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Fußnote 376: Land der Superlative

Das größte Talent des Landes ist laut ORF ein Hund.

Der mächtigste Politiker des Landes ist ein seit Jahr und Tag des Verbrechens der Beiträgerschaft zur Untreue verdächtiger Mann. Die größte Sorge vieler Zeitungskommentatoren nach der Regierungsklausur ist, warum nicht schon wieder mehr Geld in das (auch der Gesamtschule wegen) ohnedies verschwenderisch teure Schulsystem geschüttet wird. Die höchste Geheimhaltungsstufe des Parlaments besteht darin, dass die Grünen den Inhalt vertraulicher Akten auf Hunderten Seiten konsequenzlos ins Internet stellen. Der Fußballverein mit der größten Anhängerschar freut sich schon, wenn er in einem internationalen Spiel einmal statt 4:0 nur 3:0 verliert. Die lautesten Rufer nach einer strengeren Regulierung des Finanzmarktes sind am meisten empört, wenn diese Regulierungen auch für einen Waldviertler Schuherzeuger und seine Finanzierungsmethoden gelten.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHerby
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2012 18:18

    Ich für meinen Teil will weiterhin an das Gute und Großartige in Österreich glauben und halte mich an Grillparzer -

    von einem der Österreich geliebt hatte, Franz Grillparzer - die bekannteste Passage aus "König Ottokars Glück und Ende" ist das Lobgedicht auf Österreich:

    "Er ist ein guter Herr, es ist ein gutes Land,
    wohl wert, dass sich ein Fürst sein unterwinde!
    Schaut rings umher, wohin der Blick sich wendet,
    Wo habt ihr dessengleichen schon gesehen?
    Lacht`s wie dem Bräutigam die Braut entgegen!
    Mit hellem Wiesengrün und Saatengold
    Von Lein und Safran gelb und blau gestickt,
    von Blumen süß durchwürzt und edlem Kraut,
    schweift es in breitgestreckten Tälern hin-
    ein voller Blumenstrauß so weit es reicht,
    vom Silberband der Donau rings umwunden!
    Hebt sich`s empor zu Hügeln voller Wein,
    wo auf und auf die goldne Traube hängt
    und schwellend reift in Gottes Sonnenglanze.;
    Der dunkle Wald voll Jagdlust krönt das Ganze.
    Und Gottes lauer Hauch schwebt drüber hin
    Und wärmt und reift und macht die Pulse schlagen,
    wie nie ein Puls auf kalten Steppen schlägt.
    Drum ist der Österreicher froh und frank,
    trägt seinen Fehl, trägt offen seine Freuden,
    beneidet nicht, lässt lieber sich beneiden!
    Und was er tut, ist frohen Muts getan.
    `s ist möglich, dass in Sachsen und beim Rhein
    es Leute gibt, die mehr in Büchern lasen;
    Allein, was not tut und was Gott gefällt,
    der klare Blick, der offne, richt`ge Sinn,
    da tritt der Österreicher hin vor jeden,
    denkt sich sein Teil und lässt die anderen reden!
    O gutes Land! O Vaterland! Inmitten
    Dem Kind Italien und dem Manne Deutschland,
    liegst du, der wangenrote Jüngling, da:
    Erhalte Gott dir deinen Jugendsinn
    Und mache gut, was andere verdarben."


    Link: http://www.franzgrillparzer.at/Dramen6.htm

    Das Grab von Franz Grillparzer am Hietzinger Friedhof in Wien:
    https://www.wien.gv.at/gallery2/rk/main.php?g2_view=core.DownloadItem&g2_itemId=6137&g2_serialNumber=2

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2012 17:11

    Wenn der SIDO nicht will, nutzt des gar nix! Zumindest nach dem Kurier.
    Wenn sich jemand geschäftsstörend verhält, kann man ihn entlassen. Diese Gesetze gelten im ORF nicht.
    Schon beim ersten Mal hat er gegen die Kinder gestimmt und den ausgezeichneten Turnern aus Krems den Sieg gekostet. Er haßt Kinder und deren Leistung.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2012 17:49

    Bei uns täten sicher auch manche einen Affen wählen..........als BK versteht sich.
    Worum es da beim ORF geht...keine Ahnung, aber daß ein Hund eine Talenteshow gewinnt ist bezeichnend für das Niveau des Staatsfunkes. (Abmelden, solange es noch geht...)

    Einen Punkt möchte ich zu Dr. Us. Ausführungen dazufügen, nämlich daß Einsparungen von 3,4 Mrd. in Ö keine solchen sind, sondern lt. Ministerdarsteller Stöger einen Ausbau bedeuten. Versteh' da einer die Welt!
    http://kurier.at/politik/inland/regierung-und-aerzte-im-clinch/1.102.466

    Und noch ein Sahnehäubchen aus Deutschland, die ObergrünInnen Roth u. Künast sind von ihren eigenen Urgrünen abgewählt worden.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gruenen-urwahl-goering-eckardt-und-trittin-bilden-spitzenduo-11956526.html

  4. Ausgezeichneter KommentatorAi Weiwei
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2012 18:07

    Apropos Fußball - Unser Talentiertester, der David Alaba macht international weiterhin gute Figur und schoss für die Bayern ein Tor: http://kurier.at/sport/fussball/alaba-trifft-bei-bayern-sieg/1.106.032

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2012 18:54

    Was nicht alles zur Ablenkung vom wesentlichen Problem getan wird.

    Ich habe den Eindruck, dass offenbar den Grünen 'schon alles egal ist' und auch der SPÖ, die zu meinen scheint, es gäbe ohnehin genug Geköderte, die blind alles glauben, was da so verzapft wird in den Medien.

  6. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2012 23:37

    Seit gestern haben wir die Bestätigung für alle diese Zustände:

    Unser Land ist endgütlig AUF DEN HUND GEKOMMEN!

  7. Ausgezeichneter KommentatorXICY
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2012 17:53

    "Der mächtigste Politiker des Landes ist ein seit Jahr und Tag des Verbrechens der Beiträgerschaft zur Untreue verdächtiger Mann."

    Wer ist damit gemeint? Diese Beschreibung passt auf mindestens vier Personen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorconsuela rodrigez
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    11. November 2012 17:46

    “Wir sind aufgewacht, Frau Merkel”: Der offene Brief aus Portugal im Wortlaut.
    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
    Aufgrund des Charakters Ihres angekündigten Besuches und vor dem Hintergrund der katastrophalen ökonomischen und sozialen Lage Portugals, betonen wir, dass Sie hier nicht willkommen sind. Sie sollten sich auf portugiesischem Territorium als persona non grata betrachten, denn Sie mischen sich eindeutig in innere Angelegenheiten ein, für die Sie kein demokratisch von den hier lebenden Menschen ausgestelltes Mandat haben.

    Weil unsere Regierung seit einiger Zeit aufgehört hat, den Gesetzen und der Verfassung dieser Republik Folge zu leisten, müssen wir uns daher mit diesem Brief direkt an Sie wenden. Die Anwesenheit diverser Großunternehmer in Ihrer Gefolgschaft ist empörend.
    Weiterlesen:
    http://julius-hensel.com/2012/11/wir-sind-aufgewacht-frau-merkel-der-offene-brief-aus-portugal-im-wortlaut/


alle Kommentare

  1. Albert (kein Partner)
    23. Januar 2015 20:53

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  7. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    12. November 2012 08:29

    No sowas !

    Das größte Talent des Landes ist laut ORF ein Hund und nicht Unterberger.

  8. Reinhard (kein Partner)
    12. November 2012 06:26

    Hinter Linz beginnt die Provinz...

  9. Lambert
    11. November 2012 22:39

    Dem letzten Absatz der Fußnote "Land der Superlative" kann ich natürlich grundsätzlich zustimmen.
    Trotzdem gewinnt man natürlich den Eindruck, dass die Regulierungsvorschriften für Banken nicht bloß "auch" für den Waldviertler Schuherzeuger, sondern ganz besonders für dessen Kreditgeschäfte zur Anwendung kommen sollen. In diesem einen Beispielsfalls wird von der FMA groteskerweise genau nach Vorschrift gehandelt, um wenigstens einmal ein Erfolgserlebnis vorweisen zu können.
    Ab einer gewissen Größenordnung würden die Verfahren jahrelang verzögert werden - hier kann endlich ein Exempel statuiert werden.
    Eigentlich verficht Hr. Dr. Unterberger stets den Gedanken des wirtschaftlichen Wettbewerbs bei Banken. Aus den Zeilen seiner Fußnote kann jedoch ein gewisses Verständnis und Wohlwollen für die Gegner aus dem Banksektor angesichts des unangenehmen Konkurrenten herausempfunden werden.
    Eigentlich nicht ganz konsequent zu Ende gedacht. Denn der Schremser Unternehmer nimmt doch weder vom Steuerzahler noch von öffentlichen Stellen irgend eine direkte oder indirekte Unterstützung an und arbeitet im freien Wettbewerb mit fairen Mitteln.
    Auch wenn er in der Tat teilweise Beifall von der falschen Seite bekommt.

    • cmh (kein Partner)
      12. November 2012 09:59

      Es ist immer auch eine Frage, wie lange man sich an Regeln zu halten hat.

      Es stimmt einerseits, dass man sich nicht damit entschuldigen darf, dass eine Regel auf einen anderen nicht angewendet wird, aber wenn man den Eindruck bekommt, dass dies systematisch erfolgt, dann bekommt das eine andere Dimension.

      Kelsen (vor allem unsere Juristen werden sich an ihn erinnern) hätte gesagt, dass diese Norm dann nicht mehr effektiv ist.

  10. Jerobeam (kein Partner)
    • consuela rodrigez (kein Partner)
      11. November 2012 21:14

      Nicht nur, dass ein Deutscher in den Augen der linkslinken Verrätermischpoke nichts wert ist, nein sie verhöhnen die Opfer auch noch. Es wurde eine Mitarbeiterin eines Jobcenters getötet und in der Nacht hat der linke Pöbel sich noch mit den Worten: eine Deutsche weniger! als Schmiererei am Gebäude verewigt. Selbst vor einem Begräbnis einiger getöteten Soldaten wurden die Trauernden mit den Worten: wieder einige Hunde weniger - gestört. Kein Aufschrei der Gutmenschen! Außerdem wurden die Kebabmorde nicht von Rechten begangen, sondern von einer islam. Mafiabande. Doch dies kann man natürlich nicht melden, sondern man muss wieder die NAZI-Keule rausholen und wie immer Deutsche dafür verantwortlich machen (der Schuldkult muss erhalten bleiben) Jetzt bekommen die NSU-Opfer 800.000,00 Euro Schadenersatz und eine Straße wird nach den Opfern benannt. Deutlicher kann man Volksverrat nicht zeigen. Aber solange die Medien dies verheimlichen, wird das Volk immer die Lügen glauben, die man ihnen einbläut. Mitlerweile ist es ja schon bekannt, dass die rechte Szene von V-Männern des Geheimdienstes organisiert und mit Waffen versorgt werden. Denn seien wir mal ehrlich, woher bekommt man Waffen, wenn nicht durch die Geheimdienste. Auch die Rebellen im nahen Osten werden vom Westen mit Waffen versorgt und finanziert. Diese Gladios werden immer dort eingesetzt, wo man das Regime stürzen will, sobald es sich gegen die Interessen der Mächtigen sondern für ihr Volk einsetzen.
      Danke für den Link und liebe Grüße aus OÖ.

    • Trollfresser (kein Partner)
      13. November 2012 12:50

      Haut doch ab mit eurem Nazimist!

  11. consuela rodrigez (kein Partner)
  12. consuela rodrigez (kein Partner)
    11. November 2012 17:46

    “Wir sind aufgewacht, Frau Merkel”: Der offene Brief aus Portugal im Wortlaut.
    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
    Aufgrund des Charakters Ihres angekündigten Besuches und vor dem Hintergrund der katastrophalen ökonomischen und sozialen Lage Portugals, betonen wir, dass Sie hier nicht willkommen sind. Sie sollten sich auf portugiesischem Territorium als persona non grata betrachten, denn Sie mischen sich eindeutig in innere Angelegenheiten ein, für die Sie kein demokratisch von den hier lebenden Menschen ausgestelltes Mandat haben.

    Weil unsere Regierung seit einiger Zeit aufgehört hat, den Gesetzen und der Verfassung dieser Republik Folge zu leisten, müssen wir uns daher mit diesem Brief direkt an Sie wenden. Die Anwesenheit diverser Großunternehmer in Ihrer Gefolgschaft ist empörend.
    Weiterlesen:
    http://julius-hensel.com/2012/11/wir-sind-aufgewacht-frau-merkel-der-offene-brief-aus-portugal-im-wortlaut/

  13. consuela rodrigez (kein Partner)
    11. November 2012 17:39

    Ich habe mich mal ein bisschen im Dichten versucht! (natürlich kann ich mit unseren Dichtern nicht mithalten)

    Der Mensch
    er ward’ geboren um frei zu leben,
    um Liebe zu empfangen, als auch zu geben.
    da ist er nun der kleine Wicht so winzig klein, ja gar zerbrechlich könnt’ man mein’
    doch steckt viel Kraft in seinem Sein.
    Noch weis er wer er ist
    nämlich ein Abbild Jesus Christ
    er kennt kein mein kein dein, kein ich und du
    doch hört er’s immerzu
    bis schnellstens er nun werde
    getrennt von selig Mutter Erde
    er lernt bedächtig nun
    was andere ihm sagen sei zu tun
    ob’s sinnvoll sei dahingestellt
    so ist’s nun mal die große Welt
    er lebt nach Mammon’s Recht
    brav und still als Knecht
    darf nicht klagen schon gar nicht fragen
    ob’s richtig oder falsch, nein nur nichts sagen.
    die Stimme im Herzen die Seele ist’s
    sich quält und er hört trotzdem nichts
    Tag und Nacht ist’s Herz so schwer
    dass er denkt: „ich kann nicht mehr“
    ein Wandel beginnt und er ist aufgewühlt
    seine dunklen Gedanken es nach oben spült
    es ist ein Kampf um Gut und Böse
    dass er sich endlich davon löse
    um wieder find’t zum wahren Wesen
    welches er als Kind gewesen
    der Zeitpunkt kommt er muss sich entscheiden
    will er lieben oder weiter leiden
    sein Innerstes muss er ergründen
    um wieder das Licht zu finden
    voll Angst und Schmerz gequält
    muss er aufpassen, dass er das Richt’ge wählt.

    PS: sagt mir's wenn ich's lassen soll!

  14. HJR
    11. November 2012 08:40

    Das größte Talent des Landes ist laut ORF ein Hund.

    Das ist ausnahmsweise einmal ein objektiv richtige Aussage des RPD ("Reichspropaganda Dienstes").
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.conwutatio.at

  15. DieWahrheit
    11. November 2012 08:02

    Ich fand die Arbeit des Frauerls (des Hundes) erfrischend, weil ohne Leckerlis hart erarbeitet. Das Talent war m.E. eher das des Frauerls und weniger des Hundes.

    Ich gebe aber zu, daß ich das Kabarett von Flo und Wisch exzellent fand und hätte mich über einen Sieg der beiden sehr gefreut.

    Mit dem Rest von A.U.'s Kommentar gehe ich wie immer d'accord.

  16. S.B.
    10. November 2012 23:37

    Seit gestern haben wir die Bestätigung für alle diese Zustände:

    Unser Land ist endgütlig AUF DEN HUND GEKOMMEN!

  17. Josef Maierhofer
    10. November 2012 18:54

    Was nicht alles zur Ablenkung vom wesentlichen Problem getan wird.

    Ich habe den Eindruck, dass offenbar den Grünen 'schon alles egal ist' und auch der SPÖ, die zu meinen scheint, es gäbe ohnehin genug Geköderte, die blind alles glauben, was da so verzapft wird in den Medien.

  18. Herby
    10. November 2012 18:18

    Ich für meinen Teil will weiterhin an das Gute und Großartige in Österreich glauben und halte mich an Grillparzer -

    von einem der Österreich geliebt hatte, Franz Grillparzer - die bekannteste Passage aus "König Ottokars Glück und Ende" ist das Lobgedicht auf Österreich:

    "Er ist ein guter Herr, es ist ein gutes Land,
    wohl wert, dass sich ein Fürst sein unterwinde!
    Schaut rings umher, wohin der Blick sich wendet,
    Wo habt ihr dessengleichen schon gesehen?
    Lacht`s wie dem Bräutigam die Braut entgegen!
    Mit hellem Wiesengrün und Saatengold
    Von Lein und Safran gelb und blau gestickt,
    von Blumen süß durchwürzt und edlem Kraut,
    schweift es in breitgestreckten Tälern hin-
    ein voller Blumenstrauß so weit es reicht,
    vom Silberband der Donau rings umwunden!
    Hebt sich`s empor zu Hügeln voller Wein,
    wo auf und auf die goldne Traube hängt
    und schwellend reift in Gottes Sonnenglanze.;
    Der dunkle Wald voll Jagdlust krönt das Ganze.
    Und Gottes lauer Hauch schwebt drüber hin
    Und wärmt und reift und macht die Pulse schlagen,
    wie nie ein Puls auf kalten Steppen schlägt.
    Drum ist der Österreicher froh und frank,
    trägt seinen Fehl, trägt offen seine Freuden,
    beneidet nicht, lässt lieber sich beneiden!
    Und was er tut, ist frohen Muts getan.
    `s ist möglich, dass in Sachsen und beim Rhein
    es Leute gibt, die mehr in Büchern lasen;
    Allein, was not tut und was Gott gefällt,
    der klare Blick, der offne, richt`ge Sinn,
    da tritt der Österreicher hin vor jeden,
    denkt sich sein Teil und lässt die anderen reden!
    O gutes Land! O Vaterland! Inmitten
    Dem Kind Italien und dem Manne Deutschland,
    liegst du, der wangenrote Jüngling, da:
    Erhalte Gott dir deinen Jugendsinn
    Und mache gut, was andere verdarben."


    Link: http://www.franzgrillparzer.at/Dramen6.htm

    Das Grab von Franz Grillparzer am Hietzinger Friedhof in Wien:
    https://www.wien.gv.at/gallery2/rk/main.php?g2_view=core.DownloadItem&g2_itemId=6137&g2_serialNumber=2

    • Pumuckl
      10. November 2012 20:07

      . . .wohl wert, daß sich ein Fürst sein unterwinde!
      Wo habt ihr dessengleichen schon gesehen?
      Schaut ringsumher, soweit der Blick sich wendet,

      lacht's wie dem Bräutigam die Braut entgegen!
      . . .

      Zwei Zeilen verwechselt! Trotzdem Dank dafür, daß sie uns dieses schöne Gedicht in Erinnerung bringen! Ich lese es immer wieder gerne.

      DAS SOLLTEN SICH ALLE ÖSTEREICHISCHEN POLITIKER ZUR MAXIME MACHEN ! ! !

    • S.B.
      10. November 2012 23:44

      @Herby

      Zu Grillparzers Zeiten war es auch tatsächlich so, aber heute...........?????

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      11. November 2012 17:12

      Mah, diese Hofratslyrik. Phrasen wie "auf und auf" und Sätze wie "Und Gottes lauer Hauch schwebt drüber hin", "`s ist möglich, dass in Sachsen und beim Rhein
      es Leute gibt, die mehr in Büchern lasen;" sind peinlich, "da tritt der Österreicher hin vor jeden, denkt sich sein Teil und lässt die anderen reden!" hingegen ist unfreiwillig komisch.
      Ewig dieser Lobpreis der Genügsamkeit, der Einfalt, des geringsten Widerstandes, der Bescheidenheit.
      Arm, aber reinlich. Am meisten sind wir als Kinder mit "Der Traum ein Leben" gequält worden, das emblematische Passagen enthält, wie diese:

      "Eines nur ist Glück hienieden,
      Eins: des Innern stiller Frieden
      Und die schuldbefreite Brust.

      Und die Größe ist gefährlich,
      Und der Ruhm ein leeres Spiel,
      Was er gibt, sind nicht'ge Schatten,
      Was er nimmt, es ist so viel."

      Ich mochte ihn nie, diesen grantigen ewigen Juggesellen, bei dem sich nie die fünffüßigen Jamben ausgehen, sodaß alle Augenblicke ein "ei!" eingeflochten werden muß, während einem Friedrich von Schiller Blankverse gelangen, die sich heute noch ganz unpeinlich anhören. Schon als Vierzehnjähriger waren mir die Dichter vom Main und vom Neckar lieber als dieser Donau-Spießer.

    • A.K.
      12. November 2012 12:12

      @Franziska Malatesta
      Ist die Übersetzung von "mala testa" richtig mit "übler Kopf" ?

  19. Ai Weiwei
    10. November 2012 18:07

    Apropos Fußball - Unser Talentiertester, der David Alaba macht international weiterhin gute Figur und schoss für die Bayern ein Tor: http://kurier.at/sport/fussball/alaba-trifft-bei-bayern-sieg/1.106.032

  20. XICY
    10. November 2012 17:53

    "Der mächtigste Politiker des Landes ist ein seit Jahr und Tag des Verbrechens der Beiträgerschaft zur Untreue verdächtiger Mann."

    Wer ist damit gemeint? Diese Beschreibung passt auf mindestens vier Personen.

    • Brigitte Imb
      10. November 2012 17:57

      Eben nit - wer ist DER MÄCHTIGSTE? Aber natürlich haben Sie recht, die 3 anderen sollen ebenso gewürdigt werden.

    • XICY
      10. November 2012 21:03

      Was der eine für den Mächtigsten hält, ist dem anderen ein Hampelmann. Die beiden Gaskriegsveteranen halten sich sowiso für die Überchefs, der eine weil er jeden anderen locker unter den Tisch saufen kann, der andere, weil er als Jäger quasi ex lege berechtigt ist, jede Wildsau zu erschießen. Und in Staatsbürgerkunde lernt man wieder eine ganz andere Version. Da kenn sich einer aus.

  21. Brigitte Imb
    10. November 2012 17:49

    Bei uns täten sicher auch manche einen Affen wählen..........als BK versteht sich.
    Worum es da beim ORF geht...keine Ahnung, aber daß ein Hund eine Talenteshow gewinnt ist bezeichnend für das Niveau des Staatsfunkes. (Abmelden, solange es noch geht...)

    Einen Punkt möchte ich zu Dr. Us. Ausführungen dazufügen, nämlich daß Einsparungen von 3,4 Mrd. in Ö keine solchen sind, sondern lt. Ministerdarsteller Stöger einen Ausbau bedeuten. Versteh' da einer die Welt!
    http://kurier.at/politik/inland/regierung-und-aerzte-im-clinch/1.102.466

    Und noch ein Sahnehäubchen aus Deutschland, die ObergrünInnen Roth u. Künast sind von ihren eigenen Urgrünen abgewählt worden.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gruenen-urwahl-goering-eckardt-und-trittin-bilden-spitzenduo-11956526.html

    • terbuan
      10. November 2012 18:50

      Großartig, jetzt haben die Grünen wieder den Kommunisten und Bilderberger Jürgen Trittin reanimiert, tolle Kombination Steinbrück und Trittin in einer rot-grünen Koalition! :(
      Mir wird jetzt schon schlecht!

    • XICY
      10. November 2012 20:44

      Frau Imb, Ihren ersten Satz verstehe ich nicht ganz, weil mein Deutsch leider zu schlecht ist. Ich verwechsle immer den Konjunktiv und den Indikativ. Meinen Sie nicht den Indikativ? In Wahlzeiten ist das sogar noch schlimmer: Da sieht man dann diesen Satz auf Wahlplakaten sogar im Imperativ.

      Seit dieser FAZ Geschichte plagt mich eine Vision: Winnetou steht am Marterpfahl und wartet darauf, dass er zu Tode gefoltert wird. Der erste feindliche Indianer hat bereits das Wurfmesser in der Hand und wartet auf das Kommando seines Häuptlings. Da ändert sich plötzlich die Szene, es herrscht irgendwie ein Chaos um den Marterpfahl und Winnetou begint zu flennen. "Hilfe! Nein! Bitte Nicht! Ich habe ein Recht darauf, am Marterpfahl zu sterben! Nein! Wäh! ...."

    • Brigitte Imb
      10. November 2012 23:11

      @ XICY,

      um Vergebung bitt' und niederknie.....und hätt' ich bedacht, daß meine Ausdrucksweise möglicherweise Mißverständnisse hervorrufen könnte, niemals nie hätt' ich auf die "*" li. und re. verzichtet,....usw., usf... und schön sprechen, sonst ist die Kultur im Ars... und das Christkind bringt einen Sch....dreck.

      Und natürlich, zur Erklärung meines ersten Satzes, für etwa 30% der Wähler (od. hoffentl. doch eher weniger) gilt in dem Fall der Indikativ.

      Denken Sie doch Ihre Vision, also die Geschichte mit dem Winnetou, einmal mit zwei Chaossen durch, statt mit einem.;-)
      Mein Gott, da kommen wir ja schon wieder zum Indikativ, "chaosöse" Zustände sind für Politiker weithin und für GrünInnen speziell, normal.

      .

    • nometa (kein Partner)
      11. November 2012 19:54

      Was genau hat die Entscheidung des Publikums mit dem Niveau des ORF zu tun? Ich bin gegen ihn, aber manche Kritik am ORF ist derart absurd, dumm und primitiv, es ist zum schämen...

    • Erich Bauer
      12. November 2012 12:57

      nometa,
      "...die Entscheidung des Publikums..."

      Ohne die KRONE-Entenfellner wäre das NIE zustandegekommen... :-) Der Zustand des Landes ist... tierlieb...

  22. socrates
    10. November 2012 17:11

    Wenn der SIDO nicht will, nutzt des gar nix! Zumindest nach dem Kurier.
    Wenn sich jemand geschäftsstörend verhält, kann man ihn entlassen. Diese Gesetze gelten im ORF nicht.
    Schon beim ersten Mal hat er gegen die Kinder gestimmt und den ausgezeichneten Turnern aus Krems den Sieg gekostet. Er haßt Kinder und deren Leistung.

    • Buntspecht
      11. November 2012 08:09

      Die Kinder waren herzig, haben aber in einer Abendshow nichts verloren, ich finde es empörend, wie man hier Kinder "verheizt" hat, ohne Rücksicht auf Verluste!!





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