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Fußnote 258: Glawischnig haidert

Eva Glawischnig will das Sparen revolutionieren: Eine Krankenversicherung für alle, eine Pensionsversicherung für alle. Mit diesen grünen Sparvorschlägen geht sie in die Verhandlungen mit dem Vizekanzler.

Grün?
Diese Systemrevolutionen haben wir doch schon gehört. Und zwar nicht nur einmal. Es waren die gebetsmühlenartig wiederholten Forderungen des grünen Gott-sei-bei uns – Jörg Haider. Übernommen und aufpoliert von H. C. Strache.
Und jetzt ist Frau Glawischnig auf den Haider gekommen.
Entweder Eva Glawischnig hat kein politisches Gedächtnis oder sie steht mehr unter Druck, als es die Wortmeldung des Tiroler Grünen Gebi Mair vermuten lässt. Der zettelte nämlich eine Obfrau-Diskussion an, weil er endlich frischen Wind an der Grünen-Spitze will. Nur dass der so blau weht, das hat er sich wohl nicht erwartet. Sonst hätte er sich nicht so schnell für sein Aufmucken wieder entschuldigt. Ob er jetzt die Entschuldigung zurücknimmt?

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2012 12:10

    es werden so manche parteien noch ihr blaues wunder erleben!

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2012 13:35

    Der Vorschlag an sich wäre OK, wäre er ernst gemeint.

    Ich glaube nicht, dass bei den Grünen für die Schaffung einer einzigen Pensionsversicherung und einer einzigen Kranknversicherung in Österreich reale Vorschläge erarbeitet wurden und schon gar nicht darüber wirklich diskutiert wurde.

    So ist das vermutlich bloß nicht mehr als ein populistisches Nachplappern der bereits bekannten hohlen Phrasen, um ihre eigene Haut zu retten. Ich glaube, Frau Glawischnig könnte auch als Frau und Mutter ihren Mann stellen (P.C. ihre FrauIn stellen) und evntuell was anderes arbeiten, wenn sie schon in der Partei abgeschossen wird.

    Es stellt sich immer die Frage nach dem Wert eines Beitrages und der hängt immer von der Arbeit ab, die in den Lösungsvorschlag investiert wurde und von der Akzeptanz der Idee.

  3. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2012 13:02

    Die strikte Farbenlehre der politischen Herkunft von Personen und Ideen gehört der Vergangenheit an. So wie viele frühere grüne Ideen mit Zeitverzögerung auch von den übrigen Parteien angenommen wurden, so hat auch die ÖVP viele ihrer ursprünglich christlichen Grundsätze über Bord geworfen usw.

    Leider ist es aber immer noch so, dass eine gute Idee - gerade weil sie aus einer anderen Ecke kommt - zuerst aus Prinzip immer von den anderen Parteien abgelehnt wird. Nun werden aber - besonders unter dem allgemeinen Spardruck - solche Vorschläge wieder ausgegraben und als "tolle eigene Ideen" dem dummen Wahlvolk verkauft (Studiengebühren von Burgstaller, Konzentrierung der Pflichtversicherungen durch Glawischnig usw.).

    Noch etwas: Jörg Haider hatte manche gute Ideen, nur wurden sie von anderen Parteien - siehe oben - grundsätzlich abgelehnt.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2012 12:37

    Das beweist wieder einmal, wo vorausschauende Politik beheimatet war und ist.
    Es schadet auch Frau Glawischnig keinesfalls, jeden Tag klüger zu werden und bei vernünftigen Konzepten mit allen Parteien an einem Strang zu ziehen.

    Tja, wenn die eigene Position plötzlich zur Disposition steht, beginnen selbst Grüne zu denken und das ist gut so!

  5. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2012 14:51

    Dass Frau Glawischnig hilflos um sich schlägt, ist so neu nicht. Es beweist lediglich, dass sie selbst offenbar die einzige ist, die noch nicht bemerkt hat, dass sie ihre Zukunft schon lang hinter sich hat. Wie die Grünen insgesamt.

  6. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2012 13:04

    Fr. Glawischnig hat nur eine klassisch linke Forderung nach mehr Zentralismus vorgebracht. Daß diese ursprünglich von Haider stammt, zeigt nur, daß die FPÖ ebenso eine linke Partei ist.

    Die rechte, konservative Forderung wäre: Vielfalt und Konkurrenz der Krankenkassen aber ohne Finanzausgleich und Subventionen.

    Da keine Partei diese Forderung erhebt, zeigt, daß es keine rechten Parteien in Österreich gibt.

    Denn linke Position: Zentralismus
    Rechte Position: Föderalismus

  7. Ausgezeichneter KommentatorHDW
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2012 12:32

    Sie wird bald die Gewerkschaften damit auf den Plan rufen, denn wo sollen dann z.B. die Betriebsräte so wichtiger, wenn auch zum Teil nicht mehr existierender Betriebe wie Austria Tabak, Semperit oder der Österreichischen Staatsdruckerei versorgt werden wenn nicht in der "Versichertenvertretung" der jeweiligen Krankenkasse?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUdo
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2012 14:12

    Alles war immer schlecht, wenn es von Haider kam, kommt dasselbe von den"Richtigen", wird es auf einmal gut. Lustig, oder? Bis auf die Zeitverschwendung halt und Zeit ist ja bekanntlich Geld, aber wir hams ja, nicht?


alle Kommentare

  1. Jenelle (kein Partner)
  2. Forever (kein Partner)
    08. Februar 2015 14:18

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  9. Anton Aushecker (kein Partner)
    01. Februar 2012 13:19

    Es gibt hier was über "schöne Marxistin" zu lächeln, wenn sie nun auf einmal doch eine alte Forderung der Blauen aufgreift. Es gibt aber über die Forderung an sich überhaupt nichts zu lächeln, egal von welcher Seite sie ins Spiel gebracht wird.

    Eine Einheitsversicherung für alle hätte nur einen Effekt: im quasi-staatlichen Umfeld wieder einen neuen Moloch zu schaffen, der dann im Gegensatz zur aktuellen mehr als subotimalen Lösung noch weiter vom Markt und damit vom Kunden entfernt ist.

    Die einzige akzeptable Lösung wäre die Einführung einer Versicherungspflicht anstelle einer Pflichtversicherung. Es ist völlig klar, dass man eine Sozialversicherung nicht auf freiwilliger Basis umsetzen kann, da dann zahlreiche weniger vorausblickende Mitbürger versagen würden und alle anderen dann die Wahl hätten, die Versager vor die Hunde gehen zu lassen oder erst recht zu unterstützen. Keine Option.

    Im KFZ-Bereich funktioniert es aber bestens: Jeder ist verpflichtet, sich eine Haftpflichtversicherung zuzulegen, aber welche konkret und mit welchen (über die Mindestanforderungen hinausgehenden) Leistungen bleibt jedem selbst überlassen. So existiert ein hart umkämpfter Massenmarkt, der zu konsumentenfreundlichen Preisen arbeitet. Es bleibt gleichzeitig aber niemand auf der Strecke, da auch die schwer vermittelbaren Kunden zwangsweise aufgeteilt werden.

    Langfristig würden sich wohl 2 Gruppierungen am Sozialversicherungsmarkt herausbilden: die mit einer kosteneffizienten, schlanken Verwaltung im Billigbereich und die mit einem Leistungsplus im Premiumbereich. Die Umstellung könnte theoretisch ab morgen geschehen, wenn man hier wie bei der Umstellung der Abfertigungen/Mitarbeitervorsorgekasse einfach per Stichtag das System ändert, ohne Altansprüche zu vernichten. In der Krankenversicherung sollte sich durch das laufende Umlageverfahren sowieso kein Problem ergeben und in der Pensionsversicherung müsste für eine Übergangsphase der Staat die Deckungsdifferenz ausgleichen. Das müsste er aber ohnehin auch jetzt schon, wenn die Leistungen die Einzahlungen übersteigen.

  10. Robert Bond (kein Partner)
    01. Februar 2012 10:45

    Und was bitte ist an diesem äußerst sinnvollen Vorschlag "blau"? Würde mich auch sehr wundern, wenn vor Haider niemand auf diese Idee gekommen wäre.

  11. Reinhard (kein Partner)
    01. Februar 2012 06:18

    Seit wann jubeln einige hier einer Monopolbildung zu?

    Abschaffung der Pflichtversicherung, Schaffung einer Versicherungspflicht!
    Sofortige Entstaatlichung aller Versicherungsträger!
    Freie Konkurrenz zwischen den Anbietern, freie Vertragsgestaltung zwischen Krankenkassen, Pharmaindustrie und Anbietern medizinischer Dienstleistungen!

    Aber puuh, das ist ja wieder der böse turbokapitalistische Neoliberalismus, in dem der Bürger sein Hirn einschalten muss, bevor er einen Vertrag unterschreibt...

    Überlassen wir die Träumereien von zentralistischen Staatsmonopolen (Wann fordern wir denn eine EU-Zentralkrankenkasse?) den Politikern demokratieferner Gesinnung und treten wir lieber für Eigenverantwortung und gesunde Konkurrenz ein.

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      01. Februar 2012 12:33

      Da kann ich nur zustimmen!

      Wenn ich eine Lösung zu einem Problem suche, dann schaue ich mir die Natur an und frage mich, wie sie es die letzten paar Milliarden Jahre so gemacht hat:

      Evolution! Also Selektion aus einem Angebot mehrerer Lösung.

      Und was macht dieser Grünling? Genau das Gegenteil!

      Im Sinne unserer grünen Verwirrten schlage ich also zwecks Kosteneinsparung vor:
      - nur ein Automobilhersteller
      - nur ein Telekomanbieter
      - nur eine Fernsehanstalt (natürlich mit nur einem Nachrichtenkanal)
      - nur eine Partei im Parlament (natürlich die Grünen), dann erspart man sich auch die sündteuren Wahlen
      - nur eine Staatsreligion (natürlich die vom edlen Prophet, der gerne Kamele, tote Frauen und kleine Kinder fickt.)
      - usw.

    • Leopold Koller (kein Partner)
    • Udo (kein Partner)
      01. Februar 2012 16:20

      @Reinhard

      Genau das hab ich von Ihnen erwartet und Sie haben mich nicht enttäuscht.

      Dieser Vorschlag ist alles andere als liberal, genaugenommen steift er sogar an kommunistischem Denken. So hat mich Haider damals damit verwundert und wenn auch weniger, verwundert es mich, dasselbe jetzt von Glawischnig zu hören. Unterberger hat seine Meinung, zurecht, aussen vor gelassen und es ist erstaunlich zu sehen, was manche hier davon halten.

      "Abschaffung der Pflichtversicherung, Schaffung einer Versicherungspflicht!
      Sofortige Entstaatlichung aller Versicherungsträger!
      Freie Konkurrenz zwischen den Anbietern, freie Vertragsgestaltung zwischen Krankenkassen, Pharmaindustrie und Anbietern medizinischer Dienstleistungen!"

      Damit haben Sie vollkommen recht!

      Die Absurdität in der Klammer, übernimmt hoffentlich niemand als ernstgemeinte politische Forderung.

  12. sosheimat (kein Partner)
  13. rechtsliberaler-zorro (kein Partner)
    31. Januar 2012 23:07

    (X) BZÖ -
    Jörg Haider das Original

    "Oft kopiert aber nie erreicht".

    Konnte mir dies einfach nicht verkneifen.

  14. thors
    31. Januar 2012 17:10

    Als BVA-Versicherte freuen wir uns schon darauf, künftig keinen Selbstbehalt mehr zahlen zu müssen, denn es ist gänzlich unwahrscheinlich, das man GKK-Versicherte ebenfalls zur Leistung eines 20 %igen Selstbehaltes zwingen wird können/wollen. Auf die Argumente der Gewerkshaften, AK usw. gegen diesen Vorschlag der Grünen darf man gespannt sein, oder wird es nach dem Motto "net amal ignorieren" ablaufen ?

    • JEZ (kein Partner)
      01. Februar 2012 11:17

      @ thors
      wünsche große Freude auch : Wartezeiten für Operationen
      keine (erschwerte) Kuraufenthalte
      Mehrbettzimmer im Krankenhaus
      etc. etc.

  15. Segestes (kein Partner)
    31. Januar 2012 16:54

    Unser Krankenkassen-Sammelsurium ist eine
    Zumutung sondergleichen.
    Mir ist wurscht, wer diesen Augiasstall ausmisten
    möchte - Hauptsache es wird endlich getan!

    PS: Hat Unterberger eigentlich keine
    Meinung dazu?

  16. Leopold Koller (kein Partner)
    31. Januar 2012 16:11

    Wieso nur eine Krankenversicherung und nur eine Pensionsversicherung? Von mir aus soll's so viele geben, als es Versicherte gibt. Aber halt KEINE staatliche!

  17. Otto (kein Partner)
    31. Januar 2012 15:40

    Aber was halten Sie von diesem Vorschlag nun Hr. Unterberger? Das kommt hier nämlich nicht klar hervor!
    Übrigens mit dieser "Wer hat's erfunden"-Häme können Sie in punkto Haider fast jedes beliebige Thema bemühen, denn der hatte im Laufe seiner Karriere sehr viele Meinungen!

    • Segestes (kein Partner)
      31. Januar 2012 17:03

      Haider hat bereits in den 1980ern von drohender Überfremdung gesprochen - heute ist diese, in Form von vor allem islamischen Parallelgesellschaften, Realität.
      Er hat Ende der 1990er gesagt, eine Eurozone mit dermaßen verschiedenen Volkswirtschaften, wird in ca 10 Jahren zerbröseln - oder die Nettozahler dürfen für die Loser-Staaten blechen - es ist genau so gekommen.

      Haider war offenbar doch weniger ein Populist, sondern vielmehr ein Realist.

    • Undine
      31. Januar 2012 20:04

      @Segestes

      ***!
      " es ist genau so gekommen."

      wenn nicht noch schlimmer!

    • Udo (kein Partner)
      31. Januar 2012 20:29

      @Segestes
      Volle Zustimmung!

  18. hubihubsi (kein Partner)
    31. Januar 2012 14:49

    Sehr geehrter Herr Unterberger!

    Ich hätte jetzt doch noch mal eine Frage.

    Was hat eigentlich Wolfgang Schüssel für Österreich getan?

    Können sie uns 5 nennenswerte Punkte aufzählen?

    Ich muss dazu sagen ich bin nur ein einfacher Bürger, kein Akademiker.

    Vielleicht bin ich ja naiv, und mir ist etwas entgangen über die Regierungszeit vom Schüssel.

    Vielen Dank.

    • cmh (kein Partner)
      31. Januar 2012 20:50

      Schüssel hat gezeigt, dass es auch nichtrote Regierungen in Österreich geben kann.

      Schüssel hat gezeigt, dass es auch nichtrote Regierungen in Österreich geben kann.

      Schüssel hat gezeigt, dass es auch nichtrote Regierungen in Österreich geben kann.

      Schüssel hat gezeigt, dass es auch nichtrote Regierungen in Österreich geben kann.

      Schüssel hat gezeigt, dass es auch nichtrote Regierungen in Österreich geben kann.

      Und wenn alles was er gemacht hat, kompletter Quatsch gewesen wäre, diese fünf Punkte werden nennenswert bleiben, solange es Rote in Österreich gibt.

    • Otto (kein Partner)
      01. Februar 2012 08:45

      hat Klaus auch gezeigt!

    • Censorius
      01. Februar 2012 14:59

      In der Regierung Schüssel ist gearbeitet worden. Genügt ihnen das nicht, sie einfacher Bürger.

    • hubihubsi (kein Partner)
      02. Februar 2012 20:42

      Es tut mir sehr leid wenn ich irgendwelchen eingefleischten Schüssel Fans auf den Schlips getreten bin.

      Vor allem ihne Herr Censorius, das ist aber kein Grund mich anzupöbeln. Ich sag zu ihnen ja auch nicht Prolet.

      Aber die zwei Argumente kann ich leider nicht gelten lassen.

      Zum einen ist nichts dabei eine Koalition mit der Fpö einzugehen.

      Zum zweiten geh ich davon aus dass Regierungen arbeiten. Aber,
      lieber Censorius, ich weiß zumindest was sie meinen. Sie denken große Koalition heißt Stillstand. Und da schwarz blau keine große Koalition war haben die gearbeitet oder so ähnlich. Hab ich recht. Der Einfachheit halber.

      Ich denke es gab Leute die weit mehr für die "politische Wende" in diesem Land getan haben als Wolfgang Schüssel.

      Eine poitische Wende die aus heutiger Sicht nichts gebracht hat.

      thats it

      und wenn sie, lieber cmh, wolfgang schüssel das goldene Ehrenkreuz der Republik Österreich verleihen wollen, nur weil er einen Koalition mit der FPÖ eingegangen ist, dann wundert mich gar nichts mehr.

      Also dann

    • Udo (kein Partner)
      03. Februar 2012 12:54

      Diese Wende hat wieder einmal gezeigt, was die Sozis von Demokratie wirklich halten. Und viel kann das nicht sein, wenn, nachdem einmal eine Regierung ohne die Sozen gebildet wird, sofort Sanktionen und Schmutzkübelkampagnen angezettelt werden und so ganz Österreich von den Medien in In- und Ausland derart durch den Dreck gezogen wird, sodass sogar österreichische Schullehrer auf Klassenausflug, vor den Augen ihrer Schüler als Nazis beschimpft, angegriffen und verletzt werden, wegen einer demokratisch gewählten Regierung die halt den Sozis missfällt.
      Dann braucht einer sonst nämlich gar nichts zu leisten, allein die Reaktionen haben lustigerweise aufgezeigt, dass es als "Sündenfall" (man beachte die Wortwahl dieser Fanatiker) zu gelten hat, wenn man diesen Sozis ihr Spielzeug, das Volk, wegnimmt und dass es ihnen völlig egal ist, wenn dadurch ganz Österreich Schaden erleidet.

      Selbst Menschen die nichts von Politik verstehen, durchschauen solche miesen Tricks und deren niedere Beweggründe.

      Man wird das nach der nächsten Wahl wieder sehen.

  19. Udo (kein Partner)
    31. Januar 2012 14:12

    Alles war immer schlecht, wenn es von Haider kam, kommt dasselbe von den"Richtigen", wird es auf einmal gut. Lustig, oder? Bis auf die Zeitverschwendung halt und Zeit ist ja bekanntlich Geld, aber wir hams ja, nicht?

    • Undine
      31. Januar 2012 20:09

      @Udo

      Welche Genugtuung könnte Haider empfinden, lebte er noch!

    • Udo (kein Partner)
      31. Januar 2012 20:35

      @Undine

      Hui, da würde aber die politische Landschaft Österreichs, ein wenig anders aussehen als heute und mit Sicherheit, würde sie sich auch bewegen(müssen).

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      01. Februar 2012 15:38

      @ Udo

      So ein ähnliches Phänomen gibt es auch in der Industrie und heißt: „Not invented here syndrome“

  20. november (kein Partner)
    31. Januar 2012 12:54

    Gute Idee, welche Glawischnig schon im letzten Jahr vorgebracht hat. Allerdings will sie die Landtage behalten, aber immerhin den Bundesrat abschaffen.

  21. Neppomuck (kein Partner)
    31. Januar 2012 12:47

    Mit dem Abkupfern ist das so eine Sache.
    Abgesehen von seiner ursprünglichen Farbe wird Kupfer nach einiger Zeit grün. (Patina)
    Wenn Frau Glawischiwaschnig schon Spargesinnung demonstrieren will, dann kann sie ja ihren Universitätsbeauftragten zurückrufen.

    Außer Spesen ist da noch nichts gewesen.

  22. hubihubsi (kein Partner)
    31. Januar 2012 12:20

    Die Glawischnig kommt eh aus einer blauen Family. So weit ich weiß.

    Dass des a Grüne is nimmt ihr eh niemand ab.
    Hat sich halt angeboten das grün sein, damals. Als es noch Platz im Parlament gab.

    Ich wette die wird noch bester Freund mit dem H.C. Strache.

    Vielleicht irgendwann gemeinsame Kinder? :-)

  23. der linke Bazill (kein Partner)
    31. Januar 2012 12:18

    Die Eva hat sicher eine private Kranken- und Pensionsversicherung laufen, um sich das "Auskommenmüssen" mit der staatlichen zu ersparen.

  24. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    31. Januar 2012 12:13

    Die Grünen nehmen die Wähler sehr ernst, sie haben z.B. einen eigenen Abgeordneten für ca. 200 Wähler, nämlich den Gebi Mair.

    Mairs Qualifikation ist, schwul zu sein. Das ist so ziemlich das einzige, was man von ihm ständig hört, abgesehen von gelegentlichen Wünschen wie Toiletten in Supermärkten.

    Tirol hatte 2003 44.424 Grün-Stimmen. Da 5% der Bevölkerung schwul/lesbisch ausgerichtet sind, ergibt das 2.221 schwule Grün-Wähler.

    Ich habe einige schwule und lesbische Bekannte, wenn ich mit denen rede, reden wir über nichts anderes als mit anderen Menschen auch. Keine(r) von denen klagt über Verfolgung, Benachteiligung oder dergleichen. Vermutlich gibt es zehn Prozent, die Probleme haben, dann wären das die besagten 200. davon sind wahrscheinlich mehr als hundert JournalistInnen.

  25. Torres (kein Partner)
    31. Januar 2012 12:05

    Erstaunlich ist nur, dass bei den Grünen anscheinend - zumindest ansatzweise - etwas Vernunft eingekehrt ist. Das ist man ja bei ihnen - und überhaupt bei Eva Glawischnig - gar nicht gewöhnt.

  26. Zuhi (kein Partner)
    31. Januar 2012 12:02

    Also ist ein guter Vorschlag schlecht weil er von Haider kommt und von den bösen Grünen übernommen wurde?

    Da sieht man wieder warum die Unterbergisten ganz abseits stehen und sich in ihrem kleinen Reich gegenseitig die Eier(stöcke) schaukeln. Ein guter Vorschlag ist für die meisten Menschen einfach ein guter Vorschlag, egal von wem er kommt, so lässt sich dann manchmal auch über Parteigrenzen hinaus sowas wie Konsens erzielen.

    Aber besser im ideologischen Schützengraben liegen und alles mit Gift und Galle beschießen was nicht perfekt ist und aus der eigenen ideologischen Ecke kommt.

    • Udo (kein Partner)
      31. Januar 2012 14:02

      Dass der Vorschlag schlecht war, solange er von Haider kam, stört Sie nicht?
      In der kärntner Ortstafelfrage war es dasselbe, solange der Vorschlag zur Lösung von Haider kam war er schlecht, als fast derselbe Vorschlag, aber Jahre später, von den Roten kam, war er auf einmal gut. Das ist richtig lächerlich und entbehrlich, genau wie Ihre Beschimpfungen. Im Übrigen, wo wurde behauptet der Vorschlag wäre nicht gut?

      "Ein guter Vorschlag ist für die meisten Menschen einfach ein guter Vorschlag, egal von wem er kommt, so lässt sich dann manchmal auch über Parteigrenzen hinaus sowas wie Konsens erzielen."
      Da haben Sie recht und man würde eine Menge Zeit sparen, weshalb ich Ihren Vorwurf "Aber besser im ideologischen Schützengraben liegen und alles mit Gift und Galle beschießen was nicht perfekt ist und aus der eigenen ideologischen Ecke kommt", an Sie zurückgeben muss.

    • Undine
      31. Januar 2012 20:18

      "Ein guter Vorschlag ist für die meisten Menschen einfach ein guter Vorschlag, egal von wem er kommt, so lässt sich dann manchmal auch über Parteigrenzen hinaus sowas wie Konsens erzielen."

      Aha, das ist aber eine völlig neue Erkenntnis. Solange Haider gute Vorschläge machte, wurden sie sofort in der Luft zerfetzt! Und NUR aus dem Grund, weil man Haider aus ideologischem Prinzip nicht gönnen wollte/konnte, Recht zu haben, selbst wenn diese Vorschläge von seinen Gegnern insgeheim sicher als sehr gut erkannt worden sind, denn ganz so blöd sind die Linken ja auch wieder nicht.

    • Udo (kein Partner)
      31. Januar 2012 20:40

      @Undine

      ...was der Grund ist, weshalb sie seine Vorschläge ja, wenn auch erst viel später, heute übernehmen und sich so mit fremden Lorbeeren schmücken, weil ihnen selbst nichts einfällt.

  27. byrig
    30. Januar 2012 23:30

    und die fpö hats wieder getan.strache musste unbedingt einen vergleich mit der kristallnacht und verfolgten juden ziehen,den wkr-ball und seine besucher betreffend.
    klar,anscheinend waren die letzten umfragen zu gut,mit 28% der spö den spitzenplatz streitig zu machen,das geht ja nicht.da muss schnell ein ns-sager her!
    wenn sowas einmal passiert-ok.aber seit jahren laufend??
    es müsste in der fpö eine art innerer maulkorerlass gelten,wonach niemand,nicht einmal der parteivorsitzende,die ns-zeit und die juden in den mund nehmen dürfte ohne massive nachfrage von aussen(medien,politikerkonkurrenten)
    so blöd muss man einmal sein,das wieder zu tun,auch tausende sympathisanten sind massiv verärgert über diese unprofessionelle gefährdung des politischen erfolgs.
    einen trost gibt es:der glawischnigg wird es trotzdem nichts nützen.

    • Wertkonservativer
      31. Januar 2012 09:47

      Ja, schauen Sie, werter @byrig:

      ganz können die blauen Reiter halt nicht aus ihrer Haut heraus (obwohl ich deren Frust über die oft wirkliche hinterfotzigen Angriffe und Wortverdrehungen menschlich schon verstehen kann)! Und dass Herr Strache nicht gerade ein Geistesriese ist, sollte eigentlich inzwischen weitum bekannt sein.

      Die linke Vernaderer-Gesellschaft ist - in unheilvollem Kampagnen-Gleichschritt mit den linkshörigen Medien - in einer Weise unverfroren und gemein, dass es sogar der sprichwörtlichen Sau graust!
      Da gibt es Dutzende Beispiele auch in letzter Zeit; sah doch z.B. der sonst recht clevere Dr. Schüssel vor Jahren wegen angeblicher "Verfehlungen" seiner Schwiegermutter" und eines p.c.-inkomptabilen Sagers vom "nicht vorhandenen Pflegenotstand" seine Wahlchancen ganz unvermutet den Bach hinuntergehen!

      Das verstehen die roten Strippenzieher (und deren hochbezahlten, oft ausländischen, Ezzesgeber) meisterhaft: Verunglimpfung bis zum Rufmord!
      Pfui Teufel!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • byrig
      31. Januar 2012 21:32

      ganz ihrer meinung,werter wk!

      dass die vereinigte linke hinterfotzig,wortverdreherisch und perfide ist,wissen wir alle.
      umso ärgerlicher ist es,wieder ins offene messer dieser meute zu laufen,wieder mühsam errungene erfolge zu riskieren.jetzt wurde strache der orden vom bp aus diesem grund verweigert.darüber kann man erbost sein,sich aufregen-nur es wird nichts nützen.
      es war ein selbstverschuldeter fehler,der noch lange nachwirken könnte.
      frustrierend!

  28. Tonio Fuchs
    30. Januar 2012 22:01

    Jörg Haider war ein Oberösterreicher, der in Kärnten Karriere machte. Eva Glawischnig ist eine Kärntnerin, die dasselbe in Wien versucht. Jörg Haider hat Kärnten in den Ruin getrieben, und was gelingt Eva Glawischnig?

  29. Haider
    30. Januar 2012 21:35

    Es sollte nicht sosehr auf das Führen von Vaterschaftsprozessen ankommen, sondern auf Einsicht, Vernunft, Weitblick - also auf Gehirnschmalz. Schade ist halt, daß unser verlottertes Politikerkabaree dies von vornherein ausschließt. (Siehe Häupls Rülpser im Mittagsjournal!)

  30. Cotopaxi
    30. Januar 2012 17:34

    o.T.

    Was nichts kostet, wird nicht geschätzt.

    Den Herrschaften war es wohl nicht wert, sich selber den Schulabschluss zu finanzieren, da man seinen Alkohol- und Nikotingenuss doch vorrangig finanzieren musste und auch das Hunde- und Katzenfutter Geld kostet.

    http://diepresse.com/home/bildung/schule/pflichtschulen/728054/3000-Wiener-koennen-Schulabschluss-gratis-nachholen?_vl_backlink=/home/index.do

    • Undine
      30. Januar 2012 23:25

      @Cotopaxi

      Danke für den aufschlußreichen Link!

      " In der Bundeshauptstadt gebe es derzeit einige tausend junge Menschen, die über keinen Pflichtschulabschluss verfügen, ..."

      steht da zu lesen. Meine vermutlich naive Frage, aber ich wüßte es wirklich gerne: Seit wann gibt es dieses gravierende Problem? Hat es damit zu tun, daß Schüler heute nicht mehr bestraft werden können, wenn sie die Schule schwänzen oder keine Hausaufgaben machen? Oder hat es mit dem großen Zuzug von Ausländern aus bestimmten Gegenden, deren Lerneifer minimal ist?

    • Undine
      31. Januar 2012 08:51

      .......zu tun?

    • logiker2
      31. Januar 2012 11:32

      @Undine,
      natürlich sind das die Früchte der sozialistischen Fun-und leckmich am A.... Bildungsideologie. Pc korrekt- Kuschelschule a´la´BM Schmidt.

    • Undine
      31. Januar 2012 20:30

      @Logiker2

      Dachte ich mir's doch! ;-(

      Was ich bemerkenswert finde: Bis in die 60er Jahre hinein war die Lehrerausbildung ziemlich kurz und dennoch gab es -- außer bei wirklich strohdummen Kindern-- wesentlich bessere Schulerfolge als jetzt. Daß ein geistig normal veranlagtes Schulkind nach der 4. Kl. VS nicht lesen kann,wäre bis dahin eine Unmöglichkeit gewesen und ist heute eine Folge der ständigen, völlig fruchtlosen linken Schulversuche; und das wird immer noch schlimmer werden, selbst wenn alle Lehrer Hochschulausbildung haben.

  31. RR Prof. Reinhard Horner
    30. Januar 2012 16:38

    reinhard.horner@chello.at

    Wohlfeile Anbiederung

    Die Grünen biedern sich offenbar nach Wien mit Rot im Bund auch in eine andere Richtung an. Das ist doch nicht zu verwundern.

  32. Brigitte Imb
    30. Januar 2012 16:35

    "Applaus" den GrünInnen. Egal ob abgekupferte Ideen od. eigene Rülpser, deren kommunistische Anschauungen sind kaum zu überbieten. So fordert die Vassilaku# eine Umwidmungabgabe von 75%...........

    Lesen Sie bitte:

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/728086/Umwidmungsabgabe_Vassilakou-will-mehr-als-25-Prozent?_vl_backlink=/home/index.do

  33. Gandalf
    30. Januar 2012 14:51

    Dass Frau Glawischnig hilflos um sich schlägt, ist so neu nicht. Es beweist lediglich, dass sie selbst offenbar die einzige ist, die noch nicht bemerkt hat, dass sie ihre Zukunft schon lang hinter sich hat. Wie die Grünen insgesamt.

  34. Paige
    30. Januar 2012 14:43

    *lol*
    Schade, dass Sie nicht mehr bei der Presse tätig sind. Dort nimmt man sowas unkommentiert hin bzw. löscht man derartige Kommentare...

  35. mike1
    30. Januar 2012 14:22

    ist ja recht nett, aber völlig unglaubwürdig.

    es gibt doch immer noch 9 verschiedene jugendschutzgesetze und ähnliches ? oder irre ich mich ?

    und dann will man eine sozialversicherung, ein pensionsrecht ? scherz lass nach, wer soll das verwirklichen ? die regierenden parteien ?

    also übliches grünes populistisches geschwätz.....

  36. Josef Maierhofer
    30. Januar 2012 13:35

    Der Vorschlag an sich wäre OK, wäre er ernst gemeint.

    Ich glaube nicht, dass bei den Grünen für die Schaffung einer einzigen Pensionsversicherung und einer einzigen Kranknversicherung in Österreich reale Vorschläge erarbeitet wurden und schon gar nicht darüber wirklich diskutiert wurde.

    So ist das vermutlich bloß nicht mehr als ein populistisches Nachplappern der bereits bekannten hohlen Phrasen, um ihre eigene Haut zu retten. Ich glaube, Frau Glawischnig könnte auch als Frau und Mutter ihren Mann stellen (P.C. ihre FrauIn stellen) und evntuell was anderes arbeiten, wenn sie schon in der Partei abgeschossen wird.

    Es stellt sich immer die Frage nach dem Wert eines Beitrages und der hängt immer von der Arbeit ab, die in den Lösungsvorschlag investiert wurde und von der Akzeptanz der Idee.

  37. Celian
    30. Januar 2012 13:04

    Fr. Glawischnig hat nur eine klassisch linke Forderung nach mehr Zentralismus vorgebracht. Daß diese ursprünglich von Haider stammt, zeigt nur, daß die FPÖ ebenso eine linke Partei ist.

    Die rechte, konservative Forderung wäre: Vielfalt und Konkurrenz der Krankenkassen aber ohne Finanzausgleich und Subventionen.

    Da keine Partei diese Forderung erhebt, zeigt, daß es keine rechten Parteien in Österreich gibt.

    Denn linke Position: Zentralismus
    Rechte Position: Föderalismus

    • Markus Theiner
      30. Januar 2012 15:16

      Würde man die Pflichtversicherung durch eine Versicherungspflicht ersetzen, die dann eben bei privaten statt staatlichen Versicherungen erfüllt wird (so wie die Kfz-Haftpflicht) hätte man Vielfalt und Konkurrenz. Dafür ist aber völlig nebensächlich ob die Regelung der Versicherungspflicht Bundes- oder Landessache ist, vulgo zentralistisch oder föderalistisch geregelt ist.

      Föderalismus hat mit Vielfalt und Konkurrenz ungefähr so viel zu tun wie ein Rettungspaket für Großbanken mit freier Marktwirtschaft.

      Wobei unser System auch mit Föderalismus wenig zu tun hat, was mit ein Grund ist wieso die Forderung - egal in welches Eck man sie politisch einordnet - jedenfalls ein Schritt in die richtige Richtung ist.
      Denn wenn der Staat sich schon so stark in Dinge einmischt, dann soll er wenigstens auch Gleiches gleich und Ungleiches ungleich behandeln. Passiert aber nicht, die unterschiedlichen Rechte die man als Versicherter in unterschiedlichen Kassen hat lassen sich in den wenigsten Fällen rechtfertigen.
      Und teurer ist es wegen der mehrgleisigen Verwaltung sowieso.

    • Celian
      30. Januar 2012 17:32

      Föderalismus ohne irgendwelchen Ausgleichen bedeutet, dass einzelne politische Einheiten direkt miteinander in Konkurrenz treten. Denken Sie an die Schweiz: Die Kantone konkurrieren miteinander um die Steuerzahler, was zu unterschiedlichen, tendenziell aber tiefen Steuern in den einzelnen Kantonen führt und Steuerexzesse vermeiden hilft. Das Gegenteil ist der zentral regierte Einheitsstaat und der ist bekanntlich so links wie Frankreich ein Zentralstaat ist.

      Natürlich, wenn Sie die Versicherungsleistung selbst zur Diskussion stellen und sie lieber als private Angelegenheit sehen, geht der politische Dualismus Zentralismus/Föderalismus, an der Sache vorbei.

    • HDW
      30. Januar 2012 18:21

      Völlig richtig! Man muß nur darauf achten, dass vor der Privatisierung die Liberalisierung gesichert ist sonst kommt man von einem Monopol ins nächste und mit der Konkurrenz ist es wieder nichts!

  38. Observer
    30. Januar 2012 13:02

    Die strikte Farbenlehre der politischen Herkunft von Personen und Ideen gehört der Vergangenheit an. So wie viele frühere grüne Ideen mit Zeitverzögerung auch von den übrigen Parteien angenommen wurden, so hat auch die ÖVP viele ihrer ursprünglich christlichen Grundsätze über Bord geworfen usw.

    Leider ist es aber immer noch so, dass eine gute Idee - gerade weil sie aus einer anderen Ecke kommt - zuerst aus Prinzip immer von den anderen Parteien abgelehnt wird. Nun werden aber - besonders unter dem allgemeinen Spardruck - solche Vorschläge wieder ausgegraben und als "tolle eigene Ideen" dem dummen Wahlvolk verkauft (Studiengebühren von Burgstaller, Konzentrierung der Pflichtversicherungen durch Glawischnig usw.).

    Noch etwas: Jörg Haider hatte manche gute Ideen, nur wurden sie von anderen Parteien - siehe oben - grundsätzlich abgelehnt.

  39. Wertkonservativer
    30. Januar 2012 12:39

    Heute ist unser Dr. Unterberger besonders fleißig: drei Meldungen aus dem Hauptquartier binnen weniger Stunden!

    Was unser @simplicissimus mit seinem Beitrag (blaues Wunder!) wirklich meint, ist mir nach erstem Nachdenken nicht ganz klar. Meint er das positiv im Sinne eines bald auf uns zukommenden blauen Frühlingssturmes, angeblasen von den paar blauen Recken, oder meint er das eher sarkastisch?

    In der Einschätzung sowohl der Grünen, als auch der Blauen, bin ich mir recht sicher:
    die Grünen nehme ich überhaupt nicht ernst; hinsichtlich der Blauen bin ich eigentlich auch ein wenig festgefahren, doch lasse ich mich von dieser Truppe - nach erhoffter und erfolgter Qualitätssteigerung im personellen und argumentativen Bereich - gerne eines Besseren belehren!

    Da soll einer sagen, der Wertkonservative wäre nicht offen für andere Mitte/Rechts (bitte nicht zu rechts!)-Formationen!
    Ein Pfingstwunder mitten im Winter? Das nicht, aber für mich gilt: Bündelung aller Kräfte gegen die Linken und deren Ideologie hat absoluten Vorrang!
    Hough, ich habe gesprochen!
    Sie sind doch wohl der gleichen Meinung, oder?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Observer
      30. Januar 2012 13:49

      Wenn nach der nächsten NR-Wahl die FPÖ wirklich (so wie es jetzt aussieht) stark an Bedeutung gewinnt, dann frage ich mich, wo deren Personalreserve ist? Derzeit ist alles auf eine Person zugeschnitten und die wenn man jetzt die übrigen 36 NR-Abgeordneten bei den TV-Übertragungen verfolgt hatte, dann wird meine Theorie der "One-man-show" bestätigt. Da wäre wohl ein Expertenkabinett unter dem Kanzler das Beste, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass blau/orange dabei keine glückliche Hand hatte.

    • simplicissimus
      30. Januar 2012 17:02

      werter wertkonservativer, wir haben ja gewettet, dass die fp die nächsten wahlen gewinnt, schon vergessen? (gings um 5 brunello oder 10? hatte ich cotes-du-rhone dagegengesetzt oder einen anderen französischen roten?)

      und damit es keine spövp mehr geben kann, müssen vp und sp so geschwächt werden, dass diese zusammen keine absolute mehrheit mehr haben können.
      das meinte ich mit blauem wunder.

      und an alle, die die fp für nicht regierungsfähig halten: deshalb sprach ich von einer nötigen "positiven unterwanderung".

      und weiter soll mir jetzt einer einmal erklären welche KONKRETE REALISTISCHE ALTERNATIVE zur fpö besteht? nochmal die groko? plötzlich erstarkte vp mit relativer mehrheit? grüne, die so weit links gegangen sind, dass sie rechts herauskommen (soweit rechts will ich sicher keine partei)? die bzö splittergruppenparty?

    • Wertkonservativer
      30. Januar 2012 18:42

      Werter @simplicissimus!

      Ich neige mein Haupt in Demut und Schuldbewusstsein.

      Natürlich erinnere ich mich nun an die besprochene Wette, bin auch ehrenwörtlich bereit, mein Wort im Wettverlust-Fall (5 Flaschen Brunello, bitte; 10 Flaschen würden mir ein starkes Loch in meinen Geldbeutel reissen, habe ich sicher auch nicht zugesagt) ganz seriös einzuhalten!
      Nun, Ihre Chancen stehen ja gut, obwohl's mich bei der Aussicht auf einen Kanzler Strache schüttelt.
      Falls Sie sich auch erinnern, plädiere ich hier oft und oft für ein Zusammengehen Blau und Schwarz nach der nächsten Wahl. So schlecht sollte die ÖVP auch wieder nicht abschneiden, dass sie dann mit einer starken FPÖ nicht eine gute Mitte/Rechtskoalition eingehen könnte.
      Abschließend: die FPÖ unterwandern, wird kaum gehen; die muss schon selber für gute Manpower sorgen; das ist ja meine immer wieder ausgesprochene Sorge, dass die FPÖ trotz vielleicht guter Wahlerfolge mangels geeigneter Persönlichkeiten bald nach der Wahl eingeht wie ein Germteig bei Luftzug!

      Aber nochmals, lieber simplicissimus: die Wette gilt!

      Liebe Grüße

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • simplicissimus
      30. Januar 2012 18:58

      werter wertkonservativer, nachdem alle medienglocken auf "nazi-strache" und blau=braun bereits sturm läuten, bin ich mir nicht so sicher, dass ich gewinne.
      die fünf flaschen brunello von ihnen werden mit käse und brot von ihnen und mir bei einer einladung mit forumsfreunden mit genuss vertilgt werden. mein ganz privates problem ist, welchen französischen rotwein ich ihnen im fall der niederlage der fpö versprochen habe? im unwahrscheinlichen fall des falles werden wir au bitten, das archiv zu öffnen!

      die wette gilt!

    • Wertkonservativer
      30. Januar 2012 20:02

      Lieber @simplicissimus,

      hinsichtlich der von Ihnen vorgeschlagenen Weinmarke kann ich mich auch nicht mehr erinnern; ist aber ganz wurscht! Muss wahrlich kein Bordeaux sein, ein guter Burgunder oder Cote du Rhone tut's auch!

      Nochmals: ich hoffe - wie auch immer die Wahl ausgehen wird - auf ein persönliches Kennenlernen!

      Liebe Grüße

      Gerhard Michler

    • simplicissimus
      30. Januar 2012 20:35

      freu mich, danke wertkonservativer!

      Ps: ich glaub, es war ein burgunder ...

    • Undine
      30. Januar 2012 23:38

      @simplicissimus

      "nachdem alle medienglocken auf "nazi-strache" und blau=braun bereits sturm läuten,"

      Den Auftakt hat ja der Herr Ariel Muzikant bereits gemacht; der scheint eine wichtige Rolle als Wahlhelfer für die Roten zu spielen. Zusammen mit Spindoctor Greenberg, dem Wunderonkel aus Amerika ein tolles Team. Muzikant hat natürlich großes Interesse, daß die Roten stark sind; es braucht sie vermutlich dringend bei Genehmigungen für Dachausbauten usw.........

    • Civil Qurage (kein Partner)
      31. Januar 2012 12:19

      @simplicissimus "und weiter soll mir jetzt einer einmal erklären welche KONKRETE REALISTISCHE ALTERNATIVE zur fpö besteht? nochmal die groko? plötzlich erstarkte vp mit relativer mehrheit? grüne, die so weit links gegangen sind, dass sie rechts herauskommen (soweit rechts will ich sicher keine partei)? die bzö splittergruppenparty?"

      S/FPÖ?

      Der ÖVP muss ein Sabbatical nicht schaden:
      Re-Generation!

  40. libertus
    30. Januar 2012 12:37

    Das beweist wieder einmal, wo vorausschauende Politik beheimatet war und ist.
    Es schadet auch Frau Glawischnig keinesfalls, jeden Tag klüger zu werden und bei vernünftigen Konzepten mit allen Parteien an einem Strang zu ziehen.

    Tja, wenn die eigene Position plötzlich zur Disposition steht, beginnen selbst Grüne zu denken und das ist gut so!

    • Haider
      30. Januar 2012 21:23

      Ich nenne es eher "plagiieren", also abschreiben. Aber Sie haben natürlich recht. Wie heißt es so schön: "Wer in der Jugend kein Linker ist, der hat kein Herz; wer im Alter kein Rechter ist, der hat kein Hirn!"

    • Brockhaus
      31. Januar 2012 14:17

      Eine Krankenversicherung und eine Pensionsversicherung für alle war keine Idee von Jörg Haider bzw. stellt demnach auch kein Plagiat von Eva Glawischnig dar.

      Dieses Sozialversicherungssystem gibt es bereits seit vielen Jahren in den nordischen Staaten und auch in der Schweiz. In diesen Staaten ist jeder der dort wohnhaft ist, krankenversichert und erwirbt somit auch in der Pensionsversicherung Versicherungszeiten. Sogenannte Wohnsitzzeiten, aus denen in weiterer Folge ein Pensionsanspruch entsteht. Stichwort erste Säule oder Grundrente bei nur Wohnsitzzeiten und darüber hinaus Anspruch auch aus der zweite Säule bei Vorliegen von Beschäftigungszeiten.

      So ist ja auch jeder Sozialhilfeempfänger in Österreich krankenversichert und wenn er später keinen Pensionsanspruch erwirbt, bleibt er das ja auch.

      Der Unterschied besteht lediglich darin, daß die Sozialhilfe in Österreich Ländersache ist und die Kranken-bzw. Pensionsversicherung Bundessache.

      Nach den nordischen Sozialsystemen ist für beides nur der Staat zuständig bzw. verantworlich. Aber das dürfte dem Leistungsbezieher letzlich egal sein, ob seine Leistungen aus der linken oder der rechten Tasche finanziert werden. (Und das ist jetzt nicht politisch gemeint)

  41. HDW
    30. Januar 2012 12:32

    Sie wird bald die Gewerkschaften damit auf den Plan rufen, denn wo sollen dann z.B. die Betriebsräte so wichtiger, wenn auch zum Teil nicht mehr existierender Betriebe wie Austria Tabak, Semperit oder der Österreichischen Staatsdruckerei versorgt werden wenn nicht in der "Versichertenvertretung" der jeweiligen Krankenkasse?

    • schreyvogel
      30. Januar 2012 13:15

      Vielleicht könnte man analog zu den Banken eine 'bad insurance' gründen, in die solche toxische Stakeholders ausgelagert werden?

    • Haider
      30. Januar 2012 21:19

      @schreyvogel
      Eine wahrhaft grandiose Idee. Aber haben wir nicht schon so etwas ähnliches: DAS EU-PARLAMENT IN BRÜSSEL

  42. schreyvogel
    30. Januar 2012 12:27

    Es ist egal, woher die Glawischnig diese Sparvorschläge bezogen hat. Sie sind SEHR GUT, und wenn die gesamte Opposition gemeinsam dafür eintritt und kämpft, dann wäre das ein Segen.

  43. simplicissimus
    30. Januar 2012 12:10

    es werden so manche parteien noch ihr blaues wunder erleben!





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