Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Das Debakel der Gesamtschule – und wie es die Schmied-Medien vertuschen

Die österreichischen Volksschulen haben voll versagt. Das ist eindeutiges Ergebnis zweier großer internationaler Vergleichsstudien, die nun präsentiert worden sind. Die Ergebnisse zeigen eine absolute Dringlichkeit einer Reform der Volksschule. Da diese aber die einzige echte Gesamtschule des Landes ist, versuchen Claudia Schmied und die ihr hörigen Medien mit allen Mitteln eine Debatte darüber zu verhindern. Durch einen simplen Trick: Sie veröffentlichen zur gleichen Stunde, da dieses Debakel bekannt wird, die sogenannten Bildungsstandards. Da diese nur innerösterreichische Vergleiche bieten und vom SPÖ-nahen bifie-Institut erstellt worden sind, sind sie wenig aussagekräftig. Und zugleich werden auch diese bifie-Ergebnisse extrem manipulativ veröffentlicht, etwa indem die Ergebnisse der diversen Formen der Gesamtschule für die 10- bis 14-Jährigen im Vergleich zu den Hauptschulen geheimgehalten werden. (Mit nachträglicher Ergänzung)

In Wahrheit müsste all dies viel mehr eine Rücktrittsdebatte in Hinblick auf die Unterrichtsministerin auslösen als bei den beiden jetzt im Visier von Medien und Bundes-SPÖ liegenden Salzburgern Burgstaller und Brenner.

Kurz die wichtigsten Daten: Bei PIRLS geht es um die Lesefähigkeit der Zehnjährigen. Und die hat sich in den letzten fünf Jahren weiter verschlechtert. Österreich liegt nur noch auf Platz 16 von 23 bei dem Test mitmachenden Ländern, beziehungsweise auf Platz 25 von weltweit 45. Am besten schnitten Hongkong, Finnland, Russland und Singapur ab.

TIMSS wiederum vergleicht die mathematischen und naturwissenschaftlichen Fähigkeiten. Da erreicht Österreich Platz 14 unter 21 teilnehmenden EU-Ländern, beziehungsweise 23 unter 50 weltweit teilnehmenden Ländern. Die Besten: Singapur, Südkorea, Hongkong, Taiwan, Japan.  Die TIMSS-Studie attestiert überhaupt nur drei Ländern einen Abstieg im Vergleich zu 1995, während sehr viele sich signifikant verbessert haben. Die Absteiger: Österreich, Tschechien und die Niederlande.

Angesichts dieser Ergebnisse ist es eine nationale Tragödie, dass die linke Schulreformdebatte über alles mögliche reden will, nur nicht über die Gesamtschule namens Volksschule. Müssen wir nicht – lieber heute als morgen – einen Test der Deutsch-Fähigkeiten zur zwingenden Voraussetzung VOR Aufnahme in eine Volksschule machen? Müssen wir nicht auch in der Volksschule viel stärker differenzierte Formen ermöglichen? Müssen wir nicht den Eltern objektive Qualitäts-Maßstäbe und Informationen über die Leistungen einzelner Schulen und Lehrer anbieten? Müssen wir nicht gerade in den Volksschulen Abschied nehmen von der Kuschelschule, mit der manche „progressive“ Schulreformer unsere Kinder heimgesucht haben? Ja und auch: Wie bringen wir wieder mehr Männer in den inzwischen total verweiblichten Beruf des Volksschullehrers? Müssen wir nicht die Pädagogischen Hochschulen umgehend reformieren – und diese, so wie es vor einem Jahrzehnt bei den Unis geschehen ist, dem direkten Zugriff der Politik entziehen?

Ähnlich müssen sich aber auch Medien und Gesellschaft fragen: Wird nicht allerorten Lernen und Leistung als blöd hingestellt? Können wir es uns noch länger leisten, auf die sehr ernsthaften und in breiter Front erfolgreichen Schulsysteme ostasiatischer Länder herabzublicken, die zweifellos einen massiven und bei uns unbekannten Leistungsdruck auf die Kinder ausüben?

Um von diesem Volksschul-Desaster abzulenken, werden die Nation und ihre Medien zur gleichen Stunde mit Ergebnissen der österreichischen Bildungsstandards-Messungen in Sachen Mathermatik überhäuft. Dabei sind zwar viele Daten produziert worden, aber alles Wichtige, Wesentliche und vor allem für die Eltern als Orientierung Hilfreiche wird geheimgehalten. Das alles unter der Verantwortung einer Partei, die einst behauptet hat, das Land mit Transparenz und Demokratie zu fluten.

Es hilft ja niemandem viel weiter, wenn wir jetzt wissen, dass Oberösterreich am besten und Wien am schlechtesten abgeschnitten hat. Niemand hat angesichts der Migrantenzahlen und der Performance der Frau Brandsteidl im Wiener Stadtschulrat etwas anderes erwarten können, die offensichtlich kaum mehr kann, als breit lachend ihre wohlgeformten Zähne in allen möglichen Gratisblättern zu präsentieren.

Wenig überraschend ist auch, dass die besten Ergebnisse eine AHS erzielt hat, die schlechtesten eine Haupt- oder Gesamtschule. Dass aber manche dieser Haupt- (oder vielleicht auch Gesamt-)Schulen sehr gute Ergebnisse haben. Vermutlich jene am Land, aber das ist schon wieder geheim.

Ebenso klar war, dass die Migranten weit schlechter abschneiden als die Schüler mit eingeborenem Hintergrund. Aber es ist immerhin positiv, dass das veröffentlicht wird, hat man doch bei früheren Studien das Migrationsproblem gerne verschwiegen.

Interessant ist auch, dass bei den Bildungsstandards die Buben besser als die Mädchen abschneiden – obwohl es bei den Schulnoten regelmäßig umgekehrt ist.

Nur noch lächerlich ist hingegen, dass bei diesen Tests von der großen Mehrheit eine vom Biefie selbst gesetzte „Baseline“ deutlich übertroffen worden ist. Das Bifie weiß natürlich genau, dass man nur durch niederes Setzen des Maßstabes der Geldgeberin im Ministerium zu Gefallen sein kann, indem man einen Erfolg fingiert. Da setzt man lieber selber niedrige Standards statt internationale Vergleiche ernst zu nehmen.

Ein Skandal ist es aber jedenfalls, dass die Gesamtschulen unter fadenscheinigen Ausreden nicht extra ausgewiesen worden sind. Bifie tut dabei nämlich so, als ob zu den Gesamtschulen nur die sogenannte „Neue Mittelschule“ gehören würde. Und da wären nur 67 von 1400 Schulen dabei gewesen. Aber erstens wären auch dafür die Gesamtergebnisse relevant, und zweitens gibt es seit langem ebenfalls von linken Ideologen gepushte andere Formen der Gesamtschulen, deren Evaluierung jetzt endgültig unter den Tisch gekehrt wird.

Das allergrößte Ärgernis ist, dass man keine Schulergebnisse erfährt. Was ist denn das für eine undemokratische und totalitäre Haltung? Die Eltern, die für ihre Kinder Schulentscheidungen treffen sollen, müssen blöd sterben. Weil es die Politik nicht will, weil es die Gewerkschaft nicht will.

Man kann nur hoffen, dass sich die Wissensträger in den Schulen, etwa die Elternvertreter (die ja ihr eigenes Ergebnis kennen), nicht an den Maulkorb halten und solcherart Schule für Schule die Ergebnisse bekanntwerden. Dann kann man ja schließen: Jene Schulen, die das besonders streng geheim halten, können nicht zu den guten gehören.

PS.: Eine merkwürdige Formulierung findet sich in der Reaktion des ÖVP-Bildungssprechers Amon: Die Resultate würden einmal mehr verdeutlichen, dass "Alleingänge der Länder, die Leistungsgruppen abzuschaffen und auf jegliche Form der Differenzierung zu verzichten, als gescheitert bezeichnet werden können". Mit Verlaub: Auch die ÖVP hat der künftigen - österreichweiten! - Abschaffung genau solcher Leistungsgruppen zugestimmt. Diese gibt es ja in den alten Hauptschulen, sie sind aber in den Gesamtschulen nicht mehr erlaubt. Weiß Amon nicht mehr, wie er sich da selber (auf Geheiß von Josef Pröll) über den Tisch ziehen hat lassen? Diese Scharte in der sonst halbwegs vernünftigen Bildungspolitik der Schwarzen kann er mit solchen Sprüchen nicht ausmerzen.

Nachträgliche Ergänzung: Selbstverständlich gibt es auch die sogenannten Bildungsstandards als Dokument. Dort ohnt es sich insbesondere Seite 23 anzuschauen. Die zwei Balken muss man mit eigenen Augen gesehen haben: Bei den AHS haben 86 Prozent die Bildungsstandard "erreicht" oder "übertroffen", Bei Gesamt- und Hauptschulen sind es hingegen nur 43 Prozent. Schlimmer gehts nimmer. Und statt einen präziseren Blick auf die Unterschiede von Gesamtschule und Hauptschule zu erlauben, um diese Problemzone besser analysieren zu können, werden die Unterschiede verheimlicht.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Dezember 2012 14:50

    Angesichts des desaströsen Unterrichtserfolges an Österreichs Volksschulen fragt man sich schon, wie es noch vor 30, 40 Jahren möglich war, daß bis auf ganz wenige Kinder, die mangels ausreichender "Fähigkeiten" die Sonderschule besuchen mußten, alle Schüler das Lesen erlernt haben. In Ö gab es---bis auf diejenigen, die eben "schwach im Geiste" waren, KEINE Analphabeten!

    Wie kam es nur, daß frühere Lehrkräfte, obwohl sie bis Mitte der 60er-Jahre eine denkbar kurze, aber dennoch qualitätsvolle solide Ausbildung in einem Pädagogium absolviert hatten, ihre Unterrichtsziele erreichen konnten?

    Die Lehrer-Ausbildung dauerte bis dahin nur ein Jahr länger als das Gymnasium und bot neben dem "normalen" Stoff des Gymnasiums intensivste Ausbildung in den pädagogischen Fächern und sehr häufiges Hospitieren in der dem Pädagogium angeschlossenen Übungsschule mit beispielhaften Lehrpersonen und natürlich zahlreiche "Lehrauftritte" vor strengem Publikum ----und eine Aufnahmsprüfung mit improvisiertem Lehrauftritt, die zweieinhalb Tage dauerte!!!

    Nun frage ich mich schon, wie es passieren kann, daß die heute an den Universitäten mit viel Aufwand an Zeit und Geld ausgebildeten Lehrkräfte es nicht zustande bringen, allen ihnen anvertrauten Schülern während der VS-Zeit sinnerfassendes LESEN beizubringen.

    Den Linken, die seit Jahrzehnten die Geschicke der Schulen lenken---leider mit immer schlechteren Ergebnissen---machen u. a. drei gravierende Fehler:

    1.) Sie wollen nicht zur Kenntnis nehmen, daß es Unterschiede in der Intelligenz der Kinder gibt. Wenn ein schwach begabtes Kind in einer höheren Schule sitzt, ist das keine Garantie, daß es alleine deshalb klüger wird. Es gibt, auch wenn's nicht ins linke Konzept paßt, dumme Kinder, bei denen Hopfen und Malz verloren ist. Sich mit denen zu viel anzugeben ist vergebliche Liebesmüh und geht zulasten der guten Schüler.

    2.) Die Lehrerausbildung an den Universitäten ist offensichtlich praxisferne; die Studenten leiden bereits selbst an ihrer eigenen mangelhaften Ausbildung an den Gymnasien.

    3.) Man hat von politischer Seite viel zu sehr auf den linken Mainstream gesetzt und das Ausländerproblem im allgemeinen, speziell aber an den Schulen STRÄFLICHST vernachlässigt und nicht wahrnehmen WOLLEN.

    Nun versucht man, das gesamte Schulniveau ständig nach unten zu revidieren, um nur ja politisch korrekt zu handeln, statt zuzugeben, was die Spatzen von allen Dächern pfeifen: Zu viele Ausländerkinder schaden dem allgemeinen Unterrichtserfolg, wobei man zugeben muß, daß es sich großteils um muslimische türkische Kinder handelt. Die Ostasiatischen Kinder muß man hier ausnehmen; die sind oft besser und va strebsamer als der österr. Durchschnitt.

    PS: An mangelndem Geld kann's nicht liegen; Lesen, Schreiben und Rechnen kann man mit einem finanziellen Minimalaufwand lehren und erlernen!

  2. Ausgezeichneter KommentatorAmbra
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Dezember 2012 22:40

    Das Interview von Armin Wolf mit Frau Schmid in der heutigen ZIB2 zeigte klar und deutlich auf, wo die Probleme liegen: in einer unfähigen, ihre falschen Vorstellungen stur vertretenden Unterrichtsministerin. Ich hadere oft mit A.Wolf, aber das heutige Interview führte er gut und ohne Schonung von Frau Schmid.
    Nützen wird alles nichts solange diese Frau auf ihrem Posten bleiben kann und die ÖVP sich viel zu wenig gegen die verbohrten sozialistischen Ideen zur Wehr setzt.

  3. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Dezember 2012 18:46

    "Bildungsstandards-Messungen in Sachen Mathermatik" – ein überragender Sieg der AHS!

    Die Ergebnisse des von AU erwähnten Tests für die 8. Schulstufe sind unter www.bifie.at „Standardüberprüfung 2012 Mathematik, 8. Schulstufe. Bundesergebnisbericht“ abrufbar. Dieser 68 Seiten lange Bericht sollte Pflichtlektüre aller mit Bildung befaßter, an Bildung interessierter Menschen in unserem Land werden! Auf jeden Fall dient er zur Orientierung von Eltern, denen die Bildung ihrer Kinder ein Anliegen ist.

    Auch, wenn hier nicht zwischen Hauptschule und NMS differenziert wird (beide als APS - mit 67 % der Schüler - klassifiziert) – deutlicher kann der Unterschied zur AHS (33 % der Schüler) nicht ausfallen:

    Auf die Schulen des gesamten Bundesgebiets bezogen und in 4 Kompetenzstufen eingeteilt haben Schüler:

    -- Bildungsstandards nicht erreicht (Stufe

  4. Ausgezeichneter KommentatorMoti
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Dezember 2012 22:05

    Hinter dem VS-Desaster steckt nicht nur ein Batzen Ideologie, da stecken auch möglicherweise ideologiefreie sogenannte Experten wie Salcher die nie an einer Regelschule unterrichtet haben. Jedem, der halbwegs seiner Sinne mächtig ist, wird nach kurzer Erläuterung klar werden, dass in einer Klasse, wo nur ein Teil der Schüler der deutschen Sprache mächtig ist auch nur ein Teil des vorgeschriebenen Unterrichtsstoffes rübergebracht werden kann. Und dass daran (mit Masse) nicht die Lehrer, sondern das Unterrichtsministerium mit seinen Ideologen und die Experten der verschiedenen Medien schuldtragend sind, da sie Kinder einschulen, die unsere Sprache nicht beherrschen oder -wie Salcher- ständig am Kern des Problems vorbeireden. Eingeschult dürfen (wie beispielsweise in Finnland) nur Schüler, welche über die entsprechende Sprachkompetenz verfügen. Wer sie (ein Jahr vor Schulantritt) nicht hat, der hat eine Sprachförderung zu erhalten bis sichergestellt ist, das er kein Störfaktor im Unterricht ist. A.U. hat in diesem Punkt vollkommen recht !
    Wann zieht endlich Vernunft in dieses Chaos ein ?

  5. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Dezember 2012 13:23

    Die Frau Unterrichtsministerin wird mit Hilfe ihrer fleißig angefütterten Medien diese desaströsten Ergebnisse dazu verwenden,

    1) die Schuld daran allen ihren Vorgängern zuzuweisen und
    2) uns erklären, um Abhilfe zu schaffen, müssen ihre fatalen Reformen noch rascher bzw. gründlicher durchgezogen werden.

    Je länger diese stramme Linksideologin im Amt sitzt, umso größer wird der Schaden für unser Bildungssystem und damit für das wichtigste Zukunftsgut unserer Nachkommen.

    P.S.: Sind das bereits die "Erfolge" der neuen Mittelschule? Gewalt statt Leistung? Hoffentlich nur ein Einzelfall!
    http://burgenland.orf.at/news/stories/2559370/

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Dezember 2012 17:13

    Unglaublich, die Kinder "verblöden" zunehmend und natürlich dadurch langfristig die ganze Gesellschaft. Naja, wie schon desöfteren bemerkt, ein dummes Volk läßt sich leichter händeln und daher bin ich überzeugt davon, daß diese Abwertsentwicklung von der Politik - zumindest vom linken Teil - durchaus begrüßt wird.

    Wien: An den Pflichtschulen verfehlen 51 Prozent der Kinder die Bildungsstandards. Dieses Ergebnis wird sofort schön geredet und schön bewertet im "fairen Vergleich": "Berechnet man Faktoren wie Migrationshintergrund und soziale Herkunft der Schüler mit ein, liegt das Wiener Ergebnis ziemlich genau im erwartbaren Bereich." ("Presse")

    http://diepresse.com/home/bildung/schule/1322591/Oberoesterreich-Spitzenreiter-Wien-Schlusslicht?_vl_backlink=/home/bildung/schule/1322090/index.do&direct=1322090

    Die Ministerin und ihre "Experten" arbeiten mit allen Mitteln an der Vertuschung der Wahrheit und an der Zerstörung der Schulausbildung.
    Warum darf das "Kind" nicht beim Namen genannt werden, das in erster Linie für diese Misere verantwortlich ist?, - nämlich die ungebremste und unselektierte Zuwanderung. Die Bildungsresistenten sind mittlerweile ein gewaltiges Mengenproblem, das das autochthone Niveau nach unten zieht.

  7. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Dezember 2012 14:45

    Im Rahmen meiner früheren Marketingtätigkeit wurde ich einmal zu einem Seminar in einem wunderschönen englischen Landsitz gesandt, welches den Titel trug: "Verwandle Niederlagen in Siege". Ich habe zwar damals Claudia Schmied nicht als Teilnehmerin gesehen, glaube aber, dass sie bzw. einer ihrer engsten Mitarbeiter ebenfalls an so einer Schulung teilgenommen haben.
    In diesem Zusammenhang fällt mir auch wieder das fiktive Radrennen um das Wiener Rathaus im Juni 1961 mit den beiden einzigen Teinehmern Chruschtschow und Kennedy ein. Am nächsten Tag berichtete die sowjetische Nachrichtenagentur TASS: "Unser Genosse Chruschtschow hat einen hervorragenden zweiten Platz errungen, während sich sein kapitalistische Herausfordeerer mit dem schäbigen vorletzten Platz zufriedengeben musste."
    Es ist ein Verbrechen an unserer Jugend, Claudia Schmid weiterhin die Hauptverantwortung für die Schulen zu übertragen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatornovember
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Dezember 2012 12:42

    Wieviele Tests braucht man noch, bis man einsieht, dass das linke Herumfuhrwerken im österreichischen Bildungssystem nichts bringt?

    Diese Testindustrie ist ohnehin nicht unumstritten, arbeitet sie doch auf minimale "Bildungsstandards" hin, die alle Schüler erreichen, sehr gute Schüler weit übertreffen sollten (was aber irrelevant ist, Kreativität und selbstständiges Denken sind nicht gefragt). Laut Theorie soll dieses Ziel durch Gesamtschulen am ehesten erreicht werden. Da kann man nur sagen, dass diese Theorie auf ganzer Linie gescheitert ist.


alle Kommentare

  1. Nency (kein Partner)
    23. Januar 2015 21:09

    Furrealz? That's mareolvusly good to know.

  2. Wahidahwahiahajha (kein Partner)
    21. Januar 2015 17:30

    I'm relaly into it, thanks for this great stuff!

  3. Khimmy (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:01

    I might be beatnig a dead horse, but thank you for posting this! http://hwlqwr.com [url=http://jbrycsx.com]jbrycsx[/url ] [link=http://efjojexikvd.com]efjojexikvd[/link ]

  4. Alejandra (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:48

    That hits the target pecfertly. Thanks!

  5. Takeshi (kein Partner)
    20. Januar 2015 10:32

    That's a wise answer to a tricky quisoetn

  6. Bailo (kein Partner)
    19. Januar 2015 11:25

    Heck yeah bay-ebe keep them coming!

  7. consuela rodrigez (kein Partner)
    12. Dezember 2012 20:10

    WEIHNACHTEN - die neue Christenverfolgung (COMPACT) Jürgen Elsesser!
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=LkG-PQ1CJoU

  8. Undine
    12. Dezember 2012 14:39

    Bei den Diskussionen um die Schulbildung bekommt man den Eindruck, es sei in Österreichs Schulen VORRANGIG, die haufenweise hier lebenden Zuwandererkinder mit weit unterschnittlichem IQ zu fördern; alles andere wird diesem einzigen Ziel untergeordnet.

    Das Hauptaugenmerk unserer Schulen hat, wenn's nach unserer skurrilen Unterrichtsministerin und ihren Anhängern gehen soll, den Allerschwächsten der schulpflichtigen Kinder zu gelten. Das ist zwar ein hehres, edles Ansinnen, ein frommer gutmenschlicher Wunsch, hat aber mit der Realität nichts zu tun.
    Man kann nicht ständig ergebnislos an der Wirklichkeit vorbei arbeiten. Wessen Gehirn genuin eine minimale Fassungskraft hat, dem ist kaum zu helfen; es ist schade um die vergebliche Mühe und das viele Geld.

    Dieses Problem haben wir va mit den Scharen von Kindern bildungsferner und va BILDUNGSUNWILLIGER Zuwanderer aus Anatolien.

    Ein völlig anderer Aspekt sind Kinder aus bildungsfernen (einheimischen) Familien, bei denen sich herausgestellt hat, daß ihr IQ relativ hoch ist, die wissensdurstig und strebsam sind und sich zielstrebig nach der Decke strecken wollen, von zuhause aber keinerlei Unterstützung bekommen. DIESER Kinder muß sich die Schule verstärkt annehmen, da hat es Sinn, Mühe, Zeit und Geld zu investieren.

    Aber man darf nicht den gravierenden Fehler machen, die dümmsten Kinder als alleinigen MASSSTAB zu benützen----das aber will unsere unselige Unterrichtsministerin erzwingen und dagegen muß sich vehementer Widerstand regen, sonst sind wir verkauft und verraten.

    • Undine
      12. Dezember 2012 16:39

      Soll heißen:.... mit "unterDURCHschnittlichem" IQ.....!

    • logiker2
      12. Dezember 2012 20:40

      nicht Lesen, Rechnen und Schreiben sind Zukunftstugenden, sondern die Beherrschung des Sexkoffers und die geschlechtsneutralen Lebensformen, gem. den linken Lehrplänen.

    • Undine
      12. Dezember 2012 20:44

      @Logiker2

      Sie haben natürlich Recht; ich bin heillos altmodisch! :-)

  9. numerus clausel (kein Partner)
    • Undine
      12. Dezember 2012 14:47

      Ein Blick auf manche sehr betreten und verkniffen blickende Gesichter ist lustig!

    • numerus clausel (kein Partner)
      12. Dezember 2012 15:19

      Stimmt, mir ist dazu eingefallen: wenn Blicke nicht nur töten, sondern zuvor noch foltern könnten.
      Denen gefällt es nicht, wenn ihnen der Spiegel so direkt vorgehalten wird.

  10. Karli (kein Partner)
    12. Dezember 2012 13:49

    Offensichtlich gibt es einen Plan immer mehr Trottelschulen heran zu züchten. Wohl auch die Gesamtschule soll so eine werden. Die Sozialdemokratie ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Man orientiert sich an den Dümmsten und Schwächsten und DAS ist dann das Ergebnis. Und natürlich sollten auch wieder mehr Männer in den Lehrberuf, wie wollen's denn in Wien mit türkischen Macho-Jungs umgehen? Denen muss man schon zeigen, was geht und was nicht.

  11. november (kein Partner)
    12. Dezember 2012 12:42

    Wieviele Tests braucht man noch, bis man einsieht, dass das linke Herumfuhrwerken im österreichischen Bildungssystem nichts bringt?

    Diese Testindustrie ist ohnehin nicht unumstritten, arbeitet sie doch auf minimale "Bildungsstandards" hin, die alle Schüler erreichen, sehr gute Schüler weit übertreffen sollten (was aber irrelevant ist, Kreativität und selbstständiges Denken sind nicht gefragt). Laut Theorie soll dieses Ziel durch Gesamtschulen am ehesten erreicht werden. Da kann man nur sagen, dass diese Theorie auf ganzer Linie gescheitert ist.

    • cmh (kein Partner)
      12. Dezember 2012 13:08

      Und dann kommt noch der phaidros und faselt irgendwas über "Daten" herum....

      Der wäre jetz gefragt, um mit seiner Datengläubigkeit eine Lanze für die Frau Bundesministerin (sic!) zu brechen,

    • november (kein Partner)
      12. Dezember 2012 13:17

      Phaidros liefert meistens Daten, wenn es um den anthropogenen Klimawandel geht, und da hat er recht. Das Umgehen mit Daten, Statistiken, Graphiken ist Grundvoraussetzung, dass man Zusammenhänge in Wirtschaft und Wissenschaft erkennt. Fähigkeiten, die einem in der Schule offenbar nicht mehr beigebracht werden.

    • phaidros
      12. Dezember 2012 13:29

      Endlich ein Punkt, an demn wir einig sind, cmh, wie erfreulich! Ich basiere meine Aussagen auf Daten, Sie auf ... ???

      Aber, um - was leider notwendig scheint - einmal mehr aufzuzeigen, dass Sie mich abgesehen davon völlig falsch einschätzen (ohne jetzt prahlen zu wollen): in konkret dieser Sache versuche ich wenigstens, an einer positiven Entwicklung mitzuarbeiten, indem ich ehrenamtlich meine Arbeitskraft bei der »Bildundsplattform Leistung und Vielfalt« einbringe (www.bildungsplattform.or.at). Es handelt sich federführend um eine Gruppe (wahrer!) Bildungsexperten, die sich bemüht, das Sturmreifschießen des Konzepts Gymnasium abzuwehren. (Selbstverständlich sind Daten und deren unaufgeregte, unideologische Interpretation auch dort ebenso wesentlicher Bestandteil der so wichtigen Arbeit wie deren Bequellung)

      Wofür engagieren Sie sich?

    • phaidros
      12. Dezember 2012 13:37

      @november, Sie haben völlig recht: erst durch den richtigen Umgang mit Daten entsteht Information! Dieser richtige Umgang wird nicht vermittelt (bzw. erst in der tertiären Stufe, sprich Hochschule), wo es viel zu spät ist. Er gehörte in einer modernen Gesellschaft ebenso zu den (gehobenen, aber dennoch grundlegenden) kulturellen Fähigkeiten und sollte in der Sekundarstufe (Oberstufe) wenigstens in seinen Grundzügen vermittelt werden.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • cmh (kein Partner)
      13. Dezember 2012 11:03

      Mag alles stimmen, die Interpretation scheitert jedoch bereits an der Logikprüfung.

      Zunächst: Hier ist, soweit ich mich erinnere, ein anonymer Blog. Man verkehrt unter Nicks miteinander. Sich auch in personam von Angesicht zu Angesicht auszutauschen ist zwar verlockend, würde den Blog aber zu einem Biertisch machen, an dem alle einer Meinung sind. Und wenn Sie der Kaiser von China wären, würde ich mich hier, der Sache entsprechend, zu erkennen geben, oder persönliche Einzelheiten ausplaudern. Vielleicht treffen wir uns ja täglich, vielleicht ist es mir auch zu mühseelig, mit Ihnen über die Dinge zu spechen, über die wir hier schreiben. Schon gar nicht trete ich mit Ihnen in den wohl argumentationsentscheidenden Wettkampf, darüber ein, wer die ehrendere Tätigkeit ausübt.

      Wenn Sie, verehrter phaidros, jetzt - natürlich ohne zu prahlen - Ihre private, weil ehrenamtliche Tätigkeit hier anführen, dann mag Sie dies zwar ehren, ändert aber nichts daran, dass sie Ihre Meinung recht doktirnär anderen um die Ohren hauen. Sie verlangen einfach so unter Berufung auf "Daten" das Einknicken des Gesprächspartners. Geflissentlich übersehen Sie dabei - bitte erinnern Sie sich unseren kürzlichen Wortwechsel - auch geflissentlich, dass ich dorten von der Notwendigkeit, mit Differenzialgleichungen etwas anfangen zu können, gesprochen habe.

      Im Gegensatz zu Ihnen bin ich allerdings auch für die Kenntnis der alten Sprachen, aus Gründen, die Sie nie als solche akzeptieren würden. Und genau hier gehen wir auseinander.

      https://www.google.at/search?q=hase+ente&hl=de&client=firefox-a&hs=aCR&tbo=u&rls=org.mozilla:de:official&tbm=isch&source=univ&sa=X&ei=aaHJUJTiO63U4QSX9IG4Bw&ved=0CC4QsAQ&biw=1280&bih=868

      Die Dinge sind eben nicht so eindeutig. Allerdings kann man trefflich darüber streiten, ob es sich auf einem bestimmten Bild um einen Hasen oder eine Ente handelte, eine Kunst dem Menschen wohl entsprechend ist es hingegen, sowohl Ente als auch Hase sich gegenseitig unterstützend zugleich zu verwenden.

      Mein Einwand - nicht gegen die Naturwissenschaften - sondern gegen die quasireligiöse Vertretung naturwissenschaftlicher Inhalte ist, dass damit ein Tunnelblick verbunden ist, der mehr Probleme schafft als löst. Zudem sind auch Naturwissenschaften nicht in Stein gemeiselt, sondern ändern sich. Man erinnere sich nur an die Hochzeit der Atomforschung, bei der man den Eindruck hatte, die Energieprobleme aktuell und zukünftig der Menschheit stünden kurz vor der endgültigen Lösung. Und jetzt ?

      Warum sollte man einem geistigen Instrumentarium an Naturwissenschaften, das für die heutige Klimaveränderung verantwortlich sein soll, Glauben schenken, wenn es um die Steuerung (etwas anderes kann es doch nicht sein) des Klimaverlaufes geht? (In der Volkswirtschaft gab es in den 60er Jahren den Begriff der konjunkturellen Feinsteuererng - wohl der Gipfel ökonomischer Hybris.)

      Und dann erwarten die Naturwissenschafter vom Schlage eines phaidros, dass dem Otto Normalverbraucher ohne Kenntnis der zugrundeliegenden Gleichungssysteme, allein nach den Daten (!????) der Klimaverlauf unmittelbar und ohne Widerspruch einsichtig sein sollte?

      Ja was für ein Bild von KAusalität haben Sie denn, wenn Sie uns schon nicht Ihre Modelle erklären wollen, sondern sich nur wie die Ablassprediger auf die Autoritäten von Autoritäten berufen können?

    • phaidros
      13. Dezember 2012 12:58

      Sie verlangen einfach so unter Berufung auf "Daten" das Einknicken des Gesprächspartners.

      Natürlich nicht. Ich verlange überhaupt kein Einknicken (das es nie geben wird bei Leuten, die zu wissen vermeinen), sondern ich zeige dem unvoreingenommenen aber interessierten Dritten, der sich eine Meinung bilden möchte auf, warum nicht stimmen kann, was da so oft so apodiktisch behauptet wird (und sehe mich natürlich gleichzeitig in der Pflicht, ein Bild zu liefern, das stimmen kann - auch hier unterscheide ich mich von den Sketiban).

      Und dann erwarten die Naturwissenschafter vom Schlage eines phaidros, dass dem Otto Normalverbraucher ohne Kenntnis der zugrundeliegenden Gleichungssysteme, allein nach den Daten (!????) der Klimaverlauf unmittelbar und ohne Widerspruch einsichtig sein sollte?

      Oje, schon wieder weit gefehlt! Aber gerne nochmal: ich erkläre, begründe meine Erklärungen und belege meine Begründungen. Und fordere dabei wiederholt auf: glauben Sie mir nicht. Bei den Textmassen, die ich schreibe, müsste das eigentlich auch deutlich sein. Umgekehrt wird behauptet, dass das alles falsch ist - und das war's auch schon wieder.

    • durga
      13. Dezember 2012 13:44

      Lieber cmh,

      eine "quasireligiöse Vertretung naturwissenschaftlicher Inhalte" ist bei seriösen Naturwissenschaftern wohl kaum anzutreffen. Jeder von uns weiß sehr wohl, daß etwas, das uns heute als 100 % richtig erscheint, morgen bei neuer, verbesserter Faktenlage schon als falsch angesehen werden kann. (Um mit Hofmannsthal zu prechen: Unsere "Reden sind gesegnet mit dem Segen der Widerruflichkeit) Aus einem einfachen Bild wird eine immer komplexere Beschreibung - die (und das werden Sie nicht abstreiten) zu einem exzeptionellem boost an funktionierenden Anwendungen in allen Lebensbereichen geführt hat.

      Kritik ist gut und willkommen, jedoch sollte sie - emotionsfrei - auf konkreten Wissens-und-Daten- basierten Vorstellungen beruhen.

    • cmh (kein Partner)
      13. Dezember 2012 15:07

      @phaidros

      Wenn ich die Basis des gemeinsamen Gespräches richtig verstanden habe, dann ist diese ein gemeinsames Aufeinanderzugehen und wenn schon nicht eine Anpassung der beiden Meinungen aneinander, dann doch ein Verständnis dafür, was denn das Anliegen des anderen wäre.

      Bei Ihnen habe ich aber nie das Gefühl gehabt, dass sich bei Ihnen irgendetwas bewegt hätte. Sie erklären, fordern rhetorisch, dass das Gegenüber seine eigenen Schlüsse zieht, sind aber dann sauer, wenn die nicht die Ihren sind. Das nenne ich - auch wenn, ja gerade weil es Ihnen nicht passt - eine quasireligiöse Geisteshaltung.

      Das führt zu einer Verengung des Gesichtsfeldes und tatsächlich, auch bei den Massen Ihrer Texte gelingt es Ihnen nicht, die wesentlichen Punkte in meinem Posting zu beantworten. Habe ich Ihnen nicht vorgeworfen, mit außerwissenschaftlichen Argumenten = Autoritäten der Ehrenamtlichkeit zu argumentieren. Ich wette, Sie haben das Problem dabei gar nicht wirklich aufgefasst. Sonst hätten Sie darauf geantwortet - nehme ich einmal an.

      Meine Argumente, die ich Ihnen gegenüber gemacht habe, sind allesamt rein formaler Natur. Habe ich Ihnen doch zugestimmt, dass sich das Klima verändert? Habe ich nicht gefordert, dass ein vermehrtes Augenmerk auf die den Modellen zugrundeliegenden Gleichungssystemen gelegt wird? Das zählt bei Ihnen alles nichts.

      Nicht einmal auf den Vorwurf, dass Sie mit dem ganzen Gerede um den antropogenen Klimawandel, letztendlich vom Wunsch geleitet werden, das Klima zu steuern, haben Sie auch nur eines Nebensatzes gewürdigt.

      Ihr Credo ist die unumschränkte Wahlmöglichkeit. Das haben Sie mir anläßlich unseres Zusammentreffens bei reiliösem Thema versichert. Aber hier gibt es für Sie keine Wahlmöglichkeit. Betrifft ja diesmal Ihre Postition und nicht die anderer.

      @durga

      Ich habe immer wieder die Gelegenheit mit jungen Physikern und Chemikern zumeist aus dem Osten zusammenzuteffen. Deren Meinung über die Atomenergie sollten Sie einmal hören! Das ist quasireligiöser Machbarkeitsfetischismus reinsten Wassers.

    • cmh (kein Partner)
      13. Dezember 2012 15:21

      @durga

      Beim Nachlesen ist es mir wieder eingefallen.

      Sie schreiben: "..exzeptionellem boost an funktionierenden Anwendungen in allen Lebensbereichen ..". Das ist auch eine Form des Machbarkeitsfetischismus, die nicht in Betracht zieht, dass nicht alles was eine funktionierende Anwendung ist auch keine disfunktionalen Nebenwirkungen hat. Das ist im übrigen die gleiche Einstellung, die zur derzeitigen Wirtschaftskrise geführt hat: "Wenn es in der nächsten Periode für uns Vorteile hat wird es gemacht und wenn drei Perioden später die Nebenwirkungen eintreten, sind es die anderen gewesen."

      "Kritik ist gut und willkommen, jedoch sollte sie - emotionsfrei - auf konkreten Wissens-und-Daten- basierten Vorstellungen beruhen." schreiben Sie weiter. Das müssen Sie mir erklären, wie Sie das meinen. So wie ich es in erster Linie lese, sprechen Sie mir ab, eine fundierte Kritik geäußert zu haben. Nett!? Es gibt dafür ein bestimmtes Wort, das ich im Sinne eines weiteren Gespräches hier nicht äußern möchte.

    • phaidros
      13. Dezember 2012 15:46

      Lieber cmh,

      das ist wirklich ermüdend: Sie kommen über das Niveau, mir alles mögliche an den Kopf zu werfen (Ablassprediger, Seichtheit, Unverständnis,... ) einfach nicht hinaus.

      »Nicht einmal auf den Vorwurf, dass Sie mit dem ganzen Gerede um den antropogenen Klimawandel, letztendlich vom Wunsch geleitet werden, das Klima zu steuern, haben Sie auch nur eines Nebensatzes gewürdigt.«

      Sie verstehen das wirklich nicht, oder?

      Das, was Sie als »Gerede vom anthropogenen Klimawandel« bezeichnen, entspringt nicht, wie von Ihnen - einmal mehr falsch, übrigens - unterstellt, dem Wunsch das Klima zu steuern, sondern dem Wunsch, die Natur zu verstehen. Mehr als das Bisschen zu erklären, das ich mir bislang aufschließen konnte, mache ich nicht. Ob es wärmer oder kälter wird, ist mir kein Anliegen.

      Insbesondere sage ich nichts über Folgen oder Empfehlungen, denn dazu fehlt mir jegliche Kompetenz.

      »Aber hier gibt es für Sie keine Wahlmöglichkeit. Betrifft ja diesmal Ihre Postition und nicht die anderer.«

      Sie missverstehen einmal mehr völlig: nicht cmh und phaidros diskutieren hier genüsslich, was Sache ist oder zu sein hat, sondern ich erläutere den Stand der Wissenschaft, der - wie man ja überdeutlich sieht - völlig unverstanden ist und von Fanatikern auf beiden Seiten des Grabens zu dem gebogen wird, was sie sich wünschen. Dabei habe ich naturgemäß keine Wahlmöglichkeit.

      Da ich aber eben nicht erwarte (einmal mehr ist das exakte Gegenteil Ihres Vorwurfs wahr), dass man mein Wort für bare Münze nimmt, belege ich. Sie brauchen mir keinen Satz zu glauben, Sie können jeden einzelnen nachprüfen. Darin unterscheide ich mich stark von meinen Gegenrednern - auch Ihnen übrigens.

      Sie prüfen aber nicht nach, sondern erklären, ungeprüft, dass ich falsch liege und Sie richtig. (Und werfen mir in einem wiederholt Seichtheit vor - bemerkenswert.)

      Zu meiner »Eigenwerbung«: einmal mehr haben Sie treffsicher nicht verstanden worum es geht: nicht, dass ich mich einbringe, wollte ich damit betonen, sondern dass ich mich für das Gegenteil dessen einbringe, was Sie ( vollkommen unprovoziert, zusammenhanglos und unnötig übrigens ) mir ans Zeug flicken wollten: »Der [phaidros] wäre jetz gefragt, um mit seiner Datengläubigkeit eine Lanze für die Frau Bundesministerin (sic!) zu brechen, «

      Übrigens, schreiben Sie, ich würde»... rhetorisch fordern, dass das Gegenüber seine eigenen Schlüsse zieht, sind aber dann sauer, wenn die nicht die Ihren sind. «

      Würden Sie mir bitte irgendeinen Beleg dafür zitieren? Einen einzigen.
      Auch Ihnen dieses Angebot: Wenn Ihnen das gelingt, ziehe ich mich zurück, weil ich dann einsehe, dass ich eine verzerrte Selbstwahrnehmung habe.

      Denn es ist seltsam, ich erlebe das ganz genau umgekehrt: eine Phalanx von Rohrspatzen, die mich teilweise richtiggehend beschimpfen (keine Sorge: das halte ich gut aus), weil ich nicht auf ihr Wort hin meine Meinung ändere (was ich nicht kann, weil sie keine Gründe dafür liefern - außer dass ihre Meinung eben richtig wäre, und meine falsch).

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • cmh (kein Partner)
      14. Dezember 2012 10:05

      Lieber phaidros,

      das einzige was ich sagen möchte ist, dass es nicht nur ein einziges Konzept der Welterklärung gibt. Sie haben sich aber ausschließlich auf das naturwissenschaftliche beschränkt. Das ist einfach nur inkonsequent. Ich darf Sie an die Verfechtung der freien Wahl in Angelegenheiten der Religion und des Autokaufes erinnern. Und in Dingen des Klimawandels sollte es nicht so sein.

      Zwar bezweifle ich, dass Sie hier ein Problem überhaupt erkennen, ich möchte dieses Messen mit zweierlei Maß aber nicht so stehenlassen.

      Erklären Sie mir bitte daher, warum Sie einer Reihung der verschiedenen Religionen so vehement widersprechen, wo doch eine einzige Religion mit dem einmaligen historischen Hervorkommen der von Ihnen so geehrten Naturwissenschaften in Zusammenhang gebracht werden kann. Dabei verlange ich von Ihnen auch nicht, dass Sie hier einen Kausalzusammenhang erkennen, sondern lediglich, dass Sie einen Unterschied zwischen einer Religion und einer widerlegten naturwissenschaftlichen Theorie machen.

      Das zweite ist die oberlehrerhafte Meinungsvermittlung. Tatsächlich ist ein und derselbe Datenbefund je nach Modellparametern im Ergebnis unterschiedlich. Was Sie aber machen ist nicht ein Testen der verschiedenen Modelle, sondern die Verabsolutierung der Ergebnisse Ihres – mir im einzelnen unbekannten – Modells. Das widerspricht den gängigen wissenschaftstheoretischen Anforderungen.

      Da Sie meine öfteren Verweise auf die einem Modell zugrundeliegenden Gleichungen bisher geflissentlich ignoriert haben, muss ich Ihre Meinung als, möglicherweise gut fundierten Beitrag auf Niveau eines Discovery channels betrachten. Dort wird alles mögliche vor dem stauenden Publikum kaninchenartig aus einem Hut gezaubert und keinem ist klar warum.

      Jetzt sind Sie sicher wieder sauer, aber es ist für das Sprachrohr der absoluten Wissenschaft wie Sie (arg: „...nicht cmh und phaidros diskutieren hier genüsslich, was Sache ist oder zu sein hat, sondern ich erläutere den Stand der Wissenschaft..“) immer peinlich, wenn es zu hören bekommt, dass nicht alle zuhören mögen.

      Jetzt noch ein Wort zu den „Fanatikern“, das Sie mir offensichtlich taxfrei umhängen wollen. Könnte es nicht sein, dass Sie an Verfolgungswahn leiden? Einer typischen Krankheit der allescheckenden Weltretter. Möglicherweise ist Ihnen deswegen auch noch gar nicht aufgefallen, dass in meinem Thema und in meiner Argumentation der Klimawandel nur gleichsam als Dekoration für Sie vorkommt, mit dem keine weitere Bedeutung verbunden ist. Und deshalb soll ich „Fanatiker“ sein?

      Welchen Ihrer Sätze sollte ich daher nachprüfen? Einen über Daten (die werden schon stimmen), einen über die von Ihnen offensichtlich nicht benötigten Gleichungen, einen über die Ergebnisse Ihrer Modelle (die werden aus den Annahmen sicher folgen, ohne dass Sie dabei naturgemäß eine Wahlmöglichkeit hätten.), oder einen über die Art Ihrer Wissensvermittlung, oder oder oder?

      Wobei mich schon interssieren würde, was denn der Unterschied zwischen Ihrer Methode und der der Frau BM Schmid ist, aus deren Daten die sicher in formal richtiger Weise erhoben wurden, die einen dies und die anderen das Ergebnis herauslesen können. Hier Eindeutigkeit zu schaffen habe ich Sie gerufen und dankenswerterweise sind Sie gekommen.

    • phaidros
      14. Dezember 2012 10:35

      Auf das Persönliche gehe ich nicht ein, zum Sachlichen:

      Sie interessieren sich für die Formelapparate, ich habe mehrfach »von Storch, Güss, Heimann: Das Klimasystem und seine Modellierung« empfohlen. Inwiefern ich da irgendetwas »geflissentlich ignoriert« haben soll, erschließt sich mir nicht. Ich kann nicht in drei Sätzen sagen, was einer der führenden »Klimasimulanten« auf 230 Seiten auseinandersetzt, das übersteigt meine Fähigkeiten.

      Eine sehr konkrete Aussage zu Formelapparaten, deren Verwendungsmöglichkeiten und Grenzen von Hans von Storch höchstseöbst finden Sie auf der Klimazwiebel: http://klimazwiebel.blogspot.co.at/2012/12/lesernachfrage-numerische-fehler-in.html (»Lesernachfrage: Numerische Fehler in Modellen«).

      Was den von Ihnen angesprochenen Unterschied angeht, könnte es klarer nicht sein: Schmied unterdrückt Daten, die sie kennt, die aber ihre Anschauung nicht stützen. Das bedeutet: die vorhandenen Daten interpretiert sie ideologisch gefärbt. Unwissenschaftlicher geht es nicht. All das finden Sie in der seriösen Klimawissenschaft, für die ich hier so eine Art Sprecher geworden sein mag, nicht.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Die Klimzwiebel sollten Sie in Ihre Leseliste aufnehmen: Sie unterstellen mir zwar, ich wäre ein Weltenretter (O-Ton phaidros: »vom Weltenretten verstehe ich nichts«), aber die Autoren dort verstehen sich als »Honest Broker«. Sowohl Skeptiker als auch Befürworter kommen dort zu Wort. Interessant, nebenbei, auch http://klimazwiebel.blogspot.co.at/2012/12/i-have-new-paper-out-co-authored-with.html (»Disputed Climate Science in the Media"), weil es dort haargenau um diese Art von Disput geht.

    • cmh (kein Partner)
      14. Dezember 2012 12:53

      Also ich habe nach den Erklärungen des Herrn von Storch große Bewunderung für Ihren Glauben.

      Meine Sorge unter all den Erklärungen ist, dass diese Klimamodelle mit Ihren Differenzengleichungen und Annahmen haargenau so ausschauen, wie die - erraten - ökonomischen Modelle. Dass ich von Differenzialgleichungen statt von Differenzengleichungen gesprochen habe ist darin begründet, dass einerseits das reduktionistische Idealbild der Physik in Differenzialgleichungen formuliert ist und um keine weiteren Verwirrungen zu stiften.

      Storch schreibt in seiner Erklärung, "Man hilft sich dann mit dem Konzept der Parametrisierung, d.h. mit einer halb-empirischen Darstellung der erwarteten Wirkung dieser Prozesse, wobei angenommen wird, dass diese Wirkung konditioniert ist durch im Modell aufgelösten Zustandsgrößen." Hier sollte bei aller Redlichkeit nachgewiesen werden, dass dies kein Einfallstor für Wünsche ist.

      Nachdem Sie mir aber den Storch gebraten haben, verweise ich Sie auch auf die Erklärungen T.S.Kuhns zur Anwendbarkeit der Phlogistontheorie und der Entdeckung des Sauerstoffes. Nicht dass hier eine Lanze für das nichtexistente Phlogiston gebrochen werden soll, sondern nur um auf die Schwierigkeiten hinzuweisen, die bei dem Auftreten neuer Konzpte auftreten können und , dass manchmal auch veraltete Konzepte eine den neuen überlegene Erklärungsfähigkeit in Teilbereichen haben können.

      Einstein hat einmal gesagt, es kommt nicht nur darauf an, dass eine Nadel in einem Heuheufen gefunden wird, sondern dass alle Nadeln in diesem Haufen gefunden werden. Daher sollten Sie auch einige Überlegungen darüber anstellen, ob nicht z. B. diese saekularen Klimaschwankungen durch kleine Bahnunwuchtigkeiten der Planeten hervorgerufen werden oder mit der Sonnenaktivität in Zusammenhang stehen. Ebenfalls nur beispielsweise ohne dabei eine Erklärung machen zu wollen.

      Mir stellt sich das Problem schließlich so dar:

      Entweder es gibt einen anthropogenen Klimawandel oder es gibt ihn nicht. Wenn es ihn nicht gibt, dass sind die Klimamodelle im wesentlichen l'art pour l'art, recht interessant aber nicht bedeutender als vielleicht die Gammastrahlen in Galaxien kurz nach dem Urknall. Sie mögen zwar eine fundamentale Auswirkung auf unser Leben haben, sind aber so fundamental, dass keine Handlungsanweisungen daraus abgeleitet werden können, da diese Handlungen ohne Wirkung wären.

      Wenn es ihn gibt, dann sind Handlungsanweisungen abzuleiten und es stellt sich nicht nur die Frage Dass, sondern auch die weiteren Fragen Wer und Wie und Wo. Die Beantwortung dieser Fragen sind allerdings wieder keine Fragen der Klimawissenschaft, sondern der Machtausübung und eventuell des Gütertausches. Daher ist jedes Gespräch über den Klimawandel immer auch ein Gespräch über diese MAchtausübung. Die Dass-Frage führt sofort zu den WWW-Fragen. Daher auch wenn Sie mit einer wissenschaftlichen Unabhängigkeit kokketieren - Sie stehen diese Unabhängigkeit nicht durch. Vielleicht lesen Sie dazu auch einmal die einschlägige Literatur über Oligopoltheorie. Die kann ganz leicht hier anwendbar gemacht werden. Also lassen Sie diese überflüssige Kokketiererei, die glaubt Ihnen niemand und die ist nur nervig.

      Wobei ich auch zugeben muss, dass mein Denkansatz:"Niemand soll mehr fressen, als er vertragen kann." zwar bestechend einfach, aber doch auch große Probleme bringen kann. Eines davon ist das Auftreten der Klimaforscher, die diese Entscheidung letztendlich aus der Selbstverantwortung des Einzelnen moralischen Individuums und seines Gewissens herausgenommen wird, und in die Händer von lobbyistisch bewegten Polititkern genommen wird, die dem Individuum dann sagen, wieviel es zu fressen hat. Wobei ich mich mit Ihnen wieder einer Meinung weiss, sind Sie doch ein ausgesprochener Adovokat der Wahlfreiheit.

      (Besten Dank übrigens auch für die Forderung, mich in den Begriff des corpus linguistics einlesen zu müssen. Was täte ich ohne Sie. Dafür werden Sie wieder einige Untergriffe meinerseits aushalten dürfen.)

    • cmh (kein Partner)
      14. Dezember 2012 13:10

      Und noch eines:

      "Ich kann nicht in drei Sätzen sagen, was einer der führenden »Klimasimulanten« auf 230 Seiten auseinandersetzt, das übersteigt meine Fähigkeiten."

      Das ist das altbekannte Berufen auf Autoritäten, etwas, das Sie bei Argumentationen über religiöse Dinge empört zurückweisen würden. Sie werden mir daher verzeihen, dass ich darüber keine Scherzchen reiße.

    • phaidros
      14. Dezember 2012 14:26

      »Meine Sorge unter all den Erklärungen ist, dass diese Klimamodelle mit Ihren Differenzengleichungen und Annahmen haargenau so ausschauen, wie die - erraten - ökonomischen Modelle.«

      Und die Sorge ist berechtigt.

      Was allerdings für die verwendeten Formelapparate spricht: dass wir mit ebendiesen Apparaten aus bekannten vorvergangenen Klimaten ebenfalls bekannte, vergangene recht gut »ersimulieren« (terminus technicus: integrieren) können. Das funktioniert für unterschiedliche Zeiträume und Epochen in mehreren Bereichen der Erdgeschichte recht gut, wobei die Ausgangsvoraussetzungen durchaus recht unterschiedlich sein können. Und das wiederum ist, warum wir nicht glauben, dass es ein Einfallstor für Wünsche ist.

      »..., ob nicht z. B. diese saekularen Klimaschwankungen durch kleine Bahnunwuchtigkeiten der Planeten hervorgerufen werden oder mit der Sonnenaktivität in Zusammenhang stehen.«

      Mit Verlaub, ich gestehe, das kann ich schon bald nicht mehr hören. Denn wenn ich sage, »es ist uns keine Kombination natürlicher Antriebe bekannt, die eine Erklärung liefern«, und mehrfach (ach was, vielfach) Bahnschwankungen und die Sonne expressis verbis erwähne, dann können Sie darauf vertrauen, dass diese Dinge untersucht wurden und eben nicht geeignet sind in vollem Ausmaß zu erklären, was wir beobachten.

      »Daher ist jedes Gespräch über den Klimawandel immer auch ein Gespräch über diese MAchtausübung.«

      Da haben Sie meines Erachtens einen Widerspruch in sich. Denn würde man das konsequent zuende denken, so verböte sich jede weitere Klimaforschung auf der Stelle bzw. würde sich ad absurdum führen, denn jedes Gespräch darüber wäre ja wieder nur eines über Machtausübung. Wie soll aber dann die Informationsbasis entstehen, aufgrund derer entschieden werden kann, wenn nicht durch ein Ringen um die Erklärung der Beobachtungen? Sprich: Naturwissenschaft.

      Sie stehen diese Unabhängigkeit nicht durch.

      Muss ich auch nicht, weil ich mich ja auch der Folgen- und Maßnahmendebatte enthalte.

      Dafür werden Sie wieder einige Untergriffe meinerseits aushalten dürfen.)

      Aber bitte doch! Tun Sie sich keinen Zwang an; mühelos! ;-) (Auch wenn ich das wofür nicht verstanden habe, aber sei's drum. Anmerkung: ob Sie mit Untergriffen und nun auch deren Ankündigung mein Standing beeinträchtigen oder Ihres, das lasse ich jetzt einfach einmal dahingestellt.)

      "Ich kann nicht in drei Sätzen sagen, was einer der führenden »Klimasimulanten« auf 230 Seiten auseinandersetzt, das übersteigt meine Fähigkeiten." Das ist das altbekannte Berufen auf Autoritäten, etwas, das Sie bei Argumentationen über religiöse Dinge empört zurückweisen würden.

      Nein, das ist das Wissen um meine eigenen Möglichkeiten und Grenzen. Ich kann es nicht in einfachen Sätzen wiedergeben, ohne dass die Gefahr bestünde, dass ich mangels umfassendem Verständnis unzulässig verzerren würde. Aber ich kann bestätigen, dass sich Durcharbeiten lohnt, denn das Buch ist frei von (mir) auffallenden Ungenauig- oder Widersprüchlichkeiten.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Nur so aus Interesse, ich erinnere mich anscheinend nicht: wo und was habe ich »empört zurückgewiesen«? Und wie?

    • phaidros
      14. Dezember 2012 16:18

      »Erratum«, wie das so schön heißt (oder: »Vertan!«, sprach der Hahn und stieg von der Ente.) Der Link von der Klimazwiebel über die Fanatikerschlachten, den ich Ihnen geben wollte, ist dieser hier: http://klimazwiebel.blogspot.co.at/2012/12/why-are-they-talking-past-each-other.html . Bitte um Entschuldigung.

    • cmh (kein Partner)
      15. Dezember 2012 11:47

      Entweder es ist Machtausübung oder es ist l'art pour l'art aus dem Elfenbeinturm.

      Sie können doch nicht auf der einen Seite Kindesweglegung betreiben - offensichtlich haben Sie da einen bestimmten Begriff der wertfreien Wissenschaft, über den man diskutieren muss - und auf der anderen Seite so vehement für die Richtigkeit der Theorie argumentieren.

      Gerade von den Wissenschaftern der Grund- und Intergalwissenschaften hört man doch immer, was für tolle Dinge man doch möglicherweise mit den esoterischsten Spielerein machen könnte. Wenn es schon nicht Teleportieren ist, dann wenigstens extremste Kryptographie. Welche immensen gesellschaftlichen Verwerfungen hat doch die angeblich so wertfrei Physik lettzendlich gebracht.

      Die Freiheit der Menschen zum zwanglosen GV wird mit hermaphroditischen Krebschen in den Kläranlagen miterkauft. Wertfreie Wissenschaften? Ja natürlich, sonst müsste man sich ja eine moralische Entscheidung antun. Was wollen Sie also mit den wertfreien Ergebnissen der Klimwissenschjaften anfangen? Zuschauen, wenn der Karren an die Wand gefahren wird oder doch ein paar bequeme Verhaltensweisen zumindest einigen vielen abgewöhnen?

      Oder wenn die Ergenisse dahin gehen, dass das Klima noch nicht ganz ausgereizt ist, zuschauen, dass solange geurrasst wird, bis es wirklich an die Wand gefahren wird.

      Zu den Autoritäten: Wenn ich Ihnen jetzt sage, Sie sollten entweder Ihre Sager über die Wahlfreiheit (daran werden Sie sich vielleicht noch erinneren) zurücknehmen, oder ein Lehrbuch der katholischen Dogmatik durcharbeiten - werden sie dann den Wälzer (im Vergleich zum Storch sind die relativ wohlfeil zu haben) durcharbeiten und mir damit das Gespräch erleichtern, oder werden Sie das Ansinnen zurückweisen? (Ohne der IHenen nunmehr verbotenen Empörung natüfrlich.)

      Das Weltbildauto, das Sie derzeit fahren hat zwar ordentliche runde Räder, ober nur drei. Also erweitern Sie es.

    • cmh (kein Partner)
      15. Dezember 2012 11:51

      Nur noch zu den Untergriffen.

      Das istz natürlich nicht meine Methode. Da Sie aber manche andersartigen Meinungen als Untergriffe zu empfinden behaupten (mehrmals sagten Sie, das Gespräch hätte keinen Sinn) werden Sie sich damit abfinden müssen.

    • phaidros
      15. Dezember 2012 13:07

      "Da Sie aber manche andersartigen Meinungen als Untergriffe zu empfinden behaupten (mehrmals sagten Sie, das Gespräch hätte keinen Sinn)

      Aha. "Das Gespräch hat keinen Sinn." - "Das ist ein Untergriff."

      Für micht hört sich das vollkommen verschieden an, nicht mal ähnlich. Aber machen Sie ruhig, es steht jedem frei, sich zu blamieren, wie er das gerne hat (Wahlfreiheit!).

      (Zur Info: habe Ihre letzten Ergüsse nicht mehr gelesen.)

    • cmh (kein Partner)
      15. Dezember 2012 17:59

      Sie sind einfach ein Kindskopf, der es nicht packt, das letzte Wort einmal nicht zu haben.

      Quälen Sie doch einen anderen.

  12. Die Wahrheit macht frei....
    • Die Wahrheit macht frei....
    • Carlo (kein Partner)
      12. Dezember 2012 15:54

      Aha, ich habe die Botschaft ihrer verlinkten Seiten verstanden. Schwarze haben ein sehr niedrigen IQ, sind demgemäß quasi geistig behindert. Und das nächste: Juden sind sehr intelligent.
      Und jetzt kommt's: Massenmörder sind Leute mit hohem und niedrigen IQ, also wohl Juden und "Neger"?
      Ist das Ihre "Wahrheit", die uns befreit? Aber wie ist das jetzt genau, macht uns nicht nie Arbeit frei? Da müssen Sie wohl noch etwas darüber nachdenken, gell.

    • november (kein Partner)
      12. Dezember 2012 16:30

      Wenn man in den Weiten des Internets unterwegs ist, kommt man immer wieder vom Weg ab und verirrt sich in dunkle Ecken und zwielichtige Gegenden. Dies ist wohl eine der dümmeren Seiten.

    • Erich Bauer
      12. Dezember 2012 16:42

      Dark net.... :-)))

    • Geheimrat
      12. Dezember 2012 17:22

      @ Carlo (kein Partner)

      Es dürften doch nicht alle Menschen so gleich sein wie die Kommunisten es sich immer schon gewünscht haben.

      Den kleinen aber feinen Unterschied möchte ich Klavier spielen können.....

      http://www.israelnet.de/nobelpreis.htm

  13. Josef Maierhofer
    12. Dezember 2012 10:47

    @ Vertuschen

    Was darf denn ein ideologiehoeriger, parteiabhaenger, bestochener, korumpierter , etc. Journalist heute noch schreiben ?

    Die "Wahrheit", versteht sich, die "einzige Wahrheit" ?

    Nein, die muss er verschweigen im "Auftrag".

    "Freiheitsrealitaet", wuerde ich das nennen.

  14. Politicus1
    12. Dezember 2012 07:57

    ein paar Gedanken zu den Ursachen der Bildungsmisere in unserem Land:
    1) müsste bei der Tatsachenfeststellung viel mehr differenziert werden. Es ist sinnlos und das Ergebnis verfälschend, alle Schulen in einen Topf zu werfen. Die Hauptschulen außerhalb Wiens, vor allem im ländlichen Bereich sind großteils sehr gute Schulen mit sehr guten Ergebnisses. Es gab kein "Hauptschulproblem"! Es gab und gibt noch immer ein Problem mit vielen, oder fast allen WIENER Hauptschulen. Und das ist nicht die Schuld der an diesen Schulen tätigen Lehrer. Schuld ist eine total falsch gelaufene Migrations- und Integrationspolitik. Weitere Erklärungen sind dazu in diesem Forum nicht mehr erforderlich ...
    2) Dasselbe gilt für den Volkschulbereich. Hie die gute Landvolksschule, und da die Volksschule in einem Großteil der Wiener Bezirke. Volksschulklassen, in denen die Lehrerinnen mit einer kleinen Minderheit deutsch sprechender Erstklassler arbeiten müssen, mit Eltern an Sprechtagen zu tun haben, die kaum deutsch verstehen, mit Vätern von Söhnen, die eine FRAU Lehrerin grundsätzlich nicht akzeptieren .... Ich bewundere jede VS-Lehrerin, die ihre ganze Energie und ihr ganzes Herz dafür aufwendet, diesen Kindern trotzdem zu helfen!
    3) Muss man sich die Frage stellen, worauf es zurück zu führen ist, dass Kinder bis zur 4. VS-Klasse neugierig, wissensdurstig, beigeistert am Lernen sind - und sich das in vielen Fällen mit dem Beginn in der Sekundarstufe schlagartig zum Schlechten ändert. Wieso ist auf einmal "Mathe öd", "Hausaufgaben machen fad", und Schule ein Ort, den man halt gezwungener Maßen zu besuchen hat?
    Ich behaupte, dass es in den Gymnasien vielfach an den falsch ausgebildeten Professorinnen und Professoren liegt.
    Diese Menschen haben Fächer studiert, die sie besonders interessiert haben (so hoffe ich zumindest!). Sie sind Chemiker, Mathematiker, Anglisten, Germanisten oder Historiker. Und jetzt müssen sie sich mit zehnjährigen Kindern beschäftigen, die - welche Überraschung - nicht an all diesen Gegenständen genaus so begeistert sind, wie die Professoren. Da bedarf es schon besonderer pädagogischer Geschicklichkeit, sein Fach (und jedes Fach ist für den Lehrer natürlich das wichtigste) gegen harte innere Konkurrenz, aber auch zunehmend gegen die Einflüsse von außen (auch die Pubertät gehört dazu!) zu behaupten.
    Es gibt solche erfolgreiche Professoren (genderneutral!) über die auch beim 30-jährigen Maturatreffen noch gerne Erinnerungen ausgestauscht werden. Aber viele schaffen es leider nicht, den Unterschied zwischen einem Germanistikseminar oder einem Chemiepraktikum an der Uni und einer Klasse mit 25 Zwölfjährigen zu realisieren.
    4) Verlangt eine erfolgreiche Bildungspolitik an den Spitzen die besten Politiker, die ein Land zur Verfügung hat. Bei den beiden Damen Schmied und Brandsteidl frage ich mich schon, ob Österreich nicht doch Besseres zu bieten hätte ....
    Leute, die bei solchen Ergebnissen internationaler Vergleiche nicht reflexartig die Ursachen und die Schuld bei den "Schulen und den Lehrern" suchen, sondern sich selbst einmal in den Spiegel schauen!

  15. RR Prof. Reinhard Horner
    12. Dezember 2012 01:20

    reinhard.horner@chello.at

    Lernkultur oder gesellschaftspolitische Umwälzung

    Nicht einverstanden bin ich mit der Aussage: „Die österreichischen Volksschulen haben voll versagt.“ Da gibt es große Unterschiede, insbesondere zwischen ländlichen und städtischen Ballungsräumen. Dies übrigens auch bei den pauschal von übler Nachrede geplagten Hauptschulen.

    Beileibe nicht alles, was in mehreren ernsthaften Schulreformbewegungen zur Überwindung obsoleter Drillschulusancen unternommen worden ist, ist der „Kuschelpädagogik“ zuzuordnen.

    PIRLS und TIMSS sind insofern aussagekräftig, als sie umgrenzte Lernbereiche erfassen. Bei PISA und bei den sogenannten „Bildungsstandards“, die mit der Bildung persönlicher Qualitäten schon gar nichts, sondern lediglich mit der Ausbildung ausgewählter funktionaler Qualifikationen zu tun haben, ist das anders. Die sind dazu eingerichtet, das Lernen aus der persönlichen Entfaltung (Vervollkommnung) in vorgegebene Funktionalitäten umzuleiten, einzuschränken.

    Das BIFIE ist zu einem willfährigen Werkzeug verkommen für eine gefälschte „Bildungsreform“, der es nicht um pädagogische Optimierung, nicht um konkret wirksame Verbesserungen der Lernkultur, sondern um gesellschaftspolitische Umwälzungen zu tun ist. Mit Entwertung funktionierender Familien und Einschränkung persönlicher Entscheidungen hin zu totalitär parteilicher Verstaatlichung.

    Die für das BIFIE vergeudeten Budgetmittel sind ein demokratischer Skandal.

    Der Leistungsdruck – insbesondere in ostasiatischen Ländern – sollte als das erkannt werden, was er ist, ein pädagogisches, ein kulturelles Zerrbild.

    Hinsichtlich der demokratisch wünschenswerten, ja erforderlichen Durchschaubarkeit der Studien und ihrer Ergebnisse – speziell für Eltern- und Schülerentscheidungen – sollten Möglichkeiten erarbeitet werden, diese trotz den grassierenden Täuschungen zu bewerkstelligen. Darin lägen lohnende Aufgaben in der Zivilgesellschaft und für einigermaßen unabhängige Medien.

    Die ÖVP möge sich – wie auch jede andere Partei, jede Interessenvereinigung und jede aktive Gruppierung – gut überlegen und darlegen, was sie an Bewährtem selektiv bestärken und was sie zukunfttstauglich Neues schaffen, wofür sie konkret wirksam tätig werden will.

    Wie lange kann es im Übrigen noch dauern, bis in den Lehr- und Erzieherberufen eine Frauenquote (oder eine Männerquote) eingeführt wird? Und wird es einmal dazu kommen, dass die Kinder auch Kinder und die Jugendlichen auch Jugendliche sein dürfen? Oder wird der Spruch des Starkabarettisten Bruno Jonas Platz greifen, „dass man in die Kinderkrippe vielleicht schon eine befruchtete Eizelle vorbeibringen kann“.

    Es ist höchste Zeit für eine Reform des Reformierens und es sollte kein Weg daran vorbei führen, sich auf die unverkürzten pädagogischen Erfordernisse zu konkret wirksamen Verbesserungen zu besinnen.

  16. byrig
    11. Dezember 2012 23:39

    claudia schmied ist einfach eine brutale marxististin.um ihre linken vorstellungen durchzudrücken schönt sie ergebnisse bzw.verschweigt solche.
    zum schaden der kinder,v.a. der nicht-zuwanderer-kinder.
    nebenbei ist ihre bilanz als ministerin so katastrophal,dass sie längst agelöst hätte werden müssen.

  17. Ambra
    11. Dezember 2012 22:40

    Das Interview von Armin Wolf mit Frau Schmid in der heutigen ZIB2 zeigte klar und deutlich auf, wo die Probleme liegen: in einer unfähigen, ihre falschen Vorstellungen stur vertretenden Unterrichtsministerin. Ich hadere oft mit A.Wolf, aber das heutige Interview führte er gut und ohne Schonung von Frau Schmid.
    Nützen wird alles nichts solange diese Frau auf ihrem Posten bleiben kann und die ÖVP sich viel zu wenig gegen die verbohrten sozialistischen Ideen zur Wehr setzt.

    • Ambra
      11. Dezember 2012 22:42

      Sorry, richtig natürlich Schmied ...

    • durga
      12. Dezember 2012 00:16

      Ich fand Wolfs Interview ebenfalls hervorragend! Bravo !

      wie er schon einleitend konstatiert, daß die Schüler, welche die Bildungsstandards verfehlt haben, fast die ganze Schulzeit während der Amtszeit der SchmiedIn verbracht haben und findet,daß dies ein verheerendes Zeugnis für diese sei. Auch später, wenn er sich wundert, daß sich am Schulsystem bis jetzt nichts geändert hat, wo doch die SPÖ seit 1970, mit Ausnahme der Gehrer Zeit, den Unterrichtsminister gestellt hat

      Die Antworten der SchmiedIn - das übliche Geleier von sozialer Armut, Migrantentum und der Ungerechtigkeit, daß Kinder gebildeter Eltern auch nach höherer Bildung streben. Die verhaßte, chancenungerechte, besser abbschneidende AHS verwendet sie aber dann doch um die Zahlen derer, welche die Bildungsziele verfehlt haben schönzurechnen: "17 % haben die Standards gar nicht erreicht". Diese "niedrige" Zahl resultiert nur daraus, daß APS und AHS zusammengenommen werden (2/3 APS + 1/3 AHS = 2/3 x24 + 1/3 x1).
      Nur auf APS-Abgänger (und künftige Rot-Wähler) bezogen, erreichen bundesweit 57 % und in Wien 86 % die Mathematik-Bildungsstandards gar nicht oder nur teilweise!!!

      Hier wird ein Volk herangezüchtet, das unfähig ist in Größenordnungen zu denken, einfachste Tabellen zu lesen, Grafiken zu verstehen und natürlich einen erklärenden Text nich (sinnerfassend) zu lesen vermag.

      Wie Wolf das Interview führte läßt zwei Schlüsse zu: Es graust ihm bereits selber und/oder die SchmiedIn ist bereits zum Abschuß freigegeben.

  18. Moti
    11. Dezember 2012 22:05

    Hinter dem VS-Desaster steckt nicht nur ein Batzen Ideologie, da stecken auch möglicherweise ideologiefreie sogenannte Experten wie Salcher die nie an einer Regelschule unterrichtet haben. Jedem, der halbwegs seiner Sinne mächtig ist, wird nach kurzer Erläuterung klar werden, dass in einer Klasse, wo nur ein Teil der Schüler der deutschen Sprache mächtig ist auch nur ein Teil des vorgeschriebenen Unterrichtsstoffes rübergebracht werden kann. Und dass daran (mit Masse) nicht die Lehrer, sondern das Unterrichtsministerium mit seinen Ideologen und die Experten der verschiedenen Medien schuldtragend sind, da sie Kinder einschulen, die unsere Sprache nicht beherrschen oder -wie Salcher- ständig am Kern des Problems vorbeireden. Eingeschult dürfen (wie beispielsweise in Finnland) nur Schüler, welche über die entsprechende Sprachkompetenz verfügen. Wer sie (ein Jahr vor Schulantritt) nicht hat, der hat eine Sprachförderung zu erhalten bis sichergestellt ist, das er kein Störfaktor im Unterricht ist. A.U. hat in diesem Punkt vollkommen recht !
    Wann zieht endlich Vernunft in dieses Chaos ein ?

    • Undine
    • M.S.
      11. Dezember 2012 23:20

      @Moti

      "Jedem, der halbwegs seiner Sinne mächtig ist, wird nach kurzer Erläuterung klar werden, dass in einer Klasse, wo nur ein Teil der Schüler der deutschen Sprache mächtig ist auch nur ein Teil des vorgeschriebenen Unterrichtsstoffes rübergebracht werden kann."

      Merkwürdig, dass das jedem normal denkenden Menschen völlig klar ist, unseren sogenannten "Experten" aber nicht.

  19. plusminus
    11. Dezember 2012 21:03

    Passend zum Thema:

    Claudia Schmied um 22 Uhr in der ZiB2!

    • M.S.
      11. Dezember 2012 22:34

      In dem Interview von Wolf hörte man nur den üblichen ideologischen Quatsch (z.B. "Die Chancengleichheit ist immer noch nicht erreicht"). Die wahren Gründe unserer Bildungsmisere, die in diesem Blog schon so oft erörtert wurden, wurden natürlich wieder nicht erwähnt.

  20. Politicus1
    11. Dezember 2012 20:53

    der link zum Bericht:
    https://www.bifie.at/system/files/dl/01_BiSt-UE_M8_2012_Bundesergebnisbericht.pdf

    ganz schnell nur ein erster Hinweis:
    ebensowenig, wie zwischen Hauptschulen und NMS in der Berichtsstatistik unterschieden wird, werden auch hier alle Schüler mit nichtösterreichischen Wurzeln in einen Topf geworfen.
    Würde man ehrlich hier unterscheiden, zwischen Schülern mit türkischem Migrationshintergrund und anderen Herkunftsländern, so wäre das Ergebnis derart dramatisch, dass kein Schönreden und Schönschreiben etwas nützt.
    Es ist totaler Stumpfsinn, z.B. Kinder chinesischer ungarischer Eltern mit jenen aus anatolischen Dörfern nicht zu differenzieren.

    In der deutschen Tagesschau beklagte man gerade, dass etwa 20% das Bildugsziel nicht erreichten. Bei uns sind es 47%! Wo sind unsere Klageweiber?!
    Frau Schmied, Frau Brandsteidl bitte heulen, heulen - öffentlich! Ein Papiertaschentuch gebe ich Ihnen gerne!

    • byrig
      11. Dezember 2012 23:30

      genau richtig,politicus1!
      aber die linksgrüne ideologie will solche erkenntnisse verbieten,da sie nicht ins p.c.-schema und ins schema der unbegrenzten zuwanderung passen.
      die österreicher werden von einer linken politmafia betrogen und geschädigt!

  21. haro
    11. Dezember 2012 20:36

    "Test der Deutsch-Fähigkeiten zur zwingenden Voraussetzung VOR Aufnahme in eine Volksschule"

    Früher war das Testen der Kinder vor Aufnahme in eine Volksschule üblich (gesetzlich vorgeschrieben?), am Land meist Aufgabe der Direktorin. Eltern und ihre zukünftigen Erstklassler wurden zu einem Aufnahmegespräch gebeten. Die Kinder mussten ihrem Alter entsprechende Eignung (u.a. dem Alter entsprechende Sprachkenntnisse) zeigen.

    Kinder ohne entsprechende Kenntnisse wurden entweder später "eingeschult" oder es gab für sie den Weg in die Sonderschule. Eltern waren mitverantwortlich. Irgendwann dürfte man diese Praxis beendet haben.

    Wie ist es möglich, dass Kinder bei Schuleintritt keinerlei Deutschkenntnisse haben?
    Sonderregelungen wegen einer stets steigenden Unzahl an ungebildeten Migranten (auch in zweiter und dritter Generation)?

    Warum STREICHT man nicht jenen Eltern die KINDERBEIHILFE die ihr Kind nicht ausreichend auf den Schuleintritt vorbereiten sondern fordert von Kindergärten dass sie den Kleinen die ersten Deutschkenntnisse beibringen (eine nochmalige Sozialhilfe vom Staat)?
    Damit wären auch viele Mütter/Einwandererfamilien gezwungen Deutsch zu erlernen. Und schnell würden sie lernen... wetten?

    Aber nein, eher verbietet man jenen Eltern die Verantwortung für die Bildung ihrer Kinder zeigen den Umgang und das Lernen mit ihren eigenen Kindern und steckt alle in Gesamtzwangstagsschulen zwecks "Chancengleichheit" ...

    • Patriot
      11. Dezember 2012 22:48

      Wie ist es möglich, dass Kinder bei Schuleintritt keinerlei Deutschkenntnisse haben?

      Weil man sich nicht integrieren will. Wenn ein hier geborenes Kind bis zum 6. Lebensjahr auf Deutsch nicht einmal bis 3 zählen kann, geschweige denn einen ordentlichen Satz zusammenbringt, sind die Eltern schlicht und einfach Integrationsverweigerer. Ausländischen Integrationsverweigerern ist die Aufenthaltserlaubnis zu entziehen. So ähnlich steht es auch in Gesetzestexten, nur wird nie erst gemacht.

  22. Jewgeni Gorowikow
    11. Dezember 2012 20:29

    Gerade schaue ich in der ARD-Tagesschau den Bericht über die internationalen Vergleichsstudien PIRLS und TIMSS. Und die ARD-Tagesschau bringt eine im Großen und Ganzen zufriedene Stimmung was die deutsche Situation betrifft rüber.

    Ist anzusehen bei Tagesschau um 20:00 Uhr hier:

    http://www.ardmediathek.de/sendung-verpasst?datum=11.12.2012

    Selbstverständlich ist auch das ZDF in der Sendung "Heute" auf PIRLS & TIMSS und die deutschen Wahrnehmungen dazu eingegangen. Hier zum Ansehen:

    http://player.zdf.de/zdf/mediathek/miniplayer/index.html?mediaID=1794486&time=0&mediaType=video&initialIndex=0

    Unsere 'Zeit im Bild 1' um 19:30 Uhr brachte über PIRLS & TIMSS überhaupt NICHTS! Sondern nur diesen vom BIEFIE durchgeführten Bundesländer-Vergleich.

    Hier der Beweis: http://tvthek.orf.at/

    Ein klassischer Fall und Beweis von Informationsunterdrückung und somit: Manipulation durch die Zeit im Bild 1!

  23. HJR
    11. Dezember 2012 19:21

    Dazu fällt mir nur ein: Die ganze verrottete sozialistische Mischpoche gehört samt ihren Speichelleckern weg! Fort! In den Orkus!
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at

    • Wertkonservativer
      12. Dezember 2012 08:11

      Und wie stellen Sie sich das technisch vor, werter Herr Rathbauer?

      Die bis ins Mittelalter von Gewaltherrschern verschriebenen Rezepte sind in unserer so fortschrittlichen Zeit (gottseidank) nicht mehr anwendbar; da müssen wir schon auf die Klugheit und Einsicht des Wahlvolkes setzen; anders wirds wohl nicht gehen!

      Grüße,

      Gerhard Michler

  24. durga
    11. Dezember 2012 18:46

    "Bildungsstandards-Messungen in Sachen Mathermatik" – ein überragender Sieg der AHS!

    Die Ergebnisse des von AU erwähnten Tests für die 8. Schulstufe sind unter www.bifie.at „Standardüberprüfung 2012 Mathematik, 8. Schulstufe. Bundesergebnisbericht“ abrufbar. Dieser 68 Seiten lange Bericht sollte Pflichtlektüre aller mit Bildung befaßter, an Bildung interessierter Menschen in unserem Land werden! Auf jeden Fall dient er zur Orientierung von Eltern, denen die Bildung ihrer Kinder ein Anliegen ist.

    Auch, wenn hier nicht zwischen Hauptschule und NMS differenziert wird (beide als APS - mit 67 % der Schüler - klassifiziert) – deutlicher kann der Unterschied zur AHS (33 % der Schüler) nicht ausfallen:

    Auf die Schulen des gesamten Bundesgebiets bezogen und in 4 Kompetenzstufen eingeteilt haben Schüler:

    -- Bildungsstandards nicht erreicht (Stufe

    • durga
      11. Dezember 2012 18:49

      Der Text kam verstümmelt an - zweiter Versuch:

      "Bildungsstandards-Messungen in Sachen Mathermatik" – ein überragender Sieg der AHS!

      Die Ergebnisse des Tests für die 8. Schulstufe sind unter www.bifie.at „Standardüberprüfung 2012 Mathematik, 8. Schulstufe. Bundesergebnisbericht“ abrufbar. Dieser 68 Seiten lange Bericht muß Pflichtlektüre aller mit Bildung befaßter, an Bildung interessierter Menschen in unserem Land werden!

      Auch, wenn hier nicht zwischen Hauptschule und NMS differenziert wird (beide als APS - mit 67 % der Schüler - klassifiziert) – deutlicher kann der Unterschied zur AHS (33 % der Schüler) nicht ausfallen:

      Auf die Schulen des gesamten Bundesgebiets bezogen und in 4 Kompetenzstufen eingeteilt haben Schüler:

      -- Bildungsstandards nicht erreicht (Stufe

    • durga
      11. Dezember 2012 18:51

      3. und letzter Versuch:

      "Bildungsstandards-Messungen in Sachen Mathermatik" – ein überragender Sieg der AHS!

      Die Ergebnisse des Tests für die 8. Schulstufe sind unter www.bifie.at „Standardüberprüfung 2012 Mathematik, 8. Schulstufe. Bundesergebnisbericht“ abrufbar. Dieser 68 Seiten lange Bericht muß Pflichtlektüre aller mit Bildung befaßter, an Bildung interessierter Menschen in unserem Land werden!

      Auch, wenn hier nicht zwischen Hauptschule und NMS differenziert wird (beide als APS - mit 67 % der Schüler - klassifiziert) – deutlicher kann der Unterschied zur AHS (33 % der Schüler) nicht ausfallen:

      Auf die Schulen des gesamten Bundesgebiets bezogen und in 4 Kompetenzstufen eingeteilt haben Schüler:

      -- Bildungsstandards nicht erreicht (Stufe unter 1): 24 % der APS-Schüler, 1 % der AHS Schüler
      -- Bildungsstandards teilweise erreicht (Stufe 1): 33 % der APS-Schüler, 12 % der AHS Schüler
      -- Bildungsstandards erreicht (Stufe 2): 42 % der APS-Schüler, 75 % der AHS Schüler
      -- Bildungsstandards übertroffen (Stufe 3): 1 % der APS-Schüler, 11 % der AHS Schüler

      In anderen Worten: bei Abgang von der Schule können nur 43 % der APS Schüler ausreichend rechnen! (p. 21)

      Noch dramatischer fällt das Ergebnis aus, wenn auf den Migrationshintergrund Bezug genommen wird (p.34):

      In den APS - 19 % Schüler mit Migrationshintergrund - erreichen von diesen bundesweit nur 18 % die Bildungsstandards, d.h. 82 % verlassen die Schule ohne oder fast ohne mathematische Kompetenzen (verglichen mit immerhin noch 51 % der Schüler ohne Migrationshintergrund)!

      In den AHS - 15 % Schüler mit Migrationshintergrund - erreichen (70 %) und übertreffen (5 %) insgesamt 75 % dieser Schüler die Bildungsstandards (verglichen mit 91 % der Schüler ohne Migrationshintergrund).

      In Wien ist die Situation an den APS besonders katastrophal (p.52): hier erreichen nur 14 % aller Schüler die Bildungsstandards. Dieses grottenschlechte Ergebnis liegt noch unter dem bundesweiten Ergebnis für Migranten an den APS (wo „stolze“ 18 % die Bildungsstandards erreichen, siehe oben).

      Ob hier vielleicht bereits der vielgepriesene Einfluß der NMS zum Tragen kommt (zum Testzeitpunkt lag in Wien der Anteil der NMS an den APS zwischen 20 und 25 %).

    • phaidros
      12. Dezember 2012 13:33

      Anm. zur »Verstümmelung«; ich rate jetzt nur: Kleiner-Zeichen meiden!

    • durga
      12. Dezember 2012 14:23

      @phaidros

      Du hast es erraten: ich hatte die Kompetenzstufe "kleiner 1" mit dem weltweit üblichen Zeichen geschrieben.

      Natürlich verstehe ich, daß dieser blog von einer derartigen Inkompetenzstufe nichts wissen will und Verstümmelungstaktiken anwendet.

  25. mitzi
    11. Dezember 2012 18:39

    Ich konnte 4 Kinder bis zur Matura begleiten.Was ich dabei erlebte habe, wäre nur in einem miserablen Buch niederzuschreiben. Die 4 haben trotz ihrer intriganten, desinteressierten und uninteressierten Lehrer, vor allem , ganz wichtig, Lehrerinnen, den Abschluss geschafft. Besonders warnen möchte ich vor Deutsch-Professoren natürlich auch die rinnen. Die sind allmächtig und nutzen ihre Position aus.

    • Brigitte Imb
      11. Dezember 2012 20:20

      Falsche Schule? Bei 2 eigenen und 4 Kindern der Geschwister kann ich das Gegenteil bestätigen. Interessierte, hilfsbereite, engagierte Lehrer, über das Maß des Unterrichtes hinaus.
      Meine Mädels, mit 8J. Altersunterschied hatten die selbe "Klassenmami", eine D- Prof. und eine Seele von einem Menschen, die sich um IHRE Schüler immer ganz besonders gekümmert hat und die Gewissenhaftigkeit und Strenge dennoch nicht auf der Strecke liegen ließ. Mein Mann und ich waren mit dem Lehrkörper und dem Engagement der Schule zum überwiegenden Teil sehr zufrieden.

  26. Nero
    11. Dezember 2012 17:44

    Also mich macht nachdenklich wie unbesorgt man bereits operiert. Man ist offenbar der Meinung, dass wir die unhobjektive, linksorientierte, marxistische Berichterstattung nicht mehr bemerken. Also die Frau Schmid wird es nicht mehr lange machen. Wird sie dann endlich wegen ihrer Bankmalversationen angeklagt?

    • Erich Bauer
      11. Dezember 2012 17:52

      Stalinisten haben keine Sorgen. Sie fahren da mit dem Panzer drüber. Und wenn's sein muß darf nur noch die PRAWDA gelesen werden... Die Schurschafe werden nach dem Rotationsprinzip eliminiert. Egal, ob "optimistisch" oder "pessimistisch"...

  27. Brigitte Imb
    11. Dezember 2012 17:13

    Unglaublich, die Kinder "verblöden" zunehmend und natürlich dadurch langfristig die ganze Gesellschaft. Naja, wie schon desöfteren bemerkt, ein dummes Volk läßt sich leichter händeln und daher bin ich überzeugt davon, daß diese Abwertsentwicklung von der Politik - zumindest vom linken Teil - durchaus begrüßt wird.

    Wien: An den Pflichtschulen verfehlen 51 Prozent der Kinder die Bildungsstandards. Dieses Ergebnis wird sofort schön geredet und schön bewertet im "fairen Vergleich": "Berechnet man Faktoren wie Migrationshintergrund und soziale Herkunft der Schüler mit ein, liegt das Wiener Ergebnis ziemlich genau im erwartbaren Bereich." ("Presse")

    http://diepresse.com/home/bildung/schule/1322591/Oberoesterreich-Spitzenreiter-Wien-Schlusslicht?_vl_backlink=/home/bildung/schule/1322090/index.do&direct=1322090

    Die Ministerin und ihre "Experten" arbeiten mit allen Mitteln an der Vertuschung der Wahrheit und an der Zerstörung der Schulausbildung.
    Warum darf das "Kind" nicht beim Namen genannt werden, das in erster Linie für diese Misere verantwortlich ist?, - nämlich die ungebremste und unselektierte Zuwanderung. Die Bildungsresistenten sind mittlerweile ein gewaltiges Mengenproblem, das das autochthone Niveau nach unten zieht.

  28. fokus
    11. Dezember 2012 16:24

    OT

    Und noch immer wird improvisiert und herumgebastelt:

    http://orf.at/stories/2155764/

  29. Undine
    11. Dezember 2012 14:50

    Angesichts des desaströsen Unterrichtserfolges an Österreichs Volksschulen fragt man sich schon, wie es noch vor 30, 40 Jahren möglich war, daß bis auf ganz wenige Kinder, die mangels ausreichender "Fähigkeiten" die Sonderschule besuchen mußten, alle Schüler das Lesen erlernt haben. In Ö gab es---bis auf diejenigen, die eben "schwach im Geiste" waren, KEINE Analphabeten!

    Wie kam es nur, daß frühere Lehrkräfte, obwohl sie bis Mitte der 60er-Jahre eine denkbar kurze, aber dennoch qualitätsvolle solide Ausbildung in einem Pädagogium absolviert hatten, ihre Unterrichtsziele erreichen konnten?

    Die Lehrer-Ausbildung dauerte bis dahin nur ein Jahr länger als das Gymnasium und bot neben dem "normalen" Stoff des Gymnasiums intensivste Ausbildung in den pädagogischen Fächern und sehr häufiges Hospitieren in der dem Pädagogium angeschlossenen Übungsschule mit beispielhaften Lehrpersonen und natürlich zahlreiche "Lehrauftritte" vor strengem Publikum ----und eine Aufnahmsprüfung mit improvisiertem Lehrauftritt, die zweieinhalb Tage dauerte!!!

    Nun frage ich mich schon, wie es passieren kann, daß die heute an den Universitäten mit viel Aufwand an Zeit und Geld ausgebildeten Lehrkräfte es nicht zustande bringen, allen ihnen anvertrauten Schülern während der VS-Zeit sinnerfassendes LESEN beizubringen.

    Den Linken, die seit Jahrzehnten die Geschicke der Schulen lenken---leider mit immer schlechteren Ergebnissen---machen u. a. drei gravierende Fehler:

    1.) Sie wollen nicht zur Kenntnis nehmen, daß es Unterschiede in der Intelligenz der Kinder gibt. Wenn ein schwach begabtes Kind in einer höheren Schule sitzt, ist das keine Garantie, daß es alleine deshalb klüger wird. Es gibt, auch wenn's nicht ins linke Konzept paßt, dumme Kinder, bei denen Hopfen und Malz verloren ist. Sich mit denen zu viel anzugeben ist vergebliche Liebesmüh und geht zulasten der guten Schüler.

    2.) Die Lehrerausbildung an den Universitäten ist offensichtlich praxisferne; die Studenten leiden bereits selbst an ihrer eigenen mangelhaften Ausbildung an den Gymnasien.

    3.) Man hat von politischer Seite viel zu sehr auf den linken Mainstream gesetzt und das Ausländerproblem im allgemeinen, speziell aber an den Schulen STRÄFLICHST vernachlässigt und nicht wahrnehmen WOLLEN.

    Nun versucht man, das gesamte Schulniveau ständig nach unten zu revidieren, um nur ja politisch korrekt zu handeln, statt zuzugeben, was die Spatzen von allen Dächern pfeifen: Zu viele Ausländerkinder schaden dem allgemeinen Unterrichtserfolg, wobei man zugeben muß, daß es sich großteils um muslimische türkische Kinder handelt. Die Ostasiatischen Kinder muß man hier ausnehmen; die sind oft besser und va strebsamer als der österr. Durchschnitt.

    PS: An mangelndem Geld kann's nicht liegen; Lesen, Schreiben und Rechnen kann man mit einem finanziellen Minimalaufwand lehren und erlernen!

    • Undine
      11. Dezember 2012 14:57

      Und noch ein PS:

      Ein bißchen Druck und Drill in Maßen und mit Fingerspitzengefühl ausgeübt schadet keinem Kind, sondern bereitet es eher auf den "Ernst des Lebens" vor als die ziemlich untaugliche reine Kuschelpädagogik! Wenn das Kind zu Hause ausreichend Liebe und Geborgenheit findet, braucht es dieses Kindergartengetue in der VS nicht.

    • Brigitte Imb
      11. Dezember 2012 18:12

      Eine kl. Anekdote zur Kuschelpädagogik: An unserer VS war es üblich, daß die Lehrerinnen die Schüler die ersten drei Klassen unterrichteten, die 4. war dem strengen Hrn. Direktor vorbehalten.
      Besagter erwischte mich einmal - natürlich war ich eine sehr ruhige und brave Schülerin - als ich in einem Klassenkasten der "Kleinen" (die Kästen waren nicht abgeschlossen u. es war natürlich streng verboten irgendwo hineinzusehen) die Ansagenhefte "studierte", od. besser gesagt die Benotung. Vertieft in die Materie, traf mich eine saftige Ohrfeige und eine anschließende Rüge. Das war's (für's Erste) und natürlich zuhause, od. sonstwo, kein Wort (welche Schande!), denn mir war ja klar, daß ich eine Verfehlung begangen hatte und dafür zurecht bestraft wurde.
      Viel später erfuhr ich, daß der Direktor (wohl beim Kartenspiel) meinen Vater fragte, ob ich mich denn beschwert hätte, "denn er hat mir eine geschmiert...".

      Das sollte sich heutzutage ein Lehrer erlauben, die linke Meute würde ihn lynchen. Natürlich bedeudet das keineswegs, daß ich Gewalt, und sei es auch nur eine Ohrfeige, gut heiße und begrüße (wir haben derartiges auch anders erlebt, nämlich daß ein Lehrer unsere Zwillinge mobbte UND handgreiflich wurde), aber was vor einigen Jahrzehnten als selbstverständlich galt - Recht und Unrecht zu erkennen - ist heute eine Straftat.
      Mir war diese Lektion sehr lehrreich und ich bin dem strengen Herrn (Gott hab' ihn selig) nicht gram, sondern ich denke gelegentlich respektvoll an ihn.

    • Undine
      11. Dezember 2012 18:33

      @Brigitte Imb

      Heute fehlt offensichtlich den Kindern jegliches Unrechtsgefühl; DARAN tragen aber wirklich nicht die Kinder die Schuld, sondern in erster Linie die Eltern, in zweiter Linie die Politik, bzw die Behörden, die den Lehrern keinerlei Handhabe zubilligen, für gutes Benehmen im Unterricht sorgen zu können, va aber die Pflichten der Schüler auf Punkt und Beistrich einmahnen zu dürfen.

    • simplicissimus
      11. Dezember 2012 19:18

      undine: ******!

    • Brigitte Imb
      11. Dezember 2012 19:59

      @ Undine,

      "gutes Benehmen" war selbstverständlich, vor dem Lehrer - eigentlich generell - mußte Respekt gezeigt werden, die "Fratzen" hatten im Unterricht den Mund zu halten, wer was wußte durfte aufzeigen, usw., usf. Es hat funktioniert, ohne ein Trauma davonzutragen, Lesen, Schreiben und die Grundrechnungsarten beherrschten wir alle am Ende der VS und wir waren sicher 30 Schüler in der Kl., bei einem Lehrer.

      Die Lehrer sind mittlerweile mehr als zu bedauern und ich hoffe sie können sich gegen die miserable Politik der Ministerin durchsetzen.

    • Majordomus
      11. Dezember 2012 21:47

      @Undine: ****************+! Dem ist nichts hinzuzufügen.

    • Patriot
      11. Dezember 2012 22:54

      PS: An mangelndem Geld kann's nicht liegen; Lesen, Schreiben und Rechnen kann man mit einem finanziellen Minimalaufwand lehren und erlernen!

      ********************************

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      12. Dezember 2012 12:43

      Dass die Ausbildung immer schlechter wird, das passiert nicht zufällig, sondern ist ein perfider Plan einen dummen und unwissenden neuen Mischmaschmenschen zu kreieren. Ein Mensch mit niedrigem IQ (am besten 90%) ist zu dumm die Politik zu begreifen, aber noch klug genug die Arbeiten zu verrichten, die von den Konzernen benötigt werden.
      Man will einen neuen Bio-Roboter schaffen, der auch die unnötigen (keine lebensnotwendigen) Produkte kauft. Wichtig ist, dass unsere Jugendlichen stotterfrei eine Bestellung bei McDonalds (Werbung) abgeben können. Wir werden veramerikanisiert und jubeln noch dazu.
      Wer seine Augen nicht zum Sehen benutzt, wird sie zum Weinen brauchen!
      In der Politik passiert nichts zufällig!!
      Alles geplant. Und nocheinmal! Hören sie sich die Protokolle der Weisen von Zion an, da werden sie erkennen, dass alles genauso eingetroffen ist, wie dort beschrieben.
      http://www.youtube.com/watch?v=CneVXHE7g4w

  30. Observer
    11. Dezember 2012 14:45

    Im Rahmen meiner früheren Marketingtätigkeit wurde ich einmal zu einem Seminar in einem wunderschönen englischen Landsitz gesandt, welches den Titel trug: "Verwandle Niederlagen in Siege". Ich habe zwar damals Claudia Schmied nicht als Teilnehmerin gesehen, glaube aber, dass sie bzw. einer ihrer engsten Mitarbeiter ebenfalls an so einer Schulung teilgenommen haben.
    In diesem Zusammenhang fällt mir auch wieder das fiktive Radrennen um das Wiener Rathaus im Juni 1961 mit den beiden einzigen Teinehmern Chruschtschow und Kennedy ein. Am nächsten Tag berichtete die sowjetische Nachrichtenagentur TASS: "Unser Genosse Chruschtschow hat einen hervorragenden zweiten Platz errungen, während sich sein kapitalistische Herausfordeerer mit dem schäbigen vorletzten Platz zufriedengeben musste."
    Es ist ein Verbrechen an unserer Jugend, Claudia Schmid weiterhin die Hauptverantwortung für die Schulen zu übertragen.

  31. Ai Weiwei
    11. Dezember 2012 14:34

    'Die Presse' bringt eine APA-Artikel. Es wird versucht in diesem Artikel den Begriff 'fairer Vergleich' zu erklären und es wird ein Blick auf die Bundesländerergebenisse geworfen:

    http://diepresse.com/home/bildung/schule/1322591/Oberoesterreich-Spitzenreiter-Wien-Schlusslicht?direct=1322090&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=499

  32. Wertkonservativer
    11. Dezember 2012 14:04

    Danke, lieber Dr. Unterberger!

    Da bekomme ich wieder einmal Gelegenheit, meinen schon recht oft ausgerufenen Spruch:
    "HÄNDE WEG VON DEN GYMNASIEN"
    anzustimmen!

    Die Volksschulen sind halt, wie sie sind, sicherlich jedoch in manchem reformbedürftig!
    Die Gymnasien gehören natürlich auch da und dort "auf Vordermann" gebracht, sind jedoch - zwecks Nivellierungs-Vermeidung durch die "Neue Mittelschule" alias Hauptschule - im österreichischen Regelschulwesen UNVERZICHTBAR!!

    Die blöde Ausrede von der zu frühen Selektionierung ist ein reiner p.c.Schmäh!
    Jedes Kind hat heute die Chance, ins Gymnasium gehen zu können (Voraussetzung halt Eignung, genügend Sprachkenntnisse, gewährleistete Elternunterstützung, usw.).
    Die "Neue Mittelschule" ist dann richtig für alle diejenigen, deren Eltern keinen weiteren Ehrgeiz haben, oder die einfach zufrieden mit der eh' zumindest äußerlich aufgemotzten Hauptschule sind! Für bildungshungrige und fleissige Hauptschul-Kinder ist Übertritt in die nächste Gymnasialklasse ja auch möglich!

    Also, jetzt wiederhole ich mich:

    HÄNDE WEG VON DEN GYMNASIEN!
    Sie sind UNVERZICHTBAR !

    Und noch was:
    Die Frau Ministerin Schmied ist ja wirklich "a schwache Raspel"!
    Die wär' sogar in einem Entwicklungsland wahrscheinlich bestenfalls "zweite Wahl!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      11. Dezember 2012 14:18

      (Zitat: Sg. Wertkonservativer) - "..."a schwache Raspel"!..."

      Sie unterschätzen all diese Akteure sträflichst! Mit der "schwachen Raspel" entlocken Sie diesen Personen ein liebevolles, weihnachtliches Lächeln... DIE wissen was sie tun. "Mein Gott... ist der aber lieb..."

    • Wertkonservativer
      11. Dezember 2012 14:39

      Für mich, lieber, kritischer Erich @ Bauer,
      ist "a schwache Raspel" auf die von mir so benamste Frau Schmied ziemlich maßgeschneidert!
      Da sie ja eine ziemlich unbedeutende Person ist, würde ich gegnerischen Charaktermenschen zugedachte Kraftausdrücke hier nicht verwenden!

      "A schwache Raspel", das stimmt schon, und wird von mir weder zurückgenommen, noch modifiziert.

      Auf ein weiteres, Blogkollege @ Erich Bauer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Herby
      11. Dezember 2012 14:46

      @ Erich Bauer

      Ich denke Sie meinen, dass die Claudia Schmied eine Schauspielerin ist, die die 'Nette', die 'Harmlose', die 'Bemühte' vorspielt und in Wahrheit aber finstere Absichten verfolgt.

    • Erich Bauer
      11. Dezember 2012 15:01

      Herby,

      Sie verfolgt ihre Absichten, entsprechend ihrer "Natur". Und diese "Natur" ist ja mit Händen zu greifen. Ihre Handlungen: verschweigen, verbergen, "uminterpretieren" sind ja sichtbar. Ich bin mir natürlich sicher, daß das für viele Bürger keineswegs "finstere" Absichten sind... Vielleicht sehnt man sich sogar nach Verwirklichung der Heilslehre... "Politisch-Juristisch-Medial" ist es schon "angerichtet". Wünsche guten Appetit.

  33. Erich Bauer
    11. Dezember 2012 13:54

    Wir sind nahezu chancenlos. Aber! Wir sind schuldlos. Genauso schuldlos, wie es Diejenigen unter der Sowjet/Stalinaera waren. Ausgenommen die direkten Nutznießer. Auch damals war es unmöglich etwas von INNEN heraus zu verändern! Der Nachfolger des Stalinismus ist der politisch-juristisch-mediale-"Komplex" (PJM). Dahinter steckt eine Obszönität, die einzigartig in der Geschichte ist. Und selbstverständlich will man auch für die Zukunft Schafe züchten, die sich willig und blöd blökend scheren lassen...

    Ob das "gelenkt" ist, oder einfach nur ein perverser "Selbstläufer" ist, mag jeder für sich beantworten...

  34. A.K.
    11. Dezember 2012 13:44

    Im Markusevangelium (9,42) findet sich – zwar in etwas anderem Zusammenhang - der Satz: „...Wer einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, für den wäre es besser, daß ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde."
    Die Gefährdung der Zukunft unserer Kinder wegen ideologischer Verirrungen lassen einem sehr leicht solche harten Worte einfallen.

  35. S.B.
    11. Dezember 2012 13:23

    Die Frau Unterrichtsministerin wird mit Hilfe ihrer fleißig angefütterten Medien diese desaströsten Ergebnisse dazu verwenden,

    1) die Schuld daran allen ihren Vorgängern zuzuweisen und
    2) uns erklären, um Abhilfe zu schaffen, müssen ihre fatalen Reformen noch rascher bzw. gründlicher durchgezogen werden.

    Je länger diese stramme Linksideologin im Amt sitzt, umso größer wird der Schaden für unser Bildungssystem und damit für das wichtigste Zukunftsgut unserer Nachkommen.

    P.S.: Sind das bereits die "Erfolge" der neuen Mittelschule? Gewalt statt Leistung? Hoffentlich nur ein Einzelfall!
    http://burgenland.orf.at/news/stories/2559370/

    • Freak77
      11. Dezember 2012 13:50

      @ S.B.

      So wie es derzeit aussieht ist die Argumentationslinie der Frau Schmied viel einfacher:

      Die sozialen Verhältnisse in den Herkunftsfamilien der Schüler werden verantwortlich gemacht.

      Das Motto: 'Bildung bzw. Nichtbildung wird vererbt'. (das stimmt aber auch großteils und wird nie gänzlich von e. öffentl. Schulsystem zu beseitigen sein.)

      Die Kinder die aus aus bildungsfernen Schichten kommen haben immer noch - trotz aller Reformen - genau so schlechte Chancen bildungsmäßig zu reüssieren wie eh und je und wie vor der Neuen-Mittelschule.

      DAHER: Es muss noch weiter reformiert werden, fragt sich nur wie?

      Meine Meinung ist: Auch das Schulsystem hat irgendwo Grenzen. Das Schulsystem kann nicht ALLE Versäumnisse in der Familie ausbügeln. Auch und vor allem hat die Familie eine Aufgabe und Funktion in der Erziehung und Bildung Heranwachsender.

      Und eine kaputte Familie und wenn sehr viel in der Erziehung schiefläuft kann im Bildungssystem eben nicht zu 100% repariert werden.

      Diese Fragen erheben sich auch:

      Ist das Sozialsystem und das Bildungssystem dasselbe?

      Wo ist die Nahtstelle zwischen Sozialsystem und Schulsystem?

      Gibt es Aufgabenstellungen & Probleme die nur das Sozialsystem abdecken sollte und keinesfalls das Schulsystem?

      Oder wird das allgemeine Schulsystem als integrierter Bestandteil des Sozialsystems gesehen?

    • S.B.
      11. Dezember 2012 14:18

      @Freak77

      Da kommen wir rasch zu den Wurzeln, die hier immer wieder aufgezeigt und diskutiert werden:
      Zuerst zerstört man herkömmliche Werte, in erster Linie die wichtigste Zelle in einem Staat = eine intakte Familie. Danach treten die Linken mit ihren Ersatzideologien als Pseudohelfer auf den Plan und das geht Hand in Hand mit neuem, sozialistischem Sozialsystem; neuem sozialistischem Bildungssystem; neuem sozialistischem Gesellschaftssystem >>>>>> das ganze hat System bis hin zum endgültigen Zerfall!

  36. Freak77
    11. Dezember 2012 13:05

    Heute, Die. 11.12.2012 Hatte Claudia Schmied wieder ihren "Auftritt" im Ö1-Mittagsjournal: http://oe1.orf.at/konsole?show=ondemand

    Als ich das hörte hatte ich gleich ein mulmiges Gefühl dass da schon wiederum etwas im Busch ist!

  37. Wolfgang Bauer
    11. Dezember 2012 12:57

    Das können sie, unsere Gewohnheitspolitiker, Gewerkschafter und Kämmerer:

    Nicht nur immense Schulden machen zu Lasten der Jugend - nein, ihnen auch die Grundlagen für ein Herauswurschteln aus diesem Handicap nehmen.

    Österreicher werden bald nach China auswandern - als 24-Stunden-Pflegerinnen und Pfleger. Natürlich durchaus ein ehrenwerter Beruf. Aber warum lassen wir unser politisches Personal einfach so dahinwirtschaften?

    • Cotopaxi
      11. Dezember 2012 13:11

      In Salzburger rufen die Schwarzen wegen der Verfehlung einer Beamtin Neuwahlen aus, aber im Bund halten sie den Roten trotz aller Katastrophen unverbrüchlich die Treue. Ohne die Schwarzen Koalitionspartner gäbe es keine Schmied, keinen Dr. Faymann usw.

    • S.B.
      11. Dezember 2012 13:31

      @Cotopaxi

      Auch die absolut behutsame Berichterstattung des ORF über diese Spekulationscausa verursacht immer öfter Brechreiz.
      Man stelle sich nur die politische Agitation vor, wäre das alles in Kärnten passiert.
      Und was für Neuwahlenforderungen im südlichen Bundesland reicht, ist natürlich für das rote Salzburg längst nicht anwendbar.
      Das linksautoritäre System schlägt einmal mehr zu!

    • Wertkonservativer
      11. Dezember 2012 14:19

      @ Cotopaxi, wie er leibt und lebt!
      Nützt jede Gelegenheit (und sei sie noch so weit hergeholt!), um auf die Schwarzen loszugehen.
      Jetzt warte ich eigentlich nur auf den Zeitpunkt, der ja bald kommen könnte:
      die Schwarzen in der Rehab-Station, die Blauen in einer Koalition mit den Roten (oder vice versa)!
      Was wird Cotopaxi dann schreiben?
      Koalitionen haben nu mal ihre Regeln und Zwänge: das ist in der gesamten zivilisierten Welt so! Nur unser kluger @ Cotopaxi will das partout nicht wahrhaben!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      11. Dezember 2012 14:38

      @ WK

      Dadurch, dass die Schwarzen, um weiter an den Futtertrögen sein zu können, sich den "Regeln" und "Zwängen" einer Koalition mit den Roten freiwillig unterwerfen, nützen sie zwar sich selber, aber schaden dem österreichischen Volk und nehmen ihm die Zukunft in einer unsicheren Welt.
      Ohne Schwarze gibt es keine Wende, aber die denken nicht daran, sich von ihrem Lebenspartner SPÖ zu trennen - bis der gemeinsame Tod sie scheidet.

    • Herby
      11. Dezember 2012 14:55

      @ Cotopaxi

      Einer der allerwichtigsten Futtertröge der ÖVP ist der Posten des Landwirtschaftsministers - ist auch logisch. Das konnte man in allen Koalitionsverhandlungen beobachten.

      Es ist ein doppelter Futtertrog: In Wien und in Brüssel.

    • Patriot
      11. Dezember 2012 23:03

      Liebe Freunde. Genau deshalb brauchen wir mehr direkte Demokratie! Die Parteien stehen für alles und nix, und auch das ändert sich täglich.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung