Social-Media-Verbot für Politiker

Autor: Daniel Witzeling

Das Verenden der orientalischen Atommacht Iran

Autor: Leo Dorner

Hölle oder Vater aller Dinge: der Krieg

Autor: Andreas Tögel

Eine Gesellschaft ohne Unschuldsvermutung kann keine gerechte sein

Autor: Christian Klepej

Der Krieg und die Wirtschaft

Autor: Andreas Tögel

SPÖ: Kadavergehorsam und die Brandmauer der Einfallslosigkeit

Autor: Daniel Witzeling

Warum sind die Universitäten so „woke“ geworden?

Autor: Martin Fieder

Die Enteignungspolitik

Autor: Josef Stargl

Die wahren Kosten der Stromerzeugung

Autor: Gerhard Kirchner

Der Krieg im Iran und der europäische Selbsthass

Autor: Andreas Tögel

Alle Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (13 Euro pro Monat/130 pro Jahr) ist jederzeit beendbar und endet einfach durch Nichtzahlung. 

weiterlesen

Fußnote 316: Nachrufe auf nie gefahrene Züge

Und da sage noch wer, die Wiener Linien seien – abgesehen von der Zuverlässigkeit der Defizite – nicht auch für Überraschungen gut.

Dass die U1 „planmäßig“ und ohne Schienenersatzverkehr den ganzen Sommer über nicht fährt, hat sich ja herumgesprochen. Aber das, was am Montagmorgen passiert ist, hat einen verblüffenden Neuigkeitswert: Wenige Minuten nach acht Uhr Morgen konnte man in Hütteldorf, wo nicht die U1, sondern die U4 abfahren sollte, wiederholt in einem sogenannten Deutsch die Zugführerstimme vernehmen: „Hert‘ ma des net!? –Zwischen Hütteldorf und  Schönbrunn is die U-Bahn eingstöllt!! Fahrn`s mit was andarn!“ Mit diesem guten Rat ward der Fahrgast (mit der längst im Voraus bezahlten Jahres- oder Monatskarte in der Tasche) auf sich selbst gestellt. Die der Wiener Mundart Unkundigen waren doppelt ratlos. Und nur das Wetter war gnädig (wofür aber das Rathaus nicht zuständig ist). Diese Art der Nicht-Informationspolitik wird nur noch von den ÖBB getoppt, die das  Nicht-Inbetriebnehmen eines Zuges (nach Graz) unlängst erst eine Stunde nach der planmäßigen Abfahrtszeit an- also eigentlich: nachkündigte. Gleichsam ein „Nachruf auf einen Zug“.

PS.: Bleibt nur noch die Rätselfrage: Warum fahren Menschen, die pünktlich zu einem Termin müssen, wieder so oft mit dem Auto?

 

Kommentieren (leider nur für Abonnenten)
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print




© 2026 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung