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Fußnote 254: Niko Pelinka – Die alten Linken haben gewonnen

Es war ein Klassenkampf im linken Lager, mit einem eindeutigen Sieger: den Räten.

Niko Pelinka hat seine Bewerbung um den Posten des Vorzimmer-Chefs entnervt zurückgezogen. Dieser Rückzug macht nicht nur eine der wenigen Nachwuchs-Hoffnungen der Faymann-SPÖ kaputt. Weitgehend ruiniert ist auch der Generaldirektor, der nun als ein Mann dasteht, der nicht einmal die Besetzung seines eigenen Vorzimmers gegen die alteingesessenen Basisdemokraten durchbringt. Einen deutlichen Schaden hat auch die Nichten-und-Neffen-Brigade der Laura Rudas erlitten, die ja die Elitetruppe des Parteichefs sein sollte. So bedenklich die gesamte Vorgangsweise des ORF-Chefs rund um die Causa Pelinka auch war, so wenig bedeutet Pelinkas Opferung in Wahrheit. Denn damit hat sich der Rundfunk noch um keinen Millimeter in Richtung Pluralismus, Qualität und Ausgewogenheit verschoben. Vom Generaldirektor bis zum Chefredakteur der Fernsehinformation bleiben stramme SPÖ-Exponenten im Kommandosessel, ohne Unterbrechung durch einen Unabhängigen oder anders Gesinnten. Wertkonservative, Wirtschaftsliberale oder auch die sogenannten – und immerhin von einem Viertel der Wähler unterstützten – Rechtspopulisten finden sich in diesem Programm und in dieser Informationsmannschaft nirgendwo wieder. Der einzige Pluralismus bleibt dort einer zwischen grünen, trotzkistischen oder linksliberalen Seilschaften und den brav auf die Parteilinie Horchenden.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2012 12:02

    OT: Demokratie oder was?
    [Achtung! "Länglich"]

    Manchmal habe ich so Anwandlungen, da frage ich mich, ob es in Österreich überhaupt noch eine "kritische Masse" von Bürgern gibt, welche ein Konsens verbindet, wenn diese darüber nachdenken, was dieser Staat (sein) soll. Allenfalls - so scheint es - treiben sich in diesem Forum einige "letzte Mohikaner" bzw. ein "letztes Aufgebot" (man gestatte mir als Tiroler diese Anleihe) herum, denen ein demokratischer Staat ein wirkliches (und kaum getraue ich mich dies auszusprechen: auch ein intellektuelles) Anliegen sein dürfte.

    Meine Vermutung über die Gründe dieses (möglicherweise falsch diagnostizierten) Phänomens sind leider vage:

    Wie aus verschiedenen Quellen hervorgeht, ist Österreich schon dem Ersten Weltkrieg in eine Identitätskrise gefallen: Kaiser, Identität und größte Gebiete weg, Zukunft ungewiss, Lage hoffnungslos, Staatszweck umstritten. Was danach folgte (Ständestaat, Faschismus, Nationalsozialismus) ist bekannt, aber damit nicht weniger traumatisch für einen (erstmals wieder seit Karthago) zertrümmerten Staat. Dann der Zweite Weltkrieg mit einer bisher ungekannten Zahl von Männern, die im Feld geblieben sind und eine bisher ebenso ungekannte Zahl von alleinerziehenden Frauen hinterlassen haben, welche ihre Pflichten als Mütter und als (Allein-)Verdienerinnen zwar großteils in bewundernswerter Größe wahrgenommen haben, aber eben ein gerüttelt Maß an Kindern großziehen mussten, welchen der Vater fehlte (ich bin ja auch so einer). Soviel ich weiß gibt es dazu kaum tiefschürfende soziologische Studien, welche gewichtige Aussagen darüber trefen könnten, welche Folgen diese Situation in Bezug auf das "Staatsbewusstsein" der Nachkriegsgeneration hatte - vielleicht war das mit eine der Ursachen für das Aufkommen der "68er". Gewiss scheint mir allerdings, dass der Verlust (wenn nicht sogar die Zerstörung) der sonst über viele Dezenien von den Familien tradierten "Werten" eine der Ursachen des heute so vielfach beklagten "Werteverfalls" ist.

    Die Beseitigung des "Muffs unter den Talaren" gepaart mit der Coca-Mentalität (die nicht mit Freiheit und Fortschritt zu verwechseln wir 68er zu jung, zu unerfahren und zu dumm waren), der beginnenden Kommerzialisierung des Lebens und begleitet von einem Wirtschaftsaufschwung, dessen Ursachen wir allzu leichtfertig den eben geschilderten Phänomenen zuschrieben, haben dann bis in die 70er-Jahre hinein den Rest besorgt. D.h. ein neues "Staatsbewusstsein" war gar nicht vonnöten - alles lief bestens so wie es war, "anything goes" und "think big" waren gängige Mottos. Und allzu leichtfertig wurde vergessen, welchen Preis das Land für diesen "status quo" bezahlt hatte. Allzu leicht wurde übersehen, dass es nicht selbstverständlich ist, einer Diktatur entkommen zu sein; allzu leichtfertig wurde angenommen, wir könnten mit den von den Besatzungsmächten in den Sattel gehievten Parteien und einer etwas behübschten Verfassung von 1920 "mutig in die neuen Zeiten" schreiten.

    Der nächste Sündenfall war, dass wir in den teils amusiert, teils engagiert betrachteten "Lagerscharmützeln" von Rot und Schwarz letztendlich ein unterhaltsames Kabarett gesehen haben. Unter dieser walzerbeschwingten Oberfläche konnten sich jedoch die "Roten" ein- und vorgraben wie 1683 die türkischen Mineure vor Wien und ihre Gleichheitsirrtümer und -lügen so weit umsetzen und festigen, dass in den 70ern der "Arbeitsleid-Begriff" schon die Führung vor den Verheißungen des freien Marktes und eines (anstrengenden) Lebens in eigener, indivdueller Verantwortlichkeit übernommen hatte.

    Und dann ging es Schlag auf Schlag: Die "Konzentration" ging nahtlos in die "Globalisierung" über, Deutschland wiedervereinigt, die Sojwetunion zerbrochen, Balkan-Krise, Afghabistan, Al Kaida, Irak-Krieg, etc. Wann wäre in diesen turbulenten Zeiten denn schon Gelegenheit gewesen, über bestimmte Dinge nachzudenken, wie z.B. über ...

    ... die Dominierung unseres Staates durch die Parteien, die in nie dagewesener Machtfülle und sonst nur mehr in kommunistischen Diktaturen jede Lebensäußerung der Bürger regulieren, kontrollieren und steuern;

    ... das Verschwinden der "vierten Gewalt" in Österreich und deren Substituierung durch Boulevard-Medien von größter Banalität, unglücklicherweise nicht nur verbunden mit einer "Verhaberung" von "Rot" und"Print" sondern auch mit einer Banalisierung und gleichzeitigen Penetrierung des ORF durch Cliquen vorwiegend "rötlicher" Gesinnung;

    ... das Versagen der Justiz durch Abschaffung der Untersuchungsrichter und der politischen Steuerung der Staatsanwaltschaften;

    ... die Banalisierung des Parlaments, dem nicht nur "intellektuelle Köpfe" fehlen, sondern dessen Mandatare dort nur mehr ihre (leider gottes manchmal von Pflicht-Anwesenheitsterminen unterbrochen) Legilaturperiode absitzen, indem sie einfach dann die Hand heben, wenn ihr Klubobmann ihnen das entsprechende Zeichen gibt;

    ... das "Downgrading" des "Willens zum Staat" über eine (trotz heftiger gegenteiliger Beteuerungen) überbordend untergebildete, nicht demokratisch sozialisierte, mit europäisch-westlichen Usancen und Rechtsgewohnheiten höchst unvertraute und unserer christlich-aufklärerischen Kultur gegenüber misstrauisch bis feindlich eingestellten Migrantenhorde.

    Angesichts solch gewichtiger, grundlegender Mängel spielen solche Marginalien wie das Gender-Unwesen und die dumme, lästige "politische Korrektheit" eigentlich schon keine Rolle mehr.

    Hoffnungslos scheint es mir jedoch, dass dieser "Mount Everest an Problemen" jemals wieder abgetragen werden könnte, zumal ja - hier bisher unerwähnt - im Hintergrund noch ein kleines (?) Staatsschuldenproblem und eine EU-Krise (wenn Sie diese noch nicht wahrgenommen haben, dann denken Sie bitte an die englischen Verweigerungen im Zuge der Euro-Krise, an die Abspaltungstendenzen Schottlands, an die neuesten Autonomiebestrebungen Südtirols und an das ungarische Problem) lauern, deren jede wohl der Anstrengung mehrer Generationen von Bürgern zu ihrer Bewältigung bedürfte - aber jene, die ihr Geschäft auf Generationen anlegen, die Familien, sind ja auch nicht mehr das, was sie einmal waren.
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  2. Ausgezeichneter Kommentatorcontra
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2012 15:22

    Stimmt, gegen den politischen Gegner wird rasch und gnadenlos gehandelt und darf auf die Mithilfe der Günstlinge sowie des Auslandes rechnen.

    Ob man bei der Verhetzung des Grünen David Ellensohn auch so rasch handelt, der die Ballbesucher mit Mörder (NSU in Deutschland!) und Massenmörder (Breivik in Norwegen) in der ORF-MittagsZiB gleichsetzt?

    http://tvthek.orf.at/programs/71280-ZIB-13

    (5. Bericht = 01:17 Min.!!!)

    Ein Skandal der Sonderklasse, aber Linkslinke genießen in ihren geschützten Bereichen nicht nur Narrenfreiheit, sondern auch Straffreiheit!
    Der Rechtsstaat (ver-)fällt immer mehr nach LINKS!

  3. Ausgezeichneter KommentatorK.K.
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2012 11:34

    Daß die Herren Armin Wolf & Co. (und natürlich auch die einschlägigen Damen) die Bestellung des Pelinka-Buberls als Affront empfinden mußten, leuchtet ja ein: für einen stramm linken ORF bedarf es seiner wahrlich nicht, da genügt im (seltenen) Bedarfsfall schon ein Anruf des Ostermayer vom Ballhausplatz. Und der SPÖ-Jungschnösel im Wrabetz- Vorzimmer hätten auch den dümmsten Sehern & -innen endlich klargemacht, daß der ORF eine lupenrein linke Veranstaltung ist, in der nur die SPÖ und deren grüner Wurmfortsatz das Sagen haben. Und die dümmliche ÖVP darf ein paar unnötige und einflußlose Posten in den Landessstudios mit ihren Versorgungsfällen besetzen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorinside
    12x Ausgezeichneter Kommentar
  5. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2012 13:00

    "Die Schlacht ist gewonnen, aber nicht der Krieg"!

    Wie schon mehrmals hier erwähnt, muß man sich um das Niko-Bubi keine Sorgen machen, für den wird's der Papa schon richten.

    Viel mehr sorge ich mich um den "Rotfunk", denn der wird jetzt freie Bahn für seine brutal linke Agitation vorfinden, weil bei jeglichem Einwand bzw. bei jedem Vorwurf darauf hingewiesen wird, daß man den Pelinka jr. verhindert hat, um die Unabhängigkeit und die Ausgewogenheit der Berichterstattung zu garantieren.

    Wer will da noch dagegenhalten?

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2012 12:31

    Durch den unfreiwilligen Rückzieher des roten "Freundeskreislers" Pelinka wird sich im ÖRF NULL ändern - ein anderes Bonzerl wird folgen.
    Gestern konnte man die Verzweiflung Faymanns deutlich sehen, der um den politischen Einfluß im öffentlich rechtlichen Sender zittert und kein Hehl daraus machte, dass die Politik da mitzureden hätte. Die SPÖ stemmt sich auch gegen einen Umbau des Aufsichtsrates, logisch, sie würden Versorgungsposten u. Einfluß verlieren.

    Nocheinmal an alle: Setzen sie ein Zeichen und melden Sie den ÖRF ab. Nur durch Entzug der Finanzmittel wird man dieser mafiosen Struktur beikommen.
    Der ÖRF ist unehrlich, die Polkitiker sind unehrlich, nur der Bürger sollte uneingeschränkt ehrlich u. kompromißlos agieren!? NEIN - hier ist ziviler Widerstand nötig!

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2012 15:00

    OT - Die Linken handeln rasch, jedoch nur beim Anpatzen anders Denkender.

    http://wien.orf.at/news/stories/2517678/

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWilhelm Conrad
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Januar 2012 14:18

    Danke an Dr. Unterberger für diese souveräne Analyse.

    Dass dieses Buberl sogar den linxlinken und linxgrünen Sozis unter den Journalisten des ORF (mithin 70% der dort beschäftigten Journaille) das G'impfte aufgehen lässt, das versteht man.

    Die Chutzpe ist, dass die Journaille das Ganze so zu verkaufen sucht, als wäre Niko's Verhinderung ein Erfolg ihrer Unparteilichkeit, ihrer Objektivität, Ihrer Grundsatztreue. Damit hat das aber genau garnix zu tun gehabt. Sie haben sich nur dagegen gewehrt, von einem Milchbubi herumkommandiert zu werden, der halb so alt ist wie sie selbst. Inhaltlich (quoad Objektivität) wird es sicher nur weiter immer schlimmer. Es wird weiterhin (und immer unverschämter) linx berichtet werden, linke Günstlinge werden hochgelobt, linke Missetaten verschwiegen werden, es wird weiter linx agitiert werden, es werden linke Zwischentöne bei objektiv sein sollenden Moderationen gepflegt werden (hat übrigens lange Tradition, schon Herr Hochner seigen Angedenkens war Meister der ebenso einfühlsamen wie eindeutigen Mimik beim Verlesen von Wahlergebnissen!), es wird also weiterhin alles das gemacht werden, was mit Objektivität und Unabhängigkeit aber auch schon gar nix zu tun hat. Aber dem Wohl der "Bewegung", der "Paddeee" hilft.

    Und das alles nach dieser penetranten Video-Selbstbeweihräucherung, man wolle jetzt den ORF und seine Objektivität retten. Wirklich eine wahre Chutzpe.

    Die einzige Lösung für das Problem ORF lautet: ersatzlose Abschaffung. Die tüchtigen Journalisten werden schneller einen neuen Job finden, als man mit dem Finger schnippen kann. Und die Únfähigen (leider die Mehrheit) soll das AMS durchfüttern oder die Löwelstrasse. Dafür muss Geld da sein, es muss nur Schluss sein mit dem dauernden Ärgernis namens ORF. Aber vielleicht finden sie auch in Nordkorea, beim dortigen deutschen Dienst des Rundfunks, eine Anstellung.


alle Kommentare

  1. Xexilia (kein Partner)
    12. Februar 2015 20:07

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  9. AppolloniO (kein Partner)
    22. Januar 2012 12:23

    Die Causa ORF, Wrabetz, Pelinka ist ein einziger Skandal und demokratiepolitisch einer Bananenrepublik würdig.

    Liebe Leute, nun stellt euch einmal vor, das ganze wäre passiert wenn an der ÖVP Seite noch die FPÖ mitregierte! Die ganze Welt der Selbstgerechten würde sofort vom Ungarn-Bashing ablassen und über Österreich herfallen.

    Obwohl die Konservativen in Europa die eindeutige Mehrheit haben, geben trotzdem die Sozen den Ton an. Das sagt alles was uns erwartet sollte Rot die Modefarbe werden.

  10. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    20. Januar 2012 16:16

    Abschaffen, dieses Unding.

    Ich höre, sehe und zahle diesen Mistfunk schon lange nicht mehr.

  11. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    20. Januar 2012 14:18

    Danke an Dr. Unterberger für diese souveräne Analyse.

    Dass dieses Buberl sogar den linxlinken und linxgrünen Sozis unter den Journalisten des ORF (mithin 70% der dort beschäftigten Journaille) das G'impfte aufgehen lässt, das versteht man.

    Die Chutzpe ist, dass die Journaille das Ganze so zu verkaufen sucht, als wäre Niko's Verhinderung ein Erfolg ihrer Unparteilichkeit, ihrer Objektivität, Ihrer Grundsatztreue. Damit hat das aber genau garnix zu tun gehabt. Sie haben sich nur dagegen gewehrt, von einem Milchbubi herumkommandiert zu werden, der halb so alt ist wie sie selbst. Inhaltlich (quoad Objektivität) wird es sicher nur weiter immer schlimmer. Es wird weiterhin (und immer unverschämter) linx berichtet werden, linke Günstlinge werden hochgelobt, linke Missetaten verschwiegen werden, es wird weiter linx agitiert werden, es werden linke Zwischentöne bei objektiv sein sollenden Moderationen gepflegt werden (hat übrigens lange Tradition, schon Herr Hochner seigen Angedenkens war Meister der ebenso einfühlsamen wie eindeutigen Mimik beim Verlesen von Wahlergebnissen!), es wird also weiterhin alles das gemacht werden, was mit Objektivität und Unabhängigkeit aber auch schon gar nix zu tun hat. Aber dem Wohl der "Bewegung", der "Paddeee" hilft.

    Und das alles nach dieser penetranten Video-Selbstbeweihräucherung, man wolle jetzt den ORF und seine Objektivität retten. Wirklich eine wahre Chutzpe.

    Die einzige Lösung für das Problem ORF lautet: ersatzlose Abschaffung. Die tüchtigen Journalisten werden schneller einen neuen Job finden, als man mit dem Finger schnippen kann. Und die Únfähigen (leider die Mehrheit) soll das AMS durchfüttern oder die Löwelstrasse. Dafür muss Geld da sein, es muss nur Schluss sein mit dem dauernden Ärgernis namens ORF. Aber vielleicht finden sie auch in Nordkorea, beim dortigen deutschen Dienst des Rundfunks, eine Anstellung.

  12. Neppomuck (kein Partner)
    20. Januar 2012 12:48

    Aus „wikipedia“:

    "Büroleiter ist eine nicht gesetzlich geschützte Berufs- beziehungsweise Funktionsbezeichnung. Dem Büroleiter obliegt die meist administrative Führung einer Büroeinheit mit mehreren Mitarbeitern. Dabei ist er verantwortlich für den reibungslosen Ablauf des Bürobetriebs.
    Die Bezeichnung Büroleiter wird genutzt:
    · in Rechtsanwalts-, Notar- und Patentanwaltbüros (veraltend als Bürovorsteher bezeichnet).
    · im politischen Bereich bei Büroleitern von Präsidenten, Kanzlern, Ministerpräsidenten, Ministern und Abgeordneten.
    · im wirtschaftlichen Bereich bei Büroleitern von Konzern- und Firmenvorständen.
    · in der Verwaltung etwa bei Büroleitern von Forstämtern.
    Vielfach sind die Büroleiter mit erheblichen Entscheidungskompetenzen ausgestattet."

    Das alles setzt Fertigkeiten und Eigenschaften voraus, die ein Linksjungschnösel selbstverständlich bereits mit der Muttermilch verinnerlicht bekommen hat.
    (Merkwürdig, das dies niemand moniert.)

    Der junge Sozi-Nachwuchshoffnungsträger hat natürlich das alles längst drauf.
    Siehe Profil:
    „Nikolaus Pelinka, 25, laut Lebenslauf Master of Science mit Diplom der Donau-Universität Krems, seit 2010 Vorsitzender des SPÖ-Freundeskreises im ORF-Stiftungsrat, Ex-Pressesprecher von Unterrichtsministerin Claudia Schmied, Vertrauter von Kanzler Werner Faymann und SPÖ-Geschäftsführerin Laura Rudas. Formaler Brotberuf bis Jahreswechsel: Public-Affairs-Manager der ÖBB.“

    Merke: Universalgenies sind grundsätzlich „rot“. Tiefrot.
    "Rotblond" ist selbst den strammen und nibelungentreuen Genossen ein zu großes Risiko.
    Schließlich geht es um was.
    Noch mehr Pannen* kann und will man sich nicht leisten. (* Darabos, Rudas, Faymann etc.)

    Bin gespannt, wer den Job letztendlich kriegt.
    Man wird den Stallgeruch des ÖGB sicher nicht vermissen müssen.
    Hat der doch auch Gusi olfaktorisch derart zugesetzt, dass er entnervt das Handtuch geschmissen hat.
    Und derzeit Böden jenseits des östlichen Längengrades von Moskau abschleckt.

    • Florin
      21. Januar 2012 09:22

      "Noch mehr Pannen* kann und will man sich nicht leisten. (* Darabos, Rudas, Faymann etc.)"

      Darf's a bissl mehr sein?;)

  13. Tertullian (kein Partner)
    20. Januar 2012 11:57

    Die internationale Linke mit ihren "Werten" beherrscht Politik und Medien in Europa.
    Prominentestes Opfer ist derzeit Ungarn, das gegeißelt wird, weil es die Werte Christentum, Famile und Eigenverantwortung forciert!
    Ebenso anschaulich ist das Kesseltreiben gegen den jahrzehntelang veranstalteten WKR-Ball.
    Ob Altlinke oder Neulinke ist dabei einerlei!!! Wir bewegen uns zurück in 1984

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      20. Januar 2012 15:46

      Wodurch forciert Órban noch mal die Eigenverantowrtung? Durch enteignung von privaten Rentenkassen vielleicht?

    • Trollfresser (kein Partner)
      21. Januar 2012 12:13

      Womit forciert STF hier die Meinungsbildung noch mal?

  14. terbuan
    20. Januar 2012 09:22

    O.T.
    Ein ausgezeichneter Beitrag, heute in der "Presse", lesenswert:
    "Geldsystem: Das Ende nimmt Formen an"

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/725286/Geldsystem_Das-Endspiel-nimmt-Form-an?_vl_backlink=/home/index.do

  15. terbuan
    20. Januar 2012 08:40

    Guten Morgen!
    Wer die SN Kontroverse vermisst, in den SN kann man sie bereits lesen:
    "Braucht es schärfere Gesetze für Ratingagenturen?

    http://mein.salzburg.com/blog/kontroverse/

    Es steht derzeit 11:6 für Unterberger

    • Anton Volpini
      20. Januar 2012 08:46

      Ich warte auch schon sehnsüchtig drauf, terbuan. Danke für die Vorbereitungsmöglichkeit.

  16. K.K.
    19. Januar 2012 23:42

    "O Eva, Eva! Schlimmes Weib, das hast du am Gewissen..."
    ...daß der K.K. sich jetzt so freut. Er dankt und lässt dich grüßen!

  17. Interessierter Leser
    19. Januar 2012 22:04

    Ich glaube fast, das ganze Pelinka-Theater war eine großartige Inszenierung, die den Rundfunkzahlern vor Augen führen sollte, wie toll unabhängig alle Journalisten im ORF agieren können (Wrabetz hat es ja schon vermeldet). Jetzt, wo sie sich mit viel Lärm heiligsprechen haben lassen, können sie in Ruhe ihre linke Manipulation/Hirnwäsche ungestört weiter betreiben, sie sind ja - wie "bewiesen" – völlig unabhängig und objektiv im höchsten Ausmaß.

    • Undine
      19. Januar 2012 22:49

      @Interessierter Leser

      Den gleichen Eindruck gewann ich in der ZIB2; es ist, wie Sie schreiben. Sämtliche ORFler brüsten sich mit ihrer absoluten Parteiunabhängigkeit. Eine Komödie!Das Pelinka-Jüngelchen ist weg--und weiter geht's im altgewohnten Trott im Linksschritt.

    • HJR
      20. Januar 2012 10:37

      Drüher nannte man so eine Maßnahme "Persilschein"!

    • Reinhard (kein Partner)
      21. Januar 2012 06:25

      Schön, von mir aus sind sie parteiunabhängig.
      Das beweist nur, dass sie freiwillig links sind.
      Ob einer am Gängelband eines politischen Zentralbüros hängt oder bereits gehirngewaschenerweise freiwillig einseitig berichtet macht vom Ergebnis her keinen Unterschied.
      Und von der Ausgangssituation her ist es sogar schlimmer, denn sich von einem Gängelband loszureißen ist möglich, ausgewaschene Hirnfunktionen wiederherzustellen meist nicht mehr.

  18. Observer
    19. Januar 2012 21:48

    Wenn Wrabetz einen guten Charakter hätte, würde er nun zurücktreten. Hat er aber nicht!

    • Brigitte Imb
      19. Januar 2012 22:19

      Naja, Charakter ist bei solchen Leuten nur rudimentär vorhanden und dieses bißchen scheint dazu noch schlecht zu sein. Aber warten wir einmal ab, wie lange die SPÖ nun noch am General festhält, und wann er wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen wird. Er konnte seinen "part of the game" für die SPÖ nicht spielen.

    • HJR
      20. Januar 2012 10:40

      @Observer
      Charakter ist "out"! (Wer kann sich den schon leisten?)
      Und "Rücktritt" ist zwar ein deutsches Wort, kommt aber im österreichischen Wörterbuch nur im Zusammenhang mit dem Fehrrad (Bremse) vor.

    • Reinhard (kein Partner)
      21. Januar 2012 06:27

      Wenn Wrabetz einen guten Charakter hätte, wäre er nie auf diesem Posten gelandet.
      Dazu gehört (wie bei allen politischen Versorgungsposten) nämlich, sich um Kleinigkeiten wie Charakter, Gewissen oder Nachbarn keine Sorgen mehr zu machen.

  19. XICY
    19. Januar 2012 19:28

    Das passt nicht ganz hierher, aber zum Thema Klassenkampf vielleicht doch:

    Im Standard, unter der reißerischen Überschrift "Hedgefonds wollen Menschenrecht auf Gewinn einklagen" findet sich am 19.01.2012 15:14 von "Knochenmann" folgendes Posting:

    "Ich glaub ich spinne.
    Es wird Zeit für eine Neugründung der RAF."

    Dieses offene Bekenntnis zu einer mordenden Terrorgruppe bekommt vom Forum 28 zustimmende und 2 ablehnende Bewertungen.

    • raeter
      19. Januar 2012 19:54

      und kommt ohne Probleme durch die Zensur

    • Buntspecht
      19. Januar 2012 21:49

      Im Standard ist das Standard :-))

    • Gandalf
      19. Januar 2012 22:12

      Jeder, der das rosarote Klopapier - körperlich oder elektronisch - in die Hand nimmt, ist selber schuld, wenn ihm dann auch wirklich schlecht wird.

    • Freibetto
      19. Januar 2012 22:45

      Sollte sich jemand dafür finden die RAF ins lLeben zu rufen, werden sich mehr Personen finden die das zu verhindern wissen.

      Die RAF war schon damals eine Truppe von Dilettanten. Heute wäre sie das noch viel mehr.

      Also wen kümmert es ob diese Versager wieder etwas gründen?

      Und wenn das noch jemand im Standard schreibt ist es umso belustigender.

      Was will dieser Wicht?

    • HJR
      20. Januar 2012 10:45

      Offenbar ist inzwischen genug Zeit vergangen, dass die Linke sich getraut, den Begriff "RAF" (Rote Armee-Fraktion) als "rechte" Gruppierung glaubt einstufen zu können - denn selbstverständlich ist "Terrorismus" für die Linke ein "Geschäft der Rechten".

  20. Roland Wagner
    19. Januar 2012 17:31

    Es ist eben nicht alles rot was glänzt. Sobald es ernst wird, versagt die neue rote Elite. Wiener Wahl, Berufsheer, Facebookauftritt, jetzt ORF; erstaunlich ist, dass Häupl den jungen tollen Roten immer noch die Räuberleiter macht. Vielleicht beginnen ja die Rathausbeamten auch zu twittern.

    • Holmes (kein Partner)
      20. Januar 2012 11:41

      Der Häupl, wenn er dann nächstes Jahr "aus gesundheitlichen Gründen" den Hof übergibt, hält still: schließlich muss er ja demnächst seinen Junior irgendwo unterbringen.

    • Undine
      20. Januar 2012 14:22

      @Holmes

      Ja, zum Teufel, wie viele rote Politikersöhne, -töchter,-neffen,-nichten, schwiegersöhne,-schwiegertöchter, Lebensgefährten,-gefährtinnen und Verpartnerte stehen denn da noch auf der Warteliste für einen lukrativen Job / Versorgungsposten im roten Dunstkreis?!?!? ;-(((

    • Haider
      21. Januar 2012 00:43

      Im Wr. Gemeinderat sitzen 48 miteinander verwandte, verschwägerte, lebensgefährlich verbundene und altem linken Parteiadel kraft Geburt angehörige Sozialisten. Sollte ich einem einzigen eine ungerechtfertigte Verbindung zugeschrieben haben, so bitte ich um Entschuldigung. Wahrscheinlich bin ich meiner Zeit nur etwas voraus; es wird schon noch werden.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      21. Januar 2012 14:51

      Man wundert sich dass die Roten soviele Kinder haben! Praktizieren die ihre familien- und kinderfeindliche Ideologie nicht selbst?
      Ach ja und in katholische Privatschulen schicken sie ihren Nachwuchs ja auch!
      Wie soll man das nennen?

  21. OMalley
    19. Januar 2012 17:05

    Abmelden ist das Einzige das der kundenfreundliche ORF versteht. Anregung für Dfr Andreas Unterberger. Procedere veröffnen. Decrinis

  22. contra
    19. Januar 2012 15:22

    Stimmt, gegen den politischen Gegner wird rasch und gnadenlos gehandelt und darf auf die Mithilfe der Günstlinge sowie des Auslandes rechnen.

    Ob man bei der Verhetzung des Grünen David Ellensohn auch so rasch handelt, der die Ballbesucher mit Mörder (NSU in Deutschland!) und Massenmörder (Breivik in Norwegen) in der ORF-MittagsZiB gleichsetzt?

    http://tvthek.orf.at/programs/71280-ZIB-13

    (5. Bericht = 01:17 Min.!!!)

    Ein Skandal der Sonderklasse, aber Linkslinke genießen in ihren geschützten Bereichen nicht nur Narrenfreiheit, sondern auch Straffreiheit!
    Der Rechtsstaat (ver-)fällt immer mehr nach LINKS!

    • Brigitte Imb
      19. Januar 2012 15:41

      Bitte!!!, kann mich jemand aufklären od die Burschenschafter in der 2. Republik jemals in der ihnen zur Last gelegten Vorwürfe tätig wurden, od. ob es bereits ausreicht "national" zu denken und eine für sie wichtige Tradition zu bewahren?

      Man könnte nämlich dann ebenso die Grünen als Kinderschänder und die Roten als Mörder bezeichnen. Dafür gibt es bewiesene "Einzelfälle" und bei gleichem Recht für alle, wäre die Konsequenz nur logisch GRÜNROT zu verbieten, bzw. sie aus den ehrwürdigen Gemäuern, wie Hofburg und Parlament zu vertreiben.

    • contra
      19. Januar 2012 15:43

      @Brigitte Imb

      *********!

      Wie recht Sie haben, aber ich fürchte nicht einmal Justizia wird uns zur Seite stehen, geschweige denn die rotzrot durchsetzte Republik!

    • Undine
      19. Januar 2012 16:41

      Bisher kenne ich echte Gewaltbereitschaft ausschließlich aus der linken bis linksextremen Schmuddelecke. Haben Burschenschafter bisher auch nur ein einziges Mal irgendwo irgendwelche Ballbesucher attackiert oder gegen ihnen nicht genehme Regierungen demonstriert oder bei Aufmärschen Sachschaden angerichtet oder überhaupt ein Verbrechen im Namen der Burschenschaft begangen?
      Bitte, genau aufzählen, falls etwas bekannt ist!

    • Baldur Einarin
      19. Januar 2012 18:01

      Herr Ellesohn hat auch vor dem Haus der Heimat gegen die "Rechten " demonstriert und dabei die Parole gebrüllt: "Benesch vor,noch ein Tor".
      Diese Verhetzng wurde jedoch nicht strafrechtlich verfolgt, genauso wenig wie die Aufforderung des Künstlers Schlingensief zu Schüsselmord !

    • Haider
      21. Januar 2012 00:27

      @contra
      Mir ist Herr Ellensohn schon vor ca 20 Jahren begegnet. Er war bereits damals extrem auffällig. Nach meiner rein persönlichen Einschätzung hatte er schon damals ein pathologisches Problem mit sich und seiner Umgebung. Er ist ein zutiefst von Haß zerfressener Mensch. Und immer hatte ich den Eindruck, daß er sich in dieser Rolle sogar noch wohlfühlt. Damit muß er allerdings selbst fertigwerden. Es ist letztendlich einzig sein Problem.

  23. Brigitte Imb
    19. Januar 2012 15:00

    OT - Die Linken handeln rasch, jedoch nur beim Anpatzen anders Denkender.

    http://wien.orf.at/news/stories/2517678/

    • Undine
      19. Januar 2012 17:32

      @Brigitte Imb

      Fehlt nur noch, daß dazu aufgerufen wird, sich nur ja nicht von Ärzten, die Burschenschafter sind, behandeln zu lassen, von Anwälten sich nicht beraten zu lassen, an Burschenschafter nicht zu vermieten, nicht in Hotels zu logieren, deren Besitzer Burschenschafter sind, in Geschäften, die Burschenschaftern gehören, nicht einzukaufen oder umgekehrt: an Burschenschafter nichts zu verkaufen, nicht zu vermieten usw.
      Irgendeine Erinnerung kommt da in mir hoch: Der Zutritt ist verboten für...., kauft nicht bei .....!

    • Brigitte Imb
      19. Januar 2012 18:16

      Undine,

      abwarten, das wird schon, falls wir uns nicht von den linken "Bessermenschen" verabschieden per Wahlentscheid.

    • contra
      19. Januar 2012 19:21

      @Undine

      Ist alles in Vorbereitung und die Botschaft lautet "Viele Zeichen gegen Rechts" (!)
      und nicht gegen Neonazis, daher also gegen ALLE, die sich nicht zum linken Gedankengut bekennen.

      Ja, die Zeiten werden dunkler und nähern sich immer mehr den damaligen ........SOZIALISTISCHEN Methoden an.
      Sie lernen täglich aus der Geschichte, da dämmert einem, wie es Kreisky tatsächlich gemeint haben könnte.

    • contra
      19. Januar 2012 19:21

      Den Link zur Botschaft reiche ich nach:

      http://wien.orf.at/news/stories/2517511/

    • M.S.
      19. Januar 2012 20:18

      "............sondern auch der dramatische Anstieg rechtsextremer Aktivitäten in Österreich“,
      Das ist ja vollkommen lächerlich. Mir fällt keine einzige "rechtsextreme Aktivität" in Österreich ein. Nur eine eindeutig linksextreme Aktivität. Nämlich der Aufruf von ein paar linken Wirrköpfen in der sozialistischen Jugend in der Steiermark, die Reichen zu verfolgen, zu quälen und sogar umzubringen. Die Reaktionen seitens der SPÖ darauf erfolgten unter der Wahrnehmungsgrenze. Angeblich wurde Anzeige erstattet. Ich kann mich allerdings nicht erinnern, ob es zu einem Prozess und einem Urteil kam.

    • Brigitte Imb
      19. Januar 2012 22:25

      @M.S.,

      Ebergassing....

    • Undine
      19. Januar 2012 22:42

      @contra

      Danke für den Link! Was mir dazu einfällt, behalte ich lieber für mich.

    • M.S.
      19. Januar 2012 23:01

      @Brigitte Imb

      Ja natürlich Ebergassing! Danke für den Hinweis.

    • Undine
      19. Januar 2012 23:10

      @M.S.

      "............sondern auch der dramatische Anstieg rechtsextremer Aktivitäten in Österreich“,

      Ich weiß auch nichts von rechtsextremen Aktivitäten, aber die braucht man offensichtlich gar nicht, um "darüber" zu reden oder sie zu verurteilen. Man tut einfach dauernd so als ob.
      Oder man inszeniert etwas a la "Ebergassing"; es muß ja nicht immer in die Hose gehen wie damals am 20. 4.! Hätte es funktioniert, wie geplant von den linksextremen "Tatblatt-Leuten", dann würde alljährlich im ORF mit Betroffenheit an das Attentat auf den Strommasten erinnert.

      Wenn es keine rechtsextremen Aktivitäten gibt, die verurteilt werden können, muß man sie halt selber machen, um sie den Rechten in die Schuhe schieben zu können; Übung darin haben die Linken ja ausreichend.

    • Haider
      20. Januar 2012 02:11

      @Undine
      Im Internet kursieren längst entsprechende Listen, welche Personen/Firmen den WKR-Ball unterstützen.
      Hochsubventionierte Vernadererorganisationen müssen sich eben ihre Subventionen verdienen. Und genau diese Mischpoche ist es, die dauernd "Demokratie" schreit. Es ist zum Kotzen!

    • cmh (kein Partner)
      20. Januar 2012 11:53

      Zuerst das Caveat: Mit Bällen habe ich genausowenig zu tun, wie mit den akademischen Trockenrasierern.

      Es liegt jedoch auf de Hand, dass es ein Unding ist, die Wiener Ballkultur mit Ausnahme des WKR Balles auf eine sinnlos-fromme Unescoliste zu setzen. Denn es geht ja um die Ballkultur und wenn die Burschis auf einem Ball unter sich bleiben wollen, dann ist es trotzdem ein Ball, ja ein wie man den Videos entnehmen kann glänzender Ball.

      Da dieser Ball auch Ausdruck der Wiener Ballkultur ist, und für diesen Ausdruck die geistige Einstellung der Teilnehmer unerheblich ist, bedeutet eine Ausnahme eigentlich schon wieder, einer Unescoliste den Grund zu entziehen.

      Wobei ein typisches Prinzip der österreichischen Innenpolitik, ja der österreichischen Politik überhaupt einen aktuellen Ausdruck findet: Immer nur so zu tun als ob und ganz erstaunt sein, auf Konsequenzen dieses Handelns hingewiesen zu werden.

      Österreich ist also das einzige Land, das eine Politik zur Schuldeneinmämmung machen will, bei der vor allem ausgabenseitig alles so bleibt, wie es ist. Das einzige Land, dass sich einen Generalstab ohne Heer leistet, einen öffentlichen Rundfunk, dem niemand zuhört und .... einen Kanzlerdarsteller!

      Da kommt es auf diese Liste auch nicht mehr darauf an!

      ...

      Doch! Denn wenn sich der ganze Wirbel gelgt hat, dann steht Österreich in der Welt nach Waldheim ( (c) Sinowatz), EU-Sanktionen ( (c) Papa Petz u.a.) wieder einmal ein kein wenig mieser da als vorher.
      Hat sich einmal einer dieser linken Heroes schon darüber Gedanken gemacht, dass es intrnational nicht gut für den Kredit ist, wenn durch das mit links transportierte Bild von Österreich immer nur die Nazis wanken? Sicher nicht.

    • Haider
      20. Januar 2012 23:59

      Irgendetwas habe ich - weiter unten - falsch gemacht. Mein Beitrag gehört natürlich hierher.
      @cmh
      Dieses System der Österreichbeschädigung funktioniert nur deshalb so reibungslos, weil die gekauften/korrumpierten/erpreßten Medien willig mitspielen. Egal ob Printmedien oder elektronische Lügner; Hauptsache der links-grüne Mob und einige gutvernetzte Apparatschiks lukrieren steuergeldfinfanzierte Subventionen. Wann geht dem Österreicher endlich ein Licht auf?

  24. Josef Maierhofer
    19. Januar 2012 14:18

    Na ja, wenn der Darabos 'Habt acht' brüllt, dann robbt der Wrabetz halt weiter, als wäre nichts gewesen ... ... besser seine Redakteure ....

  25. Censorius
    19. Januar 2012 13:51

    Immerhin ein Erfolg, wenn auch die Rotfärbung das ORF nicht ausgewaschen werden konnte. Vielleicht erkennen dadurch " gestandene Rote ", dass man Rudas nicht so weitermachen lassen kann, auch wenn sie besonders den alten Sozis, zugegebenermassen schöne Augen machen kann.

    • Undine
      19. Januar 2012 18:03

      @Censorius

      Nein, nein, nur ja nicht die Laura Rudas vertreiben! Sie und all die anderen Nullen sollen nur weiterwursteln bis zur nächsten Wahl. Bis dahin haben dann hoffentlich auch die langmütigsten Rot-Wähler ordentlich die Nase voll von dieser Nehmerbrut. Laura Rudas und Co sind die besten Wahlhelfer für die FPÖ und meinetwegen auch für die ÖVP!

    • byrig
      19. Januar 2012 21:22

      sternderlregen für undine!

    • Brigitte Imb
      19. Januar 2012 22:28

      Um die Laura ist´s die letzten Tage ganz ruhig geworden, also nicht der Tratsch, sondern ihre Wortspenden..ah..ah..Interviews geraten spärlich. Naja, wahrscheinlich hat sie viel zu tun, der Niko braucht ja einen neuen Posten.

    • Haider
      20. Januar 2012 02:05

      @Undine
      Wie recht Sie doch haben. Gott schütze Rudas, Darabosch & Häupl.

    • Haider
      20. Januar 2012 23:56

      @cmh
      Dieses System der Österreichschädigung funktioniert nur deshalb so reibungslos, weil die gekauften/korrumpierten/erpreßten Medien willig mitspielen. Egal ob Printmedien oder elektronische Lügner; Hauptsache der links-grüne Mob und einige gutvernetzte Apparatschiks lukrieren steuergeldfinfanzierte Subventionen. Wann geht dem Österreicher endlich ein Licht auf?

  26. Doppeladler
    19. Januar 2012 13:42

    Ein positive Seite an der Geschichte ist, daß die nepotistischen Seilschaften rund um Faymann, Pelinka, Rudas und Consorten endlich einmal ordentlich analysiert und diskutiert wurden. Positives Resultat an der Sache ist auch, daß nun hoffentlich viel mehr Menschen klar ist, was für einen ORF-General von Faymanns Gnaden wir hier haben. Leider sehr zum Schaden für das Unternehmen.

    Weiter diskutiert werden muß vor allem die offensichtliche Schlagseite der ORF-Redaktionen nach Links, wie in der Fußnote 253 zu lesen ist.

    Besonders traurig stimmt mich in dieser Sache, daß diese Situation im ORF die Schüssel-ÖVP mit zu verantworten hat, denn die aktuelle Struktur wurde auf den damaligen Bundeskanzler zugeschnitten, ohne für den Fall einer roten Kanzlerschaft gewappnet zu sein. Wahrscheinlich wäre damals weniger heute mehr gewesen. Leider waren auch die damalige Personalbesetzung mit Lindner sehr unglücklich, die sich als sehr schwach herausgestellt hatte - Erwin Pröll sei dank!

    Aus bürgerlicher Sicht ist es daher sehr müßig darüber nachzudenken. Der Karren wurde aufgegeben und nun ist die Suppe auszulöffeln ...

    • Haider
      20. Januar 2012 02:01

      Wußten Sie, daß in den Statuten der Nachkriegs-ÖVP stand, der Bundeskanzler wäre kraft Funktion Mitglied des Parteivorstandes? Und dann war's plötzlich Kreisky. Die ÖVP tat sich offenbar immer schon mit politischer Voraussicht schwer.

  27. libertus
    19. Januar 2012 13:00

    "Die Schlacht ist gewonnen, aber nicht der Krieg"!

    Wie schon mehrmals hier erwähnt, muß man sich um das Niko-Bubi keine Sorgen machen, für den wird's der Papa schon richten.

    Viel mehr sorge ich mich um den "Rotfunk", denn der wird jetzt freie Bahn für seine brutal linke Agitation vorfinden, weil bei jeglichem Einwand bzw. bei jedem Vorwurf darauf hingewiesen wird, daß man den Pelinka jr. verhindert hat, um die Unabhängigkeit und die Ausgewogenheit der Berichterstattung zu garantieren.

    Wer will da noch dagegenhalten?

    • fenstergucker
      19. Januar 2012 13:18

      Ich traue dem ÖRF zu, dieses breit angelegte Medientheater bewußt produziert zu haben, um Kritikern ein für allemal den Wind aus den Segeln zu nehmen.

  28. Gerhild Baron
    19. Januar 2012 12:57

    Nach dem gestrigen Interview unseres Herrn Bundeskanzlers, in dem er völlig offen klar machte, daß die Politik den ORF beeinflussen MUSS, bin ich mehr denn je der Meinung, daß der einzige Weg, Änderungen herbeizuführen ein Volksbegehren wäre. Ich verstehe nicht, daß angesichts der allgemeinen Unzufriedenheit noch niemand ein solches in Angriff nahm.

    • M.S.
      19. Januar 2012 18:39

      @Gerhild Baron

      Weit haben wir es gebracht. Ein Bundeskanzler vertritt in aller Öffentlichkeit völlig ungeniert die Meinung, daß die Politk den ORF beeinflussen muß, ohne daß darüber ein Sturm der Empörung losbricht. Allein das spricht Bände über den Zustand unserer Medienlandschaft. Völlig abgestumpft oder fest in roter Hand, oder beides. Man stelle sich vor, ein Bundeskanzler hätte noch vor ein paar Jahren so eine Ungeheuerlichkeit von sich gegeben. Der hätte sofort zurücktreten müssen.

  29. Brigitte Imb
    19. Januar 2012 12:31

    Durch den unfreiwilligen Rückzieher des roten "Freundeskreislers" Pelinka wird sich im ÖRF NULL ändern - ein anderes Bonzerl wird folgen.
    Gestern konnte man die Verzweiflung Faymanns deutlich sehen, der um den politischen Einfluß im öffentlich rechtlichen Sender zittert und kein Hehl daraus machte, dass die Politik da mitzureden hätte. Die SPÖ stemmt sich auch gegen einen Umbau des Aufsichtsrates, logisch, sie würden Versorgungsposten u. Einfluß verlieren.

    Nocheinmal an alle: Setzen sie ein Zeichen und melden Sie den ÖRF ab. Nur durch Entzug der Finanzmittel wird man dieser mafiosen Struktur beikommen.
    Der ÖRF ist unehrlich, die Polkitiker sind unehrlich, nur der Bürger sollte uneingeschränkt ehrlich u. kompromißlos agieren!? NEIN - hier ist ziviler Widerstand nötig!

    • Gerhild Baron
      19. Januar 2012 12:55

      Nach dem gestrigen Interview unseres Herrn Bundeskanzlers, in dem er ja völlig offen klar machte, daß die Politik den Rundfunk beeinflussen MUSS, bin ich mehr denn je davon überzeugt, daß einzig und allein ein Volksbegehren etwas ändern könnte. Es ist erstaunlich, daß trotz der allgemeinen Unzufriedenheit noch niemand ein solches in Angriff nahm.

    • Haider
      20. Januar 2012 01:55

      @ Baron
      Völlig richtig! Aber wer soll's machen? Die bestochenen und korumpierten Printmedien?

    • cmh (kein Partner)
      20. Januar 2012 11:55

      Vielleicht entsorgen die Basissozen dann die Laura auf die Freunderlkreisleitung.

  30. terbuan
    19. Januar 2012 12:15

    Könnte es nicht auch sein, dass der Niko einfach nur ein Ungustl ist, den keiner in seiner Nähe haben will und es ausnahmsweise ein kluger Schachzug von Wrabetz gewesen ist, ihn vorzeitig anzukündigen um damit seine Beförderung in sein Vorzimmer zu verhindern?

    • Brigitte Imb
      19. Januar 2012 12:18

      Das vermute ich am Allerwenigsten, der Deal war ein anderer und deshalb sollte Wrabetz am Besten auch gleich von der Bildfläche und den Seitenblicken verschwinden.

    • Martin Bauer
      19. Januar 2012 12:22

      Lieber terbuan!
      Das würde Intelligenz und strategisches Denken voraussetzen!

    • terbuan
      19. Januar 2012 13:06

      Martin
      die Betonung liegt auf AUSNAHMSWEISE! :-)

    • Haider
      20. Januar 2012 01:49

      Also unbestritten dürfte sein, daß Hr. Wrabetz um die Problematik seiner Nominierung des Apparatschiks wußte, sonst hätte er wohl kaum als Termin für die Bekanntgabe den 23.12. wählen müssen und vielleicht sogar die Ausschreibung des Postens v o r der Nominierung veranlaßt.
      Besonders geärgert hat mich in dieser Causa jedoch die Linke Präpotenz, es müsse doch dem General die Auswahl seines Bürochefs vorbehalten sein. Voll da core, aber nur, wenn der ORF Privatbesitz der SPÖ ist, aber nicht, wenn er Zwangsgebühren von den Österreichern erpreßt! Der ORF gehört allen Österreichern und nicht der linken Clique Österreichs allein. Die haben einfach jedes Maß und jeden Anstand verloren!

    • Undine
      20. Januar 2012 09:33

      @Haider

      "... die Linke Präpotenz, es müsse doch dem General die Auswahl seines Bürochefs vorbehalten sein. Voll da core, aber nur, wenn der ORF Privatbesitz der SPÖ ist,..."

      Wie groß wäre die Empörung gewesen, wenn einst Jörg Haider und die FPÖ so gehandelt und ein solches Ansinnen gestellt hätten!

    • Leopold Koller (kein Partner)
      20. Januar 2012 15:57

      Also, terbuan, ich kenn ja den Wrabetz nicht, aber das Wort "klug" und der Name eines Linken im gleichen Satz, das loest bei mir nur Kopfschuetteln aus.

  31. Wertkonservativer
    19. Januar 2012 12:14

    Also der Niki und auch das Laura-Mädel, die tun mir ja so leid!
    Schrecklich, wie man mit diesen SPÖ-Nachwuchshoffnungen umgeht;
    richtig grauslich!

    Wenn die Roten in Österreich keine weiteren bzw. sonstigen jugendlichen Hoffnungsträger in petto haben, dann gute Nacht, Sozialdemokratie in Österreich! Wo sich doch auch die Frau Blaha vom VSStÖ inzwischen schmollend von der Partei zurückgezogen hat!

    Quo vadis, SPÖ? (hoffentlich bald ins Abseits!!).

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      19. Januar 2012 12:51

      @WK

      Im Abseits würde es bald eng werden, denn diese Dauerposition hat doch schon vor langer Zeit dies Schwarze Satellitenpartei eingenommen und fühlt sich dort ganz wohl.

    • Wertkonservativer
      19. Januar 2012 13:10

      @Cotopaxi,

      Sie können nicht anders, gell? Wenn ich einmal (eh' selten), irgendwas in Richtung ÖVP sage, ist Ihre Reaktion in Minutenschnelle im Äther!
      Eigentlich macht's mir inzwischen Spaß: diese Ausdauer, dieses Übermaß an Aufmerksamkeit, das ist doch echt bemerkenswert!

      Ich ernenne Sie hiemit in eigener Machtvollkommenheit als ÖVP-Bashing-Capo Nr. 1 in diesem Forum (und da gibt's ja wirklich viel Konkurrenz)!!

      Trotzdem Grüße,
      (lassen Sie sich von mir nur nicht aufhalten!)

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      19. Januar 2012 15:14

      @ WK

      Ich sehe dieses Forum nicht als Kuschelecke oder Schutzreservat für eine degenerierte Partei, ohne die das heutige Österreich auch nicht viel schlechter dastünde.

      Oder habe ich da etwas falsch verstanden oder Forumsregeln übersehen?

    • FranzAnton
      20. Januar 2012 07:46

      Die Historie lehrt:

      Linke Extremideologie ging weltweit immer zu Grunde; die aktuelle Frage ist nur, ob es rechtzeitig VOR dem drohenden Allgemeindesaster passieren wird, oder ZU SPÄT.
      Das ZU SPÄT sollte, mit vereinten Kräften, durch persönliches anständig-fair-demokratisches Engagement VERHINDERT WERDEN!!

  32. HJR
    19. Januar 2012 12:02

    OT: Demokratie oder was?
    [Achtung! "Länglich"]

    Manchmal habe ich so Anwandlungen, da frage ich mich, ob es in Österreich überhaupt noch eine "kritische Masse" von Bürgern gibt, welche ein Konsens verbindet, wenn diese darüber nachdenken, was dieser Staat (sein) soll. Allenfalls - so scheint es - treiben sich in diesem Forum einige "letzte Mohikaner" bzw. ein "letztes Aufgebot" (man gestatte mir als Tiroler diese Anleihe) herum, denen ein demokratischer Staat ein wirkliches (und kaum getraue ich mich dies auszusprechen: auch ein intellektuelles) Anliegen sein dürfte.

    Meine Vermutung über die Gründe dieses (möglicherweise falsch diagnostizierten) Phänomens sind leider vage:

    Wie aus verschiedenen Quellen hervorgeht, ist Österreich schon dem Ersten Weltkrieg in eine Identitätskrise gefallen: Kaiser, Identität und größte Gebiete weg, Zukunft ungewiss, Lage hoffnungslos, Staatszweck umstritten. Was danach folgte (Ständestaat, Faschismus, Nationalsozialismus) ist bekannt, aber damit nicht weniger traumatisch für einen (erstmals wieder seit Karthago) zertrümmerten Staat. Dann der Zweite Weltkrieg mit einer bisher ungekannten Zahl von Männern, die im Feld geblieben sind und eine bisher ebenso ungekannte Zahl von alleinerziehenden Frauen hinterlassen haben, welche ihre Pflichten als Mütter und als (Allein-)Verdienerinnen zwar großteils in bewundernswerter Größe wahrgenommen haben, aber eben ein gerüttelt Maß an Kindern großziehen mussten, welchen der Vater fehlte (ich bin ja auch so einer). Soviel ich weiß gibt es dazu kaum tiefschürfende soziologische Studien, welche gewichtige Aussagen darüber trefen könnten, welche Folgen diese Situation in Bezug auf das "Staatsbewusstsein" der Nachkriegsgeneration hatte - vielleicht war das mit eine der Ursachen für das Aufkommen der "68er". Gewiss scheint mir allerdings, dass der Verlust (wenn nicht sogar die Zerstörung) der sonst über viele Dezenien von den Familien tradierten "Werten" eine der Ursachen des heute so vielfach beklagten "Werteverfalls" ist.

    Die Beseitigung des "Muffs unter den Talaren" gepaart mit der Coca-Mentalität (die nicht mit Freiheit und Fortschritt zu verwechseln wir 68er zu jung, zu unerfahren und zu dumm waren), der beginnenden Kommerzialisierung des Lebens und begleitet von einem Wirtschaftsaufschwung, dessen Ursachen wir allzu leichtfertig den eben geschilderten Phänomenen zuschrieben, haben dann bis in die 70er-Jahre hinein den Rest besorgt. D.h. ein neues "Staatsbewusstsein" war gar nicht vonnöten - alles lief bestens so wie es war, "anything goes" und "think big" waren gängige Mottos. Und allzu leichtfertig wurde vergessen, welchen Preis das Land für diesen "status quo" bezahlt hatte. Allzu leicht wurde übersehen, dass es nicht selbstverständlich ist, einer Diktatur entkommen zu sein; allzu leichtfertig wurde angenommen, wir könnten mit den von den Besatzungsmächten in den Sattel gehievten Parteien und einer etwas behübschten Verfassung von 1920 "mutig in die neuen Zeiten" schreiten.

    Der nächste Sündenfall war, dass wir in den teils amusiert, teils engagiert betrachteten "Lagerscharmützeln" von Rot und Schwarz letztendlich ein unterhaltsames Kabarett gesehen haben. Unter dieser walzerbeschwingten Oberfläche konnten sich jedoch die "Roten" ein- und vorgraben wie 1683 die türkischen Mineure vor Wien und ihre Gleichheitsirrtümer und -lügen so weit umsetzen und festigen, dass in den 70ern der "Arbeitsleid-Begriff" schon die Führung vor den Verheißungen des freien Marktes und eines (anstrengenden) Lebens in eigener, indivdueller Verantwortlichkeit übernommen hatte.

    Und dann ging es Schlag auf Schlag: Die "Konzentration" ging nahtlos in die "Globalisierung" über, Deutschland wiedervereinigt, die Sojwetunion zerbrochen, Balkan-Krise, Afghabistan, Al Kaida, Irak-Krieg, etc. Wann wäre in diesen turbulenten Zeiten denn schon Gelegenheit gewesen, über bestimmte Dinge nachzudenken, wie z.B. über ...

    ... die Dominierung unseres Staates durch die Parteien, die in nie dagewesener Machtfülle und sonst nur mehr in kommunistischen Diktaturen jede Lebensäußerung der Bürger regulieren, kontrollieren und steuern;

    ... das Verschwinden der "vierten Gewalt" in Österreich und deren Substituierung durch Boulevard-Medien von größter Banalität, unglücklicherweise nicht nur verbunden mit einer "Verhaberung" von "Rot" und"Print" sondern auch mit einer Banalisierung und gleichzeitigen Penetrierung des ORF durch Cliquen vorwiegend "rötlicher" Gesinnung;

    ... das Versagen der Justiz durch Abschaffung der Untersuchungsrichter und der politischen Steuerung der Staatsanwaltschaften;

    ... die Banalisierung des Parlaments, dem nicht nur "intellektuelle Köpfe" fehlen, sondern dessen Mandatare dort nur mehr ihre (leider gottes manchmal von Pflicht-Anwesenheitsterminen unterbrochen) Legilaturperiode absitzen, indem sie einfach dann die Hand heben, wenn ihr Klubobmann ihnen das entsprechende Zeichen gibt;

    ... das "Downgrading" des "Willens zum Staat" über eine (trotz heftiger gegenteiliger Beteuerungen) überbordend untergebildete, nicht demokratisch sozialisierte, mit europäisch-westlichen Usancen und Rechtsgewohnheiten höchst unvertraute und unserer christlich-aufklärerischen Kultur gegenüber misstrauisch bis feindlich eingestellten Migrantenhorde.

    Angesichts solch gewichtiger, grundlegender Mängel spielen solche Marginalien wie das Gender-Unwesen und die dumme, lästige "politische Korrektheit" eigentlich schon keine Rolle mehr.

    Hoffnungslos scheint es mir jedoch, dass dieser "Mount Everest an Problemen" jemals wieder abgetragen werden könnte, zumal ja - hier bisher unerwähnt - im Hintergrund noch ein kleines (?) Staatsschuldenproblem und eine EU-Krise (wenn Sie diese noch nicht wahrgenommen haben, dann denken Sie bitte an die englischen Verweigerungen im Zuge der Euro-Krise, an die Abspaltungstendenzen Schottlands, an die neuesten Autonomiebestrebungen Südtirols und an das ungarische Problem) lauern, deren jede wohl der Anstrengung mehrer Generationen von Bürgern zu ihrer Bewältigung bedürfte - aber jene, die ihr Geschäft auf Generationen anlegen, die Familien, sind ja auch nicht mehr das, was sie einmal waren.
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Josef Klaus
      19. Januar 2012 17:43

      Lieber Herr Rathbauer!

      Würden Sie täglich posten wäre Ihnen der Poster des Monats auf Grund von Inhalt und Form nicht zu nehmen.

      Statt dessen werden Sterne oftmals an Inhaltslosigkeit und dem kurzen Wiederholen von Unterberger's Worten vergeben.

      Schade eigentlich!

    • simplicissimus
      20. Januar 2012 05:08

      herr ratbauer, die irreversibilität des problems wird letztlich festgemauert durch die zerstörung der familie, die konkurrenzierung von mann und frau resultierend in einer lächerlichen geburtenrate von wenigen kindern, die häufig auch wieder vaterlos aufwachsen. und da spielen pc und gender leider doch eine zwar schleichende aber sehr wesentliche rolle.

    • simplicissimus
      20. Januar 2012 05:11

      pardon, herr rathbauer ...

    • Wertkonservativer
      20. Januar 2012 07:05

      Um die (berechtigte) Würdigung des etwas eigenartigen "Josef Klaus" nicht allein im Raum stehen zu lassen, möchte ich mich ihr ganz neid- und vorbehaltslos anschließen:
      Respekt und volle Hochachtung!

      Als Naivling vom Dienst und üblicherweise um Ausgleich und Verhältnismässigkeit bemühter Mitdiskutant anerkenne ich durchaus Ihre zuletzt wirklich hochwertigen Beiträge, die neben schonungsloser Aufdeckung der vielen "Fehlschaltungen" in Land, Kontinent und Welt hinsichtlich Inhalt und Stil Außerordentliches bieten!

      Danke, beste Grüße und - bitte - intensiv weitermachen: die abonnierten Stockerl-Besetzer zittern schon!

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Susanna (kein Partner)
      20. Januar 2012 12:21

      Die Familien sind schon noch das, was sie einmal waren. Aber es gibt nur recht wenige!

    • mschoss (kein Partner)
      20. Januar 2012 12:51

      Werter Herr HJR ich bin ein Bewunderer Ihrer Beiträge aber dieser verdient **************

  33. inside
    19. Januar 2012 11:43

    Wird es jetzt eine Quotentussi?

    • Cotopaxi
      19. Januar 2012 12:04

      Wenn es schon eine Quotentussi werden sollte, dann bitte gleich eine mit Migrationshintergrund und gleichgeschlechtlicher Orientierung. Habe ich irgendetwas vergessen? Ah ja, sie sollte bereits Verwandte im ORF sitzen haben, damit man dynastisch unter sich bleibt.

    • inside
      19. Januar 2012 12:21

      .. und was ist mit dem Deckel.. ähmm... Parteibuch?

    • Cotopaxi
      19. Januar 2012 12:52

      Diese Selbstverständlichkeit habe ich unerwähnt gelassen, setze ich jedoch auch voraus.

    • cmh (kein Partner)
      20. Januar 2012 11:59

      inside

      Nach meinem Wissen hat "Deckel" noch die Nebenbedeutungen einer couleurstudentischen Kopfbedeckung und einer Untersuchungsbestätigung für Damen (und Herren?) des öffentlichen Gewerbes.

      Auch für Parteibuch?

  34. K.K.
    19. Januar 2012 11:34

    Daß die Herren Armin Wolf & Co. (und natürlich auch die einschlägigen Damen) die Bestellung des Pelinka-Buberls als Affront empfinden mußten, leuchtet ja ein: für einen stramm linken ORF bedarf es seiner wahrlich nicht, da genügt im (seltenen) Bedarfsfall schon ein Anruf des Ostermayer vom Ballhausplatz. Und der SPÖ-Jungschnösel im Wrabetz- Vorzimmer hätten auch den dümmsten Sehern & -innen endlich klargemacht, daß der ORF eine lupenrein linke Veranstaltung ist, in der nur die SPÖ und deren grüner Wurmfortsatz das Sagen haben. Und die dümmliche ÖVP darf ein paar unnötige und einflußlose Posten in den Landessstudios mit ihren Versorgungsfällen besetzen.





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