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Grün II: Wien ist nicht anders

Als gelernter Wiener könnte man es als Fußnote abtun: Rot-Grün verhöhnt die Bürger und ihr Recht auf direkt-demokratische Mitsprache. Zuerst weiten sie das Parkpickerl aus, dann wollen sie eine – vorgeblich einschlägige – Volksbefragung zum Dampfablassen abhalten, die aber nichts an der bereits gesetzten Abzock-Maßnahme ändern wird. Hat jemand etwas anderes erwartet als einen solchen Zynismus der Macht? Und trotzdem: Das ist mehr als eine Fußnote. Es ist ein Sittenbild mit Dame.

Wenn eine mäßig erfolgreiche Partei endlich an die Macht will, kann sie das nur durch Willfährigkeit gegenüber einer großen Partei, die sie sich zu ihrer Machterhaltung halten will. Diese Willfährigkeit als Preis des Mitnaschens heißt: Alle wesentlichen Grundsätze über Bord werfen. Wie der grüne Vordenker Christoph Chorherr beim Hinweis auf das Fehlen der wichtigsten grünen Forderungen im Wiener Koalitionsabkommen so richtig sagte: „Als Opposition redet man halt viel Blödsinn.“ Grundsätze sind für die Grünen also dahergeredeter Blödsinn.
Das erklärt, warum die ach so basisdemokratischen Grünen in Wien die direkte Demokratie mit Füßen treten. Sonst immer lautstark gefordert, ist dieses Bekenntnis zur Willenskundgebung der Bürger eben auch nur so dahergeredeter Blödsinn. Dreizehn Prozent der Wiener Wahlberechtigten haben sich per Unterschrift für ihr Recht mitzuentscheiden eingesetzt, was kratzt das schon die Grünen? Zu den Bürgern hat man nur Vertrauen, wenn sie so denken, wie es einem in den grünen Kram passt.
Fazit: Mit dem Willen der Bürger haben die Grünen nichts am Hut.
In Wien zeigt sich aber auch, wie weit es mit den anderen Lippenbekenntnissen dieser Partei aussieht.
Kontrollpartei? Und da regt sich keine Vizebürgermeisterinnen-Zornesader, dass sich in dieser Stadt (die ohnehin auf dem Weg in die Pleite ist und trotzdem jahrzehntealte Pensionsreformen immer noch nicht umgesetzt hat) eine Rekord-Frühpensionierungswelle (Durchschnittsalter: 53 - !!! – Jahre) unter den Gemeindebediensteten abzeichnet?
Natürlich, Steuergeld mit beiden Händen zum Fenster hinauswerfen, das können sie auch selber. Jetzt, da das „Prestige“-Projekt einer Radfahrer-Schnellverbindung aus dem 16. Bezirk geplatzt ist – die Josefstädter Bezirksvorsteherin hat sich geweigert, den Radfahrern in der Pfeilgasse den dafür notwendigen Vorrang gegenüber allen anderen Verkehrsteilnehmern einzuräumen -, werden die Kosten dafür bekannt. Die Maßnahme in der Hasnerstraße hat der Stadt 350.000 und dem Bezirk 100.000 Euro abverlangt. Grünes Spielzeug darf eben teuer sein.
Auch das Prinzip der Selbstbedienung am Futtertrog der Macht haben sie rasch internalisiert. Da werden Wissenschafts-, Radfahrer-, Fußgänger-Beauftragte installiert. Da wird erstmals eine Politikerin einer regierenden Partei zur Patientenanwältin (mit 12.000-Euro-Gage) gekürt – ein Amt, das bisher nie mit Politikern besetzt wurde, um allen Bürgern eine Vertrauensperson zu geben.
Auch die Parteifinanzierung aus Steuergeldern stört die Grünen gar nicht mehr, wenn sie endlich so richtig partizipieren dürfen. Die Steuermillionen, mit denen uns die Stadt-SPÖ das Donauinsel-Fest und die Stadt-Schwarzen das Stadtfest „schenken“, haben sie nur umgeschichtet. Jetzt kriegt halt die ÖVP weniger, dafür die Grünen viel und die SPÖ immer noch, was sie sich nehmen will. Brot und Spiele nannten die alten Römer das.
Ja und da wäre dann noch die vollmundige Ankündigung, dass die Grünen nur einen (Regierungs-)Partner wollen, wenn sie so ihre Konzepte umsetzen können. Am Wiener Beispiel sieht man, wie es um grüne Konzepte steht – womit wir wieder beim Parkpickerl wären. Für ein städtisches Verkehrskonzept haben sich die Grünen ja sicher international umgeschaut. Da hätten sie vielleicht sehen können, dass ein vergleichbares Parkpickerl in Berlin € 20,40 für zwei Jahre kostet – und nicht wie bei uns in Wien € 240. Das ist der Unterschied zwischen Parkraumbewirtschaftung und Abzocke. Sie hätten vielleicht auch überlegt, dass ein Konzept, das den Namen verdient, alle Verkehrsteilnehmer einschließen muss. Auch die ihnen so suspekten Autofahrer. Da hätten bessere Ampelschaltungen etwas bringen können, auch Park+Ride-Anlagen, die nicht einen knappen Kilometer Gehweg von der nächsten U-Bahn-Station entfernt sind, wie bei uns üblich, oder kreative Lösungen wie das Durchbrechen der Gleichzeitigkeit von Arbeits- und Schulbeginn, die Frühstaus verursacht, und vieles mehr. Das „Konzept“ der grünen Planlosigkeits-Stadträtin bestand aber nur aus Abzocken und Radfahrer-Paradies.
Dass die Grünen eine Radfahrer-Partei sind, hat Michael Häupl gewusst. Alter Polit-Fuchs, der er ist, hat er wohl auch verstanden, was das bedeutet: Buckeln nach oben zum mächtigen Regierungs“partner“ und Treten nach unten Richtung Bürger. Wie jetzt bei der Parkpickerl-Volksbefragung.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrockhaus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2012 14:15

    Bei der gnadenlosen Zusammenfassung des Sittenbildes mit Dame muß man sich fast übergeben.
    Was mich aber auch so hilflos und ohnmächtig macht ist die Tatsache, daß sich auch nach den nächsten Wahlen, sei es Nationalrats-, Landtags-oder Gemeinderatswahlen, nichts ändern wird.
    Ja wo sind denn all die Wähler, die stets jammern, aber nichts ändern und bewegen? Liegt es vielleicht daran, daß es keine wirklichen Alternativen gibt?

    Zugegebener Maßen war ich damals etwas skeptisch, als Jörg Haider "an die Macht" kam. Aber er fehlt uns heute mehr denn je.

    Fast wäre man geneigt, zu resignieren. Aber dieses Forum zeigt uns einmal mehr, wo's lang geht und vielleicht gelingt doch die Wende, mit viribus unitis!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2012 14:34

    Mitregieren heißt bei den Grünen mitmachen beim Abzocken für den enormen Geldbedarf des Wiener "Rothauses", um die linke Klientel bei der Stange zu halten.
    Erstaunlich, wie rasch diese "Melonen" (außen grün, innen rot) alt aussehen. Alte, überreife Melonen platzen auf und verbreiten Gestank.
    Davon werden die Wähler vor lauter Übelkeit ganz grün im Gesicht und meiden hoffentlich in Zukunft diese "Tarnfarbe"!

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2012 15:16

    Als Provinzler und Bewohner einer kleinen Gemeinde, welche keine(!) Schulden hat, kommt einem das nackte Grauen.
    Aber erinnern wir uns, die Heimwehren haben schon einmal das ‚Rote Wien’ zurechtgestutzt; ich glaube es ist wieder einmal Zeit, dass wir Landbewohner nicht nur immer für Rot/Grün zahlen, sonder wieder auf Wien marschieren und den Saustall ausmisten!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2012 14:32

    "Wien-Berlin, wir wollten doch zusammen ziehen..."

    In Berlin kostet ein Anrainerparkpickerl ca. 20 Euro, nicht pro Monat sondern für 2 Jahre, Wowereit holt sich das Geld über den Finanzausgleich, dagegen klagt jetzt Seehofer, mit mäßigen Erfolgsaussichten.

    In Wien kostet es 120 Euro pro Jahr, das Geld holt sich der Bürgermeister und seine griechische Vassallin von den Bürgern, Klagen dagegen sind zwecklos.
    Man kann doch den Gemeindebediensteten nicht ihre wohlerworbenen Rechte wegnehmen und sie später in Pension schicken, haben sie doch ihr Leben lang hart geschuftet!

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2012 22:02

    Wer, frage ich mich, wählt eigentlich die Grünen? Wie tickt ein Grünwähler?

    Am ehestens kann ich mir noch vorstellen, daß in den Schulen aufgehetzte Jugendliche den Grünen ihre Stimme geben. Im Gymnasium der kleinen Stadt, in der ich lebe, wird eifrig sowohl von Geschichts-, als auch von Biologieprofessoren die Werbetrommel für die Grünen gerührt und zugleich vehement gegen die Blauen gehetzt, was soweit geht, daß die Schüler und Schülerinnen--- von den Professoren solcherart aufmunitioniert---in Wahlzeiten auf dem Nachhauseweg lustvoll Plakate von den Freiheitlichen zerstören und darauf auch noch stolz sind.

    Aber wer von den Erwachsenen wählt Grün?
    Wer findet tatsächlich einen Peter Pilz, eine Vasilakou, eine Petrovic (um die ist es still geworden), eine Stoisits usw so sympathisch, daß er ihm/ihr zutraut, für Ö und seine Bürger etwas Gutes zu bewirken?

    Es ist für mich unvorstellbar, daß ein vernünftiger Mensch keinen Anstoß nimmt an der großteils kommunistischen Ausrichtung dieser doch eher verantwortungslosen Chaostruppe und ihren mehr als seltsamen "Ideen" in allen möglichen und unmöglichen Bereichen.
    Für mich sind sie---da ihr Grünanstrich nur Tarnfarbe ist---so notwendig wie ein Kropf, aber viel gefährlicher!

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2012 22:33

    Die Grünen mit ihrer Zaziki-Mitzi sind endgültig enttarnt! Als demokratiefeindliche Wegelagerer haben diese Ökomarxisten ihren Einstand als Wr. Mitregierungspartei demonstriert. Wenn Haß gegen den normaldenkenden Bürger die oberste Maxime politischen Handelns ist, kann nichts anderes herauskommen. DDr. Görg als ÖVP-Vizebürgermeister schaffte schon Fürchterliches [siehe z.B. Schwarzenbergplatz]. Aber gegen diese Melonenpartie war er allemal eine Lichtgestalt. Es sind ja ausgerechnet die Wr. Grünen, die haßzerfressen alles Vernünftige ablehnen. Sie ergötzen sich als fundamentalistische Gesellschaftszerstörer ("Nimm das Flaggerl für das Gackerl" usw.). Da sich die Wr. SPÖ mit diesen Zerstörern ins Faulbett legte, darf sie sich nicht wundern, daß sie mit grünen Flöhen aufwacht.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorzweiblum
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juli 2012 04:29

    O.T. Bürgerverhöhnung geht auch anders:
    In der neuen Parzivalinszenierung will die Regisseurin in der Gralszene eine Kinderopferung einbauen. Christliche Kirchen kämpfen für die Beschneidung der Kinder, Anderl von Rinn wird beseitigt, aber die Regisseurin will 75 Jahre Tantiemen für einen Kindermord, den sie den Christen anhängt, kassieren. Der tote Wagner kann sich nicht wehren. Das soll -ACTA- uns allen Gewinn bringen?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juli 2012 18:59

    Es zeigt sich immer klrer, dass die Grünen nicht nur in Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten geradlinige Nachfolger der Kommunisten sind, sondern auch was das Demokratieverständnis betrifft.


alle Kommentare

  1. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    20. Juli 2012 19:42

    Zitat: "Wie der grüne Vordenker Christoph Chorherr beim Hinweis auf das Fehlen der wichtigsten grünen Forderungen im Wiener Koalitionsabkommen so richtig sagte: „Als Opposition redet man halt viel Blödsinn.“ Grundsätze sind für die Grünen also dahergeredeter Blödsinn."

    Dr. Unterberger bringt es auf den Punkt. Und wir sollten uns gut merken, wie die Grünen zu ihren (ohnedies großteils schwindligen) "Grundsätzen" stehen. Sie sind Dreck, Blödsinn, Makulatur - das Ziel "Macht um jeden Preis" ist alles. Denn: dann kann man sich bedienen, auf Kosten der Steuerzahler. Und sein Klientel bedienen, auf daß man wiedergewählt werde.

    Darum: vergessen wir diese aufschlußreichen Worte eines grünen Bonzen nicht - die nächsten Wahlen kommen zwar erst in gefühlten 20 Jahren, tatsächlich aber ja doch schon früher.

  2. Neppomuck (kein Partner)
    20. Juli 2012 16:06

    Grüne sind Flintenweiber, aber keine Damen.

    • Gerald M. (kein Partner)
      20. Juli 2012 21:39

      Warum kommt mir bei der Vassilakuh und Dame sofort die Passage eines alten Austro-Pop Songs in den Sinn? ...

      Wos san sie? A "Dame" san sie? A Funzn san sie ... witzigerweise ist diese Passage des Songs aus allen Lyrics Datenbanken verbannt worden ...

      Persönlich bin ich dafür, für die grünen Verräter die Bastonade, ganz nach einer anderen "grünen" Ideologie, einzuführen. Alternativ diese Subjekte einfach an die nächste Wand zu stellen wäre IMHO zwar einfacher aber weniger "lustig" ...

  3. kaffka (kein Partner)
    20. Juli 2012 11:08

    Ein Sittenbild mit Dame?

    Ganz sicher ist, dass Häupel (der eine Agitator) keine Dame ist!
    So kann doch woh nur die andere (Agitatorin), Die Vaseline-Kuh gemeint sein!

    Sollte Dr. U nicht wissen, was eine DAME ist?

  4. Rudolf Wirthig (kein Partner)
    20. Juli 2012 10:31

    Die Wiener Stadtregierung bricht die Stadtverfassung und faehrt diktatorisch ueber die darin verbrieften Rechte der Bevoelkerung hinweg. Bis jetzt haben sich ca 170 000 Wiener gegen die Ausweitung der Kutzparkzone ausserhalb des Guertels und gegen die Einfuehrung des Parkpickerls ausgesprochen. Die Stadtverfassung sieht bei einer von ca 57 000 Wienern eingebrachten Petition die zwingende Abhaltung einer Volksbefragung zum Thema vor. Die Rot-Gruene-Stadtregierung verweigert den Wienern dieses Recht mit der Begruendung die Stadtverfassung sehe auch vor daß ueber Gebuehren das Volk nicht mitbestimmen darf. Diese Begruendung verfehlt den Kern der Sache zweifach:

    1. Die Petition der Wiener richtet sich gegen die Ausweitung der Pickerlzone ausserhalb des Guertels und nicht gegen die Hoehe der Gebuehren,
    2. Buergermeister Haeupl hat in seiner Volksbefragung die Abstimmung ueber die Einfuehrung einer City-Maut zugelassen.

    .
    Diktatorisch und auch ratlos verkuenden Buergermeister und Vizebuergermeisterin am vorgesehenen Termin Oktober fuer die Ausweitung der Parkpickerlzonen festzuhalten und danach eine Volksbefragung mit noch nicht bekannten Fragen durchzufuehren. Dh mit anderen Worten es wird eine Volksbefragung mit den der Regierung genehmen Fragen geben die mit der urspruenglichen Petition ueberhaupt nichts mehr gemein haben. So verhaelt sich eine Diktatur.
    Ich rufe schon jetzt alle Wiener auf an dieser Volksbefragung teilzunehmen, da eine geringe Beteiligung als Desinteresse am Thema ausgelegt werden kann, aber alle Fragen der Stadtregierung zu streichen und "entspricht nicht unserem Wunsch" hinzuschreiben.

  5. Holmes (kein Partner)
    19. Juli 2012 23:33

    In Wien, mit Rot-Grün, bekommen die Wähler vorgeführt, wie diese beiden Parteien auf Bundesebene regieren würden. Es bleibt zu hoffen, dass die Oppositionsparteien bis zur Nationalratswahl in 2013 ihre Alternativen zur Schulden- und Chaos-Politik von SPÖ und Grünen klarer herausarbeiten.

  6. Haider
    19. Juli 2012 21:50

    Schon in ihrem ureigensten Bereich haben uns die sogenannten Grünen von Anbeginn an belogen: Als sie noch klein und grün hinter den Ohren waren, sprachen sie immer von "Job-Rotation". Heute haben sie die altgediensteten Politmethusalems in den Parlamenten sitzen. Lauter Lügner!

  7. APM (kein Partner)
    19. Juli 2012 20:19

    Sollten sich "die Wiener" nicht langsam fragen, ob sie nicht zu Recht solches politisches wie sonstiges Gelichter bekommen haben? Woanders, mit mehr Rückgrat im Körper, würde den Betreffenden, die das Volk so offensichtlich verhöhnen, schon Feuer unter ihren (nicht nur politischen) Arsch entfacht worden sein... Aber so wird nur im Selbstmitleid gejammert und geschrieben...
    Aber den "Wienern" zum Trost: auch in der hintersten Provinz, wie z. B. "NÖ" unter seinem glorreichen Fürsten, ist es um kein Jota besser...

    • Haider
      19. Juli 2012 21:54

      Wien ist einfach zu groß, um beim konkreten Bürger persönliche Betroffenheit über marxistische Spinnereien der sogenannten Grünen auszulösen. Die Anonymität der Großstadt bietet Politscharlanenen eben viel Spielraum.

  8. Torres (kein Partner)
    19. Juli 2012 18:59

    Es zeigt sich immer klrer, dass die Grünen nicht nur in Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten geradlinige Nachfolger der Kommunisten sind, sondern auch was das Demokratieverständnis betrifft.

  9. november (kein Partner)
  10. numerus clausel (kein Partner)
    19. Juli 2012 16:25

    Die Mundls haben sich Rot-Grün einfach verdient. In Graz hat der Nagl die Rücker einfach rausgeschmissen, weil ihm ihre Wahnvorstellungen zu viel wurden.

  11. cmh (kein Partner)
    19. Juli 2012 14:55

    Die Grüninnen haben ihre Prinzipien umgesetzt - oder was sonst!

    (Möglicherweise sind die geäußerten Prinzipien nicht mit den tatsächlichen ident.)

  12. dagarser (kein Partner)
    19. Juli 2012 14:42

    Die "nachträgliche" Volksbefragung entlarvt das Verständnis, das die rot/dunkelroten von Demokratie haben, das gab's alles schon einmal: http://dagarser.wordpress.com/2012/07/18/rotgrune-demokratie/

  13. Paneuropa
    19. Juli 2012 14:37

    Spannend wird die nächste Wahl zur Wirtschaftskammer in Wien. Die ÖVP hat gerade noch eine absolute Mehrheit, ist aber völlig daneben. Die Grünen rechnen sich gute Chancen aus diese Mehrheit zu brechen.

  14. Politicus1
    19. Juli 2012 12:41

    Grundsätzlich eine total verblödete Schnapsidee mit einer noch dümmeren (=GRÜNEN!) Begründung!
    Um den bösen Niederösterreichern aus dem WU-TU Umland das Parken auf Wiener Straßen zu verunmöglichen werden die Wiener (!) mit dem Preis des Parkpickerls zur Kasse gebeten!
    Die ebenso wenig erfolgreiche, wie grüne Petrovics will jetzt wenigstens nur die Wiener fürs Parken in Niederösterreich abzocken, aber den Niederösterreichern keine Gebühr fürs Parken in ihrem Heimatland abverlangen.
    Deren LH hat den "Schatz im Silbersee" gelesen - die GRÜNINNEN anscheinend nur ihr Seminarlehrbuch "Die Schildbürger" ....

  15. mannbar
    19. Juli 2012 11:19

    Auch für die letzten Naiven dürften sich die Grünen entzaubert haben, vom wenigstens verbal ehrenhaften Prinzen, der nicht regieren darf, hin zum schnöden Frosch, der durch Amnesie geplagt ist, notgedrungen durch Quaken auffällt und auch nicht sonderlich wonnevoll anzusehen ist. Siehe die seinerzeitige Rückstufung der FPÖ in die Realität durch die Schüssel-Haider-Regierung.

    Alles Blendwerk und Lug und Trug auf beiden Seiten des politischen Randes - so einfach kann man es zusammenfassen...

  16. zweiblum
    19. Juli 2012 04:29

    O.T. Bürgerverhöhnung geht auch anders:
    In der neuen Parzivalinszenierung will die Regisseurin in der Gralszene eine Kinderopferung einbauen. Christliche Kirchen kämpfen für die Beschneidung der Kinder, Anderl von Rinn wird beseitigt, aber die Regisseurin will 75 Jahre Tantiemen für einen Kindermord, den sie den Christen anhängt, kassieren. Der tote Wagner kann sich nicht wehren. Das soll -ACTA- uns allen Gewinn bringen?

    • Undine
      19. Juli 2012 09:27

      @zweiblum

      Das ist eindeutig die Handschrift der Antifaschisten: Der Spieß wird einfach umgedreht! Siehe auch die Jahr für Jahr inszenierten Opernball-Demonstrationen der linken Gewalttäter, aus denen dann der Staatskünstler Josef Haslinger sein Machwerk "Opernball" fabrizierte---allerdings mit umgedrehten Vorzeichen: Da erfindet er einfach einen "rechten" Anschlag auf den Opernball und wird für diese Glanzidee gefeiert.

      Da Richard WAGNER (gest. 1883!), zum "Wegbereiter" des NS-Regims erklärt wurde---so behauptet "man" das jedenfalls in Antifakreisen gerne---ist es nur recht und billig, wenn Wagners Opern so gut wie möglich verhunzt werden. STRAFE MUSS SEIN! Das WIE ist da Nebensache; zur Zeit ist halt das Christentum-bashing der Trend. Da nimmt man's mit der "Werktreue" nicht so genau, man lügt ja schließlich für einen "guten Zweck"!

      Dafür, daß A.H. Wagners Musik liebte, ist den linksgestrickten Opernregisseuren als "Strafe" jedes Mittel recht, Wagneropern mit allen nur denkbaren Mitteln zu schänden. Übrigens: Bei nichtdeutschen Bühnenstücken agiert man grundlegend anders.

    • numerus clausel (kein Partner)
      19. Juli 2012 16:32

      @Undine: Der Typ war doch auch Vegetarier. Sind jetzt alle Blumenfresser auch verdächtig?

    • Undine
      19. Juli 2012 22:14

      @numerus clausel

      Die einzige Konsequenz, dem Spuk des 3. Reichs ein Ende zu bereiten wäre:

      1.) Den 20. April abschaffen (= einfach in jedem Kalender auf den 19- den 21. folgen zu lassen, analog dem Auslassen der 13. Reihe in Flugzeugen, etc). Zum Ausgleich könnte man dem Monat Februar einen zusätzlichen Tag zugestehen.

      2.) Den Vornamen A...f zu verbieten, ev. solch unglückliche Namensträger kostenlos umtaufen zu lassen (ev. rückwirkend bis ins frühe 19. Jhdt.)

      3.) Braunau, Leonding, Lambach (samt Stift!) und Hs. Lieblingsstadt Linz dem Erdboden gleichmachen, von der Landkarte radieren.

      4.) Schäferhunde dürfen nicht mehr gezüchtet werden.

    • numerus clausel (kein Partner)
      20. Juli 2012 10:42

      Und die Abschaffung der Kirchensteuer.
      Rot und Grün darf auch nicht mehr gemischt werden....

    • Undine
      20. Juli 2012 22:35

      @numerus clausel

      Was dabei herauskommt, wenn sich rot und grün zusammentun, also "mischen", kann man ja in Wien mitverfolgen. Aber ich weiß schon, wie Sie's gemeint haben! :-)

    • sonne (kein Partner)
      21. Juli 2012 18:25

      @ Udine

      Ich darf noch ergänzen, dass der Begriff "FÜHRERschein" eigentlich längst auf der schwarzen Liste der PC-SaubermännerInnen stehen müsste ;-)

  17. Wolfgang Bauer
    18. Juli 2012 22:55

    Zum Pickerlpreis soll ja noch die Abdeckung der Verwaltungskosten kommen. Das sind in Wien 59, .. Euro pro Jahr. Wenn man ein Pickerl für 2 Jahre Bestellt, dann kostet es nur einmal. Drei oder mehr Jahre gibts nicht...

    Aber zurück zur Hauptsache; Die Verwaltungsabgabe setzt sich aus drei Teilbeträgen(!) zusammen, die an drei verschiedene Stellen im Magistrat gehen.

    Man kann sich vorstellen, wie effizient die Organisation ist, allein die interne Verrechnung wird die Hälfte der Beträge fressen. Das alles wirft ein bezeichnendes Licht auf die Stadtverwaltung.

    Wurschtigkeit und Spritzwein! Und mit der Vasi is a Hetz! A duli Griechin mit ana geiln Zahnlückn...

    • Brigitte Imb
      18. Juli 2012 23:05

      "A duli Griechin mit ana geiln Zahnlückn..." würde mich gar nicht stören, aber dass sie eine Systemzecke ist schon!

  18. Brigitte Imb
    18. Juli 2012 22:40

    Unsere Politiker allesamt sind einfach nur unfähig, in erster Linie jedoch auf sich selbst und ihre Partei schauend (also korrupt), dann kommt lange nichts und schließlich alle 5 Jahre der Wähler.
    Übrigens, um die verschleuderten 450 000€ hätte die Vassilakuh 50 neue Grundsicherungsempfänger für 1 Jahr kaufen können. ;)

    So gut so schlecht, aber das von den GrünInnen abgesonderte u. zum Nachteil der Steuerzahler angestellte (s. z.B. verschleuderte Nichtradwege), zeigt wie verkommen u. unanständig die Aufdeckerpartei in ihrem grünen Herzen ist. Anstatt selber Anständigkeit zu leben (wie sie immer vorgeben) reihen sie sich perfekt in den Selbstbedienungsladen Staat für Parteien ein. Wobei pers. Bereicherung noch kaum nachgewiesen ist, stellt doch auch das sinnlose Verprassen v. Steuergeld um einer ideologischen Sache wegen einen (Stimmen-Bereicherungs-)Mißstand dar.
    Pezi's Gemeindewohnung kann natürlich oberflächlich als pers. Bereicherung betrachtet werden, ist natürlich (grün)rechtlich wasserdicht. Die Pseudo-Radanreisen div. GrünInnen zu werbeträchtigen Veranstaltungen (der A8 samt Chauffeur parkt 2km entfernt in einer Seitengasse) wird in der grünInnen Wahrnehmung auch nicht als Täuschung vernommen.
    Und zum Abzocker-Parkpickerl kann man nur sagen "Wien ist anders". Nun wird eben zusätzlich Geld benötigt für den Regierungspartner, denn es wird doch niemand glauben, dass die Roten von 'ihrem' Kuchen abgeben.

  19. Haider
    18. Juli 2012 22:33

    Die Grünen mit ihrer Zaziki-Mitzi sind endgültig enttarnt! Als demokratiefeindliche Wegelagerer haben diese Ökomarxisten ihren Einstand als Wr. Mitregierungspartei demonstriert. Wenn Haß gegen den normaldenkenden Bürger die oberste Maxime politischen Handelns ist, kann nichts anderes herauskommen. DDr. Görg als ÖVP-Vizebürgermeister schaffte schon Fürchterliches [siehe z.B. Schwarzenbergplatz]. Aber gegen diese Melonenpartie war er allemal eine Lichtgestalt. Es sind ja ausgerechnet die Wr. Grünen, die haßzerfressen alles Vernünftige ablehnen. Sie ergötzen sich als fundamentalistische Gesellschaftszerstörer ("Nimm das Flaggerl für das Gackerl" usw.). Da sich die Wr. SPÖ mit diesen Zerstörern ins Faulbett legte, darf sie sich nicht wundern, daß sie mit grünen Flöhen aufwacht.

    • Brigitte Imb
      18. Juli 2012 22:44

      Zaziki-Mitzi *** herrlich....(wenn's nicht so traurig wäre).

  20. Rosi
    18. Juli 2012 22:03

    A propos Radfahrer und Gefährdung der Fußgänger und Autofahrer in Wien:
    Ich verlange eine Nummerntafel für jeden wiener Radfahrer - kann auch an einer verpflichtend zu tragenden Warnweste am Rücken angebracht werden.
    Und, daß die Radfahrer Steuern zahlen, das kann dann für alle Ginkerlitzchen, die für sie in Wien eingerichtet werden, verwendet werden, zweckgebunden. Weshalb sollen wir Fußgänger oder Autofahrer für jeden Blödsinn 'blechen', der dem kleinen Regierungspartner in Wien einfällt, und zusätzlich haben wir dadurch nur Nachteile?

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Haider
      18. Juli 2012 22:42

      Vor allem eine verpflichtende Versicherung ist unerläßlich. Ob Pflichtversicherung oder besser Versicherungspflicht ist dabei zweitrangig. Nur der derzeitige Zustand, daß Fahrradkiller Fußgänger am Gehsteig (!) niedermähen und ältere Menschen ungestraft in Angst und Schrecken versetzen (und dies noch extrem lustig finden!), spottet jeder Beschreibung. Wer stoppt endlich den pseudogrünen Wahnsinn???

    • Brigitte Imb
      18. Juli 2012 22:52

      Rosi,

      damit haben Sie zweifelsohne recht, auf jeden Fall für den städtischen Bereich (perfekter Vorschlag für die GrünInnen ;) ), wo Radwege ein vielfaches teurer sind als auf dem Land.

  21. Undine
    18. Juli 2012 22:02

    Wer, frage ich mich, wählt eigentlich die Grünen? Wie tickt ein Grünwähler?

    Am ehestens kann ich mir noch vorstellen, daß in den Schulen aufgehetzte Jugendliche den Grünen ihre Stimme geben. Im Gymnasium der kleinen Stadt, in der ich lebe, wird eifrig sowohl von Geschichts-, als auch von Biologieprofessoren die Werbetrommel für die Grünen gerührt und zugleich vehement gegen die Blauen gehetzt, was soweit geht, daß die Schüler und Schülerinnen--- von den Professoren solcherart aufmunitioniert---in Wahlzeiten auf dem Nachhauseweg lustvoll Plakate von den Freiheitlichen zerstören und darauf auch noch stolz sind.

    Aber wer von den Erwachsenen wählt Grün?
    Wer findet tatsächlich einen Peter Pilz, eine Vasilakou, eine Petrovic (um die ist es still geworden), eine Stoisits usw so sympathisch, daß er ihm/ihr zutraut, für Ö und seine Bürger etwas Gutes zu bewirken?

    Es ist für mich unvorstellbar, daß ein vernünftiger Mensch keinen Anstoß nimmt an der großteils kommunistischen Ausrichtung dieser doch eher verantwortungslosen Chaostruppe und ihren mehr als seltsamen "Ideen" in allen möglichen und unmöglichen Bereichen.
    Für mich sind sie---da ihr Grünanstrich nur Tarnfarbe ist---so notwendig wie ein Kropf, aber viel gefährlicher!

    • Rosi
      18. Juli 2012 22:11

      Ich hatte einen grün-ausgerichteten Kollegen, der ist bei jeder roten Ampel 2 Meter weit vom Randstein stehen geblieben, damit er nicht die Abgase der Autos einatmet.
      Die Familie dieses Kollegen - 2 Erwachsene, 1 Kind - hatte allerdings schon 2 Autos in der Garage.
      Das nennt man 'Konsequenz', und das fördert die 'Glaubwürdigkeit'. Aber soweit ich AU heute verstanden habe, ist das genau der Punkt bei den Grünen ;-)

    • Undine
      19. Juli 2012 09:32

      @Rosi

      Die Grünen sind in meinen Augen die personifizierte Heuchelei!

    • Schani
      19. Juli 2012 13:48

      Einen Kropf kann man wenigstens mit dem Skalpell, oder in höherem Alter mit Radiojod wegschneiden oder wegstrahlen!

  22. RR Prof. Reinhard Horner
    18. Juli 2012 21:04

    reinhard.horner@chello.at

    Wiederholendes Lernen aus der Geschichte

    Die Rot-Grüne Koalition in Wien zeigt uns in unmissverständlicher Deutlichkeit, wie sie aus unserer Geschichte lernt.

    Eine Befragung nach Durchführung ist nicht neu. Die hatten wir schon – mit dem bekannten maximalen Ergebnis.

    Da hat doch Bundeskanzler Schuschnigg die Abstimmung für ein selbstständiges Österreich kurzfristig absagen müssen. Sodann ist am 12. März 1938 der Einmarsch Hitlers in Österreich und am 15. März 1938 seine großspurige Verkündigung am Heldenplatz erfolgt.

    Danach gab es am 10. April 1938 die mit ihrer Vorbereitung und Durchführung sowie ihrem Ergebnis sattsam bekannte Volksabstimmung für den Anschluss.

    Ist das also das Vorbild für Häupl und Vassilakou, wie man die Bevölkerung erfolgreich „direkt demokratisch“ verhöhnen kann?

    • dssm
      18. Juli 2012 22:21

      Bitte diese Abstimmung nicht erwähnen, dort wo eine freie Abstimmung stattfand (also 1919, bevor es verboten wurde) waren mehr als 90% für den Anschluß. Alle politischen Lager waren ohne Unterbrechung einer Meinung, außer der Vaterländischen Front. Selbst Renner und Bauer haben sich mehrfach für eine Vereinigung ausgesprochen. Die Abstimmung welche Schuschnigg geplant hatte, war noch undemokratischer ausgelegt, als jene die danach kam. Schuschnigg wäre also das Vorbild für Häupl und Frau V.

    • Schani
      19. Juli 2012 13:55

      Zu dssm:
      Alle Lager waren wohl nicht durchgehend für den Anschluß, denn dann hätte sich Schuschnigg wohl keine Abstimmung gewünscht. Für den Anschluß waren das rotbraune Gesindel, Fehlgeleitete und Mitläufer!
      Und warum wäre Schuschniggs Abstimmung undemokratischer gewesen, als diejenige Hitlers? Bitte erhellen Sie mein Unwissen!

    • RR Prof. Reinhard Horner
      19. Juli 2012 14:00

      reinhard.horner@chello.at

      Sg. dssm!

      Die erzwungen abgesetzte Schuschnigg-Abstimmung als "noch undemokratischer" zu bezeichnen und Schuschnigg als "das Vorbild für Häupl und Frau V." zu erklären, ist schon eine krasse Umkehrung der unschwer nachprüfbaren Tatsachen.

      Aktuell steht in Wien zur Frage, wie mit den Menschen, die ihre Unterschriften geleistet haben, umgegangen wird und welche Finten zur angekündigten nachträglichen Befragung zu erwarten sind.

      MfG

    • Undine
      19. Juli 2012 22:31

      @dssm

      "Die Abstimmung welche Schuschnigg geplant hatte, war noch undemokratischer ausgelegt, als jene die danach kam."

      Vor Jahren zeigte mir jemand einen Original-"Stimmzettel" für die vorgesehene Schuschnigg-Abstimmung; der "Besitzer" dieses "Schatzes" (aus dem Innviertel) hatte eine ganze Schachtel voll von diesen nicht verwendeten Stimmzetteln auf dem Dachboden des Hauses seines Großvaters, des damaligen Bürgermeisters, gefunden. Soweit ich mich erinnere, stand auf diesem Stimmzettel in Fettdruck: JA

      Ich nehme an, daß man also wenig "Entscheidungsmöglichkeit" hatte; ein NEIN war ---etwas undemokratisch!---nicht vorgesehen.

    • RR Prof. Reinhard Horner
      20. Juli 2012 02:38

      reinhard.horner@chello.at

      Sg. Frau Undine!

      Dass ein NEIN bei der geplanten Schuschnigg-Abstimmung "etwas undemokratisch---nicht vorgesehen" war, stimmt nicht.

      Auch heute werden von wahlwerbenden Gruppen Stimmzettel - insbesondere für Vorzugsstimmen - ausgegeben mit entsprechender Vorgabe. Das unterscheidet sie wie damals von den amtlichen Stimmzetteln. Dass bei den amtlichen Stimmzetteln der Hitler-Abstimmung für das JA ein großer und für das NEIN ein kleiner Kreis gedruckt war, steht dem gegenüber.

      MfG

    • Undine
      20. Juli 2012 09:01

      @RR Prof. Reinhard Horner

      Es stand aber tatsächlich nur ein fettgedrucktes JA in gotischer Schrift auf dem Stimmzettel, kein auch noch so kleines NEIN.

    • RR Prof. Reinhard Horner
      20. Juli 2012 13:59

      reinhard.horner@chello.at

      Sg. Frau Undine!

      Sie haben es zutreffend in Erinnerung. Es war eben nicht ein amtlicher Stimmzettel.

      MfG

  23. terbuan
    18. Juli 2012 16:46

    Nach der herben Niederlage des schwarzen "Grazer Krauthäuptels" bei der Volksbefragung will sich das rote "Wiener Salathäupl" eine derartige Blamage natürlich ersparen und hat gleich einmal zurückgerudert "Na mir san jo net deppat, des moch ma net, basta!"
    Und der Salzburger Bürgermeister findet das einen "Schaden" für die Demokratie, indes hat er die Bevölkerung auch nicht vor der partiellen City-Sperre befragt!
    (Für Nichtsteirer: Das Grazer Krauthäuptel ist eine lokale, knackige Salatsorte)

  24. Freak77
    18. Juli 2012 16:12

    Das ganz spezielle mehrheitsfördernde wiener Wahlrecht - hört man noch etwas davon? (so ein Wahlrecht lässt sich nur jemand einfallen der der totale Strippenzieher in einer Stadt ist, also die SPÖ)

    Was hat die wiener SPÖ & Häupl der Vassiliakou & Grünen gezahlt damit sie dieses Thema in der Versenkung verschwinden lassen?

    Warum macht in den Wiener Medien niemand einen AUFSCHREI?


    So tönten die Grünen im wiener Wahlkampf 2010:

    "Nach dem derzeit geltenden Wahlrecht reichen schon 46 Prozent der Stimmen, um Wien alleine regieren zu können. Wir verpflichten uns nun notariell, das Wahlrecht fair und transparent zu machen."

    Und was ist aus dier Verpflichtung geworden, Frau Vassiliakou?

    Link: http://wien.gruene.at/2010/05/04/wahlrechtsreform

    Artikel im Standard von nach der Wahl (12.10.2010), damals war das Thema noch heiß: http://derstandard.at/1285200706259/Wiener-Wahlrecht-Der-heikle-Drei-Parteien-Pakt

    Derzeit ist es nur die FPÖ die an das gebrochene Wahlversprechen der Grünen noch erinnert:
    "Auch auf ein demokratisches Wahlrecht für Wien pfeife Vassilakou, obwohl sie dieses vor der Wahl sogar in einem Notariatsakt versprochen hat."

    Link: http://www.fpoe-wien.at/index.php?id=1199&newsID=16676&cHash=5230ed7d0d8a1b6af3acb24caa6242ab

  25. HDW
    18. Juli 2012 15:52

    Vom Finanzausgleich holt sichs der Rote Wasserkopf Wien doch zusätzlich noch! Daher die Freude über steigende Einwohnerzahlen, wurscht welcher! Solang die Tepperten zahlen und der linken Propagandamaschine glauben die Schwarz-Blaue Regierung vor zehn Jahren sei an allem schuld, wird das auch noch ewig weiter gehen, mit oder griechischer Alt-Kommunistin!

  26. Schani
    18. Juli 2012 15:45

    1."Dame"?
    2. Wie kann man als Wähler etwas ändern? Bitte um Nachhilfe!
    3. Sie haben recht - Jörg Haider fehlt wirklich. Er würde mit "seiner" Hypo-Alpe-Adria perfekt ins Sittenbild der aktuellen Politik passen!

    Die einzige Notwehrmaßnahme sehe ich in einer Wahlbeteiligung von genau null Prozent!

    • Schani
      18. Juli 2012 15:46

      Ist als Anmerkung zu Brockhaus gemeint.

    • zauberlehrling
      18. Juli 2012 15:52

      @Schani

      Jeder Nichtwähler hilft den Linken!!!

    • phaidros
      19. Juli 2012 08:23

      Es stimmt: Nichtwählen ist leider kontraproduktiv.

      Außer, es würde eine eigene »Nichtwählerpartei« gegründet werden, um dieses Potenzial zusammenzufassen. Aber an die Urne bringen müsste man die Leute!

      Wir sind dazu bereit, wer hilft?

  27. Politicus1
    18. Juli 2012 15:43

    Eine griechische Insel will angeblich zu Österreich.
    Gerne würde ich einen tiefroten griechischen Spitzpaprika aus Wien gegen diese Insel tauschen!

    • Schani
      18. Juli 2012 15:47

      Dieses Eiland könnte man doch ganz gut als Strafinsel (frei nach Kafka) nützen!

    • zauberlehrling
      18. Juli 2012 15:52

      @Politicus1

      "Diese Exilanten wurden von den Bewohnern Ikarias aufgenommen und infiltrierten diese mit ihrer Ideologie. Die Kommunistische Partei Griechenlands (KKE), die gegen Ende des 20. Jahrhunderts im restlichen Land zu einer kleinen Splitterpartei geworden war, stellte 2010 alle drei Bürgermeister. Deshalb wird die Insel scherzhaft oder provokativ auch „Rote Insel“ genannt. Da sich die Kommunisten Zugang zu Privilegien verschaffen sollen, wurde auch Kritik an „einer bizarren Form des Kommunismus“ laut."

      Lieber nicht tauschen, denn mit der "Roten Insel" WIEN sind wir sowieso Selbstversorger. Da brauchen wir keine Verstärkung!

    • Brigitte Imb
      18. Juli 2012 23:15

      @ Schani,

      ein europäisches Guantanamo.....

    • Undine
      19. Juli 2012 11:11

      @Schani

      Oder als Bleibe für abzuschiebende (straffällig gewordene) Ausländer, deren Heimatland sich standhaft weigert, diese Leute zurückzunehmen.

  28. dssm
    18. Juli 2012 15:16

    Als Provinzler und Bewohner einer kleinen Gemeinde, welche keine(!) Schulden hat, kommt einem das nackte Grauen.
    Aber erinnern wir uns, die Heimwehren haben schon einmal das ‚Rote Wien’ zurechtgestutzt; ich glaube es ist wieder einmal Zeit, dass wir Landbewohner nicht nur immer für Rot/Grün zahlen, sonder wieder auf Wien marschieren und den Saustall ausmisten!

  29. plusminus
    18. Juli 2012 14:34

    Mitregieren heißt bei den Grünen mitmachen beim Abzocken für den enormen Geldbedarf des Wiener "Rothauses", um die linke Klientel bei der Stange zu halten.
    Erstaunlich, wie rasch diese "Melonen" (außen grün, innen rot) alt aussehen. Alte, überreife Melonen platzen auf und verbreiten Gestank.
    Davon werden die Wähler vor lauter Übelkeit ganz grün im Gesicht und meiden hoffentlich in Zukunft diese "Tarnfarbe"!

    • terbuan
      18. Juli 2012 14:51

      Den alten Kalauer hatte schon einer unserer früheren Poster als Nick:
      Der "Wassermelonenfresser", leider hat er zu wenige aufgefressen! :-)

    • plusminus
      18. Juli 2012 15:53

      @terbuan

      ;-))

  30. terbuan
    18. Juli 2012 14:32

    "Wien-Berlin, wir wollten doch zusammen ziehen..."

    In Berlin kostet ein Anrainerparkpickerl ca. 20 Euro, nicht pro Monat sondern für 2 Jahre, Wowereit holt sich das Geld über den Finanzausgleich, dagegen klagt jetzt Seehofer, mit mäßigen Erfolgsaussichten.

    In Wien kostet es 120 Euro pro Jahr, das Geld holt sich der Bürgermeister und seine griechische Vassallin von den Bürgern, Klagen dagegen sind zwecklos.
    Man kann doch den Gemeindebediensteten nicht ihre wohlerworbenen Rechte wegnehmen und sie später in Pension schicken, haben sie doch ihr Leben lang hart geschuftet!

  31. Josef Maierhofer
    18. Juli 2012 14:24

    Na, ja, vielleicht schafft es die SPÖ mit dieser Aktion dann dann endlich, nicht einmal mit Grün mehr die Mehrheit zu haben bei der nächsten Wahl und die Grünen schaffen es vielleicht wieder zurück zum Anfang, weil sie nämlich hinausfliegen werden mangels Wähler.

  32. Wertkonservativer
    18. Juli 2012 14:22

    Zweimal "Grün" an einem Tag !?

    Ist das nicht zuviel der "Ehre" für die selbsternannt "gutmenschliche" Sitten- und Demokratie-Erklärer-Partie mit nach oben offenem Vernaderer-Potential?

    Ich weiß schon, Ihr Wiener habt die Vassila-Kuh am Hals! Bei dem unsäglichen Weib kann man schon fuchtig werden!
    Daher, liebe Wiener, volles Verständnis für Eure Verkehrs- und Parkpickerl-Emotionen!
    (Ich kann leicht reden: vor meinem Niederösi-Haus könnte ich ungschauter vier fahrbare Untersätze abstellen!).

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Gandalf
      18. Juli 2012 17:00

      @WK:
      Danke für das Verständnis aus Niederösterreich; als Wiener muss man sich fragen: Wie wird man die dummen grünen Opportunisten möglichst rasch wieder los? Hier hoffe ich - ganz auf Ihrer Linie - auf eine weiterhin erfolgreiche Taktik der Wiener ÖVP. Aber, bitte nehmen Sie es mir nicht krumm, ohne eine möglichst starke FP wird's wohl kaum gehen, und das totz Vilimsky, Strache und Co. Als verzweifelter, von enthemmten Radfahrern gehetzter und von rotzigen grünbewegten Jugendlichen verärgerter Bürger muss man sich daher fragen: bei der nächsten Gemeinderatswahl: Wie eigentlich vorgesehen Blau - oder doch (wieder und/oder noch einmal) Schwarz???

  33. Brockhaus
    18. Juli 2012 14:15

    Bei der gnadenlosen Zusammenfassung des Sittenbildes mit Dame muß man sich fast übergeben.
    Was mich aber auch so hilflos und ohnmächtig macht ist die Tatsache, daß sich auch nach den nächsten Wahlen, sei es Nationalrats-, Landtags-oder Gemeinderatswahlen, nichts ändern wird.
    Ja wo sind denn all die Wähler, die stets jammern, aber nichts ändern und bewegen? Liegt es vielleicht daran, daß es keine wirklichen Alternativen gibt?

    Zugegebener Maßen war ich damals etwas skeptisch, als Jörg Haider "an die Macht" kam. Aber er fehlt uns heute mehr denn je.

    Fast wäre man geneigt, zu resignieren. Aber dieses Forum zeigt uns einmal mehr, wo's lang geht und vielleicht gelingt doch die Wende, mit viribus unitis!

    • Brockhaus
      18. Juli 2012 14:49

      Ups! Bin wohl "zugegebenermaßen" oft zu schnell am Drücker ;-)

    • Undine
      18. Juli 2012 22:41

      @Brockhaus

      *****!

    • Freibetto
      19. Juli 2012 10:32

      Brockhaus = Libertus! Mit derart seichten Texten kommt man nur zu Sternen wenn man sie sich selbt gibt! Bravo!

    • Undine
      19. Juli 2012 13:55

      @Freibetto

      Sie verrennen sich mit Ihrer Vermutung! Ich kenne beide persoenlich!

    • Brockhaus
      20. Juli 2012 08:02

      @Undine zu 13.55 Uhr

      Man sagt zwar, wer sich verteidigt, klagt sich an, aber trotz dem "danke" Undine.

    • diko
      20. Juli 2012 16:31

      @Brockhaus
      ***********, Sie vermuten richtig. Es gibt auch nach den nächsten Wahlen keine Alternativen, es wird nur alles noch schlimmer- (aber das ist beabsichtigt!)-
      und bei den Wut- Mut- u. sonstigen Bürgern, sehe ich mich nur noch als Resignationsbürger.





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