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Fußnote 253: Das muss man gehört haben

Ich muss mich entschuldigen: Ich habe vor ein paar Tagen die Hörfunk-Journale als letzte Ausnahme vom katastrophalen Niedergang des ORF bezeichnet.

Das habe ich mit dem Ausdruck des Bedauerns zurückzuziehen. Denn im Abendjournal des Mittwoch war ein Schwachsinn zu hören, der in der ORF-eigenen Hauptdisziplin „Ahnungs- und wissensfreies Linksgewäsch“ alle Untaten des Fernsehens noch weit übertraf. Und für all diesen Unsinn ist kein Herr Pelinka, sondern sind jene Redakteure selbst verantwortlich, die sich jetzt als Retter des ORF aufspielen. Oder ist es die Qualität des Geschichtsunterrichts in den heimischen Schulen? Hier der ORF-O-Ton: „Dollfuß hat ja im März 1933 die Demokratie beendet und ließ dann jeden Versuch, den Anschluss an Hitlerdeutschland zu verhindern, niederschlagen.“ Sind solche Erkenntnisse nicht eigentlich schon einen Renner- oder Kreisky-Preis würdig?

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPeter Flor
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2012 07:11

    Ich konnte die Ungeheuerlichkeit, von der A.U. hier berichtet, erst gar nicht glauben. Doch kann man das gestrige Abendjournal im Internet nachhören; Unterberger hat wörtlich zitiert. Und die Geschichtsfälschung ging noch weiter, indem das Journal von der "Regierung Dollfuß 1933 bis 1938" sprach. Daß Dollfuß bereits 1934 ermordet wurde, noch dazu von Nationalsozialisten, das paßte der Redaktion offenbar nicht in den Kram, und darum wurde mehrfach gelogen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2012 07:30

    Ist die inkriminierte Äußerung nicht eigentlich schon eine Causa nach dem neuen Verhetzungsparagraphen? Noch dazu von einer Seite, welche ganz bestimmt nicht mehr weiß, welchen Bedeutungsgehalt das Wort "Demokratie" hat - und das nicht nur mangels entsprechender Bildung sondern auch mangels jeglicher Moralität.
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2012 02:00

    Das ist nicht "ahnungs- und wissensfreies Linksgewäsch", sondern ganz bewußte und permanent angewandte LINKE GESCHICHTSKLITTERUNG, die solange wiederholt wird, bis alle daran glauben.

    Eine bewährte Taktik der Linkslinken, der die Rechten und/oder Geschichtsinformierten ziemlich hilflos gegenüberstehen.

    Man kann es dem Autor nicht hoch genug anrechnen, als einer der wenigen in Österreich dieser Unsitte immer und überall entgegenzutreten!

  4. Ausgezeichneter KommentatorCensorius
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2012 10:34

    Unwissenheit oder Geschichtsfälschung, das ist hier die Frage. Jedenfalls eine
    Impertinenz der Redakteure.
    Hitlerdeutschland hatte erkannt, dass in Österreich von Dollfuß die größte Gegenwehr zu einem Anschluss zu erwarten war. So ist auch er zum ersten politischen Opfer und ermordet worden.
    Die Führer der Austromarxisten hatten sich in die Tschechoslowakei, Russland, ja sogar nach China abgesetzt.
    Nachdem Renner den Anschluss begrüßt hatte, sind gerade die Sozialisten in Scharen der NSDAP beigetreten und waren auch wegen der Standesbeseitigung
    begeisterte Mitglieder, mit einem Wort, National-SOZIALISTEN !

  5. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2012 13:10

    Die österreichische Politik sollte sich zutiefst schämen, Dollfuß nicht die ihm gebührende besondere Anerkennung/Wertung zukommen zu lassen:

    Er ist das einzige Staatsoberhaupt, das im Kampf gegen den Hitler-Faschismus sein Leben geopfert hat.

    Dieser Umstand ist einzigartig.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2012 12:22

    Da fällt mir der berühmte Sager von Kreisky ein: "Lernens Geschichte Herr Redakteur!"
    Ich glaube einfach, dass die heutigen Journalisten so gut wie keine fundierten Geschichtskenntnisse haben und daher bei jeder Gelegenheit derartigen Unsinn von sich geben!
    Die haben bei ihrem Studium von Politikwissenschaften und Publizistik nur eines eingehämmert bekommen:
    Links ist grundsätzlich gut, rechts ist grundsätzlich schlecht!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorraeter
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2012 07:17

    Auch ich habe mich gestern über die offensichtliche Unbedarftheit oder freche Manipulation der Redakteure vom Ö1 Abendjournal gewundert.

    Der Beitrag über Dollfuß war der schlimmste "Bock" dieser Sendung. Zuvor gab es weitere links gefärbte Berichte über Viktor Orban im EU Parlament, wo Reden von Rot (Swoboda) und Grün (Cohn Bendit) gebracht wurden, jedoch kein Beitrag der EVP, die Orban "verteidigt hat.

    Dann folgte ein Beitrag über den Burschenschafterball. Schubladendenken und Intoleranz vom Feinsten.

    Man sollte die gestrige Sendung komplett analysieren. Ich denke es fänden sich noch weitere journalistische Fehlleistungen in einer Dichte, die sogar für Ö1 außergewöhnlich ist.

    lch habe mich mittlerweile, fast ganz vom ORF zurückgezogen, meide im Regelfall auch Ö1 und weiche auf Sender wie SWR2, Bayern2 und WDR5 aus, bei denen ich Sendungen finde, die weitgehend frei von "politischer Korrektheit" und plumper linker Propaganda sind. Den podcasts sei Dank. Ö1 werde ich in Zukunft noch konsequenter meiden.

    PS: die Geisteshaltung des ORF zeigt sich alleine in der Ankündigung im Internet zum gestrigen Club2: http://tvthek.orf.at/programs/1283-Club-2 , wo "Mutterliebe als ideolgische Altlast bezeichnet wird". Mutterschaft ist für Linke offensichtlich ein reaktionäres, konservatives Gedankengut, das bekämpft werden muss. Das Ergebnis dieser Einstellung wird in der demografischen Entwicklung unseres Landes sichtbar.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Januar 2012 10:20

    Rundherum erleben - und dulden - wir einen Linkssozialismus der sich immer deutlicher zum Linksfaschismus wandelt.
    Politische Korrektheit, keine Meinungsfreiheit mehr, Vernadertum und an den Pranger stellen, populistische Feindbilder (die "Reichen", die "Kirche, Pfarrer und Bischöfe"), gewaltbereite Massendemos organisieren, Versuch der Gleichschaltung der Medien, Verfälschung historischer Tatsachen bis hin zur Behauptung, dass Dollfuss und Schuschnigg (!) Faschisten waren - aber die Polizistenmörder vom Februar 1934 brave Patrioten....

    Und eine schweigende Mehrheit schaut diesem Treiben tatenlos zu....


alle Kommentare

  1. Carolus (kein Partner)
  2. N.Fuller (kein Partner)
    23. Januar 2012 22:19

    Die Sendung wurde aus dem Online-Angebot von Ö1 entfernt, wie bereits weiter unten vermeldet wurde. Hier die Begründung von Ö1, vielleicht lernen die ja daraus...

    "Sehr geehrter Herr Fuller!

    Vielen Dank für Ihr E-Mail.

    In der angesprochenen Sendung ist bei der Gestaltung eines Beitrags leider ein Fehler im Umgang mit historischen Fakten gemacht worden.

    Es ist ärgerlich genug, dass dies bei der Letztkontrolle in der Redaktion auch nicht bemerkt und der Beitrag deshalb ausgestrahlt wurde.

    Der ORF darf aber aufgrund des ORF-Gesetzes nur gesendete Inhalte 1:1 als Abrufangebot zur Verfügung stellen.

    Wir dürfen also keine nachträglichen Bearbeitungen an einer Sendung vornehmen. Somit würde der Fehler eine Woche lang unkommentiert angeboten.

    Haben Sie bitte dafür Verständnis, dass wir uns daher entschieden haben, ausnahmsweise eine gesamte Sendung aus unserem Abrufangebot zu nehmen.

    Für Ihr Interesse an unserem Klassik- und Kulturprogramm Ö1 bedanken wir uns und verbleiben

    mit freundlichen Grüßen
    Ö1 Service"

    • Carolus (kein Partner)
      25. Januar 2012 14:33

      Danke, Herr Fuller, für Ihre engagierte Intervention! Die Ö1-Antwort ist freilich nicht befriedigend, denn es wurde nur die weitere Verbreitung der Geschichtslüge gestoppt, nicht aber ein Widerruf in einer der folgenden Journalsendungen vorgenommen. Und selbst das wäre vermutlich zu wenig, denn irgendwas bleibt immer hängen.

  3. Konrad Loräntz
    22. Januar 2012 09:21

    Dollfuß saß einfach zwischen den Stühlen. Er wehrte sich verzweifelt und aussichtslos gegen Hitler UND gegen den Austromarxismus (=Kommunismus). Wie wäre es denn nach den Schutzbund-Aufständen weitergegangen, wenn Dollfuß NICHT einschreiten hätte lassen? Die Demokratie wäre in Österreich dann wohl als Volksdemokratie wiedererstanden. Ähnlich wie im republikanischen Spanien hätten dann halt Priester und "Bourgeouise" in Scharen den Tod gefunden. Aber das wäre ja dann für einen guten Zweck gewesen.

    Ein ganz anderes, aber auch sehr (un)schönes Beispiel für tendentiöse oder, besser, verleumderische Geschichtsdarstellung stellt das britische "Blue book" über die deutsche Kolonialpolitik dar - Originaltitel "Report of the Natives in South West Africa and their Treatment by Germany". Dieses 1918 erschiene Opus hatte natürlich den Zweck nach dem bereits absehbaren Ausgang des Krieges die deutschen Kolonien für London reklamieren zu können. Man kann es somit getrost als Zweckpropaganda klassifizieren und genau das tat auch wenige Jahre später der südafrikanische Premierminister James B.M. Hertzog. Ebenso wurde das Werk vom Südwestafrikanischen Landesrat 1926 zu einem unwahren Erzeugnis der Kriegspropaganda erklärt. Nichtsdestoweniger dient es als die Quelle für die Behauptung eines deutschen Völkermordes an den Hereros im Jahre 1904. Rechtzeitig zum Jubiläum im Jahre 2003 wurde es in Deutschland von Joachim Zeller neu aufgelegt. Die Ankläger - nicht wenige von Ihnen wirkten schon in der DDR - mussten/müssen sich freilich nicht die Mühe machen, Beweise für Ihre Behauptung zu finden. Sie sind qua Einfärbung und Anti-Germanismus a priori im Recht.

    • hc75yn (kein Partner)
      23. Januar 2012 11:36

      Glauben Sie das ernsthaft, was sie in Ihrem ersten Absatz geschrieben haben?

  4. Peter Flor
    21. Januar 2012 20:34

    Noch ein Nachtrag zu Dollfuß:
    Am 19. Juni 1933 wurde in Österreich die NSDAP verboten. Das war einige Monate nach der "Selbstausschaltung des Parlaments", also nach heute üblicher Diktion unter dem "Austrofaschismus" und unter der Kanzlerschaft von Engelbert Dollfuß.

    • hc75yn (kein Partner)
      21. Januar 2012 21:58

      ich behaupte jetzt, dass Dollfuss die NSDAP nicht deswegen verboten hat, weil er so ein glühender Antinazi war, sondern einfach nur deswegen, weil er für seine Vaterländische Front die alleinige Macht wollte. Denn einige Zeit davor hat er mit einem Gesandten Hitlers namens Theo Habicht über eine mögliche Naziregierungsbeteiligung verhandelt, eine Einigung gab es deshalb nicht, weil Dollfuss nur ein Ministerium hergeben wollte, die Nazis aber die Hälfte gewollt hätten.

    • cmh (kein Partner)
      22. Januar 2012 17:28

      Jedesmal, wenn ich solche Texte lesen muss, wundere ich mich, wie man nur so einen Blödsinn ohne rot zu werden in die Tastatur eingeben kann.

      Da merkt man doch bei jedem Wort, dass nicht ein Funken Hirn dahinter steht. Nur nachplapperndes Wortgeklingel.

      Im einzelnen:

      ...für seine Vaterländische Front die alleinige Macht wollte...

      So stellen sich die roten SChwachköpfe die Politik vor, möglicherweise deshalb, weil sie selber glauben, die ganze Macht zu brauchen, um die Welt zu retten. Der politsche Mitbewerb hat so gesehen für den gestandenen Sozen immer nur die Absicht, die aufrechten Sozialdemkraten zu knechten und zu unterdrücken, damit die Reichen ihren Sekt in Kitz schlürfen könnne.

      Übersehen wird dabei vor allem in Nachhinein das Schwert des Damokles, das über allen Mächtigen hängt und bei Dollfuss auch heruntergefallen ist.

      Dollfuss hatte ganz sicher Kontakt zu allen Nachbarländern und empfing sicher alle möglichen GEsandten. War halt auch einer von den Nazis dabei. Und Dollfuss hat auch und gerade mit den Sozialisten immer wieder verhandelt um eine einheitliche Linie gegen die Nazi zu erreichen. Aber ein Sprichwort sagt: Stur wie ein Sozi!

    • hc75yn (kein Partner)
      23. Januar 2012 10:27

      cmh

      Sie betreiben Geschichtsfälschung. Es gab zwar Verhandlungen zwischen Dollfuss und Renner, diese scheiterten aber nicht an der Sturheit Renners, sondern an jener von Dollfuss. Renner bot sogar eine Anerkennung der ständischen Verfassung an, wenn das Parlament wieder einberufen wird. Aber von dieser Wiedereinsetzung wollte Dollfuss nichts wissen. Dazu stand er auch unter viel zu großem Druck von Mussolini, aber auch innenpolitisch von Heimwehrführer Emil Fey.
      Und angenommen, die Sozialdemokraten hätten das Parlament ausgeschaltet und die Christlich-Sozialen hätten bewaffneten Widerstand geleistet, dann wäre das für Sie wohl kein Putschversuch, sondern ein legitimer Freiheitskampfgewesen.... So kommen Sie mir vor.

  5. Peter Flor
    21. Januar 2012 19:34

    Verehrte Mitblogger!
    Daß Dollfuß kein Freund des Nationalsozialismus war, ist ja durch hier mehrfach angeführte Tatsachen hinlänglich bewiesen, besonders natürlich durch den Mord, dem er zum Opfer fiel. Aber ihn darum quasi zum Heiligen auszurufen geht wohl doch etwas zu weit. Den Parlamentarismus hat er jedenfalls durch einen üblen juristischen Trick ausgeschaltet, sogar mit Polizeigewalt. Und ob der "Ständestaat" faschistisch war, darüber kann man unendlich lange streiten. Aufschlußreich dazu sind vielleicht die Bücher von Norbert Leser ("...auf halben Wegen und zu halber Tat...") und Theodor Veiter ("Das 34er Jahr"). Jede Art von Schwarz-Weiß-Denken verführt zur Geschichtsfälschung.

    • cmh (kein Partner)
      22. Januar 2012 17:38

      Die Ausschaltung des Parlamentes war nur der grobe Deckel auf die Trickserei Renners.

      Es geht aber auch nicht um eine Heiligsprechung Dollfuss, sondern darum, dass von seiten der Sozn immer wieder versucht wird, Dollfuss zu verteufeln.

      Faktum ist jedenfalls, dass die Roten einen Putsch versuchten, der 1934 niedergeschlagen wurde. Nach der permanenten Kampfrhetorik Bauers, bestanden wie alle wissen, gegenüber den Sozialisten gut begründete Bedenken. Ob Bauer dabei geblufft hat oder nicht ist einerlei.

      Ich stimme Ihnen zu, dass ein differenzierteres GEschichtsbild dringend nötig wäre. Der erste Schritt dazu kann und darf aber nicht sein, dass sich alle darauf einigen, dass Dollfuss ein Faschist war. Vielmehr sollten die Roten endlich die Verantwortung für ihren Putschversuch, für das verantwortungslose Herumtaktieren Renners in mehreren Fällen und selbstverständlich für ihre Klassenkampfrhetorik übernehmen und nicht fremde Bilder entfernen wollen und langjährige Traditionen brechen.

      Und bitte versucheten Sie, den richtigen Leuten die Geschichtsfälschung vorzuwerfen.

  6. Carolus (kein Partner)
    21. Januar 2012 16:09

    Das Abendjournal von Mittwoch, 18.1., ist aus der Radiothek verschwunden!

    http://oe1.orf.at/konsole?show=ondemand

    Motiv?

  7. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    20. Januar 2012 15:27

    „Dollfuß hat ja im März 1933 die Demokratie beendet und ließ dann jeden Versuch, den Anschluss an Hitlerdeutschland zu verhindern, niederschlagen.“

    Wer so etwas ernsthaft schreibt, hat von (österreichischer) Geschichte keine Ahnung. Aber nicht nur das: er dekretiert, dass er ein richtiger Schwachkopf ist. Und dass er wegen erwiesenen Nichtswissens nicht einmal im Hintertupfinger Faschingsboten schreiben dürfte.

    Aber was will man von den Anhängern einer Partei, die von Leuten wie Faymann oder Rudas geführt wird, eigentlich erwarten? Wie der Herr, so 's Gscherr!

  8. Torres (kein Partner)
    20. Januar 2012 13:02

    Da kann man ja wohl nur Kreiskys Worte zitieren: "Lernen's Geschichte, Herr Redakteur!" ("Frau Redakteurin" müsste man wohl heute wegen der Gendergerechtigkeit hinzufügen).

    • numerus clausel (kein Partner)
      20. Januar 2012 19:30

      Der Schuldnenkaiser Bruno hat aber mit diesem Zitat auch geirrt, aber er konnte sein Nichtwissen eben so verkaufen, dass der andere als der Dumme dagestanden ist.

  9. Zöbinger (kein Partner)
    20. Januar 2012 11:44

    Bis zum Erbrechen werden vom ORF bedeutende Jahrestage während der Hitlerdiktatur immer wieder gebracht, wie Reichskristallnacht, Warschauer Aufstand, Wannsee-Konferenz, Konzentrationslagerbefreiungen und dergleichen. Noch weit ungeheuerlicher und interessanter sind allerdings die Verbrechen Stalins, die hierzulande nahezu totgeschwiegen werden. Warum wohl?? Dabei ist die Ähnlichkeit zwischen Kommunismus und National-Sozialismus frappierend! Und der National-Sozialismus ist doch auch nicht so weit vom gewöhnlichen Sozialismus entfernt! Dazu sind im nachfolgenden link die Verbrechen Stalins zusammengefasst:
    http://www.youtube.com/watch?v=ICn3ME5JJEI

    • Undine
      20. Januar 2012 15:22

      @Zöbinger

      Danke für den Link!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      20. Januar 2012 16:53

      Es könnte ein bisschen daran liegen, dass der Führer einer von uns war, dass wir uns in Österreichdeutschland ein bisschen intensiver mit der Thematik auseinandersetzen?

    • Konrad Loräntz
      22. Januar 2012 09:39

      Intensiv und daher umfassend informiert.

  10. november (kein Partner)
  11. bruno wögerer (kein Partner)
    20. Januar 2012 10:51

    Was daran, lieber Andreas Unterberger, entspricht nicht den historischen Tatsachen??

    Das Einzige, was hier vorzuwerfen wäre, ist eine etwas geraffte und überspitze Formulierung, aber ansonsten wird es wahrscheinlich niemand außer Ihnen gelingen, das Dollfuß-Regime als Hort der abendländischen Demokratie zu verkaufen.

    • Politicus1 (kein Partner)
      20. Januar 2012 11:00

      "D. ließ dann jeden Versuch, den Anschluss an Hitlerdeutschland zu verhindern, niederschlagen."...
      D. wollte Ihrer Ansicht nach den Anschluss an Hitlerdeutschland?
      Und weil er den Anschluss wollte, wurde er ermordet - vermutlich von Linksextremen Elementen?
      Und weil er den Anschluss wollte (so wie Renner und andere Sozialisten...), ließ er illegale Nazis verfolgen...?

      Sie haben anscheinend schon die "Neue" Geschichte studiert...

    • november (kein Partner)
      20. Januar 2012 11:05

      vermutlich von Linksextremen Elementen?

      Ts, ts, Antifaschisten heißt das. Ja genau, Dollfuß wurde von Antifaschisten aus dem Weg geräumt um den Anschluss zu verhindern. Klingt gut. Wir könnten die ganze Geschichte umschreiben

    • AppolloniO (kein Partner)
      21. Januar 2012 10:00

      Danke, Herr Wögerer für Ihren Beitrag. Zeigt er doch wie weit es durch das unermüdliche Schaffen unserer Journalisten und "Historiker"gelungen ist das kritische Denken weiter Teile der Bevölkerung auszuschalten.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      21. Januar 2012 14:42

      Herr Wögerer, ich bewundere ihren Mut sich mit derartigem "Geschichtswissen" an die Öffentlichkeit zu wagen!
      Sie haben sich gewaltig blamiert!
      Ein kleiner Tip noch: Studieren sie doch die Rolle Renners im Vorfeld der sogenannten Ausschaltung des Parlaments!

  12. Aron Sperber (kein Partner)
    20. Januar 2012 10:37

    typisch für die ORF-Dokus zu jenen Ereignissen ist es auch, die damalige "Sozialistische Partei" als "Sozialdemokraten" zu bezeichen.

    damit jar klar ist, dass es sich um brave linke Demokraten gegen böse rechte Antidemokraten ging.

    würde man die korrekte damalige Parteibezeichnung der angeblichen Demokraten verwenden, kämen womöglich Zweifel auf.

    • Nashwin Fuller (kein Partner)
      20. Januar 2012 13:24

      Das ist nicht korrekt.
      Die Sozialdemokraten/Sozialisten hießen von ihrer Gründung 1889 bis zum Verbot 1934 "Sozialdemokratische Arbeiterpartei" (SDAP) bzw. "Sozialdemokratische Arbeiterpartei Deutsch-Österreichs".

      Erst nach 1945 nannten sie sich "Sozialistische Partei Österreichs" (SPÖ).

  13. Tertullian (kein Partner)
    20. Januar 2012 10:36

    die vorgeschlagenen Preise für Schwachsinn tragen die Namen:
    Renner - der größte politische Opportunist der 1. u. 2. Republik
    und
    Kreisky - der Übervater der Schuldenkrise

  14. Politicus1 (kein Partner)
    20. Januar 2012 10:20

    Rundherum erleben - und dulden - wir einen Linkssozialismus der sich immer deutlicher zum Linksfaschismus wandelt.
    Politische Korrektheit, keine Meinungsfreiheit mehr, Vernadertum und an den Pranger stellen, populistische Feindbilder (die "Reichen", die "Kirche, Pfarrer und Bischöfe"), gewaltbereite Massendemos organisieren, Versuch der Gleichschaltung der Medien, Verfälschung historischer Tatsachen bis hin zur Behauptung, dass Dollfuss und Schuschnigg (!) Faschisten waren - aber die Polizistenmörder vom Februar 1934 brave Patrioten....

    Und eine schweigende Mehrheit schaut diesem Treiben tatenlos zu....

  15. Herby (kein Partner)
    20. Januar 2012 08:56

    Erfolg für Dr. Unterberger und seinen Blog:

    Dieser oben beschriebene Radiobeitrag ist aus der 7-Tage Webradio-Konsole von Ö1 ENTFERNT worden:

    http://oe1.orf.at/konsole?show=ondemand

    ==> Wenn man bei Mittwoch hineinklickt fehlt das Abendjournal um 18:00 Uhr.

    Ich bin mir sicher, dass sonst kein Medium (außer dieser Unterberger-Blog) diesen Desinformations-Skandal im Öffentlich-rechtlichen Rundfunkt aufgezeit hatte!

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      20. Januar 2012 15:47

      Diese Blödheit war offenbar auch den sozialistischen Poltikommissaren im ORF zu plump, wohl deshalb die stillschweigende Entsorgung, blöderweise gibt es ja doch noch einige Mitbürger, die die Dreissigerjahre bereits denkend erlebt haben, jetzt noch leben, und berichten könnten, dass Dollfuß schon deshalb nicht die ganzen Dreissigerjahre hindurch alles "niederschlagen" konnte, was sich gegen den "Anschluss" gestellt hat, weil er eben schon 1934 von den Nationalsozialisten UMGEBRACHT worden war. Aber was gilt die Wahrheit schon im ORF? Gälte sie etwas, würde eine förmliche Berichtigung zu dieser unverschämten Geschichtslüge gebracht werden. Aber um gemachte Fehler einzugestehen, bracht es eine gewisse persönliche Größe; und wenn die schon dem betreffenden Redakteur abgeht, bräuchte es halt eine eingreifende und richtigstellende Direktion mit natürlicher Autorität . . . alles klar?

  16. Segestes (kein Partner)
    20. Januar 2012 05:18

    Indem die rechte bzw. konservative Reichshälfte das Geschichts- und Publizistikstudium zu unproduktiven Orchideenfächern erklärt hat und sie
    deshalb naserümpfend meidet, hat man den Sozis und Grünen dort das Feld
    überlassen.
    Selber schuld, kann man da nur sagen.
    BWLer, Juristen und Techniker, haben nämlich selten die Meinungsführerschaft
    inne.

    • cmh (kein Partner)
      20. Januar 2012 09:29

      Segestes, der lange Aufenthalt nahe Ravenna bildet und formt offensichtlich wirklich. Ich stehe daher nicht an, hier eine Sterne zu dedizieren.

      Es ist Ihnen voll zuzustimmen, dass die konservative Seite immer schnell beim Nasenrümpfen ist und daher einiges verschläft.

      Deshalb sage ich auch immer wieder, dass sich die Döblinger Regimenter schon das eine oder andere mal die Handschuhe (und immer noch getragenen geistigen Flohdackerln - das sind die weißen Gamaschen wie sie auch Dagobert Duck trägt) dreckig machen müssen und sich zu unangenehmen HAndlungen aufraffen müssen. Denn wer schweigt stimmt bekanntlich zu. Und reden ist ja doch das am leichtesten zu bewerkstelligende.

  17. RR Prof. Reinhard Horner
    19. Januar 2012 16:04

    reinhard.horner@chello.at

    Außerhalb, unterhalb

    Diese - nicht nur, aber insbesondere im ORF - nicht seltenen absichtsvollen Geschichtsfälschungen und Primitivagitationen liegen nicht links mit grünem Wurmfortsatz, sondern eindeutig außerhalb bzw. weit unterhalb des demokratischen Spektrums (demokratischer Minimalansprüche)!

    Solche Gauner soll man als Gauner beim Namen nennen! Wie aber, wenn sich derlei Gauner in Redaktionen und unter Leitung von Gaunern verstecken? Das aufzudecken, dazu sollte auch ein investigativer Journalismus geschult werden! Die heuchlerische Aufregung von hurtig mittätigen ORF-Leuten gegen Pelinka jr. geht ja in aller Deutlichkeit in die Gegenrichtung.

  18. Konrad Loräntz
    19. Januar 2012 14:43

    Dürfen ab jetzt Lehrer_innen überhaupt noch ein klein wenig Anderes behaupten über Dollfuß ? Wird man von Anonümus an den elektrischen Pranger gestellt, wenn man Dollfuß in Schutz nimmt ? Muss die Dollfuß-Kapelle in den Bergen (besser es weiss keiner wo sie ist) abgerissen werden oder in ein Austrofaschismus-Museum umgebaut werden ? Hoffentlich bleibt die Legislative hier nicht mehr lange untätig!

  19. Cotopaxi
    19. Januar 2012 13:10

    Die österreichische Politik sollte sich zutiefst schämen, Dollfuß nicht die ihm gebührende besondere Anerkennung/Wertung zukommen zu lassen:

    Er ist das einzige Staatsoberhaupt, das im Kampf gegen den Hitler-Faschismus sein Leben geopfert hat.

    Dieser Umstand ist einzigartig.

    • Herby (kein Partner)
      20. Januar 2012 09:21

      Ich gebe Ihnen recht: Dollfuß hatte rechtzeitig die Publikationen der Nazis gelesen, vor allem Hitler's Programmbuch "Mein Kampf".

      Und dieser vife Politiker hat frühzeitig begriffen, dass der Hitlerismus in die Katastrophe führen musste.

      Die Sozialdemokraten haben ihm nie verziehen:
      - Dass der mit Kanonen auf die Gemeindebauten schießen hat lassen.
      - Und dass er viele SP-Führer vor allem auch Kolomann Wallisch ( http://de.wikipedia.org/wiki/Koloman_Wallisch ) hinrichten hat lassen.

      Der Marxismus war damals in den 1930er-Jahren in der Sozialdemokratie weit verbreitet. Wahrscheinlich war auch Wallisch ein gläubiger Marxist (?)

      Die Zeiten waren damals in Ö. bedauerlicherweise sehr ruppig und brutal. Dollfuß glaubte er kann dieses kleine, schwache, arme Österreich gegenüber den totalitären Ideologien nur mit Brachialgewalt verteidigen.

      Deshalb blieb von Dollfuß ein zwiespältiges Bild in Erinnerung, wobei vor allem die linke Reichshälfte bis heute alles tat und tut um Dollfuß eben NICHT irgendwie zu rehabilitieren - ja man gesteht ihm nicht einmal e. faire Betrachtungsweise zu. Die großen Anti-Hítleristen werden von den Roten halt ganz einfach für sich beansprucht ==> Darum auch die Bezeichnung "Antifaschismus"

      In Wahrheit war Dollfuß der größte Anti-Hitlerist der ersten Stunde und genießt z.B. in den USA bis heute einen guten Ruf.

      Dass Dollfuß im Bundeskanzleramt im Juli 1934 (stundenlang) qualvoll verblutet ist hatte der Psychiater Erwin Ringel mit unbewußten Schuldgefühlen und Selbstbestrafungstendenzen zu erklären versucht.

    • cmh (kein Partner)
      20. Januar 2012 09:53

      Man kann das ruhig "Austromasochismus" nennen.

      Einerseits sind wir stolz auf solche Nichtigkeiten wie die Sängerknaben, die Operette, unsere kunstbeschneiten Pisten (vor allem am Arlberg, wo in der Nähe in Ischgl sogar Paris Hilton zum Dosensektschlürfen eingefolgen wurde) und dergleichen.

      Mit den wirklichen kulturellen Leistungen hat unsere Bevölkerung aber immer weniger am Hut.

      Die Wiener Schule der Medizin ist im AKH nur so lala aufgegangen.

      Das von Wittgenstein erbaute Haus hätte am besten abgerissen werden sollen und man kann von von Glück reden, dass die Stadtsozen es nur an die Bulgaren verscheppert haben. Von Wittgenstein selber rede ich ja gar nicht.

      Der Wiener Kreis ist seit dem Heimgang Poppers ist in seiner Ursprungsstadt auch nur noch eine fromme Erinnerung.

      Die Österreichische Schule der Nationalökonomie (Austrians) ist hierzulande auch nur pfui.

      Irgendwelche Waffentaten hat es anscheinend nie gegeben und bei Prinz Eugen fällt auch nur die Melodie des Prinz Eugen Liedes und seine Kunstsammlungen ein. Und wenn sich schon einmal österreichische Soldaten irgendwo hin verirren, dann hängt das auch nur irgendwie in der Luft. Oder kann irgendwer die Verbindung zwischen Slatin Pascha und dem Einsatz in Darfur so auf die Schnelle herstellen?

      Dieser Austromasochismus macht es auch deutlich, dass vom Abwehrkampf Österreichs gegen das Deutsche Reich und die dortigen Machthaber auch nur die unappetilichen Seiten übrig bleiben können. Und auf diesen perversen Effekt reiten die Sozen auch bis zum ERbrechen.

      Oder hat sich schon einmal jemand gefragt, warum Österreich nach der Okkupation keine Exilregierung zustande gebracht hat? Diese Frage sollte sich umso dringender stellen, als es für die guten GrünInnen und SozInnen ja eigentlich komplett unklar und nur durch das geborene Verbrechertum des politischen Mitbewerbs zu erklären ist, dass sich die "Demokratie" des ausgebildeten Wohlfahrtsstaates nicht schon in den 20er und 30er Jahren gebildet hat. Also wenn die tatsächlich alle damals schon so gescheit gewesen wären wir unsere Gutmenschen heute, dann wäre eine kleine, kostengünstige Exilregierung doch sicher das Mindeste. Vom spanischen Bürgerkrieg müssten doch noch einige rote Helden für ein österreichisches Batallion übrig geblieben sein. Oder irre ich.

    • ProConsul
      20. Januar 2012 10:38

      cmh

      leider kann man bei Subkommentaren keine Sterne vergeben, ansonsten ***

    • Undine
      20. Januar 2012 10:40

      @Herby

      Das ist nicht der einzige Blödsinn, den das "Gewissen der Nation", Erwin Ringel, verzapft hat! Dem Haus- und Hofpsychiater war es auch nicht zu mies, ganz Ö zu neurotisieren, was ja nun wirklich nicht die Aufgabe eines Psychiaters (der "Nation") sein sollte!

  20. terbuan
    19. Januar 2012 12:22

    Da fällt mir der berühmte Sager von Kreisky ein: "Lernens Geschichte Herr Redakteur!"
    Ich glaube einfach, dass die heutigen Journalisten so gut wie keine fundierten Geschichtskenntnisse haben und daher bei jeder Gelegenheit derartigen Unsinn von sich geben!
    Die haben bei ihrem Studium von Politikwissenschaften und Publizistik nur eines eingehämmert bekommen:
    Links ist grundsätzlich gut, rechts ist grundsätzlich schlecht!

    • brechstange
      19. Januar 2012 13:02

      Ich denke auch, dass nur mehr wenige mit der Geschichte befasst sind und daher sehr leicht manipulierbar.

    • HDW
      19. Januar 2012 13:50

      Na jedenfalls seinen Biografen Rathkolb haben die Parteikader an die Spitze des Instituts für Zeitgeschichte gehievt, als Nachfolger der unseligen Bibliothekarin Weinzierl! Kreisky, Firnberg und Broda haben diese linke Hegemonie durch parteiliche Personalpolitik realisiert. Das jetzt sind nur mehr die karikierenden Epigonen die die Abwesenheit der Schwarzen als Opposition bezeugen! Ohne Opposition gibt es aber keine Demokratie! Was sind wir dann also?

  21. Johann Scheiber
    19. Januar 2012 11:23

    Die Attacke gegen Dollfuß ist wohl im Zusammenhang mit dem gegenwärtigen Feindbild der Canaille zu sehen, mit Viktor Orban!
    In Mitteleuropa (D,A,CH,H...) lebt immer noch das, was dem Antichristen eben so ganz und gar nicht gefällt.

    • schreyvogel
      19. Januar 2012 19:17

      Es war ja nichts anderes zu erwarten, als dass mein Kommentar an dieser Stelle über die Wut der jüdischen geführten Linken gegen Orban und über den Ausfall Cohn-Bendits gegen ihn im EU-Parlament gelöscht würde.

      Das Traurige daran ist nur, dass es zeigt, dass die Macht dieser Menschen sogar in diesen Blog hereinreicht.

      Lasst alle Hoffnung fahren!

    • Gandalf
      19. Januar 2012 22:00

      @schreyvogel
      Bitte höflich um Aufklärung: Wo ist Ihr Kommentar gelöscht worden und warum, glauben Sie? Ich kann mir nicht vorstellen, dass in diesem Forum ein seriöser Beitrag gelöscht wurde oder würde (Wobei ich Ihnen natürlich in keiner Weise Unseriosität unterstellen will)?!

    • schreyvogel
      20. Januar 2012 10:07

      Gandalf,
      Sie können sich "nicht vorstellen, dass in diesem Forum ein seriöser Beitrag gelöscht wurde oder würde" ? Ich schon, jetzt!

      Da mein Beitrag gelöscht wurde (und Sie ihn nicht gelesen haben), macht es wenig Sinn, mit Ihnen über den Inhalt zu diskutieren.

    • Undine
      20. Januar 2012 11:00

      @schreyvogel

      @Gandalf

      Ich hatte gerade noch rechtzeitig den verschollenen Kommentar gelesen.

    • Florin
      23. Januar 2012 17:56

      Worum es im zensurierten Kommentar zu gehen schien: Schaun Sie sich das an..
      http://tvthek.orf.at/programs/1203-Zeit-im-Bild/episodes/3463911-Zeit-im-Bild

      ZiB 1 vom Mittwocch (18.01.2012), Beitrag 8 glaube ich.

  22. Cotopaxi
    19. Januar 2012 10:42

    Weiß jemand, ob die Schwarze Satellitenpartei der SPÖ dem Druck der Linken bereits still und heimlich nachgegeben hat und das angefeindete Dollfuß-Porträt aus ihren Parlamentsräumlichkeiten entfernt hat? Ich werde einmal auf dem Flohmarkt Nachschau halten.

    • Riese35
      20. Januar 2012 01:49

      :-)))

      Weiß ich leider nicht. Aber warum ist das so relevant? Sollte es jetzt noch hängen, bin ich sicher, daß es bald entfernt wird. Die strammen Führer unserer sozialistischen Volkspartei (Pröll, Marek etc.) werden sicher ganze Arbeit leisten. Im Parlament hat man ja gerade dieser Tage durch ein "Rehabilitierungsgesetz" kriminelle Aktivitäten aus der Dollfußzeit legitimiert.

      In der Prandtauerkirche in St. Pölten hat man dem linken Druck auch nachgegeben.

      http://www.pitzinger.at/pk/aktuelles.html

    • Mel Haring (kein Partner)
      20. Januar 2012 07:48

      @Riese35

      Von Marek war gestern in der Parlamentsübertragung im Fernsehen (Österreich 3, ca 19 Uhr 30) eine Rede zu sehen. Nun, so katastrophal wie Laura Rudas (wurde hier kürzlich verlinkt) war der Auftritt nicht. Aber immer noch eine Schande. Die Rede dauerte vielleicht 2 Minuten und hatte inhaltlich eigentlich keine Aussage. Gerade das Thema konnte ich erkennen (ich war unmittelbar vorher auf einem anderen Sender). Und es war echt gut, dass die Fernsehkommetatorin im Anschluss gleich die Position der ÖVP zusammengefasst hat - aus Mareks Rede war die nämlich nicht herauszuhören.

    • Undine
      20. Januar 2012 10:45

      @Riese 35

      Wenn ich Ihren Link anklicke, passiert gar nichts; vielleicht hab' ich später mehr Glück.

    • Riese35
      21. Januar 2012 01:10

      @Undine: Habe den Link soeben getestet. Bei mir funktioniert er.

      Vielleicht war die IP-Zieladresse kurzzeitig von Ihrem Rechner aus nicht erreichbar (Wartungsarbeiten oder Fehler am Rechner, IP-Routing- oder Netzsegmentfehler). Theoretisch auch möglich wäre die bewußte Blockade der Zieladresse in einem Proxyserver oder einer Firewall, was ich aber eher bezweifle.

      Haben Sie versucht, den Link mit Copy/Paste direkt in einen Browser zu kopieren und dann dort aufzurufen?

  23. Josef Maierhofer
    19. Januar 2012 10:37

    Nein, das ist nicht unbewusst geschehen sondern bewusst manipulativ und geschichtsfälschend.

    Das wird richtig indoktriniert bei den Parteigängern und in den Versammlungen.

    Das ist kein Zufall, sondern eben Probvokation von links.

  24. Censorius
    19. Januar 2012 10:34

    Unwissenheit oder Geschichtsfälschung, das ist hier die Frage. Jedenfalls eine
    Impertinenz der Redakteure.
    Hitlerdeutschland hatte erkannt, dass in Österreich von Dollfuß die größte Gegenwehr zu einem Anschluss zu erwarten war. So ist auch er zum ersten politischen Opfer und ermordet worden.
    Die Führer der Austromarxisten hatten sich in die Tschechoslowakei, Russland, ja sogar nach China abgesetzt.
    Nachdem Renner den Anschluss begrüßt hatte, sind gerade die Sozialisten in Scharen der NSDAP beigetreten und waren auch wegen der Standesbeseitigung
    begeisterte Mitglieder, mit einem Wort, National-SOZIALISTEN !

    • Cotopaxi
      19. Januar 2012 10:43

      Treffend beschrieben!

    • Undine
      19. Januar 2012 18:18

      @Censorius

      "Unwissenheit oder Geschichtsfälschung, das ist hier die Frage"

      Ich würde sagen: Beides und verschärfend kommt dazu noch ein röhrenförmiger Horizont!

  25. ProConsul
    19. Januar 2012 10:27

    Ich kann den verehrten Mitkommentatoren das Buch von Dr. Gudula Walterskirchen über Dollfuß sehr empfehlen. Hier ein paar Zitate daraus:

    Gudula Walterskrichen: Was war ihrem Eindruck nach Dollfuß Ziel?

    Herbert Kraus: Es gab damals zwei Lager: Das nationale und das bürgerliche und nach althergebrachten Prinzipien denkende. Und zwischen diesen zwei Lagern eine Brücke zu bauen und sie gemeinsam zum politischen Handeln zu bringen, war die Aufgabe dieser Zeit und die ich genauso empfunden habe wie er. Denn Proletarier gibt es viel mehr als bürgerlich denkende Menschen. Und da muß man eine Kombination finden. Das eine Prinzip, das eine große Anliegen des Dollfuß war, daß er der proletarischen Mehrheit, die die Politik bestimmen könnte, eine bürgerliche Mehrheit entgegensetzt. Und zu dieser bürgerlichen Mehrheit gehörte eine fest verankerte Brücke zwischen nationalistisch denkenden und christlichsozial eingestellten Menschen. Das ist dem Dollfuß bewusst geworden."
    (Gudula Walterskirchen, Engelbert Dollfuß, S.28)

    "Höchst erstaunlich ist etwa, daß er, der bisher als glühender Republikaner galt, kurz vor seiner Ermordung Otto von Habsburg konkret die rasche Errichtung einer konstitutionellen Monarchie angeboten hat. In der damals immer verzweifelteren Lage hoffte er, mit einem Habsburger als Verbündeten Hitler den Griff nach Österreich besser verwehren zu können. Es kam nicht mehr dazu. Viel zu wenig beachtet wurde bisher die Rolle des Katholizismus: Dollfuß handelte nicht nach rein real- und machtpolitischen Mustern, sondern in zunehmenden Maße als 'Berufener'. Er, der ursprünglich Priester werden sollte, glaubte, eine göttliche Mission erfüllen zu müssen. Er meinte, nicht nur Österreich vor dem 'Antichrist' retten zu müssen, sondern das gesamte Abendland. Dieses damals sehr offensichtliche Sendungsbewußtsein ist heute in unserer fortgeschrittenen areligiösen Zeit unterschätzt, aber erst dadurch ist es überhaupt möglich, seine politische Handlungsweise nachzuvollziehen." (Gudula Walterskirchen, Engelbert Dollfuß, S.10)

    Gudula Walterskirchen: Wie würden Sie nach diesem langen Abstand von 70 Jahren das Wirken von Dollfuß einschätzen?
    Otto von Habsburg: Er hat sehr viel für Österreich getan. Er war der einzige, der den Mut gehabt hat, tatsächlich den Kampf gegen den Nationalsozialismus aufzunehmen. Er war der einzige, der sich ohne Wenn und Aber zu Österreich bekannt hat. Er hatte einen gewissen stillen Hintergrund vom reichischen Gedanken gehabt, aber sein Reich ist nach Osten gegangen, nicht nach Westen. Es hat damals in Österreich noch eine Schule gegeben von reichisch denkenden Menschen, die keine Nationalsozialisten waren, die aber wieder sehr stark an das Heilige Römische Reich Deutscher Nation anschließen wollten. Das hatte Dollfuß irgendwie verinnerlicht und hat die österreichische Idee sehr stark unterstrichen, ohne sie allzu sehr zu definieren. Es war bei ihm mehr eine normale Reaktion eines Kaiserschützen, denn er war ja in seinem Inneren ein Soldat. Er hat sehr viele Hindernisse übersprungen. Er war ja ein uneheliches Kind und wollte ursprünglich Geistlicher werden."
    (Gudula, Walterskirchen, Engelbert Dollfuß, S.44)

    "Das Bewußtsein, von Gott für diese Aufgabe gesandt zu sein, war für ihn ausschlaggebend, so zäh um den Bestand seiner Regierung, die Durchsetzung seiner Ziele und die neue Verfassung zu ringen. Es hinderte ihn neben den politischen Gründen aber auch daran, im letzten Augenblick einen Konsens mit den Sozialdemokraten zu finden. Deren heftiger Kulturkampf, mit dem diese Seipel treffen wollten, war unvergessen. Die Errettung Österreichs, ja Europas vor den anikirchlichen Kräften der Sozialdemokratie und des Nationalsozialimus zählte für ihn wesentlich mehr als der Erhalt der Demokratie. Für ihn ging es bei der Frage der Staatsform letztlich nicht um eine politische, sondern um eine religiöse Angelegenheit." (Gudula, Walterskirchen, Engelbert Dollfuß, S.171)

  26. Alfred E. Neumann
    19. Januar 2012 08:48

    Als ich das hörte, ist es mir ebenfalls sauer aufgestoßen. Eigentlich hätten die ÖRF-Typen noch ergänzen müssen, daß Wolfgang Schüssel, als er Kanzler war, in seinem Zimmer ein Dollfuß-Gemälde hängen hatte. Da hätte man die ÖVP wieder einmal schön ins rechte Eck stellen können.

    Aber wahrscheinlich wußten die Redakteure auch das nicht.

  27. Wertkonservativer
    19. Januar 2012 08:15

    Die Geschichts-Verbiegung und -Klitterung ist eine der Hauptkrankheiten unserer vom Linksvirus befallen Zeit!

    Ich habe es bei Diskussionen mit meinen etlichen Oberstufen-Enkeln miterlebt (heute ist einer bereits ebenfalls im Lehrfach tätig), wie einseitig - vom Lehrbuch angefangen bis zu den Statements der Lehrerschaft - die Geschichte des 19. und des 20. Jahrhunderts gelehrt und gelernt wird.

    Klar, unsere Länder haben die beiden letzten großen Kriege verloren!
    Das große Wort - und die Wahrheit gepachtet - haben immer die Sieger!

    Das ist so, seit sich Menschen gegenseitig die Schädel einschlagen.
    Aber in unserer aufgeklärten Zeit wäre etwas mehr Verhältnismässigkeit und Gerechtigkeitsgefühl schon am Platz! Meint Ihr nicht auch?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • leshandl
      19. Januar 2012 10:36

      Also die hier angeführte Geschichtsklitterung hat nichts mit Kriegsverlust oder Siegerwahrheit zu tun, sondern ist ganz einfach die linke "Filterung", die die eigene, in diesem Fall ebenso schweren Fehler ausblendet, ja sie einfach der anderen Seite zuschiebt. Siehe als prominenteste, aber sicher nicht einzige linke Figur Karl Renner und seine Haltung zum Anschluss (während die CS gleich nach Dachau verfrachtet wurden).
      Geschichte ist eben wesentlich komplizierter und facettenreicher, als sich das ein ohnedies linksgestrickter ORF-Redakteur vorstellen kann (oder will).

    • Peter R Dietl
      19. Januar 2012 17:04

      Die Menschheitsgeschichte ist tragischerweise von einer Unzahl von Kriegen belastet. Doch eines hatten Sieger bis jetzt noch nie geschafft: Daß die Unterlegenen auch deren Geschichtsdarstellung der vergangenen tausend Jahre sklavisch nachäffen.

    • Undine
      19. Januar 2012 18:27

      @Peter R Dietl

      *********!

      "Doch eines hatten Sieger bis jetzt noch nie geschafft: Daß die Unterlegenen auch deren Geschichtsdarstellung der vergangenen tausend Jahre sklavisch nachäffen"

      Sie haben vollkommen Recht; so etwas hat es in der turbulenten Geschichte der Menschheit nie gegeben und wird es auch in Zukunft nie mehr geben. Mache sich jeder seinen Reim darauf, warum das so gekommen ist. Dieses Einhämmern einer willkürlichen Geschichtsschreibung durch die Sieger ließe sich niemand sonst gefallen.

    • Susanna (kein Partner)
      20. Januar 2012 07:47

      ad WK:
      "aufgeklärte Zeit"? - ja, eben! Das ist ein Teil der Aufklärung. Wir werden doch von früh bis spät darüber aufgeklärt, was wir denken dürfen und was nicht. Unsere Diktatur braucht dazu nicht einmal ein eigenes Ministerium, die Infiltration ist perfekt gelungen. (Muss ich weitere aktuelle Beispiele nennen?)

    • schreyvogel
      20. Januar 2012 21:32

      @Peter R Dietl
      Was sagen, gilt leider nur für sehr wenige der Unterlegenen.
      Die meisten erliegen sehr wohl der permanenten Gehirnwäsche.

  28. oberösi
    19. Januar 2012 07:38

    Aber Herr Unterberger, solcherart Geschichtsunterricht auf Ö1 ist ja nun wirklich nix neues. Das Fatale übrigens am Erfolg der aktuellen grundsätzlich gutzuheissenden Revolte der mehrheitlich links-grünen ORF-Journaille gegen Klein-Niko und Wrabetz: sie holt sich dadurch in weiten Kreisen der ORF-Hörseher den demokratischen Ritterschlag. Womit auch gleich alles über Demokratie gesagt wäre. Mein Weg um Ö1-Ungemach zu vermeiden: konsequentes Nichthören. Seit Jahren. Und zum ORF gibts Gott sei Dank ja auch Alternativen. Wie Bayern z.B. mit seinen Programmen. Steht mir kulturell sowieso näher als die seit jeher überschätzte Gartenzwerg-Larmoyanz-Nabelschau der Wiener journalistischen Schickeria.

  29. brechstange
    19. Januar 2012 07:34

    Ein starkes Stück. Ich frage mich, werden die Inhalte von Sendungen nirgends mehr auf Richtigkeit geprüft?

    Aber wenn der Herr Ostermeyer schon aus persönlicher Betroffenheit (sein Onkel soll ja in Schattendorf 1927 - ein paar Jahre bevor es den Ständestadt gab - erschossen worden sein) Rehabilitierung der Ständestadtopfer einfordert, dann muss doch stimmen, was die Partei historisch lehrt. Was würde wohl ein Opfer des roten Schutzbunds heute sagen?

    • Cotopaxi
      19. Januar 2012 13:05

      Ich glaube, es war lediglich sein Großonkel, wenn nicht sogar sein Wahlonkel.

    • brechstange
      19. Januar 2012 14:35

      @cotopaxi

      Natürlich Großonkel, sie haben recht.

      Ein Missbrauch seines Amtes ist diese Angelegenheit trotzalledem.

    • Undine
      19. Januar 2012 18:32

      @Cotopaxi

      Das mit dem Wahlonkel war der Androsch! :-)
      Da fällt mir wieder einmal die Tante Fini ein; was wohl aus der geworden ist? Und wie hieß die AKH-Winter-Tante, die auch mit einem Haufen Geld abgetaucht ist? Ja, die lieben Onkel und Tanten, die rote Kriminalgeschichte geschrieben haben.....

    • Cotopaxi
      19. Januar 2012 18:43

      Undine, Sie bringen mich auf eine Idee: Ich werde mir auch ein paar Wahlonkel und Wahltanten suchen, ob es denen passt oder nicht. Vielleicht kann man sie einmal brauchen. Die von Ihnen genannte Fini-Tante wäre sicher ein guter Anfang.

    • Undine
      19. Januar 2012 18:44

      @Cotopaxi

      Jetzt fällt's mir wieder ein: Der Androsch'sche Wahlonkel hat ihm die Millionen geliehen oder geschenkt, obwohl er, wie sich später herausstellte, mittellos war. Die rote Finitant' war die mit den DDR-Millionen. Die AKH- Tante damals hieß Hermine, wenn ich nicht irre. Diese "Wahlverwandtschaften" scheinen ein rotes Phänomen zu sein. Aber das ist ja heute nicht Thema--außerdem haben es die Sozis gar nicht gerne, wenn man über solch alte Hüte spricht. :-)

    • Leopold Koller (kein Partner)
      20. Januar 2012 16:43

      Und natuerlich dem Faymann seinen Wahlonkel Hans nicht vergessen!

  30. HJR
    19. Januar 2012 07:30

    Ist die inkriminierte Äußerung nicht eigentlich schon eine Causa nach dem neuen Verhetzungsparagraphen? Noch dazu von einer Seite, welche ganz bestimmt nicht mehr weiß, welchen Bedeutungsgehalt das Wort "Demokratie" hat - und das nicht nur mangels entsprechender Bildung sondern auch mangels jeglicher Moralität.
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • HJR
      19. Januar 2012 07:36

      P.S:
      Im übrigen bin ich der Meinung, der ORF muss ersatzlos liquidiert werden. Aber nicht nur der, sondern auch die Gewerkschaft und Arbeiterkammer sowie alle "schwarzen Bünde". Und darüberhinaus sind nach neuseelän dischem Muster sämtliche Subventionen an nicht-öffentliche Einrichtungen ersatzlos zu streichen.

    • Gast der Zweite (kein Partner)
      20. Januar 2012 04:49

      @ HJR

      ganz Ihrer Meinung!
      Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, die "wichtigsten" Kammern wurden sogar in den Verfassungsrang erhoben, vor nicht allzu langer Zeit!!!

      Sollten sämtliche nicht-öffentliche Einrichtungen für einige Zeit keinerlei Subventionen mehr erhalten, würde sich die Schuldenkrise für Österreich in kurzer Zeit erledigt haben.
      Leider ist es völlig unrealistisch von so etwas zu träumen. - Nicht einmal der Wunsch nach Offenlegung sämtlicher Subventionen wird mir je, erfüllt.

      Trotzdem: Sie haben grundsätzlich recht!

    • mschoss (kein Partner)
      20. Januar 2012 12:40

      Neuseeland ist ein gutes Beispiel, die haben sich nach der Wollkriese sehr gut neu positioniert nicht nur auf Grund div. Sparmaßnahmen und Investitionen in neue Wirtschaftszweige. Dort wird jetzt die Bevölkerung alle drei Jahre zu den Urnen gebeten und sollte eine Partei in dieser Zeit nicht arbeiten oder glauben Wahlpropaganda betreiben zu müssen wird sie böse abgestraft durch massive Stimmenverluste. Seitdem geht es dort aufwärts. Bei uns hat man die Regierungsperiode noch um ein Jahr verlängert und es geschieht nichts!

    • Gast der Zweite (kein Partner)
      21. Januar 2012 04:08

      @ mschoss

      Danke für den Hinweis auf Neuseeland. Werde ich mir näher ansehen.

  31. FranzAnton
    19. Januar 2012 07:26

    Naja, ein bekannter Kreisky - Sager lautet doch:

    Lernen Sie Geschichte, ja!

    Seine Fans wären nicht schlecht beraten, sich das zu Herzen zu nehmen.

    • Schani
      19. Januar 2012 16:09

      Ich kann mich noch gut an diesen Kreisky-Sager im TV erinnern und auch an den Anlass hiefür. Der "Herr Reporter" hatte das Sakrileg beganngen Kreisky zu fragen, ob die Sozialdemokraten nicht mitschuld waren am Ausbruch des Bürgerkrieges im Feb. 1934. Das reichte, um bei Kreisky in ngnade zu fallen!

  32. raeter
    19. Januar 2012 07:17

    Auch ich habe mich gestern über die offensichtliche Unbedarftheit oder freche Manipulation der Redakteure vom Ö1 Abendjournal gewundert.

    Der Beitrag über Dollfuß war der schlimmste "Bock" dieser Sendung. Zuvor gab es weitere links gefärbte Berichte über Viktor Orban im EU Parlament, wo Reden von Rot (Swoboda) und Grün (Cohn Bendit) gebracht wurden, jedoch kein Beitrag der EVP, die Orban "verteidigt hat.

    Dann folgte ein Beitrag über den Burschenschafterball. Schubladendenken und Intoleranz vom Feinsten.

    Man sollte die gestrige Sendung komplett analysieren. Ich denke es fänden sich noch weitere journalistische Fehlleistungen in einer Dichte, die sogar für Ö1 außergewöhnlich ist.

    lch habe mich mittlerweile, fast ganz vom ORF zurückgezogen, meide im Regelfall auch Ö1 und weiche auf Sender wie SWR2, Bayern2 und WDR5 aus, bei denen ich Sendungen finde, die weitgehend frei von "politischer Korrektheit" und plumper linker Propaganda sind. Den podcasts sei Dank. Ö1 werde ich in Zukunft noch konsequenter meiden.

    PS: die Geisteshaltung des ORF zeigt sich alleine in der Ankündigung im Internet zum gestrigen Club2: http://tvthek.orf.at/programs/1283-Club-2 , wo "Mutterliebe als ideolgische Altlast bezeichnet wird". Mutterschaft ist für Linke offensichtlich ein reaktionäres, konservatives Gedankengut, das bekämpft werden muss. Das Ergebnis dieser Einstellung wird in der demografischen Entwicklung unseres Landes sichtbar.

    • Undine
      19. Januar 2012 15:51

      @raeter

      *****!
      Hatte ich doch schon lange den Verdacht, daß "Mutterliebe" faschistisch ist! ;-(

    • Riese35
      20. Januar 2012 02:02

      Selbst wenn Pelinka jetzt auch durch den Aufstand der Redakteure verhindert wurde, traue ich dem Frieden nicht. Ich frage mich, welches Übel besser ist: das rote oder das grüne? Schaffte es doch Grün im Parlament, den WKR-Ball in Zusammenhang mit Breivik zu bringen. Von Zusammenhängen zwischen RAF und Grünen allerdings kein Wort. Wahrscheinlich, weil jenes Auge, in dem der Balken sitzt, blind ist.

      Wirklich hülfe nur eine vollständige Privatisierung des ORF, die aber auch einen politisch gesteuerten Geldsegen für den ORF verhindern müßte.

    • Undine
      20. Januar 2012 11:07

      @Riese35

      Seit ich den Hinweis von @schreyvogel gelesen habe, in wessen Hände der ORF geraten könnte, halte ich eine Privatisierung nicht mehr für das Nonplusultra!

      @schreyvogel 18. Januar 2012 15:11
      "Und wo würde ein privatisierter ORF enden? Bei den Haim Sabans und den Rupert Murdochs dieser Welt!"

    • Leopold Koller (kein Partner)
      20. Januar 2012 16:37

      Es ist doch vollkolmmen Wurscht, in welche Haende der ORF bei einer Privatisierung kommen wuerde. Ein privates Medium ohne Zwangsbeitraege soll machen, was es will. Wenn einmal die Gebuehren einmal weg sind, geht's nur mehr den Bach runter. Die wuerden sich keine drei Jahre halten.

    • Riese35
      21. Januar 2012 09:32

      @Undine & Leopold Koller

      Danke, werte Undine, für diesen Einwand. Der ist natürlich vollkommen richtig. Das habe ich in meinem Schnellschußkommentar übersehen. Ich teile eher Ihre Einschätzung als die Leopold Kollers. Eine Zeitung "Heute" hält sich ja auch, und die lebt nicht von Gebühren ihrer Leser. Ähnlich würde es wahrscheinlich dem ORF ergehen.

      Trotzdem zu meiner Ehrenrettung: Mit meiner Einschränkung "die aber auch einen politisch gesteuerten Geldsegen für den ORF verhindern müßte" habe ich durchaus auch verschlungene, kreative, aus linken Quellen gespeiste Geldkanäle gemeint. Wahrscheinlich bliebe so eine Einschränkung in der Realität leider ein frommer Wunschtraum.

      Das führt mich gleich zum Thema "Sparen": Unsere Linke versteht ja darunter ausschließlich Steuererhöhungen und neue Steuern "Her mit dem Zaster, her mit der Marie" (Zaster-Johanna). Einen grandiosen Vorschlag, den ich voll unterstütze und der meines Erachtens viel zu wenig Aufmerksamkeit erhalten hat, hat H.-C. Strache gemacht: Durchforstung der Fördertöpfe und Sparen bei den Förderungen.

  33. Peter Flor
    19. Januar 2012 07:11

    Ich konnte die Ungeheuerlichkeit, von der A.U. hier berichtet, erst gar nicht glauben. Doch kann man das gestrige Abendjournal im Internet nachhören; Unterberger hat wörtlich zitiert. Und die Geschichtsfälschung ging noch weiter, indem das Journal von der "Regierung Dollfuß 1933 bis 1938" sprach. Daß Dollfuß bereits 1934 ermordet wurde, noch dazu von Nationalsozialisten, das paßte der Redaktion offenbar nicht in den Kram, und darum wurde mehrfach gelogen.

  34. Grantiger Alter
    19. Januar 2012 06:54

    Lieber Herr Volpini!
    Ich mag Kreisky ja auch nicht. Aber irgendjemanden wegen seiner Emigration während der Hitler-Zeit verächtlich zu machen: das geht entschieden zu weit!

    • Anton Volpini
      19. Januar 2012 07:48

      Lieber Grantiger Alter

      Entschuldigen Sie bitte meine derbe Ausdrucksweise, ich nehme das Klo zurück. Sie müssen wissen, ich hege seit frühester Jungend tiefe Abscheu gegenüber diesen Volksverderber und Geschichtsverfälscher.

  35. Peter Brauneis
    19. Januar 2012 05:34

    ja, jedes wort stimmt. wenn das ns-regime nicht existiert hätte, würde das deutschsprachige tv an programm-mangel leiden. denn 80 millionen todesopfer des kommunismus sind keineswegs thema, ebensowenig wie muslimische morde an christen. für solche untaten gilt stets gutmenschlicher ruf nach "verständnis und toleranz". und wenn sich einer gegen linke geschichtslügen zur wehr setzt, gibts ja das echt praktische verbotsgesetz: ein allzweckmittel mangels hinreichend definierten tatbestandes. doch fürchte ich: von der loriot-männchen-partei vermag keiner zu verstehen, wovon überhaupt gesprochen wird.

    • Susanna (kein Partner)
      20. Januar 2012 07:50

      Ja, und die Geschichtelehrer wüssten nicht, was sie unterrichten sollen. Und die Wohlmeinenden hätten nichts, wovor sie uns warnen könnten.

  36. Anton Volpini
    19. Januar 2012 05:27

    Ich würde den Renner-Preis vorschlagen, denn der hat tatsächlich öffentlich für den Anschluß plädiert. Während Kreisky zu dieser Zeit nach Schweden aufs Klo gegangen ist.

  37. simplicissimus
    19. Januar 2012 04:56

    Kein Wunder, dass die Geschichte automatisch verfälscht wird:
    In Zweifel stellen oder Verharmlosen der Naziverbrechen ist mit Strafe verboten.
    Hinzudichten jedoch nicht. Und wenn jemand aus welchen Grund auch immer unsymphatisch ist oder andere Verstösse/Verbrechen begangen hat, dann stellt man ihn flugs gleich neben die echten Verbrecher.
    Is eh wurscht bei dem Schw... Und: Halts Maul, zweifel das nicht an, denn dann leugnest oder verharmlost Du!
    So wird Geschichte indirekt per Gesetz verfälscht.

  38. libertus
    19. Januar 2012 02:00

    Das ist nicht "ahnungs- und wissensfreies Linksgewäsch", sondern ganz bewußte und permanent angewandte LINKE GESCHICHTSKLITTERUNG, die solange wiederholt wird, bis alle daran glauben.

    Eine bewährte Taktik der Linkslinken, der die Rechten und/oder Geschichtsinformierten ziemlich hilflos gegenüberstehen.

    Man kann es dem Autor nicht hoch genug anrechnen, als einer der wenigen in Österreich dieser Unsitte immer und überall entgegenzutreten!





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