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Rettersyndrom mit Infrarot oder: Das Lob des Nichts-Tuns

Es ist in 90 Prozent der Fälle das Beste und Richtigste, was Politiker tun sollten: Nichts. Aber gerade das fällt ihnen am schwersten. Weil sie doch wichtig sein wollen. Weil Nichts-Tun doch unpopulär klingt. Weil der elektronische und gedruckte Boulevard doch ständig nach hektischer Aktivität der Politik ruft. Gerade noch das Osterwetter hat man ihnen bisher nicht zur Rettung aufgehalst – während sie aber schon längst sogar das Weltklima ununterbrochen retten sollen und wollen.

Diese Klimarettung wird ja mit großer Sicherheit einst in die Geschichtsbücher als die große vielbelachte Skurrilität dieser Epochen eingehen. Ähnlich dem Glauben an den Weltuntergang rund um das Jahr 1000 oder ein paar Jahrhunderte später jenem an die Erde als Mittelpunkt des Weltalls.

Aber abgesehen vom Kriegführen haben die Politiker durch ihr Tun, durch ihre Einbildung, ständig etwas retten zu müssen, zweifellos in der Wirtschaft den größten Schaden angerichtet. Nur einige aktuelle Beispiele für verheerende Folgen des Rettungs-Wahns der Politik: So ermöglichte es die Rettung der ÖVAG (Österreichs oberster Volksbank) durch die Politik dem ganzen Volksbank-Sektor, sofort wieder aggressiv die Konkurrenz anzugreifen. Aus Tirol berichtet die Bank Austria etwa von einer Volksbank, die ihren Kunden zusammen mit der Wohnfinanzierung für zwei Jahre eine Eigenheimversicherung und dazu eine Infrarotkabine im Wert von 5390 Euro schenkt. Was unter normalen Umständen ein lustiger Wettbewerb ist, wird durch das Eingreifen des Staates kriminell.

Denn die Konkurrenz ist zu Recht empört: Bedient sich doch die Politik für ihre Rettungsaktionen zunehmend in den Kassen jener Banken, die überhaupt noch eine solche an Stelle eines riesigen Lochs haben. Das Maximalste, was die Politik bei der ÖVAG genauso wie bei der Hypo-Alpen-Adria tun hätte sollen, wäre es gewesen, eine geordnete Abwicklung sicherzustellen, also ein chaosfreies Zusperren.

Aber durch ihr ständiges manisches Helfersyndrom macht sie alles noch viel schlimmer. Wenn man nämlich verhindert, dass kranke Firmen sterben, wenn man diese zu Lasten der gesunden rettet, macht man eine ganze Branche kaputt. Und es gibt nur wenige Bankexperten, die nicht überzeugt sind, dass es in Österreich viel zu viele Banken gibt.

Schumpeters mutiges Rezept

Der große österreichische Ökonom Joseph Schumpeter hat daher auch schon vor über hundert Jahren das Hohelied der schöpferischen Zerstörung gesungen. Nur wenn man das Alte sterben lässt, kann Neues, Besseres, Zukunftsfähiges entstehen. Denn weder im Leben noch in der Wirtschaft kann es etwas Ewiges geben. Und so schmerzhaft es auch ist, wenn altvertraute Firmen und Arbeitsplätze untergehen, so sehr ist dieser Untergang doch notwendig, um den Wohlstand aller zu verteidigen.

Das hat auch die deutsche Politik nicht begriffen, so gut Deutschland – als Folge von zwei Jahrzehnten gewerkschaftlicher Lohnzurückhaltung – heute an sich im Vergleich zum Rest der Eurozone dasteht. Aber dennoch gilt: Auch Europas stärkstes Land wird sich noch ein paar Kapitalfehler wie die Rettung von Opel nicht leisten können. Opel war und ist einfach in dem mit gewaltigen Überkapazitäten ausgestatteten globalen Automarkt ebensowenig überlebensfähig wie Italiens Fiat.

Aber die Politik begreift das nicht. Oder sie traut sich nicht, es den Wählern zu sagen. Wie auch das nächste Beispiel zeigt: Vor allem die SPD, aber auch die CDU und die Grünen wollen nun mit Steuergeld die Drogeriekette Schlecker retten. Als ob es in Deutschland zu wenig solcher Ketten gäbe. Als ob die Konsumenten nur aus Blödheit Schlecker gemieden hätten.

Zum Glück hat die FDP bisher diese teure „Rettung“ verhindern können. Aber niemand weiß, wie lange es diese Partei überhaupt noch gibt. Nach ihrem Tod wäre dem wirtschaftspolitischen Populismus auch in Deutschland überhaupt jedes Tor geöffnet. Denn auch bei der SPD geben nicht mehr die relativ mutigen Münteferings und Schröders den Ton an. Und ob sich Steinbrück durchsetzt, ist mehr als zweifelhaft.

Zwischen Schweden und Österreich

Schweden hingegen hat das Glück einer mutigeren und weniger populistischen Regierung: Unter konservativer Führung hat sich das Land bisher konsequent geweigert, den maroden Autokonzern Saab zu retten. Es ist also kein Wunder, dass Schweden heute das Land ist, in das viele Investoren strömen. Sie wissen zwar, dass die Löhne dort hoch sind. Aber sie wissen auch, dass sie dort nicht wie anderswo ausgeraubt werden, um kostspielige Rettungsaktionen der Politik zu finanzieren.

Sie wissen auch, dass sie dort nicht im österreichischen Ausmaß vom Sozialstaat schikaniert werden: So gibt es etwa in Schweden viel weniger Krankenstandstage, weil jeweils der erste Tag vom Gehalt oder Urlaub abgezogen wird. Was vor allem an Mon- und Freitagen die Präsenz der Arbeitnehmer unglaublich erhöht hat.

Ganz anders in Österreich: Hier hat die Regierung schon in der ersten „Rettungs“-Phase nach Ausbruch der Krise (noch unter Josef Pröll und dem Boulevard-Frühstücksdirektor Werner Faymann) Banken- und Kursgewinnsteuern eingeführt. Heute steht sie vor den Trümmern dieser Politik, ignoriert das aber: Der Umsatz der Wiener Börse ist binnen eines Jahres um nicht weniger als 52 Prozent eingebrochen. Und vergleicht man mit einem fünf Jahre zurückliegenden Zeitpunkt, dann waren damals die Börseumsätze in Wien sogar viermal höher.

Was interessiert mich die Börse, werden da manche fragen. Nun: die Börse ist der international übliche Platz, wo sich Unternehmen das Geld zum Aus- und Aufbau holen. Diese Funktion wird in Zeiten doppelt wichtig, da die Kreditvergabe an Unternehmen auf Grund einer Vielzahl chaotisch und überlappend in Kraft tretender neuer Regulierungsbemühungen der internationalen und österreichischen Politik deutlich schwieriger wird. Gleichzeitig ist ja auch die Sparquote der österreichischen Haushalte dramatisch abgestürzt.

Wenn sich aber die Wirtschaft nicht mehr refinanzieren kann, dann gibt es weniger Arbeitsplätze und weniger Steuereinnahmen. Insofern ist die Börse also für alle wichtig und nicht nur ein Teufelszeug des Karl-Heinz Grasser.

Crashkurs Solarenergie

Ein ähnliches Chaos hat die Politik auch beim Stichwort Alternativenergien angerichtet. Dort ließ sie sich von geschickten und mit der grünmedialen Hysteriemaschinerie verbündeten Geschäftemachern in eine Panik treiben, dass die Welt bald aus Schuld der Menschen den Hitzetod sterben werde. Die europäische Politik hat deshalb die Förderungen für Alternativenergien so gewaltig in die Höhe getrieben, dass das schlimme Konsequenzen hat: Viele Arbeitsplätze wurden angesichts der (zur Finanzierung dieser Förderungen) überhöhten Energiekosten abgebaut oder ins nichteuropäische Ausland transferiert.

Eine Zeitlang konnte sich die Regierungen von Spanien bis ins Wiener Landwirtschaftsministerium rühmen, dass sie dafür viele „Grüne Jobs“ geschaffen hätten. Was jedoch eine Selbsttäuschung war. Denn dabei wurden weit mehr Jobs zerstört als neu geschaffen. Und inzwischen brechen auch diese Grünen Jobs schon wieder nach der Reihe weg. Vor allem China produziert heute billig und massenweise die Solarzellen, die den europäischen Alternativenergiemarkt überschwemmen und von den Förderungen profitieren.Während die europäischen und amerikanischen Fabriken überschuldet zusperren müssen.

Selbst der linke „Spiegel“ musste dieser Tage angesichts einiger Megapleiten zwischen Amerika und Europa zugeben: „Die Asiaten haben die hiesigen Firmen uneinholbar abgehängt – Hauptgrund dafür ist ausgerechnet der Förder-Boom der letzten Jahre.“ Die europäischen Produzenten haben sich auf die fetten Förderungen verlassen und auf die eigene Wettbewerbsfähigkeit vergessen.

Jetzt ist das Fördergeld weg. Und die Politik muss zugleich verschämt ihr Eigenlob als Retterin des Klimas und Schöpferin vieler grüner Jobs verräumen.

Das heißt nun nicht, dass Solarenergie keine Zukunft hat. Aber diese hat sie nur im sonnigen Süden und nicht im oft wochenlang von Wolken und Nebel bedeckten Deutschland oder Österreich. Und jedenfalls hat sie erst dann eine Zukunft, wenn sie konkurrenzfähig ist. Also wenn die Energiepreise auf Grund der  wachsenden Nachfrage so weit gestiegen sind, dass sich auch Solaranalagen ohne Förderungen zu Lasten Dritter rentieren.

Angesichts der hohen Förderungen hat auch weitgehend der entscheidende Anreiz gefehlt, intensiv nach billigen und effizienten Alternativenergien zu forschen. Forschung funktioniert aber immer besser, wenn sich die Wirtschaft ohne wichtigmacherische – dabei jedoch populistisch auf jeden Modetrend hineinfallende – staatliche Einmischung ganz nach dem Marktbedingungen richten kann und muss. Denn nur dann kann sie der angewandten Forschung auch eine sinnvolle Richtung vorgeben.

Innovation statt Bewahren

Diese vielen handfesten Beispiele zeigen: Die Politik soll sich möglichst draußen halten. Fast jedes Mal, wenn sie sich einmischt, entsteht Schaden, oft an ganz unerwarteter  Stelle.

Auch Schumpeter und die Theoretiker der Österreichischen Schule der Nationalökonomie haben schon lange gezeigt: Wirtschaft lebt von der Innovation und Anpassungsfähigkeit, nicht vom Bewahren. Auch wenn dieses sehr populär ist. Aber das Bewahren wirtschaftlicher Strukturen bedeutet in Wahrheit, dass die europäischen Ökonomien auf einen historischen Stand eingefroren würden.

Man denke nur an die Konsequenzen, wenn schon im Gegensatz zur industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts das Bewahren angesagt gewesen wäre: Dann wäre noch mehr als die Hälfte der Menschen in der Landwirtschaft tätig, unter oft erbärmlichen, jedem Unwetter und jeder Dürre ausgesetzten Lebensumständen. Und mit der halben Lebenserwartung von heute.

Unternehmerische Initiative bringt ständige Änderung, Sterben und Neuentstehen. Aber wer sich dem verweigert, stirbt am sichersten. Oder um noch einmal den „Spiegel“ zu zitieren: „Es nutzt dem letzten Hersteller von Kutschen nichts, wenn er seine internen Prozesse und sein Marketing optimiert, wenn die Menschen Automobile verlangen.“

Gelddrucken ist keine Alternative

Und es nutzt schon gar nichts, wenn Europa glaubt, die notwendigen Anpassungen seiner Wirtschaft und vor allem seiner maßlos aufgeblähten Sozialsysteme durch hektisches Drucken von neuem Geld vermeiden zu können. Zwar hat die gigantische Billion Euro, mit denen die EZB die Märkte überschwemmt hat, ein paar Monate lang die Krise wegspülen können. Aber die Überflutungsmethode wirkt immer weniger und immer kürzer: So sind in Spanien schon vor Ostern die Zinsen für die dortigen Staatsanleihen wieder in unfinanzierbare Höhen gestiegen.

Während die Deutschen für zehnjährige Staatsanleihen deutlich weniger als 2 Prozent zahlen müssen, müssen die Spanier  dem Markt trotz der Geldflut inzwischen schon wieder 5,7 Prozent bieten. Was sie nie und nimmer finanzieren können. Beträgt doch die spanische Arbeitslosigkeit jetzt schon 23 Prozent. Und schon die Hälfte der Jungen findet keinen Job mehr – weil der Staat in einer früheren Phase des Rettersyndroms die Jobs so sehr verteuert und auf Gewerkschaftsverlangen „sicher“ (=unkündbar) gemacht hat, dass fast kein Arbeitgeber mehr neue Dauerjobs anbietet.

Aber eines ist absolut gewiss: Eine Rettung Spaniens nach dem Muster Griechenlands würde sämtliche Kräfte Europas überfordern. Selbst wenn sich seine Regierungschefs noch so sehr um kollektives Retter-Gehabe bemühen. Gleichzeitig könnte aber die soziale Unzufriedenheit in dem heißblütigen Land in absehbarer Zeit zu einer Explosion führen, von der niemand unberührt bleibt. Dann aber kann niemand mehr irgendwen retten, weil wir schon so viel gerettet haben.

PS.: Politikern fiele das Nichts-tun übrigens auch dann viel leichter, wenn es viel weniger von ihnen gäbe. Denn jeder Abgeordnete, jeder Minister, jeder Landesrat mehr will zusätzliche Spuren ins Buch der Geschichte eingravieren, also in Wahrheit zusätzliche Schäden verursachen.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2012 09:32

    Danke für diesen klaren Artikel !

    Danke für den passenden Titel !

    Die konservativsten 'Retter' (Totengräber) sind leider die von der 'moderenen' Verändererpartei SPÖ getriebenen Gewerkschaften, die alles, was nach Vernunft und Wirtschaft riecht, blockieren und kaputtmachen, sie haben auch seit spätestens 1970 ihre Lebensberechtigung verloren, die brauchen wir in der heute doch sehr sozial eingestellten Gesellschaft nicht mehr.

    Die zweiten, die da alles kaputtmachen sind die gutmenschlichen Auswüchse in allen Parteien, die Krankes, Sterbendes, etc. für viel Allgemeingeld 'erhalten' wollen. Das kann man doch nicht machen, den 'armen AUA Piloten' weniger zu geben als sie vorher zu viel hatten. Na dann sollen sie halt anderswohin gehen, wo sie mehr bekommen. Das kann man doch nicht machen, den 'Flüchtlingssimulanten' wieder ausweisen aus dem Land, wenn man ihn hier nicht brauchen kann. Klar, das muss man sogar, etc., etc.

    Die dritten sind bei uns die Klientel und Selbstbediener, die, egal, ob gebraucht oder nicht, von den Parteien gehalten werden auf unser aller Schuldenkonto. Das würde ich bereits als die erste politische Straftat einreihen, so was zu tun gegen die Bevölkerung.

    Die vierten sind dann die Politiker selbst, denen hier Dr. Unterberger ins Gesicht sagt, - und völlig zurecht, wie ich meine - dass sie besser nichts tun sollten statt Blödsinn. Wenn @ Wertkonservativer sagt, wir würden bessere Politiker brauchen, so gebe ich ihm völlig recht, aber wir würden für dieses kleine Land auch viel weniger von dieser einander auf die Füße tretenden Sorte benötigen. Das bezeichne ich bereits als die zweite politische Straftat, nämlich fahrlässige Krida bis Betrug am Violk, was da täglich abgeht an Unnötigkeitspolitik.

    Die fünften, die hat Dr. Unterberger heute nicht extra angeführt, die korrumpierten Politmedien, geködert und gemästet mit Korruption, für mich die dritte Straftat.

    Die sechsten und das sind wir alle in der Gesamtheit, die wir uns das alles gefallen lassen von dieser übermütigen, geldgierigen, alles kahlfressenden Meute unserer 'Gesetzgeber'. Die bei uns erlassenen Gesetze sind in etwa seit 40 Jahren fast alle unnötig und behindern jegliche Weiterentwicklung und gehören daher auch in die Kategorie fahrlässige Krida. Wir stimmen dem allen zu, indem wir die Stimme 'abgeben' statt erheben. Wir sind es, die sich von Parteigurus manipulieren und 'führen' lassen, statt unser eigenes Hirn zu benutzen und für uns selbst zu sorgen. Wir sind es, die diese Wahnsinnspolitik anerkennen und uns darin ergeben. Wir selbst sind es, die diese bittere Suppe, die wir da anrichten haben lassen von all den Politruks, auch auslöffeln müssen und die Suppe diese Meute noch zusätzlich, sofern wir sie nicht dorthin bringen, wo sie eigentlich hingehören.

    Ein paar Worte von mir noch zu den 'unschuldigen' Politikern, die keine Ahnung von Tuten und Blasen haben und auch nicht haben wollen (wenn mich die Partei nicht vermittelt hätte, wär ich nicht hier), weil sie alles abschalten, was eigenes Denken verlangen würde, die würde ich stanta pede an einen anderen Arbeitsplatz schicken, vom Bundeskanzler abwärts, nur solche, die wirklich was Positives zu sagen haben, die können wir brauchen. Ich glaube, ich habe recht, dass tatsächlich eine Unmenge unnötiger Politposten einsparbar sind und verzichtbar, sogar ganze Ministerien.

  2. Ausgezeichneter KommentatorXymmachos
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2012 09:35

    Wenn Sie sich weiterhin über die bevorstehende Klimakatastrophe lustig machen, werter A.U., werden Sie sich's mit Herrn Phaidros noch ganz verscherzen!
    Und was die Schumpeter'sche "schöpferische Zerstörung" betrifft, so fällt einem dazu nur (wieder einmal) Hermann Hesse ein:
    "Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
    dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
    blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
    zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern..."

  3. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2012 02:13

    Voll da core: Überholtes, Veraltetes hat in der Wirtschaft keinen Platz. Aber oft wird nur zentralisiert, es wird versucht Monopole aufzubauen, um nachher umso hemmungsloser abzucashen (Neudeutsch!). Auch so kann sich unter Umständen eine Volkswirtschaft erpreßbar machen (die Zahl historischer Beispiele sind Legion). Es ist halt leider nicht alles ganz so einfach.
    Einfach verständlich ist jedoch der Haß unserer Proporzpolitiker auf die Börse. Die Banken haben sie weitestgehend im Griff, die Börse (noch) nicht. Hier bestimmt der Markt und nicht die Parteizentrale; und genau dies ist in einer rot-schwarzen Proporzdiktatur ein Frevel!
    Bei Schweden reißt es mich immer noch: Galt doch ausgerechnet dieses Land jahrzehntelang als sozialistisches Modell. Bis sich Selma Lagerlöff augenreibend wunderte, daß sie 105% Steuer bezahlt und die Flucht ergriff. Das marxistische System hatte zwangsläufig auch dort Schiffbruch erlitten. Leider ribbeln sich manche Träumer den Sandmann nie aus den Augen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2012 12:01

    Ich schließe mich dem Lob des Nichtstuns eingeschränkt an, es gäbe schon einiges schnell und effizient zu erledigen und zwar

    Schaffung von Transparenz bei allen öffentlichen und halböffentlichen Vorgängen
    Schaffung eines starken Kartell- und Wettbewerbsrechts einschl. seines gerechten Vollzugs
    Sicherstellung einer freien und fairen Marktwirtschaft
    Schutz des Eigentums
    transparentes einfaches Steuersystem

    Dazu bedarf es selbstverständlich Fachleute und keiner populistischen Politiker mit starkem Eigeninteresse.

    Doch nun zu den in meinen Augen Irrtümern im Artikel:

    Irrtum 1: Der Einbruch an der Wiener Börse hat mit der Banken- und Kursgewinnsteuer (einen gänzlichen negativen Einfluss streite ich nicht ab, jedoch nicht hauptsächlich) zu tun. Meines Erachtens hat dieser mehr mit den Korruptionsfällen und Insidergeschäften in ATX-Firmen und dubiosen Investoren zu tun, allen voran die Telekom.

    Irrtum 2: Solarenergieerträge sind im sonnigen Süden ein Vielfaches, das ist nicht richtig, weil der Stromertrag durch Hitze drastisch sinkt und eine Hinterkühlung mit Wasser gerade im wasserarmen Süden Verschwendung wäre.

    Irrtum 3: Die Wirtschaft ist unschuldig, dazu empfehle ich die Lektüre mancher Wirtschaftszeitung, wo geradezu nach Subventionen und Förderungen gegiert wird, welch Standortvorteil.

    Irrtum 4: Die EU bringt so große Vorteile. Vorteile bringt der Freihandel in einem offenen Wirtschaftsraum, nicht eine Umverteilungsunion, die geradezu von Schröders Wirtschaftsweisen Bofinger als Weisheit letzter Schluss propagiert wird (Eurobonds).

    Irrtum 5: Schröder und Müntefering wären gut. Die rot-grüne Regierung unter Schröder war ein Riesenschaden für Deutschland und Europa, gerade in dieser Zeit sind unter Asmussen (heute im EZB-Direktorium) die Landesbanken zur ungehemmten Spekulation geöffnet worden.

    Irrtum 5: Steinbrück wäre ein guter Mann. Steinbrück als Ministerpräsident hatte mehrmals budgetmäßig die Verfassung mit Füßen getreten, Steinbrück als Bank-Aufsichtsrat der WestLB hat vieles zugelassen oder nicht durchschaut, heute wird sie abgewickelt durch eben diese Misswirtschaft und den politischen Missbrauch der Bank (Anmerkung: da gab es auch Vranitzky-Privat-Flüge mit WestLB-Jets, heute ist ein WestLB-Manager in der Signa Holding des griech. Reeders Economos Beirat), Steinbrück verlangte einst sogar wieder eine Art "Tausend-Mark-Sperre" für österreichische Unternehmer, die in Deutschland tätig sind.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2012 01:31

    Von mir aus kann in der Marktwirtschaft jeder Retten und Fördern was er will, aber unfähige Politiker um unser aller sauer verdientes Steuergeld bitte nicht.

    Nur Rettet und Fördert es sich halt um fremdes Geld viel leichter, als um das eigene und deshalb neigen vor allem unsere Volksvertreter zu diesen leider allzu oft populistischen, jedoch sinnlosen Eingriffen. Denn wäre es das eigene Geld, gingen sie sicher viel vorsichtiger damit um.

    Nun zu Spanien: Man wird auch da wie bei Griechenland besonders die Kleinanleger mit Zwangsumtauschaktionen u. ä. abzocken. Die Großen können es sich ja doch wieder richten, wenn sie als Ausgleich mit billigen Geldmassen der EZB überflutet werden und schon ist auch Spanien gerettet.

  6. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2012 11:46

    Ich bin ein großer Verfechter der Devise 'Gleiches Recht für alle', daher verstehe ich nie und nimmer, wie es sein kann, daß man in ein Land, nämlich Griechenland, soviel Geld steckt. Genaugenommen muß man - zumindest theoretisch - damit rechnen, daß auf diese Beträge jedes Land der EU ein gleiches Anrecht hat.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    7x Ausgezeichneter Kommentar

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSinnlosschwatz
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2012 08:31

    vor Jahren hat einmal ein Politiker gesagt "es ist ja alles so kompliziert", ob er damit gemeint hat, das gemeine Fussvolk ist einfach zu dumm um komplexe Vorgänge in Bereichen Politik und Wirtschaft zu verstehen, oder nur seine eigene Unfähigkeit zum Ausdruck bringen wollte, entzieht sich meiner Kenntnis. Tatsache ist aber, um wichtig zu erscheinen, geben die meisten Politiker vor, rund um die Uhr zu arbeiten. Dass weniger oft mehr sein kann, das zu erkennen, lässt ihr Ego nicht zu. Zur Zeit sind die "wichtigsten" Politiker alle vom Helfersyndrom befallen, man rettet das Weltklima, man rettet die Gletscher, man rettet vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen, man rettet Griechenland usw. Dass Nichts auf dieser Erde ewig hält, wird einfach nicht zur Kenntnis genommen, erdgeschichtlich gesehen ist es uch völlig egal, ob der Regenwald oder die Gletscher 500 Jahre früher oder später verschwinden. Keiner unserer so wichtigen Politiker (Experten) hat bisher zugegeben, dass ein möglichst effizienter Klimaschutz mit Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung nicht vereinbar ist. Natürlich kann man wirksamen Klimaschutz betreiben, man verzichtet auf jegliche Freizeitaktivitäten, man fährt nicht ins Wochenendhaus oder in den Urlaub, man fährt nicht zur Arbeit und verzichtet letztendlich auch aufs Atmen.


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    13. April 2012 08:01

    DANKE, DANKE, DANKE für diesen Artikel. Mir geht dieses Pseudo-Tätigkeitssyndrom unserer Volkstribune schon so dermaßen auf den Wecker. Entweder sie tun nur so, als ob sie was machen - oder sie machen Blödsinn, weil ihnen elementares Grundwissen fehlt. - Ein Ergebnis der eigenen Bildungspolitik?

    Ich will von diesem Staat nichts, außer meiner Ruhe, einer sozialen Grund(!!)absicherung, befestigten Straßen, vernünftiger redimensionierter Justiz und Sicherheit (aber bitte nicht als Vorratsdatenspeicherung sondern als Dorfpolizist, der seine Runden dreht).
    Und mich soll der Staat dafür auch in Ruhe lassen. Einen Zehent leiste ich dafür gerne, 70% kommen mir (wie es zur Zeit ist) ein wenig hoch vor.

  7. Wahrheit (kein Partner)
    11. April 2012 22:30

    OT: ORF zeigt wieder Humor auch nach dem 1.April:

    Heute: CLUB 2
    MYTHOS EINKOMMENSSCHERE – EIN SCHLECHTER SCHERZ?
    Fühlen sich Männer durch das neue Selbstbewusstsein der Frauen bedroht? Erleben wir einen Rückschritt bei der Gleichstellung?

    Als Moderatorin wurde die Edel-Feministen-Emanze EVA ROSSMANN ausgewählt!

    Nächste Woche dann eine Diskussion über die BAWAG mit Helmut Elsner als Moderator ...

  8. HDW
    11. April 2012 14:24

    Schumpeter war auch gegen den Anschluss an Deutschland im Gegensatz zu den Austromarxisten Bauer und Hilferding! Außerdem sagte er den Untergang des Kapitalismus durch die Monopolbildung und Ausschaltung der Konkurrenz, voraus. Für den Staatmonopolkapitalismus hatte er auch darin recht. aber wir befinden uns in der Eu ja schon wieder auf dem Weg dorthin, wie man sieht!

    • peterlinz (kein Partner)
      11. April 2012 18:44

      Dieser Satz gilt vor allem auch für die EU:
      "Politikern fiele das Nichts-tun übrigens auch dann viel leichter, wenn es viel weniger von ihnen gäbe...."

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. April 2012 19:22

      Ja!
      Wir bräuchten eigentlich eh nur einen!!

      Einen FÜHRER!

      Das ist es ja auch was der UNTI hier sagen möchte!
      ER hätte dann wohl alle Voraussetzungen dafür ... wie man hier liest!

  9. Segestes (kein Partner)
    11. April 2012 12:44

    ******************OT*******************

    "Ein PENIS auf der Frauendemo" (!)

    http://issuu.com/ueber.morgen/docs/ueber.morgen_11-03/7
    (zum Vergrößern draufklicken)

    Zitat: "Hearst, verschwind von hier, Schwanzträger sind hier und heute nicht erwünscht."

    Es kommt aber noch besser, denn die Strafe für obigen Erlebnisbericht folgt auf den Fuß:
    http://zurpolitik.com/2011/04/13/konflikt-zwischen-studierendenvertretung-und-unibrennt-zeitung/

    • Reinhard (kein Partner)
      11. April 2012 13:09

      Und was lernen wir daraus?
      Es gibt böse Ungleichbehandlung und Verhetzung und es gibt gute Ungleichbehandlung und Verhetzung. Welche Ungleichbehandlung böse und welche gut ist, können uns sicher studentische Lesbentanzgruppen, feministische Matriarchatsvorkämpferinnen und studentische Verbände eierloser Metrosexueller verraten. Wir müssten sie nicht mal fragen, die tun das nämlich auch unaufgefordert gern.

      Mich würde ja die Reaktion der gleichen Studentenverrä... äh, ...vertreter und vor Allem -rinnen interessieren, wenn eine studentische Männerdemo stattfände, auf der ein Plakat mit der Aufschrift "Verschwind' Muschi, Schwanzlose sind hier nicht erwünscht!" herumgetragen würde.
      Ich glaube nicht einmal, dass die Reaktion auf eine unwichtige Studentenzeitung beschränkt wäre; da würden sich wohl alle Medien gerne draufstürzen.
      Schade, dass sich da kein Initiator findet...

    • Segestes (kein Partner)
      11. April 2012 13:49

      Besonders pikant finde ich ja die unverhohlene Gewaltandrohung der, im wahrsten Sinne des Wortes, "Kampfemanzen" :)
      Ich hätte es da drauf ankommen lassen.
      Gleichberechtigung beinhaltet nämlich auch, ein Rudel durchgeknallter Hyänen durch gezielte Hiebe kampfunfähig zu machen.
      Ich bin eben kein Kavalier der alten Schule, der sich lieber zerfleischen lässt, bevor er Hand an eine Frau legt. Notwehr bleibt Notwehr, so einfach ist das.

    • O_o (kein Partner)
      11. April 2012 18:27

      Und was lernen wir daraus?
      Es gibt böse Ungleichbehandlung und Verhetzung und es gibt gute Ungleichbehandlung und Verhetzung. Ungleichbehandlung böse und welche gut ist, können uns sicher studentische Lesbentanzgruppen, feministische Matriarchatsvorkämpferinnen und studentische Verbände eierloser Metrosexueller verraten.


      Tja und was bleibt? Man hat also entdeckt, dass es Frauen gibt, die ihre Emanzipation in einen Wahn übersteigert haben, hat jetzt nicht gerade großen Neuigkeitswert. Trotzdem ein interessanter Einblick, für Leute wie Reinhard natürlich ein guter Grund gleich das Breitschwert gegen linkslinksgrünfeministischstudentischwasweissich zu schwingen. Der Segestes konnte ein bisschen seine Gewaltphantasien auspacken - was will man mehr?

    • Segestes (kein Partner)
      11. April 2012 18:52

      @O_o

      Mich macht es, offensichtlich im Gegensatz zu dir, leider nicht geil, wenn Frauen auf mich einprügeln ^^

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. April 2012 19:35

      .... Da haben sich wohl ein paar oder auch viele weibliche Geschöpfe im Hormontopf veregriffen ... das heisst , sie sind ein klarer Fall für die psychiatrische Behandlung!

      Erste ärztliche (Hilfs)Maßnahme: Abbau des unnatürlich hohen Testosteronspiegels durch entsprechnde Medikamente!

      Zweite (Hilfs)maßnahme (Vorschlag): 1 Jahr GEMEINSAMEN Zwangsaufenthalt auf einer Insel ohne Männer - zur Ausnüchterung und Besinnung!

      > Eine der wenigen Möglichkeiten aus wildgewordenen Weibern wieder normale Frauen und menschen zu machen!

    • O_o (kein Partner)
      11. April 2012 19:47

      Hmm, also weil man sich eine völlig fiktive Konfrontation mit durchgeknallten Emanzen nicht mit Gewaltphantasien ausmalt, macht es einen geil wenn man von selbigen verprügelt wird - gibts zu, du hast Philosophie mit Schwerpunkt Formallogik studiert.

      Ich finde es immer sehr skurril wen irgendwelche Leute ihre Heldentagträume breittreten, aber wenns hilft...

    • Segestes (kein Partner)
      11. April 2012 20:56

      Sehr lustig, deine völlig Ironiebefreitheit, die du mit sophistischem Geschwurbel und I-Tüpferl-Reiterei zu übertünchen versuchst.

      Im Übrigen, du kannst dir die "fiktive Konfrontation mit durchgeknallten Emanzen" auch gerne so vorstellen, dass alles bei einem Kaffeekränzchen endet, in dessen Verlauf man sich dann gegenseitig Zucker in den Allerwertesten bläst.

      Da mein Verstand allerdings in keinem alternativen Paralleluniversum urlaubt,
      gehe ich vom wahrscheinlichsten Szenario aus und mache mir Gedanken darüber, wie meine Handlungsweise dann gegebenenfalls aussehen würde.

      Und diese Handlungsweise richtet sich auch nach dem Prinzip, sich Gewaltandrohungen von irgendwelchen Privatiers nicht so ohne weiteres zu beugen.
      Wenn du das als "Heldentagträume" bezeichnest, dann sagt dies recht wenig über mich aus, aber viel über dich selbst.

    • Undine
      11. April 2012 22:27

      @Eva

      Dazu fallen mir nur Schillers Worte ein: "Da werden Weiber zu Hyänen und treiben mit Entsetzen Scherz".

    • Undine
      11. April 2012 22:29

      @Segestes

      Die Schillerworte waren nicht für Eva sondern für Sie gedacht! :-)

  10. Torres (kein Partner)
    11. April 2012 10:51

    Das Problem der Politik in diesem Zusammenhang ist ja, dass Parteien, die vielleicht harte, aber wirtschaftlich sinnvolle Ideen haben, von den Wählern sofort abgestraft werden. Unterberger selbst führt hier das Beispiel der FDP an, die wohl bald aus allen Parlamenten fliegen wird, bei uns hat (zumindest ansatzweise, aber immerhin mehr als alle anderen Parteien) das BZÖ durchaus wirtschaftstaugliche Programme - und schrammt auch am Rande der Bedeutungslosigkeitn dahin.

    • Diskussionsleiter (kein Partner)
      11. April 2012 11:06

      Das BZÖ hat ein wirtschaftstaugliches Programm? Das wäre mir neu. Bisher ist nur bekannt, dass das BZÖ vor allem ein sehr erfolgreiches Programm hat, sich die eigenen Taschen vollzustopfen.

    • Torres (kein Partner)
      11. April 2012 16:43

      @Diskussionleiter
      Dazu muss man natürlich hören, was Bucher sagt und/oder die HP des BZÖ anschauen. Ohne eignes Zutun erfährt man selten etwas und bleibt, wie man sieht, eben uninformiert.

  11. H&M (kein Partner)
    11. April 2012 09:47

    Unterberger wird ja mit großer Sicherheit einst in die Geschichtsbücher als die große vielbelachte Skurrilität dieser Epochen eingehen. Ähnlich dem Glauben an die Auferstehung Christi rund um das Jahr 30.

    • Trollfresser (kein Partner)
      11. April 2012 13:50

      Und daraus folgt jetzt was?

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. April 2012 23:44

      H&M

      Du vergreifst Dich hier
      1. ein wenig in den Dimensionen
      2. in den Begriffen

      Unterberger ist, so wie wir alle hier, mit Sicherheit spätestens dann weitgehend vergessen und vorüber, wenn sein Grab abgeräumt wurde, wahrscheinlich aber schon um etliches früher.

      Was man bei "einem anderen" ja nun wirklich nicht behaupten kann, ganz unabhängig davon ob dessen Grab nun tatsächlich leer war.
      Und von "Vielbelacht" wie hier zu Recht bei Unterberger, kann man wohl bei "dem anderen" auch nicht gerade sprechen. Ganz im Gegenteil ... und das zu Recht!

  12. H&M (kein Partner)
    11. April 2012 08:34

    "Denn dabei wurden weit mehr Jobs zerstört als neu geschaffen"

    Können Sie diese Aussage mit Zahlen belegen, Herr Unterberger, oder ist das zuviel verlangt?

    Und wie verträgt sich ihre penetrante Ablehnung jeder Innovation im Energiesektor (und nicht nur da) mit der Schumpeterschen Innovationsforderung? Haben Sie eigentlich eine Ahnung, wieviel die konventionellen Energieversorger an Fördergeldern bekommen haben? Nein? Dachte ich mir. Es geht nämlich um einen Verteilungstreit, und die Dinosaurier im Geschäft, so wie RWE, sehen ihre Felle davonschwimmen.

  13. Sinnlosschwatz (kein Partner)
    11. April 2012 08:31

    vor Jahren hat einmal ein Politiker gesagt "es ist ja alles so kompliziert", ob er damit gemeint hat, das gemeine Fussvolk ist einfach zu dumm um komplexe Vorgänge in Bereichen Politik und Wirtschaft zu verstehen, oder nur seine eigene Unfähigkeit zum Ausdruck bringen wollte, entzieht sich meiner Kenntnis. Tatsache ist aber, um wichtig zu erscheinen, geben die meisten Politiker vor, rund um die Uhr zu arbeiten. Dass weniger oft mehr sein kann, das zu erkennen, lässt ihr Ego nicht zu. Zur Zeit sind die "wichtigsten" Politiker alle vom Helfersyndrom befallen, man rettet das Weltklima, man rettet die Gletscher, man rettet vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen, man rettet Griechenland usw. Dass Nichts auf dieser Erde ewig hält, wird einfach nicht zur Kenntnis genommen, erdgeschichtlich gesehen ist es uch völlig egal, ob der Regenwald oder die Gletscher 500 Jahre früher oder später verschwinden. Keiner unserer so wichtigen Politiker (Experten) hat bisher zugegeben, dass ein möglichst effizienter Klimaschutz mit Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung nicht vereinbar ist. Natürlich kann man wirksamen Klimaschutz betreiben, man verzichtet auf jegliche Freizeitaktivitäten, man fährt nicht ins Wochenendhaus oder in den Urlaub, man fährt nicht zur Arbeit und verzichtet letztendlich auch aufs Atmen.

    • Otto (kein Partner)
      11. April 2012 09:46

      Wer soll das gesagt haben? Der Satz ist, so wie Sie ihn hinschreiben, so banal, dass man drauf Wetten kann, dass ihn jeder Politiker mindestens einmal gesagt hätte.

    • phaidros
      11. April 2012 09:47

      Das war Sinowatz.

    • DB (kein Partner)
      11. April 2012 10:04

      Als wär's gestern gewesen: das korrekte Zitat lautet: „Es ist alles sehr kompliziert."

    • Otto (kein Partner)
      11. April 2012 10:42

      eigentlich ist das auch nicht ganz korrekt zitiert, aber was der Vorposter so sinnlos daherschwatzt ist dummdreist:
      zuerst legt er jemanden ein falsches Zitat in den Mund und dann dreht er es so, dass nur die ungünstigsten Auslegungen in Frage kommen.
      Also:
      "Im Zuge der medialen Aufbereitung der Skandale und Schwierigkeiten wurde immer wieder ein Zitat Sinowatz' aus seiner Regierungserklärung 1983 publiziert: einer Darstellung der Herausforderungen der nächsten Jahre folgte die Feststellung: „Ich weiß, das klingt alles sehr kompliziert …“ – dieser Ausspruch wird zumeist in der Form „Es ist alles sehr kompliziert …“ wiedergegeben." @Wikipedia (werdens doch hoffentlich glauben, oder?)
      und wie man das jetzt negativ auslegen soll, da bin ich nun gespannt. Mir ist schon klar, dass die meisten Blogger hier im Forum einen Hass auf alle Sozis haben, und vorallem rot sehen bei Sinowatz wegen der Waldheim-Sache, aber dann lieber sachlich korrekt! Gibt ohnehin genug Kritikpunkte.
      So ein sinnloses Geschwätz aber ist aber entbehrlich und wirkt anscheinend ansteckend volksverblödend. Sonst heißt's irgendwann noch :"Mir ist alles zu kompliziert.. (osä)"

    • Diskussionsleiter (kein Partner)
      11. April 2012 11:10

      Darüberhinaus sollten die Unterbergerfans in Bezug auf "Komplexität" schön die Bälle flachhalten. Denn die trivialisiernden Vereinfachungen und dummen Polemiken Unterbergers entstammen ja zumeist einem völligen Unverständnis komplexer Zusammenhänge.

      Statt Recherche zu betreiben und sich sachlich informieren zu lassen, setzt Unterberger stattdessen auf 4-5 ewiggleiche Feindbilder, auf die er alles Negative projiziert.

      Man mag über Sinowatz denken was man will, in Punkto Intelligenz, Sachlichkeit und Verständnis für grössere Zusammenhänge schlägt er Unterberger aber locker.

    • H&M (kein Partner)
      11. April 2012 11:15

      Mich überrascht auch, dass Unterberger in konservativen Kreisen so hoch eingeschätzt wird. Vielleicht ist das auch eine Generationssache. Die jüngeren lassen sich nur schwer für den Bloginator begeistern. Aber deswegen ist man noch lange kein Fan von Sinowatz und Co.

    • Trollfresser (kein Partner)
      11. April 2012 13:52

      Sinowatz ich hör dir tapsen.

      "Ich nehme zur Kenntnis, dass Herr Waldheim nicht bei der SS war, sondern nur sein Pferd."

    • D.I.L.E. (kein Partner)
    • H&M (kein Partner)
      11. April 2012 22:28

      D.I.L.E.

      Ich kenne solche Studien. Auf dem ersten Blick ist die Argumentation nachvollziehbar, aber dann: Es ist nicht ganz klar was mit konservativ/progressiv oder rechts/links gemeint ist. Diese Begriffe sind einfach zu schwammig definiert. Es gibt ja auch genug konservative Akademiker und nicht-linke (was immer das heißen mag) Intellektuelle. Und wieso haben in UK Tory-Fans einen höheren IQ als Labour-Anhänger? Sind letztere eigentlich konservativer was ihre Werte angeht?

      "Mit Intelligenz könne sich der Mensch von Traditionen abwenden."

      Sehe ich ähnlich, aber:

      "Dazu zählt er auch die historisch neue Idee, nicht an einen Gott zu glauben."

      das ist nicht ganz neu. Siehe Epikur und Lukrez, um nur zwei zu nennen.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. April 2012 23:13

      H&M ...

      ... ich hab dies auch nur eher in ironischer Form ... wegen der "speziellen Verfassung" hier drinn ... eben hier reingestellt!

      Es passt halt gar so gut!
      Hier!

  14. D.I.L.E. (kein Partner)
    11. April 2012 01:11

    Unterberger kann es nicht wissen:

    ... weil "im oft wochenlang von Wolken und Nebel bedeckten" Wien ist es wirklich unvorstellbar, dass vergleichsweise nur ein paar Kilometer weiter, in den Gebirgstälern und - Höhen Österreichs die Sonne geradezu massenhaft und endlos zu strahlen pflegt und so die solare Energienutzung geradezu fürstlich bedient.

    Aber das kann Dr. Unterberger nicht wissen!
    Wie auch!

    Es erwartet auch keiner, der ihn kennt!
    Weiß man doch, dass er mit Vorliebe sein subjektives, recht eng begrenztes Weltbild als Sinn und Erfüllung des Universums an sich begreift.
    Alles was ausserhalb dieser Grenzen liegt das exististiert nicht und hat auch nicht zu existieren.

    Gäbe es (noch ) keine Satelliten, die Erde wäre (hier im Forum) noch immer eine Scheibe und Kolumbus ein größenwahnsinniger LINKSLINKER Schwindler.

    Da wundert es dann nicht mehr, dass er innerhalb weniger Zeilen zugleich Schumpeters "volkswirtschaftlich gesunde Zerstörung um Neues erwachsen lassen zu können" - (in diesem Sinne) lobt und dann später geradezu schadenfroh daherkommt, um auf das Dilemma der deutschen Solarindustrie hinzuweisen, welches momentan aus der chinesische Konkurrenz erwachsen ist und welches ja ganz sicher Ihre Ursache darin hat, dass die Solartechnik in Deutschland überhaupt erst durch entsprechende Fördergelder vorangetrieben und populär gemacht wurde.

    Man wundert sich darüber nicht mehr!
    Man reibt sich nur die Augen ... über alles Vorherige und Weitere da oben auch ...

    ... und kommt zum Schluß: "Ein Unterberger!"

    • Dassa (kein Partner)
      11. April 2012 08:42

      Frau Dille kann es nicht wissen, wie auch, hat wahrscheinlich gerade genug Hirn um ihren Kadaver zu bewegen. Über den geistigen Schleim den sie ständig absondert wundert man sich wirklich nicht mehr.

    • H&M (kein Partner)
      11. April 2012 08:52

      @Dassa
      Soll deine Antwort bürgerlich wertkonservativ sein? Sachliche Kritik muss erlaubt sein, aber mit solchen Absonderungen bist du im falschen Forum.

    • Trollfresser (kein Partner)
      11. April 2012 10:21

      H&M

      Jetzt warte ich aber schon auf die Klärung, was denn an diesem Posting sachlich oder kritisch ist.

      Einen Troll als solchen zu bezeichenen ist ja auch nicht "bürgerlich wertkonservativ" sondern schlicht nur richtig.

    • H&M (kein Partner)
      11. April 2012 10:25

      Vielleicht hätte ich schreiben sollen, "polemische Kritik muss erlaubt sein". Unterberger ist ja auch Polemikmeister der unteren Landesliga. Nur Troll bleibt Troll, und das gilt auch für Dassa.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. April 2012 10:47

      Sachlich:

      "n den Gebirgstälern und - Höhen Österreichs die Sonne geradezu massenhaft und endlos zu strahlen pflegt und so die solare Energienutzung geradezu fürstlich bedient."

      Sachlich:
      "Da wundert es dann nicht mehr, dass er innerhalb weniger Zeilen zugleich Schumpeters "volkswirtschaftlich gesunde Zerstörung um Neues erwachsen lassen zu können" - (in diesem Sinne) lobt und dann später ...... daherkommt, um auf das Dilemma der deutschen Solarindustrie hinzuweisen, welches momentan aus der chinesische Konkurrenz erwachsen ist und welches ja ganz sicher Ihre Ursache darin hat, dass die Solartechnik in Deutschland überhaupt erst durch entsprechende Fördergelder vorangetrieben und populär gemacht wurde."

    • Diskussionsleiter (kein Partner)
      11. April 2012 11:00

      Als Troll wird man hier bezeichnet, wenn man den polemischen Entgleisungen Unterbergers sachliche Richtigstellungen entgegensetzt.

      Als Troll wird man hier auch bezeichnet wenn man nicht im Blog-Mainstream (der fälschlicherweise als bürgerlich-konservativ bezeichnet wird, in Wahrheit allerdings verklemmt reaktionär bis nationalistisch/rechtsextrem ist) mitheult sondern eine eigenständige Meinung vertritt.

      Insoferne richten sich die Troll-Vorwürfe der Wachhunde des Herrn Polemikberger in Person der Multi-Nicker "Dassa" und "Trollfresser" selbst.

    • Reinhard (kein Partner)
      11. April 2012 13:35

      "...in den Gebirgstälern und - Höhen Österreichs die Sonne geradezu massenhaft und endlos zu strahlen pflegt..."
      Sachlich?
      Zuviel "Heidi" gesehen???
      Bitte Daten, oder reicht es (wie immer) wenn D.I.L.E. eine Behauptung aufstellt, damit diese automatisch "sachlich" wahr wird?

    • Trollfresser (kein Partner)
      11. April 2012 14:00

      H&M - ich warte immer noch?

      Aber vielleicht ist Ihr opus magnum "Die Kritik der polemischen Vernunft" noch im Werden.

      Ich würde halt Ihre Wortschöpfung "polemische Kritik" schlicht mit "miesmachen" oder "trolliges Sudern" übersetzen.

      Den Diskussionsleiter in seinem oberlehrerhaftem Gehabe ("Als Troll wird man hier bezeichnet, wenn man den polemischen Entgleisungen Unterbergers sachliche Richtigstellungen entgegensetzt.") meint mit seiner Sage wohl auch nur das Loch, das beim Aufblasen seiner einzigen Gehirnzelle bleibt.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. April 2012 20:27

      Trollfresser

      ich hab Dirs hinbgeschrieben, fein filetiert vor Deine Nase gelegt ...
      das "Sachliche"!

      gleich hier drüber, unter:
      D.I.L.E.
      11. April 2012 10:47
      Sachlich

      Damit Du nicht ganz verhungerst ... in deiner Begriffstützigkeit!
      Aber lass es lieber, bevors weh tut, das Denken ...
      ... es kommt ja eh nicht darauf an, auf Dich! *g*

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. April 2012 22:39

      Reinhard ...

      eigentlich könnte ich Dich ja einladen mich einmal dort zu besuchen wo ich lebe,
      schon sehr sehr lange...
      ... dann hättest Du die Fakten ... buchstäblich körperlich erlebbar.
      ... aber so wie Du schreibst lasse ich das sicher lieber bleiben .

      Im Übrigen verweise ich Dich auf die offizielle meteorologichen Statistik mit den Angaben zu Heizgradtagen, Sonneneinstrahlung und Niederschlägen in den Regionen Österreichs.

    • H&M (kein Partner)
      11. April 2012 22:46

      Trollfresser

      Warum beißt du dich nicht hin und wieder selbst in den Hintern?

      Egal woher D.I.L.E kommt, ab und zu hat er/sie(/es) doch Sachargumente, so wie auch hier.

      Kann man eigentlich mitte-rechts/moderat-progressiv sein, ohne in diesem Forum als linxkinks beschimpft zu werden? Und sind nicht Rechtskonservative die dümmsten?

    • Reinhard (kein Partner)
      12. April 2012 09:29

      Ach DILchen, schließen wir jetzt von eigenem Erleben auf die Gesamtzusammenhänge zurück? Etwas, das hier vor Kurzem noch als unzulässige Argumentation gebrandmarkt wurde?
      Etwas, was Leute wie Du hier Unterberger ständig unterstellen?
      Faktisch die Stichprobe eins aus acht Millionen als repräsentativer Fakt?
      Das erreicht wahrlich eine neue Qualität der selbstgefühlten alles überragenden Bedeutung.

      Ich könnte Dir dutzende "sonnige Gebirgstäler" nennen, in denen die wenigen hellen Stunden des Tages auch noch überdurchschnittlich oft von Nebel verhangen werden. Das sind lokale Wetterphänomene, die zur Bewertung der Gesamtwetterlage Österreichs nicht taugen.
      Und was sagt das jetzt?
      Richtig: Gar nix.

      Das Verhängen mit Wolken ist dagegen kein lokales Wetterphänomen sondern hängt mit dem Zug großer Tiefdruckfronten über Mitteleuropa zusammen. Natürlich gibt es da einen kleinen Ort in Gall..., äh, auf den lichten Höhen der Alpen, um den diese Tiefdruckfronten eindrucksvolle Bögen schlagen, weil sie sich gar nicht trauen, dem mächtigen DILE das Sonnenlicht zu rauben.
      Sag mal, wohnst Du eigentlich in einer Tonne?

      Und so kommt es, dass die Sonnenstunden-Statistik der ZAMG bei den offenen Orten auch nur wenige Unterschiede kennt, wobei zB der Raum Linz etwas schlechter als Wien abschneidet, das Burgenland aber umso besser, je weiter man Richtung Puszta kommt.
      Und was sagt das jetzt?
      Richtig: Gar nix.

      Außer, dass die Sonne gerade dort, im nebligen und wolkenverhangenen Donautal, as dummerweise die meisten Einwohner beherbergt, die größte Wirtschaft besitzt und den größten Energiebedarf hat, die wenigsten Möglichkeiten zur Energiegewinnung bietet.

      Wir haben einfach ein Klima, dessen Sonnenstundenzahl (zB in Mariazell im März durchschnittlich etwa 5h/Tag) in keinem Verhältnis zu seinem Energiebedarf steht.
      Außer vielleicht auf DILEs Berg. Auf dem die Sonne ewiglich scheint, aber kaum einer die Energie benötigt.
      Eine permanente Sonneneinstrahlung auf die schutzlose Platte würde aber auch so einiges erklären...

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      12. April 2012 10:06

      Reinhard
      nocheinmal:

      > Im Übrigen verweise ich Dich auf die offizielle meteorologichen Statistik mit den Angaben zu Heizgradtagen, Sonneneinstrahlung und Niederschlägen in den Regionen Österreichs.<

      und dann nix mehr!
      Es ist mir einfach zu blöd, mit Dir!

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      12. April 2012 10:24

      ... aber da ist dann doch noch etwas ...
      Ich könnte Dir die Energieausbeute aus den Sonnenkollektoren von einem ensgt Verwandten und von zwei Bekannten vorlegen. Beide NICHT in meiner Tallage sondern in einer benachbarten angesiedelt.
      Ich könnte Dir empfehlen einmal ganz im Allgemeinen die Gegenrechnung anzustellenzu den ständig steigenden Ölpreisen.
      Ich könnte Dich darauf hinweisen dass die Leistungseffizienz in der Photovoltaik ständig steigt.
      USW.

      Aber was soll ich noch einen auf etwas oder mehreres darauf hinweisen, welcher tatsächlich zumnindest hier ziemlich geistig unterbelichtet daherkommt, woanders habe ich es zu gegebenem Thema heraus auch schon als SAUDUMM bezeichnet (STANDHALTUNG / MAULWURF) .
      Dort wie da hausierst DU mit der selben komplett verdrehten und vertrackten Argumentationslinie und Strategie, welche JEDEM einigermaßen hellen Zeitgenosssen eigentlich nur als persönliche Zumutung erscheinen kann!

      Mir erscheint sie nicht (mehr) als solche!
      Ich kenne Dich ja inzwischen .
      Ich weiß dass es sich lediglich um deine ganz persönliche Trottelhaftigkeit handelt.

      Dass es sich bei menem Hinweis auf die Sonnenausbeute in Österreichs Alpen ja tatsächlich um ein SACHTHEMA handelt das einzusehen will ich Dir deswegen auch gar nicht mehr zumuten bzw. zutrauen.

      Es ist jede Sekunde eine Vergeudung ... mit Dir!
      Es waren schon zuviele.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      12. April 2012 10:34

      Ich muss schon lachen... :-))
      >> Da ist noch was in deinem vertrackten Geschwurrle:
      (Wo lebst Du eigentlich??)

      Du schreibst:
      "Außer, dass die Sonne gerade dort, im nebligen und wolkenverhangenen Donautal, as dummerweise die meisten Einwohner beherbergt, die größte Wirtschaft besitzt und den größten Energiebedarf hat, die wenigsten Möglichkeiten zur Energiegewinnung bietet."
      und:
      "Auf dem die Sonne ewiglich scheint, aber kaum einer die Energie benötigt."

      Von (Strom)Leitung, (Strom) Netz hast Du noch nichts gehört oder gesehen.
      Dabei solltest Du sie selbst längst schon spüren:
      Du stehst nämlich, wahrscheinlich schon zeitlebens, auf einer solchen (Leitung)

      So jetzt höre ich aber auf, Dir alles was ohnehin offensichtlich erkennbar ist, quasi mit dem Schubkarren vor deine cerebrale Erbse zu karren.
      Die faßt das ganze ohnehin nicht, nehme ich inzwischen an!

      Es ist wirklich shon wieder zum Lachen!

  15. Undine
    10. April 2012 23:39

    Unser(e) Alleinunterhalter(in) D.I.L.E. wird schon auf die Uhr schauen, wie lange es noch dauert, bis er/ sie endlich wieder zur Feder greifen kann; in einer Stunde ist es soweit, D.I.L.E.! Hoffentlich hält er/sie länger durch als seine/ihre Vorgänger-innen! Wäre doch schade, wenn dieser/diese freundliche, altruistische Zeitgenosse/Zeitgenossin vorzeitig das Handtuch würfe! Wenn er/sie sich nur nicht zu sehr verausgabt.....:-)

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. April 2012 01:18

      Hallo!
      Liebes Undinchen ...! *zwinker*

      ... Ich bin jetzt tatsächlich extra etwas länger aufgeblieben ...
      ... um hier der Erste unter den Letzten zu sein!

      Aber eigentlich wollte ich ja eh nur Dich endlich wieder einmal lesen.
      Schööööööööön!

      Ohne Dich wäre ich schon längst weg, wegen schierer emotionaler Erschöpfung!

      Aber: Ich sags dann schon noch, rechtzeitig vor dem Ende aller Tage!

    • Xymmachos
      11. April 2012 09:51

      Na also, der DILO unser Arbeiterkind (*) vom zweiten Bildungsweg darf endlich wieder mitspielen.
      (*) s'ist ein Buberl, kein Mäderl. Gendern überflüssig.

    • Erich Bauer
      11. April 2012 10:34

      D.I.L.E.
      "...Ohne Dich wäre ich schon längst weg, wegen schierer emotionaler Erschöpfung!..."

      Ich weiß, Sie haben Humor und können sich auch selbst aufs "Schauferl" nehmen. Daher möchte ich auf diesen, von Ihnen hergestellten Zusammenhang, Michel Houellebecq draufsetzen… :-)

      "In einem völlig liberalen Wirtschaftssystem häufen einige wenige beträchtliche Reichtümer an; andere verkommen in der Arbeitslosigkeit und im Elend. In einem völlig liberalen Sexualsystem haben einige ein abwechslungsreiches und erregendes Sexualleben; andere sind auf Masturbation und Einsamkeit beschränkt."

    • Undine
      11. April 2012 10:35

      @D.I.L.E.

      "Ohne Dich wäre ich schon längst weg, wegen schierer emotionaler Erschöpfung!
      Aber: Ich sags dann schon noch, rechtzeitig vor dem Ende aller Tage!"

      Ei, D.I.L.E.chen (da ich @Xymmachos alles glaube, kann ich mir das mühsame Gendern schenken), zu viel der Ehr', ich bin ganz gerührt, daß Sie meinetwegen so viel von Ihrer kostbaren Freizeit (Sie posten doch nicht gar während Ihrer Arbeitszeit???) verplempern. Wäre Ihre überschäumende Energie nicht besser in einen eigenen Blog investiert? Hier ist Ihr missionarischer Eifer leider nur verschwendet. .;-)

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. April 2012 10:51

      Erich Bauer .. ich setze auch noch eines dazu:

      "Sex ist gut für die Verdauung!
      Dem Einsamen bleibt nur leinsamen"!

      Ist von wem ...
      Ich ... weiß j im Moment jedoch nicht von wem!

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. April 2012 10:55

      Xymmachos ... königlicher ...

      ... in Zeiten der Vielfalt und der Liebe??

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. April 2012 10:57

      Undinchen ... sorg dich nicht um meinereins.

      Ich bin genügsam.
      Auch harter Boden bietet manchmal reiche Ernte!

  16. KR Ing. W. Maurer
    10. April 2012 19:33

    Wenns zu plakativ wird, bleibt die Sache und die Sachlichkeit auf der Strecke.
    So gut wie alle regionalen Volksbanken sind eigenständige Unternehmen und stehen zumeist finanziell grundsolide da. Lediglich deren Spitzenistitut ist aufgrund von Mangementfehlentscheidungen bei Unternehmenszukäufen und im Auslandsengagement in Schieflage geraten.
    Diese eigenständigen Regionalbanken profitieren, wenn überhaupt, nur vielleicht und nur am Rande von der sogenannten Staatshilfe. Sie sollen und müssen sich am Markt behaupten und finanzieren ihre oft originellen Marktaktivitäten zur Gänze aus eigener Kraft.
    Die Wehleidigkeit einiger Mitbewerber soll nur von eigenen Problemen ablenken. Mein Empörung, wie auch mein Mitleid halten sich in Grenzen.
    Nichtsdestotrotz sind die täglichen Tagebucheinträge von Dr. Unterberger vergnüglich zu lesen und treffen meinen Geschmack und meine Grundeinstellungen weitestgehend.

    • Haider
      10. April 2012 20:06

      "Lediglich deren Spitzeninstitut ist ... in Schieflage geraden!" Ich finde, so ein Spitzeninstitut ist gerade kein Spitzenrenomee für einen Bankenverbund. Und "Lediglich" ist vielleicht auch nicht der optimale Begriff für dieses Desaster.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      11. April 2012 19:13

      Hehe, die Volksbankgenossenschaft ist Mehrheitseigentümerin der ÖVAG und daher zu 100% für diese Schieflage verantwortlich. Was da 'grundsolide' sein soll erschließt sich mir nicht.

  17. Peter Flor
    10. April 2012 17:08

    @brechstange 10.4., 15:23
    Danke!

  18. Peter Flor
    10. April 2012 15:21

    OT - aber, wie ich glaube, für viele Blogmitglieder interessant ist ein Bericht aus der heutigen "Presse" (Josef Urschitz auf S. 2): danach hat der "beste Finanzminister aller Zeiten", also unser allseits geliebter Grasser, in den Jahren der Regierung Schüssel fast ein Drittel der österreichischen Goldreserven verkauft - wie Urschitz meint, speziell in den Jahren 2000 und 2001 "zum Herbeitricksen des Nulldefizits". Ich gestehe allerdings, daß sich meine Verehrung für Grasser auch schon in Grenzen gehalten hat, ehe ich heute diese Information las.

    • brechstange
    • FranzAnton
      10. April 2012 19:06

      @ Brechstange: ******
      Danke für die aufschlußreiche Info!

    • Xymmachos
      11. April 2012 09:55

      *GRASS (vgl. den diesbezüglichen A.U.-Eintrag)
      *GRASSER (s.o.)
      *gibt's da noch einen Superlativ?

    • cmh (kein Partner)
      11. April 2012 10:29

      Also ohne jetzt eine Lanze für Grasser brechen zu wollen:

      Wenn jemand fast ein Drittel seiner Reserven hingibt, um keine neuen Schulden machen zu müssen (aka Defizit!) , dann ist etwas anderes faul als nur die Mittelhingabe.

      Ja was glaubt man denn, was die Goldreserven noch wert sind, wenn der Staat durch immer neue und immer höhere Schuldenaufnahmen falliert? Nichts, denn die werden dann auch hergegeben werden müssen.

      Aber offensichtlich möchten die Wirtschaftskapazunder a la Urschitz alle Schulden samt Zins und Zinseszinsen hinnehmen, solange sie noch auf Gold sitzen dürfen auf Bergen von Gold.

  19. brechstange
    10. April 2012 12:01

    Ich schließe mich dem Lob des Nichtstuns eingeschränkt an, es gäbe schon einiges schnell und effizient zu erledigen und zwar

    Schaffung von Transparenz bei allen öffentlichen und halböffentlichen Vorgängen
    Schaffung eines starken Kartell- und Wettbewerbsrechts einschl. seines gerechten Vollzugs
    Sicherstellung einer freien und fairen Marktwirtschaft
    Schutz des Eigentums
    transparentes einfaches Steuersystem

    Dazu bedarf es selbstverständlich Fachleute und keiner populistischen Politiker mit starkem Eigeninteresse.

    Doch nun zu den in meinen Augen Irrtümern im Artikel:

    Irrtum 1: Der Einbruch an der Wiener Börse hat mit der Banken- und Kursgewinnsteuer (einen gänzlichen negativen Einfluss streite ich nicht ab, jedoch nicht hauptsächlich) zu tun. Meines Erachtens hat dieser mehr mit den Korruptionsfällen und Insidergeschäften in ATX-Firmen und dubiosen Investoren zu tun, allen voran die Telekom.

    Irrtum 2: Solarenergieerträge sind im sonnigen Süden ein Vielfaches, das ist nicht richtig, weil der Stromertrag durch Hitze drastisch sinkt und eine Hinterkühlung mit Wasser gerade im wasserarmen Süden Verschwendung wäre.

    Irrtum 3: Die Wirtschaft ist unschuldig, dazu empfehle ich die Lektüre mancher Wirtschaftszeitung, wo geradezu nach Subventionen und Förderungen gegiert wird, welch Standortvorteil.

    Irrtum 4: Die EU bringt so große Vorteile. Vorteile bringt der Freihandel in einem offenen Wirtschaftsraum, nicht eine Umverteilungsunion, die geradezu von Schröders Wirtschaftsweisen Bofinger als Weisheit letzter Schluss propagiert wird (Eurobonds).

    Irrtum 5: Schröder und Müntefering wären gut. Die rot-grüne Regierung unter Schröder war ein Riesenschaden für Deutschland und Europa, gerade in dieser Zeit sind unter Asmussen (heute im EZB-Direktorium) die Landesbanken zur ungehemmten Spekulation geöffnet worden.

    Irrtum 5: Steinbrück wäre ein guter Mann. Steinbrück als Ministerpräsident hatte mehrmals budgetmäßig die Verfassung mit Füßen getreten, Steinbrück als Bank-Aufsichtsrat der WestLB hat vieles zugelassen oder nicht durchschaut, heute wird sie abgewickelt durch eben diese Misswirtschaft und den politischen Missbrauch der Bank (Anmerkung: da gab es auch Vranitzky-Privat-Flüge mit WestLB-Jets, heute ist ein WestLB-Manager in der Signa Holding des griech. Reeders Economos Beirat), Steinbrück verlangte einst sogar wieder eine Art "Tausend-Mark-Sperre" für österreichische Unternehmer, die in Deutschland tätig sind.

  20. Rosi
    10. April 2012 11:46

    Ich bin ein großer Verfechter der Devise 'Gleiches Recht für alle', daher verstehe ich nie und nimmer, wie es sein kann, daß man in ein Land, nämlich Griechenland, soviel Geld steckt. Genaugenommen muß man - zumindest theoretisch - damit rechnen, daß auf diese Beträge jedes Land der EU ein gleiches Anrecht hat.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  21. Observer
    10. April 2012 10:13

    Wenn ich den Aufsatz zusammenfasse, dann heisst dies:
    Liebe Politiker, lasst die Hände von der Wirtschaft (= Unternehmen), fördert sie nicht und gebt ihnen völlig freie Hand. Angebot und Nachfrage sind das beste Regulierungssystem für Qualität und Preis und damit die Anzahl der Hersteller sowie Händler.
    Dieser Idealzustand - welchen ich nicht völlig unterstütze - funktioniert nur dann, wenn entweder er überall und weltweit so gehandhabt wird bzw. unser Land durch Zoll- und sonstige Barrieren vom Weltmarkt abgeschottet ist. Sind es nicht vielfach Unternehmen, welche erst durch das massive Eingreifen der Politik gute Geschäfte machen?

    Staatliche Hilfen sollte es nur für sehr begrenzte Zeit geben, wenn z.B. bei einem neuen oder missglückten Geschäft wirklich absehbar ist, dass es in kurzer Zeit allein bestehen kann. In allen anderen Fällen ist ein "Schrecken mit Ende" besser als umgekehrt. In unserer heutigen Gesellschaft gibt es keine Garantie auf einen sicheren Arbeitsplatz für immer. Die Leute müssen flexibel werden, sich ggfs. umschulen und auch wohnsitzmässig viel mobiler werden. Dieses Umdenken sollte vom Staat gefördert werden! Alles andere ist nur ein Blick nach rückwärts.
    Wie heisst es so schön? Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.

    Daher liebe Politiker, denkt nicht immer an die nächsten Wahlen und die Befriedigung möglichst vieler Wähler. In ein paar Jahren seid ihr ohnehin "weg vom Fenster", trefft daher objektiv gute Entscheidungen ohne Rücksicht auf diverse Zwischenrufe von den unterschiedlichen Interessensvertretungen. Nur dafür seid ihr gewwählt worden.

  22. Wolfgang Bauer
    10. April 2012 09:45

    ...und jeder EU-Kommissar, jede EU-Kommissarin muss für sich selbst und vor allem für seine/ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ununterbrochen Arbeit suchen und schaffen, ebenso für die Leute in den zugehörigen EU-Agenturen (die übrigens sofort ersatzlos abgeschafft werden sollten). Die "EU-Außenministerin" braucht weltweit Arbeit für ihre tausenden neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den ebenfalls schon zu vielen nationalen Botschaftsangehörigen und -angehöriginnen die Arbeit streitig machen müssen.

    Dass man bei dieser verzweifelten Suche nach Arbeit für MitarbeiterInnen mit Ausbildungen, die eigentlich nicht gebraucht werden, auf Gender-Mainstreaming als willkommenes Arbeitsfeld gekommen ist, ist eigentlich unvermeidbar gewesen.

    Ein System, dem die Steuerung, das Korrektiv fehlt: Transparenz der Finanzierungen und der Ausgaben via Internet, für jedermann/ jedefrau einsehbar, gut aufbereitet und verständlich, nicht verschleiernd.

  23. Xymmachos
    10. April 2012 09:35

    Wenn Sie sich weiterhin über die bevorstehende Klimakatastrophe lustig machen, werter A.U., werden Sie sich's mit Herrn Phaidros noch ganz verscherzen!
    Und was die Schumpeter'sche "schöpferische Zerstörung" betrifft, so fällt einem dazu nur (wieder einmal) Hermann Hesse ein:
    "Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
    dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
    blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
    zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern..."

    • Wertkonservativer
      10. April 2012 18:37

      Sie sind anscheinend auch ein wahrer Freund der Lyrik, so wie ich!
      Ich darf die zweite Strophe dieses wunderbaren Hesse-Gedichtes "Stufen" (das ich hier bereits in ganzer Länge "vortrug"), als heitere, doch auch nachdenkliche Ergänzung anführen:

      "
      .......
      Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
      An keinem wie an einer Heimat hängen,
      Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
      Er will uns Stuf um Stufe heben, weiten.
      Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
      Und traulich eingewöhnt, so droht Erschlaffen,
      Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
      Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
      "
      ......

      Ich sagte es bereits kürzlich einmal: Lyrik in Wort und Musik ist für mich reinste Seelen-Nahrung!

      Ein lieber Gruß an einen Gleichgesinnten!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Xymmachos
      10. April 2012 22:15

      @WK
      und nicht zu vergessen jene Zeile, die ein lieber Freund von mir nicht müde wird zu zitieren:

      "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne..."
      (...der uns beschützt und der uns hilft zu leben.).

      Ihren Gruß darf ich mit Dank erwidern.

    • Undine
      10. April 2012 22:55

      Wieviel Lebensweisheit und wieviel Poesie in Hermann Hesses Gedicht steckt und wieviel Trost! Meine Lieblingszeilen sind auch diese:

      "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
      Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben"

      Hermann Hesse hat alles gewußt.

  24. Josef Maierhofer
    10. April 2012 09:32

    Danke für diesen klaren Artikel !

    Danke für den passenden Titel !

    Die konservativsten 'Retter' (Totengräber) sind leider die von der 'moderenen' Verändererpartei SPÖ getriebenen Gewerkschaften, die alles, was nach Vernunft und Wirtschaft riecht, blockieren und kaputtmachen, sie haben auch seit spätestens 1970 ihre Lebensberechtigung verloren, die brauchen wir in der heute doch sehr sozial eingestellten Gesellschaft nicht mehr.

    Die zweiten, die da alles kaputtmachen sind die gutmenschlichen Auswüchse in allen Parteien, die Krankes, Sterbendes, etc. für viel Allgemeingeld 'erhalten' wollen. Das kann man doch nicht machen, den 'armen AUA Piloten' weniger zu geben als sie vorher zu viel hatten. Na dann sollen sie halt anderswohin gehen, wo sie mehr bekommen. Das kann man doch nicht machen, den 'Flüchtlingssimulanten' wieder ausweisen aus dem Land, wenn man ihn hier nicht brauchen kann. Klar, das muss man sogar, etc., etc.

    Die dritten sind bei uns die Klientel und Selbstbediener, die, egal, ob gebraucht oder nicht, von den Parteien gehalten werden auf unser aller Schuldenkonto. Das würde ich bereits als die erste politische Straftat einreihen, so was zu tun gegen die Bevölkerung.

    Die vierten sind dann die Politiker selbst, denen hier Dr. Unterberger ins Gesicht sagt, - und völlig zurecht, wie ich meine - dass sie besser nichts tun sollten statt Blödsinn. Wenn @ Wertkonservativer sagt, wir würden bessere Politiker brauchen, so gebe ich ihm völlig recht, aber wir würden für dieses kleine Land auch viel weniger von dieser einander auf die Füße tretenden Sorte benötigen. Das bezeichne ich bereits als die zweite politische Straftat, nämlich fahrlässige Krida bis Betrug am Violk, was da täglich abgeht an Unnötigkeitspolitik.

    Die fünften, die hat Dr. Unterberger heute nicht extra angeführt, die korrumpierten Politmedien, geködert und gemästet mit Korruption, für mich die dritte Straftat.

    Die sechsten und das sind wir alle in der Gesamtheit, die wir uns das alles gefallen lassen von dieser übermütigen, geldgierigen, alles kahlfressenden Meute unserer 'Gesetzgeber'. Die bei uns erlassenen Gesetze sind in etwa seit 40 Jahren fast alle unnötig und behindern jegliche Weiterentwicklung und gehören daher auch in die Kategorie fahrlässige Krida. Wir stimmen dem allen zu, indem wir die Stimme 'abgeben' statt erheben. Wir sind es, die sich von Parteigurus manipulieren und 'führen' lassen, statt unser eigenes Hirn zu benutzen und für uns selbst zu sorgen. Wir sind es, die diese Wahnsinnspolitik anerkennen und uns darin ergeben. Wir selbst sind es, die diese bittere Suppe, die wir da anrichten haben lassen von all den Politruks, auch auslöffeln müssen und die Suppe diese Meute noch zusätzlich, sofern wir sie nicht dorthin bringen, wo sie eigentlich hingehören.

    Ein paar Worte von mir noch zu den 'unschuldigen' Politikern, die keine Ahnung von Tuten und Blasen haben und auch nicht haben wollen (wenn mich die Partei nicht vermittelt hätte, wär ich nicht hier), weil sie alles abschalten, was eigenes Denken verlangen würde, die würde ich stanta pede an einen anderen Arbeitsplatz schicken, vom Bundeskanzler abwärts, nur solche, die wirklich was Positives zu sagen haben, die können wir brauchen. Ich glaube, ich habe recht, dass tatsächlich eine Unmenge unnötiger Politposten einsparbar sind und verzichtbar, sogar ganze Ministerien.

  25. Anton Volpini
    10. April 2012 08:18

    Hat Dr. Unterberger schon ECHO III lesen koennen?
    An alle Poster einen schoenen Gruss vom Kilimanjaro!

    • Wertkonservativer
      10. April 2012 08:53

      Fallen Sie uns nur ja nicht irgendwo herunter, lieber Anton Volpini!
      Wir brauchen Sie noch lange als hervorragenden Spitzen-Blogger!

      Noch viele schöne Erlebnisse, und: gute Heimkehr!

      Herzlich

      Ihr Wertkonservativer!

    • Erich Bauer
      10. April 2012 09:14

      Anton Volpini,

      Herzliche Gratulation an alle ECHO-Mitwirkenden. Vielen, vielen Dank. Bringe heute noch meinen "Druckkostenbeitrag" zur Überweisung. Einer etwaigen Strafverfolgung wegen Geldwäsche sehe ich gelassen entgegen...

      Möge das ECHO bis zum Kili erschallen…

    • Josef Maierhofer
      10. April 2012 09:38

      Bin gespannt !

      Glückliche Heimkehr wünsch ich Ihnen.

    • contra
      10. April 2012 15:27

      Und schon brav Schneemann gebaut und Schneeballschlacht absolviert?

      Noch viel Vergnügen und bis bald!

    • Johann Scheiber
      10. April 2012 17:52

      Berg Heil, Anton!

    • Helmut Graser
      11. April 2012 01:13

      Nein, hat er noch nicht. Nur die beiden Interviews.

      Ein bisschen Arbeit haben wir noch damit. Etwas Lektorat und dann noch ein paar fehlende Fotos suchen und auswählen. Qualität vor "Speed kills", so gut wir es halt schaffen.

      Liebe Grüße an den Kilimandscharo!
      Helmut

    • Anton Volpini
      11. April 2012 09:24

      An Alle
      Den Uhuru Peak haben wir letzte Woche bei Schneesturm bezwungen. Der Kilimanjaro war damit von allen meinen bisherigen Bergtouren die groesste Herausforderung. Der Sauerstoffmangel war das groesste Problem.
      Jetzt sitzen wir am Rueckflug in Dar es Salaam fest, weil uns Quatar Air haengen laesst. Trotz seit November bestaetigten Fluegen.
      Werde beim naechsten Mal vorher bei simplicissimus Rat einholen, wie man hier mit all den Unzulaenglichkeiten zurecht kommt.
      Liebe Gruesse und hoffentlich bis bald!

  26. Wertkonservativer
    10. April 2012 07:37

    Klar ist (fast) alles zu unterschreiben, was uns unser Dr. Unterberger hier und auch täglich vorsetzt; nicht von ungefähr bin ich seit gut dreißig Jahren bekennender Unterberger-Fan!

    Zum heutigen Thema nur eine kleine Randbemerkung:

    ich weiß schon, wie es unser Mentor meint; unsere Politiker sollten in vielen Entscheidungs-Materien lieber weniger bis nichts tun, um die Zustände dann mit ihren oft doofen Entscheidungen bzw. Kompromissen nicht noch zu verschlechtern.

    Andererseits müssen wir unsere "Volksvertreter" aber doch energisch auffordern, gute Arbeit für das Volk zu machen!
    Vom Nichtstun allein wird in unserem Land nichts wirklich Positives weitergehen!

    Also: gute Politiker an die Front, und sie dann auch ihre (hoffentlich gute) Arbeit machen lassen!

    (Wenn Sie mich nun fragen:"Woher nehmen und nicht stehlen?", kann ich Ihnen leider auch keine zufriedenstellende Antwort geben!!!!)!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  27. mike1
    10. April 2012 07:30

    mögliche konsequenzen verfehlter politik werden immer wahrscheinlicher, hier dr. eder zum x-ten mal:

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120404_OTS0143/voestalpine-chef-warnt-in-news-vor-abwanderung-des-stahlkonzerns

    • Wertkonservativer
      10. April 2012 08:18

      Von der großen Reise wieder gut im Heimathafen angekommen, lieber Mike??
      War's schön und interessant?

      Demnächst persönlich mehr!

      Liebe Grüße von Haus zu Haus!

      Gerhard

    • mike1
      10. April 2012 11:01

      lieber Gerhard !

      bin wieder da ! von den großkarierten zurück zu den kleinkarierten !

      see you soon und liebe Grüße !!

  28. Haider
    10. April 2012 02:13

    Voll da core: Überholtes, Veraltetes hat in der Wirtschaft keinen Platz. Aber oft wird nur zentralisiert, es wird versucht Monopole aufzubauen, um nachher umso hemmungsloser abzucashen (Neudeutsch!). Auch so kann sich unter Umständen eine Volkswirtschaft erpreßbar machen (die Zahl historischer Beispiele sind Legion). Es ist halt leider nicht alles ganz so einfach.
    Einfach verständlich ist jedoch der Haß unserer Proporzpolitiker auf die Börse. Die Banken haben sie weitestgehend im Griff, die Börse (noch) nicht. Hier bestimmt der Markt und nicht die Parteizentrale; und genau dies ist in einer rot-schwarzen Proporzdiktatur ein Frevel!
    Bei Schweden reißt es mich immer noch: Galt doch ausgerechnet dieses Land jahrzehntelang als sozialistisches Modell. Bis sich Selma Lagerlöff augenreibend wunderte, daß sie 105% Steuer bezahlt und die Flucht ergriff. Das marxistische System hatte zwangsläufig auch dort Schiffbruch erlitten. Leider ribbeln sich manche Träumer den Sandmann nie aus den Augen.

    • Undine
      10. April 2012 14:46

      @Haider

      D'accord mit allem, bis auf eine kleine Einschränkung: Es war die Astrid Lindgren und nicht die Selma Lagerlöf! Die Selma Lagerlöf deckt schon seit über 70 Jahren der grüne Rasen; aber Astrid Lindgren hat tatsächlich die Flucht vor der überdimensionierten Steuerlast ergriffen.

    • Erich Bauer
      10. April 2012 14:56

      Undine,
      "...der überdimensionierten Steuerlast..."

      120 (in Worten: Hundertzwanzig) Prozent!

    • Haider
      10. April 2012 19:54

      Vielen Dank für die Korrekturen! Es war nicht penibel recherchiert, sondern einfach aus dem Bauch kommentiert.
      Das A.U-Tagebuch läßt eben keine Schlampigkeiten durch: "Ich sei, gewährt mir die Bitte, In eurem Bunde der Dritte!"

  29. libertus
    10. April 2012 01:31

    Von mir aus kann in der Marktwirtschaft jeder Retten und Fördern was er will, aber unfähige Politiker um unser aller sauer verdientes Steuergeld bitte nicht.

    Nur Rettet und Fördert es sich halt um fremdes Geld viel leichter, als um das eigene und deshalb neigen vor allem unsere Volksvertreter zu diesen leider allzu oft populistischen, jedoch sinnlosen Eingriffen. Denn wäre es das eigene Geld, gingen sie sicher viel vorsichtiger damit um.

    Nun zu Spanien: Man wird auch da wie bei Griechenland besonders die Kleinanleger mit Zwangsumtauschaktionen u. ä. abzocken. Die Großen können es sich ja doch wieder richten, wenn sie als Ausgleich mit billigen Geldmassen der EZB überflutet werden und schon ist auch Spanien gerettet.





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