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Wenn die Räte den Rundfunk regieren

Das Chaos im ORF wird immer größer. Dazu hat nun auch die KommAustria beigetragen. Sie hat mit einer grotesken Entscheidung einen der wenigen bisher noch klaren Eckpunkte des Redaktionsbetriebes durch totale Unklarheit ersetzt. Seit die KommAustria gesprochen hat, weiß niemand mehr, wer eigentlich für den Inhalt einer ORF-Sendung verantwortlich ist.

Die Chefredakteure, die bei jedem anderen Medium die letzte Verantwortung für die Inhalte und damit auch das Weisungsrecht haben, sind es der KommAustria zufolge eindeutig nicht mehr. Jetzt kann man nur noch rätseln: Sind es die Betriebsräte? Oder kann dort überhaupt jeder Praktikant tun, was er will?

Die KommAustria ist die Regulierungsbehörde der Regierung für den Rundfunk (und zugleich auch für die Telekom-Unternehmer). Sie hat nun dekretiert, dass der Wunsch eines Chefredakteurs, eine bestimmte Formulierung nicht zu verwenden, eine Einschränkung der journalistischen Freiheit wäre. Diese Rechtsauffassung dreier völlig praxisfremder Typen macht – wenn sie allgemeingültig werden sollte – das Machen von Radio, Fernsehen und Zeitungen über Nacht praktisch unmöglich.

Denn wenn Chefredakteure nicht einmal mehr minimale sprachliche Weisungen geben (oder Wünsche äußern) dürfen, dann braucht es keine Chefredakteure mehr. Dann ist niemand mehr verantwortlich. Dann haben wir die perfekte Basis-Diktatur in Medien.

Seither hat die theoretisch verantwortliche Führung eines Mediums wehrlos das hinzunehmen, was auch immer jeder dahergelaufene Jungjournalist inhaltlich tun will. Ein ORF-Chefredakteur kann nur noch staunend zur Kenntnis zu nehmen, was abends irgendjemand auf Sendung schickt. Ihm obliegt entsprechend dem KommAustria-Verdikt höchstens noch die Entscheidung, in der Früh ohne nähere Kenntnis eines Inhaltes festlegen zu dürfen, ob am Abend Journalist A, B oder C die Sendezeit mit seinen Privatmeinungen und seinen holprigen Formulierungen füllen darf.

Gewiss: Manche ORF-Sendungen haben auch schon bisher des öfteren den Eindruck erweckt, dass sie nur noch durch Zufall und Chaos zustandekommen. Aber was bisher als Unfähigkeit einiger Akteure gewirkt hat, ist nun auch rechtlich abgesicherte Vorgabe.

Der Anlassfall des Erkenntnisses ist da gar nicht mehr so wichtig. Es ging um den norwegischen Terroristen B. Im Landesstudio Niederösterreich hatte dessen (gerade amtierender, aber eigentlich stellvertretender) Chefredakteur nach der Tat ein Mail an die Redakteure geschickt, in dem er in Hinblick auf die Etikettierung des Massenmörders als „christlich“ meinte: „Hier sollten wir bei der Formulierung besonders sensibel vorgehen, diesen äußerst unchristlich agierenden Mann eventuell als ,religiösen Fanatiker‘ bezeichnen.“

Inhaltlich kann man da gewiss auch anderer Meinung sein. Freilich ist inzwischen immerhin durch zwei Gutachter festgestellt worden, dass der Mann geisteskrank sein dürfte. Was seine Etikettierung als „christlich“ besonders absurd machen würde. Denn damit könnte ja einer Religion jede Äußerung eines Geisteskranken in die Schuhe geschoben werden. Damit hat jener Chefredakteur inzwischen auch inhaltlich weitgehend recht bekommen.

Aber darum geht es ja gar nicht. Auf eine inhaltliche Bewertung hat sich der Senat der KommAustria auch gar nicht einzugehen getraut. Es geht daher einzig und allein darum, dass er die Ausübung genau der zentralen Pflicht jedes Chefredakteurs für rechtswidrig erklärt. Nämlich der Pflicht, eine Redaktion inhaltlich zu führen (also ein wenig mehr zu tun, als nur Reiseabrechnungen zu unterschreiben).

Die Aufgabe, eine Mannschaft zu führen, wird naturgemäß besonders bei Grenz- und Zweifelsfällen und bei heiklen Formulierungen schlagend. Wenn inhaltliche Führung nun für rechtswidrig erklärt wird, ist wohl endgültig klar: Da wird der ORF – so wie es bisher noch jedem basisdemokratisch enteigneten Medium passiert ist – endgültig ins Chaos getrieben.

Diese Erkenntnis hat auch absolut nichts damit zu tun, dass der betreffende niederösterreichische Chefredakteur-Stellvertreter Robert Ziegler ein Bürgerlicher ist, etwas was es im Staatsrundfunk nur noch in einigen Bundesländern in leitender Funktion gibt. Und dass auch er im Zuge des Affäre Pelinka jetzt vom Stiftungsrats-Mitglied direkt in eine leitende Position wechseln soll. Dieser Wechsel ist zweifellos in jedem dieser Fälle – genauso wie beim blond-roten Niko oder beim orange-blauen Thomas Prantner – absolut unappetitlich und ein böses Zeichen für den Zustand des ORF.

Das ändert aber rein gar nichts an der Absurdität des KommAustria-Spruches. Dieser ist natürlich von den kommunistischen Betriebsräten und Redaktionsvertretern sofort heftig bejubelt worden ist. Denn damit hat die Basis die Macht unternommen und die spricht in alter Räte-Tradition eben nur durch die Räte. Damit haben diese sich selbst den ORF unter den Nagel gerissen, ganz egal, wer im Vorzimmer des Alexander Wrabetz sitzt.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2012 01:59

    Manchmal ist es jedoch ein glücklicher Zufall, wenn irgendein Neuling in seiner Unbedarftheit glaubt, besonders obrigkeitskonform eine politisch korrekte Vernaderung vornehmen zu können. Welchen Wahnsinn hatte er entdeckt: Die politisch Unberührbaren Grasser, Strasser und Haupt haben einen Diplomatenpaß! Da dieser Journalist offensichtlich zu wenig recherchiert hatte, stellte sich später heraus, daß selbstverständlich nicht nur unsere Politmuppets Vranitzky und Busek, sondern auch - Gott stehe uns bei - Bischöfe ein derartiges Statussymbol besitzen, darüber hinaus auch Schweinchenkrawattenträger Edlinger, der rechtskräftig Verurteilte Steuerhinterzieher Androsch, ein gewisser Charly Blecha, der in einem sechsfachen Mordprozeß prominent verwickelt war ... es liest sich wie das WHO IS WHO der österreichischen Nomenklatura.

  2. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2012 12:11

    O.T. oder doch nicht? – Zu: „Wenn die Räte den Rundfunk regieren“

    Gestern (17.1.2012) berichtete der ORF 2 (z.B.: 19 Uhr), daß die heurige Opernballeröffnung von Ismet Özdek, der 1990 nach Österreich kam und nun Österreicher ist, choreografiert wird. Der Herr wurde gezeigt und auch seine Tanzschule in Bruck an der Leitha erwähnt. Was nicht zur Sprache kam war, wie diese Entscheidung zustande kam. Es scheint sich bei Entscheidung um eine „konzertierte Sache" zu handeln, den bereits einen Tag später ist im Feuilleton der „Wiener Zeitung“ – im Bereich „Integration“ - eine dreiviertel Seite dem Thema „Von Ostanatolien zum Opernball“ – siehe http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wz_integration/gesellschaft/427944_Von-Ostanatolien-zum-Opernball.html
    gewidmet. Die Wiener Zeitung schreibt bezüglich Auswahlverfahren: „...Umso mehr ehrt es ihn, heuer die Choreografie der Opernballball-Eröffnung gestaltet zu haben. In einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren wurde seine Choreografie ausgewählt. Mit seinen 32 Jahren ist Özdek der jüngste Choreograf der Opernball-Geschichte.“

    Ich möchte hier nicht die Ungerechtigkeit begehen einen initiativen Zuwanderer schlechtere Chancen als generationenlang eingesessenen Bürgern einzuräumen. Wer aber vom Opernball Wiener Tradition erwartet, ist doch ein wenig verwundert. Wer waren die Richter im Entscheidungsverfahren und nach welchen Kriterien wurde entschieden? Regiert die „Political Correctness“ mittels diverser Räte nicht nur den ORF, die Oper, sondern letztlich auch schon die ganze Republik?

  3. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2012 05:22

    Die einzige Möglichkeit, diesem ganzen Spuk eine Ende zu machen, ist, den ORF dem freien Markt zu überlassen. Ohne Regulierungsbehörde oder sonstige staatliche Eingriffe, ohne Stiftungsräte, sondern ganz nach eigenem Gutdünken.
    Natürlich auch ohne Zwangsgebühren, sondern zahlen tun nur die, die auch ORF schauen. Dann regulieren sich alle bisherigen Fehlentwicklungen von selbst, innerhalb kürzester Zeit.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2012 09:28

    Na, vielleicht geht der Schuss bald nach hinten los, wenn die Redaktuere tun und lassen können, was der 'Baddei' beliebt. 'Basisdemokratisch' wurde es genannt.

    Das erinnert mich noch an meine Studentenzeit an der TU Wien, wo damals ein Herr Cap 'basisdemokratisch' unterwegs war. In Wirklichkeit hat er Parteibefehle befolgt und ist nach Studienende nahtlos in den Politjob, gaschaffen für ihn durch die 'Baddei', gewechselt. Also schon damals weit weg von der Basis und weit weg von der Demokratie.

    Stellen wir uns vor, bei dem nächsten Farbwechsel in der Regierung, und ich rechne schon damit, wird der ORF dann 'umgefärbt' und eine neue Katastrophe bahnt sich an.

    Warum gibt es solche 'Handlanger'-Organisationen der 'Baddei', die wir zahlen müssen ? Ich möchte weder für so korrupte und abhängige und unnötige Organisationen noch für den ORF Steuern und sonstige Zwangsgebühren zahlen. Ich kenne nicht die Befugnisse dieser KommAustria, aber weit weg von der 'Baddei' dürfte sie nicht angesiedelt sein, wenn sie solche Entscheidungen, bzw. Parteimaßnahmen trifft und treffen darf.

    Tiefster Bolschewismus made in Austria, der 'Räterepublik' und Rarteiapparatschiks.

    Ich bin für Privatisierung des ORF.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2012 09:23

    Eine Stimme vom Nachbarn, aufgelesen im Netz-Ticker:

    "Der frühere ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender hat die Einflussnahme politischer Parteien auf den öffentlich-rechtlichen Österreichischen Rundfunk (ORF) kritisiert. “In Österreich hat der Parteienfilz eine barocke Kultur entwickelt”, sagte Brender der Tageszeitung “Die Welt” (Mittwochsausgabe). Die aktuelle Diskussion um die fehlende Unabhängigkeit des Senders zeige einmal mehr, mit welcher Selbstverständlichkeit der Postenschacher beim ORF in Österreich von der Politik vorangetrieben werde.

    Das sei in Deutschland anders: “Bei uns wird parteipolitische Einflussnahme im Hinterzimmer ausgefochten. Das zeigt, dass sich die Politiker hierzulande zumindest noch schämen”, sagte Brender, der 2010 auf politischen Druck als Chefredakteur des ZDF abgelöst wurde. Ex-ORF-Generaldirektor Gerhard Zeiler, Österreicher und nun Chef der RTL-Group, verzichtete im vergangenen Jahr auf eine erneute Bewerbung um das Amt des Generaldirektors beim ORF. Er sei nicht bereit, parteipolitische Personalwünsche willfährig umzusetzen, sagte er damals. (dts Nachrichtenagentur)......"

  6. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2012 01:41

    Vielleicht ist diese "basisdemokratische" Entscheidung genau das, was die EU unter einem "freien" Mediengesetz versteht und wo der ungarische Ministerpräsident partout nicht mitziehen will?

    Womöglich wurde damit bereits eine gesetzliche Anpassung vorbereitet, weil der kleine Niko P. nunmehr doch nicht als Wrabetz-Büroleiter anheuert, sondern als Ersatz dafür der Job des ersten "leitenden basisdemokratischen Jungjournalisten" für ihn kreiert wird?

    Was verstehen wir dumpen Zwangsgebührenzahler schon von den höchsten Aufgaben im Öffentlich-Rechtlichen? Der begabte Redakteurs-Sohn wird uns das sicherlich noch rechtzeitig und zum Wohle der Republik begreifbar machen, wetten?

  7. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2012 15:37

    Wir stehen auf der Costa Concordia und unterhalten uns wieder einmal über den ORF. Die Musik spielt laut und übertönt das Krachen des Schiffes an den Felsen.

    -Griechenland steht vor der Pleite und erpresst die übrigen EU-Länder.
    -Die Herabstufung weiterer Länder steht vor der Tür
    -Nicht nur Griechenland, auch Spanien, Italien und demnächst auch Frankreich sind Pleite.
    -Man spricht schon von Trillionen welche die EZB demnächst in den Markt wird pumpen müssen
    -das Geld dazu gibt es nicht, es ist gedrucktes Papier, nicht einmal das Papier wert
    -unsere Dilletantentruppe kann oder will das Problem nicht erkennen, sie läßt die Musik noch lauter spielen, veranstaltet Brot und Spiele, vom Eislaufplatz vor dem Wiener Rathaus über die Abfahrt auf der Streif zu den neuen Dancing Stars.

    (Es wird immer grausamer und peinlicher, Bruder des Wiener Erzbischofs in einer Show mit dem tschechischen Pornostar DollyBuster!

    Laßt es Euch noch gut gehen liebe Poster, wer weiß wie lange es noch geht!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAron Sperber Partner Homepage
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2012 20:09

    „Niko“, der dank seiner edlen Herkunft aus dem SPÖ-Journalismus-Adel große Karriere machte, ist zu einem Symbol für den österreichischen Nepotismus geworden.

    Trotzdem gibt es in Österreich noch verwöhntere Kinder:

    Die ORF-Redakteure, die von Vater Staat abkassieren, jedoch mit der Politik, welche immer neue Gebühren und Gesetze zu ihrer Finanzierung beschließt, nix zu tun haben wollen…

    …und mit hochmütiger Selbstherrlichkeit über den Pelinka-Sproß herfielen.

    Die parteiunabhängigen, aber keineswegs unparteischen ORF-Redakteure wollen ihre von der Allgemeinheit finazierte linke „Bias“ ohne politische Bevormundung ausleben.

    SPÖ-Spießer sind unerwünscht, die „Gruppe Revolutionäre Marxisten“ ist hingegen ein Karriere-Sprungbrett (nicht nur beim ORF, sondern bei allen presse-geförderten Qualitäts-Medien):

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/04/14/pamphletismus-im-qualitatsjournalismus/

    Wenn bei Ö1 nicht gerade Musik dran ist, kann man sich sicher sein, eine Predigt gegen den schändlichen Neo-Liberalismus und andere rechte Untaten zu hören.

    Die ORF-Elite führt auf Ö1 und in politischen TV-Sendungen wie dem „Weltjournal“ den Kampf für das Welt-Proletariat.

    Österreichs Proleten, die dafür bezahlen, müssen Boulevard lesen.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/01/19/osterreichs-verwohntestes-bubi/


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    http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/hildebrands_kontoauszug_weltoche_konstruktion_1.14395360.html

    Gestohlene Beweise, die auch noch gefälscht werden, eine vor Lügen und billiger Polemik strotzende Medienhetzkampagne, die einen unbescholtenen Bankmanager aus dem Amt und die SNB in die Krise jagt - wessen Methoden sind das nur? Und was haben diese Leute davon, wenn jemand "abgeschossen" wird, dessen größtes "Verbrechen" das Unterbinden der Devisenspekulation zwischen Euro und Franken war, nachdem diese ein Maß erreicht hatten, das der schweizer Wirtschaft extrem schadete?
    Ist der Einfluss der Parteien in den Medien wirklich unser größtes Problem, oder ist es der Einfluss gewisser Kreise "im Nadelstreif", die Medien und Parteien aus dem Hinterzimmer lenken? Die Alternative wäre eigentlich kollektive Bosheit...
    Man sieht zumindest, dass auch die Schweiz fest im Würgegriff der Medien ist und wenn diese erst einmal eine Sau durch's Dorf jagen stehen auch schon die Metzger bereit um sie zu schlachten.

  15. Aron Sperber (kein Partner)
    19. Januar 2012 20:09

    „Niko“, der dank seiner edlen Herkunft aus dem SPÖ-Journalismus-Adel große Karriere machte, ist zu einem Symbol für den österreichischen Nepotismus geworden.

    Trotzdem gibt es in Österreich noch verwöhntere Kinder:

    Die ORF-Redakteure, die von Vater Staat abkassieren, jedoch mit der Politik, welche immer neue Gebühren und Gesetze zu ihrer Finanzierung beschließt, nix zu tun haben wollen…

    …und mit hochmütiger Selbstherrlichkeit über den Pelinka-Sproß herfielen.

    Die parteiunabhängigen, aber keineswegs unparteischen ORF-Redakteure wollen ihre von der Allgemeinheit finazierte linke „Bias“ ohne politische Bevormundung ausleben.

    SPÖ-Spießer sind unerwünscht, die „Gruppe Revolutionäre Marxisten“ ist hingegen ein Karriere-Sprungbrett (nicht nur beim ORF, sondern bei allen presse-geförderten Qualitäts-Medien):

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/04/14/pamphletismus-im-qualitatsjournalismus/

    Wenn bei Ö1 nicht gerade Musik dran ist, kann man sich sicher sein, eine Predigt gegen den schändlichen Neo-Liberalismus und andere rechte Untaten zu hören.

    Die ORF-Elite führt auf Ö1 und in politischen TV-Sendungen wie dem „Weltjournal“ den Kampf für das Welt-Proletariat.

    Österreichs Proleten, die dafür bezahlen, müssen Boulevard lesen.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/01/19/osterreichs-verwohntestes-bubi/

  16. excalibur (kein Partner)
    19. Januar 2012 19:49

    Guten tag, ich erlaube mir einige gedanken zu anders breivik.
    was bei der ganzen sache auffällt ist, die tatsache das er mit sicherheit kein christ war, sondern wie nahezu in der gesamten "freien" presse verschwiegen FREIMAURER.
    hier also meister vom stuhl, also quasi obmann der loge.
    wenn man sich nun ein wenig mit den gepflogenheiten des kirchenrechts einerseits und den diversen logen andererseits schlau macht, stellt man fest, das
    im kirchenrecht die zugehörigkeit zu einer loge zwar nicht mehr zum ausschluß aus der rk führt, jedoch die selbe eine schwere sünde ist.
    weiters darf man weiterdenken, das breivik seine tat also die vorbereitung und ausführung unter den augen des geheimdienstes und der polizei bzw des innenministeriums durchführte und wenn man sich zu gemüte führt, das alle spitzenpositionen in norwegen wie auch sonst in der welt von brüdern besetzt sind, ergibt sich wohl ein vmtl ganz anderes bild dieses furchtbaren anschlages.

    wie schon bei den taten von 9/11 stellt sich die frage: "qui bono" -wem nützt es......

    • Undine
      19. Januar 2012 23:27

      @excalibur

      Die Logenbrüder haben überall an den Schaltstellen der Macht ihre Finger im Spiel. Soweit ich gelesen habe, waren sie bereits bei der Französ. Revolution involviert, ebenso beim Attentat auf unser Thronfolgerpaar, um nur einige zu erwähnen. Sie sind es, die hinter den Kulissen ganz ohne Aufsehen die Fäden ziehen.

    • Maxo (kein Partner)
      19. Januar 2012 23:38

      Das glaubt's ihr aber jetzt ned wirklich, oder?

  17. APM (kein Partner)
    19. Januar 2012 16:15

    Es ist immer wieder faszinierend, wenn sich so blitzgescheite Österreicher wie "ORF", "Menschenrechtsorganisationen" wie auch diverse Blogger aller politischen Credos (samt Anhang) Sorgen um die Angelegenheiten Anderer, in diesem Fall die der Norweger, machen! Ein weiterer Beweis dafür, welches Gewerbe der Journalismus als Leitbild vor Augen hat! Motto: Wes "Brot" ich fress, des Lied ich gröle....einen anderen, besseren Vergleich, kann ich aus Schicklichkeitsgründen nicht verwenden.
    Haben wir wirklich keine anderen Sorgen?

  18. Trollfresser (kein Partner)
    19. Januar 2012 10:33

    Was ist los ihr Trolle, warum heute das verstärkte Auftreten?

    Müssts jetzt nicht mehr für den Fayli twittern?

  19. Trollfresser (kein Partner)
    19. Januar 2012 09:23

    Der Herr Unterberger hat sich da wohl wieder eine recht eigentümliche Logik zusammengebaut.

    Freilich ist inzwischen immerhin durch zwei Gutachter festgestellt worden, dass der Mann geisteskrank sein dürfte. Was seine Etikettierung als „christlich“ besonders absurd machen würde.

    Kann ein Christ nicht geisteskrank sein? Böse Zungen würden ja behaupten, dass eine milde Geisteskrankheit Grundvoraussetzung für jegliche Art der Religiosität ist, soweit will ich allerdings nicht gehen, Unterbergers Konstruktion ist auch ohne solche Zuspitzungen höchst unlogisch. Wahr ist, dass Menschen jeder Religion geisteskrank werden können, dann sind sie eben (Religion einfügen) Geisteskranke.

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. Januar 2012 09:46

      Wahr ist, dass jeder Mensch geisteskrank werden kann, ob er sich einer Religion angehörig fühlt oder nicht.
      Wobei die I - oder Agnostiker allerdings eher gefährdet sind als gläubige Mmenschen.

      "Oratum est ut sit mens sana in corpore sano."
      Sagt Juvenal, korrekt zitiert.
      Also bete, trolli.
      Es kann sicher nicht schaden.

    • Reinhard (kein Partner)
      19. Januar 2012 10:16

      Wer sich in Psychologie auch nur rudimentär auskennt, weiß, dass Religiosität (auch der Glaube, dass es keine höhere MAcht gibt, ist ein Glaube, also Religion) zu jedem gesunden Geist gehört und erst das Fehlen jeden Glaubens an irgendwas wirklich krank ist.
      Aber es ist natürlich nicht Grundvoraussetzung, sich mit Hintergründen zu beschäftigen, bevor man postet.

      Das Einzige was ich bei Unterberger ablehnen muss ist das Wort "absurd". Denn da gebe ich Ihnen recht, Religion und Geisteskrankheit schließen sich nicht automatisch aus.
      Absurd ist aber auch die Verwendung des Wortes "christlich" - har Breivik im Namen der Kirche agiert wie ein islamistischer Terrorist, der für den Ruhm seines Glaubens zum Märtyrer werden möchte? Oder hat er nicht eher nur seine eigenen kruden Phantasien ausgelebt?

    • Trollfresser (kein Partner)
      19. Januar 2012 10:30

      Da sich der kB jetzt offensichtlich schon für mich hält, stellt sich die Frage, ob er nur schlicht geisteskrank oder ebenso schlicht arm im Geiste ist.

      Es könnte aber auch sein, dass er schlicht der deutschen Sprache nicht mächtig ist und sich an leeren Worten vergnügen möchte.

      Wenn er Christen nämlich für geisteskrank hält - worin ihm bei einigegen Exemplaren dieser Art durchaus zuzustimmen wäre, wenn sich auch bei seiner und meiner Liste einige Unterschiede ergeben dürften - dann sind die Worte "Christ" und "Geisteskranker" durchaus austauschbar und gleichbedeutend. Dann handelt es sich bei den Redakteuren, die dem Wunsch des Chefredakteurs nach einer bestimmten Wahl gleichbedeutender Wortel nicht nachkommen wollten, wohl um schlicht renitente Mitglieder ihrer Zunft. Dann aber unterstützen diese kommAustria Wichtel einfach die Insubordination und diese ist im entwickelten Sozialismus ja nicht möglich. Also ein doppelter Widerspruch.

      Und wer sich selber widerspricht ist ein Irrer.

  20. Kritischer Beobachter (kein Partner)
    19. Januar 2012 06:39

    Der Herr Polemikberger ist leider nicht am letzten Stand:
    Die neuesten Gutachten zu Breivik revidieren nämlich die ersten. Der christliche Attentäter ist "leider" doch nicht geisteskrank.

    Im übrigens stellt sich die Frage, warum Herr Polemikberger sich nicht die Mühe macht, im Fall von islamistischen Anschlägen zu hinterfragen, ob die jeweiligen Täter nicht ebenfalls geisteskrank sind? Dort fällt dem Herrn Ex-Journalisten die Zuordnung Terrorist = Islam ja relativ leicht.

    Insgesamt kann man wiedereinmal feststellen, dass dem Herrn Blogbetreiber jede Spur von Objektivität fehlt, Hauptsache die 5 Feindbilder werden im Sinne des Altersstarrsinns gepflegt.

    • Segestes (kein Partner)
      19. Januar 2012 07:09

      "fällt die Zuordnung Terrorist = Islam ja relativ leicht."

      Nicht alle Muslime sind Terroristen,
      aber fast alle Terroristen sind Muslime.

      Demnach eine logische, und in der Tat
      leicht zu treffende, Schlussfolgerung.

    • Reinhard (kein Partner)
      19. Januar 2012 07:35

      Es ist doch irrelevant, ob Breivik als irre oder nur durchgeknallt eingeschätzt wird.
      Christlich ist er auf jeden FAll nicht, denn im Gegensatz zum Koran, der dies ausdrücklich mehrfach fordert, verbietet das NT der Bibel ausdrücklich jeden Mord - egal an wem.
      Aber darum ging es in dem Beitrag nicht, sondern darum, dass ein Chef seinen Mitarbeitern keine Weisung über die Qualität der Arbeit mehr geben darf.
      Ein wirklich kritischer Beobachter hätte das bemerkt, von einem billigen Hetzer erwartet das natürlich niemand.

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      19. Januar 2012 07:37

      Eine Schlussfolgerung, die durchwegs falsch ist.

      Und aus islamischer Sicht sind sogar fast alle Terroristen Christen.
      Nur, solange jeder nicht an den eigenen Fehlern arbeitet, wird sich nichts ändern. Unterberger und seine Fans sind Teil des Problems, tragen aber nichts zur Lösung bei.

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      19. Januar 2012 07:39

      Reinhard: Doch, darum geht es in dem Artikel auch, sonst hätte Herr Polemikberger das nicht derart ausführlich thematisiert. Im Prinzip gehts Unterberger immer nur um dieselben 5 Feindbilder, die er je nach Tageslaune halt in unterschiedliche Gschichterln verpackt.

    • Segestes (kein Partner)
      19. Januar 2012 07:59

      @Kritischer Beobachter

      "Eine Schlussfolgerung, die durchwegs falsch ist. "

      "Durchwegs", soso.

      Begründung?
      Etwa die Kriege der USA?
      Ja führen die USA ihre Kriege aus finanziellen (Stichwort "military
      industrial complex"), oder tatsächlich aus religiösen Gründen?
      Dass Moslems das nicht unterscheiden können, ist eine Sache.
      (Und dass aus islamischer Sicht fast alle Christen deshalb Terroristen
      sein sollen, spricht demnach weniger gegen das Christentum, als
      vielmehr gegen das intellektuelle Unvermögen islamisch geprägter
      Menschen.)
      Eine andere Sache ist es aber, wenn jemand wie du, der wohl nicht
      unter der Fuchtel dieser Ideologie einer archaischen Männergesellschaft
      steht, sich zu ähnlichen Behauptungen versteigen würde.

      PS: Dass du ausgerechnet mich als Fan von Unterberger
      bezeichnest, wird
      a. bei vielen Stammgästen hier Erheiterung hervorrufen :)
      und ist
      b. kein Argument, sondern vielmehr jene Art von nichtssagender
      Polemik, die du eben noch an Unterberger kritisiert hast.

    • Reinhard (kein Partner)
      19. Januar 2012 08:44

      KB, in dem Artikel geht Unterberger auf Breivik ein, weil dieser der Anlassfall des kritisierten Rechtsspruches war.
      Schon mal versucht, Texte im GAnzen zu erfassen oder funktioniert es generell nur mit Details - diese Unsitte ist bei Ihren Beiträgen nämlich Programm: man reißt ein Detail aus dem Zusammenhang des Textes, ignoriert dessen Inhalt und verzettelt die Diskussion in Unwichtigkeiten, nur um seine Breitseiten gegen Unterberger zu schießen.
      Putzig ist, wenn jemand einem anderen vorwirft, sich kritischer Journalist zu nennen und keiner zu sein, der sich selbst als kritischer Beobachter bezeichnet und dieses nicht ist.
      Fühlen Sie etwa eine teifgreifende Verbundenheit mit Unterberger, die Sie so hilflos macht, dass Sie auf ihn einprügeln müssen?
      Und ich muss Segestes beipflichten: Ihn als Unterberger-Fan zu bezeichnen besitzt eine so tief gehende Komik, vor allem wenn es von jemandem kommt der sich als "Beobachter" bezeichnet, dass einem die Tränen kommen.
      Die meisten hier im Blog werden nicht einmal mir diesen Titel zugestehen, da ich auch bei einigen Themen nicht der Meinung des Blogbetreibers bin.
      Ich finde es nur grausig, wenn er von kleinen Kläffern angepinkelt anstatt in ffener Diskussion widerlegt wird.

    • Trollfresser (kein Partner)
      19. Januar 2012 08:46

      Ich tue das ungern dem armen kB gegenüber, muss aber jetzt doch anmerken, dass selbstverständlich alle Mohamedaner für nicht zurechnungsfühig zu halten sind. Es ist daher in erster Linie das geistige Problem jeden mohamedanischen Terroristen und Selbstmordattentäters, wenn er es nicht mehr erwarten kann, mit seinen Huris dauerzugange zu sein.

      Wir selber haben lediglich zu sorgen, dass wir nicht von diesen Segnungen des Islam getroffen werden.

      Was den öden kB schließlich betrifft, auch ihm sein die Wohltat der geistigen Umnachtung taxfrei solange zugestanden, bis er ein Gutachten eines namhaften Püschologen beibringt, das nachvollziehbar darlegt, dass kB doch kein Depp ist.

    • Reinhard (kein Partner)
      19. Januar 2012 08:48

      Ach ja, nochwas: Ebenso putzig finde ich, dass Sie einen Artikel, in dem es Unterberger um die Weisungsgewalt von Chefredakteuren geht das Thema auf den Islam hinbiegen, um ihm dann wieder Hetze gegen jenen vorzuwerfen.
      SIE haben das Thema aufgeworfen - ist das auch Teil Ihres Programms?

    • Udo (kein Partner)
      19. Januar 2012 09:40

      Ein nützlicher Idiot, unfähig sinnerfassend zu lesen. Mehr nicht.

    • cmh (kein Partner)
      19. Januar 2012 11:58

      Bitte ...

      Wozu soll der denn nützlich sein?

    • Udo (kein Partner)
  21. Segestes (kein Partner)
    19. Januar 2012 05:25

    So wie ich das sehe, wird zukünftig für klagbare
    Äußerungen in einem Medium eben der einzelne
    Journalist haftbar gemacht werden - und nicht mehr
    sein Vorgesetzter.
    Wo ist hier also das Problem?
    Die Verantwortung verlagert sich ja nur, sie wird nicht
    abgeschafft.
    Oder gehts hier etwa nur um den Machtverlust des
    Chefredakteurs?
    Sätze wie "dann haben wir die perfekte Basis-Diktatur
    in Medien", legen das nahe.

    Und übrigens, diese "Basisdiktatur" haben wir schon.
    Sie nennt sich Blogosphäre - und auch Andreas
    Unterberger gehört ihr, wenn ich mich nicht irre, an.

    • cmh (kein Partner)
      19. Januar 2012 10:40

      Sind Sie nicht im System Kreisky erzogener, gelernter Österreicher?

      Spielen wir die Fälle einmal durch:

      Chef rot, Unterläufel - sagen wir - braun ==> Die volle Macht der Justiz schlägt nach den Naziverbrechern.

      Chef rot, Unterläufel rot => Es handelt sich um die Redaktion von News oder Faymanns Twitterei

      Chef braun, Unterläufel rot => Die Revolution wird siegen und das DÖW hyperventiliert wegen des neuen Eintrags bis zum Umfallen

      Chef braun, Unterläufel braun => beide gehen in den Knast

      Die Wahrnehmung von Verantwortung kann ich nicht erkennen.

  22. Boethius (kein Partner)
    19. Januar 2012 04:07

    Da mir KommAustria nicht bekannt war, habe ich ins Internet geschaut. Dort findet man auf den Seiten der RTR-GmbH auch Informationen zur KommAustria und unter dem Stichwort "Weisungszusammenhänge" unter Punkt 2.) folgenden Satz, den man sich auf der Zunge zergehen lassen muss:
    "Die Telekom-Control-Kommission (TKK) und die Post-Control-Kommission (PCK) sind weisungsfreie Kollegialbehörden mit einer Richterin als Vorsitzender."

  23. byrig
    19. Januar 2012 00:19

    wer und was ist diese KommAustria?wer gibt ihr solche macht? 3 wahrscheinlich linkslinke typen dürfen da schon wieder linke regeln aufstellen?
    da keine zeitung darüber berichtet,sollte uns a.u. in bekannt unabhängiger art und weise aufklären.bitte!

  24. Undine
    18. Januar 2012 23:11

    Ich weiß nicht recht, ob ich lachen oder weinen soll! In der ZIB1 vorhin sah und hörte ich zunächst zu meiner Verblüffung, daß der Wiener Burschenschafter-Ball von der UNESCO als Weltkulturerbe eingestuft worden ist, was mich sehr freut, dann aber umgehend von den Bemühungen, diesen Status anzufechten. SOS-Mitmensch hat sich darüber nämlich aufgepudelt und spricht von einer Blamage und die gute Frau Novotny erklärt zerknirscht, daß ihnen versehentlich auf der Liste von 20 Wiener Bällen der Burschenschafter-Ball entgangen sei. Wenn da nicht die Welt untergeht!!! :-)

    Wirklich schlimm finde ich, daß die Hofburg vor dem linken Mob in die Knie geht und nicht mehr erlaubt, daß weiterhin dieser Ball nicht mehr dort stattfinden darf. DAS ist ein Skandal! Ist die Hofburg nicht für alle da? Aber in dem devoten Ö ist wirklich alles möglich.

    • Undine
      18. Januar 2012 23:37

      einmal "nicht mehr" in einem Satz sollte reichen!

    • byrig
      19. Januar 2012 00:12

      diese einstufung hat durchaus ihre berechtigung-wo gibts einen ähnlichen ball weltweit noch?die unesco hat recht gehabt!

    • Haider
      19. Januar 2012 00:41

      Seien wir froh, daß die ganze linke Obermischpoche in der Hofburg residiert. Statt daß sie sich genieren, selbst in kaiserlichem Ambiente zu schmarotzen und ihre Sklaven in Mischeks Plattenbauten hausen, spielt sich ausgerechnet diese linksfaschistische Clique auf und bestimmt, wo wer einen Ball abhält. Lang steht diese Republik wohl nicht mehr.

    • Trollfresser (kein Partner)
      19. Januar 2012 06:35

      Diesesn Rechtsextremisten- und Kellernaziball braucht aber nun wirklich keiner.

    • Segestes (kein Partner)
      19. Januar 2012 08:07

      @Trollfresser:
      Also in Kellerlokalitäten treffen sich meiner Erfahrung nach vor allem
      "alternativ" gebürstete Menschen um zu feiern.

    • Trollfresser (kein Partner)
      19. Januar 2012 08:51

      Irgendwie freut es mich schon immer, dass die Trolle und Trollinen gerade auf meinen Nick so freudigkopierend - wenn schon nicht inhaltlich - reagieren.

    • ? (kein Partner)
      19. Januar 2012 09:17

      Ja dieser schöne Ball und natürlich sind dort nur ganz harmlose Demokraten, wie z.B. die Olympialeute geladen.

      Ich zitiere mal Wikipedia:
      Die Burschenschaft wurde 1961 behördlich aufgelöst, weil mehrere Olympen, darunter NDP-Gründer Norbert Burger, in Bombenanschläge in Südtirol verwickelt waren und die Olympia in diesem Zusammenhang ihren satzungsmäßigen Wirkungskreis überschritten hatte, indem sie ihre Mitglieder zu einer Spende für einen in Italien verhafteten Olympen verpflichtete. Nachdem die Mitglieder der Olympia in der Zeit nach der Auflösung ihre Tätigkeit in der Wiener akademischen Burschenschaft Vandalia fortgesetzt hatten, konstituierte sich die Olympia 1973 neu, und die meisten Mitglieder der Vandalia traten der neuen Wiener akademischen Burschenschaft Olympia bei

      In der jüngeren Vergangenheit lud die Olympia beispielsweise im Juni 2000 den Liedermacher Frank Rennicke[14] (früher Mitglied der Wiking-Jugend, danach der NPD), im Jänner 2003 den rechtsextremen Liedermacher Michael Müller[15], im November 2005 den Holocaust-Leugner David Irving[16][17] und im Jänner 2008 den NPD-Funktionär und Liedermacher Jörg Hähnel ein.[18] Im Geschäftsjahr 2009/2010 hatte die Olympia den Vorsitz innerhalb der Burschenschaftlichen Gemeinschaft, einem deutschnational orientierten Zusammenschluss deutscher und österreichischer Burschenschaften, inne.
      http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Akademische_Burschenschaft_Olympia

      Wäre es mir diese Diskussion wert, so könnte ich noch diverse andere Verbindungen zum Rechtsextremismus finden. So und jetzt kommt die liebe Undine und darf mir bitte erklären, was solche Leute in der Hofburg zu suchen haben und warum diese Zusammenkünfte Weltkulturerbe sein sollen. Als Argument gilt übrigens nicht: "Aber die anderen haben/machen doch auch". Das wäre dann nur ein Argument gegen "die anderen", nicht aber für den Burschiball.

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. Januar 2012 10:06

      Was hat ein notorischer Marxist, Klogänger, Agnostiker und unschuldsvermutlicher Mitverschwörer ("Quousque tandem abutere patientia nostra" - wehleidig und scheinheilig eingetragen im Gästebuch von Udo Proksch, vulgo Serge Kirchhofer, 6 facher Mörder und Liebkind der "Club 45-Kamarilla") in der Hofburg zu suchen?, ?

    • ? (kein Partner)
      19. Januar 2012 10:12

      Ich zitiere mich selbst:
      Als Argument gilt übrigens nicht: "Aber die anderen haben/machen doch auch". Das wäre dann nur ein Argument gegen "die anderen", nicht aber für den Burschiball.

      Sollten diese Vorwürfe zutreffen, so wären sie ein Argument gegen die Anwesenheit von Heinz Fischer, nicht für die Anwesenheit von Leuten aus dem rechtsextremen Dustkreis.

    • Udo (kein Partner)
      19. Januar 2012 10:23

      Wikipedia, das ist doch dieses sogenannte Lexikon in das ja jeder irgendetwas hineinschreiben kann, oder?
      Darf man für Arbeiten für die Uni daraus jetzt schon zitieren, oder noch immer nicht?

    • Trollfresser (kein Partner)
      19. Januar 2012 10:43

      Seids doch froh, wenn die Burschis auf einem Ball alle zwanglos zusammenkommen. Dann könnts Eure Demos doch auch leichter organisieren und bräuchterts nicht in ganz Wien die Hausmauern anpinseln.

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. Januar 2012 11:44

      Die „Wiener Hofburg Kongresszentrum BetriebsgsmbH“
      teilte … in einer Aussendung mit, dass die Hofburg für den Korporationsball nach der Ballsaison 2012 nicht mehr zur Verfügung stehen werde. Begründet wurde die Entscheidung mit der "aktuellen politischen und medialen Dimension", die der Ball erreicht habe.

      Neben den Casinos Austria sind mehrere Tourismusbetriebe Miteigentümer der Kongress-Gesellschaft, namentlich das Verkehrsbüro, die Austria Hotels, die Gesellschaft des Intercontinentals, das Hotel Sacher sowie die Schick-Hotelgruppe.

      Der Wiener Grünen-Klubobmann David Ellensohn begrüßte die Entscheidung: "Die jahrelangen Proteste und Demonstrationen des antifaschistischen Österreich haben endlich gewirkt. Die Religionsgemeinschaften, die Grünen und die Wiener SPÖ hätten zu einem Umdenken geführt.“

      Die Herrschaften verzichten also auf (zu versteuerndes) Geld, weil die Linken seit Jahren Rabatz machen und ihre Kravalleros immer wieder an die Front geschickt haben.
      Was das zusätzlich an Steuergeld verschlungen hat, lässt sich schwer beziffern. Aber den Polizisten sei es gegönnt, Überstunden zu machen. Die sind eh nicht besonders gut bezahlt.

      Zusammengefasst:
      Eine Betreibergesellschaft hat Umsatz, möglichst auch Gewinne zu machen, sonst hätte die Burghauptmannschaft den Ballbetrieb in der Hofburg selber managen können.
      Wer dem Druck der Gosse nachgibt, solidarisiert sich mit ihr.
      Dämliche Unterstellungen wie „Nazitreffen“ etc. sind keine Argumente.
      Die Mitglieder der im WKR (Wiener Korporationsring) vertretenen Bünde sind meistenteils Akademiker und somit Steuerträger.
      Die Zulassung einer Veranstaltung wie dem WKR-Ball jetzt dem geistigen wie materiellen Prekariat, also der Klientel der Roten und Grünen, zu überantworten hieße einen weiteren Teil der Freiheit des Bürgers den wertevernichtenden Klüngel der Kryptomarxisten zu überlassen, die sichtlich den Aufruf von Charly M. „Vernichtet des Kapital“ missverstanden haben.

      Geld muss geschöpft werden, wenn man es verteilen will.
      Schulden zu machen heißt die persönliche Freiheit zu opfern.
      Wer das noch immer nicht begriffen hat, dem ist nicht zu helfen.

    • Reinhard (kein Partner)
      19. Januar 2012 12:01

      Zum Kulturgut erklärt wurde der Ball, nicht seine Teilnehmer (und die Olympia als am rechten Rand anstreifende Gesellschaft ist nur eine von vielen Burschenschaften, die übrigens mehrheitlich, man erinnere sich, in der Hitlerei verboten und verfolgt waren).

      Herrje, es ist doch wirklich nicht zu fassen, was für ein Wirbel um diese Unwichtigkeit getrieben und welcher wirtschaftliche Schaden (mal wieder) als Schutzgeld vor linken Randalierern hinzunehmen ist.
      Was sagt der Wampo als Ex-Burschenschafter eigentlich dazu?

      Und:
      Darf ein Haus zum Kulturgut erklärt werden, wenn es einen rechten Eigentümer hat? Eine Stadt, die von Blauen regiert wird? Ein Turm, der während Hitlers Besatzung gebaut wurde?

      Haben Leute, die sich mit solchen Problemen beschäftigen, denn sonst gar nichts zu tun? Eine Krise können wir nicht haben, wenn das unsere Sorgen sind...

    • cmh (kein Partner)
      19. Januar 2012 12:12

      rechtsextrem?

      geborener Verbrecher, unwerter Bürger, Ausgegrenzter, Veranstaltungsverbot, Polizeieinsatz, nicht mit solchen Leuten reden ...

      Warum klingen die Maßnahmen gegen Rechtsextreme denn immer nur so faschistisch?

      Kann das daran liegen, dass grundsätzlich jeder, egal welche Meinung er vertritt durch Dekret der Medien und Experten über Nacht zum Rechtsextremen werden kann, dass also Rechtsextremer einfach jeder ist, der gegen den Stachel des Meinungsterrors löckt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. Januar 2012 12:26

      Da kann man immer wieder nur auf Ignazio Silone (italienischer Sozialist, 1900 bis 1978) hinweisen:

      "Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus;
      er wird sagen: "Ich bin der Antifaschismus."

    • ? (kein Partner)
      19. Januar 2012 13:47

      Juhuu und jetzt suhlen wir uns alle in der Opferrolle. Da werden doch die armen Rechten glatt ausgegrenzt durch den schrecklichen Meinungsterror. Da bemüht man sich so umfassend um Anerkennung, schicke Uniformen, geschlossene Gesellschaften ohne Frauen, ein bisschen Säbelrasseln, Deutschtümelei, ab und zu ein Liedermacher der über die glorreiche Zeit singt wo man Menschen vergast hat, ab und zu ein Vortrag eines netten Redners der einfach nur ein bisschen den Holocoust anzweifelt (man wird ja noch total seriös forschen dürfen), manchmal eine kleine Prügelei nach ein paar Bierchen in der Bude und dann kommen diese dummen Linkslinksgrünrotenmeinungskommunisten doch glatt her und grenzen einen aus. Sowas aber auch, mir kommen wirklich die Tränen, ich bin zutiefst gerührt. Da bemüht man sich so sehr in der Mitte der Gesellschaft zu stehen und wird zum Ausgegrenzten, eine Schande.

      Das muss wirklich der neue Faschismus sein, wenn solche ehrenwerten jungen Männer nicht mehr in einem repräsentativen Gebäude der Republik feiern dürfen, ein glatter Wahnsinn, das schöne Weltkulturerbe.

      Und ach der schlimme Meinungsterror. Da gibts doch glatt Leute die sowas nicht gut finden - wie kann man nur? Nein wirklich, was soll denn sowas? Meinungsfreiheit bedeutet schließlich nur, dass man selbst die abseitigsten Meinungen äußern darf, wenn das die anderen machen ist das natürlich böse. Na und erst die Gewalt, das ist schon ok solange man ein paar Leute vor der Bude vermöbelt, die Gewalt der Vergangenheit kann man ruhig bierseelig glorifizieren, aber wehe wenn uns dann ein paar Linksextremisten ans Leder wollen - Meinungsterror und immer sind die Anderen schuld. Und sollte jemand der eigenen ehrenwerten Gesellschaft tatsächlich Dreck am Stecken haben, so gibts sicher auch irgendwo einen anderen der ein paar Bubendummheiten gemacht hat und schon ist es vergessen.

      Also, frohes Feiern Kameraden und drei Bier bitte(ja wirklich, drei Bier zwinker zwinker) und Sie..äh Berg heil.

    • Reinhard (kein Partner)
      19. Januar 2012 13:59

      Jeder liest das heraus, was er herauslesen will.
      Oder kann.
      Soviel Schwachsinn wie das Fragezeichen muss man aber wirklich erstmal verzapfen, das ist eine tolle Leistung die Forderung nach einem Verbot als Meinungsfreiheit zu feiern.

      Ach ja, Sie Geistesriese, der letzte der Burschenschaftertreffen in Österreich verbieten ließ hieß Adolf Hitler.
      Ich gratuliere Ihnen zu dieser innigen Seelenverwandtschaft!

    • ? (kein Partner)
      19. Januar 2012 14:17

      Wo genau setze ich mich für ein Verbot von Meinungsfreiheit ein? Die Burschis sollen gerne feiern - im Keller, in ihrer Bude oder sonstwo. Meinungsfreiheit inkludiert nicht das Recht auf Feiern in repräsentativen Gebäuden der Republik.

      Man kann gerne darüber diskutieren ob die Herrschaften dort feiern sollten oder nicht - das passiert auch nur hat das mit Meinungsfreiheit nichts zu tun.

      Der Schmäh mit dem Verbot unter Hitler ist natürlich auch immer wieder fein, dadurch sind die braven Jungs natürlich für immer reingewaschen. Die Sache mit der Lesekompetenz kann ich im Übrigen nur zurückgeben, zumal ich mit keinem Buchstaben ein Verbot gefordert habe, das müssen wohl Nebenerscheinungen des Verfolgungswahns (überall böse Meinungsterroristen) sein.

      Die Burschis sollen sich ruhig weiter treffen nur nicht in der Hofburg. Meinetwegen können sie auch ihre Liederschmetterer einladen und sich die Fressen zersäbeln nur sollten sie niemals erwarten, dass das jeder bejubelt - Meinungsfreiheit funktioniert nämlich in beide Richtungen.

    • cmh (kein Partner)
      19. Januar 2012 14:26

      ? woraus zitierst Du? Rotlurchis Abenteuer?

      Nur weil ein paar Dumpfdussel, die sich an von anderen getragenen schweißstinkenden Studententrachten begeilen und denen eine "Waffe" aka Schläger schaurigen bessermenschlich Grusel über den Rücken rinnen lässt, glauben, die Burschis hätten mit ihnen das gleiche vor, das sie selber ebendiesen Burschis gerne antäten, wenn also diese Dumpfdussel laut "Heil Antifa!" grölen, dann besagt das über den tatsächlichen Faschismus rein gar nichts.

      Wieviel selbstaufopfernder Nächstenliebe wird von mir als Christ denn noch verlangt bis endlich diese hirnlosen Antiwasauchimmer kapieren, dass eine andere Meinung zuzulassen (zum Mitschreiben: das ist das GEgenteil von Meinungsterror) nicht automatisch heißt, dieser Meinung auch zuzustimmen. Wenn man in dieser nöblichen Röte des Gesichtes sich wie die Kollegen Gallieleis die Ohren zuhält, um die anderern Meinungen nicht zu hören, überzeugt man nicht von seiner eigenen Meinung, sondern ist immer nur zutiefst überrumpelt, sollte die andere Meinung in die Tat umgesetzt werden.

    • Undine
      19. Januar 2012 15:09

      Aber die Steuergelder der Burschenschafter (diese sind keine Sozialschmarotzer---oder kennt @Trollfresser oder@? welche???) lehnt der Staat nicht ab, oder?

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. Januar 2012 15:23

      "Sie können feiern wo sie wollen, aber nicht unbedingt hier."

      Ariel M., Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, in der ZIB 24 von gestern.

      "Contradictio in adjecto", Herr Ariel.
      Und der ganz Muzikantenstadl stimmt fröhlich in das unsaubere Lied ein.

      Ob man im nächsten Jahr eine Hofburgbesetzung als Option in Erwägung ziehen sollte?
      Ezzes dazu könnte man sich ja von den Linken holen.

      N.B.: Warum heißt das eigentlich "Israelitische Kultusgemeinde"?
      Gibt es keine Botschaft Israels in Wien?

    • cmh (kein Partner)
      19. Januar 2012 17:07

      Das Ärgernis des WKR Ball ist, dass am Opernball zuviele Sozen ihren Nadelstreif ausführen wollen.

      Außerdem hat man ja ein eingespieltes Berufskrawallantenteam, dass daher jetzt anderwärtig beschäftigt werden muss.

    • Reinhard (kein Partner)
      19. Januar 2012 20:25

      Fragezeichen, Originalzitat: "Und ach der schlimme Meinungsterror. Da gibts doch glatt Leute die sowas nicht gut finden - wie kann man nur?"
      Und das als Antwort darauf, dass Leute empört sind, wenn ein Ball verboten werden soll.
      Die Meinungsäußerungen linker Krawallbrüder und Empörten sind doch sowas von irrelevant, so lange sie nur eine Meinungsäußerung darstellen. Wenn daraus aber konkrete Aktionen wie Verbotsaktionen werden (und jetzt geht es UNESCO-seitig allen 21 Bällen - inkl. Opernball - an den Kragen, denn alle werden von der Liste des Weltkulturerbes gestrichen; die Wichtigkeit dessen mag jeder selbst einschätzen) geht es eben nicht mehr um Meinungsfreiheit.
      Was die linken Anti-Alles-außer-dem-guten-Kommunismus-Brüder vollkommen ignorieren, ist dass auch viele hier im Blog für generelle Meinungsfreiheit eintreten - jeder soll sagen können, was er will, und sei es der größte Schwachsinn - aber uns gegen Handlungen wehren, die die Freiheit der Menschen einschränken.
      Linke Ideologie schafft, in klarer Traditionslinie eines jeden Sozialismus, gute menschen, die das Recht haben ihren Ball in der Hofburg zu feiern, und Untermenschen, denen dieses recht verwehrt wird, weil ihre Ideologie den Machthabern nicht passt.
      Mir persönlich sind Burschenschaften ebenso egal wie Bälle; ich finde beides lächerliche Balzrituale einer Gesellschaft von Individuen, die verzweifelt nach Ankern suchen. Aber sie haben ihre Daseinsberechtigung und sie haben in einem Rechtsstaat das gleiche Existenzrecht - seltsamerweise sind es gerade die Vertreter von Ideologien, die ständig nach Gleichheit und Gerechtigkeit schreien, die als erste Ungleichbehandlung und Ungerechtigkeit gegenüber jenen Gruppen, die sie kraft selbsternannter moralischer Macht für Untermenschen halten, fordern.
      Kein Verbot für irgendwen oder irgendwas außer Gewaltanwendung - und die geht beim Burschenschafterball von ideologisch aufgepeitschten Krawalleuren vor der Tür aus. Der Rest muss auf argumentativer Ebene geklärt werden, uind zwar ernsthaft und auf Augenhöhe und nicht durch präpotente Provokation vom hohen Ross herab.

      Allein der hasstriefende Zynismus und die widerliche Überheblichkeit, mit der Leute wie Sie, kritischer Beobachter und andere, bei denen man nicht sicher ist, um wie viele physische Personen es sich wirklich handelt, hier ihren Sermon absondern, reizt einen zum Erbrechen.
      Menschen, die zu schwach sind, eine gegenteilige Meinung oder das Vorhandensein eines politischen Gegners zu akzeptieren und die nach Verbot von allem schreien, dem sie nicht gewachsen sind, dem gegenüber sie sich aber moralsich überlegen fühlen.

      Eben das Gleiche, was ein Hitler und vor allem sein Handlanger Goebbels und deren ganze verbrecherische Bande in Deutschland gemacht haben; aber haargenau das Gleiche. Da passt kein Blatt Papier zwischen, außer vielleicht das mit dem Text der Internationale. Ausgrenzen, Stigmatisieren, Verfolgen, Vergasen. Stalin, Mao, Che und deren Gesinnungsgenossen haben das ebenso ausgelebt. Ihre Verehrer im Geiste würden, sowie sich die Gelegenheit ergibt, ein gleiches tun. Die ersten drei Punkte erleben wir ja schon wieder - wann kommt jemand wieder auf die Idee, Angehörige einer missliebigen Gruppe mit Kennzeichen am Revers zu versehen oder in Ghettos zwangsumzusiedeln?
      Übertrieben?
      In einer Stadt, die sich ein Stalindenkmal und eine Che-Guevara-Gedenkstätte leisten wird ein Ball verteufelt, an dem eine Burschenschaft (von vielen) teilnimmt, deren Mitglieder (laut Berichterstattung der Medien) zum Teil am rechten Rand anstreifen.
      Der Ball darf nicht mehr in einem Gebäude stattfinden, in dem nordkoreanische Gesandte mit Staatsehren empfangen werden.
      Wie lächerlich geht's eigentlich noch??

    • Udo (kein Partner)
      20. Januar 2012 17:09

      @Reinhard
      Danke, daß Sie sich die Zeit genommen haben.

  25. GOP
    18. Januar 2012 18:52

    Es war spannend, die heutige 2 1/2-Stunden-NR-Debatte zur Causa ORF zu verfolgen. Bemerkenswert war auch, dass sie österreichweit in voller Länge über ORF III übertragen wurde - sogar eine andere vorgesehene Sendung hat man dafür gestrichen. Wenn auch der Dringlichkeitsantrag der Grünen noch unausgegoren war, so hat man doch genügend Einblicke in die Denkweise (inkl. gegenseitiger Beschuldigungen) aller fünf Parlamentsparteien zu diesem Thema bekommen. Der Antrag wurde zwar abgelehnt, aber alle Debattenredner bzw. deren Parteien haben sich für eine Änderung der Struktur in den ORF-Entscheidungsgremien ausgesprochen.
    Nun sollten nach den Worten auch Taten folgen.

  26. terbuan
    18. Januar 2012 15:37

    Wir stehen auf der Costa Concordia und unterhalten uns wieder einmal über den ORF. Die Musik spielt laut und übertönt das Krachen des Schiffes an den Felsen.

    -Griechenland steht vor der Pleite und erpresst die übrigen EU-Länder.
    -Die Herabstufung weiterer Länder steht vor der Tür
    -Nicht nur Griechenland, auch Spanien, Italien und demnächst auch Frankreich sind Pleite.
    -Man spricht schon von Trillionen welche die EZB demnächst in den Markt wird pumpen müssen
    -das Geld dazu gibt es nicht, es ist gedrucktes Papier, nicht einmal das Papier wert
    -unsere Dilletantentruppe kann oder will das Problem nicht erkennen, sie läßt die Musik noch lauter spielen, veranstaltet Brot und Spiele, vom Eislaufplatz vor dem Wiener Rathaus über die Abfahrt auf der Streif zu den neuen Dancing Stars.

    (Es wird immer grausamer und peinlicher, Bruder des Wiener Erzbischofs in einer Show mit dem tschechischen Pornostar DollyBuster!

    Laßt es Euch noch gut gehen liebe Poster, wer weiß wie lange es noch geht!

    • Anton Volpini
      18. Januar 2012 17:29

      Rudolf Havenstein, Chef der deutschen Bundesbank von 1919 bis 1923 war wahnsinnig stolz darauf, den Vertrieb von immer gigantischeren Mengen von Banknoten von Woche zu Woche noch mehr steigern zu können.

      http://www.ostdeutsche-biographie.de/haveru07.htm

    • Wertkonservativer
      18. Januar 2012 18:34

      Also, terbuan,

      ich hab' jedenfalls vor, wie in den Vorjahren mit meiner lieben Frau Ende Mai/Anfang Juni für vierzehn/sechzehn Tage von Istrien aus über Venedig, Ferrara, nach Umbrien und dann in unsere geliebte Toskana zu reisen, um mich auch wieder mit einem neuen Brunello-Jahrgang vertraut zu machen.

      Ich wüsste nicht, wer uns aufhalten könnte! So lange wird's schon noch gut gehen, oder meinst Du, wir sollten die Reise früher ansetzen, um die Tour noch unbeschadet von den auf uns zukommenden beschinnenen Zeiten problemfrei abzuwickeln?

      Jedenfalls Dank für den guten Rat; ich werde die Terminfrage mit meinem Augenstern ernstlich diskutieren!

      Grüße,

      Gerhard

    • terbuan
      18. Januar 2012 18:45

      Lieber Gerhard,

      wie heißt es so schön: "Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst!"

      Auch ich habe heuer noch einige Reisen vor, nach Kroatien (Makarska, wo ich vergangenen Oktober erstmals gewesen bin), an die italienische Adria und nach Paris und hoffe, dass sich das alles noch ausgehen wird.

      Leider stehen die Zeichen auf Sturm, wenn sogar die Weltbank vor einem globalen Crash warnt und auch sonst kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist, immer nur mehr Schulden und kein Wille zum Sparen! Trostlos, das kann einfach nicht gut gehen, daher mein Pessimismus, der eigentlich Realismus ist, denn eigentlich bin ich im Grunde ein positiv denkender Mensch!

      liebe Grüße
      terbuan

    • brechstange
      18. Januar 2012 18:55

      terbuan

      Man spricht von 10 Billionen, die den Banken in den nächsten 2 - 3 Monaten zur Verfügung gestellt werden müssen. Trillions in Englisch sind Billionen. Aber auch das reicht.

      Bekannte von uns waren wirklich auf der Costa Concordia. So einen Untergang werden wir hoffentlich nicht erleben.

    • Anton Volpini
      18. Januar 2012 19:18

      terbuan und Wertkonservativer

      Sollte es möglich sein, aus der Geschichte Paralellen abzuleiten, was ja eigentlich nicht zulässig ist, denn jede Entwicklung hat ihre eigene Dynamik, aber sollte es trotzdem versucht werden, dann würd ich nach der Lektüre des Buches "Das Ende des Geldes" sagen, wir stehen erst ganz am Anfang. Und wenn wir erst am Anfang stehen, dann gibt es noch hunderte Möglichkeiten, den Lauf der Krise umzukehren. Ich bin da jetzt viel zuversichtlicher als vor der Lektüre dieses Buches, das ich jedem empfehlen kann.
      Aber ich kann mich natürlich auch gewaltig irren.
      Trotzdem würd ich jedes geplante Vorhaben durchziehen, denn so etwas wie einem Crash, der dann zu einem Stillstand führt, gibt es nicht. Der Niedergang ist, wie eine Aufwärtsbewegung, ein laufender Prozess, der spätestens dann umkehrt, sollte vorher nicht Einsicht einkehren, wenn nichts mehr geht. Und diesen Punkt haben wir selbst nach einer möglichen Griechenlandpleite noch lange nicht erreicht!

    • terbuan
      18. Januar 2012 20:52

      Anton
      Danke für den Tipp!
      Ich hoffe, die Autoren Pregetter und Hörmann behalten Recht, werde mir jedenfalls das Buch besorgen.
      lG/terbuan

    • Anton Volpini
      18. Januar 2012 21:18

      Der Autor heißt Adam Fergusson, terbuan, und das Vorwort hat Max Otte geschrieben.
      Ich weiß nicht, welches andere Buch Du gegoogelt hast? :-))

    • terbuan
      18. Januar 2012 21:33

      Anton
      Es gibt 2 ähnlich lautende Titel:
      Bei Deinem folgt noch der Zusatz:
      "Hyperinflation und ihre Folgen für die Menschen am Beispiel der Weimarer Republik"

      Jetzt besorge ich mir beide!
      lG/terbuan

    • Anton Volpini
      18. Januar 2012 22:28

      Genau, terbuan, das Buch von Adam Fergusson "Das Ende des Geldes", mit dem Untertitel ,"Hyperinflation und ihre Folgen für die Menschen am Beispiel der Weimaraner Republik" ist das Buch, das ich gelesen habe, und allen empfehlen möchte. Solltest Du ein weiteres Buch zu diesem Thema entdeckt haben dann bitte, erzähle mir davon.

    • brechstange
      18. Januar 2012 22:29

      terbuan

      Hörmann ist doch der WU-Professor, ein Informatiker, der dort Treuhandwesen lehrt. Bist du sicher, dass du ein Buch von dem möchtest. Mir erscheint dieses "ökosoziale Geld" etwas esoterisch.

    • Azdak
      18. Januar 2012 23:06

      Hände weg von Hörmann, ein ganz übler Frühsozialist.

    • Susanna (kein Partner)
      19. Januar 2012 09:36

      Was sich heute vielen, vielleicht bald allen zeigt, war denen, die sich ernsthaft damit beschäftigt haben, schon vor mindestens dreißig Jahren bekannt! Was jetzt vielen Sorge bereitet, hat sich ja langsam entwickelt und ist keineswegs sprunghaft oder gar überraschend passiert.
      Die große Chance in der aktuellen Situation besteht darin, dass man die Augen nicht mehr so leicht vor der Realität verschließen kann. Die vielen, die sich bisher in demokratischen Entscheidungsprozessen für das ausufernde Wuchern des Leviathan ausgesprochen haben (etwa weil sie keine Steuern zahlen mussten und ihre zahlenden Mitbürger zur Finanzierung des Wahnsinns verdonnern konnten), werden erkennen, dass die Kuh nun auch für sie weniger Milch gibt... Das kann durchaus ein Umdenken einleiten.
      Im Übrigen sollte man beim Lesen der Zeitung immer wieder hinterfragen, warum man uns auf einmal so "genau" über die "Krise" informiert. Zu welchen Handlungen oder Unterlassungen will man uns bewegen?

    • M.S.
      19. Januar 2012 11:01

      @terbuan @Wertkonservativer @Anton Volpini

      Wie heißt es so schön: Der neue Tag beginnt mitten in der Nacht!

  27. Undine
    18. Januar 2012 15:11

    Oje, wenn sich die Grünen so ins Zeug legen, befürchte ich NOCH Schlimmeres als das Pelinka-Buberl, nämlich eine grasgrünen Wrabetz- Büroleiter! ;-(((

  28. socrates
    18. Januar 2012 14:39

    Der ORF hat ~4000 Mitnichtarbeiter. Meine übliche Reform ist dringend notwendig: Alle in Stirnreihe antreten lassen, jeder 2. einen Schritt vor. Eine Münze aufwerfen: Bei Kopf gehen die Vorderen, bei Zahl die hinteren. Der Rest hat mehr Platz zur Arbeit.
    Universitäten mit mehr als 10.000 echten Hörern bekommen eine TV-Lizenz.
    Keine Gebühren, keine Privilegien, es gilt das ASVG für ALLE beim ORF.
    Maximalgehalt 100.000€/j
    Falls das nicht reicht, 2. Reform: Siehe oben.

  29. HDW
    18. Januar 2012 14:32

    Nicht nur im Rundfunk! Österreich ist de facto, zumindest in den meisten Institutionen eine SSR, eine Sozialistische (Betriebs)Räte Republik (Sowjet auf russisch Rat) Dem haben die Bürgerlichen nichts entgegenzusetzen und da sich deren neuere Generation auch die Taschen vollstopfen möchte machen sie mit und sind dann eben schwarze Bonzen. Mutatis mutandis kann man auch die Zeit des Nationalsozialismus so sehen: die Räte waren da eben die Blockwarte die für die PGs eine Gemeindewohnung verschafften (oder Altbauten arisierten und die Ablöse einsteckten) "Austria as it is"!

  30. RR Prof. Reinhard Horner
    18. Januar 2012 14:31

    reinhard.horner@chello.at

    Dass Willkür und Zwang gleichermaßen Widerpart zur Freiheit sind, sollte eigentlich klar sein. Nicht selten gehen sie - wie das beim ORF schon länger der Fall ist - Verbindungen ein.

    Eine leitende Funktion ist wohl mit Aufgaben und Verantwortungen verbunden, sonst wird sie überflüssig. Wie steht es im Übrigen mit redaktionellen Gemeinschaftsentscheidungen?

    Wer ist im ORF zuständig (kompetent? verantwortlich?) für die weitgehend verkommene Informationstätigkeit in der Verbindung von Nachrichten, Kommentaren, Agitationen und Unterhaltungselementen?

  31. Brigitte Imb
    • contra
      18. Januar 2012 14:24

      Das war zu erwarten und wurde hier bereits vorausgesagt.
      Ich mache mir um den armen Buben keine Sorgen!

    • schreyvogel
      18. Januar 2012 15:26

      Nico wäre ein sehr wertvoller Mitarbeiter für fast jedes Unternehmen. Relativ maßvolles Gehalt (5.000 Euro), sehr regsam, vor allem aber traumhafte Beziehungen zu sehr vielen wichtigen PolitikerInnen.

      Wo findet man so etwas noch?

      Die Edlinger und der Hesoun wurden ja auch wegen ihrer politischden Beziehungen an die Spitze von Österreich-Töchtern großer Konzerne berufen, denn das Hauptgeschäft machen die ja mit Staatsaufträgen. Da muss man schon bei der Formulierung der Ausschreibungen mitwirken, damit sie auf das eigene Unternehmen zugeschnitten sind.

      Schnell zuschlagen wäre mein Rat an alle interessierten Unternehmen.

  32. Censorius
    18. Januar 2012 13:20

    " Wenn Räte im Rundfunk regieren...... "
    Da wird die Erinnerung an diverse Räterepubliken wach. Radikal links und undemokratisch. So ist es im ORF auch Mode geworden. Alles was nicht in das rot/grüne Konzept passt, wird verdammt.
    Das Beispiel vom verrückten norwegischen Massenörder ist treffend. Er wird als christlich/rechtsradikal bezeichnet. Unter der Devise " irgendetwas wird schon hängen bleiben.
    Das ist verwerflich. Da kommt wahrlich Sehnscht nach Bacher auf !

  33. A.K.
    18. Januar 2012 12:11

    O.T. oder doch nicht? – Zu: „Wenn die Räte den Rundfunk regieren“

    Gestern (17.1.2012) berichtete der ORF 2 (z.B.: 19 Uhr), daß die heurige Opernballeröffnung von Ismet Özdek, der 1990 nach Österreich kam und nun Österreicher ist, choreografiert wird. Der Herr wurde gezeigt und auch seine Tanzschule in Bruck an der Leitha erwähnt. Was nicht zur Sprache kam war, wie diese Entscheidung zustande kam. Es scheint sich bei Entscheidung um eine „konzertierte Sache" zu handeln, den bereits einen Tag später ist im Feuilleton der „Wiener Zeitung“ – im Bereich „Integration“ - eine dreiviertel Seite dem Thema „Von Ostanatolien zum Opernball“ – siehe http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wz_integration/gesellschaft/427944_Von-Ostanatolien-zum-Opernball.html
    gewidmet. Die Wiener Zeitung schreibt bezüglich Auswahlverfahren: „...Umso mehr ehrt es ihn, heuer die Choreografie der Opernballball-Eröffnung gestaltet zu haben. In einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren wurde seine Choreografie ausgewählt. Mit seinen 32 Jahren ist Özdek der jüngste Choreograf der Opernball-Geschichte.“

    Ich möchte hier nicht die Ungerechtigkeit begehen einen initiativen Zuwanderer schlechtere Chancen als generationenlang eingesessenen Bürgern einzuräumen. Wer aber vom Opernball Wiener Tradition erwartet, ist doch ein wenig verwundert. Wer waren die Richter im Entscheidungsverfahren und nach welchen Kriterien wurde entschieden? Regiert die „Political Correctness“ mittels diverser Räte nicht nur den ORF, die Oper, sondern letztlich auch schon die ganze Republik?

    • Azdak
      18. Januar 2012 12:17

      Warten Sie nur ab. Vor der nächsten NR-Wahl wird uns diesbezüglich ein breites, pc-korrektes Flächenbombardement erwarten, damit BLAU um jeden (wirklich jeden) Preis verhindert wird. Das letzte epochale Gefecht der Bessermenschen.

    • A.K.
      18. Januar 2012 12:24

      Richtigstellung:
      Ich möchte hier nicht die Ungerechtigkeit begehen einem(!) initiativen Zuwanderer schlechtere Chancen als generationenlang eingesessenen Bürgern einzuräumen.

    • Samtpfote
      18. Januar 2012 13:00

      Wiederhole gerne mein Statement im Ortner-Blog:

      Was ist paradox?
      Ein türkisch geleitetes halbnacktes Frauenballett…....

      PS:
      So viel Chamagner können Strache und Bucher gar nicht trinken, wie sie täglich aufmachen dürfen......

    • terbuan
      18. Januar 2012 13:05

      Samtpfote
      Sind Sie sicher, dass die Damen des Balletts heuer nicht verschleiert auftreten werden müssen?
      (Vielleicht gibt es auch Bauchtanz-Einlagen! :-)))

    • durga
      18. Januar 2012 15:19

      ich nehme an, es wird eine Zeybeg-Choreographie geben.

      Wer einen ersten Eindruck über diesen äusserst grazilen Tanz bekommen möchte, sollte sich anschauen:
      http://www.youtube.com/watch?v=XeKK5xl9SCg&feature=related

    • cmh (kein Partner)
      19. Januar 2012 09:01

      Da die Masse der Österreicher mit Ballet eh nix anfangen kann, ist es doch egal, wer und was tanzt.

      Viel schlimmer finde ich, dass immer mehr Kinder mit dem Computer rülpsen können, aber bei der Blockflöte nicht wissen, wo vorne und hinten ist. So wird schon im Kindergarten und der Volksschule versäumt, ein sachkundiges Publikum heranzuziehen, dass dann auch diese bestimmte Art kultureller Hoch- und Höchstleistungen zu verstehen vermag, auf die wir alle so stolz sind und die wir für identitätsstifend halten.

      Diese unsere Kultur geht im Kindergarten beim Zuckerlfest verloren und nicht im Opernball.

    • Susanna (kein Partner)
      19. Januar 2012 09:21

      Zu "cmh":
      Kultur gibt es wohl immer in Abstufungen: Manches lässt sich eben nur genießen, wenn man über eine gewisse Bildung verfügt.
      Der Unterschied gegenüber der Nachkriegszeit besteht meines Erachtens darin, dass heute der umgekehrte Weg beschritten wird. Nicht die Ungebildeten werden ermuntert, sich Bildung anzueignen, um kultivierter Genüsse fähig zu werden, sondern das Primitive wird freudig begrüßt.

    • Undine
      19. Januar 2012 11:39

      @Susanna

      " Nicht die Ungebildeten werden ermuntert, sich Bildung anzueignen, um kultivierter Genüsse fähig zu werden, sondern das Primitive wird freudig begrüßt"

      1000 Sternderl für diesen einen Satz! Knapper kann man die gegenwärtige Misere auf diesem Sektor nicht zusammenfassen.

  34. mike1
    18. Januar 2012 10:41

    O.T.: aus der "presse"

    "Sparpaket: SPÖ-Basis verpasst Faymann Daumenschrauben
    17.01.2012 | 18:19
    Vor einem „Rebellentreffen“ der Gewerkschaft am Freitag herrscht Nervosität. Oberösterreichs SPÖ pocht auf „Beitrag“ der Industrie. Die Landwirtschaftskammer wehrte sich gegen die Pläne."

    die totengräber der nation (ak und ögb) treten wieder an...

  35. Josef Maierhofer
    18. Januar 2012 09:28

    Na, vielleicht geht der Schuss bald nach hinten los, wenn die Redaktuere tun und lassen können, was der 'Baddei' beliebt. 'Basisdemokratisch' wurde es genannt.

    Das erinnert mich noch an meine Studentenzeit an der TU Wien, wo damals ein Herr Cap 'basisdemokratisch' unterwegs war. In Wirklichkeit hat er Parteibefehle befolgt und ist nach Studienende nahtlos in den Politjob, gaschaffen für ihn durch die 'Baddei', gewechselt. Also schon damals weit weg von der Basis und weit weg von der Demokratie.

    Stellen wir uns vor, bei dem nächsten Farbwechsel in der Regierung, und ich rechne schon damit, wird der ORF dann 'umgefärbt' und eine neue Katastrophe bahnt sich an.

    Warum gibt es solche 'Handlanger'-Organisationen der 'Baddei', die wir zahlen müssen ? Ich möchte weder für so korrupte und abhängige und unnötige Organisationen noch für den ORF Steuern und sonstige Zwangsgebühren zahlen. Ich kenne nicht die Befugnisse dieser KommAustria, aber weit weg von der 'Baddei' dürfte sie nicht angesiedelt sein, wenn sie solche Entscheidungen, bzw. Parteimaßnahmen trifft und treffen darf.

    Tiefster Bolschewismus made in Austria, der 'Räterepublik' und Rarteiapparatschiks.

    Ich bin für Privatisierung des ORF.

    • M.S.
      18. Januar 2012 16:01

      @Josef Maierhofer

      Merkwürdigerweise kümmert sich um diese desaströsen Zustände im öffentl.-rechtlichen ÖRF die EU überhaupt nicht, während im Nachbarland Ungarn eine regelrechte Treibjagd gegen die dortige Regierung veranstaltet wird. Schlimmer kann es ja dort auch nicht mehr sein.

    • Josef Maierhofer
      18. Januar 2012 17:24

      @ M.S.

      Es gibt 2 Sorten, die Linken Bösen, die sind der EU willkommen und 'alle anderen' Bösen, die sind dann eben zu verfolgen, von wem ? Natürlich von den linken Bösen !

  36. terbuan
    18. Januar 2012 09:23

    Eine Stimme vom Nachbarn, aufgelesen im Netz-Ticker:

    "Der frühere ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender hat die Einflussnahme politischer Parteien auf den öffentlich-rechtlichen Österreichischen Rundfunk (ORF) kritisiert. “In Österreich hat der Parteienfilz eine barocke Kultur entwickelt”, sagte Brender der Tageszeitung “Die Welt” (Mittwochsausgabe). Die aktuelle Diskussion um die fehlende Unabhängigkeit des Senders zeige einmal mehr, mit welcher Selbstverständlichkeit der Postenschacher beim ORF in Österreich von der Politik vorangetrieben werde.

    Das sei in Deutschland anders: “Bei uns wird parteipolitische Einflussnahme im Hinterzimmer ausgefochten. Das zeigt, dass sich die Politiker hierzulande zumindest noch schämen”, sagte Brender, der 2010 auf politischen Druck als Chefredakteur des ZDF abgelöst wurde. Ex-ORF-Generaldirektor Gerhard Zeiler, Österreicher und nun Chef der RTL-Group, verzichtete im vergangenen Jahr auf eine erneute Bewerbung um das Amt des Generaldirektors beim ORF. Er sei nicht bereit, parteipolitische Personalwünsche willfährig umzusetzen, sagte er damals. (dts Nachrichtenagentur)......"

  37. Gerhard Pascher
    18. Januar 2012 09:04

    Ist die aktuelle Entscheidung der RTR gegen den niederösterr. ORF-Redakteur bereits der erste Schritt zur Einschränkung der Informationsfreiheit?
    Besonders aktuell ist in diesem Zusammenhang die heutige Diskussion um den Gesetzesantrag SOPA (Stop Online Piracy Act) im US-Kongress. Das kommt dann sicher auch nach Europa um politische und wirtschaftliche Freiheiten einzuschränken. Siehe dazu auch den Protest, dem sich auch Google, Facebook, Twitter u.v.a.m. angeschlossen haben:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Protest_gegen_SOPA

  38. mike1
    18. Januar 2012 08:44

    nur die privatisierung des orf würde hier einiges bewegen können - aber warum sollten sich gerade die roten von ihrer persönlichen medienpropagandamaschine trennen wollen ?

    und damit nix passiert, haben angeblich die rotgrünpropagandisten nach sozialistischem vorbild schon einen gesetzestext in ausarbeitung, der allen österreichern (egal, ob tv-besitzer oder nicht) die zwangsgebühr vorschreibt.

    • brechstange
      18. Januar 2012 09:04

      Nicht nur rotgrün, auch der schwarze Kopf vertritt die Zwangsgebühr für alle.

    • mike1
      18. Januar 2012 10:04

      heutzutage ist ja jedem alles zuzutrauen....

    • schreyvogel
      18. Januar 2012 15:11

      Und wo würde ein privatisierter ORF enden? Bei den Haim Sabans und den Rupert Murdochs dieser Welt!

    • Undine
      18. Januar 2012 21:28

      @schreyvogel

      Ach, du meine Güte, Sie malen aber den Teufel an die Wand!
      Bis jetzt war mir Herr Haim Saban--im Gegensatz zu Rupert Murdoch-- überhaupt kein Begriff. Ein bißchen googeln öffnete mir ziemlich weit die Augen:

      "Haim Saban ( hebräisch ????? ??? Chaim Saban?; * 15. Oktober 1944 in Alexandria, Ägypten) ist einer der größten Medienunternehmer der Welt und Milliardär. ...

      "Haim Saban kauft Sat1, ProSieben, Kabel1, N24 usw. ... Haim Saban kauft deutsche Fernsehsender Sat 1, ProSieben, Kabel 1, N 24 usw. Beim Feilschen um ..."

      Ob wir im Falle einer "feindlichen Übernahme" durch solche Herren unserem berechenbaren Rot-Grünfunk ORF nicht noch nachtrauern würden? Vor dem Googeln, also noch vor 5 Minuten, hätte ich nicht gedacht, daß ich je so einen Satz schreiben könnte! ;-(

  39. Wertkonservativer
    18. Januar 2012 08:02

    Unsere Staatsorgel ORF wird täglich mehr zum österreichischen "Absurdistan";
    da sind die letzten Entwicklungen um Niko und die "Kontrollbehörde" nur saure Sahnehäubchen auf untrinkbaren Kaffee!

    Hier stinkt der Fisch wahrlich vom Kopf!
    Die Mannschaft wäre mehrheitlich schon in Ordnung, die höheren bis höchsten Chargen hauen die Performance zusammen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  40. HJR
    18. Januar 2012 07:03

    In der "Anstalt" nichts Neues!
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  41. Observer
    18. Januar 2012 06:58

    Im Zusammenhang von kriegerischen Auseinandersetzungen, Terroranschlägen usw. religiöse Zuordnungen zu treffen, ist immer problematisch. Ich erinnere mich noch gut, als vor einigen Jahren in den Nachrichten aus dem Libanon oder Nordirland fast täglich von Christen bzw. Katholiken gesprochen wurde, welche gegen deren Gegner kämpften. Wie kann ein Christ es mit seinem Glauben vereinbaren, andere Leute zu töten? Daher ist auch der norwegische Attentäter nicht als Christ zu bezeichnen.

    Die RTR (Rundfunk & Telekom Regulierungs-GmbH) und im besonderen die zugeordnete TKK (Telekom-Control-Kommission) sollten sich auf die ihr gesetzlich zugewiesenen Grundaufgaben beschränken und nicht in die redaktionellen Rechte der Redakteure und deren Eigenverantwortung eingreifen.

  42. simplicissimus
    18. Januar 2012 06:52

    ich wünsche mir einen staatsrundfunk, der

    - möglichst objektiv und frei von tendenzen berichtet
    - unterschiedliche politische meinungen ausgewogen kommentieren lässt
    - ein niveauvolles und kulturelles ansprechendes programm hat
    - politische parteien wie aussätzige von einflussnahme aussperrt

    dafür lasse ich gern einen pflichtobulus springen.

    sollte das in unserem operettenstaat nicht möglich sein, unterstütze ich die meldung des herrn volpini, der für privatisierung eintritt. sofort bitte nach abwahl dieser unsäglichen groko!

    • Anton Volpini
      18. Januar 2012 07:53

      Auf Ihre hohen Ansprüche habe ich auch jahrzehntelang gehofft, simplicissimus. Irgendwann muß man erkennen, daß eine anständig geführte, staatliche Einrichtung reine Utopie ist.
      Lesen Sie heute dazu in der Kleinen Zeitung den Kommentar von Frido Hütter und Sie sehen, daß in staatlichen Einflußsphären immer nur an der gerade sichtbaren Spitze des Eisbergs aufgeregt herumgedoktert wird. Der Hütter muß übrigens ein besonders Linker sein! Schwafelt was von Glaubwürdigkeit des ORFs, die sonst verloren geht, wenn der Pelinka nicht zurücktritt.

    • brechstange
      18. Januar 2012 08:59

      Herr Volpini,
      der Hütter erscheint mir wie einer der 68er "Wir haben uns alle lieb" Generation. Wehe, es denkt wer anders.

      Doch inhaltlich ist seinem Kommentar recht zu geben: Eine Schar Redakteure spüren, dass der Rückhalt in Österreichs Bevölkerung stark sinkend ist und Wrabetz, Faymann und Konsorten sich einigeln, inzwischen fast wie der Gaddafi. Was Hütter selbstverständlich unterstütendswert findet. Andererseits kann man eindeutig erkennen, dass er die Lawine (Aufruhr in der Bevölkerung) noch stoppen möchte, wie man auf den Querhieb (der hat uns ja nicht lieb, obwohl er doch die edle Tat der Redakteure anerkennen müsste) auf Ortner erkennen kann.
      Mir scheint, dass die aufständischen Redakteure sich waschen wollen, ohne nass zu werden und Hütter ihnen dabei helfen möchte.

    • brechstange
      18. Januar 2012 09:01

      .. unterstützenswert

      Querhieb auf Ortner (der hat uns ja nicht lieb, .......)

    • Anton Volpini
      18. Januar 2012 11:24

      ...eben, wollt ich grad sagen, der Querhieb auf den Ortner ist völlig daneben. Erstens ist er nicht ajour, der Artikel war "nicht dieser Tage", und zweitens war der Ortner da wieder einmal so richtig witzig.

  43. Anton Volpini
    18. Januar 2012 05:22

    Die einzige Möglichkeit, diesem ganzen Spuk eine Ende zu machen, ist, den ORF dem freien Markt zu überlassen. Ohne Regulierungsbehörde oder sonstige staatliche Eingriffe, ohne Stiftungsräte, sondern ganz nach eigenem Gutdünken.
    Natürlich auch ohne Zwangsgebühren, sondern zahlen tun nur die, die auch ORF schauen. Dann regulieren sich alle bisherigen Fehlentwicklungen von selbst, innerhalb kürzester Zeit.

    • byrig
      19. Januar 2012 21:48

      die antwort ist:pay-tv.wenn die dort im orf eh so toll sind,sollten die einnahmen ja nur so sprudeln!h

  44. Helmut Oswald
    18. Januar 2012 02:53

    Der letzte Rest an Freunden, den uns die Besatzungstruppen zurückgelassen haben, schart sich noch um das staatliche Meinungsmonopol. Kein Wunder.
    Die und die politische Klasse, die dieses Land in den Abgrund führt, unterwegs auf dem letzten Geisterschiff einer untergehenden Epoche. Mann, seht ihr alle alle alt aus. Unsere Kinder werden Euch nicht mehr kennen und ihr werdet, wenn sie uns nachgerückt sind, wie Spreu im Wind verflogen sein. Wie alle bisher noch, deren Lügen sie selbst für ihren Sieg gehalten haben, so fault ihr jetzt ab. Seid gewiß, euch wird niemand vermissen.

  45. Haider
    18. Januar 2012 01:59

    Manchmal ist es jedoch ein glücklicher Zufall, wenn irgendein Neuling in seiner Unbedarftheit glaubt, besonders obrigkeitskonform eine politisch korrekte Vernaderung vornehmen zu können. Welchen Wahnsinn hatte er entdeckt: Die politisch Unberührbaren Grasser, Strasser und Haupt haben einen Diplomatenpaß! Da dieser Journalist offensichtlich zu wenig recherchiert hatte, stellte sich später heraus, daß selbstverständlich nicht nur unsere Politmuppets Vranitzky und Busek, sondern auch - Gott stehe uns bei - Bischöfe ein derartiges Statussymbol besitzen, darüber hinaus auch Schweinchenkrawattenträger Edlinger, der rechtskräftig Verurteilte Steuerhinterzieher Androsch, ein gewisser Charly Blecha, der in einem sechsfachen Mordprozeß prominent verwickelt war ... es liest sich wie das WHO IS WHO der österreichischen Nomenklatura.

    • simplicissimus
      18. Januar 2012 06:58

      lassens mir den charly in ruh, der so herzzerreissend am denkmal des seligen che geschluchzt hat: "er war ein mensch ..."
      das kompensiert doch den kleinen fehltritt mit udo, dem schwerstkriminellen, oder?

    • Undine
      18. Januar 2012 09:34

      @Haider

      *****!

      Es ist gut und wichtig, hin und wieder an diese rote Mafia im Dunstkreis vom Mehrfachmörder Udo Proksch und seinen "Club 45" zu erinnern, denn unser Rotfunk verspürt gar kein Verlangen, diese Suppe aufzuwärmen---ganz im Gegensatz zum "Fall Grasser".

    • terbuan
      18. Januar 2012 12:56

      Ich glaube, es war ein Journalist vom "Kurier", der am 5.1. zum ersten Mal in einem Kommentar über diese Sache geschrieben hat "Ein Pass für Absurdistan" oder so ähnlich hieß der Artikel!

  46. libertus
    18. Januar 2012 01:41

    Vielleicht ist diese "basisdemokratische" Entscheidung genau das, was die EU unter einem "freien" Mediengesetz versteht und wo der ungarische Ministerpräsident partout nicht mitziehen will?

    Womöglich wurde damit bereits eine gesetzliche Anpassung vorbereitet, weil der kleine Niko P. nunmehr doch nicht als Wrabetz-Büroleiter anheuert, sondern als Ersatz dafür der Job des ersten "leitenden basisdemokratischen Jungjournalisten" für ihn kreiert wird?

    Was verstehen wir dumpen Zwangsgebührenzahler schon von den höchsten Aufgaben im Öffentlich-Rechtlichen? Der begabte Redakteurs-Sohn wird uns das sicherlich noch rechtzeitig und zum Wohle der Republik begreifbar machen, wetten?





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