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Fußnote 316: Nachrufe auf nie gefahrene Züge

Und da sage noch wer, die Wiener Linien seien – abgesehen von der Zuverlässigkeit der Defizite – nicht auch für Überraschungen gut.

Dass die U1 „planmäßig“ und ohne Schienenersatzverkehr den ganzen Sommer über nicht fährt, hat sich ja herumgesprochen. Aber das, was am Montagmorgen passiert ist, hat einen verblüffenden Neuigkeitswert: Wenige Minuten nach acht Uhr Morgen konnte man in Hütteldorf, wo nicht die U1, sondern die U4 abfahren sollte, wiederholt in einem sogenannten Deutsch die Zugführerstimme vernehmen: „Hert‘ ma des net!? –Zwischen Hütteldorf und  Schönbrunn is die U-Bahn eingstöllt!! Fahrn`s mit was andarn!“ Mit diesem guten Rat ward der Fahrgast (mit der längst im Voraus bezahlten Jahres- oder Monatskarte in der Tasche) auf sich selbst gestellt. Die der Wiener Mundart Unkundigen waren doppelt ratlos. Und nur das Wetter war gnädig (wofür aber das Rathaus nicht zuständig ist). Diese Art der Nicht-Informationspolitik wird nur noch von den ÖBB getoppt, die das  Nicht-Inbetriebnehmen eines Zuges (nach Graz) unlängst erst eine Stunde nach der planmäßigen Abfahrtszeit an- also eigentlich: nachkündigte. Gleichsam ein „Nachruf auf einen Zug“.

PS.: Bleibt nur noch die Rätselfrage: Warum fahren Menschen, die pünktlich zu einem Termin müssen, wieder so oft mit dem Auto?

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorphaidros
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2012 11:32

    Legendär war auch die Durchsage eines U1-Fahrers angesichts der Menschentraube vor der ersten Türe. Sie begann in (etwas mühseligem) Hochdeutsch: »Aachtung, Aachtung, eine Informati-on: Bei einen Zug, der was zwölf Türen hat [hier verließ den Helden unseres Dramas der Wille zur Meisterung der Hochsprache endgültig] brauch'n ned olle bei da erschten einegräun«.

    BG phaidros.vie@gmail.com

  2. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2012 15:44

    ich plädiere dafür, daß wir für derart herausragende Leistungen ab sofort den

    "nassen Fetzen der Woche"

    verleihen.

    Dies lässt sich natürlich auch fortsetzen in die Wahl eines "nassen Fetzenträger des Monats" und schließlich in die - auf Grund der zahlreichen Anwärter - sicherlich schwierige Kür eines "nassen Fetzenträgers des Jahres". (Um hier leerausgehende Kandidaten nicht zu entmutigen mit voller Kraft weiterzuwirken, könnte man ensprechende Auszeichnungen vielleicht auch auf Bezirks- und Länderebene verleihen.)

    Bezüglich des heutigen Anwärters sehe ich allerdings schwere Konkurrenz durch den Kurierartikel: "Waffen gegen Krebs: Gentests bald Standard".

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2012 11:04

    Ein wenig Verständnis für die ÖBB bitte, schließlich sind die nun mit Arbeitszeitverkürzung beschäftigt.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2012 12:16

    Die Durchsagen bei den Wiener Linien sind samt und sonders verbesserungswürdig, aber egal ob in Deutsch oder Wienerisch, denn die Mehrzahl der Fahrgäste versteht beides nicht!
    Wer der deutschen Sprache noch mächtig ist, bevorzugt sowieso den eigenen, fahrbaren Untersatz und erspart sich damit viel Ärger!

  5. Ausgezeichneter KommentatorHolmes
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2012 16:10

    Aber, aber liebe Foren-Leser. In den von den Roten gesponserten Bezirkszeitungen und Gratis-Blattln (heute und Österreich) werden die Wiener Linien in den höchsten Tönen gelobt. Irgendwas stimmt da in der Wahrnehmung nicht - kann das sein, dass zwischen Realität und Wirklichkeit eine Menge Geld im Spiel ist?

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2012 19:54

    OT - Zinskartell: Der Betrug des Jahrhunderts?

    09.07.2012 | 18:42 | STEFAN RIECHER (Die Presse)

    Laut in den USA und Kanada eingebrachter Klagen haben Banken den Libor nach Belieben manipuliert. Notenbanken und Politiker sollen davon gewusst und Kreditnehmer weltweit dafür bezahlt haben.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1263607/Zinskartell_Der-Betrug-des-Jahrhunderts?_vl_backlink=/home/index.do

    Es scheint die ganze Welt der Bankster u. Politiker korrupt zu sein - kann man noch jemandem vertrauen?

  7. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2012 20:04

    Vor einigen Jahren erlebte ich am Wr. Westbahnhof eine etwa neunstündige Verspätung. Es war nämlich Fürchterliches passiert. Es waren am 29. Dezember etwa 6 cm Schnee gefallen. Das kann sogar im schlimmsten Winter passieren. Aber daß von den Bahnkunden während dieser 9 Stunden kein einziger der 45.000 Eisenbahner zu sehen war, der irgendetwas erklärt hätte, keine einzige Anzeigentafel funktioniert hätte und keine einzige Lautsprecherdurchsage zu vernehmen war, beweist - die ÖBB ist ein verstaatlichtes Unternehmen. Die Kunden sind wurst, wichtig sind einzig die freigestellten sozialistischen Personalvertreter.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHolmes
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2012 16:10

    Aber, aber liebe Foren-Leser. In den von den Roten gesponserten Bezirkszeitungen und Gratis-Blattln (heute und Österreich) werden die Wiener Linien in den höchsten Tönen gelobt. Irgendwas stimmt da in der Wahrnehmung nicht - kann das sein, dass zwischen Realität und Wirklichkeit eine Menge Geld im Spiel ist?


alle Kommentare

  1. Christiana (kein Partner)
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  8. Holmes (kein Partner)
    10. Juli 2012 16:10

    Aber, aber liebe Foren-Leser. In den von den Roten gesponserten Bezirkszeitungen und Gratis-Blattln (heute und Österreich) werden die Wiener Linien in den höchsten Tönen gelobt. Irgendwas stimmt da in der Wahrnehmung nicht - kann das sein, dass zwischen Realität und Wirklichkeit eine Menge Geld im Spiel ist?

  9. DerTurm
    10. Juli 2012 10:25

    Ich war vor zwei Wochen in der Schweiz, wo ich wirklich gerne mit der Bahn fahre:

    Pünkltliche Züge
    Enger Taktplan
    Moderne, saubere Waggons
    Freundliches, hilfsbereites Personal

    ganz abgesehen davon, dass man in Zürich direkt am Flughafen in die Züge einsteigen kann und stündlich eine Verbindung (ohne Umsteigen) in alle Richtungen des Landes hat.

    Dass es in der Schweiz für jede Sitzbank eine Steckdose gibt, braucht man nicht extra zu erwähnen (in Österreich muss man dafür ein Business-Abteil buchen, welches dann in dem Waggon liegt, der eben nicht den Weg an den jeweiligen zug gefunden hat).

    Toll finde ich auch die Ruheabteils in denen man wirklich in Ruhe Lesen oder einfach nur Reisen kann...

    In der Schweiz wird das Fahrgastaufkommen im Voraus geschätzt, und bei bedarf gleich im Voraus eine entsprechende Zahl von Waggons drangehängt (in Österreich lässt man Züge lieber polizeilich röumen).

    Von Japan will ich gar nicht reden, dort ist die Bahn sensationell.

    • cmh (kein Partner)
    • Undine
      10. Juli 2012 13:37

      @Der Turm

      Und zu all dem Positiven schafft es die Schweizer Bahn auch noch, die Lastautos von den Straßen zu bringen, was eine immense Wohltat für die Autofahrer bedeutet!

      "Toll finde ich auch die Ruheabteils in denen man wirklich in Ruhe Lesen oder einfach nur Reisen kann..."

      So ein Ruheabteil fand ich kürzlich auch in einem österr. Zug. Als ich dort gerade einen Platz entdeckt hatte, merkte ich, daß dort eine 7-köpfige sehr fröhliche Gruppe diesen Ruheraum für ihre lautstarke Unterhaltung in Anspruch genommen hatte.....

    • Hollandrad (kein Partner)
      11. Juli 2012 07:45

      Über Freundlichkeit, Sauberkeit etc. lässt sich diskutieren. Was objektiv nicht stimmt ist, dass man bei den ÖBB ein Business-Abteil buchen müsse, um an eine Steckdose zu kommen. Die Schnellzüge sind ziemlich durchgehend (sowohl 1. als auch 2. Klasse) mit Steckdosen ausgestattet. Manchmal sind sie nicht ganz leicht zu finden (z.B. unten zwischen den Sitzen), aber sie sind da.
      Dass im Gegensatz zum zentral gelegenen Flughafen Zürich der Flughafen Wien am äußersten Ende des Landes und hier auch nur an einer Regionalbahn gebaut wurde, ist ebenfalls nicht den ÖBB anzulasten.

  10. M.S.
    09. Juli 2012 20:41

    Vermutlich war die Aussage des Fahrers deshalb so kurz, weil auf der U 4 - fast - täglich mindestens eine Betriebsstörung eintritt. Der Fahrer nahm also an, dass die Fahrgäste ohnedies bereits wissen, wie sie in solchen Fällen am besten an ihr Ziel gelangen.

    • Barbara (kein Partner)
      10. Juli 2012 21:52

      Das stimmt allerdings! Da ich täglich mit der U4 fahre, kann ich sagen, dass kaum eine Woche gibt, an der sie reibungslos funktioniert!

  11. Haider
    09. Juli 2012 20:04

    Vor einigen Jahren erlebte ich am Wr. Westbahnhof eine etwa neunstündige Verspätung. Es war nämlich Fürchterliches passiert. Es waren am 29. Dezember etwa 6 cm Schnee gefallen. Das kann sogar im schlimmsten Winter passieren. Aber daß von den Bahnkunden während dieser 9 Stunden kein einziger der 45.000 Eisenbahner zu sehen war, der irgendetwas erklärt hätte, keine einzige Anzeigentafel funktioniert hätte und keine einzige Lautsprecherdurchsage zu vernehmen war, beweist - die ÖBB ist ein verstaatlichtes Unternehmen. Die Kunden sind wurst, wichtig sind einzig die freigestellten sozialistischen Personalvertreter.

  12. Brigitte Imb
    09. Juli 2012 19:54

    OT - Zinskartell: Der Betrug des Jahrhunderts?

    09.07.2012 | 18:42 | STEFAN RIECHER (Die Presse)

    Laut in den USA und Kanada eingebrachter Klagen haben Banken den Libor nach Belieben manipuliert. Notenbanken und Politiker sollen davon gewusst und Kreditnehmer weltweit dafür bezahlt haben.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1263607/Zinskartell_Der-Betrug-des-Jahrhunderts?_vl_backlink=/home/index.do

    Es scheint die ganze Welt der Bankster u. Politiker korrupt zu sein - kann man noch jemandem vertrauen?

  13. durga
    09. Juli 2012 15:44

    ich plädiere dafür, daß wir für derart herausragende Leistungen ab sofort den

    "nassen Fetzen der Woche"

    verleihen.

    Dies lässt sich natürlich auch fortsetzen in die Wahl eines "nassen Fetzenträger des Monats" und schließlich in die - auf Grund der zahlreichen Anwärter - sicherlich schwierige Kür eines "nassen Fetzenträgers des Jahres". (Um hier leerausgehende Kandidaten nicht zu entmutigen mit voller Kraft weiterzuwirken, könnte man ensprechende Auszeichnungen vielleicht auch auf Bezirks- und Länderebene verleihen.)

    Bezüglich des heutigen Anwärters sehe ich allerdings schwere Konkurrenz durch den Kurierartikel: "Waffen gegen Krebs: Gentests bald Standard".

    • Undine
      09. Juli 2012 17:25

      @durga

      "nassen Fetzenträger des Monats"

      Und was ist mit den Damen? Jetzt, wo uns das Gendern schon in Fleisch und Blut übergegangen ist!

      Von Gentest zum Gendertest: Bei den Aufnahmetests an den Med. Unis gibt's ab jetzt Extratests für weibliche Anwärter. Ob ich in Zukunft doch lieber zu einem männlichen Arzt gehen werde?

    • durga
      09. Juli 2012 17:36

      @undine

      mea culpa!

      Wie konnte mir so ein Lapsus passieren? Natürlich muß bei den Kandidaten gendergerecht vorgegangen werden, ebenso aber auch bei den Fetzen und Fetzinnen.

    • Xymmachos
      09. Juli 2012 20:21

      Werte Damen: Männer tragen keine Fetzen! Frauen hingegen - dann und wann - schon. Auch wenn sie (nämlich die Fetzen) zumeist nur von den Geschlechtsgenossinnen als solche bezeichnet werden. Und glauben Sie mir: ich weiss, wovon ich rede!

    • M.S.
      09. Juli 2012 20:33

      Kann man auch einer Institution oder auch einer Wirtschafts- und bald Finanzunion einen "nassen Fetzen des Jahres" Verleihen?

      Dann würde ich die EU nominieren:

      http://www.youtube.com/watch?v=bwp2dg88Yv0

      Aber die alten Fieberthermometer wurden wegen des Quecksilbers abgeschafft.
      Man sollte Brüssel in Schilda umbenennen.

    • Helmut Graser
      09. Juli 2012 22:48

      @Xymmachos

      Haben Männer nicht manchmal einen Fetzen?

    • durga
      09. Juli 2012 22:53

      Werter Xymmachos,

      Männer tragen im Allgemeinen auch kaum Schmuck - trotzdem treten sie bei manchen Veranstaltungen weitaus dekorierter auf als so macher Christbaum. Stellen Sie sich doch, bitte, nur den Opernball vor, wenn aus der Mittelloge die zweifellos würdigsten Nassen-Fetzen-Träger milde lächelnd auf ihre Unterthanen blicken!

      Werter M.S.

      Die Idee, die EU für diese Auszeichnung zu nominieren, finde ich großartig! Der nasse Fetzen als ein Symbol für den geradzu prometheischen Weitblick der Union, könnte auch die bis jetzt freigehaltene Mitte der EU-Flagge zieren.

    • Torres (kein Partner)
      10. Juli 2012 11:00

      "Nasser Fetzenträger"? Das ist sprachlich völlig falsch. "Nass" ist doch wohl der Fetzen, und nicht der Träger. Es müsste also "Träger des nassen Fetzens" oder so ähnlich heißen.

    • schlechter Geschmack (kein Partner)
      10. Juli 2012 12:01

      Nasse Fetzerl an Frauen sind schon immer sehr angenehm zu sehen.

      Also bitte nicht gendern.

    • Undine
      10. Juli 2012 13:57

      @Alle

      Ich fürchte, da ist jetzt eine kleine Sprachverwirrung entstanden: Es sind mit den "Nassen Fetzen" nicht die Fetzen gemeint, die die männlichen bzw weiblichen Träger zieren (ob naß oder trocken ist in diesem Fall uninteressant!), werter @ Xymmachos(!), sondern die (Putz-)-FETZEN, mit denen gewisse Personen oder auch Institutionen VERJAGT werden sollen, müssen NASS sein; andernfalls müßte man von "Nasse Fetzen-Trägern" (für @Torres!) sprechen, was aber grammatikalisch auch nicht ganz in Ordnung ist. ;-)))

      Im Falle des Vorschlages von @M.S. könnte man gleich die EU-Fahne naß machen und diverse Leute verjagen! :-)

    • Susanna (kein Partner)
      10. Juli 2012 14:51

      "nasse Fetzenträger" - das ist eine sogenannte Enallage, ein durchaus auch in Dichterkreisen übliches rhetorisches Stilmittel.

    • Undine
      10. Juli 2012 15:07

      @Susanna

      Die "warme Leberkässemmel" ist vermutlich die am häufigsten verwendete "Beziehungsverschiebung" (in Ö!) :-)

  14. Alexander Renneberg
    09. Juli 2012 13:36

    car2go ist da eine richtig gute lösung!

    http://www.car2go.com/wien/de/

    • ??? (kein Partner)
      10. Juli 2012 15:05

      Also jetzt bin ich überrascht. Der herrschaftliche Genussmensch Renneberg lässt sich in einem bunt bemalten Smart sehen, der noch dazu von anderen Menschen (möglicherweise gar Linkslinken/Grüninnen o.ä.) benutzt werden könnte?
      Das muss aber ein herber Schlag für das Ego sein, ich hoffe Sie haben doch wenigstens für die Sonntagsausfahrt eine schöne S-Klasse in der Hinterhand.
      Welch Schmach, welch Schmach.

    • Undine
      10. Juli 2012 15:11

      @???

      Da kann ich @Alexander Renneberg nur beipflichten; "car2go" ist eine geniale Einführung!

  15. mike1
    09. Juli 2012 13:32

    grundsätzlich funktionieren die öffis in wien, das kann man schon sagen.

    aber: am samstag spätnachmittags will ich mit dem city-bus vom michaelerplatz zum schwarzenbergplatz: 25 min fährt kein bus (sollte allerdings alle 10 min der fall sein), dann ca 15 min wartezeit auf d-wagen oder neuen 68er, angeblich wurde ja die frequenz wegen u1-einstellung erhöht.

    in der folge: wieder warten 15 min auf autobus 69a - sollte auch alle 10 min kommen (4 busse "bitte nicht einsteigen").

    fazit: fast 1 stunde reisezeit für ca 3 km - und das alles angesichts der tatsache, dass bekannt ist, dass die u1 nicht fährt; gleichzeit gibt es keine ausrede wegen des verkehrs, am samstag nachmittag war praktisch nichts los.

    und das ist es, was mich ärgert !

    unter normalen umständen wär ich eh zu fuss gegangen, es war mir aber zu heiß - wie offensichtlich auch den öffis.

    und was die englischen durchsagen betrifft: unverständlich....ich möcht jetzt kein tourist sein.

    • FranzAnton
      09. Juli 2012 19:40

      Ja, bei den U1 - Stationen nördlich der Reichsbrücke versteh' ich immer: "change hair (soll vermutlich heißen "here" ) to airport bus"; ob Perückenträger sich angesprochen fühlen?

      Ansonsten gibt's bei den Wiener Öffis zumeist, was die Frequenz betrifft, wenig zu kritteln; allerdings: die Geleise müßten häufiger unterstopft (in die richtige Lage gebracht) werden, die Züge rütteln, daß man meint, sie springen aus dem Geleise.

    • Haider
      09. Juli 2012 20:34

      Es geht nicht - wie Sie ganz richtig feststellen - um "grundsätzlich", es geht um "tatsächlich"; und da ist es oft mühsam.

    • Gandalf
      09. Juli 2012 21:53

      @Franz Anton
      Also ich verstehe immer: "Tschendsch hair tu Ehrpoat Bass". Wer sich davon angesprochen fühlen mag, will ich gar nicht überlegen.

    • Karl (kein Partner)
      10. Juli 2012 11:17

      Ist es nicht so, dass bei den Innenstadtbuslinien immer irgendwas ist und sie ziemlich oft überhaupt ausfallen?

    • Undine
      10. Juli 2012 15:14

      @FranzAnton und @Gandalf

      Das ist ja schon kabarettreif! :-)

  16. plusminus
    09. Juli 2012 12:16

    Die Durchsagen bei den Wiener Linien sind samt und sonders verbesserungswürdig, aber egal ob in Deutsch oder Wienerisch, denn die Mehrzahl der Fahrgäste versteht beides nicht!
    Wer der deutschen Sprache noch mächtig ist, bevorzugt sowieso den eigenen, fahrbaren Untersatz und erspart sich damit viel Ärger!

  17. Wolfgang Bauer
    09. Juli 2012 11:52

    Zum Auswachsen ist auch die depressive Stimme einer Frau, die die Straßenbahnstörungen über die quäkenden Stationslautsprecher ansagen muss oder darf. Sie soll offensichtlich einen Aufruhr verhindern, so betulich-beruhigend sagt sie die "verkehrsbedingte" Verzögerung an, die wahrscheinlich wieder einmal durch den breiteren ULF in Verbindung mit undiszipliniert parkenden SUVS entstanden ist. Versteh'n tut man meist nur den Schluss: "Wir danken für die Aufmerksamkeit"

    • Haider
      09. Juli 2012 20:17

      Sie hat sich doch gravierend verbessert: Früher bedankte sie sich für das VERSTÄNDNIS, obwohl kaum ein frustierter Fahrgast ehrliches Verständnis hatte. Heute bedankt sie sich für die AUFMERKSAMKEIT, da ohnehin niemand die Druchsage versteht. Allerdings eines konnte ich feststellen: Wenn die quäkende Stimme endlich erklingt, beginnt sich das Problem zu lösen; die ersten Züge kommen wieder. Wenn man dann noch die ersten drei/vier Züge abwartet, hat man sogar eine Chance, ohne größere Rempeleien (goldenes Wienerherz!) in einen Wagon zu gelangen. "Öffi fahren, Nerven sparen!"

  18. phaidros
    09. Juli 2012 11:32

    Legendär war auch die Durchsage eines U1-Fahrers angesichts der Menschentraube vor der ersten Türe. Sie begann in (etwas mühseligem) Hochdeutsch: »Aachtung, Aachtung, eine Informati-on: Bei einen Zug, der was zwölf Türen hat [hier verließ den Helden unseres Dramas der Wille zur Meisterung der Hochsprache endgültig] brauch'n ned olle bei da erschten einegräun«.

    BG phaidros.vie@gmail.com

    • brechstange
      09. Juli 2012 12:14

      ******
      Echt witzig, Kabarett in der U-Bahn.

    • Observer
      09. Juli 2012 12:46

      Eigentlich sollten zu allererst die Durchsagen auf türkisch und serbokroatisch erfolgen, denn man will doch die Mehrzahl der Unkundigen ansprechen.
      Ebenso unverständlich sind mir Aufkleber auf Bankomaten, welche auf deutsch hinweisen, dass bei gewaltsamer Öffnung die Banknoten durch Farbspray entwertet werden. Wären da nicht Texte in den diversen Ostsprachen besser angebracht?

    • Alfred E. Neumann
    • Undine
      09. Juli 2012 17:28

      @phaidros

      *****!

      @Observer

      *****!

    • Undine
      10. Juli 2012 15:24

      @socrates

      @Observer schreibt:

      "Ebenso unverständlich sind mir Aufkleber auf Bankomaten, welche auf deutsch hinweisen, dass bei gewaltsamer Öffnung die Banknoten durch Farbspray entwertet werden. Wären da nicht Texte in den diversen Ostsprachen besser angebracht?"

      Werter @socrates, schrieben Sie nicht voriges Jahr einmal, daß diese Anregung an die Banken, die Banknoten eines Bankomaten bei gewaltsamer Öffnung durch Farbspray zu entwerten, von Ihnen stammt? Der Tipp mit den diversen Fremdsprachen wäre tatsächlich die logische Zusatzempfehlung.

    • socrates
      11. Juli 2012 20:26

      Observer
      Das wurde von mir schon vor einiger Zeit vorgeschlagen, ich verstehe nicht, was da solange dauert. Es gab eimal eine Alarmanlage für Fahrzeuge mit einem Quecksilberschalter, einer Batterie und einer Hupe. Wenn man diese durch eine Farbpatrone ersetzt, wäre die Sicherheit sehr groß und der Preis sehr klein. Man muß halt wollen!

  19. Josef Maierhofer
    09. Juli 2012 11:04

    Na, ja, einzelne Fehlleistungen wird es immer geben, haben wir doch in Wien genug von dieser Sorte der den 'Mundl-Sprech' benutzenden Wiener, die auch Deutsch nicht wirklich können.

    Aber diesmal haben die Wiener Linien schon das meiste gut gemacht und sogar Infoleute eingerichtet, die vor Ort sind.

    Was ich natürlich auch kritisiere sind die katastrophalen englischen Ansagen in den U-Bahnen und Straßenbahnen, in zwar englischen Worten, wer aber nicht Deutsch kann, sondern nur Englisch gelernt hat, wird mit dem 'Amtsdeutsch-Englisch' der Wiener Linien nicht zurechtkommen können. Es genügt halt nicht die Wörter zu übersetzen oder den Text einem 'befreundeten' Übersetzungsinstitut zu überlassen, leider.

    Es wird halt, typisch Wienerisch, immer um den Brei herumgeredet und Unwichtiges vorgeschoben, sodass man insgesamt auch Deutsch meist nichts versteht bei den oft schlechten Lautsprecherqualitäten.

    Kurz und prägnant kann sich der Wiener offenbar nicht ausdrücken, das ist eine große Schwäche, die man im Deutschunterricht in der Schule hätte abstellen müssen und auch im Englischunterricht. Aber da hat die Faru Bundesminister andere Sorgen, nämlich den Kindern beizubringen, wie man 'Gender', 'P.C.' und 'Baddei' schreibt ...

    • Undine
      09. Juli 2012 11:26

      @Josef Maierhofer

      "....sodass man insgesamt auch Deutsch meist nichts versteht bei den oft schlechten Lautsprecherqualitäten."

      Diese Lautsprecherdurchsagen sind besonders "hilfreich", wenn während der Durchsage laut donnernd ein Zug durchfährt; da hat man halt Pech gehabt.

    • Josef Maierhofer
      09. Juli 2012 13:21

      @ Undine

      Ich würde es sehr begrüßen, wenn, zumindest dann, wenn kein Zug durchdonnert, wenigstens der Inhalt sauber strukturiert käme, aber etwa 'Wegen Bauarbeiten im Bereich Josefstädter Straße kommt es auf der Linie U6 zu unregelmässigen Zugsfolgen, wir danken für Ihr Verständnis', etwa könnte richtig heißen: 'Achtung Linie U6 ! Wegen Bauarbeiten im Bereich Josefstädter Straße kommt es auf der Linie U6 zu derzeit (oder bis Uhr, oder am Samstag, Datum, oder von bis) zu unregelmäßigen Zugsfolgen und zu Wartezeiten', das versteht jeder und die Wiener Linien müssen nicht um Verständnis bitten. Und wenn man ersteres noch wörtlich in Englisch übersetzt und dann noch falsch betont ansagt, dann kann man als Englisch Sprechender dem Text nicht mehr folgen, er wird unverständlich.

  20. Brigitte Imb
    09. Juli 2012 11:04

    Ein wenig Verständnis für die ÖBB bitte, schließlich sind die nun mit Arbeitszeitverkürzung beschäftigt.





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