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Kosovo: Lauter halbe Sachen machen noch kein ganzes Europa

Die europäische Diplomatie jubelt. Und insbesondere tut das die österreichische. Beide glauben endlich wieder einmal einen wirklichen Erfolg erzielt zu haben. Unter starkem Druck der EU und unter intensiver Mitwirkung Österreichs ist erstmals ein Abkommen zwischen Serbien und Kosovo zustandegekommen. Und das öffnet nun auch gleich den Weg Serbiens Richtung EU-Beitritt. Doch: Ist das wirklich ein Erfolg? Jubelt die misserfolgsgeplagte Union da nicht eine diplomatische Missgeburt hoch?

Die Zweifel sind mehr als berechtigt. Wieder einmal hat man sich in Europa anstelle klarer, logischer und nachvollziehbarer Entscheidungen mit halben Sachen zufrieden gegeben. Lauter halbe Sachen machen aber noch keine einzige ganz. Das, was man in den letzten Jahren ganz besonders an der inkonsequenten Stabilitäts- und Währungspolitik ablesen konnte, zeigt sich auch bei der Frage nach Ländergrenzen, nach staatlicher und juristischer Identität. Nicht ist eindeutig, nichts konsequent.

Die Zweifel an dem jüngsten „Durchbruch“ in Sachen Serbien-Kosovo heißen keineswegs, dass die Serben nicht ein willkommener Teil Europas wären. Sie sind sehr wohl ein stolzer und durchaus wichtiger Teil der europäischen Identität. Woran die schwierige österreichisch-serbische Geschichte mit ihrem Kulminationspunkt 1914 nichts ändert.

Jedoch dürfte ein denkendes und selbstbewusstes Europa mit keinem Land über einen Beitritt auch nur reden, wenn man nicht präzise weiß, wo dieses Land anfängt und wo es aufhört. Und das weiß man bei Serbien auch nach diesem oberflächlichen Formelkompromiss mit dem Kosovo noch keineswegs. Denn während sich der Kosovo selbst als unabhängiger Staat ansieht, während das auch schon rund die Hälfte der Staatengemeinschaft so sieht, zählt Serbien die ehemals autonome Provinz des Tito-Staates Jugoslawien nach wie vor staats- und völkerrechtlich zu seinem eigenen Hoheitsgebiet.

Dieser Dissens ist nun nicht durch eine Entscheidung oder gar einen Konsens gelöst worden, sondern durch einen der üblen diplomatischen Kompromisse: Belgrad hat in seinem von der EU patronisierten Abkommen mit dem Kosovo durchgesetzt, dass dabei durch eine Fußnote auf eine alte UNO-Resolution Bezug genommen wird. In dieser wird das Kosovo als Teil Serbiens bezeichnet. Auf den Punkt gebracht heißt diese Konstruktion: Man setzt Abkommen durch, in denen sich beide Vertragspartner zwar als Staaten behandeln, schreibt aber gleichzeitig hinein, dass der eine Vertragspartner kein Staat ist.

Die Möchtegerngroßmacht ist knieweich

Alles klar? Für die EU offenbar ja. Und für Österreich auch, das besonders stolz darauf ist, erstmals seit langem wieder außenpolitisch mitgemischt zu haben. Was zwar stimmt, aber das Ergebnis nicht besser macht.

Dieses Europa träumt ständig davon, eine Großmacht zu sein. Es ist aber  dennoch bereit, Mitglieder mit unklarer Identität aufzunehmen. Denn die Unklarheit über den Kosovo macht natürlich auch Serbiens Grenzen selbst unklar. Kann man sich sonstige Großmächte vorstellen, die so etwas hinnehmen – oder gar noch bejubeln?

China etwa bricht mit jedem Land sofort die Beziehungen ab, welche das kleine Taiwan, die Republik China, anerkennt. Russland setzt an seinen Südgrenzen sogar immer wieder seine Armee zur Klärung solcher territorialer Fragen ein.

Das heißt nun nicht, dass sich Europa inhaltlich an diesen beiden Unrechtsstaaten ein Beispiel nehmen soll. Aber Europa sollte sich auch nicht ständig als inkonsequent und knieweich lächerlich machen. Das hat es freilich schon des öfteren gemacht. Insbesondere durch die Aufnahme Zyperns und durch die Beitrittsgespräche mit der Türkei.

Hält doch die Türkei einen wichtigen Teil Zyperns militärisch besetzt und hat sie doch dort einen von sonst niemandem anerkannten Staat gegründet. Womit ein Vollmitglied der EU nur in einem Teil des Unionsterritoriums der Jurisdiktion der Union unterliegt. Wenn man den Anspruch einer  gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik aber ernst nimmt, wenn man den gemeinsamen EU-Rechtsraum durchdekliniert, dann ist das absurd. Denn man muss zu folgendem Schluss kommen: die Türkei hält völkerrechtswidrig einen Teil der EU militärisch okkupiert; sie wird dennoch dafür in keiner Weise bestraft, sondern durch Beitrittsverhandlungen sogar belohnt.

Auch in anderen Territorialfragen ist Europa von faulen Kompromissen gebeutelt: Griechenland kann – trotz all seiner eigenen schweren Sünden – seit vielen Jahren die volle Anerkennung des neuen Balkanstaates Mazedonien blockieren. Was die Griechen nur deshalb tun, weil sie meinen, der Name Mazedonien gehöre exklusiv ihnen (aus weit mehr als 2000 Jahre zurückliegenden Gründen). Und die restliche EU lässt sich solche neurotischen Ansprüche gefallen.

Ebenso dubios ist die Haltung der EU zu Bosnien-Herzegowina. Dort hält Europa krampfhaft an der Einheit dieses Staates fest. Eine solche Einheit wird aber von einem großen Teil der dortigen Bevölkerung abgelehnt, sie entspricht auch in keiner Weise der realen Machtstruktur. Vor allem die bosnischen Serben führen weitgehend ein von den europäischen Fiktionen – die derzeit von dem österreichischen Diplomaten Valentin Inzko vertreten werden – losgelöstes Eigenleben.

Solcherart kann sich das lebensfremd komplizierte Gebilde Bosnien-Herzegowina niemals wirtschaftlich aus seiner Krise heraus entwickeln. So wie etwa auch das Kosovo. Niemand investiert in Gebieten mit ungeklärten staatlichen und territorialen Rahmenbedingungen.

Die Lösung heißt: Selbstbestimmung

Was aber tun? Die Lösungsformel ist längst entwickelt: Sie heißt Selbstbestimmungsrecht. Dieses wird in den meisten angesprochenen Fällen zur Bildung neuer Staatsgebilde führen. Diese wären auch ökonomisch oft besser aufgestellt als Großgebilde, die auf juristisch-politischen Fiktionen beruhen. Siehe die blühenden Kleinststaaten Liechtenstein und Luxemburg, siehe den wirtschaftlichen Erfolg der Slowakei nach der Trennung von der Tschechoslowakei (trotz der üblen Prophezeiungen, welche einst die Sezession begleitet haben).

Eine solche Politik auf Basis des Selbstbestimmungsrechts wäre die einzig ethisch, demokratisch und rechtlich begründbare. Sie würde im Kosovo – als Ergebnis sauberer und international überwachter Referenden – wohl bedeuten: Volle staatliche Souveränität für den Kosovo, Wechsel der serbisch bewohnten Grenzgemeinden zu Serbien und Wechsel der albanisch bewohnten südserbischen Gemeinden zum Kosovo.

Da aber auch andere europäische Staaten am Souveränitätsanspruch über Gebiete beharren, deren Bevölkerung mehrheitlich nicht zu diesen Staaten gehören will, ist die EU auch in dieser Frage zu keiner klaren Politik imstande. Man denke nur an das Baskenland oder an Südtirol, wo die Grenzen jeweils nur auf der Macht der Gewehre, aber nicht auf einer demokratischen Legitimität beruhen. Daher ist für Spanien und Italien das Selbstbestimmungsrecht tabu.

Manche verteidigen den Anspruch Serbiens auf das Kosovo damit, dass das Kosovo einst ein rein slawisches Territorium war. Das ist zwar richtig. Aber es wäre dennoch absurd, heutige Gebietsfragen mit Jahrhunderte zurückliegenden Fakten zu begründen.

Aus der ethnischen Verschiebung im Kosovo kann man jedoch noch etwas ganz anderes lernen: Nicht nur Eroberung, sondern auch Migration kann zur Verschiebung von staatlichen Identitäten oder Grenzen führen. Daher sollte man doch immer auch für das Mitteleuropa von heute genau prüfen, zu welchen Veränderungen großdimensionierte Wanderungsbewegungen samt unterschiedlicher Geburtenfreudigkeit langfristig führen können. Diese Gefahren zu beachten, wäre klug und keineswegs wie manchmal behauptet fremdenfeindlich.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das neue unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2012 08:04

    Oswald Spengler schreibt 1933 von verbrauchten, müden Völkern Europas, die zwei großen Gefahren ausgesetzt sind: der Revolution von unten durch den alles nivellierenden, und damit alles zerstörenden Sozialismus, und der Revolution von außen, durch nichteuropäische Menschen aller verschiedenen Völker. Dabei ließ er auch den Islam, als eine aggressive Völker einigende Religion, nicht aus, die bei dieser Revolution von außen eine große Rolle spielen könnte.

    Jetzt, knapp 80 Jahre später können wir feststellen, daß Spengler in seinem Weitblick weitgehenst Recht bekommen hat. Der Sozialismus hat Europa fest im Griff und diktiert seine kuzfristige, alte historisch und gesellschaftliche Werte negierende Politik, und setzt, wie jetzt auch bei Serbien, dem Euro, der europäischen Wirtschaftspolitik und so fort, seine ungeheure Zerstörungskraft frei!

    Die Revolution von außen ist aber dank der hinterrücks schleichenden, sozialistischen Einwanderungspolitik der letzten zwei Jahrzehnte zu einer Zangenbewegung von innen und außen geworden. Die hat eine Dimension erreicht, die Oswald Spengler nicht einmal in seinen schrecklichsten Alpträumen erdenken konnte!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2012 08:02

    Dass man heute in Bosnien-Herzegowina moslemische Fundamentalisten sitzen hat und dass Saudi-Arabien sich fest in dieser Region etabliert hat, verdankt man den westlichen Schwachköpfen, die das Märchen von den armen, drangsalierten Moslems am Balkan tatkräftig, auch mit Waffengewalt gefördert haben.
    Und so hat man mit Bosnien-Herzegowina und der Gangsterrepublik Kosovo zwei künstliche, moslemische Staaten am Balkan geschaffen, die nur durch militärische Unterstützung der EU und der "Nato-Kämpfer" lebensfähig sind.
    Die gleichen Unterstützer von Mördern und Terroristen, die man in Afghanistan zu bekämpfen vorgibt, werden in Bosnien-Herzegowina kräftig hofiert.
    Und dann ist man ja in der EU (mit einigen Ausnahmen) auch so stolz auf den "freien" Kosovo. Wie es dort wirklich ausschauen muss, kann man am besten an
    der tollen Familie Zogaj erkennen, die mit Hilfe aller nur erdenklichen, auch illegalen Tricks der österreichischen Asylindustrie dem angeblichen Albaner-Paradies den Rücken gekehrt hat.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2012 05:51

    OT: Durga möchte gerne Esowatch auf Friedrich Romig aufmerksam machen und phaidros stimmt mit seinem "Herzblut" zu. Das auf dem Thread "Beihilfe zum BrainDrain"!
    Wenn also jemand hier in Zukunft noch Bedarf nach linken Gutmenschen mit Hang zur Gesinnungsinquisition hat, oder wenn jemand noch immer nicht glaubt, dass christliche Überzeugung der modernen Plattheit beginnt ein verfolgungswuerdiges Delikt zu sein, dann braucht er nicht irgendwo herumzusuchen, er wird hier im Blog unter Stammbloggern fündig.
    Danke an den verehrten Friedrich Romig, dass er durch seine radikale Stellungnahme in seinem letzten Gastkommentar dieses Geständnis praktisch erzwungen hat.

    Das was die Inquisition nie war, das ist heute Esowatch, eine gnadenlose und brutale Institution zur Verfolgung von Abweichlern, vornehmlich vom "wissenschaftlichen" Mainstream und just der Gesinnungsterror, der den Inquisitoren der Inquisition fast total zu Unrecht unterstellt wird, ist heute offenbat gängige Praxis. Der Horror, der auf die Vergangenheit projeziert wird, ist gegenwärtig, hier in concreto fuer die Abmauerung des unsagbaren Schwachsinns, dass der Mensch vom Affen abstammt, eine Irrlehre ohne jegliche Evidenz, die nur noch dazu dient den Menschen zu degradieren.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2012 08:29

    Selbstbestimmung.

    Wie wollen denn die wohlstandsverwahrlosten EU-Politiker im goldenen, sozialistischen Glashaus jemals wissen, was Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und viele andere 'konservative' Werte, die die 'konservativen Sozialisten' auch nicht mehr kennen, überhaupt bedeuten, sie haben es offenbar ja nie gelernt.

    Wir sehen das ja auch bei uns in Österreich, was da politisch für Schwachsinn verzapft wird.

    Zuerst müssten einmal diese Worte in die Hirne dieser EU-Politbonzen eindringen und verstanden werden.

    Nach wie vor halte ich die EU für unfähig, irgendwelche Lösungen zu schaffen. Die werden, mit der volksfernen Zustimmung unserer Politiker ein Griechenlandpaket nach dem anderen verabschieden und nicht kapieren, was sie damit eigentlich wirklich anrichten. Jede EU-Lösung hat unendlich viel Geld gekostet und bisher nichts verbessert, alles verwässert und bringt allen dann die Insolvenz, weil alle 'Lösungen' auf Kredit und mittels schmieriger Haftungen und Anlassgesetzgebung an der Grenze der Legalität und oft auch jenseits der Legalität ausgeführt werden.

    Dass aber die Österreicher, sprich die österreichische Politik, da nichts dagegen halten, ist eine Schande unserer Linksidioten.

    Warten wir, bis die ersten Ratten das sinkende Schiff verlassen, dann ist es für uns Blöde schon längst zu spät. Die Briten betrachten die EU mit allergrößter Zurückhaltung, die Schweiz und Norwegen konnten bis jetzt auf diesen 'Segen' erfolgreich verzichten.

    Ich bin gespannt, was unsere Politik den Österreichern da vormachen wird, um sich wieder an 'Rettungsschirmen' zu beteiligen und als Konsequenz den Schuldenstand, den eingegangenen Haftungsrahmen noch dazu den Bürgern verschweigt und dann noch Milliarden für unsere Pleitebanken, die die Politik vorher gedrängt hatte, diese Anleihen zu zeichnen.

    Schön langsam sollten wir raus aus der EU und raus aus dem Euro und raus aus der sozialistischen Diktatur, die alles zerstört, was Generationen mit Fleiß und Anstand aufgebaut haben.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2012 01:14

    Die hier aufgezählten Beispiele zeigen die Bevorzugung von schwammigen Lösungen in der EU und das nicht nur bei territorialen Streitigkeiten.

    Der Kosovo sollte den Österreichern ein warnendes Beispiel sein, wie Migration von geburtenstarken Zuwanderern zu territorialen Verlusten führen kann - noch dazu mit Politikern, die solche Zustände zwecks Machterhalt auch noch fördern.

    Bei Südtirol scheint die italienische Totalvereinnahmung vorerst einmal abgewendet zu sein, was nicht immer selbstverständlich war.
    Österreich hat da noch ein großes Stück Abwehrarbeit vor sich - möge die Übung gelingen!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2012 08:56

    "Die europäische Diplomatie jubelt." Gerschichtefälschung und Aushebeln der Demokratie ist ihr Hobby:
    Freispruch für Richter Garzón wegen Franco-Ermittlungen
    Internationaler Druck hat eine entscheidende Rolle gespielt, an seinem Karriereende ändert das aber nichts. http://www.heise.de/tp/blogs/8/151512
    Ungarn nutzt auch eine demokratisch gewählte Mehrheit nichts.
    Vae victis!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2012 07:15

    Fürst Bismark hat sehr richtig gesagt, daß der Balkan keinen Knochen eines Pommerschen Grenadiers wert ist.
    Deswegen hat er den Balkan- nach Abnahme von Schlesien und dem Hinauswurf aus dem Deutschen Bund- hat er also den Balkan den Österreichern als Beschäftigungstherapie zugewiesen.
    Es ist für mich sehr schmerzhlich zu sehen,daß gerade zwei aus dem christlichen Lager entstammende Politiker Österreichs auch heute noch im Balkan herumdilletieren( mit Fernwirkungen, von denen wir uns heute noch gar keine Vorstellung machen).

    Die Ostgrenze des vereinigten Europas ist dort zu suchen, wo dereinst die Grenze zwischen Ostrom und Westrom, später dann die Grenze zwischen dem byzantinischen und dem lateinischen Christentum zu suchen ist.

    Wer genau hingeschaut hat, dem ist aufgefallen, dass Griechenland niemals eine mit Westeuropa akkordierte Politik gemacht hat, daß die Staatsideologie, die Wertevorstellungen und und und der Griechen, auch der griechischen Zyprioten, völlig unterschiedlich zu Westeuropa sind. Ein rezentes Beispiel war/ist die Illoyalität der Griechen im Kosovokonflikt.

    Man sollte also die Griechen, Zyprioten, Bulgaren raschest aus der EU entfernen
    (zum Ferienmachen sind die Länder ja weiterhin gut), und die Knallköpfe, die jetzt die Aufnahme von Serbien betreiben aus ihren Ämtern entfernen.

    Im Übrigen hat der Beitrag von unserem "Blogvater" alles gesagt, was dazu zu sagen ist.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorClaudius
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Februar 2012 09:15

    *** O. T. ***
    Ein neues Polit-Husarenstück von Nobert Darabos, aufgedeckt im KURIER: Danke Herr Dr. Brandstätter!

    http://kurier.at/nachrichten/4486534-rote-raeuberleiter.php

    Rote Räuberleiter
    Norbert Darabos ist beim Polit-Tricksen geübter als beim Soldatenspielen.
    ( KURIER, 27.02.2012, Dr. Helmut Brandstätter )

    Die Abgeordneten des parlamentarischen U-Ausschuss versuchen gerade, Licht ins Dunkel von zahllosen Affären zu bringen. Da bemüht sich der Verteidigungsminister, den nächsten Untersuchungsgegenstand zu schaffen. Norbert Darabos will ohne Ausschreibung einen SP-nahen Verlag mit einem guten Geschäft versorgen.

    Wer sonst könnte eine gute Soldatenzeitung machen, wenn nicht der bewährte Steuerberater Havranek, der im Hauptberuf die Finanzen der SPÖ beaufsichtigt? Seit ein KURIER-Redakteur, der auch Milizoffizier ist, diese Zusammenhänge aufgedeckt hat, wird im Verteidigungsministerium hinter ihm herspioniert. So stellt man sich den Zugang eines demokratischen Politikers zur Pressefreiheit vor.

    Beim Steuerberater Havranek, weithin bekannt als Zeitungsmacher, will sich Darabos einschmeicheln. Immerhin gehört ihm angeblich die Gratiszeitung „heute“, auch wenn das schwer zu glauben ist. Es ist übrigens rätselhaft, wie viel diese Zeitung, die in Wien auf öffentlichen Plätzen aufliegt, bezahlt. Jedenfalls weigern sich die Behörden, dazu Auskunft zu geben. Dafür erhöht die Stadt die Gebühren für die Bürger. Minister Darabos hingegen verteilt unser Steuergeld. [Ende]


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  1. Markus Theiner
    04. März 2012 11:22

    Das Selbstbestimmungsrecht ist keine einfache Antwort. Denn völlig ungeklärt ist, wer denn eigentlich Träger dieses Rechts ist. Oder einfacher: Wen soll man abstimmen lassen? Und worüber?
    Es gibt ja in den wenigsten Fällen sortenrein von einer klar abgrenzbaren ethnischen Minderheit bewohnte Territorien. Wenn der ganze Staat abstimmt setzt sich die Minderheit wohl kaum durch (gerade in Serbien hätte der Kosovo keine Chance auf diesem Weg unabhängig zu werden). Wenn man nicht auf Ebene des Staates abstimmt wird es aber schon recht willkürlich. Soll man an den - ja ebenfalls vom Staat gezogenen - Verwaltungsbezirken anknüpfen? Soll man jede Gemeinde einzeln abstimmen lassen, und damit die berüchtigte preussische "Streusandbüchse" zum Modell eines modernen Staates erheben? Warum überhaupt da aufhören und nicht jedes Haus nach dem Selbstbestimmungsrecht des Besitzers einem Staat zuordnen oder eigene Souveränität zugestehen. Mikronationen en masse.
    Aus solch pragmatischen Überlegungen heraus wurde die Souveränität der Staaten immer so hoch gehalten. Ziel des internationalen Rechts war es den Status Quo zu erhalten, weil es für Änderungen an den Grenzen (wenn sie nicht mehr oder minder einvernehmlich waren, wie in der Tschechoslowakei) kein klares Rezept gibt und daher immer Ärger zu erwarten ist. Das Selbstbestimmungsrecht wurde immer eher als ein Anspruch auf dezitierte Minderheitenrechte gesehen, denn als Sezessionsrecht.
    Daher auch im Fall Serbiens der Eiertanz. Der Westen hat immer wieder herausgestrichen, dass ein Sezessionsrecht eben nicht allein aus dem Selbstbestimmungsrecht kommt, sondern erst durch die grobe Verletzung von Menschenrechten der Minderheit und es daher auch keinerlei Präzedenzwirkung hat. Was auch immer man von dieser Argumentation halten mag, sie zeigt das Problem recht schön. Ein Patentrezept für die Umsetzung der Selbstbestimmungsrechte gibt es nicht.

  2. durga
    01. März 2012 12:21

    @ johann scheiber, 1. März

    "durga, phaidros. ihre hetzerische Denunziation des großen Gelehrten und epochalen Antipoden von Lenin, Carl Schmitt, setzt ihrer Entgleisung gegenüber Friedrich Romig noch eins drauf. Schmitt hat seinen Fehltritt im Dritten Reich bereut, verurteilt wurde er nicht."

    Wo stehen Sie, Herr Scheiber? In welches Licht bringen Sie das Tagebuch? Wollen Sie daraus ein "der Honigmann sagt" kreiieren? Recherchieren Sie nicht, lesen Sie nicht, bevor Sie etwas schreiben?

    Wir denunzieren Carl Schmitt, den großen Gelehrten, der einen Fehltritt begangen hat?
    Carl Schmitt war kein bloßer Mitläufer des Dritten Reichs, er war eine der rassistischsten Leitfiguren, die den größten Verbrechen der Neuzeit den Weg geebnet haben und auch unserem Land unermeßlichen Schaden zugefügt haben. Gelehrter Schmitt? Von dem damaligen "brain-drain" hat sich unser Land nicht mehr erholt.

    Um den "Fehltritt" Carl Schmitts zu verdeutlichen, zitiere ich aus seinen Ansprachen anläßlich der 1936 von ihm geleiteten Tagung „Das Judentum in der Rechtswissenschaft“

    „Drei Leitsätze sollen über unserer Tagung stehen.

    Der erste dieser Leitsätze ist ein Ausspruch des Führers aus seinem Buch „Mein Kampf“. Gleich im ersten Teil des Buches behandeln einige Seiten die „jüdische Dialektik“. Hier ist in klarster Erkenntnis jüdischer Art und jüdischer Kunstgriffe alles gesagt, was wir mit unseren Ausführungen im einzelnen darlegen und veranschaulichen wollen. Was der Führer über jüdische Dialektik gesagt hat, müssen wir uns selbst und unseren Studenten immer wieder einprägen um der großen Gefahr immer neuer Tarnungen und Zerredungen zu entgehen. Mit einem nur gefühlsmäßigen Antisemitismus und der allgemeinen Ablehnung einiger besonders aufdringlicher und unangenehmer jüdischer Erscheinungen ist es nicht getan; es bedarf einer erkenntnismäßig begründeten Sicherheit. Eine solche erkenntnismäßige Sicherheit hatte ein einsamer, junger Deutscher bereits vor dem Krieg gewonnen, als die offizielle Wissenschaft noch tief im Banne jüdischen Geistes stand und wohl fast alle von uns noch in der Blindheit befangen waren, die durch sämtliche Begriffe und Einrichtungen der damaligen bürgerlichen Bildung herbeigeführt wurde. Die großen Reden des Führers und seiner Mitkämpfer auf dem Parteitag der Ehre in Nürnberg haben uns die heutige Kampflage in der weltanschaulichen Auseinandersetzung mit Judentum und Bolschewismus in aufrüttelnder Klarheit zum Bewußtsein gebracht. In diesem entscheidenden Geisteskampf steht auch unsere wissenschaftliche Arbeit. Der tiefste und letzte Sinn dieses Kampfes und damit auch unserer heutigen Arbeit aber liegt in dem Satz ausgesprochen:
    „Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn.“

    ................

    Der zweite Leitsatz:
    "Der Gesamtrahmen unserer Arbeit aber ist mit folgendem Wort unseres Reichsrechtsführers (Dr. Frank) bezeichnet:
    „Die Rassengesetzgebung ist abgeschlossen; aber es bleibt die Aufgabe unserer unermüdlichen Erziehung, die Erkenntnis der jüdischen Gefahr im deutschen Volk wachzuhalten“
    ..........................

    "Der dritte Leitsatz stammt von Theodor v. d. Pfordten, dem deutschen Rechtswahrer, dessen der Reichsrechtsführer gedachte.
    „ Jahrzehntelang habt ihr untätig und gleichgültig zugesehen, wie die flut undeutscher Bestrebungen das Staatsgefüge lockerte und unsere Wissenschaft mit ihrem tödlichen Gift durchdrang“....

    Wir müssen den deutschen Geist von allen jüdischen Fälschungen befreien, Fälschungen des Begriffes Geist, die es ermöglicht haben, daß jüdische Emigranten den großartigen Kampf des Gauleiters Julius Streicher als etwas Ungeistiges bezeichnen konnten"
    ...........................

    "Erst auf Grund eines exakten Verzeichnisses können wir in bibliothekstechnischer Richtung weiterarbeiten und durch Säuberung der Bibliotheken unsere Studenten vor der Verwirrung bewahren... Nach einer solchen Tagung ist es gar nicht mehr möglich, einen jüdischen Autor wie einen anderen Autor zu zitieren. Ein jüdischer Autor hat für uns keine Autorität, auch keine „rein wissenschaftliche“ Autorität...... Wenn es aus einem sachlichen Grund notwendig ist, jüdische Autoren zu zitieren, dann nur mit dem Zusatz „jüdisch“. Schon von der bloßen Nennung des Wortes „jüdisch“ wird ein heilsamer Exorzismus ausgehen.“

    Herr Scheiber, wo stehen Sie?

    Mißbrauchen Sie nicht die für unser Land so bitter notwendige liberale Grundhaltung des Tagebuchs!

    • Johann Scheiber
      01. März 2012 18:25

      Durga, danke fuer die Aufklärung. Meinen sie ich könnte ausreichend Sühne tun, wenn ich Selbstanzeige bei esowatch erstatte?

  3. Udo (kein Partner)
    01. März 2012 08:39

    o.t.:
    Wenn ich so etwas sehe, habe ich nicht den Eindruck, dass mit der "Demokratisierung" Lybiens auch nur irgendetwas dort besser wurde, im Gegenteil:

    http://www.youtube.com/watch?v=R7ax4KzRPvM

    Ekelerregend!
    Es kann doch niemand im ernst glauben, dass die Bezwinger dieser Regime sich danach menschlicher verhalten würden, als das bezwungene Regime.
    Es gilt weiterhin: Die Revolution frisst ihre Kinder.
    Aber in den Medien kommt so eine Revolution halt immer super rüber, nicht?

  4. Salmo (kein Partner)
    01. März 2012 01:47

    Herr Unterberger, Sie haben insofern recht, dass ein multikulturelles und multireligiöses Gebilde, das Österreich und vor allem Ostösterreich immer mehr wird, eine hohe Sprengkraft in sich haben kann. Im Extremfall sieht man, wozu das beispielsweise in Syrien führen kann. Aber es muss nicht so sein. Die Demokratie und der Liberalismus können hier ausgleichende Faktoren sein, die eine extreme Zuspitzung vermeiden helfen. Was heißt Kleinstaaten sind so super? Liechtenstein und Luxemburg sind doch ein Witz. Ein Rückzugsort für Superreiche mit Steuerprivilegien. Sonst nimmt diese Staaten doch niemand ernst. Power heißt auch Manpower!

  5. Wahrheit (kein Partner)
    29. Februar 2012 21:41

    OT: Realsatire vom Feinsten!

    1. MÄRZ

    Migrantenprotest ohne Deutsch
    29. Februar 2012 14:22
    Am 1. März ist Migrantenstreiktag - Diesmal wird die deutsche Sprache bestreikt

    Der "Sprachstreik" ist ausgerufen: Der alljährlich in verschiedenen Ländern stattfindende "MigrantInnen-Streiktag" ist heuer am 1. März der Verweigerung des Deutschsprechens gewidmet. "Wir rufen zum Streik gegen den Deutschzwang auf", heißt es im Aufruftext.

    Gegen Zwang

    "Es ist klar, dass wir die Sprache lernen. Aber man soll uns nicht dazu zwingen", sagt der 32-jährige Asylwerber Thomas O. (Name der Redaktion bekannt, Anm.), Sans-Papier aus Nigeria, der den Streiktag mitorganisiert hat, im derStandard.at-Gespräch. O. kritisiert die in den letzten Jahren auferlegten Deutsch-Tests vor der Einreise und vor Erteilung einer Niederlassungsbewilligung. Diese seien "nicht ernst gemeint, man will nicht, dass wir Deutsch sprechen - man will uns nur eine weitere Hürde vorlegen".

    O., der laut eigenen Angaben seit acht Jahren in Österreich lebt und dessen drei Kinder hier geboren sind, spricht laut eigenen Angaben "besser Deutsch als viele Menschen mit österreichischer Staatsbürgerschaft. Trotzdem darf ich nicht hier studieren und arbeiten und bekomme keine Hoffnung auf Zukunft."

    Swahili am Stephansplatz

    Darum würden er und die anderen RednerInnen bei der Kundgebung um 16.00 Uhr am Stephansplatz Englisch oder eine andere Sprache sprechen. "Wer die Rede auf Swahili halten will, soll das tun", sagt O. "Solange es nur eine Person im Publikum gibt, die die Sprache versteht, reicht das." (mas, derStandard.at, 29.2.2012)

    http://derstandard.at/1330389979278/1-Maerz-Migrantenprotest-ohne-Deutsch?seite=3#forumstart

  6. Uljanov (kein Partner)
    29. Februar 2012 21:06

    Und wieder ein absoluter Unterbergervollidiotenbeitrag!

    "Daher sollte man doch immer auch für das Mitteleuropa von heute genau prüfen, zu welchen Veränderungen großdimensionierte Wanderungsbewegungen samt unterschiedlicher Geburtenfreudigkeit langfristig führen können. Diese Gefahren zu beachten, wäre klug und keineswegs wie manchmal behauptet fremdenfeindlich."

    Unterberger die Mehrheit der Südtiroler bzw. Italiener hat kein Interesse daran!
    Sie peinliche senile Witzfigur.

    • Trollfresser (kein Partner)
      01. März 2012 09:19

      Sehr geehrter Herr Uljanov!

      Verwesen Sie eigentlich im weiterhin langsam vor sich hin, oder haben Sie bereits ein christliches Begräbnis nach russisch-orthodoxem Ritus erhalten?

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      01. März 2012 11:06

      Trollfresser... tatsächlich:

      Wenn Du einst durch " großdimensionierte Wanderungsbewegungen samt unterschiedlicher Geburtenfreudigkeit " einst aus der Weltgeschichte eliminiert sein wirst... es wird kein Schaden sein!

  7. kaffka (kein Partner)
    29. Februar 2012 20:23

    Nachtigall ich hör' dich trapsen, sagt eine alte Redeqwendung!

    Was Sarrazin schon längst eindeutig dargelegt hat, muss Dr. Unterberger nicht hinter blumigen Warten verstecken.

    Immigration eines geburtenfreudigeren Volkes wird in drei Generationen zu einem Kalifat EU führen.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      29. Februar 2012 20:27

      Nun, - lieber Kaffka!
      Du solltest jetzt eigentlich wissen, was Du selbst als Erstes zu tun hättest!

    • schlechter Geschmack (kein Partner)
      01. März 2012 09:20

      Wie hättest Du es denn gerne Dilo?

  8. D.I.L.E. (kein Partner)
    29. Februar 2012 18:34

    Zum Titel:

    "Kosovo: Lauter halbe Sachen machen noch kein ganzes Europa"

    genügt:

    "Ein ganzer Baum hat nicht Platz in einem Samenkorn!"

  9. durga
    29. Februar 2012 17:10

    Wenn Johann Scheiber - völlig unpassend zu dem heutigen Thema - mich direkt attackiert, antworte ich direkt - dies ebenfalls OT.

    Scheiber schreibt: "Das was die Inquisition nie war, das ist heute Esowatch, eine gnadenlose und brutale Institution zur Verfolgung von Abweichlern, vornehmlich vom "wissenschaftlichen" Mainstream und just der Gesinnungsterror, der den Inquisitoren der Inquisition fast total zu Unrecht unterstellt wird, ist heute offenbat gängige Praxis."

    Was Esowatch nun tatsächlich ist, kann man unter http://blog.esowatch.com/?page_id=2 nachlesen (ich lese dort von Zeit zu Zeit sehr empfehlenswerte Artikel, habe selbst dort aber bis jetzt noch weder Beiträge noch postings verfaßt und bin mit diesem blog auch (noch) nicht verlinkt):

    · „Das Internet ermöglicht ein sehr freies, breites Spektrum an Meinungen. Das ist auch gut so. Zwangsläufig ist da aber auch viel Mist dabei. Wir wollen dem entgegentreten."

    · „EsoWatch ist kein weltanschauliches Projekt. Wir machen keine Werbung für oder gegen eine Religion, sondern beschränken uns auf Aussagen, für die Evidenz vorliegt. Gelegentlich bringt uns das in Konflikt mit manchen Religionsformen, z.B. dem Kreationismus."

    · „Wenn wir Aussagen treffen, dann sind die aber mit Zitaten und Verweisen belegt. Es kann sich also jeder selbst ein Urteil bilden, ob stimmt, was wir sagen. Natürlich machen auch wir Fehler. Wir haben über 3.800 Seiten im Wiki. Aber es ist noch nicht oft passiert, dass wir was zurücknehmen mussten, weil wir uns geirrt hatten. Unsere Fehler dokumentieren wir übrigens unter Errata.“

    Warum fühlt sich Scheiber also durch Esowatch bedroht, wenn er denkt keinen Mist gebaut zu haben, sondern (wie jeder einigermaßen seriöse Wissenschafter) auf dem Boden der Evidenz-basierten Wissenschaft argumentieren kann?

    Was ist dann aberdas, was Scheiber preist?

    Ich konnte nicht widerstehen dem link.nachzugehen, der in einer Replik zu Scheibers posting im Gastkommentar „Drei Marksteine auf dem Weg ..“stand. Scheiber zitierte dort u.a. Carl Schmitt in durchaus positiver Weise. Jeder , der sich über diesen Zitierten ein objektives Bild machen möchte, sei auf den link verwiesen: http://www.archive.org/details/DasJudentumInDerRechtswissenschaftBandDieDeutscheRechtswissenschaft .
    Schmitt hatte 1936 anläßlich einer von der Reichsgruppe Hochschullehrer des Nationalsozialistichen Rechtswahreverbundes veranstalteten Tagung „Das Judentum in der Rechtswissenschaft“ zwei Ansprachen gehalten, deren Inhalt und Formulierungen zum Ärgsten und Widerwärtigsten gehören, das ich jemals gelesen habe.

    Ich nehme nicht an, daß Ihnen, Herr Scheiber, in vollem Umfang bewußt war, wen und damit welche Ideologie Sie zitieren. Wenn ich aber hier die Annahme einer mangelhaften Recherche treffen muß, dann gelten zweifellos ähnliche Voraussetzungen auch für viele Ihrer anderen Äußerungen.

    Zu dem brain-drain, den AU vor drei Tagen beklagt hat, leisten auch Sie Beihilfe mit Ihrer auf dürftigem Verständnis der Naturwissenschaften aufgebauten, militanten Aversion gegen alles, was diese Wissenschaften bringen (und Sie, zumindest zum Teil, auch für sich selbst nutzen)!

    • phaidros
      29. Februar 2012 17:58

      Auf Deinen Link hin habe ich die Reden gelesen (Anm.: laden Sie das PDF herunter, der OCR-Text ist praktisch völlig unbrauchbar), das ist wirklich starker Tobak! Einerseits hatte ich das Gefühl, dass es mir den Magen umdreht (das war ja Wort für Wort ernst gemeint!), andererseits gleichzeitig Betroffenheit: wie konnte so ein Sch*dreck durchgehen? Nicht nur durchgehen.

      Immer mehr komme ich zu dem Schluss, dass wir, die zu Jungen, diese Zeit nicht mehr verstehen können. Das ist keine Anschuldigung.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Johann Scheiber
      01. März 2012 08:52

      durga, phaidros. ihre hetzerische Denunziation des großen Gelehrten und epochalen Antipoden von Lenin, Carl Schmitt, setzt ihrer Entgleisung gegenüber Friedrich Romig noch eins drauf. Schmitt hat seinen Fehltritt im Dritten Reich bereut, verurteilt wurde er nicht.
      Ich bin eine Quelle, in die ein Schuft getretern ist, hat er in seinen Corollarien geschrieben. Besondere Beachtung verdient seine Weigerung sich politisch korrekt öffentlich zu entschuldigen, weil er sagte, dass er seine Schuld nur vor Gott zu verantworten habe. (Ein Fall für esowatch)
      Eben ist der Briefwechsel Carl Schmitts mit dem jüdischen Religionsphilosophen Jakob Taubes erschienen. Taubes hat erzählt, dass Schmitts Verfassungslehre der Verfassung des Staates Israel zu Grunde liegt.
      Durga, wenn ich das richtig verstanden habe, haben sie in der Pharmaindustrie gearbeitet. Wenn sie da ein wenig eingeweiht waren, kennen sie möglicherweise den Hintergrund von Esowatch.

    • phaidros
      01. März 2012 09:36

      Herr Scheiber, an dieser Stelle breche ich jegliche Diskussion mit Ihnen ab: Sie sind vollkommen unfähig, etwas anderes zu erkennen als das, das Sie schon vorher (auf welcher Entscheidungsgrundlage auch immer) als richtig definiert haben.
      Ein letztes Wort, das sogar Sie kapieren kõnnten: das 9. Gebot lautet: "Du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen." Von unwissentlich ist da nicht de Rede - Sie sind also nicht aus der Verantwortung, sich zu informieren, bevor Sie andere als "gnadenloses, brutales Netzwerk" desavouieren.

      Sg. Herr Volpini: wie fühlt man sich mit solchen Freunden? Für Ihre Loyalität meinen größten Respekt.

      BG phaidros (vom htc)

    • phaidros
      01. März 2012 09:39

      Das muss ich noch loswerden: Scheiber wagt es, von "hetzerischrr Denunziation" zu reden, nachdem er hier off topic, grund- wie anlasslos einen Schmähpost gegen durga vom Stapel gelassen hat.

      Es scheint Menschen zu geben, die weder Schamgefühl noch Hemmschwelle kennen. Widerlich.

      BG phaidros (vom htc)

    • Johann Scheiber
      01. März 2012 09:51

      Videant consules!

    • ProConsul
      01. März 2012 17:09

      durga und phaidros

      was wollen sie beide eigentlich mit ihrer gekünstelten Empörung erreichen?! Sie erinnern mich an diverse Poster des Standard, die argumentieren genau nach demselben Muster. Traurig, wie tief dieser Blog gesunken ist.

  10. sosheimat (kein Partner)
    29. Februar 2012 13:44

    Griechische Hausbesitzer decken sich mit Maschinengewehren ein!!!
    In Serbien und Kosovo gebe es sicher genügend zu verkaufen :-)

    http://sosheimat.wordpress.com/2012/02/29/griechische-hausbesitzer-decken-sich-mit-maschinengewehren-ein/

  11. Segestes (kein Partner)
    29. Februar 2012 12:08

    "Aber es wäre dennoch absurd, heutige Gebietsfragen mit Jahrhunderte zurückliegenden Fakten zu begründen."

    Sehe ich genauso.
    Es kommt letztendlich nur auf die heutigen Mehrheitsverhältnisse an.
    Und gerade deshalb, nebenbei bemerkt, hat Südtirol nichts bei Italien verloren!

    • cmh (kein Partner)
      29. Februar 2012 12:32

      Wobei die Südtiroler nicht unbedingt darauf heiß sein werden nach Wien, oder auch nur nach Innsbruck rapportieren zu müssen.

      http://www.youtube.com/watch?v=8Dvp-r3VQ60&feature=related

      Diese Ansammlung von Klischees kann nicht ernst sein.

    • Segestes (kein Partner)
      29. Februar 2012 12:51

      Meiner Erfahrung nach doch heißer, als nach Rom.
      Und je mehr Italien vor sich hin taumelt, umso stärker
      wird der Wunsch wohl werden.

      PS: Fetziges Video!
      Kaum noch steigerbar.
      Außer vielleicht damit:
      http://www.youtube.com/watch?v=L_W2tbW64pQ&feature=related

    • cmh (kein Partner)
      29. Februar 2012 14:40

      Der Unterschied liegt nur im stilistischen.

      Wurden Trackschittaz eigentlich schon auf der Tussendeneunziantenseite als sexistisch vernadert?

    • Segestes (kein Partner)
      29. Februar 2012 16:00

      Die Spurenscheisser dürfen das.
      Kunst darf schließlich alles.
      Deshalb wird auch Sido vom ÖRF verhätschelt.

    • cmh (kein Partner)
      29. Februar 2012 16:48

      Muss man den kennen? Möglicherweise habe ich da leichte Scheuklappen.

    • Segestes (kein Partner)
      29. Februar 2012 17:47

      Scheuklappen können in dem Fall tatsächlich
      schwer von Vorteil sein!

      Ich persönlich schalte den Fernseher sowieso nur
      mehr in Ausnahmefällen ein. Auch so minimiert
      man das Risiko, Sido, Conchita Wurst,
      Alfons Haider und dem Rest der gebührenfinanzierten
      Freakshow zu begegnen.

  12. Torres (kein Partner)
    29. Februar 2012 10:38

    Zur Aufnahme Zyperns in die EU: meint Unterberger vielleicht, dass man die zypriotischen Griechen dafür hätte "bestrafen" sollen (also nicht in die EU aufnehmen), dass ein Teil des Landes von der Türkei besetzt gehalten wird? Das wäre doch wohl mehr als ungerecht, ja sogar absurd.
    Und zu seiner (durchaus richtigen) Aussage gegen Ende: "Migration kann zur Verschiebung von staatlichen Identitäten"- ja, und daher ist seine vorherige Aussage bezüglich Südtirol völlig falsch: dort gibt es eine satte italienische Mehrheit (wenn auch nicht durch "freiwillige" Migration, aber das ins in diesem Zusammenhang unerheblich), die auch bei einer Volksabstimmung jedenfalls nicht für den Anschluss an Österreich stimmen würde.

    • cmh (kein Partner)
      29. Februar 2012 12:29

      Also bei aller Wertschätzung, das ist ein Blödsinn. Er ist aber nur konsequent aus der bei uns allen Entscheidungen zugrunde liegende Denke und Wertehaltung.

      Also nichts für ungut, Sie sind nicht Täter, sondern nur Opfer.

      Wenn man also die Nichtaufnahme von Ländern, die halt aus irgendwelchen Gründen nicht für eine Aufnahme eigenen - etwa so wie ich meinen Türnachbarn schätze, aber doch nicht zu meinen Familienfeiern und Ausflügen einladen würde -obwohl die Aufnahmekritereien in oberflächlicher Betrachtung erfüllt sind, als "Bestrafung" wenn auch nur unter "" ansieht, dann entsteht eine unwillkürliche Selbstbindung.

      Die Rechtsordnungen nehemen daher einen Kontrahierungszwang nicht ohne Grund nur in Ausnahmefallen an. WEnn ich jemandem etwas nicht verkaufen will, dann will ich halt nicht, auch wenn der übliche Kaufpreis bezahlt würde.

      Aus irgendwelchen Gründen scheint es bein Aufnahmen in die EU aber anders zu sein. Man fühlt sich immer mit anderen LEuten in eine Sandkiste gesetzt, Leute die man aber eigentlich nicht mag. Und dann erwarten sich die Erzieher, dass alle schön miteienander spielen und noch dazu komplexe Sandburgen gemeinsam bauen.

      Und jetzt wieder zum verehrten Torres. Es ist schon richtig, dass die Griechen unter den Türken nicht immer zu lachen haben, aber das kann durch eine - was ist eigentlich das Gegenteil zu "Bestrafung"? etwa Belohnung? - Aufnahme der Türkei in die EU ja auch nicht geändert werden.

      Und bitte ein kompletter Schwachsinn ist es, aus der stattfindenden Migration einen Rechtsanspruch abzuleiten und den auch noch super finden zu müssen. Da macht es dann auch keinen Unterschied mehr, wenn man ohne Nachkommen produziert zu haben, sondern zeitlebens nur das BRP gesteigert hat, frisch gleich selber zum Strick greift. Ist der Strick ja die mystische Weise des Selbstmordes, die das eigene Unrecht und den Sühnewillen zum Ausdruck bringen soll. (Ich hoffe das war jetzt nicht zu komplziert und esoterisch.)

      Ausgangspunkt der EU war das Abgehen von Franzosen und Deutschen sich wechselseitig als den Erbfeind anzusehen. Die Aufgabe dieses jahrhundertealten Feindbildes bedeutete letztendlich auch die Aufgabe eines Teiles der nationalen Identität. Also kann man daraus schließen, dass die Aufnahme in die EU nicht nur von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und dem Vorhandensein gewisser oberflächlicher Formen der Entscheidungsfindung abhängen kann, sondern vom Willen, zumindest einen Teil der nationalen Identität aufzugeben und sich als Europäer zu sehen.

      Immer dann, oder zumindest fast immer, wo es im Mechanismus der EU knirscht, steckt noch nicht aufgegebener Nationalismus drinnen

      Und wenn es heut in linken KReisen nicht gern gehört wird. Etwas ähnliches wie den heutigen Europagedanken hatten wir schon einmal im finsteren Mittelalter, wo man sich in erster Linie als Angehöriger der Christenheit definierte und mit allen andern Christen frei wirtschaftlich rechtlich und geistig verkehrte. Überall wo heute "Europa" vorne groß draufsteht, steht irgendwo etwas kleiner "eine gemeinsame Initiative von christlichem Glauben und antiker Philsophie"

    • Leopold Koller (kein Partner)
      01. März 2012 16:49

      Nur soviel zur "satten italienischen Mehrheit" in Suedtirol:

      Sprache 1991 2001
      Deutsch 67,99 % 69,15 %
      Italienisch 27,65 % 26,47 %
      Ladinisch 4,36 % 4,37 %

  13. cmh (kein Partner)
    29. Februar 2012 10:31

    Einige Gedanken zum Flaggenverbrennen.

    Bisher kannte man das seltsame Ritual nur aus islamischen Ländern. Die Flagge eines befeindeten Staates wird verbrannt und mit den Füßen getreten. (In die geleiche Kategorie gehört im übrigen auch das Schlapfenwerfen, das bei uns nur schief als Bewerfen mit Schuhen wiedergegeben werden kann.)

    Bei den Moslems ist es klar was gemeint wird. Ein ungeliebter soll in effigie mutiliert werden.

    Aber warum verbrennen die Griechen die deutsche Flagge? Konnten die Brötchen nicht schnell genug geliefert werden? Bestand der Pizzabote auf Sofortbezahlung? Ganz gleich, unhöflich war es allemal.

    Das Merkwürdige aber nunmehr ist, dass die deutschen und österreichischen Medien nur die einfache Meldung brachten ohne weiteren Kommentar. Es erfolgte auch - soweit ich es verfolgen konnte - kein Reaktion auf diplomatischem Wege.

    Das ist einerseits gut, denn mit Schaum vor dem Munde nach Vergeltung geifern ist nicht mehr das Mittel der Wahl - aber irgendeine Reaktion hätte dennoch erfolgen sollen. schließlich handelt es sich ja um die Herabwürdigung von nationalen Symbolen. Möglicherweise werden die in Westeuropa nicht mehr so gesehen, aber zumindest die Türken und die Griechen ihnen gleichauf stehen sich schon noch gewaltig auf ihre nationalen Insignien. Daher war die Beleidigung von den Zündlern sicher eher massiv gemeint.

    Ein ähnliches Problem haben wir manchmal auch bei uns. Oder kann jemand ausschließen, dass sich Türken iüber einen Anwesenden, der nur Deutsch spricht, in ihrer Sprache lächelnd in gröbster Art auslassen. (Dass sie das können weiss jeder, der Türken einmal über Kurden hat schimpfen hören.)

    Und zurück zu den Griechen. Können wir uns hier überhaupt noch sicher sein, dass mit einer Sprache gesprochen wird, dass die gleichen Ziele vereinbart werden, dass überhaupt eine auch nur ähnliche Sicht der Dinge besteht.

    Es liegt an uns, hier Klarheit zu verschaffen. Höflich aber eindeutig!

  14. cmh (kein Partner)
    29. Februar 2012 10:15

    AU spricht ein großes Wort bis zur Unkenntlichkeit gelassen aus:

    Wenn es in Zypern geht, warum geht es dann nicht auch in Wien?

    Nachtigall ick hör dir tapsen!

  15. Claudius (kein Partner)
    29. Februar 2012 09:15

    *** O. T. ***
    Ein neues Polit-Husarenstück von Nobert Darabos, aufgedeckt im KURIER: Danke Herr Dr. Brandstätter!

    http://kurier.at/nachrichten/4486534-rote-raeuberleiter.php

    Rote Räuberleiter
    Norbert Darabos ist beim Polit-Tricksen geübter als beim Soldatenspielen.
    ( KURIER, 27.02.2012, Dr. Helmut Brandstätter )

    Die Abgeordneten des parlamentarischen U-Ausschuss versuchen gerade, Licht ins Dunkel von zahllosen Affären zu bringen. Da bemüht sich der Verteidigungsminister, den nächsten Untersuchungsgegenstand zu schaffen. Norbert Darabos will ohne Ausschreibung einen SP-nahen Verlag mit einem guten Geschäft versorgen.

    Wer sonst könnte eine gute Soldatenzeitung machen, wenn nicht der bewährte Steuerberater Havranek, der im Hauptberuf die Finanzen der SPÖ beaufsichtigt? Seit ein KURIER-Redakteur, der auch Milizoffizier ist, diese Zusammenhänge aufgedeckt hat, wird im Verteidigungsministerium hinter ihm herspioniert. So stellt man sich den Zugang eines demokratischen Politikers zur Pressefreiheit vor.

    Beim Steuerberater Havranek, weithin bekannt als Zeitungsmacher, will sich Darabos einschmeicheln. Immerhin gehört ihm angeblich die Gratiszeitung „heute“, auch wenn das schwer zu glauben ist. Es ist übrigens rätselhaft, wie viel diese Zeitung, die in Wien auf öffentlichen Plätzen aufliegt, bezahlt. Jedenfalls weigern sich die Behörden, dazu Auskunft zu geben. Dafür erhöht die Stadt die Gebühren für die Bürger. Minister Darabos hingegen verteilt unser Steuergeld. [Ende]

  16. schreyvogel
    28. Februar 2012 22:17

    Die EU ist nicht die USA. Es fehlt ein zentraler Herrscher. Die Merkel in all ihrer Pracht reicht in keiner Weise an die Macht eines POTUS heran. Man kann von der EU nicht mehr erwarten als sie leisten kann.
    Daher gibt es auch keine klare, zielstrebige Politik und keine klare, logische Entscheidungen. Die EU hat noch einen weiten Weg vor sich.

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      29. Februar 2012 07:17

      ********************************************************!!!

    • Trollfesser (kein Partner)
      29. Februar 2012 10:12

      Sternderlfaschist!

      Die drei Rufezeichen am Ende Deiner Ausführungen sind echt kreativ.

  17. Undine
    28. Februar 2012 21:41

    Leute wie TITO, die sich in ihrem Größenwahn einst anmaßten zu bestimmen, wer wo zu leben hat, der die Völker zwangsweise durchmischt hat, nur um seine Vision von einem geeinten Volk der Südslawen auf Biegen und Brechen durchzusetzen, könnten gar nicht so lange leben, wie ihre berechtigte Gefängnisstrafe dauern müßte.

    Solche gewaltigen Verbrechen werden nie wirklich gesühnt, nein, im Gegenteil, diese üblen Gestalten wie Tito wurden von unseren charakterlosen Politikern sogar noch hofiert!
    Die peinliche, lächerliche Abbusslerei unter Politikern war zu Lebzeiten Titos außer unter den Brudervölkern der Kommunisten sonst noch nicht verbreitet, aber ich gehe jede Wette ein, daß sich unsere Politiker nicht gescheut hätten, den Massenmörder Tito fest links und rechts abzubusseln und wohlwollend zu tätscheln!

    Wie viel Blut durch diese verbrecherischen Handlungen jahrzehntelang geflossen ist und noch fließen wird, wie viele Tränen diese Willkürakte größenwahnsinniger Diktatoren gekostet haben, ist gar nicht zu ermessen.
    Und noch heute, so viele Jahre nach Tito und seiner unseligen Völkervermischung, leiden die zwangsweise "Vermischten"--und kein Ende ist abzusehen.

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      29. Februar 2012 07:16

      ********************************************************!!!
      ********************************************************!!!
      ********************************************************!!!
      ********************************************************!!!
      ********************************************************!!!
      ********************************************************!!!
      ********************************************************!!!
      ********************************************************!!!
      Wirklich super.

    • Trollfresser (kein Partner)
      29. Februar 2012 10:13

      Sternderlfaschist!

      Anscheinend glaubst Du Deinen Schwachsinn glatt selber auch noch.

      Oder bist Du ins Stottern gekommen?

    • signoraeva
      29. Februar 2012 10:21

      So gut der Kommentar ist, aber das macht er doch nur dem Lorenz Valla zu Fleiß!

  18. socrates
    28. Februar 2012 08:56

    "Die europäische Diplomatie jubelt." Gerschichtefälschung und Aushebeln der Demokratie ist ihr Hobby:
    Freispruch für Richter Garzón wegen Franco-Ermittlungen
    Internationaler Druck hat eine entscheidende Rolle gespielt, an seinem Karriereende ändert das aber nichts. http://www.heise.de/tp/blogs/8/151512
    Ungarn nutzt auch eine demokratisch gewählte Mehrheit nichts.
    Vae victis!

  19. Josef Maierhofer
    28. Februar 2012 08:29

    Selbstbestimmung.

    Wie wollen denn die wohlstandsverwahrlosten EU-Politiker im goldenen, sozialistischen Glashaus jemals wissen, was Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und viele andere 'konservative' Werte, die die 'konservativen Sozialisten' auch nicht mehr kennen, überhaupt bedeuten, sie haben es offenbar ja nie gelernt.

    Wir sehen das ja auch bei uns in Österreich, was da politisch für Schwachsinn verzapft wird.

    Zuerst müssten einmal diese Worte in die Hirne dieser EU-Politbonzen eindringen und verstanden werden.

    Nach wie vor halte ich die EU für unfähig, irgendwelche Lösungen zu schaffen. Die werden, mit der volksfernen Zustimmung unserer Politiker ein Griechenlandpaket nach dem anderen verabschieden und nicht kapieren, was sie damit eigentlich wirklich anrichten. Jede EU-Lösung hat unendlich viel Geld gekostet und bisher nichts verbessert, alles verwässert und bringt allen dann die Insolvenz, weil alle 'Lösungen' auf Kredit und mittels schmieriger Haftungen und Anlassgesetzgebung an der Grenze der Legalität und oft auch jenseits der Legalität ausgeführt werden.

    Dass aber die Österreicher, sprich die österreichische Politik, da nichts dagegen halten, ist eine Schande unserer Linksidioten.

    Warten wir, bis die ersten Ratten das sinkende Schiff verlassen, dann ist es für uns Blöde schon längst zu spät. Die Briten betrachten die EU mit allergrößter Zurückhaltung, die Schweiz und Norwegen konnten bis jetzt auf diesen 'Segen' erfolgreich verzichten.

    Ich bin gespannt, was unsere Politik den Österreichern da vormachen wird, um sich wieder an 'Rettungsschirmen' zu beteiligen und als Konsequenz den Schuldenstand, den eingegangenen Haftungsrahmen noch dazu den Bürgern verschweigt und dann noch Milliarden für unsere Pleitebanken, die die Politik vorher gedrängt hatte, diese Anleihen zu zeichnen.

    Schön langsam sollten wir raus aus der EU und raus aus dem Euro und raus aus der sozialistischen Diktatur, die alles zerstört, was Generationen mit Fleiß und Anstand aufgebaut haben.

  20. Anton Volpini
    28. Februar 2012 08:04

    Oswald Spengler schreibt 1933 von verbrauchten, müden Völkern Europas, die zwei großen Gefahren ausgesetzt sind: der Revolution von unten durch den alles nivellierenden, und damit alles zerstörenden Sozialismus, und der Revolution von außen, durch nichteuropäische Menschen aller verschiedenen Völker. Dabei ließ er auch den Islam, als eine aggressive Völker einigende Religion, nicht aus, die bei dieser Revolution von außen eine große Rolle spielen könnte.

    Jetzt, knapp 80 Jahre später können wir feststellen, daß Spengler in seinem Weitblick weitgehenst Recht bekommen hat. Der Sozialismus hat Europa fest im Griff und diktiert seine kuzfristige, alte historisch und gesellschaftliche Werte negierende Politik, und setzt, wie jetzt auch bei Serbien, dem Euro, der europäischen Wirtschaftspolitik und so fort, seine ungeheure Zerstörungskraft frei!

    Die Revolution von außen ist aber dank der hinterrücks schleichenden, sozialistischen Einwanderungspolitik der letzten zwei Jahrzehnte zu einer Zangenbewegung von innen und außen geworden. Die hat eine Dimension erreicht, die Oswald Spengler nicht einmal in seinen schrecklichsten Alpträumen erdenken konnte!

    • simplicissimus
    • Undine
      28. Februar 2012 21:11

      @Anton Volpini

      *******!

    • Josef Klaus
      28. Februar 2012 21:23

      Undine: *!

      Simplicissimus: *!

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      29. Februar 2012 07:16

      *************!


    • (kein Partner)
      29. Februar 2012 08:02

      **********************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************!!!!!!!!

    • Trollfresser (kein Partner)
      29. Februar 2012 10:16

      Jetzt habts eure Sternderln noch ausgschütt!


    • (kein Partner)
      29. Februar 2012 10:53

      Trollfresse: ********!!

      Undine: ********!!

      Josef: ********!!

    • Trollfresser (kein Partner)
      29. Februar 2012 12:36

      Nickloser Intelligenzbolzen. Da fehlt dich was? Wir sind auch nicht böse wenn Du da nur STF einsetzt.

  21. thomas lahnsteirer
    28. Februar 2012 08:02

    Dass man heute in Bosnien-Herzegowina moslemische Fundamentalisten sitzen hat und dass Saudi-Arabien sich fest in dieser Region etabliert hat, verdankt man den westlichen Schwachköpfen, die das Märchen von den armen, drangsalierten Moslems am Balkan tatkräftig, auch mit Waffengewalt gefördert haben.
    Und so hat man mit Bosnien-Herzegowina und der Gangsterrepublik Kosovo zwei künstliche, moslemische Staaten am Balkan geschaffen, die nur durch militärische Unterstützung der EU und der "Nato-Kämpfer" lebensfähig sind.
    Die gleichen Unterstützer von Mördern und Terroristen, die man in Afghanistan zu bekämpfen vorgibt, werden in Bosnien-Herzegowina kräftig hofiert.
    Und dann ist man ja in der EU (mit einigen Ausnahmen) auch so stolz auf den "freien" Kosovo. Wie es dort wirklich ausschauen muss, kann man am besten an
    der tollen Familie Zogaj erkennen, die mit Hilfe aller nur erdenklichen, auch illegalen Tricks der österreichischen Asylindustrie dem angeblichen Albaner-Paradies den Rücken gekehrt hat.

  22. brechstange
    28. Februar 2012 07:27

    OT

    Halbe Sachen mit Größenwahn und Korruption gekoppelt, ergibt genau die Krise, in der wir nun stecken. Und so machen sie weiter bis zum Ende des Tages, indem sie sich von Realitäten abkoppeln. Sie leben in ihrer Welt mit ihren Vorteilen, bezahlen wird es der Steuerzahler und Bürger. Der ESM ist das Krönchen der Abgehobenheit, an die Spitze drängt sich der Juncker. Seine Bussi-Freundin Lagarde wird das sicher befördern.

  23. ambrosius
    28. Februar 2012 07:15

    Fürst Bismark hat sehr richtig gesagt, daß der Balkan keinen Knochen eines Pommerschen Grenadiers wert ist.
    Deswegen hat er den Balkan- nach Abnahme von Schlesien und dem Hinauswurf aus dem Deutschen Bund- hat er also den Balkan den Österreichern als Beschäftigungstherapie zugewiesen.
    Es ist für mich sehr schmerzhlich zu sehen,daß gerade zwei aus dem christlichen Lager entstammende Politiker Österreichs auch heute noch im Balkan herumdilletieren( mit Fernwirkungen, von denen wir uns heute noch gar keine Vorstellung machen).

    Die Ostgrenze des vereinigten Europas ist dort zu suchen, wo dereinst die Grenze zwischen Ostrom und Westrom, später dann die Grenze zwischen dem byzantinischen und dem lateinischen Christentum zu suchen ist.

    Wer genau hingeschaut hat, dem ist aufgefallen, dass Griechenland niemals eine mit Westeuropa akkordierte Politik gemacht hat, daß die Staatsideologie, die Wertevorstellungen und und und der Griechen, auch der griechischen Zyprioten, völlig unterschiedlich zu Westeuropa sind. Ein rezentes Beispiel war/ist die Illoyalität der Griechen im Kosovokonflikt.

    Man sollte also die Griechen, Zyprioten, Bulgaren raschest aus der EU entfernen
    (zum Ferienmachen sind die Länder ja weiterhin gut), und die Knallköpfe, die jetzt die Aufnahme von Serbien betreiben aus ihren Ämtern entfernen.

    Im Übrigen hat der Beitrag von unserem "Blogvater" alles gesagt, was dazu zu sagen ist.

    • cmh (kein Partner)
      29. Februar 2012 10:18

      Aus taktischen Gründen sollte man schon in Griechenland bleiben.

      Aber Europa hat nicht einmal genug Eier, den Griechen einmal das Wort zu verbieten.

  24. Observer
    28. Februar 2012 06:31

    Ist es nicht ein Widerspruch? Alle getrennten Balkanstaaten zieht es zur EU, gleichzeitig wollen sie aber völlig unabhängig bleiben. In den Kosovo wurden schon sehr viel Geld gesteckt und nur dank der ausländischen Truppen hat es noch nicht ordentlich gekracht. Eigentlich zieht es die meisten Kosovo-Albaner ohnedies zu Albanien und die wenigen Kosovo-Serben zu Serbien. Leider lässt sich dies nicht so einfach bewerkstelligen, da die dortigen Serben in "isolierten Enklaven" leben und so ein "Anschluss" nicht so leicht möglich ist. Ebenso ist das "Kunstgebilde" Bosnien-Herzogowina langfristig nicht überlebensfähig, auch wenn man sich ständig die Schweiz als Vorbild nimmt.
    Dies alles dem "blöden Volk" als diplomatische Erfolge zu verkaufen, ist sehr weltfremd.

  25. Johann Scheiber
    28. Februar 2012 05:51

    OT: Durga möchte gerne Esowatch auf Friedrich Romig aufmerksam machen und phaidros stimmt mit seinem "Herzblut" zu. Das auf dem Thread "Beihilfe zum BrainDrain"!
    Wenn also jemand hier in Zukunft noch Bedarf nach linken Gutmenschen mit Hang zur Gesinnungsinquisition hat, oder wenn jemand noch immer nicht glaubt, dass christliche Überzeugung der modernen Plattheit beginnt ein verfolgungswuerdiges Delikt zu sein, dann braucht er nicht irgendwo herumzusuchen, er wird hier im Blog unter Stammbloggern fündig.
    Danke an den verehrten Friedrich Romig, dass er durch seine radikale Stellungnahme in seinem letzten Gastkommentar dieses Geständnis praktisch erzwungen hat.

    Das was die Inquisition nie war, das ist heute Esowatch, eine gnadenlose und brutale Institution zur Verfolgung von Abweichlern, vornehmlich vom "wissenschaftlichen" Mainstream und just der Gesinnungsterror, der den Inquisitoren der Inquisition fast total zu Unrecht unterstellt wird, ist heute offenbat gängige Praxis. Der Horror, der auf die Vergangenheit projeziert wird, ist gegenwärtig, hier in concreto fuer die Abmauerung des unsagbaren Schwachsinns, dass der Mensch vom Affen abstammt, eine Irrlehre ohne jegliche Evidenz, die nur noch dazu dient den Menschen zu degradieren.

    • ProConsul
      28. Februar 2012 09:48

      Lieber Johann,
      danke für diese Klarstellung, es traurig, dass unter Gebildeten das religiöse Element immer mehr abhandenkommt.

    • A.K.
      28. Februar 2012 11:25

      @Kommentare zu inge schuster bzw. Esowatch und Durga:
      Von der Profession her leb(t)e ich von den Naturwissenschaften aber auch bezüglich Interessen und Glauben (inklusive einschlägiger Ausbildung) u.a. auch von katholischer Theologe. Ich scheue mich nicht an folgendes zu erinnern:
      Gott ist durch das Licht der Vernunft erkennbar!
      Zur Erkennbarkeit Gottes besagt der Römerbrief (Röm 1,18ff.):
      „Gottes Zorn enthüllt sich vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit in schuldhafter Weise niederhalten. Ist doch, was sich von Gott erkennen läßt ihnen offenbar; Gott hat es ihnen kundgetan. Denn sein unsichtbares Wesen, seine ewige Macht und Göttlichkeit sind seit Erschaffung der Welt an seinen Werken durch das Licht der Vernunft zu erkennen.“
      Gestützt auf klassische Bibeltexte wie Weish 13, 1–9 u. Röm 1, 18 ff. hielt die theol. Tradition stets an einer Erkennbarkeit Gottes aus den Werken der Schöpfung fest. Es handelt sich dabei mehr um einen Rückschluß auf die Existenz Gottes als um eine Antwort auf die Frage, wer u. wie Gott eigentlich ist.
      Man kann sich also durchaus auch in den Naturwissenschaften erkennend beschäftigen und gleichzeitg ohne in einen Widerspruch – wie er mit dem Seitenhieb (Zitat) „...mehr und mehr Menschen hier leben, die sich geistig noch im Mittelalter befinden, die unsere Kultur nicht aber unsere Errungenschaften ablehnen und die von Haßpredigern zur Perpetuierung ihrer Lebensweise aufgerufen werden, ...“ zu geraten.
      Dem Zitat „...haben Naturwissenschaften in Österreich einen niedrigen Stellenwert: „Wir leben in einem Land, in dem sogar Vorbilder wie Politiker stolz darauf sind, in der Schule schlecht in Physik gewesen zu sein“ muß ich leider voll zustimmen.

    • terbuan
      28. Februar 2012 11:44

      @all
      Da ich ALLE in diese Diskussion involvierten Poster persönlich kenne und auch sehr schätze, tue ich mir verständlicherweise sehr schwer mit einer Stellungnahme.
      Ich kann nur die Wertschätzung in einer möglichst breiten Toleranz artikulieren und meine, ob gläubiger Christ oder Agnostiker, jeder ist ein Suchender auf seine Weise.
      Herzliche Grüße an alle!
      terbuan

    • Johann Scheiber
      28. Februar 2012 12:16

      Ich finde es geht da nicht so sehr um die sachliche Diskrepanz, sondern um die Entgleisung, dass Menschen, die sich dezidiert als Liberale bezeichnen, zur Durchsetzung ihres Neuglaubens (Szientismus) gegen Altgläubige (Christen) eine Art Inquisition mit Verdammungsurteil verschreiben wollen und das ausgerechnet durch esowatch. Wenn es nicht so traurig wäre...

    • terbuan
      28. Februar 2012 12:56

      Johann
      "Esowatch" ist sicher nicht die erste Wahl, wenn es um wissenschaftliche Diskussionen geht. Vor allem die Anonymität der Autoren ist bedenklich.
      Aber die Inge Schuster hat so viel anderes Positives in diesem Beitrag geschrieben, dass ich diesen Klammerhinweis nicht so tragisch nehme.

    • woglinde
      28. Februar 2012 16:25

      die Erde ist eine Scheibe und Adam wurde aus Lehm geformt.
      Alle anderen Meunungen dienen dazu , den Menschen zu degradieren

    • simplicissimus
      28. Februar 2012 18:07

      herr scheiber, ein bisschen weit hängen sie sich doch aus dem fenster. ob der mensch vom affen abstammt oder nicht oder umgekehrt können wir ruhig dem stammtisch überlassen. oder wir blättern einfach in den politischen nachrichten über europäische politiker und erhalten solchermassen erleuchtung.
      wissenschaftlich gesichert jedoch ist die erkenntnis, dass ALLE lebewesen genetisch ziemlich eng miteinander verwandt sind. und affe und mensch ganz besonders eng. da gibt es mehr als reichlich evidenz.
      esowatch kenne ich nicht, auch weiss ich nichts über die vorherigen kommentare. immerhin tendieren viele religionen aber weltweit immer wieder zu absolutheitsansprüchen mit jeweiligen, oft greulichen folgen. ein paar blicke in die geschichtsbücher dürften reichen.
      ich bin der meinung, religion und atheismus können bestens nebeneinander leben, wenn man die gegenseitige meinung zwar kritisiert, den anderen aber persönlich nicht unter druck setzt.

    • Johann Scheiber
      28. Februar 2012 22:05

      Simplicissimus, ich lehne mich keineswegs weit aus dem Fenster, denn
      A. geht es mir primär darum aufzuzeigen, dass es hier Leute gibt, die andere mit einer Gesinnungsinquisition verfolgen wollen
      B. Zur Sache selbst: Darwin selbst hat als Kriterium seiner Theorie angegeben, dass das missing Link zwischen Mensch und Affe gefunden werden müsse, sonst wäre seine Theorie gescheitert.
      Laut meinem Freund Anton Volpini hat man mittlerweile 50 Millionen Arten entdeckt. So und erstaunlicherweise hat man nicht nur das missing Link zwischen Mensch und Affen nicht gefunden, nein, man hat bislang bei 50 Mio Arten kein einziges Missing Link gefunden, obwohl die Gesteine von derartigen Fossillien geradezu ueberquillen muessten.Die Wahrscheinlichkeit, noch ein Link zu finden ist praktisch Null. Aber solche Kalkuele sind bei Evolutionisten durchgaengig, und so halten sie an ihrem Glauben fest.
      C. Genetische Ähnlichkeit weist auf die Tatsache hin, dass alle Lebewesen Koerper aus organischer Materie haben. Genetische Ähnlichkeit bedeutet daher Parallelität und Kompatibilität auf organischer Ebene, nicht aber gemeinsame Abstammung.

    • ProConsul
      28. Februar 2012 22:30

      Erik von Kuehnelt-Leddhin hat sehr treffend dargelgt, dass der Kampf der Rechten letztlich auf dem Fundamnet von religiöser Überzeugug gründen muss. Ich empfehle durga, phaidros und co. sein Essay Rechts - doch ohne Glauben?, aus dem ich mir erlaube einen Teil zu zitieren:

      "Nun aber glaube ich, daß die Forderungen der Rechten mit zwingender Logik und absolutem Engagement nur vom Theisten, wenn nicht vom gläubigen Christen erhoben werden können. Der ungläubige „Konservative“ kann sich in seinen Argumenten gegen die Linke, und was sich so gerne die „Mitte“ nennt, einer gewissen Empirik bedienen oder er kann auch die Diskussion rein sentimental führen. So kann er als Empiriker den Sozialismus als wirtschaftlichen Blödsinn oder als Sentimentalist die roten und braunen Konzentrationslager als „unmenschlich“ bezeichnen. (Alles, was jedoch Menschen tun, ist „menschlich“: auch moderne KZs und mittelalterliche Scheiterhaufen.) Doch der Mann der Rechten muß über der reinen Empirik stehen. Der Volkswirtschaftstheoretiker Wilhelm Röpke, den ich unbedingt der christlich inspirierten Rechten zuzähle, hatte einmal gesagt, daß er auch dann eine staatliche Kollektivwirtschaft ablehnen würde, wenn sie billiger und besser produzieren würde als die freie Wirtschaft. (Ich weiß wirklich nicht, wie viele agnostische Altliberale ihm darin gefolgt wären.)

      Dem theistischen, dem christlichen „Konservativen“ liegt die Frage auf den Lippen, wie denn sein ungläubiger Kampfgenosse seine Positionen untermauert. Denn entweder ist, wie wir schon angedeutet hatten, der Mann der Rechten reiner Empiriker, gleich dem Schimpansen im tierpsychologischen Laboratorium, und Ästhet, dem es vor dem widerlichen, mit tierischem Ernst erfüllten Zoo der utopischen Linken graust, oder er hat wirklich gute, sein Herz und sein Sinnen beherrschende Gründe für sein Programm, für seine Vision. Doch müssen solche Motive einen metaphysischen, einen transzendenten Charakter haben, sie müssen im Boden von unwandelbaren Prinzipien, ja von Dogmen wurzeln, für die man kämpft und gegebenenfalls auch zu sterben bereit wäre. Der Löwenmut, ein Kreuzchen auf einen Wahlzettel zu setzen und diesen dann wohlverpackt wie einen anonymen Brief in einem Schlitz verschwinden zu lassen, ist nicht genug! Aus welchen Beweggründen haben denn die Männer vom 20. Juli, die Chouans der Vendée, die Jakobiten Schottlands und Irlands, die Karlisten, die mexikanischen Cristeros, die Krieger der Weißen Armeen Rußlands gehandelt? (Diese Armeen bestanden - weiß Gott! - nicht aus progressistischen agnostischen Liberaldemokraten.) Das sind die Realitäten. Der Rest ist Geschwätz. Ich sehe nicht, wie man eine solche opferbereite Haltung zwingend und nicht zufällig einnehmen kann ohne auf den Urgrund, ohne auf Gott zurückzugehen … außer man handelt aus reinem, blindwütigen Haß gegen das Porkupat der Linken.

      Die Grundalternative für den „Konservativen“ besteht also in der Wahl zwischen einem religiös verankerten Weltbild (das eben kein agnostisches Fragezeichen darstellt) und einer recht losen Schau, die offen oder heimlich am Geruch der leeren Flasche eines immer noch nicht ganz verflüchtigten Christentums zehrt."

      Erik Ritter von Kuehnelt-Leddihn, "Rechts - doch ohne Glauben?"
      http://www.monarchieliga.de/person/kuehnelt-leddihn-erik-von/rechts-ohne-glauben.htm

    • H&M (kein Partner)
      29. Februar 2012 08:20

      Es ist erbärmlich, wie hier Menschen, die intelligenter sind und sich der Aufklärung verpflichtet haben, von der Forumsgemeinde gemobbt werden. Bei dieser dumpfen Atmosphäre braucht sich keiner wundern, wenn dieses Forum als "Obskurantenblog" verschrien ist, das von jungen weltoffenen Menschen gemieden wird.

    • Johann Scheiber
      29. Februar 2012 09:28

      H&M, vergessen sie nicht: Der Aufklärung verpflichtet und der Gesinnungsüberwachung. Das ist übrigens keineswegs ein analogieloses Verhalten von Aufklärern, es ist vielmehr die Regel seit den Jakobinern.
      Daher ist dieser Fall hier auch interessant und exemplarisch.

    • Anton Volpini
      29. Februar 2012 10:11

      Lieber Johann, dieses Thema öffentlich auszutragen, wollte ich vermeiden, was halt jetzt nicht mehr geht, da Du mich mit reingezogen hast.

      Ich fürchte sehr, daß Du da einiges durcheinander bringst, was mir leid täte.....

      Charles Darwin hat meines Wissens nach nie behauptet, der Mensch stamme vom Affen ab, sondern das haben seine Kritiker (und wie z. B. Ernst Haeckel) falsch interpretiert. Daher ist auch das mit dem missing Link Unsinn!
      In seinem Hauptwerk "On the origin of species" Untertitel: "by means of natural selection or the preservation of favoured races in the struggle of life" (deutscher Titel: "Die Entstehung der Arten", Untertitel: " im Tier- und Pflanzen-Reich durch natürliche Züchtung oder Erhaltung der vollkommensten Rassen im Kampfe ums Dasein" (In meiner deutschen Ausgabe, fehlt der Untertitel, während er in der englischen Ausgabe sehr wohl da ist), -- jeder der Englisch versteht, sieht in dieser Übersetzung schon den Beginn von Fehlinterpretationen, man beachte einmal den Begriff "Origin" übersetzt mit "Entstehung" und auch " favoured" und "vollkommenste", und Johann, das ist jetzt keine Haarspalterei, sondern man sollte halt den Darwin gelesen haben, wenn man ihn zitiert!), --also in seinem Hauptwerk schreibt Darwin gar nichts von irgendeiner Entstehung oder ursprünglichen Herkunft, sondern er beschreibt in unzähligen Beispielen, die Veränderungen, Anpassungen, Mutationen wenn man so will, verschiedener Lebewesen bei Veränderungen der unmittelbare beinflussenden Umweltbedingungen. Die unterschiedlichen Kapiteln befassen sich mit- natürlicher Zucht, häuslicher Zucht, Instinkt, Kampf ums Dasein, Gesetze der Abänderungen, Bildung von Bastarden und so weiter.
      Kein Wort von einem Einzeller und der nachfolgenden Entwicklung zum "höherem" (mehrzelligem) Lebewesen.

      Sag mir also bitte die Quelle, worin Darwin behauptet, der Mensch stamme vom Affen ab, und wenn das missing Link dazu nicht gefunden wird, dann sei seine Theorie gescheitert, Johann???

      Darwin hatte ganz andere Probleme, die seine Theorie in Frage stellten, so glaubte er. Dadurch, daß er die Funktionen der Lebewesen in seiner Forschung auf das absolut notwendigste Maß des Überlebnes reduzierte, wußte er lange Zeit (auch nach dem Erscheinen des Hauptwerkes 1859) nichts mit der verschwenderischen Schönheit von Vöglen, Schmetterlingen usw. anzufangen.

      Was die ca. 50 Mio Arten betrifft, so bezog ich mich, wie ich Dir ja sagte, auf meinen biologisch, zoologisch, forscherischen Lieblingswissenschafter und diesbezüglichen Lieblingsautor, Josef Reichholf!
      Ich lese gerade von ihm: "Der Ursprung der Schönheit" Untertitel: "Darwins größtes Dilemma"
      Sehr empfehlenswert!! Wie alle seine Bücher!!

    • cmh (kein Partner)
      29. Februar 2012 10:35

      In Spanien besorgte man schlimmen Söhnen gerne bevor sie auf die Universität gingen, die niedrigsten Weihen, die zwar mit einer münzgroßen Tonsur, aber ohne Ehelosigkeitsgelübte eingingen.

      Der Grund dafür war, dass für diese Herren dann nicht das weltliche Gericht der Rumorwache, sondern das wesentlich mildere der Inquisition zuständig war.

    • Johann Scheiber
      29. Februar 2012 12:30

      Ach Anton, lies einfach deinen Darwin noch einmal!

      „Sollte sich herausstellen, daß ein komplexer Organismus nicht durch sehr viele kleine schrittweise Veränderungen entstehen kann, dann bedeutet dies mit Sicherheit das Ende meiner Theorie“ Charles Darwin, The Origin of Species, Teil 1, S. 189.

      Und hier noch Mann, der sicher nicht unter Verdacht steht einen Gotteskomplex zu haben.

      „Laut Evolutionstheorie verwandelt sich eine vorhandene Spezies im Laufe der Zeit in eine neue Art. Jeder dieser Wandlungsvorgänge soll sich allmählich über Millionen von Jahren hinweg vollzogen haben. Wenn dem so wäre, hätten zahllose Übergangsarten in jedem dieser unzähligen Wandlungsprozesse vorhanden sein müssen. Einerseits müßte es in der Vergangenheit Übergangsformen als Mischkreaturen gegeben
      haben, die zum Beispiel teils Fisch- und teils Reptiliencharakter aufweisen, und andererseits müßten auch Millionen von Entwicklungsstufen der Organe und Extremitäten nachgewiesen werden können. Aber alle aus den Versteinerungen bekannten sowie heutzutage (rezent) lebenden Tiere erscheinen vollkommen entwickelt und ideal angepaßt. Sollte die Evolutionstheorie richtig sein, muß auch die Anzahl der Zwischenvarietäten, welche vordem auf der Erde vorhanden waren, eine wahrhaft ungeheure gewesen sein.
      Woher kommt es dann, daß nicht jede geologische Formation und jede Gesteinsschicht voll von solchen Zwischenstufen ist? Die Geologie enthüllt uns sicherlich keine solche fein abgestufte Organismenreihe; und dies ist vielleicht die handgreiflichste und gewichtigste
      Einrede, die man meiner (Darwin’s) Theorie entgegenhalten kann. Die Erklärung
      liegt aber … in der äußersten Unvollständigkeit der geologischen Urkunden‘
      (Dawkins, 2000, S.357f).

      "Übergangsformen wurden nicht gefunden, aber eben ein urplötzliches Auftreten neuer, vollkommener Tiere ohne jegliche Übergangsform. Ein solches Szenario läßt sich in Schichten aus dem Kambrium (590 bis 500 Millionen Jahre nach offizieller Zeitrechnung) nachweisen. Dieses wunderbare Ereignis wird in der geologischen Literatur die ,kambrische Explosion‘ genannt, denn in den Schichten des Präkambriums (Erdfrühzeit)
      läßt sich organisches Leben nicht nachweisen, doch plötzlich wimmelt es von Leben aller Art. Das Leben entstand ohne lang andauernde Evolution, ohne Artverwandlung – bewiesen durch die in geologischen Formationen enthaltenen ,idealen‘ Fossilien ohne Übergangsformen.
      Die meisten der in kambrischen Schichten gefundenen Lebensformen weisen urplötzlich erscheinende komplexe Organsysteme wie Augen, Kiemen und andere hoch entwickelte
      Strukturen auf, die sich in keiner Weise von denen ihrer neuzeitlichen Ebenbilder
      unterscheiden. Wichtig ist die Feststellung, daß die in frühen kambrischen Epochen vorhandenen Tiergattungen sich genauso deutlich voneinander unterscheiden, wie sie es auch heute nach knapp 600 Millionen Jahren tun. Eigentlich hätte sich die Artenvielfalt wie die Verästelungen eines Baumes aus einem einzigen Stamm entwikkeln müssen, aber die einzelnen Tierstämme erscheinen parallel, gleichsam wie inReihen ausgerichtete Junganpflanzungen ohne gemeinsame Wurzel: ,Es erscheint, als ob sie dort einfach ohne eine evolutive Vorgeschichte eingepflanzt worden seien‘
      (Dawkins, 1986, S. 229).

      Noch zwei Hinweise:
      ,Der Beginn der kambrischen Epoche … erlebte das plötzliche Auftreten von fast allen
      Hauptgruppierungen der Tiere (Phyle) im Fossilnachweis, die bis heute noch überwiegend
      die Biota ausmachen.‘ ,Science‘ (Bd. 293, 20.7.2001, S. 438f)

      ,Wenn wir den Fossilnachweis im einzelnen untersuchen, ob auf der Ordnungs- oder Spezies-Ebene,
      tritt ein Punkt hervor: Was wir immer und immer wieder finden, ist nicht eine allmähliche
      Evolution, sondern eine plötzliche Evolution einer Gruppe …‘ (,Proceedings of
      the British Geological Association‘, Bd. 87, 1976, S.133).

      Lieber Anton, du gehörst ja leider auch zu denen, die an dieser Fabel mit Klauen und Zähnen festhalten, aber ich konzediere dir zu 100%, dass du nicht zu denen gehörst, die in letzter Konsequenz bereit sind eine Gesinnungsinquisition loszuschicken.

    • Anton Volpini
      29. Februar 2012 14:03

      Du hast recht Johann, daß ich nicht zu denen gehöre, die eine Gesinnungsinquisition unterstützen würden. Weil Du mich ja schon sehr lange kennst, weißt Du auch, daß ich solches aus tiefstem Herzen verabscheue!

      Also will ich Dir in sachlichem Ton antworten!

      Zunächst, wer ist Mann? Und wer ist dieser Dawkins, den er scheinbar zitiert?

      Dann zu Darwin: Teil 1 Seite 189? Du mußt mir beides näher erklären.
      In den mir vorliegenden Ausgaben von "On the Origin of species" gibt es keinen Teil 1 oder sonstige Teile. Es gibt nur Kapitel.
      Die Seite 189 ist in der deutschen Ausgabe, die mir vorliegt, (Nikol Verlag, Hamburg 2008) vom Fünften Kapitel,"Gesetze der Abänderung" Unterteilung "Ein in außerordentlicher Stärke oder Weise in irgendeiner Spezies entwickelter Teil hat, im Vergleich mit demselben Teil in verwandten Arten, eine große Neigung zur Veränderlichkeit"
      Die von Dir oben zitierten Worte konnte ich leider in dem ganzen Kapitel, das von Seite 171 bis zur Seite 206 geht, leider nicht finden.

      In der englischen Ausgabe, die mir vorliegt, (Penguin Books 2009) beginnt auf Seite 189 das Siebende Kapitel über "Instinct", und behandelt witzigerweise das Verhalten des Kuckus, und warum er seine Eier in fremde Nester legt......

      Vielleicht liegt Dir eine andere Ausgabe vor, Johann, eine viel ältere, wo Darwin noch wenige Korrekturen vorgenommen hat, und daher die von Dir oben zitierte Stelle wirklich auf Seite 189 ist?

      Und wenn dem so sei, dann bin ich mit Deinem Zitat sehr einverstanden, denn das ist eindeutig Charles Darwins Sprache. Hier gehts um viele, kleine, schrittweise Veränderungen, die zu einem komplexen Organismus führen können...eindeutig Darwins Kernaussage!
      Ich lese da aber nirgens heraus, daß der Mensch vom Affen abstammt, oder?

      Du etwa, Johann?

    • phaidros
      29. Februar 2012 14:47

      Richtig. Es ist off topic.

      Herr Scheiber, andere als "selbstentfremdete Nutztiere" zu bezeichnen geht Ihnen anscheinend recht leicht über die Finger (keine Sorge, ich suche jetzt weder den Link heraus, noch, was Sie mir sonst noch an unverschämten Frechheiten an den Kopf geworfen haben).

      Ihr offensichtliches Fehl- bzw. Garnichtverständnis von Hegel zu kommentieren, das Ihnen höflich und sachlich argumentiert wurde*), fällt offenbar bedeutend schwerer: auf eine Antwort wartet man vergeblich. Ebenso wie auf eine Stellungnahme zum Zitieren höchster brauner Funktionäre. Statt dessen poltern Sie hier (wieso eigentlich hier und nicht dort) ad personam los.

      Esowatch ist lt. Wikipedia "ist ein 2007 ins Leben gerufenes Internet-Projekt, das Themen aus den Bereichen Esoterik, Verschwörungstheorien und pseudowissenschaftliche Heilmethoden in der Alternativmedizin aufgreift und kritisiert. Das Angebot besteht aus einem Internetlexikon, einem Blog und einem Diskussionsforum." Jedenfalls eine Seite mit Impressum. Kann nicht erblicken, was Ihnen da schon wieder missfällt. Jedenfalls haben Sie nicht zu befürchten, was EsoWatch berichtet: "So haben wir bereits erleben müssen, dass Kritiker der Germanischen Neuen Medizin von jungen Männern in schwarzen Stiefeln und mit Glatzen belästigt werden."

      phaidros.vie@gmail.com

      *) http://www.andreas-unterberger.at/2012/02/drei-marksteine-auf-dem-weg-zur-geistigen-erneuerung-europas/#comment-173319

    • phaidros
      29. Februar 2012 14:51

      Sg. Hr. Volpini, so viel ich weiß, ist "der Mensch stammt vom Affen ab" aus einer Karikatur entstanden, mit der Darwin seinerzeit verunglimpft wurde, die sich dann verselbständigt hat. Aber ich mag irren.

      BG
      phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      29. Februar 2012 15:10

      ... und zwar dieser hier: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Darwin_ape.jpg

      ("A Venerable Orang-outang", a caricature of Charles Darwin as an ape published in The Hornet, a satirical magazine)

    • Johann Scheiber
      29. Februar 2012 15:30

      phaidros. ihre Antwort auf meine Ausführungen zu Hegel ist mir leider entgangen.
      Gerne werde ich antworten.
      "Selbstentfremdetes Nutztier" war nicht als Beschimpfung meinerseits gedacht, sondern als Hinweis auf den Zustand des modernen Menschen, der sich, teils von außen gedrängt, teils selbstverschuldet auf seine eigene Nützlichkeit reduziert hat, indem er sich nicht mehr als geistige Existenz wahrnimmt. und setzt.

      Mit dem Aufsuchen meiner Kommentare hatten sie vor einigen Monaten noch nicht wirklich größere Probleme, ich und andere hatten den Eindruck, sie verfügten über eine Datenbank.

      Esowatch ist ein netzweit bekanntes Instrument der Politischen Korrektheit, das alles indiziert, was nicht dem herrschenden und verordneten mainstream, egal wo, entspricht. Das sie meine Aversion nicht verstehen kann ich gut.
      nachvollziehen.
      Ihr Beispiel betreffend Hamer spicht Bände. Sie glauben die Story sicher auch.

    • Johann Scheiber
      29. Februar 2012 15:43

      Lieber Anton, nach Dawkin musst du googeln, der ist wirklich tres connue.
      Darwins Zitat habe ich ergoogelt. Ehrlich gesagt finde ich es nicht mehr.
      Wenn der Mensch in der Theorie Darwins nicht vom Affen abstammt, dann müssen Mensch und Affe gemeinsame Vorfahren gehabt haben, was wieder auf das Gleiche herauskommt.
      Oder auf die erste Lebenszündung aus der toten Materie sind in einem Lebensurknall gleich 50 Mio Arten gefolgt

      Den einzigen Ausweg bietet eigentlich die Theorie Platons, der meinte, dass sich die "niedrigeren" Lebensformen wegen Degeneration von der Krone der Schöpfung, dem geistbestimmten Menschen, abgezweigt haben. Da gibt es einige Evidenz, dass sich solche Abspaltungen von der Geistbestimmung auch gegenwärtig noch ereignen. Später wird man sie vielleicht homo evolutionensis retardensis nennen.

    • phaidros
      29. Februar 2012 16:19

      Dann rate ich dazu, das nächste Mal einen Satz wie "der moderne Mensch, der sich, teils von außen gedrängt, teils selbstverschuldet auf seine eigene Nützlichkeit reduziert hat, ist ein selbstentfremdetes Nutztier" zu benützen und nicht "phaidros, das selbstentfremendete Nutztier", das würde das Verständnis erheblich erleichtern.

      EsoWatch ist eine Plattform, auf der Meinungen zwar anonym, aber belegt, dargelegt werden (Zitat c't: "umfangreich bequellt"). Im "Forum" können Sie auch mit den Autoren in Kontakt treten und Ihre Ansichten darlegen. Warum Ihnen das nicht passt, bleibt Ihr Geheimnis. EsoWatch bezeichnet Sie ja auch nicht als Meinungsterrorist. (O-Ton Scheiber: "gnadenlose und brutale Institution zur Verfolgung von Abweichlern, vornehmlich vom "wissenschaftlichen" Mainstream und just der Gesinnungsterror" ... "Der Horror, der auf die Vergangenheit projeziert wird, ist gegenwärtig". Ich mein: geht's noch? Das ist ein Webseite, kein Wehrsportlager)

      Was Sie mit Hamer meinen, weiß ich nicht. Ich bezog mich auf Ihr Zitieren vonCarl Schmitt, Reichsgruppenwalter.

    • Johann Scheiber
      29. Februar 2012 17:09

      Hamer ist gleich Neue Germanische Medizin, die Wiederlegung der Schülermedizin.

    • phaidros
      29. Februar 2012 17:53

      Danke für die Belehrung, ich weiß wer Hamer ist. (erinnern Sie sich, sg. Damen und Herren? Das ist dieser "Heiler" von eigenen Gnaden, der in den 90ern die damals ca. 6-jährige, schwer krebskranke Olivia Pilhar um ein Haar umbrachte. Erst, als den Eltern das Sorgerecht entzogen wurde, konnte die Schulmedizin sie retten, indem man ihr einen fußballgroßen Tumor aus dem Bauchraum entfernte. Was für ein Glück, dass wir in einem aufgeklärten Rechtsstaat leben, in dem so etwas möglich ist! Dem wunderhübschen Mädchen geht es heute ausgezeichnet, und sie hat sich dieser Tage bei einer deutschen Casting-Show beworben, wie man hört. Wäre die Schulmedizin widerlegt, wäre - sofern keine spontane Heilung eingetreten wäre, was keine sehr vielversprechende und vor allem eine so gut wie nicht steuerbare Therapieform ist - die junge Frau heute zuverlässig tot)

      Ich weiß nur nicht, wieso Sie mich mit ihm in Zusammenhang bringen (bzw. ahne ich es, und Sie liegen wie praktisch immer falsch: es war jemand anderes, der Ihnen diesen ... um die Ohren schnalzte, und ich bilde mir sogar ein, mich noch zu erinnern, wer)

    • Johann Scheiber
      29. Februar 2012 17:58

      phaidros, schauen sie doch ihren Beitrag von 14:47 an!

    • phaidros
      29. Februar 2012 18:41

      Herr Scheiber, leiden Sie an Dyslexie oder so etwas?

      Dort steht: »So haben wir bereits erleben müssen, dass Kritiker der Germanischen Neuen Medizin von jungen Männern in schwarzen Stiefeln und mit Glatzen belästigt werden

      Was soll ich dadurch mit Hamer zu schaffen haben?

    • phaidros
      29. Februar 2012 19:01

      Habe übrigens im anderen gerade geantwortet, dass (und warum) ich Hegel als Schopenhauers Doktorvater nicht so recht glauben kann: http://www.andreas-unterberger.at/2012/02/drei-marksteine-auf-dem-weg-zur-geistigen-erneuerung-europas/#comment-173454

    • Karl Knaller
      01. März 2012 09:05

      Wie sagte doch gleich der kleine Moritz, als ihm in der Schule erklärt wurde, der Mensch stamme vom Affen ab? "Sie vielleicht, Herr Lehrer!"

  26. libertus
    28. Februar 2012 01:14

    Die hier aufgezählten Beispiele zeigen die Bevorzugung von schwammigen Lösungen in der EU und das nicht nur bei territorialen Streitigkeiten.

    Der Kosovo sollte den Österreichern ein warnendes Beispiel sein, wie Migration von geburtenstarken Zuwanderern zu territorialen Verlusten führen kann - noch dazu mit Politikern, die solche Zustände zwecks Machterhalt auch noch fördern.

    Bei Südtirol scheint die italienische Totalvereinnahmung vorerst einmal abgewendet zu sein, was nicht immer selbstverständlich war.
    Österreich hat da noch ein großes Stück Abwehrarbeit vor sich - möge die Übung gelingen!

    • cmh (kein Partner)
      29. Februar 2012 10:38

      Südtirol ist zu kalt für die wäremliebenden Süditaliener. Außerdem ist es immer eher noch agrarisch als industrialisiert.

      Die Türken sind da aber wesentlich flexibel. Es ist daher eher zu erwarten, dass wir es bald auch mit Türkischen Bauern in Österreich zu tun haben, analog den totgesagten Greislern, die jetzt als Süpermarkets neu erblühen.





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