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Wien: Schaffen die Schwarzen noch einmal ein Comeback?

Die Wiener ÖVP hat nach langen Mühen einen neuen Obmann gefunden, einen weiter nicht sehr bekannten Mann. Was noch nicht viel heißt, da von den Bekannten ohnedies keiner brauchbar UND willig gewesen ist. Der neue hat immerhin den einen Vorteil, bisher im Gegensatz zu seiner Vorgängerin keine erkennbaren Fehler begangen zu haben. Jetzt hat er sich allerdings einen Ratgeber geholt, wie er verkündet: Der Ratgeber heißt Erhard Busek.

Kann man Manfred Juracka seither noch immer zubilligen, fehlerlos zu agieren? Ich zweifle. Denn Busek hat nachweislich den steilen Abstieg der Wiener ÖVP ausgelöst. Busek ist zwar ein brillanter Intellektueller, aber zugleich auch ein immer wieder heftig polarisierender Politiker. Eines hat er aber geradezu genial verstanden: Er verkauft bis heute seine Wiener Zeit als Erfolgsgeschichte. Was sie aber nicht war.

Busek hat die Partei tief gespalten, was jahrzehntelang tiefe Wunden hinterlassen hat. Denn er hat alle Konservativen ständig als „Stahlhelmfraktion“ verhöhnt, er hat ständig gegen seinen relativ arglosen Parteiobmann Alois Mock intrigiert und er hat viele junge Bürgerliche, die sich um ihn geschart haben, geistig zu den Grünen geführt. Das Alles soll für eine bürgerliche Partei nicht sonderlich gesund sein.

Und jedenfalls sprechen die harten Fakten gegen Buseks Erfolgsmär. Zwar hat er bei den Wahlen 1983 mit 34,8 Prozent das drittbeste Nachkriegsergebnis der Stadtschwarzen erzielt. Aber er hat vier Jahre später, also 1987, auch mit 28,4 Prozent das bis dahin zweitschlechteste Wiener VP-Ergebnis seit 1945 erzielt. Worauf er sich dann verständlicherweise bald aus der Kommunalpolitik verabschiedete. Weniger verständlich ist, wie es Busek gelingen konnte, dieses schwere Niederlage aus der Überlieferung in Medien und Politik auszuradieren.

Klarerweise muss man hinzufügen, dass auch nach seiner Periode der weitere Abstieg der Wiener Schwarzen offenbar unaufhaltsam geworden ist. Diese bewegen sich heute nur noch im einstelligen Prozentbereich. Manches spricht dafür, dass auch da einige Langfristfolgen der Busek-Politik wirksam waren: wie etwa die Vertreibung der Konservativen, das Heranrücken an grünes Gedankengut, die Ohne-Wenn-Und-Aber-Bindung an die SPÖ, innere Spaltungen und die Ignoranz gegenüber dem damals von Jahr zu Jahr für bürgerliche Stadtmenschen drängender werden Ausländerthema. Dass an diesem Zusammenhang vieles dran sein muss, zeigen jedenfalls die weiteren Wahlergebnisse: Die Verluste von Rot und Schwarz halfen vor allem einer Partei, den Freiheitlichen, die genau das auffingen, was Busek aus seiner Partei vertrieben hat – plus dem der SPÖ davonlaufenden Subproletariat.

Der neue ÖVP-Chef täte jedenfalls gut daran, die Geschichte seiner Partei sorgfältig zu studieren. Nicht jeder der sich selbst gut verkaufen kann, kann auch die Umsätze der Partei wieder erhöhen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2012 01:34

    Weder die Schwarzen schaffen ein Comeback noch die Roten. Denn sie sind nicht mehr in der Zeit.
    Das alte Schema Rechts /Links, Schwarz/Rot hat ausgedient. Die ganzen Aufregungen, die wir gerade erleben, sind nur mehr Schattenboxen. Sie sind zum Einheitsbrei geworden, der allen nur mehr aufstößt.
    Wir brauchen was Neues an politischer Orientierung.
    Etwas, das derzeit von keiner politischen Partei repräsentiert wird. Etwas, das sich an Familie, Anstand, und Glaube orientiert.
    Eigentlich gar nichts Neues!

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2012 01:17

    Wenn Erhard Busek jetzt wieder das schafft, was ihm in den 80er Jahren unter seiner Wr. Obmannschaft gelungen ist, nämlich die ÖVP von 34 auf 28 % herunterzubringen, dann bleibt von der derzeitigen Wr. ÖVP nicht mehr viel übrig. Sie steht derzeit (lt. Meinungsumfragen) bei etwa 8 %; minus 6 % wäre dann 2 %. Solche schwarze Hoffnungsträger können sich die politischen Mitbewerber nur wünschen.
    Busek hätte besser bei der Laufbahn eines Sängers bleiben sollen; die sozialistische Internationale trällerte er seinerzeit im SPÖ-Wahlzelt bereits ausgezeichnet. Natürlich stilecht mit in den Himmel gereckter Faust.

  3. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2012 10:22

    Anton Volpini hat meines Erachtens völlig richtig erkannt, das ÖVP und SPÖ "aus der Zeit gefallen" sind; weil ihre Themen abgelutscht sind, weil beide - die ÖVP mehr als die SPÖ - ihre "ideologische Basis" verloren haben, weil beide ihre als "Ringen um die richtige Politik" zelebrierten "Verhandlungen" noch weit unterhalb des Niveaus von Wrestling-Veranstaltungen vortragen und im Gegensatz dazu zu keinem vom Publikum zu akzeptierenden Ergebnis kommen und weil das Publikum inzwischen keiner Partei mehr zutraut, die anstehenden Probleme lösen zu können oder auch nur den ernsthaften Willen dazu zu haben - von geeigneten Persönlichkeiten einmal ganz abgesehen.

    Da beruhigt es mich nicht besonders, dass voraussichtlich die FPÖ von dieser Situation profitieren wird; allerdings schiene es mir vorteilhaft, könnten die tief im gesellschaftlichen Leben Wiens einbetonierten Grundpfeiler der (noch) beiden großen Parteien endlich bis zur Kenntlichkeit freigelegt werden und das Politikverständnis im Lichte einer neuen Mehrheit einen grundlegenden Wandel erfahren.

    Dennoch glaube ich - wie hier schon mehrmals deponiert - dass unsere Parteienlandschaft UND unser Parlamentarismus einen grundlegenden Wandel erfahren müssen, wenn dieses Land "politisch gesunden" soll. Die Parteien müssen - wenn sie schon die Abgeordneten rekrutieren - aus der Exekutive und der Justiz völlig entfernt werden und müssen alle ihre nicht-partei-unmittelbaren Aktivitäten, insbesonders die privatwirtschaftlichen, aufzugeben gezwungen werden. Die Abnicker (auch als Mandatare bezeichnet) müssen wieder lernen den "Souverän" zu vertreten - und nicht die Parteien. Und als letzte, wahrscheinlich völlig unerfüllbare Forderung, müsste der Souverän seine Passivität aufgeben und aufhören, in grün-gutmenschlich-politisch korrekter Sozialbewegtheit staatliche Leistungen so lange zu fordern, bis auch der letzte unter Armutsverdacht gestellte Bürger in komfortable Pflege und Versorgung gehüllt wurde (auch wenn der aus Afghanistan kommt, eine Frau und Muslimin ist die nicht Deutsch kann und nichts gelernt hat und auf Kosten unserer Sozialinstitutionen eine Ausbildung zur Kindergartenpädagogin haben möchte).

    Da ich nicht so blauäugig bin zu glauben, dass auch nur ein Teil dieser Forderungen innerhalb meiner mir verbleidenden Lebensspanne erfüllt werden könnte, beginne ich mittlerweile, meine Hoffnungen an den erwachenden Unmut in der EU zu binden und sehe daher mit großer Freude, dass auch Bürger in anderer geographischer, sprachlicher und politischer Umgebung beginnen, ihre Zweifel an und ihren Unmut mit den aktuellen "politischen Kräften" zu artikulieren. Vielleicht erwächst uns da ja so etwas wie eine neue 68er-Bewegung, die auch mit lockeren Sprüchen und "Steineschmeißen" begonnen hat.

    Das eben ist der Nutzen, den man aus Krisen ziehen kann: Danach ist man entweder geschwächt aber auf dem Weg der Gesundung oder man ist durch so eine Art "darwinschen Filter" gefallen und tot.
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  4. Ausgezeichneter KommentatorReinhard
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2012 07:33

    Was braucht Wien denn noch die Schwarzen?
    Wieso sollen Leute wie Busek, der "Internationale"-Sänger, oder "Her-mit-dem-Zaster"-Mikl-Leitner nicht gleich ehrlich die Farbe wechseln? Die Schwarzen sind doch gar nicht schwarz, sondern nur so dunkel rot, dass es schwarz erscheint.
    Eine Partei, deren Klientel Kämmerer und Beamte sind, ist für Unternehmer und bürgerliche Leistungsträger unwählbar. Eine Partei, deren hilflose Führungsriege, irgendwo aus der dritten Reihe hochgespült, ihre letzte Rettung darin sieht, die Roten links zu überholen, hat ausgedient.
    Ich weiß, unserem Wertkonservativen wird es wieder weh tun, aber Wertkonservativismus und ÖVP passen ungefähr so zusammen wie Mittelstand und Mikl-Leitner, Bauernhof und EU.
    Wenn die ÖVP stirbt, werde ich der Partei keine Täne nachweinen. Nur jenen, die sie in den letzten Jahren ihrer Existenz betrogen und verraten hat.
    Vielleicht müssen auch erst alle Parteien untergehen, bis die Menschen den Wert der direkten Demokratie erkennen und endlich aufhören, Entscheidungsgewalt zu delegieren.

  5. Ausgezeichneter KommentatorHDW
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2012 17:23

    Busek ist nur ein roter Maulwurf der mit anderen die ÖVP zur Blockpartei gemacht hat. Daher gelingt es ihm mit sich mit Hilfe der roten Claque als brillianter Intellektueller feiern zu lassen, der er nicht ist! Er hat damals nur die Ideen des leider zu früh verstorbenen Jörg Mauthe als seine eigenen ausgegeben! Jemand der nur sich selbst für gscheit und alle anderen für blöd erklärt ist das Gegenteil eines Intellektuellen!

  6. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2012 15:24

    Die ÖVP wird für sehr lange Zeit keine Gestaltungsmöglichkeit mehr vorfinden. Die aus Angst vor dem linken Mainstream und der damit verbundenen geballten Macht der Medien geradezu zur Schau gestellte Gesinnungslosigkeit, wen soll die veranlassen diese Partei zu wählen? Dazu der eklatante Mangel an geeigneten, talentierten Persönlichkeiten, sowie der katastrophale Zustand der wiener Partei, machen ein Comeback in absehbarer Zeit völlig undenkbar.
    Selbst wenn plötzlich unerwartet ein Phönix aus der Asche stiege, wäre es ein langer, steiniger Weg, bis die ÖVP an Haupt und Gliedern reformiert, wieder eine Mehrheit im Parlament erreichen könnte.

  7. Ausgezeichneter KommentatorGFS
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2012 09:41

    Was ist es denn mit der Politik, ob in einem Dorf, in einer Stadt oder in einem Staat? Politik ist dazu da, den Menschen zu dienen und für ein gedeihliches Zusammenleben zu sorgen. Damit sind aber zwei Dinge unabdingbare Voraussetzung:
    Erstens müssen Politiker die "Diener des Volkes" sein und sich auch als solche verstehen.
    Zweitens muß man wissen, nach welchen Grundsätzen jene Gemeinschaft, die zu "bedienen" ist, funktioniert. Mit anderen Worten hat man sich also an den Gegebenheiten der Realität und den Wesensmerkmalen der Menschen zu orientieren. Dazu gehört dann auch die (vielleicht nicht gern geöhrte aber wahre) Erkenntnis, daß "die" Menschen nicht gleich sind, daß sie in Gemeinschaften leben, daß sie sich nicht mit unendlich großen Gruppen identifizieren können, daß sie eine Heimat brauchen, daß sie Anerkennung benötigen, etc.
    Funktioniert die Politik heute so? Oder versucht man nicht das Pferd von hinten aufzuzäumen, sprich gedankliche Utopien durch Zwang und Druck Realität werden zu lassen? Ich habe da so eine Ahnung...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorReinhard
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2012 07:33

    Was braucht Wien denn noch die Schwarzen?
    Wieso sollen Leute wie Busek, der "Internationale"-Sänger, oder "Her-mit-dem-Zaster"-Mikl-Leitner nicht gleich ehrlich die Farbe wechseln? Die Schwarzen sind doch gar nicht schwarz, sondern nur so dunkel rot, dass es schwarz erscheint.
    Eine Partei, deren Klientel Kämmerer und Beamte sind, ist für Unternehmer und bürgerliche Leistungsträger unwählbar. Eine Partei, deren hilflose Führungsriege, irgendwo aus der dritten Reihe hochgespült, ihre letzte Rettung darin sieht, die Roten links zu überholen, hat ausgedient.
    Ich weiß, unserem Wertkonservativen wird es wieder weh tun, aber Wertkonservativismus und ÖVP passen ungefähr so zusammen wie Mittelstand und Mikl-Leitner, Bauernhof und EU.
    Wenn die ÖVP stirbt, werde ich der Partei keine Täne nachweinen. Nur jenen, die sie in den letzten Jahren ihrer Existenz betrogen und verraten hat.
    Vielleicht müssen auch erst alle Parteien untergehen, bis die Menschen den Wert der direkten Demokratie erkennen und endlich aufhören, Entscheidungsgewalt zu delegieren.


alle Kommentare

  1. Hollandrad (kein Partner)
    01. Februar 2012 22:20

    "Grünes Gedankengut" bei der Wiener ÖVP!!?? Da lachen ja die Hühner!

  2. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    01. Februar 2012 00:17

    Es ist sowieso rätselhaft, wie es den Schwarzen allgemein gelingt, schwere Niederlagen aus der Überlieferung in Medien und Politik auszuradieren. Wie war das mit dem Retter des Bürgertums, Schüssel, 1999?

  3. Der Steirer (kein Partner)
    31. Januar 2012 19:24

    habe gar nicht gewusst, dass es den (bunten Vogel) noch gibt, vielleicht sieht man ihn nur nicht, steckt wahrscheinlich meist in irgendwelchen linken Arschlöchern. Gebraucht wird der genauso notwendig wie ein Kropf.

  4. Leopold Koller (kein Partner)
    31. Januar 2012 15:15

    Schaut's Leute, die OeVP kann ja gar nicht anders. In Oesterreich punktet man mit guter Politik nicht. Ja, bei ein paar Hanseln und Gretln, wie hier im Forum z.B., aber nicht beim Normalverbraucher. Der Schuessel hat das ja sehr demonstrativ bewiesen. Da zieht einnahmenseitig nur Reichensteuer, Gewinnsteuer, Spekulantensteuer, Erbschaftsteuer, Wachteleiersteuer usw. Sehr gefragt sind ausgabenseitig natuerlich Grundsicherung, Fruehpension ohne Abschlaege, Beihilfen aller Art.

    Es kann ja gar nicht gut gehen, wenn von der Menschengruppe, die das Sagen hat, weniger als die Haelfte das Zahlen hat. Solange man den Poebel, der nichts beitraegt, mitreden laesst, wird der Staat zugrunde gehen. Ob mit direkter oder indirekter Demokratie bleibt sich da ziemlich wurscht.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      01. Februar 2012 00:19

      Was hat jetzt noch mal die ÖVP mit "guter Politik" genau zu tun?

    • Leopold Koller (kein Partner)
      01. Februar 2012 03:22

      Na bumm, das Sch...tier! Begnadeter Kosmetiker des Bestattungsunternehmens Tote Hose in der wiener Loewelstrasse.

      Werbung:

      Sollte Ihr Staat tot sein, kommen Sie zu uns. Falls er noch nicht tot ist, kommen Sie trotzdem, wir arrangieren das schon. Wir holen auch anonym ab! Eines kann ich Ihnen im Vorhinein garantieren: Es wird a scheene Leich!"

      Tote Hose
      Bestattungen fuer Staaten aller Groesse
      Loewelstrasse 18
      1014 Wien
      Sch...tier, promovierter Leichenfledderer

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      01. Februar 2012 07:35

      Ah Sie meinen "gute" Politik für Beamtenversorgung, Entbindung der Bauern von jeglicher Verantwortung, für die Verraiffeisenisierung von Fördergeldern, für Berufs- und Bedarfsschutz ausgewählter Branchen zur Umgehung der Marktkräfte? Solche ÖVP-Spezialitäten?

    • Leopold Koller (kein Partner)
      01. Februar 2012 16:35

      Natuerlich nicht, Sch...tier! Das ist alles recht, was Sie hier aufzaehlen. Gehoert natuerlich alles weg! Sag' ich ja eh immer. Und wo hab' ich behauptet, die OeVP mache gute Politik. Bei mir koennen Sie sich das also abschminken. Und lernen S' sinnerfassend lesen.

      GsD haben wir aber die SPOe, die machen naemlich wirklich gute Politik. Fruehpension, Hacklerregelung, Mindestsicherung, Eisenbahnerversorgung, Inseratenbestechung, ORF-Gehirnwaesche der Leute, Entbindung der Menschen von jeder Verantwortung, Vertuerkisierung Oesterreichs, Neue Mittelschule, Abschaffung der Wehrpflicht, 40 Jahre Schuldenmachen. Lauter SPOe-Spezialitaeten.

      Ihr linken Blutegel und Wanderheuschrecken werdet erst eine Ruhe geben, wenn alles ausgesaugt oder weggefressen ist.

      Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich speiben moechte.

    • Josef Maierhofer
      04. Februar 2012 09:48

      @ Schnabeltierfresser

      Da sind dann dei Fördergelder in Wien sicher besser angelegt ....

  5. Hegelianer (kein Partner)
    31. Januar 2012 09:57

    Hier das neueste Beispiel, wie die ÖVP keine Gelegenheit zum Linksüberholen ausläßt: http://www.oevp.at/index.aspx?pageid=57058

    Daß in nahezu allen Medien undifferenziert gegen Burschenschaften gehetzt wird, daß Ballbesucher attackiert werden und die Polizei ihr Wegschauen noch als "Deeskalation" rühmt, läßt die ÖVP kalt. Hier hüllt sie sich in nobles Schweigen.

  6. Bim Käsinger (kein Partner)
    31. Januar 2012 00:01

    Das Problem der Wieder ÖVP ist ja hausgemacht, und hat nur bedingt mit Busek zu tun:

    Die Partei ist komplett in sich geschlossen, die Graben- und Machtkämpfe der letzten Jahrzehnte haben zu einer Massenflucht und -vertreibung von fähigen Köpfen in den Reihen der Landespartei geführt.
    Seit den späten 90ern besteht die Wiener ÖVP de facto nur noch aus einer Döblinger und Hietzinger Inzuchtpartie, mit ein paar Cottage- und/oder WK-Bonzen eingestreut.

    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, daß ich noch nie zuvor und auch nie danach einen derart intriganten und selbstverliebten Haufen erlebt habe, wie in meiner kurzen Zeit in der ich versucht habe mich aktiv an der Politik in Wien zu beteiligen.

    Bei der ÖVP Wien geht es schon lange nicht mehr darum, Leute für die Sache zu gewinnen - es gibt ja keine Sache mehr!
    Sie spielen bis zum bitteren Ende "Reise nach Jerusalem" und jeder hofft vor dem Zusammenbruch noch einmal am Futtertrog vorbeilaufen zu dürfen.

    Dabei gäbe es genug engagierte und intelligente Leute, die aber ganz bewußt nach dem Peter-Prinzip gemobbt, ausgegrenzt, ja zum Teil sogar von der WK Partie schwer genötigt werden falls sie nicht mitspielen, oder gar als Bedrohung für den eigenen Posten empfunden werden.

    Das ist eine einzige Schlangengrube, ganz ernsthaft glaube ich nicht, daß ohne eine Abspaltung und/oder Neugründung da noch etwas zu retten ist.

    Es gibt ein mMn nach großes Wählerpotential, das todunglücklich politisch an den Rändern von Grünen, SPÖ und FPÖ hängt, und noch viele, viele mehr Nichtwähler, die nur darauf warten, daß es eine ÖVP Wien gäbe, die sie abholt.

    Aber auf die kannst so lang warten, wie auf die 13A.

  7. rechtsliberaler-zorro (kein Partner)
    30. Januar 2012 20:55

    Observer
    29. Januar 2012 16:37
    BZÖ: wäre nicht schlecht, wird aber kämpfen müssen, überhaupt die 5%-Hürde zu erreichen und kann dann nur eine Oppositionsrolle spielen (maximal Mehrheitsbeschaffer - aber für wen?)

    Nur, dass es bei der Nationalratswahl nur 4.00% Bedarf.
    Bei der GEMEINDERATSWAHL gilt die 5% Hürde.
    Außerdem darf man weiters auf den Einzug mittels Grundmandat in Kärnten hoffen, falls es mit den 4% im Bund knapp wird.
    Bin aber optimistisch weil geschätzte 150.000-175.000 Stimmen (je nach Wahlbeteiligung) ausreichend sind.

    In Wien wurden 2010 zwar "nur" 10.000 die erreicht , aber bei Nationalratswahlen ist das BZÖ immer etwas stärker als sonst.
    Geht man davon aus, dass es 2013 ~2,5% (20.000 Stimmen) in Wien macht und in Kärnten auf 15% kommt (durchaus realistisch beim Zustand dort), sollten Ergebnisse mit 3% in den anderen 7 Bundesländern ausreichen um die 4% zu überspringen!

    Dies ist aber nur ein Worstcase-Szenario.
    Nachdem was die ÖVP in Kärnten und Wien derzeit aufführt könnten beim "erwachen und rational wählen" überall zweistellige Ergebnisse erreicht werden.
    Allerdings bezweifel ich, dass alle so wie ich denken: Wegen der Wahlzuckerl die vermutlich kommen werden.

  8. Udo (kein Partner)
    30. Januar 2012 19:10

    Kann mir jemand sagen, ob darüber auch noch andere Zeitungen berichten, oder nicht?

    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/01/37196/

  9. Undine
    30. Januar 2012 18:40

    Gibt es eigentlich jemanden, der den Erhard Busek mag oder schätzt? Warum greift man so tief in die Mottenkiste?

  10. Segestes (kein Partner)
    30. Januar 2012 16:34

    ***OT***

    Judenvergleich der Strachelbeere:
    Ariel Muzicant und seine medialen Zuträger spielen wieder
    einmal ihre misstönenden Akkorde auf der Empörungsklaviatur:

    http://www.krone.at/Oesterreich/Judenvergleich_IKG_zeigt_Heinz-Christian_Strache_an-Nach_WKR-Ball-Story-309929

    Bei Muzicant muss man das aber wohl verstehen.
    Ein Mann dessen Name bereits porentiefe Reinheit verspricht,
    ist wohl dafür prädestiniert, medienwirksam Schmutzwäsche zu
    waschen ^^

    Und Strache ist selbst schuld, wenn er exklusiv die APA mit der
    Begründung auf diesen Ball lässt, diese würde objektiv davon berichten.
    Ziemlich vernagelt der Herr, wenn er das wirklich angenommen hat.

    • Segestes (kein Partner)
      30. Januar 2012 16:40

      Nachtrag:
      Nicht Strache wollte die APA exklusiv mit der Ball-Berichterstattung betrauen, sondern ein FPÖler der den Ball organisiert hat (laut seiner Aussage beim Club 2).

    • cmh (kein Partner)
      31. Januar 2012 11:12

      Genau diese Überkorrektheit lässt nichts anderes zu, als auf Muzikant grantig zu sein.

      Wenn man will, könnte diese Aussage sogar darauf schließen lassen, dass die Greuel der Nazizeit nun endgültig einen sprichwörtlichen Charakter bekommen haben und ein Vergessen daher gar nicht mehr möglich sein wird.

      Dass mit derartigen Sagern allerdings eine Verharmlosung der Untaten des Naziregimes verbunden sein soll, ist mir schleierhaft. Denn was wird denn von den Demonstranten eigentlich und bei Lichte betrachtet gefordert? Nur eine Entschuldigung wird es sicher nicht sein ...

      Und um nocheinmal auf den Herrn Muzikant zurückzukommen. Wenn er wenigstens auch einen Stein geworfen oder auch nur eine TV-Berichterstattung gestört hätte. Dann müsste er sich jetzt nicht sagen lassen, dass er nur diese dummen randalierenden Chaoten vor seinen Karren gespannt hätte.

  11. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    30. Januar 2012 15:11

    Wenn der neue Wiener ÖVP-Parteiobmann sich wirklich ausgerechnet Herrn Busek als Ratgeber geholt haben sollte, dann kann man über die Wiener Stadtschwarzen wirklich getrost das Kreuz machen. Als letzten Gruß, vor diese von den Obleuten teils mutwillig, teils fahrlässig zugrundegerichtete Partei endgültig dem Vergessen anheim fällt.

    Dass diese Partei es nicht schafft, die bürgerlichen Wähler hinter sich zu scharen, obwohl die Stadtroten und die unsäglichen Grünen Angriffsflächen genug böten und ein Wiedergewinn der Wählergunst wahrlich kein Kunststück sein sollte, das ist eigentlich ein Phänomen. Ich persönlich glaube, dass es hauptsächlich an den Spitzenkandidaten gelegen hat. Nehmen wir Frau Marek: jede einzelne ihrer Taten war falsch, speziell die Art, wie sich sich dem Wampo an den Hals geworfen hat, obwohl bürgerliche Wähler genau das Gegenteil davon als angesagt empfunden hätten! Aber wenn man Pfründe, also viel Geld für wenig Leistung (etwa als "nicht amtsführende Stadträtin") vor Augen hat, da denkt man halt eher daran, diese Pfründe zu vereinnahmen (als fürstlich bezahlte "Lotsin des roten Tankers im Hafen" etwa) denn sich in die rauhen Niederungen der Opposition begeben zu wollen! Dass es dann nix wird, weil der Wampo halt auch nicht auf der taktischen Nudelsuppen dahergeschwommen ist, sondern ein Beinharter ist (und dass die Grünen es halt noch billiger gegeben haben), das ist die gerechte Strafe für Frau Marek gewesen, immerhin. Nur die bürgerlichen Wähler waren die wirklich Betrogenen dabei, man hat sie um die Möglichkeit gebracht, eine bürgerliche Alternative zu Rot wählen zu können! Frau Marek war bald weg, was soll ich da noch, ab zu anderen Pfründen, was wir uns auch gut merken sollten.

    Herr Busek ist für mich keine bürgerliche Alternative. Er ist für mich nicht wählbar. Auch als Ratgeber ist er mir unerträglich. Ich wähle (oder schätze) niemanden, der zuerst sich selbst im Auge hat, dann ein Bonmot, dann irgendeine Weichenstellung in der Partei und dann, nach langem, vielleicht die bürgerliche Wählerschaft (nicht die bunten oder sonstigen Vögel, nicht die Künstler und die größte Poesie des Universums, nein, die hart arbeitende, biedere, wahrheitsliebende Bürgerschaft, in seien Augen vielleicht die "Kleinbürger" - in diesem Zusammenhang bin ich übrigens gerne einer). Denn dieser sollte sein Bemühen und seine Arbeit (im Sinn von Arbeit, ARBEIT, nicht im Sinn eines ach so geistreichen Spottwortes) gelten und erst in letzter Linie sich selbst.

  12. Nelly (kein Partner)
    30. Januar 2012 13:42

    ###Der Ratgeber heißt Erhard Busek###
    Eine von der Freimaurerei übernommene und völlig banale "Partei" kommt nicht ohne die Schürzenbrüder aus. Der künftige Obmann würde von den entsprechenden Medien regelmäßig niedergemetzelt werden.

  13. black (kein Partner)
    30. Januar 2012 13:34

    A.U.: "Busek ist zwar ein brillanter Intellektueller"

    Wenn man jetzt "Intellektueller" durch "Heuchler" ersetzt, besteht auch ein Bezug zur Realität.

  14. Segestes (kein Partner)
    30. Januar 2012 13:01

    Die Drückerkolonnen der SPÖ werden wieder dafür sorgen,
    dass die "türkische Community" Häupl den ersten Platz
    sichert.

    Die SPÖ weiß schließlich, warum sie, nachdem ihr das
    authochthone Proletariat frustriert den Rücken gekehrt hat
    und zur FPÖ übergegangen ist, zum Ausgleich den Zuzug
    eines bildungsfernen Lunmpenproletariats aus dem Orient
    gut geheißen und gefördert hat.

    Bereits in der römischen Republik haben Politiker ganze
    Heere von meist arbeitslosen Klienten mittels Getreidespenden
    an sich gebunden.
    Die Sozen wiederholen diese Nummer nun - zwar mit anderen,
    aber nicht mit unähnlichen Mitteln.

    Und die ÖVP steht dumm daneben und traut sich, aus
    politkorrekten Gründen, nicht das Maul aufzumachen.
    Dies bleibt demnach Strache vorbehalten.

  15. Reinhard1 (kein Partner)
    30. Januar 2012 12:10

    Hmmm, wenn man sich die Zahlen ansieht, dann war der hier beinahe vergötterte Wolfgang Schüssel auch nicht sehr erfolgreich: Er hatte zwar 2002 ~ 42,3 %, dann aber 2006 ~34,3 %, also 8 Prozentpunkte oder beinahe 20 %. Dh jeder 5.! hat Wolfgang Schüssel den Rücken zugewendet.

    Aber konsistentes auf Fakten beruhendes Argumentieren war in diesem Blog noch nie eine Stärke. Es wird zwar immer wieder so getan also würden alle anderen die Zahlen drehen und wenden wie sie wollen, aber dort wo es der eigenen Argumentationskette nicht gut tut, wird schnell darauf vergessen.

    Über die Redlichkeit und vorallem die Glaubwürdigkeit dieser Strategie kann sich ja jeder selbst so seine Gedanken machen.

  16. AppolloniO (kein Partner)
    30. Januar 2012 11:29

    Schon bei der letzten Wien-Wahl hatte die Mehrheit der Wähler GEGEN die SPÖ gestimmt. Mit den Nichtwählern gibt es also eine satte Mehrheit -sogar in Wien- die man nur mit Alternativen zu überzeugen bräuchte.

    Daher muss als Wahlziel Nr.1 formuliert werden: Sturz von Häupl und seiner SPÖ um endlich den rotverfilzten Sumpf trockenlegen zu können. Wenn man sich wieder, wie schon immer, als Juniorpartner für den jetzigen Bürgermeister gerieren möchte, kann man die Nachwahl-Party gleich als Leichenschmaus ausrichten.

    Doch dieses Wahlziel zu formulieren bedarf intellektueller Schläue. Hat es doch nur Aussich auf Erfolg, wenn man eine Zusammenarbeit mit der FPÖ nicht auschließt. So, und wenn man dieses in Wien macht, weiß man welche Gewitterstürme, ausgelöst von den Gutmenschen, man abzuwehren hat.

  17. Civil Qurage (kein Partner)
    30. Januar 2012 11:00

    Ich finde das Plakat des neuen Obmanns eigentlich nicht so schlecht (unten postete Alexander Renneberg in "Wertkonservativer" den Link). Jedenfalls macht er mehr her, als der derzeitige Bürgermeister. Ich will niemandem zu nahe treten, aber rein als Erscheinung und mit seinem Auftreten muss ich sagen, ein sehr "elegantes" Wien verkörpert die derzeitige Rathausmacht auf internationalem Parkett (außer vielleicht in Nordkorea und Kuba, wo sie sowas cool finden) in keiner Weise. Und das ist schon auch nicht ganz unwichtig.

    Wäre ich Beraterin vom ÖVP-Obmann dann würde ich mir wünschen:

    Zahlen und Studien zu dem, was junge Menschen vom Leben erwarten. Ihre Hoffnungen, Pläne, Ängste. Unlängst gab es eine erstaunliche Studie, in der herauskam dass ein hoher Prozentsatz junger und ganz junger Frauen sich keine außerfamiliäre Karriere wünscht. Also würde ich raten, über gesellschaftspolitische Konzepte nachzudenken, in denen diese Wünsche berücksichtigt werden und die Menschen mit dem Berufswunsch "Familienmanager" sowohl Ausbildung als auch soziale Sicherheit (Pension usw) als auch Karrieremöglichkeiten ("Nester" von Familienmanagern, die gemeinsam ihre Umwelt gestalten können) ... usw usf bietet. Dies würde ich schon in der Projekt- oder Nachdenkphase plakatieren, um möglichst viele Diskussionen auszulösen. Auch um die Sozialisten ein bissl zu provozieren und die Journalistinnen. Aber ich würde immer auf die Menschen, die diesen Berufswunsch äußern hören.

    Die Einzigartigkeit jedes Menschen betonen. In der Sprache und in der Politik den Individualismus fördern. Höchsten Respekt den individuellen Menschen zeigen. Schulen, Ausbildung individualisieren. Weg von der Gleichmacherei der Sozialisten und dies auch betonen, aber auch fördern. Taten setzen, mittels Taten mehr kommunizieren, als mittels Worten. Man setzt ganz kleine Taten, wenn man zum Beispiel Alternativen anbietet für Menschen, für die es eine Katastrophe bedeutet, ein Kind zu bekommen. Wenn man diese Mütter und ihre Kinder eine Zeit lang begleitet. Ein Politiker, der sich für die Kleinsten und Schwächsten Bürgerinnen mit seinem ganzen Herzen einsetzt, verdient Vertrauen. Der sich dafür beschimpfen lässt. Aber wenn ihm das Leben dieser kleinen Wesen, das er durch sein Handeln gerettet hat, wirklich etwas wert ist, wird er auf diese Schimpferei stolz sein. Wenn er seinen Job dafür riskiert, oder Wählerstimmen, dann ist das doch auch bewundernswert. Es muss nur richtig rübergebracht werden und keinesfalls pathetisch. Also dafür ist nicht jeder/jede geeignet, aber den einen oder die andere wird es schon geben. Es ist falsch, Frauen zu verurteilen, die keine andere Chance bekommen haben von der Gesellschaft, als in höchster Not abzutreiben, ganz im Gegenteil, gerade auch um diese Frauen, denen es so erging, müsste man sich in ganz besonderer Weise annehmen. Es ist auch falsch, Abtreibung unter Strafe zu stellen. Man muss das nicht verbieten. Man muss es verhungern lassen.

    Nächstes Thema: kleine Wirtschaftstreibende. Fördern, fördern, fördern. Sich drei recht einfache, recht preiswerte Möglichkeiten suchen, wie das geht, solche, die möglichst viel her machen. Etwa einen Innovationspreis zweimal im Jahr, über je 5000.- Euro etc. etc.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      30. Januar 2012 11:25

      Zum Innovationspreis ein Beispiel. Mir liegen die schönen alten Wiener Häuser so am Herzen, die vor allem in den "Schwarzen" Bezirken noch so gepflegt sind. Aber es ist sehr teuer die Altwiener Kastenfenster herzustellen. Ein Tischler, der es sich zur Aufgabe macht, diese Fenster originalgetreu aber mit Hilfe von Maschinen, damit es günstiger wird, herzustellen, würde den Preis schon verdienen.

      Übrigens lässt sich der, nicht unbedingt eines übertriebenen Ästhetizismus verdächtige, Bürgermeister Häupl lustigerweise ausgerechnet für die schönen Häuser explizit feiern! Obwohl die meisten aus rein privaten Mitteln der Eigentümer renoviert werden. Schon eine Frechheit irgendwie. Der generiert aus Hirnschmalz, Zeit- und Geldaufwand der von ihm so gehassten "Besitzenden" noch Wählerstimmen! Und geht dann wieder gegen sie hetzen.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      30. Januar 2012 11:32

      Innovationspreis: dient nicht so sehr, um Geld zu lukrieren, sondern auch um die Idee auf den Prüfstand zu stellen. Wie denkt die Community darüber, hat die Idee Chancen auf dem Markt? Man könnte auch im Internet abstimmen lassen, bzw. einen Publikumspreis (2000 €) zusätzlich ausschreiben.

    • Undine
      30. Januar 2012 13:43

      @Civil Qurage

      ***!

      "Unlängst gab es eine erstaunliche Studie, in der herauskam dass ein hoher Prozentsatz junger und ganz junger Frauen sich keine außerfamiliäre Karriere wünscht."

      Möglicherweise sind es jene jungen Frauen, die sich als Kinder nichts sehnlicher gewünscht hätten, als nach der Schule ihre Mutter zuhause vorzufinden, die mit einer guten Mahlzeit und einem offenen Ohr für ihre Nöte, aber auch für schöne Erlebnisse, die erzählt werden wollen, auf sie wartet! Und eine Mutter, die selbstverständlich zuhause ist, wenn eines der Kinder krank ist oder wenn Ferien sind!

      Vielleicht haben es diese jungen Frauen in gar nicht guter Erinnerung, daß ihre Mütter so "fortschrittlich" waren --auf Kosten der Kinder.
      Vielleicht haben sich diese jungen Frauen einst fest vorgenommen, sich ihren Kindern einmal so zu widmen, wie es Kinder eben brauchen--und wie sie es selbst gerne gehabt hätten.

      "Also würde ich raten, über gesellschaftspolitische Konzepte nachzudenken, in denen diese Wünsche berücksichtigt werden und die Menschen mit dem Berufswunsch "Familienmanager" sowohl Ausbildung als auch soziale Sicherheit (Pension usw) als auch Karrieremöglichkeiten ("Nester" von Familienmanagern, die gemeinsam ihre Umwelt gestalten können) ... usw usf bietet."

      Den Vorschlag "Familienmanagerin" als Berufstitel finde ich sehr interessant und vernünftig. Wenn die Familie wieder aufgewertet wird, geht's dem Staat auch wieder besser!

      Vorhin im Mittagsjournal war wieder einmal die Rede von der Invaliditätsfrühpension aus psychischen Gründen va bei Frauen. Wen wundert's, wenn Frauen der Doppelbelastung einfach oft nicht gewachsen sind? Wenn das der vielgepriesene "Fortschritt" sein soll, kann ich nur sagen: Nein, danke!

      Ganz sicher gibt es Berufe für Frauen, die einfach so schön und interessant und wichtig sind, das ist gar keine Frage; aber dann muß es ein gutes Arrangement geben, das es ermöglicht, daß die Kinder nicht zu kurz kommen.

    • Brigitte Imb
      30. Januar 2012 22:40

      Eindeutig - mehr Zivilcouragierte braucht die Welt.

  18. dagarser (kein Partner)
    30. Januar 2012 10:53

    Ich habe mich schon im Dezember mit der Wiener ÖVP befaßt, da konnte ich noch nicht ahnen, daß Juraczka ausgerechnet Erhard Busek als "Berater" holen würde.

    Mir kommt der letzte Satz meines Artikels in den Sinn: "(...)werden nur noch wenige ein Kreuz für die Wiener Schwarzen machen – unmittelbar bevor der Deckel auf die Gruft kommt."

    Der ganze Artikel hier:
    http://dagarser.wordpress.com/2011/12/15/abwartsspirale/

  19. Neppomuck (kein Partner)
    30. Januar 2012 08:36

    "Tut Busek, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!"
    oder
    "So werden Mythen geschaffen".

    Nicht alles, was man nicht gleich versteht, ist "intellektuell".

    Die Zuordnung "brillanter Denker" tut den wahren Köpfen dieses Landes nichts Gutes.
    Anbiederung an den "Klassenfeind" (das Absingen der "Internationale" vor laufenden Kameras) kann nicht unbedingt als Intelligenznachweis betrachtet werden.
    Und seine halbgaren EU-Gschäfterln sind eher seiner Freimaurerei und weniger seiner Denkleistung zuzuschreiben.

    Das kommt von das, wenn man sich über den Begriffsinhalt der Wörter "intelligent bzw. intellektuell" zu wenig Gedanken macht, Herr Unterberger.

    4 Minus. Setzen!

  20. Reinhard (kein Partner)
    30. Januar 2012 07:33

    Was braucht Wien denn noch die Schwarzen?
    Wieso sollen Leute wie Busek, der "Internationale"-Sänger, oder "Her-mit-dem-Zaster"-Mikl-Leitner nicht gleich ehrlich die Farbe wechseln? Die Schwarzen sind doch gar nicht schwarz, sondern nur so dunkel rot, dass es schwarz erscheint.
    Eine Partei, deren Klientel Kämmerer und Beamte sind, ist für Unternehmer und bürgerliche Leistungsträger unwählbar. Eine Partei, deren hilflose Führungsriege, irgendwo aus der dritten Reihe hochgespült, ihre letzte Rettung darin sieht, die Roten links zu überholen, hat ausgedient.
    Ich weiß, unserem Wertkonservativen wird es wieder weh tun, aber Wertkonservativismus und ÖVP passen ungefähr so zusammen wie Mittelstand und Mikl-Leitner, Bauernhof und EU.
    Wenn die ÖVP stirbt, werde ich der Partei keine Täne nachweinen. Nur jenen, die sie in den letzten Jahren ihrer Existenz betrogen und verraten hat.
    Vielleicht müssen auch erst alle Parteien untergehen, bis die Menschen den Wert der direkten Demokratie erkennen und endlich aufhören, Entscheidungsgewalt zu delegieren.

    • Wertkonservativer
      30. Januar 2012 08:32

      Danke, werter @ Reinhard,
      für Ihr mir gegenüber bezeugtes Mitgefühl!
      Sie bewegen sich mit Ihrer negativen Einschätzung der ÖVP-Zukunftsaussichten ganz im Einklang mit etlichen honorigen Forums-Mitdiskutanten.

      Meine persönliche Meinung zum Thema habe ich gestern (speziell zum Spitzenbeitrag Anton Volpinis) wiederholt deponiert und diese auch zu begründen versucht.

      Lassen wir die Zukunft sprechen!

      Ich schließe mit den alten Wahrsprüchen:
      "Totgesagte leben länger"!
      Und
      "Es kommt nichts Besseres nach!"

      Grüße,

      Gerhard Michler

    • cmh (kein Partner)
      30. Januar 2012 08:49

      WK hat in beiden Fällen recht - doch der eine ist unangenehmer als der andere:

      "Die" Parteien sind doch schon längst nur mehr noch lebende Tote. Sie bewegen sich zwar noch konvulsiv, aber sie haben schon lange nichts mehr bewegt.

      Und "es kommt nichts Besseres nach" ist ein Satz von ehener Gültigkeit. Denn wir warten immer nur darauf, dass etwas Gleiches nachkommt, doch wir können uns immer nur Gleiches der gleichen Art vorstellen.

      Tatsächlich werden unsere (?) Nachkommen, oder besser gesagt die uns Folgenden, nicht mehr verstehen, warum wir zwischen diesen beiden Parteien (SPÖ und ÖVP heißen die glaublich) überhaupt eine Alternative sehen konnten.

    • Wertkonservativer
      30. Januar 2012 09:02

      Noch etwas zum letzten Absatz, werter @Reinhard:

      Wie stellen Sie sich die Entscheidungskriterien bei ausschließlicher Beachtung der ganz sicher vielfach differierenden Ergebnisse der direkten Demokratie vor?
      Das wäre - ohne neuerliche Bündelung der "Volksmeinung" in verschiedene Interessensverbände und politische Gliederungen - wohl Chaos pur!

      Nichts gegen Mitbeteiligung und Beachtung der Volksmeinung im demokratischen Willensbildungsprozess.
      Mein Vertrauen in das gesunde Volksempfinden ist jedoch - in Kenntnis dessen oft problematischer Schlagseiten - wirklich endenwollend!
      Nichts für ungut, werter @Reinhard!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Reinhard (kein Partner)
      31. Januar 2012 06:59

      Werter Wertkonservativer, ich achte sehr Ihren Optimismus, kann ihn aber nicht immer nachvollziehen. Da erscheint vor meinem Auge das innere Bild eines Mannes, der vor den inzwischen vom Urwald überwucherten Trümmern seines Flugzeugs steht und davon träumt, dass doch noch einmal ein Ingenieur kommen wird und die Kiste wieder zum Fliegen bringt.

      In der ÖVP gibt es keine Ingenieure mehr, nur noch Apparatschiks. In Parteien, die als reine Vereine der Machtdelegation ausgelegt sind, findet eine innere Inzucht und Selektion zu Egomanen statt, die sich zum persönlichen Vorteil an jeden anbiedern, der ihnen Pfründe verspricht.

      Zur direkten Demokratie schwebt mir immer wieder die alles andere als perfekte, aber trotzdem um Klassen bessere Schweiz vor (ich maße mir als einfacher Otto Normalverbraucher gar nicht an, ganze politische Systeme zu entwerfen, so weit reicht meine Selbstüberschätzung nicht). Parteien als Interessensverbünde soll und muss es geben, aber das Volk muss genau darauf achten, ob diese Parteien wirklich die Interessen der Wähler und des Staatsvolkes vertreten oder nur die Eigeninteressen der inneren Machtzirkel. Bei der Kontrolle der Macht haben wir jämmerlich versagt - dieser Fehler darf sich nicht wiederholen!

      Deshalb glaube ich auch, dass nicht einmal mehr die Gründung einer neuen Partei hier in Österreich grundlegend etwas bewegen kann, denn solange das System in der hundertprozentigen Delegation aller Verantwortung an andere besteht und die Medien als von den etablierten Parteien gekaufte Kettenhunde den Rest erledigen, wird sich bei uns nichts ändern. Ich vermute sogar, der "point of no return" ist längst überschritten, nicht nur für die ÖVP. Die sich selbst so nennenden "Demokraten" haben mit Demokratie nämlich nichts mehr am Hut, wenn sie erst am Futtertrog sitzen - für sie ist Demokratie nur die Krücke auf dem Weg zur Macht; haben sie diese erreicht, erklären sie hochnäsig dem Pöbel seine Dummheit und diese Untertanenherde schluckt das auch noch, dankbar, dass überhaupt jemand den Leithammel spielen will.

      Die Leute wählen auch die SPÖ nur noch aus Gewohnheit und die FPÖ, um den anderen eins auszuwischen, aber nicht weil sie einem Strache und seiner ahnungsfreien zweiten Riege irgendwas zutrauen. Oder dem BZÖ, dessen Geistesriesen im Nationalrat oft genug einen Text absondern, der Kabarettisten vor Neid erblassen lässt. Die Intelligenz unserer Führungsklasse ist nach dem Ausscheiden der letzten Strategen auf dem Niveau angekommen, das in Wiener Hauptschulen gezüchtet wird, potenziert durch konsequente geistige Inzucht und Negierung der Realität.

      "Es kommt nichts besseres nach" - Sie sagen es. Also warum noch weinend vor dem Wrack stehen und von den alten Zeiten träumen?
      Soll die ÖVP ruhig wissen, dass eine immer größere Zahl mittelständischer Unternehmer und Selbstständiger sich mit Ekel und Verachtung abwendet. Sie tut nichts dagegen (ganz im Gegenteil), also ist das ein Beweis für mich, dass sie es auch verdient. denn die Eigeninteressen kleiner Emporkömmlinge sind ihr in innerer Nabelschau wichtiger als die Interessen jener, die sie einst gewählt und damit groß gemacht haben.

      "Gesundes Volksempfinden" ist nicht nur nicht vertrauenswürdig sondern sogar das Gegenteil dessen, was zu Entscheidungen führen sollte. Je dümmer ein Volk, desto mehr entscheidet es nach "Empfinden". Warum wohl züchten unsere derzeitigen Machtstrukturen hirnlose Schafe? Die sich von PR-Abteilungen und Werbeslogans lenken lassen, die die FPÖ-Zweizeiler für Gedichte halten und lieber einen Kanzler haben der lieb lächelt oder eine jugendliche Parteichefin mit Schmollschnute anschmachten, als darüber nachzudenken, aus welchen Löchern diese Gestalten gekrochen kamen, wofür sie stehen und wohin sie uns führen wollen?

      Nur ein gebildetes und politisch interessiertes Volk kann sich selbst verwalten. Wie gesagt, ich habe den Verdacht, die Volksverblödung hat mit dazu beigetragen, dass der "point of no return" bereits überschritten wurde. Unser Bildungssystem ist nachhaltig zerschlagen, unsere Folgegenerationen sind demotiviert, überschuldet, ziellos, gedankenlos - unsere Junglehrer bereits auf dem gleichen Stand wie ihre Schüler.
      (Un)Bildung, Schuldenlast, Medienmanipulation - das hängt alles zusammen.
      Und die ÖVP ist ein aktiver Teil davon.
      Die alten Parteihäuser haben uns verraten, und deswegen weine ich ihnen keine Träne nach.

    • Wertkonservativer
      31. Januar 2012 08:30

      Echte und ehrliche Hochachtung vor Ihnen und Ihren Begründungen hinsichtlich der Notwendigkeit, den Parteienstaat und die Parteien extrem zu redimensionieren, und dem Volk mehr Einfluss auf ihr eigenes Geschick zu verschaffen!

      Ihr Bild von mir im ersten Absatz trifft zum Teil sicher auf mich zu; ich bin halt ein Mensch, der versucht, die Treue, die er im familiären, im beruflichen und im gesellschaftlichen Bereich als wertvoll erachteten Mitmenschen und eben auch Organisationen seit Jahrzehnten entgegenbringt, wegen möglicher kleiner oder größerer Enttäuschungen nicht gleich aufzukündigen!

      Davon werde ich mich auch von noch so netten und feinen Leuten, wie sie hier Im A.U.-Forum so zahlreich vertreten sind, nicht abhalten lassen.

      Nichts für ungut, lieber @Reinhard, ich bin eben so!

      Grüße,

      Ihr Wertkonservativer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Reinhard (kein Partner)
      31. Januar 2012 16:26

      Wenn man nach einem halben Leben Ehe feststellt, dass die andere Hälfte eigentlich nur gespielt hat, seit der Verlobung gelogen, seit der Hochzeitsnacht betrogen, straßenweit bekannt als die, die es auch billig gibt, keines der fünf Kinder die man ernährt hat von einem selbst sind und wenn man dann Hilfe braucht sich einfach umdreht und liegen lässt, kann man die Definition des Begriffes Treue auch neu überdenken.
      Aber, werter Wertkonservativer, ich bin nicht angetreten, Ihnen Ihre Überzeugung zu nehmen, ich lege einfach nur meine dar. Und wie gesagt, manches Mal bewundere ich Sie geradezu für ihre Treue und frage mich ernsthaft, ob die ÖVP es überhaupt verdient, dass Menschen wie Sie ihr noch die Stange halten.
      "Die Liebe ist ein seltsames Spiel" sang schon Conny Francis, mit der Treue scheint es ebenso.
      Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen ein Ende der Enttäuschungen.
      Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  21. Segestes (kein Partner)
    30. Januar 2012 06:51

    "Wien: Schaffen die Schwarzen noch einmal ein Comeback?"

    Nein.

    Dafür dürfen sie für die (groß)bürgerliche Schickeria im
    1. Bezirk (= Wolkenkuckucksheim), weiter den Vorsteher
    stellen).

  22. byrig
    29. Januar 2012 21:30

    erhard busek war stets ein besserwisserischer,von sich total überzeugter und deswegen auch beratungsresistenter politiker mit starken hang zu linken ideen.
    seine vermeintlichen erfolge in wien rührten daher,da die övp damals praktisch die einzige opposition war.und vor seinem abgang hat busek sogar diesen vorteil verspielt,trotz seiner unerträglichen klugscheisserei.

    und zur überschrift:nein,die övp wird in absehbarer zeit kein nennenswertes comeback schaffen.zuviel an potential ist vernichtet worden,zuletzt von dieser unsäglichen marek.andererseits hat der neue bei weitem nicht das charisma(wie haider 86,z.b.),um eine grosse wende zu schaffen.
    es wird eine lange,mühevolle aufholjagd werden.viele in der gesinnungsgemeinschaft werden diese mühen scheuen.

  23. Alexander Renneberg
    29. Januar 2012 19:00

    o.t. ;-)

    Sozialdemokratische Logik, oder: Der Mann hat Humor

    “Über Sparmaßnahmen wird man das Budget nicht sanieren können. Sonst müsste ich ja annehmen, dass bisher Geld ausgegeben wurde, wofür es in Wahrheit keine Notwendigkeit gegeben hätte.” (Der oberösterreichische SPÖ-Chef Josef Ackerl in den “OÖN”)

    quelle: www.ortneronline.at

    • FranzAnton
      29. Januar 2012 19:23

      Na, ist er nicht gscheit, der OÖ SPÖ - "Grande"?

      Genau solchene "Geistesriesen" werden benötigt, um das Volk in den Abgrund zu führen; auf diesem Weg sind unsere Politruks ja schon recht weit gekommen in den letzten 42 Jahren seit unserem "Sonnenkönig".

    • cmh (kein Partner)
      30. Januar 2012 08:51

      Diesen Leuten kann man nur zurufen:

      "Kehrt in Euch, das Ende Eurer Welt ist nahe!"

  24. HDW
    29. Januar 2012 17:23

    Busek ist nur ein roter Maulwurf der mit anderen die ÖVP zur Blockpartei gemacht hat. Daher gelingt es ihm mit sich mit Hilfe der roten Claque als brillianter Intellektueller feiern zu lassen, der er nicht ist! Er hat damals nur die Ideen des leider zu früh verstorbenen Jörg Mauthe als seine eigenen ausgegeben! Jemand der nur sich selbst für gscheit und alle anderen für blöd erklärt ist das Gegenteil eines Intellektuellen!

  25. M.S.
    29. Januar 2012 15:24

    Die ÖVP wird für sehr lange Zeit keine Gestaltungsmöglichkeit mehr vorfinden. Die aus Angst vor dem linken Mainstream und der damit verbundenen geballten Macht der Medien geradezu zur Schau gestellte Gesinnungslosigkeit, wen soll die veranlassen diese Partei zu wählen? Dazu der eklatante Mangel an geeigneten, talentierten Persönlichkeiten, sowie der katastrophale Zustand der wiener Partei, machen ein Comeback in absehbarer Zeit völlig undenkbar.
    Selbst wenn plötzlich unerwartet ein Phönix aus der Asche stiege, wäre es ein langer, steiniger Weg, bis die ÖVP an Haupt und Gliedern reformiert, wieder eine Mehrheit im Parlament erreichen könnte.

    • Wertkonservativer
      29. Januar 2012 15:48

      Mit Verlaub, werte(r) M.S., aber eine Mehrheit im Parlament wird bzw. kann so rasch wohl keine der dort vertretenen Parteien erreichen; dazu wären wohl mehr als 50% der Sitze notwendig.

      Für die ÖVP geht es mittelfristig wohl lediglich darum, sich im Konkurrenzkampf mit den beiden anderen Mittelparteien (und die FPÖ ist auch nicht mehr als eine solche) auf einigermaßen gleichem Level zu behaupten.
      Fehlende Gestaltungsmöglichkeit (immerhin ist sie zumindest derzeit mitgestaltender Regierungspartner), Gesinnungslosigkeit: große Worte, wohl vom augenblicklichen Frust diktiert.

      Abschließend: 23% der Befragten sind auch ein nicht zu vernachlässigender Teil der Gesamtwählerschaft!
      Die Volkspartei derart harsch total abzuschreiben, ist wohl ein wenig unverhältnismäßig und voreilig, oder?

      Nichts für ungut, werte(r) M.S.!

      (mail to: gerhard@michler.at

    • Alexander Renneberg
      29. Januar 2012 16:01

      lieber wk, ja die övp ist als junior in der regierung.
      in ermangelung von mut und dem tod von jörg haider.

      gestalten, gestalten "tut" die övp seit schüssels abgang als bk nichts mehr.

      damals wäre es richtig gewesen die chance auf schwarz, blau, orange wahrzunehmen, das wäre immer noch besser gewesen als sich mit den sozialisten ins bett zu legen.

      wk, wo sind leute wie plassnik, bartenstein, schüssel, etc? kaltgestellt von der eigenen partei. aus Feigheit vor den roten!

      da kann ich nur sagen: bravo!

      und aus diesem wie auch aus anderen gründen wird sich niemand die arbeit antun etwas zu erneuern oder zu verändern.
      Niemand.
      denn eine partei wird nach statuten geführt und nicht wie eine firma wo ich leut die nix taugen einfach rauswerfen kann.

    • Brigitte Imb
      29. Januar 2012 16:11

      Verzeihung, mich hier einzumischen, aber 23% für eine einstmalige staatstragende Partei, das ist schlicht und einfach bedrohlich und zeigt wie wenig die ÖVP das Volk überzeugen kann.
      Ist doch kein Wunder, oder? Die Schwarzen opfern sämtliche Ideale der konservativen Bürger dem linken Mainstream, anstatt dafür einzutreten und diese Werte vehement zu verteidigen. Welche Konservative identifiziert sich mit der Auflösung der klassischen Familie, der Schwulenehe, od. dem PC Gestammel und d. Gleichmacherei? Mir graust davor und sicherlich bin ich mit m.M. nicht alleine.

    • Brigitte Imb
    • Alexander Renneberg
      29. Januar 2012 16:17

      aber der töchterle ist doch super! der distanziert sich.
      guter mann.
      das qualifiziert ihn zu höherem.

      vielleicht wird er sich auch noch entschuldigen müssen.....und er wird es tun.

      dass da nicht mal einer aufsteht und die linken ganz entspannt fragt: sauft´s ihr?

    • Alexander Renneberg
      29. Januar 2012 16:19

      p.s.

      http://www.youtube.com/watch?v=gmwTa9qRq0o

      das sind sie. aber nicht mehr bei der övp!

    • Brigitte Imb
    • Wertkonservativer
      29. Januar 2012 16:58

      Danke, liebe Frau Imb,

      ich lese ja den Kurier seit langem täglich, und habe auch diesen Artikel gelesen;
      im Verhältnis zu manchen Äußerungen hier ist der ja zumindest sachlich abgefasst.

      Grüße,

      Gerhard Michler

    • M.S.
      29. Januar 2012 18:08

      @Wertkonservativer

      S.g. WK!
      Ich meinte natürlich eine relative Mehrheit, an eine absolute zu denken wäre ja völlig unrealistisch. Zu den übrigen Punkten haben Alexander Renneberg und Brigitte Imb schon geantwortet.
      Ich glaube nicht, dass die massive Kritik an der ÖVP unverhältnismäßig und voreilig ist. Seit bald vier Jahren wird in Österreich in einer in der zweiten Republik noch nie dagewesenen Krisensituation nicht mehr regiert, sondern nur mehr verwaltet. Wie lange soll das noch dauern? Wertvolle Zeit für notwendige Strukturmaßnahmen wurde fahrlässig vergeudet. Man soll sich auch nicht auf die SPÖ ausreden. Die war nach der Aera Gusenbauer berechenbar. Der Sündenfall wurde nach der Wahlniederlage 2008 begangen, als die Koalition mit der SPÖ wieder eingegangen wurde, obwohl die überwiegende Mehrzahl der ÖVP-Basis nach den Erfahrungen der vorhergehenden Periode vor einer Fortsetzung gewarnt hatte. Aber die Angst vor dem Verlust von Ämtern und Funktionen war halt größer als die Verantwortung für das Staatswohl. Das Ergebnis spricht für sich.

    • Censorius
      29. Januar 2012 19:30

      Die ÖVP hat ihre Chance vertan. Als SPÖ light und mit einer Diktion a la Rosa Luxemburg - eine Schmeichelei für Mikl Leitner , kann man keine Ideologie ersetzen.
      Es fehlt an Standortbestimmung. Außerdem sind mit Spindlegger keine Wahlen zu gewinnen

    • Undine
      29. Januar 2012 20:08

      M.S.

      Eine wirklich treffende Analyse des kontinuierlichen Niedergangs einer einst großen Partei.

    • einfacheinnick (kein Partner)
      30. Januar 2012 08:08

      @WK:

      Sie sind wahrlich das schwarze Pendant zu den "Rot-bis-in-den-Tod"-Verbohrten.

      :(

    • Wertkonservativer
      30. Januar 2012 09:34

      Recht einfacher Nick:

      ich meine:

      besser "black for ever", als "Rot bis in den Tod!"

      Fast unglaublich, wie genüsslich die Volkspartei von vielen Bürgerlichen in den Hades gewünscht wird!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • M.S.
      30. Januar 2012 11:13

      @Wertkonservativer

      Sie irren ! Es handelt sich nicht um Wunschdenken, sondern um Feststellungen zur Realität. Alles andere wäre Kopf in den Sand stecken.

  26. Alexander Renneberg
    29. Januar 2012 14:23

    wirklich spannend wird, ob die övp bei der erbschaftssteuer nachgibt und sie mit einem lächerlichen 300.000 euro freibetrag wieder eingeführt wird.

    sollte sie das tatsächlich tun werden viele schwarze wähler ihre stimme jemanden anderen geben oder nicht wählen gehen.

    und das kann ich nur absolut unterstreichen.

    • Brigitte Imb
      29. Januar 2012 14:59

      Anfänglich sprachen die Sozen von einer Mio., - war doch zu erwarten, dass sie diesen Wert nach unten litzitieren werden, denn die fleißigen Bürgerlichen sind verdammt für die Sozenprasserei ihr Eigentum teilweise abzutreten. Wer hat denn ein Haus od. eine Eigentumswohnung? Menschen die nicht im Faulbett sitzen - und denen gönnt man natürlich den kl. Wohlstand, den sie sich wohlgemerkt selbst erarbeitet haben, nicht.

  27. Undine
    29. Januar 2012 14:14

    Soeben von einer Mozart-Matinee heimgekommen, noch mit den göttlichen Klängen der Jupiter-Symphonie im Ohr und im Herzen, bin ich friedlich gestimmt. Deshalb bin ich mir gar nicht so sicher, ob die Tatsache, daß der mir persönlich höchst unsympathische Erhard Busek plötzlich wieder eine wichtige Rolle, wenn auch mehr hinter den Kulissen, spielen wird, ein gravierender Nachteil sein wird. Es wird kommen, wie es kommen muß.

    MMn ist es von gar nicht so großer Bedeutung, welche Personen, eigentlich eher Marionetten, auf der politischen Bühne agieren. Nicht, daß ich an ein vorgegebenes Schicksal glaube, sondern eher an die Naturgesetze: Das Auf und Ab der Wellenbewegung und das Ausschlagen des Pendels nach zwei gegensätzlichen Richtungen.

    Ich kann mir vorstellen, daß es immer von Bedeutung ist, wann und wo --also zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort-- die eine oder andere Person oder Marionette gerade auftaucht und dann durch Zeitpunkt und örtliche Gegebenheiten unerwartete Bedeutung gewinnt.
    Hätte Karl Marx nicht sein "Kapital" geschrieben, wäre uns vielleicht "Mein Kampf" erspart geblieben, wer weiß.

    Aber andrerseits denke ich, daß wir möglicherweise um einen Hitler nicht herumgekommen wären. Die Zeit war einfach reif für höchst notwendige gravierende Veränderungen, denn SO, wie es damals lief, konnte es nicht weitergehen--und da stand eben A.H. in den Startlöchern. Und wär's nicht er gewesen, hätte sich ein anderer gefunden. Auch A.H. war am Beginn seiner "Laufbahn" ein "Anderer" und wurde erst nach und nach zu dem, den wir zu kennen glauben mit all den Katastrophen, die er zu verantworten hatte. Was ich damit nebenbei sagen will: A.H. hatte sicherlich nicht den Wunsch, die Absicht und die Vorstellung, als Zerstörer Deutschlands und halb Europas, zu dem er zweifellos geworden war---von den unfaßbaren Menschenopfern gar nicht zu reden--- in die Geschichte einzugehen.

    Aber auch Mozart wäre nicht DER, an dessen Musik sich die Menschen seit bald einem Vierteljahrtausend erfreuen, geworden, wäre er etwa zur gleichen Zeit in Afrika oder in Indien geboren oder hätte er gar 300 Jahre früher das Licht der Welt erblickt.
    So hat alles gepaßt: Dem gebürtigen hochmusikalischen Augsburger Leopold Mozart und dessen St. Gilgener Frau wurde zur richtigen Zeit (am 27. 1. 1756) am richtigen Ort (ausgerechnet in Salzburg) der kleine Wolfgang geboren. Und die ganze Welt darf sich an seiner Musik erfreuen.

    • Anton Volpini
      29. Januar 2012 14:49

      Es ist ein seltenes Glück, wenn die richtige Idee, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, im richtigen Kopf geboren wird.
      Sie haben sehr recht, Undine, Mozart ist einzigartig. Und wir lassen ihn uns vom ORF nicht gegen einem Mahler eintauschen!

    • HJR
      29. Januar 2012 18:37

      @Undine, 14:14
      [... Hätte Karl Marx nicht sein "Kapital" geschrieben, wäre uns vielleicht "Mein Kampf" erspart geblieben, wer weiß...]

      Ein höchst bedenkenswerter Satz!

  28. Buntspecht
    29. Januar 2012 13:57

    Und was Busek seit Jahren fehlt, ist sein/ein Jörg Mauthe, der ihn zu den relativen Wiener Höhen getragen hat. Die mit Begeisterung mitgesungene "Internationale" war es jedenfalls nicht, besonders nicht für einen gestandenen Buntspecht.

  29. Censorius
    29. Januar 2012 10:33

    Erhard Busek als Berater der Wiener ÖVP ? Wer immer das initiert hat, er hat es nicht gut mit der ÖVP gemeint.
    Seine seinerzeitigen kurzfristigen Erfolge in Wien waren nicht auf seinen fälschlich vermeinten Intellekt zurückzuführen sondern auf die cleveren Ideen von Jörg Mauthe, der mit seiner " Stammtischpolitik " die ÖVP vielen wählbar machteund die bunten Vögel zwitschern ließ. Busek selbst war stets ein selbstgefälliger Nörgler, der der ÖVP eher geschadet hat. Seine abgehobene Art ( nicht zu verwechseln mit Intelligenz ) ist beim Wähler nicht angekommen. Dass er es seinen Nachfolgern Mock und Schüssel nicht eben leicht gemacht hat, ist bekannt. Ein Selbstverwirklicher, der in einer Partei destruktiv ist.
    Er kann sich jedoch gut vermarkten, indem er seinen lange zurückliegenden Wiener Erfolg verkauft.

  30. Nemo
    29. Januar 2012 10:24

    Herr Simplicissimus denkt eine "positive Unterwanderung" der FPÖ an. Meines Erachtens nach wäre eine "positive Unterwanderung" der ÖVP angebrachter.

    • simplicissimus
      29. Januar 2012 10:42

      da kann ich nicht nicht widersprechen, in dem sinn, dass es die övp viel nötiger hätte. aber diese scheint sich vollkommen überlebt zu haben. 2 sich konkurrierende rechte parteien mit ähnlichen programmen sind zuviel, dann werden wir unseren staatssozialismus nie los. denn das sollte das hauptziel sein. die övp versagt, daher ist der ball jetzt bei der fpö.

    • simplicissimus
      29. Januar 2012 10:46

      pardon, hab mich verklickt, wollte 3 sternderln geben!

    • Brigitte Imb
      29. Januar 2012 14:04

      @ Nemo,

      nein, dazu gibt die ÖVP keine Chance. Wer nicht von Kindesbeinen an beim Verein gedient hat ist nicht willkommen, wird mißachtet und links liegen gelassen. Sie teilen sich die verbleibenden Versorgungsposten unter sich, sind wahrscheinlich noch für jeden einzelnen in irgendeiner Form dankbar und genießen den Tag.

      Engagierte Mitglieder, die auch nur ansatzweise vom derzeitigen Kurs abweichen wollen sind einfach nicht erwünscht.

    • Alexander Renneberg
      29. Januar 2012 14:37

      Frau imb: perfekt auf den punkt gebracht.

      aber das schlimmste ist: die erklären mir sie werden mich 2012 sicher erreichen.

      wo soll ich mich nur verstecken.....

    • HJR
      29. Januar 2012 18:46

      @Brigitte Imb, 14:04
      [... Wer nicht von Kindesbeinen an beim Verein gedient hat ist nicht willkommen, wird mißachtet und links liegen gelassen. Sie teilen sich die verbleibenden Versorgungsposten unter sich, sind wahrscheinlich noch für jeden einzelnen in irgendeiner Form dankbar und genießen den Tag ...]

      Das ist wegen dem "Stallgeruch" so! In sozialen Gruppen, in denen es nicht üblich ist, Vertrauen dem zu schenken, der aus vernünftigen Gründen dieses Vertrauens wert scheint, muss man eben andere Kriterien finden - den Stallgeruch.

    • Alexander Renneberg
      29. Januar 2012 18:51

      HJR vernunft? in der ÖVP Wien?

      never!

    • Brigitte Imb
      29. Januar 2012 20:37

      Natürlich nicht, es sind ja mittlerweile ALLE Berufspolitiker, die vom realen Wirtschaften keine Ahnung haben.

  31. HJR
    29. Januar 2012 10:22

    Anton Volpini hat meines Erachtens völlig richtig erkannt, das ÖVP und SPÖ "aus der Zeit gefallen" sind; weil ihre Themen abgelutscht sind, weil beide - die ÖVP mehr als die SPÖ - ihre "ideologische Basis" verloren haben, weil beide ihre als "Ringen um die richtige Politik" zelebrierten "Verhandlungen" noch weit unterhalb des Niveaus von Wrestling-Veranstaltungen vortragen und im Gegensatz dazu zu keinem vom Publikum zu akzeptierenden Ergebnis kommen und weil das Publikum inzwischen keiner Partei mehr zutraut, die anstehenden Probleme lösen zu können oder auch nur den ernsthaften Willen dazu zu haben - von geeigneten Persönlichkeiten einmal ganz abgesehen.

    Da beruhigt es mich nicht besonders, dass voraussichtlich die FPÖ von dieser Situation profitieren wird; allerdings schiene es mir vorteilhaft, könnten die tief im gesellschaftlichen Leben Wiens einbetonierten Grundpfeiler der (noch) beiden großen Parteien endlich bis zur Kenntlichkeit freigelegt werden und das Politikverständnis im Lichte einer neuen Mehrheit einen grundlegenden Wandel erfahren.

    Dennoch glaube ich - wie hier schon mehrmals deponiert - dass unsere Parteienlandschaft UND unser Parlamentarismus einen grundlegenden Wandel erfahren müssen, wenn dieses Land "politisch gesunden" soll. Die Parteien müssen - wenn sie schon die Abgeordneten rekrutieren - aus der Exekutive und der Justiz völlig entfernt werden und müssen alle ihre nicht-partei-unmittelbaren Aktivitäten, insbesonders die privatwirtschaftlichen, aufzugeben gezwungen werden. Die Abnicker (auch als Mandatare bezeichnet) müssen wieder lernen den "Souverän" zu vertreten - und nicht die Parteien. Und als letzte, wahrscheinlich völlig unerfüllbare Forderung, müsste der Souverän seine Passivität aufgeben und aufhören, in grün-gutmenschlich-politisch korrekter Sozialbewegtheit staatliche Leistungen so lange zu fordern, bis auch der letzte unter Armutsverdacht gestellte Bürger in komfortable Pflege und Versorgung gehüllt wurde (auch wenn der aus Afghanistan kommt, eine Frau und Muslimin ist die nicht Deutsch kann und nichts gelernt hat und auf Kosten unserer Sozialinstitutionen eine Ausbildung zur Kindergartenpädagogin haben möchte).

    Da ich nicht so blauäugig bin zu glauben, dass auch nur ein Teil dieser Forderungen innerhalb meiner mir verbleidenden Lebensspanne erfüllt werden könnte, beginne ich mittlerweile, meine Hoffnungen an den erwachenden Unmut in der EU zu binden und sehe daher mit großer Freude, dass auch Bürger in anderer geographischer, sprachlicher und politischer Umgebung beginnen, ihre Zweifel an und ihren Unmut mit den aktuellen "politischen Kräften" zu artikulieren. Vielleicht erwächst uns da ja so etwas wie eine neue 68er-Bewegung, die auch mit lockeren Sprüchen und "Steineschmeißen" begonnen hat.

    Das eben ist der Nutzen, den man aus Krisen ziehen kann: Danach ist man entweder geschwächt aber auf dem Weg der Gesundung oder man ist durch so eine Art "darwinschen Filter" gefallen und tot.
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Undine
      29. Januar 2012 14:27

      @HJR

      *****!
      "Die Parteien müssen - wenn sie schon die Abgeordneten rekrutieren - aus der Exekutive und der Justiz völlig entfernt werden ..."

      Nur eine kleine Ergänzung möchte ich hinzufügen: Schulwesen und Gesundheitswesen! Auch da hat die Politik nichts zu suchen!

    • HJR
      29. Januar 2012 18:12

      @Undine
      Völlig d'accord!

  32. GFS
    29. Januar 2012 09:41

    Was ist es denn mit der Politik, ob in einem Dorf, in einer Stadt oder in einem Staat? Politik ist dazu da, den Menschen zu dienen und für ein gedeihliches Zusammenleben zu sorgen. Damit sind aber zwei Dinge unabdingbare Voraussetzung:
    Erstens müssen Politiker die "Diener des Volkes" sein und sich auch als solche verstehen.
    Zweitens muß man wissen, nach welchen Grundsätzen jene Gemeinschaft, die zu "bedienen" ist, funktioniert. Mit anderen Worten hat man sich also an den Gegebenheiten der Realität und den Wesensmerkmalen der Menschen zu orientieren. Dazu gehört dann auch die (vielleicht nicht gern geöhrte aber wahre) Erkenntnis, daß "die" Menschen nicht gleich sind, daß sie in Gemeinschaften leben, daß sie sich nicht mit unendlich großen Gruppen identifizieren können, daß sie eine Heimat brauchen, daß sie Anerkennung benötigen, etc.
    Funktioniert die Politik heute so? Oder versucht man nicht das Pferd von hinten aufzuzäumen, sprich gedankliche Utopien durch Zwang und Druck Realität werden zu lassen? Ich habe da so eine Ahnung...

  33. brechstange
    29. Januar 2012 09:31

    OT aber doch die Schwarzen betreffend, poste ich das nocheinmal, weil genau diese Art des Agierens die Sympathien sinken lässt und noch schlimmer die Durchsetzungskraft enorm schwächt.

    Wie leicht doch überlassen sogar angesehene Bildungsbürger wie unser Wissenschaftsminister Töchterle die Auslegung der Geschichte den zukünftig Herrschenden. Ein Minister, der sich an den Mitarbeitern abputzen wird, hat in jeder zukünftigen Verhandlung das Heft aus der Hand gegeben. So einfach ist das.

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/727729/Toechterles-unliebsame-Naehe-zu-rechts?direct=727732&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=101

    • simplicissimus
      29. Januar 2012 09:53

      töchterle lt artikel: "Ich möchte nicht mit Gruppen in Verbindung gebracht werden, denen ein fragwürdiges Geschichtsbild vorgeworfen wird"

      aha.

      ich werfe der spö ein fragwürdiges geschichtsbild vor, da höchstrangige vertreter von ihnen (blutbefleckten?) sowjetischen boden geküsst, ein naheverhältnis zur nordkpreanischen diktatur gepflegt und einem rechtsstaatliche prinzipien verweigernden mörder (che guevara: "el derecho de la pared") ein denkmal aufgestellt haben.

      herr töchterle, sie wissen, dass ich recht habe, aber ich bin niemand und meine meinung deckt sich auch nicht mit dem medienmainstream.
      daher ignorieren sie das alles.

    • Undine
      29. Januar 2012 14:33

      @brechstange und @simplicissimus

      Bitte, die Zusatzsternderl gerecht aufzuteilen! ************!

      Schade, ich hätte dem Tiroler Töchterle doch eigenständiges Denken zugetraut; wieder um eine Illusion ärmer!

    • M.S.
      29. Januar 2012 14:37

      @simplicissimus

      **************++!

    • Cotopaxi
      29. Januar 2012 18:11

      @Undine

      Als Ex-Grüner (?) und als Schwager vom Schwarzen Klubobmann Haupt war T. mir von Anfang an nicht ganz geheuer. Insbesondere fiel mir seine korrekt gegenderte Sprache negativ auf.

    • Undine
      29. Januar 2012 22:25

      @Cotopaxi

      Ja, bei grüner Vergangenheit ist immer Mißtrauen angebracht! Aber kann es sein, daß Ihnen der "Haupt" und der "Kopf" durcheinander geraten sind? Es gab allerdings auch einen Politiker namens "Schädel"! :-)

    • Brigitte Imb
    • Undine
      30. Januar 2012 08:31

      @Brigitte Imb

      Nein, um Himmels Willen!!! Von dieser Sumpfblüte hab' ich noch nie gehört und will ihn auch gleich wieder vergessen.

    • Cotopaxi
      30. Januar 2012 14:55

      @Undine

      Natürlich meinte ich den Kopf, danke.

      Aber ob Kopf oder Haupt, jeder für sich eine Katastrophe.

  34. Alexander Renneberg
    29. Januar 2012 08:27

    Werden wir 2012 ganz sicher erreichen:sie

    Das ist juratzkas slogan auf einer/seiner "kampagne"

    Abgesehen davon, dass der satz schwachsinn ist, man ihn kaum lesen kann wurde der juratzka noch unsympatihischer abgebildet als er ohnehin ist. Ja, das ist tatsächlich noch möglich.

    Juratzka ist die rache ulm's und harry himmers an der partei.

    Eine neugründung ist der einzige ausweg. Die momentanen umfragen sehen die wiener partei bei knapp 10%

    Um bei einer nationalratswahl halbwegs bestehen zu können brauchen wir ihn wien weit über 20% (wobei da eigene gesetze gelten was das wahlverhalten der menschen betrifft)
    Aber das erreichen wir mit dieser wiener (und auch bundes)mannschaft niemals. Daher werden wir bei der nächsten na wahl auch ganz locker dritter werden.
    Mit abstand.

    • Cotopaxi
      29. Januar 2012 08:55

      Dritter? Sie meinen wohl Vierter?

    • Alexander Renneberg
      29. Januar 2012 09:00

      cotopaxi, wollen`s meinen sonntag ruinieren? ;-)

    • Cotopaxi
      29. Januar 2012 09:11

      @Alexander Renneberg

      Verzeihung, meine Prognose war sachlich nicht fundiert und überschießend.

    • Alexander Renneberg
      29. Januar 2012 09:21

      ;-) steht zu befürchten.

      aber das werden die 2012 ganz sicher erreichen......

    • simplicissimus
      29. Januar 2012 09:30

      besser als eine neugründung, die die bürgerlichen kräfte noch mehr schwächen würde, wäre eine "positive unterwanderung" der fpö, also beitritt und mitgestaltung.
      um missverständnissen zu begegnen: ich bin und war bei keiner partei mitglied noch pflege ich kontakte zu einer.
      aber vielleicht wird es langsam zeit.

    • HJR
      29. Januar 2012 11:41

      @Alexander Renneberg
      Wie in meinem heutigen Hauptbeitrag ausgeführt, betrachte ich eine Neugründung als nicht hinreichend. Ich glaube vielmehr, es geht hier darum, dass die "alten Parteien" (hoffentlich im Zuge der Schulden- und EU-Krise) marginalisiert werden und verschwinden, damit Platz für Neues entsteht. Ob's klappt, steht (leider) auf einem anderen Blatt.

      Bis vor nicht allzu langer Zeit ich auch noch, eine Rückbesinnung auf intellektuelle Grundlagen der Aufklärung, auf Moralität und auf Familie als Tradition schaffende Grundlage des Staates würden genügen. Aber eine solche "Restauration" wird nicht stattfinden - u.a. wegen fehlender Leitbilder.

  35. Cotopaxi
    29. Januar 2012 07:45

    o.T.

    Als Alternative für Spender denkbar, denen die Caritas und die Diakonie zu politisch marktschreierisch links sind:

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/727710/Die-Erben-der-Hildegard-Burjan?from=gl.home_panorama

    Zur Klarstellung: Die Caritas Socialias hat nichts mit der Caritas zu tun, der Aufgabenbereich ist jedoch identisch.

    • Cotopaxi
      29. Januar 2012 08:04

      natürlich: Caritas Socialis

    • HJR
      29. Januar 2012 11:43

      :-) Unsere Sozialdemokraten haben mit Kim Jong Il (oder wie immer der Neue heißt) nichts zu tun. Aber deren ideologische Grundlage ist identisch.

  36. Wertkonservativer
    29. Januar 2012 07:04

    Guten Morgen und schönen Sonntag!

    Für mich als bekennendem Schwarzen ein heikles Pflaster:

    Busek's scharfer Intellekt hat mich eigentlich immer für eingenommen; seine Hinzuziehung etlicher "bunter Vögel" war nicht nur schlecht, hat die Partei ja doch etwas aufgelockert.
    Seine historischen Verdienste in Bezug auf Rückenstärkung der diversen Dissidenten in den damals noch kommunistischen Ostländern sind evident!

    Das Mitsingen der "Internationale" im Wahlzelt der SPÖ habe ich ihm allerdings nie verziehen! Da muss er vorher ein Stamperl Wodka zuviel inhaliert haben!

    Insgesamt also schwankt sein Charakterbild in der ÖVP-Geschichte; sein Nach-, Nachfolger Juracka sollte sich nicht allzuviel von Busek abspecken, sondern sich lieber an junge schwarze Talente wie Kurz und hoffentlich noch andere halten!

    Freund Volpini hat (auch heute) schon recht! Im Endeffekt ist keine der derzeit agierenden Parteien eine glaubhafte Hoffnung für die Zukunft!
    Seine Anforderungen an eine für uns Bürgerliche "maßgeschneiderte" politische Bewegung sind allerdings für den heutigen "way of life" recht anspruchsvoll:
    "Familie, Anstand und Glaube", das ist heute halt leider schon ein Minderheiten-Programm, nach meinem subjektiven Dafürhalten bei der Volkspartei zumindest rudimentär immer noch am besten realisiert.
    Abschließend: die letzten Befragungsergebnisse zeigen es: drei Mittelparteien, zwei schwächelnd, die dritte aber auch nicht gerade himmelstürmend: da kann und wird sich in unserem politischen Kochtopf wohl kaum viel ändern!

    Warten wir's ab: ich persönlich sehe die Dinge gelassen; es gibt viel wichtigere, von uns kaum beeinflussbare gefährliche Entwicklungen in der Welt, als unsere austriakischen Probleme!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      29. Januar 2012 07:31

      ... für ihn eingenommen.

    • Wertkonservativer
      29. Januar 2012 08:50

      Damit ich hier nicht komplett missverstanden werde:

      ich verfolge die Aktivitäten der Wiener ÖVP als Niederösterreicher nur am Rande; die von A.R. als Insider vorgebrachten Schwachsinns-Einfälle der Wien-Schwarzen sind mir bestenfalls am Rande gewärtig.
      Meine letzten Absätze sind auf die Politszene in Gesamtösterreich gemünzt, nicht vorrangig auf die spezielle Situation in der Bundeshauptstadt.
      Dies nicht als Rechtfertigung, aber doch als kleine Justierung meiner Ausführungen.

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Alexander Renneberg
      29. Januar 2012 08:52

      reiche dir den link von der kampagne nach:

      http://oevp-wien.at/

    • Wertkonservativer
      29. Januar 2012 09:12

      Danke für den Link, A.R. !
      Ganz klar, Überschrift potschert formuliert (möglicherweise die oberen Zeilen integrierenwollend), auch sonst nicht wirklich werbewirksam.
      Unnötig und sinnlos verschossenes Pulver, halt!

    • Alexander Renneberg
      29. Januar 2012 09:23

      ich hatte gehofft die wiener hätten aus der niederlage mit herrn ulmer und der headquater nach der marek wahl gelernt....

      ich bin offenbar ebenfalls unverbesserlich.....

    • Wertkonservativer
      29. Januar 2012 10:55

      So viele Halbsternderln! Na Prost Mahlzeit!

      Es war mir ziemlich klar, dass ich heute eine auf den Deckel bekomme!
      Aber was soll's; ich habe meine Meinung im klaren Wissen deponiert, hier so ziemlich als Einziger der ÖVP insgesamt noch eine Chance zu geben!

      Die Zukunft wird es weisen: aber, liebe Freunde, die Spanne zwischen 23 % (ÖVP) und FPÖ (28%) reisst mich ja auch nicht gerade vom Stockerl!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Brigitte Imb
      29. Januar 2012 13:25

      Unglaublich welchem Unfug sich die Wr. ÖVP hingibt, so ein Plakat wird wohl von den meisten nicht beachtet, bestenfalls verächtlich belächelt.

    • Cotopaxi
      29. Januar 2012 14:05

      @ Brigitte Imb

      Da war ja das verunglückte Häupl-Plakat der Wiener Schwarzen ein echter Hingucker.

    • Undine
      29. Januar 2012 14:42

      Den Wiener Schwarzen bleibt nur noch die Hoffnung nach dem Motto:

      "Wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her! (oder so ähnlich heißt es!) :-)

    • Brigitte Imb
      29. Januar 2012 15:17

      Lichtlein???, da müßte schon ein gewaltiges Flutlicht her um Erleuchtung schaffen zu können.

    • Anton Volpini
      29. Januar 2012 15:21

      Flutlicht! :-)))

    • Wertkonservativer
      29. Januar 2012 16:34

      Na, heute stehe ich wieder einmal ganz schön im Kreuzfeuer meiner lieben und werten Freunde (das mit den Freunden meine ich ehrlich!!).
      Aber wollt Ihr es einem armen, alten und beratungsresistenten Mann verdenken, dass er - trotz der letzten wenig erfreulichen Entwicklungen in der Partei - dieser nicht die Treue entzieht?
      Denkt Euch Euren Teil und lasst mich meine diesbezüglich unzeitgemäßen Betrachtungen weiter hervorstammeln; gottseidank gibt es außer der ÖVP-Befindlichkeit ja auch andere von unserem A.U. vorgelegte Diskussionsthemen, bei denen ich mich dann hoffentlich auch wieder ein wenig rehabilitieren kann!

      Danke für Euer Verständnis, und Euch allen noch einen schönen Sonntagsausklang!

      Euer Wertkonservativer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Brigitte Imb
      29. Januar 2012 16:53

      Lieber WK,

      natürlich will Ihnen keiner Ihre ÖVP Treue wegnehmen und - jedenfalls aus meiner Sicht - es ist auch gut, dass die ÖVP noch einige Fans verzeichnen kann, aber bitte verstehen Sie auch "uns" Kritiker. Dabei richtet sich diese Kritik - wieder aus meiner Sicht -, nicht gegen SIE persönlich, sondern gegen die Verfehlungen der sog. Volkspartei und ich denke das muß legitim sein.

      LG, Brigitte

    • HJR
      29. Januar 2012 18:31

      @Brigitte Imb, 16:53
      Darf ich mich Ihrem Kommentar unseren geschätzten Wertkonservativer betreffend, anschließen?

    • Brigitte Imb
      29. Januar 2012 20:42

      Ja klar, wir Conwutanten teilen doch auch gerne, zwar weniger sozialgerecht ala SPÖ und "nicht gedschendert", dafür einfühlsam und ehrlich.

  37. Observer
    29. Januar 2012 06:50

    Lassen wir doch Manfred Juracka nun mit seinem Team einmal arbeiten. Es liegt nur in seiner Verantwortung, welche Berater er sich holt und welche deren Vorschläge er umsetzen wird. Aus meiner Sicht kann es ohnehin nur mehr "bergauf" gehen, denn es gilt nun, verlorenes Terrain (und Wähler) wieder zurückzugewinnen. Er wird sicher auch erkennen, dass die derzeitige Schwäche der SP und deren "Ehe" mit den Grünen für die Wiener VP grosse Chancen ergibt.

    • diko
      29. Januar 2012 07:07

      Observers:
      . . . . . . . . und Ihr seid wirklich keine GRÜNEN ???? , wie ihr oftmals in diesem Forum einleitend kundtatet???

    • Alexander Renneberg
      29. Januar 2012 08:29

      Welches team meinen sie da genau?

    • Observer
      29. Januar 2012 11:01

      diko:
      richtig, ich habe mit den Grünen "nichts am Hut".

      Alexander Renneberg:
      natürlich ist Manfred Juracka keine "one-man-show". Sein Team sehen Sie im Bild auch unter: http://oevp-wien.at/die-partei/team

    • Alexander Renneberg
      29. Januar 2012 11:07

      abgesehen von tamandl sehe ich kein team. sorry.

    • Wertkonservativer
      29. Januar 2012 12:56

      Ja, lieber Observer,

      da wird man hier gleich um einen Kopf kürzer gemacht, wenn man nur den Ansatz einer positiven Stellungnahme zur ÖVP abgibt.

      Ich bin's gewöhnt, Ihnen rate ich das Gleiche!

      Auf Dauer tut's nicht weh, man wundert sich nur über die Stimmungslage in der bürgerlichen Gesellschaft, die mit dem Herabstutzen ihrer politischen Vertreter nur den Gegnern in die Hände spielt!

      Dies sage ich durchaus in dem Wissen, dass die ÖVP derzeit wahrlich nicht in bester Form ist; aber wer von den anderen ist das schon?

      Beste Grüße,

      Gerhard Michler

    • Alexander Renneberg
      29. Januar 2012 13:27

      lieber wk,

      es zählt nicht die form im moment, sondern die form am Wahltag. und da haben uns die sozialisten und sozialisten von der fpö einiges voraus.

    • Brigitte Imb
      29. Januar 2012 13:51

      Lieber WK,

      als Nichtwienerin komme ich ohnehin nicht in die Lage dieser Truppe potentielle Unterstützung angedeihen lassen zu können, aber auch wenn ich dürfte, ich würde sie bei Gott nicht wählen. Damit wäre meine Stimme total verloren und ich würde einem sterbendes System möglicherweise, sehr plakativ ausgedrückt, den Todeskampf verlängern.
      Wo bleiben die Agenden, die bürgerlichen Wählern den Geschmack geben, um für die ÖVP zu stimmen? Es ist schlicht und einfach nichts Ansprechendes dafür zu finden. Die Wr. ÖVP zu wählen, unter den derzeitigen Voraussetzungen, wäre für mich absolut unmöglich. Die überaus schlechte Arbeit der Proponenten stößt sicherlich nicht nur mir sauer auf, sondern ist bereits bei den Wr. Bürgerlichen tief verankert.
      Die Präsenz der Schwarzen ist nur marginal wahrzunehmen und darum wählen sogar Bürgerliche SPÖ - also Häupl - diese Erfahrung durfte ich anlässlich der Wahlen 2010 in Wien oftmals beobachten. Aussagen wie "wer soll´s besser machen als H.?", flüsterten mir viele Bürgerliche in Ohr. Bedeutet dies nicht, dass die ÖVP gar nicht wahrgenommen wird, dass der ÖVP ohnehin nichts mehr zugetraut wird (zumindest in Wien)?

    • Wertkonservativer
      29. Januar 2012 15:13

      Wenn ich für die ÖVP eintrete, dann meine ich an sich die Bundes-ÖVP in ihrer Gesamtheit, nicht in erster Linie die Wiener ÖVP-Situation.
      Natürlich ist die Wiener ÖVP ein wichtiger Teil des Ganzen, und die Bundespartei kann ja wirklich nur mit einer funktionierenden und gestärkten Wien-Partei gesamtheitlich punkten; vielleicht braucht's ja wirklich einen Umsturz in Wien, doch wenn überhaupt, dann bitte ohne einen Hilfs-Sheriff Busek!

      Obwohl bekennder "Neandertaler", bin ich ja auch nicht happy über die Performance der Wiener Schwarzen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Observer
      29. Januar 2012 16:37

      Ich kann den Ärger mancher Leute über die schlechte "performance" der VP in den letzten Jahren nachvollziehen. Aber erstens wird die ÖVP nicht untergehen (so wie auch die SP nicht) und zweitens: wo sind die Alternativen?
      Da hier niemand eine neue Partei gegründet hat (wäre für die kommenden NR-Wahlen ohnehin schon reichlich spät!) und auch Industriellenvereinigung, Stronach u.a. deren Ideen wieder ad acta gelegt haben, stellt sich für mich doch die Frage: welche der "etablierten" Parteien ist das nächste Mal wählbar?
      Von den derzeit im NR vertretenen Parteien habe ich folgende Meinung:
      SP und Grüne: sind für mich vor allem wegen der Zerstörung der Familie nicht wählbar
      FP: hier besteht bei Machterhalt die grosse Gefahr eines Sinneswandels (Wolf im Schafspelz)
      BZÖ: wäre nicht schlecht, wird aber kämpfen müssen, überhaupt die 5%-Hürde zu erreichen und kann dann nur eine Oppositionsrolle spielen (maximal Mehrheitsbeschaffer - aber für wen?)
      VP: ist derzeit noch immer schlecht aufgestellt, daher MUSS man hier immer wieder berechtigte Kritik am ÖVP-Kurs erteilen und hoffen, dass es bald besser wird.
      Denn bekanntlich stirbt die Hoffnung zu allerletzt!

  38. simplicissimus
    29. Januar 2012 05:21

    ich kann mich dunkel an busek und seine "bunten vögel" erinnern, wenn es richtig ist, einer seiner wahlkampfslogans. so richtig überzeugt hatte mich das nie.
    buseks "eigene" politik war, wie herr unterberger richtig betont, mehr grünes gedankengut, als schwarzes. gleichzeitig versuchte er den spagat, eine konservative partei zu repräsentieren. wenn ich nun an das "geilomobil" denke, dann finde ich parallelen. die volkspartei hat sich selbst in eine verliererposition hineinmanövriert, der sie kaum mehr entrinnen kann: die progressive flatterhafte gutmenschenstory glaubt ihnen niemand. links ist das gedankengut von den grünen viel überzeugender besetzt und rechts hat die fpö mittlerweile die wichtigsten konservativen themen für sich eingenommen.
    so kommt man dann wieder auf den busek.

    • simplicissimus
      29. Januar 2012 05:26

      und ich mochte ergänzen: die fpö nimmt die wichtigsten konservativen themen immer erfolgreicher wahr. sonst setzt sich ja kaum eine partei konsequent und nachhaltig wahrnehmbar mehr dafür ein.

    • Undine
      29. Januar 2012 14:49

      @simplicissimus

      Wenn ich mich an die Wahlwerbe-Spots von damals dunkel erinnere, fällt mir eine gewisse Ähnlichkeit Buseks mit dem dicken faulen Willi aus der "Biene Maja" ein. :-)

  39. RR Prof. Reinhard Horner
    29. Januar 2012 03:28

    reinhard.horner@chello.at

    Guter Rat ist teuer!

    Erhard Busek soll aktuell die Wiener ÖVP beraten? Es war allerdings auch schon ein Dementi Buseks zu lesen.

    Die Erfolge (darunter so manche Meriten) und die Misserfolge dieser Persönlichkeit in der Vergangenheit sind für einen heutigen Einfluss auf die Wiener ÖVP kaum so wichtig. Dass er mit unbändigem Ehrgeiz in die Bundespolitik aufgestiegen ist und sich zugleich mit aller Energie an die Wiener Obmannschaft krallen wollte, war gewiss eine der Selbstüberschätzungen, verbunden mit arger Rücksichtslosigkeit gegen seine Wiener Partei. Das unmittelbar folgende Petrik-Debakel war unschwer vorhersehbar. Die wenigen Persönlichkeiten, die hernach zu etwas Erholung verholfen haben, konnten nicht zu dauerhaften Ergebnissen verhelfen. Welche Menschen von seelisch-geistigem Rang sollen sich heute schon (noch) in einem Parteiverband und von einem solchen aus politischen Aufgaben und Verantwortungen unterwinden?

    Busek hat dann öfter von "einem Leben nach der Politik" gesprochen und mehrere politiknahe Aufgaben ausgeführt. Dies mit durchaus achtbarem Einsatz.

    Gerne hat er wiederholt auf seine hohe Intellektualität hingewiesen. Offensichtlich im Zuge dieser Selbsteinschätzung hat er immer wieder auch tagespolitische Darstellungen und Beurteilungen von sich gegeben. Gerne auch Einschätzungen von Parteifreunden. In jüngerer und jüngster Zeit sind darunter etliche hervorgekommen, die einer Förderlichkeit seiner Ratgebung mehr als minder abträglich sind.

    Der Wiener ÖVP und der ÖVP insgesamt sei zu großer Vorsicht geraten.

  40. libertus
    29. Januar 2012 01:48

    Zustimmung - alles was man von dem eher unauffälligen, neuen Wiener ÖVP-Obmann bisher vernommen hatte, war zwar nicht himmelstürmend, aber immerhin fehlerlos. Wie man nach einem solchen, zumindest respektablen Beginn, einen Verlierer wie Busek als Berater holen kann, entzieht sich völlig meinem Verständnis.
    Busek war für mich nie ein "brillanter Intellektueller", sondern er ließ in meinen Augen bei jeder Gelegenheit den "geistigen Snob" heraushängen = überheblich und belehrend - genau das hat ihm letzten Endes seine kommunale Politkarriere gekostet.

    Und daß er diese Zeit auch noch Jahre danach als Erfolg verkaufen kann, ist nur mit Hilfe der Sozis möglich, die ihn bis heute immer und überall als "Paradeschwarzen" einladen bzw. vorführen. Dabei sollte im Grunde jedem Politiker zu denken geben, wenn mich der Gegner als Vorbild hinstellt.

    Busek war der Anfang vom Ende der Wiener ÖVP und Herr Juracka setzt mit seiner Bestellung ein verheerendes Signal!
    Was kommt da wohl als nächstes auf uns zu?

    • Alexander Renneberg
      29. Januar 2012 08:35

      Nachdem juratzka bisher noch nichts gemacht hat kann er auch noch keine fehler gemacht haben.
      Außer die momentan laufende peinliche kampagne. Ein more of the same bei der wiener övp.
      Wer soetwas absegnet beginnt schwach und wird hernach auch noch stark nachlassen wenn ihm der rauhe wind der ebene ins gegelt haar weht.

      Das tatsächliche problem ist seine eitelkeit, seine wehleidigkeit und dass ihn kaum jemand ernst nimmt in der partei. Aber genau das ist ja gewollt.

  41. Anton Volpini
    29. Januar 2012 01:34

    Weder die Schwarzen schaffen ein Comeback noch die Roten. Denn sie sind nicht mehr in der Zeit.
    Das alte Schema Rechts /Links, Schwarz/Rot hat ausgedient. Die ganzen Aufregungen, die wir gerade erleben, sind nur mehr Schattenboxen. Sie sind zum Einheitsbrei geworden, der allen nur mehr aufstößt.
    Wir brauchen was Neues an politischer Orientierung.
    Etwas, das derzeit von keiner politischen Partei repräsentiert wird. Etwas, das sich an Familie, Anstand, und Glaube orientiert.
    Eigentlich gar nichts Neues!

    • diko
      29. Januar 2012 06:57

      danke, für die wahren Worte **************!)
      hege allerdings die Befürchtung, dass der „Einheitsbrei“ alles in seiner Macht stehende einsetzt, um NEUES zu verhindern. Vor allem aber, sollte politisch wiede eine Orientierung an der Familie, Anstasnd und Glaube stattfinden.

    • Anton Volpini
      29. Januar 2012 09:46

      diko, es hat sich noch keine Lüge wahrgelogen. Langfristig setzt sich das Richtige durch. Gestern sind doch vom verehrten Wertkonservativen Zitate von Geistesgrößen darüber gebracht worden. Das vom Goethe trifft den Nagel auf den Kopf.

    • Helmut Graser
      29. Januar 2012 15:18

      Gratulation. Wahre Worte, einfach und sehr gut ausgesprochen.

    • Anton Volpini
      29. Januar 2012 15:31

      Danke Helmut, ein Lob aus Deinem Mund ehrt mich besonders.

      Was doch so ein Garnisonsball alles an Erhellungen bringen kann. :-)
      Stell Dir vor, Helmut, meine liebe Frau und ich haben sogar getanzt. Daß bedeutet bei mir Tanzmuffel schon einiges.
      Sie hat aber irgendwas von Tanzkurs für Erwachsene erwähnt, ich habs nicht wirklich verstanden. :-))

    • Undine
      29. Januar 2012 16:42

      @Anton Volpini

      "Weder die Schwarzen schaffen ein Comeback noch die Roten."

      Lieber Wertkonservativer, bitte nicht weiterlesen; ich mache Sie nicht gerne unglücklich! Aber ich bin auch überzeugt, daß die beiden einst großen Altparteien ausgedient haben; ihre Zeit ist einfach um. Die Roten werden sich noch ein Weilchen über Wasser halten, weil sie mit der geistigen Trägheit ihrer Wählerschicht immer noch rechnen können. Wer noch ein bißchen Verstand hat, kehrt ihnen den Rücken und wählt Blau, schon alleine in der Hoffnung, daß das Ausländerproblem einmal angegangen werden würde.

      Den Schwarzen wird eine Stärkung nicht gut möglich sein, weil die Meinungsmacher und -bildner nicht auf ihrer Seite stehen, sondern ganz links. Und ohne kräftiges Zutun der Medien, va des linken ORF und der Kronenzeitung kann keine Schlacht siegreich geschlagen werden, es sei denn, der ORF übertreibt seine Macht so sehr, daß die Stimmung umschlägt, wie einst bei der Treibjagd der Sozis auf Waldheim. Da sagte das Volk mit Recht: "Jetzt erst recht". Diese Parole galt allerdings auch den vom Volk unerwünschten Beziehungen der Sozis zur Ostküste. Nur diesmal würden die Stimmen der FPÖ zufallen, was mich persönlich freuen würde.

    • Anton Volpini
      29. Januar 2012 17:02

      Den Strache zu wählen, Undine, bring ich nicht übers Herz. Das ist mein großes persönliches Dilemma. Ich halte den Strache für einen ganz großen Kotzbrocken, verzeihen Sie bitte meine Ausdrucksweise. Aber nachdem ich vor sehr vielen Jahren meine politische Heimat in der ÖVP verloren, kurzzeitig unter Schüssel wieder zurückgewonnen hatte, bin ich heute parteipolitisch orientierungslos.
      Die jahrzehnte lange Praxis, immer nur das kleinere Übel zu wählen, hat uns dorthin gebracht, wo wir heute stehen.
      Es muß uns irgendwie eine Umkehr gelingen. Wie, das kann ich momentan auch nicht sagen. Ich habe aber große Hoffnung, daß es sich zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, mit den richtigen Köpfen ergibt.

    • Wertkonservativer
      29. Januar 2012 18:30

      Liebe Undine, lieber Anton Volpini,

      ich verstehe Sie beide ja sehr gut, leide ich doch auch ganz erheblich am derzeitigen Zustand der bürgerlichen Partei ÖVP.

      Da ich aber die Grundmentalität unserer österreichischen Landsleute zu kennen glaube, bin ich nicht Ihrer beider Meinung, dass die beiden "Systemparteien" Rot und Schwarz dem Untergang entgegengehen.
      Die Österreicher denken und handeln im Grunde mehrheitlich echt konservativ, sei es in die rechte oder in die linke Richtung. Die einen sind konservative Linke, die anderen ebenso Mitte/Rechte, und das seit Generationen!
      Das ist auch der Grund, aus dem ich den Freiheitlichen nicht wirklich zutraue, eine echte Mehrheit im Volk auf ihre Seite ziehen zu können.
      Natürlich, als Opposition ist in manchen Dingen leicht zu punkten, doch fehlt der FPÖ wirkliche Manpower und ein volksnahes Österreich-Programm.

      Gut, wir werden sehen, wie es weitergeht, doch mit dem eingelernten Wortgeklingel des Herrn Strache allein (wen gibt's denn dort noch?) werden die Blauen die Sonne nicht vom Himmel holen! Die dauernd miesen Umfragewerte für Herrn Strache, die der Wahrnehmung hier in keiner Weise entsprechen, sprechen allein schon Bände.

      So, jetzt habe ich Euch wahrscheinlich wieder enttäuscht; mit dem Weiterbestehen der zwei von Euch bereits abgeschriebenen Parteien - etwa auf dem derzeitigen Niveau - werdet Ihr aber rechnen müssen; da wird sich wohl nicht viel ändern!

      Und: außerirdische Messiasse sind nicht in Sicht! Da können wir lange warten!

      Liebe Grüße und einen guten Abend wünsche ich Ihnen beiden!

      Gerhard Michler

    • Anton Volpini
      29. Januar 2012 19:17

      Nein, Sie haben mich nicht enttäuscht, lieber Wertkonservativer.
      Ich schätze und respektiere Ihr Eintreten für die ÖVP sehr.
      Es ist nur so, daß ich in den 1980/90 iger Jahren, als engagierter Jungspund meine höchstpersönlichen Erfahrungen mit der ÖVP machen mußte, und die Gestzesmäßigkeit des Niedergangs hautnah miterleben konnte. Es waren nicht einzelne Ereignisse, sondern eine Addition von Fehlentwicklungen, die mich enttäuschen ließen.
      Ich half in der Stadt- und BezirksÖVP tatkräftig mit. Dann kamen immer mehr Lehrer und Beamte in die Partei. Nichts gegen Lehrer, aber die haben so eine belehrende Art, und leider die Schwäche, nicht zuhören zu können. (Es gibt Ausnahmen). Die Sitzungen wurden immer kurzfristiger einberufen, oft aus unübersichtlichen hektischen Anlässen. Jemand wie ich, der einen längerfristigeren Terminkalender führte, konnte bei den meisten dieser Sitzungen nicht mehr teilnehmen. Und ist es mir dann doch einmal gelungen, wurde ich mit den Worten begrüßt: "Auch wiedereinmal hier, scheint ja mächtig wichtig für Sie zu sein"
      Das Nächste war, daß die Tagesordnungen auf 16 Punkte und mehr hinaufgeschraubt wurden. Lauter unwichtige Sachen, während die wichtigen Angelegenheiten unter Punkt "Allfälliges" verschämt und schnell abgehandelt wurden. Dabei ging es oft um Millionen Schillinge, und wenn ich zum Nachdenken anregte, wurde ich rausgemobbt.
      Ich hatte zu dieser Zeit schon längst das "Parkinsonsgesetz" über die wuchernde Bürokratie und das "Peter Prinzip" über die Inkompetenz gelesen, und habe nach Jahren von Kampf das Feld desiliusioniert geräumt.

      Was auf kleiner Ebene für mich verstehbar ablief, das konnte ich auch mit der Zeit auf großer Ebene verstehen lernen. Wenn diese Gesetzesmäßigkeit in allen Bünden vorherrscht, dann versteht man, warum diese Partei seit Jahrzehnten so gelähmt ist.
      Nur Schüssel hat diese Lähmung kurzzeitig außer Kraft gesetzt.

      Später war ich dann mit demselben Engagement in der Wirtschaftskammer tätig, aber das ist eine andere Geschichte!

    • Josef Maierhofer
      29. Januar 2012 19:33

      Ein Faktor fehlt noch.

      Es wird einen heftigen Zusammenbruch geben und danach wird kein Stein am anderen sein und sich alles neu formieren.

      Wer sich jetzt schon darauf vorbereitet, könnte Vorteile haben.

      Wir können nicht annehmen, dass es weiter so geht, so kann es nicht weitergehen. Die Spaßgesellschaft geht zu Ende und das merken die fetten Schweine zuletzt.

    • Helmut Graser
      29. Januar 2012 21:39

      Lieber Tino, bitte, ganz im Gegenteil, es ist eine Freude mit Dir und allen anderen an einem gemeinsamen Strang zu ziehen.

      Als Gold-Star und Hobby-Kurs-Tänzer muss ich Dich aber dennoch sehr enttäuschen. Ich verstehe Deine liebe Frau sehr gut! ;-)

      Auch in die Zukunft blickend - mit dem Blick auf meinen Schwiegervater, der meine liebe Schwiegermutter diesbezüglich auch nicht versteht -, kann ich nur für mehr Verständnis plädieren, die Schäden könnten sonst schwerwiegend sein ;-(

    • Undine
      29. Januar 2012 22:50

      @Wertkonservativer und @Anton Volpini

      Selbst in der Wolle gefärbten Freiheitlichen tut der langsame Niedergang der ÖVP weh, weil es im Grunde genommen keine Partei geben kann, die allen Anforderungen entsprechen kann. Natürlich findet man sich zu einer bestimmten Partei einfach mehr hingezogen, möchte aber gleichzeitig, daß die andere Partei, deren Programm man auch einiges abgewinnen kann, nicht zu sehr geschwächt wird und hofft, daß diese beiden an einem Strang ziehen. Aber am wichtigsten ist es, endlich die Linken ihrer zerstörerischen Allmacht zu berauben!

    • Anton Volpini
      30. Januar 2012 09:39

      Das ist der Punkt, Undine, wir müssen den Sozialisten in allen Parteien ihre zerstörerische Allmacht wegnehmen!

    • Leopold Koller (kein Partner)
      30. Januar 2012 20:39

      "Da ich aber die Grundmentalität unserer österreichischen Landsleute zu kennen glaube, bin ich nicht Ihrer beider Meinung, dass die beiden "Systemparteien" Rot und Schwarz dem Untergang entgegengehen."

      Leiderhat der Wertkonservativen hier Recht. Die Oesterreicher sind viel zu konservativ, strukturkonservativ natuerlich. "Wos da Baua net kennt, frisst a net!" Die Roten und die Schwarzen werden uns bis zum bitteren Ende erhalten bleiben. Der Staat befindet sich in einer Pattstellung. Da wird ein Bisserl gruen, blau oder orange gewaehlt, aber die vereinigten Allerweltssozialisten aus SPOeVP (=SEOe) werden wir nie und nimmer austauschen. Was der Sozialismus verbunden hat, darf der Waehler nicht trennen!

  42. Haider
    29. Januar 2012 01:17

    Wenn Erhard Busek jetzt wieder das schafft, was ihm in den 80er Jahren unter seiner Wr. Obmannschaft gelungen ist, nämlich die ÖVP von 34 auf 28 % herunterzubringen, dann bleibt von der derzeitigen Wr. ÖVP nicht mehr viel übrig. Sie steht derzeit (lt. Meinungsumfragen) bei etwa 8 %; minus 6 % wäre dann 2 %. Solche schwarze Hoffnungsträger können sich die politischen Mitbewerber nur wünschen.
    Busek hätte besser bei der Laufbahn eines Sängers bleiben sollen; die sozialistische Internationale trällerte er seinerzeit im SPÖ-Wahlzelt bereits ausgezeichnet. Natürlich stilecht mit in den Himmel gereckter Faust.

    • Anton Volpini
      29. Januar 2012 01:36

      Guten Morgen Hr. Haider, ich komme gerade vom Garnisonsball zurück. Und Sie?

    • Haider
      29. Januar 2012 19:48

      Sg Herr Volpini!
      War bei einer Veranstaltung der Meidlinger Faschingsgilde. Paßte gut zur politischen Situation Österreichs!
      LG

    • Anton Volpini
      29. Januar 2012 20:32

      Na, dann haben wir ja beide unsere Erhellungen gehabt. Mittlerweile wünsche ich einen schönen Abend.
      Herzliche Grüße aus Kärnten!





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