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SN-Kontroverse: KPÖ-Wahl

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Ist es legitim, die KPÖ zu wählen?

 

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Legitimität und sattelfeste Demokraten

 

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Natürlich ist es legitim, die KPÖ zu wählen. Es handelt sich dabei weder um eine nach dem NS-Gesetz verbotene Partei, noch steht sie, wie es einst Andreas Khol (ÖVP) über die FPÖ gemeint hat, "außerhalb des Verfassungsbogens". Das hat bekanntlich weder Khol noch die ÖVP dran gehindert, im Jahr 2000 eine Koalition mit der FPÖ einzugehen. Wohlgemerkt als drittstärkste Partei.Die Folgen sind bekannt: Wolfgang Schüssel wurde Kanzler und die schwarz-blaue Ära ist in erster Linie ein Fall für die Korruptionsstaatsanwaltschaft. Wobei Khol zugute zu halten ist, dass er Schüssels "Superidee", Karl Heinz Grasser zum ÖVP-Chef zu machen, letztlich verhindert hat.

Dass die KPÖ im steiermärkischen Landtag 2010 zwei Sitze und nun in Graz Platz zwei erobert hat, zeigt, wie sehr das Wahlvolk vom oben geschilderten Spiel angewidert ist. Die "Kummerln" haben in der "grünen Mark" gezeigt, dass Politik anders ausschauen kann. Statt Privatisierungen auf Teufel komm raus, Selbstbereicherung einiger weniger oder dubiosen Beschaffungsvorgängen - Konzentration auf die alltäglichen Probleme der Menschen wie z.B. Wohnungsnot oder Ängste vor dem sozialen Abstieg.

Auf KPÖ-Drängen wurde der Regress bei der Sozialhilfe in der Steiermark abgeschafft; die Fristen für die Entscheidung über Anträge auf Sozialhilfe auf drei Monate verkürzt. Menschen in akuter Not müssen nicht mehr ein halbes Jahr auf die Gewährung von Hilfeleistungen warten. In Graz profilierte sich die KPÖ in erster Linie über den Mieterschutz und die Sanierung von Substandardwohnungen. Ämter und hoch dotierte Positionen scheinen Ernest Kaltenegger & Elke Kahr nicht so wichtig. Die Grazer KPÖ-Chefin meint: "1800 Euro monatlich reichen mir völlig."

Dass sie der ÖVP als stimmenstärkster Partei den Anspruch auf den Bürgermeistersessel nicht streitig macht, weist die KPÖ-Spitzenfrau zudem als sattelfestere Demokratin als Schüssel, Grasser & Co. aus.

 


Völkermord wird salonfähig

 

Andreas Unterberger

 

Der Kommunismus war zusammen mit dem Nationalsozialismus das weitaus übelste Verbrechenssystem der letzten 200 Jahre. Im Schatten eines zwar rhetorisch human klingenden, aber ökonomisch absurden Ideologiegebäudes hat eine Ideologen- und Funktionärs-Clique jahrzehntelang den halben Globus mit ihrem menschenverachtenden Machtsystem überzogen.

Dieses beruhte auf organisiertem Terror und Massenvernichtung ganzer Völker. Ihm sind in Europa und Asien unvorstellbare 80 bis 100 Millionen unschuldiger Menschen zum Opfer gefallen.

In Osteuropa ist das ganze morsche Gebäude vor 23 Jahren in einer tapferen Erhebung der Menschen zusammengebrochen. Aber bis heute werden im Zeichen des Kommunismus in Nordkorea oder Kuba Menschen aus politischen Gründen verfolgt, inhaftiert, ermordet.

Und bis heute muss dort die Bevölkerung darben. China hat wenigstens die skurrilen Wirtschafts-Ideen des Kommunismus entsorgt, was einen steilen Aufstieg ermöglicht. Der Machtterror geht aber auch in China weiter.

Wie kann es da anständige Menschen in Österreich unberührt lassen, wenn in der zweitgrößten Stadt jeder Fünfte eine kommunistische Partei wählt? Diese war ja nicht einmal bereit, sich wenigstens durch eine Namensänderung oberflächlich von den kommunistischen Verbrechen zu distanzieren.

Was für katastrophale Versäumnisse passieren da an Schulen und Universitäten, wenn so vielen Menschen jedes Wissen über den Kommunismus fehlt? Werden dort die enormen Ähnlichkeiten zwischen real existierendem Sozialismus (wie ihn die Kommunisten gerne nannten) und National-Sozialismus verwischt? Welchen ökonomischen Unsinn verbreiten Medien, wenn so viele Menschen ausgerechnet die Wohnungspolitik als Motiv nennen, warum sie KPÖ gewählt haben? Dabei hatte gerade Osteuropas Wohnungsnot das Scheitern des Kommunismus besonders deutlich demonstriert.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2012 12:11

    Diese Diskussion ist besonders wichtig! Es zeigt sich die mangelnde intellektuelle Fähigkeit von Linken, aber eine geradezu fanatisch betriebene Geschichtsverfälschung und Blindheit am linken Auge.

    Da wird über die FPÖ geschimpft, als ob diese jemals an Massakern und Enteignungen beteiligt gewesen wäre, als ob die Partei aus lauter ehemaligen SS-Offizieren bestehen würde.
    Da wird über FPÖ/ÖVP Jahre geschimpft, als ob es Lucona, AKH nie gegeben hätte.
    Da wird die aktuelle ‚Gerichtsstatistik’ welche für die SPÖ gar nicht gut aussieht (Stichwort Faymann) sicherheitshalber unter den Tisch fallen gelassen.
    Auch die Millionen von Todesopfern sind nicht weiter schlimm, schließlich musste das ‚Gesindel’ im Zuge der Weltverbesserung ‚entfernt’ werden.
    Auch die Staatsgläubigkeit ist nicht zu übertreffen: Verbotsgesetz, also klar geregelt, bei den Kommunisten nichts dergleichen, daher alles gut – eigenes Denken verboten.

    Wie angenehm liest sich da Herr AU. Einfach Fakten und daraus eine Schlussfolgerung.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2012 11:49

    Völkermord wird salonfähig
    Alle Gelegenheiten über Völkermord zu berichten, werden in unseren Medien übergangen, z.B.Braunschlag. Die Vergangenheit wird nicht aufgearbeitet, die Nachkriegsgewinner lügen via Medien. Sudetendeutsche und Volksdeutsche dürfen kein Denkmal errichten, Verbrecher schon.
    Die Wohnungsvergabe, speziell in Wien, wahrscheinlich auch in Graz, ist eine einzige Schiebung. Schon Schülerinneh in der Oberstufe traten der SPÖ bei und schmierten die Beamten, um eine Wohnung zu bekommen. Die Kollegin, der man riet einen Migranten zu heiraten, weiß wen sie wählt. Wenn man im Karl Marx Hof spazieren geht, sieht man wie die Wohnpolitik läuft. Freunde, Altsozis, mußten aus dem Gemeindebau ausziehen.
    Die Menschen wissen nichts von der Geschichte der KPdSU, nicht wer Trotzky war, nichts vom polnisch russischen Krieg, nichts vom Finnisch russischen Krieg, nichts vom Hitler Stalin Abkommen, nichts vom Weißmeerkanal, usw. Unsere Medien und Geschichtsfälscher sind mit Deutsche & Ösi beschimpfen voll ausgelastet.
    Wer es nicht glaubt, soll Maturanten fragen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2012 15:18

    Habe lange genug in kommunistischen und sozialistischen Ländern gearbeitet und gelebt.

    Im letzten Jahr vor dem Zusammenbruch in der Sowjetunion:

    - ein Jahr Wartezeit auf einen Fernseher
    - 5 Jahre Wartezeit auf Möbel
    - 10 Jahre Wartezeit auf ein Auto
    - 15-30 Jahre Wartezeit auf eine Wohnung

    Es sei denn, man hat Bestechungsgeld in die Hand genommen oder sich als Frau prostituiert. Waren ja immer fesche Verkäufer da. Pech nur, wenn es eine alte Verkäuferin war.

    Sobald man glücklicher Besitzer obiger Dinge war:

    - Stichflammen aus dem Fernseher nach gewisser Betriebszeit
    - ewig währende Freude an dem zeitlos "modernen" Stil der uniformen Möbel
    - reparaturanfällige, schleichende, stinkende und benzinfressende Karossen, die den Auspuff durch die riesigen Schlaglöcher ab dem ersten Betriebsjahr verlieren
    - "schicke" Apartments in Plattenwohnsilos mit vorgefertigten Modulen und Installationen, die vom Kran dann halt nicht ganz passend aufeinander geschlichtet wurden. Resultat: ständig tropfendes Wasser von der Decke, im besten Fall nicht vom Klo sondern der Frischwasserleitung des Nachbarn kommend. Die Heizung sehr bedienerfeundlich: entweder eiskalt oder saunaheiss.

    Macht richtig Sehnsucht auf kommunistischen Wohnungsbau!

    Aber wenn man es jemals bekommen hat, war der Nominalpreis superbillig, ganz sozial halt.

    Und erst die Supermärkte! In einem gab es Spaghetti und, äh, Bier und, äh Mineralwasser. Ja, noch ein paar alte Konserven. Äh, und, na was noch?
    Ja, beim nächsten Besuch war Bier aus und beim übernächsten Mineralwasser.
    Aber es war superbillig! Kommunistisch halt.

    Brot war immer erhältlich und Wodka, bis das Brot ausging ...

    Der Wodka war superbillig!

    Gottseidank waren die Devisenläden immer gefüllt. Für die gleichen Genossen, die Dollar hatten. Und am freien Markt der Kleinbauern gab's alles, leider kostete ein Kilo Rindfleisch eine Monatspension.

    Ja, das war ein Luxusleben für den westlichen Kapitalisten, wenn er seine Schilling oder DM schwarz wechselte!

    In Cuba ist es ja heute genau so. Und Cuba hat seine Probleme nur wegen des USA-Embargos. Schiffe aus dem kleinen verbliebenen Rest der Welt, mit denen Kuba Handel treiben kann sind bis jetzt immer im Bermudadreieck verschwunden.

    Andere Länder wie China, Nicaragua oder Tansania haben dem wirtschaftlichen Kommunismus inzwischen Lebewohl gesagt. Ist richtig schade, denn sogar in Russland herrscht inzwischen hemmungsloser Kapitalismus.

    Jaja, ich sehne mich so sehr nach dem guten Kommunismus. Wo man mit Devisen und einem Rückflugticket in der Tasche in Saus und Braus leben kann.
    Nächstes Mal mach ich auch das Kreuzerl bei den österreichischen Kummerln. Die wissen ganz genau, wie man wirklich und gerecht so fast alles umverteilt.

    Nasch Tsel Kommunism!

  4. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2012 12:35

    Zur Tagebuchnotiz: „SN-Kontroverse: KPÖ-Wahl“:
    Mein Zweitwohnsitz liegt nahe der tschechischen Grenz, was zur Folge hat, daß ich schon vor und erst recht ab 1989, überdurchschnittlich oft in dieses schöne Land kam bzw. komme. Wer dort den Zustand während des Kommunismus kurz vor 1989 kannte und die heutigen Verhältnisse als Kontrast erlebt hat, kann richtig fühlen, welch ungeheures Verbrechen der Kommunismus an der Lebensgeschichte von Millionen von Menschen begangen hat. Es ist schade, daß die westlichen Staaten in den ersten Jahren nach der Wende nicht geförderte Schulausflüge für höhere Schulklassen, jeweils im Abstand von einem Jahr, organisiert haben, um der heranwachsenden Jugend zu zeigen, welch Verbrechen in den kommunistischen Staaten an gutwilligen Menschen verübt worden sind.
    Heutzutage kann nur ein weltfremder – nicht realitätsbezogener - Träumer oder einfach ein Idiot kommunistisch wählen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2012 12:02

    Jössas, die KKP hat einmal mehr Gelegenheit gefunden auf KHG, Schüssel und der FPÖ herumzuhacken - gratuliere.
    Daß die Roten, speziell einige Regierungsmitglieder, im Korruptionssumpf stecken, übersieht die Guteste, da hilft es wenig sich immer wieder auf Schwarz/Blau einzuschießen, denn die Sauereien um die Inseratentätigkeit ist in erster Linie rotes Sumpfgebiet.
    Die Kommunisten in Graz müssen wir sicher nicht fürchten, aber, und da stimme ich mit Dr. U. überein, sie hätten sich wenigstens umbenennen können.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2012 14:04

    Koffer packen Kathie und ab nach Nordkorea.
    Und bitte vergiss nicht, den Heinzi mitzunehmen!

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2012 12:25

    Also was bildet sich diese dumme Salzburger Medien-Tussi eigentlich ein?
    Ihr erster Absatz: eine völlige überzogene Schmutzorgie gegen die Schüssel-Ära, die - wir wissen - auch viel Positives und für das Land Vorteilhaftes gebracht hat.

    Die Freiheitlichen in einem Zuge mit der KPÖ zu nennen, ist ein starkes Stück!
    Stimmt schon, dass die KPÖ hier nicht verboten, und daher legitimiert ist, am demokratischen Leben in Österreich teilzunehmen!
    Der Unterschied ist nur, dass die KPÖ (außer in der Steiermark - wer wählt diese "nobodies" dort eigentlich?) praktisch seit Jahrzehnten sozusagen ein Scheindasein führt, ohne auch nur irgendwie in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.
    Die Lobhudelei der Frau K.K.-P auf die so demokratische Frontfrau der Dunkelroten:
    da sieht man halt wieder: Rot bleibt rot, Schattierungen unerheblich!!

    Abschließend: die "Salzburger Nachrichten" wären gut beraten, diese Dame unter Gewährung der ihr zustehenden Abfertigung schleunigst aus dem Redaktions-Team zu entfernen, und eine nicht ideologisch verbogene Kraft an ihre Stelle zu setzen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKKP und andere Weiber
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Dezember 2012 14:30

    Erste Schwulen-Moschee der Welt in Paris?
    In Paris eröffnet eine Moschee für Lesben und Schwule. Und noch ein Sahnehäubchen: der Gründer soll ein einst radikaler Salafist sein.

    Die ZEIT ist schon ganz aus dem Häuschen, und man kann sich die Mainstream-Presse lebhaft vorstellen: Seht her, es geht doch! Der Islam ist reformierbar.

    Und dann erfährt man, daß es ein Hinterzimmer in einem Buddha-Tempel ist, das nur am Freitag gemietet wird, und die Adresse bleibt geheim. Moschee? Lachhaft! Wenn nicht eine Ente! Aber die ZEIT spendiert zwei Seiten!

    Und wie immer bei solch herbeifantasierten Glücks-Artikeln:
    Autorin Johanna Ritter – eine Frau!


    http://www.pi-news.net/2012/12/schwule-moschee-eroffnet-in-paris/


alle Kommentare

  1. Giggles (kein Partner)
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  4. Sergej (kein Partner)
    05. Dezember 2012 01:54

    Otlichno!

    Wer hätte es gedacht eine Frau vom BZÖ ist die erste Nationalrätin in Österreich in diesem Jahrtausend welches ENDLICH einen sinnvollen Kommunismus-Verbot fordert:

    http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/grazwahl/3182724/bzoe-schenk-fordert-kommunismus-verbot.story

  5. Aron Sperber (kein Partner)
    04. Dezember 2012 14:48

    Woran liegt es, dass Linkradikale trotz der beeindruckenden Mord-Bilanz eines Stalin oder Mao nicht als ähnlich gefährlich wie Rechtsradikale angesehen werden?

    Linksradikale schaffen es immer wieder, sich selbst und auch die meisten anderen davon zu überzeugen, dass ihre Utopie eine ganz andere wäre als jene, die sich in der realen Welt bereits verwirklicht haben.

    Ob dies nur an der besseren Propaganda der linken Intelligenzija liegt?

    Im Unterschied zu den Rechtsradikalen, die zu den Verbrechen ihrer Ideologie stehen, meinen es die Linken mit ihrer Distanzierung von realen Sozialismus durchaus ehrlich.

    Man feierte zwar jede linke Revolution der Welt, egal wie blutig sie ausfiel.

    Doch sobald sich der reale Sozialismus entfaltete, wandte man sich angewidert ab.

    Die einzigen Regime, die sich die linke Sympathie bewahren konnten, waren jene, die es schafften, sich als ewige Revolutionäre zu präsentieren.

    Warum war die DDR nie das Lieblingskind der westdeutschen Kommunisten?

    Die DDR hatte durchaus ihre Vorzüge:

    z.B. Sicherheit und Ordnung.

    Diese Tugenden der DDR sind allerdings typisch rechte Tugenden.

    Auch viele andere Eigenschaften, die bei allen realsozialistischen Regimen vorkamen, fallen wohl unter diese Kategorie:

    Führerkult, Polizeistaat, Abschottung nach außen.

    Ausländerfeindlichkeit gab es nur deshalb nicht, weil es keine Immigration in kommunistische Länder gab.

    Nordkorea ist wohl das einzige industrialisierte Land der Welt, in welches nicht einmal ein Somalier freiwillig ziehen würde.

    Es ist nicht bloß Zufall oder Pech, dass alle linken Revolutionen zur Etablierung von autoritären Staaten führten, die allesamt wenig mit Marx zu tun hatten.

    Die linke Utopie ist kein Modell für einen linken Staat.

    Nach jeder geglückten linken Revolution, setzt sich jedesmal der Rechteste durch.

    Trotzki bleibt zwar der ewige Held, am Ende gewinnt jedoch immer ein Stalin.

    Die linke Utopie würde letztlich nur durch Schaffung eines neuen Menschen funktionieren.

    Solange man diesen nicht herzustellen vermag, wird jedes linke Experiment immer gleich enden.

    In dieser Schwäche liegt jedoch auch die große Stärke:

    Da sich die linke Utopie nie verwirklichen wird, wird sich die linke Utopie auch nie an der Realität messen müssen, egal wie oft das Experiment noch scheitern wird.

  6. Ambra
    03. Dezember 2012 18:46

    Ich empfehle Frau KKP, nach China auszuwandern, dort hat sie alles, was ihr gefällt.

  7. LeoXI (kein Partner)
    03. Dezember 2012 00:27

    Wenn die Raiffeisen-Geldblase mit ihrer politischen und medialen Großmacht tatenlos oder höhnisch lächelnd zusieht, wie Schüler durch die "Wehrmachts-Ausstellung" geschleust werden, zugleich den de facto Buchhandels-Boykott der Werke des Ares-Verlages geschehen lässt, ist ein Grazer-Wahlergebnis nicht mehr verwunderlich.

    So kommts eben, wenn die ehemals "Bürgerlichen Eliten" auf dem Golfplatz oder am Hochstand (unter sich, versteht sich) heile Welt spielen und sonst auf Vogel Strauss machen.

    Übersehen haben die Oberjäger, wenn sie überhaupt etwas bedacht haben, dass ihre eigenen Schmiranski-Blätter der eigenen Lebenswelt irreversibel den Boden abgegraben haben, unsere Rechtslage sorgt dafür.

    Heute sterben wir lieber aus, als mehr Kinder autochthoner Mütter als wünschenswert auch nur "anzudenken". Vom teilweise schon grotesk haarsträubenden Inhalt approbierter Geschichts-Lehrbücher einmal ganz zu schweigen .....

  8. Sergej (kein Partner)
    02. Dezember 2012 23:07

    Kommunismus gehört verboten!
    Die genannten Tatsachen von DR. AU sind Grund genug.

    • Almaviva
      04. Dezember 2012 09:21

      Da gebe ich Ihnen vollkommen recht.

      Der Kommentar von Frau KKP ist schlicht und einfach erschütternd, man stelle sich vor, irgendein Journalist würde folgendes schreiben:

      "Natürlich ist es legitim, eine nationalsozialistische Partei zu wählen."

      Zurecht gäbe es einen Aufschrei und der Verfasser müsste sich richtigerweise vor Gericht verantworten.

      Und genau auf diesem Niveau befindet sich Frau KKP - in ihren Augen spielt es keine Rolle, eine Bewegung, die im 20. Jahrhundert um die 100 Mio Massenmorde auf dem Gewissen hat, zu wählen.

  9. timeo (kein Partner)
    02. Dezember 2012 12:47

    und weiter:
    Es gibt eine Sozialpartnerschaft der Korruption ( Anton Pelinka ) Was da passiert, traut sich kein Kabarettist erfinden ( Andreas Vitasek ) Als Bürger kommt man mit dem Genieren nicht mehr nach (Andre Heller). ,,solange nichts erwiesen ist, gilt die Unschuldsvermutung." ( der Bundeskanzler). Alle Zitate betreffen nicht etwa die Telekom, sondern sind 27Jahre alt. Die,,Unschuldsvermutung"strapazierte Kanzler Fred Sinowatz in Bezug auf Finanzminister Hannes Androsch, der Steuern hinterzogen hatte, Bautenminister Karl Sekanina, der sich an der Gewerkschaftskasse vergriffen und Außenminister Willibald Pahr, der die Reparatur
    seines Privathauses einer Botschaft verrechnet hatte, Innenminister Karl Blecha hatte gerade Weisung gegeben, weitere Untersuchungen gegen den des Versicherungsbetrugs und sechsfachen Mordes Verdächtigen Udo Proksch zu unterlassen. Und der neue Außenminister Leopold Gratz hatte Proksch aus Rumänien Entlastungsmaterial beschafft, das sich als Fälschung entpuppte.
    Proksch. dessen „club 45“ die rote Elite damals vereinte, hatte die SPÖ nicht zulezt im Telekom-Stil unterstützt: Er inserierte in den Zeitungen die Wahlkampagne „Geschichten von Dr. Kreisky“, die Schweizer und Liechtensteiner Briefkastenfirmen finanzierten. Kreisky darauf angesprochen: "lch kann mir ned den Kopf zerbrechcn, wer was hergibt." Auch von der Wiener Städtischen billigst eine Villa zu erwerben

  10. timeo (kein Partner)
    02. Dezember 2012 12:45

    Frau KK schreibt u.a.: "...Wolfgang Schüssel wurde Kanzler und die schwarz-blaue Ära ist in erster Linie ein Fall für die Korruptionsstaatsanwaltschaft..."
    Betreffend dir korruptetst Regierung schreibt Profil, sicherlich nicht der ÖVP oder der FPÖ/BZÖ nahestehend, schreibt in Nr. 36 vom o5.o9.2o11, Seite 118 :Skandale: Die korrupteste Regierung war unter unter SPÖ-Bundeskanzlern! Gleich 4 Minister wurden verurteilt, Am ehrlichsten war die Alleinregierung ÖVP-Alleinegierung Klaus !Und fragen sollte man nun doch endlich, wofür Vranitzky E 75.ooo, das sind 1 Mill. Schillinge für EIN Telefonat bekommen hat. !Was istmit 600 Millionen, die die ÖBB verzockt, en Milliarden der SPÖ Bawag, den Millionen von Skyline,den hunderten verzockten Millionen in SPÖ Linz, den 1.5 Milliardenverlust durch BaCa Verkauf bei Häupl, den Verlusten bei den Liesinggründen durch Faymann, den korrupten SPÖ-Kages in Graz, dem korrupten, roten akh in wien...Die SPÖ schreit wegen 2 Milliarden der Hypo, für das Verzocken von 4,5 Milliarden der Kommunalkredit wird man Spö-Ministerin ( die Schmied ) Hinterfragen sollte man weiters auch , wozu das das Essen am 2. November 2007 mit SPÖ-Heinz Lederer, Alfred Gusenbauer sowie Rudolf Fischer, damals Festnetz-Vorstand der Telekom Austria, diente. (Profil 26.o2.2o12) -http://www.profil.at/articles/1208/560/320203/gusenbauer-telekom-essen-gusenbauer-1518-Euro -, und: Schon am 31. Mai 2007 hatte Lederer ins Restaurant hinter der Wiener Volksoper eingeladen und für „Bewirtung HBK“ (Herr Bundeskanzler, Anm.) 588 Euro bezahlt. Und fragen sollte man auch, wieviel der Blecha Charly Pension bekommt. Und das, obwohl auch Blecha rechtskräftig verurteilt ist. ! Soll ich weitermachen? Legen Sie bitte Ihre rote Brille ab ! Oder schreiben Sie vielleicht auf einem Server der SPÖ ?...und dann, freunde, dann wirds natürlich auch zeit für ausgiebige statistiken und listen mit den namen derer die sozialleistungen missbrauchen. und ich glaube an diesem punkt wird es so richtig spannend ... ;) …

    • Undine
      02. Dezember 2012 16:29

      @timeo

      Vielen Dank für das Auffrischen der Erinnerung!! Das ist wirklich von Zeit zu Zeit nötig! Es ist eine ganz schön lange Latte an linken Skandalen, noch dazu alle erwiesen!

      Würde sich der ORF mit der gleichen Akribie, mit der er "rechte" Skandale (diese schon, auch wenn sie noch nicht bewiesen sind!) ständig breittritt, auch der Skandale, die unter "linker" Aegide tatsächlich geschehen sind, so ausgiebig "annehmen", müßte die ZIB tagtäglich über Monate hinaus verlängert werden!

      Werter @timeo, wenn ich Ihnen einen kleinen Rat geben darf: Eine Gliederung in kürzere Absätze käme der Lesbarkeit dieser Fülle an Fakten sehr zugute! Timeo, es gehen sonst einige der linken Skandale unter! :-)

      Daß dies bloß ein frommer Wunsch bleiben wird, ist klar: Die SPÖ ist ja nicht so deppert, da sie es in der Hand hat, den ORF zu den ORF-Konsumenten

    • Undine
      02. Dezember 2012 16:36

      Oh, versehentlich zu früh abgeschickt! Soll heißen:

      Daß dies bloß ein frommer Wunsch bleiben wird, ist klar: Die SPÖ ist ja nicht so deppert, die eigenen Skandale öffentlich anzuprangern, da sie es ja in der Hand hat, den ORF-Konsumenten ausschließlich IHRE Version der Dinge zu liefern. Diese linke Version bedeutet: SPÖ und Grüne handeln im Gegensatz zu ÖVP und FPÖ immer richtig und ehrenvoll; es gibt keine linken Skandale, aus, basta!

  11. Aron Sperber (kein Partner)
    01. Dezember 2012 23:53

    In Italien herrschten 45 Jahre lang Grazer Zustände, da die gesamte Intelligenzija 50 Jahre lang geschlossen für eine antidemokratische Partei, die von Moskau gesteuert wurde, stimmte:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/10/16/warum-die-italiener-berklusconi-wahlten/

    Was jedoch im Gegensatz zu Berlusconis Peinlichkeiten von den internationalen Medien nie groß skandalisiert wurde.

  12. Undine
    01. Dezember 2012 20:42

    OT, aber die Frage beschäftigt mich, ob folgendes Usus ist in Ö:

    Zufällig las ich nämlich heute in Graz die "Kleine Zeitung" und war verblüfft:

    ".....Die Wahl (Oskar Deutsch) fiel zusammen mit der Abstimmung der UNO über den Beobachterstatus für Palästina. Tags darauf warf Deutsch der Regierung, insbesondere Außenminister Michael Spindelegger, vor, ihre Zustimmung zu dieser Aufwertung ohne vorherige Diskussion gegeben zu haben. Indirekt wirft Deutsch der Regierung vor, die "historische Verantwortung" Österreichs gegenüber Israels nicht wahrgenommen zu haben, "anders als Deutschland"......"

    Mir war bis jetzt nicht wirklich bewußt, daß die österr. Regierung, bevor sie Beschlüsse faßt, die IKG um Erlaubnis zu fragen hat.

    • heartofstone (kein Partner)
      01. Dezember 2012 20:54

      Liebe Undine

      Die sog. Palästineser sind ein Kunstprodukt der Islaomfaschisten. Dieses "Volk" gab es vorher nicht und sind jetzt leider durch Speichellecker, oder wie auch immer unser Außenminister heißt, mit seinem Ja etwas mehr legitimiert. Wie wenn es nie PLO Terror in Österreich gegeben hätte ... Man sollte all die linken Paliterrorfreunde aus einer unser Transportmaschinen direkt über dem Gazastreifen treten ... ohne Fallschirm ... and im mean it ...

    • Jonas (kein Partner)
      02. Dezember 2012 11:12

      Die Israelis sind auch ein Kunstprodukt der zionistisch-orthodoxen Plutokraten.

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      02. Dezember 2012 12:32

      heartofstone
      Ist es nicht eher so, dass nach dem 2.WK die überlebenden Juden nach Israel auswanderten und sie eigentlich Gäste waren? Ist es nicht eher so, dass die Palästinenser sie aufgenommen haben weil kein anderes Land sie an Land ließ? Das wird natürlich verschwiegen. Die internationalen Juden (nicht das Volk, denn die werden auch nur belogen) haben die Palästinenser mehr und mehr verdrängt und ihnen ihr Land gestohlen. Sie sind im eigentlichen Sinne Kollonialherren, die denken sie können Völker vertreiben und versklaven wie es ihnen beliebt und so wie sie es seit Jahrhunderten betreiben.
      Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Gegenwart und Zukunft. Es zeigt immer mehr, dass es gewisse Kreise sind, die immer wieder nach demselben Muster arbeiten um die Völker zu verdummen und sie wurzellos zu machen. Denn je dämlicher, desto besser kontrollierbar. Und wer nicht ganz seine Augen verschließt, sieht, dass wir wieder vor denselben Zuständen stehen!
      Zitate:
      "Die Staatsmänner werden billige Lügen erfinden und der Nation, die angegriffen wird, die Schuld geben, und jedermann wird über solche das Gewissen beschwichtigende Fälschungen erfreut sein, und er wird sie eifrig lernen und es ablehnen, irgendwelche Gegenargumente zu prüfen." — Mark Twain

      "Unsere jüdischen Interessen erfordern die endgültige Vernichtung Deutschlands!" — W. Jabotinski, Begründer von „Irgun Zwai Leumi“, Januar, 1934, (vgl. Walendy, „Historische Tatsachen“, Heft 15, S. 40)

      "Die internationale Regierung der UNO ist eigentlich eine gemeinsame Regierung der USA und der Sowjet-Union in einem" — American Jewish Committee in “Commentary” (New York) 1958

      Und hier eine Audio-Aufzeichnung (Benjamin Freedman) über Deutschland:
      Es gab eine Verschwörung zwischen England, Frankreich und Russland dass: wir Deutschland beseitigen müssen! (Original-englisch mit deutschem Untertitel)
      http://www.youtube.com/watch?v=DLTI0LV6804&feature=related

    • heartofstone (kein Partner)
      02. Dezember 2012 16:00

      Hihi, ja genau condoliza, denn Juden gibt es erst seit 1948 im Gebiet das man heute Israel nennt. Lernens Geschichte, Beste ... und bevor sie jetzt noch ein paar Links von kanadischen Neonazis posten oder gar die sog. Ostküste ins Spiel bringen ... mit "solchen wie ihnen" sollte ein normaler Mitteleuropäer nicht einmal diskutieren ... verstanden?

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      02. Dezember 2012 17:21

      Lieber heartofstone !
      Ach wie schön, dass sofort wieder mit der Nazi-Keule geworfen wird. Aber kennen sie das Zitat von Voltaire?
      "ich mag verdammen was du sagst jedoch mein Leben dafür geben, dass du's sagen darfst"
      Ich kann ihnen empfehlen, mal die Scheuklappen abzunehmen und sich selbst über unsere wahre Geschichte (nicht nur die zwischen 1939-1945) zu informieren. Und damit meine ich nicht die Geschichte welche uns von den Alliierten auf's Auge gedrückt wurde.
      Fragen sie sich nicht oft, warum das int. Judentum sich sofort aufregt, wenn eine Karrikatur einen Stern aufweist, aber wenn es um die fundamentalen Aussagen einiger (denn auch das muslimische wie jüdische Volk wird verarscht) Kültürbereicherer (die offen gegen Israel hetzen) herrscht totales Schweigen? Ist es nicht merkwürdig, dass man immer nur Israel zu Wort kommen lässt, aber von den Palästinensern erfährt man nichts bzw. die dürfen sich nicht äußern. Wundern sie sich nicht, dass die linken Volksverräter jede Menge Zeit in den Medien bekommen, aber die Gegenseite nie? Wenn sie das alles in Ordnung und als gerecht empfinden, dann ist das ihre Meinung, aber sie müssen auch andere Meinungen zur Kenntnis nehmen. So etwas nennt man nämlich Meinungsfreiheit (zumindest noch im Internet)!

    • heartofstone (kein Partner)
      02. Dezember 2012 17:50

      Wer La Roche, oder wie der kanadische Nazi sich auch immer nennt, als Link empfiehlt, darf sich nicht wundern wenn man ihn mit diesem Dreckspack in einem Atemzug nennt.

      Warum über mohammedanische Bombenleger und Raketenbauer sprechen? Israel sollte dazu übegehen den Abschußpunkt der Raketen und Mörsergranaten einzumessen, eine komplette Batterei 155er zu richten und komplett einzuebnen. Sollte dort eine Schule stehen, Pech für die Terroristen. Sollte dort ein Krankenhaus stehen, Pech für die Terroristen. Kümmert mich nicht und geht mir am Arxxx vorbei.

      Die Welt braucht keine Kummerl, die Welt braucht keine Mohammedaner und offensichtliche Nazisymphatisanten bezeichne ich als solche ...

    • Neppomuck (kein Partner)
      02. Dezember 2012 22:02

      Na, wen braucht dann die Welt?
      Herzen aus Stein und matschige Birnen, die alles glauben, was in den Medien so "gepusht" wird.

  13. heartofstone (kein Partner)
    01. Dezember 2012 19:57

    IMHO hat die verbrecherische Ideologie des Kommunismus ähnlich viele, wenn nicht noch mehr, menschliche Opfer wie der Nationalsozialismus gefordert. Deshalb sollte diese Ideologie, so wie jene des Nationalsozialsmus, verboten, die Unterstützung wie mit dem Verbotsgesetz unterbunden und die durch die diversen K-Parteien (SED, KPÖ, etc) beiseite geschafften Vermögen komplett eingezogen und unter den Opfern aufgeteilt werden. Weiters ist ein Verbot sämtlicher kommunistischer Symbole analog zu jenen des Nationalsozialsmus dringend geboten. Also weg mit Hammer und Sichel, Che T-Shirts und die Werke Marx und Engels sowie die "Mao Bibel" ab auf den Index. Wer damit erwischt wird oder Handel treibt muss die selbe Strafe erhalten wie wenn jemand Hitlers "Mein Kampf" im Bücherregal stehen hat.

    Persönlich wäre mir es ja am liebsten wenn all die Kummerlärxxxe und ihre Wähler einfach, genauso wie die verbrecherischen Mohammedaner und die Nationalsozialisten, einfach tot umfallen ... steht ja Weihnachten vor der Tür ... und da darf man sich was wünschen ...

  14. KR Ing. W. Maurer
    01. Dezember 2012 18:10

    Josef Stalin und die Steiermark,

    ein solches Wahlergebnis ist die aufgegangene Saat des Geschichtsunterrichtes der Achtundsechziger bis heute, der indoktrinierenden Verbreitung eines Geschichtsbildes des 20. Jahrhunderts durch Schulen, Universitäten, ORF und den Boulevard. Die Ideologen und ihre unzähligen Handlanger können sich glücklich schätzen und stolz auf ihre Arbeit sein. Kinder und Jugendliche sind heute intellektuell derart verbogen, dass ihnen und ihren Eltern, die selbst schon gerne das in den Schulklassen ihrer Kinder verzapfte „Geschichtswissen“ übernehmen, an solch besorgniserregender Entwicklung gar nichts Außergewöhnliches auffällt. Es sollte nicht alleine einem Andreas Unterberger, einem Christian Ortner vorbehalten bleiben, solch gefährliche Entwicklungen aufzuzeigen. Bürgerliche Eliten und Qualitätsmedien wären aufgefordert, im Interesse zukünftiger Generationen entsprechende Gegengewichte zu bilden.

  15. Eso-Policier (kein Partner)
    01. Dezember 2012 18:09

    Andreas Unterberger hat, was den Kommunismus betrifft, recht. Zudem ist es verächtlich, dass die Kommunisten die Konfessionslosigkeit begünstigen. Sowohl die Konfessionslosigkeit als auch der Gottglaube sind abzulehnen. Es ist sinnvoll, Freireligiöse zu unterstützen. Mehr dazu auf meinem Blog.

  16. Torres (kein Partner)
    01. Dezember 2012 17:58

    Ich selbst würde zwar eine KP nicht wählen, allerdings ist es natürlich durchaus legitim, eine erlaubte Partei zu wählen, deren Grundsätze bzw. Parteiprogramm also jedenfalls der Verfassung entsprechen - ansonsten wäre sie ja verboten.

    • Günther (kein Partner)
      01. Dezember 2012 19:19

      Wie kann eine Bewegung, die weltweit mehr Opfer als der Nationale Sozialismus zu verantworten hat, der Verfassung entsprechen ?
      Die Kommunisten gehören ebenfalls verboten, auch wenn sie nun im Deckmäntelchen des Humanismus daherkommt.

  17. cmh (kein Partner)
    01. Dezember 2012 17:43

    Irgendwie erinnert mich KKP an den Maturanten, der zur Naturgeschichteprüfung nur die Würmer gelernt hat:

    1. Frage: Der Elefant
    Der Elefant hat einen Rüssel wie ein Würm. Die Würmer teilt man ein in usw.

    2. Frage: Der Wal
    Verglichen mit dem Wal ist der Mensch nur so groß wie ein Wurm. Die Würmer leben in usw.

    Ob der junge Schüler die Matura geschafft hat ist leider nicht überliefert.

    Jedenfalls scheint KKP auch an so einem Hirnwurm zu laborieren. Bei ihr ist das der Schüssel. Arme FRau!

    • Neppomuck (kein Partner)
      01. Dezember 2012 18:38

      Da fehlt noch die Frage über Italien.

      (in Italien ist es wärmer als bei uns. Die Wärmer ... usw.)

    • Undine
      01. Dezember 2012 19:13

      @Neppomuck

      ....die Vermer (oder auch Wärmer) werden eingeteilt in......:-)

  18. Sonne (kein Partner)
    01. Dezember 2012 17:07

    Eine Freundin hat sich bei der Gemeinde Wien erkundigt welche Chancen auf eine Gemeindewohnung bestehen (Kinder sind gerade ausgezogen, sie kann die Miete ihrer Mietwohnung (privater Wohnungsmarkt) nicht mehr finanzieren.
    Anwort:
    "Sie können sich auf eine Liste setzen lassen und lange warten. Leichter ist es für Migranten, die werden bezvorzugt, weil sie ja unmittelbaren Wohnungsbedarf haben - sie haben ja eine Wohnung." Der Herr sagte ihr das mit einem gewissen mitfühlenden Unterton. Er sei da leider machtlos, das sei halt die Politik, der die Österreicher egal seien...

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      01. Dezember 2012 17:57

      Liebe Sonne!
      Schön es wird immer offensichtlicher! Aber erst dadurch werden die Leute aufwachen und den Volksverrat erkennen.
      Immer werden wir auf unsere Geschichte (1939-1945) reduziert um uns mundtod zu machen. Auch vor 1933 (bei uns bis 1938) saßen dieselben Volksverräter (möglich dass es jetzt die Urenkel derer sind-nur meine Meinung) an der Macht. In allen Bereichen wie Politik, Bildungswesen, Medien und Finanz saßen sie an den Schalthebeln. Und auch damals wurden mit Milliardenbeträgen nur so umhergeworfen, als wären es nur ein paar Tausend. Und auch damals wurde die Kultur zerstört und das eigene Volk benachteiligt bzw. ausgebeutet. Und deshalb hat das Volk damals die Nationalsozialisten gewählt, weil das die einzigen waren die sich für die Rechte des Volkes einsetzten. In Griechenland z.B. sind es die Goldene Morgenröte (nationalen), die Essen an die eigene Bevölkerung verteilt oder die Pensionisten beschützt, weil sie von Migranten überfallen werden. Die anderen Parteien hingegen setzen sich nur für die Migranten ein und sorgen sich nur um deren Wohl und nützen jede Gelegenheit das eigen Volk zu demütigen und zu denunzieren.
      Dieselbe Mischpoke bei uns lässt auch keine Gelegenheit aus um uns zu denunzieren als seien wir allesamt Massenmörder, obwohl keine von uns mit dieser Zeit etwas gemein hat.
      Ich habe mich schon immer gefragt, warum die damals die Nationalsozialisten gewählt haben, wenn die doch so böse waren. Jetzt ist mir vieles klarer.
      Und wie Socrates es in einem Kommentar schon beschrieben hat. Böse ist gut, Friede ist Krieg - ist alles verkehrt. Also müssen wir lernen umzudenken. Alles was sie uns als böse zeigen - ist in Wahrheit gut gewesen. Und alles was sie uns jetzt als gut hinstellen, ja das sehen wir ja mit offenen Augen. Verbrecher und Vergewaltiger laufen frei umher, während andere wegen nicht politisch korrekten Aussagen im Gefängnis sitzen. Siehe Ing. Fröhlich.
      http://globalfire.tv/nj/12de/verfolgungen/strafanzeige_gg_froehlich_richter.htm

  19. consuela rodrigez (kein Partner)
    01. Dezember 2012 16:28

    Lieber Socrates!
    Die Menschen erkennen immer mehr, dass wir über die Geschichte angelogen wurden.
    Hier ist ein wundervoller Vortrag vor 2.000 Besuchern.
    Wir lernen nichts über Nikolas Tesla, welcher in Graz studiert hat. Er ging in den 30-iger Jahren nach Amerika, wo er forschte und die Lösung für "freie Energie" hatte. Er und seine Familie wurden bedroht, deshalb gab er die Forschung auf.
    Ebenso war Viktor Schauberger (Österreicher) ein Visionär und war seiner Zeit betreffend Energie weit voraus. Auch er musste aufgeben!
    Robert Stein (AZK) Freie Energie-Technologien (24.Nov 2012)
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=DgVJ9tCNFhU

    • socrates
      04. Dezember 2012 08:38

      Danke für die Ehre! Besuchen Sie die naturwissenschaftliche Ausstellung in Pöllau, dort werden viele große Ösis geehrt! Vergessen Sie nicht den "Hirschbirn" und essen Sie im Museumsrestaurant, beides ist vorzüglich.

  20. november (kein Partner)
    01. Dezember 2012 15:17

    Für alle Interessierten, die Presse hat in ihrer Samstagausgabe einen gelungenen Themenschwerpunkt zum Klimaschutz gesetzt. Es finden sich auch ein paar Vorschläge, wie man das Problem abseits von (leider sinnlos gewordenen) UN-Konferenzen wirtschaftlich angehen kann.

    http://diepresse.com/home/panorama/klimawandel/1319014/Klimawandel_Das-ignorierte-Problem?_vl_backlink=/home/index.do

  21. KKP und andere Weiber (kein Partner)
    01. Dezember 2012 14:30

    Erste Schwulen-Moschee der Welt in Paris?
    In Paris eröffnet eine Moschee für Lesben und Schwule. Und noch ein Sahnehäubchen: der Gründer soll ein einst radikaler Salafist sein.

    Die ZEIT ist schon ganz aus dem Häuschen, und man kann sich die Mainstream-Presse lebhaft vorstellen: Seht her, es geht doch! Der Islam ist reformierbar.

    Und dann erfährt man, daß es ein Hinterzimmer in einem Buddha-Tempel ist, das nur am Freitag gemietet wird, und die Adresse bleibt geheim. Moschee? Lachhaft! Wenn nicht eine Ente! Aber die ZEIT spendiert zwei Seiten!

    Und wie immer bei solch herbeifantasierten Glücks-Artikeln:
    Autorin Johanna Ritter – eine Frau!


    http://www.pi-news.net/2012/12/schwule-moschee-eroffnet-in-paris/

  22. Kommunist (kein Partner)
    01. Dezember 2012 14:23

    Der Kommunismus bräuchte gerade jetzt wieder eine Auferstehung, nachdem die neoliberalen Verräter nur den Geldhaien dienen und das Volk immer mehr bluten lassen. Und in solchen Zeiten wie man auch an Griechenland sehen kann, feiert der Faschismus fröhliche Urständ. Dem müsste eine neue kommunistische Bewegung radikal entgegentreten. Und was ganz wichtig wäre, er müsste diesmal auch die islamische Welt voll umfassend verändern. Den dortigen Religionsfaschisten, von Saudi Arabien über Iran bis nach Ägypten gehört eine aufklärerische, antifaschistische und radikale Bewegung entgegengesetzt. Sonst wird sich dort niemals etwas ändern. Die Religionsfaschisten waren und sind die übelste Seuche dieses Planeten und hindern, wo sie nur können, jeglichen Fortschritt.
    Vota Kommunista!

    • simplicissimus
      01. Dezember 2012 15:50

      Genau.
      Und es wird Zeit, dass Kommunisten wieder irgendwo fröhlich einmarschieren.
      Wie in Afghanistan beispielsweise, ein damals halbwegs stabiles Land, das durch die Kommunisten so gründlich kaputt gemacht wurde, dass es letztlich GANZ sicher den Religionsfaschisten in die Hände fällt.

      Gratuliere!!!

      Nasch Tsel Kommunism!

  23. dxb (kein Partner)
    01. Dezember 2012 13:48

    Ja, es ist legal die KPÖ zu wählen, sonst wäre diese Partei nicht zu Wahl zugelassen worden.

    Nein, die haben wie auch die Nazis der FPÖ, nichts in einer modernen Demokratie zu suchen.

    Aber das eigentliche Problem sind nicht die Kommunisten und ihre verbrecherische Ideologie, das Problem sind die fehlende Leistung und die fehlenden Angebote der anderen Parteien.

    Gäbe es ein solches, gäbe es keine Parteien wie die KPÖ, die FPÖ oder die Grünen.

    Also nicht weinen sondern ein brauchbares Angebot aufbauen.
    Dann kommen solche Wahlergebnisse nicht vor.

  24. A.K.
    01. Dezember 2012 12:44

    @kakadu
    „Wertkonservativer“ hat geschrieben:
    „...Abschließend: die "Salzburger Nachrichten" wären gut beraten, diese Dame unter Gewährung der ihr zustehenden Abfertigung schleunigst aus dem Redaktions-Team zu entfernen, und eine nicht ideologisch verbogene Kraft an ihre Stelle zu setzen!“
    Worauf Sie („kakadu“)mit „...Ein klares NEIN zu Ihrem letzten Absatz, denn das wären ja genau jene kommunistischen Zwangsmaßnahmen, gegen die wir uns verwehren sollten. ... zähle ich ebenso zur FREIEN MEINUNGSÄUSSERUNG.“ antworten.
    ------------------
    Da mir Ihre („kakadu“) Antwort als ein Musterbeispiel von (vielleicht unbewußter) „political correctness“ erscheint, möchte ich deren Grundtendenz analysieren:
    Der seit ca. 1980 verstärkt auftretende „ethische Relativismus“ ist dadurch gekennzeichnet, daß er die Erkenntnis objektiver Wahrheit - und damit das Fundament für die Entscheidung zwischen „Richtig“ und „Falsch“ - leugnet hingegen an deren Stelle, die (jeweils von irgendwem definierte) „politisch korrekte“ Entscheidung setzt. Ja, der ethische Relativismus geht dabei bei seiner Ablehnung der Wahrheit so weit, daß er sogar verlangt, daß man nicht einmal denken dürfe, daß es objektive Wahrheit gibt. Somit ist „political correctness“ zu einem Kampfmittel der Linken und langsam zum Staatsterrorismus, wie er sich bereits auch Ansätzen in der EU zeigt, geworden.
    „Wertkonservativer“ folgt seiner Erkenntnis, daß in Wahrheit(!) Kommunismus in seinen Auswirkungen schlecht, deshalb alles zu vermeiden ist was ihn fördert, somit „...Dame unter Gewährung der ihr zustehenden Abfertigung schleunigst aus dem Redaktions-Team zu entfernen“. Eine Schlußfolgerung, die ihm eben richtig erscheint.
    „kakadu“ ist positiv gesinnt und will deshalb „FREIE MEINUNGSÄUSSERUNG“ was aber – ohne Berücksichtigung, daß die geäußerte Meinung auch mit der Wahrheit übereinstimmen sollte – nur der „political correctness“ entspricht, aber doch falsch ist.

    • A.K.
      01. Dezember 2012 12:47

      Dieser Kommentar gehört primär zum "Schlagabtausch" zwischen "Wertkonmservativer" und "kakadu"

    • simplicissimus
      01. Dezember 2012 16:11

      sehe ich nicht so.

      freie meinungsäusserung bedeutet auch die vermeintliche unwahrheit sagen zu dürfen. es gibt schlicht und einfach zuviele bereiche in denen eine absolute wahrheit ohne setzung eines wertmasstabs nicht gefunden werden kann. ein solcher wertmasstab wird jedoch immer relativierbar sein. fängt spätestens zb beispiel schon bei den menschenrechten beim 2. recht: recht auf freiheit an.

      wenn in wahrheit kommunismus in seinen auswirkungen natürlich schlecht war, dann wird das auf die meisten bereiche zutreffen, aber nicht notwendigerweise auf absolut alle.
      und wenn man nun kapitalismus, liberalismus, sozialdemokratie usw. hernimmt, dann wird es mit der wahrheit schon sehr diffizil. ich möchte da nicht richter sein.

      umgekehrt sehe ich die erlaubten grenzen der political correctness bei fairem freiwilligen verhalten enden. sobald zwang hineinkommt ist sie ein verstoss gegen die meinungsfreiheit und abzulehnen.

      zusammengefasst: die berufung auf eine "wahrheit" ist nicht ausreichend, die meinungsfreiheit zu unterbinden.

    • A.K.
      01. Dezember 2012 22:16

      @simplicissimus
      Bei allen wesentlichen Entscheidungen, die im Verlaufe des Lebens auf einen zukommen, kommt zwingend im Hintergrund die Frage auf, was die richtige Antwort auf die aktuell gestellte Frage ist - oder anders gesagt, wie in Wahrheit auf das sich stellende Problem zu antworten ist. Man muß sich zwangsläufig einem Lebensentwurf, den man implizite gefaßt und verfolgt hat und den man für richtig hält, entsprechend verhalten. Wie kommt man zu einem richtigen Lebensentwurf? Dazu hilft Religion, das eigene Gewissen, das Beispiel der Eltern, gute Bücher, etc. Nicht hilfreich ist hingegen, wenn man alles relativiert und konträre Ansichten ohne eigene Meinung gegenüberstellt und letztlich das was als politisch korrekt gilt wählt.

    • simplicissimus
      02. Dezember 2012 09:01

      A.K. Selbstverstaendlich. Fundierte eigene Meinung ist immens wichtig. Ewiges Relativieren haltlos und zerstoerend. Und doch ist Relativieren ein wichtiges Werkzeug, sich zB eine eigene Meinung, abweichend von der Vorherrschenden bilden zu koennen.
      Es jkommt eben auf die Handhabung des Werkzeugs an, ob es konstruktiv oder destruktiv verwendet wird. Relativismus allein ist fuer mich kein Fundament. Das ist eine Fehlinterpretation unserer Linken.

    • baro palatinus (kein Partner)
      03. Dezember 2012 22:34

      tja, da bin ich zwar um zwei tage zu spät dran, komme aber, bei allem bemühen, meine neigung zu zügeln, nicht umhin hier einiges richtigzustellen:

      der ethische relativismus beschäftigt sich, wie der name unschwer erkennen lässt, mit problemen der ethik oder moral; also weniger mit den fragen nach richtig und falsch sondern mit jenen nach gut und böse.
      natürlich könnte man gut und böse auch als moralisch richtig oder moralisch falsch bezeichnen, dies nähme einer potentiellen diskussion allerdings jegliche präzision und führte zu einer begrifflichen flachheit.

      wie Sie überdies den bogen gekonnt von einer theorie der erkenntnis zu einer der sitte spannen ist mir unverständlich, wenngleich es nicht zwangsläufig falsch sein muss. anderes gilt allerdings für Ihre seltsam anmutende amalgamierung von relativismus und politischer korrektheit. diese ist schlichtweg unsinn. ich kann von universalen geltungen sprechen, mit einem indeterminierten begriff wie wahrheit operieren und trotzdem politisch korrekt sein. oder ein politisch inkorrekter relativist (welcher sich dann wohl eher als perspektivist bezeichnen würde).
      klingt aber sehr kompetent - zugegebenermaßen - wenn man etwas vom "ethischen relativismus" daherschwadroniert; das muss man dann gleich 2x einstellen, 'was?

      wie im übrigen "Religion, das eigene Gewissen, das Beispiel der Eltern, gute Bücher" zu einem richtigen(?) lebensentwurf verhelfen sollen mussen Sie mir erklären. besonders das mit der religion oder dem beispiel der eltern. das müsste in den Ihren augen, welche doch jene eines erkenntnisschwangeren ethischen universalisten sind, auch für die kinder afghanischer gotteskrieger gelten, oder? und ob der koran jetzt ein gutes buch ist oder nicht, sei einmal dahingestellt - aber was weiß schon ein relativist?
      trotzdem gratuliere ich Ihnen dazu, im besitze einer unverbrüchlichen wahrheit zu sein. das können wohl die wenigsten von uns behaupten.

      ob da wohl der liebe himmelvater souffliert hat?

    • A.K.
      07. Dezember 2012 14:01

      @ baro palatinus
      Bei Wikipedia fand ich: „...Paul Thiry d’Holbach (*1723 Landau; † 1789 Paris) war ein Philosoph der französischen Aufklärung, der vor allem für seine religionskritischen und atheistischen Thesen bekannt ist. Sein Geburtsname lautet Paul Heinrich Dietrich Holbach. 1744 schrieb sich Holbach als Paulus Holbach Baro Palatinus (= pfälzischer Baron) zum Studium der Rechts- und Naturwissenschaft an der niederländischen Universität Leiden ein....“
      Wie ich aus Ihrer eher kritischen Abhandlung über „ethischen relativismus“ entnehme und aus der Vermutung im Schlußsatz „...ob da wohl der liebe himmelvater souffliert hat?“ schließe, sind auch Ihnen religionskritische und atheistische Thesen nicht fremd.
      Für Einflüsterungen – nach Ihrer Terminologie - eines Souffleurs, ist allerdings sozusagen eher der Heilige Geist als das innere „Bei uns Sein Gottes“ zuständig, der eine werbende Stimme, einen Appel an das Gewissen bedeutet.

  25. AppolloniO (kein Partner)
    01. Dezember 2012 12:19

    Es ist nahezu unglaublich, aber man kann es nicht fassen wie die überwiegende Mehrzahl der Medien den Erfolg der Kommunisten in Graz bejubelt -der Rest begrüßt das Ergebnis mit einem Augenzwinkern.

    Und jetzt ein Blick in die Zukunft. Man stelle sich einen 20%-Anteil, oder sogar mehr, der FPÖ bei den nächsten Nationalratswahlen vor. Wetten, dass dann die selben Medien für Österreich den Weltuntergang sehen? Und der Rest der Welt würde vor den neonazistischen Umtrieben in der Alpenrepublik warnen und der nächste Boykott stünde ins Haus.

    Warum glauben diese Redakteure bloß, dass sie die einzigen liberal Neutralen sind ohne zu merken wie blind sie selbst auf einem Auge sind.

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      01. Dezember 2012 19:57

      Lieber AppolloniO!
      Kurz und bündig! Vollste Zustimmung!
      LG

  26. Zraxl (kein Partner)
    01. Dezember 2012 11:56

    Irgendwie erinnert mich diese "Kontroverse" an "Kasperl und das Krokodil".

    • F. V. (kein Partner)
      01. Dezember 2012 19:40

      Die Krawagna-Pfeifer fabriziert heiße Luft, was aber offenbar ohnedies jeder erwartet hatte.

      Und der Dr. Unterberger kontert kongenial; aber sein Fürzchen ist nur lauwarm. Er erzählt, was alle in der Unterberger-Kommune längst auch wissen.

      Soweit so langweilig.

      Und auf diesem Mist fährt die Unterberger-Kommune - auch „kongenial“ - ab. Zwei haben den Unfug bemerkt, d. h. ca. 3%. – Immerhin.

  27. Conwututio (kein Partner)
    01. Dezember 2012 11:41

    Na super. Glaubt man den Buschtrommeln, geht es da drunter und drüber.
    Merke: Wo ein Renneberg drinnen ist, sind Probleme nicht weit.
    Und ba ba.

  28. HDW
    01. Dezember 2012 11:24

    Die Hauptschuldigen an der dahinterstehenden Medien-Gehirnwäsche sind nicht die linken Klassenkampf Primitiverln sondern die Rechte und besonders die Mitte die, übrigens überall in Europa, es versäumt haben nach 1989 den Marxismus-Leninismus intelektuell zu begraben und das meistens wegen Korrumpierbarkeit (der Schuldirektor, der Primararzt, der Magistratsbeamte u.s.w.) mit einigen Ausnahmen die sich aber dann noch gegenseitig bekämpft haben (Beispiel DC gegen Berlusconi) Ein Grossteil der jetzigen Schuldenkrise in EU folgt daraus (in Italien ist der staatliche Gesundheitsdienst mit 80% daran beteiligt, dass die Roten bei uns den erst jetzt realiter versuchen ist höchstens deren geistiger Trägheit anzurechnen. Auch den Mieterschutz haben sie aus der Monarchie nur übernommen aber nciht selbst erfunden und der erste Gemeindebau, der Metzleinstaler Hof wurde schon 1917 begonnen!) Wenn jetzt durch die Kürzungen im sozialen Bereich der Populismus, die wahltechnische Waffe der Klassenkampf Hirnederln, die Menschen die davon betroffen sind anzieht, dann iist es nach 27 Jahren (Beginn der Perestroijka) wohl sinnlos über das versäumte zu jammern, noch dazu im Lande von Mises, Schumpeter, Hayek oder Wittgenstein und Popper. Diese Möglichkeit wurde vertan, zuerst durch die damalige schwarze Partie, dann durch die Haider Nutzniesser. Nützliche Idioten, fellow travellers oder nur Mitläufer die sich dabei die Taschen vollstopfen gibts ja weiterhin genug. Wien ist da viel kompromittierter als Graz, drum brauchts da nicht einmal eine KPÖ!

  29. RR Prof. Reinhard Horner
    01. Dezember 2012 02:32

    reinhard.horner@chello.at

    Selbstverständlich ist es „legitim“!

    Wir haben ein NS-Verbotsgesetz, aber kein KP-Verbotsgesetz. Das hat Gründe aus 1945.

    Ein anderes Problem liegt in unserer politischen Bewusstseinsbildung, die dankenswerterweise die Erinnerung an die NS-Verbrechen aufrecht hält, die KP-Verbrechen jedoch weitestgehend überschweigt.

    Solange die KP in Österreich bei Wahlen nur marginale Erfolge erzielte, hat ihre Kandidatur niemanden beunruhigt. Das hat sich nun im Fall Graz – übrigens mit Verspätung – geändert. So einen Erfolg wollen „wir“ nicht. Frau KKP natürlich schon, aber das kann in ihrem gesellschaftlichen und politischen Verwesungsbiotop nicht überraschen.

    Bemerkenswert ist freilich, dass es in der Steiermark bereits eine NS-„Volkserhebung“ gegeben hat. Nun ist die Parallelität der NS- zur KP-Menschenverachtung und Menschenvernichtung eben nicht präsent. Volksnahe Versorgungsleistungen stehen im Vordergrund und persönliche Bescheidenheit.

    Wohnungen (u. a.) waren lange mit rotem oder schwarzem Parteibuch zu ergattern. Die Blauen haben überall, wo sie hierzu Gelegenheit erhielten, nicht minder zugelangt.

    Wie sich die Grazer KP weiterhin verhalten wird, bleibt aufmerksam zu beobachten. Dass sich mit den Positiva ihres Handelns nicht der alles andere als demokratische ideologische Untergrund ihrer Herkunft in das gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Bewusstsein einschleicht, möge die politische Bildung im Verbund mit zulänglichen Erneuerungen der aus ihren Ursprüngen unzweifelhaft demokratischen Kräfte bewirken. Diesbezüglich ist großen Versäumnissen abzuhelfen.

  30. Maria Kiel
    01. Dezember 2012 00:07

    Krach-Pfeiffe sagt "Es handelt sich dabei weder um eine nach dem NS-Gesetz verbotene Partei...".
    Sehr richtig und - sehr bedauerlich! Bedauerlich nämlich, dass es kein analoges Gesetz zum NS-Verbots-etc. gibt. Ein K-Wiederbetätigungsverbotsgesetz kann es in unseren Breiten zwar nicht so recht sein, aber ein Gesetz zum "Verbot einer kommunistischen Neubetätigung" wäre in Österreich höchlichst an der Zeit!

  31. Haider
    30. November 2012 22:35

    Der Kommunismus ist nicht nur ein "ökonomisch absurdes Ideologiegebäude" , er ist ein Verbrechersystem per se. Kein politisches System der Welt hat bisher auch nur annähernd soviele Menschen aus rein politischen Gründen ermordet. Kein politisches System der Welt hat bisher auch nur annähernd soviele Menschen aus rein politischen Gründen systematisch unterdrückt. Kein politisches System der Welt hat bisher auch nur annähernd soviele Menschen aus rein politischen Gründen psychisch vernichtet. Aus rein ideologischen Gründen wurden Familien gezielt zerstört, Kinder ihrer Obhut entrissen und Alte in die Verwarlosung getrieben. Der Kommunismus ist die größtmögliche menschliche Schande!

  32. Pumuckl
    30. November 2012 21:06

    O/T

    Jetalliance insolvent ! (ORF-Text 151)

    Grund: Nachforderung an Steuer und Sozialversicherung über 6 Millionen

    Insolvenzschulden 28,9 Millionen an 330 Gläubiger

    Geschäftsführer von 2007 - 2011 Caspar v. Einem !

    Als der "rote Baron" 2007 vielbeachtet, von der Politik in dieses Bedarfsflugunternehmen wechselte, fragte ich mich, was er den an Kompetenz in diese relativ kleine Firma einbringen kann.
    Als Infrastrukturministerminister hatte Dr. Caspar v. Einem wenigstens eine ausreichend große Zahl von Fachleuten zu befehligen, welche die Ahnungslosigkeit ihres Chefs kompensierten.

    Gehört diese Insolvenz zu den Spuren die Dr. Casper v. Einem in dieser Jetallianz hinterlassen hat?

    Wie sang doch einst Cissy Kraner?:

    " . . .aber die Doris (der Novak) läßt mich nicht verkommen . . "

    Doris Bures ernannte Dr. Caspar v. Einem, nachdem man bei der Jetallianz anscheinend erkannt hatte, daß er dort doch nicht am richtigen Platz war, zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Austro-Control.

    Heute ist Dr. Einem Präsident des "ÖSTERREICHISCHES INSTITUT FÜR INTERNATIONALE POLITIK ( O I I P )".
    Ist das ein Ehrenamt, oder ist das auch wohlhonoriert?

    • terbuan
      30. November 2012 21:53

      Sogar bei Wiki kann man nachlesen, dass seine Karriere eigentlich darin gipfelte, dass er "über mehrere Stationen"...... schließlich zu gut protektionierten und dotierten Posten hinaufstieg:

      "Caspar Einem ist der Sohn des Komponisten Gottfried von Einem und dessen Frau Lianne, geb. von Bismarck. Nach der Matura in Wien und Abschluss des Studiums der Rechtswissenschaften in Wien 1971 betätigte er sich als Bewährungshelfer in Wien und Salzburg und kam dann über mehrere Stationen zum österreichischen Mineralölkonzern OMV, wo er zuletzt, vor seinem Einstieg in die Bundespolitik, für den Geschäftsbereich Gas verantwortlich zeichnete. Derzeit ist Einem Präsident des Österreichischen Instituts für Internationale Politik, sowie Vizepräsident des Europäischen Forums Alpbach......
      ....."Am 12. Oktober 2007 gab Einem bekannt, in den Vorstand der Jetalliance Flugbetriebs GmbH zu wechseln, welchen er Ende Juni 2011 wieder verlassen hat. Bis August 2011 hatte er auch den Vorstand der neugegründeten Austrian Business Aviation Association inne.
      Im September 2011 wurde er zum Aufrichtsratsvorstand von Austro Control berufen und folgt in dieser Position Gaston Glock nach.

      Von nix eine Ahnung und überall drin, das Leitmotiv unserer Politiker!

    • fokus
      30. November 2012 22:13

      Dafür hat sich Minister Einem als braver Spender an das ehemalige, linksextreme "Tatblatt" hervorgetan.
      Ist das keine Leistung?

    • Haider
      30. November 2012 22:42

      Noch immer haben Marxisten ihre Leute gut versorgt (natürlich auf Steuerzahlers Kosten!). Leider spielen die Schwarzen da auch stets voll mit; siehe nur Bandion-Ortner. Auch die Grünen schaffen es mit ihrer linken Schiene immer wieder, ihre Auslaufmodelle zu versorgen (warum fällt mir ausgerechnet da ein gewisser Strobl ein?). Alles funktioniert nur, da eine heuchlerische Linkspresse die Mauer macht (und der ORF an vorderster Stelle!).

    • Pumuckl
      01. Dezember 2012 11:08

      INTERESSANT IST AUCH, DASS FRANK STRONACH IM NOVEMBER 2010 EINE 33% BETEILIGUNG BEI DER JETZ INSOLVENTEN JETALLIANCE ERWORBEN HAT !

      Ist Frank Stronach doch nicht der unfehlbare Macher dem alles gelingt?

    • dxb (kein Partner)
      01. Dezember 2012 13:29

      Pumuckl,

      die Geschichte der Jet Alliance ist eine nicht uninteressante - letztlich aber eine Geschichte persönlicher Überheblichkeit und Ignoranz.

      An der Wiege der Jet Alliance standen nicht nur der Lichtner-Hoyer und der Stronach sondern auch so Flugfanatiker wie der Staribacher, der Scholler, Pabisch und ein paar andere.
      Die haben, aus einigen bestehenden AOCs wie der Air Phoenix (damals nur ein Flugzeug welches der Staribacher für seine Flüge als Finanzminister und später für seine Schmiergeldtransfers benützt hat), damals mit der Magna Group eine Airline namens Magna Air aufgezogen die den Flugverkehr zwischen Magna in Canada und Österreich sowie einigen anderen Standorten bestreiten sollte.
      Nebeneffekt waren die völlig legale Steuerersparnis in Österreich und die Finanzierung einiger Flugzeuge sowie des Motorsport Hobbys vom Lichtner-Hoyer.
      Die Magna Air wurde dann, im Zuge einer Erweiterung, in die Jet Alliance umgewandelt, damals noch mit Sitz im Fontana Wohnpark, wo jetzt noch das ÖOC sitzt und in ein paar Wochen das Team Stronach sitzen wird.
      Um die Jet Alliance irgendwann in die Gewinnzone zu bringen wurden einige weitere Flugzeuge, in den besten Zeiten sogar Airbus A-320 und ACJ, betrieben und gehandelt.
      Dazu hat die Jet Alliance ein paar Kontakte zu den Flugzeugbesitzern, u.a. in Russland und in der Golf Region, benötigt.
      Diese hat sie u.a. auch durch den Caspar v. Einem eingekauft.
      Der war dort im Vorstand für Marketing Zwecke zuständig, letztlich aber erfolglos.
      Für die Probleme mit der Sozialversicherung kann er, bei aller Abneigung gegen ihn, nichts, der hatte keine Personalagenden.
      Sein Anteil waren eher die hohen aber unproduktiven Kosten für seinen Posten.
      Die Firma war anfangs ein weiteres Biotop für die Versorgung von diversen roten ex-Politikern.
      Wobei die oftmals mehrgleisig gefahren sind, der Staribacher z.B. ist bisweilen als CPL (sogar als PIC) für die Lauda Air geflogen, später auch für Fly Niki.
      Irgendwann im Jahr 2008 gab es dann die ersten Probleme um die Finanzen der Jet Alliance und einen Streit zwischen den Eigentümern.
      Im Rahme dieser Streitereien hat sich der Staribacher, mit ihm seine Freunde Soravia und Domany, dann mit der Avcon Jet AG von der Jet Alliance verabschiedet und selbstständig gemacht.
      Damit ist der Jet Alliance ein ziemlicher Teil der Kunden und der verwalteten Maschinen abhanden gekommen.
      Seit dem Abgang von Stronach aus der Magna Group hat die Jet Alliance auch diesen Teil ihrer Geschäfte verloren.
      Es war nur eine Frage der Zeit bis die Jet Alliance mit ihrem Geschäftsmodell eine Bauchlandung macht.
      Zumal der Lichtner-Hoyer nicht bereit war, seinen Lebensstil und seinen Auto Rennstall zu überdenken.
      Die haben in den vergangenen zwei Jahren versucht die Situation über Gebührenerhöhungen zu retten, was naturgemäß nicht funktioniert hat.
      Großartige Gewinne haben sie nie geschrieben.
      Seit dem Untergang der A-Jet vom Kovacs war auch klar, daß es in Österreich eine Marktbereinigung geben wird müssen.
      Es war auch vielen Leuten klar, daß diese zu Gunsten der Avcon Jet AG und der Globe Air vom Fragner ausgehen würde.
      Der Caspar v. Einem war nur eine der vielen Fehlinvestitionen des Hrn. Lichtner-Hoyer.

      Der größte Fehler aber war der Split mit der Truppe um den Staribacher, der hat die Jet Alliance die meisten Kunden gekostet.

      Da ist die heutige Situation nur eine logische Folgeerscheinung.

      Zumal die Idee, Personal aus steuerlichen Gründen über Werkverträge nur im Ausland zu führen nur mit sehr viel Bauchweh legal ist.

      Auf diesen Konkurs haben schon viele gewartet.
      Der hat ausnahmsweise nichts mit Politik zu tun, nur mit unfähigem Management.

    • Pumuckl
      01. Dezember 2012 17:42

      @ dxb 13:29

      Danke!

      Ihr offensichtlich kenntnisreicher Kommentar rundet meine ergoogelten Informationen sehr plausibel ab.

      Sie schreiben:
      a) " Für die Probleme mit der Sozialversicherung kann er (Dr. Caspar v. Einem), bei aller ABNEIGUNG gegen ihn nichts, . . ."

      b) Sein Anteil waren eher die hohen, aber sehr unproduktiven Kosten für seinen Posten.

      Zu a) muß ich sagen, daß er mir eigentlich nie wirklich unsympathisch war! Sein permanent seitlich geneigter Kopf und sein Anstoßen der Zunge beim Sprechen ließen ihn für mich eher als schwachen, unsicheren " Bravling " aus gutem Haus erscheinen. Das ist für mich kein Grund gegen seine Person ABNEIGUNG zu empfinden!
      ABER IN ALLEN POLITISCHEN POSITIONEN MACHTE ER MIR DEN EINDRUCK, DASS ER ÜBERFORDERT WAR.
      Das ist für mich viel mehr ein Grund über die SPÖ empört zu sein, welche Schlüsselpositionen des Staates, wie so oft, mit einem anscheinend völlig überforderten Schwächling besetzte!

      Mit b) liefern Sie ein aufschlußreiches Glied, welches den Lebenslauf von Dr. Caspar v. Einem schlüssig ergänzt.

      Unter http://michaelthurm.com/2010/11/26/caspar-einem/fazitgespräch/ findet man ein Gespräch, in welchem wir erfahren, daß er sich von der SPÖ-Basis nie richtig akzeptiert fühlte.

      Als Prominentensöhnchen turnte er sich mit Hilfe der SPÖ zum für Erdgas zuständigen ÖMV-Direktor empor.Von dort lobte man ihn in die Politik fort.

      Im Gegensatz zu Rutensdorfer, der nach seiner Zeit als Politiker in der ÖMV zum Generaldirektor aufstieg, scheint man an Dr. Einem bei der ÖMV kein Interesse gehabt zu haben, als ihm die Politik nicht mehr gefallen hat.

      Dr. Caspar v. Einem mußte sich mit einem, für beide Seiten enttäuschenden, Intermezzo bei dem fragilen, nun insolventen Unternehmen Jetallianz zufrieden
      geben.

    • Pumuckl
    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      01. Dezember 2012 18:48

      Komisch, was für ein zeitlicher Zufall.
      Heute beim Autofahren hat der Radio Stefansdom eine Szene aus Einems Oper Dantons Tod gebracht. Nach 5 Minuten fragte meine Frau: "Gefällt dir das?"
      - "Nein, genauso Konfus wie die Politik seines Sohnes!"

    • dxb (kein Partner)
      01. Dezember 2012 19:44

      Pumuckl,

      ja mag stimmen.

      Ich habe keine Ahnnung wie er sich bei der OMV gemacht hat, nehme aber an, daß er dort nicht viel anders agiert hat.

      Kennen tue ich ihn aus der Zeit bei der Jet Alliance.

      Meine Abneigung gegen ihn kommt auch daher, daß ich jeden Termin den ich mit ihm hatte als eine Art gut bezahlten Diebstahl meiner Lebenszeit klassifiziere.
      Als völlig frei von Ergebnissen.

      Ich habe in dieser Branche, in der jeder noch so kleine Furz ein Vermögen kostet, sonst nie einen Menschen erlebt der sich so erfolgreich gegen jeden sachlichen Kontakt mit seinem Arbeitsthema gewehrt hat.

      Der Mann ist völlig blank wenn es um die Flugindustrie geht.
      Er erkennt ein Flugzeug auch nur, wenn es ihn überrollt und an der Unterseite beschriftet ist.

      Er hat gute Manieren, schmatzt nicht beim Essen, spricht ein paar Sprachen und beherrscht leere aber höfliche Konversation.
      Aber er ist auch völlig desinteressiert wenn es um inhaltliche Dinge geht und ein Schnorrer der Sonderklasse.

      Was sich der Lichtner-Hoyer erwartet hat ist leicht zu erklären - seine Beziehungen.
      Nur hat das offenbar nicht gereicht weil er die nicht umsetzen kann.
      Im Gegensatz zum Benko von der Signa, der kann seine "Anlegergelder" durch die vielen Kontakte vom Gusenbauer umsetzen, war der Einem zwar immer gut vernetzt, kann aber absolut nichts aus seinen Kontakten machen.
      Der Einem kann jederzeit eine Unmenge von Leuten ansprechen aber die meisten würden nicht mehr machen als mit ihm über das Wetter reden.
      Sogar die Idee der Austrian Business Aviation Association ist ihm fast schon bei der Gründung geplatzt.

      Daher auch meine Verwunderung, daß er jetzt in der Austro Control gelandet ist.
      Allerdings braucht er im Aufsichtsrat, in guter österreichischer Versorgungsmanier, auch keine Sachkenntnisse.
      Der besteht ja auch aus den üblichen Verdächtigen wie dem Kaufmann (ex-VIE), der Zechner (Anhang der Bures im Infrastrukturminsiterium) oder dem Dr. Specht.
      Früher sogar mit dem Gusenbauer.
      Das ist eine reine Parkstelle für abgehalfterte Parteigünstlinge.

      Der "von Einem", wie auf seiner Jet Alliance Business Card steht, ist genau das, ein Parteigünstling der immer irgenwo unrgendwie dabei war und den man ja jetzt nicht hängen lassen kann.

      Gottseidank ohne Verantwortung...

  33. Buntspecht
    30. November 2012 19:22

    Ich fass das einfach nicht, was KKP so von sich gibt! Aber es ist gut, dass man die sozialistische Denke dadurch mitbekommt.

  34. simplicissimus
    30. November 2012 15:18

    Habe lange genug in kommunistischen und sozialistischen Ländern gearbeitet und gelebt.

    Im letzten Jahr vor dem Zusammenbruch in der Sowjetunion:

    - ein Jahr Wartezeit auf einen Fernseher
    - 5 Jahre Wartezeit auf Möbel
    - 10 Jahre Wartezeit auf ein Auto
    - 15-30 Jahre Wartezeit auf eine Wohnung

    Es sei denn, man hat Bestechungsgeld in die Hand genommen oder sich als Frau prostituiert. Waren ja immer fesche Verkäufer da. Pech nur, wenn es eine alte Verkäuferin war.

    Sobald man glücklicher Besitzer obiger Dinge war:

    - Stichflammen aus dem Fernseher nach gewisser Betriebszeit
    - ewig währende Freude an dem zeitlos "modernen" Stil der uniformen Möbel
    - reparaturanfällige, schleichende, stinkende und benzinfressende Karossen, die den Auspuff durch die riesigen Schlaglöcher ab dem ersten Betriebsjahr verlieren
    - "schicke" Apartments in Plattenwohnsilos mit vorgefertigten Modulen und Installationen, die vom Kran dann halt nicht ganz passend aufeinander geschlichtet wurden. Resultat: ständig tropfendes Wasser von der Decke, im besten Fall nicht vom Klo sondern der Frischwasserleitung des Nachbarn kommend. Die Heizung sehr bedienerfeundlich: entweder eiskalt oder saunaheiss.

    Macht richtig Sehnsucht auf kommunistischen Wohnungsbau!

    Aber wenn man es jemals bekommen hat, war der Nominalpreis superbillig, ganz sozial halt.

    Und erst die Supermärkte! In einem gab es Spaghetti und, äh, Bier und, äh Mineralwasser. Ja, noch ein paar alte Konserven. Äh, und, na was noch?
    Ja, beim nächsten Besuch war Bier aus und beim übernächsten Mineralwasser.
    Aber es war superbillig! Kommunistisch halt.

    Brot war immer erhältlich und Wodka, bis das Brot ausging ...

    Der Wodka war superbillig!

    Gottseidank waren die Devisenläden immer gefüllt. Für die gleichen Genossen, die Dollar hatten. Und am freien Markt der Kleinbauern gab's alles, leider kostete ein Kilo Rindfleisch eine Monatspension.

    Ja, das war ein Luxusleben für den westlichen Kapitalisten, wenn er seine Schilling oder DM schwarz wechselte!

    In Cuba ist es ja heute genau so. Und Cuba hat seine Probleme nur wegen des USA-Embargos. Schiffe aus dem kleinen verbliebenen Rest der Welt, mit denen Kuba Handel treiben kann sind bis jetzt immer im Bermudadreieck verschwunden.

    Andere Länder wie China, Nicaragua oder Tansania haben dem wirtschaftlichen Kommunismus inzwischen Lebewohl gesagt. Ist richtig schade, denn sogar in Russland herrscht inzwischen hemmungsloser Kapitalismus.

    Jaja, ich sehne mich so sehr nach dem guten Kommunismus. Wo man mit Devisen und einem Rückflugticket in der Tasche in Saus und Braus leben kann.
    Nächstes Mal mach ich auch das Kreuzerl bei den österreichischen Kummerln. Die wissen ganz genau, wie man wirklich und gerecht so fast alles umverteilt.

    Nasch Tsel Kommunism!

    • terbuan
      30. November 2012 16:22

      Großartig, einfach genial der Beitrag!
      Aus Erzählungen meiner Schwiegertochter (made in DDR) vollkommen nachvollziehbar!
      lG/terbuan

    • simplicissimus
      30. November 2012 16:43

      terbuan, danke!

    • Charlesmagne
      30. November 2012 17:28

      Auch meine Freunde aus vormals Ostberlin könnten all das bestätigen. Als ich in einer Diskussion mit ihnen meine Vermutung äußerte, dass gegenwärtig ein System des Weltkommunismus angestrebt würde, wurden sie leichenblaß und still.

    • ??????? (kein Partner)
      02. Dezember 2012 17:13

      Gratulation zu einer punktgenauen, ironischen Schilderung des "Paradieses auf Erden".
      Allerdings ist "tsel", sofern Sie das Russische im Sinn hatten, ein Femininum. In diesem Sinne: nascha tsel - Kommunism!

  35. Josef Maierhofer
    30. November 2012 14:35

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Richtig, solangedie Partei in Österreich nicht verboten ist kann sie gewählt werden und wird auch, natürlich.

    Es sind halt jene, die etwas gratis bekommen wollen, eine Wohnung, eine Sozialhilfe, etc., die wählen KPÖ, die sich für soziale Unterstützung auf Kredit einsetzt, womit sie sich für mich (auf den heutigen österreichischen 'Wohlstand' bezogen) für mich würdig unter die Parteien einreiht, die, wie die SPÖ, Nehmer zu vertreten vorgeben und sich dabei selbst (die ganze Funktionärsclique) am meisten bedienen auf Kredit versteht sich.

    @ Dr. Unterberger

    Tragisch und verderblich die Geschichte der Kommunistischen Parteien , aber im (noch) fetten Wohlstandsösterreich nicht so verankert, noch nicht. Der Zulauf wird mit den Auswirkungen der von Linksdenkern verschuldeten Schuldenkrise aber steigen, wie er bei der besseren sozialistischen Partei, der FPÖ bereits gestiegen ist.

    Heute eine KPÖ verbieten zu wollen wird sicher nicht gehen, wie überhaupt alle Verbote nicht gehen. Die Anlassfälle und die Greueltaten sind Geschichte. Bedenklich stimmt mich lediglich, dass man die nationalsozialistische Partei (meiner Meinung nach schon irgendwie begründbar) verboten hat, aber eine KPÖ nicht. Ich habe darüber einmal mit einem Historiker diskutiert, der gemeint hat, dass nur mit den Nationalsozialisten der Kommunismus hätte zurückgedrängt werden können, was aber deutlich misslungen ist, wie wir leidvoll wissen. Aber wir wissen auch, dass die Nationalsozialisten eine sozialistische Partei waren mit all den Attributen einer heutigen sozialistischen Partei.

    Wenn eine KPÖ heute kandidieren darf und ein 'gutes' Programm zeigt, dass die Menschen das so wollen, meist sind es leider unfinanzierbare Schuldenprogramme, aber das stört die Menschen offenbar heute noch immer nicht.

    Meine Meinung habe ich schon inkludiert, solange die KPÖ nicht verboten ist, ist sie erlaubt und daher wählbar.

  36. Observer
    30. November 2012 14:05

    Legitim bedeutet:
    allgemein anerkannt, ...

    Die KPÖ wählen ist also rechtlich anerkannt, aber nicht
    vertretbar, vernünftig, berechtigt, begründet, also moralisch einwandfrei.

    (alle kursiv geschriebenen Begründungen lt. Duden).

    Trotzdem: welchen Schwachsinn verzapft denn da wieder unsere liebe Frau KKP? sie versucht den Grazer KP-Wahlerfolg nicht als Misserfolg der SP dazustellen, sondern geht wieder (zum wievielten Mal?) auf die ÖVP/FPÖ/BZÖ-Koalition der Nullerjahre los.

    Ich schliesse mich der Meinung des Herrn Ortner an, welcher in der heutigen PRESSE sowie in seinem Blog (http://www.ortneronline.at/?p=20014#more-20014 ) darauf hinweist, dass man den nach 1945 Geborenen immer wieder die Greuel der NS- und Stalinzeit vor Augen führen sollte.

  37. terbuan
    30. November 2012 14:04

    Koffer packen Kathie und ab nach Nordkorea.
    Und bitte vergiss nicht, den Heinzi mitzunehmen!

  38. A.K.
    30. November 2012 12:35

    Zur Tagebuchnotiz: „SN-Kontroverse: KPÖ-Wahl“:
    Mein Zweitwohnsitz liegt nahe der tschechischen Grenz, was zur Folge hat, daß ich schon vor und erst recht ab 1989, überdurchschnittlich oft in dieses schöne Land kam bzw. komme. Wer dort den Zustand während des Kommunismus kurz vor 1989 kannte und die heutigen Verhältnisse als Kontrast erlebt hat, kann richtig fühlen, welch ungeheures Verbrechen der Kommunismus an der Lebensgeschichte von Millionen von Menschen begangen hat. Es ist schade, daß die westlichen Staaten in den ersten Jahren nach der Wende nicht geförderte Schulausflüge für höhere Schulklassen, jeweils im Abstand von einem Jahr, organisiert haben, um der heranwachsenden Jugend zu zeigen, welch Verbrechen in den kommunistischen Staaten an gutwilligen Menschen verübt worden sind.
    Heutzutage kann nur ein weltfremder – nicht realitätsbezogener - Träumer oder einfach ein Idiot kommunistisch wählen.

  39. Wertkonservativer
    30. November 2012 12:25

    Also was bildet sich diese dumme Salzburger Medien-Tussi eigentlich ein?
    Ihr erster Absatz: eine völlige überzogene Schmutzorgie gegen die Schüssel-Ära, die - wir wissen - auch viel Positives und für das Land Vorteilhaftes gebracht hat.

    Die Freiheitlichen in einem Zuge mit der KPÖ zu nennen, ist ein starkes Stück!
    Stimmt schon, dass die KPÖ hier nicht verboten, und daher legitimiert ist, am demokratischen Leben in Österreich teilzunehmen!
    Der Unterschied ist nur, dass die KPÖ (außer in der Steiermark - wer wählt diese "nobodies" dort eigentlich?) praktisch seit Jahrzehnten sozusagen ein Scheindasein führt, ohne auch nur irgendwie in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.
    Die Lobhudelei der Frau K.K.-P auf die so demokratische Frontfrau der Dunkelroten:
    da sieht man halt wieder: Rot bleibt rot, Schattierungen unerheblich!!

    Abschließend: die "Salzburger Nachrichten" wären gut beraten, diese Dame unter Gewährung der ihr zustehenden Abfertigung schleunigst aus dem Redaktions-Team zu entfernen, und eine nicht ideologisch verbogene Kraft an ihre Stelle zu setzen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • kakadu
      30. November 2012 12:40

      Ein klares NEIN zu Ihrem letzten Absatz, denn das wären ja genau jene kommunistischen Zwangsmaßnahmen, gegen die wir uns verwehren sollten.

      Ich bin für die Freiheit der Meinung in Österreich, auch wenn man sie nicht unbedingt teilt.
      Dafür sollte niemand seiner Existenz verlustig gehen und diese Forderung möchte ich auch mit Leben erfüllen.

    • Wertkonservativer
      30. November 2012 13:06

      Hat auch was für sich, werte(r)@ kakadu!
      Nimmt man jedoch ihre (an sich teilberechtigte) Einwendung wirklich ernst, dürfte man hier aber auch nicht politische Mandatare und sonstige Verantwortungsträger reihenweise madig machen , sie medial zur Abdankung und noch ärgeren Nachteiligkeiten vorschlagen: die vertreten ja auch nur ihre Meinung, ob diese nun stimmt oder nicht!

      Falls Ihre These hier im Blog lückenlos Platz greifen würde, wären die meisten Kommentare moralisch anfechtbar: es werden auch hier laufend Personen und deren Meinungen bekämpft, verunglimpft und ins Abseits gestellt!
      Auch da sollte man die Meinungsfreiheit im Auge behalten!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • kakadu
      30. November 2012 13:19

      @Wertkonservativer

      "Madig machen", wie Sie es nennen, zähle ich ebenso zur FREIEN MEINUNGSÄUSSERUNG. Mandatare vertreten keine "Meinung", sondern haben Arbeit für ihre Wähler zu leisten und wenn diese nicht zu ihrer Zufriedenheit ausfällt, darf und soll der Ruf nach Rücktritt erfolgen. Auch das zähle ich zur MEINUNGSFREIHEIT, das hat nichts mit Moral zu tun.

      Ansonsten halte ich es in der Diskussion mit der Einstellung: Auf jede These kann und darf eine Antithese folgen, um bestenfalls zur Synthese zu verschmelzen.

    • Gerhard Pascher
      30. November 2012 14:11

      WK:
      Ich bin dafür, dass KKP weiterhin Gastbeiträge in den SN bringt.
      Denn
      1. ist es eine Diskussion, wo man die wahren Gedanken der Sozialisten erkennen kann (sie hat ja einen gewissen Einfluss auf diese Partei und auch umgekehrt wird sie als inoffizielles Sprachrohr verwendet)
      2. Wir könnten uns dann nicht mehr jeden Freitag köstlich amüsieren.

    • S.B.
      30. November 2012 14:13

      @Gerhard Pascher

      ******! ;-)

    • simplicissimus
      30. November 2012 19:56

      Schliesse mich Herrn Pascher und kakadu an.

    • Gähn (kein Partner)
      01. Dezember 2012 12:05

      Sieh an, zum dritten (!) Male ist der gute Wertkonservative nun nach seinen endgültigen Abschieden wieder hier, zuerst versprach er nur Gedichte beizutragen und die Politik Politik sein zu lassen, jetzt keppelt er wieder herum.
      Oh ja, die herrliche Schüssel-Ära, was hat die denn eigentlich so Vorteilhaftes gebracht?

      Bezüglich der Kontroverse dürfte er auch rein gar nichts verstanden haben. Sie dient ja einzig und alleine dazu, zwei ideologisch völlig verblendete Menschen publizistisch aufeinander loszulassen. Welchen Sinn hätte es hier wohl eine "nicht ideologisch verbogene Kraft" einzusetzen? Dieses dümmliche Format lebt ja einzig und alleine vom qualitativ minderwertigen Aufprall.

    • A.K.
      01. Dezember 2012 12:45

      @kakadu
      „Wertkonservativer“ hat geschrieben:
      „...Abschließend: die "Salzburger Nachrichten" wären gut beraten, diese Dame unter Gewährung der ihr zustehenden Abfertigung schleunigst aus dem Redaktions-Team zu entfernen, und eine nicht ideologisch verbogene Kraft an ihre Stelle zu setzen!“
      Worauf Sie („kakadu“)mit „...Ein klares NEIN zu Ihrem letzten Absatz, denn das wären ja genau jene kommunistischen Zwangsmaßnahmen, gegen die wir uns verwehren sollten. ... zähle ich ebenso zur FREIEN MEINUNGSÄUSSERUNG.“ antworten.
      ------------------
      Da mir Ihre („kakadu“) Antwort als ein Musterbeispiel von (vielleicht unbewußter) „political correctness“ erscheint, möchte ich deren Grundtendenz analysieren:
      Der seit ca. 1980 verstärkt auftretende „ethische Relativismus“ ist dadurch gekennzeichnet, daß er die Erkenntnis objektiver Wahrheit - und damit das Fundament für die Entscheidung zwischen „Richtig“ und „Falsch“ - leugnet hingegen an deren Stelle, die (jeweils von irgendwem definierte) „politisch korrekte“ Entscheidung setzt. Ja, der ethische Relativismus geht dabei bei seiner Ablehnung der Wahrheit so weit, daß er sogar verlangt, daß man nicht einmal denken dürfe, daß es objektive Wahrheit gibt. Somit ist „political correctness“ zu einem Kampfmittel der Linken und langsam zum Staatsterrorismus, wie er sich bereits auch Ansätzen in der EU zeigt, geworden.
      „Wertkonservativer“ folgt seiner Erkenntnis, daß in Wahrheit(!) Kommunismus in seinen Auswirkungen schlecht, deshalb alles zu vermeiden ist was ihn fördert, somit „...Dame unter Gewährung der ihr zustehenden Abfertigung schleunigst aus dem Redaktions-Team zu entfernen“. Eine Schlußfolgerung, die ihm eben richtig erscheint.
      „kakadu“ ist positiv gesinnt und will deshalb „FREIE MEINUNGSÄUSSERUNG“ was aber – ohne Berücksichtigung, daß die Meinung auch mit der Wahrheit übereinstimmen sollte – nur der „political correctness“ entspricht, aber doch falsch ist.

  40. S.B.
    30. November 2012 12:22

    Nach diesem Jubelkommentar darf man vermuten, daß KKP für Krawagnas Kommunistische Parteienbewunderung steht. Hier wird versucht ein verbrecherisches, menschenverachtendes System über die Hintertür wieder salonfähig zu machen. Zum Glück steht diesem Unterfangen A.U.s glasklare Analyse entgegen.
    Was augenscheinlich auf Samtpfoten daherkommt, würde wie seinerzeit im ehemaligen Ostblock enden: nach Verfolgung und wirtschaftlichem Zusammenbruch liefen die Menschen dieser von Frau KKP so verklärten Regierungsform scharenweise in den freien Westen davon. Warum wohl, wenn der Mensch im Kommunismus "das Paradies auf Erden" erwarten darf? Wie dieses versprochene Paradies tatsächlich aussieht, dürfen wir jederzeit in Kuba und Nordkorea bewundern, wo der einzelne Mensch nichts mehr zählt, sondern die Masse sich dem Machterhalt des Systems sowie einem kleinen, sich schamlos bereichernden Funktionärsklüngel unterzuordnen hat.

    Den Kommunismus als humane (Mit-)Regierungsalternative ins Auge zu fassen, kommt dem Experiment gleich, einen Pädophilen als Pfadfinderführer einzusetzen (wobei Linke sich vermutlich auch dagegen nicht verwehren würden - siehe Cohn-Bandit!) und davor möge unser Land ein für allemal verschont bleiben.

  41. dssm
    30. November 2012 12:11

    Diese Diskussion ist besonders wichtig! Es zeigt sich die mangelnde intellektuelle Fähigkeit von Linken, aber eine geradezu fanatisch betriebene Geschichtsverfälschung und Blindheit am linken Auge.

    Da wird über die FPÖ geschimpft, als ob diese jemals an Massakern und Enteignungen beteiligt gewesen wäre, als ob die Partei aus lauter ehemaligen SS-Offizieren bestehen würde.
    Da wird über FPÖ/ÖVP Jahre geschimpft, als ob es Lucona, AKH nie gegeben hätte.
    Da wird die aktuelle ‚Gerichtsstatistik’ welche für die SPÖ gar nicht gut aussieht (Stichwort Faymann) sicherheitshalber unter den Tisch fallen gelassen.
    Auch die Millionen von Todesopfern sind nicht weiter schlimm, schließlich musste das ‚Gesindel’ im Zuge der Weltverbesserung ‚entfernt’ werden.
    Auch die Staatsgläubigkeit ist nicht zu übertreffen: Verbotsgesetz, also klar geregelt, bei den Kommunisten nichts dergleichen, daher alles gut – eigenes Denken verboten.

    Wie angenehm liest sich da Herr AU. Einfach Fakten und daraus eine Schlussfolgerung.

  42. Brigitte Imb
    30. November 2012 12:02

    Jössas, die KKP hat einmal mehr Gelegenheit gefunden auf KHG, Schüssel und der FPÖ herumzuhacken - gratuliere.
    Daß die Roten, speziell einige Regierungsmitglieder, im Korruptionssumpf stecken, übersieht die Guteste, da hilft es wenig sich immer wieder auf Schwarz/Blau einzuschießen, denn die Sauereien um die Inseratentätigkeit ist in erster Linie rotes Sumpfgebiet.
    Die Kommunisten in Graz müssen wir sicher nicht fürchten, aber, und da stimme ich mit Dr. U. überein, sie hätten sich wenigstens umbenennen können.

  43. socrates
    30. November 2012 11:49

    Völkermord wird salonfähig
    Alle Gelegenheiten über Völkermord zu berichten, werden in unseren Medien übergangen, z.B.Braunschlag. Die Vergangenheit wird nicht aufgearbeitet, die Nachkriegsgewinner lügen via Medien. Sudetendeutsche und Volksdeutsche dürfen kein Denkmal errichten, Verbrecher schon.
    Die Wohnungsvergabe, speziell in Wien, wahrscheinlich auch in Graz, ist eine einzige Schiebung. Schon Schülerinneh in der Oberstufe traten der SPÖ bei und schmierten die Beamten, um eine Wohnung zu bekommen. Die Kollegin, der man riet einen Migranten zu heiraten, weiß wen sie wählt. Wenn man im Karl Marx Hof spazieren geht, sieht man wie die Wohnpolitik läuft. Freunde, Altsozis, mußten aus dem Gemeindebau ausziehen.
    Die Menschen wissen nichts von der Geschichte der KPdSU, nicht wer Trotzky war, nichts vom polnisch russischen Krieg, nichts vom Finnisch russischen Krieg, nichts vom Hitler Stalin Abkommen, nichts vom Weißmeerkanal, usw. Unsere Medien und Geschichtsfälscher sind mit Deutsche & Ösi beschimpfen voll ausgelastet.
    Wer es nicht glaubt, soll Maturanten fragen.

    • socrates
      30. November 2012 11:51

      Warum sollen die Grazer dann nicht aus Protest die Kommunisten wählen?

    • Brigitte Imb
      30. November 2012 12:07

      Eben, wegen 20 000 Stimmen muß keine künstliche Aufregung stattfinden. Es ist nicht ein Zeichen, daß die Kommunisten salonfähig gemacht werden, sondern vielmehr ein Verzweiflungsakt der Wähler.

    • kakadu
      30. November 2012 12:43

      @Brigitte Imb

      Jede EINZELNE ist eine zuviel!

    • Observer
      30. November 2012 14:50

      Völkermorde gab es immer schon und gibt es auch heute in vielen Ländern. Wieviel Menschen mussten z.B. in den vergangenen Jahren sterben, bis die Despoten im Irak, Libyen, Tunesien und Ägypten abgesetzt wurden? Aktuell ist man in Syrien schon bei über 40.000 Toten angelangt und alle demokratischen Länder schauen weiterhin nur zu. Auch in einigen mittelafrikanischen Ländern geht das Morden der Zivilbevölkerung ungehindert weiter.
      Beim derzeitigen Syrienkonflikt habe ich den Eindruck, dass die Achse Israel-USA ganz froh ist, wenn sich die Leute dort gegenseitig die Schädel einschlagen und somit die Weltöffentlichkeit teilweise vom Dauerthema Israel-Iran bzw. Israel-Palästina abgelenkt wird.

    • Brigitte Imb
      30. November 2012 15:20

      Schauen wir nur einmal kurz über die Grenze, was in einem demokratischen Land so alles an Sauereien läuft, wie z.B. die Zwangspsychiatrierung von Gustl Mollath, od. wie bei uns Bretterebner ruiniert wurde. Zwar werden die Menschen, die den Regierenden in sog. Demokratien zuwider sind, nicht an die Wand gestellt und exekutiert, jedoch werden sie anderweitig fertig gemacht.

      http://www.orf.at/stories/2153892/2153872/

    • Observer
      30. November 2012 16:55

      Zum "Justizskandal Mollath":
      Der Richter "Gnadenlos" ist ja in der Zwischenzeit schon pensioniert. Während seiner Amtszeit hatte er viele Bewunderer, weil er mit besonderer Strenge die Drogenszene bekämpfte. Er hatte aber auch ebenso viele Feinde, welche ihn wegen der harten und unmenschlichen Urteile (z.B. auch im Fall Mollath) ablehnten.

      Nun geht es Schlag auf Schlag (googeln Sie unter "Mollath") und es wird sicher ein Köpferollen geben und Herr Mollath eine Stange Geld vom Bayerischen Staat bekommen. Aber die 6 Jahre zwangsweise Einweisung in die Psychiatrische Klinik kann dies alles nicht kompensieren.

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      01. Dezember 2012 11:40

      Lieber Socrates!
      Ich stimme ihnen zu:
      Wer die Geschichte kontrolliert, kontrolliert die Zukunft und Gegenwart!

      Hier ein kleiner Zeitungsausschnitt von 1923
      Die Geschichte wiederholt sich - Aus der “Flörsheimer Zeitung” vom 17. Oktober 1923, dem Tag der Verkündung der Rentenmark, offenbar ein Stoßseufzer eines entnervten Redakteurs. http://terragermania.files.wordpress.com/2012/12/was-ist-los.jpg?w=381&h=289

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      01. Dezember 2012 16:38

      Claus W. Turtur (AZK) Raumenergie

      Ist das Energieproblem der Menschheit lösbar ?

      Es ist schon gelöst, seit ca. hundert Jahren. Die Lösung heißt Raumenergie, auch Vakuumfeldenergie. Funktionierende Raumenergie-Motoren gibt es auch schon. Aber aber das Wissen ist nicht weit verbreitet.
      Socrates!
      Prof. Dr. rer. nat C. Turtur stellt eine Energieform vor, welche in Zukunft eine wichtige Rolle spielen dürfte. Mit seinem wissenschaftlicher Grundlagenbeweis, zeigt Turtur, daß die Vakuum-Energie in klassische mechanische Energie gewandelt werden kann.
      Um die Menschen mit Energie zu versorgen, braucht man leistungsfähgie Raumenergie-Motoren. Die Entwicklung eines solchen Motors wird von den physikalischen Grundlagen bis hin zur fertigen Konstruktionsskizze von Turtur vorgestellt. Die Maschine ist etwa so groß wir ein Laserdrucker und liefert ca. ein halbes bis ein Kilowatt – ohne Umweltschäden, kostenfrei, gesundheitlich unbedenklich.

      Claus W. Turtur (AZK) Raumenergie (24.Nov 2012)
      http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=0e-w56VaO9A





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