Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Ein Dinosaurier in den letzten Zügen

Wer außer der SPÖ braucht in Zeiten von Kabel, Satellit und Digitalfernsehen noch den ORF mit seinem Gebührenmonopol?

Man glaubt es kaum: Es ist noch gar nicht viele Jahre her, dass eine Frau dem Ehemann untertan war, dass man ohne „Beziehungen“ oder Schmiergeld oft jahrelang auf einen Telefonanschluss warten musste, dass man für die Mitnahme von ein paar Tausend Schilling auf eine Reise eine behördliche Genehmigung brauchte, dass die Gewinnung von Salz staatliches Monopol war, dass man ohne SPÖ-Parteibuch keinen Job bei der Voest bekam, dass Ehebruch zur Strafverurteilung führen konnte. Irgendwann sind diese anachronistischen Relikte aus einer anderer Welt dann aber doch verstorben. Andere Anachronismen aus der Feudalzeit haben jedoch bis heute überlebt. Der skurrilste überlebende Dinosaurier ist der ORF mit seinen Privilegien.

In keinem demokratischen Land hat es so lange gedauert wie in Österreich, dass Privatfernsehen und -radio erlaubt wurden. Und bis heute haben die Privaten keine gleichen Startchancen. Vor allem kassiert der ORF trotz exzessiver Werbung weiter exklusiv die Hörer- und Seher-Gebühren. Etliche ORF-Programme produzieren ärgeren Mist als so manche Privaten. Von Servus-TV bis  Radio Stephansdom wird höhere Qualität gesendet, als der ORF auch nur in einem einzigen seiner Programme kontinuierlich zusammenbrächte. Und selbst die am Massengeschmack orientierten Privatsender bringen mehr Information als ORF eins.

Auch technisch ist die Zeit über den ORF längst hinweggegangen. Denn ein öffentlich-rechtlicher Monopolsender konnte ja nur zu jenen Zeiten gerechtfertigt werden, als Sendesignale nur kleinräumig und nur für wenige Programme verbreitbar waren. Kabel, Satellit, Internet, Digitalisierung machen die Privilegien des ORF jedoch zu einem grotesken Relikt, vergleichbar den einst von Gewerkschaften mancherorts durchgesetzten „Heizern“ auf E-Loks.

Bleibt ein letztes Argument: Österreich als kleines Land braucht eine geschützte Zone für landesspezifische Informationen und Kultur. Auch dieses Argument hinkt. Denn weltweit zeigt sich, dass lokalisierte Information – von der Politik bis zum Sport – viel publikumsattraktiver, werbeintensiver und damit auch einnahmeträchtiger ist als globale Themen. Es bräuchten also in Wahrheit globale Themen eine gewisse Förderung, damit die Österreicher darüber Bescheid wissen, was in Europa und der Welt vor sich geht. Das aber erfahren sie aus vielen deutschen Sendern und den internationalen Nachrichten-Kanälen zehnmal besser als aus dem ORF. Dort wurde die internationale Berichterstattung Schritt für Schritt quantitativ wie qualitativ zurückgeschraubt. Zugleich fehlt im ORF eine relevante Präsenz der österreichischen Kultur, von Wissenschaft und Technik. Fazit: Die Anstalt erfüllt in keiner wahrnehmbaren Weise mehr einen Bildungsauftrag.

Eine Einhebung von Gebühren wäre daher, wenn überhaupt, nur noch unter neuen Regeln gerechtfertigt: Die Gelder müssten von einer unabhängigen Kommission nach klaren und nachvollziehbaren Maßstäben auf alle Sender und Programme aufgeteilt werden. Dabei muss es einzig um eine Honorierung von Bemühungen um Ausgewogenheit und Objektivität, um wissenschaftliche und technisch Inhalte, um Seriosität und Vielfalt gehen; und gleichzeitig müssten alle finanziell bedachten Sender auch in den nicht geförderten Sendestunden auf manches verzichten (etwa: allzu exzessive oder intensive Gewaltdarstellungen, Pornographie, Astrologie, Gewinnspiel-Abzocke).

Die Österreicher, insbesondere die jungen, wenden sich derzeit jedoch im Eilschritt von den ORF-Programmen ab. Der Marktanteil droht von den einst versprochenen 40 Prozent auf 30 zu sinken.

Dennoch reagieren Politik wie Medien erstaunlich sanft auf das Verenden des Dinosauriers. Wenn dem ORF trotz Gebührenmonopols das Geld ausgeht, wird sogar der Steuerzahler zur Kasse gebeten. Selbst die einstigen Werbeeinschränkungen sind dem ORF – im Gegensatz zu Deutschland – weitgehend erlassen worden.

Wie das? Nun, die anderen Medien werden vom ORF glatt erpresst. Ist eine Zeitung zu kritisch, bekommen ihre Journalisten – natürlich ganz zufällig – keine Einladungen zu Auftritten im ORF. Der Autor dieses Textes hat das etwa unter den Generalintendanten Weis und Wrabetz zweimal selbst erlebt. Der Auflage der von ihm geleiteten Zeitungen hat das zwar nicht geschadet, ganz im Gegenteil. Aber viele Journalisten glauben, dass ein Nichtauftreten im ORF von Nachteil wäre und behandeln den Sender daher stets mit Samthandschuhen.

Dasselbe trifft auf die Politik zu. ÖVP und FPÖ werden regelmäßig durch besonders aggressive Interviewführung, durch besonders einseitige Diskussionsmoderationen bestraft, wenn sie sich kritisch mit dem ORF befassen. Sie verhalten sich daher meist sehr zahm. Die SPÖ und die Grünen hingegen haben keinen Grund zur Klage – was auch ihre Wähler regelmäßig bei Meinungsumfragen zum Thema ORF so sehen. Die zwei Linksparteien haben im Fernsehen (mit Ausnahme des Sports und einiger Landesstudios) praktisch alle personellen Wünsche durchgesetzt. Dies merkt man an der schwer schlagseitigen Zusammensetzung von Diskussionrunden (die der Generaldirektor zuvor sogar direkt mit der SPÖ bespricht), an der immer von links kommenden Fragestellung bei Interviews, an der Themenwahl und an der Vorliebe für linke (jedoch durch nichts demokratisch legitimierte) Vereine wie Attac, Occupy, Greenpeace. Wertkonservative oder wirtschaftsliberale oder rechtspopulistische Sichtweisen, Vereine und Medien finden in diesem ORF praktisch nicht statt. Die Meinungen einer großen Mehrheit der Gebührenzahler werden nur verächtlich gemacht.

Diese schwere ideologische Schlagseite ist damit das überhaupt stärkste Argument gegen das Gebührenmonopol des ORF.

Dieser Beitrag wird kurz nach Ostern auch in der nächsten Ausgabe der neuen Gratiszeitung "ECHO der himmelschreienden Diskriminierung österreichischer Steuerzahler" (siehe auch unter www.conwutatio.at) erscheinen.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2012 17:26

    Normalerweise sind Familienbetriebe privat, nur der ÖRF als Nepotistenstadel ist öffentlich rechtlich.
    Die sollen gefälligst privatisieren u./od. ihr Programm verschlüsseln - wie kommen Normalbürger dazu einen abnormalen, tendenziösen Familienbetrieb per gesetzlichen Zwang zu sponsern? Und wenn die SPÖ einen Sender braucht, soll sie das gefälligst aus der Parteikassa zahlen ( was ja auch wieder dem Bürger anheim fällt), dann wüßten die Leute wenigstens welche Werbesendungen sie konsumieren.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2012 09:12

    Die Informatik unterscheidet u.a. zwischen den Begriffen "Nachricht" und "Information". Information ist dabei - aus dem Stegreif definiert - der Neuigkeitsgehalt einer Nachricht (für den Empfänger). Insoferne ist der heutige Tagebuch-Eintrag AUs lediglich eine Nachricht.

    und leider erfüllen auch die aus dieser Nachricht ableitbaren Schlussfolgerungen nicht den Anspruch an eine Informationsvermehrung, denn ...
    ...wir wissen, dass es dem/n Besitzer(n) des ORF (unabhängig davon, wer der formelle bzw. der tatsächliche Eigentümer ist) und den Nutznießer (nicht zwangsläufig ident!) herzlich sch...egal ist, welche "Quote" ihre Parteipropaganda erzielt;
    ... der im ORF etablierte Clan-, Vettern- und Parteienfilz schlägt "griechische Verhältnisse" um Längen;
    ... der österreichische "Souverän" (seinem seinem ihn vertretenden Parlament) dürfte bekanntermaßen der weltweit schläfrigste solche sein - von dem droht also niemandem Gefahr;

    Es wäre also wirklich höchst unnötig und sogar vernunftwidrig, würde sich iregendeine dazu autorisierte Institution aufraffen, um der bestehenden paradiesischen ORF-Situation etwas zu ändern.

    Bleibt als letzte Anmerkung nur noch die Feststellung, dass dieses Forum das letzte Ventil für Leute wie mich ist, um seine Verzweiflung zu verbalisieren und diese den (paar) anderen Verzweifelten mitzuteilen.
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  3. Ausgezeichneter KommentatorGeheimrat
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2012 11:45

    Sogar Berthold Brecht wußte schon:

    "Immer schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge.”

    Und wer die Meinungshoheit erobert, der hat auch die Macht.
    Die Linken beweisen uns das täglich mit Hilfe der VLM (= Vereinigten Linken Medienlandschaft).

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2012 09:09

    Radio SPÖ.

    SPÖ/Grün TV sehe ich nicht, wenn ich all das lese, Gott sei Dank.

    Also, wenn ich als Österreicher nicht mehr in Österreich die nötigen Informationen bekomme und mich im Ausland über Österreich informieren muss, dann halte ich eine ORF Gebühr, an sich schon was skurilles, für völlig unnötig.

    Eine Privatisierung des ORF wäre nötig, dann hätte Radio SPÖ eben seine Berechtigung als privater Sender, ebenso SPÖ-TV oder Grün-TV.

    Da, aber alle Österreicher per Zwangsgebühren am Aufbau und der Infrastruktur der Sendeanlagen, etc. mitgezahlt haben, wäre die Finanzprokurator mit der Eintreibung der Infrastukturbenützungsgebühr aller Sender von den entsprechenden privaten TV-Gesellschaften in Österreich zu beauftragen und das Geld der Allgemeinheit zuzuführen, es handelt sich um Volkseigentum, das da von Privaten und Parteien (Piraten) benutzt wird.

    Ich hallte es nicht für angebracht, den jetzigen Status zu lassen, sondern ich hielte es für angebracht, die ORF Gebühr einzustellen und ersatzlos zu streichen, ebenso die Verwendung von Steuermitteln für den ORF und andere private Sender.

    Sollten wir uns in Österreich auf eine Weiterführung der ORF Gebühr einigen, etwa als Kulturschilling oder Ähnliches, so wäre dieser für alle Anstalten dem Seheranteil und Höreranteil gemäß aufzuteilen. Sollten wir uns den Luxus leisten wollen Steuergeld für österreichische TV-Sender (ähnlich wie bei der AUA) zu verwschwenden, so wäre auch das gemäß den Anteilen an Zusehern und Hörern aufzuteilen und vor allem die Höhe zu diskutieren.

    Wahrheit und Kostenwahrheit würde auch in diesem Metier gut tun.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorcontra
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2012 15:08

    Die völlig einseitige Anprangerung wird immer unappetitlicher und rechtlich bedenklicher. Wer gibt diese Daten an die VLM (=Vereinigte Linke Medienlandschaft) weiter und vor allem zu welchen BEDINGUNGEN???

    http://orf.at/#/stories/2113647/

  6. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2012 12:30

    "Nomen est omen" - mit der Übersiedlung 2014 vom Küniglberg nach Neu Marx kommt der ORF endlich dort an, wo er auch ideologisch hingehört.

    Es bleibt zu hoffen, daß an diesem Platz endlich das Monopol des Öffentlich-Rechtlichen "geschlachtet" wird, aber bis dahin müssen wir uns auf einen linkslinken Machtkampf in der neuen "Arena" vorbereiten, der uns noch viel beschäftigen wird. Mit einem "Dinosaurier" hat man nicht so leichtes Spiel wie mit Rindviechern im ehemaligen Schlachthof!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorherakles
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2012 09:33

    Zur gebotenen Qualität des ORF wiederhole ich meinen Kommentar vom Okt. 2010 :

    Was uns der ORF seit langer Zeit vermittelt, läßt sich am besten mit einem Zitat aus dem Buch "Der Schatten des Windes" (Carlos Ruiz Zafon) beschreiben :

    Der ORF ist der Antichrist, und ich sage Ihnen, es werden nicht einmal drei oder vier Generationen genügen, bis die Leute nicht einmal mehr selbständig furzen können und
    der Mensch in die Höhle, in die mittelalterliche Barbarei und in einen Schwachsinn zurückfällt, den schon die Nacktschnecke im Pleistozän überwunden hat !

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHolmes
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    05. April 2012 06:39

    Die Sozialisten haben seinerzeit recht früh erkannt, dass durch die Unterwanderung der Medien mit Parteigängern - und dementsprechender Ausrichtung des Angebotes - die Meinungen bzw. Stimmungen der Bevölkerung auf ihre Seite hin getrimmt werden kann. Zusätzlich wird das Angebot auf die eher kleinen Geister - leider die Mehrheit - ausgerichtet. Das Ergebnis: führend im TV der ORF, Puls4 etc.; führend bei den Zeitungen die "Krone", "heute", "Österreich" etc.


alle Kommentare

  1. xRatio (kein Partner)
    06. April 2012 02:05

    Bash red and brown socialists wherever you can.

    Sozis sind allesamt und ausnahmslos politische

    VERBRECHER/INNEN.

  2. D.I.L.E. (kein Partner)
    05. April 2012 23:49

    Ein "Echter Unterberger" !
    Unverwechselbar!

    Was haben die Deutschen? (ARD / ZDF) siehe:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsehen_in_Deutschland

    Was hat die Schweiz? (SF) siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Fernsehen

    > von wegen: "... in keinem anderen Land ..."

    Welch ein Schmarren!

    • Reinhard (kein Partner)
      06. April 2012 11:00

      Ein "echter DILE"!
      Unverwechselbar!

      Volles Zitat von AU:
      "In keinem demokratischen Land hat es so lange gedauert wie in Österreich, dass Privatfernsehen und -radio erlaubt wurden."

      Was hat dieser Satz mit dem Vorhandensein von ARD, ZDF und SF zu tun?
      Gar nichts.

      Welch ein Schmarrn!

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      06. April 2012 15:15

      Reinhard ...

      Deine Nonsenerwiderung ist ein "echter Reinhard"! :-)

      Denn wenn "einer" schreibt:
      ... "ein Dinosaurier in den letzten Zügen" dann meint er HIER wohl den ORF ...
      und zwar so als ob der morgen schon das Zeitliche segnen würde, weil er ja eh keine "natürliche" Existenzberechtigung mehr hat.

      Daher der Verweis auf Deutschland / Schweiz. > ARD, ZDF, SF
      Der ORF steht mit diesen Sendern absolut auf gleicher Höhe!
      ... und zwar in JEDER Hinsicht!

      Auch wenn dies dem Unti hier halt so gar nicht in sein schräges Weltbild passt!

      Und was hat die Entwicklung von Privatfernsehen in Österreich letztlich mit dem ORF zu tun!

      Gar nix!

      Ausserdem: Es gibt genug österreichische Privatsender.
      Gerade so wie auch in Deutschland!
      Und die wenigsten sind wirklich gut!

      Reinhard!
      Du schreibst Schmarren! :-)

    • Reinhard (kein Partner)
      06. April 2012 19:54

      "Der ORF steht mit diesen Sendern absolut auf gleicher Höhe!"

      Der war gut! um Gottes Willen, DILE, jetzt kommt erst so richtig der Komiker raus!!

      Erst drehst Du Dich um das Zitat "in keinem anderen Land", das gar kein Zitat sondern Deine eigene Erfindung ist, und dann war es plötzlich auf etwas ganz anderes bezogen, und mitten in der Pirhouette kommt dann dieser Ausspruch!
      Im ORF dudeln die amerikanischen Sinnlosserien aus der RTL- Mottenkiste und nirgends auch nur ein Hauch von phoenix- oder ZDFneo-Niveau.
      Au weia, DILE, Du erkennst ja Schmarrn nicht einmal, wennst' mit dem Allerwertesten drin sitzt...

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      06. April 2012 20:42

      Reinhard ... Reinhard ... was wird mit Dir ??!

      Es gibt da zweierlei in Österreich ...
      das eine ist ORF1 ...
      und ndas andere ist ORF 2 ...
      aber das weißt Du ja! Oder? *g*

      ... und das was der Orf 1 nicht hat ... an Qualität,
      ... das hat der Orf 2 ... zweimal
      und nun ist auch noch ORF 3 dazugekommen ... welcher mir
      in seiner Qualität erst recht sehr entspricht und den ich diesbezüglich auch mit dem Radiosender Ö1 gleichsetze.

      Ich sehe den ORF 3 inzwischen über ZDF und ARD!

      Noch kurz zu meiner Fehlzitierung oben:
      Natürlich sollte es lauten: .... "In keinem demokratischen Land hat"...
      so hat es der Unterberger ja geschrieben, aber was spielt das hier für entscheidende Rolle?

      Du brauchst jetzt nicht verzweifelt mit dem Erbsenzählen zu beginnen... es ändert nämlich in Bezug auf Deutschland / Schweiz - ARD,ZDF,SF überhaupt nix!

      Beide sind demokratische Länder - ebenso wie Östzerreich mit ebensolchen Sendernund eben solchen oder ähnlichen Strukturen im Privatfernsehen.
      Und man kann auch dort in keiner Weise von Dinosauriern in den letzten Zügen daherpalavern.

      Und um all dies eht es hier, und um sonst gar nix!

      Übrigens: Spätestens beim nächsten Machtwechsel, welcher in unserer Demokratie ja kommen wird, dann wenn die ÖVO wieder an vorderster Stelle das Sagen haben wird, spätestens dann wird bezüglich ORF auch bein UNTI hier wieder alles in Ordnung laufen und eitel Wonne sein.
      Es wäre ja gelacht, wenn es denen dann nicht gelänge den ORF wieder unter Ihre Fuchtel zu zwingen, auf dass dieser dann nach ihrer Pfeife tanze.
      Siehe Schüssel 1 + 2!

      Aber: Soweit ist es noch nicht!
      Derweil haben wir ein "Staatsfernsehen" welches relativ ausgewogen das Tages- und Weltgeschehen darstellt und dies alleine schon muß einen Charakter wie Unterberger schon beinahe zur Weißglut bringen.

      Ist doch er geradezu DER Archetyp tendenziöser, höchst verzerrender, einseitiger Berichterstattung! Wie soll er da mit den heutigen "Zuständen" in seiner Seele irgendwie zurecht kommen??

      Er muss halt noch ein bisserl warten!

      Und Du eben auch! :-)

    • Udo (kein Partner)
      07. April 2012 01:36

      ARD ist ja auch wirkliches Qualitätsfernsehen z.B.:

      http://www.welt.de/fernsehen/article106160241/Tagesschau-Geburtstagsparty-unterhalb-der-Guertellinie.html

      Ob das jetzt gut ist, wenn der ORF mit diesen Sendern absolut auf gleicher Höhe steht, soll jeder selbst entscheiden, falls die Fähigkeit dazu vorhanden ist.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      07. April 2012 12:39

      UDO

      Letztlich hat jeder Sender seine Macken ... Stärken und Schwächen ...

      Allerdings gibt es tatsächliche grundsätzliche Niveauunterschiede, wie man weiß.
      90 Prozent der Sender bieten für mich nichts als "Trash"!

      ARD / ZDF / SF / ORF 2 und ORF 3 gehören da sicherlich nicht dazu.
      Und Servus - TV imponiert mir auch immer noch mehr!

      Ganz anders sehe ich hier jedoch z.B. ATV.

      Mir mit am liebsten ist ARTE!
      Dann 3 SAT ...

      Kommt eben auch gerade auf das Programm an!
      :

  3. wahrheit (kein Partner)
    05. April 2012 22:13

    Mal ein positives OT:
    Österreichs Tourismus wird in der Schweiz (nach Rang 1 bei europaweiter Umfrage) in den Himmel gelobt, Leserbriefe wirklich lesenswert!
    http://www.20min.ch/finance/news/story/Mieses-Urteil-fuer-Schweizer-Tourismus-12031991

  4. sosheimat (kein Partner)
    • Undine
      05. April 2012 22:09

      Diese Tricks, auf solche Weise dem politischen Gegner etwas in die Schuhe zu schieben übte man bereits erfolgreich in der Antike aus!

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. April 2012 22:13

      "Wäre ich ein Kommunist, dann ginge ich nachts Hakenkreuze malen."

      Hans Weigel

    • Undine
      05. April 2012 22:25

      Für die, die's nicht kennen:

      Das schrieb einmal Hans Weigl: "Wenn ich Kommunist wäre...

      ... egal, ob euro- oder anarchistisch-linksradikal, wenn ich Kommunist wäre, würde ich nachts heimlich an eine gut sichtbare Stelle im Zentrum einer Großstadt Hakenkreuz malen. Das bringt mehr Publizität als eine mit Rotfrontparolen von oben bis unten beschmierte Universität. Außerdem könnten Rotfrontparolen dort, wo sie nicht hingehören, bei der Bevölkerung meinen Freunden schaden. Hakenkreuze aber meinen Feinden. Wenn ich Kommunist wäre, würde ich in aller Öffentlichkeit das Horst-Wessel-Lied oder den Badenweiler-Marsch anstimmen, ich würde im Wirtshaus Lobreden auf die NS-Zeit von mir geben und anschließend, möglichst im Chor, Soldatenlieder aus der Wehrmachtszeit absingen. Wenn ich Kommunist wäre, hätte ich die Hitler-Welle erfunden. Und wenn ich schon nicht so gescheit gewesen wäre, sie zu erfinden, würde ich sie, wenn ich Kommunist wäre, nach Kräften fördern. Ich würde blonde, blauäugige, junge Großgewachsene gegen gute Honorare öffentlich Juden beschimpfen lassen.
      Und ich würde das alles, was ich heimlich angezettelt habe, publizistisch aufwerten, groß herausstellen, aufblähen: als Wiedergeburt des Nationalsozialismus. Immer gerade dann, wenn die öffentliche Meinung sich über linksradikale Exzesse besonders empört, würde ich, wenn ich Kommunist wäre, eifrig dafür sorgen, dass rechtsradikale Aktivitäten zumindest ein Gleichgewicht herstellen, noch besser: im Presse Echo dominieren. ..."

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      05. April 2012 23:58

      Also :
      Diesem am äussersten rechten Rand angesiedelten Wischblatt (SOS Österreich) alleine würde ich nicht den geringsten Glauben schenken.
      Genauso wenig wie jedem Linksaussen angesiedeltem Machwerk!
      Wo sind bitte bestätigende Meldungen von anderen Medien.

      Ansonsten kann ich nämlich genauso behaupten, dass dieser Bericht eine rein fingierte Storie, also in diesem Falle "rechte Ente "ist!
      > Als solche gerade recht um unter anderem unsere liebes, aber doch oft recht einfältig erscheinendes Undinchen zu beeindrucken.

    • Reinhard (kein Partner)
      06. April 2012 06:49

      Guckstu hier:

      http://tirol.orf.at/news/stories/2527896/

      Ist der ORF ein ultrarechtsextremes Nazi-Medium?
      Oder liefert der nicht normalerweise jene Sichtweisen, die unter anderem unser liebes, aber doch oft recht einfältig erscheinendes DILchern beeindrucken?

    • Undine
      06. April 2012 13:08

      @D.I.L.E.

      Lassen Sie sich vom Osterhasen (nicht vom Ostermayer!!!) Jan Fleischhauers Bestseller "UNTER LINKEN" ins Osternest legen! Um Sie darauf einzustimmen:

      "Wer links ist, lebt im schönen Gefühl, immer recht zu haben. In der Politik haben sich die Linken oft geirrt, aber irgendwie macht das nichts, immer werden ihnen die besten Motive zugebilligt Warum eigentlich?
      J. F. hat einen Großteil seines Lebens unter Linken verbracht......"

      In diesem Sinne Frohe Ostern und viel Spaß bei der Lektüre!

    • Udo (kein Partner)
      06. April 2012 13:40

      @Reinhard

      Sie haben den dile wohl nicht richtig verstanden, er meinte "Genauso wenig wie jedem Linksaussen angesiedeltem Machwerk!" ;-)

    • Reinhard (kein Partner)
      06. April 2012 19:57

      Udo, genau so wird es sein.
      Wahrscheinlich glaubt DILE sowieso gar nichts, was nicht dem eigenen, fein geschlossenen Weltbild entspricht. Macht das Leben leichter...

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      07. April 2012 13:47

      Reinhard ...

      da hast Du recht ...!
      ... ich glaube wirklich nur das, was ich letztlich selber glauben kann.
      Und dazu ist das, was Unterberger und dann nach ihm Ihr hier regelmässig so "ansondert" am allerwenigsten geeignet!

      Dauerkatastrophen - Vorbeter und Dauerrechtslastige Ober- Gurus wie hier der UNTI sind mir bis zum Äussersten höchst suspekt.
      Das was von dieser Stelle tagtäglich an höchst einseitigem und einfältigem Schrott geliefert wird, das könnte wunderbar alltäglich das abendfüllende Programm eines typischen Trashsender zum Platzen bringen.

      Umso mehr belustigt es mich tatsächlich auch jeden Tag aufs Neue wie Ihr, gleich einer Schar ahnungsloser Kinder um dessen Gunst und Zuneigung buhlt und wetteifert.

      Selbstständiges, eigenständiges, originäres, ohne Destruktion und Dauerhäme geprägtes Denken, konstruktives und positiv auf Vorhandenes weiterführend aufbauendes Erkennen, Suchen und Finden ist Euch geradeso fremd, wie dem Osterhasen das Wasserschifahren.

      Ihr seid hier großteils tatsächlich nix anderes als höchst infantile, ja geradezu kindisch daherkommende Zeitgenossen!
      Gerade einmal fähig in der eigenen, längst abgestandenen Soße Sinn und Erfüllung zu finden.

      Man bezeichnet dies auch als das Hauptmerkmal der "Analphase"!
      Weiter viel Spaß und Freude dabei.
      Und nicht wundern wenn es wunde Flecken abgibt, das gehört dazu.

      Schöne Feiertage!
      Und: Lieben Gruß an den Osterhasen! :-)

      Der hat sich, im Vergleich zu Inhalt dieses Nestes hier, tatsächlich noch ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit bewahrt.
      Geht er doch mit den Farben für seiner Ostereier sehr unbefangen und ausgeglichen um!

  5. Aphrodite
    05. April 2012 16:14

    Noch nicht die Weltformel im einsteinschen Sinne aber knapp dran:
    ÖSTERREICH verhält sich zu DEUTSCHLAND wie LOU LORENZ DITTLBACHER zu MARIETTA SLOMKA

    • Xymmachos
      05. April 2012 17:17

      Ist es eine arge Bildungslücke, wenn einem die letztgenannte Dame völlig (d.h. auch vom Namen her) unbekannt ist? Hat sie vielleicht bei ARD oder ZDF einen Lou-Lo-Ditten..usw.-analogen Job?

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      05. April 2012 22:31

      Werter Xymachos, auch mir war Marietta Slomka kein Begriff, aber google machte es möglich: ein paar Klicks, und man erfährt die einhellige Meinung über sie. Sie gilt in Deutschland als jene Journalistin, die die besten und informativsten, gleichzeitig aber auch die fairsten Interviews mit Politikern führt.

      Sohin das komplette Gegenteil von Lou Lorenz Dittelbacher.

    • Geheimrat
      06. April 2012 11:37

      Also so schlicht wie die Dittelbacherin ist die Frau Slomka aber nicht. Die ist mit ihren Verhörmethoden schon eher in der Nähe des bösen Wolf anzusiedeln.

      http://ethischer-realismus-workgroup.blog.de/2012/03/03/marietta-slomka-kenntnislosen-empoeristen-13009167/

  6. numerus clausel (kein Partner)
    05. April 2012 15:14

    OT: Soeben auf FM4 eine Diskussion über den heutigen "Equal Betray Day". Unterberger wurde hierbei gleich zu Beginn als "Rechtsaußen-Blogger" bezeichnet.

    Unbedingt anhören oder nachhören.

  7. Ugu (kein Partner)
    05. April 2012 15:04

    Das ist wieder mal die (bewusst oder unbewusst) völlig verzerrte Wahrnehmung von A.U. und seinen Fans.

    Wertkonservative oder wirtschaftsliberale oder rechtspopulistische Sichtweisen, Vereine und Medien finden in diesem ORF praktisch nicht statt.

    Aha, und darum durfte sogar schon A.U. persönlich seine Meinungen in Diskussionssendungen kundtun. Ich sehe so gut wie keinen ORF aber ich habe da auch die Hayek-Institut Tante in Erinnerung. Da wird einer teils extremen Randgruppe schon einiges an Zeit eingeräumt. Auch die FPÖ kommt oftmals zu Wort, kritische Nachfragen sind bei H.C. Strache ja nun wirklich das Gebot der Stunde, man muss ja wenigstens ein wenig an der schimmernden Hülle der Plattitüden kratzen.

    Die Meinungen einer großen Mehrheit der Gebührenzahler werden nur verächtlich gemacht.

    Gratulation, die Opferkarte haben sie toll ausgespielt, gibts die beim Tarock auch? Buhuu wir werden verächtlich gemacht und dabei sind wird doch die Mehrheit - natürlich...

  8. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    05. April 2012 12:56

    Neben den Politikern und Beamten gehören zu den organisierten Sozialschmarotzern noch:
    die Kämmerer
    die Gewerkschafter
    die Orfler

    • Segestes (kein Partner)
      05. April 2012 13:35

      Und die jedes Jahr um Entschädigungen und Beihilfen schreienden Bauern?

  9. Segestes (kein Partner)
    05. April 2012 11:21

    Schalt ich mal meine Glotze ein,
    stellt sich meist rasch ein Brechreiz ein.
    Die ZiB, ein riesengroßer Lacher,
    wie auch ihr Chef, der Dittelbacher.
    Der sich als Zensor gern geriert,
    und trotzdem keine Scham verspürt.
    Ein Rotarmist der falschen Worte,
    ich hab genug von dieser Sorte.

    :)

    • APM (kein Partner)
      05. April 2012 12:43

      Fürwahr! Ein schönes Gedicht! In seiner Treffsicherheit fast so provokant wie das Gedicht des alten Grass!
      Unser alter Unterberger wieder kann's nicht lassen, der bösen Eisenbahn bei jeder passenden wie unpassenden Gelegenheit ein's auszuwischen. Seine "Wissen" vermittelnde Bemerkung über die "Heizern bei Elok's" ist ein blendendes Beispiel dafür, dass er den Roten, Schwarzen und ORFlern an unbedarfter Ahnungslosigkeit mindestens - Paroli bieten kann! Motto: "Ich hab zwar keine Ahnung warum, aber ich red (schreib) halt .....darüber....".

    • Segestes (kein Partner)
      05. April 2012 13:29

      Leider kann ich, im Gegensatz zu Grass, bloß mit einer unproblematischen Vergangenheit beim Bundesheer dienen.
      Und selbst die beschränkt sich auf den Satz bei der Musterung: "Untauglich, ich hoffe sie geben sich nicht die Kugel." (Anm: Danke, lieber Allergietest!)

  10. Torres (kein Partner)
    05. April 2012 10:59

    Eine Kleinigkeit dieser "anachronistischen Relikte" gibt es auch heute noch: man braucht nach wie vor (auch in der großartig freien EU) für die Mitnahme "einiger tausend Schilling" (in bar) eine behördliche Genehmigung. Nur sind es halt nicht mehr Schilling sondern natürlich Euro, und die zahlenmäßige Grenze ist 10.000,-.

  11. Politicus1 (kein Partner)
    05. April 2012 09:21

    Vielleicht bekommt der gute alte Julius Raab doch noch recht. Er meinte ja bei der Einführung des Fernsehens in Österreich zur Frage der politischen Aufteilung von Rundfunk und Fernsehen zwischen ÖVP und SPÖ:
    'Lasst's den Roten dös Fernsehen - wer kauft si denn so a Kastl.."

    Die Zeit ist vielleicht wirkich nicht mehr fern, bis mehr Österreicher im Auto dem Radio lauschen (wenn auch nicht nur ORF-Programmen!), als vor der Glotze knotzen und ORF1,2, oder 3 schauen ...

  12. GOP
    05. April 2012 07:24

    Man darf für das schlechte Programm nicht nur den ORF die alleinige Schuld geben. Denn durch das blöde duale Finanzierungssystem (2/3 Gebühren + 1/3 Werbeerlöse, früher 1:1!) muss der ORF ständig um Zuseher (= Quoten) buhlen. Und dabei gilt die Formel: niedrig gewünschtes Qualitätsniveau der Zuseher = hohe Quote = mehr Werbeeinnahmen.
    Was die Nachrichten, Journale und politische Diskussionen betrifft, so gibt es bei ORF keinerlei Objektivität und Unabhängigkeit. Da merkt der aufgeklärte Bürger sofort, dass die Zuseher/-hörer in eine bestimmte Richtung geführt werden und dies als die einzig richtige Wahrheit "verkauft" wird. Die Masse der - wie oben beschrieben - unkritischen Konsumenten glauben dies auch alles.

  13. Holmes (kein Partner)
    05. April 2012 06:39

    Die Sozialisten haben seinerzeit recht früh erkannt, dass durch die Unterwanderung der Medien mit Parteigängern - und dementsprechender Ausrichtung des Angebotes - die Meinungen bzw. Stimmungen der Bevölkerung auf ihre Seite hin getrimmt werden kann. Zusätzlich wird das Angebot auf die eher kleinen Geister - leider die Mehrheit - ausgerichtet. Das Ergebnis: führend im TV der ORF, Puls4 etc.; führend bei den Zeitungen die "Krone", "heute", "Österreich" etc.

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. April 2012 09:06

      Am Ergebnis gemessen (politischer Marktanteil der Linken) müssten sich die SPÖRF-Gewaltigen allerdings "über den eigenen Haufen schießen". (Copyright H. Erhardt)

      Wenn schon nicht durch Qualität des Programmes wird allerdings der ORF als Paradebeispiel für das Parkinson-Gesetz in die Annalen der Geschichte eingehen:
      Man wird auch dann noch voll in Betrieb sein, wenn sich selbst der letzte Konsument verabschiedet hat.

    • Segestes (kein Partner)
      05. April 2012 12:17

      Die "Krone" ist das einzig namhafte Medium, das in zentralen Punkten dem ORF-Kontra gibt - vor allem in Sache EU und Zuwanderung.
      Ohne die Kronenzeitung würde die FPÖ von ORF und den restlichen gleichgeschalteten Medien in Grund und Boden gestampft werden. Eine starke Rechte würde es dann nicht geben und der Protest würde sich, wie in Deutschland, fast ausschließlich links formieren (Die Linke/Kommunisten, Grünen, Piraten).

    • logiker2
      05. April 2012 14:34

      natürlich richtig erkannt, allerdings beschränkt sich die Linke "Infiltrierung" nicht nur auf die Medien, sondern bereits auf die Justiz genau so wie die Bildung und Gesellschaftserziehung. Allerdings nicht wirklich neu, wenn man sich etwas mit Kommunismus beschäftigt, erkennt man sehr deutlich, woher die Anleitungen zu diesen Vorgangsweisen stammen. Die Entwicklung der "Friedens" EU geht ebenso in diese Richtung, vorallem wenn man die handelten Personen und Institutionen näher betrachtet (zB.: EU Gerichtshof, vorwiegend mit kommunistischen und sozialistischen Richtern besetzt) vollzieht sich auch dort die Infiltrierung.

  14. Haider
    05. April 2012 01:14

    Da man ihnen Herr Dr. A.U. als Autor keine "Sternderl" gaben kann, muß man sich halt anders behelfen. Vielen, vielen Dank für diesen Artikel; und alle Blogger mögen im Gastkommentar lesen, was sich im ORF abspielt. Der wöchentliche Beitrag ist derart exzellent recherchiert, daß ich jedesmal aufs Neue erschüttert bin. Man glaubt immer, schlechter geht's nicht mehr, und dann kommt eine Woche später der Gegenbeweis. Der ORF ist seit Jahrzehnten ein einziger grauslicher Politsumpf!

  15. byrig
    04. April 2012 23:32

    der orf hat schon lange seine existenzberechtigung als zwangsfinanziertes unternehmen verloren.sollte er dennoch eine haben-bitte,als pay-tv.der erfolg wird es zeigen-oder der misserfolg.
    jedenfalls könnten sich politiker dann erhobenen hauptes ihre werbeminuten kaufen-ganz legal und offiziell.

  16. Brigitte Imb
    04. April 2012 17:26

    Normalerweise sind Familienbetriebe privat, nur der ÖRF als Nepotistenstadel ist öffentlich rechtlich.
    Die sollen gefälligst privatisieren u./od. ihr Programm verschlüsseln - wie kommen Normalbürger dazu einen abnormalen, tendenziösen Familienbetrieb per gesetzlichen Zwang zu sponsern? Und wenn die SPÖ einen Sender braucht, soll sie das gefälligst aus der Parteikassa zahlen ( was ja auch wieder dem Bürger anheim fällt), dann wüßten die Leute wenigstens welche Werbesendungen sie konsumieren.

    • Laura R.
      04. April 2012 20:55

      @ Bigi
      Eigentlich hast ja recht, sagt der Werner! Aber aendern wird er's net.

    • Brigitte Imb
      04. April 2012 21:54

      @ Laura,

      ah geh, der soll net so bescheiden tuan. Sag´ihm einfach es ist sozialistisch gerecht einen eigenen Kanzlersender zu haben - naja, haben tut er ihn eh, aber halt net ganz alleine.

  17. Celian
    04. April 2012 15:47

    Ich habe einmal das Vergnügen gehabt, mit einer "Frau aus dem Volke" über den Anachronismus des ORFs zu diskutieren. Es interessiert die Leute nicht, dass der ORF eine Propagandamaschine ist, genausowenig, dass in Zeiten des Privatfernsehens ein Zwangsgebührensender zwangsweise überholt ist. Auch interessiert nicht, dass der ORF exzessive Werbung macht. Denn er macht diese zwischen den Sendungen und unterbricht sie nicht. Nichts ist schlimmer für das gewöhnliche Volk wenn es durch einen Werbeblock unnötig lange in Atem gehalten wird, wodurch zwar die Spannung steigt, aber offenbar bei "Sturm der Liebe" ins Unerträgliche.

    Unerträglich ist dagegen, dass diese Leute erwarten, dass auch andere dafür zahlen sollen, damit sie werbeunterbrechungsfrei Telenovella schauen können.
    Diesen Sendetyp gibt es schon. Er nennt sich Pay TV. Natürlich kostet das den einzelnen etwas mehr als den ORF-Beitrag. Aber warum soll ich die Sendung anderer Leute finanziell unterstützen? Der ORF ist ein Bezahlsender wie jeder andere auch, nur mit dem Unterschied, dass Teile der Bevölkerung zwangsvergattert werden, für die anderen, die dieses "Service" gerne in Anspruch nehmen, mitzuzahlen. Warum immer diese Umverteilung? Warum diese Zwangsverordnung für alle von nicht bestellten Leistungen? Warum nicht stattdessen freie Wahl und Bezahlung nach Bestellung? Das wäre doch normal, oder? Freie Marktwirtschaft eben.

  18. contra
    04. April 2012 15:08

    Die völlig einseitige Anprangerung wird immer unappetitlicher und rechtlich bedenklicher. Wer gibt diese Daten an die VLM (=Vereinigte Linke Medienlandschaft) weiter und vor allem zu welchen BEDINGUNGEN???

    http://orf.at/#/stories/2113647/

    • Erich Bauer
      04. April 2012 15:22

      Das kann Flöttl nicht passieren! Ein Festplattencrash hat seine Buchhaltungsaufzeichnungen vernichtet... :-) ) ) Ob er überhaupt jemals irgendwelche "Aufzeichnungen" gemacht hat? :-) ) ) Man sollte es ihm nachtun...

    • plusminus
      04. April 2012 15:22

      @Erich Bauer

      Volltreffer! ;-)

      *******!

    • Alfred E. Neumann
      04. April 2012 16:05

      Für nichtlinke Politiker gilt das acta Abkommen oder ähnliches naturgemäß nicht!

  19. Richard Mer
    04. April 2012 13:18

    Schnell auf orf.at gehen! Dort findet sich gerade folgende schöne Schlagzeile:

    "Afrikanischer Sekretär aus Zoo in OÖ entwischt".

  20. libertus
    04. April 2012 12:30

    "Nomen est omen" - mit der Übersiedlung 2014 vom Küniglberg nach Neu Marx kommt der ORF endlich dort an, wo er auch ideologisch hingehört.

    Es bleibt zu hoffen, daß an diesem Platz endlich das Monopol des Öffentlich-Rechtlichen "geschlachtet" wird, aber bis dahin müssen wir uns auf einen linkslinken Machtkampf in der neuen "Arena" vorbereiten, der uns noch viel beschäftigen wird. Mit einem "Dinosaurier" hat man nicht so leichtes Spiel wie mit Rindviechern im ehemaligen Schlachthof!

  21. Alfred E. Neumann
    04. April 2012 11:51

    OT, ein anderer Saurier weiß es nun ganz genau:

    Nationalsozialist, Soziallist, Antisemit, Günter Grass eben:

    http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article106152894/Guenter-Grass-Nicht-ganz-dicht-aber-ein-Dichter.html

    • Erich Bauer
      04. April 2012 12:16

      Alfred E. Neumann,

      Wenn es noch eines weiteren Beweises bedurfte, daß zwischen "nationalen" SOZEN und "internationalen" SOZEN kein Blatt Papier dazwischen geht...

      Die Demenz ist unbestechlich...

    • Susa
      04. April 2012 13:42

      Auweia, ein linker Säulenheiliger auf Abwegen! Wenn das gut geht! Zur Sicherheit wird er schnell als "durchgeknallt" tituliert.

    • Bodo
      04. April 2012 21:11

      Der Günther Grass wird mir immer sympathischer, der Broder hingegen nicht.

    • Reinhard (kein Partner)
      05. April 2012 08:08

      Sarrazin 2.0

      Die Geiferer übersehen geflissentlich den Unterschied zwischen der harschen Kritik am Staat Israel mit Judenhass.
      Das typische Konfliktverhalten: äußert einer eine provokante Meinung, ruckzuck die Keule raus und ihn als "durchgeknallten Nazi" prügeln. Die Welt ist ja sooo einfach.

      Dass seine schärfsten Kritiker als erklärte Islamfreunde viel schlimmere Feinde Israels und der Juden sind, stört da keinen...

    • Udo (kein Partner)
      05. April 2012 09:55

      http://principiis-obsta.blogspot.se/2012/04/schrille-tone-als-antwort-auf-grass.html

      Diese völlig wahnsinnigen, totalitären Ideologien kotzen mich alle, nur mehr an, wobei sie einem egal sein könnten, würden sie nur sich selbst gegenseitig vernichten, aber, nein, damit nicht genug...

    • Erich Bauer
      05. April 2012 10:24

      Udo,

      Grass ist kein Beweis für meinen oben angeführten Vorwurf. Ich nehme das mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück. Es war ein völlig unnötiger "Schnellschuß".

      Es ist ein Machwerk des Ressentiments, es ist, wie Nietzsche über das Ressentiment sagte, ein Dokument der „imaginären Rache“ einer sich moralisch lebenslang gekränkt fühlenden Generation. (aus FAZ)... (mehr nicht, Anm.)

    • Udo (kein Partner)
      05. April 2012 13:10

      @Erich Bauer

      Ich habe wohl eher den link kommentiert, den ich hier hereingestellt habe, Verzeihung.
      Zu Grass`Gedicht: Mich stören einfach die Reaktionen darauf und damit meine ich nicht die bisherigen hier im Tagebuch, so auch nicht Ihre.
      Trotzdem hätte ich nicht gedacht, dass man mit einem einzigen Gedicht, heutzutage noch so viele Menschen, wieauchimmer, erreichen kann, wenn er das einkalkuliert hat, alle Achtung.

      "Wenn es noch eines weiteren Beweises bedurfte, daß zwischen "nationalen" SOZEN und "internationalen" SOZEN kein Blatt Papier dazwischen geht...", dann sehen Sie sich einmal "Sowiet-Story" an:
      http://www.youtube.com/watch?v=_FAXI_egPFE

    • FranzAnton
      05. April 2012 19:15

      @Udo:
      Danke für den Link zum Film "Sowjetstory"; sie wäre es wert, allerbreiteste Aufmerksamkeit zu erhalten; die darin dargestellten Untaten sind, bedauerlicher Weise, so wie mir, nur den wenigsten Menschen bekannt.

    • Udo (kein Partner)
      05. April 2012 19:30

      @FranzAnton
      Gerne. Da ich das genauso sehe wie Sie, erlaube ich mir einfach, hin und wieder selbst etwas zur Verbreitung von Informationen beizutragen, sei es auch nur in Form eines links.

    • Udo (kein Partner)
      05. April 2012 19:50

      @FranzAnton
      Vom ORF dürfte man diese Doku, leider, wohl eher nicht zu sehen bekommen. ;-)

    • Undine
      05. April 2012 22:02

      Es ist gut, daß sich mit Günther Grass ein ausgewiesener Linker zu Wort gemeldet hat. Nur ein Mann wie er konnte es wagen, die, wie es immer schien, zeitlich unbegrenzte "Winterstarre", in der sich Deutschland seit 67 Jahren befindet, mit einem Paukenschlag in Form dieses Gedichts zu beenden.
      Daß das Leuten wie dem Herrn Henryk. M. Broder nicht in den Kram paßt, war zu erwarten, denn diese Leute dachten, den Status bequemerweise auch noch die nächsten 100 Jahre--wenn nicht noch länger --beizubehalten. Das Gedicht von Günther Grass war mMn richtig und notwendig.

    • xRatio (kein Partner)
      06. April 2012 02:11

      Undine,

      Sie müssen nicht ständig neu unterstreichen, daß Sie in der Israelfrage nicht nur völlig uninformiert,
      sondern wie Ihr Freund GraSS nicht ganz dicht sind.

    • Undine
      06. April 2012 11:03

      @Udo

      Auch von mir Dank für den Link; ich kannte diesen Film schon und finde es auch sehr schade, daß diese Dokumentation nicht im FS zu sehen ist. Aber an zu viel gut recherchierter Arbeit ist man im ORF auf keinen Fall interessiert.
      Wen interessieren schon die 7 (sieben!) Millionen toten Kulaken, die Lenin alleine in EINEM Jahr (1932/34) zu verantworten hatte! Und dieses von Lenin GEWOLLTE Sterben dauerte mehrere Jahre an.

    • Udo (kein Partner)
      06. April 2012 13:33

      @Undine

      Gerne. Sie haben vollkommen recht, darum sollte man solche informativen links anderen keinesfalls vorenthalten. Ich freue mich auch immer über links und Tipps zu Dokumentationen über Wahrheiten, die uns von den gleichgeschaltenen p.c.-Medien vorenthalten werden.

  22. Geheimrat
    04. April 2012 11:45

    Sogar Berthold Brecht wußte schon:

    "Immer schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge.”

    Und wer die Meinungshoheit erobert, der hat auch die Macht.
    Die Linken beweisen uns das täglich mit Hilfe der VLM (= Vereinigten Linken Medienlandschaft).

    • Haider
      05. April 2012 01:19

      Nur: B. Brecht hätte eigentlich keinen Grund zur Klage. Die Marxisten schrieben jahrzehntelang die Geschichte und heute noch geht diese Clique mit der Wahrheit recht sträflich um.

    • libertus
      05. April 2012 02:17

      @Geheimrat

      Danke! ;-)

    • M.S.
      05. April 2012 08:48

      @Geheimrat

      Der Erschlagene ist diesfalls die ÖVP, die sich noch dazu ohne zu ahnen wie ihr geschieht, freiwillig geopfert hat.

  23. A.K.
    04. April 2012 11:17

    An der Tagebuchnotiz "Ein Dinosaurier in den letzten Zügen" von Dr. Unterberger und an den Kommentaren wundert mich, daß nirgends folgendes erwähnt wird (Zitat: Wiener Zeitung 2.4.2012):
    „Ende der Vorwoche legte ORF-Chef Alexander Wrabetz dem Stiftungsrat des ORF, wie berichtet, ein 200-seitiges Konzept für den zukünftigen Standort des ORF vor. Doch die Begeisterung für das Papier hält sich in überschaubaren Grenzen. Zumal eine endgültige Empfehlung, ob die Geschäftsführung nun eine Konzentration der drei Wiener ORF-Standorte in St. Marx oder an einem ausgebauten Standort Küniglberg bevorzugt, nach wie vor fehlt. Zwar lesen ORF-Kenner aus dem Text eine Tendenz in Richtung St. Marx heraus - diese Variante ist jedoch auf 35 Jahre gerechnet laut ORF um 120 Millionen Euro teurer.“ (Zitatende)
    Der Standort Küniglberg wurde zwischen 1968 bis 1974 nach Plänen von Roland Rainer errichtet. Auf einer Fläche, die jener von Schloß Schönbrunn entspricht, umfaßt das ORF-Zentrum ca. 150000m2 Nutzfläche. Eine Restaurierung wäre zwar viel billiger, aber die Wiener SPÖ drängt darauf, daß der ORF zum Schlachthof kommt – sagt Gustav Peichl, Architekt der Landesstudios. Um des Steuerzahlers Geld ist der SPÖ eben nichts zu teuer.
    Die Linke möchte wohl die ruhige Karwoche nutzen um diesen Wahnsinn durchzudrücken.

    • Josef Maierhofer
      04. April 2012 16:15

      @ A.K.

      Was, der ORF soll geschlachtet werden ?? ... und das von der SPÖ ??

    • M.S.
      05. April 2012 08:39

      Na ja der Küniglberg liegt ja auch in einem für die SPÖ anrüchigen Bezirk!

    • Udo (kein Partner)
      06. April 2012 13:37

      Das wäre dann wohl die am längsten überfällige Notschlachtung.

  24. socrates
    04. April 2012 10:15

    Als Überbleibsel der alten Zeitung - im - Café Lesergemeinde bin ich gewohnt, vielseitig Information eizuholen und lernte schon früh: Das einzig Richtige in der Zeitung ist das Datum und der Preis. Nur beim Sport muß man aufpassen, die Leser kennen sich sehr gut aus und verzeihen nichts.
    Manche Medien wie der ORF lügen so viel, daß es schade um die Zeit ist sie zu konsumieren. Andere wiederum betreiben Erziehungspolitik oder Erinnerungspolitik. Da man nicht sicher sein kann was stimmt, reichen sie für die Rätsel- oder Schachseite.
    Beispiel gefällig? Die Presse schreibt auf S1: Iran und Geldschwemme treiben Ölpreis. In Wahrheit hat die EU über den Iran Sanktionen verhängt ohne Bürger und Autofahrer zu fragen und kauft kein Erdöl mehr von dort. In Wahrheit hat die EU in ihrer Vollkaskomentalität für Banken jede Menge Geld gedruckt, daher die Geldschwemme. In Wahrheit wurde die Steuer signifikant angehoben und treibt den Preis hoch. Was sollen wir von der liberalen Wirtschaftszeitung halten?
    Die Gratiszeitungen bieten viel Information, erobern den Inseratenmarkt und lügen auch nicht mehr wie die "Qualitätspresse". Information muß man sorgfältig suchen, wie einst.
    Dem ORF gehört die Gebührenhoheit entzogen, der Brotkorb höher gehängt und ein Gehaltsschema der A - Beamten, damit er zur Realität zurückfindet.
    Was nicht im ORF vorkommt:
    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/611529/EuGH_Zwangspension-fuer-Frauen-ab-60-ist-unzulaessig
    Aktuelle Nachrichten aus silber.de
    Insolventer Solarkonzern: Wie Q-Cells sich in die Pleite beraten ließ
    Bei dem Solarzellenhersteller verdienten Sanierungsexperten, Anwä...
    Medienbericht: Kartellamt ermittelt gegen Mineralölkonzerne
    Nach Beschwerden über die Preisgestaltung leiten die Wettbewerbsh...
    Steuerstreit mit der Schweiz: Schäubles Rettungsversuch in Sachen Schw
    Nach den Haftbefehlen gegen drei deutsche Finanzbeamte ist das St...
    EU-Richtlinie: Betriebliche Zusatzrenten in Gefahr
    Die EU-Kommission will Pensionskassen neuen Eigenkapitalanforderu...
    Wer hat da noch Zeit für den ORF? Die SPÖ übersieht die Zeichen der Zeit!

  25. Erich Bauer
    04. April 2012 09:55

    "... reagieren Politik wie Medien erstaunlich sanft auf das Verenden des Dinosauriers..."

    Man braucht ihn noch. Es ist eine wichtige Aufgabe für ihn vorgesehen. Die derzeitige "p.c.-Stufe" ist noch viel zu niedrig. Es gilt, den VOLLAUSBAU voranzutreiben. Die Hausjuristen werden das schon hinkriegen das in Gesetzesform zu gießen. Damit der Gesetzgeber es beschließen kann, ohne irgendwelche lästigen "VGH-Spitzfindigkeiten" gewärtig zu werden. Vor allem muß die Verletzung dieser Gesetze mit wirklich spürbaren Sanktionen begleitet sein! Das muß richtig weh tun!

    Wenn das gelungen ist, macht auch die VORRATSDATENSPEICHERUNG (die derzeitige Debatte ist eher Spiegelfechterei) erst so richtig Sinn. Nicht, weil wir Internet-Poster dann massenhaft abgeführt werden sollen. Nein, wir Internet-Poster werden dann ganz freiwillig mit diesem Unsinn aufhören! Freilich, zu "konstruktiver", auch wohlwollender Kritik wird man schon ermuntert. Auch unseren lieben männlichen/weiblichen Abgeordneten darf man Anregungen auf deren "Home-Pätsch" unterbreiten. Aber nur wenn's schön "verpackt" ist. Wenn nicht... kommt's in einer ersten Stufe zu einer ambulanten psychologischen Betreuung...

    Dann wird der ÜRF wieder erblühen...

  26. herakles
    04. April 2012 09:33

    Zur gebotenen Qualität des ORF wiederhole ich meinen Kommentar vom Okt. 2010 :

    Was uns der ORF seit langer Zeit vermittelt, läßt sich am besten mit einem Zitat aus dem Buch "Der Schatten des Windes" (Carlos Ruiz Zafon) beschreiben :

    Der ORF ist der Antichrist, und ich sage Ihnen, es werden nicht einmal drei oder vier Generationen genügen, bis die Leute nicht einmal mehr selbständig furzen können und
    der Mensch in die Höhle, in die mittelalterliche Barbarei und in einen Schwachsinn zurückfällt, den schon die Nacktschnecke im Pleistozän überwunden hat !

  27. HJR
    04. April 2012 09:12

    Die Informatik unterscheidet u.a. zwischen den Begriffen "Nachricht" und "Information". Information ist dabei - aus dem Stegreif definiert - der Neuigkeitsgehalt einer Nachricht (für den Empfänger). Insoferne ist der heutige Tagebuch-Eintrag AUs lediglich eine Nachricht.

    und leider erfüllen auch die aus dieser Nachricht ableitbaren Schlussfolgerungen nicht den Anspruch an eine Informationsvermehrung, denn ...
    ...wir wissen, dass es dem/n Besitzer(n) des ORF (unabhängig davon, wer der formelle bzw. der tatsächliche Eigentümer ist) und den Nutznießer (nicht zwangsläufig ident!) herzlich sch...egal ist, welche "Quote" ihre Parteipropaganda erzielt;
    ... der im ORF etablierte Clan-, Vettern- und Parteienfilz schlägt "griechische Verhältnisse" um Längen;
    ... der österreichische "Souverän" (seinem seinem ihn vertretenden Parlament) dürfte bekanntermaßen der weltweit schläfrigste solche sein - von dem droht also niemandem Gefahr;

    Es wäre also wirklich höchst unnötig und sogar vernunftwidrig, würde sich iregendeine dazu autorisierte Institution aufraffen, um der bestehenden paradiesischen ORF-Situation etwas zu ändern.

    Bleibt als letzte Anmerkung nur noch die Feststellung, dass dieses Forum das letzte Ventil für Leute wie mich ist, um seine Verzweiflung zu verbalisieren und diese den (paar) anderen Verzweifelten mitzuteilen.
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  28. Josef Maierhofer
    04. April 2012 09:09

    Radio SPÖ.

    SPÖ/Grün TV sehe ich nicht, wenn ich all das lese, Gott sei Dank.

    Also, wenn ich als Österreicher nicht mehr in Österreich die nötigen Informationen bekomme und mich im Ausland über Österreich informieren muss, dann halte ich eine ORF Gebühr, an sich schon was skurilles, für völlig unnötig.

    Eine Privatisierung des ORF wäre nötig, dann hätte Radio SPÖ eben seine Berechtigung als privater Sender, ebenso SPÖ-TV oder Grün-TV.

    Da, aber alle Österreicher per Zwangsgebühren am Aufbau und der Infrastruktur der Sendeanlagen, etc. mitgezahlt haben, wäre die Finanzprokurator mit der Eintreibung der Infrastukturbenützungsgebühr aller Sender von den entsprechenden privaten TV-Gesellschaften in Österreich zu beauftragen und das Geld der Allgemeinheit zuzuführen, es handelt sich um Volkseigentum, das da von Privaten und Parteien (Piraten) benutzt wird.

    Ich hallte es nicht für angebracht, den jetzigen Status zu lassen, sondern ich hielte es für angebracht, die ORF Gebühr einzustellen und ersatzlos zu streichen, ebenso die Verwendung von Steuermitteln für den ORF und andere private Sender.

    Sollten wir uns in Österreich auf eine Weiterführung der ORF Gebühr einigen, etwa als Kulturschilling oder Ähnliches, so wäre dieser für alle Anstalten dem Seheranteil und Höreranteil gemäß aufzuteilen. Sollten wir uns den Luxus leisten wollen Steuergeld für österreichische TV-Sender (ähnlich wie bei der AUA) zu verwschwenden, so wäre auch das gemäß den Anteilen an Zusehern und Hörern aufzuteilen und vor allem die Höhe zu diskutieren.

    Wahrheit und Kostenwahrheit würde auch in diesem Metier gut tun.

    • Erich Bauer
      04. April 2012 09:14

      Josef Maierhofer,
      "... mich im Ausland über Österreich informieren muss..."

      War in der DDR... selig, auch so.

    • HJR
      04. April 2012 09:27

      @Josef Maierhofer
      Ein rundum ausgewogener und vernünftiger Vorschlag! Daher "bei uns in Bagdad" Grund genug, ihn nicht umzusetzen. Leider nicht :-)

      @Erich Bauer
      Ich bin vor ca. 20 Jahren von Deutschland nach Österreich zurückgekehrt. Vor ca. 10 Jahren habe ich meiner Erinnerung nach erstmals konstatiert, dass Österreich der faktische Nachfolger der DDR ist.

    • Josef Maierhofer
      04. April 2012 09:49

      @ Erich Bauer

      Ja, als aber der Zusammenbruch kam, da haben die Ostdeutschen dann am Plattensee den DDR Sender in Ungarn Tag und Nacht eingeschaltet gehabt.

      Schön, wenn die Menschen zu ihrer Heimat stehen können, auch wenn es manchmal schwer ist.

    • Wertkonservativer
      04. April 2012 09:55

      Bitte mir allseits nicht böse zu sein, aber unser Österreich mit der damaligen DDR unseligen Andenkens zu vergleichen, halte ich weiterhin für absolut unpassend und unverhältnismässig!
      Wir leben in einem guten, freien Land mit immer noch demokratisch legitimierten Staats- und Landesorganen, können uns frei bewegen und auch immer noch artikulieren. Wohl gibt es einige Entwicklungen, denen Einhalt geboten werden sollte;
      doch diese rechtfertigen sicher nicht die hier immer wieder aufkommenden Töne in Richtung DDR-Verhältnisse!!

      Das meine ich, so wahr ich Gerhard Michler heisse1

    • Josef Maierhofer
      04. April 2012 10:12

      @ Wertkonservativer

      Ich respektiere Ihre Meinung, in Österreich wäre alles frei.

      Wenn die Zensur dann da ist, wird es ohnehin zu spät sein. Die Entwicklungen, die Sie genannt haben, die sind aber wesentlich weiter fortgeschritten als Ihnen und Ihrem Umfeld bekannt sein dürfte.

      Auch ich mache manchmal Fehler, aber in diesem Punkt, da halte ich jeden anderen Ausdruck, als diesen Vergleich wohl für unrealistisch. Ja wir reden von Freiheit, akzeptieren aber all die Freiheitseinschränkungen scheibchenweise und träumen von Freiheit, die es wirklich seit längerem nicht mehr gibt. Denken wir einmal an 2002, wie da die Sanktionen der EU von den 'freiheitsliebenden' Kräften in Österreich betrieben wurden und dann die Absetzung von Dr. Schüssel wegen der Wahlniederlage, das war dann wohl das Ende des letzten Aufbäumens der Freiheit in Österreich.

      Ja, die Landesfürsten können frei ihren zweigeleisigen Lebenslauf gestalten, vielleicht kann das eventuell noch die Demokratie retten.

      Aber realistisch herrschen bereits solidarisch und international die Politkommissare und Linksapparatschiks und nur gutgläubige Menschen können diese shon weit fortgeschrittene Entwicklung zum Freiheitsraub noch nicht erkennen.

      Darum verstehe ich auch nicht, warum es überhaupt noch eine solche Koalition in Österreich gibt, wenn die Menschen hier Freiheit wollen.

    • Xymmachos
      04. April 2012 10:14

      @WK
      Sehr richtig, Herr Michler, danke!

    • phaidros
      04. April 2012 10:26

      Sehr geehrter Herr Maierhofer, hier hat allerdings das Internet*) - ganz still und leise und unbemerkt - den Staatsgewaltigen ein Schnippchen geschlagen: es ist unzensierbar. Und zwar meiner Ansicht nach endgültig**). Der Versuch der Zensur***), ist wie der Versuch, die Löcher in einem Spinnenetz zu schließen. Oder noch besser: wie die Blasen in einem Schaumbad anfüllen zu wollen: man plagt sich schon bei einer einzigen wie Sau...

      BG phaidros.vie@gmail.com

      *) Internet, nicht Web, wohlgemerkt. Das Web ist nur ein einziger Dienst im Internet, ein winziger Bruchteil also.

      **) ...denn es ist so konstruiert, dass jegliche Abschaltung eines Knotens umlaufen werden kann. Es entstand nämlich als Projekt der US-Verteidigung, die verhindern wollten, dass ein sowjetischer Treffer die amerikanische Computerinfrastruktur ausschalten könnte. Aber ob z'sammbomben oder abschalten (oder verbieten) läuft für die Gesamtstruktur auf's Selbe hinaus. »Mission accomplished« könnte man sagen. In diesem Fall: zum Glück.

      ***) Und zwar ein echter, nicht dieses jämmerliche Namenserver umbiegen, wie es bspw. die Deutschen mit indizierten Seiten machen. Man braucht keine 3 Minuten, um das zu umgehen, nachdem man in 5 Minuten ergoogelt hat, wie es geht. Wenn es ernst wird, werden die Richtigen es auch lernen.

    • Josef Maierhofer
      04. April 2012 10:36

      @ phaidros

      Ja, ich weiß, dass die Jungen da sehr erfinderisch sind in der Anwendung des Computers und des Internets.

      Das bringt zwar die Information für den Bürger, aber die Umsetzung der gemeinsamen Ziele bleibt nach wie vor dem Bürger vorbehalten. Virtuell kann man auch heute noch nicht leben, auch, wenn ich diesen Vorwurf vielen machen muss, dass sie statt real virtuell, manipuliert, etc. leben.

      Sollte es die Politik berühren, so wird sie sicher auch darauf reagieren und, etwa, wie derzeit in China, den Verkehr erschweren bis ausschalten, bzw. die Betreiber verhaften.

      Um die Auseineandersetzung mit der Materie kommen wir also nicht herum.

    • phaidros
      04. April 2012 10:50

      Sg. Herr Maierhofer, darauf wollte ich eben hinaus: geht nicht. (Ausschalten geht nicht, Erschweren natürlich schon). Mittlerweile gibt es Verfahren der »deniable encryption«, also Verschlüsselung, die - beweisbar! - gar nicht nachweisbar ist.

      Man kann bspw. eine Nachricht in jedem Photo oder Bild so verstecken, dass sie unsichtbar und undetektierbar übertragen werden kann. (Wenn Sie das interessiert, kann ich das gerne einmal erklären, das Prinzip ist nicht einmal kompliziert)

      Einziges Gegenmittel wäre die lokale Abschaltung des Internets. Das aber käme in einer modernen Welt einer Abschaltung des zentralen Nervensystems gleich - nicht einmal für China kann ich mir das vorstellen.

      Ich will damit nichts verniedlichen: natürlich würde es ggf. nötig sein, im Untergrund zu arbeiten, und natürlich würde das schwierig und gefährlich! Aber bedeutend einfacher (und weniger gefährlich), als es in der Vergangenheit war, und das halte ich für unumkehrbar.

    • Erich Bauer
      04. April 2012 18:52

      Josef Maierhofer,
      "...Um die Auseineandersetzung mit der Materie kommen wir also nicht herum..."

      Sg. Herr Maierhofer, Ihre Replik war... ja, sie war genial... entwaffnend. Die "Stingers" haben Ladehemmung! Daß der "Taliban"... gerade eben... irgendwann... Naja, eine Schutzbehauptung halt.,..

    • Udo (kein Partner)
      05. April 2012 10:14

      @WK und Xymmachos

      Bitte nicht vergessen, dass Österreich nur mehr ein Mitgliedsland der EU ist, deren DDR-Verhältnisse wohl schwerlich zu übersehen sind und unmöglich zu übersehen sein werden.

      http://www.macht-steuert-wissen.de/artikel/135/esm-putsch-gegen-das-eigene-volk.php

    • schreyvogel
      06. April 2012 12:29

      @phaidros
      Das Internet ist ja vielleicht wirklich unzerstörbar.
      Aber Ihr Zugang zum Web ist jederzeit per Anweisung an den/die Provider stilllegbar, und aus ist's mit der Herrlichkeit.
      Über die Vorratsdatenspeicherung ist das auch gut kontrollierbar.
      Der Staat, und der Polizist Sailer, sind einfach stärker als Sie.

  29. Xymmachos
    04. April 2012 09:01

    "... und gleichzeitig müssten alle finanziell bedachten Sender auch in den nicht geförderten Sendestunden auf manches verzichten (etwa: allzu exzessive oder intensive Gewaltdarstellungen, Pornographie, Astrologie, Gewinnspiel-Abzocke)."

    Wie kommt die Astrologie hier herein?

    "Ich glaub' an Gott und nicht an jene Sterne,
    doch jene Sterne auch, sie sind von Gott!
    Die ersten Werke seiner Hand, in denen
    er seiner Schöpfung Abriß niederlege,
    da sie und er nur in der wüsten Welt.
    Und hätt' es später nicht dem Herrn gefallen
    den Menschen hinzusetzen, das Geschöpf,
    es wären keine Zeugen seines Waltens
    als jene hellen Boten in der Nacht.
    Der Mensch fiel ab von ihm, sie aber nicht..."

    • Undine
      04. April 2012 09:40

      @Xymmachos

      Diese schönen Worte Grillparzers werden mich heute den ganzen Tag begleiten! Danke!

    • Xymmachos
      04. April 2012 10:08

      @Undine
      Wie schön, wen einen jemand versteht!

    • Wertkonservativer
      04. April 2012 12:54

      Edler Xymmnachos!

      Und wie steht's mit:
      "Komm, lieber Nöck, Du singst so schön!!!! ?

      Freut mich, dass hier noch einige kundige Lyrik- und Klassik-Freunde mit am Dampfer sind!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      04. April 2012 13:18

      "Xymmachos" natürlich!
      Wie kann man einen so schönen Namen so verhunzen!

      Verziehen?

    • Xymmachos
      05. April 2012 09:34

      Werter WK!
      Da gibt's doch nichts zu verzeihen. Gegen Flüchtigkeitsfehler ist niemand gefeit (siehe mein "niederlege" statt richtig "niederlegte" im Zitat). Und auch mich freut es immer, wenn ich auf literarisch Gleichgesinnte treffe.

  30. Alfred E. Neumann
    04. April 2012 08:55

    Dem Bildungsauftrag wird der ÖRF derzeit insoferne gerecht, als er halbstündlich in den Nachrichten von der Exhumierung zweier männlicher LEICHEN spricht.

    Von LEICHNAMEN, nachgerade in der Karwoche hat man dort wohl noch nichts gehört.

    Quousque tandem...

    • HJR
      04. April 2012 09:16

      [... Quousque tandem ...]
      Bis wir - hyperventilierend, schwitzend und schreiend zusammenbrechen oder kollektiv auf der Baumgartner Höhe um Asyl ansuchen!

    • phaidros
      04. April 2012 10:40

      @Alfred: Es ist zwar ewig her, aber wer war doch gleich der Sportkommentator, der den überschwenglichen Applaus des Publikums nach der hübschen Kür kommentierte (natürlich mit entsprechend breiten L und Eis): »Die Leute schmeißen Blumen auf die Eisfläche...«.

      @HJR: ... oder wir nehmen festen Stand und bilden einen Ruhepol und weiteren Kristallisationskern für die, die den Entwicklungen entgegen arbeiten wollen. Man muss nur akzeptieren, dass es keinen kurzfristigen Sieg gibt. Noch nie hatte ich so eindringlich das Gefühl wie in diesen Zeiten: der Weg ist das Ziel!

    • Alfred E. Neumann
      04. April 2012 10:52

      @ phaidros

      War das der Jeschko? Aber der konnte doch Deutsch. Und die Tänzerin war die Regine Heitzer. Eine Jugendliebe.

      @ HJR

      phaidros hat recht. Niemals aufgeben!

    • phaidros
      04. April 2012 11:01

      Jeschko, kann durchaus sein. Erinnere mich nur ganz dunkel - wäre natürlich auch durch Ingrid Wendel »kompatibel«. ;-)

      Und zu niemals aufgeben fällt mir immer dieser köstliche Cartoon ein, Titel: »Never give up!«

      http://logobrand.com/field_marketing/images/bandw_never_give_up.jpg?v=2.0

    • HJR
      04. April 2012 13:58

      @phaidros, 10:40
      [... Noch nie hatte ich so eindringlich das Gefühl wie in diesen Zeiten: der Weg ist das Ziel ...]
      Na, dann wandern Sie mal schön (weiter)!

    • phaidros
      04. April 2012 16:55

      Sie können ganz unbesorgt sein, HJR: das tue ich (tun wir).

      Und ich kann Ihnen versichern, das wirkt auch beruhigend, was Verzwieflung und durchaus stimulierend, was Selbstwert betrifft (vielleicht vergleichbar mit dem Spenden, wo der Spender ebenfalls in Wahrheit eine von ihm gewünschte »Ware« kauft, auch wenn ihm das gar nicht so bewusst ist. Und es ist auch nicht wichtig, Hauptsache es wird gespendet)

      Aber bleiben Sie ruhig zu Hause und schrei(b)en Ihre Verzweiflung durch ein Ventil.

      Als Sportsmann wünsche ich Ihnen, dass Ihrem - tja - Nichtweg der größere Erfolg beschieden ist.

      Als Liberaler bin ich froh, dass es viele Ansätze gibt: denn was die Patentlösung gewsen wäre, stellt sich meistens erst im Nachhinein heraus.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Erich Bauer
      04. April 2012 17:03

      "...Nichtweg der größere Erfolg beschieden ist..."

      Auch das "Laufband" bringt's... :-)))... Kardiologisch...

    • phaidros
      04. April 2012 17:04

      LOL - touché, Herr Bauer!

  31. Observer
    04. April 2012 07:23

    Bravo Herr Dr. Unterberger, die ORF-Steuer hat unter den gegebenen ORF-Bedingungen ihre Berechtigung völlig verloren. Es gibt schon eine grosse Anzahl an Gebührenverweigerern, welche meist straffrei davonkommen. Ich gehöre (noch nicht) dazu, da ich eine saubere Abschaffung des Gebührenmonopoles bevorzuge. Die von der GIS regelmässig verlautbarte geringe "Schwarzseherzahl" mit Hinweis auf ähnliche internationale Werte ist erfunden und dabei nur als Selbstbestätigung der eigenen Arbeit zu verstehen. Hinter den Kulissen denkt man bereits an die Umwandlung in eine Haushaltsabgabe (aller Wohnsitze) nach, welche die Schwarzseher elimenieren soll. Da - was wenige Leute wissen - zwei Drittel der derzeitigen Zwangsgebühren nicht beim ORF landen, sondern meist in die Landesbudgets fliessen, ist man sich bei der künftigen Haushaltsabgabe über diesen Verteilschlüssel noch nicht einig.

    Der ORF-TV-Empfang über Satellit (inkl. ATV u.a.) mittels Entschlüsselungskarte erfolgt nur wegen der internationalen Übertragungsrechte und ist (noch) nicht der Grund für die Gebühreneintreibung, denn über Kabel und DVB-T sind diese Programme frei verfügbar. Man denkt aber bereits eifrig nach, das eben erst eingeführte DVB-T-System durch eine Nachfolgegeneration zu ersetzen, welche ebenfalls die Verschlüsselung möglich macht.
    Übrigens: das neue Programm ORF III (für welches laut Gesetz in den anderen ORF-Programmen keine Werbung gemacht werden darf!) macht mit einem sehr kleinen Budget ganz gutes Programm. Es wurde vermutlich im Zusammenhang mit der Refundierung der Gebührenbefreiungen sowie der für Sommer 2012 genehmigten Gebührenerhöhung dem ORF "abgerungen".

  32. Markus Theiner
    04. April 2012 07:01

    Gott behüte uns vor unabhängigen Kommissionen, die Steuergelder verteilen.
    Die Gebühren gehören komplett abgeschafft. So lange es genug Anbieter am Markt gibt werden auch Nischenprogramme einen Sender finden. Und sei es, dass die selber Gebühren kassieren - aber eben nur von ihren Zusehern.
    Wenn überhaupt sollte man - hier wie sonst auch überall - auf der anderen Seite ansetzen und staatliche Lasten (seien es direkte Kosten oder Verwaltungsaufwand) reduzieren, damit leichter neue Sender entstehen können.

    Das ist in Wahrheit ein weit verbreitetes Problem bei unserem Staat: Man macht es den Leuten irrsinnig schwer etwas auf die Beine zu stellen und wundert sich dann, wieso so wenige das tatsächlich machen. Und subventioniert sie dann auf Kosten aller anderen.

    • werauchimmer
      04. April 2012 20:52

      Richtig, man könnte den Sendern bei der Verschlüsselungsinfrastruktur unter die Arme greifen, damit Trittbrettfahren ausgeschlossen wird und jeder nur mehr für die Sender zahlen muss, die er sehen möchte.

  33. Stefan Graf
    04. April 2012 07:00

    Es bleibt zu hoffen, dass es keinen Meteroriteneinschlag braucht, damit dieser Dinosaurier ausstirbt und Platz für Homo sapiens macht...

    • HJR
      04. April 2012 14:03

      @Stefan Graf
      Aus statistischen (nicht aus prinzipiellen) Gründen sollte Sie diese Hoffnung aufgeben, denn dass erstens ein Meteor die Erde trifft, der zweitens groß genug ist, um entsprechenden Schaden anzurichten und der drittens auch noch nahe genug am ORF einschlägt, dürfte nur mehr im Gleitkommabereich mit ca. x^-80 (also Nullkommanull) ausdrückbar sein.
      Leider!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung