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Die Flucht der klugen Köpfe aus Europa

Millionen Menschen sind in der Nachkriegszeit nach Europa gezogen, und noch mehr wollen das tun. Ist es da nicht Unsinn, von einer Flucht aus Europa oder aus einzelnen europäischen Ländern zu reden? Nun, es stimmt dennoch. Die einen kommen, die anderen gehen: Aber auch wenn die Abgehenden numerisch in der deutlichen Minderzahl sind, so kann das von ihnen in ihrer bisherigen Heimat hinterlassene Loch in keiner Weise durch die Zuwanderer gefüllt werden.

Natürlich ist jeder Mensch gleich viel wert, egal, welche Hautfarbe, Religion oder Muttersprache er hat. Wir wollen an dieser Stelle auch nicht darüber befinden, ob eine eingeborene Bevölkerung das Recht hat, in alle Zukunft das von ihr bewohnte Gebiet kulturell zu prägen, es also voll und ganz als ihre Heimat empfinden zu können, selbst wenn sie nichts dafür tut. Hier geht es um etwas anderes: um den wirtschaftlichen, kulturellen, zivilisatorischen, wissenschaftlichen Netto-Verlust, den viele EU-Länder derzeit durch die Abwanderung von Eliten an Können, an Ausbildung und damit an Dynamik erleiden.

Fast alle europäischen Länder müssen seit einiger Zeit einen solchen Verlust bilanzieren. Das gilt vor allem für jene, die ihren Bürgern hohe Steuersätze abnehmen. Sie gestehen den Verlust zwar nur ungern ein, aber der Brain drain ist unübersehbar. Die Abwanderung der klugen Köpfe geht aus der EU hinaus Richtung Schweiz, Richtung Nord- und Südamerika, Richtung Australien, auch in manche asiatische Länder.

Von Depardieu bis Arnault

Die Abwanderung steuer- und leistungswichtiger Bürger findet aber auch innerhalb Europas durch einen Abzug aus den Höchststeuerländern statt. Ein Beispiel war vor wenigen Wochen die Auswanderung des Schauspielers Depardieu aus Frankreich. Der in jeder Hinsicht gewichtige Mann weicht dadurch der konfiskatorischen Einkommensteuer von 75 Prozent aus, welche die neue französische Regierung über höhere Einkommen verhängt. Depardieu lebt künftig in Belgien, er hat aber auch schon ein Offert für einen russischen Pass bekommen.

Auch der reichste Mann Europas, Bernard Arnault vom Luxuskonzern LVMH, hat Frankreich, seine bisherige Heimat, Richtung Belgien verlassen. 

Die beiden sind nur die Spitze eines Eisbergs. Hunderte Franzosen haben in den letzten Wochen das Land für immer verlassen. Ist ja eh nur eine winzige Minderheit? Gewiss. Es bleibt auch dann eine solche, wenn ihre Zahl demnächst schon einige Tausende ausmachen wird. Jedoch geht es dabei durchwegs um jene Menschen, die bisher schon die höchsten Steuern gezahlt haben und die für die kulturelle Identität der stolzen Nation zentral gewesen sind. Sie zahlen nun gar keine Steuern mehr in Frankreich. Und sie werden niemanden mehr in dem Land beschäftigen. Das macht Frankreich, das sich von der Steuererhöhung einen Sanierungsbeitrag erhofft hatte, deutlich ärmer, als es nur die Zahl der Emigranten signalisieren würde. Ökonomisch und kulturell.

Die Mehrheit der französischen Medien und die Regierung reagieren heftig auf diese Abwanderung. Das heißt aber nicht, dass sie nachdenken würden, ob die Steuererhöhungen ein Fehler sind. Sie beschimpfen vielmehr die Abwanderer. Das führt freilich nur dazu, dass viele es vorziehen, ohne öffentliches Aufsehen heimlich, still und leise wegzugehen, und nicht so laut wie Depardieu zu protestieren. Am Verlust für Frankreich ändert das aber nichts. Außer, dass man noch gar nicht genau weiß, wie viele Franzosen am Ende fehlen werden.

Nun ruft Frankreich verstärkt nach einer europäischen Steuerharmonisierung; damit soll der Anreiz fallen, von einem EU-Land ins andere zu siedeln. Die Franzosen begreifen aber nicht, dass das die völlig falsche Reaktion wäre. Man stelle sich nur vor, was passiert, wenn die ganze EU zwingend eine 75prozentige Einkommensteuer auf all ihre Depardieus einheben würde: Dann würden diese in noch größerer Zahl als jetzt gleich die ganze EU verlassen. Dann würden fast wie in Kriegszeiten lange Schlangen vor Schweizer, kanadischen, chilenischen oder amerikanischen Konsulaten stehen. Und wieder wären es die Besten, die ihre Heimat verlassen. Heute schon berichten Schweizer Medien über eine ebenso intensive wie diskrete Zuwanderung aus Frankreich, aber auch aus Deutschland.

Irgendwann wird dann vielleicht sogar jemand nach einem Verbot rufen, aus der EU ausreisen zu dürfen. Und ein solches Verbot wäre, so wird man wohl eine weitere Etappe später erkennen, ja nur dann effektiv, wenn es auch von einem Eisernen Vorhang implementiert wird, der die Menschen an der Flucht hindert.

Steuerhöhe und Karrierechancen entscheiden

Die jüngste französische Aufregung betrifft nur die unmittelbar aktuelle Reaktion auf die jüngsten Steuererhöhungen. Hunderttausende Leistungsträger sind schon in den letzten Jahren aus Europa – auch aus Deutschland und Österreich – abgewandert. Weil anderswo die Steuern niedriger sind. Weil andere Länder bessere Karrieren versprechen, in denen nur das Leistungsprinzip entscheidet. Weil amerikanische Universitäten oder die ETH Zürich durch ihre enge Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft viel bessere wissenschaftliche Möglichkeiten bieten. Weil in Europa viele zukunftsträchtige und spannende Forschungsdisziplinen unter dem Druck ängstlicher und politisch korrekter Gruppen abgewürgt werden, wie etwa alle jene, die irgendwie mit Hormonen, Genen, Tierversuchen oder Nukleartechnologie zusammenhängen (wenn sich die Forschung nicht als rein medizinisch zu tarnen versteht).

Aus diesen Gründen wandern zunehmend auch ganze Firmen ab. Oder verlegen Teile der Produktion ins Ausland. Oder werden von chinesischen Investoren übernommen. Diese bedienen sich meist noch ein paar Jahre am europäischen Knowhow, bevor sie dann den alten Kontinent ganz verlassen und höchstens noch eine traditionsreiche Marke weiter auf dem Weltmarkt verwenden.

Motiv der Abwanderung von Unternehmen aus Europa sind neben den hohen Steuern auch die vielen Regulierungen und Verbote. Diese sind in den EU-Ländern höher als in jedem anderen entwickelten Erdteil. Hatte die EU anfangs für viele Unternehmen tendenziell noch eine Reduktion dieser Regulierungen bedeutet, ist sie in den letzten Jahren selbst zu einem bürokratieerzeugenden Faktor geworden. Sowohl die nationalen wie auch die europäischen Regulierungen wie auch zahllose ökologische Auflagen wie auch die Lohn- und Sozialkosten vertreiben Unternehmen aus Europa.

Von der Voest bis Tacchini

Dabei geht es um große wie kleine Firmen. Zu den Großen zählt etwa die Voest, die angekündigt hat, angesichts der hohen Energiekosten künftig nur noch im Ausland zu investieren. Schlimm trifft die Abwanderung erstaunlicherweise auch Deutschland: „Der Prozess, dass energieintensive Industrien Deutschland verlassen, hat längst begonnen.“ Es ist der (deutsche) EU-Kommissar Oettinger, der das offen ausspricht. Er empfiehlt dem Land dringend eine deutliche Senkung der hohen Abgaben, die auf dem deutschen Strompreis lasten. Diese sind aber erst in den letzten Jahren als Folge der Energiewende – also vor allem des Ausstiegs aus der Atomkraft – so stark gestiegen.

Es geht genauso um kleine Qualitätsfirmen, wie beispielsweise das italienische Tennis-Label Tacchini. Dessen Schicksal ist typisch für viele andere: Zuerst wurde Tacchini angesichts wirtschaftlicher Probleme an einen chinesischen Konzern verkauft. Und jetzt sperrt dieser die Produktion in Italien. Die zugkräftige Marke soll aber weiterleben, auch wenn sie mit Europa nichts mehr zu tun hat.

Ringsum wird abgezogen und gespart. Vor allem die alten nationalen Platzhirschen siechen dahin. Etwa im Luftverkehr: Da ist Ryan Air heute Italiens größte Fluglinie, während die Alitalia vor dem nächsten Crash steht. Da muss sich die einst aufstrebende Luftlinie Niki immer mehr auf den Status eines bloßen Urlaubsfliegers zurückziehen: Sofia, Belgrad und Bukarest werden ab Sommer 2013 nicht mehr von Wien aus angeflogen (womit auch ein weiteres Stück der einstigen Osteuropakompetenz Österreichs verloren geht). Da steckt die skandinavische SAS seit zehn Jahren in den roten Zahlen und kann jetzt nur noch mit Hilfe eines spontanen Gehaltsverzichts der Mitarbeiter weiterfliegen.

Erfreuliche Gegendynamik in Irland oder Spanien

Das heißt nun alles nicht unbedingt, dass Europa nur noch tatenlos darauf warten kann, bis der letzte Leistungsträger geht und hoffentlich das Licht abdreht. Wenn die europäischen Länder die Gefahr erkennen, könnten sie die Dynamik durchaus noch umdrehen. Es gibt ja auch heute schon einige erfreuliche Gegeninitiativen.

Eine ist etwa Irland. Es hat – obwohl eines der ersten Krisenopfer – der Versuchung (und dem Verlangen aus der Rest-EU!) widerstanden, die Sanierung auf Kosten der Unternehmen durchzuführen. Daher sind die Steuern niedrig und die Investoren im Land geblieben. Daher ist das Land der erste Schuldenstaat, der 2013 wieder aus der Schuldknechtschaft entlassen werden dürfte.

Auch das Krisenland Spanien entwickelt nun erstaunlich kreative Ideen: Es schenkt ab sofort jedem Ausländer, der sich mit mindestens 160.000 Euro in eine spanische Immobilie einkauft, eine Aufenthaltsgenehmigung (davon können natürlich nur Nicht-EU-Bürger profitieren, denn die anderen dürfen sowieso schon frei nach Spanien ziehen). Da heute schon eine Million Häuser und Wohnungen in Spanien als Endprodukt des Platzens der Immobilienblase leerstehen, scheint das jedenfalls keine ganz dumme Idee – auch wenn es natürlich vor allem reiche Russen und Ukrainer, Kasachen und Chinesen sein werden, die davon Gebrauch machen und ihr Geld aus ihrer rauen (post-)kommunistischen Heimat in Sicherheit bringen wollen. Aber immerhin bringen diese Geld in die EU.

Ähnlich macht es seit Jahrzehnten ja schon Kanada, das von allen Seiten als Vorbild gelobt wird: Dorthin kann man immer dann leicht einwandern, wenn man viel Geld oder eine gute – und gesuchte(!) – Ausbildung mit sich bringt. Das heißt, ein technischer Facharbeiter hat exzellente Chancen, ein Philologe oder Politologe hingegen nicht. Und ein ungelernter Afrikaner oder Araber schon gar nicht. Die wandern aber ohnedies lieber in die EU und an deren reiche Sozialtöpfe.

Ist das kanadische Modell nicht inhuman und egoistisch, werden gute Menschen einwenden? Mag schon sein. Aber die Staaten Europas müssen rasch begreifen, dass auch sie egoistischer werden sollten, wenn sie nicht steil abstürzen wollen.

Niemand gibt den Europäern nämlich etwas dafür, dass sie ökologische Vorzugsschüler, die besten Empfangsländer für Asylanten, die größten Förderer von Kultur und der Inbegriff eines Wohlfahrtsstaates sind. Denn von diesen Qualitäten leben kann Europa nicht.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    25x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2013 05:54

    Ich kann mein Erlebnis mit einem franzoesischen Juristen auf einer privaten Veranstaltung nur wiederholen: Auf die Frage angesprochen, warum Hollande angesichts der wirtschaftlichen Probleme das Pensionsalter gesenkt haette meinte er unheimlich souveraen, das waere nur fuer die langjaehrigen Hackler und das waere schon in Ordnung. Damit war das Thema fuer ihn erledigt und er wendete sich harmonischem Smalltalk zu. Sein extrem relaxte Art basiert natuerlich auch auf seinem aus Steuergelder gut bezahlten Job in einer internationalen Organisation, die buerokratisch verschleppend, ohne wirkliche Verantwortung und effizienzlos ein gerechtes Projekt abwickelt. Eine gute Arbeit natuerlich, von der es sich sehr entspannt leben laesst.
    Wir haben uns in Europa bereits zuviele dieser relaxten Umverteilungsprofiteure gezuechtet, die ihre leichterwerbbaren Pfruende als wohlerworbene Rechte sehen. In deren Empfinden ist der Produktivitaetszuwachs so enorm, dass man diese Ansprueche auf Kosten der produzierenden Wirtschaft auch weiter und weiter ausdehnen muss und alle, also auch wirklich fast alle daran teilhaben laesst.
    Diese von Mama und Papa nach dem Krieg verwoehnten BengelInnen, meist kinderlos oder mit einem stolzen Sproessling versehen, koennen sich ein Leben ohne monatlich gefuelltes Gehaltskonto, waehrenddessen man sich auf Kur oder in einem gut klimatisierten Seminar befindet, gar nicht vorstellen.
    Wir werden von solchen Menschen seit geraumer Zeit regiert. Wir werden von solchen Menschen seit geraumer Zeit manipuliert. Wir werden von solchen Menschen als Unmenschen dargestellt, wenn wir darauf hinweisen, dass 1 und 1 nicht 3 ist.
    Diese Menschen schroepfen die Leistung und vertreiben die Leistungswilligen.
    75% ist Enteignung, ist neidgetriebener Diebstahl vom Schaffenden zum Ruhenden.
    Es ist blankes Unrecht ausgeuebt von unproduktiven Wohlstandsverwahrlosten.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorexp(i*pi)+1=0
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2013 10:37

    In der Tagebuchnotiz „Die Flucht der klugen Köpfe aus Europa“ werden nur die finanziellen Gründe der Fluchten genannt. Es gibt aber dafür noch weitere Ursachen im deutschsprachigen Raum:
    Bis ca. 1980 konnte man auf mathematischen, technisch - naturwissenschaftlichen Gebieten noch in Deutsch publizieren.
    Die Gedanken- und Planlosigkeit der deutschsprachigen Führungsschicht, ob Politiker oder Wissenschaftler führte langsam zu einer letztlich ausschließlichen Bevorzugung des Englischen auf diesen Gebieten. Bis 1989 war hinter dem Eisernen Vorhang primär Deutsch als Fremdsprache zu finden. Nach dem Fall des Eiserenen Vorhanges wurde von westlichen(!) deutschen Firmen und Politkern die Bevorzugung von Englisch z.B. in Beschreibungen, aber auch wissenschaftlichen Artikeln im Osten gefördert. Ergebnis: Verschwinden des Deutschen als Fremdsprache auch dort.
    Ich spreche mehrere Sprachen, kann mich aber in keiner davon auf gleichem Niveau wie im Deutschen ausdrücken und das, obwohl ich z.B. zwangsläufig häufig Englisch verwende. Mein Bedauern bezüglich des Verschwindens von Deutsch als Wissenschaftssprache hat nichts mit Deutschtümelei zu tun. Es eher mit der Liebe zur Wahrheit und gesundem Selbstbewußtsein. Wenn jemand auf den genannten Gebieten arbeitet und auch in der Fachwelt präsent sein will, dann fragt es sich nun, ob man nicht gleich auch z.B. in den USA seinen Wohnsitz nimmt. Ist die kulturelle Verankerung in Europa schwächer als fachlichen Bestrebungen, wird man sich langfristig zugunsten des Verlassens von Europa entscheiden.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2013 07:50

    1.
    "Daher ist das Land der erste Schuldenstaat, der 2013 wieder aus der Schuldknechtschaft entlassen werden dürfte."

    Aus der Schuldknechtschaft entlassen, weil die irischen Banken dann das Geld beim ESM abholen werden. Dafür dürfen wir dann brav garantieren und haften. Das ist das Faktum. Außerdem ist zu befürchten, dass die EU für diese Entlastung der irischen Politiker, weil mit dem Volk haben diese Verräter nichts mehr zu tun, zwingen wird, die Steuern zu harmonisieren für den Eintritt ins ESM-Paradies.
    Somit ist Irland für mich kein Beispiel für die Lösung der Probleme.

    2.
    " ...auch wenn es natürlich vor allem reiche Russen und Ukrainer, Kasachen und Chinesen sein werden, die davon Gebrauch machen und ihr Geld aus ihrer rauen (post-)kommunistischen Heimat in Sicherheit bringen wollen. Aber immerhin bringen diese Geld in die EU."

    Die "Hauptsache es bringt Geld"-Einstellung ist doch mit die Ursache, dass einerseits Abwanderungsbewegungen befördert werden, dass KnowHow praktisch verschenkt werden muss, dass Korruption und Organisierte Kriminalität freie Fahrt in Europa bekam. Spanien bietet hier einen weiteren Türöffner für unseren Untergang, genauso wie die spanische Bau- und Bankenwirtschaft zur Geldwäscheanlage verkommen ist, aber die retten wir jetzt ja brav, jeder Arbeiter, Unternehmer, Angestellter kommt zum Handkuss und hat keine Möglichkeit das Land zu verlassen.

    3.
    "Irgendwann wird dann vielleicht sogar jemand nach einem Verbot rufen, aus der EU ausreisen zu dürfen. Und ein solches Verbot wäre, so wird man wohl eine weitere Etappe später erkennen, ja nur dann effektiv, wenn es auch von einem Eisernen Vorhang implementiert wird, der die Menschen an der Flucht hindert."

    Wir sollten rechtzeitig ansprechen, wohin dieses kopflose Retten und Reglementieren der egoistischen Sesselkleber führt, nämlich zu Abschottung. Wir sind auf dem Weg zum Binnenrubel, pardon Binneneuro.

    P.S. Erst kürzlich erfreute sich ein österreichischer Politiker, dass Österreich ein sinnloses EU-Ziel übererfüllen wird. Das erinnerte mich an die Übererfüllung von Stalins Vorgaben zur Ausrottung ukrainischer Bauern, durch willfährige Büttel eines verbrecherischen Regimes.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2013 07:09

    "Sozialismus funktioniert nicht. Wer diese drei Wörter als Polemik abqualifiziert, sollte sie nochmal laut aufsagen: Sozialismus. Funktioniert. Nicht."

    Stand gestern bei Ortneronline über Frankreich zu lesen.

    Eugen Richter hat all das, was an Negativauswüchsen des Sozialismus im heutigen Tagebuch angeführt wird, schon 1891 in seinen "Sozialistischen Zukunftsbilder" beschrieben. Also lange vor dem ersten Realexperiment dieser Ideologie, die in allen Versuchen an den genau gleichen Auswüchsen scheiterten.
    Zum Schluß gibt es dann den Schießbefehl, um die Reichen und Intelligenten am Auswandern zu hindern!

  5. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2013 08:58

    Und schon gar niemand gibt Österreich oder ganz Europa etwas dafür, wenn hier fanatisch der linken Zwangsbeglückung wie z. B. dem Genderismus, oder der politischenKorrektheit gefrönt wird - bis hin zum Bildungssystem, welches diesen Themen auch noch höchste Priorität einräumt.
    Das belebt weder die Wirtschaft, noch bleiben dafür die klugen Köpfe im Land, obwohl von entsprechender Seite hartnäckig versucht wird, solche Zusammenhänge herzustellen.

    Frankreich muß unter Hollande vorerst einen bitteren Lernprozeß durchmachen, denn nach dem Kippen der ersten Gesetzesvorlage über die 75%-Steuer für Reiche, will man bei einem neuerlichen Anlauf die Zeitspanne dafür von ursprünglich 2 Jahren auch noch um das Doppelte verlängern!

    http://www.vaterland.li/index.cfm?id=127812&source=sda&ressort=home

    Da wird die Flucht aus dem "sozialistischen Steuerparadies" zur Überlebensfrage, denn bei diesen Ansätzen weiß man nie, wann der nächste Zugriff nicht nur auf Einkommen, sondern womöglich auch auf Eigentum und Vermögen, sprich die Substanz, stattfindet.

    Um zumindest Österreich einen solch schmerzhaften Aderlaß zu ersparen, müssen wir unsere rot-grünen, sozial gerechten Umverteiler mit einem klaren Wählervotum von der nächsten Regierung fernhalten - vielleicht dieses Mal sogar mit Signalwirkung für das restliche Europa.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2013 09:47

    Europa muss wieder attraktiv werden, wäre ermutigend.

    Alle Punkte, die Dr. Unterberger hier anführt, treffen zu.

    Für mich als Techniker sind die Hürden, die Europa aufbaut, die Normenflut, von deren Unnötigkeit eines Großteils davon ich genauso überzeugt bin, wie von der Unnötigkeit eines europäischen Menschenrechtsgerichtshofs, eines Europarates, etc. und natürlich die hohen Steuern, die in Österreich gleich einmal 60% aller Umsätze verschlingen für einen kleinen Unternehmer, und natürlich der ganze 'Sozial-schnick-schnack', der, genau genommen, unfinanzierbar ist und wie ein Mühlstein am Hals der Unternehmen lastet und diese stranguliert, etc.

    So liesse sich jede Branche hier vorführen.

    Ich jedenfalls kann sagen, dass ich als Unternehmer noch 1970 mehr Ertrag hatte, als heute und zwar das Doppelte.

    In Summe kann ich sagen, dass die ganze Rot-Grüne Politik der letzten 4 Jahrzehnte Europa ins Verderben geführt hat. Was haben sie denn gepredigt ? 'Wohlstand', 'Unnötigkeit', 'Perversität', 'Faulheit', etc. auf Kredit, das haben sie gepredigt und mit 'Expertengutachten' untermauert.

    Natürlich stehen die nicht allein da, sondern in (zumindest theoretischen) demokratischen Grenzen, und haben dafür auch noch die Linken aus anderen Parteien gebraucht, die 'Gutmenschen', weil diese Sorte von Dummheit gibt es wohl in allen Parteien.

    Bürger, die denken, die noch an eine Zukunft denken, die das alles erkennen, wählen diese linke und verderbliche Sache nicht mehr.

    Können wir heute noch konservative Parteien wählen ? Eigentlich in Österreich auch nicht, denn sie haben sich in Österreich am ESM-Volksverrat schuldig gemacht, haben Verfassungsgesetze mit den Linken zusammen gebrochen ('umgangen' im Politjargon), haben linke Unnötigkeits- und Schuldengesetze mitbeschlossen, das Sündenregister wäre noch sehr lange.

    Welche neuen Parteien gäbe es als Alternative, denn davon gehe ich bei der Unreife der österreichischen Bürger bezüglich direkter Demokratie aus, dass die nicht zu Konsens imstande sind, sondern stets Parteien vorschieben, die sie 'repräsentieren' (sprich: in den Abgrund schieben) und zwar bis hinunter zu 'hamma imma scho gwöht', egal, was es gekostet hat ?

    Also welche wären da ? Bei uns blieben Strohsack und Strache als das Abbild zu Rot und Schwarz, denn SPÖ, Grün und ÖVP müssen weg, denn sie haben Jahrzehnte lang gegen das Volk gesündigt und gehandelt, wie von Dr. Unterberger beschrieben auf allen Ebenen, von Verschuldung, über Zuwanderung bis Einschränkung der Meinungsfreiheit und massivem Freiheitsraub durch die höchste Verschuldung, die Österreich jemals hatte.

    Bei Strohsack wissen wir noch nicht die Position, aber seine Person als solche würde Vernunft signalisieren und einen deutlichen Kontrast zu den Formalidioten und Ideologen der 'etablierten Parteien', die uns das größte Desaster der Geschichte Österreichs eingebrockt haben.

    Bei Strache wissen wir, dass er der bessere Sozialist wäre, weil er auch noch an Heimat und Österreich denkt.

    Aber wie anfangen, Europa wieder attraktiv zu machen ?

    Ich würde sagen, zunächst einmal den linken und grünen Ballast über Bord werfen und die Freiheit wieder herstellen. Dann unternehmerisch zu denken beginnen, muss ja nach 3 Generationen Blödheit erst wieder erlernt werden und ins Bewußtsein der Menschen gerückt werden. Also die Ideologiestarre und Ideologieblockierung zu lösen, das wäre vordringlichst, aber wie ?

    Die Drohung steht im Raum, dass man nämlich mangels Alternativen (da hätte Österreich Glück, da gäbe es Alternativen) rechts wählt, nachdem die rechten Parteien ja derzeit ohnehin weit nach links gerückt sind. Eine weitere Möglichkeit sehe ich in der Wahl von vielen kleinen Parteien, auch lokalen, die dann eher in Richtung direkte Demokratie gehen. Auch direkte Initiativen der Bevölkerung wären eine Möglichkeit.

    Die Mündigkeit der Bürger in Österreich werden wir jetzt im Jänner noch erleben, fahren doch Androsch, Faymann&Co. gerade die schweren Geschütze gegen die Wehrpflicht in Österreich auf, während der oberste Heerfüherer vermutlich am ... sitzt, um nur ja nicht gefragt zu werden. Da hoffe ich aber schon auf ein Minimum an Vernunft bei den Bürgern, solche sündteure Ansinnen abzuschmettern, denn für die neutralen und Kleinen ist das Milizheer allemal das Beste, bloß ausgehungert darf es nicht werden, wie bei uns das getan wurde, und nun schreit man nach Berufsheer. Ein Reifetest für die 'Ösis'.

    Auch bezüglich Zuwanderung und Abwanderung habe ich noch einen Einwand. Für die Abwanderer ist es nicht nur der Steuersatz, sondern auch, wie hier auch beschrieben bei Dr. Unterberger, der Niedergang der Gesellschaft zu einem Proletariat, das sich gewaschen hat, Übergriffe, Brandschatzungen und deren mediale Verschweigung wegen P.C., das allein macht Angst genug und es ist wie im Jahr 1938, als die Elite, unsere jüdischen Mitbürger unter Lebensgefahr noch zu Hauf nach USA und Großbritannien gingen, und den Proletenmob, damals waren es auch Sozialisten, sogenannte Nationalsozialisten, hier stehen liessen.

    Die Situation in Frankreich ist dazu angetan, dieses Szenario in Erinnerung zu rufen.

    Anerkennen muss ich natürlich, dass nicht jeder Märtyrer sein will und eben rechtzeitig die Kurve kratzt.

    Den Link auf Geier-Sturzflug, der sich ja auf Atombombe bezieht, werde ich nicht mehr einblenden aber an den Text erinnern, 'Besuchen Sie Europa, solange es noch steht !', denn wir haben was Schlimmeres geschafft als die Atombombe, nämlich die Gesellschaftsbombe, die 'Links-Grün-Bombe', die jetzt nachhaltig zu explodieren im Begriff ist, während Europa in sich zusammenfällt.

    Aber auf der Titanic wird noch Musik gespielt, die 'Internationale' ...

    Es muss uns Bürgern klar sein, dass jetzt die letzten 40 Jahre zu zahlen sind und dass das Geneartionen dauern wird, das wieder gut zu machen, wie wir das machen wollen und was wir in Zukunft vermeiden wollen, das müssen wir und jetzt wählen, es gibt noch Wege, die zum Ziel führen, alle aber sind beschwerlich, alle anderen Wege führen nicht zum Ziel und sind nicht nur vielfach beschwerlicher, sondern auch unkontrollierbar und verderblich.

    Also Kandidaten sind gesucht, Ideen sind gesucht, Disziplin ist gesucht und Freiheit ist zu finden, dann kann es wieder gut werden, wenn die Mehrheit das will.

    Ich fürchte als Pessimist aber leider Schlimmes ...

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2013 09:42

    Wen es interessiert, was der GRÜNE Buchautor, Clown, Journalist und Politiker Klaus WERNER-LOBE unter Kultur und Bildung versteht und deshalb für FÖRDERUNGSWÜRDIG hält, war in der DO-Ausgabe der "Presse" zu lesen:

    "PHETTBERG trägt mit seinen Performances seit vielen Jahren Wesentliches zur Akzeptanz von Schwulen und Lesben, Transgender-Personen, Sadomasochistenetc. bei. Das halte ich für sehr förderungswürdig."

    DIEJENIGEN Steuerzahler sollen sich melden, die es gerne sehen, wenn ihr Steuergeld auf diese Weise verplempert wird!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGismor
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Januar 2013 15:48

    Ein einzigartiger sehr nachdenklicher Kommentar zur Lage der deutschen Nation hervorragend geschrieben von Michael Winkler! Dem ist nichts hinzuzufürgen, unbedingt lesen und weiterleiten!

    Es gab Zeiten, da waren wir Deutsche weltweit als Dichter und Denker, als Philosophen und Erfinder angesehen. Eine führende Kulturnation, bodenständig und fleißig, vielleicht ein wenig schwermütig und humorlos, aber tüchtig und mit großartigen Ingenieuren gesegnet. Wir galten als friedliebend und trotzdem als hervorragende Soldaten. Und selbst da, wo uns heute Großmannssucht vorgeworfen wird, waren wir bescheiden, wollten wir doch nur einen Platz an der Sonne, kein weltumspannendes Riesenreich wie die Engländer.

    Das Bild der Deutschen in der Welt hat sich gar nicht so sehr geändert, obwohl der Platz an der Sonne heute von träge herumliegenden Urlaubermassen beansprucht wird. Plumpe Diplomaten leisten wir uns nach wie vor, Fischer und Westerwelle mögen als Beispiele genügen. Wenn man von der deutschen Ingenieurskunst beim Großflughafen Berlin-Brandenburg gerade so gar nichts merkt, liegt das an der Unfähigkeit der planenden Politiker, das versteht und kennt man im Ausland.

    Was sich dagegen verändert hat, ist das Selbstbild der Deutschen. Wir alle tragen die unauslöschliche Erbsünde des Holocausts in uns, wir sind schuldig, schuldig, schuldig. Und weil wir Deutschen schuldig sind, sind wir Deutschen schuld.

    Dabei ist das Ganze eine infame jüdisch-zionistische Lüge. Ganz objektiv, jenseits von Rassismus und “Antisemitismus”. Und ehe jetzt Denunzianten und Provinz-Staatsanwälte ihre Bleistifte spitzen: Schuldfähigkeit beginnt nach deutschem Recht mit der Vollendung des 14. Lebensjahres. Damit kann jeder, der nach dem 9. Mai 1931 geboren worden ist, keinerlei Schuld an etwas auf sich geladen haben, das bis zum 9. Mai 1945 geschehen ist. Die überwiegende Zahl der Deutschen ist damit ganz objektiv nicht schuldig. Das ist nicht die “Gnade der späten Geburt”, sondern gültiges deutsches Recht. Das Gegenteil zu behaupten ist folglich Unrecht, und wer es bewußt tut, begibt sich in dieses Unrecht. Wer einem Unschuldigen Schuld einredet, zum eigenen Vorteil, ist nach deutschem Recht ein Lügner und Betrüger, auch wenn er zufällig Jude sein sollte – oder Staatsanwalt.

    Mein Großvater hatte das goldene Parteiabzeichen und mein Vater war Offizier der Waffen-SS. Na und? Opa hatte im ersten Weltkrieg, Papa im zweiten Weltkrieg fürs Vaterland gekämpft, die Haut riskiert, die patriotische Pflicht erfüllt. Keiner von ihnen war ein Massenmörder, keiner von ihnen ist jemals einer Gaskammer nahe gekommen. Was haben sie gewußt? Keine Ahnung, es ist zu spät sie zu fragen, sie sind längst gestorben, vergessen von diesem ach so tollen Vaterland. Wo der Großvater noch Achtung als Veteran erfahren hat, wäre dem Vater allenfalls die Verachtung beschieden gewesen. Andere Nationen haben ihren Kriegsverbrechern Denkmäler gesetzt, Deutschland seine unbescholtenen Soldaten vergessen, totgeschwiegen und sogar zu Verbrechern erklärt.

    Wenn es heute eine große Gemeinsamkeit unter den Deutschen gibt, dann ist es eine vierteilige Filmserie, gedreht in Hollywood, mit aller Übertreibung und Psychologie, deren Filmregisseure fähig sind: Holocaust. Vorher, vor 1979, hätten nur jene Leute etwas mit diesem Wort anzufangen gewußt, die heute das Wort Hekatombe kennen. 25 Jahre nach dem Krieg waren genügend Zeitzeugen weggestorben, um den objektiv Unschuldigen eine Erbsünde einzureden. Und ja, Steven Spielberg, der Regisseur, ist Jude. Die Serie wurde ein einziges Mal ausgestrahlt, natürlich im Staatsfunk, und hat dieses Land zum Schlechteren verändert.

    15 Jahre später wurde Sankt Holocaust geschaffen. Die Holocaust-Industrie, die Norman Finkelstein beschreibt, gab es schon vorher, schon für dieses Buch würde ein Nichtjude an den Pranger und auf einen vorläufig symbolischen Scheiterhaufen kommen. Sankt Holocaust wurde zur sakralen Wahrheit erhoben, seine “Leugnung” unter Strafe gestellt. Wobei die Leugnung auf den gleichfalls sakralen Begriff der “Offenkundigkeit” gegründet wird.

    Glauben Sie mir, ich habe massenweise Menschen sterben sehen, manche sauber, manche grausam, zerfetzt in Wolken aus Blut, zerrissen, verblutend an abgetrennten Gliedmaßen. Amerikanische Filme schwelgen in derartigem “Realismus”. Ich kann nicht unterscheiden, ob es live ist oder Hollywood, allenfalls die schlechte Bildqualität und die “Allahu akbar!”-Brüllerei deuten an, daß die Aufnahmen womöglich doch zeigen, wie Terroristen in Syrien Unschuldige niedermetzeln.

    Ich war nie in der Nähe einer Gaskammer gewesen, ich könnte auch schwer entscheiden, ob das Ding funktioniert oder eine billige Kulisse ist. Ich habe nie eine Vergasung von Juden erlebt, auch keine andere Form der überlieferten Hinrichtung. Alles, was ich habe, sind Berichte, deren Echtheit ich nicht nachweisen kann. Dann gibt es Bilder, die durchaus nachgestellt worden sein können, und es gibt Filme, die Hollywood-Regisseure nachbearbeitet haben. Der eindrucksvollste dieser Filme wurde von Alfred Hitchcock gedreht, und die Leichenberge sollen kriegsgefangene deutsche Soldaten gewesen sein, die man gezielt verhungern ließ.

    Wie gesagt, ich kann nichts nachweisen, ich weiß nur, daß es Finkelsteins Holocaust-Industrie tatsächlich gibt, daß Gelder an Israel fließen, weltweit mit dem Begriff “Antisemitismus” hausieren gegangen wird und das deutsche Strafrecht den öffentlichen Glauben an Sankt Holocaust erzwingen will. Einst war man Ketzer, wenn man es gewagt hat, die geforderten kirchlichen Dogmen zu bezweifeln, heute ist man Holocaustleugner. Wer Beweise forderte, Lücken in der kirchlichen Argumentationskette aufspürte, war Häretiker, heute ist er wahlweise rechtsradikal oder Neonazi. Früher wurde er verbrannt, heute wegen seines Unglaubens verfolgt und ins Gefängnis geworfen.

    Und natürlich ist der Begriff Holocaust geschützt. Die Totalverbrennung, die Hunderttausende Deutsche im angloamerikanischen Bombenkrieg zugestoßen ist, darf nicht mit dem exakt passenden Wort Holocaust belegt werden, denn Holocaust™ ist geschützt, einzigartig, darf nur für diese Einzigartigkeit verwendet werden. Brauen Sie eine schwarze Limonade und nennen diese Coca Cola™, werden Sie ein bißchen Ärger bekommen. Mißbrauchen Sie für eine Feuersbrunst, in der 140 Kinder ums Leben gekommen sind, den Begriff Holocaust, werden die Inhaber der Schutzmarke in Scharen über Sie herfallen. Das ist nun mal so.

    Sankt Holocaust™ ist unantastbar, in Deutschland zumindest. Für Deutsche heißt das zweite Gebot längst: “Du sollst den Namen des Holocausts, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der Holocaust läßt den nicht ungestraft, der seinen Namen mißbraucht.”

    Der geheiligte Holocaust ist längst BRD-Staatsräson geworden. Ohne den Holocaust, ohne seine konsequente Vermarktung, wäre Israel nie gegründet worden. Der Judenstaat hat sich nach fast 65 Jahren seines Bestehens noch immer nicht vom Holocaust emanzipiert, sich ein eigenes Existenzrecht jenseits dieser Vergangenheit erworben. Jegliche jüdische Leistung, jede Errungenschaft des Staates Israel verblaßt und wird von den Juden selbst geringgeschätzt, verglichen mit dem Holocaust™, den allein schon deshalb niemand antasten darf. Untereinander wird von der “Shoah” gesprochen, für Nichtjuden muß es Holocaust™ heißen.

    Das Existenzrecht Israels, das sich vom Holocaust ableitet, ist deutsche Staatsräson, verkündet unsere derzeitige Bundeskanzlerin unablässig. Und damit ist der Glaube an Sankt Holocaust™ unantastbar, denn auch die BRD leitet ihr Existenzrecht aus dem Holocaust ab. Insofern sind wir alle Kinder des Holocausts, und bei der großen Lotterie des Lebens, bei der die Kinder auf die werdenden Eltern verteilt werden, werden die einen zu “Räubern”, also den Bösen, mit der Erbsünde der Täter belasteten, die anderen zu “Gendarmen”, zu den Guten, zu den armen Opfern der bösen Täter, die nie und nimmer Unrecht begehen können, wie viele Palästinenser sie auch abschlachten mögen.

    Es kommt nicht darauf an, was vor 70 Jahren geschehen ist, das dürfen nur “seriöse” Historiker hinterfragen, die deshalb als “seriös” gelten, weil sie die offizielle Lehre nicht durch neue Erkenntnisse erschüttern. Auch der Kirche kam es nicht darauf an, was vor 2.000 Jahren wirklich geschehen ist, darüber durften nur “seriöse” Kirchenmänner nachdenken, die deshalb als “seriös” galten, weil sie die Kirchenlehren und damit die eigenen Pfründen niemals wirklich anzweifeln würden.

    “Störung der Totenruhe” und “Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener” sind Vorwürfe, die BRD-Staatsanwälte gerne erheben, wenn es um Sankt Holocaust™ geht. Wenn jedoch ein angeblicher Künstler die Toten für sich vereinnahmt und im Kreise örtlicher Honoratioren “Stolpersteine” verlegt, vermarktet er die Toten für sich, genau wie die Honoratioren, die sich als Bußfertige aufwerten, durch das Andenken Verstorbener, deren Namen in Zukunft mit Füßen getreten wird.

    Warum tut man das alles? Was nützt es den noch lebenden Opfern, wenn man Israel atomwaffenfähige Unterseeboote schenkt? Was haben die Nachfahren der Opfer davon, daß es einen Judenstaat gibt, der weltweit nach einer BBC-Umfrage so unbeliebt ist wie der Iran? Und das, obwohl gegen den Iran ständig gehetzt, Israel jedoch hochgelobt wird? Werden die Opfer durch einen Staat geehrt, der seit seiner Gründung ständig Kriege führt und keinen einzigen Tag Frieden erlebt hat? Mein Großonkel mütterlicherseits kannte jemanden, der seine ganze Familie in Auschwitz verloren hat, deshalb darf ich den Palästinensern Land, Wasser und Leben nehmen?

    Aber beschränken wir uns auf Deutschland, beschränken wir uns auf die Hysterie, die in dieser BRD mit Begriffen wie “rechts” oder “Nazi” verbunden ist. Das geht Sie nichts an, sagen Sie? Sie engagieren sich bei den Grüninnen, sind gegen Rassismus, laufen immer mit, wenn es gilt, Gesicht zu zeigen bei “Hinterdeppendorf ist bunt statt braun”? Großartig! Da habe ich eine freudige Mitteilung für Sie: Sie sind ein Nazi!

    Ach, das haben Sie nicht gewußt? Ein getroffener Hund jault auf, und wenn Sie alles tun, um nicht als Nazi angesehen zu werden, dann deshalb, weil Sie ein Nazi sind! Tief im Inneren, aus unauslöschlicher Überzeugung! Früher war ein Nationalsozialist ein Mitglied oder zumindest ein Anhänger der NSDAP, heute hingegen ist ein Nazi kein Nationalsozialist, sondern ein Bürger der BRD, der sich in Bußfertigkeit für eine Schuld ergeht, die er niemals auf sich geladen, aber verinnerlicht hat.

    Das ist wie in der Kirche, weil Adam und Eva vor undenklichen Zeiten (oder 4.004 vor Christus, nach Berechnung des Bischofs Usher) eine verbotene Frucht verschnabuliert haben, sind alle Menschen auf ewig schuldig. Vor allem waren jene schuldig, die ganz eindeutig überhaupt nichts vom Baum der Erkenntnis abbekommen hatten.

    Und damit Sie nicht auf die Idee kommen, jetzt doch noch vom Baum der Erkenntnis zu naschen, werden Sie allseits mit Propaganda überschüttet. Es vergeht keine Woche, in der Deutschland nicht den Krieg verliert, vorzugsweise den zweiten Weltkrieg, auf den Bildschirmen der Fernsehnation. Wenn Amerika auf der Leinwand Bösewichter braucht, sind das ganz selbstverständlich Nazis. Und wenn amerikanische Filmhelden besonders heroisch dastehen sollen, kämpfen sie gegen Nazis. Ein Dutzend Amerikaner gegen eine Waffen-SS Panzerdivision, das ist ein ausgewogenes Verhältnis, und wir wissen, die Deutschen sind grausam und werden verlieren.

    Wir lassen massenhaft Fremde ins Land, denn das zu verweigern wäre Rassismus. Wir zahlen diesen Fremden Geld, wenn sie keine Arbeit finden oder keine wollen, denn alles andere wäre Rassismus. Wir erwähnen in den Polizeiberichten nicht, daß die Intensivtäter Ausländer sind, denn das wäre ja Rassismus. Wir entschuldigen die Taten der Ausländer damit, daß sie in einer anderen Kultur aufgewachsen sind, denn alles andere wäre ja Rassismus. Und wir weichen zurück, verleugnen unsere eigenen Traditionen, unsere eigene Kultur, unsere eigene Sprache, denn alles andere wäre ja Rassismus. Rassismus ist schlimm, sehr schlimm, das haben die Nazis gemacht, deshalb, weil wir keine Nazis sein wollen, dürfen wir auch keine Rassisten sein.

    Wir sind dumm genug, um uns selbst zu Nazis zu erklären, um anschließend alles zu tun, um uns wieder von diesem Verdacht zu reinigen. Wenn Deutsche das Erzböse darstellen wollen, nehmen sie nicht etwa Deutschenhasser wie Albert Einstein, Henry Morgenthau oder Ilja Ehrenburg, auch keine Kriegsverbrecher wie Ernest Hemingway oder Winston Churchill, nein, da werden Hitler und Goebbels abgebildet. Das Böse trägt auch keine russische Uniform wie die Vergewaltiger von Nemmersdorf, sondern SS-, SA- oder zumindest Wehrmachtsuniform. Die häßliche Deutsche, das ist Angela Merkel in SS-Uniform, mit Hakenkreuz-Armbinde und Hitlerbärtchen – zu bewundern bei Demonstrationen von Portugal bis Griechenland.

    Von der DDR, von ihrer FDJ-Vergangenheit hat sich Angela Merkel nie so distanziert wie von “rechts”. Ihre markigen Sprüche wie “Null Toleranz gegen rechts” oder “361° gegen rechts” zeigen deutlich, durch welche Lippenbekenntnisse da ein Saulus zum Paulus werden will.

    Aber auch hier muß ich wieder einmal das Selbstverständliche klarstellen: Angela Merkel war niemals Mitglied der NSDAP, sie hat niemals ein Konzentrationslager geleitet und sie hat sich nie an Vernichtungsaktionen gegen Juden beteiligt. Sämtliche Schuldbekenntnisse sind geheuchelt, sämtliche Zahlungen, die sie dem Steuerbürger deswegen auferlegt, sind allenfalls Bestechungsgelder an Israel, um zeitweise Dispens von der Erbsünde zu erlangen.

    Wenn ein gebürtiger Deutscher einen deutschen Polizisten als “Nazi” bezeichnet, gibt es ein Verfahren wegen Beamtenbeleidigung. Wenn ein gebürtiger Ausländer, ob nun mit oder ohne BRD-Paß, denselben Polizisten als “Nazi” bezeichnet, gibt es ebenfalls ein Verfahren, gegen den Polizisten, denn der Vorwurf könnte ja berechtigt sein. Bezeichnet ein Autor ein paar ausgewählte Vertreter eines orientalischen Volkes als “Judenschweine”, wird das Buch auf den Index gesetzt und aus dem Verkehr gezogen. Bezeichnet er hingegen seine eigenen Vorfahren als “Nazisäue”, ist ihm ein Literaturpreis und öffentliche Förderung sicher.

    Es gibt Filmaufnahmen, auf denen Italiener auf die Leiche Mussolinis eintreten, um ihren Haß zu zeigen. Ein paar Jahre zuvor haben sie ihm höchstwahrscheinlich zugejubelt. In unserer merkelwürdigen Besatzerrepublik Deutschland gilt es heute als Zivilcourage, mit der ganzen Staatsmacht im Rücken Einzelpersonen als “Nazis” zu diskriminieren. Das ist der gleiche Ungeist, der den Deutschen von vor 75 Jahren unterstellt wird, als die Opfer Juden gewesen waren. Die gleichen “ehrbaren Leute”, die damals Juden aus ihren Vereinen und Verbänden ausgeschlossen haben, schließen heute “Rechte” aus ihren Vereinen und Verbänden aus.

    Da werden Nazimethoden eingesetzt, um nachzuweisen, daß die ach so ehrbaren Bürger keine Nazis sind. Da wird Gesinnungsschnüffelei betrieben, wie bei der Gestapo auf der Kinoleinwand, um nachzuweisen, daß keine Gestapo-Methoden mehr verwendet werden. Da blüht das Spitzel- und Denunziantenwesen, alles aus der “staatsbürgerlichen Pflicht” heraus, wie einst für Führer, Volk und Vaterland.

    Die Kinder des Holocausts sind bigott geworden, und es geht dabei schon lange nicht mehr um das, was tatsächlich geschehen ist, sondern nur noch um die pharisäerhafte Huldigung eines imaginären, sich längst verselbständigt habenden Sankt Holocaust™, der seine Wurzeln im Jahr 1980 hat, auf der Mattscheibe gezeugt und von Gerichten geboren wurde.

    Sankt Holocaust™ stört unablässig die Totenruhe, verunglimpft ständig das Andenken Verstorbener, indem es diese Verstorbenen ans Licht zerrt, sie instrumentalisiert und als Druckmittel benutzt. “Wider das Vergessen” ist eine Neuauflage des Reliquienkults des Mittelalters, bei dem Leichenteile zu Handelswaren geworden sind, manch profaner Knochen zum Überrest eines Heiligen erklärt wurde, Holzsplitter als Bestandteile des “wahren Kreuzes” und alte Nägel als Kreuzigungswerkzeuge Christi erkannt wurden.

    Damals wurden geschäftstüchtige Orientalen zu reichen Männern.

    Wir nehmen es hin, daß man uns unablässig durch den Kakao zieht, und wir trinken ihn anschließend auch noch mit Wonne. Ich kann es nur wiederholen: Nach deutschem Recht ist jeder, der nach dem 9. Mai 1931 geboren wurde, nicht schuldig an allem, was bis zum 9. Mai 1945 geschehen ist. Ganz objektiv. Und jene, die vor diesem magischen Datum geboren worden sind, waren damals ganz junge, einflußlose Leute. Damals war man mit 21 volljährig, das heißt, keiner, der heute jünger als 90 ist, hatte in jener Zeit etwas zu sagen gehabt. Wer bleibt dann noch übrig als Schuldiger? Ein Prozent der über 90jährigen? Das ist garantiert zu hoch gegriffen! Ein Promille? Ein Zehntel Promille?

    Sprechen wir alle schuldig, die auch nur als Stellwärter eine Weiche in Richtung Auschwitz gestellt haben, leben heute bestimmt weniger als 1.000 Menschen, die in irgendeiner Weise Schuld auf sich geladen haben. Also, was bleibt übrig, außer einer Erbsünde, die 65 Millionen Menschen unablässig ins Gedächtnis eingehämmert wird?

    Die “Verharmlosung” der Verbrechen des Nationalsozialismus’ ist in Merkeldeutschland strafbar. Was aber ist mit ihrer Überhöhung? Sie aufs Podest stellen, ihnen den Nimbus der Einzigartigkeit verleihen? Gestorben wurde schon immer, gemordet wegen irgendwelcher Wahnvorstellungen oder aus politischen Gründen ebenfalls. Keine einzige Hexe hat einen Bund mit dem Teufel geschlossen, keine einzige Hexe beherrschte die Zauberei, verbrannt wurden sie dennoch. Die Hitler zugeschriebenen Todeszahlen sind geringer als jene Stalins und Mao Tse-tungs, doch diese werden nicht derart als Erzböse herausgestrichen.

    Dresden, Hamburg, Köln – die bombardierten deutschen Städte, Tokio, Hiroshima und Nagasaki – das waren Totalverbrennungen, Kriegsverbrechen allesamt. Wo ist das Bedauern der Siegermächte, wo die Entschuldigung für diese Abscheulichkeiten? Wann hat Hollywood diese Taten je als Grausamkeit verdammt?

    Oh ja, wir sind die Nazis. Wir sind jene, auf welche die Welt mit Fingern zeigen kann, um sich die eigenen blutigen Hände in scheinbarer Unschuld zu waschen. Doch wer mit einem Finger auf Andere zeigt, der zeigt zugleich mit drei Fingern auf sich. Die Verbrechen der Nazis wurden 1945 beendet, sie haben aufgehört. Die Verbrechen der Amerikaner, der Herren Hollywoods, sind unablässig weitergegangen, in Korea, in Vietnam, im Irak, in Afghanistan, in Libyen und in Syrien. Israels Kriege und grausame Massaker dauern seit 1948 an, unterbrochen nur von scheinbaren Waffenruhen. Kein Angehöriger der ach so freien Presse spricht mehr über die Streubomben, die Israel im Libanon eingesetzt hat, 2006, aber immer wieder sprechen diese sogenannten Journalisten über viel weiter zurückliegende deutsche Verbrechen.

    Oh ja, wir sind Nazis. Wir bejammern Menschenrechtsvergehen in Rußland und in China, während wir im eigenen Land die gleichen Taten begehen. China hatte die Größe, Ai Weiwei zu begnadigen, die BRD die Kleinkariertheit, Horst Mahler bis ans Ende seiner Tage einzusperren. Eine durchgeknallte Görentruppe aus Rußland ist unseren Propagandablättern zahlreiche Artikel wert, wenn ein Günter Deckert wegen der Übersetzung eines Artikels eingesperrt wird, gibt es darüber noch nicht einmal eine Zeile.

    Der Finger, der auf Deutschland zeigt, auf die Nazis, wird einen Augenblick später zur fordernd aufgehaltenen Hand. Und fließt Geld, Millionen oder Milliarden, sind wir trotzdem Nazis, aber eben gute Nazis. Dann spricht sogar der Zentralrat der Juden von Toleranz und Versöhnung. Bis zum nächsten Mal, denn Nazis bleiben nun mal Nazis. Zumindest, solange da noch etwas zu holen ist.

    “Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit” – das ist da Motto der NATO. Aber welche Freiheit soll da bewacht werden? Längst wird nicht mehr verteidigt, sondern angegriffen. Der Raubkrieg gegen Libyen nahm den Libyern die Freiheit und den Wohlstand, den sie unter Gaddafi genossen haben. Ach, das war ein Diktator? Und Saddam Hussein war auch ein Diktator? Und Mahmut Ahmadinedschad? Benjamin Netanjahu? Barack Hussein Obama? Angela Dorothea Merkel? Ach, die wurden gewählt? Und Hitler? Wurde der nicht auch gewählt?

    Wer ein Diktator ist, entscheidet die Nachrichtenagentur Reuters. Die ist zufällig jüdisch, was zufällig den gefälschten Protokollen der Weisen von Zion entspricht. Was Reuters herausgibt, wird weltweit gedruckt und gesendet, außer in den Ländern der Meinungsabweichler, die natürlich von Diktatoren regiert werden.

    Hitlers willige Helfer – der Buchtitel eines zufällig jüdischen Autors – sind noch immer an der Macht. Nicht die gleichen Personen, sondern Menschen mit der gleichen Willigkeit, Paragraphen über das Recht zu stellen, nach Buchstaben zu urteilen und zu verurteilen. Wenige in Merkeldeutschland wagen die Freiheit, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Wenige in Merkeldeutschland wagen es, außerhalb der vorgeformten Gleise zu denken. Und noch weniger wagen es, bei dem Vorwurf, sie seien Nazis, einfach nur zu lachen.

    Adolf Hitler bestimmt die Richtlinien der merkeldeutschen Politik.

    Denken Sie über diesen Satz nach, dann werden Sie erkennen, daß er richtig ist. Zugegeben, an der Energiewende ist er unschuldig, und auch Stuttgart 21, die Elbphilharmonie oder der Großflughafen Berlin-Brandenburg sind Fehlleistungen heutiger Politiker. Doch der Geist der Unterwürfigkeit, die Angst, als Nazis bezeichnet zu werden, die zeigt, wie weit sein Einfluß noch immer reicht.

    Deshalb sind die Hinterdeppendorfer viel lieber bunt als braun, jedenfalls solange, wie keine Asylbewerberunterkunft in Hinterdeppendorf gebaut werden soll. Oder ein salafistisches Kulturzentrum, das kostenlose Korane verteilt. Da wird dann doch die Null-Toleranz ausgepackt, nicht gegen Rechts, sondern gegen bunt, weil es den Hinterdeppendorfern damit zu bunt geworden ist.

    Gutmenschentum, um ja nicht als Rassisten und Nazis bezeichnet zu werden, ist jedoch ein Luxusproblem. Die Kinder des Holocausts können es sich leisten, aus drei Generationen zurückliegenden Ereignissen den modernen Sankt Holocaust™ werden zu lassen, der nichts mehr mit dieser Vergangenheit zu tun hat. Das ist nichts anderes als mit den Strommasten. Solange die weit weg gebaut werden und nicht die eigene Aussicht verstellen, sind die nötig. Aber wehe, sie sollen in den eigenen Vorgarten gesetzt werden! Und niemand ist Rassist, solange die Ausländer zehn Kilometer weit entfernt wohnen, bei der Moschee auf dem Nachbargrundstück wird man dagegen ganz plötzlich intolerant.

    Solange wir uns die Schutzgelder gegen Nazi-Vorwürfe leisten können, werden diese weiterhin erhoben. Das ist bei der Mafia so wie in Finkelsteins Holocaust-Industrie. Ohne das bereitwillig fließende Geld bricht beides zusammen, denn stirbt der Wirt, verendet auch der blutsaugende Parasit. Das ist ein Naturgesetz, daran kann kein Schwurgericht etwas ändern. Man kann uns dann allerhöchstens noch als Organspender gebrauchen, allerdings sind solche Operationen teuer…

    Und der Antisemitismus? Abgesehen davon daß der Begriff falsch ist, denn die Juden sind nur eine Splittergruppe in den semitischen Völkern, hat er einen Bedeutungswandel erfahren. Früher war der ein Antisemit, der etwas gegen Juden hatte. Heute ist jeder ein Antisemit, gegen den die Juden etwas haben. Antisemit ist keiner, der Juden verfolgt, sondern jemand, der von Juden verfolgt wird. In der heutigen Zeit sind die Antisemiten die Außenseiter, die Verfolgten, die Rechtlosen, die Vogelfreien, die Opfer.

    Ja, wir haben es weit gebracht, wir Kinder des Holocausts. Aber nicht einmal die kirchliche Erbsünde hatte Bestand. Wer einstmals mit allerhöchstem Recht verurteilte, unterliegt heute dem Urteil der Geschichte. Nach heutiger Ansicht hätten die blutrünstigen Inquisitoren den Scheiterhaufen verdient, nicht die Hexen.

    ©Michael Winkler


alle Kommentare

  1. orange-aber-keine-südfrucht (kein Partner)
    10. Januar 2013 22:57

    Würde gern Ausländern. aber bis auf Russland +die Sprache kann ich noch nicht wirklich)
    sehe ich kein land wo man gebraacht wird. Aber finanziell ist auch ne Schwierigkeit nicht nur mit dem arbeiten und Sprache lernen beim Ausländern. Dennoch der Osten ist die Zukunft!

    • orange-aber-keine-südfrucht (kein Partner)
      10. Januar 2013 22:59

      BeimAuswandern! Sry XT9 texterkennung..

  2. Robert Bond (kein Partner)
    10. Januar 2013 10:11

    Kein Unterberger ohne Recherchefehler.
    Kanada organisiert die Einwanderung nach einem Punktesystem. In diesem bringt ein Bachelor 20, ein Master 25 Punkte. Es gibt keine Differenzierung nach Art des Studiums. Allerdings bringt eine fixe Stellenzusage nochmal 10 Punkte. Insofern wirds ein Techniker wohl leichter haben. Ab 67 Punkte ist man dabei. Das bringt praktisch jeder jüngere Akademiker mit guten Englischkenntnissen zusammen.
    Es ist auch nicht richtig, dass man sich in Kanada einkaufen kann. Es gab ein Programm für die Einwanderung von Investoren, aber das ist seit Jahren stillgelegt.

  3. Eso-Policier (kein Partner)
    09. Januar 2013 18:40

    In Deutschland ist das Scheitern von Rösler und Westerwelle symbolisch für das Scheitern des verächtlichen Multikulturalismus und Genderwahns. Xenophobie oder Homophobie sind aber abzulehnen. Europa kann durch eine soziale und nicht-grüne Ökopolitik gerettet werden. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

  4. filius (kein Partner)
    09. Januar 2013 16:00

    NOT ALL WHO WANDER ARE LOST!

  5. Gismor (kein Partner)
    09. Januar 2013 15:48

    Ein einzigartiger sehr nachdenklicher Kommentar zur Lage der deutschen Nation hervorragend geschrieben von Michael Winkler! Dem ist nichts hinzuzufürgen, unbedingt lesen und weiterleiten!

    Es gab Zeiten, da waren wir Deutsche weltweit als Dichter und Denker, als Philosophen und Erfinder angesehen. Eine führende Kulturnation, bodenständig und fleißig, vielleicht ein wenig schwermütig und humorlos, aber tüchtig und mit großartigen Ingenieuren gesegnet. Wir galten als friedliebend und trotzdem als hervorragende Soldaten. Und selbst da, wo uns heute Großmannssucht vorgeworfen wird, waren wir bescheiden, wollten wir doch nur einen Platz an der Sonne, kein weltumspannendes Riesenreich wie die Engländer.

    Das Bild der Deutschen in der Welt hat sich gar nicht so sehr geändert, obwohl der Platz an der Sonne heute von träge herumliegenden Urlaubermassen beansprucht wird. Plumpe Diplomaten leisten wir uns nach wie vor, Fischer und Westerwelle mögen als Beispiele genügen. Wenn man von der deutschen Ingenieurskunst beim Großflughafen Berlin-Brandenburg gerade so gar nichts merkt, liegt das an der Unfähigkeit der planenden Politiker, das versteht und kennt man im Ausland.

    Was sich dagegen verändert hat, ist das Selbstbild der Deutschen. Wir alle tragen die unauslöschliche Erbsünde des Holocausts in uns, wir sind schuldig, schuldig, schuldig. Und weil wir Deutschen schuldig sind, sind wir Deutschen schuld.

    Dabei ist das Ganze eine infame jüdisch-zionistische Lüge. Ganz objektiv, jenseits von Rassismus und “Antisemitismus”. Und ehe jetzt Denunzianten und Provinz-Staatsanwälte ihre Bleistifte spitzen: Schuldfähigkeit beginnt nach deutschem Recht mit der Vollendung des 14. Lebensjahres. Damit kann jeder, der nach dem 9. Mai 1931 geboren worden ist, keinerlei Schuld an etwas auf sich geladen haben, das bis zum 9. Mai 1945 geschehen ist. Die überwiegende Zahl der Deutschen ist damit ganz objektiv nicht schuldig. Das ist nicht die “Gnade der späten Geburt”, sondern gültiges deutsches Recht. Das Gegenteil zu behaupten ist folglich Unrecht, und wer es bewußt tut, begibt sich in dieses Unrecht. Wer einem Unschuldigen Schuld einredet, zum eigenen Vorteil, ist nach deutschem Recht ein Lügner und Betrüger, auch wenn er zufällig Jude sein sollte – oder Staatsanwalt.

    Mein Großvater hatte das goldene Parteiabzeichen und mein Vater war Offizier der Waffen-SS. Na und? Opa hatte im ersten Weltkrieg, Papa im zweiten Weltkrieg fürs Vaterland gekämpft, die Haut riskiert, die patriotische Pflicht erfüllt. Keiner von ihnen war ein Massenmörder, keiner von ihnen ist jemals einer Gaskammer nahe gekommen. Was haben sie gewußt? Keine Ahnung, es ist zu spät sie zu fragen, sie sind längst gestorben, vergessen von diesem ach so tollen Vaterland. Wo der Großvater noch Achtung als Veteran erfahren hat, wäre dem Vater allenfalls die Verachtung beschieden gewesen. Andere Nationen haben ihren Kriegsverbrechern Denkmäler gesetzt, Deutschland seine unbescholtenen Soldaten vergessen, totgeschwiegen und sogar zu Verbrechern erklärt.

    Wenn es heute eine große Gemeinsamkeit unter den Deutschen gibt, dann ist es eine vierteilige Filmserie, gedreht in Hollywood, mit aller Übertreibung und Psychologie, deren Filmregisseure fähig sind: Holocaust. Vorher, vor 1979, hätten nur jene Leute etwas mit diesem Wort anzufangen gewußt, die heute das Wort Hekatombe kennen. 25 Jahre nach dem Krieg waren genügend Zeitzeugen weggestorben, um den objektiv Unschuldigen eine Erbsünde einzureden. Und ja, Steven Spielberg, der Regisseur, ist Jude. Die Serie wurde ein einziges Mal ausgestrahlt, natürlich im Staatsfunk, und hat dieses Land zum Schlechteren verändert.

    15 Jahre später wurde Sankt Holocaust geschaffen. Die Holocaust-Industrie, die Norman Finkelstein beschreibt, gab es schon vorher, schon für dieses Buch würde ein Nichtjude an den Pranger und auf einen vorläufig symbolischen Scheiterhaufen kommen. Sankt Holocaust wurde zur sakralen Wahrheit erhoben, seine “Leugnung” unter Strafe gestellt. Wobei die Leugnung auf den gleichfalls sakralen Begriff der “Offenkundigkeit” gegründet wird.

    Glauben Sie mir, ich habe massenweise Menschen sterben sehen, manche sauber, manche grausam, zerfetzt in Wolken aus Blut, zerrissen, verblutend an abgetrennten Gliedmaßen. Amerikanische Filme schwelgen in derartigem “Realismus”. Ich kann nicht unterscheiden, ob es live ist oder Hollywood, allenfalls die schlechte Bildqualität und die “Allahu akbar!”-Brüllerei deuten an, daß die Aufnahmen womöglich doch zeigen, wie Terroristen in Syrien Unschuldige niedermetzeln.

    Ich war nie in der Nähe einer Gaskammer gewesen, ich könnte auch schwer entscheiden, ob das Ding funktioniert oder eine billige Kulisse ist. Ich habe nie eine Vergasung von Juden erlebt, auch keine andere Form der überlieferten Hinrichtung. Alles, was ich habe, sind Berichte, deren Echtheit ich nicht nachweisen kann. Dann gibt es Bilder, die durchaus nachgestellt worden sein können, und es gibt Filme, die Hollywood-Regisseure nachbearbeitet haben. Der eindrucksvollste dieser Filme wurde von Alfred Hitchcock gedreht, und die Leichenberge sollen kriegsgefangene deutsche Soldaten gewesen sein, die man gezielt verhungern ließ.

    Wie gesagt, ich kann nichts nachweisen, ich weiß nur, daß es Finkelsteins Holocaust-Industrie tatsächlich gibt, daß Gelder an Israel fließen, weltweit mit dem Begriff “Antisemitismus” hausieren gegangen wird und das deutsche Strafrecht den öffentlichen Glauben an Sankt Holocaust erzwingen will. Einst war man Ketzer, wenn man es gewagt hat, die geforderten kirchlichen Dogmen zu bezweifeln, heute ist man Holocaustleugner. Wer Beweise forderte, Lücken in der kirchlichen Argumentationskette aufspürte, war Häretiker, heute ist er wahlweise rechtsradikal oder Neonazi. Früher wurde er verbrannt, heute wegen seines Unglaubens verfolgt und ins Gefängnis geworfen.

    Und natürlich ist der Begriff Holocaust geschützt. Die Totalverbrennung, die Hunderttausende Deutsche im angloamerikanischen Bombenkrieg zugestoßen ist, darf nicht mit dem exakt passenden Wort Holocaust belegt werden, denn Holocaust™ ist geschützt, einzigartig, darf nur für diese Einzigartigkeit verwendet werden. Brauen Sie eine schwarze Limonade und nennen diese Coca Cola™, werden Sie ein bißchen Ärger bekommen. Mißbrauchen Sie für eine Feuersbrunst, in der 140 Kinder ums Leben gekommen sind, den Begriff Holocaust, werden die Inhaber der Schutzmarke in Scharen über Sie herfallen. Das ist nun mal so.

    Sankt Holocaust™ ist unantastbar, in Deutschland zumindest. Für Deutsche heißt das zweite Gebot längst: “Du sollst den Namen des Holocausts, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der Holocaust läßt den nicht ungestraft, der seinen Namen mißbraucht.”

    Der geheiligte Holocaust ist längst BRD-Staatsräson geworden. Ohne den Holocaust, ohne seine konsequente Vermarktung, wäre Israel nie gegründet worden. Der Judenstaat hat sich nach fast 65 Jahren seines Bestehens noch immer nicht vom Holocaust emanzipiert, sich ein eigenes Existenzrecht jenseits dieser Vergangenheit erworben. Jegliche jüdische Leistung, jede Errungenschaft des Staates Israel verblaßt und wird von den Juden selbst geringgeschätzt, verglichen mit dem Holocaust™, den allein schon deshalb niemand antasten darf. Untereinander wird von der “Shoah” gesprochen, für Nichtjuden muß es Holocaust™ heißen.

    Das Existenzrecht Israels, das sich vom Holocaust ableitet, ist deutsche Staatsräson, verkündet unsere derzeitige Bundeskanzlerin unablässig. Und damit ist der Glaube an Sankt Holocaust™ unantastbar, denn auch die BRD leitet ihr Existenzrecht aus dem Holocaust ab. Insofern sind wir alle Kinder des Holocausts, und bei der großen Lotterie des Lebens, bei der die Kinder auf die werdenden Eltern verteilt werden, werden die einen zu “Räubern”, also den Bösen, mit der Erbsünde der Täter belasteten, die anderen zu “Gendarmen”, zu den Guten, zu den armen Opfern der bösen Täter, die nie und nimmer Unrecht begehen können, wie viele Palästinenser sie auch abschlachten mögen.

    Es kommt nicht darauf an, was vor 70 Jahren geschehen ist, das dürfen nur “seriöse” Historiker hinterfragen, die deshalb als “seriös” gelten, weil sie die offizielle Lehre nicht durch neue Erkenntnisse erschüttern. Auch der Kirche kam es nicht darauf an, was vor 2.000 Jahren wirklich geschehen ist, darüber durften nur “seriöse” Kirchenmänner nachdenken, die deshalb als “seriös” galten, weil sie die Kirchenlehren und damit die eigenen Pfründen niemals wirklich anzweifeln würden.

    “Störung der Totenruhe” und “Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener” sind Vorwürfe, die BRD-Staatsanwälte gerne erheben, wenn es um Sankt Holocaust™ geht. Wenn jedoch ein angeblicher Künstler die Toten für sich vereinnahmt und im Kreise örtlicher Honoratioren “Stolpersteine” verlegt, vermarktet er die Toten für sich, genau wie die Honoratioren, die sich als Bußfertige aufwerten, durch das Andenken Verstorbener, deren Namen in Zukunft mit Füßen getreten wird.

    Warum tut man das alles? Was nützt es den noch lebenden Opfern, wenn man Israel atomwaffenfähige Unterseeboote schenkt? Was haben die Nachfahren der Opfer davon, daß es einen Judenstaat gibt, der weltweit nach einer BBC-Umfrage so unbeliebt ist wie der Iran? Und das, obwohl gegen den Iran ständig gehetzt, Israel jedoch hochgelobt wird? Werden die Opfer durch einen Staat geehrt, der seit seiner Gründung ständig Kriege führt und keinen einzigen Tag Frieden erlebt hat? Mein Großonkel mütterlicherseits kannte jemanden, der seine ganze Familie in Auschwitz verloren hat, deshalb darf ich den Palästinensern Land, Wasser und Leben nehmen?

    Aber beschränken wir uns auf Deutschland, beschränken wir uns auf die Hysterie, die in dieser BRD mit Begriffen wie “rechts” oder “Nazi” verbunden ist. Das geht Sie nichts an, sagen Sie? Sie engagieren sich bei den Grüninnen, sind gegen Rassismus, laufen immer mit, wenn es gilt, Gesicht zu zeigen bei “Hinterdeppendorf ist bunt statt braun”? Großartig! Da habe ich eine freudige Mitteilung für Sie: Sie sind ein Nazi!

    Ach, das haben Sie nicht gewußt? Ein getroffener Hund jault auf, und wenn Sie alles tun, um nicht als Nazi angesehen zu werden, dann deshalb, weil Sie ein Nazi sind! Tief im Inneren, aus unauslöschlicher Überzeugung! Früher war ein Nationalsozialist ein Mitglied oder zumindest ein Anhänger der NSDAP, heute hingegen ist ein Nazi kein Nationalsozialist, sondern ein Bürger der BRD, der sich in Bußfertigkeit für eine Schuld ergeht, die er niemals auf sich geladen, aber verinnerlicht hat.

    Das ist wie in der Kirche, weil Adam und Eva vor undenklichen Zeiten (oder 4.004 vor Christus, nach Berechnung des Bischofs Usher) eine verbotene Frucht verschnabuliert haben, sind alle Menschen auf ewig schuldig. Vor allem waren jene schuldig, die ganz eindeutig überhaupt nichts vom Baum der Erkenntnis abbekommen hatten.

    Und damit Sie nicht auf die Idee kommen, jetzt doch noch vom Baum der Erkenntnis zu naschen, werden Sie allseits mit Propaganda überschüttet. Es vergeht keine Woche, in der Deutschland nicht den Krieg verliert, vorzugsweise den zweiten Weltkrieg, auf den Bildschirmen der Fernsehnation. Wenn Amerika auf der Leinwand Bösewichter braucht, sind das ganz selbstverständlich Nazis. Und wenn amerikanische Filmhelden besonders heroisch dastehen sollen, kämpfen sie gegen Nazis. Ein Dutzend Amerikaner gegen eine Waffen-SS Panzerdivision, das ist ein ausgewogenes Verhältnis, und wir wissen, die Deutschen sind grausam und werden verlieren.

    Wir lassen massenhaft Fremde ins Land, denn das zu verweigern wäre Rassismus. Wir zahlen diesen Fremden Geld, wenn sie keine Arbeit finden oder keine wollen, denn alles andere wäre Rassismus. Wir erwähnen in den Polizeiberichten nicht, daß die Intensivtäter Ausländer sind, denn das wäre ja Rassismus. Wir entschuldigen die Taten der Ausländer damit, daß sie in einer anderen Kultur aufgewachsen sind, denn alles andere wäre ja Rassismus. Und wir weichen zurück, verleugnen unsere eigenen Traditionen, unsere eigene Kultur, unsere eigene Sprache, denn alles andere wäre ja Rassismus. Rassismus ist schlimm, sehr schlimm, das haben die Nazis gemacht, deshalb, weil wir keine Nazis sein wollen, dürfen wir auch keine Rassisten sein.

    Wir sind dumm genug, um uns selbst zu Nazis zu erklären, um anschließend alles zu tun, um uns wieder von diesem Verdacht zu reinigen. Wenn Deutsche das Erzböse darstellen wollen, nehmen sie nicht etwa Deutschenhasser wie Albert Einstein, Henry Morgenthau oder Ilja Ehrenburg, auch keine Kriegsverbrecher wie Ernest Hemingway oder Winston Churchill, nein, da werden Hitler und Goebbels abgebildet. Das Böse trägt auch keine russische Uniform wie die Vergewaltiger von Nemmersdorf, sondern SS-, SA- oder zumindest Wehrmachtsuniform. Die häßliche Deutsche, das ist Angela Merkel in SS-Uniform, mit Hakenkreuz-Armbinde und Hitlerbärtchen – zu bewundern bei Demonstrationen von Portugal bis Griechenland.

    Von der DDR, von ihrer FDJ-Vergangenheit hat sich Angela Merkel nie so distanziert wie von “rechts”. Ihre markigen Sprüche wie “Null Toleranz gegen rechts” oder “361° gegen rechts” zeigen deutlich, durch welche Lippenbekenntnisse da ein Saulus zum Paulus werden will.

    Aber auch hier muß ich wieder einmal das Selbstverständliche klarstellen: Angela Merkel war niemals Mitglied der NSDAP, sie hat niemals ein Konzentrationslager geleitet und sie hat sich nie an Vernichtungsaktionen gegen Juden beteiligt. Sämtliche Schuldbekenntnisse sind geheuchelt, sämtliche Zahlungen, die sie dem Steuerbürger deswegen auferlegt, sind allenfalls Bestechungsgelder an Israel, um zeitweise Dispens von der Erbsünde zu erlangen.

    Wenn ein gebürtiger Deutscher einen deutschen Polizisten als “Nazi” bezeichnet, gibt es ein Verfahren wegen Beamtenbeleidigung. Wenn ein gebürtiger Ausländer, ob nun mit oder ohne BRD-Paß, denselben Polizisten als “Nazi” bezeichnet, gibt es ebenfalls ein Verfahren, gegen den Polizisten, denn der Vorwurf könnte ja berechtigt sein. Bezeichnet ein Autor ein paar ausgewählte Vertreter eines orientalischen Volkes als “Judenschweine”, wird das Buch auf den Index gesetzt und aus dem Verkehr gezogen. Bezeichnet er hingegen seine eigenen Vorfahren als “Nazisäue”, ist ihm ein Literaturpreis und öffentliche Förderung sicher.

    Es gibt Filmaufnahmen, auf denen Italiener auf die Leiche Mussolinis eintreten, um ihren Haß zu zeigen. Ein paar Jahre zuvor haben sie ihm höchstwahrscheinlich zugejubelt. In unserer merkelwürdigen Besatzerrepublik Deutschland gilt es heute als Zivilcourage, mit der ganzen Staatsmacht im Rücken Einzelpersonen als “Nazis” zu diskriminieren. Das ist der gleiche Ungeist, der den Deutschen von vor 75 Jahren unterstellt wird, als die Opfer Juden gewesen waren. Die gleichen “ehrbaren Leute”, die damals Juden aus ihren Vereinen und Verbänden ausgeschlossen haben, schließen heute “Rechte” aus ihren Vereinen und Verbänden aus.

    Da werden Nazimethoden eingesetzt, um nachzuweisen, daß die ach so ehrbaren Bürger keine Nazis sind. Da wird Gesinnungsschnüffelei betrieben, wie bei der Gestapo auf der Kinoleinwand, um nachzuweisen, daß keine Gestapo-Methoden mehr verwendet werden. Da blüht das Spitzel- und Denunziantenwesen, alles aus der “staatsbürgerlichen Pflicht” heraus, wie einst für Führer, Volk und Vaterland.

    Die Kinder des Holocausts sind bigott geworden, und es geht dabei schon lange nicht mehr um das, was tatsächlich geschehen ist, sondern nur noch um die pharisäerhafte Huldigung eines imaginären, sich längst verselbständigt habenden Sankt Holocaust™, der seine Wurzeln im Jahr 1980 hat, auf der Mattscheibe gezeugt und von Gerichten geboren wurde.

    Sankt Holocaust™ stört unablässig die Totenruhe, verunglimpft ständig das Andenken Verstorbener, indem es diese Verstorbenen ans Licht zerrt, sie instrumentalisiert und als Druckmittel benutzt. “Wider das Vergessen” ist eine Neuauflage des Reliquienkults des Mittelalters, bei dem Leichenteile zu Handelswaren geworden sind, manch profaner Knochen zum Überrest eines Heiligen erklärt wurde, Holzsplitter als Bestandteile des “wahren Kreuzes” und alte Nägel als Kreuzigungswerkzeuge Christi erkannt wurden.

    Damals wurden geschäftstüchtige Orientalen zu reichen Männern.

    Wir nehmen es hin, daß man uns unablässig durch den Kakao zieht, und wir trinken ihn anschließend auch noch mit Wonne. Ich kann es nur wiederholen: Nach deutschem Recht ist jeder, der nach dem 9. Mai 1931 geboren wurde, nicht schuldig an allem, was bis zum 9. Mai 1945 geschehen ist. Ganz objektiv. Und jene, die vor diesem magischen Datum geboren worden sind, waren damals ganz junge, einflußlose Leute. Damals war man mit 21 volljährig, das heißt, keiner, der heute jünger als 90 ist, hatte in jener Zeit etwas zu sagen gehabt. Wer bleibt dann noch übrig als Schuldiger? Ein Prozent der über 90jährigen? Das ist garantiert zu hoch gegriffen! Ein Promille? Ein Zehntel Promille?

    Sprechen wir alle schuldig, die auch nur als Stellwärter eine Weiche in Richtung Auschwitz gestellt haben, leben heute bestimmt weniger als 1.000 Menschen, die in irgendeiner Weise Schuld auf sich geladen haben. Also, was bleibt übrig, außer einer Erbsünde, die 65 Millionen Menschen unablässig ins Gedächtnis eingehämmert wird?

    Die “Verharmlosung” der Verbrechen des Nationalsozialismus’ ist in Merkeldeutschland strafbar. Was aber ist mit ihrer Überhöhung? Sie aufs Podest stellen, ihnen den Nimbus der Einzigartigkeit verleihen? Gestorben wurde schon immer, gemordet wegen irgendwelcher Wahnvorstellungen oder aus politischen Gründen ebenfalls. Keine einzige Hexe hat einen Bund mit dem Teufel geschlossen, keine einzige Hexe beherrschte die Zauberei, verbrannt wurden sie dennoch. Die Hitler zugeschriebenen Todeszahlen sind geringer als jene Stalins und Mao Tse-tungs, doch diese werden nicht derart als Erzböse herausgestrichen.

    Dresden, Hamburg, Köln – die bombardierten deutschen Städte, Tokio, Hiroshima und Nagasaki – das waren Totalverbrennungen, Kriegsverbrechen allesamt. Wo ist das Bedauern der Siegermächte, wo die Entschuldigung für diese Abscheulichkeiten? Wann hat Hollywood diese Taten je als Grausamkeit verdammt?

    Oh ja, wir sind die Nazis. Wir sind jene, auf welche die Welt mit Fingern zeigen kann, um sich die eigenen blutigen Hände in scheinbarer Unschuld zu waschen. Doch wer mit einem Finger auf Andere zeigt, der zeigt zugleich mit drei Fingern auf sich. Die Verbrechen der Nazis wurden 1945 beendet, sie haben aufgehört. Die Verbrechen der Amerikaner, der Herren Hollywoods, sind unablässig weitergegangen, in Korea, in Vietnam, im Irak, in Afghanistan, in Libyen und in Syrien. Israels Kriege und grausame Massaker dauern seit 1948 an, unterbrochen nur von scheinbaren Waffenruhen. Kein Angehöriger der ach so freien Presse spricht mehr über die Streubomben, die Israel im Libanon eingesetzt hat, 2006, aber immer wieder sprechen diese sogenannten Journalisten über viel weiter zurückliegende deutsche Verbrechen.

    Oh ja, wir sind Nazis. Wir bejammern Menschenrechtsvergehen in Rußland und in China, während wir im eigenen Land die gleichen Taten begehen. China hatte die Größe, Ai Weiwei zu begnadigen, die BRD die Kleinkariertheit, Horst Mahler bis ans Ende seiner Tage einzusperren. Eine durchgeknallte Görentruppe aus Rußland ist unseren Propagandablättern zahlreiche Artikel wert, wenn ein Günter Deckert wegen der Übersetzung eines Artikels eingesperrt wird, gibt es darüber noch nicht einmal eine Zeile.

    Der Finger, der auf Deutschland zeigt, auf die Nazis, wird einen Augenblick später zur fordernd aufgehaltenen Hand. Und fließt Geld, Millionen oder Milliarden, sind wir trotzdem Nazis, aber eben gute Nazis. Dann spricht sogar der Zentralrat der Juden von Toleranz und Versöhnung. Bis zum nächsten Mal, denn Nazis bleiben nun mal Nazis. Zumindest, solange da noch etwas zu holen ist.

    “Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit” – das ist da Motto der NATO. Aber welche Freiheit soll da bewacht werden? Längst wird nicht mehr verteidigt, sondern angegriffen. Der Raubkrieg gegen Libyen nahm den Libyern die Freiheit und den Wohlstand, den sie unter Gaddafi genossen haben. Ach, das war ein Diktator? Und Saddam Hussein war auch ein Diktator? Und Mahmut Ahmadinedschad? Benjamin Netanjahu? Barack Hussein Obama? Angela Dorothea Merkel? Ach, die wurden gewählt? Und Hitler? Wurde der nicht auch gewählt?

    Wer ein Diktator ist, entscheidet die Nachrichtenagentur Reuters. Die ist zufällig jüdisch, was zufällig den gefälschten Protokollen der Weisen von Zion entspricht. Was Reuters herausgibt, wird weltweit gedruckt und gesendet, außer in den Ländern der Meinungsabweichler, die natürlich von Diktatoren regiert werden.

    Hitlers willige Helfer – der Buchtitel eines zufällig jüdischen Autors – sind noch immer an der Macht. Nicht die gleichen Personen, sondern Menschen mit der gleichen Willigkeit, Paragraphen über das Recht zu stellen, nach Buchstaben zu urteilen und zu verurteilen. Wenige in Merkeldeutschland wagen die Freiheit, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Wenige in Merkeldeutschland wagen es, außerhalb der vorgeformten Gleise zu denken. Und noch weniger wagen es, bei dem Vorwurf, sie seien Nazis, einfach nur zu lachen.

    Adolf Hitler bestimmt die Richtlinien der merkeldeutschen Politik.

    Denken Sie über diesen Satz nach, dann werden Sie erkennen, daß er richtig ist. Zugegeben, an der Energiewende ist er unschuldig, und auch Stuttgart 21, die Elbphilharmonie oder der Großflughafen Berlin-Brandenburg sind Fehlleistungen heutiger Politiker. Doch der Geist der Unterwürfigkeit, die Angst, als Nazis bezeichnet zu werden, die zeigt, wie weit sein Einfluß noch immer reicht.

    Deshalb sind die Hinterdeppendorfer viel lieber bunt als braun, jedenfalls solange, wie keine Asylbewerberunterkunft in Hinterdeppendorf gebaut werden soll. Oder ein salafistisches Kulturzentrum, das kostenlose Korane verteilt. Da wird dann doch die Null-Toleranz ausgepackt, nicht gegen Rechts, sondern gegen bunt, weil es den Hinterdeppendorfern damit zu bunt geworden ist.

    Gutmenschentum, um ja nicht als Rassisten und Nazis bezeichnet zu werden, ist jedoch ein Luxusproblem. Die Kinder des Holocausts können es sich leisten, aus drei Generationen zurückliegenden Ereignissen den modernen Sankt Holocaust™ werden zu lassen, der nichts mehr mit dieser Vergangenheit zu tun hat. Das ist nichts anderes als mit den Strommasten. Solange die weit weg gebaut werden und nicht die eigene Aussicht verstellen, sind die nötig. Aber wehe, sie sollen in den eigenen Vorgarten gesetzt werden! Und niemand ist Rassist, solange die Ausländer zehn Kilometer weit entfernt wohnen, bei der Moschee auf dem Nachbargrundstück wird man dagegen ganz plötzlich intolerant.

    Solange wir uns die Schutzgelder gegen Nazi-Vorwürfe leisten können, werden diese weiterhin erhoben. Das ist bei der Mafia so wie in Finkelsteins Holocaust-Industrie. Ohne das bereitwillig fließende Geld bricht beides zusammen, denn stirbt der Wirt, verendet auch der blutsaugende Parasit. Das ist ein Naturgesetz, daran kann kein Schwurgericht etwas ändern. Man kann uns dann allerhöchstens noch als Organspender gebrauchen, allerdings sind solche Operationen teuer…

    Und der Antisemitismus? Abgesehen davon daß der Begriff falsch ist, denn die Juden sind nur eine Splittergruppe in den semitischen Völkern, hat er einen Bedeutungswandel erfahren. Früher war der ein Antisemit, der etwas gegen Juden hatte. Heute ist jeder ein Antisemit, gegen den die Juden etwas haben. Antisemit ist keiner, der Juden verfolgt, sondern jemand, der von Juden verfolgt wird. In der heutigen Zeit sind die Antisemiten die Außenseiter, die Verfolgten, die Rechtlosen, die Vogelfreien, die Opfer.

    Ja, wir haben es weit gebracht, wir Kinder des Holocausts. Aber nicht einmal die kirchliche Erbsünde hatte Bestand. Wer einstmals mit allerhöchstem Recht verurteilte, unterliegt heute dem Urteil der Geschichte. Nach heutiger Ansicht hätten die blutrünstigen Inquisitoren den Scheiterhaufen verdient, nicht die Hexen.

    ©Michael Winkler

    • Johann Scheiber
    • Undine
      09. Januar 2013 17:35

      @Gismor

      *******+!
      Sie schreiben mit Recht: "Ein einzigartiger sehr nachdenklicher Kommentar zur Lage der deutschen Nation hervorragend geschrieben von Michael Winkler! Dem ist nichts hinzuzufürgen, unbedingt lesen und weiterleiten"

      Es wäre schade um jedes Wort, das man überliest! Danke! Wer ist Michael Winkler? Ein Privatmann oder ein Politiker?

      Lieber Gismor, Sie müssen sich allerdings dessen bewußt sein: "Feind liest mit"! Ich bin mir dessen bewußt.

    • Gismor (kein Partner)
      09. Januar 2013 18:25

      Udine
      Danke für den Hinweis, aber ich bin mir dessen eh' bewusst. Wie ich in einem anderen Kommentar schon erwähnte, habe ich mir die Freiheit genommen, auch die andere Seite der Medaille zu lesen.
      Ich habe es satt zu kriechen, ich habe es satt mein Maul zu halten. Ich habe es schon so satt für etwas beschuldigt zu werden, dessen ich mich nicht schuldig gemacht habe. Und ich habe es satt, dass Fremde (meine Vermutung ist, dass viele unserer Volksverräter jüdische Wurzeln haben deshalb auch dieser Hass auf uns) über mein Leben bestimmen und mich ausnehmen wie eine Weihnachtsgans um es dann als Almosen wieder zu geben. In ihrer endlosen Gier haben sie jetzt den Bogen überspannt und mich ehrlich gesagt dazu trieben nach der Wahrheit zu suchen. Ich habe es satt, dass ein einziges Volk, dessen Politiker und Vertreter selbst genügend Dreck am Stecken haben, ewig mit dem Finger auf mich zeigen. Ich habe es satt, dass mir vorgeschrieben wird, wie ich zu denken und zu fühlen habe, oder um wen ich trauern darf und wen nicht.
      Ich hoffe, dass das jüdische wie auch das muslimische Volk den Verrat ihrer hochgestellten Persönlichkeiten bald erkennt und sie endlich zum Teufel jagt. Genauso müssen wir mit unseren Volksverrätern umgehen. Sie zum Teufel jagen, denn das sind seelenlose Geschöpfe, denen ein Menschenleben nichts bedeutet. Diese Brut (ich entschuldige mich für den Ausdruck) bringt nur Leid und Elend über die verschiedenen Völker. Sie sind wie ein Krebsgeschwür. Jetzt machen die vielen Zitate über diese Zionisten Sinn, wie z.B. (man tausche das Wort Jude mit dem Wort Linke)
      Maria Theresia (1717, regierte 1740 bis 1780)
      „Künftig soll keinem Juden, welchen Namen er haben möge, erlaubt sein, sich hier aufzuhalten, ohne meine schriftliche Erlaubnis. Ich kenne keine ärgere Pest für den Staat als die Nation, wegen der Kunst, durch Betrug, Wucher und Geldvertrag die Leute in den Bettelstand zu bringen, alle übliche Handlung auszuüben, die ein anderer ehrlicher Mann verabscheut. Mithin (sind dieselben) soviel als sein kann, von hier abzuhalten und zu vermindern.“[33]
      Eine kluge Frau!!!
      http://de.metapedia.org/m/index.php?title=Zitate_und_Urteile_%C3%BCber_das_Judentum&oldid=332104#Maria_Theresia_.281717.2C_regierte_1740_bis_1780.29

      Sie wollen die ganze Welt beherrschen und dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Diese endlosen Kriege die von den USA und ihren Schergen geführt werden, haben Mio. Menschen das Leben gekostet. Und nur weil dieser Krieg nicht vor unserer Türe stattfindet, so sind es dennoch Menschen und die haben genau so ein Recht auf Frieden wie wir. Alle Kriege wurden wegen falschen Beschuldigungen begonnen um an die jeweiligen Rohstoffe zu kommen. Man bediente sich auch Falscher-Flaggen-Attentate. Genauso machten es auch die damaligen Piraten.

      Nein ich beuge mich nicht mehr, ich gehe jetzt aufrecht und erhobenen Kopfes durch's Leben. Und so Gott will, erlebe ich diesen Wandel noch! Doch werde ich alles erdenkliche tun um die Wahrheit zu verbreiten. Dazu gibt es ja das Netz. Wahrlich ein Geschenk des Himmels, denn ohne die vielen Blogbetreiber würde ich noch immer alles glauben. Und nachdem ich mich nicht auf einen Marktplatz stellen kann um die Wahrheit zu verbreiten (ich würde wahrscheinlich sofort in die Irrenanstalt verfrachtet - siehe den Fall Mollath), so nütze ich die neue Methode.
      Natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, was er für wahr und was nicht hält. Diese Entscheidung kann einem niemand abnehmen. Aber ich verlasse ich mich immer mehr auf meine Intuition. Und je mehr man erfährt, desto klarer wird das Bild.

      Und vielen Dank an Herrn Unterberger und allen Kommentarschreibern! Ihr alle tragt bei, der Wahrheit ein Stück näher zu kommen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      09. Januar 2013 18:28

      Die "Faktizität weltweiten Bewusstseins" hat mittlerweile dominierenden Einfluss auf unsere Rechtssprechung genommen.

      So wurde ein Beweisantrag von Gudenus sen. (Mauthausen) mit dieser Begründung abgeschmettert.
      Was die Welt glaubt ist somit die Wahrheit. Ungläubige werden bestraft.

      Na servus, weit haben wir's gebracht.

    • Gismor (kein Partner)
      09. Januar 2013 18:34

      Johann Scheiber
      Ja das mit der Frühsexualisierung ist derart pervers, da fehlen einem normal denkendem Mensch echt die Worte.
      Danke!

      Der nächste Schwindel fliegt bald auf:
      Der Chilcot-Untersuchungsbericht in England: Der Irakkrieg war nach einhelliger Auffassung von Rechtsexperten des Auswärtigen Amtes rechtswidrig
      Carl Herman

      Die britische Regierung unter dem konservativen Premierminister David Cameron »verschiebt« die Veröffentlichung ihres eigenen »offiziellen« Untersuchungsberichts zum Irakkrieg bis zum Jahr 2014 oder noch darüber hinaus, berichtete die Internetseite der britischen Tageszeitung Daily Mail. Möglicherweise hängt die weitere Verschiebung teilweise damit zusammen, dass die damalige Regierung Blair vor dem Krieg ein Gutachten aller 27 Rechtsexperten des Auswärtigen Amtes vorliegen hatte, in dem der Krieg gegen den Irak als [völker-] rechtswidrig bezeichnet wurde. Dies hätte bedeutet, dass ein bewaffneter Angriff auf den Irak als verbotener Angriffskrieg einzustufen wäre, was auch die gleichen Rechtsfolgen für einen bewaffneten Angriff der USA auf den Irak nach sich gezogen hätte.
      weiterlesen hier:
      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/carl-herman/der-chilcot-untersuchungsbericht-in-england-der-irakkrieg-war-nach-einhelliger-auffassung-von-recht.html;jsessionid=5E70A1247F931E98FF06DDA6EC089F75

    • Gismor (kein Partner)
      09. Januar 2013 19:00

      Da fällt mir gerade die Aussage vom verstorbenen Haider ein. Er sagte doch mal: wie kann man Ariel heißen und so viel Dreck am Stecken haben (er meinte Herrn Ariel Mucicant). Damals habe ich diese Aussage nicht verstanden!

      Neppomuck!
      Bitte sind sie so nett und übersetzen mir dieses Wort "Faktizität". Ich hab's nicht so mit den Fremdwörtern.
      Vielen lieben Dank

    • AGLT (kein Partner)
      09. Januar 2013 19:30

      @Gismor: unendlich viele **** für Sie und DANKE für den Kommentar und auch die Subkommentare!!! MIR GEHT ES GENAUSO!

      Mir ist im Übrigen scheißegal (ja scheiß!egal), wer hier aller mitliest. Es reicht. Es ist Zeit, nicht mehr den Mund zu halten und diesem Gesinnungs- und PC-Terror ein Ende zu setzen. Und das beginnt damit, die Dinge beim Namen zu nennen - offen und laut.

    • Undine
      10. Januar 2013 10:42

      @Gismor

      Da paßt die "ADLON-Trilogie", die man im ZDF verfolgen konnte, zum Ihrem Thema. Es war nach sehr langer Zeit für mich der erste Spielfilm, der die NS-Zeit zum Mittelpunkt gemacht hat, zu dem ich mich überwunden hatte, ihn anzusehen und wird für noch längere Zeit mit Sicherheit der letzte sein, den ich mir antun werde.

      Ich schaute mir die Trilogie an, weil mich das ADLON interessiert, weil ich das Buch von Hedda Adlon gelesen und vor wenigen Jahren ein Gedicht von einem "Bienenstich" dort mit Andacht verschmaust hatte.

      Mein Resümee: Es wurde KEIN KLISCHEE AUSGELASSEN! Mithilfe der konstruierten verlogenen Rahmengeschichte wurde von der Regie krampfhaft ALLES hineingestopft, was nur möglich war. Einzelheiten aufzuzählen ist unnötig: Jeder kennt die gängigen, mit den jüngsten Mainstream-Themen angereichert bis hin zu einer Lesbenstory; sogar ein Transvestit mußte herhalten. Und wo die GUTEN, die einzig echten ALTRUISTEN und wo die BÖSEN zu suchen sind, wurde wieder einmal unmißverständlich vor Augen geführt. Mehr Klischees wären nicht möglich gewesen; es war zum Speien!

    • AGLT (kein Partner)
      10. Januar 2013 15:20

      @Undine: bei dem Produzenten, Oliver Berben, Sohn der Iris, kein Wunder. Deswegen tat ich mir das gar nicht an, obwohl mich die Geschichte des Adlon schon interessiert hätte, aber die fiktive Rahmenstory war mir schon beim Lesen der Inhaltsangabe zuviel.

    • Undine
      10. Januar 2013 21:28

      @AGLT

      Sie haben ganz recht; beim Sohn einer Iris Berben kann gar nichts Anderes herauskommen als die Verwendung sämtlicher verfügbarer Klischees--- ganz dick aufgetragen! Und weiter oben haben Sie mir ebenfalls aus der Seele gesprochen!

  6. Gismor (kein Partner)
    09. Januar 2013 15:02

    Ein wenig Geschichte ...
    Polen war ausersehen, den egoistischen Zielen Großbritanniens im Sinne des “Gleichgewichtes der Kräfte” zu dienen.
    http://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2013/01/08/polen-war-ausersehen-den-egoistischen-zielen-grosbritanniens-im-sinne-des-gleichgewichtes-der-krafte-zu-dienen/

  7. rundertischdgf (kein Partner)
    09. Januar 2013 15:01

    Wie Fachkräftemangel im Pflegedienst entsteht, die Schweiz wirbt deutsche und Deutschland chinesische Pflegekräfte ab. Um nur mal ein besonders drastisches Beispiel zu nennen.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/09/30/mangel-an-pflegepersonal/

  8. Neppomuck (kein Partner)
    09. Januar 2013 12:55

    Mit Verlaub, Herr Unterberger, aber ich habe noch selten so viel Unsinn innerhalb eines ihrer Blog-Artikel gelesen.
    ... Nachkriegszeit ... Natürlich ist jeder Mensch gleich viel wert ... die Beispiele Depardieu und Bernard Arnault ... das Beispiel "Sergio Tacchini" usw.

    Und eines vermisse ich besonders: Was verstehen Sie unter "klug"?

    Wenn "klug" als Synonym für "gescheit" durchgehen sollte, dann wohl nur in Österreich, wo die Steigerungsformen "gescheiter - gescheitert" längst Realität geworden ist.
    Aber das liegt weniger an den hohen Steuerbelastungen, sondern an der Mentalität der Mächtigen hier im Land.

  9. aw70 (kein Partner)
    09. Januar 2013 12:32

    Als jemand, der eine Uni-Karriere verfolgt, bin ich natürlich nicht direkt die Personengruppe, die AU hier meint. Also Leute, die als definierendes Kriterium vor allem viel Geld haben.

    Die Idee, jemals halbwegs gut zu verdienen, kann man sich als Uni-Mitarbeiter in Europa heutzutage nämlich ziemlich sicher bis zum Lebensende abschminken. Das traf nur auf die Generation vor uns zu: die sitzen sich halt noch ein Zeitchen auf ihren halbwegs anständig bezahlten alten Verträgen die pragmatisierten Ärsche platt, und geben uns jüngeren hilfreiche Ratschläge, dass wir halt flexibler sein müssen.

    Aber trotzdem. Aus Österreich vertrieben wurde ich (so wie viele andere in meinem Job) eben auch schon. Und sehe kaum Chancen, zurückzukommen. Wenn man so wie ich erst einmal Universitätsdozent in einer technischen Wissenschaft ist, gibt es daheim praktisch keine Jobs für einen. Alles, was es daheim gäbe, wäre eine mehr oder weniger große Anzahl an fragwürdig bezahlten und befristeten Jobs, die allesamt nicht wirklich eigenverantwortlich sind. Vor allem letzteres ist der deal breaker - ab einem gewissen Alter hat man keine Lust mehr, irgend einem alten Deppen zu unterstehen, der sich vor 30+ Jahren mit einem Parteibuch seinen Job ersessen hat. Ganz zu schweigen davon, dass man diese wenigen befristeten Jobs ohnehin nur dann bekommt, wenn man vorher ausreichend Anal-Akrobatik bei einem dieser "etablierten" Professoren betrieben hat. Und ihn dann brav auf die Publikationen schreibt, die man als Mitarbeiter erzielt. In einer weitgehend sinn- und leistungsfreien Massenlehre verheizt wird man zusätzlich sowieso.

    Solche verluderten Praktiken wie Vorgesetzte, die nichts dazu beigetragen haben, automatisch als Autoren auf Publikationen zu schreiben sind übrigens z.B. in den USA (wo in der Forschung doch recht viel weitergebracht wird) an den meisten Unis ein Grund, Professoren, die so etwas verlangen, fristlos zu kündigen. Und da wundern wir uns, wieso keine guten Ausländer nach Österreich an die Unis kommen wollen... das liegt nicht nur am Geld. Die sehen die akademischen Sitten hier, und wenden sich mit Grausen ab.

    Aber vor allem ist es das politische Klima an den österreichischen Unis, das einem die Lust nimmt, zurückzukommen - selbst wenn man einen Job bekäme. Es herrscht ein dumpfer Konsens von beamteten Minderleistern, dass alles, was nicht links ist, irgendwie "nazi" ist (persönliche Leistung bei den Studenten zählt da natürlich dazu). Gendering, das selbst und gerade in den technischen Wissenschaften exzessiv betrieben wird. Eine öde Fixierung auf das Akquirieren von Projekten und Geld, (fast) egal, was mit dem Geld dann gemacht wird. Inhalte zählen fast nichts, Hauptsache, es werden genug Drittmittel angeworben, und damit potemkinsche Dörfer von akademischer Scheinaktivität gebaut.

    Natürlich sind die Unis nur eine kleine Subkultur in unserem Land, aber sie sind trotzdem wichtig. Leider sind sie halt mittlerweile ein recht genauer Spiegel dessen, was sich in der allgemeinen Gesellschaft so abspielt. Tendenz: abwärts...

    • Erich Bauer
      09. Januar 2013 15:03

      Sehr beeindruckend Ihre Schilderungen. Einerseits bin ich froh, daß junge Menschen die "Abwärts-Tendenzen" so klar sehen... und vor allem sie auch begründen können. Andererseits bin ich entsetzt...

      Diejenigen, die das Projekt "Wissensgesellschaft" und vorher "Dienstleistungsgesellschaft" durch- und umgesetzt haben, haben alle Namen... Ohne Gewerbe und Industrie keine Perspektive...

    • Undine
      09. Januar 2013 15:12

      @aw70

      *****************!
      Eine traurige Bilanz---und es wird nicht besser, wie's zumindest bis jetzt aussieht.

    • raeter
      09. Januar 2013 16:45

      Am kritischen Punkt wird das System kippen, die Systemerhalter werden ganz einfach sich dem System entziehen und dann wirds kalt für "Genderisten" und Minderleister.

    • Erich Bauer
      09. Januar 2013 17:18

      raeter,
      "...wirds kalt für "Genderisten" und Minderleister..."

      Ja. Und auch für jene Bürger die sich sehr gut in einer Welt eingerichtet haben, in der einfache ökonomische Gesetze nicht zu gelten scheinen und im politischen Handeln ignoriert werden... Ich denke da z.B. an jene "Unternehmer" deren "Kunde" der Staat oder die Partei ist. Aber auch an die klassischen "Bildungsbürger" (oft selbsternannt), die am Steuergeldtropf hängen... uvm.

    • Fabian Martin (kein Partner)
      09. Januar 2013 17:24

      und ich dachte ich wäre der einzige...

    • Gismor (kein Partner)
      09. Januar 2013 19:26

      aw70
      Danke für ihre ausgesprochen wichtige Informationen! Je mehr Details an's Tageslicht kommen (und ich glaube einem Blog eher, als den Medien) die von betroffenen Personen stammen, desto klarer wird das Bild. Und je mehr wir erfahren, desto leichter wird uns auch die Entscheidung fallen. Oder, was meint ihr?
      Wäre froh zu erfahren, was ihr darüber denkt!

    • Haider
      09. Januar 2013 21:52

      Ein banales aber analoges Beispiel aus einem ganz anderen Bereich. Ausübende Künstler schreiben sich selbstverständlich gegenseitig auf entsprechende Meldungen an die Interessenvertretung AKM (Autoren, Komponisten und Musikverleger). Ein Neuling hat keine Chance. Wichtig ist das Netzwerken - wie man es in Österreich nennt! Und das, wo immer man hinschaut. Österreich ist ein einziger Korruptionssumpf, mit den Altparteien SPÖ-ÖVP an der Spitze, die sich Österreich längst total unter den Nagel gerissen haben! Wer nicht antichambriert ist weg vom Fenster. Schon früher hatten Österreicher im eigenen Land kaum eine Chance (Ressel, Madersperger usw.), aber heute erst recht nicht! Hausberufungen an unseren Unis sind (ohne parteipolitischen Sanktus) kaum denkbar. Das Pragmatisierungsdenken ist allgegenwärtig. (Obwohl ich schon erwähnen möchte, daß nicht automatisch alle Alten Volltrottel und alle Jungen Genies sind!). Schwarz-Weiß ist immer halb blind.

    • aw70 (kein Partner)
      09. Januar 2013 22:47

      Danke für die allseits relativ positive Wahrnehmung meines Postings! :-) Ein paar klärende Punkte nachgereicht: Sachen, die eigentlich auch gesagt gehören.

      1. Wenn ich dermassen über die österreichischen Unis herziehe, dann meine ich damit natürlich nur einen Teil der derzeitigen Professorenschaft - von dem allerdings ein Großteil der Probleme ausgeht. Aber es gibt nach wie vor natürlich Gott sei Dank durchaus auch hoch anständige und kompetente Vertreter dieser Spezies, denen man mit so einer über-einen-Kamm-Schur Unrecht tut (wie User Haider ja auch richtig angemerkt hat). Und in den "unteren Rängen" der Unis finden sich überhaupt sehr viele ausgesprochen kompetente und engagierte Mitarbeiter. Die werken halt in vielen Fällen ohne rechte Perspektive, und im Vergleich deutlich unterbezahlt, vor sich hin. Und halten durch ihren persönlichen Einsatz ein System am Laufen, das gröbste strukturelle Defekte hat. Die keiner offen aussprechen, geschweige denn reparieren will. Oft sinnlos viele Studenten, viel zu wenig Personal allgemein, lachhaft zu weniges voll qualifiziertes, sprich habilitiertes, Personal, und uni-intern aufgrund der chronischen Ressourcen-Knappheit ohnehin jeder gegen jeden.

      2. Es gibt logischerweise auch sehr grosse Unterschiede zwischen Fakultäten, selbst an ein und derselben Universität. Dadurch, dass sich nach wie vor alle Macht in den Händen von den sehr wenigen o.Prof. konzentriert, entscheidet der Charakter von jeweils einer Handvoll Menschen das Betriebsklima an ganzen Fakultäten. Ein sehr erfreuliches Beispiel, dass es diesbezüglich selbst in Österreich auch sehr gut funktionieren kann, ist z.B. die Mathematik an der Uni Wien. Dort geht es dem Vernehmen nach sehr kollegial und vernünftig zu. Aber wenn eine Fakultät erst einmal mit Armleuchtern auf den Professorensesseln infiziert ist, dann geht es in vielen Fällen nur mehr abwärts. Aus falsch verstandener Kollegialität wird meiner Erfahrung nach von normal sozialisierten Professoren viel zu oft ein unmögliches Benehmen und offen asoziales Verhalten bei Neuzugängen toleriert - von fragwürdiger wissenschaftlicher Kompetenz ganz zu schweigen ("nur ja nix sagen"). Und wenn das passiert, werden die Asozialen im Laufe der Zeit fast zwangsläufig mehr. Denn solche Leute holen bevorzugt Artgenossen nach. Unter normalen Menschen fühlen sie sich unwohl - unter Krätzen zwar auch, aber die kommen ihnen wenigstens bekannt vor. Und es sind leider gerade die fachlich eher unbeleckten Asozialen, die die Energie und Zeit haben, sich um Personalfragen an einer Uni zu kümmern (irgendwo logisch, Forschung machen sie ja eher nicht). Endresultat: wer es nicht selbst erlebt hat, würde nicht glauben, was es unter den Professoren an unseren Unis in Bezug auf Charakter, Benehmen und grundlegende soziale Fertigkeiten für Wundertüten gibt.

      3. Das mit dem von User Haider angesprochenen Netzwerken ist natürlich auch im akademischen Bereich das um und auf. Was mit ein Grund ist, warum niemand etwas laut gegen die teilweise nur mehr bizarren herrschenden Zustände sagt. Denn wer das tut, wird von den wichtigen Leuten sofort als "schwierig" gebrandmarkt, und damit karrieretechnisch völlig versenkt. Zumindest was Österreich angeht. Das war auch mein größtes Verbrechen - ich hatte nach vielen Jahren irgendwann einfach die Nase voll von den ganzen Blödheiten an meiner Stamm-Uni. Und vor allem die Nase voll davon, dass man die vorhandenen Probleme nicht mal offen aussprechen durfte. Meine Belohnung ist, dass ich jetzt schon einige Jahre im Ausland an einer Uni meine Dozentur habe, und seit meinem Weggang kaum jemand von den Österreichern auch nur ein Wort mit mir geredet hat. Und das, obwohl ich hier in der Forschung durchaus etwas weiterbringe, und über Dinge publiziere, die für Kooperationen mit meinen ehemaligen Kollegen durchaus was hergeben würden. Aber das ist dann halt ein Fall von "nur ja nicht ankommen, der ist nicht gut angeschrieben beim Herrn Professa" (sprich dem, der in Österreich in meinem Bereich alle Fäden in der Hand hat). Gott sei Dank ist Österreich nicht die Welt, und mit dem Rest von selbiger komme ich ja ganz gut klar. Deprimierend ist es halt schon, von aussen zuzusehen, wie die sich inzwischen daheim weiterwursteln - und so tun, als ob es ihnen gut ginge...

  10. Segestes (kein Partner)
    09. Januar 2013 12:20

    Dass sich Depardieu ausgerechnet Russland für seine Steuerflucht ausgesucht hat, und in der Tradition des Lobby-Hampelmanns Schröder diesen versifften Witz von einem Staat auch noch zur Musterdemokratie erklärt, wird vom Blogger selbstverständlich nicht in seinen Ausführungen erwähnt.
    Obelix hat schließlich ein astreines Opfer zu sein, Punkt.
    Mangelnder Realitätssinn und Wahnvorstellungen, etwas das bei Alkoholikern übrigens häufig vorkommt, macht sich da nicht gut.
    Kurz gesagt, der Artikel ist leider ein echter Unterberger; unliebsame Fakten kehrt man einfach unter den Teppich. Rhetorisch geschickt, journalistisch aber unredlich.

    Apropos "unter den Teppich kehren":
    Der gute Herr Unterberger gibt hier doch gerne den Kämpfer gegen den rabiaten Feminismus; was sagt er da eigentlich zur jüngsten Diskussion, der zufolge es eine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes sei, wenn Frauen nicht von der ALLGEMEINEN Wehrpflicht tangiert werden?
    Die Thematik dürfte ihm, obwohl er ganz genau weiß, dass es sich hierbei eigentlich um ein Paradebeispiel für die Verlogenheit der derzeitigen "Gender"-Politik handelt, auch nicht so recht in den Kram passen. Schließlich könnte eine diesbezügliche Diskussion vor allem junge Frauen verunsichern und sie dazu bringen, gegen die Wehrpflicht zu stimmen; auch eine Solidarisierung der Älteren mit den Jüngeren ist nicht ausgeschlossen. Zweifellos genau aus diesem Grund walzen rote Politologen dieses Thema ja auch unmittelbar vor der anstehenden Volksabstimmung aus.

    Freilich, wie ernst der sozialistischen Politgarde diese Frage tatsächlich ist, sieht man exemplarisch am Herumeiern der am Ballhausplatz residierenden Pappnase: Einerseits soll das weibliche Wahlvolk, wie bereits gesagt, gezielt verunsichert werden, andererseits will man aber auch nicht den eigenen Genossinnen vor den Kopf stoßen, da die sich doch so schön darin eingerichtet haben, immer nur die Rosinen aus dem Gleichberechtigungskuchen zu picken.
    Und die ÖVP? Die ist natürlich auch dagegen, dass Frauen in Sachen Wehrpflicht endlich den Männern gleichgestellt werden.
    Womit sich also in Summe ein schön abgerundetes Bild dieser, pardon, verlogenen Saubande, ergibt.

    • Margarita Terese (kein Partner)
      09. Januar 2013 12:36

      Die Weichen für einen Staatsdienst für beide Geschlechter sind aber schon gestellt, nämlich in Gestalt des - derzeit freiwilligen - Sozialjahres, das nach Wunsch der linken Reichshälfte zusammen mit dem Berufsheer eingeführt werden soll.
      Sollte irgenswann in der Zukunft dieses Sozialjahr verpflichtend oder zumindest gesellschaftlich obligatorisch werden, sind Männer wie Frauen gleichermaßen betroffen - und nicht für nur sechs bzw. neun Monate, sondern ein ganzes Jahr lang (m.E. ein Argument, für die Wehrpflicht zu stimmen).

    • numerus clausel (kein Partner)
      09. Januar 2013 14:39

      Segestes, das mit der Wehrpflicht für Frauen ist der größte Schmarrn, den die Kronen Zeitung zusammen mit dem roten Heinzi Fischer vom Juridikum ausgedacht haben. Die Wehrpflicht steht im Verfassungsrang und kann daher vom VfGH nicht aufgehoben werden. Wer anderes behauptet, sollte zumindest ein paar Tage Verfassungsrecht anschauen. Daß sich der Fischer als Verfassungsrechtsexperte für so etwas hergibt, lässt tief blicken. Das sind die üblichen Halbwahrheiten und Lügen der Sozen, auf die das einfache volk reinfällt, denn wenn einer so etwas sagt und der Pseudomaturant Faymann steigt auch noch darauf ein, dann wird wohl was Wahres daran sein.
      Glaubt diesem Gesocks kein Wort, ohne dieses mehrfach hinterfragt zu haben!!!!!
      Segestes, bei Ihnen hat diese Gehirnwäsche leider schon funktioniert.

    • numerus clausel (kein Partner)
      09. Januar 2013 14:47

      Korrektur: Heinz Mayer natürlich. Sorry.

    • Segestes (kein Partner)
      09. Januar 2013 15:15

      Bei mir hat es gefunzt?
      Meinen Beitrag, bzw. die letzten beiden Absätze davon, nicht (sinnerfassend) gelesen?
      Bitte unbedingt nachholen.
      Was die Krone dazu schreibt habe ich übrigens noch gar nicht gelesen; ich bezog mich vielmehr auf die ORF-Berichterstattung zu diesem Thema.
      Neben der nur für Männer bestehenden Wehrpflicht, steht übrigens auch die Gleichberechtigung von Mann und Frau in der Verfassung, wenn mich nicht alles täuscht. Dass sich hier ein Widerspruch ergibt, erkennt man auch ohne Mayer und Kronenzeitung.

    • Gismor (kein Partner)
      09. Januar 2013 15:24

      numerus clausel
      Das sehe ich genauso. Ich habe wirklich den Eindruck, dass die heutige Politik alles Natürliche zerstören will. Die Natur hat nun mal Mann und Frau geschaffen. Jeder der Geschlechter hat besondere Vorzüge und diese Vorzüge sollten wir uns zu eigen machen und nicht durch die ewige Perversion der linken Chaoten zerstören lassen. Einer Mutter sollte es (schon aus natürlichen Drang) doch möglich sein, so lange bei ihrem Kind bleiben zu können wie nötig. Kinder brauchen für ihre gesunde Entwicklung Vater und Mutter um einen gefestigten Charakter zu bekommen. Wenn man ein Kätzchen zu früh der Mutter wegnimmt, so ist dieses Kätzchen meist gestört in seiner Entwicklung. Auch wir Menschen haben natürliche Instinkte. Ein Kind z.B. kennt kein ich und du oder ein dein und mein. Kinder sprechen sogar die ersten Lebensjahre in 3. Person. Sie sind noch keine Egoisten. Erst durch diese Erziehung fremder Einflüsse (Kinderkrippe, Kindergarten, Schule, Uni, Medien etc.) wird ein liebenswerter Mensch zu materiellen Bio-Robottern geformt.
      Und egal, was uns diese gehirngewaschenen Nixperten (mir gefällt dieses Wort so hihi) uns als Wahrheit propagieren, die Natur ist der beste Lehrer. Nur im Einklang mit der Natur entstehen friedliche und intelligente Menschen. Je mehr wir uns davon entfernen, desto verrückter und perverser wird die Gesellschaft. Daher müssen wir umdenken und wieder den Weg in die richtige Richtung gehen. Alltbewährtes bezog sich meistens auf das Natürliche. Die Natur bietet uns die Medizin, wenn es dem Körper schlecht geht. Doch durch diese verrückte Politik des Profites wird alles Natürliche verboten. Ich hoffe wirklich von ganzem Herzen, dass immer mehr Menschen diesen Irrtum in dem wir uns zur Zeit befinden erkennen!! Und das wünsche ich mir mit jeder Faser meines Seins.

    • numerus clausel (kein Partner)
      09. Januar 2013 16:41

      Segestes, ich habe Sie etwas zu hart angegriffen, aber ich wollte nur ganz klar den Schwachsinn widerlegen, der von der Löwelstraße hinterhältig ausgesendet wird, unter Hinzuziehung eines "Experten".
      Außerdem, jemand, der Rosinen mag, ist mir sowieso suspekt, ich mag dieses verdörrte Irgendwas überhaupt nicht.
      Mein obiges Posting zielte vielmehr darauf, daß der Schwachsinn vom Mayer jeder rechtlichen Grundlage entbehrt. Wie es mit der tatsächlichen Gleichberechtigung steht, gebe ich IHnen Recht, aber eben ohne Rosinen, die schenke ich jeder gerne, die versauen nur jegliches Gericht.

  11. cmh (kein Partner)
    09. Januar 2013 09:24

    Zuerst der Witz:

    Die Ägypter haben den Jom Kippur Krieg wegen der russischen Militärberater verloren. Immer wenn die Israelis vorstießen sagten die Russen: "Zurückziehen!". Als die Isis am Suezkanal standen sagten die Russen: "Und jetzt warten wir auf den Winter!"

    In diesem Sinne könnten wir soviele Migranten hereinlassen bis sich die gegenseitig umbringen: Ägypter gegen Agypter, Türken gegen Kurden, Iraker gegen Perser, Tschetschenen gegen Tschetschenen etc. pp.

    Ist aber keine gute Lösung.

  12. cmh (kein Partner)
    09. Januar 2013 09:16

    OT (vielleicht nicht ganz?)

    Soeben musste ich diese in der Presse queerschreibende Sibylle lesen, die doch allen Ernstes fordert, man müsse den Votivkirchenbesetztern "Respekt" entgegenbringen. Bisher brachte ich einen ordentlichen Respekt nur den Naturgewalten entgegen.

    Und entweder ist dieses Schwemmgut für die Sibylle schon eine Naturgewalt, oder es hat sich bei ihr bereits ein neuer Gebrauch des Wortes "Respekt" eingeschlichen - ob bewusst oder unbemerkt sei dahingestellt - der dem entspricht, den die Moslems ihren Weibern abfordern.

    In beiden Fällen ein Grund zum Abwandern. Dann sind wir bereits tod und damit wäre noch ein dritter Grund gegeben.

    Ich hoffe aber, wir können auch bei uns den Ruf hören, der auf Französisch so schon klingt, dass er in deren Nationalhymne aufgenommen wurde:

    "Formez les bataillons ...!"

    http://www.youtube.com/watch?v=R3IvXo0W1YI

  13. Otto (kein Partner)
    09. Januar 2013 09:09

    "Von Depardieu bis Arnault" zeigt wohl eher, dass es nicht um "kluge Köpfe" sondern eher um volle Brieftaschen geht, oder?
    Insgesamt verstehe ich die Aufregung nicht, denn sie folgt einer ganz einfachen Kausalitätskette: Die Franzosen wählen links, die linke Regierung unter Hollande macht im Wesentlichen das, was sie versprochen hat, wieder ein Teil der Bevölkerung reagiert entsprechend, .., so what? Gibt es entrüstete Massenproteste auf den Straßen weil diese Herren Auswandern? Sollen sie nicht Auswandern dürfen?! Soll Hollande das Gegenteil machen von dem was er versprochen hat?
    Ich sehe das insgesamt gelassener: Wenn diese Leute schnell wegsiedeln können, dan können sie auch genauso schnell wieder her siedeln, und welcher Franzose will schon ernsthaft in Russland leben?

    Die sog. "erfreuliche Gegendynamik" erregt bei mir eher Besorgnis. Vielleicht ist ja Unterberger die Tragweite nicht klar, aber so wie er es erklärt, verschenken die Spanier auf Europas (und damit unsere) Kosten Staatsbürgerschaften an Personen ohne Rücksicht auf den gesellschaftlichen Hintergrund, oder wie?

  14. cmh (kein Partner)
    09. Januar 2013 08:51

    Weil der Strompreis genannt wurde:

    Wieviele Atomkraftwerke sind eigentlich erforderlich um im Sommer die Klimaanlagen und im Winter die Schneekanonen zu betreiben?

    Solange die Stromvergeudung so mit Händen zu greifen ist, aber anscheinend keinen stort, braucht mir niemand etwas von der globalen Erwärmung zu erzählen. Es kann schon sein, dass sich das Klima ändert, aber das hat auf das Verhalten der p.t. Zeitgenossen genausowenig Auswirkungen wie wenn am Uranus ein Radl umfallt.

  15. byrig
    09. Januar 2013 00:14

    aufgund von dienstlichen verhinderungen-v.a. auch nachts-wollte ich nur kurz "hineinlesen".
    aber gelingt mir nicht ganz.
    die weisse rasse schafft sich ab,das ist das problem.hier als auch in den usa.siehe entsprechende links,zahlreich vorhanden,auch auf you tube.
    schon coudenhove-calerghi sprach von der vision einer deutlich dünkleren europäischen bevölkerung,die angestrebt und wünschenswert sei.
    die eigentlichen,"richtigen" weissen europäer sind für alles verantwortlich,für alles schuldig.und sollen für alles zahlen und ala long stark durchmischt werden.
    diesselbe debatte und problematik gibt es auch in nordamerika-usa und kanada.
    und die selben urheber der problematik.

  16. Haider
    08. Januar 2013 23:28

    Verzeihung! Aber diesen Kommentar muß ich noch loswerden, bevor wir uns Dr. Unterbergers nächster Vorgabe widmen:
    Die Tauschbörse „Biete Analphabeten für weggemobbten Akademiker“ wird einerseits von der Schleppermafia und andererseits von unseren SPÖ-ÖVP-Kadern, für die unsere Heimat Parteieigentum zu sein scheint, am Laufen gehalten (wer schmiert, der fährt!). Und da – egal in welchen staatlichen Bereich man hineinschaut – immer nur Quantität und kaum Qualität zählt, funktioniert der Menschenhandel und Intelligenzaustausch bestens. Aber darin hat ja gerade Österreich eine jahrhundertelange Tradition. Egal ob es religiöse Gründe waren oder politische: Wer aufmuckte oder gar selber dachte, war in unserem obrigkeitshörigen Staat schon immer ein höchstverdächtiges Subjekt. Die einzige Ausnahme, die mir in unserer Geschichte einfällt, war die Zeit Joseph II. von 1780-1790 (zumindest verglichen mit der damaligen generellen Lage im übrigen Europa).

  17. Haider
    08. Januar 2013 22:05

    Ich erinnere mich noch gut an den Protest der schwedischen Kinderbuchautorin und Sozialistin Astrid Lindgren, als sie plötzlich feststellen mußte, daß sie über 100 % Steuern zu zahlen hätte. Die damalige sozialistische Regierung in Schweden versuchte dies abzustreiten. Es nützte nichts. Nach 40 Jahren unumschränkter Herrschaft war es vorbei mit Lustig. Allerdings muß ich zugeben, mit Lemmingen a la Österreicher wäre die Abwahl der schwedischen Sozialisten nicht gelungen.

  18. Der Zweifler
    08. Januar 2013 21:11

    Verzeihung, aber ich muß diesen Leserbrief eines Herrn Ullrich Strakow in den Deutschen Mittelstands Nachrichten, erschienen heute um 17:25 in voller Länge hier reinstellen. Es geht zwar konkret um das Debakel um den Berliner Großflughafen, betrifft jedoch den gesamten desaströsen Zustand der europäischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft:

    "Die organisierte Verantwortungslosigkeit ermöglicht eine Gutachter,Gegengutachter Mafia und Subunternehmer Lohndumping ,,Kultur” die bei so einem Großprojekt zwielichtige Entscheidungsträger begünstigt, Steuergelder zu versenken.Der Herr Wowereit mag ein geeigneter Organisator für sogenannte Love Paraden,Christopher Street Day und andere ähnlich geartete ,,hochwertige Kulturereignisse” zu sein .Doch hier scheint ein Kartell der Korruption ,der Inkompetenz Triumphe zu feiern.Im günstigsten Fall könnte man von Überforderungen von gewissen Leuten ausgehen.In Deutschland zeichnet sich immer mehr eine Tendenz ab,je höher der Schaden destso besser kommen die Verantwortlichen davon,während für kleinere Verursacher ein Disziplinar Katalog von Strafgeldern,eventueller Kündigungen bis zu Haftstrafen konsequent umgesetzt wird.Beeindruckend war für mich eine Reportage über eine straff geführte südkoreanische Werft die Weltmarktführer im Supertanker Bau ist.Dort gab es eindeutige Verantwortungsstrukturen und vom einfachen Arbeiter bis zum Topingeneur war jeder Fehler oder Erfolg induviduell nachweisbar.Mittlerweile gibt es genügend Beispiele wo katastrophale Mißwirtschaft das Gütesiegel, Made in Germany beschädigen. Nichtfunktionierende mittlerweile ausgemusterte Diesel ICE s(Züge die auf der Strecke Dresden-Nürnberg verkehren sollten),in unserer Klimazone absolut ungeeignete bereits mehrfach beschädigte superteure Plasteplanenbespannung des Daches des Dresdner Hbf. dafür projektiert vom Star architekten Herrn Forster.Hochsubventionerte Chip und Solarfabriken die in kürzester Zeit ihre Produktion einstellen müssen und deren leere Hallen mangels geeigneter Nachnutzung geeignete Biotope für bedrohte Tierarten wie Fledermäuse und Eulen abgeben.Unser Land wird zunehmend paralysiert oder verständlicher ausgedrückt, gelähmt durch Lobbyisten,Pseudodienstleister und Dilletanten die Strukturen ausnutzen, die fairen Wettbewerb verhindern und Lohndumping begünstigen.Die bis auf wenige Ausnahmen Nichtverfolgung von Wirtschaftsdelikten von maßloser Überziehung von Großprojekten bis zur Verschuldung von Kommunen,Landesbanken an unsere angloamerikanischen Steuergeldversenker unter der Regie der transatlantischen Bundestags Hehlertruppe begünstigt unglaublische Verluste.Für mich ist eine gewisse Methode erkennbar das staatliche Kontrollmechanismen nur noch geeignet sind Hygienestandarts von Döner Buden durchzusetzen während zum Beispiel große Abschnitte von Autobahnen wegen betrügerischen Baupfusch erneuert werden müssen,Lebensmittel durch Gen und Chemie bedenklich kontaminiert sind und Milliardenverluste durch Landesbanken ignoriert werden.Die familiär geführten mittelständischen Betriebe sind nicht nur erfolgreich in Deutschland wegen überschaubarer Führungsstruktur und Eigenverantwortung sondern weil sie es sich dreimal überlegen, windigen,vorsetzlich betrügerischen Finanzzockern auf den Leim zu gehen.Deshalb ist der Berliner Großflughafen symbolisch für unser Land das leider immer mehr gekennzeichnet ist durch Stagnation,Inkompetenz,Korruption und gefährlicher Ignoranz.Mit freundlischen Grüßen ihr nostalgisch anmutender Befürworter der sozialen Marktwirtschaft!"

    Diese Beschreibung unerträglicher Zustände könnte man nicht nur auch auf den Wiener Flughafen übertragen sondern auch auf unzählige andere Beispiele in Österreich und ganz Europa!
    Wen wundert es noch, dass uns ob solcher Megaskandale sukzessive die klügsten Köpfe verlassen und nur noch schamlose Abkassierer hier bleiben?
    Die Wowereits sind allgegenwärtig!

    • fenstergucker
      08. Januar 2013 22:03

      Hervorheben muß man, daß Wowereit stolz bekennender Sozialist ist und überall wo die ihre Finger drin haben, endet es in einer wirtschaftlich- finanziellen Katastrophe.

    • Haider
      08. Januar 2013 23:14

      Die Wr. Stadtverwaltung schafft es nichteinmal, das Leck in einem Schwimmbecken zu beheben, aber um die Austragung der Sommerolympiade wollen sie sich bewerben. Mit Schrecken erinnere ich mich an die Eishockey WM 2005, wo bereits beim Eröffnungspiel die Eisfläche an mehreren Stellen einbrach. Die weltweite Blamage Österreichs war perfekt.
      Auch der finanzielle Kollaps Griechenlands war im Zusammenhang mit der Ausrichtung der Sommerolympiade 2004 an jeder Ecke zum Greifen und heute haben wir den Salat: die gesamte EU geht vor die Hunde.
      Großmannsüchtige linke Dilettanten gefährden nicht nur Wien sondern es droht, daß ganz Österreich wiedereinmal der weltweiten Lächerlichkeit preisgegeben wird.
      Daher bei der Volksabstimmung: Solange in Österreich Linke mitregieren "NEIN ZUR OLYMPIADE IN ÖSTERREICH !!!"

    • fenstergucker
      08. Januar 2013 23:48

      @Haider

      Wie wenn die Wiener Landesregierung nicht schon genug Steuergelder in den Sand gesetzt hätte, wollen sie der Stadt noch eine Sommerolympiade verpassen.

      Diese Wiener Volksbefragung wäre die reinste Verhöhnung.

      http://diepresse.com/home/panorama/wien/1322568/Wien_Frage-zu-OlympiaBewerbung-angedacht

    • Torres (kein Partner)
      09. Januar 2013 12:14

      Dieses Schreiben ist eigentlich kontraproduktiv. Wenn es tatsächlich eins zu eins übernommen wurde, zeigt der Autor durch seine teils unverständliche Sprache und grammatikalische bzw. orthographische Ahnungslosigkeit, dass er wohl aus der untersten sozialen Schicht (um nicht zu sagen "Gosse") kommt. Daher ist dieser "Leserbrief" wohl kaum als Beispiel (oder was immer) geeignet, eher als Abschreckung.

    • DSMVW (kein Partner)
      10. Januar 2013 03:39

      @ Torres

      Der ist zuviel mit dem byrig zusammen. Die gleiche Zumutung.

    • Ullrich Strakow (kein Partner)
      13. Januar 2013 15:01

      Werter Herr Torres(spanisch) deutsch,;derStier,Unterschichtenniveau:Rindvieh!
      Ich muß Ihnen leider Recht geben!Mein obengenannter Leserbrief strotzt vor grammatikalischer und orthographischer Fehler.Ich vermute,das Sie ein erfolgreicher Börsen Guru sind, der durch den Stier symbolisiert wird.Es freut mich, das Sie sich herablassen, mich zu korrigieren.Ich werde mir sofort einen Duden kaufen und einen befreundeten Oberschichten Angehörigen für weitere Beiträge als Lektor gewinnen.In meinem Beruf werden mir bis zu 20 Millionen Euro teure Ausrüstungen anvertraut und ich hatte zeitweise die Verantwortung für bis zu 1800 Menschen.Außerdem war ich noch nicht einen Tag arbeitslos und habe deshalb immer Steuern bezahlt. Es gibt Menschen in der dritten Welt, die unverschuldet im Elend leben(Gosse) .Sollten Sie einer dieser wohlsituierten Zocker sein,dann wünsche ich Ihnen,das Sie unversehrt die nächsten Krisen überstehen.Mit Frau/Herr DSMVW können Sie zusammen Goethe Institute im Inland sponsern,um das allgemeine Nivea zu heben. Mit einsichtigen Grüßen! Ullrich Strakow!

    • Ullrich Strakow (kein Partner)
      13. Januar 2013 15:29

      Korrektur:Letzte Zeile ,natürlich Niveau statt Nivea!
      Entschuldigung! Werde immer besser! Gruß! Ullrich Strakow!

  19. dssm
    08. Januar 2013 20:54

    Auswandern! Wohin? Wer?

    Einerseits.
    Selbst in der Schweiz gibt es eine starke Linke, welche genau jenes fordert und Schritt für Schritt durchsetzt, was unsere Länder so abstoßend macht – die sind nur hinter uns, aber auf dem gleichen Weg.
    In Südamerika ist einmal dieses, einmal jenes Land von einem linken Agitator beherrscht. Heute Venezuela und Argentinien, morgen Kolumbien und Chile?
    Die USA, das klassische Auswanderungsland, hat uns auf dem Weg in den Sozialismus schon lange überholt.

    Andererseits.
    Die hier zitierten Auswanderer sind zum guten Teil doch nur Akademiker, und von denen haben wir viel zu viele! Techniker waren immer schon überregional am Arbeitsmarkt, dazu gibt es von dieser Gruppe schlicht zu wenige um in der Statistik aufzufallen.

    Fazit.
    Wir werden schon stehenbleiben und dem Kampf aufnehmen müssen. Es ist nur gut, wenn uns dann keine Pseudoselbständigen

    • Wunschträumer (kein Partner)
      09. Januar 2013 09:34

      Ihre Bemerkung zu den USA ist wahrhaftig bemerkenswert! Zeigt sie doch, dass Sie die USA, wie auch den lächerlichen Rest der Welt wie ihre Westentasche kennen...
      Gerade solche Leute wie Sie, sollten dorthin auswandern. Sie wüssten dann endlich(!!) was Sache ist und bekämen den Hintern kantig geschliffen. So aber ist es sicherer, aus dem warmen Nest (das GANZ SICHER NICHT die derzeitigen Verkünder der einzigen Wahrheit geschaffen haben) große Reden zu schwingen....

    • dssm
      09. Januar 2013 18:11

      Lieber Wunschträumger (welch wunderbar passender Name!).
      Dies ist ein konservativer Blog. Also bitte zwei Dinge beachten!
      1. Wenn Ihnen an meiner Aussage etwas nicht passt, bitte mit Argumenten antworten!
      2. Den Ton anpassen! Hier sind wir nicht beim Fest der Jusos!

    • Wunschträumer (kein Partner)
      09. Januar 2013 21:30

      Ich muss sie enttäuschen. Der "Juso" hat bereits 72 Lenze am Rücken. Zum Unterschied von Ihnen hat er aber davon 23 Jährchen in den Gegenden gearbeitet, von denen Sie ahnungslos schwätzen.
      Zum Punkt "konservativ": sollten Sie mit "konservativ" eine gewisse Beschränktheit meinen - kann ich aus den oben genannten Gründen nicht mithalten.
      Was die "Argumente" betrifft, sollten Sie vor der eigenen Türe zuerst kehren...

      LG Ihr Wunschträumer. (trotz des so romantischen Namens ein ziemlich zähharter Oldie!)

    • dssm
      09. Januar 2013 21:50

      @Wunschträumer
      Ich habe auch ein paar Jährchen (die Mehrheit meines Lebens) im oder mit dem Ausland gearbeitet; u.A. in den USA.
      Heute noch habe ich einen Exportanteil von jenseits der 90%, mit entsprechend vielen Auslandsaufenthalten.
      Die 'positive Diskriminierung' habe ich in den USA kennengelernt, da war das bei uns noch kein berühmtes Thema.
      Ich bin in den USA an einer starken Gewerkschaft gescheitert! Das ist mir erst Jahre später in D auch passiert.
      Heute sehe ich die Zahlen, da geben die USA mehr für Gesundheit und Wohlfahrt aus als das typische europäische Land. Leviathan lässt grüßen.
      Daher meine Einschätzung.
      Ich möchte aber nicht bestreiten, daß es starke gesellschaftliche Gegenkräfte gibt, will aber andeuten, daß hier ein Zugewanderter wohl wenig zu sagen hat.

      Jedenfalls die USA aus Urlaubersicht unterscheidet sich radikal von meinen beruflichen Erfahrungen.

  20. Brigitte Imb
    08. Januar 2013 20:25

    Sollte es sich bestätigen, daß der sozialistische, franz. Budgetminister Steuern hinterzogen und ein Konto in der Schweiz, bzw. in Singapur hat, wird es ganz schön peinlich werden für Hollande, samt seiner Reichensteuer.

    http://orf.at/#/stories/2160168/

    • dssm
      08. Januar 2013 21:03

      Warum sollte dies für die Sozis peinlich sein?
      Lacht doch ständig dieser überführte Steuerbetrüger H. Androsch, als Gallionsfigur, uns aus allen Medien an.
      Führt doch der Charly Blecha, ein überführter Schwerkrimineller, die linke Pensionistenvereinigung.
      Hat doch unser Sozialminister als Aufsichtsrat das BAWAG Debakel mit zu verantworten und er hat noch eine Kollegin in der Regierung, welche als Vorstand eine Bankpleite mit zu verantworten hat (Verzeihung im korrekten Linkssprech: hätte!).
      Hat nicht Salzburg eine linke Bazille als Landeshauptmann (verzeihung: Frau!), welche stets die Spekulation verurteilt und nun selber …

    • cmh (kein Partner)
      09. Januar 2013 09:19

      http://www.youtube.com/watch?v=Ph-vHNUBUdc

      Habe ich schon lange nicht mehr reingestellt, aber es soll nicht vergessen werden.

  21. socrates
    08. Januar 2013 18:25

    Wenn sich Europa nicht ändert, werden es viele verlassen. Es bleiben aufgelassene Industrieruinen und Migrantenslums zurück. In Spannien wird das Gesundheitssystem privatisiert, das Volk protestiert vergeblich. Bald wird es nach Franco rufen!
    World Economic Forum: http://www.heise.de/tp/blogs/8/153492
    Vordringlich werden wirtschaftliche Risiken aufgeführt. An erster Stelle Folgen, die durch die "aufklaffende Einkommensungleichheit" entstehen; an zweiter Stelle das Problem der "chronischen Staatsverschuldungen". Als drittgrößtes Risiko fürchten die befragten Experten steigende Treibhausgasemissionen. Danach rangiert die in vielen Ländern kritisch gewordene Trinkwasserversorgung. An vierter Stelle wird das "falsche Management der alternden Bevölkerung" genannt.
    Außer diesen Top 5-Risiken wird auf die Gefahr durch Pandemien hingewiesen, auf zunehmende Antibiotikarestistenz und "digitale Flächenbrände" der Art, wie sie im letzten Jahr ein Youtube-Trailer des Films "Unschuld der Muslime" ausgelöst hat. Mit skeptischen Augen werde zudem konstatiert, dass die "traditionelle Wächterfunktion der Medien" weiter erodiere, hebt die Faz hervor.

  22. Observer
    08. Januar 2013 17:17

    Der österreichische Staat ist unfähig, durch besondere Bedingungen den sog. brain drain zu stoppen. Denn es wurde in diese Leute mit Steuergeldern vom Kindergarten bis zur Hochschule eine Menge Geld aus Steuergelder finanziert, wobei die Zinsen nun andere Länder (Kanada, USA usw.) bekommen. Dies ist auch nun in anderen Ländern der Fall und scheinbar hat man dafür noch kein "Gegenmittel" gefunden.
    In der Schweiz stelle ich fest, dass dort auf Universitäten, in Banken und anderen Wirtschaftzweigen (auch im Gesundheitssystem) mehrere hunderttausende Spezialisten (darunter besonders viele Deutsche) beschäftigt sind, welche keinen Schweizer Paß besitzen. Diese Leute sind dort willkommen und nehmen den Schweizern keine Arbeitsplätze weg.
    Wie ist das bei uns: da kommen auch manchmal qualifizierte Flüchtlinge zu uns, haben aber nach kurzer Zeit wieder das Land in Richtung der Länder mit schnellem Asylstatus, offerierten Posten und guten Arbeitsbedingungen verlassen. Zurück bleiben bei uns meist nur Unausgebildete und Unqualifizierte, für welche nur die Sozialleistungen ein Einwanderungsgrund darstellt. Natürlich gibt es manchmal auch politisch oder religiös Verfolgte, welchen man natürlich befristet helfen soll.

  23. RR Prof. Reinhard Horner
    08. Januar 2013 15:00

    reinhard.horner@chello.at

    Qualitäten und/oder Qualifikationen

    „Flucht der klugen Köpfe aus Europa“. „Steuerhöhe und Karrierechancen entscheiden.“

    Ja und nein! Die Beweggründe liegen nicht nur in wirtschaftlichen Vermehrungsinteressen. Hierzu lohnt es sich zweifellos, die persönlichen Haltungen einerseits von Herrn Ing. Tögel u. a. in diesem Blog, etwa im Verein mit dem Politikkäufer Stronach, und andrerseits die von Herrn Haselsteiner zu vergleichen.

    Die Wege hinaus in die Welt sind eine gute Sache, insbesondere für unsere lernende Jugend – in einer „Welt der Menschheit von 7 Milliarden plus“. Und in einer EU, die dafür gute Möglichkeiten bietet. Die Weltoffenheit ist ein Gebot der Gegenwart in eine nachhaltige Zukunftsgestaltung.

    Die Verbundenheit im Empfinden, Denken und Handeln mit dem Heimatland der Herkunft in einem tragfähigen Bezug zum gemeinsamen Europa ist eine ebenso gute Sache.

    Entscheidend ist gewiss die Lernkultur in einem Land, ob es gelingt, die Bildung persönlicher Qualitäten mit eingebundenen Ausbildungen funktionaler Qualifikationen zu bewerkstelligen oder ob totale Verzwecklichungen im Hinblick auf bloß quantitatives Wachstum und auf gesellschaftspolitische Umwälzungen (mit allerlei antieuropäischen und antiglobalen Verzwergungen) Platz greifen sollen.

  24. fokus
    08. Januar 2013 14:56

    Der lange Arm der französischen Regierung erreicht jetzt auch im Ausland (nicht EU!) lebende Landsleute.
    Da nützt den klugen Köpfen keine Flucht, wenn Holland richtig loslegt. Geschlossene Grenzen mit Ausreiseverbot könnte als nächste Maßnahme tatsächlich grausame Realität werden. Der (National-?)Sozialismus läßt grüßen.

    http://www.format.at/articles/1301/931/349686/fiskus-franzosen-schweiz

    • kakadu
      08. Januar 2013 15:26

      Den Sozialismus in seinem Lauf, halten nicht einmal mehr kluge Köpfe auf!

    • Brockhaus
      08. Januar 2013 15:55

      Vielleicht führt Hollande die Tausend-Euro-Sperre ein, wie seinerzeit im Jahre 1933 die deutsche Reichsregierung die Tausend-Mark-Sperre gegen Österreich!

  25. Kein Genosse
    08. Januar 2013 10:45

    Wie sagte doch Winston Churchill:

    Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.

  26. exp(i*pi)+1=0
    08. Januar 2013 10:37

    In der Tagebuchnotiz „Die Flucht der klugen Köpfe aus Europa“ werden nur die finanziellen Gründe der Fluchten genannt. Es gibt aber dafür noch weitere Ursachen im deutschsprachigen Raum:
    Bis ca. 1980 konnte man auf mathematischen, technisch - naturwissenschaftlichen Gebieten noch in Deutsch publizieren.
    Die Gedanken- und Planlosigkeit der deutschsprachigen Führungsschicht, ob Politiker oder Wissenschaftler führte langsam zu einer letztlich ausschließlichen Bevorzugung des Englischen auf diesen Gebieten. Bis 1989 war hinter dem Eisernen Vorhang primär Deutsch als Fremdsprache zu finden. Nach dem Fall des Eiserenen Vorhanges wurde von westlichen(!) deutschen Firmen und Politkern die Bevorzugung von Englisch z.B. in Beschreibungen, aber auch wissenschaftlichen Artikeln im Osten gefördert. Ergebnis: Verschwinden des Deutschen als Fremdsprache auch dort.
    Ich spreche mehrere Sprachen, kann mich aber in keiner davon auf gleichem Niveau wie im Deutschen ausdrücken und das, obwohl ich z.B. zwangsläufig häufig Englisch verwende. Mein Bedauern bezüglich des Verschwindens von Deutsch als Wissenschaftssprache hat nichts mit Deutschtümelei zu tun. Es eher mit der Liebe zur Wahrheit und gesundem Selbstbewußtsein. Wenn jemand auf den genannten Gebieten arbeitet und auch in der Fachwelt präsent sein will, dann fragt es sich nun, ob man nicht gleich auch z.B. in den USA seinen Wohnsitz nimmt. Ist die kulturelle Verankerung in Europa schwächer als fachlichen Bestrebungen, wird man sich langfristig zugunsten des Verlassens von Europa entscheiden.

    • Johann Scheiber
      08. Januar 2013 13:14

      One World -One Language! Ist doch klar. Mit einer Sprache geht auch eine spezifische Anschauung der Wirklichkeit verloren. Der Verlust ist im Falle der deutschen Sprache besonders groß, der Sprache der Dichtung, der Philosophie, der Theologie, des Rechts!
      Auch die Tschenderung der Sprache trägt viel zu deren Zerstörung bei.

      Beim heute üblichen Englisch kann man nicht mehr viel zerstören, ist schon total verhunzt und damit voll geeignet als Sprache des Welteinheitsproletariats.
      Für die geldgesteuerten Methodenfunktionäre der Wissenschaft mit ihrer eingeschränkten Wirklichkeitswahrnehmung bietet sich eine total reduzierte Sprache geradezu an.

    • exp(i*pi)+1=0
      08. Januar 2013 15:14

      @ Johann Schreiber
      Gut, daß Sie "Tschenderung" erwähnen. Liest man solche "gegenderte" Texte, fragt man sich, wie Menschen, die selbständig zu denken gelernt haben sollten, derartigen sinnstörenden Unsinn produzieren können. Solche Idiotie wird von der Ministerin für Unterricht, Kunst und Kultur C. Schmied mit tierischem Ernst propagiert. Aber die politische Gegenseite ist bereits auch so verblödet, z.B. für ein Papier mit dem Namen "ArbeitnehmerInnenveranlagung" verantwortlich zu sein und in den Umlauf zu bringen. Universitätsprofessoren obskurer Bereiche sehen es als Ihre Aufgabe darin auf „geschlechtsneutrale Formulierungen“ zu achten! Solcher Unsinn kommt nur in Deutsch vor. - Einige Länder, sogar solche mit noch stärker ausgeprägtem Feminismus, mit Sprachen, die auch Artikel aufweisen, haben doch soviel Verstand, vor solchem Unsinn zurückzuschrecken.

    • diko
      08. Januar 2013 15:15

      J.W.Scheiber,
      hege die gleiche Ansicht, mit der Ausnahme in der Fliegerei bzw. dem Flugfunk. Einheitliche Phrasen, - kurz, unmissverständlich und eindeutig sind ein wesentlicher Bestandteil der Piloten Lizenz, - und sorgt zumindest in der europäischen Sprachenvielfalt für ein gewisses Maß an Sicherheit.

    • simplicissimus
      08. Januar 2013 15:23

      Deutsch hat Latein, Spanisch, Italienisch und Französisch als dominierende Modesprachen überlebt und könnte theoretisch auch Englisch überleben. Die tonangebende Weltsprache ist meist ident mit der wirtschaftlich, kulturell und/oder militärisch führenden Weltmacht und das sind heute eben die Angelsachsen. Es stimmt, wir hätten Deutsch besser verteidigen können. Trotzdem wäre es zurückgefallen, vielleicht nicht gar so arg wie seit dem Wüten der 68er und Post 68er Antigermanen und Pro-allem-anderen-Neurotikern.
      Das zugrundelieghende Problem, das kaum aufgehalten werden kann, ist das Verschwinden der deutschsprachigen Bevölkerung. Dieses wird die Bedeutung der Deutschen Sprache automatisch weiter bis zur absoluten Bedeutungslosigkeit reduzieren.

    • schreyvogel
      08. Januar 2013 17:54

      Die Sprache der Wissenschaft: Bad English.

    • Undine
      08. Januar 2013 18:29

      @Alle *********!

      @exp(i*pi)+1=0

      "Universitätsprofessoren obskurer Bereiche sehen es als Ihre Aufgabe darin auf „geschlechtsneutrale Formulierungen“ zu achten"

      Es ist die ganz große Stärke der Vereinigten LINKEN, daß sie ständig auf der Suche nach "PROBLEMEN" sind, die zuvor niemals für irgendjemanden eines bedeutet haben. Wen hat es, seit es die heutige Deutsche Sprache gibt, wirklich jemals gestört, wenn von Schülern, Studenten, Lehrern, Ärzten, Bäckern, etc. die Rede war, daß der weibliche Anteil mitgemeint war???

      Aber für die linken Armleuchter heißt es, schnell daraus ein Problem zu konstruieren, wo gar keines vorhanden ist. Wie sagenhaft wichtig sich dann solche Urscheln wie die Claudia Schmied oder die Heinisch-Hosek mit diesem Schmarren machen!!!

      Und mit diesem S C H W A C H S I N N werden wir alle TRAKTIERT---noch dazu um viel, viel Geld. Aber die Linken haben wieder einmal auf "epochemachende" Weise ein Problem gelöst, das nie eines war.

    • Wolfgang Bauer
      08. Januar 2013 20:08

      Bravo Undine, bravo Pi...

    • fokus
      08. Januar 2013 20:45

      @Undine

      Absolut richtig! *******

    • exp(i*pi)+1=0
      08. Januar 2013 21:38

      @simplizissimus:
      Richtig das Zitat: "...Das zugrundeliegende Problem, das kaum aufgehalten werden kann, ist das Verschwinden der deutschsprachigen Bevölkerung." Passend dazu:
      In der ÖAW gibt es am 14. Jänner 2013, 17-19h eine Buchpräsentation"Zukunft mit Kindern. Feritilität und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland, Österreich und der Schweiz". Siehe: http://www.oeaw.ac.at/vk/detail?id=408
      @schreiyvogel:"...Die Sprache der Wissenschaft: Bad English."
      ***********
      @Undine:
      ***********
      Insgesamt: Ihre Zustimmung freut mich, man kommt sich ja wie in einem bösen Traum vor, liest man "gegenderte" Texte oder muß gar solche Formulare ausfüllen - seelische Grausamkeit. Da braucht man wirklich Unterstützung durch ein paar vernünftige Worte. Nur: Wann hört dieser Alptraum Binnen-I, etc. auf?

    • Undine
      08. Januar 2013 22:39

      Danke für die Zustimmung!

      Man stelle sich das höchst alberne "Getschändere" in Wort und Schrift vor wie einen LUFTBALLON, in den die Genossinnen Claudia Schmied, Gabriele Heinisch-Hosek und all die übrigen Flintenweiber abwechselnd kräftig hineinblasen, hineinblasen und hineinblasen und zwar nichts als LUFT! Und nein, er platzt leider nicht, sondern wird immer noch größer!
      Da muß erst ein kleiner Lausbub daherkommen, der die heftig pustenden komischen Frauenzimmer schon ein Weilchen beobachtet hat; der zaubert vergnügt eine Nadel hervor --- und es macht pffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffff

    • Haider
      08. Januar 2013 23:24

      Wenn sie nur englisch könnten, diese Deutschverweigerer. Ein Auftritt von ihnen ist peinlicher als der andere. Da ihr Gesprächspartner jedoch der gleiche Stümper ist, glauben beide sie wären Nativspeaker, dabei sind sie nur naiv.

    • cmh (kein Partner)
      09. Januar 2013 09:35

      Das was da so als Englisch herumrennt ist eigentlich nur "Interling", ein spontan nur natürliches "Esperanto". Die Ausgangsbasis ist deshalb das Englische, da man sich in dieser Sprache mangels wesentlicher Grammatik am schnellsten schlecht ausdrücken kann und die Engländer zu nobel sind, um das den radebrechenden Ausländern vorzuwerfen:

      Unvergessen und unüberholt: http://www.youtube.com/watch?v=G6D1YI-41ao

      Das wirkliche Englisch ist eine andere, wesentlich anspruchsvollere Sprache.

    • Gismor (kein Partner)
      09. Januar 2013 10:29

      cmh
      Hiezu ein lustiges Video!
      Englisch wird verlangt - ein EU-Politiker wie er leibt und lebt ähh ich meine Englisch spricht, da es ja die Sprache der Zukunft wird ... hihi
      http://www.youtube.com/watch?v=7SKG4jvqY0M&feature=related

    • cmh (kein Partner)
      09. Januar 2013 11:24

      Danke!

      Dabei rollt es einem die Fußnägel auf.

      That it that gives kann man da nur sagen.

    • Scholik (kein Partner)
      09. Januar 2013 11:49

      @exp(i*pi)+1=0
      Ich kann Ihre Darstellung nur - mit ebenso grossem Bedauern - bestätigen. Meine Einreichung einer relevanten Diss für einen Wettbewerb der EDA wurde unter dem Hinweis, dass nur englisch akzeptiert würde, angelehnt. In einem mail an den Vorstand, in dem ich meine Verwunderung über diesen Umstand und eine klare Diskriminierung der meistverwendeten Sprache der Union ausgedrückt habe, bekam ich die kühle Antwort "dass nur derart eine entsprechende Qualitätskontrolle gewährleistet sei" ... ?

    • exp(i*pi)+1=0
      09. Januar 2013 12:31

      @ Scholik:

      Ich wendete mich 2010 an eine US-Fachzeitschrift mit folgenden Worten:

      “….Reading this interesting paper, I looked back on my work in the early 90th, when I developed the so called “xxx”. Please have a look to the attachment”

      Vom Autor der angesprochenen Veröffentlichung bekam ich folgende Antwort:

      “Dear …,
      I looked over your paper. I can't say that I've red it because I don't speak German. I wish a knew Your work at the time of writing the article, as I could refer to it. …
      …I'm really glad that now I know who takes the credit for inventing it!”
      .This days I use mainly google and ieee.explore for literature research. I also check the references in the papers on similar subjects.
      I apology for not referencing to Your work, but obviously it is not wide known probably because of the original language of the paper, which is German. And of course, I will refer to it in my future work.
      Thank You a lot. ...“

  27. Erich Bauer
    08. Januar 2013 10:23

    ATLAS SHRUGGED

    "Der Roman spielt in den Vereinigten Staaten der 1950er Jahre, setzt sich jedoch zunehmend durch politische Entwicklungen und Science-Fiction-Elemente von der Realität ab."

    Ich finde, diese Buchbeschreibung trifft nicht mehr zu. Ayn Rand hat da schon mehr eine treffliche Beschreibung der Gegenwart geliefert... Die Produktiven ziehen sich zurück. Und die "Ölfelder", im verlangenden Blick der Unproduktiven, werden niedergebrannt...

    Wie im Roman hält man hysterisch an einem fragwürdigen Konzept, insbesondere am EU-Konzept, fest. Dazu möchte ich auf Kant hinweisen, der in seiner Schrift "Zum ewigen Frieden" seine Gedanken zu Staaten, Europa und Völkerrecht äußert, wo es heißt, daß die Idee des Völkerrechts die Absonderung vieler voneinander unabhängiger Staaten vorraussetze;

    "...dieser Zustand sei besser als die 'Zusammenschmelzung derselben durch eine die andere überwachsende und in eine Universalmonarchie übergehende Macht."

    Denn diese führe entweder in "seelenlosen Despotism" oder bei Ineffektivität ind die Anarchie... Das war 1795 geschrieben.

    • Erich Bauer
      08. Januar 2013 11:29

      Nicht unerwähnt sollte man das immer wiederkehrende Motiv der Gefügigmachung durch Schuld oder Mitleid in diesem Roman lassen...

      Da Mitleid bei "Obelix" nicht mehr funzt, machts der PJM-Komplex halt mit "Schuld". Wie "unpatriotisch" er doch ist... :-) Aus dem Mund von Sozialisten klingt dieser Vorwurf fast schon lächerlich frivol...

    • Erich Bauer
      08. Januar 2013 13:20

      Gegen Ende des Romans erklärt Francisco d'Anconia (Romanfigur) Dagny (Hautpperson) was sie über Geld wissen soll...

      "Geld ist das Barometer der Moral einer Gesellschaft. Wenn Sie sehen, dass Geschäfte nicht mehr freiwillig abgeschlossen werden, sondern unter Zwang, dass man, um produzieren zu können, die Genehmigung von Leuten braucht, die nichts produzieren, dass das Geld denen zufließt, die nicht mit Gütern, sondern mit Vergünstigungen handeln, dass Menschen durch Korruption und Beziehungen reich werden, nicht durch Arbeit, dass die Gesetze Sie nicht vor diesen Leute schützen, sondern diese Leute vor Ihnen, dass Korruption belohnt und Ehrlichkeit bestraft wird, dann wissen Sie, dass Ihre Gesellschaft vor dem Untergang steht."

    • raeter
      08. Januar 2013 13:28

      @erich bauer
      ***********
      Das Buch setze ich auf meine Vormerkliste.

    • Anton Volpini
      08. Januar 2013 19:34

      Sehen Sie Wyatts Torch schon irgendwo?

      Ayn Rand geht in all ihren Büchern von liberalen Idealcharakteren aus, die sich durch keine "Looters" unterkriegen lassen. Ihre Philosophie gipfelt in "The virtue of selfishness", wo sie schon auf Seite eins erklärt, Sie brauche keinen Gott, denn Sie ist sich selbst genug. Ich habe alle ihre Bücher gelesen, da war ich 26 und hab in Californien gelebt. Beim letzen Buch "The virtue of selfishness" hab ich auf Seite eins zu lesen aufgehört, und seit dem kein Buch von ihr mehr angegriffen.
      Meinem Freund Johann hab ich allerdings in den letzten 2 Jahren mehrmals empfohlen "Atlas shrugged" zu lesen. :-))

      Wie schauts denn in Wirklichkeit aus?
      Manager von internationalen Konzernen verdrängen mit der Hilfe von Politik und Großfinanz den unternehmerischen Mittelstand. Glauben Sie, daß einer dieser Manager den Charakter hätte, das zu tun, was Ayn Rand beschreibt? Das können Sie gar nicht, denn sie sind Sklaven der Börse und Diebe ihrer Eigentümer! Und die mittelständigen Unternehmer verschwinden relativ leise.

      Keine Spur von Wyatts Torch.

      Aber natürlich haben Sie Recht. Das Ergebnis ist das gleiche, nur daß es keine Dagny Taggart über Francisco d'Anconia und Hank Rearden zu John Galt in das versteckte Valley schaffen wird. Wir daher auch nicht. Denn selbst das halten die Looters besetzt.

      Danke für den Kant, der war 100 Jahre früher als mein Eugen Richter, und was für ein Denker!

    • dssm
      08. Januar 2013 20:28

      @Anton Volpini
      Sind Sie sich sicher Atlas Shrugged gelesen zu haben?
      'Manager von internationalen Konzernen verdrängen mit der Hilfe von Politik und Großfinanz den unternehmerischen Mittelstand.' Genau davon handelt das Buch!!! Die Unternehmer streiken, nicht die lächerlichen Manager.

    • Anton Volpini
      08. Januar 2013 20:45

      Ja dssm ich habs gelesen, wie Sie meinen Ausführungen entnehmen können. Ich tu es nicht gern rechthaberisch ausführen, aber da bringen Sie zwei Dinge durcheinander.
      Oben rede ich über das Buch, und unten mit den Konzernmanagern über unsere heute gelebte Realität.
      Freundschaft!

    • Gismor (kein Partner)
      09. Januar 2013 11:49

      Erich Bauer
      Sie sagen es, die Geschicht zeigt es uns. Aber wer liest heute schon ein Buch? Immer wenn dieselben linken Fanatikern an der Macht sind - Kapitalisten (ÖVP) und Kulturzerstörer (SPÖ/Grüninnen) arbeiten Hand in Hand daran alles Nationale aufzulösen und alles Volksvermögen zu vernichten. Dabei spielen mehrere Faktoren zusammen. Man treibt die Länder in die Abhängikeit des Importes in dem man nur mehr Monokultur betreibt (Landwirtschaft z.B.). Bauern sind heute alles andere als frei, sie dürfen nicht mehr anbauen was nötig, sondern es wird vorgegeben. Auch das Brachliegen (meist Großgrundbesitzer) wird aus Steuergeldern finanziert. Das führt dazu, dass viele Lebensmittel (wenn man davon überhaupt noch reden kann) importiert werden müssen und der LKW-Verkehr zunimmt. Die Umwelt und die Menschen werden dadurch belastet. Aber das ist ja egal, man verbietet das Rauchen, denn die Raucher sind die Verursacher aller Krankheiten. So einfach kann man die Menschen ablenken.
      Wir können uns nicht mehr selbst ernähren. Man kann uns besser sanktionieren, falls die Menschen nicht richtig wählen. Beispiel: 1933 begann Amerika (unter Anführung der damaligen jüdischen Familien) Deutschland zu sanktionieren in dem man nichts mehr lieferte und gleichzeitig die Waren aus Deutschland boykottierte. Das Volk musste hungern. Amerikanische Zeitungsausschnitte bestätigen dies (alle im Netz zu finden).
      Je mehr die Länder abhängig sind, desto besser kann man sie sanktionieren und erpressen. Denn warum sonst betreiben sie die Zerstörung in allen verschiedenen Bereichen voran?
      Und zu Sanktionen wäre noch zu erwähnen, bevor ein Land mit Krieg überzogen wird, wird es vorher sanktioniert und die Geldmittel werden eingefroren. Alles möglich gemacht durch die Globalisierung. Und im Nahen Osten bedient man sich dieser Erpressung ständig. Nur "Sanktionen" klingt eben besser als Erpressung.

      Man zerstört die Industrie durch Misswirtschaft und Korruption in den erfolgreichen Ländern. Bevor die Konzerne dann in Billiglohnländer abwandern (diese Abwanderung wird von der EU gesponsert also widerum Steuergelder), erhalten sie noch großzügig Steuergeschenke (Abschreibung der Verluste im Ausland, Kurzarbeit, Leiharbeit=Sklavenarbeit, alles vom Steuerzahler finanziert usw. usf.) Diese Konzerne machen Mrd.-Gewinne, die nicht in die Realwirtschaft zurückfließen, sondern abwandern. Dadurch sind wir nicht mehr autark.
      Man schafft Arbeitslosigkeit. Dies begünstigt das Lohndumping. Dadurch kann man Errungenschaften der kleinen Arbeiter oder Beamten abbauen (diese Schmarotzer aber auch). Leiharbeiter sind die moderne Form von Sklavenarbeit. Keine Rechte mehr!!! Die die noch einen ordentlich bezahlten Job (Beruf kann man nicht mehr sagen, denn Beruf kommt von Berufung) können dies noch nicht verstehen, weil es von den Medien und Politikern verschwiegen wird.
      Man zerstört die Mittel- und Kleinbetriebe, die eigentlich den ganzen Sozialstaat tragen (weil diese sämtliche Abgaben zahlen müssen während Konzerne Steuerbegünstigungen erhalten), damit Großkonzerne keine lästigen Konkurenz mehr haben.
      Dabei sagte man uns, dass die EU die Konkurenz beleben werde und dadurch alles billiger werde. Wer denkt, dass Lidl, Hofer, Penny, Bauhaus, Elektromärkte etc. verschiedene Konzerne sind, der irrt gewaltig. Deshalb siedeln sie auch nebeneinander, weil es egal ist wo man kauft. Gehört ein und denselben Familien. Noch niemanden aufgefallen, dass dort dieselben Produkte verkauft werden. Sogar die Preise sind gleich. Alles Billigprodukte aus dem Ausland - oft sogar durch Kinderarbeit erwirtschaftet. Aber es gibt den Menschen das Gefühl, sie hätten eine Auswahl. Wie trügerisch ...
      Und da ist noch die Zuwanderung (gefördert durch die ewigen Kriege der USA und Israel). Man importiert diese Menschen, welche dazu dienen, ein Volk auszutauschen. Man erschafft sich einen neuen durchmischten Menschen. Der radikale Islam ist dabei ein nützlicher Idiot. Denn hier, als auch im Nahen Osten werden (schon augenscheinlich und nicht mehr übersehbar) die radikalen Moslems mit Waffen und Geld (vom Westen) unterstützt, während man hier die kriminellen durch gefinkelte Rechtsverdreher schützt. Die Christenverfolgung hat begonnen.
      Ja diese Zuwanderung kostet den Ureinwohnern sehr viel Geld und fehlt für die eigene Fortpflanzung und das Weitergeben der Kultur. Man schwächt das eigene Volk!!!
      Wie gesagt, alles schon mal da gewesen. Es gibt unzählige Bücher, die genau diese Szenarien beschreiben. Auch die Protokolle der Weisen von Zion (die ja als Fälschung deklarariert werden - 1871 durch Zufall gefunden) beschreiben Punkt für Punkt wie diese Ziele umgesetzt werden können. So eine Art Anleitung.

      Man nimmt den Müttern die Kinder, damit diese möglichst bald einer Gehirnwäsche unterzogen werden können. Kleine Parteisoldaten halt, nützliche Idioten die dem Mammon Geld hinterherlaufen und gar nicht mehr wissen, was Freiheit bedeutet. Hauptsache man kann ohne Stottern eine Bestellung bei McDonald abgeben - kleiner Scherz am Rande (MacDonald-Werbung)

      Kennt wer den Zeichentrickfilm oder das Buch von Georg Orwell "die Farm der Tiere"? Auch dort nehmen die Schweine den Hunden die Hundebabys und bildet sie zu obrigkeitshörige Söldner aus, die dann gegen ihre eigene Rasse vorgehen.
      Ja und da wäre noch das Buch "1984" (Orwell) wo dasselbe Szenario beschrieben wird. Die linke Politik bedient sich eines Neusprechs. Doch handeln sie genau umgekehrt. So wird das Wort Friede dauernd erwähnt, aber gleichzeitig wird ständig Krieg geführt. Man spricht von Liebe und produziert Hass. Man spricht von Transparenz und verheimlicht alles (alles wegen der nationalen Sicherheit hihi). Man spricht von Ehrlichkeit und Fairness und lügt und betrügt.

      Jede Epoche, Äera macht diese Phase durch. Wenn Geld die Welt reGIERt und Moral und Anstand nur mehr Floskeln sind, die diese Gruppe von Politikern, Experten etc im Neusprech von sich geben, dann kann es gar nicht anders gehen, dass diese Zivilisation ihrem Untergang entgegensieht.
      Es wird sich die Spreu vom Weizen trennen (hoffentlich bald).

      Shakespeare hat diese seinen Landsleuten geläufige Denkart in seinem Richard III. so wunderbar treffend geschildert:

      “Ich tu’ das Bös’ und schreie selbst zuerst.
      Das Unheil, das ich heimlich angestiftet,
      Leg’ ich den andern dann zur schweren Last… (falsche Flagge-Attentate)
      Und so bekleid’ ich meine nackte Bosheit
      Mit alten Fetzen aus der Schrift gestohlen (Geschichtsfälschung)
      Und schein’ ein Heil’ger, wo ich Teufel bin.”

      PS: ist das nicht der Wahnsinn wie zutreffend seine Wort zur heutigen linken Politik sind?
      LG

    • Undine
      09. Januar 2013 15:25

      @Gismor

      ***************!

  28. Josef Maierhofer
    08. Januar 2013 09:47

    Europa muss wieder attraktiv werden, wäre ermutigend.

    Alle Punkte, die Dr. Unterberger hier anführt, treffen zu.

    Für mich als Techniker sind die Hürden, die Europa aufbaut, die Normenflut, von deren Unnötigkeit eines Großteils davon ich genauso überzeugt bin, wie von der Unnötigkeit eines europäischen Menschenrechtsgerichtshofs, eines Europarates, etc. und natürlich die hohen Steuern, die in Österreich gleich einmal 60% aller Umsätze verschlingen für einen kleinen Unternehmer, und natürlich der ganze 'Sozial-schnick-schnack', der, genau genommen, unfinanzierbar ist und wie ein Mühlstein am Hals der Unternehmen lastet und diese stranguliert, etc.

    So liesse sich jede Branche hier vorführen.

    Ich jedenfalls kann sagen, dass ich als Unternehmer noch 1970 mehr Ertrag hatte, als heute und zwar das Doppelte.

    In Summe kann ich sagen, dass die ganze Rot-Grüne Politik der letzten 4 Jahrzehnte Europa ins Verderben geführt hat. Was haben sie denn gepredigt ? 'Wohlstand', 'Unnötigkeit', 'Perversität', 'Faulheit', etc. auf Kredit, das haben sie gepredigt und mit 'Expertengutachten' untermauert.

    Natürlich stehen die nicht allein da, sondern in (zumindest theoretischen) demokratischen Grenzen, und haben dafür auch noch die Linken aus anderen Parteien gebraucht, die 'Gutmenschen', weil diese Sorte von Dummheit gibt es wohl in allen Parteien.

    Bürger, die denken, die noch an eine Zukunft denken, die das alles erkennen, wählen diese linke und verderbliche Sache nicht mehr.

    Können wir heute noch konservative Parteien wählen ? Eigentlich in Österreich auch nicht, denn sie haben sich in Österreich am ESM-Volksverrat schuldig gemacht, haben Verfassungsgesetze mit den Linken zusammen gebrochen ('umgangen' im Politjargon), haben linke Unnötigkeits- und Schuldengesetze mitbeschlossen, das Sündenregister wäre noch sehr lange.

    Welche neuen Parteien gäbe es als Alternative, denn davon gehe ich bei der Unreife der österreichischen Bürger bezüglich direkter Demokratie aus, dass die nicht zu Konsens imstande sind, sondern stets Parteien vorschieben, die sie 'repräsentieren' (sprich: in den Abgrund schieben) und zwar bis hinunter zu 'hamma imma scho gwöht', egal, was es gekostet hat ?

    Also welche wären da ? Bei uns blieben Strohsack und Strache als das Abbild zu Rot und Schwarz, denn SPÖ, Grün und ÖVP müssen weg, denn sie haben Jahrzehnte lang gegen das Volk gesündigt und gehandelt, wie von Dr. Unterberger beschrieben auf allen Ebenen, von Verschuldung, über Zuwanderung bis Einschränkung der Meinungsfreiheit und massivem Freiheitsraub durch die höchste Verschuldung, die Österreich jemals hatte.

    Bei Strohsack wissen wir noch nicht die Position, aber seine Person als solche würde Vernunft signalisieren und einen deutlichen Kontrast zu den Formalidioten und Ideologen der 'etablierten Parteien', die uns das größte Desaster der Geschichte Österreichs eingebrockt haben.

    Bei Strache wissen wir, dass er der bessere Sozialist wäre, weil er auch noch an Heimat und Österreich denkt.

    Aber wie anfangen, Europa wieder attraktiv zu machen ?

    Ich würde sagen, zunächst einmal den linken und grünen Ballast über Bord werfen und die Freiheit wieder herstellen. Dann unternehmerisch zu denken beginnen, muss ja nach 3 Generationen Blödheit erst wieder erlernt werden und ins Bewußtsein der Menschen gerückt werden. Also die Ideologiestarre und Ideologieblockierung zu lösen, das wäre vordringlichst, aber wie ?

    Die Drohung steht im Raum, dass man nämlich mangels Alternativen (da hätte Österreich Glück, da gäbe es Alternativen) rechts wählt, nachdem die rechten Parteien ja derzeit ohnehin weit nach links gerückt sind. Eine weitere Möglichkeit sehe ich in der Wahl von vielen kleinen Parteien, auch lokalen, die dann eher in Richtung direkte Demokratie gehen. Auch direkte Initiativen der Bevölkerung wären eine Möglichkeit.

    Die Mündigkeit der Bürger in Österreich werden wir jetzt im Jänner noch erleben, fahren doch Androsch, Faymann&Co. gerade die schweren Geschütze gegen die Wehrpflicht in Österreich auf, während der oberste Heerfüherer vermutlich am ... sitzt, um nur ja nicht gefragt zu werden. Da hoffe ich aber schon auf ein Minimum an Vernunft bei den Bürgern, solche sündteure Ansinnen abzuschmettern, denn für die neutralen und Kleinen ist das Milizheer allemal das Beste, bloß ausgehungert darf es nicht werden, wie bei uns das getan wurde, und nun schreit man nach Berufsheer. Ein Reifetest für die 'Ösis'.

    Auch bezüglich Zuwanderung und Abwanderung habe ich noch einen Einwand. Für die Abwanderer ist es nicht nur der Steuersatz, sondern auch, wie hier auch beschrieben bei Dr. Unterberger, der Niedergang der Gesellschaft zu einem Proletariat, das sich gewaschen hat, Übergriffe, Brandschatzungen und deren mediale Verschweigung wegen P.C., das allein macht Angst genug und es ist wie im Jahr 1938, als die Elite, unsere jüdischen Mitbürger unter Lebensgefahr noch zu Hauf nach USA und Großbritannien gingen, und den Proletenmob, damals waren es auch Sozialisten, sogenannte Nationalsozialisten, hier stehen liessen.

    Die Situation in Frankreich ist dazu angetan, dieses Szenario in Erinnerung zu rufen.

    Anerkennen muss ich natürlich, dass nicht jeder Märtyrer sein will und eben rechtzeitig die Kurve kratzt.

    Den Link auf Geier-Sturzflug, der sich ja auf Atombombe bezieht, werde ich nicht mehr einblenden aber an den Text erinnern, 'Besuchen Sie Europa, solange es noch steht !', denn wir haben was Schlimmeres geschafft als die Atombombe, nämlich die Gesellschaftsbombe, die 'Links-Grün-Bombe', die jetzt nachhaltig zu explodieren im Begriff ist, während Europa in sich zusammenfällt.

    Aber auf der Titanic wird noch Musik gespielt, die 'Internationale' ...

    Es muss uns Bürgern klar sein, dass jetzt die letzten 40 Jahre zu zahlen sind und dass das Geneartionen dauern wird, das wieder gut zu machen, wie wir das machen wollen und was wir in Zukunft vermeiden wollen, das müssen wir und jetzt wählen, es gibt noch Wege, die zum Ziel führen, alle aber sind beschwerlich, alle anderen Wege führen nicht zum Ziel und sind nicht nur vielfach beschwerlicher, sondern auch unkontrollierbar und verderblich.

    Also Kandidaten sind gesucht, Ideen sind gesucht, Disziplin ist gesucht und Freiheit ist zu finden, dann kann es wieder gut werden, wenn die Mehrheit das will.

    Ich fürchte als Pessimist aber leider Schlimmes ...

    • A.K.
      08. Januar 2013 10:44

      @ Josef Maierhofer:
      **************************************************************

    • raeter
    • simplicissimus
    • Der Zweifler
      08. Januar 2013 17:30

      Ebenfalls ****************************
      Zu den schweren Geschützen, die Faymann und Gesellen gegen die Wehrpflicht auffahren gesellt sich jetzt noch "Verfassungsexperte" Mayer, es geht ja auch um die wichtigen Stimmen der Frauen:
      "Wenn die Wehrpflicht bestehen bleibt, dann werden künftig auch die Frauen zum Bundesheer einrücken müssen!"

      Jetzt kommen die Sozialisten drauf, gerade jetzt? Es ist nur mehr zum Speiben!

    • Josef Maierhofer
      08. Januar 2013 19:00

      @ Der Zweifler

      Wer sagt denn, dass sie das durchbringen, da müssen sie immerhin eine Mehrheit im Parlament schaffen.

      Es war ohnehin schon lange Zeit, dass der Koalitionspartner, der offenbar noch immer nicht bei Sinnen ist, sagt 'es reicht'. Aber es wird ihm reichen müssen, wenn dann alle den Herrn Strohsack wählen und die anderen den Herrn Strache, dann könnte wohl wieder Vernunft in dieses Land einkehren und dieses verklemmte ''Linksgrün-Ideologiesystem Partner & Co KG' - LügenbonzensystemIn' wegblasen.

    • Undine
      08. Januar 2013 19:27

      @Der Zweifler

      "Zu den schweren Geschützen, die Faymann und Gesellen gegen die Wehrpflicht auffahren gesellt sich jetzt noch "Verfassungsexperte" Mayer, es geht ja auch um die wichtigen Stimmen der Frauen:......"

      Das war klar, daß noch knapp vor der Abstimmung so etwas kommen mußte! Und daß der ORF-Liebling Heinz Mayer aus der Mottenkiste geholt wird, ebenso. So soll gelingen, was bei der vorletzten Wien-Wahl gelang: Rasch ein populäres Thema aufgreifen, und keine Zeit mehr, darüber zu diskutieren. Fehlt nur noch, daß der REICHS-ARBEITSDIENST in letzter Minute heraufbeschworen wird. Die Nazikeule rechtzeitig zu schwingen kann das Blatt noch zugunsten der Linken wenden---hoffen sie.

    • Josef Maierhofer
      08. Januar 2013 22:00

      @ Undine

      Hoffentlich gibt es nach den Wahlen all diese 'Experten' dann nicht mehr, da wird dann eventuell Herr Strohsack das gleich selbst erledigen ...

      ... sparsam wäre das allemal ...

      Nach 'Experten' Mayer müssen alle zum Heer, Sie und ich und vor allem alle Tauglichen, die Untauglichichen müssen auch nicht zum Heer, Arbeitsverweigerer, Tschecheranten, .... ... vielleicht der Experte Mayer auch nicht, der wird für seine Expertisen freigestellt, so würde halt jeder Rote auch noch zum Wehrdienstverweigerer, waren sie ja jetzt auch schon die ganze Zeit, zur Not halt Zivildiener, darum musste ja die Küberl-Caritas rot werden.

      Aus diesem Schlamassel die Freiheit, zumindest die Gedankenfreiheit, zu finden wird schwer sein beim Verblödungsgrad der Leute.

    • Undine
      08. Januar 2013 22:50

      @Josef Maierhofer

      Ich muß ja gestehen, daß ich sehr wohl für einen verpflichtenden Dienst für Burschen UND Mädchen bin. Wer Soldatin werden will, soll nicht dran gehindert werden, die übrigen Mädchen machen Zivildienst = gelebte Gleichberechtigung. Man kann sich nicht nur die Rosinen herauspicken, wenn man ständig lauthals Gleichberechtigung der Geschlechter fordert. Auch für die Schwulen, Lesben und Transen wird sich eine sinnvolle Betätigung zum Wohle der Bevölkerung finden. So ist es halt im Leben. Was spricht dagegen?

    • Josef Maierhofer
      09. Januar 2013 10:11

      @ Undine

      Ja, dann willkommen bei der Truppe ! Wäre sicher eine Bereicherung, vor allem die Fragen, die dann gestellt würden ...

      Aber irgendwie respektiere ich einerseits die Freiheit, aber andererseits auch die Rollenfreiheit und die Rolle der Frau mag vereinzelt wohl auch der Kampf sein, gewinnen doch die Frauen meist jeden Ehekrieg, aber in der Regel sind sie eine gewisse Zeit ihres Lebens Mütter und brauchen als solche den größten Schutz, den es nur geben kann.

      Bloß heutzutage beanspruchen die Feninistinnen jeden Schutz, jeden Vorteil, aber dann wird gewarnt, dass die Wehrpflicht auch die Frauen zur Waffe rufen würde ... ... gefährliche Drohung ? ... nein, nicht für Sie, also willkommen !

      Die Politik schlägt sich also mit den eigenen Argumenten, also dieses blöde P.C. ... (für mich zumindest).

  29. Wertkonservativer
    08. Januar 2013 09:43

    Eine gewisse Fluktuation tüchtiger Menschen in beiden Richtungent ist in unserer globalisierten Welt inzwischen gelebte Realität.
    Österreich ist ein Land, das die wirklich Innovativen, Tüchtigen und Strebsamen nicht wissentlich vertreibt! Wir Österreicher verlieren tüchtige Menschen an das Ausland vorwiegend aus Potschertheit der Behörden, potscherter Gesetze, einer unterentwickelter Wirtschafts- und Wissenschaftsförderung, sowie eines Steuersystems, das Tüchtige bestraft, nicht fördert!

    Hier Verbesserungen und Abhilfe zu schaffen, wäre ein lohnendes Ziel guter Politiker!
    Da diese bei uns leider nicht wie die Schwammerln im Wald wachsen, werden sich die Dinge wohl auch nicht sobald gravierend ändern!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      08. Januar 2013 19:24

      Ich glaube nicht, dass die Menschen, die 'was am Kasten' haben, wegen fehlender Förderungen weggehen, eher wegen unterentwickelter und meist unterbelichteter Kollegenschaft, namens stark steigender Anzahl von Systemerhaltern, die zwar Sektgläser heben können, aber nicht arbeiten und wenig wissen, außer über Freizeitgestaltung.

      Was Sie hier 'potscherte Behörden' nennen ist in Wahrheit massives Mobbing gegen Tüchtige, ist massive politische Einflußnahme und Freiheitseinschränkung, gegen das man mit aller Vehemenz auftreten müsste, aber nicht tut, weil den österreichischen Parteien die Werte verloren gegangen sind und das Hirn mit Geld vollgestopft wurde.

      Mit dem Steuersystem gebe ich Ihnen recht, aber ich halte dagegen, das auch das für mich kein Kriterium wäre zu gehen, und gefühlsmäßig würde ich sagen auch für viele andere nicht.

      Ich habe einmal länger in einer bekannten österreichischen Firma Aufträge ausgeführt, die die Firma nicht imstande war, selbst zu tun. Als dann endlich jemand kam, der das innerhalb der Firma tun sollte und auch konnte, hat der mich dann gefragt, welche Unterstützung er denn hier bei seiner Arbeit hätte. Ich musste ihm wahrheitsgemäß antworten, dass er sich hier alles selbst machen müsse, denn es gäbe eine solche Unterstützung nicht. Er war informiert, gab nicht auf und hat jetzt dort das Heft noch immer in der Hand, manche aber geben auf.

      Gemeint bei Dr. Unterberger ist, so glaube ich zumindest, nicht die natürliche Fluktuation von Menschen mit Know How, sondern der Netto-Abgang von Kapazitäten, denn das ist ja das Alarmierende und zeigt, wohin dieser Weg und diese Politik uns geführt hat. Ich rede bewußt in der Vergangenheit, denn ich hoffe noch immer fest, dass die Mehrheit der Österreicher diesmal die Koalition abwählt.

      Ich gebe Ihnen recht, begnadete Politiker wachsen nicht, wie die Schwammerl im Wald, aber was soll denn auf den geldvergifteten Parteiböden denn auch wachsen, die einen denken an die Pründe, die anderen an die Selbstbedienung und von den Eintretenden verlangen sie die Deckung dieser Kriminalität. Darum macht jeder Anständige einen Bogen um die Parteien, der sonst eventuell einen Beitrag hätte leisten können.

    • Wertkonservativer
      09. Januar 2013 08:37

      Danke, lieber Josef Maierhofer, für Ihre faire Replik!

      Allerdings wundere ich mich ein wenig über die Hoffnungen, die Sie in Stronach setzen: der Mann hat doch weder eine Mannschaft, noch politische Strukturen, noch ein taugliches Programm jenseits ganz allgemeiner Schlagworte!

      Und zum Satz in Ihrem Beitrag:"Die Altparteien müssen weg"!
      Da haben Sie wohl die Rechnung ohne den Wirt gemacht: die Österreicher sind konservativ (besonders am Land und in den Gemeindenbauten)!
      So schnell werden ÖVP und SPÖ nicht "verschwinden"!
      Vor allem schon aus dem Grund, da es erwiesenermaßen keine tauglichen Alternativen gibt!
      Ihre Hoffnung auf viele Kleinparteien: Na, lieber Gott, bewahre uns bitte vor diesem Übel!
      Da käme doch nur Entscheidungs-Unfähigkeit, Wirrwarr und Regierungs-Notstand heraus!
      Dass Sie in diese Richtung denken, wundert mich ein wenig!

      Doch sonst: volle Hochachtung, lieber Herr Maierhofer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      09. Januar 2013 10:20

      @ Wertkonservativer

      Sie werden nicht verschwinden, aber sie müssen in die Minderheit gewählt werden.

      Denn wer mit Stronach können muss, der muss zuerst einmal den Plausibilitätstest seiner Vorhaben bei ihm bestehen, sonst stimmt er nicht zu, denn den Herrn Stronach halte ich zumindest für jemanden, der weiß, wo es lang zu gehen hat, wie er eindrucksvoll bewiesen hat.

      Und was haben unsere Altparteien aufzuweisen ? 40 jahre Selbstbedienung, Klientelbedienung, Schuldenpoltik und Kahlfrass des Staates und die Auslieferung des österreichischen Volkes an die EU und deren Vasallen und Willkür unter (fein ausgedrückt) Umgehung der österreichischen Verfassungsgesetze. Und sie wissen nicht, wo es lang geht und irren herum wie die blinden Hendln im Land der Füchse.

      Und dazu gehört auch 'Ihre' ÖVP, mit Verlaub.

  30. Undine
    08. Januar 2013 09:42

    Wen es interessiert, was der GRÜNE Buchautor, Clown, Journalist und Politiker Klaus WERNER-LOBE unter Kultur und Bildung versteht und deshalb für FÖRDERUNGSWÜRDIG hält, war in der DO-Ausgabe der "Presse" zu lesen:

    "PHETTBERG trägt mit seinen Performances seit vielen Jahren Wesentliches zur Akzeptanz von Schwulen und Lesben, Transgender-Personen, Sadomasochistenetc. bei. Das halte ich für sehr förderungswürdig."

    DIEJENIGEN Steuerzahler sollen sich melden, die es gerne sehen, wenn ihr Steuergeld auf diese Weise verplempert wird!

    • Undine
      09. Januar 2013 15:36

      Dazu noch eine kleine Ergänzung: Wer PHETTBERG und Co. für so toll hält, kann ihm selber SPENDEN, aber unser Steuergeld für diesen .....und seinesgleichen zu verwenden, um solche abwegige Leute auch noch zu FÖRDERN ist eine bodenlose Schweinerei! Der große Künstler Phettberg---daß ich nicht lache! Was ist als nächstes FÖRDERUNGSWÜRDIG?
      Vor ein paar Tagen las ich bei "Unzensuriert" von ZOOPHILEN, auch eine Minderheit in D, die gefördert werden will!

  31. schreyvogel
    08. Januar 2013 09:24

    Zwar O/T aber höchst aktuell:

    Warum ich gegen die Wehrpflicht stimme:

    Weil unser Bundesheer nicht im geringsten geeignet ist, Kampfeinsätze durchzuführen (mit einigen Drohnen ist es im Handumdrehen ausgelöscht).
    Weil eine Ausstattung mit state-of-the-art Waffensystemen aus finanziellen Gründen undenkbar ist.
    Weil eine Wehrpflicht ohne wehrfähige Armee ein Unfug ist.
    Weil eine Armee auf Wehrpflichtbasis zwar möglicherweise aus Budgetsicht, nicht aber gesamtwirtschaftlich gesehen billiger ist, als nämlich die Präsenzdiener sechs Monate gratis dienen müssen.
    Weil die Präsenzdiener keinerlei Ausbildung erhalten, statt dessen sechs Monate Frust und Langeweile erleben müssen.
    Weil Katastrophenhilfe auch mit Berufssoldaten möglich ist, die zudem besser ausgebildet sein werden.
    Weil es ein Unsinn ist, die Wehrpflicht deshalb zu haben, damit möglichst viele Jugendliche genau diese Wehrpflicht ablehnen und dann Zivildienst leisten müssen für Caritas&Co.
    Weil nicht einzusehen ist, warum alle anderen Bevölkerungsgruppen (der Rest) darüber abstimmen dürfen, ob eine einzige andere Bevölkerungsgruppe (männliche Jugendliche) Präsenzdienst leisten muss.

    Ich lehne es ab, in Sachfragen eine bestimmte Partei zu unterstützen, wenn die Vernunft anderes verlangt.
    Wir haben über Jahrzehnte unser Bundesheer mit großer Konsequenz finanziell ausgehungert. Daher müssen wir jetzt auch die letzte Konsequenz akzeptieren: Die Abschaffung der Wehrpflicht.
    Für einmal haben Darabos und Häupl recht!

    Und ein persönlicher Grund: Ich möchte meinen kleinen Enkel davor schützen, dass ihm völlig sinnlos sechs Monate seines Lebens geraubt werden.

    Ich appelliere daher an die Leser dieses Forums, ebenfalls gegen die Wehrpflicht zu stimmen.

    P.S.: Stimmkarten für die Briefwahl können hier online bestellt werden: www.wien.gv.at/amtshelfer/dokumente/verwaltung/wahl/stimmkartenantrag.html

    • socrates
      08. Januar 2013 10:31

      schreyvogel
      Ein schlechtes Managment heißt nicht, daß die Firma schlecht ist.
      Ein Heer mit lauter standesgemäßen Häuptlingen aber ohne Indianer, das nichts Kosten darf, funktioniert nicht.
      Ein Heer wie in der Schweiz funktioniert bestens.
      Unter Darobos funktioniert auch der Sport nicht.
      C.Schmied richtet die Schulen nach dem selben Prinzip zugrunde.
      Dei ÖVP hat ihr Wahlvolk verraten, auch das Heer wird zur Rotfront umgebaut, sie wird die Konsequenzen spüren.

    • Interessierter Leser
      08. Januar 2013 11:23

      @schreyvogel
      Abgesehen davon, dass Sie einige wichtige Aspekte der allgemeinen Wehrpflicht und den Unsinn eines bezahlten (aber unbezahlbaren) „freiwilligen Sozialdienstes“ nicht sehen, könnte ich Ihnen nur dann halben Herzens zustimmen, wenn Österreich nicht so verliebt in seine Neutralität wäre, diese abschaffen würde und sich in einem europäischen Militärbündnis mit entsprechendem Verteidigungskonzept, mit einer kleinen aber feinen und spezialisierten - und auf diese Weise für Österreich erst finanzierbaren - Profitruppe anschließen könnte. Nachdem das die „österreichische Seele“ nicht spielt, soll die allgemeine Wehrpflicht – aber endlich total und sinnvoll reformiert – weiter bestehen. Das wäre schon seit Jahren die Pflicht eines Verteidigungsministers und nicht das Verkommenlassen des Heeres, bis dieser nach einem "Berufsheer" rufen darf, das er dann - um noch teureres Geld - weiter verkommen lassen kann. Denn in Wirklichkeit können Linke mit gar keinem Heer etwas anfangen und zitieren lieber den unvollständigen Satz: „Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin………….“.

    • simplicissimus
      08. Januar 2013 12:12

      Wenn man sich mögliche Bürgerkriege in Europa als wahrscheinlichste Szenarien ausmalt, dann muss man für die Wehrpflicht sein. Wehrpflichtige werden am wahrscheinlichsten NICHT auf das eigene Volk schiessen.
      Weiters braucht man in solchen Szenarien auch grosse Zahlen an Infanteristen, was bei einem hochspezialisierten Berufsheer nicht ohne riesige Kosten möglich ist.
      Daher ist aus politischen Gründen für die Wehrpflicht zu stimmen.

    • schreyvogel
      08. Januar 2013 12:33

      @Interessierter Leser
      Bis zur Implosion des Warschau-Paktes war ich glühender Verfechter eines NATO-Beitritts und einer Aufgabe der Neutralität, für mich damals ein Oktroy Moskaus für die Zustimmung zum Staatsvertrag.

      Inzwischen hat sich der Sinn der Neutralität geändert. In der NATO hätte heute Österreichs zwar formal ein Stimmrecht. Praktisch gesehen aber wären wir nur ein Spielball der dort herrschenden Groß- und Mittelmächte. Unsere Neutralität schützt uns davor, in die nicht abreissende Reihe von Kriegen hineingezogen zu werden:
      Irak1, Jugoslawien, Afghanistan, Irak2, Libanon, Gaza, Libyen, bald auch Syrien, und natürlich Iran, vielleicht auch Nord-Korea. Der ganze Nahe Osten ist ein Hexenkessel, jederzeit gut für einen neuen Krieg.

      Die Neutralität bewahrt die außenpolitische Selbstständigkeit Österreichs und sollte daher nicht aufgegeben werden.

    • Observer
      08. Januar 2013 18:11

      Wie schon einmal erwähnt, bin ich für ein kleines, feines und professionelles Berufsheer, werde daher für den SPÖ-Vorschlag stimmen, obwohl ich sonst aus dieser Richtung noch keine guten Vorschläge vernommen habe.

      Ich staune immer wieder, wie viele Leute (auch hier im Forum) mit überholten Argumenten "ja nichts verändern" wollen. Scheinbar ist dies eine typische österreichische Eigenschaft. Da wird auch immer wieder der eventuelle Katastropheneinsatz sowie die Wichtigkeit der "billigen" Zivildiener ins Treffen geführt. Tatsache ist aber, dass das derzeitige Bundesheer ineffizient ist, sich nicht auf die heutige geopolitische Situation angepasst hat und der ausufernde Zivildienst nach über 50 Jahren dringend einer Reform bedarf.
      Bisher wurden über 1 Million an Präsenzdienern zu Soldaten ausgebildet und nie mehr benötigt, auch Heeresübungen wurden eingestellt. Daher sollten wir es in Zukunft besser machen!

      Gewiss brauchen wir ein kleines Heer aus Spezialisten, welches sich mit den Nachbarländern (welche bis auf die Schweiz schon Berufsheere haben) manche Aufgaben teilen. Diese Soldaten sollten auch - wie bei den schon bisherigen freiwilligen Auslandeinsätzen - ordentlich bezahlt werden. Der Wasserkopf an Systemerhalten muss dabei aber abgebaut werden, denn derzeit haben wir - im Vergleich zu den aktiven Soldaten - viel zu viel Offiziere und Unteroffiziere, welche ohnehin nur in der Verwaltung herumsitzen.
      Das gleiche trifft auf den ehem. Zivildienst zu: wenn angemessen bezahlt wird, dann werden sich auch genug qualifizierte Leute (auch Frauen) aus der Bevölkerung für einen Sozialdienst finden. Natürlich wird es auch "Verlierer" geben. Da muss eben Caritas, Rotes Kreuz & Co sich etwas einfallen lassen, wie sie künftig die Sozialdienstmitarbeiter bezahlen können. Der Sklaven- und Frondienst gehört auf alle Fälle sofort abgeschafft.

      Auch wenn - mangels geringer Teilnahme und Fehlens einer parlamentarischen Verpflichtung - es zu keiner Bundesheerreform kommen wird, so kommt Österreich nicht darum herum, spätestens in einigen Jahren (dann hoffentlich durch unsere Volksvertreter - denn dafür werden sie ja gewählt!) klanglos auf ein Berufsheer - wie schon jetzt in den meisten europäischen Ländern - umzustellen.

    • Buntspecht
      08. Januar 2013 18:49

      @Observer
      "Der Sklaven- und Frondienst gehört auf alle Fälle sofort abgeschafft" - als einer, der fast 40 Jahre Ehrenämter am Buckel hat - freiwilliger u n b e z a h l t e r Dienst an der Gesellschaft - fürchte ich mich vor einer Gesellschaft, die Sie mit Ihrer Einstellung "formen wollen/geformt haben wollen".
      Auch wenn Sie das jetzt nicht verstehen sollten.

    • Observer
      08. Januar 2013 19:02

      Buntspecht:
      So wie Sie, mache auch ich "freiwillig" Dienste bei Feuerwehr und anderen Einrichtungen. Aber dies ist kein Zwang, wie er bei Präsenzdienst und Zivildienst. Daran soll sich nichts ändern.
      Bei der örtlichen Rettunsgdienststelle gibt es dreierlei Arbeitende: solche welche angestellt (mit Gehalt) sind, Zivildiener (mit Taschengeld) und Freiwillige, welche den Dienst aus Liebe zur Bevölkerung unentgeltlich machen.

    • FranzAnton
      08. Januar 2013 19:52

      Über Vorteile eines Berufsheeres kann man diskutieren, implementieren kann man es aber, sinnvoller Weise, erst dann, wenn das nötige Geld dafür vorhanden sein wird. Daß die Kosten für ein Berufsheer die von der Politik genannten Zahlen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit beträchtlich überschreiten werden (ich tippe auf das Dreifache) wird, in Erwägung der "Seriosität" unserer "Volksvertreter - Elite", ein österreichisch lebensgeschulter Mensch kaum bezweifeln.

      Daher - derzeit - ausschließlich pro Wehrpflicht; insbesondere aber wäre eine Jahresanfangs - Schlappe für unsere Linkskamarilla ein, aus deren Sicht, schlechtes Omen in Bezug auf die kommenden Wahlgänge; alles, was diesen marxistischen Ruinatoren schadet, kann Österreich nur zum Vorteil gereichen.

    • Josef Maierhofer
      08. Januar 2013 20:33

      @ schreyvogel

      Sie können auch ein Berufsheer ordentlich ausbilden.

      Ihr persönlicher Grund in Ehren, aber Ihr Enkerl kann von einer ordentlichen Ausbildung, wie ich sie beim Bundesheer gemacht habe, sicher profitieren.

      Bloß weil die Roten das Heer abschaffen wollten und es ausgehungert haben und die Schwarzen lieber sich als das Heer bedient haben und das gleiche getan haben, heißt das für mich noch lange nicht, dass ein Milizheer schlecht ist. Ein Milizheer ist schlicht das Volk selbst und daher der beste Garant bei inneren Problemen, bei äußeren zeigen Sie mir einmal, wie Sie bei gleichem Geld die gleiche Leistung erbringen können.

      Schon richtig, zuerst haben wir von der Entschlossenheit geredet und die Grenzen noch verteidigt, zumindest symbolisch, aber anerkannt, dann haben wir von der geistigen Landesverteidigung geschwafelt, dann vom Zivildienst, dann von unzumutbaren Zuständen und letztlich von der feierlichen 'Einsegnung' des Sarges unseres Bundesheeres zum Nationalfeiertag, was ich auch gleichzeitig als Abschied von der Neutralität betrachte, weil wir uns, ach das alles nicht leisten können, und jetzt können wir uns auf einmal ein teures Berufsheer leisten, bloß weil Androsch, Fayman &Co. das sagen ?

      Na dann, ich werde höhnen, bis ich sterbe über dieses 'Berufsheer', das nicht einmal die notwendige Mannzahl zusammenbrigen wird. Und unser oberster Bundesprofi - Heerführer wird gleich einmal als ersten Tagesbefehl, die Ausradierung der lästigen 'Rechten Nazis', wenn er überhaupt noch dazu kommen wird, anordnen ...

      Also alles,was recht ist, es wird da mit zweierlei Maß gemessen, zum einen wird die Kostenwahrheit eines Berufsheeres verschwiegen, zum anderen ist für ein Milizheer, das wirklich aus dem Volk kommt, kein Geld da und da müssen dann plötzlich Frauen einrücken, was sie bisher nie mussten. Nein, dieses Spiel spiele ich nicht so, ich werde sehr wohl für ein Milizheer stimmen und für die Wehrpflicht, weil ich genau weiß, wieviel ich bei meiner Heeresausbildung davon profitiert habe, allerdings habe ich mich damals ein Jahr freiwillig gemeldet.

      Würde man das Geld für Antiheereswerbung und Berufsheer zusammenlegen, hätten wir schon wieder einen Baustein fürs Milizheer.

      @ schreyvogel Ihre Meinung sei Ihnen unbenommen, Ihre Motivation auch, es ist für mich eher eine linke Argumentation und auch Motivation.

      Sie haben schon recht, auch Berufssoldaten können Katastrophenhilfe leisten, wenn sie den Befehl zu erhalten, in der Praxis werden sie dann die Häuser der roten Bonzen aus dem Schlamm ausgraben und die anderen das selbst tun lassen, ist natürlich zu befürchten, wenn sich die rote Diktatur durchgesetzt hat.

      Woher nehmen unsere Leuchten jetzt plötzlikch das Geld für die 'State of the art' - Waffensysteme ?

      6 Monate Frust erleben jene, die nichts anderes suchen als das, jene, die aber sich ausbilden lassen und an Übungen wirklich und kameradschaftlich teilnehmen, die werden das, was sie investieren, auch erhalten, ist genau wie in der Schule. Der eine hockt dort will nichts und redet von Frust und der andere strengt sich an, lernt was - und kann dann was, hat Erfahrungen gesammelt, etc.

      Ich stimme mit Ihnen überein, dass man nicht eine Partei unterstützen soll, sondern die Frage beantworten soll, ob man persönlich nämlich für ein Berufsheer ist oder für die Wehrpflicht ist. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass man sich der Konsequenzen bewusst sein sollte, die die Antwort für ein Berufsheer beinhaltet, denn da werden die wahren Kosten verschwiegen.

      Nicht stimme ich überein, dass unser Heer konsequent ausgehungert wurde und sich daraus die Konsequenz eines Berufsheeres ergibt, denn woher (siehe auch oben !) kommt denn plötzlich jetzt das Geld für ein winziges Berufsheer, das um ein Eckhaus teurer sein wird, davon bin ich überzeugt ?

    • phaidros
      08. Januar 2013 20:51

      Ein großer Dank an die Vorposter, die gegen die überkommene Wehrpflicht reden! Das beruhigt mich etwas, denn es scheint, wie wenn Propaganda doch nicht alle eigene Wahrnehmungsfähigkeit betäuben könnte. Viel Relevantes wurde bereits gesagt, aber den einen oder anderen Aspekt möchte ich noch ergänzen:

      Grundsätzlich kann man eine Landesverteidigung sicher per Wehrpflicht organisieren oder per Berufsheer, die Frage ist sekundär. Aber sie ist
      a) falsch gestellt
      b) zum falschen Zeitpunkt gestellt
      c) an den falschen Adressaten gerichtet

      @a) Zuerst gehörte der militärische Auftrag definiert. Wenn das erledigt ist, kann man dimensionieren, wenn das erledigt ist,

      @b) über die Ausgestaltung diskutieren. Nicht vorher, wie uns das jetzt oktroyiert wird.

      @c) Die Frage Otto Normalverbraucher vorzulegen kommt einer totalen Realitätsverweigerung, was ihre Wichtigkeit betrifft insofern gleich, als es Dinge gibt, die nicht politisch entschieden werden können, sondern ausschließlich fachlich! Militärische Landesverteidigung ist so eine Frage.

      Der Wunsch nach einer endlich ordentlich reformierten Wehrpflicht ist ein frommer. Niemand kann ernstlich glauben, dass im Falle der Beibehaltung der Wehrpflicht irgendetwas geändert würde. Lediglich der Status quo würde auf weitere Jahrzehnte einbetoniert. Und der Status quo ist: völlig unbrauchbare, kurze Grundausbildung, danach Zeit totwarten.

      6 Monate wären, wie man mir von kompetenter Seite mitteilt, selbst dann zuwenig, wenn sie optimal genützt würden. 9 wären ein eher optimistisches (um nicht zu sagen: naives) Minimum. Wir aber haben nach der Grundausbildung keinen Übungsbetrieb mehr, nicht in der Grundwehrdienstzeit, und danach erst recht nicht.

      Vergleiche mit der Schweiz sind lächerlich. Die Schweiz hat über 120 Jets, Österreich 15 (wir bräuchten flächenbereinigt an die 200, wenn wir nur gleich ziehen wollten). Viel Spaß, diesen Einkauf durchzubringen. Der schweizer Milizionär hat seine Waffe zu Hause, der österreichische nicht (Alle Andreas-Hofer-Fantasien, die Bevölkerung wäre im Falle einer Wehrpflicht bewaffnet, sind nicht mehr als das: Fantasien). Wir haben einen Rucksack mit grüner Wäsche daheim.

      Dass der Grundwehrdiener nicht auf die eigene Bevölkerung schießen würde, ist ebenfalls naiv: Erstens würde er nicht in seiner Heimatgemeinde eingesetzt, zweitens würde ihm schon das Richtige gesasgt werden, um ihn zum Schießen zu bringen, drittens bliebe ihm nichts anderes übrig, will er selbst nicht vors Kriegsgericht und viertens ist der implizierte Vorwurf, jeder Berufsoffizier wäre ein verkappter Mörder, der auf die eigenen Leute schießen lässt, an Ungeheuerlichkeit kaum zu überbieten. Auch und gerade dem Berufsoffizier traue ich zu, einen entsprechenden Befehl adäquat zu beantworten: mit der finalen 9mm-Betäubungstablette aus dem pyrotechnischen Schnellspender.

      Fakt ist, dass Österreich ca 50%, eher 100% zu wenig ausgibt (2 Mrd./a). Fakt dürfte aber auch sein, dass mehr politisch nicht durchsetzbar ist. Was kann man also mit 2 Milliarden machen?

      Unser Vorschlag:

      ° Wehrpflicht aussetzen, nicht aufheben (was auch parlamentarisch schwierig werden dürfte, wenn die nötige 2/3 Mehrheit im Parlament nicht darstellbar ist).

      ° Das Berufsheer bewahrt Material und Know-How (der Darabosch-Ansatz, unser gutes Gerät zu verhökern, gehört dringendst und schnellstens gestoppt!)

      ° Im Rahmen internationaler Kooperation kann das Berufsheer endlich Österreichs Verantwortung in der Staatengemeinschaft mit echten Spezialisten wahrnehmen.(Bspw. Hubschrauberausbildung hat Weltruf)

      Im (wünschenswerten und überfälligen) Falle der Aufgabe der Neutralität wäre das wohl der Endzustand.

      ° Im Falle und auf Dauer der Beibehaltung derselben beobachtet ein Nachrichtendienst die internationale Lage und gibt im Anlassfall den Startschuss zum Aufbau eines neuen Milizheeres (mit einem Vorlauf von 5-7 Jahren).

      Das müsste mit 2 Milliarden machbar sein, und wir hätten eine sinnvolle Landesverteidigung, und kein Operettenheer mit Gardekapelle.

      Ich schlage in dieselbe Kerbe wie schreyvogel: mein Apell an die Leser lautet, bei der Abstimmung gegen die Beibehaltung einer Wehrpflicht zu stimmen, die aus rein parteipolitischem Kalkül (die ÖVP war bis vor wenigen Jahren für, die SPö gegen ein Berufsheer) mit Argumenten aufrecht erhalten werden soll, die mit der Realtitä einfach nichts zu tun haben.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Ich erlauben mir, auf die etwas ausführlichere Darlegung unserer Sicht der Dinge, verfasst von zwei hochrangigen (je ein Berufs- und ein Miliz-) Offizieren hinzuweisen:
      http://www.biö.at/?q=Verteidigung_Neutralitaet

    • dssm
      08. Januar 2013 21:12

      @phaidros
      „Dir Frage ist
      a) falsch gestellt
      b) zum falschen Zeitpunkt gestellt
      c) an den falschen Adressaten gerichtet „

      perfekter kann man es nicht schreiben!

    • Josef Maierhofer
      08. Januar 2013 22:46

      @ phaidros

      Theoretisch gebe ich Ihnen in den meisten Punkten recht, aber praktisch, so glaube ich zumindest ist manches schon etwas anders als die Theorie, die Sie messerscharf vorführen.

      Mich, zum Beispiel würden Sie nicht zum Schießen auf mein eigenes Kind bringen, denn auch im Nachbarbezirk sind 'meine eigenen Kinder'. Mich würden Sie höchstens zum Schießen in Notwehr bringen, also der andere oder ich. Sonst müssten Sie mich erschießen. Auch einen unmoralischen Befehl würde ich nie geben. Aber verteidigen muss ich mich schon noch dürfen, der Notwehrparagraph ist noch nicht abgeschafft worden.

      Sie haben recht, es ist nicht eine Frage für Otto Normalverbraucher, solange das nicht wirklich sauber und gut vorbereitet wurde. Aber das ist eben der Trick der SPÖ, alles überhastet unter Druck zu machen, damit die Menschen nicht Zeit haben, das auszudiskutieren und dann zusätzlich noch eine Propagandaschlacht auszuführen.

      Ihre 3 Fragen/Punkte lassen die österreichische Politik auch theoretisch erblassen, sie sind aber in der Praxis den Politikern egal, die kochen einfach ihr Süppchen. Denn ich wage stark zu bezweifeln, dass die derzeitige Politik samt Parteiexperten einen Heeresauftrag überhaupt definieren könnte, eigentlich so wie bei allem, was da so in den letzten Jahrzehnten von der Politik kam.

      @ Observer

      Natürlich gebe ich Ihnen recht, dass am Milizheer vieles verändert werden muss, dass die Beamtenflut beim Heer gestoppt werden muss, die Generäleinflation, etc., ich bin aber schon auch zu dem Schluss gekommen, dass eine Wehrpflicht am besten zu uns passt.

      Ein vernachlässigtes Milizheer ist schlecht, ein vernachlässigtes Berufsheer ist schlecht, da sind wir und einig. Die Kosten sind unterschiedlich und das Berufsheer ist teurer.

      Neutralität würde ich nicht aufgeben, sie hat Österreich schon geholfen und würde das auch heute noch tun. Darum bin ich auch gegen die EU-Verträge, außer dem Handelsvertrag.

    • phaidros
      09. Januar 2013 07:01

      Sg. Hr. Maierhofer, Sie schreiben: Theoretisch gebe ich Ihnen in den meisten Punkten recht, aber praktisch,...

      Ich weiß schon: In der Theorie besteht kein Unterschied zwischen Theorie und Praxis, in der Praxis allerdings schon.( ;-) - mir leider unbekannt, von wem )

      Darf ich dazu allerdings ein paar Punkte zu bedenken geben:

      Natürlich würden Sie nicht auf Ihre Kinder schießen, ich auch nicht. Aber Sie dürfen nicht glauben, dass man Ihnen den Befehl geben würde das zu tun. Es würde gelogen, betrogen und manipuliert, sodass Sie glauben, es mit einer Notwendigkeit zu tun zu haben. (Ich wil nicht behaupten, dass die Täuschung bei Ihnen funktionieren würde, nur, dass sie versucht würde)

      Auf Ausführungsebene kann der moralische Befehl unter Umständen vom unmoralischen nicht zu unterscheiden sein.

      Außerdem, wollten in diesem Teufel-an-der-Wand-Szenario eines (bürger-)kriegerischen Europa irgendwelche »Eliten« auf die Bevölkerung schießen lassen (ich halte das für völlig abstrus), würde man Truppen einfach von woanders herholen, wie es ja bereits zu beobachten war. Das ist ein simples Speditionsproblem. Einmal mehr völlig nutzlos also, unsere Wehrpflicht in diesem rein hypothetischen Fall, weil wir, wie bereits gesagt, unbewaffnet sind.

      Und, mit Verlaub, ich glaube, Sie wischen ein wesentliches Detail weg, wenn Sie sagen, eine Wehrpflicht passe am besten zu uns. Nämlich, dass eine schlecht gemachte Wehrpflicht zu niemandem passen kann. Und die haben wir geradezu prototypisch! Ich frage mich, was der Herr Generaltruppeninspektor inspiziert hat, wenn er uns seine weinerlichen Gastkommentare vorsetzt, wie toll doch nicht alles wäre, denn eine Truppe zum Inspizieren hat er einfach nicht. Ob hier Versagenstraumata bedient werden?

      Ein umfassendes Berufsheer ist sicher teurer, wie Sie ganz richtig schreiben (aber auch leistungsfähiger als jede Miliz jemals sein kann) - aber die Frage stellt sich so nicht! Ein Berufsheer nämlich, das »lediglich« im internationalen Verbund eine Spezialistenleistung erbringt, muss meiner Ansicht nach nicht teurer sein, und unsere 2 Milliarden könnten einer sinnvollen Vewendung zugeführt werden, statt weiterhin verbrannt (einen Verlust durch wirtschaftliche Minderleistung der Grundwehrdiener dabei gar nicht einpreisend)

      Die Frage wurde zum Parteienhickhack »verkommen«, aber wie auch immer: es ist nun an uns, aus dieser von den Parteien einmal mehr ins Klo manövrierte Situation eine Weichenstellung zu ermöglichen, die Zukunftsoptionen aufmacht und nicht verstellt.

      Daher unser Apell: Wehrpflicht aussetzen, Bündnis beitreten!

      LG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      09. Januar 2013 07:05

      Übrigens: Österreich war seit dem zweiten Weltkrieg immer sicher - trotz unserer Neutraltität, ganz sicher nicht wegen ihr.

      Wir hatten, richtig, keinen Krieg, aber den hatten die Bündnisstaaten auch nicht. Also wurde hier gar kein Vorteil lukriert, wie es immer wieder behauptet wird.

    • socrates
      09. Januar 2013 08:34

      Observer
      Die Tschechen wissen, daß ein Berufsheer teuerer kommt und schlechter ist.
      Die Deutschen haben festgestellt, daß sich nur letztklassige Menschen zum Militärdienst melden, und das ist gefährlich.
      Sokrates war ein Hoplit, mit Taperkeitsauszeichnungen, also ein Bewaffneter Milizsoldat. Das war zur Zeit der Hochblüte Athens.
      Venedig stieg zur Macht auf, als seine Einwohner für die "Serenissima" selbst kämpften. Dann ließen sie Kämpfen und der Abstieg begann.
      Eine Rückkehr zum Staatsbewußtsein für Österreich tut Not.

    • phaidros
      09. Januar 2013 08:39

      Noch einen weiteren Apell möchte ich hinterherschicken: ich rufe alle Milizsoldaten, insbesondere Offiziere, für die die Wehrpflicht »eine Selbstverständlichkeit« ist, auf einmal in sich zu gehen und zu überprüfen, ob sie nicht im Berufsheer einfach eine Kritik an der eigenen Leistung sehen, die sie nicht hinnehmen wollen (meiner Einschätzung dürfte das a) zu einem nicht unerheblichen Teil der Fall sein, wird es b) von der ÖVP instrumentalisiert (selbstverständich manipulativ, ohne es auszusprechen) und hat c) bei näherer Betrachtung mit einer militärischen Betrachtung nicht das Geringste zu tun.

      Sehr geehrte Herren, sich jetzt für ein Berufsheer zu entscheiden, schmälert die Leistung der Miliz sowie Ihr Engagement und Ihre Leistung in keiner Weise. Unsere Miliz wurde von außen kaputt gemacht, nicht von innen. (Allerdings unter willfähriger Mithilfe des Generalstabs und der oberen Kommanden, aber das steht auf einem anderen Blatt.)

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      09. Januar 2013 08:41

      @socrates: das ist falsch, so leid es mir tut, das sagen zu müssen: Es gibt heeresinterne Leistungsvergleiche (über die Schiene »Zeitsoldat« haben wir ein Berufsheer!), bei denen die Miliz derart schlecht abschneidet, dass sie nicht veröffentlicht werden konnten.

      Auch unerwünschte Ergebnisse sind zur Kenntnis zu nehmen.

    • Observer
      09. Januar 2013 09:05

      Ein lange dienender Berufsoffizier sagte mir eben (nach Anhörung der gestrigen ORF-TV-Debatte):
      "Wenn es zu einem Berufsheer kommt, dann sind unsere endgültig vorbei".
      (Mit "unsere" meinte er sicher das persönliche Wohlergehen als Bundesheerbediensteter).

    • Observer
      09. Januar 2013 09:47

      Durch eine falsche Zeichensetzung ist leider der Text nicht richtig wiedergegeben worden. Es soll heissen:

      .... dann sind unsere goldenen Jahre endgültig vorbei.

      I'm realy sorry.

    • cmh (kein Partner)
      09. Januar 2013 10:13

      An die Totengräber der Demokratie:

      Wir brauchen nicht weniger Wehrdienst, sondern sogar mehr! Daher für die Wehrpflicht.

      Denn letztendlich sind der Staat und die Gesellschaft die Gründe für unser Sosein wie wir eben sind und wie es uns wertvoll erscheint. Nicht ohne Partei, sondern ohne füreinander eintretende Mitmenschen sind wir nichts.

      Daher ist ein Eintreten für die unmittelbaren Mitmenschen (für die nebenan und nicht für die in Tschibutti) konstitutiv und unumgänglich.

      Der Wehrdienst ist schließlich eine Form der Teilnahme an der STaatsgewalt und daher nicht eine "Pflicht", sondern ein "Recht". Und Rechte sollte man sich nicht entwinden lassen, schon gar nicht durch die Sozen.

      Damit es niemand überliest: Wehrdienst ist ein Recht auf eine Teilnahme an der Staatsgewalt. Und wenn die Sozen für Profis sind, dann ist es eine Lüge.

      Weitere Rechte an der Teilnahme an der STaatsgewalt, die wir derzeit verlieren und leider auch verlieren wollen: Das Recht an der Rechtsprechung teilzunehmen. Wenn man nur unbedarfte ältere Damen und Arbeitslose oder Studenten zu Schöffendiensten heranzieht, dann wird das freilich nichts. Daher sollte eigentlich das Aufscheinen in einer Schöffenliste zum guten Ton jedes besseren Staatsbürgers gehören.

      Unnötiog hinzuzufügen, dass die autonomrote Form der Staatsgewalt geren berechenbare Bürger hat und denen daher das Recht auf private Waffen entzieht. Wegen der vielen Waffennarren und nicht deshalb, weil man dann nicht mehr so zügig ermittelen und verhaften kann natürlich.

      Und zuletzt ist der Verzicht auf das Recht zu wählen, auch wenn die Frage so wie jetzt zim Wehrdienst eigentlich unsittlich und arbeitsverweigernd ist, ein Megablödsinn. Wie es ein Leserbrief in der Presse zum Ausdruck brachte: Wenn man nicht zur Wahl geht kommen die, die einem dann sagen, dass man nicht mehr zur Wahl gehen braucht! Und auch hier kommt es zu einer eigenartigen Begriffsvertauschung: Das Wahlrecht ist eigentlich eine EntscheidungsPFLICHT, sich nämlich wohlüberlegt zu einer Entscheidung zu bequemen und dann dafür auch die Verantwortung zu tragen.

      Daher auch wenn phaidros et al in ihren Postings zum Zustand des Wehrbewusstseins in einzelenen Fragen durchaus zuzustimmen ist und mit unseren jetzigen Showtruppen bestenfalls Operette zu spielen ist, im wesentlichen ist das eine Verantstaltung zur (weiteren) Entmündigung der Bürger.

      Wer also glaubt, dass er seine staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten an gekaufte "Profis" kostengünstig outsourcen kann, der ist auf dem Holzweg, der begibt sich in Abhängigkeit ebendieser "Profis" (Für den phaidros eine Nachschlageübung: Quis custodiet ipsos custodes? Respondeo: Wer wenn nicht die Staatsbürger selbst!) und wird damit nicht frei, sondern vielmehr in kurzer Zeit zum Sklaven des Stärksten und wieder einen Takt später wird er zu neuerlichen und unangenehmeren Sklavendiensten herangezogen. (Der mit dem Sklaven und Frondienst sollte sich schämen.)

      Also hingehen, für den Wehrdienst stimmen, denn das macht den Sozialisten aller Parteien die größten Schwierigkeiten.

    • socrates
      09. Januar 2013 11:01

      phaidros
      Meine Info stammt von einem Ob.d.G., der einige Vorträge, u.a. von einem deutschen General und von tschechischen Berufsoffizieren gehört hat. Die Zeitsoldaten sind für den Auslandseinsatz gedacht und weit besser versorgt wie das Heer und vielfach teuerer. Das gehört sofort eingespart wenn wir kein Geld haben.

    • phaidros
      09. Januar 2013 12:17

      Sg. socrates, unsere Information stammt von Battailonskommandanten, von denen einer in den 90ern sein Kommando zurück legte mit der Begründung, dass er es nicht mehr verantworten könne, Grundwehrdiener in eine Situation militärischer Gewaltanwendung zu führen. Leider gibt es zu wenige Berufsoffiziere mit diesem Format.

      Meinen Sie nicht, dass ein Angehöriger des Generalstabs, der unmittelbar und auch persönlich mitzuverantworten hat, was in den letzten Jahrzehnten passierte, auf einem Auge blind sein könnte?

      Aber wie dem auch sei, bitte bedenken Sie: Der Leistungsvergleich, den ich ansprach, betraf nicht Zeitsoldaten, die auf einen Auslandseinsatz vorbereitet wurden, sondern aus dem seinerzeitigen ZS-Modell.

      Und was noch schwerer wiegt: wenn Soldaten, wie Sie schreiben, für den Auslandseinsatz besser ausgebildet werden, dann heißt das wohl im Umkehrschluss unmittelbar, dass die Grundwehrdiener nicht optimal ausgebildet sind. Im Anlassfall ein Todesurteil.

      Es gehört nicht der teurere Zeitsoldat eingespart sondern entweder der Wehrpflichtige aufs selbe Niveau gehoben (ressoucenmäßig, finanziell und politisch eine Unmöglichkeit), oder das Modell überdacht.

      LG phaidros.vie@gmail.com

    • Gerhard Pascher
      09. Januar 2013 14:43

      Ich habe gestern die Diskussion "Bürgerforum" verfolgt. Obwohl ich weder aus der roten Ecke komme, noch diese Politik für gut finde, sind mir zwei bemerkenswerte Argumente Pro-Berufsheer in Erinnerung geblieben:
      1. Faymann sagte (sinngemäss). "Es werden Wehrpflichtige ausgebildet und nach 6 Monaten sind sie für immer weg". Also schlecht investiertes Geld.
      2. Die starre Verteidigung von Spindelegger hat ein dort anwesender Zuseher aus dem Publikum treffend mit der Umstellung von Kavallerie auf motorisierte Truppen vor über 100 Jahren verglichen. Auch damals gab es unbegründete Bedenken der Fortschrittsverweigerer.
      Herr Spindelegger hat sich sogar in einem Satz widersprochen, als er "Bewärtes" erhalten will, gleichzeitig aber auch Reformen verlangte.

    • Undine
      09. Januar 2013 19:18

      @Interessierter Leser

      Es schadet nicht, wieder einmal das vollständige Gedicht hier zu veröffentlichen:

      "Stell Dir vor, es kommt Krieg und keiner geht hin - dann kommt der Krieg zu Dir!
      Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt,
      und lässt andere kämpfen für seine Sache,
      der muss sich vorsehen:
      denn wer den Kampf nicht geteilt hat,
      der wird teilen die Niederlage.
      Nicht einmal Kampf vermeidet,
      wer den Kampf vermeiden will:
      denn es wird kämpfen für die Sache des Feinds,
      wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat."

    • N.Scholik (kein Partner)
      09. Januar 2013 20:35

      Gerne möchte ich einen - wie mir scheint essentiellen - Beitrag zu dieser auf angenehmst hohem und vernünftigem Niveau stehenden Debatte leisten.

      Ab dem 210113 wird - völlig unabhängig vom Ausgang - zunächst eine Kommission mit der Analyse und Vorschlägen zur Umsetzung beauftragt werden. Ziel: Zeitgewinn. Nach der Nationalratswahl haben wir eine neue Konstrllation die durch nichts an das Ergebnis der Befragung gebunden sein wird.

      Alle Nationalrat vertretenen Parteien haben schon erklärt, dass mit den 2 Mia Budget/ca 0,7% BIP, jedenfalls das Auslangen zu finden sein wird.

      Alle ernstzunehmenden Studien und Planungen zeigen, dass mit diesem Betrag ernstzunehmende

      -Streitkräfte
      -eine zusätzliche, von diesen kommende Katastrophenschutzfähigkeit
      -und eine Sozialdienstkomponente

      nie und nimmer geschaffen werden können. Alles endet wie das Hornberger Schiessen: wir wurschteln weiter, so wie seit 1955 ...

      Das ist die traurige Wahrheit.

    • cmh (kein Partner)
      09. Januar 2013 21:54

      Unsere jetzige Operettenarmee sollte man eher früher als später aufgeben. Das wird nichts mehr.

      Die günstige Gelegenheit dafür wäre unter Aufgabe der längst sinnlos gewordenen Neutralität und einem Beitritt zur Nato nach der Anschaffung der Eurofighter gewesen.
      Man hätte da den Beitrag zur NATO in Flugzeugen (natürlich von PRofis bemannt!) erbringen können und hätte nicht die hatscherte Infantrie oder gar die Generalität bemühen müssen.

      Dank des segensreichen Wirkens von Darabosch und Konsorten haben wir zusätzlich zur hatscherten Infantrie und der hydrozephalen Generalität auch ein passendes flügellahmes Luftelement.

      Wenn jetzt die Roten, nachdem sie das Heer zugrundegerichtet haben mit ihrem Profiheer hausieren gehen, dann geht mir nur noch das Gimpfte auf. Es ist doch zu erwarten, dass sich "Profi" so versteht wie "Profipolitiker".

      Ganz allgemein ist es verwunderlich mit welch großer Lust und Dankbarkeit, sich das Staatsvolk seiner Mitwirkungsrechte begibt:

      Wahlrecht: Was ist das noch wert, wenn alle Tschtschenen, Türken und Afghanen, die zufälligerweise gerade in Österrich sind, ihr Kreuzerl dorthin machen wo man es ihnen sagt.

      Laiengerichtsbarkeit: Es wirken nur die mit, die sonst nichts zu tun haben. Die lassen sich dann von den Richtern herumschasserln und sind sind bestenfalls nur zur Dekoration da. Statt dass gerade die Personen, die fähig sind teilnehmen.

      Und jetzt noch die Wehrpflicht: Die ist genauso eine Staatsaufgabe. Und nicht umsonst korreliert die Wehrhaftigkeit einer Bevölkerung mit der gelebten Demokratie.

      Vielleicht sage ich es einmal auf Deutsch, damit es niemandem verloren geht.

      Ich fürchte die Sozen, gerade dann, wenn sie Geschenke bringen. Weil Gutes haben sie nicht im Sinn. (Im Original heisst es Quidquid id est. Timeo Danaos et dona ferentes.)

  32. Politicus1
    08. Januar 2013 09:15

    Unsere linken Medien tun sich jetzt schwer: auf der einen Seite ist es irgendwie lustig im Stil der "Seitenblicke" über die Russifizierung französischer Schauspieler zu berichten. Andererseits möchte man halt auch Genossen Hollande nicht wie einen begossenen Pudel da stehen lassen.
    Für ÖSTERREICHISCHE Zeitungen - und auch den ORF - wäre es vielleicht auch ergiebig über alle jene österreichischen Medienstars, echte Künstler, Wirtschaftsbosse und andere Millionäre zu erzählen, die seit Jahr und Tag in der Schweiz, in Liechtenstein, in Luxemburg oder in Monaco wohnsitzen und Steuern zahlen.
    Schlusssatz:
    Der Asylantenanwalt Dr. Bürstmayer schoss kürzlich in einem STANDARD-Beitrag den Vogel ab! Mit einem Hinweis auf das in der US-Verfassung festgeschriebene Recht auf "pursuit of happiness" forderte er, dass jeder Mensch auf Erden ein absolutes Recht darauf habe, überall "sein Glück zu suchen"! Also, ohne irgendwelche Einschränkungen in jedem beliebigen Land.
    Mir genügen schon die 44 Pakistani und Afghanen, die nach Neujahr allein in ZWEI Tagen als illegale Eindringlinge auf unser Hoheitsgebiet aufgegriffen wurden. Von den anderen, nicht erwischten, gar nicht zu reden ...

    • simplicissimus
      08. Januar 2013 11:31

      Können Sie mir die Adresse des Mannes geben, bin gerade draufgekommen, dass mich nur Kampieren in seinem Garten glücklich macht! Mit freiem Zugang zu Klo, Dusche und Kühlschrank natürlich.

    • raeter
      08. Januar 2013 12:07

      @simplicissimus
      Da bin ich dabei!

    • Undine
      08. Januar 2013 13:19

      Wie würde es denn dem gutmenschlichen Peter PILZ gefallen, der, weil er jahrzehntelang in einer spottbilligen Gemeindebau-Wohnung lebte, um sich vom Ersparten(?) in einer Nobelgegend Wiens, wie man so hört, ein stattliches Haus zu errichten, gefallen, wenn einige A.U.-Partner ein paar ZELTE in seinem neuen Garten aufstellen würden? Nachts müßte er halt die Haustür unverschlossen halten, damit das WC benützt werden kann; wer schlägt sich schon gerne im Dunkeln hinter die Büsche!

  33. Interessierter Leser
    08. Januar 2013 08:58

    Schauspielers Depardieu - laut seinen letzten Aussagen in Russland - scheint ja nicht gerade zu den "klugen Köpfen aus Europa" zu zählen, es sei denn alles, was er in Russland völlig blödsinnig von sich gegeben hat, war total zynisch gemeint, um den Wahnsinn des Herrn Francois Hollande so richtig bloßzustellen. Ich fürchte aber, das war es nicht.

  34. S.B.
    08. Januar 2013 08:58

    Und schon gar niemand gibt Österreich oder ganz Europa etwas dafür, wenn hier fanatisch der linken Zwangsbeglückung wie z. B. dem Genderismus, oder der politischenKorrektheit gefrönt wird - bis hin zum Bildungssystem, welches diesen Themen auch noch höchste Priorität einräumt.
    Das belebt weder die Wirtschaft, noch bleiben dafür die klugen Köpfe im Land, obwohl von entsprechender Seite hartnäckig versucht wird, solche Zusammenhänge herzustellen.

    Frankreich muß unter Hollande vorerst einen bitteren Lernprozeß durchmachen, denn nach dem Kippen der ersten Gesetzesvorlage über die 75%-Steuer für Reiche, will man bei einem neuerlichen Anlauf die Zeitspanne dafür von ursprünglich 2 Jahren auch noch um das Doppelte verlängern!

    http://www.vaterland.li/index.cfm?id=127812&source=sda&ressort=home

    Da wird die Flucht aus dem "sozialistischen Steuerparadies" zur Überlebensfrage, denn bei diesen Ansätzen weiß man nie, wann der nächste Zugriff nicht nur auf Einkommen, sondern womöglich auch auf Eigentum und Vermögen, sprich die Substanz, stattfindet.

    Um zumindest Österreich einen solch schmerzhaften Aderlaß zu ersparen, müssen wir unsere rot-grünen, sozial gerechten Umverteiler mit einem klaren Wählervotum von der nächsten Regierung fernhalten - vielleicht dieses Mal sogar mit Signalwirkung für das restliche Europa.

    • FranzAnton
      08. Januar 2013 20:06

      Wir müssen Hollande so viel Gegenwind wie möglich samt Exodus einer namhaften Anzahl von Wohlhabenden wünschen; nichts wäre besser geeignet, dem unbedarfteren Teil unserer Wählerschaft das Nichtfunktionieren marxistischer Ideen plastisch anhand von Beispielen vor Augen zu führen; Mit der Wahl Hollandes haben sich die Franzosen eine gewaltige "Rute an ihr eigenes Hinterteil gebunden"; dem übrigen Europa könnten sie als abschreckendes Demo - Beispiel nützlich werden.

    • Undine
      08. Januar 2013 20:43

      @S.B. und @FranzAnton *******!

  35. leshandl
    08. Januar 2013 08:34

    Grundsätzlich stimmt es, aber in einigen Details wirklich nicht. zB Herrn Lauda's Flyniki als seinerzeit "aufstrebende Luftlinie" zu bezeichnen, stimmt sicher nicht, denn ohne die Übernahme durch Air berlin wäre Lauda schnell zum 3. mal "abgestürzt". Und Verbindungen nach Sofia, Bukarest etc gibt es dank AUA weiterhin.

  36. brechstange
    08. Januar 2013 07:50

    1.
    "Daher ist das Land der erste Schuldenstaat, der 2013 wieder aus der Schuldknechtschaft entlassen werden dürfte."

    Aus der Schuldknechtschaft entlassen, weil die irischen Banken dann das Geld beim ESM abholen werden. Dafür dürfen wir dann brav garantieren und haften. Das ist das Faktum. Außerdem ist zu befürchten, dass die EU für diese Entlastung der irischen Politiker, weil mit dem Volk haben diese Verräter nichts mehr zu tun, zwingen wird, die Steuern zu harmonisieren für den Eintritt ins ESM-Paradies.
    Somit ist Irland für mich kein Beispiel für die Lösung der Probleme.

    2.
    " ...auch wenn es natürlich vor allem reiche Russen und Ukrainer, Kasachen und Chinesen sein werden, die davon Gebrauch machen und ihr Geld aus ihrer rauen (post-)kommunistischen Heimat in Sicherheit bringen wollen. Aber immerhin bringen diese Geld in die EU."

    Die "Hauptsache es bringt Geld"-Einstellung ist doch mit die Ursache, dass einerseits Abwanderungsbewegungen befördert werden, dass KnowHow praktisch verschenkt werden muss, dass Korruption und Organisierte Kriminalität freie Fahrt in Europa bekam. Spanien bietet hier einen weiteren Türöffner für unseren Untergang, genauso wie die spanische Bau- und Bankenwirtschaft zur Geldwäscheanlage verkommen ist, aber die retten wir jetzt ja brav, jeder Arbeiter, Unternehmer, Angestellter kommt zum Handkuss und hat keine Möglichkeit das Land zu verlassen.

    3.
    "Irgendwann wird dann vielleicht sogar jemand nach einem Verbot rufen, aus der EU ausreisen zu dürfen. Und ein solches Verbot wäre, so wird man wohl eine weitere Etappe später erkennen, ja nur dann effektiv, wenn es auch von einem Eisernen Vorhang implementiert wird, der die Menschen an der Flucht hindert."

    Wir sollten rechtzeitig ansprechen, wohin dieses kopflose Retten und Reglementieren der egoistischen Sesselkleber führt, nämlich zu Abschottung. Wir sind auf dem Weg zum Binnenrubel, pardon Binneneuro.

    P.S. Erst kürzlich erfreute sich ein österreichischer Politiker, dass Österreich ein sinnloses EU-Ziel übererfüllen wird. Das erinnerte mich an die Übererfüllung von Stalins Vorgaben zur Ausrottung ukrainischer Bauern, durch willfährige Büttel eines verbrecherischen Regimes.

  37. raeter
    08. Januar 2013 07:48

    Organisiert sind diese Leute in NGOs, in halbstaatlichen und staatlichen Institutionen.

    Im philosophischen Quartett / ZDF erfuhr ich erstmalig 2009 vom Begriff der "Kannibalisierung", nämlich der gezielten Abwerbung von Wissenden durch andere Länder. Zitat vom Demographieforscher Heinsohn: "entweder man kannibalisiert oder man wird kannibalisiert.

    Die USA gehen davon aus, dass sie jährlich ca. 100.000 Gebildete aus dem deutschen Sprachraum kannibalisieren (siehe link ganz unten). Obwohl dieser link schon ca. 3 Jahre alt ist, werden hier Fakten angesprochen, die immer noch überraschen.

    Die zwei ersteren links zeigen einen Ausschnitt aus der gleichen Sendereihe, 2012 - „Demographie als Schicksal“, mit Gunnar Heinsohn.

    Diese Sendereihe „Das philosophische Quartett“ mit Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski wurde 2012 vom ZDF eingestellt und durch eine Sendung mit dem linksbürgerlichen Richard David Precht ersetzt. Peter Sloterdijk, einem der führenden nichtlinken Intellektuellen wurde in einer Nacht und Nebel Aktion die Sendung genommen.

    http://www.ask.com/web?l=dis&o=10150&qsrc=2873&q=gunnar%20heinsohn%20philsophische%20quartett

    http://www.youtube.com/watch?v=jAkLHYNRUkI

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/156#/beitrag/video/872518/Halbzeit-der-Krise ?

  38. Anton Volpini
    08. Januar 2013 07:09

    "Sozialismus funktioniert nicht. Wer diese drei Wörter als Polemik abqualifiziert, sollte sie nochmal laut aufsagen: Sozialismus. Funktioniert. Nicht."

    Stand gestern bei Ortneronline über Frankreich zu lesen.

    Eugen Richter hat all das, was an Negativauswüchsen des Sozialismus im heutigen Tagebuch angeführt wird, schon 1891 in seinen "Sozialistischen Zukunftsbilder" beschrieben. Also lange vor dem ersten Realexperiment dieser Ideologie, die in allen Versuchen an den genau gleichen Auswüchsen scheiterten.
    Zum Schluß gibt es dann den Schießbefehl, um die Reichen und Intelligenten am Auswandern zu hindern!

    • phaidros
      08. Januar 2013 07:30

      ...der natürlich auch nicht funktioniert, weil die Intelligenten Wege finden und die Reichen Intelligente engagieren, die Wege für sie finden.

      Hoffen wir, dass es in der modernen Welt der unkontrollierbaren neuen Medien nicht mehr zu solchen Auswüchsen kommen kann.

    • brechstange
      08. Januar 2013 07:57

      phaidros

      Die Hoffnung stirbt zuletzt. Doch nur zuschauen, wie es die meisten Menschen noch tun, wird zu wenig sein.

    • brechstange
      08. Januar 2013 08:01

      Herr Volpini,
      es ist zu befürchten, dass die Menschen nie dazulernen, sich wieder von Opportunisten des Systems und Dummköpfen verhetzen lassen. Daher liegt es an uns, ua bietet Herr Dr. Unterberger uns eine Plattform, hier aufzuklären, in der Tat eine Sisyphus-Arbeit.

    • phaidros
      08. Januar 2013 08:14

      Völlig richtig, liebe brechstange!

      Das ist ja auch der Grund, warum die Präsenz aller Seiten à la Dr. Unterberger so ungeheuer wichtig ist!

      Aber denken wir es zuende: nur im Kielwasser zu schnattern ('tschuldigung), wie wir das hier tun, wird ebenfalls zu wenig sein. Das soll kein Kritikastern sein, sondern ist einfach eine nüchterne Feststellung.

      Noch dazu besteht die große Gefahr, im Eifer auch noch Falsches und/oder Undifferenziertes aufzugreifen, und sich dadurch selbst zu disqualifizieren, angreifbar zu machen und die eigene Relevanz zu nehmen. Das war in den vergangenen drei Jahren leider wiederholt zu beobachten.

      LG phaidros.vie@gmail.com

    • brechstange
      08. Januar 2013 08:41

      @phaidros

      "Noch dazu besteht die große Gefahr, im Eifer auch noch Falsches und/oder Undifferenziertes aufzugreifen, und sich dadurch selbst zu disqualifizieren, angreifbar zu machen und die eigene Relevanz zu nehmen. Das war in den vergangenen drei Jahren leider wiederholt zu beobachten."

      Ja, die Gefahr besteht. Doch wir sollten uns durch diese Gefahr nicht abschrecken lassen und auch Überspitzung ist oft notwendig, um überhaupt Gehör zu finden, eine gegenteilige Position darzulegen. Abgesehen davon, ist jede Handlung mit dem Risiko verbunden, sich unberechtigt oder berechtigt zum Affen zu machen, weil manches missverständlich ist, mehrere Sichtweisen zulässt, weil unüberprüfbar und erst im Nachhinein ersichtlich und dann meist im historischen Kontext fälschlich dargestellt wird. Daher denke ich, dass man das Risiko durchaus eingehen soll, sich angreifbar zu machen. Auch daraus kann man Informationen ziehen.

      Übrigens setzen auch "Eliten" angreifbare Handlungen, aus denen man meilenweit den Eigennutz erkennt, man schützt sich gegenseitig mit unseren Mitteln und der Schaden daraus ist für uns maximal.

    • phaidros
      08. Januar 2013 09:11

      Liebe brechstange, wenn man sich einmal die Relevanz genommen hat, findet man keine Zuhörer mehr. Der Schaden ist nicht zu heilen.

      Ja, wir sollten uns der Gefahr aussetzen, aber wir sollten (wesentlich!?) mehr nachdenken dabei, und uns nicht hier in Wien gegen Berliner Hängekloverbote echauffieren (ohne die geringste Ahnung zu haben, ob die bestehende Regelung bspw. statische Gründe wegen vorhandener Bausubstanz hat - könnte doch sein, oder?)

      Ist freilich nur (m)eine Einzelmeinung.

      LG, Ihr
      phaidros

    • phaidros
      08. Januar 2013 09:16

      ... da fällt mir noch eine andere Formulierung ein: man muss doch alles mit Maß und Ziel betreiben! Uns hier fehlt aber, scheint mir jedenfalls, oftmals das Maß.

    • brechstange
      08. Januar 2013 09:18

      phaidros

      mit den Hängeklos habe ich mich gar nicht beschäftigen wollen, obwohl man Schikanen wohl auch an diesen Kleinigkeiten erkennen kann, daher sollte man sie nicht gänzlich außer Acht lassen, möglicherweise sind es ja doch Anzeiger für einen nicht liberalen einschränkenden Ansatz. Aber wie gesagt, da bin ich nicht in die Tiefe gegangen, kann daher auch nichts Substanzielles beitragen.

    • brechstange
      08. Januar 2013 09:23

      Mit Maß und Ziel betreiben, ist sicherlich richtig und sollte va für die oft zu Recht Kritisierten gelten, immerhin leben sie von Steuergeldern. Die Demut vor dem Amt ist häufig nicht anzufinden, va bei den Sesselklebern.

    • brechstange
      08. Januar 2013 09:25

      phaidros

      Das Nehmen der Relevanz dürfen wir nicht überbewerten, oft bekommt man erst später Recht. Risiko und Schicksal zugleich.
      Stehaufmännchen müssen wir sein.

    • phaidros
      08. Januar 2013 09:49

      Ich sehe schon den Punkt, aber das Problem, das ich damit habe: ich kann nicht daran glauben.

      Zwischen »beständiges Stehaufmanderl« und »depperter Querulant« passt kein Blatt Papier (an wen hier im Blog erinnert mich diese unterschiedliche Einschätzung bloß?) Es nützt rein gar nichts, wenn man in einzelnen Fällen im Nachhinein recht bekommt, wenn man in zu vielen Fällen nicht recht hatte.

      Ein paar Beispiele:

      Da tritt ein Uniprofesser als Frau auf. Auf mich macht der Mann den Eindruck eines Idioten. ABER ich erkenne an: der Wert »Freiheit der Lehre« ist weit höher einzustufen als mein Einzelurteil. Und ich erkenne an, dass er ganz ernsthaft eine Aussage damit machen möchte (die ich nicht verstehe, aber das könnte auch an mir liegen).

      Wenn wir »Freiheit der Lehre« wollen, müssen wir solche Auswüchse zulassen. Ein perfektes System, das keine Fehler produziert, gibt es nicht. Und ein gutes erkennt man daran, dass es die von ihm produzierten Fehler aushält.

      Der Mann ist keiner Erwähnung wert.

      Oder: ein (in meinen Augen durchgeknallter Idiot von) Professor fordert die Todesstrafe für den Papst. ABER ich erkenne an: der Wert »Meinungsfreiheit« ist viel höher einzustufen als mein Einzelurteil. Ihn für seine Äußerungen von politischer Seite zum Abschuss freigeben zu wollen, ist das völlig verkehrte, geradezu angsteinflößende Signal.

      Der Mann ist keiner Erwähnung wert.

      Oder, etwas älter: wir erklären die ÖBB zu Idioten, weil sie es schneebedingt nicht schaffen, einen ordentlichen Winterbetrieb aufrecht zu erhalten. Wo doch die Wiener Linien das augenscheinlich auch mit Schienenfahrzeugen einigermaßen hinkriegen.

      Bis uns ein Bahnexperte erklärt, dass die Straßenbahnweichen in Wien beheizt sind, was auf Überlandstrecken einfach nicht geht, und Salz sich sowieo von selbst verbiete.

      Und diese Liste lässt sich schier endlos fortsetzen, da nützt amnesisches Wegschieben (gleichzusetzen mit nichts anderem als Toleranz gegenüber den eigenen Fehlern) und Hinweis auf ein paar »Treffer« gar nichts mehr.

      (Wenn man das alles dann noch würzt mit persönlichem Hickhack, was wir auch besonders gern tun, kann jegliche Außenwirkung einfach nur noch vernichtet sein)

      Dass »Stehaufmanderlqualitäten« nicht unbedingt nützen sehen wir auch daran, dass unsere kleine Schar nicht größer wird. Auch das ist zur Kenntnis zu nehmen.

      Mir fällt in dem Zusammenhang immer der alte Otto-Witz ein:

      Father bull and Son bull are standing on a hill, in the valley there is a herd of lovely cows. Son bull sais: »Hey father, let's run down the hill and f*ck one of those cows.« And father bull replies: »No. Let's walk down. F*ck them all.«

      Wie schade, dass sich politisch offenbar niemand zum father-bull-Ansatz bereit findet.

      LG
      phaidros.vie@gmail.com

    • simplicissimus
      08. Januar 2013 11:37

      Sozialismus funktioniert wie ein Gewürz: Wohldosiert in kleinen Mengen macht er die Speisen wohlschmeckend und gut verdaulich. Pur ist er absolut ungeniessbar.

    • raeter
      08. Januar 2013 15:06

      @phaidros
      Ihr Appell an das Maß. Wie recht Sie haben. Eine Kardinaltugend, die gleichberechtigt neben den Tugenden des Mutes (wer hat den noch), der Klugheit und der Gerechtigkeit (nicht die sozialistische Version) steht.

      Wer jedoch den Anspruch stellt, perfekt zu sein, keine Fehler machen zu dürfen und wer glaubt über den anderen zu stehen, wird zum politisch korrekten Moralisierer. Das sollte vermieden werden.

      Für mich ist klar, schön wird diese Auseinandersetzung nicht werden und schöngeistig schon gar nicht. Es geht um Macht und der politische Gegner hat sich jahrzehntelang "eingraben" können

    • phaidros
      08. Januar 2013 19:49

      Geschätzter raeter, ich weiß nicht, ob Sie mit Ihrem 2. Absatz auf mich anspielen (wenigstens der zweite Teil passt eher auf andere), aber natürlich gebe ich zu, mich betroffen zu fühlen.

      Lasen Sie mich daher bitte erklären.

      Zum Moralisieren (das betrifft nur michund meine »Repuation«, ist daher eigentlich völlig nebensächlich): nehmen Sie bitte mein Wort dafür, dass es konkret hier in diesem Blog konkret »meinen Fans« gegenüber Gründe hat, dass ich anderswo so nicht bin und dass mir durchaus bewust ist, dass ich mich selbst beschädige. Ich nehme das bewusst in Kauf. Insbesondere lege ich Wert auf die Feststellung, dass in drei Jahren noch keine einzige Querele von mir angefangen wurde, und dass ich niemals in eigener Sache »fechte«, sondern ausschließlich mich an die Seite anderer stelle, die von bestimmten Postern attackiert werden.

      Allgemein (das ist eigentlich der wichtige Teil): wenigstens den Versuch sollte man unternehmen, keine (realiter natürlich: so wenige so wenig schwer wie möglich) Fehler zu machen. Wenn man nicht einmal mit diesem Anspruch antritt, kann letztendlich kein Moment heraus kommen, weil man sich zum Luftballon macht, dem nach Belieben jederzeit und allerortens die Luft raus gelassen werden kann.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Anton Volpini
      08. Januar 2013 20:15

      Ja, wie wahr, brechstange, es ist eine Sisyphosarbeit. Manchmal möchte man das Handtuch werfen. Und doch sind wir es unseren Kindern schuldig, den Kampf um den gesellschaftlichen Ausgleich in unserer Zeit nicht entgleiten zu lassen. Nach uns werden unsere Kinder den gleichen Kampf weiterführen müssen, und es wird nicht aufhören, dieses Ringen ums Geld, und damit um die Vormachtstellung in der Gesellschaft (Staat).

      Aber trotzdem ist mir in diesem altgriechischen Vergleich der Tantalos viel lieber. War er doch ein Scheusal, das der heutigen Zeit viel mehr entspricht. Der Fall Trojas, der Mord an der Mutter und ihrem Liebhaber, die Richard Strauß Oper Elektra sind viel zeitnaher als Sisyphos!

    • Anton Volpini
      08. Januar 2013 20:24

      Asche auf mein Haupt, ich beuge mich in Demuth, wie konnte mir so was nur passieren?
      Richard Strauss!!!

    • Anton Volpini
      08. Januar 2013 20:34

      phaidros, die kontrollierbaren Medien sind Handlanger dieser sozialistischen Politik. Sie sind gekauft. Sie werden wie im dritten Reich oder wie in der Sovietunion mitmachen, bis zum Schluß. Für die ist das eine reine Überlebensfrage.
      Da brauchen wir wirklich nicht an die Hoffnung glauben, die da zuletzt stirbt. Das ist hoffnungslos!

    • brechstange
      08. Januar 2013 21:00

      Lieber Herr Volpini,

      die Geschichte Trojas mit dem Schicksals Lakoons und seinen Söhnen zu betrachten, würde mir tatsächlich etwas Angst bereiten. ;_)
      Erst kürzlich betrachteten wir die Lakoon-Gruppe im Vatikanischen Museum wie Lakoon, der die List der Griechen erkannte, dafür mit seinen Söhnen das Leben lassen musste.
      Die italienische Notenbank hat ja gerade dem Vatikan den Kreditkarten- und Scheckverkehr abgedreht, als wir dort waren. Mir scheint, man will da jemandem schädigen. Die antikirchlichen Reflexe, die man in den letzten Jahren züchtete, zeigen ja Frucht. Die Menschen erkennen nicht was da wirklich passiert, die freuen sich auch noch. Es ist manchmal zum Haare ausraufen.

    • phaidros
      08. Januar 2013 21:06

      Sg. Hr. Volpini, ich glaube zu verstehen, was Sie sagen wollen, aber ich hoffe natürlich nicht auf eine wundersame Wandlung des kontrollierten ORF (oder anderer »Systemmedien«), sondern auf deren sang- und klanglosen Untergang in der Bedeutungslosigkeit (selbst, wenn ersterer zwangsweise mit Haushaltsgebühren am Leben gehalten wird). Seher- (Hörer- und Leser)zahlen sprechen eine eindeutige Sprache.

      Im Osten war die mediale Gehirnwäsche viel unausweichlicher als sie es jetzt jemals sein kann. Genützt hat das letztendlich: genau nix!

      Das (völlig unkontrollierbare) Internet - bitte nicht vergessen - kam erst nach dem Zusammenbruch des Ostblocks.

      Und wenn Sie - oder jemand anderes - wissen wollen, wie man anonym browsen kann, ohne dass selbst bei einer Hausdurchsuchung und überfallsartiger Beschlagnahme des Computers auch nur irgendetwas gefunden werden könnte, bitte einfach Mail an mich...

      LG ph.

    • Anton Volpini
      08. Januar 2013 21:49

      Nach dem Schicksalschlag auf Agamemnon und Klytemnestra ist das Geschlecht der Lakoonen ausgestorben. Das war einer der Flüche, der auf Tantalos lasteten.
      Das lehrt uns die griechischen Mythologie, nicht die, der Geschichte, brechstange.
      Aber es sind die Gleichnisse, die in unseren Köpfen Bilder erzeugen.
      Und wenn ich mir unsere heutige Zeit anschaue, dann muß ich mich schon manchmal fragen, was denn jetzt anders ist.
      Aber in einem haben Sie Recht. Wir müssen kämpfen und dürfen nicht aufgeben!

      Und phaidros, nachdem alle Systemmedien, inclusive ORF gegen uns arbeiten, müssen wir uns schon was Gscheiteres einfallen lassen, als auf deren Vernunft zu hoffen. Also bleiben wir diesem Blog hier treu und kämpfen wir weiter und setzen auch unsere Worte in Taten um!

    • phaidros
      09. Januar 2013 07:25

      Lieber Herr Volpini, ich habe das offenbar missverständlich formuliert: nicht auf irgendeine Vernunft von Systemmedien ist zu setzen, sondern auf deren Verkommen zur Bedeutungslosigkeit in einer immer bunter werdenden Welt der (unkontrollierbaren) neuen Medien.

  39. simplicissimus
    08. Januar 2013 05:54

    Ich kann mein Erlebnis mit einem franzoesischen Juristen auf einer privaten Veranstaltung nur wiederholen: Auf die Frage angesprochen, warum Hollande angesichts der wirtschaftlichen Probleme das Pensionsalter gesenkt haette meinte er unheimlich souveraen, das waere nur fuer die langjaehrigen Hackler und das waere schon in Ordnung. Damit war das Thema fuer ihn erledigt und er wendete sich harmonischem Smalltalk zu. Sein extrem relaxte Art basiert natuerlich auch auf seinem aus Steuergelder gut bezahlten Job in einer internationalen Organisation, die buerokratisch verschleppend, ohne wirkliche Verantwortung und effizienzlos ein gerechtes Projekt abwickelt. Eine gute Arbeit natuerlich, von der es sich sehr entspannt leben laesst.
    Wir haben uns in Europa bereits zuviele dieser relaxten Umverteilungsprofiteure gezuechtet, die ihre leichterwerbbaren Pfruende als wohlerworbene Rechte sehen. In deren Empfinden ist der Produktivitaetszuwachs so enorm, dass man diese Ansprueche auf Kosten der produzierenden Wirtschaft auch weiter und weiter ausdehnen muss und alle, also auch wirklich fast alle daran teilhaben laesst.
    Diese von Mama und Papa nach dem Krieg verwoehnten BengelInnen, meist kinderlos oder mit einem stolzen Sproessling versehen, koennen sich ein Leben ohne monatlich gefuelltes Gehaltskonto, waehrenddessen man sich auf Kur oder in einem gut klimatisierten Seminar befindet, gar nicht vorstellen.
    Wir werden von solchen Menschen seit geraumer Zeit regiert. Wir werden von solchen Menschen seit geraumer Zeit manipuliert. Wir werden von solchen Menschen als Unmenschen dargestellt, wenn wir darauf hinweisen, dass 1 und 1 nicht 3 ist.
    Diese Menschen schroepfen die Leistung und vertreiben die Leistungswilligen.
    75% ist Enteignung, ist neidgetriebener Diebstahl vom Schaffenden zum Ruhenden.
    Es ist blankes Unrecht ausgeuebt von unproduktiven Wohlstandsverwahrlosten.

    • brechstange
      08. Januar 2013 07:55

      *********!
      Weil diese Herrschaften keine Altruisten sind, lassen sie sich auch nicht vom Thron vertreiben, eher soll die Welt untergehen.

    • simplicissimus
      08. Januar 2013 11:35

      Genauso ist es, Brechstange.

    • west (kein Partner)
      09. Januar 2013 21:09

      Sehr gut!

      Alle Tiere sind gleich, nur einige sind gleicher. In diesem System deckt einer den anderen. Eine große Familie, die zusammenhält zur Ausplünderung und Manipulierung der Massen. Teile und Herrsche funktioniert, wie eh und je.

      Eine kleine Gruppe, die sich berufen fühlt könnte dennoch alles sehr schnell beenden. Die Massen müßten aber aus dem Tiefschlaf gerissen werden. Das kann dauern ohne Schockerlebnis, halte es aber für nicht gänzlich ausgeschlossen.





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