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Fußnote 279: An den Galgen mit dem Plagiator

Nun ist auch der ungarische Präsident der Schwindelei überführt. Die Konsequenzen? (mit nachträglicher Ergänzung)

Pal Schmitt hat vor zwanzig Jahren bei seiner Dissertation großflächig abgeschrieben. Damit ist sein Rücktritt wohl genauso fällig wie beim früheren deutschen Verteidigungsminister von und zu Guttenberg. Zu diesem Schluss kommt man zumindest dann, wenn man Dissertationen & Co für das wichtigste Anwendungsgebiet von Ehrlichkeit hält. Ich tue das nicht, habe ich doch öfters selbst bei Schularbeiten oder ähnlichem abgeschrieben beziehungsweise abschreiben lassen, und dennoch bis heute kein schlechtes Gewissen (Dissertationen oder Diplomarbeiten haben Juristen damals nicht schreiben müssen). Ich rufe auch deshalb aus diesem Grund nicht nach Rücktritt, weil ich weiß, dass Politiker keine Heiligen sind, die in jeder Sekunde ihres Lebens korrekt gehandelt haben. Was übrigens nicht einmal die Kirche von ihren Heiligen behauptet. Die lebenslange Heiligkeit trifft nicht einmal bei so profillosen und opportunistischen Nur-ja-keinen-Fehler-Feiglingen wie einem Heinz Fischer oder einem Kurt Waldheim zu. Jedenfalls aber ist bei Anlegung objektiver moralischer Maßstäbe eines klar: Ein Regierungschef, der zum Schaden der Steuerzahler um Millionen Euro Zeitungen bestochen hat, ist zehnmal übler als ein Spitzenpolitiker, der vor Jahrzehnten an der Uni geschwindelt hat. Zumindest solange dieser Schwindel keinen Dritten geschädigt hat.

PS: Wann erkennt Europas politische Rechte endlich das Plagiat als politische Waffe? Warum setzt sie kein Team an, dass alle Diplomarbeiten von linken Politikern systematisch durchforstet? Was ein schwerer Fehler ist, benutzt die Linke doch den Kampf gegen das Plagiat als neuen Beweis ihrer moralischen Überlegenheit, seit Fünfjahrespläne, Gewerkschaft, Verstaatlichte Industrie und Kuba nicht mehr so richtig taugen, um die moralisch höheren Geländepunkte zu beanspruchen.

Ergänzung: 12 Stunden nach diesem Kommentar ist Schmitt zurückgetreten.Am Kommentar gilt es deswegen aber nichts zu ändern - nur manches zu unterstreichen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2012 06:53

    Ungustiöse Kopfjägerei; billiges Vernaderertum allerorts!!!

    Wie ich das unsäglich verachte!!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2012 02:22

    Absolute Zustimmung und ich sehe eher einen Rücktrittsgrund, wenn jemand einen Doktortitel führt, ohne jemals ein Hochschulsstudium abgeschlossen bzw. eine Dissertation - egal ob plagiiert oder nicht - geschrieben hat.
    Soll nämlich bei Bundeskanzler vorkommen, die nach wie vor in Amt und Würden sind.

    P.S.: Keinerlei Überraschung = einmal mehr übernehmen die Linken wie so oft die moralische Themenführerschaft ohne Gegenwehr aus irgendeiner Richtung.
    Nicht wundern, nurmehr ärgern! :-(

  3. Ausgezeichneter KommentatorInteressierter Leser
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2012 12:35

    Ich denke g e r a d e d e s h a l b sind mir (abgesehen von der Ideologie) Konservative Politiker (Parteien) sympathischer, weil sie sich kaum solcher Methoden bedienen (bis jetzt jedenfalls bedient haben).
    Ich hoffe sie tun dies aus Überzeugung und nicht aus Dummheit oder Unfähigkeit.
    Was soll das sein, jeden fähigen/beliebten politischen Gegner, dem man fachlich nicht ankann/nichts entgegenzusetzen hat, mit Mitteln aus dem politischen Verkehr zu ziehen, die an sich mit Politik nichts zu tun haben. Wenn solche Parteien ihr Hirnschmalz – so vorhanden – für gute politische Lösungen verwendeten, statt für „Untergrundarbeit“ und Vernaderung, wäre der Politik schon viel geholfen.
    Ich habe das seinerzeit beim Präsidentenwahlkampf – den ich mitgestalten konnte - erlebt, wie die Roten ob der enormen Beliebtheit und Bekanntheit von Waldheim verzweifelt sind, bis ihnen dann die „glorreiche“ Idee mit dem „Pferd“ gekommen ist. Und zur Schüssel/Haider Verhinderungsaktion muss man nichts mehr sagen. Gott sei Dank funktioniert diese linke Methode nicht immer.

  4. Ausgezeichneter KommentatorReinhard
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    03. April 2012 06:33

    Die "politische Rechte" kennt die Waffe der Vernaderung, des überheblichen Lächerlichmachens und öffentlichen Mobbings sehr wohl. Nur kennt sie die Einigkeit im Kampf gegen den politischen Gegner nicht.

    Während die Linke ihre Streitereien möglichst intern regelt und nach außen geschlossen mit erhobener Faust auftritt, führt die Rechte ihre inneren Keilereien und gockelhaften Profilierungskämpfe öffentlich aus und bedient sich dieser Mittel nicht als starker Ankläger gegen Links sondern zur Zersplitterung der eigenen Reihen. Das erleben wir hier inzwischen täglich, und die Ausführenden sind noch stolz darauf, Erfolge bei der inneren Spaltung feiern zu können statt auch nur einen einzigen wirklich an den Schalthebeln der Macht sitzenden Linken in Bedrängnis gebracht zu haben.

    Parteipolitisch haben wir das schon bis zum Erbrechen durch, die Schwarzen Obmanndebatten, Listenumreihungen, Landeshauptmannkeilereien, die Blauen Abspaltungen, die Abspaltungen der Abspaltungen und die Abspaltungen der Vorfeldorganisationen der Abspaltungen... bah!

    So lange die Linke geschlossen hinter ihren Vernaderern und "Vorkämpfern" steht, die Stoßrichtung konsequent einhält, sich keines Mittels zu Schade ist und das Individuum bereit ist, zum Wohle des Kollektivs auf persönliche Wichtigtuerei ebenso wie auf ein störendes Gewissen zu verzichten, wird sie auch härter, brutaler und erfolgreicher vorgehen können.

    Oder um es mit dem Fußball zu vergleichen: Die Linke steht als durchtrainierte Mannschaft am Feld, während sich die Rechte noch in den Kabinen prügelt, wer als erster aus der Tür gehen darf.

  5. Ausgezeichneter KommentatorCensorius
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2012 09:54

    D'accord, Dr.Unterberger !

    Wieder ein gegebener Anlass, ungerechtfertigte Angriffe gegen die konservative
    ungarische Politik zu reiten.
    Ich warte nur darauf, dass Paul Lendvai, ehem.sozialistischer Chefredakteur des Osteuropastudios des ORF in das Geheule einstimmt.
    Lendvai, der freiwillige Informant des kommunistischen Regimes, der das Programm eines oppositionellen Schriftstellertreffens an die Kommunisten verraten hat und lt. Veti Valasz Kontakte zum kommunistischen Geheimdienst hatte.
    Die Diffamierungskampagne dieses Hetzers wird freudig von gewissen Medien
    ( Standard u.a. ) verbreitet.
    In einer Doppelmoral seinesgleichen wird nun von den Linken das Thema Plagiat
    als politisches Mittel eingesetzt.
    Man sollte einmal die Dissertationen sämtlicher Regierungsmitglieder genauestens überprüfen, besonders jene, die politische Themen behandeln.
    Ich bin überzeugt, dass nicht nur Hahn ein Plagiatstäter ist.
    Nach dem Erfolg gegen Zu Guttenberg will die Linke das Rezept weiterhin anwenden.

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2012 22:54

    Auf der Technik gab es (vor Urzeiten?) ein Standardwerk für Höhere Mathematik: den "Duschek" (Dr. Adalbert). Die Präambel lautete: "Von einem Buch abschreiben ist ein Plagiat, von zwei Büchern abschreiben eine Dissertation und von drei Büchern abschreiben ein neues Lehrbuch." Manche nahmen dies offensichtlich zu wörtlich.
    Wir haben einen BK mit einer siebenjährigen Lücke in seiner Vita und keinen Linken stört's.

  7. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2012 14:36

    Die Sache mit den 'rechten Parteien' ist so eine. Wenn und zumeist - anständig - dann kein Geld, weil keinen Zugang zu den Futtertrögen. Wenn Zugang, dann zu korrekt um sich zu bedienen. Wenn im Amt, dann überwiegend staatstragend motiviert - also ohne den linken URALT-Klassenklampf- Bürgerkriege-links-gegenalledieanderneBösen - im Kopf. Daher keine Agenda in dieser Hinsicht. Geförderte Denunziantenvereine die davon leben können, gibt es nicht (zum Beispiel ein Dokumentationszentrum des antisozialistischen Widerstandes). Aber eben habe ich eines erfunden - Klasse. Das mache ich gleich.

    Also. Ich mache schon eine Partei. In der Partei schreibe ich dann die meisten und anspruchsvollsten und aufwendigsten Programmbeiträge, Gesetzesinitiativen. Dann sorge ich für die Homepage, für Prospekte, für Werbematerial und organisiere dann noch Pressekonferenzen. Die mir zuschauen kleben sich dann derweil die besten meiner Ideen und Sager an den Hut. Und machen das nicht, was sie versprochen haben. Wenn sie es machen, dann machen sie es zu spät. Und wenn es nicht zu spät kommt, dann ist es auch noch grottenschlecht. Begründet aber in jedem fall Anspruch auf Mitsprache. Macht nix derweil rekrutiere ich die neuen Mitglieder und Interessenten, baue Bezirksorganisationen auf und halte Seminare, bin in drei bis vier Arbeitsgruppen, besuche diverse politische Klubs um uns dort Präsenz zu verschaffen, unterdessen werden meine engsten und tüchtigsetn Mitstreiter und Freunde in Ungnade fallen, denn die bemerken daß andere nix tun, aber trotzdem groß reden. Daher werde ich gleich einmal in Abwesenheit von jemandem degradiert, der gerade noch allein aufs Klo findet, ohne sich zu verlaufen (und Leute, damit ihr es wisst, vor einem halben Jahr hat sich der noch verlaufen, wenn er alleine war, beim Weg aufs Klo) Unterdessen poste ich im Blog und erkläre jemandem, der es stets besser weiß, warum auch mir einmal der Kragen platzt. Das ist dem nämlich jetzt dringend.

    Und dann, ja dann gründe ich noch das Dokumentationszentrum für antisozialistischen Widerstand. Dort lege ich lange Listen an und lade alle ein, bei mir ihre Denuntiationen zu hinterlassen. Die ich dann ausrecherchiere.

    Und ich bin sicher, gleich kriege ich den Ratschlag, doch nicht gleich alles auf einmal und ganz alleine zu machen. Und dann kommt das mit der Teamfähigkeit, ein mitleidvolles Lächeln, ein rührseliges Schulterklopfen und dann - ja dann bin ich aufgewacht aus meinem Albtraum. Oder ist das jetzt vielleicht mein Leben ?

    Keine Angst. Ich bin nicht überfordert. Ich habe nur den Eindruck, daß ich von sehr vielen Menschen umgeben bin, die noch nicht aufgewacht sind.
    Macht nix. Kommt sowieso.

    Na und wenn's dann soweit ist, Leute. Ihr wisst ja, wo ihr mich findet.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorReinhard
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    03. April 2012 06:33

    Die "politische Rechte" kennt die Waffe der Vernaderung, des überheblichen Lächerlichmachens und öffentlichen Mobbings sehr wohl. Nur kennt sie die Einigkeit im Kampf gegen den politischen Gegner nicht.

    Während die Linke ihre Streitereien möglichst intern regelt und nach außen geschlossen mit erhobener Faust auftritt, führt die Rechte ihre inneren Keilereien und gockelhaften Profilierungskämpfe öffentlich aus und bedient sich dieser Mittel nicht als starker Ankläger gegen Links sondern zur Zersplitterung der eigenen Reihen. Das erleben wir hier inzwischen täglich, und die Ausführenden sind noch stolz darauf, Erfolge bei der inneren Spaltung feiern zu können statt auch nur einen einzigen wirklich an den Schalthebeln der Macht sitzenden Linken in Bedrängnis gebracht zu haben.

    Parteipolitisch haben wir das schon bis zum Erbrechen durch, die Schwarzen Obmanndebatten, Listenumreihungen, Landeshauptmannkeilereien, die Blauen Abspaltungen, die Abspaltungen der Abspaltungen und die Abspaltungen der Vorfeldorganisationen der Abspaltungen... bah!

    So lange die Linke geschlossen hinter ihren Vernaderern und "Vorkämpfern" steht, die Stoßrichtung konsequent einhält, sich keines Mittels zu Schade ist und das Individuum bereit ist, zum Wohle des Kollektivs auf persönliche Wichtigtuerei ebenso wie auf ein störendes Gewissen zu verzichten, wird sie auch härter, brutaler und erfolgreicher vorgehen können.

    Oder um es mit dem Fußball zu vergleichen: Die Linke steht als durchtrainierte Mannschaft am Feld, während sich die Rechte noch in den Kabinen prügelt, wer als erster aus der Tür gehen darf.


alle Kommentare

  1. Jan Korbelik (kein Partner)
    08. April 2012 01:42

    Ich habe da eine köstliche kommentierte Sammlung der Ostblockistan-Dissertationen parat. Nur Teil eines Jahrgangs, eine einzige Universität:
    https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10150109768813104.294081.717813103&type=3&l=3580768ebb
    Das blöde: Die Autoren von solchem Gefasel bekommen bis jetzt dagür gette Gehälter und fette Pensionen ...

  2. Clemens Taferner (kein Partner)
    06. April 2012 14:09

    Vielleicht könnte man die allgemeine Titelsucht dämmen. Würde nicht jeder Mensch z.B. sofort an seinem akademischen Grad vor-beurteilt, wäre das Erschleichen eines solchen uninteressant.

  3. Clemens Taferner (kein Partner)
    06. April 2012 14:05

    Warum mißt man einen Politiker nicht an seiner politischen Arbeit?

  4. RA.em. Otto L (kein Partner)
    05. April 2012 17:41

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!
    Natürlich habe ich Mitschülern beim Schwindeln geholfen, wie in Östereich üblich. Als ich neu in Princeton bei einem schriftlichen Test mit meinem Mittelschul-Englisch eine Frage nicht verstandund meinen Nachbar um Hilfe bat, erhielt ich einen tödlich-strafenden Blick als Antwort. Danach habe ich nicht mehr geschwindelt. Als Botschafter Klestil beim Auffliegen des Voest-Kanonen-Skandals im irakisch - iranischen Krieg, in dem die US-Aufklärung die Voest-Kanonen in den iranischen Stellungen fotografierte und daher das State-Deparment den ö. Botschafter Dr. Klestil einberief, erbat dieser die Einholung der Weisung seines Chefs Dr. Mock. Dieser riet zur dreisten Lüge - er war ja nicht in Princeton. Die Folgen belasten die Beziehungen der U.S.A. und Österreich bis heute. Der Gipfel war die "Watchlist Entscheidung" gegen BP. Waldheim - ein Akt der kriegsverbrecherischen Aggression. Den Einmarsch der NATO verhinderte nach meiner Meinung nur das beredte Schweigen der Sowjetunion. Aber ganz energisch muß ich der Abqualifikation Dr. Kurt Waldheims als Opportunist widersprechen: Er blamierte die Weltmacht U.S.A. - mit dauerhafter Wirkung, indem er deren Beleidigung ignorierte - ein Vorbild für die feigen BRD-Bundespräsidenten Weizsäcker, Köhler und Wulff. Während Dr. Weizsäcker in seiner "berühmten" aus Anlaß des 40. Jahrestages der d. Kapitulation gehaltenen "Rede an Deutschland" den Heldenmut und das Leiden der Soldaten unter der Reichskriegsflagge glatt mit Stillschweigen überging, rettete Dr. Waldheim seine, Österreichs und Deutschlands Ehre mit dem Bekennntnis zu seiem Wehrdienst im Dritten Reich : "Ich habe meine Pflicht getan, wie hunderttausend andere auch". Denn seine Ehre bewahrte nur der, der im deutscheh Heer im Einklang mit seinem Gewissen diente. Denn die Angst vor den Nazi rechtfertigt keineswegs, andere umzubringen. Als Schüler des Divisionspfarrers Mgr. Dr. Alois Beck kann ich auch bezeugen, daß er meine vorgeborenen Mitschüler als Märtyrer für Jesus in den Tod schickte - wenn's auch nach der Niederlage der Papst - dem ich auf der Maturareise ein Huldigungsgedicht widmete ("Sonnenaufgang..." S. 22) -nicht gewesen sein wollte. Doch wenn das Schlachtenglück sich wendet, sind italienische Verbündete wie der Fitschi-Pfeil auf der anderen Seite. Zum Schluß: Ein Land, in dem man mit gutem Gewissen schwindlet, ist natürlich korrupt, vor allem, wenn es einem vom "Stellvertreter Christi auf Erden" vorgemacht wird. Frohe Ostern

  5. phaidros
    04. April 2012 02:07

    Hier halte ich's einmal mehr mit Reinhard: Plagiieren ist einerseits zum Kotzen (passiert einem andererseits schneller als man meinen sollte), sollte aber nicht Thema öffentlicher Auseinandersetzung sein.

    Und zwar nicht wegen irgendeines gutmenschlichen Mitgefühls mit dem armen, armen Angepatzten, der wird's schon oft auch verdient haben. Sondern weil es den Blick von den wesentlichen Problemen ablenkt!

    »An ihren Taten sollt ihr sie messen«, und nicht daran, ob sie vor 15 Jahren behumpst haben. Und ein Behumpser, der was weiterbringt, ist mir allemal lieber als ein DDr. Almöhi, der sein ganzes Leben lang immer nur gut und ehrlich war. (Das ist kein Plädoyer für's Abschreiben, denn ich teile Dr. Unterbergers Meinung, ein Diss zu erschleichen ist wie eine Schularbeit abzuschreiben, in keiner Weise)

    Daher: die Diskussion bitte dorthin, wo sie hingehört: auf die Universität (wo sie sich übrigens auch auf den Doktorvater erstrecken sollte, die es allerdings früher ungleich schwerer hatten, Plagiate zu entlarven - das muss auch mal gesagt werden!)

    BG phaidros.vie@gmail.com

  6. Alexander Huss (kein Partner)
    03. April 2012 22:39

    Ich glaube, dass es schwierig sein wird, sowohl linke als auch links-grüne Plagiatoren von Dissertationen oder Hausarbeiten für Sponsionen auszumachen. Der Großteil der links-linken und grünlinken Weltverbesserer in politischen Funktionen hat nämlich keine akademischen Grade.

    Kurzum: wo nichts ist, hat der Plagiatsjäger das Recht verloren.

  7. sosheimat (kein Partner)
  8. Angelina Jolie (kein Partner)
    03. April 2012 21:57

    Bitte, liebe Schwarze, untersucht die Diss. von Gusenbauer und Co. Bitte untersucht, ob Faymann überhaupt eine MATURA hat .....................

  9. Segestes (kein Partner)
    03. April 2012 11:42

    Unterberger schreibt:
    "Wann erkennt Europas politische Rechte endlich das Plagiat als politische
    Waffe?
    Warum setzt sie kein Team an, dass alle Diplomarbeiten von linken Politikern
    systematisch durchforstet? "
    _______________________________

    Weil Rechte und Konservative sich in der Regel zu fein für Aktionismus sind.
    Protest, egal in welcher Form, gilt schnell als proletoid.

    Außerdem ist die politisch interessierte, konservative Klientel, wie sie
    z.B: hier vertreten ist, im Schnitt überaltert und deshalb selten technikaffin.
    Der Computer gilt da höchstens als eine bessere Schreibmaschine, über die
    man sein gestelztes Geraunze unter Gleichgesinnten verbreiten kann.
    Da wird dann entsprechend großer Wert auf vermeintlich gute Manieren
    gelegt - man „siezt“ sich artig - aber wie man das Netz und den Computer
    gezielt und wirkungsvoll einsetzt um den Gegner ins Trudeln zu bringen,
    bleibt ein großes Mysterium.

    Fazit: Wer im Netz nichts zu melden hat, der kann sich zukünftig auch jede
    Themenführerschaft abschminken.

    • Reinhard (kein Partner)
      03. April 2012 12:19

      Natürlich ist es so, dass Aktionismus wie billigste Anpatzerei eines politischen Gegners in der linken Reichshälfte von allen als heldenhafter Kampf gefeiert und mit allen Mitteln unterstützt wird. Während bei den Rechten eine Diskussion losbricht, ob so etwas dem guten Geschmack entspricht.
      Nur: wenn wir genauso werden müssen wie die, genau die miesen Tricks und untergriffigen Vernaderungen einsetzen, um ihnen in den Karren zu fahren, haben wir dann nicht schon verloren?

      Die Linken dürfen foulen, keilen, schwalben ohne Genierer, die Schiedsrichter sind gekauft und die Kommentatoren auch. Wenn alle so agieren, haben wir aber keinen Fußball mehr, auch wenn die Masse vor Begeisterung johlt.

      Deshalb haben wir ja auch die Herrschaft der Gewissenlosen, der Präpotenten, der Primitiven. Und derer, die wegen der Unterordnung unter die Partei, das Kollektiv, es als wohlerworbenes Recht betrachten, mit Dankbarkeitsposten belohnt zu werden.
      Warum das eine Gesocks zum Teufel jagen, wenn man es nur durch anderes Gesocks ersetzen kann?

      Nein, so einfach ist es nicht. Und wenn Unterbegrer fragt: "Wann erkennt Europas politische Rechte endlich das Plagiat als politische Waffe?", dann kann ich nur antworten: Wenn wir uns auf genau jenes Niveau hinabbegeben und die politische und gesellschaftliche Kultur, die Werte, die wir eigentlich retten wollten, über Bord werfen und die Herrschaft des größten Dreckbatzen anerkennen.
      Dann bekämpfen wir nicht mehr das faulige System, sondern werden selbst ein Teil dieses Systems.

      Unterberger scheint dies entweder nicht zu erkennen oder bewusst in Kauf zu nehmen.

    • Segestes (kein Partner)
      03. April 2012 12:59

      Welche "Werte retten"?
      Etwas das Plagiieren?

      Mit guten Manieren in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwinden.
      Operation gelungen, Patient tot.

    • durga
      03. April 2012 13:37

      "Weil Rechte und Konservative sich in der Regel zu fein für Aktionismus sind"???

      Vielleicht eher, weil der Pool an bereitwilligen dabei aber einigermaßen herzeigbaren Kandidaten für die politische Bühne sehr klein geworden ist. Wenn von den "Nachwuchshoffnungen" dann noch ein moralischer Offenbarungseid verlangt wird, steht die Partei plötzlich ohne Nachwuchs da.

      In allen Sparten müssen Qualitätsstandards eingehalten werden und es gibt dafür entsprechende Qualitätskontrolle und Qualitätsmanagement. Wann werden Qualitäts-Kriterien auch für unsere Politiker eingeführt und wie können diese kontrolliert werden?

    • Reinhard (kein Partner)
      03. April 2012 14:33

      Werte durga, immer wenn ich das beruflich sehr wichtige Thema QM mit der Politik in Verbindung bringen möchte, muss ich leider passen. Politik und Qualität haben nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun.
      Würden sich Angestellte in einem Unternehmen so aufführen wie unsere Politiker, würden sie hochkant gefeuert.
      Würde ein Unternehmen agieren wie unsere Staatslenker, würde ihnen jedes QM-Zertifikat von der Wand gepflückt.
      Nein, Qualitätsmanagement und Politik haben nichts miteinander zu tun.
      Leider.
      Ich würde es mir so sehr wünschen.

    • Reinhard (kein Partner)
      03. April 2012 14:37

      Segestes, ich verteidige nicht das Plagiieren sondern lehne die Schmutzkübelkultur in der Politik ab. Man kann das Eine und das Andere. Es geht. Es muss gehen, sonst kapitulieren wir vor einer widerlichen Unkultur, die unweigerlich in den untergang führt.
      Zuzugeben, dass das nicht mehr möglich ist, würde bedeuten, es ist sowieso alles sinnlos und unsere Gesellschaft verloren. Soviel Pessimismus möchte ich mir nicht einmal in der Karwoche gönnen.

    • Undine
      03. April 2012 22:36

      @Segestes

      "...man „siezt“ sich artig ..."

      Ja, lieber Segestes, wir Älteren tun uns tatsächlich nicht so leicht mit dem heute weit verbreiteten unbekümmerten"Duzen". Uns wurde noch eingeschärft: Man sagt leichter zu jemandem "Du Trottel" als "Sie Trottel". Das wirkt wie eine Beißhemmung. :-)

      Daß dem so ist, sieht man von Zeit zu Zeit hier im Blog, wenn's bei manchen Diskussionen hart auf hart hergeht; da fangen manche Poster plötzlich an, ihre Mitposter zu duzen, was dann eher ziemlich abwertend klingt.

      Vor noch nicht allzu langer Zeit las ich, daß sich Leute aufpudeln, weil sie von Polizisten beim Vernehmen geduzt werden.

      In Skandinavien begann diese (in meinen Augen) Distanzlosigkeit schon vor etwa 40 Jahren, ebenso in Island.

      Sie, lieber Segestes, sind noch jung; freuen Sie sich Ihrer Jugend und gestatten Sie uns Älteren die Marotte, einander zu siezen!

      @Reinhard

      *******!

      Ein signifikantes Wesensmerkmal der Linken ist die stark sehr ausgeprägte SKRUPELLOSIGKEIT und das völlige Fehlen eines Gewissens. Das sind die wesentlichen Zutaten für Vernaderer.

      Ein Aphorismus von Marie v. Ebner-Eschenbach:

      "Der Gescheitere gibt nach! Eine traurige Wahrheit; sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit."

      Und weil kürzlich jemand den Ausspruch "Man muß das Gute tun, damit es in der Welt sei" jemand anderem zugesprochen hat: der ist nämlich auch von dieser klugen Frau!

    • Segestes (kein Partner)
      04. April 2012 16:35

      Undine,
      dass dieses "Gesieze" Beleidigungen vorbeugen soll,
      wiederlegt der Kommentarbereich dieses Blogs vortrefflich :)
      "Sie Trottel" oder ähnliches, konnte man hier schon mehrmals lesen.
      Andererseits habe ich, der vermeintlich ungehobelte "Duzer", noch
      nie einen der Anwesenden mit so einem Vokabular bedacht.

      Aber bitte, ihr könnt euch hier von mir aus ruhig weiter "siezen".
      Toleranz ist allerdings auch keine Einbahnstraße!

      @Reinhard:
      Politikern nachzuweisen, dass sie sich akademische „Würden“
      erschlichen haben, hat nichts mit „Schmutzkübeln“ zu tun.
      Ich fürchte, hier werden Ursache und Wirkung verwechselt.
      Am Anfang steht die grobe Verfehlung des Politikers,
      mit der er sich auch finanzielle Vorteile erschleicht.
      Das ist unmoralisch, und nicht etwa das Aufdecken.

      Die Wertmaßstäbe die für "Sozialschmarotzer" gelten,
      müssen auch bei betrügerischen Akademikern angewendet
      werden.

    • Reinhard (kein Partner)
      04. April 2012 17:51

      Segestes, im Prinzip haben wir ja ähnliche Ansichten. Mit "Schmutzkübel" meine ich nicht, dass Verfehlungen aufgedeckt werden, sondern dass die Suche nach Verfehlungen zur politischen Waffe gemacht wird - teilweise von Leuten, die selbst nicht einmal eine akademische Ausbildung genossen haben.
      Was die Wertmaßstäbe angeht, bin ich voll bei Ihnen und würde sogar so weit gehen, diesen Leuten, sollten sie zB aus dem Beamtenkreis kommen, rückwirkend ihre Einstufung zu entziehen und die erschlichenen Gelder einzuklagen.
      Aber auch das hat nichts damit zu tun, ob jemand Politiker ist oder nicht. Denn das politische Amt ist vom akademischen Grad unabhängig, oder wie ist unser Faymann sonst BK geworden?

      Wenn Universitäten oder Arbeitgeber die Vorleistungen ihrer Doktoren oder Ingenieure überprüfen, ist das in Ordnung. Wenn sie jemanden, der auffliegt, regresspflichtig machen, ist das verständlich. Aber die Verfehlungen von Leuten vor Jahrzehnten zum Politikum zu machen, und das aus den Reihen einer Partei, in deren Altherrenriege einige rechtskräftig Verurteilte sitzen, bleibt für mich Schmutzkübelkultur.

      Und, auch wenn das natürlich eine andere Dimension ist, wenn ich mir anschaue wie einfache Lehrlinge bei der LAP bescheißen, gibt es viele Leute, die ihren Job gar nicht haben dürften. Und wie bei jeder Verfehlung ist die Höhe des Schadens irrelevant - Betrug bleibt Betrug, egal ob um einen Euro oder um eine Million.

  10. Ch. Seidl (kein Partner)
    03. April 2012 11:05

    Es ist doch merkwürdig, wenn man als bürgerlicher Akademiker feststellen muss, wie angebliche "Bürgerliche", die sonst bei jeder Gelegenheit auf den Wert des Eigentums pochen und auf bürgerliche Werte wie "Ehrlichkeit" und die nicht müde werden, (zu Recht) auf die angeblichen "Piraten" einzudreschen und den Untergang der Universitäten zu beklagen, plötzlich den Wert des – auch geistigen – Eigentums auffallend gering schätzen und dessen Diebstahl nachgerade als Kavaliersdelikt betrachten, wenn es um Plagiat geht.

    Und wie schön lässt es sich doch hier im Forum über die Elitenfeindlichkeit der Sozen und GrünInnen schimpfen, über die widerliche Gleichmacherei... Aber wenn einer mit unlauteren Mitteln versucht, auch zu dieser Welt zu gehören, dann ist Funkstille.

    Warum dieser Laxismus? Nur weil der Vertreter einer - angeblich - bürgerlichen Partei betroffen ist? Und in einem solchen Fall ist Korpsgeist offensichtlich allemal wichtiger als das Beharren auf läppischen Tugenden. Und dem sieht man es offensichtlich auch gerne nach, wenn er gesagt hat, "csak Istent és Orbán Viktort fogadja el fönökének", also als seinen Chef akzeptiere er nur Gott und Viktor Orbán. Wie trefflich lässt es sich hingegen über den Fischer Heinzi schimpfen...!

    Merkt denn niemand, dass diese jämmerliche Argumentation genau analog ist zu der gespielten Empörung der Sozis, wenn irgendjemand anderer als sie mit den Blauen flirtet, deren ungustiöser Hintergrund einem nur dann auffällt, wenn man gerade nicht selbst mit ihnen verbandelt ist?

    • Interessierter Leser
      03. April 2012 12:09

      Die Fälscher - welcher Partei auch immer - verteidigt niemand und verharmlost sie auch nicht, sondern das systematische Nachschnüffeln - auch 20 und mehr Jahre zurück - als politisch Waffe, um unliebsame Gegner los zu werden.

    • Interessierter Leser
      03. April 2012 12:13

      ...wird kritisiert!

    • RB (kein Partner)
      03. April 2012 13:48

      So oft ich auch mit dem Ansichten Dr. Unterbergers und vieler Bloger hier übereinstimme, in diesem Punkt finde ich Großzügigkeit absolut fehl am Platz. Eine erschwindelte Diplomarbeit oder Dissertation finde ich absolut letztklassig, erst Recht, wenn man, so lange es nur geht, das unredliche Zustandekommen der Arbeit mit erstaunlicher Selbstgefälligkeit leugnet. Das hat nichts mit genereller "Sündenfreiheit" zu tun, die wohl keiner von uns für sich beanspruchen wird, aber mit einem gewissen Anstand wohl schon, wenn man, ohne rot zu werden, Titel führt, die einem nicht zustehen. Und ein unrechtmäßiger Titel ist wohl nicht mit einer Schummelei aus Schulzeiten zu vergleichen.
      Natürlich: Es gibt es auch ehrlich verfaßte Arbeiten von mäßiger Qualität, und die Seriosität ist auch bei den Doktoren von links zu überprüfen, das ist keine Frage.

    • Reinhard (kein Partner)
      03. April 2012 14:29

      Das könnte aber auch daran liegen, dass generell der Titel nicht als Ergebnis einer wissenschaftlichen Arbeit, sondern diese nur als notwendiges Übel auf dem Weg des durch die jahrelange Teilnahme an Vorlesungen wohl erworbenen Rechtes auf einen Abschluss betrachtet wird.
      Wenn es anders wäre, könnte ich ja den Titel allein durch die Vorlage einer eigenen würdigen Arbeit erbringen, ohne vorher studiert zu haben.
      Und so gibt es dort Beschiss wie bei jeder anderen Prüfung auch, die als einzige Hürde nach jahrelanger Arbeit zwischen dem Lernenden und seinem Abschluss steht.
      Natürlich blöd, wenn man später erwischt wird. Natürlich blöd, wenn man später dann auch noch in exponierter Position sitzt. SSKM.

      Wenn man es aber genau betrachtet, entspricht es doch der Grundlage: Mit möglichst wenig Aufwand den größten Nutzen erzielen. Nach dem gleichen Prinzip haben die Doktorväter doch auch gehandelt, sonst wäre der Fall doch schon beim ersten Versuch aufgeflogen.

      Ich möchte es nicht kleinreden: Beschiss ist Beschiss und die Strafe, den Titel zu verlieren, gerechtfertigt.
      Trotzdem finde ich das Durchschnüffeln der Vergangenheit politischer Gegner und das politische Aufbauschen persönlicher Verfehlungen der Vergangenheit zu einer Staatsaffäre widerlich.

    • Interessierter Leser
      03. April 2012 20:06

      Der Skandal ist, dass die Plagiate von den Unis nicht beanstandet wurden, aber Jahre danach vom politischen Gegner, dem nicht die Wissenschaft am Herzen liegt, sondern die Vernichtung des politischen Gegners.

  11. Torres (kein Partner)
    03. April 2012 09:47

    Da ist jedenfalls Faymann völlig aus dem Schneider: ihm kann man ja alles Mögliche vorwerfen, allerdings sicher nicht , dass er seine Dissertation abgeschrieben hat. Das ist wohl der große Vorteil, als Nichtakademiker Regierungschef zu sein (der einzige nach dem Krieg war, so viel ich weiß, Julius Raab - wobei ich die beiden keineswegs vergleichen will: das wäre wohl eine schlimme Beleidigung für Raab).

  12. schreyvogel
    03. April 2012 09:29

    BK Faymann hat klugerweise nie eine Dissertation oder eine Magisterarbeit geschrieben. Das macht ihn zu einem durch und durch ehrlichen Politiker, dem niemand ein Plagiat nachsagen kann!

    Am besten gar nicht studieren!

    • Otto (kein Partner)
      03. April 2012 11:10

      Oder aber ein Studium wie Jus oder Medizin! Da braucht man auch keine Abschlussarbeit!

    • numerus clausel (kein Partner)
      03. April 2012 19:39

      Otto, Sie sind wohl mehr als bildungsfern. Bei Jus müssen sie sehr wohl eine Diplomarbeit abliefern.
      Lediglich bei Medizin können sie sich eine solche ersparen.

    • Otto (kein Partner)
      04. April 2012 07:37

      Seit wann muss man bei Jus eine Diplomarbeit abliefern???

  13. numerus clausel (kein Partner)
    03. April 2012 09:11

    Bei einem Faymann prallen solche Verdächtigungen ab. Wer nichts geschrieben hat, kann auch keiner Überprüfung zugeführt werden.
    Wie schon so oft hier angeprangert, was hat diese Gestalt in den Jahren 1978 bis 1985 gemacht? Das ist wohl das gleiche Mysterium wie das Ungeheuer von Loch Ness. Der kann doch nicht komplett verschwunden sein? Warum wird hier von allen Seiten so gepackelt und die Wahrheit unter Verschluß gehalten?

  14. Otto (kein Partner)
    03. April 2012 08:53

    "Wann erkennt Europas politische Rechte endlich das Plagiat als politische Waffe? " Sehr geehrter Herr Unterberger,
    Meinen Sie diesen Satz wirkich ernst?! Zuerst verteufeln Sie die linke Denunzierungsgesellschaft wegen ihrer Praktiken und dann stellt sich heraus, dass das nur der Neid auf ihre angebliche geeinte organisierte Vorgehensweise ist. Was Sie damit sagen, ist ja, dass das Plagiat als politische Waffe nur gegen Linke eingesetzt werden sollte!
    Das ist dann vielleicht das, was Sie empfinden, aber die Vernunft sollte einem dann schon beibringen, dass das so nicht geht...

  15. Reinhard (kein Partner)
    03. April 2012 06:33

    Die "politische Rechte" kennt die Waffe der Vernaderung, des überheblichen Lächerlichmachens und öffentlichen Mobbings sehr wohl. Nur kennt sie die Einigkeit im Kampf gegen den politischen Gegner nicht.

    Während die Linke ihre Streitereien möglichst intern regelt und nach außen geschlossen mit erhobener Faust auftritt, führt die Rechte ihre inneren Keilereien und gockelhaften Profilierungskämpfe öffentlich aus und bedient sich dieser Mittel nicht als starker Ankläger gegen Links sondern zur Zersplitterung der eigenen Reihen. Das erleben wir hier inzwischen täglich, und die Ausführenden sind noch stolz darauf, Erfolge bei der inneren Spaltung feiern zu können statt auch nur einen einzigen wirklich an den Schalthebeln der Macht sitzenden Linken in Bedrängnis gebracht zu haben.

    Parteipolitisch haben wir das schon bis zum Erbrechen durch, die Schwarzen Obmanndebatten, Listenumreihungen, Landeshauptmannkeilereien, die Blauen Abspaltungen, die Abspaltungen der Abspaltungen und die Abspaltungen der Vorfeldorganisationen der Abspaltungen... bah!

    So lange die Linke geschlossen hinter ihren Vernaderern und "Vorkämpfern" steht, die Stoßrichtung konsequent einhält, sich keines Mittels zu Schade ist und das Individuum bereit ist, zum Wohle des Kollektivs auf persönliche Wichtigtuerei ebenso wie auf ein störendes Gewissen zu verzichten, wird sie auch härter, brutaler und erfolgreicher vorgehen können.

    Oder um es mit dem Fußball zu vergleichen: Die Linke steht als durchtrainierte Mannschaft am Feld, während sich die Rechte noch in den Kabinen prügelt, wer als erster aus der Tür gehen darf.

  16. Haider
    02. April 2012 22:54

    Auf der Technik gab es (vor Urzeiten?) ein Standardwerk für Höhere Mathematik: den "Duschek" (Dr. Adalbert). Die Präambel lautete: "Von einem Buch abschreiben ist ein Plagiat, von zwei Büchern abschreiben eine Dissertation und von drei Büchern abschreiben ein neues Lehrbuch." Manche nahmen dies offensichtlich zu wörtlich.
    Wir haben einen BK mit einer siebenjährigen Lücke in seiner Vita und keinen Linken stört's.

    • numerus clausel (kein Partner)
      03. April 2012 09:13

      "Vita" ist für die Linken sicher ein Brotaufstrich, also tun´s diese Leut´ nicht mit solchen Fremdwörtern überfordern.

    • JEZ (kein Partner)
      03. April 2012 22:17

      @Haider
      Ich habe das Vorwort zum "Duschek" Band 1 schon zum "Fall Guttenberg" zitiert.
      Es stimmt immer noch.
      Den Vogel (-Doktor) abgschossen hat der Oberdenunzi... Pilz : eine sog. wissenschaftl. Auftragsarbeit eines Ministeriums - gemeinsam mit einem Koautor "erarbeitet" - als Diss. abgegeben.
      Aber wem stört das bei einem LINKEN. Wo bleibt die Uni, wo die Medien, der ORF, etc. ....

  17. Helmut Oswald
    02. April 2012 14:36

    Die Sache mit den 'rechten Parteien' ist so eine. Wenn und zumeist - anständig - dann kein Geld, weil keinen Zugang zu den Futtertrögen. Wenn Zugang, dann zu korrekt um sich zu bedienen. Wenn im Amt, dann überwiegend staatstragend motiviert - also ohne den linken URALT-Klassenklampf- Bürgerkriege-links-gegenalledieanderneBösen - im Kopf. Daher keine Agenda in dieser Hinsicht. Geförderte Denunziantenvereine die davon leben können, gibt es nicht (zum Beispiel ein Dokumentationszentrum des antisozialistischen Widerstandes). Aber eben habe ich eines erfunden - Klasse. Das mache ich gleich.

    Also. Ich mache schon eine Partei. In der Partei schreibe ich dann die meisten und anspruchsvollsten und aufwendigsten Programmbeiträge, Gesetzesinitiativen. Dann sorge ich für die Homepage, für Prospekte, für Werbematerial und organisiere dann noch Pressekonferenzen. Die mir zuschauen kleben sich dann derweil die besten meiner Ideen und Sager an den Hut. Und machen das nicht, was sie versprochen haben. Wenn sie es machen, dann machen sie es zu spät. Und wenn es nicht zu spät kommt, dann ist es auch noch grottenschlecht. Begründet aber in jedem fall Anspruch auf Mitsprache. Macht nix derweil rekrutiere ich die neuen Mitglieder und Interessenten, baue Bezirksorganisationen auf und halte Seminare, bin in drei bis vier Arbeitsgruppen, besuche diverse politische Klubs um uns dort Präsenz zu verschaffen, unterdessen werden meine engsten und tüchtigsetn Mitstreiter und Freunde in Ungnade fallen, denn die bemerken daß andere nix tun, aber trotzdem groß reden. Daher werde ich gleich einmal in Abwesenheit von jemandem degradiert, der gerade noch allein aufs Klo findet, ohne sich zu verlaufen (und Leute, damit ihr es wisst, vor einem halben Jahr hat sich der noch verlaufen, wenn er alleine war, beim Weg aufs Klo) Unterdessen poste ich im Blog und erkläre jemandem, der es stets besser weiß, warum auch mir einmal der Kragen platzt. Das ist dem nämlich jetzt dringend.

    Und dann, ja dann gründe ich noch das Dokumentationszentrum für antisozialistischen Widerstand. Dort lege ich lange Listen an und lade alle ein, bei mir ihre Denuntiationen zu hinterlassen. Die ich dann ausrecherchiere.

    Und ich bin sicher, gleich kriege ich den Ratschlag, doch nicht gleich alles auf einmal und ganz alleine zu machen. Und dann kommt das mit der Teamfähigkeit, ein mitleidvolles Lächeln, ein rührseliges Schulterklopfen und dann - ja dann bin ich aufgewacht aus meinem Albtraum. Oder ist das jetzt vielleicht mein Leben ?

    Keine Angst. Ich bin nicht überfordert. Ich habe nur den Eindruck, daß ich von sehr vielen Menschen umgeben bin, die noch nicht aufgewacht sind.
    Macht nix. Kommt sowieso.

    Na und wenn's dann soweit ist, Leute. Ihr wisst ja, wo ihr mich findet.

    • Erich Bauer
      02. April 2012 14:48

      Sg. Helmut Oswald,

      Ich könnte da eine Philosophen empfehlen, der seine Programmatik zur Verfügung stellen könnte, falls er nicht gerade als erfolgreicher Koch mit Küchenarbeit beschäftigt ist. Es handelt sich dabei um Dr. Hugh Akston... Da wär' ich dann dabei! Mit Freuden! Smileys wären hier völlig unangebracht!

    • Helmut Oswald
      02. April 2012 22:41

      In der Tat, Erich Bauer. In der Tat.

    • Helmut Oswald
      02. April 2012 22:54

      Und Erich Bauer, den Hugh Akston, den schau ich mir an. Danke für den Tipp.
      Ich ruf Sie dann an, wenn wir ihn im Programm haben und frag nach, ob 's noch gilt. Dann können wir immerhin schon wenigstens zu zweit das mit dem Dokumentationsarchiv ... na Sie wissen schon.

    • Erich Bauer
      03. April 2012 09:43

      Helmut Oswald,
      "...immerhin schon wenigstens zu zweit..."

      Sg. Herr Oswald,

      Keinesfalls mehr. Das führt nur zur Basisdemokratie.

  18. Brigitte Imb
    02. April 2012 13:54

    Schmitt ist zurückgetreten - eigentlich der einzig richtige Schritt. Als Plagiator entlarvt, ziemt es sich bestimmt nicht Staatsoberhaupt zu bleiben.

    http://www.orf.at/#/stories/2113274/

  19. Interessierter Leser
    02. April 2012 12:35

    Ich denke g e r a d e d e s h a l b sind mir (abgesehen von der Ideologie) Konservative Politiker (Parteien) sympathischer, weil sie sich kaum solcher Methoden bedienen (bis jetzt jedenfalls bedient haben).
    Ich hoffe sie tun dies aus Überzeugung und nicht aus Dummheit oder Unfähigkeit.
    Was soll das sein, jeden fähigen/beliebten politischen Gegner, dem man fachlich nicht ankann/nichts entgegenzusetzen hat, mit Mitteln aus dem politischen Verkehr zu ziehen, die an sich mit Politik nichts zu tun haben. Wenn solche Parteien ihr Hirnschmalz – so vorhanden – für gute politische Lösungen verwendeten, statt für „Untergrundarbeit“ und Vernaderung, wäre der Politik schon viel geholfen.
    Ich habe das seinerzeit beim Präsidentenwahlkampf – den ich mitgestalten konnte - erlebt, wie die Roten ob der enormen Beliebtheit und Bekanntheit von Waldheim verzweifelt sind, bis ihnen dann die „glorreiche“ Idee mit dem „Pferd“ gekommen ist. Und zur Schüssel/Haider Verhinderungsaktion muss man nichts mehr sagen. Gott sei Dank funktioniert diese linke Methode nicht immer.

    • Undine
      02. April 2012 22:11

      @Interessierter Leser

      Das Denunzieren scheint eine sehr beliebte Sportart bei den Linken zu sein-- je linker, je lieber wird denunziert; das "beste" Beispiel ist Peter Pilz, dieses widerliche grüne Rumpelstilzchen, dessen Lebenselixier das Vernadern zu sein scheint. Seine Physiognomie spricht Bände. Erstaunlicherweise wird er ausschließlich bei Rechten aktiv und verausgabt sich dabei so sehr, daß er keine Zeit zu finden scheint, auch den Linken und Linxlinken ebenso zielstrebig auf den Zahn zu fühlen.

    • Haider
      02. April 2012 23:04

      @Undine
      So ist es! Pilz ist kein genialer Aufdecker, er ist ein mieser Denunziant. Als selbsternanntes Sprachrohr von Berufsquerulanten scheint er sich wohl zu fühlen, wenn er im Dreck suhlen kann.

  20. Erich Bauer
    02. April 2012 11:41

    "...nicht einmal die Kirche von ihren Heiligen behauptet..."

    Wenn's opportun ist, ruft man gerne Jesus oder die Bibel in den Zeugenstand, oder trägt das "Brother Sun, Sister Moon" Mascherl vor sich her... um im nächsten Atemzug das Beichtsakrament oder das Sakrament der Eucharistie zu verhöhnen...

    Die Schwestern und Brüder sind leicht zu durchschauen...

    • ambrosius
      02. April 2012 14:02

      Also: diese Äußerung habe ich gerade im Umgekehrten Sinn verstanden.

    • Erich Bauer
      02. April 2012 14:17

      Tja, daraus egibt sich wieder der ursprüngliche Sinn...

    • ambrosius
      02. April 2012 17:39

      Also: wie immer man das verstehen will: Pal Schmitt und der katholische Himmel mit seinen Lokalgöttern und Halbgöttern ??!! Nicht alles, was hinkt ist auch ein Vergleich.

    • Erich Bauer
      02. April 2012 17:44

      ambrosius,
      "... wie immer man das verstehen will..."

      So, wie's halt genehm ist...

    • Dornenkrone
  21. Censorius
    02. April 2012 09:54

    D'accord, Dr.Unterberger !

    Wieder ein gegebener Anlass, ungerechtfertigte Angriffe gegen die konservative
    ungarische Politik zu reiten.
    Ich warte nur darauf, dass Paul Lendvai, ehem.sozialistischer Chefredakteur des Osteuropastudios des ORF in das Geheule einstimmt.
    Lendvai, der freiwillige Informant des kommunistischen Regimes, der das Programm eines oppositionellen Schriftstellertreffens an die Kommunisten verraten hat und lt. Veti Valasz Kontakte zum kommunistischen Geheimdienst hatte.
    Die Diffamierungskampagne dieses Hetzers wird freudig von gewissen Medien
    ( Standard u.a. ) verbreitet.
    In einer Doppelmoral seinesgleichen wird nun von den Linken das Thema Plagiat
    als politisches Mittel eingesetzt.
    Man sollte einmal die Dissertationen sämtlicher Regierungsmitglieder genauestens überprüfen, besonders jene, die politische Themen behandeln.
    Ich bin überzeugt, dass nicht nur Hahn ein Plagiatstäter ist.
    Nach dem Erfolg gegen Zu Guttenberg will die Linke das Rezept weiterhin anwenden.

    • Undine
      02. April 2012 22:46

      @Censorius

      "Man sollte einmal die Dissertationen sämtlicher Regierungsmitglieder genauestens überprüfen, besonders jene, die politische Themen behandeln"

      Da wird man der SPÖ-Riege kaum Plagiatsvorwürfe machen können; die sind nämlich insoferne fein heraus, als überhaupt nur drei von ihnen einen akad. Grad erworben haben! Schwein gehabt, könnte man sagen. Wer keine Dissertation, bzw Diplomarbeit geschrieben hat, ist automatisch aus dem Schneider!

      Dennoch wäre va die Diplomarbeit von Darabos interessant. Das Geschichtsbild des Historikers könnte doch einmal jemand unter die Lupe nehmen. Na, und der Bundesheinzi hat zu seiner Zeit sicherlich auch keine Diss. schreiben müssen.

      Dr. Heinz Fischer
      Werner Faymann
      Gabriele Heinisch-Hosek
      Alois Stöger
      Mag. Norbert Darabos
      Rudolf Hundstorfer
      Dr. Claudia Schmied
      Doris Bures

  22. Josef Maierhofer
    02. April 2012 08:38

    Aber manche prominente Politiker Österreichs waren nicht einmal zum Schwindeln fähig ... ... sie wurden 'gemacht' ...

    • Josef Maierhofer
      02. April 2012 08:41

      ... zu dem, was sie heute sind ...

    • Josef Maierhofer
      02. April 2012 20:34

      ZUm Unterschied von österreichischen politischen Tätern ist der Präsident in Ungarn zurückgetreten.

      Sollte man einen besseren suchen und finden.

  23. Observer
    02. April 2012 08:35

    Die akademischen Grade haben über die Qualität der tragenden Personen teilweise leider keine grosse Aussagekraft mehr. Einerseits werden bei manchen (exotischen) Studienrichtungen Arbeiten akzeptiert, welche keinerlei Nutzen für die Nachwelt erbringen, andererseits wurde das Rad auch nur einmal "erfunden", daher sind es oft nur neue Betrachtungsweisen bereits bekannter Erkenntnisse und somit ein sinnvolles Zusammentragen bereits publizierter Erkenntnisse. Natürlich verlangen solche Arbeiten die entsprechenden Quellenhinweise, welche aber oft gerne übersehen werden. Anzuklagen sind aber nicht nur die "Produktfälscher", auch die Betreuer bzw. "Doktorväter/-mütter" sind dafür verantwortlich, da sie solche Sachen akzeptieren.
    Schummelarbeiten sind aber nicht nur auf die politisch linke Seite beschränkt, siehe z.B. die Arbeit des Herrn Karl-Theodor zu Guttenberg.

  24. HJR
    02. April 2012 08:33

    Habe gestern (ich glaube auf PHOENIX) eine Dokumentation über Rosa Luxemburg und ihre Zeitgenossen gesehen. Wusste gar, was sich schon damals "Sozialdemokratie" genannt hat.

    Tempora mutantur? Aber nein! Links bleibt links - und dumm und präpotent!

  25. Wertkonservativer
    02. April 2012 06:53

    Ungustiöse Kopfjägerei; billiges Vernaderertum allerorts!!!

    Wie ich das unsäglich verachte!!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Brigitte Imb
      02. April 2012 14:50

      Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu, das billige Vernaderertum ist zu verachten. Dennoch, plagiierte Dissertationen, bzw. die Plagiatoren die beständig mehr werden, sind ebenso zu verpönen wie die Vernaderer.

    • Karl Knaller
      02. April 2012 21:26

      "Es ist - das verspreche ich gerne (wenn's wen beruhigt!) - meine feste Absicht, hinkünftig wirklich nur dann zu posten, wenn ich meine, zu wichtigen Themen Sinnvolles beitragen zu können."
      => Das Thema ist wichtig, der Beitrag sinnvoll, alles o.k.!

    • Florin
      02. April 2012 23:21

      @ Karl Knaller
      Amüsiert Sie dieser Unsinn?

    • Karl Knaller
      03. April 2012 08:12

      @Florin
      Ich würde die Statements unseres WK nie als Unsinn bezeichnen, aber: ja, sie amüsieren mich.

  26. libertus
    02. April 2012 02:22

    Absolute Zustimmung und ich sehe eher einen Rücktrittsgrund, wenn jemand einen Doktortitel führt, ohne jemals ein Hochschulsstudium abgeschlossen bzw. eine Dissertation - egal ob plagiiert oder nicht - geschrieben hat.
    Soll nämlich bei Bundeskanzler vorkommen, die nach wie vor in Amt und Würden sind.

    P.S.: Keinerlei Überraschung = einmal mehr übernehmen die Linken wie so oft die moralische Themenführerschaft ohne Gegenwehr aus irgendeiner Richtung.
    Nicht wundern, nurmehr ärgern! :-(





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