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Wachstum braucht nicht mehr Geld, sondern weniger

Wie kann man Wachstum fördern, wenn man kein Geld hat? Viele Politiker, Subventions-Lobbyisten und Gewerkschafter tun so, als ob das nicht ginge. In Wahrheit ist aber das Gegenteil wahr.

Die wichtigsten Wachstumsförderungen kosten nämlich gar nichts, sondern bringen dem Staat sogar Einsparungen. Sie bestehen in Bürokratieabbau, Deregulierung und Außerkraftsetzung behindernder Gesetze oder Verordnungen. Egal ob diese behindernden Bürokratieregeln der allgemeinen Macht- und Kontrollwut eines Staates, feministischen, ökologistischen, lobbyistischen, zünftlerischen, sozialistischen, polizeilichen oder sonstigen Interessen entsprungen sind. Das zeigt etwa diese Weltbank-Statistik, welche die durch den Staat in einzelnen Ländern verursachen Kosten bei der Gründung eines neuen Unternehmens vergleicht.

 

Deutlicher kann man gar nicht beweisen, dass es die Staaten selber sind, die ihre Wirtschaft und damit den Wohlstand ihrer Bürger umbringen, nicht nur durch Schulden, sondern auch durch die Bürokratie. Gerade die ärgsten Schuldnerstaaten behindern jene Menschen, die ein neues Unternehmen gründen, am meisten.

Es ist nur ein relativer Trost, dass Österreich nicht ganz so schlecht dasteht wie Italien und Griechenland. In Wahrheit sollte sich die Alpenrepublik nur nach den anderen, den unbürokratischeren Ländern orientieren. In Wahrheit belastet Österreich seine Unternehmer ständig durch noch mehr Bürokratie, statt sie durch Abbau zu entlasten. Wie etwa ab heuer durch die neue Pflicht, regelmäßig komplizierte Gehaltsaufstellungen für Männer und Frauen nach Verwendung und Dienstjahren aufgeschlüsselt abzuliefern.

Selbst Italien schiebt dem Sparpaket nun ein dickes Deregulierungspaket nach. In Österreich ist offensichtlich noch niemand auf eine solche Idee gekommen. Es gibt hierzulande ja auch keine Institution mehr, die sich trauen würde, für solche „neoliberalen“ Reformen zu kämpfen (Die Industriellenvereinigung, die einst der letzte liberale Brückenkopf in diesem Land war, hat sich ja merkwürdigerweise zu einem antiliberalen Brückenkopf der Arbeiterkammer verwandelt. Wie man von der Bildungs- bis zur Familienpolitik mit Entsetzen beobachten muss).

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2012 10:47

    Jeder Arbeitsplatz, den freie Unternehmer schaffen, macht die Volkswirtschaft reicher, waehrend jeder Arbeitsplatz, der von Polikern geschaffen wird, und ueber das absolut notwendige Mass an Verwaltungsaufgaben hinausgeht, die Volkswirtschaft aermer macht.
    Der Schaden fuer die Volkswirtschaft beziffert sich dabei nicht nur auf die Kosten, die dieser zusaetzliche unnotwendige Arbeitsplatz auf Grund seines Einkommens ausmacht, sondern darueber hinaus auch jene Kosten, die dieser Arbeitsplatz aufgund hoeherer Ineffizienz, gegenueber dem privatwirtschaftlichen Arbeitsplatz, verursacht.

    Besonders gravierend wird der volkswirtschaftliche Schaden dann, wenn der Staat, mit welchen Begruendungen auch immer, in privatwirtschaftliche Maerkte eintritt, und die privatwirtschaftlichen Unternehmungen, ausgestattet mit dem staatlichen Gewaltmonopol, zueueckdraengt.
    Hier kommt es durch das staatliche Eingreifen immer zu Verfaelschungen des Marktpreises, und damit fuer die Buerger zu einem doppelten Schaden.
    Einerseits werden auf privatwirtschaftlicher Seite Arbeitsplaetze vernichtet, andererseits wird dieselbe Aufgabe ineffizienter erledigt!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2012 01:20

    Das haben die Linken noch nie begriffen = mehr PRIVAT, weniger STAAT >>> spart!
    Für sie bedeutet regieren, regulieren zum Selbstzweck und natürlich nicht zuletzt zum Machterhalt.
    Wer in dieser Reichshälfte auf wirtschaftliches Denken setzt, ist am Holzweg und das wird sich erst ändern, wenn sie genauso lange auf der Oppositionsbank sitzen wie sie regierten! Man wird sich ja noch etwas wünschen dürfen!

  3. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2012 05:58

    Wirkliches Wachstum entsteht NUR durch mehr Leistungen des Einzelnen (Produkte erzeugen, damit handeln und Dienstleistungen vollbringen), NICHT durch Verwaltung in Bund, Land und Gemeinden.

    Mein "Spar-Konsolidierungspaket" lautet daher:
    Staatliche Verwaltungen reduzieren bzw. bei Bedarf an Private auslagern und übertriebene Sozialleistungen (= arbeitslose Einkommen) stark zurücknehmen.

    Nur wenn wir dies machen, können wir auch die Staatsschulden in einigen Jahren abbauen. Mit einem Anwerfen der Gelddruckmaschinen, welches nur die Inflation anheizt, würden wir das Gegenteil erreichen, es ist daher strikt abzulehnen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2012 01:10

    Die seinerzeit begonnen Verwaltungswut diente in erster Linie der Versorgung von "Freunderln", bis die Politik draufgekommen ist, damit läßt sich in zweiter Linie das Volk bestens überwachen und in weiterer Folge entmachten.

    Als Beispiel nur ELGA, das um 100te Mio installiert werden soll, niemandem dient, außer der Softwarefirma, obwohl im Gesundheitsbereich dringend gespart werden müßte. Im öffentlichen Bereich darf der Steuerzahler die Rechnung tragen, den Freiberuflern und Privaten werden die Kosten aufs Auge gedrückt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2012 01:34

    Sehr wichtiges Thema, das die Politiker leider mangels Wirtschaftserfahrung nicht verstehen. Sie glauben immer, man braucht sie und unser Geld zum "Wirtschaftsankurbeln". Haha - wenn's nicht so traurig wäre!

    Ich habe für www.verwaltungsreform-jetzt.at im Dezember an den Buprä und sämtliche Regierungsmitglieder, Nationalratsabgeordnete und Landeshauptleute unter dem Titel "Der Brief, den der Herr Bundespräsident noch nicht geschickt hat" ein Mail geschickt, in dem folgender Passus zu lesen war:

    "Wer Staatseffizienz, Bürokratie- und Privilegienabbau, Eindämmung der Klientelpolitik betreibt, fördert das Wachstum! Im wahrsten Sinn „entfesselte“ unternehmerische Fantasie und Dynamik wird die Probleme, die sich zwangsweise bei der Sanierung des Staates im Übergang ergeben, überkompensieren. Die Arbeitsplätze werden mehr – nicht weniger – werden. Das ist ja auch ein unbedingtes MUSS, wenn das Pensionsalter steigt"

    Leider hat's bisher nix genützt.
    (War am 13. Dezember auch hier Gastkommentar. Das Mail war vielleicht ein wenig zu lang für die PolitikerInnen.)

  6. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2012 15:21

    OT - Video von der Demonstration gegen den WKR-Ball

    "Ausschreitungen bei NOWKR-Demo am 27.1.2012. Ballbesucher wurden bespuckt, getreten, mit Gegenständen und Steinen beworfen, mit Bier besprüht, usw. Einem Dwemonstranten wurde ein Sprensatz abgenommen, es kam zu 20 Verhaftungen. Ohne den Einsatz der Polizei, wäre es vermutlich zu Schwerverletzten gekommen.
    Die Demonstranten hatten in den Tagen zuvor an Wiener Taxifahrer Flugzettel und Plakate verteilt, in denen auf vier Sprachen aufgefordert wurde, keine Ballbesucher zu befördern."

    http://www.youtube.com/watch?v=-i6TYdt1GEc

  7. Ausgezeichneter KommentatorChristoph
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2012 07:03

    Und dann, wenn man diesen Regulierungswahnsinn reduziert hat, kommen die (militanten) Gutmenschen und demonstrieren für Bruder Baum, selbst in der Wüste.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2012 08:46

    Mit beamteten Sackhüpfern wie Faymann und Spindelegger an der Spitze kann man keinen kollektiven Sprint gewinnen, wenn das Überholen verboten ist.


alle Kommentare

  1. Cheyanna (kein Partner)
    05. Februar 2015 04:08

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  2. Paul (kein Partner)
  3. Shweta (kein Partner)
    21. Januar 2015 18:19

    You've hit the ball out the park! Indiecrble!

  4. Radit (kein Partner)
    20. Januar 2015 22:58

    Deep thinking - adds a new dienismon to it all.

  5. Holmes (kein Partner)
    14. Februar 2012 16:01

    Ich empfehle, die Mitgliederzeitschrift der AK Wien, "AK für Sie", Februar 2012 zu lesen: diese Vorfeldorganisation der Sozialisten wusste schon vor dem so genannten Konsolidierungspaket wo es lang gehen muss = "die oberen zehn Prozent zahlen kaum Steuern", "Steuerbetrug und Schwarzgeld aufdecken", "Anheben des Frauen-Pensionsalters ein No-Go" - in dieser Tonart geht es weiter. Diese Ergüsse werden von den Pflichtbeiträgen aller Unselbständigen, egal welcher politischen Ausrichtung, finanziert.

    • cmh (kein Partner)
      14. Februar 2012 19:28

      Die Johanna hat sich da etwas kürzer gefasst:

      Her mit dem Zaster!

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      14. Februar 2012 20:23

      Holmes:
      Welche Gründe könntest Du gegen das Aufdecken von "Steuerbetrug und Schwarzgeld" anführen?

      Persönliche?

      Und dass die oberen 10 % kaum Steuern zahlen finde ich jetzt irgendwie auch nicht ganz fair und in Ordnung!

      Du schon?
      Etwa aus persönlichen Gründen? *g*

  6. D.I.L.E. (kein Partner)
    14. Februar 2012 13:17

    Das ist jetzt wieder einmal ein "so richtig echter Unterberger"!
    Hanebüchen und abseitig bis zum Geht-nicht-mehr!

    Und das nach all dem was uns der Neoliberalismus alleine in den letzten 5 Jahren an Monströsitäten und fiskalischen Perversitäten gezeigt hat, und auch immer noch bietet.

    Es bleibt alleine das bewährte Modell der Sozialen Marktwirtschaft, in welcher die Gesellschaft noch eine Chance hat im ausgewogenen Rahmen Einfluß und Kontrolle auf die IHRE Wirtschaftsentwicklung bzw. deren Spielregeln auszuüben!

    • Xymmachos
      14. Februar 2012 14:50

      Na endlich, DILO, Du hast uns hier schon sooooo gefehlt! Und wir haben uns schon Sorgen gemacht, daß Dich der Ostermayer vielleicht hinausgeschmissen hat. War aber wohl nur eine wohlverdiente Pause. Willkommen zurück im Blog, tüchtiger Kampfposter vom Ballhausplatz!

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      14. Februar 2012 18:43

      @D.I.L.E.

      Auch mir haben Sie schmerzlich gefehlt; dabei bin ich nur ein Zaungast hier.
      Warum nennen Sie sich eigentlich D.I.L.E., was so diffus und unpersönlich klingt?
      Ich schlage Ihnen uneigennützig vor, Ihren Nick in D.I.L.D.O. zu ändern, denn dieser Witwentröster ist weit ausdauernder und lästiger als der wahre Jakob, aber nicht halb so originell.
      Mit einem Wort: Sie.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      14. Februar 2012 20:08

      Ach königlicher Xymmachos!

      Eure sinnfreien Sprüche habe ich, so darf ich doch schreiben, am allerwenigsten vermisset!
      Euer gekröntes Haupt entbehrt jeder Vorstellung darüber, wie sehr alleine im schnöden Volke schon recht vernünftige Gedanken fließen, und eben von ganz anderer Art als Ihr es Euch in Euren geistig doch recht abgeschotten Gemächern hier auch nur gnädigst vorzustellen vermöget.

      Alleine die Kampfposterei wäre nicht die Erfüllung meinereigen.
      Dazu mögen sich andere erniedrigen, in welch Strassen diese auch immer hausen wollen.

      Meiner bescheidene Wenigkeit ist es um die Wahrhaftigkeit der Ideen und Gedanken, unabhängig welch fürstlich politischer Gefilde diese entspringen mögen.

      Wobei, mit Verlaub, dann doch noch zu erwähnen ist, dass sich viel zuviele Zeitgenossen aus mir völlig schleierhaften Gründen mit dem Begriffe "Wertkonservativ" schmücken mögen, aber dabei nie auch nur im Ansatz merken wie sehr und schnell sie bei diesem Ihrem fragwürdigen Bestreben immer weiter in den Orkus der Vergangenheit abgleiten.
      Das kann nur weh tun, trotzdem, auch ohne wissen warum, und daraus erkläre ich mir auch ihr durchwegs wunderliches Verhalten, eben auch hier.

      Und dorthin mögen Ihnen andere folgen!
      Ich nicht!
      Zu sehr graut mir vor der gähnenden Geist- und Zukunftslosiglkeit
      die sich dortselbst auftut mit wabbernden Irrsinn.

      Und zu sehr liebe ich das Leben und die Zukunft meinerseits und meiner Kinder!
      So schreibe ich was mir gefällt und eben auch >>> was nicht!
      Zweiteres überwiegt, zugegebener Maßen, allerdings hierorts eindeutig, da kann ich nicht umhin.

      Krönchen und Sternchen strebe ich keine an, beides wäre mir höchst zuwider und geradezu maßlos lästig, gerade hier.

    • Xymmachos
      14. Februar 2012 21:49

      Na, wenn das Vorstehende (von den sonstigen jüngsten Großtaten unseres Kampfposters ganz zu schweigen) dem Ostermayer nicht endlich den Blog-Mitgliedsbeitrag für unseren DILO wert ist, dann weiß ich nicht... So viel muß doch im SPÖ-Reptilienfonds noch drin sein?

  7. Segestes (kein Partner)
    14. Februar 2012 12:49

    Eine der größten Zumutungen und Anachronismen
    in Österreich ist der GEBIETSSCHUTZ, den gewisse
    Berufsgruppen genießen - wie etwa die Rauchfangkehrer.

    Noch ärgerlicher wird die Sache bei Fachärzten -
    Kassenverträge bekommt da nicht jeder, der etwa in
    einem unterversorgten Gebiet seine Praxis eröffnen
    möchte. Der jeweilige Mediziner muss deshalb
    gezwungenermaßen den "Wahlarzt" geben.
    Für sehr viele Patienten, die nicht über genügend
    Kleingeld verfügen, stellt dieser aber keine Alternative
    dar, so dass sie sich in die elendig langen
    Warteschlangen bei den wenigen Kassenärzten
    einreihen müssen - mehrere Monate Wartezeit bei einem
    Augen- oder Hautarzt sind da keine Seltenheit!

    Diesen mit Privilegien zugemüllten Augiasstall
    auszumisten, wäre hoch an der Zeit!
    Nur den rot-schwarzen Klientel-Sockenpuppen
    ist dies absolut nicht zuzutrauen.
    Wahrscheinlich haben sie auch gar kein Interesse
    daran.
    Sich die Dankbarkeit von finanzstarken, privilegierte
    Gruppen zu erhalten, gehört ja zur Standardstrategie
    der Machterhaltungspolitik.

  8. Torres (kein Partner)
    14. Februar 2012 09:54

    Gehört zwar nicht so ganz hierher, hat aber damit viel zu tun: es hat sicher gerade jeder gehört oder gelesen, dass Moody's (trotz des Belastungspakets, dass sich euphemistisch "Stabilitätspaket" nennt) keineswegs einen Abbau der Schulden erwartet, sondern im Gegenteil, noch höhere Schulden. Genau hier ist die Verbindung zum obigen Artikel: es werden verschiedene Einnahmen erschlossen (die teilweise ja noch in den Sternen stehen, wie Finanztransaktionssteuer, Steuerabkommen mit der Schweiz usw.), aber keine (oder kaum) strukturelle Verbesserungen vorgenommen, sodass tatsächlich zu erwarten ist, dass der Schuldenabbau höchstens kurzfristig, aber sicher nicht nachhaltig sein wird.

  9. Neppomuck (kein Partner)
    14. Februar 2012 08:46

    Mit beamteten Sackhüpfern wie Faymann und Spindelegger an der Spitze kann man keinen kollektiven Sprint gewinnen, wenn das Überholen verboten ist.

  10. dickbrettbohrer (kein Partner)
    14. Februar 2012 08:08

    "Die wichtigsten Wachstumsförderungen kosten nämlich gar nichts, sondern bringen dem Staat sogar Einsparungen. Sie bestehen in Bürokratieabbau, Deregulierung und Außerkraftsetzung behindernder Gesetze oder Verordnungen."

    Genau. Man kann's auch kürzer sagen: Fort mit den Parasiten!

    Jedes Gemeinwesen, das durch Arbeit (nicht durch Geld, was auch immer darunter verstanden wird) zu einem gewissen materiellen Wohlstand gelangt, wird unweigerlich von Parasiten besiedelt. Das ist ein Grundgesetz. Doch es gibt eine Obergrenze dessen, was eine "Wirtsgemeinschaft" an parasitärer Ausbeutung verträgt. Nimmt die Zahl der Schmarotzer, Aufpasser und Anschaffer überproportional zu, dann trocknet der Wohlstand aus, die Wirtspflanze geht ein.

  11. Otto (kein Partner)
    14. Februar 2012 07:13

    "In Wahrheit sollte sich die Alpenrepublik nur nach den anderen, den unbürokratischeren Ländern orientieren"

    Jaha! Orientieren wir uns also an zB: Irland, Russland und Portugal

    Dies ist ein Fall von nicht schlüssiger Argumentation. Das einzige, das Unterberger hiermit gezeigt hat ist, dass unterschiedliche Nationalstaaten und deren finanziellen Probleme man eben nicht auf einen Parameter reduzieren kann, weil die Probleme viel komplexer sind und differenziert betrachtet werden müssen.
    Deutschland ist mE nach das Land, an dem wir uns aus mehrfacher Hinsicht wirtschaftlich orientieren, und das sieht in dieser Statistik ein wenig besser aus!

    Übrigens: Vielen Dank für die Grafik, aber ich denke, dass nicht nur ich Schwierigkeiten beim Entziffern der Schrift gehabt haben werde.

    • DailyMirror (kein Partner)
      15. Februar 2012 15:39

      Stimmt: auch Unterberger selbst dürfte gewisse Probleme beim Entziffern der Schrift gehabt haben. Sonst wäre ihm vielleicht aufgefallen, dass Irland - eines der am höchsten verschuldeten Länder Europas - auf dem dritten Platz liegt, mithin also eines der unbürokratischsten Länder ist. Auf der anderen Seite haben wir Polen auf dem drittletzten Platz - und Polen ist das einzige Land der EU, das die Krise 2008 / 2009 ohne Rückgang des BIPs überstanden hat. Da kann doch etwas in Unterbergers Schlussfolgerung "Je weniger Staat, desto besser" nicht stimmen, oder?

  12. Xymmachos
    13. Februar 2012 18:38

    OT
    Ich vermisse den DILO! Haben's ihm in der Löwelstraße heute frei gegeben?

    • Bodo
      13. Februar 2012 20:11

      @Xymmachos

      Der DILO (oder DILE?) gehört noch nicht zu den Gekrönten, die heute schon den neuesten A.U.-Kommentar zu lesen kriegen; bei dem/der wissen S' in der Löwelstraße noch nicht, ob sich der "Einsatz" bezahlt macht. Bei vielen seiner Vorgänger war's reine Geldverschwendung.

    • Haider
      13. Februar 2012 23:06

      @Xymmachos
      Sind Sie Masochist, daß Ihnen das D.I.L.E. abgeht?
      Solch militante Kampfposter sind doch eher bemitleidenswerte Geschöpfe. Sie verzehren sich in ihrem Haß.

    • Xymmachos
      14. Februar 2012 14:56

      @Bodo
      Wir haben ihn wieder, den DILO!!! Siehe oben. Ihr Hinweis, Bodo, ist natürlich richtig. Vielleicht zahlt ihm aber der Ostermayer auch noch den A.U.-Blog-Beitrag, wenn er sich bewährt, der DILO...
      @Haider
      An Haß glaub' ich hier nicht, auch arbeitslose Jusos müssen sich irgendwie ihr Brot verdienen (soweit sie nicht z.B. aus dem Rudas-Clan kommen).

  13. BIÖ
    13. Februar 2012 17:48

    OT: Europäische Bürgerinitiative

    Ihr Einverständnis voraussetzend kopiere ich hier den Text eines Mails ein einer Fr. Mag.a Handler, das wir heute erhielten - es könnte für einige Gruppierungen von Interesse sein:

    Workshops zur Europäischen Bürgerinitiative
    Salzburg | 22. März 2012
    Wien | 28. März 2012


    Eine Veranstaltung der Europapartnerschaft
    _____________________________________________________________________________________

    Wien, 13. Februar 2012

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    zeitgleich mit dem europaweiten Start der Europäischen Bürgerinitiative organisiert die Europapartnerschaft zwei Workshops zur Europäischen Bürgerinitiative in Salzburg und in Wien.

    Ziel der Workshops ist es, kleine österreichische NGOs und Initiativen über die Möglichkeiten der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) zu informieren und erste Vernetzungmöglichkeiten zu bieten.

    Der Workshop in Salzburg findet am 22. März 2012 im Hotel Heffterhof statt.

    Der Workshop in Wien findet am 28. März 2012 im Palais Eschenbach statt.

    Eröffnet werden die Workshops durch einen Vertreter der Europäischen Kommission. In Wien wird Bernd Biervert, stellvertretender Kabinettchef des Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, zur Bedeutung der EBI im europäischen Kontext sprechen. Im Anschluss daran werden sowohl in Salzburg als auch in Wien Vorträge von Anne-Marie Sigmund, Vertreterin des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und Robert Stein von der österreichischen Wahlbehörde im Innenministerium stattfinden. Es werden dabei die praktischen Möglichkeiten einer EBI erläutert und wertvolle Tipps für die praktische Umsetzung gegeben. Im Anschluss daran werden VertreterInnen aus der Praxis sowie InitiatorInnen von bereits geplanten Bürgerinitiativen zu Wort kommen. Am späteren Vormittag werden die Vorträge in Arbeitsgruppen diskutiert und reflektiert.
    Der Nachmittag steht ganz im Zeichen des Erfahrungsaustausches und der Vernetzung. Im Rahmen von mehreren Dialogrunden kann bereits an möglichen Aktivitätsfeldern und Umsetzungsschritten gearbeitet werden.

    Um Anmeldung unter http://survey19.zsi.at/index.php?sid=91719&lang=de bis spätestens 7. März 2012 wird gebeten. Die Anzahl der TeilnehmerInnen ist beschränkt. Anmeldungen werden nach Eintreffen der Online-Anmeldungen gereiht. Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie bis Mitte März eine elektronische Anmeldungsbestätigung.

    Aktuelle Informationen finden Sie auch auf unserer Webseite www.ebi.zukunfteuropa.at

    Über eine Weiterleitung der Einladung an weitere interessierte Personen würden wir uns freuen.

    Besten Dank
    Ihr Team der Europapartnerschaft
    ______________________________________________________

    Die unterstützenden organisatorischen und inhaltlichen Leistungen werden vom ZSI - Zentrum für Soziale Innovation erbracht.

    Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
    Mag.a Katharina Handler, Zentrum für Soziale Innovation
    E-mail: handler@zsi.at, Tel.: +43-1-4950442-78

    • BIÖ
      13. Februar 2012 17:54

      Nachsatz: das Mail enthält auch das Veranstaltunsprogramm als PDF-Anhang, das wir auf Anfrage gerne zusenden. mailto:buero@buergerinitiative-oesterreich.at

  14. terbuan
    13. Februar 2012 15:57

    Hinsichtlich der formalen Voraussetzungen für eine Firmengründung in Österreich kann man sich in dieser Zusammenstellung der Kanzlei Schoenherr schlau machen:

    http://www.lisavr.at/contentFiles/Unternehmensgruendung_Oesterreich.pdf?PHPSESSID=bcca1113abe68113e2858729c2f96538

    ABER, was dabei nicht ersichtlich ist, das sind die Nebenkosten an Bestechungsgeldern, Geschenken, Freundschaftsdiensten, Essens-, Jagd- und Urlaubseinladungen etc. und dann kann es teuer werden!

    Je lukrativer die Geschäftsaussichten, umso kostspieliger wird die Ansiedlung in Österreich!

    • terbuan
      13. Februar 2012 18:45

      Ach je, da hat jetzt ein Beamter der Wiener Baupolizei mitgelesen, kein Problem, Freundschaft Genosse! Ich verrate Sie nicht!

    • kaffka (kein Partner)
      14. Februar 2012 17:19

      @ terbuan
      13. Februar 2012 15:57

      Leider stammt diese Zusammenstellung vom Mai 2006, und ist daher teilweise veraltet.

  15. ProConsul
    13. Februar 2012 15:21

    OT - Video von der Demonstration gegen den WKR-Ball

    "Ausschreitungen bei NOWKR-Demo am 27.1.2012. Ballbesucher wurden bespuckt, getreten, mit Gegenständen und Steinen beworfen, mit Bier besprüht, usw. Einem Dwemonstranten wurde ein Sprensatz abgenommen, es kam zu 20 Verhaftungen. Ohne den Einsatz der Polizei, wäre es vermutlich zu Schwerverletzten gekommen.
    Die Demonstranten hatten in den Tagen zuvor an Wiener Taxifahrer Flugzettel und Plakate verteilt, in denen auf vier Sprachen aufgefordert wurde, keine Ballbesucher zu befördern."

    http://www.youtube.com/watch?v=-i6TYdt1GEc

    • Brigitte Imb
      13. Februar 2012 15:27

      Die "friedlichen" Linken.....einfach nur zum Fremdschämen!

    • ProConsul
      13. Februar 2012 16:07

      Das sind die Narren, die ohne das sie es merken den kommenden Totalitarismus vorbereiten. All jene, die dem linken Weltbild anhängen, die den atheistischen Humanismus propagieren, die die Holocaust-Religion verehren, die immer von Menschrechten schwafeln, aber die persönliche Freiheit nicht achten, die Religion, Land und Volk verächtlich machen bereiten den Weg für eine neue gottlose Ideologie, die unweigerlich in einem Totalitarismus enden muss.
      Wir sind durch die prophetischen Bücher von Männern wie George Orwell und Aldous Huxley gewarnt worden.

  16. Patriot
    13. Februar 2012 13:29

    Die Schettinos am Dampfer Österreich zeigen was sie können:

    http://kurier.at/wirtschaft/4481430-mineraloelsteuer-hohe-kosten-kaum-mehreinnahmen.php

    Mineralölsteuer: Hohe Kosten, kaum Mehreinnahmen
    Ausländische Lkw tanken viel weniger in Österreich. Dadurch blieb dem Fiskus trotz der Steuererhöhung kaum mehr Geld.
    Das war mit Abstand die teuerste Steuererhöhung, die es jemals in Österreich gegeben hat.“ Herbe Kritik an der Erhöhung der Mineralölsteuer auf Diesel (um 5 Cent je Liter) und Benzin (4 Cent) per Anfang 2011 übt der Wiener WU-Professor Sebastian Kummer. Denn laut einer Studie des Vorstands des WU-Instituts für Transport und Logistik landeten im Vorjahr statt der von der Regierung erhofften 417 Millionen Euro netto nur magere 108 Millionen mehr im Staatssäckel. Und das, obwohl zwischen Jänner und November 2011 die Fahrleistung von Lkw auf den heimischen Straßen um 7,9 Prozent und die der Pkw um 2,4 Prozent gestiegen ist.
    Tanktouristen fehlen
    Der Grund für die geringen Einnahmen ist laut Kummer auf einen massiven Einbruch des Tanktourismus zurückzuführen. Wegen der höheren Spritkosten tankten vor allem Transit-Lkw deutlich weniger bei der Durchfahrt durch Österreich
    ...


    Aus diesem Grund hat Faymann diesmal "großzügig" auf die Erhöhung von Massensteuern wie der Mineralölsteuer (die hat er extra angeführt) verzichtet.

    Wenn man die Multiplikatoreneffekte dieses Wahnsinns mit einberechnet (schließlich haben die geschröpften Autofahrer weniger Geld in der Tasche), dann sind wir bei einem satten Minus! Das ist sowieso etwas, was Neokommunisten nie verstehen werden: natürlich sind Staatsausgaben ein Konjunkturfaktor. Nur, würde der Staat dem Bürger weniger wegnehmen, könnte der Bürger von vorne herein mehr ausgeben. Der Staat kann also maximal temporär durch eine höhere Verschuldung die Konjunktur "ankurbeln". Die hohen Schulden begleicht natürlich wieder der Bürger, ein paar Jahre später mit Zinseszins.

    Dafür können wir eine Milliarde Euro für das verrückte Kyoto abkommen herrichten. Diese Milliarde ist im "Sparpaket" allerdings noch nicht enthalten, ganz im Gegensatz zur sogenannten Finanztransaktionssteuer!

    http://derstandard.at/1326502842617/Umweltpolitik-CO2-Emissionen-Kyoto-Ziel-in-weiter-Ferne
    Zielverfehlung kostet bis zu einer Milliarde Euro - Industrie und Verkehr als große Sorgenkinder

  17. Brigitte Imb
    13. Februar 2012 12:44

    OT - Das griechische Parlament segnete wieder einmal, wie zu erwarten war, ein Sparpaket ab. Die 78 Mandatare, die dagegen stimmten, wurden von den Parteien ausgeschlossen - nicht sehr demokratisch wie mir scheint-, und die Straßen Athens brennen. Da kommt noch einiges auf uns zu, befürchte ich.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/731762/Unter-Protest_Griechisches-Parlament-billigt-Sparpaket?_vl_backlink=/home/wirtschaft/729840/index.do&direct=729840

    • AGLT (kein Partner)
      14. Februar 2012 12:54

      "und die Straßen Athens brennen"

      und das ist erst der Anfang. Früher oder später wird es auch den bequemsten ausgepressten Steuerzahlern aus den Nettoblecherländern, allen voran D (wo es in der Bevölkerung bereits gärt), reichen!

      Soviel zum "Friedensprojekt" EU!

    • Susa
      14. Februar 2012 19:03

      @AGLT

      Auf welche Weise haucht wohl ein "Friedensobjekt" sein Leben aus?

  18. Josef Maierhofer
    13. Februar 2012 10:55

    Das ist wohl der schwerste Denkfehler, zu glauben, es würde mit Geldausgeben etwas verbessert werden.

    Verbesserungen bringen ganz sicher Strukturbereinigungen, Bürokratieabbau, Gesetzesvereinfachung, Liberalisierung.

    Ich habe einmal der Wirtschaftkammer zur 'Kontrollwut' gesagt, ich fülle den Fragebogen nur aus, wenn Sie das lesen, das meiste ist genauso 'Spam' wie Werbung.

    Überall fordern die Linksdenker Geld, egal bei was. Bildungsreform, Schulreform, etc., es wird nach Geld geschrieen. Zum Beispiel hatten wir noch in den 1960-er Jahren unser Bildungssystem unter den besten der Welt eingereiht und es war damals im Vergleich zu heute (auch wenn man die Inflation einrechnet) wesentlich weniger nötig für diese Effizienz, jetzt liegen wir mit einem Vielfachen des Aufwandes weit abgeschlagen und hinten, ein anderes Beispiel, obwohl wir über enorme Schulden, enorm viel Bürokratie enorm viel Abgaben, enorm viel Förderungen aufgewendet haben, ist Österreichs Bedeutung in der Welt ist gesunken. Geldaufwendung klingt immer so nach Quantität statt Qualität für mich, was es ja auch ist, nehmen wir die Sinnlosaufträge mancher politnaher Parteibetrieb her, der Output muss nicht stimmen, Hauptsache das Geld stimmt.

    Ich würde das eher andersrum sehen, nämlich, Geld ist nicht so wichtig, Hauptsache die Qualität stimmt und hat Erfolg.

    Das Linksdenek spricht immer von 'sich bedienen', während der erfolgreiche Unternehmer von 'dienen' spricht.

  19. Anton Volpini
    13. Februar 2012 10:47

    Jeder Arbeitsplatz, den freie Unternehmer schaffen, macht die Volkswirtschaft reicher, waehrend jeder Arbeitsplatz, der von Polikern geschaffen wird, und ueber das absolut notwendige Mass an Verwaltungsaufgaben hinausgeht, die Volkswirtschaft aermer macht.
    Der Schaden fuer die Volkswirtschaft beziffert sich dabei nicht nur auf die Kosten, die dieser zusaetzliche unnotwendige Arbeitsplatz auf Grund seines Einkommens ausmacht, sondern darueber hinaus auch jene Kosten, die dieser Arbeitsplatz aufgund hoeherer Ineffizienz, gegenueber dem privatwirtschaftlichen Arbeitsplatz, verursacht.

    Besonders gravierend wird der volkswirtschaftliche Schaden dann, wenn der Staat, mit welchen Begruendungen auch immer, in privatwirtschaftliche Maerkte eintritt, und die privatwirtschaftlichen Unternehmungen, ausgestattet mit dem staatlichen Gewaltmonopol, zueueckdraengt.
    Hier kommt es durch das staatliche Eingreifen immer zu Verfaelschungen des Marktpreises, und damit fuer die Buerger zu einem doppelten Schaden.
    Einerseits werden auf privatwirtschaftlicher Seite Arbeitsplaetze vernichtet, andererseits wird dieselbe Aufgabe ineffizienter erledigt!

    • Segestes (kein Partner)
      14. Februar 2012 15:07

      Nur wo hört die sinnvolle Deregulierung auf
      und beginnt die ökonomisch-oligarchische Anarchie?
      Die Finanzmarktkrise schon vergessen, die uns
      zig Milliarden gekostet hat?
      Offensichtlich.

  20. Christoph
    13. Februar 2012 07:03

    Und dann, wenn man diesen Regulierungswahnsinn reduziert hat, kommen die (militanten) Gutmenschen und demonstrieren für Bruder Baum, selbst in der Wüste.

  21. Wertkonservativer
    13. Februar 2012 06:34

    Zum Thema nur ganz kurz:

    der Staat sind ja wir alle, die wir mit unseren Zettelchen die Wahlkurnen füttern!
    Da dürfen wir uns dann halt auch nicht wundern oder es beklagen, dass die von uns Gewählten dann soviel Blödsinn verzapfen.
    Selber an die Front, kann ich nur immer sagen!

    Noch einmal kurz, zwar o.t. aber doch recht aktuell zum Thema "Sparpaket".

    Da wird praktisch von allen Seiten der ÖVP "Feigheit vor dem Feind", Anbiederung an die bösen Roten , völlige Aufgabe ihrer Grundsätze, usw. usf., vorgeworfen; und dann lese ich mit leicht entzündeten Augen im heutigen Kurier von einer aktuellen OGM-Umfrage, wonach 45 % der Befragten meinten, die ÖVP habe sich in den Verhandlungen eher umgesetzt, gegenüber bloß 19% der SPÖ!!!

    Im gestrigen ORF-Sonntags-Interview musste sich Herr Hundstorfer wacker gegen Vorwürfe verteidigen, die Roten hätten gegenüber der ÖVP in wichtigen Fragen nachgegeben!
    Die den Roten doch in der Regel recht wohlgesinnte grüne Frontdame meinte zu Hundstorfers Auftritt, er könne das "völlige Einknicken der SPÖ bei vermögensbezogenen Steuern nicht wegreden" (Zitat).

    Ich gestatte mir nun abschließend die Frage zu stellen: bin ich wirklich auf einem komplett falschen Dampfer, oder sind's vielleicht einige andere hier?

    Guten Morgen Ihnen allen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      13. Februar 2012 07:23

      im 3. Absatz
      ...eher DURCHgesetzt, ...

    • brechstange
      13. Februar 2012 08:24

      Die veröffentlichte Meinung ist nun mal nicht gleich der öffentlichen Meinung. Die eher links der Mitte versammelten hatten als Ziel Reichensteuer und Vermögensbesteuerung, die nicht in ihrem vorgestellten Maße erfüllt wurden und die Mitte bis rechts der Mitte erhofften sich Verwaltungsvereinfachung, Bürokratieabbau, ausgabenseitiges Sparen, diese Punkte wurden eben nicht erfüllt. Daher die Konfusion, Herr Michler.

    • Censorius
      13. Februar 2012 09:45

      Die cit. OGM Umfrage ist zu interpretieren. Bei den Befragten standen offenkundig
      die Belastungen der Superreichen im Vordergrund. Da freuten sich viele, auch bürgerliche, dass etwa zehntausend " Superreiche " zur Kasse gebeten werden.
      Außer einer Befriedigung des Neidkomplexes und einer Beschwichtigung der Basissozialisten bringt das nichts. Auch die Umwidmungssteuer, die primär Landwirte belastet, wurde von Rot plakativ ausgewertet.
      Verloren haben eindeutig die Schwarzen ! Das geht schon daraus hervor, dass Rot keinen Zweifel aufkommen lässt, dass die Vermögens-Erschafts-und Schenkungssteuer das Ziel ist. Gemeinsam mit Grün. Gebe Gott, dass eine solche unheilvolle Koalition nie die erfoderliche Mehrheit erhält.

    • schreyvogel
      13. Februar 2012 11:05

      Censorius,
      die Sozialisten werden das auch in einer rot/schwarzen Koalition durchsetzen, es dauert halt ein bisschen länger.

    • HDW
      13. Februar 2012 13:09

      Wenns auch schon ermüdend ist: die Linke wendet ihre gestohlene Grundweisheit, nämlich die Dialektik natürlich besonders bei der Agitation an: Um die außerparlamentarische Mitte der Gesellschaft ohne Wahlen noch mehr nach links zu verschieben werfen sie der Mutterpartei SPÖ vor zu wenig "links" zu sein! Das ist auch die eigentliche Rolle der "Grünen", die können das noch besser weil sie scheinbar sogar aus den Reihen des nicht existenten Bürgertums kommen übernehmen. Man muß schon ein sehr müder ÖVPler sein um auf diesen Leim zu gehen. Ausser man hat was davon natürlich, so wie die Blockpartei des Herrn Spindelegger: Mehr für den ÖGB dafür aber auch ein bißerl mehr ÖAAB (oder mehr Aufträge für Siemens und Kapsch!)

    • Patriot
      13. Februar 2012 13:34

      Ich bin eher erschüttert, dass so viele Leute glauben die Regierung hätte überhaupt ein Sparpaket geschnürt. Das alles ist ja nur eine Farce. Heuer sollen 0.5 Milliarden gespart werden, und nächstes Jahr wird gewählt. An Faymanns Stelle hätte ich gleich ein 300 Milliarden - Sparpaket bis 2030 verkündet, das uns bis dahin von allen Schulden befreit.

    • terbuan
      13. Februar 2012 15:21

      Patriot
      Das "300 Mrd. Sparpaket" ist doch schon längst in Vorbereitung!
      Die Schulden werden einfach mit den Sparguthaben saldiert und wir beginnen von vorne, etwas verschämt nennt man das dann Währungsreform!

    • M.S.
      13. Februar 2012 15:25

      und die Pensionisten glauben auch, dass sie noch recht gut davongekommen sind, mit ihren zukünftigen geringen Erhöhungen und merken nicht, dass sie damit die Sonderpensionsprivilegien der Landesbeamten (insbesondere der Stadt Wien) finanzieren. Das ist die vom GRÖBUKAZ (=größter Bundeskanzler allerZeiten) ausgerufene "Zeit der Gerechtigkeit.

    • Patriot
      13. Februar 2012 15:51

      @terbuan

      Richtig! Und damit hat Failman sogar seine Reichen- und Erbsschaftssteuer! SPÖ-Klientel, und erst recht migrantische, hat keine nennenswerten Sparguthaben, und daher nicht viel zu verlieren.

    • Haider
      13. Februar 2012 22:35

      @terbuan
      Genau! Seit wann zahlt ein Staat Schulden wirklich zurück. Bestensfalls die Zinsen und auch das nicht mehr. Für fällige Verbindlichkeiten und teilweise für fällige Zinsen werden z.B. in Österreich notgedrungen neue Kredite aufgenommen (und damit die Schulden zusätzlich erhöht). Mit dieser staatlichen Defizitwirtschaft wird jeder private Sparer zum Trottel!

  22. Observer
    13. Februar 2012 05:58

    Wirkliches Wachstum entsteht NUR durch mehr Leistungen des Einzelnen (Produkte erzeugen, damit handeln und Dienstleistungen vollbringen), NICHT durch Verwaltung in Bund, Land und Gemeinden.

    Mein "Spar-Konsolidierungspaket" lautet daher:
    Staatliche Verwaltungen reduzieren bzw. bei Bedarf an Private auslagern und übertriebene Sozialleistungen (= arbeitslose Einkommen) stark zurücknehmen.

    Nur wenn wir dies machen, können wir auch die Staatsschulden in einigen Jahren abbauen. Mit einem Anwerfen der Gelddruckmaschinen, welches nur die Inflation anheizt, würden wir das Gegenteil erreichen, es ist daher strikt abzulehnen.

    • Günther Hoppenberger (kein Partner)
      20. Februar 2012 19:09

      So ist es eben leider nicht. Wachstum ist eine Geldgröße und bedeutet Schuldenwachstum. Jeder wird zustimmen, dass der Wohlstand einer Gesellschaft wächst, wenn jährlich 1000 Häuser, Wohnungen, oder was auch immer geschaffen werden. Für das Wachstum, nach dem unser Geldsystem giert, ist das jedoch zuwenig. Da muss es jährlich zusätzliche Steigerungen geben (z.B. 1030, 1061, 1093, 1126,....) und damit einen jährlich höheren Bedarf an Vorfinanzierung (=Verschuldung)

  23. Wolfgang Bauer
    13. Februar 2012 01:34

    Sehr wichtiges Thema, das die Politiker leider mangels Wirtschaftserfahrung nicht verstehen. Sie glauben immer, man braucht sie und unser Geld zum "Wirtschaftsankurbeln". Haha - wenn's nicht so traurig wäre!

    Ich habe für www.verwaltungsreform-jetzt.at im Dezember an den Buprä und sämtliche Regierungsmitglieder, Nationalratsabgeordnete und Landeshauptleute unter dem Titel "Der Brief, den der Herr Bundespräsident noch nicht geschickt hat" ein Mail geschickt, in dem folgender Passus zu lesen war:

    "Wer Staatseffizienz, Bürokratie- und Privilegienabbau, Eindämmung der Klientelpolitik betreibt, fördert das Wachstum! Im wahrsten Sinn „entfesselte“ unternehmerische Fantasie und Dynamik wird die Probleme, die sich zwangsweise bei der Sanierung des Staates im Übergang ergeben, überkompensieren. Die Arbeitsplätze werden mehr – nicht weniger – werden. Das ist ja auch ein unbedingtes MUSS, wenn das Pensionsalter steigt"

    Leider hat's bisher nix genützt.
    (War am 13. Dezember auch hier Gastkommentar. Das Mail war vielleicht ein wenig zu lang für die PolitikerInnen.)

  24. libertus
    13. Februar 2012 01:20

    Das haben die Linken noch nie begriffen = mehr PRIVAT, weniger STAAT >>> spart!
    Für sie bedeutet regieren, regulieren zum Selbstzweck und natürlich nicht zuletzt zum Machterhalt.
    Wer in dieser Reichshälfte auf wirtschaftliches Denken setzt, ist am Holzweg und das wird sich erst ändern, wenn sie genauso lange auf der Oppositionsbank sitzen wie sie regierten! Man wird sich ja noch etwas wünschen dürfen!

  25. Pumuckl
    13. Februar 2012 01:11

    ° Einerseits würde ich bei diesem Thema mal abwarten, ob der finnische Staat nicht doch Geld in die Hand nehmen muß, um alternative Arbeitsplätze zu fördern,
    wenn Nokia jetzt aus Kostengründen Produktionsstätten nach Asien verlagert.

    ° Anderseits kann jeder von uns Politiker nennen, welche sich bei uns mit dem Geld des Steuerzahlers um Selbstverwirklichung bemühten.

  26. Brigitte Imb
    13. Februar 2012 01:10

    Die seinerzeit begonnen Verwaltungswut diente in erster Linie der Versorgung von "Freunderln", bis die Politik draufgekommen ist, damit läßt sich in zweiter Linie das Volk bestens überwachen und in weiterer Folge entmachten.

    Als Beispiel nur ELGA, das um 100te Mio installiert werden soll, niemandem dient, außer der Softwarefirma, obwohl im Gesundheitsbereich dringend gespart werden müßte. Im öffentlichen Bereich darf der Steuerzahler die Rechnung tragen, den Freiberuflern und Privaten werden die Kosten aufs Auge gedrückt.

    • Josef Maierhofer
      13. Februar 2012 10:35

      Ja, aber gefährlich wird es dann, wenn die Freiberufler nicht mehr, sondern weniger werden, dann bin ich sehr gespannt, wer dann die Kosten trägt, laut der Linksdiktatur und -diktion 'tragen sie sich selbst' nämlich.





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