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Fußnote 264: Das zerbrochene Amtsgeheimnis

In London werden derzeit reihenweise die Redakteure von Boulevard-Zeitungen eingesperrt, weil sie Amtsträger bestochen haben, um an pikante Geschichten über Promis heranzukommen.

Dasselbe Schicksal ereilt die Bestochenen: Polizisten, Soldaten, Beamte. Die Regierung geht offensichtlich beinhart gegen diesen Sumpf vor. Und in Österreich? Da liest man seit Jahr und Tag wöchentlich pikant-anrüchige Geschichten über einen ehemaligen Minister mit großem Glamour-Faktor. Und diese Geschichten stammen aus geheimen Untersuchungsakten, die nur unter Bruch des Amtsgeheimnisses von Beamten zu Journalisten gedrungen sein können – im Gegenzug für was? Die Vermutung, dass da Geld oder wohlwollende Berichterstattung im Spiel gewesen sein könnte, liegt jedenfalls sehr, sehr nahe. Welche Sonderkommission untersucht da alle Zusammenhänge? Wo gibt es da einen beinharten Kampf gegen diese Form der Korruption? Wo sind bei uns Polizei und Staatsanwaltschaft mit 10.000 Volt auf der Jagd nach den Tätern? Wer hat Zugang zu diesen Unterlagen? Und: Warum nur fällt mir da ausgerechnet Heinrich von Kleists Zerbrochener Krug ein?

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPaige
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2012 07:22

    Aber, aber - die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, zu erfahren, wie oft KHG seine U-Hose wechselt! Das ist also ganz etwas anderes. Wenn es einen roten Heini betrifft, halten sie eh alle eisern den Mund - die gekauften Medien, die linke Justiz - ich denke da an Faymann, Schmied und Darabos, die allesamt fällig sind.

    Hätte man Grasser nicht jahrelang ruiniert und ihn de facto gelyncht, würde das Volk doch nun lauthals nach seiner Rückkehr rufen, damit er den Staatshaushalt wieder in Ordnung bringt. Diese Gefahr galt es eben abzuwenden...

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2012 07:01

    Mir fallen da schon eher die Maghrebinischen Geschichten von Gregor von Rezzori ein.
    Seit der Wojwode Pribislaw Kriziwousty Karakriminalowitsch (das ist das Schiefmaul) Österreich regiert sind öffentlich mediale Hinrichtungen, und Bakschisch als Schmiermittel aller öffentlichen Abläufe, zur Regel geworden.

  3. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2012 03:08

    Die Frau Justizministerin will doch als Programm für das laufende Jahr das Vertrauen in die Justiz wieder herstellen; nun, glaubhaft wäre das wohl erst, wenn die ersten Justizbeamten (auch oder gerade höheren Ranges!) wegen des dringenden Verdachts des Amtsmissbrauches suspendiert und angeklagt wären. Und natürlich wär's dann auch schön, wenn ein paar Schmierfinken von Falter, profil, News und man darf ja nicht unbescheiden sein und gar hoffen, dass die eine oder andere Schundpostille in der Folge eingestellt werden müsste: so was passiert in London; aber bei uns...in Bagdad?

  4. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2012 12:22

    Wenn in Österreich endlich eine konservative Regierung mit dem linksverkommenen Justizsystem samt den oben beschriebenen Auswüchsen nach dem Vorbild Großbritanniens aufräumte, würden hier linke Chaoten gewalttätige Demos veranstalten, Kerzerlmaschierer den Verkehr lahmlegen und die EU sämtliche mögliche Sanktionen verhängen, weil bei diesen "faschistischen" Maßnahmen die (linke!) Meinungsfreiheit in Gefahr wäre (siehe z. B. Ungarn).

    Großbritannien scheint da im Moment als Insel eine solche der Seligen zu sein.
    Gratulation!

  5. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2012 14:25

    Für mich sind das faschistische Verhältnisse. Es werden Amtsgeheimnisse verletzt, Briefgeheimnisse missachtet (Brief der Schwiegermutter von Grasser wurde veröffentlicht), staatliche Medien veranstalten eine Hetzjagd, und vieles mehr. So etwas geschieht normalerweise in Russland oder in Kuba.

    In dem Zusammenhang ein Detail zur BUWOG - "Affäre", wo die Gemeinde Wien auf den Gemeinnützigkeitsstatus eines Teils der zu privatisierenden Wohnungen beharrte, und der Teil deshalb nicht im Rahmen der BUWOG-Privatisierung verkauft werden konnte. Dieser Teil mit "Gemeinnützigkeitsstatus" wurde dann billig an die rote Eisenbahner-Genossenschaft verkauft. Wenig später wurde der Gemeinnützigkeitsstatus dann aberkannt! Solche Schweinereien mit vermutlich Millionenkosten für den Steuerzahler werden natürlich verschwiegen:

    http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/wirtschaftspolitik/so-lief-der-buwog-deal-392461/index.do
    Skuriles aus Wien

    Ganz abgesehen davon, dass Grasser bei dem Verfahren der verdeckten Auktion (die Gebote wurden im geschlossenen Kuvert abgegeben) wohl kaum wissen konnte, wie hoch die Gebote waren. Es ist viel eher zu vermuten, dass Maischberger einen Maulwurf bei der roten CA Immo kannte, der ihm die Höhe des Gebots verriet, und Maischberger diese Info an die schwarze Immofinanz weiterleitete. Es gilt aber auch hier für alle roten und schwarzen Beteiligten die Unschuldsvermutung.

    Ganz abgesehen davon haben sich bei der BUWOG Privatisierung noch zahlreiche andere Bieter beteiligt, unter anderem Ariel Muzicant, Gondman Sachs, Blackstone usw. Die sind aber früher ausgestiegen.

    Im Endeffekt hat die Bundesregierung mehr Geld erlöst als erwartet. Die BUWOG hatte wie so viele öffentliche Gesellschaften jede Menge Schulden. Der Auktionserlös von 961 Millionen plus die Schuldenübernahme und eine Dividende ergab immerhin einen Privatisierungserlös von 2.6 Milliarden Euro. Ganz abgesehen davon, dass die privatisierten Wohnungen viel eher ihrem eigentlichen Zweck als Wohnfläche für die Bevölkerung zugeführt wurden, als als Manovriermasse und Besitztum für Bonzen zu dienen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2012 12:16

    Danke für das Aufgreifen dieses Themas, das mir schon lange ein Dorn im Auge ist. Wenn von 'Korruption in Österreich' die Rede ist, denke ich in erster Linie daran, wie schon jahrelang geschützte Daten der diversesten Art in die Medien gelangen, und offensichtlich kein Verantwortlicher dagegen bisher etwas unternommen hat.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2012 13:24

    Das verkommene Mediensystem in Österreich ist durch und durch kriminell.

    Unter dem Mäntelchen der Pressefreiheit gedeiht ein System der Denunziation, der agents provocateurs, ein System der Inseratenerpressung und der Inseratenbestechung. Weiters betätigt sich ein Großteil der "Aufdecker" als Propagandist gestohlener Daten.
    Daher sind diese "Aufdecker" eigentlich gewöhnliche Kriminelle, nämlich Hehler, die sicher nicht um Gottes Lohn zu diesen Daten kommen.
    Um diese Datenhehler und Inseratenerpresser wie in Großbritannien hinter Gitter zu bekommen, bräuchte man aber eine unabhängige, mutige Justiz.
    Die gibt es aber in österreich weit und breit nicht.
    An sich wäre es aber gar nicht notwendig, die bekannten Schmierblätter vor den Kadi zu zerren, was sie längst schon verdient hätten.
    Der Markt wäre sowieso das Regulativ für diese Press-Köter (c Karl Kraus). Keine Inserate, kein Überleben.
    Aber da springt vor allem eine Partei mit ihrem Wiener Mafia-Ableger ein und
    füttert die verkommenen Drecksblätter mit Steuergeld. Denn Rest besorgt dann Raiffeisen.
    Und wenn alle Stricke reissen, dann springt unser DDR-Fernsehen als oberster
    Gralshüter der linken Meinungsmanipulation ein.

    Die österreichische Justiz jedoch ist fest in den roten Seilschaften verankert, fürchtet sich vor den Medienstrolchen und den Grasser heben sie sich noch ein bißchen auf. Wetten, dass der zum geeigneten Zeitpunkt unter tätiger Mithilfe der obersten journalistischen Richter in U-Haft kommt. Aber jetzt anscheinend noch nicht. Obwohl man fast täglich in den Drecksblättern und im ORF gegen Grasser hetzt und so scheibchenweise den Boden für eine Verhaftung aufbereitet.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHolmes
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2012 12:00

    Alles hat eben seinen Preis! Ich gebe dir vertrauliche Akten aus laufenden Verfahren; du schreibst gefällig nach unseren Vorgaben. Rechtsstaat? Gilt nicht für grün-linke Vergehen. Unabhängiger Staatsanwalt? Ich kann doch nicht gegen meine Parteifreunde entscheiden, die mich in diese Position gebracht haben.


alle Kommentare

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    16. Februar 2012 17:56

    ... im Gegenzug für was?

    Inhaltlich stimme ich Ihnen, geehrter Herr Dr. Unterberger, weitgehend zu — doch für ein »für was« hätte mir mein Deutschprofessor wohl die Ohren langgezogen.

    Könnten Sie's, bitte, in ein »wofür« ausbessern ...

  9. kaffka (kein Partner)
    16. Februar 2012 14:17

    Irgendwie habe ich den Eindruck als wären zumindest zwei meiner hier geschriebenen Kommentare verschwunden.

    Sollte es jetzt bei diesem Blog auch schon einen Zensor geben?

    Schon dadurch, dass in einer Antwort von

    RR Prof. Reinhard Horner
    15. Februar 2012 14:15

    auf meine Ausführungen zur "Journaillie" Bezug genommen wird und diese aber nicht aufscheint verleitet mich zu diesem Schluss.

    Um Aufklärung bitte ich Herrn Dr.Unterberger

    MfG
    Kaffka

    • kaffka (kein Partner)
      16. Februar 2012 14:29

      @kaffka
      16. Februar 2012 14:17
      Ich bitte um Entschuldigung, ich habe die fehlenden Kommentare unter Bücherverbrennungen (wo sie auch hingehören gefunden.

      Tut mir für diesen unbegründeten Verdacht leid.
      MfG
      Kaffka

  10. Erwin Tripes (kein Partner)
    16. Februar 2012 13:36

    @ Brigitte Imb
    "Wie gelangte "News" an die 200 000 Mails der Telekom? Nennt sich das nicht Datendiebstahl und gehört juristisch geklärt? Od. ist die Angelegenheit gar unter "guten und schlechten" Datenmißbrauch einzureihen?"

    Jeder Datendiebstahl ist gleichermaßen rechtswidrig.
    Gehe in der Sache selbst ebensowenig davon aus, daß all diese dort angeführten "sauberen" Finanzierungswünsche gefälscht sind.
    Aber wenn die Tochter vom Schüssel um dreitausend Euro gebettelt hätte, wäre das schon arg.
    Dafür braucht man sich jetzt im Blog vielleicht weniger Sorgen um Grasser machen, weil nun der Schüssel samt Konsorten drankommen dürfte. Und auch bei der SPÖ könnte es spannend werden. Wie´s dann mit den Kleineren weitergeht?
    Bin schon gespannt, wie all das im Blog hinkünftig bearbeitet wird.

    • Undine
      17. Februar 2012 08:58

      @Erwin Tripes

      Im ORF wird nun seit Jahren KHG genüßlich demontiert, obwohl's schon keiner mehr sehen und hören kann--abgesehen davon, daß die Methode des ORF mehr als fragwürdig ist. Der Seher- und Hörerschar wird suggeriert: KHG, also ein "Rechter" ist durch und durch kriminell ---und das alles auf Vermutungen hin, die als begangene Straftaten hingestellt werden.

      Dann kommen ausführlich nach und nach weitere Schwarze und Blaue, neuerdings auch Orangefarbene ins Visier des ORF. Jetzt ist die Seher- und Hörerschar schon ordentlich präpariert, um durch das ständige Wiederkäuen im ORF zur Gewißheit zu gelangen, alles, was im rechten Spektrum existiert, ist kriminell.

      Wenn jetzt die Roten und Grünen der gleichen üblen Machenschaften überführt werden, ist die genervte Seher- und Hörerschar des Staatsfunks ORF schon so überfüttert, daß sie gar nicht mehr richtig hinsieht, bzw hinhört. Auf diese Weise sind die Linken und Linxlinken aus dem Schneider.

      .

    • Erwin Tripes (kein Partner)
      17. Februar 2012 10:34

      @Undine
      Hoffentlich trifft Ihre Schlussfolgerung nicht zu und die linken Gutmenschen bekommen ebenso ihr Fett ab.

  11. Holmes (kein Partner)
    16. Februar 2012 12:00

    Alles hat eben seinen Preis! Ich gebe dir vertrauliche Akten aus laufenden Verfahren; du schreibst gefällig nach unseren Vorgaben. Rechtsstaat? Gilt nicht für grün-linke Vergehen. Unabhängiger Staatsanwalt? Ich kann doch nicht gegen meine Parteifreunde entscheiden, die mich in diese Position gebracht haben.

  12. Pete Sahat (kein Partner)
    16. Februar 2012 11:22

    Manche sind eben gleicher als andere.

    Traurig aber wahr, unsere Tierbauernhofrepublik..

  13. Undine
    16. Februar 2012 09:31

    Der monströse Aufwand, den die linke Jagdgesellschaft nun seit Jahren betreibt, um Grasser endlich zur Strecke zu bringen, trägt noch immer keine Früchte, weder was einen "Erfolg" in Form ausreichend bewiesener Straftaten anbelangt, noch was die gewünschte nachlassende Sympathie in der Bevölkerung betrifft.

    Wenn sich am Ende herausstellen sollte, daß Grassers einziger Fehler seine Eitelkeit und sein Hang nach High Society und Jetset war, wird es ziemlich beschämend werden für die linke Meute, die ihn mit so viel Lust und Blutdurst hetzt.

    Der Capo der Meute, Peter Pilz, muß sich die Frage gefallen lassen, warum er seinen widerlichen, krankhaften Jagdinstinkt nicht zur Abwechslung einmal einer anderen Beute zugewendet hat. Warum hat er nicht ebenso großen Aufwand betrieben, als die Machenschaften von ÖGB und BAWAG --rein rote Domäne!--ruchbar wurden und aufgeklärt werden sollten? Da gäbe es von Flöttls "abgestürzten Computer" angefangen ein überreiches Betätigungsfeld für Pilz und Co! Wer über so viele geheimnisvolle Zuträger von Amtsgeheimnissen verfügt wie das Rumpelstilzchen der Nation hätte längst fündig werden müssen---vorausgesetzt, er hätte es GEWOLLT!

    • Undine
      16. Februar 2012 09:34

      .....von Flöttls "abgestürzteM Computer" angefangen...

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Februar 2012 11:56

      Undine, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus; aber auf den Bussard stürzen sie sich gemeinsam.

  14. Otto (kein Partner)
    16. Februar 2012 07:15

    Wenn der Grasser sich nicht selber ständig ins Rampenlicht drängen würde, würde schon längst kein Hahn nach ihm krähen...

    • cmh (kein Partner)
      16. Februar 2012 09:21

      Das Buberl ist ja ganz schmutzig.

    • Undine
      16. Februar 2012 09:46

      @Otto

      Glauben Sie allen Ernstes, daß es Grasser eine Befriedigung seiner Eitelkeit bedeutet, nun schon "gefühlte" 3000x gezeigt zu werden, wie er mit flatternder Mähne über den Bildschirm eilt!? Was der Staatsfunk damit erreichen will, liegt doch klar auf der Hand.

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Februar 2012 11:59

      "Er drängt sich ins Rampenlicht" ist eine ganz neue Umschreibung für das Medienstalking. Man drängt sich also ins Rampenlicht, wenn man zu einer Untersuchung vorgeladen wird und dann beim Erscheinen gefilmt...

      Wirklich bedenklich finde ich nicht, dass Leute solchen Unfug schreiben; schlimm finde ich, dass es Leute gibt, die den Unfug glauben!

    • Otto (kein Partner)
      16. Februar 2012 14:18

      Ständig gibt es neue Interviews mit ihm. Wenn er sich richtig zurückzieht, ist das was anderes.

  15. Brigitte Imb
    15. Februar 2012 17:14

    Wie gelangte "News" an die 200 000 Mails der Telekom? Nennt sich das nicht Datendiebstahl und gehört juristisch geklärt? Od. ist die Angelegenheit gar unter "guten und schlechten" Datenmißbrauch einzureihen?

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/732475/Telekom_Zahlungen-an-OeVP-und-PolitikerKinder?_vl_backlink=/home/index.do

    Nichts desto trotz sind die Anschuldigungen gewaltig und sie klingen auch glaubwürdig, nur wird die schwarze Reichshälfte - um gerade ihre eigenen Unzulänglichkeiten zu vertuschen - nichts gegen die rote Reichshälfte, die es sicher noch unverschämter treibt, unternehmen, und schließlich will das System doch einigermaßen beibehalten werden.

    Teile unserer Republik sind leider wirklich völlig verkommen!

  16. Wolfgang Bauer
    15. Februar 2012 15:05

    Typisch, dass man gar nicht mehr daran denkt, nach dem eisernen Besen der Ministerin (wie war der Name?) zu rufen...

    • kaffka (kein Partner)
      16. Februar 2012 13:41

      @ Patriot
      15. Februar 2012 14:25

      Nach meiner Meinung sind das keineswegs "faschistische" Verhältnissen.

      Das sind Verhältnisse, die in jedem UNRECHTSSTAAT vorkommen, sie machen hier einen unzulässigen Schwenck in die Nazikeulen-Ausdrucksweise.

      Vielleicht wollen Sie ausweichen, wenn Sie "unter anderem Ariel Muzicant, Gondman Sachs, Blackstone " anführen. Das geht eher in eine Gegenrichtung!

  17. Patriot
    15. Februar 2012 14:25

    Für mich sind das faschistische Verhältnisse. Es werden Amtsgeheimnisse verletzt, Briefgeheimnisse missachtet (Brief der Schwiegermutter von Grasser wurde veröffentlicht), staatliche Medien veranstalten eine Hetzjagd, und vieles mehr. So etwas geschieht normalerweise in Russland oder in Kuba.

    In dem Zusammenhang ein Detail zur BUWOG - "Affäre", wo die Gemeinde Wien auf den Gemeinnützigkeitsstatus eines Teils der zu privatisierenden Wohnungen beharrte, und der Teil deshalb nicht im Rahmen der BUWOG-Privatisierung verkauft werden konnte. Dieser Teil mit "Gemeinnützigkeitsstatus" wurde dann billig an die rote Eisenbahner-Genossenschaft verkauft. Wenig später wurde der Gemeinnützigkeitsstatus dann aberkannt! Solche Schweinereien mit vermutlich Millionenkosten für den Steuerzahler werden natürlich verschwiegen:

    http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/wirtschaftspolitik/so-lief-der-buwog-deal-392461/index.do
    Skuriles aus Wien

    Ganz abgesehen davon, dass Grasser bei dem Verfahren der verdeckten Auktion (die Gebote wurden im geschlossenen Kuvert abgegeben) wohl kaum wissen konnte, wie hoch die Gebote waren. Es ist viel eher zu vermuten, dass Maischberger einen Maulwurf bei der roten CA Immo kannte, der ihm die Höhe des Gebots verriet, und Maischberger diese Info an die schwarze Immofinanz weiterleitete. Es gilt aber auch hier für alle roten und schwarzen Beteiligten die Unschuldsvermutung.

    Ganz abgesehen davon haben sich bei der BUWOG Privatisierung noch zahlreiche andere Bieter beteiligt, unter anderem Ariel Muzicant, Gondman Sachs, Blackstone usw. Die sind aber früher ausgestiegen.

    Im Endeffekt hat die Bundesregierung mehr Geld erlöst als erwartet. Die BUWOG hatte wie so viele öffentliche Gesellschaften jede Menge Schulden. Der Auktionserlös von 961 Millionen plus die Schuldenübernahme und eine Dividende ergab immerhin einen Privatisierungserlös von 2.6 Milliarden Euro. Ganz abgesehen davon, dass die privatisierten Wohnungen viel eher ihrem eigentlichen Zweck als Wohnfläche für die Bevölkerung zugeführt wurden, als als Manovriermasse und Besitztum für Bonzen zu dienen.

  18. RR Prof. Reinhard Horner
    15. Februar 2012 14:15

    reinhard.horner@chello.at

    Pest un Gauner

    Ein Teil der Journaille ist die Pest und im öffentlichen Dienst wie in der Politik gibt es Gauner.

    Wie verhält sich "der bedeutendere Teil der Bevölkerung" dazu?

  19. M.S.
    15. Februar 2012 13:52

    Es ist erschreckend wohin sich Österreich in relativ wenigen Jahren entwickelt hat. Alles weswegen Österreich noch interessant ist und bewundert wird ist seine wunderschöne Landschaft und seine jahrhundertlange Geschichte und Tradition. Ansonsten ist Österreich heute nur mehr eine Mischung aus Ochlokratie und Mediokratie.

  20. thomas lahnsteirer
    15. Februar 2012 13:24

    Das verkommene Mediensystem in Österreich ist durch und durch kriminell.

    Unter dem Mäntelchen der Pressefreiheit gedeiht ein System der Denunziation, der agents provocateurs, ein System der Inseratenerpressung und der Inseratenbestechung. Weiters betätigt sich ein Großteil der "Aufdecker" als Propagandist gestohlener Daten.
    Daher sind diese "Aufdecker" eigentlich gewöhnliche Kriminelle, nämlich Hehler, die sicher nicht um Gottes Lohn zu diesen Daten kommen.
    Um diese Datenhehler und Inseratenerpresser wie in Großbritannien hinter Gitter zu bekommen, bräuchte man aber eine unabhängige, mutige Justiz.
    Die gibt es aber in österreich weit und breit nicht.
    An sich wäre es aber gar nicht notwendig, die bekannten Schmierblätter vor den Kadi zu zerren, was sie längst schon verdient hätten.
    Der Markt wäre sowieso das Regulativ für diese Press-Köter (c Karl Kraus). Keine Inserate, kein Überleben.
    Aber da springt vor allem eine Partei mit ihrem Wiener Mafia-Ableger ein und
    füttert die verkommenen Drecksblätter mit Steuergeld. Denn Rest besorgt dann Raiffeisen.
    Und wenn alle Stricke reissen, dann springt unser DDR-Fernsehen als oberster
    Gralshüter der linken Meinungsmanipulation ein.

    Die österreichische Justiz jedoch ist fest in den roten Seilschaften verankert, fürchtet sich vor den Medienstrolchen und den Grasser heben sie sich noch ein bißchen auf. Wetten, dass der zum geeigneten Zeitpunkt unter tätiger Mithilfe der obersten journalistischen Richter in U-Haft kommt. Aber jetzt anscheinend noch nicht. Obwohl man fast täglich in den Drecksblättern und im ORF gegen Grasser hetzt und so scheibchenweise den Boden für eine Verhaftung aufbereitet.

    • Undine
      15. Februar 2012 19:15

      @Thoman Lahnsteirer

      "Daher sind diese "Aufdecker" eigentlich gewöhnliche Kriminelle, nämlich Hehler, die sicher nicht um Gottes Lohn zu diesen Daten kommen"

      Warum mir da gleich der Peter Pilz einfällt? Auch er ist ein Hehler von der übelsten Sorte.

  21. libertus
    15. Februar 2012 12:22

    Wenn in Österreich endlich eine konservative Regierung mit dem linksverkommenen Justizsystem samt den oben beschriebenen Auswüchsen nach dem Vorbild Großbritanniens aufräumte, würden hier linke Chaoten gewalttätige Demos veranstalten, Kerzerlmaschierer den Verkehr lahmlegen und die EU sämtliche mögliche Sanktionen verhängen, weil bei diesen "faschistischen" Maßnahmen die (linke!) Meinungsfreiheit in Gefahr wäre (siehe z. B. Ungarn).

    Großbritannien scheint da im Moment als Insel eine solche der Seligen zu sein.
    Gratulation!

    • HDW
      15. Februar 2012 15:11

      Konservativ heißt in Österreich "Wertkonservativer" und bedeutet leider Grosse Koalition inkl. Beschwichtigungmauschelei auf ewig!

    • cmh (kein Partner)
      16. Februar 2012 09:25

      Traditon ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Pflege der Flamme. (G. Mahler)

      Mit dem Konservativismus ist es ähnlich.

  22. Rosi
    15. Februar 2012 12:16

    Danke für das Aufgreifen dieses Themas, das mir schon lange ein Dorn im Auge ist. Wenn von 'Korruption in Österreich' die Rede ist, denke ich in erster Linie daran, wie schon jahrelang geschützte Daten der diversesten Art in die Medien gelangen, und offensichtlich kein Verantwortlicher dagegen bisher etwas unternommen hat.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  23. mike1
    15. Februar 2012 08:56

    ich wundere mich schon seit geraumer zeit darüber, dass die verletzung des amtsgeheimnisses offensichtlich zum sport geworden ist.
    meines erachtens hat es zum großteil damit zu tun, dass in der roten reichshälfte das benehmen an sich unbekannt zu sein scheint, die worte "ehre" und "gewissen" werden von den linken als ausdrücke einer vergangenen zeit betrachtet. sowas gilt heutzutage nichts mehr.

    und solche leute sitzen offenbar auch im justizministerium ?

    die medien richten doch eigene elektronische plätze dafür ein, wo man - angeblich unerkannt - nachrichten samt beilagen deponieren kann. dies scheint vermehrt genutzt zu werden ?!! daran begeilt sich natürlich die journaille.

  24. Observer
    15. Februar 2012 08:32

    Der österreichische Krug muss ja völlig unverwüstlich sein, wenn er noch immer nicht zerbrochen ist.
    Wenn man die internationalen Statistiken vergleicht, dann steht Österreich im Bezug auf Korruption und verwandten Dingen noch immer relativ gut dar. Aus meiner Sicht sind dabei die Beurteilungskriterien nicht richtig, denn vieles hat bei uns eben einen anderen Namen.

  25. terbuan
    15. Februar 2012 08:13

    Die Schmierfinken der britischen Boulevardpresse gehörten auch noch aus anderen Gründen aus dem Verkehr gezogen.
    Diese berufsmäßigen Nazikeulenschwinger schüren permanent den Völkerhass und das gegen angebliche Freunde und Verbündete!

  26. Wertkonservativer
    15. Februar 2012 08:11

    Dass unsere rotuntermalte Justiz lange nicht mehr das ist, was sie - unter besseren Ressortverantwortlichen - einmal war, ist augenscheinlich und uns allen peinlich bewusst!
    Parteihörige Wühlmäuse im Justizapparat verstehen es anscheinend sehr gut, ihre Interessen im Komplott mit sensationsgeilen Medien publikumswirksam zu vermarkten.

    Göttin Justizia, es ist schon sehr bezeichnend, dass Du mit verbundenen Augen vor unserem Parlament stehst!
    Es ist ja wirklich nicht zum Anschauen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Alfred E. Neumann
      15. Februar 2012 09:26

      Lieber WK!

      Ist das nicht doch etwa Pallas Athene vor dem Hohen Haus?

      Justitia steht im doch Justizpalast.

    • Wertkonservativer
      15. Februar 2012 09:40

      Bitte um Entschuldigung, lieber A.E.Neumann!

      Da habe ich mich ja wirklich richtig vergogerlt!
      Erstens: Justitia im Justizpalast ist mir neu (war dort noch nie drin).
      Außerdem falsch geschrieben (bin eben - leider - kein Lateiner)!

      Zweitens: Pallas Athene, natürlich! Ich kenne die Dame vom einmal wöchentlichen Vorbeifahren aus der Hauptstadt ins ländliche Umland; ich hoffe, sie ist nun nicht wirklich beleidigt, und zeigt mir beim nächsten Mal vielleicht auch noch die kalte Schulter?!?

      Liebe Grüße,

      Ihr Wertkonservativer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Alfred E. Neumann
      15. Februar 2012 10:38

      Lieber WK!

      Nein, Pallas Athene ist nicht so leicht zu verärgern. Bei all dem Menschenmüll, der tagtäglich an ihr vorbei ins "Hohe Haus" schleicht, muß sie ohnehin über beste Magennerven verfügen. :-)))

    • socrates
      15. Februar 2012 21:04

      Alfred E. Neumann
      Immerhin dreht sie dem Parlament den Rücken zu!

  27. Josef Maierhofer
    15. Februar 2012 08:09

    Es wäre Sache des Justizministers, diese Fakten zu untersuchen und eventuell bei Verdacht die Leute gleich fristlos dienstfrei zu stellen und bei Nachweis zu entlassen.

    Warum wird diese Pflicht vom zuständigen Minister nicht erfüllt ? Warum wird der 'löchrige' Beamte, Staatsanwalt oder wer auch immer da nicht einmal gesucht ?

  28. Paige
    15. Februar 2012 07:22

    Aber, aber - die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, zu erfahren, wie oft KHG seine U-Hose wechselt! Das ist also ganz etwas anderes. Wenn es einen roten Heini betrifft, halten sie eh alle eisern den Mund - die gekauften Medien, die linke Justiz - ich denke da an Faymann, Schmied und Darabos, die allesamt fällig sind.

    Hätte man Grasser nicht jahrelang ruiniert und ihn de facto gelyncht, würde das Volk doch nun lauthals nach seiner Rückkehr rufen, damit er den Staatshaushalt wieder in Ordnung bringt. Diese Gefahr galt es eben abzuwenden...

    • M.S.
      15. Februar 2012 13:34

      @Paige

      **************

    • Josef Maierhofer
      15. Februar 2012 14:09

      @ Paige

      Eigentlich furchtbar, wie in der alten DDR.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      16. Februar 2012 10:19

      Ausgerechnet Grasser sollte den Staatshaushalt in Ordnung bringen (können).

      Das würde nichteinmal mehr seine Schwiegermutter freuen.
      Der verkauft doch, wenn er es (für scich) als notwendig erachtet auch diese noch!
      (Siehe auch: "Familiensilber")

      Es ist schon ein Segen für uns alle, dass er nichts mehr anstellen kann in dieser Richtung!

      Und: Gelyncht wird in diesem Staate längst keiner mehr, höchsten rechtlich zu wenig konsequent verfolgt!
      Dann nämlich wäre dieser Knilch schon längst überführt!

  29. Anton Volpini
    15. Februar 2012 07:01

    Mir fallen da schon eher die Maghrebinischen Geschichten von Gregor von Rezzori ein.
    Seit der Wojwode Pribislaw Kriziwousty Karakriminalowitsch (das ist das Schiefmaul) Österreich regiert sind öffentlich mediale Hinrichtungen, und Bakschisch als Schmiermittel aller öffentlichen Abläufe, zur Regel geworden.

    • Riese35
      15. Februar 2012 08:14

      Aber Bitte: eine zeitgemäße Wortwahl verwenden (Neusprech)! Es heißt nicht "Bakschisch" sondern "Aufwandskompensation" für die Inserate. Es heißt nicht "mediale Hinrichtung" sondern "Aufdecken von vertuschtem Vergehen", und es heißt nicht "Schmiermittel" sondern "politisches Geschick".

      Diese Liste könnte man fortsetzen:
      Mord an Ungeborenen -> Schwangerschaftsunterbrechung
      (eine einem genehme) Regierung -> Regierung
      (eine einem ungenehme) Regierung -> Regime
      etc.

      Maßgeblich für die Wortwahl ist heute weniger das Objekt sondern das Subjekt. Und schon hat man das Ergebnis, das man erreichen möchte.

  30. Gandalf
    15. Februar 2012 03:08

    Die Frau Justizministerin will doch als Programm für das laufende Jahr das Vertrauen in die Justiz wieder herstellen; nun, glaubhaft wäre das wohl erst, wenn die ersten Justizbeamten (auch oder gerade höheren Ranges!) wegen des dringenden Verdachts des Amtsmissbrauches suspendiert und angeklagt wären. Und natürlich wär's dann auch schön, wenn ein paar Schmierfinken von Falter, profil, News und man darf ja nicht unbescheiden sein und gar hoffen, dass die eine oder andere Schundpostille in der Folge eingestellt werden müsste: so was passiert in London; aber bei uns...in Bagdad?

    • Gandalf
      15. Februar 2012 03:11

      ...Und natürlich wär's dann auch schön, wenn ein paar Schmierfinken von Falter, profil, News und Co drankämen; und man darf....





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