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Fußnote 265: Moody's, die Regierung und die nächste Chuzpe

Nun hat auch die Ratingagentur Moody’s ihren wirtschaftlichen Ausblick für Österreich als negativ bezeichnet. Und unsere Regierung reagiert – mit der nächsten Chuzpe.

Sie reagiert nämlich nicht nur extrem gelassen. Sondern sie behauptet auch, dass Moody’s das jüngste Sparpaket in seiner Dimension noch gar nicht gekannt hätte; andernfalls hätte die Agentur ja zweifellos die Bewertung Österreichs nicht verschlechtert. Was zumindest eine Chuzpe ist, um nicht zu sagen: eine aufgelegte Lüge. Denn die Agentur hat sehr wohl ein österreichisches Sparpaket einkalkuliert! Und trotzdem den Ausblick auf negativ gesetzt. Was einem dabei aber wirklich den Mund offen lässt: Moody’s hat in der Österreich-Analyse sogar mit einem viel schärferen Sparpaket gerechnet, nämlich einem solchen, das schon im Jahr 2015 zu Staatshaushalten ohne strukturelles Defizit führt. Das Sparpaket von Faymann, Fekter & Co ist aber in seinen Projektionen für 2015 noch weit von einem solchen Nulldefizit entfernt! Davon, dass in dem Paket ohnedies vieles nur heiße Luft und eitle Hoffnung ist, wollen wir ja gar nicht reden. Wann wird da endlich jemand ehrlich?

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2012 07:56

    Interessanter als die quantitave Frage des Sparpakets ist ihr qualitativer Aspekt:

    a) Einerseits zerstören wir die Familien, andererseits benötigen wir teure Psychologen als Kompensation für die damit aufgerissenen Wunden; staatlich gelenkte, teure Nachmittagsbetreuer und Kindergärtner"_innen" (um auch die TG-, Schwulen- und Lesbengemeinde nicht von diesem Beruf auszuschließen) als Ersatz für die fehlenden Mütter.

    b) Der Gleichheits- und Quotenwahn verschlingt auch Unsummen (letzte Spitze des Eisberges unsere Bundeshymne), ist doch bekannt, daß der Mensch von Natur aus ungleich sein will, besser und einzigartiger als der andere, d.h., wie schon die Hl. Schrift lehrt, zwar gleich vor Gott (nur einem armen Sünder wird Einlaß gewährt), aber unterschiedlich in den Aufgaben. Jeder Mensch hat andere Anlagen, Fähigkeiten, Talente, und die sollen zwanghaft alle über einen Kamm geschoren werden?

    c) Anstatt ertragreiche, selbsterhaltende Tätigkeiten zu fördern (technische Studien etc.), pumpen wir unser Geld in Medien, Politologie und Journalismus - sehr einseitig noch dazu (damit man das, was man auf diese Weise verhindert, als Errungenschaft verkaufen und der Bevölkerung ein Theaterstück vorspielen kann).

    d) Anstatt so viel wie möglich privat - und damit meine ich nicht einige wenige, wieder zentral gelenkte, monopolartige Großkonzerne - und so wenig wie möglich und nur so viel wie notwendig staatlich oder zentral, glauben wir immer noch, daß man zum Ankurbeln der Wirtschaft die Staatsausgaben erhöhen müsse.

    e) Anstatt den Bürgern eigene Verantwortung zu überlassen und ein System zu fördern, das diese eigene Verantwortung fördert und einfordert (z.B. Kirche, Religion), wird der Bürger immer mehr entmündigt und unser altes, bewährtes System durch ein zentral gelenktes, staatliches und EU-weites Förderungssystem mit einem Wald undurchschaubarer Vorschriften und Regelungen ersetzt, was zweifellos zu Egoismus und Zerstörung von Moral führt. Der Bürger soll so zum Bittsteller werden und durch Wohlverhalten (Erreichen der staatlich vorgegebenen Planvorgaben) auffallen.

    f) Anstatt Fachleute auf der Sachebene arbeiten zu lassen, werden viele Entscheidungen politisiert und der Sachebene entzogen. Beispiele:
    - Aufgeblähter aber teils ineffizienter Beamtenapparat
    - Trotz einer Studie mit gegenteiligem Ergebnis teure und nachteilige Umstellung zahlreicher ÖBB-Strecken von Links- auf Rechtsfahren (Südbahn, Wiener Verbindungsbahn, Nordbahn, Nordwestbahn die erst vor wenigen Jahren auf Linksfahren umgestellt wurde)
    etc.

    Wie heißt es bei uns so schön: Jede wichtige Stelle ist bei uns dreifach besetzt. Ein Roter, ein Schwarzer, und einer, der etwas von der Sache versteht. Nun kann man diese Geschichte fortsetzen: Auf Grund des Sparpakets wird bei uns eine Stelle gestrichen, und es bleiben nur mehr zwei übrig. Toll, Personalreduktion um ein ganzes Drittel! So ergeht die Meldung nach Brüssel, zu Moodys etc. Aber bei genauem Hinsehen erkennt man, daß genau jeder gehen muß, der etwas von der Sache versteht. Verwaltungsvereinfachung auf österreichisch.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2012 07:12

    Kreisky übernahm von Bundeskanzler Josef Klaus die Macht in einem Österreich, welches im Gegensatz zu heute durch folgende 4 Merkmale gekennzeichnet war:

    ° Glaubwürdiger Generationenvertrag, welcher der Erwerbsbevölkerung eine gute Perspektive für den Lebensabend bot.

    ° Gesunde Staatsfinanzen. Den Begriff " Wirtschaftswunder " begann man damals nicht nur für Deutschland sondern auch für Österreich anzuwenden.

    ° Österreich hatte damals noch alle Chancen, verfassungsgemäß eine Demokratie
    nach dem Vorbild der Schweiz zu werden.

    ° Das östereichische Bildungswesen galt weltweit als vorbildlich.

    Heute hat Österreich diese vier Merkmale verloren und wird von Hannes Androsch
    der damals " Chefbuchhalter " von Kreisky war, mit einem Bildungsvolksbegehren beglückt, welches das ehemals hohe Bildungsniveau der Österreicher weiter nach unten nivellieren würde.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorcontra
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2012 15:23

    Ein weiteres Lügengebäude unseres Pinocchiokanzlers und seiner Vasallen bricht zusammen:

    http://orf.at/#/stories/2105131/

    Muß er sich demnächst einer Nasenoperation wegen krankhaften Längenwachstums unterziehen?

  4. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2012 07:13

    Moodys hat richtig erkannt, daß das Sparpaket zu mehr als 60 % aus Absichtserklärungen und Hoffnungen besteht. Nichts konkretes, was in absehbarer Zeit als Geldwert auf der Habenseite realisierbar wäre. Eigentlich ist Ganze nur ein aufgelegter Schwindel. Wäre es eine Chuzpe, so hätte uns Moodys sicher gelobt!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2012 08:12

    Wir werden nicht die Zeit haben, das Gaunerstück namens Sparpaket überhaupt zu verdauen.Da gibt es einen Gewerkschaftsfunktionär, der jetzt in der Regierung sitzt und schon in der Wiener Zeitung verkündet hat, daß die Erbschaftssteuer für die Wahl 2013 weiterhin " auf der Agenda " stehe!
    Der Sieg des Sozialismus ist nahe ! Den sich als gemäßigt ansehenden Sozialisten sitzt der heiße Atem der Radikalinskis im Nacken.Die ÖVP ist eine sozialistische Vorfeldorganisation geworden, die FPÖ sowieso auch eine Proletenpartei , also wird das Marschtempo verschärft.
    Vielleicht sollte man sich mit Pinochet, den Obristen in Argentinien und Griechenland im Sinne der Geschichtswissenschaft etwas objektiver beschäftigen.
    Wir beide, lieber Wertkonservativer, werden das vom Rande unseres Grabes aus schmerzhaft beobachten, aber wir haben Enkelkinder.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2012 12:34

    Nun muß unsere unfähige Regierungsriege feststellen, daß sich internationale Finanzexperten nicht so simple hinters Licht führen lassen, wie das dumme Wahlvolk!
    Die haben nämlich trotz Mogelpackungbezeichnung nun einmal herausgefunden, daß es sich statt um ein Sparpaket in erster Linie um ein Belastungspaket handelt, welches auch noch viel zu spät greift und keinesfalls dazu angetan ist, ein dringend notwendiges Wirtschaftswachstum zu fördern.

    Man muß wahrlich kein Prophet sein, um vorauszusagen wann die nächsten A von den einstmals stolzen 3 fallen.
    Und wenn diese Regierung noch lange weiterwurschteln darf, wird man uns - wie an anderer Stelle schon bemerkt - die letzten beiden in unserem Namen auch noch wegnehmen, sodaß uns nur noch die Bezeichnung USTRI bleibt! ;-))

  7. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2012 15:32

    Ich bin gespannt, wann die Medien die Unterlagen soweit analysiert haben und draufkommen, dass die für Ende 2015 (vergleichbarer Zeitpunkt) geplanten Schulden nach dem "Paket" nur marginal geringer sind als laut bestehendem Finanzrahmengesetz '12 bis '15. Je nach verwendeter Prognose für das BIP steigt auch inkl. 'Paket' die Staatsschuldenlast von Ende 2011 bis Ende 2015 um mindestens 30 Mrd. €.

    Da viele "Ersparnisse" ja nicht kommen dürften, wird im Endeffekt 2016 etwa der gleiche Schuldenberg aufgehäuft sein wie es ohne Paket der Fall gewesen wäre.

    Durch ESM, KA-Finance und andere Feinheiten ist nämlich die Summe der - sinkenden - Defizite nicht identisch mit dem Schuldenwachstum - letzteres ist weit höher.

    Inkl. der versteckten Schulden, die weiter stramm ignoriert werden (außer von den Ratingagenturen), werden wir im Zieljahr 2020, für das uns die "60% Schuldenquote" verheißen wurde, mit 300 Milliarden Gesamtschulden dasitzen, was ungefähr der jetzigen Quote entsprechen wird. Falls nicht das BIP schon sinkt; dann werden es 80 bis 90% sein.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHolmes
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2012 07:12

    Fürchtmi und Trauminix sind doch nicht lebensmüde und schnüren vor den Wahlen 2013 ein spürbares Sparpaket - der Überbringer schlechter Nachrichten wird nicht gewählt (früher geköpft). Das "richtige" Sparpaket muss dann nach den Wahlen zwangsweise kommen. In der Zwischenzeit wird in Österreich viel den Bach runtergehen, aber: die Hauptsache ist doch, dass die beiden weiterhin, aneinander gekettet, am Futtertrog bleiben.


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  1. Szonok (kein Partner)
  2. Dunga (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:49

    Pecreft shot! Thanks for your post!

  3. Shayedene (kein Partner)
    20. Januar 2015 10:26

    I read your potsnig and was jealous

  4. Segestes (kein Partner)
    16. Februar 2012 17:48

    ***OT***

    Neue Partei gegründet:

    http://www.krone.at/Oesterreich/Neue_Partei_PDF_will_150.000_Beamte_feuern-BZOe-Ableger-Story-311939

    Man beachte die Namensschilder - was für Schaumschläger.
    Leider, denn die Positionen sind nicht alle total verkehrt.
    Aber dieser Parteiname - "PDF" - wenn da mal keine
    Klage von Adobe ins Haus steht ^^

    Würde Unterberger nicht schon von den Schwarzen für
    diesen Blog bezahlt, so könnte er jetzt für diese neue
    Partei, die ihm ja wie auf den Leib geschneidert ist,
    die Werbetrommeln rühren.
    Aber wie gesagt, aufgrund des Exklusivvertrags mit der
    ÖVP, geht dies leider nicht.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      17. Februar 2012 00:57

      Ja Segestes!
      Das dachte ich mir auch, als ich den kurzen Abriss zum Parteiprogramm durchlas. Es scheint dem Herrn Dr. Andreas Unterberger geradezu wie aus dem Gesicht geschnitten:

      Das Themenspektrum der "harten Forderungen" :

      - "Der Staat ist das kälteste aller Ungeheuer".
      >> In der Steinzeit gabs auch keine Staaten, nur heiße Ungeheuer!

      - Halbierung des Staates
      >> Vielleicht Wien? + NÖ? + OÖ? (Bitte Kärnten NICHT!)

      - samt Kündigung von 150.000 Beamten.
      >> geht locker!

      - Straffreistellung von Cannabis.
      >> Da schau ich aber!

      - Die Einführung einer Flat Tax.
      >> Thatcher hat England damit Segen gebracht.

      - Straffreistellung der aktiven Sterbehilfe
      >> Wer wird denn da so bingelig sein! Ausserdem siehe Pensionsproblem!

      - "Verschwendungspolitiker in den Knast"
      >> Warum denn nicht!? In China werdens gleich erschossen.

      UND ganz Wichtig:
      - Ausstieg Österreichs aus dem Kyoto-Protokoll, was dem Land eine Milliarde Euro jährlich ersparen würde, rechnete Bruckner vor. Die Argumentation von wegen CO2-bedingtem Klimawandel sei "ollas a Bledsinn"
      >> Hab i ma eh a scho denkt! Weu, bei dem Frost heuer??!!
      Mir brauchens Göd ausserdem eh zum dringend zum Hazn!

      Und weil da dann noch steht:

      - "Mit Sponsoren wird verhandelt."
      >> Ärzte, Ölindustrie, Hanfbauern und Gefängniswärter werden sicherlich die Türen einrennen.

      - "Mitgliedsbeiträge und Spenden sollen darüber hinaus für entsprechende Liquidität sorgen."
      >> Vielleicht können ja die Spenden- und Mitgliedsbeitragskonten hier drinn
      entsprechend erweitert werden.
      Bei dieser geistigen Nähe!!! Das wäre sicherlich sehr angebracht ja geradezu logisch angebracht und weiterführend.

      Überrascht sah ich mich dann nur aufs Zweite selber, als ich mir dachte,
      dass da wohl ein paar versoffenen Stammtischbrüdern einfach
      wieder einmal nur "urfad"geworden ist.

      Derartige geistige Gesellschaft und Verwandtschaft hätte nämlich jetzt selbst ich nicht in der Nähe des Vorzeigebildungsbürgers Herrn Dr. Unterbergers vermutet. Wobei er aber immerhin beim Cannabis sicherlich nicht mitmachen wird.

    • Anton Volpini
      17. Februar 2012 10:23

      Sie haben das Wichtigste überlesen, etwas, das wohl Ihrem Geiste entspringen könnte D.I.L.E.

      "Österreich kommt mir vor wie eine Softpornovariante der DDR"

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      17. Februar 2012 10:53

      Anton Volpini :-)
      Ja! Ich hab auch vergessen.

      "nur mehr Privatschulen" (in diesem Sinne)
      >> Die können sich nämlich eh alle leisten.

      und zu :
      "Softpornovariante der DDR"
      >> von "harten Kern" der Zeitgenossen hier im Forum auf Österreich geschlossen
      kann Letzteres wahrlich nur mehr ein Sauhaufen sein!

    • Xymmachos
      17. Februar 2012 11:03

      @DILO
      Wow! DILO macht Nachtarbeit (00:57h !). Na ja, wenn man den endlich ergatterten Juso-Job als Kampfposter in Heimarbeit (wie er uns ganz stolz verkündet) ausüben kann, geht's ein bisserl leichter. Möge er uns noch lang erhalten bleiben, der DILO! In diesem Sinn sollte man vielleicht dem Ostermayer auf geeignetem Weg (ev. über den Standard) ein positives Feedback über den neuen Mitarbeiter zukommen lassen?

    • Rainer (kein Partner)
      17. Februar 2012 18:38

      @ D.I.L.E.
      Nicht, dass ich künftiger Stammwähler der PDF sein werde. Aber finden Sie Ihre "Kritik" nicht ein bisschen mager?
      Sehr bezeichnend finde ich jedenfalls, dass Sie liberales Gedankengut offenbar als verbale Ausdünstung "versoffener Stammtischbrüder" ansehen. Klar: Wer kein überzeugter Etatist ist, outet sich als überhaupt nicht klischeehafter Stammtischklopfer!
      Interessant auch, dass "Vorzeigebildungsbürger" anscheinend ein Unwort zu sein scheint. Motto: Bildung? Igitt! Wie reaktionär!
      Herr Unterberger ist aber auch wirklich ein schlimmer Finger: Studierte die nutzlose VWL, statt sich den so dringend benötigten Gender- und Queer-Studien zu widmen. Denn das ist es doch, was unsere Wirtschaft auf Vordermann bringt - nicht so überflüssiges, veraltetes Zeug wie Mechatronik, Handwerk oder Maschinenbau ...

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      17. Februar 2012 22:44

      Rainer:
      Ich bin schon der Meinung, dass die gesamte Gesellschaft von "Bildungsbürgern" abhängt und diese , Gottseidank, wesentlich tiefer im Volk verbreitet sind, als dies so manch ein "Schicki - Micki - MöchteGern - Wertkonservativer" wie auch hier, eigentlich selber möchte, dass es ist.

      und - "Nur":
      Wäre A. Unterberger tatsächlich ein "Bildungsbürger", dann würde er nicht beinahe tagtäglich derartigen, hetzerischen, einseitigen und tendenziösen Mist wie hier in diesem "seinem" Forum vertreiben und sich dann dazu dieses inferiore Forum (auch) noch von Existenzen finanzieren lassen, welche eigentlich nur als primitiv im schlechtesten Sinne zu bezeichnen sind. Das hier ist eher schon diesogenannten Gosse!
      Weit, weit weg von jedem Anflug von "Bildung"!

      Für Bildung bedarf es ein wenig mehr als "Wissen" bzw "Halbwissen", soweit dieses hier überhaupt rudimentär vorhanden sein sollte.

      Und:
      "Liberales" Gedankengut sieht wahrlich anders aus als eben diese
      geradezu nach zu hohem Alkoholkonsum riechenden Blödheiten einer sogenannten "PDF" - Gründergruppe.
      Sieht ja geradezu danach aus, als ob denen die Idee um 1/2 Ein Uhr in der Früh beim Würstelstand gekommen wäre, als sie schon längst höchst unangenehm vom übermässigen Bierkonsum die Blase drückte, weit entfernt von jeder Möglichkeit sich vernünftig zu entleeren. *g*

      Natürlich kann man jeden Schwachsinn und Gedankenmist "liberal" nennen. Das ist dann eben auch eine Möglichkeit, Euphemismus erfolgversprechend anzuwenden.

  5. cmh (kein Partner)
    16. Februar 2012 17:00

    Nur damit es nicht vergessen wird:

    Die Ratingagenturen besorgen eigentlich den Job, den sich jeder Gläubiger selber machen sollte: die Bonität eines Schuldners zu beurteilen.

    Die Frage lautet ganz einfach: "Wem gebe ich mein Geld? oder Wer gibt mir noch Geld? oder Wofür brauche ich dieses Geld?" und nicht "Wie kann ich mich bei Ratingagenturen einschleimen?"

    Nur wenn die Ratingagenturen falsch liegen werden sie zu einem Problem. Im Falle von Österreich ist es aber nicht sehr wahrscheinlich, dass dies der Fall ist.

    Es ist daher überflüssig, auf Raitingagenturen zu starren wenn man genau weiss, dass das eigene Börserl leer ist.

  6. Segestes (kein Partner)
    16. Februar 2012 12:30

    Wenn die EU erst einmal ihre eigene, servile Rate-Agentur hat,
    dann wird alles besser....

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      16. Februar 2012 12:51

      Eine servile Ratingagentur nimmt niemand ernst!
      Also!
      Was soll das!?

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Februar 2012 13:07

      Segestes, bitte geben Sie es explizit an, wenn es sich um Scherz, Satire oder Ironie handelt, denn sonst bleibt Geistesgrößen wie DILE die tiefere Bedeutung verborgen...

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      16. Februar 2012 13:33

      Reinhard,
      dass DU nicht in der Lage bist, solch Sätze wie von mir hier sinnhaft zu lesen, das habe ich inzwischen schon erkannt.
      Deswegen auch , wie schon geschrieben : Es lohnt sich nicht mit Dir! :-)

    • Xymmachos
      16. Februar 2012 14:37

      Ist er nicht süß, unser DILO? Wie wir schon mehrfach feststellen konnten, eine echte Bereicherung für den Blog, noch unterhaltsamer als seine Vorgänger & -innen aus der Löwelstraße (die ja in rascher Folge ausgewechselt wurden). Damit er uns noch lange erhalten bleibt, sollten wir ihn aber, wie Reinhard richtig bemerkt hat, mit Ironie nicht überfordern.

    • DailyMirror (kein Partner)
      16. Februar 2012 16:44

      Das ist ja wieder einmal eine äußerst niveauvolle Diskussion... Respekt.
      @D.I.L.E.: Vergessen Sie's. Die Kampfposter aus der Lichtenfelsgasse wünschen keine Kritik.

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Februar 2012 20:40

      DILE, aus Ihren Sätzen kann man eben nur soviel Sinnhaftes herauslesen, wie drinsteckt. Also etwa soviel, wie man Hühnerhaxen aus einer Ölsardinendose fischen kann.
      Aber nur weiter so.
      Ich hätte diesem Blog kaum zugetraut, noch einmal einen solchen Unterhaltungswert zu bekommen wie durch Ihre Ergüsse vom Küchentisch.
      Bravo! Zugabe!!

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      17. Februar 2012 00:04

      Reinhard - Abstraktes Denken ?

      >>> Null - Komma - Josef! :-))))))
      Wo was fehlt da ist halt nix!

      Un so ist man dann halt einfach nicht in der Lage einfache Sätze (im Zusammenhang mit anderen) richtig zu verstehen... hab´s ja schon geschrieben... es lohnt sich nicht - mit Dir!

      Musst Dir jetzt aber kein Rätsel daraus machen, vergiss es, der Mehrwert der Lösung wäre für bei Dir ohnehin verschwendet!

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      17. Februar 2012 00:08

      DailyMirror - Du hast ja Recht!

      Das hier ist eine Anstalt ... und kein Forum!

      Ich weiß auch schon was als nächstes kommt!
      *g*

  7. D.I.L.E. (kein Partner)
    16. Februar 2012 10:45

    Aber geh...! Herr Unterberger...! :-)

    Wenn es nicht mehr ist als solcher Art "Lügen" ... wie sie es nennen..
    ... dann werden wir´s überleben...

    Diese Regierungskoalition bemüht sich redlich, gründlich und durchaus tüchtig und erfolgversprechend die Probleme in den Griff zu bekommen und nimmt Stellung wenn halt von aussen wieder einmal etwas rein kommt, was man aufs Erste eben auch nicht gleich als bare Münze fressen muss ... auch bei Moodys sitzen Menschen, welche auf den täglichen Stuhlgang angewiesen sind und eben nicht unfehlbare Götter!
    Es ist durchaus gesund und richtig dem im rechten, ohnehin sehr bescheidenen Maße entgegenzuhalten.

    Abregung ist angesagt!

    Machens doch nicht aus jedem Floh eine Staatskrise, Katastrophe, Weltuntergang!
    Letzterer kommt eh noch früh genug!
    Sie sind ja schon ganz krank davon!
    Wer sollte denn da später die Welt noch retten, wenn sie nicht mehr sind!

    Im Ernst!
    Sie verlieren vor lauter Geilheit nach Staatskrisenthemen und Katastrophen (wie oft am Tag verwenden sie eigentlich dieses Wort?) laufend jede Objektivität
    und Masstäblichkeit.

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Februar 2012 11:46

      "Diese Regierungskoalition bemüht sich redlich, gründlich und durchaus tüchtig und erfolgversprechend..."

      Oh, bitte noch so einen!
      Was für ein Naturtalent! Das ist ja besser als jedes Kabarettprogramm!

    • AppolloniO (kein Partner)
      16. Februar 2012 12:05

      D.I.L.E. Sie sollten sich fragen warum selbst Ihnen, den Löwelstraße-Geschmierten, kein einziges Argument einfiel um A.U.s Ausführungen zu widerlegen!?

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      16. Februar 2012 12:21

      Nullums sind schwer zu widerlegen..

    • Segestes (kein Partner)
      16. Februar 2012 12:27

      D.I.L.E., hoffentlich postest du dieses Geschwurbel von deinem privaten Rechner/Smartphone aus - und nicht von einem, dessen IP leicht einer Parteizentrale (oder dem ORF) zuzurechnen ist :)
      Unteberger sollte vielleicht einmal sein EDV-Team mobilisieren, auf dass dieses Nachschau halte - nicht nur bei D.I.L.E., sondern ganz allgemein.
      Wobei es natürlich nicht verwunderlich wäre, wenn sich dann herausstellen würde, dass auch so manch anderer Nutzer hier, eindeutig für eine bestimmte Partei den Kampfposter macht.
      Ach, was gäbe ich für einen Blick in die Logdatei dieser Seite...

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      16. Februar 2012 12:42

      Segestes:

      Damit es Dir leichter wird:
      Mein "Geschwurrle" kommt quasi vom Küchentisch, ohne weiteren Hintergrund irgendeiner "Organisation"!

      Und: Herr Unterberger hat meine (tatsächliche) E - Mail Adresse.
      Das ist (für mich zumindest) selbstverständliche Ehrensache.
      Er kann mich also leicht, ... ohne den Bemühungen seines Technikerstabes kontrollieren ... und sich an mir schadlos halten, rächen oder sonst was ... wenn ihm danach sein sollte.

    • Xymmachos
      16. Februar 2012 13:23

      Na endlich, der DILO darf uns wieder erklären, was Sache ist. Er hat uns ja schon so gefehlt, der wackere Kampfposter aus der Löwelstraße, der noch immer einen Tag warten muß, ehe er hier auftragsgemäß seinen Geifer absondern darf. Weil er der Partei den Mitgliedsbeitrag für diesen Blog noch immer nicht wert ist. Aber wenn er sich weiter so bemüht hat der Ostermayer vielleicht doch bald ein Einsehen...

    • Trollfresser (kein Partner)
      16. Februar 2012 16:45

      Dank dem Tilo wissen wir jetzt, dass die Lö die blöden Sachen in Heimarbeit vergibt.

      Vielleicht sollten wir das einmal der AK melden, dass hier Tipsen von der LÖ schamlos ausgenutzt werden.

    • Udo (kein Partner)
      16. Februar 2012 17:57

      D.I.L.E.
      16. Februar 2012 10:45

      "Im Ernst!
      Sie verlieren vor lauter Geilheit nach Staatskrisenthemen und Katastrophen (wie oft am Tag verwenden sie eigentlich dieses Wort?) laufend jede Objektivität
      und Masstäblichkeit."

      D.I.L.E.
      14. Februar 2012 13:17

      "Es bleibt alleine das bewährte Modell der Sozialen Marktwirtschaft, in welcher die Gesellschaft noch eine Chance hat im ausgewogenen Rahmen Einfluß und Kontrolle auf die IHRE Wirtschaftsentwicklung bzw. deren Spielregeln auszuüben!"

      D.I.L.E.
      15. Februar 2012 15:41

      "Das mit den SOZEN kannst Du Dir, wenn du willst sparen oder eben auch nicht, wie du eben willst! Es hat jedenfalls hier nichts zur Sache.
      Ich bin jedenfalls bequemerweise völlig parteiungebunden, ohne jeder Abhängigkeit oder Vorteilsnahme aus nur irgendeiner politischen Ecke Österreichs oder sonst woher!

      Um so leichter ist es mir dafür und dadurch auch hier meine ureigensten Gedanken und Meinungen auszudrücken! Und darum gehts ja, oder?"

      D.I.L.E.
      16. Februar 2012 12:21

      "Nullums sind schwer zu widerlegen.."

      Nicht bei dile.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      16. Februar 2012 17:58

      :-) Wenn man sich so ansieht, was da alleine in Österreich so alles herumläuft, vom Trollfresser abwärts, dann wundert es einen nicht mehr, dass die Regierungen Schwierigkeiten haben ihre Karren aus dem Dreck zu ziehen! :-) :-///

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      16. Februar 2012 18:02

      Udo... Ich lese, Du beschäftigst Dich mit mir eingehend...
      ... das ist schön!

      Danke für das Interesse! *ggg*

    • Udo (kein Partner)
      16. Februar 2012 18:57

      Aus dieser Unmenge von geistigem Dünnschiss zu kopieren, war so leicht, immerhin aus Ihren Kommentaren in nur zwei Tagen, dass ich nicht widerstehen konnte.
      Wenn Sie das als, sich mit etwas "eingehend beschäftigen" bezeichnen, dann können natürlich Ansichten wie die Ihren daraus entstehen, wenn auch vielleicht nicht ganz so Verdrehte.
      Ihren Masochismus und Ihr Aufmerksamkeitsdefizit kurz zu bedienen hat zwar Spass gemacht, es ist aber, dabei bleibe ich dennoch, ZEITVERSCHWENDUNG.

  8. APM (kein Partner)
    16. Februar 2012 09:16

    WO waren all jene "Bewertungsfachleute" und Besserwisser, die heute tonnenweise Klugheit und "Verantwortung" protzen, als Griechenland Milliarde um Milliarde "borgte" und sich und Andere, die so naiv waren, all das kretinhafte Gejaule der internationalen Finanzmafia zu glauben, an den Rand de Abgrunds brachten? Wo waren sie? Heute zu sagen und zu schreiben "man hätte das Alles schon immer gewusst", kann nur zum Kotzen anregen...

    • Segestes (kein Partner)
      16. Februar 2012 12:42

      Die Rolle der Medien darf man auch nicht vergessen!
      Damals wie heute wird jeder namhafte Fachmann
      (ein dehnbarer Begriff, ich weiß) niedergeprügelt oder unter
      Talkshow-Quarantäne gestellt, wenn er sich allzu standhaft
      gegen die EU oder den Euro stemmt.
      Selbst jetzt trommeln ORF, Standard und die anderen
      Verfechter eines Groß-Europas, für einen Verbleib Griechenlands
      in der Eurozone.
      Diese Leute sind unbelehrbar und aufgrund ihrer Macht, die
      Meinung der Massen zu verbiegen, noch viel gefährlicher
      als fehlgeleitete Ökonomen.

    • cmh (kein Partner)
      16. Februar 2012 16:51

      Was haben eigentlich die griechischen Betrügereien mit der EU und dem Euro zu tun lieber Segestes?

      Das ist ja gerade das feine am Euro, dass der eigentlich den nationalen Gelddruckmaschinen entzogen sein sollte. Dass einzelne Regierungen das in bertügerischer Absicht nicht zur KEnntnis nehmen wollen ist doch etwas anderes.

      Durch den Euro sollten eigentlich die nationalen verschwenderischen Regierungen an die Kandare genommen werden und nicht die EU.

      Wir sollten vielmehr unsere besten Leute nach Brüssel schicken, damit dort gute Gesetze für ganz Europa gemacht werden und die abgehalfterten Svobodas, Karas, Lunaceks, Martins etc. pp.

  9. Holmes (kein Partner)
    16. Februar 2012 07:12

    Fürchtmi und Trauminix sind doch nicht lebensmüde und schnüren vor den Wahlen 2013 ein spürbares Sparpaket - der Überbringer schlechter Nachrichten wird nicht gewählt (früher geköpft). Das "richtige" Sparpaket muss dann nach den Wahlen zwangsweise kommen. In der Zwischenzeit wird in Österreich viel den Bach runtergehen, aber: die Hauptsache ist doch, dass die beiden weiterhin, aneinander gekettet, am Futtertrog bleiben.

    • schreyvogel
      16. Februar 2012 11:13

      Jetzt rächt sich die Verlängerung der Legislaturperiode. Ohne sie könnten wir schon in einem Jahr mit dem Sparen beginnen!

  10. Otto (kein Partner)
    16. Februar 2012 07:05

    Die schlechte Bewertung wird aber hauptsächlich mit der engen Verflechtung unserer Banken in Osteuropa argumentiert!

    • socrates
      16. Februar 2012 07:57

      Die Geldgeber können nicht mehr als ihre Absicht sagen. Wenn sich unsere Regierung nicht daran hält, erfinden die Medien Ausreden.
      Gutes Beispiel ist der Opernball: Als er noch ein gesellschaftliches Ereignis von Weltruf war, wurde mit höchster roter Unterstützung dagegen demonstriert. Seit ihn die Roten erobert haben, gibt es keine Demos und keine internationale Prominenz.

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Februar 2012 12:04

      Ist doch überall das gleiche, Socrates.

      In Stuttgart haben die Grünen die Bürgerproteste gegen die Vernichtung des Schlossparkes durch die Bahn aufgebauscht, angeheizt und sind auf der Welle der Empörung in die Landesregierung geritten.
      Jetzt hat der Grüne Verkehrsminister des Landes den Schlosspark durch Polizisten von den Protestlern räumen lassen.
      Es geht nur darum, das Sagen zu haben, und schon wird aus den Feinden von gestern der Verbündete von heute und umgekehrt.
      Big Brother lässt grüßen...

  11. socrates
    15. Februar 2012 17:30

    Die US - Ratingagenturen verlangten von Ö strukturelle Einsparungen, aber keine an Pensionisten und kleinen Verdienen, um die Wirtschaft am Leben zu erhalten. Das wurde nicht gemacht. Also werden wir abgewertet. Wo ist Wunder?
    Unsere Medien können sich weiter üben im Dummschwätzen, aber diejenigen, die das Geld haben, bestimmen.

  12. terbuan
    15. Februar 2012 16:50

    Wir sind dabei, es den Griechen nachzumachen:

    "Die Mittel, die zur Verfügung standen, wurden von der griechischen Regierung ohne irgendeinen Nutzen für das Land selbst verprasst."
    Das schreibt der französische Schriftsteller Edmond About - aber nicht heute, sondern schon 1858.
    Der Schriftsteller notierte damals über das Land u.a.:

    "Griechenland lebt nun schon seit zwanzig Jahren in Frieden mit einem Staatsbankrott. Alle griechischen Budgets, vom ersten bis zum bisher letzten, weisen ein Defizit auf."

    Den ganzen Artikel mit dieser unglaublichen Ähnlichkeit zu den heutigen Verhältnissen, heute in der FAZ:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/griechenland-das-land-lebt-seit-seiner-geburt-im-totalen-bankrott-11645836.html

  13. Wolfgang Bauer
    15. Februar 2012 15:32

    Ich bin gespannt, wann die Medien die Unterlagen soweit analysiert haben und draufkommen, dass die für Ende 2015 (vergleichbarer Zeitpunkt) geplanten Schulden nach dem "Paket" nur marginal geringer sind als laut bestehendem Finanzrahmengesetz '12 bis '15. Je nach verwendeter Prognose für das BIP steigt auch inkl. 'Paket' die Staatsschuldenlast von Ende 2011 bis Ende 2015 um mindestens 30 Mrd. €.

    Da viele "Ersparnisse" ja nicht kommen dürften, wird im Endeffekt 2016 etwa der gleiche Schuldenberg aufgehäuft sein wie es ohne Paket der Fall gewesen wäre.

    Durch ESM, KA-Finance und andere Feinheiten ist nämlich die Summe der - sinkenden - Defizite nicht identisch mit dem Schuldenwachstum - letzteres ist weit höher.

    Inkl. der versteckten Schulden, die weiter stramm ignoriert werden (außer von den Ratingagenturen), werden wir im Zieljahr 2020, für das uns die "60% Schuldenquote" verheißen wurde, mit 300 Milliarden Gesamtschulden dasitzen, was ungefähr der jetzigen Quote entsprechen wird. Falls nicht das BIP schon sinkt; dann werden es 80 bis 90% sein.

    • kaffka (kein Partner)
      16. Februar 2012 14:54

      @ Wolfgang Bauer
      15. Februar 2012 15:32

      Ja kommt denn niemand drauf, dass uns die Regierung eine Schuldenbremse versprochen hat. Wenn sie daher bis 2016 die gleiche Schuldenhöhe (in % des BIP) erreicht wie sie heute ist..... wird sie (wenn es sie noch gibt) sagen: No wir haben sowieso gebremst, niemand hat auch nur daran gedacht die Schuldenlast in EURO zu verringern.
      Ist ja dann auch ein Erfolg ...wenn es uns dann noch gibt!

  14. contra
    15. Februar 2012 15:23

    Ein weiteres Lügengebäude unseres Pinocchiokanzlers und seiner Vasallen bricht zusammen:

    http://orf.at/#/stories/2105131/

    Muß er sich demnächst einer Nasenoperation wegen krankhaften Längenwachstums unterziehen?

  15. RR Prof. Reinhard Horner
    15. Februar 2012 14:33

    reinhard.horner@chello.at

    Beförderer abgehobener Finanzwirtschaft

    Die Ausflucht unserer Bundesregierung war gewiss eher jämmerlich.

    Gleichwohl sollten wir beachten, dass die drei monopolistischen US-Ratingagenturen in erster Linie einer von der Realwirtschaft gefährlich abgehobenen Finanzwirtschaft dienen.

    Die unausweichlich erforderliche Weiterentwicklung unseres in arge Schieflage geratenen Wirtschaftssystems muss möglichst rasch lernen, dass sowohl Willkür als auch Zwang Feinde der Freiheit sind. Sie muss lernen, wie Freiheit der Regeln bedarf. und zwischen Regelungen und Steuerungen zu unterscheiden.

    Die Einbindung des Wirtschaftens mit derb Technik in die Gesamtzusammenhänge humaner Kultur und Lebensführung hat große Dringlichkeit.

  16. Patriot
    15. Februar 2012 13:55

    Ich fürchte eher, Moodys kennt das wahre Ausmaß der Verschuldung gar nicht.

    Aus dem Kurier (nicht mehr online, aber zu googeln):

    Budget: 50 Milliarden Schulden zusätzlich
    ÖBB, Asfinag & Co: Österreich ist Europameister im Ausgliedern von Staatsbetrieben. Enorme Schulden stehen außerhalb des Budgets.
    ...
    Langfristige Verbindlichkeiten des Bundes, für die im Notfall die Republik geradestehen muss, schlummern seither vor allem bei den ÖBB, der Asfinag und der Bundesimmobiliengesellschaft (in Summe 36 Milliarden Euro). Weitere rund 12,5 Milliarden Euro außerbudgetäre Schulden finden sich auf Ebene der Gemeinden in den unzähligen Kommunalbetrieben sowie 2,2 Milliarden auf Landesebene - und hier vor allem bei den ausgegliederten Krankenhausbetreibergesellschaften.


    Dann wäre noch der Faktor Demographie: es gehen bald die geburtenstarken Jahrgänge der 50er und 60er (bis zu 135.000 Neugeborene) in Pension, und müssen von den 90er und 00er Jahrgängen (ca 78.000, davon 1 Drittel Mihigru, und von 68er Bildungs- und Erziehungsideologie gestört) ersetzt werden.

    • M.S.
      15. Februar 2012 16:13

      Haben die Griechen nicht auch auf ähnliche Weise ihre Schulden versteckt und sich damit die Aufnahme in die Eurozone erschlichen?

  17. Anton Volpini
    15. Februar 2012 13:08

    Wenn wir schon bei der Chuzpe sind! Eine auf österreichisch!

    Die Arbeiterkammer behauptet, jemand anderer könne das nicht so objetiv wie die AK!

    Wien. Mit einem Festakt hat der VKI am Freitag sein 50-Jahres-Jubiläum gefeiert. Das Fest im Stadtsaal in der Wiener Mariahilfer Straße war von Sorgen der Belegschaft um die Zukunft überschattet. Die Einnahmen des Vereins nehmen real betrachtet seit Jahren ab, dazu droht noch die WKÖ mit ihrem Austritt.

    Die Mitglieder des Vereins sind die Sozialpartner, die jährlich wie auch die Republik den VKI unterstützen. Knapp 80 Prozent des Etats (über zehn Millionen €) kann der VKI aus eigener Kraft bestreiten. Laut den Betriebsrätinnen Ulrike Docekal und Julia Jungwirth sei die Mannschaft aber mittlerweile an der Leistungsgrenze. Allein nach der Finanzkrise waren 2500 Anleger zu beraten.

    Einsparungen

    Das Ministerium hat ausgeschlossen, dass -in Zeiten des Sparpakets -Zuschüsse erhöht werden. WKÖ-Sprecher Rupert Haberson mahnt ein, dass sich der VKI auf weitere Einsparungspotenziale konzentrieren soll. Er schließt nicht aus, dass die WKO ihre Mitgliedschaft heuer zurückzieht -mehr bezahlen wird sie keinesfalls.

    Die WKÖ leistet jährlich 250.000 €. Der ÖGB zahlt 1000 €. Größter VKI-Sponsor ist die AK mit 660.000 €."Es ist wichtig, dass der VKI die öffentliche Aufgabe Konsumentenschutz wahrnimmt. Ansonsten würden es private Anbieter machen -teurer und wahrscheinlich nicht so objektiv", sagt Gabriele Zgubic von der AK.

    Quelle: Wirtschaftsblatt vom 13 Feber 2012

  18. libertus
    15. Februar 2012 12:34

    Nun muß unsere unfähige Regierungsriege feststellen, daß sich internationale Finanzexperten nicht so simple hinters Licht führen lassen, wie das dumme Wahlvolk!
    Die haben nämlich trotz Mogelpackungbezeichnung nun einmal herausgefunden, daß es sich statt um ein Sparpaket in erster Linie um ein Belastungspaket handelt, welches auch noch viel zu spät greift und keinesfalls dazu angetan ist, ein dringend notwendiges Wirtschaftswachstum zu fördern.

    Man muß wahrlich kein Prophet sein, um vorauszusagen wann die nächsten A von den einstmals stolzen 3 fallen.
    Und wenn diese Regierung noch lange weiterwurschteln darf, wird man uns - wie an anderer Stelle schon bemerkt - die letzten beiden in unserem Namen auch noch wegnehmen, sodaß uns nur noch die Bezeichnung USTRI bleibt! ;-))

  19. mike1
    15. Februar 2012 08:46

    es stellt sich immer mehr heraus, dass das "sparpaket" - so wie es hier schon öfter moniert wurde - nicht wirklich zielführend ist.

    die regierung hat es leider wieder nicht geschafft, die kehrtwende einzuleiten.

    mit mehr oder weniger volldampf geht's richtung griechenland. wir sind zwar doch einiges entfernt, leider stimmt die richtung und man reagiert einfach nicht.
    offensichtlich wartet man auf den aufprall und hofft auf den airbag in gestalt von hilfen von aussen. das wird es aber nicht spielen. unsere schulden bleiben und werden noch mehr werden.

    kein wunder, dass sich die ratingagenturen schwer tun, uns ein positives zeugnis zu geben. aber das stört vor allem die linken nicht wirklich. hat herr schulmeister - der große wirtschaftsforscher - nicht schon wieder einiges zum besten gegeben, vor allem dass wir nicht sparen sollen ?

    wenn die größen muhm und foglar den herrn failman beraten, schaut's für uns weiterhin schlecht aus. wenn die jetzt bei diesen nichtmaßnahmen schon vor lauter schmerz und heulen aus den schuhen kippen, wie werden sich diese bei echten einschneidenden maßnahmen verhalten ? schicken sie dann den mob auf die straße ? es ist zu befürchten....

    die großen und entscheidenden fragen stehen im raum: wer soll hier das zepter in die hand nehmen ? was passiert nach den nächsten wahlen ? da bin ich schon gespannt !

    • Wertkonservativer
      15. Februar 2012 10:46

      Zum letzten Absatz:

      ich auch, lieber mike!

      Grüße,

      Gerhard

    • kaffka (kein Partner)
      16. Februar 2012 15:12

      @mike1
      15. Februar 2012 08:46
      und
      @Wertkonservativer
      15. Februar 2012 10:46

      Entweder die beiden Mainstreamer bleiben an der Macht, dann bleibt alles beim Alten so lange bis und ei EU_Kommissar vorschreibt was zu tun ist und dann der Mob auf die Strassen geht und was noch zerstört werden kann zerstört,
      oder der Mainstream wird abgewählt und eine Rechtsregierung baut den Privilegienstadel um, dann werden die Mainstreamer den Pöbel auf die Strasse schicken und s.o.

  20. Josef Maierhofer
    15. Februar 2012 08:27

    Ich bin kein Experte.

    Ich gehe nach meinem Gefühl und das gibt mir meistens recht. Moody's wird schon recht haben, das sehen doch die meisten unter uns auch, wie eine Umfrage ergab, dass nämlich die 'Ösis' mehrheitlich meinen, dass dieses Sparpaket wohl nicht das letzte war.

    Unsere Parteien klammern sich krampfhaft an 'ihre' vermeintlichen Wählerstimmen, die, wie die Vergangenheit zeigt, nur von der selbstbedienten und bedienten, direkt bestochenen, Klientel stammt. Das bezeichne ich als die größte Ungerechtigkeit Österreichs. Unsere Parteien sollen nicht über Zumutbarkeit und solches phaseln, nein, sie sollen mit der vollen Wahrheit auf den Tisch und nicht um den Brei herumreden. Aber solange man Klientel schützen will, Ungleichheit säen will, wird man auch Undank ernten.

    Herr Strache, bitte schauen Sie darauf, dass der 'Undank' des Wählers Österreich insgesamt nicht verschlechtert ! Halten Sie sich an die Wahrheit, die volle Wahrheit und bleiben Sie transparent ! Alle wissen, dass 40 Jahre Largieren und Schulden machen, Unnötigkeiten ausführen, etc. nicht in kurzer Zeit gut gemacht werden können. es kommt eine lange Durststrecke, das wissen alle in Österreich, ausser unsere Links- 'Koalition'.

  21. ambrosius
    15. Februar 2012 08:12

    Wir werden nicht die Zeit haben, das Gaunerstück namens Sparpaket überhaupt zu verdauen.Da gibt es einen Gewerkschaftsfunktionär, der jetzt in der Regierung sitzt und schon in der Wiener Zeitung verkündet hat, daß die Erbschaftssteuer für die Wahl 2013 weiterhin " auf der Agenda " stehe!
    Der Sieg des Sozialismus ist nahe ! Den sich als gemäßigt ansehenden Sozialisten sitzt der heiße Atem der Radikalinskis im Nacken.Die ÖVP ist eine sozialistische Vorfeldorganisation geworden, die FPÖ sowieso auch eine Proletenpartei , also wird das Marschtempo verschärft.
    Vielleicht sollte man sich mit Pinochet, den Obristen in Argentinien und Griechenland im Sinne der Geschichtswissenschaft etwas objektiver beschäftigen.
    Wir beide, lieber Wertkonservativer, werden das vom Rande unseres Grabes aus schmerzhaft beobachten, aber wir haben Enkelkinder.

    • ambrosius
      16. Februar 2012 09:17

      Lieber Herr Richter ! Wenn das alles ist, was Sie dazu zu sagen haben.......

  22. Riese35
    15. Februar 2012 07:56

    Interessanter als die quantitave Frage des Sparpakets ist ihr qualitativer Aspekt:

    a) Einerseits zerstören wir die Familien, andererseits benötigen wir teure Psychologen als Kompensation für die damit aufgerissenen Wunden; staatlich gelenkte, teure Nachmittagsbetreuer und Kindergärtner"_innen" (um auch die TG-, Schwulen- und Lesbengemeinde nicht von diesem Beruf auszuschließen) als Ersatz für die fehlenden Mütter.

    b) Der Gleichheits- und Quotenwahn verschlingt auch Unsummen (letzte Spitze des Eisberges unsere Bundeshymne), ist doch bekannt, daß der Mensch von Natur aus ungleich sein will, besser und einzigartiger als der andere, d.h., wie schon die Hl. Schrift lehrt, zwar gleich vor Gott (nur einem armen Sünder wird Einlaß gewährt), aber unterschiedlich in den Aufgaben. Jeder Mensch hat andere Anlagen, Fähigkeiten, Talente, und die sollen zwanghaft alle über einen Kamm geschoren werden?

    c) Anstatt ertragreiche, selbsterhaltende Tätigkeiten zu fördern (technische Studien etc.), pumpen wir unser Geld in Medien, Politologie und Journalismus - sehr einseitig noch dazu (damit man das, was man auf diese Weise verhindert, als Errungenschaft verkaufen und der Bevölkerung ein Theaterstück vorspielen kann).

    d) Anstatt so viel wie möglich privat - und damit meine ich nicht einige wenige, wieder zentral gelenkte, monopolartige Großkonzerne - und so wenig wie möglich und nur so viel wie notwendig staatlich oder zentral, glauben wir immer noch, daß man zum Ankurbeln der Wirtschaft die Staatsausgaben erhöhen müsse.

    e) Anstatt den Bürgern eigene Verantwortung zu überlassen und ein System zu fördern, das diese eigene Verantwortung fördert und einfordert (z.B. Kirche, Religion), wird der Bürger immer mehr entmündigt und unser altes, bewährtes System durch ein zentral gelenktes, staatliches und EU-weites Förderungssystem mit einem Wald undurchschaubarer Vorschriften und Regelungen ersetzt, was zweifellos zu Egoismus und Zerstörung von Moral führt. Der Bürger soll so zum Bittsteller werden und durch Wohlverhalten (Erreichen der staatlich vorgegebenen Planvorgaben) auffallen.

    f) Anstatt Fachleute auf der Sachebene arbeiten zu lassen, werden viele Entscheidungen politisiert und der Sachebene entzogen. Beispiele:
    - Aufgeblähter aber teils ineffizienter Beamtenapparat
    - Trotz einer Studie mit gegenteiligem Ergebnis teure und nachteilige Umstellung zahlreicher ÖBB-Strecken von Links- auf Rechtsfahren (Südbahn, Wiener Verbindungsbahn, Nordbahn, Nordwestbahn die erst vor wenigen Jahren auf Linksfahren umgestellt wurde)
    etc.

    Wie heißt es bei uns so schön: Jede wichtige Stelle ist bei uns dreifach besetzt. Ein Roter, ein Schwarzer, und einer, der etwas von der Sache versteht. Nun kann man diese Geschichte fortsetzen: Auf Grund des Sparpakets wird bei uns eine Stelle gestrichen, und es bleiben nur mehr zwei übrig. Toll, Personalreduktion um ein ganzes Drittel! So ergeht die Meldung nach Brüssel, zu Moodys etc. Aber bei genauem Hinsehen erkennt man, daß genau jeder gehen muß, der etwas von der Sache versteht. Verwaltungsvereinfachung auf österreichisch.

    • logiker2
      15. Februar 2012 14:50

      gratuliere zu diesem Kommentar und füge nur mehr hinzu, dass dieser geschilderte Zustand die fortgeschrittene Linksverseuchung aller Parteien dokumentiert.

    • mschoss (kein Partner)
      16. Februar 2012 07:30

      ****** leider wissen es viele, nur seltsamerweise ändert sich nichts!

    • kaffka (kein Partner)
      16. Februar 2012 16:03

      @ Riese35
      15. Februar 2012 07:56

      Leider gibt es dann an jeder Stelle das Mehrheitsprinzip: Zwei Tepperte stimmen den einen Vernüftigen nieder

  23. Anton Volpini
    15. Februar 2012 07:13

    Moodys hat richtig erkannt, daß das Sparpaket zu mehr als 60 % aus Absichtserklärungen und Hoffnungen besteht. Nichts konkretes, was in absehbarer Zeit als Geldwert auf der Habenseite realisierbar wäre. Eigentlich ist Ganze nur ein aufgelegter Schwindel. Wäre es eine Chuzpe, so hätte uns Moodys sicher gelobt!

    • Anton Volpini
      15. Februar 2012 07:14

      ...das Ganze....

    • Johann Scheiber
      15. Februar 2012 08:21

      Anton, wer hat dich konditioniert? Du bist ja bereits ein Musterschäfchen der NWO!
      Was sagt Prof. Hankel zu den Ratingagenturen? Eine exzellente Analyse zu dem, was da abläuft:

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=10067#more-10067

    • Johann Scheiber
    • Observer
      15. Februar 2012 08:36

      Bravo Anton Volpini, die ganze Misere mit wenigen Worten "auf den Punkt gebracht".
      Da vergebe ich ausnahmsweise auch drei Sterne.

    • Anton Volpini
      15. Februar 2012 09:14

      Johann, hast nicht hauptsächlich Du seit unserer gemeinsamen Matura Dich um mein weiteres geistiges Fortkommen gesorgt. Glaubst Du, mir geht vielleicht langsam der Knopf auf? Aber sag mir Johann, wofür steht NWO ??

      Observer, die nachfolgenden Zeilen hat mir mein Freund Johann beigebracht:

      Die Sterne, die begehrt man nicht,
      man freut sich ihrer Pracht,
      und mit Entzücken blickt man auf
      in jeder heitern Nacht.

      J.W.Goethe

    • Johann Scheiber
      15. Februar 2012 09:57

      Anton, zB dafür, dass die Menschen die Zeugnisverteilung durch das bankeigene Ratingkartell als Offenbarung hinnehmen.
      Ohne Zweifel sind die Staatsschulden ein Skandal und die Maßnahmen dagegen zögerlich, aber dieser Skandal wird vielfach übertroffen durch den völlig außer Rand und Band geratenen Finanzkapitalismus der Geldhändler. Glaubt irgend jemand, dass einer von den Politbütteln die heute laut an der Wirksamkeit der Rettungsschirme für Staaten und Banken zweifeln, das nicht auch schon vor diesen Raubaktionen getan haben.

    • kaffka (kein Partner)
      16. Februar 2012 17:07

      Johann Scheiber
      15. Februar 2012 09:57

      durch den völlig außer Rand und Band geratenen Finanzkapitalismus der Geldhändler.

      1. Wer soll dieser "Geldhändler sein?
      2. Was verstehen Sie unter "Finanzkapitalismus"?
      3. Wieso meinen Sie , dass er ausser Rand und Band gekommen sei?

      Leeres Schlagwort?

  24. Pumuckl
    15. Februar 2012 07:12

    Kreisky übernahm von Bundeskanzler Josef Klaus die Macht in einem Österreich, welches im Gegensatz zu heute durch folgende 4 Merkmale gekennzeichnet war:

    ° Glaubwürdiger Generationenvertrag, welcher der Erwerbsbevölkerung eine gute Perspektive für den Lebensabend bot.

    ° Gesunde Staatsfinanzen. Den Begriff " Wirtschaftswunder " begann man damals nicht nur für Deutschland sondern auch für Österreich anzuwenden.

    ° Österreich hatte damals noch alle Chancen, verfassungsgemäß eine Demokratie
    nach dem Vorbild der Schweiz zu werden.

    ° Das östereichische Bildungswesen galt weltweit als vorbildlich.

    Heute hat Österreich diese vier Merkmale verloren und wird von Hannes Androsch
    der damals " Chefbuchhalter " von Kreisky war, mit einem Bildungsvolksbegehren beglückt, welches das ehemals hohe Bildungsniveau der Österreicher weiter nach unten nivellieren würde.

    • Johann Scheiber
      15. Februar 2012 08:35

      Seit Kreisky und seinen legitimen Sohn und Riff Raff, Androsch, ist in Österreich praktisch in jeder Hinsicht das Perverse zur Normalität erklärt worden.
      http://www.google.at/search?q=riff+raff&hl=de&rlz=1T4ADFA_deAT455AT456&prmd=imvns&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=R147T_e3HsK1-wbovbWtBw&ved=0CD4QsAQ&biw=1680&bih=836

    • socrates
      15. Februar 2012 10:10

      Als ich klein war forderte der Sozialismus die Verstaatlichung der Produktionmittel. Der Salzbaron, präsent in vielen Heimatfilmen, hieß Vogl. Heute heißt er Androsch und lenkt von seinem Monopolkapitalismus, der sich gerade jetzt durch Streusalz, super rentiert, mit einem "sozialistischen" Volksbegehren ab. Seine Kinder gehen ohnehin in Privatschulen.
      Hier las ich: "Halt du das Volk dumm, ich halte es arm", sprach der Fürst. Alles beim Alten, nur sind es jetzt die NEUEN nazionalen Sozialisten.

    • Pumuckl
      15. Februar 2012 12:30

      Androsch ist immerhin zugute zu halten, daß er beharrlich den an die DM gebundenen harten Schilling durchsetzte.
      Kreisky wollte ja, maßgeblich beeinflußt von seinem Freund, dem Industriellen Kahane einen weicheren Schilling.

      Immerhin waren die oben von mir genannten 4 genannten Merkmale Österreichs
      nach Androschs Abtritt noch nicht unwiederbringlich verspielt.
      Den zweifelhaften Ruhm, dieses hoffnungsvolle Österreich unumkehrbar auf den Weg in die jetzige schwierige Situation zu lenken hat der ÖKONOM VRANITZKY !
      Der sehr steile Anstieg der Staatsverschuldung begann mit seinem Eintritt in die Regierung, zuerst unter dem politischen Schwachmatiker Sinowaz als Finanzminister und dann als Kanzler.

      Tschechen, Dänen, Slowenen und andere verhandelten für ihre Länder vorteilhafte Beitragsbedingungen.
      WENN ICH DARAN DENKE DASS VRANITZKY UNSER ÖSTERREICH "OHNE WENN UND
      ABER" IN DIESE EU FÜHRTE, DENKE ICH AUCH AN DIE BEGRIFFE LANDESVERRAT UND NEUTRALITÄTSGEFÄHRDUNG !

    • schreyvogel
      17. Februar 2012 11:00

      Pumuckl,
      über wen beschweren Sie sich eigentlich?

      Klaus hat ein wohlgeordnetes Haus hinterlassen, aber der österreichische Wähler/ die österreichische Wählerin wollte das nicht und hat den Sozi Kreisky gleich dreimal hintereinander mit absoluter Mehrheit ausgestattet. Und Kreisky war gerne bereit, dem Wahlvolk dessen Wünsch nach vielen Wahlgeschenken zu erfüllen.

      Es müssen sich daher alle jene bei der Nase nehmen, die für das "Privileg", ein Stück Weges mit ihm gemeinsam gehen zu dürfen, alle wirtschaftliche Vernunft fahren ließen und ihn wählten. Und das war eine satte Mehrheit.

  25. Wertkonservativer
    15. Februar 2012 06:12

    Bitte um Verzeihung, verehrter Dr. Unterberger!

    Aber hier fehlt mir ein wenig an Verhältmäßigkeit und Zumutbarkeit bitterer Medizinen an die österreichische Bevölkerung.

    Die Klugen im Lande wissen alle, dass viel härtere Sparpakete nötig wären; angesichts der schon jetzt aufflammenden Diskussionen über die "unsäglichen Härten" dieses mühsam zusammengebastelten Sparpaketes kann man sich ausmalen, was bei Verabreichung noch viel härterer Medizinen in Österreich los wäre.

    Die Pensionisten jammern, die Bauspar-Sparer jammern, das Bundesheer jammert; der Herr Strache flucht in seiner eleganten Art, dass dieses Sparpaket uns Österreicher an den Rand des Ruins führt.

    Das Geheul, das bei weiteren Einschnitten und Einschränkungen (die alle miteinander notwendig wären) im Lande erschallen würde, möchte ich mir nicht ausmalen.

    Also, nehmen wir die Sache wie sie ist, lassen wir die Moodys-Entscheidung an uns vorüberziehen, und schauen wir, dass wir erst einmal dieses Sparpaket ohne Magengrimmen verdauen können.

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      15. Februar 2012 08:15

      @ Wertkonservativer

      Das Jammern ist ja der Jammer, das haben die Österreicher mit Kreisky zu lernen begonnen und ich sage Ihenen, das Jammern ist bei den 'Ösis' nur selten echt.

      Dass sich eine ÖVP in dieses Jammerbild einfügt, ist heir schon oft kritisiert worden. Es gibt keine Partei, die uns den Weg zeigt, die Selbstbewußtsein suggerieren kann.

      Ist halt ein Jammer.

    • mike1
      15. Februar 2012 11:13

      lieber gerhard !

      genau, diese österreichische jammerei ist ja wirkich zum jammern - dabei müßte das paket wirklich viel drastischer ausfallen....

      beste grüße
      mike

    • Observer
      15. Februar 2012 19:06

      Früher sagte man: Jammern ist der Morgengruss der Kaufleute. Österreich ist bekannt dafür, dass viele Leute immer zuerst das Negative sehen. Und den älteren Personen wird - wienerisch gesprochen - laufendes "matschkern" (= meckern) vorgeworfen.
      Natürlich haben ältere Leute auch viel negative Lebenserfahrung gesammelt.
      Trotzdem sage ich:
      Der Optimist sieht Möglichkeiten,
      der Pessimist nur Schwierigkeiten.

    • kaffka (kein Partner)
      16. Februar 2012 17:23

      @ Observer
      15. Februar 2012 19:06

      Na gut, dann will ichs mal als Optimist versuchen: ABER:
      1. Wer gibt mir die Chance die Steuer so zu betrügen, dass ich mit zumindest den Wohlstand eines feilmanns leisten kann. Zb: Inserate zu schalten wie gut ich Trottel doch bin
      2. Wer beschafft mir einen Posten in dem ich bis zur Pensionierung nur sitzen brauche, einen Abgeordnetengehalt beziehe und nach einer Legislaturperiode eine lebenslange Abgeordneten-Pension beziehe.? Ich wäre auch mit einem Gewerkschaftsboss-Gehalt vollauf zufrieden.

      Ob ich das lange Warten mit meinem Optimismus herbeizaubern kann oder muss ich bis dahin etwa noch arbeiten?





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