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Fußnote 379: Haltet den Dieb!

Die sich neuerlich verschlechternden Arbeitsmarktzahlen haben mehrere Gewerkschafter zu Wortmeldungen veranlasst, die ihre absolute Lernunfähigkeit zeigen.

So tadelte der vida-Vorsitzende Rudolf Kaske wörtlich den „unsinnigen Jugendkult“ am Arbeitsplatz. So erklärte Arbeiterkämmerer Herbert Tumpel, dass Betriebe künftig Strafe zahlen sollen, die zu wenig Ältere beschäftigen. Dabei weiß jeder Kenner der wirklichen Arbeitswelt, dass der Hauptschuldige an Arbeitsmarktproblemen Älterer die Gewerkschaft selber ist. Die Gewerkschaft ist dafür verantwortlich, dass Ältere relativ wirksam kündigungsgeschützt sind; weshalb viele Arbeitgeber naturgemäß bei der Beschäftigung Älterer bremsen. Und die Gewerkschaft ist ebenso dafür verantwortlich, dass ältere Arbeitnehmer nach den meisten Kollektivverträgen viel teurer als junge kommen – und zwar ganz unabhängig von der Leistung, nur auf Grund ihrer Jahresringe. Würden diese gewerkschaftlichen „Errungenschaften“ fallen, würden viele Arbeitgeber mit absoluter Sicherheit in viel breiterem Umfang und viel längerer Dauer auf die Erfahrung und Verlässlichkeit der Älteren zurückgreifen. Aber für die durchschnittliche Intelligenz eines Gewerkschaftsbosses ist es halt allemal einfacher, statt selber umzudenken, von sich abzulenken und  lautstark „Haltet den Dieb“ zu rufen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2012 00:55

    Na, wo kämen wir denn da hin, wenn sich am "freien" Arbeitsmarkt plötzlich Leistungsprinzip bzw. -entlohnung durchsetzte.
    Das würde ja jede Menge Gewerkschafter arbeitslos machen und käme gar nicht gut in den klassenkämpferisch instrumentalisierten Statistikzahlen!

  2. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2012 07:19

    Eben! So haben wir das ja noch nie gemacht!
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at

  3. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2012 06:24

    Meine Meinung dazu:

    Jugend gegen das Alter auszuspielen (und vice versa), das ist eine ganz üble Sache!
    Auf diese Weise wird der Generationenfrieden gefährdet, die latente Unzufriedenheit beider Altersgruppen vordergründig ausgenützt und instrumentalisiert.

    Wir Älteren und Alten sollten der (arbeitswilligen und tüchtigen) Jugend jeden Raum für ihre Entwicklung zum vollgültigen Mitglied in der arbeitsteiligen Gesellschaft geben; als doch bereits Saturierte auch auf manche nicht wirklich benötigten "Goodies" zum Vorteil der Jungen verzichten.
    Von den Jungen wird Respekt vor den Älteren erwartet, Lernbereitschaft, Arbeitsfreude und tätige Bewährung im Berufs- und Gesellschaftsleben.

    Nur so kann sozialer Friede und gesellschaftliche Harmonie erreicht und bewahrt werden!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  4. Ausgezeichneter KommentatorRR Prof. Reinhard Horner
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2012 01:24

    reinhard.horner@chello.at

    Ein Unterschied ...

    1. So ganz unsinnig ist die Anmerkung von Rudolf Kaske wohl nicht.

    2. Dagegen ist die Tumpel-Idee von Strafzahlungen aus einer anderen Welt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2012 14:22

    Wozu AK u. Gewerkschaft? Eine dieser Institutionen würde locker auslangen um sich der Bedürfnisse der Arbeiter u. Angestellten anzunehmen. Da das Ziel dieser politischen Kraken allerdings die Versorgung der Freunderln inne hat, wird eher eine dritte Organisation auf Steuerzahlerskosten installiert, bevor eine abgeschafft wird.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2012 10:06

    Die linksstehenden Gewerkschafter haben schon immer gesellschaftszerstörend gewirkt und Ungleiches geschaffen.

    Es geht halt nicht, dass man 'wohlerworbene Rechte' absichert, sondern, es geht halt darum, dass man wirkliche Missstände abschafft, etwa krasse Ausnützung von Mitarbeitern, aber das kommt ja kaum mehr vor in Österreich. Es geht halt nicht, dass man als Gewerkschaft sich selbst bedient, indem man gesellschaftszerstörende Versprechungen macht. Die allermeisten Mitarbeiter von Firmen wollen in Ruhe auf einem sicheren Arbeitsplatz arbeiten und iher Vereinbarungen mit der Firma selbst treffen und nicht von Betriebsräten zu Streiks genötigt werden.

    Die Betriebsräte werden von den Gewerkschaften gesteuert und wirken gegen die Mitarbeiter von Firmen wie auch gegen die Firmen selbst und vertreiben dadurch die Arbeit aus Österreich.

    Die Menschen wollen Arbeit und nicht Streik, nicht 'wohlerworbene Rechte', nicht Ungleichheit, sondern gleiche Rechte, also das Prinzip Angebot und Nachfrage.

    Die Menschen allerdings, die von dieser Politik verdorben wurden, nun schon über Generationen, die wollen das leistungslose Paradies. Dass es das nicht gibt, wird täglich mehr durchschlagen, trotz steinzeitbolschwistischer Gewerkschaften.

    Die Gewerkschafter selbst sind für mich kein Serviceverein sondern ein Selbstbedienerverein, wie auch so manche verwandte politische Partei.

  7. Ausgezeichneter Kommentatornumerus clausel
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Dezember 2012 07:29

    Solche Gewerkschafter schauen zuallererst auf ihren eigenen Nutzen bei solchen Aussagen. Wenn schon die 0,5% des Gehalts ohne Zustimmung an die AK geht, dann braucht die Gewerkschaft noch zusätzlichen die "freiwilligen Mitgliedsbeiträge", und die werden natürlich leichter bei den älteren Arbeittnehmern zu lukrieren sein, denn welcher Jugendliche tritt schon freiwillig der Gewerkschaft bei.
    Dazu kommt das allseits bekannte Spiel, die Arbeitnehmer zu ängstigen und vor den bösen Arbeitgebern zu warnen, das soll einen inneren Zusammenhalt geben bei den ach so benachteiligten und ausgebeuteten Arbeitern. Diese Masche funktioniert fast immer, es gibt immer jemanden der andere gerne ängstigt und diejenigen, die sich gerne ängstigen lassen.
    Zum Tumpel ist noch zu sagen, dass seine Frau bei der EZB eine wahrlich Koräphäe war. Zu Zeiten, als der Kauf von Staatsanleihen noch verboten war, brachte sie als Vorschlag zur Rettung Griechenlands den Vorschlag, diese Anleihen am Sekundärmarkt zu kaufen, denn diese Anleihen wurden schon von wem anderen gekauft und von diesem könnte sie dann die EZB kaufen. Offensichtlich herrschit in dieser Familie ein sehr seltsames Wirtschaftsverständnis.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatornumerus clausel
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Dezember 2012 07:29

    Solche Gewerkschafter schauen zuallererst auf ihren eigenen Nutzen bei solchen Aussagen. Wenn schon die 0,5% des Gehalts ohne Zustimmung an die AK geht, dann braucht die Gewerkschaft noch zusätzlichen die "freiwilligen Mitgliedsbeiträge", und die werden natürlich leichter bei den älteren Arbeittnehmern zu lukrieren sein, denn welcher Jugendliche tritt schon freiwillig der Gewerkschaft bei.
    Dazu kommt das allseits bekannte Spiel, die Arbeitnehmer zu ängstigen und vor den bösen Arbeitgebern zu warnen, das soll einen inneren Zusammenhalt geben bei den ach so benachteiligten und ausgebeuteten Arbeitern. Diese Masche funktioniert fast immer, es gibt immer jemanden der andere gerne ängstigt und diejenigen, die sich gerne ängstigen lassen.
    Zum Tumpel ist noch zu sagen, dass seine Frau bei der EZB eine wahrlich Koräphäe war. Zu Zeiten, als der Kauf von Staatsanleihen noch verboten war, brachte sie als Vorschlag zur Rettung Griechenlands den Vorschlag, diese Anleihen am Sekundärmarkt zu kaufen, denn diese Anleihen wurden schon von wem anderen gekauft und von diesem könnte sie dann die EZB kaufen. Offensichtlich herrschit in dieser Familie ein sehr seltsames Wirtschaftsverständnis.


alle Kommentare

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  8. Torres (kein Partner)
    07. Dezember 2012 11:09

    Es ist ja nichts Neues, dass die Gewerkschaften sich ausschließlich für diejenigen Arbeitnehmer einsetzen, die gerade Arbeit haben - die Arbeitslosen sind ihnen herzlich wurscht. Jede auch noch so winzige und unbedeutende (tatsächliche oder meist nicht wirkliche) "Veschlechterung" der Bedingungen für der aktiven Beschäftigten wird rundweg abgelehnt, auch wenn dadurch Tausende Arbeitslose eventuell wieder Arbeit fänden, zumindest in Teilzeit - siehe den obigen Artikel, siehe Öffnungszeiten, Sonntagsarbeit, Lohnerhöhungen in wirtschaftlich schweren Zeiten, Lohnnebenkosten usw. Aber wegen der hohen Jugendarbeitslosigkeit werden Krokodilstränen vergossen.

  9. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    06. Dezember 2012 23:24

    Ich ab's ja schon oft hier geschrieben, aber ich warte immer noch auf Beispiele von Kollektivverträgen, in denen es mehr als 15-20 Jahre Gehaltsprogressionen gibt und in denen Ältere gar so viel deutlich mehr verdienen als Junge.

    Wieder mal ein Fakten-Hirngespinst von U'berger.

    • socrates
      07. Dezember 2012 09:23

      Jeder bessere PG arbeitet im Sondervertrag. Das braucht seine Zeit: Er muß beweisen:
      Verlässlichkeit über Gesetzlichkeit
      Partei über Alles
      Packeln auch mit dem Gegner können.
      Anders geht es nur im ROTEN ERBADEL. Wenn etwa der Vater im Schutzbund war, ist die Karriere sicher. Zumindest ein leitender Posten ohne Arbeit und Risiko, aber mit hohem Gehalt, Zulagen, Dienstauto, Sekretärin nach Wahl, Chauffeur.
      Das steht nicht im Kollektivvertrag, aber auch Nichtmaturanten machen so Karriere, unbehelligt von gewerkschaftlichen Vorschriften wird soeiner glei der Chef.
      Bildung schadet dabei nur.

  10. Neppomuck (kein Partner)
    06. Dezember 2012 12:26

    Um das "Katze im Sack-Syndrom" bei älteren Arbeitnehmern, die arbeitslos sind, abzuhelfen, gibt es die sog. Eingliederungsbeihilfe ("Come Back") beim AMS.
    Da wurde der Umfang dieser Förderung zwar zurückgenommen, aber immerhin, es gibt sie.

    A pro pos: Ist mit "für die durchschnittliche Intelligenz eines Gewerkschaftsbosses" jetzt die Untersuchungsgruppe "Gewerkschaftsbosse" gemeint oder alle Bürger?
    Falls ersteres zutrifft, ist der Medianwert dieser Gruppe etwa um 20 Punkte niedriger.
    Das liegt am Ausleseprozess.

    n.b.: Die Punze "kein Partner" hat was schrecklich Diskriminierendes an sich.
    Partner sollte jeder sein, der was zu sagen hat und nicht nach dem Motto "Es wurde zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem (und vor allem nicht von mir)" hier seinen Senf absondert.

  11. Reinhard (kein Partner)
    06. Dezember 2012 12:26

    Herrje, was soll denn der Quatsch? Kaum ein paar Tage ausgefallen, wird es noch blöder. Als ob das Krönchen nicht reicht, steht jetzt hinter meinem Namen "kein Partner".
    Ich bin übrigens auch kein Raucher, kein Akademiker und kein gebürtiger Österreicher. Falls es wen interessiert. Falls nicht, bleibt die Frage, warum ich es überhaupt erwähne.
    Genau das frage ich mich aber auch bei dem Hinweis "Kein Partner".
    Wen juckts, außer den Geldbeutel des Blogbetreibers, der einen Gratis-Internet-Dienst gegen Bezahlung anbietet - völlig wertfrei, ich habe nichts dagegen, finde das sogar eine gute Geschäftsidee. Aber er sollte auch akzeptieren, dass andere diesen Gratis-Dienst auch gratis nutzen, oder seinen Blog für Fremde sperren. Ich persönlich finde diesen Klammerhinweis kleinlich, peinlich und einen Grund, mich als unerwünscht zu betrachten.

  12. numerus clausel (kein Partner)
    06. Dezember 2012 07:29

    Solche Gewerkschafter schauen zuallererst auf ihren eigenen Nutzen bei solchen Aussagen. Wenn schon die 0,5% des Gehalts ohne Zustimmung an die AK geht, dann braucht die Gewerkschaft noch zusätzlichen die "freiwilligen Mitgliedsbeiträge", und die werden natürlich leichter bei den älteren Arbeittnehmern zu lukrieren sein, denn welcher Jugendliche tritt schon freiwillig der Gewerkschaft bei.
    Dazu kommt das allseits bekannte Spiel, die Arbeitnehmer zu ängstigen und vor den bösen Arbeitgebern zu warnen, das soll einen inneren Zusammenhalt geben bei den ach so benachteiligten und ausgebeuteten Arbeitern. Diese Masche funktioniert fast immer, es gibt immer jemanden der andere gerne ängstigt und diejenigen, die sich gerne ängstigen lassen.
    Zum Tumpel ist noch zu sagen, dass seine Frau bei der EZB eine wahrlich Koräphäe war. Zu Zeiten, als der Kauf von Staatsanleihen noch verboten war, brachte sie als Vorschlag zur Rettung Griechenlands den Vorschlag, diese Anleihen am Sekundärmarkt zu kaufen, denn diese Anleihen wurden schon von wem anderen gekauft und von diesem könnte sie dann die EZB kaufen. Offensichtlich herrschit in dieser Familie ein sehr seltsames Wirtschaftsverständnis.

    • numerus clausel (kein Partner)
      06. Dezember 2012 15:47

      Zu der Ergänzung in Klammer: Ich habe keinen Partner, ich will auch keinen Partner und habe auch nie vor, einen Partner zu haben, ich bin NICHT homophil. Und mein Privatleben mit Partnerin muß ich hier wohl nicht offenlegen, so viel Sozialismus, der sich in allen Lebensbereichen einzumischen versucht, unterstelle ich diesem Blog hier wohl nicht.

  13. socrates
    05. Dezember 2012 20:34

    Die Gewerkschaften haben keine Ahnung von Wirtschaft und Arbeitsproblemen.
    Die MINT´s schickten mir:
    http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/hilfe/eurokopfgeld.html
    1€-Job als Erlebnisurlaub
    „Die Arbeitsgelegenheiten nach der Mehraufwandsvariante, allgemein als 1€-Jobs bekannt, stehen seit Jahren in der wissenschaftlichen Kritik, werden regelmäßig in Praxisüberprüfungen verrissen und sind bei vielen unmittelbar Betroffenen verhasst. Das darf als allgemein bekannt vorausgesetzt werden. Bestenfalls ermöglicht der 1€-Job einen kleinen aber deutlich unterbezahlten Hinzuverdienst, denn das Arbeitslosengeld II schützt nicht gegen Armut und hat einen sowohl ausgrenzenden als auch demütigenden Grundcharakter. Die Phalanx der Billigjob-Befürworter bröckelt, weil alle schönredenden Begründungen einer seriösen Überprüfung nicht standhalten können. Nun hat ein Maßnahmeträger im hohen Norden ein neues Argument entdeckt. 1-€-Jobs haben demnach einen allen Beteiligten bislang unentdeckt gebliebenen hohen Stellenwert hinsichtlich der Lebensqualität. Der Vertreter eines Beschäftigungsträgers wird mit folgender Aussage zitiert: "Was für uns der Urlaub ist, das ist für diese Menschen die Abwechslung."Der 1-€-Jobs als sechsmonatiges Urlaubserlebnis, - Erlebnisgenuss, ein Platz an der Sonne für einen erlauchten Kreis von Langzeitarbeitslosen? 1-€-Jobber werden zur Arbeit verdonnert und dafür auch noch verhöhnt. Wird sich das Jobcenter dankbar erweisen?“ Kommentar von Niki Müller zum Artikel „Rotstift bedroht Umweltjobs“ von Marc Reese in der Flensborg Avis online vom 12.02.2012
    Neukölln: Ein-Euro-Jobber sollen Schulen bewachen
    „Nachdem Schüler zwei Drogenabhängig auf einer Toilette entdeckt haben, soll es an Neuköllner Schulen wieder einen Wachschutz geben. Ein-Euro-Jobber sollen die Schüler schützen…“ Artikel in der Berliner Morgenpost vom 6. Januar 2012 . Siehe dazu:
    ? GEW BERLIN: „Schulstreifen“ können keinen Wachschutz ersetzen
    „Die GEW BERLIN kritisiert den Einsatz von Ein-Euro-Jobbern als de facto Wachschutz an den Schulen in Neukölln. Diese „Schulstreifen“ sollen den Sicherheitsdienst ersetzen, den der Bezirk zum Ende 2011 kündigte. Für Berlin und Brandenburg gibt es einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag zur Bezahlung der Beschäftigte im Wach- und Sicherheitsdienst. Mit der Übertragung dieser Aufgabe an nicht dafür ausgebildete Ein-Euro-Jobber öffnet das Land Berlin wiederholt den Arbeitsmarkt für eine Form des Lohndumping. Hier muss schnell eine vernünftige Regelung gefunden werden…“ Pressemitteilung vom 10. Januar 2012
    ? Neukölln: Ein-Euro-Jobber dürfen Schulen nicht schützen
    Ein-Euro-Jobber werden künftig nicht mehr die Zugänge vor Neuköllner Schulen vor schulfremden Störern schützen. Meldung in der Morgenpost vom 11. Januar 2012
    Ohne Ende Billiglöhner
    München sieht sein Heer aus Ein-Euro-Jobbern durch geplante Arbeitsmarktreform gefährdet. Wohlfahrtsverbände wollen Förderkriterien ganz kippen. Artikel von Ralf Wurzbacher in junge Welt vom 29.07.2011 . Siehe dazu: München will mit Ein-Euro-Jobs privaten Unternehmen Konkurrenz machen. Dossier vom 29. Juni 2011 von und bei DIE LINKE. im Stadtrat München
    Ein-Euro-Jobberin erzählt: „Viel Arbeit für nichts“
    Was bringt ein Ein-Euro-Job? Die 19 Jahre alte Katharina W. berichtet der Frankfurter Rundschau von ihren schlechten Erfahrungen mit Willkür, Schikanen und Perspektivlosigkeit. Artikel von Julia Wacket in der FR online vom 2.12.2010
    120 Ein-Euro-JobberInnen im Möbelverbund: Die ARGE zerstört in Köln selbstverwaltete Betriebe und Selbsthilfestrukturen
    „Die Kölner ARGE will in verschiedenen Projekten des Kölner “Möbelverbund” (Verbund gemeinnütziger Kölner Möbellager e.V.) 120 MAE-Stellen einrichten (Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung – besser bekannt als “1EURJobs”). Die Arbeitslosen sollen u.a. bei Umzügen und Entrümpelungen eingesetzt werden. Den Projekten entstehen für diese ArbeiterInnen keine Lohnkosten, und sie bekommen für die Arbeit der Arbeitslosen sogar noch zusätzliche Gelder von der ARGE (“Arbeitsgemeinschaft”, der Zusammenschluss von Arbeitsamt und Sozialamt zwecks Verwaltung der EmpfängerInnen von Arbeitslosengeld 2). Von den Kunden brauchen diese Entrümpler dann nicht mehr viel zu verlangen – ist ja alles schon aus öffentlichen Geldern bezahlt. Die ARGE betreibt damit Lohndumping; die Löhne in diesem Bereich werden noch weiter gedrückt werden. Für Selbsthilfegruppen wie SSK und SSM könnte das ökonomisch das Ende bedeuten. Die ARGE schafft keine Arbeitsplätze, im Gegenteil: sie zerstört vorhandene …“ Artikel von Sozialistische Selbsthilfe Köln (SSK) in NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung, Online-Flyer vom 14.09.2005
    Essen: Kritik an Ein-Euro-Jobs empört Stadtspitze
    „Die Stadtspitze weist die Kritik zurück, man habe mit Hilfe der Bundesgelder zu viele Langzeitarbeitslose in ABM-Maßnahmen oder Ein-Euro-Jobs ohne größere Berufsperspektive geschickt. Mit ihren deutlichen, von Statistiken untermauerten Aussagen über die Schwächen der bisherigen Arbeitsmarktpolitik in Essen hat Arbeitsagentur-Chefin Katja Wilken-Klein in der Rathaus-Spitze und bei CDU- wie SPD-Politikern einen Sturm der Entrüstung ausgelöst…“ Artikel von Peter Szymaniak in Der Westen online vom 03.10.2010
    AWO macht Geschäft mit Hartz IV Empfängern
    „Kritik am Missbrauch von sogenannten „1-Euro Jobs“ hat heute die Gewerkschaft ver.di in Düsseldorf geäußert. Anlass sind aktuelle Medienberichte, wonach die gemeinnützige GAWO GmbH in Mönchengladbach für ihren mobilen sozialen Dienst Arbeitslose einsetzt, die über die kostenlosen Betreuungsdienste hinaus widerrechtlich auch als Putzkräfte tätig werden. Die durch die zuständige ARGE vermittelten Hartz IV Empfänger erhalten für ihre Tätigkeiten bei Senioren- und Behinderten einen Stundenlohn von 1,50 Euro. In Rechnung gestellt werden den Senioren aber 9,20 Euro…“ Pressemitteilung von ver.di-Landesbezirk Nordrhein-Westfalen vom 09.04.2010
    Ein-Euro-Jobs: AWO bittet zur Kasse
    „Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) im schleswig-holsteinischen Neumünster soll mit Ein-Euro-Jobs kräftig verdienen. Der Sozialverband setzt Hartz-IV-Empfänger in der Seniorenbetreuung ein - gegen ordentlich Geld. Während die Haushaltshilfen einen Stundenlohn von 1,25 Euro fürs Putzen und Einkaufen erhalten, berechnet die AWO den Kunden acht Euro. Darüber hinaus erhält die AWO für den Einsatz der Hartz-IV-Leute pro Person von der Bundesagentur für Arbeit ein monatliches Regiegeld von 200 Euro. Der AWO-Landesverband bestätigte am Montag diese Abrechnungspraxis der AWO Service GmbH Neumünster, über die der NDR berichtet hatte…“ Artikel von Tobias Schwab in der FR vom 22.03.2010 . Siehe dazu:
    ? Die soziale Zeitarbeitsfirma
    „Awo verdiente doppelt an Pflegeservice für Senioren – weitere Projekte werden geprüft Die Awo in Neumünster beschäftigte Ein-Euro-Jobber in der Altenpflege, zahlte ihnen 1,25 Euro pro Stunde, aber kassierte doppelt für sie. Als Konsequenz sollen alle Ein-Euro-Projekte des Landes überprüft werden…“ Artikel von Dieter Hanisch im Neues Deutschland vom 06.04.2010
    ? Abzocke-Vorwurf gegen AWO Neumünster
    NDR Info von Ilka Steinhausen vom 22.03.2010
    ? Abzocke-Vorwurf: AWO Neumünster rechtfertigt Ein-Euro-Praxis
    „Sogenannte 1-Euro-Jobs sind eigentlich dazu gedacht, Arbeitslose langsam wieder in reguläre Arbeit zu bringen. Ob das gelingt, ist umstritten. Nun zeigt ein Fall im schleswig-holsteinischen Neumünster fast exemplarisch da Problem: Die gemeinnützige Arbeiterwohlfahrt dort schickt Hartz-IV-Empfänger als Ein-Euro-Jobber zu hilfsbedürftigen Senioren - und kassiert von den Senioren dann acht Euro die Stunde. Nach der Berichterstattung von NDR Info hat sich die AWO am Montagnachmittag verteidigt…“ NDR Info von Jörg Pfuhl vom Stand: 22.03.2010
    Bitte selbst nachlesen, unsere Medien schweigen und der ÖGB & AK sind zu dumm.

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      06. Dezember 2012 10:11

      Die Menschenwürde ist unantastbar steht im Grundgesetz .... lach!
      Das Jobcenter ist kein Amt mehr, sondern ein Unternehmen, welches gewinnorientiert arbeitet auf dem Rücken der Schwächsten. Das alles sind mafiöse Strukturen die gegen die Menschenrechte verstoßen. Aber kein Aufschrei der Gutmenschinnen, nein im Gegenteil sie unterstützen diese Sklavenarbeit noch.
      So lange die Menschen sich gegeneinander aufhetzen lassen (die Hart4-ler sind allesamt faul und assozial wurde von der Presse geschrieben) und den Betrug nicht erkennen, wird dieses Spiel weitergespielt. Mitlerweile wissen wir ja was von der Presse zu halten ist.
      Erst wenn Menschen selbst in diese Falle tappen erkennen sie die Sklaverei. Jetzt verlieren viele Journalisten ihren Job und dann werden sie am eigenen Leib erfahren, wie diese Firma "ARGE Jobcenter" gegen die Menschenrechte verstößt, die sie ja vorher verteidigt haben. Angeblich blicken andere Länder schon auf die Errungenschaften die Menschen zu versklaven, auf die BRD-GmbH und wollen dieses lukrative Geschäft übernehmen.
      Wenn die Menschen mal beginnen ihr Hirn einzuschalten und kapieren, dass dies alles geplant wurde um die moderne Sklaverei einführen zu können und Arbeitsplätze ja gar nicht mehr vorhanden sind, dann würden sie sich nicht mehr gegeneinander aufhetzen lassen. Das Prinzip teile und herrsche wurde schon im alten Rom betrieben.
      Ich sage, dass 99% der Arbeitslosen unschuldig in diese Situation getrieben wurden. Zeigen tut man ein paar selbsterschaffene Assoziale um den Leuten zu suggerieren, man muss sie erziehen, damit sie auch Arbeiten annehmen, welche ja gar nicht mehr vorhanden ist. Jetzt fordern die ReGIERenden auch noch, dass Rauchern Geld gestrichen werden soll. Wo leben wir denn? Hier soll mit dem Geld der Steuerzahler ja sparsam umgegangen werden, aber wenn es um die Bänkster und Konzerne (allesamt mafiöse Strukturen) geht, ja dann spielen hunderte Milliarden keine Rolle. 7 Mrd. wurden 2011 in der BRD für Sozialleistungen ausgegeben, aber 700 Mrd. in die Rettung der Bänkster gesteckt, also wer ist ihr der Schmarotzer? Merkt denn keiner wie perfide hier auf dem Rücken der Menschen der Wohlstand, welcher von unseren vorherigen Generationen erschaffen wurden, vernichtet wird. Ohne den Fleiß unserer Eltern und Großeltern könnten diese Sesselpfurzer nicht so großzügig das Geld in ihre und Taschen stecken. Man tut so als seien die Pensionen Sozialleistungen, aber diese Menschen haben jahrezehntelang eingezahlt. Es gab eine Zeit, wo es fast keine Arbeitslosen gab und die Pensionskassen waren voll. Wo sind diese Gelder? Ja und da wäre noch zu erwähnen, dass viele Migranten (die können nichts dafür) Sozialleistungen erhalten und nie einen Finger krumm für dieses Land gemacht haben. Die EU hat sogenannte Anwerbebüros in allen Herren Länder um möglichst viele Asylanten nach Europa zu bekommen und das mit dem Geld der europäischen Steuerzahler. Erkennt ihr den bestialischen Plan?
      Ich weis nicht, ob ihr diesen Herren kennt? Herr Boes kämpft gegen dieses System (für uns alle) an. Ein sehr aufschlussreiches Gespräch mit ihm offenbart dieses kranke Spiel. Ich kann versprechen, dass jede Minute wertvoll ist. Lasst euch nicht vom Aussehen täuschen, denn dieser Mann ist ausgesprochen intellegent (Waldorfschule).
      Und bedenkt, es kann jeden treffen, denn es sind viele Menschen, welche vorher zur Mittelschicht gehörten in diese Hartz4-Maschinerie gestoßen worden. Anstatt uns aufhetzen zu lassen sollten wir wieder Empathie entwickeln.
      http://www.youtube.com/watch?v=hc-banXWUs4
      Ach ja auch in Österreich scheint das AMS mit solchen Methoden zu arbeiten:

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      06. Dezember 2012 10:13

      Sorry 700 Mio. wurden in der BRD für Soziales ausgegeben nicht 7 Mrd.

  14. Brigitte Imb
    05. Dezember 2012 14:22

    Wozu AK u. Gewerkschaft? Eine dieser Institutionen würde locker auslangen um sich der Bedürfnisse der Arbeiter u. Angestellten anzunehmen. Da das Ziel dieser politischen Kraken allerdings die Versorgung der Freunderln inne hat, wird eher eine dritte Organisation auf Steuerzahlerskosten installiert, bevor eine abgeschafft wird.

    • Observer
      05. Dezember 2012 20:34

      Die AK ist die gesetzliche Pflichtvertretung aller Arbeitnehmer und die Gewerkschaft ein (zusätzlicher) Verein, welcher sich ähnliche Ziele gesetzt hat und meist nur durch Zwangsbeiträge am Leben erhalten wird. Am Verhandlungstisch mit der Unternehmerseite sitzen meisten beide an einer Tischseite. Es gibt aber auch AK-Funktionäre, welche einen zweiten Schreibtisch (Arbeitsplatz sollte man ja nicht sagen) in einer Gewerkschaft haben.
      Übrigens fühlen sind viele grössere Firmen durch die Wirtschaftskammer (auch eine ges. Pflichtorganaisation) nicht richtig vertreten, daher sind diese auch freiwillige Mitglieder der Industriellenvereinigung.
      So ist dies halt bei uns in Bagdad.

  15. Observer
    05. Dezember 2012 14:01

    Warum gibt es u.a. in Spanien und Frankreich so viele Jugendliche Arbeitslose?

    Schuld sind daran auch die Gewerkschaften, welche Gesetze durchgeboxt haben, damit diese einem besonderen Kündigungsschutz unterliegen. Da die Arbeitgeber aus der Vergangenheit gelernt haben, dass jugendliche Mitarbeiter für das Unternehmen oft später doch nicht (mehr) geeignet sind und eine Kündigung fast unmöglich geworden ist, werden Jugendliche nur noch sehr ungern und seltener eingestellt.

  16. Josef Maierhofer
    05. Dezember 2012 10:06

    Die linksstehenden Gewerkschafter haben schon immer gesellschaftszerstörend gewirkt und Ungleiches geschaffen.

    Es geht halt nicht, dass man 'wohlerworbene Rechte' absichert, sondern, es geht halt darum, dass man wirkliche Missstände abschafft, etwa krasse Ausnützung von Mitarbeitern, aber das kommt ja kaum mehr vor in Österreich. Es geht halt nicht, dass man als Gewerkschaft sich selbst bedient, indem man gesellschaftszerstörende Versprechungen macht. Die allermeisten Mitarbeiter von Firmen wollen in Ruhe auf einem sicheren Arbeitsplatz arbeiten und iher Vereinbarungen mit der Firma selbst treffen und nicht von Betriebsräten zu Streiks genötigt werden.

    Die Betriebsräte werden von den Gewerkschaften gesteuert und wirken gegen die Mitarbeiter von Firmen wie auch gegen die Firmen selbst und vertreiben dadurch die Arbeit aus Österreich.

    Die Menschen wollen Arbeit und nicht Streik, nicht 'wohlerworbene Rechte', nicht Ungleichheit, sondern gleiche Rechte, also das Prinzip Angebot und Nachfrage.

    Die Menschen allerdings, die von dieser Politik verdorben wurden, nun schon über Generationen, die wollen das leistungslose Paradies. Dass es das nicht gibt, wird täglich mehr durchschlagen, trotz steinzeitbolschwistischer Gewerkschaften.

    Die Gewerkschafter selbst sind für mich kein Serviceverein sondern ein Selbstbedienerverein, wie auch so manche verwandte politische Partei.

  17. HJR
    05. Dezember 2012 07:19

    Eben! So haben wir das ja noch nie gemacht!
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at

    • HJR
      05. Dezember 2012 07:20

      Sorry, war als Subkommentar zu @S.B., 00:55, gedacht:
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

  18. Wertkonservativer
    05. Dezember 2012 06:24

    Meine Meinung dazu:

    Jugend gegen das Alter auszuspielen (und vice versa), das ist eine ganz üble Sache!
    Auf diese Weise wird der Generationenfrieden gefährdet, die latente Unzufriedenheit beider Altersgruppen vordergründig ausgenützt und instrumentalisiert.

    Wir Älteren und Alten sollten der (arbeitswilligen und tüchtigen) Jugend jeden Raum für ihre Entwicklung zum vollgültigen Mitglied in der arbeitsteiligen Gesellschaft geben; als doch bereits Saturierte auch auf manche nicht wirklich benötigten "Goodies" zum Vorteil der Jungen verzichten.
    Von den Jungen wird Respekt vor den Älteren erwartet, Lernbereitschaft, Arbeitsfreude und tätige Bewährung im Berufs- und Gesellschaftsleben.

    Nur so kann sozialer Friede und gesellschaftliche Harmonie erreicht und bewahrt werden!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Reinhard (kein Partner)
      06. Dezember 2012 12:10

      Wie wahr, wie wahr!
      "Teile und herrsche!" lautet das Credo der Hetzer und Geiferer, die zum Erhalt der eigenen Pfründe Jung gegen Alt, Arbeiter gegen Angestellte, Angestellte gegen Beamte, Frauen gegen Männer etc. aufhetzen, um auf der Klaviatur der stammtischreifen Empörung die Melodie der Selbstversorgung zu klimpern.
      So fragt keiner: "Wieviele Posten bekleidet der eigentlich? Was tut der eigentlich sonst so für sein Geld? Wo liegen seine Qualifikationen, welche Leistungen erbringt er und kann er auch was anderes als Hetzen, Spalten und Kassieren??"
      Auch diese Gestalten brauchen den Kleingeist, der sich gern empört, entrüstet, aufplustert - und von denen gibt es leider mehr als genug. Genug Alte, die nicken und "Hört! Hört!" murmeln, wenn die Faulheit der Jungen besungen wird, genug Junge, die zornig "Weg mit den Alten!" plärren, wenn einmal wieder deren Privilegien aufgezeigt werden.
      Wenn es um die eigene Haut geht, sind alle Egoisten.
      Gewerkschaften sind dazu da, um aus dieser Erkenntnis Gewinn zu schlagen.

  19. RR Prof. Reinhard Horner
    05. Dezember 2012 01:24

    reinhard.horner@chello.at

    Ein Unterschied ...

    1. So ganz unsinnig ist die Anmerkung von Rudolf Kaske wohl nicht.

    2. Dagegen ist die Tumpel-Idee von Strafzahlungen aus einer anderen Welt.

  20. S.B.
    05. Dezember 2012 00:55

    Na, wo kämen wir denn da hin, wenn sich am "freien" Arbeitsmarkt plötzlich Leistungsprinzip bzw. -entlohnung durchsetzte.
    Das würde ja jede Menge Gewerkschafter arbeitslos machen und käme gar nicht gut in den klassenkämpferisch instrumentalisierten Statistikzahlen!





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