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SN-Kontroverse: Nachsicht mit Politikern?

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Sind wir mit unseren Politikern zu unnachsichtig?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Die im Schatten sieht man nicht

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Wer heimische und internationale Medien verfolgt, dem drängt sich relativ rasch der Verdacht auf, dass Politikerinnen und Politiker sowie die Politik insgesamt das größte Übel dieser Welt sind. Es sind Kollektivurteile, was da alles von sich gegeben wird: Verstärkt werden die in der Folge entstehenden Vorurteil noch durch die Ausfälle diverser „Wutbürger", die sich in der heimischen kabarettistischen Form der politischen Beurteilung zur „You Tube" Wahrnehmung in Endlosschleife verdichten. Da läuft doch sehr viel aus dem Ruder. Das Volk im digitalen Zeitalter hat gegenüber den politisch Agierenden einen Generalverdacht entwickelt. Da tönt es gleichermaßen falsch wie undifferenziert: „Die da oben" seien ohnedies nur alles Falotten, Feiglinge, Unfähige, brächten nichts zustande und wann, dann das Falsche, seinen korrupt und wirtschafteten nur in die eigenen Tasche. Die Vorwurfsreihe ließe sich noch beliebig erweitern. Wird da nicht weit über das Ziel geschossen und, was noch unangenehmer ist, leistet einen derartige Haltung nicht jenen Vorschub, die die allgemeine Politikverdrossenheit als Plattform zur Durchsetzung der Eigeninteressen nützen? Nehmen wir z.B. jene Wirtschaftswissenschafter, die am liebsten im Interesse der Märkte die Grundregeln der Demokratie außer Kraft setzten wollen.

Ja, mitunter sind wir gegenüber Politikerinnen und Politikern zu unnachsichtig oder zu ungeduldig. Denn die Entscheidungsprozesse der Politik dauern eben länger, nicht zuletzt deshalb, weil ein demokratischer Konsens hergestellt werden muss. Dieser ist eben nicht auf Knopfdruck möglich, sonder meist nur mühsam zu erreichen und muss, um durchgesetzt werden zu können, eingehend erklärt werden. Viele erledigen diese Aufgabe mit großem Anstand. Doch die im Schatten sieht man oft nicht.


Eine Amnestie ist nicht am Platz

Andreas Unterberger

E s ist schlimm, wie Gossenjournalisten Politiker oft wegen Kleinigkeiten in den Dreck ziehen. Weil sie die falschen Hosen tragen (Mock), weil sie am falschen Ort Urlaub machen (Grasser), weil sie sich nicht mit Wurstsemmeln bewerfen lassen (H.C. Strache), weil die Tochter pubertäre Probleme hat (Gusenbauer).

In den wirklich wichtigen Fragen werden Politiker jedoch viel zu milde beurteilt. Weihnachtliche Nachsicht wäre jedenfalls nur unter ganz bestimmten Bedingungen berechtigt: wenn vom Sparen nicht immer nur geredet würde; wenn endlich zugegeben würde, dass Tunnelprojekte wie Koralm, aber auch Brenner unfinanzierbar und unrentabel sind; wenn die Hacklerpension sofort abgeschafft würde; wenn das Antrittsalter für Frauenpensionen zügig erhöht würde, damit dieses nicht in Kürze weit niedriger als im Rest Europas ist; wenn man nur noch mit vollem versicherungsmathematischen Abschlag in Frühpension gehen dürfte; wenn die Justiz wieder die Meinungsfreiheit respektierte (siehe das Skandalurteil wegen der Feststellung, was Mohammeds Geschlechtsverkehr mit einer Neunjährigen nach unserer Wertordnung ist) und dafür endlich mit Energie gegen Kinderschänder vorginge (siehe die mutmaßlichen Zweittäter im Fall Kampusch); wenn die teure Abschaffung der vielerorts bewährten Hauptschule erst NACH Evaluation ausgetesteter Ersatz-Schulmodelle stattfände; wenn Staatsfirmen mit unfähigem Management wie die Telekom zur Gänze privatisiert würden; wenn alle Gerichte, die nicht mindestens zwei Richter auslasten, fusioniert würden; wenn Regierungen und Kommunalbetriebe Inserate nur noch gemäß Vergabegesetz vergeben dürften; wenn alle Subventionen halbiert würden; wenn der mit schwerer linker Schlagseite torkelnde ORF nicht noch weiteres Geld bekäme.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorzweiblum
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Dezember 2011 00:56

    Gilt die Weisheit von KKP auch für KHG, oder nur für Sozen?

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Dezember 2011 07:36

    Frau Krawagner-Pfeifer ist gerade von einem Urlaub aus Nordkorea heimgekehrt und hat jetzt bißerl Schwierigkeiten, sich bei uns wieder zurechtzufinden. Vorgestern Abend hat sie die Dreigroschen Oper vom Brecht angeschaut und seit dem weiß sie, daß man gewisse Dinge nicht sieht. Beim Brecht ist es das Messer und bei ihr sind es anständige Politiker, denn sie stehen im Schatten!

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Dezember 2011 09:53

    Welche Nachsicht soll da geübt werden.

    Frau Krawagna-Pfeifer redet von 'Demokratie' mitten in der Parteidiktatur.

    Wir warten auf die notwendigen Notmaßnahmen schon die ganze Legislaturperiode und was haben wir bekommen ? Ein wunderschönes Faymann Plakat und eine Hochglanzbroschüre von seinem 'Macher', dem Wiener Bürgermeister. Welche Nachsicht soll geübt werden ? Mitten im Austro-Bolschewismus.

    Wann entschliesst sich die Selbstbedienermeute, endlich was gegen die Schulden zu tun, gegen die Schulzerstörung, etc., wie im Artikel von Dr. Unterberger beschrieben ? Ungeduld ist mehr als berechtigt. Was bekommen wir statt dessen aufgebrummt ? Ein Milliarden 'Rettungspaket' für andere Schuldensünder, wo wir doch selbst schon aus dem letzten Loch blasen.

    Wann werden die österreichischen Politiker ihren Eid auf die Republik zum Wohl des Volkes aufhören zu brechen.

    Alles, was recht ist, aber es stellt sich für mich die Frage, ob die österreichischen Politiker noch österreichische Staatsbüregr sind, die da gegen Österreich handeln und blockieren.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Dezember 2011 09:01

    Lediglich an Wahltagen dürfen wir uns Luft machen aus unserer Sicht, den Rest der Legislaturperiode darf sich das Volk in Nachsicht üben. Um diese Nachsicht zu "versüssen", liefern Journalisten div. Spiele und die Politiker fressen uns einstweilen das Brot weg.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Dezember 2011 10:42

    AN IHREN FRÜCHTEN SOLLT IHR SIE ERKENNEN

    Ich hatte mit einem seiner Nachfolger einen leidenschaftlichen Disput, weil ich nach dem Tod Schleinzers keine Alternative zum ÖKONOMEN VRANITZKY als Kanzler Österreichs sah.

    Vranitzky hatte bei seinem Eintritt in die Regierung noch alle Chancen, Österreich verfassungsgemäß zu einer neutralen Demokratie, nach dem Vorbild der Schweiz zu machen

    ° Vrantizky brach die Neutralität durch unkontrollierte militärische Überflüge und US-Panzertransporte im ersten Golfkrieg.

    ° Unter Vranitzky büßte Österreich sowohl seine soziale Symetrie, als auch die vorher noch hervorragende finanzielle Handlungsfähigkeit ein.

    ° Unter Vranitzky wurde offensichtlich, daß der Generationenvertrag in dieser Art nicht aufrechtzuhalten ist. Er unterließ Korrekturen.

    ° Vranitzky nahm ein extrem unangemessenes Honorar von fast einer Million, aus der Gewerkschaftsbank. Diese Bank wurde auch mit Gewerkschaftsbeiträgen welche der Eisengießer Vranitzky - sein Vater brav eingezahlt hat, gegründet.

    Julia Timoschenko bekam 6 Jahre weil sie für die Ukraine unvorteilhafte Gasverträge mit Russland zuließ. Wie würde dort Franz Vranitzky beurteilt?

    Alle Regierungen nach Vranitzky wurden die Folgen seiner Fehlleistungen und Unterlassungen aufgebürdet - auch jede künftige Regierung, und wir alle
    werden schwer daran zu tragen haben!

    Die üblen Früchte welche sie uns servieren müssen, sind auch Früchte Vranitzkys!

    Unsere - ach so objektiven - Medien üben höchstens mal verhalten an der Ära Kreisky Kritik. Warum wohl wird Vranitzky nicht, wie es ihm gebührt medial ordentlch verprügelt?

  6. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Dezember 2011 10:14

    "wenn alle Subventionen halbiert würden"

    Wichtigster Punkt! Seine Erfüllung würde bedeuten, die Schuldenbremse auch zu betätigen und nicht nur davon zu brummeln.

    Aber dieser Punkt wird nicht einmal angesprochen. Nein, nein, gegenüber unseren Politikern darf es keine Nachsicht geben.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Dezember 2011 01:08

    Leider wird auf unliebsame Politiker oftmals mit Unverhältnismäßigkeit der Mittel losgeschlagen.

    Allerdings sind der überwiegende Teil dieser Zunft an ihrem schlechten Image selber schuld. Viel zu viele unfähige Protagonisten dürfen das Ruder in die Hand nehmen, noch dazu ohne persönlich für ihr Tun verantwortlich zu sein bzw. dafür zu haften.

    Das zieht immer wieder Desparados an, die ihre Zeit nutzen, um sich die eigene Tasche (und höchstens noch die Taschen ihrer Auftraggeber) vollzustopfen und verbrannte Erde zu hinterlassen. Daher darf man sich über das geringe Ansehen der Politiker und die oftmals heftige Gegenwehr der (UN-)MUTBÜRGER (= aus der Wut sollte der Mut zum Handeln entstehen!) nicht wundern, sondern sie ist letzten Endes sogar eine Notwendigkeit, denn Macht braucht nuneinmal Kritik und vor allem Kontrolle!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2011 09:56

    1. „Schonen“ heißt, bzw. bedeutet im zwischenmenschlichen Bereich „zu entmündigen“.
    Sachbewaltete an die Spitze eines Gemeinwesens zu stellen mündet letztlich darin, dass die Allgemeinheit insgesamt unter Kuratel gestellt werden muss. Manchem kommt das durchaus zupass, wie man in den letzten Jahren kaum mehr übersehen kann.
    Wer das will, kann weiter zusehen, wie wir uns zu einem Idiotenstaat entwickeln.

    2. Kritik ist eine höhere Form der Nächstenliebe.
    Das Originalzitat (Autor mir leider unbekannt) lautet gar, „... die akademische Form der ...“. Was mir etwas zu restriktiv erscheint. Diese Art, Nächstenliebe auszuüben muss auch Nichtakademikern zugestanden werden. Was z.B. die (meist graduierten) Politiker so alles "draufhaben", sieht man ja.

    Konfuzius, der alte Chinese, hat drittens, dazu äußerst passend, gemeint:
    „Von einem, der nicht fragt: "Was soll ich hiervon halten, was soll ich davon halten?", würde ich gar nichts halten.“
    Seid also kritisch, Leute, sonst ist es um euren Wert geschehen.

    4. Mitleid mit Politikern, die ja weder entmündigt noch von ihren Nächsten ungeliebt sein wollen und den ganzen lieben Tag daran arbeiten, dass viel von ihnen „gehalten“ wird (wohl um sich selbst „zu halten“ - siehe "Sesselkleber") ist demnach nicht angebracht.


alle Kommentare

  1. Neppomuck (kein Partner)
    24. Dezember 2011 09:56

    1. „Schonen“ heißt, bzw. bedeutet im zwischenmenschlichen Bereich „zu entmündigen“.
    Sachbewaltete an die Spitze eines Gemeinwesens zu stellen mündet letztlich darin, dass die Allgemeinheit insgesamt unter Kuratel gestellt werden muss. Manchem kommt das durchaus zupass, wie man in den letzten Jahren kaum mehr übersehen kann.
    Wer das will, kann weiter zusehen, wie wir uns zu einem Idiotenstaat entwickeln.

    2. Kritik ist eine höhere Form der Nächstenliebe.
    Das Originalzitat (Autor mir leider unbekannt) lautet gar, „... die akademische Form der ...“. Was mir etwas zu restriktiv erscheint. Diese Art, Nächstenliebe auszuüben muss auch Nichtakademikern zugestanden werden. Was z.B. die (meist graduierten) Politiker so alles "draufhaben", sieht man ja.

    Konfuzius, der alte Chinese, hat drittens, dazu äußerst passend, gemeint:
    „Von einem, der nicht fragt: "Was soll ich hiervon halten, was soll ich davon halten?", würde ich gar nichts halten.“
    Seid also kritisch, Leute, sonst ist es um euren Wert geschehen.

    4. Mitleid mit Politikern, die ja weder entmündigt noch von ihren Nächsten ungeliebt sein wollen und den ganzen lieben Tag daran arbeiten, dass viel von ihnen „gehalten“ wird (wohl um sich selbst „zu halten“ - siehe "Sesselkleber") ist demnach nicht angebracht.

  2. Das Christkind (kein Partner)
    24. Dezember 2011 07:37

    Gossenjournalisten sind für mich vor allem solche, die Wahrheiten regelmäßig massiv verdrehen verdrehen und/oder selbst ideologisch völlig verblendet sind, die Verblendung aber nur der Gegenseite attestieren.

    Grasser wurde nicht der Urlaubsort angekreidet, sondern die Tatsache, dass er Märchen erzählt hat - von Aufforderungen der Regierung zu bleiben. Leider hatten die angeblich auffordernden Vertreter plötzlich Gedächtnisschwund. Für die Paranoiatruppen hier habe ich aber eine ideologieschonende Lösung - weil Weihnachten ist. Sagen wir einfach die linksgrünrote Jagdgesellschaft hat angerufen und dazu aufgefordert den besten Finanzminister (und fleißigsten Goldverkäufer) zu verleugnen. So Weltbild wieder in Ordnung.

    Weiter gehts bei Strache. Der Wurf einer Wurstsemmel ist sicher nicht die beste oder sinnvollste Art der Meinungsäußerung - da hat der Haze selbstverständlich das Recht sich zu schützen. Wenn der Schutz allerdings darin besteht nach erfolgtem Wurf seinen Leibwächter als Richter und Vollstrecker loszuschicken, so ist mediale Aufmerksamkeit mehr als gerechtfertigt, zumal Prügel meines Wissens nach nicht Als Strafe vorgesehen sind. Vielleicht haben aber auch die Ghettozustände schon sehr auf in abgefärbt, da kann man nur mehr auf die Scharia hoffen, da hätte man dem Gfrast gleich die Wurst äh Wurfhand abgenommen oder ihn im Sand eingegraben und zu Tode Gewurstsemmelt.

    Ein frohes Weihnachtsfest, vor allem jenen die einen Account hier bekommen, womöglich noch mit einem Kartenset vom BEKAZ. Nehmen Sie es nicht zu schwer, es war gut gemeint.

    • Der Versachlicher (kein Partner)
      24. Dezember 2011 09:14

      Unterberger ist wahrlich ein Gossenjournalist, das hat er mit diesem dummen Beitrag hier einmal mehr unter Beweis gestellt. Unterberger ist auch ein typisches Beispiel dafür, was aus einem wird, wenn man sein ganzes Handeln von Hass bestimmen lässt.

      Unterberger war früher mal ein ganz passabler und seriöser Journalist. Heute ist er ein von Hass zerfressener Polemiker, ein Schatten seiner selbst, das Abbauprodukt jahrelang gepflegten Hasses auf Sozis, Grüne, Windräder, Ausländer, Moslems, Juden und Frauen.

      Und das nurm weil er nicht Manns genug ist, mit einer Entlassung fertigzuwerden, einer Entlassung, wie sie tausende Österreicher jedes Jahr erfassen, ohne dass diese völlig aus den Socken kippen und zu psychischen Amokläufern werden.

      Schade, Herr Unterberger. Schade um ihr früheres Journalistenleben, das sie in ihrem Alter schonungslos zerstören.

    • Udo (kein Partner)
      24. Dezember 2011 12:47

      Klingt nach einem mitleidheuchelndem Neider.

    • socrates
      24. Dezember 2011 15:06

      Die Versachlicherin
      KKP ist wahrlich eine Gossenjournalistin, das hat sie mit diesem dummen Beitrag hier einmal mehr unter Beweis gestellt. KKPist auch ein typisches Beispiel dafür, was aus einem wird, wenn man sein ganzes Handeln von Hass bestimmen lässt.

      KKP war früher mal eine ganz passable und seriöse Journalistin. Heute ist sie eine von Hass zerfressene Polemikerin, ein Schatten ihrer selbst, das Abbauprodukt jahrelang gepflegten Hasses auf Liberale, Demokraten, Christen, konservative Leistungsträger, Volkskultur.

      Und das nur weil sie nicht Frau genug ist, mit einer Entlassung fertigzuwerden, einer Entlassung, wie sie tausende Österreicher jedes Jahr erfassen, ohne dass diese völlig aus den Socken kippen und zu psychischen Amokläuferinnen werden.

      Schade, Frau KKP. Schade um ihr früheres Journalistenleben, das sie in ihrem Alter schonungslos zerstören.

    • socrates
      25. Dezember 2011 09:15

      Christkind
      Das mit dem Gedächtnis in der Politik ist so eine Sache!
      Flöttl, Sohn vom Gewerkschaftschef Flöttl und roter Adel, konnte sich an nicht erinnern und sein Computer war abgestürzt, also gab es keine Daten mehr. der Richter, der das glaubte, wird eine große Karriere machen, denn so dumm kann er gar nicht sein. Dafür hat er Vranz 1,000.000 als Honorar für die Auskunft, daß wir in € zahlen, gegeben. Ein noch dümmer fragt wenigstens, wofür er das Geld bekommen hat. Aber Geld hat ja kein Mascherl.
      Der korrupte Kontrollamtschef der SPÖ in Wien verschwand einfach. Auch ein Polizeipräsident mußte im Amt wohnen um vor den Unterweltgläubigern zu flüchten.
      Wie war das mit der Amtsübergabe von Edlinger an Grasser? Der hat alle Daten gelöscht, die Computer und Aufzeichnungen entfernt. Dafür sitzt ein Normalbürger 10 Jahre. KHG hat diese Chance der Vertuschung nicht genützt.
      Ihre Postings regen mich zum Nachdenken an! Weiter so!

    • Pumuckl
      25. Dezember 2011 17:48

      @ socrates 25. 12. 9:15

      *******
      An solchen Fakten drücken sich die - ach so sachlichen - Verteidiger der Mächtigen gerne vorbei, oder verniedlichen sie!

  3. Brigitte Imb
    23. Dezember 2011 20:29

    Nachsicht ist völlig unangebracht, v.a. da wir Bürger das Nachsehen haben angesichts der massiven Vergeudung von Steuergeld, mit dem die Freunderlwirtschaft am Blühen gehalten wir. Obwohl für Öffentlichkeitsarbeit Dutzende Beamte angestellt sind, beauftragt die Regierung externe Berater für 6,2 Mio., die dann noch meist ehemalige Kabinettsmitglieder sind. Und DIE wollen UNS die Steuern erhöhen - unglaublich!

    http://kurier.at/nachrichten/4478955-regierung-kaufte-um-sechs-mio-medienberatung.php

  4. Gerhard Pascher
    23. Dezember 2011 17:32

    In vielen Ländern nehmen MANCHE POLITIKER ihre Aufgaben sehr ernst, deren Arbeitstag ist sehr anstrengend und sie setzen sich wirklich für das Wohl der Menschen ein. Im deutschen Bundestag gibt es zirka 30 Abgeordnete mehrerer Fraktionen, welche sich zu einem Gebetsfrühstück treffen und vor jeder Sitzung gibt es auch ein Morgengebet.
    Aus diesen Gründen ist bei mir die Politikverdrossenheit noch nicht erkennbar, wenn ich auch mancherlei Kritik an deren Entscheidungen habe.
    Christen sind aufgefordert (lt. 1. Thimoteus 2/3) für die Regierenden und alle jene, welche Macht ausüben zu beten. Ich bete da immer um Weisheit für diese Leute, auch wenn sie mir manchmal nicht sichtbar ist. Dazu gehört auch Nachsicht und Vergebung, wenn schlechte Entscheidungen von den Verantwortlichen nachträglich offen bereut werden.

    • Wertkonservativer
      23. Dezember 2011 18:08

      Danke, Gerhard Pascher!

      Ich denke ganz ähnlich wie Sie!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  5. Buntspecht
    23. Dezember 2011 12:59

    Holla,
    hat sich das rot-grüne Parteisekretariat der Kontroverse angenommen, dass plötzlich KKP zu Stimmen kommt????
    Allerdings muss man ihr zugestehen, dass die letzten 2 Beiträge für KKP erstaunlich gut ausgefallen sind :-)

    • haro
      23. Dezember 2011 19:15

      Ich habe bereits einmal davon berichtet und auch diesmal die gleiche Erfahrung gemacht :
      Vom A.U.- Blog zu den Salzburger Nachrichten - und es lässt sich nicht mehr abstimmen ...

      früher hat es geklappt ...und A.U. hatte immer sehr viel mehr Stimmen

      Setzen die Linkslinken auch schon hier ihre Medien-Experten ein um die "richtige" Meinung zu erzielen ?

      Lug und Betrug feiern fröhliche Urständ in unseren roten Medien

    • Brigitte Imb
      23. Dezember 2011 19:48

      Stimmt, das habe ich auch bereits mehrmals beobachtet, bzw. erfahren müssen, und obwohl ich am PC nichts geändert habe funktioniert es plötzlich wieder. Ich hege auch den schweren Verdacht der Manipulation.

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      24. Dezember 2011 14:18

      Na geh, seids nicht traurig, ihr könnts euch ja dafür hier gegenseitig Sternderln geben.

    • haro
      26. Dezember 2011 12:11

      @fetischist

      vielen, vielen Dank dass Sie uns erlauben hier Bewertungen zu vergeben.

      Warum dürfen wir aber nicht abstimmen?

      Haben wir schon nordkoreanische Zustände?

  6. DI Friedrich
    23. Dezember 2011 12:45

    Es wäre gut wenn man ein paar kongrete Beispiele für die Lobrede von KKP erfahren könnte. Ganz gut wäre es, wenn sie die Namen der Schattenfiguren bekanntgeben würde?

  7. Schani
    23. Dezember 2011 11:35

    Aber sein's doch nicht so streng, das Faymandl läßt doch eh die "Vorschläge des Rechnungshofes vertiefen"!

    • kaffka (kein Partner)
      24. Dezember 2011 11:39

      Schani
      23. Dezember 2011 11:35

      "Vertiefen" statt "Vergraben" ist ein köstlicher - aber treffender - Ausdruck!!
      BRAVO Feiglmann!

  8. Anton Volpini
    23. Dezember 2011 11:24

    Es ist immerhin bemerkenswert, daß Frau Krawagner-Pfeifer die Erkenntnis preisgibt, daß demokratiepolitische Entscheidungsprozesse länger dauern und schwer durchzusetzen sind. Dies weitergedacht führt zum Grundsatz: Der Staat kommt immer zu spät!
    Folgt man diesem Grundsatz weiter, dann führt das unweigerlich zur Konsequenz, daß die Bürger ihrem Staat so wenig wie möglich Aufgaben übertragen sollten, denn der Staat kommt immer zu spät!

  9. Pumuckl
    23. Dezember 2011 10:42

    AN IHREN FRÜCHTEN SOLLT IHR SIE ERKENNEN

    Ich hatte mit einem seiner Nachfolger einen leidenschaftlichen Disput, weil ich nach dem Tod Schleinzers keine Alternative zum ÖKONOMEN VRANITZKY als Kanzler Österreichs sah.

    Vranitzky hatte bei seinem Eintritt in die Regierung noch alle Chancen, Österreich verfassungsgemäß zu einer neutralen Demokratie, nach dem Vorbild der Schweiz zu machen

    ° Vrantizky brach die Neutralität durch unkontrollierte militärische Überflüge und US-Panzertransporte im ersten Golfkrieg.

    ° Unter Vranitzky büßte Österreich sowohl seine soziale Symetrie, als auch die vorher noch hervorragende finanzielle Handlungsfähigkeit ein.

    ° Unter Vranitzky wurde offensichtlich, daß der Generationenvertrag in dieser Art nicht aufrechtzuhalten ist. Er unterließ Korrekturen.

    ° Vranitzky nahm ein extrem unangemessenes Honorar von fast einer Million, aus der Gewerkschaftsbank. Diese Bank wurde auch mit Gewerkschaftsbeiträgen welche der Eisengießer Vranitzky - sein Vater brav eingezahlt hat, gegründet.

    Julia Timoschenko bekam 6 Jahre weil sie für die Ukraine unvorteilhafte Gasverträge mit Russland zuließ. Wie würde dort Franz Vranitzky beurteilt?

    Alle Regierungen nach Vranitzky wurden die Folgen seiner Fehlleistungen und Unterlassungen aufgebürdet - auch jede künftige Regierung, und wir alle
    werden schwer daran zu tragen haben!

    Die üblen Früchte welche sie uns servieren müssen, sind auch Früchte Vranitzkys!

    Unsere - ach so objektiven - Medien üben höchstens mal verhalten an der Ära Kreisky Kritik. Warum wohl wird Vranitzky nicht, wie es ihm gebührt medial ordentlch verprügelt?

  10. Samtpfote
    23. Dezember 2011 10:41

    Mein weihnachntswunsch für die Pfeife:

    Der heilige Geist möge sich der zugegebener Massen riesige Aufgabe annehmen und die KKP etwas erleuchten!

  11. GOP
    23. Dezember 2011 10:14

    Muss man aus christlicher Sicht mit unseren Politikern immer Nachsicht üben?
    Mit kluger Weitsicht und Hinsicht auf Rücksicht gegenüber unserer Nachfahren ist grösste Vorsicht angebracht, damit man nicht die Übersicht verliert. Sonst sind die Aussichten für die Zukunft schlecht.

  12. Celian
    23. Dezember 2011 10:14

    "wenn alle Subventionen halbiert würden"

    Wichtigster Punkt! Seine Erfüllung würde bedeuten, die Schuldenbremse auch zu betätigen und nicht nur davon zu brummeln.

    Aber dieser Punkt wird nicht einmal angesprochen. Nein, nein, gegenüber unseren Politikern darf es keine Nachsicht geben.

  13. Josef Maierhofer
    23. Dezember 2011 09:53

    Welche Nachsicht soll da geübt werden.

    Frau Krawagna-Pfeifer redet von 'Demokratie' mitten in der Parteidiktatur.

    Wir warten auf die notwendigen Notmaßnahmen schon die ganze Legislaturperiode und was haben wir bekommen ? Ein wunderschönes Faymann Plakat und eine Hochglanzbroschüre von seinem 'Macher', dem Wiener Bürgermeister. Welche Nachsicht soll geübt werden ? Mitten im Austro-Bolschewismus.

    Wann entschliesst sich die Selbstbedienermeute, endlich was gegen die Schulden zu tun, gegen die Schulzerstörung, etc., wie im Artikel von Dr. Unterberger beschrieben ? Ungeduld ist mehr als berechtigt. Was bekommen wir statt dessen aufgebrummt ? Ein Milliarden 'Rettungspaket' für andere Schuldensünder, wo wir doch selbst schon aus dem letzten Loch blasen.

    Wann werden die österreichischen Politiker ihren Eid auf die Republik zum Wohl des Volkes aufhören zu brechen.

    Alles, was recht ist, aber es stellt sich für mich die Frage, ob die österreichischen Politiker noch österreichische Staatsbüregr sind, die da gegen Österreich handeln und blockieren.

  14. Brigitte Imb
    23. Dezember 2011 09:01

    Lediglich an Wahltagen dürfen wir uns Luft machen aus unserer Sicht, den Rest der Legislaturperiode darf sich das Volk in Nachsicht üben. Um diese Nachsicht zu "versüssen", liefern Journalisten div. Spiele und die Politiker fressen uns einstweilen das Brot weg.

    • RR Prof. Reinhard Horner
      23. Dezember 2011 14:40

      reinhard.horner@chello.at

      Liebe Frau Imb, gestatten Sie mir einen Einwand:

      Auch innerhalb der Legislaturperioden haben wir doch viele Möglichkeiten zum kritischen "Miterleben, Mitgestalten und Mitverantworten". Der "bedeutendere Teil des Volkes" (der demokratisch tragende Teil) nimmt einige davon in wachsendem Ausmaß wahr. Zum Beispiel die Initiative "Verwaltungsreform jetzt", die wir gerne unterstützen. Und nicht zuletzt tut das "Unterbergers Tagebuch", an dem Sie so engagiert mitwirken.

      Mit lieben Grüßen
      Ihres
      Reinhard Horner

    • Brigitte Imb
      23. Dezember 2011 16:18

      Sehr geehrter Hr. Professor,

      natürlich gestatte ich Ihren Einwand, jedoch möchte ich zu bedenken geben, dass wir zweifelsohne alles miterleben und letztendlich auch alles mitverantworten müssen, nur beim Mitgestalten hinkt die Sache ein wenig. Engagement zeigen viele Bürger, nur es nützt uns sehr wenig, denn die Gestaltung hat sich die Politik vorbehalten, sie drücken uns ihre kruden Gedanken per Gesetz auf - denken Sie nur an die Bundeshymne. Eine Abstimmung hätten die Politiker verloren.

      LG, Brigitte

  15. Observer
    23. Dezember 2011 07:56

    Ich freue mich immer auf diese Freitagslektüre. Meist bin ich mit den Ausführungen von KKP zu 10 % und von AU zu 90 % einverstanden - so auch heute.
    Wer Politiker werden will oder es auch schon ist, sollte als Idealist in erster Linie das langfristige Wohl der Bevölkerung (und nicht nur seiner Wahlklientel!) als Ziel anstreben. Da dies nicht so ist, habe ich viele kritische Bedenken zu deren aktuellen Entscheidungen.
    Es gibt aber auch wenige Ausnahmen von wirklich vernünftigen Leuten, leider können sich diese aber meist (sogar in der eigenen Partei) nicht durchsetzen und kapitulieren daher. Hinderlich zu einer erwünschten Verbesserung sind das reformbedürftige Wahlsystem, der Klubzwang und die Koalitionen. Daraus entstehen meist die für unser Land typischen faulen Kompromisse, welche dann durch Konsens der Hauptverantwortlichen entstehen.
    Um dies zu ändern, gehören die Spielregeln geändert und die Karten neu gemischt.

    • kaffka (kein Partner)
      24. Dezember 2011 12:00

      @Wertkonservativer
      23. Dezember 201107:56

      Um dies zu ändern, gehören die Spielregeln geändert und die Karten neu gemischt.

      Wer es hören will:
      Die Spielregeln heissen DEMOKRATIE!
      Die Demokratie ist die Diktatur der "Mehreren"!
      Die Intelligenten sind 1/3, die Dümmeren 2/3 in der Bevölkerung (und das ist schon schmeichelnd gesagt)

  16. Wertkonservativer
    23. Dezember 2011 07:53

    Wie man im Voilksmund so treffend sagt:

    "Es gibt immer solche und solchene"!

    Ich bin mir ganz sicher, dass die weit überwiegende Zahl der Gemeinde-, Landes- und auch Bundespolitiker "eine reine Weste" haben, im Verhältnis zu ihrem Einkommen meist weit über die Normal-Wochenarbeitszeit gute Arbeit für das Land und für den Staat leisten.
    Nehmen wir - als positive Beispiele - nur zwei Spitzenpolitiker der beiden Regierungsparteien, die Minister Töchterle und Stöger: beiden traue ich nicht einmal das Entwenden eines Zahnstochers beim (selbstbezahlten) Mittagsmahl zu!
    Der Erstgenannte ist und wirkt sehr klug, integer und sympathisch, der Zweite besticht durch seine Einfachheit!

    Natürlich gibt's dann auch die anderen: die Strassers, die Grassers, das Fähnlein der blauen Unaufrechten und Handaufhalter; und bei den Roten gibt es (denken wir an den Bawag- und Konsum-Sumpf) ja auch etliche Polit-Nutzniesser!

    Also nochmals: "es gibt solche und solchene"! Die guten und integren Politiker verdienen unseren Dank und unsere Unterstützung, schlechte, korrupte und gegen das Volk arbeitende "Volksvertreter" jedoch unsere tiefe Verachtung und mitleidlose Verfolgung durch die Justizinstanzen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  17. Anton Volpini
    23. Dezember 2011 07:36

    Frau Krawagner-Pfeifer ist gerade von einem Urlaub aus Nordkorea heimgekehrt und hat jetzt bißerl Schwierigkeiten, sich bei uns wieder zurechtzufinden. Vorgestern Abend hat sie die Dreigroschen Oper vom Brecht angeschaut und seit dem weiß sie, daß man gewisse Dinge nicht sieht. Beim Brecht ist es das Messer und bei ihr sind es anständige Politiker, denn sie stehen im Schatten!

  18. Schani
    23. Dezember 2011 01:47

    Da nimmt halt wieder einmal das Pfeiferl das Faymandl in Schutz!

  19. RR Prof. Reinhard Horner
    23. Dezember 2011 01:16

    reinhard.horner@chello.at

    „Sind wir mit unseren Politikern zu unnachsichtig?“ Geht es um alle unsere Politiker, pauschal? Geht es um „Nachsicht“? Eine Weihnachtsamnestie steht wohl nicht zur Frage. Immerhin spricht die SN-Fragestellung eine Debatte über das Verhältnis (das Verhalten) der Vertretenen zu den politischen Vertretern an.

    Was wirklich nottut ist:

    * dass wir uns konkret mit den Aufgaben und Verantwortungen befassen und uns über das tatsächliche Tun zulänglich informieren,

    * dass die (geregelt garantierte) Freiheit der Meinungsäußerung und ein entsprechendes Bemühen der Medien um objektive Berichterstattung Platz greifen,

    * dass wir die nicht wenigen Vorteile, die wir genießen, und die Nachteile, die uns belasten, tatsachengerecht einschätzen,

    * dass wir die positiven Leistungen von Politikern erkennen, sie anerkennen und ihre Urheber und die Mitwirkenden unterstützen,

    * dass wir stets möglichst ohne Verzug konstruktive Kritik üben und im Zuge dessen auch für die Abberufung untragbarer Politiker mitwirken,

    * dass gute Politiker länger arbeiten können und schlechte bald abtreten, wobei die Leistungen und die Fehler entsprechend zu gewichten sind,

    * dass wir Sonderinteressen gegenüber dem Gemeinwohl als solche einschätzen und betreiben,

    * dass wir sowohl blinde Anhängerschaft und Lobhudelei als auch pauschale Verdächtigungen und Beschimpfungen unterlassen, überwinden,

    * dass wir uns politisch und gesellschaftlich engagieren – mit stetiger Motivation zum „Miterleben, Mitgestalten und Mitverantworten“,

    * dass wir „den bedeutenderen Teil des Volkes“ (den demokratisch tragenden Teil) in seiner Wirksamkeit für „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ zukunftsweisend stärken,

    * dass wir auf uns nehmen, was sich für die Erhaltung des Errungenen und für eine zukunftstaugliche Fortentwicklung als erforderlich erweist,

    * dass wir uns an die großen und kleineren Vorbilder halten, umso mehr, wenn es sie bisweilen eher selten gibt.

    In unserer persönlichen Haltung und unserem individuellen und gemeinschaftlichen Verhalten haben wir mit starkem Vorrang darauf Bedacht zu nehmen, dass sich möglichst viele hervorragende Persönlichkeiten als Politiker zur Verfügung stellen, dass wir jedenfalls alles unterlassen, dies zu behindern.

    • kaffka (kein Partner)
      24. Dezember 2011 12:44

      @RR Prof. Reinhard Horner
      23. Dezember 2011 01:16

      2....(geregelt garantierte) Freiheit der Meinungsäußerung

      zB ORBAN in Ungarn regelt die garantierte Freiheit der Meinungsäusserung ... Und alle "Demokraten"(EU) reissen das Maul auf.

      6. ...Wer bestimmt, was ein guter Politiker ist, der weiterarbeiten kann und wer ein schlechter der bald abtreten soll > was heisst dann "abtreten" ?

      10. ... „den bedeutenderen Teil des Volkes“ (den demokratisch tragenden Teil)

      das sind aber die "MEHREREN" (die Dummen s.o.)
      und die lassen sich nicht überzeugen weil ihnen die Denkfähigkeit fehlt!

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass hervorragende Persönlichkeiten für diese Jobs zur Verfügung stellen. - Die haben es nicht nötig!

  20. libertus
    23. Dezember 2011 01:08

    Leider wird auf unliebsame Politiker oftmals mit Unverhältnismäßigkeit der Mittel losgeschlagen.

    Allerdings sind der überwiegende Teil dieser Zunft an ihrem schlechten Image selber schuld. Viel zu viele unfähige Protagonisten dürfen das Ruder in die Hand nehmen, noch dazu ohne persönlich für ihr Tun verantwortlich zu sein bzw. dafür zu haften.

    Das zieht immer wieder Desparados an, die ihre Zeit nutzen, um sich die eigene Tasche (und höchstens noch die Taschen ihrer Auftraggeber) vollzustopfen und verbrannte Erde zu hinterlassen. Daher darf man sich über das geringe Ansehen der Politiker und die oftmals heftige Gegenwehr der (UN-)MUTBÜRGER (= aus der Wut sollte der Mut zum Handeln entstehen!) nicht wundern, sondern sie ist letzten Endes sogar eine Notwendigkeit, denn Macht braucht nuneinmal Kritik und vor allem Kontrolle!

  21. zweiblum
    23. Dezember 2011 00:56

    Gilt die Weisheit von KKP auch für KHG, oder nur für Sozen?





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