Jene Zuwanderung, die man kritisieren darf

Autor: Wolfgang Maurer

Fundamente „Europäischer Bildung“

Autor: Josef Stargl

„Wer Antisemit ist, bestimmen wir!“

Autor: Elmar Forster

Die USA unter sozialdemokratischem Regime

Autor: Andreas Tögel

Meine Erkrankung oder: Wie das Virus die Behörden überfordert

Autor: Hans Anonym

Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

"Waffenlager“

Autor: Rachel Gold

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Die Herrschaft über die Geschichte ist die Herrschaft über die Zukunft

Immer wieder versuchen es Politiker und politisierende „Wissenschaftler“: Sie behaupten etwas faktisch Falsches so lange, bis es doch irgendwie in die Köpfe dringt. Vor allem die Sozialdemokraten sind dabei sehr erfolgreich.

So stellen sie in Hinblick auf die Zwischenkriegszeit ihre damalige Partei seit Jahren als unschuldiges Opfer böswilliger Faschisten dar. Eine parteipolitisch total eingefärbte Zeitgeschichts-„Wissenschaft“ (vor allem an der Wiener Uni) unterstützt sie dabei nach Kräften, während es in der Öffentlichkeit kaum noch Gegenstimmen gibt, welche die ganze Wahrheit kommunizieren.

Mit dieser Strategie werden durch die ständige Wiederholung der – zweifellos berechtigten – Kritik an den Taten anderer politischer Lager die genauso schwerwiegenden eigenen Verfehlungen der Sozialdemokraten völlig unter den Tisch gekehrt. Beispielsweise wird total verschwiegen, dass die damaligen Sozialdemokraten gestützt auf eine gut gerüstete Parteiarmee ganz offiziell in ihrem Programm die „Diktatur des Proletariats“ als Ziel verkündeten.

Das war damals – wenige Jahre nach der russischen Oktoberrevolution mit ihren Millionen Opfern! – für niemanden eine bloße Redewendung, sondern eine sehr konkrete und beklemmende Drohung. Erst diese Drohung hat viele gemäßigte, bürgerliche und bäuerliche Österreicher in die Gegenrichtung radikalisiert, also zu Heimwehr, Dollfuß, Schuschnigg und Ständestaat. Aber von dieser Vorgeschichte darf offenbar nicht mehr geredet werden.

Völlig unter der Tisch gekehrt wird von der total auf Parteilinie trottenden Universitäts-Zeitgeschichte auch, dass die Sozialdemokraten weitaus intensiver und vor allem viel länger großdeutsch gesinnt waren als ein Dollfuß oder Schuschnigg. Manche Sozialdemokraten waren das sogar noch nach 1945. Völlig verwischt wird auch, dass der Widerstand gegen Hitler primär katholisch oder kommunistisch war, aber so gut wie gar nicht sozialdemokratisch.

Ein besonders intensiv attackiertes Opfer der linken Zeitgeschichtsumschreibung ist der damalige Kardinal Innitzer geworden. Er wird ständig mit dem Brief aus dem Jahr 1938 zitiert, in dem er zum Ja bei der Volksabstimmung über den Anschluss aufgerufen hat (in der insgeheimen Hoffnung, dadurch die Verfolgung der Kirche durch die Nazis abwenden oder mildern zu können). Dass auch der zweimalige sozialdemokratische Staatskanzler Karl Renner einen ganz ähnlichen Aufruf unterschrieben hat, wird hingegen fast nirgendwo kommuniziert.

Total verschwiegen wird aber vor allem das restliche Verhalten Innitzers. Er hat in der NS-Zeit Hunderten Juden zur Flucht aus dem Hitler-Imperium verholfen. Von Renner hingegen ist keine einzige Aktion dieser Art bekannt. Innitzer hat überdies vielen anderen Juden durch gefälschte Taufbescheinigungen (wodurch deren Vorfahren zu „Ariern“ wurden) das Leben gerettet. Das ist erst jetzt durch den deutschen Historiker Arno Lustiger einem breiteren Kreis bekannt geworden. Die österreichischen Historiker haben das allesamt totgeschwiegen. Oder in Form einer gezielt selektiven Wahrnehmung nicht einmal zur Kenntnis genommen.

Nirgendwo findet man auch eine Aufarbeitung der Schuld des sozialdemokratischen Zwischenkriegsstadtrats Tandler. Der Mann hat mit intensiven Aufrufen die Euthanasie verlangt, also die Tötung von Behinderten. Aber an ihn erinnern heute noch Plätze im roten Wien.

Sehr erfolgreich beim Umfälschen der Geschichte sind die Sozialdemokraten auch in Hinblick auf die Herren Kreisky und Androsch. Deren zentrale Rolle bei der Entstehung der Staatsverschuldung wird weitgehend verwischt. Dabei war diese bis zu deren Amtsantritt praktisch nicht vorhanden, sie ist dann aber von den beiden zur Gewinnung der Wählermassen steil in die Höhe geschnalzt worden.

Und schon wird an der neuesten Geschichtslüge gebastelt: Die gegenwärtige Schuldenkrise wird den Banken in die Schuhe geschoben. Es wird in den linken Medien täglich wiederholt, ohne die 2008/09 erfolgte Staatshilfe für die Banken gäbe es heute keine Schuldenkrise. So behauptete es etwa vor ein paar Tagen der ÖGB-Boss Erich Foglar öffentlich. Wobei es den Gewerkschafter nicht stört, dass er sich gleichzeitig von Bankenbossen auf teure Konzertkarten einladen hat lassen. Was jedem kleinen Beamten ein Strafverfahren einbrächte. Ähnliche Vorwürfe haben in Deutschland ein Erdbeben rund um den Bundespräsidenten ausgelöst.

Womit sich wieder einmal beweist: Hat man erst einmal die Geschichte kräftig genug umgeschrieben, dann hat man die Macht schon halb gewonnen. Und man braucht sich um keinen Anstand, um keine Wahrheit mehr zu kümmern.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorraeter
    27x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2012 03:49

    Es wird immer deutlicher, die 4. Macht im Staat wird zum zentralen Problem im deutschen Sprachraum! Statt Wahrhaftigkeit und Distanz zu Geschichte und Tagesgeschehen gibt es Propaganda und Verhaberung. Egal ob in der Schweiz (ausgenommen Weltwoche) in der Affäre Hildebrand, in Deutschland in der Behandlung von Herrn Sarrazin oder Wulff oder in Österreich in der ungleichen Behandlung von Links- und Rechtsextremismus oder Katholizismus und Islam.
    Medien treiben mit Hilfe von NGOs Politiker nach Belieben vor sich her. Diese entscheiden immer öfter gegen Meinungsmehrheiten in der Bevölkerung (siehe Änderung der Bundeshymne).

    Linksextreme haben es bis in zentrale Schaltstellen des Landes geschafft und arbeiten mit Hilfe von Wissenschaft (welch ein Hohn, daß sich diese theoretisch der Wahrheit verpflichtet fühlt) und Justiz, die immer öfter politisch "korrekt" entscheidet, gegen den Willen weiter Bevölkerungsteile.

    Statt professionellen Journalismus erleben wir Unterhaltungsberichterstattung mit politischen Hauptdarstellern die mit dem Code von Gut und Böse bedacht werden. Die Dramaturgie ist einseitig linksgerichtet, Journalismus wird zur Propaganda (die "gute" Sache, der "gute" Zweck) und Unterhaltung (Quote). Die 4 Macht im Staat ist dramatisch gescheitert, die Demokratie dadurch in ernsthafter Gefahr.

  2. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2012 11:05

    Und noch ein zwei Geschichtslügen:

    a) Der Nationalsozialismus wäre rechts. Gut wären die Parteien der Mitte.

    Wenn der Nationalsozialismus rechts und der Internationalsozialismus links wäre, wo wäre dann die Mitte? Die Mitte zwischen National- und Internationalsozialismus wäre dann jedenfalls wieder eine Art von Sozialismus. Leider wird dieser Unsinn heute so rezipiert, sodaß auch die "bürgerlichen" Parteien "der Mitte" tatsächlich sozialistische Ideologie vertreten.

    Demgegenüber hat der Nationalsozialismus von sich selbst behauptet, eine linke Ideologie zu sein. Das läßt sich sowohl historisch als auch durch die vielen Parallelen zwischen Nationalsozialismus Kommunismus nachweisen.

    Mit der heute üblichen und unsinnigen Unterscheidung zwischen rechts und links wird ein bedeutender Unterschied zwischen zwei an sich unbedeutenden Nebensächlichkeiten konstruiert und in den Vordergrund gerückt, der von den wahren und tiefgreifenden Unterschieden ablenken soll: auf der einen Seite die Biologie, das Nationale, auf der anderen Seite die Soziologie, die Besitzenden. Sie haben aber mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede: in beiden Ideologien gibt es eine Gruppe böser Menschen, denen das Existenzrecht abgesprochen wird und die der Verfolgung preisgegeben wird. Beide Ideologien sind totalitär und lassen nichts neben sich gewähren. Ein Volk, ein Reich, ein Führer (1-1-1), von Volkswagen bis zur Volksdemokratie, den Volksgerichtshöfen, von den drei große Gs (Gouillotine, Gulag, Genickschuß) zu den KZs. Hat mit der Gouillotine die industrielle Tötung der Feinde der Revolution begonnen, so hat sich diese Ideologie über den Golodomor und die Schoa fortgesetzt. Abhören, Überwachung, Gesinnungsstrafbarkeit etc. Gnadenlsoe Vernichtung von allem, was einem im Wege steht.

    Dem steht ein konservativ freiheitliches Konzept gegenüber, in dem auch der andere geachtet wird. Das ist wirklich ein fundamental anderes Konzept: Pluralismus, Heimatliebe, Respekt, viele Völker, viele Sprachen, Achtung der Familien etc. Dieses Konzept geht heute freilich in dem zeitgeistigen links-rechts-Getöse fast völlig unter. Es gibt kaum mehr Parteien, die auf dieser Basis stehen. Das allerdings wäre das wahre, rechte Konzept. Das wäre ein wahrer Gegensatz zum linken Konzept.

    b) Austrofaschismus

    Hier steckt die Faschismuskeule im Begriff. Es geht wieder um die Vernichtung des Konkurrenten. National- und Internationalsozialismus sind nämlich keine Gegner, sondern Konkurrenten, denn in den wesentlichen Punkten verfolgen sie das gleiche Ziel. Das Zeigen auch die vielen Parallelen: Viele Jahre Kooperation zwischen Hitler und Stalin, Anschlußideologie Renners etc. Der heute vielfach verwendete Begriff "Faschismus" ist einzig ein linker, kommunistischer Kampfbegriff, um alles in einen Topf zu werfen und zu diffamieren, was nicht dem eigenen Nutzen dient. Im Sinne der Wahrheit wäre es nach so vielen Jahrzehnten höchst an der Zeit, diesen Begriff wieder dort zu lassen, wo er herkommt: in Italien.

    Belassen wir doch für Österreich der 30er-Jahre den korrekten Begriff "Ständestaat". Mit dem faschistischen Italien hat der Ständestaat nämlich nur wenig zu tun gehabt. Die Annäherung an Mussolini war keine ideologische, sondern eine aus der Not der Bedrohung durch den Nationalsozialismus erzwungene.

  3. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2012 11:28

    Die Tagenotiz „Die Herrschaft über die Geschichte ist die Herrschaft über die Zukunft“ verdient hohes Lob.
    Mein Vater war ein großer Bücherfreund. Er hatte die Gewohnheit, Schriften und diverse Flugblätter, aber auch parteiprogrammatische Papiere, die ihm untergekommen waren, in seinen Büchern abzulegen. Dabei bewies er - nachträglich erkennbaren - schwarzen Humor, so legte er z.B. ein Exemplar des Aufrufs von Kardinal Innitzer aus dem Jahre 1938, bei der Abstimmung über den Anschluß mit Ja zu stimmen, in einem Buch über die Kapuzinergruft ab.
    Besonders erschreckend ist seine Sammlung sozialistischer(!) Schriften, in denen, nach dem ersten Weltkrieg, eindeutig(!) die Auflösung der Familien - zur Durchsetzung marxistischer Ziele - propagiert wurde. Auch für das Ziel „Befreiung der Frauen“, u.a. durch die völlige Freigabe der Abtreibung, wurde schon damals geworben. Wohlgemerkt: Es war dies Propaganda der Vorfahren/Vorläufer der heutigen Sozialisten - seit Kreisky „Sozialdemokraten“ genannt - und nicht der Kommunisten, wobei letztere noch extremer agierten.
    Es ist traurig, daß von „bürgerlicher Seite“ dazu wenig Gegenwehr in Form von Forschung und wissenschaftlicher, aber auch öffentlicher, Aufarbeitung geleistet wird und daß sogar die katholische Kirche nicht deutlicher Stellung bezieht.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2012 10:53

    Um noch einmal auf den 27.1. zurückzukommen, der heuer (zufällig) für gleich drei Ereignisse Bedeutung hat:

    1. Geburtstag Mozarts
    2. Befreiung div. KZs
    3. WKR-Ball

    Man sollte nicht glauben, daß auch Mozart ein "Opfer" der Linken ist. Voriges Jahr war "Mozartjahr" (220. Todestag), Grund genug, sich Mozart intensiv zu widmen. Und was macht Österreich? Es will mit aller Gewalt Gustav Mahler in den Vordergrund spielen, weil dieser 2011 seinen 100. Todestag hatte und somit Mozart die Show stehlen sollte. Ihn mit Mozart in einem Atemzug zu nennen ist schon ein gewagtes Stück; aber Rundfunk und Fernsehen hatten sich "redlich" bemüht, Mahler ganz betont eine Bedeutung zuzumessen, die ihm einfach nicht zukommt. Das Hervorkramen weiterer unbedeutender Komponisten, die jetzt aus fadenscheinigen Gründen zu Genies hochstilisiert werden, paßt auch in das Schema.

    Über die Burschenschaften herzufallen und sie in Bausch und Bogen zu verdammen und zu verleumden gehört, wie's scheint, zum Standardprogramm der Linken. Jeder bemüht sich, wortreich zu beteuern, wie lächerlich er sie fände und sie vorweg als unsympathisch hinzustellen, um nur ja nicht in den Verdacht zu geraten, mit ihnen auch nur im entferntesten zu sympathisieren. Igitt! Sind die Motive der Burschenschaften tatsächlich so "verwerflich", wie man dem unwissenden Publikum weismachen will? Man hat sie für "gefährlich" zu halten, aus, basta.
    Was die Mensuren anbelangt: Da gibt es wesentlich gefährlichere Sportarten, die dauerhafte Invalidität oder sogar den Tod bringen können und kein Hahn kräht danach.

    Aber den Burschenschaften vorzuwerfen, ihren Ball just am "KZ-Befreiungstag" abzuhalten, ist nahezu pervers und an den Haaren herbeigezogen. Wenn dieser Ball seit seinem Bestehen am letzten FR im Jänner stattfindet, dann ist das ein Faktum, das man zu respektieren hat, außer man ist neurotisch veranlagt. Man tut ja so, als sei dieser Termin von allem Anfang an aus Bosheit festgelegt worden. Bleiben wir doch am Boden und deuten wir nicht etwas hinein, was nie so gedacht war.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2012 07:46

    Sozial"Demokraten" ?? Seit Vranitzky (1991) erheben die Roten den Anspruch "Demokraten" zu sein - mitnichten - sie sind und bleiben SOZIALISTEN, die die Menschen bevormunden und weitgehend enteignen, und dass ihnen dazu jedes Mittel recht ist, selbst eine groß angelegte Geschichtsfälschung, beschreibt Dr. U. sehr gut und kann nicht oft genug wiederholt werden.
    Womöglich erleben wir es allesamt noch, dass Renners Spruch "Wer einmal schon für Adolf war..." auch aus den Geschichtsbüchern gestrichen wird.

    Wer hat uns verraten....

  6. Ausgezeichneter KommentatorCensorius
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2012 10:21

    Den Sozialisten in Österreich gebührt ein AAA für Geschichtsfälschung. Sie sollten die Reden und Aufsätze ihres Säulenheiligen Otto Bauer lesen, um zu verstehen, welchen beträchtlichen Anteil an Schuld die Austromarxisten vor 1934 an der politischen Entwicklung und Radikalisierung hatten.
    "Diktatur des Proletariats ! Expropriation der Expropriteure ! Ausbau der Bemeindebauten zu Festungen mit Maschinengewehrnestern, ein bewaffneter und gutorganisierter Schutzbund unter dem Kommando erfahrener Offiziere aus dem 1. Weltkrieg, die Bolschewiken als Vorbild ........ " Alles nicht wahr ?
    Die Austrofaschisten haben auch an dem wirtschaftlichen Disaster dieser Jahre ihren Anteil. Warum haben Sie gegen die Völkerbundanleihe, die Kanzler Buresch
    vorbereitet und Dollfuss zur Abstimmung brachte, gestimmt ? Darin war ein Anschlussverbot an Deutschland beinhaltet ! Auch Renner plädierte für den Anschluss !
    Nachweislich sind Anstalten, die eine Hochburg der Sozialisten waren, 1938 fast geschlossen zur NSDAP übergetreten, da sie in ihr einen Feind der österr. Regierung erblickte, ein Jahr später trugen die Sozialisten die braunen und schwarzen Uniformen. Freundschaften zwischen Sozis und Nazis, in Wöllersdorf begründet, hielten noch nach dem 2.Weltkrieg.
    Die NationalSOZIALISTEN waren SOZIALISTEN, das gefiel .
    Letztlich war es Hitler, der in den Augen der Sozialisten den Klassenkampf beendet hat und den VOLKSGENOSSEN geschaffen hat. Keine Barrieren mehr, weder der Standes, der Klasse, der Herkunft,des Berufes, der Bildung. Jeder konnte alles werden. Auch das gefiel.
    Kein Widerstand kam von roter Seite . Der Sozialismus in der DDR konnte nahtlos auf dem 3. Reich aufbauen. Sozialismus bleibt eben Sozialismus, ob National- oder nicht.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2012 08:02

    Die Sozialisten tun einfach das, was sie am viertbesten können. Sie lügen, bis die Balken brechen.
    Dabei haben sie keinen Genierer, heute, mit der selben Inbrunst der Überzeugung, das Gegenteil von gestern zu verkünden. Ob das an deren stark ausgeprägtem Kurzzeitgedächtnis liegt oder einfach nur von deren Fokusierung auf die Bildung einer Idealwelt, nach deren Vorstellungen, abhängt, ist derzeit noch ein heiß diskutiertes Thema in der Gehirnforschung. Daß bei Linken einige Teile des Gehirns anders ausgebildet sind, als bei konservativ denkenden Menschen, wurde schon vor einem Jahr festgestellt und publiziert.

    Das ganze Geschrei gegen die sogenannten Rechten, brauchen die Linken doch nur, um die eigene Gewaltbereitschaft zu rechtfertigen. Daß Österreichs Sozialisten den Anschluß ans Nazi-Deutschland herbeigewünscht, und auch tatkräftig unterstütz haben, ist in so vielen Büchern dokumentiert, daß sie schon wieder eine großangelegte Bücherverbrennung brauchen, um die gegenteilige Behauptung als Lüge unkenntlich zu machen.
    Und nach dem Krieg sind die meisten Nazi-Bonzen in der sozialistischen Partei untergekommen, einfach deshalb, weil dieses Parteiprogramm ihrer Gesinnung am Nächsten stand.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFr. Schmidt
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2012 10:11

    KAUFT NICHT BEI JUDEN!
    Ein gleichartiges Motto hat sich bei der Hofburg-Gesellschaft erfolgreich durchgesetzt, indem auf den Druck der Straße hin der Vertrag über den Burschenschaftlerball gekündigt wurde.
    Ein weiteres Beispiel für den Schmäh, wonach Nationalsozialismus und Demo(kratischer) Sozialismus Gegensätze wären. An ihren Früchten erkennen wir sie als konkurrierende Elemente derselben Bande.


alle Kommentare

  1. Jeneva (kein Partner)
    08. Februar 2015 19:39

    category device http://carinsuranceqts.com year e-mail http://cialisweb.pw small pellet organ sensation http://viagraonline.club sound pretty

  2. Laura (kein Partner)
  3. Arisa (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:44

    I feel so much happier now I untsnedard all this. Thanks!

  4. Kool (kein Partner)
    20. Januar 2015 09:31

    There's a secret about your post. ICHBITYTTKY

  5. xRatio (kein Partner)
    03. Februar 2012 00:18

    Ihre "Sozialdemokraten" sind

    Sozialisten im Schafspelz

    werter Herr Dr. Unterberger.

    xRatio

  6. Celian
    31. Januar 2012 00:11

    Hier noch ein Schnippsel über den "Dr. Karl", das ich gerade in einem Essay von f gefunden habe:

    Wien, darf man nicht vergessen, war vor dem Ersten Weltkrieg eine klerikale Hochburg, regiert von den Christlichsozialen, 1918 wurde es rot, 1938 braun, 1945 wieder rot. Nicht jedes Volk stammt, im Sinne des Vulgärdarwinismus vom Affen ab, Österreicher etwa viel eher vom Chamäleon. Daher auch das Phänomen des „Herrn Karl“, das zwar keineswegs auf Österreich beschränkt ist. Uns erinnert dieser „Herr Karl“ peinlich an den „Doktor Karl“, an den Staatskanzler und Bundespräsidenten Renner, der 1916 die Franzosen beschimpfte, die im Herzen Europas Republiken einführen wollten,[11] der bei den Verhandlungen in St. Germain die alte Monarchie als Völkerkerker denunzierte, im April 1938 die Österreicher aufforderte, beim Hitler-Plebiszit mit „Ja“ zu stimmen, und Anno 1945 Briefe an den „Lieben Genossen Stalin“ schrieb.[12] Er figuriert auf 17 Sondermarken als leuchtendes Vorbild, doch die alemannischen Vorarlberger verhinderten es mit Brachialgewalt, daß man ein Bodenseeschiff auf den Namen dieses zwar nicht unintelligenten, aber doch etwas zu wendigen Verwandlungskünstlers taufte. Es kam zu einem echten Aufstand.

    http://www.monarchieliga.de/person/kuehnelt-leddihn-erik-von/die-oesterreicher.htm

  7. Zam (kein Partner)
  8. Alexander Huss (kein Partner)
    30. Januar 2012 19:10

    Die Roten wollen es auch nicht wahrhaben, dass ihnen im Jahre 1927 - im Jahr es Schattendorfer Prozesses und des Brandes des Justizpalastes - ihre ureigenste Errungenschaft, die Laiengerichtsbarkeit, voll auf den Kopf fiel. Dieser Aspekt der Freisprüche wird von den Roten geflissentlich unter den Teppich gekerht.

    Es war nämlich nicht die böse schwarze Klassenjustiz, welche die Freisprüche bewirkte, sondern es waren die Geschwornen, welche sich uneinig waren, so dass der Richter die Angeklagten freisprechen musste. Von den Geschwornen stammten vier aus der Arbeiterklasse, zwei aus der Beamtenschaft sowie zwei aus dem Gewerbe, zwei aus der Landwirtschaft, und eine Geschworne war biedere Hausfrau.

    Zur Erinnerung: Im Jänner 1927 kam es in Schattendorf vor dem Gasthof Tscharmann zu einer Demonstration von Schutzbündlern gegen den Frontkämpferbund, der dort eine Versammlung abhielt. Die drei später Angeklagten schossen aus dem Fenster, töteten zwei Menschen und verletzten fünf Leute schwer. Die Anklage lautete auf schwere Körperverletzung mit anschließender Todesfolge, weil der Mordvorsatz nicht nachzuweisen war.

    Das OLG Eisenstadt trat auf Grund der politischen Brisanz das Verfahren an das OLG Wien ab. Damals galt die Strafprozessordung von 1879, welche bei Geschwornenverhandlungen zwölf Geschworne vorsah. Diese mussten mit 2/3 Mehrheit - das heißt 8 : 4 Stimmen, den Wahrspruch fällen. Das gelang nicht, es ging 5 : 7 aus, der Richter musste die Angeklagten freisprechen.

    Die Verantwortungslosigkeit eines Otto Bauer und des AZ-Chefredakteurs Friedrich Austerlitz bestand darin, dass sie gegen Justiz hetzten, sie als Klassenjustiz verunglimpften, obwohl beiden Männern als Juristen klar war, dass der Richter nicht anders entscheiden konnte.

    Beide gelten heute noch als Ikonen der Sozialdemokratie, obwohl sie es waren, welche die Stimmung derart aufheizten, dass nicht nur der Justizpalast in Brand gesteckt wurde, sondern auch einige Privathäuser. Die beiden Männer haben die 89 Toten - davon fünf Polizeibeamte - zu verantworten.
    Aber Verantwortung war noch nie die Stärke der Sozialisten.

  9. Aron Sperber (kein Partner)
    30. Januar 2012 15:58

    Wie sehr die 68er die Geschichtsschreibung in Deutschland beherrschen, zeigte sich am Fall "Kurras".

    Wäre herausgekommen, es habe sich um einen CIA-Mann gehandelt, wäre im deutschen Blätterwald die Hölle los gewesen.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/01/24/strategie-der-spannung/

    So folgte nicht vielmehr als ein stummes Schulterzucken und mittlerweile hat man es wieder geschafft, der BRD-Polizei wieder die Schuld zuzuschieben.

  10. Kritischer Beobachter (kein Partner)
    30. Januar 2012 07:09

    Da palawert der mehrfache Lügner Unterberger über Lügen und lügt in seinem polemischen Rundumschlag gleich mehrfach. Peinlich, Herr Unterberger, peinlich ...

    • Reinhard (kein Partner)
      30. Januar 2012 07:13

      Und der völk..., äh, kritische Beobachter kann sicher sofort belegen, wo genau Unterberger in diesem Artikel lügt, ansonstes sein Erguss eine Straftat darstellt.
      Na da sind wir aber mal gespannt auf die Beweise.

    • John (kein Partner)
      30. Januar 2012 09:54

      Ich nehme den Ball mal auf.

      Unterberger attestiert der Zeitgeschichte eine systematische parteipolitische Verzerrung. Das ist ein äußerst breiter Vorwurf der zu belegen wäre. Wenn man einer universitären Disziplin ihre Glaubwürdigkeit als ganzes abspricht, so sollte man ein dichtes Netz an Belegen zur Hand haben, hier sehe ich nichts davon. Auch von den Kommentatoren kommt nur das übliche Breitschwert an haltlosen Anschuldigungen, alles links blabla aber keine konkreten Fakten. Da die Wissenschaftler am Institut für Zeitgeschichte wohl schon einige öffentlich einsehbare Publikationen herausgegeben haben, sollte es doch recht einfach sein hier faktisch zu argumentieren.

      Die Spirale der Radikalisierung in jenen Jahren ist sicher nicht einfach zu durchschauen, genau das versucht Unterberger aber mit den Simplifizierungen die auf seine Anschuldigungen folgen. Damit macht er genau das was er seinen Gegnern vorwirft.

      Auch bezüglich der Banken steht Unterberger seinen Erzfeinden an einseitiger Darstellung um nichts nach. Die einen sehen eben gerne großzügig über die Schuldenpolitik hinweg, Unterberger ist eben auf dem Auge der Banken blind. Er mag der ideologische Gegenpol zu seinen aufgeblasenen Erzfeinden sein, methodisch bewegt er sich auf ähnlichem, oft sogar mieserem Niveau.

    • lurkerabove
      30. Januar 2012 12:38

      Ich kann Ihrer Argumentation nicht ganz folgen.

      Unterbergers Vorwurf besteht darin, dass wichtige Fakten in den Medien systematisch totgeschwiegen werden, und gibt einige Beispiele dafür.

      Davon kann sich jeder überzeugen, der zu einem kontroversiellen Thema ein wenig googelt, wie einheitlich in allen Medien dieselben Studien zitiert werden. Wenn es z.B. um die Familienpolitik geht, schreiben alle darüber, dass die Geburtenrate in Frankreich höher sei als in Österreich, und dass es in Frankreich Kinderkrippen viel selbstverständlicher seien, als in Österreich.

      Dass es in Frankreich auch Familienbesteuerung gibt, wodurch Familien mit Kindern wesentlich weniger Steuern zahlen als bei uns, wird hingegen niemals berichtet. Es ist wohl zu vermuten, dass die entsprechende Information auch in der entsprechenden von der Arbeiterkammern in Auftrag gegebenen Studie fehlen. Genauso wie die Information, dass man bei einem Vergleich der Geburtenraten in süddeutschen Ländern mit denen in ostdeutschen Ländern zu einer völlig anderen Statistik kommen würde, als wenn man Frankreich mit Italien vergleicht. (Irland wird sowieso immer verschwiegen, hingegen war Island bis vor kurzem noch oft im statistischen sample.)

      Man kann also in der Soziologie oder auch in der Geschichte durch Weglassen von Fakten immer leicht das gewünschte Ergebnis erhalten. Das ist wohl kaum etwas, wozu man "ein dichtes Netz an Belegen" braucht. ein paar saftige Beispiele reichen, um das Problem aufzudecken.

      Was also werfen Sie Herrn Unterberger vor?

    • John (kein Partner)
      30. Januar 2012 13:17

      Vielleicht sollten Sie den Artikel genauer lesen, Unterberger breitet seine Vorwürfe vor allem gegen die Wissenschaft, speziell die Zeitgeschichte der Universität Wien aus. Darüber können wir hier gerne diskutieren, allerdings wären bei solchen Anschuldigungen Fakten gefragt - auch sie bieten diese nicht.
      Was Sie mir an dieser Stelle mit den Kommentaren zur Familienpolitik sagen wollen ist mir unklar, das kann ich allenfalls als Ablenkungsmanöver deuten - eine durchaus übliche Strategie hier. Wenn man mit punktuellen Argumenten nichtmehr weiterkommt, wird einfach ausgewichen, die Medien, der linkslinke Mainstream usw.

      Ja, man kann in der Wissenschaft durch das Weglassen von Fakten Ergebnisse in eine bestimmte Richtung treiben, das geht übrigens auch in den Naturwissenschaften. Das Schöne ist allerdings, dass man die weggelassenen Fakten ans Licht bringen und über ihre Relevanz diskutieren kann. Nur Anschuldigungen in den Raum zu stellen reicht allerdings nicht aus.

    • lurkerabove
      30. Januar 2012 14:13

      Diffuse Kampfrhetorik ("Vielleicht sollten Sie den Artikel genauer lesen", "Ablenkungsmanöver - durchaus übliche Strategie", ...) macht ihre Argumentation nicht stärker sondern entwertet sie ziemlich.

      Unterberger schreibt:
      "Eine parteipolitisch total eingefärbte Zeitgeschichts-„Wissenschaft“ (vor allem an der Wiener Uni) unterstützt sie dabei nach Kräften, während es in der Öffentlichkeit kaum noch Gegenstimmen gibt, welche die ganze Wahrheit kommunizieren."

      Der Satz hat zwei Teile:
      - Der erste Teil ist ein Vorwurf an die Wissenschaft.
      - Der zweite Teil ist ein Vorwurf an die "veröffentlichte Meinung"

      Zum ersten Teil gibt Unterberger in der Folge eine Reihe von Beispielen, die Sie offenbar nicht diskutieren wollen. (Obwohl sie in ihrem Posting genau das von Unterberger fordern. Wirkt irgendwie nicht ganz schlüssig. (Entwertet ihre Argumentation, siehe oben)

      Den zweiten Teil halte ich hingegen für viel wichtiger, und darauf bezog sich mein Beispiel, das sie mit "ist mir unklar", "Ablenkungsmanöver", etc. wegzuwischen versuchen.

      Warum halte ich den zweiten Teil für so wichtig? Weil er für unsere Demokratie eminente Bedeutung besitzt. Wenn alle Massenmedien ziemlich ähnliche Standpunkte vertreten, und abweichende Standpunkte in der Öffentlichkeit einfach nicht mehr vorkommen, dann ergibt sich beim Medienkonsumenten = Staatsbürger eine kognitive Dissonanz. Die führt irgendwann dazu, dass diesem "Establishment" aus Politik und Medien nicht mehr geglaubt wird.

      Und dann kann sogar jemand wie HC Strache Bundeskanzler werden.

      Obgenanntes Establishment schaut derzeit auf HC wie das Kaninchen auf die Schlange, hat aber keinerlei Strategie außer "mehr vom selben". Diskussion über die Relevanz von weggelassenen Fakten findet jedenfalls nicht statt. (Oder sehen sie eine solche?)

      Finden Sie das nicht bedenklich?

    • John (kein Partner)
      30. Januar 2012 15:05

      Unterbergers Beispiele sind aus den Fingern gesaugt und extrem vereinfacht (siehe Vorpostings) und belegen nicht annähernd eine parteipolitische Einfärbung der Zeitgeschichte. Um so eine Einfärbung in der wissenschaftlichen Arbeit nachweisen zu können, müsste man zumindest Beispiele aus entsprechenden Veröffentlichungen gegenüberstellen.

      Unterberger wirft parteipolitische Einfärbung vor und seine Beispiele bestehen schlicht und einfach aus seiner vereinfachten Geschtsschreibung. Meine Argumentation ist also nicht entwertet sondern steht wie zuvor auf soliden Beinen. Die Tatsache, dass Unterberger hier seine persönlichen Geschichtsanekdoten erzählt, sagt weder etwas über die Zeitgeschichte an sich, noch über die Zeitgeschichte an der Universität Wien aus.

      Was sie als diffuse Kampfrethorik bezeichnen sind Fakten. Sie argumentieren am Thema vorbei (jetzt haben sie es immerhin teilweise einbezogen) und das ist hier übliche Taktik, das kann man tagtäglich nachlesen. Das Thema habe ich durch mein Eingangsposting nach Reinhard vorgegeben, eine Antwort bezieht sich üblicherweise auf das Thema. Das ist natürlich kein Gesetz, wir können auch über das Wetter oder die Multiversumtheorie diskutieren, üblich ist das nicht. Den "zweiten Teil" und ihre Ausführungen darüber halte ich folgerichtig für höchst irrelevant, zumal ich meine Kritik niemals gegen dagegen gerichtet habe. Die Medien mögen oder mögen nicht, so oder so beeinflussen, das ergibt nur eine noch diffusere Diskussion - das war nicht Thema meines Postings! Es interessiert mich an dieser Stelle schlichtweg nicht, das können sie mit ihren Enkerln, Jesus, den Nachbarn oder sonstwem diskutieren.

      Mein Posting hat ein konkretes Thema, die Belege für eine einseitige Zeitgeschichte fehlen nach wie vor. Die Vorwürfe gegen die Wissenschaft könnte man recht einfach belegen (oder eben nicht) und diskutieren. Wenn sie gegen die Medien wettern wollen gibt es hier an vielen Stellen genug Gelegenheiten dazu, sie werden auch großen Applaus bekommen.

    • Anton Volpini
      30. Januar 2012 15:29

      .....mein Gott John, die Probleme von Ihnen möchte ich haben!

    • lurkerabove
      30. Januar 2012 16:16

      Wenn sie Meinungsaustausch derart eng definieren (Das Thema habe ich vorgegeben, und über etwas anderes diskutiere ich nicht) dann werden sie damit glücklich, aber dann sind ihre Beiträge zur Diskussion ungefähr so relevant wie "Darmluft in den Forsten" (copyright Gunkl).

      Da sie sich dergestalt selbst aus der Diskussion entfernen, steht es ihnen natürlich frei, alles was nicht in ihr offenbar sehr enges Weltbild passt, für irrelevant zu halten.

      Sollte allerdings der blaue Reiter HC bestimmende Kraft in diesem Land werden, könnte es sein, dass ihnen die Relevanz solcher Dinge ziemlich schmerzlich bewusst wird.

      Viel Spaß im Elfenbeinturm!

    • Udo (kein Partner)
      30. Januar 2012 17:01

      @John

      Sie wissen schon, dass Sie sich hier in einem Blog bzw. Tagebuch befinden, oder?
      Wenn Sie eine wissenschaftliche Abhandlung zu diesem Thema wollen, schreiben Sie doch selber eine. Ich bin mir sicher, das würde Ihnen gut tun.
      Aber nicht einfärben, falls möglich.

    • John (kein Partner)
      30. Januar 2012 20:05

      @Volpini: Danke für diesen wertvollen Diskussionsbeitrag.

      @Lurker: Wollen sie mir jetzt mit dem Schreckgespenst HC drohen? Aber ja, sehen wir das mal nicht so eng mit den Diskussionsthemen, diskutieren wir einfach über irgendwas und irgendwie. Ich hab gehört morgen solls recht kalt werden, ich halte Dreifachjacken bei so einem Wetter für die bessere Wahl - wie stehts mit Ihnen?

      @Udo: Danke für diesen wertvollen Hinweis, wie konnte ich vergessen, dass hier das Suderblog ist, wo Aussagen einfach aus dem Bauch herausgeschimpft werden. Ich denke, dass die Zeitgeschichte von rechtsrechten Marsmenschen durchwachsen ist - warum? Ist so, Belege brauch ich keine, ist ja hier ein Suderantentagebuch und keine wissenschaftliche Arbeit nicht?

    • Udo (kein Partner)
      31. Januar 2012 10:39

      @John

      Fast hätten Sie es kapiert.
      Einmal versuch ich es noch, aber wenn Sie der Ansicht sind, dass "die Zeitgeschichte von rechtsrechten Marsmenschen durchwachsen ist", haben Sie sicher auch sonst gröbere Probleme mit der Wahrnehmung. Trotzdem, in diesem Blog kann man, über alles diskutieren, vorausgesetzt natürlich, man ist kritik- und diskussionsfähig. Im Übrigen, dass Sie hier selber sudern und sempern, das sei ein "Suderantenblog", bringt mich zu der Annahme, dass bei Ihnen nicht alle Planeten in ihrer Umlaufbahn kreisen und es Zeitverschwendung war, sich mit Ihnen zu befassen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      31. Januar 2012 11:17

      @ lurkerabove & John

      Jetzt hat er endlich geschnallt, dass er sich warm anziehen sollte. Mit einer Dreifachjacke!

  11. Gasthörer (kein Partner)
    30. Januar 2012 01:25

    Nun erfährt man hier bei AU und mehr noch in den Kommentaren äußerst aufschlussreiche historische Details. Die Überschrift "Die Herrschaft über die Geschichte ist die Herrschaft über die Zukunft" ließ mich sofort an Orwells "1984" denken.

    Denn dort wird auch im Sinne der Partei Geschichtsklitterungbetrieben, das heißt unbequeme Fakten und Daten werden manipuliert oder gelöscht, um so die historische Wahrheit für die Öffentlichkeit und Nachwelt zu verfälschen.

    Die Welt besteht in diesem Roman aus drei 'Superstaaten' (Ozeanien, Eurasien und Ostasien). Deren Existenz ist allerdings nicht belegt, sondern, so vermutet Winston, der Protagonist, möglicherweise von der Partei nur vorgetäuscht, um einen andauernden Kriegszustand zu rechtfertigen.

    In einem der Staaten gelten nicht nur alle Handlungen gegen die herrschende Partei als Verbrechen gelten, sondern schon der Wunsch zum Widerstand, ist ein sogenanntes Gedankenverbrechen (engl. thoughtcrime).

    Wer hier Ähnlichkeiten zur real existierenden EU erkennt, ist selbstverständlich total falsch gewickelt. Oder? Lass mich nachdenken....

    Aber zumindest ist dann Herr Unterberger seit jeher ein Kämpfer gegen diese EU, diesen Idealtyp orwellscher Prägung. Oder? Moment! Hilfe! Er hat sich im Tagebuch noch nie gegen sie ausgespochen...

    • cmh (kein Partner)
      31. Januar 2012 11:27

      Jeder vernünftige Europäer sollte doch damit einverstanden sein, dass es ein Europa gibt, in dem jedermann ohne Behinderungen überall hinreisen kann, in dem die wesentlichen Produkte so genormt sind, dass man seine Elektrogeräte überall in Betrieb nehmen kann, dass man überall, vor allem in den Krankenhäusern einen einheitlichen Qualitätsstandart erwarten kann und in dem nicht zuletzt das einheitliche Geld den Manipulationen der nationalen Regierungen entzogen ist.

      Das ist gut und das will jeder.

      Aber jedes dieser Kriterien kann eine Möglichkeit sein, sich hier sein eigenes Süppchen auf Kosten der anderen zu kochen.

      Gerade beim Geld ist das evident.

      Daher wird man sich hinsichtlich der EU auch das carmen LXV des Catull in Erinnerung rufen müssen, und keine weitere Anforderungen an die Konsistenz seiner Meinung stellen :

      Odi et amo. quare id faciam, fortasse requiris?
      nescio, sed fieri sentio et excrucior.

  12. Graf Starhemberg (kein Partner)
    29. Januar 2012 23:54

    Renner war auch ein Verfechter des Anschlusse an Deutschland

    Renner zur Zollunion
    „Möge es […] uns gestattet sein und den ersten Schritt zu tun und uns wirtschaftlich mit unserem Mutterlande zu vereinigen. In meinem und wohl auch in Ihrer aller Namen grüße ich in dieser Stunde unser großes deutsches Muttervolk!“

    Renners Rede nach dem Anschluss 1938
    Trotzdem habe ich seit 1919 in zahllosen Schriften und ungezählten Versammlungen im Lande und im Reiche den Kampf um den Anschluß weitergeführt. Obschon nicht mit jenen Methoden, zu denen ich mich bekenne, errungen, ist der Anschluß nunmehr doch vollzogen, ist geschichtliche Tatsache, und diese betrachte ich als wahrhafte Genugtuung für die Demütigungen von 1918 und 1919, für St-Germain und Versailles. Ich müßte meine ganze Vergangenheit als theoretischer Vorkämpfer des Selbstbestimmungsrechtes der Nationen wie als deutschösterreichischer Staatsmann verleugnen, wenn ich die große geschichtliche Tat des Wiederzusammenschlusses der deutschen Nation nicht freudigen Herzens begrüßte. (...) Als Sozialdemokrat und somit als Verfechter des Selbstbestimmungsrechtes der Nationen, als erster Kanzler der Republik Deutschösterreich und als gewesener Präsident ihrer Friedensdelegation zu St-Germain werde ich mit Ja stimmen."

    Peinliche linke Geschichtsverdreher !

    • Undine
      30. Januar 2012 08:42

      @Graf Starhemberg

      *****!

      Sehr erstaunlich und wissenswert, was so alles ans Tageslicht kommt!

    • Udo (kein Partner)
      30. Januar 2012 17:04

      Sehr gut, danke!

    • cmh (kein Partner)
      31. Januar 2012 11:29

      Das war immer bekannt - für die, die das wissen wollten und die sind seit dem GröKaZ Kreisky laufend weniger geworden.

  13. Uljanov (kein Partner)
    29. Januar 2012 17:39

    Unterberger, Sie sind ja wohl der absolute Bodensatz, Sie lächerliche Witzfigur!

    • Anton Volpini
      29. Januar 2012 18:25

      Sie sind nicht zufällig ein Kommunist, Uljanov, der sich seit dem zweiten Weltkrieg hier in einem Erdloch versteckt hielt, und die Veränderungen verschlafen hat?

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      29. Januar 2012 19:06

      @ Anton Volpini

      Dem geheiligten Wladimir Iljitsch Uljanow, vulgo Lenin, heute in einem gläsernen Sarkophag in der Kremlmauer residierend, pfleglich einbalsamiert, mag man vieles vorwerfen: Massenmörder, kaltblütiger Unterdrücker und Folterer ...

      ... aber der hätte niemals eine so grenzenlos debile Sprechblase von sich gegeben wie der hiesige Usurpator seines Namens. Denn der wahre Uljanow war alles andere denn blöd, hatte reichlich graue Zellen zwischen den Ohrwascheln — nicht das klägliche Vakuum, das dort bei obigem "Uljanov" gähnt.

      Aber er bringt uns wenigstens zum Lachen.

      Übrigens: Herzliche Grüße an einen Kärntner Landsmann! (Ich las erst kürzlich in oder zwischen Ihren Zeilen, daß Sie einer sind. Ich lebe zwar in Norddeutschland, kehre aber in jedem Sommer an den Millstätter See zurück, komplett mit allen G'schrappen. — Heimweh nach dort, ja, aber nicht nach der österreichischen Räterepublik, deren Sowjets in allen Parteien daheim sind.)

    • Uljanov (kein Partner)
      29. Januar 2012 19:36

      @ Marcus Aurelius:
      Würde Ihnen vorschlagen, daß Sie dauerhaft in Preussen bleiben, Sie kleiner Dolm.

    • Anton Volpini
      30. Januar 2012 06:07

      @Markus Aurelius

      Dann sollten Sie sich bei Ihrem nächsten Millstättersee-Urlaub melden und wir organisieren ein Unterberger-Blog-Treffen. Ich kenne da einige incl. mir, die Sie sehr gerne persönlich kennen lernen wollen.
      Ich bin übrigens in Seeboden direkt am See aufgewachsen und lebe jetzt in Spittal.
      Herzliche Grüße aus unserm schönen Kärnten nach Norddeutschland.

    • Anton Volpini
      30. Januar 2012 06:10

      Verzeihen Sie: Marcus Aurelius!

    • Reinhard (kein Partner)
      30. Januar 2012 07:18

      Wer sich das Pseudonym eines Wegbereiters blutrünstiger Diktaturen gibt, dessen Meinung ist gelinde gesagt irrelevant.

  14. Frage (kein Partner)
    29. Januar 2012 14:59

    Gab es die "cristlich-sozialen" Wehrtruppen nicht vor dem Schutzbund?

    • Trollfresser (kein Partner)
      29. Januar 2012 16:13

      Sag Du es uns doch.

      Sag es uns doch auch gleich, dass Du es gut findest, dass in der UdSSR die Kulaken liquidiert wurden und dass die Tyrannei Stalins eine gute weil kommunistische Sache ist und dass die blöden Christlichsozialen dass einfach nicht geschnallt haben, weil eh schon wissen der Kirche hörig.

      Möglicherweise hast Du aber noch nie etwas von Kulaken gehört.

    • Frage (kein Partner)
      29. Januar 2012 16:25

      Sparen Sie sich doch einfach Ihre dummen Unterstellungen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      31. Januar 2012 11:33

      Wer schweigt stimmt zu.

      Also kann man es jetzt zu Protokoll nehmen, dass der Poster "Frage" unter Protest anerkennen musste, dass er für die Liquidierung der Kulaken und Burschenschafter und der von ihm als "Austrofaschisten" bezeichneten Österreicher ist.

      Womit ich glaube, ein Beispiel echt linker Argumentation und Anschüttung geliefert zu haben.

  15. Geheimrat
    29. Januar 2012 14:48

    Es wäre doch endlich wieder Zeit, daß der Wiener Bürgermeister und Austromarxist Häupl ein Denkmal für eine Massenmörder enthüllt!

    http://images.derstandard.at/t/12/2008/10/09/1220605421670.jpg

    http://images.derstandard.at/t/12/2008/10/09/1220605174392.jpg

    Aus dem zugehörigen Standard-Artikel:

    Der Bürgermeister zeigte sich vornehmlich von der 70 Zentimeter hohen Che-Bronzebüste der Künstlerin Gerda Fassel begeistert, "die unser Wissen und unsere Gefühle optimal umgesetzt hat". Die Behauptung, Che sei ein Mörder gewesen, sei heute genauso falsch wie vor 41 Jahren: "Er war ein Mensch." So sei auch das Bekenntnis zum Denkmal keine Relativierung von Werten, denn Sozialismus sei ohne Freiheit nicht denkbar, und man müsse Solidarität mit den Unterdrückten der Welt üben. "Ich hoffe, Sie tragen ein kleines Stückchen Che Guevara in Ihrem Herzen mit nach Hause", grüßte Häupl die Anwesenden, darunter vornehmlich Altersgenossen Che Guevaras und die diplomatischen Vertreter Kubas, der Dominikanischen Republik, Ecuadors und Argentiniens. Zum Abschluss der Feier stimmte die Formation "Cuba Si" das berühmte "Comandante Che Guevara" an, wenn auch eher in gemächlichem Tonfall.

    Hübsch, nicht?

    • Brigitte Imb
      29. Januar 2012 15:04

      Einfach irre!!! Die Linken rehabilitieren neben Kinderschändern (Cohn Bendit) auch Massenmörder. Und kein Aufschrei der Schwarzen, njet, im Gegenteil, sie helfen mit an einer ungustiösen Geschichtsfälschung. UNWÄHLBAR!!

    • M.S.
      29. Januar 2012 15:31

      Einfach nur mehr zum Kotzen!

    • cmh (kein Partner)
      29. Januar 2012 16:14

      Ich glaube den Schalmeientönen der Sozen nicht denn ich kann leicht sehen, was die so im Laufe der Zeit angerichtet haben.

    • Alex
      29. Januar 2012 16:51

      die Linken sind so widerlich.

    • Reinhard (kein Partner)
      29. Januar 2012 20:29

      Wenn Jungspunde ihre entbehrlichen Balzrituale am Abend eines Holocaust-Gedenktages abziehen, ist das angeblich ein Schlag in's Gesicht der Opfer der Nazi-KZ's (Weil angeblich "Neonazis daran teilnehmen könnten" - im Gegensatz zu Schickimickipartys der Filmemacher oder ähnlicher Gestalten, die natürlich alle stramme nichtnationale Sozialisten sind, soviel ist scheinbar bereits absolut sicher hierzulande - die politische Gesinnung scheint starken Einfluss auf die Karrieremöglichkeiten in unserem angeblich freien Land zu haben...)
      Aber wenn der Wiener Oberbürgermeister, ein hoher politischer Amtsträger der Republik Österreich und nichtnationaler Sozialist, die Büste eines kommunistischen Massenmörders mit Pomp und Glorie voller Rührung einweiht und damit den Opfern der kommunistischen Mordschergen ins Gesicht spuckt, applaudieren die gleichen widerlichen Gfraster, die wegen einem Burschenschafterball den (möglichst gewalttätigen) Bürgerkrieg gegen Menschenverachtung und Faschismus ausrufen möchten, auf's entzückteste.
      Es ist diese Bigotterie, die es schafft, dass man gar nicht mehr so viel Essen in sich hineinstopfen kann, wie über den Rückwärtsgang der Peristaltik aufwärts streben möchte.

    • Undine
      29. Januar 2012 22:06

      @Alle

      *********!

      @Reinhard

      Treffendere Worte, diese schamlose linke Heuchelei zu beschreiben, hätten Sie kaum finden können! Diese Dreistigkeit und Charakterlosigkeit der linken G'fraster macht einen immer wieder fassungslos.

    • Undine
      30. Januar 2012 11:44

      @Reinhard

      Nachsatz: Die ersten 5 Wörter Ihres Kommentars finde ich gar hart! ;-(
      Das könnte man bei jedem Ball sagen und Bälle sind doch etwas Erfreuliches! :-)

  16. Udo (kein Partner)
  17. Udo (kein Partner)
    29. Januar 2012 12:29

    Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.
    A.Polgar

    Alles kommt zwar wieder, aber auf eine andere Weise. S.Kierkegaard

    Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen und
    man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen,
    aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen.
    A.Lincoln

  18. bagaude
    29. Januar 2012 12:13

    Die Schergen von heute sind die gleichen wie damals-willige Journalisten ohne
    Rückgrat,eine parteihörige Justiz,eine bestellte Wissenschaft mit Fälscherlizenz,
    gekaufte Wählermassen,schamlose Künstler ,pervertierte Moralisten und eine
    unterwürfige Kirche;mit diesen Inkredientien ist die Österreichische Suppe verschmutzt und ungenießbar ! Also wird sich der ehrliche Steuerzahler ein anderes Gasthaus suchen,wo man halbwegs sauber ,schmackhaft sättigend und
    gesund seine Suppe auslöffenn kann und das zu einem vernüftigen Preis!!
    Mahlzeit

  19. Otto Ortner (kein Partner)
    29. Januar 2012 11:48

    1946-54 war ich im Gymnasium GXIII/Fichtnergasse im r.k.Religionsunterricht Schüler von Mgr. Dr. Alois Beck, der von 1939 - 1945 Divisionspfarrer der d. Wehrmacht warm darunter der in Stlingrad zugrundegegangenen 297. Infanteriedivision, ausschließlich im Territorium Österreichs rekrutiert. Er zeigte uns die Bilder meiner vorgeborenen Schulkollegen, die er mit der Generalabsolution und der hl. Eucharistie auf das Martyrium im russischen Abwehrkampf vorbereitete - der - heroische - Einsatz der deutschen Luftwaffe rettete diesen "Seelenhirten" vor dem Schicksal seiner Gemeinde, die er aus dem sicheren Westen mit einer Lüge im "Panzergraben 8) in Stalingrad begrub (Dr. Alois Beck,
    "bis Stalingrad -1942-1943", Bild Nr. 34/S.176, Ulm 1983). Es war die offenbare Politik des Vatikan, jedenfalls der 30igerJahre, den Angriffskrieg Adolf Hitlers vorzubereiten und zu unterstützen, die diktatorischen Vollmachten, die der d. Reichstag A. Hitler im "Ermächtigungs-Gesetz 1933" übertrug, kamen nur durch das "Umdrehen" der r.k.Zentrumsabgeordneten durch den Vertrauten Eugenio Pacelli's , Prälat Kaas, zustande. Das "Reichskonkordat 1934" diente der vor Zeugen erklärten Kirchenpolitik Adolf Hitlers "daß die Jugend gläubig stirbt". Wenn man nun Kard. Innitzer die Gutheißung der nationalsozialistischen Aggression gegen die erste Republik Österreich in die Schuhe schiebt (vulgo "weil er Sudetendeutscher war" - ein Angriff auf mich), so wird übersehen, daß das bezügliche Dokument, "Die feierliche Erklärung der österreichischen Bischöfe vom 18. März 1938" von allen Mitgliedern des ö. Episkopats unterschrieben wurde, die rein psyhologisch nicht ohne zentralen "spiritus rector" diesen infamen Landesverrat begangen haben können. Denn kirchenrechtlich geht den Landesepiskopat eine völkerrechtliche Veränderung gar nichts an, diese fällt unter die absolut ausschließliche Zuständigkeit des Papstes. Das Vorschicken und sich Abputzen an Unterläufeln ist jedoch nicht nur in der r.k. Kirche vorgekommen.Es ging ausschließlich darum, die Jugend des vom Feind besetzten Österreich dem NS-Heer als Kanonenfutter auszuliefern. Mein Religionsprofessor verhalf ihnen, im Sinne des Hitler-Pacelli-Paktes "gläubig zu sterben". Daß die Italiener angesichts der feindlichen Übermacht Fersengeld geben, soll ja schon vorgekommen sein. Die wahre Einstellung Kard. Innnitzers, der mich 1948 gefirmt hat, sagte seine Meinung in der Predigt vor der Katholischen Jugend am 8. Oktober 1938 "Jesus ist unser Führer". Darauf stürmten die Nazi das erzbischöfliche Palais und versuchten, den Kardinal zu ermorden - er konnte sich retten, doch ein Mitbruder im Priesteamt wurde in Mordabsicht aus dem Fenster geworfen und brach sich beide Oberschenkelknochen. Das erzbischöfliche Palais würde verwüstet - der Vatikan schwieg. Qui tacet consentire videtur- sollte doch die Jugend für ihren Führer Jesus gläubig sterben - und das tat sie. Dafür schändet die Gemeinde Wien ein Kriegergrab des Hl Märtyrers Walter Nowotny und die Nachkriegskirche spricht den Wehrdienstverweigerer Jägerstätter selig. Ehr sei seinem Angedenken, och dann bitte, ist Walter Nowotny heiligzusprechen!

  20. Fr. Schmidt (kein Partner)
    29. Januar 2012 10:11

    KAUFT NICHT BEI JUDEN!
    Ein gleichartiges Motto hat sich bei der Hofburg-Gesellschaft erfolgreich durchgesetzt, indem auf den Druck der Straße hin der Vertrag über den Burschenschaftlerball gekündigt wurde.
    Ein weiteres Beispiel für den Schmäh, wonach Nationalsozialismus und Demo(kratischer) Sozialismus Gegensätze wären. An ihren Früchten erkennen wir sie als konkurrierende Elemente derselben Bande.

  21. Dweller (kein Partner)
    29. Januar 2012 09:35

    Ich kenne die wissenschaftlichen Diskurse der Zeitgeschichte nicht. Wenn Unterberger solche Anschuldigungen vorbringt und die Wissenschaftler sogar schon unter Anführungszeichen setzt, so sollte er dafür Belege anführen (z.B. Publikationen) und nicht wie üblich sein Bauchgefühl zur Welterklärung heranziehen.

    Mediale Interpretationen oder gar die Darstellung durch Parteien sind grundsätzlich nicht der Wissenschaft anzulasten, das sei vorweg gesagt.

    • Konrad Loräntz
      29. Januar 2012 15:28

      Nun, Dweller, die Diskurse der Zeitgeschichte sind ähnlich harmonisch und von einem völligen Fehlen von Übereinstimmung geprät, wie der Aufmarsch zum WKR-Ball. Googeln Sie einmal "Historikerstreit" oder suchen sie bei Youtube oder Amazon nach Stefan Scheil (das führt dann zu vielen weitere Namen). Und nebenbei überlegen Sie sich, wie vertrauenswürdig Ihnen a) die offizielle Kriegsbegründung zum Irak-Krieg und b) wie frei und objektiv Ihnen die Meinungsarbeit im ehemaligen kommunistischen Ostblock erscheinen.
      mfG, von einem der die längste Zeit seines Lebens ein nahezu blinder Gläubiger der Mainstream-Historie war.

    • cmh (kein Partner)
      29. Januar 2012 16:25

      In diesem Falle dürfte doch das Bauchgefühl genügen.

      Einstweilen warte ich noch auf Belege für den "wissenschaftlichen Diskurs" von unseren Damen und Herrn "ZeitgeschichtlerInnen".

      Bitte diese Damen und Herren wissen doch ganz genau, dass sie in einem lege artis wissenschaftlich geführten Diskurs kein Leiberl hätten, ja sich geradezu alls wissenschaftliche Nackerpazeln outen müssten.

      Es kommt aber auch nicht auf wissenschaftliche Sauberkeit an, sondern der Zweck der Übung ist schon erfüllt, wenn die Schüler in der Schule beginnen, sich gezwungenermaßen für ihre Eltern und Großeltern zu schämen.

    • Undine
      29. Januar 2012 16:50

      @cmh

      "Es kommt aber auch nicht auf wissenschaftliche Sauberkeit an, sondern der Zweck der Übung ist schon erfüllt, wenn die Schüler in der Schule beginnen, sich gezwungenermaßen für ihre Eltern und Großeltern zu schämen"

      Für diesen wichtigen Satz *****+x!

      @Konrad Loräntz

      "mfG, von einem der die längste Zeit seines Lebens ein nahezu blinder Gläubiger der Mainstream-Historie war"

      Für diesen ehrlichen Satz ebenfalls *****+x!

    • Dweller (kein Partner)
      29. Januar 2012 20:21

      Aha, wie vermutet nur dumpfes verklausuliertes Geschwätz, von Fakten weit entfernt. Weil is ja eh klar wie es läuft, das ist dann wohl die individuelle Geschichtsschreibung - bestimmt von den eigenen Wahnvorstellungen.
      Sowas gefällt der lieben Undine, die gerne mitpoltert oder unqualifizierten Senf abgibt natürlich sehr gut, sie tut es in der ÜBLICHEN D Ü M M L I C H E N Weise kund - ********+x +y +*******!!!!

    • Trollfresser (kein Partner)
      31. Januar 2012 11:41

      Warum schmecken die Trolle immer gleich? Und immer gleich faaaaaaad.

      Jetzt auch noch dieser Dweller ... Ein wahrer Troll, denn bevor er auch nur in die Nähe eines nachvollziehbaren Gedanken kommt, schüttet er erst einmal eine an.

      Auch in der weiteren Folge ... nichts! Also, man kauft doch nicht bei Nihilisten. Wenn sie wenigstens die Lehre in ihren Hirnkästen dürch ein aussagekräftiges Schweigen zum Ausdruck brächten, aber nein, es muss inhaltsleeres Stänkern sein.

  22. Hegelianer (kein Partner)
    29. Januar 2012 09:15

    Ich stimme dem Beitrag zu, bis auf den einen Punkt, daß eine "großdeutsche" Gesinnung eo ipso verwerflich sei. "Großdeutsch" gesinnt zu sein, impliziert weder einen völkischen Biologismus noch eine Ablehnung der Eigenstaatlichkeit Österreichs. Die Anfänge der Demokratie und des Verfassungsstaats in Österreich sind nun einmal nicht von der katholischen Kirche und nicht vom Hause Habsburg ausgegangen - ein austrobürgerliches Weltbild zu zimmern, das dies suggeriert, wäre die nächste Geschichtslüge. (Zumal eine solche, die sich nach 1945 dem Verdacht aussetzt, den NS den "Preußen" zuordnen zu wollen - wofür die Anfänge gleichsam schon in der Zwischenkriegszeit gelegt wurden.) Es wäre einmal zu bedenken, warum in vielen österreichischen Städten und Gemeinden neben Mozart und Schubert gleichberechtigt Straßen nach Goethe, Schiller, Eichendorff, Uhland ... benannt sind - alle zusammen oft in den schönsten Villenvierteln aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, das vom Aufstieg des Bürgertums getragen war. Es geht nicht an, Goethe & Co. für das bürgerliche Gymnasium zu reklamieren (für dessen Erhalt auch ich mich einsetze), aber die fruchtbaren Einflüsse Deutschlands auf Österreich zu verschweigen. Genau dieser Umgang der "Schwarzen" scheint mir DIE geschichtspolitische Bruchstelle von Schwarz-Blau, und der tiefere Grund, warum die Blauen am Ende doch immer wieder die Roten, von denen sie viel massiver traktiert werden als von der ÖVP, für das kleinere Übel halten. (Erst sekundär spielen dann auch völkisch-sozialistische Vorstellungen in der FPÖ eine nicht ungewichtige Rolle.) Die SPÖ verleugnet ihre eigene großdeutsche Vergangenheit massivst - nur entgegen A.U.s Einschätzung zu Unrecht. (Oder waren die vielen Juden, die die Frühgeschichte der österreichischen Sozialdemokratie getragen hatten, allesamt Masochisten?) Wann wird die ÖVP endlich die konstitutive Rolle des "dritten Lagers" für ein demokratisch-rechtsstaatliches Österreich anerkennen (wenn es die SPÖ schon nicht mehr tut), anstatt die Freiheitlichen in Wahrheit noch tiefer zu hassen als die Roten - und hierzu wie diese das unsagbar Böse aufzufahren, nur subtiler und hinterfotziger? (Auf daß es der ÖVP am Ende selbst auf den Kopf fällt und Dollfuß zum Prä-Nazi umgedeutet wird.) Solange die ÖVP in Bezug auf die nationalliberale Tradition ein Schnoferl zieht und wieder und wieder in SPÖ + ÖGB das kleinere Übel sieht, wird in diesem Land nichts weitergehen.

  23. Spiegelfechter
    29. Januar 2012 03:15

    Ist es nicht seit jeher so, dass sich die Nachwelt die Geschichte zurechtbiegt, wie es den jeweils aktuellen Machtverhältnissen oder dem jeweiligen Zeitgeist entspricht? Von den Pharaonen wissen wir, dass sie die Grabinschriften ihrer Vorgänger verfälschen liessen, von den römischen Kaisern auch und von den Quellen des Mitttelalters, die überwiegend nur nachträgliche Fälschungen sind, ebenfalls. Die jeweils zeitgenössische Geschichtsschreibung versucht ihre Zeit und die Taten iher meist mächtigen Auftraggeber für die Nachwelt überhöht darzustellen, die Nachwelt "erforscht" das, wa aus ihrer Sicht richtig ist und in die gegenwärtigen Ansichten passt. So haben wir das Wort "Demokratie" von den alten Griechen übernommen, sind wahnsinnig stolz darauf, verbinden damit aber ein Begriff, der dem Athener Vorbild nicht einmal ähnlich ist.

    Und heute ist es noch ärger: man muss nicht mehr aufwendig Steine umarbeiten oder teures Pergament beschreiben, daher sind historische Ereignisse schon am nächsten Tag nicht einwandfrei zu objektivieren, weil soviele Versionen darüber kursieren.

    • Undine
      29. Januar 2012 09:44

      @Siegelfechter

      *******!

      "Ist es nicht seit jeher so, dass sich die Nachwelt die Geschichte zurechtbiegt, wie es den jeweils aktuellen Machtverhältnissen oder dem jeweiligen Zeitgeist entspricht?"

      Es ist genauso, wie Sie schreiben, aber es ist, glaube ich, das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, daß die Bevölkerung beim Zurechtbiegen und Fälschen der Tatsachen staunender Zeuge wird, ja richtiggehend dabei zusehen kann. Das hat natürlich mit der "Berichterstattung" durch das "Medium Fernsehen" zu tun und damit, in wessen Händen sich dieses Medium befindet.

      Unmittelbar nach dem verlorenen Krieg hatten die Menschen alle Hände voll zu tun, ihr Leben wieder halbwegs auf die Reihe zu bringen; das Fernsehen gab es damals noch nicht. Erst als flächendeckend das Fernsehen eingeführt worden war, begann die Politik sich dessen bewußt zu werden, WAS FÜR EINE MACHT ihr damit in die Hände fiel: Wie man Vorgänge MANIPULIEREN kann. Und diese MACHT gelangte ausnahmslos in LINKE HÄNDE, die davon seither SCHAMLOS Gebrauch machen.

      Für mich persönlich (vorher hatte ich "familienbedingt" kaum Zeit und Interesse an der Politik und nicht einmal ein Fernsehgerät) begann diese Manipulation mit der Waldheim-Affaire (1986) und im "Bedenkjahr" 1988 ganz deutlich sichtbar zu werden. Da zogen die Linken mithilfe ihres weltweiten Netzwerkes alle Register. Und von da an wurde ich hellhörig und begann am Wahrheitsgehalt des uns "Vorgesetzten", "Bearbeiteten" zu zweifeln. Das Bombardement an bis zur Unkenntlichkeit beschnittenen Tatsachen wird seither von Jahr zu Jahr schlimmer.

      Selbst Dokumentationen mit einschlägigem Bild- und Filmmaterial traue ich nicht über den Weg, seit ich weiß, daß unmittelbar nach dem Krieg bei den "Umerziehungsfilmen" in amerikan. Straflagern erschütternde Bilder aus englischen KZs in Indien (!) herhalten mußten, um als "einschlägige" Beweise zu dienen. Auf diese Weise kann jede Dokumentation zur Farce werden.

    • Undine
      29. Januar 2012 09:47

      @Spiegelfechter

      Oh, ich habe Sie--wie ich gerade entdecken muß-- in der Hitze des Gefechts "umgetauft"; tut mir leid!

    • M.S.
      29. Januar 2012 14:06

      @Undine
      *********
      Volle Zustimmung! Auch für mich bedeutete diese widerwärtige Menschenjagd auf den Bundespräsidentschaftskandidaten Dr. Waldheim eine Zäsur. Ab diesem Zeitpunkt verlor ich mein Vertrauen in die österreichische Politik. Seither war auch diese Entwicklung, die wir in diesem Blog fast täglich beklagen, wahrnehmbar.
      "Es sei ihm schweres Unrecht geschehen" sagte Heinz Fischer" beim Begräbnis Waldheims. Leider viel zu spät. Dies hätte er noch zu seinen Lebzeiten öffentlich erklären müssen.

    • M.S.
      29. Januar 2012 14:20

      ...zu dessen Lebzeiten.... muß es natürlich heißen.

    • Undine
      29. Januar 2012 16:55

      @M.S.

      Noch dazu, wo der Heinzi, UHBP, damals ja aktives Mitglied der Jagdgesellschaft war und seine, bzw die (familiären) Beziehungen seiner Frau auf der anderen Seite des Atlantiks "weidlich" nützte.

    • Reinhard (kein Partner)
      30. Januar 2012 06:43

      Spiegelfechter, volle Zustimmung!

      Undine, ich vermute, dass sogar bei den alten Pharaonen schon die Leute wussten, wann der Nachfolger über seinen Vorgänger log - aber sie hielten brav den Mund, denn wer von den Beamten des Herrschers abhängig ist, wird möglichst unauffällig bleiben. Priorität hat das eigene Überleben, der Schutz der Familie vor Armut und Ächtung. Und den Mund aufmachen änderte nix am System, konnte einen aber auf die Pyramidenbaustelle bringen.
      Das hat sich bis heute nicht geändert.
      Wer es trotzdem wagt, eine andere Meinung zu vertreten, wird öffentlich demontiert, statt Pyramidenbaustelle, später Schlachtfeld, Galeere, Pranger, KZ oder Gulag gibt es heute eben Klagen, Berufsverbot, Diskreditierung und Verhetzung. Das statuiert Exempel und hält die meisten still.
      In den letzten viertausend Jahren hat sich unsere Technologie rasant weiterentwickelt. Unser Gehirn nicht. Pferdekarren sind jetzt Sportwagen, aber menschen sind noch immer Menschen.
      Und die Macht korrumpiert uns noch immer genauso.

    • Reinhard (kein Partner)
      30. Januar 2012 06:58

      Und zum KZ noch ein Nachtrag: Die Nazis wandelten Arbeitslager in perverser Form zu Standorten der industriellen Tötung von Menschen um. Aus dem bisher "normalen" Genozid - man geht hin und schlägt alle tot - wurde so ein technsich effizientest geplantes und somit offenkundig noch brutaleres und ob seiner Kaltschnäuzigkeit einfach sprachlos machendes Level des Massenmordes erreicht.
      Der Holocaust, die geplante massenhafte Tötung von Juden mit dem offen deklarierten Ziel der totalen Vernichtung eines Volkes, steht für mich nach Gesprächen mit Zeitzeugen beider Seiten und der lückenlosen Dokumentierung (trotz wie festgestellt normaler Manipulation an vielen Ecken und Enden) außer Frage.
      Aber was mich immer wieder sprachlos macht, ist die alleinige Vereinnahmung der Opferrolle der industriellen Tötung durch die heutigen Juden. Bei allem Unrecht, dass diesem Volk angetan wurde, bleibt mir die Spucke weg, wenn heute Schulkinder, zum Thema befragt, allen Ernstes behaupten, die KZ's wären nur für die Juden gebaut worden.
      Dass auch haufenweise Nichtjuden interniert, geschunden und vergast wurden, einfach weil sie in Sippenhaftung für ein abtrünniges Familienmitglied genommen wurden, weil sie sich gegen eine brutale Diktatur aussprachen (auch Burschenschafter mit freiheitlicher Gesinnung landeten im KZ...), weil sie Flugblätter gegen Hitler verteilten, weil sie ihren Hof in der Ostmark nicht der Wehrmacht überlassen wollten, weil sie jüdische Freunde zu verstecken oder schützen versuchten... alles vergessen.
      Die wahre Geschichtsfälschung findet nicht in geschichtswissenschaftlichen Studien statt (auch wenn deren gewünschtes Ergebnis bereits im Vorfeld feststeht) sondern in den Hirnen der Kinder.

    • Reinhard (kein Partner)
      30. Januar 2012 07:01

      Noch ein Nachtrag:
      Wie steht unser Wiener Obermarxist eigentlich zu der Tatsache, dass die Kommunisten unter Stalin mit den Juden nicht viel anders verfuhren als Hitler? Der einzige Unterschied war die Technik: Hitler ließ vergasen, Stalin in Blei- und Kohlebergwerken Sibiriens zu Tode schuften. Scheinbar haben die selbsternannten Retter der Arbeiterklasse kein Problem damit, andere zu Tode schuften zu lassen...

    • Udo (kein Partner)
      30. Januar 2012 16:15

      Allen, volle Zustimmung!

  24. Brigitte Kashofer
    28. Januar 2012 23:17

    Allein schon der ständige Gebrauch des Wortes Nazi und Neonazi ist eine bewusste Verschleierung der Tatsache, dass es sich dabei um National-Sozialisten handelt. Doch dieses Wort wird peinlichst vermieden.

    • Konrad Loräntz
      29. Januar 2012 15:34

      Das ist halt Neusprech! Ebenso wie die Zuschreibung "Fa-sch-ist". Wikipedia - das mir sonst Alles erklärt - schafft es irgendwie so gar nicht, für diesen Begriff eine Definition zu geben, die ich verstehen kann. Am ehesten noch heisst es einfach Anti-Sozialist/Kommunist. Damit ist F--ismus freilich verdammenswert, denn nur eine sozialistische/kommunistische Gesellschaft ist eine gute Gesellschaft.

  25. brechstange
    28. Januar 2012 23:09

    Wie leicht doch überlassen sogar angesehene Bildungsbürger wie unser Wissenschaftsminister Töchterle die Auslegung der Geschichte den zukünftig Herrschenden. Ein Minister, der sich an den Mitarbeitern abputzen wird, hat in jeder zukünftigen Verhandlung das Heft aus der Hand gegeben. So einfach ist das.

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/727729/Toechterles-unliebsame-Naehe-zu-rechts?direct=727732&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=101

  26. schreyvogel
    28. Januar 2012 16:35

    Die Herrschaft über die Geschichte des Holocausts beruht auf einer Legion Eingekerkerter.

  27. HDW
    28. Januar 2012 15:32

    Die Neomarxisten (vulgo 68er) haben im deutschsprachigen Raum die Geschichtswissenschaft durch die "kontrafaktische Diskurskompetenz" (Haberma(u)s) ersetzt, verwenden diese aber zur politischen Agitation. Im Zusammenhang mit dieser Problematik heißt das weg von der Individualschuld, die unserem allgemeinen Rechtsempfinden entspricht, hin zur Kollektivschuld unter der aber gerade die Juden gelitten haben! Es wäre in diesem Zusammenhang auch zu fragen, warum ausgerechnet die Befreiung durch die Rote Armee deren Oberkommandierender Stalin damals war, als Gedenkdatum herangezogen wird und die Befreiung durch die Westaliierten! Obwohl der doch gerade das Antifa-Agitationskomitee Michoels über die Klinge hat springen lassen und einige Jahre darauf zu einem zweiten Holokaust ansetzte (Ärzteverschwörung) wovon ihn nur der plötzliche Tod abgehalten hat. Die Greueltaten der Roten von den Komissaren dazu aufgehetzte Armee an den Volksdeutschen Frauen, Kindern und Alten, sind ja dabei wahrscheinlich kein Grund! Kausaler Nexus?

  28. Konrad Loräntz
    28. Januar 2012 14:18

    Geht es hier um den "50. Ball der Wiener Unteroffiziere", der gestern stattfand ? Wie kann man diesen Burschen, nur weil sie Uniformen tragen, unterstellen, Sie wären erbitterte Feinde der Werte unseres lieben Landes ? Wie kann man diesen Menschen in die Schuhe schieben, höhnisch auf den Gräbern von KZ-Opfern tanzen zu wollen ? Hat man sie gefragt ? Hat man sie legaler oder illegalerweise belauscht ? Ah, man weiss es einfach.

    Im Ernst: Jedergender weiss einfach, dass die Korporierten bei jeder Gelegenheit "Deutschland-d.D." rufen.
    Und ja, es gibt im deutschsprachigen Raum Millionen von Menschen, die noch immer einem nationalistischen Diktator der Dreissigerjahre, dessen Namen mit A beginnt hochhalten. Sie lesen eine auflagenstarke Tageszeitung mit dem Konterfei ihres Idols, unter dem täglich sinngemäß genau dieses "Deutschland-d.D." gedruckt ist. Aber es steht halt dort auf türkisch und welcher Autochtone schaut sich schon die Hürriyet genauer an.
    Wobei ich dieses "Türkiye türklerindir" gar nicht mal soo schlimm finde, solange damit nicht eine Großtürkei gemeint ist. Was mich wirklich ankotzt sind die Doppelstandards, gegen die man schon gar nicht mehr ankämpfen DARF ! Weil da beleidigt man ja gleich wen, da ist man gleich ein kleiner Ignaz, verstösst gegen diese und jene p.c.-Etikette, etc. etc.

  29. Rosi
    28. Januar 2012 12:52

    Geschichtsfärbung ist ein Problem, ohne Frage. Insoferne sind objektive Darstellungen so wertvoll.
    Traummännlein meinen, daß es Geschichtsfärbung nur in kommunistischen Ländern gibt.
    Das beginnt schon beim Zeitunglesen. Es gibt Leute, die nehmen für bare Münze, was dort geschrieben steht - sogar Leute, die verantwortungsvolle Jobs haben, es ist tatsächlich erschreckend, denn solche unkritischen Nachplapperer dürfen auch wählen. Und dann trifft man die 'kleine Verkäuferin', die Ihnen sagt: Staatsschulden? Die gibt's seit Kreisky.
    Man müßte, bevor man wählen darf, eine Prüfung ablegen, wo man einerseits beweist, daß man politisch 'etwas auf dem Hut hat', und andererseits selbstständig denken kann.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  30. HJR
    28. Januar 2012 11:50

    Alle in der Geschichte verzeichnete Herrschaft war seit je beschränkt!
    Dies ist kein Plädoyer für Hoffnung sondern für Gelassenheit.

    • fenstergucker
      28. Januar 2012 12:19

      Wenn man mittendrin fast erstickt wird, fällt Gelassenheit schwer!

    • Konrad Loräntz
      29. Januar 2012 15:47

      Wir eilen in Riesenschritten der demographischen Marginalisierung entgegen. Die mangelnde Bereitschaft Kinder in die Welt zu setzen, fusst m.E. nicht zuletzt in der permanenten Selbsterniedrigung via historischer Schuldkomplex-Einimpfung. Wenn ein "kaukasisches" Paar eigene Kinder bekommt, erscheint das ja schon fast als politisch anstössig - spätestens beim zweiten.
      Ein Ausbrechen aus der über 70 Jahren unveränderten Kriegshistorienschreibung und ein daraus erwachsendes gesundes, un-chauvinistisches Positivgefühl für das biologisch/historisch Eigene stellt somit eine wesentliche Voraussetzung für die Verhinderung des völligen Verschwindens jener Menschen-Gruppe(n) dar, die Europa (bzw. N-Amerika) zu jenem Platz auf der Erde gemacht haben, wo alle hinwollen, wenn man sie nur liesse.
      Viel Zeit bleibt nicht mehr. (D 1970: 1.100.000 Geburten, 2010: ca. 440.000 Eingeborenen-Geburten)

  31. A.K.
    28. Januar 2012 11:40

    St. Ignatius von Loyola schreibt ein sehr tröstliches Wort:
    „Nichts kann die Wahrheit lange überwiegen, sie kann wohl bekämpft, aber nicht überwunden werden.“(S.Ign. apud Nolarc.)

  32. A.K.
    28. Januar 2012 11:28

    Die Tagenotiz „Die Herrschaft über die Geschichte ist die Herrschaft über die Zukunft“ verdient hohes Lob.
    Mein Vater war ein großer Bücherfreund. Er hatte die Gewohnheit, Schriften und diverse Flugblätter, aber auch parteiprogrammatische Papiere, die ihm untergekommen waren, in seinen Büchern abzulegen. Dabei bewies er - nachträglich erkennbaren - schwarzen Humor, so legte er z.B. ein Exemplar des Aufrufs von Kardinal Innitzer aus dem Jahre 1938, bei der Abstimmung über den Anschluß mit Ja zu stimmen, in einem Buch über die Kapuzinergruft ab.
    Besonders erschreckend ist seine Sammlung sozialistischer(!) Schriften, in denen, nach dem ersten Weltkrieg, eindeutig(!) die Auflösung der Familien - zur Durchsetzung marxistischer Ziele - propagiert wurde. Auch für das Ziel „Befreiung der Frauen“, u.a. durch die völlige Freigabe der Abtreibung, wurde schon damals geworben. Wohlgemerkt: Es war dies Propaganda der Vorfahren/Vorläufer der heutigen Sozialisten - seit Kreisky „Sozialdemokraten“ genannt - und nicht der Kommunisten, wobei letztere noch extremer agierten.
    Es ist traurig, daß von „bürgerlicher Seite“ dazu wenig Gegenwehr in Form von Forschung und wissenschaftlicher, aber auch öffentlicher, Aufarbeitung geleistet wird und daß sogar die katholische Kirche nicht deutlicher Stellung bezieht.

    • HJR
      28. Januar 2012 11:53

      Es gibt keinen Zweifel, Kommunisten, (National-)Sozialisten, Sozial-Demokraten und anderes Gebräu mit "Linksdrall" kommt aus dem selben Topf!

    • FranzAnton
      28. Januar 2012 19:06

      @A.K.: Na, diese Propagandaunterlagen könnten wohl sehr wertvoll sein! Wäre es möglich, geschätzter A.K., sie zu scannen und allgemein zugänglich zu machen? Im Sinne von Aufklärung unserer eigenen Jugend.

    • Brigitte Imb
      28. Januar 2012 19:14

      @A.K., *******

      super, Beweismittel die den Sozialisten sicher bekannt sind, jedoch bestimmt vor der Allgemeinheit geheim gehalten werden und sicher nicht in der Nationalbibliothek zu finden sind - das ist ein HIT!!

    • Anton Volpini
      28. Januar 2012 19:30

      A.K.

      Ab sofort sollten Sie nur mehr mit Leibwaechter ausgehen. :-)

    • Anton Volpini
      28. Januar 2012 19:55

      Jetzt weiß ich endlich, wofür die Hüttn gut ist!

    • A.K.
      29. Januar 2012 16:48

      @Brigitte Imb, FranzAnton; Anton Volpini:
      Da die zitierten Beweismittel in verschiedenen Büchern - siehe dazu z.B. jenes über die Kapuzinergruft (mit dem Aufruf von Kard. Innitzer) - verstreut sind und ich eine ähnliche Sammel-Gewohnheit in meinen eigenen Büchern fortgesetzt habe, ist Ihr verständlicher Wunsch mit erheblicher Sucharbeit verbunden. - Ich habe leider keinen Zettelkatalog wie die ÖNB angelegt. Das Scannen kommt dann noch dazu.
      Bitte daher etwas Geduld, wenn das Wetter sehr schlecht ist, werde ich auch besser zur Suche motiviert sein und Passendes zusammenstellen. Danach melde ich mich in geeigneter Weise.
      @Anton Volpini: Ich hoffe, daß meine Initialen genügend "dicht" sind um auf den Leibwächter verzichten zu können.

    • Brigitte Imb
      29. Januar 2012 17:02

      @ A.K.,

      vielen Dank - ich bleibe geduldig und sehr gespannt! :-)

  33. Alfred E. Neumann
    28. Januar 2012 11:28

    ein wenig OT, aber bezeichnend:

    1.300 Einsatzkräfte! Wieviele waren das eigentlich bei der Beerdigung Dris. Otto von Habsburg?

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/727628/DemoTouristen-aus-Deutschland-bei-WKRBall?_vl_backlink=/home/index.do

  34. simplicissimus
    28. Januar 2012 11:16

    es wird noch einiges auf uns zukommen wenn die fpö die wahlen gewinnt.
    mir graut vor den braunen schmutzkübeln die dann wieder ausgelehrt und ganz österreich verschmutzen werden.
    wie muss es doch wehtun von der macht und den pfründen lassen zu müssen!

    • K.K.
      28. Januar 2012 13:01

      Ja, ja, die "ausgelehrten" Schmutzkübel! Wie muß es doch wehtun...

    • byrig
      28. Januar 2012 19:30

      vor kreisky hatten die begriffe "sozialistisch","links" u.ä. einen touch von unehrenhaftigkeit an sich.Danach ist es dem linken mob zunehmend gelungen,das auf anständige bürgerliche und nichtlinke abzuwälzen.
      wobei es nicht nur der linke mob war,nein,der hatte und hat immer mehr unterstützung fast der gesamten medien und sog."bürgerlicher idioten.

      was bleibt,ist die tatsache,das alles linke(und grüne) nach wie vor sinister und negativ sind.

    • Brigitte Imb
      29. Januar 2012 17:10

      Ah, siplicissimus "auslehren" trifft m.M. voll ins Schwarze. Die Linken "Lehren" gegen alles nicht ihren Idealen entsprechende, mitsamt ihren Schmutzkübeln, werden hoffentlich mehrheitlich nicht mehr goutiert werden und damit hat sichs "ausgelehrt"....., mangels "Hörer". :-)

  35. raeter
    28. Januar 2012 11:15

    Komisch wirds, wenn sich deutschsprachige Medien über die Pressefreiheit in Ungarn erregen.

  36. Riese35
    28. Januar 2012 11:05

    Und noch ein zwei Geschichtslügen:

    a) Der Nationalsozialismus wäre rechts. Gut wären die Parteien der Mitte.

    Wenn der Nationalsozialismus rechts und der Internationalsozialismus links wäre, wo wäre dann die Mitte? Die Mitte zwischen National- und Internationalsozialismus wäre dann jedenfalls wieder eine Art von Sozialismus. Leider wird dieser Unsinn heute so rezipiert, sodaß auch die "bürgerlichen" Parteien "der Mitte" tatsächlich sozialistische Ideologie vertreten.

    Demgegenüber hat der Nationalsozialismus von sich selbst behauptet, eine linke Ideologie zu sein. Das läßt sich sowohl historisch als auch durch die vielen Parallelen zwischen Nationalsozialismus Kommunismus nachweisen.

    Mit der heute üblichen und unsinnigen Unterscheidung zwischen rechts und links wird ein bedeutender Unterschied zwischen zwei an sich unbedeutenden Nebensächlichkeiten konstruiert und in den Vordergrund gerückt, der von den wahren und tiefgreifenden Unterschieden ablenken soll: auf der einen Seite die Biologie, das Nationale, auf der anderen Seite die Soziologie, die Besitzenden. Sie haben aber mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede: in beiden Ideologien gibt es eine Gruppe böser Menschen, denen das Existenzrecht abgesprochen wird und die der Verfolgung preisgegeben wird. Beide Ideologien sind totalitär und lassen nichts neben sich gewähren. Ein Volk, ein Reich, ein Führer (1-1-1), von Volkswagen bis zur Volksdemokratie, den Volksgerichtshöfen, von den drei große Gs (Gouillotine, Gulag, Genickschuß) zu den KZs. Hat mit der Gouillotine die industrielle Tötung der Feinde der Revolution begonnen, so hat sich diese Ideologie über den Golodomor und die Schoa fortgesetzt. Abhören, Überwachung, Gesinnungsstrafbarkeit etc. Gnadenlsoe Vernichtung von allem, was einem im Wege steht.

    Dem steht ein konservativ freiheitliches Konzept gegenüber, in dem auch der andere geachtet wird. Das ist wirklich ein fundamental anderes Konzept: Pluralismus, Heimatliebe, Respekt, viele Völker, viele Sprachen, Achtung der Familien etc. Dieses Konzept geht heute freilich in dem zeitgeistigen links-rechts-Getöse fast völlig unter. Es gibt kaum mehr Parteien, die auf dieser Basis stehen. Das allerdings wäre das wahre, rechte Konzept. Das wäre ein wahrer Gegensatz zum linken Konzept.

    b) Austrofaschismus

    Hier steckt die Faschismuskeule im Begriff. Es geht wieder um die Vernichtung des Konkurrenten. National- und Internationalsozialismus sind nämlich keine Gegner, sondern Konkurrenten, denn in den wesentlichen Punkten verfolgen sie das gleiche Ziel. Das Zeigen auch die vielen Parallelen: Viele Jahre Kooperation zwischen Hitler und Stalin, Anschlußideologie Renners etc. Der heute vielfach verwendete Begriff "Faschismus" ist einzig ein linker, kommunistischer Kampfbegriff, um alles in einen Topf zu werfen und zu diffamieren, was nicht dem eigenen Nutzen dient. Im Sinne der Wahrheit wäre es nach so vielen Jahrzehnten höchst an der Zeit, diesen Begriff wieder dort zu lassen, wo er herkommt: in Italien.

    Belassen wir doch für Österreich der 30er-Jahre den korrekten Begriff "Ständestaat". Mit dem faschistischen Italien hat der Ständestaat nämlich nur wenig zu tun gehabt. Die Annäherung an Mussolini war keine ideologische, sondern eine aus der Not der Bedrohung durch den Nationalsozialismus erzwungene.

    • Alfred E. Neumann
      28. Januar 2012 11:16

      @Riese35

      ************!

    • Anton Volpini
      28. Januar 2012 11:18

      Starker Beitrag, danke!!

    • raeter
    • HDW
      28. Januar 2012 11:44

      Danke für die Erwähnu8ng des ukrainischen Begriffs vom "Golodomor"! Eine Seltenheit in dieser von charakterlosen Opportunisten beherrschten Kultur Österreichs und Deutsclands!

    • Pumuckl
      28. Januar 2012 14:07

      @ Riese 35

      . . .Begriff "Faschismus" ist einzig ein linker, kommunistischer Kampfbegriff, . . .

      Habe gelesen daß der Begriff Faschismus wurde in Deutschland von hoher Instanz ( Verfassungsschutz? oder Höchstgericht? ) als kommunistischer Kampfbegriff definiert wurde.

      Auch von mir - Beifall für den ganzen Beitrag!

    • ProConsul
      29. Januar 2012 10:14

      ausgezeichneter Kommentar.

      noch ein paar Anmerkungen zum Sozialismus:

      George Steiner hat den Marxismus aus der Perspektive biblischer Prophezeihungen betrachtet: „Marxismus“ so sagt er, „ist im Grunde ungeduldiges Judentum. Der Messias hat zu lange gebraucht, um zu kommen, oder genauer gesagt, um nicht zu kommen. Und so ist es an den Menschen, das Reich der Gerechtigkeit auf dieser Erde hier und jetzt einzuführen […] predigt Karl Marx in seinen Manuskripten von 1844, in denen man die Ausdrucksweise der Psalmen durchschimmern sehen kann." (George Steiner, De la Bible à Kafka, 1996, Bayard)

      "Das Denken von Marx ist letztendlich nichts als die säkularisierte Version traditioneller jüdischer Eschatologie." (Hervé Ryssen, Les origines religieuses du mondialisme)

      "Man kann aber dennoch feststellen, dass linksextreme Gruppierungen immer noch von der Aufmerksamkeit der Medien in westlichen Gesellschaften profitieren: Das liegt daran, dass sie die Speerspitze des Projekts einer egalitären und multirassischen Gesellschaft sind, und damit die radikale Opposition, die das liberale System immer hervorbringt, in eine globalistische Richtung lenken. Dieses mobilisierende Utopia ist eine Notwendigkeit in einem trostlosen demokratischen System, das seiner Jugend nichts weiter bietet als das Flanieren in Einkaufszentren. Somit ist der Marxismus am nützlichsten, wenn er in die Demokratie eingebettet ist. Marxismus und Demokratie sind zwei sich vollkommen ergänzende und füreinander unverzichtbare Kräfte in dem Projekt, ein globales Imperium zu errichten. Ohne den Kommunismus würde die Opposition sich unweigerlich in Richtung nationalistischer Strömungen bewegen, und das würde das System nicht überleben." (Hervé Ryssen, Les origines religieuses du mondialisme)

      http://helmutmueller.wordpress.com/2011/08/19/die-religiosen-ursprunge-des-globalismus/

    • Celian
      29. Januar 2012 12:52

      Links und rechts sind nicht das Selbe. Viel mehr hat die Linke es geschafft, ihre nationalen Vorgänger, international geächtet, der gegnerischen, rechten Seite unterzujubeln. Das ist der Grund, warum Sie sich im ideologischen Spektrum links und rechts nicht mehr finden, und heimatlos meinen nur mehr die Wahl zwischen Sozialismus und Sozialismus zu haben.

      Hier eine etwas andere Sicht:
      "Links bezieht sich auf unseren Herdentrieb und das Behagen, das wir beim Gleichen und Nämlichen und das Unbehagen, das wir beim Anderen und Fremden empfinden. Links steht der Kollektivismus jeder Art, der Sozialismus, der Nationalismus, der Internationalismus, der Rassismus, Rechts die Freude an der Vielfalt. Das Linke ist das Horizontale, das Rechte das Vertikale. Das Rechte ist aufblickend, das Linke umherblickend, das Rechte das Spirituelle, das Linke das Materielle. Der linke Trieb in uns, den wir auch mit dem Tierreich teilen, gibt uns ein Vergnügen im Kreise Gleicher und Gleichgesinnter zu sein, wo niemand anderer Meinung ist und sich gerne angleicht. Das Vergnügen des Reisens ist „rechtsdrallig“: es macht Freude, ein anderes Klima, andere Menschen, andere Weisen, andere Speisen, eine andere Architektur, eine andere Tierwelt zu genießen. Die Natur kennt keine Gleichheit und diese muß künstlich, also durch „Gewalt“ hergestellt werden. Eine Gartenhecke, die gleich hoch bleiben soll, muß man wiederholt schneiden. Deshalb ist die wahre Rechte mit der Freiheit, die Linke mit dem Zwang und der Sklaverei verbunden. Das Neue Testament spricht von der Freiheit, aber nie von der Gleichheit, und der Dominikaner Bruckberger nennt es eine Botschaft menschlicher Ungleichheit."

      http://www.monarchieliga.de/person/kuehnelt-leddihn-erik-von/linke-nicht-am-ende.htm

    • ProConsul
      30. Januar 2012 10:15

      sehr gut Celian

    • Carolus (kein Partner)
      30. Januar 2012 23:23

      Zum Golodomor/Holodomor: Der Film „Sowjet Story“, der die unfassbar grausamen Untaten der Bolschewiki und Sowjets thematisiert:

      http://de.gloria.tv/?media=235054

    • dickbrettbohrer (kein Partner)
      31. Januar 2012 06:57

      Die Frage der Einordnung politischer Ideologien in ein lineares Koordinatensystem „links“ – „rechts“ beschäftigt mich seit Jahren. Ich neige zu der Ansicht, daß das lineare Denken in eine Sackgasse führt, aus der man nicht herauskommt.
      Das ganze Bild ist falsch. Links, rechts, halblinks, halbrechts, viertellinks ... als habe das alles mit Geographie und Himmelsrichtungen zu tun.
      Versuchen wir es doch einmal anders, denken wir uns einen Kreis – oder noch besser, eine Kugel. Am deren Oberfläche befinden sich die sinnlich wahrnehmbaren Phänomene der Welt, also jene, die selbst der Einfältige sieht und mittels Worten beschreiben kann, falls er denn welche hat. Die Oberfläche ist der Ort, an dem sich die Etatisten aller Farben und Richtungen tummeln.
      Die Kugel verbirgt mehr als sie zeigt. Alles, was sich unter der Oberfläche befindet, ist dem Auge verborgen. Was man sieht, und was man nicht sieht – damit befaßte sich auch schon der wunderbare Politiker und Philosoph Frédéric Bastiat. In der Mitte der Kugel wäre dann die Wahrheit zu finden, sie ist nicht Programm, sondern einfach da. Und jeder kann SPÜREN, daß sie da ist.

      Die Wahrheit kann vom Menschen nie ganz erfaßt werden, deshalb gibt er sich mit Vorliebe der Beschreibung von Oberflächenphänomenen hin. Das Zentrum der Kugel ist der blinde Fleck – auch wir selbst können nicht erkennen, was in uns selbst ist. Die Wahrheit blendet und lähmt die Zunge. Bitte um Verzeihung, wenn das einen etwas lyrischen und religiösen Anklang bekommt. Hat sich nicht gerade die Religion zu allen Zeiten mit diesen fundamentalen Fragen der Welterkenntnis befaßt? Kreist nicht alles religiöse Denken um diesen mystischen Kern des Daseins? Wir täten gut daran, uns diesen Fragen mit gebotenem Ernst zu nähern.

      Antoine de Saint-Exupéry hat den Kleinen Prinzen wunderbare philosophische Wahrheiten in den Mund gelegt, zum Beispiel, daß das Wesentliche für die Augen unsichtbar sei. Jedermann kennt den Kleinen Prinzen, und alle plappern seine Weisheit verzückt nach, verstehen tun sie aber nichts. Da ist Hopfen und Malz verloren. Der Kleine Prinz würde weinen.

      Die Linkenrechten haben ohnehin noch nie etwas kapiert, denn sie befassen sich bloß mit Dingen, die man sieht. Vornehmlich die materielle Welt interessiert sie, vor allem das, was der eine Mensch besitzt und der andere nicht. Das Papiergeld gehört auch zu den sichtbaren Phänomenen der modernen Welt. Und das ist nun wirklich ein großes Malheur.

      Links und Rechts sind in der Tat ein und dasselbe – bloß daß sich die Rhetorik der Jünger unterscheidet. Sie sind allesamt Diebesbanden und verkloppen sich, weil sie dasselbe wollen, um so erbarmungsloser. Brüder- und Schwesternkriege! Wer will denn da noch wählen und sich dabei einbilden, daß er etwas zu sagen hat? Hahahahahahaha! Da fliegen sophistischen Fetzen unter selbstverliebten Besserwissern und Möchtegernkönigen hin und her: Links – rechts – links – rechts – das Publikum tobt! Großes Theater und die Leute glauben, es ist echt. So ein Pech.

      Das unlösbare Dilemma der echten Liberalen (dieser Begriff ist verhunzt, aber ich gebrauche ihn mangels brauchbarer Alternative), ist, daß die freiheitliche Weltanschauung in kein politisches Programm gegossen werden kann, niemals. Dazu müßte erst der viereckige Kreis konstruiert werden. Die Freiheit ist die unzerstörbare Mitte der geheimnisvollen Kugel, und wir finden keine Worte, um sie auch nur umfassend zu beschreiben. Alles, was die Menschen bislang dazu gesagt und geschrieben haben, ist hilfloses Gestammel. Freiheit wie Glück sind flüchtige Phänomene, Politik läßt sich damit nicht machen.

      Welche Lösung aber gibt es? Vielleicht diese: Wir folgen dem Ideal, auch wenn es nicht zu erreichen ist. Ein guter Weg ist immer noch besser als ein schlechter oder gar keiner.

      Gruß vom dickbrettbohrer
      aus Salzburg

  37. Undine
    28. Januar 2012 10:53

    Um noch einmal auf den 27.1. zurückzukommen, der heuer (zufällig) für gleich drei Ereignisse Bedeutung hat:

    1. Geburtstag Mozarts
    2. Befreiung div. KZs
    3. WKR-Ball

    Man sollte nicht glauben, daß auch Mozart ein "Opfer" der Linken ist. Voriges Jahr war "Mozartjahr" (220. Todestag), Grund genug, sich Mozart intensiv zu widmen. Und was macht Österreich? Es will mit aller Gewalt Gustav Mahler in den Vordergrund spielen, weil dieser 2011 seinen 100. Todestag hatte und somit Mozart die Show stehlen sollte. Ihn mit Mozart in einem Atemzug zu nennen ist schon ein gewagtes Stück; aber Rundfunk und Fernsehen hatten sich "redlich" bemüht, Mahler ganz betont eine Bedeutung zuzumessen, die ihm einfach nicht zukommt. Das Hervorkramen weiterer unbedeutender Komponisten, die jetzt aus fadenscheinigen Gründen zu Genies hochstilisiert werden, paßt auch in das Schema.

    Über die Burschenschaften herzufallen und sie in Bausch und Bogen zu verdammen und zu verleumden gehört, wie's scheint, zum Standardprogramm der Linken. Jeder bemüht sich, wortreich zu beteuern, wie lächerlich er sie fände und sie vorweg als unsympathisch hinzustellen, um nur ja nicht in den Verdacht zu geraten, mit ihnen auch nur im entferntesten zu sympathisieren. Igitt! Sind die Motive der Burschenschaften tatsächlich so "verwerflich", wie man dem unwissenden Publikum weismachen will? Man hat sie für "gefährlich" zu halten, aus, basta.
    Was die Mensuren anbelangt: Da gibt es wesentlich gefährlichere Sportarten, die dauerhafte Invalidität oder sogar den Tod bringen können und kein Hahn kräht danach.

    Aber den Burschenschaften vorzuwerfen, ihren Ball just am "KZ-Befreiungstag" abzuhalten, ist nahezu pervers und an den Haaren herbeigezogen. Wenn dieser Ball seit seinem Bestehen am letzten FR im Jänner stattfindet, dann ist das ein Faktum, das man zu respektieren hat, außer man ist neurotisch veranlagt. Man tut ja so, als sei dieser Termin von allem Anfang an aus Bosheit festgelegt worden. Bleiben wir doch am Boden und deuten wir nicht etwas hinein, was nie so gedacht war.

  38. HDW
    28. Januar 2012 10:31

    Der Artikel A.U.s ist vollinhaltlich zu unterschreiben und eine Wohltat bei der heutigen Tendenz der übrigen Medienszene! Ich würde noch die Verteidigung des Obersturmbannführers Friedrich Peter, seinerzeit Mitglied der "Einsatzgruppen", durch den ehemaligen Kommunisten Christian Broda, damals Justizminister der SPÖ, gegen Simon Wiesenthal. Derselbe Broda dem wir das heutige, widerlich politisierte Justizwesen verdanken! Trotzdem, der Artikel ist ein Pleonasmus, denn diese APO, also außenparlamentarische Opposition ist mindestens seit Antonio Gramsci, sicher aber nach 1968 Programm der Linken und bezieht sich als "Kulturrevolution" eben besonders auf die Geschichtswissenschaften. Wirklich Präpotent ab den 80er Jahren und seither existenzsichernd für die sich als Journalisten bezeichnenden Studienabbrecher aber nicht nur. Welche Parteien sollten dann aber eigentlich diese angemahnten doch eher "bürgerlichen Werte" verteidigen? Richtig, die sogenannnten bürgerlichen Parteien. Das waren damals Busek und Taus, zuletzt die Prölls Spindeleggers Leitls und so weiter und so fort! Also wer ist da jetzt der Versager? Die Analysen des Versagens dieser Seite, sozusagen der Blockparteien, die fehlen mir!

  39. Censorius
    28. Januar 2012 10:21

    Den Sozialisten in Österreich gebührt ein AAA für Geschichtsfälschung. Sie sollten die Reden und Aufsätze ihres Säulenheiligen Otto Bauer lesen, um zu verstehen, welchen beträchtlichen Anteil an Schuld die Austromarxisten vor 1934 an der politischen Entwicklung und Radikalisierung hatten.
    "Diktatur des Proletariats ! Expropriation der Expropriteure ! Ausbau der Bemeindebauten zu Festungen mit Maschinengewehrnestern, ein bewaffneter und gutorganisierter Schutzbund unter dem Kommando erfahrener Offiziere aus dem 1. Weltkrieg, die Bolschewiken als Vorbild ........ " Alles nicht wahr ?
    Die Austrofaschisten haben auch an dem wirtschaftlichen Disaster dieser Jahre ihren Anteil. Warum haben Sie gegen die Völkerbundanleihe, die Kanzler Buresch
    vorbereitet und Dollfuss zur Abstimmung brachte, gestimmt ? Darin war ein Anschlussverbot an Deutschland beinhaltet ! Auch Renner plädierte für den Anschluss !
    Nachweislich sind Anstalten, die eine Hochburg der Sozialisten waren, 1938 fast geschlossen zur NSDAP übergetreten, da sie in ihr einen Feind der österr. Regierung erblickte, ein Jahr später trugen die Sozialisten die braunen und schwarzen Uniformen. Freundschaften zwischen Sozis und Nazis, in Wöllersdorf begründet, hielten noch nach dem 2.Weltkrieg.
    Die NationalSOZIALISTEN waren SOZIALISTEN, das gefiel .
    Letztlich war es Hitler, der in den Augen der Sozialisten den Klassenkampf beendet hat und den VOLKSGENOSSEN geschaffen hat. Keine Barrieren mehr, weder der Standes, der Klasse, der Herkunft,des Berufes, der Bildung. Jeder konnte alles werden. Auch das gefiel.
    Kein Widerstand kam von roter Seite . Der Sozialismus in der DDR konnte nahtlos auf dem 3. Reich aufbauen. Sozialismus bleibt eben Sozialismus, ob National- oder nicht.

    • brechstange
      28. Januar 2012 10:38

      Das werden sie nicht gerne hören, die Sozialisten. Wenn man Geschichte nicht ehrlich aufarbeitet, kommen eben diese dunklen Stellen immer wieder hoch und führen zu Unfrieden. Das wäre Aufgabe einer EU, ehrliche Aufarbeitung zu fordern und fördern, das würde dann zu einer Friedensunion führen und nicht ein Teppich aus Euro und Vertiefung, der die dunklen Stellen Europas zudeckt. So kommt es auch, dass Merkel mit Hakenkreuz in renommierten griech. und italienischen Zeitungen abgebildet werden darf.

    • HDW
      28. Januar 2012 10:43

      Fehlt noch die Nähe der roten Februarkämpfer, z.B. ihres Anführers des Linzer Bernaschek zu Hitler, die Rolle der Belegschaft der "Reichswerke Hermann Göring Linz bis zum Management des LD-Verfahren nach dem Krieg durch den ehemaligen Chef der berliner GESTAPO und den Ex Hj-Führer Ruhaltinger! Charakterloser Opportunismus eben, aber gerade deshalb werden die von den Massen immer wieder gewählt, auch zum BUndespräsidenten wie Heinzi Fischer, der als gerade opportun war Simon Wiesenthal als "Menschenjäger" bezeichnet hatte!

    • Censorius
      28. Januar 2012 14:19

      Korrektur : Im 3.Absatz soll es heißen AUSTROMARXISTEN ( geht auch aus dem Sinn des Textes hervor ).
      Der Ausdruck " Austrofaschismus " ist falsch. Es handelte sich um einen "STÄNDESTAAT ". Autoritär aber nicht faschistisch organisiert. Übrigens, war es ein Sozialist ( Renner ), der den Vorsitz als Präsident des Nationalrates zurückgelegt hat, um mit den Genossen stimmen zu können. Hätte er seinen Vorsitz beibehalten, wäre es zu keiner Selbstauflösung des Parlamentes gekommen.

  40. Josef Maierhofer
    28. Januar 2012 08:21

    Aber viele Menschen wissen das.

    Die Österreicher sind nicht mehr so blöd, dass sie blind den Medien glauben, wie die Umfragen gezeigt haben, sie wissen um die Manipulation. Sie sehen immer mehr wachenden Auges, wer da stets lügt.

    Ich hoffe sehr, dass sich das nun bald auch in den Wahlergebnissen niederschlägt, was hier so an Unwahrem, an Lügen, an Manipulation an den Österreichern und an Österreich verbrochen wird.

    Nicht von ungefähr greift die SPÖ auf die Imane zurück, die ihnen die Sozialausländer zuführen, damit sie die Mehrheit auf diese Weise mit österreichfernen Typen schaffen.

    Der größte Feind Österreichs ist die sozialdemokratische (spezialdemokratische) Partei, leider, und das nicht nur bei Geschichtsfälschung.

  41. Anton Volpini
    28. Januar 2012 08:02

    Die Sozialisten tun einfach das, was sie am viertbesten können. Sie lügen, bis die Balken brechen.
    Dabei haben sie keinen Genierer, heute, mit der selben Inbrunst der Überzeugung, das Gegenteil von gestern zu verkünden. Ob das an deren stark ausgeprägtem Kurzzeitgedächtnis liegt oder einfach nur von deren Fokusierung auf die Bildung einer Idealwelt, nach deren Vorstellungen, abhängt, ist derzeit noch ein heiß diskutiertes Thema in der Gehirnforschung. Daß bei Linken einige Teile des Gehirns anders ausgebildet sind, als bei konservativ denkenden Menschen, wurde schon vor einem Jahr festgestellt und publiziert.

    Das ganze Geschrei gegen die sogenannten Rechten, brauchen die Linken doch nur, um die eigene Gewaltbereitschaft zu rechtfertigen. Daß Österreichs Sozialisten den Anschluß ans Nazi-Deutschland herbeigewünscht, und auch tatkräftig unterstütz haben, ist in so vielen Büchern dokumentiert, daß sie schon wieder eine großangelegte Bücherverbrennung brauchen, um die gegenteilige Behauptung als Lüge unkenntlich zu machen.
    Und nach dem Krieg sind die meisten Nazi-Bonzen in der sozialistischen Partei untergekommen, einfach deshalb, weil dieses Parteiprogramm ihrer Gesinnung am Nächsten stand.

  42. Brigitte Imb
    28. Januar 2012 07:46

    Sozial"Demokraten" ?? Seit Vranitzky (1991) erheben die Roten den Anspruch "Demokraten" zu sein - mitnichten - sie sind und bleiben SOZIALISTEN, die die Menschen bevormunden und weitgehend enteignen, und dass ihnen dazu jedes Mittel recht ist, selbst eine groß angelegte Geschichtsfälschung, beschreibt Dr. U. sehr gut und kann nicht oft genug wiederholt werden.
    Womöglich erleben wir es allesamt noch, dass Renners Spruch "Wer einmal schon für Adolf war..." auch aus den Geschichtsbüchern gestrichen wird.

    Wer hat uns verraten....

    • M.S.
      28. Januar 2012 09:51

      @Brigitte Imb

      ".....und dass ihnen dazu jedes Mittel recht ist .....", das ist das Erschreckendste an dieser Spezies. Davon hat man ja schon einige markante Beispiele in den letzten Jahrzehnten erlebt.

    • Brigitte Imb
      28. Januar 2012 18:46

      M.S.,

      "unseren" Sozen sitzt das Trauma des Machtverlustes noch stark in den Knochen, darum muß gelogen werden bis sich die Balken biegen, eigentlich könnte man - im Falle des WKR Balles - ohneweiteres von Verhetzung sprechen.

      Genau genommen zählen die Schwarzen ebenso zu den Lügnern, weil sie den roten Lügnern nicht widersprechen.

    • M.S.
      28. Januar 2012 19:24

      @Brigitte Imb

      Zu den Lügnern u n d Feiglingen!

  43. Wertkonservativer
    28. Januar 2012 06:23

    Zum Thema:

    "Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat"
    Voltaire
    --------------------------------------------------------------

    Geschichtsschreibung.

    "Bei hellem Tageslichte
    Hab ich es anders gesehen.
    Gewiß. Geschichten und Geschichte
    Wachsen und wechseln schon im Entstehn!"
    Theodor Fontane.
    ---------------------------------------------------------------

    "Man muß das Wahre immer wiederholen,
    weil auch der Irrtum um uns immer wieder gepredigt wird,
    und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse:
    in Zeitungen und Enzyklopädien,
    aus Schulen und Universitäten,
    überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich
    im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist."
    Goethe / Gespräche mit Eckermann.

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Undine
      28. Januar 2012 09:01

      @Wertkonservativer

      *****!

    • HDW
      28. Januar 2012 10:46

      Und die Problematik des "Wahren" also z.B. der Objektivität der Geschichtswissenschaften, stellen für sie kein Problem dar?

    • raeter
      28. Januar 2012 11:00

      Lieber Wertkonservativer,
      irren kann auch jemand der versucht, "wahrhaftig" zu sein. Die Medien im deutschen Sprachraum irren jedoch nicht, sie manipulieren. Aussagen werden bewusst falsch verstanden, Headlines verdreht (siehe auch WKR Ball, wo in headlines gewalttätige Ballbesucher suggeriert werden).

      Medien bedienen die "herrschende" Klasse - die in der modernen, globalisierten Welt nicht einfach zu "fassen" ist.

      Gesellschaftspolitisch ist man links, wirtschaftspolitsch lässt die Linke "brav" globalisiert verdienen. Feindbilder (EU-Gegner, Freiheitliche, Traditionalisten, Katholiken, Priester......) und "Helden" (occupy, greenpeace, Arigona) werden künstlich aufgebaut und von DDR-ähnlichen Medien dem Bürger aufs"Auge" gedrückt.
      Es ist kein Irrtum, es ist systemerhaltende Manipulation.

    • Susanna (kein Partner)
      29. Januar 2012 09:55

      Lieber WK,
      danke für diese so passenden Zitate!
      *****
      Die Linken einigen sich nicht nur auf die geltende Version der Geschichte, sondern auch auf viele andere Aussgen, die Konservativen hingegen sind zerspalten... Katholiken und Protestante, CVer und Burschenschafter, Schwarze und Blaue: anstatt an einem Strang zu ziehen bei Themen, wo es not täte.

    • Wertkonservativer
      29. Januar 2012 12:22

      Wo, liebe Susanna, hat es das schon gegeben, dass Bürgerliche/Konservative/Liberale an einem Strang ziehen?
      Das ist schon deshalb nicht zu erwarten, da es in diesen Bevölkerungsschichten eben auch überdurchschnittlich viele Kluge gibt, die zu meinen glauben, den richtigen Weg für das Land, für Europa und - zum Drüberstreuen - auch für die ganze Welt zu wissen!
      Der - sagen wir es vorsichtig - harmlos und unreflektierend denkende Mehrheitsanteil des Volkes rennt den vermeintlichen Wohlstandsheilsbringern nach, die dem Volk nach dem Mund reden, und deren Mehrheiten dadurch ziemlich sicher einzementiert sind.

      Wir sind in der Minderheit, werte Susanne; diesen Umstand müssen wir wohl zähneknirschend zur Kenntnis nehmen; da hat andauerndes Lamentieren über die Ungerechtigkeit der Welt keinen Sinn!

      Dank und beste Grüße,

      Ihr Wertkonservativer!

    • Undine
      29. Januar 2012 13:04

      @Wertkonservativer

      "Der - sagen wir es vorsichtig - harmlos und unreflektierend denkende Mehrheitsanteil des Volkes rennt den vermeintlichen Wohlstandsheilsbringern nach, die dem Volk nach dem Mund reden..."

      Und diese vermeintlichen "Wohlstandsbringer" scheuen sich nicht, nicht nur das Erbe zu verprassen und zu verschleudern, nein, sie machen auch noch auf Teufel komm heraus Schulden, die die Nachkommenschaft abstottern muß--was diesen völlig unmöglich sein wird. Bedanken können sich die mittellosen Erben bei Großpapa Kreisky und seinen nichtsnutzigen Nachfolgern!

  44. raeter
    28. Januar 2012 03:49

    Es wird immer deutlicher, die 4. Macht im Staat wird zum zentralen Problem im deutschen Sprachraum! Statt Wahrhaftigkeit und Distanz zu Geschichte und Tagesgeschehen gibt es Propaganda und Verhaberung. Egal ob in der Schweiz (ausgenommen Weltwoche) in der Affäre Hildebrand, in Deutschland in der Behandlung von Herrn Sarrazin oder Wulff oder in Österreich in der ungleichen Behandlung von Links- und Rechtsextremismus oder Katholizismus und Islam.
    Medien treiben mit Hilfe von NGOs Politiker nach Belieben vor sich her. Diese entscheiden immer öfter gegen Meinungsmehrheiten in der Bevölkerung (siehe Änderung der Bundeshymne).

    Linksextreme haben es bis in zentrale Schaltstellen des Landes geschafft und arbeiten mit Hilfe von Wissenschaft (welch ein Hohn, daß sich diese theoretisch der Wahrheit verpflichtet fühlt) und Justiz, die immer öfter politisch "korrekt" entscheidet, gegen den Willen weiter Bevölkerungsteile.

    Statt professionellen Journalismus erleben wir Unterhaltungsberichterstattung mit politischen Hauptdarstellern die mit dem Code von Gut und Böse bedacht werden. Die Dramaturgie ist einseitig linksgerichtet, Journalismus wird zur Propaganda (die "gute" Sache, der "gute" Zweck) und Unterhaltung (Quote). Die 4 Macht im Staat ist dramatisch gescheitert, die Demokratie dadurch in ernsthafter Gefahr.

    • Undine
      28. Januar 2012 09:04

      @raeter

      *******!
      Sie haben die herrschenden Zustände punktgenau beschrieben.

    • M.S.
      28. Januar 2012 09:44

      Auch die Kunst ist von dieser bewußt gesteuerten Tendenz betroffen. Wie viele Werke großer Künstler werden z.B. unter dem verharmlosenden Begriff "Modernes Regietheater" umgedeutet, mißbraucht, geschändet. Kaum ein Regisseur wagt es heute gegen den Mainstream werkgetreu zu inszenieren. Er würde von der Kritik lächerlich gemacht.
      Wie sehr das Publikum bereits abgestumpft ist merkt man dann besonders beim Musiktheater, wenn man Äußerungen hört wie: "Ich mach halt die Augen zu und genieße die schöne Musik".

    • Helmut Oswald
      28. Januar 2012 10:31

      WAs die Verhältnisse in den Medien so ekelerregend macht, ist die ubiquitäre Kombination aus Blödheit, die sich mit Moral umgibt und Machtgier, welche die feige Anpassung der sogenannten Berichterstatter an ihre Zahlmeister mit der Bereitschaft verbindet, jederzeit deren Mütlein an jenen zu kühlen, die diese ihnen für vogelfrei erklären. Das unüberhörbare Geplärre der Herdentiere des Journalismus, die stete Geräuschkulisse des Unwesentlichen, mit dem Ziel durch informationelle Redundanzen jenen den Raum zu nehmen, die wichtiges zu verkünden haben, die unoriginelle Perseveration der Hetze besonders gegen jene, die sich nicht wehren können und die feige Anpassung an die zahlmeisterlichen Machtverhältnisse - was für ein einziger ekeleregender Dreck, der uns da täglich anschüttet. Am Ende, mangels interessierten Zahlern, zwangsfinanziert über den Staat. Dieser Staat ist dem Untergang geweiht.

    • Anton Volpini
      28. Januar 2012 11:13

      @M.S.

      Daniel Kehlmann hat vor zwei Jahren in seiner Festrede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele das Regietheater kritisiert, und wurde dafür tagelang öffentlich gescholten.
      Dafür hat der ORF voriges Jahr, zwei Tage lang, als Hauptthema in den Nachrichten berichtet, was Jean Jaques Ziegler in seiner Festrede gesagt hätte, hätte man ihn nicht ausgeladen.
      Für wie dumm halten diese Linken uns eigentlich?

    • HJR
      28. Januar 2012 11:38

      @raeter
      Ebenfalls ******!

      @Helmut Oswald
      Danke für den sprachlich-semantischen Genuss, den mir Ihr Text bereitet hat.

      Welch eine Distanz zwischen diesem Text und einem Bundeskanzler, der nur Sätze kann, die von einer gewissen Laura vorgegeben wurden oder welche Frau Merkel ihm aufgegeben hat.

      @Anton Volpini
      Wenn ich mir die Wahlergebnisse n.S. (nach Schüssel) ansehe, dann kann ich nicht umhin zuzugestehen, dass uns die Sozial-isten/-demokraten intellektuell und als Ganzes leider völlig richtig einstufen.

    • Konrad Loräntz
      28. Januar 2012 11:45

      zu Volpini:
      Kürzlich lief auf 3Sat (oder arte) eine "Doku" über Friedrich den II., in der von zwei Frauen (!!! - Mutter und Tochter immerhin, beide erbarmungswürdig glupschäugig) dargestellt wurde. Dekonstruktion pur ! Den Deutschen darf man einfach gar nichts lassen. Alles muss niedrig und lächerlich sein. Die nächsten Habsburgerporträts macht wahrscheinlich Elisabeth Spira.

    • M.S.
      28. Januar 2012 11:54

      @Anton Volpini

      Kehlmann ist mir damals als einsamer Rufer in der Wüste erschienen. Endlich ein Mutiger, der sich etwas zu sagen traut!

    • Undine
      28. Januar 2012 14:00

      @Konrad Loräntz

      Als ich las, daß Friedrich von zwei Frauen (aus welchem Grund, wenn nicht aus dem, ihn lächerlich zu machen!) dargestellt werden sollte, hab' ich darauf verzichtet, mir diese "Dokumentation" anzuschauen. Man weiß, woher der Wind weht! Elisabeth Spira, die eine krankhafte Veranlagung hat, im Dreck zu wühlen, paßte sehr genau ins Schema. Ihren eigenen Leuten gegenüber ist sie völlig kritiklos.

  45. Helmut Oswald
    28. Januar 2012 02:57

    Auch wenn dies zahlreichen Beteiligten nun Schmerzzustände verursacht.

    1) ich wurde jedenfalls nicht besiegt, mein Geschichtsbild schaffe ich mir selbst -
    die 'vae victis' Ausrede ist Mumpitz
    2) wir alle können uns den Luxus leisten, jedem dabei auf die Zehen zu treten,
    der sich jenseits der Sachlichkeit bewegt - dazu bedarf es nur der Sachkunde
    und eines Mindestmaßes an Zivilcourage
    3) die forensisch erweisliche Wahrheit reicht vollkommen - der Hinweis, Wahrheit
    sei letztlich relativ und ließe sich nicht ermitteln ist entbehrlich. Sie läßt sich
    jedenfalls mit jener Genauigkeit ermitteln, die ausreicht, sich ein maßgebliches
    Urteil zu bilden - frei von Selbsthass und Fremdtümelei

    Das zusammengenommen läßt die Linke - die sich unablässig auf ihre angebliche historisch-moralische Überlegenheit beruft sehr, sehr schlecht aussehen. Verkündigungsmacht bricht letztlich nur, wer genug Mut und Verstand zur Widerrede hat. Feigen aber ist die Knechtschaft bestimmt - es war noch nie anders.

  46. RR Prof. Reinhard Horner
    28. Januar 2012 01:06

    reinhard.horner@chello.at

    Unverfälschte Zeitgeschichte

    Zur oft geforderten unverkürzten und möglichst um Objektivität bemühten, jedenfalls nicht verfälschten „Aufarbeitung“ unserer Zeitgeschichte ist noch viel zu unternehmen. Nicht wenig ist hierzu allerdings bereits geschehen. Als ein wesentliches Beispiel sei genannt: die 4. Historikertagung des Instituts für Österreichkunde zum Thema „Die Geschichte der Ersten Republik“ vom 30. März bis 3. April 1958. Publikationen dazu sind im zweiten Jahrgang 1958 der Zeitschrift „Österreich in Geschichte und Literatur“ nachzulesen.

    U. a. sollte ein Detail der Ereignisse, die zu dem Geschehen 1933 bis 1938 geführt haben, nicht in Vergessenheit geraten oder absichtlich überschwiegen werden, nämlich die Vorgänge im Nationalrat am 4. März 1933, die Bundeskanzler Dollfuß mit seiner Regierung die Möglichkeit in die Hand gespielt haben, das Parlament auszuschalten. Das betrifft den grob fahrlässigen Rücktritt der drei Nationalratspräsidenten (1. Karl Renner, 2. Rudolf Ramek und 3. Sepp Straffner) aus geradezu läppischen Gründen eines Streits über die Erzielung der Mehrheit in einer Angelegenheit der Bundesbahnen.

  47. brechstange
    28. Januar 2012 00:54

    Es war ja heute schon sehr bezeichnend, dass der ORF für die ZIB auf den Dittelbacher, den Chefredakteur, einem Historiker aus dem eigenen Haus zurückgreifen musste, weil keiner mehr hingegangen ist. Das werte ich mal als gutes Zeichen.

    Unter Innitzer gab es die einzige Demonstration gegen Hitler und die Nazis als die katholischen Jugendlichen begeistert durch die Straßen zogen und skandierten "Christus ist unser Führer". Die einzige im Dritten Reich. Daraufhin gab es Verhaftungen, das Erzbischöfliche Palais wurde von den Nazis gestürmt, es wurde zerstört und ein Priester aus dem Fenster geworfen. Eigentlich klar, dass Innitzer nach dem Vorfall vorsichter agieren musste, ansonsten er Katholiken und Priester in große Gefahr gebracht hätte.

    Mit dem Hitler-Stalin-Pakt 1939 änderte sich die Einstellung der Kommunisten zu den Nazis, zumindest der im KZ schlagartig, sollte man Olah glauben. Die waren dann die ärgsten KZ-Wächter. Ich nehme an, dass auch aus dieser Erfahrung Olah die Kommunisten nach dem 2. Weltkrieg sehr intensiv abgewehrt hat.

    Ich denke, jeder von uns sollte Geschichte an sein Umfeld möglichst ausgewogen weitertragen. Einfach mehr über diese Zeit mit den Menschen diskutieren.

    • Wertkonservativer
      28. Januar 2012 10:21

      Zur gestrigen ZIB: eine einzige Sauerei; mit Greuelfotos der unseligen Holocaust-Zeit als Waffe gegen den Burschenschafter-Ball zielend!

      Mit Kanonen auf Ball-Spatzen schießend: eine Großtat der rot-grünen Gutmenschen, begleitet von peinlichen Muzikant-Rülpsern!

      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

    • brechstange
      28. Januar 2012 10:41

      Sg Herr Michler,
      das war sehr demaskierend. Immer mehr Leute werden erkennen, dass der ORF zum Ideologiefunk verkommen ist. Das ist gut so.

    • HJR
      28. Januar 2012 11:45

      @brechstange

      Liebe(r) "brechstange",
      leider hält sich meine Hoffnung auf eine wachsende Zahl von (die Fakten zur Kenntis behmenden) Leuten in Grenzen. Wie schön, wenn ich mich irrte.

    • Konrad Loräntz
      28. Januar 2012 11:58

      HJR, sie irren sich nicht. Das Geschichtsbild unserer Hohlweltapologeten ist so fest einzementiert in die Köpfe der meisten Menschen, dass man mit abweichenden Meinungen meist nur Unverständnis oder Ablehnung erntet.
      Ähnlich mag es dem Verteidiger eines angeblichen Mörders gehen, der in den Augen der Zuseher eher als ekelhafter Kumpane des für sie schon Schuldigen angesehen wird, als dass sie bereit wären, die Unschuld des Angeklagten zu erwägen. Aber was hat das jetzt mit dem WKR-Ball zu tun ? Vielleicht bin ich vom Thema abgekommen.

    • contra
      28. Januar 2012 12:15

      Der ORF hatte gestern den ganzen Tag in allen Sendungen fast stündlich Werbung für eine Großdemonstration am Ballhausplatz gemacht sowie rasch ein Kamerateam vor Ort placiert, um die besten Sensationsbilder einfangen zu können. Zum Glück ist die Rechnung nicht aufgegangen, denn die paar jungen Leute, die sich dorthin verirrten, wollten lieber einen wilden "Event-Charakter" vorfinden und nachdem dieser nicht eintrat, zogen sie weiter.
      Die enttäuschten Gesichter in der ZiB 2, als Frau Lou Lorenz-Dittelbacher live auf den Ballhausplatz schalten ließ, wo der Journalist vor einem fast leeren Platz stand und eingestehen mußte, daß sich die Demonstranten bereits verlaufen haben, waren mir ein Hochgenuß!
      Fette Schlagzeilen für heute blieben trotz der massiven Agitation aus - das beruhigt und versöhnt einigermaßen.

    • Brigitte Imb
      28. Januar 2012 19:08

      Bitte die Fr. Min.In HH nicht vergessen, sie hat sich sogar hinreißen lassen, einen Kranz niederzulegen - ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.

      http://diepresse.com/text/home/panorama/wien/726812

    • fenstergucker
      28. Januar 2012 19:55

      Erfüllt das nicht auch den Verhetzungsparagrafen, wenn man alle Ballbesucher unisono als Rechtsextreme und Nazis ( = letzteres immerhin ein strafbarer Tatbestand) bezeichnet?
      Oder kommt er nur als Instrument in den Händen der Linken zur Anwendung?

    • Brockhaus
      28. Januar 2012 20:01

      @ contra

      Ich bin da vollkommen bei Ihnen. Und mich widert es auch immer wieder an, wenn hauptsächlich vom ORF und vielen Linxlinken, Menschen die rechts stehen, mit Rechtsradikalen, Rechtsextremen, Nazis und Neonazis in einen Topf geworfen werden.

    • Undine
      28. Januar 2012 20:15

      Ich habe heute schon zum Thema "Der Pluralismus hat ausgetanzt" einem Mitblogger geantwortet:

      Was diese linken Eiferer, diese hehren Antifaschisten, diese Helden der Neuzeit da im Zusammenhang mit dem WKR-Ball aufführen, nenne ich

      VERHETZUNG und MOBBING und STALKING

      in höchstem Maße und müßte eigentlich zur Anzeige gebracht werden.

      Verhetzung und Verleumdung, weil pauschal alle Ballbesucher als Nazis und Rechtsextremisten beschimpft werden; Mobbing, weil man die Burschenschafter bei jeder Gelegenheit als Unmenschen behandelt und beruflich benachteiligt; Stalking, weil man ihnen auf öffentlichem Gebiet nachläuft und sie sogar körperlich bedrängt, sodaß sie sich ohne Polizeischutz nicht frei bewegen können.

    • contra
      28. Januar 2012 23:57

      @Undine

      **********!

  48. libertus
    28. Januar 2012 00:53

    Sogar Berthold Brecht wußte schon:

    "Immer schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge.”

    Und wer die Meinungshoheit erobert, der hat auch die Macht.
    Die Linken beweisen uns das täglich mit Hilfe der VLM (= Vereinigten Linken Medienlandschaft).

    • brechstange
      28. Januar 2012 00:55

      Auch noch wach? Gute Nacht.

    • Brockhaus
      28. Januar 2012 09:18

      Dieses Brecht-Zitat ist genauso genial, wie die Überschrift von Dr.Unterberger.

    • HDW
      28. Januar 2012 10:52

      Trotzdem: es macht den Erschlagenen um kein Haar besser, wenn über ihn gelogen wird und Brecht ist nicht gerade der Zeuge, der mir vorschwebt!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung