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Was von Österreich überbleibt

Was bleibt eigentlich von Österreich über? Demographisch weisen ja alle Daten nach unten, hin auf ein Aussterben der Eingeborenen; vom Fernsehen bis zu den Verlagen wird das Land immer mehr zur deutschen Kolonie (und das was noch österreichisch ist, hat große Qualitätsprobleme); auch der EU-Beitritt hat wider manche Hoffnungen die außenpolitische Eigenständigkeit des Landes reduziert und in Sachen Euro sogar bis zur Hilflosigkeit abgebaut. Umso mehr möchte ich bisweilen auf jene kleinen, aber tapferen Initiativen hinweisen, die sich diesem Trend entgegenstellen, die um die Identität Österreichs kämpfen. Eine davon ist das Austria-Lexikon.

Es ist unter dieser Adresse zu finden; es ist auch unter den Namen Austria-Forum bzw. Österreich-Lexikon bekannt. Mit immerhin 270.000 Einträgen ist das Austria-Lexikon zweifellos eine der umfangreichsten Sammlungen an Informationen über dieses Land und hält zumindest in elektronischer Form alles fest, was es dort an Wichtigem gibt.

Das Austria-Lexikon funktioniert nach dem Wiki-Prinzip. Es lebt also vor allem von durch die Leser gestalteten Beiträgen. Die Zentralredaktion ist hingegen relativ klein. Inhaltlich hat es einen klaren kulturellen Schwerpunkt, während es politisch eher mutlos und übervorsichtig wirkt – also auch insofern typisch österreichisch ist. Es enthält mehr als 1400 Biographien und hat mehrere heimische Wissenssammlungen zusammengeführt.

Leser haben dort übrigens auch die lustige Möglichkeit, für „Servus TV“ interessante österreichische Themen vorzuschlagen und abzustimmen.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2012 01:31

    die wirkliche gefahr ist die totale überfremdung unseres landes,die den eigentlichen charakter österreichs auszulöschen droht und bei einer beibehaltung dieser einwanderungspolitik wird-im übrigen massiv gegen den willen der "echt" österreichischen bevölkerung.

    um die demogaphie der echt-österreicher würde ich mir keine sorgen machen.es würde uns ohne der massen an türken,serben,bosniern,tschtschen etc.etc. trotzdem viel besser gehen.wir sind ein opfer der linken gutmenschen-und raffgierigen unternehmerpolitik.und ferngelenkt von der p.c. aus den usa.
    aber anscheinend ist der druck noch nicht gross genug,um endlich entsprechend zu wählen:d.h. nicht mehr die verantwortlichen für dieses desaster.
    einer hat es ja in einem schwachen moment bereits zugegeben,dieser häupl,als er meinte,wir haben staatsbürgerschaften zu leicht vergeben.
    unterm strich ist nichts passiert.
    auch bei den wahlergebnissen nicht.noch nicht.
    wir sind dabei,uns selbst abzuschaffen.
    obwohl wir-noch immer-die macht hätten,das zu verhindern!

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2012 08:59

    Wir können keine deutsche Kolonie sein, wir waren stets ein Teil Deutschlands!
    Den vorletzten, als selbständiger Staat geführten Krieg haben wir um unsere Rolle in Deutschland gekämpft!
    Salzburg war nicht einmal Teil des Hauses Österreich bis zu den napoleonischen Verwerfungen, sonder selbständiger deutscher Staat, bis heute ist unser Erzbischof 'Primas Germaniae'!
    Ich bin also zuerst Salzburger, dann Europäer und staatsrechtlich halt Österreicher, als Nationalität, definiert über Sprache und Kultur, aber Süddeutscher.
    Und wenn es möglich wäre, würde ich lieber wieder in einem selbständigen Salzburg im Rahmen des Heilig Römischen Reiches leben. Demokratie funktioniert in grossen Einheiten nicht – siehe Österreich!

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2012 16:56

    A.U. schreibt:

    ".....vom Fernsehen bis zu den Verlagen wird das Land immer mehr zur deutschen Kolonie"

    War das nicht schon immer so? Ich sehe da in jüngster Zeit keine nennenswerten Veränderungen. Ich persönlich habe damit auch kein Problem. Einer der großen Verleger in Deutschland ist übrigens ein "Sudetendeutscher", der nach dem Krieg in Innsbruck studiert hat: Dr. Herbert Fleissner, ein sehr integrer Mann. Hätte sich Ö damals MEHR der Sudetendeutschen angenommen und sie nicht nach Bayern abgeschoben, wäre Fleissner vielleicht österr. Verleger geworden!

    Aber zurück zur schrumpfenden Identität Österreichs. Dadurch, daß ein Teil der Österreicher (hauptsächlich realitätsfremde Politiker!) immer noch von der Zwangsbeglückung durch Multikulti, von geistiger "Befruchtung" träumen und sich von diesen Hirngespinsten nicht und nicht abbringen lassen wollen, auch wenn sich keine positiven Ergebnisse einstellen wollen, wird unser Heimatland den uns gänzlich wesensfremden Zugewanderten auf dem Altar der Gutmenschlichkeit geopfert.

    Die Gefahr einer "Deutschen Kolonie" sehe ich nicht, obwohl angeblich viele Deutsche sich vorübergehend oder auf Dauer hier niederlassen. Wo liegen da die Probleme? Sie sprechen unsere Sprache, unsere Kultur ist von unserer nicht wesentlich zu unterscheiden. Und Goethe ist für mich kein Ausländer, ebenso wenig wie Beethoven! Manchmal habe ich allerdings das mulmige Gefühl, daß sich linksextreme junge Deutsche va an den Universitäten breitmachen.....

    Zeugt es nicht von Minderwertigkeitskomplexen, Kleinlichkeit und Hinterwäldlertum, wenn wir uns um jeden Preis von den Deutschen "unterscheiden" wollen?

    Ich kam gestern von einer Reise mit meinem Münchner Reisebüro STUDIOSUS zurück. Naturgemäß waren vorwiegend Bayern, Hessen, aber auch Sachsen, etc meine Mitreisenden, unglaublich liebenswerte, bescheidene, zurückhaltende, gebildete Menschen, die mir als Oberösterreicherin immer wieder versicherten, wie gerne sie nach Ö fahren. Soll ich mich nun vor denen fürchten? Soll ich Angst davor haben, daß die uns unserer Identität berauben wollen? Wir machen uns bestenfalls lächerlich mit unserer Kleingeistigkeit; diese wirkt eher verschroben.

    Mir scheint, als wären die Deutschen wesentlich großzügiger und wohlwollender uns Österreichern gegenüber als umgekehrt. Mag sein, daß die geographische Nähe der Grund dafür ist, daß mir ein Bayer näher steht als ein Burgenländer, aber den Salzburgern geht es ähnlich, wie ich sehe (@dssm)

    Und noch etwas: Wie halten es denn die Liechtensteiner? Sind die nun eine Mini-Nation? Fühlen die sich womöglich den Schweizern, den Deutschen oder den Vorarlbergern "verwandt"? Oder die Luxemburger? Gibt es eine liechtenstein'sche Nation? Eine belgische Nation? Dort fühlen sich ein Teil französisch, ein Teil flämisch. Ja, und dann erst die Schweizer! Das ist ein weites Feld.....

  4. Ausgezeichneter KommentatorSchneeball
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. November 2012 10:56

    Was wird aus Österreich ?

    Da heißt es immer, dass die Jugend sich nicht für Politik interessiert !
    Wenn sie sich aber erhebt, ihren Unmut, ihre Bedenken äußert über die Zustände von denen ja gerade sie betroffen ist - in Schulen, in ihrer Freizeit etc. dann kriechen sie aus ihren Ecken, jene, die nur den Linken eine politische Meinung zubilligen.

    Sofort wird die Nazikeule ausgefahren, die Medien nehmen die Helfershelferposition der Linken ein, anstatt die Anliegen der jungen Leute ernstzunehmen. So wird in diesem Land versucht, alle mundtot zu machen, die die vorherrschende Entwicklung kritisieren.
    Auf genau diese Weise versucht man alle jene jungen Leute, die sich Gedanken machen, die sich Sorgen machen, in den Untergrund zu drängen. In extreme Ecken zu drängen. Weil ja nicht sein darf, was nicht sein soll.
    Da sitzen sie nun an den Schalthebeln der Macht, die altgewordenen 68iger, und versuchen Meinungen zu unterdrücken ! Sie, die ja so sehr für freie Meinungsäußerung gekämpft haben - seinerzeit. Angeblich. Aber das galt wahrscheinlich immer nur für ihre eigene.

    Jedenfalls sehr lesenswert, was ich gerade entdeckt habe:

    http://dieidentitaeren.tumblr.com/post/34933080182/tanzende-neonazis-mit-affenmasken-was-sich

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2012 11:19

    Das Österreich Lexikon bringt mich auf eine Idee.

    Machen wir ein österreichisches Korruptionslexikon. Vielleicht richtet uns Hr. Dr. Unterberger eine Seite im Blog ein, auf der chronologisch Skandale aufgelistet werden können und wo Malversationen summiert werden.
    So eine Liste könnte jeder ausdrucken und unter die Leute bringen und dem Vergessen vorbeugen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2012 15:39

    Was ist noch übrig von Österreich ?

    Das Neujahrskozert, die Pummerin, die historischen Gebäude, von den Traditionen nur noch ganz wenige, wie eigentlich alles, was mit konservativ zusammenhängt, die Mozartkugeln.

    Nicht einmal die österreichische Geschichte ist noch übriggeblieben, sie wurde im 'Mainstream' verfälscht, 'umdimensioniert'. Ja es gibt sie noch die Staatsbürgerprüfung für Zuwanderungs- und Integrationswillige, aber auch letztere sind selten, obwohl gerade die offenbar die besseren Österreicher sind, denn sie wissen, dass sie hier eine Heimat finden wollen.

    Es gibt sie noch, die Palmprozession, die Fronleichnamsprozession, die Erstkommunion schon seltener und die Firmung kaum mehr, es gibt sie noch die Wallfahrtsorte und die Wallfahrten, meist sind es Fremde, die hierher wallfahren kommen. Es gibt sie noch die Kirchen und Klöster und die Klosterschulen, die angesehenen Gymnasien, die noch unterrichten und bilden.

    Der österreichische Schaffensgeist und die österreichische Zusammengehörigkeit der 1950-er Jahre ist ersetzt worden durch Geldgier und Privilegiensucht, Egoismus, durch schlechten und ziellosen, selbstzerstörerischen und unnatürlichen Lebenswandel. Die 'Fertilitätsrate' in allen Belangen ist gesunken. Wir brauchen Fremde, die uns die Kinder machen, aber es sind nicht mehr unsere Kinder.

    Aus einem stolzen, selbstbewussten Österreich ist ein politischer Dodelhaufen geworden und ein fauler, arbeitsscheuer Wohlstandsbrei, der sich selbst aufgibt.

    Wenn ich daran denke, was wir alles geschaffen haben und wie wenig uns das heute wert ist, Kaprun, Europabrücke, u.v.a.m., was uns trotz der damaligen Not aufgerichtet hat, was wir alles preisgeben und verschulden, verpfänden, verkaufen, ja sogar die eigene Zukunft, so kann ich es gar nicht glauben, dass wir so tief gesunken sind.

    Aufhalten konnte ich persönlich diese Entwicklung auch nicht, es war schon zu spät, bis ich das überhaupt bemerkt habe, wofür meine Wählerstimme missbraucht wurde.

    Vielleicht kommt noch der eine oder andere Morgenstern, Sonnentag, aber sonst, so fürchte ich, geht alles im 'Mainstream' im wahrsten Sinn des Wortes 'den Bach hinunter'. Österreich spült sich selbst weg, schafft sich ab.

  7. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2012 18:05

    Was von Österreich übrigbleibt. Was macht Österreich aus, was war die Idee Österreichs (und auch Deutschlands)? Prof. Dirk Budde schreibt dazu in "Heiliges Reich, Republik, Monarchie":

    "Und Deutschlands Idee, Deutschlands Aufgabe im göttlichen Plane? Es ist die Reichsidee, das universale, übernationale, sakrale "Heilige Römische Reich", ein freier, föderativer Völkerbund in der Mitte Europas, der aus der Auferstehung und Einheit der Christenheit neu erwächst. Dem hl. Reich, repräsentiert durch Kaiser und Papst, wäre die Monarchie die selbstverständliche und angemessene Staatsform; sie wäre damit gleichzeitig das 'Katechon'. [...] Ist diese Sichtweise anerkannt, so wird der Blick frei für eine der erhabensten geschichtlichen Überlieferungen, deren Träger die Deutschen sind: der Reichsgedanke, das Heilige Römische Reich in monarchischer Tradition, universal, vereinigend, übernational, aber nicht national oder international, aufgegriffen und bejaht von den Franken/Deutschen, ihnen als Aufgabe durch die Päpste als Stellvertreter Christi überantworte und bestätigt, aufrichtend und wegweisend in den großen Symbolen: die octogonale Krone des Sacrum Imperium in der Wiener Schatzkammer, der Thron im Münster zu Aachen, die Gräber in Speyer, der Dom zu Bamberg, der Römer zu Frankfurt, der Doppeladler, der ost- und westwärst blickt." (Dirk Budde, Heiliges Reich, Republik, Monarchie, S.197)

    Österreich war groß und hat seine Bestimmung gefunden als das Land eine katholische Monarchie war; als es viele Völkerschaften und Länder zivilisiert und kultiviert hat. Österreich war ein Kulturbringer und hat im Verbund mit der katholischen Kirche ("Thron und Altar") segensreich in Europa gewirkt. Leider wurde diese Allianz nach einem 250-Jahre andauernden Kampf schlußendlich zerschlagen. Dasjenige, welches in den katholischen Monarchien noch in Schach gehalten werden konnte, wurde nun entfesselt. Prof. Budde schreibt dazu:

    "Die weltliche Macht fiel als erste den ideologischen Schlägen und den sorgfältig koordinierten Angriffen zum Opfer. Der 1. Weltkrieg war es, der dem durch die Französische Revolution entfesselten säkularisierten Denken einen weiteren entscheidenden Dammbruch ermöglichte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten Österreich-Ungarn, in gewisser Hinsicht Erbe des Hl. Reichs und damit Träger des "Katechon", das zaristische Rußland für die Orthodoxie und in stark abgeschwächtem Umfang das protestantische kaiserliche Deutschland dem säkularisierten Denken Grenzen gesetzt. Heute ist die Säkularisation und Weltlichkeit der politischen Macht, ob totalitär oder liberal, allgemein geworden. Der Staat, der bei all seiner Tätigkeit zur materiellen Bedürfnissicherung die vertikale transzendente Dimension des Menschen zu berücksichtigen hat, hat dies alles über Bord geworfen, er ist ganz horizontal geworden. Selbst die Freiheit, die er sich zu verteidigen rühmt, ist eine inhaltslose, skeptische, ausschließlich freimaurerische Freiheit, die nicht auf Wahrheit gegründet ist und nicht im Namen einer Wahrheit proklamiert wird." (Dirk Budde, Heiliges Reich, Republik, Monarchie, S.200)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSchneeball
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. November 2012 10:56

    Was wird aus Österreich ?

    Da heißt es immer, dass die Jugend sich nicht für Politik interessiert !
    Wenn sie sich aber erhebt, ihren Unmut, ihre Bedenken äußert über die Zustände von denen ja gerade sie betroffen ist - in Schulen, in ihrer Freizeit etc. dann kriechen sie aus ihren Ecken, jene, die nur den Linken eine politische Meinung zubilligen.

    Sofort wird die Nazikeule ausgefahren, die Medien nehmen die Helfershelferposition der Linken ein, anstatt die Anliegen der jungen Leute ernstzunehmen. So wird in diesem Land versucht, alle mundtot zu machen, die die vorherrschende Entwicklung kritisieren.
    Auf genau diese Weise versucht man alle jene jungen Leute, die sich Gedanken machen, die sich Sorgen machen, in den Untergrund zu drängen. In extreme Ecken zu drängen. Weil ja nicht sein darf, was nicht sein soll.
    Da sitzen sie nun an den Schalthebeln der Macht, die altgewordenen 68iger, und versuchen Meinungen zu unterdrücken ! Sie, die ja so sehr für freie Meinungsäußerung gekämpft haben - seinerzeit. Angeblich. Aber das galt wahrscheinlich immer nur für ihre eigene.

    Jedenfalls sehr lesenswert, was ich gerade entdeckt habe:

    http://dieidentitaeren.tumblr.com/post/34933080182/tanzende-neonazis-mit-affenmasken-was-sich


alle Kommentare

  1. Sensenmann
    09. November 2012 22:38

    Warum Überfremdung?
    Der Schwedische Kanzler plaudert aus dem roten Nähkästchen. Natürlich ist der Reinfeldt offiziell ein bürgerlicher liberaler, allerdings wie auch unsere schwarze Pest ein Kryptobolschewik, wie er im Buche steht.
    http://avpixlatde.wordpress.com/2012/11/06/schwedens-ministerprasident-masseneinwanderung-ist-strafe-fur-rechte-wahler/
    Aus Hass auf das eigene Volk sind diese Kreaturen zu jeder herostratischen Tat bereit. Egal ob "echte" rote oder verkappte.
    Wer glaubt, daß die Ausrottung der Einheimischen durch Überfremdung mit fremdvölkischen Elementen ein zufälliger Prozess ist, der gegen den Willen der Politik stattfindet, ist ein Narr.
    Wer es bestreitet, auch...
    Allerdings findet er mit demokratischer Billigung statt.

    Die GERINGSTE meiner Sorgen ist, ob wir "zu deutsch" werden könnten. Je mehr Bundesdeutsche hier einwandern, desto besser. Wir bekommen so gratis und franko tüchtige und gut ausgebildetet Menschen. Natürlich gibt es Leute, denen die moslemischen Bildungswunder lieber sind, bei denen haben sie keine Probleme. Für derlei Leute ist der Österreicher ja als Idealbild Mischling (Coudenvove-Calergi ick hör dir trapsen...) und darf bestenfalls "deutschsprachig" sein. (Ich warte nur darauf, bis uns das Wörterbuch den "deutschsprachigen Schäferhund" bringt und die neobolschewistischen Parteien die Orte umbenennen. "Deutschsprachig Wagram" ist ja auch brauchbar, oder?)

    Es tut mir leid, aber die Konstruktion eines Gegensatzes zwischen deutsch und Österreich kotzt mich an!
    Um es klarzustellen: Ich spreche Deutsch und für mich gehören die Werke v. Goethens und Schillers NICHT zur ausländischen Literatur!
    Und NOCH darf man in diesem Zerrbild eines Staates ja wohl als Soldat Radetzky zitieren: "Auch in unserer Brust schlägt ein stolzes deutsches Herz
    und wir räumen niemandem das Vorrecht ein,deutscher zu empfinden als wir!"
    (Antwort des Feldmarschalls Radetzky auf die Gratulation des Offizierskorps des preußischen Gardekorps zu seinen Siegen in Mailand 1848 in Mortara und Novara 1849)
    Wenn wir Österreich nicht binnen zweier Generationen (längstens) unsere gesamte Kulturarbeit von zwei Jahrtausenden hingeben wollen, und diese durch einen paläolithischen Affenkult ersetzt haben wollen, dessen Anhänger die letzten Autochtonen wahlweuse an Baukränen baumeln lassen oder als entrechtete Dhimmis verenden lassen, sollten wir uns beizeiten um andere Probleme kümmern als darum, ob wir vielleicht zu deutsch werden könnten!

  2. flipper (kein Partner)
    04. November 2012 23:14

    Wenn solche Leute wie in der heutigen ORF-Diskussionsrunde das Sagen in Österreich haben, dann bleibt tatsächlich nichts von Österreich über und das sehr, sehr rasch!

  3. consuela rodrigez (kein Partner)
    04. November 2012 21:02

    Leute, jetzt sagen sie es schon im TV, dass das mit den Klima eine Lüge ist und nur Geld damit gescheffelt wird. ARD Extra zeigt:
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=1vaCBQRBL9s

  4. Reinhard (kein Partner)
    04. November 2012 19:37

    Werter Herr Dr. Unterberger, von Österreich bleibt gar nichts "über", höchstens etwas "übrig".
    Bitte bitte auch in den kleinen Fußnoten den richtigen Inhalt nicht durch eine schlampige Form verhunzen; von einem lebenslang als Textjongleur tätigen Akademiker erwarte ich (und das sicher nicht allein) einen sorgfältigeren Umgang mit der Sprache als von den Laien hier im Forum.
    Sehen Sie das bitte als reine Formalkritik und nehmen's das nicht persönlich, werter A.U., aber mich widert es an, wenn irgendwelche überheblichen Großkotze aus der linken Gosse sich hier naserümpfend über Ihre Stilblüten lustig machen (und damit den Inhalt der Diskussion zerstören), und noch schlimmer finde ich es, wenn dies zu allem Überfluss auch noch zu Recht geschieht.
    Also bitte, versuchen Sie auch im Ausdruck ein Vorbild zu sein, die Qualifikation dazu haben Sie!

    • schreyvogel
      04. November 2012 20:18

      Reinhard,
      laut Duden sind überbleiben und übrigbleiben Synonyme.
      Das Wort "überbleiben" ist also Gott sei Dank keine Stilblüte. Denn sonst müsste ich mich auch schämen, weil es auch verwende.

      Sind Sie ein Lehrer?

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      04. November 2012 22:36

      @Reinhard:

      Das fesche Verbum "überbleiben" ist, wie auch schreyvogel sagt, eine österreichische Form des hochdeutschen "übrigbleiben", die man auch in Süddeutschland häufig hört und liest.
      Lassen Sie uns bitte unsere gewachsenen Austriazismen behalten; die gehören zu uns, und so manche im deutschsprachigen Raum beneiden uns darum.

    • Reinhard (kein Partner)
      05. November 2012 13:05

      Sie sagen es selbst so schön, werter Marc Aurel, es geht um "Austriazismen". Ich nenne es etwas direkter Dialekt. Der österreichische Dialekt ist unter denen der deutschen Sprache einer der wohlklingendsten und charmantesten (von einigen regionalen Auswüchsen abgesehen), aber er gehört zu Stammtischdiskussionen oder auf die Mundartbühne. Ebensowenig wie Stuttgarter, Berliner oder Dresdner Tageszeitungen die dortigen Spracheigenheiten ausleben, sondern sich wie alle offiziellen Veröffentlichungen der hochdeutschen Sprache bedienen, sollte dies auch hier Usus sein (und bleiben - der Niedergang der Sprachqualität in unseren Medien ist ein Spiegelbild der sprachlichen Fehl-Entwicklung der letzten Jahrzehnte).
      Eine Hochsprache soll dazu dienen, dass alle in ihrem Einflussgebiet Lebenden die Verlautbarungen in dieser eindeutig verstehen.
      Es ist Aufgabe der Journalisten und Redakteure, dies zu beachten.

      In der Alltagssprache sollen die Eigenheiten ihren festen Platz behalten, da möchte ich sie niemandem streitig machen.

      Und nein, schreyvogel, ich bin kein Lehrer, würde mir aber wünschen, dass Deutschlehrer in Österreich sich wieder auf die Vermittlung der Hochsprache besinnen statt einer Mischung aus gekünsteltem Zeitgeistgelaber und provinziellem Herumdialekteln zu erliegen. Als Folge dessen bringen selbst junge Journalisten heute keinen erträglichen Text mehr zusammen.

    • Undine
      05. November 2012 13:29

      @Reinhard 13h 05

      *******!

    • schreyvogel
      05. November 2012 13:51

      Also auch keine Paradeiser, keine Kipferl, keinen Gugelhupf, keinen Schlag und vor allem keinen Schmäh mehr in diesem elitären Blog!
      Schade dass Vorbild sein so fad ist!

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      05. November 2012 16:39

      O,K., Reinhard:

      Freilich stimme ich Ihnen im Tenor (oder Bariton?) zu.
      Das Thema ist aber a wengerl breiter; besonders bei Verben wie "sitzen", stehen" und anderen (im Perfekt) gibt es hochsprachliche Unterschiede zwischen deutschem und österreichischem Deutsch.
      Wir sagen und schreiben: "Er ist am Fenster gesessen", die Deutschen aber "Er hat am Fenster gesessen", "Er hat am Bahnhof gestanden" (was missverständlich ist, zumal es ein Geständnis vor der Bahnpolizei impliziert; da ist unser Ösi-Sprachgebrauch präziser.

      Als Student habe ich etwa 20 Romane und Bühnenstücke für deutsche Verlage übersetzt (vornehm: ins Deutsche übertragen), deren Lektoren den Ösi-Duktus stets monierten. Mein Hinweis darauf, dass "hat gesessen" auch eine Haftstrafe meinen kann, wurde lieb abgebügelt. Das österreichische "Er is' fünf Joah g'sessen" ist diesbezüglich eindeutig. Ähnlich, weil wir gerade bei den nicht ganz Gesetzestreuen sind, läuft's z.B. bei "einbrechen": Hat er (D), oder ist er (A) eingebrochen?

      Herzliche Grüße aus Nordgermanien!

  5. consuela rodrigez (kein Partner)
    • Trollfresser (kein Partner)
      04. November 2012 22:48

      Eine kleine Diktatur dürfte dir doch gefallen. Ist aber wahrscheinlich der falsche Anstrich.

  6. xRatio (kein Partner)
    04. November 2012 18:46

    Was von "Österreich", besser von den Kulturschaffenden, bleibt?

    Ich tippe auf Wiener Walzer, Wiener Schulen, Wiener Schnitzel.

    Aber nur im Ausland.
    Länder, in denen recht verstandener Liberalismus zum Schimpfwort verkommen ist, sind dem Untergang geweiht.

    Die Flut linksbekloppter Wähler, Tintenkleckser, Politruks wälzt im Inland alles platt, übernimmt quasi die Rolle der Tsunamis.

    xRatio

  7. Graf Starhemberg (kein Partner)
    04. November 2012 18:10

    Eigentlich gehe ich mit Herrn Unterbergers Kommentaren immer konform, aber "Deutsche Kolonie". Bitte werden sie sich endlich wieder der Tatsache bewusst das Österreich eigentlich ein deutsches Bundesland sein sollte. Nur weil dieser Zusammenschluss von den alliierten seit über 90 Jahren verhindert und verboten wurde ist dieses Recht der Österreicher noch lange nicht obsolet. Man sieht das die Linken und Roten Socken mit ihrer "wir haben mit Deutschland nichts gemein und wurden 1938 überfallen" Dioktrin der Nachkriegszeit Erfolg hatten.

    • Neppomuck (kein Partner)
      04. November 2012 19:43

      So ist es ja nicht, dass wir singen müssten: "Mia wollen deitsche Necher sein, mia wollen ham ins Reich."

      Noch sind wir zu einem überwiegenden Teil Deutsche, Bajuwaren oder zumindest Alemannen.
      Noch.
      Wer aber in wenigen Generationen mehr als "Massa kommen, Massa gehen, massakrieren" herausbringen will, sollte sich so verhalten wie einstens Graf Starhemberg 1683.
      Wer nicht, soll zurück in die Steinzeit.
      Aber tunlichst nicht hier.

  8. russlandfreundlicher (kein Partner)
    04. November 2012 16:40

    AU hat recht aber wenn wirklich drr dritte Weltkrieg kommt dann wird sogar das Weblexikon ernsthaft bedroht sein. Wir müssen halt Traditionen bewahren uns weniger amerikanisieren oder islamisiern lassen . Sonst wars das wirklich mit dem einst 5.mächtigst Weltstaat(damals KaiserReich Österreich-Ungarn)

    • Jerobeam (kein Partner)
      04. November 2012 19:21

      Super Nick !

      Die geistige Identität einer Bevölkerung - diese Entwicklung aus Früherem, dem Herauskommen aus dem einst "Ver-gangenen" und das Vorwärtsströmen ins Sinnvolle, die Festigkeit der Gemüter im Guten und nicht das Festhalten an der Toleranz eines Irrsinns und des Segregationismus einer steckengebliebenen Demokratie (und deren einstweilige Aushebelung durch Artikel 24 der Verfassung), bedarf Gewinn an richtiger Erkenntnis ..... und nicht die Schau in die Prozentkiste einer "Parteienlandschaft" die immer mehr zur Oligarchendiktatur verdreht wird, dieser Feinbildkult - das wir und "die" oder krasser, wir und "die anderen" - die im Grunde genommen auch ein lebendiges "Österreich" wünschen ..... ohne Abtreibungskliniken und Islam, "Allerheiligen-Allerseelen"/Fronleichnam, Rotblock und die Antifaschisten auf die Hitler wegen ihres Faschismuses stolz gewesen wäre.

      Ein geistiger Befreiungsweg aus den Labyrinthen von Irrungen und Wirrungen, falschen Idolen und dreisten Dummköpfen deren Intellektualitis Seelen verdarb und Leben zum Schreibtischkult verkümmern macht, wo die so sauer gewordenen zu stänkern und zu traktieren beginnen .........

      Geistige - vielmehr seelische Befreiung noch - zum WEM ?

      LICHTREICHWELTERLEBENISSE sind schon von vielen gemacht worden. Der Gedanke, daß Leben vom Ansatz her nicht "Futter für den Tod" ist so einfach gewinnbar, wenn die Seele frei ist ..... und im Sinnen genau diesen wesentlichsten Gedanken umfängt und wer diesen wohl mittelte ....... und wer wie genau und wer wie intensiv .....

      ...... und schliesslich hat dies viel mit dem einfachen Gewinn an Erkenntnis zu tun, daß Jeschu nicht die Person ist, die dieser ominöse Unbekannte zu beschreiben vorgab, der schliesslich irgendwann "Matthäus" genannt wurde, sondern das völlig anders als dieses Dunkelwerk, die Wege zum Licht beginnen mit Markus, Lukas und Johanaan. In diesen Schriften - so wie in Teilen authentisch und in vielem noch in Rückbesinnungsbedarf zu übersetzen und so diese in den Details restitutiert sind - wird Fülle dessen spürbar, dessen Liebe über Jeschu wob und wirkte .......

      Wie konnten Muslime bloß bereit sein zu glauben, daß der wirkliche Jeschu und die wirkliche Mariam suchten sich neben dem Ewigen anbeten zu lassen oder sich gar anstelle Seiner ?

      Viel Aussicht auf Beute macht viele Herzen für das Böse weit ........ denn von einer großen Tradition der Mission ist im Islam nichts bekannt, und wie auch ? Siehe Mohammeds Sunna.

      Und welch tiefen Hass suchte Mohammed wirklich zu säen als er Muslime indirekt anheimstellte besser alle Christen zu vernichten, damit Allah nicht in den Sinn käme die "ganze Menschheit" zu vernichten.

      Und damit auch dem letzten roten Depp das Grinsen in der Seele steckenbleibt .... euer Marx mit seiner - immerhin einigermassen klarer Bewußtseinsleistung Mohammed korrekt einzustufen macht euch die Muslime nicht zu solchen, wie ihr sie euch wünscht ......

      Wo Marx vermutlich einst knapp daran vorbeischrammte und sich in der Finsternis verlor, was Mohammed zuvor einzig zu eigensüchtigen Zielen aufzugreifen und zu missbrauchen gewillt gewesen ist bis in ultimative Feindschaften hinein, welche bereits an die 300 Millionen Morde verursachte (300 Millionen nach der höheren Einstufung an Morden an Hindus und der vermutlich höheren Morde- und Sterbensrate als Folge von Versklavungen in Afrika) und wo Hegel zu verbinden suchte was unvereinbar ist und sein muß ....... und viele Hirne heutzutage in Europa zumeist an seinem Irrsinn am meisten leiden, da sie seinen Schwachsinn befürwortet hatten, wäre so einfach zu bewältigen ........ weils in Wirklichkeit selten schwierig ist Böses auch als Böses zu erkennen ... dem der will.

      PS.: Wirklich eine Schande hoch soundsoviel wäre, wenn das was ich weiß IN Österreich nicht als Buch publizierbar ist.
      Mit einer Schrift die "mind blowing" ist und für freies Denken sorgen wird ...... mit kartographischen Material welches Tausende Worte überflüssig machen wird .... und mit Gegenüberstellungen von Geschichten und der Beschreibung der Spins .....

      ........ dies wird deutlich machen, wie sehr ihr euch mit euren falschen Idolen ALLE das Leben und das eurer Seelen selbst schwer gemacht habt... und einfach und nah die Wahrheit dessen der liebt stets zu haben ist, weil die richtigen Wünsche jenes an Geist bringen, dem der wirklich will.

      Der einzig wirkliche Besitz ....... ist frei erhältlich.

    • eso-pompier (kein Partner)
      04. November 2012 23:36

      Immer noch da? Klopf doch mal bei kath.net an. Die suchen Religiotrolle wie dich.

    • Jerobeam (kein Partner)
      05. November 2012 11:46

      Ich sollte das wohl in die Begreifbarkeit meiner Definition auflösen ....... dieses hier: Identität.

      Wirklich Identität hat meiner Definition weder etwas mit Hautfarbe und auch nichts mit der vorherrschenden Windrichtung in einer Gegend zu tun.

      Wirkliche Identität ist wirkliches Liebenkönnen.

    • Jerobeam (kein Partner)
      05. November 2012 11:59

      PS: Zum vorigen Post.

      Vollherzens-Raubtierseelen, extreme Heuchler und solche die sich zu Raubtieren wandeln meinen in wirklichem Lieben einen fortgeschrittenen Grad der Debilität erkennen zu können.

      ....umso grösser der Schreck, wenn sie an sich selbst erkennen WIE SIE GEWORDEN SIND.

      Und völlig klar, daß sich die Seelen die sich unter einem Beutegreifer an der Wand versammeln zunehmend sich selbst von jenen trennen die wirklich eifrig Liebende sind.

      Schliesslich in ihrer Machttrunkenheit fühlen sie, die Fortgeschrittensten in der heuchlerischen Gier, sogar Angst, wenn sie merken, daß da einer was schreibt was sie nicht widerlegen können .......

      ....wie wärs denn einfach mit Angstabbau ......... und der Adler im Parlament ist in den nächsten Tagen herunter ......

      Ist mir freilich klar, daß dies nicht bedeutet, daß der Klauen- und Dreinhackerkult damit aus den Herzen getilgt ist ....... doch der Beginn wäre gemacht.

  9. Jerobeam (kein Partner)
    04. November 2012 16:36

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2226408/Sara-Ege-beat-son-Yaseen-death-set-body-struggled-learn-Koran-heart.html

    In einigen Scharia Ländern würde sie ein Gefängnis nicht von Innen sehen und das was ihr zustünde gar nicht angedacht. Dort sterben viele so oder durch ähnliche Mordarten ........ denn das Schlagen bei Nicht-Rezitieren des Korans ist vielfach genehmigt.

  10. Jerobeam (kein Partner)
    04. November 2012 12:42

    Der "Westen" und die Experimentalphysik.

    Die Experimentalphysiker haben uns ziemlich viel Angenehmes gebracht ....und wieso konnten diese das ?

    ......denn Stein und Baum und Wasser und Erz sind schon vorher dagewesen und viele konnten damit nicht das Komplizierte erzeugen, welches heute viele für überlebensnotwendig meinen...... obgleich nichts davon Gras und Weizen und Obst wirklich wachsen lassen kann.

    Diese Nähe zur Schöpfung im Sinnen, dieses Nichts-Hinzuerfinden und Nichts-Wegdenken wollen, und klar auch ... in ihrem Forschen dieses bewußte Zugeständnis wie großartig jener Geist ist, dem dies zu schaffen für einen Sohn einfiel.

    Freilich unbenommen des Fakts, daß dies nur die Welt des Endlichen ist ....

    Einstein ist nicht so blöde gewesen nicht an zumindest einen Gott zu glauben .... doch wie ich in einem Dialog zwischen einem gläubigen "Christen" und einem Atheisten entnehmen konnte, ist der Glaube des Atheisten, daß Einstein Atheist gewesen sein müsse so stahlbetonhart in Hirn und Herz gewesen, daß der "Christ" mit Einsteins Worten heftig "bohrte" und "hämmerte" bis dass dem Lügner die Bereitschaft wuchs sich eingestehen zu müssen, daß er sich selbst elementar belogen hatte.

    ...und Einstein zumindest an einen Schöpfer glaubte.

    Bei mehr wie 270 Millionen Morden durch islame Hände, eventuell eher 300 Millionen, da die vorige Angabe die niedrigste Annahme in Bezug auf die Morde an Hindus gewesen ist, und die unbekannten Morde in Afrika vermutlich noch viel mehr sind wie vermutet wurde, würde jeder Experimantalphysiker sehr rasch erkennen, was dieser Kult "elementarteilchenhaft" ist.

    Demgemäss würde jeder Experimentalphysiker (ich meine hier die wirklichen: Also primär jene an der Front der Erkenntnis und nicht jene, die mit dem Studium dessen was die Altvorderen ergründen konnten, so beschäftigt und fasziniert sind, daß sie in ihren Herzen DIESE zu Göttern wähnen, wie Heisenberg, Einstein, Bohr,......
    Der wirkliche Experimentalphysiker experimentiert schliesslich an NEUEM ...... und nicht an dem was er ohnedies experimentell bereits nachwies.

    Gemessen an den hehren Standards der Experimentalphysik Frau Angela Merkel (Doktorat in Physik) müssten sie einen Revolver oder eine andere Handfeuerwaffe auf ihren Tisch legen und benutzen, damit sie den Muslimen keine unnötigen Scherereien machen ......

    Oder gedenken sie zu konvertieren auf die Seite derer, die auf ihre vielhundermillionenfachen Morde in der Geschichte nicht unerheblich stolz sind ?

    ? Sie zu einem Gott ? .. den Einstein sicher nicht als SEINEN Gott dachte, denn zweifellos räume ich Albert Einstein ein keinem Glauben an ein finsteres mörderisches Monstrum gefrönt zu haben.

    Alternativlose Feigheit, Frau Merkel ?

    Ein Erbe der Blutrünstigkeiten in einem Europa welches die Irrsten und Wirrsten zu zerreissen suchen ?

    .....oder darüber nachsinnen welch gewaltige Botschaft an Hirne und Herzen dieser eine Satz ist:

    Das Matthäusevangelium ist eine Lüge und Mohammed/Warraq sannen über diese Lüge nach und vergrößerten sie bis Mohammed sie später hinein in ihre mörderischsten Projektionen trieb ....

    Und - nur exorbitante Dummheit bis hin zu lemmingleicher Selbstaufgabe - würde dem "Experimentalphysiker des Denkens" nicht zumindest die Gelegenheit der Beweisführung geben.

    ....denn kein Schlag kann heftiger gegen Koranismus und das Heuchlerische im "Christentum" sein, wie eine unbezwingbare MENSCHLICHE Wahrheit der zu fügen sich Friede bringen wird, die zu verachten die Spiralen um Morde und Lügen nur in immer steilere Kreiselbewegungen führen wird, wie das an so vielen Orten in Europa sichtbarer und sichtbarer wird .... und dies obgleich viele der zeitgenössischen offizielle Presse diese Informationen massiv zu unterdrücken suchen, denen auch gelang die bisherige Dimension und die aktuelle Dimension des größten Mörderkults auf diesem Planeten größtenteils zu verschweigen.

    Sie alle sind keine Experimentalphysiker ..... jene seltsame Zunft an Seelen die soviel entdeckten und über ihr Entdecken Wesentlichstes zu Sinnen begonnen

    ...die Frage ist unausweichlich: Ist der Umweg über die Experimentalphysik nötig Wesentlichstes zu ergründen ?

    Was die Zukunft der Europäer betrifft und die Wahnvorstellung einer gemeinsamen Zukunft mit solchen die meinen Süß- und Salzwasser seien unvermischbar ?

    Und die meinen den Höhepunkt ihres Lebens darin finden zu können, wie Sure 9 Vers 111 und Sure 8 Vers 17 darlegen ....... und sich selbst keiner größeren Wunder denkbar sehen als gerade das zu werden: Im Schatten ihres Allahs zu Mördern zu werden.

    Um 300 Millionen Morde .... und Politiker meinen sie müssten bezüglich des Islams "experimentalphysikalische Versuche" durchführen um zu einem Denkergebnis zu gelangen.

    Und das Schlimmste vielleicht ..... ihre eigenen Kinder sind so in Lügen "geliebt", daß sie das "Experiment" Islam sogar für sinnvoll sehen wollen, die Zusammenhänge zwischen Matthäusevangelium und Koran aber für "dumm" ...

    Über das Experiment Islam dürfte der Ausgang inzwischen im immer brodelnder werdenden Kessel Europa definitiv klar geworden sein .....

    ...und sie sollten schleunigst zu dem zurückkehren was Europa zu dem werden liess, welches in vielen Aspekten wirklich großartig ist ...... und dies trotz Mitzerren der Dunkelheiten .....

    Wie schnell wird das gelingen, wenn die kleine Dunkelheit erledigt ist, daß auch die große gekippt werden kann auf die Müllhalden der Geschichtsschreibung.

    • Jerobeam (kein Partner)
      04. November 2012 12:49

      Der Text "holpert" noch an einigen Stellen ..... der große Themenstrang ist jedoch schlüssig und die Fakten sind zutreffend.

    • Eso-Policier (kein Partner)
      04. November 2012 20:46

      Gggäääääääääähhhnnn ............

  11. consuela rodrigez (kein Partner)
    04. November 2012 11:11

    Ich bin nurmehr sprachlos.
    BZ NRAbg Stefan Petzner zu Kinderheim Skandal Wilhelminenberg
    http://www.youtube.com/watch?v=NYD2UrSJ3l8&feature=relmfu

  12. Schneeball (kein Partner)
    04. November 2012 10:56

    Was wird aus Österreich ?

    Da heißt es immer, dass die Jugend sich nicht für Politik interessiert !
    Wenn sie sich aber erhebt, ihren Unmut, ihre Bedenken äußert über die Zustände von denen ja gerade sie betroffen ist - in Schulen, in ihrer Freizeit etc. dann kriechen sie aus ihren Ecken, jene, die nur den Linken eine politische Meinung zubilligen.

    Sofort wird die Nazikeule ausgefahren, die Medien nehmen die Helfershelferposition der Linken ein, anstatt die Anliegen der jungen Leute ernstzunehmen. So wird in diesem Land versucht, alle mundtot zu machen, die die vorherrschende Entwicklung kritisieren.
    Auf genau diese Weise versucht man alle jene jungen Leute, die sich Gedanken machen, die sich Sorgen machen, in den Untergrund zu drängen. In extreme Ecken zu drängen. Weil ja nicht sein darf, was nicht sein soll.
    Da sitzen sie nun an den Schalthebeln der Macht, die altgewordenen 68iger, und versuchen Meinungen zu unterdrücken ! Sie, die ja so sehr für freie Meinungsäußerung gekämpft haben - seinerzeit. Angeblich. Aber das galt wahrscheinlich immer nur für ihre eigene.

    Jedenfalls sehr lesenswert, was ich gerade entdeckt habe:

    http://dieidentitaeren.tumblr.com/post/34933080182/tanzende-neonazis-mit-affenmasken-was-sich

    • schneeball (kein Partner)
    • schneeball (kein Partner)
      04. November 2012 11:32

      Nachdem ich jetzt parallel zum A.U. Blog am Lesen in diesem Id.Facebook war, finde ich es einfach notwendig auf einzelne Artikel aus diesem hinzuweisen, weil es bestürzend ist zu sehen, dass Jugendliche in einer Demokratie (!) geradezu um das Recht ihre Meinung/Sorgen zu äußern kämpfen müssen.

      http://dieidentitaeren.tumblr.com/post/34058568347/entgegen-der-behauptungen-seitens-mancher-medien

    • Hegelianer (kein Partner)
      04. November 2012 12:13

      So ist es! Wenn die "Identitären" zu viel Zulauf erhalten sollten und bloße Diffamierung nicht reicht, strengt man halt einen Verbotsgesetz-Prozeß gegen sie an. Die Strafdrohung reicht für eine lange U-Haft, auch wenn am Ende (absehbarerweise?) ein Freispruch stehen sollte (vgl. "Tierschützer"). Und das alles im Namen von "Österreich". Was in Wahrheit tot ist, ist die doppelbödig-verlogene (im Grunde weiterhin den Opfermythos bedienende) Österreich-Konzeption nach 1945, und hierin schließe ich mich den A.U.-kritischen Kommentaren Nr.2 und 3 an. Diese antideutsche "Österreich"-Konzeption ist es, die Rot, Schwarz und Grün im Innersten zusammenhält und die politische Szenerie in Ö paralysiert.

  13. Onkel Hans (kein Partner)
    04. November 2012 10:45

    Witzig:

    Da wurden jahrzehntelang Leute als Nazis verfolgt und eingesperrt, die Österreich mit Deutschland, also einem wohlhabenden und effizienten Land, zusammentun wollten.

    Und jetzt verschleudern diejenigen, die solche "Nazis" jahrzehntelang drangsaliert haben, also das Gesindel von SPÖVP, unsere Eigenständigkeit an eine EU, die zu einem erheblichen Teil aus weniger wohlhabenden und ineffizienten Ländern besteht. Österreich wird sich in den nächsten Jahrzehnten, wenn sich nichts ändert, in Europa wie ein Stück Zucker im Häferl Kaffee auflösen und aufgehen.

    Jetzt beginne ich erst zu begreifen: Ein Zusammenschluss mit Deutschland wäre für uns von Nutzen gewesen. Aber geplant ist Anderes: an unserem Wohlstand wollen sich andere mästen.

    Nie vergessen: SPÖVP heißt die Canaille!

    Wer Hoffnungen in den EU-Beitritt setzte, dieser würde unsere äußere Eigenständigkeit erhöhen, war wohl nicht ganz bei Trost.

    • Undine
      04. November 2012 20:17

      @Onkel Hans

      "Da wurden jahrzehntelang Leute als Nazis verfolgt und eingesperrt, die Österreich mit Deutschland, also einem wohlhabenden und effizienten Land, zusammentun wollten"

      LACHEN würde ich, wenn einst---d.h., wenn die EU untergeht---akribisch eruiert werden würde, wer im Jahr 1994 für den "ANSCHLUSS Österreichs an die EU" gestimmt hat und dann entsprechend zur Verantwortung gezogen wird! Und die Ausrede, daß man sich wirtschaftliche Vorteile schaffen wollte, aber keineswegs reihenweise für Pleitestaaten blechen wollte, wie es letztendlich der Fall ist, gilt dann nicht!

  14. consuela rodrigez (kein Partner)
    04. November 2012 09:50

    Fürsorglicher Freiheitsentzug für systemkritische Bürger Alpenparlament TV
    http://www.youtube.com/watch?v=18RLuDmeiuk

  15. wolf (kein Partner)
    04. November 2012 09:35

    In der Kunst generell, speziell in der Literatur, die als Sprach-Vermittler besonders Identität transportiert, ist ein massiver Unterschied zwischen deutschen und österreichischen Akteuren zu erkennnen, ein Qualitätsproblem ist da auch nicht festzustellen.

    Weil aber - wie ich erst kürzlich hier "gelernt habe - Künstler eh alles Nutten sind, wird das wohl nicht wahr genommen. Zumindest hier, also stört dieses kleine "Qualitätsproblem" nicht weiter.

  16. Brigitte Kashofer
    03. November 2012 21:46

    Im Jahr 996 unter dem Namen „Ostarrichi“ erstmals erwähnt, gehörte unser Land zunächst unter den Babenbergern als Markgrafschaft zum Herzogtum Bayern. Die Habsburger waren ab 1156 als Herzöge von Österreich auch deutsche Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, also Schutzherren des Papstes.
    Erst nach den Napoleonischen Kriegen um 1800 begann mit dem Ausschluss Österreichs aus dem Deutschen Bund die Entfremdung. 1867 erklärte sich der Vielvölkerstaat der Habsburger zu einem eigenen Kaiserreich. Er existierte nur gut 50 Jahre lang und endete 1918.
    Dass Österreich eine deutsche Kolonie sein soll, stört mich daher am allerwenigsten. Vielmehr stören mich die vielen Anglizismen, die sich in unserer Sprache breit machen.

    • Brigitte Imb
    • Trollfresser (kein Partner)
      04. November 2012 07:08

      Was genau stört Sie denn an Anglizismen?

    • Eva
      04. November 2012 08:42

      @Trollfresser

      Vermutlich das, was SIE an Germanismen stört; Sie verdrehen sicherlich empört die Augen, wenn Sie etwa Aprikose oder Sahne hören, stimmt's?

    • wolf (kein Partner)
      04. November 2012 08:56

      1867 --> 1806 unter Franz II/I

      Deutschland war damals ausschließlich ein geographischer Begriff, kein politischer, deutsch bedeutende in erster Linie 'deutsch sprechend', es war also nie der eine des andere Kolonie und so sollte es auch bleiben.

      warum die Anglizismen stören (die Franzismen nich? obwohl es derer viel mehr gibt, v.a. in Österreich) will sich mir nicht erschließen.

    • mschoss (kein Partner)
      04. November 2012 09:49

      @ Trollfresser

      Deutsch ist eine wunderbare Sprache und man kann mit ihr alles ausdrücken ohne englische Worte zu Hilfe zu nehmen. Wir joggen, walken, trinken Kaffee to go, haben nur mehr Kids und keine Kinder, muß das sein? Will man da den Anschein erwecken gebildet oder international zu sein? Es ist, scheint’s für einige schick zu sein, sich abzugrenzen, stilistisch von den Ärmeren, die Jüngeren von den Älteren, denn die sich in englischen Worthülsen ergehen sind flott, alle Anderen sind die Unflotten. Dieser ganze Schwachsinn hat uns auch Ausdrücke beschert, die kein Engländer verwendet wie zB das Handy und den Beamer. Besonders skurril wird es wenn dann die Werbung zuschlägt wie „Do you like your Wohnzimmer?“ „ das handling ist einfach“ . . . . solche Aussagen zeigen nur, daß der Erfinder solcher Sprüche von beiden Sprachen keine Ahnung hat und offenbar unterbelichtet ist. Übrigens hat eine Umfrage ergeben, daß weniger als 10 % der Befragten den Sinn solcher Werbesprüche verstanden hat. Mir liegt meine Muttersprache am Herzen und ich finde man muß sie nicht „mit fremden Federn“ schmücken. Nach dem 2. Weltkrieg hat man den Deutschen durch die „Umerziehung“ das Rückgrat gebrochen, das wirkt sich offenbar auch darauf aus, daß man seine Sprache aufgibt. Das ist den Bewohnern Hawais auch passiert, sie sprechen nur mehr amerikanisch. Jedenfalls eine grauenvolle Vision, daß man mit ein paar Mehrzweckwörtchen wie deal, highlight, crash, card usw. schon Konservation betreiben kann. Zurück zum Neandertaler!

    • dssm
      04. November 2012 10:15

      Diese Diskussion gab es schon einmal! Lang lang ist's her.
      Da wurde aus Nase Gesichtserker. Die Zeitgenossen empfanden die eigene Sprache als maßlos überfremdet mit Fremd- und Lehnwörtern.
      Das Resultat. Wir reden immer noch Deutsch.

    • Neppomuck (kein Partner)
      04. November 2012 11:33

      Doe Sprache ist das Rohmaterial der Gedanken.
      Und um deren Kontrolle geht es hier, wenn man alles "auszudeutschen" versucht.

    • cmh (kein Partner)
      04. November 2012 12:06

      Zur Vernunft!

      Fremdwörter stören nur in ihrem hirnlosen Gebrauch, besonders dann, wenn ein Wort der eigenen Sprache bereits vorhanden ist.

      Und eine besondere Pest sind sie, wenn ihr Gebrauch die unabweisbare Vermutung nahelegt, dass der Gesprächspartner der deutschen Sprache - allgemein derjenigen Sprache, deren Kenntnis er eigentlich in Anspruch nimmt - nicht mächtig ist. Man merkt die Absicht und man ist verstimmt.

      Ansonsten haben unsere besten deutschen Wörter ihre Laufbahn als Fremdwort begonnen. Man denke nur an das Fenster, oder auch die Aufklärung.

      Das "Handy" ist für die hirnlose Wortbraberei sogar paradigmatisch: im Deutschen klingt es wie ein Fremdwort, doch keine andere Sprache hat dazu das ursprüngliche Wort. (Für Sprachaversive und Esperantobefürworter: Engl. Cellphone ital cellulare oder telefonino)

    • wolf (kein Partner)
      04. November 2012 13:10

      "wenn ein Wort der eigenen Sprache bereits vorhanden ist."

      ach, lassen sie mir doch mein Trottoir, mein Lavoir (was auch kein Franzose verstehen würd, zumindest eben anders), meine Marmelade (ein Kunstwort sogar - pfui, fast wie Handy), und den Fiaker, und, und, und. Bitte!

      warum nun das eine Fremd- oder Kunstwort besser sein sollte, als das andere ... naja

    • Trollfresser (kein Partner)
      04. November 2012 15:33

      Warum sollt ich schief ansehen wenn er Sahne sagt?
      Hier wird wieder jeder mögliche Schmarrn an ein paar englischen Worten aufgehängt, was leider typisch ist. Sprache lebt und in der österreichischen Sprache finden sich haufenweise Wörter aus diversen Ländern. Aber segelts ruhig weiter auf der Tagebuchheimseite vom Internetzbeitragsschreiber Unterberger. Wenn die Sonne scheint vergessts nicht der Pflegerin zu sagen, sie soll die komischen blättrigen Dinger am Fenster zumachen.

  17. Brigitte Imb
    03. November 2012 20:52

    Ein Kriterium unterscheidet uns wesentlich von den Deutschen - die Inseratetätigkeit der Politiker auf Steuerzahlerskosten, allen voran der HBK-Inserator maximus Faymann, der damit noch in die unrühmliche Geschichte der Republik eingehen wird.

    Im Austria Forum findet er sich übrigens falsch beschrieben, denn daß er Rechtswissenschaften studierte hätte, das hat er wohl unter Zeugen und öffentlich selber widerlegt. Er hat lediglich inskripiert.

    • Cotopaxi
      04. November 2012 06:54

      Es ist nicht einmal sicher, dass F. inskribiert hat, denn es heißt doch offiziell, dass er Vorlesungen besucht habe wie in einer Volkshochschule. Und an Volkshochschulen braucht man keine Matura. Es ist somit zweifelhaft, ob F. überhaupt die Matura hat, obwohl er uns in diesem Glauben lässt.

    • Undine
      04. November 2012 08:47

      @Cotopaxi

      Ihre "Deutung" ist deckungsgleich mit meiner; wir liegen wahrscheinlich mit 99%iger Sicherheit goldrichtig. Es hat sich bis dato kein einziger Mitschüler Faymanns gerührt, der zugleich mit ihm vor dem Grünen Tisch gezittert hätte; alleine diese Tatsache spricht Bände! :-)

    • Sonne (kein Partner)
      04. November 2012 09:32

      Da Herr Faymann angeblich am Henriettenplatz zur Schule ging, gehe ich davon aus, dass er die dortige Abendschule besuchte. Dort konnte/kann (?) man die Matura im zweiten Bildungsweg machen - kostenlos im Gegensatz zu den privaten Maturaschulen. Soweit so gut. Viele, die dort begonnen haben, haben es nicht zur Matura geschafft oder wählten den Weg über Berufsreifeprüfungen um an die Uni zu kommen. Vorlesungen besuchen kann sowieso jeder, auch ohne Matura. Aber bewähren muss man sich im Studium. Die Prüfungen machen ein Studium aus, nicht der Besuch einer Vorlesung oder gar einer bloßen Inskription. So viel ich weiß konnte/kann man ja auch als a.o. Hörer inskripieren, dazu braucht man auch keine Matura. Das taten z.B. viele ältere Menschen, die einfach nur interessante Vorlesungen besuchen. Ein Mensch, der zu seinem wie immer gearteten Lebensweg steht - also Haltung hat, stellt sich hin und sagt was Sache ist. Darum geht es. Diese Haltung vermisse ich jedenfalls bei Herrn Faymann.

    • Neppomuck (kein Partner)
      04. November 2012 11:31

      Welche "Haltung" hat Faymann denn überhaupt?

      Außer eine gekrümmte ggü. der wahren Macht hier im Staat.

      Der erste Politiker hier, dessen Lücke in seinem Lebenslauf ihn selbst vollinhaltlich zu ersetzen vermag.
      Eine Schande. Für die Sozialdemokratie wie für die Wähler seiner Partei.

    • cmh (kein Partner)
      04. November 2012 12:10

      Das sich die Sozialdemokratie eine Lücke wie Faymann überhaupt gefallen lässt ist wenigsten ehrlich.

      Unehrlich hingegen ist, dass sie uns diesen Zombie als BK zumutet.

      Jaja, die Gewohnheit an die Macht ist ein Hund.

    • Brigitte Imb
      04. November 2012 13:33

      Wirklich eigenartig, daß sich kein einziger Schulkollege v. Faymann findet, der bestätigen könnte, daß er Matura hat.
      Genauso ist es mit den Taxlern. Hat schon irgendjemand bei der Innung nachgefragt, kennt ihn irgend ein Taxler von damals - eher nein. Vermutlich hat die SPÖ zur Rechtfertigung seiner Lebenslauflüge das Taxlerg'schichtl erfunden; es ist nichts Ehrenrühriges Taxifahrer zu sein - also könnte das ja durchaus im Lebenslauf stehen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      04. November 2012 17:59

      Wer nicht will, dass über seinen Lebenslauf (abschätzige) Spekulationen angestellt werden, der muss nur eines tun:

      Mit der Wahrheit herausrücken.

      Und wenn er es nicht tut, wird er seine (nicht unbedingt guten) Gründe dafür haben.

    • Undine
      04. November 2012 20:20

      Was soll's; der Faymann ist halt ein NULLERL!

  18. ProConsul
    03. November 2012 18:05

    Was von Österreich übrigbleibt. Was macht Österreich aus, was war die Idee Österreichs (und auch Deutschlands)? Prof. Dirk Budde schreibt dazu in "Heiliges Reich, Republik, Monarchie":

    "Und Deutschlands Idee, Deutschlands Aufgabe im göttlichen Plane? Es ist die Reichsidee, das universale, übernationale, sakrale "Heilige Römische Reich", ein freier, föderativer Völkerbund in der Mitte Europas, der aus der Auferstehung und Einheit der Christenheit neu erwächst. Dem hl. Reich, repräsentiert durch Kaiser und Papst, wäre die Monarchie die selbstverständliche und angemessene Staatsform; sie wäre damit gleichzeitig das 'Katechon'. [...] Ist diese Sichtweise anerkannt, so wird der Blick frei für eine der erhabensten geschichtlichen Überlieferungen, deren Träger die Deutschen sind: der Reichsgedanke, das Heilige Römische Reich in monarchischer Tradition, universal, vereinigend, übernational, aber nicht national oder international, aufgegriffen und bejaht von den Franken/Deutschen, ihnen als Aufgabe durch die Päpste als Stellvertreter Christi überantworte und bestätigt, aufrichtend und wegweisend in den großen Symbolen: die octogonale Krone des Sacrum Imperium in der Wiener Schatzkammer, der Thron im Münster zu Aachen, die Gräber in Speyer, der Dom zu Bamberg, der Römer zu Frankfurt, der Doppeladler, der ost- und westwärst blickt." (Dirk Budde, Heiliges Reich, Republik, Monarchie, S.197)

    Österreich war groß und hat seine Bestimmung gefunden als das Land eine katholische Monarchie war; als es viele Völkerschaften und Länder zivilisiert und kultiviert hat. Österreich war ein Kulturbringer und hat im Verbund mit der katholischen Kirche ("Thron und Altar") segensreich in Europa gewirkt. Leider wurde diese Allianz nach einem 250-Jahre andauernden Kampf schlußendlich zerschlagen. Dasjenige, welches in den katholischen Monarchien noch in Schach gehalten werden konnte, wurde nun entfesselt. Prof. Budde schreibt dazu:

    "Die weltliche Macht fiel als erste den ideologischen Schlägen und den sorgfältig koordinierten Angriffen zum Opfer. Der 1. Weltkrieg war es, der dem durch die Französische Revolution entfesselten säkularisierten Denken einen weiteren entscheidenden Dammbruch ermöglichte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten Österreich-Ungarn, in gewisser Hinsicht Erbe des Hl. Reichs und damit Träger des "Katechon", das zaristische Rußland für die Orthodoxie und in stark abgeschwächtem Umfang das protestantische kaiserliche Deutschland dem säkularisierten Denken Grenzen gesetzt. Heute ist die Säkularisation und Weltlichkeit der politischen Macht, ob totalitär oder liberal, allgemein geworden. Der Staat, der bei all seiner Tätigkeit zur materiellen Bedürfnissicherung die vertikale transzendente Dimension des Menschen zu berücksichtigen hat, hat dies alles über Bord geworfen, er ist ganz horizontal geworden. Selbst die Freiheit, die er sich zu verteidigen rühmt, ist eine inhaltslose, skeptische, ausschließlich freimaurerische Freiheit, die nicht auf Wahrheit gegründet ist und nicht im Namen einer Wahrheit proklamiert wird." (Dirk Budde, Heiliges Reich, Republik, Monarchie, S.200)

  19. Brigitte Imb
    03. November 2012 17:39

    OT - Staatsverschuldung - Umschuldung dch. "Bürger-Bailout"

    In der "Presse" habe ich soeben folgenden Leserbrief gefunden und möchte die Frage stellen, ob das ein gangbarer Weg wäre?

    ------------------------------------------------------------------------------------------
    Direkte Demokratie ist bares Geld wert und schützt den Frieden in Europa
    Für eine Unterschrift für die Petition "Zinsen auf öffentliche Schulden verstoßen gegen die Menschenrechte" winken jedem Europäer 500-1000 Euro pro Jahr.

    http://niveus.at/petition

    http://niveus.at/umschuldung

    Unter einem Bürger-Bailout versteht man eine kreditfinanzierte Umschuldung der Staatsschulden auf die Staatsbürger. Im Wesentlichen geht es darum, dass ein Staat exklusiv für seine Bürger Staatsanleihen auflegt. Für den Kauf der "Bürgeranleihen" bekommen die Bürger einen günstigen Kredit bei einer Staatsbürgerbank (SBB). In Kombination mit dem Kauf der Bürgeranleihen stellt der Kredit ein risikofreies und gewinnbringendes Geschäft dar, wenn die Kreditzinsen vertraglich vereinbart niedriger ausfallen als die Anleihezinsen.

    So könnte ein kleines Rechenbeispiel für Österreich aussehen:
    Verschuldung der Republik: EUR 228.462.000.000
    Pro-Kopf-Verschuldung: EUR 30.580
    Dieser Kredit kostet den Staat jährlich Zinsen: EUR 8.230.000.000
    bzw. je Bürger: EUR 1.102
    Zinsen der Staatsschulden (ohne Bail-out): 3,60235 %

    Nach dem Bürger-Bailout:
    Bürgerkredit: EUR 30.580
    Bürgerkredit (1 % Zinsen): EUR 305,8
    Bürgeranleihe (3 % Zinsen): EUR 917,4
    Bürger-Bonus pro Jahr: EUR 611,6
    Gesamtbonus für die Staatsbürger pro Jahr: EUR 4.569.240.000
    Einsparung für den Staat (0,60235 %): EUR 1.376.140.000
    Einnahmen Notenbank (0,75 %): EUR 1.713.465.000
    Einnahmen Staatsbürgerbank (0.25 %): EUR 571.155.000
    Eine vierköpfige Familie erhält jährlich 2446,4 Euro durch den Bürger-Bailout.

    • terbuan
      03. November 2012 17:55

      Das ist doch nur eine Vorstufe für eine Zwangsanleihe und später einer Währungsreform, vergiss es Brigitte!
      Der Euro wird zum Toilettenpapier, das hatten wir doch alles schon einmal!
      "Zeichnet Kriegsanleihen, Gold gab ich für Eisen" usw.
      Dann kam die Währungsreform und für 10.000 Kronen gab es dann 1 neuen Schilling!

    • Brigitte Imb
      03. November 2012 18:17

      Und wenn man "denen" die Geldmenge einschränkt, eben dch. direkte Demokratie?

      Aber Du wirst schon recht haben, mit diesem Staat od. dieser EU ist nichts zu machen und wahrscheinlich auch nichts zu retten.

    • dssm
      03. November 2012 19:14

      Staaten zahlen niemals ihre Schulden!!!! Wenn es Ausnahmen gibt, dann heissen diese z.B. Schweiz, aber sicher nicht Österreich.

    • Peter Niveus (kein Partner)
      04. November 2012 23:30

      @Terbuan

      "Vorstufe für eine Zwangsanleihe"

      Dazu möchte ich nur bemerken: Lesen Sie bitte das Konzept.

      Wer keine Anleihen kaufen will (sein Vorkaufsrecht nicht nutzt), der überträgt das Recht auf die restlichen Bürger. Wenn nur 50 % mitmachen, erhalten diese die doppelte Menge an Anleihen...

  20. Undine
    03. November 2012 16:56

    A.U. schreibt:

    ".....vom Fernsehen bis zu den Verlagen wird das Land immer mehr zur deutschen Kolonie"

    War das nicht schon immer so? Ich sehe da in jüngster Zeit keine nennenswerten Veränderungen. Ich persönlich habe damit auch kein Problem. Einer der großen Verleger in Deutschland ist übrigens ein "Sudetendeutscher", der nach dem Krieg in Innsbruck studiert hat: Dr. Herbert Fleissner, ein sehr integrer Mann. Hätte sich Ö damals MEHR der Sudetendeutschen angenommen und sie nicht nach Bayern abgeschoben, wäre Fleissner vielleicht österr. Verleger geworden!

    Aber zurück zur schrumpfenden Identität Österreichs. Dadurch, daß ein Teil der Österreicher (hauptsächlich realitätsfremde Politiker!) immer noch von der Zwangsbeglückung durch Multikulti, von geistiger "Befruchtung" träumen und sich von diesen Hirngespinsten nicht und nicht abbringen lassen wollen, auch wenn sich keine positiven Ergebnisse einstellen wollen, wird unser Heimatland den uns gänzlich wesensfremden Zugewanderten auf dem Altar der Gutmenschlichkeit geopfert.

    Die Gefahr einer "Deutschen Kolonie" sehe ich nicht, obwohl angeblich viele Deutsche sich vorübergehend oder auf Dauer hier niederlassen. Wo liegen da die Probleme? Sie sprechen unsere Sprache, unsere Kultur ist von unserer nicht wesentlich zu unterscheiden. Und Goethe ist für mich kein Ausländer, ebenso wenig wie Beethoven! Manchmal habe ich allerdings das mulmige Gefühl, daß sich linksextreme junge Deutsche va an den Universitäten breitmachen.....

    Zeugt es nicht von Minderwertigkeitskomplexen, Kleinlichkeit und Hinterwäldlertum, wenn wir uns um jeden Preis von den Deutschen "unterscheiden" wollen?

    Ich kam gestern von einer Reise mit meinem Münchner Reisebüro STUDIOSUS zurück. Naturgemäß waren vorwiegend Bayern, Hessen, aber auch Sachsen, etc meine Mitreisenden, unglaublich liebenswerte, bescheidene, zurückhaltende, gebildete Menschen, die mir als Oberösterreicherin immer wieder versicherten, wie gerne sie nach Ö fahren. Soll ich mich nun vor denen fürchten? Soll ich Angst davor haben, daß die uns unserer Identität berauben wollen? Wir machen uns bestenfalls lächerlich mit unserer Kleingeistigkeit; diese wirkt eher verschroben.

    Mir scheint, als wären die Deutschen wesentlich großzügiger und wohlwollender uns Österreichern gegenüber als umgekehrt. Mag sein, daß die geographische Nähe der Grund dafür ist, daß mir ein Bayer näher steht als ein Burgenländer, aber den Salzburgern geht es ähnlich, wie ich sehe (@dssm)

    Und noch etwas: Wie halten es denn die Liechtensteiner? Sind die nun eine Mini-Nation? Fühlen die sich womöglich den Schweizern, den Deutschen oder den Vorarlbergern "verwandt"? Oder die Luxemburger? Gibt es eine liechtenstein'sche Nation? Eine belgische Nation? Dort fühlen sich ein Teil französisch, ein Teil flämisch. Ja, und dann erst die Schweizer! Das ist ein weites Feld.....

    • terbuan
      03. November 2012 18:04

      Einverstanden Undine (willkommen zurück!),
      aber das war nicht immer so mit der Kolonie, Österreich hatte die Führungsrolle im heiligen römischen Reich bis 1806, Erzherzog Johann versuchte es dann mit dem Deutschen Bund, vergebens, Preußen errang 1866/1871 die Vorherrschaft in Deutschland, Bismarck sei Dank!

    • Undine
      03. November 2012 18:58

      In der vorletzten Zeile soll es heißen: Gibt es eine "luxemburgische" Nation?

    • Pumuckl
      03. November 2012 19:24

      Es ist noch nicht so lang her, da war in Deutschland angeblich der widerliche Joschka Fischer der beliebteste Politiker!

      Damals war mir schon wichtig, mit dieser Mehrheit der "Fischer-Liebhaber" nichts gemeinsam zu haben.

    • terbuan
      03. November 2012 19:27

      @pumuckl
      Haben nicht selbst einen derartigen "Fischer", bis heute? :-)

    • M.S.
      03. November 2012 23:45

      Ich muss sagen, diese manischen Abgrenzungstendenzen gegenüber den Deutschen nerven gewaltig. Jahrhundertelang wurden Grenzen hin und her verschoben, aber letztlich ist es die gemeinsame Sprache, die auch den gemeinsamen Kulturraum schafft. Wie Undine schon erwähnt hat, unterscheiden sich die Norddeutschen von den Bayern mentalitätsmäßig wesentlich mehr von einander als die Salzburger von den Bayern und erst recht die Vorarlberger von den Burgenländern. Nachdem ich einmal nach einem längeren Aufenthalt in Skandinavien bei der Heimfahrt von den Grenzbeamten in Flensburg freundlich auf Deutsch begrüßt wurde, wurde mir das voll bewußt und ich fühlte mich schon fast zu Hause.

    • diko
      04. November 2012 06:57

      danke Undine, und auch (@dssm)
      ***************************!
      es tut immer wieder gut, die eigenen Ansichten - trefflich formuliert - bestätigt zu sehen.

    • Undine
      04. November 2012 09:29

      @M.S.
      @diko

      Danke für die Zustimmung! Wird es nicht schön langsam Zeit, unser sonderbares verkrampftes Verhältnis zu unserem Nachbarland D zu normalisieren? Die Deutschen wollen uns nicht okkupieren oder sonst irgendwie gängeln; solche Tendenzen sind künstlich herbeigeredet.

      Es müßte doch endlich einmal Normalität im nachbarschaftlichen Verhältnis eintreten. Was für eine Therezia Stoisits oder einen Rudi Vouk recht und billig ist, nämlich sich als Österreicher kroatischer bzw. slowenischer Nation unverkrampft und ungestraft fühlen und auch bekennen zu dürfen, müßte längst auch für jene Mitbürger als Selbstverständlichkeit gelten, die sich eher der deutschen Nation und deren Kulturkreis zugehörig fühlen.

      Hätte ich beispielsweise tschechische Vorfahren, hätte ich nicht das geringste Problem, mich dazu zu bekennen---und niemand würde mir dieses Recht streitig machen. Meine Vorfahren väterlicherseits stammen aber teilweise aus dem Innviertel, das lange Zeit zu Bayern gehörte (die Loslösung von Bayern ist noch keine 250 Jahre her!), mütterlicherseits aus dem Salzkammergut.

      Jeder österr. Staatsbürger hat das selbstverständliche Recht, sich zu seinen Wurzeln zu "bekennen"; nur wenn es um etwaige deutsche Wurzeln geht, ist in Ö Feuer am Dach---dieses Bekenntnis darf ganz offen beschimpft werden (man fällt beinahe dem Verbotsgesetz anheim!). Ja, wo sind wir denn und in welcher Zeit leben wir denn?????

    • wolf (kein Partner)
      04. November 2012 11:39

      @Undine,

      "Jeder österr. Staatsbürger hat das selbstverständliche Recht, sich zu seinen Wurzeln zu "bekennen"; nur wenn es um etwaige deutsche Wurzeln geht, ist in Ö Feuer am Dach---dieses Bekenntnis darf ganz offen beschimpft werden (man fällt beinahe dem Verbotsgesetz anheim!). Ja, wo sind wir denn und in welcher Zeit leben wir denn?????"

      im Märchenland?
      Feuer am Dach? Das ist doch völliger Unfug. Wer keine Feinde hat, der schafft sie sich?
      Vor 250 Jahren gab es Deutschland bestenfalls als geographischen Begriff, nicht als politischen, von einer Nation im heutigen Sinn war längst keine Rede, teutsch hieß 'deutschsprachig' längs nicht mehr 'dem Volk zugehörig', andersrum wurde jeder der deutsch sprach, nicht einmal notwendigerweise als Muttersprache, und sich zu irgenwelchen(!) in der Mehrheit deutsch sprechenden Landen bekannte, als teutsch bezeichnet. Insofern haben Sie auch keine deutschen Wurzeln (Staatsbürgerschaft) sondern bayrische. Is aber auch egal.

      Sich zu den Wurzeln zu bekennen ist eine Sache, die braucht jeder Baum. Ein Baum, der zu seinen Wurzeln zurück will, is ein Baumstumpf. Aber gut ... auf individueller Ebene soll doch jeder selbst über seine Wurzeln entscheiden ... und das kann er auch.

      tja, und nette, gebildete Mitreisende finden Sie auch unter Slowenen, Türken, Franzosen, ... auch unter "kulturlosen" Nordamerikanern. Ich frag mich bisweilen, was Chinesen von der 'jungen' deutschen Kultur halten .. naja

      ach ja, und herrlich find ich's, dass innerhalb der EU die Regionen doch wieder zusammen wachsen, da kann ich auch zu meinen Wurzeln ;-)

    • Reinhard (kein Partner)
      04. November 2012 19:47

      Werte Undine, Sie schreiben: "Mir scheint, als wären die Deutschen wesentlich großzügiger und wohlwollender uns Österreichern gegenüber als umgekehrt."

      Als Deutscher, der vor zwei Jahrzehnten seine Heimat in Österreich gefunden hat, kann ich dem nur zustimmen. Mich hat anfangs erstaunt, mit welcher lächerlich-provinziellen Vehemenz hier "das Österreichische" gegen "das Deutsche" verteidigt und fast schon zwanghaft das Trennende gesucht wird, statt einfach das Verbindende zu akzeptieren und sich als Teile eines gemeinsamen Ganzen zu sehen.
      Da wird von "europäischer Identität" gefaselt, obwohl es nicht einmal zu einer gemeinschaftlichen deutschen Identität reicht.
      Inzwischen habe ich das als Marotte eines kauzigen Gebirgsstammes abgetan und beachte es im großen und Ganzen nicht mehr.

    • HJR
      04. November 2012 19:57

      @M.S., 03. November 2012, 23:45

      Sie sprechen mir aus dem Herzen!
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • Brigitte Imb
      04. November 2012 21:17

      @ Reinhard,

      mein Mann ist auch in der BRD aufgewachsen, der sieht das genauso wie Sie, und er faßt nach mehr als 30 Jahren diese Kleingeistigkeit der Ösis oft immer noch schlecht.

    • Undine
      05. November 2012 08:43

      @Reinhard

      Ich muß immer an einen kleinen Buben denken, der aus lauter Angst, im Schatten seines großen Bruders zu wenig Beachtung zu finden, sich mit allerlei Auffälligkeiten Aufmerksamkeit verschaffen will.

    • Reinhard (kein Partner)
      05. November 2012 13:08

      Werte Undine, mich erstaunt vor Allem das ständige Bestreben des Zwerges, der Welt klarmachen zu wollen, dass er mit seinem großen Bruder gar nicht verwandt sei. Spricht man ihn darauf an, reagiert er beleidigt.

  21. Josef Maierhofer
    03. November 2012 15:39

    Was ist noch übrig von Österreich ?

    Das Neujahrskozert, die Pummerin, die historischen Gebäude, von den Traditionen nur noch ganz wenige, wie eigentlich alles, was mit konservativ zusammenhängt, die Mozartkugeln.

    Nicht einmal die österreichische Geschichte ist noch übriggeblieben, sie wurde im 'Mainstream' verfälscht, 'umdimensioniert'. Ja es gibt sie noch die Staatsbürgerprüfung für Zuwanderungs- und Integrationswillige, aber auch letztere sind selten, obwohl gerade die offenbar die besseren Österreicher sind, denn sie wissen, dass sie hier eine Heimat finden wollen.

    Es gibt sie noch, die Palmprozession, die Fronleichnamsprozession, die Erstkommunion schon seltener und die Firmung kaum mehr, es gibt sie noch die Wallfahrtsorte und die Wallfahrten, meist sind es Fremde, die hierher wallfahren kommen. Es gibt sie noch die Kirchen und Klöster und die Klosterschulen, die angesehenen Gymnasien, die noch unterrichten und bilden.

    Der österreichische Schaffensgeist und die österreichische Zusammengehörigkeit der 1950-er Jahre ist ersetzt worden durch Geldgier und Privilegiensucht, Egoismus, durch schlechten und ziellosen, selbstzerstörerischen und unnatürlichen Lebenswandel. Die 'Fertilitätsrate' in allen Belangen ist gesunken. Wir brauchen Fremde, die uns die Kinder machen, aber es sind nicht mehr unsere Kinder.

    Aus einem stolzen, selbstbewussten Österreich ist ein politischer Dodelhaufen geworden und ein fauler, arbeitsscheuer Wohlstandsbrei, der sich selbst aufgibt.

    Wenn ich daran denke, was wir alles geschaffen haben und wie wenig uns das heute wert ist, Kaprun, Europabrücke, u.v.a.m., was uns trotz der damaligen Not aufgerichtet hat, was wir alles preisgeben und verschulden, verpfänden, verkaufen, ja sogar die eigene Zukunft, so kann ich es gar nicht glauben, dass wir so tief gesunken sind.

    Aufhalten konnte ich persönlich diese Entwicklung auch nicht, es war schon zu spät, bis ich das überhaupt bemerkt habe, wofür meine Wählerstimme missbraucht wurde.

    Vielleicht kommt noch der eine oder andere Morgenstern, Sonnentag, aber sonst, so fürchte ich, geht alles im 'Mainstream' im wahrsten Sinn des Wortes 'den Bach hinunter'. Österreich spült sich selbst weg, schafft sich ab.

    • M.S.
      04. November 2012 13:00

      @Josef Maierhofer

      *************
      "Österreich spült sich selbst weg, schafft sich ab."
      Wenn nicht noch ein Wunder passiert, wird es wohl so sein.

    • Josef Maierhofer
      05. November 2012 13:21

      @ M.S.

      Ein kleines Wunder ist für mich politisch gesehen, dass Stronach nun eine vollwertige Partei wird und eine Alternative bieten könnte.

      Vielleicht vollbringen die Wähler auch ein Wunder und verabschieden sich von ihren 'Goodi-Gebern auf Kredit'.

      Es gäbe Alternativen jetzt, vermutlich die letzte Chance für Österreich, eine Wende herbeizuführen.

  22. A.K.
  23. Brigitte Imb
    03. November 2012 11:19

    Das Österreich Lexikon bringt mich auf eine Idee.

    Machen wir ein österreichisches Korruptionslexikon. Vielleicht richtet uns Hr. Dr. Unterberger eine Seite im Blog ein, auf der chronologisch Skandale aufgelistet werden können und wo Malversationen summiert werden.
    So eine Liste könnte jeder ausdrucken und unter die Leute bringen und dem Vergessen vorbeugen.

    • durga
      03. November 2012 12:48

      wunderbare Idee!

      Könnten wir auch fürs Echo verwerten.

    • dssm
      03. November 2012 17:15

      Super Idee!
      Man sollte sich aber auf schwerste Taten beschränken, wenn wir jede vorsätzliche Lüge und jedes dubiose Inserat dazunehmen, in dieser Beziehung sind die österreichischen Herrenmenschen sehr fleißig, muß unser Herr AU ein paar Terrabyte dazumieten, ...

    • Helmut Graser
      03. November 2012 20:01

      Wenn sich jemand findet und eine Übersicht (relativ druckreif vom Text her und ca. 1 Seite) entwickelt, dann machen wir das Design und Layout und drucken dann auch diese Seite ...

      uAwg redaktion@conwutatio.at

    • Brigitte Imb
      03. November 2012 20:57

      Mir fehlt ohnehin noch das Thema, soll ich es versuchen? Nur ob ich so rasch recherchieren kann ...???

    • Helmut Graser
      03. November 2012 21:57

      Natürlich, bitte! Vielleicht hilft jemand hier aus der Runde mit ... Teamwork sozusagen. Muss doch gehen, oder nicht?

    • Brigitte Imb
      03. November 2012 22:06

      Ja bitte Stichwörter.....es gibt ja soviel, daß man den Überblick verliert und Rechercheprobleme kriegt.

      Vielleicht müss' ma das Archiv des Dottore anknabbern...;-)

  24. Politicus1
    03. November 2012 10:52

    Was ist heute "österreichisch"?
    "Unser" Skiteam, unsere Fussballnationalmannschaft?
    Und damit hat es sich auch schon meistens...
    Unser Bundeskanzler - das galt noch für einen Figl oder einen Raab (für die Jüngeren: das waren vor 60 Jahren ÖVP-Bundeskanzler). Für einen Faymann gilt das mit Sicherheit nicht mehr; er ist halt nur ein Kanzlerchen, zu dem sich keine 30% bekennen ...
    Bei Auslandsreisen erklärte ich mich als junger Mensch stets als einen "from Vienna" - das war für die Leute deutlicher und signifikanter als das videl später übliche "I am from Austria".
    Suchte ich fern der Heimat nach österreichischer Hausmannskost, so fan ich sie in einem "Viennese" Restaurant. Kein Koch wäre auf die Idee gekommen, seinen Tempel des Schnitzels und des Tafelspitzes "Austrian" Restaurant zu benennen.
    Und weil ich gerade gedanklich in Amerika bin: die USA als echtes Einwanderungsland vieler Völker und Kulturen können heute kaum mehr von einer "amerikanischen" Kultur, einer "amerikanischen" Musik, bildenenden Kunst oder Literatur sprechen. Zu heterogen, zu verschiedenartig stellt sie sich uns dar. New Orleans Jazz ist etwas anderes als Bernsteins Musik ....

    Das gleiche gilt mMn. auch für Österreich. Ein Kärntner Volkslied ist etwas ganz anderes als ein Wiener Walzer. Was charakterisiert "österreichische" Literatur, der auch von deutschen Germanisten eine selbständige nationale Identität abgesprochen wird ...

    Und erst in der Politik! Kann man den HC und die Frau Korun in einem Atemzug als typische österreichische Politiker bezeichnen?
    Ist für einen Vorarlberger oder einen Osttiroler der Michel Häupl wirklich ein typisch österreichischer Bürgermeister und Repräsentant der BUNDEShauptstadt? Ich wage das stark zu bezweifeln..

    Also, ist Österreich wirklich nur das, was in lobenswerten Lexika festgeschrieben ist und unseren Nachfahren tradiert wird (soferne das Amazon in sein Kindle-Programm aufnehmen wird..)? Ich fürchte ja ...

    • Brigitte Imb
      03. November 2012 23:19

      Die Amerikaner und ihre Kultur; die haben doch keine, bzw. die paar hundert Jahre Mischmasch, der im Vergleich zu Europas Kultur ziemlich schwächelt. Aber gut, politisch korrekt, muß es natürlich so sein, und schließlich "wächst" manche Kultur im Laufe der Zeit.
      Naja, und unser Schnitzel steht natürlich im Reiseführer von/zu/über 'Vienna', und vorm Figlmüller http://www.figlmueller.at/de/figlmueller-wollzeile.html stehn die Touristenschlangen. Bei den Amis wird Wien in Europa wahrgenommen - Sissy u. so...- 'Austria' wird beständig mit Australien verwechselt, bzw. nicht wahr genommen (ich will ja wirklich nicht sagen "net amoi ignoriert" - s. Spindelegger als "Prime Minster of Australia" http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3127799/spindelegger-haelt-rede-bei-uno-generaldebatte.story ).
      Ich fühle mich den Deutschsprachigen verbunden, trauere zwar ein wenig, daß wir es verschwitzt haben "schweizerische" Verhältnisse zu schaffen, aber sonst,- das sind für mich Verbündete, von denen mir noch nirgends Unmut entgegentrat, den man in östlich gelegeneren Nationen als D-Sprachiger durchaus spürt. (Die kennen auch den Unterschied zw. AUS und A sehr gut - irgendwie müssen wir Ösis doch wichtig und einzigartig sein.)

  25. HJR
    03. November 2012 09:56

    OT Schon wieder ein Fehler

    http://diepresse.com/home/politik/eu/1306854/Schaeuble-wirbt-fuer-Verbleib-der-Briten-in-EU?_vl_backlink=/home/politik/eu/index.do

    Wenn die Regierung und ein Großteil der Bevölkerung der meinung sind, aus der EU "herausgehen" zu sollen, dann sollte man sie auch - ohne Träne im Auge - ziehen lassen!

    England hat in seiner ganzen Geschichte immer nur gegen die kontinentaleuropäischen Länder gearbeitet. Nie war von England ein Einigungsgedanke ins (diplomatische) Spiel gebracht worden. Und man sollte nicht der Rolle Englands unter Thatchers bei der Wiedervereinigung Deutschlands vergessen. Und nicht zuletzt in der Eurokrise hat sich England viel näher an den Interessen der USA als denen der EU bewegt (auch wenn die EU denkbar unfähig war, ihre eigenen Interessen klar zu definieren).

    Mit England ist es ein wenig so wie mit der "Integration": Dort, wo der Wille zur Integration fehlt, können auch noch so gut gemeinte Anreize und Maßnahmen nicht zu deren Verwirklichung beitragen.

    Drum: Lasst sie ziehen! Und vielleicht sollte man einige andere Länder (wie z.B. Griechenland) auch etwas genauer nach ihrem "Integrationswillen" befragen bzw. diese auffordern, dem englischen Beispiel zu folgen.

    Allmählich muss man sich ernsthaft die Frage stellen, ob es nicht klüger wäre, die Union auf jede Länder zu verkleinern, die es "ernst meinen" und auch die in der Lage sind, der EU ein rechtlich einheitliches und wirtschaftlich stabiles Gerüst zu geben. Was sollen 450 Mio. Einwohner - die noch dazu mit den "Sozialfällen" der halben Welt konfrontiert sind - wenn sie unter dem Druck der "Nehmenden" ihre eigene Leistungsfähigkeit einzubüßen drohen? Es geht auch (viel) kleiner, wenn die nur wirklich wollen.

    Zuguterletzt sollte man nicht vergessen, dass in der Geschichte nahezu alle Probleme zwischen Staaten, wenn sie mit Geld zu tun hatten, früher oder später durch Krieg gelöst wurden. In diese Falle sollten wir nicht noch einmal tappen!
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.conwutatio.at

    • Josef Maierhofer
      03. November 2012 14:43

      Richtig, man soll niemenden behindern oder bevormunden oder drängen oder bemuttern.

      Auch wir könnten ruhig einmal nachdenken, was uns die EU bisher in Summe gekostet und gebracht hat, und vor allem, was sie uns in Zukunft kosten wird, statt diese Wahnsinnsinstitution mit den 'Billionenhirnen' in den Führungsgremien als unabdingbar hinzunehmen.

      Wir sind als Österreicher einem Handelsvertrag beigetreten, dafür haben unsere Regierungen eine Legitimation, für mehr nicht. Das 'Mehr' haben sich die Politiker entgegen den österreichischen Gesetzen ohne das Volk herausgenommen.

    • Undine
      03. November 2012 15:46

      @HJR

      *******!

      "England hat in seiner ganzen Geschichte immer nur gegen die kontinentaleuropäischen Länder gearbeitet. Nie war von England ein Einigungsgedanke ins (diplomatische) Spiel gebracht worden. Und man sollte nicht der Rolle Englands unter Thatchers bei der Wiedervereinigung Deutschlands vergessen"

      Die Engländer, unsere arroganten Vettern, die sich einst fast die halbe Welt unter den Nagel gerissen, die eroberten Völker unterjocht und ausgesaugt haben in schlimmster Kolonialherrenmentalität hatten seit Jahrhunderten das Bestreben, va Deutschland klein zu halten; dieses Bestreben gilt immer noch (siehe oben: Thatchers schäbige Rolle bei der Wiedervereinigung Ds.)!

      @Josef Maierhofer

      Als man 1994 die Österreicher abstimmen ließ, malten die Befürworter eines EU-Beitritts diesen in den allerschönsten Farben; es wurde der Himmel auf Erden versprochen, die Gegner und Warner---allen voran Jörg Haider---verunglimpfte man damals auf jede nur mögliche Weise. Ein Nicht-Beitritt würde uns in der Isolation verarmen lassen---also die Hölle auf Erden.

      Hätte man uns damals reinen Wein eingeschenkt und nicht ein süßes, das Hirn vernebelnde Geschlader, wäre die Abstimmung anders ausgegangen.

      Zur Ehrenrettung der JA-Wähler muß allerdings auch erwähnt werden, daß sie insofern BETROGEN wurden, als man ihnen verschwieg, daß die EU nicht das bleiben würde, was sie einmal war. Das, was seither an Veränderungen geschehen ist, ist nicht das, was die Österreicher wollten; sie sind einem geplanten Betrug aufgesessen.

    • Josef Maierhofer
      03. November 2012 16:11

      @ Undine

      Jetzt verarmen wir in der EU, durch die EU und haben dort aus Jasagen nichts zu melden.

      Es gibt ja auch keine Österreicher, die uns vertreten dort.

    • dssm
      03. November 2012 17:41

      @Josef Maierhofer
      Da muß ich doch energisch widersprechen.
      Wir haben eine ganze Reihe von Vertretern bei den diversen EU-Gremien und die tun alles in ihrer Macht stehende um den Sozialismus voranzutreiben. Dazu noch ein bischen Gendergequatsche, ein bischen PC, ein bischen Umvolkung usw.

      Sie können natürlich mit den vertretenen Inhalten nicht glücklich sein, aber vertreten sind wir sehr promintent und auch so gesehen erfolgreich.

    • Josef Maierhofer
      03. November 2012 19:46

      @ dssm

      Natürlich sind wir mit den vertretenen Inhalten nicht zufrieden, sind ja Inhalte gegen die Menschen hier.

      Aber die vertreten doch auch nicht die Menschen hier, die vertreten doch höchsten sich selbst und ihre Partei, die ja sehr wenig mit den Menschen hier zu tun hat.

    • Brigitte Imb
      03. November 2012 22:28

      Heute gehöre ich zu den "Schämern", wobei ich damals (rel. jung und wenig an Politik interessiert) durchaus - und aus innerster Überzeugung - gegen den Eu Beitritt stimmen wollte. Meine Schwiegereltern, die ihr Berufsleben in der BRD verbrachten, malten mir genau diese Zustände, wie von Undine beschrieben (Ein Nicht-Beitritt würde uns in der Isolation verarmen lassen---also die Hölle auf Erden) vor, was mich mulmig zu einem Ja bewog.
      Die publizierte Grundeinstellung war ja goldrichtig, die Umsetzung Betrug der übelsten Sorte. Nun Haben wir den "Salat", der beständig fauliger wird, bzw. den sinnbildlichen Germteig, der vor sich hingeht und überlaufen zu droht.
      Der Friedensnobelpreis für die EU ist eine Einlage schlechter Güte, die sich vermutlich bald ins Negative wandelt.

    • dssm
      04. November 2012 09:29

      @Brigitte Imb
      Nicht schämen, stolz sein eine klare Meinung gehabt zu haben und zwar aufgrund von wirklich positiven Informationen.
      Alles andere wäre eine Kapitulation vor den Sozialisten!
      Wenn Sie bei jeder Entscheidung darüber nachdenken: Wo kann mich der Andere betrügen, wo werde ich belogen? Dann wäre Selbstmord die einzige Alternative und über diese denkt man nicht einmal und tut sie schon gar nicht!
      Die Fehler der heutigen EU haben rein gar nichts mit Europa zu tun, es sind die Triebe aus Wurzeln aus den 70ern.
      Bleiben Sie weiterhin überzeugte Europäerin, aber für ein Europa der Subsidiarität, der Freiheit des Einzelnen, der Entbürokratisierung, des Rechtsstaates … alles was uns halt damals versprochen wurde.
      Und überhaupt, was unsere Ururahnen bis 1914 konnten, das werden wir wohl auch zusammenbringen.

  26. HJR
    03. November 2012 09:22

    OT - Angst vor Mathe ...

    http://diepresse.com/home/science/1308252/Angst-vor-Mathe-macht-echte-Pein?from=suche.intern.portal

    Da hat doch die Psychologin Sian Beilock von der Universität Chikago, eine aus der
    Unterordnung der "GehirnforscherInnen" und "expert on brain science" endlich herausgefunden, warum Mathematik Pein erzeugt: Weil Mathe dieselben Hirnareale aktiviert, welche auch die Angst vor sozialer Ablehnung anzeigen.

    Ich hasse diese "Brain Scientists" von ganzem Herzen, weil sie unbeirrt darin fortfahren, mit unzureichenden Mitteln die elektronische Aktivierung von irgendwelchen Hirnarealen - von denen sie ohnehin nicht genau wissen, was sie wirklich tun - mit MIR (als ganzheitliche Person) gleichzusetzen. so als ob ICH nur mein Gehirn wäre. Ein geradezu klassischer Fehler in der Prämisse!

    Nichtsdestotrotz bestehen Legionen von sogenannten Gehirnforschern auf der Unangreifbarkeit ihrer Methode und traktieren uns, das Publikum, dann mit ihren epochalen Fehlschlüssen wie auch der Nichtexistenz eines "freien Willens" (weil sie u.a. herausgefunden haben wollen, dass bestimmte Hirnareale elektrisch bereits Sekunden bevor ich meinen Finger bewege aktiviert sind).

    Kein Wunder, dass vieles auf dieser Welt nicht mehr funktionieren kann, wenn die Wissenschaft solcherart ihrer eigenen Grundregeln vergisst und wenn diese Methodenschlamperei und diese logistische Scharlatanerie fröhliche Urständ feiern und über die "Bildung" im tiefer in die neuen Generationen eingepflanzt werden.

    So wird Wissenschaft, die heutzutage leider schon auch für die Bewerbung von Zahnpasten und Waschmitteln und Bioprodukten herhalten muss, zu ihrer eigenen Karikatur und dient nur mehr zur pseudologischen Rechtfertigung von Allem und Jedem.

    Nur weiter so!
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.conwutatio.at

    • dssm
      03. November 2012 09:47

      Für dieses Verständnis von Forschung hat Peter Bamm einmal eine kleine Geschichte geschrieben.

      Ein Ausserirdischer fliegt in seinem Raumschiff über die Erde. Während er so dahin rast, öffnet sich die Wolkendecke und er sieht einen Bauern, welcher hinter dem Pflug geht, der Pflug wird vom Pferd gezogen, dahinter laufen die Hühner nach und picken die Würmer aus der aufgeworfenen Krume.

      Zuhause erzählt er folgende, auf beweisbaren Fakten(!!) basierende, Geschichte: Auf der Erde gibt es nachweislich vier Gattungen: Hühner, Würmer, Menschen, Pferde! Die offensichtlich herrschende Gattung, die Hühner, hat Menschen und Pferde dressiert um den Boden zu bearbeiten, damit die als Nahrung dienenden Würmer geerntet werden können.

    • durga
      03. November 2012 13:06

      Lieber HJR,

      der überwiegende Teil der modernen Hirnforschung bewegt sich auf hochseriösem, naturwissenschaftlichem Niveau!

      Ich habe die von der Presse zitierte Arbeit noch nicht in PLOS im Original gelesen und enthalte mich daher jeglicher positiver/negativer Kritik. Meine Erfahrung der letzten Jahre hat aber gezeigt, daß "Wissenschaftsberichte" in unseren Medien mit höchster Vorsicht betrachtet werden müssen. Häufig sind diese schlecht- bis nicht-recherchiert, dafür aber - um Aufmerksamkeit zu erregen - mit zugkräftigen aber unzutreffenden Titeln und Argumenten ausgeschmückt.

      Diese Unzulänglichkeiten haben mich schon lange geärgert und dazu veranlaßt, daß wir den science-blog ins Leben gerufen haben. Das, was Sie dort finden ist state-of-the-art Wissenschaft!

    • HJR
      05. November 2012 07:49

      @durga
      Dann sollte aber die "serieuse" Wissenschaft auch dafür sorgen, dass ihre Erkenntnisse nicht vom medialen Boulevard missinterpretiert bzw. für Zwecke missbraucht werden, welche die Wissenschaft nicht im Auge hatte.

      Dass sich der überwiegende Teil der Hirnforschung auf "hochserieusem" Niveau bewegt, nehme ich Ihnen ja ab. Aber das allein genügt eben nicht!
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at
      www.conwutatio.at

  27. dssm
    03. November 2012 08:59

    Wir können keine deutsche Kolonie sein, wir waren stets ein Teil Deutschlands!
    Den vorletzten, als selbständiger Staat geführten Krieg haben wir um unsere Rolle in Deutschland gekämpft!
    Salzburg war nicht einmal Teil des Hauses Österreich bis zu den napoleonischen Verwerfungen, sonder selbständiger deutscher Staat, bis heute ist unser Erzbischof 'Primas Germaniae'!
    Ich bin also zuerst Salzburger, dann Europäer und staatsrechtlich halt Österreicher, als Nationalität, definiert über Sprache und Kultur, aber Süddeutscher.
    Und wenn es möglich wäre, würde ich lieber wieder in einem selbständigen Salzburg im Rahmen des Heilig Römischen Reiches leben. Demokratie funktioniert in grossen Einheiten nicht – siehe Österreich!

    • ambrosius
      03. November 2012 09:19

      Demokratie, sogar direkte Demokratie, funktioniert dann in größeren Einheiten, wenn sie streng nach dem Subsidiaritätsprinzip gelebt wird. Leider sind es aber immer die Zentralisten die mit Blödheiten wie etwa der economy of scale und dgl. die Entscheidungen beeinflussen.

    • dssm
      03. November 2012 09:53

      @ambrosisus
      Nein! Subsidiarität leben ist gut. Aber eine echte Demokratie kann es ab einer gewissen Grösse nicht geben! Irgendwann müssen Sie mit Reprästentanten arbeiten und dann ist die Demokratie auch schon wieder tot.
      Deshalb alles so klein wie möglich und grössere Einheiten mit so wenig Macht und Einfluß wie möglich.

      Aber selbst auf dieser Seite wird zwar immer die Subsidiarität gefordert, gleichzeitig aber eine Verwaltungsreform, welche im Zusammenlegen von kleineren Einheiten besteht. Der Sozialismus ist so tief in den Poren der Gesellschaft, da hilft ein einfaches Waschen nicht mehr.

    • socrates
      03. November 2012 11:42

      dssm
      Die Bayern haben Netzkarten, die auch in Salzburg gelten. Das bringt viele deutsche Studenten nach Sbg. Ich sehe das positiv. Umgekehrt wäre es auch schön.

    • ambrosius
      03. November 2012 14:22

      Lieber DSSM !
      Ich hätte überhaupt nix gegen Duodezstaaten und Stadtstaaten, kulturell würde das sogar die Artenvielfalt erhöhen, wie Italien gezeigt hat.
      Allerdings schmerzt, daß sogar das kleine Florenz es nicht geschafft hat, den politischen Frieden zu erhalten. Auch in der kleinsten Einheit entwickeln sich größenwahnsinnige Popanze, die glauben, Krief müsse geführt werden und deshalb, wenn`s sein muß, auf die Tyrannis zurückgreifen.
      Das Subsidiaritätsprinzip, so wie ich es verstehe, erlaubt in den unteren, kleineren Orgeinheiten die Lösung aller dort lösbaren Probleme auf basisdemokratische Art.
      Je größer die Probleme, je größer die Orgeinheit und desto mehr muß auf repräsentative Demokratie zurückgegriffen werden. Durch das Subsidiaritätsprinzip sollte aber gegeben sein, daß die Zahl der Problemstellung auf allen Ebenen überschaubar und damit für den Einzelen kontrollierbar und beherrschbar bleibt. Ebenso sollte es dem Bürger leichter Fallen, die Verantwortung von agierenden Politikern zu sehen.
      Ideal ist aber sowieso nix.

    • HJR
      03. November 2012 14:34

      @Ich schätze mal, die Schweiz - mit ihren etwa 8 Mio Einwohnern in 23 Kantonen - hat wahrscheinlich eine gerade noch erträgliche Größe für Demokratie. Was aber nicht heißt, dass diese bei uns auch funktionieren müsste oder muss.
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • dssm
      03. November 2012 17:28

      @HJR
      Auch in der Schweiz kracht die Demokratie schon recht laut.
      Neben dem Subsidiaritätsprinzip gibt es noch ein weiteres Muß für eine lebendige und funktionierende Demokratie: die Anzahl der Menschen, welche überhaupt noch eine Wahl haben.

      Wenn erst einmal die sozialistisch alimentierte Gruppe grösser ist als die arbeitende Gruppe, gibt es keine Demokratie mehr, da die erstere Gruppe nur unter erheblichen Einbußen an Lebensqualität für mehr Freiheit stimmen kann, daher kann jede weitere Wahl nur mehr in Richtung Sozialismus gehen.
      Der Tausch von 'Sicherheit', in Form von Alimentierung, gegen die ursprüngliche Freiheit ist irreversibel(!); außer durch revolutionäre Umbrüche.

      Mit den beiden Schweizer Grossbanken hat die Zahl der Alimentierten ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Dies erklärt auch den energischen Kampf der konservativen Kräfte gegen diese beiden Giganten. Momentan sieht es (wieder einmal) gut aus, aber das ist noch lange nicht ausgestanden.

    • ambrosius
      03. November 2012 18:15

      Also , mein lieber DSSM, Heimatliebe ist kein Faschismus. Was das Biertrinken betrifft, so kann man das in den meisten Emiraten auch. Ich selbst trinke lieber Wein und habe das einmal in einem Nachtclub in Bahrein getan: nie nie wieder !
      Spaß beiseite:_ Sie werden doch nicht einen koreanischen Pianisten verdammen und heruntermachen, weil er Koreaner ist?
      Oder einen gespflegten und gebildeten Araber ins KZ wünschen, weil er Araber ist ?

    • terbuan
      03. November 2012 18:16

      @dssm
      Ich kann Ihren Standpunkt durchaus teilen, meine Großeltern mütterlicherseits mit dem Namen Schachinger stammen aus Niederbayern, der Ort Schaching liegt in der Nähe von Passau. Meine Schwiegertochter stammt aus Mecklenburg, meine Enkel haben beiden Staatsbürgerschaften, wir fühlen uns sehr gut als deutsch-österreichische Familie.
      bG/terbuan

  28. Komma
    03. November 2012 08:44

    @ambrosius

    Was verstehen Sie unter "faschistischen Tendenzen"? Sind das Tendenzen, die gegen die EUdSSR-isierung auftreten?

    • ambrosius
      03. November 2012 09:22

      Unter Faschismus verstehe ich die unangenehme geistige Haltung, die eigene Gemeinschaft, der man angehört, als die allen anderen überlegen zu betrachten mit allen widerlichen Folgen. Faschismus spricht - wie übrigens der Sozialismus auch- nur die intellektuellen Unterschichten an ( Von politischen Glücksrittern und Gaunern abgesehen)

    • Komma
      03. November 2012 10:28

      @ ambrosius

      Danke für die Antwort, die allerdings neue Fragen aufwirft:
      Ist also Israel, der Staat des auserwählten Volkes, ein faschistischer Staat?
      Oder sind die USA, für viele das "Neue Israel, "faschistisch", God´s own country und einzige Superpower, deren Außenpolitik lt. Mearsheimer und Walt "den letzten Winkel der Erde erreicht"? Wird die Staatsidee Israels oder der USA nur von intellektuellen Unterschichten getragen? War Deutschland, als seine Hymne im 19. JH. entstand ("Deutschland, Deutschland über alles in der Welt"), schon faschistisch?
      Kenn´ mich da nicht aus.

    • Eva
      03. November 2012 11:12

      @Komma

      Auf die Antwort von @ambrosius warte ich schon voller Spannung!

    • dssm
      03. November 2012 12:32

      Der hat der arme @ambrosius jetzt ein Problem. Denn selbst die Definition eines x-beliebigen Lexikons ist immer nur eine Halbe.
      Sozialismus ist ja noch erklärbar. Aber bei den Begriffen: Faschismus, Liberal, Links oder Rechts gehen die Meinungen weit auseinander.
      So ist z.B. die NSDAP als 'Rechte', faschistische Partei geführt, für mich sind das aber lupenreine Sozialisten, also Linke, ich gehe einfach nach dem Programm und den Taten.
      So war die Vaterländische Front für die Historiker eine faschistische Organisation, anhand der Taten und des Programms aber eine paternalistische, christlich-soziale Bewegung.
      Beide Bewegungen hatten, wie auch die Kommunisten, eine ganze Reihe brillanter Denker, deren Makel war lediglich die Unduldsamkeit den Andersdenkenden gegenüber, diese Unduldsamkeit habe ich aber bei technischen Fragen auch schon erlebt, deshalb ist ein Technikprofessor oder Ingenieur noch lange kein Faschist.

    • ambrosius
      03. November 2012 14:42

      Also: der Faschismus bezieht seine " Kraft" und seinen Vernichtungswillen aus rassistischen Gründen, der Sozialismus aus gesellschaftlichen. Sonst kann ich zwischen dem Sowjetsozialismus ( aber auch anderen Varianten) und dem kleinen Soziallschmarotzer mit der Rotzbremse und seinen Kumpanen keinen Unterschied erkennen.
      Zu den unsäglichen Hymnen des 19. Jhdts. sollte man noch das " right or wrong, my country! der Engländer hinzufügen.
      Alle diese Länder- nicht nur die Deutschen Kolonialherren- haben auch auch die entsprechenden Verbrechen begangen:
      -der Völkermord und die biologische Kriegführung gegen die Indianer Nordamerikas Die Reservationen waren meistens auch nichts anderes als Vernichtungslager.( in Südmaerika läuft das noch heute)
      -die schwimmenden Gaskammern in der Karibik und die Vernichtungslager in Südafrika durch die Engländer.
      -Israel ist nun tatsächlich ein faschistischer Staat in Reinkultur.
      -Ruanda und Burundi bis vor einigen Jahren bzw. überhaupt Afrika mit seinen von den Kolonialherren willkürlich gezogenen Grenzen.

      Die Sachlage ist allerdings von Gemeinwesen zu Gemeinwesen verschieden und relativ. Beurteilen kann man das Ganze, wenn überhaupt, nur mit jeweiliger, genauester Geschichtskenntnis.

      Wie hat das ein historisch gebildeter, unvergesslicher Bundeskanzler einmal gesagt? "Es ist alles sehr komplitziert"

    • HJR
      03. November 2012 14:58

      Interessante Diskussion!
      Auch ich sehe die "NAZIs" eher als "sozialistische" Gesellschaftsidee. Die zeichnen sich dadurch aus, dass sie ideologisch geprägt sind, eine Führung haben, welche von Wahlen de facto nicht beeinflussbar ist (zumindest nachdem sie einmal an der macht ist) und die - ideell - die "Gesellschaft" ganzheitlich begreift, sodass individuelle Unterschiedlichkeiten, wie z.B. Meinungen, vor dem "gesellschaftlichen Interesse und Ziel" zurückzutreten haben.

      Bei Popper liest sich das einfacher, wenn er sagt, das die Reihung von "Gleichheit" vor der "Freiheit" auf sozialistische Systeme deutet.

      Ich meine ähnlich Popper, dass "Freiheit" ein nur individuell denkbares (Rechts-)Gut ist und daher VOR der "Gleichheit" zu rangieren hat. Andernfalls verbietet es sich von "demokatischen" Gesellschaften zu sprechen. Somit hätten wir in strengster Unterscheidung nur die Kategorien "demokratisch" oder "nicht demokratisch" - ob letztere sozialistisch oder faschistisch oder etwas anderes sind, ist schon ziemlich egal. Allerdings würde ich mich schwer tun, eine Bezeichnung für "unsere Gesellschaft" zu wählen - nur demokratisch würde ich sie nicht nennen; was übrigens auch auf die EU zutrifft.
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • dssm
      03. November 2012 17:36

      Lieber ambrosius, dann bin ich auch Faschist und noch stolz darauf.
      Denn auch ich halte meine Kultur für besser als die anderen, nicht zuletzt weil es eben meine Kultur ist.
      Natürlich kann man mit dem genetisch programmierten 'Angsthaben vor dem Fremden' argumentieren, aber ich sitze lieber im Bräustübel auf ein Bierchen, als in einem Strassenkaffee in Aden, so sehr ich Aden als Urlaubsziel gerne besuche.

    • ambrosius
      03. November 2012 18:16

      Die Antwort, lieber DSSM ist einen Beitrag hinaufgerutscht. Sorry.

    • Komma
      03. November 2012 19:28

      @ambrosius

      Ist das nicht glatter Unsinn: "der Faschismus bezieht seine " Kraft" und seinen Vernichtungswillen aus rassistischen Gründen"? Das war nicht so bei Dollfuß, Franco, Mussolini, Pisudski, Quisling, Mosley, Drieu la Rochelle etc.
      Und hat dssm (17:36) nicht recht, wenn er stolz auf seine Nation und Kultur ist?

      Sind wir also alle, die unsere Nation und ihre Kultur lieben, "Faschisten"?

      Man sollte sich die Diskussion in der Messner-Gesellschaft vom 17. Okt. zum Thema "Europa der Vaterländer - Vaterland Europa" ansehen. Da ging es heiß her, besonders als Ungarn zur Sprache gebracht wurde:

      http://de.gloria.tv/?media=348554

      Ratsam wäre es, lieber Ambrosius, nicht mit Begriffen um sich zu schmeißen, die man nicht definieren kann.

    • dssm
      03. November 2012 22:26

      @ambrosius, ich rutsche wieder herunter …
      Ich bin also ein echter Faschist, zugegeben ein Musiker wird aufgrund seines gehörten Könnens beurteilt, aber bei Einstellungsgesprächen horche ich auf ein paar Kulturmerkmale:
      Mitglied bei Freiwilliger Feuerwehr (Rotes Kreuz etc), Wehrdienst oder gar Miliz, Trachtenkapelle, Schützen, aktiv im Alpen- oder Sportverein, Theatergruppe (…).
      Das das berufliche Können passen muß ist selbstverständlich, danach aber gewinnt derjenige, welche die meisten obigen Punkte erfüllt! Ich glaube wirklich, daß Menschen welche aktiv unsere Kultur leben besser sind als …

      Und ich finde es eine arge Einschränkung meiner persönlichen Freiheit und meines Unternehmertums, das diese Art der Auswahl eigentlich verboten ist.

    • ambrosius
      04. November 2012 09:00

      So viele kluge Köpfe ! So viele intelligente Ansichten ! Ich verstumme in Ergiffenheit

  29. Observer
    03. November 2012 08:14

    Global betrachtet ist Österreich eben ein kleines Land, welches heutzutage im internationalen Konzert politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell wenig zu sagen hat. Wir haben zwar eine kleine Anzahl an tüchtigen und international wirkenden Unternehmern, Sportlern und Künstlern, aber meist wird unser Land vorwiegend mit der Vergangenheit (Mozart, Monarchie usw.), dem Wintersport sowie den Alpen identifiziert. Schon öfters musste ich in fernen Ländern den Unterschied zwischen Austria und Australia erklären.
    Die starke Bindung an Deutschland sollte uns nicht traurig stimmen, denn auch anderswo gibt es solche "Abhängigkeiten" (z.B. Neuseeland von Australien, Kanada von den USA). Im Gegenteil: wir sollten die nunmehrigen Vorteile der Zugehörigkeit zur EU noch besser nützen und trotzdem auf die nationalen Eigenheiten stolz sein - dazu hilft sicher auch die Initiative "Austria Lexikon".

    • ambrosius
      03. November 2012 09:26

      Ruhiges, selbstbewusstes Auftreten und Leistungswille ist die Lösung. Dann brauchen wir auch nicht zu jammern !

  30. ambrosius
    03. November 2012 02:10

    "der Rest ist Österreich "
    Die " Deutschösterreicher " haben eigentlich nie so richtig an diesen Kleinstaat geglaubt. Selbst die kurze Begeisterung für das Schweizer Vorbild, die uns nach 1955 erfasst hat, war nur ein Strohfeuer. Heute ist die politische Marginalisierung Österreichs angesicht der Intelligenzdefizite unserer Politiker und Beamten eher ein Segen!

    Das Ende des Multikultistaates, der das Habsburgerreich war und dann noch die "Entjudung" unseres Landes hat zu einer gewaltigen Verarmung auf fast allen kulturellen Bereichen geführt.

    Die Hoffnung, durch die neuerliche Internationalisierung der Gesellschaft durch die " Europäische Idee" hat sich zwar durchaus erfüllt" , wird aber verdeckt durch das oben erwähnte Kompetenzdefizit in der Politik und die Tatsache, daß man eben nicht von vornherein feststellen kann, welcher Einfluß von wo auf uns einströmt. Das Problem des anatolischen oder serbischen Schafhirten kann man schließlich nur dadurch lösen, dass Sozialleistungen nicht als nach dem Gieskannenprinzip zuerkannte und übergenerös sprudelnde Einnahmequellen gestaltet werden, sondern nach dem Subsidiaritätsprinzip bemessene Leistungen an solche, die auch Beiträge ( in welcher Form auch immer ) geleistet haben/leisten und die Stütze auch tatsächlich nötig haben.

    Daß die Euroäische Idee durch das Versagen der Eliten zu allem Überdruß und Überfluß auch noch desavouiert wird ist eine höchst bedauerliche Erscheinung, welche die Sache noch mehr erschwert und den faschistischen Tendenzen zuarbeitet.

  31. byrig
    03. November 2012 01:31

    die wirkliche gefahr ist die totale überfremdung unseres landes,die den eigentlichen charakter österreichs auszulöschen droht und bei einer beibehaltung dieser einwanderungspolitik wird-im übrigen massiv gegen den willen der "echt" österreichischen bevölkerung.

    um die demogaphie der echt-österreicher würde ich mir keine sorgen machen.es würde uns ohne der massen an türken,serben,bosniern,tschtschen etc.etc. trotzdem viel besser gehen.wir sind ein opfer der linken gutmenschen-und raffgierigen unternehmerpolitik.und ferngelenkt von der p.c. aus den usa.
    aber anscheinend ist der druck noch nicht gross genug,um endlich entsprechend zu wählen:d.h. nicht mehr die verantwortlichen für dieses desaster.
    einer hat es ja in einem schwachen moment bereits zugegeben,dieser häupl,als er meinte,wir haben staatsbürgerschaften zu leicht vergeben.
    unterm strich ist nichts passiert.
    auch bei den wahlergebnissen nicht.noch nicht.
    wir sind dabei,uns selbst abzuschaffen.
    obwohl wir-noch immer-die macht hätten,das zu verhindern!

    • Stefan Graf
      03. November 2012 09:53

      Guten Morgen!

      Diese Argumentation ist zu einfach gestrickt.

      Wie definiert man den "echten" Österreicher?
      Wer definiert den "echten" Österreicher?

      Wenn wir wirklich Opfer sind, warum haben wir es zugelassen, zum Opfer zu werden?
      Die Schuld kollektiv auf andere zu schieben, ohne über sich selbst zu reflektieren, ist zu wenig!

    • byrig
      03. November 2012 21:20

      leute,die wissen was ich meine,brauchen keine lächerliche definition eines "echten" österreichers!

    • wolf (kein Partner)
      04. November 2012 09:23

      Sie werden, gerade in Österreich, immer Probleme haben, wenn sie von 'echt' oder 'autochthon' reden. Vor allem, wenn Sie sich auf Slawen einschießen. Die Bevölkerung - v.a in den Kernländern (Ostarrichi, Kärnten, Steiermark) war von Anfang an slawisch, ein Verdrängen der Slawen durch die wenigen Boavarii, die hier aufgetaucht sind hat nie statt gefunden. Dass sich daran, nicht zuletzt durch die Kronländer nichts geändert hat, is ja bekannt. So lächerlich ist die Frage nicht, egal was sie meinen.

    • gh57.at
      04. November 2012 10:13

      @Stefan Graf
      @wolf

      Ein 'echter' Österreicher ist jemand, der bereit ist, sich unsererm Rechts- und Justizsystem zu unterwerfen, unsere Sprache zu sprechen, seine Kinder nach unseren Ausbildungsstandards ausbilden zu lassen, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren (vom Wehr-/Zilidienst bis hin zur Freiwilligen Feuerwehr), so wie dass burgenländische Kroaten, kärntnerische Slowenen und die 200.000 Ungarnflüchtlinge des Jahres 1956 tun. Dann kann er gerne seine Rechte ausüben -- und im privaten Kreis seine Sprache und seine Sitten weiter pflegen, soferne diese nicht zu störenden Lärm- oder Geruchsbelästigungen ausarten.

      Diese Definition hat vielleicht Mängel -- so könnte man wahrscheinlich auch echte Deutsche oder Briten definieren -- aber ich halte sie trotzdem tauglich im Sinne dessen, was byrig wohl meint.

      Nur der Vollständigkeit halber: Niemand hat hier die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Genpool verlangt.

    • Günther (kein Partner)
      04. November 2012 16:39

      ad byrig. Ein Hauptproblem ist jedoch die Tatsache, daß nicht einmal eine Österr Staatsbürgerschaft nötig ist, un unser Sozialsystem zu plündern.

    • HJR
      04. November 2012 20:14

      @wolf, 04. November 2012, 09:23

      Die Schwierigkeiten (von "echt" oder "autochthon" zu reden) verschwinden, wenn wir einfach festhalten, dass wer Deutsch spricht (und österreichischer Staatsbürger ist) eben Anspruch darauf hat, ein "echter" Österreicher genannt zu werden.

      Allerdings meine ich mit "Deutsch" schon, dass was der Kurz mit "Maturaniveau" gemeint hat und nicht das, was da heute unter der Fachbezeichnung "funktionaler Analphabetismus" aus den sozialistischen Grund- und Mittel-Schulen herauskreucht, das anzustrebende Niveau wäre.

      Denn es wäre schon wichtig, dass jemand zur Not auch eine "Frankfurter Allgemeine", eine "Neue Züricher Zeitung" oder von mir aus noch die "Zeit" (und dabei jeweils anderes als den "Sport") verstehend lesen kann und nicht nur den sprachlich stark auf die gängigen 500 allgemein verständlichsten Vokabeln reduzierten Quatsch von "Krone", "Heute" und "Österreich", um "Deutsch zu können". Denn dieses Niveau benötigen natürlich die Linken (und z.T. leider auch die Rechten) um ihren hahnebüchenen Unsinn überzeugend in die Wählerhirne einpflanzen zu können.
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • Stefan Graf
      04. November 2012 20:48

      @byrig

      Tja, das Problem ist nur, dass nicht alle wissen, was Sie meinen ;)

      Und das viel größere Problem ist, dass es DIE Definition des "echten" Österreiches nicht gibt, wie schon an den restlichen Postings problemlos abgelesen werden kann.

  32. RR Prof. Reinhard Horner
    03. November 2012 01:12

    reinhard.horner@chello.at

    Dass die "Eingeborenen" in Österreich in großem Ausmaß auf frühere Zuwanderer zurückgehen, sollte uns bewusst bleiben. Und diejenigen, die unseren Staat, die EU etc. nicht wollen, sollten sich klar werden, was sie zur Entösterreicherung beitragen.





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