und das Bezahlen von Europa lässt mich ob der Naivität an unseren Eliten verzweifeln. Das war reine Piraterie und Erpressung von Seiten Gaddafis, des Königs von Afrika. Gelernt hat unsere Nomenklatura daraus nichts, war doch der Van Rompuj gerade bei Mursi in Ägypten mit einem 5-Milliarden-Euro-Geschenk zum Aufbau der Demokratie.
    Außerdem bekannte sich Obama in seiner Antrittsrette zur Durchsetzung der Demokratie weltweit.
    Alles zusammen sind das keine gute Aussichten für die Zukunft und wird den Islamisten in die Hände spielen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorEso-Policier Partner Homepage
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2013 00:20

    Ein militärisches Engagement in Afrika ist unsinnig. Denn der verächtliche Islamismus bricht von selber zusammen. Siehe dazu
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article6068653/Irans-demographische-Abruestung.html
    Die Europäer sollten sich besser darum bemühen, auf dem eigenen Kontinent den verächtlichen Multikulturalismus kaputtzubrechen. Glücklicherweise wird die Pro-Partei bei der Bundestagswahl im September viele Stimmen bekommen. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com


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  12. Sandy (kein Partner)
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    Sehr geehrter Herr Unterberger,

    würden Sie Ihren Standpunkt auch so vehement vertreten, wenn Angehörige von Ihnen unter den getöten Geiseln wären?

    In solchen Situationen sollte es immer oberste Priorität sein, so viele Gefangene wie möglich unversehrt zu befreien. Es handelte sich hier nicht um Leichtsinnsurlauber, sondern um Arbeiter. Sie fordern, dass nach wie vor Europäer aufgrund der Wirtschaftlichkeit in Krisengebieten arbeiten sollen. Aber gleichzeitig soll es bei Geiselnahmen durch Terroristen nicht oberste Priorität sein, deren Überleben zu sichern?

    Zudem hat inzwischen selbst die algerische Regierung eingeräumt, dass ihre Armee bei dem Angriff auf die Terroristen massive Fehler begangen habe.

  13. Uups (kein Partner)
    27. Januar 2013 10:02

    Unter Mohammed sind Geiselnahme und Lösegelderpressung häufig gewesen. Sogar er selbst soll vor einer Schlacht einen Tip gegeben haben wer gefangenzunehmen ist um Lösegeld zu erpressen ....

    Dazu gibts eine Hadith die für sehr glaubwürdig gehalten wird, da zu dem Thema diesbezüglich auch anderes vorliegt unter den Hadithen.

    Die Gefangennahme von Gilad Shalit und die damit verbundene Freipressung von Inhaftierten ist meines Kenntnisstandes sicher ein nicht-islamisch fundierbarer Sonderfall, doch Vorfälle wie in Algerien werden unter echten Muslimen als ganz normaler Islam gesehen.

    "Die im Westen" werden wie`s aussieht offensichtlich noch einge ganze Reihe übler und übelster Erfahrungen brauchen bis ihnen bewußt ist, das "Problem" ist politisch nicht lösbar und auch nicht per Krieg an und für sich ....... das "Problem" muß an der Wurzel gepackt werden.

    Ich weiß wie.ndkhej

  14. kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
    23. Januar 2013 11:33

    Zurückblickend möchte ich feststellen, dass ich in den Kommentaren der Presse (unter verschiedenen Namen um die Zensur möglichst zu umgehen) immer wieder darauf hingewiesen habe, dass die "Beglückten" Völker - Irak, Ägypten, Tunesien, Lybien etc- noch weinend die Zeit ihrer "Diktatoren" zurückflehen werden.
    Es war das eine damals nicht gewünschte Ansicht. War doch der herrliche Arabische Frühling soetwas wie das Wiedererwachen der doh so geliebten "Demokratie" die plötzlich Milch und Honig under die "geknechteten " Völker bringt!

    Doch das Erwachen kommt !

    Deshalb freut es mich besonders , dass Herr Dr Unterberger diese meine seinerzeitigen Gedanken - spät aber doch - zum Gegenstand seiner Überlegungen gemacht hat.

    Kleine Anmerkung:
    1. "Der Jubel über die rasch befreiten Geiseln hält sich mit der Trauer über die von den Entführern getöteten die Waage."
    Insbesonders, wenn man bedenkt, dass zumindest 30 Geiseln nicht von den Entfhrern, sondern von Raketen ,auf einen Überstellungskonvoi durch die Franzosen(?) getötet wurden. - Diese Unschärfe sollte nicht verbreitet werden!
    2. Ist nicht die Zahlung von "Lösegeld" in dunkle Kanäle nicht ein Korruptions- Tatbestand? (Untreue wenn es nicht in einer Buchhaltung angeführt wurde - Bestechung, wenn durch Zahlung für die Zuwendung eines Vorteiles geleistet wird. )(Wo sind die Korruptionsstaatsanwälte, die sich sonst um jeden Schmarren annehmen?)
    3.In der zu stürzenden Regierung von "Unrechtsstaaten" fehlt mir Deutschland, das in Verstoss gegen Grundrechte ein Gesetzeingeführt hat, das das Verbrechen der Genitalverstümmelung als für bestimmte Tätergruppen für zulässig erklärt hat und Österreich, das diese unzähligen Verbrechen gegen die Kinderrechte nichtnur toleriert, sondern den kriminellen Vereinigungen (IKG) eine Anerkennung als Religion zuspricht!

  15. Gismor (kein Partner)
    23. Januar 2013 11:33

    Ohne Kommentar!
    Ihr Alten, beeilt euch und sterbt endlich
    Dienstag, 22. Januar 2013 , von Freeman um 14:00

    Es gibt ein Sprichwort das lautet, die Menschlichkeit einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit den Jungen und den Alten umgeht. Die westlichen Industriegesellschaften müssen demnach unmenschlich sein, denn wie wir in der EU erleben ist die Arbeitslosigkeit unter den Jugendlichen auf einem Rekordhoch, in den Südländern sogar bei über 50 Prozent. Trotz guter Ausbildung haben sie keinerlei Perspektive. Ein Skandal und ein Zeichen wie dieses Konstrukt der Elite total versagt hat.

    Wie die Elite die Alten ansieht hat gerade der neue japanische Finanzminister geäussert. Taro Aso sagte am Montag, die Alten sollen sich "beeilen und sterben", um den Staat von der Last der medizinische Versorgung zu befreien. Aso ist der richtige Name für ihn, denn was er damit ausdrückt ist wirklich asozial und ein Affront für ein Viertel der 128 Millionen Japaner die über 60 sind.

    Selber bereits 72 Jahre alt hat Taro Aso noch eine Beleidigung draufgesetzt, in dem er die Senioren die sich nicht selber ernähren können als "tube people" bezeichnete, also Schlauchmenschen. Das Gesundheitsministerium, fügte er hinzu, müsse "viele Millionen Yen pro Monat ausgeben," um einen einzelnen Patienten am Lebensabend zu erhalten.

    Die neue Regierung plant die Sozialkosten im nächsten Budget zu reduzieren, welches im April wirksam wird. Aso brachte klar zum Ausdruck, die alten Menschen sind eine unnötige Last für die Finanzen des Staates.

    "Es sollte verboten sein wenn man zum Leben gezwungen wird und eigentlich sterben will. Ich würde aufwachen und mich schlecht fühlen wenn ich wüsste, meine Behandlung wird vom Staat bezahlt," sagte er während einer Sitzung des nationalen Rates der Sozialversicherungsreform. "Das Problem wird nicht gelöst, ausser sie beeilen sich und sterben", sagte Aso.

    Laut Studien wird der Anteil der Bevölkerung über 60 in den nächsten 50 Jahren auf 40 Prozent anwachsen. Die steigenden Sozialkosten, speziell für die Alten, war der Hauptgrund warum vergangenes Jahr entschieden wurde die Konsumsteuer auf 10 Prozent zu verdoppeln.

    Es ist nicht das erste Mal, dass Aso als einer der reichsten Politiker Japans die Aufgabe des Staates für seine Senioren zu sorgen angezweifelt hat. Bereits 2008 als Premierminister beschrieb er "tatterige" Rentner als ein Last für die Steuerzahler, die besser auf ihre Gesundheit achten sollten.

    "Ich sehe Leute die 67 oder 68 sind an Klassentreffen teilnehmen, die herumtattern und ständig zum Arzt laufen," sagte er bei einem Treffen von Ökonomen. "Warum soll ich für Leute zahlen die nur noch essen und trinken und sonst nichts tun?"

    Andere beleidigende Sprüche hat er von sich gegeben, wie zum Beispiel, den Ärzten des Landes würde es an Verstand mangeln, die jungen Männer von heute seien für eine Ehe ungeeignet und er machte Witze über Alzheimerpatienten. Offensichtlich sieht er Japan als eine Firma an die Gewinn erwirtschaften muss und alles was kostet muss weg. Von gesellschaftlicher Verantwortung keine Spur.

    Diese Einstellung der Privatisierung des Staates, der Austeritäts- massnahmen und Entsozialisierung wird auch bei uns mit aller Kraft umgesetzt. Mit der Schuldenkrise als Ausrede bauen die Politiker systematische alle sozialen Errungenschaften ab. Griechenland und die anderen Krisenländer dienen als Testfall wo es zuerst umgesetzt wird. Ziel ist es uns alles zu nehmen und in die totale Armut zu bringen.

    Die Aufforderung des japanischen Finanzministers an die Alten, sie sollen endlich verschwinden, weil lästig, sie nur kosten und unnütz sind, gilt im Endeffekt für uns alle. Seit dem Fall der Mauer ist die sogenannte soziale Marktwirtschaft erledigt, mussten sie das Schaufenster zum östlichen Gegensystem nicht mehr ausschmücken, haben sie die Maske fallen gelassen und die Fratze der brutalen und kalten Konzerndiktatur ist zum Vorschein gekommen.

    http://alles-schallundrauch.blogspot.co.at/2013/01/ihr-alten-beeilt-euch-und-sterbt-endlich.html#ixzz2In36Iin4

    • cmh (kein Partner)
      23. Januar 2013 12:28

      Die Japaner sehen die eine oder andere Sachen dann doch etwas anders als die bei allen Übertünchungen christlich in der Wolle gefärbten Europäer. Für Japaner muss das noch gar nicht asozial sein.

      Allerdings sehen auch wir den ganz Alten gerne Dinge nach. Also darf ein Japaner mit 72 Jahren wohl schon über seine Altersgenossen lästern.

      Zudem sollte man nicht vergessen, dass ein hohes Alter zu erleben, eigentlich auch die Verpflichtung enthält, dieses sinnvoll zu erleben und nicht bereits ab 65 "herumzutattern". Wenn man aber nicht seinem Leben selbst Sinn zu geben gelernt hat, sondern immer nur auf die sozilaistischgutmenschliche Organisation gewartet hat, dann ist das Alter schon ein Problem. (Dazu kommt noch, dass für alte Verwandte zu sorgen auch hierzulande immer einen Hauch von Idiotie hat.)

      So möchte ich die Vorschläge Asos nicht als asozial bezeichnen, sondern sogar in hohem Maße als sozilsozialistisch. Denn wer von uns glaubt wirklich, dass in einer Gesellschaft, die die Tötung von Ungeborenen als machbar hinstellt, sich nicht früher oder später am schönen Tod der Betagten versucht.

    • hit-and-run (kein Partner)
      23. Januar 2013 12:55

      Diese Zusammenhalt und Vertrauen zwischen den Generationen und damit auch Kindesliebe, Elternliebe und Familienorientierung zerstörende Gesinnung ist die Konsequenz eines aufgeblähten staatlichen Zwangspensionsversicherungssystems.

      Sie ist außerdem die Folge eines antikapitalistischen Verständnisses, dass nicht bedenkt, dass alle Leistungen einer Gesellschaft auf Vorleistungen aufbauen.

    • Gismor (kein Partner)
      23. Januar 2013 13:24

      cmh
      Ich muss mich aber dann schon fragen, haben nicht die Alten alles wieder aufgebaut? Japan wurde im 2. WK genauso zerbombt wie wir hier. Bei uns haben die Trümmerfrauen alles wieder aufgebaut. Sie sind nicht davongelaufen. Alle die jetzt die Jungen gegen die Alten aufhetzen, haben aber keinen Genierer die Früchte der Generation zu konsumieren und zu verschleudern, die diesen Wohlstand erst ermöglicht haben.
      Und wenn dieser Herr Taro Aso solch eine unmenschlichen Aussage tätigt, könnte er doch mit gutem Beispiel vorangehen und sich selbst eliminieren.
      Lieber cmh
      ich bin wirklich erschüttert über ihren Kommentar. Zeigt dies doch die verottete Gesinnung, wie man mit der Generation umgeht, die sämtliche Opfer gebracht hat um den Jungen ein angenehmes Leben zu ermöglichen. Haben jahrzehntelang in das Sozial- und Pensionssystem eingezahlt um jetzt vielleicht als Bittsteller fungieren zu müssen.
      Eine Gesellschaft die keine Werte mehr besitzt ist eine wertlose Gesellschaft.
      Und nur nebenbei erwähnt: Japan hat dieselben korrupten Politiker nach dem 2.WK bekommen, wie wir hier auch. Dieselbe Ideologie ... dieselbe Politik

    • cmh (kein Partner)
      24. Januar 2013 12:46

      Ich habe das leider etwas patschert zum Ausdruck gebracht. Daher nochmals die beiden Punkte:

      1. Die Japaner haben uns das (Rechts-)Institut des rituellen Selbstmordes (Sepuku bzw. Harakiri) beschert. Aus verständlichen Gründen ist das nicht allgemeine Regel geworden. Dennoch sollten wir bei Japanern - bei aller Sympathie - etwas vorsichtig sein. Bitte nicht 1 zu 1 auf unsere Gesellschaft übertragen. Daher auch den Aso reden lassen.

      2. Die Euthanasie ist das Ergebnis des sozialistischen Menschenbildes. Es gab zwar früher auch den ERbschleicher, aber der was immer degoutant. Die sozialistische Euthanasie hingegen ist "nur" der Ausdruck dieser "tiefen" sozialistischen "Menschenfreundschaft" der den Alten ein "unwürdiges" Alter erspart.

      Das ist Heuchelei vom Feinsten. Aber auch eine realistische Gefahr des Sozialismus.

      Über die mangelnde Befolgung des 4. Gebotes "Du sollst Vater und Mutte ehren!" habe ich mich bereits bei einem Troll ausgelassen. Die ERkenntnis beim Klingenkreuzens mit diesem Flachwurzler war erschütternd.

    • Gismor (kein Partner)
      24. Januar 2013 15:18

      cmh
      Danke - habe das dann falsch verstanden.
      LG

  16. cmh (kein Partner)
    23. Januar 2013 10:12

    Ein Mittel sich der eigenen Leute zu versichern ist sicherzustellen, dass alle die gleiche Religion haben. Es muss ja nicht der Katholizismus sein, aber den aktuellen Staatsatheismus sollte man von Immigranten, neben ausreichenden Sprachkenntnissen schon verlangen.

    Würde man von allen in Europa aufgegriffenen Moslems verlangen, sie müssten mit der einen oder anderen Sure brechen und dies auch nachweislich, vielleicht bei Neubürgerfeiern öffentlich machen, der Zustrom würde sehr zurückgehen.

    Für historisch intressierte ist anzumerken, dass die Japaner während ihrer Christenverfolgung verlangten, auf das Kruzifix oder die Bibel zu urinieren. Dadurch haben sich beinahe alle Christen verraten.

    • Trollwatch (kein Partner)
      23. Januar 2013 12:17

      Denkst du eigentlich bevor du etwas schreibst?

      Wie stellst du dir das jetzt vor? Wenn es der Staatsatheismus* sein soll dann müssten ja nach deiner Logik auch die Katholiken auf die Bibel urinieren, die Juden auf die Thora usw. Oder eben in der harmloseren Variante mit Glaubensgeboten brechen. Wie machen wir das bei den Christen? Sollen die im Rahmen ihrer Staatsatheismusfeier mit einem der 10 Gebote brechen? Die Juden kriegen dann ein anständiges Schweinsschnitzel? Was machen wir mit den Fundis die das nicht wollen, wohin schieben wir die aufgegriffenen Fundichristen ab?

      Mal ganz abgesehen davon, dass es da ja noch so ein Grundrecht gibt, welches sich Religionsfreiheit nennt.

      Bei den Spinnereien hier bleibt einem manchmal das Lachen im Halse stecken.

      * Ein völlig absurder Begriff, vor allem wenn man die kirchlichen Verflechtungen von Politik und Religion in Österreich bedenkt Konkordat usw.

    • cmh (kein Partner)
      23. Januar 2013 13:06

      Wie man sieht, die Leute rasten bei diesen Dingen immer aus. Armes Tschapperl.

      Man merkt da aber, wo denn die Punkte sind, die in einer Gesellschaft weh tun. Wer aber eine Gesellschaft lenken möchte, tut gut daran, diese Punkte zu kennen.

      Aber zur Sache:

      Staatsatheismus ist natürlich ein absurder Begriff. Aber nicht, weil es noch einge Religionsreste gibt, sondern weil die Handlungen derjenigen Staatsbürger, die sich so toll aufgeklärten und natürlich über den mittelalterlichen Niederungen der Religionen aller Art stehend wähnen nur noch selbstbeschädigend sind. Das ist das Absurde.

      Können Sie mir lieber Trollwatch erklären, wie Sie es denn anstellen wollen, dass die Immigranten, deren Herz immer noch weiter am Glauben ihrer nahöstlichen Väter hängt und denen die Familie, aber nur die eigene über alles geht, in Österreich nach einem kurzen Sprachkurs sofort für das Wohl der autochtonen aber wohlstandsmüden und überalterten Bevolkerung zu sorgen beginnen? Der gute soweit noch vorhandene Menschenverstand, müsste doch annehmen, dass Immigranten auch in Österreich für sich selber arbeiten. Eine einfach Innenschau lehrt zudem, dass man bei der Pflege alter Familienangehöriger immer daran denkt, wielange es denn noch dauern wird. So schnell könenn Sie gar nicht schauen, und es gehört Ihnen hier gar nichts mehr.

      Ob Sie aber nur staatsverblodet oder böswillig sind, möchte ich nicht beurteilen. Faktum ist jedenfalls, dass die Christen unbedarfterweise sehr wohl mit dem Dekalog brechen: (unvollständig und in zwangloser Reihenfolge)

      1. Du sollst nicht töten. Aber Ungeborene sind natürlich noch keine Menschen, die man töten könnte.
      2. Du sollst nicht ehebrechen. Daran hat man sich schon so gewöhnt, dass es Flachköpfen wie Ihnen gar nicht mehr auffällt.
      3. Du sollst Vater und Mutter ehren. Ab ins Altersheim zur slowakischen Pflegerin.
      4. Du sollst nicht stehlen. Darüber haben Sie sicher schon an anderer Stelle Ihre bessermenschliche Meinung abgesondert.
      5. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nachbarn aussagen. Sie lesen wohl keine Zeitung?
      6. Du sollst den Tag des Herrn heiligen. Ladenoffnungszeiten? Schon gehört?
      7. Du sollst nicht begehren Deines Nachbarn Gut. Auch nicht um es weiterzugeben.

      Also das mit dem Dekalog hätten wir abgehakt.

      Was die Juden oder die Fundichristen angeht, so sollen die machen was sie wollen. Das nennt man immer noch Toleranz. Aber solche Leute wie Sie, die sich bei Nennung einer historischen Tatsache erregen, sind sehr mühsam. Haben Sie schon einmal gehört, dass es einen Unterschied macht, ob man eine Tatsache nennt oder ob man daraus ethische Folgerungen ableitet?

      Wie weit der gedankliche Atem geht, das demonstrieren Sie famos: Nicht weiter als bis zum Brett vorm Hirn.

      Aber wahrscheinlich erregt es Sie auch, wenn Sie Grundrecht und Religionsfreiheit verletzungsfrei tipseln können. Das jedenfalls haben Sie gut gemacht. Vielleicht ist Ihre Hirnzelle jetzt frei, sich der näheren Zukunft zu widmen um die Frage zu beantworten, wie das Recht auf freie Religionsausübung in einem islamisch gewordenen Land, gesichert werden kann. Bleibt Ihnen jetzt das Denken immer noch im Kopf stecken? Also Vorschläge bitte, wobei Volksbefragung oder Minderheitenfeststellung jedenfalls kein Vorschlag ist.

      Und zu guter letzt ist es nicht erforderlich, mich zu duzen. Ich schaffe es auch, Ihnen in Höflichkeitsform zurückzuzahlen.

    • Trollwatch (kein Partner)
      23. Januar 2013 16:33

      Irgendwie hast du (mindestens) ein Problem: Dein Gelaber hat kaum mehr etwas mit meinem Posting zu tun und auch der Zusammenhang zu deinem ersten Posting ist nicht wirklich gegeben. Du schwandronierst einfach das Blaue vom Himmel herunter, das mag psychoanalytisch recht interessant sein, einen Anknüpfungspunkt für eine Diskussion sehe ich nicht, freut mich aber, dass du dir was von der Seele schreiben konntest.

    • cmh (kein Partner)
      23. Januar 2013 19:40

      Das sinnerfassende Lesen, mit dem haben die Trolle so ihre liebe Not.

      Aber wenn Du stänkern willst, lass es nur raus.

  17. cmh (kein Partner)
    23. Januar 2013 09:50

    Vielleicht gibt es in einer ständig sich ändernden Welt doch noch unveränderliche Züge.

    Schaut man sich die Geschichte an, dann waren das, was wir heute als Araber kennen, eigentlich immer "Räuberische Nomaden". Also Gruppen von Menschen, die in Oasen einfielen, dort alles was nicht niet- und nagelfest war mitnahmen und den Rest anzündeten. Dann warteten sie darauf, dass sich die Oasenbewohner wieder erholten.

    Zu dieser Lebensweise passt der Islam als religiöse Überhöhung eben dieser Lebensweise. (Weitere Nachweise hiezu beizuschaffen würde nach derzeitiger Auffassung als Verhetzung angesehen werden, aber Faktum bleibt Faktum.)

    Mein Punkt nun ist nur der, dass ausschließlich wir Oasenbewohner meinen, die Bewohner der Wüste hätten sich in unserem Sinne geändert oder wären zumindest in unserem Sinne belehrbar. Die Zeit vergeht in der Wüste viel langsamer.

    Weil uns immer erzählt wird, wir hätten einen Stein der Weisen oder sonst was gefunden, wähnen wir uns sicher. Ja sogar vor unseren Karren wollen wir die Immigranten spannen, indem wir tatsächlich nicht ganz ausschließen, dass sie sich um unsere Erhaltung im Alter kümmern würden, wenn wir ihnen schon jetzt unser ganzes Hab und Gut überschrieben. (Nicht die Immigranten, die uns um unser Eigentum erleichtern, nein, unsere lieben Bessermenschen, die uns einreden, dass wir alles verschenken sollten, gehören mit nassen Fetzen windelweich geschlagen.)

  18. Torres (kein Partner)
    23. Januar 2013 09:20

    Der Westen hat ja schon einiges gelernt: in Syrien etwa ist eine Intervention kein Thema. Dort gibt es ja - entgegen der allgemein verbreiteten Meinung - keineswegs einen "Volksaufstand" gegen Assad, sondern einen Kampf unterschiedlichster (Terror-)Organisationen, teilweise auch von Al-Kaida, um die Macht, wobei die Bevölkerung dazu instrumentalisiert wird. Wenn Assad (der zweifellos auch ein Diktator ist) behauptet, seine Gegner seien Terroristen, hat er teilweise gar nicht so unrecht. Und es erwartet wohl auch niemand, dass Syrien nach einer eventuellen Niederlage Assads ein demokratisches Land wird - ganz im Gegenteil, und dazu werden sich wohl auch die - unter Assad durchaus angstfrei lebenden - Christen warm anziehen, bzw. lieber flüchten müssen.

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      23. Januar 2013 11:54

      Torres (kein Partner)
      23. Januar 2013 09:20

      Hab erst gestern in den Grundrechten gelesen.
      Das Recht auf Leben verbietet das Töten von Menschen mit Ausnahmen, darunter auch das Töten von Aufständischen.
      In Syrien kämpfen "Aufständische" gegen den Staat als kann sie Assad rechtlich gesichert töten, wo er sie erwischt. Die ach so "guten" EU staaten sollten daher ihn und nicht die Aufständischen unterstützen und ihm bei der Niederschlagung helfen. Dass dabei Kollateralschäden entstehen können ist ja klar. Israel und die USA rechtfertigen das ja auch immer.

  19. Eso-Policier (kein Partner)
    23. Januar 2013 00:20

    Ein militärisches Engagement in Afrika ist unsinnig. Denn der verächtliche Islamismus bricht von selber zusammen. Siehe dazu
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article6068653/Irans-demographische-Abruestung.html
    Die Europäer sollten sich besser darum bemühen, auf dem eigenen Kontinent den verächtlichen Multikulturalismus kaputtzubrechen. Glücklicherweise wird die Pro-Partei bei der Bundestagswahl im September viele Stimmen bekommen. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

    • november (kein Partner)
      23. Januar 2013 10:56

      Iran ist möglicherweise gar nicht das Problem. Nachzulesen bei Scholl-Latour.

    • cmh (kein Partner)
      23. Januar 2013 12:12

      Von selber geschieht gar nichts! Nicht nur möglicherweise.

  20. fokus
    22. Januar 2013 22:59

    Das Geiseldrama in Algerien war erst ein Anfang, die "Kriegserklärung" der fundamentalistischen Islamisten folgte auf den Fuß:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/massaker-in-algerien-geisel-soll-video-in-ain-amenas-gedreht-haben-a-879054.html

    Europa, allen voran Frankreich und Großbritannien muß sich warm anziehen.
    Die Herausforderung an Sicherheit und Verteidigung lautet TERRORISMUS!

  21. Haider
    22. Januar 2013 21:58

    Die Interventionen westlicher Heilsbringer waren doch schon immer Rohrkrepierer. Da wurden von den USA Talibans aufgerüstet, um gegen das kommunistische Rußland anzukämpfen. Was taten diese Schlaucherl? Sie versklavten in ihrem religiösen Fanatismus die eigenen Frauen noch mehr, verübten weltweit Attentate gegen westliche Einrichtungen und erpreßten schamlos zivilisierte Staaten. Demokratie ist deren größtes Feindbild (neben dem Christentum natürlich)! Und die erpreßten/drangsalierten/verspotteten Gutmenschen sponserten freudig weiter. Geht es dümmer?
    Die Geißelnahmen, die vorher im kommunistischen Südjemen gang und geben waren, feierten in Somalia fröhliche Urstände. Wenn sich rückgratgeschädigte Politiker winden und drehen, keine roten Linien ziehen - dann werden sie eben zu Mittätern!
    Und was sich weltpolitisch tut, spielt sich genauso im Kleineren ab. Diebstähle sonder Zahl werden ausschließlich mit dem Ziel verübt, Versicherungen zu erpressen. Und die zahlen immer, wenn die geforderte Summe unter der Versicherungssumme liegt. Nachher wird zwar angezeigt - denn das Verfahren muß der Steuerzahler und nicht die Versicherung finanziell tragen-, aber sie stiegen in der Zwischenzeit relativ günstig aus. Moral hört sich eben beim Geld auf! Der Dumme ist - sie dürfen 3 x raten - immer der Bürger.

  22. werauchimmer
    22. Januar 2013 21:41

    Den Libyern wird es die nächsten 10 Jahre jedenfalls schlechter gehen als unter Gaddafi. Dabei war ein halb eingestandenes Motiv dieser Kanonenbootaktion ja, den jungen Menschen dort eine wirtschaftlich bessere Zukunft zu ermöglichen.

    Und die dort eingeführte Scharia bezieht ihre Rechtfertigung aus dem Religiösen, sie macht die libysche Gesellschaftsordnung folglich zu einer theokratischen, nicht aber demokratischen!

    Erschreckend ist, dass trotzdem Politiker und Massenmedien den ganzen Interventionsspuk ungestraft als Herstellung einer demokratischen Ordnung anpreisen dürfen!

  23. machmuss verschiebnix
    22. Januar 2013 18:50

    Mit Syrien verhält es sich noch eine Spur komplizierter, aber um nichts weniger
    heuchlerisch. Dort werden nämlich die Terroristen von den Amis gesponsert,
    und dazu gesellen sich noch viele andere bunte Vögel, die alle Bashar al Assad
    am Zeug flicken wollen. Die haben derzeit alle denselben Feind, sollte Assad
    aber wirklich einknicken, dann geht dort eine Fetzerei - jeder gegen jeden - los.

    Man bekommt immer mehr den Eindruck, wir - der Westen - sind einfach nicht
    lernfähig. Ein Volk aus der Steinzeit raus in die Neuzeit rein zu bomben, das
    hatte bisher nirgends funktioniert.

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      23. Januar 2013 12:06

      machmuss verschiebnix
      22. Januar 2013 18:50

      Ach wie naiv!

      sollte Assad
      aber wirklich einknicken, dann geht dort eine Fetzerei - jeder gegen jeden - los.

      Es wird keine "Fetzerei" losgehen. Al-Kaida in Form von Islamisten wird die Scharia einführen und jedem der das Maul aufmacht, wegen Allah-Beschimpfung den Hals abschneiden!

      Und über allen Wipfeln ist RUH!

  24. schreyvogel
    22. Januar 2013 14:41

    Herr Dr. Unterberger,
    Sie schreiben: "Die jetzige ägyptische Regierung wird mit Sicherheit bei Ausbruch eines neuen Nahostkrieges nicht so friedlich bleiben wie der gestürzte Mubarak, sondern mit den von Amerika gelieferten Waffen gegen Israel kämpfen."
    Das erinnert mich stark an die Situation vor dem 2. Irakkrieg, als die amerikanische Regierung behauptete, der Irak hätte "mit Sicherheit Massenvernichtungswaffen".

    Woher haben Sie diese "Sicherheit", etwa auch aus israelischen Quellen so wie damals die USA?

  25. Peter Brauneis
    22. Januar 2013 12:52

    Wie Peter Scholl-Latour berichtet, wurde Oberst Gadaffi von Kollaborateuren der antilibyschen NATO-Aggression grauenhaft zu Tode gefoltert. Unsere Reichseinheitsmedien schreiben darüber natürlich nix. Sie agitieren weiter gutmenschlich, nunmehr gegen Syrien, nachdem auch Tunesien und Ägypten abgehakt sind. So verleiht die "Krone" dem syrischen Diktator Assad regelmäßig das epitheton ornans "Schlächter". Die mit Förderung westlicher Geheimdienste importierten islamistischen Anti-Assad-Bluthunde sind freilich keine Schlächter, sondern Gutmenschen. Wenn nunmehr im sogenannten arabischen Frühling Menschen von Scharia-Fanatikern gequält, Frauen islamistische Kopftücheln aufgezwungen und hunderttausende Christen vertrieben werden, ist solches für EU, NATO und die linke Medienmafia willkommen oder zumindest wurscht. Doch bei alldem ist ein Moment völlig unergründlich: Mit Ägypten und Syrien hatte Israel jahrzehntelang kaum Probleme. Also gefährdet die EU- und NATO-Aggression Israel beispiellos. Warum nur?

    • Specht (kein Partner)
      23. Januar 2013 07:00

      Man kann sich nicht des Eindrucks erwehren, das alles steht in einem grösseren Zusammenhang, nämlich eine Gesammtlösung in Nahost herbeizuführen. Hillary Clinton hat das auch schon mal sehr deutlich ausgesprochen und lachend gemeint, damit wäre dann auch die Hegemonie Amerikas nicht mehr zu stoppen. Allerdings wirkte sie in diesem Video etwas illuminiert. Daher ist kein Ende in Afghanistan zu erwarten und ich bin sicher Syrien steht auf der to do Liste ebenso wie der Iran. Hoffentlich irre ich mich, aber der grosse Protektor Russland, der diese Länder zu seinem Einflussgebiet zählt wurde schon beim Mauerfall handfest eingekauft und stabilisiert die Lage in dem Gebiet nicht wirklich.(damals flogen Flugzeuge mit Geldladungen nach Moskau, wie einer kurzen Randnotiz im ORF-Teletext zu entnehmen war) Natürlich gefährdet all das Israel, aber die Aussicht hernach endgültig Ruhe zu haben dürfte verlockend wirken.

  26. Observer
    22. Januar 2013 12:11

    Mit der Terrorgefahr müssen wir leider leben. Aber Norbert Darabos wird ja nun mit der Neuorganisation des Bundesheeres (und dem gleichen Budget) sicher genügend Möglichkeiten finden, diese von Österreich fernzuhalten. Dies hätte ja ein Berufsheer nie geschafft.

    Aber Zynik beiseite. Der Hauptfehler in Afghanistan, Irak, Lybien usw. war, dass dort nach dem Sturz die vorhandenen Truppen NICHT kontrolliert Truppen übernommen, alle bestehenden Waffen nicht vernichtet bzw. unter Verschluss gehalten wurden. Somit werden diese Waffen nun von anderen Gruppen benützt und sogar neue Waffen von den westlichen Waffenfabriken und deren Händlern - z.T. über dubiose Kanäle - verkauft.

    Ein kleiner Unterschied zwischen den Bürgerkriegen in Mali und Syrien besteht: in Mali werden die Extremisten bekämpft und Rohstoffquellen für den Westexport gesichert, bei Syrien schaut man lieber zu, da der Großteil der Bevölkerung zwar unter diesem Regieme leidet (schon über 50.000 Tote!), denn dort gibt es weder Rohstoffe noch Öl- oder Gas für den Export, sind also keine westlichen Interessen in Gefahr. Vielleicht wird bei Erreichung von 100.000 Menschenopfern aus "humanitären Gründen" eingeschritten?

  27. Pumuckl
    22. Januar 2013 11:00

    @ Dr. Unterberger

    " Geiseln, Terror und das einzige Gegenmittel "

    Dr. Unterberger, die ÖBB und unsere Sicherheitsbehörden haben ein Gegenmittel
    vergessen:
    OBSERVIERUNG

    Wir, und vor allem die verantwortlichen Behörden und Dienststellen tun, als ob wir in der Zeit von Goethes Dr. Faust leben würden.

    Nichts Besseres weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen,
    Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
    wenn hinten, weit, in der Türkei
    die Völker aufeinander schlagen.
    Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
    . . .

    Wir haben längst eine neue Realität. Jene Völker, welche unterschiedlichen islamischen Religionsauffassungen, aber oft sogar dem selben Volk angehören, und fast täglich 50 und mehr von ihresgleichen töten, leben in unserer Mitte.

    Ihren gemeinsamen, verachteten, manchmal sogar verhassten Feind, sehen sie in den Juden und den Ihnen verbündeten Christen.

    In, für aufgeklärte Europäer nicht nachvollziehbarer Weise, sind sie bereit, religiöse Kränkungen durch Massentötungen gottloser Feinde zu rächen.

    Eine permanente Einladung zu Terroranschlägen islamitischer Terroristen
    sind die europäischen Hochgeschwindigkeitszüge ! WO BLEIBT DIE OBSERVATION ?


    An den auf der Strecke Wien - Bregenz verkehrenden ÖBB-RAILJETS möchte ich noch einmal das Zerstörungspotential für islamitische Terroristen aufzeigen.

    Diese ÖBB-RAILJETS bieten als Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Flugverkehr
    ausreichend großzügig bemessenen Gepäckraum, welcher auch sehr sperrigen
    Gepäckstücken Platz bietet.

    Wir alle kennen die peniblen Kontrollen, welchen Fluggästen vor Antritt ihrer Reise unterliegen. Selbst eine Nagelfeile sieht man da schon als potentielle Terrorwaffe.

    Leichtfertig arglos scheint man hingegen bei Bahnreisenden zu sein ! !

    Ein einziger, durchschnittlich kräftiger Mann kann unauffällig 2 Rollkoffer mit jeweils 50 kg Sprengstoff in den großzügigen Gepäckregalen platzieren.


    ° Keinerlei Beschränkung von Gewicht und Anzahl der Gepäckstücke pro Fahrgast.

    ° Kein Mensch fragt, welches Gepäckstück zu welchem Fahrgast gehört.

    ° Keinerlei, wenigstens stichprobenweise, Kontrolle des Inhalts der Koffer.

    Während der ca. 45 Minuten, in welchen so ein RAILJET vor der Abfahrt auf dem Bahnsteig Wien-West steht, kann der ganze Zug unter Führung eines einzigen Fachmanns von einer Terroristengruppe ohne Ausbildung zu Sprengung geladen werden.

    Es bedarf keiner Selbstmordattentäter wie bei den Zwillingtürmen in N.Y. !
    Die Terroristen können den Zug vor der Abfahrt völlig unauffällig verlassen, oder in Linz oder St. Pölten aussteigen.

    Die Zündung der Sprengsätze kann dann per Funk, an der für optimale Terrorwirkung günstigsten Stelle erfolgen.

    Vor Weihnachten sind in einem RAILJET 500, manche Züge sogar mit 650-700
    Fahrgästen besetzt. RAILJET-Terror ist doch viel "rentabler" als FLUG-JET-Terror !

    Diese Horrorvision kann leider noch gesteigert werden, wenn nicht endlich observiert wird.

    Auf der Westbahnstrecke sind zwischen 11:30 h und 12:30 h je Richtung 4 ÖBB-RAILJET und 1 DBB-ICE unterwegs, also zusammen 10 Züge, in welchen vor Weihnachten zumindest 5000 Fahrgäste sitzen.
    Zu einem hohen Anteil sind diese Fahrgäste in die Fererien reisende Studenten,
    also künftige Bildungselite.


    Es ist unter jetzigen Bedingungen logistisch sehr einfach, innerhalb von 15 Minuten, diese zusammen mit sicher 5000 Personen besetzten Züge durch Sprengung zum entgleisen zu bringen!
    Das wäre gemessen an der "Terrorleistung" an den Zwillingstürmen in N.Y.
    ein logistisches Kinderspiel.
    Spektakuläre Machtdemonstration, materieller Schaden, vor allem aber das menschliche Leid wäre mit jenem von 9. 11. N.Y. wären sicher vergleichbar.


    Die technisch - logistische Realisierbarkeit dieser entsetzlichen Vision wurde mir von einem militärischen Sprengexperten in hohem Offiziersrang bestätigt.

    Die Entscheidung der Österreicher für die Wehrpflicht hat vermutlich aufschiebende Wirkung. Langfristig wird sich aber Österreich der Entsendung von Berufseinheiten (welche wir ja längst haben) unseres Heeres, zu Kampfeinsätzen in moslemischen Ländern nicht entziehen können.

    Spätestens dann rückt dieses Bedrohungsszenario in realistische Nähe.
    Einen "Worst Case" dieser Bedrohung habe ich in meinem Kommentar am 19.Jan.
    19:02 zur SN Kontroverse 18.Jan. 2013 beschrieben.

    OBSERVIERUNG DER ÖBB-RAILJETS WÄRE SCHON JETZT ERFORDERLICH ! !
    Muß erst eine vermeidbare Terror-Katastrophe stattfinden ?

    • A.K.
      22. Januar 2013 12:08

      @Pumuckl:
      Bedrohungspotential gut geschildert. Ob die ÖBB daraufhin etwas sinnvolles tut?

    • schreyvogel
      22. Januar 2013 15:22

      Bitte auch die Zugtoiletten observieren, denn dort packen die Terroristen gerne den Sprengstoff aus ihren Unterhosen aus!

    • aw70 (kein Partner)
      23. Januar 2013 09:36

      Es ist kein gutes Zeichen für dieses Forum, wenn ein hysterischer Beitrag wie dieser (mit dermassen viel unnötigem FETTDRUCK) so viele Sternderl bekommt.

      Ja, Sie haben recht, werter Pumuckl. Züge sind theoretisch gefährdet. Punkt. Da gibt es nichts zu diskutieren.

      Nur: das betrifft auch noch zig andere Dinge. Man kann dem Problem nicht durch "Observierung" Herr werden. Einkaufsstraßen, Einkaufszentren, U-Bahnen... die Liste der Orte, wo man ein "vergessenes" Gepäckstück zur Explosion bringen könnte ist sehr lang. Wenn man an allen diesen Orten einen auf Paranoia macht, sperrt sich die Gesellschaft selbst in eine Gummizelle. Das ist dann nicht einmal ein Fall von "die Terroristen haben gewonnen", das ist einfach nur mehr krank.

      Schauen Sie sich Länder an, die Jahrzehnte Erfahrung mit Wahnsinnigen haben, die gerne mit Sprengstoff basteln. Großbritannien, beispielsweise, wo die IRA jahrzehntelang mühsam war. Abgesehen von ein paar offensichtlichen (und für die Allgemeinheit extrem lästigen) Maßnahmen - keine Mistkübel auf Bahnhöfen, weil die IRA gerne in so was Bomben versteckt hat - hat man letztlich gar nichts tun können.

      Die Lösung des Problems war ausschliesslich die langsame und systematische Eliminierung des Teils der IRA, der am Bombenbasteln Freude hatte. Wobei das interessanterweise nicht nur die britische Regierung besorgt hat, sondern teilweise auch die Iren unter sich ausgemacht haben. Weil sie von dem Irrsinn genug hatten. Weil ab einem gewissen Punkt eine Generation ans Ruder gekommen ist, die mit diesem Schwachsinn aufgewachsen war, und die einfach genug hatte. Und die vor allem eingesehen hat, dass Bombenanschläge für die eigenen Ziele überhaupt nichts bringen. Im Gegenteil.

      Die einzige Lösung für das Problem mit den Islamisten ist genau dieselbe: das es irgendwann keine Islamisten mehr gibt, die Terror als konstruktives Mittel zum Zweck sehen. Wie man dieses Ziel erreicht, ist offen - aber es wird kein Weg daran vorbeigehen, dass es diese Leute in der derzeitigen Form schlicht und einfach nicht mehr geben wird. Denn sich gegen sie effizient schützen kann man nicht, ohne die Gesellschaft zu einem paranoiden Irrenhaus verkommen zu lassen.

      In diesem Sinn: Observierung von Zügen - theoretisch ja, aber in der Praxis sinnlos. Es wird immer das weichste Ziel genommen, das noch lohnend ist. Und derer gibt es schlicht zu viele.

    • Pumuckl
      23. Januar 2013 15:58

      @ a.w.70 09:36

      Sehr geehrter Herr/Fau @ aw70

      Gut 2 Dutzend Fahrten macht meine Familie und ich jedes Jahr auf der Strecke Wien -Bregenz. Auch die Fluglinie Altenreihn - Schwechat benützen wir 4-6 mal.
      Deshalb führe ich diese Strecke hier beispielhaft an.

      Wenn Sie s.g. @ aw70 versuchen, das Bedrohungspotential bei den RAILJETS verniedlichend zu relativieren, indem sie auf andere potentielle Bedrohungsszenarien hinweisen, relativiere ich auch:

      In einem einzigen Wagon des RAILJET sitzen so viele Passagiere wie in einem kleinen Verkehrsflugzeug. Es bedarf gar keiner Sprengung, welche zur Entgleisung führt. Ein Islamit, der nur das Ziel hat, in einfacher Art alle Fahrgäste
      eines vollbesetzten Wagons zu töten kann das zum Unterschied beim Flugzeug ungehindert tun. S.g. @ aw70 Das bedeutet, gleicher "Tötungserfolg", ohne jegliche Behinderung! IST DAS NICHT RELATIV SEHR EINFACH ?

      Sie, s.g. @aw70 nennen meinen Beitrag hysterisch. Ich bin sicher, daß man dieses Thema vor diesem Forum ansprechen kann, ohne Hysterie auszulösen.
      Und ich selbst bin zwar sehr rüstig, aber in einem Alter, in welcher Todesgefahr
      normalerweise keine Hystery auslöst. Doch wahrgenommene Gefahr zu verschweigen, sehe ich als Verbrechen.

      Diese Gedanken verdichteten sich während der Berufsheer-Diskussion. Ich bin überzeugt, daß " Profisoldaten" durch Kampfeinsätze in moslemischen Ländern
      Österreich zum Terrorziel machen können. Ich denke da in einem Zeitraum von
      5 - 10 Jahren und bin sicher, daß sich in dieser Zeit das Bedrohungspotential ganz wesentlich erhöhen wird. Keinesfalls kann man warten, bis nach Ihrer Vorstellung die Islamiten aussterben.

      Es gibt genug Sicherheitsfachleute welche das besser können, trotzdem erlaube
      ich mir, mein Vorstellung einige machbarer Sofortmaßnahmen für diese Züge aufzuzählen:

      ° Personal ( Schaffner ) in Wahrnehmung von Auffälligkeiten schulen.

      ° Auffälligkeit von Fahrgästen schon am Bahnsteig über Bildschirme überwachen.
      Nur in Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg und Innsbruck steigen viele Fahrgäste zu.
      In Landeck, St. Anton, Langen, Bludenz, Feldkirch und Dornbirn steigen nur wenige zu, da ist das sicher einfach.

      ° Vorschrift daß jedes Gepäckstück mit Personalien des Fahrgastes versehen wird.

      ° Stichproben Hinsichtlich Inhalt der Gepäckstücke.

      Ich weiß das kostet Geld und möglicherweise auch Fahrzeit. Doch wenn man wartet bis irgendwo in Europa ein Zug gesprengt wird, kann man mit der Schadenssumme sehr lang solche Sicherheitsmaßnahmen finanzieren!

      °

    • aw70 (kein Partner)
      24. Januar 2013 00:44

      @Pumuckl, die 2.

      Es tut mir leid, falls Sie den Eindruck bekommen haben sollten, dass ich Ihnen persönlich nahe treten wollte. Mir ging es eigentlich nur um den Inhalt.

      Aber da ist es halt so, dass die von Ihnen vertretenen Thesen - vornehm gesagt - leider rein sicherheitstechnisch nicht besonders vernünftig sind. Alles, was die von Ihnen angesprochenen Maßnahmen bedeuten würden, wäre Aufwand. Mit null Sicherheitsgewinn.

      In Worten, noch mal zum mitschreiben: null.

      Der ganze Zirkus, für nichts.

      Wenn sie alle Gepäckstücke ausnahmslos filzen und röntgen (und damit verhindern, dass jemand eine Bombe an Bord eines Railjet bringt), dann kann jemand, der einen Railjet zerstören will, halt stattdessen irgendwo auf freier Strecke einen Koffer voller Sprengstoff neben die Bahngeleise legen. Und zünden, wenn der Zug vorbeifährt.

      Und jetzt sagen Sie bitte nicht, dass man dann halt auch die gesamte Bahnstrecke von Wien bis Innsbruck lückenlos überwachen muss. Wie gut wir zu derlei imstande sind, sieht man ja gerade wunderbar an den Kupferdiebstählen der letzten Monate. Und selbst wenn die gesamte Bahnstrecke elektronisch gesichert ist (wie auch immer das gehen soll), dann jagt jemand, der es unbedingt auf einen Railjet abgesehen hat, einen Kleinlaster mit einer Bombe unter einer Brücke hoch, über die gerade einer fährt (das wäre vom terroristischen her sowieso viel gründlicher als eine Kofferbombe im Zug). Und so weiter.

      Völlig absurd wird das ganze dann, wenn man sich die Situation in der U-Bahn vor Augen hält. Es ist nach dem derzeitigen Stand der Technik völlig unmöglich, einen Sprengstoffanschlag auf diese Einrichtung durch Sicherheitschecks an den Passagieren zu verhindern. Wenn Sie so wollen, leben wir auch hier davon, dass sich schlicht und einfach noch kein Wahnsinniger gefunden hat, der das tun wollte. Dagegen tun kann man im Fall des Falles praktisch nichts, wenn man vorab keine Anhaltspunkte gegen den oder die Täter hat. Das ist die bittere Realität.

      Alles, was man in den meisten stark öffentlichen Bereichen mit starken Sicherheitsmaßnahmen tun kann, ist sich selbst das Leben zu versauen, und die betroffenen öffentlichen Einrichtungen stark zu behindern oder de facto lahmzulegen.

      In manchen Bereichen bringen restriktive Maßnahmen natürlich sehr wohl etwas - aber diese Bereiche haben auch allesamt irgendwelche Besonderheiten. Beispielsweise in der Luftfahrt (eignet sich wesentlich besser für Zugangskontrollen als Züge, für Normalmenschen ohne Zugriff auf Lenkwaffen kaum Möglichkeiten für Angriffe unterwegs), oder bei Gericht (hohes Gefährdungspotential, leicht einzuschränkender Zugang). Aber das sind eher Ausnahmen, als die Regel.

      Unsere derzeitige Gesellschaft ist nun einmal extrem verwundbar. Das, was man abschaffen muss sind Terroristen, nicht die Möglichkeiten, Anschläge zu begehen. Zweiteres ist schlicht nicht möglich, und wir machen uns nur wahnsinnig, wenn wir es versuchen.

    • Gismor (kein Partner)
      24. Januar 2013 08:37

      aw70
      sie sagen es! *****

    • Pumuckl
      26. Januar 2013 11:21

      @ aw70 (k.P.) 24. Jan. 0:44 @ Gismor (.k.P.) 24. Jan. 08:44

      " Das, was man abschaffen muß, sind die Terroristen, nicht die Möglichkeit Anschläge zu begehen. "

      Sie schreiben auch: " . . . Aufwand mit null Sicherheitsgewinn " und wiederholen dann die Null.

      Mit welcher Zahl bewerten sie dann die Chance, daß Ihre Forderung, die Terroristen abzuschaffen, in die Tat umgesetzt wird?

      Sie scheinen beide irgendwie jenen Berufsgruppen anzugehören, von denen ich mehr Aufmerksamkeit einmahne. Deshalb denken Sie zuerst an die Begrenztheit der Sicherungsmöglichkeiten. Trotzdem, können Sie da wirklich nur das Wegschauen empfehlen?

      Bedrohungsszenarien, wie die von mir geschilderten, halte ich in einem Zeitraum
      von 5 - 15 Jahren dann für möglich, oder sogar wahrscheinlich, wenn Österreich an militärischen Aktivitäten beteiligt ist, welche durch schwere religiöse Kränkung
      der 1,4 Mrd. Moslems ausgelöst wurden.

      Diese religiöse Kränkung würde eintreten, wenn eine der 3 heiligsten Stätten
      beschädigt odere zerstört würden. Ich habe dazu schon mehrmals gepostet.

      Nochmal, meinen Sie wirklich daß Wegschauen die Lösung ist?

  28. Geheimrat
    22. Januar 2013 10:07

    Es ist sicher nur eine Frage der Zeit bis es auch bei uns anständig kracht......

    Zum Nachdenken:

    http://www.youtube.com/watch?v=bqd_klHtZcw

    http://www.islaminstitut.de/Vollanzeige-Pressemitteilung.54+M5debf93074a.0.html

  29. Josef Maierhofer
    22. Januar 2013 09:53

    Man kann keine Arbeit verrichten, ohne sich die Finger dreckig zu machen, auch kein beschauliches Leben führen, ohne dafür was zu tun oder zu geben.

    'Wasch mich, aber mach mich nicht naß', der europäische 'weichgespülte' Slogan.

    Damit rangieren wir nun wirtschaftlich und gesellschaftlich an letzter oder zumindest weit hinterer Stelle in der Welt.

    Klar kommen die Terroristen schön langsam drauf, womit die Europäer erpressbar sind, statt dass sie fürchten müssen, durch entschiedenes Auftreten der Opfer selbst unter die Räder zu kommen.

    Ist es schlechtes Gewissen, ist es Ideologie, was uns so armselig macht ? Ich tippe auf zweiteres, und auf P.C., das perverseste, was die Linken je hervorbringen konnten.

    Ich gebe Dr. Unterberger recht, die algerische Armee hat richtig gehandelt. Offenbar gibt es dort auch noch nicht so eine kranke Politik wie es hier ist.

    Das, was wir politisch betreiben, ist Masochismus pur, die Mehrheit der Österreicher hat aber zuletzt schon gezeigt, dass es noch ein paar Kerne gibt in dem Weichteil aus Links und Grün. Hart sind sie Linken nur beim Faschismus gegen Andersdenkende.

    Worte wie Solidarität, Schuldenunion, Eurobonds, 'Berufsheer', 'Gesamtschule', etc. zeigen genau, wohin uns der linke Weg führt in allen Belangen. Alles, was uns helfen könnte, wird von den GrünInnen torpediert, ein perfektes Netzwerk zur Selbstzerstörung, insbesondere durch Hereinrufen von solchen Leuten ins 'Sozialparadies' auf unsere Kreditrechnung.

    Genau diese Ideologie (=Idiotie) locken Terroristen an, statt dass sie durch entschiedenes Auftreten abgeschreckt und abgewehrt werden.

    Sind wir denn keine mündigen Menschen mehr, sondern ein idiotischer P.C., Gender, etc. Kindergarten ?

    Was denkt sich so ein 'Medienheini' wohl dabei, wenn er den ganzen aufgetragenen Blödsinn schreiben muss ?

    Ich bin für Wahrheit und Freiheit. Und das kostet bisweilen auch das Leben.

  30. LF
    22. Januar 2013 09:34

    Leider glaubt man in der sog. zivilisierten Welt immer noch, die eigene Lebensweise sei die einzige positive. Dass in anderen Regionen der Welt andere Regeln gelten, hat man trotz der Erfahrungen und Erkenntnisse des heute vielfach abgelehnten Kolonialismus nicht akzeptiert.
    Auch Europa hat sich selbstständig weiterentwickelt, seit durch die Aufklärung ein gewaltiges Umdenken in Gang gesetzt wurde. Und dieses Umdenken wurde im Wesentlichen aus eigener Kraft in Gang gesetzt!
    Natürlich muss und darf man sich gegen "kolonialistische" Bestrebungen aus anderen Kulturen (Stichwort: Jihadismus) wehren. Denn es darf nicht übersehen werden, dass auch von dort Bestrebungen kommen, die gesamte Welt zu "bekehren".
    Dass das unter den Bedingungen der Globalisierung schwer durchsetzbar ist, ist klar. Ich kenne auch keine Lösungsmöglichkeit. Aber vielleicht könnte man einen Anfang machen, indem man zwar die berühmte "Hilfe zur Selbsthilfe" leistet, sich aber nicht mehr in innere Angelegenheiten anderer Staaten in dem Ausmaß aktiv einmischt, wie es heute geschieht.

  31. brechstange
    22. Januar 2013 09:21

    Harmlose Diktatoren kann ich nicht unterschreiben,

    alleine daran zu denken, dass Milliardenforderungen aus Libyen kamen, damit uns Flüchtlinge vom Hals gehalten werden sollen, und das Bezahlen von Europa lässt mich ob der Naivität an unseren Eliten verzweifeln. Das war reine Piraterie und Erpressung von Seiten Gaddafis, des Königs von Afrika. Gelernt hat unsere Nomenklatura daraus nichts, war doch der Van Rompuj gerade bei Mursi in Ägypten mit einem 5-Milliarden-Euro-Geschenk zum Aufbau der Demokratie.
    Außerdem bekannte sich Obama in seiner Antrittsrette zur Durchsetzung der Demokratie weltweit.
    Alles zusammen sind das keine gute Aussichten für die Zukunft und wird den Islamisten in die Hände spielen.

    • werauchimmer
      22. Januar 2013 21:28

      Flüchtlinge vom Hals zu halten ist eine kostenintensive Leistung, denn auch die EU-Grenzschutzeinrichtung FRONTEX braucht für ihre Operationen Geld, obwohl sie gegen die von Afrika nach Italien übersetzenden Bootsflüchtlinge offenbar nichts auszurichten vermag.

      Und die über Italien (u.a.) überall in die EU einsickernden Wirtschaftsflüchtlinge müssen auch von allen EU-Bürgern per Sozialzuwendungen erhalten werden - da waren die Forderungen Gaddafis billiger.

  32. schreyvogel
    22. Januar 2013 09:09

    Ghadhafi hat in dieser Region als stabilisierender Faktor gewirkt und hat dort auch Wirtschaftshilfe geleistet. Aber die superklugen westlichen Politiker, allen voran Sarkozy, mussten ihn ja um jeden Preis stürzen und liquidieren.
    Die Rechnung dafür kam postwendend.

  33. Wertkonservativer
    22. Januar 2013 07:10

    Nun, ich bin in erster Linie an innen- und europapolitischen Ereignissen und Entwicklungen interessiert; hinsichtlich der für uns alle natürlich auch existentiell wichtigen Weltpolitik begnüge ich mich mit Zeitungswissen und den hervorragenden Expertisen unseres Dr. Unterberger.

    Viele Aktivitäten mancher meist selbsternannter "Schutzmächte" erinnern mich jedoch fatal an die Zeiten des Kolonialismus; Bewahrung der politschen und finanziellen Einfluss-Sphären, egoistische Nutzung von Rohstoff- und anderen Ressourcen, all dies sind Triebkräfte für das Eingreifen in meist revolutionär ausartende innenpolitische Querelen dieser Staaten.
    Die Schutzbehauptung, man verteidige und ermögliche damit auch die demokratische
    Entwicklung dieser Länder, ist in den meisten Fällen eine recht fragwürdige Begründung für militärische Eingriffe!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  34. Anton Volpini
    22. Januar 2013 05:13

    Das, was mich bei dieser Terrorbekämpfung Algeriens am meisten interessiert, ist, ob Mokhtar Belmokhtar unschädlich gemacht wurde?

    Was die Rolle der algerischen Armee betrifft, so agieren die schon seit Jahrzehnten auch gegen die eigene Bevölkerung nicht zimperlich.

    • brechstange
      22. Januar 2013 09:13

      Dazu empfehlenswert der Film

      Von Menschen und Göttern,

      der die Spannungslage spüren lässt.

    • Anton Volpini
      22. Januar 2013 17:58

      Danke brechstange, ich werde mir diesen Film organisieren.

      Ich bin schon deswegen an der Entwicklung in den arabischen Ländern interessiert, weil ich als Student mehr als ein halbes Jahr an Baustellen in verschiedenen arabischen Ländern gearbeitet habe.
      In Algerien war ich zwei Mal, insgesamt vier Monate. Und habe beim ersten Mal miterlebt, wie man den Präsidenten Boumedienne umgebracht hat. Ein Neffe von ihm war auf unserer Baustelle der Koordinator zu den algerischen Dienststellen. Der hat uns immer mit den neuesten Nachrichten versorgt. Das Attentat war vor Weihnachten und man wollte uns nicht nach Hause fliegen lassen.
      Boumedienne wurde nach Rußland geflogen, um ihn in einem Moskauer Krankenhaus zu operieren. Dort ist er dann auch verstorben.
      Seinen Tod hat man aber erst 11 Tage später verkündet.

      Für mich war das die erste einschneidende Erfahrung mit sozialistischen Manipulationen

  35. S.B.
    22. Januar 2013 02:03

    Man kann die Befreiungsaktion in Algerien nicht gerade als erfolgreich bezeichnen. Nachdem die Terroristen ihre aussichtslose Lage erkannten, da die Regierung keinesfalls gewillt war ihren Forderungen nachzugeben und sie begonnen hatten, Geiseln nacheinander zu ermorden, blieb keine andere Wahl, als diese Aktion unter Inkaufnahme unschuldiger Opfer gewaltsam zu beenden.
    Zweifellos die richtige Vorgangsweise gegen diese religiösen Fundamentalisten. Wie weit das allerdings Nachahmungstäter abschreckt ist zu bezweifeln. Radikale Islamisten sind der Überzeugung, daß es ihnen im Jenseits als selbsternannte Märtyrer viel besser gehen wird und nehmen daher ihren Tod jederzeit in Kauf. Damit ist es - mit europäischen Maßstäben gemessen - fast aussichtslos solche Selbstmordkommandos zu bekämpfen. Im Gegenteil, die Befürchtungen wachsen, eine Vorbildwirkung könnte nun auch auf andere Länder des sogenannten "arabischen Frühlings" übergreifen. Und je mehr sich der Westen engagiert, umso öfter droht man ihm mit einer nie dagewesenen Terrorwelle.

    Nach den ersten Ermittlungen wird vermutet, es habe unter den algerischen Arbeitnehmern sogenannte "Maulwürfe" gegeben, die den Terroristen diesen gezielten Anschlag erst ermöglichten.
    Das einzige Mittel ähnlich dramatische Zwischenfälle zu verhindern: trotz aller wirtschaftlichen Nachteile sollten sich sowohl westliche Firmen mit ihrem Knowhow, als auch abenteuerlustige Touristen vorerst aus fundamental-islamistischen Ländern zurückziehen, bis die sich selbst überlassenen Regierungen in den eigenen Reihen aufgeräumt haben.
    Das würde in der Folge Selbstmordkommandos die Rechtfertigung für ihre internationalen Terrorangriffe entziehen. Aber solange unsere eigenen Interessen (Rohstoffgewinnung, billige Arbeitskräfte, Expansionsmöglichkeiten, kaum Umweltauflagen usw.) in diesen Ländern viel zu vital sind, müssen wir mit solchen "Kollateralschäden" wie jetzt in Algerien weiterhin leben.

    P.S.: Wir sollten uns außerdem angesichts dieses Geiseldramas rasch von jeglicher bereits angedachter Energieversorgung wie z. B. Solarstrom aus nordafrikanischen Ländern verabschieden.

    • Observer
      22. Januar 2013 07:13

      SB: ... zurückziehen, bis die sich selbst überlassenen Regierungen in den eigenen Reihen aufgeräumt haben.

      Dies funktioniert nun dann, wenn dort wirkliche demokratische Kräfte das Sagen haben und in der Bevölkerung ein Umdenkprozeß stattfindet. Ist aber nicht so. In vielen dieser afrikanischen Ländern ist die Mehrzeit der Bevölkerung nicht gewillt, durch eigene Kraft Ordnung und Fortschritt zu schaffen. Diktatorisches Despotentum, Korruption uns religiöser Fanatismus finden dabei gute Nährböden. So sind viele noch zu Kolonialszeiten geschaffenen Werte (Krankenhäuser, Infrastrukturmassnahmen wie Eisenbahnen usw.) total vergammelt, da für deren Erhalt nicht gesorgt wurde. Da treffen eben zwei verschiedene Kulturen aufeinander und so wird es ohne ausländischer Hilfe nie zu schaffen sein.

      Völlig unverständlich ist das westliche laxe Vorgehen im Zusammenhang mit der nun schon viele Jahre andauernden Piraterie vor der Küste Somalias und vereinzelt auch in Westafrika. Da wird brav Lösegeld bezahlt und das Aufbringen von Gewalttätern nur auf die internationalen Hoheitsgewässer beschränkt. Vielmehr sollten diese Gauner auch in Küstennähe und am Festland verfolgt werden. Als positiver Nebeneffekt bekäme Somalia nach vielen Jahren auch wieder zu einer brauchbaren Regierung, welche über ihr ganzes eigenes Land die Hoheit besitzt.

      Brutale Leute kann man eben nur mit Brutalität bekämpfen, denn diese dient dann auch als Abschreckung für potentielle Nachahmer. Da ist diplomatisches Vorgehen, christliche Nächstenliebe und unser Rechtssystem völlig unangebracht. Leider ist dies auch mit sog. Kollateralschäden verbunden.

    • Brockhaus
      22. Januar 2013 08:08

      @ S.B.

      ********)

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      23. Januar 2013 16:10

      Observer
      22. Januar 2013 07:13
      " Dies funktioniert nun dann, wenn dort wirkliche demokratische Kräfte das Sagen haben und in der Bevölkerung ein Umdenkprozeß stattfindet"

      Diese Ansicht kann ich nicht teilen. Das funktioniert sicher auch dann wenn man das Problem "ausbrennen" lässt.

      Wenn eine Bevölkerung nicht gewillt ist, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, wird sie in diesem Fall weiterhin von den derzeitigen Machthabern so behandelt werden wie es diese wollen.
      Es liegt keine Notwendigkeit vor diese Völker mit was immer zu beglücken d.h. sich in deren Angelegenheiten einzumischen.

      Dies gilt ebenso auch für Österreich: Wenn die Österreicher nicht gewillt sind letztlich mit Gewalt, - wenn andere Mittel nicht helfen - die politischen Verhältnisse - als nicht zumutbar - zu verändern, werden sie damit leben müssen, dass ihnen die Bonzen auf den Kopf sch---n. Da soll sich niemand von Aussen einmischen, es würde dadurch nur noch schlechter!

  36. Maria Kiel
    22. Januar 2013 01:36

    "Die politische Intervention zu Mubaraks Sturz wird in einer objektiven Geschichtsschreibung zweifellos als einer der ganz großen Fehler des Barack Obama eingehen"...
    .....wie hat man heute bei der zweiten Angelobung des Präsdienten wieder einmal hören können? Barack HUSSEIN Obama. Ich glaube nicht an Zufall, dass gerade unter Obama alle west-freundlichen und Islamismus-feindlichen Staatsoberhäupter gestürzt wurden.

    • Uups (kein Partner)
      27. Januar 2013 10:24

      Barack Hussein Obama ist nach islamen Recht Muslim, da sein kenianischer Vater Muslim ist.

      Daran wurde Obama immer wieder "erinnert" ....... und wird auch derzeit sicher massiv "geschult" was weiter zu tun ist für das große Ziel: Die Vernichtung Israels.

      Hier in Europa wissen das schier alle Politiker und Politikerinnen über ihre Geheimdienste.

      Und viele wissen auch von meinem Lösungsansatz ......

  37. Brigitte Imb
    22. Januar 2013 00:30

    Algerien hat völlig richtig reagiert und die einzig richtige Argumentation dazu getätigt:

    Mit Terroristen verhandelt man nicht.

    So traurig jedes Einzelschicksal in diesem Fall auch sein mag, bei derartigen Gewalttaten kann nicht anders vorgegangen werden, als die Verursacher auszuschalten.

    Europa sollte sehr rasch sein Grenzen dicht machen und die Muslime nicht hereinlassen, das wäre eine gute Terrorprävention. Sie sollen woanders "spielen".

    • simplicissimus
      22. Januar 2013 06:54

      Mit Terroristen verhandelt man nicht.
      Das kann ich nur unterschreiben.

    • schreyvogel
      22. Januar 2013 12:02

      Für diejenigen, die die Macht ursupiert haben, sind alle anderen Terroristen.
      Das sollte man nie ganz aus den Augen verlieren.

    • kakadu
      22. Januar 2013 12:20

      @Brigitte Imb

      So dicht können Sie die europäischen Grenzen gar nicht machen, daß sich nicht "Maulwürfe" für Terroranschläge finden. Außer Sie bauen eine Mauer nach dem Vorbild Israels um ganz Europa.
      Schließlich war dieses Firmengelände mit Stacheldrahtzaun gesichert und abgeschottet.

    • Brigitte Imb
      22. Januar 2013 12:47

      Na ich weiß schon, daß auch durch geschlossene Grenzen Terroranschläge möglich sind, aber immerhin stellt das Dichtmachen für die Aggressoren eine Hürde dar.

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      23. Januar 2013 14:26

      Brigitte Imb
      22. Januar 2013 00:30
      simplicissimus
      22. Januar 2013 06:54

      Ja wenn das so ist, handelt Assad in Syrien richtig: Terroristen ? TÖTEN!

    • Uups (kein Partner)
      27. Januar 2013 10:28

      Soviel Verachtung von Leben .........

      Geld sei mehr wert wie Leben .....

      Das Böse soll weiterexistieren dürfen ... bloß´"woanders" ...

      Ziel ist dass sie nur nicht viel Geld bekommen.

      Wie wärs denn mit Zahlen .......... die Geiseln frei .... und dann das Geld zurückholen ?





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