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Ohne Industrie geht gar nichts

Es ist eine der klarsten Lehren aus der schon ins fünfte Jahr gehenden großen Krise: Ohne Industrie geht gar nichts. Das Gerede von der postindustriellen Gesellschaft, die nur über Dienstleistungen Werte schaffen könne, hat sich als Unsinn erwiesen. Denn je stärker ein Land industriell aufgestellt ist, umso besser hat es die Krise überstanden.

Bei den immer mehr Menschen beschäftigenden Dienstleistungen gibt es ein doppeltes Problem: Es geht zum einen um soziale Dienste (Pflege, Gesundheit usw.), wo nicht nur schlecht bezahlt wird, sondern wo die Finanzierung in hohem Ausmaß von öffentlichen Abgaben abhängig ist. Das ist bei allem Verständnis für die Nöte einer alternden Gesellschaft keine eigenständige Wertschöpfung.

Zum anderen sind viele der gut bezahlten Dienstleistungen rund um Industrie-Unternehmen angesiedelt. Dazu gehören technische Konsulenten ebenso wie Rechtsanwälte, PR, Werbung, EDV, Versicherungen, Banken, Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung. Viele Dienstleister sind im Grunde nur outgesourcte Teile der Industrie. Ihre ökonomische Basis wird jedenfalls massiv unterminiert, wenn es weniger Industrieunternehmen gibt.

Deutschland und Österreich stehen in Sachen Industrie sehr gut da. Diese hat hier einen höheren Anteil an der Wertschöpfung als in den meisten anderen Staaten. Daher wurde hier auch die Krise relativ besser überstanden. Zumindest bisher.

Freilich trifft dieses Lob nicht für alle Regionen zu. Insbesondere die beiden Hauptstädte haben ein veritables Problem. Sie stehen beide viel schlechter da als der Rest des Landes. Das Problem in Berlin geht nicht zuletzt auf die Geschichte (Jahrzehnte der Teilung, die Insellage im Westen sowie das traurige Erbe der DDR im Osten) zurück; daneben spielt der hohe Migrantenanteil und die Größe radikaler Bevölkerungsgruppen eine negative Rolle.

Aber auch Wien hat eine katastrophale Bilanz: Hier gibt es nicht nur die weitaus höchste Arbeitslosigkeit Österreichs, sondern in den letzten Jahren auch den steilsten Anstieg der Verschuldung.

Zentrale Ursache der Malaise ist die industriefeindliche Politik der Bundeshauptstadt. Diese zu beklagen hat nun sogar die sonst dem Wiener Rathaus gegenüber sehr harmoniebedürftige Wiener Wirtschaftskammer-Präsidentin in einem ebenso mutigen wie empörten Vorstoß gewagt.

Wenn schon 13 Prozent der Unternehmen Betriebsstätten aus der Stadt abgezogen haben; wenn die Industriezonen um 16 Prozent geschrumpft sind; wenn Wien anderswo unbekannte Abgaben wie die U-Bahn-Steuer einhebt; wenn AUA und Flughafen international an Stellenwert verlieren; wenn 55 Prozent der Betriebe über die Bürokratie klagen (im Gegensatz etwa zum Industrie-Musterland Oberösterreich); wenn trotz der hohen Arbeitslosigkeit Lohnkosten und Grundstückspreise deutlich höher sind als anderswo: Dann wäre eine Schocktherapie dringend notwendig. Aber es sind nicht einmal Spuren eines homöopathischen Therapie zu finden.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    25. November 2012 08:13

    Es gibt Schlüsselindustrien, die ein Indikator dafür sind, wie es um den Entwicklungstand einer Volkswirtschaft steht. Ich halte nichts davon, zu sagen, wir lassen den Stahl in Korea und Brasilien gießen und importieren halt einfach die Halbzeuge. Abgesehen davon, daß ein Land so nicht krisenfest bleibt, ist der Unsinn ja auch, daß immer mehr transportiert wird, und die Verteuerung der Energiekosten zwangsläufig Lohnkosteneinsparungen wieder vernichtet.
    Drei Industriegruppen, an denen österreichische Unternehmen schon einmal beteiligt waren, aber die dem Land wieder (weitestgehend) verloren gingen, halte ich für entscheidend. Zwei davon sind Spezialisierungen des Maschinenbaues - nämlich Kraftfahrzeugbau und Flugzeugbau. Historisch betrachtet stehen dafür Namen wie Porsche (ein Kärntner) natürlich in Österreich an der Bürokratie gescheitert (was sonst in diesem Dreckstaat) und der weitgehend unbekannte Otto Schwärzler (der in Heinkels Flugzeugbetrieben richtungsweisend an der weltweit ersten Strahlturbine arbeitete) welcher den Erstflug eines Düsenstrahlflugzeuges möglich machte. Steyr Daimler Puch in der Fahrzeugindustrie, Lohner, Doblhoff (Hubschrauber) die ÖFlAG und andere erzeugten einst Flugzeuge von Weltrang. Alles weg - durch die Unfähigkeit der Bürokraten und den Sozialismus ( Hand in Hand). Weiters darf erwähnt werden, daß in Moosbierbaum die größte synthetische Benzinerzeugung (aus Braunkohle) stand, die es in europa gab. Nachdem die 15. US Luftflotte diese in die Steinzeit gebombt hatte, kamen die Sowjets und nahmen die Steine auch noch mit. Bezeichnenderweise hat es keinen Versuch mehr gegeben, das Werk, das nach dem 1927 patentierten Fischer Troopsch Verfahren arbeitete, je wieder zu errichten. Dafür werden lieber Subventionen gezahlt, um die Schließung des Kohlenbergbaues 'sozial' abzufedern. Sozialismus steht für Kapitulation, Bürokratie und Niedergang. Eine Pest.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    25. November 2012 19:15

    Das ist schon richtig, daß die Industrie heute der bedeutendste volkswirtschaftliche Wohlstandsfaktor ist, und trotzdem sollte man unterscheiden.

    Denn huldigt man der Industrie im Allgemeinen, dann übersieht man, daß wohlstandsfördernd nur der bodenständige, ortsgebundene Unternehmer imstande ist, Mehrwert für die Volkswirtschaft beizutragen, während die Konzernindustrie dorthin zieht, wo es kostengünstiger ist, zu produzieren.
    Wollten wir die Konzernindustrie fördern, dann leisten wir einen negativen Beitrag zur Volkswirtschaft!
    Also sollten wir die heimische, unternehmerische Industrie unterstützen,

  3. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    25. November 2012 02:30

    In beiden Städten Berlin und Wien geht die verheerende Bilanz nicht nur auf die industriefeindliche Politik zurück, sondern auf die gesamte monetäre Mißwirtschaft
    unter sozialistischer Herrschaft, welche in Wien noch durch die Mitwirkung der Grünen vielfach potenziert wird.

    Wenn die dringend verordnete "Schocktherapie" nicht bald einsetzt, endet zumindest der Patient Wien unweigerlich letal.
    Aber wie wußte schon H. Hesse: "Jedem (Neu-)Anfang wohnt ein Zauber inne" und genau das wünsche ich mir für diese eigentlich lebenswerte Stadt!

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    25. November 2012 07:47

    Als Kaufmann, der sein ganzes Berufsleben mit und für die Industrie gearbeitet hat, weiß ich um deren Wichtigkeit für Volkswirtschaft, Wohlstand und ein positives Sozialgefüge. Da bleibt mir dazu sonst nichts zu sagen.

    Nun wieder einmal zu meinem Lyrik-Schwerpunkt (Michler's Sonntags-Holde-Kunst!):

    Emanationen großer und wahrhafter Kunst können aufnahmebereiten Menschen Leuchtspuren in "andere", schönere Welten weisen, geistige Höhenflüge, Glücks- und Trostmomente auslösen!

    Das nachfolgende Gedicht der großen Kärntner Dichterin Ingeborg Bachmann (1926 - 1973), für mich eines der schönsten und wahrsten in deutscher Sprache, ist in seiner Aussage ein Plädoyer für Wahrhaftigkeit in unserem Tun und Denken, und zugleich ein Hohelied auf die herrliche und gefährdete Möglichkeit des menschlichen Daseins:

    "Was wahr ist!

    Was wahr ist, streut nicht Sand in deine Augen,
    was wahr ist, bitten Schlaf und Tod dir ab
    als eingefleischt, von jedem Schmerz beraten,
    was wahr ist, rückt den Stein von deinem Grab.

    Was wahr ist, so entsunken, so verwaschen
    in Keim und Blatt, im faulen Zungenbett
    ein Jahr noch und ein Jahr und alle Jahre -
    was wahr ist, schafft nicht Zeit, es macht sie wett.

    Was wahr ist, zieht der Erde einen Scheitel,
    kämmt Traum und Kranz und die Bestellung aus,
    es schwillt sein Kamm und voll gerauften Früchten
    schlägt es in dich und trinkt dich gänzlich aus.

    Was wahr ist, unterbleibt nicht bis zum Raubzug,
    bei dem es dir vielleicht ums Ganze geht.
    Du bist sein Raub beim Aufbruch deiner Wunden;
    nichts überfällt dich, was dich nicht verrät.

    Es kommt der Mond mit den vergällten Krügen.
    So trink dein Maß. Es sinkt die bittre Nacht.
    Der Abschaum flockt den Tauben ins Gefieder,
    wird nicht ein Zweig in Sicherheit gebracht.

    Du haftest in der Welt, beschwert von Ketten,
    doch treibt, was wahr ist, Sprünge in die Wand.
    Du wachst und siehst im Dunkeln nach dem Rechten,
    dem unbekannten Ausgang zugewandt"

    Verborgene, geheimnisvolle Chiffren; wahrhaftige und symbolträchtige Gedankenlyrik!

    Sie sind eingeladen, sich diesem wunderbaren Gedicht sinnsuchend zu nähern!

    Gerhard Michler

    (mail to: gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    25. November 2012 20:59

    Hier noch ein "Out of topic", welches zeigt, wie in unserem Nachbarland Schweiz die direkte Demokratie funktioniert. Heute gab es in 12 Kantonen und 7 Kommunen (Gemeinden) wieder so einen Wahlsonntag, wo über diverse Bürger-, Partei- und Abgeordneteninitiativen abgestimmt wurde.
    Wir Österreicher mögen über manches wohl schmunzeln, aber man darf nicht vergessen, dass alle diese Abstimmungsergebnisse für die Verwaltungen verbindlich sind. Besonders interessant ist die Ablehnung des SP-Vorschlages im Kanton Neuenburg, wo eine geplante Reichensteuer vorgeschlagen war.
    Wer genaueres wissen will:
    http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/11/24/Schweiz/Debakel-fuer-Tourismusabgabe-keine-Reichensteuer

  6. Ausgezeichneter KommentatorHerby
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    25. November 2012 11:24

    Dr. Unterberger gebe ich vollinhaltlich recht: Die Industrie ist das Zentrum allen Wirtschaftens auf hohem Niveau. Und die Voraussetzung für eine stabile Volkswirtschaft.

    Diese Erkenntnis sollten sich vor allem sämtliche Bundes- und Landespolitiker fix ins Bewußtsein verinnerlichen.

    Aber auch Gewerkschaftsfunktionäre, wenn es darum geht, eben maßvolle Forderungen die flexibel sind zu stellen ==> damit sich die Industrie & ihre Fertigungsstandorte nicht ins Ausland vertschüssen.

    Seitens der Politik stellt sich die Frage: Ist in Österreich das Wort "Industriepolitik" ein Fremdwort??

    Man muss aber die steirische Landesregierungen der letzten 20 - 30 Jahre loben, dass in der Steiermark der "Autocluster" verwirklicht wurde. Dem ich von Herzen wünschen, dass diese Erfolgsstory auch in Zukunft so weitergeht. Zu Recht muss man da auch die beiden Begriffe 'Magna' und 'Frank Stronach' positiv erwähnen.

    Und auch die OÖ-Landesregierung hat sicherlich bei der Industriepolitik viel richtig gemacht.

    Ich las einmal einen sehr intelligenten Artikel wo es um die Rolle der Industrialisierung im Kontext der Entwicklung von Staaten ging. Wobei es hier um den ursprünglichen Industriebegriff ging, also das was in der Begriffslogik der Industrialisierung der Jahrhunderte: 18. Jhdt bis 20. Jhdt. liegt:

    Also die Entwicklung der physisch produzierenden Einheiten in den Werkstoffbereichen: Stein, Mineralien, Bergbau, Holz und Metalle:

    Die Entwicklung war bekanntlich: Zunftbetrieb, freier Handwerksbetrieb - Gewerbebetrieb - Manufaktur - Fabrik - Industrie - Exportindustrie für große bzw. Weltmärkte.

    Und da wurde die Frage aufgeworfen: Was ist eigentlich das innerste Zentrum der Industrie? Was ist das ‚Herz’ aller Industrie?

    Antwort: Die Industrie für Werkzeugmaschinen (Werkzeugmaschinen-Industrie) http://de.wikipedia.org/wiki/Werkzeugmaschine


    Da werden die Fertigungsmaschinen, z.B. Drehbänke, Drehmaschinen, Hobelmaschinen, Fräsmaschinen, Biegemaschinen, Schweißroboter usw. usf. hergestellt. Die Anforderungen an die Genauigkeit sind die allerhöchsten. Da redet man von Genauigkeiten im My-Bereich (0,001 mm).

    Diese Industrie stellt also Fertigungsmaschinen her, damit die allgemeine, produzierende Industrie ihre Erzeugnisse herstellen & verkaufen kann.

    Die Genauigkeiten der Endprodukte (Konsumgüter) liegen jedenfalls unter der Genauigkeit der jeweiligen in der Produktion eingesetzten Fertigungsmaschinen. Beispielsweise, wenn die Fertigungsmaschine eine Genauigkeit von 0,001 mm hat, dann kann man erwarten dass das Endprodukt eine Genauigkeit von ca. 0.001 mm hat.

    Die Werkzeugmaschinen-Industrie ist - könnte man also sagen die Vorraussetzung für die allgemeine Industrie. Es ist also die Basis, die Grundlage der allg. Industrie.

    Sobald eine Nation eine funktionierende Werkzeugmaschinen-Industrie hat, wird es auch mit der allgemeinen Industrie gut bestellt sein! Denn die Schlussfolgerung liegt nahe & ist logisch: Wenn im Land xy Top-Werkzeugmaschinen erzeugt werden können, mit sagenhaften Genauigkeiten und tollen Produktionsgeschwindigkeiten, mit Computer- & Roboterunterstützung. – Dann wird dort ja wohl auch eine erfolgreiche Konsumgüterindustrie Fuß fassen können und verbleiben können.

    Solange in Österreich eine erfolgreiche Werkzeugmaschinen-Industrie tätig ist, solange hat dieses Land gute Voraussetzungen um industriell im Weltmaßstab mithalten zu können.

    Beim Googeln heute kam ich auf die Firma: Trumpf Österreich ( http://www.at.trumpf.com/ ) in Pasching, O.Ö. – eine österr. Werkzeugmaschinenfirma. Die damals noch verstaatlichte Voest war noch in den 1980ern berühmt für ihre Drehmaschinen, was ist inzwischen damit geworden? Mirko Kovats hatte Ende der 1980er seine Industriellen-Karriere gestartet indem er die Werkzeugmaschinenfirma Emco kaufte.

    In Bezug auf unser wichtiges Nachbarland Deutschland gilt: Der Aufstieg und Verbleib Deutschlands als führende Industrienation ist zu einem großen Teil auf die sprichwörtlichen „Deutschen Werkzeugmaschinen“ zurückzuführen. Den Deutschen ist es bis heute gelungen ihre Position (und ihren Technologievorsprung) in diesem Bereich zu halten!!

    Siehe auch: http://www.produktion.de/unternehmen-maerkte/deutsche-werkzeugmaschinenindustrie-glaenzt-mit-rekordwerten/

    Und im Vergleich zur dt. Werkzeugmaschinen-Industrie: Wie berühmt ist heute die britische oder amerikanische oder französische Werkzeugmaschinen-Industrie?

  7. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2012 10:42

    In Wien hat sich ja diese Situation durch die Hereinnahme der extrem industrie-, wirtschafts-, technik- und fortschrittsfeindlichen Grünen noch wesentlich verschärft. Moderne Industrie und Wirtschaft braucht nun einmal auch moderne, schnelle und konstengünstige Transportmöglichkeiten - und die werden (u.a. natürlich) von den Grünen konsequent be- und verhindert.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2012 10:42

    In Wien hat sich ja diese Situation durch die Hereinnahme der extrem industrie-, wirtschafts-, technik- und fortschrittsfeindlichen Grünen noch wesentlich verschärft. Moderne Industrie und Wirtschaft braucht nun einmal auch moderne, schnelle und konstengünstige Transportmöglichkeiten - und die werden (u.a. natürlich) von den Grünen konsequent be- und verhindert.


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  10. Ökonomie-Vergelter
    27. November 2012 13:59

    Riesenschwindel bei Industriebeschäftigten-Statistiken über Österreich!

    Was die Industriebeschäftigten in Ö anlangt, so habe ich auf Riesen-Manipulationen durch veränderte Erfassungsmethoden hinzuweisen:
    Wurde ursprünglich die Industriebschäftigung nach den Sparten: "Bergbau, Erdöl, Eisenhütten, Metallhütten, Steine-Keramik, Glas, Chemie, Papiererzeugung, Papierverarbeitung, Holzverarbeitung, Nahrungs- und Genussmitel, Ledererzeugung, Lederverarbeitung, Textil, Bekleidung, Eisen- u. Metallwaren, Gießereien, Maschinen, Fahrzeuge, Elektro" erfasst, woraus sich Beschäftigtenstände für Ende 2005 von 413.000 *) und für 2000 von 402.907 ergeben **), so wird jetzt zum Beispiel auf statistik.at nach einer ÖNACE 2008 Klassifikation eine wundersame Industriebeschätigtenvermehrung betrieben, wonach der Stand in 2009 685.965 betrug und im Vergleich zum Jahr 2000 lediglich auf den Beschäftigtenindex 99,4 von damals 101,8 geschrumpft ist! ***)

    Rechnet man hingegen die klassische Erfassung fort ****), so betrug der Beschäftigtenstand 2010 nur mehr 362.522!

    ------------------------------------
    *) Siehe Wiener Zeitung vom 5. Dez 2006, "Aufwärtstrend bei Industrie beschert mehr Arbeitsplätze" (online).

    **) Siehe Festschrift "Industrieland Österreich", von DR. MAXIMILIAN ARBESSER, MAG. CHRISTOPH NEUMAYER, UNIV.-PROF. DR. ROMAN SANDGRUBER", Tabelle "INDUSTRIEBESCHÄFTIGUNG IN ÖSTERREICH IM JAHR 2000" auf Seite 113.

    ***) Siehe:
    http://www.statistik.at/web_de/services/wirtschaftsatlas_oesterreich/industrie/024415.html
    - sowie -
    http://www.statistik.at/web_de/services/wirtschaftsatlas_oesterreich/industrie/021524.html

    ****) Quelldaten aus der WIFO-Studie Aigingers/Novaks "Historische Daten über die Entwicklung der österreichischen Industrie", in der zwar auch global mit den neuen verfälschenden ÖNACE-Daten operiert wird, unbeabsichtigt jedoch auch Detaildaten nach der alten Qualifikation angeführt werden (Seiten 7 bis 10).

  11. Anonymer Feigling (kein Partner)
    27. November 2012 08:40

    Also jetzt ist's passiert. Zum ersten Mal lese ich hier im Forum von gelöschten Texten (Jerobeam 11:51: „… sie heute meine Texte zwei Mal löschten/ löschen liessen …“).
    Das ist der Regelfall beim Standard, aber bis jetzt habe ich es sehr geschätzt, dass Texte egal welcher Gesinnung und Länge veröffentlicht werden können.

    Ich kenne zwar nicht den gelöschten Text, aber solange im Text nicht gegen geltendes Recht verstoßen wird, sehe ich keinen Grund, Texte zu löschen.
    Noch einmal: wir sind hier nicht beim Standard!!!

    Wenn die Texte allerdings zu lange werden, gibt’s bessere Möglichkeiten.
    Ich möchte hier noch einmal auf meine Firefox-Erweiterung aufmerksam machen:

    !!! Mozilla Add-on für Unterberger-Forum !!!

    Es gibt für den Firefox-Browser ein eigenes Add-on, das das Lesen des Unterberger-Forums erleichtet.
    1. Der dunkle Hintergrund wird durch einen weißen ersetzt. Das erleichtert das Lesen ungemein.
    2. Überlange Kommentare werden bei einer definierbaren Länge abgeschnitten. Der abgeschnitten Text kann natürlich auf Wunsch wieder eingeblendet werden.
    3. Kommentare von Trollen (konfigurierbar) werden vollständig ausgeblendet. Der Text kann natürlich wieder auf Wunsch eingeblendet werden.

    Installation:
    Diese Erweiterung kann über folgenden Verweis installiert werden: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/unterberger/

    • Normalsterblicher
      27. November 2012 11:53

      Es steht Ihnen frei, Ihre Augen mit dem schädlichen LCD-Weißlicht mit hohem Blaulichtanteil zu blenden ...

  12. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    26. November 2012 23:46

    Jetzt frage ich mich aber ein bisschen, warum Staaten wie Irland, Slowenien oder Ungarn, die allesamt einen höheren Industrieanteil an der Wertschöpfung haben als Österreich, jetzt gar nicht so gut aus der Krise gekommen sind.

    Ah, oder vielleicht ist das alles gar nicht so mit der hellen und der dunklen Seite der Macht und es gibt da noch irgendwas?

    Woher Unterberger die makroökonomischen Informationen hat, welche viel schlechter dastehen als der Rest des Landes, täte mich auch interessieren. Nicht mal 2010er-Daten sind derzeit verfügbar, shame on you Östat!

    • Ökonomie-Vergelter
      27. November 2012 12:18

      Nachfolgend einige statische Fundamentaldaten, wie heraufbeschworen:

      Industriebeschäftigte (% aller Beschäftigten in 2009):
      1.) BRD mit 20,4 %
      2.) Portugal mit 16,8 %
      3.) Spanien mit 13,3 %
      4.) Irland mit 11,6 %
      5.) Griechenland mit 11,4 %

      Beschäftigte beim Staat (% aller Beschäftigten in 2008):
      1.) Portugal mit 17,7 %
      2.) Griechenland mit 16,7 %
      3.) Irland mit 16,1 %
      4.) Spanien mit 15,9 %
      5.) BRD mit 11,9 %

      Quote tertiärer Bildung (Quelle: OECD-Report "Education at a Glance 2011"):
      1.) Irland: 36 %
      2.) Spanien: 31 %
      3.) BRD: 26 %
      4.) Griechenland: 24 %
      5.) Portugal: 14 %

      Quelle (außer Bildungsquoten): Faktenblatt ifo München unter Rückgriff auf OECD, Eurostat etc ("Faktenblatt zu ausgewählten Wirtschaftsdaten der GIPS-Länder")

  13. Jerobeam (kein Partner)
    26. November 2012 11:51

    ...Herr Unterberger, ich brauchte nicht viel lesen um zu wissen, wie tief sie im Schlick dieser "Republik" drinnen sind, in welcher die "Sache des Volkes" mehr und mehr veruntreut wird, wo sozialistische und kapitalistische Strömungen gemeinsam das machen was sie immer schon machten: Versklavung. Erstgenannte offen, zweite versteckt ....... und nur in ihren Randzonen sehr sporadisch Menschliche zu finden sind.

    Das sie heute meine Texte zwei Mal löschten/ löschen liessen zeigt wie treffend ich einen der Kernbereiche offen darlegte, welcher allen Manipulierern in schier allen segregationistischen Strömungen so wichtig ist: Das Potential zu "drehen" .... oder zu "spinen", wie die Spin-Doctors in den USA. Ein solcher sind sie auch Andreas Unterberger.

    Da wars dann zu Ende mit ihrer "Toleranz".........

    Auf die schlicht liebevolle Idee, daß ihre Enkel (? haben sie welche) nicht mehr völlig überflüssige Schriftzeichen lernen sollen müssen... und nicht mehr in einer Spalt-Treiberei "Klüfte-Zivilisation" aufwachsen sollen ....... kommt ihnen nicht in den Sinn ?

    • Jerobeam (kein Partner)
      26. November 2012 12:02

      Nicht die Resultate der Studie sind verheerend ..... sondern, daß die Studiendurchführer so manipulativ einstufen als ob "das deutsche Volk" blöde wäre und sie nicht feige.

      Überraschend für mich ... weils so viele sind Deutsche und Deutschinnen sind, die den Islam inzwischen klar zuordnen und besser erkennen, wie solche der "Mekkasurenmuslime" die den Islam entweder selbst nicht kennen (wollen)... und solche unter ihnen die sich nur nach aussen als Mekka-Islame tarnen und so tun, als ob sie ihn nicht kennten ... wie sehr die ganze Lügenpropaganda der millionenschwer geförderten Kampfgelder des Korruptionsdschihads mit Politikern und Presse gegen die "eigenen" Leute im Wesentlichen gescheitert ist ...... zeigt die letzte Zahlenangabe die dort veröffentlicht ist.

      Nur noch 7 Prozent der Deutschen und Deutschinnen assoziieren Islam noch mit Offenheit und Toleranz.

      http://www.kybeline.com/2012/11/25/jungste-allensbach-studie-der-islam-ist-trotz-allen-beschworungsformel-der-politiker-in-deutschland-langfristig-unintregrierbar/

      Und Kybeline hat recht.... die verrottete Schickeria, die machteritiskranken und korrupten Betrüger werden vermutlich versuchen diese Zahlen und Erhebungen als "Krankheit der Deutschen und Deutschinnen" verkaufen wollen.

    • Normalsterblicher
      26. November 2012 13:03

      Also ich denke, niemand hat hier etwas gegen Sie, sicher auch nicht Herr Unterberger, aber in argumentativer Hinsicht sind Sie ein Kindskopf: Sagt Ihnen der Spruch "in der Kürze liegt die Würze" etwas?

      Müssen Sie ein und denselben Punkt mehrere Scrollseiten breitwalzen?

    • Neppomuck (kein Partner)
      26. November 2012 14:28

      Karl Kraus wusste dazu was:

      "Je länger der Absatz, desto größer der Stiefel."

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      26. November 2012 14:43

      @ Jerobeam:

      Ich bin ja nur ein Zaungast hier, und darauf lege ich Wert — aber Sie verwöhnen uns mit unverdaulichen Langatmigkeiten, die vom Hundertsten ins Tausendste gehen, ohne den Kern der Diskussion je zu treffen. (Vor allem Ihre ständige, meist hasserfüllte Amateur-Teleologie des Neuen Testaments ist unerträglich fad und ohne jede Substanz.)

      Sie haben noch niemals einen "Kernbereich offen" dargelegt; Sie sind ein betulicher Schwurbler, um nicht zu sagen: ein bemitleidenswerter Spinner. Bei allen Pavianen Afrikas: Wem trauen Sie denn die Geduld und die abgehärteten Nerven zu, Ihre ebenso end- wie ziellosen Tiraden zu lesen? (Zeiten wie diese sind schon ohne Ihre Absonderungen hart genug.) Jede schnapstriefende Unterkante eines Beiseltischs, an dem wettergegerbte Säufer mit Prozenten anstatt Promille Alkohol im Blut diskutieren, ist farbiger, lebendiger und interessanter; vermutlich auch kreativer.

      Ich danke dem Hausherrn Dr. Unterberger für jede Ihrer spinnerten Mitteilungen, die er heilsam löscht, um Sie und Ihre Leser vor der Gummizelle zu bewahren.

    • CHP
      26. November 2012 20:11

      Getretener Quark wird breit nicht stark!

  14. hit-and-run (kein Partner)
    26. November 2012 11:21

    Da absehbar Jerobeam wieder einmal brabbelnd auf den Plan getreten ist, muss ich nun gleichfalls vorsätzlich meine Aussage wiederholen:

    Abgesehen davon, dass Industrieverlagerungen hohe Energiekosten und damit hohen Ressourcenverbrauch im Transportbereich mit sich bringen, und dass ein Land ohne Industrie nicht mehr krisenfest ist, weil es in einer Weltwirtschaftskrise nicht mehr genug Erträge aus Fremdenverkehr, Handelsgeschäften, Patentrechten und (Auslands-)Beteiligungen lukrieren kann, führen Industrieverlagerungen auch in guten Zeiten zu Wohlstandseinbußen für die meisten Ansässigen eines Wirtschaftsraumes:

    Allzu oft (und gerne?) wird dabei übersehen, dass durch Industrieverlagerungen Löhne und Gehälter wegfallen, korrespondierend dazu Steuern und Sozialversicherungsabgaben, und zwar nicht nur durch die Produktionstätigkeit anderswo selber, sondern auch durch Nichterrichtung von Anlagen hierorts zugunsten von Projekten im fernen Ausland (übrigens auf wesentlich billigerem Grund&Boden, zumeist).

    Profitieren können von der Globalisierung nur Firmen, die ihre Löhne und Abgaben viel niedriger anderswo zahlen, und die Führungsebene solcher Unternehmen. Staat und die übrigen Einwohner haben vom schrankenlosen Freihandel nichts - gaaar nichts.

    Preisersparnisse im Konsumgüterbereich müssen teuer bezahlt werden: mit mehr Arbeitslosenbeziehern, mehr Bankpleiten, höheren Steuern & Abgaben, Verlegenheitjobs (moderne Hausierertätigkeiten, nunmehr unter "Marketing" firmierend), Scheinbeschäftigungen eines "akademischen Proletariats", das aber über den (Standes-)Einfluss verfügt, die eigene Beschäftigung der Allgemeinheit zu diktieren etc, ....

    Dass den vielgerühmten Exporterfolgen Produkte aus überwiegend ausländischer Produktion zugrundeliegen, die - bestenfalls - in Österreich assembliert werden, wissen leider auch nur die wenigsten. Als Kriterien eines Exports gelten hier die Orders aus dem Ausland, aber nicht die Artikelherkunft!

    In Deutschland machen sogar schon die KMUs der Elektrotechnik "mobil". Beschäftigte ein kleineres Unternehmen in der Elektroproduktion vor 10 Jahren noch ein paar dutzend Mitarbeiter in der BRD, lässt es nun auch nur mehr in der VR China produzieren, so etwa die Firma Isotronic. Siehe dazu:
    http://tinyurl.com/c2nmhnq
    http://www.isotronic.com.hk/

  15. AppolloniO (kein Partner)
    26. November 2012 11:13

    Es ist ja noch viel schlimmer! Der 13%ige Rückzug der Industrie ist ja völlig unbegreiflich. Wenn man bedenkt, dass sich vor der Haustüre Wiens weitgehend unterversorgte Staaten geöffnet haben, sich dort jahrelang zurückgestaute Konsumwünsche Bahn brachen - so ist es nur als jämmerlich einzustufen wie Wien diese Chance versemmelte. Und die bis dahin kriecherische WKÖ hat kräftig mitgeholfen. Kein Wunder, hätte nur eine Firma den Finger in die Wunde gelegt, hätte sie nie wieder Aufträge aus dem Rathaus(?) bekommen.

    Und das Traurigste? Die ÖVP kann aus dem Desaster nichts machen.

  16. cmh (kein Partner)
    26. November 2012 10:53

    "Entweder Abfangjäger oder eine faire Pensionserhöhung." plakatierte die SPÖ vor nicht allzulanger Zeit.

    Mangels Abfangjägerindustrie wird es bald keine Pensionserhöhung geben.

    • Jerobeam (kein Partner)
      26. November 2012 11:39

      Beides sind Lügen.

      Und nur die Dummheit in welcher Segregationisten sich selbst gefangen nehmen läßt sie ihre Lüge als "die Wahrheit" dünken.

  17. Torres (kein Partner)
    26. November 2012 10:42

    In Wien hat sich ja diese Situation durch die Hereinnahme der extrem industrie-, wirtschafts-, technik- und fortschrittsfeindlichen Grünen noch wesentlich verschärft. Moderne Industrie und Wirtschaft braucht nun einmal auch moderne, schnelle und konstengünstige Transportmöglichkeiten - und die werden (u.a. natürlich) von den Grünen konsequent be- und verhindert.

  18. Neppomuck (kein Partner)
    • hit-and-run (kein Partner)
      26. November 2012 10:42

      Dazu gleich "Arbeitslosigkeit steigt im Juli deutlich" (bezogen auf Vorjahresmonat):

      http://tinyurl.com/d3p8xhr

      Nur im AMS und seinen Vertragspartnern, häufig KMU-Schulungsunternehmen, ist für Vollbeschäftigung gesorgt.

  19. hit-and-run (kein Partner)
    26. November 2012 03:15

    Abgesehen davon, dass Industrieverlagerungen hohe Energiekosten und damit hohen Ressourcenverbrauch im Transportbereich mit sich bringen, und dass ein Land ohne Industrie nicht mehr krisenfest ist, weil es in einer Weltwirtschaftskrise nicht mehr genug Erträge aus Fremdenverkehr, Handelsgeschäften, Patentrechten und (Auslands-)Beteiligungen lukrieren kann, führen Industrieverlagerungen auch in guten Zeiten zu Wohlstandseinbußen für die meisten Ansässigen eines Wirtschaftsraumes:

    Allzu oft (und gerne?) wird dabei übersehen, dass durch Industrieverlagerungen Löhne und Gehälter wegfallen, korrespondierend dazu Steuern und Sozialversicherungsabgaben, und zwar nicht nur durch die Produktionstätigkeit anderswo selber, sondern auch durch Nichterrichtung von Anlagen hierorts zugunsten von Projekten im fernen Ausland (übrigens auf wesentlich billigerem Grund&Boden, zumeist).

    Profitieren können von der Globalisierung nur Firmen, die ihre Löhne und Abgaben viel niedriger anderswo zahlen, und die Führungsebene solcher Unternehmen. Staat und die übrigen Einwohner haben vom schrankenlosen Freihandel nichts - gaaar nichts.

    Preisersparnisse im Konsumgüterbereich müssen teuer bezahlt werden: mit mehr Arbeitslosenbeziehern, höheren Steuern & Abgaben, Verlegenheitjobs (moderne Hausierertätigkeiten, nunmehr unter "Marketing" firmierend), Scheinbeschäftigungen eines "akademischen Proletariats", das aber über den (Standes-)Einfluss verfügt, die eigene Beschäftigung der Allgemeinheit zu diktieren etc, ....

    Dass den vielgerühmten Exporterfolgen Produkte aus überwiegend ausländischer Produktion zugrundeliegen, die - bestenfalls - in Österreich assembliert werden, wissen leider auch nur die wenigsten. Als Kriterien eines Exports gelten hier die Orders aus dem Ausland, aber nicht die Artikelherkunft!

    • hit-and-run (kein Partner)
      26. November 2012 03:19

      Nachtrag:
      Preisersparnisse im Konsumgüterbereich müssen in diesem Zusammenhang natürlich auch mit mehr Bankpleiten bezahlt werden - selbstredend.

  20. Maxo Carlo (kein Partner)
    26. November 2012 01:40

    Industrie schafft Werte, Arbeitsplätze. Produkte, Einkommen und Leben.
    Finanzhaiwirtschaft ist virtuell und dient nur ein paar einzelnen.

  21. Gerhard Pascher
    25. November 2012 20:59

    Hier noch ein "Out of topic", welches zeigt, wie in unserem Nachbarland Schweiz die direkte Demokratie funktioniert. Heute gab es in 12 Kantonen und 7 Kommunen (Gemeinden) wieder so einen Wahlsonntag, wo über diverse Bürger-, Partei- und Abgeordneteninitiativen abgestimmt wurde.
    Wir Österreicher mögen über manches wohl schmunzeln, aber man darf nicht vergessen, dass alle diese Abstimmungsergebnisse für die Verwaltungen verbindlich sind. Besonders interessant ist die Ablehnung des SP-Vorschlages im Kanton Neuenburg, wo eine geplante Reichensteuer vorgeschlagen war.
    Wer genaueres wissen will:
    http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/11/24/Schweiz/Debakel-fuer-Tourismusabgabe-keine-Reichensteuer

    • Gerhard Pascher
      25. November 2012 21:22

      Ergänzend sollte noch erwähnt werden, dass trotz der Briefwahlmöglichkeit oft nur 25 bis 35 % der Berechtigten von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen (die anderen sind vermutlich mit jedem Ausgang einverstanden oder sagen sich völlig undemokratisch: meine Stimme allein ändert ohnehin nichts am derezitigen Zustand bzw. dem Wahlausgang). Außerdem werden bei vielen Initiativen rechtzeitig von den Verwaltungen gemäßigte Gegenvorschläge gleichzeitig zu Abstimmung gebracht, welche vielfach das erforderliche Mehr (= Mehrheit) bekommen.

  22. Anton Volpini
    25. November 2012 19:15

    Das ist schon richtig, daß die Industrie heute der bedeutendste volkswirtschaftliche Wohlstandsfaktor ist, und trotzdem sollte man unterscheiden.

    Denn huldigt man der Industrie im Allgemeinen, dann übersieht man, daß wohlstandsfördernd nur der bodenständige, ortsgebundene Unternehmer imstande ist, Mehrwert für die Volkswirtschaft beizutragen, während die Konzernindustrie dorthin zieht, wo es kostengünstiger ist, zu produzieren.
    Wollten wir die Konzernindustrie fördern, dann leisten wir einen negativen Beitrag zur Volkswirtschaft!
    Also sollten wir die heimische, unternehmerische Industrie unterstützen,

    • terbuan
      25. November 2012 21:17

      Anton,
      volle Zustimmung ohne Einwand, das größte Problem der Wiener Industrie ist der Nachwuchs an gut ausgebildeten Facharbeitern, aber das gehört zum Problem Bildungswesen.

  23. Undine
    25. November 2012 19:09

    OT, aber ganz lustig zu sehen, wie weit bei den deutschen GRÜNEN, dieser Heuchlerpartie, Theorie und Praxis auseinanderliegen.

    http://www.unzensuriert.at/content/0010840-Links-Alternative-wehren-sich-gegen-Zuzug-von-Asylwerbern

  24. Brigitte Imb
    25. November 2012 17:43

    OT - Kommunisten in Graz auf Platz 2 (+8,8%), FPÖ + 3,4%, alle anderen verlieren.

    http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/grazwahl/index.do

    • Jewgeni Gorowikow
      25. November 2012 17:52

      @ Brigitte

      Als Nicht-Grazer der die Verhältnisse dort nicht kennt wundert mich das Abschneiden der Graz-SPÖ: Von einem niedrigen Stand ausgehend wurden sie nochmals gedemütigt.

      Ist in Graz die KPÖ bzw. die Grünen die bessere SPÖ?

      Da wird sich Bundesparteiobmann Faymann (der seit neuestem ein Parade-Europäer ist) gar nicht gerne vor die Journalisten Mikrofone stellen. Oder überlässt er diesmal die Interviews der Laura Rudas?

    • S.B.
      25. November 2012 18:12

      @Brigitte Imb

      Und schon wird im "Rotfunk" die Frage gestellt, ob nicht Rot-Rot-Grün für Graz eine Option wäre.
      Dieses Experiment wünsche ich der steirischen Landeshauptstadt keinesfalls!

    • Observer
      25. November 2012 19:01

      Ich glaube nicht, dass uns bald der Kommunisumus erreicht.
      In Graz war aber - neben der FP - keine wirkliche Alternative zu SP und VP verfügbar, daher so viele Protestwähler, welche KP ankreuzten.

    • Brigitte Imb
      25. November 2012 19:04

      Ror/rot/grün geht sich mehrheitsmäßig glaube ich nicht aus und die Kommunisten in Graz dürfen sicherlich nicht mit Marxisten gleichgesetzt werden. Wird interessant finde ich und neugierig bin ich, wie die Analysen von den Verlierern ÖVP/SPÖ/GRÜNiNNen schöngeredet werden.

      Ein grundsätzlich erfreulicher Trend(?) - die Abstrafung von ÖVP/SPÖ/GRÜNiNNen.

    • simplicissimus
      25. November 2012 19:56

      Trotzdem: eine KPOE auf Platz zwei ist trotz der hauchduennen buergerlich-rechten Mehrheit (wo sind die Piraten angesiedelt) doch ein verwunderliches Resultat. Glauben soviele Grazer wirklich, die KPOE koennte irgendwas besser machen? Wohl nicht mal als die SelbstbedienungsPartei Oesterreichs.

    • terbuan
      25. November 2012 20:39

      Brigitte,
      entschuldige bitte, aber heute bin ich so richtig in Fahrt.
      "die Kommunisten aus Graz dürfen sicherlich nicht mit Marxisten gleichgesetzt werden"....
      Ja aber bitte was soll denn das heißen, warum nennt sich eine Partei "kommunistisch", weil sie so menschliche Züge entwickelt hat, jenseits aller Verbrechen von Lenin und Stalin?
      Die DKP wurde aus verfassungsrechtlichen Gründen verboten und bei uns rennt sie als Weltenretterin herum und wird von einem Fünftel der Grazer herum, ich fasse es einfach nicht!
      Eine kommunistische Partei ist für mich eine Gemeinschaft von Leuten welche die Verbrechen dieser Parteien aus der Vergangenheit entweder verherrlicht oder negiert, keinesfalls aber eine demogratische, wählbare Alternative!
      Weit haben wir es gebracht, der Marxismus kommt nicht nur durch die Hintertüre sondern ganz offiziell als etablierte Partei bei uns herein! Pfui Teufel!

    • GOP
      25. November 2012 20:41

      Die frustrierten Roten wählten vorwiegend KP und viele "angefressene" Schwarze eben FP. Schade, dass Stronach noch nicht angetreten ist und dadurch die Piraten viele Proteststimmen der Wechselwähler einsammeln konnten.
      Obwohl es "nur" eine kleine lokale Wahl war, ist der Schrecken in den Bundesparteizentralen von SPÖ, ÖVP und Grünen groß. BZÖ-Bucher hat falsch reagiert, als er nicht das Angebot von Stronach (nicht ein Geldangebot!) zur Zusammenarbeit angenommen hat. Eigentlich schade, dass damit der Untergang vom BZÖ eingeleitet wurde und nun nicht mehr aufzuhalten ist. Aber viele Ziele der BZÖ werden nun von Neuen übernommen.

    • terbuan
      25. November 2012 20:41

      Die Wut bringt Fehler:
      "von einem Fünftel der Grazer gewählt" und "demokratische Alternative", Pardon!

    • Brigitte Imb
      25. November 2012 20:55

      Ach, diese Eintagsfliege -noch dazu in einer Stadt - die brauchen wir wahrlich nicht so ernst nehmen. Die Grazer KPÖ ist menschenfreundlich und bereichert sich nicht selbst, und wahrscheinlich sind die Grazer auch derartig angefressen, daß jede Alternative recht ist/war. Die sind sehr schnell wieder abgewählt, da habe ich Vertrauen.

    • Alexander Renneberg
      25. November 2012 21:13

      GOP

      was solll den der senile stronach ändern? der mann hat unbestritten sensationelles geleistet, aber als politiker ist er eine nullnummer.

      um so schwerer fällt es mir zu glauben, dass es tatsächlich hier mitposter gibt die dem schwachsinn den er politisch verbreitet, das wort reden!

      da muss man sich echt fragen ob das ein konservativ liberales forum ist, oder eines der furchtbar frustrierten.

      p.s. und wenn sich jemand in graz tatsächlich von den kommunisten fürchtet, ich kann den völlig stringenten aussagen von terbuan nur recht geben.

    • GOP
      25. November 2012 21:36

      Werter Alexander Renneberg:
      Ist das Team Stronach wirklich total auf Herrn Stronach zugeschnitten und die jetzigen und künftigen Abgeordneten nur Hampelmänner und -frauen? Ich habe zwar gehört, dass er vorerst (mangels anderer Persönlichkeiten - selbst die Linie vorgeben will, aber wenn er Demokratie wirklich ernst nimmt, dann kann er nicht eine Diktatur in seiner politischen Bewegung aufbauen. Herrn Stronach wegen seiner 80 Lebensjahren als senil zu bezeichnen, ist sehr unfair und gehört abgelehnt, auch wenn Sie eine andere Wahlpräferenz haben. Wie deklarieren Sie eigentlich Faymann, Spindelegger, Strache, Glawischnig und Bucher?

    • Alexander Renneberg
      25. November 2012 21:51

      GOP

      nicht als diktatorisch, senil, schwachsinnig und abgehoben.

      die anderen parteichefs mögen nicht in jeder bandbreite auf meiner linie liegen, aber sie haben zumindest die chance ein kleinwenig zu verändern. auch wenn man nicht ihrer meinung ist.

      (siehe dazu die grünen, die ich nie wählen würde aber z.b. beim parkpickerl, das massive erleichterung für die bezirksbewohner gebracht hat unterstütze)

      aber sorry, GOP, wenn ein 80jähriger, durchaus vitaler mann (der sich einige hinterbänkler aus dem nationalrat kau.... ähhhh, abwirbt, die es im normalen leben maximal zu notstandshilfebeziehern hätten bringen können) vom austritt aus dem euro schwadroniert etc. habe ich da schwere bedenken.

      so funktioniert politik nunmal nicht.

      meine hochachtung vor stronachs verdiensten als industrieller, keine frage als politiker taugt er in meinen augen jedoch nicht. aber vielleicht sucht die ukraine, kasachstan oder nordkorea noch nach einem diktator mit ein bißl geld im rücken. die chancen dort stünden für stronach nicht schlecht.

  25. Jewgeni Gorowikow
    25. November 2012 17:28

    OT.: ÖVP-Nagl bleibt in Graz Bürgermeister. Die KPÖ erreicht 19,8%! Wo in der westlichen Welt gibt es so etwas noch?

    Die Koalitionsverhandlungen für e. neue Stadtregierung werden nicht einfach sein: ÖVP&KPÖ-Koalition? Ups.

    Weiters bin ich neugierig ob der ORF fair und objektiv über den Wahlabend berichten wird.

    • Brigitte Imb
      25. November 2012 17:45

      S. o., KPÖ + FPÖ gewinnen, alle anderen haben ein Minus davor. Bravo!

    • terbuan
      25. November 2012 18:14

      Na ja, Graz die Stadt der Volkserhebung 2.0, diesmal die anderen Sozialisten, Stalin im Himmel (oder in der Hölle?) gibt einen aus! :-)

    • S.B.
      25. November 2012 18:14

      @Jewgeni Gorowikow

      Solange nicht ein Ergebnis von 99,9% bekanntgegeben wird, ist mir um Graz nicht bange! *scherz*

  26. perseus
    25. November 2012 17:00

    Was fehlt bei dem Konzept der IV ist das entschiedene Eintreten für einen Sparkurs bei den Staatsausgaben. Die IV als Interessenvertretung vertritt Unternehmen, die gerade in den letzten Jahren konsequent Kostensenkungsprogramme umgesetzt haben und daher gut dastehen. Eine echte Interessenvertretung müsste das gleiche vom Staat verlangen – nämlich ein Kostensenkungsprogramm für die Staatsausgaben. Aber seit der linksliberale Kapsch (dessen Unternehmen von öffentlichen Aufträgen lebt) die Interessen der Industrie vertritt, ist ein starkes Anbiedern an Regierungspositionen festzustellen.

  27. Josef Maierhofer
    25. November 2012 16:48

    Auch ich arbeite für die Industrie und es geht mir gut dabei.

    Vielen geht es gut dabei, zu arbeiten und Beiträge zu leisten.

    Die Industriegüter werden benötigt, weltweit, hochqulitative noch mehr.

    Schlecht geht es nur jenen, die lieber faulenzen, die das Lernen verweigern, die die Arbeit verweigern, die lieber demonstrieren gehen für irgendeine sinnlose Ideologie.

    Das Schlimmste ist es, keine Arbeit zu haben, um die muss man immer kämpfen.

    Wenn ich mir ansehe, was unsere Gewerkschaften gegen die Arbeit alles inszenieren, sie machen sie teuer, sie machen sie unmöglich, sie machen sie also 'sozial', sie behindern die Arbeit, sie lassen die Menschen nicht in Ruhe und dividieren sie auseinander, sie hetzen die Menschen auf, sie sind eine Pest und alles, was Gewerkschaften heute tun ist gegen die Arbeit gerichtet und damit gegen die Arbeiter.

    Wenn ich mir ansehe, was die sozial'demokratische' Partei Österreichs so aufführt mit den Österreichern, und die wählen sie dafür auch noch, so frage ich mich allzu oft, sind diese Linksidioten noch normal oder von ihrer Ideologie (Idiotie), die sie weder verstehen noch deren Gefahren sie erkennen, so eingenommen, dass sie tatsächlich die Realität, die Wahrheit nicht sehen wollen/können, oder sind sie so faul, dass sie von der Partei 'leben lassen' und real schon weg sind, bloß mehr virtuell da.

    Wenn ich mir ansehe, was die Kammervertreter der Industrie so bisweilen 'verzapfen', so frage ich mich, ob diese jemals gearbeitet haben, obwohl dies bei denen in höherer Zahl zutrifft als bei der Arbeiterkammer (=SPÖ).

    Dass diese Vollidioten die Arbeit aus Österreich vertreiben, nicht nur, dass sie gegen die Arbeit und Arbeiter selbst vorgehen, nein, sie machen auch noch eine Bürokratie, die die Arbeit verteuert bis verhindert. Ich nenne das teure 'Unnötigkeitspolitik'.

    Ja begreift denn die Politik überhaupt, wozu sie da wäre ?

    Ja, kapiert denn der sozialistische Mensch das alles nicht ?

    Oh, ja, ich kenne viele Sozialisten, die machen ihre Arbeit, leben vom verdienten Lohn, und das sehr gut, und sie stehen nicht um die 'Goodies' an, sondern nehmen nur das Notwendige an sich, während die große sozialistische Mehrheit, angefangen von den höchsten Spitzen bis hinunter zum versandelten Arbeitsverweigerer sich im excessiven Kahlfrass und Schulden verursachenden, Gesellschaft vergiftenden, Unnötigkeitstheater übt, von Gender über P.C. bis zu den 'Mindestsicherungen', die höher liegen als so manches aktive Gehalt.

    Ich meine dazu, nur wer arbeitet oder ernstlich danach strebt, soll auch essen, ordentliche Sozialisten wissen und leben das.

    Die gesamte Krise wurde durch den überbordenden Sozialismus (in allen Parteien) geschaffen und die meisten aller Staatsschulden. In der Politik, am ausgeprägtesten ist das in Wien, will niemand für seine Taten verantwortlich sein.

    Heute sah ich in der U-Bahn Werbung ein Bild von unserer derzeitigen Regierung mit der Überschrift: 'Zurücktreten bitte !'. Würde ich sagen ja, sofort bitte, denn ihr tut alles gegen die Österreicher und gegen die Menschen, die hier Arbeit schaffen, gegen die Fleißigen. Hättet Ihr ein Gewissen, so würdet Ihr von Euch aus zurücktreten, aber Ihr seid nur wegen Eurer Privilegien in der Politik und für Eure Klientel.

    So faul war diese Nation noch nie in der Geschichte, wie sie es derzeit ist, dank der vielen Linksdenker in der Politik und unter den Menschen, die auch für nichts verantwortlich sein wollen und vielfach auch es 'besser' haben wollen, indem sie nicht arbeiten. Dass wir da noch besser dastehen als so mancher Siestastaat, mag schon sein, aber so schafft sich Europa ab und auch Österrreich.

    Besten Dank @Wertkonservativer für Ihr Wahrheitsgedicht, man muss es öfter lesen, um es zu verstehen.

  28. terbuan
    25. November 2012 15:36

    "Wien-Berlin, wir wollten doch zusammen ziehen.......(Keiner mag Faustmann)
    http://www.youtube.com/watch?v=lt2sEFs0AgE ##

    Ein kleiner persönlicher Einschub, es ist die Geschichte eines meiner Söhne, er ist wirklich nach Berlin gezogen...und stellt dort seinen Mann.

    Aber zum Thema, Berlin und Wien kann man nicht vergleichen denn,
    wäre Wien eine geteilte Stadt gewesen und erst 1990 wiedervereinigt worden, dann wäre der größte Teil der Industrie in der sowjetischen Besatzungszone gelegen und man hätte bei nahezu Null beginnen müssen.

    Daher stehen wir heute bei der industriellen Wertschöpfung wesentlich besser da als Berlin und hängen nicht so sehr am Tropf des Finanzausgleichs, der EU-Förderungen und sonstiger Ausgleichsbeiträge.

    Natürlich haben wir große Probleme in Wien, die hohen Steuern und Abgaben, die überbordende Bürokratie der roten Rathausmafia und natürlich große Konkurrenz durch das benachbarte NÖ und die Slowakei, wohin die meisten Betriebe abwandern.

  29. Cotopaxi
    25. November 2012 13:56

    o.T.

    Der Presse-Schreiberling darf wahrhaft stolz sein auf seine zeitgeistige bobohafte Wortschöpfung "Kapitalistenschurke".

    http://diepresse.com/home/kultur/film/1316491/DallasStar-Larry-Hagman-ist-tot-?from=gl.home_kultur

  30. Herby
    25. November 2012 11:24

    Dr. Unterberger gebe ich vollinhaltlich recht: Die Industrie ist das Zentrum allen Wirtschaftens auf hohem Niveau. Und die Voraussetzung für eine stabile Volkswirtschaft.

    Diese Erkenntnis sollten sich vor allem sämtliche Bundes- und Landespolitiker fix ins Bewußtsein verinnerlichen.

    Aber auch Gewerkschaftsfunktionäre, wenn es darum geht, eben maßvolle Forderungen die flexibel sind zu stellen ==> damit sich die Industrie & ihre Fertigungsstandorte nicht ins Ausland vertschüssen.

    Seitens der Politik stellt sich die Frage: Ist in Österreich das Wort "Industriepolitik" ein Fremdwort??

    Man muss aber die steirische Landesregierungen der letzten 20 - 30 Jahre loben, dass in der Steiermark der "Autocluster" verwirklicht wurde. Dem ich von Herzen wünschen, dass diese Erfolgsstory auch in Zukunft so weitergeht. Zu Recht muss man da auch die beiden Begriffe 'Magna' und 'Frank Stronach' positiv erwähnen.

    Und auch die OÖ-Landesregierung hat sicherlich bei der Industriepolitik viel richtig gemacht.

    Ich las einmal einen sehr intelligenten Artikel wo es um die Rolle der Industrialisierung im Kontext der Entwicklung von Staaten ging. Wobei es hier um den ursprünglichen Industriebegriff ging, also das was in der Begriffslogik der Industrialisierung der Jahrhunderte: 18. Jhdt bis 20. Jhdt. liegt:

    Also die Entwicklung der physisch produzierenden Einheiten in den Werkstoffbereichen: Stein, Mineralien, Bergbau, Holz und Metalle:

    Die Entwicklung war bekanntlich: Zunftbetrieb, freier Handwerksbetrieb - Gewerbebetrieb - Manufaktur - Fabrik - Industrie - Exportindustrie für große bzw. Weltmärkte.

    Und da wurde die Frage aufgeworfen: Was ist eigentlich das innerste Zentrum der Industrie? Was ist das ‚Herz’ aller Industrie?

    Antwort: Die Industrie für Werkzeugmaschinen (Werkzeugmaschinen-Industrie) http://de.wikipedia.org/wiki/Werkzeugmaschine


    Da werden die Fertigungsmaschinen, z.B. Drehbänke, Drehmaschinen, Hobelmaschinen, Fräsmaschinen, Biegemaschinen, Schweißroboter usw. usf. hergestellt. Die Anforderungen an die Genauigkeit sind die allerhöchsten. Da redet man von Genauigkeiten im My-Bereich (0,001 mm).

    Diese Industrie stellt also Fertigungsmaschinen her, damit die allgemeine, produzierende Industrie ihre Erzeugnisse herstellen & verkaufen kann.

    Die Genauigkeiten der Endprodukte (Konsumgüter) liegen jedenfalls unter der Genauigkeit der jeweiligen in der Produktion eingesetzten Fertigungsmaschinen. Beispielsweise, wenn die Fertigungsmaschine eine Genauigkeit von 0,001 mm hat, dann kann man erwarten dass das Endprodukt eine Genauigkeit von ca. 0.001 mm hat.

    Die Werkzeugmaschinen-Industrie ist - könnte man also sagen die Vorraussetzung für die allgemeine Industrie. Es ist also die Basis, die Grundlage der allg. Industrie.

    Sobald eine Nation eine funktionierende Werkzeugmaschinen-Industrie hat, wird es auch mit der allgemeinen Industrie gut bestellt sein! Denn die Schlussfolgerung liegt nahe & ist logisch: Wenn im Land xy Top-Werkzeugmaschinen erzeugt werden können, mit sagenhaften Genauigkeiten und tollen Produktionsgeschwindigkeiten, mit Computer- & Roboterunterstützung. – Dann wird dort ja wohl auch eine erfolgreiche Konsumgüterindustrie Fuß fassen können und verbleiben können.

    Solange in Österreich eine erfolgreiche Werkzeugmaschinen-Industrie tätig ist, solange hat dieses Land gute Voraussetzungen um industriell im Weltmaßstab mithalten zu können.

    Beim Googeln heute kam ich auf die Firma: Trumpf Österreich ( http://www.at.trumpf.com/ ) in Pasching, O.Ö. – eine österr. Werkzeugmaschinenfirma. Die damals noch verstaatlichte Voest war noch in den 1980ern berühmt für ihre Drehmaschinen, was ist inzwischen damit geworden? Mirko Kovats hatte Ende der 1980er seine Industriellen-Karriere gestartet indem er die Werkzeugmaschinenfirma Emco kaufte.

    In Bezug auf unser wichtiges Nachbarland Deutschland gilt: Der Aufstieg und Verbleib Deutschlands als führende Industrienation ist zu einem großen Teil auf die sprichwörtlichen „Deutschen Werkzeugmaschinen“ zurückzuführen. Den Deutschen ist es bis heute gelungen ihre Position (und ihren Technologievorsprung) in diesem Bereich zu halten!!

    Siehe auch: http://www.produktion.de/unternehmen-maerkte/deutsche-werkzeugmaschinenindustrie-glaenzt-mit-rekordwerten/

    Und im Vergleich zur dt. Werkzeugmaschinen-Industrie: Wie berühmt ist heute die britische oder amerikanische oder französische Werkzeugmaschinen-Industrie?

    • Herby
      25. November 2012 11:32

      Fehlerkorrektur:

      Ich wollte eigentlich oben schreiben, also richtig lautet es:

      "Beispielsweise, wenn die Fertigungsmaschine eine Genauigkeit von 0,001 mm hat, dann kann man erwarten dass das Endprodukt eine Genauigkeit von ca. 0.01 mm hat. "

  31. HJR
    25. November 2012 10:50

    Einerseits bin ich ja froh, dass die Dinge sind wie sie sind - besonders in Wien. Je "fröhlicher" die Sozialisten (dazu zähle ich auch die Öko-Verblendeten) vor sich hin regeln und reformieren, desto schneller erreichen wir den "point of no return". Dieser kann auch "Bankrott" genannt werden. Zu befürchten ist nur, dass die bis dahin noch immer nicht ganz versiegten Steuererträge der produzierenden Wirtschaft dafür verwendet werden (und zwar von "Rot" und "Schwarz"), um Wien "an den Tropf zu legen" - so wie das bankrotte Berlin am Tropf Deutschlands hängt und Süditalien an dem seines Nordens.

    Wie auch immer, vor erreichen des "Ground Zero", wird sich nicht ändern. Und wenn die Wiener sich nicht endlich ein wenig von der - heute von 'simplicissmus' zitierten - "Ärmelaufkrempelmentalität" aneignen, dann vermag ich auch für den vielzitierten "Phönix aus der Asche" keine Chance zu erblicken.
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at

  32. Helmut Oswald
    25. November 2012 08:13

    Es gibt Schlüsselindustrien, die ein Indikator dafür sind, wie es um den Entwicklungstand einer Volkswirtschaft steht. Ich halte nichts davon, zu sagen, wir lassen den Stahl in Korea und Brasilien gießen und importieren halt einfach die Halbzeuge. Abgesehen davon, daß ein Land so nicht krisenfest bleibt, ist der Unsinn ja auch, daß immer mehr transportiert wird, und die Verteuerung der Energiekosten zwangsläufig Lohnkosteneinsparungen wieder vernichtet.
    Drei Industriegruppen, an denen österreichische Unternehmen schon einmal beteiligt waren, aber die dem Land wieder (weitestgehend) verloren gingen, halte ich für entscheidend. Zwei davon sind Spezialisierungen des Maschinenbaues - nämlich Kraftfahrzeugbau und Flugzeugbau. Historisch betrachtet stehen dafür Namen wie Porsche (ein Kärntner) natürlich in Österreich an der Bürokratie gescheitert (was sonst in diesem Dreckstaat) und der weitgehend unbekannte Otto Schwärzler (der in Heinkels Flugzeugbetrieben richtungsweisend an der weltweit ersten Strahlturbine arbeitete) welcher den Erstflug eines Düsenstrahlflugzeuges möglich machte. Steyr Daimler Puch in der Fahrzeugindustrie, Lohner, Doblhoff (Hubschrauber) die ÖFlAG und andere erzeugten einst Flugzeuge von Weltrang. Alles weg - durch die Unfähigkeit der Bürokraten und den Sozialismus ( Hand in Hand). Weiters darf erwähnt werden, daß in Moosbierbaum die größte synthetische Benzinerzeugung (aus Braunkohle) stand, die es in europa gab. Nachdem die 15. US Luftflotte diese in die Steinzeit gebombt hatte, kamen die Sowjets und nahmen die Steine auch noch mit. Bezeichnenderweise hat es keinen Versuch mehr gegeben, das Werk, das nach dem 1927 patentierten Fischer Troopsch Verfahren arbeitete, je wieder zu errichten. Dafür werden lieber Subventionen gezahlt, um die Schließung des Kohlenbergbaues 'sozial' abzufedern. Sozialismus steht für Kapitulation, Bürokratie und Niedergang. Eine Pest.

    • diko
      25. November 2012 09:38

      Danke Herr Oswald, ***************** !
      deutlicher kann man es kaum aussprechen!

    • HJR
      25. November 2012 10:16

      [... Sozialismus steht für Kapitulation, Bürokratie und Niedergang. Eine Pest.]

      Stimmt! Bis auf "Kapitulation"; der Kommunismus kapituliert niemals! Er mutiert allerhöchstens - wie der manche Viren von Zeit zu Zeit. Die derzeit in Europa weitverbreitetste Mutation "Sozialdemokratie" genannt. Und schon der Name ist das Gegenteil von Wahrheit: Weder wollen die "sozial" sein, noch haben sie mit "Demokratie" auch nur das Geringste zu tun; denn dieses "sozial" ist die Maske des Sozialismus und die "Demokratie" steht diesfalls für eine "Parteidiktatur" - die nur noch bei uns in Österreich noch nicht in ein totalitäres Regime umgeschlagen hat, weil man sozialistischerseits die "Alibibeteiligung" der "Bürgerlichen" (ÖVP) an der Regierung vor den Augen der Welt braucht, um den Anschein einer "normalen", westlichen, demokratischen Gesellschaft wahren zu können.
      Und erst unter diesem festen Dach lässt sich der staatlich organisierte Raub am Volkseigentum so richtig erfolgreich zelebrieren - so lange, bis der Spuk an seiner eigenen Scheinwelt zerbricht oder zerplatzt wie jener der DDR.

    • DerTurm
      25. November 2012 10:37

      Ich möchte an dieser Stelle auch an die (vertriebenen) österreichischen Nationalökonomen erinnern, deren Nachfolger (nahezu) als einzige die aktuelle Krise antizipiert haben (im Unterschied zu den keynesianisch verbohrten Sozen).

    • Gerhard Pascher
      25. November 2012 12:43

      Sehr geehrter Herr Helmut Oswald,
      ich schätze Ihre Beiträge sehr. Aber wenn Sie wiederholt Österreich als "Dreckstaat" bezeichnen, dann fühle ich mich beleidigt, denn auch ich bin ein Teil dieses Staates. Abgesehen davon, dass solche Ausdrücke in einem Qualitätsforum nicht angebracht sind (dafür gibt es ja genug andere Internetplattformen), müssten Sie Ihre Abneigung konkret zur Bundesregierung, einzelnen handelnden Personen oder Institutionen mit negativen Bewertungen versehen.
      Dies musste einmal gesagt werden.
      Beste Grüße
      Ihr
      Gerhard Pascher

    • DerTurm
      25. November 2012 14:22

      Also wenn man es genau nimmt, (hoffentlich doch) nicht:

      Staat* bezeichnet "eine politische Ordnung, in der einer bestimmten Gruppe, Organisation oder Institution eine privilegierte Stellung (nach Ansicht einiger bei der Ausübung von Macht, nach Ansicht anderer für die Entfaltung des Einzelnen und der Gesellschaft) zukommt."

      So gesehen sind wir Teil des Landes Österreich, Teil der Nation Österreich, aber doch nicht Teil des Staates.

      Ist es nicht der (Sozial(istische)) Staat, der das Land in den Dreck gezogen hat?

      *Wikipedia

    • terbuan
      25. November 2012 16:09

      Lieber Helmut Oswald,
      ich bin eigentlich fast immer Deiner Meinung, aber heute muß ich Dir doch etwas gegenhalten:
      ad Flugzeugbau:
      Großflugzeuge sind heute nur mehr im internationalen Verbund entwickel- und produzierbar (Ausnahme USA), der Airbus ist ein Beispiel dafür, wo auch österreichische Firmen als Zulieferer erfolgreich tätig sind (Beispiel FACC)

      Die Firma Diamond Aircraft in Wiener Neustadt ist erfolgreich im Bereich kleiner Geschäftsflugzeuge tätig.

      ad Fahrzeugbau
      Der steierische Automobilcluster hat Weltgeltung bei der Produktion von Allradantrieben und die Firma List ist führend bei der Entwicklung moderner Dieseltriebwerke.

      ad Synthetische Bezinerzeugung
      die letzte Anlage wurde erst 2004 in Deutschland stillgelegt. Sie ist eine Alternative zum Erdöl, wird aber mittlerweile durch Treibstoff aus Pflanzen (Rapsöl) weltweit verdrängt.

      Ich behaupte, mit den vorhandenen Resourcen könnte Österreich auch in Zukunft in Krisenzeiten weitestgehend überleben.
      Herzliche Grüße
      terbuan

    • terbuan
      25. November 2012 16:30

      Helmut Oswald
      Nachsatz:
      Und beim VW-Porsche Konzern laufen die Fäden ohnehin auch über Österreich (Salzburg-Zell am See-Wien) :-)

    • Gerhard Pascher
      25. November 2012 19:15

      Der Turm:
      "L'état c'est moi" (der Staat bin ich) wird fälschlicherweise dem Franzosen Ludwig XIV zugeschrieben, welcher als klassischer Verterter des (monarchistischen) Absolutismus in die Geschichte eingegangen ist. Ich fühle mich trotzdem als Teil des Volkes/Staates, welche in einer Republik die Souvernität besitzt und die Vollmacht zur Staatsführung dann den Gewählten (Bundespräsident, NR-Abgeordneten usw.) überträgt.

    • schreyvogel
      25. November 2012 23:28

      Herr Oswald,
      Stahl: Schuld sind nicht "wir", sondern die brasilianischen, koreanischen und chinesischen Stahlarbeiter, die extrem tief unter den österreichischen Kollektivverträgen arbeiten. Ähnliches gilt für Kohle und Erz, ohne die kein Stahl gekocht werden kann. Hier zeigt sich, dass die weltweite Liberalisierung des Handels zumindest beim Stahl ein Irrweg ist. Die Idee war ja, dass die unseren Stahl kaufen, und nicht umgekehrt.

      Helfen könnte nur eines: Ausdehnung der österreichischen Kollektivverträge auch auf Brasilien, Korea und China. Aber sicher arbeitet unser BK bereits daran, dies via EU durchzusetzen, mit Überredungskunst, wenn nötig aber auch mit Embargodrohungen.
      Diese Staaten müsstem zudem dazu verhalten werden, genau so teure CO2-Verschmutzungsrechte zu kaufen wie die EU-Stahlproduzenten. Aber das weiß Faymann ohnehin ganz sicher.

    • Helmut Oswald
      26. November 2012 00:57

      Werte Alle,

      den Dreckstaat behandeln wir bitte woanders, weil diese Baustelle dafür unzuständig ist. Nur so viel - dieser sozialistische Staat ist unwert. Wofür der Begriff Dreck steht, den man nicht als persönliche Beleidigung nehmen muß. Aber als wertgerechte Abbildung des realsozialistischen Steuer- und Verwaltungsstaates , den sich Österreich hält mitsamt seinen muffigen Gesinnungsschnüffeleien, samt Alltagskorruption, Bevormundung und Gedankenpolizei über diverse NGOs und vergleichbare Institutionen. Näheres an anderer Stelle.

      Die sonstigen: ja, habt ihr alle irgendwie Recht und auch wieder Nicht.
      Genauer: hier geht es doch nicht darum, ob wir sektoral und in spezialisierten Nischenbereichen (Diamonds, Theurer und Plasser et al) uns Kompetenz bewahrt haben und Marktpositionen halten. Hier geht es doch einfach darum, daß wir in zentralen Bereichen industrieller Zukunftsentwicklungen ganz einfach weder treibende Kraft sind (Strahlturbinenentwicklung und Massenmotorisierung waren beispielsweise diese weltweit richtungweisenden industriellen Entwicklungen) noch in irgendeinem Bereich mehr sind, als eine geschundene Masse auszuplündernder Intelligenz, die entweder ausspioniert oder ausgekauft wird. Oder emigriert, weil sie vom Sozialismus zur Republikflucht veranlasst wird. Und zwar auch deshalb, weil eine industriefeindliche Grundströmung bei uns im Land, wie jenseits des Inns, darauf vergessen hat, daß jeder Fortschritt - auch der materielle Zugewinn breitester Schichten - darauf basiert, das wenige fleißige und verständige Menschen (Industrie) ihre Entwicklungen mit selbstlaufenden ökonomischen Kräften verbinden müssen, damit dieser über die Märkte Gemeingut wird. Was regelmäßig auch heisst, das Wertschöpfung im Land bleibt, es sei denn diese wird durch zentralsteuernde und leistungsfeindliche Verteilungsbürokratien, die ökonomischen Erfolg als Verbrechen stigmatisieren, verdrängt.

      Bände spricht doch die Zahl der Nobelpreisträger, die dieses Land hervorgebracht hat und vor allem auch, in welchen Sektoren. Vergleicht man die ach so zerrissene I. Republik mit der Gegenwart. Findet man, der Nobelpreis ist kein Indikator mehr, dann gibt es auch andere Bereiche, die für das hierzulande
      eingetretene Desaster klare Indikationen geben: Stronach konnte in Kanada Milliardär werden, aus Österreich musste er emigrieren. Piech, Porsche et al mussten erst Österreich verlassen, um eine weltkarriere zu machen - im lande selbst konnten es die gleichen Menschen zur ein gar nichts bringen. Und für derartige karriereentwicklungen gibt es Kohorten von beispielen, auch in gestalt weniger bekannter Namen.

      Denken wir doch darüber nach, warum es so ist.

      Fußnote: bitte nicht Rapsöl mit Fischer Tropsch verwechseln. Fischer Tropsch (Leuna) wurde 1945 verboten, und machte selbst 1989 die Alliierten noch so nervös, das Helmut Kohl persönlich den Franzosen (gegen Recht und Gesetz) die Leuna Werke zuschanzen mussten. Anstatt das Ruhrgebiet und die Kohlengruben von Fohnsdorf zum sozialistischen Milliardengrab für Stillegungen und Nichttsstun sowie Rückbau zu machen, eine Chance vertan, sich von der Rohstoffproblemtik aus Nahost abzukoppeln. Wir haben verstanden, warum.
      Die Frage ist aber doch - liebe alle - wer hat den Mut aufzustehen und zu sagen: wir beugen uns diesem unverschämten Diktat nicht mehr ?

    • Helmut Oswald
      26. November 2012 01:01

      @ HJR

      Sozialismus steht natürlich nicht für seine eigene Kapitulation. Er steht für die Kapitulation des Geistes vor der Materie.

    • Helmut Oswald
      26. November 2012 01:10

      @ Terbuan

      Der Großflugzeugbau wird aus einem einzigen Grund (in EUROPA, wohlgemerkt) international entwickelt. Nämlich um die deutsche Luftfahrtindustrie so einzubinden, das diese nicht ohne Kenntnis ihrer inneren Entwicklungsströme der der anderen Europäer davonläuft.
      Die US Luftfahrtindustrie jedenfalls ist eine nationale Veranstaltung. Ebenso die russische und chinesische. Selbst Brasilien und andere Länder entwickeln, besonders im Militärluftfahrtbau, entsprechende Leistungsklassen auschließlich im eigenen Bereich. DIe Selbstbindung der wiedererstanden deutschen Luftfahrtindustrie war Voraussetzung für die Erlaubnis der Siegermächte, eine solche überhaupt wieder ins Laufen zu bringen. Aber keine einzige Luftfahrtindustrie der Welt würde sich kostendeckend so etwas wie den Super Guppy leisten, um ganze Rümpfe oder andere Großbauteile von Bremen und Weser nach Toulouse (auf dem Lugftweg !) zu transportieren. Das sind politische Kosten, die dem Projekt meines Erachtens schon lange nicht mehr, geschuldet werden. Spätestens aber mit der ESM Ausplünderung und den Unverschämtheiten der Lateinischen rund um Griechenland würde ich alle diese Projekte, die nur zum Nachteil Deutschlands laufen, eiskalt aufkündigen.

    • aw70 (kein Partner)
      26. November 2012 02:21

      @Helmut Oswald, zum Flugzeugbau...

      Ihre Ausführungen sind in anderen Bereichen (soweit ich es beurteilen kann) weitgehend richtig, aber im Bereich des Großflugzeugbaus tun sie zumindest den anderen beiden großen Partnern im Airbus-Programm (FR, UK) unrecht. In beiden Ländern war und ist eine der deutschen ebenbürtige Kompetenz vorhanden, aber erst der Zusammenschluss im Rahmen von Airbus hat es ermöglicht, in Konkurrenz zu Boeing zu treten.

      Es sollte Ihnen auch zu denken geben, dass mittlerweile auch Boeing eine Art Guppy verwendet, um die Komponenten des Dreamliner aus der halben Welt zur Endmontage nach Seattle zu holen. So gesehen waren die Europäer nur ein bisschen der Zeit voraus! :-)

    • Helmut Oswald
      26. November 2012 08:53

      aw 70)

      So betrachtet haben Sie wahrscheinlich Recht. Und wo sie Recht haben, haben Sie Recht. Lasse mich gerne jeden Tag bilden, um lebenslang klüger zu werden. Danke.

  33. Observer
    25. November 2012 07:59

    Während man zu meiner Studienzeit die Wirtschaft in die drei klassischen Sektoren (primär, sekundär und tertiär) einteilte, wird heutzutage wissenschaftlich auch ein quartärer (für Information) und quintärer (für Entsorgung) Sektor genannt. Dabei wird vielfach überlegt, ob nicht der Fremdenverkehr, Freizeitgestaltung künftig zu einer diesen neuen Gruppen gehören sollte. Auf alle Fälle ist das öffentliche Service, welches keinen marktwirtschaftlichen Grundlagen folgt, künftig nicht mehr als tertiär zu betrachten.
    Wie dem auch sei: eine reine Dienstleistungsgesellschaft (Handel, Banken, Versicherungen usw.) kann allein nicht existieren, denn es braucht auch Wirtschaftsteile, welche Waren und Werte schaffen. Man sieht dies gut an den derzeit fast nur Öl und Gas produzierenden Golfstaaten, welche die lebensnotwendigen Güter fast zu 100 % importieren müssen und auch der klassische Dienstleistungssektor meist von Ausländern bestritten wird. Auch die Kapitalerträge im Ausland können dort bei Ausfall der Öl/Gasvorkommen das Niveau des derzeitigen Lebensstandards auf Dauer nicht halten.
    Daher ist eine gute Mischung aller genannten Wirtschaftsektoren auch auf kleinerem Raum immer noch die beste Grundlage für die Gesellschaft. Dies soll aber nicht bedeuten, dass ein Grossbetrieb alles selbst machen muss, aber diese Zulieferer und Dienstleister sollten sich auch geographisch in dessen Nähe befinden und eng kooperieren.
    In der "sozialistischen Planwirtschaft" im ehemaligen Ostblock waren die Betriebe gezwungen, möglichst alles selbst zu machen. So kannte ich Betriebe, wo hauseigene Werkstätten fast die gleiche Fläche der wirklichen Produktion beanspruchten. Dies war überlebensnotwendig, da man dadurch z.B. dringend benötigte Ersatzteile zu einer westlichen Maschine über Nacht selbst "basteln" konnte, während der offizielle Weg über die Aussenhandelsgesellschaften oft Monate beanspruchte.

    • HJR
      25. November 2012 10:19

      Das Problem der "sozialistischen Planwirtschaft" war immer schon "der Plan"!

    • DerTurm
      25. November 2012 10:45

      Es gibt drei Gundkategorien von Imput/Output eines Systems:

      Masse
      Energie
      Information

      Durch Verarbeitung bzw. Umwandlung lässt sich auch Wert schöpfen (wobei die dritte Kategorie etwas anders ist, als die ersten).

      Über die "modernen" "Sozial"-Wissenschaften verliere ich lieber kein Wort. Schließlich war es FA Hayek, der "sozial" als Wieselwort enttarnte, das alle damit in Verbindung gebrachten Begriffe pervertiert (Arbeiter vs. Sozial-Arbeiter, Marktwirtschaft vs. soziale Marktwirtschaft, Gerechtigkeit va. soziale Gerechtigkeit, Staat vs. Sozialstaat usf - ein wirklich lesenswerte Artikel: Wissenschaft und Sozialismus.).

  34. Wertkonservativer
    25. November 2012 07:47

    Als Kaufmann, der sein ganzes Berufsleben mit und für die Industrie gearbeitet hat, weiß ich um deren Wichtigkeit für Volkswirtschaft, Wohlstand und ein positives Sozialgefüge. Da bleibt mir dazu sonst nichts zu sagen.

    Nun wieder einmal zu meinem Lyrik-Schwerpunkt (Michler's Sonntags-Holde-Kunst!):

    Emanationen großer und wahrhafter Kunst können aufnahmebereiten Menschen Leuchtspuren in "andere", schönere Welten weisen, geistige Höhenflüge, Glücks- und Trostmomente auslösen!

    Das nachfolgende Gedicht der großen Kärntner Dichterin Ingeborg Bachmann (1926 - 1973), für mich eines der schönsten und wahrsten in deutscher Sprache, ist in seiner Aussage ein Plädoyer für Wahrhaftigkeit in unserem Tun und Denken, und zugleich ein Hohelied auf die herrliche und gefährdete Möglichkeit des menschlichen Daseins:

    "Was wahr ist!

    Was wahr ist, streut nicht Sand in deine Augen,
    was wahr ist, bitten Schlaf und Tod dir ab
    als eingefleischt, von jedem Schmerz beraten,
    was wahr ist, rückt den Stein von deinem Grab.

    Was wahr ist, so entsunken, so verwaschen
    in Keim und Blatt, im faulen Zungenbett
    ein Jahr noch und ein Jahr und alle Jahre -
    was wahr ist, schafft nicht Zeit, es macht sie wett.

    Was wahr ist, zieht der Erde einen Scheitel,
    kämmt Traum und Kranz und die Bestellung aus,
    es schwillt sein Kamm und voll gerauften Früchten
    schlägt es in dich und trinkt dich gänzlich aus.

    Was wahr ist, unterbleibt nicht bis zum Raubzug,
    bei dem es dir vielleicht ums Ganze geht.
    Du bist sein Raub beim Aufbruch deiner Wunden;
    nichts überfällt dich, was dich nicht verrät.

    Es kommt der Mond mit den vergällten Krügen.
    So trink dein Maß. Es sinkt die bittre Nacht.
    Der Abschaum flockt den Tauben ins Gefieder,
    wird nicht ein Zweig in Sicherheit gebracht.

    Du haftest in der Welt, beschwert von Ketten,
    doch treibt, was wahr ist, Sprünge in die Wand.
    Du wachst und siehst im Dunkeln nach dem Rechten,
    dem unbekannten Ausgang zugewandt"

    Verborgene, geheimnisvolle Chiffren; wahrhaftige und symbolträchtige Gedankenlyrik!

    Sie sind eingeladen, sich diesem wunderbaren Gedicht sinnsuchend zu nähern!

    Gerhard Michler

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • HJR
      25. November 2012 10:26

      Sorry, lieber Wertkonservativer, aber der "Bachmann" bzw. ihrer Lyrik werde ich mich ebensowenig nähern wie dem schwachsinnigen, verlogenen Text unser Bundeshymne - u.zw. vor deren amtlicher Verhunzung durch die Genderbeauftragte der Bundesregierung ("Söhne und Töcher".

      Aber ich gestehe gleichzeitig, dass ich zu Lyrik ein ähnlich gebrochenes Verhältnis habe wie zu Ärzten, Architekten, Rechtsanwälten und Politikern.

    • Josef Maierhofer
      25. November 2012 16:14

      @ Wertkonservativer

      Danke !

    • Ai Weiwei
      25. November 2012 16:45

      @ Wertkonservativer

      Den Sonntag zum Lyrik-Tag zu machen ist eine gute Idee, danke!

      Das macht meinem Gemüt Freude und hilft auch meiner Allgemeinbildung weiter.

  35. Karl Knaller
    25. November 2012 07:28

    @Claudius
    Bei all' diesen Firmen waren Sie beschäftigt? Beachtliche Berufslaufbahn, gratuliere!

    • Claudius
      25. November 2012 09:48

      @ Karl Knaller

      Ich schrieb dass ich "tätig war":

      Bei der damaligen S.G.P. in Simmeing hatte ich in meiner HTL-Zeit in den 1970er-Jahren mehrmals Ferialpraxis gemacht. Im Übrigen war mein Vater hier jahrzehntelang beschäftigt.

      Bei Waagner-Biro AG, Wien war ich lange beruflich tätig.
      Anmerkung: Seit ca. 10 Jahren fertigt Waagner-Biro nicht mehr in Wien sondern - ich vermute - in der Südslowakei. Dort wo die W.B.-Werkstätte war, in Wien 22, ist jetzt ein Baumarkt. Also W.B. ist derzeit ein großes Ingenierbüro. Dennoch kann man es als "Industrie" bezeichnen, weil all die Forschung & Entwicklung in Wien passiert.

      In den 1980er-Jahren war auf der Wienerbergstraße die Firma Wertheim-Schindler A.G. wo ich beruflich tätig war. In dieser Fa. wurden Tresore, Aufzüge Fahrtreppen & Fahrsteige entwickelt und gefertigt. Dort war damals schon die schweizer Schindler sowie die C.A. beteiligt.

      Diese Firma Wertheim-Schindler A.G. hatte sich dann in die Wertheim GmbH (Tresorfertigung) und die heutige Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH (Aufzüge & Fahrtreppen = Rolltreppen) durch Aufsplittung entwickelt.

      Das eigentliche Schindler-Fertigungswerk wo früher die Produkte produziert wurden ist aber auch nicht mehr in der Wienerbergstraße sondern: ? - Irgendwo in der Slowakei oder Ungarn (?).

      Soweit mir bekannt sind auf der Wienerbergstraße derzeit noch die Schindler-Werkstätten für die Wartung & Reparatur.

    • DerTurm
      25. November 2012 11:01

      @Claudius: Die einzig noch "produktive" Sparte von WB in Österreich ist der Bühnenbau.

  36. simplicissimus
    25. November 2012 06:28

    Als gebuertiger Wiener muss ich leider ergaenzen, dass die Arbeitsmoral in Wien, jedenfalls so wie ich sie erlebt habe, leider unter der von Bundeslaendern wie etwa Oberoesterreich, Steiermark oder auch Niederoesterreich liegt.

    Woran das liegen mag?

    Wahrscheinlich an der Aermelaufkrempelmentalitaet der provinziellen Oesterreicher, die abgehaertet durch raue Gebirgsluft den verweichlichten verbuerokratisierten Staedtern ueberlegen sind.

    Um nun keine Vorurteile basierend auf ethnischen Herkuenften aufkommen zu lassen, die die armen Wiener diskriminieren koennten, plaediere ich dafuer, rassistische Ausdruecke auf Speisekarten, wie "Wiener Wuerstchen" oder "Wiener Schnitzel" per Gesetz verbannen zu lassen.

    Damit waere das Problem nachhaltig geloest.
    Das sollte endlich auch AU kapieren.

    • DerTurm
      25. November 2012 11:07

      Das ist ein hinreichend bekanntes (und wissenschaftlich erforschtes) Phänomen:

      Lebensumstände, in denen man innovativ sein muß, um zu überleben, bringen üblicherweise eifrigere und arbeitsamere Menschen hervor.

      Daher sinken Produktivität (und Innovation) von polaren Breiten zum Äquator hin ab. (Natürlich wird es polwärts auch immer schwieriger zu überleben bzw. überhaupt etwas zu schaffen).

      Je einfacher es sich Menschen richten können, desto untätiger werden sie. Und diese Mentalität/Einstellung wird auch an die Kinder weiter gegeben.

      Daher ist der Wiener fauler, als der Alpenösterreicher, und der Südländer fauler als seine nördlichen Nachbarn.

      Eine Erklärung für die sozialistischen Spinnereien unserer nördlichsten Nachbarn habe ich allerdings nicht. Aber immerhin sind sie inzwischen draufgekommen, was für ein Schwachsinn das alles ist. So gesehen sind sie intelligenter, als wir (was wiederum zur Theorie passt).

    • simplicissimus
      25. November 2012 19:52

      Ich glaube auch an diese Theorie. Eigentlich sollte sie den Linken genehm sein, da die Umwelt Einflussfaktor ist. Das Bloede fuer die Linken daran ist, dass langfristige Umweltbeeinflussung sehr wohl die Gene beeinflusst: durch Selektion und vielleicht auch Mutationen, die sich in bestimmten Umwelten als erfolgreich erweisen.

  37. S.B.
    25. November 2012 02:30

    In beiden Städten Berlin und Wien geht die verheerende Bilanz nicht nur auf die industriefeindliche Politik zurück, sondern auf die gesamte monetäre Mißwirtschaft
    unter sozialistischer Herrschaft, welche in Wien noch durch die Mitwirkung der Grünen vielfach potenziert wird.

    Wenn die dringend verordnete "Schocktherapie" nicht bald einsetzt, endet zumindest der Patient Wien unweigerlich letal.
    Aber wie wußte schon H. Hesse: "Jedem (Neu-)Anfang wohnt ein Zauber inne" und genau das wünsche ich mir für diese eigentlich lebenswerte Stadt!

    • Xymmachos
      25. November 2012 07:24

      ... denn:
      "Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
      und traulich eingewohnt, so droht erschlaffen.
      Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise
      mag lähmender Gewöhnung sich entraffen."

    • terbuan
      25. November 2012 15:16

      Also bitte S.B., wenn man über Berlin schreibt dann sollte man auch über diese Stadt über entsprechendes Wissen verfügen und nicht nur reflexartig alles den Roten in die Schuhe schieben!
      Ein wesentlicher Anteil an der heutigen Schuldenlast Berlins entfällt auf die Pleite und den Skandal um die Bankgesellschaft Berlin unter dem regierenden CDU-Bürgermeister Eberhard Diepgen (gestürzt 2001)
      Der Architekt des ganzen Pyramidenspiels war die graue Eminenz der Berliner CDU,
      Klaus-Rüdiger Landowsky.
      Die Auswirkungen dieses Skandals auf die Finanzen der Stadt Berlin bewegen sich so um ca. 25 Mrd. Euro.

    • Alexander Renneberg
      25. November 2012 16:58

      was erwartest du terbuan, dass sie sich in ihren seichten postings ändert? oder plötzlich faktenbasiert argumentiert? nö, die ändert nur ihren nick, schreibt ihre weinerlichen sozialistenbashenden postings und besternderlt sich weiter selber. ist doch ausreichend.

      nur soviel stil, wie jemand anderer hier, den monatsgewinn zu spenden hatte und hat sie sicher nicht.

    • terbuan
      25. November 2012 17:27

      Weißt Du Renneberg,
      es geht hier insgesamt um den Blog und da sollte sich Herr Dr. Unterberger etwas ernsthaft überlegen! So kann es nicht weitergehen.
      Ich habe am Wochenende eine Gruppe von Postern getroffen, die sich überlegen, das Forum zu verlassen, bzw. es schon getan haben, es ist ihnen zu blöd geworden, dass eher mittelmäßige Kommentare täglich völlig unverständlich hoch bewertet werden. Damit sinkt die Qualität des Forums insgesamt.
      Ich hoffe, Herr Dr. Unterberger liest diesen Kommentar mit, ansonsten werde ich ihm auch eine persönliche Mail schreiben. Der Bogen ist einfach überspannt! Es reicht!

    • Alexander Renneberg
      25. November 2012 17:42

      nunja terbuan, ähnliches haben wir ja auch bei unserem letzten treffen mit den anderen im hummel gesagt.

    • terbuan
      25. November 2012 17:54

      ja genau,
      die Freunde sind einfach stinksauer, nicht zuletzt, weil das Problem schon seit mehr als 2 Jahren den Blog belastet, mein Abo läuft bis Ende März sollte sich bis dahin nichts ändern, bin ich auch weg!
      Schönen Abend noch!

    • S.B.
      25. November 2012 17:54

      @S.B.

      Es ist aber unter den Roten in Berlin trotz anderslautender Versprechen nichts besser geworden. Der neuerliche Flughafenskandal spricht auch nicht gerade für die sozialistische Regierung, oder?

    • S.B.
      25. November 2012 17:56

      @Xymmachos

      ********!
      Vielen Dank für die wunderbare Ergänzung. Paßt genau zur jahrzehntelangen Soziherrschaft in Wien.

    • S.B.
      25. November 2012 18:03

      @terbuan und @Alexander Renneberg

      Es drängt sich in diesem Zusammenhang auch die Frage auf, ob es im Sinne des Blogbetreibers ist, daß eine kleine Clique hier das Ruder übernehmen möchte und absolut bestimmt, welche Kommentare eine hohe Bewertung verdienen und welche nicht. Ich engagiere mich jedenfalls für Chancengleichheit für ALLE sowie Vielfalt statt EINFALT!
      Beste Grüße S.B.

    • S.B.
      25. November 2012 18:04

      Sry - mein Kommentar um 17:45 Uhr sollte natürlich an
      @terbuan gerichtet sein!

    • S.B.
      25. November 2012 18:06

      Bessere nochmals aus: 17:54 Uhr statt 17:45 Uhr, 'tschuldigung! ;-)

    • terbuan
      25. November 2012 18:09

      Bitte S.B. nicht schon wieder so eine schlecht recherchierte Behauptung!
      Der Flughafen Berlin-Brandenburg ist eine ähnliche Katastrophe wie der neue Skylink von VIE:
      Der Flughafen gehört zu 26% dem Bund und zu je 37% den Ländern Berlin und Brandenburg.
      Das Projekt ist viel zu komplex um als Schuldigen des Desasters alleine die "Roten" verantwortlich zu machen!
      http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Berlin_Brandenburg

      Unfähige und korrupte Politiker und Beamte beauftragen korrupte und unterqualifizierte Planer, Generalunternehmer und Subunternehmer!

    • Alexander Renneberg
      25. November 2012 18:10

      s.b.

      was macht es für sie so schwierig meinen kommentar so langsam zu lesen, auf dass er ihnen verständlich werde?

      aber nachdem sie ja auch völlig resistent jeder kritik sind, ihre nicks permanent wechseln und vorallem das wort vielfalt aus ihrem mund eine ganz neue bedeutung bekommt, sind ja ihre postings immer der gleiche larmoyante Sermon, beginnt der abend ja noch richtig witzig zu werden.
      auch wenn es ihrer eher unfreiwilligen komik zu danken ist.

    • S.B.
      25. November 2012 18:30

      @terbuan

      Ok, dann sind weder in Berlin, noch in Wien die sozialistischen Regierungen für das ähnliche Flughafendesaster zuständig und die Parallelen rein zufällig. Alles klar! ;-)

    • S.B.
      25. November 2012 18:32

      @Alexander Renneberg

      Freuen Sie sich nicht zu früh, meinen Abend plane ich anderweitig zu verbringen.
      Bin erst wieder zu später Stunde erreichbar! Ich wünsche trotzdem eine gute Nacht! ;-)

    • terbuan
      25. November 2012 18:35

      "
      S.B. meint:
      "Es drängt sich in diesem Zusammenhang auch die Frage auf, ob es im Sinne des Blogbetreibers ist, daß eine kleine Clique hier das Ruder übernehmen möchte und absolut bestimmt, welche Kommentare eine hohe Bewertung verdienen und welche nicht. Ich engagiere mich jedenfalls für Chancengleichheit für ALLE sowie Vielfalt statt EINFALT"

      Zur Klarstellung:
      Es gibt hier weder eine kleine Clique welche das Ruder übernehmen möchte noch bestimmen möchte welche Kommentare eine hohe Bewertung verdienen, es geht nur um eine freie Meinungsäußerung im Sinne der Reputation des Blogs, welche in seiner Seriosität durch Ihre Kommentare erheblich gefährdet erscheint.

      P.S. Wenn ich Zeit und Lust hätte, könnte ich Sie jeden Tag aus den Rängen posten, aber mit derartigen Ansagen ist weder dem Blog noch der Zukunft unseres Landes gedient!. Und NUR darum geht es!

    • Justus
      25. November 2012 19:27

      @S.B.

      Werte(r) S.B., Terbuans Kommentar vom Vortag erreichte wegen seiner beispielgebenden hohen Aussagekraft den 1. Platz mit 14 mal 3 Sternen:
      "Österreich gehört bekanntlich zu den höchstbesteuerten Ländern der Welt.
      Solange hier nicht alle Möglichkeiten von Einsparungen im Staatshaushalt (und derer gibt des zuhauf!) mit Rücksicht auf die jeweilige Klientel in Angriff gegenommen werden, bin ich gegen jede Art von Steuererhöhungen!!!"

    • Alexander Renneberg
      25. November 2012 21:07

      s.b.

      ich freue mich nie zu früh. das ist eher ihre domäne indem sie sich mit den gewonnenen accounts selbstbesternderln.

      hätte mich allerdings gefreut wenn sie stil nicht als ende des besens erkannt hätten. aber was soll man sich von contra, plusminius, etc. etc. auch anderes erwarten.

      aber immerhin, nehmen sie den besenstiel und: guten flug!

    • terbuan
      25. November 2012 21:59

      Renneberg,
      es hat keinen Sinn, vergiss es, in der forensischen Psychologie gibt es den Begriff "Schuldumkehr", die mutiert dann zu einer notorischen Zwangshandlung:

      “Ich tu’ das Üble, schrei’ dann selbst zuerst-
      Das Unheil, das ich selber angerichtet,
      Leg’ ich den andern dann zur Last!”
      (W. Shakespeare)

    • S.B.
      25. November 2012 22:26

      @Justus

      Vollkommen richtig erkannt und da liegt auch offensichtlich der berühmte Hund begraben.
      Ich kann @terbuan und @Alexander Renneberg nur einen solch großartigen Theaterbesuch empfehlen, wie ich ihn heute erleben durfte, das löst sowohl geistige als auch körperliche Verspannungen und weitet den Horizont. ;-)

    • fosca
      25. November 2012 22:30

      @terbuan

      Sie sind selbst das beste Beispiel für Ihre Theorien.
      Sie schreiben z. B. vom hehren Ziel der Meinungsfreiheit und handeln genau gegenteilig, in dem Sie Versuche starten, sie bei Ihnen nicht genehmen Mitpostern einzuschränken. Erinnert mich fatal an die Heuchelei manch linksverirrter Mitbürger.

    • terbuan
      25. November 2012 22:42

      @fosca
      In keinster Weise versuche ich die Meinungsfreiheit anderer Poster einzuschränken, ich habe überhaupt keine Veranlassung dazu, im Gegenteil, ich äußere ggf meine andere Meinung bzw. korrigiere eindeutig falsche Behauptungen, mehr nicht.

      Was mich aber stört das sind Poster, welche zu jedem Thema ihren Senf abgeben, selbst wenn sie von der Materie überhaupt keine Ahnung haben, so wie heute z.B. über Berlin und damit schließt sich der Kreis!
      Guten Abend!

    • fosca
      25. November 2012 22:57

      @terbuan

      Möge sich jeder selbst ein Bild von Ihrer hier stattgefundenen Unterhaltung mit z. B. @Alexander Renneberg machen - das sagt alles über Theorie und Praxis bei der von Ihnen eingeforderten Meinungsfreiheit.
      Wünsche für heute ebenfalls noch einen unterhaltsamen Abend!

    • S.B.
      25. November 2012 23:18

      @Alexander Renneberg um 21:07 Uhr

      Zum Glück ist der Blogbetreiber im Besitz der seriösen Tatsache, daß ich KEINERLEI GEWONNENEN ACCOUNT betreibe und sich daher Ihre haltlosen Verleumdungen rasch in Schall und Rauch auflösen. Erschreckend, wohin sich Menschen aus Neid gepaart mit Bösartigkeit versteigen können.

    • Alexander Renneberg
      26. November 2012 07:29

      erschreckend wenn bei menschen wie ihnen s.b. die fremdwahrnehmung nicht mit der eigenwahrnehmung korrespondiert. es steht zu befürchten, dass sich das nicht bessern wird.

      den anderen neid zu unterstellen haben sie schon oft, auch mit ihren anderen nicks versucht, genützt hat es trotzdem nichts. wer soll ihnen denn noch glauben? trägt nur nochmehr zu ihrer unfreiwilligen komik bei.

    • phaidros
      26. November 2012 08:03

      Lieber S.B., zwei Tipps zur Umsetzung: wenn Sie terbuans Aufforderung nachkommen wollen, sollten Sie Ihre Beiträge wenigstens so gut recherchieren wie er: etwa, dass Naturwissenschaftler nicht in der Lage sind, einen systematischen Fehler von 3° an einem Thermometer zu entdecken.

      Und was das Niveau betrifft, bieten sich off-topic Diskussionen über private Treffen als Richtschnur an.

      Eigentlich sollte beides spielend zu schaffen sein.

      So viel zum Thema Selbstwahrnehmung.

    • Alexander Renneberg
      26. November 2012 14:09

      für sie beide offenbar nicht. wenn es also so leicht wäre, aus welchem grund gelingt es ihnen dann nicht?

  38. RR Prof. Reinhard Horner
    25. November 2012 02:20

    reinhard.horner@chello.at

    "Wenn schon 13 Prozent der Unternehmen Betriebsstätten aus der Stadt abgezogen haben ..."

    Nun, das hätte kürzlich bei der Bekämpfung der Pendler aus Niederösterreich nach Wien mitbedacht werden sollen.

  39. Jewgeni Gorowikow
    25. November 2012 01:53

    O.T.: Im neuesten Presse-Leitartikel schreibt Rainer Novak über Faymann:

    Die allerletzten Europäer (von RAINER NOWAK, Die Presse)

    Österreichs selbstloser und edler Bundeskanzler Werner Faymann als einziger Kämpfer für die Europäische Union? Jetzt sollten wir uns wirklich langsam Sorgen machen.

    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/1316465/Leitartikel_Die-allerletzten-Europaeer

  40. Claudius
    25. November 2012 01:40

    Nur einige Beispiele von nach wie vor existierenden erstklassigen Maschinenbaufirmen in Wien, wo ich tätig war:

    In Wien-Simmering, 11. Bezirk in der Leberstraße war die Simmering-Graz-Pauker, S.G.P.: http://de.wikipedia.org/wiki/Simmering-Graz-Pauker sie wurde zu Siemens Mobility:

    wo Elektroloks und U-Bahnen hergestellt werden: http://de.wikipedia.org/wiki/Siemens_Mobility

    http://www.wieninternational.at/de/content/siemens-wien-weltzentrale-fuer-den-nahverkehr-de

    Firma Waagner-Biro AG im 22. Bezirk: http://de.wikipedia.org/wiki/Waagner_Biro

    Im 10. Bezirk auf der Wienerbergstraße: die Traditionsfirma für Tresore, Fa. Wertheim: http://www.wertheim.at/

    Aus der Wertheim-Aufzügefertigung wurde die: Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH, ebenfalls in der Wienerbergstraße: http://www.schindler.com/at/internet/de/home.html ( die Mutterfirma Schindler Aufzüge AG ist e. Schweizer Unternehmen).

    Die genannten Firmen haben alle lange Tradition in Wien und gehören zur Stadt dazu wie der Stephansdom und die Oper - hoffentlich noch lange.

    • Karl Knaller
      25. November 2012 07:29

      ... siehe oben ...

    • Wertkonservativer
      25. November 2012 08:08

      Da fallen mir fast die Augen heraus:

      an alle drei Firmen haben meine Werke durch meine Vermittlung Stahlprofile geliefert
      (Waagner-Biro z.B. die Hohlprofile für die JKuppel des Berliner "Reichstages").

      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

    • terbuan
      25. November 2012 15:42

      Gratuliere Gerhard,
      Du hast Dir im Berliner Reichstag ja praktischz ein Denkmal gesetzt! :-)
      Warst Du schon dort? Ich schaffte es erst beim 4. Anlauf, die Wartezeit war jedesmal mit meiner endenwollenden Geduld nicht vereinbar.
      Herzliche Grüße
      terbuan

    • Wertkonservativer
      25. November 2012 20:02

      Danke für die Blumen, terbuan!
      Dieser Auftrag mit Waagner-Biro war schon ein kleines "highlight" meines Berufslebens!
      67.000kg Hohlprofile, in denen auch die Heiz- und Kühlmedien fließen, das ist schon was!
      Aber jetzt Schluss mit der Angeberei!

      Grüße

      Gerhard





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