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Griechenland führt Europa vor

Der unendliche Poker mit Griechenland scheint nun – wieder einmal – zu einem üblen Schein-Ende zu kommen. Auch wenn sich die EU-Finanzminister noch ein wenig zieren, werden ganz offensichtlich in Kürze weitere 130 Milliarden an echten Euros in den griechischen Abgrund geschoben. Im Gegenzug für unglaubwürdige griechische Versprechungen. Zugleich scheint Griechenland trotz aller Hilfen angesichts der Ungewissheit um seine währungspolitische Zukunft in diesem Abgrund unrettbar festzustecken.

Solange nämlich lebhafte Zweifel bestehen, ob Griechenland überhaupt im Euro bleiben kann, wird niemand in dem Land investieren. Dazu trägt  auch die Tatsache bei, dass Griechenland eine weiterhin keineswegs investitionsfreundliche Bürokratie hat. Ohne Investitionen kann es aber kein Wachstum und damit auch keine positive Zukunft Griechenlands geben. Denn nur naive Grüne predigen, dass es einen Wohlstand ohne Wachstum geben könnte.

Zur Skepsis angesichts der Lage Griechenlands trägt insbesondere bei, dass das Land auch schon bisher einen Gutteil seiner Sanierungsversprechungen ignoriert hat. Wer will daher ernsthaft glauben, dass es diesmal anders sein wird? In jenem Land haben ja nicht einmal Gesetze eine Auswirkung auf die Wirklichkeit, etwa auf das Handeln – und vor allem Nichthandeln von Beamten. Politikerversprechen haben das daher noch viel weniger.

Trotz aller Drohungen der EU-Partner war nicht wirklich anzunehmen, dass sie Griechenland fallen lassen. In diesem Fall müssten sie, müsste insbesondere die deutsche Regierung nämlich direkt oder indirekt zugeben, dass sie schon mit der ersten Griechenland-Hilfe im Mai 2010 schwere Fehler begangen haben. Denn ein Staatskonkurs – mit nachfolgend ermöglichtem Neuanfang – wäre damals billiger gewesen. Und würde inzwischen anstelle der ewigen Konkursverschleppung auch schon erste Erfolge bringen.

Knapp vor den französischen Wahlen war aber ein solches Eingeständnis eines Waterloos der europäischen Politik schon gar nicht zu erwarten gewesen. Da muss alles auf Sonnenschein programmiert werden. Die Märkte haben die Sonnenschein-Parole auch brav apportiert. Die Kurse sind gestiegen. Dass damit nur gutes Geld dem vielen schon verlorenen nachgeworfen wird, stört die Anleger offenbar nicht. Denn sie haben wieder ein halbes Jahr gewonnen, in dem man Business as usual betreiben kann.

Dass der darauffolgende Crash wegen der neuerlich vergrößerten Dimension der Geldverbrennung nur noch ärger ausfallen wird, wird einfach verdrängt. Ebenso wie die Tatsache, dass der Crash noch sicherer geworden ist. Alleine die gegenwärtigen Blasen bei den europäischen Immobilienpreisen müssen fast sicher mit einem Knall samt unberechenbaren Dominoeffekten enden.

Die einzige Möglichkeit, noch einen Crash abzuwenden, ist die – noch weiter intensivierte – Herbeiführung einer Megainflation. Die ist aber keineswegs ein Trost. Denn eine Megainflation wird verheerende Auswirkungen haben – die halt nur nicht in einem Schwarzen Freitag kulminieren, sondern sich über Jahre erstrecken.

Enger-können-wir-den-Gürtel-aber-wirklich-nicht-mehr-schnallen

Die Fernsehaufnahmen aus den Straßen Athens sind in dieser Situation die übliche und nicht weiter ernst zunehmende Reaktion. Jeder Grieche ist intelligent genug, jedem ausländischen Mikrophon furchtbare Klageschreie über das Enger-können-wir-den-Gürtel-aber-wirklich-nicht-mehr-schnallen entgegenzurufen. Auch wenn er vielleicht gerade von der Bank kommt, wo er seine Euro sicherheitshalber abgezogen oder ins Ausland transferiert hat.

Wäre wirklich ein Schmerzpunkt erreicht, hätten die griechischen Gewerkschaften nicht schon wieder zu einem zweitägigen Generalstreik gerufen. Sie glauben ganz offensichtlich noch immer daran, dass sie jemand erpressen können. Und sie haben vielleicht sogar recht: Denn Europa zahlt ja wieder einmal. Wahrscheinlich auch für die bei den Demonstrationen verbrannten deutschen Fahnen . . .

Wer den griechischen Mitleidsgeschichten dennoch glaubt, sollte eine Sekunde lang die heutige griechische Reaktion mit dem Jahr 1945 vergleichen: Damals hat in Europa niemand gestreikt. Nicht einmal eine Sekunde lang. Auf keiner Seite der ehemaligen Fronten. Denn einer, dem‘s wirklich schlecht geht, der streikt nicht. Gestreikt wurde dann erst in den Jahren darauf, als die Kommunisten zum Putsch ansetzten.

Auch das jetzt – theoretisch – zugesagte griechische Sparpaket ist keineswegs so schlimm, wie es manche darstellen. Die Streichung von Zusatzpensionen in privilegierten Branchen, für die nichts ausreichend eingezahlt worden ist,  erweckt nur begrenztes Mitleid.

Auch die Reduktion des gesetzlichen Mindestlohns ist völlig legitim und richtig. Denn die Festsetzung eines Mindestlohns durch populistische Politiker ist immer (nicht nur in Griechenland) ein Unsinn. Was soll ein hoher gesetzlicher Mindestlohn helfen, wenn niemand zu diesem Lohn mehr genug Jobs anbietet? Immer noch ist ein geringer Lohn besser als gar keiner. Daher ist dessen Senkung notwendig (was ja noch nicht die schon derzeit ausbezahlten Löhne reduziert). Nur niedrigere Löhne für Neueinsteiger können Griechenland wieder wettbewerbsfähig machen. Freilich ist diese Senkung keineswegs alleine schon eine ausreichende Medikation für Griechenland.

Notwendig wäre daneben erstens auch eine massive Verwaltungsreform, und zweitens die währungsmäßige Sicherheit für neue Investitionen in Griechenland. diese Sicherheit ist aber wohl nicht mehr herstellbar. Da muss nämlich jeder fürchten, Euros zu investieren und Drachmen zurückzubekommen.

Wenn aber schon die Herstellung einer wirklichen Währungssicherheit nicht mehr möglich ist, wäre eine echte Entmachtung des griechischen Gesetzgebers und der Regierung durch einen europäischen Masseverwalter umso notwendiger. Auch das wurde nicht durchgesetzt.

Papierende Zusagen griechischer Politiker beeindrucken hingegen wenig. Schon gar nicht, wenn Griechenland absurderweise ein Wahlkampf bevorsteht. In einem solchen ist leider fast immer Populismus statt Ehrlichkeit Trumpf.

Daher wird Europa auch in den nächsten Monaten wieder nur hilflos zuschauen können, wenn die Griechen auch jetzt wieder ihre Zusagen Scheibe für Scheibe vergessen werden.

Alle jene, die nach dem Motto „Das kleine Griechenland werden wir doch noch durchfüttern können“ trotz allem für die Milliarden in das bodenlose Fass sind, sollten sich noch über etwas anderes im klaren sein: Alles, was man den Griechen gewährt, wird man den anderen Schuldnerländern nicht verwehren können. Und deren Reihe wird ja immer länger. Schon hat Irland gefordert, dass es jede Konzession erhalten müsse, welche etwa die Europäische Zentralbank den Griechen einräumt. Dies würde etwa für einen Schuldenschnitt gelten, den nun offenbar nicht nur Privatgläubiger hinnehmen sollen, sondern den die EZB nach inoffiziellen Informationen auch den Griechen gewährt.

Das „Sozialmodell“ als historischer Betrug

Besonders widerlich ist das Verhalten der nichtgriechischen Sozialdemokraten. Dass der Neokommunist Oskar Lafontaine gemeinsame Anleihen aller Europäer für die Griechen verlangt, war ja noch zu erwarten gewesen. Aber völlig fassungslos macht ein Brief des SPÖ-Mannes Hannes Swoboda, der ja jetzt sogar Vorsitzender der roten Fraktion im EU-Parlament ist. Er attackiert doch tatsächlich in aggressiven Worten die „ruinöse, extreme Sparpolitik“, welche die EU-Staaten von den Griechen verlangten. Noch absurder ist, wenn Swoboda in diesen Forderungen sogar einen „großen Betrug am europäischen Sozialmodell“ zu erkennen behauptet.

In Wahrheit hat natürlich niemand irgendein „Sozialmodell“ betrogen. Sondern dieses hat sich selbst als der größte Betrug der letzten zwei Generationen erwiesen. Dieses Modell ist aber nichts anderes als der real existierende Sozialismus, als der ständig durch noch mehr Schulden finanzierte Sozialstaat.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2012 05:09

    griechenland muss raus aus dem euro. das ist die einzige vernünftige möglichkeit. wenn man griechenland dann unbedingt helfen möchte, kann man es mit zeitlich und betragsmässig limitierten mitteln für die übergangszeit zurück in die drachme machen. das wäre sozial. ganz europa zu ruinieren ist jedoch kommunistisch, ergebnis des grossartigen systems in dem jeder gleich viel von fast gar nichts hat.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2012 09:06

    Je früher Griechenland von dem verderblichen und verdorbenen Euro wegkommt, desto geringer ist der Schaden für Griechenland und auch für Europa.

    Europa muss Griechenland nicht fallen lassen, es darf nur Griechenland nicht weiter behindern. Der Euro ist nichts für Griechenland, er ist es auch nicht für Italien, Portugal und Spanien, ich nenne es die 'Siestastaaten'. Der Euro wäre was für Holland, Deutschland, also eher Kerneuropa.

    Dass die Griechen perfekte Simulanten und elegante Bettler mit dem Dackelblick sind, das weiß ich inzwischen auch und glaube denen kein Wort mehr, der griechischen Politik nämlich.

    All die genannten Maßnahmen wären in Österreich genau so nötig, Verwaltungsreform, Sparen, Budgetdisziplin, Föderalismusreduktion, Gesetzesdurchforstung und -vereinfachung, etc., wollen wir nicht auch bald dort landen bei den 'Siestastaaten'.

    Der sozialistische Traum ist ausgeträumt, Herr Swoboda, die 'eierlegende Wollmilchsau' die gibt es nicht einmal bei Grimms Märchen. Mich wundert nur, wie weltfremd diese Figuren wie seinesgleichen da herumagieren und zu welchen 'Brieferln' sie fähig sind. Der sozialistische Traum ist ausgeträumt, der Kellner hat die Rechnung gebracht und der Exekutor hat geklingelt.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2012 09:37

    Im Mai 2010 hat Deutschland seine Souveränität durch grobe Fahrlässigkeit abgegeben. Für Merkel war die Kranzniederlegung in Moskau wichtiger, der Schäuble bekam bei den Verhandlungen aus Wut eine Bluthochdruckkrise. Und deutsche Politiker wie der Stoiber glauben noch immer, ihre Mentalität auf die Südeuropäer und Franzosen übertragen zu können, ja sogar die Führerschaft übernehmen zu können. Meines Erachtens wieder eine maßlose Fehleinschätzung.

    Hatten die Deutschen ihre "EU-Freunde" falsch eingeschätzt? War es Feigheit vor der deutschen Bevölkerung bei den Verhandlungen nicht anwesend gewesen zu sein? War es die unselige Allianz europäischer mit deutschen Eliten, die auf ihre auf tönernen Beinen stehenden Profite nicht verzichten wollten? War es Lug und Trug der EU-Politiker, die den Deutschen ernsthaft ein geringeres Problem unterjubelten? Oder sind alle EU-Politiker von seltener Blauäugigkeit, Dummheit geschlagen oder waren einige davon sogar korrupt, weil sie in den Netzen der Korruption und Organisierten Kriminalität gefangen sind?

    Die scheinbar staatsmännische Art der Sichtweise auf weitere Erweiterungen der EU (Kroatien) tritt in einem heute erschienen Gastbeitrag in der Kleinen Zeitung durch Dr. Schüssel klar zu Tage. Das Motto "Über den Wolken (über dem Kochtopfdeckel) scheint das Leben grenzenlos zu sein" scheint offenbar jedes Risiko von den "Staatsmännern" großzügig auszublenden, nämlich das Risiko, dass erstens die EU als Futtertrog gesehen wird, dass zweitens die Wirtschaft Wachstumschancen aus Subventionen erwartet und dass gewisse korrupte Praktiken durch den Beitritt nicht verschwinden, sondern sich in der EU leichter verbreiten können. Diese drei Punkte wurden in der Vergangenheit ausgeblendet und werden trotz der Fehlentwicklungen weiter befördert, obwohl sie mit eine Ursache für die Finanz- und Wirtschaftskrise sind. Das scheint den "Eliten" komplett egal zu sein, weil "Austria, Germany, EU is too small for me" doch ein paar zusätzliche Brösel für gewisse Kreise bringen wird.

    Um es mit Kennedys Worten zu halten, sollte jedes Land, auch jeder Bürger sich fragen, was kann das Land, der Bürger zu einem großen Wirtschaftsraum beitragen und nicht was kann der große Wirtschaftsraum für das Land, den Bürger tun. Obwohl wir das Beispiel Griechenlands vor unseren Augen haben, werden dieselben Fehler wieder begangen, obwohl Fehler niemals ein zweites Mal gemacht werden sollten. Das alles sind die Folgen einer Politik, die glaubt, zentralistische Planung brächte Wohlstand und dabei die wirtschaftliche und gesellschaftliche Komponente vom Tische fegen zu können.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2012 13:41

    A.U. schreibt u.a.:

    "Aber völlig fassungslos macht ein Brief des SPÖ-Mannes Hannes Swoboda, der ja jetzt sogar Vorsitzender der roten Fraktion im EU-Parlament ist."

    Der da das Maul so weit aufreißt, dieser kaltschnäuzige Hannes SWOBODA also, der nur einer ausgewachsenen Perfidie seinen Job auf höchster EU-Ebene zu verdanken hat, weil er sich nämlich selber zu gut war, sich wahlkämpfend die Füße wundzulaufen, sondern den damals gutgläubigen Hans-Peter MARTIN von Wahlveranstaltung zu Wahlveranstaltung bis zur Erschöpfung rennen hat lassen, um ihm dann kaltlächelnd zu erklären, dieser hätte seine Schuldigkeit getan, er könne jetzt gehen---der spuckt also jetzt große Töne! Swoboda gehörte als erstes "eingespart"!

  5. Ausgezeichneter KommentatorSpiegelfechter
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2012 04:07

    Das Sparen macht uns arm, nicht etwa die jahrzehntelange Verschwendung geborgter öffentlicher Mttel. Das ist sozialistische Doktrin, wie uns kürzlich auch Herr Foglar via Fernsehen nahegebracht hat. Deshalb muss unter dem Arbeitstitel "Kaufkraft erhalten" weiterhin geborgtes Geld verschwendet werden, frei nach dem homöopathischen Rezept: "Similia similibus curantur". Aber was die nciht erarbeitete Kaufkraft bringen soll. ausser steigende Preise, bleibt offen.

    Die Nazi haben versucht, durch den Einsatz gefälschter Pfundnoten als Kriegswaffe mit solch zusätzlicher Kaufkraft England zu ruinieren. Das ist zwar nicht gelungen, verrät aber ein besseres Verständnis der wirtschaftlichen Mechanismen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatormoldavia
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2012 09:57

    Ich frage mich, wie man jemals ein ausgeglichenes Budget in einem Land wie Griechenland erwarten kann? Die Top 3 der Athener Börse sind ein Getränkeabfüller, eine Bank und ein Glücksspielanbieter. Selbst der Tourismus macht wie auch in Österreich lediglich 15-16% des Bruttoinlandsproduktes aus.

    Für mich ist das keine Frage mehr ob Euroausstieg oder nicht. Tatsache ist die Lohnkosten müssen in beiden Fällen drastisch sinken um konkurrenzfähig zu werden. Dennoch sehe ich Probleme, daß Griechenland bei Preis und Qualität jemals mit den Osteuropäern um Investionen mithalten kann. Es gibt weder die notwendigen qualifizierten Arbeitnehmer, noch die Infrastruktur oder die Leistungsmentalität.

    Entweder zahlen wir ewig für die Griechen oder sie werden das Armenhaus in Europa. Eine andere Alternative sehe ich nicht. Weder mit Tourismus noch mit dem Export von Alternativenergie kann das Land seinen aktuellen Lebensstandard halten. Ähnliches gilt für Portugal.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2012 12:52

    Diese übergescheiten Sozis in der EU sollten uns einmal erklären, wie hoch das GESAMTE Ausmaß des griechischen Schuldenberges ist und wie ein so kleines EU-Land überhaupt dieses riesige Haushaltsloch zustande brachte, in dem ganz locker hunderte Milliarden Euro an Finanzhilfen nach und nach verschwinden. Wenn die Linkslinken als Lösung immer weiter nach mehr Wohlfahrtsstaat auf Schuldenbasis schreien, wird Europa vom größten Friedensprojekt zum größten Insolvenzfall und in der Folge zum nächsten (Bürger-)Kriegsprojekt.

    Es ist legitim, wenn am Beispielfall Griechenland auch andere finanzmarode Staaten dieselbe "Behandlung" einfordern und man kann sich an zehn Fingern ausrechnen, was da auch noch mit den restlichen PIGS-Staaten auf uns zukommt bzw. was da vermutlich noch in Rumänien, Bulgarien oder Kroatien (Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!) schlummert!

    Werden wir womöglich Zeitzeugen eines Treppenwitzes der Geschichte:
    Griechenland als älteste Demokratie Europas stellt eventuell den Grundstein zum Zerfall der EU dar?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUdo
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2012 13:51

    Solange nicht geklärt ist, was es mit dem griechischen Erdölvorkommen im Mittelmeer auf sich hat, sollte man keinen Finger rühren.
    Im Falle Griechenlands werden nur Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert und zwar auf kosten der griechischen Bevölkerung und unserer eigenen.


alle Kommentare

  1. Peggy (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:29

    This piece was cogent, wenirw-lttel, and pithy.

  2. Trabelsi (kein Partner)
    20. Januar 2015 00:35

    Your post is a timely cotiinbutron to the debate

  3. Gasthörer (kein Partner)
    11. Februar 2012 20:23

    Erst wenn das letzte Stückchen österreichische Souveränität nach Brüssel abgetreten und der letzte österreichische Euro der Hochfinanz in den Rachen geschoben wurde, werden die EU-treuen ÖVPler merken, dass dieser Verein gegründet wurde, um den alten Kontinent zu vernichten.

    • Wertkonservativer
      12. Februar 2012 12:40

      Ihr wollt einfach Sinn und Zweck der europäischen Völkergemeinschaft EU nicht verstehen, oder ?
      Eure EU-diffamierende Sichtweise ist derart rückwärtsgewandt, dass unserer Jugend, die gescheiter, zukunftsgläubiger und vifer ist,als Ihr und wir, bei solchen Statements der Mittelfinger sofort in die Höhe schnallt!Der Anwurf gegen die ÖBVP! Als ob nur diese pro-EU wäre.

      Einfach gaga, diese Äußerungen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Gasthörer (kein Partner)
      13. Februar 2012 01:00

      Herr wertkonservativer Michler,
      was ich so mitbekommen habe, sind Sie über 80. Möchte Ihnen zu Ihrer geistigen Fitness gratulieren. Ich finde Ihre Beiträge meist sehr gut und kann auch hier mit Ihrer Kritik gut leben. Jedoch bin ich weniger als halb so alt wie Sie.

      Herrn Richter möchte ich inhaltlich zustimmen. Mit diesem Satz beweist er Durchblick.

      "...erst diese Haltung ermoglicht es den Protagonisten der Neuen Ordnung, ehemals selbstbestimmten Staaten, die Daumenschrauben anzulegen."

    • cmh (kein Partner)
      13. Februar 2012 17:48

      Die Phönizier haben das Geld erfunden. Aber warum nur so wenig. (Friedell glaub ich)

      Genauso ist es mit Europa und dem Euro: Idee gut - Ausführung scheiße!

      Ich will mich mit Europäern aller Länder austauschen können. Zuletzt war das zwanglos so um 1500 noch möglich. Ich will aber nicht hören, dass ich deswegen für die Schulden aller Europäer haften muss.

      Ich will bei Produkten aus allen europäischen Ländern keine Überraschungen hinsichtlich, Art, Qualität und Preis erleben. Aber ich will nicht von allen möglichen Normungsvereinigungen bespitzelt und drangsaliert werden, weil ich ein national besonderes Produkt auch jenseits der Grenzen fallweise anbieten möchte.

      Ich will, dass sich ausländische Unternehmen mir gegenüber fair verhalten, aber auch dass sich österreichische Unternehmen im Ausland aufführen können wie sie wollen.

      Ich will ein Zahlungsmittel haben, das dem Zugriff der nationalen Klipper und Wipper (Münzverschlechterer) entzogen ist, das aber in ausreichender Menge verfügbar ist.

      Was jetzt aber passiert ist einfach, dass von all diesen Wünschen und Hoffnungen an die EU - auch und vor allem mit der tatkräftigen Mithilfe der eigenen Regierung - nur der Teil mit den Unannehmlichkeiten geliefert wird.

      Und Richter ist doch entschieden zu widersprechen: Es ist immer die eigene Dummheit, die in die PRedullie führt. Dazu brauche ich keine "Protagonisten von irgendwas".

  4. Brigitte Imb
    11. Februar 2012 18:43

    Meine Antwort an die Griechen - kein Urlaub dort - das mag die GR wohl nicht jucken, aber womöglich denke nicht nur ich so.

  5. Udo (kein Partner)
    11. Februar 2012 13:51

    Solange nicht geklärt ist, was es mit dem griechischen Erdölvorkommen im Mittelmeer auf sich hat, sollte man keinen Finger rühren.
    Im Falle Griechenlands werden nur Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert und zwar auf kosten der griechischen Bevölkerung und unserer eigenen.

  6. Holmes (kein Partner)
    11. Februar 2012 10:32

    Am Beispiel des relativ kleinen Griechenland wird uns vorgeführt, mit welchem zeitlichen und finanziellen Aufwand ein in finanzielle Not geratenes Euro-Land gerettet oder letztendlich nicht gerettet werden kann. Man stelle sich vor, wenn größere Kaliber wie Spanien, Italien etc. nach dem Muster Griechenland zu retten wären: das würde alle zeitlichen und finanziellen Kapazitäten der EU und ihrer Mitgliedsländer übersteigen.

    • Undine
      11. Februar 2012 10:56

      @Holmes

      Nun ja, solange aus den Nettozahlern, zu denen wir uns zählen "dürfen", allen voran aber natürlich aus den Deutschen, die das fragwürdige EU-Werkel großteils am Leben erhalten, auch nur 1 blanker Euro herauszuquetschen ist, wird es noch ein Weilchen so weitergehen.
      Erst wenn Deutschland zutode gemolken worden ist von den eher "weniger fähigen" EU-Mitgliedsstaaten, wenn also D erschöpft zusammenbricht, weil es total ausgebeutet worden ist--und nicht etwa wegen eigener Faulheit, sondern gerade wegen des sprichwörtlichen Fleißes, gepaart mit der Unfähigkeit seiner devoten, gehirngewaschenen Politiker!--ja dann ist alles zu spät.

    • Reinhard (kein Partner)
      11. Februar 2012 10:57

      Griechenland kann nicht "gerettet" werden.
      Erstens: Insolvenzverschleppung hat noch nie jemanden aus den Sumpf gezogen sondern immer alle Beteiligten tiefer hineingezogen. Privatrechtlich ist dies deshalb auch ein wirtschaftskrimineller Straftatbestand - woran man sieht, welche Kapazunder uns momentan regieren.
      Zweitens: Griechenland steht nicht vor dem Untergang sondern das griechische Finanzsystem. Dass die geldgeilen Fressnapfpolitiker keinen Unterschied zwischen einem Volk bzw. Staat und einer Währung machen, zeigt nur deren Sicht auf ihre Staatsbürger: Alles Geldscheine auf Beinen. Aber was erwartet man von Bankern.
      Griechenland wird es auch nach dem finanziellen Zusammenbruch geben, freier als heute sogar. Es gibt auch Russland noch, oder Argentinien, oder Frankreich. Keines der Länder, die pleite gingen, verschwand einfach von der Landkarte.
      Panikmache zur Insolvenzverschleppung ist der große Staubsauger, mit dem man die Geldscheine auf Beinen einsaugen kann. Die Banker und Politiker (Namenslisten vergleichen - es sind ein und dieselben Personen!!!) haben ein neues Monopoly-Feld entdeckt: das Panik-Feld.
      Lässt sich mit Griechenland der europäische Steuerzahler aussackeln, dann folgen eben dickere Kaliber. Die Kuh wird gemolken bis sie dehydriert am Boden liegt - und dann warten jene in den Startlöchern, die die zentralistischen undemokratischen Strukturen nur noch übernehmen und besetzen müssen, um ihr den Gnadenschuss zu geben.

    • Reinhard (kein Partner)
      11. Februar 2012 11:04

      Tja, Undine, und als Dank tönen griechische Politiker wie der Nationalist Karatzaferis: "Die Deutschen regieren allein die EU, weil sie ein dickes Portemonnaie haben!"
      Hass, Neid, Hetze - was für eine Antwort!

      Lasst doch die Griechen endlich in Würde untergehen und gebt ihnen die Chanmce, als freies Volk bei Null anzufangen - eine Insolvenz ist nicht das Ende sondern ein Anfang!
      Aber Knechtschaft scheint ein Ziel der Zentralmacht EU zu sein, und damit meine ich nicht Deutschland sondern jenen elitären machtberauschten Verein, dem die höchsten Banker und Parteibonzen ganz Europas vorstehen. (Nein, nicht die Witzfiguren, die als Marionatten "Kommissar" spielen dürfen, sondern die Genossen und Manager in den Hinterzimmern.)

  7. black (kein Partner)
    11. Februar 2012 10:29

    War der griechische Ministerpräsident Papademos, der auch einmal Präsident der griechischen Zentralbank gewesen ist, führend an den Bilanzfälschungen Griechenlands beteiligt?

    Warum wurde diesen Betrügern nie der Prozeß gemacht?

    • Bodo
      11. Februar 2012 11:04

      @black

      Die stecken alle unter einer Decke! Wer sich mit Goldman&Sachs ins Bett legt, steht mit geleerten Taschen auf, die man sich auf Kosten anderer wieder schnell füllt.

  8. RB (kein Partner)
    11. Februar 2012 08:32

    Obwohl ich wahrlich dem Sozialismus nichts abgewinnen kann, bin ich über manche Kommentare was "die Griechen" betrifft entsetzt.
    Es ist ein Unterschied zu machen, zwischen griechischen Regierungen und deren
    falscher Politik in den letzten Jahren und alles was dazu gehört - das wissen wir jetzt zur Genüge - und dem einzelnen griechischen Bürger!
    Und dass jetzt viele in die Armut abgleiten darf nicht zu Zynismus und Kaltschnäuzigkeit führen. Alles nur Propaganda oder doch Wirklichkeit?
    Vielleicht sollte "man" darüber auch ein bissl nachdenken.......

    • Reinhard (kein Partner)
      11. Februar 2012 10:15

      Für die Griechen gilt das gleiche wie für uns: In einer Demokratie sind die Bürger sehr wohl verantwortlich dafür, was ihre Regierigen aufführen, denn sie haben diese mehrheitlich gewählt!
      Erst den Big Spender wählen und dann Unschuldslamm spielen, wenn die Rechnung präsentiert wird, funktioniert nicht. Die einzigen wirklich Unschuldigen sind die Jungen, die die Suppe auslöffeln sollen.
      Hier wählen die bereits mehrheitlich Blau, warum wohl...

  9. Reinhard (kein Partner)
    11. Februar 2012 06:36

    Letztens las ich einen empörten Leserbrief, der mir wieder ins Gedächtnis rief, wie sich klein Otto und klein Erna die Welt vorstellen.
    Da schreib eine Frau, sie verstehe nicht die ganze Hetze, es bräuchten doch nur möglichst viele Europäer in Griechenland Urlaub machen, dann wäre Ruckzuck genug Geld da.
    Aha.
    Wenn um die zehn Prozent aller Europäer ihren Urlaub in Griechenland antreten, wären das etwa 50 Millionen - das Dreifache des bisherigen Wertes - Touristen! Da keine Kapazitäten für diese Massen vorhanden sind, würde der Urlaub nur etwa 4 Tage dauern können.
    Der Finanzierungsbedarf für den staatlichen Schuldendienst liegt je nach Angaben zwischen 130 und 250 Milliarden Euro. Nehmen wir mal 200 Milliarden.
    Außerdem vertrauen wir entgegen jeder praktischer Erfahrung darauf, dass die griechischen Hoteliers die Hälfte der Einnahmen beim Staat abliefern.
    Dann müssten also einfach drei mal soviele Touristen nach Griechenland fliegen und dafür aus blanker Solidarität mal eben 2500 Euro pro Tag bezahlen!
    Oder, um es billiger zu machen, sie zahlen weiterhin 50 Euro am Tag für das Hotel und geben dazu eine Sondersteuer von 1250 Euro pro Tag dazu.
    Da die Sozialdemokraten noch immer lockere 30 Prozent der europäischen Wähler hinter sich wissen, viele davon eine selbstgefühlte gutbezahlte akademische Intelligenzia, brauchen sie diese doch nur davon überzeugen. Sie sind doch immer so spendierfreudig mit dem Geld anderer Leute, jetzt endlich dürfen sie es mit ihrem eigenen sein!
    Die Griechen würden dann keine deutsche Fahnen mehr verbrennen wie ein religionsfanatischer arabischer Mob.
    So einfach ist die Welt.
    Na dann, voran liebe Gutmenschen, jetzt könnt Ihr wirklich aktiv werden und dafür auch noch 4 Tage Urlaub genießen!

    • Undine
      11. Februar 2012 11:16

      @Reinhard

      Ja, sehen Sie: Weil das mit dem x-millionenfachen Urlaubmachen in G nicht so leicht durchführbar ist, außerdem nicht jede Unterkunft ein geldbringendes *****-Hotel ist, lassen wir den schönen gutmenschlichen Plan vom x-millionenfachenUrlaub im sonnigen Hellas lieber fallen ---und überweisen wir doch das nötige Geld einfach. Ach ja, das machen wir ohnedies bereits seit geraumer Zeit.....Eine Gegenleistung? Nein, wir verschenken gerne unser Geld, vor allem, weil wir die DANKBARKEIT so schön fühlen!

    • Udo (kein Partner)
      11. Februar 2012 12:55

      @Undine
      Wir sind sogar noch schlauer und verschenken Geld das wir uns selbst ausleihen müssen, wir verschulden uns für hoffnungslos verschuldete Andere.
      Das hat mit Solidarität nichts zu tun (wie Schulz gern behauptet), das ist Masochismus.

    • Undine
      11. Februar 2012 13:48

      @Reinhard

      Ich vergaß vorhin auf die wohlverdienten Zusatzsternderl für Ihren Kommentar! *****!

  10. Haider
    11. Februar 2012 00:04

    Hier sind so viele kluge Köpfe. Vielleicht kann mir jemand meine primitiven Fragen beantworten?
    Wenn Griechenland nach all dem "freiwilligen" Verzicht von über 140 Milliarden von Seiten privater Gläubiger, den 100te Milliarden Zuschüssen von ESM, Europäischer Zentralbank und was weiß ich noch aller endlich eine Verschuldensquote von 120 % des BIP erreicht haben wird, wieso ist es dann noch Mitglied der Eurozone, wo doch eine Höchstverschuldung von 60 % vertraglich festgesetzt ist?
    Wieviele 100te Millionen Euros flossen seit 2010 aus anderen EU-Töpfen inzwischen nach Griechenland? Und wo sind diese? Bereits bei der Ausrichtung der Olympiade 2004 fragten sich Insider, woher die Griechen das Geld nehmen.
    Alle Warnungen wurden immer in den Wind geschlagen. Irgendwo in Europa standen immer irgendwelche Wahlen bevor und daher durfte nicht gefragt werden. Wer (Nicht-)Maßnahmen der PASOK-Regierung zu hinterfragen wagte, hatte sofort die Sozialistische Internationale am Hals. Diese Netzwerke funktionieren!

  11. Patriot
    10. Februar 2012 23:37

    Griechenland ist seit ewig Nettoempfänger von EU-Geldern. Seit 1981 dürften sich die Nettozahlungen auf über 100 Milliarden Euro summiert haben. Diese Gelder waren ebenfalls für die Katz, und das seit Jahrzehnten. Wer den Griechen noch Geld gibt, der hat einen an der Waffel.

    Der slowakische Parlamentspräsident Sulik sagte, dass griechische Pensionisten 4x so viel Pension bekämen wie die Pensionisten des jetzigen Nettozahler-Landes Slowakei.

    Sogar die ganz normalen Griechen horten Milliardenbeträge in Verstecken:
    http://kurier.at/wirtschaft/4483551-griechen-horten-49-mrd-unter-matratze.php

    65 Milliarden Euro wurden seit dem Jahr 2009 in Griechenland in Sicherheit gebracht: Aus Angst vor einem Staatsbankrott und der Wiedereinführung der Drachme pilgerten die Griechen massenhaft zu den Banken und holten ihr Geld ab. Ein Teil davon - 16 Milliarden - kam ins Ausland, der Rest dürfte "in Sicherheitsfächern, in Truhen, in Kellern und Dachböden oder unter dem Bett versteckt" worden sein, wie Finanzminister Evangelos Venizelos es ausdrückte.

    Die reichen Reeder und andere Milliardäre haben ihr Vermögen natürlich schon längst in Sicherheit gebracht.

    Solidarität zeigt in Griechenland niemand. Weder mit dem eigenen Staat, den eigenen Bürgern, und schon gar nicht mit den Geldgebern aus dem Norden.

    Dafür wird Merkel in der Nazi-Uniform gezeigt:
    http://www.bild.de/geld/wirtschaft/griechenland-krise/nach-euro-gipfel-in-bruessel-unfassbare-nazi-hetzte-gegen-kanzlerin-merkel-in-athen-20695384.bild.html

    Als gelernter Österreicher weiß man allerdings, dass man zu all dem die Pappn zu halten hat, weil sonst ist man selbst ein NAZI!

    • Undine
      11. Februar 2012 14:30

      @Patriot

      "Solidarität zeigt in Griechenland niemand. Weder mit dem eigenen Staat, den
      eigenen Bürgern, und schon gar nicht mit den Geldgebern aus dem Norden"

      Wenn die Solidarität innerhalb Griechenlands schon ein Fremdwort ist, versteht man erst recht nicht das (linke) Solidaritätsgefasel in der Europäischen "Gemeinschaft".

      Statt Angela Merkel auf übelste Weise zu verhöhnen---und ganz Europa schaut dabei ungerührt zu und lacht sich aus Schadenfreude heimlich ins Fäustchen!!!---sollen sich die Griechen an die wahren Verbrecher halten, die diesen abgrundtiefen Sumpf überhaupt zuließen und verschuldeten, nämlich:

      Alle unfähigen griech. Politiker der letzten Jahrzehnte, dann die mit Betrug am Volk und Staat G unermeßlich reich gewordenen Milliardäre, weiters Banken wie Goldman&Sachs, die dem Betrug in großem Stil Vorschub geleistet haben und nicht zuletzt die "Hohen" EU-Politiker, die bes. im Falle G zuließen, daß G überhaupt mit Betrug unter der Mithilfe von Goldman&Sachs in die Euro-Zone kommen konnte. Sie alle gehören hinter Gitter.

    • Patriot
      11. Februar 2012 16:50

      @Undine

      Sie haben völlig Recht! Die Schweiz zeigt, dass man den Gaunern nicht allzu freie Hand lassen soll. Wichtige Entscheidungen hat das Volk per direkter Volksabstimmung zu entscheiden.

      Zu Merkel in der Hitler-Uniform ist bis jetzt auch noch kein einziger Protest eines europäischen Politikers bekannt, geschweige denn aus Brüssel, oder sogar von einem österreichischen Grün-PolitikerIn! Ich schlage vor, Erdogan in der Hitler-Uniform zu zeigen. Brüssel würde rotieren!

  12. Dr. Dieter Zakel MA
    10. Februar 2012 21:08

    Griechenland ist sicherlich kein Problem, dass Problem wird erst dann entstehen, wenn Griechenland die Eurozone verlässt. Durch Termingeschäfte der z.B. amerikanischen Banken wird ein Dominoeffekt eintreten, welcher ganz Südeuropa erfassen wird und die EU spalten könnte.

    Die Behauptung, dass Volkswirtschaften mit unterschiedlichen Leistungsfähigkeiten nicht vereinbar sind, ist nicht richtig. USA: Die Leistungsfähigkeit, also BIP pro Kopf, beträgt in Idaho 34.000 Dollar, in Connecticut 65.000.-, Columbia District 175.000.- Dollar!!!

    Und das selbe in der EU: BIP pro Kopf Portugal 21.000.-Dollar, Holland 48.000.-, Luxemburg 104.000.- Dollar!

    • Leopold Koller (kein Partner)
      11. Februar 2012 22:47

      Also D.C. in diesem Vergleich anzufuehren, ist ein bisserl verzerrend.

  13. socrates
    10. Februar 2012 18:58

    Das kann man asoi oder asoi sehen! Griechenland muß für einen 130 Mrd Kredit, von dem es ~23Mrd bekommt, Substanz um 18,5Mrd verkaufen und viele weitere Opfer durch Enteignen seiner Bevölkerung bringen. Es gibt bessere Geschäfte! Eigentlich bekommt Griechenland nichts, nur die Banken und Hedgefonds sanieren sich am EU-Steuerzahler. Pleite gehen und an die Chinesen verkaufen wäre sicher besser.

  14. leshandl
    10. Februar 2012 18:14

    Die echte Chance für die Griechen wäre Pleite mit gleichzeitigem Austritt aus dem Euro und Einführung der Drachme. Die Argentinier haben es ja vorgezeigt. Dort läuft es mittlerweile schon wieder ganz gut.

  15. Undine
    10. Februar 2012 13:41

    A.U. schreibt u.a.:

    "Aber völlig fassungslos macht ein Brief des SPÖ-Mannes Hannes Swoboda, der ja jetzt sogar Vorsitzender der roten Fraktion im EU-Parlament ist."

    Der da das Maul so weit aufreißt, dieser kaltschnäuzige Hannes SWOBODA also, der nur einer ausgewachsenen Perfidie seinen Job auf höchster EU-Ebene zu verdanken hat, weil er sich nämlich selber zu gut war, sich wahlkämpfend die Füße wundzulaufen, sondern den damals gutgläubigen Hans-Peter MARTIN von Wahlveranstaltung zu Wahlveranstaltung bis zur Erschöpfung rennen hat lassen, um ihm dann kaltlächelnd zu erklären, dieser hätte seine Schuldigkeit getan, er könne jetzt gehen---der spuckt also jetzt große Töne! Swoboda gehörte als erstes "eingespart"!

  16. A.K.
    10. Februar 2012 13:17

    Zu Dr. Unterbergers Anmerkung: „Aber völlig fassungslos macht ein Brief des SPÖ-Mannes Hannes Swoboda, der ja jetzt sogar Vorsitzender der roten Fraktion im EU-Parlament ist. Er attackiert doch tatsächlich in aggressiven Worten die „ruinöse, extreme Sparpolitik“, welche die EU-Staaten von den Griechen verlangten.“
    Der SPÖ Mann Hannes Swoboda – (Ehe?-) Mann der Aufsichtsratsvorsitzenden Brigitte Ederer - wurde sehr deutlich vom ORF beim Erringen des Vorsitz der roten Fraktion im EU-Parlament gefeiert. Othmar Karas hingegen, der gleichzeitig in das höchste Gremium des Europaparlaments als Vizepräsident gewählt wurde, blieb fast unerwähnt.
    Die beiden Angehörigen der ehemaligen „Arbeiterpartei“, stehen eben am 1. Mai Fähnchen schwingend – trotz mehrerer Millionen Jahreseinkommen - vor dem Rathaus und rufen „ Wir kämpfen für Euch“.
    So etwas zählt beim ORF derzeit mehr als die Präsentation eines Polit-Anstands Kodex durch Karas.

    • Xymmachos
      11. Februar 2012 11:28

      Karas und anständig??? Wenn ich mich daran erinnere, wie der Waldheim-Schwiegersohn Karas im letzten Präsidentschaftswahlkampf gegen die ÖVP-Kandidatin und für den SPÖ-Kandidanten Heinz Fischer, den notorischen Vernaderer des Kurt Waldheim, öffentlich Partei ergriffen hat, dreht sich mir heute noch der Magen um. Erbärmlicheres hab' ich selten erlebt. Karas und Polit-Anstand??? Da lachen die Hühner!

    • A.K.
      11. Februar 2012 12:56

      @Xymmachos:
      Ihre Anmerkung erfordert wohl eine Anmerkung von mir: Mein Schwerpunkt lag auf "Polit-Anstands Kodex" - auch für den ORF - und weniger auf dem konkreten Präsentator. Wichtig erschien mir, daß diesen Begriff überhaupt jemand - hier eben Karas - in Erinnerung brachte.
      Gegen das Lachen der Hühner kann ich leider nichts vermelden.

  17. libertus
    10. Februar 2012 12:52

    Diese übergescheiten Sozis in der EU sollten uns einmal erklären, wie hoch das GESAMTE Ausmaß des griechischen Schuldenberges ist und wie ein so kleines EU-Land überhaupt dieses riesige Haushaltsloch zustande brachte, in dem ganz locker hunderte Milliarden Euro an Finanzhilfen nach und nach verschwinden. Wenn die Linkslinken als Lösung immer weiter nach mehr Wohlfahrtsstaat auf Schuldenbasis schreien, wird Europa vom größten Friedensprojekt zum größten Insolvenzfall und in der Folge zum nächsten (Bürger-)Kriegsprojekt.

    Es ist legitim, wenn am Beispielfall Griechenland auch andere finanzmarode Staaten dieselbe "Behandlung" einfordern und man kann sich an zehn Fingern ausrechnen, was da auch noch mit den restlichen PIGS-Staaten auf uns zukommt bzw. was da vermutlich noch in Rumänien, Bulgarien oder Kroatien (Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!) schlummert!

    Werden wir womöglich Zeitzeugen eines Treppenwitzes der Geschichte:
    Griechenland als älteste Demokratie Europas stellt eventuell den Grundstein zum Zerfall der EU dar?

  18. Wolfgang Bauer
    10. Februar 2012 10:53

    Berichterstattung des ORF zu Griechenland: Auch die Senkung des Mindestlohns wird laufend so berichtet, dass der Normalbürger nur eine Gemeinheit der G#stopften dahinter vermuten kann. Der arbeitsplatzhindernde Charakter des Mindestlohns - mindestens in schwachen Wirtschaften - müsste ja kommentiert werden. Da hütet man sich aber, man könnte das Tränendrüsenargument ja einmal im Inland brauchen - wenn's auch bei uns schlechter geworden sein wird...

  19. moldavia
    10. Februar 2012 09:57

    Ich frage mich, wie man jemals ein ausgeglichenes Budget in einem Land wie Griechenland erwarten kann? Die Top 3 der Athener Börse sind ein Getränkeabfüller, eine Bank und ein Glücksspielanbieter. Selbst der Tourismus macht wie auch in Österreich lediglich 15-16% des Bruttoinlandsproduktes aus.

    Für mich ist das keine Frage mehr ob Euroausstieg oder nicht. Tatsache ist die Lohnkosten müssen in beiden Fällen drastisch sinken um konkurrenzfähig zu werden. Dennoch sehe ich Probleme, daß Griechenland bei Preis und Qualität jemals mit den Osteuropäern um Investionen mithalten kann. Es gibt weder die notwendigen qualifizierten Arbeitnehmer, noch die Infrastruktur oder die Leistungsmentalität.

    Entweder zahlen wir ewig für die Griechen oder sie werden das Armenhaus in Europa. Eine andere Alternative sehe ich nicht. Weder mit Tourismus noch mit dem Export von Alternativenergie kann das Land seinen aktuellen Lebensstandard halten. Ähnliches gilt für Portugal.

    • Josef Maierhofer
      10. Februar 2012 14:08

      Griechenland hat Jahrtausende lang so gelebt und warum soll es durch den Euro jetzt anders leben ?

      Warum mussten sozialistisch, kommunistische 'Europäer' das Land zerstören und in den Euro nehmen ? Die Freihandelszone hätte gereicht, um Griechenland die Wege nach Europa zu erleichtern.

      Jeder kann nur sein eigenes Leben leben und eben nur essen, was er erarbeitet hat, das wollen die Sozialisten nicht wahrhaben und zerstören damit Europa und die Welt, die Kommunisten haben auch enorm viel Leid über Russland gebracht und auch dort nichts verbessert, sondern alles verschlechtert.

      Für Österreich wäre wohl die DDR das passendste Beispiel und deren Untergang.

  20. brechstange
    10. Februar 2012 09:37

    Im Mai 2010 hat Deutschland seine Souveränität durch grobe Fahrlässigkeit abgegeben. Für Merkel war die Kranzniederlegung in Moskau wichtiger, der Schäuble bekam bei den Verhandlungen aus Wut eine Bluthochdruckkrise. Und deutsche Politiker wie der Stoiber glauben noch immer, ihre Mentalität auf die Südeuropäer und Franzosen übertragen zu können, ja sogar die Führerschaft übernehmen zu können. Meines Erachtens wieder eine maßlose Fehleinschätzung.

    Hatten die Deutschen ihre "EU-Freunde" falsch eingeschätzt? War es Feigheit vor der deutschen Bevölkerung bei den Verhandlungen nicht anwesend gewesen zu sein? War es die unselige Allianz europäischer mit deutschen Eliten, die auf ihre auf tönernen Beinen stehenden Profite nicht verzichten wollten? War es Lug und Trug der EU-Politiker, die den Deutschen ernsthaft ein geringeres Problem unterjubelten? Oder sind alle EU-Politiker von seltener Blauäugigkeit, Dummheit geschlagen oder waren einige davon sogar korrupt, weil sie in den Netzen der Korruption und Organisierten Kriminalität gefangen sind?

    Die scheinbar staatsmännische Art der Sichtweise auf weitere Erweiterungen der EU (Kroatien) tritt in einem heute erschienen Gastbeitrag in der Kleinen Zeitung durch Dr. Schüssel klar zu Tage. Das Motto "Über den Wolken (über dem Kochtopfdeckel) scheint das Leben grenzenlos zu sein" scheint offenbar jedes Risiko von den "Staatsmännern" großzügig auszublenden, nämlich das Risiko, dass erstens die EU als Futtertrog gesehen wird, dass zweitens die Wirtschaft Wachstumschancen aus Subventionen erwartet und dass gewisse korrupte Praktiken durch den Beitritt nicht verschwinden, sondern sich in der EU leichter verbreiten können. Diese drei Punkte wurden in der Vergangenheit ausgeblendet und werden trotz der Fehlentwicklungen weiter befördert, obwohl sie mit eine Ursache für die Finanz- und Wirtschaftskrise sind. Das scheint den "Eliten" komplett egal zu sein, weil "Austria, Germany, EU is too small for me" doch ein paar zusätzliche Brösel für gewisse Kreise bringen wird.

    Um es mit Kennedys Worten zu halten, sollte jedes Land, auch jeder Bürger sich fragen, was kann das Land, der Bürger zu einem großen Wirtschaftsraum beitragen und nicht was kann der große Wirtschaftsraum für das Land, den Bürger tun. Obwohl wir das Beispiel Griechenlands vor unseren Augen haben, werden dieselben Fehler wieder begangen, obwohl Fehler niemals ein zweites Mal gemacht werden sollten. Das alles sind die Folgen einer Politik, die glaubt, zentralistische Planung brächte Wohlstand und dabei die wirtschaftliche und gesellschaftliche Komponente vom Tische fegen zu können.

    • Undine
      10. Februar 2012 14:00

      @brechstange

      *******!
      "Oder sind alle EU-Politiker von seltener Blauäugigkeit, Dummheit geschlagen oder waren einige davon sogar korrupt, weil sie in den Netzen der Korruption und Organisierten Kriminalität gefangen sind?"

      Dieser Satz scheint der Schlüsselpunkt schlechthin zu sein, va ab der Stelle:

      ".....waren einige so korrupt, weil sie in den NETZEN der KORRUPTION und der ORGANISIERTEN KRIMINALITÄT gefangen sind."

      Dann noch folgender Satz:

      "..... das Risiko, dass erstens die EU als Futtertrog gesehen wird, dass zweitens die Wirtschaft Wachstumschancen aus Subventionen erwartet und dass gewisse korrupte Praktiken durch den Beitritt nicht verschwinden, sondern sich in der EU leichter verbreiten können. Diese drei Punkte wurden in der Vergangenheit ausgeblendet und werden trotz der Fehlentwicklungen weiter befördert, obwohl sie mit eine Ursache für die Finanz- und Wirtschaftskrise sind."

      Damit ist die Misere, dieser ganze Krampf des unseligen Gebildes namens EU bestens charakterisiert.

    • simplicissimus
      10. Februar 2012 17:04

      muss mich anschliessen: ******!

  21. Wertkonservativer
    10. Februar 2012 09:09

    Meine (natürllich unmaßgebliche und möglicherweise falsche) Meinung zum Thema Griechenland:

    solange seriöse und maßgebliche Finanz- und Politexperten meinen, ein Fallenlassen Griechenlands wäre für Europa und für unsere Volkswirtschaften noch viel desaströser als die in Rede stehenden Hilfen, wäre ich eher dafür, diesem an sich sympathischen Südvölkchen noch einmal gemeinschaftlich unter die Arme zu greifen!
    Unsere Europa-Verantwortlichen haben schlussendlich die gewiss nicht leichte Abwägung zu treffen - sozusagen zwischen Teufel und Beelzebub -, doch sollten wir uns schon klar sein, dass die Auswirkungen der Griechenland-Krise - so oder so - für Europa insgesamt einen finanziellen Aderlass bedeuten wird.

    Nur - bitte - so zu tun, als ob jeder Einzelne von uns gleich bares Geld nach Hellas transferieren müsse, ist auch wieder ein wenig übertrieben!
    Ja, durch die Verwerfungen und Probleme bei den betroffenen Banken, und natürlich für den Fall des Schlagendwerdens unserer Staats-Kredithaftungen, werden wir alle die Griechenland-Tragödie sicher zu spüren bekommen.

    Aber das gilt für beide Varianten! Da bleibt kein Auge trocken!

    Mein Vorschlag: fahren wir in der kommenden Saison ins schöne Griechenland, lassen wir die Seele auf einer der wunderbaren Inseln baumeln, und helfen wir mit unseren Euros dem armen Volk ein wenig über die größte Not!
    Mehr können wir nicht tun, meine ich!

    (mail, to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      10. Februar 2012 10:07

      Es ist genau Ihr Zugang, Herr Michler, der es den Südländern (den Eliten der Südländer) erlaubt, uns auszunutzen und für ihre Fehler nicht einstehen zu müssen. Aber die Merkel, die Fekter, usw., die werden in naher Zukunft sehr wohl dafür einstehen müssen, weil im Gegensatz zu vielen Südländern nehme ich an, dass es bei uns sehr wohl Konsequenzen für Konkursverschleppung und die sich daraus ergebenden finanziellen Folgen geben wird.

    • mike1
      10. Februar 2012 10:11

      lieber Gerhard ! wir können sicher nichts anderes machen, als den griechen auf die art helfen, die Du beschrieben hast, aber ich glaube fast, dass wir den euro in die neue drachme werden wechseln müssen.

    • Wertkonservativer
      10. Februar 2012 11:00

      Ich nehme wirklich alles ziemlich ernst, werte @brechstange, was Sie in der Diskussion einbringen, bzw. auch meinen Meinungen dagegenhalten!

      Im Fall Griechenland werden wir wohl - direkt oder indirekt - auf jeden Fall etwas zu zahlen haben. So oder so, wir sind schicksalhaft mit dem Drama Griechenland verbunden, sei es im Fall weiterer Hilfszahlungen, oder aber in Folge des bei einem Griechenland-Konkurs entstehenden Domino-Effektes über die Banken!

      Frau Merkel und Frau Fekter Konkursverschleppung vorzuhalten, halte ich für sachlich unbegründet und auch unfair!
      Nach meiner Meinung unternehmen die EU-Verantwortlichen den verzweifelten Versuch, einerseits Griechenland zu helfen, aber gleichzeitig Europa nach einem Griechenland-Konkurs die ärgsten Folge-Auswirkungen zu ersparen!

      Sie sind sicher eine kluge und wirtschaftlich beschlagene Frau; ich weiß jedoch nicht, wären Sie an der Stelle der beiden von Ihnen in die Pflicht genommen Damen, ob Sie anders handeln würden bzw. könnten, als diese!

      Wie ich halt zu sagen pflege: zu kritisieren ist wesentlich einfacher, als verantwortlich handeln zu müssen!

      Bitte nicht wirklich persönlich zu nehmen, liebe brechstange;
      den Verantwortungsdruck, dem die Damen Merkel und Fekter in Wahrnehmung ihrer Verpflichtungen ausgesetzt sind, möchte ich Ihnen jedoch wirklich nicht wünschen!

      Beste Grüße,

      Gerhard Michler

    • brechstange
      10. Februar 2012 11:32

      Sg Hr. Michler, das mit den Konsequenzen für Konkursverschleppung habe ich nicht bös gegen die beiden Damen Merkel und Fekter gemeint. Das wird einfach eine Tatsache sein, wenn der Österreicher bzw. Deutsche draufkommt, was da läuft.
      Doch nehme ich es den österr. Politikern wohl übel und erlaube mir, es zu kritisieren, dass sie 2010 den Versuch der Geberländer die Bailouts abzuwehren, nicht mitgetragen haben.
      Den Deutschen ist der Vorwurf zu machen trotz massiver Warnungen in die Falle getappt zu sein.
      Die Österreicher haben offenbar gar keine Meinung dazu, die glauben, wenn sie jetzt Ramschanleihen und Firmenkredite zur Geldschöpfung akzeptieren wie es der Inlfationsmario zulässt, dann wird das Österreich und Europa in eine bessere Zukunft führen.
      Während die südlichen Notenbanken Ramschanleihen in der Höhe von 128 Mrd. Euro unter Sonstige Finanzanlage versteckt, aufkauften, haben die Deutschen das nicht gemacht. Somit schöpfen die nationalen Notenbanken im Süden und Westen das selbe Geld, nämlich Euro, auf Kosten der Geberländer.
      Der Weg ist falsch und eine Umkehr wird mit jedem Tag schwieriger und teurer.

    • Undine
      10. Februar 2012 14:49

      Genaugenommen sehe ich es nicht ein, daß man einem Volk, zu dessen Nationalcharakter offensichtlich der Schlendrian und das Tricksen und Übervorteilen anderer gehört, ständig helfend unter die Arme greifen soll.

      Dieses griechische Volk hat so viele Pluspunkte zu verzeichnen, die nicht jedes Volk hat, nämlich die traumhaften Stätten als Zeugen einer Jahrtausende alten Geschichte und Kultur, die faszinierende Mythologie, die einzigartige Landschaft, das herrliche Meer mit seinen unzähligen Inseln, eine schöner als die andere, das angenehme Klima, die Sonne die gute Küche usw. Daß die Griechen unfähig sind aus diesen Pluspunkten nichts zu machen, sondern ihre "Talente" gewissenlos verspielen, ist ihr Pech.
      Sie werden sich nie ändern--und wenn wir ihnen die Milliarden noch so bereitwillig nachwerfen.
      Genaugenommen gehörten sämtliche griech. Politiker der letzten Jahrzehnte hinter Gitter, damit sie dort bei Brot und Wasser über ihre Verantwortungslosigkeit ihrem Volk gegenüber in Ruhe nachdenken könnten.

  22. Josef Maierhofer
    10. Februar 2012 09:06

    Je früher Griechenland von dem verderblichen und verdorbenen Euro wegkommt, desto geringer ist der Schaden für Griechenland und auch für Europa.

    Europa muss Griechenland nicht fallen lassen, es darf nur Griechenland nicht weiter behindern. Der Euro ist nichts für Griechenland, er ist es auch nicht für Italien, Portugal und Spanien, ich nenne es die 'Siestastaaten'. Der Euro wäre was für Holland, Deutschland, also eher Kerneuropa.

    Dass die Griechen perfekte Simulanten und elegante Bettler mit dem Dackelblick sind, das weiß ich inzwischen auch und glaube denen kein Wort mehr, der griechischen Politik nämlich.

    All die genannten Maßnahmen wären in Österreich genau so nötig, Verwaltungsreform, Sparen, Budgetdisziplin, Föderalismusreduktion, Gesetzesdurchforstung und -vereinfachung, etc., wollen wir nicht auch bald dort landen bei den 'Siestastaaten'.

    Der sozialistische Traum ist ausgeträumt, Herr Swoboda, die 'eierlegende Wollmilchsau' die gibt es nicht einmal bei Grimms Märchen. Mich wundert nur, wie weltfremd diese Figuren wie seinesgleichen da herumagieren und zu welchen 'Brieferln' sie fähig sind. Der sozialistische Traum ist ausgeträumt, der Kellner hat die Rechnung gebracht und der Exekutor hat geklingelt.

    • M.S.
      10. Februar 2012 10:26

      @Josef Maierhofer
      *************

    • Wertkonservativer
      10. Februar 2012 14:23

      Zwei Einwände, werter Josef Maierhofer:

      "der verdorbene und verderbliche Euro!"
      mit dem werden wir - und das meine nicht nur ich - wohl hoffentlich auch noch in einigen oder mehr Jahren unsere Brötchen zahlen!

      "Der sozialistische Traum ist ausgetäumt!":
      der ist leider noch nicht ausgeträumt, und mit unseren dauernden Links-Totschlagargumenten werden wir den Linksvirus bei uns und in der Welt auch nicht ins Knie zwingen können.
      Bloßes Reden hat noch selten einen Umschwung gebracht! Außerdem ist der Linksvirus leider sehr aggressiv und ziemlich widerstandsfähig auch gegen starke Medizinen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      10. Februar 2012 16:37

      @ Wertkonservativer

      Im ersten Punkt bin ich offenbar anderer Meinung, für mich ist der Euro seit der Inflationspolitik und der Undiszipliniertheit bezüglich der Schulden, eine wertlose und tote Währung geworden, verdorben habe ich es genannt und verderblich, weil er sich rasant nach unten bewegt, zusammen mit dem Dollar.

      Im zweiten Punkt, da weiß ich sehr wohl um die Kraft der Bequemlichkeit, die Kraft der Faulheit, die Kraft des Lebens von den Früchten der anderen, die nicht so faul sind und auch um die Kraft der Lüge. Aber trotzdem sehe ich in diesem 'sozialen' 'Wohlfahrtskarussel', das sich immer schneller dreht und nun aus der Kurve fliegt, wie es gerade passiert, die 'Solidaritätspakete' fliegen dicht, die Menschen beginnen zu denken und die Menschen wissen genau, dass es so nicht gehen kann, dass es eine Lüge ist, wenn man von sozial redet und sich einfach an fremdem Eigentum bedient. Man ist jetzt durch und am Ende, weil das Meiste bereits leergefressen ist inklusive der künftigen Generationen. Es kommt bald der Erklärungsbedarf. Niemand kann Spekulantenmärchen glauben, sie sind als Lügen enttarnt worden, niemand glaubt mehr an die eierlegende 'Wollmilchsau', die Umverteilung geht zu Ende, das Land verkommt in die Armut und da rülpst ein verblensdeter Herr Swoboda noch solche weltfremden Texte.

      Ich hoffe, so verstehen Sie es etwas besser, wie ich es gemeint habe.

  23. brechstange
    10. Februar 2012 08:58

    Und was macht der Draghi?

    • brechstange
      10. Februar 2012 08:58

      Verzeihung, gehört zum Spiegelfechter.

    • Undine
      10. Februar 2012 14:53

      @brechstange

      Der Draghi? Nun, der hat sein Geschäft bei Goldman kommt drauf an, was dabei hängen geblieben ist.

    • Undine
      10. Februar 2012 15:27

      ......hat sein Geschäft bei Goldman & Sachs GELERNT...

    • Undine
      10. Februar 2012 15:31

      Hoppla, das ist schon einmal passiert, daß im Zusammenhang mit der Wortgruppe Goldman&Sachs im Computer etwas "zensuriert", bzw verstümmelt wird! Mal sehen.....

  24. Observer
    10. Februar 2012 08:23

    Ohne "Blut, Schweiß und Tränen" wird eine Budgetsanierung nie gelingen.
    Diese bekannte Weisheit gilt auch für die Griechen - aber genauso für unser Land.

  25. Anton Volpini
    10. Februar 2012 07:03

    @socrates hat am 03. Februar 2012 11:25 einen guten Bericht über die Sanierung Islands gebracht. Es wäre interessant dem eine Analyse der Probleme Griechenlands gegüberzustellen.
    Mir fallen da aufs erste folgende Unterschiede ins Auge: Island war nicht in der Eurozone. Island bekam keine Förderungen von der EU. Island konnte daher auch nicht eine bürokratische Schattenwirtschaft über mehr als ein Jahrzehnt aufbauen. In Island haben das wirtschaftliche Desaster ein paar Familien angerichtet die über die 3 Banken international im großen Stil spekuliert haben und Firmenkonglomerate zusammengekauft haben, die Banken haben dann diese Spekulationen im noch größeren Stil fortgesetzt. Es war also nur eine kleine Spitze, die das Land ruiniert hat, während in Grichenland durch die Subventionitis die ganze Volkswirtschaft verdorben wurde!

    Island hat daher, wohl mit harten Schritten, relativ schnell den Weg zurück gefunden, in die volkswirtschaftliche Normalität. Wie lang wird das mit Griechenland dauern?

    • brechstange
      10. Februar 2012 09:00

      Sind Sie sicher, Herr Volpini, dass in Griechenland nicht auch wenige Familienclans dafür gesorgt haben, das Land zu ruinieren? Ich denke das schon.

    • Anton Volpini
      10. Februar 2012 09:20

      In Island waren es 27 oder 30 Leute, die diesen internationalen Wahnsinn vorangetrieben haben. Ich konnte das ziemlich gut mitverfolgen, denn sie haben auch in meiner Branche in Europa auf Teufel komm heraus zusammengekauft. Jeder von uns hat sich gefragt, wie machen das die Isländer?
      Natürlich haben die auch in Island eine Spekulationsblase angetrieben, sichtbar gemacht durch den Bau des Opernhauses in Reykjavik.
      Der Rest der wirtschaftlichen Struktur in Island blieb bodenständig.

      Aber in Griechenland, glaube ich, war es eine groß angelegte gesellschaftliche Epidemie, die durch das leichte Geld der EU Subventionen die wirtschaftliche Struktur verändert hat.
      Sicher wird es auch dort einige wenige Familien gegeben haben, brechstange, die großartiger abgecasht haben als alle anderen.

    • brechstange
      10. Februar 2012 09:56

      Selbstverständlich ist die Dimension Island zu Griechenland aufgrund der Größe und aufgrund der Mentalität eine andere. Auch ist Griechenland durch jahrzehntelange EU-Subventionen fehlgesteuert worden. Gerade durch die Vergabe der Subventionen durch die EU wurde eben diese gesellschaftliche Epidemie befördert, blöd werden sie sein, die Masse der Griechen nicht einen Brösel abbekommen zu wollen (auch österr. Strukturen wurden so zerstört und teilweise zum Fass ohne Boden).

      Ein paar griechische Beispiele:
      Investitionsförderung durch die EU für die griech. Landwirtschaft brachte um 30 - 50 % höhere Preise landwirtschaftlicher Maschinen, somit wurden 30 - 50 % der Förderungen vom Handel abgezweigt
      Für eine Millionenförderung einer historischen Mühle gab es gerade mal eine Tafel und einen Weg, dafür für ein Clanmitglied eine Villa.
      Zweckentfremdete EU-Fördergelder in 3stelliger Millionenhöhe können von einem Reeder-Milliardär von der EU nicht zurückgefordert werden.
      Swimmingpools von Hotels wurden für die Prüfer Fischzuchtbecken, welch Grieche baut den Hotels, nicht die Masse

      Der Fisch stinkt arg vom Kopfe her und das beginnt bereits in Brüssel. Ist selbstverständlich nur meine persönliche Meinung, Herr Volpini.

    • Haider
      10. Februar 2012 23:43

      Island liegt im Norden Europas und Griechenland im Süden. Dies ist wohl der Hauptunterschied!

    • Undine
      11. Februar 2012 17:05

      @Haider

      "Island liegt im Norden Europas und Griechenland im Süden. Dies ist wohl der Hauptunterschied!"

      Die Völker im hohen Norden hatten es klimabedingt nie leicht und doch haben sie es geschafft, mit viel Fleiß und Bescheidenheit einen kleinen Wohlstand zu erarbeiten. Geschenkt wurde ihnen nichts, ganz im Gegenteil, ihr Leben war immer ein Kampf; alles mußten sie dem kargen Boden und dem rauen Meer abtrotzen. Dieser "Lebenskampf" scheint ihnen gut bekommen zu sein.

      Ganz anders der sonnige Süden! Kein Wunder, daß dort-- klimabedingt--das Leben viel einfacher ist und die Menschen heiterer sein können. Umso erstaunlicher ist es, daß gerade diese von der Natur so verwöhnten Gegenden am Mittelmeer wie eben Griechenland--im Gegensatz zu den von der Natur und dem dortigen Klima eher benachteiligten nordischen Völkern-- es sind, die mit den ihnen anvertrauten "Talenten" nicht wirtschaften können.Und sie empfinden auch keine Scham, sich von Nachbarn "aushalten" zu lassen.

  26. simplicissimus
    10. Februar 2012 05:09

    griechenland muss raus aus dem euro. das ist die einzige vernünftige möglichkeit. wenn man griechenland dann unbedingt helfen möchte, kann man es mit zeitlich und betragsmässig limitierten mitteln für die übergangszeit zurück in die drachme machen. das wäre sozial. ganz europa zu ruinieren ist jedoch kommunistisch, ergebnis des grossartigen systems in dem jeder gleich viel von fast gar nichts hat.

    • Undine
      10. Februar 2012 15:00

      @simplicissimus

      " ganz europa zu ruinieren ist jedoch kommunistisch, ergebnis des grossartigen systems in dem jeder gleich viel von fast gar nichts hat"

      Nun, an diesem Ziel wird zielstrebig gearbeitet!

    • simplicissimus
      10. Februar 2012 16:58

      kanieschna, gaspascha undine, nascha tsel kommunism!
      natürlich frau undine, unser ziel der kommunismus!
      wandmalerei aus der sowjetzeit, über die sich die armen sowjetbürger - pensionisten zb damals mit 4 euro monatsrente - lustig gemacht haben!

  27. Spiegelfechter
    10. Februar 2012 04:07

    Das Sparen macht uns arm, nicht etwa die jahrzehntelange Verschwendung geborgter öffentlicher Mttel. Das ist sozialistische Doktrin, wie uns kürzlich auch Herr Foglar via Fernsehen nahegebracht hat. Deshalb muss unter dem Arbeitstitel "Kaufkraft erhalten" weiterhin geborgtes Geld verschwendet werden, frei nach dem homöopathischen Rezept: "Similia similibus curantur". Aber was die nciht erarbeitete Kaufkraft bringen soll. ausser steigende Preise, bleibt offen.

    Die Nazi haben versucht, durch den Einsatz gefälschter Pfundnoten als Kriegswaffe mit solch zusätzlicher Kaufkraft England zu ruinieren. Das ist zwar nicht gelungen, verrät aber ein besseres Verständnis der wirtschaftlichen Mechanismen.





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