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Die ORF-Macht und ihr Missbrauch auf allen Ebenen

Täglich stößt man auf neuen Missbrauch der Monopolmacht durch den ORF. Er missbraucht seine Macht längst nicht nur durch einseitige ideologische Propaganda. Wobei ja der einzige Pluralismus darin besteht, dass die SPÖ die Zeit-im-Bild-Sendungen und TV-Diskussionen beherrscht, die Grünen in Tateinheit mit der KPÖ hingegen die diversen Ö1-Radio-Magazine. Das ist aber längst nicht mehr alles: Die Redakteure benutzen den Sender auch brutal im eigenen ökonomischen Interesse. Und niemand greift ein. Kein Ethikrat, kein Stiftungsrat, und natürlich schon gar kein ORF-Management.

Den Machtmissbrauch kann man etwa an der scheinbar so harmlosen Berichterstattung über Bücher ablesen.

Da werden schwache Bücher von ORF-Redakteuren beziehungsweise deren Partnern hemmungslos gepusht (natürlich ohne Anrechnung als Werbezeiten), während wichtige andere Bücher gezielt totgeschwiegen werden, weil sie ideologisch nicht passen.

Da wird etwa das aufsehenerregende Buch von Ernst Hofbauer über Werner Faymann in allen ORF-Büchersendungen total totgeschwiegen. Ein solches Verschweigen eines Buches mit staatspolitisch gravierenden Vorwürfen in Hinblick auf den Lebenslauf des Regierungschefs wäre in keinem anderen Land Europas möglich – selbst wenn man zum Schluss kommen mag, das Buch sei schwach. Aber mindestens ebenso schwach war ja einst das Buch eines ORF-Moderators (und ehemaligen AZ-Redakteurs) über Wolfgang Schüssel, das aber dennoch ORF-auf, ORF-ab beworben worden ist.

Da berichtet ein Autor eines faktenreichen Textes über die Dominanz der SPÖ im ORF, dass er keinen Verlag dafür gefunden hat. Alle haben abgelehnt, ohne das Manuskript auch nur angeschaut zu haben: Sie fürchten sich, dass sie dann auch mit ihren sonstigen Büchern keine Chance mehr auf Erwähnung in ORF-Sendungen haben. Sind das lauter Paranoiker? Oder verletzt der ORF tatsächlich auch in der Welt der Bücher seinen gesetzlichen Objektivitätsauftrag so massiv?

Noch viel skandalöser ist es, wie der ORF seine Machtposition missbraucht, um Bücher eigener Mitarbeiter zu pushen. Das ist jedenfalls ein wettbewerbswidriger Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung.

Alleine in einer einzigen Radioschiene haben da in den letzten Tagen hintereinander drei ORF-Menschen fast eine Stunde lang ihre neuen Bücher bewerben dürfen:

  • Fritz Dittlbacher,
  • Barbara Stöckl,
  • Eva Rossmann (Moderatorin, und mit einem langjährigen Radio-Redakteur liiert).

Genauso widerlich und skandalös wie der Missbrauch des Staatssenders im Interesse von Redakteurs-Büchern ist auch die sonstige Geschäftemacherei der ORF-Menschen. Diese läuft auf mindestens drei Plattformen: In der Werbung, bei externen Moderationen und durch Interview-Trainings.

Es ist immer wieder abenteuerlich, wenn ORF-Moderatoren gleichzeitig im ORF-Werbefensehen auftreten, um dort für Produkte oder Handelsketten Werbung zu machen. So etwas ist in den meisten anderen Ländern bei seriösen Sendern absolut unmöglich.

Eine gravierender Verstoß gegen die guten Sitten sind aber auch die Nebenbeschäftigungen von ORF-"Stars" bei Moderationen: Nachrichtenredakteure treten ständig gegen teures Geld bei Firmen-, Vereins- und Parteiveranstaltungen auf. Dabei sollten sie am nächsten Tag objektiv über ihre Auftraggeber informieren, oder über deren Konkurrenten. Dennoch hat sich noch kein ORF-Generaldirektor, kein Stiftungsrat, kein Gesetzgeber gefunden, der es gewagt hätte, das abzudrehen. Auch das ist in den meisten anderen Kulturländern undenkbar.

Undenkbar ist dort aber auch, dass aktive ORF-Redakteure mit bildschirmscheuen Persönlichkeiten aus Wirtschaft oder Politik private Videotrainings machen, was wiederum eine sauteure Angelegenheit ist. Dabei sind das dann die gleichen Interviewpartner, über die der ORF theoretisch kritisch, objektiv und distanziert berichten soll.

Und all das für unsere Gebühren. Ein Leser kommentierte diesen Privilegienmissbrauch mit dem verzweifelten Satz: „Manchmal verlässt einen da schon der Mut, wenn man in der privaten Wirtschaft bestehen muss und mit fairen Mitteln gegen diese Bande ankämpft.“

Dieser Missbrauch ist in Wahrheit noch viel übler als die derzeit gerichtsanhängige Tatsache, dass der ORF gegen das eindeutige und klare Verbot des Gesetzes Facebook als Eigenwerbungsplattform zu benutzen versucht. Der Gesetzgeber hatte mit diesem Verbot wenigstens stellenweise die Monopolexzesse des ORF einzudämmen versucht. In jedem anderen Staatsbetrieb wäre wohl ein Generaldirektor rücktrittsfällig, der ein Gesetz so frech und offen bricht. Der ORF glaubt aber offenbar, er stünde über dem Gesetzgeber. Bei uns wagen es aber nicht einmal mehr die Zeitungen, das offen zu kommentieren. Denn deren Journalisten sympathisieren entweder innerlich ohnedies mit dem linken Macht-Oktroi. Oder sie fürchten sich, als Strafe nicht mehr in ORF-Sendungen geladen zu werden. Was ja ein weiterer branchenbekannter Missbrauch der ORF-Macht ist.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2012 04:43

    Der ORF hat seit mehr als fünfzehn Jahren sämtliche Regeln von halbwegs gesitteter Unternehmenskultur mißachtet, daß ich ihn für nicht mehr sanierbar halte. Zu sehr haben Generationen von Politikern den ORF mißbraucht, oder sich von ihm mißbrauchen lassen. Heute bilden ORF und Politik eine negative Symbiose, die in ihrer zerstörerischen Kraft alle anderen Medien mitreißen in den gesellschaftlichen Niedergang.
    Daß sich einzelne Akteure dabei persönlich bereichern und das System in Geiselhaft nehmen, ist nur mehr eine der Facetten dieser Abwärtsspirale.

  2. Ausgezeichneter KommentatorGOP
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2012 12:47

    Zum Beitrag von Franz Anton (05:24 Uhr):

    Danke für die Info zum link (http://www.tvthek.orf.at/programs/1211-ZIB-2/episodes/5014795-ZIB-2 , dann rechts bei Studiogast… klicken) für das kürzliche ZIB2-Gespäch zwischen A.Wolf und F. Stronach. So habe ich mir diese 15 Minuten nun nachträglich auch zu Gemüte geführt. Es wird in einigen Stunden nicht mehr in der ORF-TVthek verfügbar sein, da solche Sachen nur für eine Woche abrufbar sind!

    Meine Meinung dazu (leider etwas ausführlich, aber dies muss einmal niedergeschrieben werden):
    ° A.Wolf ist ein gebildeter, aber nur teilweiser höflicher Redakteur, denn er kann es aber nicht lassen, nach alter ORF-Manier die Interviewpartner zu unterbrechen und will scheinbar auch gar nicht genaue Antworten auf seine Fragen wissen.
    ° Es zeigt sich einmal mehr, dass der Interviewte nur als Staffage für die bereits festgelegten Meinungen des Redakteures herhalten sollen.
    ° Wehe, wenn sich da einer nicht dem Redakteur total unterordnet und auch seine Gedanken komplett erörtert, da wird gleich hingewiesen, wer das Sagen hat (z.B.“Beantworten Sie die Frage nur mit Ja oder Nein“),
    ° F.Stronach (80) hat wesentlich mehr Lebenserfahrung, daher kann ihm A.Wolf (46) in mancher Hinsicht "gar nicht das Wasser reichen". So vermisse ich bei A.Wolf den üblichen Respekt gegenüber einer älteren Person.
    ° Ich finde es mutig, dass sich F. Stronach dieses Kaspertheater antat, denn er hätte ja auch das Gespräch vor den Augen aller Zuseher abrupt abbrechen können und damit zusätzliche Sympathien geerntet.

    Wer erinnert sich noch an B.Kreisky, der bei ähnlichen Situationen verärgert war und besonders bei den geforderten "nur ja-oder-nein-Antworten" an die Gestapo-Verhöre erinnerte. Einmal hat er sogar einem Reporter empfohlen: "Lernen Sie Geschichte".

    In diesem Zusammenhang ist es auch verständlich, dass viele Prominente bei Interviews für spätere TV-Ausstrahlungen und Texten in Printmedien auf eine eigene Autorisierung vor Veröffentlichung bestehen. Natürlich protestieren dabei sofort alle Reporter auf und fühlen sich in ihrer journalistischen Freiheit eingeschränkt und beteuern immer, dass sie meist nur aus Platzmangel sehr sorgfältig Kürzungen vornehmen. In der Praxis wird da aber oft manches völlig aus dem Zusammenhang gerissen und es entsteht beim Leser/Zuhörer/Zuseher oft ein völlig falscher Eindruck.

    Im Wissenschaftsbereich ist man da genauer: da wird meist bei Expertisen und Gutachten der genereller Vermerk angebracht: "Auszugsweise Zitierung ist nicht erlaubt". Auch der § 46 des Urheberrechtsgesetzes ist da anwendbar.

    Auch wenn es vielen Postern hier nicht gefällt, finde ich es gut, dass ein Bürger dieses Landes eigenes Geld in die Hand nimmt und mit seiner neuen Partei etwas Unruhe in die verkrusteten politischen Strukturen bringt und auch den ORF verändern will. Die alten Parteien (SPÖVP und FP) werden sich von innen heraus nicht verändern, dazu braucht es zuallererst Wählerschwund – und der kommt hoffentlich 2013.

  3. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2012 10:05

    Und dann habe ich da noch ein
    OT - "Zwickts mi, i man i tram"

    http://kurier.at/politik/eu/faymann-koennte-juncker-als-euro-vorsitzender-beerben/1.632.327

    Man glaubt es kaum, aber da scheint sich doch tatsächlich ein weiteres Talent Bahn zu brechen. Dem Tüchtigen gehört eben die Welt!

    Es ist beinahe schon ein amerikanischer Traum (vom Tellerwäscher zum Millionär) auf Österreichisch: Vom Häupl-Plakatkleber mit fragwürdigem Bildungsweg zum "Eurochef".

    Oder sollte ich da doch etwas falsch verstanden haben und die sozialistischen Parteigranden nehmen den Untersuchungsausschuss-Verweigerer schön langsam aus der Schusslinie? Das wäre allerdings ein kluger Schachzug! Denn
    1. wäre WF ein vermutlich wohlgelittener Sozialist unter Sozialisten (Swoboda, Schulz, Barroso, etc.),
    2. würde er niemandem aufgrund seines Sachverstandes von irgendetwas gefährlich,
    3. hat man erneut der Tradition gehuldigt, niemanden aus der Nomenklatura zum Sozialfall werden zu lassen,
    4. könnte dann die allmählich zur "schmeckstaden" Altlast mutierte L.R. vielleicht auch umweltschonend entsorgt werden und
    5. hat der Häupl bestimmt schon eine Idee, wer als Bundeskanzler für Österreich der richtige Mann wäre und vielleicht hat er sogar schon mit dem Pröll darüber in trautem Kreise beraten.
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.CONWUTATIO.at

  4. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2012 12:29

    Der ORF ist ein mit Zwangsgebühren finanzierter und von den Linken total vereinnahmter Monopolbetrieb, der noch dazu von "Familienclans" geführt wird.
    "Betriebsfremde" werden bei der Personalaufnahme gar nicht erst berücksichtigt und so kann man sicher sein, daß die linke Agitation, die sich bereits aufdringlich durch sämtliche Reportagen und Dokumentationen zieht, ungestört weitergeht.

    Der erste Schritt zum Aufbrechen dieser Strukturen, wäre eine Personalpolitik, die auch Andersdenkenden eine Chance bietet, aber solange die Sozialisten an den Hebeln der Macht sitzen, werden sich diese für sie "paradiesischen" Zustände nicht ändern lassen.

    Daher bleibt dem mündigen Konsumenten nur, den Öffentlich-Rechtlichen vorerst zu boykottieren, sein Wahlverhalten entsprechend zu justieren und nach Änderung der Machtverhältnisse diese staatliche Monopolanstalt endlich zu privatisieren.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2012 12:51

    Manipulationen von den ROTEN u. den GRÜNINNEN finden nicht nur im ÖRF statt, sondern auf allen Ebenen wo diese Spezies zu finden sind. Leider ist das Volk zu dumm (od. zu gutmütig) und finanziert diese Anstalten die uns das Blaue vom Himmel lügen.

    Ändern wir das Wahlverhalten (auch wenn es manchem schwer fallen könnte) und wählen wir FPÖ u. Stronach, dann haben wir berechtigte Chancen den ÖRF loszuwerden, bzw. ihn zu privatisieren.

  6. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2012 13:10

    OT - Pflegefreistellung ausgeweitet:

    "Die Pflegefreistellung für Arbeitnehmer wird mit kommendem Jahr ausgeweitet. Künftig steht auch leiblichen Eltern, die nicht im gemeinsamen Haushalt mit dem Kind leben, pro Jahr eine Woche Pflegeurlaub zu (und eine zweite, sofern das Kind unter zwölf Jahre alt ist).

    Auch „neue“ Partner in Patchworkfamilien können die Freistellung künftig in Anspruch nehmen - also Partner, die zwar nicht leiblicher Elternteil sind, aber im gemeinsamen Haushalt mit dem Kind leben. Das gilt auch für gleichgeschlechtliche Paare."


    Das wird in Zeiten wie diesen nicht gerade den Wirtschaftsstandort Österreich stärken!

  7. Ausgezeichneter KommentatorInteressierter Leser
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2012 15:04

    Der ORF ist ja auch schon wieder voll dabei, den gestrigen Beschluss über Ganztagsbetreuung in eine linksorientierte Debatte umzufunktionieren:
    Hier die böse ÖVP, die am liebsten nur eine Nachmittagsbetreuung will - und das auf freiwilliger Basis - und dort die guten Linken, die die Kinder in einer ganztägigen, wunderbaren - weil verschränkten - Ganztagsschule beglücken möchten, möglichst verpflichtend für alle, damit alle in den „Genuss“ dieser herrlichen modernen Schulform kommen können!!!!

    Und dann noch die böse Lehrergewerkschaft........ Armin Wolf war gestern wieder in voller Aktion!!!!! (ps.: nur war er – wie erstaunlich - dem Herrn Paul Kimberger nicht wirklich gewachsen, wie dumm auch, ihn einzuladen…Pech für unseren Armin)

    „Wie schön“ der eingespielte Filmbeitrag über die glücklichen Ganztagsschüler in Wien, die jetzt mit ihren Lehrern „Kekse backen dürfen und auch schwimmen gehen dürfen“! (Als ob das nicht alles jetzt schon in unseren ganz normalen halbtägigen Volksschulen seit Jahrzehnten ebenfalls gang und gäbe wäre!!!)

    Auch zu sehen und zu hören, die glücklichen LehrerInnen, die nun die Kinder endlich beim Spielen erleben dürfen und andererseits die glücklichen Kinder, die ihre LehrerInnen nun auch als nicht Lehrende erleben können, täglich bis mindestens 16 Uhr. (Ich frage mich, wie diese - meist Damen - früher ihren „Unterricht“ gestaltet haben????? – wenn ihre Aussagen stimmten, hätten sie dringend entlassen werden müssen und haben in einer „Ganztagsschule“ schon gar nicht verloren!!!!)

    Ach wie schön das alles wäre, gäbe es nicht diese dumme ÖVP, die auf Wahlfreiheit besteht, wodurch nun echt zu befürchten ist, dass sich der Schulstandort nicht für die „Glücklichmachschule“ sondern für eine fürchterliche nachmittägliche Kinderbetreuung entscheidet und somit die Kinder wieder den dilettantischen Eltern und ihren vorsintflutlichen Erziehungsmethoden ausgesetzt sind.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatornumerus clausel
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Dezember 2012 08:03

    Alleine die Beiträge im orf vorgestern ließen einen erstaunen. Einerseits ein Angstseminar für Frauen, die sich vor dem Krampus fürchten, wurde in sämtlichen Sendungen auf und ab gespielt. Vielleicht könnte denen mal sagen, dass sie am Abend des 5. Dezembers nicht unbedingt bei solchen Umzuügen dabei sein müssen, aber dann wären Psychologen, Pädagogen, Lebensberater, etc ohne Beschäftigung.
    Bei "konkret" eine Frau, die über eine Bodenschwelle gestolpert ist, gegen deren Errichtung sie war und von der AK "Rechtsbeistand" hat, wobei der Ausgang mit diesem "Experten" klar ersichtlich war.
    Am Abend beim "report" der "Ganz im Gegenteil"-Darabos, der jeden zweiten Satz mit dieser Floskel eingeleitet hat und seine Phantasiegeschichten lang und breit erzählen konnte, sowie die Mausi Lugner völlig aufgebracht als Befürworterin des Berufsheeres.
    Solche Beiträge lassen einen so erstaunen, dass man es nichtmal schafft umzuschalten, denn so etwas sieht man nicht alle Tage, außer man schaut sich nur den orf an.
    Die tendenziösen "Moderatoren" müssen hierbei nicht extra erwähnt werden, die sind nur noch das Tüpferl auf dem I.


alle Kommentare

  1. Alberto (kein Partner)
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  2. Margarita (kein Partner)
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  6. Gertrud Oberbauer (kein Partner)
    08. Dezember 2012 11:31

    WENN DU EIN PROBLEM NICHT LÖSEN KANNST - LÖS DICH VON DEM PROBLEM !

    Soll heißen: es liegt an uns, den ORF auszuhungern: einfach Fernsehgerät + Radio weggeben.

    Zeitungen gibt es weiterhin, und natürlich das Internet mit wesentlich besseren Informationsquellen als den roten Staatsfunk. Hat sich bestens bewährt, man hat plötzlich wieder ZEIT für Vieles!

  7. Politicus1
    07. Dezember 2012 16:07

    diesen link muss ich als "Nachspeis" zum rot-grün-linken ORF noch bringen:
    http://diepresse.com/home/kultur/medien/1321543/Kirchenschaendung-Stadler-zeigt-ORFStaatskuenstler-an?_vl_backlink=/home/index.do

    "Staatskünstler" im Staatsfernsehen schänden einen katholischen Dom - und man findet das auch noch lustig!

  8. Le Monde (kein Partner)
    07. Dezember 2012 12:52

    Ich habe schon längst begonnen, die ORF-Nachrichtensendungen zu boykottieren. Kein Tag. Wirklich kein Tag (heute im Ö1 Mittagsjournal wieder), wo nicht das Asyl- und Migrantenthema minutenlang propagandistisch vorkommt. Das geht dann mit der Berichterstattung in den Bundesländern weiter - immer manipulativ und propagandistisch! Ö1 ist zu einer Plattform für schrankenlose Zuwanderung verkommen!

    Der ORF hat in diesem Land noch keinen Skandal aufgedeckt, das waren immer die Printmedien. Wir brauchen also diesen Bankrottsender nicht!

    Wir finanzieren mit Zwangs(Vergewaltigungs)gebühren eine links-rot-grüne Mafia. Danke nochmals der ÖVP, die nicht nur mitmacht, sondern den Zustand auch noch mitverschuldet!

  9. Torres (kein Partner)
    07. Dezember 2012 11:24

    Unterberger hat bei der Aufzählung der ORF-Bücher das neueste Werk von Hans Bürger (Der vergessene Mensch in der Wirtschft) vergessen, das ebenfalls vom ORF fleißig beworben wird.

  10. (ein Partner)x(kein Partner) = (kein Partner)
    06. Dezember 2012 23:33

    Ahem, das "aufsehenerregende Buch von Ernst Hofbauer über Werner Faymann" ist nicht mal auf Amazon erhältlich. Vermutlich sozialistisch unterwandert der ameriganische Buchklub?

    Ansonsten, die nicht eben sozialismusverdächtigen sn hätten ja eine aufsehenerregende Rezension:
    http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/politik/sn/artikel/skandalautor-hofbauer-mit-neuem-faymann-buch-36603/

  11. Spindelmann (kein Partner)
    06. Dezember 2012 22:58

    bei durchschnittsgagen von 100.000 EUR im ORF muss man den armen mitarbeitern dort schon ein kleines pfuscher zusatzeinkommen goennen.

  12. carambolage (kein Partner)
    06. Dezember 2012 22:03

    Eines verstehe ich nicht:
    Warum gibt es keine WEBSEITE (Weblog) die sich kritisch und satirisch mit dem unseglichen ORF beschäftigt.
    Jemand der das Know-how, die Zeit hat und unbestechlich ist, sollte so etwas ins Leben rufen. Denke, das könnte sogar Profit abwerfen. Bevor ich mir das miese und tendenziöse Programm des ORF ansehe, möchte ich lieber auch auf einer solchen Website lesen und mich amüsieren.
    Hr. Dr. A.U. wäre das nichts für Sie oder kennen Sie da jemanden?

    • (zwei Partner) sind besser als (kein Partner)
      06. Dezember 2012 23:44

      Das gibt's eh, mir fällt nur gerade nicht die Adresse ein. Melde mich wieder.

  13. Sergej (kein Partner)
    06. Dezember 2012 21:31

    Ich würde mir auch mehr FPÖ oder BZÖ -Berichte (die eine Partei für mehr Österreich die andere für Kommunismusverbot ,beide gegen EUDSSr neu im ESM)wünschen aber wie?
    Wir sind nur die dummen Rundfunkgebührenzahler die wie Zombies willenlos rot,schwarz grün em Mainstream auf den Leim gehen! Beispiel Leonessa,Wehrpflicht-Berufsheer-Farce-Befragung,Arigona,Studenten und Asylantenproteste,Ernst StrasSer .
    aber ESM +Schuldenkrise ist gänzlich verschwunden aus der Berichterstattung!
    Nicht mal mehr in den Kroneleserbriefen! Wehrt euch ihr Hirnwäsche-Opfer!

  14. Undine
    06. Dezember 2012 18:13

    Unter Mißbrauch der Macht, dessen sich der ORF ständig schuldig macht, fällt auch das Verschweigen/bzw das bewußte Ignorieren der langen Latte an Gaunereien der SPÖ-und ÖVP-Regierungen der letzten Jahrzehnte. So, wie der ORF die Berichterstattung handhabt, könnte man meinen, die einzigen Verfehlungen in Ö seien in der Hypo Alpe-Adria-Bank passiert, natürlich unter Jörg Haider.

    Deshalb zum Auffrischen der Erinnerung eine Liste aus "Unzensuriert":

    Weitere Skandale der Republik:
    •Peter Krauland: Erfinder der schwarzen Korruption
    •Viktor Müllner: Zinsen für die ÖVP-Kassa
    •Franz Olah: Gewerkschaftsgeld für die Medien
    •Milliardenverlust im Ausland: Der Wiener SPÖ-Bauring-Skandal
    •Der versuchte Meinungskauf des ÖVP-Politikers Helbich
    •Roter Bautenminister griff in Gewerkschaftskasse
    •Der AKH-Skandal: 37 Jahre und 45 Milliarden
    •WBO-Skandal: Sechs Jahre Haft für ÖVP-Genossenschafter
    •SPÖ-Finanzminister Androsch als Steuerhinterzieher verurteilt
    •Bundesländer-Versicherung: Landeten Prämien und Provisionen bei der ÖVP?
    •Der Fall Lucona: Alles begann im roten Club 45
    •Die Affäre des SPÖ-Arbeiterkammer-Präsidenten Alois Rechberger
    •Vertuschung von illegaem Waffenhandel: Der Noricum-Skandal
    • Oerlikon-Skandal wirft Schatten auf ÖVP-Obmann Spindelegger
    •Konsum-Pleite: Symbol für rote Wirtschaftskompetenz
    •Bela Rabelbauers Kofferspende für marode ÖVP
    •Euroteam: Fördermillionen für Lehrlingsoffenisve versickert
    •Das Milliarden-Fiasko des Genossen Beppo Mauhart
    •Steuerskandal um steirische SPÖ-Zukunftsstiftung
    •SPÖ-Förderskandal um ein marodes Zellstoffwerk
    •Waffenprovisionsskandal um ÖVP-Wehrsprecher Kraft
    •Großpleite in der Society: Die ÖVP-Affäre Herberstein
    •Das unrühmliche Karriereende des SPÖ-Juristen Heinrich Keller
    •Spesenskandal in der SPÖ-Parteizentrale
    •EStAG-Skandal: Sittenbild eines schwarz-roten Energiekonzerns
    •Theodor Kerys Skandalserie im roten Burgenland
    •Eine Milliarde Schaden im Milchwirtschaftsfonds
    •SPÖ versenkte Donaudampfschiffahrtsgesellschaft politisch
    •Austria Metall AG als Milliardengrab der SPÖ
    •ÖVP-Weinskandal unter rotem Landwirtschaftsminister
    •175 Millionen Schulden und ein Selbstmord unter Genossen
    •Rote Spekulanten vernichteten verstaatlichte Industrie

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      06. Dezember 2012 18:43

      Danke Udine für's Auffrischen. Denn die Menschen sind sehr vergesslich!
      Dabei sind das noch lange nicht alle Verfehlungen. Habe mir heute die Parlamentsdebatte angehört (nicht lange) und ehrlich ich hätte am liebsten meinen Fernseher zertrümmert. Diese rote/schwarze und grüne Bagage hat jeden Anstand und Moral verloren. Der Orwellsche Neusprech war deutlich zu hören (die Indianer sagten immer der weiße Mann spricht mit gespaltener Zunge) Diese Selbstbeweihräucherung ist unerträglich. Da wurde von Leistung gesprochen und die müsse belohnt werden. Außerdem müssen die Abgeordneten gut bezahlt werden um nicht von Konzernen abhängig zu sein und um die Korruption nicht zu fördern. Ich dachte ich müsse gleich kotzen. Diese Abgehobenheit dieser Volksverräter (mir fällt echt keine andere Bezeichnung mehr ein) kennt wirklich keine Grenzen.
      Gäbe es das Internet nicht (obwohl schon teilweise zensiert wird - gerade in der BRD-GmbH) würden wir gar nichts erfahren, da ja wie oben beschrieben die Medien ganz in der Hand dieser Mischpoke (Verwandtschaft dieser Volksverräter) sind. Mein Gott was ist aus dieser schönen Welt geworden und wann erkennen die Menschen die wahren Feinde.
      Liebe Grüße aus Oberösterreich

    • socrates
      08. Dezember 2012 00:18

      Undine
      Danke für diese hervorragende Zusammenstellung! Wir sind mit Platz 25 in der Korruptionsleiter noch gut bedient.

  15. MANFRED48 (kein Partner)
    06. Dezember 2012 17:50

    Dieser Kommentar tut wohl.....
    Die links linke Berichterstattung des ORF ist bereits zum Brechmitel geworden!

  16. consuela rodrigez (kein Partner)
    06. Dezember 2012 14:55

    Auch das palästinensche Volk wird von seinem Repräsentanten verraten!

    Der Blick der deutschen Medien auf den Nahost-Konflikt hält an. Nach dem achttägigem Krieg, Palästinas Anerkennung als UN-Beobachterstaat und Israels Ankündigung weiterer Siedlungen, legt nun der Besuch des israelischen Premierministers die Berliner Innenstadt lahm. Evelyn Hecht-Galinski, Tochter des 1992 verstorbenen Zentralratsvorsitzenden Heinz Galinski, fasst in ihrem Gastkommentar die Ereignisse der jüngeren Vergangenheit zusammen und hinterfragt dabei auch die Zwei-Staatenlösung sowie das Handeln Abbas'.

    Der Kommentar erschien zudem in der NRHZ und ist somit auch online nachzulesen unter http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=18493

    Hier als Audio:
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=HGa1jmXiDvQ

  17. consuela rodrigez (kein Partner)
    06. Dezember 2012 12:13

    Die geheuchelte Meinungsfreiheit!! in den ach so demokratischen westlichen Ländern!
    Mit welchem Recht zeigt man mit dem Finger auf Russland und kreidet die mangelnde Meinungsfreiheit an und verbietet gleichzeitig dem Sender Rusher Today die Konfernz 2012 des Compact-Magazines in Wort und Bild zu verbreiten.
    Hier die Eröffnungsrede (Gänsehaut pur) von Jürgen Elsässer (Redakteur des unabhängigen Magazines "Compact") auf der Souveränitätskonferenz 2012
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Im_fDNkrMOc

    • Undine
      06. Dezember 2012 15:18

      @consuela rodrigez

      Danke für den Link! Es hat sich gelohnt, die Eröffnungsrede von Jürgen Elsässer in Ruhe anzuhören. Den Satz eines französ. Philosophen, der den Abschluß bildete, will ich zitieren:

      "Es ist nichts MACHTVOLLER als eine IDEE, deren ZEIT gekommen ist!"

      Wohlan!

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      06. Dezember 2012 16:31

      Liebe Udine!
      Ja stimmt. Ich hoffe, dass es bald einen Wandel gibt in der das Wort Gerechtigkeit wieder den Stellenwert bekommt!
      Liebe Grüße

    • socrates
      06. Dezember 2012 20:43

      Russia today (RT.com) gehört zu meinem Pflichtprogramm. Audiatur er alters pars!

    • Undine
      06. Dezember 2012 21:09

      @socrates

      "Audiatur et altera pars!"---Zu diesem Motto müßte man den ORF zwingen!!!

  18. ANNAFREUD (kein Partner)
    06. Dezember 2012 11:44

    Die einzige Alternative ist der Stronach, dem ist der ORF, vor allem der Diktator Wolf
    egal....leider!

  19. Erythrozyt (kein Partner)
    06. Dezember 2012 11:40

    Schon richtig extrem aufdringlich ist die Werbung des ORF für die mickrige Gesamtschule.
    Vor zwei Tagen gab es einen Beitrag in "heute mittag", in der so massiv für diese (unausgegorene) Schule geworben wurde, dass der Sprecher am Schluss meinte: "Um nicht völlig unglaubwürdig zu erscheinen,.."und um dann ein Kind sagen zu lassen: "Am Liebsten habe ich Ferien"
    [Nachzuschauen in der TV Thek]
    Interessanter Beitrag:
    http://derstandard.at/1353208313832/Ganztagsschule-Kinder-werden-voellig-unnoetig-behindert

  20. NC (kein Partner)
    06. Dezember 2012 10:10

    Warum regen sich alle immer über die Roten auf? Die machen einfach ihren Job und nutzen ihre Möglichkeiten. Und das machen sie offensichtlich sehr professionell und nachhaltig.

    Vielmehr müsste man sich über die Schwarzen aufregen, die in der Regierung sitzen und das alles zulassen! Dort ist die Unfähigkeit zu Hause! Bringen die überhaupt irgend etwas zu Stande? Mit nobler Zurückhaltung kann man keinen Staat regieren, sondern da wird man regiert! Das beschränkt sich ja nicht nur auf den ORF, sondern auf zahllose weitere Bereiche. Die ÖVP ist ja de facto nicht vorhanden, nicht präsent. Es ist wirklich traurig, dass es keine ernst zu nehmende, durchsetzungsfähige bürgerliche Alternative zu den Roten gibt....

  21. miles (kein Partner)
    06. Dezember 2012 10:09

    OT. Zum "Qualitätsjournalismus" passend ein
    Offener Brief: Lieber Kollege im Mainstream
    von André F. Lichtschlag

    In Erinnerung an Richard Nieuwenhuizen

    Ich bin sicher, der entsetzliche Tod des mit unzähligen, erbarmungslosen Tritten gegen den Kopf malträtierten holländischen Linienrichters Richard Nieuwenhuizen ging auch Dir nahe. Alle Eure Blätter und Sender haben berichtet. Die Täter beschreibt Ihr als „drei Jugendliche“ oder „drei junge holländische Amateurfußballer“. Das Problem seht Ihr in der „zunehmenden Gewalt im Fußball“.

    Dass die Täter – wieder einmal – Söhne marokkanische Einwanderer waren, verschweigt Ihr. Die Kommentarbereiche im Internet unter Euren Artikeln habt ihr geschlossen. Obwohl Ihr Euch dort sonst freiwillig beschimpfen lasst, um durch erhöhte Klickraten wenigstens noch ein paar Banner neben den Umsonst-Artikeln zu verscherbeln, die euch kaum einer mehr abkaufen will. Aber gegenüber dem geschundenen Richard Nieuwenhuizen, das wisst Ihr, ist Eure Lüge so unverfroren, dass Ihr hier leider keine Widerworte gestatten könnt.

    Vor allem ist Eure Heuchelei in diesem grausam-einfachen Fall für jeden viel leichter erkennbar als in komplizierteren Zusammenhängen. Eure Artikel über den Tod von Richard Nieuwenhuizen, der übrigens eine Ehefrau und drei Kinder zurücklässt, sind auch Dir sicher peinlich. „Das hat mit Sport nichts mehr zu tun“, zitiert Ihr andächtig lauschend wie einst Ernst Dieter Lueg die holländische Sportministerin. Na, wer hätte das gedacht?

    Ein Leck im System gibt es dann aber wie so oft dennoch. Als einzige Zeitung Deutschlands nennt der doch eigentlich brav linksliberale „Tagesspiegel“ die wirklichen Hintergründe der „Jugendlichen“: „Nach einem Bericht des Innenministeriums vom November 2011 wurden 40 Prozent aller marokkanischen Einwanderer im Alter zwischen 12 und 24 Jahren innerhalb der letzten fünf Jahre wegen Verbrechen in den Niederlanden verhaftet, verurteilt oder angeklagt. In Stadtvierteln mit mehrheitlich marokkanischstämmigen Einwohnern erreiche die Jugendkriminalität bereits 50 Prozent.“ Wirklich ein Problem zunehmender Gewalt im Fußball?

    Erinnerst Du Dich noch? Im September wurde in einem Neusser „Jobcenter“ eine Frau erstochen. Auch da ward Ihr sehr alarmiert und habt auffällig beiläufig über den Täter berichtet, einen „52-jährigen arbeitssuchenden Neusser“. Es ging also um Sozialprobleme, klar. Vor knapp einem Jahr lief ein Mann im belgischen Lüttich Amok. Sieben Menschen wurden getötet und 124 weitere teilweise schwer verletzt. Der Schütze, so habt Ihr damals aufgeklärt, sei ein „verzweifelter 33-jähriger Belgier“ gewesen. Liebeskummer war’s, wie tragisch!

    Tatsächlich war auch Nordine Amrani, der schwer bewaffnete und wild um sich schießende Amokläufer aus Lüttich, ein Sohn marokkanischer Einwanderer. Der Mann mit dem Messer aus Neuss, der dreimal wie von Sinnen auf die wehrlose Frau einstach, kommt aus, na rate mal, Marokko. Die „Ausschreitungen Jugendlicher“ in diesem Jahr in französischen Vorstätten? Marokko… Der Mörder des holländischen Filmemachers Theo van Gogh? Heißt ebenfalls nicht Ruud, sondern Mohammed Bouyeri.

    Mein lieber Freund, die meisten Marokkaner sind dennoch rechtschaffene Menschen. Und für die, bei denen das offenbar nicht der Fall ist, weiß ich auch nicht genau, woran es liegt. Ich bin weder Marokko- noch auch nur Nordafrika-Experte. Gibt es ethnische oder kulturelle Hintergründe, die so etwas erklären können? Hat es vielleicht doch etwas mit ihrer Religion zu tun? Oder waren sie gerade umgekehrt gar nicht gottesfürchtig und es liegt womöglich auch daran? Ganz sicher sind die Einwanderungs- und Sozialpolitik zu hinterfragen. Einfache Antworten scheiden vermutlich aus.

    Aber Ihr wollt die Fragen verhindern! Diskussionen über die hohe Gewaltrate bestimmter Zuwanderergruppen darf es nicht geben. Doch Ihr kämpft einen sehr traurigen Kampf gegen die Wahrheit, denn Ihr verschweigt, was nicht mehr zu verschweigen ist. Jeder Jobcenter-Mitarbeiter weiß bescheid, jeder Polizist ohnehin. Und jeder Amateurfußballer in Deutschland auch. Nur, Ihr haltet einen Deckel drauf, bis dass dieser Topf uns allen um die Ohren fliegen wird, dass Euch Hören und Sehen gelingt.

    Vorgestern diskutierte Frank Plasberg im Fernsehen über das Adoptionsrecht für Homosexuelle. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Meine Position ist auch hier auf keiner Seite der TV-Barrikaden zu finden. Ich bin davon überzeugt, dass es gute homosexuelle Ersatzeltern gibt, bei denen Waisenkinder im Zweifel besser aufgehoben sind als in der Kinderverwahranstalt oder manchmal auch bei schlechten „normalen“ Eltern. Aber Homosexualität ist sicher kein besonderer Qualitätsfaktor für Eltern. Es geht am Ende immer um den Einzelfall, weshalb die typisch politische Fragestellung auch wieder einmal daneben ist. Mir geht es hier aber nicht um die Sendung, sondern um Eure Berichterstattung über dieselbe, die allzu typisch ist. Denn das offene Erörtern einer von Euch ansonsten völlig tabuisierten Frage wertet Ihr als „Unfall“ oder „Skandal“. In ausnahmslos allen Berichten der großen Blätter über die Plasberg-Sendung werden die beiden katholischen Teilnehmer und Kritiker des Adoptionsrechts wie Vollidioten dargestellt. Dabei ahnt Ihr und weißt Du, dass sie sich gut geschlagen haben und im übrigen nur sagten, was die Mehrheit denkt. Alle Eure Verrisse, die ich gelesen habe, erwähnen zynisch frohlockend, ja geradezu triumphierend, dass der Moderator den erzkatholischen Gast, für den, wie er sagte, Sexualität und Verantwortung zusammengehören, fragte: „Sie haben ein Kind, heißt das, sie haben nur einmal mit ihrer Frau geschlafen?“ Narrhallamarsch!

    Kein einziger Eurer Rezensenten erwähnt dann aber die entwaffnende Antwort von Martin Lohmann, um den es hier geht, nach der sich Moderator Plasberg für diese unverschämte Bemerkung bei seiner, Lohmanns Frau doch bitte entschuldigen solle. Im übrigen hätten beide nach zehn Jahren unerfüllten Kinderwunsches – ein schweres Problem auch für Millionen andere Paare, wie er hinzufügte – bereits begonnen, sich intensiv mit der Möglichkeit einer Adoption zu beschäftigen, bevor ihr inniger Wunsch und großes privates Glück dann doch „auf natürlichem Weg“ in Erfüllung ging. Keiner Eurer Hassschreiber erwähnt die herzergreifende Antwort auf die von allen zitierte böse Frage. Wundert Dich das?

    Dabei ist auch die Aggressivität bestimmter Lobbygruppen so wie die Gewaltkriminalität bestimmter Zuwanderergruppen eigentlich nebensächlich im Vergleich zu dem, was Ihr Euch in der großen Politik zusammenlügt. Vom abenteuerlichen NSU-Märchen – unsere tägliche Schuld gib uns bitte auch heute – wollen wir gar nicht reden. Den Stuss glaubst Du doch selbst nicht, oder? Und wenn ich einen Tipp geben kann: Millionen Leser und Zuschauer sind bereits schwer genervt von der jeden Nachrichtentag servierten Münchausen-Operette. Auch hier wird Euch der so virtuelle wie permanente „rechte Terror“ bald um die Ohren fliegen.

    Nein, wirklich schwerwiegend, aber weniger leicht zu durchschauen sind die ganz großen Lügengeschichten. Etwa, wenn Ihr dieser Tage mal wieder einen Krieg vorbereiten helft, weil Assad angeblich Waffen produziert, die schon bei Saddam später nie gefunden wurden. Oder wenn Ihr eine mit immer noch mehr Schulden „finanzierte“ Eurorettung nach der anderen wohlwollend redaktionell begleitet, obwohl auch ihr wisst, dass all dies den fälligen Bankrott nur ein wenig aufschiebt, ihn danach aber umso spürbarer für alle macht. Die Ersparnisse des von Euch gerne zitierten kleinen Manns werden dann leider vernichtet sein, nachdem Ihr ihm eine Eintopfwährung aufgeschwatzt habt, die im Volk keiner haben wollte.

    Mein lieber Kollege: Wie hältst Du das aus? Du weißt, Journalisten rangieren in diesem Lande im Ansehen des Volkes bereits heute unter den Gebrauchtwarenverkäufern und sogar Politikern – nur knapp über den Hütchenspielern. Wie lange wollt Ihr das Lügenmikado noch spielen? Bis die Mauer plötzlich doch offen ist?

    Nur, wer sagt, dass man Euch dann wieder ungeschoren davonkommen lässt? Anders als nach dem Bankrott der bisherigen Systeme wird das Internet diesmal mit einem Klick die größten Lügenbarone benennen können. Und nichts vergessen.

    Mein lieber Freund: Der Kollege vom „Tagesspiegel“ heißt Sven Goldmann. Der konnte sich heute beim Rasieren im Spiegel anschauen – ohne schlechtes Gewissen. Hab’ Mut zur Wahrheit, und mach es ihm doch einfach mal nach! Zu retten ist am Ende ohnehin nichts mehr. Dafür ist die Politik mit den wirklichen Taten hinter Euren Lügengeschichten längst zu weit gegangen.

    in eigentümlich frei 05. Dezember 2012

    • Undine
      06. Dezember 2012 11:58

      @miles

      Danke für den lesenswerten Beitrag "In Erinnerung an Richard Nieuwenhuizen"!

      Seit man in unseren Medien dazu übergegangen ist, bei kriminellen Handlungen aller Art die Namen der TÄTERINNEN* nicht mehr zu erwähnen, damit keinerlei Rückschlüsse über die Herkunft und über die erschreckende Häufigkeit besagter, von Ausländerinnen* begangener krimineller Handlungen, gezogen werden können, bin ich dazu übergegangen, hinter JEDER Straftat Ausländerinnen* zu vermuten.

      *Mein Versuch, mich politisch korrekt zu verhalten :-)

  22. cmh (kein Partner)
    06. Dezember 2012 09:19

    Ich muss nur das neue "kein partner" ausprobieren ....

    • cmh (kein Partner)
    • cmh (immer noch (kein Partner)
    • (kein Partner)
    • NC (kein Partner)
      06. Dezember 2012 09:55

      die Seite ist jetzt wohl auch eine Partnerbörse! Neuer Geschäftszweig sozusagen... ;-)
      PS: kann man auch aussuchen, ob man eine PartnerIN will?

    • Trollfresser (kein Partner)
      06. Dezember 2012 10:07

      Nanu, hier geht's ja zu wie im KathTreff!

    • Trollwatsch (kein Partner)
      06. Dezember 2012 12:07

      Supa! Alle da. Sogar der doppelte "TRollfresser" kriegt seinen Ständer, wenn er Zusammenhangloses von sich geben darf.

      Du Troll, das ist nicht nur zusammenhanglose, sondern auch sinnbefreites posten.

    • (kein Partner)
      06. Dezember 2012 12:45

      ^^
      Welche Laus ist dir denn über die Leber gelaufen? Trollfresser hat doch nichts Schlimmes gesagt, oder?

  23. numerus clausel (kein Partner)
    06. Dezember 2012 08:03

    Alleine die Beiträge im orf vorgestern ließen einen erstaunen. Einerseits ein Angstseminar für Frauen, die sich vor dem Krampus fürchten, wurde in sämtlichen Sendungen auf und ab gespielt. Vielleicht könnte denen mal sagen, dass sie am Abend des 5. Dezembers nicht unbedingt bei solchen Umzuügen dabei sein müssen, aber dann wären Psychologen, Pädagogen, Lebensberater, etc ohne Beschäftigung.
    Bei "konkret" eine Frau, die über eine Bodenschwelle gestolpert ist, gegen deren Errichtung sie war und von der AK "Rechtsbeistand" hat, wobei der Ausgang mit diesem "Experten" klar ersichtlich war.
    Am Abend beim "report" der "Ganz im Gegenteil"-Darabos, der jeden zweiten Satz mit dieser Floskel eingeleitet hat und seine Phantasiegeschichten lang und breit erzählen konnte, sowie die Mausi Lugner völlig aufgebracht als Befürworterin des Berufsheeres.
    Solche Beiträge lassen einen so erstaunen, dass man es nichtmal schafft umzuschalten, denn so etwas sieht man nicht alle Tage, außer man schaut sich nur den orf an.
    Die tendenziösen "Moderatoren" müssen hierbei nicht extra erwähnt werden, die sind nur noch das Tüpferl auf dem I.

  24. Frank (kein Partner)
    06. Dezember 2012 02:23

    "Wer Wind sät, wird Sturm ernten."
    Das gilt gerade für Sie, Herr Unterberger. Und auch für Ihren Freund Wolfgang Schüssel, der als ehemaliger Kanzler nicht und nicht für Aufklärung sorgen will.

    • fred van eps (kein Partner)
      06. Dezember 2012 10:21

      Zum Glück haben wir ja jetzt unseren Faymann, den Aufdecker, immer um Aufklärung bemüht :-(

  25. byrig
    05. Dezember 2012 21:46

    all diese von a.u.aufgezeigten linken misstände finden unter den augen der "bürgerlichen" övp statt-kommentar-und reaktionslos.
    womit diese övp einmal mehr zeigt,dass sie immer weniger bereit oder in der lage ist,nicht-linke interessen zu vertreten und u verteidigen.

  26. machmuss verschiebnix
    05. Dezember 2012 19:58


    Dabei ist der ORF nur ein Mosaikstein von vielen anderen im "Verteidigungs-Wall" der Roten.


    Trotzdem schein es immer noch Zeitgenossen zu geben, die ernsthaft dran glauben,
    man könne diesen polit-mafiosen Filz mit bloßen Wahlen weg bekommen ?@!

  27. socrates
    05. Dezember 2012 18:54

    Dazu fällt mir ein:
    Die Interviews mit Stronach: Die ersten 3 min verbot Martin Wolf Stronach sein Skript, das 5 min dauern sollte, vorzulesen. Daß A.W. 58mal Herr Stronch sagte, interessiert niemand und ist Zeitverschwendung. Aus dem Wortlaut:
    Armin Wolf: "Herr Stronach, das hat keinen Sinn."
    Frank Stronach:" Die Zuhörer wollen… Die Zuseher wollen hören, was wirklich (die) Geschichte ist."
    Armin Wolf: "Ich stelle Ihnen ganz einfache Fragen und Sie antworten mit Ja oder Nein"
    Das ist wie bei der GESTAPO, nicht wie bei freien Medien in einer Demokratie!
    A.W. gehört weg, er soll sein Geld wo anders verdienen.

    Zu vergleichen ist das nur mit Reich-Raniki, polnischer Jude miz zweifelhafter Vergangenheit beim Warschauer Aufstand. Er spaziert mit der NAZIkeule durch die deutschen Medien und entscheidet wer ein guter Schriftsteller ist. Dabei schreckt er auch nicht vor öffentlichen sexuellen Angiffen auf die Dame Sigrid Löffler zurück.
    Martin Walser, einst Medienliebling durch seine Rede in der Pauluskirche, zeigte viele
    Fehler der Nachkriegsgewinner auf, z.B. Ignaz Bubis: Wikipedia
    Nach Kriegsende ging Bubis nach Deutschland. Zuerst machte er Geschäfte in der Sowjetischen Besatzungszone und musste 1949 wegen der Verfolgung durch die sowjetische Geheimpolizei in den Westen flüchten, da er des Schwarzmarkthandels mit großen Mengen Kaffees beschuldigt wurde. In Berlin und in Pforzheim betätigte er sich im Schmuck- und Goldhandel. 1956 kam Bubis mit seiner Frau Ida nach Frankfurt, wo er sich mit dem Immobilienhandel befasste. Bubis engagierte sich in der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt und seit 1969 in der Frankfurter FDP.
    Immobilienhandel und Frankfurter Häuserkampf
    Ende der sechziger Jahre plante die Stadt Frankfurt, durch den Abriss alter Gründerzeitvillen im Frankfurter Westend Platz für Bürohäuser zu schaffen. Abriss- und Baugenehmigungen wurden ohne weitere Prüfung erteilt. Eine „Aktionsgemeinschaft Westend“ wollte den Stadtteil aber als Wohngebiet erhalten und widersetzte sich der geplanten Umwandlung. Im Frankfurter Häuserkampf wurden Wohnhäuser besetzt, die Bubis erworben hatte und leerstehen ließ, um sie abreißen zu lassen. Ignatz Bubis wurde wie auch andere Frankfurter Juden in der Öffentlichkeit als Investor stark kritisiert. 1979 kandidierte Bubis als Beisitzer für den Frankfurter Kreisvorstand der FDP. Durch die Bauskandale war auch diese Kandidatur stark umstritten.
    In dem Theaterstück von Rainer Werner Fassbinder Der Müll, die Stadt und der Tod wurde angeblich auf Bubis angespielt. Bubis beteiligte sich 1985 an Protesten gegen eine Aufführung, die er als „subventionierten Antisemitismus“ bezeichnete.[1]
    I.B. ließ Fassbinder und Walser mit der Nazikeule verfolgen.
    Reich-Raniki verfolgte Walser als angeblicher Literaturkritiker, M.W. reagierte:
    Tod eines Kritikers
    Tod eines Kritikers ist ein Roman von Martin Walser, der 2002 im Suhrkamp Verlag erschienen ist.
    Der Roman beginnt als Erzählung eines gewissen Michael Landolf, der beweisen möchte, dass Hans Lach, dessen letztes Buch in André Ehrl-Königs Literatursendung SPRECHSTUNDE verrissen worden ist, nicht für den Tod des von der Bildfläche verschwundenen Starkritikers verantwortlich ist, obwohl er sich nach seiner Verhaftung selbst beschuldigt und in Mordphantasien hineingesteigert hat. Zu diesem Zweck recherchiert Landolf innerhalb des deutschen Literaturbetriebs, unterhält sich mit Kriminalhauptkommissar Wedekind über Lachs letztes Buch Wunsch, Verbrecher zu sein, besucht Hans Lach in der Psychiatrie und beginnt eine Affäre mit der Verlegergattin Julia Pelz-Pilgrim. Der vermisste Ehrl-König nimmt dabei in den Erzählungen von Professor Silberfuchs, genannt Silbenfuchs, und Rainer Heiner Henkel immer deutlicher die Gestalt eines machtbesessen „Großkaspars“ an, der keine seriöse Literaturkritik betreibt, sondern Selbstinszenierung auf Kosten der Schriftsteller. Es zeigt sich, dass der Kritiker auch in der vermeintlichen Todesnacht nur die Gelegenheit einer Inszenierung wahrgenommen hat, um sich der Affäre mit einer jungen Schriftstellerin widmen zu können. Weiter ist am Ende des Romans klar, dass Michael Landolf und Hans Lach ein- und dieselbe Person sind. Die Erzählung nimmt dadurch Züge eines literarischen Selbstgesprächs an und die Tatsache, dass Anfang und Ende in einer Ringkomposition zusammenfallen, riegelt den literarischen Kosmos nach außen hin weiter ab.
    Der Name „Ehrl-König“ verweist auf Johann Wolfgang Goethes bekannte Ballade Der Erlkönig. Die Absicht, die Walser mit dieser Namenswahl verbunden habe, soll darin bestanden haben zu verdeutlichen, dass in Ehrl-Königs Armen „die Autoren zugrunde gehen wie das Kind in Goethes Ballade“.[1] Bereits in seinem Roman Ohne einander aus dem Jahr 1993 hatte Walser einen Literaturkritiker namens Willi André König eingeführt, der „in der Branche Erlkönig genannt wurde.“[2]
    Als Vorbild der Figur André Ehrl-König gilt gemeinhin Marcel Reich-Ranicki. Auch andere Figuren werden auf reale Persönlichkeiten des Literaturbetriebs zurückgeführt: Julia Pelz-Pilgrim auf Ulla Berkéwicz, Professor Silberfuchs auf Joachim Kaiser, Rainer Heiner Henkel auf Walter Jens, Wesendonck auf Jürgen Habermas. Der Roman ist somit ein Schlüsselroman, bei dem reale Personen in literarische Figuren überführt werden.
    Tod eines Kritikers ist ein für Walser untypisch postmoderner Roman. Er ist nicht nur Krimi-Farce, Medienbetriebssatire und Seitensprunggeschichte, sondern enthält auch eine psychologische Studie, welche die Identitätsproblematik der Schriftsteller im Medienzeitalter behandelt. Darüber hinaus enthält das Buch vor allem auch ein Spiel mit den Realitätsebenen in Form eines Schlüsselromans. Kritiker Walsers halten gerade aus diesem Grund den Roman für misslungen. Jan Philipp Reemtsma konstatierte, Walsers Wunsch, Marcel Reich-Ranicki durch sein Buch zu schaden, habe bei ihm zu einem „Kontrollverlust“ und einem Schreibprozess „im Zustand autosuggestiver Verstörung“ geführt. „Das Grundanliegen Martin Walsers, Marcel Reich-Ranicki in absurder und bizarrer Gestalt mit höchstem Beleidigungswert in seinem Roman auftreten zu lassen, macht alle Bemühungen um eine annähernd komplexe Erzählstruktur zunichte.“[3] Aufgrund eines offenen Briefs[4] des FAZ-Herausgebers Frank Schirrmacher ist dieser Aspekt des Romans in der öffentlichen Wahrnehmung besonders hervorgetreten. Interessant dabei ist, dass die öffentliche Diskussion über Walsers Werk in vielen Punkten dem Drehbuch des Romans folgte, weswegen dieser aus heutiger Sicht, wie schon Sigrid Löffler bemerkte, „gnadenlos klug und fast prophetisch“ wirkt.[5]

    Der ORF gehört zerstört, er übt sich in Politterror.

    • socrates
    • Jewgeni Gorowikow
      05. Dezember 2012 22:36

      @ socrates

      Git beobachtet und analysiert: **************!

    • socrates
      06. Dezember 2012 10:02

      Jewgeni Gorowikow
      Wenn man noch die 58mal "Herr Stronach" mit 2sec veranschlagt, sind das noch 2 min. Also um Zeit kann es nicht gegangen sein, sondern nur um Stronach böses zu unterschieben.

    • Undine
      06. Dezember 2012 15:27

      @socrates

      ************!

      Ignaz Bubis war doch der, der verfügte, daß er dereinst in Jerusalem beerdigt werden muß, weil er offensichtlich kein ganz reines Gewissen hatte (siehe oben!) und Angst hatte, in D könnte sein Grab geschändet werden.

      Seine übergroße Vorsicht hinderte aber einen jungen Israeli nicht, Ignaz BUBIS dennoch ins OFFENE GRAB nachzuspucken!

    • socrates
      06. Dezember 2012 16:57

      Undine
      Er soll Kinder "geliebt" haben, vielleicht war das der Grund.

    • Undine
      06. Dezember 2012 18:21

      @socrates

      Er war wohl sehr vielseitig.....

      Ich habe übrigens nie verstanden, was dieser Mann bei der FDP zu suchen hatte; der hat gepaßt wie die Faust aufs Auge; er handelte wohl im Interesse seiner Leute, sich nach allen Seiten abzusichern.

  28. Herby
  29. diko
    05. Dezember 2012 17:30

    nachfolgender Link, gibt Auskunft, warum ich diese - als Nachrichten u.Information getarnten Propagandalügen - nicht nur jene des ORF's - schon seit längerem nicht mehr wahr nehme:
    http://ef-magazin.de/2012/12/05/3889-offener-brief-lieber-kollege-im-mainstream

  30. Erich Bauer
    05. Dezember 2012 16:25

    Äh... ich stelle fest, daß die ungekrönten Poster nun zusätzlich mit "(kein Partner)" gekennzeichnert sind! Ist das eine allgemeine Website-technische Neuerung? Wenn dem so wäre, hielte ich das für keine so gute "Marketingidee"...

    Ich finde, wenn schon ein "Klammertext", dann wäre "(Gast)" irgendwie netter...

    Ich werde heute mein Haustier "panzerechse" zu einem "Testposting" veranlassen. Nur um zu sehen, wie das funktioniert. Wenn dann automatisch "(kein Partner)" anhängt, wird sie das sehr traurig stimmen... :-)

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2012 16:57

      Stimmt, sieht unhübsch aus und wozu's gut sein soll ist fraglich.

      Womöglich existiert ein neues Gesetz zur Kennzeichnungspflicht "Ungekrönter", od. wegenPartner-/Nichtpartnerdiskriminierung, und befremdlich finde ich die nicht gendergerechte Darstellung ohne InnInen und _ . ;-)

    • Erich Bauer
      05. Dezember 2012 17:00

      Die "Genderung" würde bei "(Gast)" wegfallen... "Gästin" geht dann glaub ich doch nicht...

    • Erich Bauer
      05. Dezember 2012 17:11

      Brigitte Imb,

      Kann natürlich sein, daß diese Neuerung vom Finanzprüfer vorgeschrieben wird. Die sind derart mißtrauisch und wittern überall "Schwarz(ÖVP)Geld"! Oder auch die Korruptionsbehörde... Könnte ja sein, daß da die "Nichtpartner" mit AU riesige "Geldwäscheprojekte" betreiben!

      Ich weiß, warum ich in diesem Land nicht selbständig, unternehmerisch tätig sein will...

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2012 17:16

      Wieso nicht? 'Gast' könnte bei gendergerechten Weltanschauern durchaus maskulin (pfui aber auch) gedeutet werden, "Gäst_In"...sieht doch wesentlich politisch korrekter aus und ist ebenso gescheit wie "Abgeordnetinnen ( wer sagte das ? fällt mir g'rad nicht ein). Dr. U. sollte den Ungekrönten soweit entgegenkommen sich das Geschlecht aussuchen zu dürfen.
      Gast GästIn GastEr
      Partner PartnerIn PartnerEr

      ... verdammt, ich krieg kein sächliches Geschlecht zusammen. Bitte um Vorschläge, denn keines soll benachteiligt werden.

    • Erich Bauer
    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2012 17:24

      ...also wie? Das Gastel?? Beim Parntner haut das erst wieder nicht hin....od. doch....Partnerl?

    • Brigitte Imb
    • Erich Bauer
      05. Dezember 2012 17:31

      ...in der "Grammatik" ist sächlich eigentlich "queer"... Das heißt, jeder soll sich seinen "Artikel", wie sein Geschlecht aussuchen! Entweder: der,der, die, die oder das, das...

    • Erich Bauer
      05. Dezember 2012 17:39

      "...Schaut das sächlich aus?..."

      Das Merkel kommt zur Sache... :-)

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2012 17:49

      ..unglaublich...gell.
      Gar nicht opportun ist natürlich ein rein äußerlicher Vergleich mit so mancher GrünIn...

      Das mit der Sprach wird immer schwieriger....gibt es noch keine politisch korrekten Übersetzungsprogramme?

    • cmh (kein Partner)
      06. Dezember 2012 09:25

      @Erich Bauer

      "neutrum/sächlich" ist nicht "queer". Letzteres bedeutet nämlich nur "verantwortungsloserweise nicht orientiert".

    • Undine
      06. Dezember 2012 15:30

      MMn wäre, wenn's schon sein soll, fände ich "Gast" besser und va kein Fettdruck!

  31. Gandalf
    05. Dezember 2012 16:13

    Das Buch von Ernst Hofbauer über unseren famosen Kanzlerdarsteller wird nicht nur im ORF totgeschwiegen, sondern es wird offenbar auch seine Verbreitung behindert: Soeben versuchte ich, es in der Buchhandlung Frick am Wiener Graben, die ja wohl alles andere als ein verschlafener Vorstadtladen ist, zu erstehen. Der Verkäufer rührte längere Zeit in seinem Computer herum, bis er mir verkündete, dass das Buch laut seinem Informationssystem überhaupt noch nicht im Handel wäre - "offenbar gibt es da irgendwelche Probleme mit der Auslieferung". Zensur im Österreich des Jahres 2012? Wundern würde es mich schön langsam auch nicht mehr.

  32. Interessierter Leser
    05. Dezember 2012 15:04

    Der ORF ist ja auch schon wieder voll dabei, den gestrigen Beschluss über Ganztagsbetreuung in eine linksorientierte Debatte umzufunktionieren:
    Hier die böse ÖVP, die am liebsten nur eine Nachmittagsbetreuung will - und das auf freiwilliger Basis - und dort die guten Linken, die die Kinder in einer ganztägigen, wunderbaren - weil verschränkten - Ganztagsschule beglücken möchten, möglichst verpflichtend für alle, damit alle in den „Genuss“ dieser herrlichen modernen Schulform kommen können!!!!

    Und dann noch die böse Lehrergewerkschaft........ Armin Wolf war gestern wieder in voller Aktion!!!!! (ps.: nur war er – wie erstaunlich - dem Herrn Paul Kimberger nicht wirklich gewachsen, wie dumm auch, ihn einzuladen…Pech für unseren Armin)

    „Wie schön“ der eingespielte Filmbeitrag über die glücklichen Ganztagsschüler in Wien, die jetzt mit ihren Lehrern „Kekse backen dürfen und auch schwimmen gehen dürfen“! (Als ob das nicht alles jetzt schon in unseren ganz normalen halbtägigen Volksschulen seit Jahrzehnten ebenfalls gang und gäbe wäre!!!)

    Auch zu sehen und zu hören, die glücklichen LehrerInnen, die nun die Kinder endlich beim Spielen erleben dürfen und andererseits die glücklichen Kinder, die ihre LehrerInnen nun auch als nicht Lehrende erleben können, täglich bis mindestens 16 Uhr. (Ich frage mich, wie diese - meist Damen - früher ihren „Unterricht“ gestaltet haben????? – wenn ihre Aussagen stimmten, hätten sie dringend entlassen werden müssen und haben in einer „Ganztagsschule“ schon gar nicht verloren!!!!)

    Ach wie schön das alles wäre, gäbe es nicht diese dumme ÖVP, die auf Wahlfreiheit besteht, wodurch nun echt zu befürchten ist, dass sich der Schulstandort nicht für die „Glücklichmachschule“ sondern für eine fürchterliche nachmittägliche Kinderbetreuung entscheidet und somit die Kinder wieder den dilettantischen Eltern und ihren vorsintflutlichen Erziehungsmethoden ausgesetzt sind.

    • HJR
      05. Dezember 2012 15:23

      Vielleicht sieht die geplante Lösung für die Lehrer ja so, dass dann noch eine "Akademie" errichtet wird, an der die bisherigen Kindergarten-"PädagonInnen" noch ein oder zwei Semester herumstudieren und sich dann einen neuen oder weiteren Titel an den Hut stecken können, damit sie neben dem nachmittägliche Spielen auch ein wenig Lesen, Schreiben udn Rechnen unterrichten können.
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

  33. Helmut Oswald
    05. Dezember 2012 14:56

    Der Staatsrundfunk spiegelt nur einmal mehr den ganzen Dreck wieder, den dieser Staat sonst auch nach oben gebracht hat. Weg damit.

  34. Erich Bauer
    05. Dezember 2012 14:35

    Ich weiß, das ist jetzt absolut OT! Aber... ich habe dieses Thema viel zu spät wahrgenommen. Ich hoffe auf Nachsicht bei dieser, mir längst ans Herz gewachsenen Postergemeinde...

    Gerne hätte ich das allmonatliche Sternderlranking um einen unterhaltsamen Aspekt erweitert gesehen... Ich finde, man sollte auch wissen, wer die WENIGSTEN Sternderl geschafft hat. Die LETZTEN 3... Das muß ja nicht gleich mit "Sanktionen" versehen werden. Aber irgendetwas lustiges, witziges... kreatives... :-) Ein kleiner Ansporn... :-)))

    • simplicissimus
      05. Dezember 2012 20:26

      interessant waere auch zu wissen, wer PRO posting die meisten sternderln gemacht hat.
      aber eigentlich ist diese sternderlgeschichte ziemlich wurscht.
      es geht um die breitenwirkung.

    • Brigitte Imb
      06. Dezember 2012 00:09

      Alles gehört restlos aufgeklärt, jawoll!! :-)) Zensur und Posterüberwachung einführen.

    • cmh (kein Partner)
      06. Dezember 2012 09:29

      Wie wäre es mit einem "poster-profiling"?

    • socrates
      06. Dezember 2012 10:05

      Ich schreibe mir nur den Ärger von der Seele. Zustimmung freut mich trotzdem!

    • Pumuckl
      06. Dezember 2012 15:42

      Ich finde diesen " KRIEG* DER STERNE " wirklich praktisch weil:

      1.) Wenn ich kaum Zeit zum Lesen, geschweige dem zum Posten habe, bin ich sehr froh wenn die Tagebuchpartner mit den Sternderln eine Rangordnung der Beiträge festgelegt haben.
      Dem Urteil der Partnermehrheit kann ich fast immer zustimmen! Deshalb kann ich mir viel viel Zeit sparen, wenn ich in Eile bin.

      2.) Aus obigem Grund, denke ich manchmal, es sollten nicht nur die besten drei, sondern etwa die besten sieben Beiträge hervorgehoben werden. Oft verschwinden gut, manchmal sogar gleich bewertete Beiträge für den eiligen Leser irgendwo in der Masse und werden übersehen.

      3.) Eine im Sinne "2.)" erweiterte Spitze der Beiträge wäre auch der Außenwirkung des Blogs förderlich. Der Besucher müßte sich nicht durch 100 oder mehr Beiträge "hindurchlesen", um die mehrheitliche Meinung der Blogpartner zu erfahren.

    • Pumuckl
      06. Dezember 2012 15:53

      @ Pumuckl 15:42

      . . ." KRIEG* DER STERNE " . . .

      * Die vergessene Fußnote: Selbstverständlich sehe ich da keinerlei Krieg, sondern gebrauche nur wortspielerisch diesen Filmtitel.

  35. Brigitte Imb
    05. Dezember 2012 14:17

    Noch ein OT, das allerdings für mich einen Machtmißbrauch darstellt, weil aus Unterwürfigkeit der Politiker vor dem Islam unsere Kultur und unsere Traditionen ausgehöhlt, bzw. abgeschafft werden sollen.
    Gegen die neue Interpretation des Weihnachtsbaumes setzen sich bereits 25 000 Belgier per Petition zur Wehr.

    http://religion.orf.at/stories/2561898/

    • Cotopaxi
      05. Dezember 2012 14:24

      So weit müssen wir gar nicht gehen, denn auch in Wien hat der Christbaum am Rathausplatz seine dazugehörige Krippe verloren, die durch eine Bühne ersetzt wurde. Die Krippe befindet sich jetzt irgendwo im Rathauspark.

    • Erich Bauer
      05. Dezember 2012 15:02

      Ich finde, man sollte auch gegen die monströsen "Beleuchtungsscheußlichkeiten" am Graben eine Petition inszenieren... Warum soll unbedingt, bereits seit Jahren, der Saudi Arabische Kitsch die Adventzeit mißgestalten? Warum nicht den eigenen Advent "KrimschiKramschi" verwenden?

    • kakadu
      05. Dezember 2012 15:05

      @Cotopaxi

      Übrigens eine Bühne für "subventionierte Staatskünstler", damit die Jüngsten von Anfang an lernen, wo es bei uns langgeht!

  36. Brigitte Imb
    05. Dezember 2012 14:03

    OT - Österreich ist wieder ein "bisserl" korrupter geworden.
    2005 Rang 10
    2011 Rang 16
    2012 Rang 25

    Griechenland ist das Schlußlicht in der EU.

    http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/oesterreich/1320363/Oesterreich-immer-korrupter-Fiedler-fordert-Schutz-fuer-Aufdecker#cxrecs_s

  37. RR Prof. Reinhard Horner
    05. Dezember 2012 13:17

    reinhard.horner@chello.at

    Unterschied ...

    1. Der ORF bietet gut Sendungen und hat entsprechend gute Mitarbeiter.

    2. Der ORF hat insbesondere in allen Bereichen, die mit Information zu tun haben, ein übles Gesindel am Werk. Von dort aus wird der gesamte ORF zum ekelhaft stinkenden Sumpf gemacht.

    Heilungsversuche können nur aus der Zivilgesellschaft kommen.

  38. S.B.
    05. Dezember 2012 13:10

    OT - Pflegefreistellung ausgeweitet:

    "Die Pflegefreistellung für Arbeitnehmer wird mit kommendem Jahr ausgeweitet. Künftig steht auch leiblichen Eltern, die nicht im gemeinsamen Haushalt mit dem Kind leben, pro Jahr eine Woche Pflegeurlaub zu (und eine zweite, sofern das Kind unter zwölf Jahre alt ist).

    Auch „neue“ Partner in Patchworkfamilien können die Freistellung künftig in Anspruch nehmen - also Partner, die zwar nicht leiblicher Elternteil sind, aber im gemeinsamen Haushalt mit dem Kind leben. Das gilt auch für gleichgeschlechtliche Paare."


    Das wird in Zeiten wie diesen nicht gerade den Wirtschaftsstandort Österreich stärken!

    • kakadu
      05. Dezember 2012 13:28

      Warum nicht gleich bedingungsloses Grundeinkommen für alle?
      O, du fröhliche DDR.

    • Jewgeni Gorowikow
      05. Dezember 2012 13:58

      @ S.B.

      Es wird die ausländischen Investitionen in Ö. geradezu anfeuern. ;-)

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2012 14:05

      Super, wenn der Dienstgeber "Glück" hat, darf er also statt 2 Wochen nunmehr 4 Wochen für nicht geleistete Arbeit zahlen.

  39. Brigitte Imb
    05. Dezember 2012 12:51

    Manipulationen von den ROTEN u. den GRÜNINNEN finden nicht nur im ÖRF statt, sondern auf allen Ebenen wo diese Spezies zu finden sind. Leider ist das Volk zu dumm (od. zu gutmütig) und finanziert diese Anstalten die uns das Blaue vom Himmel lügen.

    Ändern wir das Wahlverhalten (auch wenn es manchem schwer fallen könnte) und wählen wir FPÖ u. Stronach, dann haben wir berechtigte Chancen den ÖRF loszuwerden, bzw. ihn zu privatisieren.

  40. M.S.
    05. Dezember 2012 12:51

    "Dennoch hat sich noch kein ORF-Generaldirektor, kein Stiftungsrat, kein Gesetzgeber gefunden, der es gewagt hätte, das abzudrehen. Auch das ist in den meisten anderen Kulturländern undenkbar."

    Österreich ist eben nur mehr ein ehemaliges Kulturland. Was heute als Kultur zu gelten hat, wird in politischen Kaderschmieden bestimmt und durch abhängige Exekutivorgane der Bevölkerung oktruierend vorgesetzt. Zum Glück gibt es noch einige kulturelle Institutionen, die sich einer politischen Einflußnahme entziehen können. Dazu zählen z.B. die Wiener Philharmoniker, deren Mitglieder Gott sei Dank, ausschließlich wegen ihrer künstlerischen Fähigkeiten dem Orchester angehören. Sonst hätten wohl schon längst nur mehr Musiker mit dem "richtigen Parteibuch" Chancen.
    Allerdings gerieten auch schon die Philharmoniker in den Sog der Politik, als sie während der Zeit der unseligen Sanktionen, vor einem Konzert in Paris genötigt wurden, eine Resolution gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu unterzeichnen, ansonsten das Konzert nicht stattfinden werde. Ein gewisser Hollande hatte dabei seine Hände im Spiel. Leider wurde dieser Erpressung damals nachgegeben.
    Auch wurde bereits Druck auf das Orchester ausgeübt, eine Art Frauenquote bei der Besetzung von Musikerstellen einzuführen. Da aber beim Aufnahmeverfahren die Kandidaten hinter einem Vorhang vorspielen, ist sichergestellt, dass einzig die künstlerischen Qualitäten für die Aufnahme entscheidend sind.

    • Observer
      05. Dezember 2012 13:14

      "... hinter einem Vorhang vorspielen, ist sichergestellt, dass ..."

      Dieses anonyme Vorspielen gibt es nur in der ersten Auswahlstufe, etwas später - also noch vor der endgültigen Entscheidung - ist der Vorhang schon weg.

    • M.S.
      05. Dezember 2012 13:26

      @Observer

      Danke, wußte ich nicht. Na ja, aber die Albena Danailova hat sicher kein passendes Parteibuch. Die ist künstlerisch große Klasse!

    • Undine
      06. Dezember 2012 18:26

      @M.S.

      *********!

  41. GOP
    05. Dezember 2012 12:47

    Zum Beitrag von Franz Anton (05:24 Uhr):

    Danke für die Info zum link (http://www.tvthek.orf.at/programs/1211-ZIB-2/episodes/5014795-ZIB-2 , dann rechts bei Studiogast… klicken) für das kürzliche ZIB2-Gespäch zwischen A.Wolf und F. Stronach. So habe ich mir diese 15 Minuten nun nachträglich auch zu Gemüte geführt. Es wird in einigen Stunden nicht mehr in der ORF-TVthek verfügbar sein, da solche Sachen nur für eine Woche abrufbar sind!

    Meine Meinung dazu (leider etwas ausführlich, aber dies muss einmal niedergeschrieben werden):
    ° A.Wolf ist ein gebildeter, aber nur teilweiser höflicher Redakteur, denn er kann es aber nicht lassen, nach alter ORF-Manier die Interviewpartner zu unterbrechen und will scheinbar auch gar nicht genaue Antworten auf seine Fragen wissen.
    ° Es zeigt sich einmal mehr, dass der Interviewte nur als Staffage für die bereits festgelegten Meinungen des Redakteures herhalten sollen.
    ° Wehe, wenn sich da einer nicht dem Redakteur total unterordnet und auch seine Gedanken komplett erörtert, da wird gleich hingewiesen, wer das Sagen hat (z.B.“Beantworten Sie die Frage nur mit Ja oder Nein“),
    ° F.Stronach (80) hat wesentlich mehr Lebenserfahrung, daher kann ihm A.Wolf (46) in mancher Hinsicht "gar nicht das Wasser reichen". So vermisse ich bei A.Wolf den üblichen Respekt gegenüber einer älteren Person.
    ° Ich finde es mutig, dass sich F. Stronach dieses Kaspertheater antat, denn er hätte ja auch das Gespräch vor den Augen aller Zuseher abrupt abbrechen können und damit zusätzliche Sympathien geerntet.

    Wer erinnert sich noch an B.Kreisky, der bei ähnlichen Situationen verärgert war und besonders bei den geforderten "nur ja-oder-nein-Antworten" an die Gestapo-Verhöre erinnerte. Einmal hat er sogar einem Reporter empfohlen: "Lernen Sie Geschichte".

    In diesem Zusammenhang ist es auch verständlich, dass viele Prominente bei Interviews für spätere TV-Ausstrahlungen und Texten in Printmedien auf eine eigene Autorisierung vor Veröffentlichung bestehen. Natürlich protestieren dabei sofort alle Reporter auf und fühlen sich in ihrer journalistischen Freiheit eingeschränkt und beteuern immer, dass sie meist nur aus Platzmangel sehr sorgfältig Kürzungen vornehmen. In der Praxis wird da aber oft manches völlig aus dem Zusammenhang gerissen und es entsteht beim Leser/Zuhörer/Zuseher oft ein völlig falscher Eindruck.

    Im Wissenschaftsbereich ist man da genauer: da wird meist bei Expertisen und Gutachten der genereller Vermerk angebracht: "Auszugsweise Zitierung ist nicht erlaubt". Auch der § 46 des Urheberrechtsgesetzes ist da anwendbar.

    Auch wenn es vielen Postern hier nicht gefällt, finde ich es gut, dass ein Bürger dieses Landes eigenes Geld in die Hand nimmt und mit seiner neuen Partei etwas Unruhe in die verkrusteten politischen Strukturen bringt und auch den ORF verändern will. Die alten Parteien (SPÖVP und FP) werden sich von innen heraus nicht verändern, dazu braucht es zuallererst Wählerschwund – und der kommt hoffentlich 2013.

    • leshandl
      05. Dezember 2012 18:59

      Ich finde, Herr Wolf hat sich gegenüber einem ohnedies wutgeladenen Frank Stronach sehr dezent verhalten. Und Stronach mit Kreisky zu vergleichen, scheint mir schon vom intellektuellen Niveau her absurd.
      Wenn Stronach "eigenes " Geld in die Hand nimmt, dann handelt es sich zu einem erheblichen teil um Geld, das er den Magna-Aktionären abgenommen hat (siehe Magna Entertainment, Ablöse seine 500-fachen Stimmrechts usw.). Nicht umsonst haben ihn kanadische Fonds als Aktionäre kräftig in die magel genommen. Aber bei uns in Bagdad kann er noch immer als selbsterenannter Guru auftreten.

    • Observer
      05. Dezember 2012 20:16

      leshandl *)

      Ich habe in keiner Weise Stronach mit Kreisky verglichen. Mir ist es nur um die unhöfliche Art der Gesprächsunterbrechungen gegangen. Natürlich hat Wolf den Herrn Stronach auch gereizt und dieser ist dann ordentlich aufgebraust. Hätten Sie dies in der Situation anders getan?
      Stronachs Millionen hat er auf legalem Wege aus dem Konzern herausgenommen, ist da etwas Schlechtes daran?

      *) kommt der Name Leshandl nicht in den Weingärten der Südbahnregion als nützliches kleines Tier - also eine Art Langfühlerinsekt - vor?

    • socrates
      07. Dezember 2012 09:12

      leshandl
      Das Interview ist komplett, mit schriftlichem Wortlaut, zu finden.
      Wolf war unhöflich, hat Zeit zum Streiten statt zum Interviewen verwendet, das Gespräch mit einem Verhör verwechselt, gedroht es abzubrechen wenn ihm Stronach nicht zu Willen ist, kurz alles gemacht, was ein Mediator nicht machen darf. Vom ORF und seinen Journalisten war er ein Wiederholungstäter, denn dasselbe Problem gab es schon oft, die Kritik daran ebenfalls, also war es bekannt. Ein angelsächsischer Redakteur soll das beurteilen, in Ö schreit man ja immer nach ausländischen Experten.

  42. S.B.
    05. Dezember 2012 12:29

    Der ORF ist ein mit Zwangsgebühren finanzierter und von den Linken total vereinnahmter Monopolbetrieb, der noch dazu von "Familienclans" geführt wird.
    "Betriebsfremde" werden bei der Personalaufnahme gar nicht erst berücksichtigt und so kann man sicher sein, daß die linke Agitation, die sich bereits aufdringlich durch sämtliche Reportagen und Dokumentationen zieht, ungestört weitergeht.

    Der erste Schritt zum Aufbrechen dieser Strukturen, wäre eine Personalpolitik, die auch Andersdenkenden eine Chance bietet, aber solange die Sozialisten an den Hebeln der Macht sitzen, werden sich diese für sie "paradiesischen" Zustände nicht ändern lassen.

    Daher bleibt dem mündigen Konsumenten nur, den Öffentlich-Rechtlichen vorerst zu boykottieren, sein Wahlverhalten entsprechend zu justieren und nach Änderung der Machtverhältnisse diese staatliche Monopolanstalt endlich zu privatisieren.

  43. Claudius
    • Hummel
      05. Dezember 2012 10:57

      Claudius, ich glaube nicht, dass dieses Buch bei Amazon ausverkauft ist !
      Da müsste es zumindest ein paar Rezensionen bei Amazon geben. Hier gibt es aber keine einzige. Mir schaut das ganz nach einem Rückzieher aus. Vielleicht wird Amazon auch schon politisch unter Druck gesetzt ?

    • Florin
      05. Dezember 2012 12:19

      Buchinformation auf Thalia.at:
      "Hat er überhaupt die Matura am Wiener Henriettenplatz gemacht? Warum „flüchtet“ er nach wenigen Monaten von der Universität? War er vielleicht revolutionärer Erntehelfer im Mittelamerika? Diese und viele andere fragen beleuchtet dieses erhellende Buch."

      Beantwortet werden diese Fragen anscheinend nicht ? Und "beleuchten" tun wir hier selber :-)

    • Freak77
      05. Dezember 2012 12:31

      @ Florin

      Hat irgendjemand, cirka Anfang der 1980er-Jahre, diesen jungen Mann:

      http://www.spoe.at/bilder/d264/Faymann_schule.jpg

      auf einer landwirtschaftlichen Kolchose im damals kommunistischen Nicaragua als Erntehelfer gesehen?

    • Freak77
      05. Dezember 2012 12:38

      Noch eine Ergänzung zu diesem von mir verlinkten Faymann-Jugend-Foto:

      Wenn man im Hintergrund die Tafel betrachtet so fallen die Worte mit den Pfeilen auf: "Ziel", "Aufforderung", "Frage", "Meinung"

      Ich denke schon die ganze Zeit nach, welches Fach war das wo so etwas auf der Tafel steht? - Gegenstand 'Deutsch', oder 'Staatsbürgerkunde'?

      Oder ist es nicht vielmehr ein Kurs in 'Politischer Agitation' im Karl-Renner-Institut, Ende 1970er- Anfang 1980er-Jahre wo Faymann teilgenommen hatte?

    • Hummel
      05. Dezember 2012 12:40

      @Freak 77
      Dieses Bild erinnert mich an Fotos von Richard Feynman.
      Kennen sie Richard Feynman ? Der ist nicht mit unserem Wernerle verwand (zu seinem Glück), aber der hat sich auch gerne vor einer Tafel mit, für den Laien, abstrusen Formeln ablichten lassen.
      Der Unterschied zwischen den beiden Personen ?
      Richard Feynman ist anerkannter Physiker und nebenbei Nobelpreisträger.
      Aber den Taxischein hat Richard Feynman sicherlich nicht gehabt.

    • Observer
      05. Dezember 2012 12:52

      Freak77:
      Karl-Renner-Institut - Volltreffer!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      06. Dezember 2012 08:13

      Das Buch von Ernst Hofbauer, "Faymann, Kanzler im Zwielicht", welches ich gelesen habe, hält bei weitem nicht, was es verspricht!
      Außer einer ermüdenden Zahl von Zitaten von Philosophen, Politikern und anderen Größen findet man darin nichts, was man nicht ohnedies schon gewußt hätte.
      Außer, man betrachtet die Kenntnis der (Vor-)Namen des Eltern des Faymann als wesentliche Wissensbereicherung...

  44. Josef Maierhofer
    05. Dezember 2012 10:20

    Die Bücher werden nicht besser, wenn man sie bewirbt.

    Bloß die Anzahl der Blöden, die den Absatz heben werden mehr durch illegale Gratiswerbung.

    Aber das ist nicht erst seit kurzem, nein, das geht schon lange so dahin, das alles und jedes einen kommerziellen und politischen Hintergrund hat.

    Für mich heißt dieser Hintergrund Selbstbedienung.

    Es ist gegen Demokratie und gegen die Grundrechte der Gleichheit in der österreichischen Verfassung, genau, wie auch der Ausschluß des Volkes von der direkten Demokratie.

    Auch Österreich kommt zum Ende, nicht nur Europa, der Zahltag rückt ständig näher und die Bürde fürs Volk täglich schwerer.

    Warum wir uns das gefallen lassen ? Weil die uns verdorben haben und angelogen, die politischen Oberkasperln.

    Es geht uns ja soooo gut, dass wir gar nicht nachdenken müssen.

    Lauter Selbstbediener, viel zu wenige eigenverantwortliche und Demokraten gibt es in Österreich und die Elite sitzt im ORF.

    Propaganda allerdings braucht nur das Minderwertige, um es zu verkaufen. An wen wird es verkauft, an Dumme, die das nicht durchschauen.

    • M.S.
      05. Dezember 2012 13:17

      @Josef Maierhofer
      **************
      und für die Sätze "Propaganda allerdings braucht nur das Minderwertige, um es zu verkaufen. An wen wird es verkauft, an Dumme, die das nicht durchschauen."
      noch einmal ***********

  45. HJR
    05. Dezember 2012 10:05

    Und dann habe ich da noch ein
    OT - "Zwickts mi, i man i tram"

    http://kurier.at/politik/eu/faymann-koennte-juncker-als-euro-vorsitzender-beerben/1.632.327

    Man glaubt es kaum, aber da scheint sich doch tatsächlich ein weiteres Talent Bahn zu brechen. Dem Tüchtigen gehört eben die Welt!

    Es ist beinahe schon ein amerikanischer Traum (vom Tellerwäscher zum Millionär) auf Österreichisch: Vom Häupl-Plakatkleber mit fragwürdigem Bildungsweg zum "Eurochef".

    Oder sollte ich da doch etwas falsch verstanden haben und die sozialistischen Parteigranden nehmen den Untersuchungsausschuss-Verweigerer schön langsam aus der Schusslinie? Das wäre allerdings ein kluger Schachzug! Denn
    1. wäre WF ein vermutlich wohlgelittener Sozialist unter Sozialisten (Swoboda, Schulz, Barroso, etc.),
    2. würde er niemandem aufgrund seines Sachverstandes von irgendetwas gefährlich,
    3. hat man erneut der Tradition gehuldigt, niemanden aus der Nomenklatura zum Sozialfall werden zu lassen,
    4. könnte dann die allmählich zur "schmeckstaden" Altlast mutierte L.R. vielleicht auch umweltschonend entsorgt werden und
    5. hat der Häupl bestimmt schon eine Idee, wer als Bundeskanzler für Österreich der richtige Mann wäre und vielleicht hat er sogar schon mit dem Pröll darüber in trautem Kreise beraten.
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.CONWUTATIO.at

    • brechstange
      05. Dezember 2012 10:19

      Da kann man ja nur hoffen, dass Personen, die genannt werden, die Chance genommen wird. Wieder einmal zeigt sich, welchen Weg diese unsägliche EU genommen hat. Eine Bilderberger-verseuchte Union.

    • Josef Maierhofer
      05. Dezember 2012 10:22

      @ HJR

      Na, ja als Pomphineberer des Euro halt wird er benötigt, nicht als Totengräber ....

    • brechstange
      05. Dezember 2012 10:52

      Im Handelsblatt steht kein Wort von Faymann, aber von einer Teilung der Amtszeit zwischen Frankreich und Deutschland, wobei Frankreich startet wegen der Wahl 2013. Ein weiterer Sozialist an einer prägenden Stelle. Meines Erachtens ist das nicht gut.

    • Florin
      05. Dezember 2012 12:23

      Allein die Möglichkeit ist erschreckend!

      @brechstange: "Meines Erachtens ist das nicht gut. "

      Wissen Sie irgend etwas das im Augenblick gut läuft? Mir will nichts einfallen...

    • S.B.
      05. Dezember 2012 12:54

      @HJR

      Bitte, nachsehen ob es sich nicht um eine "bezahlte Anzeige" handelt, so unglaublich klingt das alles.
      Aber vielleicht ist das auch der europäische Dank dafür, daß Österreich bei Milliardenzahlungen an die EU immer an vorderster Front mit dabei war?

    • HJR
      05. Dezember 2012 15:26

      @ S.B.
      Es macht ganz den Eindruck eines Artikels. Aber wer weiß bei uns in Bagdad schon, wer wofür bezahlt (hat).
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2012 16:17

      Nein, bitte nicht! F. muß bleiben, denn nur er ist für 2013 der Garant, daß die SPÖ abgestraft wird.
      Der Kurier hat bereits wieder "eingelenkt", es soll doch ein Finanzminister zum Zug kommen u. kein Regierungschef.

      http://kurier.at/politik/eu/juncker-nachfolge-faymann-wohl-aus-dem-rennen/1.651.539

      An der Tatsache, daß F nur eine ungebildete, grinsende Marionette ist, ändert sich ohnehin nichts, egal welchen Posten er besetzen würde.

    • Schani
      05. Dezember 2012 16:54

      Habe ich etwa eine Kalenderreform verschlafen und daher nicht mitbekommen, daß heute der erste April ist?

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      06. Dezember 2012 10:27

      Immerhin war Feig ähh Faymann auch dieses Jahr wieder beim Bilderbergertreffen. Faymann schweigt sich aus ...

      Der Bestsellerautor Andreas von Rétyi führt Sie durch diese enthüllende Dokumentation über die Bilderberger. Sehen Sie ein exklusives Interview mit Andreas von Bülow, einem ehemaligen Teilnehmer an einer Bilderberger-Konferenz, sowie brisante Interviews mit den Bilderberger-Kritikern und Enthüllungsjournalisten Daniel Estulin und Geoff Matthews. Der Bürgermeister von Rottach-Egern berichtet über seine Erfahrungen, als sich die Bilderberger im Mai 2005 in einem Luxushotel in seiner Stadt trafen. Wie äußern sich deutsche Politiker zu den Bilderberger-Treffen und welche von ihnen haben bereits daran teilgenommen?
      http://www.youtube.com/watch?v=ZMenXf32MD4

  46. HJR
    05. Dezember 2012 09:28

    OT - Skilla und Charybdis

    http://kurier.at/politik/inland/nachmittagsunterricht-lehrer-haben-vetorecht/1.624.954


    Dass in unserem Lande eine Kulturrevolution - zwar nicht chinesischer, aber doch sozialistischer Prägung - im Gange ist, bedarf wahrscheinlich keiner weiteren Erklärung. Aber in Anbetracht der heutigen KURIER-Schlagzeile: "Die Lehrer haben ihr Vetorecht gerettet", scheint mir doch ein Kommentar angebracht.

    Da bastelt die Mitverantwortliche für das Kommunalkredit-Desaster, Claudia Schmied, seit langem an ihrer Schulreform herum, erfindet eine "neue Mittelschule" die keine ist, bringt dafür aber keine dringend benötigte Ganztagsschule zusammen, weil sie (a) weder die nötige Infrastruktur (Räume, Ausstattung, Personal, etc.) noch (b) das erforderliche Geld hat und muss letzten Endes vor den Lehrern kapitulieren - was so viel bedeutet, wie das Pferd vom Schwanz aufzuzäumen.

    Während jeder "Selbernacher" weiß, dass er - bevor er die Säge ansetzt - wissen muss, was er machen will und sein dementsprechendes Material und Werkzeug bereitstellen muss, pfuscht unsere famose Unterrichtsministerin mit einer vagen Vorstellung von hauptsächlich totalitär regulierten Rekrutierungsanstalten für künftige sozialistische Wähler mal hier mal dort ein wenig herum. Abgesehen davon, dass ihr offenbar die für einen demokratischen Staat selbstverständliche Überlegung nicht in den Sinn kommt, dass für die "Sozialisierung" unserer Kinder immer noch die Eltern (immerhin größtenteils Bürger des "Souveräns" darstellend) verantwortlich und bestimmend sein sollten, pfuscht die lesbische Dame mit (angeblich pädagogischen) Sexualaufklärungshandbüchern für Lehrer herum und damit den Eltern und der Realität (die immer noch die heterosexuelle Geschlechterbeziehung in der Form der Familie als "Normalfall" ausweist) ins Handwerk. Aber immerhin hat sie damit schon mal einen "Brückenpfeiler" für den "neuen Menschen" (an dem schon Marx und Lenin herumgebastelt haben) errichtet.

    Der "neue Lehrer" hingegen verharrt weiter auf seinen traditionellen Positionen. Und die schließen ein, dass man sich jeder Veränderung - gleichgültig welcher Richtung, welcher Notwendigkeit und welcher "Nützlichkeit" - so lange wie möglich verweigert und erst wenn nicht mehr anders möglich, nach zähen Verhandlungen einen (interpretationsfähigen) Kompromiss anbietet, der bei genauerem Hinsehen dem Status quo verdächtig ähnelt.

    Und so wirbelt das Thema "Schule" also weiterhin im ausweglosen Malstrom zwischen Skilla (Schmied) und Charybdis (Lehrer) herum und vermutlich werden noch unsere Kinder und Enkel - dann selbst schon Eltern - unter den würdigen Nachfolgern der eben erwähnten Exponenten sich dieser Diskussion erfreuen können.
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.CONWUTATIO.at

  47. Politicus1
    05. Dezember 2012 08:35

    Heimat, fremde Heimat ist eine Sendung für in Österreich lebende Volksgruppen.
    Am 2.12. wurde in diesem Magazin 9 (neun!) Minuten und 20 Sekunden lang über den Protestmarsch der Asylwerber aus Traiskirchen berichtet. Natürlich total aus der Sicht des linken und nicht mehr gut- sondern schon bestmenschlichen ORF ...
    Zum Nachsehen:
    http://tvthek.orf.at/programs/1357-Heimat--fremde-Heimat/episodes/5016045-Heimat--fremde-Heimat

    • Undine
      05. Dezember 2012 09:46

      @Politicus1

      Danke für den Link! Die zufrieden grinsende Visage der mitmarschierenden Alev Korun spricht Bände---und dann noch der Staatskünstler Josef Hader! Ich kann mir gut vorstellen, daß, wenn es einmal wirklich hart auf hart geht, wir Einheimische dieser erpresserischen, jederzeit mobilisierbaren Horde im Verein mit ihren österr. Unterstützern haushoch unterlegen sein werden. Diese aufgestachelten Asylantenhorden haben den großen Vorteil, daß sie gewohnt sind, vor nichts zurückzuschrecken. Wir haben einen kleinen Vorgeschmack bekommen, wozu unsere GÄSTE fähig sind---und das läßt Schlimmes befürchten.

  48. Wertkonservativer
    05. Dezember 2012 08:00

    Ich gebe hier offen zu (nein, ich fühle mich nicht suizidgefährdet), nicht alles an der österreichischen Staatsorgel schlecht zu finden!

    Natürlich, die Linkslastigkeit ist evident und täglich spürbar, die Beeinflussungs-maschinerie läuft gutgeschmiert: vieles ist anfecht-bis unhaltbar, und sollte - von wem allerdings? - auf eine gesellschaftspolitisch seriösere Schiene gebracht werden.

    Und doch: abgesehen von Musik, Theater- und Oper-Übertragungen, gibt es auch Sendungen spziell in Ö1, wie "Du holde Kunst, "Ambiente, "Patina", "Menschenbilder, u.v.a., die dem Kulturauftrag des ORF durchaus entsprechen.

    Ja, beim ORF liegt vieles im Argen; doch nicht alles ist schlecht, unzumutbar und verdammenswert!

    So viel Fairness sollte auch in unserem Forum aufzubringen sein!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Ai Weiwei
      05. Dezember 2012 10:48

      @ Wertkonservativer

      - Danke für Ihren Mut zu Ihrer eigenen Meinung zu stehen auch auf das Risiko hin sich hier im Forum eben nicht alle Sympathien einzuhandeln.

      - Natürlich hat der ORF (= die "Staatsorgel" ) phantastische Opernübertragungen, Sportübertragungen, Naturdokus, Kindersendungen, Hollywood-Filme, Österr. Filme usw.

      Und gerade das ist ja ein großes Hindernis um den ORF scharf zu kritisieren.

      Ich möchte es mit einem Modewort bezeichnen das man fast dauernd in den Talkshows hört:

      Der ORF hält uns mit seiner Doppelgesichtigkeit in "Geiselhaft" - und wir können nicht heraus, wir müssen die Zwangsgebühren zahlen, und die subtile, linkslastige Berieselung ( = sublime Beeinflussung ) müssen wir ertragen was alles andere als leicht ist!

    • Gerhard Pascher
      05. Dezember 2012 13:08

      Richtig WK, es gibt beim ORF noch ein paar gute Sendungen und dies sollte man besonders erwähnen.
      Radio Ö1: da sind die gute klassische Musik und manche Opernübertragungen zu erwähnen. Auch Wissenschaftsendungen sind von der aktuellen Parateipolitik noch frei, aber bei moderner Kunst sind schon vereinzelt subjektive Berichte und Einfüsse feststellbar.
      TV ORF III: da wird wirklich gutes Programm (mit sehr bescheidenem Budget!) gemacht, welches durchaus an BRalpha, 3Sat oder Arte herankommt. Da sieht man erst, welchen Fundus der ORF besitzt und erst jetzt "freigibt". Eigentlich erfolgte dieser Sendestart gezwungener Weise erst nach dem Kuhhandel mit dem Parlament auf Entschädigung für die vielen Gebührenbefreiungen.

      Die anderen 11 Radio- sowie 4 TV-Programme haben nur vereinzelt und sporadisch wertvolle Sendungen zu bieten.

  49. HJR
    05. Dezember 2012 07:31

    OT - Ein Affront!

    Wie ich dem heutigen Kurier mit Entsetzen und Tränen der Scham entnehmen musste, hat sich die argentinische Präsidentin Kirchner erfrecht, UHBP Fischer und seine Delegation eineinhalb Stunden warten (meine Großmutter hätte noch gesagt "antichambrieren") zu lassen. Das ist auch ein veritabler "unfreundlicher Akt" gegenüber Österreich! Solche Vorfälle wurden früher einmal mit Kriegserklärungen beantwortet!

    Nach Abklingen der ersten Erregung habe ich mich allerdings gefragt, ob UHBP nicht besser beraten gewesen wäre, einen (weiteren) Besuch in Nordkorea zu machen. Dort wäre er sicher schon am Flughafen vom gerade an der Macht befindlichen Mitglied der Dynastie Kim Yong mit Salut und Ehrengarde (und vielleicht sogar Formationsflug mit rot-weiß-roten Kondensstreifen) empfangen worden.
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.CONWUTATIO.at

    • phaidros
      05. Dezember 2012 08:30

      Genau meine Meinung. Wir sollten Argentinien unverzüglich den Krieg erklären.

    • Cotopaxi
      05. Dezember 2012 10:03

      Argentinien war eines der wenigen außereuropäischen Länder, die sich an den Sanktionen gegen die Schüssel/Haider-Regierung beteiligt haben. Wir wissen warum.
      Vielleicht haben die noch nicht mitbekommen, dass hier im Lande alles wieder beim Alten ist und haben daher so ihre Missachtung gegen einen österreichischen Repräsentanten ausgedrückt.

    • HJR
      05. Dezember 2012 10:08

      @Cotopaxi
      Na, ja, manchmal dauert so ein Lernprozess halt ....
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

  50. Observer
    05. Dezember 2012 06:34

    Ich kann den ORF nur schlecht beurteilen, da ich ORF-Radio- und Fernbsehsendungen nur sehr sporadisch konsumiere. Mir sind die meisten Sendeungen zu primitiv und bei den Nachriten zu linkslastig.
    Während das Nazi-Regime und Goebbels schon frühzeitig erkannt hatten, dass die Monopolmedien Grossdeutsche Rundfunk, der Völkische Beobachter und die Ufa-Fim (Ufi) sehr wichtig für die "Volksaufklärung", spielt es sich 70 Jahre später bei uns ähnlich ab.
    Die Fragen lauten nun: Wie kann man diesen Einfluss von Regierung und Parteien in den Medien stoppen? Wer ergreift dazu die Initiative? Das Volk mittels Volksbegerhren oder eine neue Partei?
    Aus meiner Sicht geht dies nur über Geld. Und zwar Verbot von Werbeeinschaltungen und Personalentscheidungen von staatlichen Stellen, damit werden die Medien nicht mehr erpressbar und langfristig auch wieder unabhängig. Die derzeitige ORF-Führung (nicht nur Wrabetz) gehört natürlich sofort ausgetauscht.

  51. FranzAnton
    05. Dezember 2012 05:27

    Lieber Herr Dr. Unterberger, ich verstehe schon, daß Sie, aus Sorge, in endlose Prozesse verwickelt zu werden, im Blog keine detaillierten, personenbezogenen Angaben im Zusammenhang mit dargelegten Mißständen machen wollen. Es gibt aber Menschen, die kaum ORF konsumieren, und daher nicht wissen,worauf genau Sie Bezug nehmen; sie würden sich - wie meine Person - aber gleichwohl für die harten Fakten en detail interessieren. Vermutlich stehen Ihnen Dossiers zur Verfügung, denen Sie Ihr Wissen entnehmen; jene zur heutigen Thematik könnten Sie doch per mail an Interessenten versenden? Falls Sie das tun wollen, melde ich meinen Bedarf gleich an.

    An Alle Mitposter: Die Meinung jener, die das Interview A.Wolf's mit F.Stronach gesehen haben (mir ging ein bezüglicher Link zu: http://www.tvthek.orf.at/programs/1211-ZIB-2/episodes/5014795-ZIB-2 ), würde mich auch interessieren. Die Bewertung Stronachs hinsichtlich Wahl 2013 erscheint mir von hoher Bedeutung zu sein. Der Mensch wäre prinzipiell in der Lage, das desaströse marxistische Ruder in Richtung Realitätssinn herumzureissen; Voraussetzung hiefür wäre aber seine Glaubwürdigkeit.

  52. Anton Volpini
    05. Dezember 2012 04:43

    Der ORF hat seit mehr als fünfzehn Jahren sämtliche Regeln von halbwegs gesitteter Unternehmenskultur mißachtet, daß ich ihn für nicht mehr sanierbar halte. Zu sehr haben Generationen von Politikern den ORF mißbraucht, oder sich von ihm mißbrauchen lassen. Heute bilden ORF und Politik eine negative Symbiose, die in ihrer zerstörerischen Kraft alle anderen Medien mitreißen in den gesellschaftlichen Niedergang.
    Daß sich einzelne Akteure dabei persönlich bereichern und das System in Geiselhaft nehmen, ist nur mehr eine der Facetten dieser Abwärtsspirale.

    • brechstange
      05. Dezember 2012 07:53

      Auch die negative Symbiose zwischen Finanzwirtschaft und Politik ist alles andere als beruhigend.

    • HJR
      05. Dezember 2012 10:09

      Und gab oder gibt's da nicht auch noch eine Symbiose zwischen Politik und "Printmedien"?
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • HJR
      05. Dezember 2012 10:12

      Vielleicht besteht ja die Realität nur aus Symbiosen und einigen Idioten, die keine passende "symbiotische Nische" finden und daher entweder zur Lohnsklaverei oder zum AMS verdammt sind?
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • Anton Volpini
      05. Dezember 2012 21:02

      Natürlich brechstange, und das ist noch dazu eine globale, wenn nicht mittlerweile galaxische Dimension.
      Da ist ja der ORF mit seiner Symbiose nicht einmal eine Fußnote der Geschichte.
      Aber wenn das wahr werden sollte, was ich soeben hier lese, daß nämlich unser allerwerterster BK Faymann himself als Kanditat für Mr. EURO ansteht, dann scheint es die Geschichte, vielleicht mit einer Zeile es doch mit uns gnädig zu meinen.

      HJR warum gründen wir nicht einen Club der Symbiosen. Da wir dann eine naturwissenschaftlich Grundlage haben, könnten wir im Science Blog mitmachen. :-)





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