Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Fußnote 286: Eine Rakete fällt ins Meer

Man freut sich über die Unfähigkeit der Nordkoreaner. Oder sollte man es doch besser nicht?

Nordkorea hat unter großer Besorgnis der restlichen Welt eine Rakete mit atomarer Interkontinentalkapazität gestartet. Wenige Minuten später fiel sie jedoch ins Meer. Abgesehen davon, dass diese Blamage jetzt ein paar Offizieren und Technikern den Kopf kosten wird, ist das aufs erste wohl ein Grund zur Freude. Das übelste Regime der Welt ist doch nicht imstande, die Außenwelt ernsthaft zu bedrohen. Steinzeitkommunismus produziert halt doch nur Steinzeittechnik. Oder soll man sich doch nicht freuen? Denn jetzt könnten die blamierten Nordkoreaner noch aggressiver werden, um von dem Debakel abzulenken. wie ein in die Ecke gedrängter Boxer.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    13. April 2012 08:11

    Das war doch wieder ein Komplott aus dem bösen neoliberalen Ausland in den Augen der Kims.

    Ich frage mich, wer hält diese unmenschlichen Regimes am Leben? Sind das nicht wir? Oder Wirtschaftsunternehmen? Zum Beispiel, der Herr Sawiris aus Ägypten, der gerade die Telekom über den Herrn Pecnik übernimmt, baute in Nordkorea ein Mobilnetz auf, das vom Regime gesteuert werden kann. Sawiris findet ja nichts dabei, Bestechungsgelder fließen zu lassen, um ins Geschäft zu kommen. Da hört man dann wieder, das macht doch jeder. Muss man das? "Neoliberale", die unmenschliche Regimes am Leben halten. Ein Widerspruch.

    Zumindest sollte uns das nachdenklich machen, ob dieses Links-Rechts-, Arm-Reich-Getue, Klimageschrei ablenken soll, von maximalen Profiten einer kleinen Elite, die bereits von fairer Marktwirtschaft soweit entfernt ist, wie der Pluto von der Erde. Den Planwirtschaftlern, Despoten und Kriminellen kann das Chaos mehr als recht sein.

  2. Ausgezeichneter KommentatorXymmachos
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    13. April 2012 08:14

    Ja, wenn der Fischer-Heinzi, der Präsident der Nordkoreanisch-Österreichischen Freundschaftsgesellschaft (oder wie das heißt), dort gewesen wäre, dann wär' das sicher nicht passiert. Aber der weilt ja mit der Schotter-Mizzi (o.k., und mit seiner Frau) in Portugal. Und sogar dorthin ist es für ihn lt. A.U. eine zu weite Reise...

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    13. April 2012 10:26

    Vielleicht wurde die Rakete 'obskurer' weise 'abgelenkt'.

    Mir tun die Menschen dort leid, in so einem Katastrophenstaat leben zu müssen, besser gesagt, sterben zu müssen.

    Aber auch bei uns gibt es diese Zeichen von Meinungsterror, Mainstream, etc., wo es hinführt, können wir dort sehen.

    Mich wundert nur, dass nicht der eine oder andere 'Wächter' oder Scherge den Parteidiktator schon umgelegt hat, immerhin gab es in der Hitlerzeit Staufenberg auf österreichischer Seite. Wie viel man also einem Volk aufbürden kann. Wir wissen es aus der Zwischenkriegszeit, den Kriegszeiten der letzten beiden Weltkriege und den Nachkriegszeiten der beiden verlorenen Kriege, was alles aushaltbar ist.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    13. April 2012 14:31

    Da bin ich ganz bei @Xymmachos!

    Da hätte unser Bundes-Heini ja wirklich seine weltweite Reputation einsetzen können, um eine so böse Sache wie einen Raketenstart verhindern zu helfen.

    Nun gut; ich versteh's! Auch ich liebe einen guten Portugieser, sei er rot oder grün!

    Und morgen haben wir ihn wieder, zum Schutz und Schirm unseres Landes!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    13. April 2012 12:57

    Nein, man sollte sich nicht darüber freuen, denn wie man sieht, können die Nordkoreaner mit ihrem "Lieblingsspielzeug" nicht einmal versuchsweise umgehen und bei "atomarer Kapazität" hört sich der Spaß eigentlich auf.

    Und immer öfter werden unsere Meere zu einer einzigen, riesigen Müllhalde - das kann auf Dauer nicht gutgehen und wird sich eines Tages bitter rächen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    13. April 2012 09:10

    Rein völkerrechtlich ist der Atomsperrvertrag eine äußerst wackelige Geschichte geworden: weder haben die Großmächte ihre Verpflichtung eingehalten, die Atomwaffen abzuschaffen, noch hat sich das Recht etwa in Israel,Indien, Pakistan, vielleicht auch bald im Iran durchsetzen lassen.
    Einen Raumforschungssperrvertrag oder einen friedliche-Nutzung-der-Kernenergie- Sperrvertrag gibt es meines Wissens überhaupt nicht.
    Auch wenn man das ganze verlogene Propagandagedröhn weglässt, daß da auch wegen Nordkorea veranstaltet wird, so bleibt doch genug Faktenwissen übrig, um dieses Land als ein besonders " unglückliches" unter der Herrschaft dieser "Dynastie" zu empfinden. Man kann dem Land folglich keinen technologischen Erfolg wünschen, wird ihn aber nicht aufhalten können.
    Schließlich lässt sich dort mit Sklaven gut produzieren, wie viele Weltkonzerne längst wissen, weil dort die Gefahr, von irgendwelchen Menschenrechtsaktivisten ausgespäht zu werden, sehr gering ist(sieh auch den Beitrag von Brechstange)

  7. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    13. April 2012 13:20

    Wie gut, dass wir so gute Journalisten und Kommentatoren haben. Durch sie wissen wir:

    -Wir müssen uns vor den nordkoreanischen und sogar vor den nicht vorhandenen iranischen Atombomben fürchten, denn das sind aggressive Schurkenstaaten.

    -Dagegen müssen wir uns gar nicht vor den israelischen Atombomben fürchten. Denn Israel ist eine nicht aggressive Demokratie, die für die Juden in Israel sogar lupenrein ist!

    Geheimnis des Glaubens.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGutartiges Geschwulst
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    14. April 2012 10:39

    Zum Glück, fiel nur eine Rakete ins Wasser.
    Man stelle sich vor, ein Meister wäre vom Himmel gefallen!
    Zum Trost, für den Lehrling Kim Jong-un:

    http://www.youtube.com/watch?v=yyhtIg6V4o0


alle Kommentare

  1. Nicolas (kein Partner)
    22. Januar 2015 01:00

    Some of my posts are now appearing, but I nocite that it is a selective process.As for the reasons that Putin has banned the book, why, they reside in the book itself, which implicates Putin and the rest of the FSB in many, many criminal activities. I don't believe that the Russian government put out a press release on the subject, but, the proof being in the pudding, I challenge anyone to try to obtain the book on Russian soil. I think you will meet with no small difficulty in doing so. I have sent you the book in Microsoft Word format, Mike, and if you were to read it, there is no doubt that you would be forced to come to the conclusion that what Litvinenko and Felshtinsky wrote was the truth, and that it was because of the book that Litvinenko was killed. To try to pass off the murders of journalists in Russia as something other than the political assassinations that they were makes you either complicit or a fool. You need not remain either.I see that another poster has identified me as a conspiracy theorist, and of course I plead guilty. It was Lenin himself, upon founding the Russian Communist party in 1903, who described his fellow charter members (there were 17 of them) as co-conspirators in a criminal enterprise, who would use criminal means to come to power. That they did, and by 1917 his co-conspirators numbered some 20,000, and the whole of Russia fell to this conspiratorial organization. By 1960, more than a billion people lived suffered under their rule, an accomplishment achieved through terror and murder.As you must surely know, from the outset the United States was considered the main enemy of the Bolsheviks, and that is just as true today. Lenin hinted that in the late stages of the Revolution it would be necessary to feign democratic reforms in Russia in order to strike the final blow against the only country which stood in the way of the establishment of the worldwide dictatorship of the proletariat. It was Antonio Gramsci, founder of the Italian Communist Party, writing from his prison cell, who provided the blueprint for the plan that KGB major and defector Anatoliy Golitsyn warned the West about and which was implemented after Stalin's death. Gramsci's long march through the institutions, accomplished through massive deception, infiltration and diversion, has been so wildly successful, based on the work of Sun Tzu as it is, that it is possible that the Clauswitzian shift in strategy may not be needed, or at least that was the hope of Golitsyn, but it is my belief that this final phase will be successful in no other way than the destruction, as per Clauswitz, of 2/3 of the U.S. population, and that is for what the chessboard has been arranged.This is the end predicted by Nietzsche. You, Mike, whether wittingly or not, are doing your small part to achieve it. http://zohfcag.com [url=http://sehqoqfdl.com]sehqoqfdl[/url ] [link=http://txjdqdhi.com]txjdqdhi[/link ]

  2. Guilherme (kein Partner)
    21. Januar 2015 16:40

    Hello! This is kind of off topic but I need some help from an established blog. Is it very dfulicfit to set up your own blog? I'm not very techincal but I can figure things out pretty quick. I'm thinking about creating my own but I'm not sure where to begin. Do you have any tips or suggestions? Appreciate it

  3. Parba (kein Partner)
    20. Januar 2015 17:07

    OK. im wanting to buy eihetr a Flux or a Emaxx Brushless edition. IDK what to get. What should i get? I want it to be really strong so i dont break alot of stuff. So what should i get???

  4. Leopold Koller (kein Partner)
    16. April 2012 04:00

    Nordkorea? Steinzeitkommunismus? Rakete ins Wasser? Hoert sich ja fast wie ein Haeuselgang in unserer Hofburg an.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      16. April 2012 12:10

      Wer solcherart blöd daherschreibt ...
      ... darf berechtigt als Trottel bezeichnet werden.

      Und du bist ein "Trottel"!
      Wirklich!

  5. Diskussionsleiter (kein Partner)
    15. April 2012 10:02

    Sehr intelligenter Artikel:
    Soll man sich vor Nordkorea nur noch mehr fürchten oder weniger. Man weiss es nicht, Unterberger schon gar nicht.

    Schad um den vergeudeten Webspace - den beitragszahlenden "Abonnenten" wird's freuen.

  6. Aron Sperber (kein Partner)
    14. April 2012 15:23

    ein Steinzeit-Regime, das nicht in der Lage ist, seine Bevölkerung mit Grundnahrunsmitteln zu versorgen, versucht sich Massenvernichtungswaffen zuzulegen...

    ... scheitert jedoch dabei genauso wie beim Versuch, genug Essen zu produzieren.

    leider schaut es beim Iran anders aus:

    Die Mullahs sich können sich dank ihres Öls und Gas das technische Know-How einfach zukaufen.

    Deswegen sind Witschaftssanktionen unbedingt notwendig:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/04/10/unberechenbarer-freund-oder-berechnender-feind/

    sofern man tatsächlich gegen einen israelischen Militärschlag ist...

  7. Frage an BIÖ (kein Partner)
    14. April 2012 12:44

    SgH!

    Ich bin an Ihrem Verein interessiert, da ich zustimme, dass die Aufklärung des Wahlvolkes der richtige Weg wäre. Ich sehe aber bei Ihnen - verzeihen Sie bitte - nur eine Webseite mit Informationen, die man als interessierter Bürger auch im Internet anderswo findet.

    Wie wollen Sie an die Adressaten, also die Mitbürger, die es aufzuklären gilt, herankommen? Welche konkreten Projekte machen Sie hier und wie kann man sich hier einbringen? Ich glaube die Antwort wäre für mehrere Mitposter hier von Interesse.

    2. Frage. Herr phaidros dürfte ihr Obmann sein. Er fällt mir hier meistens mit naturwissenschaftlichen Diskussionen und manchmal leider auch mit vielen Streitereien auf. Wie passt diese stark naturwissenschaftliche Komponente zu Ihrem Vereinszweck? Ist das ihre Strategie und wie kann man Personen damit für eine Mitarbeit gewinnen?

    Danke vorab für ihre Antwort!

    • BIÖ
      14. April 2012 13:12

      Sehr geehrter anonymer Anfrager,

      wir danken herzlich für Ihr Interesse, bitten aber um Verständnis, dass wir die "Gastfreundschaft" Dr. Unterbergers hier im Blog nicht für eine off topic Darstellung unseres Vereins missbrauchen wollen. Wenn Sie Ihre Frage daher per Kontaktformular auf unserer Webseite www.biö.at an uns richten wollen, werden wir gerne darauf antworten. Ebenso natürlich allen weiteren diesbezüglichen Interessenten.

      Ihre zweite, eigentlich sehr persönliche, Frage, ersuchen wir direkt an phaidros zu richten, er hinterlässt seine Mailadresse immer wieder.

      Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen und verbleiben

      mit freundlichen Grüßen und dem Wunsch nach

      Weniger Staat!

      Ihre
      Bürgerinitiative Österreich

    • Frage an BIÖ (kein Partner)
      14. April 2012 18:32

      Bitte warum beantworten Sie meine einfachen Fragen nicht und ziehen sich auf einen privaten Email-Verkehr zurück? Was soll ihnen das bringen? Kennen sie virales Marketing?

      Bringt es sie weiter, wenn ich Ihnen jetzt ein Mail als Karl Müller von einer gmx-Adresse schreibe und ihre Antwort dann selbst hier oder an anderer Stelle poste?

      Sorry, aber ich verstehe das nicht.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      14. April 2012 20:24

      ...uiii ...uiii ...! das wird komplizert ...
      ob das wohl jemals irgendwen weiterbringt???

    • Frage an BIÖ (kein Partner)
      14. April 2012 21:14

      D.I.L.E., stimmt schon, bringt niemanden weiter, am wenigsten das BIÖ. Das dürfte ein geschlossener naturwissenschaftlicher Zirkel sein, der gegen fast alle anderen Poster hier einen Überzeugungsnapalmkrieg führt. Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Haben Sie verstanden, was das BIÖ eigentlich tut?

    • D.I.L:E: (kein Partner)
      14. April 2012 21:49

      Nein! Interessiert mich auch nicht!

      Eines kann ich bestätigen ... dies ist eher eine geschlossene Anstalt!
      Besuch von "außen" eher unerwünscht!

  8. Der Realist (kein Partner)
    14. April 2012 12:40

    Mit der Qualifizierung "übelstes Regime" der Welt tue ich mich recht schwer, könnte noch genug aufzählen die genauso übel sind, kommt eben immer darauf an welche Beziehungen die "demokratischen" Staaten zu solchen Schurkenstaaten pflegen. Sind massive wirtschaftliche Interessen vorhanden, so rollt man schon auch für Despoten der übelsten Sorte gern einmal den roten Teppich aus. Bezüglich Steinzeitkommunismus ist zu sagen, dass sich der Kommunismus ohnehin nicht wirklich weiterentwickelt hat, es gibt auch hierzulande noch einige, die diesem gescheiterten Experiment noch nachtrauern.
    Vielleicht schaffen es die Nordkorener doch noch, eine voll funktionsfähige Rakete mit entsprechender Reichweite zu entwickeln. Für die Wirtschaft des Landes wäre es sicher ein wesentlicher Einnahmezweig, Abnehmer dürfte es ja genug geben, wäre zumindest ein Hoffnungsschimmer für die hungernde Bevölkerung.

  9. Torres (kein Partner)
    14. April 2012 12:12

    "Steinzeitkommunismus produziert halt doch nur Steinzeittechnik" - das mag zwar im vorliegenden Fall scheinbar zutreffen. Man sollte sich jedoch nicht täuschen: es sei daran erinnert, dass der sowjetische "Steinzeitkommunismus" als erster (also vor den Amerikanern) sowohl einen Satelliten (Sputnik 1) als auch einen Menschen (Jurij Gagarin) ins Weltall geschickt hat; und Atomwaffen hatten sie ohnehin gleichzeitig (und zumindest gleich viele und gleich wirksame) mit den Amerikanern.

    • Rainer (kein Partner)
      14. April 2012 16:01

      "es sei daran erinnert, dass der sowjetische "Steinzeitkommunismus" als erster (also vor den Amerikanern) sowohl einen Satelliten (Sputnik 1) als auch einen Menschen (Jurij Gagarin) ins Weltall geschickt hat"
      Aber auch nur deshalb, weil erstens auf deutsches Know-how (sowohl Wissenschaftler, wie auch technisches Equipment wurden aus dem besiegten Deutschland nach Russland transferiert) zurückgegriffen werden konnte und zweitens die Volksressourcen nach Belieben in Prestigeprojekte hineingebuttert wurden. Millionen Russen wären trotz üppiger Anbauflächen verhungert, wenn nicht der böse Westen regelmäßig Getreide geliefert hätte.

      "Atomwaffen hatten sie ohnehin gleichzeitig (und zumindest gleich viele und gleich wirksame) mit den Amerikanern".
      Das ist nicht ganz korrekt. Erst 1949 wurde die erste sowjetische Atombombe gezündet, die auch nur dank massiven technologischen Imports (deutsche Wissenschaftler und mit ziemlicher Sicherheit Spionage in den USA) ermöglicht wurde.

      Egal, auch welchem Gebiete auch immer: Die Kommunisten wären auf längere Sicht stets dem Westen unterlegen. Die böse Ironie der Geschichte ist natürlich, dass nach dem Implodieren des Ostblocks dessen Ideengut im ehemaligen Feindesland aufgegangen ist und wir mit Riesenschritten in Richtung Kuschel-Sozialismus eilen.

    • Undine
      14. April 2012 16:22

      @Rainer

      *********************!

    • Undine
      14. April 2012 18:46

      @Rainer

      "Millionen Russen wären trotz üppiger Anbauflächen verhungert, wenn nicht der böse Westen regelmäßig Getreide geliefert hätte. "

      Wer erinnert sich noch an unsere "Butterberge"??? Trotz des gewaltigen Überschusses an Milch und Milchprodukten zahlte man in den 70er-Jahren für 1/4 kg Butter den horrenden Preis von etwa 25 Schilling! Den großen "Rest" des riesigen Butterbergs verkauften--besser gesagt verschenkten wir --in die UdSSR um 2 Schilling das KILO! Es kann sein, daß mich meine Erinnerung ein kleines bißchen trügt, aber sehr falsch liege ich, so meine ich, mit meinen Zahlen nicht.

      Und beim Getreide war's ähnlich. Die einstige Kornkammer, die Ukraine, konnte wegen der kommunistischen Mißwirtschaft (die vielen Millionen Bauern hatte ja Stalin gezielt den Hungertod sterben lassen!) das Volk nicht ernähren.

  10. Gutartiges Geschwulst (kein Partner)
    14. April 2012 10:39

    Zum Glück, fiel nur eine Rakete ins Wasser.
    Man stelle sich vor, ein Meister wäre vom Himmel gefallen!
    Zum Trost, für den Lehrling Kim Jong-un:

    http://www.youtube.com/watch?v=yyhtIg6V4o0

  11. D.I.L.E. (kein Partner)
    14. April 2012 09:57

    Also: Ich hab mich nicht gefreut!

    Genau aus diesem Grund

    Ausserdem müssen es die "Landsleute" dort büßen...

    • DILEtant (kein Partner)
      14. April 2012 10:04

      DILE, ich bin's wieder. Ich bin morgen beim Steirerfest vor dem Rathaus und kann rüber in die Löwelstraße kommen ... du weißt, der Hinweis für unser Treffen. Laura will mit uns reden!

    • Gastleser (kein Partner)
      14. April 2012 12:48

      @DILEtant
      vielleicht ist D.I.L.E. ohnhin Laura, Ähnlchkeiten scheinen vorhanden, mit Parteimilch aufgezogen, etwas zu schnell gewachsen, bestimmte Körperregionen konnten da nicht mithalten, der verbleibende Raum wurde mit linker Ideologie aufgefüllt und danach erklärt man den Bürgern die grosse, weite Welt.

  12. byrig
    13. April 2012 23:57

    wahrscheinlich kann man diesen flop positiv sehen.einerseits konnte dieses verbrecherregime dieses versagen nicht einmal vor seiner bevölkerung verbergen,was den hässlichen jung-diktator sicher nicht stärken dürfte.
    andererseits hat nordkorea damit auch einiges an seiner droh-kapazität überhaupt eingebüsst.

  13. Herby
    13. April 2012 20:03

    Eine kleine Korrektur: Das System in Nordkorea ist genaugenommen keine primitive "Steinzeitdiktatur" sondern es ist vielmehr eine weit-fortgeschrittene, sehr entwickelte komm. Diktatur die in den Jahrzehnten seit dem 2. Wk. eine kommunistisch-nationalistische Ideologie entwickelte mit der Kim-Dynastie als Erb-Vorsitzende.

    Meiner Meinung nach sollten sich die USA in dort positiv einbringen u. mit Diplomatie u. Zuckerbrot u. Peitsche alles in Pjöngjang versuchen. Denn: Die USA sind eigentlich schuldig u. verantwortlich, (historisch) dass es soweit kommen konnte:

    Die USA, also Franklin D. Roosevelt (gest. 12.4.1945) und danach Harry S. Truman hatten sich, was Ostasien betrifft, von Stalin total über den Tisch ziehen lassen. Bei der Konferenz von Jalta, Feb. 1945 hatte Roosevelt Stalin dringend um Hilfe im Krieg gegen Japan gebeten und Stalin sicherte zu in den Krieg gegen Japan einzutreten.

    Jedoch erfüllte Stalin dieses Versprechen nicht, sondern wartete bis Japan nach Abwurf der Atombombe auf Hiroshima durch die USA ohnehin praktisch bereits besiegt war.
    Stalin erklärte erst am 8. Aug. 1945 Japan den Krieg, 2 Tage nach Hiroshima! Japan kapitulierte am 14. Aug. 1945 ohne dass die Rote Armee etwas dazu beigetragen hatte, nicht ein einziger Schuss wurde abgefeuert.

    Trotzdem bekam Stalin als "Belohnung": den nördlichen Teil von Korea bis zum 38. Breitengrad, also 55,26% vom gesamten Korea, sowie die Kurileninseln von Japan ohne eine Gegenleistung erbracht zu haben.
    Erwähnt sei noch: Nordkorea hat viele gebirgige Regionen mit vielen wertvollen Bodenschätzen, z.B. Magnesit u.a. Nordkorea war auch früher industrialisiert als Südkorea.

    Also Roosevelt u. Truman haben die Lage in Kora 1945 ordentlich verbockt. Folgerichtig ist es jetzt an der Zeit dass die USA tatkräftig mithelfen die Lage dort wieder zu verbessern.

  14. Observer
    13. April 2012 19:51

    Bevor ich mich zu dieser aktuellen Meldung äussere, warte ich noch auf die offizielle Meldung der nordkoreanischen Regierung bzw. der dort alleinherrschenden Partei. Denn da wird dieser Fehlschlag uns sicher als grosser Erfolg "verkauft" werden.

  15. Censorius
    13. April 2012 18:25

    Wehret den Anfängen ! Wie lange soll man den gefährlichen Atomzündeleien noch zusehen. Die dümmliche Diplomatie der USA " Nahrung für atomare Abrüstung " ist zum Scheitern verurteilt.

    • ambrosius
      13. April 2012 18:50

      Jawollll ! Nicht lang blöd denken ! Dreinschlagen ! Nach ein paar hundertausend Toten geht´s uns dann besser.

    • Censorius
      14. April 2012 14:42

      @ ambrosius
      Sie sind offenbar auch ein Verfechter des APPEASEMENT. Klingt sehr human, ist es aber nicht. Ich empfehle Ihnen das Lesen des Leitartikels von Fleischhacker in der Samstagspresse. Dieser Ansicht ist nichts hinzuzufügen.
      Zur Erinnerung : Was wäre geschehen, wenn die Deutschen die Atombombe vor den USA fertiggestellt hätten ?
      Sie schrecken wahrscheinlich auch vor dem Slogan " Lieber rot als tot " nicht zurück ?
      Trotzdem ein schönes Wochenende.

  16. Stefan Wehinger
    13. April 2012 16:52

    Mein erster Gedanke: einigen wird es den Kopf kosten, wahrscheinlich nicht nur bildlich!

  17. Wertkonservativer
    13. April 2012 14:31

    Da bin ich ganz bei @Xymmachos!

    Da hätte unser Bundes-Heini ja wirklich seine weltweite Reputation einsetzen können, um eine so böse Sache wie einen Raketenstart verhindern zu helfen.

    Nun gut; ich versteh's! Auch ich liebe einen guten Portugieser, sei er rot oder grün!

    Und morgen haben wir ihn wieder, zum Schutz und Schirm unseres Landes!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Xymmachos
      13. April 2012 16:19

      Werter @WK, Sie haben mich auf's Schmeichelhafteste mißverstanden: ich würd' es UHBP doch nie zumuten (und auch nie zutrauen), seinen nordkoreanischen Freunden einen solchen Raketentest auszureden. Ich hab' nur gemeint, seine Anwesenheit hätte dem dortigen Regime so viel Glück gebracht, daß die tückische Sabotage der bösen Kapitalisten - denn nur auf eine solche kann der Flop ja zurückzuführen sein - mißlungen wäre.

  18. schreyvogel
    13. April 2012 13:20

    Wie gut, dass wir so gute Journalisten und Kommentatoren haben. Durch sie wissen wir:

    -Wir müssen uns vor den nordkoreanischen und sogar vor den nicht vorhandenen iranischen Atombomben fürchten, denn das sind aggressive Schurkenstaaten.

    -Dagegen müssen wir uns gar nicht vor den israelischen Atombomben fürchten. Denn Israel ist eine nicht aggressive Demokratie, die für die Juden in Israel sogar lupenrein ist!

    Geheimnis des Glaubens.

    • Xymmachos
      13. April 2012 16:23

      Na, werter @...vogel, Sie trauen sich aber was! Schauen Sie doch, wie's dem armen Günter Grass jetzt geht! Wollen Sie, daß über Sie auch ein Einreiseverbot nach Israel verhängt wird?

    • byrig
      14. April 2012 01:23

      nicht nur für die juden in israel-weltweit!

    • Susa
      14. April 2012 15:05

      schreyvogel

      "Dann lachte er und sagte: "Dieser Eingang ist für Araber. Es gibt noch einen zweiten Eingang, für Menschen, den dürft ihr benützen"."

      Spräche ein Österreicher oder--noch schlimmer--ein Deutscher einen solchen Satz aus, titulierte man ihn umgehend als menschenverachtenden Rassisten.

  19. libertus
    13. April 2012 12:57

    Nein, man sollte sich nicht darüber freuen, denn wie man sieht, können die Nordkoreaner mit ihrem "Lieblingsspielzeug" nicht einmal versuchsweise umgehen und bei "atomarer Kapazität" hört sich der Spaß eigentlich auf.

    Und immer öfter werden unsere Meere zu einer einzigen, riesigen Müllhalde - das kann auf Dauer nicht gutgehen und wird sich eines Tages bitter rächen.

  20. mike1
    13. April 2012 10:58

    das größte problem ist, dass sich das steinzeitland nordkorea mit atomtechnik beschäftigt. diese technik haben nicht einmal wir wirklich im griff. davon geht die gefahr aus, daher sind sie schon in der lage, ihre umgebung zu bedrohen und zu gefährden. es reicht ja, wenn ihre raketen ein paar minuten länger halten.

    aber solang die chinesen den kims die treue halten, wird sich dort nicht viel ändern...

    • Der Realist (kein Partner)
      14. April 2012 16:04

      ein Land das Raketen baut und sich mit Atomtechnik beschäftigt ist der Steinzeit schon Jahrtausende entflohen. Auch der vielfach zitierte Begriff "Steinzeitkommunismus" ist ein absoluter Blödsinn, meinen Informationen nach, ist der Kommunismus eine relativ junge Erfindung und bereits wieder vom Aussterben bedroht. Vielleicht macht sich unser Heinzi mit dem Rest unserer Kummerln und ein paar Raketentechnikern auf den Weg nach Nordkorea um Entwicklungshilfe zu leisten, wenn wir dann noch unser Geld für die Griechenlandhilfe mit Zinsen bekommen, könnten wir auch noch finanzielle Unterstützung anbieten.

  21. Josef Maierhofer
    13. April 2012 10:26

    Vielleicht wurde die Rakete 'obskurer' weise 'abgelenkt'.

    Mir tun die Menschen dort leid, in so einem Katastrophenstaat leben zu müssen, besser gesagt, sterben zu müssen.

    Aber auch bei uns gibt es diese Zeichen von Meinungsterror, Mainstream, etc., wo es hinführt, können wir dort sehen.

    Mich wundert nur, dass nicht der eine oder andere 'Wächter' oder Scherge den Parteidiktator schon umgelegt hat, immerhin gab es in der Hitlerzeit Staufenberg auf österreichischer Seite. Wie viel man also einem Volk aufbürden kann. Wir wissen es aus der Zwischenkriegszeit, den Kriegszeiten der letzten beiden Weltkriege und den Nachkriegszeiten der beiden verlorenen Kriege, was alles aushaltbar ist.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      14. April 2012 10:01

      Josef Maierhofer ... bleib am Boden...

      siehe:
      "Aber auch bei uns gibt es diese Zeichen von Meinungsterror, Mainstream, etc., wo es hinführt, können wir dort sehen"

      ... bezüglich "" etc. verweise ich Dich z.B. auf dieses Forum!

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      14. April 2012 10:02

      soll heißen:

      ... bezüglich "Mainstream" etc. verweise ich Dich z.B. auf dieses Forum!

      Sorry!

  22. ambrosius
    13. April 2012 09:10

    Rein völkerrechtlich ist der Atomsperrvertrag eine äußerst wackelige Geschichte geworden: weder haben die Großmächte ihre Verpflichtung eingehalten, die Atomwaffen abzuschaffen, noch hat sich das Recht etwa in Israel,Indien, Pakistan, vielleicht auch bald im Iran durchsetzen lassen.
    Einen Raumforschungssperrvertrag oder einen friedliche-Nutzung-der-Kernenergie- Sperrvertrag gibt es meines Wissens überhaupt nicht.
    Auch wenn man das ganze verlogene Propagandagedröhn weglässt, daß da auch wegen Nordkorea veranstaltet wird, so bleibt doch genug Faktenwissen übrig, um dieses Land als ein besonders " unglückliches" unter der Herrschaft dieser "Dynastie" zu empfinden. Man kann dem Land folglich keinen technologischen Erfolg wünschen, wird ihn aber nicht aufhalten können.
    Schließlich lässt sich dort mit Sklaven gut produzieren, wie viele Weltkonzerne längst wissen, weil dort die Gefahr, von irgendwelchen Menschenrechtsaktivisten ausgespäht zu werden, sehr gering ist(sieh auch den Beitrag von Brechstange)

  23. Xymmachos
    13. April 2012 08:14

    Ja, wenn der Fischer-Heinzi, der Präsident der Nordkoreanisch-Österreichischen Freundschaftsgesellschaft (oder wie das heißt), dort gewesen wäre, dann wär' das sicher nicht passiert. Aber der weilt ja mit der Schotter-Mizzi (o.k., und mit seiner Frau) in Portugal. Und sogar dorthin ist es für ihn lt. A.U. eine zu weite Reise...

    • Undine
      13. April 2012 22:38

      Aber unser Bundesheinzi wird bestimmt heute noch ein schönes Brieferl mit tröstenden Worten an Kim III verfassen und die Hoffnung und Überzeugung aussprechen, daß die nächste Rakete bestimmt nicht wieder ins Wasser platschen sondern weiter fliegen wird.

  24. brechstange
    13. April 2012 08:11

    Das war doch wieder ein Komplott aus dem bösen neoliberalen Ausland in den Augen der Kims.

    Ich frage mich, wer hält diese unmenschlichen Regimes am Leben? Sind das nicht wir? Oder Wirtschaftsunternehmen? Zum Beispiel, der Herr Sawiris aus Ägypten, der gerade die Telekom über den Herrn Pecnik übernimmt, baute in Nordkorea ein Mobilnetz auf, das vom Regime gesteuert werden kann. Sawiris findet ja nichts dabei, Bestechungsgelder fließen zu lassen, um ins Geschäft zu kommen. Da hört man dann wieder, das macht doch jeder. Muss man das? "Neoliberale", die unmenschliche Regimes am Leben halten. Ein Widerspruch.

    Zumindest sollte uns das nachdenklich machen, ob dieses Links-Rechts-, Arm-Reich-Getue, Klimageschrei ablenken soll, von maximalen Profiten einer kleinen Elite, die bereits von fairer Marktwirtschaft soweit entfernt ist, wie der Pluto von der Erde. Den Planwirtschaftlern, Despoten und Kriminellen kann das Chaos mehr als recht sein.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung