Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Fußnote 313: Die Genossen bedienen sich

Es ist absolut abenteuerlich, wie sich die Genossen bedienen: Jetzt haben sie sich still und heimlich eine Arbeitszeitverkürzung für die ÖBB-ler ausgeschnapst.

Kein Mensch kann das objektiv erklären. Der Betrieb hängt uns alles in allem alljährlich mit mindestens fünf Milliarden Euro in der Tasche, zeigt hinten und vorne keine Sanierungsbereitschaft und macht der Gewerkschaft jetzt ein solches Geschenk auf unser aller Kosten. Kann man das anders als Untreue gegenüber dem Steuerzahler nennen? Noch dazu ist die ÖBB-Führung dazu gar nicht legitimiert. Denn eine solche Vereinbarung müsste eigentlich vom zuständigen Fachverband der Wirtschaftskammer abgeschlossen werden. Immerhin hat sie ja auch Folgewirkungen für viele andere Verkehrsunternehmen. Es gibt nur eine Erklärung: Der Wahlkampf rückt näher. Und da greifen die Genossen wie beim letzten Mal zum Zweck der Wählerbestechung wild in die öffentlichen Kassen. Und was sagt dazu der einstige Raiffeisenboss Scharinger, der sich in seiner Eitelkeit und seiner Angst vor dem Pensionsschock als sogenannter Bürgerlicher von der SPÖ soeben in den ÖBB-Aufsichtsrat nominieren hat lassen? Am liebsten wohl nichts. Denn mit geradem Rückgrat müsste er sofort wieder zurücktreten.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2012 14:20

    Nichts geht bei uns leichter als sich und Klientel zu bedienen.

    Die Wahrheit dazu sehe ich darin, dass die Arbeitszeitverkürzung mehr Überstunden bringt, dafür wird halt dann nicht gestreikt ...

    Bei den ÖBB arbeitet man bis durchschnittlich 52 und ist man unkündbar, bekommt man eine hohe Pension und arbeitet man nicht rentabel. Wenn die ÖBB Überschüsse hätte, würde ich das eventuell (obwohl auch nicht gerechtfertigt) noch verstehen.

    'Ist halt ein echter Haberer, der Scharinger.'

    Zurücktreten wird diese Figur ganz sicher nicht, sind doch da noch viel größere Lemuren im Amt bis hinauf zu UHBK, dessen Verfahren verschleppt wird von der Staatsanwaltschaft.

  2. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2012 13:46

    mein gott, wer erwartet sich von der vorfeldorganisation der sozis schon gutes ? es geht ja eh nur um - nicht vorhandenes - steuergeld, also was soll's...

    spö, ak und ögb waren, sind und bleiben die totengräber der nation.

    traurig, aber wahr.

  3. Ausgezeichneter KommentatorRR Prof. Reinhard Horner
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2012 18:36

    reinhard.horner@chello.at

    Dieser dreiste innerösterreichische Raubzug am Staat und am Steuerzahler gehört durch eine entsprechende Kürzung der Subvention aus dem Budget beantwortet. Allerdings wird von dort her auch der ORF-Sumpf gefüttert.

    Also bleibt eine direkt demokratische Aktivität angebracht. Etwa eine Initiative "Unser Österreich für Gerechtigkeit - gegen Korruption in den ÖBB".

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2012 15:57

    SelbstbedienungsParteiÖsterreichs!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2012 20:27

    Hollande und Flassbeck lassen grüßen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juli 2012 15:40

    Die ÖBBler machen das einzige Richtige:

    Verputzen wir doch selber unser Kapital bevor wir es zu irgendwelchen Owizahrern in Ausland schicken müssen.

    Denn die ÖBBler sind Owizahrer - aber sie sind unsere Owizahrer.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorknieriem
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juli 2012 10:45

    ,,, Kein Mensch kann das objektiv erklären ...

    Aber freilich! Ich schon (nur gefällt die Erklärung nicht vielen):
    Die Genossen Gewerkschafter und die Bürger Kämmerer sind sind "part of the political game" und wiederum auch Teil der am "Game" teilnehmenden Parteien. Diese wiederum haben ein vitales Interesse am Überleben (sprich: wiedergewählt werden). Da auf absehbare Zeit weder SPÖ noch ÖVP eine Mehrheit haben wird, die eine Alleinregierung möglich machen würde, sind ÖVP und SPÖ auf Gedeih und Verderb "zusammengeschmiedet" ("Flucht in Ketten" sozusagen). Alles, was sie nicht gemeinsam zuwege bringen, gefährdet oder beendet ihre Regierungsfähigkeit!

    Regierungsfähigkeit bedeutet aber in erster Linie - schließlich leben wir ja in einem Sozialstaat - Versorgung unserer "sozial Bedürftigen". Und davon gibt's eine Menge: Zunächst (1. Klasse) diejenigen, die "zu Höherem berufen" sind nebst jenen, die in der zweiten Reihe darauf warten, dass die Höherberufenen über irgendetwas stolpern;
    ... dann diejenigen (2.Klasse), die sich zur politischen Klasse - weil einer Partei oder einer "Vorfeldorganisation" zugehörig oder "nahestehend" - zählen und von der 1. Klasse irgendwie (und sei's nur durch ein Bisschen Subvention, eine "öffentliche Anstellung", eine Gemeindewohnung, eine Haklerpension oder ein wohlwollend diagnostizierter "Burnout") mitversorgt werden;
    ... dann diejenigen (3. Klasse), denen das alles nur auf den Wecker geht, weil sie sich um ihr Leben in "eigener Regie" (durch Arbeit in der freien, privaten Wirtschaft) kümmern - die große Masse und willkommenes Opfer der 1. Klasse, kann man diese Leute doch aufgrund ihres dummen Stolzes - und weil sie die einzigen sind, die ein Einkommen erwirtschaften - bis zum "Gehtnichtmehr" zugunsten der "öffentlichen Kassen" abkassieren;
    ... und dann gibt es da noch die "Neointelligenzia" (4. Klasse), die verstanden haben, was ein "Sozialstaat" ist und von ihm als "Arbeitssuchende" oder "alleinerziehende arbeits-"willige" aber -lose Mütter" ebenso aus den "öffentlichen Töpfen" gespeist werden wie aus der Barmherzigkeit der 3. Klasse, welche sich - nach angemessenem Abzug der Kosten der "Fundraiser" neben den öffentlichen Zuwendungen auf die besonders intelligenten Mitglieder der 4. Klasse ergießt.

    Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
    D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
    Ein Komet reist ohne Unterlaß
    Um am Firmament und hat kein’ Paß;
    Und jetzt richt´t a so a Vagabund
    Die Welt bei Butz und Stingel z’grund;
    Aber lass’n ma das, wie’s oben steht,
    Auch unt’ sieht man, dass ’s auf ’n Ruin losgeht.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juli 2012 15:40

    Die ÖBBler machen das einzige Richtige:

    Verputzen wir doch selber unser Kapital bevor wir es zu irgendwelchen Owizahrern in Ausland schicken müssen.

    Denn die ÖBBler sind Owizahrer - aber sie sind unsere Owizahrer.


alle Kommentare

  1. Dina (kein Partner)
  2. Elisabhet (kein Partner)
  3. Steve (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:48

    What a pleasure to find someone who idfiitenes the issues so clearly

  4. HyeSoo (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:52

    Hallo Lucy Bautechnisch bin ich so gar nicht der Typ der viel rumprobiert. Deshalb sehen meine Grundrisse auch immer idginrwee gleich aus . Ich hoffe aber dass dir vielleicht jemand anders hier weiterhelfen kann, wir haben ja einige Bastler, die gerne mit kleinen Tricks total faszinierende Grundstfccke bauen Liebe GrfcsseSanne

  5. Nemo
    07. Juli 2012 17:05

    Für jeden, der das Buch von Sarrazin ernstlich gelesen hat - und nicht nur den Anfang und das Ende - , war der Vortrag eine interessante Ergänzung. Von den begeisterten Kommentaren in diesem Blog entnehme ich, dass das wohl kaum jemand gemacht hat.
    Allerdings einen mir bis jetzt unbekannten Kommentar von Herrn Sarrazin, nämlich, dass das, was für Deutschland im vorgetragenen Zusammenhang gilt, auch für Österreich gilt, halte ich für gewagt. Ich habe die Befürchtung, dass Österreich eher zu den schwachen "Südstaaten" als zu den starken Nordstaaten gezählt werden sollte wegen:
    - der hohen ausgewiesenen und versteckten öffentlichen Schulden
    - des überzogenen Sozialsystem
    - des übermäßigen Subventionsystems
    - der überdimensionierten Bürokratie
    - das schlechte Schulsystem und die im allgemeinen mäßigen Universitäten
    - einer weit verbreiteten linkssozialen und leistungsfeindlichen Einstellung
    - einer grossem finanziellen und regulatorischen Druck ausgesetzten Industrie
    - einer Industrie mit nur wenigen führenden Grossunternehmen, und mit relativ wenig bedeuteter Forschung
    - der vielen Missstände, die in diesem "Blog" aufgezeigt werden
    - etc.......

  6. dxb (kein Partner)
    06. Juli 2012 08:51

    In Zeiten wie diesen ist das leicht zu erklären:

    Take the money and run!

    Und die ÖBB haben offenbar erkannt, wie eng es in nächster Zukunft werden könnte.

    • socrates
      06. Juli 2012 20:13

      dxb
      Und wohin rennt die ÖBB? Sie kann nicht nach Israel.
      Haben Sie mehr als den Vorbereitungskurs zur Fachschule der HTL geschafft?

    • dxb (kein Partner)
      07. Juli 2012 16:06

      Ahh, auch hier ist der Lügner, Nazi und Multinickbenutzer socrates mit seinen kranken Anschüttungen unterwegs.

      Wie nett, die Therapie hat er noch immer nicht angetreten.

  7. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    05. Juli 2012 22:46

    Zirm in der Presse analysiert das im Gegensatz zu Unterberger eigentlich ganz gut:
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1262354/OeBB_Die-erste-Teilzeiteisenbahn-der-Welt

  8. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    05. Juli 2012 22:39

    Na ja, nicht erklären. Bekanntlich wurde ja der Weg in die Frühpension deutlich eingeschränkt. Was sollen die durch Sünden der Vergangenheit in viel zu großer Zahl eingestellten ÖBBler denn hackeln? Da ist ein Abtausch Arbeitszeit gegen Lohnerhöhung aus Managementseite verständlich.

    Zumal das Management, da politisch bestellt und daher ständig am Schleudersitz, garantiert nicht länger als ein paar Jahre vorauskalkuliert.

    • socrates
      06. Juli 2012 20:16

      Schnabeltierfresser
      So spricht man, wenn man nicht zahlen muß! So einen Schleudersitz hätte wohl jeder Durchschnittsverdiener gerne!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      06. Juli 2012 21:15

      Echt? Also ich bin auch Durchschnittsverdiener, aber in der ÖBB-Chefetage möchte ich bei Gott nicht sitzen. Bin ja nicht mein eigener Feind.

  9. Zraxl (kein Partner)
    05. Juli 2012 20:49

    Herr Dr. Unterberger,
    Ihr Bild von bösen Linken und guten Bürgerlichen, oder von bösen Politikern und guten Banken und Industriebetrieben, scheint mir hinterfragenswert. Herr Scharinger ist kein Wendehals oder Umfaller, sondern ein äußerst zielbewußter Manager und Taktiker. Herr Scharinger hat sich die ÖVP in Oberösterreich gehalten, weil sie seinen Zielen dienlich war - nicht umgekehrt. Ebenso, wie sich Herr Konrad die SPÖ in Wien und den Herrn Pröll in Niederösterreich gehalten hat. Mit der Bundesregierung hat es ein wenig gedauert, bis der störrische Schüssel endlich weg war. Der Herr Bundeskanzler Faymann hingegen erfüllt alle Erwartungen: Man zieht ein Fädlein und das Bein bewegt sich.
    Das Volk - egal ob Genossen, Kleinbürger oder Bauern - tut brav, was man von ihm erwartet. Die Einteilung von links und rechts dient doch nur der Unterscheidung der Mittel, mit denen manipuliert wird.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
    • Johann Scheiber
      06. Juli 2012 07:59

      Genau so verhält es sich, nicht nur in OÖ, in NÖ und in Wien, sondern in ganz Europa. Die Politikaster sind die Erfüllungsgehilfen der Geldwechsler!

  10. möp (kein Partner)
    05. Juli 2012 19:48

    Auch mal ein bisschen OT:
    Ich finde es sehr interessant wie hier der Stronach weitgehend gelobt wird. "Wow, endlich hats wer der linkslinken ORF Tante gezeigt, toll." Hier klammert man sich offenbar schon an jeden Strohhalm.

    Stronach ist zu einem Interview gekommen, da kann der ORF noch so linkslink sein, ein Interview funktioniert mit Fragen und Antworten. Wenn er eine (sprachlich recht schwache) Rede halten will ist er im falschen Format, seine Meinung hat er schon durch Inserate kundgetan. Insofern hat der Stronach nur bewiesen, dass er etwas wirr unterwegs ist. In der Sache mag er recht haben, er ist aber auch keineswegs der einzige Mensch, der den ESM als problematisch ansieht, selbst bei den Grünen gab es Widerspruch. Ich sehe da nur einen alten Mann, der mit übersteigertem Selbstbewußtsein offene Türen einrennt und sich für einen großen Volksaufklärer hält. Die Fragen die die Interviewerin anbringen wollte waren auch keineswegs linkslink oder dazu geeignet die Problematik des ESM herunterzuspielen.

    • socrates
      06. Juli 2012 20:11

      möp
      Sie wissen was die Interviewerin frgen wollte? Dann sind Sie "am Teil". Wenn jemand eingeladen wird, läßt man ihn ausreden. " Der Gast, und sei er noch so schlecht, er lebe hoch, das ist sein Recht!" Das ganze ist aufgezeichnet, und wie bei Waldheim,könnte man einen engl. Lordrichter befragen, wer von beiden korrekt war. Die Medienstrolche, die gerade unsere besten Wirtschaftspolitiker, ohne Argumente, emotional zur Sau machen, haben dazu keinerlei Ausbildung, nur Bauchgefühle.
      Aussagen wie: es gibt Wissenschaftler, die behaupten.... ohne Namensnennung und Zitate, sind schon seit 2000 Jahren in der Diskussion unzulässig. (Sunt qui dicant). Aber wenn die Journaillie keine Nazikeule verwenden kann, was bleibt ihr anderes über?

  11. APM (kein Partner)
    05. Juli 2012 16:47

    Wenn es einen Nobel-Preis für ahnungslose Präpotenz gäbe, unser lieber Unterberger, der mich immer mehr an den alten "Staberl" erinnert - würde er ihn mit Abstand vor allen anderen Klugscheißern erhalten. Er steht deswegen auch auf gleicher Stufe mit dem ORF und unserer glorreichen Regierung, die er doch pikanterweise immer kritisiert.
    Da "ER" es - wie jene Typen nicht für notwendig erachtet auf die besagte Sache als solche einzugehen, ist es absolut sinnlos darüber zu diskutieren.
    Ich würde mich in den Hintern beissen, wäre ich zahlender Beifallspender in diesem tollen Forum. Schade, denn zu Beginn hatte es den Anschein,dass es über dem üblichen "Standard" stehen würde...

    • Krawuzi (kein Partner)
      06. Juli 2012 08:25

      Sie sollten sich aber auch einmal seinen Zwíllingsbruder im Geiste, Gmeiner, ansehen! Was der allwöchentlich in der Raiffeisenzeitung als Gastkommentator absondert ist so ...
      (Ich find keine Worte dafür)

    • socrates
      06. Juli 2012 20:20

      APM
      Beissen Sie! Sie ersparen sich hier zu lesen und zu posten.

    • socrates
      06. Juli 2012 20:21

      Krawuzi
      Bildung ist keine Schande (noch)!

  12. cmh (kein Partner)
    05. Juli 2012 15:40

    Die ÖBBler machen das einzige Richtige:

    Verputzen wir doch selber unser Kapital bevor wir es zu irgendwelchen Owizahrern in Ausland schicken müssen.

    Denn die ÖBBler sind Owizahrer - aber sie sind unsere Owizahrer.

    • Harry Hilflos (kein Partner)
      05. Juli 2012 20:30

      CMH, Sie gefallen mir. Sind sie auch unter dem Rettungsschirm, wie ich? Vor allem jetzt im Sommer kann man sich das schon gefallen lassen.

  13. Reinhard (kein Partner)
    05. Juli 2012 14:21

    Willkommen am Nordbalkan!

  14. Herbert Sutter
    05. Juli 2012 11:49

    Zur Beruhigung beim Ärger über die ÖBB empfehle ich das Lied: "Bundesbahnblues" (von Helmut Qualtinger):

    Helmut Qualtinger singt: http://www.youtube.com/watch?v=j9poxMDTTAc

    "Oh I was travelling through this country
    Travelling with the Bundesbahn
    Ah geh wusch ah geh wui!
    I said I was travelling through this country
    Travelling with the Bundesbahn
    I said ah geh wusch ah geh wui!

    Taking along my Baby
    Suddenly she was gone
    Total verschwunden

    And now I'm looking for my Baby
    Isn't it a goddam shame
    Himmel fix no amoi!
    I said I'm looking for my Baby
    Isn't it a dark and shame
    I said Himmel fix no amoi, and i mean it!

    There is just the Fahrplan
    Of the Bundesbahn to blame
    Zu blöd! .... "

    Vollständiger Text: http://www.songtexte.bz/115575-Helmut-Qualtinger-Der-Bundesbahnblues-songtexte.html

  15. knieriem
    05. Juli 2012 10:45

    ,,, Kein Mensch kann das objektiv erklären ...

    Aber freilich! Ich schon (nur gefällt die Erklärung nicht vielen):
    Die Genossen Gewerkschafter und die Bürger Kämmerer sind sind "part of the political game" und wiederum auch Teil der am "Game" teilnehmenden Parteien. Diese wiederum haben ein vitales Interesse am Überleben (sprich: wiedergewählt werden). Da auf absehbare Zeit weder SPÖ noch ÖVP eine Mehrheit haben wird, die eine Alleinregierung möglich machen würde, sind ÖVP und SPÖ auf Gedeih und Verderb "zusammengeschmiedet" ("Flucht in Ketten" sozusagen). Alles, was sie nicht gemeinsam zuwege bringen, gefährdet oder beendet ihre Regierungsfähigkeit!

    Regierungsfähigkeit bedeutet aber in erster Linie - schließlich leben wir ja in einem Sozialstaat - Versorgung unserer "sozial Bedürftigen". Und davon gibt's eine Menge: Zunächst (1. Klasse) diejenigen, die "zu Höherem berufen" sind nebst jenen, die in der zweiten Reihe darauf warten, dass die Höherberufenen über irgendetwas stolpern;
    ... dann diejenigen (2.Klasse), die sich zur politischen Klasse - weil einer Partei oder einer "Vorfeldorganisation" zugehörig oder "nahestehend" - zählen und von der 1. Klasse irgendwie (und sei's nur durch ein Bisschen Subvention, eine "öffentliche Anstellung", eine Gemeindewohnung, eine Haklerpension oder ein wohlwollend diagnostizierter "Burnout") mitversorgt werden;
    ... dann diejenigen (3. Klasse), denen das alles nur auf den Wecker geht, weil sie sich um ihr Leben in "eigener Regie" (durch Arbeit in der freien, privaten Wirtschaft) kümmern - die große Masse und willkommenes Opfer der 1. Klasse, kann man diese Leute doch aufgrund ihres dummen Stolzes - und weil sie die einzigen sind, die ein Einkommen erwirtschaften - bis zum "Gehtnichtmehr" zugunsten der "öffentlichen Kassen" abkassieren;
    ... und dann gibt es da noch die "Neointelligenzia" (4. Klasse), die verstanden haben, was ein "Sozialstaat" ist und von ihm als "Arbeitssuchende" oder "alleinerziehende arbeits-"willige" aber -lose Mütter" ebenso aus den "öffentlichen Töpfen" gespeist werden wie aus der Barmherzigkeit der 3. Klasse, welche sich - nach angemessenem Abzug der Kosten der "Fundraiser" neben den öffentlichen Zuwendungen auf die besonders intelligenten Mitglieder der 4. Klasse ergießt.

    Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
    D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
    Ein Komet reist ohne Unterlaß
    Um am Firmament und hat kein’ Paß;
    Und jetzt richt´t a so a Vagabund
    Die Welt bei Butz und Stingel z’grund;
    Aber lass’n ma das, wie’s oben steht,
    Auch unt’ sieht man, dass ’s auf ’n Ruin losgeht.

    • knieriem
      05. Juli 2012 10:52

      Nachtrag:
      ... die 3. Klasse, die sich im Licht der sarrazinschen Botschaft ("Deutschland schafft sich ab") zu einer Minderheit (zurück-)entwickeln wird ...

    • Undine
      05. Juli 2012 11:04

      @knieriem

      *****!

  16. Haider
    04. Juli 2012 21:43

    Pecunia non olet. Das war vor 2000 Jahren nicht anders wie heute. Die unverschämten Nehmerqualitäten der politischen Nomenklatura sind erschreckend. Dabei spielt das politische System keine Rolle. Die meisten glauben auch noch, ihnen stünden die mühsam erarbeiteten Steuergelder der Bürger aufgrund ihres Gottesgnadentums (manche sehen es vielleicht als Stalinmaxime) zu. Man braucht sich nur die Politsaurier (vor allem der Grünen) in unserem Parlament anschauen. Als Rotationsverfechter traten sie vor Jahrzehnten an, heute sind sie die Sesselkleber par excelence. Alles Lüge!

  17. brechstange
    04. Juli 2012 20:27

    Hollande und Flassbeck lassen grüßen.

    • Johann Scheiber
      05. Juli 2012 10:09

      brechstange, Flassbeck verwendet ein Argument, dass ich bislang nicht so richtig einordnen kann: Es gibt in der EU ein paktiertes Inflationsziel von 2%pa. Die PIGS sind weit darüber hinausgefahren, die Deutschen, lange Zeit auch Österreich, sind regelmäßig darunter geblieben. So ist durch ein dauerhaftes Fehlverhalten BEIDER Seiten die Kluft zwischen Nord und Süd immer größer geworden.Entscheidend dabei sind in Nord, wie in Süd, die Lohnabschlüsse. Der Einwand mit der chinesischen Konkurrenz mag schon stimmen, aber dann muß man ja am paktierten Inflationsziel rütteln und nicht vertragsbrüchig werden. Abgeschöpft wurde ja von den deutschen Erfolgen trotzdem massiv, aber nicht von den Arbeitnehmern, sondern eben vom Kapital.

      Es könnte sein, dass MoneyPower in der deutschen Wirtschaft bereits so einen großen Einfluß hat, dass es in der Lage ist, diese große neue deutsche Angriffskraft zu nutzen um Europa platt zu machen, um so wieder einmal die europäischen Völker gegen sein pulsierendes Zentrum aufzubringen, um so Europa dauerhaft kontrollieren zu können. Ist die deutsche Intelligenz und Tüchtigkeit vielleicht wieder einmal in der Hand des Teufels?
      Zufällig heißt der Oberbefehlshaber der neuen Angriffskraft wieder einmal Keitel und ist ein Mann in Abhängigkeit - von spanischem(?) Kapital!

  18. socrates
    04. Juli 2012 20:23

    Figaro: Euroliner
    Quer durch F und die EU fahren Busse nach Art der Grayhound-busse in den USA. Die SNCF nimmt den Preiskampf auf, z.B. 31€ von Paris nach Lyon für Junioren und Senioren. Der starke Arm der Gewerkschaft will das bei uns, mit Hilfe der schweigenden Medien, verhindern. Alle sind am Teil, sonst würden die Medien die Ösis aufklären.

  19. schreyvogel
    04. Juli 2012 18:41

    Die ÖBB verkürzt die Arbeitszeit. Sie muss daher neue Mitarbeiter anstellen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Sie kann sich das leisten, weil notfalls der Staat einspringt. Der Staat kann sich das leisten, weil notfalls der EMS einspringt.

    Sie sehen also: Es hat alles seine wunderbare Ordnung.

    • Ökonomie-Vergelter
      04. Juli 2012 20:50

      Was aber, wenn die Sparer und Investoren abspringen? Womit kann der ESM dann noch hupfen, äääh: einspringen, außer mit der Druckerpresse oder mit dem Ende der Euro-Konvertibilität, wie der Ökonom Hankel schon sagte?

  20. RR Prof. Reinhard Horner
    04. Juli 2012 18:36

    reinhard.horner@chello.at

    Dieser dreiste innerösterreichische Raubzug am Staat und am Steuerzahler gehört durch eine entsprechende Kürzung der Subvention aus dem Budget beantwortet. Allerdings wird von dort her auch der ORF-Sumpf gefüttert.

    Also bleibt eine direkt demokratische Aktivität angebracht. Etwa eine Initiative "Unser Österreich für Gerechtigkeit - gegen Korruption in den ÖBB".

  21. simplicissimus
    04. Juli 2012 15:57

    SelbstbedienungsParteiÖsterreichs!

  22. Doppeladler
    04. Juli 2012 15:22

    Und gleichzeitig werden die Fahrpreise erhöht!

  23. Josef Maierhofer
    04. Juli 2012 14:20

    Nichts geht bei uns leichter als sich und Klientel zu bedienen.

    Die Wahrheit dazu sehe ich darin, dass die Arbeitszeitverkürzung mehr Überstunden bringt, dafür wird halt dann nicht gestreikt ...

    Bei den ÖBB arbeitet man bis durchschnittlich 52 und ist man unkündbar, bekommt man eine hohe Pension und arbeitet man nicht rentabel. Wenn die ÖBB Überschüsse hätte, würde ich das eventuell (obwohl auch nicht gerechtfertigt) noch verstehen.

    'Ist halt ein echter Haberer, der Scharinger.'

    Zurücktreten wird diese Figur ganz sicher nicht, sind doch da noch viel größere Lemuren im Amt bis hinauf zu UHBK, dessen Verfahren verschleppt wird von der Staatsanwaltschaft.

    • M.S.
      04. Juli 2012 15:53

      Uns unterscheidet von Griechenland nur, dass uns die Griechen am selben Weg, den wir beschreiten, schon ein wenig voraus sind.

    • Haider
      04. Juli 2012 21:49

      @M.S.
      Was in Griechenland die Reeder, sind in Österreich die ÖBB-ler.

  24. Claudius
  25. mike1
    04. Juli 2012 13:46

    mein gott, wer erwartet sich von der vorfeldorganisation der sozis schon gutes ? es geht ja eh nur um - nicht vorhandenes - steuergeld, also was soll's...

    spö, ak und ögb waren, sind und bleiben die totengräber der nation.

    traurig, aber wahr.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung