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SN-Kontroverse: Schenkungssteuer

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Ist der Verzicht auf Erbschafts- und Schenkungssteuer richtig?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Gegen Leistung und Gerechtigkeit

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

 

Seit 2008 gibt es in Österreich keine Erbschafts- und Schenkungssteuer, weil der Verfassungsgerichtshof sie aufgehoben hat. Das widerspricht in einem hohen Ausmaß dem Leistungsgedanken, der Gerechtigkeit und verschärft die in Österreich ohnedies große Kluft zwischen Armen und Reichen. Wer etwas erbt oder geschenkt bekommt, hat nichts zu seinem Vermögenszuwachs beigetragen. Das Höchstgericht hatte überdies keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen eine Erbschaftssteuer an sich, sondern hat sie wegen deren Berechnungsmethode aufgehoben. Es wandte sich gegen die pauschale Vervielfachung von längst historischen Einheitswerten, die die Wertentwicklung von Grundstücken nicht angemessen spiegelt.
 
Durch den Verzicht auf die Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer hat die Regierung die Chance verpasst, ein wenig mehr soziale Gerechtigkeit zu schaffen. Wohlstand ist in Österreich weiter vom Zufall der Geburt abhängig. Die letzte Erbschaftssteuerstatistik zeigt: Im Jahr 2006 trugen nur fünf (!) Steuerfälle ein knappes Viertel des gesamten Erbschaftssteueraufkommens. Das Vermögen konzentriert sich über Generationen. Die wenigsten Österreicher haben ihre Wälder, Villen und Grundstücke selbst erwirtschaftet, sondern sie ihrerseits vererbt bekommen.
 
Rund 90 Prozent der Haushalte, die durch Todesfall zu einer Wohnung oder einem Haus kamen, besaßen zu diesem Zeitpunkt selbst schon eine Immobilie. Das Erbe wird sich aufgrund von weniger kinderreichen Haushalten künftig weiter vergrößern. Warum die Regierung auf die Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer verzichtet hat und lieber Einkommensschwache belastet, ist rätselhaft. Jedenfalls aber ist dies ein grober politischer Fehler - aus volkswirtschaftlicher Sicht und aus Gründen der Gerechtigkeit.

 


Jagt die Finanzer nur in die Wäscheschränke

Andreas Unterberger

Der größte Fehler an diesem Sparpaket ist, dass im Land mit einer der höchsten Abgabenquoten der Welt überhaupt Steuern und Abgaben erhöht werden. Statt dass man endlich die Hunderten Strukturreformen anginge, um Österreich wieder wettbewerbsfähig und Triple-A-sicher zu machen (von der Abschaffung einer ganzen Verwaltungsebene und des Bundesrats über die Einführung der Versicherungsmathematik im Pensionssystem bis zur Zusammenführung der gesamten öffentlichen Gesundheitsfinanzierung bei Kassen ODER Bundesländern). Statt dass man sinnlose Ausgaben stoppt (von der Subventionierung Hunderter parteinaher Ideologievereine durch die Länder bis zum Bau gigantischer Tunnels, die sich niemals rechnen werden).

 Erst nach all diesen Prioritäten kann man diskutieren, ob man nicht die viel zu hohen Lohnabgaben und Einkommensteuern senken und dafür die Erbschaftssteuer einführen könnte. Aber selbst dann spricht nicht viel für deren Einführung: Erstens ist sie wenig ergiebig und sehr teuer in der Einhebung. Zweitens dürften dann Finanzbeamte in unseren Wäscheschränken nach versteckten Golddukaten suchen. Drittens bestraft diese Steuer die Sparsamen, die ihren Familien und Freunden etwas vererben wollen, statt ihr Geld irgendwo zwischen Karibik, Bordells und Casinos ganz ohne Erbschaftssteuer ausgegeben zu haben. Viertens ist Spargeld durch die KESt ja längst schon endbesteuert, das heißt vorweg erbschaftsbesteuert. Fünftens hieße diese Steuer für Zehntausende Familienbetriebe: Verkaufen oder zusperren? Denn woher soll bei einem knapp überlebenden Gewerbebetrieb oder Bauernhof plötzlich das Geld für eine saftige 
Erbschaftssteuer kommen? In Wahrheit geht es nämlich nur um miesen sozialistisch-kommunistischen Klassenkampf. Dessen Umsetzung bisher noch jedes Land ruiniert hat.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2012 07:27

    "Wohlstand ist in Österreich weiter vom Zufall der Geburt abhängig."

    Oder von der Geburt in eine sozialistische Bonzenfamilie!

    Wer sich gestern die Eröffnung des Opernballes angeschaut hat, dem kann gar nicht entgangen sein, wie sehr sich diese sozialistischen Möchtegerns in den medialen, pseudogesellschaftlichen Vordergrund spielen. Nicht nur, daß die Logenränge voll mit allen möglichen Profiteuren des sozialistischen Politsystemes waren, und ebensolche Politbonzen sich mit solcher Präpotenz zur Schau stellten, als ob dieses Österreich schon voll in ihrer Hand wäre, auch auf dem Parkett der Polonaise tummelte sich mittlerweile die dritte und vierte Generation von sozialistischen Abkömmlingen.
    Und wie die Kommentatoren des ORFs bemüht waren die Nachsprossen des sozialistischen Adels im gleichen Atemzug zu nennen mit denen des blaublütigen Adels.

    Und so wäre die Erbschaftssteuer nur eine logische Kleinigkeit, um zu helfen, den gesellschaftlichen Übergang vom blaublütigen Adel zur sozialistischen Diktatur zu beschleunigen. An diesem Ziel arbeiten sie ja schon seit mehr als 100 Jahre, wie Oswald Spengler bereits 1933 eindrucksvoll beschreibt.
    Damit dann schließlich das eintritt, was Dr. Unterberger in seinen zwei letzten Sätzen schreibt: "In Wahrheit geht es nämlich nur um miesen sozialistisch-kommunistischen Klassenkampf. Dessen Umsetzung bisher noch jedes Land ruiniert hat"

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2012 01:48

    "Was du ererbt von Deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.“
    Natürlich sind Weisheiten von Johann Wolfgang Goethe für Kommunisten wie Frau KKP ein Anachronismus, weil Linkslinke noch nie generationenübergreifend gedacht haben. Und wer Eigentum als Diebstahl bezeichnet, ist gewohnt von der ehrlich und fleißig erworbenen Substanz anderer zu leben.

    Schließlich sollte angespartes Vermögen bereits versteuert sein, daher stellen Erbschafts- bzw. Schenkungs- und Vermögenssteuer eine klassische Doppelbesteuerung dar.
    Wie oft will man zwecks Umverteilung hart erarbeiteten Besitz denn noch besteuern? Warum will man Menschen, die verantwortungsvoll - oftmals unter Zurückstellung der eigenen Person - an ihre Kinder und Kindeskinder denken, mit eiskalter Enteignung bestrafen?

    Weil dieses Schüren der NeidGENOSSENschaft die einfachste Botschaft zum sicheren Machterhalt bedeutet, indem man dem Stimmvieh glaubhaft versichert, daß alle Mitbürger das gleiche Recht auf Wohlstand haben, egal ob Mehr- oder Minderleister.

    Damit wird auch automatisch der leiseste Gedanke an staatliche Einsparmaßnahmen im Ansatz erstickt und die ideologisch verordnete Geldverschwendung darf munter weitergehen, bis auch bei uns der "letzte griechische Sirtaki getanzt wird".

  3. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2012 12:19

    Schöne sozialistische Welt!

    Als Gedankenspiel nehme ich an, daß die wunderbaren Ideen des Sozialismus bereits seit vielen Jahrhunderten das Bild Europas prägten. Wie sähen unsere Länder dann aus, wenn endlich Einkommen und Besitz gleichverteilt und Arbeitsleid abgeschafft wären?

    Natürlich gäbe es keine dieser asozialen Prunkbauten, wie z.B. Schlösser, Burgen, Kathedralen, Klöster,..... Abgesehen von dem mit deren Bau verbundenen Arbeitsleid - wer hätte die Bauten finanzieren, wer diese erhalten können? Es gäbe auch keine dieser überflüssigen Kunstwerke, zu deren Entstehung unverhältnismäßig lange Zeit benötigt wurde. Wer hätte alle die Künstler dafür angemessen entlohnen können, daß sie Statuen, Gemälde, musikalische und literarische Werke schufen? Natürlich bräuchte man dann dafür auch keine dieser großen Museen und Theater, welche ja nur zur Erbauung der Bourgeoisie dienen. (Wenn keine dieser obsoleten Zeugen der Vergangenheit vorhanden wären, könnte auch der zur Zeit noch partiell erfolgende Geschichtsunterricht völlig durch „Politische Bildung“ ersetzt werden.) Unser UHBP bräuchte sich auch nicht mehr mit Staatsempfängen in der Hofburg abquälen, könnte er diese doch in angemessener Weise z.B. in der Staatshalle zelebrieren.

    Wie Europa heute aussähe? Sozialistische Kultur wäre längst kreuz und quer durch alle Länder metastasiert : Überall anspruchslose, kurzlebige Behausungen (Motto: Vanitas vanitatum), da diese ja nicht auch in Hinblick die erbenden Nachkommen erbaut worden wären, Kunst in Form raschlebiger Kreationen durch Staat-„Künstler“ und Abfolge kurzlebiger Events - dargeboten durch Staats-eigene Medien und kulminierend in einem Paneuropäischen Donauinselfest.

    Möglicherweise sind wir von dieser „Wunschvorstellung“ nicht mehr sehr weit entfernt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2012 01:34

    Ich halte diese KKP schön langsam nicht mehr aus!
    Wenn es um fehlende Leistung beim Erben und Beschenktwerden geht, so frage ich: Wo ist dabei bitte die Leistung des Staates, daß er ein Anrecht auf dafür abgepresstes Steuergeld erheben könnte?
    In einem gebe ich KKP recht: Wälder und Villen kann man normalerweise nicht erarbeiten - das gelingt nur "Leiderneinmillionären"! Aber gegen diese hat die Gute ja nichts einzuwenden, denn diese gehören ja zu den Leistenden. Hängt scheinbar Alles nur von der Parteizugehörigkeit ab.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2012 11:29

    Außer Programm:

    Wie immer man zu Wulff stehen mag. In Deutschland bestimmt weitgehend eine unheilige Allianz aus SPIEGEL, Bild-Zeitung, ARD und ZDF wo es langgeht.
    Ob Abschuss des Bundespräsidenten oder Ausstieg aus der Kernkraft :
    Willig und gläubig folgt das deutsche Volk seinen medialen Verführern.

    Allein wenn man sich diese arroganten, gelackten Journalistentypen von SPIEGEL und von der Bild-Zeitung anschaut, überkommt einen das Grauen. Denn diese haben einen Menschen erbarmungslos so lange gejagt , bis er mit tätiger Mithilfe unter dem täglichem Trommelfeuer der Strolche in den Redaktionen von ARD und ZDF vernichtet wurde. Preß-Köter (c Karl Kraus) übelster Sorte waren hier tätig, für die Demokratie solange nützlich ist, solange die Auflage ihrer Drecksblätter stimmt.
    Die brauchen wie ihre österreichischen Pendants gar keine gestohlenen Daten.
    Der österreichische Dreckjournalismus ist wenn man sich seine Protagonisten anschaut nur noch etwas schmieriger und verlogener......

  6. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2012 06:07

    Ich gehe davon aus, dass Frau KKP und ihre Gesinnungsfreunde grundsätzlich gegen Besitz sind. Also von der Wiege bis zum Grabe grossteils vom Staat versorgt werden und daher nichts an ihre Nachkommen weitergeben sollen/können. Die Unterkunft ist natürlich eine Gemeindewohnung. Sind dies nicht alles kommunistische Ideen, wo alles dem Staat gehört und er dann für die Grundbedürfnisse aufkommt? Frau KKW sollte doch wissen, dass diese Systeme bisher immer gescheitert sind.

    Fleissige und ehrliche Menschen erarbeiten eben mehr, als sie nur für den eigenen Lebenserhalt benötigen, schaffen Reserven für spätere/schlechte Zeiten um nicht dem Staat zur Last zu fallen. Alle diese Einkünfte wurden durch Lohn/Einkommenssteuer vom Staat bereits "abgeschöpft", ebenso Zinsgewinne usw.
    Wie oft soll ein erarbeitetes Geld noch versteuert werden? Bis gar nichts mehr da ist?

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2012 08:54

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Ja, die Zerstörung der Familie, die Zesrtörung des Generationevertrages durch sozialistische, 'gerechte' Selbstbedienung, Kahlfrass, Abzocke, wo noch was ist, wo Menschen gespart haben, wo Generationen das Erworbene weitergeben und weiter erhalten, meist ist das Zweitgenannte wohl die größere Belastung, die Zerstörung der Gesellschaft durch Ungleichheit, sie nehmen ja dem Sandler auch keine Erbschaftssteuer weg von seinem Kollegen, der nach des Sandler's Tod den eiseren Reservedukaten an sich nimmt und versauft, ja all das und vieles mehr tun die Linksdenker den Menschen und der Gesellschaft an, so lange, bis endlich alles kahl gefressen ist und dann Heulen und Zähneknirschen angesagt ist, wie es in der DDR war und noch immer ist, die Menschen wandern aus, arbeiten in Tirol oder sonstwo in der Welt, weil ihre Heimat von den Kommunisten zerstört und verwüstet wurde, ihre Gesellschaft von der Stasi vergiftet und zerstört wurde, u.s.w.

    Sie meinen also im Ernst, jemand, der ein Haus erbt, hat nichts dazu beigetragen. Er wird eine Menge dazu beitragen, wenn er es erhalten muss für die Nachwelt, oder ist bei den Sozis ein Haus nicht nötig, sondern nur der Gemeindebau und das zugehörige Parteibuch ? Für Eigentum wurde bezahlt, mehrfach Umsatzsteuer, Einkommensteuer, Sozialabgaben, Grundsteuer, etc. etc. und ein ganz geringer Prozentsatz davon wurde dann mit den Jahren, mit konsequnetem Fleiß (fragen Sie die Häuslbauer), mit konsequentem Sparen, mit konsequentem Verzicht, etc. zu einem Eigentum, für dessen Weitergabe die Sozis neuerdings kassieren wollen, wofür sie weder gearbeitet haben noch werden, sondern diese sozialistische Spaßgesellschaft, die Sie da proagieren, ist nur auf Abzocke und Schmarotzertum aus, das muss ich Ihnen an dieser Stelle schon vorwerfen.

    Ja, und die 'Förderungen', die wurden ja auch beansprucht, die 'staatlichen' (bezahlt meist auch nur von den Fleißigen) Förderungen, die nun in der kommenden Not bald zu Ende sein werden, als Ergebnis sozialistischer Politik, deren Mediengeheule Sie da gestalten. Leider ist das nicht die Wahrheit, sondern reine Ideologie und Selbstbedienung.

    @ Dr. Unterberger

    Weit haben wir's gebracht, weil viele unter uns immer wieder den bequemen Weg, die 'Schuldenversprechung', die vermeintliche, gutmenschliche, sozialistische oder welche auch immer 'Gerechtigkeit' etc. gewählt haben und unsere Wählerstimmen für diese Zerstörungen unserer Gesellschaft, Kultur, unseres Eigentums, zugelassen haben.

    Steuern sind allesamt in Österreich viel zu hoch, weil viel zu viele Linke (aus allen Politparteien) sich selbst bedienen und bedienen wollen. Mich würde es nicht wundern, würde eine ÖVP beim nächsten 'Sparpaket' weiteren Steuern zustimmen, statt den Staat zu reformieren.

    Nachdem zu erwarten ist, dass die dritte Karft ins Spiel kommen wird, wäre das alles auch mit der dritten Kraft zu diskutieren, wir wollen ja Österreich weiter bringen und retten, wenn es mit der sozialistischen Koalition nicht geht, dann eben mit der dritten Kraft.

    Ich weiß, das will man nicht hören, weil in der ÖVP zu viele Selbstbediener und Linksdenker herumlungern und daher schwer von Tugenden reden können.

    Unsere Gesellschaft wurde gewaltig zerstört und die Menschen müssen wieder lernen selbst zu denken, selbst zu handeln, selbst zu leben und Eigenverantwortung zu übernehmen. Das geht halt nur mit Fleiß, Anständigkeit, Sparsamkeit, Heimattreue, und eben auch mit Lebensbedingungen, die diese Tugenden auch ermöglichen. Schmarotzertum geht in die falsche Richtung, wie das Schuldenbarometer und die Kreditwürdigkeitsabwertung, die auch noch lange nicht zu Ende ist, so meine Meinung, deutlich zeigt.

    Dem muss nun endlich vom Bürger selbst Einhalt geboten werden. Und mein Apell richtet sich an die Sozialdemokraten, die noch anständig geblieben sind, helft bitte alle zusammen, dass es eine Zukunft geben kann und gebt diesen Apparatschiks und diesen Hetzern, wie Frau Karwagna-Pfeifer es hier wieder einmal gezeigt hat, die entsprechende Antwort, wie ich das hier für meinen Teil tue.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorReinhard
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2012 06:27

    KKP-Geschwurbel.
    Gerechtigkeit blabla Gerechtigkeit bla blablupp soziale Gerechtigkeit bla Gerechtigkeit..

    Fragen an unsere Kommunikations-Pippi-Langstrumpf:

    1. Können Sie dem einfachen Pöbel einmal erklären, wie Ihr Arbeitgeber es mit seinem ständigen Krähen nach "Gerechtigkeit" vereinbaren kann, dass er über vom Wettbewerb abgekoppelte Preise, exorbitante Sondersteuern und ebenso exorbitanten Erhöhungen unterworfene Gebühren haufenweise treue Parteisoldaten auf eigens geschaffene Management-Posten setzt, wo diese raffgierigen Gestalten dann auf Kosten der Kleinen Leute ein Vielfaches dessen abkassieren, was in der Privatwirtschaft noch als anständig durchgeht? Wie definiert eine Partei "Gerechtigkeit", die in ihren Reihen haufenweise eiskalte Abkassierer in aufgeblähten Wasserköpfen staatlicher Unternehmen - Banken, Verkehrsträger, Energieversorger - sitzen hat, die sich auf Kosten des Gemeinwesens mit hunderten Millionen im Jahr bereichern?

    2. Können Sie mir erklären, wie sich der Leistungsgedanke damit verträgt, dass der Staat eine Geldquelle anzapft, nur weil sie da ist, er selbst aber nichts dafür getan hat? Wieso widerspricht es dem Leistungsgedanken, dass Menschen etwas erarbeiten, sparen, aufbauen, um es dann ihren Kindern zu Gute kommen zu lassen? Wieso sollen Kinder mit einer Strafsteuer dafür belegt werden, dass ihre Eltern vom bereits höchst besteuerte Einkommen etwas aufgebaut, dafür lebenslang weiter Steuern (z.B. Grundstücksteuern) berappt und dann die Frechheit besessen haben, zu sterben? Welche Leistung hat der Staat erbracht, die ein weiteres Abkassieren (denn die Grundsteuer wird vom Erben eh weiter abgeführt) rechtfertigt?

    3. Welche Ideologie steht dahinter, wenn der Staat von einem möglichst raschen Ableben seiner Einwohner massiv finanziell profitieren will? Oder wenn die Weitergabe des von den Eltern erarbeiteten Wohlstands an ihre eigenen Kinder als "sozial Ungerecht" gegeißelt wird?


alle Kommentare

  1. Kendrew (kein Partner)
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    Die Leute sollten einfach aufhören zu sterben, dann müssten sie auch nichts mehr vererben!

  4. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    20. Februar 2012 12:28

    Irgendwie finde ich langsam Gefallen an der Tatsache, dass es Frau Kr.-Pf. gibt. Denn eine pointiertere Paarung als Dr. Unterberger und sie kann man sich kaum vorstellen: er hat eigentlich immer Recht mit seiner Argumentation, sie schreibt eigentlich immer einen lupenreinen, nur durch ideologische Indoktrination zu erklärenden Blödsinn. Beides zu lesen ist ganz hübsch, obwohl man sich manchmal schon fragt: meint die den ganzen Blödsinn wirklich ernst?

  5. Gerhild Baron
    19. Februar 2012 16:08

    Es gibt selten eine so krasse soziale Ungerechtigkeit wie die Besteuerung von bereits manchmal auch schon mehrfach versteuertem Vermögen (früher gab es ja schon eine Erbschaftssteur) und die Abstrafung all derer, die es nicht dem Staat nachmachen und nur Schulden anhäufen, sondern ihren Nachkommen anstelle von Schulden eine Existenz hinterlassen.

    Was ich am linken Gedankengang auch nicht verstehe: es würde doch auch jeden "Häuslbauer" treffen, der sein Haus seinen Erben vermacht. Dies würde auch viele der roten Klientel betreffen und somit zum Eigentor werden.
    Daß es in diesem Falle noch schwieriger würde, Nachkommen zur Übernahme von
    familieneigenen Betrieben zu bringen, wäre ein weiteres großes Problem für das Land.
    Bleibt nur zu hoffen, daß die ÖVP zumindest in diesem Punkt einmal nicht umfällt.

  6. APM (kein Partner)
    18. Februar 2012 19:06

    Die Einen erben Vermögen, manchmal mehr, manchmal wenig, die Anderen, wie Frau Kakrapf - diese Kurzbezeichnung umschreibt ihre literarischen Ergüsse - die Partei-Protektion, was - wie hinlänglich bekannt - in jüngsten Jahren ohne geistige Voraussetzung oder sonstiger "Verdienste" zu erheblichen, kaum versteuerten finanziellen Vorteilen führt.....
    Damit Niemand beleidigt ist: Bei allen Parteien....

  7. APM (kein Partner)
    18. Februar 2012 18:51

    Die Einen erben Vermögen - manchmal mehr, manchmal weniger - die Anderen, etwa die Frau Kakrapf, (eine Kurzbezeichnung ihrer literarischen Ergüsse) erben die Protektion der Partei und kommen so in jungen Jahren zu gut bezahlten "Würden", die sie sich in 90% der Fälle durch alles Andere als durch wirkliche Verdienste "verdient" haben...
    Damit keine(r) beleidigt ist - dies gilt für alle Parteien und Geschlechter....

  8. Jacky (kein Partner)
    18. Februar 2012 13:01

    "Gerade die Anerkennung des Leistungsprinzips muss zu einer Beschränkung von Erbschaften führen, denn anders als der Erblasser hat der Erbe nichts zur Entstehung des Vermögens beigetragen. Und nicht zuletzt gefährdet die Reichtumskonzentration die Freiheit einer Gesellschaft."

    Wer sagt sowas? Ein linkslinker Kommunist? Marx? Lenin? Che Guevara?
    Falsch. Das Zitat stammt von einem der Vordenker des klassischen Liberalismus: John Stuart Mill. (http://www.ruby-erbrecht.de/erbschaftsteuer/erbschaftsteuer_e/ErbschaftsteuerRechtfertigung.php )

    • durga
      18. Februar 2012 17:30

      Österreich gehört bereits zu den Ländern mit den geringsten Einkommensunterschieden (verfügbares Haushaltseinkommen Gini Coefficient: 0,26), dies auf Grund der massiven Umverteilung.

      Wer dies sagt?

      OECD Bericht, Dezember 2011 http://www.oecd.org/dataoecd/40/12/49499779.pdf

    • cmh (kein Partner)
      18. Februar 2012 18:22

      Wenn das selbe tun, dann ist es nicht das gleiche.

      Zu JSMs Zeiten gab es noch den Beruf des Rentiers, also Leute, die wirklich nur von den Zinsen (!) des ererbten Kapitals lebten und im übrigen nichts taten.

      Wer in unseren Breiten versuchte, von den Zinsen des Kapitals zu leben, der lebte nicht lange davon.

  9. Fakten (kein Partner)
    18. Februar 2012 13:00

    Meinem Posting vorausgeschickt sei: Ich bin gegen eine Erbschaftssteuer. Warum? Weil jeder der willig und halbwegs intelligent ist die Regelungen umgehen kann. Eine Erbschaftssteuer ist also entweder zahnlos oder nur mit einem Überwachungsstaat zu realisieren - beides brauche ich nicht.

    Das gesagt, sei festgestellt, dass die Argumente hier wirklich haarsträubend sind, der Ausdruck der Polemik greift bei dem Unsinn hier noch zu kurz.
    Ich werde mir nun einige Dinge herauspicken.

    Schließlich sollte angespartes Vermögen bereits versteuert sein, daher stellen Erbschafts- bzw. Schenkungs- und Vermögenssteuer eine klassische Doppelbesteuerung dar.
    Wie jede Art von Steuer, jeder Cent wurde wohl schon einmal auf die eine oder andere Art besteuert. Wer so argumentiert, soll gleich dazusagen, dass er gegen jegliche Steuern ist. Das ist ok, dann sollte man allerdings auch mit den Konsequenzen leben. Wer solchen anarchokapitalistischen Ideologien nachhängt möge sich bitte nicht als konservativ oder liberal tarnen. Es gibt auf der Welt einige Paradiese wo diese Ideologie nahezu vollständig umgesetzt wurde. Böse Zungen nennen sie "Failed States" vielleicht sollten sie diesen staatslosen Enklaven einen Besuch abstatten.

    Warum will man Menschen, die verantwortungsvoll - oftmals unter Zurückstellung der eigenen Person - an ihre Kinder und Kindeskinder denken, mit eiskalter Enteignung bestrafen?
    Eiskalte Enteignung, wie jede Steuer. Wenn sie an ihre Kinder denken, recht fleißig waren und ihnen eine Million vererben werden die dann eiskalt enteignet? Nehmen wir mal einen Freibetrag von 300.000 Euro an und besteuern den Rest mit 10%. Werden ihre Kinder dann verarmen weil der böse Staat sie eiskalt enteignet hat? Hat es sich dann nicht ausgezahlt die eigene Person zurückzustellen um den Kinderchens was zu vererben?

    [...]indem man dem Stimmvieh glaubhaft versichert, daß alle Mitbürger das gleiche Recht auf Wohlstand haben, egal ob Mehr- oder Minderleister.
    Sie bekommen XYZ Euro vererbt, jeder Neid liegt mir fern, die Frage inwiefern sie das zu einem Mehrleister macht sei mir allerdings erlaubt.

    Der Sohn, der von seinen Eltern ein Haus erbt, hat ihnen seit Jahrzehnten bei Sanierung und Erhalt unter die Arme gegriffen.
    Bis jetzt wurden bei allen Szenarien mehr oder weniger großzügige Freibeträge (eben für Immobilien o.ä.) eingeplant, insofern ist dieses Beispiel pure Polemik.

    Kinder haben ansonsten unbelohnte jahrelange Pflege- und Obsorgearbeit übernommen, dem Staat damit zigtausende Sozialausgaben erspart, aber wenn sie nach Omas Ableben ihr Sparbüchl vererbt bekommen, greift der Staat mit gierigen Fingern nach diesem eh schon mehrfach versteuerten Vermögen - und dann faselt diese Propagandatrompete von "sozialer Gerechtigkeit".
    Kinder haben die Oma bei erster Gelegenheit ins Pflegeheim abgeschoben und ihr schon Jahre vorher das Sparbuch abgepresst, steuerfrei geschenkt. Jetzt liegt sie auf Staatskosten im Pflegebett und die Kinder machen sich von der Kohle einen Lenz. Merkst du was?

    Welche Ideologie steht dahinter, wenn der Staat von einem möglichst raschen Ableben seiner Einwohner massiv finanziell profitieren will?
    Natürlich, schließlich ist ja Österreich für sein ganz furchtbares Gesundheitssystem und seine geringe Lebenserwartung bekannt...Da fragt man sich echt was in den Gehirnen der Leute vorgeht, wenn sie so einen Unsinn schreiben, der sich einfach nicht mit den Fakten vereinbaren lässt. Aber Hauptsache große Aufregung über die ach so böse Propagandatrompete, die freilich oft nicht sauber argumentiert aber von dem Unsinn hier an Niveau und Logik weit unterboten wird.

    • estate (kein Partner)
      18. Februar 2012 19:35

      Fakten,

      Sie schreiben u.a.: "Wie jede Art von Steuer, jeder Cent wurde wohl schon einmal auf die eine oder andere Art besteuert. Wer so argumentiert, soll gleich dazusagen, dass er gegen jegliche Steuern ist."

      In der Umkehrung wäre Ihre Ausführung ein Plädoyer für beliebige Steuern.

      Was "beliebige Steuern", wie etwa jene auf Erbschaften, Fenster und Gesichtsbärte von mehr oder minder gerechten Steuern unterscheidet: Bei gerechten Steuern findet zuvor ein Tausch statt, bei dem beide Seiten des Tausches das jeweils andere Gut bewerten.

      Einkommenssteuer und Umstatzsteuer -- hier fließt Geld für eine mit Geld bewertete Gegenleistung, wobei der Staat sich mit der Besteuerung einzig am vereinbarten Preis orientiert. Flankierend ist ein derartiger Tausch immer auch Zeichen von Wertschöpfung.

      Bei einer Schenkung oder im Erbsfall findet weder eine Wertschöpfung statt, noch gibt es eine unstrittige geldmäßige Bewertung durch eine beteiligte Partei, an der sich der Staat orientieren könnte.

      Put simply: Man ist nicht gegen jegliche Steuern, sondern nur gegen jene, die gegen einsichtige Prinzipien verstoßen.

  10. Neppomuck (kein Partner)
    18. Februar 2012 12:25

    Wennst nix daheiratst, nix dererbst,
    bleibst arm, bis dass du sterbst.

    Und das ist ja das Programm der Linken.
    Für die anderen, versteht sich.

  11. Segestes (kein Partner)
    18. Februar 2012 10:47

    Alles nur eine Frage der Höhe des Freibetrages.

  12. Torres (kein Partner)
    18. Februar 2012 09:52

    "Reichensteuern" - und dazu gehört im linken Weltbild natürlich auch die Erbschaftssteuer - bedeuten für die Alt- und Neulinken natürlich "Gerechtigkeit". Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Besitz, Vermögen usw., egal wie erworben (und wie oft bereits versteuert), auf jeden Fall "ungerecht" ist und daher "umverteilt" gehört. Das ist ganz genau die grundsätzliche Theorie des Kommunismus. Nach dem obigen Artikel muss man wohl Krawagna-Pfeifer zu den Kommunisten, pardon, KommunistInnen (um die Neusprache ganz korrekt zu verwenden) zählen.

    • kaffka (kein Partner)
      18. Februar 2012 13:01

      @ Torres
      18. Februar 2012 09:52

      Was ein richtiger MARXIST ist weiss es doch schon lange:

      "Eigentum ist Diebstahl!"

      Das Reichengesindel, das sich etwas erspart hat soll froh sein dass es deshalb - noch nicht - ins Gefängnis gesperrt wird.

      Marxismus ist die Philosophie einer Räuberbande : "Jenen die etwas haben, dieses wegnehmen und unter uns verteilen".

      Das verstehen Marxisten wie Feilmann und die anderen der Räuberbande unter "Gerechtigkeit"

    • kaffka (kein Partner)
      18. Februar 2012 13:04

      @ kaffka
      18. Februar 2012 13:01

      soll natürlich richtig :" Unter SICH" und nicht "Unter UNS" heissen.

      Nur dass kein Missverständnis auftritt!!!

    • kaffka (kein Partner)
      18. Februar 2012 13:13

      @ Rainer
      18. Februar 2012 07:32

      Im Vokabular der marxistischen Räuberbande kommt das nur von ANTIMARXsisten gebrauchte UNWORT Leistungsgedanke überhaupt nicht vor.
      Das Ausgangswort "Leistung" wird überhaupt nur dazu verwendet, zu definieren was jene die etwas haben für jeden möglichen Unsinn zu LEISTEN haben.

  13. Rainer (kein Partner)
    18. Februar 2012 07:32

    Unfassbar - einfach nur unfassbar!

    "Wer etwas erbt oder geschenkt bekommt, hat nichts zu seinem Vermögenszuwachs beigetragen."
    Wie kann man allen Ernstes so etwas schreiben? Wenn die Oma dem Enkelkind zum Geburtstag einen iPod schenkt, hat sie offenbar keine USt. bezahlt. Und Apple hat vermutlich weder seine Arbeiter, noch gleichfalls Steuern bezahlt.
    Um einen meiner Lieblingsfilme zu zitieren: "It's a madhouse!"

    "Das widerspricht in einem hohen Ausmaß dem Leistungsgedanken, der Gerechtigkeit und verschärft die in Österreich ohnedies große Kluft zwischen Armen und Reichen."
    Was für ein Leistungsgedanke ist das eigentlich? Dass ein Mateschitz, ein Arzt mit 80-Stunden-Woche oder ein Bauarbeiter dieselbe Leistung wie jemand bringen, der keinen Bock auf Arbeit hat und sich von diesen bösen Ausbeutern ein komfortables Leben finanzieren lässt?
    Vielleicht sollte ich auch um Frühpensionierung ansuchen. Denn wenn ich noch einmal das Wortungetüm "soziale Gerechtigkeit" lese, fange ich zu schreien an! Und ich weiß nicht, ob ich jemals wieder aufhören werde können ...

    • Reinhard (kein Partner)
      18. Februar 2012 08:56

      "Wer etwas erbt, hat nichts dazu beigetragen" kann nur von Leuten kommen, deren mediale Vollverpfostung bereits so weit fortgeschritten ist, dass "Erbe" und "Paris Hilton" für die das gleiche bedeuten.
      Der Jungbauer, der irgendwann mit 45 den Hof von seinem Vater erbt, hat seit seinem 12. Lebensjahr mitgeholfen und seit dem 18. aktiv mitgearbeitet. Die Tochter, die die Schneiderei der Mutter übernimmt, hat in diesem Betrieb gelernt, weitere Verantwortungspositionen übernommen und sich unabhängig von Arbeits- oder Freizeit auf diese Übernahme jahrelang vorbereitet. Der Sohn, der von seinen Eltern ein Haus erbt, hat ihnen seit Jahrzehnten bei Sanierung und Erhalt unter die Arme gegriffen. Kinder haben ansonsten unbelohnte jahrelange Pflege- und Obsorgearbeit übernommen, dem Staat damit zigtausende Sozialausgaben erspart, aber wenn sie nach Omas Ableben ihr Sparbüchl vererbt bekommen, greift der Staat mit gierigen Fingern nach diesem eh schon mehrfach versteuerten Vermögen - und dann faselt diese Propagandatrompete von "sozialer Gerechtigkeit".
      Ja, genau das ist es, was die Linken immer unter "Gerechtigkeit" verstehen - es den Fleißigen, Sparsamen, die Familie Hochhaltenden und Werte Schaffenden wegnehmen und sich selbst in die Taschen stopfen.

      Übrigens, wenn laut KKP der Erhalt eines Geldes "ohne etwas beigetragen zu haben" so sauer aufstößt, kann ich ihr gerne eine Großbaustelle zu dem Thema nennen: Sozialleistungen, Förderungen, Subventionen für Zugewanderte und Einheimische, die hier niemals einen Finger krumm gemacht haben und auch nicht vorhaben, dies jemals zu tun.
      Na, wie wärs? wenn wir uns das Geld sparen, brauchen wir auch Omas Sparbuch oder Opas Gewerbebetrieb nicht mit Strafsteuern auf das Beenden eines leistungsreichen Aufbaulebens zu belasten.

  14. Reinhard (kein Partner)
    18. Februar 2012 06:27

    KKP-Geschwurbel.
    Gerechtigkeit blabla Gerechtigkeit bla blablupp soziale Gerechtigkeit bla Gerechtigkeit..

    Fragen an unsere Kommunikations-Pippi-Langstrumpf:

    1. Können Sie dem einfachen Pöbel einmal erklären, wie Ihr Arbeitgeber es mit seinem ständigen Krähen nach "Gerechtigkeit" vereinbaren kann, dass er über vom Wettbewerb abgekoppelte Preise, exorbitante Sondersteuern und ebenso exorbitanten Erhöhungen unterworfene Gebühren haufenweise treue Parteisoldaten auf eigens geschaffene Management-Posten setzt, wo diese raffgierigen Gestalten dann auf Kosten der Kleinen Leute ein Vielfaches dessen abkassieren, was in der Privatwirtschaft noch als anständig durchgeht? Wie definiert eine Partei "Gerechtigkeit", die in ihren Reihen haufenweise eiskalte Abkassierer in aufgeblähten Wasserköpfen staatlicher Unternehmen - Banken, Verkehrsträger, Energieversorger - sitzen hat, die sich auf Kosten des Gemeinwesens mit hunderten Millionen im Jahr bereichern?

    2. Können Sie mir erklären, wie sich der Leistungsgedanke damit verträgt, dass der Staat eine Geldquelle anzapft, nur weil sie da ist, er selbst aber nichts dafür getan hat? Wieso widerspricht es dem Leistungsgedanken, dass Menschen etwas erarbeiten, sparen, aufbauen, um es dann ihren Kindern zu Gute kommen zu lassen? Wieso sollen Kinder mit einer Strafsteuer dafür belegt werden, dass ihre Eltern vom bereits höchst besteuerte Einkommen etwas aufgebaut, dafür lebenslang weiter Steuern (z.B. Grundstücksteuern) berappt und dann die Frechheit besessen haben, zu sterben? Welche Leistung hat der Staat erbracht, die ein weiteres Abkassieren (denn die Grundsteuer wird vom Erben eh weiter abgeführt) rechtfertigt?

    3. Welche Ideologie steht dahinter, wenn der Staat von einem möglichst raschen Ableben seiner Einwohner massiv finanziell profitieren will? Oder wenn die Weitergabe des von den Eltern erarbeiteten Wohlstands an ihre eigenen Kinder als "sozial Ungerecht" gegeißelt wird?

  15. RR Prof. Reinhard Horner
    17. Februar 2012 20:54

    reinhard.horner@chello.at

    Wiedereinführung? Wovon? Wie ergiebig? Wofür?

    Zunächst dürfen wir uns nicht verwirren lassen: Nicht der Verzicht auf die Erbschafts- und Schenkungssteuer steht zur Frage, sondern die Wiedereinführung!

    Als aktuellen „Verzicht“ könnte das nur in der Haltung und im Verhalten in jenem gesellschaftlichen und politischen Verwesungsbiotop gesehen werden, das Frau KKP notorisch vertritt. Dort zählt die Auflösung der Familie, die Schröpfung des Privateigentums und die Auslaugung privater Unternehmungen zu den Grundanliegen, auf die nicht „verzichtet“ werden soll. Mit rücksichtsloser Täuschung wird das nicht selten als „soziale Gerechtigkeit“ verkauft. Alles, was solchen Absichten dient, gilt als „richtig“, alles Andere folglich als falsch. Das nennt man wohl zutreffend Fundamentalismus.

    Zu einer ähnlichen Fragestellung habe ich bereits ausgeführt, dass aktuell Steuer- und Abgabenerhöhungen (oder eben auch Wiedereinführungen) als Faulbett zur Verhinderung oder Verminderung der erforderlichen Strukturreformen für die Zähmung der Ausgaben und den Abbau der Schulden keinesfalls in Frage kommen. Höhere und neue Steuern und Abgaben sind lediglich dann in Betracht zu ziehen, wenn sie
    a) die Abgabenquote nicht erhöhen, sondern der Minderung anderer Steuern und Abgaben dienen, etwa der Belastung des Faktors Arbeit,
    b) für einen zusätzlichen Abbau der Schulden verwendet werden,
    c) für wesentliche zukunftstaugliche Investitionen über die Ausgabenreduzierungen hinaus heranzuziehen sind.

    Mehreinnahmen der öffentlichen Hand sind tunlichst durch Wachstum zu erzielen. Deshalb sind belastende Eingriffe in produktives Vermögen der größtmögliche Widersinn.

    Besondere Beachtung in seiner Entfaltung und Verringerung seiner Belastungen verdient vor allem der so genannte Mittelstand.

    Wenn nicht jetzt zur Unzeit, sondern in näherer Zukunft über die Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer befunden werden soll, ist zu entscheiden, wovon und wie ergiebig sie eingehoben werden soll und wofür die eingenommenen Mittel Verwendung finden sollen.

    Dass exorbitante Kumulationen von Vermögen und Vermögenszuwächsen, dass insbesondere Machtausübungen des Finanzkapitals, dass ausufernde Luxusbereiche zum Problem stehen, sind Tatsachen. Allerdings solche von weltweiter Wirksamkeit. Mit ein bisschen Wiedereinführung nationaler Erbschafts- und Schenkungssteuer ist ihnen gewiss nicht beizukommen. Die Einbindung des „Großkapitals“ in ein Wirtschaftssystem, das sich als dem menschlichen Leben nachhaltig dienlich erweist, bedarf tiefgreifender und umfassender Reformen zur Ausübung von optimaler Freiheit innerhalb entsprechend werthaltiger und sachgerechter Freiheitsregeln – gegen Willkür und gegen Zwänge.

    Und, bitte, versäumen wir nicht, unser Wutbürgerleingehabe mit seinem Matschkern auf dem hohen Niveau heutigern Vorteilsnehmens zu überwinden.

    • kaffka (kein Partner)
      18. Februar 2012 13:31

      @ RR Prof. Reinhard Horner
      17. Februar 2012 20:54

      Es ist ergebnislos sich ind Knie zu f... schiessen!

      Einerseits von"als Faulbett zur Verhinderung oder Verminderung der erforderlichen Strukturreformen" zu faseln und dann über irgendwelche Begründungen zur Ausraubung der Vermögenden und zum geeigneten Zeitpunkt zu phantasieren, lässt Anzeichen von Gehirnerweichung vermuten.

      Der Rest ist Geschwurbel!

  16. Celian
    17. Februar 2012 17:31

    Mein Gott, wie sich die KKP immer aufpudelt. Armut ist doch keine Schande. (Und Reichtum auch nicht.) Und vor Gott sind doch alle gleich. Wo zweckt die Tante der Schuh?

  17. Brigitte Imb
    17. Februar 2012 16:17

    Solange dieses Land von korrupter Politik übersäät ist, sollten die Verfechter von Steuererhöhungen besser ihren vorlauten Mund halten.

    Weiß jemand wieviel die sog. Erschaftssteuer einbringen würde? Sollte sie höher ausfallen, als die Regierungsinserate kosten?

    • durga
      17. Februar 2012 17:58

      Liebe Brigitte,

      Du siehst dies vollkommen richtig. Die Erbschaftssteuer hatte in den Jahren vor ihrer Abschaffung jeweils zwischen 110 und 150 Mio € eingebracht.

      Mittagsjournal oe1 orf (20.6.2011): Laut dem Verband Österreichischer Zeitungen wurden allein im letzten Jahr 100 Millionen Euro von Regierungsstellen, Ministerien, Staatsbetrieben und öffentlichen Institutionen allein für Werbung in Printmedien ausgegeben.

      Wie hoch ist der Betrag erst anzusetzen, wenn man die Ausgaben für die unentbehrliche Präsenz unserer Politiker samt ihrem Gefolge auf allen in-Events - von Schirennen bis zum Staatsgehopse - dazurechnet?

    • Undine
      17. Februar 2012 22:04

      @Brigitte Imb und @durga

      Wäre das für Sie beide etwa kein schöner Gedanke, wenn die Erbschaftssteuer nach Gutdünken unserer begnadeten Politiker verwendet wird etwa für diverse Subventionen? Sie werden doch nicht von kleinlicher Gesinnung sein! Letzthin war eine ellenlange Liste von Wiener Subventionsempfängern hier im Blog zu lesen, eine Gruppe bedürftiger als die andere! :-)

  18. thomas lahnsteirer
    17. Februar 2012 15:24

    Ein typisches Beispiel für Bonzenwirtschaft
    oder
    Österreich ist noch nicht Griechenland, aber auf dem besten Weg es zu werden...

    http://diepresse.com/home/meinung/marginalien/732901/AUA_Vom-Krankenbett-zum-Verhandlungstisch?from=suche.intern.portal

  19. durga
    17. Februar 2012 12:19

    Schöne sozialistische Welt!

    Als Gedankenspiel nehme ich an, daß die wunderbaren Ideen des Sozialismus bereits seit vielen Jahrhunderten das Bild Europas prägten. Wie sähen unsere Länder dann aus, wenn endlich Einkommen und Besitz gleichverteilt und Arbeitsleid abgeschafft wären?

    Natürlich gäbe es keine dieser asozialen Prunkbauten, wie z.B. Schlösser, Burgen, Kathedralen, Klöster,..... Abgesehen von dem mit deren Bau verbundenen Arbeitsleid - wer hätte die Bauten finanzieren, wer diese erhalten können? Es gäbe auch keine dieser überflüssigen Kunstwerke, zu deren Entstehung unverhältnismäßig lange Zeit benötigt wurde. Wer hätte alle die Künstler dafür angemessen entlohnen können, daß sie Statuen, Gemälde, musikalische und literarische Werke schufen? Natürlich bräuchte man dann dafür auch keine dieser großen Museen und Theater, welche ja nur zur Erbauung der Bourgeoisie dienen. (Wenn keine dieser obsoleten Zeugen der Vergangenheit vorhanden wären, könnte auch der zur Zeit noch partiell erfolgende Geschichtsunterricht völlig durch „Politische Bildung“ ersetzt werden.) Unser UHBP bräuchte sich auch nicht mehr mit Staatsempfängen in der Hofburg abquälen, könnte er diese doch in angemessener Weise z.B. in der Staatshalle zelebrieren.

    Wie Europa heute aussähe? Sozialistische Kultur wäre längst kreuz und quer durch alle Länder metastasiert : Überall anspruchslose, kurzlebige Behausungen (Motto: Vanitas vanitatum), da diese ja nicht auch in Hinblick die erbenden Nachkommen erbaut worden wären, Kunst in Form raschlebiger Kreationen durch Staat-„Künstler“ und Abfolge kurzlebiger Events - dargeboten durch Staats-eigene Medien und kulminierend in einem Paneuropäischen Donauinselfest.

    Möglicherweise sind wir von dieser „Wunschvorstellung“ nicht mehr sehr weit entfernt.

    • Brigitte Imb
      17. Februar 2012 13:23

      Nordkorea.....,

      aber selbst dort gefallen dem Präsidenten "Mercedes benz".

    • Florin
      17. Februar 2012 14:42

      "Paneuropäisches Donauinselfest"
      Eine erschreckende Vorstellung;)

    • Undine
      17. Februar 2012 16:59

      @durga

      *****************!
      Ach, wo doch schon der "Sonnenkönig" Kreisky so gerne vor dem Gemälde von Maria Theresia für die Fotografen posiert hat; für ihn, den Sozialisten, ein angemessener Hintergrund!?

  20. thomas lahnsteirer
    17. Februar 2012 11:29

    Außer Programm:

    Wie immer man zu Wulff stehen mag. In Deutschland bestimmt weitgehend eine unheilige Allianz aus SPIEGEL, Bild-Zeitung, ARD und ZDF wo es langgeht.
    Ob Abschuss des Bundespräsidenten oder Ausstieg aus der Kernkraft :
    Willig und gläubig folgt das deutsche Volk seinen medialen Verführern.

    Allein wenn man sich diese arroganten, gelackten Journalistentypen von SPIEGEL und von der Bild-Zeitung anschaut, überkommt einen das Grauen. Denn diese haben einen Menschen erbarmungslos so lange gejagt , bis er mit tätiger Mithilfe unter dem täglichem Trommelfeuer der Strolche in den Redaktionen von ARD und ZDF vernichtet wurde. Preß-Köter (c Karl Kraus) übelster Sorte waren hier tätig, für die Demokratie solange nützlich ist, solange die Auflage ihrer Drecksblätter stimmt.
    Die brauchen wie ihre österreichischen Pendants gar keine gestohlenen Daten.
    Der österreichische Dreckjournalismus ist wenn man sich seine Protagonisten anschaut nur noch etwas schmieriger und verlogener......

    • brechstange
      17. Februar 2012 11:35

      Bei aller Kritik an der Hetzjagd. Irgendwie ist er aber doch selbst schuld, diese Schwachstellen werden dann eben ausgeschlachtet und Schwachstellen hatte er doch mehrere.

  21. Xymmachos
    17. Februar 2012 11:21

    Tut's mir die arme KKP nicht so heruntermachen! Wartet's nur bis der DILO (für den der Ostermayer noch immer den Blog-Beitrag nicht gezahlt hat) hier mitmischen darf, der wird wieder in seiner bewährten Art für eine gewissen Ausgewogenheit der Diskussion sorgen.

  22. terbuan
    17. Februar 2012 11:11

    O.T.
    Der deutsche Bundespräsident Wulff hat kürzlich seinen Rücktritt bekanntgegeben!

    • Florin
      17. Februar 2012 11:29

      Das hätte er schon früher machen müssen um den Peinlichkeitsfaktor entsprechend zu reduzieren. Dass er unhaltbar war, war trotz der summa summarum eher lächerlichen Vorwürfe, eigentlich von anfang an klar.

    • Cotopaxi
      17. Februar 2012 11:30

      Dann ist jetzt ja frei und könnte in der Ösi-Republik als Konsulent Fuß fassen. Solche Widrigkeiten wie in D drohten ihm hierzulande nicht.

    • Florin
    • terbuan
      17. Februar 2012 11:54

      Na ja, er sieht gut aus und hat sich Fehler geleistet, eine willkommene Beute für die linke Meute, siehe KHG!

    • kaffkak (kein Partner)
      18. Februar 2012 13:50

      @ Florin
      17. Februar 2012 11:29

      Das ist die typische Gedankenwelt eines Feiglings.
      Nur allein weil eine Meute von Press-Kötern über jemanden herfällt, soll er nichtmehr verteidigt, sondern dem Mob zu Frass hingeworfen werden.

      Kaum wird er von jemandem verleumdet, lassen ihn alle (bis auf wenige, zB im "hart aber fair" im ZdF ) fallen wie einen heissen Erdapfel. Ob er dann vielleicht später zu einer Strafe in Höhe eines Strafmandates bedingt verurteilt oder freigesprochen wird interessiert auch seine "Freunde", die in seinem A..Loch aus und eingegangen sind überhaupt nicht mehr : In der grossen Politik heisst es "Collateralschaden"

  23. perseus
    17. Februar 2012 10:15

    Die Inflation ist vom Staat getrieben, nicht von den bösen „Reichen“. Dafür sind zwei Fakten maßgeblich. Und zwar:

    • Die Regierung behält sich über die Notenbank das Recht vor, den Preis für Geld (= die Zinsen) willkürlich festzulegen, je nachdem, wie viel Budgetdefizit sie gerade zu finanzieren hat. Würden die Zinsen nicht staatlich festgelegt, sondern wären sie dem Spiel der freien Kräfte am Markt überlassen, dann wären sie viel höher und die Regierung wäre gezwungen zu sparen. So legt sie selbst den Preis für ihre permanente „Kontoüberziehung“ fest und glaubt, so immer weiter überziehen zu können;
    • Die Regierung hat sich auch noch eine weitere Möglichkeit geschaffen, den Preis für ihre „Kontoüberziehung“ niedrig zu halten: sie hat im Bankwesengesetz festgelegt, dass Staatsanleihen (also die Darlehen, die sie laufend bei den Banken aufnimmt) null Risiko haben und damit seitens der Banken nicht mit Eigenkapital (was Kosten verursacht) zu unterlegen sind.
    • Die Ratingagenturen (Standard da ist es sicherlich günstiger, weiterhin die Billigblätter zu bestechen und damit geschönte Berichterstattung zu bekommen)
    • Unser Problem ist, dass die Regierung nicht sparen will, weil sparen tut weh und sie will ja gleichzeitig die nächste Wahl gewinnen. Daher startet sie über die bestochenen oder abhängigen Medien eine Klassenkampfkampagne gegen die „Reichen“, mit dem Ziel der Rechtfertigung von neuen Steuern. Darunter fällt auch die angesprochene Erbschafts- und Schenkungssteuer. Die Erbschaftssteuer soll a) wieder eingeführt werden und b) sollen Immobilien zum Marktpreis bewertet werden. Dieser Marktpreis hat sich durch die Niedrigzinspolitik der Regierung blasenartig entwickelt, weil aufgrund der Inflation (oder der Inflationserwartung) die Marktpreise massiv zugelegt haben. Eine Einführung einer Erbschaftsteuer wäre an sich und auf Basis der künstlich überhöhten Immobilienpreis überhaupt extrem ungerecht.

    Das Ziel der Regierung ist einerseits durch Inflation ihre Kontoüberziehung abzubauen und andererseits durch Steuern auf durch eben diese Inflation aufgeblasene Werte mehr einzunehmen und damit nicht sparen zu müssen.

    Lösung des Problems: die staatliche Zinsregulierung ist aufzuheben; damit ist die Regierung zum Sparen gezwungen und die Drohung der Geldentwertung ist weg.

    Die sozialistische Regierung (SPÖVP), nicht die bösen „Reichen“ ist der größte Spekulant in diesem Land. Sie spekuliert damit, einerseits immer mehr ausgeben zu können als sie einnimmt und hofft dann von uns mehr Geld zu bekommen in dem sie neue Steuern erfindet und andererseits ihre Schulden und unseren Besitz durch Inflation abzuwerten.

    Diese Rechnung wird hoffentlich nicht aufgehen.

    • Undine
      17. Februar 2012 10:32

      @perseus

      Die Regierenden wissen bis auf den Groschen genau, wie hoch die Spareinlagen der Österreicher sind und betrachten diese als verfügbares Geld zum Verfestigen ihrer Macht.

  24. terbuan
    17. Februar 2012 09:26

    "Der Berg kreißt und will ein Mäuslein wieder zum Leben erwecken!"

    Das Aufkommen an Erbschaftsteuer belief sich bis zu Ihrer Abschaffung auf nur ca. 1% der gesamten Steuereinnahmen, also eine reine Bagatellsteuer.

    Wenn jetzt die SPÖ ihre Wiedereinführung fordert, dann ist dies ein typisch klassenkämpferisches Ablenkungsmanöver oder man will die Steuersätze so weit erhöhen, dass sich daraus faktisch eine Enteignung der Erben ergibt!

    • Charlesmagne
      17. Februar 2012 13:17

      Zweiteres dürfte eher zutreffen. Vergleiche DDR Verstaatlichung von Privateigentum.

  25. Martin Bauer
    17. Februar 2012 09:15

    Geht es nur mit so, oder können auch Andere hier nicht abstimmen?
    PS:
    Zu den KKP-Äusserungen greife ich zum Äussersten des Äussersten: Ich äussere mich nicht mehr.....

    • Anton Volpini
    • haro
      17. Februar 2012 15:33

      @Martin Bauer

      Nein, es geht nicht nur Ihnen so.
      Man kann leider immer öfter nicht mehr für A.U. voten.

      Würde zum Meinungsterror der Linken passen.

  26. Josef Maierhofer
    17. Februar 2012 08:54

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Ja, die Zerstörung der Familie, die Zesrtörung des Generationevertrages durch sozialistische, 'gerechte' Selbstbedienung, Kahlfrass, Abzocke, wo noch was ist, wo Menschen gespart haben, wo Generationen das Erworbene weitergeben und weiter erhalten, meist ist das Zweitgenannte wohl die größere Belastung, die Zerstörung der Gesellschaft durch Ungleichheit, sie nehmen ja dem Sandler auch keine Erbschaftssteuer weg von seinem Kollegen, der nach des Sandler's Tod den eiseren Reservedukaten an sich nimmt und versauft, ja all das und vieles mehr tun die Linksdenker den Menschen und der Gesellschaft an, so lange, bis endlich alles kahl gefressen ist und dann Heulen und Zähneknirschen angesagt ist, wie es in der DDR war und noch immer ist, die Menschen wandern aus, arbeiten in Tirol oder sonstwo in der Welt, weil ihre Heimat von den Kommunisten zerstört und verwüstet wurde, ihre Gesellschaft von der Stasi vergiftet und zerstört wurde, u.s.w.

    Sie meinen also im Ernst, jemand, der ein Haus erbt, hat nichts dazu beigetragen. Er wird eine Menge dazu beitragen, wenn er es erhalten muss für die Nachwelt, oder ist bei den Sozis ein Haus nicht nötig, sondern nur der Gemeindebau und das zugehörige Parteibuch ? Für Eigentum wurde bezahlt, mehrfach Umsatzsteuer, Einkommensteuer, Sozialabgaben, Grundsteuer, etc. etc. und ein ganz geringer Prozentsatz davon wurde dann mit den Jahren, mit konsequnetem Fleiß (fragen Sie die Häuslbauer), mit konsequentem Sparen, mit konsequentem Verzicht, etc. zu einem Eigentum, für dessen Weitergabe die Sozis neuerdings kassieren wollen, wofür sie weder gearbeitet haben noch werden, sondern diese sozialistische Spaßgesellschaft, die Sie da proagieren, ist nur auf Abzocke und Schmarotzertum aus, das muss ich Ihnen an dieser Stelle schon vorwerfen.

    Ja, und die 'Förderungen', die wurden ja auch beansprucht, die 'staatlichen' (bezahlt meist auch nur von den Fleißigen) Förderungen, die nun in der kommenden Not bald zu Ende sein werden, als Ergebnis sozialistischer Politik, deren Mediengeheule Sie da gestalten. Leider ist das nicht die Wahrheit, sondern reine Ideologie und Selbstbedienung.

    @ Dr. Unterberger

    Weit haben wir's gebracht, weil viele unter uns immer wieder den bequemen Weg, die 'Schuldenversprechung', die vermeintliche, gutmenschliche, sozialistische oder welche auch immer 'Gerechtigkeit' etc. gewählt haben und unsere Wählerstimmen für diese Zerstörungen unserer Gesellschaft, Kultur, unseres Eigentums, zugelassen haben.

    Steuern sind allesamt in Österreich viel zu hoch, weil viel zu viele Linke (aus allen Politparteien) sich selbst bedienen und bedienen wollen. Mich würde es nicht wundern, würde eine ÖVP beim nächsten 'Sparpaket' weiteren Steuern zustimmen, statt den Staat zu reformieren.

    Nachdem zu erwarten ist, dass die dritte Karft ins Spiel kommen wird, wäre das alles auch mit der dritten Kraft zu diskutieren, wir wollen ja Österreich weiter bringen und retten, wenn es mit der sozialistischen Koalition nicht geht, dann eben mit der dritten Kraft.

    Ich weiß, das will man nicht hören, weil in der ÖVP zu viele Selbstbediener und Linksdenker herumlungern und daher schwer von Tugenden reden können.

    Unsere Gesellschaft wurde gewaltig zerstört und die Menschen müssen wieder lernen selbst zu denken, selbst zu handeln, selbst zu leben und Eigenverantwortung zu übernehmen. Das geht halt nur mit Fleiß, Anständigkeit, Sparsamkeit, Heimattreue, und eben auch mit Lebensbedingungen, die diese Tugenden auch ermöglichen. Schmarotzertum geht in die falsche Richtung, wie das Schuldenbarometer und die Kreditwürdigkeitsabwertung, die auch noch lange nicht zu Ende ist, so meine Meinung, deutlich zeigt.

    Dem muss nun endlich vom Bürger selbst Einhalt geboten werden. Und mein Apell richtet sich an die Sozialdemokraten, die noch anständig geblieben sind, helft bitte alle zusammen, dass es eine Zukunft geben kann und gebt diesen Apparatschiks und diesen Hetzern, wie Frau Karwagna-Pfeifer es hier wieder einmal gezeigt hat, die entsprechende Antwort, wie ich das hier für meinen Teil tue.

  27. mike1
    17. Februar 2012 08:46

    typisches gequake der rotgrün-sozialistisch-kommunistischen neidgenossenschaft.

    die argumentation der kkp geht wie immer in die falsche richtung.

    was spricht dagegen, sein erarbeitetes vermögen (in welcher form auch immer), welches sowieso schon mehrfach beasteuert wurde, seinen nachfahren zu überlassen ? und zwar ohne nochmals zur kasse gebeten zu werden; das geld versickert ja eh - wie wir zwischenzeitig bewiesen bekommen haben - in irgendwelchen kanälen der blauorangeroten korruptionistenbande....

    soll man es gar den faulen und dummen, die durch fehlende eigeninitiative nicht in der lage waren, durch arbeit zu irgendwas zu kommen, übergeben ? nur weil's pc wäre ? zur erreichung des hehren kommunistischen zieles der klassenlosen gesellschaft ?

    die nicht-wiedereinführung dieser steuer ist ein seltenes positives kapitel des belastungspaketes.

  28. Wertkonservativer
    17. Februar 2012 08:28

    Hier bin ich - wie ja fast immer - auf Dr. Unterbergers Seite!

    Im Sachbuch "Erben und erben lassen" von Walter Sonnleitner steht ungefähr alles, was zu diesem Thema wissenswert ist; auch die Probleme, die die Erberei auch für sonst ganz intakte Familienverbände mit sich bringen kann (und oft genug auch bringt).

    Kurz persönlich:
    meine Frau und ich haben unsere Nachkommen darauf eingeschworen, bei Aktuellwerden der Sache im Interesse des von uns hochgehaltenen Familienzusammenhaltes keinerlei Streitanlässe aufkommen zu lassen, das (bescheidene) Erbe im Sinne der Erblasser anzunehmen und zu genießen!

    Ein hieb- und stichfestes Testament ist Voraussetzung für problemfreie Abwicklung, Erbschaftssteuerfreiheit ermöglicht den Nachkommen dann auch ungeschmälerten Zugriff und Inbesitznahme der ererbten Werte!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • mike1
      17. Februar 2012 08:49

      richtig, lieber Gerhard !

      was geht es wirklich den staat an, was man mit seinem eigentum vorhat. diesem abpressen von zusätzlichem steuergeld muss man schon vorher durch geeignete maßnahmen entgegentreten !

      beste grüße !!

  29. ambrosius
    17. Februar 2012 08:17

    Egal, wie oft wir mit KKP hierorts gequält werden: Sie wird nicht intelligenter. Braucht sie auch nicht! Eine Lüge wird zwar nicht richtiger, je öfter man sie wiederholt( Göbbels), Schwachsinn wird aber vom Volk akzeptiert, je öfter man ihn wiederholt. So hat man die Ketzerverbrennung für in Ordnung befunden und auch die Hexemverbrennung( damit könnte ich mich in speziellen Fällen sogar selbst indentifizieren!HaHa)so hat man Menschenopfer den Menschen als gottgefällig verkauft und so geht es nach 40 Jahren Sozialismus den Menschen auch mit dem Blödsinn, den diese Leute konsequent und unbeirrt wiederholen. Keiner denkt beispielsweise darüber nach, was der Begriff " soziale Gerechtigkeit" eigentlich bedeutet und dort wo er überhaupt nicht passt, wie etwa gerade jetzt in Deutschland beim Vorschlag, Leute die nichts zur Gemeinschaft beitragen, wie etwa Kinderlose mit einer Ersatzabgabe zu belegen, da wird dann von der Freiheit der Lebensgestaltung geschwafelt und diese nun wirklich gerechtfertigte Abgabe- selbst im Fall ungewollter Kinderlosigkeit gerechtfertigte-Ersatzabgabe flugs zur Strafsteuer umgetauft. So geht das bei dem Gesindel.

    • Undine
      17. Februar 2012 10:43

      @ambrosius

      ***!
      "...Schwachsinn wird aber vom Volk akzeptiert, je öfter man ihn wiederholt"

      Dazu paßt der Ausspruch: "Die Mutter der Dummheit ist immer schwanger"

  30. Gerhard Pascher
    17. Februar 2012 08:09

    Ich freue mich jeden Freitag auf den Beitrag von Frau Katharina Krawagna-Pfeifer, denn dabei bekomme ich immer Nachhilfeunterricht über den real existierenden Sozialismus.
    Es bleibt aber dabei: Nein danke.

    • brechstange
      17. Februar 2012 08:10

      Wann kommt denn Ihnen endlich die Erleuchtung? Wie viele Freitage brauchen Sie noch dafür? :-)))

  31. brechstange
    17. Februar 2012 07:48

    Irgendein Grüner oder Sozialdemokrat (leider weiß ich nicht mehr wer) hat ja erst kürzlich die glorreiche Idee gehabt, dass nichts vererbt werden darf, dass Vermögen nach dem Tod dem Staat generell zufallen sollte. Soweit sind wir bereits gekommen in einer leistungsfeindlichen umverteilenden Kommu-welt, dass diese Ideen kommentarlos ohne Aufschrei, ohne Dementis verhallen und möglicherweise bereits auf populistisch aufbereiteten Boden (Zeit für Gerechtigkeit) fallen. Der Staat verteilt sicher gerechter um. ;-((((

    In Bezug auf Erbe sollte auch das MARKTWIRTSCHAFTLICHE Prinzip wirken, wo die Tüchtigen durch eigene Leistung das Erbe der von der Substanz lebenden Erbengeneration irgendwann erwerben, UMVERTEILUNG DURCH LEISTUNG. Das hat ja Thomas Mann in den Budenbrooks so schön beschrieben, den Aufstieg und den Abstieg einer Familie über Generationen betrachtet.

    Anscheinend denkt Frau KKP und ihrer Anhänger sehr irdisch, daher muss das Erbe in einer Gesellschaft in der selben Generation umverteilt werden, weil sonst hat man ja nichts davon in seinem kurzen Erdenleben. Wie arm ist doch eine Gesellschaft, die kurzfristiges, gesellschaftsfeindliches, egoistisches vor langfristiges, nachhaltiges, substanzerhaltendes Denken stellt. Keine 25 Jahre ist es her, dass diese Modelle gescheitert sind und wieder wird es aus der Mottenkiste hervorgekramt, weil es gerechter sei. Millionen Opfer dieser Modelle sind noch ungesühnt.

    • Anton Volpini
      17. Februar 2012 08:18

      So ist es, brechstange!
      Die Sozialisten werden nie lernen, weil sie vom Neid getrieben sind, und wir werden immer und immer wieder zur Kasse gebeten!
      Wenn uns aber nichts Gescheites einfällt um diesem Treiben ein Ende zu setzen, sind wir selber schuld an unserem Schicksal!

    • brechstange
      17. Februar 2012 08:43

      Herr Volpini, doch denke ich, dass Neid jedem Menschen innewohnt mit unterschiedlich starken Ausprägungen. Beneiden kann ja auch durchaus was Positives sein, weil es Antrieb und Streben nach mehr bedeuten kann, ein durchaus gesellschaftlich erwünschtes Verhalten.
      Das Problem ist mehr, dass gewisse Parteien um des kurzfristigen Erfolges willen populistisch auf Neid setzen und damit Unzufriedenheit und Opfergefühl schüren.

      In einer meiner Meinung nach funktionierenden Gesellschaft, müssen Werte wie Eigentum, Freiheit, Sicherheit, fairer Wettbewerb, Eigenverantwortung stark geschützt werden, um die zerstörerischen Kräfte des Neides und der Missgunst zu bremsen.

      Wir sollten uns wirklich was Gescheites einfallen lassen, Herr Volpini.

    • Undine
      17. Februar 2012 11:01

      @brechstange

      "...dass nichts vererbt werden darf, dass Vermögen nach dem Tod dem Staat generell zufallen sollte"

      Solche Blödheiten können nur einem roten oder grünen Hirn entspringen! Wer würde, falls so ein Schwachsinn Gesetz würde, überhaupt noch versuchen zu sparen, wenn nicht, um es den Kindern weitergeben zu können?

      Zwischen "Beneiden" und "Neiden" unterscheide ich aber schon. Wenn ich jemanden um etwas beneide, muß das nicht negativ gemeint sein; es steht mir ja frei, danach zu streben, auch so weit zu kommen wie der Beneidete. Jemandem etwas zu neiden ist auf jeden Fall negativ gemeint, in dem Sinne, daß man diesem etwas nicht gönnt. Und auf dieser Stufe bewegen sich die SOZIS seit ihren Anfängen. Der Neid ist ihre stärkste Triebfeder!

    • brechstange
      17. Februar 2012 11:22

      Beneiden und neiden ist zu unterscheiden, das ist ganz wichtig, liebe Undine.

  32. Anton Volpini
    17. Februar 2012 07:27

    "Wohlstand ist in Österreich weiter vom Zufall der Geburt abhängig."

    Oder von der Geburt in eine sozialistische Bonzenfamilie!

    Wer sich gestern die Eröffnung des Opernballes angeschaut hat, dem kann gar nicht entgangen sein, wie sehr sich diese sozialistischen Möchtegerns in den medialen, pseudogesellschaftlichen Vordergrund spielen. Nicht nur, daß die Logenränge voll mit allen möglichen Profiteuren des sozialistischen Politsystemes waren, und ebensolche Politbonzen sich mit solcher Präpotenz zur Schau stellten, als ob dieses Österreich schon voll in ihrer Hand wäre, auch auf dem Parkett der Polonaise tummelte sich mittlerweile die dritte und vierte Generation von sozialistischen Abkömmlingen.
    Und wie die Kommentatoren des ORFs bemüht waren die Nachsprossen des sozialistischen Adels im gleichen Atemzug zu nennen mit denen des blaublütigen Adels.

    Und so wäre die Erbschaftssteuer nur eine logische Kleinigkeit, um zu helfen, den gesellschaftlichen Übergang vom blaublütigen Adel zur sozialistischen Diktatur zu beschleunigen. An diesem Ziel arbeiten sie ja schon seit mehr als 100 Jahre, wie Oswald Spengler bereits 1933 eindrucksvoll beschreibt.
    Damit dann schließlich das eintritt, was Dr. Unterberger in seinen zwei letzten Sätzen schreibt: "In Wahrheit geht es nämlich nur um miesen sozialistisch-kommunistischen Klassenkampf. Dessen Umsetzung bisher noch jedes Land ruiniert hat"

    • brechstange
      17. Februar 2012 08:16

      Sg Herr Volpini,
      man sollte wieder auf von Ihnen vorgeschlagene Bücher der Zwischenkriegszeit zurückgreifen, um zu verstehen, was heute in unserer Gesellschaft abläuft. Es werden wieder Gräben um des kurzfristigen Vorteils willen aufgerissen, weil gewisse Herrschaften den Symptomen falsche Ursachen zuordnen. Solche Ärzte hat der Österreicher und Europäer nicht verdient.

    • Anton Volpini
      17. Februar 2012 09:33

      Oder, brechstange, weil ich mich grad drüber unterhalte, die Geschichtsbücher vom Joachim Fernau lesen. Da lernt man Geschichte mit Hausverstand.

      Was wir m.M. aus den Büchern der Zwischenkriegszeit für heute lernen können, sind einerseits die Gesetzesmäßigkeiten, mit der die Entwicklungen falsch laufen, und andererseits, im Zeitraffer rückblickend, daß die damals lebenden Menschen die Veränderung zum Schlechteren gar nicht wahrgenommen haben, weil es nach deren Gefühl schleichend langsam ablief.
      Rückblickend kann ich aber zumindest über die Hyperinflation 1919 bis 1924 sagen, daß deren Extreme in den Auswüchsen der Entwicklung viel brutaler war, als wir uns es heute jemals vorstellen können. (Und damit unter anderem auch als Folge die brutalen politischen Diktaturen)
      Auch haben die Sozialisten sehr stark dazugelernt, und versuchen es heute nicht mehr so mit der Brechstange... :-)) , wie damals. Auch sie sind geduldiger geworden, oder je nachdem wie mans sieht, situierter, und damit schwerfälliger.

    • Undine
      17. Februar 2012 10:24

      @Anton Volpini

      *******!
      Da ich weder den geschniegelten, gestelzten Lacka...n Alfons H.noch die überkandidelte Weichselbraun mit ihrem dümmlichen Getue aushalte, verkneife ich es mir, den Opernball im FS mitzuverfolgen.

      Aber eines steht für mich fest: Wenn sich dieses Sozi-Politpack in den Logen drängt, zahlen sie dafür sicherlich keinen Groschen, weder für den Eintritt noch für die Loge noch für den Konsum. Die Kosten dafür tragen wir Steuerzahler. Ob sie ihre teuren Ballroben selber berappen müssen, weiß ich nicht, aber sicherlich gibt's da eine kostendeckende Aufwandsentschädigung oder sonst eine Möglichkeit, sie von der Steuer abzusetzen.

      Ebenso kostenschonend tummelt sich die Nachkommenschaft der proletarischen Politbonzen auf dem Parkett ---ODER ETWA NICHT? Wenn ich auf den Opernball gehen will, muß ich für alles Drumherum an Ausgaben selber aufkommen.
      Was hat dazu wohl die KKP zu sagen? Ob sie in diesem Zusammenhang auch von "Gleichheit" faselt?

    • brechstange
      17. Februar 2012 11:31

      Fernau ist wirklich gut, pragmatisch vergleichend und für jedermann verständlich geschrieben, vielleicht ist Fernau gerade deswegen bei den Politisch Korrekten nicht sehr gerne gesehen.

      Wir können nur hoffen, dass wir nie in die Lage einer Hyperinflation kommen, obwohl inzwischen sogar der finn. EZB-Rat eine strikte Rückführung der in den Kreislauf gebrachten Geldmengen fordert, Weidmann hat einen Unterstützer gefunden, wie es scheint und dass ,sollte eine Hyperinflation eintreten, die Auswirkungen andere wären. Hoffen wir es. Die schleichende Radikalisierung jedoch treibt meine Sorge dann doch an, va erscheint es mir, dass dies durchaus gewollt ist. Aus heutiger Sicht sind die Folgen unabsehbar, den Menschen geht es zu gut.

      Trotzdem bedarf es Brechstangen, zumindest im Baugewerbe. :-)

    • Anton Volpini
      17. Februar 2012 11:44

      Was die Inflation betrifft, so haben wir zur Zeit eine künstlich niedergehaltene, denn die fast monopolitistischen Handelsstrukturen verhindern eine Kostenweitergabe an die Verbraucher! Die Politik unterstützt das!
      Der produzierende Sektor bleibt auf der Strecke!

      http://www.welt.de/finanzen/article13868750/Geldflut-der-Notenbanken-loest-Oelpreis-Inflation-aus.html

    • Undine
      17. Februar 2012 22:13

      @brechstange

      Ja, Fernau ist ausgezeichnet und liest sich gut. Natürlich wird er totgeschwiegen, weil er den Politisch Korrekten so gar nicht ins Konzept paßt.

    • friulano (kein Partner)
      18. Februar 2012 16:16

      nicht so streng mit den opernballschickimickis bitte: nach dem langen u-ausschuss im parlament hatten ein paar herrschaften sicher grossen durst....

  33. Observer
    17. Februar 2012 06:07

    Ich gehe davon aus, dass Frau KKP und ihre Gesinnungsfreunde grundsätzlich gegen Besitz sind. Also von der Wiege bis zum Grabe grossteils vom Staat versorgt werden und daher nichts an ihre Nachkommen weitergeben sollen/können. Die Unterkunft ist natürlich eine Gemeindewohnung. Sind dies nicht alles kommunistische Ideen, wo alles dem Staat gehört und er dann für die Grundbedürfnisse aufkommt? Frau KKW sollte doch wissen, dass diese Systeme bisher immer gescheitert sind.

    Fleissige und ehrliche Menschen erarbeiten eben mehr, als sie nur für den eigenen Lebenserhalt benötigen, schaffen Reserven für spätere/schlechte Zeiten um nicht dem Staat zur Last zu fallen. Alle diese Einkünfte wurden durch Lohn/Einkommenssteuer vom Staat bereits "abgeschöpft", ebenso Zinsgewinne usw.
    Wie oft soll ein erarbeitetes Geld noch versteuert werden? Bis gar nichts mehr da ist?

    • simplicissimus
      17. Februar 2012 07:33

      ja kkp und genossen sind gegen den besitz von anderen aber nicht gegen den eigenen!

    • brechstange
      17. Februar 2012 08:09

      @simplicissium

      Sie haben das Neidprinzip auf den Punkt gebracht. Es hat schon seine Berechtigung, dass Neid nach der katholischen Lehre eine Erbsünde ist.

    • Undine
      17. Februar 2012 17:11

      Mich würde interessieren, ob dieses Frauenzimmer KKP selber ein Kind hat und wenn ja, ob sie dann vielleicht doch Sorge trägt, daß sie diesem Kind etwas als Sicherheitspolster auf die Seite legt, eine Eigentumswohnung etwa.

  34. libertus
    17. Februar 2012 01:48

    "Was du ererbt von Deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.“
    Natürlich sind Weisheiten von Johann Wolfgang Goethe für Kommunisten wie Frau KKP ein Anachronismus, weil Linkslinke noch nie generationenübergreifend gedacht haben. Und wer Eigentum als Diebstahl bezeichnet, ist gewohnt von der ehrlich und fleißig erworbenen Substanz anderer zu leben.

    Schließlich sollte angespartes Vermögen bereits versteuert sein, daher stellen Erbschafts- bzw. Schenkungs- und Vermögenssteuer eine klassische Doppelbesteuerung dar.
    Wie oft will man zwecks Umverteilung hart erarbeiteten Besitz denn noch besteuern? Warum will man Menschen, die verantwortungsvoll - oftmals unter Zurückstellung der eigenen Person - an ihre Kinder und Kindeskinder denken, mit eiskalter Enteignung bestrafen?

    Weil dieses Schüren der NeidGENOSSENschaft die einfachste Botschaft zum sicheren Machterhalt bedeutet, indem man dem Stimmvieh glaubhaft versichert, daß alle Mitbürger das gleiche Recht auf Wohlstand haben, egal ob Mehr- oder Minderleister.

    Damit wird auch automatisch der leiseste Gedanke an staatliche Einsparmaßnahmen im Ansatz erstickt und die ideologisch verordnete Geldverschwendung darf munter weitergehen, bis auch bei uns der "letzte griechische Sirtaki getanzt wird".

  35. Schani
    17. Februar 2012 01:34

    Ich halte diese KKP schön langsam nicht mehr aus!
    Wenn es um fehlende Leistung beim Erben und Beschenktwerden geht, so frage ich: Wo ist dabei bitte die Leistung des Staates, daß er ein Anrecht auf dafür abgepresstes Steuergeld erheben könnte?
    In einem gebe ich KKP recht: Wälder und Villen kann man normalerweise nicht erarbeiten - das gelingt nur "Leiderneinmillionären"! Aber gegen diese hat die Gute ja nichts einzuwenden, denn diese gehören ja zu den Leistenden. Hängt scheinbar Alles nur von der Parteizugehörigkeit ab.





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