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Was Jobs, Kurse und Wachstum wirklich killt

Es war eine politische Illusion zu glauben, dass sich die Welt an die ständigen Schreckensmeldungen aus Europa gewöhnt hätte. Kaum waren jeweils die Hunderte Milliarden schweren Rettungspakete geschnürt, war schon klar, dass sie zu klein waren. Was sofort den Ruf nach weiteren Paketen auslöste. Die Börsen schöpfen zwar bei jedem Paket ein paar Tage Hoffnung. Aber immer wieder setzt sich die Depression durch. Der Glaube schwindet, dass mit solchen Paketen, die gigantische Summen scheinbar aus dem Nichts schaffen, irgendetwas zu retten wäre. Die Beschwichtigungsreden von Politikern schaden nur noch deren Glaubwürdigkeit, und können die Stimmung nicht mehr bessern.

Eine der Hauptursachen der Krise findet sich in einem eher unbeachtet gebliebenen EU-Bericht. Ihm zufolge müsste etwa Spanien die Löhne um zweistellige Prozentsätze senken. Ähnlich Portugal und Griechenland. Nur so können sie wieder wettbewerbsfähig werden. Nur dann würde in diesen Ländern wieder investiert. Nur dann gäbe es wieder mehr Jobs für die schon fast zur Hälfte arbeitslosen Jungen. Das heißt aber mit anderen – nicht ausgesprochenen – Worten: Solange das nicht passiert, fließen die Hilfsgelder in ein Fass ohne Boden und können jeweils nur kurze Zeit die Illusion eines vollen Fasses erwecken.

Damit aber zeigt sich, dass das ökonomische Problem der Finanz- und Schuldenkrise in Wahrheit vor allem ein politisches Problem ist. Das macht die Krise aber noch viel schwerer lösbar. Denn in keinem einzigen Land scheint die politische Energie vorhanden, den Menschen einen so hohen Reallohnverlust aufzuzwingen. Dabei geht es gar nicht mehr nur um die Angst der Machthaber vor einer Abwahl – die zuletzt mit Ausnahme der stabilen und sparsamen Länder im Norden ohnedies überall schon zur Regel zu werden scheint. Ein solcher drastischer Gehaltsschnitt könnte aber sogar auch revolutionäre Unruhen auslösen.

Da wird es schon fast verständlich, wenn auch nicht verzeihlich, dass die Politik halt immer doch lieber irgendwie weiterwurstelt. Und dass sie nicht wagt, ihren Bürgern die ganze Wahrheit zu vermitteln.

Verschlimmernd kommt dazu, dass auch heute noch viele Gewerkschaften der These anhängen, „mehr Kaufkraft“ wäre ein Mittel, der Krise zu entkommen. Mit Kaufkraft meinen sie aber nichts anderes als Lohnerhöhungen, die nicht auf Produktivitätsgewinnen, sondern auf weiteren Schulden beruhen. Diese reduzieren automatisch das Angebot an Jobs. Dazu kommen weitere sinnlose Kostenbelastungen für Europas Wirtschaft, an denen zwar die Gewerkschaften nicht schuldig sind, dafür aber die Parlamente: Etwa die die Stromkosten in die Höhe treibenden Förderungen für technisch wenig ergiebige Alternativenergien.

Dennoch ein Hoffnungsschimmer zum Schluss: Italiens Gewerkschaften haben ein Papier unterschrieben, in dem sie zwar (noch) nicht für Lohnsenkungen sind, aber für Privatisierungen, Flexibilität und Liberalisierungen. Das waren bisher ganz ungewohnte Töne.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2011 08:30

    Unabhängig von der gegenwärtig ausufernden Schulden- und somit Weltfinanzkrise, ist wohl eines klar:
    die derzeitige Übermacht der Roten in unserem Lande basiert auf deren mehrheitlicher Anhängerschaft: der Leute, die immer mehr fordern, immer weniger arbeiten wollen, und vom Staat alle diejenigen Wohltaten erwarten, die ihnen die Medien und die Meinungsführer täglich vorgaukeln, einreden und durch laufendes Schuldenmachen auch ermöglichen!

    Wo Dummheit, Faulheit, Primitivität und Dekadenz vorherrschen, verhallen die Stimmen der Einsichtigen und Klugen im Nirgendwo!

    gerhard@michler.at

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2011 00:48

    diese ganze krise ist auf unsere biologie als menschen zurückzuführen.
    letzlich unterscheiden wir uns weder in unserer intellektuellen kapazität noch in unserer emotionalität praktisch nicht vom steinzeitmenschen.
    einige wichtige intellektuelle vorgänge,konrad lorenz würde sie als "fulguration" bezeichnet haben,bewirkten,dass wir die welt so sehr dominieren.die schrift und der buchdruck waren entscheidend dafür,dass es zu einer explosion der weitergabe von information kommen konnte.
    mit der emotionalität war das nicht so,da sind wir nach wie vor auf steinzeitlevel.
    auch was aktien und die finanzmärkte betrifft.
    früher haben solche krisen zur bereinigung in kriege gemündet,um wieder eine tabula rasa herzustellen,einen neubeginn zu ermöglichen.
    in der heutigen globalisierten welt ist das so gottseidank nicht mehr so leicht möglich.aber nicht auszuschliessen.
    all das ist auch der grund,weswegen die ganzen experten und wunderwuzzis ratlos sind.sie müssten auch gute psychologen und stragen,kenner der stammesphilosophien etc sein.
    es ist jedenfalls eine spannende zeit,hoffentlich nicht zu spannend!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2011 00:50

    Das ist das gleiche Faß ohne Boden wie bei der Sozialpolitik:

    Je mehr und höhere Sozialhilfen gewehrt werden, umso mehr wachsen die Sozialfälle an und umso größer werden die Begehrlichkeiten.

    Und auch hier wissen die Regierungen offensichtlich keine mutigeren Lösungen als Weiterwursteln mit immer mehr und höheren Schulden!

    Wie sich die Bilder gleichen und deshalb geht es im Gleichschritt mit dem Finanzmarkt und dem sozialen Frieden bergab!

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2011 08:43

    Ihr letzter Absatz ist der positive.

    Die Gewerkschaften in Italien fangen an, Vernunft anzunehmen und in die richtige Richtung zu gehen.

    Bisher, und bei uns noch immer, sind die Gewerkschaften immer als die verantwortungslosen Schuldentreiber aufgetreten und haben nicht an die Zukunft gedacht.

    Ein Land kann nur dann konkurrenzfähig sein und weiterbestehen, wenn es Arbeit fördert und nicht verhindert, aus dem Land schafft oder auf Kredit Luftjobs erzeugt, und wenn es zu einem annehmbaren und konkurrenzfähigen Preis erzeugt.

    Die Gewerkschaften bei uns müssen weg von dem sozialistischen Neidgedanken hin zur Erhaltung unserer Arbeitsplätze und Schaffung neuer Arbeitsplätze. Das geht aber ganz sicher nicht mit Steuererhöhungen und Lohnerhöhungen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorcontra
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2011 13:09

    Nichteinmal OT:

    Frankreich steht vor der Abwertung seines Ratings.
    Wann folgt Deutschland, Österreich, Niederlande usw.?
    Bald betrifft es die gesamte EU, dann ist Schluß mit dem Schuldenmachen!

  6. Ausgezeichneter KommentatorPhilipp Starl
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2011 00:24

    Besser als der Economist kann man es nicht mehr sagen und mehr ist auch nicht zu sagen, weshalb ich ihn hier einfach nur zitiere:

    "Downgrading our politics".

  7. Ausgezeichneter Kommentatorperseus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2011 14:37

    Das Problem mit dem zu hohen Lohnniveau in den Siesta-Staaten ist dadurch entstanden, dass sie allesamt zu Unrecht in die Währungsunion aufgenommen wurden. Weiters war auch die Latte für die Aufnahme in den gemeinsamen Währungsraum zu niedrig gelegt. Darüber hinaus haben diese Staaten auch während Ihrer Mitgliedschaft die Kriterien nicht eingehalten – die meisten haben von Anfang an geschummelt.

    Jedenfalls haben sie alle mit ihrem Beitritt die Möglichkeit einer Währungsabwertung verloren. Damit haben diese Länder keine Möglichkeit mehr, Ungleichgewichte in der Produktivität (im Vergleich mit den soliden Staaten) durch Währungsabwertungen auszugleichen.

    Während des Bestandes der Währungsunion wurden darüber hinaus auch noch die Stabilitätskriterien (=Maastricht) außer Kraft gesetzt. Das hat die Ungleichgewichte zwischen den Ländern, wo es zu heiß zum Arbeiten ist und den soliden Ländern weiter erhöht.

    Das Ganze ist weder ein €-Problem noch geht es um zu hohe Löhne. Es ist ein Staatsverschuldungsproblem. Der Staat gibt seit Jahrzehnten mehr aus als er einnimmt und je weiter südlich desto größer wird die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben, desto mehr lügen sie sich (und damit uns) in den Sack. Sie leben seit Jahrzehnten nur mehr von Hoffnungen und die sterben jetzt gerade.

    Dass die EZB italienische, spanische und bald vielleicht auch französische Staatsanleihen aufkauft und das von Faymann (ohne Volksabstimmung!!!) zur Kenntnis genommen wird ist verfassungswidrig. Die Politik hat nicht einmal darüber informiert, stattdessen haben sie den Herrn Wrabetz mit Rekordzustimmung verlängert. Der wird uns das Ganze jetzt rot/grün gefärbt via Herrn Thurnherr verkaufen und die Roten werden mit Unterstützung von ORF und Kronenzeitung wieder stärkste Partei werden.

    Aber die Dümmsten von allen sind die Schwarzen. Sie besitzen via Raiffeisen Zeitungen und installieren dort rot/grüne Journalisten, die die Wahlchancen der Eigentümer weiter unterminieren. Natürlich wird die ÖVP (neben unseren Steuergeldern) vor allem von Raiffeisen finanziert.

    Um eine Kursänderung herbeizuführen wird es wieder nötig sein FPÖ zu wählen, anders wird sich nichts ändern. Aber ist die FPÖ eine Partei mit deren Hilfe der Staat saniert werden kann?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorxRatio Partner Homepage
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2011 15:20

    @Wertkonservativer 11. August 2011 08:30

    die derzeitige Übermacht der Roten in unserem Lande basiert auf deren mehrheitlicher Anhängerschaft: der Leute, die immer mehr fordern, immer weniger arbeiten wollen, und vom Staat alle diejenigen Wohltaten erwarten, die ihnen die Medien und die Meinungsführer täglich vorgaukeln, einreden und durch laufendes Schuldenmachen auch ermöglichen!

    Hoppla!! Habe ich das jetzt richtig gelesen?
    Tatsächlich mal ein lucidum intervallum? - Ausgerechnet beim Wertko? - Sagenhaft!!

    Doch ob er auf dem steinigen Weg der Erkenntnis wohl gar noch ein klein wenig voranschreitet?
    Tollkühn und verwegen gar über das WAHLRECHT von Nettostaatsprofiteuren nachdenkt?

    Sonst hören wir doch immer nur in tausend Varianten so umwerfend überzeugende Worte wie: "Liebe Leute! Die Welt ist schöööön!!!". - Jaja. Mit Speck fängt man Mäuse.


alle Kommentare

  1. alliance hacker (kein Partner)
    10. Juni 2018 16:03

    Heb je een hacker nodig, probeer dan niet te cantecteren
    Alliancehacker999@gmail.com volgende:
    : Bankrekenadministratie
    Hackers piraat
    : Bank / ATM
    : E-mailaccounts
    : Veranderingen in de graad
    : Starry website hacking
    : Server gecrashte hack
    : Herstel verloren bestanden / documenten
    : Duidelijke strafregisters
    : Database-hacking
    : Verkoop van alle soorten downloadkaarten
    : Ip niet detecteerbaar
    : Individuele computers piraat
    : Websites-hack
    Facebook-hacking
    : Afstandsbediening van het apparaat
    : Burner Numbers hack
    : PayPal-accounts geverifieerd
    : Elke hack van een sociale media-account
    : Android-hack en iPhone
    : Word Press Blogs hack
    : Het bericht voor het onderscheppen van sms-berichten ha

  2. Geheimrat
    13. August 2011 11:45

    Die Diskrimierung der jungen Menschen haben wir aber auch in Österreich, auch wenn keine extreme Reaktionen (Ausnahme Komasaufen) der Öffentlichkeit bekannt sind.

    Wenn man sich die Einkommen nach Altersgruppen in Österreich ansieht, dann werden die Diskriminierungen der Jugend, aber auch der Menschen der Realwirtschaft sofort sichtbar.

    Bruttojahreseinkommen im arithm. Mittel nach Altersgruppen im Jahr 2009. Quelle Statistik Austria.

    http://www.statistik.at/web_de/static/brutto-_und_nettojahreseinkommen_2009_nach_altersgruppen_019351.xls

    Alle unselbstständigen Erwerbstätigen:
    Bis 19 Jahre:.........4.646.- EUR
    20 bis 29 Jahre:...18.368.- EUR
    30 bis 39 Jahre:...27.544.- EUR
    40 bis 49 Jahre:...33.249.- EUR
    50 bis 59 Jahre:...38.136.- EUR

    Nur Beamte:
    Bis 19 Jahre:.........6.917.- EUR
    20 bis 29 Jahre:...33.308.- EUR
    30 bis 39 Jahre:...38.874.- EUR
    40 bis 49 Jahre:...46.696.- EUR
    50 bis 59 Jahre:...57.284.- EUR

    Diese Disbalancen / Diskriminierungen werden zu Reaktionen führen müssen. Das 21. Jahrhundert müsste es doch besser machen.

  3. Helmut Oswald
    13. August 2011 09:31

    Sie haben ausnahmslos recht !

  4. Paneuropa
    12. August 2011 17:44

    Keine Sorge. Es wird alles besser. Heute habe ich in den Nachrichten gehört (Ö3), daß die neue EU-Finanzaufsichtsbehörde all den wilden Gerüchten nachgehen soll, wonach auch Frankreich massive Probleme habe. Solche Gerüchte sollen verboten werden. Und wenn keiner mehr redet oder schreibt, daß es eine Krise gibt, dann merken die Leute es nicht und leben glücklich und zufrieden bis an ihr Ende!

  5. xRatio (kein Partner)
    12. August 2011 15:20

    @Wertkonservativer 11. August 2011 08:30

    die derzeitige Übermacht der Roten in unserem Lande basiert auf deren mehrheitlicher Anhängerschaft: der Leute, die immer mehr fordern, immer weniger arbeiten wollen, und vom Staat alle diejenigen Wohltaten erwarten, die ihnen die Medien und die Meinungsführer täglich vorgaukeln, einreden und durch laufendes Schuldenmachen auch ermöglichen!

    Hoppla!! Habe ich das jetzt richtig gelesen?
    Tatsächlich mal ein lucidum intervallum? - Ausgerechnet beim Wertko? - Sagenhaft!!

    Doch ob er auf dem steinigen Weg der Erkenntnis wohl gar noch ein klein wenig voranschreitet?
    Tollkühn und verwegen gar über das WAHLRECHT von Nettostaatsprofiteuren nachdenkt?

    Sonst hören wir doch immer nur in tausend Varianten so umwerfend überzeugende Worte wie: "Liebe Leute! Die Welt ist schöööön!!!". - Jaja. Mit Speck fängt man Mäuse.

  6. stachel
    12. August 2011 13:02

    Der Kernsatz ist richtig, die Politiker sind die Verursacher der Misere, sie haben durch Verschwendung, Korruption und Investitionen in angeblich Notwendiges aber in Wahrheit Entbehrliches irrwitzige Schuldenberge angehäuft. Der Markt spiegelt das jetzt perfekt, sogar die Ratingagenturen sind aus ihrer Schockstarre erwacht und bewerten die Staaten zwar noch immer sehr vorsichtig, aber korrekter als seit Jahrzehnten.
    Was können wir für Österreich lernen, das angeblich im Schuldenranking so gut
    liegt? Wir sind bei Darstellung unserer Schulden genau die gleichen Lügner wie die Griechen. Die Schulden von ASFINAG und ÖBB, und daneben alles was durch Haftungen von Bund und Ländern natürlich irgendeinmal schlagend werden kann, wird unter den Tisch gekehrt und nicht zugerechnet.
    Wir d.h. unsere Regierer versenken Massen von Geld - der Rechnungshof ermittelte ein Finanzierungserfordernis von über 50 MIlliarden Euro- in unsinnigste Infrastrukturprojekte, wie die sattsam bekannten Tunnel Brenner,Koralm,Semmering.
    Dort wo geklotzt werden sollte, im Bereich der Bildung, Wissenschaft und Innovation wird gekleckert bzw. läß man das System kaputtgehen.
    Die Verschwendung durch fehlende Staats-, Gesundheits bzw. Spitalsreform und die dämlichen und unsäglichen Förderungsmaßn ahmen insbes. der Länder, noch immer ist die Gießkanne der Politiker liebstes Spielzeug, verschlechtern die Bilanz weiter. Die Agrarsubventionen, ob von EU oder innerstaatlich runden das Bild fürchterlicher Verschwendung nur ab.
    UND DAZU KOMMT, WIR HABEN KEINERLEI WAHLALTERNATIVEN. Es gibt keine österreichische Partei die nicht populistisch, oder völlig partiellen Interessen hörig wäre. Das GEMEINWOHL ist offenbar allen völlig egal.

  7. socrates
    12. August 2011 08:18

    Wenn der Chef eines Betriebes einen Kredit, in der Hoffnung auf steigenden Erfolg der , aufnimmt und der bleibt aus, so geht er in Konkurs. Die Lohnempfänger und Pensionisten haften nicht!
    Wenn Politiker einen Kredit aufnimmt, in der Hoffnung auf steigenden Erfolg und der bleibt aus, so sollen die Lohnempfänger und Pensionisten haften!
    Es gibt keine demokratische Ermächtigung für unsere Politiker und die der EU für ihre Geldgeschäfte. Daher geht das zu Lasten der Geldverleiher, es ist ihr Risiko wenn sie, in Erwartung auf Erfolg der Wirtschaft, den Politikern Geld leihen. Wie die Maffia sollen sie sich an die Ausborger halten!
    Direkte Demokratie hilft uns dagegen!

    • Celian
      12. August 2011 09:21

      Das Volk als Souverän hat diese Politiker zum Handeln ermächtigt. So ist das nun einmal in der Demokratie. Dies zu ändern, bedarf mehr als der Einführung einer direkten Demokratie. Denn auch in einer solchen schafft die Mehrheit an und unterdrückt die Minderheit. Die Minderheit wird für den Wohlstand der Mehrheit haftbar gemacht und darf für sie zahlen - siehe Einkommenssteuer und ihre Umverteilung durch Progression, siehe Schieder, der die Obergrenze der Sozialsversicherungbeitrages erhöhen will, denn das trifft ja nur 6 % der arbeiternden Bevölkerung - also nicht die Mehrheit.

      Da Werte schaffende Menschen stets in der Minderzahl sind, läuft Demokratie immer auf Enteignung dieser Minderheit hinaus und ist daher abzulehnen.

    • ProConsul
    • socrates
      12. August 2011 14:11

      Celian
      Die Politiker haben ein Wahlprogramm und werden auf Grund dessen gewählt. Von Ermächtigung zum Schuldenmachen war da nie die Rede. Das Budget wird im Parlament beschlossen. Wie war das bei den EU-Haftungen? Wo hat das Volk zugestimmt? Es wurde getäuscht. Mit Recht werden die Politiker in Ungarn zur Verantwortung gezogen, hoffentlich schaffen wir das auch!

  8. RR Prof. Reinhard Horner
    12. August 2011 01:32

    reinhard.horner@chello.at

    Jobs, Kurse und Wachstum und .....

    „Wann geht der nächste Schwan?“ Wann kommt die nächste „Fulguration“?

    In der Tat hantieren und hausieren wir in Widersprüchen sehr unterschiedlich fortgeschrittener Entwicklungen unserer Kulturen und der menschlichen Fähigkeiten. (Siehe byrig.) Ob wir in unseren Emotionen generell so weit zurückgeblieben sind, das weiß ich nicht.

    Die Zunahme an Wissen und sachlichen Erkenntnissen ist gewiss enorm. Ob die tatsächliche Verfügbarkeit Schritt hält, ist allerdings fraglich. Nicht minder gigantisch ist die Entfaltung des technisch Machbaren, dessen Anwendung nicht selten bereits die Grenzen der Zerstörung überschreitet. (Im menschlichen Gebrauch und im Gebrauch über die Menschen.) Die Menschheit hat sich schier vollends dem Maximieren ergeben und das Optimieren hintangestellt. Das Bevölkerungswachstum hat sich uferlos gesteigert und wird wesentlich nur in den Wohlstandsgebieten eingebremst. (U. a. mit entsprechenden Migrationsfolgen.)

    Das Wirtschaftswachstum folgt der Vermehrung, der Vermehrung, der Vermehrung und wird ja auch ausschließlich so gemessen. Eine globalisierend zulangende Finanzwirtschaft überwuchert die Realwirtschaft und ist drauf und dran, diese zu überwältigen. Das Gerangel um das geeignetste Wirtschaftssystem krankt an tradierten Kontroversen, oft in obsoleter Weise zwischen „Freiheit“ und „Planung“.

    Die (militärische) Zerstörungsmacht hat längst die Kapazitäten zum menschlichen Selbstmord erreicht; dennoch wird weiter daran gewerkt.

    Die Politik weist starke imperialistische und kolonialistische Züge auf, zugleich hat sie nicht wenig von ihren Aufgaben und Verantwortungen abgegeben, sie hechelt vielfach hinterher. Weltweite Machtverschiebungen sind im Gange. Politische Verschrebergartelungen ebenfalls.

    Die Teilung in etwa fünf unterschiedliche Lebenswelten auf unserem Planeten existiert weiterhin.

    Was kann helfen? Als grundsätzliches Richtziel: die Heimholung der Politik, der Gesellschaft, der Wirtschaft und der Technik in die Gesamtzusammenhänge humaner Kulturentfaltung und persönlicher Lebensführung! Qualitatives Wachstum muss dazu verhelfen, ungezügeltes Mengenwachstum in den Griff zu bekommen. Es muss ein Bildungswesen hergestellt werden, das diesen Namen verdient, indem es die Heranbildung persönlicher Qualitäten mit eingebundenen Ausbildungen mehr oder minder unmittelbar nachgefragt nutzbringender Qualifikationen fordert und fördert.

    Ein zukunftstaugliches Wirtschaftssystem ist zu erarbeiten, das sowohl die Globalisierung zu bewältigen als auch die Kräfte der kleinräumigen Nähe zu mobilisieren vermag. Die Überwindung der Trennung krass unterschiedlicher Lebenswelten steht dringlich an. Parallel dazu auch die Obsorge hinsichtlich innerer sozialer Leistungs- und Wohlstandsdifferenzen. Obendrein ist versäumte Sparsamkeit gleichermaßen von Übel wie es unterlassene Investitionen sind.

    Die Politik muss sich unverkürzt und nachhaltig ihren Aufgaben und Verantwortungen stellen. Auch gegenüber wirtschaftlichem Wildwuchs. Dabei sind die Probleme in der Spannung zwischen repräsentativem und direkt zugreifendem Wirken ernstlich in Angriff zu nehmen. Zukunftstaugliche Mehrheitsentscheidungen ohne Unterdrückung von Minderheiten müssen als unabdingbares Regelwerk Platz greifen und politisches und gesellschaftliches Geschehen in Einklang zu bringen trachten.

    Jobs – mit dem Ideal tragfähiger Berufsausübungen? Kurse – mit ungebrochenem Bezug zu realwirtschaftlichen Werten? Wachstum – mit dem Primat qualitativen Wachstums, mit Steigerung und Schonung der Ressourcen?

    Gegenwart ist Geschichte und Zukunft. „Die Zukunft ist offen.“ (Lorenz & Popper, 1983) Kleine Schritte und „Fulgurationen“ (Lorenz, 1977) sind erstrebenswert und möglich.

  9. Eso-Vergelter (kein Partner)
    12. August 2011 00:30

    Deutschland kann durch eine nicht-grüne Öko-Politik gerettet werden. Z. B. sollen die herkömmlichen Autos durch 1 l-Autos ersetzt werden. Und der €uro soll durch regionale Gelder mit Umlaufgebühr ersetzt werden. Zudem müssen mehrere Millionen Ausländer und sogenannte „Deutsche“ mit Migrationshintergrund weggeschafft werden. Bei der Wahl in Mecklenburg wird die NPD den Wiedereinzug in den Landtag schaffen. Und bei der Wahl in Berlin werden die FW und Pro D viele Stimmen bekommen.

  10. Celian
    11. August 2011 21:32

    Mit großer Verwunderung habe ich die Nachricht  heute in der ZIB vernommen, Frankreich müsse um seine AAA Bestnote zittern. Obwohl doch  in der FAZ  stand, daß alle drei Rating Agenturen ausgeschlossen haben, daß Frankreich in absehbarer Zeit um sein Triple A Rating bangen müsse. ("Abermals hohe Kursverluste an den Aktienmärkten", FAZ, Ausgabe 11. Aug.) Daraufhin mutmaßte der ORF, daß es irgendjemand wohl auf Frankreich abgesehen haben müßte, weil dauernd solche bösen Gerüchte in die Welt gesetzt werden würden.  Der ORF glaubt allen Ernstes, wir Seher sind immer noch auf ihn als das alleinige Sprachrohr angewiesen und lassen uns von ihm jeden Bären aufbinden. Mit der "Haltet den Dieb"-Methode versucht er von sich selbst als den Übeltäter abzulenken. Jetzt könnten wir uns in guter, linker Manier fragen: Cui bono? Was liegt dem linken ORF daran, dabei mitzuhelfen, daß das kapitalistische System zum Wanken gebracht wird? Die Antwort liegt auf der Hand.

    überhaupt war heute in der ZIB  der Tag der gestrigen Nachrichten:
    Der ORF behauptet,

    - daß Gold einen neuen Alltime-Rekord erreicht hat: 1 Unze Feingold kostet nunmehr 1800 USD. Tatsache ist aber: das war gestern. Heute notiert Golf rund um 1750 USD. Sorry ORF.

    - daß die Börsen sich auf Talfahrt befinden. Tatsache ist aber: das war gestern. Heute wurde der Rebound geschafft. Heute war der erste nach elf Tagen, an dem die Aktien zum Börsenschluss im Plus lagen. Sorry ORF.

    - und eben die Schreckensmeldung, daß Frankreich um sein AAA Rating zittern müsse. Auch das war gestern. siehe oben...

    Da fragt man sich, wie hoch der Wahrheitsgehalt bei den anderen Nachrichten ist, die man nicht selber besser weiß? Ist an denen überhaupt was dran? Oder ist bei diesen auch nur eine "Ja,aber"-Wahrheit mit viel Erklärungsbedarf enthalten?

    • mike1
      12. August 2011 07:14

      das ist es u.a., was ich dem orf vorwerfe: absichtliche tatsachenverdrehung, um den leuten zu zeigen, dass der kapitalismus schlecht und nur der sozialismus gut ist....

    • Celian
      12. August 2011 09:11

      Ja, der ORF geht dabei sehr subtil vor. Wenn man nicht von vornherein informiert ist, hat man keine Chance, der Gehirnwäsche zu entrinnen.

      Auch tut sich ATV, obwohl privat, mit tendenziöser Berichterstrattung hervor. Wenns gegen die Blauen geht, darf gehöhnt werden, da darf man die FPÖ auf ihre internen Streitigkeiten reduzieren und ihr gleichzeitig vorwerfen, daß sie aus ihrer Selbstbetrachtung nicht herauskommt. So perfid ist das Geschäft der Medien. Man wirft dem Gegner Dinge vor, die man ihm selber umgehängt hat. Und seit Tagen wird darauf hingewiesen, daß die FP 3 % bei Umfragen verloren hat. Umgekehrt, als die FP gewann, wurde das fein säuberlich unter den Tisch gekehrt.

    • werauchimmer
      12. August 2011 10:56

      @ Celian:

      Ist ja beim Wetter auch so. Obwohl es zw Wetter und Klima zu unterscheiden gilt, korrelieren Hitzeperioden eindeutig stärker mit der behaupteten anthropogenen Erderwärmung, weshalb im TV die Treibhaus-Ideologie unterschwellig damit beworben wird, dass bei Kälteperioden in Mitteleuropa auf Hitzeperioden anderswo aufmerksam gemacht wird, umgekehrt aber nicht Hitzeperioden bei uns Kälteextremen anderswo gegenübergestellt werden.

  11. Celian
    11. August 2011 20:31

    Und noch einmal verschlimmernd kommt hinzu, daß Bernanke die Nullzinspolitik seines rühmlichen Vorgängers bei der Fed weiterführt, nur ein bißl extremer. Es darf also weiterhin unter der Geldbrause geduscht werden und in Rohstoffen spekuliert werden. 
    Ein Bärendienst Bernankes, sodaß die Aktienmärkte vor Vergnügen aufjaulen und sich per Achterbahn in den Bärenmarkt begeben.

  12. terbuan
    11. August 2011 18:32

    OT
    Die Volksrepublik China nimmt ihren ersten Flugzeugträger in Betrieb.

    Anfrage des State Departements, Mrs. Hillary Clinton an den Außenminister der Volksrepublik China:
    "Mit großer Besorgnis haben wir in Erfahrung bringen müssen, dass die VR China kürzlich ihren ersten Flugzeugträger in den Probebetrieb genommen hat.
    Dies erfüllt uns mit allergrößter Sorge, da Ihr geschätztes Land schon immer bei der Bekanntgabe von Rüstungsausgaben bzw. -neuerungen stets eine für uns unverständliche Intransparenz an den Tag gelegt hat und wir jetzt neuerlich vor für uns inakzeptable Tatsachen gestellt werden."

    Antwort des chinesischen Außenministeriums:

    "Sehr geehrte Frau Außenminister, geschätzte Frau Hillary Clinton:
    Seit den ersten Versuchen der deutschen Kriegsmarine im 2. Weltkrieg, Flugzeuge auch von Schiffen zu starten, wurde diese Technologie, bedingt durch die Entwicklung der Raketenantriebe weitgehend in den Hintergrund gedrängt.

    Die VR China hat nunmehr aufgrund neuester Erkenntnisse unserer Wissenschaftler diese Entwicklung wieder aufgenommen und nimmt nunmehr ein erstes Schiff dieser Art (nach dem unvollendeten deutschen Schiff "Graf Zeppelin" aus dem Jahre 1938) in Betrieb, welches jedoch ausschließlich zur Forschung, Entwicklung und zum Training der Mannschaften dienen wird.

    Mit freundschaftlichem Gruß
    Der Außenminister der Volksrepublik China e.h."

  13. perseus
    11. August 2011 14:37

    Das Problem mit dem zu hohen Lohnniveau in den Siesta-Staaten ist dadurch entstanden, dass sie allesamt zu Unrecht in die Währungsunion aufgenommen wurden. Weiters war auch die Latte für die Aufnahme in den gemeinsamen Währungsraum zu niedrig gelegt. Darüber hinaus haben diese Staaten auch während Ihrer Mitgliedschaft die Kriterien nicht eingehalten – die meisten haben von Anfang an geschummelt.

    Jedenfalls haben sie alle mit ihrem Beitritt die Möglichkeit einer Währungsabwertung verloren. Damit haben diese Länder keine Möglichkeit mehr, Ungleichgewichte in der Produktivität (im Vergleich mit den soliden Staaten) durch Währungsabwertungen auszugleichen.

    Während des Bestandes der Währungsunion wurden darüber hinaus auch noch die Stabilitätskriterien (=Maastricht) außer Kraft gesetzt. Das hat die Ungleichgewichte zwischen den Ländern, wo es zu heiß zum Arbeiten ist und den soliden Ländern weiter erhöht.

    Das Ganze ist weder ein €-Problem noch geht es um zu hohe Löhne. Es ist ein Staatsverschuldungsproblem. Der Staat gibt seit Jahrzehnten mehr aus als er einnimmt und je weiter südlich desto größer wird die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben, desto mehr lügen sie sich (und damit uns) in den Sack. Sie leben seit Jahrzehnten nur mehr von Hoffnungen und die sterben jetzt gerade.

    Dass die EZB italienische, spanische und bald vielleicht auch französische Staatsanleihen aufkauft und das von Faymann (ohne Volksabstimmung!!!) zur Kenntnis genommen wird ist verfassungswidrig. Die Politik hat nicht einmal darüber informiert, stattdessen haben sie den Herrn Wrabetz mit Rekordzustimmung verlängert. Der wird uns das Ganze jetzt rot/grün gefärbt via Herrn Thurnherr verkaufen und die Roten werden mit Unterstützung von ORF und Kronenzeitung wieder stärkste Partei werden.

    Aber die Dümmsten von allen sind die Schwarzen. Sie besitzen via Raiffeisen Zeitungen und installieren dort rot/grüne Journalisten, die die Wahlchancen der Eigentümer weiter unterminieren. Natürlich wird die ÖVP (neben unseren Steuergeldern) vor allem von Raiffeisen finanziert.

    Um eine Kursänderung herbeizuführen wird es wieder nötig sein FPÖ zu wählen, anders wird sich nichts ändern. Aber ist die FPÖ eine Partei mit deren Hilfe der Staat saniert werden kann?

  14. socrates
    11. August 2011 14:02

    Frisch aus den USA: This is more the real number & it is not pretty.
    http://www.npr.org/2011/08/06/139027615/a-national-debt-of-14-trillion-try-211-trillion
    In GB können wir die Auswirkungen der PPP (Privatisierung) und Liberalisierung (Gilt nicht für Waffen und Notwehr, "my home is my castle" wurde abgeschafft damit die Bevölkerung wehrlos ist). In London leben unendlich Reiche und unendlich Arme nebeneinander und es ereignet sich dasselbe wie schon immer: Aufstand bis zur Revolution.
    A.U. Kommentar gefällt mir sehr, trotzdem relativiere ich ihn:
    Der Beitritt der neuen Staaten und der kommende (hoffentlich nicht) Beitritt der Türkei wird immer mit dem Anstieg des Konsum und der dadurch ansteigenden Wirtschaft begründet. Das ist zwar nicht wahr, wird aber von den Medien so durchgeprügelt und daher wundert es nicht, daß unsere Gewerkschafter, die keine Intelligenzbolzen sind und um ihr Leiberl kämpfen, mitmachen.
    Die eingeführten Migranten bekommen unser Geld aus der Sozialversicherung, damit sie konsumieren und die Medien lügen uns vor, daß es anders nicht geht.
    Man kann auf esoi oder esoi sparen: Die Löhne und Pensionen sind eine Seite, Die Kapitalien die andere. Statt Reallohnverlust Investitionsverlust, mir gefällt es so besser:
    Damit aber zeigt sich, dass das ökonomische Problem der Finanz- und Schuldenkrise in Wahrheit vor allem ein politisches Problem ist. Das macht die Krise aber noch viel schwerer lösbar. Denn in keinem einzigen Land scheint die politische Energie vorhanden, den Menschen einen so hohen Investitionsverlust aufzuzwingen. Dabei geht es gar nicht mehr nur um die Angst der Machthaber vor einer Abwahl – die zuletzt mit Ausnahme der stabilen und sparsamen Länder im Norden ohnedies überall schon zur Regel zu werden scheint. Ein solcher drastischer Anlageschnitt könnte aber sogar auch Kriege auslösen.
    Die Chinesen haben eine eigene Rätingagentur, DAGONG, welche die USA schon von A+ auf A zurückgestuft hat. Es geht also, wenn die Machthaberer der EU nicht "am Teil" wären!

  15. Wertkonservativer
    11. August 2011 13:52

    Aus gebotenem Anlass, heute noch einmal:

    ich stelle mit ungläubigem Staunen fest, dass die Halbsternderl-Unsitte inzwischen zur Seuche ausartet und auch etlichen anderen honorigen Mit-Diskutanten auf den Kopf fällt.

    Liebe Halbsternderl-Vergeber: bitte artikuliert Euren Unwillen nicht mit Halbsternderln, sondern mit intelligenten Worten!
    Das wäre fair und forumsgemäß!

    Mit Bitte um Kenntnisnahme und - wenn möglich - um entsprechendes Umdenken!

    Herzlich

    gerhard@michler.at

    • Wertkonservativer
      11. August 2011 16:58

      Wie es zu erwarten war:
      erbarmungwürdige Wiederholungstäter, ohne Mut und Einsicht zur Offenlegung ihrer Kritik!
      Arme Teufel, diese Halbsterndler!

      gerhard@michler.at

    • byrig
      12. August 2011 00:02

      lieber wertkonservativer:sind sie vielleicht nicht doch ein wenig eitel?
      wenn nicht,könnten ihnen die halbsterndler doch völlig egal sein!ihre meinung soll wirken,nicht das sternderlergebnis.
      ich schreibe auch nur dann,wenn ich zu einem thema wirklich was sagen kann und will-oft tagelang nicht,allerdings auch aus zeitgründen.
      somit könnte ich nie ein "sternderlkaiser" werden,was mir auch völlig egal ist.allerdings freue ich mich um der sache willen,wenn ich viel zustimmung bekomme.
      die möglichkeit der sternderlvergabe ist eine art demokratischen vorganges.akzeptieren sie es halt,dann fühlen sie sich auch im wohlverdienten ruhestand wieder entspannter.

    • Wertkonservativer
      12. August 2011 06:28

      Lieber byrig,

      glauben Sie mir bitte: ich bin wirklich nicht eitel (bin alt genug, um das seriös behaupten zu können!).
      Bei den Halbsternderln geht es ja aber doch nicht um Zustimmung, sondern um Ablehnung, eher des Mit-Diskutanten persönlich, als seiner spezifischen Postings!
      Da wäre es doch wohl offener und ehrlicher, diese Ablehnung durch Gegenent- bzw. vorwürfe mittels Subrepliken auszudrücken!

      Und was das Vielschreiben betrifft: ich tue nichts anderes als die vielen kämpferischen, eleganten und mehrheitlich hochintelligenten Mitposter, die so wie ich täglich und zu jedem A.U.-Kommentar ihre Sub-Kommentare abliefern.

      Was ist da so Schlechtes daran? Ich bin auch heute noch berufstätig, habe eine große Familie, nehme mir aber gerne und aus innerem Antrieb immer Zeit und Muße, hier im Kreis so vieler guter Leute mitzumachen!
      Eitelkeit ist da wirklich nicht im Spiel!
      Soviel zur persönlichen Offenlegung und Klarstellung

      Freundliche Grüße!

      gerhard@michler.at

    • Dracul (kein Partner)
      12. August 2011 11:52

      Geehrter Wertkonservativer,
      Sie scheinen ein sehr uneitler aber sehr edel denkender, weiser Mann zu sein.

      Gestatten Sie mir daher bitte einige Fragen:

      Wie viele Sternderl sind das Minimum, das Sie noch akzeptieren können?
      Und was denken Sie über die vielen Anonymusse, die Ihnen null Sternderl gegeben haben?

      An der Spitze dieses Eintrags haben Sie, als bester Kommentator, 22 mal 3 Sternderl erhalten. Da ist aber kein einziges halbes Sternderl dabei!
      Haben Sie selbst Herrn Dr. Unterberger angewiesen, die halben Sternderl zu löschen, oder hat er es aus eigenem Antrieb gemacht, um die Qualität seines Blogs zu wahren?

      Besten Dank für Ihre vielen moralisch höchststehenden Haupt-, Neben- und Subbeiträge. Bitte weiter so!

    • Wertkonservativer
      12. August 2011 13:06

      Da haben Sie mich ja wieder einmal so richtig erwischt, werter Dracul!

      Zufällig war möglicherweise zu meinem Hauptbeitrag heute kein Halbsternderl dabei (ich würde mich aber wundern!).
      Doch üblicherweise komme ich fast täglich in einen Halbsternderlregen, der sich gewaschen hat: regt mich nicht wirklich auf, ich meine halt, es ginge auch anders.

      Ihren qualitativ hochstehenden Sarkasmus nehme ich ungerührt zur Kenntnis;
      wer Sie auch immer sind, Sie sind schon Einer!

      gerhard@michler.at

    • xRatio (kein Partner)
      12. August 2011 15:22

      @byrig 12. August 2011 00:02
      lieber wertkonservativer:sind sie vielleicht nicht doch ein wenig eitel?

      Bitte. Wir müssen Wertko immer kräftig loben, wenn er (ganz ausnahmsweise) wirklich mal richtig liegt
      und nicht nur die Schönheit der Welt im allgemeinen und der SPÖVP im besonderen preist.

    • phaidros
      12. August 2011 17:29

      Bitte, lieber Wertkonservativer, steck' nicht so schnell auf, dafür gibt es nicht den kleinsten Grund!

      Dein Posting hatte mit Dir selbst nicht das Geringste zu tun, Dir schon wieder Eitelkeit zu unterstellen, oder mit einem weiteren Lügennick mit einem Satz schönzutun, um Dir dann schäbige Fragen zu stellen halte ich besonders hier wieder für Mobbing.

      Deinen Aufruf eingangs, Widerspruch doch zu artikulieren, statt durch »geistigen Vandalismus« kundzutun, kann ich nur unterschreiben!

      LG phaidros.vie@gmail.com

    • mischu
      12. August 2011 17:35

      Wenn es so weitergeht, wird es bald DREI oder VIER verpflichtende Kindergartenjahre hier geben müssen!

    • Wertkonservativer
      12. August 2011 19:53

      Nochmals zu "Dracul"

    • Wertkonservativer
      12. August 2011 20:00

      Nochmals zum obergescheiten Dracul:

      Ich habe mir das angeschaut:
      bei 22 x Dreisternderln (vielen Dank an alle Freunde!) hatte ich immerhin 27 Zugriffe auf meinen Hauptbeitrag und trotzdem nicht drei volle Rotsterne.

      Das bedeutet, dass mich auch ziemlich wahrscheinlich wieder einige Halbsternderl-
      Adoranten aufgesucht haben; kein Problem, doch ist dadurch meine diesbezügliche Meinung auch wieder ganz klar bewiesen.
      Also bitte: nachschauen, nachdenken, und erst dann die Goschen wetzen!

      gerhard@michler.at

    • Dracul (kein Partner)
      12. August 2011 21:32

      Geehrter Wertkonservativer,

      wohin sind dann also diese vier halben Sternderl verschwunden, auf dem Weg von hier hinauf zum besten Kommentar?

      Sie scheinen gute Listen zu kennen im Krieg der Sternderln.

    • Halbsterndler (kein Partner)
      12. August 2011 21:42

      OUTING: Ich bin ohne Mut, habe keine Einsicht, ich bin ein armer Teufel, aber ich bin erbarmungswürdig!

      Ich bin ein Halbsterndler!

    • Halbsterndler (kein Partner)
      12. August 2011 22:10

      @mischu

      Ich bin für das erste Unterberger-Partner-Kindergartenjahr!

      Prozedere: Man zahlt seine 120 Euronen ein, wird Partner und geht dann in ein einjähriges Intensivseminar beim WertKo und Phaidros zum Thema "Sternderln". Um einer Gegenmeinung ausreichend Platz zu bieten, hält der Renneberg die andere Lehrveranstaltung ;-)

    • libertus
      13. August 2011 05:16

      @Halbsterndler

      Prächtig, prächtig!

      Und welcher Partner lehrt dann höhere mathematische Gleichungen zwecks besserer Sternderldeuterei, wie z. B.:
      Zugriffe:Halbsternderln = unsachgemäße Bewertung:Aufschrei ;-)))

    • Wertkonservativer
      13. August 2011 06:08

      Bitte, Freunde, hören wir auf mit dem kindischen Gezänke!

      Gehen wir zur Tagesordnung über!

      DANKE !

      gerhard@michler.at

    • Halbsterndler (kein Partner)
      13. August 2011 10:26

      @libertus

      Diesen Lehrauftrag teilen sich die beiden ...

      @WK

      Lustig, dass ausgerechnet Sie, der Sie dieses Thema immer wieder hochspielen, dazu aufrufen, zur Tagesordnung überzugehen.

      0,5 für Sie!

    • libertus
      13. August 2011 11:55

      Auch von mir eine Laurentius-Träne! ;-)

    • Halbsterndler (kein Partner)
      13. August 2011 13:55

      Ich fühle mich so schäbig mit meinem geistigen Vandalismus. Ausserdem bin ich eine feige Sockenpuppe von einem Partner-Nick.

      phaidros, können Sie mir helfen? Welche Therapie wäre am sinnvollsten? Dem BIÖ beitreten und ins Posting-Kloster gehen?

    • Dracul (kein Partner)
      13. August 2011 21:07

      Geehrter Wertkonservativer,

      also haben Sie ja doch bei Dr. Unterberger interveniert, um die halben Sternderl zu streichen?

      Aber unterliegen Sie dabei nicht einem Denkfehler? Auch ein halbes Sternderl erhöht Ihre Gesamtsternderlzahl.
      Zehn Dreiersternderl ergeben 30 Sternderl, zehn Dreiersternderl und zehn Halbsternderl ergeben 35 Sternderl.

      Sie sollten sich daher bei den Halbsternderlvergebern bedanken statt sie zu schmähen!

    • Wertkonservativer
      16. August 2011 13:33

      Falls Sie das überhaupt noch lesen, Dracul:

      Ihre Meinung ist da sicher nicht richtig: für die Bestkommentar- und Mon6atssterne-Bewertung zählen ausschließlich volle Drei-Sterne-Bewertungen (habe ich von echten Blog-Fachleuten hier erfahren)
      !
      Alle Zwischenbewertungen 0,5 - 2,5 sind lediglich für den Durchschnittswert relevant, der jedoch lediglich aufzeigt, dass auch - wie eigentlich vorgesehen) Zwischenbewertungen erteilt werden; da schlagen sich dann Halbsternderln entsprechend negativ auf den Durchschnittswert nieder.

      Und nun, bitte, wirklich Schluss der Debatte; ich hätte nicht nochmals geantwortet, hätten Sie nicht eine irrtümliche Meinung verzapft!

      gerhard@michler.at

  16. contra
    11. August 2011 13:09

    Nichteinmal OT:

    Frankreich steht vor der Abwertung seines Ratings.
    Wann folgt Deutschland, Österreich, Niederlande usw.?
    Bald betrifft es die gesamte EU, dann ist Schluß mit dem Schuldenmachen!

  17. Norbert Mühlhauser
    11. August 2011 12:09

    Eine der Hauptursachen der Krise findet sich in einem eher unbeachtet Eine der Hauptursachen der Krise findet sich in einem eher unbeachtet gebliebenen EU-Bericht. Ihm zufolge müsste etwa Spanien die Löhne um zweistellige Prozentsätze senken. Ähnlich Portugal und Griechenland. Nur so können sie wieder wettbewerbsfähig werden. Nur dann würde in diesen Ländern wieder investiert.

    Mit dem Austritt aus dem Euro könnte die Beschäftigung für Investoren billiger gemacht werden, ohne Gewerkschaften direkt konfrontieren zu müssen. Und obwohl damit auch der Verschuldung Einhalt geboten wäre, werden das die Iberer aus dem gleichen Grund wie die Griechen nicht wollen, nämlich deshalb, weil dadurch der Erwerb von Konsum- und Investitionsgütern aus dem Ausland teurer würde.

    Und so wird halt weitergewurstelt. Und zwar nicht nur in Spanien, sondern auch die Euro-Evangelisten bei uns!

    • Norbert Mühlhauser
      11. August 2011 12:11

      Also das verstehe ich nicht, italic habe ich mit "< / i >" ausdrücklich wieder abgeschaltet!



      Jetzt sollte es aber klappen.

    • Norbert Mühlhauser
      11. August 2011 12:12

      Gleich nochmal:

      Eine der Hauptursachen der Krise findet sich in einem eher unbeachtet gebliebenen EU-Bericht. Ihm zufolge müsste etwa Spanien die Löhne um zweistellige Prozentsätze senken. Ähnlich Portugal und Griechenland. Nur so können sie wieder wettbewerbsfähig werden. Nur dann würde in diesen Ländern wieder investiert.

      Mit dem Austritt aus dem Euro könnte die Beschäftigung für Investoren billiger gemacht werden, ohne Gewerkschaften direkt konfrontieren zu müssen. Und obwohl damit auch der Verschuldung Einhalt geboten wäre, werden das die Iberer aus dem gleichen Grund wie die Griechen nicht wollen, nämlich deshalb, weil dadurch der Erwerb von Konsum- und Investitionsgütern aus dem Ausland teurer würde.

      Und so wird halt weitergewurstelt. Und zwar nicht nur in Spanien, sondern auch die Euro-Evangelisten bei uns!

  18. Samtpfote
    11. August 2011 12:07

    Löhne runter?
    Es würde schon reichen, die lohnrelevanten Steuern und Abgaben in diesen Ländern drastisch zu senken.

  19. HDW
    11. August 2011 11:31

    Als Emblem für diese Einschätzung der Lage können wir uns im PimperlÖsiLand die Porträts von Häupl, Vassilaku oder Blecha oder Neugebauer u.s.w. weiter u.s.f. aufhängen und uns fragen wer diese Shießbudenfiguren denn nun eigentlich gewählt hat? Na, also das war das "Volk" folglich wir selber, mindestens zu 51%!

    • Alfred E. Neumann
      11. August 2011 15:57

      Ehrlich, ich war es wirklich nicht! Never ever wuerde ich diesen P... meine Stimme geben

  20. Rosi
    11. August 2011 11:30

    Um Italien mache ich mir nicht wirklich Sorgen, speziell Norditalien ist da ein großer Lichtblick. Griechenland ist von ganz anderem Stoff. Wobei das dolce fa niente anzusehen in Urlaubsstimmung sehr erholsam ist, keine Frage. Im Prinzip soll jeder machen, wie er meint, das gilt auch die Griechen. Allerdings bin ich nicht bereit, das zu bezahlen. Ich wüßte nicht, weshalb ich das sollte.
    Aber ich fürchte, Frau Imb hat Recht. Wir werden bald andere noch größere Sorgen dazu haben. Uns werden die Konsequenzen der jahrelangen mißlungenen Immigrations- und Integrationspolitik unserer linken Kollegen am Kopf fallen, und das sehr bald.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Rosi
      11. August 2011 11:32

      ... für die Griechen ...

    • Alexander Renneberg
      11. August 2011 11:38

      denke ebenfalls, dass wir bald enorme schwierigkeiten bekommen werden.

      erhebt sich die frage: wie vorsorgen?

    • Rosi
      11. August 2011 11:48

      @Alexander Renneberg

      Intelligent wäre, sofort die Aufnahme von Moslems in Europa zu stoppen, speziell den Familiennachzug.

      Dann gibt es die Länderebene. Österreich sollte jene Gegenden, wo vermehrt Moslems und andere nicht-integrierte Bürger wohnen, speziell standardmäßig stärker überwachen.
      Ich gahe davon aus, daß daß viele Gegenden in Wien sind, und ich bin mir ziemlich sicher, daß als bekannt vorausgesetzt werden kann, wo das ist.
      Plus einen detaillierten Plan, wie vorgegangen wird, wenn eine Situation wie in UK auftritt.

      Was man persönlich tun kann? Chinesisch lernen oder Hindi, und dorthin auswandern.

    • Alexander Renneberg
      11. August 2011 12:36

      ich finde, dass der tessin eine ausnehmend schöne und ruhige gegend ist......

      ansonsten: sicherheitsschloss. :-)

    • Patriot
      11. August 2011 13:33

      @Rosi

      Intelligent wäre, sofort die Aufnahme von Moslems in Europa zu stoppen, speziell den Familiennachzug.

      Sehr richtig! Die Maßnahme könnte sogar eine Umkehr des Familiennachzugs bewirken. Moslems, die in Europa keine islamisch, fundamentalistischen Heiratspartner mehr finden, und auch keine importieren können, müssen wohl oder übel ausreisen.

      Schon heute reisen ca 3000 Türken aus, aber leider immer noch 5000 Türken wieder ein. Insgesamt reisten letztes Jahr 39.090 Drittstaatsangehörige ein (trotz angeblich so "hartem Fremdenrecht"), aber immerhin 29.675 wieder aus.

      http://www.statistik.at/web_de/statistiken/bevoelkerung/wanderungen/internationale_wanderungen/022923.html

      Illegale sind natürlich nicht erfasst. Weiters könnte man die Rückmigration von Kulturfernen auch finanziell fördern. Parallelweltler kosten hier auf Dauer viel mehr für Sozialleistungen, für Kriminalitätsbekämpfung, für Infrastruktur.

      Nebenbei bemerkt steigt die Einwohnerzahl Österreichs jedes Jahr um ca 35.000 Personen. Auch aus diesem Grund ist die Begrenzung der Zuwanderung angesagt. Wir sterben nicht aus, wir werden überrannt!

    • Rosi
      11. August 2011 14:31

      @Patriot

      Vielen Dank für den interessanten Link.

      Die Statistik Österreich muß ich allerdings rügen, die haben in Geographie nicht aufgepaßt: Seit wann liegt die Türkei in Europa? 3% der Türkei liegen in Europa.

    • contra
      11. August 2011 14:49

      @Rosi

      Vorauseilender Gehorsam?

    • HDW
      11. August 2011 14:55

      Mit Norditalien haben sie völlig recht! Bezeichnend, dass das internationale Berlusconi-Bashing gerade von derselben Seite betrieben wurde die auch das "fiat money" seit 200 Jahren und verstärkt nach dem WKI voran und den mit Eigenkapital produzuierenden Mittelstand (für die Linke das Kleinbürgertum) in den Untergang treibt. Die Kombination Sozialismus+Planwirtschaftskapitalismus (besonders in Europa als Transferunion ausgebildet) setzt mit Obama und seiner 68er Anhängerschaft in Europa dem realisierten Wahn des Grosskapitals die Krone auf. "Yes we can" noch mehr Monopoly-Geld erzeugen und hinter uns die Sintflut. Die Schulden Italiens stammen aus der Zeit der Mitregierung der Kommunisten unter Berlinguer dessen Tochter einen Hauptkanal des Staatsfernsehens dominiert. Dort kommen nur diejenigen zu Wort die den vorsicht optimistischen Austeritykurs der Berlusconi-Regierung zerstören wollen. Kommunisten und Neofaschisten als Handlanger des Grosskapitals, sozusagen ein Stockholmeffekt der Besiegten!

    • Rosi
      11. August 2011 16:21

      @contra

      Sieht so aus, oder?
      Jedenfalls frustrierend, wie derzeit (?) die meisten politischen Dinge.
      Weshalb können Leute nicht mehr sachlich orientiert agieren?

    • xRatio (kein Partner)
      12. August 2011 16:14

      @Patriot 11. August 2011 13:33

      Wir sterben nicht aus, wir werden überrannt!

      Völlig richtig.
      Hinzu kommt der Geburten-Djihad, in der Sprache der Moslems:
      "Wir ficken Euch weg!"

      Ist längst an der Zeit, gegenüber der verbrecherisch erlaubten und geförderten islamischen Masseninvasion vom HAUSRECHT Gebrauch zu machen.

  21. HJR
    11. August 2011 09:44

    (Nicht ganz) OT - Politik und Kommunikation

    Als meine Frau ich noch jung waren, liefen unsere Urlaube meist noch so ab, dass wir - wenn Zeit und Gelegenheit es gaben - unsre Koffer packten und dahin fuhren "wohin der Wind uns trieb". Dort suchten wir uns dann eine passende Unterkunft, was schon wegen der sprachlichen Vielfalt unseres schönen Europas meist ein kleines Abenteuer für sich war. Später suchten wir dann vorher immerhin schon mal ein Reisebüro auf und "ließen" buchen. Nach vielen Jahren praktisch nur unregelmäßiger "Urlaube" (oder auch keiner) planten wir für den diesjährigen Herbst eine längere "schöpferische Pause" (mit Tapetenwechsel).

    Also machte ich mich - verhaftet in meinen Atavismen - auf, um uns via Internet (soweit bin ich am Puls der Zeit!?) für eine entsprechende Unterkunft zu suchen. Dazu braucht man ja nur in Google (wo sonst) den Suchbegriff z.B. "Istrien +Urlaub" einzugeben und schon bekommt man 2.170.000 "Links". Etwas zu viel des Guten! Man schränkt also ein: "piran +urlaub" und schon sind es nur mehr übersichtliche 293.000 Ergebnisse und schon der zweite Link (Ferien Piran, Reisen Piran, Hotels Piran, Bed & Breakfast) klingt so gut, dass man mal hinklickt. Darauf erscheint ein "Portal", welches zunächst eine Suchmaske anbietet, in der man nach Eingabe der gewünschten Unterkunftsart, Region, Kategorie, etc. eine überschaubare Liste von ca. 10 Hotels und ein paar anderen Unterkünften erhält, hinter der wieder jeweils eine standardisierte Beschreibung der "Location" und eventuell ein paar Rückmeldungen von Besuchern stecken sowie eine kalendarische Übersicht über belegte und noch freie Zeiten. Selbstverständlich kann man dann nach Prüfung der angebotenen (Standard-)Informationen sofort buchen (und via Pay Pal oder Ähnlichem) zahlen.

    Wohin sind die (noch nicht so fürchterlich lang zurück liegenden Zeiten) entschwunden, als man im Internet auf solche Suchaufträge mit den Links auf die Homepages der Hotels oder Pensionen in der betreffenden Gegend verwiesen wurde und sich die allermeist persönlich gestalteten Texte und Bilder in Ruhe ansehen konnte um schließlich per E-Mail oder Telephon mit dem potentiellen Reiseziel in Kontakt zu treten, eine menschliche Stimme zu hören oder eine persönlich formulierte E-Mail-Antwort zu erhalten.

    Was ich hiemit skizzieren wollte: Es ist erschreckend, in wie weit sich unser Leben durch Internet & Co "entpersonalisiert" hat und inwieweit dieses Phänomen einer neuen "Entfremdung" schon fortgeschritten ist und weiter fortschreitet. Wir rasen wahrscheinlich schon mit "Warp 9" durch unser Leben und "leben" es dabei vielleicht gar nicht mehr?

    Und hier, denke ich, lässt sich eine Brücke schlagen: Eine Brücke hinüber zu meinem heutigen Hauptbeitrag und Johann Scheibers Kommentar, die Politik und die Parteien betreffend und das Abreißen der Kommunikation zwischen Bürgern und "der Politik" - was sich möglicherweise auch als eine Folge der zunehmenden Anonymisierung, Formalisierung und Automatisierung unserer Kommunikation, verbunden mit gleichzeitigem, weigehenden Verlust unserer (höchst-)persönlichen Kontakte erklären lässt.

    Auf meinem Nachttisch liegt u.a. ein (noch ungelesenes) Buch über Medientheorien - das werde ich mir (vielleicht im Urlaub) vornehmen!

    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  22. Geheimrat
    11. August 2011 09:42

    Gehts den Beamten gut, gehts uns allen gut !!!!!!!!!!!

    Entwicklung der Bezüge 1999 - 2009

    Beamte + 24%

    Angestellte + 4%

    Arbeiter - 9%

    Das zeigt deutlich, daß die Beamten die allerbeste und produktivste Bevölkerungsgruppe ist. Darum gehts uns auch so gut - viele Beamte, die viel verdienen. Das kurbelt die Wirtschaft an!!!

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/621084/Beamtengehaelter-stiegen-am-staerksten

    • mike1
      11. August 2011 10:45

      der rechnungshof begründet ja die diversen entwicklungen - dieses posting des geheimrat ist leider wieder nur auf beamtenbashing ausgerichtet. so wie auch die schlagzeile der presse.

  23. Brigitte Imb
    11. August 2011 09:21

    Könnte es sein, dass die Regierungen Europas sich bald mit anderen Dingen, wie z.B. dem Heiligen Krieg, beschäftigen müssen, und weniger Zeit finden werden gutes Geld zu verbraten?
    Muslime rufen in England zum Heiligen Krieg auf und dazu, feindliche Botschaften gegen die britische Regierung zu verbreiten.

    Ich wünsche uns allen einmal viel Glück dabei.

    http://diepresse.com/home/panorama/welt/684943/England_Erste-Randalierer-zu-Haftstrafen-verurteilt?_vl_backlink=/home/panorama/welt/684162/index.do&direct=684162

  24. Josef Maierhofer
    11. August 2011 08:43

    Ihr letzter Absatz ist der positive.

    Die Gewerkschaften in Italien fangen an, Vernunft anzunehmen und in die richtige Richtung zu gehen.

    Bisher, und bei uns noch immer, sind die Gewerkschaften immer als die verantwortungslosen Schuldentreiber aufgetreten und haben nicht an die Zukunft gedacht.

    Ein Land kann nur dann konkurrenzfähig sein und weiterbestehen, wenn es Arbeit fördert und nicht verhindert, aus dem Land schafft oder auf Kredit Luftjobs erzeugt, und wenn es zu einem annehmbaren und konkurrenzfähigen Preis erzeugt.

    Die Gewerkschaften bei uns müssen weg von dem sozialistischen Neidgedanken hin zur Erhaltung unserer Arbeitsplätze und Schaffung neuer Arbeitsplätze. Das geht aber ganz sicher nicht mit Steuererhöhungen und Lohnerhöhungen.

    • mike1
      11. August 2011 09:08

      richtig, gehe volkommen konform !

      die gewerkschaften sind die arbeitsplatzvernichter und verhinderer unserer zeit ! gemeinsam mit den linksgrünroten chaospolitikern verharren sie in alten marxistischen ansichten....

      ich zweifleb aber an der lernfähigkeit der italienischen gewerkschaften !

  25. HJR
    11. August 2011 08:38

    Als ich (1958-62) noch die Handelsakademie besuchte - von "Good Business Practiceses" waren damals noch unbekannt - getraute sich unser BWL-Professor die Grundregel kaufmännischen Handelns so (einfach) zu formulieren: "Wer auf Dauer mehr ausgibt als er einnimmt, wird nicht überleben!"

    Die Analogie mit Blick auf die Krise (ob es eine Wirtschafts- oder Finanzkrise sei dahingestellt) dürfte klar sein. Ich verorte die Ursache(n) in der überbordenden Machtfülle, welche wir (Bürger) inzwischen den Parteien in unseren sogenannten Demokratien übertragen haben und welche - nach der Theorie der "selbstorganisierenen Systeme" schlüssigerweise - dazu geführt haben, dass sich die Parteien und deren verzeigte und vernetzte Vorfeld- und Satelliten-Organisationen sowohl von Ihrer Basis (den Wahl-Bürgern) als auch von den Fesseln der vom Souverän (vertreten durch das "Parlament") geschaffenen bzw. zu schaffenden Verfassung und der Gesetze gelöst haben und in vielerlei Hinsicht "unkontrollierbar" geworden sind.

    Und da den Parteien und deren Exponenten das eigene Wohl allemal näher liegt als das des Souveräns, dem sie (theoretisch) zu dienen haben, sorgt die von den Parteien "gemachte" Politik eben in erster Linie für deren - vermeintliches - Eigenwohl (in welcher Form auch immer).

    Johann Scheiber (heute, 11.8. 05:41) analysiert dies heute sehr klar, insbesonders was die Ablösung der Parteien von den Interessen ihrer Wähler betrifft. Insbesonders stimme ich ihm auch zu, wenn er "nicht weniger, sondern mehr Politik" fordert - allerdings unter stärkerer Beteiligung und Kontrolle der Bürger/Wähler.

    Daher glaube ich, dass die Beseitigung (oder wenigstens weitestgehende Zurückdrängung der Handlungsspielräume) der Parteien - national und für die EU gesehen - ein vorrangiges Anliegen der Beteiligten sein müsste. Dies - und das ist die wohl nicht mehr zu überspringende Klippe - ist mit demokratischen Mitteln nur mehr dem "Souverän" möglich, der - einerseits durch die Politik in den USA und Europa wohl versorgt (sprich: verhaustiert) und andererseits, durch die Entwöhnung von bürgerlicher Meinungsäußerung und -durchsetzung und durch die Zwangsfixierung auf Perteien (und deren nichtssagende Programme und à priori verlogene Wahlversprechen, das Interesse zunehmend verliert, Wahlen als Ersatzbefriedigung für seine verfassungsmäßig eigentlich garantierte, freie Meinungsäußerung zu betrachten.

    Wahrscheinlich werden wir (bzw. unsere Nachkommen) solange warten müssen, bis das politische System selbst so morsch geworden ist (vgl. das Beispiel Sowjetunion), dass es "in eigener Regie" kollabiert. Aber dieser Zeitpunkt kommt unausweichlich - irgendwann!

    So weit die heutige Frohbotschaft von ...

    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Wertkonservativer
      11. August 2011 09:16

      Ihre wie immer ein wenig pessimistisch angehauchte Frohbotschaft, lieber Freund Rathbauer, verweist eine von allen erhoffte Verbesserung der Zustände auf eine Zeit weit nach uns!
      Warum sollen uns daher derzeit täglich "zerkreuzigen", wenn wir eh' wissen, dass es nichts nutzt?
      Daher meine Meinung: lieber heute positiv leben, als dauernd griesgrämig die (noch gar nicht so schlechte) Zeit zu bekritteln!

      Schönen guten Morgen!

      gerhard@michler.at

    • HJR
      11. August 2011 10:09

      Lieber Freund Michler,

      Ich "zerkreuzige" mich ja nicht. Ich habe auch überhaupt nichts dagegen, dass man sein persönliches, tägliches Leben genießt und positiv zu leben versucht (das tu' ich auch - in Maßen).

      Das kann mich aber nicht daran hindern, ein wenig wie Sokrates (auf dessen Stufe ich mich aber keineswegs stellen möchte!) durch die Stadt zu wandern und die Leute mit meinen kritischen Anmerkungen zu belästigen. (Vielleicht reicht man mir eines Tages ja auch einen Schierlingsbecher?).

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Pumuckl
      11. August 2011 12:57

      @ Ja, so einfach ist das! *****

      Auch mir fallen immer wieder einfache ökonomische Wahrheiten aus der BhL Zeit ein, welche ich bis heute nicht als widerlegt erkennen kann:

      ° Kapital entsteht durch Konsumverzicht

      ° Das im Umlauf befindliche Geld muß in einem gesunden Verhältnis zu produzierten Gütern und Dienstleistungen stehen.

      ° Wirtschaften heißt planmäßig für die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse sorgen.

      All diese Grundsätze werden weltweit mißachtet.

      Alles vorsätzlich? Fälle, in denen bankrotte Staaten ihr Problem zu lösen suchten, indem sie einen Krieg begannen, sind ja bekannt! Immerhin ist das bei jenem Lviathan, welcher über die Weltleitwährung im Bereich seiner Möglichkeiten.

    • Pumuckl
      11. August 2011 13:04

      @ Pumuckl
      Der letzte Satz müßte natürlich lauten: ......welcher über die Weltleitwährung gebietet,
      im Bereich seiner Möglichkeiten!

  26. Wertkonservativer
    11. August 2011 08:30

    Unabhängig von der gegenwärtig ausufernden Schulden- und somit Weltfinanzkrise, ist wohl eines klar:
    die derzeitige Übermacht der Roten in unserem Lande basiert auf deren mehrheitlicher Anhängerschaft: der Leute, die immer mehr fordern, immer weniger arbeiten wollen, und vom Staat alle diejenigen Wohltaten erwarten, die ihnen die Medien und die Meinungsführer täglich vorgaukeln, einreden und durch laufendes Schuldenmachen auch ermöglichen!

    Wo Dummheit, Faulheit, Primitivität und Dekadenz vorherrschen, verhallen die Stimmen der Einsichtigen und Klugen im Nirgendwo!

    gerhard@michler.at

    • mike1
      11. August 2011 09:09

      leider ! du hast vollkommen recht ! damit erspar ich mir einen eigenen kommentar !

    • Wolfgang Bauer
      11. August 2011 09:54

      Präzis auf den Punkt gebracht, danke!

    • Wertkonservativer
      11. August 2011 15:57

      Ihre Zustimmung, werter Wolfgang Bauer, freut mich ganz besonders!

      Lieber Mike, bei uns ist es ja fast tägliche Übung, gleicher Meinung zu sein!
      Danke für Deine immer wieder freundschaftlichen Worte!

      gerhard@michler.at

    • M.S.
      11. August 2011 18:25

      Die wesentlichen Grundübel der Misere in aller Kürze zusammengefaßt.
      Großartig

    • phaidros
      11. August 2011 19:54

      Wichtig ist, dass die Einsichtigen und Klugen nicht aufhören, ihre Stimme zu erheben! Denn es gibt Momente, wo sie sehr wohl gehört werden! Wie man sieht.

    • Helmut Oswald
      13. August 2011 09:41

      Sie haben vollkommen recht !

    • AppolloniO (kein Partner)
      13. August 2011 11:21

      Diese Analyse ist leider nur teilweise richtig. Warum können sich die Roten ihrer Wählerschaft denn gar so sicher sein?

      Neben der angesprochenen Der-Staat-wird`s-schon-Richten Mentalität sind es nämlich die Schwarzen die überhaupt nichts von sich geben um eine Alternative zu bieten!

      Über SPÖ-Programme kann man sich wenigstens streiten oder ärgern, die ÖVP-Granden sagen immer nur vielleicht oder gar nix. Beispiele:

      SPÖ will Abschaffung der Wehrpflicht, die ÖVP will diese beibehalten ohne Pläne einer Umstrukturierung auf heutige Verhältnisse zu bieten. Übrigens: auch ein Berufsheer kann äußerst effizient sein - aber da scheuen alle wegen der erforderlichen Kosten zurück, auch die Schwarzen.

      Inzwischen wissen A L L E dass eine Staatsreform gewaltige Kosten ohne Effizienzverlust dringend nötig wäre. Alle bis auf unseren Bundeskanzler. Weil man aber selbst in Sorge ist ein paar Länder- oder Gemeindepöstchen zu verlieren, verabsäumt man es den Faymann vor sich herzutreiben. Das Selbe gilt für die Spitalsreform. Da genehmigt sich das hochverschuldete NÖ zwei vollwertige Spitäler nur Steinwurfweite auseinander und es gibt niemanden der Pröll daran hindert.

      Weitere Baustellen ohne eindeutige ÖVP-Linie: Schulen, Uni, Pensionen etc. Das Einzige wo die Linie ganz klar ist, ist die Verteidigung der Bauern-Subventionen. Die Forderungen sind ganz klar: citius, altius, fortius.

      Bitte, es ist wirklich nicht das Verdienst der Roten, dass die ÖVP in Wien bald einstellig werden wird.

  27. simplicissimus
    11. August 2011 08:25

    ja, da tritt die menschlichkeit des menschen voll ans tageslicht. wenns ums hemd geht gibts nur mehr egoismus pur, egal welcher weltanschauung der betroffene anhängt. 6 jahrzehnte des ungebremsten wohlstands haben zudem eine politikerkaste hinaufgespült, die nichts anderes gelernt zu haben scheint als zu nehmen und demagogisch umzuverteilen.
    6 jahrzehnte in europa fast keine ernstzunehmenden konflikte, keine spürbaren probleme.
    die menschheit kommt wohl ohne katastrophen nicht aus. und wenn sie nicht von aussen kommen, dann sind sie hausgemacht. so wie die kommende schulden- und demographiekatastrophe.

  28. Observer
    11. August 2011 07:03

    Es gab einmal eine Zeit, wo man (es war sogar auf den Banknoten aufgedruckt!) das Papiergeld jederzeit in den Gegenwert in Gold umtauschen konnte. Oder anders ausgedrückt, es war nur so viel Geld im Umlauf, als Gold in der Nationalbank vorhanden war. In der Zwischenzeit hat man andere Kriterien für die Umlaufmenge eingeführt. wobei u.a. das BIP ein entscheidender Faktor ist. Leider ist diese Geldvermehrung völlig aus der Kontrolle geraten, daher wäre nur mehr - als letzter Ausweg - durch eine Währungsreform mit starker Geldentwertung alles wieder ins rechte Lot zu bekommen. Dies wäre eine schreckliche Nachricht für viele, aber andere Alternativen haben unsere "Gescheiten" bisher noch nicht gefunden. Dies wäre z.B. eine massive Zurücknahme von Leistungen, welche nicht langfristig und nachhaltig sind. Dazu gehört auch eine sofortige Reduktion des Verwaltungsapparates. Warum brauchen die spanischen Fluglotsen eigentlich € 200.000 pro Jahr, wenn es die Kollegen in den USA um ein Drittel machen?

    Übrigens: man vergleicht die Verschuldung innerhalb der Euro-Länder immer mit den stark verschuldeten Staaten Japan und USA. Der grosse Unterschied liegt aber darin, dass die beiden genannten Länder sich mit der jeweiligen eigenen Währung verschulden, während wir - seit Einführung des Euros - eigentlich nur mehr eine "Fremdwährung" haben und somit die braven Länder für die Sünden der Schlimmen aufkommen müssen.

  29. libertus
    11. August 2011 00:50

    Das ist das gleiche Faß ohne Boden wie bei der Sozialpolitik:

    Je mehr und höhere Sozialhilfen gewehrt werden, umso mehr wachsen die Sozialfälle an und umso größer werden die Begehrlichkeiten.

    Und auch hier wissen die Regierungen offensichtlich keine mutigeren Lösungen als Weiterwursteln mit immer mehr und höheren Schulden!

    Wie sich die Bilder gleichen und deshalb geht es im Gleichschritt mit dem Finanzmarkt und dem sozialen Frieden bergab!

  30. byrig
    11. August 2011 00:48

    diese ganze krise ist auf unsere biologie als menschen zurückzuführen.
    letzlich unterscheiden wir uns weder in unserer intellektuellen kapazität noch in unserer emotionalität praktisch nicht vom steinzeitmenschen.
    einige wichtige intellektuelle vorgänge,konrad lorenz würde sie als "fulguration" bezeichnet haben,bewirkten,dass wir die welt so sehr dominieren.die schrift und der buchdruck waren entscheidend dafür,dass es zu einer explosion der weitergabe von information kommen konnte.
    mit der emotionalität war das nicht so,da sind wir nach wie vor auf steinzeitlevel.
    auch was aktien und die finanzmärkte betrifft.
    früher haben solche krisen zur bereinigung in kriege gemündet,um wieder eine tabula rasa herzustellen,einen neubeginn zu ermöglichen.
    in der heutigen globalisierten welt ist das so gottseidank nicht mehr so leicht möglich.aber nicht auszuschliessen.
    all das ist auch der grund,weswegen die ganzen experten und wunderwuzzis ratlos sind.sie müssten auch gute psychologen und stragen,kenner der stammesphilosophien etc sein.
    es ist jedenfalls eine spannende zeit,hoffentlich nicht zu spannend!

  31. Philipp Starl
    11. August 2011 00:24

    Besser als der Economist kann man es nicht mehr sagen und mehr ist auch nicht zu sagen, weshalb ich ihn hier einfach nur zitiere:

    "Downgrading our politics".

    • Johann Scheiber
      11. August 2011 05:41

      Das stimmt aber nur vordergründig Herr Starl. Die Politiker sind nämlich nicht die in Wahrheit Verantwortlichen für die Politik, denn sie sind ganz offenbar nicht die Macher der Politik. Natürlich sollte man die Leute, die sich Kanzler und Minister nennen irgendwie zur Verantwortung ziehen, das Problem ist aber, dass man damit nichts erreicht, denn die Parteien zaubern andere Figuren aus dem Hut.
      Bei den Parteien sind wir dem Problem schon näher, denn da stellen wir fest, dass die Menschen, die gezungenermaßen irgendeine Partei wählen, in Wahrheit längst jeden Einfluß auf die Parteien verloren haben, denn die Parteien wurden von der Basis erfolgreich losgelöst und unterliegen dem ausschließlichen Diktat diverser Lobbyisten und Einflußgruppen.

      Genaugenommen brauchen wir also nicht weniger, sondern mehr Politik, aber Politik, die den Namen auch verdient eine Sache der Bürger des Landes zu sein, Politik, die also etwas qualitativ anderes ist als ein Marionettentheater. Vom Marionettentheater brauchen wir nämlich nicht weniger, sondern gar nichts mehr!

      Ich komme immer wieder aus dem Staunen nicht heraus, wie die Liberalen immer noch über Staat und Politik herziehen, haben wir beides doch längst hinter uns und sind nur noch ein Verwaltungsbezirk oder ein Protektorat der NWO.

      Wir werden uns nach der Epoche der Politik und der Staatlichkeit noch zurücksehnen, realistische Aussicht darauf besteht wahrscheinlich keine mehr, denn wie Carl Schmitt sagte, ist der rationale, okzidentale Staat eine epochengebundene Erscheinung die an gewisse Voraussetzungen gebunden ist.
      Rational ist da zB gar nichts mehr und die Okzidentalität bricht gerade im multikulturellen Sturm über Europa zusammen.
      Wir sind in der Hand Gottes!

    • HJR
      11. August 2011 07:35

      @Johann Scheiber

      *********!

    • Helmut Oswald
      11. August 2011 08:23

      Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott - unser Schicksal liegt in unseren eigenen Händen. Es ist alleine die Willensbetätigung, auf die es ankommt. Das Übrige folgt. Es nützt nicht die Hitze des Gemüts, wird sie nicht von kalter Rationalität begleitet. Es gilt, Kräfte zu sammeln und die Plagen unserer Zeit, eine nach der anderen, aus dem Weg zu räumen. Da wird uns nicht langweilig, dabei. Ich versprech's Euch.

    • ProConsul
      11. August 2011 09:51

      zu Johann Scheiber

      wir wissen, dass wir in großen Schritten einer Weltregierung entgegengehen, oder wie es Friedrich Romig in seinem neuen Buch 'Der Sinn der Geschichte' ausgedrückt hat:

      "Die verhängnisvolle Kohabitation von semitisch-puritanischem und protestantischem Christentum und Kapitalismus ist durch keine Revolution mehr aufzuheben." (Friedrich Romig, Der Sinn der Geschichte, S. 74)

      Das ist keine Verschwörung, sondern Schicksal und es dient dazu - um es in religiösen Lettern zu sagen - das Feld in den letzten Tagen zur Ernte aufzubereiten. (vgl. Offenbarung des Johannes)

    • Philipp Starl
      11. August 2011 11:56

      Herr Scheiber ich stimme Ihnen uneingeschränkt zu. Nicht umsonst bin ich einer der wenigen Liberalen, die einen starken Staat fordern. Eben nur im Bereich Militär, Justiz und Polizei, gekoppelt natürlich mit strikten Grundrechten, die von einem politisch unabhängigen Verfassungsgerichtshof kontrolliert werden müssen. Weiters schlage ich diesbezüglich auch eine Art Notverordnung vor. Der VfGH soll die Hoheit über Militär und Polizei bekommen, wenn die Grundrechte der Bürger in grobem Ausmaß missachtet werden. Dazu soll etwa Missbrauch der Staatsgewalt in Form von illegaler und/oder unverhältnismäßig brutaler Polizeigewalt gehören. Dies zu definieren ist nicht leicht, aber der VfGH muss als Verfassungshüter in Notsituationen agieren.

      Ansonsten meinte ich, genausowenig wie der Economist, nicht, dass wir die Politik abschaffen sollen. Mit "downgrading our politics" in Bezug auf Unterbergers Artikel ist gemeint, dass der aktuelle Systemzusammenbruch schlicht deswegen passiert, weil der Politik weder vertraut noch geglaubt wird. Egal was Politiker wie Obama oder Merkel oder Trichet (auch er ist eine Art Politiker) sagen, die Märkte schenken dem keine Beachtung mehr. Was wir erleben ist eine in jüngerer Zeit beispiellose Missachtung der Autoritäten.

    • Johann Scheiber
      11. August 2011 12:23

      Ich weiß, dass sie genauso denken, Herr Starl, ich wollte sie nur interpretieren.

      Proconsul, Verschwörung ist das wohl nicht, aber Schicksal auch nicht ganz, denn die christlichen Prophezeiungen haben den Charakter des: Wenn ihr nicht umkehrt, dann... !

    • Helmut Graser
      11. August 2011 13:04

      @Philipp Starl

      "Was wir erleben ist eine in jüngerer Zeit beispiellose Missachtung der Autoritäten."

      Das stimmt, ich glaube aber, dass sich "die Autoritäten" zu einem gewissen Teil dieses Grab auch selbst schaufeln. Wer beispielsweise wie Merkel das Thema Multikulti lange hoch gehalten hat, um es dann nur Tage später aufgrund der Sarrazin-Debatte "für tot zu erklären", der verliert selbst an Glaubwürdigkeit.

      Das ist nur ein Beispiel, davon gibt es aber viele.

      Das Problem ist meiner Ansicht nach, dass die Politiker keine stringente, langfristige und nachhaltige (im Sinne von konsequent) Linie - und auch Strategie - fahren. Da ist viel zu viel Hühott und auf Zuruf drinnen und das merken die Leute ...

    • Philipp Starl
      11. August 2011 13:09

      Da scheint Sie der Herr Rathbauer aber gründlich missverstanden zu haben, Herr Scheiber :-) .

      @ Proconsul

      Ich meld mich bald. An Verschwörung glaube ich auch nicht. Für eine solche braucht es einfach zu viele perfekt agierende Menschen.

      @ Helmut

      Da hast du Recht. Die Ignoranz und Missachtung der Autoritäten ist zweifelsohne Ergebnis jahrelangen, was sag ich Jahrzehnte langen, Belügens, Betrügens, Herumlavierens.





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