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Eine sozialdemokratische Bankenpolitik

Es war das krönende Gaunerstück sozialdemokratischer Bank- und Finanzpolitik. Nun schlägt ihrem letzten Überbleibsel, dem Name „Bank Austria“, die letzte Stunde.

Die selbst in katastrophalen Turbulenzen befindlichen italienischen Eigentümer haben offiziell klargemacht, dass die Marke „Bank Austria“ europaweit ausgelöscht und durch „Unicredit“ ersetzt wird. Damit wird bald die letzte Spur der linken Bankenpolitik vom Winde verweht sein.

Die einstige Gewerkschaftsbank Bawag heißt zwar noch so – aber längst haben dort sehr „kapitalistische“ Amerikaner das Sagen. Daher gehört auch sie in die lange Reihe der roten Bankgrabsteine mit einst so tollen Namen wie „Creditanstalt“, „Zentralsparkassa“ oder „Länderbank“.

Nie ist ein ideologisch-machtpolitisches Konzept krasser gescheitert: Partei und Gewerkschaft (aber auch gar nicht so wenige in anderen Parteien) hatten jahrzehntelang geglaubt, dass es sinnvoll, ja unverzichtbar wäre, wenn der Staat die wichtigsten Banken besitzt. Nur so wäre den Interessen von Sparern und Kreditnehmern am besten gedient.

In Wahrheit aber dienten all diese Banken primär den Interessen der Partei und den jeweiligen politischen Machthabern. Sie machten viel zu oft Geschäfte aus partei- oder strukturpolitischen statt kaufmännischen Motivationen. Die Staatsbanken waren vor allem in der Kreisky/Androsch-Zeit von der Politik immer wieder gezwungen worden, marode Industriebetriebe zu „retten“. Was viele Milliarden auf Nimmerwiedersehen verbrannte.

Überdies regierten in die Bank Austria – solange diese vom Rathaus kontrolliert worden ist – viel zu stark die Betriebsräte hinein. Mitarbeiter waren unkündbar. Wenn man sie wirklich nicht mehr brauchte, wurden sie schon mit 50 Jahren zu fürstlichen Konditionen frühpensioniert. Ein Bank“beamter“ hatte einen ebenso sicheren und bequemen Job wie ein wirklicher Beamter – aber deutlich bessere Bezüge.

Die völlige Unfähigkeit der Politiker als Bankeneigentümer kann man auch bei den diversen Landesbanken ablesen: Sie sind fast alle schwer leck geschlagen. Vom roten Burgenland über das blau/orange Kärnten bis zum schwarzen Tirol zieht sich eine immens teure Spur völligen Versagens der politisch eingesetzten Manager und der Politiker als Eigentümerdarsteller. Politiker haben eben eine ganze andere Motivationslage als ein echter Eigentümer: Sie wollen nicht das Eigentum langfristig sichern, sondern die nächsten Wahlen gewinnen. Das machte die Betriebsräte wichtiger als die Bilanz. Das führte zu einer totalen Aversion gegen die Schließung unrentabler Betriebe.

Auch in Deutschland sind es vor allem die politisch kontrollierten Landesbanken, die vom Steuerzahler aufgefangen werden mussten.

Hingegen sind selbst in der jüngsten Krise die Privatbankiers – also der Inbegriff des von linken Ideologen so verdammten Kapitalismus – weitestgehend unbeschädigt geblieben. Und damit auch deren Kunden.

Zurück zur Bank Austria: Es war eine der schwersten innenpolitischen Krisen der 90er Jahre, als die SPÖ die damals noch blühende Creditanstalt der von der Gemeinde Wien kontrollierten „Bank Austria“ zuschanzte. Das geschah gegen den Widerstand des ausgetricksten schwarzen Koalitionspartners, der darin eine echte Gauneraktion sah. Dadurch wurde das Vertrauensverhältnis so sehr beschädigt, dass dann beim nächsten Mal auch die Koalition kaputt war.

Damit war es den Genossen noch einmal gelungen, eine Privatisierung der größten Bank des Landes zu vermeiden, ja ins Gegenteil zu pervertieren, obwohl eine solche in der Regierung besprochen worden war. Und diese fusionierte Bank Austria konnte durch Ausnutzung der stillen Reserven der Creditanstalt auch noch ein paar Jahre dem äußeren Anschein nach gut leben.

Aber das Management – man erinnere sich nur an die üble Rolle eines Herrn Randa –, eine machtbewusste Betriebsratschefin und ein Michael Häupl als oberster Eigentümer waren geradezu Garantie, dass die Bank nach ein paar Jahren endgültig verkauft werden musste. Diesmal ins Ausland. Sie wurde freilich wieder nicht echt privatisiert, sondern an eine bayrische Staatsbank weiterverkauft. Aber auch die war in Wahrheit schwach auf der Brust und wurde samt der österreichischen Beute – und insbesondere samt dem großen Netz der Bank Austria in Osteuropa nach Italien weiterverkauft.

Das war dann zwar eine echte Privatisierung. Aber auch die italienische Unicredit hatte sich offenbar überhoben. Sie laboriert heute aber vor allem an dem dramatischen Kursverlust italienischer Staatspapiere in ihren Tresoren. Sie braucht dringend frisches Blut – und findet dieses nur noch, indem sie weitere Aktien auflegt und zu einem Schleuderpreis verkauft (Mutatis mutandis übrigends ist das übrigens eine ähnliche Masche, wie die Europäische Zentralbank den Euro „rettet“).

Das Ergebnis: Heute sind alle einstigen „Garantien“ und „Schwüre“ der Politik Schall und Rauch, dass wenigstens der Name – und seine patriotische Herzen erhebende Präsenz in Mittelosteuropa – garantiert seien und überleben müssen. Randa und Betriebsrätin, also zwei der drei Totengräber, sind längst verschwunden. Wenn auch zu splendiden Konditionen.

Der für das Schicksal der Bank hauptverantwortliche Bürgermeister ist zwar theoretisch noch vorhanden, aber praktisch ist er das nicht mehr. Er schweigt (beschämt?) und tröstet sich mit seiner neuen Frau und dem Alkohol.

Inzwischen ist die Partei aber ohnedies auf den Faymann (und seinen Niko) gekommen. Und dieser Bundeskanzlerdarsteller hat eine neue Bankenpolitik: Er versucht nun, auch die lebensfähigen Nichtstaats-Banken umzubringen. Da es schon nicht gelingt, dort wieder Politiker einzuschleusen, macht er dies mit neuen Börsen- und Bankensteuern. Für die er auch frappierenderweise die Unterstützung der Pröll-ÖVP gefunden hatte. Und die FPÖ hetzt sowieso am liebsten gegen die Banken.

Aber immerhin hat Faymann für seine Bankraubpolitik auch ein großes Vorbild: den Ungarn Orban, der die Banken noch mehr ausnimmt als er. Dass die ungarische Wirtschaftspolitik nicht sonderlich erfolgreich ist, hat sich ja offenbar noch nicht wirklich herumgesprochen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2012 10:30

    Seit der großen Weltwirtschaftskrise 1873 haben die Staaten erkannt, daß es billiger ist, Banken zu verstaatlichen, wenn sie in Schwierigkeiten kommen, als Unruhe im Volk zu riskieren. Das Problem bei Staaten ist nur das, wenn sie einmal etwas in ihren Fängen haben, dann lassen Sie es lange nicht mehr los. Und was die Staaten in ihren Fängen halten, das wird zu machtpolitischen Zwecken mißbraucht.
    So war es auch mit der Creditanstalt, die als größtes österreichisches Finanzierungsinstitut in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet. Sie wurde verstaatlicht und dann staatlich mißbraucht.
    Alle möglichen Problemfirmen, wie zum Beispiel die Semperit, oder die Chemiefaser Lenzing, oder die Glanzstoff St.Pölten, Stölzle Oberglas, und auch die österreichische Fezfabriken AG in Glocknitz und viele mehr, wurden als politische Leichen in die Creditanstalt entsorgt. Und trotzdem, dank starker Führung durch Hrn. Treichl, stand die Bank sehr gut da.
    Dann kam der nächste staatliche Mißbrauch und ein ehemaliger Finanzminister namens Androsch wurde als Generaldirektor eingesetzt. Nicht, daß der alles falsch gemacht hätte, aber unter seiner Führung wurde der nächste Mißbrauch vorbereitet, der von seinem Nachvolger, Schmidt Chiari, nicht mehr verhindert werden konnte. Die feindliche Übernahme durch die rote wiener Bank, Bank Austria, die selbst wiederum als Folge wiener stadtpolitischer Mißbräuche, aus der ehemaligen Zentralbank, und der von Vranitzky heruntergewirtschafteten Länderbank, zusammenfusioniert war.
    Ein Versuch die Creditanstalt für das sogenannte-bürgerliche-Lager zu retten, wurde unter der Leitung der Industriellenvereinigung und der Generali Versicherung derart erbärmlich und unprofessionell durchgeführt, daß ich heute rückblickend nur feststellen kann, Krämerseelen waren hier am Werk!
    Die sozialistische Regierung ließ den Raubzug der Bank Austria unter der Leitung von Gendir. Randa zu, der damit versuchte die eigene Bank mit der Beute der CA ins Trockene zu bringen.
    Auf der anderen Seite unterstützte die sozialistische Regierung einen fast haargenau gleichen Raubzug der Gewerkschaftsbank BAWAG an der Postsparkasse.
    Durch weiteren staatlichen und gewerkschaftlichen Mißbrauch geschwächt,mußten beide Banken schließlich an das Ausland verkauft werden, Die CA-Bank Austria nach Deutschland und die BAWAG nach Amerika.

    Und was im Mikrokosmos Österreich in den letzten 30 Jahren ablief, das läuft jetzt gerade im Makrokosmos Welt in atemberaubender Geschwindigkeit ab. Staatlicher Mißbrauch einerseits und Raubzüge in der Geldwirtschaft anderereseits. Uns Bürgern dazwischen wird dabei die Freiheit genommen!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2012 01:21

    Bleibt nur die Hoffnung, daß Faymann, Ostermayer und Rudas den kleinen Niko doch noch beim "großen" Wrabetz einschleusen und nach Vorbild der Bankenvernichtung den ORF so weit ruinieren, daß er endgültig PRIVATISIERT werden MUSS. Dann hätte die "linke Revolution" endlich ihr eigenes Kind gefressen und das Land wäre von diesem unsäglichen "Rotfunk" befreit!

    Damit könnte man wenigstens der unerträglichen Parteienmißwirtschaft noch etwas Positives abgewinnen!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2012 10:49

    Der Name macht ein Bank weder gut noch erfolgreich. Das ist oberflächliches Geplänkel. Menschen werden damit von den wahren Machtinteressen abgelenkt.

    Wieder ein Beispiel, wie es der "mafiosen" Bankenwelt mit ihren "ungesunden" Verflechtungen in Politik und Organisierte Kriminalität gelang, eine systemrelevante Bank in Europa zu kreieren, die "Too-Big-To-Fail" ist, damit der Steuerzahler zum letzten Auffänger deklariert werden kann. Eigentums-Anteile dürfen natürlich dem Steuerzahler nicht gegeben werden für den Einsatz, verstaatlichen ist ja so schlecht. Damt privatisiert man die Gewinne und sozialisiert die Verluste.
    Im Board der Direktoren der Unicredito, siehe da, sitzen ua Theodor Waigel, ein Ritter des fehlkonstruierten Euros, die Maastricht-Kriterien sind ihm, obwohl von ihm kreiert, seit er in der Bank sitzt, wurscht. Er ist ein Gekaufter.

    Das "alternativlose" 'Argument nur mit Größe könnte man weltweit erfolgreich sein, sollte endgültig widerlegt werden, denn was hilft Größe, wenn Manager im eigenen Saft schmoren und immer von der Substanz eines anderen Unternehmens leben bis schlussendlich der Steuerzahler und Mittelstand einspringen muss. Das ist in Italien mit der Unicredito nicht besser als mit österreichischen Banken, die bei weiterer Rettung der Großbanken durch Drucken von Euros endgültig von der Landkarte verschwinden werden. Jeglicher Wettbewerb wird somit ausgeschlossen und ist von Interessensträgern und Profiteuren so gewollt. Mit Hilfe der Medien kann alles was diesen Unterfangen gefährlich werden könnte, denunziert. Nicht umsonst sind hohe Medienvertreter regelmäßig bei den Bilderberger-Treffen involviert. Mit Monti (ehemals Wettbewerbskommissar) ist ein Drahtzieher in Italien an der Verantwortung.

    Die Helfershelfer dieser "Too-Big-To-Fail"-Banken lassen zu,

    dass Bankbilanzen aufgebläht sind und damit Erfolg vortäuschen (schnell wurden die Bilanzierungsregeln von Merkel und Co im Zuge der Lehman-Pleite geändert)

    dass Banken Gesetze vorschreiben dürfen

    dass Zweckgesellschaften der Banken außerhalb der Bilanzen geführt werden dürfen

    dass "Heuschrecken", die Bürger ausbeuten dürfen, man vergleiche nur die Wertzuwächse bei Lebensversicherungen, Pensionsverträgen langfristig oder die gebündelten Kreditverkäufe der Banken an die Hedgefonds, die das deutsche Vertrags- und Grundbuchsrecht benutzen, um Rendite zu machen

    dass Volkseigentum zum Zwecke der spekulativen Mittelbeschaffung im Rahmen Cross-Boarder-Leasings verscherbelt wurde.

    Nur einige Beispiele der Missstände, die Politiker aus Dummheit, Korruptheit, Gier, Wählerbestechung etc. zuließen. Da ist der "kleine Mann" längst nicht mehr schuld, auch wenn man so das medial aufbereitet, um die Geschäfte weiterpflegen zu können. Die Substanz soll offenbar endgültig abgeschöpft werden.

    Das ist keine Verschwörung, das ist eine ungesunde Entwicklung, die wegen mangelnden Einsatzes, des Opportunismus, der Bequemlichkeit und des fehlenden wirtschaftlichen Hintergrunds der Bürger, durch die letzten Jahrzehnte entstehen hat können, dazu gilt es nun Auswege zu finden. Da sind wir alle gefordert.

    Das wird sehr schwierig, weil die "sesselklebende" Machtelite sich bereits mit diversen Strömungen wie Attac, Occupy Wallstreet, etc. ins Bett legt. Die Flöhe werden uns bleiben, wenn wir nicht bald Auswege kreieren. Meine Hoffnung ist, dass diese Herrschaften dieses Spiel nicht gewinnen werden, dass sich letztendlich die Unternehmen durchsetzen, die nachhaltig wirtschaften in einem eigenverantwortlichen, subsidiären und föderalistischen Umfeld mit fairen Wettbewerbsbedingungen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorGerhild Baron
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2012 10:35

    Als die Creditanstalt noch existierte, sagte mir ein befreundeter damals im internationalen Geschehen hochrangiger Bankier immer wieder, daß die einzige österreichische Bank, die hohes internationales Ansehen genoß die Creditanstalt war. Bis zu ihrer Zerschlagung. Aber hierzu eine Frage: warum und wie ließ sich die ÖVP damals "über den Tisch ziehen" ?? Wenn so etwas passiert, gehören wohl immer zwei dazu: einer, der zieht und einer der sich ziehen läßt ...

    Nach dem Verkauf der BA an die Unicredit war es zu erwarten, daß es nur eine Frage der Zeit sein würde bis wann auch die BA nicht mehr existieren würde.

    Hoffen wir, daß zumindest die Privatbanken alle Angriffe gut überstehen !

  5. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2012 13:04

    Ich muss es nochmals betonen: Das Hauptproblem unserer (österreichischen [Sozial-]Demokratie ist es, dass wir (das Volk) es von Anfang an nicht verhindert hat, dass die Parteien, die laut Verfassung lediglich an der Meinungsbildung hätten mitwirken sollen (und dürfen?), viel zu bald und viel zu früh an die "Futterkrippen" der Macht, sprich: an die Geldtöpfe - auch in Form des Besitzes der großen Banken, herankommen ließen.

    Wir haben übersehen, dass auch ein intelligentes Volk (und das waren wir, solange unsere jüdischen Mitbürger noch Kunst, Kultur und Wissenschaft dominierten) nicht klug und stark genug ist, um der NS-Propaganda- bzw. der Komintern-Maschinerie auf Dauer zu widerstehen. So konnten sich die Parteien ihre Außenposten (Arbeiterkammer, Gewerkschaft, Wirtschafts- und Bauernbund, etc.) schaffen und einzementieren, konnten sich die Banken "unter den Nagel reißen", konnten unter dem Vorwand der "Gerechtigkeit" für immer mehr Umverteilung (sprich: Staatsschulden) sorgen und sind nun dort angelangt, wo man selbst unter dem Druck einer geharnischten Staatsschulden- und drohenden Realwirtschafts-Krise dem Volk unter dem Titel "Sparen" noch mehr "Marie" anzapfen kann.

    Wenn "wir" (das Volk) es nicht schaffen, die Hoheit über das Geld zurück zu erlangen, werden unsere übelsten Befürchtungen wahr werden. Denn die Parteien haben - vgl. die laufenden Sager und Meldungen - nur ein Interesse: die staatlichen Einnahmen zu mehren, auf dass die Parteien diesen Schatz dann ihren Günstlingen und Meinungsmachern zur Mehrung ihrer Wählerstimmen auf dem Umverteilungswege ein möglichst steigendes Einkommen bieten können.

    Und so lange wir nicht verstehen, dass wir unsere Macht in entscheidenden Dingen nicht einmal an Mandatareabtreten dürfen, die nicht "uns" vertreten sondern "ihr Gewissen", welches im Konflikt zwischen abstrakten Größen (wie z.B. "Anstand") und Parteidisziplin (bzw. -karriere) sich meist für letztere entscheiden.

    Unsere - sogenannte - Demokratie krankt inzwischen an ihrer grundlegenden Konstruktion (so wie auch die EU) und wird in dieser Form nicht überleben:

    Zum einen, weil der "innere Widerstand" irgendwann den Punkt erreicht, wo nichts mehr geht und zum anderen, weil der Druck der globalen Veränderungen, welche nicht unbedingt in Richtung "Demokratie" weisen (höchstens nach etwas, was sich auch so nennt, aber islamisch oder fernöstlich-totalitär-kapitalistisch sein wird. Diese meine Vermutungen bedürften einer breiten Diskussion, einer von Erfahrung und Weisheit - keineswegs aber von Klima-, Atom- oder Gender-Hysterie - getragenen Sachinformation und schließlich einer ausreichend großen Zahl von politisch handlungsbereiten Menschen, welche das "Wohl des Landes" (und nicht das ihrer Partei oder ihrer privaten Kasse) im Auge haben.

    Alles Recht geht vom Volke aus oder jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2012 12:03

    Die Sozialisten verstehen schon wenig von ordentlicher Politik, aber was herauskommt, wenn diese, mit Unfähigkeit gepaarten Akteure, glauben von der Finanzwelt etwas zu verstehen, zeigt obiges Ergebnis.
    Nicht nur speziell Sozialisten, im Umgang mit (fremdem) Geld, sind ein "Garant" für Mißwirtschaft, gleiches schafften auch die Schwarzen (Wohnbaugelder NÖ) und die Kärntner OrangeBlauen.
    Dass sich die Jusitiz nicht für die verschwunden Milliarden der BAWAG interessiert, ist ein Indiz für politische Einflußnahme der übelsten Sorte.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2012 13:48

    War da nicht auch einmal ein Riesenskandal, genau genommen eine Tragödie im roten Bankenmilieu im Zusammenhang mit Rudolf Scholten? Gerhard Praschak nahm sich das Leben, weil er seine Stellung zugunsten Rudolf Scholtens, des Liebkindes der Sozis, räumen sollte.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatornumerus clausel
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2012 15:33

    Warum kommt hier nicht der "Vertrag der Regionen" zur Sprache? DArum geht es der UniCredit letztenendes. Aus diesem Grunde wurde auch die Bankenhilfe aus Österreich nicht in Anspruch genommen, weil diese Garantie an eine Verlängerung des oben genannten Vertrages gebunden wäre. Derzeit läuft das Ostblockgeschäft noch über Wien und schönt hier die Bilanz der BankAustria. Wenn dieser Vertrag in naher Zukunft ausläuft, kommen die Erträge daraus den Italienern zugute und diese werden auch die Administration übernehmen. Die BankAustria (ich nenne sie jetzt noch so wegen der leichteren Unterscheidbarkeit) wird dann völlig ausgelutscht als kleine regionale Bank übrig bleiben.
    Wie sagt man so schön: Was sind die großen Erfolge ohne die kleinen?

    Was man Vranitzky und Klima noch anheften muss, aber leider immer wieder vergessen wird, oder nicht verstanden wird. Man beachte die damalige Entwicklung von HTM (Head-Tirolia-Mares). Dieses verstaatlichte "Paradeunternehmen" war so pleite, dass es um 1 Schilling symbolisch an Johan Eliasch verkauft wurde, der Staat Österreich jedoch mit 1 Milliarde Schilling!!! die Haftung übernommen hat. Diesen Betrag müsste Eliasch bezahlen, sollte HTM innerhalb einer gewissen Periode positive Bilanzen vorweisen können, was bis jetzt noch nie geschehen ist und diese Vereinbarung ebenfalls in nächster Zeit ausläuft. Dafür wurde Klima mit einem Sitz im Aufsichtsrat belohnt, den er vor kurzem zurückgab. Warum bloß?
    Was zur selben Zeit der HTM-Pleite einherging war die Insolvenz der Firma Atomic, die vorsätzlich von der BAWAG, damals noch unter Führung des alten Flöttl herbeigeführt wurde um von den Karibik 1 Geschäften seines Sprösslings abzulenken. Damals waren die Auftragsbücher von Atomic voll, die neue Carvergeneration war dort der absolute Verkaufsschlager, aber der Flöttl wollte eben seine "soziale Macht" zeigen. Viele Verfahren wurden zugunsten Atomic seither entschieden, der alte Flöttl ist leider schon unter der Erde, sonst hätte ihm hier die gerechte Strafe ereilt.
    Als man damals Vranitzky fragte, ob auch Atomic Haftungsgarantien bekäme, lautete seine hämische Aussage nur, "Was soll der Rohrmoser, das ist ein Privater, also selber Schuld".
    Head hat sich die letzten Jahre sämtliche schon in die Jahre gekommen Spitzenrennläufer von Atomic zu Wahnsinnsgagen geholt, ebenso beinahe die wichtigsten Leute in der Entwicklung und dennoch haben sie nur deshalb den Schimarkenweltcup einmalig geholt, weil vonn und Riesch die Punkte geholt haben.
    Wundert Euch also nicht, wenn es demnächst heißt, das Budget muß nochmals ein Loch von 1 Milliarde Schilling aus Altlasten für HTM berichtigt werden.
    Um jetzt nochmals die Kurve zu bekommen, das war kein Offtopic, sondern eine weitere Information, was sich unter Vranitzky und Klima als Finanzminister abgespielt hat.


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  1. Evie (kein Partner)
    21. Januar 2015 23:40

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  2. Refa (kein Partner)
  3. Bibic (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:08

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  4. Mie (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:31

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  5. Charlie (kein Partner)
    20. Januar 2015 13:25

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  6. Aeii (kein Partner)
    19. Januar 2015 08:25

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  7. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    09. Januar 2012 22:44

    Also um die CA der roten Reichshälfte zuzuordnen, braucht es schon eine ganz gewaltige Chuzpe. Die CA wie auch die anderen Staatsbanken eben dieser schwarzen Reichshälfte, Girozentrale und ÖCI, segneten übrigens alle vor ihren roten Pendants das Zeitliche.

    Wie schwarze "Privatbanken", insbesondere Raiffeisen, ohne die gewaltigen indirekten Geldflüsse aus öffentlichen Fördermitteln da stehen würden, möchte ich übrigens auch nicht wissen.

  8. WFL
    09. Januar 2012 10:53

    Wahre Worte: "Gaunerstück"!
    Anders kann man das nicht bezeichnen....

  9. RS (kein Partner)
    09. Januar 2012 00:11

    .."Politiker haben eben eine ganze andere Motivationslage als ein echter Eigentümer: Sie wollen nicht das Eigentum langfristig sichern,......

    Echte Eigentümer un ihre Interessen. Da Lachen die Hühner. Die meisten Banken haben nicht mehr " echte Eigentümer" als 4% von dem was sie umdrehen.
    Deren Interessen sind auch eher klar. Eigenkapitalrendite >25% wie Jo Ackermann einmal gesagt hat. Wenn es in die Hose geht, dann stehen die Gläubiger, die Sparer und last but not least der Steuerzahler gerade.

    Ich verstehe auch nicht was AU uns sagen will. Unsere Bücher in der Politik kennen wir ohnehin .
    Aber im Bezug auf die Bank Austria ist es doch so, dass sie als Privatbank kaputt geht!!! Also, alles Privat ist auch nicht das Allheilmittel wie es aussieht. In dem Fall müsste die Kritik an die Bankmanager der Unicredit gerichtet werden.
    Aber wie wir wissen tut sich da AU sehr schwer. So bleibt ihn nur noch die Schadenfreude.

  10. Fritz Walter (kein Partner)
    08. Januar 2012 15:23

    Unterberger Sie sind echt nur mehr peinlich! Senilität ist schon was schlimmes gell....

  11. Neppomuck (kein Partner)
    08. Januar 2012 12:40

    Banken wie Volkswirtschaften werden mehr und mehr zu „kommunizierenden Gefäßen“ gemacht.
    Das könnte man „sozionistische Weltwirtschaft“ nennen.

    Oder auch die „Sublimierung“ der ökonomischen Werte.
    Aus dem festen Aggregatzustand ansatzlos (nur die wahren Wisser kennen den Termin) in heiße Luft.

    Die Nationalbanken sollten ihre Goldreserven zurückholen.
    Ob sie die auch kriegen, wird das Kriegspotential maßgeblich beeinflussen.

    Füglich wird weltweite Abrüstung als einziges Mittel empfohlen, um den globalen Raubzug nicht zu stören.

    Nur sein Geld zu verlieren ist allerdings auch eine Option.
    Was hülfe es dem Menschen, seine Besitztümer behalten zu wollen und darüber seine Existenz zu verlieren?

  12. appolloniO (kein Partner)
    08. Januar 2012 10:31

    Was soll die ganze Aufregung?
    Die Sozis haben ihren Marx studiert und danach nichtsmehr hinzugelernt - ganz im Gegensatz zu Chinesen und Russen.
    Wirklich überraschend ist nur wieviele österr. Wähler noch immer glauben, dass uns die Roten das wirtschaftliche Wunder bescheren würden.

    • Papa Geno (kein Partner)
      08. Januar 2012 10:37

      Glauben sie nicht.
      Sie glauben nur, die Roten würden dafür sorgen, dass das Florianiprinzip wirksam bleibt.

  13. onkel hans (kein Partner)
    08. Januar 2012 09:56

    mein erstes bankkonto hatte ich bei der creditanstalt-bankverein. meinerseel, waren das noch zeiten!

    als dann die sozen die ca-bv übernommen haben, hab ich die bankverbindung schon langsam gelöst.

    stimmt es, dass der kronschatz der avz anteilsverwaltung zentralsparkasse oder wie die stiftung der stadt wien jetzt auch immer heißen mag, den verkaufserlös in wertlosen unicredit-aktien "investiert" hat? das wäre doch noch eine schöne schlusspointe!

    • brechstange
      08. Januar 2012 17:11

      Sicher bekamen sie dafür wertvolle Aktien, die seit durch zehn geteilt, wieder etwa 4 Euro wert sind.

  14. Segestes (kein Partner)
    07. Januar 2012 19:38

    Unteberger spricht: "Und die FPÖ hetzt sowieso am liebsten gegen die Banken."

    Ja, diese zu unrecht gescholtenen Banken!

    Ich gönne es Ihnen deshalb, wenn Sie meine Überweisungen jedesmal künstlich in die Länge ziehen - anstatt sie, den technischen Möglichkeiten entsprechend, in Echtzeit durchzuführen - um sich so ein zinslosen Kredit zu ergaunern.

    Dass EC-Karten nach wie vor an Unsicherheit nicht zu überbieten sind, vor allem da man auf den bereits in den frühen 80ern geknackten Magnetstreifen nicht gänzlich verzichtet, und man als Kunde im Zweifelsfall auf dem Schaden sitzen bleibt, ist auch so eine Sache, für die ich natürlich größtes Verständnis habe. Schließlich kann man den Banken nicht zumuten, dass sie eine über 30 Jahre alte Technik modernisieren.

    Auch dass "Online-Banking" nur dazu benutzt wird, um die eigenen Personalkosten zu drücken, dem Kunden aber unsichere Verfahren aufs Auge gedrückt werden (weil man in halbwegs sichere nicht so recht investieren möchte), ist ein Punkt, für den den Banken selbstverständlich mein tiefstes Verständnis zuteil wird.

    Und Verständnis habe ich auch für:

    Lombardclub,

    Unchristlichen Wucher bei Kontoüberziehungen,

    absurd niedrige Zinssätzen für Bausparer,

    absurd hohe Zinssätze bei Krediten,

    oft miese Beratung bei Kapitalveranlagungen,

    oft lange Wartezeiten am Schalter,

    Öffnungszeiten die als schikanös zu bezeichnen sind und wohl nur für Hausfrauen und Pensionisten einen Sinn ergeben,

    immer höher werdende Gebühren für Überweisungen von meinem eigenen Konto (damit will man die Kunden zum unsicheren Online-Banking nötigen),

    läppische 10 Euro Gebühr, für eine von der Bank per lausiger E-Mail übermittelte Zahlungsbestätigung

    der Umstand, dass von meinem Konto jeder Geld abbuchen kann, sobald er meine Kontonummer + Bankleitzahl besitzt (und die Banken sind natürlich nicht gewillt, für Abbuchungsaufträge ein echtes Prüfverfahren einzuführen),

    usw. usw. usw.

    Noch nicht erwähnt habe ich, dass wir für die riskanten und blauäugigen Geschäfte unserer Banken am A... der Welt, also meist Osteuropa, mit unseren Steuermilliarden nicht bloß haften, sondern auch konkret blechen.
    Denn ohne diese vergeigten Investitionen der österr. Banken, könnten wir auch getrost auf eine Beteiligung an den diversen Euro-Rettungspaketen (=Bankenrettungspakete) pfeifen - hätten aber zumindest eine weitaus stärkere Verhandlungsposition, was die höhe der Beteiligung betrifft.
    Stattdessen haben wir nun die Ehre, sogar Ungarn, das nicht einmal den Euro besitzt, zur Seite springen zu dürfen.
    Toll.

    Bei all dem, bekommt der Begriff "Bankraub" sozusagen eine ganz neue Bedeutung!

    Also, meine Herren, im Angesicht von all dem, bitte eine Priese Mitleid für unsere Banken.
    Die haben es ohnehin schon schwer genug, indem sie ihre roten und schwarzen Sockenpuppen in der Politik und den Medien kräftig anfüttern müssen, auf dass auch weiterhin Gesetze für Banken quasi maßgeschneidert werden.

    • Papa Geno (kein Partner)
      07. Januar 2012 20:34

      Kleine Gauner rauben eine Bank aus.
      Große Gauner gründen eine.

  15. Dr.Otto Ludwig Alkuin (kein Partner)
    07. Januar 2012 16:15

    Um gut zu wirtschaften, bedarf es eines jüdisch - puritanischen Ethos, das das Ziel des Auszugs des auserwählten Volkes aus Ägypten, die Freiheit von geistiger - und daraus folgend politischer - Despotie, in die Wirklichkeit umsetzt. Das versuche ich als katholischer Laienkatechet meiner Kirche verständlich zu machen. Darauf verübte der Nuntiaturrat Dr. Christoph Kühn - offenbar im höchsten Auftrag - gegen mich 30.3.2010 ein Attentat, dás ich nur mit Hilfe der modernen Medizin - als bleibend Ivalider - überlebte. Da mein unterürfigen Vergebungsbitten und auch die Intervention meines Beichtvaters - er sagte: "Du hast Dir nichtszu schulden kommen lassen" vergeblich blieben, zeigte ich denVorfall am 2.7.2010 beim Außenministerium an. Heuerfindet erstmals seit +- 400 Jahren in de Hofburg kein Neujahrsempfang statt. Doch ich werde geinnen!

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. Januar 2012 21:13

      Was soll das sein "jüdisch-puritanisch"?

      "Billig einkaufen - teuer verkaufen" in Kombination mit "right or wrong - my country"?

    • Dr. Otto Ludwig Alkuin (kein Partner)
      08. Januar 2012 09:19

      Jüdisch-Puritasnisch heißt, eine Bank ohne Pleiten und Skandale jahrhundertelang in einer Familie zu führen, die sich nicht gegenseitig zerfleischt, und selbstsüchtige Despoten zu verjagen, die Gottes Gebote mißachten. Das alles gibt es wenige hundert Kilometer westlich von Wien. Das will ich auch in Österreich, dessen Bezeichnung als Republik bis dahin eine Anmaßung ist. Und eine von biblischem Ethos getragene Gemeinschaft haßt auch nicht die Juden. Der katholische Antisemitismus - entstanden in Spanien, die Erfinderin des Holokaust war Königin Isabella von Kastilien anno 1492, auch des Ariernachweises "Limpieza de Sangre", die dafür von der r.k. Kirche den "Ehrentitel" 'die Katholische' - war nie etwas anderes, als der Haß der Habenichtse gegen die vermögenden Juden. Die Pogrome des 2. Jahrtausends waren nie etwas anderes als Massen-Raubmorde. Das will ich in Österreich nicht, wo der Kaiser zum Ingrimm des Klerus die Juden schützte. Sein Sturz war ihr Todesurteil.

    • Udo (kein Partner)
      08. Januar 2012 10:38

      So wie die Rothschilds und deren Zentralbanksystem?

    • Dr.Otto Ludwig Alkuin (kein Partner)
      08. Januar 2012 10:59

      Die Schmähung der Juden war stets das Schandmal der Nebbiche!

    • Udo (kein Partner)
      08. Januar 2012 12:19

      Derartige Unterstellungen können Sie sich sparen.
      Ich habe in meinem Umfeld gute Freunde die Juden sind und mit denen man ganz natürlich über dieses Thema sprechen kann, ohne daß einem aufgrund einer völlig berechtigten Frage gleich eine "Schmähung der Juden" vorgeworfen wird.
      Ich möchte von Ihnen wissen, ob Sie mit "jüdisch-puritanisch" soetwas wie das Zentralbanksystem und dessen Führung nach Art der Familie Rothschild meinen?

    • Dr.Otto Ludwig Alkuin (kein Partner)
      08. Januar 2012 13:44

      Unter "jüdisch-puritanisch" leben, verstehe ich, so zu leben wie die österreichischen Juden oder die Schweizer oder holländischen Puritaner - frei und nur dem Gewissen verantwortlich, in guter Kenntnis der Heiligen Schrift und nur dieser gehorsam. Die religiöse Frage ist deshalb aktuell, als der katholische Süden den Euro bedroht - seit besagter Isabella der Katholischen ist Spanien pleite. Das drückte sich auch in der hemmungslosen Goldgier "Eldorado" aus, dem Merkmal ökonomisch Kastrierter. Nach Gottters Plan schnupfte sich das Haus Österreich den spanischen Katholizismus auf und ging in Blut und Tränen unter. Rußland restaurierte Österreich, bislang ein russisches Protektorat. Ich verteidige daher meine Heimat, damit sie auf eigenen Füßen überlebt. Ich habe zwar Mitglieder der Familie Rothschild gekannt und auch als Anwalt Berührung gehabt. Von Rothschild'schen Zentralbanken habe ich nie etwas gehört - eine unabhängige Zentralbank ist nach meiner Kenntnis eine Erfindung der holländischen Protestanten - ohne diese kein stabiles Geld. Daß dieses Instrument ungarischen Katholiken ein Feindbild ist, versteht sich. Die Folge ist die Pleite -man sieht es ja. Go0tt schütze Österreich!

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. Januar 2012 14:22

      Ein gewisser Herr Ma(sel)dof(f) wird diesen hohen Kriterien wohl auch entsprochen haben, oder?

    • Udo (kein Partner)
      08. Januar 2012 16:07

      Wenn ich Sie richtig verstanden habe, machen Sie also für gutes wirtschaften die religiöse Ausrichtung verantwortlich. Das sehe ich nicht so, aber bitte.

      "- frei und nur dem Gewissen verantwortlich, in guter Kenntnis der Heiligen Schrift und nur dieser gehorsam."

      "... und NUR dieser gehorsam."
      Das kann nicht Ihr Ernst sein, Herr Anwalt.
      Das lässt sich in vielen Fällen nicht mit geltenden Gesetzen vereinbaren.
      Wären Sie Moslem, würden Sie damit die Scharia fordern.

      "eine unabhängige Zentralbank ist nach meiner Kenntnis eine Erfindung der holländischen Protestanten - ohne diese kein stabiles Geld."

      Ein weitverbreiteter Irrtum.
      Hier eine staatlichte Bank die bestens funktioniert:
      http://akademieintegra.wordpress.com/2010/10/29/die-innovative-bank-of-north-dakota/

    • Dr.Otto Ludwig (kein Partner)
      09. Januar 2012 15:49

      Nach meiner Heimkehr vom Weihnachtsurlaub wieder online, antworte ich als Otto Ludwig Ortner (nicht Alkuin) zuerst zu Nepomuck 14:22 "Ma(sel)doff - offensichtlich antisemitisch: Madoff war ein Betrüger und flog als solcher auf. Die biblische Botschaft stellt natürlich das Gotteswort vor das Gewinnstreben - das ist auch die Aussage der theologischen Kernbotschaft des Propheten Deutschlands, Jesus von Nazareth, der "Bergpredigt": 'Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, das ihr das alles braucht. Euch aber muß es zuerst und um sein Reich seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben." (Matth. 5, 31-33). Profan ausgedrückt: Wenn ein Unternehmer den Auftrag zur Konstruktion eines Autos, ect. erhält - innerhalb ökonomischer Vorgaben, muß er das bestmögliche Auto bauen (Porsche, VW). Dann wird er auch finanziell reüssieren. Baut der das Auto mit dem Vorsatz, den höchsten Gewinn zu erzielen, wird er in der Pleite landen: Gier ist sündhaft und ruinös.
      Dann zu Udo: Dem Steinzeit-Rechtspositivismus, dem sich die östereichische Justiz verschrieben hat, indem sie laut unwidersprochenem Bericht der Wiener Zeitung nur glaubenslose Richteramtswärter in den richterlichen Dienst übernimmt, sind deren elende Leistungen zuzuschreiben, wie z.B. die offenbare Impotenz hinsichtlich krasser Korruption. Die Mahnung Udos, ein Rechtsanwalt müsse sein Gewissen der staatlichen Gesetzgebung unterordnen, widerspricht zunächst einmal § 9 der Rechtsanwaltsordnung 1868. Nach diesem "Steinzeit-Positivismus" dürfte man niemand zur Verantwortung ziehen, der einer staatlichen Autorität gehorchte, also wären alle Kriegsverbrecher- und Judenmörder-Prozesse rechtswidrig gewesen, deren Angeklagte der zur Tatzeit geltenden staalichen Autorität gehorchten. Jan Hus ließ sich - obwohl er sich mit einem Widerruf hätte retten können -1415 für seine Lehre verbrennen, daß das persönliche Gewissen die höchste moralische Instanz sei. Die Menschenrechte sind dem "Steinzeit-Rechtspositivismus" natürlich ein spanisches Dorf, haben sie ihre Erfinder doch aus der Bibel abgeleitet. Siehe mein Werk "www.ortnerprinceton58.at"

    • Dr. Otto Ludwig (kein Partner)
      09. Januar 2012 16:07

      Udo schulde ich noch eine Antwort zur Frage Zentralbank: Inden 70igerJahren erstellte ichfür eine führende deutsche Bank, die die Republik Österreich finanzierte, ein Gutachten über das Verhältnis der ö. Bundesregierung und der ö. Nationalbank, das ich als "Konkordanzprinzip zweier von einander unabhängiger Autoritäten" beschrieb. Für dieses Gutachten studierte ich natürlich viel Literatur, daher erinnere ich mich an die Vorreiterrolle der holländischen Generalstaaten bei der Einführung einer der Regierung nicht unterworfenen Notenbank, nachdem sie die Vorbilder der Nazi, die Spanier der Inquisition, hinaus warfen. Natürlich erfordert die praktische Übung der Gewissensfreiheit einen den Menschenrechten - göttlichen Ursprungs - untergeordneten demokratischen Rechtsstaat - auch in der christlichen Gemeinde.

    • Udo (kein Partner)
      10. Januar 2012 11:07

      Danke für Ihre Ausführungen, sie waren für mich sehr aufschlußreich.
      § 9 der Rechtsanwaltsordnung 1868 kannte ich nicht, ich bin kein Anwalt.
      Sehen Sie, ich stoße mich an "... und NUR dieser gehorsam." deshalb, weil jede Religion ihre eigene heilige Schrift hat, deren Inhalte sich teilweise stark voneinander unterscheiden bzw. sich gegenseitig widersprechen und aufgrund dieser absoluten Hörigkeit der jeweiligen hl.Schrift, Gegensätze/Andersgläubige aufeinanderprallen die aus ihrer Sicht oder ihrem Glauben dann ja alle recht haben, weil sie, jeder einzelnde für sich, der Überzeugung ist nach bestem Gewissen zu handeln.
      Das dürfte eine echte Herausforderung für die Gesetzgebung darstellen, oder nicht?

    • Dr.Otto Ludwig (kein Partner)
      10. Januar 2012 12:40

      An UDO:
      Das calvinische Staatsrecht inspirierte das politische Denken der Gründungsväter der U.S.A., das man in den "Congressional Debates des Continental Congress in Philadelphia 1786" und den Aufsätzen seiner Protagonisten, veröffentlicht im "Federalist" - im Internet veröffentlicht - nachlesen kann. Biblisch begründet, korreliert es doch mit der politischen Ordnung der römischen Republik - der gemeinsame Nenner der Konfessionen ist die Achtung der Humanität = der Menschenrechte. Denn eine staatliche Ordnung ist dann gerecht, wenn sie keinem Bürger gesttattet, einen Mitbürger zu verletzen. Diesem Prinzip unterliegt auch die Religionsausübung. Daß Herr Calvin einen armen Teufel, der ihm nicht nach dem Mund redete, "auf kleinem Feuer" verbrennen ließ, ist skandalös. aber man macht Fehler, um daraus zu lernen!

    • Udo (kein Partner)
      10. Januar 2012 21:21

      Stimme Ihnen zu und bin dankbar für die Hintergrundinformationen, mit Ihnen kommuniziere ich jederzeit gerne wieder.
      Viel Erfolg, ich hoffe Sie gewinnen!

  16. numerus clausel (kein Partner)
    07. Januar 2012 15:33

    Warum kommt hier nicht der "Vertrag der Regionen" zur Sprache? DArum geht es der UniCredit letztenendes. Aus diesem Grunde wurde auch die Bankenhilfe aus Österreich nicht in Anspruch genommen, weil diese Garantie an eine Verlängerung des oben genannten Vertrages gebunden wäre. Derzeit läuft das Ostblockgeschäft noch über Wien und schönt hier die Bilanz der BankAustria. Wenn dieser Vertrag in naher Zukunft ausläuft, kommen die Erträge daraus den Italienern zugute und diese werden auch die Administration übernehmen. Die BankAustria (ich nenne sie jetzt noch so wegen der leichteren Unterscheidbarkeit) wird dann völlig ausgelutscht als kleine regionale Bank übrig bleiben.
    Wie sagt man so schön: Was sind die großen Erfolge ohne die kleinen?

    Was man Vranitzky und Klima noch anheften muss, aber leider immer wieder vergessen wird, oder nicht verstanden wird. Man beachte die damalige Entwicklung von HTM (Head-Tirolia-Mares). Dieses verstaatlichte "Paradeunternehmen" war so pleite, dass es um 1 Schilling symbolisch an Johan Eliasch verkauft wurde, der Staat Österreich jedoch mit 1 Milliarde Schilling!!! die Haftung übernommen hat. Diesen Betrag müsste Eliasch bezahlen, sollte HTM innerhalb einer gewissen Periode positive Bilanzen vorweisen können, was bis jetzt noch nie geschehen ist und diese Vereinbarung ebenfalls in nächster Zeit ausläuft. Dafür wurde Klima mit einem Sitz im Aufsichtsrat belohnt, den er vor kurzem zurückgab. Warum bloß?
    Was zur selben Zeit der HTM-Pleite einherging war die Insolvenz der Firma Atomic, die vorsätzlich von der BAWAG, damals noch unter Führung des alten Flöttl herbeigeführt wurde um von den Karibik 1 Geschäften seines Sprösslings abzulenken. Damals waren die Auftragsbücher von Atomic voll, die neue Carvergeneration war dort der absolute Verkaufsschlager, aber der Flöttl wollte eben seine "soziale Macht" zeigen. Viele Verfahren wurden zugunsten Atomic seither entschieden, der alte Flöttl ist leider schon unter der Erde, sonst hätte ihm hier die gerechte Strafe ereilt.
    Als man damals Vranitzky fragte, ob auch Atomic Haftungsgarantien bekäme, lautete seine hämische Aussage nur, "Was soll der Rohrmoser, das ist ein Privater, also selber Schuld".
    Head hat sich die letzten Jahre sämtliche schon in die Jahre gekommen Spitzenrennläufer von Atomic zu Wahnsinnsgagen geholt, ebenso beinahe die wichtigsten Leute in der Entwicklung und dennoch haben sie nur deshalb den Schimarkenweltcup einmalig geholt, weil vonn und Riesch die Punkte geholt haben.
    Wundert Euch also nicht, wenn es demnächst heißt, das Budget muß nochmals ein Loch von 1 Milliarde Schilling aus Altlasten für HTM berichtigt werden.
    Um jetzt nochmals die Kurve zu bekommen, das war kein Offtopic, sondern eine weitere Information, was sich unter Vranitzky und Klima als Finanzminister abgespielt hat.

  17. Udo (kein Partner)
    07. Januar 2012 13:51

    Was in Österreich mit sogenannten staatlichen bzw. verstaatlichten Banken angestellt wurde und wird, war und ist wirklich unglaublich mies, keine Frage.
    Es gibt aber dennoch gute Gründe dafür, daß die Verstaatlichung von Banken nicht grundsätzlich abzulehnen ist, was dieses Gegenbeispiel beweist:

    http://akademieintegra.wordpress.com/2010/10/29/die-innovative-bank-of-north-dakota/

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/ellen-brown/usa-die-kreditkrise-der-wall-street-legt-bundesstaaten-und-kommunen-lahm.html

    "Hingegen sind selbst in der jüngsten Krise die Privatbankiers – also der Inbegriff des von linken Ideologen so verdammten Kapitalismus – weitestgehend unbeschädigt geblieben. Und damit auch deren Kunden."

    Die Linken sind offensichtlich derart daneben, daß sie die Bedeutung des Wortes "Bankier" nicht ganz verstanden haben.
    Wenn es nur Bankiers gäbe hätten wir viele der heutigen Probleme gar nicht, da Bankier bedeutet, daß der Eigentümer mit seinem Privatvermögen haftet, weshalb dann auch dementsprechend verantwortungsbewusst gehandelt wird.

  18. blacky (kein Partner)
    07. Januar 2012 13:37

    Haben die linken Bonzen gar nicht das
    10-Jahres-Jubiläum der am heutigen Tag noch existierenden
    Schönwetterwährung € exzessiv gefeiert?

    • blacky (kein Partner)
      07. Januar 2012 13:41

      Vranitzky hatte im Jahr 1999 eine Million Schilling für eine offenbar besonders miese Telefonberatung zur €-Einführung erhalten.

  19. Alfred E. Neumann
    • Alfred E. Neumann
      06. Januar 2012 17:59

      Eigentlich gar nicht so sehr OT, Laura erklärt die Finanzpolitik. Solch eine Politikerin macht Angst!

    • Wertkonservativer
      06. Januar 2012 18:41

      Danke für den Hinweis, lieber A.E. Neumann!

      Das ist wahrlich eine Schreckschraube allerprimitivsten Zuschnittes!
      Alle meine Vorbehalte werden durch diese Zuspielung 110%ig bestätigt!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • LF
      06. Januar 2012 19:10

      Hat die Dame nicht angeblich Matura und ein abgeschlossenes Studium?
      Wir brauchen unbedingt eine radikale und umfassende Bildungsreform!

    • byrig
      06. Januar 2012 22:31

      und solche figuren haben eine unglaubliche macht-die spö und faymann ermöglichen es!

    • Brigitte Imb
      06. Januar 2012 22:31

      Hat sie am Vortag zu viel gefeiert, od. ist sie wirklich so "naturtrüb"? Die bringt ja keinen geraden Satz heraus - unglaublich.
      A.E. Neumann kann ich nur beipflichten, vor solchen Leuten an den Schalthebeln muß man Angst haben.

    • Boethius (kein Partner)
      07. Januar 2012 02:06

      Sprechlegasthenie - gibt's das?

    • Udo (kein Partner)
      07. Januar 2012 11:45

      Die sollte einmal einem Drogentest machen müssen.

    • Hollandrad (kein Partner)
      07. Januar 2012 15:04

      Jesaja 3,4: "Und ich will ihnen Jünglinge zu Fürsten geben und Kindische sollen über sie herrschen."

    • Papa Geno (kein Partner)
      07. Januar 2012 20:38

      Wer in der Mittelstufe ein solches Referat hält, verfleckt.
      Aber mit dem richtigen Onki und dem richtigen Papi schafft es jede Blindniete bis zur Kanzleuse. Wetten?

  20. K.K.
    06. Januar 2012 17:06

    Die hier nicht nur von A.U., sondern auch von praktisch allen Postern (+ -innen) zum Ausdruck gebrachte Verabscheuung von Banken im Eigentum von Gebietskörperschaften (seien es nun der Bund, Bundesländer oder Gemeinden) ist zweifellos wohlbegründet. Die Vorteile von Banken in privater Hand - worunter auch (Vereins-)Sparkassen und Genossenschaften zu subsumieren sind - werden derzeit ja z.B. vom Spitzeninstitut des österreichischen Volksbankensektors aufs Schönste demonstriert. Ach wenn's doch nur allen öffentlichen Banken so gut ginge wie der privaten ÖVAG...

    • Celian
      06. Januar 2012 21:04

      Es gibt wohl kaum noch eine Bank in der Eurozone, der es heute noch gut geht, auch der ÖVAG nicht. 

      Die politisch kontrollierte Banken wurden entweder schon vor langer Zeit, wie z.B. die Zentralsparkasse oder BAWAG, durch den gewerkschaftlichen Mißbrauch, durch den Betriebsrat und dem politischen Einfluß zerstört und mußten verkauft werden. Oder schlüpften schon beim leisesten Hauch der Staatsschuldenkrise schleunigst unter die warme, durch den Steuerzahler gestrickte Decke, wie die Kommunalkredit und HAA. Einzig und allein die Privatbanken sind es, die sich heute noch gegen den Wind der Staatsschuldenkrise stemmen. 

      Die politisch kontrollierten Banken haben sich selbst eliminiert und zwar ganz ohne Not,  aus eigenem Antrieb heraus, durch Gier und Ahnungslosigkeit, die ja dort in Überfluß vorhanden sind. Im Gegensatz zu wirtschaftlicher Kompetenz. Die brauchen nicht die Hilfe einer Wirtschaftskrise, um aus den Fugen zu geraten. Die schaffen das auch so, sich ein Haxl zu stellen. Mit links. 

  21. Undine
    06. Januar 2012 13:48

    War da nicht auch einmal ein Riesenskandal, genau genommen eine Tragödie im roten Bankenmilieu im Zusammenhang mit Rudolf Scholten? Gerhard Praschak nahm sich das Leben, weil er seine Stellung zugunsten Rudolf Scholtens, des Liebkindes der Sozis, räumen sollte.

    • Nestor 1937
      06. Januar 2012 14:43

      Kennen Sie den Abschiedsbrief von Praschak?
      Wenn ich mich richtig erinnere, stand da anderes drin
      und manches war nur angedeutet ....

    • Alexander Renneberg
      06. Januar 2012 15:41

      Dass scholten eine miese figur ist, ist unbestritten.

      Dass sich praschak wegen dem das leben nehmen mußte darf massiv bestritten werden.

      Unangenehm war die geschichte jedenfalls und ebenso blieb eine schiefe optik.

    • byrig
      06. Januar 2012 22:34

      "to whom it may concern...."
      das war der titel von praschks abschiedsbrief."gutmensch" scholten hat trotzdem ungerührt seinen posten angetreten.

    • KH (kein Partner)
      07. Januar 2012 10:53

      Die Österreicher bei den Bilderbergern. Mitglieder im Lenkungskomitee, aktuell, Rudolf Scholten:

      http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/571299/Die-Oesterreicher-bei-den-Bilderbergern

    • Susa
      07. Januar 2012 11:49

      @KH

      Was hatte der Steuerhinterzieher Oskar Bronner in diesem "illustren" Kreis zu suchen? Müssen es die richtigen Wurzeln sein, damit man bis auf einige Ausnahmen unter sich ist beim Ausschnapsen der neuen Weltordnung?

  22. HJR
    06. Januar 2012 13:04

    Ich muss es nochmals betonen: Das Hauptproblem unserer (österreichischen [Sozial-]Demokratie ist es, dass wir (das Volk) es von Anfang an nicht verhindert hat, dass die Parteien, die laut Verfassung lediglich an der Meinungsbildung hätten mitwirken sollen (und dürfen?), viel zu bald und viel zu früh an die "Futterkrippen" der Macht, sprich: an die Geldtöpfe - auch in Form des Besitzes der großen Banken, herankommen ließen.

    Wir haben übersehen, dass auch ein intelligentes Volk (und das waren wir, solange unsere jüdischen Mitbürger noch Kunst, Kultur und Wissenschaft dominierten) nicht klug und stark genug ist, um der NS-Propaganda- bzw. der Komintern-Maschinerie auf Dauer zu widerstehen. So konnten sich die Parteien ihre Außenposten (Arbeiterkammer, Gewerkschaft, Wirtschafts- und Bauernbund, etc.) schaffen und einzementieren, konnten sich die Banken "unter den Nagel reißen", konnten unter dem Vorwand der "Gerechtigkeit" für immer mehr Umverteilung (sprich: Staatsschulden) sorgen und sind nun dort angelangt, wo man selbst unter dem Druck einer geharnischten Staatsschulden- und drohenden Realwirtschafts-Krise dem Volk unter dem Titel "Sparen" noch mehr "Marie" anzapfen kann.

    Wenn "wir" (das Volk) es nicht schaffen, die Hoheit über das Geld zurück zu erlangen, werden unsere übelsten Befürchtungen wahr werden. Denn die Parteien haben - vgl. die laufenden Sager und Meldungen - nur ein Interesse: die staatlichen Einnahmen zu mehren, auf dass die Parteien diesen Schatz dann ihren Günstlingen und Meinungsmachern zur Mehrung ihrer Wählerstimmen auf dem Umverteilungswege ein möglichst steigendes Einkommen bieten können.

    Und so lange wir nicht verstehen, dass wir unsere Macht in entscheidenden Dingen nicht einmal an Mandatareabtreten dürfen, die nicht "uns" vertreten sondern "ihr Gewissen", welches im Konflikt zwischen abstrakten Größen (wie z.B. "Anstand") und Parteidisziplin (bzw. -karriere) sich meist für letztere entscheiden.

    Unsere - sogenannte - Demokratie krankt inzwischen an ihrer grundlegenden Konstruktion (so wie auch die EU) und wird in dieser Form nicht überleben:

    Zum einen, weil der "innere Widerstand" irgendwann den Punkt erreicht, wo nichts mehr geht und zum anderen, weil der Druck der globalen Veränderungen, welche nicht unbedingt in Richtung "Demokratie" weisen (höchstens nach etwas, was sich auch so nennt, aber islamisch oder fernöstlich-totalitär-kapitalistisch sein wird. Diese meine Vermutungen bedürften einer breiten Diskussion, einer von Erfahrung und Weisheit - keineswegs aber von Klima-, Atom- oder Gender-Hysterie - getragenen Sachinformation und schließlich einer ausreichend großen Zahl von politisch handlungsbereiten Menschen, welche das "Wohl des Landes" (und nicht das ihrer Partei oder ihrer privaten Kasse) im Auge haben.

    Alles Recht geht vom Volke aus oder jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Wertkonservativer
      06. Januar 2012 16:23

      Hier gestatte ich mir eine kurze Frage:

      was hat die NS-Ideologie und die Komintern mit der Nachkriegs-Entwicklung unserer Sozialpartnerschafts-Vehikel zu tun?
      Das hier vorgelegte Gedankengebäude ist sehr ambitioniert festgelegt, und legt die inzwischen lange und andauernd durchgekauten Landes- und Weltprobleme nochmals schonungslos und mit einigem Pathos offen!
      Dazu sage ich nur:
      Im Westen nichts Neues; vom Osten her wird die Veränderung und Umwandlung unserer alten Welt stattfinden!

      Die Demokratiekritik ist natürlich auch legitim; wie, durch was oder wen es uns gelingen sollte, unsere bösen Politiker und deren Regierungen - die uns ja lt. HJR allesamt an den Kragen wollen - durch bessere, klügere und gerechtere Volksvertreter zu ersetzen, wird hier nicht näher erläutert.

      Der zweite Teil des letzten Satzes ist nmA. übrigens eine Beleidigung unserer Stimmbürger.
      Nichts für ungut, werter HJR; Sie haben mich ja wiederholt auch recht schonungslos hinterfragt!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Bodo
      06. Januar 2012 17:48

      @hjr

      "Wir haben übersehen, dass auch ein intelligentes Volk (und das waren wir, solange unsere jüdischen Mitbürger noch Kunst, Kultur und Wissenschaft dominierten) nicht klug und stark genug ist, um der NS-Propaganda- bzw. der Komintern-Maschinerie auf Dauer zu widerstehen"

      Wenn Sie damit zum Ausdruck bringen, dass die nichtjüdischen Mitbürger unintelligent waren oder sind, finde ich Ihre Äußerung ein bloßes Nachplappern dessen, was uns bis zum Überdruß vorgeplappert wird, bis wir es endlich selber glauben. Ich wage zu behaupten, daß die nichtjüdische Bevölkerung die gleichen klugen Köpfe hat, nur mit dem Unterschied, dass man sie nie explizit erwähnt.

    • byrig
      06. Januar 2012 22:38

      ganz ihrer meinung,w.k. und bodo!

  23. Celian
    06. Januar 2012 12:30

    Ich sehe dem Niedergang der Staatsbanken mit einer gewissen Gelassenheit entgegen. Wurde nicht die BAWAG wieder erfolgreich an den Mann gebracht? Heute ein ruhig vor sich dahin arbeitendes Institut, – der Kapitalismus steigt eben aus der Asche hervor, die vom Sozialismus übrig geblieben ist, nur er hat die Kraft dazu.

    Ähnliches ist nun von der UniCredit zu erwarten. Bis zur Jahreshälfte hat die Unicredit Zeit, wie alle system-relevante Banken, ihr Eigenkapital aufzustocken. Geht das schief, muß die Bank wohl zerschlagen werden. Was liegt aber näher für eine Bank, als ihr Auslandgeschäft zu verkaufen, bevor es ihr selbst an den Kragen geht?
    Die Geier der Finanzindustrie stehen bereits bei Fuß. Das wird ein Schnäppchen!

  24. Brigitte Imb
    06. Januar 2012 12:03

    Die Sozialisten verstehen schon wenig von ordentlicher Politik, aber was herauskommt, wenn diese, mit Unfähigkeit gepaarten Akteure, glauben von der Finanzwelt etwas zu verstehen, zeigt obiges Ergebnis.
    Nicht nur speziell Sozialisten, im Umgang mit (fremdem) Geld, sind ein "Garant" für Mißwirtschaft, gleiches schafften auch die Schwarzen (Wohnbaugelder NÖ) und die Kärntner OrangeBlauen.
    Dass sich die Jusitiz nicht für die verschwunden Milliarden der BAWAG interessiert, ist ein Indiz für politische Einflußnahme der übelsten Sorte.

    • Undine
      06. Januar 2012 12:54

      @Brigitte Imb

      "Dass sich die Jusitiz nicht für die verschwunden Milliarden der BAWAG interessiert, ist ein Indiz für politische Einflußnahme der übelsten Sorte."

      Dieser Satz kann gar nicht oft genug geschrieben und gelesen werden!

    • HKG
      06. Januar 2012 16:56

      Unfähigkeit in Geldangelegenheiten ist nicht unbedingt ein Markenzeichen der Sozialisten. Das Hauptproblem ist - alle in Banken handelnden Akteure ( also die, die überhaupt etwas bewegen dürfen ausser Belege abzustempeln ) kommen zu über 90 % aus unselbstständigem Milieu. Sie sind daher nicht in der Lage sich geistig in die Situation eines Selbstständigen zu versetzen, der tagtäglich sein Überleben aus eigener Tasche finanzieren muss. Die gesamten Branchen der Einzelfirmen ( in denen also der Eigentümer/Gründer etc. persönlich für alles haftet) wurden bekannterweise ruiniert. Mit diesen auch das sprichwörtliche Verantwortungsbewustsein und die kaufmännische Kultur. In die sind die Kinder dieser Leute "hineingewachsen". Das gibt es heute nicht mehr, oder nur in sehr kleinem Rahmen. Heute gibt es den "Manager" der das schnelle Geld machen will, bei Verlusten aber abtaucht und für nichts persönlich haftet. Die Schädigung anderer wird mit einem Schulterzucken abgetan. So auch im Geldwesen und der Politik.

    • byrig
      06. Januar 2012 22:47

      völlig richtig,brigitte imb!was geschah mit den verschwundenen milliarden?warum liess man flöttl so einfach davonkommen?war das honorar für vranitzky-1 million schilling für telephonberatung-nur die oberste spitze eines eisbergs?und der natürlich schuldige elsner nur ein bauernopfer?

    • Undine
      07. Januar 2012 11:57

      @byrig

      "...die oberste spitze eines eisbergs?und der natürlich schuldige elsner nur ein bauernopfer?"

      Die involvierten roten Gauner in Bawag und ÖGB haben vermutlich den Spruch "EINER FÜR ALLE" wörtlich genommen und kamen zu dem Schluß: Weshalb sollten ALLE sitzen? ;-(

  25. Nestor 1937
    06. Januar 2012 11:31

    Bei all diesen richtigen Überlegungen zur österreichischer Bankgeschichte geht mir die Erwähnung eines gut gelungenen Husarenstückes des CA-Generaldirektors Schmidt Chari ab: Die O b e r b a n k g r u p p e mit BKS und BTV!

    Schmidt Chiari gelang es rechtzeitig vor der feindlichen Übernahme der CA deren Tochterbanken in den Bundesländern so untereinander zu verschränken, daß sie von außen unangreifbar blieben. Diese Banken benötigen keinerlei staatliche Stützung. Sie expandieren. Der Akltienkurs steigt.

    Es gibt also auf der bürgerlichen Seite auch positives zu vermelden.

    • terbuan
      06. Januar 2012 21:34

      Nestor 1937
      Die Sache mit den Syndikatsbanken hat vorher schon Heinrich Treichl auf die Schienen gestellt, das Debakel mit der Privatisierung geht vorwiegend auf das Konto von Schmidt-Chiari und über seine "erfolgreiche" Tätigkeit bei der Constantia/Immofinanz werden noch die Gerichte zu entscheiden haben!

  26. brechstange
    06. Januar 2012 10:49

    Der Name macht ein Bank weder gut noch erfolgreich. Das ist oberflächliches Geplänkel. Menschen werden damit von den wahren Machtinteressen abgelenkt.

    Wieder ein Beispiel, wie es der "mafiosen" Bankenwelt mit ihren "ungesunden" Verflechtungen in Politik und Organisierte Kriminalität gelang, eine systemrelevante Bank in Europa zu kreieren, die "Too-Big-To-Fail" ist, damit der Steuerzahler zum letzten Auffänger deklariert werden kann. Eigentums-Anteile dürfen natürlich dem Steuerzahler nicht gegeben werden für den Einsatz, verstaatlichen ist ja so schlecht. Damt privatisiert man die Gewinne und sozialisiert die Verluste.
    Im Board der Direktoren der Unicredito, siehe da, sitzen ua Theodor Waigel, ein Ritter des fehlkonstruierten Euros, die Maastricht-Kriterien sind ihm, obwohl von ihm kreiert, seit er in der Bank sitzt, wurscht. Er ist ein Gekaufter.

    Das "alternativlose" 'Argument nur mit Größe könnte man weltweit erfolgreich sein, sollte endgültig widerlegt werden, denn was hilft Größe, wenn Manager im eigenen Saft schmoren und immer von der Substanz eines anderen Unternehmens leben bis schlussendlich der Steuerzahler und Mittelstand einspringen muss. Das ist in Italien mit der Unicredito nicht besser als mit österreichischen Banken, die bei weiterer Rettung der Großbanken durch Drucken von Euros endgültig von der Landkarte verschwinden werden. Jeglicher Wettbewerb wird somit ausgeschlossen und ist von Interessensträgern und Profiteuren so gewollt. Mit Hilfe der Medien kann alles was diesen Unterfangen gefährlich werden könnte, denunziert. Nicht umsonst sind hohe Medienvertreter regelmäßig bei den Bilderberger-Treffen involviert. Mit Monti (ehemals Wettbewerbskommissar) ist ein Drahtzieher in Italien an der Verantwortung.

    Die Helfershelfer dieser "Too-Big-To-Fail"-Banken lassen zu,

    dass Bankbilanzen aufgebläht sind und damit Erfolg vortäuschen (schnell wurden die Bilanzierungsregeln von Merkel und Co im Zuge der Lehman-Pleite geändert)

    dass Banken Gesetze vorschreiben dürfen

    dass Zweckgesellschaften der Banken außerhalb der Bilanzen geführt werden dürfen

    dass "Heuschrecken", die Bürger ausbeuten dürfen, man vergleiche nur die Wertzuwächse bei Lebensversicherungen, Pensionsverträgen langfristig oder die gebündelten Kreditverkäufe der Banken an die Hedgefonds, die das deutsche Vertrags- und Grundbuchsrecht benutzen, um Rendite zu machen

    dass Volkseigentum zum Zwecke der spekulativen Mittelbeschaffung im Rahmen Cross-Boarder-Leasings verscherbelt wurde.

    Nur einige Beispiele der Missstände, die Politiker aus Dummheit, Korruptheit, Gier, Wählerbestechung etc. zuließen. Da ist der "kleine Mann" längst nicht mehr schuld, auch wenn man so das medial aufbereitet, um die Geschäfte weiterpflegen zu können. Die Substanz soll offenbar endgültig abgeschöpft werden.

    Das ist keine Verschwörung, das ist eine ungesunde Entwicklung, die wegen mangelnden Einsatzes, des Opportunismus, der Bequemlichkeit und des fehlenden wirtschaftlichen Hintergrunds der Bürger, durch die letzten Jahrzehnte entstehen hat können, dazu gilt es nun Auswege zu finden. Da sind wir alle gefordert.

    Das wird sehr schwierig, weil die "sesselklebende" Machtelite sich bereits mit diversen Strömungen wie Attac, Occupy Wallstreet, etc. ins Bett legt. Die Flöhe werden uns bleiben, wenn wir nicht bald Auswege kreieren. Meine Hoffnung ist, dass diese Herrschaften dieses Spiel nicht gewinnen werden, dass sich letztendlich die Unternehmen durchsetzen, die nachhaltig wirtschaften in einem eigenverantwortlichen, subsidiären und föderalistischen Umfeld mit fairen Wettbewerbsbedingungen.

    • Anton Volpini
      06. Januar 2012 10:57

      Dieselbe Miesere von zwei verschiedenen Seiten beleuchtet: gestern auch spät geworden , brechstange?

    • Udo (kein Partner)
      07. Januar 2012 13:14

      Diese Ansicht, es gäbe überhaupt irgendetwas auf dieser Welt das "too big to fail" sein könnte (z.B.:Banken), ist absoluter Schwachsinn.
      Es schon gehört eine ordentliche Portion Naivität gepaart mit Grössenwahn dazu, das zu glauben, wenngleich diese Mischung anscheinend derzeit sehr verbreitet ist. Die gesamte Geschichte zeigt uns keinen einzigen Beweis dafür, daß es je etwas gegeben hat, egal was, das "too big to fail" gewesen wäre.
      Genau das Gegenteil ist der Fall, ab einer gewissen Grösse ergeben sich aufgrund der Grösse selbst, Probleme die unweigerlich zur Zerstörung dessen führen, worum es dabei geht. Ob es sich um Staaten, Banken, Völker, Organismen oder Systeme handelt ist für diesem Mechanismus irrelevant.
      Schande über jeden der "too big to fail" als Argument oder gar als Konzept erfindet um was-auch-immer zu rechtfertigen, es offenbart nur seinen eigenen Grössenwahn und ist schlichtweg falsch.

      Sie haben auch die Rolle der Medien und das Verhalten von Gekauften, ich nenn sie Söldner, anhand von Beispiel Waigel sehr schön aufgezeigt.
      Danke für diesen Kommentar, Ihre lese ich immer gerne.

  27. Josef Maierhofer
    06. Januar 2012 10:46

    Banken sollen privat bleiben.

    Die hier geschilderten Auswüchse der 'Besitznahme' (räubersicher Überfall) von Banken und Firmen durch die Roten sind alle bisher zugrunde gegangen, zu ergänzen wären noch die Semperit, wo auch der Name gelöscht wurde. Überall, wo Gewerkschafter, Parteibonzen und sonstiges Politgesindel Einzug gehalten hat wie ein Heuschreckenschwarm, bezeichnender weise, blieb kein Grashalm mehr übrig.

    Dass die Roten keinerlei Wirtschaftskompetenz bewiesen haben, ist wohl nun schon zur Genüge bekannt, verantwortungslos waren sie, neben anderen, auch mit ihrer ständigen Schuldentreiberei und den sinnlosen Versprechen von 'Wohlfahrtsstaat' und den Zuwanderungsfloskeln.

    Einen Lichtblick habe ich heute in der Kronenzeitung gelesen als Titelzeile. Aus der ÖVP-Zentrale, der Staat kann bis 2016 14 MIlliarden Euro einsparen. Hoffen wir, dass das keine Eintagsfliege war und hoffen wir, dass dort und vor allem bei den Menschen außerhalb der Partei, der Verantwortungswille ankommt und gewählt wird.

    Banken sollten auch Verantwortung übernehmen und mit der Sorgfalt des rdentlichen Kaufmannes wirtschaften, wie dies jede kleine Firma auch tun muss, und die sollen weder gestützt noch ruiniert werden durch die Politik. Gruß an Strache, es wäre Zeit, die Banken in zwei Gruppen zu teilen, in die opertativen und spekulativen, sprich in gut und böse im FPÖ-Jargon.

    Gruß an die 'Ö-DDR' Apparatschiks, habt ihr noch nicht genug ruiniert ion Österreich ?

  28. Gerhild Baron
    06. Januar 2012 10:35

    Als die Creditanstalt noch existierte, sagte mir ein befreundeter damals im internationalen Geschehen hochrangiger Bankier immer wieder, daß die einzige österreichische Bank, die hohes internationales Ansehen genoß die Creditanstalt war. Bis zu ihrer Zerschlagung. Aber hierzu eine Frage: warum und wie ließ sich die ÖVP damals "über den Tisch ziehen" ?? Wenn so etwas passiert, gehören wohl immer zwei dazu: einer, der zieht und einer der sich ziehen läßt ...

    Nach dem Verkauf der BA an die Unicredit war es zu erwarten, daß es nur eine Frage der Zeit sein würde bis wann auch die BA nicht mehr existieren würde.

    Hoffen wir, daß zumindest die Privatbanken alle Angriffe gut überstehen !

    • byrig
      06. Januar 2012 22:51

      mir würde es eine gewisse genugtuung bereiten,sollte die bank austria als markenzeichen mit ihrem logo,der sozialistischen welle,verschwinden.

  29. Anton Volpini
    06. Januar 2012 10:30

    Seit der großen Weltwirtschaftskrise 1873 haben die Staaten erkannt, daß es billiger ist, Banken zu verstaatlichen, wenn sie in Schwierigkeiten kommen, als Unruhe im Volk zu riskieren. Das Problem bei Staaten ist nur das, wenn sie einmal etwas in ihren Fängen haben, dann lassen Sie es lange nicht mehr los. Und was die Staaten in ihren Fängen halten, das wird zu machtpolitischen Zwecken mißbraucht.
    So war es auch mit der Creditanstalt, die als größtes österreichisches Finanzierungsinstitut in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet. Sie wurde verstaatlicht und dann staatlich mißbraucht.
    Alle möglichen Problemfirmen, wie zum Beispiel die Semperit, oder die Chemiefaser Lenzing, oder die Glanzstoff St.Pölten, Stölzle Oberglas, und auch die österreichische Fezfabriken AG in Glocknitz und viele mehr, wurden als politische Leichen in die Creditanstalt entsorgt. Und trotzdem, dank starker Führung durch Hrn. Treichl, stand die Bank sehr gut da.
    Dann kam der nächste staatliche Mißbrauch und ein ehemaliger Finanzminister namens Androsch wurde als Generaldirektor eingesetzt. Nicht, daß der alles falsch gemacht hätte, aber unter seiner Führung wurde der nächste Mißbrauch vorbereitet, der von seinem Nachvolger, Schmidt Chiari, nicht mehr verhindert werden konnte. Die feindliche Übernahme durch die rote wiener Bank, Bank Austria, die selbst wiederum als Folge wiener stadtpolitischer Mißbräuche, aus der ehemaligen Zentralbank, und der von Vranitzky heruntergewirtschafteten Länderbank, zusammenfusioniert war.
    Ein Versuch die Creditanstalt für das sogenannte-bürgerliche-Lager zu retten, wurde unter der Leitung der Industriellenvereinigung und der Generali Versicherung derart erbärmlich und unprofessionell durchgeführt, daß ich heute rückblickend nur feststellen kann, Krämerseelen waren hier am Werk!
    Die sozialistische Regierung ließ den Raubzug der Bank Austria unter der Leitung von Gendir. Randa zu, der damit versuchte die eigene Bank mit der Beute der CA ins Trockene zu bringen.
    Auf der anderen Seite unterstützte die sozialistische Regierung einen fast haargenau gleichen Raubzug der Gewerkschaftsbank BAWAG an der Postsparkasse.
    Durch weiteren staatlichen und gewerkschaftlichen Mißbrauch geschwächt,mußten beide Banken schließlich an das Ausland verkauft werden, Die CA-Bank Austria nach Deutschland und die BAWAG nach Amerika.

    Und was im Mikrokosmos Österreich in den letzten 30 Jahren ablief, das läuft jetzt gerade im Makrokosmos Welt in atemberaubender Geschwindigkeit ab. Staatlicher Mißbrauch einerseits und Raubzüge in der Geldwirtschaft anderereseits. Uns Bürgern dazwischen wird dabei die Freiheit genommen!

    • Anton Volpini
      06. Januar 2012 10:36

      .....es müsste schon NachFolger heißen!

    • Gerhild Baron
      06. Januar 2012 10:37

      Volpini: von A bis Z einverstanden. So war es und so ist es.

    • brechstange
      06. Januar 2012 11:00

      Sie haben vollkommen recht. Es ist wahrlich an der Zeit, diesen Missständen den Garaus zu machen. Dazu gehört freilich Plan und Strategie. Sollten wir dazu nicht in der Lage sein? Ich denke, nein. Wir sind in der Lage.

    • Anton Volpini
      06. Januar 2012 11:34

      Den Plan hätte schon Ludwig von Mises aufgezeigt, und die Strategie käme von Friedrich A. von Hayek. Das ist nicht das Problem, brechstange, an den Menschen scheitert es, die das umsetzen.
      Wir alle sind aber in unserem Hamsterradl gefangen, also können wir nur in unserer nächsten Umgebung, im Kleinen wirken. Auch wenns der Falsche gesagt hat: "Konnt ich im Großen nichts bewegen, so fang ichs nun im Kleinen an"

    • brechstange
      06. Januar 2012 11:55

      "Im Kleinen zu wirken", wenn viele das machen, dann wär es wohl der richtige Weg. Ein Anfang ist / wäre getan.
      Genau das sehe ich auch als Motiv, dass man immer größeres schafft, um die lästige kleine Konkurrenz auszuschalten.
      Die Kunst ist natürlich, den Menschen klarzumachen, dass man doch mehr Einfluss hätte, würde man sich engagieren. Die Linken haben das begriffen, die haben mangels Hamsterrad selbstverständlich mehr Zeit, kurz, die haben es nötig, um an öffentliche Mittel zu gelangen.

    • contra
      06. Januar 2012 16:54

      Noch dazu wurde Androsch nach rechtskräftiger Verurteilung wegen Steuerhinterziehung (und das als Finanzminister!) mit diesem politischen Generaldirektorsposten versorgt.

      Jedenfalls ist an dieser Bankenmisere die ÖVP nicht ganz unbeteiligt, denn wo ein "Tuer" ist, muß es für eine erfolgreiche Durchführung auch einen "Lasser" geben und daher sind die Schwarzen in letzterer Rolle mindestens zu 50% mitschuldig!

      Ob das mit der in unserem Land üblichen Proporz-Packelei zusammenhängt?

    • terbuan
      06. Januar 2012 21:49

      Anton
      Als quasi "Insider" habe ich mich heute sehr zurückgehalten, habe ich doch den Untergang der CA hautnah miterlebt und -gelitten.
      Die unrühmliche Rolle des Herrn Dr. Schmidt-Chiari hast Du mit Deiner Hervorhebung der Industriellenvereinigung und der Generali-Versicherung ziemlich geschönt, aber ansonsten gehe ich mit Deiner Analyse konform.

      Der Dr. Schmidt wollte halt das, was alle Vorstandsvorsitzenden gerne hätten, einen breiten Streubesitz und einen gefügigen Aufsichtsrat. Dabei hat er zu hoch gepokert und gegen den Randa verloren, der hatte mehr Ass im Ärmel!

      Androsch war übrigens kein schlechter GD der CA, wenngleich ich ihm heute aufgrund meiner steirischen Verflechtungen mit großer Distanz gegenüberstehe!

    • Anton Volpini
      08. Januar 2012 19:07

      @terbuan
      Ich weiß nicht von welcher Seite Du das miterlebt hast, ich hab das als junger, goschater Bua direkt auf der Seite der IV miterlebt. Mit Life-Berichten der Entscheider, die ich hier nicht namentlich erwähnen will. So eine Pleite wird es in der IV erst wieder geben, wenn es wirklich passieren sollte, daß der nächste Präsident nicht Georg Kapsch heißt!

  30. socrates
    06. Januar 2012 09:49

    Sehr richtig, bis auf eine Kleinigkeit: Warum auf den nichtliberalen Orban hinhaun, wenn die Sozialliberale Wirtschaft Portugal und Griechenland zu Entwicklungsländern gemacht hat? Der 3. Mann spielt heute in diesen Ländern, Ärzte ohne Grenzen helfen mit Antibiotika und behandeln die Bevölkerung, die Wirtschaft ist zusammengebrochen, wie ich dies vorhersagte, es kommen keine Steuern herein, da es keine Arbeit gibt.
    Wenn der IWF und die EU bestimmen sollen, was Demokratie ist, verzichte ich darauf.

  31. Wertkonservativer
    06. Januar 2012 07:45

    Dr. Unterberger trifft hier den sprichwörtlichen "Nagel auf den Kopf"!

    Hätte es eines speziellen Beweises für die Unfähigkeit der roten "Wirtschaftsführer", Wirtschaftsunternehmen wirtschaftlich zu führen, bedurft: die Bankenlandschaft Österreichs wäre DER schlagende Beweis!

    Es schlängelt sich ein wahrlich ROTER Faden durch das Bankengeschehen der Nachkriegszeit: ursprünglich eher zaghafte Versuche, die Macht des Bürgertums mittels Gewerkschafts- und anderer "Mehrheitsapparate" zu brechen.

    Dann kam die Lust dazu, selbst "Kapitalist" zu spielen: das rote Wien, die Verstaatlichten und die langen roten Regierungszeiten im Bund halfen mit, die Bankenlandschaft Österreichs dahin zu bringen, wo sie heute steht:
    geschwächt, vielfach bereits fremdbestimmt, jedenfalls ein Schatten von einst!

    Fazit: Einflussnahme der Politik auf große Wirtschaftsbetriebe war und ist schädlich und für deren positive Entwicklung extrem nachteilig!

    Dies gilt nicht nur für die Banken, sondern grundsätzlich; der auch hier wieder angesprochene Niko P. wird den ORF möglicherweise noch etwas mehr erröten lassen: viel verhauen kann er bei der Staatsorgel ja wirklich nicht mehr!
    Sie ist bereits extrem verstimmt, die meisten (Orgel-)Pfeifen gehören ausgewechselt!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Gerhard Pascher
      06. Januar 2012 08:24

      Ich erinnere mich noch gut, als es in den Nachkriegsjahren zwei grosse Banken gab: Creditanstalt (schwarz) und Länderbank (rot). Dann kamen die Probleme der Länderbank (z.B. Pleite der Klimatechnik) und beide Banken wurden zusammengelegt, aber nun hatten die Roten das Sagen (Androsch, Vranizky). Aber es wurde fest geschworen, dass die Namen und die ursprüngliche Politik beibehalten bleiben. Dann kam es zum Zusammenschluss mit der Zentralsparkasse der Gemeinde Wien und der Firmenname wurde in Bank Austria-Creditanstalt geändert. Weiters kam dann der Verkauf an die Bayrische Hypovereinsbank, wobei die Stadt Wien noch von einem "guten Geschäft" sprach. Nach den Schwierigkeiten bei den Bayern wurde der neuen Eigentümer die Unicredit in Mailand, aber es wurde wieder beruhigt, dass Österreich eigenständig, für Osteuropa hauptverantwortlich und der österr. Name stelbstverständlich erhalten bleibt. Noch kürzlich hat GD Cernko die Beibehaltung des Namens bekräftigt. Nun wird wieder alles anders.
      Herr Häupl, was sind eigentlich die von der Stadt Wien in der AVZ (Anteilsverwaltung Zentralsparkasse) geparkten Anteile heute noch wert? Vor 10 Jahren waren Sie noch mit umgerechnet 1,7 Milliarden Euros in den Büchern!

  32. Observer
    06. Januar 2012 06:45

    Es war von Anfang an klar, dass der Name Bank-Austria bei neuen Besitzverhältnissen langfristig geändert wird. Das Positive daran ist, dass die lokale Wirtschaft durch neue Schilder, Briefpapiere usw. Geld verdient, was die braven Kunden indirekt bezahlen dürfen/müssen. Völlig vergessen wurde, dass diese Bank neben den vielen genannten Firmennamen auch kurzzeitig "Bank Austria Kommerzbank" hiess, dieser Firmenname aber wegen Einspruchs der gleichnamigen deutschen Bank wieder fallen gelassen und bereits montierte Portalnamen entsorgt wurden.
    Der guten Ordnung halber muss aber gesagt werden, dass in den vergangenen Jahren auch einige österr. Privatbanken Pleite gemacht haben und auch die Kommunalkredit nur durch Staatsgarantie aufgefangen werden konnte.

    • Undine
      06. Januar 2012 10:27

      Sonja Kohns Privatbank "Medici" ist auch baden gegangen und die Chefin ist untergetaucht, aber nicht ersoffen.

    • contra
      06. Januar 2012 13:43

      @Undine

      Die ist ja eine gaaaaanz andere Geschichte! ;-)

  33. GOP
    06. Januar 2012 06:26

    Die Bank Austria wurde zuerst nach München verscherbelt und kam erst später in italienischen Besitz.

    • Gerhild Baron
      06. Januar 2012 14:17

      Undine: Sonja Kohn und die Bank Medici - das ist wirklich eine ganz andere Geschichte mit ganz anderem Hintergrund.... nur meines Wissens war da auch die BA zumindest ein bißchen involviert - und Mailand.

    • contra
      06. Januar 2012 17:44

      @Gerhild Baron

      Richtig - so gesehen doch ein Zusammenhang!

  34. Haider
    06. Januar 2012 01:27

    "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“
    Noch am 15. Juni 1961 kolportierte der damalige Staatsratsvorsitzende der DDR, Walter Ulbricht, auf einer Pressekonferenz in Berlin (Ost) die Frage eines Pressevertreters abschließend mit diesem Satz! Keine zwei Monate vor dem Beginn der Arbeiten am Mauerbau in Berlin.
    "Niemand denkt daran, den Traditionsnamen "Bank Austria" zu löschen!" so tönte das rote Geschwafel noch vor wenigen Tagen. Immer die gleiche Dialektik dieser Genossen. Während diese Namensänderung - Bank Austria/Uni Credit - mir persönlich relativ egal ist (fast alle roten Burgen stürzten: Konsum, Verstaatlichte Betriebe, Zentralsparkasse der Gemeinde Wien, Arbeiterzeitung usw. etc.), ist mir die Wertverschleuderung durch die Gemeinde Wien nicht egal. Sie haben inzwischen fast 1,2 Milliarden (!) Euro in den Sand gesetzt, die ursprünglich aus dem Verkauf der Sparkasse aller Wiener an die Mailänder lukriert wurden. Danke Häupl, Brauner & Co.!

  35. libertus
    06. Januar 2012 01:21

    Bleibt nur die Hoffnung, daß Faymann, Ostermayer und Rudas den kleinen Niko doch noch beim "großen" Wrabetz einschleusen und nach Vorbild der Bankenvernichtung den ORF so weit ruinieren, daß er endgültig PRIVATISIERT werden MUSS. Dann hätte die "linke Revolution" endlich ihr eigenes Kind gefressen und das Land wäre von diesem unsäglichen "Rotfunk" befreit!

    Damit könnte man wenigstens der unerträglichen Parteienmißwirtschaft noch etwas Positives abgewinnen!





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