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Der Tod eines Verbrechers

Unter den vielen üblen Typen, die es auf diesem Planeten gibt, war er wohl die widerlichste Gestalt. Der Tod des nordkoreanischen Machthabers löst daher alles andere als Trauer aus. Was noch nicht heißt, dass deswegen irgend etwas in Nordkorea besser wird.

Ein Land, das 20 Prozent seines BIP für Rüstung ausgibt (in Österreich sind es 0,7 Prozent), muss zwangsläufig wirtschaftlich verrotten. Vermutlich geht die Zahl der dort Verhungerten sogar in die Millionen. Die Zahl der lebenslang in Konzentrationslager unter unmenschlichen Bedingungen Gequälten und Ausgebeuteten beträgt jedenfalls Hunderttausende. Und gleichzeitig geht von diesem Land eine ständige Kriegsgefahr aus, weil die Machthaber seit Jahrzehnten glauben, ihren totalitären Anspruch nur unter diesem Druck der Kriegshetze aufrechterhalten zu können. Die Grenze zwischen den beiden Koreas ist die explosivste Frontlinie, die es heute auf dem Globus gibt.

Dabei ist Nrodkorea sicher von niemandem bedroht. Im Gegenteil: In Südkorea fürchtet man sogar einen raschen Zusammenbruch des Regimes, denn das würde neuerlich Millionen in eine ungeordnete Flucht an die vollen Töpfe des Südens treiben. Die Südkoreaner analysieren ja immer wieder besorgt den ökonomischen Schock, den die Wiedervereinigung fast zwei Jahrzehnte lang auf die reiche Bundesrepublik ausübte. Dabei ist das Größenverhältnis zwischen der aufnehmenden und der aufgenommenen Gesellschaft in Deutschland ein ganz anderes. Und die DDR war auch nicht ganz so rückständig wie Nordkorea.

Südkorea hofft daher jedenfalls, dass die Normalisierung und Humanisierung im Norden schrittweise stattfindet. Gleichzeitig aber muss es sich davor fürchten, dass ein neuer Machthaber eher an Krieg als an Normalisierung denkt.

Ganz unabhängig davon ein ganz anderer Wunsch: Es wäre für unser geistiges Klima ein wichtiger Fortschritt, wenn die vielen Kommunistenfreunde in der hiesigen Kulturszene oder im kommunistischen Propagandasender Ö1 oder in den ebenfalls von Kommunisten beherrschten Belegschaftsvertretungen des ORF einmal einige Monate unter den Lebensbedingungen eines Nordkoreaners leben müssten. Vielleicht macht sie das ein wenig klüger – zumndest wenn sie nicht ganz so fanatisch und zynisch wie der verstorbene Kim Jong-Il sind.

Klüger könnten aber auch alle jene von der politischen Rechten werden, die ständig voll Hass auf die USA sind. Sie sollten wenigstens einmal darüber nachdenken, weshalb die große Mehrheit der Südkoreaner den Amerikanern sehr dankbar ist, dass diese das Land (und damit auch die Millionen einst aus dem Norden nach Süden Geflüchteten) gegen den Norden verteidigt haben und noch immer verteidigen. Dagegen verschwimmt all das, was die USA an Fehlern begangen haben, zu lässlichen Sünden. Nur ein Hinweis, um eines ihrer stereotypen Vorurteile anzusprechen: In Südkorea gibt es auch kein Erdöl.

Und zu guter letzt: Welch ein Kontrast zwischen der nordkoreanischen Herrscherfamilie Kim, die nun offenbar in die dritte Degeneration geht, und dem wenige Stunden später verstorbenen Vaclav Havel. Beide waren die Nummer Eins ihrer Länder. Havel war jedoch ein Humanist ohne jede Präpotenz, der immer an die Wahrheit und die Freiheit geglaubt und für diese gekämpft hat und auch ins Gefängnis gegangen ist. Für die nordkoreanischen Herrscher gilt das absolute Gegenteil. Und nur Fanatiker wie einst Heinz Fischer konnten ihnen propagandistisch die Mauer machen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2011 14:03

    Havel mag ja eine wichtige Persönlichkeit für Tschechien gewesen sein. Ein großer Europäer war er nicht. Oder „eine Ikone der Demokratie“ wie uns der ORF-Teletext weismachen will.

    War er nicht einer, der die Sanktionen der EU gegen Österreich nicht nur lauthals einforderte, sondern sogar unterstützte? Obwohl Tschechien damals noch gar nicht Mitglied der EU war, verkündete der Präsident der Tschechischen Republik, die Sanktionen gegen Österreich mittragen zu wollen. Er fand das Abstrafen eines Landes, weil dessen Regierung ihm nicht konvenierte, nicht als anmaßende Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines fremden Landes. Es ist halt keine Demokratie, wenn sie keine Ergebnisse zeitigt, die nicht nach seinem Geschmack waren. Was die Wahlen im Herbst 99 und die daran anschließenden Koalitionsverhandlungen sonst waren, wenn nicht demokratisch, hat uns der lupenreine Demokrat allerdings nie erklärt.

    Und dann ist der „Humanist“ auch noch für die rigorose Beibehaltung der Benes-Dekrete, Synonym für brutale Enteignung, eingetreten. 2005 hat sich Österreich mit einem Ehrenzeichen bei Havel für seine „Dienste“ bedankt.

    Er hätte gut nach Brüssel gepasst.

  2. Ausgezeichneter KommentatorChristoph
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2011 14:53

    Ich ersuche unsere Kommunistenfreunde, unter anderem U.H.B.P., um eine Erklärung.

    In Kuba verwelkt ein Diktator und dessen Bruder wird Nachfolger. In Korea stirbt ein Diktator und sein Sohn tritt die Nachfolge an.

    Kommunismus = agnatische Erbmonarchie?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorcontra
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2011 15:12

    Wenn ich in den Nachrichten (z. B. ZDF!) höre, daß dieser Verbrecher verniedlicht als "exzentrischer Despote" bezeichnet wird, kommt mir das Kotzen über solch ein Messen mit 2erlei Maß!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2011 11:54

    Ich wünsche dem nordkoreanischen Volk nach dem Tod dieses üblen Diktators, daß es denselben Weg findet wie die DDR weiland 1989.

    Sämtliche "Freunde der nordkoreanischen Gesellschaft" könnten sich einbringen und eine friedliche Wiedervereinigung mit Südkorea tatkräftigst unterstützen.

    Das wäre die richtige Propaganda-Aufgabe für UHBP und andere Sympathisanten!

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2011 13:16

    "Tod den Tyrannen" !

    Selten war dieser Ausspruch so gerechtfertigt, wie jetzt beim Tod des unsäglichen Kim Jong Il !

    Wer im Rundfunk die Schluchzer und Wehschreie des irregeleiteten nordkorenischen Völkes gehört hat, die widerlichen Elogen auf dessen Karikatur-Nachfolgersohnes, der merkt klar die Gehirnwäsche-Taktik des diktatorisch geführten Staates!

    Extrem peinlich die arschkriecherische Würdigung des höchsten (südkoreanischen) UNO-Repräsentanten (eine diplomatische "Meister"-Leistung)!

    Jetzt wäre es wirklich höchst an der Zeit, dass unser HBP seine prominente Mitgliedschaft bei den "Freunden der nordkorenischen Gesellschaft" überdenkt, und -wenn er es über sich bringt - auch beendet.

    Vaclav Havel - Kim Jong Il - Dr. Fischer:

    der Vergleich macht mich sicher :
    Havel posthum Anwärter für den Friedens-Nobel-Preis!!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2011 12:02

    Oije, nun müssen wir für den HBP sicher die Reise zu den Begräbnisfeierlichkeiten zahlen, od. wird er, wie bei Kaczynski, fernbleiben? Wohl kaum.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2011 11:35

    Die Gegenüberstellung von Vazlav Havel und Kim sollte zum nächsten Thema der SN-Kontroverse werden. Ob Frau Krawagner-Pfeifer da die Meinung Dr. Unterbergers teilt (teilen darf) ?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSegestes
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2011 12:44

    Immer wieder amüsant sind diese durchgeknallten, nordkoreanischen Nachrichtensprecher!
    So ausdrucksstark können nicht einmal die ORFler per Mimik und Tonfall ausdrücken, was ihnen missfällt und was sie gut heißen ^^


alle Kommentare

  1. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    22. Dezember 2011 00:26

    "Und nur Fanatiker wie einst Heinz Fischer konnten ihnen propagandistisch die Mauer machen." (gemeint ist: den nordkoreanischen Diktatoren Kim Il-Sung und Kim Jong-il)

    Wann entschuldigt sich der derzeitige österreichische Bundespräsident eigentlich dafür, dass er ein Freund der blutigen Diktatur Nordkorea und ihrer widerlichen Diktatoren ist? Langsam wird es Zeit! Er ist doch sonst so bedacht auf politische Correctheit . . .

  2. ????? ????????????? ?????? (kein Partner)
    22. Dezember 2011 00:15

    ..????? ????????????? ??????

    http://youtu.be/wDazX9meUw8

    WIR KRIEGEN EUCH ALLE !!!!!

    Katholisch-reaktionäres Drecksgesindel

  3. cybercon
  4. Aron Sperber (kein Partner)
    21. Dezember 2011 16:49

    Die Trauer der koreanischen Gehirnamputierten Genossen war schier unermesslich…

    …doch der Gottessohn ist wiederauferstanden:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/12/20/weinet-nicht-uber-mich/

  5. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    21. Dezember 2011 13:30

    Wo bleibt das Denkmal, Herr Häupl? Schliesslich wurde Che Guevara, ebenfalls ein mehrfacher Mörder, ja auch (um unser aller Steuergeld) von den Rathausroten mit einem Denkmal geehrt. Da kommt's doch auf ein weiteres Denkmal für einen kommunistischen Mehrfach- bzw. Massenmörder auch nicht mehr an. Als Ehrengast zur Denkmalenthüllung schlage ich den Bundesheinzi vor, dem gefällt das sicher. Und die Tränen in seinen Augen werden den Grossen Nachfolger sicher gnädig stimmen.

  6. Observer
    21. Dezember 2011 10:23

    Die grosse Sauerei in Nordkorea ist es, dass die dortige Wehrpflicht 10 (in Worten: zehn) Jahre beträgt.
    Aber noch viel schlimmer ist es, dass die Nachbarn China, Südkorea und Japan, ja sogar die USA wegen der dann möglichen Millionen von Flüchtlingen an einer Änderung der derzeitigen Abschottung gar nicht interessiert sind. In kann mich noch gut erinnern, als kurz nach der deutschen Wiedervereinigung eine südkoreanische Delegation nach Deutschland reiste und die Auswirkungen (vor allem: finanziellen Aufwändungen) der Staatenzusammenlegung studierte. Der Abschlussbericht lautete: Nein danke.

  7. Trollfresse (kein Partner)
    21. Dezember 2011 00:51

    Unterberger hat wohl zu tief ins Glas geschaut:
    "kommunistischen Propagandasender Ö1"

    Ich habe eine Lachkrampf bekommen, als ich diese Trottelei des alten und verbitterten Sozihassers Unterberger gelesen habe. Wieviel Selbstdemontage will der "Blogger" sich denn noch zumuten? ;-)

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      21. Dezember 2011 13:34

      Ö1 ist wahrhaft ein linxlinker Propagandasender. Ähnlich wie die Nachrichten und Magazine (zuletzt: Report) von ORF2. Nur: wenn man längere Zeit der dortigen Gehirnwäsche ausgesetzt war (und auch vorher wenig gedacht hat) dann merkt man davon nichts, stimmt's, Trollfresse?

    • Trollfresser (kein Partner)
      22. Dezember 2011 10:05

      Mit dem "r" wurden offensichtlich auch die höheren Gehirnfunktionen gekappt.

  8. sosheimat (kein Partner)
    20. Dezember 2011 22:45

    Rotfunk-ORF vergleicht Kim Jong-iI mit Jörg Haider!!!
    Während auf der einen Seite die Meinungsfreiheit eingeschränkt wird, genießt in Österreich die andere (linke) Reichshälfte scheinbar grenzenlose Narrenfreiheit:

    http://sosheimat.wordpress.com/2011/12/20/rotfunk-orf-vergleicht-kim-jong-ii/

    • ??????? (kein Partner)
      21. Dezember 2011 00:47

      Verstehe die künstliche Aufregung des rechten kärntner Lagers nicht, waren es doch FPK/BZÖ selbst, die Nordkorea in einer Fotoausstellung im Klagenfurter Landhaus würdigten:

      http://www.kleinezeitung.at/kaernten/2174030/aufregung-um-nordkorea-ausstellung-landhaus-galerie.story

    • Zitat (kein Partner)
      21. Dezember 2011 00:48

      Mit einer Fotoausstellung, die am 21. Oktober in der Galerie des Klagenfurter Landhauses eröffnet wird, will der oberösterreichische Fotograf Wolfgang Bogner die „imperialistische Lügenpropaganda“ über Nordkorea aufdecken.

      So steht es zumindest auf der Einladung zur Eröffnung zu lesen, die vom Landhaus versendet wurde. Dafür wird die „Heimattreue“ der Nordkoreaner lobend erwähnt. Landtagspräsident Josef Lobnig (B) verteidigte die Ausstellung, SPÖ-Chef Reinhart Rohr übte heftige Kritik.

      Bogner, der vor einigen Jahren schon einmal in Klagenfurt ausgestellt hat, damals war Ungarn das Thema, hat, wie Landtagsamtsdirektor Robert Weiss auf APA-Anfrage erklärte, selbst den Vorschlag gemacht, in Klagenfurt eine Nordkorea-Fotoausstellung zu machen. Verantwortlich für die Landhaus-Galerie ist der Landtagspräsident.

      Auf der Einladung zur Ausstellungseröffnung steht – über einem Bild der nordkoreanischen Flagge – der Text: „Nordkorea – Fernöstliche Faszination mit starkem Nationalbewusstsein und Heimattreue … keine Ausländer … keine Asylanten.“ Und weiter im Klappentext: „Wenn man den Nachrichten der vergangenen Jahre über dieses abgeschottete Land glauben (sic!) schenkt, müsste es total im Chaos liegen… müssten mangels Lebensmittel die Menschen Gras essen… müssten mangels Elektrizität die Familien abends nur im Dunklen sitzen…“. Dem, so Bogner, sei aber nicht so, das sei nur Propaganda.

      Auf der Auswahl von Bildern auf der Rückseite der Einladung sind fröhliche Menschen in adretter Kleidung zu sehen, weiters eine Panorama-Ansicht von „Nordkoreas moderner Hauptstadt Pyongyang“ sowie eine der gigantischen Statuen des jahrzehntelang regierenden Diktators Kim Il Sung. Dieses Bild wurde mit dem Bildtext: „Der große Führer Kim Il Sung“ versehen. Eine Anfrage der APA bei Bogner, wie denn die Texte auf der Einladung zu verstehen seien, beantwortete dieser mit den Worten: „Das sind alles Fakten. In Nordkorea gibt es bis auf eine winzige chinesische Minderheit keine Ausländer, somit auch keine Asylanten.“

      Bogner betonte, dass er „im ganzen Land niemanden hungern“ habe sehen. Auch abseits der Hauptstadt biete Nordkorea ein völlig anderes Bild als es in den Medien dargestellt werde, „man sieht keinerlei Gesindel in den Straßen, keine Arbeitslosen, keine Bettler oder Betrunkene“.

      Lobnig meinte zu der Causa, er habe die Texte nicht verfasst, er stelle nur die Räumlichkeiten und die Infrastruktur zur Verfügung. Zum Inhalt der Schau erklärte er: „Bogner versucht zu dokumentieren, dass diese Lügenpropaganda nicht stimmt, dass das Land frei ist, dass die Menschen dort nicht in Armut leben und ihre Kultur leben dürfen.“

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      21. Dezember 2011 00:52

      Da schliesst sich der Kreis zwischen den Rechtsextremen und den Kommunisten.

  9. schreyvogel
    20. Dezember 2011 21:22

    Der furchtbare Verbrecher Kim Il Jong sitzt sicher neben A. Hitler, S. Hussein und M. Ghadhafi in der Hölle und erleidet dort entsetzliche Pein, während vom Himmel aus die Heiligen W. Churchill, D. Eisenhower, H.S. Truman und seit neuestem V. Havel beifällig zuschauen und Gott preisen, denn Gott ist gerecht!

  10. Wahrheit (kein Partner)
    20. Dezember 2011 20:56

    Nach Grasser-Exklusiv-Gerichtsakt-Lesungen in der Aula gibts jetzt Exklusiv-Aufdecker-Journalismus in der bekannt politisch ausgewogenen ORF-Satire-Show "Wir Staatskünstler":

    Wo war die Leistung?“, fragt der Grün-Aufdecker Peter Pilz. Er will die Frage dieses Mal von Maria Rauch-Kallat beantwortet haben. Konkret hält er der Ex-Ministerin und Ex-ÖVP-Generalsekretärin vor, von einer gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft 58.000 Euro Honorare bezogen zu haben – ohne Gegenleistung. In der ORF-Satire „Wir Staatskünstler“ präsentieren die Kabarettisten Scheuba, Maurer und Palfrader am Donnerstag ( ORF 1 , 23.35 Uhr) ein Dokument, das vorab auch dem KURIER vorliegt: Pilz hat den Revisionsbericht des Verbandes Gemeinnütziger Bauvereinigungen ausgegraben. Der hat 2007, 2008 und 2009 die gemeinnützige Gesellschaft Buntes Wohnen geprüft.

    Kein Vertrag
    Die Revision beanstandet Honorare über 58.000 Euro an die mrk Consult – die Leistung war unklar, es wurde kein Vertrag vorgelegt. Im Firmenbuch gibt es zwei Firmen mit diesem Namen – eine residiert in Gumpoldskirchen. Deren Inhaber sagt, dass er nie für Buntes Wohnen gearbeitet habe. Die andere sitzt in Wien – deren Alleininhaberin ist Rauch-Kallat. Pilz: „Mir wurde auch bestätigt, dass es um ihre Firma geht. Mehr noch: Nach der Rüge durch die Revision hat mrk 48.000 Euro rückgezahlt. Die restlichen 10.000 wurden vorläufig nicht rückgefordert, aber mir wurden sowohl die Zahlungen als auch die Rückzahlung bestätigt. Das betrachte ich als Schuldeingeständnis. Jetzt möchte ich, dass sie alles offenlegt.“
    Pilz recherchiert schon seit Jahren hinter Rauch-Kallats Ehemann, dem Waffenlobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly, hinterher. „Sie hat wohl eine Fortbildung in der Familie genossen“, sagt er. Pilz ortet ein ganzes Netzwerk hinter dem gemeinnützigen Wohnbau. Der Akt zu Buntes Wohnen liege jedenfalls bereits beim Amt der Wiener Landesregierung.
    Rauch-Kallat kann gegenüber dem KURIER keine konkreten Angaben zu B untes Wohnen machen. „Ich habe mehrere Firmen beraten.“ Es gebe aber „sicher einen Vertragsgegenstand. Ich gehe nie ohne Vertrag hinaus, aber über Kunden kann ich keine Auskunft geben.“ Rückzahlungen habe es „mit Sicherheit nicht“ gegeben; zu den Beanstandungen müsse man beim Kunden nachfragen. Von Buntes Wohnen gab es vorerst keine Stellungnahme. Die Firma heißt heute Pannonia; die Geschäftsführer sind laut ihrem Büro erst im Jänner wieder zu sprechen.

    http://kurier.at/nachrichten/4478570-honorare-pilz-hat-rauch-kallat-im-visier.php

  11. black (kein Partner)
    20. Dezember 2011 20:26

    A.U.: "Vermutlich geht die Zahl der dort Verhungerten sogar in die Millionen."

    Das Präsidiumsmitglied der österreichisch-nordkoreanischen Freundschaftsgesellschaft kann hier genauere Auskunft geben, falls es nicht gerade weinend am Klo weilt.

  12. carlo soziale (kein Partner)
    20. Dezember 2011 19:51

    Hier kann irgendetwas nicht stimmen.
    Dieser Kim war nicht nur der gütige Vater aller Nordkoreaner, er war auch ein großer Held. Dieser stirbt ganz unheldenhaft während einer Zugfahrt an einem gewöhnlichen Herzinfarkt.
    Ein ehrenhafter Tod bei der Verteidigung irgendeiner Grenze gegen eine Übermacht von Feinden wäre angemessen gewesen. Dies hätte sein Sohn mindestens für ihn offiziell verkünden müssen.
    So bekommt man den Eindruck, als wäre der neue Kim bemüht, seinen Vater so schnell wie möglich zu überstrahlen.

  13. Holmes (kein Partner)
    20. Dezember 2011 18:04

    Wie in einer Monarchie geht im kommunistischen Nordkorea die Macht vom Großvater auf den Vater und jetzt vom Vater auf den Sohn über. Spontan fällt mir dazu die Wiener Clique Häupl, Schieder, Pelinka, Rudas etc. ein, welche Stadt und Land unter sich aufteilen und auch nur mehr Verwandte an den Futtertrog lassen.

  14. Aron Sperber (kein Partner)
  15. Martin Klein (kein Partner)
    20. Dezember 2011 16:36

    Wer sich über den Tod eines Menschen freut, nur weil er einer anderen Welktanschauung angehört hat, aber gleichzeitig der katholischen Kirche unabhängig von allen Vorkommnissen die Mauer macht, der sollte, um mit Kurt Krenn zu sprechen, besser das Maul halten.
    Unabhängig von allen Greueltaten, jetzt ist Kim Jong Il tot.
    Es reicht, zu schreiben : De mortuis nihil nisi bene. Ergo: nihil.

    • Segestes (kein Partner)
      20. Dezember 2011 16:57

      Verzeih mir, dass ich jetzt nicht deiner rhetorischen Großartigkeit huldige,
      aber niemand freut sich deshalb über den Tod dieses Irren, bloß weil
      er eine andere Weltanschauung hatte, sondern weil er zehntausende
      Menschenleben direkt, und hunderttausende Menschenleben indirekt,
      auf dem Gewissen hat.
      Und jetzt geh mit deiner banalen Wortklauberei bitte wieder deinen Eltern
      und deinen Lehrern auf den Wecker.

    • contra
      20. Dezember 2011 16:58

      @Segestes

      *********!

    • Bodo
      20. Dezember 2011 18:40

      Manch einer hält sich halt für einen Philosophen.......

  16. Torres (kein Partner)
    20. Dezember 2011 14:35

    "Ein Land, das 20 Prozent seines BIP für Rüstung ausgibt, muss zwangsläufig wirtschaftlich verrotten". Andere Beispiele von Ländern, die ähnliche Beträge für die Rüstung ausgeben, etwa die USA oder Israel, bestätigen diese Aussage Unterbergers: es handelt sich um total verrottete Staaten, die das aber gut zu verbergen wissen, nur Unterberger ist ihnen auf die Schliche gekommen.

    • Segestes (kein Partner)
      20. Dezember 2011 15:02

      Bereits Eisenhower hat vor dem Rüstungs- und Polit-Konglomerat in seiner letzten TV-Ansprache 1961 gewarnt.

      http://www.youtube.com/watch?v=8y06NSBBRtY

      Man hat nicht auf Ihn gehört und nun geht die USA deshalb wirtschaftlich den Bach hinunter.

    • Heri (kein Partner)
      20. Dezember 2011 23:02

      @ Torres,

      bitte zuerst recherchieren bevor Sie solchen Stumpfsinn schreiben:
      USA: 4.7% vom BIP
      Israel: 6.9%
      Österreich: 0.9%
      Nordkorea: 25% (schätzung)

  17. Carlo (kein Partner)
    20. Dezember 2011 13:46

    Ich wundere mich, dass Ihnen das wirklich nicht zu peinlich ist, Heinz Fischer als fanatischen Kommunisten und Fan des nordkoreanischen Regimes hinzustellen.

    • Segestes (kein Partner)
      20. Dezember 2011 14:54

      Natürlich ist der Heinzi nicht Kommunist, sondern Opportunist.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      20. Dezember 2011 16:39

      Heinz Fischer hat bis dato NICHTS getan, um dieses Bild zu relativieren.

    • jump (kein Partner)
      20. Dezember 2011 17:40

      Unterberger ist schon lange nichts mehr peinlich!
      Und der "kommunistische Propagandasender Ö1"? Man kann wirklich nur noch Mitleid für diesen armen, verbitterten, hasserfüllten Mann(der angeblich einmal ein ernstzunehmender Journalist war) empfinden!

    • Torres (kein Partner)
      20. Dezember 2011 20:00

      @jump
      Da gebe ich Ihnen absolut recht: man kann dem ORF sicherlich vorwerfen, eine gewisse links-grüne Neigung zu haben, aber Ö1 einen "linkskommunistischen Propagandasender" zu nennen, ist wohl jenseits jeglicher journalistischer Ethik.

    • Trollfresser (kein Partner)
      22. Dezember 2011 10:13

      Das Schöne an jump ist, dass er meist im Doppelpack mit Torres auftritt.

      Jedoch zu Carlo:

      Wenn ich mir einen Kommunisten vorstelle kommen immer solche Bilder wie das von Fischer. Immer vorsichtig und schleimig-konziliant um im richtigen Zeitpunkt beinhart zuschlagen.

      HF ist daher das Idealbild eines fanatischen Kommunisten. Die aufgeblasene nordkoreanische Tellerkappe würde er sicher mit ebensolcher Würde tragen wie das BP-Amt.

  18. Tertullian (kein Partner)
    20. Dezember 2011 13:16

    auch wenn ihn kaum einer von uns persönlich kannte..........
    gespenstisch anmuten die öffentlichen Heulorgien um den "Großen Bruder" -
    es entspricht voll dem warnenden Bild von Eric Blair (George Orwell) aus 1948 (1984)
    im "freien Westen" gedeiht der Meinungsterror und die politische Unterdrückung etwas subtiler

  19. Segestes (kein Partner)
    20. Dezember 2011 12:44

    Immer wieder amüsant sind diese durchgeknallten, nordkoreanischen Nachrichtensprecher!
    So ausdrucksstark können nicht einmal die ORFler per Mimik und Tonfall ausdrücken, was ihnen missfällt und was sie gut heißen ^^

    • Undine
      20. Dezember 2011 13:57

      @Segestes

      Sie meinen also, unsere ORFler könnten von den nordkoreanischen Kollegen und Kolleginnen noch lernen? :-)

      Ich erinnere mich noch zu gut an Josef Broukal; der kam regelmäßig ins Stottern, wenn in einem Satz Jörg Haider vorkam! Den biblischen Haß, den er gegen J.H. hegte, konnte und wollte er einfach nicht verleugnen.
      Als Danielle Spera in der ZIB1 den Tod J.Hs verkündete, trug sie einen knallroten Blazer, so groß war ihre Freude damals. In Nordkorea wäre man doch ziemlich befremdet, denke ich.

    • Segestes (kein Partner)
      20. Dezember 2011 14:25

      Ich muss gestehen, das vom Broukal habe ich auch schon oft gehört.
      Mir ist der aber ehrlich gesagt nie negativ aufgefallen.
      Schon eher Robert Hochner, der ja zeitgleich im ORF agierte wie Broukal
      Absolut positiv war hingegen Hans Georg Heinke.
      Dem konnte man seine politischen und weltanschaulichen Präferenzen
      während der Moderation nie ansehen.
      So jemand wird beim ORF aber natürlich auch nix.

    • Undine
      20. Dezember 2011 18:46

      @Segestes

      "Absolut positiv war hingegen Hans Georg Heinke"

      Ja, den hab' ich auch sehr geschätzt. Daß er kein Liebkind des ORF ist, spricht für ihn!

  20. Gutartiges Geschwulst (kein Partner)
    20. Dezember 2011 11:30

    Für unseren Genossen Kim Jong II, zum Ewigen Gedenken:

    http://www.youtube.com/watch?v=yyhtIg6V4o0

    Meine erste Freundin rauchte übrigens auch „KIM“!
    „Marlboro“ war ihr zu stark.

  21. RR Prof. Reinhard Horner
    19. Dezember 2011 16:30

    reinhard.horner@chello.at

    Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein konnten

    Václav Havel und Kim Jong-Il – ihr Leben und ihr fast gleichzeitiger Tod geben uns viel zu denken. Einerseits ein vielfältig großartiger Mensch, ein Vorbild, ein Verlust und andrerseits ein rücksichtsloser Machthaber eines verbrecherischen Regimes, vielleicht eine Erleichterung.

    Über Havel ist aktuell auch in Österreich viel Treffendes und Gutes gesagt und geschrieben worden. Möge es in Erinnerung bleiben und zur Vertiefung der Freundschaft mit seinem Vaterland, unserem mehrfach wesentlichen Nachbarland beitragen!

    Nun wird’s interessant, was dieselben Redner und Schreiber zu Kim Jong-Il und Nordkorea verlauten lassen werden. Zum Nutzen der Entfaltung unserer gesellschaftlichen und politischen Kultur!

  22. Helmut Oswald
    19. Dezember 2011 16:23

    Ob politische Rechte, politische Linke oder die jetzt schon ach so Klugen noch klüger werden oder nicht - Hass auf wen auch immer - ist stets ein schlechter Ratgeber. Soweit ist dem Autor jedenfalls recht zu geben. Was die Vereinigten Staaten aber für Südkorea getan haben, haben sie aus einem einzigen Grund getan - nämlich um Ihren eigenen Interessen zu folgen. Die Lage in Korea, in Asien und in Europa wurde durch sie alleine gemeinsam mit Stalin geschaffen. Niemand sollte vergessen, daß die Aufteilung der Welt - offenbar nur dann verwerflich, wenn andere sie vornehmen - ohne Not durch die Vereinigten Staaten im Pakt mit den Kommunisten vorgenommen wurde. 1.) sie waren die durch den Weltkrieg unverbrauchteste Macht 2.) sie waren hinsichtlich ihrer
    materiellen Kriegsrüstung die entscheidende Macht 3.) ohne sie und ihre, auch schwere Waffen umfassenden und bis 1947 (!) fortgesetzten Hilfslieferungen an die Sowjets konnten diese nicht einmal ihre Bevölkerung selbst ernähren und 4.) sie besaßen das Atombombenmonopol. Keinen einzigen dieser Trümpfe haben Roosevelt oder Truman oder ihre Berater jemals gegen den gewalttätigen Kommunismus ausgespielt. Wie hinlänglich bekannt, waren aber gerade die Vereinigten Staaten kurz zuvor keineswegs zu zimperlich gewesen, ihnen widerwärtige Mächte durch Embargomaßnahmen und das Aufrüsten ihrer Gegner in die Enge zu treiben - woher also plötzlich dieser Sanftmut ? Selbst jene - wie etwa die Polen - denen der seinerzeitige US Botschafter noch Mut gemacht hat, in den Krieg gegen Deutschland zu treten, wurden noch im Stich gelassen. Die fassten dann prompt den Mut zum Bromberger Blutsonntag. Die Sicht, die Koreaner hätten somit die Wohltaten amerikanischer Politik erfahren ist wohl eher atemberaubend - niemand anderer als diese Macht alleine hat die Hälfte des Globus zuerst an die Kommunisten verkauft, um danach bittere Krokodilstränen zu weinen, wie böse diese doch seien. Anstatt Stalin an der alten polnisch-russischen Grenze zu stoppen - die Wehrmacht war längst geschlagen - schenkten sie ihm noch ganz Osteueropa dazu. Was nachkam, waren Korrekturen des spät erkannten Schadens - immer auf dem Rücken der zuvor wie Handelsware verkauften Völker.
    Fürwahr - recht werthaltig. Nein - kein Hass - nur eine klare Sicht. Ohne Illusionen.

  23. Alfred E. Neumann
    19. Dezember 2011 15:32

    Allen interessierten Blog-Partnern darf ich dringend das Buch "Im Dienste des Diktators" von Ingrid Steiner-Gashi ans Herz legen. Eine bemerkenswerte Bilanz des Realsozialismus.

    http://www.amazon.de/Im-Dienst-Diktators-nordkoreanischen-Agenten/dp/3800074508/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1324305002&sr=1-1

  24. Christoph
    19. Dezember 2011 15:17

    @contra

    danke! man lernt nie aus.

  25. contra
    19. Dezember 2011 15:12

    Wenn ich in den Nachrichten (z. B. ZDF!) höre, daß dieser Verbrecher verniedlicht als "exzentrischer Despote" bezeichnet wird, kommt mir das Kotzen über solch ein Messen mit 2erlei Maß!

  26. Christoph
    19. Dezember 2011 14:53

    Ich ersuche unsere Kommunistenfreunde, unter anderem U.H.B.P., um eine Erklärung.

    In Kuba verwelkt ein Diktator und dessen Bruder wird Nachfolger. In Korea stirbt ein Diktator und sein Sohn tritt die Nachfolge an.

    Kommunismus = agnatische Erbmonarchie?

  27. Brigitte Imb
    19. Dezember 2011 14:38

    OT - ECHO2 ist druckfrisch eingelangt u. online abrufbar.

    http://www.conwutatio.at/

    • Alexander Renneberg
      19. Dezember 2011 15:10

      und wurde auch schon bei mir in wien von helmut, kurt etc. abgeholt ;-)

      sieht sehr gelungen aus!

    • Undine
      19. Dezember 2011 19:30

      ...und wird schon munter verteilt--an handverlesene Leute, die es auch zu würdigen wissen! Auch interessierte Patienten in etlichen Ordinationen können sich schon über die Früchte unserer "Mühen" freuen!

  28. contra
    19. Dezember 2011 14:26

    OT aus heimischen Gefilden:

    http://salzburg.orf.at/news/stories/2513766/

    Wenn das kein Alarmzeichen ist?

  29. Celian
    19. Dezember 2011 14:03

    Havel mag ja eine wichtige Persönlichkeit für Tschechien gewesen sein. Ein großer Europäer war er nicht. Oder „eine Ikone der Demokratie“ wie uns der ORF-Teletext weismachen will.

    War er nicht einer, der die Sanktionen der EU gegen Österreich nicht nur lauthals einforderte, sondern sogar unterstützte? Obwohl Tschechien damals noch gar nicht Mitglied der EU war, verkündete der Präsident der Tschechischen Republik, die Sanktionen gegen Österreich mittragen zu wollen. Er fand das Abstrafen eines Landes, weil dessen Regierung ihm nicht konvenierte, nicht als anmaßende Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines fremden Landes. Es ist halt keine Demokratie, wenn sie keine Ergebnisse zeitigt, die nicht nach seinem Geschmack waren. Was die Wahlen im Herbst 99 und die daran anschließenden Koalitionsverhandlungen sonst waren, wenn nicht demokratisch, hat uns der lupenreine Demokrat allerdings nie erklärt.

    Und dann ist der „Humanist“ auch noch für die rigorose Beibehaltung der Benes-Dekrete, Synonym für brutale Enteignung, eingetreten. 2005 hat sich Österreich mit einem Ehrenzeichen bei Havel für seine „Dienste“ bedankt.

    Er hätte gut nach Brüssel gepasst.

    • contra
      19. Dezember 2011 15:14

      @Celian

      Und dafür wurde ihm gestern abends auch noch eine eigene, beweihräuchernde Diskussionssendung im ORF gewidmet.

      Typisch für unsere verläßlichen Nestbeschmutzer am Küniglberg!

    • Undine
    • Wertkonservativer
      20. Dezember 2011 07:56

      @Celian:

      Ich hätte wahrlich mehr Grund, auf Tschechien und auf die Tschechen unversöhnlich böse zu sein (Austreibung mit Restfamilie, Vater im CS-KZ umgekommen, usw.), als viele hier.

      Trotzdem bin ich bereit, unseren nördlichen Nachbarn "die Hand zu reichen" und Versöhnung anzustreben!

      Was immer auch Vaclav Havel Unfreundliches gegenüber Österreich gesagt und getan haben mag (ich habe das trotz wacher Zeitgeschichte-Verfolgung so eigentlich nicht in Erinnerung), er war der Erste im Lande, der sich bei uns Sudetendeutschen entschuldigt und uns "die Hand gereicht hat"!

      Schon aus diesem Grunde bleibe ich dabei, Havel weiterhin als einen großen Europäer zu bezeichnen.
      Ein Dichter, der durch die Zeitumstände in die brutale Welt der Politik gestoßen wurde: den Mann macht mir niemand so leicht madig, auch nicht Celian!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  30. Wertkonservativer
    19. Dezember 2011 13:16

    "Tod den Tyrannen" !

    Selten war dieser Ausspruch so gerechtfertigt, wie jetzt beim Tod des unsäglichen Kim Jong Il !

    Wer im Rundfunk die Schluchzer und Wehschreie des irregeleiteten nordkorenischen Völkes gehört hat, die widerlichen Elogen auf dessen Karikatur-Nachfolgersohnes, der merkt klar die Gehirnwäsche-Taktik des diktatorisch geführten Staates!

    Extrem peinlich die arschkriecherische Würdigung des höchsten (südkoreanischen) UNO-Repräsentanten (eine diplomatische "Meister"-Leistung)!

    Jetzt wäre es wirklich höchst an der Zeit, dass unser HBP seine prominente Mitgliedschaft bei den "Freunden der nordkorenischen Gesellschaft" überdenkt, und -wenn er es über sich bringt - auch beendet.

    Vaclav Havel - Kim Jong Il - Dr. Fischer:

    der Vergleich macht mich sicher :
    Havel posthum Anwärter für den Friedens-Nobel-Preis!!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  31. Brigitte Imb
    19. Dezember 2011 12:02

    Oije, nun müssen wir für den HBP sicher die Reise zu den Begräbnisfeierlichkeiten zahlen, od. wird er, wie bei Kaczynski, fernbleiben? Wohl kaum.

    • brechstange
      19. Dezember 2011 12:04

      Ausländische Gäste sind nicht zugelassen. Die wissen wohl warum.

    • Brigitte Imb
      19. Dezember 2011 12:19

      Ja wirklich? Na wenigstens was erspart.

    • logiker2
      19. Dezember 2011 12:38

      Gäste sind nicht zugelassen, sehrwohl persönliche Freunde des Regiems, also nichts mit Kostenersparnis. Ausserdem wird sich schon ein versteckter Supventionstopf finden zur Reisefinanzierung.

    • Undine
      19. Dezember 2011 20:09

      Wie wär's mit einer kleinen Wette, ob UHBP hinter dem Sarg von Genossen Kim Jong-Il hermarschieren wird oder nicht? :-) Die Feiertage wird sich unser Bundesheinzi eher nicht verhunzen lassen wollen.....

    • Brigitte Imb
      19. Dezember 2011 22:58

      Ach, am 29. soll das große Ereignis stattfinden. Also alles ginge sich wunderbar aus, und der Heinzi könnt´s zu Silvester trotzdem zuhause krachen lassen......

  32. libertus
    19. Dezember 2011 11:54

    Ich wünsche dem nordkoreanischen Volk nach dem Tod dieses üblen Diktators, daß es denselben Weg findet wie die DDR weiland 1989.

    Sämtliche "Freunde der nordkoreanischen Gesellschaft" könnten sich einbringen und eine friedliche Wiedervereinigung mit Südkorea tatkräftigst unterstützen.

    Das wäre die richtige Propaganda-Aufgabe für UHBP und andere Sympathisanten!

  33. brechstange
    19. Dezember 2011 11:36

    Warum "wie einst", war er nicht gerade mit einer Wirtschaftsdelegation dort und wurde nicht kürzlich eine Nordkorea-Ausstellung in Wien gezeigt, um den Nordkoreanern, nein dem Regime, Devisen zukommen zu lassen.

    Ein Bekannter sagte in Nordkorea wäre eh alles in Ordnung, alles nur Propaganda. Echt lustig, nein eher traurig, wenn man hofiert wird, dann wird man selbst zum Propaganda-Opfer.

  34. Anton Volpini
    19. Dezember 2011 11:35

    Die Gegenüberstellung von Vazlav Havel und Kim sollte zum nächsten Thema der SN-Kontroverse werden. Ob Frau Krawagner-Pfeifer da die Meinung Dr. Unterbergers teilt (teilen darf) ?

    • Maria Kiel
      19. Dezember 2011 18:31

      aber aber - Sie wollen die KrachPfeiffe doch nicht allen Ernstes in den Freitod treiben :-)

    • Anton Volpini
      19. Dezember 2011 19:07

      @Maria Kiel
      Bisher konnte sich Fr. KKP immer im luftleeren, sozialistischen Raum austoben mit meist atemberaubenden Begründungen. Aber bei diesem Thema wäre sie das erste Mal festgenagelt. Oder auch nicht, aber genau das hätte ich gerne gewußt.
      Die Gefahr eines Suizids ihererseit ist äußerst gering, da ja Sozialisten durch die Schuldfestmachung anderer eine dicke Hornhaut um die Seele ausgebildet haben.
      :-)





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