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Fußnote 321: Die Gegenwart aufarbeiten!

Norbert Darabos, der Minister von der traurigen Gestalt, verkündete mit bebender Stimme den „sensationellen“ Fund der im Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs versteckten Kapsel. Bildhauer Wilhelm Frass hatte darin 1935 ein flammendes nationalsozialistisches Bekenntnis versteckt. Wieder ein Mosaiksteinchen zur Aufarbeitung unserer Geschichte, verkündete Darabos. Das in der selben Kapsel enthaltene pazifistische Bekenntnis des zweiten Bildhauers, Alfons Riedel, versetzte ihn hingegen kaum in Entzücken.

Dabei könnte man den Kapselfund gerade deshalb auch als Mosaiksteinchen zur Aufarbeitung der Gegenwart verstehen.
Ständig erklären uns Künstler unsere österreichische Welt. Besonders intensiv natürlich seit der Regierungsbildung im Jahr 2000. Sie sagen uns mit dem Pathos von Demiurgen, wen wir wählen dürfen und wen nicht, wer regieren darf und wer nicht, wer böse ist und wer gut. Mit dem Aplomb des erleuchteten Sehers fordern sie „Wehret den Anfängen!“
Als wären sie berufen, unfehlbare Hüter der nationalen Moral zu sein.
Und Mainstream-Medien wie Staats-Funk bieten ihnen die schier unermessliche Plattform dafür.
Dass sich Künstler genauso oft irren, dass sie genauso oft mit den Mächtigen laufen (vielleicht sogar ein bisschen öfter, weil die Mächtigen ja auch den wohligen Subventionsregen über sie ausschütten können) wie jeder andere Bürger auch, das ist in der Gegenwart so, wie es in der Vergangenheit war. Wer das vergessen hat, den könnte die Kapsel daran erinnern.
Und dann könnte man uns vor den moraltriefenden Plattitüden politisierender Selbstdarsteller bewahren.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2012 16:27

    Es gibt viele Moeglichkeiten, sich laecherlich zu machen; Darabos hat bisher keine ausgelassen, aber mit der Auffindung dieser "republikgefaehrdenden" Kapsel hat er sich selbst "uebertroffen"!

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2012 11:31

    Darabos, der Minister von der traurigen Gestalt!
    100 von 100 möglichen Punkten! Das ist die bisher bestmögliche Beschreibung des Herrn Minister Norbert D.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorknieriem
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2012 11:59

    Was - zum Teufel - ist denn der Inhalt dieses "sensationellen" Dokuments"?

    Ich vermute mal, dass die damaligen Autoren bzw. Stifter ihrem Regime ebenso gehuldigt haben, wie das derzeit die Medien und die Kunst unseres Landes tun. Nur, dass dem Regime, welches derzeit bei uns herrscht, noch tristere und banalere Figuren vostehen als dem damaligen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorMartin Bauer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2012 11:34

    ... dass sie genauso oft mit den Mächtigen laufen (vielleicht sogar ein bisschen öfter, weil die Mächtigen ja auch den wohligen Subventionsregen über sie ausschütten können) ...

    http://diepresse.com/home/kultur/news/1269552/Ein-Lercherlschas-im-Lustspielhaus_Faust-als-Kalauer?_vl_backlink=/home/kultur/news/index.do

    Adi Hirschal, der Rekordhalter im olympischen Bewerb der staatlichen Subventionslukrierung, verprasst wieder unser Steuergeld. Leider nicht nur alle 4 Jahre....

    Wann wird diesem ungustiösen Stelzengeher im Subventionssumpf endlich das Handwerk gelegt??

  5. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juli 2012 14:42

    Norbert D., Geschichtsprofessor (hon. causa).

    Darabos, als Exeget
    eher eine Fehlbesetzung:
    Liest man, was geschrieben steht,
    sieht man keinerlei Verletzung
    selbst mimosenhafter Geister;
    etwa wie Frau Gabriele,
    oder unser Bürgermeister,
    dessen Herkunft ich verhehle.

    Hätte man ein Kochrezept
    für das Schnitzel dort gefunden,
    hätte unser Kriegs-Adept
    sich schon irgendwie gewunden,
    um den Anfängen zu wehren:
    stammt es schließlich doch vom Schweine,
    den Muslimen kein Begehren
    sondern Anstoß, wie ich meine.

    Würde da vom Kreuz gesprochen,
    ohne Haken, Hinterlist,
    hätt’ der Norbert schnell gerochen;
    erst den Braten, dann den Zwist.
    Kreuze hätt’ er gleich verboten,
    daraböse, fürchterlich:
    Keiner trotze mehr den Roten
    doch behalbmondige sich.

    Hier die „inkriminierten“ Texte:

    Wien, den 8. April 1935
    Im Namen der tausenden Kameraden, die in dem großen Kampf um unser heiligstes Volkstum gefallen sind, schuf ich diese Figur.
    In diesem unvergänglichen Stein ist mein Glaube an die ewige Kraft des deutschen Volkes gemeiselt, die kein Tod zu enden vermag.
    Möge der Herrgott nach all dem Furchtbaren, nach aller Demütigung, den unsagbar traurigen Bruderzwist beenden und unser herrliches Volk einig, im Zeichen des Sonnenrades , dem Höchsten zuführen.
    Dann, Kameraden, seid ihr nicht umsonst gefallen.
    Der Bildhauer
    Wilhelm Frass

    Als Mitarbeiter an dem toten Krieger, hat mir das Erlebnis des großen Krieges als Jugendlicher im Hinterland, mit all seinem Heroismus und Schrecken, den nachhaltigsten Eindruck gemacht und hege ich in voller Erkenntnis der heroischen Größe des Kampfes der deutschen Nation um ihr Lebensrecht nur einen Wunsch, der bisher leider nur Wunsch von Generationen war und geblieben ist.
    „Ich wünsche, dass künftige Generationen unseres unsterblichen Volkes nicht mehr in die Notwendigkeit versetzt werden, Denkmäler für Gefallene aus gewaltsamen Auseinandersetzungen von Nation zu Nation, errichten zu müssen.“
    Alfons Riedel,
    Bildhauer
    Wien im April 1935

  6. Ausgezeichneter KommentatorRR Prof. Reinhard Horner
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juli 2012 03:24

    reinhard.horner@chello.at

    "Minister von der traurigen Gestalt" ist eine sehr noble Umschreibung. Mit dem Don Quijote hat Darabos aber schon gar nichts gemein. Schwärmerisch und harmlos ist der Mann gewiss nicht. Neben großer Unfähigkeit zeichnet ihn starke Dreistigkeit und wohl auch eine Portion Bosheit aus.

  7. Ausgezeichneter KommentatorRR Prof. Reinhard Horner
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juli 2012 02:35

    reinhard.horner@chello.at

    Der NS-freundliche Text ist ein Schmarrn. Dass der pazifistisch gesinnte von den nicht so sehr links als unterhalb (wahrheitsbemühter, demokratischer Auseinandersetzungen) agitierenden Leuten gerne überschwiegen oder nur am Rande erwähnt wird, kann doch nicht überraschen. Das passt vollends ins Bild ihrer Art von Geschichtsaufarbeitung.

    Vom Unminister Darabos war nichts anderes zu erwarten. Dieser dreist-feige Aufgabenverweigerer und Verantwortungsflüchter ist und bleibt ein politischer und menschlicher Skandal der Sonderklasse.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juli 2012 14:42

    Norbert D., Geschichtsprofessor (hon. causa).

    Darabos, als Exeget
    eher eine Fehlbesetzung:
    Liest man, was geschrieben steht,
    sieht man keinerlei Verletzung
    selbst mimosenhafter Geister;
    etwa wie Frau Gabriele,
    oder unser Bürgermeister,
    dessen Herkunft ich verhehle.

    Hätte man ein Kochrezept
    für das Schnitzel dort gefunden,
    hätte unser Kriegs-Adept
    sich schon irgendwie gewunden,
    um den Anfängen zu wehren:
    stammt es schließlich doch vom Schweine,
    den Muslimen kein Begehren
    sondern Anstoß, wie ich meine.

    Würde da vom Kreuz gesprochen,
    ohne Haken, Hinterlist,
    hätt’ der Norbert schnell gerochen;
    erst den Braten, dann den Zwist.
    Kreuze hätt’ er gleich verboten,
    daraböse, fürchterlich:
    Keiner trotze mehr den Roten
    doch behalbmondige sich.

    Hier die „inkriminierten“ Texte:

    Wien, den 8. April 1935
    Im Namen der tausenden Kameraden, die in dem großen Kampf um unser heiligstes Volkstum gefallen sind, schuf ich diese Figur.
    In diesem unvergänglichen Stein ist mein Glaube an die ewige Kraft des deutschen Volkes gemeiselt, die kein Tod zu enden vermag.
    Möge der Herrgott nach all dem Furchtbaren, nach aller Demütigung, den unsagbar traurigen Bruderzwist beenden und unser herrliches Volk einig, im Zeichen des Sonnenrades , dem Höchsten zuführen.
    Dann, Kameraden, seid ihr nicht umsonst gefallen.
    Der Bildhauer
    Wilhelm Frass

    Als Mitarbeiter an dem toten Krieger, hat mir das Erlebnis des großen Krieges als Jugendlicher im Hinterland, mit all seinem Heroismus und Schrecken, den nachhaltigsten Eindruck gemacht und hege ich in voller Erkenntnis der heroischen Größe des Kampfes der deutschen Nation um ihr Lebensrecht nur einen Wunsch, der bisher leider nur Wunsch von Generationen war und geblieben ist.
    „Ich wünsche, dass künftige Generationen unseres unsterblichen Volkes nicht mehr in die Notwendigkeit versetzt werden, Denkmäler für Gefallene aus gewaltsamen Auseinandersetzungen von Nation zu Nation, errichten zu müssen.“
    Alfons Riedel,
    Bildhauer
    Wien im April 1935


alle Kommentare

  1. Rado (kein Partner)
    23. Juli 2012 15:36

    Wieder eine Schlacht gegen die Nazis gewonnen, vielleicht die erfolgreichste seit der Landung in der Normandie! Der tapfere Norbert wird allen Gefahren zum Trotz nicht aufgeben! Und so werden wir auch in den nächsten Wochen Darabos nachts über Friedhöfe streifen sehen und sich auch Museen wetzen, immer den Antifaschistischen Widerstand anführend!

    • Undine
      23. Juli 2012 16:39

      @Rado

      "Wieder eine Schlacht gegen die Nazis gewonnen, vielleicht die erfolgreichste seit der Landung in der Normandie! "

      Sie sagen es! :-)))

  2. Der Realist (kein Partner)
    23. Juli 2012 08:33

    Aufarbeitung der Geschichte bedeutet im Klartext für die hauptberuflichen Vergangenheitsbewältiger ohnehin nur zahlen, zahlen und weiterhin zahlen. Bin gespannt ob die heutige heranwachsende Generation einmal den Mut aufbringt und sich weigert auf ewig die "Schuldigen" zu spielen. Möglicherweise gibt es auch in hundert Jahren noch einige "Überlebenskünstler".

  3. dagarser (kein Partner)
    23. Juli 2012 08:12

    Ich nenne ihn nur den UMAZ - Untragbarster Minister Aller Zeiten.
    Findet man auch schon bei Google (österreichische Seiten durchsuchen).

    Zu dieser Angelegenheit siehe hier: http://dagarser.wordpress.com/2012/07/20/kryptisches/

  4. Brigitte Imb
    22. Juli 2012 23:26

    Sind wir wirklich bereits so verdummt, dass wir uns unwidersprochen einen Darabos leisten können?

    • xRatio (kein Partner)
      23. Juli 2012 00:22

      @ Brigitte Imb 22. Juli 2012 23:26

      Ich glaube schon, denn sonst würde man solchen Witzfiguren nicht ständig lächerlich belanglose Artikel und Diskussionen widmen.

      Vergeudete Zeit, statt sich mit wichtigeren Fragen wie etwa den möglichen Alternativen zu befassen.

      xRatio

    • Rado (kein Partner)
      23. Juli 2012 10:23

      Darabos ist trotz allem eher Symptom als Ursache eines Zustandes. Von Spindelegger hat der Koalitionspartner vor ein paar Wochen noch einen "Zweier" bekommen.

  5. Josef Maierhofer
    22. Juli 2012 22:51

    Wehret den Anfängen !

    Das kann man bei der fortgeschrittenenen Verblödung leider nicht mehr sagen. Offenbar ist das für Herrn Darobos was Wichtiges.

  6. Sinnlosschwatz (kein Partner)
    22. Juli 2012 22:27

    wer keine Zukunft hat, der wühlt eben gerne in der Vergangenheit, einige Jahre müssen wir die professionellen Vergangenheitsbewältiger noch erdulden, dann werden wohl die letzten "Zeitzeugen" das Zeitliche gesegnet haben. Dann müssen sich jene, die uns so gerne erzählen wie schuldig wir sind, ein neues Betätigungsfeld suchen um sich auf Staatskosten ein schönes Leben zu machen. Dann müssen auch neue Slogans her, die alten ausgelutschten werden irgendwann auch nur mehr peinlich wirken.

    • Susa
      22. Juli 2012 23:11

      @Sinnlosschwatz

      Für die heutige Jugend ist dieser alte, ewig aufgewärmte, am Köcheln gehaltene Geschichts- Brei so weit entfernt wie für meine Generation der WKI. Und der hat mich damals auch herzlich wenig interessiert. Allerdings gab's damals--knapp nach WKII--noch nicht die lukrative "Gedenk- und Gedächtnis-Maschinerie", weil's noch nichts zu holen gab.

    • Florin
      23. Juli 2012 08:01

      "..die letzten "Zeitzeugen".."

      Bis ins siebente Glied....

  7. simplicissimus
    22. Juli 2012 21:16

    Herr Unterberger:
    ************!

  8. Gasthörer (kein Partner)
    22. Juli 2012 16:35

    Dieser Film eines jungen Isrealis passt nicht ganz zum Thema. Aber auf seine Art doch wieder haargenau. Es waren für mich 90 lehrreiche und kurzweilige Minuten. Besonders gut ist der Part mit Finkelstein, der in der zweiten Hälfte interviewt wird.

    http://www.youtube.com/watch?v=pwunp9pU5Uc

    • Undine
      23. Juli 2012 15:02

      @Gasthörer

      Herzlichen Dank für den Link! Ich habe, glaube ich, noch nie eine so offene, objektive Sendung zu dem heikelsten Thema, das es gibt, gesehen.

    • Eva
      23. Juli 2012 20:01

      @Gasthörer

      Dieses Video ist spannend und lehrreich von der ersten bis zur letzten Minute; SEHR zu empfehlen!

  9. numerus clausel (kein Partner)
    22. Juli 2012 15:55

    Dass Renner vehement für den Anschluß eingetreten ist und seine Wahlempfehlung diesbezüglich kundgetan hat, ist für den Norbert wurscht?

    • Politicus1
      22. Juli 2012 20:15

      der verliert garantiert als Nächster seinen Anteil an der Wiener Ringstraße ...

    • Steuerzahler (kein Partner)
      22. Juli 2012 21:55

      „der verliert garantiert als Nächster seinen Anteil an der Wiener Ringstraße ...“

      Das glaube ich nicht!

      Unsere linken Gut- und Bestmenschen aus SPÖVP und Melonengrün, die –Inninen natürlich auch, glauben doch tatsächlich ein Monopol darauf zu haben wer nun GUT oder BÖSE zu sein hat!

      Immerhin war der linke Sozialist Renner doch sehr angetan vom LINKEN NationalSOZIALISMUS. Mindestens bis 1945 war die Linke „Elite“ doch federführend und stolz in dieser verbrecherischen Bewegung tätig. Spätestens 1968 wurde aus dem linken NationalSOZIALSMUS plötzlich eine BÖSE rechte Ideologie. Geschichtsfälschung und massiver Einfluss auf die veröffentlichte Meinung tragen eben dazu bei, ein desinformiertes Volk gezielt für dumm zu verkaufen!

      Sowohl nationale als auch internationale SOZIALISTEN führen uns regelmäßig von einer Katastrophe in die nächste!

      Interessanter Artikel:

      http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/07/07/deutsche-juden-waren-teil-des-nazi-regimes/

      (Auszug)

      „… Rudolf Hess hatte mit der Nazi-Partei gebrochen und war 1941 nach England geflogen. Er war zu jener Zeit stellvertretender Führer und hatte sich an Friedensverhandlungen mit England versucht, doch er wurde nicht willkommen geheißen, sondern stattdessen ins Gefängnis geworfen. Nachdem der Krieg 1945 beendet worden war, gehörte er zu den Nazis, der bei den so genannten Nürnberger Prozessen verurteilt wurden. Er wurde zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt obwohl er seit Mai 1941 nicht mehr Teil der Nazi-Maschinerie gewesen war und nichts mit den Konzentrationslagern zu tun hatte. Doch Hess wusste von dem Transfer-Abkommen und um ihn zum Schweigen zu bringen wurde er bis zu seinem Tod im Jahr 1987 in Isolation gehalten. …“

    • Undine
      22. Juli 2012 23:15

      @Politikus

      Der Renner? Oh nein, der war ja ein Sozialist mit Gütesiegel! Und sein Aufruf, freudig für den Anschluß zu stimmen war schlimmstenfalls ein kleines Versehen, ein Ausrutscher.

  10. Neppomuck (kein Partner)
    22. Juli 2012 14:42

    Norbert D., Geschichtsprofessor (hon. causa).

    Darabos, als Exeget
    eher eine Fehlbesetzung:
    Liest man, was geschrieben steht,
    sieht man keinerlei Verletzung
    selbst mimosenhafter Geister;
    etwa wie Frau Gabriele,
    oder unser Bürgermeister,
    dessen Herkunft ich verhehle.

    Hätte man ein Kochrezept
    für das Schnitzel dort gefunden,
    hätte unser Kriegs-Adept
    sich schon irgendwie gewunden,
    um den Anfängen zu wehren:
    stammt es schließlich doch vom Schweine,
    den Muslimen kein Begehren
    sondern Anstoß, wie ich meine.

    Würde da vom Kreuz gesprochen,
    ohne Haken, Hinterlist,
    hätt’ der Norbert schnell gerochen;
    erst den Braten, dann den Zwist.
    Kreuze hätt’ er gleich verboten,
    daraböse, fürchterlich:
    Keiner trotze mehr den Roten
    doch behalbmondige sich.

    Hier die „inkriminierten“ Texte:

    Wien, den 8. April 1935
    Im Namen der tausenden Kameraden, die in dem großen Kampf um unser heiligstes Volkstum gefallen sind, schuf ich diese Figur.
    In diesem unvergänglichen Stein ist mein Glaube an die ewige Kraft des deutschen Volkes gemeiselt, die kein Tod zu enden vermag.
    Möge der Herrgott nach all dem Furchtbaren, nach aller Demütigung, den unsagbar traurigen Bruderzwist beenden und unser herrliches Volk einig, im Zeichen des Sonnenrades , dem Höchsten zuführen.
    Dann, Kameraden, seid ihr nicht umsonst gefallen.
    Der Bildhauer
    Wilhelm Frass

    Als Mitarbeiter an dem toten Krieger, hat mir das Erlebnis des großen Krieges als Jugendlicher im Hinterland, mit all seinem Heroismus und Schrecken, den nachhaltigsten Eindruck gemacht und hege ich in voller Erkenntnis der heroischen Größe des Kampfes der deutschen Nation um ihr Lebensrecht nur einen Wunsch, der bisher leider nur Wunsch von Generationen war und geblieben ist.
    „Ich wünsche, dass künftige Generationen unseres unsterblichen Volkes nicht mehr in die Notwendigkeit versetzt werden, Denkmäler für Gefallene aus gewaltsamen Auseinandersetzungen von Nation zu Nation, errichten zu müssen.“
    Alfons Riedel,
    Bildhauer
    Wien im April 1935

  11. E.T. der IIte (kein Partner)
    22. Juli 2012 14:10

    Über die "Heiligen" dieses Ungustlblogs...haut´s Euch über die Häuser !!!

    http://youtu.be/3u1DFYMf9Nk

    P.S.: es gilt die Unschuldavermutung

  12. Rosi
    22. Juli 2012 13:13

    Der letzte Satz ist besonders gelungen, den muß man sich - langsam - auf der Zunge zergehen lassen!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  13. Politicus1
    22. Juli 2012 12:32

    auch nach wiederholtem Lesen der beiden vom Indiana Jones-Zivi nach bereits erfolgter grüner Vorhersage entdeckten Briefe erkenne ich weder deutliches Nazi-Gedankengut, noch eine Lobeshymne auf das NS-Regime!
    Zum alten Sozigrundsatz (besonders in Wien!), dass nicht sein kann, was nicht sein darf, gesellt sich jetzt die rot-rotrote Maxime:
    es MUSS sein, was sein SOLL!!

    • Undine
      23. Juli 2012 10:40

      @Politicus1

      Wenn DAS die eminent wichtige Aufgabe eines "Verteidigungsministers" ist, uns vor dem brisanten, hochexplosiven Inhalt zweier Schriftstücke, die zwei Bildhauer im Jahr 1935 (!) verfaßt haben---denen noch die Schrecken des Krieges zu schaffen machten--- zu "verteidigen", ja dann.......

  14. RR Prof. Reinhard Horner
    22. Juli 2012 03:24

    reinhard.horner@chello.at

    "Minister von der traurigen Gestalt" ist eine sehr noble Umschreibung. Mit dem Don Quijote hat Darabos aber schon gar nichts gemein. Schwärmerisch und harmlos ist der Mann gewiss nicht. Neben großer Unfähigkeit zeichnet ihn starke Dreistigkeit und wohl auch eine Portion Bosheit aus.

    • knieriem
      22. Juli 2012 09:23

      @RR Prof. Reinhard Horner
      Allerdings trifft die "traurige Gestalt" in einem etwas abstrakteren Sinn voll ins Schwarze!

    • Florin
      23. Juli 2012 08:13

      "Dreistigkeit und Bosheit"

      Exakte Diagnose

  15. RR Prof. Reinhard Horner
    22. Juli 2012 02:35

    reinhard.horner@chello.at

    Der NS-freundliche Text ist ein Schmarrn. Dass der pazifistisch gesinnte von den nicht so sehr links als unterhalb (wahrheitsbemühter, demokratischer Auseinandersetzungen) agitierenden Leuten gerne überschwiegen oder nur am Rande erwähnt wird, kann doch nicht überraschen. Das passt vollends ins Bild ihrer Art von Geschichtsaufarbeitung.

    Vom Unminister Darabos war nichts anderes zu erwarten. Dieser dreist-feige Aufgabenverweigerer und Verantwortungsflüchter ist und bleibt ein politischer und menschlicher Skandal der Sonderklasse.

    • Florin
      23. Juli 2012 08:16

      "menschlicher Skandal der Sonderklasse."

      Noch präziser, Herr Professor!

  16. eudaimon
    21. Juli 2012 23:41

    Na-also! Deutlicher gehts doch nicht!!Da muss wohl ein geschultes Juristenauge
    a,la Darabosch her .um uns allen die "illegale"Nazischweinerei mediengerecht
    und tief betroffen zu erklären:Am Anfang einmal und am Ende wieder-sogar zweimal ...der Sensationsfund !!!!!!!DAS DATUM -Pfui Teufel!!

  17. A.K.
    21. Juli 2012 19:45

    Ich habe beide Texte aus der, im Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs versteckten, Kapsel in den Medien gesehen und gelesen. Unvoreingenommen gelesen, ist der "pazifistische Text" sehr positiv und auch für "PC"-Fanatiker keineswegs anstößig. Der zweite Text ist in typisches Produkt der damaligen Zeit - nur am Sonnenrad ist heutzutage Anstoß zu nehmen - aber Bildhauer konnten ja auch damals nicht die ganze Zukunft voll erahnen.
    Dazu ein Zitat: "Ein Schelm ist der, der dabei Böses denkt."
    Norbert Darabos ist kein Schelm; Demagogen braucht dieses Land sicher nicht.

    • Gandalf
      22. Juli 2012 16:18

      Darabosch ist weder Schelm noch Demagoge; er ist ein ganz geöhnlicher Trottel.

    • Gandalf
      22. Juli 2012 16:20

      "Geöhnlich" wäre zumindest deutungsbedürftig; gemeint war natürlich "gewöhnlich".

    • Mitleserin (kein Partner)
      22. Juli 2012 21:39

      ein Trottel...

      jedes Wort darüber wäre schon ein Wort zuviel der Ehre.

  18. Undine
    21. Juli 2012 19:16

    Ich habe das Gefühl, eine kleine "Aufklärung" tut not: Kreisende Berge gibt es zwar genauso wenig wie "kreißende", aber es heißt nun einmal seit Horaz so:

    "Parturient montes, nascetur ridiculus mus.", also: "Es kreißen die Berge und geboren wird eine lächerliche Maus"

    Und der Kreißsaal ist nicht kreisrund und auch die Frauen kreisen dort nicht! :-)

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      22. Juli 2012 12:35

      ...aber der Minister und sein "Gefolge" kreischen" vor Begeisterung...

    • charlemagne
      22. Juli 2012 14:36

      Völlig richtig, gehört aber unter plusminus 21.7. 11:45!

  19. Undine
    21. Juli 2012 17:40

    http://www.pi-news.net/2012/07/jude-und-moslem-contra-kinderbeschneidung/#more-267172

    Es ist heute nicht Thema, aber dennoch höchst aktuell.
    Es ist schwer, dieses Video ohne Tränen anzusehen, aber nichts im Vergleich mit dem Martyrium, das diesem kleinen Buben zugemutet wird.

    Was für Eltern müssen das sein, die ihr Söhnchen diesem grausamen, barbarischen, völlig sinnlosen Ritual ausliefern?

    Was für Ärzte sind das, die sich dafür hergeben, diese Körperverletzung an einem unschuldigen Kind vorzunehmen?

    Was für Richter und Richterinnen sind das, die diese Tortur nicht AUSNAHMSLOS verbieten, bzw ein Zuwiderhandeln strengstens bestrafen?

    Wer dieses Video gesehen hat, kann nur abgestoßen sein und tiefstes Mitleid mit diesen geschundenen kleinen Buben haben und hoffen, daß diese Barbarei bald ein Ende findet.

    Welch ein UNTERSCHIED zwischen den DREI WELTRELIGIONEN!

    http://www.pi-news.net/2012/07/jude-und-moslem-contra-kinderbeschneidung/#more-267172

    • DB (kein Partner)
      22. Juli 2012 13:31

      Echt barbarisch! Ich habe es nicht geschafft, das Video fertig anzusehen, weil mir beim Aufschneiden der Vorhaut übel geworden ist. Diese Schmerzen einem Baby bei vollem Bewusstsein anzutun ist krank und abartig.

    • Torres (kein Partner)
      22. Juli 2012 16:45

      Es sind - jedenfalls bei den Juden - keine Ärzte, sondern Rabbiner, die die Fuktion als "Beschneider" erworben (wer weiß, woher) haben.

    • Undine
      22. Juli 2012 20:06

      @Torres

      Das auch noch! Das ist ja noch verbrecherischer.

    • Undine
      23. Juli 2012 09:08

      Man muß auch die Frage stellen, was für ein entsetzliches Gottesbild Moslems und Juden haben, eines Gottes, der solch grausames Opfer fordert.

    • DB (kein Partner)
      24. Juli 2012 07:37

      Ergänzung:
      Jedem Erwachsenem wird schon bei kleinen operativen Eingriffen eine lokale Anästhesie gewährt. Hier aber wird minutenlang ein wehrloses Baby bei vollem Bewusstsein gequält und die Welt schaut weg!

  20. Undine
    21. Juli 2012 16:27

    Es gibt viele Moeglichkeiten, sich laecherlich zu machen; Darabos hat bisher keine ausgelassen, aber mit der Auffindung dieser "republikgefaehrdenden" Kapsel hat er sich selbst "uebertroffen"!

    • Mitleserin (kein Partner)
      22. Juli 2012 21:49

      Stimmt, wie lächerlicher dieser Auftritt war. Das dachte ich auch...

      und mit schaudern denke ich daran als er als Verteidungsminister (frisch ernannt von Gusenbauer noch) kurz vorm Durchgehen durch eine Drehtüre in eine Hotel ...einem Journalisten antwortet (auf die Frage, da er ja den Dienst an der Waffe verweigert hat)...dass er ja Befehle nur unterschreiben muss.

      Das war der Moment wo mir die Sprache wegblieb. Was sind das für Menschen, die den Stift der den Schiessbefehl auslöst harmloser empfinden als den Schuss selbst.

      Gott sei Dank musste ich diesem Minister von der traurigen Gestalt nie begegnen. Meine Verachtung gegenüber ihm hält heute noch an...

  21. Brigitte Kashofer
    21. Juli 2012 14:18

    Im Grunde ist der Inhalt der beiden Dokumente sehr ähnlich. Das eine ist etwas schwülstiger formuliert. Nur besonders eifrige Zeitgeist-Historiker können eine nationalsozialistische Botschaft daraus drechseln.

  22. Robert Boder
    • Helmut HGR.
      21. Juli 2012 16:59

      Ich kann in den Originaltexten eigentlich nichts nationalsozialistisches finden.

      Wenn die Nazijäger das so sehen, entwerten sie nur ihr Geschrei "NAZI! NAZI! Österreich ist schuldbehaftet, weil es hier so viele NAZI gibt."

    • Undine
      21. Juli 2012 17:53

      Was hat er denn überhaupt erwartet, unser Verteidigungsminister (und Historiker!) Darabos, als er mit großem Tamtam sein Vorhaben, nach der furchterregenden Kapsel zu fahnden, angekündigt hat?
      Wenn DAS alles war, was man da ans Licht zerrte, kann man nur sagen "Viel Lärm um nichts".
      Wer an diesen beiden Schriften etwas unser Land Gefährdendes herausliest, kann nur ein Idiot sein.
      Was die gänzlich unnötige "Aktion" gekostet hat, werden wir eher nicht erfahren.

    • M.S.
      21. Juli 2012 18:14

      Was der mit diesen beiden, gemäß der damaligen Zeit in etwas schwülstig-pathetischem Stil abgefassten Schreiben aufarbeiten kann, ist rätselhaft. Den Nationalsozialismus sicher nicht.

    • knieriem
      21. Juli 2012 18:29

      Der Berg/Darabos hat gekreist und zwei Mäuslein/Ameislein geboren. Kann der Brillenheini eigentlich noch "normal" sein, oder sollte man ihn allmählich (sanft) auf der Baumgartner Höhe einquartieren?

      @Helmut HGR
      Dass man in den Originaltexten nichts nationalsozialistisches findet, ist ja gerade das Verdächtige. Der "Minister von der traurigen Gestalt" ist ja schließlich Historiker und wir die "rechte" Deutung der Dokumente schon noch zu Tage fördern.

  23. Wertkonservativer
    21. Juli 2012 12:41

    Dieser Darabos ist mir richtiggehend "auf den Keks" gehend. Dass so einer bei uns Minister werden kann, zeigt die Qualität unseres Politik-Personals, jedoch auch die Inferiorität der Auswahl-Verantwortlichen (sprich Parteien-Klüngel) erschreckend klar auf! (diese Einschätzung gilt übrigens auch für die Mehrzahl der weiteren Staatsorgane in Regierung und Parlament).

    Im Übrigen sinniere ich am therapiefreien Wochenende in meiner einsamen Rehab-Klause in Bad Ischl über Gott und die Welt, komme jedoch zu keinen schlüssigen Ergebnissen.
    Da sah ich soeben an einer Pinwand dieser schönen HerzRehab-Heilanstalt einen sinnigen Spruch Kurt Tuchoskys, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

    "Dies ist, so glaube ich,
    die Fundamentalerfahrung des Seins:
    das Leben ist gar nicht so,
    es ist ganz anders!"

    Daran sollten wir uns ein wenig aufrichten; wir haben immer noch die Chance, ein "anderes Leben" anzustreben!

    Liebe Grüße aus der "Kaiserstadt"!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      21. Juli 2012 13:24

      Ohne den Schwarzen Koalitionspartner wäre Herr Darabos nicht in der Regierung und die Schwarzen haben/hatten dafür eine Karl, eine Bandion-Ortner, eine Marek, einen Leitl, einen Karas,.....

    • Cotopaxi
      21. Juli 2012 13:29

      Kdolsky,.....

    • Wertkonservativer
      21. Juli 2012 13:39

      Ihr fast täglicher mieselsüchtiger Hinweis auf Schuld bzw. Mitschuld der ÖVP an unserer "Staatsmisere"wirkt auf mich inzwischen echt einschläfernd.
      In meinem höherstehenden Sub-Beitrag habe ich ganz allgemein auf die schwache Performance unseres Politik-Personals hingewiesen, womit durchaus auch die schwarzen "Leerläufer" gemeint waren: Ihr meist postwendend eintretender Beißreflex geht daher ziemlich ins Leere!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • inside
      21. Juli 2012 16:19

      WK
      ..Ihr fast täglicher mieselsüchtiger Hinweis auf Schuld bzw. Mitschuld der ÖVP an unserer "Staatsmisere"wirkt auf mich inzwischen echt einschläfernd...
      vice versa

    • phaidros
    • inside
      21. Juli 2012 17:57

      phaidros
      contra

    • Wertkonservativer
      21. Juli 2012 19:54

      Schaut's, liebe Leute,

      der Cotopaxi will mich ja nur ärgern, und kommt daher Tag für Tag mit seinen Spitzen auf mich zu!
      Ich finde halt, sein undifferenzierter Vorwurf, die ÖVP wäre allein schon aus dem Grund schuld an der Misere, weil sie sich in einer Koalition mit den Sozialdemokraten befindet, ist einigermaßen an den Haaren herbeigezogen!

      Ohne Koalitionsvereinbarung zweier Mittelparteien wäre in unserem Land eine funktionierende Regierung jetzt und wohl auch in nächster Zeit kaum realisierbar.
      Auch die hier favorisierten Blauen werden mit einer der zwei "Altparteien" eine Koalition eingehen müssen, wollen sie künftig Mitverantwortung im Staat tragen.

      Und noch einmal zu Herrn Darabos: warum sollen die Schwarzen auch hier schuld an der Nominierung dieses unseligen Typs sein? Jede Regierungspartei wählt sich seine Repräsentanten klarerweise selbst aus; Darabos kann man den Schwarzen wohl wirklich nicht vorwerfen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      22. Juli 2012 06:21

      Spindelegger ist ja erst ÖVP-Chef und Vizekanzler geworden, nachdem Faymann sein Wohlwollen ausgedrückt hat.
      Umgekehrt soll das nicht möglich sein?

    • Cotopaxi
      22. Juli 2012 06:35

      Die Satellitenpartei ÖVP fördert durch ihre willfährige Koalition mit der SPÖ die Umwandlung unserer Heimat in einen SED-Staat:

      http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/1269687/Konflikt-um-Hochschulrektor?_vl_backlink=/home/index.do

    • Wertkonservativer
      22. Juli 2012 10:30

      Was wollen Sie eigentlich wirklich, @ Cotopaxi?

      Da protestieren die Schwarzen heftig gegen eine Schmied-Entscheidung, und Sie werfen ihnen trotzdem Willfährigkeit gegenüber den Roten vor!

      Was hat das übrigens alles mit einem SED-Staat zu tun?
      Meinen Sie das alles effektiv ernst, was Sie da vorbringen?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • phaidros
      22. Juli 2012 12:34

      inside: Contra geht aber gar nicht nach re - Ätschi Bätschi Butterbrot!

    • inside
      22. Juli 2012 15:12

      An den Kindergartencop phaidros:
      Wir spielen hier nicht Karten sondern verwenden Wörter in ihrem eigentlichen Sinn.

    • phaidros
      22. Juli 2012 15:44

      Oh! Zu kindisch? Das tut mir leid, ich dachte, ich hätte das Niveau ganz gut getroffen.

  24. knieriem
    21. Juli 2012 11:59

    Was - zum Teufel - ist denn der Inhalt dieses "sensationellen" Dokuments"?

    Ich vermute mal, dass die damaligen Autoren bzw. Stifter ihrem Regime ebenso gehuldigt haben, wie das derzeit die Medien und die Kunst unseres Landes tun. Nur, dass dem Regime, welches derzeit bei uns herrscht, noch tristere und banalere Figuren vostehen als dem damaligen.

    • Normalsterblicher
      21. Juli 2012 23:07

      Na ja ....

      Das damalige Regime war eben NICHT nationalsozialistisch, schon vergessen ?

      Wer 1935 in Ö nationalsozialistisch war, wurde verdroschen und durch den Häuserblock gejagt, wie ich durch mündliche Überlieferung einer (-damaligen-) Sozialdemokratin weiß.

    • knieriem
      22. Juli 2012 14:31

      @Normalsterblicher
      1) Ein solcher (Normalsterblicher) bin ich auch.
      2) Ich sprach nicht von Nationalsozialismus sondern von damaligen und heitigen Regimen.
      3) Von zwei damals noch sehr jungen Verwandten weiß ich, dass die Burschen damals schon auf einem ihrer Heimatstadt nahegelegenen Berg eine Hakenkreuzfahne anbrachten und ein anderer, älterer Verwandter überlieferte mir die Praxis der damaligen "Illegalen", die das Hakenkreuz unter dem Sakkorevers bereithielten.

      Ich kann allerdings nicht beurteilen, welche Erinnerungen von damals in sozialdemokratischen Kreisen überliefert werden.

    • Rado (kein Partner)
      24. Juli 2012 12:52

      1935 rief man im offiziellen Österreich "Heil Schuschnigg" und gedachte des Heldenkanzlers. Auch gab es nicht das Hakenkreuz sondern das Kruckenkreuz als Parteisymbol.

  25. Laura R.
    21. Juli 2012 11:56

    Der Werner hat g`sagt, daß er dem Burgenländer schon amal a bissel einen Erfolg gönnert. Is do fein, wenn dieser Darabont amal mit an bositiven Zusammenhang auf an Foto in der Zeitung is.

    • Undine
      21. Juli 2012 18:26

      @Laura R.

      Liebe Laura, der Werner soll sich keine Sorgen weg'n dem Darabosch machen; noch ein paar solcher Unsinnigkeiten und er kommt ins "Buch der Rekorde" als der lächerlichste österr. Verteidigungsminister aller Zeiten. Dabeisein ist alles! (in diesem Fall: Im Buch der Rekorde stehen!)
      LG Undi

  26. plusminus
    21. Juli 2012 11:45

    Darabos kreiste und gebar ein Sensatiönchen, welches einen Grundsatz beweist, der sich offensichtlich in der Geschichte immer wiederholt:
    "Wes Brot ich eß', des' Lied ich sing'!"

  27. Martin Bauer
    21. Juli 2012 11:34

    ... dass sie genauso oft mit den Mächtigen laufen (vielleicht sogar ein bisschen öfter, weil die Mächtigen ja auch den wohligen Subventionsregen über sie ausschütten können) ...

    http://diepresse.com/home/kultur/news/1269552/Ein-Lercherlschas-im-Lustspielhaus_Faust-als-Kalauer?_vl_backlink=/home/kultur/news/index.do

    Adi Hirschal, der Rekordhalter im olympischen Bewerb der staatlichen Subventionslukrierung, verprasst wieder unser Steuergeld. Leider nicht nur alle 4 Jahre....

    Wann wird diesem ungustiösen Stelzengeher im Subventionssumpf endlich das Handwerk gelegt??

    • knieriem
      21. Juli 2012 11:54

      Wo Adi Hirnschal das Nonplusultra der "Saueren-Gurken-Zeit-Kultur" darstellt, braucht auch kaum Anderes noch verwundern!

      Ach, Österreich, Du trauriges Relikt eines einst großen Reiches, wie sollte sich aus dieser Asche nochmals ein Phönix erheben?

    • inside
      21. Juli 2012 11:58

      Wir verbrennen derzeit den Phönix zur Asche.....

    • knieriem
      21. Juli 2012 18:11

      @inside
      **********!

  28. dssm
    21. Juli 2012 11:31

    Darabos, der Minister von der traurigen Gestalt!
    100 von 100 möglichen Punkten! Das ist die bisher bestmögliche Beschreibung des Herrn Minister Norbert D.





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