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Und dann werden sie plötzlich krank

Man hat ja ein schlechtes Gewissen, wenn man kritisch über Invaliditäts-Pensionisten schreibt oder auch nur denkt. Denn zu diesen zählen ja viele Menschen, die körperlich oder geistig schwer leiden, die zu keiner Arbeit imstande sind. Sie verdienen unser ganzes Mitgefühl. Auch wenn sich dieses Mitgefühl dort schon ein wenig reduziert, wo die Arbeitsunfähigkeit auf eigenes Verschulden zurückgehen dürfte, also meist auf Drogen- und Alkoholmissbrauch.

Aber auch diese (mit)schuldigen Kranken wollen wir ja nicht verkommen lassen. Das würde unserer humanitären Kultur widersprechen. Unser Mitgefühl und damit die Pensionskassen werden jedoch von einer weiteren großen Gruppe noch viel stärker missbraucht: von jenen, die keineswegs so krank sind, dass sie arbeitsunfähig wären. Ein starker Beweis für die Größe dieser Gruppe ist etwa die Statistik, die in jüngster Zeit ein plötzliches starkes Ansteigen von Invalidenpensionen zeigt – genau zu dem Zeitpunkt, da der Zugang zu anderen Frühpensions-Arten schwieriger geworden ist. Inzwischen geht schon jeder dritte wegen „Invalidität“ in die Pension.

Ein anderer Beweis sind die Krankenstände, die für Österreich weitestgehend im grünen Bereich liegen. Die Krankheiten der Arbeitnehmer nehmen leicht ab (und die Selbständigen sind sowieso ein Wunder an Gesundheit). Kaum aber ist der 50. Geburtstag vorbei und bei vielen der Traum von der großen Karriere ausgeträumt, wird das Thema Frühpension interessant. Sofort verschlechtert sich der Gesundheitszustand dramatisch.

Diese zwei Indizien beweisen einen verbreiteten Missbrauch der Invaliditätspension. Ein weiteres Faktum tut das noch mehr. Das ist die rapide Zunahme von frühen Pensionierungen unter dem Titel psychischer Erkrankungen. Zuletzt waren das schon 32 Prozent aller neuen Invaliden, während es 2004 von insgesamt viel weniger I-Pensionisten bloße 24 Prozent waren.

Noch frappierender: Die Mehrzahl dieser psychisch „kranken“ Invaliditätspensionisten ist vorher kein einziges Mal wegen psychischer Erkrankungen im Krankenstand gewesen. Der Verdacht liegt mehr als nahe, dass solche Krankheitsbilder nur zum Zweck des Pensionsantritts erfunden und vorgeschützt werden, weil sie sich sehr schwer nachweisen lassen.

Dies gilt vor allem dann, wenn man auf gutwillige Ärzte trifft. So sind in der Steiermark zuletzt mehr als doppelt so viele Menschen mit psychischen Attesten in die Frühpension gegangen wie in Niederösterreich. Und es gibt eigentlich keine Beweise, dass Schilcher oder Sauvignon Blanc für die Psyche schädlicher wären als der Grüne Veltliner.

Was tun? Nun, vieles wäre möglich: Strengere Untersuchungen, nur befristete I-Pensionen, Rückzahlungspflichten für pfuschende „Invalide“, mehr Kontrollen, Umschulung von körperlichen Tätigkeiten hin zu sitzenden Berufen statt Pension. Das ist alles nicht unsozial, sondern macht es leichter, den wirklich Kranken gut zu helfen.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2012 02:04

    O.T.: Die Presse und ORF ereifern sich über Tschetschenien Reise von FPO-Abgeordneten. Ich finde das ist ein wertvoller Anstoss um das unglaubliche Asylbusiness mit 40.000 "Flüchtlingen" aus diesem Land einmal zur Diskussion zu stellen. Fuer die GROKOS ist der ständige Zustrom ja völlig normal und fuer die willfaehrigen und geldgierigen Vollstrecker und Gehilfen von Multikulti, die Grünen, gehts da um viel Geld - daher auch ein gleich sehr aufgeregter Herr Pilz.

    Ich habe zufällig in der Nähe eines Asylantenhauses häufig zu tun. Meine Beobachtung: Die Frauen spazieren durch die Gegend, sind fast ausnahmslos schwanger und von kleinen Kindern umgeben und von den Männern ist selten einer zu sehen, denn die sind stets irgendwo unterwegs.
    Traumatisiert ist eigentlich nur die einheimische Bevölkerung, die nicht mehr begreifen kann, was da eigentlich vor sich geht und die sich in eine Schweigespirale zurueckzieht. Aber die Ruhe trügt, denn die Leute werden sich das auf Dauer nicht gefallen lassen.

    Das politische Establishment in Österreich will es offenbar bewusst oder unbewusst auf einen Crash drauf ankommen lassen. Daher muss man die Initiative der Freiheitlichen loben, denn die Sache stinkt zum Himmel!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2012 05:10

    zwei wesentliche faktoren spielen beim missbrauch des frühpensionsantritts eine rolle:

    1) überall und immer sind menschen korrumpierbar, nützen menschen eigene vorteil ohne rücksicht aufs gemeinwohl schamlos aus, wenn man ihnen die möglichkeit gibt und dabei parallel alle werte und moral zerstört.

    2) der geburtenschwund und die auf den kopf gestellte bevölkerungspyramide verleiten schwache rückgratlose grossparteien zur hofierung der senioren und durchgehenlassen erschlichener ansprüche.

    unserer bevölkerung ist es entweder nicht bewusst oder egal, dass mit diesem egoistischen verhalten ein indirektes verbrechen an den nachfolgegenerationen begangen wird, die einen riesenschuldenberg abtragen und mit daraus resultierenden gefährlichen spannungen fertig werden müssen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2012 14:53

    In der heutigen Ausgabe der "Presse" ist das realistische Szenarium unseres drohenden Pensionsdesasters schonungslos offengelegt. Österreich hat heute schon die dritthöchsten Pensionsausgaben in Europa. Unser Pensionssystem ist de facto bereits unfinanzierbar. Der Skandal ist, dass unsere Regierung auf Gewerkschafter und ideologisch verblendende Utopisten, nicht aber auf Fachleute wie z.B. Marin und Felderer hört. Der EU-Sozialkommissar Lazlo Andor wird nächste Woche ein Pensionsweißbuch präsentieren in dem Österreich explizit als Beispiel angeführt wird, wie es nicht geht. Das was in Österreich jetzt als Pensionsreform verkauft wird, verdient diesen Namen nicht. Wozu dafür monatelang verhandelt wurde ist rätselhaft.
    Das was diese Nichtregierung in dieser Sache bietet, ist ein Verbrechen an den künftigen Pensionisten und Generationen. Leider werden die Schuldigen nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden können.
    Das Einzige was ich für meine Kinder und Enkelkinder tun kann, ist diese unsäglichen Regierungsparteien nie mehr zu wählen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2012 14:02

    In Österreich gibt es, wie man hört, von Jahr zu Jahr mehr Menschen, die psychisch krank sind, aus diesem Grund ihrem Beruf nicht mehr nachgehen können und psychologischer Behandlung bedürfen. Dieses Phänomen trifft hauptsächlich auf berufstätige FRAUEN zu, die der Mehrfachbelastung durch Familie UND Beruf doch nicht gewachsen zu sein scheinen (entgegen aller Beteuerungen der Politik) und ---KINDER und JUGENDLICHE!

    MMn besteht hier ein enger Zusammenhang:

    1. Mütter, die nicht "zwei Herren dienen" können (Beruf UND Familie sind einfach nicht für alle so leicht zu bewältigen)
    2. Kinder, die die Mutter entbehren müssen, was sich negativ auf die Psyche der Kinder auswirkt, wenn nicht FAMILIENNAHE Personen, die das gleiche Interesse am guten Gedeihen der Kinder haben, den Part der Mutter übernehmen können.
    Es geht heutzutage häufig um die fehlende Entwicklung im EMOTIONALEN Bereich.

    Aber nicht nur die Psyche der Kinder und Jugendlichen leidet unter der Abwesenheit, bzw Überforderung der Mutter, sondern auch die körperliche Gesundheit nimmt Schaden. Trotz der um sündhaft teures Geld perfekt ausgestatteten Küchen wird darin nicht gekocht; es wird bestenfalls ein Fertiggericht aufgewärmt! Abgesehen davon, daß diese Art der Verköstigung der Kinder teuer ist (alleine dafür geht ein Großteil des von der Frau erarbeiteten Geldes auf!), ist sie auch erwiesenermaßen höchst ungesund. Ein Blick in eine Schulklasse zeigt, wie fett viele dieser bedauernswerten Kinder und Jugendlichen sind. Auch früher gab es etwa unter 100 Kindern ein dickes Kind, das war aber nicht annähernd so voluminös wie viele der heutigen adipösen Kinder und Jugendlichen. Was man mit dieser unnatürlichen Verpflegung diesen jungen Menschen antut ist ein VERBRECHEN und Dauerfolgen für die Gesundheit sind mit 100%er Sicherheit zu erwarten.

    Die nun auftretenden Folgen der für die meisten Frauen sehr unbefriedigenden Doppelbelastung (Hauptsache, die Frau und Mutter zählt nicht zu den Dummerln, die sich - gerne!- ganz den Kindern und somit der Familie widmen!) und die damit meist einhergehende, nicht gleich sichtbare Vernachlässigung der Kinder, die halt nun einmal in den meisten Fällen die Mutter brauchen und nicht Fremderziehung in Krabbelstube und Ganztagskindergarten, sind die sich rasant vermehrenden psychischen Erkrankungen von Frauen, Kindern und Jugendlichen.

    Aber keine Sorge: Die wie die Schwammerl anwachsende Zahl der Psychologen, Psychiater und Therapeuten wollen auch leben!

    Würden sich jene Frauen, die insgeheim gerne "zuhause" blieben --und nur von diesen spreche ich-- nicht von der Politik und der "Gesellschaft" geblendet und genötigt fühlen, unbedingt berufstätig sein zu müssen, um den Vorstellungen einer "modernen" Frau gerecht zu werden, gäb's sicherlich wesentlich weniger psychisch kranke Frauen, Kinder und Jugendliche.

    Völlig anders liegt der Fall bei Frauen, denen ihr Beruf wirkliche Berufung ist und die ein Arrangement getroffen haben, Beruf und Familie mit Kind/Kindern zur Zufriedenheit aller unter einen Hut zu bringen. Diese Frauen haben vermutlich nicht unter psychischen Problemen zu leiden, ebenso wenig die gut versorgten Kinder.

    Eines noch, weil ich es als am wichtigsten erachte: Das Wohl des Kindes/ der Kinder MUSS immer VOR den Ansprüchen der Mutter stehen, denn andernfalls beraubt man es /sie der elementarsten Chance fürs weitere Leben. Die Mutter HATTE bereits ihre Chance, das Kind noch nicht!

  5. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2012 01:05

    Richtlinien, Vorschriften, Gesetze wird es sicher ausreichend geben, um Mißbrauch hintanzuhalten. Aber keine echte Kontrolle! Keine wirksamen Sanktionen! Keinen politischen Willen zum Abstellen des Betruges. Ganz im Gegenteil. Jeder, der sich in die I-Pension hineinlügt, scheidet aus der Arbeitslosenstatistik aus und die ist nach wie vor "Das goldene Kalb" unserer sozialistischen/gewerkschaftlichen EU-Heloten.
    Das wirksamste Mittel gegen Frühverrentung wäre ausschließlich ein gravierender Einstellungswechsel zur Arbeit an sich. Jahrzehntelanges Jammern über Arbeitsdruck, Ausbeutung, Schinderei ... zeigt selbstverständlich irgendeinmal Wirkung. Sozialschmarotzer werden gehätschelt, Asylbetrüger von Medien hofiert und rathäusliche Frührenter in Wien nehmen nur wohlerworbene Rechte in Anspruch.
    So werden wir nach Griechenland sicher zu Österland.

  6. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2012 11:47

    "Was tun? Nun, vieles wäre möglich: Strengere Untersuchungen,.."

    Wie sollen eigentlich strengere Untersuchungen bei dem immer mehr in Mode kommenden "Burnout" aussehen? Unter http://www.meduniqa.at/Medizin/Erkrankungen/Burnout-Syndrom/ nachzulesen:

    "Es existiert bis heute keine eindeutige Liste der Beschwerden, die gegeben sein müssen, damit man ein Burnout-Syndrom sicher diagnostizieren kann. Ebenso fehlt ein allgemein gültiges Phasenmodell für den Verlauf der Erkrankung. Einig sind sich die Experten darüber, dass das Burnout-Syndrom meist schleichend einsetzt und einen langwierigen Prozess darstellt.

    Da die Kriterien für die Diagnose nicht einheitlich festgelegt sind, gibt es keine wissenschaftlich gesicherten Angaben zur Häufigkeit des Burnout-Syndroms. Je nachdem, nach welchen Gesichtspunkten man Burnout definiert, fallen die Häufigkeitsangaben unterschiedlich aus. Man schätzt jedoch, dass rund zehn Prozent der Menschen in entsprechenden Berufen unter einem Burnout-Syndrom leiden."

    Darauf folgt dann eine sehr lange Liste an möglichen Symptomen, von denen ein Großteil auf 100 % der Bevölkerung zutrifft.

    Merkwürdigerweise war unsere Kriegsgeneration vom Burnout verschont, vermutlich weil sie nie mit derart menschenunwürdigen Umwelt-und -Arbeitsbedingungen konfrontiert war, wie die bedauernswerten Frührentner der Jetztzeit!

  7. Ausgezeichneter KommentatorSpiegelfechter
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2012 04:55

    Es fehlt nicht nur am politischen Willen den Missbrauch hintanzuhalten, es ist ganz im Gegenteil eine verbreitete politische Absicht dahinter, wie etwa den diesbezüglchen Äusserungen von Landeshauptmann Häupl unverhüllt zu entnehmen ist. Es ist eine form der Korruption, deren Auswirkungen wesentlich gravierender sind als die aller Schmiergeld und Parteispendenaffären zusammengenommen. Es wäre daher viel wichtiger Leuten wie Häupl und Konsorten das Handwerk zu legen als jahrelang so viele Justizbemühungen und soviel Medieninteresse auf Grasser und ähnliche Fälle zu konzetrieren, und damit ausser Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit kein brauchbares Resultat zu erzielen.

    Eigentlich müssten die Pensionisten und deren Vertreterduo energisch gegen diese Missbräuche kämpfen, denn die Pensionisten werden alle unterschiedslos Kürzungen erleiden, weil die missbräuchlich aufgeblähte Pensionslast nicht anders zu bewältigen sein wird.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorChristoph K.
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2012 07:47

    Es sind nicht nur die Invaliditätspensionisten, die das System missbrauchen. Missbrauch benötigt immer Helfer.
    Da sind die behandelnden Ärzte, die aus Eigennutz - man will sich ja die Patienten nicht vergraulen - oder aus falsch verstandenem sozialem Denken den Patienten Arbeitsunfähigkeit attestieren.
    Da sind die Gutachter und Chefärzte der Pensionsversicherungsträger, die aus Bequemlichkeit nur allzu oft den vorgelegten Unterlagen einfach Glauben schenken.
    Da sind die Sozialgerichte, die für eine sehr versichertenfreundliche Rechtsprechung bekannt sind (und dadurch die großzügige Pensionierungspraxis der PVA begünstigen).
    Da sind aber auch die Unternehmen, denen es sehr recht ist, wenn teure oder unwillige Mitarbeiter in die Pension abgeschoben werden können, anstelle sie mühsam zu disziplinieren oder unter großen Hürden zu kündigen.
    Und da ist schließlich die Politik, der das ganze System gar nicht so unrecht ist. Schließlich sind gute Arbeitslosenzahlen ja erfreulich und vor allem auf linker Seite wird Arbeit ohnehin nur als Leid gesehen, das - auf Kosten des Staates - möglich abgekürzt werden sollte.

    Die einzige Möglichkeit wird sein, den Zugang zur Frühpension durch hohe Abschläge unattraktiv zu machen. Zum Handkuss kommen dann leider jene, die tatsächlich arbeitsunfähig sind und für die die Invaliditätspension eigentlich geschaffen wurde.


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  7. Holmes (kein Partner)
    14. Februar 2012 14:32

    Also bitte, wenn sogar die Lichtgestalt gegen Rechts, Herr Muzikant, wegen Erreichung des 60. Lebensjahres seine offiziellen Ämter zurücklegt, dann darf man über frühzeitiges Abgleiten in die Pension nichts mehr schreiben.

  8. Robert Bond (kein Partner)
    11. Februar 2012 10:45

    Der guten Ordnung halber sei hinzugefügt, dass Frühpensionisten im Schnitt eine um 10 Jahre kürzere Lebenserwartung haben als "Normalpensionisten". Das letzt jetzt zwei mögliche Schlüsse zu:

    1.) Die Pension ist ein sehr ungesunder Zustand, der relativ rasch zum Tod führt.
    2.) Ein erheblicher Anteil der Frühpensionisten befindet bereits bei Pensionsantritt in ziemlich schlechtem Zustand.

  9. Sinnlosschwatz (kein Partner)
    10. Februar 2012 18:38

    ... Denn zu diesen zählen ja viele Menschen, die körperlich oder geistig schwer leiden, die zu keiner Arbeit imstande sind. (da fallen mir sofort unsere PolitikerInnen ein)

  10. W. Tschüssel (kein Partner)
    10. Februar 2012 15:38

    Herr Doktor Unterberger (mitsamt den "Partnern") - gehts einfach scheissen !
    Wir bleiben unsrem Motto treu : ASOZIAL UND ARBEITSSCHEU

    • Segestes (kein Partner)
      10. Februar 2012 17:08

      Die Strachelbeere täte jetzt sagen:
      Ein "Agent provocateur" :)

  11. Udo (kein Partner)
  12. Udo (kein Partner)
    10. Februar 2012 12:32

    Ein EUnion-Gemachtes Problem für Österreichs Pensionssystem:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/christine-ruetlisberger/abkassieren-in-oesterreich-wie-sie-einkommen-aufbessern-koennen.html

    Um diesen Aspekt sollte man vielleicht den Diskussionsrahmen um die Pensionen erweitern.

  13. Segestes (kein Partner)
  14. Segestes (kein Partner)
    10. Februar 2012 12:29

    Zitat: "... Drogen- und Alkoholmissbrauch"

    Ganz falsch, werter Unterberger.
    Das ist so als man sagen würde, Autos und BMWs.
    Oder Blumen und Lilien.
    Oder Menschen und Kinder.
    Oder Grüne und Linke ^^

    Alkohol = Droge!

    Eine, die beispielsweise ein höheres Schadenspotential
    als Cannabis besitzt:

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cc/Drogen-schadenspotenzial-nutt-2007.svg
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6f/Drogen-schadenspotenzial-nutt-2010.svg

    Also hören Sie bitte mit solchen bewussten oder
    unbewussten Verniedlichungen auf, indem Sie
    den Alkohol nicht direkt den Drogen zuordnen,
    sondern ihm (aus kulturhistorischen Gründen?)
    eine Art Sonderstatus einräumen.

  15. brs (kein Partner)
    10. Februar 2012 12:27

    Die Zahl der psychisch kranken I-Pensionisten
    würde sich schlagartig nach unten verändern, wenn man diesen bedauernswerten psychisch kranken Menschen zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr den Führerschein entzöge.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      10. Februar 2012 13:27

      Dann müsste er Dir ebenso, postwendend, entzogen werden...
      ...
      aber das, so schätze ich, wirst Du, genau aus bezüglichem Grunde eben, nicht verstehen...

  16. Lawrence (kein Partner)
    10. Februar 2012 09:26

    Ein ueberwiegender Teil der "psychischen Erkrankungen" stellt die Modeerkrankung "Burn-Out-Syndrom" dar.

    Wenn man sich aber anschaut, wie viele junge, unter 35-Jaehrige an dieser Modeerscheinung erkranken und somit in die unverdiente Fruehpension entgleiten, so naehert sich bei mir der Verdacht, dass das Wort Burn-Out-Syndrom in sehr vielen Faellen wohl am besten mit "Arbeits-Scheu-Syndrom" uebersetzt werden sollte.

    Vor allem kommen die meisten dieser Personen aus der - um es so zu bezeichnen - Hartz-Vier-Schicht und haben nie gelernt, hart und unter Druck zu arbeiten und Fleiss und Eigenengagement an den Tag zu legen.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      10. Februar 2012 09:42

      Lawrence:

      eines ist hier jedenfalls sicher:

      wer so schreibst wie Du hier, der hat vom Arbeitsleben nicht die plasseste Ahnung! ... von wegen "hart arbeiten"!

      Du solltest besser einfach schweigen!

    • Undine
      10. Februar 2012 09:42

      @Lawrence

      Ja, die linke Saat ist aufgegangen. Die Ernte fällt entsprechend schlecht aus. War aber vorherzusehen.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      10. Februar 2012 10:29

      Udine!

      ...welch ein Schwachsinn!!

    • Udo (kein Partner)
      10. Februar 2012 14:19

      D.I.L.E.

      Undine hat den Nagel am Kopf getroffen. Sind wohl auch so einer, hm.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      10. Februar 2012 14:43

      UDO ...

      "Welcheiner" bin ich denn?? !!

      und: Udine schreibt tatsächlich (gehörigen) Schwachsinn...

      ... nicht nur hier oben und vor allem längst nicht alleine!

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      10. Februar 2012 15:33

      Im Übrigen habe ich weiter unten einen durchaus differenzierten, guten Beitrag von Undine gelesen, welcher dem meisten anderen von Ihr hier in Sinn und Qualität geradezu diametral widerspricht...

      ... Was dann aber noch viel unverständlcher und unlogischer ist!

      Zurückzuführen ist dies für mich nur noch auf ein gehöriges Unmaß von parteipolitischem Lagerdenken, welches den Geist von vielen hier (den meisten) geradezu rettungslos einnebelt..

    • Udo (kein Partner)
      10. Februar 2012 16:12

      Einer von den Vorherzusehenden.

      Dass das heutige Wirtschaftsleben härter wurde stimmt, auch mit Ihrem Beitrag, unten, bin ich teilweise einverstanden.
      Aber statt sich rechtzeitig daran anzupassen, oder wenigstens ansatzweise mit der Zeit zu gehen, haben unsere Regierungen unserem Volk ihre völlig absurde (sozialistische) Sichtweise der Wirtschaft aufs Aug gedrückt, wissen Sie noch, da wurden sogar Müllmänner pragmatisiert!
      Und auch viele Lehrer damals, wie auch sonst fast alles, wurden pragmatisiert, worüber diese natürlich dankbar diese Sichtweise der Regierenden beibehielten, schliesslich hatten sie davon profitiert, und dadurch ihre schon beeinflusste (sozialistische) Sichtweise an mindestens 2 Generationen von Kindern "vermittelten", also, diese ebenso beeinflussten.
      Ganz abgesehen vom ORF und "seinem" Bildungsauftrag und der restlichen, genormten Medienlandschaft Österreichs, die ,alle, mindestens dadurch beeinflussten, dass sie gewisse Themen geziehlt ausspar(t)en.
      Jetzt sagen Sie mir ob Sie tatsächlich glauben, dass sich jemand der unter diesen Umständen und unter dem damaligen Umfeld, aufgewachsen ist, den heutigen, zunehmend härteren, Anforderungen der heutigen Arbeitswelt, dadurch, besser gewachsen ist, oder ob er vielleicht sogar genau dadurch benachteilligt ist und deshalb damit nicht zurechtkommt (Burn-Out).
      Das Es-Sich-Leicht-Machen ist voll in die Hose gegangen, was vorherzusehen war.
      Tja, das Gegenteil von gut, ist gut gemeint.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      10. Februar 2012 17:00

      weisst was, UDU!!!

      schreib nicht so einen Kas daher!... von wegen "einer der "Vorherzusehenden"! :-))

      sondern schreib das, was Du Dir wirklich "derdenkst"!
      ..
      oder schaffts net mehr, da drinn, zwischen Kinnlade, Ohren und Schädeldecke??!!

    • Udo (kein Partner)
      10. Februar 2012 17:49

      Sie verstehen es nicht?
      Macht nichts.
      Machen Sie es sich weiterhin leicht und beschimpfen Sie einfach weiterhin alle anderen, für das dürfte es gerade noch reichen.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      10. Februar 2012 18:45

      Udo ... ich helfe Ihnen gerne noch einmal auf die schwachen Sprünge: was meinen Sie mit "einer der Vorherzusehenden"denn konkret???

      Na ! So rück schon raus damit, Udo!
      Ists denn gar so schwer?? *ggg*

    • Udo (kein Partner)
      10. Februar 2012 19:33

      Schlechte Ernte.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      10. Februar 2012 20:12

      was willst denn ernten?

    • Udo (kein Partner)
      11. Februar 2012 10:10

      Ich bin ja erstaunt darüber, dass Sie überhaupt einigermassen Schreiben gelernt haben, aber mit dem Lesen happert es noch ordentlich, deshalb noch einmal speziell für Sie:
      Undine schrieb:"Ja, die linke Saat ist aufgegangen. Die Ernte fällt entsprechend schlecht aus. War aber vorherzusehen."
      Alles was sonst hier geschrieben wurde haben Sie nicht nur nicht verstanden, sondern auch gleich beschimpft, ohne auch nur ansatzweise darüber nachzudenken oder darauf einzugehen, wozu Sie, so glaube ich, auch gar nicht fähig sind, von einem gepflegten Gedankenaustausch ganz zu schweigen. Sie haben also auch den Sinn dieses Blogs nicht verstanden, daher ist jegliche Kommunikation mit Ihnen zur Unfruchtbarkeit verurteilt, also unnötig.
      Leute wie Sie waren vorherzusehen, schlechte Ernte halt.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. Februar 2012 11:29

      Lieber Udo...

      der Dreizeiler, den Undine hier oben "ablies", hat in Sinn und Gehalt
      gerade soviel an Substanz, dass selbst ich ihn noch begreifen konnte,
      ...und so schrieb ich Ihr, was ich davon halte. :-)

      Gepflegter Gedankenaustausch ist bei solcherart von Auslassungen wie von Undine auf jeden Fall nicht mehr möglich.

      Ich wünsche Ihnen ein fröhliches und ertragreiches "Pflücken" und "Ernten"!
      Allerdings empfehle ich hierzu dieses Forum zu verlassen.
      Das hier drinn ist eine geistige Wüste, hier kann nix mehr wachsen.
      Hier regiert die Einfalt und die geistige Inzucht!

      Ich wachse und gedeihe recht gut, jedoch auf einem ganz anderen, wesentlich vielgestaltigeren Boden! Ernten allerdings lasse ich mich nicht zu billig!
      :-)

    • Udo (kein Partner)
      11. Februar 2012 12:22

      :-)
      Kommen Sie, schreiben Sie noch etwas, damit bestätigen Sie hier nur weiterhin meine Behauptungen was Sie betrifft. :-)

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. Februar 2012 12:49

      Na wennst meinst Udo, dann schreib ich halt hiermit noch "etwas"!
      Passt es jetzt?? *ggg*

    • Udo (kein Partner)
      11. Februar 2012 13:22

      Ja passt, ist schon gut,
      mir hätte es mit Ihnen schon lange vorher gereicht, aber ich wollte sehen, wie Sie das selbst beweisen:
      "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." A. Einstein

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. Februar 2012 13:38

      Ich hab mir schon gedacht, dass hinter Deinem Verhalten höhere Strategie versteckt liegen muss. ...

      Hier dann den guten Einstein allerdings auch noch zu bemühen, in dem man seinen damals höchst originellen Sager noch weiter und unverdienter Maßen abdrischt, halt ich nun doch etwas für übertrieben.

      Mir genügt es zu schreiben ...: mancher Esel begreift es nie! :-)

    • Udo (kein Partner)
      11. Februar 2012 14:04

      Das wäre in Ihrem Fall auch zutreffend, wäre mir aber zu plump formuliert und würde diese Grenzenlosigkeit nicht so hervorheben.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      11. Februar 2012 14:13

      Nun ich denke und sehe, manches ist derart manifest und überdeutlich, dass man auf solch Feinheiten getrost verzichten kann.

      So habe ich es bei Dir eben doch etwas einfacher (gehalten!) *lach*

      allerdings muss ich dann irgend einmal hier aufhören...
      ... will ich doch noch einen schönen Winterspaziergang geniessen ...

      ..l. übrigens habe auch ich Dir Deinen Nick inzwischen analysierend aufgedröselt ...

  17. D.I.L.E. (kein Partner)
    10. Februar 2012 09:22

    Sehr geehrter Herr Unterberger, - Krank kommt von "Kränkung"!

    Die wenigsten heutigen IV - Pensonisten gehen in diesen "Status", weil es Ihnen danach "lustig" ist.

    Die meisten fallen aus "der Wirtschaft", weil diese inzwischen gelinde gesagt eine "Sauwirtschaft" darstellt, und sie unter den darin vorherrschenden Zuständen tatsächlich "einfach nicht mehr können".
    Siehe auch "Shareholdersystem" siehe "Geiz ist Geil", siehe tatgtägliche "Börsenperversitäten" etc.etc.

    Da gilt es dann nichts mehr, wenn das einzelne Individuum durchaus loyal, im besten Willen und mit den hehrsten Absichten an Tageswerk herantritt.

    Am inzwischen geradezu berühmtberüchtigten "Ende des Tages" ist dies alles vergebens eingesetzte Liebesmühe, wenn es darum geht, dass sich wiedereinmal ein neuer Vorstandschef oder auch nur Abteilungsleiter durch sogenannte Gewinnmaximierung = Erhöhung des Arbeitsdruckes = Bedrohung durch Kündigung = Ausbeutung etc. profilieren will oder muss, um damit sein eigenes perönliches Wohlergehen abzusichern gegenüber jenen im Hintergrund, welche dann tatsächlich aber wirklich ohne auch nur annähernd proportional angemessene persönliche Leistung ein zig - Vielfaches Ihrer "Untergebenen" "vom Gewinn abschöpfen, bzw. nach Hause tragen , nur um damit dann im Weiteren, dieses, "IHR" Geld an der Börse für sich "weiterarbeiten" zu lassen, und zwar wiederum höchst steuer- und abgabenarm, also nett ausgedrückt "sozialfrei"!

    Das einzelne Idividuum gilt im Arbeitsleben immer weniger.
    Es verkommt tatsächlioch zum Sklaven.

    Ohne Zweifel stellen die Ausgaben des Staates für die Pensionen, Krankenkassen, Arbeitslosensicherungen ein riesiges Problem dar.

    Die sogenannten "A-Sozialen", von welchen Sie hier, wenn auch nicht ausdrücklich aber um so unterschwellig-deutlicher schreiben möchten, sitzen zu aller Erst gewiss nicht in den unteren und mittleren Reihen der Gesellschaft.
    Um diese noch zu erblicken und Ihrer habhaft zu werden sollten und müssen Sie inzwischen schon sehr, sehr weit nach oben blicken ... und vor allem davon schreiben dass es höchst an der Zeit ist das Gesellschaftssystem = die Speilregeln, gravierend ändern.

    Wenn sich heute die Anzahl der IV - Pensionisten immer mehr verdichtet dann ist das zum Ersten nichts anderes als gesunde Notwehr in immer unerträglicheren Situationen und letztlich die Rache an einem längst pervertierten Gesellschafts - und Wirtschaftssystem.

    Hier gegen die "IV - Pensonisten" zu lamentieren, heisst nichts anderes als gegen Symptome (ist nichts anderes als kaputte Volksgesundheit) anzuschreiben und die Ursachen (kautte Spielregeln) weiter zu unterstützen.

  18. Christoph K. (kein Partner)
    10. Februar 2012 07:47

    Es sind nicht nur die Invaliditätspensionisten, die das System missbrauchen. Missbrauch benötigt immer Helfer.
    Da sind die behandelnden Ärzte, die aus Eigennutz - man will sich ja die Patienten nicht vergraulen - oder aus falsch verstandenem sozialem Denken den Patienten Arbeitsunfähigkeit attestieren.
    Da sind die Gutachter und Chefärzte der Pensionsversicherungsträger, die aus Bequemlichkeit nur allzu oft den vorgelegten Unterlagen einfach Glauben schenken.
    Da sind die Sozialgerichte, die für eine sehr versichertenfreundliche Rechtsprechung bekannt sind (und dadurch die großzügige Pensionierungspraxis der PVA begünstigen).
    Da sind aber auch die Unternehmen, denen es sehr recht ist, wenn teure oder unwillige Mitarbeiter in die Pension abgeschoben werden können, anstelle sie mühsam zu disziplinieren oder unter großen Hürden zu kündigen.
    Und da ist schließlich die Politik, der das ganze System gar nicht so unrecht ist. Schließlich sind gute Arbeitslosenzahlen ja erfreulich und vor allem auf linker Seite wird Arbeit ohnehin nur als Leid gesehen, das - auf Kosten des Staates - möglich abgekürzt werden sollte.

    Die einzige Möglichkeit wird sein, den Zugang zur Frühpension durch hohe Abschläge unattraktiv zu machen. Zum Handkuss kommen dann leider jene, die tatsächlich arbeitsunfähig sind und für die die Invaliditätspension eigentlich geschaffen wurde.

    • Undine
      10. Februar 2012 10:25

      @Christoph K.

      "Zum Handkuss kommen dann leider jene, die tatsächlich arbeitsunfähig sind und für die die Invaliditätspension eigentlich geschaffen wurde."

      Das ist dann die Kehrseite der Medaille: Ein Mann (58J.) verliert plötzlich seine langjährige Stelle. Er WILL arbeiten, kann aber mittlerweile mit seinen Bewerbungsschreiben die Wände tapezieren (nach eigenen Worten). Er sucht vergeblich. Mittlerweile fast 60 J. geworden, sucht er um Gewährung einer Frühpension an, weil er tatsächlich starke gesundheitliche Probleme hat.
      Da wird festgestellt, daß er in seiner aktiven Zeit weder im Krankenstand noch auf Kur war und dies als Indiz genommen, er könne nur völlig gesund sein.
      Auf seinen Einwand, er wollte es seinem Arbeitgeber nicht antun, längere Zeit auszufallen und hatte sich mit vielen schmerzstillenden Medikamenten weiterhin seiner Arbeit gewidmet, wollte man nicht akzeptieren.
      Somit wurde also seine Anständigkeit zum unverdienten Bumerang. So kann's bedauerlicherweise auch zugehen. Die Moral aus der Geschicht': man sollte mit den kleinsten Wehwehchen lieber zuhause bleiben und auf den Arbeitgeber pfeifen!

  19. hellusier
    09. Februar 2012 17:49

    Solange der Sozialgesetzgeber Firmen ermöglicht 50zigjährige Arbeitnehmer
    völlig gesund in eine Art Pension zu schicken,wobei die Kosten dieses arbeitslosen Einkommens(Bruttogehalt!!) der Steuerzahler gerne übernimmt,
    sind alle Beteuerungen seitens der Sozialdemokraten zum Sparen gelogen!!
    Mit den Invaliditätspensionen verhält es sich genauso,weil der Sozialgesetzgeber
    und die AK,ÖGB etc.den Klienten dazu direkt animiert und Ärzten eine objektivierbare Befundung geradezu unmöglich gemacht wird -der Patient hat immer Recht-deine Sozialversicherung!!
    Für den Gesetzgeber sind diese Menschen eben Wähler !!

  20. M.S.
    09. Februar 2012 14:53

    In der heutigen Ausgabe der "Presse" ist das realistische Szenarium unseres drohenden Pensionsdesasters schonungslos offengelegt. Österreich hat heute schon die dritthöchsten Pensionsausgaben in Europa. Unser Pensionssystem ist de facto bereits unfinanzierbar. Der Skandal ist, dass unsere Regierung auf Gewerkschafter und ideologisch verblendende Utopisten, nicht aber auf Fachleute wie z.B. Marin und Felderer hört. Der EU-Sozialkommissar Lazlo Andor wird nächste Woche ein Pensionsweißbuch präsentieren in dem Österreich explizit als Beispiel angeführt wird, wie es nicht geht. Das was in Österreich jetzt als Pensionsreform verkauft wird, verdient diesen Namen nicht. Wozu dafür monatelang verhandelt wurde ist rätselhaft.
    Das was diese Nichtregierung in dieser Sache bietet, ist ein Verbrechen an den künftigen Pensionisten und Generationen. Leider werden die Schuldigen nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden können.
    Das Einzige was ich für meine Kinder und Enkelkinder tun kann, ist diese unsäglichen Regierungsparteien nie mehr zu wählen.

    • Susanna (kein Partner)
      10. Februar 2012 23:23

      Interessanterweise hat mein Geographielehrer schon in den 70er-Jahren gewußt, daß unser Pensionssystem zusammenbrechen wird. Damals hat mich dieses Thema nicht berührt, gemerkt habe ich mir seine Worte dennoch.

    • Rainer (kein Partner)
      11. Februar 2012 07:58

      Seltsamerweise bleiben jene, die sich sonst für "Gerechtigkeit" einsetzen, stumme, wenn es um die ungeheuren Verbrechen an jüngeren und künftigen Generationen geht. Das muss man sich einmal vorstellen: Junge bzw. noch ungeborene Leute müssen mit folgendem rechnen:
      1.) Höhere und wohl neue Abgaben, um anderen Leuten ein finanziell sorgenfreies Leben zu finanzieren.
      2.) Sie sollen - die Signale haben wir bereits gehört - bis 70 oder darüber hinaus arbeiten. 20jährige Frühpensionisten, die leider Drogen nehmen mussten, was sie arbeitsunfähig machte, werden hoffentlich trotzdem nicht allzu lange beim Billa aufs Herrichten der Wurschtsemmerln von der seit 50 Jahren im Berufsleben stehenden 70-jährigen warten müssen.
      3.) Selber werden sie höchstens mit einer Mindestpension rechnen dürfen. Falls sie diese erleben. Während andere, die es sich gerichtet haben, mit 45 zum Burn-out-Golfen gehen.

      Eines ist klar: Dieses System ist krank und pervers. Es belohnt Faulheit, asoziales Verhalten und Unehrlichkeit. Wer sich nicht rechtzeitig in die Früh- oder I-Pensi verdrückten kann, weil er keine hilfreichen Kontakte hat, tja, den bestraft halt das Leben. Oder besser gesagt dieses abartige System.

    • Undine
      11. Februar 2012 09:09

      @Rainer

      *****!
      "Eines ist klar: Dieses System ist krank und pervers. Es belohnt Faulheit, asoziales Verhalten und Unehrlichkeit. Wer sich nicht rechtzeitig in die Früh- oder I-Pensi verdrückten kann, weil er keine hilfreichen Kontakte hat, tja, den bestraft halt das Leben. Oder besser gesagt dieses abartige System"

      Und daß es so weit bergab gegangen ist mit uns haben wir jenen Österreichern zu verdanken, die es jahrzehntelang in ihrer Gedankenlosigkeit bei Wahlen mit ihren Kreuzerln für die SPÖ diesen Politikern erst ermöglicht haben, so verantwortungslos zu wirtschaften, daß jetzt keiner mehr ein noch aus weiß.

      Wer immer ROT gewählt hat, trägt ein gerüttelt' Maß an Mitschuld an der gegenwärtigen Misere und tut mir auch kein bißchen leid, wenn es ihm/ihr jetzt nicht so gut geht.

      Danke, Genossen, für Eure Borniertheit, Eure Gier und Kurzsichtigkeit, Eure Nibelungentreue der "Baddei" gegenüber und nicht zuletzt für Eure Dummheit!!

  21. Undine
    09. Februar 2012 14:02

    In Österreich gibt es, wie man hört, von Jahr zu Jahr mehr Menschen, die psychisch krank sind, aus diesem Grund ihrem Beruf nicht mehr nachgehen können und psychologischer Behandlung bedürfen. Dieses Phänomen trifft hauptsächlich auf berufstätige FRAUEN zu, die der Mehrfachbelastung durch Familie UND Beruf doch nicht gewachsen zu sein scheinen (entgegen aller Beteuerungen der Politik) und ---KINDER und JUGENDLICHE!

    MMn besteht hier ein enger Zusammenhang:

    1. Mütter, die nicht "zwei Herren dienen" können (Beruf UND Familie sind einfach nicht für alle so leicht zu bewältigen)
    2. Kinder, die die Mutter entbehren müssen, was sich negativ auf die Psyche der Kinder auswirkt, wenn nicht FAMILIENNAHE Personen, die das gleiche Interesse am guten Gedeihen der Kinder haben, den Part der Mutter übernehmen können.
    Es geht heutzutage häufig um die fehlende Entwicklung im EMOTIONALEN Bereich.

    Aber nicht nur die Psyche der Kinder und Jugendlichen leidet unter der Abwesenheit, bzw Überforderung der Mutter, sondern auch die körperliche Gesundheit nimmt Schaden. Trotz der um sündhaft teures Geld perfekt ausgestatteten Küchen wird darin nicht gekocht; es wird bestenfalls ein Fertiggericht aufgewärmt! Abgesehen davon, daß diese Art der Verköstigung der Kinder teuer ist (alleine dafür geht ein Großteil des von der Frau erarbeiteten Geldes auf!), ist sie auch erwiesenermaßen höchst ungesund. Ein Blick in eine Schulklasse zeigt, wie fett viele dieser bedauernswerten Kinder und Jugendlichen sind. Auch früher gab es etwa unter 100 Kindern ein dickes Kind, das war aber nicht annähernd so voluminös wie viele der heutigen adipösen Kinder und Jugendlichen. Was man mit dieser unnatürlichen Verpflegung diesen jungen Menschen antut ist ein VERBRECHEN und Dauerfolgen für die Gesundheit sind mit 100%er Sicherheit zu erwarten.

    Die nun auftretenden Folgen der für die meisten Frauen sehr unbefriedigenden Doppelbelastung (Hauptsache, die Frau und Mutter zählt nicht zu den Dummerln, die sich - gerne!- ganz den Kindern und somit der Familie widmen!) und die damit meist einhergehende, nicht gleich sichtbare Vernachlässigung der Kinder, die halt nun einmal in den meisten Fällen die Mutter brauchen und nicht Fremderziehung in Krabbelstube und Ganztagskindergarten, sind die sich rasant vermehrenden psychischen Erkrankungen von Frauen, Kindern und Jugendlichen.

    Aber keine Sorge: Die wie die Schwammerl anwachsende Zahl der Psychologen, Psychiater und Therapeuten wollen auch leben!

    Würden sich jene Frauen, die insgeheim gerne "zuhause" blieben --und nur von diesen spreche ich-- nicht von der Politik und der "Gesellschaft" geblendet und genötigt fühlen, unbedingt berufstätig sein zu müssen, um den Vorstellungen einer "modernen" Frau gerecht zu werden, gäb's sicherlich wesentlich weniger psychisch kranke Frauen, Kinder und Jugendliche.

    Völlig anders liegt der Fall bei Frauen, denen ihr Beruf wirkliche Berufung ist und die ein Arrangement getroffen haben, Beruf und Familie mit Kind/Kindern zur Zufriedenheit aller unter einen Hut zu bringen. Diese Frauen haben vermutlich nicht unter psychischen Problemen zu leiden, ebenso wenig die gut versorgten Kinder.

    Eines noch, weil ich es als am wichtigsten erachte: Das Wohl des Kindes/ der Kinder MUSS immer VOR den Ansprüchen der Mutter stehen, denn andernfalls beraubt man es /sie der elementarsten Chance fürs weitere Leben. Die Mutter HATTE bereits ihre Chance, das Kind noch nicht!

    • A.K.
      09. Februar 2012 14:13

      @Undine:
      Stimme Ihnen völlig zu!

    • simplicissimus
    • contra
      09. Februar 2012 16:20

      Volle Zustimmung!

      Das ist leider eine Spirale, die sich selbst aufbaut, denn durch den Zerfall der Familie gibt es immer mehr psychisch kranke Menschen und Frau Eva Mückstein, ihres Zeichens Präsidentin des Verbandes der Psychotherapeuten, trommelt landauf landab, daß wir viel mehr Vertreter ihres Verbandes benötigen.

      Dabei liegen die Probleme auf der Hand und nicht immer in Händen der professionellen Seelenklempner!

    • socrates
      09. Februar 2012 20:23

      1945 wurden in Wien praktisch alle Frauen zwischen 8 und 80 vergewaltigt. Die Iswestija hatte dazu aufgefordert. Auf Fotos kann man Kolonnen der Vergewaltigten vor den Spitälern sehen, wo sie sich eine Spülung mit Kupfersulfat erhofften. Psychiater gab es keine, sie mußten damit allein fertig werden und sie haben Ö wieder aufgebaut.
      Wenn eine anonyme Frau darüber schreibt, wird sie enttarnt und verfolgt.
      Anonyma – Eine Frau in Berlin | lernen-aus-der-geschichte.de

    • M.S.
      09. Februar 2012 20:59

      @Undine

      Die Vernachlässigung der Kinder wird sich durch den beschleunigten Zerfall unserer Gesellschaft rächen. Orientierungslosigkeit, Beziehungsunfähigkeit, Egoismus nehmen als Folgen dieser Entwicklung bei Jugenlichen deutlich merkbar zu.

    • Haider
      09. Februar 2012 21:22

      100% Zustimmung. Einen kleinen Lichtblick gibt es jedoch. Die Zahl jener jungen Väter, die ihre familiären Verpflichtungen sehr ernst nehmen, nimmt merklich zu. Auch die politisch gesteuerte räumliche Trennung der Jungen von ihren Eltern (die Wr. Sozialisten transferierten z.B. ganz gezielt junge Familien an den Stadtrand, um so gewachsene Familienstrukturen zu zerstören - Familie galt für sie als gestrig - einfach pfui!) Heute suchen die Jungen allein aus rationalen Erwägungen die Nähe der unterstützenden Eltern und lassen sich von linken Slogans nicht mehr so blind verführen. Auch in diesem Bereich haben die Politiker an Glaubwürdigkeit extrem verloren!

    • Undine
      09. Februar 2012 21:51

      @socrates

      Ja, davon will man in Ö auch heute noch nichts wissen, weil---im Gegensatz zu damals---am Image der Russen als "Befreier" nicht gekratzt werden darf und weil das Leid der österreichischen Bevölkerung einfach nicht zur Kenntnis genommen wird.

      Mein Bruder übernahm 1959 in einem kleinen Markt im Triestingtal eine Praxis als praktischer Arzt. Auf der nahen Burgruine wurde zu Kriegsende Mann gegen Mann gekämpft. Nach verlorener Schlacht kamen die Frauen dran. Die Russen verschonten keine einzige in der Umgebung. Und diese Frauen litten so viele Jahre danach --und bis ans Ende ihres Lebens an dieser Tragödie. Bei meinem Bruder fanden sie ein offenes Ohr und konnten endlich einmal über dieses unfaßbare Leid und dieses entwürdigende, zerstörerische Unrecht reden.
      Von öffentlicher Stelle war da keine wie auch immer geartete Hilfe zu erwarten und ich glaube fast, ein Psychologe hätte auch nicht viel helfen können. Da waren sie bei meinem verständnisvollen Bruder, der selber im Kriegseinsatz war, wesentlich besser aufgehoben!

  22. A.K.
    09. Februar 2012 13:45

    Dr. Unterberger spricht in „Und dann werden sie plötzlich krank“ eine zutreffende Beobachtung an.
    Die Frage ist, wie es zu dem vermuteten zunehmenden Mißbrauch der „Invaliditätspension“ und zu den psychisch „kranken“ Invaliditätspensionisten“ kommt. Über den Beamtenbereich kann ich mangels eigener Erfahrung nicht schreiben, hingegen über jenen der Privat-Angestellten ein wenig:
    Bei diesem tragenden Wirtschaftsbereich ist nämlich seit ca. 1990 auf der Arbeitgeberseite eine grundsätzliche Veränderung eingetreten, die auf der Arbeitnehmerseite fast zwangsläufig eine Anpassung bewirkte. Vor allem bei der „gehobenen“ Angestelltenseite war im gesamten vorigen Jahrtausend noch eine langjährige Firmenbindung die Regel. Ab Ende des 19. Jahrhunderts versuchten weitblickende Unternehmer Führungskräfte und Spezialisten an ihre Firmen zu binden. Während des gesamten 20. Jh. war langjährige Firmenzugehörigkeit sowohl im Interesse der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer. Ende des vorigen Jahrtausends begann eine Amerikanisierung in den europäischen Privatfirmen, vielfach branchenfremde Manger – jeweils auf dem Sprung zu nächsten Job - kamen als „Quereinsteiger“ in Mode. Von vielen „Managern wurden und werden erfahrende Experten nur als „Kostenfaktor auf zwei Beinen“, aber nicht mehr als „Know How“-Träger gesehen. Kurzfristiges Denken führte zur Verlagerung von Fertigungen in unterentwickelte Länder und wenn diese zunehmend teurer wurden, eben in noch weniger entwickelte Gebiete. Die heimischen Experten waren und sind zwar weiterhin für die Ergebnisse verantwortlich, was erhöhten Stress bedeutet, verlieren aber schrittweise selbst ihr „Know How“ an die fernen Fertigungsorte. Was den gehobenen Angestellten bei ihrer Arbeit Sinn gab wird immer mehr ausgeschaltet, vielen wird der Eindruck vermittelt, daß sie unnötig teuer und eigentliche überflüssig sind. Aber nicht nur gegen Ende der Angestelltenzeit, sondern auch am Anfang sind erhebliche Veränderungen eingetreten. Universitätsabsolventen werden z.B. von Großfirmen nicht mehr aufgenommen, sondern sie müssen in vorgelagerte Personal-Leasingfirmen eintreten und werden an ihren neuen Einsatzbereich „verleast“. So wird bereits auch am Anfang des Berufslebens leichte Austauschbarkeit und wenig Sinn in der Arbeit zu finden vermittelt und gleiches gilt gegen Ende. Es ist nur logisch, daß an diese unerfreuliche Situationen Anpassungen gesucht werden, manche sehen dafür eben „flexibles Verhalten“ darin, möglichst rasch in Pension zu gehen. Auch das Zurückstellen des Wunsches Kinder zu haben, hat teilweise in der beschriebenen Unsicherheit der beruflichen Stellung ihren Grund.

    • brechstange
      09. Februar 2012 13:55

      Das Shareholder-Value-Prinzip hat der Nachhaltigkeit der Unternehmen nicht gedient. Die Managementleistung besteht in Hire-and-Fire, der der am meisten Personal abbaute, bekam die höchsten Shares. Wenn es eng wurde, fusionierte man und wieder war eine Zeitlang gerettet. Nun da die Systeme zu kollabieren drohen, beginnt man wieder in Verdichtung und weiterer Zentralisierung das Allheilmittel gefunden zu haben. Doch alles wird nicht helfen, irgendwann bekommt man die Rechnung präsentiert. Nur dass diese Rechnung nun auf den Steuerzahler fällt.

    • A.K.
      09. Februar 2012 14:20

      @brechstange
      Sie haben völlig recht mit dem (Zitat) "Shareholder-Value-Prinzip" als eine der Ursachen der empfundenen Sinnlosigkeit.
      Denkt ein Ökonom an einen Sessel so sieht er einen Handelsgegenstand mit Gewinnchancen. Ein Techniker sieht in einem Sessel eine Aufgabe, die auftretenden Belastungen auf den Stuhl so zu verteilen, daß sichere Benutzung gewährleistet ist.
      Ein Chinese sieht in einem Stuhl eine Wohltat für den Benutzer.
      Unser Denken gestaltet u.a. die Welt.

  23. durga
    09. Februar 2012 13:44

    Wie halten es unsere ultrasauberen Grünen mit der Frühpension?

    "Galionsfigur" Meissner-Blau - heute 85, seit 1980 im "Ruhestand"; d.h. Pensionsantritt mit 53 Jahren. War sie arbeitsunfähig aber dennoch fähig für die Hainburg-Aktion, die Gründung einer Partei, die Kandidatur für das BP-Amt???

    Wovon lebt diese Dame eigentlich? (In Österreich kann sie ja nur rund sieben Versicherungsjahre nachweisen.)

    • mike1
      09. Februar 2012 13:50

      möglicherweise witwe ?

    • Undine
      09. Februar 2012 14:11

      @durga

      Eine sehr spannende Frage, die ich auch gerne beantwortet wüßte! Sie wird doch nicht---als Galionsfigur der bekanntlich progressiven Grünen--- so "altmodisch" gewesen sein, sich von ihrem (wohlhabenen) Mann aushalten zu lassen??? Igitt!Abhängig von einem Mann!

    • H1Z
      09. Februar 2012 15:08

      Frau Freda Meissner-Blau - sie wird übrigens gerne wie unser Bundeskanzler als Dr. tituliert - bessert ihre sicher karge Politiker- sowie Witwenpension mit den Mieteinnahmen von Eigentumswohnungen auf.

    • contra
      09. Februar 2012 16:21

      @H1Z

      Na, das ist aber sehr sauber und links-grün! *hüstel*

    • plusminus
      09. Februar 2012 16:23

      @H1Z

      Hoffentlich hat sie die ideologisch korekt an Asylanten und/oder Migranten vermietet!

    • H1Z
      09. Februar 2012 19:11

      @plusminus
      Wenn's ums eigene Gerstl geht, dann ist die Meissner-Blausche Idiologie eher bei Ludwig von Mises angesiedelt als bei Karl Marx.

  24. Rosi
    09. Februar 2012 12:46

    Führerscheinentzug, zum Beispiel, müßte eine notwendige Konsequenz sein. Wenn einer nicht in der Lage ist, zu arbeiten, ist er auch nicht in der Lage, ein Fahrzeug zu lenken.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  25. HDW
    09. Februar 2012 12:33

    Fü die Geschäftemacherei rund um diesen Mißbrauch haben die Rotgrünen die euphemystische Bezeichnung "Sozialwirtschaft" kreiert und behaupten, dass diese mehr Wertschöpfung bringe als produktive Arbeit! Das sind dann die die "wissenschaftlichen Studien" aber immer zum Vorteil für die eigene Klientel, parteiliche "Nachkommen der Arbeitslosen von Marienthal" aber für die eigene Tasche! Real existierender Sozialismus eben!

  26. socrates
    09. Februar 2012 12:10

    Wenn man hört, daß der Griechenlanddeal in der Höhe von 130.000,000.000 wegen 300 Millionen (0,00225%) für die Pensionen gefährdet ist, die sicher denMarkt ankurbeln, wie es sogar der IWF verlangt, gibt es entweder keine Logik oder es ist ein Komplott der "Anleger"-Maffia. Werlässt sich ein Geschäft wegen 0,00225% entgehen?

    • Undine
      09. Februar 2012 14:15

      @socrates

      Diese Kopfrechnung habe ich heute auch während des Mittagsjournals angestellt und blieb etwas ratlos ob des wenig einleuchtenden Ergebnisses. :-)

    • Helmut HGR.
      09. Februar 2012 17:40

      %-Rechnung:
      Irre ich mich, oder müßte es 0,23% heißen?

    • socrates
      10. Februar 2012 00:25

      Helmut HGR.
      Sie haben recht, Sorry!

  27. durga
    09. Februar 2012 11:47

    "Was tun? Nun, vieles wäre möglich: Strengere Untersuchungen,.."

    Wie sollen eigentlich strengere Untersuchungen bei dem immer mehr in Mode kommenden "Burnout" aussehen? Unter http://www.meduniqa.at/Medizin/Erkrankungen/Burnout-Syndrom/ nachzulesen:

    "Es existiert bis heute keine eindeutige Liste der Beschwerden, die gegeben sein müssen, damit man ein Burnout-Syndrom sicher diagnostizieren kann. Ebenso fehlt ein allgemein gültiges Phasenmodell für den Verlauf der Erkrankung. Einig sind sich die Experten darüber, dass das Burnout-Syndrom meist schleichend einsetzt und einen langwierigen Prozess darstellt.

    Da die Kriterien für die Diagnose nicht einheitlich festgelegt sind, gibt es keine wissenschaftlich gesicherten Angaben zur Häufigkeit des Burnout-Syndroms. Je nachdem, nach welchen Gesichtspunkten man Burnout definiert, fallen die Häufigkeitsangaben unterschiedlich aus. Man schätzt jedoch, dass rund zehn Prozent der Menschen in entsprechenden Berufen unter einem Burnout-Syndrom leiden."

    Darauf folgt dann eine sehr lange Liste an möglichen Symptomen, von denen ein Großteil auf 100 % der Bevölkerung zutrifft.

    Merkwürdigerweise war unsere Kriegsgeneration vom Burnout verschont, vermutlich weil sie nie mit derart menschenunwürdigen Umwelt-und -Arbeitsbedingungen konfrontiert war, wie die bedauernswerten Frührentner der Jetztzeit!

    • Undine
      09. Februar 2012 14:21

      @durga

      "Merkwürdigerweise war unsere Kriegsgeneration vom Burnout verschont, vermutlich weil sie nie mit derart menschenunwürdigen Umwelt-und -Arbeitsbedingungen konfrontiert war, wie die bedauernswerten Frührentner der Jetztzeit!"

      Alleine für DIESEN Satz gibt's von mir 1000 Sternderl! ************+988!

    • durga
      09. Februar 2012 17:00

      @undine

      wir hatten damals ja wirklich keinen Grund in Depressionen zu verfallen oder gar einen Burnout zu erleiden.

      In diesem "goldenen Zeitalter" gab es ja auch wesentlich längere Arbeitszeiten und weniger Urlaub. Damit war die Freizeit knapp und da wir diese in kreativer Weise gestalteten (mit Reparaturen, aus-alt-mach-neu Anfertigen von Möbeln, Bekleidung,..), fadisierten wir uns auch nicht und entbehrten auch nicht Ablenkungen durch irgendwelche zeittotschlagende Events oder vertrottelndes TV.
      Wir litten auch nicht unter einer Qual der Wahl: was soll ich anziehen, was kann ich jemandem noch schenken, oder gar wohin sollen wir heuer auf Urlaub fahren? (ein damaliger Schlager: "a schräge Wies'n am Donaukanal, des is mei Riviera auf jeden Fall")

      Alles in allem - der allgegenwärtige Mangel war auch gleichzeitig eine Chance, die jeder nach seinen Vorstellungen und Kräften nutzen konnte.

    • M.S.
      09. Februar 2012 21:01

      @durga @Undine

      ****************

    • Undine
      09. Februar 2012 22:12

      @durga

      Und noch einmal*********!
      LG!

  28. Helmut HGR.
    09. Februar 2012 11:43

    Wenn jemand wegen psychischer Krankheit in Pension gehen muß, dann muß man sich schon fragen, ob er zum Lenken eines Fahrzeugs in der Lage und keine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer ist.

    Diese Menschen wären automatisch den Amtsärzten in der Verkehrsbehörde zu melden, die unabhängige Untersuchungen durchführen würden und wenn nötig den Führerschein entziehen.

    PS: Mein Vorschlag ist natürlich widerlich, aber vermutlich sehr wirksam.

    • Haider
      09. Februar 2012 20:58

      Als bekannt wurde, daß man nach einer Operation beim Finanzamt um Steuerbegünstigung einreichen kann, standen Menschenschlangen vor den Schaltern. Als jedoch die Finanz diese Beeinträchtigung an das zuständige Verkehrsamt weiterleitete und dort die Führerscheine zumindest befristet wurden, war Schluß mit lustig.

    • Undine
      09. Februar 2012 22:14

      @Haider

      Ja, alles kann man halt nicht haben! :-)

  29. schreyvogel
    09. Februar 2012 11:37

    Vielleicht sollte man auch bei den Ärzten ansetzen, die Pensionslustigen solche Gefälligkeitsatteste ausstellen ...

    • Haider
      09. Februar 2012 20:53

      Auch das läuft mit Beziehungen wie geschmiert. Wenn Sie die "richtigen" Leute kennen, dann fahren Sie in kürzester Zeit auf Kur. Wenn Sie die "richtigen" Leute kennen, dann gehen Sie auf Wunsch jederzeit in Frühpension. Wenn Sie die "richtigen" Leute kennen, dann können Sie sich von Kurs zu Kurs durchschwindeln. Was unterscheidet uns von Griechenland?

    • byrig
      09. Februar 2012 21:07

      es ist aber durchaus so,dass die begutachtenden ärzte von der gewerkschaft,aber auch gemeinde wien zu solchen gefälligkeitsgutachten gezwungen werden.
      der gewerkschafter sagt:du gehst in pension-mit 53.mach ma scho!
      der arzt bekommt dann nur noch die direktive:der wird pensioniert!
      und wenns der arzt nicht macht:tschüss mit ü.

  30. zweiblum
    09. Februar 2012 11:23

    Zuerst arbeitsunwillige Ausländer abschieben!

    • Undine
      09. Februar 2012 14:24

      @zweiblum

      Diese Maßnahme, ohne faule Kompromisse konsequent durchgeführt, würde schon ein großes Loch im Staatssäckel stopfen!

  31. socrates
    09. Februar 2012 09:31

    Solange keine Arbeitsplätze für ältere, nicht mehr ganz gesunde Menschen geschaffen werden, stiehlt sich der Staat aus der Verantwortung und sieht bei der Frühpensionioerung zu. Im Schulbereich könnten viele ausgebrannte Lehrer in die Verwaltung wechseln und die Verwaltungshengste/stuten an die Unterrichtsfront wechseln. Das hätte den speziellen Vorteil, daß diese die Auswirkungen ihrer Reformen am eigenen Leib erfahren können.
    Der Chef der Pflasterer könnte seine Arbeitskraft beweisen und ein kreuzweher Pflasterer trägt dann mühelos die Verantwortung.
    Ein Bekannter aus der Bücher / Zeitungenbranche, 60, arbeitslos, muß zur Zeit mit seinen Kursgenossen vom AMS, sich in einem großen Einkaufszentrum in jedes Geschäft hineingehen und sich um einen Posten bewerben. Diese Leute sind chancenlos und werden seelisch mißhandelt, aber sonst verlieren sie die Arbeitslose.

    • socrates
      09. Februar 2012 11:27

      Wenn der Verdienst des ungarischen Notenbankchefs von 8,000.000€ auf 2,000.000€ reduziert wird, greift die EU ein. Das ist Demokratie und Égalité ?

    • Josef Maierhofer
      09. Februar 2012 15:03

      @ socrates

      Ja, die Arbeit wurde aus dem Land gejagt und fehlt an allen Ecken und Enden.

  32. Josef Maierhofer
    09. Februar 2012 09:16

    Alles eine Gewissensfrage.

    Eine Gewissensfrage des Menschen, der in die Alterszone kommt, eine Gewissensfrage des Arztes, der das 'bescheinigt', etc.

    Für die meisten 'Simulanten', da habe ich schon einige erlebt, die mit 50 in Pension gingen und danach halt im Ausland gearbeitet haben, als es noch nicht so viel internationale Bürokratie gab, nett diese Kollegen, richtig nett, muss ich schon sagen. Gewissenlos den wirklich Kranken gegenüber, die eine Krankenpension nötig haben.

    Laut den genannten Zahlen dürften das bereits etwa um die 10 % herum sein, 10%, die den wirklichen Pensionisten dann weggenommen werden müssen.

    Aber der Fisch stinkt natürlich vom Kopf. Nehmen wir halt den Viktor Klima, der sich seine ÖMV Pension hat auszahlen lassen, sich seine VW Pension hat auszahlen lassen und mit 65 dann seine Kanzlerpension beziehen wird, weil er ja sonst keine Pension hat, und da gibt es enorm viele solche Beipiele in der Politik. Die negative Ausstrahlung von solchen 'Gierals' wirkt natürlich auch auf den 'kleinen' Mann, zahlenmäßig aber ganz groß.

    'Tachinitis' ist schon was Österreichisches.

    Ich kenne es aus den Gesprächen mit den Menschen, und da wird das auch offen gesagt, dass man 'jetzt in Pension gehen wird und will' und mit welcher 'Krankheit' das am besten funktioniert.

    Skrupellosigkeit, Verschlagenheit würde ich es nennen.

    Es geht natürlich noch tiefer, einfach Arbeitsverweigerung und Mindestsicherung, die von mir so genannten 'Obezahrer', auch das sind etwa so viele wie die 'Pensionstachnierer'.

    Da wundert man sich über die Politik, die das durch Beispiel und Gesetz fördert, begünstigt, ganze Anwaltsheere sind für die Durchsetzung der 'Tachinitis' tätig, 'arbeitsrechtlich', 'pensionsrechtlich', besonders aktiv und ein 'heißer' Tip ist da die Arbeiterkammer, wie man in einschlägigen Kreisen weiß und natürlich die 'Baddei' und 'Vitamin P' und sonstige 'persönliche' Beziehungen.

    Wirklich alles eine Gewissensfrage.

  33. brechstange
    09. Februar 2012 08:02

    OT

    Das Echo-Medienhaus mietete Räumlichkeiten im Burgtheater und vermietet diese weiter an die Telekom. Die Unterlagen beizubringen, ist die Frau Minister seit November 11 schuldig und für die Telekom gilt das Unternehmensgeheimnis, offenbar nur in eine Richtung.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/730743/Fehlende-Akten-zum-Burgtheater_Schmied-unter-Druck?_vl_backlink=/home/index.do

    • Xymmachos
      09. Februar 2012 11:08

      G'lernt is' g'lernt! Wenn die Frau Schmid die Kommunalkredit versenkt hat (mit, wie der heutigen Presse zu entnehmen, einer voraussichtlichen Schadenssumme zu Lasten der Steuerzahler, gegenüber welcher sich die Hypo-Alpe-Adria geradezu harmlos ausnimmt), dann ist man halt schon stark auf den Schutz der GenossInnen angewiesen. Und bisher hat's ja funktioniert. Da reicht es freilich nicht, daß man linke Schnapsideen wie die Geamtschule forciert, man muß auch die Partei aus Steuermitteln regelmäßig füttern. Gott sei Dank wissen die Staatsanwälte (schwarze Ministerinnen hin oder her, die wichtigen Sektionschefs im Justizministerium sind eh alle rot) wo sie wegzuschauen haben. Hauptsache, sie jagen brav den KHG...

    • Undine
      09. Februar 2012 14:33

      @Xymmachos

      *****!

      Und was passiert der -- auf allen Gebieten!-- unfähigen Gans? Nichts, absolut nichts! Da könnte man platzen vor Wut! ;-(

    • M.S.
      09. Februar 2012 21:10

      @Xymmachos

      Die einzig wählbaren Parteien scheinen die beiden Linksparteien zu sein. Keine Mißstände, keine Unregelmäßigkeiten, keine Verfahren und wenn, dann immer Einstellungen, scheint sich fast um Heilige zu handeln.

    • Xymmachos
      09. Februar 2012 22:16

      @M.S.
      "Die BEIDEN Linksparteien"??? => Welche sind denn da gemeint? Zur Auswahl: SPÖ, Grüne, KPÖ, FPÖ (lt. Experten hier im Forum)? Viele bleiben ja nicht mehr übrig, zumal man die ÖVP bald dazuzählen kann...

    • M.S.
      09. Februar 2012 22:35

      @Xymmachos

      Sie haben völlig recht, ich hätte schreiben müssen "die am weitesten links stehenden Parteien" -:)

    • Xymmachos
      09. Februar 2012 23:12

      @M.S. 22:35 h
      Und welche sind das, bitte? Ich hab' da derzeit wirklich keinen Durchblick!

    • M.S.
      10. Februar 2012 10:35

      @Xymmachos

      Ich fürchte jetzt haben Sie mir die Augen geöffnet. Es sind alle Parteien

  34. Wertkonservativer
    09. Februar 2012 07:58

    speziell die "Burn-out"-Kandidaten bzw. bereits etablierten Frühpensionisten gehören vor und nach der Pensionszuteilung genau überprüft.
    Da wird mit Sicherheit eine Menge Schindluder betrieben, Gefälligkeitsgutachten und augenzwinkernde Positiv-Befunde dürften hier überdurchschnittlich mithelfen, viele Möchtegern-Ruheständler zum "wohlverdienten" Pensionsgenuss überzuleiten.

    Ganz klar: nichts gegen berechtigte und verdiente Frühpensionierung von Leuten am Hochofen, in körperlich oft belastenden Handwerks-Tätigkeiten, auch im administrativen Bereich, wenn, ja wenn wirklich arbeitsgeschädigte Arbeitnehmer von seriösen Ärzten nach seriöser Befundung für die Invaliditäts-Pension vorgeschlagen werden.
    Alles aber gegen Simulanten und Arbeitsverweigerer, die ganz ungeniert die staatlichen Sozialeinrichtungen, und damit auch den übrigen, hart arbeitenden Bevölkerungsanteil extrem schädigen und benachteiligen!

    Da ist hartes Umdenken , sind rasche "Netzflickungen" notwendig!
    Wir können es uns nicht leisten, echt Arbeitsunwillige im sozialen Netz mitzuschleppen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • HDW
      09. Februar 2012 12:03

      Erzählen sie das doch nicht uns sondern ihren schwarzen Freunden im ÖAAB oder im Bundessozialamt! Den Herrn Neugebauer können sie auch gleich stessn! Dass die Roten rote Politik machen ist ja eine Tautologie! Ständig sich über die einzige oppositionelle FPÖ zu alterieren (was immer man von Strache hält, er hat die Stimmen der Unzufriedene maximiert, und das ist zunächst die Aufgabe eines Parteiführers) und gleichzeitig einer Koalition der Gegensätze einzugehen, führt unweigerlich zur Legitimierung dieser Art Korruption durch die Frühpensionisten (wahrscheinlich mehr schwarze Beamte als rote Hochofenmetaller der ehemaligen Reichswerke Herrmann Göring Linz, andere Hochöfen haben wir nämlich nicht und die sind automatisiert)

    • Wertkonservativer
      09. Februar 2012 13:12

      Also, wissen Sie,, @HDW,
      wenn Sie die Wortmeldungen der letzten Wochen verfolgen, werden Sie vielleicht bemerken, dass die besseren Argumente hinsichtlich Heraufsetzung des Mindestpensionsalters ganz allgmein, speziell aber für Frauen und für Invaliditätspensionen, von der ÖVP kamen und kommen.

      Und was die Bundesbeamten betrifft, hat gestern oder vorgestern mike1 darauf verwiesen, dass deren durchschnittlicher Pensionsantritt über dem der sonstigen Beamten und auch der ASVGler liegt.

      Was übrigens die Hochöfen betrifft: als Stahlkaufmann seit 60 Jahren bin ich da bestens bewandert; Ihre diesbezüglichen Ausführungen sind - ehrlich gesagt - eher marginal und unkomplett. Und dass die Vorgängerin der Vöest Linz als "Reichswerke Hermann Göring" gegründet wurde, das von Ihnen zu erfahren wird wohl kaum wen interessieren.

      Aber was soll's? Halten Sie Ihren blauen Freunden ruhig die Daumen, wünschen Sie ihnen viel Glück beim Aufspüren der nächsten Hoppalas, und rechnen Sie für die Zeit nach den nächsten Wahlen sicherheitshalber ja doch wieder mit irgendeiner Koalition, die den Blauen - auch wenn sie Erster würden - dann mit Sicherheit auch nicht den großen Durchbruch brächte.

      "Am blauen Wesen wird Österreich genesen"?

      Ich habe da weiterhin meine Zweifel, aber glauben Sie nur recht fest daran!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • mike1
      09. Februar 2012 13:57

      HDW:

      ich sag es selten so, aber: obergscheite kommentare von unwissenden bereiten keine freude !

      und was soll der hinweis auf die "reichswerke hermann göring" ? ich empfehle ein bissl zurückhaltung.....

    • Karl Knaller
      09. Februar 2012 22:35

      @HDW
      Nehmen Sie's nicht tragisch! Der Herr Michler, gemäß bisher unwidersprochener Diagnose ein seniler Bettflüchter mit Logorrhoe, darf ungeachtet seiner teilweise skurrilen, teilweise rührenden Enuntiationen hier im Forum als einer der Letzten, die es noch wagen, sich zur ÖVP zu bekennen - was ihm ja charakterlich hoch anzurechnen ist -, allemal mit Unterstützung von (bezüglich ÖVP-Präferenz eher heimlichen) Gesinnungsgenossen rechnen.
      Wieso aber den mike und den Michler die Erinnerung an die "Reichswerke Hermann Göring" so stört, tät' mich interessieren...

    • Wertkonservativer
      10. Februar 2012 07:28

      Ja schau, der Herr Knaller erinnert sich wieder einmal meiner!

      Logorrhoe hin und her (andere hier schwätzen mindest so viel wie ich!!); zur senilen Bettflucht möchte ich jedoch etwas sagen:
      Andere hier sind bis 1 Uhr früh wach, und schlafen dann wahrscheinlich etwas länger in den Morgen hinein. Jedem das Seine!
      Ich gehe um ca. 21,30 Uhr schlafen und stehe um ca. 5,30 Uhr auf.
      Nach acht Stunden Schlaf bin ich frisch und beginne munter meinen Tageslauf.
      Was ist da so schlecht dran?
      Dass meine Beiträge von Ihnen als skurril eingestuft werden, regt mich nicht sonderlich auf; ich habe da auch entsprechende Gegengutachten im Dossier!

      Und zu den "Reichswerken Hermann Göring": das ist Geschichte und heute weitgehend uninteressant. Die Vöest ist die Vöest, der HDW- Schlenker zur Gründungsvergangenheit scheint entbehrlich.

      Also, Knaller, pflegen Sie Ihren Knaller und lassen Sie andere Mitposter in Ruhe ihre Meinung sagen!

      (mail, to: gerhard@michler.at)

    • Karl Knaller
      10. Februar 2012 11:11

      Ja, ja, der Michler. Da lobt man seinen Charakter und dann das ... Übrigens:
      könnte man in das "Dossier mit den entsprechenden Gegengutachten" einmal Einblick nehmen?

    • Wertkonservativer
      10. Februar 2012 13:49

      No ja, wär' wohl recht aufschlussreich für Sie als professionellen Michler-Heruntermacher, wie?
      Ich will ja nicht mit dem alten Blödspruch "ich habe hundert Anerkennungsschreiben" angeben, doch einige sind's schon (da und dort auch im A.U.-Forum zu finden!).

      Danke noch für Ihr partielles Lob, meinen Charakter betreffend; ich werde nach meinem seligen Ende wohl eine Zeit im Fegefeuer zu verbringen haben (von mir ja angestrebt), doch irgendwann werde ich ja doch in den Himmel kommen, um dort mein liebes Weib wieder in die Arme schließen zu können!
      Ja, auch Sünder haben Anspruch auf Verständnis, nicht wahr, Knaller-Karli?

      (mail to: gerhard@michler.at)

  35. brechstange
    09. Februar 2012 07:42

    Die ganze Sparproblematik erscheint mir wie das Drehen an Schräubchen um ein strukturschwaches, ineffizientes System am Leben zu erhalten.
    Wir werden etwa 2,6 Mrd. Euro in Griechenland lassen, das alles um ein ineffizientes System am Leben zu erhalten.

    Die Weichen für eine Umverteilung von Leistungsträgern zu Bürokratie und "Reich", von Nord nach Süd sind gestellt. Die Korruption feiert fröhliche Urständ. Langsam hebt sich die Elite von der Masse ab, der sozialistische Großstaat ist geboren. Für die Masse gibt es dann EURGENDFOR, ACTA, ELGA, usw.

  36. Anton Volpini
    09. Februar 2012 07:34

    1987 hatten wir einen Mitarbeiter, der nach einem schweren Herzinfarkt mit 61 wieder zu arbeiten anfangen wollte, weil ihm die Invaliditätspension abgelehnt wurde. Kurz vor Arbeitsantritt hatte er einen zweiten Herzinfarkt, darauf eine Lungenembolie. Das Schreiben, daß sein Notstandsgeld nun von 10,50 Schilling pro Tag auf 4,35 Schilling gekürzt würde, wurde ihm auf die Intensivstation zugestellt. Er war ein anständiger Mann, der keine wie oben beschriebenen Probleme hatte.
    Auf meine empörte Intervention bei der Pensionskasse, bekam ich zur Antwort, daß es gerade eine schwierige Zeit sei, weil die Voest und Chemie Linz in wirschaftlichen Schwierigkeiten sei und man mit massiven Mitarbeiterabbau rechnen müsse. Daher sollten wir in der Privatwirtschaft mit Grenzfällen uns zurückhalten, und andere Unterstützungsmöglichkeiten finden.

    Es hat ein Jahr schweren Kampfes bedurft, um ihm schließlich die Invaliditätspension zuzuerkennen. Seitdem hatten wir immer wieder solche "Grenzfälle" und es war meistens ein ähnliches Theater.

    Meine Erkenntnis daraus: Unser Pensionssystem ist durch massiven Mißbrauch, aber vor allem durch ein völlig falsches System, derart überstrapaziert, daß wirkliche Härtefälle durchfallen, und das nicht erst seit gestern!

    • brechstange
      09. Februar 2012 07:55

      Ein korruptes System ist meines Erachtens mit strengeren Regulierungen, Überwachungen und mehr Bürokratie NICHT in den Griff zu bekommen.

      Eine Lösung sehe ich nur darin, dass künftig die arbeitswilligen und -fähigen Menschen hofiert werden, die Hochschätzung der Arbeit in den Vordergrund gerückt wird und va wesentlich, dass der Arbeitende von seinem Gehalt leben kann und nicht abwägen muss, ob Arbeit sich überhaupt auszahlt. Die Gesellschaft muss einen Wandel zu Anstand vollziehen, der nur gelingen kann, wenn Transparenz gegeben ist.

    • Anton Volpini
      09. Februar 2012 10:15

      Die Frage, brechstange, wird nur sein, ob diese Systeme den notwendigen Wandel freiwillig vollziehen werden?

    • brechstange
      09. Februar 2012 11:15

      Das größte Problem für eine Akzeptanz sehe ich, Herr Volpini, bei den Nutznießern, die noch nicht kapiert haben, was Korruption ist bzw. die ihr Gehege nicht freiwillig verlassen werden.
      Daher sehe ich in Transparenz der öffentlichen Mittelverwendung und -auftreibung die Möglichkeit endlich Fakten zu schaffen, Fakten sind nicht so einfach zu übergehen wie die Halbwahrheiten und einseitigen Betrachtungsweisen, die wir tagtäglich präsentiert bekommen.

  37. Observer
    09. Februar 2012 07:11

    Ist die Zuerkennung einer Invaliditätspension endgültig oder kann im Rahmen eines neuerlichen medizinischen Gutachtens eine "Besserung" und somit wieder eine Arbeitsfähigkeit attestiert werden?

  38. simplicissimus
    09. Februar 2012 05:10

    zwei wesentliche faktoren spielen beim missbrauch des frühpensionsantritts eine rolle:

    1) überall und immer sind menschen korrumpierbar, nützen menschen eigene vorteil ohne rücksicht aufs gemeinwohl schamlos aus, wenn man ihnen die möglichkeit gibt und dabei parallel alle werte und moral zerstört.

    2) der geburtenschwund und die auf den kopf gestellte bevölkerungspyramide verleiten schwache rückgratlose grossparteien zur hofierung der senioren und durchgehenlassen erschlichener ansprüche.

    unserer bevölkerung ist es entweder nicht bewusst oder egal, dass mit diesem egoistischen verhalten ein indirektes verbrechen an den nachfolgegenerationen begangen wird, die einen riesenschuldenberg abtragen und mit daraus resultierenden gefährlichen spannungen fertig werden müssen.

  39. Spiegelfechter
    09. Februar 2012 04:55

    Es fehlt nicht nur am politischen Willen den Missbrauch hintanzuhalten, es ist ganz im Gegenteil eine verbreitete politische Absicht dahinter, wie etwa den diesbezüglchen Äusserungen von Landeshauptmann Häupl unverhüllt zu entnehmen ist. Es ist eine form der Korruption, deren Auswirkungen wesentlich gravierender sind als die aller Schmiergeld und Parteispendenaffären zusammengenommen. Es wäre daher viel wichtiger Leuten wie Häupl und Konsorten das Handwerk zu legen als jahrelang so viele Justizbemühungen und soviel Medieninteresse auf Grasser und ähnliche Fälle zu konzetrieren, und damit ausser Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit kein brauchbares Resultat zu erzielen.

    Eigentlich müssten die Pensionisten und deren Vertreterduo energisch gegen diese Missbräuche kämpfen, denn die Pensionisten werden alle unterschiedslos Kürzungen erleiden, weil die missbräuchlich aufgeblähte Pensionslast nicht anders zu bewältigen sein wird.

    • simplicissimus
      09. Februar 2012 05:12

      auf grasser konzentrieren sich die systemmedien um von anderen misständen abzulenken.

  40. Johann Scheiber
    09. Februar 2012 02:04

    O.T.: Die Presse und ORF ereifern sich über Tschetschenien Reise von FPO-Abgeordneten. Ich finde das ist ein wertvoller Anstoss um das unglaubliche Asylbusiness mit 40.000 "Flüchtlingen" aus diesem Land einmal zur Diskussion zu stellen. Fuer die GROKOS ist der ständige Zustrom ja völlig normal und fuer die willfaehrigen und geldgierigen Vollstrecker und Gehilfen von Multikulti, die Grünen, gehts da um viel Geld - daher auch ein gleich sehr aufgeregter Herr Pilz.

    Ich habe zufällig in der Nähe eines Asylantenhauses häufig zu tun. Meine Beobachtung: Die Frauen spazieren durch die Gegend, sind fast ausnahmslos schwanger und von kleinen Kindern umgeben und von den Männern ist selten einer zu sehen, denn die sind stets irgendwo unterwegs.
    Traumatisiert ist eigentlich nur die einheimische Bevölkerung, die nicht mehr begreifen kann, was da eigentlich vor sich geht und die sich in eine Schweigespirale zurueckzieht. Aber die Ruhe trügt, denn die Leute werden sich das auf Dauer nicht gefallen lassen.

    Das politische Establishment in Österreich will es offenbar bewusst oder unbewusst auf einen Crash drauf ankommen lassen. Daher muss man die Initiative der Freiheitlichen loben, denn die Sache stinkt zum Himmel!

    • Baldur Einarin
      09. Februar 2012 08:12

      Besuche von europäischen oder amerikanischen Politikern in Saudi-Arabien sind hingegen für den ORF kein Problem

    • Undine
      09. Februar 2012 09:33

      @Johann Scheiber

      *****!
      @Baldur Einarin

      Weil angeblich im Auftrag des tschetschenischen Geheimdienstes ein Mann in Wien ermordet worden ist, finden es unsere Linken empörend, daß FPÖ-Politiker nach Tschetschenien reisen, um sich selbst an Ort und Stelle ein Bild der dortigen Zustände zu machen, damit Asylanten eventuell zur Rückkehr animiert werden können. Wie viele Menschenleben beispielsweise der Mossad auf dem Gewissen hat, hat noch niemanden interessiert und auch keinen Politiker davon abgehalten, Israel zu besuchen. Wo ist da ein Unterschied? Oder gibt es etwa "gute" Morde und "böse" Morde?

    • brechstange
      09. Februar 2012 11:17

      Selbstverständlich, Undine, gibt es gute und böse Morde. Sagte einst ein bereits verblichener Kommunist: Die Waffe in der Hand eines Kommunisten ist gerecht.

    • Haider
      09. Februar 2012 20:34

      @Undine @Baldur Einarin
      Genau! Wie immer: "Quot licet iovi non licet bovi!"
      Solange es Bürger wie Sie gibt, die sich nicht für dumm verkaufen lassen, können wir hoffen.

    • Christoph K. (kein Partner)
      10. Februar 2012 07:29

      In Österreich leben über 25.000 (!) Tschetschenen. Laut Insidern ist die tschetschenische Volksgruppe eine der problematischsten in Österreich, da sie aus der Heimat nur Gewalt kennen und daher vielfach keine Scheu vor Gewalt haben.

    • kaffka (kein Partner)
      10. Februar 2012 14:57

      @ Johann Scheiber
      09. Februar 2012 02:04

      Nicht, dass ich etwas gegen die berechtigten Ausführungen hätte,
      Aber die ständigen nicht zu m Theme gehörigen O.T. ´s sind sehr störend.

      Ich könnte mir vorstellen, dass diese Ausführungen als Gastkommentare sehr am Platze wären.

      Warum veröffentlichen Sie als Kronenträger nicht dort?

  41. Haider
    09. Februar 2012 01:05

    Richtlinien, Vorschriften, Gesetze wird es sicher ausreichend geben, um Mißbrauch hintanzuhalten. Aber keine echte Kontrolle! Keine wirksamen Sanktionen! Keinen politischen Willen zum Abstellen des Betruges. Ganz im Gegenteil. Jeder, der sich in die I-Pension hineinlügt, scheidet aus der Arbeitslosenstatistik aus und die ist nach wie vor "Das goldene Kalb" unserer sozialistischen/gewerkschaftlichen EU-Heloten.
    Das wirksamste Mittel gegen Frühverrentung wäre ausschließlich ein gravierender Einstellungswechsel zur Arbeit an sich. Jahrzehntelanges Jammern über Arbeitsdruck, Ausbeutung, Schinderei ... zeigt selbstverständlich irgendeinmal Wirkung. Sozialschmarotzer werden gehätschelt, Asylbetrüger von Medien hofiert und rathäusliche Frührenter in Wien nehmen nur wohlerworbene Rechte in Anspruch.
    So werden wir nach Griechenland sicher zu Österland.

  42. libertus
    09. Februar 2012 00:43

    Bei der Invaliditätspension müßten so rasch wie möglich Reformen greifen. Denn in einem Land, in dem es ein überbordendes und für alle zugängliches Gesundheitssystem gibt, in dem laufend Arbeitsplatzbedingungen verbessert und Sozialleisteistungen wie 5 Wochen Erholungsurlaub bzw. Krankenstand ohne Verdienstentgang usw., geboten werden, kann nicht jeder 3. Arbeitnehmer invalide werden.

    Und Ärzte, die nachweislich ein Gefälligkeitsgutachten erstellen, sollten zum Schadenersatz herangezogen werden, damit könnte man dem Mißbrauch eine erste, riskante Hürde entgegenstellen!





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