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Kinder zwischen Familie und Staat

In Deutschland tobt eine auch für Österreicher spannende Diskussion über die Einführung eines Betreuungsgelds für daheim aufgezogene Kleinkinder in den ersten drei Lebensjahren. Da kann man manche Argumente dagegen und etliche dafür vorbringen. Aber sicher falsch ist die Haltung der FDP.

Denn die deutschen Liberalen wollen die Entscheidung nicht den Eltern überlassen, ob diese in den ersten Jahren das Kind daheim betreuen (und dafür 100 oder 150 Euro Betreuungsgeld bekommen) oder in einen (geförderten) Kindergarten stecken. Sie wollen vielmehr die Entscheidung den Bundesländern überantworten. Das aber ist alles andere als liberal. Da würde neuerlich in einem weiteren Bereich ganz unliberal der Obrigkeit eine Entscheidung zugeschoben, die gerade ein Liberaler den Familien selbst überlassen sollte.

Viel seriöser ist ein anderer Vorwurf gegen das Betreuungsgeld: nämlich jener, dass das Geld dafür fehlt. Denn auch Deutschlands Kassen sind von schweren Schulden geplagt, obwohl sich die deutsche Wirtschaft relativ – relativ! – gut entwickelt. Ganz abgesehen von den über 300 Milliarden, die das Land schon für Europas Schuldner haftet.

Das Grunddilemma ist der Konflikt zwischen der Freiheit (sich einige Jahre den eigenen Kindern anstelle eines Berufes widmen zu können) und dem staatlichen Zwang (weil der Staat eben immer am besten weiß, was gut für die Menschen ist). Ein liberales wie auch ein christliches Menschenbild kann nur zu einer Ablehnung von noch mehr Macht für den Staat, noch mehr Bevormundung durch den Staat führen. Liberale wie Christen müssen, wenn sie ihre Überzeugungen ernst meinen, für Wahlfreiheit und damit auch die alternative Möglichkeit eines Betreuungsgeldes sein.

Nur wer unternehmerische Interessenpolitik mit der Grundhaltung eines am Individuum und dessen Freiheit orientierten Liberalismus verwechselt, kann gegen das Betreuungsgeld sein. Denn kurzfristig orientierte Unternehmer sehen in Zeiten relativer Vollbeschäftigung natürlich die gut ausgebildeten jungen Frauen lieber am Arbeitsplatz als daheim bei der Betreuung der eigenen Kinder.

Gibt man dem Staat die Entscheidung über die Kindererziehung, dann kommt man sofort zum nächsten Dilemma: Ist ein früher Kindergartenbesuch – also schon lange vor dem dritten oder auch zweiten Geburtstag –  eigentlich gut oder schlecht für die Kinder? Diese Frage muss man dann sehr rasch noch weiter präzisieren: Für welche Kinder ist er eher gut und für welche weniger?

Viele Studien zeigen da nämlich ein klares soziales Gefälle. Bei sozialen Unterschichten (was im Klartext sehr häufig heißt: bei Zuwanderern mit islamischem oder afrikanischem Hintergrund und ohne deutsche Muttersprache) ist es für die Kinder hilfreich, möglichst früh aus ihrem oft lähmenden häuslichen Milieu herausgerissen zu werden. Hier könnte das Betreuungsgeld den falschen Anreiz bedeuten, Kinder möglichst lange in diesem Milieu zu lassen.

Bei normalen deutschen Mittelstands- oder Oberschichtfamilien liegt die Wirkung der Familie aber genau umgekehrt: Wenn sich Mütter (ich weiß schon: oder Väter oder Großeltern oder Tanten) in den ersten Lebensjahren hauptberuflich um die Kinder kümmern können, ist es besser für diese, als wenn sie den Großteil des Tages weggegeben würden. Was aber auch beim Mittelstand in der Regel nicht heißt, dass für ein Kind vor dem dritten Geburtstag ein paar Stunden pro Woche in Fremdbetreuung schädlich wären.

Ausnahmsweise könnte eine Lösung dieses schichtenspezifischen Dilemmas in der österreichischen Idee von Sprachstandsfeststellungen liegen. Diese erheben, ob kleine Kinder ausreichend Deutsch können. Ist das nicht der Fall, so schlägt für Österreich Sebastian Kurz sogar eine zweijährige Kindergartenpflicht vor, freilich erst ab dem vierten Geburtstag. Aber jedenfalls sollten bei den in einer anderen Sprache aufwachsenden Kindern die Anreize deutlich verstärkt werden, dass sie früher in den Kindergarten gehen.

Die deutsche Reglementiersucht hat hingegen unabhängig von der Nachfrage per Gesetz die Zahl der Kindergartenplätze angeordnet, welche es im nächsten Jahr geben müsse. Dabei gibt es überhaupt keine Chance, dass es auch genügend Kindergärtnerinnen dafür gibt. Auch die EU, die ja zur Rettung der eigenen Existenzberechtigung von noch üblerer Reglementierwut befallen ist, hat solche Quoten dekretiert – schon für Unterdreijährige! Diese EU-Vorgabe wird in Österreich zum Glück weitgehend ignoriert. Viel wichtiger ist es, dass etwa ab dem dritten Geburtstag alle Kinder mit fremder Muttersprache einen solchen Platz bekommen können.

Wenig beachtet, aber sehr erfreulich ist ein anderes Phänomen, dass sich in diesem Zusammenhang zu zeigen beginnt: Junge Frauen mit Kindern mischen sich zunehmend in ihre eigenen politischen Angelegenheiten ein. Sie erkennen wie etwa die deutsche Familienministerin, dass die in der Politik so lautstarken Radikalfeministinnen ihre ärgsten Feinde sind. Diese kämpfen für Genderaufsichtsbeamtenposten und  Aufsichtsratssitze für ihresgleichen, aber keine Sekunde lang für die Interessen junger Mütter und Familien. Diese kämpfen – um ein Beispiel aus dem kommunalen Mikrokosmos hinzuzufügen – für Radwege, selbst wenn dadurch der Auslauf für kleine Kinder oder die Manövrierfläche für einen Kinderwagen noch weiter eingeschränkt werden.

Neben der emotionalen Stärke dieser Frauen ist für mich in dieser Frage noch ein anderer Eindruck sehr bestimmend: Das sind die verbrecherischen Zustände, unter denen Kinder jahrzehntelang in öffentlichen Pflege- und Heimplätzen aufwachsen mussten, nachdem sie ihren Eltern von angeblich wohlmeinenden Fürsorgerinnen abgenommen worden waren. Wegen der Arbeitslosigkeit oder Kriminalität des Vaters, wegen Alkoholkonsums der Eltern, oder weil man es halt einer ledigen Mutter nicht zutraut, ihr Kind aufziehen zu können. Dabei wären auch in diesen Fällen fast immer die leiblichen Eltern für die Kinder weit besser gewesen als die Prügel- und Kinderbordelle der Gemeinde Wien. Für welche übrigens Politiker die Verantwortung getragen haben, nach denen bis heute Straßen und Wohnhäuser genannt sind. Was zeigt, dass auch die dafür verantwortlichen heutigen Politiker vielleicht Gutmenschen, aber sicher keine guten Menschen sind.

Und jetzt sollen wir plötzlich Vertrauen zu dem gleichen Staat haben? Jetzt sollen seine immer mehr ins Leben jedes Einzelnen vordringenden Entscheidungen für Kinder und Familien besser sein als jene der Eltern? Eine ungeheure Zumutung.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juli 2012 06:53

    Den Linken sind viele Eigenschaften gemein, aber die alles beherrschende und damit unangenehmste Eigenschaft ist die, daß sie sich immer in anderer Dinge einmischen müssen.
    Was geht die Öffentlichkeit meine Kinder an? Gar nichts!
    Was bestimmt, ob Privatangelegenheiten mit öffentlichem Geld unterstützt werden? Daß es mir vorher unter Mißbrauch des staatlichen Gewaltmonopols entwendet worden ist!
    Was läßt Politiker eigentlich über Dinge diskutieren, die sie nichts angehen, und über Geld reden, das ihnen nicht gehört?
    Die Tatsache, daß wir Bürger ihnen dazu den Spielraum überlassen haben! Wir sollten unsere Politiker, so wie die Schweizer, an die kurze Leine nehmen!

  2. Ausgezeichneter KommentatorRR Prof. Reinhard Horner
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juli 2012 02:39

    reinhard.horner@chello.at

    Verzwanglichung der Lebensführung

    Es ist gar nicht bloß eine durchgreifende Verstaatlichung der Lebensführung, die da angestrebt wird. Ein demokratisch verfasstes Staatswesen lebt ja in der Zulässigkeit unterschiedlicher Lebensauffassungen von den Entscheidungen aus deren geregelt freien Begegnungen und Auseinandersetzungen.

    Was hingegen heute gegen die persönliche Lebensführung und im Zuge dessen gegen die Familien durchgeboxt werden soll, sind Ansprüche aus einer totalitären Ideologie. Es handelt sich um eine Verstaatlichung, die in Wirklichkeit einer parteilichen Übermacht unterwerfen soll, die vorschreibt, was politisch korrekt zu geschehen hat. Sie folgt dem Bestreben nach einer Diktatur, etwa einer Diktatur der relativen Mehrheit.

    Was lässt sich von den (noch) demokratisch gesinnten Repräsentanten fordern und erwarten? Wie wird sich "der bedeutendere Teil der Bürgerschaft" zukunftstauglich mobilisieren?

    Oder schlittern wir unversehens, grob fahrlässig oder mutwillig in einen schäbig uniformierten Lebenszuschnitt?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juli 2012 12:15

    Es ist entlarvend und beschämend wie unsere Politik mit dem Thema Kindern umgeht:

    Kinder sind unsere Zukunft, die Zukunft des Volkes und des Staats.
    Diese Zukunft wird von uns, unserer Gesellschaft und unserer Politik zugunsten individueller "Verwirklichung" - besser man verwendet den Ausdruck "materiellen Egoismus" - als unwesentlich, wertlos, uninteressant, altmodisch ignoriert und verworfen.

    Die mangelnde Kinderanzahl, deren lieblose Erziehung und schlechte Ausbildung wird nicht nur die Pensionen der konsumgeilen Selbstverwirklicher radikal reduzieren, sondern auch unser Volk für die eogistischen Motive von 2-3 Generationen buchstäblich ausradieren. Vielen unserer Mitbürger ist das vollkommen egal und unsere linken Genossen tun sich leicht lokale Menschen durch importierte Menschen zu ersetzen. Natürlich haben sie vordergründig recht und suhlen sich daher in ihrem weisen Gutmenschentum. Was jedoch vernünftig daran sein soll, dass man Völker, die sich selbst ernähren und weiterentwickeln können durch solche ersetzt, die dazu eben kaum in der Lage sind, soll mir jemand dieser selbsternannten Humanisten einmal erklären. Die langfristigen Folgen werden uns aus unserer goldenen Friedenszeit wieder in Spannungen, Krisen, Kriege, Not und Elend zurückwerfen, Dinge, die sich satte 68er nach ihrer gelungenen Revolution gar nicht mehr vorstellen können.

    Jeder Möglichkeit, die rasant sinkende eigene Geburtenraten zu verbessern, muss daher nachgegangen werden und sei es durch Kindererziehungsgeld - aber bitte nur für Staatsbürger.

    Meine Forderung nach Kinderunterstützung durch massive prozentuelle Entlastung über die Einkommenssteuer bleibt bestehen. Eine ganz und gar nicht "sozialistische" Idee, denn damit fördern wir lLeistungsträger und vermeiden frei nach Sarrazin die Überlassung des Kinderkriegens den sozial schwächsten Gruppen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juli 2012 06:38

    Es ist nicht ganz so einfach.

    Die Grundhaltung eines am Individuum und dessen Freiheit orientierten Liberalismus hat nämlich eine tiefe Krise wann immer es um Kinder geht. Denn auch in AUs Artikel geht es ja nicht um die persönliche Freiheit des Individuums über sich selbst zu bestimmen, sondern um die Freiheit der Eltern über ihre Kinder zu bestimmen.

    Selbstbestimmung kommt bei Kindern aus naheliegenden Gründen nicht in Frage. Es geht daher nur um die Debatte wer fremdbestimmen darf.
    Der Staat hat weder die Kapazitäten noch die Fähigkeit diese Aufgabe alleine (gut) zu erfüllen.
    Umgekehrt ist es aber auch für Liberale selbstverständlich, dass bei dem Umgang mit Kindern die Eltern weniger Freiheiten haben, als beim Umgang mit sich selber. Die Abgrenzung ist aber schwierig und die übliche liberale Faustregel "im Zweifel mehr Freiheit" nicht wirklich hilfreich. Siehe Kindergartenpflicht für Migrantenkinder.

    Was für weitgehende Autonomie der Eltern spricht ist weniger die Freiheit, als das Kindeswohl. Denn für das Kind ist die Bindung an die Eltern besser als die (ausschließliche) Massenabfertigung durch staatliche Einrichtungen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorLF
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juli 2012 10:15

    Warum überlässt man die Entscheidung, ob bzw. ab wann ein Kind den Kindergarten besucht, nicht ausschließlich den Eltern? Will sich der Staat tatsächlich zum "Vormund" aller Kinder machen? Ich wehre mich vehement gegen diese Zwangsbeglückung. Natürlich kann dabei das eine oder andere "Talent" verloren gehen. Gerade in Österreich gibt es derzeit so viele Möglichkeiten zur Bildung und Weiterbildung, dass niemand, der das ernsthaft will, in eine Bildungssackgasse geraten muss. Aber das passt natürlich nicht mit dem Einheitsbrei zusammen, in den wir hineingeschickt werden sollen, um jegliches selbstständige Denken aufgeben und im Leben nur mehr "Spaß haben" zu können.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juli 2012 09:14

    @
    'Und jetzt sollen wir plötzlich Vertrauen zu dem gleichen Staat haben?'

    Wo es irgendwie in dieser staatsdurchdrungenen Gesellschaft geht, möge man die Kinder aus diesem derzeitigen unheilvollen Politmanipulationssumpf in den öffentlichen Schulen, aus dem Lehrer schon fliehen, wenn sie können, heraushalten.

    Es ist auch ein verpflichtendes Kindergartenjahr für Kinder mit anderer als deutscher Muttersprache bei uns nichts Gutes, solange es mit Gesetz und daher Zwang verbunden ist. Es ist lediglich das Angebot zu legen, die Chance zu bieten, Deutsch zu lernen, statt die Schule hinunter zu nivellieren wegen Sprachproblemen.
    Wenn nämlich ein einziges Gesetz herrscht für alle gleich, werden die Zuwanderer sehr wohl von der Möglichkeit, dass ihre Kinder Deutsch lernen können schon im Kindergarten mit Deutsch sprechender Umgebung, Gebrauch machen. Denn sie wollen ja, dass ihre Kinder die Schule bestehen können. Das wäre sinnvolle Werbung für ein Fortkommen der Zuwanderer und Österreichs.

    Bei der Schule darf es dann kein Pardion geben bezüglich Sprache. Wer sein Kind in eine türkische, französichsche, englische Schule stecken will, der kann zwar dort die Unterrichtssprache der jeweils gewählten Schule erwarten, aber auch dort sollte Deutsch, wir sind ja in Österreich, ein Pflichtfach sein.

    Mit diesem Wissen ausgestattet, wären sehr bald alle Zuwanderer zumindest in der Kindergeneration Deutsch sprechend und eben die Muttersprache, das ist für die Kinder eine Bereicherung und auch für Österreichs Zukunft.

    Aber der Mißbrauch der Schule für Antireligions-Geschichts-Politmanipulation, in den Muslimenstaaten für Religions-Polit-Geschichtsmanipulation, ist meiner Meinung nach total abzulehnen, darum mag ich in diesem Punkt die bei uns die SPÖ und die sagenhafte Frau Bundesminister Schmied überhaupt nicht. Der Mißbrauch der Schule, statt zu lernen, sich hauptsächlich wohl zu fühlen, zeigt ebenfalls in die falsche Richtung.

    Welches Vertrauen sollen wir in diesen Staat denn haben ? Er macht weder, was der Bürger will, noch, was der Bürger braucht, er tut was er und die Selbstbedienungsklientel will. Im Kleinen, im Großen bei den unbegrenzten Milliardenhaftungen, bei den Kindern, bei den Arbeitenden, der Staat braucht Gesetze, die der Bürger nicht will oder nicht braucht, der Staat macht Schulden im Namen des Bürgers gegen den Willen des Bürgers, der Staat braucht seine eigenen Gesetze, um gegen den Bürger vorgehen, ihn verschulden zu können und sich und Klientel zu bereichern (die doppelbödigen Gesetze). Der Staat mißbraucht unsere Kinder und unsere Zukunft und dort, wo der Staat direkten Zugriff hat (Kinderheime) vergewaltigt er die Kinder auch noch sexuell, ich kenne einen der Täter bei den 'Kinderfreunden' in Wien persönlich, sein Verfahren wird verschleppt und es stellt sich die Frage, ob es je stattfinden wird, ist er doch ein hoher 'Baddeifunktionär'.

    Also, welches Vertrauen sollen wir in den Staat noch haben ? Das hat er doch verspielt auf allen Linien. Die Mehrheit der Nichtwähler zeigt die Verzweiflung über diese ausufernden Übergriffe des Staates in den europäischen Linksdiktaturen, die eisern verschwiegen werden, solange sie von links begangen werden.

    Die Antriebsfeder ist der Kahlfrass, ein Krebsgeschwür der Gesellschaften.

    Aufbau, Schuldenabbau, Reorginsation, Entbürokratisierung, Effizienz, u.v.a.m. wären gefragte Artikel, weniger Staat jedenfalls, es ist zu viel und der Staat ist zu weit weg vom Bürger und vom Menschen und gewissenlos, seelenlos, materialistisch.

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juli 2012 09:26

    Gut ausgebildete Frauen? Die Anzahl der Frauen mit technischer Ausbildung ist ja wohl eher zu vernachlässigen. Psychologie, Soziologie und Juristerei werden nur solange gut bezahlt, solange unser Leviathan umgeht.
    Kurzfristig orientierte Unternehmer? Hier sind wohl die Manager der Konzerne gemeint, ein Familienunternehmen denk langfristig. In Österreich (und auch D) wird die Wirtschaftsleistung zu wesentlichen Teilen von den KMU gemacht.
    Sebastian Kurz! Als der Staatssekretär wurde, dachte ich so ein junger Hupfer. Mehr und mehr komme ich zur Überzeugung, dass er einer der wenigen Lichtblicke in unserer Regierung ist.
    Der Gedanke, die Kindererziehung dem Staat anzuvertrauen, ist wie dem Hund die Wurst bewachen lassen; sehr gut, dass es an dieser Stelle noch Raum für konservativ, christlich aber auch liberale Gedanken gibt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFokus
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juli 2012 15:07

    Apropos Kindesmißhandlungen:

    Auch die hochdekorierte, linke Gallionsfigur Ute Bock gestand Kinder als Erzieherin mißhandelt zu haben.
    http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=1409:das-outing-der-ute-bock&catid=1:erstaunliches

    Wäre das ein Priester oder gar rechtsstehender Erzieher gewesen, hätten die Medien sicher nicht diese Preisverleihungen ermöglicht.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ute_Bock#Auszeichnungen


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  1. Vicki (kein Partner)
  2. Lyddy (kein Partner)
  3. Buen (kein Partner)
    22. Januar 2015 00:16

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  5. Jodie (kein Partner)
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  6. Ravikant (kein Partner)
    21. Januar 2015 04:50

    I recently had my heart bekron by a woman whom I had been dating for about 3 1/2 years. It started out as a break , then a week later a break-up , then another week later I find out that she started seeing someone else; someone whom I thought was my friend . For a month I became desperate, depressed. I would call her, text her ever now and then practically begging for her return. Repeatedly she would tell me that she will always love me, but she is not In-Love with me. She encourages me to move on and be happy even if its without her. But how can I? The one person I had spent 3 1/2 years building a future around is not in love with me anymore. The one person whom I believed would never hurt me is the only person who did (other than my so called friend who is currently dating her). Now I am trying my best, starting from a clean slate. Back to the drawing board I would say. Although I love her very much and want nothing more than for her to come back to me, I have no choice but to respect her decision and leave her alone. I stopped calling. I stopped texting. After she started posting pictures of her and her new partner, I even deleted her off my Facebook. Eventually, I deactivated my account with Facebook (temporarily) just to take time to clear my head. Its been hard. Not a day goes by that I don't think of her and how hurt I am that things had to be this way. I didn't even do anything wrong, she said. It just happened, she said.It had been a rough few weeks of not talking to her. I've been going out every weekend; weeknights if I could. I've grown more fond of drinking. I was once one to say that drinking your problems away does not solve the problem . Oh, but it does keep them away long enough for me to feel some kind of happiness. I've met new people. I've experienced new things. I am not dating anyone, but I am talking to people. I've been trying my best to keep me busy just so I won't end up locked up in my room, crying and moping about the break-up. NOW, it has been about 2 months since the break-up. I am still a little hurt about what happened, but I have been seeing some progress with me getting over it. I still don't call her or text her. But get this, now SHE is calling me. SHE is texting me. SHE is now telling me things I have been wanting to hear for so long. She misses me, she still loves me. She even asks me how often I go out and who am I talking to. Although I know its none of her business, I try my best to fight the urge to just tell her Hey, i'm doing fucking great! . But instead I refuse to answer her questions. She calls a lot. We would sometimes stay on the phone for hours and sometimes stay up late at night just talking. It makes me feel good. I'm beginning to feel like we can actually save our relationship. But here's the twist she is still seeing the same girl she left me for. They have been dating for over a month yet she still calls me and talks to me like nothing happened. She has told me once or twice that sometimes she wonders if she made a big mistake of jumping into another relationship too soon because she still thinks of me all the time.I know to some of you, this may seem like she's treating me like a booty-call or like a backup-plan . But she knows just how much I am still so in love with her. I love her. And as much I'd hate to admit it, I just can't stop talking to her even though I know for damn sure that she is probably saying I love you to that other person. But it just feels so good to hear those words from her again. But she is still very hesitant to start over with me.Now, experts , I need your help. Should I keep fighting? Or should I just leave her in the cold like she did to me? Please i'm in desperate need of a great answer. And don't tell me that its up to me. Every opinion counts.Thank you.

  7. Noufissa (kein Partner)
    20. Januar 2015 14:00

    Putting up a facade of what one wants to be may be nice but the true you seems to come out under sterss. I guess you have to pretend enough until you have it deep inside you.

  8. Kim (kein Partner)
    20. Januar 2015 10:22

    and believes that what he says will haeppn, it will be done for him. and somewhere else as a man thinks in his heart, so he is. Whether you think that you can, or that you can't, you are usually right.

  9. Haider
    04. Juli 2012 23:30

    Cuius regio eius religio (Erkenntnis vor 500 Jahren!).

  10. möp (kein Partner)
    03. Juli 2012 19:44

    Das sind die verbrecherischen Zustände, unter denen Kinder jahrzehntelang in öffentlichen Pflege- und Heimplätzen aufwachsen mussten, nachdem sie ihren Eltern von angeblich wohlmeinenden Fürsorgerinnen abgenommen worden waren.
    Ich habe ja keine Ahnung wie das damals war, aber heute wird sicher kein Kind leichtfertig abgenommen, bis das passiert müssen schon viele üble Dinge geschehen. Wenn der werte Herr Unterberger nur die geringste Ahnung hätte was sich in manchen Familien so abspielt würde er nicht so einen Schmarrn labern

    Davon abgesehen, was haben die Heime jetzt hier zu suchen und was will uns der U. damit sagen? Der Skandal wird ja hoffentlich anständig aufgeklärt, selbstverständlich kann man das thematisieren, aber was soll man an dieser Stelle für Schlüsse ziehen? Kinderheime privatisieren oder Kinder in keinem Fall (Missbrauch usw.) abnehmen? Sehr kurios das ganze.


    Diese kämpfen – um ein Beispiel aus dem kommunalen Mikrokosmos hinzuzufügen – für Radwege, selbst wenn dadurch der Auslauf für kleine Kinder oder die Manövrierfläche für einen Kinderwagen noch weiter eingeschränkt werden.
    Jetzt kann ein Kind nichtmal sein Geschäft verrichten und herumhetzen ohne von linkslinksgrünen RadterroristInnen überfahren zu werden! Ein wahrhaft perfider Plan, vermutlich von den Bilderbergern und Freimaurern angeleiert, ein weiterer Schritt zur neuen Weltordnung. Ich fordere eine sofortige Umwidmung der Hundezonen in Kinderauslaufzonen. Ich habe sogar schon meinem freiheitlichen Abgeordneten geschrieben, aber der sagt, da besteht ein Interessenskonflikt mit einer Kernwählerschicht - den biertrinkenden Pitbullbesitzern.

    Und erst die Manövrierflächen für Kinderwägen, man kann die Dinger ja tatsächlich kaum mehr wenden ohne einem Radweg in die Quere zu kommen. Im Gegensatz zu Autostraßen sind ja diese Radwege wirklich brandgefährlich, überall radelnde Ökoterroristen, ich wende meinen Kinderwagen jetzt immer auf der S1, das scheint mir wesentlich ungefährlicher. Früher konnte ich meine Kinder immer im Wienflussbecken von der Leine lassen, aber selbst dort wurde ja inzwischen eine Radautobahn gebaut.

    Ich bin wirklich froh, dass es einen unabhängigen Qualitätsjournalisten wie Unterberger gibt, der diese Wahnsinnszustände schonungslos aufdeckt.

  11. Kapuzerer (kein Partner)
    03. Juli 2012 16:39

    Zitat: "als die Prügel- und Kinderbordelle der Gemeinde Wien. Für welche übrigens Politiker die Verantwortung getragen haben, nach denen bis heute Straßen und Wohnhäuser genannt sind"

    Es wäre hilfreich zu erfahren wer die damals verantwortlichen PolitikerInnen waren, genauso wie es durchaus hilfreich wäre anläßlich von Wahlen informiert zu werden, welchen familiären Hintergrund (Familienstand, die wievielte Ehe, Ausbildung, Beruf, Religionszugehörigkeit, Straftaten etc.) KandidatInnen haben!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      03. Juli 2012 16:48

      Oder was mit Prügelbordell der Gemeinde Wien gemeint ist.

    • Segestes (kein Partner)
      03. Juli 2012 17:47

      Geh, STF, das Prügelbordell wurde auch beim ORF "Im Zentrum" (oder einem ähnlichen Format) besprochen. Sogar ein ehemaliges Opfer hat an der Diskussion teilgenommen.
      Die Sache war vor einigen Monaten überall in den Medien. Zu lange her für dich?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      03. Juli 2012 20:29

      Scheinbar. Googlen kann man's auch nicht. Bitte um Aufklärung.

  12. cmh (kein Partner)
    03. Juli 2012 15:43

    Eine bekannte Frage lautet: Würden Sie von diesem Mann einen Gebrauchtwagen kaufen?

    Etwas abgewandelt: Würden Sie diesen Leuten Ihre Kinder anvertrauen?

    Woraus unmittelbar die Frage folgen sollte: Sie wollen Ihre Kinder loswerden und daher diesen Leuten anvertrauen?

    Aus der Beantwortung oder auch mehr oder weniger verdeckten Nichtbeantwortung wird das Dilemma zwischen Freiheit und Verantwortung deutlich. Nur wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen ist auch frei und die Verantwortung abzuschieben ist immer auch der erste Schritt in die Sklaverei, mag diese auch im Ehrenornat und dem Gepränge der Freiheit daherkommen.

    Wer aber die Verantwortung z.B. einer Mutter oder eines Vaters schon für eine Einschränkung seiner Freiheit erachtet, ist schon weiter fortgeschritten auf dem Weg in die Sklaverei.

    Denn in einer freien Demokratie zu leben ist mühevoller als man sich das vorstellen kann.

    • Neppomuck (kein Partner)
      03. Juli 2012 17:19

      Sklaverei, oder meinetwegen nur die Ansätze dazu, wird immer nur von potentiellen Sklavenhaltern propagiert.

      Die ihrerseits bereits Sklaven ihrer Ideologie und des unverdienten persönlichen Wohlstandes geworden sind.

      "In tyrannos!"

    • cmh (kein Partner)
      04. Juli 2012 09:58

      Nicht "in tyrannos", sondern "gnothi seauton"!

      Es sind nicht die finsteren Unterdrücker, die am Beginn des Prozesses stehen, sondern die Faulen und Trägen, die sich für ein Freibier in die Sklaverei verkaufen, nein was sage ich, verschenken.

      Dann kommen die Regelwütigen, die glauben, nach der kleinen Anstrengung, eine Regel formuliert zu haben, könne man rasten.

      Sodann die Gewitzten, die die Last der Freiheit anderen aufzubürden meinen, um dann selber taxfrei Freiheit genießen zu können.

      In der Folge erscheinen die starken Männer, die die Königskrone dreimal ablehnen, bevor sie diese annehmen.

      Und erst nach weiteren Zwischenschritten endet man bei Tyrannen, die man stürtzt, um noch schlimmere einzuhandeln.

      Über weite Strecken sind das aber alles einvernehmliche Vorgänge. Wenn man irgendwo beginnen will, dann nicht bei irgendwelchen anderen, sondern hier:

      http://www.google.at/search?q=vogel+selbsterkenntnis&hl=de&client=firefox-a&hs=9z0&rls=org.mozilla:de:official&prmd=imvns&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=VPfzT87VPMrGtAarsLm2BQ&ved=0CEcQ_AUoAQ&biw=1280&bih=868

  13. Fokus (kein Partner)
    03. Juli 2012 15:07

    Apropos Kindesmißhandlungen:

    Auch die hochdekorierte, linke Gallionsfigur Ute Bock gestand Kinder als Erzieherin mißhandelt zu haben.
    http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=1409:das-outing-der-ute-bock&catid=1:erstaunliches

    Wäre das ein Priester oder gar rechtsstehender Erzieher gewesen, hätten die Medien sicher nicht diese Preisverleihungen ermöglicht.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ute_Bock#Auszeichnungen

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      03. Juli 2012 22:19

      Für diese Frau empfinde ich nur Verachtung.

    • Haider
      04. Juli 2012 23:32

      Wie recht Sie doch haben. Linke Schläger sind immer Gutmenscher (Gutmenscherinnen?)!

  14. Segestes (kein Partner)
    03. Juli 2012 14:50

    Die bundesdeutsche Partei der Eigenverantwortung, ist eben auch nicht mehr das was sie einmal war.
    Und unsere Partei mit dem F im Kürzel, befindet sich offensichtlich geistig schon weitestgehend in der Sommerpause. Sogar das todgeweihte BZÖ scheint agiler zu sein.

    • Haider
      04. Juli 2012 23:37

      Kann es sein, daß Sie nur die Systemmedien konsumieren? Dort werden Sie die FPÖ nur finden, wenn Grüninnen ein drohender Holocaust im Traum erscheint.

  15. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    03. Juli 2012 12:53

    Diese [Radikalfeministinnen ] kämpfen – um ein Beispiel aus dem kommunalen Mikrokosmos hinzuzufügen – für Radwege, selbst wenn dadurch der Auslauf für kleine Kinder oder die Manövrierfläche für einen Kinderwagen noch weiter eingeschränkt werden.

    Wollen wir heute wieder irgendeinen Skurrilitätswettbewerb gewinnen, Herr Chefredakteur?

    • Trollfresser (kein Partner)
      03. Juli 2012 15:52

      Wie könnte er nur, haben Euer Merkwürden diesen allerhöchsten Skurilitätspreis bereits im Abonnement gewonnen.

  16. Freak77
    02. Juli 2012 23:33

    OT: In der ARD-Mediathek, der am Montag, 2. Juli ausgestrahlte Film:

    "Der große Euro-Schwindel - Wenn jeder jeden täuscht" (44 Min.)

    Es wird akribisch gezeigt wie Griechenland bei den damaligen EU-Treffen in den 1990er-Jahren Griechenland in den Euro-Raum kam (Interviews mit Waigel, Juncker usw.) u. v. m.:

    http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/der-grosse-euro-schwindel-wenn-jeder-jeden-taeuscht?documentId=11016614

    • Freak77
      02. Juli 2012 23:41

      In dieser ARD-Dokumentation sieht man dass der Euro schon ab 1995/1996, also von Anfang an aus politischen Gründen "vermurkst" wurde. Da kommen Viele aus Deutschland u. auch Juncker u. auch Manche aus Griechenland zu Wort die sich noch genau an die damaligen Beratungen erinnern können.

      D.h. die Probleme die heute bestehen waren völlig logisch vorauszusehen!

    • Segestes (kein Partner)
      03. Juli 2012 14:52

      Haider hat es vorausgesehen, und zwar beinahe bis ins Detail.
      Sinnlos zu sagen, wie die Reaktion von SPÖVP darauf war.

  17. Harun al Raschid
    02. Juli 2012 22:40

    O.T.:
    Ein Hoch auf Finnland!
    Die finnische Regierung hält die, vor allem durch die unheilige Allianz der Herren Hollande, Monti und seines Hausmeisters Rompoy erpressten, Ergebnisse des jüngsten Gipfels für falsch. Die Niederländer wollen es sich von Fall zu Fall überlegen; in Deutschland hat der Verfassungsgerichtshof das (hoffentlich abschlägige) Sagen: Wann hat endlich einer den Mut, den südlichen Nichtsnutzen offen zu sagen, dass sie sich ihren Dreck alleine machen sollen? Hier und in diesen Tagen würde sich Österreichs Chance öffnen. Wer macht den Vorschlag: Die vorgenannten Länder, Österreich, vielleicht die Slowakei, ein oder das andere Noch-nicht-Euro-Land machen die "Guldenmark" und schütteln den mediterranen Staub von den Schuhen. Ja, das könnte eine österreichische Regierung vorschlagen, und die anderen wären dankbar (weil sie es selber nicht können oder wagen). Das würde allerdings voraussetzen, dass Österreich eine Regierung hätte, die diesen Namen verdient. Ja, in Finnland traut sich die Regierung wenigstens, zu unsinnigen Beschlüssen Nein zu sagen. Aber bei uns ..... in Bagdad?

    • cmh (kein Partner)
      03. Juli 2012 15:55

      Daccord!

      Aber wie könnte man dann Griechenland befrieden und sicherstellen, dass es sich nicht an irgendwelche Scheichs verschleudert?

      Es ist und bleibt unangenehm.

  18. Anton Volpini
    02. Juli 2012 19:24

    O.T.

    Islamisten zerstören alte islamische Kulturtempel in Tibuktu, im Herzen Afrikas.
    Was veranläßt diese Vernichtungskräfte sich an ihren eigenen Symbolen zu vergehen?

    Im März 2001 haben Talibaren die Buddastatuen in Afganistan mit Atilerie

    • Anton Volpini
      02. Juli 2012 19:30

      ....mit Artillerie zerstört.
      Im September darauf, griffen sie Amerika an.
      Haben wir es mit einer neuen Steigerung der Gewaltorgie zu tun?

    • Cotopaxi
      02. Juli 2012 20:06

      Der wahre Wettbewerb um die Zukunft findet bereits mitten unter uns statt: in den von uns finanzierten Geburtenstationen.

    • Anton Volpini
      02. Juli 2012 20:32

      Ich würd eher sagen, daß die Zukunft unserer europäischen Zivilisation, wenn Sie meinen profanen Zugang dazu entschuldigen, in den Ehebetten stattfindet, cotopaxi.
      Und die Grundlage dazu ist Liebe!

    • cmh (kein Partner)
      03. Juli 2012 15:57

      Je rascher Döbling zu Favoriten oder Ottakring wird, desto eher werden unsere moralischen Eliten aufwachen.

      Oder - wahrscheinlicher - auch nicht.

  19. Freak77
    02. Juli 2012 12:57

    OT: Lässt sich der ESM-Wahnsinn noch irgendwie stoppen? Müssen wir zusehen wie der Reichtum Östreichs verspielt wird? Der ESM, ohnehin schon ein höchst suspektes Vertragswerk wurde beim letzten EU-Gipfel, wo Frau Merkel erpresst wurde, bis zu Unkenntlichkeit zerfleddert. Artikel im heutigen Profil:

    Die versteckten Tücken des neuen Euro-Rettungsschirms

    Noch nicht einmal ratifiziert, wurde der neue Euro-Rettungsschirm über Nacht zur Wunderwaffe erweitert. Doch er hat verborgene Tücken.

    Von Robert Treichler

    Willkommen daheim!

    An der Adresse Avenue John F. Kennedy Nummer 43, in dem auf einem Hügel gelegenen Luxemburger Stadtteil Kirchberg, wird demnächst ein neuer Mieter einziehen. In den vergangenen zwei Jahren residierte in der zweiten Etage des modernen Gebäudes die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität, EFSF genannt, doch die hatte bloß einen befristeten Vertrag. Jetzt freut man sich in Kirchberg auf den neuen Nachbarn, der so wie die anderen hier in der Umgebung – das Generalsekretariat des Europäischen Parlaments, der Europäische Gerichtshof oder die Europäische Investitionsbank – permanenten Charakter hat: Er heißt Europäischer Stabilitätsmechanismus, das Türschild wird wohl auf „ESM“ lauten, und solche Zeit¬genossen mag man auf dem Kirchberg-Plateau: europäisch, stabil, permanent.

    Genau so ist der ESM angelegt: eine Institution auf Dauer, deren Mitglieder – die Länder der Eurozone plus freiwillige Nicht-Eurostaaten – sich zusammenschließen und aus diesem Verein laut Statuten nicht wieder austreten können. Gemeinsam wollen sie den Euro stabilisieren, und wie sie das machen werden und wie viel Geld das kosten darf, all das haben sie in einem 69 Seiten starken Vertrag plus Annex festgelegt. Prima, alles klar also. Doch das ist nicht die Wahrheit.

    Die sieht so aus: Wir stehen im Jahr drei der Eurokrise, und was eben noch feierlich beschlossen wurde, gilt tags darauf nicht mehr. Bedroht von nahenden Staatspleiten, bankrotten Banken, galoppierenden Risikoaufschlägen und atemlosen Rezessionswarnungen muten die Beschlussfassungen der EU-Institutionen an wie Zusammenkünfte von Generalstäben in einem Krieg. Da werden nationale Verfassungen gebeugt, EU-Rechtsnormen gebrochen, Milliardenhaftungen verteilt und spätnachts Zugeständnisse mittels Erpressung erlangt. Am jeweils nächsten Morgen feiert man das Verhandlungsergebnis als erlösenden Durchbruch, an dem nicht gerüttelt werden darf. Bis zum nächsten Mal.

    In diesem Klima der Panik, in dem aus Angst vor Attacken anonymer Finanzmächte die Zweifel der Dringlichkeit geopfert werden, bleiben parlamentarische Kontrolle und Information der Öffentlichkeit links liegen.

    Ein obsoleter Vertrag

    So ergeht es auch dem ESM, einem Herzstück der aktuellen Rettungsmaßnahmen in der Eurozone. Noch ehe der Vertrag von allen Mitgliedern ratifiziert werden konnte – in Österreich steht der parlamentarische Beschluss dazu noch aus –, wurde er in der Nacht von Donnerstag auf Freitag vergangener Woche beim Brüsseler Gipfel der 17 Staats- und Regierungschefs der Eurozone bis zur Unkenntlichkeit zerfleddert….

    Vollständiger Artikel bitte lesen bei: http://www.profil.at/articles/1226/560/332852/esm-die-tuecken-euro-rettungsschirms

    • schreyvogel
      02. Juli 2012 13:28

      Zu spät!
      Österreich hat die Verfügung über die eigenen Finanzen bereits unwiderrufbar abgegeben, an ein Gremium, in dem die PIIGS+F -Staaten die absolute Mehrheit haben.
      Die Reu ist lang ...

    • Freak77
      02. Juli 2012 13:31

      Was heute von unseren Politikern zum ESM verkündet wurde:
      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1261451/Ja-zu-ESM-fix_Oesterreich-wird-Teil-des-Rettungsschirms?_vl_backlink=/home/index.do

      Lesenswert sind auch die Leserreaktionen im Die-Presse-Leserforum.

    • Undine
      02. Juli 2012 14:39

      Da gibt es nur noch EINE Frage: Beim wievielten Land, das wir wenigen EU-Netto-Zahler noch so ganz selbstverständlich vor der Pleite retten müssen, werden wir selber PLEITE gehen. Nach Spanien? Nach Italien? Stellt sich dann auch noch Frankreich an? In der Zwischenzeit betreibt man noch zusätzlich mit ein paar Hungerleiderländern EU-Beitrittsverhandlungen! Da regiert doch der blanke IRRSINN!

    • Claudius
      02. Juli 2012 14:39

      Diese Fotos zur heutigen ESM-Einigung drücken viel aus:

      http://images.derstandard.at/2012/07/02/1339703697311.jpg

      " wenn ich das foto rechts anschau, wird mir schlecht...
      spindi schaut etwas traurig, ev. kapiert er, was für ein schwachsinn das ist, wird aber dazu gezwungen (övp- reiche profitieren wohl davon!)
      faymann freut sich wie ein kleines kind, man hat ihm wohl gesagt, wie super das alles doch ist (und er kapierts natürlich nicht) oder er wird geschmiert oder ähnliches...
      die gla. freut sich nur, dass sie mal ein wenig dabei sein darf, egal wie wahnsinnig das ganze auch ist!!
      einfach nur traurig das ganze! "

      Copyright: "clangi" (aus dem Standard-Leserforum)

    • Erich Bauer
      02. Juli 2012 14:56

      Claudius,
      "...wenn ich das foto rechts anschau, wird mir schlecht..."

      Danke für das Foto. Es ist so süüüß... So bar jeglicher lügnerischer Absichten! Die geballten Fäustchen... So was von authentisch: "ENDLICH. endlich! Bald, sehr bald, dieses 'Volk' wird uns nicht mehr ärgern können... bald schon kann es uns sowas von hinten vorbeigehen...

    • dssm
      02. Juli 2012 15:13

      So schlimm ist der ESM nun auch wieder nicht. Verglichen mit der Bildungsmisere = Zukunft und der Pensionisten/Arbeitende Schere = Elend oder dem Migrationsproblemen = Gewalt, dem Zerbrechen der EU = Nationalismus von der schlimmsten Sorte, ist der ESM nur ein lauer Wind. Das ist alles nur Geld und zwar wertloses Geld! Ein paar bunte bedruckte Zettel im besten Fall, meist aber nur ein paar Bits und Bytes in irgendeinem Computer. Das wirkliche Leben spielt woanders. Wer Kinder hat und sich um eine gute Ausbildung selbiger gekümmert hat, der braucht keine staatliche Pension, den ärgert es höchstens wenn die private Vorsorge weg ist; ja und Kinder sind das heutige Thema – wie treffend.

    • Alexander Renneberg
  20. schreyvogel
    02. Juli 2012 12:16

    Wenn man einmal verstanden hat, dass die Menschen nicht deshalb Kinder wollen, weil sie Kinder lieben, sondern ausschließlich deshalb, um den Staat bzw. die Gesellschaft zu fördern, dann muss man auch dem Muttergehalt/Betreungsgeld zustimmen!

    Oder?

    • Erich Bauer
      02. Juli 2012 12:20

      Gäbe es nur Wunschkinder, wäre die Menschheit schon ausgestorben... (hat mir einmal eine sehr rennomierte und engagierte Hebamme gesagt)

    • schreyvogel
      02. Juli 2012 13:24

      Aber Sie glauben nicht, dass das Gegenteil von Wunschkind ein Pflichtbewusstseinkind ist?

      Gott sei Dank hat sich die Natur da mit dem Sexualtrieb etwas ganz Geniales einfallen lassen.

    • Erich Bauer
      02. Juli 2012 18:04

      schreyvogel,
      "...Pflichtbewusstseinkind..."

      Gab's bei uns früher und gibt es bei uns heute wieder...

      Was das "Wunschkind" betrifft: Selbstverständlich geht vor dessen Entstehen eine doch eher miniziöse Planung voraus. Dabei meine ich nicht, "mit Stiefel oder ohne Stiefel". Es muß einfach alles "passen". Auch die neugierige Erwartungshaltung der beiden Elternteile muß dabei berücksichtigt werden. Ohne ausreichende Anspar- und Versorgungpläne geht das natürlich auch nicht...

      Ein bißchen beklemmend ist es für mich immer zu sehen, wenn dieses eh EINZIGE "Wunschkind" von zahllosen "Ausgewachsenen" umkreist wird um es fortlaufend mit dem "Killi-Killi-Spiel" zu nerven... :-) ich spreche hier nur von meinem persönlichen Bekanntenkreis. Das ist natürlich NICHT repräsentativ! Ich finde halt, man sollte einen kleinen Erwachsenen die Möglichkeit lassen, seinen spielerischen Forschungsdrang unbeobachtet nachzugehen, anstatt es ständig mit irgendwelchen "Maxln" zu konfrontieren. Die "Ausgewachsenen" sollten kein schlechtes Gewissen haben, wenn sie beim Zusammentreffen versuchen, sich mit Erwachsenen-Themen zu beschäftigen und das "Wunschkind" wenigstgens hin und wieder sich selbst überlassen... Das soll die Intelligenz fördern.

      Irgendwie erinnert mich das auch ein wenig, zeitweilig, an diesen Blog. Wer schafft die meisten "Sternderl" beim "Wunschkind".

    • Anton Volpini
      02. Juli 2012 18:26

      Ist nicht diese ganze Diskussion müßig, Erich Bauer?

      "Eure Kinder sind nicht eure Kinder!
      Sie sind die Söhne und Töchter nach der Sehnsucht des Lebens nach sich selber" (Khalil Gibran)

      Daher ist es meine Pflicht als Elternteil, mich schützend vor "meine" Kinder zu stellen, wenn der Leviathan sich ihrer zu bemächtigen versucht. Denn sie können sich (zum Teil) noch nicht zur Wehr setzen.
      Es ist aber genauso meine Pflicht, sie für dieses Leben wehrhaft auszustatten.

      Das Ganze ist aber nur eine natürliche Reaktion zur Erhaltung der eigenen Art. Die von Dr. Unterberger beschriebene Thematik ist nur deshalb möglich, weil wir in unserer medienverdrehten Zeit, dieses umgekehrt haben. Nicht die Gesellschaft wird heute durch die Familie von unten raufgebaut, sondern vom Staat von oben runter zwangsbeglückt!

  21. simplicissimus
    02. Juli 2012 12:15

    Es ist entlarvend und beschämend wie unsere Politik mit dem Thema Kindern umgeht:

    Kinder sind unsere Zukunft, die Zukunft des Volkes und des Staats.
    Diese Zukunft wird von uns, unserer Gesellschaft und unserer Politik zugunsten individueller "Verwirklichung" - besser man verwendet den Ausdruck "materiellen Egoismus" - als unwesentlich, wertlos, uninteressant, altmodisch ignoriert und verworfen.

    Die mangelnde Kinderanzahl, deren lieblose Erziehung und schlechte Ausbildung wird nicht nur die Pensionen der konsumgeilen Selbstverwirklicher radikal reduzieren, sondern auch unser Volk für die eogistischen Motive von 2-3 Generationen buchstäblich ausradieren. Vielen unserer Mitbürger ist das vollkommen egal und unsere linken Genossen tun sich leicht lokale Menschen durch importierte Menschen zu ersetzen. Natürlich haben sie vordergründig recht und suhlen sich daher in ihrem weisen Gutmenschentum. Was jedoch vernünftig daran sein soll, dass man Völker, die sich selbst ernähren und weiterentwickeln können durch solche ersetzt, die dazu eben kaum in der Lage sind, soll mir jemand dieser selbsternannten Humanisten einmal erklären. Die langfristigen Folgen werden uns aus unserer goldenen Friedenszeit wieder in Spannungen, Krisen, Kriege, Not und Elend zurückwerfen, Dinge, die sich satte 68er nach ihrer gelungenen Revolution gar nicht mehr vorstellen können.

    Jeder Möglichkeit, die rasant sinkende eigene Geburtenraten zu verbessern, muss daher nachgegangen werden und sei es durch Kindererziehungsgeld - aber bitte nur für Staatsbürger.

    Meine Forderung nach Kinderunterstützung durch massive prozentuelle Entlastung über die Einkommenssteuer bleibt bestehen. Eine ganz und gar nicht "sozialistische" Idee, denn damit fördern wir lLeistungsträger und vermeiden frei nach Sarrazin die Überlassung des Kinderkriegens den sozial schwächsten Gruppen.

    • Undine
      02. Juli 2012 14:45

      @simplicissimus

      ************!

    • Susanna (kein Partner)
      03. Juli 2012 17:52

      "wie unsere Politik mit Kindern umgeht".....für mich ist es immer wieder erstaunlich, dass das souveräne Volk genaus DAS will und wählt. Ich würde gerne verstehen, warum das so ist.

    • simplicissimus
      04. Juli 2012 16:08

      Susanna, vielleicht Gehirnwäsche der Missachtung der Hausfrau und Mutter, Selbstverwirklichung der Frau, Stempelung des Mannes zum Windelkönig?
      Wer will da noch störende Kinder, die Zeit, Geld und die Geringschätzung der Öffentlichkeit kosten?
      Daher nehmen soviele Bürger gar nicht wahr oder es den Politikern gar nicht so übel, dass eigene Kinder (ausser bei körperlichen Misshandlungen) keine politische Fürsorge mehr bekommen.

  22. Florin
    02. Juli 2012 10:46

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/betreuungsgeld-so-ein-unsinn-fiele-in-frankreich-keinem-ein-a-829917.html

    st es das was halbwegs gebildete junge Mütter denken?

    "Ein Unsinn wie das Betreuungsgeld fiele in Frankreich niemandem ein. Hier gehen Mütter bald nach der Geburt wieder zur Arbeit und nehmen am Leben teil (sic!) -ohne dass dies den Kindern schadet. Blöde Sprüche müssen sich nur Frauen anhören, die sich Vollzeit um ihre Kleinen kümmern."
    Nimmt man als Mutter eines Babys oder Kleinkindes nicht am Leben teil, wenn man nicht gleichzeitig einem 40-Stunden Job nachgeht? Bedeutet "die Rolle als Frau" das, krass ausgedrückt, Abschieben eines ca. einjährigen Babys, das nicht verstehen kann, daß in 8 Stunden die Mami, oder der Papa oder die Oma ja wieder kommt, hauptsächlich weil es jetzt so Usus ist ?

    • Undine
      02. Juli 2012 12:02

      @Florin

      Ist es nicht seltsam, daß Tagesmütter, Hort-und Kindergartentanten, deren Beruf es ist, gegen BEZAHLUNG sich um Klein-und Kleinstkinder anderer Leute zu kümmern und sie zu "erziehen", ANGESEHEN sind, weil sie BERUFSTÄTIG sind, obwohl sie im Prinzip das machen, was seit Beginn der Menschheit die Mütter dieser Klein-und Kleinstkinder gemacht haben, allerdings OHNE Bezahlung und neuerdings nicht nur ohne Ansehen sind, sondern auch noch für dumm gehalten werden?

    • Burgus
      02. Juli 2012 12:33

      Was die Dame im Spiegel schreibt, ist übrigens ein Unsinn. In Frankreich gibt es ein pendant zum Betreuungsgeld, es heißt "complement de libre choix d'activite".

      Die Konrad Adenauer Stiftung beschreibt diese wie folgt:
      Auch die Regierung Raffarin ist sich dessen bewußt, daß es vor allem für die
      Kleinkinder in ihren ersten Lebensmonaten und –jahren wohl am besten ist,
      wenn Sie von ihren eigenen Eltern betreut und aufgezogen werden. Um den
      Eltern diese Entscheidung zu erleichtern, wurde das Complément de libre-choix
      d’activité eingeführt. Denn dieses erlaubt es einem der beiden
      Elternteile, seine Berufstätigkeit zu unterbrechen, um ein Kind bis zum Alter
      von 3 Jahren selbst aufzuziehen.
      [...]
      Der Förderbetrag liegt bei 339,94 €, sofern die Berufstätigkeit aufgegeben
      wird und die Eltern auch die Allocation de Base (Grundleistung) in Höhe von
      161,66 € erhalten. Für Eltern, welche die Allocation de Base nicht erhalten,
      erhöht sich der Förderbetrag auf 501,59 €. D.h. die Eltern erhalten in jedem
      Fall rund 500 €.

    • cmh (kein Partner)
      03. Juli 2012 17:18

      @undine

      Bein einer Fahrt Richtung Slovakei fiel mir zweierlei auf:

      1. Vor der Grenze Plakate für slovakische Altenpfleger/innen
      2. nach der Grenze Damen, die neben der STraße in ERwartung des Geschäftes harrten

      Nein - nicht die Slovaken (und andere Länder des ehemaligen Ostblockes) sind die moralisch verkommenen.

      Wir sind es - wir, die unmittelbare menschliche Bedürfnisse nur noch als Geschäft gegen Bezahlung verstehen.

  23. Erich Bauer
    02. Juli 2012 10:21

    "...gerade ein Liberaler..."

    Bonmot eines Rechtsanwaltes:

    "Ein LIBERALER ist ein KONSERVATIVER, der schon einmal auf der Anklagebank saß..." :-)

  24. LF
    02. Juli 2012 10:15

    Warum überlässt man die Entscheidung, ob bzw. ab wann ein Kind den Kindergarten besucht, nicht ausschließlich den Eltern? Will sich der Staat tatsächlich zum "Vormund" aller Kinder machen? Ich wehre mich vehement gegen diese Zwangsbeglückung. Natürlich kann dabei das eine oder andere "Talent" verloren gehen. Gerade in Österreich gibt es derzeit so viele Möglichkeiten zur Bildung und Weiterbildung, dass niemand, der das ernsthaft will, in eine Bildungssackgasse geraten muss. Aber das passt natürlich nicht mit dem Einheitsbrei zusammen, in den wir hineingeschickt werden sollen, um jegliches selbstständige Denken aufgeben und im Leben nur mehr "Spaß haben" zu können.

    • Susanna (kein Partner)
      03. Juli 2012 17:59

      Ich bezweifle sehr, dass der Kindergarten die Bildung fördert... Das ist mMn auch nicht seine Aufgabe; dort wird das Zusammenleben mit Gleichaltrigen geübt, Freundschaften werden geschlossen, aber auch Enttäuschungen mit "Freunden" werden erlebt und es wird gelernt, sie zu verkraften. (Dafür genügen übrigens ein paar Stunden am Vormittag!)

  25. dssm
    02. Juli 2012 09:26

    Gut ausgebildete Frauen? Die Anzahl der Frauen mit technischer Ausbildung ist ja wohl eher zu vernachlässigen. Psychologie, Soziologie und Juristerei werden nur solange gut bezahlt, solange unser Leviathan umgeht.
    Kurzfristig orientierte Unternehmer? Hier sind wohl die Manager der Konzerne gemeint, ein Familienunternehmen denk langfristig. In Österreich (und auch D) wird die Wirtschaftsleistung zu wesentlichen Teilen von den KMU gemacht.
    Sebastian Kurz! Als der Staatssekretär wurde, dachte ich so ein junger Hupfer. Mehr und mehr komme ich zur Überzeugung, dass er einer der wenigen Lichtblicke in unserer Regierung ist.
    Der Gedanke, die Kindererziehung dem Staat anzuvertrauen, ist wie dem Hund die Wurst bewachen lassen; sehr gut, dass es an dieser Stelle noch Raum für konservativ, christlich aber auch liberale Gedanken gibt.

  26. Josef Maierhofer
    02. Juli 2012 09:14

    @
    'Und jetzt sollen wir plötzlich Vertrauen zu dem gleichen Staat haben?'

    Wo es irgendwie in dieser staatsdurchdrungenen Gesellschaft geht, möge man die Kinder aus diesem derzeitigen unheilvollen Politmanipulationssumpf in den öffentlichen Schulen, aus dem Lehrer schon fliehen, wenn sie können, heraushalten.

    Es ist auch ein verpflichtendes Kindergartenjahr für Kinder mit anderer als deutscher Muttersprache bei uns nichts Gutes, solange es mit Gesetz und daher Zwang verbunden ist. Es ist lediglich das Angebot zu legen, die Chance zu bieten, Deutsch zu lernen, statt die Schule hinunter zu nivellieren wegen Sprachproblemen.
    Wenn nämlich ein einziges Gesetz herrscht für alle gleich, werden die Zuwanderer sehr wohl von der Möglichkeit, dass ihre Kinder Deutsch lernen können schon im Kindergarten mit Deutsch sprechender Umgebung, Gebrauch machen. Denn sie wollen ja, dass ihre Kinder die Schule bestehen können. Das wäre sinnvolle Werbung für ein Fortkommen der Zuwanderer und Österreichs.

    Bei der Schule darf es dann kein Pardion geben bezüglich Sprache. Wer sein Kind in eine türkische, französichsche, englische Schule stecken will, der kann zwar dort die Unterrichtssprache der jeweils gewählten Schule erwarten, aber auch dort sollte Deutsch, wir sind ja in Österreich, ein Pflichtfach sein.

    Mit diesem Wissen ausgestattet, wären sehr bald alle Zuwanderer zumindest in der Kindergeneration Deutsch sprechend und eben die Muttersprache, das ist für die Kinder eine Bereicherung und auch für Österreichs Zukunft.

    Aber der Mißbrauch der Schule für Antireligions-Geschichts-Politmanipulation, in den Muslimenstaaten für Religions-Polit-Geschichtsmanipulation, ist meiner Meinung nach total abzulehnen, darum mag ich in diesem Punkt die bei uns die SPÖ und die sagenhafte Frau Bundesminister Schmied überhaupt nicht. Der Mißbrauch der Schule, statt zu lernen, sich hauptsächlich wohl zu fühlen, zeigt ebenfalls in die falsche Richtung.

    Welches Vertrauen sollen wir in diesen Staat denn haben ? Er macht weder, was der Bürger will, noch, was der Bürger braucht, er tut was er und die Selbstbedienungsklientel will. Im Kleinen, im Großen bei den unbegrenzten Milliardenhaftungen, bei den Kindern, bei den Arbeitenden, der Staat braucht Gesetze, die der Bürger nicht will oder nicht braucht, der Staat macht Schulden im Namen des Bürgers gegen den Willen des Bürgers, der Staat braucht seine eigenen Gesetze, um gegen den Bürger vorgehen, ihn verschulden zu können und sich und Klientel zu bereichern (die doppelbödigen Gesetze). Der Staat mißbraucht unsere Kinder und unsere Zukunft und dort, wo der Staat direkten Zugriff hat (Kinderheime) vergewaltigt er die Kinder auch noch sexuell, ich kenne einen der Täter bei den 'Kinderfreunden' in Wien persönlich, sein Verfahren wird verschleppt und es stellt sich die Frage, ob es je stattfinden wird, ist er doch ein hoher 'Baddeifunktionär'.

    Also, welches Vertrauen sollen wir in den Staat noch haben ? Das hat er doch verspielt auf allen Linien. Die Mehrheit der Nichtwähler zeigt die Verzweiflung über diese ausufernden Übergriffe des Staates in den europäischen Linksdiktaturen, die eisern verschwiegen werden, solange sie von links begangen werden.

    Die Antriebsfeder ist der Kahlfrass, ein Krebsgeschwür der Gesellschaften.

    Aufbau, Schuldenabbau, Reorginsation, Entbürokratisierung, Effizienz, u.v.a.m. wären gefragte Artikel, weniger Staat jedenfalls, es ist zu viel und der Staat ist zu weit weg vom Bürger und vom Menschen und gewissenlos, seelenlos, materialistisch.

  27. Herby
    02. Juli 2012 09:02

    Der scheinbar so wohlmeinende demokratische Staat und seine Erziehungseinrichtungen wie Kindergarten und Schule haben auch Gefahren, die durch gewisse "moderne Pädagogen" und "moderne Erziehungswissenschaftler" hervorgerufen wurden:

    Die Frühsexualisierung der Kinder.

    In Deutschland im Unterschied zu Ö. besteht eine Schulpflicht, d.h. die Kinder MÜSSEN eine Schule besuchen. Der Heimunterricht - wie in Ö. möglich - ist in Deutschland verboten. D.h. wenn eine deutsche Familie Pech hat kommen ihre Kinder in eine "fortschrittliche" Schule.

    Auf Youtube: Film von Ivo Sasek:
    Kurzversion 54 Min.: http://www.youtube.com/watch?v=KvVU-FZkt8g

    Langversion 72 Min.: http://www.youtube.com/watch?v=CLuVXmy9cKw

  28. Burgus
    02. Juli 2012 08:46

    Schon in der DDR ging es um die hoheitliche Bewirtschaftung der "Ressource Frau". Dass wirtschaftsfreundliche Kräfte nach der Planwirtschaft rufen, kann man nur als schwer kurzsichtig bezeichnen.

    Was die Nutzenunterschiede für Kinder aus Problemfamilien betrifft, muss man sich erst vor Augen führen, was in den USA als solche gewertet wird! Das Perry Preschool Program wird auch bei uns als Referenz herangezogen. Der Erfolg, der sich bei diesem Programm eingestellt hat, war, dass von den Problemkindern im Alter von 40 Jahren "nur" 82% der Männer für eine Straftat verhaftet wurden, statt 95% bei der Kontrollgruppe! (Frauen: 56% statt 65%.)

    Die typische österreichische Unterschichtfamilie bietet für Kinder also ein Umfeld, das noch um Welten besser ist, als das der untersuchten Gruppe!

    Ein weiterer Trick ist auch, dass Daten von 3- und 4-jährigen Kindern herangezogen werden, um eine Betreuung von 1- und 2-jährigen Kindern zu propagieren!

    Auch auf http://www.Leonore.at/ sind viele analytische Beiträge zu dem Themenkomplex zu finden.

    • dssm
      02. Juli 2012 09:40

      Die Prozentsätze der Straftaten sind schwer miteinander zu vergleichen. In den USA wird man wegen Rauchen eines Joints verurteilt, bei uns nicht. In den USA wird man, wegen Alkoholgenuss in der Öffentlichkeit verurteilt, bei uns nicht. Dazu ist unser Jugendstrafrecht viel gnädiger. Unsere Kriminalstatistik wäre ähnlich jener der USA, wenn wir die dortigen Vorstelllungen von Law and Order anwenden; oder einfach zu den strengen Gesetzen der vergangenen Jahrhunderte zurückkehren würden.

  29. Wertkonservativer
    02. Juli 2012 08:25

    Aus meiner eigenen Lebenserfahrung:

    unsere vier Kinder (in den Fünfziger- und Sechzigerjahren) sowieso, jedoch dann auch alle unsere neun Enkel wuchsen mindestens zur Vollendung des 3. Lebensjahres (meist länger) in "Mutterhut" auf! Der Kindergarten bis zum Schuleintritt war dann positive Einführung in die Gemeinschaft.

    Ich weiß, dass die Welt heute anders tickt: die Verdienstzwänge beider Ehepartner zwecks Erarbeitung eines bescheidenen Auskommens für sich und die Kinder sind evident, die Entwicklung wohl unumkehrbar!

    An den Ergebnissen unserer und unserer Kinder Erziehungsbemühungen meinen wir zu erkennen, dass die Ersterziehung im Elternhaus einen wahrlich positiven Grundstock für den Eintritt ins harte Leben zu geben imstande war.
    Der heutige "way of life" lässt derart günstige Konstellationen für die ersten Lebensjahre unserer Kinder kaum mehr zu.
    Schade, sehr schade!
    Wir sind jedenfalls sehr froh und glücklich, heute eine wirklich intakte Großfamilie um uns zu haben!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • dssm
      02. Juli 2012 09:52

      Ich kann Ihren Pessimismus nicht teilen. Die Mehrheit der ‚arbeitenden’ Menschen ist in der Bürokratie beschäftigt. Der Wohlstand einer Gesellschaft kommt aber aus der Produktion. Reduzieren wir die Anzahl an Gesetzen und Verordnungen, schon haben wir eine grosse Anzahl an arbeitsfähigen Menschen zur Verfügung – ohne auch nur ein Jota an Wohlstand einzubüssen. Da Frauen tendenziell schlechter (oder sinnloser) ausgebildet sind, wären diese der freigestellte Anteil, der Rest ergibt sich.

    • Erich Bauer
      02. Juli 2012 10:00

      Freut mich, daß Sie schon wieder frisch und munter herumspazieren. Und weiter geht's...

      Jetzt zum Text:
      "...die Entwicklung wohl unumkehrbar!..."

      Das ist nicht so. Eine Entwicklung kann u.U. entweder in eine Sackgasse oder in den Abgrund führen! In beiden Fällen wird die Evolution oder der "göttliche Eingriff" dem Treiben Einhalt gebieten und die ganze Chose wieder "umkehren" oder neu ordnen... Selbstverständlich geht das nie friktionsfrei ab. Aber... ohne Prügel auf den Kopf kann die menschliche Spezies offenbar nicht lernen. Es scheint, als müßte sie immer den schwersten Weg zur Erkenntnis beschreiten... durch Erfahrung. Evolution oder auch göttliche Langmut spielt sich natürlich in größeren Zeitrahmen ab...

    • f.m.
      02. Juli 2012 12:20

      Sehr edel, sehr vorbildlich!

  30. Anton Volpini
    02. Juli 2012 06:53

    Den Linken sind viele Eigenschaften gemein, aber die alles beherrschende und damit unangenehmste Eigenschaft ist die, daß sie sich immer in anderer Dinge einmischen müssen.
    Was geht die Öffentlichkeit meine Kinder an? Gar nichts!
    Was bestimmt, ob Privatangelegenheiten mit öffentlichem Geld unterstützt werden? Daß es mir vorher unter Mißbrauch des staatlichen Gewaltmonopols entwendet worden ist!
    Was läßt Politiker eigentlich über Dinge diskutieren, die sie nichts angehen, und über Geld reden, das ihnen nicht gehört?
    Die Tatsache, daß wir Bürger ihnen dazu den Spielraum überlassen haben! Wir sollten unsere Politiker, so wie die Schweizer, an die kurze Leine nehmen!

    • Undine
      02. Juli 2012 14:52

      @Anton Volpini

      *********!

    • cmh (kein Partner)
      03. Juli 2012 15:47

      Um das zu tun, müssten wir zuerst den Mut haben, uns von GrünInnen und Sozen als menschenverachtende Nazis denunzieren zu lassen. Dabei zu sehen, dass ein Nein zu grünlichgutem Rotsinn auch heftige Schelte von konservativer Seite hervorruft, weil es den sogenannten "christlichen" Wertvorstellungen widersprechen könnte, macht es auch nicht leichter.

  31. Markus Theiner
    02. Juli 2012 06:38

    Es ist nicht ganz so einfach.

    Die Grundhaltung eines am Individuum und dessen Freiheit orientierten Liberalismus hat nämlich eine tiefe Krise wann immer es um Kinder geht. Denn auch in AUs Artikel geht es ja nicht um die persönliche Freiheit des Individuums über sich selbst zu bestimmen, sondern um die Freiheit der Eltern über ihre Kinder zu bestimmen.

    Selbstbestimmung kommt bei Kindern aus naheliegenden Gründen nicht in Frage. Es geht daher nur um die Debatte wer fremdbestimmen darf.
    Der Staat hat weder die Kapazitäten noch die Fähigkeit diese Aufgabe alleine (gut) zu erfüllen.
    Umgekehrt ist es aber auch für Liberale selbstverständlich, dass bei dem Umgang mit Kindern die Eltern weniger Freiheiten haben, als beim Umgang mit sich selber. Die Abgrenzung ist aber schwierig und die übliche liberale Faustregel "im Zweifel mehr Freiheit" nicht wirklich hilfreich. Siehe Kindergartenpflicht für Migrantenkinder.

    Was für weitgehende Autonomie der Eltern spricht ist weniger die Freiheit, als das Kindeswohl. Denn für das Kind ist die Bindung an die Eltern besser als die (ausschließliche) Massenabfertigung durch staatliche Einrichtungen.

  32. RR Prof. Reinhard Horner
    02. Juli 2012 02:39

    reinhard.horner@chello.at

    Verzwanglichung der Lebensführung

    Es ist gar nicht bloß eine durchgreifende Verstaatlichung der Lebensführung, die da angestrebt wird. Ein demokratisch verfasstes Staatswesen lebt ja in der Zulässigkeit unterschiedlicher Lebensauffassungen von den Entscheidungen aus deren geregelt freien Begegnungen und Auseinandersetzungen.

    Was hingegen heute gegen die persönliche Lebensführung und im Zuge dessen gegen die Familien durchgeboxt werden soll, sind Ansprüche aus einer totalitären Ideologie. Es handelt sich um eine Verstaatlichung, die in Wirklichkeit einer parteilichen Übermacht unterwerfen soll, die vorschreibt, was politisch korrekt zu geschehen hat. Sie folgt dem Bestreben nach einer Diktatur, etwa einer Diktatur der relativen Mehrheit.

    Was lässt sich von den (noch) demokratisch gesinnten Repräsentanten fordern und erwarten? Wie wird sich "der bedeutendere Teil der Bürgerschaft" zukunftstauglich mobilisieren?

    Oder schlittern wir unversehens, grob fahrlässig oder mutwillig in einen schäbig uniformierten Lebenszuschnitt?

    • ambrosius
      02. Juli 2012 06:44

      So ist es, es geht um den neuen Herrenmenschen oder Sowjetmenschen, egal wie man es sieht und es geht um mehr Geld für die Politruks und damit mehr Macht für die Politruks und die Schwächung des Bürgers, der eigenes Geld haben will und damit eigene Macht, über sein Leben zu entscheiden.
      Es ist verblüffend und bengstigend, wie der Mechanismus mit gleichgeschlalteten Journalistenhirnen, dubiosen Experten, die man zitieren kann und vielen nützlichen Idioten funktioniert, egal ob es um Betreueunsgeld geht, die von der ÖVP nach dem Beutezug des " Sparpaketes" leise angedachte steuerliche Entlastung der Familien, die Pendlerpauschaule etc.
      Das Bedrückendste ist aber die unglaubliche Zahl von eigentlich bürgerlichen Menschen, die, sei`s aus Dummheit, sei`s um kurzfristigen Vorteils willen in diese Kakophonie einstimmen.

    • Erich Bauer
      02. Juli 2012 09:16

      Sg. RR Prof. Reinhard Horner,

      habe eben jetzt Ihre Replik (30. Juni 2012 14:22, SN-Kontroverse) an mich beantwortet. Ich hoffe, ich konnte das Mißverständnis meinerseits aufklären... Danke.

    • RR Prof. Reinhard Horner
      02. Juli 2012 13:17

      reinhard.horner@chello.at

      Sehr geehrter Herr Bauer,
      haben Sie besten Dank!

      MfG
      Ihres
      Reinhard Horner





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