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Was für Amerika wichtiger ist als Barack vs. Mitt

Ganz Europa hat bis zuletzt atemlos das Rennen Obama-Romney verfolgt. Warum eigentlich? Primär weil das weltweite Mediensystem in jeder Frage stark amerikalastig ist. Das sieht man etwa an den riesigen Berichten über die Hurrikan-Schäden in den USA, während das schwerer getroffene Haiti nur einspaltig behandelt worden ist. Dazu kommt, dass amerikanische Präsidentenwahlen dramaturgisch sehr spannend aufgebaut sind; sie eskalieren von den ersten Wahlkämpfen für Primaries bis zur Analyse jedes einzelnen „Swing“-Staates über ein Jahr. Dennoch ist die in Europa erfolgende Überbetonung dieses Wahlgangs eine Verzerrung der wirklich Wichtigkeiten.

Denn erstens ist ein amerikanischer Präsident gegenüber dem US-Kongress erstaunlich schwach, also gar nicht so mächtig, wie wir glauben. Zweitens sind die sachlichen Entscheidungen, vor denen die USA stehen, viel wichtiger und spannender als jede Personalfrage. Und drittens sind wir im 21. Jahrhundert angekommen: Amerika war zwar „die“ Supermacht des 20. Jahrhunderts; Jetzt steht ihm jedoch – so wie Europa – mit hoher Gewissheit eine Epoche des ständigen Abstiegs bevor, während Asien zum Zentrum des Globus wird.

Gewiss: Dieser amerikanische Abstieg findet auf einem vorerst noch immer sehr hohen Niveau statt. Aber sowohl wirtschaftlich wie demographisch wie außenpolitisch stehen die USA und damit auch ihr nächster Präsident vor in Wahrheit nicht bewältigbaren Problemen – egal wie der Präsident nun heißt. Daher ist es auch viel wichtiger, sich mit diesen Problemen zu befassen als mit irgendwelchen Versprechern oder auch Versprechungen der Kandidaten während des Wahlkampfs. Oder mit deren Religion, oder ihrem privaten Reichtum.

Welcher der beiden auch immer es wird: Er ist mit einem Parlament konfrontiert, in dem zumindest derzeit in jeder Kammer eine andere Partei die Mehrheit hat. Und selbst wenn die Partei des Präsidenten überall die Mehrheit hätte, kann die Opposition ihr und dem Präsidenten vor allem durch Filibustern – also durch ein die Abstimmung verhinderndes Dauerreden – das Leben weit schwerer machen, als es je eine österreichische Oppositionspartei gegen die Regierungsmehrheit könnte. Lediglich beim Kriegführen ist ein Präsident erstaunlich frei.

Eine Außenpolitik voller Herausforderungen

Amerika und sein Präsident stehen in den nächsten Jahren vor einer Fülle außenpolitischer Herausforderungen, die kaum zu bewältigen sind. Die da im Wesentlichen sind:

  1. Wie organisiert man den – aus finanziellen und innenpolitischen Gründen unvermeidlichen – Rückzug aus Afghanistan so, ohne dass dort binnen kurzem die radikalen Taliban mit ihrer Nähe zum Terrorismus die Macht übernehmen? Von deren Frauenhass und sonstigen steinzeitlichen und menschenrechtswidrigen Vorstellungen gar nicht zu reden. Diese Perspektive erinnert stark an die Machtübernahme der Kommunisten nach dem amerikanischen Abzug aus Südvietnam, der nicht nur alle Anstrengungen des Vietnamkrieges zunichte gemacht, sondern auch die USA selber in die jahrelange Depression der Carter-Ära gestürzt hat.
  2. Wie geht man mit dem bedrohlichen und aggressiv antiamerikanischen Iran um? Israel meldete zwar zuletzt von dort ein überraschendes Einschwenken. Langfristig bleibt die Lage aber weiterhin explosiv.
  3. Wie reagieren die Amerikaner auf den immer mehr eskalierenden Bürgerkrieg in Syrien, der auch etliche Nachbarländer zu involvieren droht? Sie haben bisher zwar klare Sympathien für die Aufständischen gezeigt, sich aber sonst herausgehalten. Was aber immer schwerer wird. Interessanterweise rufen vor allem jene nach einem Eingreifen der USA, die sonst immer heftig gegen amerikanischen Interventionismus protestieren.
  4. Wie geht man mit dem vorstoßenden Islamismus um? Schaffen es die Amerikaner, insbesondere das strategisch wichtige Ägypten weiterhin durch viel US-Steuergeld zu einem verantwortungsbewussten Verhalten zu bewegen?
  5. Gelingt es, den sich steigernden Antagonismus zwischen Arabern und Israel noch unter Kontrolle zu halten? Ein neuer Konflikt würde die USA geradezu unweigerlich massiv involvieren.
  6. Wie entwickeln sich die völlig unberechenbaren Atombombenbastler in Nordkorea mit ihrem Terror- und Hunger-Regime weiter? Dort stehen amerikanische Soldaten so unmittelbar wie nirgendwo sonst an einer Grenze, die durch einen kleinen Funken zu einer heißen Front werden könnte.
  7. Kann man den zunehmend auf Antiamerikanismus setzenden russischen Machthaber Putin wieder zu Kooperation und einer Rückkehr zu Demokratie und Rechtsstaat motivieren?
  8. Und noch heikler: Wie wird das Verhältnis zur rapide nach oben strebenden Weltmacht China? Etliche Anzeichen deuten darauf hin, dass China zunehmend zu Konfrontationen mit seiner Umgebung bereit ist, etwa im Streit um angeblich ölreiche Inseln. Chinas Nachbarn Taiwan, Südkorea und Japan haben aber amerikanische Sicherheitsgarantien. Zugleich ist fast die gesamte amerikanische Industrie durch den Eroberungsfeldzug chinesischer Imitatoren und die Billigarbeitsplätze in ganz Ostasien bedroht.

Europa ist nicht mehr so wichtig

Das sind die zentralsten Probleme und Herausforderungen des bisherigen Weltpolizisten im Bereich der Außenpolitik. Es ist kein Zufall , dass die beiden für die USA lange dominierenden Regionen in dieser Liste gar nicht vorkommen: Europa und Lateinamerika. Diese sind für Washington einfach nicht mehr so wichtig, wie sie früher stets waren.

Das muss man langsam auch in Europa begreifen. Wenn an den Rändern Europas Konflikte auflodern, verlangen die USA zunehmend, dass sich Europa selbst darum kümmert, siehe Balkan, siehe Tunesien. Seit sich die Amerikaner kaum noch vor den Russen fürchten, wollen sie sich in regionalen Fragen selber nicht mehr wirklich engagieren. Diese Aufmerksamkeits-Verschiebung zeigt den Europäern aber auch ihre eigene wirtschaftliche und militärische Schwäche sowie das Fehlen eines politischen Gewichts.

Eine kluge europäische Sichtweise sollte jedenfalls etwa dem bevorstehenden Machtwechsel in Peking ähnlich viel Aufmerksamkeit widmen wie den US-Wahlen – auch wenn dort die Vorgänge viel intransparenter sind. Aber dort werden jedenfalls entscheidende Weichen gestellt.

Innenpolitik zwischen Schulden und Immigration

Wenn wir zu den die innenpolitischen Sorgen und Herausforderungen wechseln, zeigt sich, dass es da für den nächsten US-Präsidenten noch weniger Aussichten auf leichte Lösungen gibt als in der Außenpolitik.

  1. Die größte und eigentlich nicht bewältigbare Herausforderung ist zweifellos die enorm gestiegene Staatsverschuldung. Diese ist schon unter George W. Bush steil nach oben gegangen und dann unter Obama endgültig explodiert. Die amerikanische Schuldenquote liegt ja mit über 110 Prozent des BIP weit über jener der Eurozone – und sogar über jener der Krisenstaaten Portugal und Irland. Und wenn man die Staatsschulden pro Einwohner berechnet, sind sie sogar doppelt so hoch wie in der Eurozone. Als europäischer Staat hätten die USA daher schon längst ihre Kreditfähigkeit verloren. Sie stehen nur aus folgenden drei Gründen noch nicht so im Scheinwerferlicht.
    - Ihre Notenbank druckt hemmungslos inflationsförderndes Geld, während die EZB durch vertragliche Stabilitätsregeln dabei noch etwas gebremst wird.
    - Der Dollar dient weiterhin als Weltreservewährung Nummer eins (da China&Co ihre Währungen nicht konvertibel machen). Das bedeutet, dass all die weltweiten Notenbanken, die Dollar-Pakete in ihren Tresoren haben, den USA damit automatisch einen zinsenlosen Gratiskredit geben;
    - Die USA haben lange nicht so viel versteckte („implizite“) Schulden wie die Europäer, weil der Staat sich strikt aus der Wirtschaft fernhält; und weil das amerikanische Pensionssystem weitgehend privat ist. Für die Altersversorgung der Amerikaner wurden in zahllosen Fonds von den künftigen Pensionisten Milliarden angespart. In den meisten europäischen Ländern wurde hingegen gar nichts angespart – und dennoch wurden zu Lasten künftiger Budgets üppige staatliche Pensionsversprechen abgegeben.
  2. Die finanzielle Ungewissheit wird dadurch vergrößert, dass am 31. Dezember ein ganzes Paket von befristeten Steuer- und Abgaben-Senkungen aus der Bush-Zeit abläuft. Die beiden einander unversöhnlich gegenüberstehenden Parteien haben sich in keiner Weise über die Frage angenähert, wie es damit weitergehen soll. Seit drei Jahren liegt zwar der sogenannte Simpson-Bowles-Kompromiss auf dem Tisch des Kongresses. Dieser sieht eine breitangelegte Mischung aus Steuerreformen und Ausgabenbeschränkungen vor. Nur gibt es bis heute keine politische Einigung dazu.
  3. Zahllose Regierungsprogramme sind eigentlich außer Kontrolle geraten und dringend erneuerungsbedürftig. Nur gibt es auch dazu keinen Kompromiss. Ein Beispiel sind etwa die vielen lebenslangen Sozialleistungen für Armee-Veteranen, die immer mehr kosten.
  4. Zugleich beginnen mit 2013 die Zwangsabgaben für Obamas allgemeine Gesundheitsversicherung. Das löst eine weitere Abgabenbelastung und Verunsicherung für Investoren aus.
  5. Auch das Pensionssystem bräuchte eine Reform – in den USA verlangen die Experten dringend, das Antrittsalter von 67 auf 68 Jahre zu erhöhen. Das wäre notwendig, auch wenn in Europa das Antrittsalter fahrlässigerweise nicht einmal noch überall bei wenigstens 60 Jahren liegt. Und gerade macht sich das griechische Verfassungsgericht daran, die dortige – erzwungene – Erhöhung auf 67 Jahre wieder zu annullieren.
  6. Ein besonders heißes Thema ist die Einwanderungspolitik. Als Reaktion auf den Terroranschlag vom 11. September 2001 wurden die Visa für Fachkräfte von 200.000 auf 65.000 pro Jahr heruntergefahren. Das wirkt sich negativ auf etliche Branchen aus. Es gibt auch fast keine Verbleibe-Möglichkeit für die rund 300.000 ausländischen Studenten in den USA nach Absolvierung ihres Studiums, obwohl die sehr teuer ausgebildet worden sind. Zugleich drängen aber weitere illegale Immigranten aus Lateinamerika in die USA, die fast alle wenig Ausbildung hinter sich haben. Das alles steht vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die Nachfahren europäischer Einwanderer dabei sind, zur Minderheit in den USA zu werden. Daher sind einerseits in großen Teilen der Bevölkerung Anti-Immigrations-Maßnahmen sehr populär. Auf der anderen Seite dürften die Stimmen vieler nichteuropäischer Zuwanderer mit Staatsbürgerschaft (etwa durch Geburt auf US-Boden) schon den Wahlsieg Barack Obamas entscheiden. Wird dieser doch unter den weißen Amerikanern nur von 30 Prozent unterstützt.
  7. Ebenso heiß wird die Energiepolitik. Gewaltige Funde von Ölschiefer-Gasen könnten Amerika zum Export-Land machen. Nur kämpfen immer mehr Umweltgruppen gegen die dabei notwendigen aggressiven Abbaumethoden. Gewinnen die Demokraten die Wahlen, werden sie auch neuerlich versuchen, wieder das Kyoto-Protokoll zu pushen, das den Klimawandel beeinflussen soll. Und last not least wird auch die Atomenergie ein umstrittenes Thema bleiben.

Ob es der Sieger schaffen wird oder überhaupt kann, in all diesen Herausforderungen zu bestehen? Es ist jedenfalls schade, dass sie im amerikanischen Wahlkampf weitgehend untergegangen sind. Diese Themen wurden in der europäischen Berichterstattung noch viel mehr vernachlässigt, die sich wie bei einem Sportereignis auf den Wettkampf an sich konzentriert. Die sich lieber für einzelne verbale Hoppalas der Kandidaten oder für die Frage interessiert, welcher First-Lady-Typ einem sympathischer wäre: die emanzipierte und politisch ambitionierte Frau Obamas oder die sich ganz auf ihre Aufgabe in der Familie konzentrierende Frau Romneys . . . 

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    04. November 2012 10:52

    OT - Austro-Islam: Fachkräftemangel in den Moscheen

    Im heutigen KURIER (den einschlägigen Artikel auf Seite 16 konnte ich in der Online-Ausgabe nicht finden) wird von einem Hobby-Vorbeter und Inspektor für den islamischen Religionsunterricht sowie Sprecher der IGGIÖ namens Zekirija Sejdini berichtet, er zeichne ein "moderates Bild" von heimischen Imamen. Gleichwohl mangele es an Vorbetern bzw. würden hierzulande keine solchen ausgebildet sondern aus der Türkei (die diese Lücke offenbar gerne schließt), Ägypten oder anderen islamischen Ländern "importiert".

    Nun frage ich mich natürlich, von welchem Islam Sejdini hier spricht? Ist es der Islam der Sunna, der Schia oder sprechen wir da von anderen Koran-Interpretationen wie jenen der Wahabiten oder Salafisten. Nicht nur, dass wir mit einer Fülle von unterschiedlichen Koran-Auslegungen konfrontiert sind, hat offenbar jeder Imam das Recht, seine eigene Interpretation - besonders in politischen Fragen, die gerne aus dem Koran heraus beantwortet werden - unters "Volk" zu bringen.

    Solange wir im Islam keinen verantwortlichen Ansprechpartner zumindest für die großen Fraktionen haben, sondern solange uns jeder Vorbeter mit seinen unkontrollierbaren Aussagen "in die Suppe" spucken kann, ist mit dem Islam überhaupt kein Gespräch möglich! Und schon gar nicht, wenn angesichts dieser Situation auch noch die Forderung aufgestellt wird, Österreich (der Staat) möge für die Ausbildung von "Vorbetern" oder die Neugestaltung von Moscheen Sorge tragen (sprich: zahlen).

    Da passt es dann dazu, dass Ednan Aslan, Professor für islamische Religionspädagogik an der Uni Wien zwar den Satz äußert: "Imame sollen sich zu unseren Werten bekennen", aber verschiedene Forderungen formuliert, die letzten Endes zur Herausbildung eines "Austro-Islam" führen.
    Wie bitte? Austro-Islam? "Zu wos brauch' i des?" hätte der Qualtinger - mit Recht - gefragt. Wenn unser Land den Muslimen schon die verfassungsmäßig garantierte Religionsfreiheit gewährt, dann sollte das - unter der Maßgabe, dass die österreichischen Muslime auch ihrer Rolle als Staatsbürger in allen Belangen gerecht werden, genügen. Für jedes Mehr sollen gefälligst die Religionsgemeinschaften (die unter anderem ohnehin aus den verschiedensten sprudelnden Quellen, wie z.B. den Saudis, reichlich unterstützt werden) selbst sorgen.

    Ich selbst setze nun einen Akt der mir ebenfalls verfassungsmäßig garantierten Meinungsfreiheit und halte als meine persönliche Meinung fest:
    ... Ich mag den Islam nicht! Er passt nicht zu einem Land, zu einem Europa, dessen Kultur aus dem Christentum und der Aufklärung (beides vom Islam entweder ignorierte oder bekämpfte historische Entwicklungen) erwachsen ist.
    ... Ich bin gegen eine offene oder versteckte Unterstützung islamischer Imigration!
    ... Ich behaupte, der Islam ist in Europa keine Frage des Korans, sondern eine der Kultur und der Politik.
    ... Ich sehe den Islam als Wiege und Nährboden des weltweiten Terrorismus und bin daher der Meinung, der Islam bedarf in Europa viel mehr der Eindämmung und Bekämpfung als seiner Förderung. Dies sehe ich als Forderung an die Politik.
    ... Solange der (österreichische) Islam auftritt wie eine unserer politischen Parteien, indem sich jede Woche andere Leute mit zweifelhafter Zuständigkeit zu islamischen Themen oder Problemen äußern, halte ich die Diskussionsfähigkeit des Islam für nicht gegeben.
    ... Und solange der Islam in den von ihm beherrschten Staaten Iran und Pakisten die Atombombe bereit hält, um notfalls gegen die "Ungläubigen" gerüstet zu sein oder vorgehen zu können, so lange kann man eigentlich - wie im "Kalten Krieg" - dem Islam nur eine gleichwertige Bedrohung entgegenstellen.
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.conwutatio.at

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    04. November 2012 01:30

    Die USA haben sich seit zumindest hundert Jahren fast immer die falschen Freunde gesucht bzw. aufs falsche Pferd gesetzt. Sie unterstützten rund um den Erdball (mit horrenden Mitteln) aufständische Gruppierungen in dem fatalen Irrglauben, Gegner von Despoten wären automatisch Demokraten. Im gnadenlosen Kampf um Weltabsatzmärkte für ihre landwirtschaftlichen Produkte ruinierten sie die Nahversorung (Selbstversorgung) fast aller Entwicklungsländer weltweit. Der Hunger nach global billigem Erdöl wurde mit allen erdenklichen Mitteln (natürlich auch Waffengewalt, Erpressung der Förderländer, Bestechung von Despoten usw.) ausgetragen und destabiliserte somit einen fairen Welthandel.
    Der erste (und unerläßliche) Schritt zur Erreichung eines Weltfriedens wäre der Rückzug der USA als selbsternannter Weltpolizist.

  3. Ausgezeichneter KommentatorKarl Knaller
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. November 2012 16:29

    Um mich zu wiederholen (und weil's wieder soooo gut passt) meine Anmerkung vom 2.d.M.:
    Ob am 6. November der Neger oder der Mormone die Nase vorn' hat, ist m.E. im Hinblick darauf ziemlich unerheblich, daß bei den wirklich wichtigen Entscheidungen des US-Präsidenten nach wie vor die Israel-Lobby das letzte Wort hat und bestimmt, wo's langgeht.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    04. November 2012 14:48

    Interessant, eine ÖVP Delegation weilt in den USA um wahlkampftechnisch von Obamas und Romneys Strategen zu lernen und obwohl die Amerikaner das Migrationsproblem keinesfalls im Griff haben, denken die Schwarzen sie müßten in Amerika das Lebensgefühl der Migranten "studieren" um deren Bedürfnisse zu erkennen".
    Um die autochthone Bevölkerung kümmert sich anscheinend kaum ein Politiker, die Prioritäten liegen bei den Fremden, denen man mit Steuergeld Staubzucker in den Popo blasen möchte.
    Hr. Rauch und seine schwarzen Kollegen hätten sich nur einmal unters österr. Volk mischen müssen, um zu erfahren wo der Schuh drückt, aber offensichtlich interessiert das nicht.

    http://kurier.at/nachrichten/4518023-oevp-in-wahlkampf-lehre-in-den-usa.php

  5. Ausgezeichneter KommentatorAi Weiwei
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    04. November 2012 10:33

    @ Haider - Einspruch Euer Ehren

    Ihre Ansicht dass die USA ein lausiger Weltpolizist waren und sind ist sehr diskussionswürdig.

    Die Sache ist halt so, wir Weltbürger haben halt nur die USA als einzigen Weltpolizisten.

    Oder soll es die UNO machen, mit UNO-Truppen? - Meiner Meinung nach unrealistisch.

    Und noch etwas, in ca. 20 Jahren ist wahrscheinlich die VR China soweit die Rolle eines Weltpolizisten zu übernehmen - da denke ich ist mir die USA noch allemal lieber .....

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. November 2012 20:29

    Auch in den USA gibt es die gleichen Probleme, wie bei uns.

    Auch dort zählt der Einheimische, der der zuerst die Indianer ausgerottet hat und dessen Nachfahren das Land aufgebaut haben, die Sklaven importiert haben und nicht zuletzt damit auch ihre Identität verloren haben. Auch sie bekommen nur noch zu wenig Kinder zum Fortbestand. Auch dort strotzt das gaze Land von Gutmenschen und Blöden.

    So verabschiedet sich 'der Westen', Europa hat es bereits de facto getan, die Gründe hat Dr. Unterberger genannt, was derzeit hier noch als Politshow abgeht ist noch der letzte Tango, bevor sich die Titanic senkrecht stellt.

    Alles, was hier auch in diesem Forum immer wieder geschrieben wurde, trifft erstens ein und zweitens hilft es nichts mehr, der 'point of no return' wurde überschritten, in Europa, und auch in Österreich, wie geschrieben, eben die Schulden, die Staatshaftungen und die versteckten Schulden, also das ganze Lügenpaket der letzten 40 Jahre.

    Dass Europa nicht mehr interessant ist, liegt wohl auf der Hand, wir gehören bereits zu den 'armen Hascherln', dass Europa nicht mehr verteidigt wird, liegt auch auf der Hand, wir können nicht mehr zahlen, der Kredit geht aus.

    Die Wahl wird tatsächlich emotional 'aufs schöne Gesicht hin' abgestimmt, hier wie dort. Die Bevölkerung informiert sich nicht, sondern folgt den 'Goodies' hier wie dort, etc.

    Dabei erstaunt mich immer wieder eines. Immer wieder treff ich auf vernünftige, wissende und unzufriedene Bürger, die aber immer wieder die eigenen Henker wählen, statt dass sie ein Exempel statuieren.

    Wir wären bei der nächsten Wahl in der glücklichen Lage die ganze 'Edelsippe' (die Privilegienritter), die eigentlich nicht mehr das Volk vertritt, per Wahl unblutig los zu werden, indem wir einfach den Frank Stronach wählen, die Sozis den Strache, die beide in einer Legislaturperiode ganz sicher nicht mehr Schulden anhäufen würden, als die letzten Koalitionen. Dann wären diese 'Gfraster' geliefert und die 'etablierten Parteien' neu zu besetzen. Da dann alles offen ist, können sich auch vernünftige Leute dorthin melden und das alles neu formatieren. Jetzt geht das nicht, weil die von der jeweiligen Parteimafia hinausgemobbt werden oder 'angepasst'. Dann wäre es einmal das Volk, das gesprochen hat, es hat 40 Jahre lang nicht gesprochen, oder nicht entschieden genug. Diese Chance kommt ein zweites Mal bei uns nicht mehr, da bin ich mir sicher.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. November 2012 15:15

    Wenn Katastrophe einen Namen hätte, würde sie wohl auch Leitl heißen.

    Heute in der Pressestunde lobte er große Europäer wie den Guy Verhofstadt oder so ähnlich, Linksliberaler, Cohn-Bendit, Grüner "Kinderliebhaber", Barroso, den Ex-Maoisten und die großartige Persönlichkeit des gelernten Buchhändlers Schulz und Mann des Jahres irgendeines Männermagazins.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorxRatio
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    05. November 2012 13:39

    Die kritiklose Begeisterung aller Linken für die Demokratie ist verständlich: Der Stimmzettel bildet in der modernen Massendemokratie eine Legitimation für die Unterdrückung von Minderheiten und die (gewaltsame) Aneignung fremden Eigentums.

    Die auf diese Weise geschaffenen Anreize sind verheerend und müssen langfristig zur Selbstzerstörung der Gesellschaft führen.

    © ANDREAS TÖGEL


alle Kommentare

  1. Vickie (kein Partner)
  2. Luca (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:36

    I don't even know what to say, this made things so much earies!

  3. Harry (kein Partner)
    20. Januar 2015 09:17

    You know what, I'm very much inniecld to agree.

  4. Sunil (kein Partner)
    20. Januar 2015 02:20

    You really found a way to make this whole proecss easier.

  5. Matthias_1986
    06. November 2012 17:49

    Die Bedeutung der USA nimmt ab, während andere Länder an Einfluss gewinnen...

    Trotzdem interessiert's mich nicht wer der Präsident von China oder Brasilien ist bzw. wer der nächste wird... die Wahlen in den USA hingegen interessieren mich sehr wohl.
    (gibt es in China überhaupt Wahlen?)

    Das Schlechtreden der westlichen Welt sowie die Bewunderung der "aufstrebenden Mächte" geht mir ehrlich gesagt auf die Nerven.

  6. Aron Sperber (kein Partner)
    06. November 2012 14:43

    Egal wie die US-Wahlen ausgehen.

    Sieger sind auf jeden Fall die Amerika-Hasser.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/11/05/obama-und-die-enttauschten-linken-spinner/

    Entweder darf man sich über eine Niederlage der schändlichen Republikaner freuen.

    Oder man kann endlich wieder seinen Antiamerikanismus freien Lauf lassen, jedoch gleichzeitig elegant darauf hinweisen, dass man nicht “antiamerikanisch”, sondern lediglich ein “Gegner der Romney-Administration” sei.

    Ich glaube, dass die zweite Variante vielen sogar lieber wäre, denn immer nur die israelische Regierung als Feindbild zu nehmen, könnte auf Dauer verdächtig wirken.

  7. consuela rodrigez (kein Partner)
    05. November 2012 20:26

    Spannender als jeder Krimi!
    Der grosse Rausch der Banker - Ein Cityboy aus London packt aus (Doku)
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=hw76GLd-5qY

  8. Trollfresser (kein Partner)
    05. November 2012 14:25

    Es ist doch ganz einfach.

    Wer wertkonservativ eingestellt ist, Homoehen und Abtreibungen ablehnt, wird sich freuen, wenn Romney die Wahlen gewinnt.

    Wer sich mehr für die Wirtschaft interessiert, wird Obama als den geeigneteren Kandidaten akzeptieren.

    In der Außenpolitik würde auch Romney nicht viel anders machen können.

    Ein Sieg von Obama ist ohnehin sehr wahrscheinlich, wenn auch etwas weniger deutlich als beim letzten Mal.

    • Undine
      05. November 2012 15:42

      @Trollfresser

      "Wer sich mehr für die Wirtschaft interessiert, wird Obama als den geeigneteren Kandidaten akzeptieren."

      Dieser Satz leuchtet mir so gar nicht ein; da fände ich Romney sicherlich kompetenter, wenn's um die Wirtschaft geht.
      Für Romney trifft übrigens ein Satz von Joachim Fernau aus "Halleluja", seiner Geschichte Amerikas aus dem Jahr 1977, zu; man muß nur das Wort Calvinisten gegen Mormonen austauschen; er schreibt:

      "Das Bankkonto ist der Adelsbrief Amerikas geworden. Ein schäbiger, aber ein beweiskräftiger für einen Calvinisten, denn Gott ist mit den Reichen"

      Nach den Gründen für Reichtum wird vermutlich nicht gefragt; es störte auch niemanden, daß der immense Reichtum des Kennedy-Clans aus dem verbotenen Whiskyhandel während der Prohibition stammte!

      Wenn es um Sympathie ginge, läge bei mir Obama weit vorne; Romney ist hölzern und gekünstelt. Daß er mit Netanjahu die Schulbank gedrückt hat, ist in manchen Augen ein gewaltiger Bonus; damit kann Obama nicht aufwarten. Sein Bonus ist seine Hautfarbe.

      Im Grunde genommen ist es völlig einerlei, wer gewinnt; es verkauft der eine wie der andere seine Seele und wird zur willfährigen Marionette.

    • Trollfresser (kein Partner)
      05. November 2012 16:31

      Als Nichtamerikaner ist es mir im Prinzip auch egal, wer gewinnt. Als Nichtamerikaner interessiert mich vor allem die Außenpolitik eines amerikanischen Präsidenten, und da scheint es langfristig wenig Unterschiede zwischen Reps und Dems zu geben. Bush jun., der hier das Bild zu Ungunsten der GOP verzerrt hat, bleibt hoffentlich ein einmaliges Intermezzo.

      In den letzten Jahrzehnten ist es der amerikanischen Wirtschaft unter demokratischen Präsidenten immer etwas besser gegangen. Das gilt interessanterweise auch für das Staatsbudget, vergleichen Sie nur Clinton/Bush. Auch jetzt wirken die Pläne von Romney/Ryan nicht wirklich überzeugend.

    • Segestes (kein Partner)
      05. November 2012 18:09

      Joachim Fernau, ein feiner Autor.
      In seiner Geschichte Roms ("Caesar lässt grüßen"), zeigt er nebenbei auch die Verlogenheit des heutigen Sozialismus auf.

  9. xRatio (kein Partner)
    05. November 2012 13:39

    Die kritiklose Begeisterung aller Linken für die Demokratie ist verständlich: Der Stimmzettel bildet in der modernen Massendemokratie eine Legitimation für die Unterdrückung von Minderheiten und die (gewaltsame) Aneignung fremden Eigentums.

    Die auf diese Weise geschaffenen Anreize sind verheerend und müssen langfristig zur Selbstzerstörung der Gesellschaft führen.

    © ANDREAS TÖGEL

    • Segestes (kein Partner)
      06. November 2012 18:02

      Deine Verachtung der Demokratie andererseits, dürfte darauf zurückzuführen sein, dass man dich als Kind zu heiß gebadet hat.

  10. Eso-Policier (kein Partner)
    05. November 2012 11:22

    Es ist Unsinn, dass China und Indien mächtiger werden, als Europa. Die Europäer haben die Möglichkeit, den verächtlichen Multikulturalismus niederzubrechen. Und sie haben die Möglichkeit, eine nicht-grüne Ökopolitik zu etablieren. Mehr dazu auf meinem Blog.

  11. cmh (kein Partner)
    05. November 2012 10:55

    Ein Buchtipp (kostenlos noch dazu):

    Allan Bloom: The Closing of The American Mind

    hier zum Runterladen:

    http://archive.org/details/ClosingOfTheAmericanMind

  12. Segestes (kein Partner)
    05. November 2012 10:53

    Danke Jörg,....
    ... für diese klaren Worte.

    Ein Rückzug der USA, bedeutet allerdings automatisch ein Nachrücken von China.
    Keine sehr erquickliche Alternative, würde ich meinen.

    • Segestes (kein Partner)
      05. November 2012 10:54

      Oha, das gehört eigentlich unter den Kommentar von Haider.

    • Trollfresser (kein Partner)
      05. November 2012 12:47

      Wenn man aber bedenkt, wie wenig Juden und Schwarze es in China gibt, sieht es wieder ganz anders aus.

    • Segestes (kein Partner)
      05. November 2012 18:04

      Allerdings gibts dort Tibetaner und moslemische Uiguren ^^

  13. Torres (kein Partner)
    05. November 2012 10:49

    Unterberger widerspricht sich selber: In Punkt 7 wird Putin und die russische Demokratie als angebliche große "Herausforderung" angeführt, ein paar Zeilen weiter unten heißt es dann: " Seit sich die Amerikaner kaum noch vor den Russen fürchten, wollen sie sich in regionalen Fragen selber nicht mehr wirklich engagieren".

  14. cmh (kein Partner)
    05. November 2012 10:42

    Was ist eigentlich das Problem der Amerikaner mit Afghanistan?

    Sollen sich die Afghanen doch nach Belieben die Schädel einschlagen.

    Zu welcher Religion/Ideologie/Verhalten will man die dort hinführen? Etwa zu gelebter christlicher Nächstenliebe?

    Dann sollte man aber auch so viel Mumm haben, Bruce Willis, den mehrfachen Retter der Welt und Umgebung zum amerikanischen Präsidenten ohne weitere demokratisierende Umstände bestellen. Ansonsten wird das nichts.

    Ist natürlich nur ein Scherz.

    Allerdings hat der Wirbelsturm Sandy eine weitere Schwäche der Amiländer gezeigt: die wie Streichholzschachteln umgekippten Häuser sahen zwar mitleiderregend aus, der Umfang der Verheerungen war aber nur deshalb möglich, weil die Häuser offensichtlich tatsächlich in der Qualität nur Streichholzschachteln vergleichbar sind. Die lange Dauer der Stromausfälle lässt auch nicht darauf schließen, dass hier WErtarbeit gemacht worden wäre. Dafür sind die Häuser mit Elektroramsch vollgemüllt.

    In den anderen von AU genannten Punkten sind ähnliche Argumentationen möglich. Kurz, ein Riese auf tönernen Beinen. Würden die Amerikaner mehr eigene harte Arbeit leisten und sich abfordern, würden die Latinos auch nicht in so großen Scharen in das vermeintliche PAradies strömen.

  15. Der Realist (kein Partner)
    05. November 2012 10:26

    ist wohl stark übertrieben, dass ganz Europa den Wahlkampf in den USA atemlos verfolgt hat, die meisten Medien haben zwar versucht, die Wichtigkeit der Präsidentschaftswahl in den USA auch den Europäern zu verdeutlichen, ich bin mir aber sicher, dass es den meisten Bürgern Europas ziemlich egal ist, wer im Weißen Haus sitzt.

  16. socrates
    04. November 2012 23:04

    Das weltweite Mediensystem ist stark amerikalastig:
    In unseren Medien werden die Kontrollen gegen Kindersex in Rußland als politisch denunziert. Allerdings dient die angebliche Kindersexkontrolle weltweit der Zensur. Nichts hingegen schreiben sie über die amerikanische Zensur gegen unerwünschte Veröffentlichungen:

    The public search engine for the US National Archives appears to be blocked for the term “WikiLeaks”. The whistleblower website has already lashed out at the move, saying the Archives has turned into “Orwell’s Ministry of Truth.”
    An error message pops up every time a search is performed with the word “WikiLeaks”.
    It’s not entirely clear when the US National Archives decided to block these searches.
    However, WikiLeaks’ has already called the whole thing a “farce”.
    “The US National Archives has literally turned into Orwell’s Ministry of Truth,” a message on the site’s Twitter account reads, adding “The US state is literally eating its own brain by censoring its own collective memories about WikiLeaks.”
    The block is likely to be in line with the “Protecting Cyberspace as a National Asset Act,” a form of internet censorship the US adopted back in 2010.
    It did not become law, but it prompted various US government agencies such as the White House Office of Management and Budget and the US Air Force to advise their employees not to read or access classified documents being made available by sites like WikiLeaks.
    The Library of Congress went further by blocking access to WikiLeaks content from its server in 2010.
    The American Library Association suggested this violated the First Amendment rights of internet users to receive information.
    “The Library of Congress’s decision is a violation of the First Amendment and a violation of the American Library Association’s Bill of Rights. Moreover, it is a violation of the professional ethics of librarians to always provide free access to all information,” their statement said.
    WikiLeaks exploded on to the global scene back in 2006, since then releasing hundreds of thousands of classified diplomatic cables, including top secret documents from the US Department of Defense, and secret cables from the State Department.
    Some of that classified information was seen as damaging the US government’s reputation in a number of incidents.
    Recently it was revealed that the US government officially considers WikiLeaks’ and its founder Julian Assange to be enemies of the state.
    Declassified US Air Force counter-intelligence documents show that military personnel contacting WikiLeaks could face execution for "communicating with the enemy."
    The fact that WikiLeaks was treated as an enemy of state would have serious implications should Assange be extradited to the US, as he could face military detention.
    According to diplomatic cables released over the past months the US Justice Department’s investigation targeting of both Assange and WikiLeaks is real.
    Assange himself called the investigation "unprecedented." His lawyer Jennifer Robinson told RT there are signs that the US has already lodged a sealed indictment to sue Assange, and that his case might outdo the one of Bradley Manning. The corporal is accused of releasing classified information to WikiLeaks.
    At the moment Assange is holed up in the Ecuadorian embassy in London as the UK has forcefully asserted that it will deny him safe passage to Ecuador. Ecuador granted Assange political asylum in August over fears that if extradited to Sweden, Assange could be transferred to the US and once there, face execution.
    In Sweden, the whistleblower is wanted for questioning over sexual assault allegations, which he denies, although no charges have yet been filed against him.
    Assange believes these charges are a pretext to hand him over to the US, where many officials have talked in favor of trying Assange in a court martial as a terrorist and spy.
    RT.com gehört gelesen!

  17. machmuss verschiebnix
    04. November 2012 21:23

    Eine Bestandsaufnahme von Unmöglichkeiten, für die einem der künftige Präsident
    echt leid tun müßte .

    Obama selber mal (sinngemäß): "... habe einen Job, den kein anderer will" .

    Genaugenommen kann das nur im Crash münden, denn die wirtschaftliche Situation
    wird sich aufgrund des asiatischen Druckes eher verschlimmern als bessern.

    Und Europa braucht für jede Entscheidung so lange, daß es eine defacto Entwicklung
    im nachhinein ratifizieren muß - peinlich.
    Wie klamm es um die Entscheidungskraft Europas bestellt ist, zeigte neuerdings die
    Ankündigung der Briten, das EU-Budget reduzieren zu wollen. Noch lächerlicher
    können sich Europas politische Eliten gar nicht machen, als dem nachzugeben,
    aber trotzdem werden sie es tun - wetten daß !

    • Brigitte Imb
      04. November 2012 21:30

      Endlich fordert einmal eine Nation die Verschwendung in der EU zu kürzen, finde ich gut. Es dürfen halt die anderen Länder, speziell die Nettozahler, nicht die fehlende Summe der Briten ergänzen müssen. Allerdings könnte ich mich da leider täuschen.

  18. Josef Maierhofer
    04. November 2012 20:29

    Auch in den USA gibt es die gleichen Probleme, wie bei uns.

    Auch dort zählt der Einheimische, der der zuerst die Indianer ausgerottet hat und dessen Nachfahren das Land aufgebaut haben, die Sklaven importiert haben und nicht zuletzt damit auch ihre Identität verloren haben. Auch sie bekommen nur noch zu wenig Kinder zum Fortbestand. Auch dort strotzt das gaze Land von Gutmenschen und Blöden.

    So verabschiedet sich 'der Westen', Europa hat es bereits de facto getan, die Gründe hat Dr. Unterberger genannt, was derzeit hier noch als Politshow abgeht ist noch der letzte Tango, bevor sich die Titanic senkrecht stellt.

    Alles, was hier auch in diesem Forum immer wieder geschrieben wurde, trifft erstens ein und zweitens hilft es nichts mehr, der 'point of no return' wurde überschritten, in Europa, und auch in Österreich, wie geschrieben, eben die Schulden, die Staatshaftungen und die versteckten Schulden, also das ganze Lügenpaket der letzten 40 Jahre.

    Dass Europa nicht mehr interessant ist, liegt wohl auf der Hand, wir gehören bereits zu den 'armen Hascherln', dass Europa nicht mehr verteidigt wird, liegt auch auf der Hand, wir können nicht mehr zahlen, der Kredit geht aus.

    Die Wahl wird tatsächlich emotional 'aufs schöne Gesicht hin' abgestimmt, hier wie dort. Die Bevölkerung informiert sich nicht, sondern folgt den 'Goodies' hier wie dort, etc.

    Dabei erstaunt mich immer wieder eines. Immer wieder treff ich auf vernünftige, wissende und unzufriedene Bürger, die aber immer wieder die eigenen Henker wählen, statt dass sie ein Exempel statuieren.

    Wir wären bei der nächsten Wahl in der glücklichen Lage die ganze 'Edelsippe' (die Privilegienritter), die eigentlich nicht mehr das Volk vertritt, per Wahl unblutig los zu werden, indem wir einfach den Frank Stronach wählen, die Sozis den Strache, die beide in einer Legislaturperiode ganz sicher nicht mehr Schulden anhäufen würden, als die letzten Koalitionen. Dann wären diese 'Gfraster' geliefert und die 'etablierten Parteien' neu zu besetzen. Da dann alles offen ist, können sich auch vernünftige Leute dorthin melden und das alles neu formatieren. Jetzt geht das nicht, weil die von der jeweiligen Parteimafia hinausgemobbt werden oder 'angepasst'. Dann wäre es einmal das Volk, das gesprochen hat, es hat 40 Jahre lang nicht gesprochen, oder nicht entschieden genug. Diese Chance kommt ein zweites Mal bei uns nicht mehr, da bin ich mir sicher.

    • dssm
      04. November 2012 22:14

      Es geht nicht mehr demokratisch UND rechtsstaatlich, dies ist eine traurige Tatsache.

      Vielleicht wäre in den 80ern noch eine Wende ohne drastische Folgen möglich gewesen - aber das sind akademische Überlegungen.

      Auch wenn ein Wunderwutzi (z.B. Stronach) kommen würde, es gibt zu viele Schulden, zu viele Zahlungsversprechen, zu viele Gesetze, zu viele Staatsdiener, zu viele Sozialschmarotzer, zu viele Akademiker, zu viele Bankster, zu viele Frühpensionisten, zu viele Psychologen und Soziologen, zu viele Juristen und Steuerberater ... ABER
      es gibt viel zu wenig gebildete Menschen, zu wenig die Arbeiten, zu wenig Kinder, zu wenig Innovation, zu wenig Kapital, zu wenige Handwerksmeister...

      Alle unter 'zu viel' haben 'wohlerworbene Rechte', die andere Gruppe hat nur viele Pflichten.
      Dazu sind die unter 'zu viel' die drastische Mehrheit, eine Mehrheit welche noch nie gearbeitet hat, die können sich das nicht einmal vorstellen, die müssten ganz von unten anfangen = nicht zumutbar, auch wieder ein wohlerworbenes Recht.

    • Trollfresser (kein Partner)
      05. November 2012 07:41

      Ich fasse dir beiden Postings zusammen: suder, suder, raunz raunz;

      Wollts euch nicht eine Parkbank nehmen? Bei so viel Hoffnungslosigkeit des dssm muss man auch fragen - wie kann man so leben und warum geht man da nicht weg?

    • Josef Maierhofer
      05. November 2012 08:07

      @ dssm

      Die werden aber von ganz unten anfangen müssen, die 1930-er Jahre und der staatliche Kollaps schauen schon durch Fenster rein. Der Staat wird schlicht immer schlechter zahlen, bzw. unter Umständen aus irgendeinem 'Vorfall' heraus möglicher weise auch plötzlich nicht mehr zahlen, oder die Inflation entwertet die gleichbleibenden Staatszahlungen. Die Staatsdiener werden damit ihr Auslangen nicht mehr finden und abwandern, wohin, zu denen, die keine Arbeit haben. Der Staat wird, wie in den 1930-er Jahren, die Arbeitslosen aussteuern und dann aussetzen. Der Kredit geht bald aus, das Geld ist schon vor 40 Jahren ausgegengen für all die Lügen zu 'sozial'.

      So 'sozial' sind unsere Gutmenschen zu denen, die sie 'bedient' haben, diese Heuchler und Lügner. Unsozial gegen die Fleißigen waren sie schon immer.

      Alles, was zu viel ist, ist unnötig und sollte so rasch wie möglich ausgeräumt werden, die Arbeit muss billiger werden und die Menschen werden Arbeit bekommen, wenn Österreich nämlich preislich mit dem Weltmarkt mithalten kann.

      Aber statt dessen wird (derzeit noch) die Arbeit bei uns verteuert und damit vertrieben, statt dessen wird, weil vor lauter Arbeitskosten, kein Spielraum für Qualitätsentwicklung, also Forschung, Entwicklung, bleibt, vernachlässigt und Österreich sackt ab. Da, so glaube ich, könnte man bei Stronach Verständnis finden, der wird wissen, was für die Beschaffung von Arbeit nötig wäre.

      Ja, das Ende ist schrecklich und wird zum Schrecken ohne Ende. 40 Jahre, sind 2 Generationen, plus die Zinsen, plus die Restrukturierung, plus, plus , ... macht 5 bis 6 Generationen Armut. Zu danken ist es dem 'Wohlstand' (die Leute wurden fett und krank davon, auch im Hirn) auf Kredit.

      So blöd sind die Menschen hier, waren es erst ab den 1970-er Jahren, wo 'Sonnenkönige' zu regieren begannen und der 'Kahlfrasspöbel' das Ruder übernahm. Jetzt gibt es nichts mehr zum Kahlfressen, der Kredit geht auch aus.

      Ich bin dafür, sowohl das Recht auszumisten als auch Maßnahmen für direkte Demokratie in Zukunft zu setzen, wenn der Rechtsstaat dafür in Ordnung gebracht wurde und entmistet von dem Gestank der Selbstbedienung.

      Das aber geht nur, wenn wir die Blockierersippe zuserst einmal abwählen, ratzeputz, dann kann man beginnen, an der kahlgefressenen Ruine Österreich zu basteln.

      Es war einmal ein Schloss in Dürnstein, heute eine Ruine ....

  19. Jewgeni Gorowikow
    04. November 2012 20:24

    OT: Heute in der ORF-Sendung "Im Zentrum" (ORF2, 22:00 Uhr) :
    Staatsbürgerschaft neu - Der steinige Weg zum 'echten Österreicher'

    Diskussionsleitung: Ingrid Thurnher

    Sebastian Kurz, Integrationsstaatssekretär, ÖVP

    Alev Korun, Integrationssprecherin, Die Grünen

    Andreas Mölzer, EU-Abgeordneter, FPÖ

    Ioan Holender, ehem. Staatsoperndirektor

    Rainer Münz, Bevölkerungswissenschafter

    Und dazu kommen zwei Publikumsgäste: eine türkische Dolmetscherin und eine türkische oder griechische Sozialwissenschaftlerin. (die beiden sieht man wenn man beim DVD-Recorder in die Schnellprogrammierung sieht).

    - Ob dieser Titel & Personalauswahl fair hinsichtlich links & rechts ist, darüber möge jeder für sich urteilen!

    Link: http://tv.orf.at/program/orf2/20121104/576227101/348105

    Und: Ihre Meinung zum Thema hat Alev Korun schon in Die Presse kundgetan:
    Geschenkte Staatsbürgerschft oder „Wo woa mei Leistung“, Nach der Logik von Staatssekretär Sebastin Kurz ist die Gesellschaft ein exklusiver Klub. Warum das gleich mehrfach falsch ist.

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/1306736/Geschenkte-Staatsbuergerschft-oder-Wo-woa-mei-Leistung

  20. RR Prof. Reinhard Horner
    04. November 2012 17:14

    reinhard.horner@chello.at

    Die (neuen) Wichtigkeiten Österreichs, Europas und der USA

    a) Was hätte Obama mehr machen und Besseres erreichen sollen und können?

    b) Von wem ist Besseres zu erwarten: von Romney mit einer Vormacht der Republikaner oder von Obama mit einer Vormacht der Demokraten? Für die USA, für Österreich in und mit Europa und für das Weltgeschehen? Das steht aktuell zur Wahl.

    c) „Europa ist nicht mehr so wichtig.“
    Europa stand lange unter „Schutz“, unter Vormundschaft der USA und hat sich entsprechend angeschmiegt.
    Wird Europa nunmehr stärker in die Mündigkeit entlassen?

    d) So eröffnen sich große Chancen für die Europäer mit ihren Ländern in ihrem Europa. Es kommt also darauf an, was die Europäer mit ihren Ländern aus ihrem Europa in den Umbrüchen einer Welt der Menschheit von 7 Milliarden plus machen. Es Kommt darauf an, was wir Österreicher an Eigenständigkeiten und europäischen Gemeinsamkeiten sowie in weltausgreifenden Belangen (kritisch und kreativ) zukunftstauglich weiterentwickeln: mit selektiver Bestärkung von Bewährtem und mit der Schaffung von besserem Neuen.

    Außerhalb und unterhalb wird´s nicht gehen. Schon gar nicht mit separatistischen Verzwergungen. Damit sollten wir Österreicher doch bereits unsere Erfahrungen gemacht haben: den „Staat, den keiner wollte“ (© Hellmut Andics, 1962), den hatten wir schon.

    • socrates
      05. November 2012 10:20

      RR Prof. Reinhard Horner
      Kein “Orwell’s Ministry of Truth.” zulassen.
      Keinen Krieg in Syrien.
      Keinen Krieg in Lybien.
      Kein Dollardrucken.
      Finanztransfersteuer einführen.
      Den Nobelpreis ablehnen.
      Iran in Ruhe lassen.
      Kuba anerkennen.
      Guatanamo abschaffen.
      Mittelamerika vom CIA befreien.
      FED abschaffen.
      u.v.a.m.

    • lilibellt
      05. November 2012 14:13

      a)
      KEIN "presidential fiat" und KEINE Umgehung der Verfassung - hier widerspreche ich auch dem Beitrag von Herrn Dr. Unterberger: Auf dem Papier ist der Präsident nicht so mächtig, aber kein bisheriger Präsident hat mit so vielen Präsidialerlässen am Kongress vorbeiregiert wie Obama (Stopp des Baus der Keystone Pipeline, Immigration, Ausnahmen - wavers - für große Firmen und Gewerkschaften bei Obamacare, etc.)
      KEIN Obamacare - wenn man ein staatliches Gesundheitssystem einführen will, dann auf Bundesstaaten-Ebene (wie Romney in MA), wenn es scheitert, scheitert es "lokal" - wieviele hier wären begeistert, wenn unser Gesundheitssystem von 13 Bürokraten in Brüssel für ganz Europa geregelt würde?
      KEIN Stimulus von über 1 Billion Dollar - wo sind die Ergebnisse?
      KEINE Verdopplung (!!!) der Schulden (von 8 Billionen auf 16 Billionen in 4 Jahren)
      EIN Budget - ich erinnere mich noch an die flammenden Beiträge von Herrn Dr. Unterberger über die Unterlassung unserer Regierung, ein eben solches in Ö rechtzeitig zu erstellen. Amerika ist bis dato OHNE Budget!
      SEINE Zustimmung und Unterstützung zum Simpson Bowles Plan, zumindest als Verhandlungsgrundlage für die Gespräche mit den Republikanern
      SEINE Zustimmung zur Keystone-Pipeline - Energiepolitik, Arbeitsplätze

      b) Obama würde 4 Jahre weitere Verschuldung und Stagnation bedeuten. Wenn man ein schwaches Amerika wünscht, dann ist Obama die richtige Wahl. Man sollte aber bedenken, dass ein Machtvakuum nie leer bleibt und immer gefüllt wird.

      c) Obama ist der erste amerikanische Präsident ohne besondere Beziehungen zu Europa wie seine Vorgänger. Er ist in Hawai und Indonesien aufgewachsen und hat einen afrikanischen Vater, daher viel mehr Bezug zum asiatischen und afrikanischen Raum. Er glaubt, dass in Österreich "Austrian" gesprochen wird, Romney dagegen spricht fließend Französisch und Spanisch. Seine Frau hat Verwandtschaft in Irland.
      Obiges ist nur anekdotisch, da bei 16 Billionen Dollar Schulden, natürlich auch bei den Militärausgaben zu sparen sein wird. Die Frage ist weniger, ob Europa in die Mündigkeit entlassen wird, sondern ob Europa mündig werden will/kann, wenn es muss.

      d) Absolut richtig.

  21. Brigitte Imb
    04. November 2012 16:33

    OT - Die Eurokraten schlagen offiziell den Weg zur Diktatur ein.

    Falls sie folgendes wirklich umsetzen wollen, sollten sie den Friedensnobelpreis erst gar nicht abholen, denn die vorgesehenen Maßnahmen birgen Sprengstoff für einen Bürgerkrieg in sich.

    http://kurier.at/wirtschaft/4518096-athen-notmassnahmen-gegen-schuldenschnitt.php

  22. Karl Knaller
    04. November 2012 16:29

    Um mich zu wiederholen (und weil's wieder soooo gut passt) meine Anmerkung vom 2.d.M.:
    Ob am 6. November der Neger oder der Mormone die Nase vorn' hat, ist m.E. im Hinblick darauf ziemlich unerheblich, daß bei den wirklich wichtigen Entscheidungen des US-Präsidenten nach wie vor die Israel-Lobby das letzte Wort hat und bestimmt, wo's langgeht.

    • byrig
    • Eva
      04. November 2012 18:38

      @Karl Knaller

      D'accord! Allerdings war Mitt Romney ein Schulfreund Netanjahus; das wiegt schweeer!

    • ProConsul
      04. November 2012 23:11

      100% Zustimmung, ich zitiere aus einem Buch von Michael Birthelm:

      "Die USA, geschaffen von europäischen Abenteurern, Asozialen und alttestamentarischen Fanatikern, gehen ebenfalls auf das Britische Empire zurück. Ermöglicht wurden die USA durch die systematische Ausmordung der einheimischen Bevölkerung und durch die Hereinschleppung von rund 11 Millionen Negersklaven, die Beute der von jüdischen Bankiers und Reedern finanzierten Menschenjagden. Der sich daraus ergebene Völkerbrei einer wurzellosen und kulturlosen Ansammlung von Bevölkerungen war der ideale Nährboden für das jüdische Weltmachtstreben, aus dem die USA zur Machtbasis Judas emporwuchs. Heute sind auch insbesondere die europäischen Völker von massivsten Auflösungserscheinungen betroffen; die westeuropäischen Nationen zeigen Bevölkerungsanteile mit Migrationshintergrund von 20 bis 30 % oder mehr. Parallel sind die Geburtenraten der Stammbevölkerungen weit unterhalb der zur Selbsterhaltung notwendigen Größe gerutscht. Immer mehr nicht-europäische Menschen – i.d.R. Unqualifizierte niedriger kultureller Entwicklung – strömen nach Europa, und immer mehr Europäer – zumeist höher qualifizierte – verlassen ihre Heimat, in dem Glauben, sich in anderen Ländern innerhalb und außerhalb Europas besser entwickeln zu können; beides in den Medien propagandistisch unterstützt. So ist abzusehen, daß bei anhaltender Entwicklung die europäischen Völker in weniger als zwei Generationen soweit aufgelöst und aufgemischt sein werden, daß sie so als ethnische Minderheit nicht mehr in der Lage sein werden, auf ihrem angestammten Territorium einen eigenen Staat zu bilden. Ähnlich den USA wird dann dieses zur Selbstorganisation unfähige Bevölkerungsgemisch in Europa von einer kleinen plutokratischen und jüdisch dominierten Minderheit beherrscht und versklavt. Versklavt, weil durch die Multiethnisierung der europäischen Völker nicht nur eine verstärkte Kriminalisierung der Gesellschaften bewirkt wurde, sondern es wurde damit auch ein gewaltiges Bürgerkriegspotential geschaffen, sodaß das öffentliche Leben diesen jeden natürlichen inneren Zusammenhalts beraubten Gesellschaften nur durch einen starken äußeren Zwang, durch strenge Gesetze, totale Überwachung und scharfe Strafen aufrecht erhalten werden kann. Darüber hinaus werden die systembestimmenden Eckpunkte von Wirtschaft, Finanz und Politik sowie der allg. Bildung und von dem, was als Kultur definiert wird, durch jüdische Plutokraten nach kommunistischer Manier zentral verordnet. In geistiger und physischer Abhängigkeit ist dann ein jedes Individuum ein Gefangener dieses Systems, welches nicht sein eigenes ist, und damit ein Sklave." (Michael Birthelm - Komm heim ins Reich)

    • Karl Knallkopp (kein Partner)
      05. November 2012 01:32

      Karl Knaller trägt seinen Namen zu Recht.
      Ein Knallkopp wie einige hier.

    • Max Carl (kein Partner)
      05. November 2012 02:10

      @Karl Knaller

      Ach, das ist schön für euch Nazis. Egal, was ist, was auch kommen mag oder auch nicht. Ein kleiner dummer Nazi muss sein Gehirn nicht einschalten, denn ja, schuld ist immer der Jud. Da lässt es sich doch wesentlich besser schlafen, nicht wahr?

      P.S. Und? Macht es Ihnen eine rechte Freude, dass Sie den eher moderaten "Wertkonservativen" hinausgeekelt haben? Toll, darauf können Sie auch noch "stolz" sein.

    • Trollfresser (kein Partner)
      05. November 2012 07:49

      Wow der Knaller und ProConsul liefern sich echt ein hartes Rennen um den Preis "absurdeste Gestalt".
      Generell gereicht es einem aber schon zur Ehre sich hier besonders hervorzutun, die Konkurrenz könnte kaum größer sein, also nicht traurig sein wenns nur für Platz 2 reicht.

    • eso-pompier (kein Partner)
      05. November 2012 08:27

      Das wird ja immer schlimmer hier.

    • kaffka (kein Partner)
      05. November 2012 11:00

      Karl Knallkopp
      05. November 2012 01:32

      Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung -Herr KNALLKOPF (Nomen est Omen)

    • socrates
      05. November 2012 16:40

      Max Carl
      Hat Karl Knaller gelogen? Wo bitte? Fürchten Sie Tatsachen und wollen Verbotsgesetze?

    • socrates
      05. November 2012 16:43

      eso-pompier
      Das waren die gute alte Zeit, wo Sie Arbeiterzeizung, Express, Volksstimme und Tatblatt lesen konnten! Nur der Standard bleibt Ihnen, arm!

  23. brechstange
    04. November 2012 15:15

    Wenn Katastrophe einen Namen hätte, würde sie wohl auch Leitl heißen.

    Heute in der Pressestunde lobte er große Europäer wie den Guy Verhofstadt oder so ähnlich, Linksliberaler, Cohn-Bendit, Grüner "Kinderliebhaber", Barroso, den Ex-Maoisten und die großartige Persönlichkeit des gelernten Buchhändlers Schulz und Mann des Jahres irgendeines Männermagazins.

    • Brigitte Imb
      04. November 2012 15:25

      Und noch dazu seine Prämienforderung für Politiker, einfach nur lächerlich. Wer entscheidet das, die Politiker für sich selbst?, und natürlich ohne daß sie im Gegenzug pers. für irgendetwas geradestehen. Leitl wird tägl. mehr zum "Minusmann" und wäre, wenn's nicht tatsächlich so traurig wäre, nur noch eine Lachnummer.

    • terbuan
      04. November 2012 15:47

      Das traurige ist, er IST eine Lachnummer und leider nicht nur er, fast die ganze Politikerriege in diesem Land ist ein Untergangs-Kabarett, mit gequält lächelnden, vor der endgültigen Pleite stehenden Zusehern!

    • dssm
      04. November 2012 16:26

      Wir sollten nicht so streng mit Leitl sein. Sein Betrieb ist sehr stark auf staatliches Wohlwollen angewiesen. Er ist also gewohnt, 'Kreide zu fressen' und ja keine Wellen schlagen. Er kann gar nicht anders, selbst wenn ihm das Messer in der Hose aufgeht muß er nett lächeln und die Täter auch noch loben, sonst ist er persönlich pleite.

      Er ist das Musterbeispiel für unfreie Menschen in einem Staat welche längst alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche durchdrungen hat. Er kann sich nicht wehren, er kann nicht auf den privaten Sektor ausweichen; bei den Aufträgen ein zu kleiner Kuchen, bei den Arbeitnehmern schlicht verboten, bei den Förderungen und Vorschriften ist er ein kleiner, kastrierter Bittsteller.
      Mir tut der Mann leid und ich würde ihm wünschen aus seiner Haut zu kommen.

      Daher nicht so streng sein, das Gesagte trifft wohl auf viele 'Unternehmer' zu.

    • byrig
      04. November 2012 18:34

      das tragische ist,dieser leitl glaubt wirklich,so genial und toll zu sein,deshalb prallt jede kritik an ihm ab,von selbsterkenntnis keine spur!

    • Undine
      04. November 2012 18:41

      @dssm

      "Er kann gar nicht anders, selbst wenn ihm das Messer in der Hose aufgeht muß er nett lächeln ....."

      Das erklärt vielleicht, warum er beim Reden und Lächeln immer die Zähne so zusammenbeißt! :-)

    • Brigitte Imb
      04. November 2012 21:21

      Leitls O-Ton "...eine Prämie...aber eine ordentliche".

      Aber dann bitte im Falle des Nichterfolges, bzw. Mißerfolges eine Pönale, aber eine ordentliche!!

  24. Brigitte Imb
    04. November 2012 14:48

    Interessant, eine ÖVP Delegation weilt in den USA um wahlkampftechnisch von Obamas und Romneys Strategen zu lernen und obwohl die Amerikaner das Migrationsproblem keinesfalls im Griff haben, denken die Schwarzen sie müßten in Amerika das Lebensgefühl der Migranten "studieren" um deren Bedürfnisse zu erkennen".
    Um die autochthone Bevölkerung kümmert sich anscheinend kaum ein Politiker, die Prioritäten liegen bei den Fremden, denen man mit Steuergeld Staubzucker in den Popo blasen möchte.
    Hr. Rauch und seine schwarzen Kollegen hätten sich nur einmal unters österr. Volk mischen müssen, um zu erfahren wo der Schuh drückt, aber offensichtlich interessiert das nicht.

    http://kurier.at/nachrichten/4518023-oevp-in-wahlkampf-lehre-in-den-usa.php

    • terbuan
      04. November 2012 14:58

      Ich habe es heute schon in der Sauna gelesen. Unglaublich. In der Printausgabe steht:
      "ÖVP WILL MIGRANTEN UMWERBEN!"
      Na super, die Partei bastelt an einer Strategie um die letzten Wähler zu vertreiben, ohne dabei neue zu gewinnen!

    • Brigitte Imb
      04. November 2012 15:02

      Richtig minderwertig kommt man sich vor, bzw. wird klar, daß die "eigenen" für die ÖVP, genauso wie bei den Roten, einfach nicht mehr zählen. Widerlich!

    • terbuan
      04. November 2012 15:12

      Na ja, Brigitte,
      wir sind eben eine aussterbende Art, man muß sich um die Zukunft kümmern, das sagen wohl die Spin-Doktoren!

    • Brigitte Imb
      04. November 2012 15:19

      Mein Dank dafür ist ihnen keine Stimme zu geben und jeden den ich treffe aufzuklären über die Machenschaften der sog. bürgerlichen, christl. Partei.

    • brechstange
      04. November 2012 15:20

      Frau Imb,
      USA ist doch um einiges schöner und interessanter für unsere Provinzheinis. Hat nicht gerade der Darabos fast direkt in das Auge des Hurrikans Sandy geblickt. Das hat doch was.

      terbuan,
      wir sollten nicht so pessimistisch sein, vielleicht steigen wir doch noch wie Phönix aus der Asche. ;-))

    • Brigitte Imb
      04. November 2012 15:30

      @ brechstange,

      der Dara ist also quasi Hurrikan resistent. Stimmt beinahe, denn er hat auch in Ö jeden "Sturm", den er selbst veranstaltet hat, bis jetzt überstanden. Woanders hätte es Rücktritt gehagelt- alleine für die Entacher Sache, aber bei uns in Bagdad....

    • Brigitte Imb
      04. November 2012 15:37

      "Phönix aus der Asche. ;-))"

      Genau: sämtliche guten Leute des Blogs zu FS und dann....

      Brechstange Finanzministerin (terbuan staatssekretär)
      A.Volpini BK
      Gandalf Justizminister
      schani od. byrig Gesundheitsminister
      Scheiber Verteidigungsminister
      Undine Unterrichtsministerin
      Oserver Außenminister
      und das Innenresort nehmen wir auch noch, das bekommt Haider.

      Na, eine fast perfekte Mannschaft. :-)))

    • Observer
      04. November 2012 17:53

      Brigitte Imb:
      Welchen Posten in diesem "Schattenkabinett" möchten Sie bekleiden? Vielleicht das Frauenministerium mit Schwerpunkt "Gleichberechtigung für Männer"?

    • Brigitte Imb
      04. November 2012 18:00

      Nein lieber Observer, ich mach' die Kantine und koch euch was Ordentliches und schau um ein paar gute Tröpferln, daß wir unsere Erfolge gebührend feiern können.
      Den Erste-Hilfekasten übernehme ich auch.

      :-)))

    • terbuan
      04. November 2012 18:16

      Na, na Brigitte, so leicht kommst Du da nicht davon!
      Du wirst schön Staatssekretär im Gesundheitsministerium, damit diese ausufernde Bürokratie und Geldverschwendung bei den Kassen endlich ein Ende findet!
      Für die Kantine suchst Du Dir schön jemand weniger Qualifizierten! :-))))

    • terbuan
      04. November 2012 18:18

      Übrigens, Brigitte,
      Du hast noch auf einen Wirtschaftsminister vergessen, dafür schlage ich den "dssm" vor! Ein absoluter Top-Kandidat!

    • Anton Volpini
      04. November 2012 18:40

      Was isn hier los?
      Was hat sich Brigitte Imb ausgedacht? :-))
      Noch ist nicht Fasching, als daß wir uns alle o hauen können!

      Der Chef ist Helmut Graser.
      Ich mach höchstens den Verteidigungsminister.
      Und Johann führt das Außenministerium, damit endlich wiedereinmal fundamentale Europapolitik betrieben wird!

    • Brigitte Imb
      04. November 2012 18:41

      Ja klar. Und Verzeihung, Spitzenleute wie E. Bauer, od. HJR sind nicht angeführt, selbstverständlich können die Posten getauscht werden, da sind wir nicht kleinlich.

      Die Kantine ist aber wichtig, das sollt' ma net aus der Hand geben, und wenn wir am Ruder sind, dann sind die Leute bestimmt gesünder und nicht mehr so "geburnoutet"...Sekretär ist somit unnötig.

    • Brigitte Imb
      04. November 2012 18:44

      @ A.Volpini,

      diese Vorkehrungen sind nötig, damit wir am 11.11. fertig in den Startlöchern stehn. Der Fay wird Augen machen....die Säuberungstruppe tritt an.

    • Anton Volpini
      04. November 2012 18:51

      Ok klar!
      Alle Mann Marsch!

    • Helmut Graser
      04. November 2012 21:07

      Der gebotenen Fairness und Freundschaft unter uns würde ich noch gerne ein Rotationsprinzip für unser Schattenkabinett vorschlagen. Jeder macht seine Funktion auf Zeit und dann rücken wir einen Sessel weiter ;-)

      Das wäre allemal besser als die jetzige nicht zufriedenstellende Situation.

    • Brigitte Imb
      04. November 2012 21:25

      Kannst kochen? Sonst wird es mit der Kantine nix. Chef werden will ich sowieso nicht und Quote ist bei uns ja sicher obsolet.

    • Helmut Graser
      04. November 2012 21:31

      Geht so ;-) Heute gab es bei uns Champignonsuppe nach Albert Kofranek, Stephaniebraten nach Rezept von Plachutta und Karfiol mit Zitronenbuttersauce nach Katharina Prato. Mache sehr gerne die Kantine!

    • Undine
      05. November 2012 09:22

      @Brigitte Imb

      Gerade habe ich mich auf der Liste als "designierte Unterrichtsministerin" vorgefunden! Da schau her! Naja, da sind schon Leute mit weniger Erfahrung mit der Materie zu Ministerehren gekommen.....:-) Damit nichts schiefgeht, möchte ich aber den @Karl Rinnhofer als engsten Mitarbeiter vorschlagen!
      Wie sieht's denn mit einer Dienstwohnung in Wien aus? Muß nicht groß sein, aber chic und zentral gelegen..... :-)

  25. Observer
    04. November 2012 11:28

    Aus europäischer Sicht - und vor allem, wenn man nicht zumindest zeitweise "drüben" lebt - ist es schwer, den etwas anderen Präsidenten-Wahlkampf zu verstehen. Dieser unterscheidet sich völlig von unseren Wahlen und auch die dortigen Bürger haben völlig andere Interessen und Entscheidungskriterien als wir im "Good old Europe". Einige bedeutende Unterschiede wurden schon im Beitrag erwähnt, vor allem, dass die beiden Abgeordnetenkammern des Bundes vieles nun im Wahlkampf Angekündigte blockieren können und auch werden. Es zeigt sich auch, dass das de facto-Zweiparteiensystem in diesem Land viele Schattenseiten hat und die Bürger zum Staat eine völlig andere Beziehung als wir haben.

    Hier in Europa wird der aktuelle Wahlk(r)ampf völlig überbewertet, denn - egal wer gewinnt - es wird sich bei uns nicht viel ändern. Viel wichtiger wäre es, unser Augenmerk auf die neuen Machthaber in China zu lenken, wo tatsächlich gewaltige Änderungen bevorstehen.
    Übrigens: mit dem verheerenden Wirbelsturm Sandy wird drüben auch vermehrt ein möglicher Zusammenhang mit der aktuellen Klimaveränderung hinterfragt. Hierzulande und auch in diesem Blog wird das Thema tunlichst vermieden, denn es kann ja nicht sein, was nicht sein darf.

  26. Undine
    04. November 2012 11:26

    Wer das Buch noch nicht gelesen hat, möge es nachholen: Joachim FERNAUS 1987 erschienenes Buch über die Geschichte der USA mit dem passenden Titel "HALLELUJA"!

    • Anton Volpini
      04. November 2012 17:21

      Willkommen gesund zurück, Undine.
      Sichtlich hat Safran, Kurkuma und Darjeeling gut getan.

      Ich hab vom Joachim Fernau kürzlich alle Bücher nachgekauft, aber das "Hallejulia" ist leider vergriffen. Gibts das sonst irgendwie zu haben?

      Während meines Studiums hab ich Geschichte lernen müssen, und die amüsanteste Art war, Fernau zu lesen. Jetzt hab ich alle seine Bücher nachgelesen, aber eben nicht "Hallejulia".

      Er beginnt doch dieses Buch mit dem Satz: "Hätten die Weißen die Indianer nicht ausgerottet, dann würden die heutigen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika Sitting Bull oder Rattling Snake heißen."

      Soweit ich mich erinnern kann, ist das sein Buch mit dem beißenstem Spott.
      Was aber nicht heißt, daß ich trotzdem großem Respekt vor den heutigen Amerikanern habe.

    • Anton Volpini
      04. November 2012 17:25

      Wahrscheinlich krieg ichs deswegen nicht, weil ichs falsch geschrieben habe. :-)

    • terbuan
    • Anton Volpini
      04. November 2012 17:58

      Danke terbuan, was bin ich doch für ein Steinzeitmensch. :-)

    • Undine
      05. November 2012 09:30

      @Anton Volpini

      Ja, ich bin wieder wohlbehalten zurückgekehrt; "Safran, Kurkuma und Darjeeling" haben gut getan! Gestern hab' ich mir aber "Blunz'n mit Sauerkraut" zubereitet! :-)

      "Halleluja" war mein erster Fernau. Der Band kam allerdings nicht 1987 sondern 1977 heraus! Hatte mich vertan.

  27. ambrosius
    04. November 2012 11:19

    "Die USA tun immer das Richtige- wenn alle Alternativen ausgeschöpft sind"
    Winston Chrchill

  28. HJR
    04. November 2012 10:52

    OT - Austro-Islam: Fachkräftemangel in den Moscheen

    Im heutigen KURIER (den einschlägigen Artikel auf Seite 16 konnte ich in der Online-Ausgabe nicht finden) wird von einem Hobby-Vorbeter und Inspektor für den islamischen Religionsunterricht sowie Sprecher der IGGIÖ namens Zekirija Sejdini berichtet, er zeichne ein "moderates Bild" von heimischen Imamen. Gleichwohl mangele es an Vorbetern bzw. würden hierzulande keine solchen ausgebildet sondern aus der Türkei (die diese Lücke offenbar gerne schließt), Ägypten oder anderen islamischen Ländern "importiert".

    Nun frage ich mich natürlich, von welchem Islam Sejdini hier spricht? Ist es der Islam der Sunna, der Schia oder sprechen wir da von anderen Koran-Interpretationen wie jenen der Wahabiten oder Salafisten. Nicht nur, dass wir mit einer Fülle von unterschiedlichen Koran-Auslegungen konfrontiert sind, hat offenbar jeder Imam das Recht, seine eigene Interpretation - besonders in politischen Fragen, die gerne aus dem Koran heraus beantwortet werden - unters "Volk" zu bringen.

    Solange wir im Islam keinen verantwortlichen Ansprechpartner zumindest für die großen Fraktionen haben, sondern solange uns jeder Vorbeter mit seinen unkontrollierbaren Aussagen "in die Suppe" spucken kann, ist mit dem Islam überhaupt kein Gespräch möglich! Und schon gar nicht, wenn angesichts dieser Situation auch noch die Forderung aufgestellt wird, Österreich (der Staat) möge für die Ausbildung von "Vorbetern" oder die Neugestaltung von Moscheen Sorge tragen (sprich: zahlen).

    Da passt es dann dazu, dass Ednan Aslan, Professor für islamische Religionspädagogik an der Uni Wien zwar den Satz äußert: "Imame sollen sich zu unseren Werten bekennen", aber verschiedene Forderungen formuliert, die letzten Endes zur Herausbildung eines "Austro-Islam" führen.
    Wie bitte? Austro-Islam? "Zu wos brauch' i des?" hätte der Qualtinger - mit Recht - gefragt. Wenn unser Land den Muslimen schon die verfassungsmäßig garantierte Religionsfreiheit gewährt, dann sollte das - unter der Maßgabe, dass die österreichischen Muslime auch ihrer Rolle als Staatsbürger in allen Belangen gerecht werden, genügen. Für jedes Mehr sollen gefälligst die Religionsgemeinschaften (die unter anderem ohnehin aus den verschiedensten sprudelnden Quellen, wie z.B. den Saudis, reichlich unterstützt werden) selbst sorgen.

    Ich selbst setze nun einen Akt der mir ebenfalls verfassungsmäßig garantierten Meinungsfreiheit und halte als meine persönliche Meinung fest:
    ... Ich mag den Islam nicht! Er passt nicht zu einem Land, zu einem Europa, dessen Kultur aus dem Christentum und der Aufklärung (beides vom Islam entweder ignorierte oder bekämpfte historische Entwicklungen) erwachsen ist.
    ... Ich bin gegen eine offene oder versteckte Unterstützung islamischer Imigration!
    ... Ich behaupte, der Islam ist in Europa keine Frage des Korans, sondern eine der Kultur und der Politik.
    ... Ich sehe den Islam als Wiege und Nährboden des weltweiten Terrorismus und bin daher der Meinung, der Islam bedarf in Europa viel mehr der Eindämmung und Bekämpfung als seiner Förderung. Dies sehe ich als Forderung an die Politik.
    ... Solange der (österreichische) Islam auftritt wie eine unserer politischen Parteien, indem sich jede Woche andere Leute mit zweifelhafter Zuständigkeit zu islamischen Themen oder Problemen äußern, halte ich die Diskussionsfähigkeit des Islam für nicht gegeben.
    ... Und solange der Islam in den von ihm beherrschten Staaten Iran und Pakisten die Atombombe bereit hält, um notfalls gegen die "Ungläubigen" gerüstet zu sein oder vorgehen zu können, so lange kann man eigentlich - wie im "Kalten Krieg" - dem Islam nur eine gleichwertige Bedrohung entgegenstellen.
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.conwutatio.at

    • Undine
      04. November 2012 11:18

      @HJR

      Wieder einmal für jeden Satz ein Sternderl! *******+!

    • DieWahrheit
      04. November 2012 17:52

      JaJaJa!! Danke für die klaren Worte.

      (Könnten von mir stammen....)

    • byrig
      04. November 2012 19:17

      lautstarke zustimmung!

    • cmh (kein Partner)
      05. November 2012 10:25

      Das Schöne am Islam ist nur, dass er seit seiner Gründung immer vom Kapital gelebt hat und nie von den Zinsen.

      In seiner Urzeit ist seine Kultur nichts weiter als die durch ihre Trägheit fortbewegte vorhergehende byzantinische und parthische Kultur. Als diese ausgezuzelt waren, kam nichts mehr nach.

      Heute ist es der Reichtum durch das Öl, dass in Arabien alleine zu nichts wert wäre, der alles bewegt.

      Wenn sich Amerika und Europa das Öl nicht mehr leisten können, müssten sich die Scheichs ihre Waffen und ihr Knowhow von China holen.

      Was den Islam für Europäer vielleicht anziehend machen könnte ist nicht sein eigener Inhalt, sondern nur das fehlen jeglicher Inhalte in den sozialistisch-gutmenschlich sozialisierten Europäerhirnen. Keine Religion, nicht einmal eine anständige Physik (besteht leider nur aus Differenzialgleichungen) sind da drinnen.

      Der Islam ist ein Zwerg, der im Untergang des Abendlandes einen langen Schatten wirft.

    • Undine
      05. November 2012 13:51

      @cmh

      "Der Islam ist ein Zwerg, der im Untergang des Abendlandes einen langen Schatten wirft"

      Darauf folgt dann die komplette Dunkelheit der Nacht.....

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      05. November 2012 22:30

      Es ist nicht ganz mein Geschmack, aber es wird mir nichts anderes überbleiben, als bei der nächsten Nationalratswahl diejenige Partei zu wählen, die am ehesten dieser islamistischen Herausforderung Paroli bieten will. Ich werde nicht tatenlos zusehen, wie die Feinde aller abendländischen Werte bei uns die Macht übernehmen.

  29. Ai Weiwei
    04. November 2012 10:33

    @ Haider - Einspruch Euer Ehren

    Ihre Ansicht dass die USA ein lausiger Weltpolizist waren und sind ist sehr diskussionswürdig.

    Die Sache ist halt so, wir Weltbürger haben halt nur die USA als einzigen Weltpolizisten.

    Oder soll es die UNO machen, mit UNO-Truppen? - Meiner Meinung nach unrealistisch.

    Und noch etwas, in ca. 20 Jahren ist wahrscheinlich die VR China soweit die Rolle eines Weltpolizisten zu übernehmen - da denke ich ist mir die USA noch allemal lieber .....

    • Ai Weiwei
    • Ai Weiwei
      04. November 2012 10:55

      Sorry, noch Ergänzung: Chinas Technologie am Sprung nach Vorne:

      Chinas Raumfahrt: http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesische_Raumfahrt

      Taikonautin (2012): http://www.mailmangroup.com/wp-content/uploads/2012/06/china_female_astronaut_0615.jpg

    • dssm
      04. November 2012 11:49

      Haben wir nicht in den 80ern die Japaner als zukünftige Weltherrscher gesehen?

      Bis zum Nato-Doppelbeschluß war es Konsens, daß uns die Russen einfach überrollen könnten, nur dank der Atomwaffen wären wir noch frei - auch das war Schwachsinn, zu diesem Zeitpunkt waren die Kommis schon längst selber hinüber.

      Wie oft in der Geschichte wurde dieser oder jener als zukünftiger Weltherrscher gehandelt, und dann kommt da so ein Alexander, aus einem winzigen Mazedonien noch dazu, und dreht alles um.

    • Gandalf
      04. November 2012 17:45

      @Ai Weiwei:
      Ich weiss nicht, ob bzw. wie oft Sie in die USA und die VR China eingereist sind; ich für mein Teil kenne beides sehr gut; und, nicht nur im Vergleich zur primitiv borniert-verblödeten U.S. Immigration ist die Einreise nach China das reinste Vergnügen. Wie sagt man so schön: der erste Eindruck ist der bleibende; schon aus dieser Sicht wäre China als Weltpolizist mit Sicherheit eine angenehmere Erfahrung als die grundlos präpotenten amerikanischen Helden mit den vollen Hosen.

    • Gandalf
      04. November 2012 17:47

      Ergänzung: ...mit den vollen Hosen und dem leeren Hirn.

    • dssm
      04. November 2012 18:34

      @Gandalf
      Hier sind Sie zu streng, hier ist lediglich eine sozialistische Regierung tätig.
      Die Chinesen haben ein Arbeitskräfteproblem die Amis ein Arbeitslosenproblem. Daher sucht man in Amerika stets Möglichkeiten neue Arbeitsplätze zu finden. Nichts ist einfacher als mehr und mehr Kontrollen, für Ihre Sicherheit, durchzuführen. Haben Sie sich einmal einen Blick auf ein Flugticket geworfen, die Gebühren sind explodiert.
      So kann man eine staatliche Beschäftigungspolitik betreiben, ohne daß dies in der Steuerquote auftaucht.

      Zugegeben, ich fliege auch nicht mehr rüber und liefere auch nichts mehr in die Sozialistische Sowjetrepublik von Amerika.

    • Haider
      04. November 2012 19:22

      Von der "chinesischen Gefahr" höre ich seit meiner Kindheit und das ist leider schön länger her. Persönliche Erfahrung mit China habe ich keine. Ich frage mich nur immer eines: "Warum sind die Chinesen z.B. in Afrika als Entwicklungshelfer beliebt und die US-Amerikaner verhaßt?"

    • HJR
      04. November 2012 19:49

      @ Ai Weiwei

      Wie schön, nach Waldsterben, Taliban, Klimawandel und Wirtschaftskrise dürfen (oder sollen?)wir uns jetzt auch vor China fürchten, statt froh zu sein, dass eine der ältesten (und nicht-islamischen) Kulturen der Welt ihren Weg in die "Moderne" sucht und findet?

      Wie wär's, wenn wir in Europa uns endlich dazu entschlössen, unsere eigenen Interessen zu bennenen und politisch für ihre Durchsetzung einzutreten statt inferiore Politiker, die schon zu Hause nichts getaugt haben, möglichst umgehend auf einen Kommissarsposten in der EU wegzuloben, auf dem sie dann notgedrungen eine Meinung vertreten, die sie ohnehin nie hatten.

      Wie wär's, wenn wir begönnen uns einzugestehen, dass uns Afghanistan und Konsorten am A... vorbeigehen, weil wir in dieser Dreckswüste keine Interessen haben (und weil "Deutschland eben nicht am Hindukusch verteidigt" werden kann, sondern höchstens zur Anwerbestation für Sozialfall-Import oder islamisch-talibanische Schläfer taugt).

      Wie wärs, wenn wir die nationale Nomenklatura, die ohnehin bis über die Ohren korrupt zu sein scheint, in die Wüste schickten und ein "europäisches Parlament" (nicht abgehalfterte und schon auf unseren nationalen Hinterbänken entschlafene Mandatare) wählten, das den Namen auch verdient?

      Und wie wär's, wenn Europa endlich eingestünde, dass ein staatliches Gebilde (wie immer das im Detail aussieht) eigene Streitkräfte zur Sicherung eigenen Territoriums und eigener Interessen benötigt, denen dann nicht nach ein paar Bombardements (wie in Lybien) die Munition ausgeht wie bei den endlosen Rettungsversuchen in Griechenland das Geld?

      Und könnte sich dieses geistige Zentrum der Welt - das nicht in Washington und nicht in Peking liegt, nicht endlich auf seine viel beschworenen "Werte" und seine viel beschworene Kultur (die eine christliche und eine der Aufklärung ist) und auf die Tatsache besinnen , dass die Wiege des technischen Fortschritts in Europa lag und den elektronischen Bastlerwerkstätten der USA zeigen, wo der Hammer hängt?

      Und müsste das rohstoffarme Europa der Welt nicht den Weg weisen in eine Zukunft der erneuerbaren Energie, die mehr bietet, als ein paar umstrittene Windparks in der Nordsee (die ihren Strom ohnehin nicht in die Netze einspeisen können)?

      Oder sollten vielleicht unsere Techniker - statt wie die Amerikaner "im Weltraum" nach allem möglichen und sogar fremder Intelligenz zu suchen - Wege weisen, wie man den beschi... Atommüll los wird? (Vielleicht könnte man ihn ja zur "Endlagerung" in die Sonne schießen)?

      Aber dazu bräuchte man halt eine Aufhebung der Denkverbote, die sich hinter Vokabeln wie "alternativlos" verbergen und mehr als Bürger, die hauptsächlich in einem gutmenschlich-sozialistisch pervertierten Bildungssystem nicht mehr "humanistisch" sondern sozialistisch "gesamt-gesellschaftlich" denkend, gebildet und erzogen werden, Cola light oder "Hugo" saufen, ihre Urlaube auf dem Ballermann oder in den Touristenghettos von Antalya verbringen und ihre "Friends" über Facebook generieren. Vielleicht bräuchte es auch wieder ein paar mehr "Wirtshäuser" oder die formlosen Zusammenkünfte nach dem sonntäglichen Kirchgang um Informationen zwischen Leuten auszutauschen, die man persönlich und von Angesicht zu Angesicht kennt und deren Sub- und Kontexte man versteht (weil sie sich nicht hinter irgendwelchen Smileys oder Icons oder von Werbepsychologen sorgfältig auf den Internetseiten an ins Auge fallender Stelle platziert werden), sodass es wieder möglich wird, zwischen Freunden und Bekannten und solchen, die einem ohnehin nichts zu sagen haben, unterscheiden und einschätzen zu können, welchen Wiederhall die eigene Meinung erfährt.
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • Undine
      05. November 2012 09:36

      @HJR 19h49

      *******!

  30. dssm
    04. November 2012 09:59

    Der arme Jimmy Carter, der wird wohl bald auch noch für den Hunnensturm verantwortlich sein. Die Wirtschaftskrise hatte etwas mit dem Ende der Golddeckung und dem hemmungslosen Gelddrucken zu tun, das ist aber sechs Jahre vor Carter passiert.

    Ich staune immer wieder, seit Neuestem ist Europa für die USA weniger wichtig?!?!
    Realität ist, daß es in Europa momentan keine äußere Bedrohung gibt – momentan!
    Wir sind und bleiben der Schlüsselpunkt der amerikanischen Außenpolitik, spätestens seit China beginnt aggressiv, auch mit militärischen Mitteln, seine Interessen durchzusetzen. Ohne unsere Märkte kann man Taiwan, Süd-Korea, Japan und Vietnam gleich beerdigen – ohne Wirtschaft spielt die Musi nicht.

    'Weil der Staat sich aus der Wirtschaft fernhält' – von welchem Land war hier die Rede? Herr AU hat wohl schon lange nicht mehr mit den Amerikanern Geschäfte gemacht.

    Die Veteranenkosten mögen uns hoch erscheinen, neben den neuerdings von Obama beschlossenen Segnungen ist das ein Klacks (nicht einmal ein Zehntel). Dazu haben viele Amerikaner der unteren Schichten gedient und daher Ansprüche = soziales Netz; ehrlich gesagt, diese Form von Umverteilung ist ehrlich erworben nicht wie bei unseren Sozialschmarotzern.

    Der aktuelle Zuwachs an neuen Arbeitskräften kommt zu mehr als 50% aus der Generation der 55+.
    Ein Albtraum für die jungen Menschen, aber so ist es wenn der Staat die Pensionen vernichtet, kommt aber bei uns auch bald.

    Studenten sind teuer ausgebildet – Ja, aber(!) die haben das selber bezahlt; und genau genommen ist es eine zwischenstaatliche Gemeinheit, die besten Köpfe anderer Länder abzusaugen; die sollen heimgehen und daheim etwas aufbauen!

    Welcher der beiden Sozialisten gewinnt ist völlig egal. Ich kann in den kolportierten Programmen keinen Unterschied erkennen.
    Aber die Tea Party wird wachsen, je mehr die Sozialisten werken. Insbesondere wenn das FED die Finanzierung einstellt (z.B. aus aussenpolititschen Gründen), werden sich gar manche wieder an Werte wie Arbeit, Freiheit und Ehrlichkeit erinnern.

  31. HJR
    04. November 2012 09:47

    Was schert mich eigentlich (US-)Amerika?

    Es ist mir zwar nicht gleichgültig, wenn eine der stärksten Demokratien der Welt unter einem bissher nur mäßig erfolgreichen sozialistischen Präsidenten weiter in die gefährliche Zone des Anspruchs- und Versorgungsstaates abgleitet. Aber immerhin ist das eine inneramerikanische Angelegenheit. Zum Ereignis von Welt-Geltung und -Bedeutung wird es erst dadurch, dass - besonders - wir Europäer ihm diesen Status zumessen. Europa starrt - wie die übrige demokratische - Welt auf die USA wie das Kaninchen auf die Schlange und vergisst darüber, dass Demokratie in erster Linie bedeutet, das Schicksal in die eigene Hand (des Staates) zu nehmen und nicht darauf zu warten, was die mehr oder intelligenten oder gebildeten Herren im Oval Office so von sich geben, wenn der Tag lang ist.

    Verschwiegen darf in diesem Zusammenhang aber auch nicht werden, dass aus einer EU keine Demokratie wird, wenn sich gute 20 von 27 Länder darauf verlassen, dass eine Handvoll wirtschaftlich starker Länder (wie z.B. Deutschland) "das Ding schon schaukeln" werden - notfalls indem sie ihr Scheckbuch zücken oder - zeitgemäßer - die Notenpresse (unter der anonymisierenden Tarnkappe der EZB und des ESM) anwerfen. Es ist der offenbar allgemein auf dem Rückzug befindlichen praktischen Intelligenz der Europäer (bzw. deren Substitution durch eine gendergerechte, begrünt sozialistische) geschuldet, wenn sie nicht endlich dafür sorgen, dass in den "demokratischen" Regierungen auch Leute sitzen, die sich der Bedeutung von "Demokratie" bewusst sind, sie LEBEN und sie von Vasallentum sicher unterscheiden können.

    In diesem Sinne: Sollen die USA wählen wen immer sie für den Besten halten. In Europa und in jedem einzelnen EU-Land warten genug Probleme, die der Lösung harren und die gelöst werden könnten, ohne dass wir wochenlang auf die USA, auf Obama und Romney oder Sandy und seine Folgen starren.
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.conwutatio.at

  32. ambrosius
    04. November 2012 07:39

    Das außenpolitische Manifest des Zaren Peter des Großen gilt noch heute für die Russische Außenpolitik.

    Die außenpolitische Konzeption Chinas hat sich von der Kaiserzeit über Mao bis zum heutigen Tag unverändert erhalten. (Sie wird derzeit allerdings etwas agressiver verfolgt).

    Was aber ist die außenpolitische Maxime der USA ?. Man könnte meinen, daß mit dem Krieg gegen Spanien die territorial-expansive Phase abgeschlossen ist.
    Seither scheint es so zu sein, daß ein zivilisiertes Zusammenleben der Nationen, das " Einkreisen" von als bedrohlich empfundenen Nationen und im Übrigen das, was die Linke als Neokolonialismus bezeichnet die Hauptzielrichtungen sind.

    Niedergang und Verfall, wie er zweifelsfrei vor Amerika ( und auch Europa) liegt
    lassen die Außenpolitik etwas zurücktreten, wie wir es ja auch bei China und später bei Rußland in Zeiten des Niederganges gesehen haben, aber sie verschwindet nicht.

  33. Haider
    04. November 2012 01:30

    Die USA haben sich seit zumindest hundert Jahren fast immer die falschen Freunde gesucht bzw. aufs falsche Pferd gesetzt. Sie unterstützten rund um den Erdball (mit horrenden Mitteln) aufständische Gruppierungen in dem fatalen Irrglauben, Gegner von Despoten wären automatisch Demokraten. Im gnadenlosen Kampf um Weltabsatzmärkte für ihre landwirtschaftlichen Produkte ruinierten sie die Nahversorung (Selbstversorgung) fast aller Entwicklungsländer weltweit. Der Hunger nach global billigem Erdöl wurde mit allen erdenklichen Mitteln (natürlich auch Waffengewalt, Erpressung der Förderländer, Bestechung von Despoten usw.) ausgetragen und destabiliserte somit einen fairen Welthandel.
    Der erste (und unerläßliche) Schritt zur Erreichung eines Weltfriedens wäre der Rückzug der USA als selbsternannter Weltpolizist.

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      05. November 2012 19:28

      Haider
      Dem ist nichts hinzuzufügen. Und genau dasselbe wird gerade in Europa durchgeführt. Keine Eigenversorgung (Bauernsterben) durch Monokultur, ungezügelte Zuwanderung (mit mehr Rechten) und Ausrottung der Urbevölkerung durch Druck auf die Familien, Förderung von Schwangerschaftsabrüchen, beide Elternteile müssen arbeiten gehen, da sonst ein normales Leben nicht möglich wäre. Druck. ihre Kinder schnellstmöglichst in die Tagesstätten, Kindergärten etc. zu stecken um sie dort schon für die Zwecke der Konzerne formen zu können (ich nenne es Umerziehung in reinster Form). Gespart wird nur bei der Urbevölkerung. Minderheiten haben mehr Rechte als die Urbevölkerung bzw. auch die gut integrierten Menschen, die hier ihre Heimat gefunden haben.
      Und diese Troller hier, die hier mal schnell die Nazikeule raushauen (denn sonst fällt ihnen nichts ein, da ihnen die Argumente fehlen), sind entweder bezahlte Schreiberlinge der linken Brut, oder sie gehören genau dieser Mischpoke an, die für diese Zustände verantwortlich ist. Denn ein normal denkender Mensch und der nicht blind durchs Leben geht, sieht diese Zustände.





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