Ist es Wiederbetätigung, wenn sich Corona-Demonstranten mit verfolgten Juden vergleichen?

Autor: Wilfried Grießer

Jene Zuwanderung, die man kritisieren darf

Autor: Wolfgang Maurer

Fundamente „Europäischer Bildung“

Autor: Josef Stargl

„Wer Antisemit ist, bestimmen wir!“

Autor: Elmar Forster

Die USA unter sozialdemokratischem Regime

Autor: Andreas Tögel

Meine Erkrankung oder: Wie das Virus die Behörden überfordert

Autor: Hans Anonym

Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Fußnote 247: Das Fundament des Stillstandes

Selten genug, dass man Mitleid mit dieser Bundesregierung hat. Ein Christoph Leitl ist jedoch regelmäßig imstande, solches auszulösen.

Bei seinen Interviews empört er sich mit arroganter Überheblichkeit über das Versagen der Regierung beim Sparen. Selber aber bringt der Mann während langer Interviews immer nur gut klingende, aber nie mit Inhalt gefüllte Überschriften zustande. Und am peinlichsten hat er mit seiner Wirtschaftskammer versagt, als sie zusammen mit der Arbeiterkammer ein Papier zur Einschränkung der Frühpensionen erarbeitet haben. Denn darin waren vermehrte Rehabilitionsmaßnahmen für Möchtegern-Frühpensionisten so ungefähr die schärfste Maßnahme im Kampf gegen eines der größten Probleme dieses Landes. Ich weiß schon, dass es so gut wie unmöglich ist, sich mit Gewerkschaft und Arbeiterkammer auf irgendeine wirklich wirksame Spar-Maßnahme zu einigen. Aber wenn man sich mit ihnen dennoch immer wieder hinsetzt und dann ein gemeinsames Minimal-Papier unterschreibt, wenn man seit vielen Jahren der Gewerkschaft, also der reformresistentesten Kraft des Landes, die Mauer macht, dann sollte man nicht präpotent anderen „Stillstand“ vorwerfen. Dann ist man längst selbst zum Fundament des Stillstandes geworden.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2011 00:35

    Die ganzen Zwangsmitgliedsvereine der sogenannten Sozialpartnerschaft (Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Landwirtschaftskammer) sind um keinen Deut besser als die anderen Zwangsgebührenkassierer (ORF, Österr. Hochschülerschaft, ...). Alle können sich im Faulbett garantierter Beiträge suhlen. Durch gesetzlich zugesicherte Konkurenzlosigkeit brauchen sie keinen freien Markt zu fürchten. Präpotentes Agieren ihrer Funktionäre gegenüber den von ihnen besachwalteten Mitgliedern ist das gemeinsames Markenzeichen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2011 00:43

    Leitl ist doch nur ein symptomatischer Vertreter seiner Partei = der ÖVP, welche der SPÖ ständig hinterherhechelt und krampfhaft versucht sie links zu überholen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2011 11:31

    Zwei Dauerlächler im Gleichschritt - beide haben nicht nur den maskenhaften und zwangsneurotischen Dauergrinser aufgesetzt (vermutlich ausgeformt durch clevere Medienberater) beide haben auch entweder gar nichts in oder bloß etwas an der Marille. Pardon - aber die Erwähnung dieses Typus senkt nahezu zwangsläufig das Niveau des Jargon's ...

    Erstaunlich, mit welcher Geduld die gebende Hand dieses Landes bereit ist, diese Trotteltruppe noch zu finanzieren. Na ja, der Schmerz ist offenbar noch nicht groß genug. Dafür ist ja auch die FPÖ mittlerweile für einen 'Solidarbeitrag'.
    Aus einer mittelstandsorientierten, von gebildeten Leuten repräsentierten politischen Partei ist ein verdummter Sozipöbel geworden, der darüber hinaus auch noch sein Volk vergessen hat. Wofür die da sind, wissen sie wohl selbst nicht mehr ...

  4. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2011 07:22

    Es stimmt sicher alles, was die Kommentatoren bisher zur Thematik geschrieben haben, aber guter Rat ist leider teuer.
    Irgendeine (ggf. an den Haaren herbeigezerrte, unüberprüfte) Erkrankung diente doch offensichtlich als Begründungsvehikel für Frühpension. Die Überprüfungsmöglichkeit, welche sich aus der hier kritisierten Minimaleinigung ergibt, - könnte - wohl Effizienz zeigen, wenn gewollt bzw. unumgänglich notwendig; für die Gewerkschaft, welche das Gesicht nicht verlieren möchte, bietet sich damit eine anwendbare Begründungsmöglichkeit ("nach der Kur bist eh wieder gsund").

    Off topic: Der linke Widerstand gegen in die Verfassung einbetonierte Sparpflicht erscheint rational Denkenden völlig verquer; erstens droht dadurch die republikanische Zinsenlast ins Unbezahlbare zu steigen, und zweitens würde unserer lieben Finanzministerin kaum jemand mehr überhaupt noch Geld borgen, weswegen allfällige künftige staatliche Konjunkturankurbelungsprogramme - "ohne Geld ka Musi" - im Sand verliefen. Entweder die Linksideologen begreifen das nicht, oder, viel schlimmer, sie begreifen wohl, hoffen aber insgeheim auf "revolutionäre Zustände", um ihre marxistischen Enteignungssehnsüchte befriedigen zu können. Dafür spricht die sichtliche Freude etwa über griechische oder italienische Demonstrationen. Gott schütze Österreich vor solchen an die Macht strebenden Verführern.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2011 08:02

    Seit Jahrzehnten Wirtschaftsbund-Mitglied, gebe ich unumwunden zu, dass mir Herr Leitl aus mehreren Gründen nicht zu Gesicht steht!
    Das beginnt ganz oberflächlich mit seiner Zahn- und Mundstellung, und endet dann bei seinen wirtschafts- und staatspolitischen Aktivitäten als Vertreter und Sprecher der österreichischen Privatwirtschaft!

    Es ist gewiss nicht leicht, die Betonfraktionen der Gewerkschaft und der Arbeiterkammer als Verhandlungspartner zu haben, doch als Wirtschaftsmensch stelle ich mir den obersten Vertreter unserer Zunft schon ganz anders vor, als dieser Herr Leitl sich darstellt.

    Aber was solls! Er ist nun einmal da, soll, wenn er das österreichische Unternehmertum nicht optimal vertritt, hart kritisiert werden, und - wenn es nach mir geht - recht bald wieder ausschließlich die Geschicke seines o.ö. Unternehmens schaukeln!

    Dort hat er es ja auch mit Steinen zu tun, die jedoch nicht aufschreien können, wenn seine Leute sie behauen!

    Einen schönen Sonntag wünsche ich Ihnen allen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  6. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2011 07:26

    Sogar im Schweizerischen Fernsehen macht man sich schon über Österreich als das Land der Frühpensionisten lustig. Wir stehen dort im Ansehen auf gleicher Stufe mit den Griechen.
    Wir werden auch so enden, wie die Griechen und die Schweiz wird sich gezwungen sehen, die Schengen-Grenzen zu Österreich wieder zu schließen, um Wirtschaftsflüchtlinge und kriminelle Banden fernzuhalten.

  7. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2011 20:57


    Der ganze, verfahrene Karren ist mit althergebrachten Methoden nicht mehr
    in Fahrt zu bekommen, weil es schließlich genau diese Methoden waren,
    welche ihn in die Ausweglosigkeit manövriert haben !!!


    Daher sollten sich unsere Eliten nicht primär um die sekundär Effekte sorgen,
    nicht um die Spitäler, nicht ums Bildungswesen, nicht um Pensionen, nicht
    um ... einige andere Einrichtungen am Rande des Abgrundes, sondern es sollte
    darum gehen:
    wie werden wir das vertrottelte, politische System los, welches den Karren
    in den Proporz-Morast rein geritten hat, aber nichtmal im Traum daran denkt,
    die Gangart zu ändern !!!


    Am Beispiel Griechenlands sieht man am deutlichsten, wie "intelligent" es
    ist, so ein Staatswesen auch noch mit Milliarden zu stützen. Wenn so ein
    Land nicht zuallererst von seiner "polit-ideologischen Verkalkung"
    befreit wird, ist's schad' um jeden Cent.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHummel
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2011 14:28

    Nachdem ich in der aktuellen Ausgabe der AK Zeitung gelesen habe, dass neben den (bösen) Spekulanten auch die Unternehmer schuld sind an der Finanzkrise, ist mir der Kragen geplatzt und ich werde der Ak folgenden Brief schreiben:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich ärgere mich schon seit ich „Zwangsmitglied“ der Arbeiterkammer bin über die Zwangsmitgliedschaft und Ihre Mitgliederzeitung. Nach der letzten Ausgabe Ihrer Zeitung ist mir aber endgültig der Kragen geplatzt. Ich habe keine Lust mehr, Ihres zur Parteipropaganda umfunktioniertes Blatt zu lesen.
    Die permanente Hetzerei gegen die „Reichen“ und auch gegen den Mittelstand, und dazu zähle ich auch mich, sollte nicht Sinn und Zweck Ihrer Tätigkeiten sein.
    Sie vergessen, das Sie gerade immer wieder gegen jene vorgehen, welche die Arbeiterkammer und deren hochbezahlten multifunktionalen Funktionäre (wie zB. Hr. Muhm, welcher unter anderem für die SPÖ im ORF-Stiftungsrat, im Generalrat der Nationalbank, im Aufsichtsrat der Stadtwerke, im Kontrollgremium der Kommunalkredit usw sitzt und als Einflüsterer seiner Partei für immer mehr und neue Steuern kämpft) bezahlen, entweder direkt über den AK Beitrag oder über die bereits überdurchschnittlich hohen Steuereinnahmen aus dieser Gruppe.
    Ich glaube nicht, dass es Aufgabe Ihres Vereins ist, immer wieder neue Steuerideen zu erfinden und als linke Hand der Sozialisten zu fungieren.
    Da ein Austritt aus der Kammer leider gesetzlich nicht möglich ist, ersuche ich sie daher, mir keine Zeitung mehr zu schicken, das spart mir Nerven, aber leider kein unnötig hinausgeworfenes Geld.

    Ich weisss, es ist ein Kampf gegen die Windmühlen, aber es erleichtert ein bisschen das Gewissen.


alle Kommentare

  1. Capatin (kein Partner)
    19. Februar 2015 04:06

    nine fold http://mylevitra.org drugs such granted http://cialismg.org dysfunction many http://buyviagramg.org drug abuse approach http://mycheapcialis.com legitimate pharmacy

  2. Lois (kein Partner)
  3. Jace (kein Partner)
  4. Mayara (kein Partner)
  5. Victor (kein Partner)
    21. Januar 2015 19:03

    Posts like this brgeithn up my day. Thanks for taking the time. http://keasmqdui.com [url=http://dzbrqiara.com]dzbrqiara[/url ] [link=http://ygkiclrxnrz.com]ygkiclrxnrz[/link ]

  6. Jenny (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:30

    Always the best content from these prodogiius writers.

  7. Naim (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:57

    Haaahahh. I'm not too bright today. Great post!

  8. Serkan (kein Partner)
    20. Januar 2015 16:45

    That's a creative answer to a diicffult question

  9. Julia (kein Partner)
    19. Januar 2015 15:39

    All of these articles have saved me a lot of heahecdas.

  10. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    19. Dezember 2011 15:58

    Eines ist ganz sicher:

    Wenn der Leitl den Mund aufmacht, dann lügt er.
    Wie der die Öffentlichkeit verarscht, geht auf keine Kuhhaut.

  11. Hummel (kein Partner)
    19. Dezember 2011 14:28

    Nachdem ich in der aktuellen Ausgabe der AK Zeitung gelesen habe, dass neben den (bösen) Spekulanten auch die Unternehmer schuld sind an der Finanzkrise, ist mir der Kragen geplatzt und ich werde der Ak folgenden Brief schreiben:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich ärgere mich schon seit ich „Zwangsmitglied“ der Arbeiterkammer bin über die Zwangsmitgliedschaft und Ihre Mitgliederzeitung. Nach der letzten Ausgabe Ihrer Zeitung ist mir aber endgültig der Kragen geplatzt. Ich habe keine Lust mehr, Ihres zur Parteipropaganda umfunktioniertes Blatt zu lesen.
    Die permanente Hetzerei gegen die „Reichen“ und auch gegen den Mittelstand, und dazu zähle ich auch mich, sollte nicht Sinn und Zweck Ihrer Tätigkeiten sein.
    Sie vergessen, das Sie gerade immer wieder gegen jene vorgehen, welche die Arbeiterkammer und deren hochbezahlten multifunktionalen Funktionäre (wie zB. Hr. Muhm, welcher unter anderem für die SPÖ im ORF-Stiftungsrat, im Generalrat der Nationalbank, im Aufsichtsrat der Stadtwerke, im Kontrollgremium der Kommunalkredit usw sitzt und als Einflüsterer seiner Partei für immer mehr und neue Steuern kämpft) bezahlen, entweder direkt über den AK Beitrag oder über die bereits überdurchschnittlich hohen Steuereinnahmen aus dieser Gruppe.
    Ich glaube nicht, dass es Aufgabe Ihres Vereins ist, immer wieder neue Steuerideen zu erfinden und als linke Hand der Sozialisten zu fungieren.
    Da ein Austritt aus der Kammer leider gesetzlich nicht möglich ist, ersuche ich sie daher, mir keine Zeitung mehr zu schicken, das spart mir Nerven, aber leider kein unnötig hinausgeworfenes Geld.

    Ich weisss, es ist ein Kampf gegen die Windmühlen, aber es erleichtert ein bisschen das Gewissen.

    • West (kein Partner)
      19. Dezember 2011 22:36

      Na da haben Sie aber noch Glück gehabt. Denn das AK-Blättchen ist zuweilen immerhin amüsant, insbesondere die Befragungen.

      Wenn Sie beim WKÖ-Verein landen, sind Sie permanent Altpapier am schleppen. Wenn Sie aber nun denken, AK und WKÖ wären sich spinnefeind, liegen Sie falsch. Die sind in vielen Punkten ganz gleicher Meinung. Nämlich immer dann, wenn die Mittelschicht geschädigt werden kann. Vermutlich sind sie genau deshalb gegründet worden, um die Mittelschicht zu demotivieren und zu dezimieren.

      Wenn Sie als Angestellter noch einen selbständigen Nebenjob haben, dürfen Sie natürlich doppelt latzen.

      Irgendwann weiß man, wie der Hase läuft und dann ist man ohnehin immun gegen die tägliche Gehirnwäsche, ganz egal aus welchem Kanal sie dröhnt.

  12. Realist65 (kein Partner)
    19. Dezember 2011 12:25

    Wenn man ganz oben ist, dann will man Stillstand, oder?

    Und die ganze Mitleidshascherei ist sowieso nur gespielt. Jedes Mal wenn ein Staat bzw. eine für den Staat wichtige Institution in Schwierigkeiten gerät, dann passiert ein kleines Wunder und - IMMER IN LETZTER MINUTE - taucht dann doch noch von "irgendwo" Geld auf.

    http://ausserdem.info/2011/Zentralbank-gab-den-Banken-heimlich-16-Billionen

    Und bei den 16 Billionen ist der "Bailout" als alle Zentralbanken der Welt im November wieder jemanden (auch sehr heimlich) gerettet haben, gar nicht dabei.

    Wenn man die Schlagzeilen liest:

    http://www.welt.de/wirtschaft/article13743999/Zentralbanken-fluten-Maerkte-mit-frischem-Geld.html

    ... dann behaupte ich einfach mal so, dass da wieder einige Billionen in der Nacht vom 29. auf den 30. November geflossen sind.

    Unterberger schreibt immer so kompliziert, das ist irgendwie kontraproduktiv. In Wirklichkeit ist das ganze System sehr sehr einfach:

    Die Zentralbanken erzeugen Geld und versklaven damit die ganze Welt weil die ganze Geld die bedruckten Scheine ernstnimmt.

    Ende der Geschichte.

    • xRatio (kein Partner)
      19. Dezember 2011 20:08

      @Realist65 19. Dezember 2011 12:25

      Volltreffer !!

      Die jetzt schon gigantische fortlaufende Geldvermehrung und damit Geldentwertung durch Politruks und Notenbankster ist der (allein) entscheidende Punkt !!

      Damit enteignet man nicht nur die Sparer und provoziert Teuerungen.
      Man erfüllt damit den uralten Traum aller Linken und hebelt die gesamte Marktwirtschaft aus!!!

      „Um die bürgerliche Gesellschaft zu zerstören, muss man ihr Geldwesen verwüsten.“ (Wladimir I. Lenin)

      Genau das geschieht momentan. Und alle, selbst sonst gescheite Denker stecken den Kopf in den Sand!!

      Predige das absolut unwiderlegt und unwiderleglich seit hundert Jahren. :-)

      Trotzdem will's inclusive Dr. Unterberger niemand so richtig glauben.

      Puuh....
      Entsetzlich wie das heutige ökonomische Denken offenbar nur noch im linken Mainstream der linksbekloppten ökonomischen Hurenzunft der sog. "Volkswirtschaftler" schwimmen kann.

      xRatio

  13. cmh (kein Partner)
    19. Dezember 2011 10:12

    Es passt auch gut hierher, wenn ich soeben in der Postillie der WK erfahre, dass sich die Brigitte JAnk nach vollzogener Untat darüber aufpudelt, dass doch die Gemeinde Wien mit der U-Bahnsteuer, die just nach Einführung der billigeren Jahreskarten krass erhöht wurde wieder einmal die Unternehmer zur Kasse gebeten hat.

    Man fühlt sich dabei an die Tatenlosigkeit der Wirtschaftskammer erinnert, der zu einem weiteren Gesetz zu Lasten Dritter, nämlich der versuchten Zwangsumstellung der Briefkästen, rein gar nichts eingefallen ist. Ein paar Privatiers aka Zinsgeier haben dann dieses unsittliche (juristischer Terminus) Gesetz zu Fall gebracht.

    Dieses unsittliche Zechen auf Kosten Dritter ist es, das vor allem die ÖVP in eine existenzielle Krise bringt. Denn man sollte sich von dieser Partei Taten erwarten und nicht schöne Worte.

    PS Außer dieser Postillie fällt mir im übrigen kein materieller Gegenwert ein, den ich von dieser Kammer erhalte. Ein ideeller auch nicht.

  14. Susanna (kein Partner)
    19. Dezember 2011 08:57

    Ist das noch derselbe Leitl, der vor vielen Jahren mit modernen Maßnahmen in seinem eigenen Unternehmen aufhorchen ließ? Der seine Mitarbeiter beteiligt und auf diese Weise motiviert hat?

  15. Josef Maierhofer
    18. Dezember 2011 21:49

    Spinnweben.

    Ich sehe die Wirtschaftskammer als Serviceeinrichtung und Standesvertretung.

    Beides macht sie nach alten Schemen und erscheint für mich etwas alt und steif.

    Was bekomme ich von dort ? Kredite, die ich nicht will, Informationen, die ich teilweise brauchen würde, die wichtigen nämlich und die teilweise, ähnlich den Bezirkszeitungen deutlich zu teuer und zu viel kommen. Wenn man dort wirklich was brauchen würde, bekommt man es sicher nicht als Kleinstunternehmer, als der man geflissentlich am Teppich bleibt und nichts braucht, oder sich aus den Servicebauchladen der WKO aufschwatzen lässt.

    Als meine Vertretung segnet die Wirtschaftskammer, die sonderbarer weise mit Gewerkschaften verhandelt, statt mit der Arbeiterkammer, prinzipiell das ab, was die Gewerkschaften gerne möchten.

    In der Wirtschaftskammer zählen die etwa 400 000 Kleinstfirmen höchstens als Stimmvieh und als Wahlvolk, weil sie sind ja viele, die alle Abgaben zahlen müssen, während die großen Firmen jede Menge differenzierte 'Mengenrabatte' nebst Gruppenbesteuerung als Bedingung vorfinden. Die Wirtschaftskammer gilt als 'Hochburg' der ÖVP.

    Dass dann ein Dr. Leitl wie ein SPÖ Mann alle möglichen Aktivitäten der SPÖ, die man nicht gerade auf die Positivseite schreiben kann, wie etwa Dr. Androsch und sein Parteigeschenk an die SPÖ mit Unsummen aus Steuergeldern für sein Volksbegehren, während alle anderen Volksbegehren ausgehungert und behindert, bzw. unterdrückt werden, öffentlich unterstützt, wenn er zu den Sparnotwendigkeiten zusammen mit den Gewerkschaften blockiert, ja dann ist halt Stillstand und das schon die ganze Legislaturperiode.

    Irgendwie ein bisschen viel Spinnweben.

    • cmh (kein Partner)
      19. Dezember 2011 10:15

      Genau das ist es.

      Wenn die AK und der ÖGB zusammengelegt werden wie Polizei und Gendarmerie würde wir uns in Summe eine Menge Geld ersparen.

      Aber wir können nicht, denn die WK verhandelt mit beiden.

      Das sind nicht Spinnweben, die wir umgehängt bekommen haben sondern ein ziemlich reißfestes Zaumzeug.

  16. machmuss verschiebnix
    18. Dezember 2011 20:57


    Der ganze, verfahrene Karren ist mit althergebrachten Methoden nicht mehr
    in Fahrt zu bekommen, weil es schließlich genau diese Methoden waren,
    welche ihn in die Ausweglosigkeit manövriert haben !!!


    Daher sollten sich unsere Eliten nicht primär um die sekundär Effekte sorgen,
    nicht um die Spitäler, nicht ums Bildungswesen, nicht um Pensionen, nicht
    um ... einige andere Einrichtungen am Rande des Abgrundes, sondern es sollte
    darum gehen:
    wie werden wir das vertrottelte, politische System los, welches den Karren
    in den Proporz-Morast rein geritten hat, aber nichtmal im Traum daran denkt,
    die Gangart zu ändern !!!


    Am Beispiel Griechenlands sieht man am deutlichsten, wie "intelligent" es
    ist, so ein Staatswesen auch noch mit Milliarden zu stützen. Wenn so ein
    Land nicht zuallererst von seiner "polit-ideologischen Verkalkung"
    befreit wird, ist's schad' um jeden Cent.

  17. phaidros
    18. Dezember 2011 12:20

    Sehr geehrte Damen und Herren, werte Mitposter, liebe Freunde!

    Gestatten Sie bitte ein off-topic: Hiermit möchte ich mich aus dem Blog verabschieden.

    Viel wurde hier diskutiert, oft gingen die Wogen hoch - was ich auch mir zuschreibe und meinem oftmaligen Nichteinlenken, sondern Festhalten an dem, was ich als zweifelsfrei richtig ausgemacht hatte. Inwieweit das die einzige Ursache war, möge jeder für sich beurteilen.

    Bitte jeden einzelnen sehr geschätzten Mitposter und oftmals Diskussionsgegner, denen ich sicher oftmals ungerechtfertigt zu nahe getreten bin, um Nachsicht: bitte schreiben Sie es der Hitze des Gefechts zu.

    Ich bedanke mich herzlich für unglaublich viele, sehr, sehr kluge und für mich lehrreiche Statements. Ganz besonders die letzteren blieben meist von mir unbeantwortet, denn ich gestehe: wenn ich nicht den Eindruck habe, etwas aus meiner Sicht zurechtrücken »zu müssen«, dann habe ich meistens das Gefühl, ich sollte gar nichts sagen.

    Schöne Feiertage und alles Gute für das nächste Jahr. Ich würde mich freuen, wenn ich der einen oder dem anderen unter Ihnen im Science-Blog (http://www.andreas-unterberger.at/Science-Blog oder www.science-blog.at) begegnen würde, wo Sie mich ganz sicher von Zeit zu Zeit antreffen können!

    Und last, not least gibt's ja auch noch meine Mailadresse - ich freue mich über jede Kontaktaufnahme.

    BG phaidros.vie@gmail.com

    • Wertkonservativer
      18. Dezember 2011 12:55

      Lieber Freund,

      Deine Entscheidung, so sehr ich sie bedauere, wundert mich überhaupt nicht!

      Du wirst bzw. wurdest - trotz Deiner immer extrem sachlichen und fundierten Beiträge - in einer Weise angefeindet, unsachlich abqualifiziert und heruntergemacht
      (mir geht's - auf anderem Level - ähnlich) dass es sogar der sprichwörtlichen Sau graust!

      Da ist es wohl klüger, irgendeinmal die Leine zu reissen, schon aus Gründen der Zeitökonomie, aber auch des eigenen Selbstwertgefühls!
      Von jedem lassen wir uns nicht gerne beleidigen!

      Auch ich bedauere bereits, nach meinem erstem Abschied hier wieder eingestiegen zu sein; täglich Cotopaxis und anderer abschätzige Sprüche vernehmen zu müssen, trägt ja wirklich nicht zur Hebung der Lebensfreude bei.

      Nun, lieber Freund, wir sind ja weiterhin in persönlichem und BIÖ-Kontakt!

      Ein herzliches Gut Pfad!

      Dein Pfadfinderfreund

      Gerhard

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • mike1
      18. Dezember 2011 13:06

      werter phaidros !

      das ist schade, aber verständlich ! ich habe ja auch erst vor kurzem mich selbst dahin gehend geäußert, dass ich mich hier weniger einbringen werde !

      In den nächsten Tagen werde ich sowieso weniger Zeit haben und anschließend nach weihnachten werde ich für 14 tage ausländische gefilde unsicher machen und wahrlich nicht an den blog denken, sozusagen eine kurze auszeit !

      vielleicht freu ich mich dann wieder auf die wiener stadt ?

      jedenfalls alles Gute und Frohe Weihnachten !

    • fenstergucker
      18. Dezember 2011 22:29

      @phaidros

      Schade!

    • Haider
      18. Dezember 2011 23:39

      Schade!
      Ein intellektueller Blog lebt vom Widerpart!

    • xRatio (kein Partner)
      19. Dezember 2011 01:50

      @phaidros 18. Dezember 2011 12:20

      "...meinem Festhalten an dem, was ich als zweifelsfrei richtig ausgemacht hatte."

      Achso???
      Ist da jemand nicht ganz bei Sinnen, schizophren, eine multiple Persönlichkeit oder nur ein unverbesserlicher, absolut nicht lernfähiger Rechthaber?
      Derselbe Schreiberling, der jetzt von "ich als zweifelsfrei richtig" faselt, hat doch noch kürzlich, wieder im Brustton der Überzeugung, verkündet:

      "Niemals...darf eine Meinung als richtig dargestellt werden!
      Das ist auf Punkt und Komma das, was wir - noch dazu unter dem Etikett »Objektivität« - der Gegenseite so bitter vorwerfen."


      Zitat und (gepfefferte) Antwort xRatios auf diesen blühenden, typisch linken Unsinn hier:

      http://www.andreas-unterberger.at/2011/08/die-panik-oder-wann-ist-irgendwannij/#comment-143438

      Die Eingangsfrage zu beurteilen überlassen wir aber trotzdem besser den Fachkräften aus der psychiatrischen Abteilung. ;-)

      Der Herr hat in diesem Blog -stets formvollendet- :-) mehr als genug Schwachsinn abgelaicht. Ich weine ihm keine Träne nach.
      Hoffentlich taucht er wie der Blödkonservative nicht doch nach einiger Zeit wieder auf, um uns mit seinen schier endlosen, sinn- und inhaltlosen, grob falschen Tiraden zu beglücken.

      xRatio

    • Alexander Renneberg
      19. Dezember 2011 11:50

      je theatralischer der abschied desto früher die rückkunft.

      wie schon oftmals hier bewiesen wurde.

    • phaidros
      20. Dezember 2011 04:52

      Danke für die freundlichen Sympathiekundgebungen!

      Auf ein Wiedersehen im Science-Blog
      phaidros

    • Alexander Renneberg
      20. Dezember 2011 07:52

      Jörg, bist du's?

  18. Helmut Oswald
    18. Dezember 2011 11:31

    Zwei Dauerlächler im Gleichschritt - beide haben nicht nur den maskenhaften und zwangsneurotischen Dauergrinser aufgesetzt (vermutlich ausgeformt durch clevere Medienberater) beide haben auch entweder gar nichts in oder bloß etwas an der Marille. Pardon - aber die Erwähnung dieses Typus senkt nahezu zwangsläufig das Niveau des Jargon's ...

    Erstaunlich, mit welcher Geduld die gebende Hand dieses Landes bereit ist, diese Trotteltruppe noch zu finanzieren. Na ja, der Schmerz ist offenbar noch nicht groß genug. Dafür ist ja auch die FPÖ mittlerweile für einen 'Solidarbeitrag'.
    Aus einer mittelstandsorientierten, von gebildeten Leuten repräsentierten politischen Partei ist ein verdummter Sozipöbel geworden, der darüber hinaus auch noch sein Volk vergessen hat. Wofür die da sind, wissen sie wohl selbst nicht mehr ...

  19. Wertkonservativer
    18. Dezember 2011 08:02

    Seit Jahrzehnten Wirtschaftsbund-Mitglied, gebe ich unumwunden zu, dass mir Herr Leitl aus mehreren Gründen nicht zu Gesicht steht!
    Das beginnt ganz oberflächlich mit seiner Zahn- und Mundstellung, und endet dann bei seinen wirtschafts- und staatspolitischen Aktivitäten als Vertreter und Sprecher der österreichischen Privatwirtschaft!

    Es ist gewiss nicht leicht, die Betonfraktionen der Gewerkschaft und der Arbeiterkammer als Verhandlungspartner zu haben, doch als Wirtschaftsmensch stelle ich mir den obersten Vertreter unserer Zunft schon ganz anders vor, als dieser Herr Leitl sich darstellt.

    Aber was solls! Er ist nun einmal da, soll, wenn er das österreichische Unternehmertum nicht optimal vertritt, hart kritisiert werden, und - wenn es nach mir geht - recht bald wieder ausschließlich die Geschicke seines o.ö. Unternehmens schaukeln!

    Dort hat er es ja auch mit Steinen zu tun, die jedoch nicht aufschreien können, wenn seine Leute sie behauen!

    Einen schönen Sonntag wünsche ich Ihnen allen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      18. Dezember 2011 09:17

      Als kleiner Advents-Nachtrag:

      im Rahmen der von mir grundsätzlich gehörten Sonntagmorgen-Sendung
      "Du holde Kunst", eine Gedichtzeile des deutschen Lyrikers Rudolf Hagelstange zum Advent:
      "Die Welt ist hart, die Welt ist schlecht,
      da käm' ein Heiland gerade recht"!

      Ja, die Welt bräuchte wahrlich den von vielen erhofften Heiland; und - ein kleiner Schlenkerer zu unserer politischen Situation - auch unser Land würde ganz dringend eine charismatische Führungspersönlichkeit brauchen, die imstande wäre, uns zielgerichtet und kraftvoll den Weg in eine gute Zukunft zu weisen!

      Herr Leitl ist sie definitiv nicht: das walte Hugo!

      (mail to gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      18. Dezember 2011 09:31

      Jede Partei hat die Funktionäre, die ihr angemessen sind.

    • Undine
      18. Dezember 2011 09:36

      @Wertkonservativer

      "Das beginnt ganz oberflächlich mit seiner Zahn- und Mundstellung, ..."

      Christoph Leitl schafft es sogar, mit geschlossenem Gebiß zu sprechen; das tut ihm so leicht keiner nach. :-)

    • Wertkonservativer
      18. Dezember 2011 09:44

      @ Cotopaxi:

      langsam wirkt Ihre ewig gleiche Repliken-Leier fad, echt fad!

    • Cotopaxi
      18. Dezember 2011 10:18

      @ WK

      Es ist erstaunlich, dass gerade ein gebildeter Christenmensch, wie Sie einer sind, sich über die bedauerliche Zahnfehlstellung eines seiner Parteifreunde mokiert.

      An Ihnen kann man exemplarisch den österreichischen Schwarzen studieren, wofür ich Ihnen sehr dankbar bin.

    • Wertkonservativer
      18. Dezember 2011 11:25

      Sie finden immer was an mir auszusetzen, @Cotopaxi!?
      Wenn's Ihnen gut tut: stehe gerne zur Verfügung!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  20. Cotopaxi
    18. Dezember 2011 07:26

    Sogar im Schweizerischen Fernsehen macht man sich schon über Österreich als das Land der Frühpensionisten lustig. Wir stehen dort im Ansehen auf gleicher Stufe mit den Griechen.
    Wir werden auch so enden, wie die Griechen und die Schweiz wird sich gezwungen sehen, die Schengen-Grenzen zu Österreich wieder zu schließen, um Wirtschaftsflüchtlinge und kriminelle Banden fernzuhalten.

    • DerTurm
      18. Dezember 2011 13:40

      Nun ja, in der Schweiz wird 8im Unterschied zu Österreich) auch gearbeitet.

      Ich hatt es hier schon im Sommer erwähnt:

      Wenn man durch die Schweiz fährt (Bahn oder Auto), dann sticht einem tagsüber vor allem eines ins Auge: Die leeren Straßen und Plätze (Ausnahmen wie Zürich bestätigen die Regel).

      In der Schweiz fehlen die Heerscharen staatsalimentierter Leute, die tagsüber die Straßen bevölkern, um das Geld der Steuerzahler auszugeben...

    • Undine
      18. Dezember 2011 18:52

      @Der Turm

      Auffallend war vor Jahren anläßlich einer Autofahrt quer durch die Schweiz, daß auf der ganzen Strecke nur vereinzelt Lastautos unterwegs waren. In der Zwischenzeit werden es schon etwas mehr geworden zu sein, aber offensichtlich haben es die vernünftigen Schweizer so weit gebracht--im Gegensatz zu Ö!--daß die Lastautos auf die Bahn gewechselt haben; bei uns ein Ding der Unmöglichkeit!

    • Haider
      18. Dezember 2011 23:32

      Sg DerTurm:
      Eigentlich wollte ich heute nicht mehr posten: Aber Ihre Erkenntnis beschäftigt mich seit Jahren. Wenn ich als ehrlicher Pensionist wochentags in der Wr. Mariahilferstraße spaziere, dann begegnen mir Legionen von Menschen mit ausufernder Tagesfreizeit. Alle knapp über 20 Jahre alt, offensichtlich vom Steuerzahler alimentiert und unwahrscheinlich präpotent.
      Nur um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen: Denen bin ich nicht gram. Volksverräter, die derartige gesetzlichen Regelungen beschlossen haben, sind die wahren Missetäter. Spätestens 2013 wird es aber die Möglichkeit geben, solche Figuren ins Demokratie-Nirwana zu schicken. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  21. FranzAnton
    18. Dezember 2011 07:22

    Es stimmt sicher alles, was die Kommentatoren bisher zur Thematik geschrieben haben, aber guter Rat ist leider teuer.
    Irgendeine (ggf. an den Haaren herbeigezerrte, unüberprüfte) Erkrankung diente doch offensichtlich als Begründungsvehikel für Frühpension. Die Überprüfungsmöglichkeit, welche sich aus der hier kritisierten Minimaleinigung ergibt, - könnte - wohl Effizienz zeigen, wenn gewollt bzw. unumgänglich notwendig; für die Gewerkschaft, welche das Gesicht nicht verlieren möchte, bietet sich damit eine anwendbare Begründungsmöglichkeit ("nach der Kur bist eh wieder gsund").

    Off topic: Der linke Widerstand gegen in die Verfassung einbetonierte Sparpflicht erscheint rational Denkenden völlig verquer; erstens droht dadurch die republikanische Zinsenlast ins Unbezahlbare zu steigen, und zweitens würde unserer lieben Finanzministerin kaum jemand mehr überhaupt noch Geld borgen, weswegen allfällige künftige staatliche Konjunkturankurbelungsprogramme - "ohne Geld ka Musi" - im Sand verliefen. Entweder die Linksideologen begreifen das nicht, oder, viel schlimmer, sie begreifen wohl, hoffen aber insgeheim auf "revolutionäre Zustände", um ihre marxistischen Enteignungssehnsüchte befriedigen zu können. Dafür spricht die sichtliche Freude etwa über griechische oder italienische Demonstrationen. Gott schütze Österreich vor solchen an die Macht strebenden Verführern.

    • M.S.
      18. Dezember 2011 14:37

      @Franz Anton

      Von den Linken (besonders den Gewerkschaftern) war ja nicht wirklich Einsicht in die Notwendigkeit einer verantwortungsvollen Budgetpolitik zu erwarten. Leider hat sich dieser marxistische Virus auch in ÖVP-Kreisen eingenistet und sich insgesamt zu einer schwer zu bekämpfenden Epidemie entwickelt.

    • Haider
      18. Dezember 2011 23:16

      @ M.S.
      Das ist der Punkt! Prägnanter kann man nicht analysieren.

  22. RR Prof. Reinhard Horner
    18. Dezember 2011 02:29

    reinhard.horner@chello.at

    Feind - Todfeind - Parteifreund

    Derweil die ÖVP den Parteifreund Leitl hat, braucht sie keine Feinde. Und ob Österreich diesen Herrn verdient hat, bleibt sehr fragwürdig.

    • Haider
      18. Dezember 2011 23:12

      Könnte es sein, daß die ÖVP sehr viele derartiger "Parteifreunde" hat? Da fallen mir spontan Bundeshymnentexterin Rauch-Kallat, die Zaster-Mikl-Leitner, Frl. Justizministerin Karl, BM Mitterlehner und zahllose weitere Verdächtige ein.
      Ganz schlimm wird's aber im Medienbereich. Dort sind erst die wahren schwarzen Trolle unterwegs. Jeder hat zwar das perpetuum mobile erfunden. Nur Freundschaft, Loyalität, Kameradschaft sind Fremdworte. Sind 10% zu hoch gegriffen?

  23. libertus
    18. Dezember 2011 00:43

    Leitl ist doch nur ein symptomatischer Vertreter seiner Partei = der ÖVP, welche der SPÖ ständig hinterherhechelt und krampfhaft versucht sie links zu überholen.

  24. Haider
    18. Dezember 2011 00:35

    Die ganzen Zwangsmitgliedsvereine der sogenannten Sozialpartnerschaft (Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Landwirtschaftskammer) sind um keinen Deut besser als die anderen Zwangsgebührenkassierer (ORF, Österr. Hochschülerschaft, ...). Alle können sich im Faulbett garantierter Beiträge suhlen. Durch gesetzlich zugesicherte Konkurenzlosigkeit brauchen sie keinen freien Markt zu fürchten. Präpotentes Agieren ihrer Funktionäre gegenüber den von ihnen besachwalteten Mitgliedern ist das gemeinsames Markenzeichen.

    • simplicissimus
    • Undine
      18. Dezember 2011 09:28

      @Haider

      *****!
      Ich tu mich schwer mit der Entscheidung, welche der von Ihnen aufgezählten "Zwangsmitgliedsvereine" die allermieseste ist! Ausschließlich zum Nutzen der Linkslinken --abgesehen vom ORF--scheinen mir die Zwangsgebühren, die die österr. Hochschülerschaft kassiert, zu sein, denn diese Gelder fließen ohne Ausnahme in extrem linke Projekte.

    • Wertkonservativer
      18. Dezember 2011 09:42

      Werte Herrschaften!

      Alle diese Zwangsmitgliedervereine sind nun mal Realität in unserem Lande, teilweise im Verfassungsrang, insgesamt eben Politwerkzeuge gemäß unserer Auffassung ständischen Politverständnisses.
      Da können wir noch so viel schimpfen, die bekommen wir nicht los!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      18. Dezember 2011 10:33

      Ohne die Stimmen der Schwarzen Ja-und-Amen-Sager wären manche Institutionen nicht im Verfassungsrang.

    • logiker2
      18. Dezember 2011 17:13

      Diese Institutionen braucht eine Parteiendiktatur, darum wurden sie auch durch die Verfassung geschützt. Nicht zu vergessen der "freiwillige" ÖGB mit den Betriebsräten, welche bei Postenbesetzungen entsprechende "Empfehlungen" abgibt.

    • Haider
      18. Dezember 2011 22:57

      @ Wertkonservativer:
      Sie haben recht mit "ständischem Politverständnis", der diese austrofaschistischen Strukturen fordert/fördert. Nur, ich dachte, der Ständestaat hätte 1938 das Zeitliche gesegnet.

    • Gast der Zweite (kein Partner)
      19. Dezember 2011 00:53

      @ Undine

      Bezüglich der ÖH-Zwangszahlungen: Das kann ich aus erster Hand bestätigen!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung