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Fußnote 256: Die grünen Flaschen

Die Grünen haben schon wieder eine Windmühle gefunden, gegen die sie wie weiland Don Quijote kämpfen: Diesmal sind es die Mineralwasserflaschen.

Der Glaube an Glas statt Plastik wird aber wohl ein weiteres Waterloo einer grünen Fixation.So wie es schon die Abschaffung der Glühbirnen gewesen ist. Als nächsten Schritt werden sie uns sicher mit Glasflaschen auch um die Milch schicken. Denn retro ist ja in. Dabei ist es mehr als umstritten, ob die wiederbefüllbaren Glasflaschen alles in allem wirklich umweltfreundlicher sind als die Einwegflaschen. Diese werden ja zumindest in Österreich sehr effizient für eine Weiterverwertung eingesammelt, sind also gar keine echten Einweggebinde. Umgekehrt müssen zur sicheren Reinigung von Glasflaschen, in die ja jemand auch gefährliche Gifte geschüttet haben kann, aggressive Chemikalien eingesetzt werden. Außerdem wird für den Transport der viel schwereren Glasflaschen natürlich auch mehr Treibstoff verbraucht. Der grüne – und von der Arbeiterkammer zumindest teilweise unterstützte – Vorstoß für das Comeback von Glasflaschen zeigt aber vor allem: Die Konsumenten sind den grünen Aktivisten längst total egal. Diese sollen sich ruhig mit den schweren Glasflaschen abschleppen. Oder halt statt zu Fuß zu gehen mit dem Auto in einen Supermarkt fahren, wenn sie die Flaschen nicht tragen wollen. Hat da jemand von Umweltschmutz geredet?

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2012 07:39

    Sie Grünen sind die Al-Kaida der Demokratie - da sie zu schwach sind (auch im Oberstübchen) um das System als ganzes (argumentativ) anzugreifen, versuchen sie es mit propangandistischer Guerilla: einen Nadelstich dort, wo's möglichst weh tut oder wenigstens Publizität erreicht. Die Strategie dahinter: Verunsicherung und Destabilisierung.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2012 12:33

    OT: Kein Naturschutz für die Grünen
    Leider muss ich mich auf die Passage
    [... Die ständige Kritik in diesem Blog über alles, was aus dem "grünen Eck" kommt, ist wirklich entbehrlich. Man darf nicht vergessen, dass die Grünen bei ihrer Gründung tatsächlich einige vernünftige Gedanken aufzeigten, welche nun von allen anderen Parteien (und besonders der SPÖ!) übernommen wurden ...]
    von "Observer, 11.16" mit einer kleinen Erwiderung beziehen:

    In diesem Forum wird nicht nur an den Grünen herumgemäkelt, sondern überhaupt an allem was "links" ist. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sich in diesem Forum wenig "Linke" herumtreiben. Dass das entbehrlich wäre, sehe ich nicht so, man kann linke Standpunkte (Gesellschaft=Gleichheit vor Freiheit + Sozialismus=Gerechtigkeit + ...) gar nicht oft genug und heftig genug attackieren, denn genau das ist die Taktik, mit der diese unsere Überzeugungen in vielen Bereichen zurückgedrängt haben.

    Dabei vergesse ich keineswegs, dass es die Grünen waren, welche den im Grunde richtigen und wichtigen Gedanken des pfleglichen Umganges mit der Umwelt (und den Resourcen) ins Bewusstsein gehoben haben. Allerdings darf dies kein Grund sein, ihnen jede entbehrliche Dummheit durchgehen zu lassen und schon gar nicht den - wenn auch meist sympathisch verhüllten und verharmlosten eindämmenden Umgang mit dem kostbarsten demokratischen Gut - der Freiheit. Letztere pflegen diese Figuren immer nur dann ins treffen zu führen, wenn einer der ihren von Maßnahmen des staatlichen Gewaltmonopols oder von (ohnehin kaum vorkommenden) medialen "Unrichtigkeiten" betroffen ist.

    Zu vergessen oder auch nur nicht zu verstehen, dass die Grünen ideologisch viel weiter bei Marx als bei Schumpeter oder Hayek stehen, könnte für ein wertkonservatives Verständnis unserer gesellschaftlichen Grundlagen die letzte, entscheidende Schwächung unserer Argumentationsbasis bedeuten.

    Und last, but not least muss ich noch erwähnen, dass für mich zu diesem wertkonservativen Grundverständnis die Selbstverständlichkeit gehört, mit welcher sowohl die Grünen ihre Positionen darlegen dürfen (wenn auch häufig zu meinem Missvergnügen) als auch solche Leute wie ich meine Meinung äußern dürfen. Standpunkte sind immer kritikfähig, das Recht, Kritik zu äußern nie!

    Schließlich wollen wir doch auch nicht vergessen, dass diese gün-gutmenschlichen Meinungsfaschisten die Hauptträger der "politischen Korrektheit" sind (nach der wir keinen Zigeuner mehr so nennen dürfen, obwohl viele sich selbst so bezeichnen) und des heilsbringenden Gender(un)wesens, demzufolge sich niemand mehr sicher sein kann, ob er Männchen oder Weibchen ist - aber Hauptsache er stimmt solchen Weisheiten zu, wie "ganze Männer machen Halbehalbe".
    =================================
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  3. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2012 07:01

    Das ist ein wirklich alter Hut!

    Schon Marilies Flemming, Umweltministerin Ende der 1980 wollte die PET Flasche verbieten, und damit gleich das Tetrapackerl und den Joghurtbecher mit dazu.
    Damals gab es in Österreich nur eine einzige Firma, die ihre Limonaden und Mineralwässer in PET Flaschen verpackte, alle anderen füllten noch in Glas ab. Damals machte Flemming Druck auf die Molkereien,die wieder auf die Milchglasflaschen umstellen sollten, denn das Thema Milch geht jedem unter die Haut, läßt sich damit doch sehr leicht die Fürsorge für Babies verbinden.

    Ich könnte jetzt mit unzähligen Umweltbilanzen und CO2 Studien auffahren, doch das würde den Rahmen hier sprengen. Ich will nur dazu sagen, daß die Begriffe,mehr oder weniger "umweltfreundlich", eine semantische Verwirrung darstellen, denn eine Verpackung kann nie der Umwelt guttun. Es müßte heißen, mehr oder weniger schädlich!

    Und wenn die Grünen mit diesem alten Hut jetzt wieder auffahren, dann erinnert mich das an Linke, die heutzutage wieder den Kommunismus lobpreisen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2012 01:56

    Eine einfache, nicht ganz ernst gemeinte Anregung (aber kein product placement): Es gibt ein sehr gutes, österreichisches Mineralwasser, das in blau abgefüllt ist, nämlich das "Montes"- Wasser aus Brixlegg in Tirol. Also: wenn schon, dann lieber blau als grün - und lasst die grünen Flaschenim Supermarkt, vor allem aber im Parlament, links liegen (wo sie sich ja sicher wohlfühlen und letzten Endes auch hingehören).

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2012 08:20

    Grün bedeutet für mich unwichtig und unnötig.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Glasflasche die Welt retten wird, auch nicht die Klimahysterie und auch nicht die Theorien zu Recycling.

    Solange weder Sinnhaftigkeit noch Auswirkung wirklich bis zu Ende gedacht wurde, solange ist so eine Aktion unreif, und meist sind unreife Früchte grün.

    Nur, wenn es in sinnvollem Kostenrahmen machbar ist, können wir was verbessern.

    Ich nehme die Argumente der Grünen nicht mehr ernst, ernst nehme ich aber den Schaden, den sie überall anrichten, auch bei uns, von Pilz bis Flasche.

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaarspalter
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2012 06:57

    Aber bitte: Die Grünen hoffen halt auf die Zustimmung des Wählers, das ist doch legitim. Die Deppen sind die, die ihnen auf den Leim gehen!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2012 12:33

    OT

    Wie wird man Millionär?
    Indem man Milliarden in einer ROTEN Stiftung parkt,..................!

    http://kurier.at/wirtschaft/4481967-avz-stiftung-wie-gewonnen-so-zerronnen.php

    Wo bleibt unser investigativer Öffentlich-Rechtlicher mit seiner unabhängigen Berichterstattung?

    P.S.: "Glück und Glas, wie leicht bricht das!"
    Hoffentlich zerbrechen die Grünen bald an ihren vielen, glücklosen Ideen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorClemens Taferner
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2012 16:10

    Den Grünen geht's ausschließlich darum, wieder ein Thema zu haben. In 30 Jahren, wollen Sie wieder das Gegenteil, so wie sie seinerzeit gegen die Glasflaschen waren. Die Sache an sich ist denen völlig egal.


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  1. Nikki (kein Partner)
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  5. Jaja (kein Partner)
  6. Gazo (kein Partner)
    21. Januar 2015 18:39

    AKAIK youv'e got the answer in one!

  7. Sergio (kein Partner)
  8. Tayssa (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:48

    Your posting is abotlusely on the point!

  9. Fredi (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:10

    I think you've just captured the answer pecreftly

  10. Owen (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:05

    Articles like these put the consumer in the driver seat-very imnpatrot.

  11. Santos (kein Partner)
    20. Januar 2015 16:57

    Your thniking matches mine - great minds think alike!

  12. Sebastian (kein Partner)
    19. Januar 2015 13:09

    I feel so much happier now I unrtdseand all this. Thanks!

  13. Reinhard (kein Partner)
    25. Januar 2012 20:28

    Frei nach Dieter Nuhr: "Es ist ein großer Irrtum, dass Glasflaschen für Milch eine bessere Verpackung darstellen als Plastikflaschen. Die beste Verpackung für Milch ist und bleibt eine Kuh. Sie befüllt sich immer wieder neu und am Ende kann man die Verpackung essen."
    Wann kommen die Grünen endlich darauf, einfach jedem Haus seine gebührenpflichtige eigene Kuh zu verordnen?
    Methanrülpser statt CO2-Ausstoß, so bekommen wir auch den Klimawandel in den Griff....

  14. Udo (kein Partner)
    25. Januar 2012 08:55

    Soweit ich weiß, gab es vor einigen Jahren eine Umfrage, ob man Bier in Plastikflaschen verkaufen sollte.
    Soweit ich weiß, war das das einzige Thema bei dem wir Österreicher uns einig waren.
    Weit über 90% sagten damals dazu nein.

  15. Anonymer Feigling (kein Partner)
    24. Januar 2012 21:54

    Wenn A.U. so über die „grünen Flaschen“ herzieht, möchte ich gerne aus dem Buch „Weicheier machen nicht satt. Eine Abrechnung mit Feiglingen, Mitläufern und Ja-Sagern“ von Werner Becher (LIF) zitieren, um eine Idee zu bekommen, wie andere ebenfalls unsere grünen Freunde sehen:

    „Das ist kein Buch für Weicheier. Speziell ewiggestrigen Konservativen und verträumten Sozialisten ist es explizit nicht zu empfehlen. Auch viele Liberale werden damit keine Freude haben und Grüne als Musterschüler des Weicheiertums sollten überhaupt die Finger davon lassen.“

  16. Antidummquatsch (kein Partner)
    24. Januar 2012 19:24

    Wiedermal eine typische dümmliche Unterberger-Polemik. Die verhassten Grünen sagen A, also muss Unterberger in seinem "Blog" B keppeln.
    Dem Herrn Polemikberger sei angesichts seiner altersstarrsinnigen Blödheiten der Film "Plastic Planet" ans Herz gelegt. Ihm kanns ja wurscht sein, denn lang wird der Frührentner Unterberger ja nicht mehr auf dieser Welt weilen und uns mit seinen 5 immer wiedergekauten Feindbildern langweilen, aber dass er derart auf die zukünftigen Generationen scheisst, lässt schon tief blicken.

    • Trollfresser (kein Partner)
      24. Januar 2012 21:37

      Heute haben Sie wieder Ausgang. Hoffentlich vergessen diese Trolle nicht auf ihren pragmatisierten Wärter.

      Aber was soll's. Für die quatschdummen Antis schreibt man ja hier. Nicht um sich selber die Meinung zu bestätigen, sondern um zu sehen, ob die Trolle den Sinn erahnen und sich ärgern.

      Also du Troll, blicke tiefer in Dein Glas.

    • Reinhard (kein Partner)
      25. Januar 2012 20:30

      Ach ja, dieses Alzheimer.
      Im Namen erinnert er sich noch an's "Anti-", im Inhalt bleibt dann nur noch "Dummquatsch".
      Gäähn.

    • Hollandrad (kein Partner)
      29. Januar 2012 21:57

      Lieber Antidummquatsch!
      Sie haben recht, ein bissl monoton ist das Grün-Bashing vom Unterberger manchmal schon, aber die Grünen drängen ihm die Themen auch geradezu auf. Es gibt tonnenweise Studien, die x Mal nachgewiesen haben, dass Glasflaschen mordsmäßig energieaufwändig sind (bei der Herstellung und ebenso beim anschließenden Herumkarren). Wer dann noch immer reflexartig auf seiner "Glas-gut-weil-Plastik-böse-Ideologie" herumreitet, dem / der ist echt nicht mehr zu helfen.

  17. Clemens Taferner (kein Partner)
    24. Januar 2012 16:10

    Den Grünen geht's ausschließlich darum, wieder ein Thema zu haben. In 30 Jahren, wollen Sie wieder das Gegenteil, so wie sie seinerzeit gegen die Glasflaschen waren. Die Sache an sich ist denen völlig egal.

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      24. Januar 2012 19:25

      Komisch, diese Gedanken habe ich, wenn ich Unterbergers-Polemik-Keppel-Blog lese.

  18. Anonymer Feigling (kein Partner)
    24. Januar 2012 15:40

    Die Natur hat mittels der Erfolgstory „Evolution“ in den letzten Milliarden Jahren ausschließlich (zeitlich begrenzte) Einwegverpackungen hervorgebracht.

    Oder hat schon jemand Eichhörnchen gesehen, die zwecks Recycling die Nussschalen wieder zurück zum Nussbaum tragen?

    Ich bin überzeugt, die Natur wird auch für unsere grünen Flaschen eine adäquate Lösung finden.

    • Irrenwärter (kein Partner)
      24. Januar 2012 19:27

      Ei freilich. Schmeissen wir die Plastikflaschen halt einfach in die Weltmeere, die Natur wird sich schon drum kümmern. Und wozu sollten wir das Kreuzfahrtschiff auspumpen. Die Natur hat doch sicher eine Verwendung für das viele Schweröl.

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      24. Januar 2012 22:00

      @ Irrenwärter

      Meine Schuld!
      Ich hätte die "grünen Flaschen" unter Anführungszeichen setzen sollen, dann wäre das Wortspiel leichter erkennbar gewesen.
      Ich bitte vielmals um Entschuldigung für diesen versteckten Sarkasmus.

    • Reinhard (kein Partner)
      25. Januar 2012 20:37

      Oh ja, Irrer Wärter, Österreich verklappt Millionen Plastikflaschen im Jahr in den Pazifik. Genau deshalb hält sich Österreich auch diese riesige, natürlich streng geheime Pazifikflotte. Es wird Zeit, dass die grünen Aufdecker uns endlich über die wahren Machenschaften der weltweit agierenden österreichischen Plastikflaschenmafia informieren.
      Aber vielleicht interessieren sie sich auch dafür, wie viele Tonnen Waschtenside im Jahr allein für das Auswaschen keimiger Bierflaschen aus schimmelmuffigen Kellern verbraucht werden. Aber die verdunsten ja rückstandsfrei - oder gibt es eine Studie dazu, die rein zufällig von Glasfabriken und Seifenherstellern gesponsert wurde?

    • Reinhard (kein Partner)
      25. Januar 2012 20:42

      "Die Natur hat doch sicher eine Verwendung für das viele Schweröl."
      Stimmt. Es gibt dutzende Bakterien- und Algenarten, die dann eine Party feiern. Nur sind die nicht so niedlich und mitleidheischend wie Seevögel mit verklebten Federn, deswegen wird über die Vögel empört berichtet, während die Party der Einzeller medial unbeachtet bleibt.
      Allein die jahrzehntelange Verseuchung des Golfes von Mexico durch die Ölkatastrophe vor Florida, die dort zum nationalen Notstand führte - eine Riesenparty für nur wenige Monate, dann war das schöne Leben der Ölfresser vorbei.
      Aber keiner schreit nach deren Artenschutz.

  19. Peter (kein Partner)
    24. Januar 2012 13:03

    Glas statt Plastik ist vor allem bei Getränken sinnvoll. Nicht der "Umwelt" wegen, sondern der Gesundheit zu Liebe. Gerade die PET Mineralwasserflaschen sind vermutlich als gesundheitschädlich einzustufen. Jede Art von Plastik wird erst durch Chemikalen weich bzw. haltbar gemacht. Diese Chemikalien wandern dann aus der Verpackung in das Getränk. Die gesundheitlichen Auswirkungen sind wenig untersucht. Bekannt ist, dass einige dieser Chemikalien Hormon-artige Wirkungen haben und unter Verdacht stehen u.a. Brustkrebs hervorzurufen oder zumindest zu unterstützen. Es scheint allerdings, dass seitens der Gesundheitspolitik wenig Interesse an einer Aufklärung besteht.

    • Observer
      24. Januar 2012 13:37

      Es gibt schon erschreckenden Ergebnisse (auch wenn sie von der Industrie bestritten werden), dass die Weichmacher durch die Getränke in unseren Körper gelangen.
      Kürzlich habe ich in einer englischen Supermarktkette einen Testlauf mit einem guten Wein gesehen. Der Behälter hat das Aussehen einer wie bei uns üblichen 0,75 Liter-Flasche, besteht innen aus dem gleichen Folienverbundmaterial wie die schon hier erhältlichen BIB (Bag-in-Box), wo meist noch ein Zapfhahn integriert ist, welcher bei der Entnahme die Sauerstoffzufuhr unterbindet. Aussen ist bei der Flasche (im Gegensatz zu BIB) eine Papierkonstruktion angebracht, welche gleich als Aufdruck- oder Etikettierfläche verwendet wird. Der Handel ist wegen der Gewichts- und Bruchreduktion begeistert, ein lokaler Weinguru sieht dabei auch keine Qualitätsverschlechterung des Inhaltes.

    • november (kein Partner)
      24. Januar 2012 14:39

      Deswegen haben Getränke, die in Plastikflaschen verkauft werden, ein früheres Ablaufdatum als in Glasflaschen. Das Problem ist aber generell bei fettreichen Produkten höher, weil die meisten Weichmacher fettlöslich sind. Darum sollten vor allem Speiseöle nie in Plastikflaschen aufbewahrt werden. Käse wird auch gerne in Plastikfolien verpackt, hier gelten ähnliche Bedenken.

    • kpax (kein Partner)
      24. Januar 2012 20:24

      @ Peter

      "Jede Art von Plastik wird erst durch Chemikalen weich bzw. haltbar gemacht. Diese Chemikalien wandern dann aus der Verpackung in das Getränk."

      1. Das Material, aus dem Plastik besteht, ist selbst eine Chemikalie.

      2. Das Getränk, das sie trinken, ist auch eine Chemikalie.

      3. PET-Flaschen enthalten keine Weichmacher.

      Leider sind wir noch immer nicht aus dem Zeitalter raus, wo "Chemikalie", "Atom" und "Chemie" Panik verursachen.

      Ich kann sie aber beruhigen. Ein Zug aus einer Zigarette oder ein Jahr in einer Großstadt zu leben ist ca. einmillionenmal so schädlich wie aus einer Plastikflasche zu trinken.

  20. cmh (kein Partner)
    24. Januar 2012 11:57

    Ich habe es weiter unten schon als Subtext zu WK geschrieben, halte es aber für allgemein interessant:

    Kann mir also bitte jemand erklären, warum es überhaupt erforderlich ist, neben dem (fast) kostenlosen Leitungswasser noch Mineralwasser in die Wohnung zu schleppen?

    Ich behaupte jetzt einmal, dass das in keiner Gegend Österreichs wirklich erforderlich ist.

    Abgesehen von Bier sind meiner Ansicht nach nur die Fruchtsäfte wert, bereits in der Fabrik angemischt zu werden. Und genau die kommen aber im Tetrapack und nicht in der PET-flasche.

    Nun möchte ich ja niemandem Vorschriften machen, was er zu trinken hat, denke doch, dass bei diesem hier zum Ausdruck kommenden Wohlstand und dieser - sagen wir es offen - Prasserei, die Frage wie das Gebinde ausschaut doch wohl nur nebensächlich sein kann.

    Und hier liegt sicher ein zentraler Aspekt. Denn die ganzen Einkaufszentren in und um Wien herum, die man nur mit dem Auto erreichen kann, haben sich ja genau deshalb entwickelt - mit Stellplätzen und so - weil die Getränke in den Kisten hier leichter umgeschlagen werden konnten als beim Greissler ums Eck. Und die Getränke sind immer auch gut für Lockangebote.

    Weiterhin möchte ich natürlich niemandem Vorschriften zu seiner Lebensführung machen, es liegt aber auf der Hand, dass es sich bei diesem Getränkeeinkauf in welcher Form auch immer um eine Art von Wohlstandsausübung handelt, die ohne wirkliche Wohlstandsverluste eingeschränkt werden könnte. Die Umgewöhnung wäre zwar unangenehm, aber die Vorteile für die Umwelt wären immens.

    Man will aber nicht wirklich. Die Grünen sagen die Unternehmer wollen nicht die Umwelt schützen und die Unternehmer sagen, die Konsumenten täten sich das so wünschen.

    Die Einstellung der Menschen und nicht die Art der Flaschen wäre zu ändern.

    • Observer
      24. Januar 2012 14:20

      Die Bewohner von Wien und einigen an die beiden Hochquellenleitungen angeschlossenen Gemeinden haben das grosse Privileg, ein sehr gutes Trinkwasser zu bekommen. Sicher sind die für Trinkzwecke erforderlichen Kosten völlig vernachlässigbar. In manchen Gegenden mit Grundwasserversorgung ist die Wasserqualität aber nicht so gut, da kann ich den Wunsch nach besserem Wasser durchaus nachvollziehen.
      Die Spar-Supermarktkette verkauft ein sehr günstiges Mineralwasser zu 25 Cent per 1500 ml, wobei dieses Produkt von Italien herangekarrt wird.
      Interessant ist in diesem Zusammenhang das ständige Bemühen des ehem. Nestle-CEOs (der Kärntner Brabeck), für das "kostbare" Trinkwasser doch noch viel mehr zu verlangen. Am liebsten wäre es ihm, wenn dies alles über PET-Flaschen abgefüllt und verkauft wird. So hat Nestle lt. eigener Webseite weltweit schon dutzende an Marken und Abfüllanlagen (meist nur normales Wasser ohne Kohlensäure zu wesentlich höheren Preisen als in Österreich) und auf vielen Weltmeeren schwimmen Millionen von leeren Nestleflaschen herum. Auch da fehlt der Regierungsdruck für ein effizientes Pfand- und Recyclingsystem.

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      24. Januar 2012 15:28

      > Die Grünen sagen die Unternehmer wollen nicht die Umwelt schützen und ...

      Beistrichsetzung macht das Leben leichter!
      Nach viermaligem Lesen habe ich endlich herausgefunden, wer hier angeblich nicht die Umwelt schützt:

      Die Grünen, sagen die Unternehmer, wollen nicht die Umwelt schützen und ...
      Die Grünen sagen, die Unternehmer wollen nicht die Umwelt schützen und ...

      LG

    • cmh (kein Partner)
      24. Januar 2012 16:08

      Die Grünen sagen, die Unternehmer wollen nicht die Umwelt schützen.
      Und die Unternehmer sagen, die Konsumenten täten sich das so wünschen.

      G -->U -->K

      So war es gemeint. Aber ich entschuldige mich für die lässige Beistrichsetzung natürlich.

      Wenngleich die Unklarheit der Argumentationskette der Realität der Diskussion näher kommen dürfte.

    • Undine
      24. Januar 2012 17:43

      @cmh

      Es sollten 3 Sternderl werden, deshalb noch hinterher*******!
      Ich trinke immer Leitungswasser, ebenso meine Nachkommenschaft! :-)

      @Anonymer Feigling

      Angeblich kann ein fehlender, bzw falsch gesetzter Beistrich jemanden das Leben kosten oder es jemandem retten :

      Wartet nicht hängen!
      Wartet nicht, hängen!
      Wartet, nicht hängen!

      Zum Glück hängt nicht von jedem Beistrich das Leben ab! :-)

  21. Claudius (kein Partner)
    24. Januar 2012 10:38

    Off Topic:
    Finanzkriese: Zum jüngsten Auftritt von Frau Lagarde (I.W.F.):

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/internationaler-waehrungsfonds-lagarde-in-panik-11620543.html

    F.A.Z.: Internationaler Währungsfonds: Lagarde in Panik

    24.01.2012, Christine Lagarde vom Internationalen Währungsfonds ist abermals in panischer Stimmung. Sie setzt auf das amerikanische Rezept: noch mehr Schulden und noch mehr billiges Geld. Das löst die Strukturprobleme nicht.
    Von Holger Steltzner

    Solange der geplante Rettungsfonds ESM nicht kräftig aufgestockt werde, drohe eine Zahlungskrise in Italien und Spanien, behauptet IWF-Direktorin Christine Lagarde.

    Die Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, ist wieder in Panikstimmung. Dramatisch sei die Lage der Weltwirtschaft, Europa sei gefangen im Teufelskreis fallender Banken und stürzender Staaten. Im Kampf gegen die Staatsschuldenkrise helfe nur das amerikanische Rezept: noch mehr Schulden und noch mehr billiges Geld von der Zentralbank.

    Lagarde unterstützt zwei an der Wall Street inzwischen als Super-Marios verehrte Italiener. Mario Draghis Geldspritze, 500 Milliarden von der EZB für Europas Banken, ist schon vergessen, aber nicht Mario Montis Forderung nach mehr Hilfe aus Deutschland. Italiens Ministerpräsidenten will 1 Billion Euro und tiefere Zinsen. Um das zu erzwingen, warnt Lagarde sogar vor einer Zahlungskrise Italiens.

    Zum Verdruss von Kanzlerin Angela Merkel wollen alle den vorgezogenen, ewigen Krisenfonds verdoppeln, bevor der erste Euro eingezahlt ist. Hierbei stört kaum jemand, dass Zuschütten mit Geld Strukturprobleme nicht löst. Das lässt sich gut in Griechenland studieren, wo säumige Steuerschuldner nun im Internet an den Pranger gestellt werden, weil die Verwaltung nicht willens und in der Lage ist, die Steuerschulden einzutreiben. [Ende]

  22. Neppomuck (kein Partner)
    24. Januar 2012 10:24

    Trinkt "Clochardonnay", Leute.

    Die aus der Beschichtung der Quaderpackung herausgelösten Toxine entsprechen etwa den im kantig verpackten Brünnerstraßler enthaltenen Schadstoffen.

    Also ein Nullsummenspiel.
    Die Prämisse der grünen Flaschen.

  23. Biertrinken ist ökologisch (kein Partner)
    24. Januar 2012 09:43

    Paradox:
    Soweit ich mich erinnern kann, hängt das Aus der Glasflasche direkt mit der Einführung LKW Maut zusammen - der notwendige Rücktransport hätte den Gesamtpreis von heute in PET Flaschen abgefüllten Produkten signifikant erhöht. Die LKW Maut wurde meines Wissens (zumindest auch) mit Umweltschutz argumentiert...

  24. diko
    24. Januar 2012 09:32

    bereits in den 7o’er Jahren, ertönte in einer ORF morgendlichen Musiksendung vom Dazwischen- Plauderer: „ ......nur noch ganz dumme Leute kaufen die Milch im Tetrapack und nicht in Glasflaschen“- es war damals sicher keine Kampagne zum SCHUTZ der heimischen Glasindustrie, sondern einst wie jetzt, unter Mißbrauch des Umweltschutzes , - der SCHUTZ – Geldforderung Nachdruck zu verleihen.

    • Segestes (kein Partner)
      24. Januar 2012 09:57

      An die Anti-Tetrapack-Kampagne kann ich mich auch noch bestens erinnern.
      Irgendwann in den 80ern wurde das Schulmilch-Programm davon
      berührt und wir bekamen plötzlich Glasfläschchen hingestellt.
      An sich nicht unbedingt schlecht, aber das wir diese auch noch selbst ausspülen
      sollten, war einfach nur lächerlich. Man kann sich ja vorstellen, wie sparsam
      die Kinder da mit dem Wasser umgegangen sind.
      Soviel also zum Umweltschutz-Aspekt.

    • Undine
      24. Januar 2012 11:02

      @Segestes

      Meine Erinnerungen an die "Schulmilch" sind wesentlich älter:
      Der Schulwart schleppte tagtäglich riesige Milchkannen in jedes Klassenzimmer. Mit einem großen Schöpflöffel wurde uns schlangestehenden Kindern die sehr begehrte Milch (wir waren alle etwas unterernährt!) ins mitgebrachte Trinkgefäß geschöpft. Wer wollte, durfte nachholen, bis die Kanne leer war. Das Gefäß wurde erst zuhause gewaschen. Umweltfreundlicher geht's wirklich nicht.

  25. cmh (kein Partner)
    24. Januar 2012 09:08

    Das Problem, das ich mit den Grünen habe ist, dass ich ihre Ziele voll unterstützen kann. Und wer möchte nicht in einer heilen Welt leben?

    Aber sie kommen immer in die Verlegenheit, offensichtlich aus Ungeduld statt einer heilen eine schöne neue Welt zu errichten.

    Die linken im überigen auch.

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. Januar 2012 09:44

      Welche "Ziele"?
      Diejenigen, denen sie ihren Namen verdanken oder jene, die sie lauthals verfolgen?

      Intakte Umwelt ist ein nationales Anliegen.
      Was die Grünen hingegen veranstalten, ein nationales Anlügen.

      Oder ist es lustig, in sog. "Multikulti-Hot-Spots" bis zu den Knöcheln im Dreck zu waten?

    • cmh (kein Partner)
      24. Januar 2012 11:37

      Ich wollte zuerst wohlwollend wischiwaschi bleiben um dann zu den fatalen grünen Konsequenzen zu kommen.

      Und als Ziel habe ich immer noch wohlwollend die "heile Welt" genannt. Wohl wissend, dass diese bereits wegen dem "Heil" schon sehr stark in nationalsozialistischer Sphäre schwebt. Das ist aber nur ein weiteres Zeichen der Unbrauchbarkeit dieser "Bewegung".

  26. Segestes (kein Partner)
    24. Januar 2012 06:45

    Glas statt Plastik ist durchaus sinnvoll - und zwar von der menschlichen Gesundheit her betrachtet.
    Ich empfehle zur Erhellung den Film Plastic Planet:
    http://www.youtube.com/watch?v=DoNu8hTOBag

    Und für jene die weniger Zeit haben:
    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/ernaehrung/plastikflasche101.html

    Wenn die Leute wüssten wie viel "Plastik" mittlerweile in ihren Blutbahnen herumschwirrt, dann würden sie sich auch nicht mehr über die vielen Krebstoten weltweit wundern.

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. Januar 2012 08:59

      Zu Tod' gfurchtn is a gstorbn.

      Mit dem Acetaldehyd ist es wie mit dem CO2.

      "Much ado about nothing."
      (Viel Lärm um nichts.)
      W. Shakespeare

      http://tinyurl.com/7adcf9z

    • Segestes (kein Partner)
      24. Januar 2012 09:36

      "Bundesinstitut für Risikobewertung"

      Sachen gibts.

      Und wenn sich jemand findet der zwischenzeitlich meine Arbeit erledigt,
      dann lese ich dieses Konvolut vom Anfang bis zum Ende durch - versprochen.

      Die Behauptung, dass der Krempel krebserregend ist, wird
      jedenfalls auch in dieser "Risikobewertung" nicht in Abrede gestellt.
      Bloß 100prozentige Sicherheit wird zum Zeitpunkt der Erstellung
      dieses Dokuments keine eingeräumt.
      Aber was ist schon zu 100 Prozent sicher?
      Mir reicht eine hohe Wahrscheinlichkeit bereits aus.
      Und übrigens, in dem Text gehts nur um alkoholische Getränke
      bzw. den Studien dazu.

    • Heri (kein Partner)
      24. Januar 2012 09:39

      @Segestes,

      Ich behaupte einmal:
      "Wenn diese Ökos nicht immer jedes Weltuntergangsszenario glaubten und sich zu Tode fürchteten, dann hätten wir überhaupt keine Krebstoten mehr."

      Können Sie diesen Satz widerlegen?

    • Segestes (kein Partner)
      24. Januar 2012 10:00

      Kann die Existenz Gottes widerlegen?
      Oder ähnlich nebulöse Bauchgefühl-Thesen?

    • Gerald (kein Partner)
      24. Januar 2012 12:26

      @Segestes ( "Mir reicht eine hohe Wahrscheinlichkeit bereits aus." )

      Gerade diese "hohe Wahrscheinlichkeit" ist nicht gegeben, auch ganz ohne Studie des Bundesamtes für Risikobewertung sollte man das feststellen können. Denn das Acetaldehyd welches durch CO2 in Verbindung mit PET entsteht ist ein Lärcherl im Vergleich zu dem Acetaldehyd welches beim normalen Alkoholkonsum entsteht. Selbst wenn man keinen Alkohol trinkt, sondern nur Obst ist entsteht durch Gärung im Magen mehr Alkohol und das Abbauprodukt Acetaldehyd wie beim Trinken von CO2-haltigen Getränken aus einer PET-Flasche. Wir sind also ständig Acetaldehyd ausgesetzt und wäre es tatsächlich mit hoher Wahrscheinlichkeit krebserregend müssten Alkoholiker häufiger an Krebs sterben. Das tun sie aber nicht, die einzige Krebsart die bei Alkoholikern gehäuft auftritt ist Speiseröhrenkrebs (durch hochprozentige Alkoholika), gerade dort ist aber der Alkohol (Ethanol) noch ohne das Abbauprodukt Acetaldehyd vertreten.
      Wie gesagt, auch ohne Studie dieses Bundesamtes kann man meist feststellen wie gefährlich etwas ist und die winzigen Mengen an Acetaldehyd die aus PET-Flaschen gelöst werden fallen nicht darunter.

    • cmh (kein Partner)
      24. Januar 2012 15:59

      Segestes

      Wenn Sie IHre Winde ablassen ist damit weder ein Ablass gewährt noch die "Existenz" Gottes widerlegt. Vielleicht fühlen Sie sich dann besser, dann gut, vielleicht auch nicht, auch nichts zu machen.

      Es steht Ihnen selbstverständlich frei, die christlichen Gründer unserer Kultur für leichtgläubige Idioten zu halten, und sich ihnen, nachdem diese Ihre Kultur errichtet hatten, turmhoch überlegen zu fühlen.

      Aber auch wenn ich diese jugendliche Ansicht verstehe, meine ich doch, dass ebendiese Ansicht mit fortschreitendem Alter immer lächerlicher wird.

  27. socrates
    23. Januar 2012 19:29

    Die Grünen sind durch Unterwanderung und, dank unwissender Mitläufer, zu Trotzkisten mutiert. Da dieser Begriff sehr heute unscharf gelehrt wird, zeige ich die Definition der Wikipedia, die ich gut finde:
    Der Trotzkismus weicht vom orthodoxen Marxismus-Leninismus vor allem hinsichtlich der Revolutionstheorie und der Parteilehre ab. Wesentlicher Bestandteil ist die Theorie der „Permanenten Revolution“, das heißt: die sozialistische Revolution als weltweiter, ständiger Prozess unter Führung von Arbeiterräten.
    Charakteristisch für trotzkistische Bewegungen ist die von ihnen zeitweise angewendete Taktik des „Entrismus“, der offenen oder konspirativen Mitarbeit in Parteien und Organisationen. Ziel kann dabei sein, die eigene Ideologie zu verbreiten, Mitglieder zu gewinnen, den Kurs der Organisation zu verändern, in Zeiten der Marginalisierung beziehungsweise des Verbots revolutionärer Organisationen nicht vollständig vom politischen Geschehen isoliert zu sein oder eine legale politische Arbeitsmöglichkeit zu haben.
    Entrismus ist eine von verschiedenen kommunistischen, vor allem von trotzkistischen Organisationen angewandte Taktik des gezielten (mitunter heimlichen) Eindringens in Organisationen, v.a. in Parteien der Arbeiterbewegung, seltener anderer Sozialer Bewegungen. Ziel kann dabei sein, von innen heraus Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen, die eigene Ideologie zu verbreiten, Mitglieder zu gewinnen, den Kurs der Organisation zu verändern oder auch in Zeiten der Marginalisierung beziehungsweise des Verbots revolutionärer Organisationen nicht vollständig vom politischen Geschehen isoliert zu sein („Überwinterungs-Entrismus“) oder eine legale politische Arbeitsmöglichkeit zu haben.
    A.U, weist immer wieder darauf hin, daß diese Taktik im ORF durchgeführt wird, ich orte sie in fast allen deutschsprachigen Medien: Scheinprobleme und Halbwahrheiten statt Aufklärung und Information.

    • socrates
      24. Januar 2012 09:05

      Heute gilt, wie auch die Wahlen in den USA zeigen:
      "Unfähige gewähren lassen, Fähige kompromittieren"
      Peter Mühlbauer 24.01.2012 http://www.heise.de/tp/artikel/36/36284/1.html

    • cmh (kein Partner)
      24. Januar 2012 09:05

      Ich muss mich immer wundern, wie es jemand in seinem Kopf aushält, zunächst die fremden Kinder großzuziehen dabei die eigenen auf die Welt zu bringen und/, um die fremden dann umzubringen.

      Diese Fähigkeit der Verstellung hätte ich nicht und ziehe daher vor dieser anerkennend den Hut. Als gut und wertvoll möchte ich sie aber nicht anerkennen.

  28. inside
  29. Grantiger Alter
    23. Januar 2012 14:50

    @observer:
    Sie erwähnen, daß Plastikflaschen überwiegend aus Erdöl hergestellt sind. Meine Frage dazu: kann man dafür mit heutiger Technik überhaupt ohne Erdöl auskommen? Vor einigen Jahrzehnten hörte ich bei einer Führung durch ein Chemiewerk, Erdöl sei der einzige Rohstoff zur Produktion von Plastik. Ist das immer noch so?

    • Anton Volpini
      23. Januar 2012 15:02

      Ja , Grantiger Alter, das ist noch immer so, mit einer ganz geringfügigen Ausnahme.
      Diese Ausnahme heißt PLA (Polylactat Acid) und ist polymerisierte Milchsäure, fermentiert aus Stärke, und wird hauptsächlich aus Mais gewonnen.

      Alle anderen Poymerisate sind Erdöl basierend.

    • Anton Volpini
      23. Januar 2012 15:03

      ...verzeihung, PoLymerisate!

    • Segestes (kein Partner)
      24. Januar 2012 07:31

      Kunststoff aus Pflanzenstärke ist doch im Zusammenhang mit den Autarkiebestrebungen der Nationalsozialisten vorbelastet - geht also für die Grünen schon mal überhaupt nicht ^^

  30. HJR
    23. Januar 2012 12:33

    OT: Kein Naturschutz für die Grünen
    Leider muss ich mich auf die Passage
    [... Die ständige Kritik in diesem Blog über alles, was aus dem "grünen Eck" kommt, ist wirklich entbehrlich. Man darf nicht vergessen, dass die Grünen bei ihrer Gründung tatsächlich einige vernünftige Gedanken aufzeigten, welche nun von allen anderen Parteien (und besonders der SPÖ!) übernommen wurden ...]
    von "Observer, 11.16" mit einer kleinen Erwiderung beziehen:

    In diesem Forum wird nicht nur an den Grünen herumgemäkelt, sondern überhaupt an allem was "links" ist. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sich in diesem Forum wenig "Linke" herumtreiben. Dass das entbehrlich wäre, sehe ich nicht so, man kann linke Standpunkte (Gesellschaft=Gleichheit vor Freiheit + Sozialismus=Gerechtigkeit + ...) gar nicht oft genug und heftig genug attackieren, denn genau das ist die Taktik, mit der diese unsere Überzeugungen in vielen Bereichen zurückgedrängt haben.

    Dabei vergesse ich keineswegs, dass es die Grünen waren, welche den im Grunde richtigen und wichtigen Gedanken des pfleglichen Umganges mit der Umwelt (und den Resourcen) ins Bewusstsein gehoben haben. Allerdings darf dies kein Grund sein, ihnen jede entbehrliche Dummheit durchgehen zu lassen und schon gar nicht den - wenn auch meist sympathisch verhüllten und verharmlosten eindämmenden Umgang mit dem kostbarsten demokratischen Gut - der Freiheit. Letztere pflegen diese Figuren immer nur dann ins treffen zu führen, wenn einer der ihren von Maßnahmen des staatlichen Gewaltmonopols oder von (ohnehin kaum vorkommenden) medialen "Unrichtigkeiten" betroffen ist.

    Zu vergessen oder auch nur nicht zu verstehen, dass die Grünen ideologisch viel weiter bei Marx als bei Schumpeter oder Hayek stehen, könnte für ein wertkonservatives Verständnis unserer gesellschaftlichen Grundlagen die letzte, entscheidende Schwächung unserer Argumentationsbasis bedeuten.

    Und last, but not least muss ich noch erwähnen, dass für mich zu diesem wertkonservativen Grundverständnis die Selbstverständlichkeit gehört, mit welcher sowohl die Grünen ihre Positionen darlegen dürfen (wenn auch häufig zu meinem Missvergnügen) als auch solche Leute wie ich meine Meinung äußern dürfen. Standpunkte sind immer kritikfähig, das Recht, Kritik zu äußern nie!

    Schließlich wollen wir doch auch nicht vergessen, dass diese gün-gutmenschlichen Meinungsfaschisten die Hauptträger der "politischen Korrektheit" sind (nach der wir keinen Zigeuner mehr so nennen dürfen, obwohl viele sich selbst so bezeichnen) und des heilsbringenden Gender(un)wesens, demzufolge sich niemand mehr sicher sein kann, ob er Männchen oder Weibchen ist - aber Hauptsache er stimmt solchen Weisheiten zu, wie "ganze Männer machen Halbehalbe".
    =================================
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Observer
      23. Januar 2012 12:43

      HJR:
      ich beteilige mich normalerweise nicht an der Sternderlvergabe, aber hier bekommen Sie auf die Replik zu meinem Kommentar 3 Sterne.

    • Undine
      23. Januar 2012 14:53

      @HJR

      *****!

      Auch mit der geschichtlichen "Aufarbeitung" sind die Grünen säumig: Etliche ihrer Gründungsväter und-mütter waren ausgemachte Kommunisten (Marxisten, Trotzkisten, etc) und sind es heute noch. Aber das kümmert die keinen Pfifferling. Zu ihrem Glück haben sie kein Verbotsgesetz; warum eigentlich nicht???

      "Und last, but not least muss ich noch erwähnen, dass für mich zu diesem wertkonservativen Grundverständnis die Selbstverständlichkeit gehört, mit welcher sowohl die Grünen ihre Positionen darlegen dürfen (wenn auch häufig zu meinem Missvergnügen) als auch solche Leute wie ich meine Meinung äußern dürfen. Standpunkte sind immer kritikfähig, das Recht, Kritik zu äußern nie!"

      Am allerbesten kann man diese Beobachtung bei der Sendung "Im Zentrum" mitverfolgen; im "Club2" war es das gleiche Muster: Die Linken haben unbeschränkte Redezeit, die dann allerdings den Rechten ABGEZOGEN wird mit dem nüchternen Hinweis, die Zeit sei knapp.
      Außerdem werden "rechte" Gesprächsteilnehmer ständig unterbrochen und in die Defensive gedrängt, was man bei "linken" nicht einmal ansatzweise wagen würde.

      Worauf sich die Allmacht der Grünen in Funk und Fernsehen begründet, ist mir ein Rätsel, zumal sie doch als Partei völlig bedeutungslos sind-- und das mit Recht!

    • HJR
      23. Januar 2012 22:14

      @Observer
      Auch ich vergebe seit den "Starwars" normalerweise keine Sterne mehr, habe allerdings auch darauf hingewiesen, keine erhalten zu wollen. In diesem Fall jedoch, wo ich auf die Größe treffe, mit der mir auf eine nicht unbedingt zustimmende Replik "Sterne verliehen" werden, möchte ich danke sagen.

      Und ich füge hinzu, dass meiner Meinung nach solche Art der Diskussion und Auseinandersetzung selbstverständlich nur in "unseren Kreisen" zu Hause ist.

    • byrig
      23. Januar 2012 23:48

      den grünen geht es heutzutage am allerwenigsten um umweltschutz.denen geht es vielmehr um gesellschaftsveränderung im linken sinn,um maximale ermöglichung von zuwanderung,egal wiesehr es unserem land nützen oder(wie es inzwischen nachgewiesen ist) schaden kann.
      obwohl diese melonen(aussen grün.innen rot) einen sehr geringen rückhalt in der bevölkerung haben,ist es ihnen gelungen,einen erheblichen einfluss über den weg der sog."political correctness" zu erringen.
      letzter,skandalöser coup:der biedere,anständige wkr-ball soll nicht mehr in der hofburg stattfinden dürfen.der linksgestrickte ariel muzikant hat als chef der israelitischen kultusgemeinde den ausschlag gegeben.und trotzkistenkerle wie dieser öllinger triumphieren.
      aber das pendel wird wieder zurückschlagen.die bevölkerung wird sich diese linken auswüchse nicht mehr sehr lange gefallen lassen,zumal das meiste völlig undemokratisch am willen der bevölkerung vorbei passiert.
      warum stagnieren die grünen seit vielen jahren eigentlich bei ca 10 %?
      weil sie nur diese links-grüne,pseudointellektuelle stammwählerschaft haben.

    • Gast der Zweite (kein Partner)
      24. Januar 2012 03:17

      Sehr geehrter HJR!

      Tiefer hätten Sie mir nicht mehr aus der Seele sprechen können:

      Ergänzend, und weil ich es schon lange nicht mehr geposted habe, anbei ein paar kritische Anmerkungen zu "linkem" oder "grünen" Gedankengut:

      Die Gefahr des Sozialismus heute

      Wenn man den Linken genau zuhört, fällt auf, dass häufig Formulierungen wie „…da müssen wir noch ein Bewusstsein schaffen… “ oder „… hier müssen wir noch mehr Aufklärungsarbeit leisten…“ verwendet werden. Diese Formulierungen verschleiern ebenso ihre genauen Ziele, wie sie sich bei genauer Betrachtung auch selbst entlarven. Wenn ein Sozialist – oder jemand mit ähnlichem Gedankengut von Aufklärung spricht, meint er klarer Weise nicht die Art Aufklärung, die Kant im Sinne von: jedes Individuum solle seinen eigenen Verstand, seine Vernunft benutzen, um zu einem mündigen, freien Bürger zu werden, um sich in weiterer Folge sein eigenes Bild über z.B.: gesellschaftliche Zustände zu machen.

      Wenn der Sozialist von „… hier müssen wir noch mehr Aufklärungsarbeit leisten…“ spricht, antwortet er meist auf eine Frage, die ihm gestellt wurde bezüglich eines Istzustandes, der dem Sozialisten nicht gefällt, und die Frage zielt darauf ab, weshalb er denn seine gesellschaftlichen Ziele (den Sollzustand) noch nicht erreicht hat. Mit der Antwortformulierung „… hier müssen wir noch mehr Aufklärungsarbeit leisten…“ erlegt er für den vor-manipulierten Bürger zwei Fliegen mit einer Klappe.

      1. Lenkt er in gewisser Weise ein und gibt scheinbar einen Fehler von sich oder seinen Kollegen zu. – Obwohl er gleichzeitig die Schuld, die Ursache für das Scheitern ganz klar auf die Bevölkerung lenkt, die offensichtlich noch nicht ganz kapiert hat, was denn der Sollzustand ist. – Hier kommen wir direkt zu Punkt zwei.

      2. Die Formulierung: „… hier müssen wir noch mehr Aufklärungsarbeit leisten…“ beinhaltet ja sogar die tatsächliche und ziemlich perfide Absicht des Sprechers! Denn wenn er von Aufklärungsarbeit spricht, meint er wohl kaum eine möglichst objektive Berichterstattung über besagten gesellschaftlichen Zustand, vielmehr ist hier eine klare Meinungsmanipulation oder gerne Indoktrination der Bevölkerung gemeint, und zwar so lange, bis endlich auch sie meint, was die Sozialisten meinen.

      Anmerkung zur bewussten Verwendung des Wortes perfide: Deshalb perfide, weil der Sozialist sich ja durch sein augenscheinliches Einsetzen für eine Randgruppe oder eine Minderheit oder generell für eine „gute Sache“ selbst immer als den Vertreter des Guten und Wahren in Szene setzt, es mit Scheinwissenschaftlichkeit kombiniert und ungeniert mit dem Vertrauen seiner Zuhörer spielt.

      Ich gebe zu, oft weiß der Sprecher selbst nicht, dass er nur das Produkt eines langwierigen Indoktrinationsverfahrens ist. (z.B.: Laura Rudas)
      In dieselbe Kerbe schlägt die ebenso häufige Formulierung „…da müssen wir noch ein Bewusstsein schaffen… “

      Diese Gedanken führen mich weiter zu einem Punkt, an dem mich fast die Hoffnungslosigkeit in ihre Fänge bekommt, denn: Diese Art der Manipulation funktioniert zwar nicht immer genauso, wie es die Sozialisten gerne hätten. – Denn die Gesellschafts-Veränderer haben es oft mit unabsehbaren Rückkoppelungen aus der Gesellschaft zu tun, welche sie eben nicht steuern können. Soll heißen, die Gesellschaftsplaner haben es mit Querschlägern zu tun, die sie auf ihrem Reißbrett nicht vorhersehen konnten. – Entwicklungen, die durch ihre Manipulationen hervorgerufen werden, die sie nicht wollen. Trotzdem geben sie Entwicklungen vor und die Rechten (Links, Rechts bezieht sich hier hauptsächlich auf gesellschaftliche Fragen.) hinken ständig hinterher. Bürgerlich konservative, Rechte wagen nicht, oder wissen nicht, wie diese bevölkerungs-manipulierenden Methoden einzusetzen sind.

      Ich gebe zu, es widerspricht auch zutiefst einer freien, selbstbestimmten Denkweise und wäre bei einigen der eigenen Wählergruppen unglaubwürdig, vielleicht aber in Summe zielführend. - Als Gegenmaßnahme zu solchen und anderen gefährlichen Entwicklungen, die uns Unterberger immer wieder aufzeigt, möglicher Weise irgendwann notwendig.

      PS: Ich hoffe, Sie nehmen es mir nicht übel, wenn ich meinen Text öfter als nur dies eine mal auf Unterbergers Blog veröffentliche. - Ich will ja ein Bewußtsein schaffen und dafür bedarf es des Sendungsbewußtseins eines Sozialisten.

    • Anton Volpini
      24. Januar 2012 10:24

      @Gast der Zweite

      Toller Beitrag, interessanter Ansatz....... lassen Sie nicht locker, das richtige "Bewustsein" zu schaffen!

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      24. Januar 2012 11:43

      Genauso ist es. Mein Kompliment, Herr Rathbauer!

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      24. Januar 2012 11:47

      @ Gast der zweite:
      Eine hervorragende Analyse. Danke!

    • Udo (kein Partner)
      24. Januar 2012 12:36

      @Gast der Zweite

      Die S schnallen sich halt immer irgendeine, grösstenteils erfundene Opferrolle um, um sich dann als Täter darauf berufen zu können und für ihre Taten, deswegen, nicht verurteilt zu werden.

      Ansonsten ist Ihr Beitrag wirklich sehr gut, aber bitte lassens mir die Laura in Ruh, die ist nämlich ein echtes Opfer und hat das alles nicht verdient, die Arme. ;-)

    • Undine
      24. Januar 2012 17:47

      @Gasr der Zweite

      *******!

  31. libertus
    23. Januar 2012 12:33

    OT

    Wie wird man Millionär?
    Indem man Milliarden in einer ROTEN Stiftung parkt,..................!

    http://kurier.at/wirtschaft/4481967-avz-stiftung-wie-gewonnen-so-zerronnen.php

    Wo bleibt unser investigativer Öffentlich-Rechtlicher mit seiner unabhängigen Berichterstattung?

    P.S.: "Glück und Glas, wie leicht bricht das!"
    Hoffentlich zerbrechen die Grünen bald an ihren vielen, glücklosen Ideen.

  32. Observer
    23. Januar 2012 11:16

    Die ständige Kritik in diesem Blog über alles, was aus dem "grünen Eck" kommt, ist wirklich entbehrlich. Man darf nicht vergessen, dass die Grünen bei ihrer Gründung tatsächlich einige vernünftige Gedanken aufzeigten, welche nun von allen anderen Parteien (und besonders der SPÖ!) übernommen wurden. Ich persönlich lehne viele grüne Ideen ab und habe daher auch noch nie grün gewählt.

    Zum heutigen Thema Glas- vs. Einwegbehälter/-flaschen:
    Es ist zwar erfreulich, dass Österreich eine sehr hohe Recyclinquote an Glasbehältern hat, aber die Industrie und der Handel sehen bei der Einwegverpackung enorme Vorteile (weniger Transportkosten, Bruch, Lagerplatz und vor allem keine Rücknahme, Rücktransport). Dies zeigt sich sogar daran, dass z.B. Mineralwasser in der PET-Flasche günstiger als im Glas angeboten wird.
    Ich sehe auch viele Vorteile für den Verbraucher, aber die Entsorgung des Leergutes ist in Österreich leider nur auf Freiwilligkeit aufgebaut und dies funktioniert nicht. Schuld daran sind die laxen oder nicht ausreichenden Vorgaben/Empfehlungen des Umweltministeriums, welches bei den ständigen Lobbyingaktivitäten in die Knie geht. Da werden wir sogar mit Statistiken belogen, wie z.B. die Rücknahme der Kartonverbundpackungen von Milch, Saft usw.
    In Deutschland wird schon seit vielen Jahren auf die PET-Flaschen ein Einsatz verlangt und jeder Supermarket hat einen Automaten, wo ohne Einkaufsnachweis (ähnlich wie bei unseren Bierflaschen) ein Gutschein ausgegeben wird. In den USA, Kanada usw. wird z.B. auch für jede Bier- und Energydrink-Dose ein Pfand eingehoben. Sicher gibt es noch viele Leute, welche solche Leerbehälter im Müll oder auf der Strasse "entsorgen", andererseits aber auch arme Leute, welche diese Flaschen und Dosen dann sammeln und im nächsten Geschäft abgeben (und hoffentlich dafür nicht nur Alkohol einkaufen!).

    Also: nichts gegen PET-Flaschen, aber eine gesetzliche Regelung (nicht ein fauler typisch österreichischer Kompromiss) für das Recycling muss her! Und die alten Behälter sollten wieder zu neuen Flaschen gemacht werden und nicht in Zementfabriken verheizt oder anderswie verwertet werden. Denn für das Kunststoffmaterial wird bisher vorwiegend Erdöl verwendet.

    • Anton Volpini
      23. Januar 2012 13:15

      Ihre Darstellung, nach der in Österreich das Recyclingsystem der Verpackung auf Freiwilligkeit aufbaut, und daher schlecht funktioniere, muß ich etwas korrigieren.
      Erzwungen durch die Verpackungsverordnung des Umweltministeriums wurde das ARA-System ins Leben gerufen, welches auf rein privatwirtschaftlicher Basis, und damit freiwillig, das Sammeln aller Verpackungen organisiert: Ausnahme Tetrapack, Purepack und Elopack organisieren das für die Kartonverpackung für Flüsseigprodukte selber.

      Die Verpackungsverordnung schreibt Zielquoten vor, nach denen bei Nichterreichung ein staatliches Zwangssystem eingreifen würde. Die Tatsache, das das ARA-System noch immer freiwillig funktioniert, beweist den hohen Effizienzgrad.

      In Deutschland hat die Rot-Grüne Regierung neben einem bestehenden und funktionierendem DSD- System (Duales System Deutschland) aus reinem Populismus ein Zwangspfandsystem eingeführt, welches mehr Verwirrung stiftet als Nutzen bringt.

    • Observer
      23. Januar 2012 15:56

      Anton Volpini:
      Warum liegen dann bei uns so viele leere PET-Flaschen und Getränkedosen in der Gegend herum bzw. werden im günstigsten Fall in den Restmüll geworfen?
      Das ARA-System belastet vorwiegend die Industrie und das Gewerbe, auf die privaten Konsumenten hat es nur insofern Auswirkungen, indem sich eine Handvoll von Entsorgungsfirmen - mit Landesunterstützung, welche die Mülltarife festlegen - goldene Nasen verdient.
      Das Sammelsystem der vielen hundert Millionen an leeren Milch- und Getränkeverpackungen (Karton-Kunststoffverbund) wird vom Grossteil der Bevölkerung völlig ignoriert und das Ministerium wird regelmässig mit falschen Rücklaufdaten informiert.
      Bei den Bier- und Red-Bulldosen zahlen wohl die Hersteller einen Obulus an die ARA, aber die Probleme des Wegwerfens in die Landschaft und mögliche Wiederverwertung vom Eisen- bzw. Alu-Material sind damit nicht gelöst.
      Manchmal ist die gewünschte Freiwilligkeit doch nicht das Beste, über das Geldbörsel kann man die Leute doch besser motivieren.

    • Anton Volpini
      23. Januar 2012 16:08

      Erfolgreicher Start ins neue Jahr / Recycling von 17.000 t PET-Flaschen in 2011 / Weiterer Ausbau
      Auch 2012 wird die Recyclinganlage für gebrauchte PET-Flaschen der PET to PET Recycling Österreich GmbH (Müllendorf / Österreich; www.pet2pet.at) in Müllendorf auf Hochtouren laufen. Seit Errichtung der Anlage im Jahr 2007 wurden bislang über 75.000 t PET-Flaschen recycelt. Im vergangenen Jahr konnten rund 17.000 t PET-R der Wiederverwendung in Getränkeverpackungen zugeführt werden. Das heißt, so das Recyclingunternehmen weiter, Anfang 2012 werde die 3 Milliardste PET-Flasche einem „nachhaltigen Ressourcen-Kreislauf zugeführt und ein ökologisch sinnvolles Verwertungssystem weiterhin sichergestellt".

      Laut PET to PET landen in Österreich derzeit acht von zehn gebrauchten PET-Flaschen fachgerecht in den heimischen gelben Tonnen. Mit einer Verwertungsquote von 80 Prozent bei PET-Verpackungen liege Österreich damit im europäischen Spitzenfeld. Der erhöhte Bedarf an Ressourcen schonendem Recycling und die gesteigerte Sammelmoral veranlasst das Unternehmen zu stetiger Expansion und Investitionen. In den letzten beiden Jahren wurde die Recycling-Anlage weiter ausgebaut und um eine Granulierungsanlage und eine Flaschensortieranlage ergänzt (siehe KIWeb vom 25.07.2011 und 21.09.2010). Damit sei ein weiterer Schritt in Richtung eines zielgerichteten ökologischen Recycling von PET-Flaschen, eines lückenlosen Verpackungskreislaufs und C02-Einsparungen bei Mehrweg getan.

      Christian Strasser (Foto: PET to PET)
      „Bottle-to-Bottle-Recycling ist auch 2012 ein zukunftsweisendes System, mit dem uns für Österreich eine beispielgebende Lösung gelungen ist“, erklärt Christian Strasser, Geschäftsführer der PET to PET Recycling Österreich GmbH. Die Getränkeindustrie trage mit der PET-Recyclinganlage in Müllendorf der gemeinsam von Lebensministerium, Wirtschaftskammer, Handel sowie Abfallwirtschaft unterzeichneten Nachhaltigkeitsagenda Rechnung, die unter anderem ein zielgerichtetes ökologisches Recycling von PET-Flaschen in Österreich vorsieht. An der PET to PET Recycling Österreich GmbH beteiligt sind die Unternehmen Coca-Cola HBC Austria GmbH, Radlberger Getränke GmbH & Co OG, Rauch Fruchtsäfte GmbH & Co OG, S. Spitz GmbH und Vöslauer Mineralwasser AG.

      Keine Frage, Observer, jede herumliegende Plastikflasche ist eine Umweltverschmutzung und ein großes Argernis. Kann es sein, daß Sie in einer großen Stadt wohnen, wo die leute nicht so umweltbewußt sind?

    • Observer
      23. Januar 2012 16:41

      Anton Volpini:
      Schön, dass es schon solche Wiederverwertungsanlagen gibt. Ich bin aber bei den von den involvierten Branchen ausgegebenen Statistiken (Sie nennen 80 % Rücklaufquote) immer sehr vorsichtig. Hier im Wienerwald (und vermutlich auch anderswo) werden die PET-Flaschen in den sog. Gelben Sack gegeben. Diese Säcke - welche sehr viel "Luft" enthalten - werden schon im LKW hydraulisch zusammengepresst und müssten später händisch oder maschinell in die einzelnen Teile (Schaumstoff, Folien, PET usw.) sortiert werden. Aus den mir zugänglichen Informationen geht dies nicht hervor, vielmehr werden diese Kunststoffreste zu starken Ballen gepresst und der Zementindustrie als Brennstoff angeboten bzw. exportiert. Dafür müssen die Betriebe aber noch bezahlen anstatt Geld für das Material mit hohem Heizwert zu bekommen.
      Was spricht eigentlich gegen ein Pfandsystem wie in Deutschland und verpflichtende Rücknahme durch die Supermarktketten? Fahren Sie einmal durch die USA oder Kanada und beurteilen Sie, wie dort die Strassen frei von Leerdosen usw. sind.

    • Anton Volpini
      23. Januar 2012 17:11

      Bei uns in Kärnten steht eine zweite, noch größere Recyclingfirma, die voriges Jahr nicht nur über 20 Tausend Tonnen PET Flaschen zu wiederverarbeitbarem, lebensmittelechtem Granulat verarbeitet hat, sondern daneben für die ARA mehrere Tausend Tonnen sonstige Kunststoffe wie PS, PE und PP recycelt hat.

      Von solchen Unternehmen gibt es einige in Österreich. Die Trennung der verschiedenen Kunstsoffe erfolgt entweder mechanisch oder im sogenannten Schwimm-Sink Verfahren. Der Gelbe Sack ist eine einzige Erfolgsgeschichte, Sie können ruhig Vertrauen in dieses System haben, Observer.
      Ich verstehe es aber sehr, wenn sie sich über jeden Abfall im Wiener Wald ärgern, das ist mehr als störend in der Natur.
      Ich muß unsere Alm nach der Schwammerlsaison auch immer von Plastiksackerln säubern. Es ist aber schon viel besser geworden, seit die Italiener nur mehr 2 Kilo nach Hause mitnehmen dürfen. :-)

    • Observer
      23. Januar 2012 17:58

      Anton Volpini:
      danke für Ihre neuerliche Reaktion und ich nehme zur Kenntnis, dass die PET-Flaschen (auch in Wien und OÖ, so sie in den Restmüll geworfen werden dürfen?) anschliessend ordentlich aussortiert werden. In Wien fahren m.E. die LKWs meist gleich zur Müllverbrennung Flötzersteig, Rossauerlände usw.
      Traurig stimmt es mich aber, dass es auf vielen Weltmeeren nun Umengen von Kunststoffmüll herumschwimmen. So habe ich kürzlich am Roten Meer gesehen, dass auf 20 Meter Strand teilwiese bis zu 50 Leerflaschen angeschwemmt wurden und beim Tauchen findet man unter Wasser unzählige "Plastiksackerl" schweben.
      Der Verpackungswahnsinn muss wieder reduziert werden, auch wenn es für die Verbraucher sehr bequem geworden ist und eine ganze Industrie davon profitiert.

    • Haider
      23. Januar 2012 21:51

      @Onbserver 16:41
      Daß in den USA keine Dosen oder Flaschen in der Gegend herumliegen, hängt einzig mit horrendhohen Strafen für illegale Müllentsorgung (NO LITTERING!) zusammen. Und diese Strafen werden auch beinhart exekutiert. 100,- USD pro weggeworfener Cola-Dose. Genauso streng wird in Singapur vorgegangen.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      24. Januar 2012 16:43

      Observer

      Dass hier herueben keine Dosen herumliegen, hat zwei Gruende. Den einen hat Haider schon erwaehnt, der andere ist der Preis von Altmetallen. Hier sehen Sie jeden Morgen eine ganze Brigade von Sandlern, die die Strassen (und Muelltonnen) nach Metallgegenstaenden abgrasen.

      Pfand gibt's nur bei Behaeltern alkoholischer Getraenke. Ich kenn genug Leute, die diese trotzdem wegschmeissen. Hier kommen wiederum die Sandler ins Spiel.

    • Observer
      24. Januar 2012 19:31

      Leopold Koller:
      Sie erleben es täglich, ich nur bei meinen sporadischen Besuchen in Kanada. Auch die für die Gösser-Bierdose musste ich Pfand bezahlen. Und es ist gut so, dass die wenigen weggeworfenen Dosen von Armen eingesammelt - und hoffentlich nicht nur in Alkoholika "umgetauscht" - werden.
      Noch etwas, was mich immer wieder in Kanada fasziniert: neben den immer wieder angeschriebenen "Tarifen für das Schnellfahren" werden bestimmte Strassenabschnitte von Schulklassen "betreut", d.h. dort steht dann auf einer Tafel sinngemäss: "Die Klasse X der Schule Y übernimmt für die Zeitspanne Z die Entsorgung vom Müll". Toll!!

    • Leopold Koller (kein Partner)
      26. Januar 2012 15:38

      Observer

      Nicht nur Schulklassen, vor allem viele Klubs machen das. Bei uns am Land grossteils die Rotarier und der Lions Club. Es gibt auch Privatpersonen und Firmen, die solche Patenschaften uebernehmen, jedoch eher seltener.

  33. Sprachpolizist
    23. Januar 2012 09:21

    Tippfehler oder Absicht? Das vorletzte Wort im Artikel - "UmweltschMutz" - ist jedenfalls gut gelungen.

  34. Cotopaxi
    23. Januar 2012 08:36

    Die Grünen wissen genau, dass ihr Vorschlag keine Chance auf Realisierung hat. Es ist ihnen gelungen, wieder in den Medien zu sein und darauf kommt es an.

    Die Freda Meissner-Blau mag vielleicht Glasflaschen schleppen wollen, aber sie hat ja angeblich einen eigenen Behindertenparkplatz vor ihrer Wohnung im 1. Bezirk.

    Und der in die Jahre gekommen sein werdende Pilz, der sich angeblich soeben eine Villa am Schafberg baut, wird sicher direkt von der Garage in den Wohnbereich gehen können, um seine schweren Einkäufe abzustellen, sofern er sie überhaupt selber durchführt.

  35. Wertkonservativer
    23. Januar 2012 08:20

    Über die Wiederverwertbarkeit und Umweltverträglichkeit Platik / Glas mögen sich die Fachgelehrten streiten!
    Aus der Einkaufs-Realität alter Menschen möchte ich nur folgendes anführen:

    ich bin 78 und habe jedes Wochenende zwei bis drei Sechserpacks 1,5l-Mineralwasser (+ einige Liter Milch) zu schupfen! Da tue ich mir schon bei Plastik schwer; bei Glas wär's dann schon fast "Tierquälerei"!!

    Das wär's aus meiner Sicht! Bin ich ein Egoist?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      23. Januar 2012 08:40

      @ WK
      Sie gehören nicht zum Wählerpotential der Grünen, daher können Sie sich ruhig dastess'n. Mein Verständnis für das aufgezeigte Problem beim wöchentlichen Einkauf haben Sie.

    • K.K.
      23. Januar 2012 11:25

      Der liebe Cotopaxi! Sooo gut ist er zu dem "nach Istrien ausgewanderten Edelschwarzen". Der wird's ihm (hoffentlich) zu danken wissen?

    • Wertkonservativer
      23. Januar 2012 11:55

      "Neu-Istrianischer Edelschwarzer"! Das gefällt mir und kann ruhig so stehenbleiben!

      Natürlich, werter K.K., weiß ich das dem lieben Cotopaxi zu danken!
      Merke ich da immerhin, dass ein fühlendes Herz gegenüber einem alten wertkonservativen Schwarzbürgerlichen in seiner Brust schlägt!
      Vielleicht denkt er ja ähnlich, doch Frust und Zorn hindern ihn, dies auch zuzugeben!

      Liebe Grüße an alle, die mich - positiv oder negativ - wahrnehmen!

      Im übrigen: mein Hauptwohnsitz liegt immer noch im schönen Niederösterreich!
      Istrien (Zweitwohnsitz) und die Toskana sind meine Wahl-Heimaten!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      23. Januar 2012 14:04

      @ WK

      Den Schwarzen absolutistischen Herrschern Ihres Bundeslandes wird es sicher freuen, dass Sie sich noch nicht ganz der Republikflucht schuldig gemacht haben und weiterhin im Wählerverzeichnis aufscheinen.

    • cmh (kein Partner)
      24. Januar 2012 11:42

      Die Krux beginnt ja schon damit, dass niemand die Notwendigkeit, neben dem (fast) kostenlosen LEitungswasser auch noch Mineralwasser in die Wohnung zu schleppen, infrage stellt.

      Ich behaupte jetzt einmal, dass es in Österreich keine Gegenden gibt, wo das Leitungswasser nicht ausreichend wohlschmeckend ist.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      24. Januar 2012 16:46

      cmh

      Das hab' ich mir auch gedacht. In Oesterreich ist sogar das Leitungswasser in den Grossstaedten von hoher Qualitaet.

    • Wertkonservativer
      25. Januar 2012 12:28

      Darf ich, geehrte Herren,

      doch beim intensiven Genuss guten Mineralwassers bleiben?

      Unser Wasser hier am nordwestlichen Wienerwald-Abhang ist leider sehr, sehr kalkhaltig und daher für mich nicht sehr zuträglich, da mir ja eh schon mehr Kalk, als vom Onkel genehmigt, durch meine alten Adern rieselt.

      Also - bitte - haben sie Verständnis für mein diesbezügliches Konsumverhalten!
      Trinken Sie, was wollen, und gestehen Sie dies halt auch mir zu!
      Danke!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      25. Januar 2012 13:29

      den Onkel Doktor habe ich gemeint!

  36. Josef Maierhofer
    23. Januar 2012 08:20

    Grün bedeutet für mich unwichtig und unnötig.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Glasflasche die Welt retten wird, auch nicht die Klimahysterie und auch nicht die Theorien zu Recycling.

    Solange weder Sinnhaftigkeit noch Auswirkung wirklich bis zu Ende gedacht wurde, solange ist so eine Aktion unreif, und meist sind unreife Früchte grün.

    Nur, wenn es in sinnvollem Kostenrahmen machbar ist, können wir was verbessern.

    Ich nehme die Argumente der Grünen nicht mehr ernst, ernst nehme ich aber den Schaden, den sie überall anrichten, auch bei uns, von Pilz bis Flasche.

  37. HJR
    23. Januar 2012 07:39

    Sie Grünen sind die Al-Kaida der Demokratie - da sie zu schwach sind (auch im Oberstübchen) um das System als ganzes (argumentativ) anzugreifen, versuchen sie es mit propangandistischer Guerilla: einen Nadelstich dort, wo's möglichst weh tut oder wenigstens Publizität erreicht. Die Strategie dahinter: Verunsicherung und Destabilisierung.

  38. Anton Volpini
    23. Januar 2012 07:01

    Das ist ein wirklich alter Hut!

    Schon Marilies Flemming, Umweltministerin Ende der 1980 wollte die PET Flasche verbieten, und damit gleich das Tetrapackerl und den Joghurtbecher mit dazu.
    Damals gab es in Österreich nur eine einzige Firma, die ihre Limonaden und Mineralwässer in PET Flaschen verpackte, alle anderen füllten noch in Glas ab. Damals machte Flemming Druck auf die Molkereien,die wieder auf die Milchglasflaschen umstellen sollten, denn das Thema Milch geht jedem unter die Haut, läßt sich damit doch sehr leicht die Fürsorge für Babies verbinden.

    Ich könnte jetzt mit unzähligen Umweltbilanzen und CO2 Studien auffahren, doch das würde den Rahmen hier sprengen. Ich will nur dazu sagen, daß die Begriffe,mehr oder weniger "umweltfreundlich", eine semantische Verwirrung darstellen, denn eine Verpackung kann nie der Umwelt guttun. Es müßte heißen, mehr oder weniger schädlich!

    Und wenn die Grünen mit diesem alten Hut jetzt wieder auffahren, dann erinnert mich das an Linke, die heutzutage wieder den Kommunismus lobpreisen.

  39. Haarspalter
    23. Januar 2012 06:57

    Aber bitte: Die Grünen hoffen halt auf die Zustimmung des Wählers, das ist doch legitim. Die Deppen sind die, die ihnen auf den Leim gehen!

  40. Gandalf
    23. Januar 2012 01:56

    Eine einfache, nicht ganz ernst gemeinte Anregung (aber kein product placement): Es gibt ein sehr gutes, österreichisches Mineralwasser, das in blau abgefüllt ist, nämlich das "Montes"- Wasser aus Brixlegg in Tirol. Also: wenn schon, dann lieber blau als grün - und lasst die grünen Flaschenim Supermarkt, vor allem aber im Parlament, links liegen (wo sie sich ja sicher wohlfühlen und letzten Endes auch hingehören).





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