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Die sehr selektiven Aufdecker

Ein Musterbeispiel selektiver Wahrnehmung – oder konkreter: selektiven Berichterstattung: Nichts anderes war es, wie andere Medien über die vor einigen Tagen im Tagebuch berichtete Schiebung einer Ausschreibung eines Auftrags des damals blaues Verkehrsministerium informierten. Dabei war es um den Agenten Hochegger, das einst blaue Verkehrsministerium und eine heftige Freimaurer-Involvierung gegangen.

Das Tagebuch hatte einen Mail-Wortlaut veröffentlicht, der ziemlich eindeutig diese Schiebung beweisen dürfte – bei allen Unschuldsvermutungen.

Auch die dem freiheitlichen Parlamentspräsidenten Graf nahestehende Internet-Plattform unzensuriert.at berichtete über dieses Mail und die Nennung des damaligen Kurier-Redakteurs und späteren Wiener-Zeitungs-Chefredakteurs Göweil als Mitglied einer Loge. Der einstige blaue Generalsekretär Rödler, der im gleichen Mail direkt als Mittäter der Schiebung und indirekt als Mitglied einer Loge geoutet wird, wird von unzensuriert.at hingegen mit keinem Wort erwähnt. Was einen seltsamen Widerspruch zum Anspruch des Homepage-Namens „unzensuriert“ darstellt.

Umgekehrt hält es das „Format“. Die Zeitschrift nannte zwar Rödler beim Namen, kürzte aber wiederum andere Involvierte ab. So wurde aus Göweil ein „g.“. Was eine besonders infame Konsequenz hatte: Die Zeitschrift setzte das Ganze unter die Überschrift „Logen-Tratsch um Grasser“. So musste jeder ahnungslose Leser glauben, dass der dort genannte g. in ausgeschriebener Form Grasser wäre. Obwohl dieser weder im Mail vorkommt, noch in irgendeiner Form bei dieser Schiebung eine Rolle gespielt hat.

Die „Format“-Redaktion antwortete, vom Tagebuch auf diese unglaubliche Seltsamkeit angesprochen: Göweil sei keine Person öffentlichen Interesses. Deshalb sei sein Name abgekürzt worden. Und: „Die Buchstabenidentität ist schlicht purer Zufall.“ Denn das „Format“ hatte im Anschluss an diese auffällige Abkürzung auch noch von einer überhaupt nicht mit der Schiebung in Zusammenhang stehenden Zeugenaussage eines Beamten geschrieben. (Dieser hatte sich an eine einst von Jörg Haider geäußerte Vermutung erinnert, dass Grasser offensichtlich auch Logen-Mitglied sei.)

Die Zeitschrift dementierte, dass diese seltsame Abkürzung der Namen samt der noch seltsamen Betitelung damit zusammenhänge, dass die Zeitschrift die Identität von Logenmitgliedern schützen wollte. Auch bestritten alle befragten führenden „Format“-Redakteure, selbst Logenmitglieder zu sein.

OK. Jetzt wissen wir also, dass das „Format“ ein Hort der Diskretion ist. Soweit es sich ganz zufällig um Logenbrüder handelt. Gar nicht diskret, sondern vorsätzlich oder fahrlässig sehr kreativ ist man dort hingegen, wenn man Grasser in Zusammenhang mit noch einem weiteren Delikt bringen kann.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2012 01:26

    Man kann gar nicht so viel essen, wie man über solch üble, journalistische Machenschaften kotzen möchte.

    Da gibt es nurmehr ein Gegengift = Boykott, Boykott, Boykott - denn Quoten bzw. Auflagen sind das einzige, was selbst dieses FORMATlose Blattl eines Tages verstehen wird müssen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2012 01:52

    Mich wundert schon seit langem, warum sich die seriösen Medien (auch diese soll es noch in Österreich geben!) diese "Macheloikes" ohne merkbaren Widerspruch gefallen lassen. Einige blindwütige Hetzblätter ruinieren einen ganzen Berufsstand. Gossenjournalismus und Einäugigkeit zwingen seriöse Leser in die geistige Emigration. Was einzig zählt, ist billigste Manipulation. Ist wirklich die Prawda das uneingeschränkte Vorbild?

  3. Ausgezeichneter KommentatorAlfred E. Neumann
    10x Ausgezeichneter Kommentar
  4. Ausgezeichneter KommentatorHerby
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2012 01:38

    Jetzt weiß ich was ich von der Zeitschrift "Format" zu halten habe. Ich lerne also:
    Ein Chefredakteur einer Tageszeitung ist keine Person öffentlichen Interesses (!?!)


    Und was diesen Unzensuriert-Artikel betrifft: so weiß man dass die ÖVP-Agb. Gabriele Tamandl im Untersuchungsausschuss: Hochegger eine Liste mit Namen vorlas - darunter die ehemaligen Telekom-Vorstände Heinz Sundt, Rudolf Fischer und Gernot Schieszler, der Investor Martin Schlaff sowie der Anwalt Gabriel Lansky – und wollte wissen, ob diese in Hocheggers Loge Mitglied seien.

    Hochegger verneinte jedes Mal. Dennoch bleibt ein schaler Nachgeschmack. Hätte er einmal mit „Ja“ geantwortet, wäre dies doch ein Verstoß gegen die Regeln der öffentlichkeitsscheuen Gesellschaft verstoßen.


    Unzensuriert.at liegt in dieser Meinung richtig:

    In der Freimaurerei nimmt man die Outung von Mitgliedern sehr ernst, das ist keine Kleinigkeit. Ein Mitglied darf andere Mitglieder gar nicht outen, das ist ein strikter Regelverstoß der Freimaurer und zieht Konsequenzen nach sich.

    In Kathpedia: http://www.kathpedia.com/index.php/Freimaurer

    gibt es einen Abschnitt: „Täuschung der Logenbrüder, Lüge und Unwahrheit sind für die Freimaurerei systemimmanent.“ Es gibt freimaurerinterne Literatur wo hervorgeht, dass es auch vorkommt dass die hohen Grade die niedrigen Grade belügen und täuschen.

    Schlussfolgerungen: Ob Sundt. Rudolf Fischer, Schieszler, Schlaff, Lansky – Freimaurer-Mitglieder sind ist nach wie vor offen, da kommt auch der Untersuchungsausschuss nicht weiter.

  5. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2012 11:24

    beinahe OT - anderer Journalismus

    vor kurzem habe ich die - meiner Meinung nach - traumhaft schöne Zeitschrift "Servus in Stadt & Land" entdeckt:
    Kein politisch Lied - garstig Lied und keine Hinweise auf unsere begnadeten Politiker, keine bös-dreinblickenden halbverhungerten Models, keine Beschreibung von Seitenblicke-Stars, keine Anpreisungen von Massenevents.

    Dafür anspruchsvoll aufgemacht: österreichisches unverkitschtes Brauchtum, wunderschöne Fotos - diesmal von blühenden Bergwiesen, Darstellung von Bauernhöfen, alten Berufen, ...

    Eine wirkliche Erholung in der grauslichen Medienlandschaft, die für Männer und Frauen gleich ansprechend sein dürfte (auf jeden Fall haben das auch unsere Nachbarn in Kärnten gemeint, denen ich mehrere Nummern der Zeitschrift mitgebracht habe )!

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2012 07:41

    Guten Morgen allerseits!

    Wir sollten nicht so tun, als Korruption (in allen Schattierungen) erst seit kurzem in unserenm Lande Einzug gehalten hätte! Schmierereien, Vorteilsnahmen, Ämterkauf, Austricksereien in Vergabe-Fällen, Korruption also im wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Bereich, das alles gibt es nicht nur seit kurzem, sondern - wenn man in die Vergangenheit blickt - seit ältesten Zeiten, hier, und allüberall in der Welt.

    Dass diese ungustiösen Gschichtln im Medien - und Kommunikationszeitalter halt rascher und publikumswirksamer unter die Leute kommen, ist an sich ein Vorteil, der jedoch auch wiederum seine Schattenseiten hat.

    Aber so zu tun, als ob der Korruptionsvirus unser Land ganz plötzlich heimgesucht hätte, ist auch nicht ganz plausibel!

    Noch kurz zu den letzten Entwicklungen in der "Buwog-Affaire":
    Ziemlich klar inzwischen (armer Trautmüller!), dass der österreichische Bieter CA-Immo von der Grasserei zugunsten Lehmann brutal ausgetrickst wurde; ein Aspekt sollte dabei jedoch nicht unerwähnt bleiben:
    durch das Intrigenspiel rund um die sagenhafte blaue "Buberlpartie" hat der österreichische Staat nicht nur keinen Nachteil erlitten, sondern durch das einseitige Lizitieren nach oben schlußendlich noch einen höheren Kaufpreis + 1 Million Überbietungsbetrag lukriert!
    Ich will da den Herrn Grasser wahrlich nicht aus seiner Verantwortung entlassen, doch Schaden hat die Republik durch diesen windigen Coup ja wirklich nicht erlitten!

    Ja, das Renommee dieses einstigen Volkslieblings scheint inzwischen stark angekratzt;
    ob sich da für ihn ein juristisches Problem auftun kann, werden juristisch Gebildete besser beurteilen können!

    (mail to: gerhard@michler.at

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2012 07:16

    Seit ich bei Ortner erleben mußte wie er meinen Bericht über den Freimaurer Jelzin und Konsorten (Wiki brachte 980.000 Meldungen in 0,27 sec.) zensurierte, weiß ich, daß auch liberale Aufdecker ihre Schützlinge haben. Das Thema ist zu heikel.
    Auf die Frage ob es etwas schlimmeres als "Opus Dei" gibt kam die Antwort "Freimaurer" und das goße Schweigen breitete sich aus.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2012 10:22

    Man muss es einfach immer wieder wiederholen:

    Eine Gesellschaft, die ihre Mitglieder nicht prinzipiell offenlegen will, kann oder darf, hat in einer Demokratie nichts verloren. Sie ist als staatsfeindlich aufzulösen. Nicht weil ihre Mitglieder schlechtere Menschen wären, sondern weil diese Geheimhaltungen der Idee der Demokratie (Willensbildung aller auf gleichrangige und nachvollziehbare Weise) so ziemlich absolut widerspricht.

    Zum Mitschreiben für alle diejenigen, die sich über alle anderen aufgeklärt erhaben dünken:

    Freimaurerei ist staatsfeindlich! Auch und gerade dann, wenn sie von sich das Gegenteil behauptet.


alle Kommentare

  1. Evertton (kein Partner)
  2. Wali (kein Partner)
    21. Januar 2015 20:15

    The information in the arcltie referenced in no way validates your previous allegations. You said that Litvinenko's great physical health was responsible for for doctors finding the poison because he lived so long. No where does the arcltie mention that. In fact, his own friend said that Polonium was sadistically designed to trigger a slow, tortuous and spectacular demise which of course is no where near a fact. You seem to be confusing conjecture with fact.Also, to quote your own reference Polonium-210 is a synthetic element that has a half-life of 138 days as it gradually transforms into lead. This shows that the detectability had nothing to do with Litvinenko's extraordinary health. Additionally, authorities would not have stopped looking for causes if he died. Have you heard of an autopsy? It would still have been discovered after his death.Do you know that your source on Russian technology, Oleg Gordievsky, defected more than 20 years ago? Do you think that he is actually aware of the technology available today in Russia? Also, as a defector he likely has a grudge against Russia, so any information that cannot be validated by other sources is not completely reliable.I am not disputing any of the facts of the case Litvinenko died a horrid death; the cause of which was nearly undiscovered. I only disagree with your speculations that you state as facts. You seem to simply be using this case to support the conspiracy theory that you already believed.Ahem, how 'bout that Mosnews? Pity ain't it. http://wzhkkwer.com [url=http://yponxgmdjlj.com]yponxgmdjlj[/url ] [link=http://acnoxyxlges.com]acnoxyxlges[/link ]

  3. Sabnam (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:15

    There are no words to describe how boiuadocs this is.

  4. Nella (kein Partner)
    20. Januar 2015 17:50

    The puceahsrs I make are entirely based on these articles.

  5. Angela (kein Partner)
    19. Januar 2015 21:10

    I’d need to verify with you here. Which isn't soihnemtg I often do! I get pleasure from studying a publish that may make folks think. Additionally, thanks for permitting me to remark!

  6. RR Prof. Reinhard Horner
    01. Mai 2012 01:50

    reinhard.horner@chello.at

    Eine kleine Anmerkung

    Die Wahrnehmung (Wahr-Nehmung) ist immer selektiv. Stets auch dann, wenn sie um Objektivität (unverkürzte Gegenständlichkeit) bemüht ist.

    Das Gegenteil liegt in der projektiven Wahrnehmung, die verkürzt, die von agitierenden Absichten geleitet wird.

  7. sosheimat (kein Partner)
    • RS (kein Partner)
      01. Mai 2012 00:49

      Es ist wirklich unfassbar !!!
      Die versuchen das ganze Land über den Tisch zu ziehen und ich fürchte am Ende gelingt es ihnen so wie es bisher immer gelungen ist.
      Wer ist da noch imstande sich dagegen aufzustellen? Ist das überhaupt noch möglich.

    • Erwin Tripes (kein Partner)
      01. Mai 2012 11:58

      Und dennoch gibt es unverständlich Viele, die meinen, die EU mit ihren Lakaienregierungen - insbesonders auch der österreichischen- bereitet uns das Paradies.
      Das ESM- Statut muß man sich erst einmal auf der juristischen Zunge zergehen lassen. So eine Schweinerei in Gesetzesform, von angeblich aufgeklärten Demokraten, habe ich selten gelesen.
      Darum schnell raus aus der EU.
      Zur Ethik der Journalisten, die in sämtlichen Medien diese zuerst von der APA erstellte Meldung (nicht) verbreiten, nochmals der Hinweis auf:
      http://www.honigdachs.com/2012/04/27/zensur-in-deutschland-%E2%80%93-wie-journalisten-arbeiten-1/

  8. WFL
    30. April 2012 14:03

    Man muss es immer wieder sagen:
    Was dieses Land braucht, sind Medien, die endlich mit der gleichen Münze zurückzahlen.

    FORMAT und profil und Kurier etc. etc. sind alle Einheitsware.
    Vollgestopft mit ideologisch einheitlich marschierenden Journalisten.
    Man darf - richtige Schlussfolgerung - auch die einheitliche Nähe zu gewissen Logen ableiten....
    Hier auf Besserung zu hoffen, ist verlorene Liebesmüh.
    (Auch der Kurier unter Brandstätter ist ja ein interessanter Fall: Man hat den Eindruck, dass der sich redlich bemühende Hr. Chefredakteur immer wieder von den eigenen Leuten konterkariert wird...)

  9. Erwin Tripes (kein Partner)
  10. Torres (kein Partner)
    30. April 2012 10:38

    "... des damals blaues Verkehrsministerium..." - wieder einmal ein Musterbeispiel Unterbergerscher Sprachkunst.

    • jump (kein Partner)
      30. April 2012 14:58

      Ja, Anspruch und Wirklichkeit klaffen beim selbsternannten Wortführer des elitären Bildungsbürgertums halt doch ziemlich auseinander! ;-)

    • Claudius
      30. April 2012 17:50

      @ Torres

      Was haben Sie? Dr. Unterberger hat es sachlich absolut korrekt beschrieben: die FPÖ hatte damals wie heute die blaue Parteifarbe und die Minister in der Zeit von 2000 - 2007 waren alle FPÖ'ler.

    • Torres (kein Partner)
      01. Mai 2012 10:55

      @Claudius
      Sachlich korrekt, aber sprachlich (grammatikalisch) ein Graus - und nur darauf habe ich mich bezogen. Das scheinen Sie offenbar wohl auch nicht bemerkt zu haben

  11. cmh (kein Partner)
    30. April 2012 10:22

    Man muss es einfach immer wieder wiederholen:

    Eine Gesellschaft, die ihre Mitglieder nicht prinzipiell offenlegen will, kann oder darf, hat in einer Demokratie nichts verloren. Sie ist als staatsfeindlich aufzulösen. Nicht weil ihre Mitglieder schlechtere Menschen wären, sondern weil diese Geheimhaltungen der Idee der Demokratie (Willensbildung aller auf gleichrangige und nachvollziehbare Weise) so ziemlich absolut widerspricht.

    Zum Mitschreiben für alle diejenigen, die sich über alle anderen aufgeklärt erhaben dünken:

    Freimaurerei ist staatsfeindlich! Auch und gerade dann, wenn sie von sich das Gegenteil behauptet.

  12. dssm
    29. April 2012 21:09

    Erst einmal vielen Dank, dass wenigstens hier das Martyrium des Herrn Grasser realistisch dargestellt wird. Ich habe ihn übrigens als Minister nicht gemocht, sondern eher als Mühlstein am Hals unseres letzten guten Kanzlers gesehen, aber auch für seine Jäger sollten die Gesetze gelten; und insbesondere ein Mindestmaß an Moral.
    Zur Qualität unserer Presse: Eines der grössten Problem hier (und in den EU Staaten) ist eine Mehrzahl an Personen mit guter Ausbildung laut Zertifikat, aber leider ohne jemals zum selbstständigen wissenschaftlichen Denken erzogen worden zu sein, um dieses Manko auszugleichen werden alle Wissengebiete mit Ideologien überzogen. Das trifft mich in der Elektronik genauso, wie jeden Chefredakteur.

  13. Josef Maierhofer
    29. April 2012 19:11

    Die genannte Zeitschrift habe ich noch nie in meinem Leben gekauft, wie ich auch seit Jahrzehnten nicht mehr ORF TV sehe.

    Offenbar ist mir da nichts entgangen.

    Neben den Freimaurern gibt es noch die Parteien, die manipulieren, täuschen und lügen, aber alle zu dem selben Zweck, nämlich sich selbst einzeln oder kollektiv am Volk zu bereichern.

    Ich sehe sehr oft die Stapeln von nicht entnommenen, ungelesenen Parteiprospekten, und das im angeblich roten Bezirk von Wien, in Wien 10, Parteiprospekte namens 'Österreich', meist mit einer Schlagzeile über Grasser. Die Menschen sind schon müde, diesen Unsinn überhaupt anzusehen, alle wissen, dass das alles nicht wahr sein kann, was diese Medienapparatschiks da produzieren.

    Die Geheimbündelei war immer schon was suspektes und das wird nun offenbar.

  14. HJR
    29. April 2012 17:17

    OT Klimawandel und ein wenig mehr

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1503762/Klimawandel---ein-Glaubenskrieg%253F#/beitrag/video/1503762/Klimawandel---ein-Glaubenskrieg%3F

    Unter obigem Link finden Sie in der ZDF-Mediathek das "Philosophische Quartett" zum Thema "Klimawandel - ein Glaubenskrieg?"

    Ich habe mir diese Sendung heute angesehen und daraus Folgendes mitgenommen:
    1. Man kann den Klimawandel auch mit einer gewissen Gelassenheit betrachten, denn zur Verbreitung von Katastrophenstimmung taugt er wohl nicht.
    2. Man kann das Thema auch in den Zusammenhang mit Energie und Weltbevölkerung bringen und kommt dann - ebenfalls gelassen - vielleicht zu neuen Einsichten.
    3. Wer auch immer mit Katastrophen möglichst laut an die Öffentlichkeit tritt, möchte wahrscheinlich nur Geld verdienen (das geht damit nämlich gut).

    I dont like facebook - I like Sloterdijk!
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  15. Alfred E. Neumann
    • Geheimrat
      29. April 2012 14:00

      Ich denke wir brauchen dringend mehr Irrenanstalten......

    • contra
      29. April 2012 14:57

      Nachdem sie die herkömmliche Familie ruiniert haben, müssen jetzt wohl auf Grund des demografischen Problems die skurrilsten Ideen herhalten!

    • Cotopaxi
      29. April 2012 15:42

      Ist nicht die ganze österreichische Regierung eine Gefahr?

    • HJR
      29. April 2012 18:33

      @Geheimrat
      Der vernünftigste Vorschlag seit Langem!
      =================================
      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Undine
      29. April 2012 20:15

      @Alfred E. Neumann

      Dieser "Presse"-Artikel zum Adoptionsrecht f.Homosexuelle gehört zu jenen, die ich nie zuende lesen kann, weil Zorn und Ohnmacht mich am Weiterlesen hindern. Sind denn alle Politiker nun vollends übergeschnappt, daß sie über so einen Wahnsinn überhaupt reden! Da habe ich ja für das Pferd Caligulas als Senator mehr Verständnis!

    • Alfred E. Neumann
      29. April 2012 20:20

      Ich glaube, die Roten haben wirklich einen Hieb. Qousqe tandem abutere patientiam nostram!

      Es wird Zeit fuer Wutbuergerliche!

    • byrig
      29. April 2012 21:53

      wenn so ein simpel wie "diplome" stöger furwerken darf,wie er will,handelt nicht zuletzt die mitregierende und hoffentlich vernünftige övp mehr als fahrlässig.nicht zuletzt,was dieses wahnsinnsprojekt "elga" anbelangt.

  16. durga
    29. April 2012 11:24

    beinahe OT - anderer Journalismus

    vor kurzem habe ich die - meiner Meinung nach - traumhaft schöne Zeitschrift "Servus in Stadt & Land" entdeckt:
    Kein politisch Lied - garstig Lied und keine Hinweise auf unsere begnadeten Politiker, keine bös-dreinblickenden halbverhungerten Models, keine Beschreibung von Seitenblicke-Stars, keine Anpreisungen von Massenevents.

    Dafür anspruchsvoll aufgemacht: österreichisches unverkitschtes Brauchtum, wunderschöne Fotos - diesmal von blühenden Bergwiesen, Darstellung von Bauernhöfen, alten Berufen, ...

    Eine wirkliche Erholung in der grauslichen Medienlandschaft, die für Männer und Frauen gleich ansprechend sein dürfte (auf jeden Fall haben das auch unsere Nachbarn in Kärnten gemeint, denen ich mehrere Nummern der Zeitschrift mitgebracht habe )!

    • Helmut Graser
      29. April 2012 20:19

      Stimmt. Ich lese es auch recht gerne und habe das ein oder andere Rezept auch nachgekocht. Sieh' Dir aber einmal das Impressum an und die Heerscharen an Layoutern, Designern, Fotographen und Redakteuren. Das kannst du nur finanzieren, wenn du Gewinne aus dem Energiesaftverkauf verschieben kannst. Mit diesen Möglichkeiten würden wir Echo täglich auflegen ...

    • Erich Bauer
      30. April 2012 13:29

      Helmut Graser

      beneidenswert, nachahmenswert, Herausforderung...

      Das Red-Bull-Magazin "Servus in Stadt & Land", im Dezember 2010 mit 8900 verkauften Heften gestartet, erreicht im 2. Halbjahr 2011 eine verkaufte Auflage (hiervon Großverkauf max. 17,5 Prozent) von 74.763 Stück. Nach Verlagsangaben liegt die verkaufte Auflage bei mittlerweile 103.000 Exemplaren. (fid/DER STANDARD, Printausgabe/2.3.2012/red) Abo: 40 Euro.

    • durga
      30. April 2012 15:44

      @HG, EB

      Ich bin zwar absolut kein Freund des Red-Bull-Gesöffs, finde aber die Idee der Firma großartig, etwas wirklich Qualitätvolles auf den Markt zu bringen!

      Auch wenn dazu vorwiegend eigene Mittel erforderlich sind, stellt die Zeitschrift doch eine sehr positive Werbung für Red Bull dar (und kommt vermutlich noch billiger als beispielsweise das tägliche XXXLutz Stakkato im ORF).

      Besonders erfreulich ist das starke Wachstum der Auflage und damit die Hoffnung, daß Servus einigen Mist vom Markt verdrängen wird können.

  17. brechstange
  18. Wertkonservativer
    29. April 2012 07:41

    Guten Morgen allerseits!

    Wir sollten nicht so tun, als Korruption (in allen Schattierungen) erst seit kurzem in unserenm Lande Einzug gehalten hätte! Schmierereien, Vorteilsnahmen, Ämterkauf, Austricksereien in Vergabe-Fällen, Korruption also im wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Bereich, das alles gibt es nicht nur seit kurzem, sondern - wenn man in die Vergangenheit blickt - seit ältesten Zeiten, hier, und allüberall in der Welt.

    Dass diese ungustiösen Gschichtln im Medien - und Kommunikationszeitalter halt rascher und publikumswirksamer unter die Leute kommen, ist an sich ein Vorteil, der jedoch auch wiederum seine Schattenseiten hat.

    Aber so zu tun, als ob der Korruptionsvirus unser Land ganz plötzlich heimgesucht hätte, ist auch nicht ganz plausibel!

    Noch kurz zu den letzten Entwicklungen in der "Buwog-Affaire":
    Ziemlich klar inzwischen (armer Trautmüller!), dass der österreichische Bieter CA-Immo von der Grasserei zugunsten Lehmann brutal ausgetrickst wurde; ein Aspekt sollte dabei jedoch nicht unerwähnt bleiben:
    durch das Intrigenspiel rund um die sagenhafte blaue "Buberlpartie" hat der österreichische Staat nicht nur keinen Nachteil erlitten, sondern durch das einseitige Lizitieren nach oben schlußendlich noch einen höheren Kaufpreis + 1 Million Überbietungsbetrag lukriert!
    Ich will da den Herrn Grasser wahrlich nicht aus seiner Verantwortung entlassen, doch Schaden hat die Republik durch diesen windigen Coup ja wirklich nicht erlitten!

    Ja, das Renommee dieses einstigen Volkslieblings scheint inzwischen stark angekratzt;
    ob sich da für ihn ein juristisches Problem auftun kann, werden juristisch Gebildete besser beurteilen können!

    (mail to: gerhard@michler.at

    • Wertkonservativer
      29. April 2012 12:58

      Berichtigung zum 1. Absatz:
      "... als ob Korruption erst seit kurzem ..."

  19. socrates
    29. April 2012 07:16

    Seit ich bei Ortner erleben mußte wie er meinen Bericht über den Freimaurer Jelzin und Konsorten (Wiki brachte 980.000 Meldungen in 0,27 sec.) zensurierte, weiß ich, daß auch liberale Aufdecker ihre Schützlinge haben. Das Thema ist zu heikel.
    Auf die Frage ob es etwas schlimmeres als "Opus Dei" gibt kam die Antwort "Freimaurer" und das goße Schweigen breitete sich aus.

  20. Haider
    29. April 2012 01:52

    Mich wundert schon seit langem, warum sich die seriösen Medien (auch diese soll es noch in Österreich geben!) diese "Macheloikes" ohne merkbaren Widerspruch gefallen lassen. Einige blindwütige Hetzblätter ruinieren einen ganzen Berufsstand. Gossenjournalismus und Einäugigkeit zwingen seriöse Leser in die geistige Emigration. Was einzig zählt, ist billigste Manipulation. Ist wirklich die Prawda das uneingeschränkte Vorbild?

  21. Herby
    29. April 2012 01:38

    Jetzt weiß ich was ich von der Zeitschrift "Format" zu halten habe. Ich lerne also:
    Ein Chefredakteur einer Tageszeitung ist keine Person öffentlichen Interesses (!?!)


    Und was diesen Unzensuriert-Artikel betrifft: so weiß man dass die ÖVP-Agb. Gabriele Tamandl im Untersuchungsausschuss: Hochegger eine Liste mit Namen vorlas - darunter die ehemaligen Telekom-Vorstände Heinz Sundt, Rudolf Fischer und Gernot Schieszler, der Investor Martin Schlaff sowie der Anwalt Gabriel Lansky – und wollte wissen, ob diese in Hocheggers Loge Mitglied seien.

    Hochegger verneinte jedes Mal. Dennoch bleibt ein schaler Nachgeschmack. Hätte er einmal mit „Ja“ geantwortet, wäre dies doch ein Verstoß gegen die Regeln der öffentlichkeitsscheuen Gesellschaft verstoßen.


    Unzensuriert.at liegt in dieser Meinung richtig:

    In der Freimaurerei nimmt man die Outung von Mitgliedern sehr ernst, das ist keine Kleinigkeit. Ein Mitglied darf andere Mitglieder gar nicht outen, das ist ein strikter Regelverstoß der Freimaurer und zieht Konsequenzen nach sich.

    In Kathpedia: http://www.kathpedia.com/index.php/Freimaurer

    gibt es einen Abschnitt: „Täuschung der Logenbrüder, Lüge und Unwahrheit sind für die Freimaurerei systemimmanent.“ Es gibt freimaurerinterne Literatur wo hervorgeht, dass es auch vorkommt dass die hohen Grade die niedrigen Grade belügen und täuschen.

    Schlussfolgerungen: Ob Sundt. Rudolf Fischer, Schieszler, Schlaff, Lansky – Freimaurer-Mitglieder sind ist nach wie vor offen, da kommt auch der Untersuchungsausschuss nicht weiter.

    • werauchimmer
      30. April 2012 11:22

      ... noch dazu der Chefredakteur einer öffentlich-rechtlichen Tageszeitung!

  22. libertus
    29. April 2012 01:26

    Man kann gar nicht so viel essen, wie man über solch üble, journalistische Machenschaften kotzen möchte.

    Da gibt es nurmehr ein Gegengift = Boykott, Boykott, Boykott - denn Quoten bzw. Auflagen sind das einzige, was selbst dieses FORMATlose Blattl eines Tages verstehen wird müssen.





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