Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

SN-Kontroverse: ORF privatisieren?

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Soll der ORF privatisiert werden?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Wes Brot ich ess'...

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewusstsein". Der Kernsatz des Dialektischen Materialismus lässt sich gut auf den ORF anwenden. So hat Gerd Bacher, der drei Mal an der ORF-Spitze stand - aber Pausen mangels Wahlmehrheit einlegen musste - die öffentlich-rechtliche Konstruktion des ORF nur in Zeiten verteidigt, wenn er ihn selbst lenkte. In seiner Miniphase z. B. als „Presse"-Herausgeber zog er gegen die öffentlich-rechtliche Konstruktion des ORF vom Leder. Dies hielt ihn nicht davon ab, wenig später wieder die öffentlich-rechtliche Monopolkonstruktion laut zu verteidigen. Klassischer kann der Satz: „Wes Brot ich ess', des Lied ich sing" kaum vorgelebt werden. Bacher zählt heute zu den heftigsten Kritikern von ORF-Chef Alexander Wrabetz. Vorher versuchte ein privater „Freundeskreis" rund um Bacher Wrabetz' Wiederwahl zu verhindern und Gerhard Zeiler (RTL) an die Spitze des ORF zu hieven. Durch den „roten Freundeskreis" im ORF-Stiftungsrat wurde das verhindert. Nicht zuletzt weil dieser stark unter dem Einfluss von SPÖ-Geschäftsführerin Laura Rudas und Niko Pelinka steht, der nun ungustiöserweise Büroleiter von Wrabetz werden soll. So weit, so schlecht, weil eben nicht nur Konservative das oben zitierte Lied beherrschen. Deswegen aber gleich den ORF zu privatisieren, hieße das Kind mit dem Bade auszuschütten. Denn der ORF liefert nicht nur die tägliche Intrige frei Haus, sondern auch sehr gute Programme, wie z. B. ORF III oder Ö1. Abgestellt hingegen gehört die Polit-Klüngelei im Stiftungsrat und zu überlegen ist die Abschaffung bzw. Zusammenlegung der teuren Landesstudios. Sie liefern mediokre Programme oder sind zu Dauerwerbeanstalten für die jeweiligen Landeschefs verkommen, die selbst dann ins Bild gerückt werden, wenn sie z. B. einen Kreisverkehr in ihrem Bundesland eröffnen.


Selbstzerstörung eines Senders

Andreas Unterberger

Weltweit sind private Schulen besser als staatliche. Das Telefon funktioniert seit Ende des Staatsmonopols effizienter und billiger. Die einst defizitäre Voest ist heute - wie viele andere privatisierte Firmen - ein zukunftssicherer Vorzeigebetrieb.

Nur für den staatlichen ORF müssen wir weiterhin Gebühren und(!) Steuern zahlen, damit er überlebt. Die einzigen Gründe dafür, nämlich umfassende und hochstehende Information und die Verbreitung österreichischer Kultur, hat der ORF unter seinen letzten drei Chefs total verspielt. Mit Alexander Wrabetz, einem Mann ohne journalistische oder kulturelle Kompetenz, hat der Abstieg den Tiefpunkt erreicht. Da ist die Berufung des Jungschnösels Pelinka aus dem innersten Machtkreis der SPÖ in eine höchstbezahlte Funktion - eine Woche, bevor diese überhaupt „ausgeschrieben" worden ist! - nur das letzte Detail. Dass sich Wrabetz von diesem Pelinka schon in der Vergangenheit die Listen von Diskussionsrunden absegnen hat lassen (was Pelinka zuerst zugab, dann dementierte, nachdem ihn jemand informierte, dass man so etwas eher geheim halten sollte), war entlarvend. Der ORF wird wie eine SPÖ-Sektion geführt. Aber auch einige grüne, schwarze, blau/orange und „unabhängige" Typen wissen: Wer Wrabetz wählt, kann schöne, oft extra geschaffene Posten besetzen - oder ständig im ORF auftreten. Widerlicher geht's nimmer. Oh doch, es geht. Im Programm ist der Absturz noch viel ärger. Die Unterhaltung ist auf vielen anderen Sendern besser, die Information noch viel mehr, quantitativ wie qualitativ. Die TV-Nachrichten, -Magazine und -Diskussionsgäste des ORF haben überdies eine schwere linke, meist grüne Schlagseite, Ö1-Programme oft sogar eine kommunistische. Die Zuseher rennen dem im Eiltempo davon. Es gibt absolut keine Legitimation, dass dieser ORF noch mit Gebühren finanziert wird.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorraeter
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Dezember 2011 07:54

    Wenn fast 75 % der Redakteure linksgrün sind und weniger als 10 % konservativ, bürgt das allein schon für Verzerrung des öffentl. rechtlichen Meinungsbildes. Beispiele: der Umgang mit der röm. kath Kirche, mit Migration, mit dem Rechtsstaat, der nur dann exzessiv angerufen wird, wenn er eigenen Interessen dient ( Arigona, "Tierschützer"prozess, Affäre Moischitz, Meinungsfreiheit, Islam, EU, Schuldenkrise usw.)
    Ein Viertel der Bevölkerung steht mittlerweile der FPÖ nahe, was den Staatsfunk nicht daran hindert, diesen Bevölkerungsteil zu bekämpfen, statt dessen Anliegen ernst zu nehmen und im ORF fair vorkommen zu lassen. Dafür rennt der ORF jeder linksgrüngenehmen Minderheit nach und bringt deren Anliegen exzessiv (z.B. Schwule, Lesben, Genderweiber). Ergebnis: immer mehr Österreicher verabschieden sich vom Staatsfunk.

    PS: wer so blöd ist, an einem Großteil der Bevölkerung vorbeizuproduzieren und dafür messianische Belehrung der Bevölkerung betreibt (Zuwanderungsfrage, "Gerechtigkeits"debatte, Kampf gegen "rechts", Klimawandel......), scheitert wirtschaftlich und ist schlicht eine Propagandamaschine, die kein Recht auf öffentliches Geld hat. Dieses Geld sollen SPÖ und Grüne zur Verfügung stellen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorKaffeehäferl
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Dezember 2011 09:30

    Erschreckend ist, wie sehr die Manipulation der Meinung voranschreitet. Durchaus intelligente Bekannte von mir bekommen gar nicht mit, wie sie manipuliert werden. So wird etwa mit Hohn in der Stimme jede Grasser-Schlagzeile kundgetan. Über die Dinge, die A.U. hier aufzeigt, weiß man dagegen nichts.

    Ja, Meinung wird eben nicht nur durch spitze Kommentare ala Armin Wolf in Nachrichtensendungen (wo diese eigentlich nichts verloren haben) gemacht, sondern auch durch geschickte Auswahl der Meldungen, die man überhaupt bringt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Dezember 2011 08:50

    Aha, laut KKP müssen wir also beim Staatsfernsehen bleiben, nur weil in grauer Vorzeit ein ORF-Generalintendant seine Meinung aus welchen Gründen auch immer zur Privatisierung des ORFs revidierte. Abgesehen davon, daß das nicht logisch ist, stimmts auch noch nicht: Gerd Bacher hat sich nicht grundsätzlich gegen eine Privatisierung des ORFs ausgesprochen, sondern nur gegen seine Vereinnahmung durch Bachers Intimfeind Dichand.

    Der wollte aus dem ORF ein seichtes Kasperltheater nach dem Vorbild der deutschen Privatsender machen. Tuttifrutti auf ORF! Verständlicherweise hat sich Gerd Bacher gegen den Verkauf des ORFs vehement gewehrt. Auch stand damals das Privatfernsehen mit seinen seichten Unterhaltungsshows im Vergleich zum ORF in Sachen Qualität mehr als erbärmlich da.

    Die Zeiten haben sich aber geändert. Heute eifert der ORF den Privaten nach und steht ebenso erbärmlich wie die Privaten da, was die mediokre Programmqualität betrifft. Der Plagiateur ORF kupfert nämlich reihenweise Sendeformate von den Privaten ab und produziert sie auch noch politisch-korrekt langweilig.

    Und wenn Qualität behauptet wird, entpuppt er sich als üble Gehirnwäscherei. Wie zuletzt mit dem mehr als entbehrlichen Multikulti-Erziehungsfilmchen mit Vitasek in der Hauptrolle als renitentem, autochthonem Wiener im türkischen Wien mit dem programmatischen Titel „Kebab für alle“.

    Und dafür werden wir zwangsvergattert und müssen zahlen! Das Schnulzenprogramm ist bei den Privaten gratis abholbar. Und die Propagandasendungen sind sowieso verzichtbar. Der ORF gehört privatisiert.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Dezember 2011 01:42

    Das Einzige, was diesen "Rotfunk" und damit das ganze Land aus der Geiselhaft der Sozis befreien kann, ist eine rasche und umgehende Privatisierung.
    Daran führt kein Weg mehr vorbei, weil es sonst bei den derzeitigen, UNHALTBAREN Zuständen am Küniglberg, finanziert mit unseren Zwangsgebühren, bleiben würde!

  5. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Dezember 2011 08:30

    Wie wäre es mit einem neuerlichen Rundfunkvolksbegehren, dieses Mal für die Privatisierung des ORF?

  6. Ausgezeichneter KommentatorSamtpfote
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Dezember 2011 09:16

    Gebe hiermit offiziell bekannt, dass ich für AU gestimmt hätte, würden die SN meine Stimmabgabe akzeptieren.

    Ach ja, ORF: Sprengen

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Dezember 2011 11:27

    Wirksamer als beide Varianten: Privilegien beseitigen!
    Pensionen nach ASVG für ALLE!
    Gehaltsobergrenze 15.000 für ALLE!
    Dienstautos unter 30.000€, Dienstwohnungen unter 2000€ p.m.
    Wem das zuwenig ist, soll gehen. Auch ein Friedhof ist voll unersetzlicher Leute.
    Weltweit gibt es sehr gute kleine Sender, meist von Studenten oder medienbegeisterten jungen Leuten betrieben, die enormen Erfolg haben, trotz wenig Geld. Idealismus und Wahrheit sind billig, Bestechung und Einfluß teuer.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2011 09:07

    So so, „Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewusstsein", meint die Guteste.

    Oder ist es doch umgekehrt?
    Zum Glück schon.


alle Kommentare

  1. Bubbi (kein Partner)
  2. Ricarlos (kein Partner)
  3. Jhames (kein Partner)
    20. Januar 2015 16:50

    It's great to find an expert who can exlaipn things so well

  4. AppolloniO (kein Partner)
    03. Januar 2012 12:08

    Also soo gut sind die Privatsender auch wiederum nicht! Einen RTL XX braucht auch keiner. Aber wer oder was könnte als Vorbild dienen?

    3Sat, Arte und Phönix haben für Anspruchsvolle schon etwas. Selbst Bayern schatle ich öfters ein als ORF I-III.

  5. nometa (kein Partner)
    31. Dezember 2011 15:45

    "Die Unterhaltung ist auf vielen anderen Sendern besser, die Information noch viel mehr, quantitativ wie qualitativ. Die TV-Nachrichten, -Magazine und -Diskussionsgäste des ORF haben überdies eine schwere linke, meist grüne Schlagseite, Ö1-Programme oft sogar eine kommunistische."

    Haben Sie sich schon mal die "News" auf ATV oder Puls 4 angesehen (das sind maximal Unterhaltungssendungen)? Die sind noch viel niveauloser und linksideologischer als beim ORF! Auch Servus TV ist linksideologisch. PRIVAT HEISST NOCH LANGE NICHT BESSER, NUR UNTERHALTSAMER! Siehe auch die einseitigen Diskussionssendungen "Am Punkt"(ATV) oder "Pro und Contra"(Puls 4). Männer- und Reichenbashing ist an der Tagesordnung, der "Klimakiller CO2" ist noch furchterregender, die Armen noch viel ärmer, Kommunismus nicht schlecht, Kapitalismus böse, Grasser gehört eher heute als morgen weggesperrt, Islam ist friedlich etc. - bei denen geht jeden Tag die Welt fast unter!
    Dagegen ist das ORF-Programm wenigstens manchmal qualitativ hochwertig (ZIB 2 immer wieder).

    Sie schreiben manchmal sehr undifferenziert. Genau wie bei dem Artikel vor kurzem, als Sie die Piraten in den siebten Himmel lobten, nur um die Grünen schlecht zu machen...

  6. Elmar Leimgruber (kein Partner)
    31. Dezember 2011 15:17

    Ich bin nicht davon überzeugt, dass alles besser wird, wenn es privatisiert wird: Die meisten maßgeblichen Medien in Österreich sind -obwohl privat- jetzt schon (dank indirekter oder direkter Subventionen auf Kosten der Bevölkerung) weitgehend unter der Kontrolle der SPÖ. Diesen Machtrausch sollte man nicht durch eine Privatisierung des ORF auch noch fördern.
    Im übrigen bin ich -da ein politisch unabhängiger ORF offenbar von keiner einzigen Partei wirklich gewünscht ist- dass alle Parlamentsparteien je nach ihrer Stärke im ORF vertreten sein sollen und dass gewichtige Personalentscheidungen vor allem im redaktionellen Bereich nur mit großen Mehrheiten (idealerweise einstimmig) getroffen werden können, um sicherzugehen, dass der ORF möglichst objektiv und sachlich berichtet.
    Mein Kommentar zum Thema:
    http://www.redakteur.cc/orf-journalisten-fordern-unabhaengigkeit/

  7. Udo (kein Partner)
    31. Dezember 2011 13:12

    Bitte an alle sich das anzusehen.

    http://www.youtube.com/watch?v=BYS17KkWsZI

    Danke
    und guten Rutsch!

  8. ashanyan (kein Partner)
    31. Dezember 2011 11:24

    Unabhängig von der Frage der Eigentumsform befindet sich der ORF in einem Dilemma. Einerseits wird er quantitativ beurteilt - entscheidend ist also die Quote - andererseits hat er einen Bildungsauftrag und dieser - würde er wahrgenommen - verhindert in Zeiten der kommerziellen Programmvielfalt jede Quote. Intellektuell hochstehende Beiträge im Bereich Kultur, Politik oder Wissenschaft bringen keine Quoten.
    Der Staat hätte also zu entscheiden, warum er sich einen Staatsfunk leistet und welche Messkriterien anzulegen wären. Das wird allerdings niemals passieren , denn würde der ORF seinem Bildungsauftrag nachkommen und qualitativ beurteilt werden, würde er als Massenmedium für die Parteien - hier insbesondere die SPÖ - verloren sein. Tatsächlich ist es aus aus dieser Hinsicht parteipolitisch besser, den ORF zu unterwandern, jede Profilbildung zu verhindern, jeden Bildungsauftrag zu boykottieren und über Transmissionen wie "Musikantenstadel" usw. die Massen oder zumindest Teile davon zu erreichen und diesen Massen als Zubrot die eigene politische Position zu präsentieren. Dieses Konzept ist natürlich privatwirtschaftlich nicht vermarktbar, aus diesem Grund wird es gerne in Kauf genommen, dass der öst. Gebührenzahler das System unfreiwillig finanzieren darf. Anders gesagt: es gibt da nichts was erfolgreich zu privatisieren wäre.

  9. Alexander Renneberg
    31. Dezember 2011 10:07

    abstimmen war und ist problemlos möglich. (offenbar ist die löwelstraße auf urlaub.)

    Andreas Unterberger (264)

    Katharina Krawagna-Pfeifer (62)

    Keinem von beiden (7)

    Abgegebene Stimmen: 333

    • schreyvogel
      31. Dezember 2011 12:15

      Ihre unverhüllte Kritik an Rudas/Pelinka und die "Polit-Klüngelei im Stiftungsrat" hat KKP diesesmal mindestens 200 Stimmen gekostet!
      Man soll die Bundesgeschäftsführung nicht reizen!

  10. Neppomuck (kein Partner)
    31. Dezember 2011 09:07

    So so, „Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewusstsein", meint die Guteste.

    Oder ist es doch umgekehrt?
    Zum Glück schon.

  11. Privaticus (kein Partner)
    31. Dezember 2011 08:11

    Bitte, endlich privatisieren die Bude. Alleine die Reaktionen der Blogpatienten wären es wert. Dann ist endlich Schluss mit dem Gesuder. Statt das Kastl einfach abzumelden dürften die Leute hier permanent davor sitzen. Selbst Leute die dem ORF positiv bis neutral gegenüber stehen haben eine weit geringere Detailkenntnis des Programms. Gehts mal ein bissl raus, statt sich über die ach soo schrecklichen Menschen, den bösen linkslinken ORF usw. aufzuregen, kann man z.B. die schöne Natur genießen, ein wenig Sport betreiben, Zeit mit Familie und Freunden verbringen..

    Wenn man schon seine Zeit vorm Fernseher verschwenden will, kann man ja auch einen Blick auf die Privaten aller Welt werfen, überall nur konservativliberales Qualitätsfernsehen!

  12. werauchimmer
    30. Dezember 2011 18:37

    Abstimmungen sind derzeit nicht möglich auf

    http://mein.salzburg.com/blog/kontroverse

    Man bekommt nicht den "button" zu sehen, sondern nur die abgegebenen Stimmen angezeigt.

  13. RR Prof. Reinhard Horner
    30. Dezember 2011 17:01

    reinhard.horner@chello.at

    „Soll der ORF privatisiert werden?“ Gänzlich oder teilweise? An wen?

    Zweifelsohne ist der Zustand des ORF per Saldo unzumutbar. Deshalb stand er auch in dieser Konfrontation bereits früher zur Frage.

    Im ORF gibt es durchaus nicht wenige fähige Leute, die noch viel mehr Gutes schaffen könnten, wenn man sie ließe. Doch sie werden von einem System minderwertigen Handelns überlagert. Was Herr Generalintendant Wrabetz u. a. mit seiner Pelinka-Aktion an menschenverachtender Überheblichkeit gegen das Publikum und gegen die Mitarbeiter geliefert hat, ist ja nur ein Sahnehäubchen in diesem System.

    Die in die Kommentierung, die Agitation und die Unterhaltung tiefgreifend verkommene Informationstätigkeit des ORF gedeiht in diesem System prächtig – links außen und oft deutlich unterhalb um Objektivität bemühter Handlungsweisen und demokratischer Mindeststandards.

    Ungezügelt herrschen die partei- und interessenpolitischen Einflussnahmen sowie journalistisches Andienen; Unter den Perspektiven des Gemeinwohls und der zukunftstauglichen Nachhaltigkeit übergreifende und vereinigende Staatspolitik, Europapolitik etc. bleiben weithin ausgeblendet.

    Dieser versumpfte ORF wird von den politischen Funktionsträgern unterstützt und benützt – absichtsvoll oder grob fahrlässig. Obendrein wird er mehrheitlich gesellschaftlich geduldet und vom Publikum erduldet.

    Zur geistig-seelischen Korruption tritt eine wirtschaftliche hinzu, die den Österreichern Gebühren – übrigens nunmehr erhöht und in der Pflichtigkeit erweitert – abpresst und sich aus Steuermitteln zufüttern lässt. Und für diese Gelder jegliche Verwendung zulässt!

    Diese „größte Medienorgel des Landes“ (© G. Bacher) mit ihrem gesamtpolitischen und kulturellen öffentlich-rechtlichen Auftrag zu entfalten und zunächst zu sanieren, bedarf es des mehrheitlichen Willens der politischen Aufgaben- und Verantwortungsträger und nicht minder „des bedeutenderen Teils des Volkes“ (des demokratisch tragenden Teils der Bürgerschaft).

    Was könnte es bringen, wenn wir den bestehenden Privaten den ORF als weiteren Privaten hinzufügen – vielleicht mit viel ausländischem Kapital? Schafft das die für die Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Auftrags erforderliche Unabhängigkeit der Berichterstattung und ein höheres kulturelles Niveau mit betontem Österreichbezug?

    Weil die politische und gesellschaftliche Reformabstinenz so grauslich stark gediehen ist, wäre zu prüfen, ob eine Teilprivatisierung mit Anteilen in die Hände der Gebührenpflichtigen organisiert werden könnte – als Investitionen nicht so sehr in Gewinnerwartungen, sondern für entsprechendes Mitwirken! So ließe sich vermutlich auch jenes fehlende unabhängige Aufsichtsorgan schaffen, das den grassierenden Missbräuchen im ORF Einhalt gebieten könnte.

  14. GOP
    30. Dezember 2011 16:15

    Eine völlige Privatisierung des ORF bzw. offizielle Abkehr vom (zwar ohnehin nicht mehr existierenden öffentl.-rechtl. Rundfunk/FS) würde der Meinungsviefalt KEINEN guten Dienst erweisen.
    Man braucht nur in einige westliche Länder fahren um festzustellen, das dann das totale Chaos herrscht. Denn auch dort ist die Mehrheit dumm und daher wird auch vorwiegend für die Dummen produziert, denn die Werbeeinnahmen (Menge und Minutentarife) ergeben sich ausschliesslich aus den Zuhörer-/Zuseherzahlen. Dies ist ein Teufelskreis, welcher in der freien Marktwirtschaft nicht durchbrochen werden kann. In den USA versucht die Regierung - mit geringem Erfolg - dies zu begegnen (z.B. mit NPR = National Public Radio).

    Das Allerdümmste ist es aber, wenn eine Sendeanstalt (wie der ORF) ein duales Einnahmensystem hat, welches durch Zwangsgebühren (wegen des sog. kulturellen Bildungsauftrages) sowie Werbung gefüttert wird. Wenig bekannt ist, dass der ORF auch Anteile am staatlichen Glückspielmonopol hat, womit diese Gesellschaft sehr günstige Werbezeiten (oder überhaupt kostenlos?) für Lottoziehungen usw. erreichte und der ORF hoffentlich auch etwas Gewinne einstreift.
    Dies gehört sofort geändert!

    • saunaecho (kein Partner)
      31. Dezember 2011 12:12

      Im Staatsinteresse "schützenswert" ist nur ein ORF-Kern: Der Kultur-Sender OE1 und orf-internet.
      In Krisenfällen kann der Bürger hier die Meinung seiner Regierung finden. Zudem erhält er Hinweise und Anregungen wo in Österreich Kultur wirklich stattfindet. Infotainment und Unterhaltung liefern Private besser und billiger.

  15. socrates
    30. Dezember 2011 11:27

    Wirksamer als beide Varianten: Privilegien beseitigen!
    Pensionen nach ASVG für ALLE!
    Gehaltsobergrenze 15.000 für ALLE!
    Dienstautos unter 30.000€, Dienstwohnungen unter 2000€ p.m.
    Wem das zuwenig ist, soll gehen. Auch ein Friedhof ist voll unersetzlicher Leute.
    Weltweit gibt es sehr gute kleine Sender, meist von Studenten oder medienbegeisterten jungen Leuten betrieben, die enormen Erfolg haben, trotz wenig Geld. Idealismus und Wahrheit sind billig, Bestechung und Einfluß teuer.

  16. Josef Maierhofer
    30. Dezember 2011 10:12

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Wrabetz mit Bacher zuu vergleichen ist wohl eher eine Unmöglichkeit, da liegen Welten dazwischen, was Bildung und Fundament betrifft, und auch Benehmen.

    @ Dr. Unterberger

    Als Steuerzahler stehe ich auch auf dem Standpunkt, daß der ORF privatisiert werden sollte, egal, welche Regierung wir gerade haben.

    Als öffentlich rechtliche Institution kommt der ORF seit vielen Jahren seinen Aufgaben, Information, Bildung und Untgerhaltung nicht mehr nach, sieht man von den Parteirülpsern ab.

    Richtig, wenn ich all die Kommentare lese, so schlecht war der ORF noch nie, genauso wie die Regierung.

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      31. Dezember 2011 18:05

      Wie schreibt Maierhofer? "Wrabetz mit Bacher zu vergleichen ist wohl eher eine Unmöglichkeit, da liegen Welten dazwischen, was Bildung und Fundament betrifft, und auch Benehmen".

      Wie wahr! Aber mir drängt sich ein ähnlicher Vergleich auf, der allen Beteiligten wahrscheinlich gefallen wird, wenn auch aus unterschiedlichen Motiven, vermutlich sogar der unsäglichen Frau Krawagna-Pfeifer:

      Für mich ist Frau Kravagna-Pfeifer das seelenverwandte Gegenstück zu Wrabetz (Quelle: ihre freitäglichen Artikel hier, mehr kann und will ich derzeit nicht von ihr lesen), Unterberger hingegen möchte ich (wenn er erlaubt) gerne mit Gerd Bacher vergleichen. Sowohl Bacher als auch Unterberger gilt mein uneingeschränkter Respekt.

    • Katholik (kein Partner)
      31. Dezember 2011 21:17

      Glaube allerdings kaum, dass der ehrenwerte Herr Bacher mit dem polemischen und neurotischen Sozihasser Unterberger in einem Satz genannt werden möchte.

  17. HJR
    30. Dezember 2011 10:00

    Den ORF privatisieren?

    Nein! (Das würde doch wieder nur ein potemkinsches Dorf werden)
    Die möglichen Optionen sind:
    1)Dem Lugner verkaufen
    2)Ganz zusperren
    3)In die Luft sprengen
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Wertkonservativer
      30. Dezember 2011 13:09

      Sie werden immer kampferischer und für viele gefährlicher, werter HJR!
      Wenn ich nicht wüsste, dass in Ihnen ein durchaus menschenfreundliches Herz schlägt, müsste ich mich ja regelrecht fürchten!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • W.Winiwarter
      30. Dezember 2011 14:40

      und im übrigen bin ich der Meinung, dass der ORF zerstört werden muss!

  18. Johann Scheiber
    30. Dezember 2011 09:49

    Da sollte man die Frau KKP doch einmal loben, denn sie beschreibt klipp und klar die Logik, nach der bei uns mittlerweile fast alles funktioniert: "Freundeskreise", es gibt auch andere Ausdrücke dafür, sitzen an den Trögen und verteidigen diese gegen konkurrierende "Freundeskreise".

    Gleichzeitig muss man ihr aber auch dafür danken, uns ein Anschauungsbeispiel dafür zu geben, in welchem Ausmaß die heutigen Sozis in der Lage sind ihren Karl Marx intellektuell zu unterbieten. Denn keineswegs hatte Marx in irgendeiner Form ein affirmatives Verhältnis zu einem aus einem dumpfen Sein resultierenden Bewusstsein. Vielmehr sah er es als seine geradezu messianische Mission an zu zeigen, dass das am naturalen, dumpfen Sein orientierte Bewusstsein an seinen Selbstwidersprüchen scheitern muss – worauf man beim ORF ja noch hoffen kann!

  19. Kaffeehäferl
    30. Dezember 2011 09:30

    Erschreckend ist, wie sehr die Manipulation der Meinung voranschreitet. Durchaus intelligente Bekannte von mir bekommen gar nicht mit, wie sie manipuliert werden. So wird etwa mit Hohn in der Stimme jede Grasser-Schlagzeile kundgetan. Über die Dinge, die A.U. hier aufzeigt, weiß man dagegen nichts.

    Ja, Meinung wird eben nicht nur durch spitze Kommentare ala Armin Wolf in Nachrichtensendungen (wo diese eigentlich nichts verloren haben) gemacht, sondern auch durch geschickte Auswahl der Meldungen, die man überhaupt bringt.

    • Helmut Graser
      30. Dezember 2011 10:32

      Mir ergeht es ebenso. Unlängst erzählte mir einer aus einer höherrangigen Manager-Runde, dass "der Häupl das in Wien eh gut mache und Wien sauber sei (also der Mist weggeräumt wird)". Über die zahlreichen Schattenseiten des Rothauses hingegen wusste er gar nichts ...

      Zuviele derer, die eigentlich dem bürgerlichen Lager zuzurechnen wären, sind medial bereits hirnweichgespült worden und leben nur für Job und vielleicht Familie (wenn sie es schaffen).

      Das ist eines unserer ganz großen Probleme.

  20. HDW
    30. Dezember 2011 09:29

    Wie am (provozierenden?) Kommentar des Wertkons. ersichtlich entspricht das Niveau der Sender eben spiegelgleich dem Niveau des Volkes. "Man soll nicht über den Spiegel schimpfen, wenn man eine schiefe Nase hat" (N. Gogol 1832) In allen Programmen gibt es ein paar Prozent Qualität, um diese zu erreichen muss man beim Zappen eben aktiv sein und vielleicht auch ein oder zwei Sprachen lernen, ausserdem nähert sich ja das Internet (www.blödsinn.at) dem TV. Geht schon, nur nicht vom Volke zuviel erwarten, das geht immer schief und die Pensionierung der paar Volksstimme und Arbeiterzeitung - Agitatoren werden wir auch noch erwarten können - es gibt wichtigeres!

    • HDW
      30. Dezember 2011 09:35

      Et ceterum censeo: Der KrankenAnstaltenVerbund und Wiener Wohnen der Gemeinde Wien und die Bundestheater sowie die Vereinigten Bühnen und und und .... sollten privatisiert werden!

  21. Samtpfote
    30. Dezember 2011 09:16

    Gebe hiermit offiziell bekannt, dass ich für AU gestimmt hätte, würden die SN meine Stimmabgabe akzeptieren.

    Ach ja, ORF: Sprengen

  22. Gerhard Pascher
    30. Dezember 2011 09:01

    Zum ORF ist noch zu sagen:

    1. Die überwiegende Mehrheit der österreichischen Bevölkerung ist mit den angebotenen "Dudelprogrammen" zufrieden, denn die Qualität entspricht auch den persönlichen Bedürfnissen. Die Mehrzahl der privaten TV- und Radioprogramme - und damit auch die Werbewirtschaft - richten sich auch nach diesem "Bedarf".

    2. Für die Minderheit der kultur- und informationsinteressierten Bevölkerung gab und gib es das werbefreie Radioprogramm Ö1, auch wenn dort - besonders in den Radiojournalen - schon einiges an politischen Manipulationen einfliesst.

    3. Auf politischen Druck bzw. als "Gegengeschäft" zur Refundierungen der Gebührenbefreiungen (und als Reaktion auf den privaten Fernsehkanal ServusTV) hat man vor zwei Monaten endlich mit den neuen Programmen ORF III und ORF Sport-Plus auch diesen Bedarf Rechnung getragen. Im Fall ORF III kann man feststellen, über welchen enormen Fundus der ORF und 3 Sat an guten Aufzeichnungen verfügt.

    4. Die neun "sauteuren" Landesstudios haben eine völlige Eigendynamik entwickelt und dienen vorwiegend den Landesfürsten zur laufenden Eigenwerbung. Die dort produzierten lokalen Radioprogramme sind völlig austauschbar und dienen nur als Hintergrund-/Geräuschkulisse bei den meisten Radiohörern. Wenn man dort einmal einen Besuch abstattet, dann sieht man, mit welchem Personal- und Sachaufwand da Schindluder getrieben wird. Besonders für die täglichen 15-Minuten-TV-Nachrichten. Warum braucht es eigentlich für jedes Bundesland eine eigene Wetterabteilung? usw. In den angrenzenden Ländern wird so ein Kult nicht betrieben.

  23. Celian
    30. Dezember 2011 08:50

    Aha, laut KKP müssen wir also beim Staatsfernsehen bleiben, nur weil in grauer Vorzeit ein ORF-Generalintendant seine Meinung aus welchen Gründen auch immer zur Privatisierung des ORFs revidierte. Abgesehen davon, daß das nicht logisch ist, stimmts auch noch nicht: Gerd Bacher hat sich nicht grundsätzlich gegen eine Privatisierung des ORFs ausgesprochen, sondern nur gegen seine Vereinnahmung durch Bachers Intimfeind Dichand.

    Der wollte aus dem ORF ein seichtes Kasperltheater nach dem Vorbild der deutschen Privatsender machen. Tuttifrutti auf ORF! Verständlicherweise hat sich Gerd Bacher gegen den Verkauf des ORFs vehement gewehrt. Auch stand damals das Privatfernsehen mit seinen seichten Unterhaltungsshows im Vergleich zum ORF in Sachen Qualität mehr als erbärmlich da.

    Die Zeiten haben sich aber geändert. Heute eifert der ORF den Privaten nach und steht ebenso erbärmlich wie die Privaten da, was die mediokre Programmqualität betrifft. Der Plagiateur ORF kupfert nämlich reihenweise Sendeformate von den Privaten ab und produziert sie auch noch politisch-korrekt langweilig.

    Und wenn Qualität behauptet wird, entpuppt er sich als üble Gehirnwäscherei. Wie zuletzt mit dem mehr als entbehrlichen Multikulti-Erziehungsfilmchen mit Vitasek in der Hauptrolle als renitentem, autochthonem Wiener im türkischen Wien mit dem programmatischen Titel „Kebab für alle“.

    Und dafür werden wir zwangsvergattert und müssen zahlen! Das Schnulzenprogramm ist bei den Privaten gratis abholbar. Und die Propagandasendungen sind sowieso verzichtbar. Der ORF gehört privatisiert.

    • Undine
      30. Dezember 2011 10:52

      @Celian

      ***** besonders für die Erwähnung der "Multikulti-Erziehungsfilmchen"; immer mehr türkische Schauspieler, immer mehr Quoten- Dunkelhäutige (ich weiß nicht, welche Bezeichnung im Augenblick für diese politisch-korrekt gerade aktuell ist!), immer mehr Multikulti soll uns eine (tatsächlich aber völlig verlogene) "Selbstverständlichkeit" vorgaukeln und von der "Normalität" dieses Zustandes überzeugen. Das schlichte Rezept: Die Fremden werden als gut hingestellt, die Einheimischen als die Trottel. Goebbels könnte noch viel lernen!

      Propagandafilme GEGEN die autochthone Bevölkerung, sowohl in D, als auch in Ö!

    • M.S.
      30. Dezember 2011 12:39

      @Undine

      Außerdem werden solche "Filmchen" immer wiederholt, immer wieder bis auch sicher a l l e Fernsehzuschauer diese gesehen haben und endlich glauben, dass das der Wirklichkeit entspricht, was sie sehen.

    • Charlesmagne
      30. Dezember 2011 13:07

      **********************

    • Celian
      30. Dezember 2011 14:16

      An Undine, M.S, Charlesmagne

      Im ORF wird das Loblied auf Multikulti gesungen und die hohe Ausländerkriminalität vertuscht. Sogar der verharmlosende "südländische Typ" hat ausgedient, da jeder schon verstanden hat.

      Mit solchen Filmchen werden die Probleme mit den türkischen Einwanderern negiert und stattdessen von der Wiener Bevölkerung Integration eingefordert. Eh klar, es wäre auch sinnlos, diese von den Türken zu verlangen. Denn die interessiert Integration genauso wenig wie der ORF. Viel lieber schauen sie ihre türkischen Programme via Satellit in ihrer Heimatsprache.

    • byrig
      30. Dezember 2011 21:54

      voll dàccord,celian!
      der orf hat heutzutage keine bildungsfunktion mehr,sondern soll lediglich umerziehen-bis alle linksgrün sind.
      der orf ist ein anachronismus mit seinen zwangsgebühren,in zeiten,wo es pay-tv gibt.seinem bildungsauftrag kommt er schon lange nicht mehr nach,ein minderheitenprogramm wie schulfernsehen oder sprachenfernsehen gibt es schon lange nicht mehr.bildung kommt auf rtl,vox und sat wesentlich mehr vor.
      aber unsere nicht-linken politiker wollen nicht wirklich oder trauen sich nicht:die privatisierung dieses linken privilegiensumpfes orf zu fordern und fördern.

      die absolute privatisierung-oder abschaffung des orf ist überfällig!

  24. thomas lahnsteirer
    30. Dezember 2011 08:39

    Dass der ORF grottenschlecht agiert, steht außer Zweifel, nur die privaten Alternativen sind noch viel schlechter.
    Was sich zB in den privaten TV-Nachrichtenredaktionen sowohl in Östereich als auch in Deutschland herumtreibt, ist unterste Schublade.
    Ebenfalls durch und durch links-grün, aber dumm und präpotent bis zum geht nicht mehr.
    Die geistigen Tiefflieger in den Privat-Fernsehstationen werden nur noch von den schlechten Filmen und Dokumenationen in diesen Sendern, die sich meist auf Analphabeten-Niveau bewegen, übertroffen(zB "Bei uns im Gemeindebau" in ATV).
    Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Obwohl nicht mein Freund, sehnt man sich dann nach einem Armin Wolf, dessen Intellekt sich wohltuend von den meist strohdummen Nachrichtenmoderatoren und Moderatorinnen der privaten Sender abhebt.......

  25. Schani
    30. Dezember 2011 08:30

    Wie wäre es mit einem neuerlichen Rundfunkvolksbegehren, dieses Mal für die Privatisierung des ORF?

  26. Observer
    30. Dezember 2011 08:28

    Erstaunlich, was heute Frau KKP Vernünftiges von sich gibt.

    Der ORF gehört ...
    ... nicht privatisiert, sondern redimensioniert (= radikal abgespeckt),
    ... die Zwangsgebühren abgeschafft und durch eine viel geringere Kulturabgabe ersetzt,
    ... die Werbung (inkl. der Beweihräucherungen der Landesfürsten durch die lokalen Landesstudios nach russischer bzw. nordkoreanischer Art) völlig den Privaten überlassen und schliesslich
    ... die derzeitige (politische) Führung durch Fachleute ersetzt.

    Diese völlige Erneuerung gehört zu einer sich stark veränderten Medienlandschaft. Man darf nicht vergessen, dass sich in den nächsten Jahren die Nachfrage (Verbrauchergewohnheiten) und damit das Angebot völlig verändern werden. Radio, Fernsehen, Telefon, Internet usw. werden völlig "verschmelzen" und der Benützer wird sich seinen "Bedarf" selbst zusammenstellen. Damit kann man jederzeit an jedem Ort jedes gewünschte Angebot/Programm abrufen und auch umgekehrt selbst Beiträge (wie z.B. hier die Postings) anderen zur Verfügung stellen.

  27. Brigitte Imb
    30. Dezember 2011 08:25

    Keine Frage, der öffentlich (un)rechtliche Staatsfunk gehört schleunigst privatisiert um die Zwangsgebührenzahler von diesem Nepotistenhaufen zu befreien.
    Dagegen werden jedoch nicht nur die ÖRFler sturmlaufen, denn nichts fürchten sie mehr als vom sicheren Geldtropf abgehängt zu werden und damit ihre schöne Spielwiese, die zum Nachteil der Bevölkerung ist, zu verlieren.
    Enstweilen plädiere ich für Zahlungsverweigerung und ÖRF abmelden - Gesetze hin od. her - Wrabetz mißachtet diese öffentlich (rechtlich?), also warum sollte das der Normalbürger nicht probieren?
    Und die Fr. KKP weiß auch bestens Bescheid über „Wes Brot ich ess', des Lied ich sing".......

  28. raeter
    30. Dezember 2011 07:54

    Wenn fast 75 % der Redakteure linksgrün sind und weniger als 10 % konservativ, bürgt das allein schon für Verzerrung des öffentl. rechtlichen Meinungsbildes. Beispiele: der Umgang mit der röm. kath Kirche, mit Migration, mit dem Rechtsstaat, der nur dann exzessiv angerufen wird, wenn er eigenen Interessen dient ( Arigona, "Tierschützer"prozess, Affäre Moischitz, Meinungsfreiheit, Islam, EU, Schuldenkrise usw.)
    Ein Viertel der Bevölkerung steht mittlerweile der FPÖ nahe, was den Staatsfunk nicht daran hindert, diesen Bevölkerungsteil zu bekämpfen, statt dessen Anliegen ernst zu nehmen und im ORF fair vorkommen zu lassen. Dafür rennt der ORF jeder linksgrüngenehmen Minderheit nach und bringt deren Anliegen exzessiv (z.B. Schwule, Lesben, Genderweiber). Ergebnis: immer mehr Österreicher verabschieden sich vom Staatsfunk.

    PS: wer so blöd ist, an einem Großteil der Bevölkerung vorbeizuproduzieren und dafür messianische Belehrung der Bevölkerung betreibt (Zuwanderungsfrage, "Gerechtigkeits"debatte, Kampf gegen "rechts", Klimawandel......), scheitert wirtschaftlich und ist schlicht eine Propagandamaschine, die kein Recht auf öffentliches Geld hat. Dieses Geld sollen SPÖ und Grüne zur Verfügung stellen.

    • Wertkonservativer
      30. Dezember 2011 08:41

      Teileinspruch, Euer Ehren!
      Die FPÖ trägt (durch ihr Stimmverhalten in dn ORF-Gremien) extreme Mitschuld an der heutigen Situation!
      Was Ihr FPÖ-Sympathisanten Euch von dieser Partei erhofft, ist mir einigermaßen schleierhaft!

      A Bund Hadern, würde ich sagen!

      (mail to: gerhardmichler.at)

    • Cotopaxi
      30. Dezember 2011 09:07

      @WK

      Einspruch, Eure Selbstgerechtigkeit!

      Haben die Blauen nicht nur eine Stimme im Gremium? Und wie viele Stimmen haben die Systemparteien Rot und Schwarz? Haben die Systemparteien nicht die Stimmenmehrheit? Das eine Stimmchen der Blauen soll also Ihrer eigenartigen Ansicht nach "extreme Mitschuld" an den von Rot und Schwarz zu verantwortenden Missständen haben?

    • Wertkonservativer
      30. Dezember 2011 10:02

      Aber das eine blaue Stimmchen hat doch bei der letzten Wahl den Ausschlag für Wrabetz gegeben, oder nicht?

    • Cotopaxi
      30. Dezember 2011 11:58

      @WK

      Das höre ich zum ersten Mal. Ich kann mich an das Stimmenverhältnis nicht mehr erinnern, aber wenn Rot, Schwarz, Grün und Orange für Wra. gestimmt haben sollten, dann kam es auf die eine blaue Stimme Stegers nicht mehr an.
      Und Steger hat übrigens gegen die blaue Parteiorder gestimmt und somit als einziger wirklich unabhängig.

    • Wertkonservativer
      30. Dezember 2011 13:12

      O.K., vielleicht habe ich mich geirrt,

      doch vor nicht allzulanger Zeit haben die Blauen den Roten im ORF jedenfalls in einer wichtigen Abstimmung die Räuberleiter geliefert; das müsste sich ja irgendwie verifizieren lassen, oder?

    • Gerhard Pascher
      30. Dezember 2011 16:59

      Wrabetz wurde mit 29 von 35 Stimmen gewählt, da war auch Stegers Stimme dabei, den man dann von der FPÖ ersetzen wollte. - siehe:
      http://kurier.at/kultur/4068038-orf-wahl-wrabetz-ist-neuer-alter-general.php

      Übrigens freue ich mich, dass zwischen Cotopaxi und Wertkonservativer wieder ein sachliches Diskussionsniveau eingetreten ist.

    • Undine
      31. Dezember 2011 00:12

      @Cotopaxi

      Außerdem war der Steger immer schon ein unsicherer Kantonist!

    • raeter
      31. Dezember 2011 10:46

      Wertkonservativer, es geht es nicht um parteien, sondern um die anliegen von 25 % Wähler, die nicht vertreten sind und dabei sind konservative, liberale und alle nichtsozialisten aus anderen Parteien gar nicht mitgerechnet.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      31. Dezember 2011 12:55

      Privatisierung wird als Allheilmittel angepriesen!
      Bei aller berechtigten Kritik am ORF erlaube ich mir doch zu behaupten, dass die Qualität der Sendungen so schlecht nicht ist.
      Man sehe sich nur das heute Programm von ATV2, wenn ich richtig informiert bin, ein Privatsender, an:
      20,15 Die Lugners
      21.05 Die Lugners
      21.55 Die Lugners
      22.50 Die Lugners
      23.40 Kings of Rocks (weiß zwar nicht was das sein wird, der Titel allein verheißt schon nichts Niveauvolles)
      1.05 Die Lugners
      1.55 Die Lugners
      2.45 Die Lugners

      Also?

    • raeter
      31. Dezember 2011 17:33

      @kapuzerer
      ATV = kostenloser Privatsender
      ORF = kostenpflichtig und zur Objektivität gesetzlich verpflichtet; dieser Objektivität kommt der ORF nicht einmal ansatzweise nach, im Gegenteil, er ist ein von den Bürgern bezahlter Propagandasender linker Gesinnung. Dabei stört mich weniger Linksropaganda, als die Tatsache, daß alle - also auch Andersdenkende - das finanzieren müssen.

    • Undine
      31. Dezember 2011 22:35

      @raeter

      "Dabei stört mich weniger Linksropaganda, als die Tatsache, daß alle - also auch Andersdenkende - das finanzieren müssen."

      Das macht mich, obwohl ich außer "Universum" und die ZIB1 nie ORF sehe, auch so wütend: mit MEINEM Geld wird --zusätzlich zum schlechten Programm-- die Links-Propaganda-Maschinerie finanziert! Und den Musikantenstadel u. ä. Schmarren würde ich mir nicht einmal anschauen, wenn ich dafür vom ORF bezahlt würde!

  29. Optimist
    30. Dezember 2011 07:26

    Was beim ORF nicht alles schief liegt. Um zu sparen wurde die IT ausgelagert und kostet jetzt mehr als vorher und funktioniert um vieles schlechter. Genau das gleiche beim erzwungenen Personalabbau, die Arbeit musste trotzdem verrichtet werden und deswegen wurden stattdessen externe Mitarbeiter engagiert wo Vermittlungsfirmen 30% bei dem Stundenlohn mitschneiden. Insgesamt also wieder teurer, aber offiziell wurden die Auflagen des Personalabbaus erreicht. Zusätzlich wird bei externen Mitarbeitern KnowHow aufgebaut, aber diese können von einem Monat auf den anderen ersetzt werden.

    Es gibt so viele Ineffizienzen beim ORF, dass eine Privatisierung nur dazu führen kann, dass endlich einmal aufgeräumt wird. Egal wo man anfängt, man kann Kosten einsparen. Dass das noch zusätzlich zu Programmverbesserungen führen kann (nicht unbedingt - sobald die ersten Werbeblöcke im Programm selbst sind wird sich jeder aufregen) wäre ein positiver Nebeneffekt.

  30. Wertkonservativer
    30. Dezember 2011 06:59

    ziemlich unabhängig von dem, was die beiden "Kombattanten" pro und contra höherstehend anführen, meine ich - obwohl von Natur bekennender Anhänger der Privatwirtschaft - dass eine Rundfunkanstalt in öffentlicher Hand schon ihre Berechtigung hat; dies allerdings unter der Voraussetzung absolut parteiunabhängiger Gestion, geführt von absolut wasserdicht unabhängigen Qualitätsmenschen, und unter starker Aufsicht freigewählter Kundenvertreter.

    Nichts gegen gute Privatsender: es gibt sie ja, sie sollen gefördert und konsumiert werden!
    Doch Ihr wisst, liebe Leute: auch im privaten Bereich gibt es Leute und Organisiationen, die Medien-Öffentlichkeitsarbeit zu durchaus nicht immer hehren Zwecken umfunktionieren!
    Da hat ein öffentlich-rechtlich geführter Rundfunk halt schon seine Meriten; unter den höhersthend geführten Voraussetzungen und Einschränkungen!

    Unser ORF ist derzeit weit von meinem Idealbild entfernt!
    Veränderung tut not!
    Doch schütten wir - bitte - das Kind nicht mit dem Bade aus!
    (Wieder einmal ins Fettnäpfchen getreten, der Wertkonservfative)?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • fenstergucker
      30. Dezember 2011 12:48

      Man muß sich ja nicht die Schrottsender RTL oder ATV als Vorbild nehmen, aber z. B. Servus-TV macht seine Sache nicht so schlecht. Allerdings finde ich den Namen nicht sehr gelungen, da wäre noch Handlungsbedarf!

    • Wertkonservativer
      30. Dezember 2011 13:15

      Servus-TV ist ein reiner Risikosport-Belangsender mit effektiv geringem Informations- und Spaßgehalt für normale Menschen; ein Spielzeug und Steuerabzugsposten für Herrn Mateschitz!

    • fenstergucker
      30. Dezember 2011 20:52

      Entschuldigung Herr @Wertkonservativer, aber Sie reden wie der Blinde von der Farbe. Ich empfehle, sehen Sie sich die Programme genauer an!

  31. libertus
    30. Dezember 2011 01:42

    Das Einzige, was diesen "Rotfunk" und damit das ganze Land aus der Geiselhaft der Sozis befreien kann, ist eine rasche und umgehende Privatisierung.
    Daran führt kein Weg mehr vorbei, weil es sonst bei den derzeitigen, UNHALTBAREN Zuständen am Küniglberg, finanziert mit unseren Zwangsgebühren, bleiben würde!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung