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Damit Geld, Ideen und Leistung zusammenfinden

„Der Staat braucht höhere Steuereinnahmen, damit er Arbeitsplätze und Wachstum sichern und schaffen kann.“ Fast würde man glauben, diese Behauptung könnte stimmen, so oft hört man sie derzeit. Dennoch bleibt sie absoluter Unsinn. Das Gegenteil ist wahr: Höhere Steuern zerstören Arbeitsplätze und Wachstum; und der Staat hat sich als unfähig erwiesen, Arbeitsplätze zu schaffen, die auch einen positiven Beitrag zum Wachstum leisten. Er produziert nur in einem einzigen Bereich dauerhafte Jobs: in der Bürokratie. Aber die kostet Wachstum. Sie behindert produktive Tätigkeiten.

Arbeitsplätze, Wachstum und Wohlstand entstehen immer nur in privaten Unternehmen. Dort wo jemand eine kreative, eine geniale, eine witzige Idee hat, die auf dem Markt nachgefragt werden könnte. Dort wo jemand eine tolle Erfindung macht, mit der Produkte billiger erzeugt werden können. Dort, wo sich Fleiß, und Verlässlichkeit einen Kundenstock schaffen. Dort wo jemand im Glauben an eine Innovation ein Risiko eingeht.

Nichts davon kann der Staat. Er handelt ja nur durch Beamte oder Politiker. Beamte sind niemals kreativ, witzig, genial, sondern immer nur vorsichtig auf Einhaltung jeder Vorschrift und Vermeidung jedes Risikos bedacht, um ihre eigene Karriere nicht zu gefährden. Und Politiker gehen erst recht kein Risiko ein, das ihre Wiederwahl bedrohen könnte. Sie geben das den Steuerzahlern abgenommene Geld immer nur in Perspektive auf die nächste Wahl aus. Und die ist fast immer gleich ums Eck. Politisch ausgegebenes Geld fördert Parteizwecke oder gar Parteifreunde, oder es fließt an medial gepushte Modezwecke.

Weder Politiker noch Medien noch Beamte hingegen hätten vorher auf jene Produkte gesetzt, mit denen österreichische Firmen heute besonders erfolgreich sind. Ob das nun ein Koffein-Getränk mit Himbeergeschmack, geschliffene Glasscherben, Feuerwehrautos, Gleisstopfmaschinen, Feuerfest-Artikel, Kraftwerksturbinen oder Beschläge sind.

Kurzer Wechsel in einen anderen Bereich, zur modernen Kunst. Ich schätze sie und gehe gerne in Museen und Galerien. Vor einiger Zeit geriet ich daher in eine Ausstellung der Nachkriegs-Ankäufe der Republik: Es war die langweiligste Ansammlung von unverkäuflichem, ideenarmem Epigonentum, die ich je gesehen habe. Jedes einzelne erworbene „Kunst“-Werk roch nach einem Gefälligkeits- oder Wohltätigkeits-Werk.

Oder blicken wir auf die Verstaatlichte Industrie: Jahrzehntelang brauchte man politische Protektion oder Schmiergeld für einen Post-Beamten, um wenigsten nach ein paar Monaten einen Telephonanschluss zu bekommen. Sonst dauerte es Jahre. Heute geht das sofort.

Auch bei den oft als angebliches Gegenbeispiel zitierten britischen Eisenbahnen hat sich die Privatisierung als Erfolg erwiesen. Mit ihnen fahren heute viel mehr Briten mit viel weniger Unfällen als vor der Privatisierung. Und auch während der langen Labour-Jahre wurde diese wohlweislich nicht zurückgenommen. Lediglich in einem einzigen Teilbereich gab es Probleme: bei den Geleisen. Hier funktionierte das Konkurrenzprinzip als Kern der Marktwirtschaft nicht. Hier hatte der Staat vorher jahrzehntelang alle Investitionen unterlassen, sodass die Käufer scheiterten und die Schienen wieder an den Staat zurückgeben mussten.

Beispiele für die Überlegenheit von privatem Unternehmertum ließen sich lange fortsetzen. Dabei müsste etwa unbedingt auch auf die Voest im Vergleich Einst-Jetzt eingegangen werden. Oder auf das Schicksal der einstigen Staatsbanken und jenes der privat geführten. Der Vergleich macht objektive Beobachter sicher.

Die in jeder Hinsicht überlegene Privatwirtschaft hat nur zwei Probleme: Wie bringt man der Politik endlich bei, dass sie nicht durch Förderungen und Regeln, sondern nur durch einen Abbau von Steuern und Gesetzen das Wachstum fördert? Und zweitens: Wie finden die tollen Ideen mit dem notwendigen Kapital zusammen? Wer finanziert den Aufstieg eines familiären Klein- oder Mittelbetriebs zu einem großen Industrie-, Handels- oder Finanzunternehmen? Wo kommt das Geld für Kauf und Erneuerung eines privatisierten Staatsunternehmens her? Wie fließt das auf Sparbüchern schlummernde Geld in die produktive Realwirtschaft?

Der Begegnungsort ist der Kapitalmarkt. Und in seiner idealen Form die Börse. Dort kann auch der kleine Mann sein Geld genauso sinnvoll investieren wie die großen Fonds. Dort sind Heerscharen von Analysten und Anlagespezialisten unterwegs, um die spannendsten, zukunftsträchtigsten Investitionsobjekte mit jenen Menschen zusammenzubringen, die einen sinnvollen und möglichst gewinnbringenden Arbeitsplatz für Familienvermögen, für ihre Altersvorsorge, für ererbtes Geld suchen.

Börse-Veranlagungen sind gerade in Zeiten sinnvoll, da man bei Anleihen real viel Geld verliert – wenn man nicht zum nervenzerfetzenden Hochseil-Akt eines Kaufs griechischer Papiere bereit ist. Umgekehrt braucht auch der große Markt der Ideen und kapitalbedürftigen Unternehmen gerade heute die Börse nötiger denn je, da die staatlichen Regulatoren Bankkredite massiv verknappen.

Es ist absolut unverständlich, dass ausgerechnet jetzt das Verständnis von Politik und Medien für den Wert der Börse drastisch abnimmt. Nachdem man ihr in Österreich am Beginn des letzten Jahrzehnts noch einen gewaltigen Boom versetzt hat, sehen populistische Politiker in Börsen und Anlegern heute nur noch eine Melkkuh und beschimpfen sie als Spekulanten. Ständig erfinden sie neue Steuern, welche die Transmission-Funktion der Börsen behindern.

Das Ergebnis: Zwar sind die Börsenkurse dennoch gestiegen, aber in Österreich hat das Volumen des über die Börse in die Wirtschaft fließenden Geldes dramatisch abgenommen. Wem auch immer das nützen soll: den Arbeitsplätzen, dem Wachstum, dem künftigen Wohlstand gewiss nicht.

Aber manche Politiker glauben ja ohnedies, dass das Geld aus der Druckmaschine oder dem Kopierer kommt.

Dieser Beitrag deckt sich weitgehend mit einem Text für die große Jubiläumsnummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier", die 90 Jahre alt wird.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2012 08:32

    "Beamte sind niemals kreativ, witzig, genial, sondern immer nur vorsichtig auf Einhaltung jeder Vorschrift und Vermeidung jedes Risikos bedacht, um ihre eigene Karriere nicht zu gefährden."

    Abgesehen davon, dass es in dieser Absolutheit ("Niemals", "jedes", "immer") natürlich völlig falsch ist und der Staat ja nicht nur durch Beamte und Politiker, sondern auch Vertragsbedienstete, Angestellte und Arbeiter handelt: Wäre es wirklich schlimm, wenn Beamte halbwegs dem Vorwurf entsprechen? Beamte handeln auf fremde Rechnung und müssen daher auf die Einhaltung jeder Vorschrift und Vermeidung von Risiken bedacht sein.
    Was aber zumindest auch in die Kategorie "wo sich Fleiß, und Verlässlichkeit einen Kundenstock schaffen" passen würde, also in der Wirtschaft ein Vorteil sein könnte. Zumindest in gewissen Branchen. Ich hätte zum Beispiel gerne eine Bank, wo ich mir sicher sein kann, dass die so einen Ansatz hat. Die hätte jetzt auch in der Krise weniger Probleme.

    Probleme haben wir in Wahrheit ja weniger dort, wo die Beamten sich zu streng an Regeln halten, sondern dort wo sie es - wegen politischem Druck, persönlichen Interessen oder schlicht Faul- oder Unfähigkeit - eben nicht tun. Fast jede Philippika auf diesem Blog beschäftigt sich ja mit Fällen, in denen Regeln nicht eingehalten oder unsinnige Risiken eingegangen wurden.
    Das Schmiergeld an den Postbeamten für den Telephonanschluss, das "gute Geschäft" durch Rettungspakete, die Vergabe von Inseraten ohne Ausschreibung, Berichte ohne Berücksichtigung des Objektivitätsgebotes, der aktienrechtlich verbotene Durchgriff auf ausgegliederte Gesellschaften und vieles, vieles mehr.
    Und jetzt werden die Beamten als ausnahmslos Vorschriftstreu gebrandmarkt?

    Der wichtigste Grund wieso der Staat nicht optimal wirtschaften kann liegt auch garnicht in der (notwendigen) phantasielosigkeit der gesetzesgebundenen Verwaltung, sondern schlicht daran, dass der Staat nicht scheitern kann und damit weder die Motivation für richtige Entscheidungen noch das Marktkorrektiv bei falschen Entscheidungen (voll) wirksam werden kann. Und trotzdem wäre in gewissen Bereichen eine halbwegs passable Leistung durch den Staat möglich - bei faktischen Monopolen sogar durchaus mit der Privatwirtschaft konkurrenzfähig - wenn der unterbergsche Vorwurf der vorsichtigen, regeltreuen Beamten wahr wäre.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2012 06:12

    Das der Bürokratismus eine tödliche Gefahr für Unternehmertum und Mittelstand geworden ist ist richtig. Aber diese Bedrohung ist die nationale und europäische Bürokratie erst so richtig geworden, seit sie via Politikdarsteller von Konzern- und Bankbürokraten und deren Lobbies für deren skrupellose Expansionspolitik funktionalisiert worden ist. Die Lobbies diktieren heute der Bürokratie jene Gesetze die den Mittelstand strangulieren und die gleichzeitig das eigene Klientel unberührt lassen. Dazu gehören ganz vorne auch die verbrecherischen Gender-, Queer- Antidiskriminierungs-, Migrations- und Multikultigesetze, als deren Missionare und Speerspitzen die Konzerne heute fungieren. Vom staatlich geförderten Crowding-Out des Unternehmertums durch die Konzerne ganz zu schweigen.

    Max Weber noch hielt die staatliche Bürokratie für die die Nationen und Völker schützende Gegenmacht gegen Konzernbürokratie und Finanzkapitalismus, heute sind diese scheinbar amorphen Mächte gemeinsam deren finale Exekutoren.

    Kapitalismus und Sozialismus bedeuten den Zangenangriff auf die europäische Kultur der Freiheit und der Gerechtigkeit, auf das freie Unternehmertum, auf Religion, Familie und letztlich auf die gesamte Tradition der Kultur: Denn Sozialismus und Kapitalismus auf einen Nenner gebracht, der Internationalismus, verheißt nichts anderes als Barbarei!

    Sozialismus und Kapitalismus bedeuten das geistige Gefängnis jeweils falscher Alternativen, Marx und Mises sind die Dioskuren, die siamesischen Irrsterne auf dem Weg in die Knechtschaft.
    Die Freiheit ist ganz wo anders zu finden, um dorthin zu gelangen müssen wir umkehren.

  3. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2012 11:25

    "Aber manche Politiker glauben ja ohnedies, dass das Geld aus der Druckmaschine oder dem Kopierer kommt."

    Sie glauben es nicht nur, sondern sie lassen es tatsächlich unbekümmert drucken und machen für ihre Mißwirtschaft völlig unkreativ sowie für sie selber absolut risikolos kräftigst von diesem Staatsmonopol Gebrauch. Deshalb haben wir die Zustände, welche letztendlich uns Bürger in den Abgrund reißen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2012 09:12

    A.U. schreibt:

    "Oder blicken wir auf die Verstaatlichte Industrie: Jahrzehntelang brauchte man politische Protektion oder Schmiergeld für einen Post-Beamten, um wenigsten nach ein paar Monaten einen Telephonanschluss zu bekommen. Sonst dauerte es Jahre. Heute geht das sofort."

    Davon kann ich ein Lied singen!!! Als wir im Frühjahr 1969 im Großraum Linz ein Grundsück für Wohnhaus und Ordination erwarben, gab es in dieser Straße noch keine Telefonleitung! Als die Bewohner dieser Straße mitkriegten, daß sich ein Arzt in dieser Gegend niederlassen würde, schlossen sie aus dieser Tatsache messerscharf, daß ein Arzt unbedingt ein Telefon braucht und dies auch rasch bekommen würde. Also warteten sie geduldig bis Ende 1970. Als wir die Zuleitung und den Mast finanziert hatten---was ganz schön teuer war, aber so war das damals! Ich erinnere mich vage an etwa 30 000Schilling!---ließen die Bewohner dieser Straße so nach und nach, gewissermaßen auf unsere Kosten, ein (Viertel-)Telefon installieren.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2012 09:39

    Kürzlich flatterte mir ein Brief von der Frau Finanzministerin ins Haus. Es sei ihr wichtig, schrieb sie, daß ich wisse, wofür mein Steuergeld verwendet würde. Und dann listete sie auf den Cent genau auf, wofür meine Pension ausgegeben wird:

    Länder und Gemeinden: 3164 €
    Erziehung u. Unterricht, Kunst und Kultur: 1176 €
    Zinsen für Staatsschulden: 1162 €
    Forschung u. Wissenschaft: 630 €
    Beitrag zur Europäischen Union: 364 €
    Pensionen im öff. Dienst: 686 €
    Soziale Wohlfahrt: 2380 €
    usw. usw. usw.

    Da sind einige "Nehmer", denen ich bei klarem Verstand und freiem Willen keinen einzigen Euro zukommen ließe!!! Ich bin mir nicht sicher, ob ich es so genau schwarz auf weiß wissen wollte, wer sich aller mit meinem Steuergeld mästet!

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2012 19:26

    Die schlechten Ideen der Politiker, die alles und jeden Schmarrn untersuchen, evaluieren, reglementieren und den Steuerzahlern das Geld rauben - wohlgemerkt als Arbeitsplatzbeschaffung zur Selbstbeschäftigung der Genannten - können einem heute wieder einmal den Magen umdrehen. Selbst zum Lüften sind "wir" anscheinend schon zu dumm und brauchen dafür eine Arbeitsgruppe und eine Plattform, die darin untersucht u. unterrichtet.
    http://wien.orf.at/news/stories/2558038/

    Die Fußgängerbeauftragte Wiens - eine GrünIn -(die sich zuvor für die Hundstrümmerln Wiens engagierte) plant Geh-Highways für alle Bezirke, mit Ausrastmöglichkeiten und Spielplätzen.
    Bleibt zu hoffen, daß sich die Wiener am Nachhauseweg nicht verlaufen, bzw. überanstrengen(aus Mangel an Rastplätzen), denn die GrünIn wird erst mit 1.1.2013 aktiv. Wie haben die Wiener das überhaupt nur bis jetzt geschafft, ohne Fußgängerbeauftragte?
    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1310219/Fussgaengerbeauftragte-plant-GehHighways-fuer-alle-Bezirke?_vl_backlink=/home/panorama/wien/index.do

    http://brigittenau.gruene.at/personen/petra_jens/

    GELDVERNICHTUNG soweit das Auge reicht - Hauptsache wir sind gut verwaltet.

  7. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2012 09:08

    (Zitat: AU) – „..Sie behindert produktive Tätigkeiten…“

    Ich möchte behaupten, dass die Bürokratie produktive Wertschöpfung nicht nur „behindert“, sondern ratzeputz zerstört… Und, aus heutiger Sicht nicht nur langfristig, sondern bereits (optimistisch) mittelfristig.

    Das zerstörerische Moment der enthemmten „Beutebeschaffung“ scheint ja mittlerweile sogar die gute „Laura“ in ahnungsvolle Schauer zu versetzen. Hat sie doch erst kürzlich ein „Rezept“ ins Schaufenster der Sektion gestellt: Die GmbH „light“! Man kann darauf eigentlich nicht näher eingehen. Genausogut könnte man anraten, einen Amethyst unter das Kopfpolster zu legen. Dass die ÖVP in ihrer Eigenschaft als Spindelegger und Leitl diese „Idee“ diskussionswürdig findet war zu erwarten… und wenig überraschend. Man setzte gleich noch die „Förderung“ von „Jungunternehmern“ drauf…

    Das politische „Banditen-Establishment“ auf der verzweifelten Suche nach „frischen“ Beuteopfern. Man kann für die Jungen nur hoffen, dass sie nicht einem „Gründerhype“ verfallen, um sich zwei drei Jahre später auf dem Opferaltar der „Banditenwohlfahrt“ wiederzufinden… wo sie als „Beuteopfer“ filetiert werden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorconsuela rodrigez
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2012 09:37

    “Unsere Gesellschaft wird von Verrückten geführt, für verrückte Ziele. Ich glaube, wir werden von Wahnsinnigen gelenkt, zu einem wahnsinnigen Ende und ich glaube, ich werde als Wahnsinniger eingesperrt, weil ich das sage. Das ist das Wahnsinnige daran!”

    - John Lennon


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    12. November 2012 21:20

    glauben sie wirklich an wachstum? es sieht völlig gegenteilig aus...

  11. xRatio (kein Partner)
    09. November 2012 21:06

    Wir haben allen und jeden Fortschritt allein dem freien Unternehmertum zu verdanken.

    Ginge es nach dem Staat mit seinen verkrachten, bekloppten, kriminellen Politschranzen

    dann hätten wir weder

    Eisenbahn noch Telefon noch Autos noch Flugzeuge noch Elektrizität noch Computer noch Lebensmittel noch sonstwas.

    Selbst die Schilfhütten müßten wir uns noch selber bauen.

    xRatio

    • panzerechse (kein Partner)
      09. November 2012 21:35

      Der "Staat" ist schon okay... Die Banditen muß man sich besser aussuchen. Persönlich haben weder ich, noch mein Herrchen ein Problem mit anarchischen Faustrechtzuständen... Wir sind bewaffnet.

    • dssm
      09. November 2012 21:36

      Lieber xRatio, Sie sind mir zwar noch eine Antwort schuldig, aber, da ich Sie noch nicht so lange auf dem Radar habe, eine Geschichte (das Meiste ist belegbar, die Details mögen abweichen).

      Als Gorbatschov die Macht übernahm, erkannte er, so geht es nicht weiter, aber er war (und ist) überzeugter Sozialist. Wieder einmal kamen die Thesen vom Sozialismus 'mit menschlichem Antlitz' zum Vorschein. Wenn dann irgendwo aber die Macht der Sozialisten in Frage gestellt wurde, wie z.B. im Baltikum, dann rollten die Panzer – und zwar direkt über die Leute, hat Wunder gewirkt.
      Eines Tages kam es zu einem Streik der Bergarbeiter im Donbass. Ohne Steinkohle keine Industrie, keine Energie, keine Heizung.
      Gorbatschov und seine Mitgenossen waren überzeugt, daß hier der böse CIA wohl dahinterstecke und die Konterrevolution ausgebrochen sei. Nun kann man aber Bergleute nur sehr schwer zur Arbeit nötigen, da helfen keine Panzer, weil sonst fahren die ein und fördern Tonnen an tauben Gestein.
      Also machte sich ein Komitee, Gorbatschov an der Spitze, auf den Weg, die Arbeiter zu überzeugen, daß sie vom rechten Weg abgekommen seien und die Agenten des Westens zu entlarven.
      Und dann traf man sich mit den Vertretern der Streikenden, nach einer zündenden Ansprache über die Vorzüge des Sozialismus und die Verbrechen der Konterrevolution, frage man die Arbeiter was ihr Begehr sei: Ein zweites Stück Seife im Monat und ein Handtuch für jeden Kumpel.
      Das aber gab die sozialistische Wirtschaft nicht mehr her, die Forderungen waren zuviel für das geplagte Land.
      Gorbatschov wurde 'krank' und fuhr auf die Krim zum Auskurieren...

      Erst an diesem Punkt wurde der Elite bewusst, in welcher Traumwelt sie gelebt hatten! Bei unseren ist es nicht anders.

    • Carlo (kein Partner)
      10. November 2012 00:27

      Das stimmt doch gar nicht! Gerade (vor allem größere Infrastruktprojekte) sind meistens mit Hilfe oder überhaupt durch den Staat selber entstanden. Zugegeben, oftmals leider etwas ineffizient. Aber wenn Sie tatsächlich glauben, man könnte alles privatisieren, dann kann ich Sie nur als entweder naiv, dumm oder ideologisch verbohrt betrachten.

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. November 2012 12:16

      Richtig betrachtet, bzw. wahrgenommen, Carlo.

    • phaidros
      10. November 2012 13:00

      Zugegeben, oftmals leider etwas ineffizient.

      Wohl war, aber gerade das marode, weil völlig überalterte, US-amerikanische Stromnetz zeigt, dass auch der Markt nicht in der Lage ist, alle wünschenswerten Leistungen in der wünschenswerten Qualität zu erbringen.

  12. ffg (kein Partner)
    09. November 2012 17:50

    http://www.esf.at/esf/2012/01/18/eu-initiative-chancen-fur-junge-menschen/

    Da kommt auch die Hundsto
    rfersche Forderung Ausbildungspflicht bis 18.Lebensjahr her.
    SPÖ kann weder wirtschaften noch jobs schaffen. Die Seite (von januar 2012) zeigt klar alle jobs werden von brüssel geschaffen,drum die Ohnmacht der SPÖ nbeim ESM!

  13. Eso-Policier (kein Partner)
    09. November 2012 16:02

    Wenn die €urokratie zerbrochen wird, und wenn Schwundgelder gefördert werden, erübrigt sich eine Steuererhöhung. Zudem ist es sinnvoll, den Multikulturalismus niederzubrechen, und Freie Religionen zu fördern. Mehr dazu auf meinem Blog.

  14. Jerobeam (kein Partner)
  15. Trollfresser (kein Partner)
    09. November 2012 15:52

    Was ist mit der Salzburger Kontroverse, wurde sie eingestellt?

  16. RR Prof. Reinhard Horner
    09. November 2012 14:56

    reinhard.horner@chello.at

    Zusammenfinden?

    Das soll mit Hilfe eines derartigen Rückfalls gelingen? Von den vier Varianten des stets unausweichlichen Lernens aus der Geschichte werden die notorisch wiederholende und die in Gegenabhängigkeit einhergehende praktiziert. Durch die Verweigerung des kritischen und kreativen Lernens wird es im Extrem unmöglich gemacht, Bewährtes selektiv zu bestärken und zukunftstauglich Neues zu schaffen.

    Das „Konkurrenzprinzip als Kern der Marktwirtschaft“ wird in solcherart naiv obsoleter Manier angewandt, dass von den heutigen und den zukünftigen Erfordernissen nichts nachhaltig erfasst wird.

    Welche Märkte heute nicht funktionieren, weil sie der notwendigen Toleranzregeln bzw. ihrer Einhaltung entraten, kommt nicht in den Blick. Die Ersetzung der Leistungen durch Erfolge mit allen Mitteln, die Hörigkeit dem uferlosen quantitativen Wachstum, die Verabsolutierung der Konkurrenz (mit allen Mitteln) gegen die Kooperation, die Überwältigung der Realwirtschaft durch eine ausgewilderte Finanzindustrie etc. – alles das wird der Kritik entzogen und dem Wirtschaftsverständnis quasi in einer dörflichen oder kleinstädtischen Idylle anheimgegeben.

    Offensichtlich soll mit einem abgeschirmt unkritisch rückgewandten Wirtschaften in gegenabhängiger Feindschaft zur zentralistisch zwangsgesteuerten Planwirtschaft auf dem allzu wohlfeilen Weg der pauschalen Heruntermache der Beamten und der Politiker das Auslangen gefunden werden. Solche Ideenarmut führt schier zwangsläufig dazu, das Geld von den Leistungen – insbesondere des zukunftsentscheidenden qualitativen Wachstums – zu trennen.

    So lässt sich Zukünftiges von reformunfähiger Anwendung von Gestrigem verderben.

    • Erich Bauer
      09. November 2012 16:21

      Adam Smith hat sich in einem wesentliche Punkt geirrt. Er stellte den Wettbewerb (Makrt) als Motor der gesellschaftlichen Entwicklung und allgemeiner Wolhstandsquelle dar. Dieser Grundgedanke ist an sich richtig. Was er nicht berücksichtigte bzw. von einer falschen Annahme ausging, war der "human factor" der "Wettbewerber". Adam Smith setzte voraus, daß die "Wettbewerber" gegenüber denen, die Wertschöpfung erbrachten, mit menschlicher Fürsorge und Interesse begegneten (edel sei der Mensch, hilfreich und gut). Das hat nicht so funktioniert. Man kann es ihm nicht wirklich anlasten... Seine Thesen waren zu seiner Zeit noch in der "Retorte". Obwohl bei der Lektüre über die "unsichtbare Hand", seine Zweifel durchaus, "zwischen den Zeilen", herauszulesen sind...

      Denn... der "Wettbewerrb" gestaltete sich dahingehend, daß die "Wettbewerber" sich Vorteile verschafften, indem sie ihre, zur Wertschöpfung notwendigen Arbeiter, in völlig "unmenschlicher" Form, auspressten und z.B. in Erdlöchern am Laaerberg dem Verrecken überantworteten... Alles geschuldet dem "Wettbewerb". Die Bauern in "ländlich sittlichen" Gebieten verfuhren mit ihren Knechten und Mägden auch nicht viel anders... Die "unsichtbare Hand" erwies sich als Garotte.

      Was kann man heute daraus lernen? Wettbewerb braucht Regeln. Also, Neoliberalismus! Denn der Neoliberalismus entstand Anfang der 30er Jahre als Reaktion auf den "Turbo-Kapitalismus"! Und womit wir heute konfrontiert sind ist der "Turbo-Kapitalismus"... mit den willigen Helfern des Sozialismus...

  17. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    09. November 2012 14:27

    Die diversen sozialistischen Politiker (vom Bundeskanzler, der angeblich einmal mittels homepage verbreitet hat, dass er Jus studiert habe, was eine Abschätzung seiner Glaubwürdigkeit gestatten mag, bis zur Frau Rudas, die bekanntlich auch dazu zu schlicht wirkt) verwenden immer wieder den Stehsatz, die Politik (also sie selbst) müßten (mit dem Geld der anderen natürlich und in Form neu aufgenommener Schulden) "die Wirtschaft ankurbeln".

    Ganz so, wie man Oma Duck's Ford T mit einer verrosteten Kurbel ankurbeln mag, damit der "tuck tuck tuck" macht. Das schwebt ihnen vor. Die Schlichtheit dieser Vorstellung kommt nicht von ungefähr. Sie ist hart erarbeitet. In diversen Organisationen der Paddeee.

    Sehr viele unserer Politiker haben von Wirtschaft einfach keine Ahnung, was diese Aussage irgendwie erklären mag, sie aber nicht besser macht. Vor allem dem Herrn Faymann geht jedes nähere Wissen über die Wirtschaft ab. Er denkt nur in den Schlagworten seiner spin-doctors.

    Wenn wir also hören, irgendein Politiker hätte den dringenden Wunsch, "die Wirtschaft anzukurbeln", tun wir gut daran, auf gut Wienerisch zu antworten: "Heast Oida - schleich dich!"

  18. senfdazugeber (kein Partner)
    09. November 2012 11:21

    Sehr geehrter Herr A.U.!

    Ich gebe Ihrer Analyse, dass Wohlstand nur durch Privatwirtschaft geschaffen wird weitgehend Recht. Auch die Forderung nach weniger Regeln und höheren Steuern unterschreibe ich.

    Mit einer Aussage aber irren Sie, wie meine langjährige Erfahrung im Bereich der mittelständischen Wirtschaft zeigt.

    Sie fragen: "Wer finanziert den Aufstieg eines familiären Klein- oder Mittelbetriebs zu einem großen Industrie-, Handels- oder Finanzunternehmen? Wo kommt das Geld für Kauf und Erneuerung eines privatisierten Staatsunternehmens her? Wie fließt das auf Sparbüchern schlummernde Geld in die produktive Realwirtschaft?", und antworten sinngemäß mit: "die Börse.".

    Das ist leider falsch die Börse ist nach Ihrer derzeitigen Konzeption völlig ungeeignet um KMUs zu finanzieren. Nicht umsonst gibt es derzeit Bemühungen in Innsbruck die Alpenbörse für KMUs zu gründen. Und da wäre schon die Politik gefordert Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Unternehmensfinanzierung leichter machbar wird. Crowd Funding beispielsweise ist ein moderner und ausgesprochen demokratischer Ansatz dafür. In Österreich hast halt gleich die FMA am Hals weil Bankgeschäft (siehe Waldviertler).

    Man könnte darüber lange philosophieren - aber eins ist sicher: Österreich ist kein Kapitalplatz. Das Zusammenfinden von Ideen und Geld findet gerade in der Startphase viel zu wenig statt. Wer mal an die Börse geht, der ist ja als Unternehmen schon sehr weit, und für Expansion, etc. da ist die Börse ohne Zweifel wichtig. Die entscheidendere Frage ist aber wie wir in Österreich langfristig das Seed-Financing und das Early Stage Financing hinbekommen. Das wird langfristig darüber entscheiden ob wir als Standort eine gewichtige Rolle spielen können.

    • Erich Bauer
      09. November 2012 12:16

      "Eigenkapital" wird nicht einmal mehr ansatzweise bei "Wirtschaftsdebatten" erwähnt... Mittlerweile scheinen ja schon die Allerdümmsten zu wissen, daß deren Heranbildung aus Geschäftstätigkeit so gut wie unmöglich ist... außer... die "Gründer-Willigen".

    • Mitleserin (kein Partner)
      09. November 2012 17:54

      @senfdazugeber
      Ich gebe Ihnen völlig recht. Das grösste Problem unserer Wirtschaft liegt darin, daß es keine Rahmenbedingungen für die Finanzierung ausserhalb von Banken oder Börsen gibt.

      In den USA gibt es zum Beispiel - PPO - Private Public Offerings - wo man mit seinem Businessplan Investoren suchen kann.

      In Frankreich gibt es die S.A. = eine Aktiengesellschaft auf Familenebene. Also nicht wie hier, aber jedes Mitglied hat verbriefte Anteile. (ist eher wie eine GmbH bei uns).

      Ich bekomme immer wieder den Eindruck, daß unsere Politker nur ein schwerer gackender Hühnerstall ist...

    • senfdazugeber (kein Partner)
      10. November 2012 09:20

      Erich Bauer
      09. November 2012 12:16

      "Eigenkapital" wird nicht einmal mehr ansatzweise bei "Wirtschaftsdebatten" erwähnt... Mittlerweile scheinen ja schon die Allerdümmsten zu wissen, daß deren Heranbildung aus Geschäftstätigkeit so gut wie unmöglich ist... außer... die "Gründer-Willigen".

      Sehr geehrter Herr Bauer!
      Ich bin Unternehmer, und ich bin Betriebswirt. Und kurz zusammengefasst: Sie schreiben Unsinn.

      Erstens geht es ja sowohl bei der Börse sowie allen Formen des Seed- und Early Financing um Eigenkapital od. hybrides Eigenkapital.
      Zweitens erfordert jedes halbwegs auf Wachstum und Ertrag ausgelegte Geschäft ein vielfaches des Kapitals, dass ein Jungunternehmer aufbringen kann.
      Nur mal ein kurzer Realitäts-Check:
      Wieviel haben Sie denn auf dem Sparbuch? Sagen wir mal Sie haben 20 Jahre lang gut verdient und wirklich eisern gespart - also so um die 100.000 €. Sie tun sich mit einem Partner zusammen, der das auch hat - also haben Sie 200.000 €. Da dürfen Sie aber für Ihr Geschäft keine Anlaufphase brauchen, Personalkosten sowieso nicht wenn sich das ausgehen soll. Die meisten Jungunternehmer, die ich kenne hatten bei weiten nicht solche Eigenmittel, nur als Ergänzung.

      Die meisten Jungunternehmer gehen also zur Bank, verpfänden alles was sie besitzen inlusive Bürgschaft von Mama, Frau, Omi und Onkel Karli. Trotzdem ist die Kapitaldecke meist zu dünn. Die Folge ist dass über 33% aller Privatinsolvenzen (und zwar die großen >250.000) die folge von Unternehmensinsolvenzen ist.

      Natürlich sollen Unternehmen EK aus den Gewinnen bilden, da haben Sie schon recht. Allerdings müssen die erst mal erwirtschaftet werden und dafür braucht es Startkapital. Bevor Sie demnächst wieder so hahnebüchernen Unsinn von sich geben, bitte beschäftigen Sie sich inhaltlich mit dem Thema.

  19. kaffka (kein Partner)
    09. November 2012 10:57

    "Der Begegnungsort ist der Kapitalmarkt. Und in seiner idealen Form die Börse. Dort kann auch der kleine Mann sein Geld genauso sinnvoll investieren wie die großen Fonds. Dort sind Heerscharen von Analysten und Anlagespezialisten unterwegs, um die spannendsten, zukunftsträchtigsten Investitionsobjekte mit jenen Menschen zusammenzubringen, die einen sinnvollen und möglichst gewinnbringenden Arbeitsplatz für Familienvermögen, für ihre Altersvorsorge, für ererbtes Geld suchen."

    Es regt sich in mir immer dann wenn ich die Worte "Anal-isten" und Nex/nix/perten höre der Gedanke an die Haruspices im alten Rom. Sie "wussten" natürlich ummer, was in der Zukunft passieren würde - genauso wie es die Anal-isten und die Nixperten heute tun, aber ich habe noch nie eine Studie gelesen, in der diese fortwährenden Aussagen aufgeschrieben und nachher mit dem tatsächlichen Ausgang verglichen wurden.
    Man hört zwar im Nachhinein zu einer eingetroffenen Aussage "wie ich schon vor Monaten gesagt habe", niemals aber - bei einer nicht eingetroffenen Prophezeihung - " wie ich schon vor einigen Monaten kräftig danebengehaut habe".
    So sagt heute der eine Guru "ich erwarte den Goldpreis heuer noch bei 2000 EURO" , der andere erwartet seine Hausnummer bei 1750 EURO. Wenn dann zum angegebenen Zeitpunkt weder das Eine , noch das Andere eintritt - was ja loischerweise zu erwarten ist, - sagt keiner ich war ein grosser Depp und habe mich vergogelt, sondern beide reden sich darauf heraus, dass sie ja nur "erwartet" haben.
    Somit könnte auch ich heute sagen: Ich erwarte den Goldpreis noch heuer bei 2500 Euro. Aussagewert ist NULL.(Ich bezeichne mich aber weder als Anal-ist noch als Nix-perte.)

    • kaffka (kein Partner)
      09. November 2012 11:53

      Unabhängig von meiner obigen Aussage finde ich die Aussagen des Unterbergerkommentars als richtig!

      Der Inhalt ist, dass: Der Staat unfähig ist in der Wirtschaft selbst einzugreifen, daer von seinen Organen (Politiker, Beamten (als Überbegriff auch für Angestellte und Arbeiter) verlangt, dass sie (berechtigter weise) ausschliesslich nach der "Vorschrift" handeln und daher nicht flexibel (kreativ) in die Wirtschaftsvorgänge eingreifen sollen(dürfen)
      Damit sind sie für die Führung von Wirtschaftteilnehmern ungeeignet!!

      Offensichtlich haben die geschätzten Kommentatoren diese grundlegende These nicht verstanden und verzetteln sich in das Thema Korruption, Parteipolitik, und sonstige OT´s und verfehlen damit das von Unterberger vorgegeben Thema!

  20. consuela rodrigez (kein Partner)
    09. November 2012 10:52

    Monsignore Franz Schlegl spricht offen über Christenverfolgung und islamischen Terror!!
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Jyr5L-fg2u0

  21. consuela rodrigez (kein Partner)
    09. November 2012 10:49

    Überall mischt sich der Westen ein und will ihre Dämokratie anderen Ländern aufzwingen. Jedoch hier unterstützt man die Fundis, was geht hier ab? Und die sog. Menschenrechtsorganisationen (bezahlt von den Konzernen) schreien auf, wenn es um Kültürbereicherer im Westen geht, aber wenn es um die eigene Bevölkerung geht dann schweigen alle. Auch die Medien verschweigen die Menscherechtsverletzungen an der eigenen Bevölkerung! Es sind schon einige Menschen (auch Kinder) in der BRD-GmbH verstorben, weil ihnen vom Jobcenter (privat geführt, da keine Beamte) Gelder gestrichen wurden (man nennt das liebevoll Sanktionen). Viele Familien sind in der BRD-GmbH ohne Strom. Unglaublich!!!
    Ein Mensch kämpft für diese armen Menschen !!! Jetzt wurden ihm 90% von Hartz4 gestrichen. Ihm verbleiben 37,00 Euro zum Leben. Würde das einem Kültürbereicherer passieren, der Aufschrei der Gutmenschen und Medien wäre groß!
    Empfehlenswert wäre auch das 1. Interview mit Herrn Boes um dieses menschenunwürdige System zu verstehen:
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=hc-banXWUs4

    http://www.youtube.com/watch?v=uLVhl3F8oP8&feature=youtu.be

  22. Trollfresser (kein Partner)
    09. November 2012 10:48

    Bei Zeitungen, die sich im Staatsbesitz befinden, hat auch noch nie jemand eine kreative, eine geniale, eine witzige Idee gehabt.

  23. wunschträumer (kein Partner)
    09. November 2012 10:33

    Liest man das schöne "Tagebuch" kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass - so gut wie alle - Wissenden und Problemlöser hier in Hülle und Fülle vorhanden sind.
    Vorschlag: Unterberger als endlich idealer Bundeskanzler(!), Finanzminister, Umweltminister, Verkehrsminister(!), Wirtschaftsminister, kurz. Als Hans Dampf in ALLEN Gassen. Der kümmerliche Rest der Regierung wäre spielend aus den Restressourcen von Wissenden zu decken.
    An sich hat Unterberger ja in manchen Dingen durchaus Recht, doch scheint ihm entgangen zu sein, dass Probleme nicht mit dem Mund bzw. dem Computer, sondern immer(!) durch Taten "Gelöst" werden. Und hier mangelts - und wahrlich nicht nur bei ihm hinten und vorne...
    Fazit: Hätte er - statt papierener - tätige Weisheit geübt, wäre ihm vermutlich auch manch dienstlicher wie auch anderer Ärger erspart geblieben....
    Vielleicht sollte er einmal (durchaus gut gemeint) darüber nachdenken!

    • socrates
      10. November 2012 01:17

      Alle haben Matura! Keine hat eine Bank ruiniert und gegen niemand läuft ein Strafverfahren.

  24. Parabel (kein Partner)
    09. November 2012 10:29

    :....Nichts davon kann der Staat. Er handelt ja nur durch Beamte oder Politiker. Beamte sind niemals kreativ, witzig, genial, sondern immer nur vorsichtig auf Einhaltung jeder Vorschrift und Vermeidung jedes Risikos bedacht, um ihre eigene Karriere nicht zu gefährden......"
    DIESER SATZ IST SCHON SEHR BELEIDIGEND; ICH KENNE BEAMTETE LEHRER, DIE SEHR WOHL KREATIV, WITZIG UND GENIAL SIND UND GERADE DESHALB (bewusst??) IHRE KARRIERE VORANTREIBEN:
    ICH KENNE ABER AUCH VIELE JOURNALISTEN (aus Zeitungen; TV), DIE NIEMALS KREATIV, WITZIG UND AM WENIGSTEN GENIAL SIND!
    GESAMTBELEIDIGUNGEN HABEN SIE, HERR DOKTOR UNTERBERGER WOHL NICHT NOTWENDIG!

    • Neppomuck (kein Partner)
      09. November 2012 10:47

      Beamte haben ihre Dienstvorschriften, da ist für Innovationskraft kein Platz.
      Und Politiker sind weitestgend beratungsresistent.

      Das hat viele Gründe.

      Dem Leitmoitiv auf der einen Seite "Per aspera ad acta" steht der Apercu Hegels* auf der anderen gegenüber: "Umso schlimmer für die Tatsachen!". (* auf den Hinweis, dass die Tatsachen seine Theorien als obsolet erscheinen lassen)

  25. cmh (kein Partner)
    09. November 2012 09:51

    Na ja, ein Artikel für die Vienna Insider Party oder wie die Wiener Börse jetzt heißt.

    War der Kurszettel in der PResse vor 30 Jahren noch ungefähr eine halbe Spalte lang, so erstreckt er sich jetzt über mehrere Seiten.

    Aber:

    Nur Fonds, einer undurchsichtiger als der andere. Und damit investiert man nicht in ein Unternehmen der Realwirtschaft, sondern nur in den Glauben an die Flunkereien der "Anlageberater".

  26. consuela rodrigez (kein Partner)
    09. November 2012 09:37

    “Unsere Gesellschaft wird von Verrückten geführt, für verrückte Ziele. Ich glaube, wir werden von Wahnsinnigen gelenkt, zu einem wahnsinnigen Ende und ich glaube, ich werde als Wahnsinniger eingesperrt, weil ich das sage. Das ist das Wahnsinnige daran!”

    - John Lennon

  27. consuela rodrigez (kein Partner)
    09. November 2012 09:05

    Diese Dokumentation von Frieder Wagner erzählt von einem Kriegsverbrechen: dem Einsatz der Uranmunition im Irak, im Bosnienkrieg und im Kosovo.
    http://www.youtube.com/watch?v=GTRaf23TCUI

  28. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    09. November 2012 07:41

    Soll das etwa heißen, dass der Aufstieg eines familiären Klein- oder Mittelbetriebs durch fremdes Kapital finanzierrt werden soll? Ist das nicht pfui? Jede Hausfrau weiß doch, dass sie nur das ausgeben kann, was sie einnimmt.

    • Paul (kein Partner)
      09. November 2012 08:12

      Ja da war ich auch etwas verwundert, aber irgendwie ist es auch symptomatisch für dieses "Tagebuch".

      Unterberger dreht sich halt immer so wie er am Besten liegt. Mal ein bisschen liberaler, mal ein bisschen konservativer, mal fixiert auf die christlichen Werte, dann ersetzt wieder der Markt den Gott. Alles so wie es gut zur Tagesverfassung und zum Anlass der schriftlichen Ergüsse passt. In diesem Fall ist es halt der Börsenkurier, da muss man natürlich den "freien Kapitalmarkt" (ha ha) loben. Unter normalen Umständen hätte er auch sicher noch geschrieben wie blöd er eigentlich das Zuckerwasser mit Himbeergeschmack findet, aber beim Kurier muss er sich doch ein wenig zusammenreißen.

    • socrates
      10. November 2012 01:21

      Schnabeltierfresser
      Aus der Garage zum Weltkonzern mit guten Banken, aber nich bei uns!

  29. La Rochefoucauld
    08. November 2012 22:39

    OT: Klimawandel schlägt doch zu: Es gibt bald keinen Kaffee mehr!

    http://www.kew.org/news/arabica-coffee-could-be-extinct.htm

    Na gut, trinken wir halt Tee oder Bier ;-)

    • Neppomuck (kein Partner)
      09. November 2012 10:18

      Die Londoner Börse ist für den Handel mit den Robusta-Sorten zuständig. (NY - Arabica)
      Noch Fragen?

    • Trollfresser (kein Partner)
      09. November 2012 10:43

      Klimawandel gibt's keinen und wenn, dann ist er gut für die Landwirtschaft und die Kaffeebohnen. Das hat uns erst vor ein paar Tagen Unterberger genau erklärt. Also posten sie bitte keinen Unsinn.

    • Neppomuck (kein Partner)
      09. November 2012 12:43

      Entlädt der Trolli seinen Mist,
      dann ändert sich das Wetter ...
      oder es bleibt, wie es ist.

    • Trollfresser (kein Partner)
      09. November 2012 12:56

      Neppi ist wohl auch so ein Klimabewegter. Euch Linken wäre lieber, wenn A.U. als Stimme der Vernunft, als einsamer Mahner wider den Klimaschwindel verschwinden würde.

    • phaidros
      09. November 2012 13:10

      Eine »Stimme der Vernunft« zeichnet sich wohl in erster Linie dadurch aus, alle relevante Information zu berücksichtigen, und nicht nur solche, die in eine bestimmte Richtung weist. Da das bei AU in der Klimafrage definitiv nicht der Fall ist, kann man ihm in dieser Frage dieses Attribut nicht zugestehen.

    • Erich Bauer
      09. November 2012 13:40

      AU ist Kolumnist. Wenngleich manches auch "essayistische" Ausmasse annimmt. :-) Als Kolumnist DARF und SOLL er sogar die eigene Meinung darlegen! Das entspricht VOLL und GANZ journalistischen Gesetzen. Nicht einmal ein "Redakteur" ist berechtigt einem Kolunisten zu einer anderen Meinung, als der seinen, zu "zwingen"... Er kann ihn "rausschmeißen"... Alles andere wäre es eine massive Verletzung des Grundrechts der Meinungsfreiheit. Der Meinungsfreiheit, die man auch veröffentlichen DARF und, wie ich behaupte, auch SOLL!

      Wenn sich hier ein "Redakteur" befindet, der AU "rausschmeißen" kann... Er trete vor.

    • phaidros
      11. November 2012 15:44

      Als Kolumnist DARF und SOLL er sogar die eigene Meinung darlegen! Das entspricht VOLL und GANZ journalistischen Gesetzen

      Solange man die Meinung als solche kenntlich macht und nicht als recherchierte »Wahrheit« darstellt, ja.

  30. Brigitte Imb
    08. November 2012 19:26

    Die schlechten Ideen der Politiker, die alles und jeden Schmarrn untersuchen, evaluieren, reglementieren und den Steuerzahlern das Geld rauben - wohlgemerkt als Arbeitsplatzbeschaffung zur Selbstbeschäftigung der Genannten - können einem heute wieder einmal den Magen umdrehen. Selbst zum Lüften sind "wir" anscheinend schon zu dumm und brauchen dafür eine Arbeitsgruppe und eine Plattform, die darin untersucht u. unterrichtet.
    http://wien.orf.at/news/stories/2558038/

    Die Fußgängerbeauftragte Wiens - eine GrünIn -(die sich zuvor für die Hundstrümmerln Wiens engagierte) plant Geh-Highways für alle Bezirke, mit Ausrastmöglichkeiten und Spielplätzen.
    Bleibt zu hoffen, daß sich die Wiener am Nachhauseweg nicht verlaufen, bzw. überanstrengen(aus Mangel an Rastplätzen), denn die GrünIn wird erst mit 1.1.2013 aktiv. Wie haben die Wiener das überhaupt nur bis jetzt geschafft, ohne Fußgängerbeauftragte?
    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1310219/Fussgaengerbeauftragte-plant-GehHighways-fuer-alle-Bezirke?_vl_backlink=/home/panorama/wien/index.do

    http://brigittenau.gruene.at/personen/petra_jens/

    GELDVERNICHTUNG soweit das Auge reicht - Hauptsache wir sind gut verwaltet.

  31. socrates
    08. November 2012 18:31

    O.T. Die Anleger müssen die Umweltgesetze ihres Ursprungslandes einhalten:
    Vermögen von Chevron soll in Argentinien eingefroren werden
    Ein argentinisches Gericht entscheidet über eine Umweltschutzklage gegen den Ölkonzern, die ihren Ursprung in Ecuador hat
    Es ist die Stunde des Anwalts. Enrique Bruchou kann einen großen Erfolg für die Kläger aus Ecuador verbuchen, in einem Verfahren, das er als "größte Umweltschutzklage der Welt" bezeichnet: Ein argentinisches Gericht hat nun verfügt, dass sämtliches Vermögen des US-Ölkonzerns Chevron in Argentinien eingefroren wird.
    Bis die Summe von 19 Milliarden US-Dollar erreicht sei, sollen zu 100 Prozent das Kapital des Konzerns in Argentinien, daraus resultierende Dividenden sowie die Anteile Chevrons am argentinischen Ölpipeline-Unternehmen Oleoductos del Valle und zu 40 Prozent die Einnahmen aus gegenwärtigen und künftigen Verkäufen von Rohöl und anderen Geschäften eingefroren werden.
    Die Entscheidung des argentinischen Richters bezieht sich auf ein Urteil eines ecuadorianischen Gerichtes von Anfang dieses Jahres, das in der Berufung die Schadensersatzhöhe auf die Summe von mittlerweile 19 Milliarden Dollar festgelegt hatte. Eine internationale Vereinbarung zwischen Ecuador, Argentinien und Kolumbien diente als Grundlage dafür, dass nun auch ein argentinisches Gericht in der Streitsache entschied. (Einf.: Chevron behauptet, der Konzern habe kein Vermögen in Ecuador, was vermutlich mit den Forderungen des ecuadorianischen Gerichts zusammenhängt).
    Der Auslöser, von Klägern und Organisationen, die sie unterstützen, als "Amazonas Tschernobyl" bezeichnet, legt einige Jahrzehnte zurück. Bei der Erdölförderung im ecuadorianischen Amazonasgebiet soll Texaco in den Jahren von 1964 bis 1990 die Umwelt mit toxischen Abfällen beträchtlich verschmutzt haben - mit teilweise schweren Folgen für die Gesundheit und die Lebensbedingungen der Bewohner. Chevron, das Texaco 2001 übernommen hatte, bestreitet diese Vorwürfe, wie der Konzern dies schon bei den Gerichtsverfahren in Ecuador deutlich machte (Ecuadorianisches Gericht verurteilt Chevron zu 18 Milliarden Dollar Schadensersatz).
    Dazu argumentiert der Konzern damit, dass die Schäden auf die Zeit vor der Übernahme Texacos durch Chevron fallen und dazu bereits Regelungen getroffen worden seien. Die Konzernführung weigert sich, den Schadensersatz zu zahlen und hält dem Gerichtsurteil in Ecuador vor, dass es "ein Produkt aus Bestechung und Betrug sei und dadurch unrechtmäßig". Auch das aktuelle Urteil des Gerichts in Argentinien wird damit kommentiert, dass die Kläger kein Recht hätten, argentinische Vermögenswerte des Konzerns zu sperren.
    Der Anwalt, der die Kläger in Argentinien vertritt, sieht das anders: "Diese Entscheidung ist richtungsweisend. Was wir der Welt vermitteln ist, dass wir in Lateinamerika von jedem Unternehmen, das hierher kommt, um unsere Bodenschätze zu fördern, verlangen, dass es denselben Umweltschutz- und Gesundheitsmaßgaben folgt, wie sie das in ihrem Ursprungsland tun."
    Enrique Bruchou hat nun vor auch in Kolumbien eine Klage gegen Chevron zu stellen. Gedacht wird auch an Klagen vor europäischen und asiatischen Gerichten.
    Thomas Pany Telepolis > Energie und Klima-News

  32. Brigitte Imb
    08. November 2012 18:01

    OT - Der grüne Endbericht zum Korruptions-U-Ausschuss

    "Nicht schlecht Hr. Specht!" Die 682 Seiten habe ich bislang nur überflogen, aber alleine das reicht um beinahe einen Wutanfall zu bekommen. Unglaublich um welche Summen es da geht, die korrupte Politiker von den Steuerzahlern zu Nutznießern der "3.Art" fließen lassen.

    http://www.gruene.at/uploads/media/Gruener_Bericht_U_Ausschuss_Nov_2012.pdf

    (Schnell herunterladen, speichern, od. ausdrucken - bevor das Konvolut wieder verschwindet!)

    • terbuan
      08. November 2012 21:18

      Schon gemacht liebe Brigitte, ein Sittenbild unserer Politikerkaste, unerfreulich aber erwartet, schade dass es ausgerechnet von den Grünen kommt!

    • phaidros
      09. November 2012 13:16

      schade dass es ausgerechnet von den Grünen kommt!

      Warum?

  33. Brigitte Imb
    08. November 2012 14:53

    Mit Geld, Ideen und Leistung befaßt sich auch das griechische Parlament.
    Geld wollen die GR von Resteuropa, Ideen zum Schuldenabbau sind zwar da, werden aber nicht entsprechend umgesetzt, also die Leistung bleibt teilweise aus, und so sich Abgeordnete gegen die Ideen der Eurokraten wenden (somit eher FÜR ihr Volk votieren), werden sie einfach aus den Parteien ausgeschlossen.
    Es schaut so aus, als würden die Ideen gewisser Politiker der Diktatur Tür u. Tor öffnen.

    Ist GRL nicht das beste Beispiel dafür, daß ein Bürokratenheer des Staates zur Selbstbeschäftigung) eher abwirtschaftet als irgendwelche neuen Arbeitsplätze od. gar Produktivität schafft.

    http://orf.at/#/stories/2150076/

    Den Stick mit den 2000 Steuersündern dürften sie "verloren" haben.......(war zu lesen)

  34. terbuan
    08. November 2012 13:40

    O.T. Bin ich im falschen Film?
    Zuletzt hat sich die Wien-Energie beschwert, dass sie wegen der ungünstigen Vertragsstrukur Verluste aus den Kraft-Wärme-Kupplungs Anlagen einfährt, die Verträge mit Russland hätten eine lange Bindung und bedeuten hohe Gaseinstandspreise und daher fordern sie eine zusätzliche KWK-Abgabe, die jeden Haushalt mit "nur" ca. 8 Euro pro Jahr belasten würde.

    http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/oesterreich/wien/1308972/Wiener-Stadtwerke-fordern-KWKZuschuesse

    Heute erhalte ich als Gaskunde der Wien-Energie ein Schreiben in dem sie mir mitteilt, dass sie aufgrund positiver Vertragsverhandlungen mit den Gaslieferanten (Gazprom) nunmehr einen einmaligen Bonus für das Jahr 2011 (sic) an ihre Kunden ausschüttet.
    Dieser beläuft sich bei mir auf ca. 7 Euro und wurde bereits auf mein Konto überwiesen.

    Man könnte meinen, es stehen in Wien Neuwahlen vor der Tür :-)

    • Helmut Graser
      08. November 2012 14:22

      Die Wiener Stadtwerke sollten nicht nur mit Gazprom, sondern auch mit ihren Frühpensionisten verhandeln: http://derstandard.at/1348285024512/Wiener-Stadtwerke-kaempfen-mit-Pensionsdruck

    • terbuan
      08. November 2012 14:32

      Unglaublich Helmut,
      von den 7.400 Mitarbeitern sind 4.700 in Pension und nur 2.700 aktiv! :-)
      Und was machen die 2.700 "Aktiven", sie warten auf die Pensionierung.
      Ich trage zur Rationalisierung des Arbeitsablaufes bei, lese die Zähler selbst ab und erhalte die Rechnung per E-Mail :-)

    • Erich Bauer
      08. November 2012 14:33

      Bildet Banden! Werden wir endlich auch zu Banditen!

    • Erich Bauer
      08. November 2012 15:51

      terbuan,

      ich hoffe, die Erhitzung des BlogKlimas, wie des 13. Sternzeichens Pluto, oder die unwirtlichen Klimabedingungen von Pangea 2.0 hat mit meinen, zugegebenen "erdigen" Beiträgen zu diesem, archaisch anmutenden Thema "Geldbeutel" nichts zu tun... :-)

    • Erich Bauer
      08. November 2012 16:11

      Übrigens: Lieber terbuan,

      stimmt es wirklich, daß das BIÖ seit 22 Wochen (in Worten zweiundzwanzig) als "Salzsäurestalagmiten" erstarrt sind? Wie machen die das ohne diese "blauen Pillen"? :-)))

      Die "Erwachsenen-Pädagogik" scheint im Begriff zu scheitern... Das gibt mir "intuitiv" Hoffnung.

    • terbuan
      08. November 2012 17:01

      @Erich Bauer
      es sind mittlerweile 23 Wochen und 6 Tage!
      http://www.biö.at/?q=tracker
      Und der liebe phaidros sendet mir dann noch eine überhebliche Antwort und bezichtigt mich als Poster "A_Gaudi!" gegen ihn zu agitieren, dabei habe ich mich bewußt an dieser Diskussion nicht beteiligt, das haben wir doch alles schon x-mal erlebt.
      Irgendwie tut er mir ja leid, aber Mitleid ist keine oder eine schlechte Dimension im
      Disput mit Leuten die immer nur recht behalten wollen!
      Apropos: Kommst Du am Montag?

    • Erich Bauer
      08. November 2012 17:22

      Auch die Oberlehrer-Präpotenz (alter Schule) nicht zu vergessen:

      (entnommen aus phaidros-Kommentar) – „Ist mir sogar gänzlich unbekannt“.

      Wenn man die Betonung auf „mir“ legt… :-)

      „Die Bescheidenheit ist nichts anderes als Faulheit, Mattigkeit und Mangel an Mut, sodaß man mit Recht sagen kann, daß die Bescheidenheit für die Seele eine Erniedrigung ist.“ (François VI., Prince de Marcillac)

      Der zitierte Schriftsteller und Moralist hat das natürlich ironisch verstanden. Für diese Ausgeburt an Präpotenz muss man das schon extra erwähnen Ein ev. Scheitern dieser Trottelhaftigkeit würde mich ein bisschen mit dieser „depperten“ Welt versöhnen…

      Schönen Abend noch, lieber terbuan. Ich muß jetzt gehen…

    • La Rochefoucauld
      08. November 2012 20:00

      Wer ruft nach mir?

    • Erich Bauer
      09. November 2012 10:45

      Das Wort "Trottelhaftigkeit" nehme ich mit dem Ausdruck größten Bedauerns zurück. Es ist durch nichts zu entschuldigen. Die Schande gehört allein mir.

    • phaidros
      09. November 2012 13:19

      Und der liebe phaidros sendet mir dann noch eine überhebliche Antwort und bezichtigt mich als Poster "A_Gaudi!" gegen ihn zu agitieren,

      Wie bitte? Also da schlägt's aber dreizehn! Nicht einmal angedeutet habe ich so etwas! Ich habe darauf hingewiesen, dass ich für meinen Teil Irrelvantes aus dem Blog lasse!

      Nachzulesen hier: http://www.andreas-unterberger.at/2012/11/klima-luegen-fakten-interessen/#comment-211855

      ("A_Gaudi!" hat seinen Senf direkt darunter abgesondert)

    • phaidros
      09. November 2012 13:24

      ... übrigens, nachdem Du, terbuan, völlig zusammenhanglos und in jeder Hinsicht off topic die BIÖ ins Spiel gebracht hast, und Deine zu 100% für die Leserschaft uninteressante und den Blog und das Thema irrelevante Meinung über mein Postingverhalten hier öffentlich statt privat herein gestellt hast.

      Nachzulesen oben drüber.

    • terbuan
      09. November 2012 15:43

      @phaidros
      Möge man es interpretieren wie man will, so lautete Dein posting von zuletzt, ich nannte es überheblich und ich stehe auch dazu:

      "terbuan, glaubst Du wirklich, Du könntest mir eine Diskussion über mein Postingverhalten aufzwingen?

      Vielleicht möchtest Du einmal überdenken, wofür Du Dich hältst. Das wäre nämlich nicht nur völlig off topic, sondern auch als Thema viel zu uninteressant, als das ich darauf einsteigen würde.

      Schließlich behalte ich aus exakt demselben Grund für mich, was ich von diesem Deinem Posting halte, oder wen ich hinter dem feigen, schäbigen und ganz offensichtlich bestürzend leseschwachen A_Gaudi! vermute."

      ...WAS ICH VON DIESEM DEINEM POSTING HALTE ODER WEN ICH HINTER DEM FEIGEN; SCHÄBIGEN..........A_Gaudi! VERMUTE!

      oder wer, genügt das nicht? Nochmals phaidros, sei doch nicht immer gleich so beleidigt und lerne auch einmal endlich die Meinungen anderer Menschen zu akzeptieren, die Welt dreht sich nicht um Dich!
      Servus!

    • phaidros
      09. November 2012 15:59

      (Blockschrift von terbuan) Jaja, terbuan, ist schon gut. Ich meinte eigentlich jemand anderen, - ich weiß nicht, warum Du Dir den Schuh unbedingt anziehen wolltest,

      Das nächste Mal, wenn Du anlasslos und unprovoziert auf mich ad personam losgehst (nachzulesen hier: http://www.andreas-unterberger.at/2012/11/klima-luegen-fakten-interessen/#comment-211823 ) und völlig zusammenhanglos und thematisch unpassend den Verein hervorzerrst, kannst Du ja dann auch mehr zum Thema »nicht gegen mich agitieren« erzählen.

      Irgendwie tut er mir ja leid,
      ... und »Überheblichkeit«.

      -oo-

    • terbuan
      09. November 2012 16:18

      @phaidros
      Ich habe mir überhaupt keinen Schuh angezogen, Du hast den Satz absichtlich oder unabsichtlich so ungeschickt formuliert, dass der Verdacht auf mich fallen mußte, das nennt man dann dialektische Argumentation!
      Ich höre jetzt auf und Du darfst, wie gewohnt, Dein letztes Wort haben!
      Ciao!

    • panzerechse (kein Partner)
      09. November 2012 21:28

      Ciao, Bello impossibile... (ggg)

      Liebe terbuan, wir sehen uns am Montag.

  35. Undine
    08. November 2012 13:03

    OT----Was man doch nicht alles unternimmt, um nicht gegen das Sündenregister der Religion des 21. Jhdts, der PC, zu verstoßen, in diesem Falle Rektorenchef Schmidinger: PRÜFUNGSAKTIVE STUDIERENDE!
    Das soll in die Normalsprache übersetzt wohl so viel heißen wie: Fleißige, motivierte Studenten, die das Ziel haben, ihr Studium so schnell und so gut wie möglich zu absolvieren---oder!?

  36. HJR
    08. November 2012 13:01

    OT - Es lebe die Demokratie! (österreichischer Prägung)

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1308986/index?from=suche.intern.portal

    daraus:
    Prammer erklärte dabei ihren Standpunkt, laut dem reine Mehrheitsentscheidungen der Bevölkerung „nicht des Rätsels Lösung“ sind. Eine Weiterentwicklung der direkten Demokratie könne es nur „auf Basis der Einbindung des Parlaments geben“, meinte Prammer

    Eine direkte Demokratie könne niemals die Vielfalt einer Gesellschaft berücksichtigen. Denn das Volk könne bei Abstimmungen nur Ja oder Nein sagen, aber nicht Kompromisse finden

    Ich setze entgegen: DEMOKRATIE IST NICHT KOMPROMISS! Demokratie ist Auseinandersetzung als Diskussion bis hin zum Streit -jedoch mit der Absicht verbunden, eine friedliche Regelung zu finden.

    Ein Kompromiss ist nur dort wirklich sinnvoll und möglich, wo unterschiedliche Meinungen in quantitaver Hinsicht bestehen - dort mag eine "Kompromiss" irgendwo auf "halber Strecke" gefunden werden. Aber viele Fragen betreffen in Wirklichkeit nur Teile des Staates bzw. des Staatsvolkes (Reichensteuer). Aber auch hier wäre in der Demokratie grundsätzlich die Frage zu stellen: Will das Volk eine Sonderbesteuerung von "Reichen"? Und es wäre zu klären, wen das (ganze) Volk für "reich" hält, sprich: wie die Grenze zwischen "Reichen" und den anderen ziehen?

    Halten wir unsere Hinterbänkler im Parlament, die Hand ohnehin nur auf Anweisung ihres Clubchefs heben, wirklich für reif und charaktervoll genug, um diese Fragen im Sinne der Verfassung "dem eigenen Gewissen verpflichtet" (so vorhanden) zu klären und zu entscheiden?

    Da ist es wahrscheinlich ohnehin besser, wenn solche RiesenstaatsmännInnen wie die Frau Prammer oder der Öhlinger die Sache in die Hand nehmen und entweder die direkte Demokratie ganz ablehnen oder vom Volk gleich fordern, die Arbeit der Parlamentarier und Legisten in einem Aufwasch zu erledigen, damit diese Leute in Zukunft besser Durchschlafen können, während sie ihr Salär und ihre Sitzungsgelder beziehen.

    Da lobe ich mir doch Prammers Vorstoß:
    Ein Mehrheitswahlrecht werde es nicht geben, alle Fraktionen seien hier dagegen
    Womit - wieder einmal - klargestellt wäre, wer in Österreich die "legislative Gewalt" innehat: Die Parteien in Form der "Fraktionen" und basta!
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.conwutatio.at

    • Erich Bauer
      08. November 2012 14:50

      "...Will das Volk eine Sonderbesteuerung von "Reichen"?..."

      WOLLT IHR, DASS DIE REICHEN DEN ZASTER RAUSRÜCKEN??? JEDES "Beutedorf" würde daufhin mit: JA! JA! JA! Gebrüll es verlangen!!! Direkte Demokratie ist nur in relativ Kleinen Gemeinswesens-Einheiten verwirklichbar. Siehe Schweiz!

  37. S.B.
    08. November 2012 11:25

    "Aber manche Politiker glauben ja ohnedies, dass das Geld aus der Druckmaschine oder dem Kopierer kommt."

    Sie glauben es nicht nur, sondern sie lassen es tatsächlich unbekümmert drucken und machen für ihre Mißwirtschaft völlig unkreativ sowie für sie selber absolut risikolos kräftigst von diesem Staatsmonopol Gebrauch. Deshalb haben wir die Zustände, welche letztendlich uns Bürger in den Abgrund reißen.

    • charlemagne
      08. November 2012 19:40

      Kann mir jemand erklären wie dieser nichtssagende Kommnentar hier in die Ränge kömmt?
      Die einzige Erklärung: libertus ist mit neuem Niclk wieder da und S.B. bedeutet: "Selbstberdienung". Der Blog freut sich auf weitere "Weisheiten".

    • J.H.
      09. November 2012 17:38

      @charlemagne

      Eine Rückkehr fände ich gut, denn ohne @libertus wird vielen hier langweilig! ;-)

      P.S.: Bitte, mehr "Tippseln" üben, denn um 19:40 Uhr kann doch nicht zuviel Rotwein Fehler in fast jedem zweiten Wort verursachen. Das kommt vom Maßregeln!

  38. socrates
    08. November 2012 10:18

    Bei den Banken funktioniert das Konkurrenzprinzip nicht.
    Bei den Anlegern funktioniert das Konkurrenzprinzip nicht.
    Alle werden gerettet.
    Bei den Politikern funktioniert das Konkurrenzprinzip nicht. Sie werden mit einem Fallschirm ausgestattet, der sie nach Brüssel bringt.
    Bei der Stadt Wien funktioniert das Konkurrenzprinzip nicht. Für die Bundesbeamten wurden die Verträge rückwirkend geändert, für Landesbeamte nicht.
    In der Bildung funktioniert das Konkurrenzprinzip nicht.
    Bei Frau und Mann funktioniert das Konkurrenzprinzip nicht. Die Frau gewinnt.
    Bei der Schuldenverteilung funktioniert das Konkurrenzprinzip nicht. Die Kleinen werden geschoren, die Großen kassieren.
    In der EU funktioniert das Konkurrenzprinzip nicht. Alle saugen!

    In Berlin wird das Wasser wieder zurückgekauft.
    In Marokko hat der neue König die 126 Stauseeen seines Vaters verkauft. Der Wasserpreis verdreifachte sich. Die Anleger verdienen ohne Steuer, die Kleinen müssen zu dem 3-fachen Preis mehr Steuer zahlen.

    Alles hat seine Zeit
    Ein jegliches hat seine Zeit,
    und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
    geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit;
    pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;
    töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit;
    abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit;
    weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit;
    klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;
    Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit;
    herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit;
    suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit;
    behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit;
    zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit;
    schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit;
    lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit;
    Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.
    Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon.

    Verlieren hat seine Zeit gilt nicht nur für die Kleinen!

    • HJR
      08. November 2012 13:08

      ******************************************!

      Eine der tiefschürfendsten philosophischen Überlegungen, die ich je in einem Blog gefunden habe! (Aber Finden hat ja eben auch seine Zeit.)
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • Erich Bauer
      08. November 2012 13:11

      Es gibt eine Zeit des Friedens und es gibt eine Zeit des Krieges...

    • Erich Bauer
      08. November 2012 13:15

      Ich bin heute etwas grantig. Daher hab' ich in meinen Fundus gegriffen...

      Die Verachtung des Reichtums war bei Philosophen ein Geheimnis, sich vor den Demütigungen der Armut zu schützen. Es war ein Umweg, um zu dem Ansehen zu gelangen, das sie durch Reichtum nicht besitzen konnten. (François VI., Prince de Marcillac)

    • terbuan
      08. November 2012 13:51

      Ich schließe mich dem Sternenregen von Horst mit Hochachtung an, aber auch Erich hat diese heute verdient! Und danke, socrates.

      ***********************************************!

    • Erich Bauer
      08. November 2012 14:37

      Danke lieber terbuan,

      das mindert meine Grant. Aber nur ein bisserl... :-)

    • Erich Bauer
      08. November 2012 16:31

      Lieber terbuan,

      ich habe mich da beim Abschicken auf Deinen Beitrag etwas vertan. Wenn Du Lust hast mußt Du nur ein bißchen raufscrollen. Es macht nichts, wenn Du darauf nicht reagierst. Ich kann das verstehen. Ich hab' eh nicht mehr viel Zeit. Außerdem... wenn wir uns nächstens persönlich sehen, werden wir uns über diese Vorkommnisse sicher gut unterhalten und viel Spaß dabei haben... :-)

      LG
      Erich

    • terbuan
      08. November 2012 17:15

      Ja, alles klar Erich, ich habe es schon mitbekommen!
      lG

  39. GOP
    08. November 2012 09:54

    Zwei kleine Beispiele, wie die Politiker "Arbeitsplätze" schaffen:

    Die OMV mit ihrem Tankstellenpächter in Großram an der A1 litt jahrelang an der Tatsache, dass viele Fernreisende (z.B. von D nach H und umgekehrt) bereits ab dem Knoten Steinhäusl die A 21 benutzen und so ggfs. bei einem Konkurrenten tanken, speisen und einkaufen. Daher hat der hiesige Bürgermeister der OMV ein Grundstück noch vor diesem Autobahndreieck zur Verfügung gestellt, um auch dort eine Tankstelle, Raststation und Hotel zu errichten. Der örtlichen Bevölkerung wurde dies damit schmackhaft gemacht, dass damit neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
    Nach unvorhergesehenen baulichen Schwierigkeiten wurde diese neue Tankstelle (vorerst noch ohne Hotel) nun mit einem Jahr Verspätung eröffnet, gleichzeitig hat die OMV Großram aber geschlossen. Die komplette Mannschaft wird vom alten/neuen Pächter weiter beschäftigt (darunter viele aus den ehem. Oststaaten), somit kein neuer bzw. zusätzlicher Arbeitsplatz geschaffen.

    In Zurndorf (Bgld.) entsteht derzeit ein Betonwerk zur Herstellung von Masten/Türme für die sog. Windräder. Politiker und die staatliche ABA (Austrian Business Agency) loben dieses Engargement, hier eine Produktion zu errichten und geben entsprechende Förderungen. Tatsächlich will sich der Konzern aber damit vorwiegend Frachtkosten ersparen, damit die sehr schweren Rohre nicht - wie bisher - quer durch Europaa gekarrt werden müssen, sondern nur mehr wenige hundert Kilometer zu transportierren sind. Die hochwertigen technischen Teile (Rotorblätter, Gerneratoren usw.) werden weeiterhin in Norddeutschland, Holland usw. produziert. Obwohl mit der Produktion noch nicht begonnen wurde, zeichnet sich ab, dass vorwiegend Arbeitskräfte aus dem benachbarten Ungarn und der Slowakei eingestellt werden, da diese sich mit den gesetzlichen Mindestlohn zufrieden geben werden, aber kaum etwas vom verdienten Geld hier ausgeben.

    Politiker können nur solche Arbeitsplätze schaffen, wenn sie für den Eigenbedarf Gärtner oder Haushaltshilfen einstellen - hoffentlich nicht "schwoarz". :-)

  40. terbuan
    08. November 2012 09:49

    Der US-amerikanische Investor Jim Rogers hat in den 80er Jahren die Wiener Börse aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt. Er hatte erkannt, das mit der bevorstehenden Einführung eines Pensionskassensystems in Österreich stetige Mittelzuflüsse den Aktienmarkt nachhaltig beleben würden.

    Die Einführung der Pensionskassen war dann eine Mischung aus Gier und Stümperhaftigkeit.
    Die Firmen lagerten ihre Rückstellungen für Zusatzpensionen in geringst möglichem Ausmaß an die Kassen aus, indem sie einen möglichst hohen Rechnungszins ansetzten. Dies hätten die amateurhaft geführten niemals akzeptieren dürfen.

    Sie legten dann die Gelder der künftigen Pensionisten in einem viel zu hohen Anteil in Aktien an und tappten nach erheblichen Kursverlusten prompt in die Falle.
    Die Zusatzpensionen mußten erheblich gekürzt werden und jetzt legen sie vermehrt in festverzinslichen Werten die, die bekanntlich derzeit fast keine Zinsen bringen. Ein Teufelskkreis!

    Und jetzt kommen die Geldrucker und -verbrenner noch daher und fordern und realisiern Einkommensteuer auf Aktienkursgewinne, Finanztransaktionssteuern etc.
    Alles Gift für einen funktionierenden Kapitalmarkt, so sieht es leider aus!

  41. Undine
    08. November 2012 09:39

    Kürzlich flatterte mir ein Brief von der Frau Finanzministerin ins Haus. Es sei ihr wichtig, schrieb sie, daß ich wisse, wofür mein Steuergeld verwendet würde. Und dann listete sie auf den Cent genau auf, wofür meine Pension ausgegeben wird:

    Länder und Gemeinden: 3164 €
    Erziehung u. Unterricht, Kunst und Kultur: 1176 €
    Zinsen für Staatsschulden: 1162 €
    Forschung u. Wissenschaft: 630 €
    Beitrag zur Europäischen Union: 364 €
    Pensionen im öff. Dienst: 686 €
    Soziale Wohlfahrt: 2380 €
    usw. usw. usw.

    Da sind einige "Nehmer", denen ich bei klarem Verstand und freiem Willen keinen einzigen Euro zukommen ließe!!! Ich bin mir nicht sicher, ob ich es so genau schwarz auf weiß wissen wollte, wer sich aller mit meinem Steuergeld mästet!

    • Josef Maierhofer
      08. November 2012 10:06

      Für mich wäre das schon sehr interessant im Detail, wofür meine aktiven Einnahmen aufgewendet werden, denn die 'Abfuhr' beträgt 75% bis 85% der Einnahme für einen EPU.

      Da kommen dann noch einige Unnötigkeiten und Sünden mehr ans Tageslicht.

    • Undine
      08. November 2012 11:55

      Wenn ich überlege, daß sich die Frau Unterrichtsministerin Claudia Schmied auf meine Kosten---Erziehung u. Unterricht, Kunst und Kultur: 1176 €!!!--- ihr Büro von keinem Geringeren als Herrn Noever (?) gestalten ließ, der diese Planung natürlich mit einem fürstlichen Honorar plus diverser Provisionen belohnt bekommen hat (von den Neuerwerbungen an teurem Design-Mobilar gar nicht erst zu reden!) und ein Teil meiner Zwangsabgaben für hirnrissige Ideen im Schulbereich verschleudert, steigt mir die Galle hoch. Der Nachfolger in Schmieds Büro wird alles wieder herausreissen und nach eigenem Geschmack TEUER einrichten lassen---auch wieder auf meine Kosten! Was mit der hohen Kunst in Schmieds Büro dann geschieht, kann man nur raten.

    • terbuan
      08. November 2012 13:29

      Eine reine Augenauswischerei!
      Oder kennt die Frau Fekter alle Deine direkten und indirekten Steuerleistungen, liebe Undine? Sicher nicht, kann sie auch nicht!
      Ich habe einmal so überschlagsmäßig alle meine Steuerleistungen summiert und lande bei weit über 50% meines Bruttoeinkommens.
      Und bei den Ausgaben des Staates sind ja die "Eventualverbindlichkeiten", die diversen gigantischen Haftungen mit keinem Cent berücksichtigt und die werden schlagend, siehe Griechenland etc., wetten dass....?
      Diesen Brief hätte sich die Dame sparen können!

    • Undine
      08. November 2012 13:52

      @terbuan

      Doch, doch, meine DIREKTEN Steuerleistungen kennt sie auf Heller und Pfennig; den Gesamtbetrag hat sie sogar fettgedruckt! ;-(

    • terbuan
      08. November 2012 14:01

      Undine
      Aber nicht die indirekten Steuern, alles was Du an Umsatzsteuer, Mineralölsteuer, Energie- und sonstiger Abgaben bezahlt hast und das ist eine ganze Menge!

    • Undine
      08. November 2012 17:07

      @terbuan

      Und von den mickrigen Zinsen auf meinem Sparbuch holt sie sich die Kest, während mein Zinsresterl längst nicht einmal mehr die Inflation abdeckt; Hauptsache, das Finanzamt kriegt seinen "Anteil"! Vielleicht löse ich ja das Sparbuch auf und verstecke das Geld in der Hundehütte! Ach, ich hab' ja keinen Hund mehr.....

  42. Josef Maierhofer
    08. November 2012 09:18

    Bürokratie gefährdet massiv die Freiheit.

    Als sogenannter kleiner Unternehmer wird man schon bei der Anstellung von einigen Mitarbeitern massivst eingeschränkt und schwerst behindert, nicht mit der Aufgabe, die Mitarbeiter gut einzuführen und einzuschulen und sie dann effizient und kostendeckend einzusetzen, das hat man ja vorher schon gewusst, aber die unnötige Bürokratie dazu für hunderttausend verschiedenen 'Stellen' (alles rationalisierbare Beammtenstellen in der Regel), die macht dann die Nachtarbeit des kleinen Unternehmers aus.

    Nicht nur, dass er den Beamten über die Steuer zahlen muss, über die jeweilige Amtsgebühr, nein, er muss auch noch für den Beamten seinen eigenen Akt bearbeiten und bearbeiten lassen und dann noch dem säumigen Beamten, meist pragmatisiert, seinen eigenen Saustall im Amt ausmisten und ihm den Akt quasi durchs Amtszimmer tragen.

    Das ist eine schwere Belastung, die vom kleinen Unternehmer durch gesundheitsschädigende 'Gratisarbeit' 'ausgeglichen' werden muss.

    Was da aber jetzt aufgeführt wird mit Gender, Überwachung, Formularen, Kontrollen, das ist sagenhaft und ich weiß dass für mich Geschäfte mit Nicht-EU-ländern wesentlich müheloser abgewickelt werden können als mit EU-Ländern.

    Das ist dann schon Einschränkung der Freiheit, auch die EU-Vorschriften und Normen bedeuten immer mehr eine Einschränkung der Freiheit.

    Wir werden nur noch von geldgierigen, sündteuren Bürokratieapparatschiks terrorisiert, das ist noch ein milder Ausdruck, eigentlich exekutiert. Man wird zum Verbrecher gestempelt, wenn man Unternehmer sein will und für die Menschen was tun, man wird geschützt und braucht keine Leistung abzugeben, wenn man Beamter sein will, dazu braucht man nur eine Partei und den 'Schwur auf die Parteilüge'. Das ist ein Verbrechen gegen die Freiheit.

    Sie haben schon recht, Herr Dr. Unterberger, auch die anderen angeführten Punkte stimmen alle, und auch die bedeuten Freiheitsraub und, wie wir bereits messbar sehen, den Gang in den Abgrund.

    Gibt es keine Vernunft mehr in der Politik ?

    • HJR
      08. November 2012 13:18

      [... Bürokratie gefährdet massiv die Freiheit ...]

      Falsch! Der Staat ist es, der die Freiheit massivst gefährdet! Und das leider auch in Demokratie!

      Mit diesem Grundsatz sind die Amerikaner bis Obama gut gefahren! Jetzt, wo sie einem Sozialisten eine zweite Amtszeit gewährt haben, werden sie die Leiden der Europäer kennen lernen. Seltsam nur, das beide meinen, sie hätten eine "Demokratie".
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • Erich Bauer
      08. November 2012 13:37

      Der "Staat" (a priori) gefährdet gar nichts. Es ist ein Zusammenschluß sprachlich und kultureller und damit gemeinsamer Interessen und Identität von Menschen zu einem Gemeinwesen!

      Erst der Staat läßt uns leben, gibt uns Zukunft. Politik ist die dauerhafte Beendigung von Ausnahmezustand und Grenzsituation (Faustrecht, Anm.). (Kantische Erzählung vom "Mutmaßlichen Anfang der Menschheitsgeschichte).

      Wenn dieser "Staat" oder Gemeinwesen pervertiert... Dann haben wir zwar a la longue diesen "Staat" los... aber das Faustecht da...

    • Josef Maierhofer
      08. November 2012 16:43

      @ HJR

      Der Staat macht die Bürokratie, die Volks(zer)vertretung also, zumindest sehe ich das so jetzt einmal, kann ja eines besseren belehrt werden, jeder ist lernfähig, wenn er will.

      Dass die Volks(zer)vertretung mit dem Volk wenig zu tun hat, ist offenbar genauso weit weg von der Demokratie, wie die Volks(zer)vertretung selbst.

      @ Erich Bauer

      Schon richtig, dass jede Staatsform eigentlich das Volk darstellen sollte, tut es auch in gewissem Sinne und das Volk nicht a priori schlecht war, es wurde halt verborben, um im gutmenschlichen Jargon zu bleiben, und die Verdorbensten 'repräsentieren' und 'regieren' den Staat und das Faustrecht ist bei den Privilegierten, die alles, was die verbrechen, tun sie 'gesetzlich', während die Normalbürger für die gleichen Taten eingesperrt werden.

      Das Faustrecht gilt immer, auch in der Natur.

      Jetzt sagen wir halt, der Mensch wäre was Besseres, er wäre das einzige 'vernünftige' Wesen auf diesem Erdball im Unterschied zum Tier. Er hat 'Kultur', er hat 'Gesetz', etc., realiter aber gilt das Faustrecht.

      Lange hat das alles sich die Waage gehalten, die Begehrlichkeit gegen die Grundsätze, gegen das Gewissen, das Gesetz, solange es selbst gegeben wurde, mit den gegenwärtigen Fakten allerdings gilt bereits seit 40 Jahren das Faustrecht, ich Privilegierter darf mir alles nehmen und Du, Nichtprivilegierter musst das alles zahlen.

      Die Linken Politiker der Kahlfrasstruppe lügen dann noch was herum von potentiellen 'Reichen', Steuern, etc., bloß der Kahlfrass geht zu Ende, der Kredit geht aus und das Faustrecht kommt herauf.

    • Erich Bauer
      08. November 2012 17:03

      Josef Maierhofer,

      Sie haben die kantische Staatstheorie einfach nicht verstanden. Da geht es nicht um subjektive "Empfindungen" und Gejammere über die Entwicklungen zu "irgendwas"... Da geht es um GRUNDSÄTZLICHES!

      (Zitat: Josef Maierhofer) - "...Das Faustrecht gilt immer, auch in der Natur..."

      Es gilt aber nicht für den STAAT!!! Bitte, bitte! Kapieren Sie den Unterschied!!! Das ist eine evolutionäre Entwicklung!!! Die Vertreibung aus dem instinktbehafteten PARADIES!!! Die endlose "Natur" in den USA mach mich KRANK :-)

    • Josef Maierhofer
      08. November 2012 19:31

      @ Erich Bauer

      Ich übersetze alles volkstümlich und danke für die Aufklärung.

      Aber ist das nicht auch ein wichtiger Anknüpfungspunkt, volkstümlich zu denken und zu formulieren ?

      Was hilft mir die prinzipiellste Aussage, die Theorie, wenn sie die meisten nicht verstehen und nur ganz wenige sie umsetzen können ?

      Alleine schon der Begriff Staat wird so vieldeutig verwendet, dass das 'volkstümliche' Verständnis fehlt, der eine Teil des Volkes versteht den Staat als den Herrgott an sich, der 'goodies' gibt (und dafür alles nimmt samt Zukunft), der andere als gemeinsame Basis für Lebensgestaltung, der dritte als Selbstbedienungsmarkt, der vierte als kleinsten gemeinsamen Nenner einer Gemeinschaft, der fünfte als größtes gemeinsames Vielfaches einer Gemeinschaft oder Nichtgemeinschaft (Parallelgesellschaft), was dann auch noch die Vieldeutigkeit im Gebrauch des Wortes 'Volk' ergibt.

      Derzeit sehe ich immmer die falschen Leute am falschen Platz das Falsche reden und das Gegenteil davon tun, was sie reden. Was sie letztlich tun, ist dann auch falsch, auch wenn die Bezeichnung falsch zu hinterfragen ist, für wen nämlich.

    • Erich Bauer
      09. November 2012 08:56

      Sg. Hr. Josef Maierhofer,

      Sie haben natürlich recht. Es tut mir außerordentlich leid, daß ich Sie in dieser blödsinnigne Art und Weise angeschnauzt habe. Das war nicht meine Absicht. Mir sind einfach die "Rösser" durchgegangen. Es ist nicht entschuldbar.

  43. Obrist
    08. November 2012 09:14

    Wie in allen sozialistischen Systemen herrscht in Österreich ein in jeden Lebensbereich eingreifender Staatsapparat, der unter dem Deckmantel der Wohlfahrt alles von der Wiege bis zur Bahre kontrolliert. Leistung wird nur dann gefördert, wenn unbeteiligte mitschneiden können. Die etablierten Parteien konkurrieren lediglich um den Machtanteil an diesem maroden System. Die infolge Überbevormundung und jahrzehntelang forciertem niedrigem Bildungsniveau mittlerweile verblödete Bevölkerung kann nun als kritiklose Masse über den gekauften Boulevard ferngesteuert werden. Da nun dieses korrupte System der gegenseitigen Verhaberungen an seinem monströsen Administrationssystem infolge geringer Produktivität an seine finanzielle Grenzen stößt, blasen seine Bütteln zum Halali auf die noch Steuern zahlende Minderheit. Aber die Geschichte lehrt uns untrüglich - irgendwann, wenn alles nach unten nivelliert sein wird, wenn Leistung keinen Mehrwert gegenüber Nichtleistung hat, wenn auch die Untätigkeit nicht mehr finanziert werden kann, wird ein wilder Mob dem Kraken die Tentakel abschlagen ....

  44. Undine
    08. November 2012 09:12

    A.U. schreibt:

    "Oder blicken wir auf die Verstaatlichte Industrie: Jahrzehntelang brauchte man politische Protektion oder Schmiergeld für einen Post-Beamten, um wenigsten nach ein paar Monaten einen Telephonanschluss zu bekommen. Sonst dauerte es Jahre. Heute geht das sofort."

    Davon kann ich ein Lied singen!!! Als wir im Frühjahr 1969 im Großraum Linz ein Grundsück für Wohnhaus und Ordination erwarben, gab es in dieser Straße noch keine Telefonleitung! Als die Bewohner dieser Straße mitkriegten, daß sich ein Arzt in dieser Gegend niederlassen würde, schlossen sie aus dieser Tatsache messerscharf, daß ein Arzt unbedingt ein Telefon braucht und dies auch rasch bekommen würde. Also warteten sie geduldig bis Ende 1970. Als wir die Zuleitung und den Mast finanziert hatten---was ganz schön teuer war, aber so war das damals! Ich erinnere mich vage an etwa 30 000Schilling!---ließen die Bewohner dieser Straße so nach und nach, gewissermaßen auf unsere Kosten, ein (Viertel-)Telefon installieren.

    • Josef Maierhofer
      08. November 2012 10:10

      Ja, Frau Undine, die Österreicher sind hauptsächlich Trittbrettfahrer.

      Jetzt fährt das Fahrzeug, auf dessen Trittbrett sie mitfahren in den Schuldenabgrund ... ... es ist nichts im Leben gratis, auch nicht das Trittbrettfahren.

    • Paul (kein Partner)
      09. November 2012 08:55

      1.) Gibt es da genau Null Zusammenhang zum Zitat.

      2.) Wo ist das Problem? Wären sie eben in eine Gegend gezogen wo schon eine Leitung vorhanden ist. Möglich wäre ja auch eine Abmachung mit den Anrainern gewesen. Hätten Sie als Anrainer freiwillig mitgezahlt?

  45. Erich Bauer
    08. November 2012 09:08

    (Zitat: AU) – „..Sie behindert produktive Tätigkeiten…“

    Ich möchte behaupten, dass die Bürokratie produktive Wertschöpfung nicht nur „behindert“, sondern ratzeputz zerstört… Und, aus heutiger Sicht nicht nur langfristig, sondern bereits (optimistisch) mittelfristig.

    Das zerstörerische Moment der enthemmten „Beutebeschaffung“ scheint ja mittlerweile sogar die gute „Laura“ in ahnungsvolle Schauer zu versetzen. Hat sie doch erst kürzlich ein „Rezept“ ins Schaufenster der Sektion gestellt: Die GmbH „light“! Man kann darauf eigentlich nicht näher eingehen. Genausogut könnte man anraten, einen Amethyst unter das Kopfpolster zu legen. Dass die ÖVP in ihrer Eigenschaft als Spindelegger und Leitl diese „Idee“ diskussionswürdig findet war zu erwarten… und wenig überraschend. Man setzte gleich noch die „Förderung“ von „Jungunternehmern“ drauf…

    Das politische „Banditen-Establishment“ auf der verzweifelten Suche nach „frischen“ Beuteopfern. Man kann für die Jungen nur hoffen, dass sie nicht einem „Gründerhype“ verfallen, um sich zwei drei Jahre später auf dem Opferaltar der „Banditenwohlfahrt“ wiederzufinden… wo sie als „Beuteopfer“ filetiert werden.

  46. Markus Theiner
    08. November 2012 08:32

    "Beamte sind niemals kreativ, witzig, genial, sondern immer nur vorsichtig auf Einhaltung jeder Vorschrift und Vermeidung jedes Risikos bedacht, um ihre eigene Karriere nicht zu gefährden."

    Abgesehen davon, dass es in dieser Absolutheit ("Niemals", "jedes", "immer") natürlich völlig falsch ist und der Staat ja nicht nur durch Beamte und Politiker, sondern auch Vertragsbedienstete, Angestellte und Arbeiter handelt: Wäre es wirklich schlimm, wenn Beamte halbwegs dem Vorwurf entsprechen? Beamte handeln auf fremde Rechnung und müssen daher auf die Einhaltung jeder Vorschrift und Vermeidung von Risiken bedacht sein.
    Was aber zumindest auch in die Kategorie "wo sich Fleiß, und Verlässlichkeit einen Kundenstock schaffen" passen würde, also in der Wirtschaft ein Vorteil sein könnte. Zumindest in gewissen Branchen. Ich hätte zum Beispiel gerne eine Bank, wo ich mir sicher sein kann, dass die so einen Ansatz hat. Die hätte jetzt auch in der Krise weniger Probleme.

    Probleme haben wir in Wahrheit ja weniger dort, wo die Beamten sich zu streng an Regeln halten, sondern dort wo sie es - wegen politischem Druck, persönlichen Interessen oder schlicht Faul- oder Unfähigkeit - eben nicht tun. Fast jede Philippika auf diesem Blog beschäftigt sich ja mit Fällen, in denen Regeln nicht eingehalten oder unsinnige Risiken eingegangen wurden.
    Das Schmiergeld an den Postbeamten für den Telephonanschluss, das "gute Geschäft" durch Rettungspakete, die Vergabe von Inseraten ohne Ausschreibung, Berichte ohne Berücksichtigung des Objektivitätsgebotes, der aktienrechtlich verbotene Durchgriff auf ausgegliederte Gesellschaften und vieles, vieles mehr.
    Und jetzt werden die Beamten als ausnahmslos Vorschriftstreu gebrandmarkt?

    Der wichtigste Grund wieso der Staat nicht optimal wirtschaften kann liegt auch garnicht in der (notwendigen) phantasielosigkeit der gesetzesgebundenen Verwaltung, sondern schlicht daran, dass der Staat nicht scheitern kann und damit weder die Motivation für richtige Entscheidungen noch das Marktkorrektiv bei falschen Entscheidungen (voll) wirksam werden kann. Und trotzdem wäre in gewissen Bereichen eine halbwegs passable Leistung durch den Staat möglich - bei faktischen Monopolen sogar durchaus mit der Privatwirtschaft konkurrenzfähig - wenn der unterbergsche Vorwurf der vorsichtigen, regeltreuen Beamten wahr wäre.

    • dssm
      08. November 2012 08:54

      Sehr gut erkannt.
      Das Problem ist nicht der Beamte für sich.
      Das Problem heißt: Gelegenheit schafft Diebe. Und eine Demokratie schafft viel mehr Gelegenheit als uns lieb ist.
      Gegen den Typos des anständigen, ehrlichen, 'preussischen' Beamten ist nichts einzuwenden - über die Anzahl sollte man diskutieren.

    • Johann Scheiber
      08. November 2012 09:34

      dssm, ich denke, sie geben den richtigen Hinweis. Das, was sich Stein/Hardenberg bei der Konzeption des preussischen Beamtentums gedacht haben hat mit den von Bürokratie und Politik erzeugten Monstern unserer Tage so gut wie nichts zu tun.
      Übrigens war auch die alte österreichische Verwaltung schlank und hervorragend organisiert und zwar vorbildlich auch für andere Länder. In Italien etwa fängt der Mezzogiorno dort an, wo Österreich nie war. Der aufgeklärte Absolutismus österreichischer und preussischer Prägung war der Ursprung wahrhaft freier Staatlichkeit.

    • Erich Bauer
      08. November 2012 09:54

      (Zitat: Markus Theiner) - "...Probleme haben wir in Wahrheit ja weniger dort, wo die Beamten sich zu streng an Regeln halten, sondern dort wo sie es - wegen politischem Druck, persönlichen Interessen oder schlicht Faul- oder Unfähigkeit - eben nicht tun..."

      Dem möcht' ich ein bißchen dagegenhalten. Die Finanzbeamten wissen z.B. sehr genau, daß bei striktester Einforderung der Steuergesetze es längst schon keine "Beuteopfer" mehr gäbe... und demgemäß ein "Beutegewinn" nicht mehr zu lukrieren wäre...

      Das bedeutet aber, daß das "Beuteopfer" einer sehr unbestimmten Willkür ausgesetzt ist. Das ist ein sehr unangenehmer Zustand! Und dieser Zustand hat verheerende "pädagogische Wirksamkeit"... :-) Letztlich führt er zum " Brechen" der Persönlichkeit, das sich im "Duckmäusertum" als erstes Symptom äußert... Die "Erwachsenen-Pädagogen" wollen das... Nicht als "verschwörungstheoretischen" Kitzel im kuscheliger Sektenumgebung. Nein... in geübter Praxis.

    • brechstange
      08. November 2012 10:23

      Herr Bauer, dieses Eindrucks lässt es sich schwer entziehen.

    • HJR
      08. November 2012 11:36

      @ Markus Theiner

      Insgesamt: volle Zustimmung!

      ad [... Probleme haben wir in Wahrheit ja weniger dort, wo die Beamten sich zu streng an Regeln halten, sondern dort wo sie es - wegen politischem Druck, persönlichen Interessen oder schlicht Faul- oder Unfähigkeit - eben nicht tun ...]

      Und der politische Druck kommt aus den Parteien (und z.T. wahrscheinlich auch aus der "Personalvertretung", die sich wiederum als (sozialistische) Gewerkschaft versteht, welcher deshalb größtes Misstrauen entgegen zu bringen wäre. Und so enden halt alle politischen Entscheidungspfade und -möglichkeiten in diesem unserem Lande immer wieder bei den Parteien als jener Institution, welche das "Funktionieren" unseres Staates verhindert statt unterstützt.
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • Erich Bauer
      08. November 2012 12:29

      HJR,
      "...das "Funktionieren" unseres Staates verhindert statt unterstützt..."

      Ich sehe nicht das geringste Indiz dafür, daß es DENEN um das "Funktionieren" unseres "Staates" geht! Für DIE sind wir kein "Staat", sondern das "Beutedorf"...

      „RinksLechts-Banditen“ haben sich bei uns schon längst zusammengeschlossen. Unternehmer (KMUs) und ASVG-Mitarbeiter müssen gemeinsam, für die "Banditen" und deren (zumeist unproduktiven) Bandenmitglieder, den "Beutegewinn" ERWIRTSCHAFTEN. Wenn jetzt der Unternehmer mit allen möglichen und ständig höheren Belastungen konfrontiert wird, muß das folgerichtig auch ruinöse Auswirkungen auf die ASVG-Mitarbeiter haben. Niemand kann mehrfach "Schutzgeld" zahlen...

      Das heißt, die erwartbaren "Arbeitskämpfe" werden zusätzlich noch in die falsche Richtung gehen! Der Kampf müßte, in Gemeinschaft von Arbeiter und Unternehmer (KMUs), mit den unersättlichen "Banditen" ausgetragen werden! Das wäre die "Solidarität der 3. Art"... Diese SOLIDARITÄT wollen aber weder AK/Gewerkschaft noch WK/IV. Und hier schließt sich der "Kreis"... der "Banditen"! Die Interessenslage ist eindeutig sichtbar.

    • Markus Theiner
      08. November 2012 13:16

      @ Erich Bauer

      Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Sie widersprechen meinem Hinweis, dass die Probleme eher durch mangelnde, als zu strenge Regeltreue der Beamten verursacht wird.
      Ihr Beispiel betrifft aber gerade wieder Beamte, die sich eben nicht streng an Regeln halten und damit Willkür üben - mit allen Konsequenzen die das auf die Betroffenen hat.
      Dass im Fall der Einhaltung der Regeln die Steuerzahler noch stärker belastet wären ist so pauschal erstens nicht wahr und zweitens ist das Problem da nicht die Regeltreue der Beamten sondern die Regelungswut des Gesetzgebers. Was nicht die Beamten, sondern die Politiker sind.

    • socrates
      08. November 2012 13:34

      Beamte haften für ihre Entscheidung, sogar mit ihrer Pension.
      Politiker, Bangster, Medenhaie, Werbegurus,....nicht.
      Das ist das Problem!

    • Erich Bauer
      08. November 2012 13:49

      Markus Theiner,

      Ich will damit sagen, daß die "Willkür" die meisten Betriebe noch am Leben erhält. Schlimm genug... oder? Die "Willkür-Beamten" halten das Ding noch halbwegs, stotternd im Laufen... Würden die strengen Beamten "einschreiten" wär' eh schon bald Ende der Geschichte. Aber... ich bin sehr zuversichtlich, daß die "Strengen" ihr "Werk" noch verrichten... Brav und im Bewußtsein was Gutes zu tun... ganz im Sinne der Legislative. Glubschäugig werden sie sich dann auch gleich selbst entsorgen.

    • Haider
      08. November 2012 20:49

      Ein Riesenproblem hat das österreichische Beamtentum natürlich: Die Personalrekrutierung erfolgt ausschließlich durch Parteisekretariate, CV und BSA. Und damit beißt sich die berühmte Katze in den Schwanz. Leider ist diese Praxis auch im staatlichen Gesundheitswesen üblich (damit expressis verbis "lebensgefährlich") oder im Schuldienst, dem unser wertvollstes Gut anvertraut ist: unsere Kinder!

    • Undine
      08. November 2012 21:04

      @Haider

      *****!
      Wie recht Sie doch haben!

    • NC (kein Partner)
      09. November 2012 09:30

      Herr Theiner, danke für Ihren sehr guten Kommentar!

  47. HJR
    08. November 2012 07:54

    OT - Wo die Freiheit bleibt

    Es ist nur ein kleines Beispiel, aber umso typischer für das linke Bemühen, sich einen "neuen Menschen", eine neue Gesellschaft zu erschaffen: Die "gesunde Jause".

    siehe dazu auch http://www.wig.or.at/Gesunder_Kindergarten.3.0.html

    Dieses WHO-Projekt haben die Sozialisten für eine gute Idee befunden. Und so gibt es in jedem Kindergarten nun offenbar einen Tag mit "gesunder Jause", der wie folgt organisiert ist:
    Jedes Kind bringt ein von den Eltern bereit zu stellendes Obst in den Kindergarten mit. Das Obst wird dort eingesammelt, in kindergerechte Stückelung gebracht und sodann den Kinder zum Verzehr gereicht. Damit wird Folgendes erreicht:
    ... Die Eltern gewöhnen sich daran, dass die Kinder nicht mehr von ihnen nach eigenem Gutdünken mit Essen versorgt, sondern von einem "gesellschaftlich" organisierten System, welches dafür sorgt, dass jedes Kinde nicht mehr das Obst bekommt, welches die Eltern vorgesehen haben, sondern das aus dem "vergesellschafteten Vorrat" zusammengestellte Obstpotpourrie. Damit ist sowohl zu den Eltern als auch zu den Kindern ein weiteres Band gesellschaftlicher Versorgung geknüpft, welche der weiteren "Verhaustierung" und systemgerechten Anpaasung in sozialistischem Sinne dienlich sind.

    Beispiele gefällig? "Kraft ddurch Freude", "Bund deutscher Mädchen", etc.

    Freundschaft!
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.conwutatio.at

    • brechstange
      08. November 2012 08:59

      Herr Ratbauer, das sitzt. ***!

      Gesunde Jause ist ja grundsätzlich zu befürworten als Teil der Bildung für Kinder und Jugendliche, die tagtäglich mit Werbung bombardiert wird. Diese Bildung gibt es bereits seit Jahr und Tag, zumindest seit 25 Jahren. Das alles spielte sich im Regelbetrieb, von engagierten Lehrern umgesetzt, ohne große Publicity ab.
      Seit ein paar Jahren wird dieses Thema instrumentalisiert und politisch eingesetzt, was befürchten lässt, dass ihre Beispiele gut gewählt sind.

    • Johann Scheiber
      08. November 2012 09:12

      Hervorragendes Beispiel dafür, wie die humanitären, menschenfreundlichen Menschenfresser agieren!

    • Erich Bauer
      08. November 2012 10:41

      "...von den Eltern bereit zu stellendes Obst..."

      Da geht den "Erwachsenen-Pädagogen" ganz bestimmt und augenblicklich ein "Achterl" ab... Ganz ohne sündhafte Masturbation.

    • Paul (kein Partner)
      09. November 2012 09:01

      Da fragt man sich wirklich in welcher Welt Sie leben. Wie schrecklich, Kinder müssen etwas in den Kindergarten mitnehmen und das wird dort verteilt...der pure sozialistische Wahnsinn - gehts noch lächerlicher?

      Nach dieser Definition kann gleich alles als sozialistisch gelten. Ein privat organisiertes Fest wo jeder was mitbringt? Sozialistische Umverteilung!
      Freunde? Total Sozialistisch, sieht man ja schon am Begriff Freundschaft!

      Und überhaupt Sie! Sie sind Teil einer organisierten Gruppe - Sozialismus. Sie posten in einem Kommentarsystem mit anderen Menschen - Sozialismus.

      Ihr Problem ist offenbar, dass sie harmlose soziale Organisation mit Sozialismus gleichsetzen, fast bedauernswert.

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      09. November 2012 11:35

      Paul
      Diese harmlos klingende Doktrin "gesundes Essen" ist alles andere als Führsorge der Politiker. Es ist ein Eingriff in die persönliche Freiheit. Meine Schwester gab ihren Zwillingen Essen mit und die Tante verbot ihnen dies zu essen, da ungesund. Ja wo sind wir denn, dass eine Mutter nicht entscheiden darf, was ihre Kinder essen dürfen. Noch zu erwähnen, dass die Beiden nicht dick sind. Wenn den Sozis wirklich was an unseren Kindern liegen würde, dann müssten sie die Werbungen von FastFood-Konzernen verbieten. Täglich werden wir zugemüllt mit Werbung wo Jugendliche beeinflusst werden Cola und McDonalds-Fraß zu konsumieren. Weiters wollen sie Kinderbücher verbieten, in dem der Prinz die Prinzessin heiratet, nein der Prinz heiratet den Prinzen. Oder es dürfen keine Bilder mit normalen Vorstellungen, also Mutter Vater Kind in den Büchern vorkommen. Das ist meines Erachtens ein Versuch die Kinder auf die veränderte Zukunft (in der es fast keine normalen Familienverhältnisse gibt) vorbereitet. Auch planen die Psychopathen die Frühsexualisierung (da müssen sich Kinder Pornofilme ansehen) in den Kindergärten und Schulen einzuführen. Genannt wird dieses Projekt jetzt: das Kennenlernen des Körpers. Klingt ja harmlos! Es ist nur mehr zum Kopfschütteln. Wollen die die Kinder auf Pädophile vorbereiten? Der Grüne Cohn-Bendit (jetzt in der EU) hat ja schon vor laufender Kamera geschwärmt, dass es so erotisch ist, wenn ein Kleinkind ihm das Hosentürl aufmacht. Glauben sie nicht? Hier:
      http://www.youtube.com/watch?v=cSNie6V2nyw
      Urväter der Frühsexualisierung - Ein Film der AZK (Schweiz)
      http://www.youtube.com/watch?v=KvVU-FZkt8g

    • Paul (kein Partner)
      09. November 2012 15:11

      @consuela: Die Geschichten mit ihrer Verwandtschaft müssen Sie schon selber ausmachen. Mag sein, dass Gesundheitsthemen wie so viele andere Dinge in missionarische Tätigkeiten ausarten, grundsätzlich schadet es jedoch sicher nicht, wenn man Kindern einen Teil der gesunden Ernährung mit so einer völlig harmlosen Aktion ein wenig vermittelt.
      Gut, kann man auch lassen aber dann kann man gleich so ziemlich alles was in der Schule vermittelt wird irgendwie hinterfragen. Das fängt bei der Fächeraufteilung an und hört bei den Inhalten auf.

      Das Essen von Obst ist ja nun wirklich nichts was einem Kind irgendwie schadet und wenn man sich wegen solchem Schmarrn im Sozialismus wähnt sollte man wirklich mal intensiv den eigenen Geisteszustand hinterfragen.

  48. dssm
    08. November 2012 07:50

    Ich glaube die Börse wird überschätzt. Man muß so viele Vorschriften erfüllen um dort tätig zu werden, daß für die Mehrheit der Unternehmungen dieser Weg sich von vornherein ausschließt.

    Daher ist die Hauptquelle für die Gründung eines Unternehmens, das eigene Geld und der tadellose Ruf! Man muß halt vorher sparen um dann loslegen zu können und die ersten bitteren Zeiten durchzutauchen. Dazu gehört auch, daß man einen einwandfreien Ruf hat! So bekommt man bei den lokalen Banken Finanzierungen, welche nach formalen Kriterien wohl nie fließen würden. Dieses einfache Entscheidungsmerkmal spart der Bank das Ausbuchen und gibt neuen Unternehmern Geld an die Hand. Wer seine Schulden immer ordentlich bedient und bei Problemen ehrlich berichtet, der bleibt auch Kreditwürdig wenn das 'Rating' einmal in den Keller fährt, ganz anders bei den grossen Finanzinstituten.
    Natürlich versucht der sozialistische Staat genau dies abzudrehen, denn dies und nicht die Börse ist das Rückrad der österreichischen Wirtschaft.

    Wenn man den Start erst geschafft hat, dann kann man sich der Beteiligungsangebote ohnehin kaum mehr erwehren, so halt meine Erfahrung – dann sollte man aber verzichten und kleiner bleiben, sonst gibt es nur Ärger mit den Behörden und man zahlt utopisch Steuern.

  49. HJR
    08. November 2012 07:16

    Keinesweges OT!

    [... Das Gegenteil ist wahr: Höhere Steuern zerstören Arbeitsplätze und Wachstum; und der Staat hat sich als unfähig erwiesen, Arbeitsplätze zu schaffen, die auch einen positiven Beitrag zum Wachstum leisten ...]

    Und ca. 20% der Wahlbevölkerung - schätze ich freihändig - wissen das auch bzw. sind von der Richtigkeit dieses Satzes überzeugt. Das dürfte ungefähr das "bürgerliche" Wählerpontial darstellen. Zuviel für die linksgrüne Partitokratie unseres Staates. und damit es dabei (bei den 20%, meine ich) bleibt, lassen sich die Sozialisten und die Grünen (also die Linken) alles mögliche einfallen, als da wäre ...
    ... die Herunternivellierung der Bildung unserer Bevölkerung auf PISA-Niveau (Projektleiterin: Claudia Schmied). Und damit da keine natürlich intelligenten Einzelwesen, die auch selbst aus Interesse lernen oder - ganz schlecht: mit Hilfe ihrer bürgerlichen Eltern auch gleich ins praktische Leben eingeführt werden, in die Suppe spucken, wird mit einer immer enger korsettierten und verordneten Lehrerbildung samit verordnetern sozialistischer Lehrpläne, dafür gesorgt, das sich hier kein Schwammerl zu einem Riesenpilz auswächst;
    ... doch damit nicht genug, aber auch dank der oben geschilderten Zustände haben die Linken das Wahlvolk inzwischen weit genug verblödet, dass sie dem auch einreden können, dass nicht "die Wirtschaft" die Arbeitsplätze schafft, sondern dass der Hundsdorfer diese dem Gottseibeiuns "Leitl" und dessen Vorfeldorganisationen (der Industrie und dem Handel) in zähem Bemühen "abtrotzt";
    ... der Import möglichst vieler - mangels entsprechender Tradition und Vorbilder eben nicht "bürgerlich" sozialisierter udn daher so wählender Menschen) Migranten aus aller Herren Länder, vorzugsweise jedoch aus islamischen, auto- oder theokratisch beherrschten, damit keine blöden Ideen die Freiheit betreffend aufkommen und eventuell auf diese Länder zurückwirken können.

    Denn das wiederum wäre dem sich inzwischen in in der gesamten freien Welt etablierenden Sozialismus - der es geschafft hat, so zu tun tun, als wäre er der beste Freund der "Freiheit" - doch ein heftiger Dorn im Auge.

    Wo ist nur der Elan der Aufklärung verpufft?
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.conwutatio.at

  50. Johann Scheiber
    08. November 2012 06:12

    Das der Bürokratismus eine tödliche Gefahr für Unternehmertum und Mittelstand geworden ist ist richtig. Aber diese Bedrohung ist die nationale und europäische Bürokratie erst so richtig geworden, seit sie via Politikdarsteller von Konzern- und Bankbürokraten und deren Lobbies für deren skrupellose Expansionspolitik funktionalisiert worden ist. Die Lobbies diktieren heute der Bürokratie jene Gesetze die den Mittelstand strangulieren und die gleichzeitig das eigene Klientel unberührt lassen. Dazu gehören ganz vorne auch die verbrecherischen Gender-, Queer- Antidiskriminierungs-, Migrations- und Multikultigesetze, als deren Missionare und Speerspitzen die Konzerne heute fungieren. Vom staatlich geförderten Crowding-Out des Unternehmertums durch die Konzerne ganz zu schweigen.

    Max Weber noch hielt die staatliche Bürokratie für die die Nationen und Völker schützende Gegenmacht gegen Konzernbürokratie und Finanzkapitalismus, heute sind diese scheinbar amorphen Mächte gemeinsam deren finale Exekutoren.

    Kapitalismus und Sozialismus bedeuten den Zangenangriff auf die europäische Kultur der Freiheit und der Gerechtigkeit, auf das freie Unternehmertum, auf Religion, Familie und letztlich auf die gesamte Tradition der Kultur: Denn Sozialismus und Kapitalismus auf einen Nenner gebracht, der Internationalismus, verheißt nichts anderes als Barbarei!

    Sozialismus und Kapitalismus bedeuten das geistige Gefängnis jeweils falscher Alternativen, Marx und Mises sind die Dioskuren, die siamesischen Irrsterne auf dem Weg in die Knechtschaft.
    Die Freiheit ist ganz wo anders zu finden, um dorthin zu gelangen müssen wir umkehren.

    • dssm
      08. November 2012 08:59

      Das Problem heißt Demokratie, denn wenn das Kollektiv (also die Wähler) entscheiden, über was und wie sie abstimmen, kann es keinen Rechtsstaat und keine Freiheit geben. Beides unerlässlich für ein funktionierendes Unternehmer- und Bürgertum.

      Schon Metternich stellte zwei Dinge richtig fest:
      Wollt ihr Demokratie oder Rechtsstaat?
      Gegen Demokraten helfen nur Soldaten!

      p.s. ich meine hier nicht die direkte Demokratie kleiner Körperschaften, die ist mir heilig; ich meine unsere ‚repräsentative’ Demokratur.

    • Erich Bauer
      08. November 2012 13:03

      dssm,
      "...Das Problem heißt Demokratie..."

      Es ist nicht so sehr die Demokratie, wie ich meine... Das Gemeinwesen, das Staatsvolk, hat überall, in jeder Staatsform, einen "Banditen" mitzuschleppen... Dieser schließt das Gewaltmonopol für sich ein. Ohne dem geht's nicht. Ich denke, alles andere ist eine Illusion... für eine "messianische Zeit" gedacht, meinetwegen.

      In einer Demokratie besteht die Möglichkeit, daß MEHRERE "Banditen" um Anhängerschaft in ihrem "Beutedorf" rittern. Der beste Zustand wäre erreicht, wenn sich die unterschiedlichen "Banditen" gegenseitig so weit wie möglich "paralysieren"... Das würde von den einzelnen "Banden" verlangen, sich als intelligente "Banditen" zu erweisen. "Weisheit" wäre natürlich noch besser... aber, man will ja nicht unbescheiden sein :-)

      Nur unter dieser, politischen "Paralysierung" kann so etwas wie Freiheit entstehen. Freiheit für die Selbstgestaltung der eigenen Lebensvorstellungen...

      Wenn allerdings zwischen den unterschiedlichen "Banditeninteressen" kein "Blatt Papier" mehr passt... Diese "Banditen" nur noch und ausschließlich, sich im Sinne der "Beuteverteilung" und der Erhöhung des "Beutegewinns" geeinigt haben... Ja dann... dann ist das KEINE Demokatie mehr. Dann steht der Weg offen für die Tyrannei.

    • Erich Bauer
      08. November 2012 14:32

      Johann Scheiber,

      die "Bürokretins" finden naturgemäß eher in der Nekrophilie (Todestrieb) ihre Erfüllung. Das ist deren allgemeine Tendenz. Im Gegensatz zur Biophilie (Lebenstrieb). Nicht unerwähnt sollte man lassen, daß bei den "Bürokretins" auch die "inzestuösen Bindungen" eine große Rolle spielen. Man kann diese "Familienbezogenheit" sehr leicht beim ÜRF, im Rothaus, uvm. erkennen...

      Man sollte wissen, mit was man es zu tun hat...





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