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Die große Geschichtslüge

Es ist die übelste Geschichtslüge, die in den letzten Jahrzehnten in die Welt gesetzt worden ist. Ihr Kern: Die gegenwärtige Schuldenkrise sei Folge der Bankenhilfen des Jahres 2009. Die Fakten sagen aber etwas ganz anderes.

Erstens, selbst wenn kein Cent der den Banken geborgten Gelder zurückfließen sollte, macht die Bankenhilfe in allen europäischen Ländern weniger als fünf Prozent der Staatsschulden aus.

Zweitens, in Österreich wie vor allem Deutschland sind es primär die in direktem oder indirektem Staatsbesitz befindlichen Banken gewesen, die Staatshilfe bekommen haben. Dort hat also der Staat sich selber geholfen oder genauer: seine Unterabteilung Bund der Unterabteilung Bundesländer. Und noch genauer: Der Bund hat die Kunden der Landesbanken gerettet.

Gewerkschaft und Co tun hingegen so, als ob da Milliarden an irgendwelche Bankiers geflossen wären, die das Geld mit dicken Zigarren, Maseratis und Nachtlokalen durchgebracht hätten. Dabei haben überall die Besitzer von Bankaktien schwer verloren. Wenn das Land Kärnten mit einem Gesamtbudget von rund zwei Milliarden Haftungen von rund 20 Milliarden für die einstige Landesbank eingegangen ist, dann ist das ein politisches und vielleicht auch strafrechtliches Verbrechen, aber kein Argument im Klassenkampf. Auch die anderen Länder sind heftige Haftungen eingegangen, deren Betrag aber noch verheimlicht wird.

Drittens, die große Krise ist nicht der Banken wegen ausgebrochen, sondern weil Staaten und Bürger über ihre Verhältnisse gelebt haben. Sie haben die große welthistorische Wende nicht zur Kenntnis genommen. China und andere Megastaaten überholen Europa links und rechts: durch Fleiß, durch Disziplin, mit niedrigen Löhnen, mit einer jüngeren Bevölkerung, und durch Verzicht auf einen aufgeblasenen Wohlfahrtsstaat. Die beste Zukunftsinvestition wäre es daher, Gewerkschafts- und Arbeiterkammer-Bosse aus ihrem Wolkenkuckucksheim auf Studienreise durch China, Indien, Vietnam, Singapur und Brasilien zu senden.

Viertens: Auch die Propaganda, dass eine Finanztransaktionssteuer die Banken und nicht die Bürger träfe, ist naiv und dumm. Selbst die EU-Kommission (die das Geld aus dieser Steuer durchaus gerne für sich hätte) musste zugeben: Dadurch würde das europäische BIP um mehr als ein halbes Prozent dauerhaft schrumpfen. Dabei wird Österreichs BIP heuer ohnedies nur um maximal 0,4 Prozent wachsen. Schon dieses Mini-Wachstum ist nach Ansicht aller Experten eine Katastrophe: Denn dadurch gehen Zehntausende Arbeitsplätze verloren. Was noch viel ärger wäre, wäre das BIP noch um 0,5 Prozent kleiner. Ehrlicherweise müsste man aber auch noch eine Abwanderung von Finanzgeschäften aus der EU hinaus einkalkulieren: Wirklich unabhängige Experten erwarten deshalb einen größeren Verlust durch die neue Steuer für Europas Realwirtschaft, als überhaupt an Geld in die Töpfe der Politik fließt.

Diese Steuer ist also Schwachsinn pur – auch wenn ihn die Politik täglich predigt.

 Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPaige
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2012 03:36

    Danke für den Beitrag. Genau so ist es und nicht anders. Es ist nicht zu fassen, wie die Verantwortlichen mitsamt ihren gekauften Medien die Tatsachen vertuschen und verdrehen.

    Natürlich ist die Einführung einer Transaktionssteuer Schwachsinn pur, aber warum predigt die "Politik" sie täglich (wie im Übrigen auch Bankensteuer oder generell Reichensteuer)? Meiner Ansicht nach deswegen, weil man damit den Volkszorn eindämmen möchte; denn in Wahrheit wird die breite Masse zur Kasse gebeten werden - in mannigfaltiger Weise, durch Abgabenerhöhung, Einführung neuer Steuern, Enteignung durch Inflation und Besitzsteuern, aber auch durch Preissteigerungen besonders für Energie und Lebensmittel. Zum Trost also tut man so, als würden irgendwelche "Superreiche", denen man die Schuld an dem Schlamassel andichtet, geschröpft = bestraft werden. Dass dies für das Land NOCH schädlicher ist, weiß die "Politik" allerdings. Der "Politik", primär den lieben Sozialisten in allen Parteien, geht es aber nicht um das Wohl des Landes, sondern um das Wohl der "Baddei", ergo um die nächste Wahl und den darauf folgenden Postenschacher, Korruption, Verfilzung in allen Bereichen und Freunderlwirtschaft.

    Direkt vergnügt haben Faymann und Pröll damals verkündet, dass nun die Banken und div. andere (u.a. auch der ORF) zu retten wären. Wie generös warf man dabei mit den Milliarden um sich. So manche gab es auch, die wollten gar nicht "gerettet" werden. Da dachte ich mir schon: Jetzt habt ihr endlich eine Ausrede für die explodierende Staatsverschuldung. Alle, die damals gerettet wurden, waren ohnedies marode, auch ohne "Finanzkrise".

    Man hätte alle ausnahmslos pleite gehen lassen müssen, den ORF, Opel, die Kommunalkredit, das Land Kärnten, Griechenland usw. usf. Aber die Verantwortlichen sitzen immer noch auf ihren Posterln und sondern warme Luft ab. Jetzt hetzt "die Politik" auch noch das Volk gegeneinander auf, statt dass sie endlich abdankt. Und heimlich, still und leise werden die Bürger immer mehr entmündigt, entwaffnet und rund um die Uhr überwacht.

    So, und ich bastle mir jetzt Voodoo-Pupperln. Eins für die Heinis (Speckmade) und noch eins für die EU (Monsterkrake)... :-)

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2012 02:14

    Die Gewerkschafts- und AK-Bosse machen schon ihre Studienreisen, nur halt nicht nach Singapur etc. sondern nach Nordkorea, Kuba, Nicaragua usw. Außerdem wäre es ohnehin hinausgeschmissenes Geld, denn auch Auslandsaufenthalte bringen nur dann etwas, wenn man bereit ist zu lernen. Und so wie viele moslemische Zuwanderer integrationsunfähig sind, so sind diese Parteibonzen lernresistent. Daher: Je weniger sie ins Ausland kommen umso weniger müssen wir uns genieren.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2012 01:59

    Es hat sich bereits herumgesprochen, daß die Linkslinken Weltmeister in Geschichtslügen sind und das Talent besitzen, solange die Lüge dreist zu wiederholen, bis es die Mehrheit glaubt und ihnen den Machterhalt sowie das weitere Betreiben dieser Spezialität sichert.

    Es wird immer nur die HAA angeführt und dabei vom Wiener "Rothaus" geflissentlich vertuscht, daß auch die Gemeinde Wien Milliardenhaftungen beim Bank Austria-Verkauf an die UniCredit eingegangen ist. Solange Häupl alleine oder mit den grünen "Umfallern" regiert, wird die Höhe natürlich geheimgehalten - vermutlich ist sie mindestens genauso strafrechtlich relevant wie in Kärnten.
    Aber die Glashaussitzer werfen halt immer noch am heftigsten mit den Steinen!

    Und nicht zu vergessen, schuld sind jetzt auch die Ratingagenturen, die sich schon wieder erlaubt haben, den entsprechend verschuldeten und mit Haftungen zugepflasterten Bundesländern (allen voran WIEN, gefolgt von Niederösterreich, Burgenland, Steiermark, Oberösterreich und Tirol! ) ebenfalls das dritte A wegzunehmen.
    Frech, ungerecht und unverantwortlich von S&P, jedoch keinesfalls vom Verursacher.

    So gesehen müssen wir uns daran gewöhnen, das ALLES was die Politik derzeit predigt Schwachsinn ist!

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2012 12:32

    Hmm..., wann haben Politiker jemals die Wahrheit gesagt? Nicht einmal wenn ihnen das Wasser bis zum Hals steht.

    Lediglich der Bürger soll transparent sein, alle anderen Belange müssen vorm "Souverän"( dessen Haltung eigentlich einer modernen Sklaverei entspricht) geheim gehalten werden.

    Diese G´fraster sollen uns gefälligst fagen müssen, bevor sie unser sauer verdientes Geld ausgeben, die repräsentative Demokratie gehört einer gewaltigen Zensur zugeführt und den unfähigen Repräsentanten die Macht entzogen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorSegestes
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2012 05:34

    Apropos „Geschichtslüge“:

    Franz Hörmann, ein WU-Professor, wird medial gerade
    als angeblicher Leugner des Holocaust niedergebügelt.

    Ausgegangen ist alles offenbar von einigen halbwüchsigen Eiferern,
    die den armen Herren für ihr rot-versifftes Studentenblättchen
    interviewten (bzw. verhörten) und so lange mit einschlägigen Nazi- und
    Holocaust-Fragen sekkiert haben, bis dieser sich zu einer Äußerung
    hinreißen ließ, die man ihm anders auslegen konnte, als von ihm selbst
    wohl beabsichtigt.

    Den betreffenden Satz, aus dem die Nachwuchs-„Inquisitoren“ nun
    in all ihrer angemaßten Rechtschaffenheit den Henkersstrick zu drehen
    gedachten, reichte man offensichtlich umgehend und eiskalt an die
    Medien weiter. Die Gelegenheit eine Existenz zu vernichten, wollte
    man sich offenbar nicht entgehen lassen.
    Standard und ORF sekundierten bei dieser Hexenverbrennung natürlich
    sofort freudig.
    Der Rechtfertigung des Professors* räumt der ORF wenige Sekunden in
    seinem ZiB 2-Beitrag ein, während man die Anklage in geradezu
    epischer Breite auswalzte.
    Das sattsam bekannte, sarkastische Gesudere aus dem Off, durfte dabei
    natürlich auch nicht fehlen.
    Die übliche Methode also, um die Zuseher in geeigneter Weise
    einzuseifen und die öffentliche Meinung in die gewünschte Richtung zu
    steuern.

    Hier der Bericht unseres Senders Gleiwitz (wo man ja bekanntlich lieber
    als Akteur die Dinge vorantreibt, anstatt als objektiver Beobachter
    daneben zu stehen).

    (Titel: "Aufregung um WU-Professor")
    http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZIB-2

    --------------------------------
    * Erklärung des WU-Professors Franz Hörmann:
    Weil er einen originären Wissensbegriff vertritt
    und zwischen Fach- und Erlebniswissen unterscheidet, kann er den
    Aussagen "Wir wissen ..." und "Ich glaube, dass unter dem
    verbrecherischen Regime des 3. Reichs Massenvernichtungslager
    betrieben wurden", zustimmen.
    Die Aussage aber, "Ich weiß, dass unter dem verbrecherischen
    Regime des 3. Reichs Massenvernichtungslager betrieben wurden",
    muss er aus rein logischen Gründen ablehnen, da er nicht Zeitzeuge
    oder wenigstens Historiker ist.
    -----------------------------------

    Für diese intellektuelle Redlichkeit, die den meisten "Bewältigern"
    vollkommen abgeht, kann man ihm nur höchste Anerkennung zollen!
    Wie vernagelt müssen andererseits seine Ankläger und Henker sein,
    wenn sie nicht in der Lage sind, seine Gedankengänge zu begreifen?
    Oder steckt hinter dieser Ignoranz nicht bloß geistiges Unvermögen,
    sondern vielmehr boshafte Absicht?

  6. Ausgezeichneter KommentatorSpiegelfechter
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2012 01:40

    Das ist sehr schön auf den Punkt gebracht und bedarf keiner Ergänzung. Lediglich die Studienreise für die Gewerkschafter wäre hinausgeschmissenes Geld, denn die sind sichtlich nicht willig und nicht fähig zu lernen, denn Anschauungsmaterial hätten sie in unmittelbarer Nähe genug.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2012 07:18

    Die Gewerkschafter nach Brasilien zu schicken, hat schon der ehemalige VW Personalchef Peter Hartz versucht. Mit unangenehmen Folgen für alle Beteiligten.
    Das einzige, was diese Herrschaften sich nämlich anschauten, waren gewisse Häuser von innen. Für Hrn. Hartz, von dem unter Schröder Hartz IV entwickelt wurde, folgte mit anderen VW Manager zusammen eine strafrechtliche Verurteilung. Auch Gewerkschafter waren unter den Verurteilten.

    Es ist eine Utopie, zu glauben, Gewerkschafter könne man in irgendeiner Weise von den Notwendigkeiten des Lebens überzeugen. Die werden alles immer so verdrehen, wie sie es gerade brauchen, um den jeweiligen kurzfristigen und persönlichen Vorteil zu holen!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSegestes
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2012 05:34

    Apropos „Geschichtslüge“:

    Franz Hörmann, ein WU-Professor, wird medial gerade
    als angeblicher Leugner des Holocaust niedergebügelt.

    Ausgegangen ist alles offenbar von einigen halbwüchsigen Eiferern,
    die den armen Herren für ihr rot-versifftes Studentenblättchen
    interviewten (bzw. verhörten) und so lange mit einschlägigen Nazi- und
    Holocaust-Fragen sekkiert haben, bis dieser sich zu einer Äußerung
    hinreißen ließ, die man ihm anders auslegen konnte, als von ihm selbst
    wohl beabsichtigt.

    Den betreffenden Satz, aus dem die Nachwuchs-„Inquisitoren“ nun
    in all ihrer angemaßten Rechtschaffenheit den Henkersstrick zu drehen
    gedachten, reichte man offensichtlich umgehend und eiskalt an die
    Medien weiter. Die Gelegenheit eine Existenz zu vernichten, wollte
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    sofort freudig.
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    seinem ZiB 2-Beitrag ein, während man die Anklage in geradezu
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    Die übliche Methode also, um die Zuseher in geeigneter Weise
    einzuseifen und die öffentliche Meinung in die gewünschte Richtung zu
    steuern.

    Hier der Bericht unseres Senders Gleiwitz (wo man ja bekanntlich lieber
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    --------------------------------
    * Erklärung des WU-Professors Franz Hörmann:
    Weil er einen originären Wissensbegriff vertritt
    und zwischen Fach- und Erlebniswissen unterscheidet, kann er den
    Aussagen "Wir wissen ..." und "Ich glaube, dass unter dem
    verbrecherischen Regime des 3. Reichs Massenvernichtungslager
    betrieben wurden", zustimmen.
    Die Aussage aber, "Ich weiß, dass unter dem verbrecherischen
    Regime des 3. Reichs Massenvernichtungslager betrieben wurden",
    muss er aus rein logischen Gründen ablehnen, da er nicht Zeitzeuge
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    -----------------------------------

    Für diese intellektuelle Redlichkeit, die den meisten "Bewältigern"
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alle Kommentare

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  7. Otto (kein Partner)
    30. Januar 2012 07:57

    Ich glaube hier liegt ein Missverständnis vor. Das Wort "Schuldenkrise" erweckt anscheinend in einigen Leuten den Eindruck, dass die Gläubiger tatsächlich ein Interesse daran hätten, dass die Schulden in Österreich tatsächlich zu reduzieren werden. Die wollen das Geld nicht zurück sondern die Zinsen, und da kommen hohe Staatsverschuldungen und Zinsen gerade richtig! Gerade in Zeiten der Spekulationskrise wo man immer mehr zur Erkenntnis gelangt, dass die Finanzwirtschaft aus dem Nichts nichts generieren kann.
    Unsere Volksvertreter glauben nun irrtümlicher Weise es wäre klug die Schuldenquote zu verringern, aber das ist gefährlich. Denn sie sind dazu nicht in der Lage, weil sie mit den derzeitigen Maßnahmen lediglich auch die Wirtschaftsleistung senken werden.
    Noch ein Wort zu "China und den anderen Megastaaten" die uns angeblich "links und rechts überholen":
    Es stimmt, dass Indien und China schon Jahre lang ein enormes Wirtschaftswachstum haben, von dem Europa nur träumen kann. Aber wie sieht es mit der Lebensqualität in diesen Ländern aus? Wieviele Menschen leben dort in bitterster Armut? Wenn wir uns diese Länder als Vorbilder nehmen, dann sagen wir ja auch, dass wir in Europa die soziale Unterschicht vergrößern wollen, oder?

  8. Civil Qurage (kein Partner)
    28. Januar 2012 09:30

    Off Topic, aber irgendwie zum Titel des Beitrags ein bisschen passend: Gestern lief auf ntv die Doku "Alles Lüge? Irrtum Universum" Aus der Vorankündigung: "Jetzt enthüllen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse: alles, was wir bisher über das Universum zu wissen glaubten, könnte grundlegend falsch sein! Anerkannte Wissenschaftler präsentieren in dieser Dokumentation die aktuellsten Erkenntnisse." Eine zauberhafte Doku, bei der ich oft herzlich lachen musste. Zum Beispiel geht es um den Urknall und dass das alles sich so doch nicht ausgehen kann, zum Beispiel weil das Universum gleichmäßig temperiert ist, überall. Eine Explosion aber würde verschiedene Wärmezonen hervorbringen. Lösung: Inflationstheorie. Das heißt - es gab den Urknall, aber zuerst breitete sich die Materie nicht aus, sondern blieb klein, dann verteilte sich die Hitze gleichmäßig und dann im Bruchteil einer Sekunde dehnte es sich um 10 hoch irgendwas aus. (Wenn ich das richtig verstanden habe). Gut. Passt jetzt wieder. Nächstes Problem - Das Universum müsste eigentlich zerfallen, es könnte nicht so konstant sein. Lösung: Dunkle Materie. Wir kennen sie nicht, wir sehen sie nicht, können sie nicht nachweisen, es müssen Teilchen sein, die herkömmliche Materie vollkommen durchdringen ohne Spuren zu hinterlassen. Aber um trotzdem ein schwarzes Materieteilchen fangen zu können baut man um Millionen und Millionen von Dollars ein Labor 800 m unter der Erdoberfläche. Dort versucht ein Wissenschafter seit 5 Jahren(!) so ein Teilchen zu fangen. Nichts. Er gibt nicht auf. Ich liebe ihn.
    Nächstes Problem in der Formel: die Geschwindigkeit, mit der sich das Universum ausdehnt, müsste logischerweise abnehmen. Tut sie nicht. Sie nimmt zu. Lösung: dunkle Energie. Wir kennen sie nicht, sehen sie nicht, können sie nicht nachweisen, aber die Formel stimmt wieder.
    Nächstes Problem taucht auf: Es gibt Galaxien, wo die Körper am Rande mit nahezu derselben Geschwindigkeit um das Zentrum kreisen, wie Körper näher am Zentrum. Lösung: dunkle Strömungen. Formel stimmt wieder.
    Nächstes Problem (etwas vereinfacht gesagt und wenn ich es richtig verstanden habe) - unser Universum kann es so wie es ist nicht geben. Außer es gibt noch ein anderes Universum. Aber auch das wäre nicht möglich, es sei denn, es gibt Multiversen. Dann stimmt's wieder.

    Und trotzdem kann ich mit der Urknalltheorie viel anfangen. Weil ich glaube, dass wir hierbei Gott ein bisschen beim Arbeiten zuschauen dürfen. Das fasziniert mich immer mehr. Und ich mag Gottes Humor. Wie ich den mag!
    Gibt heute eine Wiederholung um 14:10 auf ntv.

  9. Reinhard (kein Partner)
    28. Januar 2012 06:27

    Ich bin so frei und lege meine Antwort auf Carlo:
    http://www.andreas-unterberger.at/2012/01/die-grose-geschichtsluege/#comment-168372
    hier nach oben, damit der Thread nicht so endlos wird.

    Carlo, Ihr "Darf man das denn nicht?" zeugt für mich nur davon, dass Sie den Sinn meiner Worte nicht verstanden haben, dafür aber sehr in der Geisteswelt der Reglementierer, Verbieter und Bestrafer leben. Es darf alles, und es darf auch einem Prof bewiesen werden, dass seine Thesen auf unglaubwürdigen (Sehen Sie, es geht schon wieder um Glauben, nicht um Wissen!) Fundamenten stehen. Aber es wird immer die gleiche Masche des Anschüttens und Denunzierens verwendet - hätte er seine Thesen zum Thema sowjetischer Gulags vorgebracht, hätte das kein Schwein interessiert, obwohl dort nicht weniger Menschen jämmerlich verreckten als in den widerlichen KZ's. Aber der Holocaust lässt sich so wunderbar zum Instrument des Denunzierens machen, und die empörungsgeschulten Propagandamedien stürzen sich sofort darauf.
    Für mich bemerkenswert, wie leicht es in Österreich inzwischen geworden ist, eine mittelmäßige Karriere mit einem Fedrstrich zu zerstören, wenn die Person unliebsam geworden ist. Im Kommunismus nannte man das "in Ungnade fallen" - wer vor der Partei in Ungnade fiel, war erledigt. (Inzwischen prominentestes Beispiel der SPD-ler Thilo Sarrazin).
    Den Holocaust zu leugnen wäre Dummheit zum Quadrat, weil er erstens (wie Sie treffend bemerkten) ausreichend dokumentiert ist und zweitens weil es per Gesetz verboten ist. Aber den Beweisen zu glauben oder daran zu glauben weil man dazu verpflichtet ist bedeutet etwas ganz anderes als zu wissen, dass es genau so war.
    Glauben in Wissen umzuformen bleibt Religionen und Ideologien vorbehalten; diese sollten aber nicht der Wissenschaft vorschreiben, wie sie gefälligst zu denken habe.

    Ach ja, zu Ihrem "...mich verwundert doch, dass so jemand es überhaupt zum Professor schafft." - das denke ich mir oft und bei sehr vielen Leuten. Deswegen hält sich mein Mitleid auch in Grenzen. Aber die Person Hörmann ist mir auch persönlich recht egal, da unbekannt. Mich beschäftigt eher der Umgang mit dem Thema "Instrumentalisierung von Verboten zur Vernichtung unliebsamer Zeitgenossen".
    Da klebt so ein bisschen der Ruch eines Exempels dran, dass Professoren erzogen werden sollen, in Zukunft mehr auf die politische Korrektheit ihrer Lehrinhalte zu achten.
    Ich kenne solche Vorgänge noch aus eigener Erfahrung.
    Aus der DDR.
    Und die hatte ihre Traditionen ganz offen bei Stalin und Hitler geborgt.

    • Udo (kein Partner)
      28. Januar 2012 11:08

      Aber den Beweisen zu glauben oder daran zu glauben weil man dazu verpflichtet ist bedeutet etwas ganz anderes als zu wissen, dass es genau so war.

      Genau das zu differenzieren, damit tun sich die Linken entweder echt schwer (auch aufgrund von Indoktrinierung), oder sie lassen es aus Oberflächlichkeit sein, oder aber sie lassen diese Unterscheidung aus Bösartigkeit absichtlich weg, um Andersdenkende loszuwerden.
      Sie sind also entweder zu blöd oder zu bösartig.

      Reinhard, bitte teilen Sie Ihre Erfahrung weiterhin mit uns, denn Sie sind ein Zeitzeuge(DDR), und Berichte von Zeitzeugen sind immer wertvoller (vor Allem in Zeiten der EU) als jede Dokumentation hintennach und Sie besitzen über Ihren ausgeprägten analytischen Verstand hinaus auch die Gabe der feinen Klinge beim Schreiben.
      Weiter so!

    • Reinhard (kein Partner)
      28. Januar 2012 13:33

      Danke, Udo.
      Da ich es für einen kapitalen Fehler halte, sein Gegenüber für blöd zu halten, tippe ich eher auf Bösartigkeit. Meine Erfahrung mit Menschen, die den "Klassenkampf" zu ihrem obersten Ziel erklärt haben, ist, dass sie von zwei starken Emotionen getrieben werden, die auch bei diesbezüglichen Kommentaren hier sehr stark durchschimmern: Neid und Hass. Der Neid resultiert aus grenzenloser Gier, gepaart mit der Hilflosigkeit gegenüber jenen, die das erreicht haben, dass sie selbst nie erreichen werden (ohne Rücksicht auf die Gründe dafür) und der Hass fokussiert das daraus entstehende negative Empfinden auf konkrete Personen und Personengruppen. Geschickte Propagandeure lenken die Aufmerksamkeit des neidischen und hassenden Mobs dann auf jene, die sie vernichten wollen (egal ob aus wirtschaftlichen oder ideologischen Gründen).
      Deshalb sind Neider und Hasser so eine beliebte Klientel religiös-fanatischer oder quasireligiöser (Nationalsozialismus, Kommunismus) Rattenfänger und Wegbereiter von Diktaturen. Da haben wir uns seit dem Mittelalter kaum verändert.
      Brennen muss Salem!

    • Udo (kein Partner)
      29. Januar 2012 15:01

      Gerne, Reinhard.
      Vollkommen einleuchtend und ebenso richtig.
      Die bewusste Entscheidung von Menschen, die den "Klassenkampf" zu ihrem obersten Ziel erklärt haben, ist zweifelsfrei und genau so, wie Sie es beschrieben haben, auf Bösartigkeit zurückzuführen.
      Aber das Mitläufertum und die "useful idiots" sind sich, nach meiner Erfahrung, ja überhaupt nicht im Klaren darüber, dass sie mit diesen uralten, wirklich nicht sonderlich schwer durchschaubaren, Tricks (dem Bedienen niederer Gelüste wie Neid und Hass) auf den Leim gehen bzw. ihren Verführern dienen, egal wohin die sie führen und zu welchen Handlungen die sie bringen.
      Dies geschieht sicher auch zu einem grossen Teil, aus dem Wunsch, es sich möglichst einfach zu machen, gepaart mit dem Unvermögen (nicht verwunderlich für Opfer von langandauernder Meinungsunfreiheit/Gehirnwäsche) noch selbst kritisch und vor allem selbstkritisch, zu denken und dementsprechend zu handeln, also auch aus Faulheit und Unfähigkeit, eben Blödheit.
      Was dazu führt, dass sie Rattenfängern und Wegbereitern von Diktaturen folgen, ohne es zu merken.
      Und ohne Mitläufertum wäre der gesamte Geschichtsverlauf, wie wir ihn kennen, vollkommen unmöglich gewesen, aber Hauptsache, es ist bequem.
      Wirklich mittelalterlich.

  10. Günther Hoppenberger (kein Partner)
    27. Januar 2012 18:24

    Andreas Unterberger und mit ihm viele seiner Leser scheinen doch tatsächlich noch an das Vorkommen von Geld in Töpfen zu glauben ("....als überhaupt Geld in die Töpfe der Politik fließt") - und wenn man weniger herausnimmt, bleibt mehr drinnen!? (Dagobert Duck??) Nun ist diese betriebswirtschaftliche Sicht ja sehr weit verbreitet, aber deshalb noch lange nicht richtig für volkswirtschaftliche Betrachtungen.

    Bei der "Bankenrettung" geht es einerseits darum, dass man vorher hätte sagen sollen, dass wir uns damit von der Marktwirtschaft verabschieden - sofern wir diese überhaupt jemals hatten, andererseits bedeutet diese Rettung eine weitere Zunahme der bereits jetzt untilgbaren Verschuldung der Staaten und zugleich wird vordergründig so getan, als diene dies alles dem Schuldenabbau und der Rettung des Euro.

    Es ist keine Geschichtsfälschung, sondern eine ganz unverschämte Lüge, dass man die Schulden jemals zurückzahlen könnte. Und es ist albern zu glauben, dass alles gut wird, wenn wir Mitteleuropa auf das Lebensniveau von Vietnam, etc. herunter wirtschaften. Als zynisch muss der an Dummheit grenzende Ausspruch, wir hätten über unsere Verhältnisse gelebt, gewertet werden. Es wäre bei einfachem Nachdenken ganz einfach zu widerlegen: So lange das Angebot die Nachfrage übersteigt - und das ist zweifellos der Fall, weshalb auch ein immer höherer Anteil des Produktpreises auf Werbung entfällt - haben wir klarer Weise unter unseren Verhältnissen gelebt. Man sollte eben Geld und Werte nicht so nach Belieben vermischen, nur um sich an dem eigenen abstrusen Weltbild festklammern zu können!

    Die globalen, verzinsten Geldschulden der Staaten, die den Guthaben (Forderungen auf Geld) der Privaten entsprechen, sind niemals rückzahlbar, wenn nicht auch die Guthaben aufgelöst werden. Schulden sind in unserem System immer nur übertragbar, weiterreichbar. Mit den "Rettungsschirmen" haben wir vielleicht ein paar Monate Zeit gewonnen, haben die Probleme allerdings verschärft.

    Wir sollten lernen, dass das Ziel des Wirtschaftens die Mehrung von Werten aller Art sein muss und nicht die Mehrung des Informationsmediums "Geld".

    Leider ein entbehrlicher, weil ziemlich polemischer Artikel.

  11. ViennaCodePoet (kein Partner)
    27. Januar 2012 12:31

    Vergesst China - das ist ein großer Sack Probleme, quasi Japan 2.0

  12. kaffka (kein Partner)
    27. Januar 2012 10:46

    Jederman weiss, dass die derzeitige Krise durch das Hasardspiel der USA - jeder obdachlose Amerikaner soll durch Staatshilfe sein eigenes Haus haben -ausgelöst wurde.

    Erst durch die Lehmen-PLeite wurde man darauf aufmerksam, dass die Banken sich mit Staatspapieren vollgestopft haben (weil diese ja AAA waren) und damit den Staaten die Möglichkeit geboten haben mehr Geld auszugeben als sie lemals zurückzahlen WOLLTEN! = Betrügerische Krida der Staaten.

  13. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    27. Januar 2012 09:48

    Ja, selbst wenn kein Cent der den Banken geborgten Gelder zurückfließen sollte, macht die Bankenhilfe in allen europäischen Ländern weniger als fünf Prozent der Staatsschulden aus.

    Die Kleinigkeit von ca. 700 Milliarden. Das würden uns die Banken doch wohl wert sein?

    Übrgens, was an staatlichem Geld in Erste, RZB und Volksbank (von deren Ex-Tochter Kommunalkredit mal ganz zu schweigen) steckt, ist nach wie vor deutlich mehr als in der HAA.

  14. cmh (kein Partner)
    27. Januar 2012 08:45

    Diese Leute aka Regierungen müssen aus ihrem Wolkenkuckucksheim (es ist nur eines) herausgeholt werden.

    Jedem der einmal mit einem parlamentarischen Mitarbeiter gesprochen hat ist sicher aufgefallen, dass sich die Gedanken dieser Herren immer nur um ihren eigenen Nabel drehen. Und das in Form von Aussendungen, Gegenaussendungen und in Form von pathologischer Gesetzesmacherei.

    Besonders das letztere ist eigentlich nicht nur pathologisch, sondern echt pervers. Man erinnere sich nur daran, dass diese Leute sich nichteinmal an die eigene Geschäftsordnung, an die selbst getroffenen Vereinbarungen, an die Grundsätze der Vernunft oder an die Gesezte halten. Ob wollen oder können ist im Ergebnis einerlei.

    Der letzte Satz bedarf vielleicht noch der Beispiele:

    Geschäftsordnung: hiezu muss man nur die Parlamentsübertragungen verfolgen; gibt es nicht auch eine Regel für Bedeckungsvorschläge bei neuen Gesezten?
    selbst getroffene Vereinbarungen: permanentes Hinausspielen von vertraulichen Akten
    Vernunft: Verschwendungssucht war früher ein Grund für die Entmündigung
    Gesetze: jede dieser Verfassungsbestimmungen in einfachen Gesetzen dient doch nur der Versicherung, dass sich der Gesetzgeber länger als eine Legislaturperiode daran zu halten gedenkt

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. Januar 2012 14:08

      Oder dass sich Regierungsparteien, die keine Zweidrittel-Mehrheit zustande bringen, an diese Verfassungsbestimmungen zu halten haben.
      Auch wenn dies kontraproduktiv wäre.

      D.h.: "Ungeliebte" Mehrheitsparteien in Regierungsverantwortung werden somit das Instrumentarium, das unsere jetzige Regierung in Sachen "Schirm" benützt hat, nicht mehr einsetzen können.

      Also müsste z.B. die FPÖ mehr als 66,7 % der Parlamentssitze haben, um etwa eine "Schuldenbremse" wieder zu lockern.

      Man merkt die Absicht und ist verstimmt.

    • socrates
  15. Segestes (kein Partner)
    27. Januar 2012 05:34

    Apropos „Geschichtslüge“:

    Franz Hörmann, ein WU-Professor, wird medial gerade
    als angeblicher Leugner des Holocaust niedergebügelt.

    Ausgegangen ist alles offenbar von einigen halbwüchsigen Eiferern,
    die den armen Herren für ihr rot-versifftes Studentenblättchen
    interviewten (bzw. verhörten) und so lange mit einschlägigen Nazi- und
    Holocaust-Fragen sekkiert haben, bis dieser sich zu einer Äußerung
    hinreißen ließ, die man ihm anders auslegen konnte, als von ihm selbst
    wohl beabsichtigt.

    Den betreffenden Satz, aus dem die Nachwuchs-„Inquisitoren“ nun
    in all ihrer angemaßten Rechtschaffenheit den Henkersstrick zu drehen
    gedachten, reichte man offensichtlich umgehend und eiskalt an die
    Medien weiter. Die Gelegenheit eine Existenz zu vernichten, wollte
    man sich offenbar nicht entgehen lassen.
    Standard und ORF sekundierten bei dieser Hexenverbrennung natürlich
    sofort freudig.
    Der Rechtfertigung des Professors* räumt der ORF wenige Sekunden in
    seinem ZiB 2-Beitrag ein, während man die Anklage in geradezu
    epischer Breite auswalzte.
    Das sattsam bekannte, sarkastische Gesudere aus dem Off, durfte dabei
    natürlich auch nicht fehlen.
    Die übliche Methode also, um die Zuseher in geeigneter Weise
    einzuseifen und die öffentliche Meinung in die gewünschte Richtung zu
    steuern.

    Hier der Bericht unseres Senders Gleiwitz (wo man ja bekanntlich lieber
    als Akteur die Dinge vorantreibt, anstatt als objektiver Beobachter
    daneben zu stehen).

    (Titel: "Aufregung um WU-Professor")
    http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZIB-2

    --------------------------------
    * Erklärung des WU-Professors Franz Hörmann:
    Weil er einen originären Wissensbegriff vertritt
    und zwischen Fach- und Erlebniswissen unterscheidet, kann er den
    Aussagen "Wir wissen ..." und "Ich glaube, dass unter dem
    verbrecherischen Regime des 3. Reichs Massenvernichtungslager
    betrieben wurden", zustimmen.
    Die Aussage aber, "Ich weiß, dass unter dem verbrecherischen
    Regime des 3. Reichs Massenvernichtungslager betrieben wurden",
    muss er aus rein logischen Gründen ablehnen, da er nicht Zeitzeuge
    oder wenigstens Historiker ist.
    -----------------------------------

    Für diese intellektuelle Redlichkeit, die den meisten "Bewältigern"
    vollkommen abgeht, kann man ihm nur höchste Anerkennung zollen!
    Wie vernagelt müssen andererseits seine Ankläger und Henker sein,
    wenn sie nicht in der Lage sind, seine Gedankengänge zu begreifen?
    Oder steckt hinter dieser Ignoranz nicht bloß geistiges Unvermögen,
    sondern vielmehr boshafte Absicht?

    • Reinhard (kein Partner)
      27. Januar 2012 05:57

      Dass renitente Schüler unbequemen Lehrern das Leben zur Hölle machen, gibt es eben nicht nur an der Hauptschule Hintertupfingen sondern auch in den Kaderschmieden unserer Wissenseliten. Der einzige Unterschied sind die Methoden der Rotzlöffel und die Folgen für den Verhetzten. An der Hauptschule Hintertupfingen gibt es höchstens Schützehilfe von Gleichstellungsbeauftragten und karrieregeilen Junggrünen, unseren Studeranten wird sogleich staatsweit von der linken Propagandamaschinerie sekundiert, die keine Gelegenheit vergehen lässt, den Leuten klarzumachen, dass es nur eine Meinung gibt und jede Auseinandersetzung damit schwerstes Verbrechen darstellt - man hat sein Fressen auszufassen und den Leitwölfen wortgetreu nachzuheulen, ansonsten droht Vernichtung.
      Doch was erwarten wir in einem Land, in dem die Würde eines Gebäudes durch einen Burschenschafterball in den Schmutz gezogen, durch einen Besuch nordkoreanischer Gesandter aber erhöht wird?
      Sollte der Zerfall der EU wieder zu einer Teilung in politische Blöcke führen, wird sich Österreich sehr wahrscheinlich im Block realsozialistischer Diktaturen wiederfinden.

    • cmh (kein Partner)
      27. Januar 2012 08:58

      Wiedereinmal hat der linxe Journalismus ein oberösterreichisches Gesicht bekommen. Noch dazu von einer derartigen Gurken.

      Auf den Gedanken, anläßlich eines Gespräches mit einem Professor für Buchhaltung auf den Holokaust zu kommen, darauf muss man erst kommen und es stellt sich dann doch die Frage, ob diese Studeranten (danke für das Wort) auch noch an anderes denken.

      Lustig finde ich jetzt nur, dass dem linken Professor von der Linken nun ein Strick gedreht werden soll.

    • Wissen (kein Partner)
      27. Januar 2012 09:13

      Was auch immer dieser Professor sein mag, er hat zumindest einen äußerst naiven Wissensbegriff.
      Folglich kann er auch nicht wissen, dass China existiert, sofern er nicht Sinologe ist oder dort war. Mit so einem Erkenntnisbegriff kann man zwar theoretisch operieren, praktisch wirft das gewisse Schwierigkeiten auf... Aus dem Expertendasein kann man nach seiner Vorstellung ohne persönliche Erfahrungen Wissen generieren, dem Laien bleibt das offenbar ungeachtet aller möglicher Anstrengungen verwehrt. Hätte er hingegen etwas erlebt (was ja keinesfalls für Wahrheit an sich spricht zumal es inszeniert sein könnte) gilt das sofort als Wissen. Äusserst absurd.

      Diese Hexenjagd ist allerdings völlig unnötig, zumal dieser Professor von seinen kruden Erkenntniswegen abgesehen auch sonst viel Unsinn absondert.

    • Reinhard (kein Partner)
      27. Januar 2012 09:27

      Was ist daran naiv?
      Nein, wer noch nie einem Chinesen begegnet ist oder schon mal dort war kann es auch nicht wissen. Er kann es nur glauben. Höchste Wahrscheinlichkeit mit Gewissheit zu verwechseln darf dem Toni Unterhuber passieren, aber keinem Wissenschafter.

    • Segestes (kein Partner)
      27. Januar 2012 09:38

      Es wird kaum ein Zufall gewesen sein, dass man
      ausgerechnet auf dem Holocaust dermaßen intensiv
      herumgeritten ist.
      Gut möglich, dass jemand diesen Antifa-Paparazzi
      einen Tipp gegeben hat, wie man dem Herrn
      Professor eine bestimmte Äußerung entlocken und
      diese ihm dann sogleich im Munde umdrehen kann.
      Vielleicht ein rachsüchtiger Student, oder ein
      neidischer Kollege?
      Seine Ansicht dazu, wie man "Wissen" und "Glauben"
      definieren sollte, werden jedenfalls schon vorher
      mehreren Leuten bekannt gewesen sein. Da brauchte
      man nur noch das passende Thema vorspannen und
      schwupp, schon saß er in der Falle.

    • Segestes (kein Partner)
      27. Januar 2012 09:47

      @Wissen:
      Das ist nicht naiv, sondern konsequent zu Ende gedacht.
      Diese Ansicht mag in den Sozial- und Geisteswissenschaften nicht
      immer praktikabel sein, aber gerade deshalb ist so viel in diesen
      Disziplinen ja auch astreiner Voodoo, der auf Hörensagen und
      Vermutungen basiert.
      Dass sich jemand, dessen Metier die Mathematik ist, damit nicht
      anfreunden kann, ist absolut nachvollziehbar.

    • Wissen (kein Partner)
      27. Januar 2012 09:50

      Pah, was beweist es schon wenn man einen Chinesen kennt? Der könnte ja auch aus der hohlen Erde gekommen sein - oder aus Australien - dort war ich schließlich auch noch nie also was weiß ich schon welche Menschen dort wohnen? Ich glaube es halt mal.

      Der Rest ist nur Hirnwichserei über den Wissensbegriff. Im radikalen Relativismus kann man Wissen überhaupt streichen, pragmatisch gesehen lässt sich Wissen allerdings durchaus mit hoher Wahrscheinlichkeit gleichsetzen. Zu Vernichtungslagern gibt es ebenso wie zur Existenz Chinas ein recht dichtes Netz an kumulierter Erkenntnis. Aber wie gesagt - kein Grund hier etwas zu unterstellen was über einen recht seltsamen Wissensbegriff hinausgeht. Letzendlich weiss ich ohnehin nicht ob dieser Professor überhaupt existiert - ich habe ihn schließlich noch nie kennengelernt und Hörmannonologie hab ich auch nicht studiert.

    • Wissen (kein Partner)
      27. Januar 2012 10:00

      Lieber Segestes, jetzt wird es völlig lächerlich. Auch die Erkenntnisstrategien der Naturwissenschaften basieren auf geisteswissenschaftlichen Überlegungen. Insofern verteidigst du ein geisteswissenchaftliches Theoriekonzept damit, diese Wissenschaften und ihre Überlegungen abzuwerten.
      Konsequent zu Ende gedacht gibt es überhaupt kein Wissen, selbst die Schwerkraft könnte morgen nicht mehr wirken, aus pragmatischen Gründen wird man solche Konzepte allerdings ausklammern und der Epistemologie überlassen.

    • november (kein Partner)
      27. Januar 2012 10:01

      Habe von Hörmann bis jetzt auch nichts gehört, und finde seinen Wissensbegriff auch etwas seltsam. Wenn man seinen Gedanken weiterspinnt, kann niemand über irgendetwas Gewissheit erlangen. Möglicherweise gibt es gar keine objektive Realität. Wem sollen wir denn glauben - warum gerade den Historikern? Aber selbst, wenn alles Illusion ist, müssen wir unseren alltäglichen Aktivitäten nachgehen, und aufpassen, dass wir beim Überqueren einer Straße nicht von einem Auto überfahren werden.

    • Segestes (kein Partner)
      27. Januar 2012 10:12

      @Wissen:
      Die Schwerkraft kann ich im Experiment nachweisen,
      und sie außerdem tagtäglich ihre Wirkung beobachten.

    • Segestes (kein Partner)
      27. Januar 2012 10:15

      Nachtrag: Minus "sie".

    • Wissen (kein Partner)
      27. Januar 2012 10:20

      Ja, diese Erkenntnisstrategien haben historische Wissenschaften natürlich nicht. Lässt sich daraus ableiten, dass es keine Geschichte gibt?

      Vernichtungslager sind wirklich mehr als ausreichend dokumentiert. Fotos, unzählige Augenzeugenberichte, Dokumente usw.

    • cmh (kein Partner)
      27. Januar 2012 10:23

      Das geht doch am Kern vorbei.

      Es geht nicht um wissenschaftliche Aussagen, über den Unterschied von Glauben, Meinen oder Wissen.

      Es geht schilcht darum, dass in Stürmermanier einer aus irgendeinem Grund missliebigen Person eine Fangfrage gestellt wird, und die er in redlicher aber irrelevanter Weise beantwortet, um danach als Person abqualifiziert und fertiggemacht zu werden.

      Und das genau von der Art von Leuten, die der Kirche immer den Gallilei umhängen wollen. Ebenfalls in Stürmermanier.

    • Udo (kein Partner)
      27. Januar 2012 10:29

      @november
      Wäre doch schön, wenn Menschen zu mehr fähig wären, als nur den Verkehr zu bewältigen, oder etwa nicht?

      http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/neue-wissenschaften/mike-bundrant/studie-belegt-95-prozent-aller-menschen-sind-wirklich-herdentiere.html

      @Wissen
      Daraus lässt sich ableiten, daß es relativ leicht ist, Geschichte zu verfälschen.

    • november (kein Partner)
      27. Januar 2012 10:35

      http://www.youtube.com/watch?v=iwNNJniSYyI&feature=youtu.be

      Hörmann ist wirklich gut. Der hat ja noch mehr auf Lager, als ich gedacht hätte. Wir können uns wirklich glücklich schätzen, solche Leute auf unseren Universitäten zu haben.

    • Segestes (kein Partner)
      27. Januar 2012 10:37

      @Wissen:
      Die hohe Indiziendichte in der Frage des Holocausts,
      bestreitet ja auch niemand.
      Den Holocaust gab es deshalb mit an Sicherheit grenzender
      Wahrscheinlichkeit, die Schwerkraft aber gibt es mit absoluter
      Sicherheit.

      Ich sehe hier einen klaren qualitativen Unterschied,
      zwischen historischer Faktizität und naturwissenschaftlicher.
      Das mag man als Spitzfindigkeit abtun, aber wegdiskutieren
      lässt sich diese Tatsache nicht.

    • november (kein Partner)
      27. Januar 2012 10:39

      Ich nehme alles zurück. Die Menschheit braucht mehr Männer wie Hörmann, weniger solche wie Gallilei. Die Systemmedien hetzen nur gegen Hörmann, weil sie die Wahrheit ünterdrücken wollen. Die Außerirdischen, die uns beobachten, wie wir die Meerschweinchen, werden uns auf einen anderen Planeten aussetzen, wenn wir unser Wirtschaftssystem nicht reformieren.

    • Segestes (kein Partner)
      27. Januar 2012 10:54

      @november:
      Dieses offensichtlich REIN HYPOTHETISCHE(!) Szenario zu
      außerirdischem Leben, über das er in dem Video spricht,
      ist ein in den Astrowissenschaften absolut weit verbreitetes und wurde
      in sehr ähnlicher Weise auch von Harald Lesch bei Alpha Centauri
      behandelt.
      Dein infantiler Sarkasmus ist daher ziemlich unangebracht -
      höflich formuliert.

    • Segestes (kein Partner)
      27. Januar 2012 11:03

      Nachtrag:
      November, Unlängst den Club 2 mit dem vollschlanken "Science Buster"
      gesehen?
      Nein?
      Der ist auch österreichischer Uni-Prof und hat zum Sendungsthema
      "Weltuntergang", nicht minder harte Thesen zu außerirdischem
      Leben, das auf die Erde trifft, postuliert.
      Ohne dass man ihm schmieriges Hohngelächter zuteil werden ließ.
      Interessant, oder?

    • november (kein Partner)
      27. Januar 2012 11:09

      Hörmann ist also nicht nur Professor der Buchhaltung sondern auch noch Astrowissenschaftler?

      Im Ernst, Segestes, so hypothetisch klingt das bei Hörmann aber nicht. Bei so einer Weltanschauung wundert es nicht, dass er auch den Holocaust relativiert. Im Prinzip ist das nicht viel anders, als das was diese deutsche Professorin über HAARP und die Erdbebenmaschine der Amis erzählt hat. Du verteidigst aber Hörmann, einfach weil wieder irgendjemand die Nazikeule ausgepackt hat. Zumindest kommt es mir so vor.

    • november (kein Partner)
      27. Januar 2012 11:11

      Nachtrag:

      "Die Menschheit wurde vor vielen tausend Jahren gezielt entwickelt, die Außerirdischen haben Under-cover-Agenten auf der Erde (auch in Hörmanns Netzwerk), sie werden uns neue Religionen und Energiesystem gegeben..."

      Das wird wirklich unter Astrophysikern diskutiert? So hatte ich zumindest Lesch nicht eingeschätzt.

    • kaffka (kein Partner)
      27. Januar 2012 11:17

      @ Segestes
      27. Januar 2012 05:34

      Auch vor Gericht ist kein Beweis auf ein Hören-Sagen zu gründen.
      Insofern hat Hörmann Recht. Auch ich habe davon gehört, weil es Andere erzählt haben. Denen kann man glauben oder auch nicht. Wissen kann man das aber erst wenn man dabei war.

    • november (kein Partner)
      27. Januar 2012 11:18

      Und woher weiß Hörmann von den Außerirdischen?

    • Udo (kein Partner)
      27. Januar 2012 11:19

      @november

      Muss man da lässtige, weil fähige Konkurrenz, diskreditieren, oder hat da jemand nicht die Note bekommen die er wollte?

      Das Datum wann dieses Video auf you-tube gestellt wurde, ist sicher auch nur Zufall.

    • november (kein Partner)
      27. Januar 2012 11:21

      *facepalm*

      I rest my case.

    • Udo (kein Partner)
      27. Januar 2012 11:29

      @november

      Wo, bitteschön, wird von ihm behauptet, dass er davon WEISS?

    • Segestes (kein Partner)
      27. Januar 2012 11:30

      November,
      wen ich verteidige musst du schon mir überlassen.
      So wie es dir überlassen ist, nach zu treten,
      bei wem immer es dir beliebt.
      Außerdem reißt du Zitate aus dem Zusammenhang
      einer offensichtlichen Hypothese.

      Und ja, Lesch hat auch darüber spekuliert, dass
      Außerirdische die Saat des Lebens auf der Erde
      gezielt (oder zufällig) ausbrachten.
      Die Theorie ist uralt und wurde auch schon von
      zig SciFi-Formaten aufgegriffen. Umso erstaunlicher,
      dass du noch nichts davon gehört hast.

    • kaffka (kein Partner)
      27. Januar 2012 11:37

      @Wissen
      27. Januar 2012 10:20

      Gewissheit und Wissen ist nicht dasselbe.

      War da nicht in der Medizin unumstössliches WISSEN?, dass die Zuckerkrankheit direkt mit dem Zucker bzw Brotkonsum im Zusammenhang steht?

      Ohne dass sich der zuständige Diabetes Professor erschossen hat als man jetzt als WISSEN ausgibt, dass es der Fettkonsum ist?

    • november (kein Partner)
      27. Januar 2012 11:53

      Natürlich habe ich von der Panspermie Hypothese gehört, aber das was Hörman von sich gibt ist doch etwas ganz anderes. Das klingt schon sehr nach Scientology oder zumindest Esoterik. Mit Wissenschaft hat das meist wenig zu tun.

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. Januar 2012 13:29

      Der Glaube beginnt dann, wenn das Wissen zuende ist.
      Wissenschaft schafft Wissen. „Wissenschaft“(liche Arbeit) bedeutet also Erkenntnisse zu schaffen, die dann aufgrund von besonderen (reproduzierbaren!) Gesetzmäßigkeiten verifizierbar sind und damit Eingang in die Geisteswelt finden.
      Siehe „Newtons Apfel“. (Gravitationsgesetz)

      "Wissen" (gesichert oder nicht) bedeutet somit, dass ein "Axiom" (nicht deduktiv abgeleiteter Grundsatz einer Theorie – Wiki) so lange akzeptiert wird, wie es keine hinlängliche Falsifikation der Theorie, die dem Axiom zugrunde liegt, gibt. Das alles ist somit auch eine Frage der gesellschaftlichen Konventionen und hängt darüber hinaus auch von der „kulturellen Metaebene“, von der aus diese Betrachtungen stattfinden, ab.

      Aber es muss nicht unbedingt ein Apfel sein, der einem auf den Kopf fällt, um philosophische Anstrengungen zu initiieren.
      Die veröffentlichte Meinung schafft das auch, ganz locker noch dazu.

      Die Gretchenfrage des „Holocaust – gab es ihn bzw. in welcher Dimension?“ ist längst zur „no go-area“ erklärt.
      Die „Faktizität weltweiten Bewusstseins“ ist nämlich neuerdings stärker als jede naturwissenschaftlich begründete Bemühung, hier Klarheit zu schaffen. (siehe Lüftl)
      Das wird möglich, indem gerichtsnotorischen Zweiflern ein, na sagen wir einmal „fragwürdiges“, Beweisverbot auferlegt wird. Obwohl „Beweisverbot“ in der rechtspflegerischen Literatur ansonsten nur für widerrechtlich beigebrachte Beweise gilt, die, seien sie auch sachlich absolut relevant, nicht anzuerkennen sind.

      Also wird es in dieser Frage beim „Glauben“ bleiben müssen, da Wissen dazu zu schaffen behördlicherseits für unzulässig erklärt wurde und wird.

      Dazu Friedrich Nietzsche (1844 – 1900), ein weltweit bekannter Holocaustleugner und Nazi:
      "Grundsätzlich hat man immer nur die Wahrheit verboten."

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. Januar 2012 13:33

      Corr. "Falisifikation" - soll "Falsifizierung" heißen.

      Eine "Falsifikation" wäre z.B. das eine oder andere "Protokoll".

    • Undine
      27. Januar 2012 13:55

      @Segestes

      *******!

    • socrates
      27. Januar 2012 17:54

      Die Naturwissenschaft kennt das Kontinuitätsprinzip: Es lässt sich nicht beweisen, daß morgen wieder Tag wird oder daß dieselben Naturgesetze morgen noch gelten. Für ein Physikalisches Weltbild ist es notwendig, an die Kontinuität zu glauben.
      Das kann man in diesem Fall nicht anwenden, da die Geschichte historisch ist. Historische Sichtweisen ändern sich mit den Machthabern und Interessensgruppen. Wenn man das Urteil des polnischen Gerichtes über diesen Teil der Geschichte liest, wird dort eine Zahl von Toten angegeben, die mit den heutigen Zahlen um ein Vielfaches nicht übereinstimmt und es wurden schon Leute für das zitieren dieser gerichtlich festgestellten Zahlen eingesperrt. Auch Gedenkkreuze für die katholischen Priester, die errichtet werden sollten, wurden verboten. Also Finger weg und es wie die 3 Affen machen. "Wissen" ist hier nicht angebracht.

    • november (kein Partner)
      27. Januar 2012 18:05

      Das ist schon richtig, aber nach dieser Logik muss man ja alle historischen Ereignisse anzweifeln. Hörmann bemängelt ja auch, dass es keine objektive und ideologiefreie Diskussion gegeben hat. Nur die kann es dann nie geben, dabei ist kaum ein Ereignis so gut dokumentiert wie der Holocaust. Ansonsten würde ich Hörmann einfach empfehlen, einmal nach Mauthausen fahren, um eine Meinung zu den Gaskammern zu bekommen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. Januar 2012 18:11

      Gut dokumentiert?
      Das soll wohl ein Witz sein.

      Dagegen ist ja die "Wehrmachtsausstellung" (Reemtsma) in ihrer ersten Fassung ein geschichtlich relevantes Dokument erster Qualität.

    • socrates
      27. Januar 2012 19:16

      november
      Jedes Land hat andere Tabus. Über dieses Thema können wir in China diskutieren.
      Der Genozid an den Armeniern ist blendend dokumentiert, was nutzt das?
      Dasselbe gilt für viele andere Massenmorde, Vertreibungen, usw.

    • Reinhard (kein Partner)
      27. Januar 2012 21:08

      November: "...nach dieser Logik muss man ja alle historischen Ereignisse anzweifeln"
      Naja, muss nicht. Aber darf. Gewisse ausgewählte Ereignisse nicht anzweifeln zu dürfen verfestigt nicht das Wissen, sondern gibt nur ein Glaubensdogma vor.
      Wer den Holocaust anzweifelt zeigt Blindheit vor historischen Beweisen und viel mehr noch Kaltschnäuzigkeit gegenüber den Opfern, aber deshalb gesetzliche Denkregeln aufzustellen und selbsternannte Gedankenpolizisten als Denunzianten auftreten zu lassen ist lächerlich. Von mir aus sollen Leute straffrei behaupten, der zweite Weltkrieg hat nie stattgefunden und die Mondlandung haben eigentlich die Mongolen gefilmt - so lange wir in einer freien Gesellschaft zu leben behaupten, muss die Freiheit der Meinungsäußerung gewährleistet sein und sich jeder seine Speakers Corner suchen können.

      Die alles entscheidende Frage ist aber nicht, ob der Wissensbegriff Hörmanns in dieser Form von allen geteilt wird, sondern warum, also mit welchem Ziel, ihm die Frage nach seiner Sichtweise auf den Wissensbegriff (die allgemein den aufmerksamen unter seinen Studenten bekannt sein dürfte) ausgerechnet auf das Beispiel des Holocaust bezogen gestellt wurde. Das sieht nach einer Falle aus, denn würde er seine Wissensdefinition für diesen speziellen Fall modifizieren, wäre es zwar fein pc, aber er wäre unglaubwürdig. Bleibt er aber dabei, kann man ihn medial vernichten.
      Das Schachspiel gewinnt nicht automatisch der moralisch Überlegene, auch wenn sich jene, die ihren Professor in's offene Messer haben rennen lassen, dafür halten, sondern der Intelligentere. Schön, wenn eine Gruppe Studenten in Summe intelligenter ist als ihr Professor, welche Moral sie vertreten mag aber jeder für sich selbst einschätzen.

    • Carlo (kein Partner)
      27. Januar 2012 23:02

      Warum man ihn zu Thema befragt hat? Darf man das denn nicht? Nachdem er auch schon vorher immer wieder recht seltsame Dinge von sich gegeben hat, nachdem seine Geld- und Wirtschaftstheorien höflich gesagt etwas eigenwillig sind, hat man ihn eben nun auch dazu befragt. Und jetzt kann man auch erahnen, woher der Wind bläst bzw. aus welchen Konstrukten sein Weltbild aufgebaut sein dürfte.
      Im Prinzip wäre das alles ja egal, aber mich verwundert doch, dass so jemand es überhaupt zum Professor schafft.
      Übrigens gibt es zum Nationalsozialismus und zum Holocaust tonnenweise (wissenschaftliche) Literatur. Wer aus meiner Sicht den Holocaust bezweifelt, ist entweder ein Dummkopf, der sich damit nie beschäftigt hat oder er macht das aus sehr niedrigen Instinkten und Motiven heraus mit voller Absicht.

    • november (kein Partner)
      28. Januar 2012 00:25

      @socrates
      Sehe ich ähnlich. Aber deswegen ist ja das Leugnen von gut dokumentierten Verbrechen oder sonstigen Ereignissen einfach nur dumm. Dummheit sollte an sich nicht strafbar sein. Tabus existieren natürlich, die Situation in der Türkei ist aber konträr zu Österreich. Wo ist man näher an der Wirklichkeit?

      @Reinhard
      Da sind wir wieder fast einer Meinung. Aber wer nicht fähig ist, auf eine Frage nach dem Holocaust, und sei sie noch so hinterhältig, keine vernünftige Antwort zu geben, wer sich von Studenten in eine so offensichtliche Falle locken läßt, sollte nicht Professor werden. Und so weit ich das verstanden habe, war Hörmann schon vorher unglaubwürdig.

    • november (kein Partner)
      28. Januar 2012 00:28

      Wer nicht fähig ist, ... eine (nicht keine) Antwort zu geben, ...

    • november (kein Partner)
      28. Januar 2012 01:14

      Nachtrag:
      Ich habe Hörmann nicht vorgehalten, dass er den Holocaust geleugnet hätte. Außerdem möchte ich mich bei Segestes entschuldigen und meine "Nazikeulekeule" zurücknehmen. hth

    • Udo (kein Partner)
      28. Januar 2012 10:32

      @november

      Würden Sie die Güte haben, mir zu sagen, wo Hörmann behauptet, dass er von den Ausserirdischen WEISS?
      Oder ist Ihnen das vielleicht unmöglich, weil er das nie getan hat?

    • november (kein Partner)
      28. Januar 2012 12:18

      Einfach das Video noch mal anschauen, Udo.

      Ab 1:20

      Dann werden die, die uns schon lange beobachten, ziemlich sicher unter Kuratel nehmen...

      Wenn man davon ausgeht, dass vor vielen tausend Jahren die Menschen gezielt entwickelt wurde, und die, die auf uns aufpassen sollten, sich ein bißchen zurückgezogen haben und kommen jetzt zurück um zu schauen, was ist da eigentlich passiert ...

      Die setzen uns eine Zeit lang auf einen anderen Planeten...

      ...

      Ich habe wirklich keine Lust, jetzt alles zu transkribieren, aber es geht schon sehr deutlich hervor, dass Hörmann von der Existenz von Außerirdischen, die uns entwickelt hätten, ausgeht. Oder was glauben Sie, wer "die" sind? Ist das rechtsextrem? Natürlich nicht. Aber ziemlich durchgeknallt, wenn Sie mich fragen. Allein der Vergleich mit dem Meerschweinchenkäfig ist zum Brüllen.

    • Udo (kein Partner)
      28. Januar 2012 13:11

      Er sagt nie, dass er davon WEISS.
      Sie haben selbst transkribiert: "Wenn man davon ausgeht...", klingt eher nach einem Gedankenexperiment als nach einer bewiesenen Theorie, also nach WISSEN.

      Ich kann z.B. wissen, dass die Erde rund ist und trotzdem sagen: "Wenn man davon ausgeht, dass die Erde eine Scheibe ist...", um eben damit ein Gedankenexperiment zu ermöglichen.
      Bei diesem Thema, also Ausserirdischen, ist es gar nicht anders möglich, als hypothetisch darüber zu sprechen, ausser man spricht von GLAUBEN und das ist nicht gleich WISSEN.

    • Udo (kein Partner)
      28. Januar 2012 13:14

      Ich bin mir ziemlich sicher, dass er daran glaubt, aber er weiss um den Unterschied zwischen GLAUBEN und WISSEN bescheid, daher behauptet er auch nicht, dass er davon WEISS.

    • november (kein Partner)
      28. Januar 2012 13:44

      Udo, ich verstehe jetzt, was Sie meinen. Schon gut, er kann natürlich glauben, was er will, auch wenn es noch so skurril ist. Habe mir auf Youtube eine kurze ARD-Diskussion mit Hörmann angeschaut. Als Finanzlaie habe ich nicht alles verstanden, seine Ideen kamen aber als originell und bedenkenswert hinüber, auch wenn es wahrscheinlich nicht zum großen Crash kommt. Sein Problem ist vielleicht, dass er offenbar eine ziemliche Außenseitermeinung in der Finanzwelt vertritt, und so kommt er in das Revier von Minderheiten, die schon immer das Finanzsystem abgelehnt haben - entweder aus penetrantem Antikapitalismus oder Antisemitismus.

    • Reinhard (kein Partner)
      28. Januar 2012 13:50

      Doch noch was für hier unten:

      Was, wenn jetzt jemand der Jüngeren fest daran glaubt, dass am Tag seiner Geburt die Welt erst extra für ihn erschaffen wurde, würde dieser Glaube ja beinhalten, dass Dinge wie der Holocaust oder der Völkermord der Osmanen an den Armeniern niemals wirklich stattgefunden haben. Ebenso, wenn einer daran glaubt, eigentlich in der "Matrix" zu hängen oder nur ein träumendes Gehirn in einem Schraubglas auf dem Dachboden eines schrulligen Professors mit acht Tentakeln zu sein.
      Man mag solchen Glauben jenen vorbehalten, die von den freundlichen Herren mit den weißen Jacken in ein Zimmer mit gepolsterten Wänden einquartiert werden, aber eigentlich machen sich diese Leute ja schwerst strafbar, denn genau solche Glaubenssätze sind ja gesetzlich verboten.

      Eine Politik, die den Glauben und das Denken der Menschen zu reglementieren versucht, zeigt nur ihre eigene Hilf- und Ratlosigkeit auf. Und wenn Menschen darüber diskutieren wollen, wie viele Engel auf einer Nadelspitze tanzen können, sollen sie das tun. Die Zeiten, in denen der Herrscher die Anzahl vorgab und der Pöbel sich zu ducken hatte, sollten vorbei sein, auch wenn es im Pöbel bis heute große Basismengen gibt, die sich nach solchen Vorschriften sehnen.
      Solche Gedankenexperimente mögen auch belächelt und deren Proponenten als Irre gehänselt werden, aber wenn die Politik sich erdreistet, das Prädikat Irre zu verteilen und denen Sonderbehandlungen zuteil werden lässt, sind wir wieder in Zeiten, wo eine Diktatur werte von unwerten Meinungen trennt.

    • Udo (kein Partner)
      28. Januar 2012 19:01

      @november
      Seine Ansichten in Bezug auf das Geldsystem sind wirklich interessant und nur weil nicht jeder damit etwas anfangen kann bzw. sich darunter etwas vorstellen kann, sind diese noch lange nicht in irgendeine Ecke zu stellen oder einfach vom Tisch zu fegen, schon gar nicht in Zeiten wie diesen, würde ich sagen.

      @Reinhard
      Ganz Ihrer Meinung!

    • socrates
      29. Januar 2012 13:01

      In meiner Jugend sah ich den Western: "Die Rache des Seminolen". Halt ein dummer Reisser, dachte ich. Dann kam ich nach Florida, dem Land, das den Seminolen, bevor sie ausgerottet wurden, gehörte. Die US - Armee fing alle, bis auf wenige, die sich in den Sümpfen verstecken konnten, ein und führte sie in die Wüste, wo ALLE SEMINOLEN umkamen. Danach gehörte Florida den Investoren. Eine genaue Dokumentation hat mit der Anerkennung als Genozid nichts zu tun. Wer die Macht hat, sagt was Genozid ist.

    • jowmos (kein Partner)
      03. Februar 2012 15:41

      Herr Segestes und sein Professor..

      ich las den artikel "wu professor weiss nichts über gaskammern-suspendiert-in der wiener zeitung online.

      dort steht unter anderem was ihn auch gleich sympathisch macht,man hätte bemerkt er hätte auch anderwertig sich aussergewöhnlich unterrichtsmaterial bezogen geäussert..jedoch wird nicht genannt worum es sich bei jenen aussagen gehandelt haben möge..was eigenartig ist für ein "solch professsionelles tagesblatt" mit sätzen und information zu spielen ohne jeglichen bezug zu liefern jene information nachsehen zu können,da es nicht um temporäre information sich handelt sondern die person des werten Professors definiert.(definieren,beschreiben,seine umgebungsvariablen)

      bemerkenswert das Zitat,bzw der auszug aus der "erklärung des Professors Hörmann"-welch bemerkenswerter Intellekt des Herrn Professors erkannt zu haben-bhw auch offiziell zu verkünden gar kein Historiker zu sein..welch fabelhafte begründung für sein unwissen.

      sein tragisches eingeständnis teilen etwa 99,9 prozent aller anderen österreicher,also danke herr professor für ihre anteilnahme.

      den satz welcher beginnt in seinem zitat oder seiner aussage mit :"Ich weiss.." welchen er lieber hätte mit "ich glaube"..macht ihn zum gläubiger ohne informationsgehalt,nochein danke für ihr teilhaben am österreichertum.

      ein kluger mann hätte um es wirklich korrekt zu formulieren eher etwas gesagt wie",laut offizieller geschichtsüberlieferung (durch historiker,experten,militärs,usw) wurden ...(dies und jenes)..betrieben"

      aus irgendenem grund schien der herr seine geistige überzeugung bekräftigen zu wollen-möglicherweise war er betrunken und sollte zumindest für einen monat vom dienst suspendiert werden.

      dass es nebenbei auch gesetze gibt die seine öffentliche aussage zur rechenschaft ziehen können hinzukäme-und dann müsste er sein ansinnen sich der welt verständlich zu machen,seinen glauben etc rechtfertigen können,oder er würde oder müsste die strafe dafür tragen.

      oder versuchte sich der Herr als empiriker?

      demnach würde/müsste wohl seine Rede länger gedauert haben,zudem diese aufgezeichnet bzw ausreichend Zeugen die diese wiedergeben können,und ein gesamtwerk an empiristik mit logischen oder unlogischen zusammenhängen zu seinem sonstigen Themen.

      wenn dem so gewesen wäre..und ich trug schon vor den tageszeitungen nicht astrein zu vertrauen,zudem wie allseits bekannt diese ja auch eigne politische linien verfolgen und viele wissen,dass es gar nicht wirklich so ist um die sache mit "unbestechlich,unparteiisch usw"-dann nicht nur eine idiotische kampagne in der öffentlichkeit im ganze wäre,die im nachhinein auch noch das gegenteil bzw vollkommene rechtfertigung der person bzw derer Aussagen erbrächte,-sondern auch eine neue welle an diskussion um das Thema,jedoch nicht aus reiner Quelle,sondern unreiner...-was hiesse dass kein Mann oder Frau "frank und frei"(oder unfrei) aufgestanden,sein Haupt erhoben und sein Wissen,seine erkenntnis sein schauspiel oder seine zweifel hätte verkündet,statt dessen gar noch ein missverständnis oder ein mann der gar unzurechnungsfähig.

      zumindest wäre es vorteilhaft genau um diesen belang klare feststellungen zu tätigen.

      man bedenke zudem..oh grosser Professor,dass in österreich wie bekannt die existenz von kzs ,deren foltereinrichtungen so auch gaskammern,unter strafe steht..und hat der waise mann schon bedacht an wem oder welcher gruppe gesellschaft oder partei bzw staat oder militär er seine zweifel erheben würde indem er klare zweifel äussern würde?

      am militär der USA beispielweise.Ist der hohe Herr von der Universität auch Mann und Hirn genug sein Haupt gegen die grosse USA zu erheben?

      vielleicht wäre ein Besuch oder Hilfeansuchen in den Iran bei Ahmedinejad ratsam für ihn oder er findet in diesem Land genug Unterstützer oder Interessensorientierte die seinen Glauben bekräftigen (wollen).

      bei der Wiener zeitung scheint er scho Freunde gefunden zu haben,auch wenn diesen gesetzesbruch nicht zu beweisen ist aufgrund jener Seite wie oben angegeben.

  16. socrates
    26. Januar 2012 22:54

    ad 2.: Nicht Randa wurde arm, sondern die Aktionäre!
    Nicht Pinkl wurde arm, sondern die Aktionäre!

    • cmh (kein Partner)
      27. Januar 2012 09:00

      Mit einer Transaktionssteuer würde ein Randa und Co. nur noch reicher und seine Aktionäre nur noch ärmer.

      Denn das Geschick ein Bankier zu sein wie der Randa muss uns doch etwas wert sein?

    • socrates
      27. Januar 2012 17:27

      cmh
      Das muß erst bewiesen werden! Aber wir wissen, wo das Geld hingekommen ist.

    • socrates
      27. Januar 2012 17:56

      Nicht Elsner, Schmied oder Vranz wurden arm! Fortsetzung beliebig!

  17. eudaimon
    26. Januar 2012 19:30

    Wir alle wissen ,wie leicht es geht die Masse der Wähler auf den Pfad des allesumsorgenden Sozialismus zu locken ,zumal die "Demokraten" bereits die Demokratie über Medien und Sozialeinkauf der Stimmen dermassen pervertiert
    haben,dass mit jeder Wahl mehr Leistungsträger ihre Freiheit in diesem
    Staat der" Arbeiter und Bauern "verlieren ,bis auch diese Leute erkennen werden
    müssen,dass das Fressen ohne Moral zum Kotzen ist!
    Ob es den Islamismus braucht oder ob der Mangel an Freiheit eo ipso zu einer
    Katharsis der Politik in diesem Europa führen kann, ist noch offen,aber lange darf man sich nicht mehr auf den Lorbeeren der Nettozahler ausruhen-da hilft auch kein kaschieren der Geschichte .

    • FranzAnton
      27. Januar 2012 07:40

      "bis auch diese Leute erkennen werden müssen,dass das Fressen ohne Moral zum Kotzen ist!" ****************

      Genau diese Hoffnung hege ich auch; sie erscheint nicht unbegründet, die ORF - Mitarbeiter etwa haben der Obrigkeit gezeigt, daß "nicht alles geht", und Niki P. hinausgebissen. Bravo!

    • cmh (kein Partner)
      27. Januar 2012 09:03

      Schöne Worte, lieber eudaimon.

      Kurz und weniger schön gesagt, unsere "Arbeiter- und Bauernkämmerer" werden diese Moral nur in Form von Prügel eingebläut verstehen.

    • cmh (kein Partner)
      27. Januar 2012 09:05

      Den Niko haben sie deshalb hinausgebissen, weil sich die Redakteurs (sic) des orf ihre linke Berichterstattung nicht von der Laura vorschreiben lassen wollen.

      PS: Ist der Niko jetzt noch mit der Laura zsamm?

  18. FranzAnton
    26. Januar 2012 18:22

    Welche Conclusio ist aus all den bisherigen, m.E. völlig richtigen Analysen zu ziehen?

    Meiner Ansicht nach: Unsere Politiker müssen in ihrer Handlungsfreiheit eigeschränkt werden, sie nützen diese ihnen zu Gebote stehenden Freiheiten und Machtmittel erwiesenermaßen überwiegend zum Schaden des Volksganzen aus, und tragen, zum Drüberstreuen, de facto überhaupt keine persönliche Verantwortung dafür.

    Wie hier von mir immer wieder dargelegt, gibt es keinerlei andere Möglichkeit, als die Implementierung von starken, leicht zugänglichen, direktdemokratischen Elementen in unsere Verfassung. Jegliches Gesetz muß, im Falle es einer Mehrheit des Staatsvolkes nicht gefällt, außer Kraft gesetzt werden können. Es argumentiere bitte niemand, daß die Menschen hiefür nicht fähig seien; dümmer und im Ergebnis ruinöser, als unsere Politiker Seit Kreisky - ihn dezidiert eingeschlossen - unser Land "geführt" haben, zwar vielfach gegen den Willen der ohnmächtigen Bevölkerung, hätten es, dessen bin ich gewiß, unsere lieben Landsleute niemals gemacht.

    In diesem Forum wird sehr viel sehr richtig analysiert; allerdings reicht dies nicht aus, um eine Trendwende in Richtung Beachtung von Realität, Anständigkeit, Fairness, Wahrheit, Wirtschaftlichkeit zu erreichen; hiefür wären schon echte Aktivitäten erforderlich, analog jenen, welche Herr Mag. Wolfgang Bauer setzt.

    Denken wir an die Arbeiterbewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts! Aktive Menschen haben sich persönlich engagiert und das ehemals elende Los der Arbeiterschaft bedeutend verbessert; die von ihnen seinerzeit geschaffenen Organisationen bestehen noch heute; der Umstand, daß aktuell vorrangig unbedarfte/undemokratische/diktatorische/engstirnige/lügnerische/hinterlistige/doktrinäre Dickköpfe an den Schalthebeln der Arbeiterschaft - und damit auch an den Schalthebeln unserer Republik - sitzen, ist bejammernswert und gehört geändert; die Effizienz der historisch gewachsenen Organisationen ist aber unbestreitbar, und jene, die etwas erreichen wollen für unser Land, müssen analog agieren wie die Altvorderen der Arbeiterschaft.

    Von selber werden unsere schädlichen politischen Maden im Speck dem österreichischen Volk niemals mehr demokratische Mitwirkung zugestehen; solches muß das Volk sich, wie die Geschichte lehrt, schon per Eigeninitiative erkämpfen!

    • cmh (kein Partner)
      27. Januar 2012 09:10

      Den Österreichern anzugewöhnen selber zu regieren benötigt sicher nicht unter 200 Jahren (clausula rebus sic stantibus).

      Die Politiker in ihren Handlungen einzuschränken ist in den Wechselfällen der Weltgeschichte auch nicht ganz ungefährlich.

      Was wir benötigen ist lediglich, dass die Gewaltentrennung richtig funktioniert. Nur so kann man zu einem Gegengewicht zur Regierung (denn das haben Sie ja glaube ich gemeint) kommen. Das ist auch hinreichend theoretisch erörtert.

    • FranzAnton
      27. Januar 2012 10:44

      @cmh:

      Ich bin nicht so pessimistisch hinsichtlich der persönlichen Einsatzbereitschaft von uns Österreichern, und halte uns insbes. nicht für dümmer, als die Schweizer es sind. Deren Direktdemokratie ist jedenfalls erfolgreich unterwegs.

      Es bedarf m.E. einfach z.B. einer rasch wirksamen Notbremse für unmögliche Gesetze; und im heutigen Medienzeitalter wäre der Abstimmungsvorgang vom PC aus überhaupt kein Problem. Harmloses Beispiel: Das völlig verquere (natürlich rote) Wiener Baumschutzgesetz. Allein die Möglichkeit einer Abstimmung hierüber hätte die seinerzeitige Gesetzeswerdung verhindert; die Furcht vor den Siedlern wäre m.E. zu groß gewesen.

      Oder was meinen Sie, käme heraus, fragte man die Österreicher, ob sie die Vermögenssteuer wieder eingeführt sehen wollen, vorausgesetzt, man führt ihnen die Konsequenzen und Begleitumstände vor Augen? (Aufstockung des Beamtenapparates, Aushebelung der Sparbuchanonymität, etc.). Oder was hätten die Österreicher zu den ausufernden Staatsschulden gesagt, hätte man sie vor 10 Jahren hinsichtlich zu erwartender Konsequenzen informiert? - na eben.

  19. Brigitte Imb
    26. Januar 2012 12:32

    Hmm..., wann haben Politiker jemals die Wahrheit gesagt? Nicht einmal wenn ihnen das Wasser bis zum Hals steht.

    Lediglich der Bürger soll transparent sein, alle anderen Belange müssen vorm "Souverän"( dessen Haltung eigentlich einer modernen Sklaverei entspricht) geheim gehalten werden.

    Diese G´fraster sollen uns gefälligst fagen müssen, bevor sie unser sauer verdientes Geld ausgeben, die repräsentative Demokratie gehört einer gewaltigen Zensur zugeführt und den unfähigen Repräsentanten die Macht entzogen.

    • cmh (kein Partner)
      27. Januar 2012 09:21

      Politiker, die die Wahrheit sagen? Nur wenn sie fast schon tot sind. Dann wird es aber wirklich für den Politiker, oft aber auch für die Regierten ziemlich unangenehm.

      Göbbels mit seinem totalen Krieg, Figl mit seiner Weihnachtsansprache, Sinowatz mit seinem das ist alles kompliziert, Waldheim mit seiner Pflicht und Gehrer mit ihrem Partys statt Kindern. Weitere Beispiele finden sich leicht.

      Das ERgebnis ist in diesen Beispielen immer, dass der Politikere beschädigt ist und die Regierten den Schaden haben wenn sie glauben und wenn sie nicht glauben.

      Wobei das eigentliche Problem darin liegt, dass den Politikern immer noch jeder Schmonzes geglaubt wird, je abstruser desto eher. Damit meine ich allerdings nicht den "Aufdeckungsjournalismus" der die Politiker sinisterer Handlungen überführt, sondern das Nichtvorhandensein einer Plausibilitätskontrolle beim Wähler. Denn eigentlich sollte man den "Dr." Bundeskanzler, den UHBP Heinzi und den wiener Wampo samt ihren konservativen Speichelleckern immer nur auslachen wenn die auch nur den Mund aufmachen. Die Laura sowieso.

  20. cicero
    26. Januar 2012 11:25

    Die "armen" Banken, die nur 19,4% kassieren: Das Risiko ist Null, da das Geld aus dem Euro - Rettungsschirm kommt.
    Der Poker um den griechischen Schuldenschnitt verschärft die Lage Portugals. Die Renditen für Anleihen des hochverschuldeten Landes erreichten neue Rekordwerte. Der Staat refinanziert seine Schulden derzeit zwar aus Mitteln des Euro-Rettungsschirms. Dennoch ist die Entwicklung ein Alarmsignal.
    Lissabon - Die Anleger verlieren zunehmend das Vertrauen in die portugiesische Zahlungsfähigkeit: Auf dem Sekundärmarkt erreichten die Anleiherenditen des Landes Rekordwerte seit der Einführung des Euros. Die Rendite der dreijährigen Staatsanleihen erreichte am Mittwoch 19,4 Prozent. Die Raten für fünf- und zehnjährige Anleihen betrugen 18,7 und 14,6 Prozent.
    Portugal ist vom Kapitalmarkt abgeschnitten, weil Investoren dem klammen Staat nur gegen horrende Risikoaufschläge Geld leihen würden. Deswegen nahm das Land im vergangenen Jahr ein Rettungspaket in Anspruch. Das heißt: Das Land refinanziert seine Schulden bis 2013 komplett aus Mitteln des Euro-Rettungsschirms EFSF - insgesamt erhält Portugal Hilfen von 78 Milliarden Euro.
    Die portugiesische Regierung will das Vertrauen der Investoren mit einem auf drei Jahre ausgelegten Sparprogramm und Wirtschaftsreformen zurückgewinnen. Doch angesichts des zähen Pokers um den griechischen Schuldenschnitt steigt derzeit das Misstrauen der Anleger.
    Portugals Industrie fordert indes neue Milliarden für das hoch verschuldete Land aus dem Rettungspaket von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF). "Ich wage zu sagen, dass wir eine Kreditklemme haben", sagte der Chef desr einflussreichen Industrieverbands, Antonio Saraiva. "Es fehlen 30 Milliarden Euro." Saraiva ist an den Verhandlungen zwischen der Regierung und den internationalen Geldgebern beteiligt.
    Der Deutsche-Bank-Manager Pierre de Weck hat für die Einführung von gemeinsamen Anleihen der Euro-Zone plädiert. Eine engere Verzahnung der Fiskalpolitik und Euro-Bonds seien "die einzige Lösung" für die Rettung der Euro-Zone, sagte der Manager auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Der im Mai ausscheidende Vorstandschef Josef Ackermann hatte sich noch im vergangenen September gegen eine solche Maßnahme gewandt.
    De Weck äußerte sein Bedauern darüber, dass Deutschland sich gegen gemeinschaftliche Euro-Anleihen wehre und nun ein schmerzhafter Anpassungsprozess nötig sei. Zugleich wollte der im Group Executive Committee der Deutschen Bank Chart zeigen vertretene Banker nicht ausschließen, dass ein oder zwei Länder aus der Euro-Zone austreten müssen.

    Ja keine Finanztransfersteuer, welche die Geldflüsse nachweisbar macht, denn zahlen tun nur die Steuerzahler und die wollen wir nicht noch mehr ausrauben!

  21. socrates
    26. Januar 2012 11:09

    Die Schuldenkrise ist nicht allein Folge der Bankenhilfen 2009, das ist sicher. Allerdings haben die Banken in der EU unverschämt über ihre Verhältnisse gelebt, den Overheads traumhafte Gagen gezahlt und sich Paläste gebaut. Unsere Banken haben in den USA - Pleitebanken investiert und das Rettungsgeld wanderte und wandert noch immer zu Madoff, Lehmann,..... . Die Medicibank ist ein gutes Beispiel. Auch die Nationalbank ist im Staatsbesitz und hat Privilegien, die wir zahlen müssen. Daß auch andere mitnaschen, ändert nichts.
    Wenn Aktionäre stark verlieren, so sagt das nichts aus! Flöttl ist nicht arm, Randa lebt gut, Svoboda genießt die Haftunfähigkeit wie einst Krauland, Ackermann leidet auf sehr hohem Niveau, usw. Wenn Aktionäre, die alles verlieren, sagt gar nichts: "Jetzt machen wir noch einen Konkurs, und dann bist du reif" sagte der Chef zum AZUBI.
    Variante aus 1930: Dreimal ist er in Konkurs gegangen, jetzt ist er reich!
    Die Parteiführer gehören auf die Studienreise, damit sie nichts versprechen, was sie nicht halten können und dann ohne Volksabstimmung Kredite aufnehmen. In jeder Firma wäre das ein Grund zur fristlosen Entlassung und Schadenersatzklage.
    Die Finanztransaktionssteuer ist schlecht, besser gleich die Steuer für die Kleinen erhöhen, die trifft es ja ohnehin. So einfach ist das! Da steigt das BIP, wie Griechenland zeigt. Oder: Wir führen sie ein, und zwar so, daß die Gelder aus Staaten ohne Finanztransfersteuer das bei uns nachzahlen müssen, wie die Mehrwertsteuer. Wenn ich ein Boot in die EU bringe, muß ich die Mehrwertsteuer, die ich z.B. in Kroatien nicht bezahlt habe, nachzahlen. So einfach ist das! Sogar der IWF warnt vor sparen an der falschen Stelle, bei den Kleinen Leuten, da das den Konsum tötet. Geld kann man nur dort holen, wo es ist, das wußten sogar die Daltons bei Lucky Luck! Donald Duck besteuern bringt nichts, Onkel Dagobert hat den Geldspeicher.

    • socrates
      26. Januar 2012 11:11

      corr. Da steigt das BIP, wie Griechenland NICHT zeigt.

    • cmh (kein Partner)
      27. Januar 2012 09:30

      Wie die Aktionärswelt funktioniert habe ich in meiner frühen Jugend schön beobachten können.

      Ich kaufte damals mit meinem wenigen Geld Aktien der Eigentümergesellschaft des Wienerbergerturmes, des ersten Hochhauses im Süden Wiens. Ich wollte damals an einer innovativen Liegenschaft beteiligt sein. Die Dividende war ok aber nicht aufregend. Dann erhielt ich einen Aktionärsbrief, dass die Verschmelzung mit Wienerberger beschlossen wurde.

      Kurze Zeit später wurde das Hochhaus verkauft.

      Nicht dass ich einen Schaden gehabt hätte oder dass Gesetze nicht beachtet worden wären. Aber mich interessierte das Grundgeschäft und das war damit hinfällig.

    • socrates
      27. Januar 2012 17:36

      cmh
      Jeder wird nachher gescheiter. Ich lernte beim Vorwärstverlag (die Arbeiterzeitung war meines Großvaters Pflichlektüre und ich las sie gerne), der zum Hotel Ananas mutierte, dasselbe.
      Das von 1907 bis 1910 errichtete Druckerei- und Verlagsgebäude an der Rechten Wienzeile 97 (Vorwärts-Gebäude) wurde von den Architekten Hubert Gessner und Franz Gessner geplant und wurde am 20. Juli 1910 bezogen. Es war ab 1910 bis 1934 auch Sitz der Parteizentrale der SDAP sowie einzelner ihrer Teilorganisationen (z.B. Republikanischer Schutzbund). In der Druckerei des Verlages wurden neben der Arbeiter-Zeitung unter anderem auch Das Kleine Blatt und die illustrierte Zeitschrift Der Kuckuck produziert.

      Vor 1914, besuchten auch linke russische Exilanten wie Leo Trotzki, oder Wladimir Iljitsch Lenin Victor Adler im Vorwärtsgebäude oder auch das nahegelegene Café Rüdigerhof. Das Vorwärts-Gebäude wurde bereits am 9. Februar 1934, also vor Ausbruch des Februaraufstandes von der Exekutive besetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg übersiedelte die neugegründete SPÖ in die Löwelstraße.

      Im historischen Vorwärtsgebäude verblieben bis 1986 die Redaktion und Druckerei der AZ. Der Niedergang der Parteizeitungen belastete die AZ und ihren Verlag schwer, Parteivorsitzender Bruno Kreisky wies allerdings jeden Gedanken an einen Verkauf oder eine Liquidation zurück. Er wird mit dem Ausspruch zitiert: „Ich will nicht im Geschichtsbuch lesen müssen: Vorwärts Verlag, gegründet von Victor Adler, verkauft von Bruno Kreisky.“ [2]. Unter Kreiskys kurzzeitigem Nachfolger Fred Sinowatz wurde eine offensive Modernisierungsstrategie versucht, der schwer defizitäre Verlag [3] übersiedelte 1986 in das neue Büro- und Druckereizentrum Viehmarktgasse 4 im 3. Bezirk, anstelle des größten Teils des Verlagsgebäudes und seiner völlig überalterten Druckerei wurde das „Hotel Ananas“ errichtet. Die bilanziellen Auswirkungen dieser kurzzeitigen Offensistrategie verstärkten aber noch die katastrophale Finanzlage und so musste der Vorwärts unter dem Nachfolger von Sinowatz, Franz Vranitzky, im Herbst 1988 letztlich doch um einen symbolischen Betrag zu 74 Prozent an die Mediaprint verkauft werden.[4]

      Im denkmalgeschützten Trakt finden sich bis heute die historischen Sitzungsräume des Parteivorstands, das Äußere kennzeichnet ein für Wien ungewöhnlicher Treppengiebel mit großer Uhr. Als figuraler Schmuck fallen die beiden 1910 von Anton Hanak geschaffenen Sandsteinfiguren „Arbeiter“ und „Arbeiterin“ auf.
      Stalins Arbeitszimmer ist heute noch erhalten!

  22. Alfred E. Neumann
    26. Januar 2012 10:54

    OT, aber irgendwie unglaublich, wenn der Gesetzgeber, also die Abgeordneten, sich nicht einmal an die von ihm selbst gesetzten Regeln hält. Offenbar noch nichts von Entschlagungsrechten gehört!

    Aus der heutigen "Presse":

    "Aufregung im U-Ausschuss: Erster Zeuge sagt ab

    26.01.2012 | 09:34 | (DiePresse.com)

    Telekom-Regulator Serentschy bleibt dem Korruptions-Ausschuss fern, weil er von der Staatsanwaltschaft als Beschuldigter geführt wird. Abgeordnete drohen ihm mit einer polizeilichen Vorführung."

  23. Richard Mer
    26. Januar 2012 10:07

    Man muss noch etwas ergänzen: Manche der Banken (wie etwa die Erste) mussten diese Staatshilfe zu Zinsen von 8 Prozent aufnehmen. Wie die Banken in der Lage waren, dieses Hilfsgeld wieder zurückzuzahlen hat der Staat die Rücknahme verweigert, und lieber weiter die Zinsen kassiert. Das war für den Staat ab einem gewissen Zeitpunkt ein sehr lukratives Geschäft.

  24. Gerhard Pascher
    26. Januar 2012 09:07

    Ja es ist eine Geschichtslüge, wenn man nur die Banken für die aktuellen Finanzprobleme verantwortlich macht. Sicher ist es kein rein österreichisches Problem, aber unsere Politiker - egal aus welchem Lager - haben sich von dem
    internationalen Trend der Schuldenmacherei mitreissen lassen.

    Es ist eine Ironie, dass erst vor einigen Tagen UHBP wieder Blechprodukte für "Verdienste für die Republik Österreich" an die Bust mancher Politiker geheftet hatte. Besonders beachtenswert ist dabei die generelle Kritik an solchen Ordensspenden durch Herrn Strache, welcher dann im zweiten Anlauf auch zu den Empfängern auserkoren wurde - und diese Auszeichnung natürlich dankbar angenommen hat.

    • Undine
      26. Januar 2012 20:54

      @Gerhard Pascher

      " ....Strache, welcher dann im zweiten Anlauf auch zu den Empfängern auserkoren wurde - und diese Auszeichnung natürlich dankbar angenommen hat."

      Strache hat versprochen, den Orden nicht zu tragen; ich hoffe, er hält sich dran!

  25. Josef Maierhofer
    26. Januar 2012 08:40

    Welche Politik predigt täglich neue Steuern ?

    Doch wohl nur die linke in allen Politparteien aus Ideologie und Dummheit des Nichtdenkens und Nachplapperns, die nichts mit Realität zu tun hat, die Selbstbediener, die von dieser Lüge leben, die Bürokratie und ihre Auswüchse namens 'Beamtenparadiese', die Privilegienritter, die wohl an der Spitze der Empfangspyramide stehen, die Sozialschmarotzerpartie oben, die die Gegenleistung für das hohe Gehalt schuldig bleibt, wie ÖBB, Beamte, Politiker, etc. und die Sozialschmarotzerpartie unten, die die Arbeit überhaupt verweigert und Mindestsicherung zugesichert bekommen hat, und letztlich, die 'Nichts wissen' und 'Nix verstehen' Partie, die ausser der Adresse von AMS und Gemeinde Wien Sozialhilfestelle wohl nur noch den Namen SPÖ kennt in Österreich, und das Wahlurnenformular mit dem Iman trainiert, dass man das Kreuzerl, lesen und schreiben will man ohnehin nicht lernen, an die erste Stelle zu machen hat, und die ihrem Wohnsitz nächstliegende Kebap-Bude und den Billigfriseur für die Schmalzlocke oder den 'Hahnenkamm'.

    Die verantwortungsvolle Politik würde nicht neue Steuern predigen, sondern sinnvoll sparen, wo man kann, bei schlanken Verwaltungseinheiten, Privilegienabbau, Anpassung der überbezahlten Staatsgehälter, Einfrieren der Staatsgehälter, schlanke Landesregierungen, Gemeindezusammenlegungen, Kranken- und Pensionskassenzusammenführung, Aufbau eines 3-Säulensystems zur Pension, wie etwa in der Schweiz, Bewerbung Österreichs und österreichischer Produkte, das ginge aber nur, wenn österreich überdurchschnittliche Leistungen zu erbringen imstande wäre, was wir seit 40 Jahren nicht mehr tun, wir nähern uns dem bolschewistischen europäischen Einheitsbrei, der längst nicht mehr vorne liegt in der Welt, die Förderungsminimierung, die hohe Bewertung der Arbeit, nicht in Geld, aber in Ansehen, die Erhöhung der politischen Verlässlichkeit und die Achtung der Demokratie, die Eindämmung der Korruption und der Aufruf zu Ehrlichkeit, Eindämmung der Staatsschulden, ja, es gäbe eine unendlich lange Liste der Arbeit, die, wäre ich Bundeskanzler oder Regierungsmitverantwortlicher, ich schon längst verteilt hätte an die zuständigen Gremien.

    Aber zurück zur österreichischen Realität, was tun unsere Hascherln ? Na, sie annoncieren ein Bilderl von unserem herzallerliebsten Kanzler, kämpfen um einen Versbruch in der Bundeshymne, 'trans'gendern ein Homegesetz herbei, alles Dinge die an Unwichtigkeit und Unnötigkeit nicht zu übertreffen sind.

    Gute Nacht Österreich !

    Der glücklichste wäre ich, könnte ich von 'guten Morgen' sprechen, auch, wenn es schon vormittag geworden ist.

    Werte Arbeiterkammer, Wirtschaftkammer, Gewerkschaften, 'Baddei'- Mit- und Ohne-glieder, wann werdet Ihr Betonköpfe endlich munter und wann denkt Ihr endlich daran, aufzuwachen. Euer von Euch inszenierter Schlafwagenexpress nähert sich mit der Geschwindigkeit proportional zu Eurer Ignoranz und Dummheit der Schuldenschlucht, in die Ihr seit 40 Jahren konsequent Österreich hineintreibt. Wann fangt Ihr endlich an, Recht und Ordnung zu predigen, statt Steuern, wann fangt Ihr endlich an, die Arbeit in Österreich zu lassen und nicht durch 'Sozialleistungen', 'Biennalsprünge', etc. aus dem Land zu jagen, wann denkt Ihr endlich an eine Zukunft Eurer Kinder, oder habt Ihr keine ??

    • Schani
      26. Januar 2012 15:58

      Trainieren die Imame das "Kreuzerlmachen", oder darf es ein "Halbmonderl" sein?

    • Josef Maierhofer
      26. Januar 2012 16:28

      @ Schani

      Pardon ! Das wäre ein Antrag der Grünen für den Wiener Gemeinderat, das Halbmonderl statt dem Kreuzerl am Wahlpapierl.

    • cmh (kein Partner)
      27. Januar 2012 10:26

      Dazu kommt noch, dass aus Österreich heraus immer wieder sowohl "Kauft nicht bei Nazis!" als auch "In Österreich leben nur Nazis! (außer uns.)" krakeelt wird.

      Das ist auf die Dauer auch nicht gut für das Geschäft.

  26. Observer
    26. Januar 2012 08:06

    Aus der Sicht des oft zitierten "kleinen Mannes" (wie ich einer bin) ist das bargeldlose Zahlen - dazu gehört auch die Verwendung von Krediten - das Grundübel solcher Krisen. Während früher Waren und Leistungen nur gegen eben solche, Gold oder durch Gold gedecktes Geld angeschafft wurden, gibt es nun genug andere Möglichkeiten. Dabei denkt man oft gar nicht, wie dies alles später wieder ausgeglichen wird.

    Gegen Kreditgeschäfte ist grundsätzlich nichts einzuwenden, aber diese müssen immer überschaubar und auch finanzierbar bleiben. Eigentlich sollten solche Finanzierungen - von kurzfristsigen Notsituationen abgesehen - nur für langfristige Projekte (z.B. Kraftwerke Tunnel, Hausbau) verwendet werden, wo davon auch die späteren Generationen noch profitieren.

    Heutzutage verschulden sich aber die Staaten und Leute immer mehr für den "Tagesbedarf", wobei sie Zinsen und Tilgungen nicht mehr aus den "normalen" Einnahmen decken, sondern nur durch neue Kredite (Loch-auf-Loch-zu-Methode) getilgt werden können. Viele Private sind mit dem Gehalts-/Girokonto ständig "im Minus", d.h. nehmen den automatisch angebotenen Überziehungsrahmen in Anspruch. Nunmehr werden auch bei uns schon immer mehr Kreditkarten verwendet, wobei auch da auch wieder "auf Pump" gekauft wird. Die Verlierer sind einmal mehr die Konsumenten, da die dafür erforderlichen Gebühren von den Verkäufern schon in den Preisen einkalkuliert wurden.

    Für diese negativen Entwicklungen sind aber die Banken und auch die Staaten mitverantwortlich!

    • cmh (kein Partner)
      27. Januar 2012 10:40

      Mitverantwortlich ja, aber der Verursacher ist immer der Kreditnehmer.

      Wenn der ein krankhafter Verschwender ist, dann drohte ihm früher die Entmündigung und habe noch von einer Annonce in einer Zeitung gehört: "Wer meinem Sohn kredidiert, hat sich selbst bezahlt!".

      Aber heutzutage, darf Sparsamkeit nicht mehr gelehrt und gelernt werden, denn diese widerspricht der sofortigen Bedürfnisbefriedigung, auf die jedermann ein einklagbares Recht hat.

      Interessant für diese Veränderung der Einstellung ist das subversiv/hintergründige Lied in Gospelmanier von Janis Joplin:

      http://www.youtube.com/watch?v=sSxM8hMQh_I&feature=related

      hier im Original und hier in der perversen Reklameversion von Mercedes selber, der den Inhalt des Liedes komplett umdreht:

      http://www.youtube.com/watch?v=AjTuRDW2NHY

      Bei diesem fehlen die weiteren Wünsche natürlich.

  27. HJR
    26. Januar 2012 07:32

    Die Sache ist doch so, dass es allmählich klar(er) wird, dass der ganze Staat Österreich zwar nicht eine einzige Lüge, aber ein großes Geflecht aus vielen solchen (kleineren) ist. Das Resultat dieses Lügengeflechts über lange Zeit nennt man dann "die Geschichte".

    Höchte Zeit, dass die Quantentheorie endlich ihr Versprechen einlöst bzw. C.F.Weizsäckers Vermutung bestätigt, diese Theorie werde klären, welche Erkenntnisse dem Menschen überhaupt zugänglich sind - das wäre ein Schritt in Richtung Wahrheit.

    Wie "die Geschichte" allerdings an vielen Beispielen demonstriert, ist es jenen, welche glaubten, "die Wahrheit" sagen zu müssen, in der überwiegenden Zahl der Fälle höchst schlecht bekommen. Sind wir also dazu verdammt, mit einer Welt aus Lügen zurecht zu kommen?
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  28. mike1
    26. Januar 2012 07:31

    bitte hier die absolute und reine wahrheit :

    "Cap: "Regierung nicht schuld!"

    SPÖ-Klubobmann Josef Cap weist Aussagen von Erste-Chef Andreas Treichl zurück, der in einem "News"-Interview die Regierung für den Verlust des Triple-A-Rating verantwortlich gemacht hat. Das sei "gelinde gesagt befremdlich", so Cap. Treichl vergesse offenbar, "dass Österreichs Bundesregierung 2008 und in den Folgejahren völlig richtig auf die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise reagiert habe, indem sie Wachstumsimpulse setzte, Beschäftigungspakete schnürte, Offensivmaßnahmen in Angriff nahm und last but not least Österreichs Banken - auch der Erste Bank - Hilfen in Milliardenhöhe zur Verfügung stellte", so Cap am Mittwoch in einer Presseaussendung."

    die banken verprassen also doch das geld, meint herr cap - ein wahrhaft wirtschaftsweiser.....

    bei solchen politikern wundert einen nichts mehr !

    • M.S.
      26. Januar 2012 10:09

      @Mike1

      Angeblich soll ja die SPÖ nach den letzten Meinungsumfragen trotz allem noch immer vorne liegen. Wenn das nicht manipuliert ist, sind die Schlüsse, die man daraus ziehen muss, für die österreichische Bevölkerung nicht gerade schmeichelhaft.

    • simplicissimus
      26. Januar 2012 11:29

      die schlüsse für die österreichische bevölkerung sind nicht schmeichelhaft, aber vergessen wir nicht, dass mehr als 50% der bevölkerung bereits zu den umverteilungsgewinnern zählen. insofern bekommt die geschichte eine fast unhaltbare eigendynamik.

    • mike1
      26. Januar 2012 11:32

      M.S.:

      mich wundert überhaupt nichts mehr - und ich glaub nicht, dass das ergebnis der umfrage manipuliert ist.

      wie hiess es seinerzeit: in wien können die roten an affn aufstellen und er wird gewählt. wird bundesweit wohl ähnlich ausgehen, wenn sich die övp nicht bald eines besseren besinnt und endlich auf den tisch haut.

  29. Anton Volpini
    26. Januar 2012 07:18

    Die Gewerkschafter nach Brasilien zu schicken, hat schon der ehemalige VW Personalchef Peter Hartz versucht. Mit unangenehmen Folgen für alle Beteiligten.
    Das einzige, was diese Herrschaften sich nämlich anschauten, waren gewisse Häuser von innen. Für Hrn. Hartz, von dem unter Schröder Hartz IV entwickelt wurde, folgte mit anderen VW Manager zusammen eine strafrechtliche Verurteilung. Auch Gewerkschafter waren unter den Verurteilten.

    Es ist eine Utopie, zu glauben, Gewerkschafter könne man in irgendeiner Weise von den Notwendigkeiten des Lebens überzeugen. Die werden alles immer so verdrehen, wie sie es gerade brauchen, um den jeweiligen kurzfristigen und persönlichen Vorteil zu holen!

  30. Wertkonservativer
    26. Januar 2012 07:03

    Schuldenkrise und Schuldenerlässe, Finanztransaktionssteuer, Euro-Absturzgefahr, Wirtschafts- und Banken-Desaster, Kapitalismus-Bashing; wer kennt sich noch aus?
    Ich wirklich nicht!

    Ich meine, dass - schön langsam, aber immer öfter - unsere Staaten- und Wirtschaftlenker über ihre eigenen Füße stolpern; derart viele Meinungen, Widersprüchlichkeiten, Ersatzhandlungen und Verzweiflungs-Aktionen, das ist ein Tohuwabohu der Sonderklasse!

    Eines weiß ich jedoch ganz sicher: dass unsere roten AK- und Gewerkschaftshansln
    auf jeden Fall am falschen Dampfer sitzen; mit ihren Retro-Ansagen sind sie steinzeitlich geprägt wie die inzwischen ausgestorbenen Dinos!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • HJR
      26. Januar 2012 07:39

      [... Schuldenkrise und Schuldenerlässe, Finanztransaktionssteuer, Euro-Absturzgefahr, Wirtschafts- und Banken-Desaster, Kapitalismus-Bashing; wer kennt sich noch aus? ...]

      Wie schön! Mit der Frage: "Wer kennt sich noch aus?" sind Sie (nach Wittgenstein) auf die Grundform eines philosophischen Problems gestoßen. Und ich möchte Sie insoferne beruhigen, als ich Ihnen versichern kann, dass es NIEMANDEN gibt, der sich hier noch auskennt!
      ===========================
      http://www.CONWUTATIO.at
      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Wertkonservativer
      26. Januar 2012 09:22

      Von einem unserer Weisen bemerkt und auch kommentiert zu werden, gereicht mir zur Ehre!
      Jedenfalls bin ich beruhigt, werter HJR, dass Sie hier der gleichen, wenn auch unbefriedigenden, Meinung sind!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • HDW
      26. Januar 2012 18:21

      Na Hauptsache sie haben wieder einmal die Schwarzen ÖAABler und den Beamtengewerkschafter Neugebauer ausgenommen! Gerade weil ein großer Teil der Souverenität an die EU abgegeben wurde und wird könnte man eine Oppostionsalternative, in einer so kleinen Volkswirtschaft wie Österreich aufbauen, z.B. ausgehend vom Monetarismus, von den Austrians oder auch nur die Flat tax diskutieren. Aber nein, in einer derart perversen Koalition ist außer dem Sichern der eigenen Pfründe (und derer ihrer Klientel) nichts zu erwarten (Ron Paul) Und auch noch die Tobin tax möchten die schwarzen Hobby Linken ins Spiel bringen um sich bei den Roten einzuweimperln! Schande über euch!

    • Wertkonservativer
      26. Januar 2012 19:22

      Da kommen mir die Tränen, @ HDW !

    • Cotopaxi
      27. Januar 2012 08:09

      @ WK

      In Istrien kämen mir ob der schönen Landschaft auch die Tränen vor Freude.

    • Wertkonservativer
      27. Januar 2012 12:44

      Sie sind mir doch nicht vielleicht neidig, Cotopaxi?
      Klingt ganz so!

  31. Paige
    26. Januar 2012 03:36

    Danke für den Beitrag. Genau so ist es und nicht anders. Es ist nicht zu fassen, wie die Verantwortlichen mitsamt ihren gekauften Medien die Tatsachen vertuschen und verdrehen.

    Natürlich ist die Einführung einer Transaktionssteuer Schwachsinn pur, aber warum predigt die "Politik" sie täglich (wie im Übrigen auch Bankensteuer oder generell Reichensteuer)? Meiner Ansicht nach deswegen, weil man damit den Volkszorn eindämmen möchte; denn in Wahrheit wird die breite Masse zur Kasse gebeten werden - in mannigfaltiger Weise, durch Abgabenerhöhung, Einführung neuer Steuern, Enteignung durch Inflation und Besitzsteuern, aber auch durch Preissteigerungen besonders für Energie und Lebensmittel. Zum Trost also tut man so, als würden irgendwelche "Superreiche", denen man die Schuld an dem Schlamassel andichtet, geschröpft = bestraft werden. Dass dies für das Land NOCH schädlicher ist, weiß die "Politik" allerdings. Der "Politik", primär den lieben Sozialisten in allen Parteien, geht es aber nicht um das Wohl des Landes, sondern um das Wohl der "Baddei", ergo um die nächste Wahl und den darauf folgenden Postenschacher, Korruption, Verfilzung in allen Bereichen und Freunderlwirtschaft.

    Direkt vergnügt haben Faymann und Pröll damals verkündet, dass nun die Banken und div. andere (u.a. auch der ORF) zu retten wären. Wie generös warf man dabei mit den Milliarden um sich. So manche gab es auch, die wollten gar nicht "gerettet" werden. Da dachte ich mir schon: Jetzt habt ihr endlich eine Ausrede für die explodierende Staatsverschuldung. Alle, die damals gerettet wurden, waren ohnedies marode, auch ohne "Finanzkrise".

    Man hätte alle ausnahmslos pleite gehen lassen müssen, den ORF, Opel, die Kommunalkredit, das Land Kärnten, Griechenland usw. usf. Aber die Verantwortlichen sitzen immer noch auf ihren Posterln und sondern warme Luft ab. Jetzt hetzt "die Politik" auch noch das Volk gegeneinander auf, statt dass sie endlich abdankt. Und heimlich, still und leise werden die Bürger immer mehr entmündigt, entwaffnet und rund um die Uhr überwacht.

    So, und ich bastle mir jetzt Voodoo-Pupperln. Eins für die Heinis (Speckmade) und noch eins für die EU (Monsterkrake)... :-)

    • simplicissimus
    • Undine
      26. Januar 2012 21:03

      @Paige

      "So, und ich bastle mir jetzt Voodoo-Pupperln. Eins für die Heinis (Speckmade) und noch eins für die EU (Monsterkrake)... :-)

      Speziell für diesen Satz:*******!
      Ich such' auch schon Stoffresterl zusammen! :-)

    • socrates
      27. Januar 2012 18:21

      Einverstanden, aber ich breche wieder eine Lanze für die Transaktionssteuer:
      Cameron, Rothschild und alle anderen ~10 Finanzriesen sind dagegen. Habe die jemals für uns oder immer nur nur für sich selbst gearbeitet? Das sind diejenigen, die es am meisten trifft und die jede Kontrolle fürchten. Wenn die dagegen sind , ist es sicher gut für die EU !
      Deshalb wird auch die Demokratie abgeschafft. Italien hat eine "Notstandsregierung"! Wo ist der Notstand?
      Nochmals: Geld soll man dort holen, wo es reichlich vorhanden ist. Versuchen Sie als Privatmann an so eine 19,4% Schuldverschreibung heranzukommen! Das machen die Finanzhaie alles unter sich aus.

  32. Haider
    26. Januar 2012 02:14

    Die Gewerkschafts- und AK-Bosse machen schon ihre Studienreisen, nur halt nicht nach Singapur etc. sondern nach Nordkorea, Kuba, Nicaragua usw. Außerdem wäre es ohnehin hinausgeschmissenes Geld, denn auch Auslandsaufenthalte bringen nur dann etwas, wenn man bereit ist zu lernen. Und so wie viele moslemische Zuwanderer integrationsunfähig sind, so sind diese Parteibonzen lernresistent. Daher: Je weniger sie ins Ausland kommen umso weniger müssen wir uns genieren.

    • Christoph
      26. Januar 2012 06:51

      @haider

      Jetzt haben Sie die für mich (bisher) unverständliche Liebe der Linken zu den integrationunfähigen Immigranten erklärt. Danke!

    • HJR
      26. Januar 2012 14:04

      Apropos "lernrestitent": Vor mittlerweile schon längerer Zeit haben (japanische) Verhaltensforscher herausgefunden, das Primatenhorden auch als "Gesellschaften" lernfähig sind, indem sie neues Verhalten eines Hordenmitglieds nachahmen und behalten, wenn es "nützlich" ist. Allerdings scheint es so zu sein, dass neues Verhalten nur von den jungen Hordenmitgliedern "erfunden" und vermittelt wird. Die führenden Primaten sitzen auf ihren angestammten Plätzen und nehmen allenfalls Dienstleistungen (Fellpflege) der einfachen Hordenmitglieder entgegen, nehmen selbst jedoch keine Neuerungen zur Kenntnis.

  33. libertus
    26. Januar 2012 01:59

    Es hat sich bereits herumgesprochen, daß die Linkslinken Weltmeister in Geschichtslügen sind und das Talent besitzen, solange die Lüge dreist zu wiederholen, bis es die Mehrheit glaubt und ihnen den Machterhalt sowie das weitere Betreiben dieser Spezialität sichert.

    Es wird immer nur die HAA angeführt und dabei vom Wiener "Rothaus" geflissentlich vertuscht, daß auch die Gemeinde Wien Milliardenhaftungen beim Bank Austria-Verkauf an die UniCredit eingegangen ist. Solange Häupl alleine oder mit den grünen "Umfallern" regiert, wird die Höhe natürlich geheimgehalten - vermutlich ist sie mindestens genauso strafrechtlich relevant wie in Kärnten.
    Aber die Glashaussitzer werfen halt immer noch am heftigsten mit den Steinen!

    Und nicht zu vergessen, schuld sind jetzt auch die Ratingagenturen, die sich schon wieder erlaubt haben, den entsprechend verschuldeten und mit Haftungen zugepflasterten Bundesländern (allen voran WIEN, gefolgt von Niederösterreich, Burgenland, Steiermark, Oberösterreich und Tirol! ) ebenfalls das dritte A wegzunehmen.
    Frech, ungerecht und unverantwortlich von S&P, jedoch keinesfalls vom Verursacher.

    So gesehen müssen wir uns daran gewöhnen, das ALLES was die Politik derzeit predigt Schwachsinn ist!

  34. Spiegelfechter
    26. Januar 2012 01:40

    Das ist sehr schön auf den Punkt gebracht und bedarf keiner Ergänzung. Lediglich die Studienreise für die Gewerkschafter wäre hinausgeschmissenes Geld, denn die sind sichtlich nicht willig und nicht fähig zu lernen, denn Anschauungsmaterial hätten sie in unmittelbarer Nähe genug.





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