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ORF: Je größer der Flop, desto mehr Stimmen für Wrabetz

Die Partei hat beschlossen, die Partei hat abnicken lassen. Das Ministerium für Wahrheit – ganz wie von George Orwell beschrieben – hat seinen Generaldirektor: Alexander Wrabetz darf fünf Jahre an der Spitze des ORF weiterwerken. Mit Supergage. An der kurzen Leine der SPÖ. Und wir dürfen Gebühren zahlen. Uns ein Programm servieren lassen, das diesen Namen nicht verdient. Eine Information konsumieren, die an Indoktrination erinnert. Ein Armutszeugnis für unser Land.

Die ORF-Aussendung zum „Sieg“ ihres Generaldirektors schwelgt in Superlativen. Er ist erst der zweite Inhaber dieses Jobs, der für eine zweite Amtszeit im Sattel bleiben darf. Das ist vor ihm nur Gerd Bacher gelungen. Diesen Vergleich hat sich der alt gewordene „Tiger“ Bacher nicht verdient. Vielleicht sollte er wegen übler Nachrede klagen.
Pikant wird’s freilich bei dieser Politfarce, bei der nur sechs Stiftungsratsmitglieder nicht mitspielten und sich zumindest ihrer Stimme enthielten, wenn man sich auch noch an die erste Wrabetz-Wahl erinnert: Als ihn vor fünf Jahren eine so genannte Regenbogenkoalition installierte, um der ÖVP eins ans Zeug zu flicken, bekam er gezählte 20 Stimmen. Dabei wurde er damals noch als „Super-Alex“ apostrophiert, dem man die Vorschusslorbeeren spendete, dass unter ihm alles besser bliebe, der den „SOS ORF“-Ruf erhören und die Rettung vor dem skandalösen (schwarzen) Politiker-Einfluss problemlos durchführen würde. 2011, nach der größten Programmreform aller Zeiten, die auch zum größten Flop der ORF-Geschichte wurde, nach einem Marktanteilsverlust, wie es ihn noch nie gegeben hat, nach Finanzproblemen, die mit 160 Steuermillionen gemildert werden mussten, wird der entzauberte Herr Wrabetz mit 29 Stimmen gewählt. Das sind neun Stimmen mehr. Je größer der Flop ist, den ein Unternehmensführer baut, desto größer ist das Vertrauen seines Aufsichtsrats in seine Fähigkeiten?
Anschaulicher kann man nicht illustrieren, dass der ORF kein Medienunternehmen ist, sondern eine Außenstelle der Parteien. Der ganze üble Postenschacher, mit dem sich Herr Wrabetz die Stimmen der Nicht-SPÖ-Stiftungsräte erkaufte, spiegelt sich darin.
Dass Alexander Wrabetz keine Selbstachtung hat, das beweist er immer wieder öffentlich. Aber vielleicht hat ein Pateisoldat eine andere Art von Selbstachtung, die nicht davon angekratzt werden kann, dass ihm ein 24jähriger, den die wenig ältere SP-Geschäftsführerin als Aufpasser und Schrittmacher im Wrabetz-Imperium installiert hat, vor Zeugen den Mund verbietet, dass der ihm vorgibt, wer zu welchen Themen einzuladen ist, also zu Wort kommen darf.
Das ist wichtig. Wer den ORF und den Boulevard auf seiner Seite hat, der wird ewig regieren. Für diese Erkenntnis reicht sogar die Weitsicht von Werner Faymann und seinen Getreuen. Wrabetz ist ihre Zukunftsvorsorge.
Die ORF-Konsumenten haben das zwar durchschaut, es hilft ihnen aber nichts: 44 Prozent erkennen eine krasse Bevorzugung der SPÖ in den Informationssendungen (sagt eine aktuelle Kurier-Umfrage) – und damit die Handschrift des jungen Herrn Pelinka und auch des ersten Wrabetz-Gratulanten, Josef Ostermaier. Ändern können die Seher das nicht.
Und die anderen Parteien spielen mit – sie wollen ja schließlich auch vorkommen im Fernsehen, sie wollen auch ein paar Parteigünstlinge mit netten ORF-Pfründen versorgen. Also machen sie sich mit einem freundlichen Stimmverhalten lieb Kind und begnügen sich dankbar mit ein paar Bröseln vom Tisch der mächtigen SPÖ. Selbst schuld.
Das alles ist auch ein weiterer Beweis für die seit Jahrzehnten missglückte – weil nicht vorhandene – Medienpolitik der ÖVP. Sie hat es nie verstanden, dass Medienpolitik natürlich auch Machtpolitik ist. Und es hat sie nicht bewegt, dass die bürgerlichen Medienkonsumenten in unserem Land ein Recht darauf hätten, dass es Informations-Vielfalt gäbe. Sie hat es zugelassen, dass in den Zeitungen, die Raiffeisen und anderen Eigentümern aus dem bürgerlichen Lager gehören, nur mehr ein rot-grüner Mainstream artikuliert wird. Und sie hat es auch im öffentlich-rechtlichen, angeblich unabhängigen ORF zugelassen. Der Meinungsvielfalt nützt es wenig, dass sich manche ihr eigenes Süppchen gekocht haben - dass Erwin Pröll ein ebenso kremlartig funktionierendes Landesstudio hat wie Michael Häupl in Wien. Es geht es auch gar nicht darum, dass schwarze Politiker besser dargestellt würden, als sie sind – und damit den SP-„Größen“ gleichgestellt wären.
Es geht es um nichts anderes als Demokratie. Auf das Recht, sich ohne Partei-Filter zu informieren.
Das haben wir verloren. Und wir müssen sogar noch dafür zahlen. Nicht nur mit Gebühren.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    09. August 2011 20:18

    Nur zur Ergänzung:

    Ja, der junge Strolch Niko Pelinka ist der Bua des linkslinken News-Chefredakteurs und ORF-Moderators ("Im Zentrum") Peter Pelinka, und der Neffe des noch viel linkeren Professors Anton Pelinka, der im ORF immer wieder gerne zum FPÖ-Bashing und zur SPÖ-Lobhudelei auftritt.

    In der Mafia geht's vergleichsweise noch gesittet und anständig zu.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    09. August 2011 20:17

    Ein Fiasko für Österreich und vor allem für die ÖVP!
    Sieben der 12 der ÖVP zuzurechnenden Stiftungsräte haben für Wrabetz gestimmt, dabei waren diese Stimmen gar nicht nötig gewesen. Es hätte auch ohne ihr zur Mehrheit gerreicht!

    Wie schreibt die "Presse" genüsslich: Regie Niko Pelinka, Produktion: Laura Rudas nach einer Idee von Werner Feymann.

    Kann man sich ein schlimmeres Debakel für diese "bürgerliche Patei" vorstellen? Sie stimmt ohne Not nur mit der Aussicht auf ein paar Pöstchen für die Wahl des unfähigsten aller möglichen und bisher gehabten Kandidaten zum Leiter des Staatsrundfunks für eine neuerlichen Amtsperiode.

    Man wird sich daran erinnern müssen, bei allen künftigen Flops, Fehlentscheidungen und politischen Manipulationen in den nächsten Jahren,
    die ÖVP hat für ihn gestimmt! Sie ist mitschuldig am Gruselkabinett ORF!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    09. August 2011 20:34

    Ich stehe der Wiederwahl von Wrabetz - noch dazu ohne ernsthaften Gegenkandidaten - völlig fassungslos gegenüber.

    Wie können Nicht-Linke-Stiftungsräte ihn wählen und das mit ihrem Gewissen vereinbaren? Was wurde ihnen im Gegenzug versprochen?

    Da blickt der einfache Zwangsgebührenzahler nicht mehr durch!

    Nur eines müssen diejenigen, welche sich heute nicht der Stimme enthielten, wissen: Sie haben mit ihrer Wiederwahl auch den Weg geebnet für eine ebensolche unseres BKs Faymann, das ist noch viel bitterer, denn dafür wird die SPÖ alles völlig ungehemmt in die Waagschale werfen, was ihr zur Verfügung steht, allen voran den nunmehr absolut gefügigen Öffentlich-Rechtlichen!

  4. Ausgezeichneter KommentatorAlfred E. Neumann
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. August 2011 19:35

    Besser kann unsere ORF- und Mediendiktatur wohl nicht dargestellt werden. Auch George Orwell war mein erster Gedanke. Wie lange noch geht unsere Geduld zum Brunnen?

  5. Ausgezeichneter KommentatorPhilipp Starl
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. August 2011 19:18

    Der ORF ist endgültig zum Machtinstrument Faymanns verkommen. Schon wird Stephan Schulmeister in der ZIB vorausgeschickt, um von "unabhängiger" Seite zu empfehlen, ja nicht zu sparen und die Steuern zu erhöhen.

    Das Propagandaministerium ORF ist insoferne recht nützlich, als die Aussagen der Interviewten die zukünftigen politischen Schritte ankündigen. Wir dürfen uns also auf neue Steuern und keine Ausgabeneinschränkung einstellen.

    Was im Propagandaministerium selbst vorgeht, ist mir ziemlich wurscht. Man sollte nur darauf hinweisen, dass es das Propagandaministerium Faymanns ist.

  6. Ausgezeichneter KommentatorRichard Mer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    10. August 2011 01:16

    Was die ÖVP oder FPÖ oder BZÖ sich da gedacht haben werde ich wohl nie verstehen. Nie. Die erfreulichste Interpretation wäre, dass der ORF inzwischen derart parteilpolitisch ist, dass er kontraproduktiv ohne es zu wollen das Land gegen SPÖ aufhetzt. Wie ich schon mehrmals erwähnt habe ist ORF derzeit einer der Hauptgröler gegen links in Österreich. Bei mir ist das so. Mein Zorn, mein Hass auf die SPÖ kommt vor allem aus den plumpen und leicht durchschaubaren ORF "Argumenten" die ich mir regelmäßig antue (Club 2, Im Zentrum, Ö1 Mittagsjournal). Ich hoffe, es geht vielen Mitbürgern auch so. Ich fürchte nur, so gescheit sind die nicht.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. August 2011 23:34

    Ein Tag der Trauer für viele ÖVP-Wähler, nicht wegen Wrabetz sondern wegen der eigenen Hampelmänner.


alle Kommentare

  1. Zeki (kein Partner)
  2. Alyssa (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:42

    It's good to get a fresh way of loinkog at it.

  3. Joachiem (kein Partner)
    19. Januar 2015 18:02

    I was so confused about what to buy, but this makes it unatdsednrable.

  4. AGLT (kein Partner)
    16. August 2011 19:09

    Einfach zum Kotzen:

    http://kurier.at/kultur/3915909.php
    http://kurier.at/kultur/4143229.php

    das linkslinke Gesocks darf auf Zwangebührenzahlerkosten gegen Österreich hetzen. Und wer die Einseitigkeit dieses schändlichen Triumvirats kennnt, weiß auch, gegen wen gehetzt wird :(

    deswegen: Boykott der Zwangsgebühren! JETZT!!!

  5. UFisch (kein Partner)
    13. August 2011 12:01

    Die ÖVP steckt leider selbst in einer Identitätskrise, sie weiß nicht, was sie glauben soll, so lässt sie sich zwischen Klientelpolitik und Klientelpolitik hin- und hertreiben. Als damals Busek die Internationale anstimmte, war das vermutlich die Ouverture zu einem so visionslosen, inhaltslosen Treiben und daher stört ein rotgrüner Mainstream auch nicht sonderlich: Es ist ohnehin alles recht, solange man irgendwie noch mitdrehen darf an einem der Staatsknöpfe und sei es der am ORF-Kaffeeautomaten.

  6. Gennadi (kein Partner)
    12. August 2011 23:21

    Es hilft nur eines:

    Kollektive Verweigerung der GIS-Gebühren.

    Das Volk ist der Souverän.

  7. Gerhild Baron
    12. August 2011 19:36

    Lieber Herr Doktor Unterberger, ich denke, die Seher könnten es doch ändern und zwar einfach dadurch, daß der ORF von uns Sehern "bestreikt" wird. Wenn die Quoten endlich bei 15% anlangten, würde wohl niemand mehr an einer grundlegenden Änderung vorbeikommen. Anstelle von SOS ORF ein Streikaufruf !

  8. aus wien (kein Partner)
    11. August 2011 14:25

    Soweit ich informiert bin, gibt es in diesem Forum überdurchschnittlich viele FPÖ - Anhänger (v.a. solche, denen die ÖVP zu wenig rechts ist). Na gut, was halten diese Damen und Herren von der jetzigen Affäre Steger? Hier wird so oft vom ORF als "Rotfunk" geschrieben. Aber diese Affäre rund um Stegers Stimmverhalten ist doch das beste Beispiel dafür, dass die FPÖ bei ihren Versuchen, auf den ORF Einfluss zu nehmen, besonders dreist ist. Nicht nur das, die Blauen tragen das auch in die Öffentlichkeit! Steger habe "gegen die Parteilinie" gehandelt! Aha! Sieht die FPÖ den ORF - Generaldirektor also als einen von der Politik bestellten Mann? Natürlich ist der ORF - GD genau das, aber die FPÖ institutionalisiert das damit geradezu. Und das ist eine um einen Schritt höhere Dimension.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      11. August 2011 16:35

      Mein Gott, die FPÖ hat Wrabetz schon einmal gewählt, warum also nicht wieder? Dass er ein Versager ist, hätte man damals schon merken müssen.

    • Gott sei Dank (!) Nichtwien (kein Partner)
      12. August 2011 10:18

      Beim wirren Kommentar "aus wien" muss man den Eindruck haben, Wiener sind besonders doof. Nunja, hat man eigentlich auch bei der letzten Wahl gesehen.

    • Undine
      13. August 2011 09:38

      Norbert STEGER war in meinen Augen immer schon ein UNSICHERER KANTONIST; was der bei der FPÖ verloren hat, bleibt ein Rätsel.

  9. AppolloniO (kein Partner)
    11. August 2011 12:11

    Dass 44% der ORF-Nutzer eine Bevorzugung der SPÖ beklagen gehört näher erläutert. So sieht nämlich die Mehrheit der SPÖ-Wähler keine Meinungsschieflage in der ORF-Berichtserstattung und fordert deshalb MEHR Einfluss für Rot.

    Was ist daraus zu schließen? Dass die Genossen nicht nur unverschämt die öffentliche Meinung manipulieren, sondern mehrheitlich auch noch zu blöd sind Tatsachen zu erkennen.

    Mit so einer Hammelherde läßt`s sich gut noch lange weiterregieren - ohne Leistung zu zeigen. Und die ÖVP tut alles damit es so bleibt.

  10. Brigitte Imb
    11. August 2011 11:10

    Den ÖRF einfach nicht einschalten - Quotenrückgang, das tut den Staatsfunknepotisten weh!!

  11. Wahrheit (kein Partner)
    11. August 2011 10:45

    Passend zu den DDR 2.0-Nachrichten des ORF verhält es sich bei den Diskussions-Foren auf orf.at:
    Dort sind mehrere bezahlte NGO-Dauerposter im Schichtbetrieb anwesend die ihren multikulti-kommunistischen Müll in einer Endlosschleife wiedergeben dürfen, wer es wagt von der Einheitsmeinung abzuweichen wird nach nordkoreanischem Brauch rigoros gelöscht oder gesperrt, zeitweise überholt der ORF sogar den linkslinken Standard in Sachen Zensur!

    Dabei sind jene linksklinken ORF-Zensoren gleichzeitig als Berufsposter tätig und machen auch gar kein Hehl daraus wie auf dem Blog politwatch.at von Christoph Baumgarten ersichtlich:

    „Freitag, 1. Oktober 2010

    WENIGER INFORMATION UND WENIGER DEMOKRATIE

    Heute ist das neue ORF-Gesetz in Kraft getreten. Es bringt weniger Information. Und weniger Demokratie.

    Bis gestern Mitternacht war ORF.at die größte Echtzeit-Diskussionsplattform des deutschsprachigen Raums. Trotz aller organisierten Versuche von Burschenschaftern und Neonazis, dieses Forum zu kapern oder zumindest das Klima zu vergiften – es war ein wichtiges Sprachrohr für viele. Eine Möglichkeit, sich auszutauschen. Zu diskutieren, sich zu informieren.

    Ja, es war oft mühsam, diese Foren zu warten. Das weiß ich aus eigener jahrelanger Erfahrung. Immer wenn die Rechten einsickerten, und das taten sie immer, wo man irgendwie einen Zusammenhang mit Ausländern konstruieren konnte, und sei es in Form des Dufts einer ungarischen Salami, musste man aufpassen. Die verletzten sämtliche Mediengesetze in Bausch und Bogen, hetzten, diffamierten, verletzten den Datenschutz usw. Oft genug schrammte es an der Grenze des Verbotsgesetzes vorbei. Wobei nicht immer sicher war, auf welcher Seite. Sie schrien nach Nation und Rasse. Und in den vergangenen Jahren immer mehr nach Bumsti Strache.

    Nur: Wie oft haben sich dort wundervolle Diskussionen ergeben, auch und gerade zwischen Menschen aus verschiedenen politischen Lagern. Wie oft wurden dort interessante Links ausgetauscht, wurde man aufmerksam gemacht auf Seiten, die man nie alleine gefunden hätte. Und wie geschlossen war oft der demokratische Abwehrkampf gegen die braune Brut. Ich denke da etwa an blackmistress oder reservebuddha.

    So unangenehm die Nazis und oft genug schwarze Berufsposter oft waren – es war es wert. Das war eben der Preis, den man für eine Sphäre Demokratie zahlte. Zu meinen Zeiten als Redakteur habe ich das geschätzt und später, als regelmäßiger User, ebenso.

    Es war das anarchische, das weitgehend unregulierte, das unmittelbare, das diesen Foren einen demokratischen Charakter gab, wie ihn selbst etwa standard.at nie erreichte. Nicht umsonst wurde ORF.at zur größten Echtzeit-Diskussionsplattform des deutschsprachigen Raums.“

    http://www.politwatch.at/?day=20101011

  12. Segestes (kein Partner)
    11. August 2011 09:10

    @Erich Bauer

    Das ist ein Mythos.
    Die GIS selbst hatte nie ein Zutrittsrecht.
    Bei dringendem Verdacht und nach Nichtbeantwortung einer Anfrage, ob ein anmeldepflichtiges Gerät vorhanden sei, kann die GIS die Bezirksverwaltungsbehörden
    veranlassen, Nachschau zu halten.
    Wer jedoch standhaft verneint, der sitzt am längeren Hebel, da der dringende Verdacht von der GIS erst einmal gegenüber der Behörde glaubhaft begründet werden muss.
    Und das funktioniert in 99,99999 Prozent der Fälle nicht, denn z.B. beim Fenster hineinspechteln funktioniert meist nur, wenn man selbst unbefugt auf einer fremden Liegenschaft herumschleicht. Eine Besitzstörungsklage würde demnach die Konsequenz sein.
    Und Musik aus einem Haus oder einer Wohnung zu vernehmen, reicht auch nicht aus - da dafür nicht nur Radio oder Fernseher als Quelle in Frage kommen, sondern auch Gerätschaften, mit denen kein Rundfunkempfang möglich ist - vom antiquierten Plattenspieler, bis zum MP3-Player der an einem Paar Lautsprecher hängt.

    • Segestes (kein Partner)
      11. August 2011 09:15

      Bitte ihr unterberger'schen Coding-Genies, behebt endlich diesen Bug, bei dem nach einmalig falscher Eingabe des Captchas, der Beitrag aus dem Thread hinausgeworfen wird und ganz oben landet.
      Ich bin auch nicht der erste Nutzer hier, der euch darauf aufmerksam macht.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      11. August 2011 09:43

      So ist es. Wenn man die Formulare, die man hin und wieder bekommt, immer brav mit "ich besitze kein Empfangsgerät" zurückschickt, ist das GIS quasi machtlos. Das sollte man allerdings schon machen.

      Stasi trifft es nicht so, der eine psychlogisch total geschulte Herr, mit dem ich einmal eine halbe Stunde an meiner Haustüre parliert habe ("Gut, Sie haben keine ORF, aber Kabelfernsehen haben Sie doch?") machte eher den Eindruck eines 'privatwirtschaftlichen' Schuldeneintreibers. Sah nach Schlagring in der Hosentasche aus.

  13. Segestes (kein Partner)
    11. August 2011 08:07

    Unterberger spricht:
    "Und wir müssen sogar noch dafür zahlen."

    DAS MUSS MAN NICHT!
    Und man muss auch nicht die GIS-Stasi
    ins Haus lassen.
    Jeder ziehe seine eigenen Schlüsse und
    Konsequenzen aus diesen Tatsachen.

    Eines ist aber sicher:
    Wer aus falsch verstandenem Anstand
    und auf Zuruf eines sprechenden Fernsehers,
    diesen Ostmärkischen Rot-Grün-Funk durch
    seine Gebühren mitfinanziert, der sollte
    sich auch nicht über die Zustände mokieren.

    • Erich Bauer
      11. August 2011 08:42

      Segestes,
      "...Und man muss auch nicht die GIS-Stasi ins Haus lassen.."

      Die GIS-Stasi kann die Polizei anfordern. Und die kommt dann um 4 Uhr in der Früh...

      Nur mit Abmelden und Nichtzahlen funktioniert das nicht!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      11. August 2011 10:00

      Hehe, die GIS-Stasi ERZÄHLT ihren Opfern, sie kann kann die Polizei anfordern..

    • Segestes (kein Partner)
      11. August 2011 10:30

      Ja, einem guten Freund von mir haben sie das auch weiszumachen versucht.
      Aber nur so lange, bis er sich als Polizeibeamter zu erkennen gegeben hat :)
      Danach wurde er nie wieder von der GIS belästigt...

    • Erich Bauer
      11. August 2011 10:30

      Hehehe, zufällig kenne ich jemand persönlich, bei dem die Polizei um 4 Uhr früh nach dem "Fenseher" schaute. Da diese Person sich gerade in einer Wohnungsumzugsphase war und sich der Fernseher schon in der neuen Bleibe befand... Jedenfalls wurde sein Anwalt herbeigeholt und dieser verrechnete dem ORF einen "geschmalzenen" Satz, da er sich außerhalb der Kanzleizeiten herbeimühen mußte...

  14. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    11. August 2011 08:03

    Die ÖVP hat es nie verstanden, dass Medienpolitik natürlich auch Machtpolitik ist?

    Oh doch, Schüssel hat es gut verstanden. Er hat es im Gegenteil sogar zu gut verstanden. Das ganze ORF-Dilemma hätte die ÖVP heute nicht, wenn Schüssel/Morak nicht mit unglaublicher Frechheit die Unternehmensstruktur und insbesondere den Stiftungsrat mit seiner Beschickung so designt hätten, dass es für sie damals den Anschein erweckte, die ÖVP würde ewig die Fäden im ORF in der Hand halten.

    Ärgerlich nur, dass kurz darauf zwei Länder, der Koalitionspartner und etwas später das Kanzleramt verloren gingen. So haben Schüssel/Morak SELBST die SP-Mehrheit mittlerweile auf Jahre einzementiert. Wenn Schüssel die Aufrichtigkeit des letzten ernstzunehmenden ÖVP-Chefs gehabt hätte, hätte er auch den ORF auch wieder unabhängiger machen können, so wie Klaus. Hatte er aber nicht. Schüssel/Morak, nur ihnen und nur ihnen haben wir den Kanzlerfunk zu verdanken.

    Aber natürlich verstehe ich, dass Unterberger als ehemals Begünstigter solche Tatsachen weniger gerne thematisiert. Er war ja quasi das Print-Gegenstück zu Monika Lindtner, wenn auch mit einem Bruchteil an Bedeutung. Hier aber ein recht guter Kommentar dazu:
    http://derstandard.at/1311802999058/Die-totale-Faymannisierung-des-ORF

    • Segestes (kein Partner)
      11. August 2011 08:13

      Na ja, "die Presse" wurde und wird aber nicht von Zwangsgebühren finanziert - auch nicht unter Unterberger. Insofern hinkt der Vergleich.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      11. August 2011 08:30

      Ich rede von der Wiener Zeitung. Der Abgang von der Presse liegt ja wohl in Unterbergers Verantwortungsbereich, den muss er sich mit Pirker ausmachen.

    • Segestes (kein Partner)
      11. August 2011 08:48

      Da ich die Wiener Zeitung nur vom Namen her kenne, kann ich nur schwer beurteilen, wie stark sie unter Unterberger programmatisch verändert wurde.
      Wenn die Umfärbung aber so lasch war wie beim ORF, frage ich mich schon, wo das Problem war - für Faymann bzw. die Roten.

      Ich entsinne mich jedenfalls nicht, dass die ORF-Umfärbung auf der Verwaltungsebene unter Schüssel, die Berichterstattung des ORF konservativer oder gar rechter hat werden lassen.
      Es saßen ja auch weiterhin die gleichen Gestalten in den Redaktionsstuben, die die SPÖ dort schon Jahre zuvor platziert hat.
      War es also bei der Wiener Zeitung nicht ähnlich?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      11. August 2011 08:57

      Ich kenne die Wiener Zeitung auch nicht so gut, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass sich vor Schüssel irgendein Bundeskanzler für die Redaktion der Wiener Zeitung interessiert hat. Aber da muss man Unterberger selbst fragen.

      Und natürlich bauen sich die Chefs ihre Mannschaften nach einer 'Umfärbung' im Rahmen der arbeitsrechtlichen Möglichkeiten um, da wie dort.

      Ich hätte die ORF-Redaktion nie als besonders links oder rechts empfunden, sie folgt einfach dem journalistischen Mainstream. Es geht aber darum, wie gut oder wie schlecht eine Partei in der Öffentlichkeit wegkommt, nicht um die Inhalte selbts (wann geht es in den österreichischen Medien schon um Inhalte?).

      Und die ÖVP ist unter Lindtner sicher deutlich besser wegegekommen.

    • contra
      11. August 2011 19:34

      @Schnabeltierfresser

      Sie sind auch einer derjenigen, die sich Mißstände immer nur mit Schüssel und seiner Regierungszeit auf einfache Weise erklären und damit nicht weiter in die Materie eindringen müssen.

      Merke: Schüssel ist längst Geschichte und seither färbeln die Sozis DREISTEST und völlig hemmungslos mit VIELEN STEUERMILLIONEN das ganze Land um - schlimmer jedenfalls als je zuvor!

    • contra
      11. August 2011 19:36

      @STF

      Nachtrag: Und die Wiener Zeitung ist genau ein Beispiel für diese unappetitlichen Umfärbelungen, denn für Unterberger wurde niemand auf gemeinste Weise seines Jobs verlustig, obwohl unter seiner Chefredaktion dieses Printmedium einen wirtschaftlichen Höhenflug (Abonnements etc.) wie nie zuvor erlebte.

      Für den feinen Herrn GÖWEIL unter Faymann-Ostermeier aber sehr wohl.
      Wie erwähnt = DREISTER geht's nimmer!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. August 2011 07:52

      @ contra

      Entschuldigen Sie, aber wer hat dieses ORF-Gesetz erfunden? Eben.

  15. sosheimat (kein Partner)
  16. Neppomuck (kein Partner)
    10. August 2011 19:27

    Abstimmen kann nicht nur der Stiftungsrat, dem man nahelegen sollte, endlich stiften zu gehen, sondern auch der werte p.t. Gebührenzahler.
    Und zwar mit der Fernbedienung.

    Auch wenn es ihm nicht gleich gelingen wird, die ORF-Bande aus dem Haus zu jagen, sinkende Einschaltziffern treffen die "Oeffentlich Rechtliche Freuderlwirtschaft" dort, wo es auch den überzeugtesten Schreibtischtäter in der Löwelstraße über kurz oder lang weh tut, nämlich bei den Werbeeinnahmen, die über die Quote "gesteuert" werden.
    Lang wird sich das der zu "Zwangsabgaben verpflichtete Steuerzahler" nämlich nicht bieten lassen und und seine "Programmwahl" auf die NR-Wahlen ausdehnen.

    Wenn er nicht von allen guten Geistern verlassen ist.

    • Pasquino (kein Partner)
      10. August 2011 23:11

      Ein vernünftiger Vorschlag! Man müßte im gleichgesinnten Bekanntenkreis einen derartigen Boykott des ORF organisieren und eine Weile durchhalten. Noch schöner wäre es natürlich, wenn sich - wie in 1964 - Zeitungen finden würden, die ein Volksbegehren gegen den derzeitigen ORF auf die Beine stellen könnten.

  17. Holmes (kein Partner)
    10. August 2011 18:52

    Wie selbstverständlich es in unserem Land ist, dass die Politik den ORF vereinnahmt, am Beispiel der Artikelüberschriften des Gratisblattls "Österreich":

    - "Triumpf für die SP-Youngsters" (gemeint ist das verdeckte Fädenziehen der Protektionskinder Niko Pelinka und Laura Rudas);

    - "Debakel für die VP" (gemeint ist die Wahl Wrabetz' durch etliche VP-naher Stiftungsräte und das Unvermögen von ÖVP-Klubchef Kopf einen Gegenkanditaten aufzustellen).

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      11. August 2011 10:01

      Ja und? SO viel Wahrheitsgehalt haben die G'schichteln in "Österreich - die Zeitung" eh selten?

  18. M.S.
    10. August 2011 18:51

    Dass sich angesichts dieser dreisten Vereinnahmung des ORF durch eine linke Clique niemand findet, dem die Initierung eines Volksbegehrens ein Anliegen ist und leicht leicht fallen würde, wie zum Beispiel Vertretern von politischen Parteien, oder Zeitungsherausgebern, Chefredakteuren (wie zB. seinerzeit Hugo Portisch), sagt eigentlich alles aus über den erbärmlichen Zustand dieser Republik.

  19. Undine
    10. August 2011 16:34

    Daß der einzige Gegenkandidat Christian Wehrschütz keine einzige Stimme erhielt, verstärkt meine langjährige Vermutung, daß er vermutlich der einzige NICHTLINKE unter dem Heer von LINKEN/GRÜNEN/KOMMUNISTISCHEN ORF-Leuten sein dürfte.

    Als er gestern in der ZIB1 seine Ziele für seine weitere Tätigkeit als ORF-Chef kundtat, nämlich wie bisher dafür zu sorgen, daß die
    U N A B H Ä N G I G K E I T, Q U A L I T Ä T und O B J E K T I V I T Ä T in der INFORMATION gewahrt bleiben würde, wurde er erstaunlicherweise kein bißchen
    R O T!

    • Erich Bauer
      10. August 2011 16:41

      Abmelden, mit der Androhung dem ORF € 2.000.-- für die "technisch-konzessionierte" Abschaltung in Rechnung zu stellen...

    • Undine
      10. August 2011 20:44

      Soll heißen: Als WRABEZ gestern in der ZIB2.....

  20. RR Prof. Reinhard Horner
    10. August 2011 14:54

    reinhard.horner@chello.at

    Der ORF-Sumpf bleibt uns erhalten – wie lange noch?

    Die Vorgänge rund um diese „Wahl“ sind je nach Wahrnehmung als abenteuerlich oder schlicht volksdemokratisch einzuschätzen. Jedenfalls hat die Beispielsammlung, wie Korruption funktioniert, eine Vermehrung erfahren.

    Der ORF, der es trotz seinen nicht wenigen fähigen und wohl auch aufgabenwilligen Mitarbeitern zustande bringt, seine Sümpfe und sauren Wiesen auszubreiten und hierfür einem wehrlosen Publikum Zwangsgebühren abzupressen, kann so lange derartig agieren, als das vom Publikum aktiv und/oder passiv akzeptiert oder geduldet wird.

    Der ekeligen Überheblichkeit im ORF und bei den mitverludernden Politikern ist zweifelsohne nicht so leicht beizukommen. Aber reinigende Kräfte der österreichischen Zivilgesellschaft müssten doch imstande sein, Abhilfe zu schaffen.

    Dazu gibt es etliche demokratische Möglichkeiten. U. a. hat es das Publikum in der Hand, die Darbietungen und Absonderungen des ORF – insbesondere im Informationsbereich – ständigen kritischen Beobachtungen und reichlichen Stellungnahmen zu unterziehen. Zudem müssten unverzüglich das Ausfüttern des ORF aus Steuermitteln und das dreiste Verlangen des Herrn Wrabetz nach Erhöhung der abgepressten Zwangsgebühren hintangehalten werden. Dazu ist der erforderliche Druck auf die politischen Entscheidungsträger auszuüben, die sich ja vor Volksstimmungen und vor Massenmedien, die sie nicht dominieren können, fürchten. Das bedarf allerdings eines Engagements nicht nur von aktiven Minderheiten, sondern in großer Zahl.

    • Erich Bauer
      10. August 2011 15:00

      Abmelden, mit der Androhung dem ORF € 2.000.-- für die "technisch-konzessionierte" Abschaltung in Rechnung zu stellen...

  21. Erich Bauer
    10. August 2011 14:31

    "...abmelden. jetzt. es ist ganz einfach. formular im internet herunterladen, ausfüllen, hinschicken/faxen..." (Zitat: Alexander Renneberg)

    Hatte vor ca. 2 Wochen ein interessantes Gespräch zum Thema ORF-Gebühren. Angeblich wurde im Juni 2011 ein Prozeß gegen den ORF gewonnen (Fam. Leitner gegen ORF). Es wurde mir erlaubt den Namen zu erwähnen. Die Geschichte dieses Prozesses ist durchaus erwähnenswert, wie ich finde. Sie ist zwar von mir nicht überprüft, aber es erschien mir alles ziemlich plausibel. Vielleicht könnte sich der eine oder andere Jurist hier schlau machen und die Prozeßakte studieren... falls vorhanden... und es nicht nur ein "Gschichterl" war...

    Vor ca. 3 Jahren, die Umstellung auf DVBT war im vollen Gange, schlossen sich 2000 Personen zusammen und verlangten vom ORF Gebührenbefreiung, da über dieses Gerät es möglich ist, den ORF samt Nebensendern auszuschalten. Laut Gerichtsurteilen ist diese Forderung legitim/legal. Der ORF verlangte dafür als Voraussetzung, daß dieses Umporgrammierung über einen konzessionierten Techniker passiert. Schlauerweise kostet diese ORF-Bedingung € 2.000,-. Jedenfalls bestätigte ein Gerichtsurteil, daß eine Abmeldung vom ORF, bei Einhaltung der technischen Vorgaben, KEIN Gebührenanspruch mehr besteht.

    Die Herrschaften prozessierten jedeoch weiter, da diese "€ 2.000-Bedingung" sie nicht einsahen. Der Prozeßverlauf entwickelte sich nun ziemlich "zaaach". Das Gericht erklärte die "€ 2.000-ORF-Bedingung" für zulässig. Bis man die handelsrechtlichen Bestimmungen heranzog. Und damit gewann man den Prozeß.

    Allerdings, 1.998 Personen schlossen mit dem ORF einen außergerichtlichen Vergleich: Diese Personen sind bis an ihr Lebensende von den ORF-Gebühren befreit! Sie können natürlich nach wie vor ORF-Programme schauen. Denn diese 2.000,-- EURO-Abschaltung werden sie ja wohl nicht aus eigenen Stücken bezahlen.

    Jetzt wird man sich fragen, warum macht der ORF das? Nun, im Urteil stellte das Gericht nämlich fest, daß diese € 2.000,- für die Abschaltung der Programme dem ORF ANZULASTEN sei! Das hieße, daß der ORF für die Abwicklung der "Gebührenbefreiung", im Zuge der verlangten "technischen Bedingungen" € 2.000,- bezahlen MÜSSTE! Mein Gesprächspartner griff dabei zu einer sehr launigen "Urteilsbegründung" (im ev. Urteil steht das sicher anders).

    Er verglich das (handelsrechtlich :-) ) mit einer Autofahrt durch die "Hütteldorfer Straße": "Da bieten sich jede Menge "Damen" an und wenn ich deren Dienste gar nicht in Anspruch nehmen will, müßte ich, entsprechend dem "ORF-Gebührengesetz" einer jeden 5 Euro geben!? AUCH WENN ICH GAR NICHTS MIT IHNEN ZU TUN HABEN WILL!!!

    2 Personen (Fam. Leitner) stritten dann mit dem ORF nach dieser "Vergleichslösung" weiter. Denn mittlerweile beliefen sich die Prozeßkosten auf ca. € 60.000,--. Nun, im Juni 2011 wurde der ORF zur Bezahlung dieser Kosten verurteilt...

    So kann es gehen, wenn "Gesetzestexte und -Bestimmungen" jeglicher "Rechtshygiene" zuwiderlaufen... Die "ÜRF-Gesetze" sind dabei nur ein Einzelfall von vielen...

  22. Riese35
    10. August 2011 14:17

    Danke, AU, daß es noch ein Medium gibt, das sich traut, die Wahrheit ungeschminkt darzulegen. Eine Wohltat, so etwas zu lesen! Eine Schande, daß die Inhalte leider wahr sind.

    Der CCCP läßt grüßen. Das Ziel des Einparteienstaates ist nahezu erreicht. In den 70er-Jahren hat man hierzulande noch höhnisch auf "die da drüben jenseits des Eisernen Vorhangs" herabgeblickt. Heute haben wir diese Zustände hierzulande. Vieles erinnert mich an den realen Sozialismus der 70er-Jahre.

  23. Observer
    10. August 2011 13:17

    Das war keine wirkliche WAHL, wo man zwischen mehreren Alternativen wählen kann. Eigentlich war es eine Kopie der seligen kommunistischen Abstimmungen, wo einfach die Macher symbolisch eine Wahl vorgetäuscht haben und das Ergebnis immer schon im vorhinein feststand.
    Die ÖVP hat sich einmal mehr als "Umfallerpartei" bestätigt, ich bin mir aber sicher, dass es da im Hintergrund manche Tauschgeschäfte gegeben hat, welche mit dem ORF direkt gar nichts zu tun haben. Herr Spindelegger hat die ihm überreichten Vorschusslorbeeren jedenfalls verspielt.
    Herr Wrabetz sollte nun alles das umsetzen, was er grossspurig versprochen hat. In der Praxis wird er sicher auch weiterhin vor seinen Entscheidungen den Grünschnabel und "liason officer zur Löwelstrasse" P. um dessen Meinung bzw. das okay der SPÖ fragen.

  24. A.K.
    10. August 2011 12:38

    Am 9. August 2011 sollte in ORF 2 um 22 Uhr ZIB 2 starten. Zwischen 22 Uhr und 22 Uhr und 3 Minuten war bloß die Zahl „2“ – für die Programmnummer zu sehen und kein Ton zu hören. Danach kam plötzlich Armin Wolf mit dem – bisher unsichtbar - laufenden Nachrichtenblock ins Bild. In einem Nebensatz – was eine Entschuldigung ist, scheint der ORF überhaupt nicht zu kennen – meinte er beiläufig, daß die Zuseher ja das kleine technische Problem bemerkt hätten und sprach unverändert weiter zum Nachrichtenblock. Dieser überhebliche, unhöfliche Umgang mit den Kunden paßt völlig zu den linken Machtverhältnissen unseres Staatsfernsehens. Aber: „Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht.“

  25. moderatus
    10. August 2011 11:48

    ich kanns nicht fassen, ich kanns nicht fassen, für ein so hundsmiserables, einseitig gefärbtes, Programm noch eine Zustimmung von 83 % zu erhalten, nein ich kanns nicht fassen ....

  26. Wolfgang Bauer
    10. August 2011 10:46

    Witzig - besser gesagt: besonders traurig - ist, dass sich die ÖVP noch dazu offen berühmt ihrer "Erfolge" beim Aushandeln diverser Pöstchen im ORF. Sie hat offensichtlich nicht einmal mehr das Sensorium, diese Dinge vertraulich zu behandeln. Sie bekennt sich zur Korruption und Mauschelei!

    Da ist ja die SPÖ noch klüger, die - jeder weiß, dass es anders ist - wenigstens noch stef und fest behauptet, dass es nur um Qualität und Objektivität geht.

    Ehrlich gesagt: Bei der Wahl zwischen Pest und Chlera ist mir die Chuzpe der SP noch lieber als das dümmliche selbstzerstörerische Geschwafel der ÖVP.

  27. Cotopaxi
    10. August 2011 09:57

    Im heutigen Morgenjournal von ö1 hat mit heute Wrabetz (miß)fallen: es werde keine Gebührenerhöhungen geben, aber eine Inflationsanpassung ist nicht auszuschließen.

    Linker Neusprech ist also: Preiserhöhung gibt es nicht, nur Inflationsanpassung.

    Und so etwas geht bei den G'scheiterln durch.

  28. Martin Bauer
    10. August 2011 08:50

    OT
    Unter dem nachstehenden Link ist eine Videobotschaft von "Anonymus" auf Deutsch mit entstellter Stimme zu hören, wonach am 5.11.2011 Die Internethackergemeinde zum Gegenschlag gegen Twitter und Facebook (in Deutschland Fazebuk ausgesprochen?) ausholen wird.

    http://www.krone.at/Digital/Anonymous_will_Facebook_vernichten-Am_5._November-Story-281428

  29. Graf Berge von Grips
    10. August 2011 08:32

    Nr.406
    Blau gehört verhindert -
    und wenn es die eigenen Chancen mindert!

  30. diko
    10. August 2011 08:21

    Warum soll’s beim ORF anders sein als bei unseren Ministerien, oder gar dem uns zur „Wahl“ gestandenen Bundeskanzler?

    Die uns wirklich Beherrschenden werden sich doch nicht durch eigenständige, fachkompetente Persönlichkeiten, welche um der Sache willen, -
    und zum Wohle und Nutzen ihrer Mitmenschen agieren könnten, -
    in ihrer seit Jahren konsequent aufgebauten Einflussnahme und Machtausübung beschränken lassen!

  31. Josef Maierhofer
    10. August 2011 07:37

    Es bleibt alles 'in der Familie'.

    Seriöse Kandidaten haben bei dieser SPÖ-Apparatschik-Konstellation abgewunken, also bleibt das Letzte, das Erfolglose, das weitgehend Ungewollte, das von der SPÖ erträumte, apparatschikhafte Kontinuum.

    Qualität war noch nie ein Kriterium in der SPÖ.

    Österreich kann diesen erfolglosen und qualitätsarmen Haufen abwählen bei der nächsten Wahl, wo dann sicher wieder das Sesselrücken bei den 'Hörer- und 'Seher'-beiräten erfolgen wird und vermutlich und hoffentlich zum Besseren reformiert wird.

    Nachdem wir der SPÖ zuviel Vertrauen geschenkt haben, haben wir es jetzt in Form des ORF täglich als Hauptabendmanipulation.

  32. Richard Mer
    10. August 2011 01:16

    Was die ÖVP oder FPÖ oder BZÖ sich da gedacht haben werde ich wohl nie verstehen. Nie. Die erfreulichste Interpretation wäre, dass der ORF inzwischen derart parteilpolitisch ist, dass er kontraproduktiv ohne es zu wollen das Land gegen SPÖ aufhetzt. Wie ich schon mehrmals erwähnt habe ist ORF derzeit einer der Hauptgröler gegen links in Österreich. Bei mir ist das so. Mein Zorn, mein Hass auf die SPÖ kommt vor allem aus den plumpen und leicht durchschaubaren ORF "Argumenten" die ich mir regelmäßig antue (Club 2, Im Zentrum, Ö1 Mittagsjournal). Ich hoffe, es geht vielen Mitbürgern auch so. Ich fürchte nur, so gescheit sind die nicht.

    • Undine
      10. August 2011 16:47

      @Richard Mer

      Ich konsumiere eigentlich aus Gewohnheit nur noch das Mittagsjournal, wohl wissend, wie da auf Teufel komm heraus manipuliert wird.
      ZIB2, Club2, Im Zentrum, Report, Thema usw. tu ich mir schon lange nicht mehr an; das bin ich mir und meinem Wohlbefinden einfach schuldig!

  33. brechstange
    09. August 2011 23:34

    Ein Tag der Trauer für viele ÖVP-Wähler, nicht wegen Wrabetz sondern wegen der eigenen Hampelmänner.

    • Alexander Renneberg
      10. August 2011 00:03

      ich kann das verhalten der övp in keiner weise mehr verstehen.

      macht mich irgendwie nicht froh.

      aber vielleicht verstehe ich das alles auch nicht.

    • Paige
      10. August 2011 06:11

      Man hat es sich ja schon gedacht, dass die ÖVP nur mehr packeln möchte, aber die Wirklichkeit ist noch viel ärger. Bei der Wien-Wahl und bei der BP-Wahl haben die Schwarzen auch de facto keinen Gegenkandidaten aufgestellt, damit die Roten wieder gewinnen. Und man fragt sich, was war der Deal? Was haben sie dafür bekommen? Nichts besonderes. Grasl bekommt den Technikbereich dazu und die Liveübertragung vom Musikfestival in Grafenegg ist auch unter Dach und Fach. Nicht nur die Packelei ist unfassbar, sondern auch, wie billig sich die ÖVP an die Roten verkauft.

      Und kaum stellen die Freiheitlichen einen Kandidaten auf, werden wir von den Medien, allen voran dem ORF, wieder mit Nazigeschichten bombardiert...

    • brechstange
      10. August 2011 11:47

      @paige

      Und trotzdem konnte die FPÖ für die Zustimmung mehr gewinnen als die ÖVP. Das ist der blanke Wahnsinn. Und mauscherln tun sie auch noch ganz offen, im Gegensatz zum Koalitionspartner. Die sind nicht mehr zu retten, die lassen sich noch den ganzen Korruptionssack umhängen vor lauter Blödheit.

    • Undine
      10. August 2011 17:00

      @Paige

      "....bei der BP-Wahl haben die Schwarzen auch de facto keinen Gegenkandidaten aufgestellt, damit die Roten wieder gewinnen."

      Und das Schlimmste und Schäbigste war wohl, daß sich "der Schwiegersohn" Othmar Karas dafür hergegeben hat, ausgerechnet für den SOZI und Oberintriganten Heinz Fischer die Werbetrommel zu rühren, für jenen Mann also, der seinerzeit eifrig gegen Kurt Waldheim, den Schwiegervater(!) Karas', sein Netzwerk an der Ostküste aktiviert hat, um in der übelsten Weise gegen Waldheim zu intrigieren.

    • Pasquino (kein Partner)
      10. August 2011 23:35

      Man sollte die ÖVP-Granden mit Protest-Emails überschütten. Ich habe in meinem Leben bei NR-Wahlen bis jetzt nie anders denn ÖVP gewählt. Werde aber jetzt ihr mitteilen, daß ihr Verhalten bei der Wrabetz-Wahl der letzte Tropfen war, der das Faß zum Überlaufen brachte. ÖVP Ade!

  34. byrig
    09. August 2011 23:21

    diese wahl war die einzementierung einer linken politik im orf mit nicht absehbaren folgen für die republik im allgemeinen.
    ermöglicht wurde dieser vorgang,fast an einen staatscoup durch die linken erinnernd nicht zuletzt durch die unfähigkeit der övp und die gleichgültigkeit der bürgerlichen seite.
    sogar der vertreter der fpö,norbert steger,entblödete sich nicht,statt wrabetz den fp-nahen wehrschütz zu wählen,ein seriöser,kompetenter gegenkandidat.
    fast demütigend für die bürgerliche seite ist die tatsache,dass 2 linke sp-rotzlöffel die "medienorgel" orf in totalen linksdrall bringen,ein 24-jähriger niko pelinka erklärt wrabetz,wen er zur sendung "zentrum" einladen darf.
    ein genauso grosskotziger wie unfähiger herr kopf,zuständig für die medien in der övp,konnte nichts bewirken.sein nachfolger spindelegger,war auch nicht willig,sich hier durchzusetzen.
    somit bleibt österreich weiterhin im griff einer linken medienmafia,die sogar durch bürgerliche-und somit verantwortungslose-zustimmung legitimiert wurde.

  35. Haider
    09. August 2011 22:38

    Hätten die Schildbürger bereits das Fernsehn gekannt, sie hätten sicher einen SRF (Schildbürger-Rundfunk) ins Leben gerufen. Damit wäre gewährleistet gewesen, daß das Programm an ihren Interessen vorbei läuft, sie für etwas Zwangsgebühren zahlen, was sie nicht wollen und ihnen dafür von selbsternannten Gutmenschen Nähe zu den Schlümpfen unterstellt worden wäre.
    Österreich hat dafür den ORF!

  36. Alexander Renneberg
    09. August 2011 22:07

    abmelden. jetzt.

    es ist ganz einfach. formular im internet herunterladen, ausfüllen, hinschicken/faxen.

    basta.

    • brechstange
      10. August 2011 11:49

      Hilft auch nicht mehr, ich denke, dass das Gebührensystem auf eine Haushaltsabgabe umgestellt werden wird. Dann zahlen automatisch alle, weil ja in ganz Europa sowas gilt. Für wie lange lassen wir uns noch für dumm verkaufen?

  37. Alex
    09. August 2011 22:07

    sobald Blau-Schwarz an die Macht kommt muss der ORF liquidiert (privatisiert) werden.

    • byrig
      09. August 2011 23:24

      eher schon früher!der orf muss in ein pay-tv umgewandelt werden!

    • Brigitte Imb
      09. August 2011 23:54

      Um Gottes Willen, dann sinkt die Qoute auf 20% linxverpflichtete Seher......

    • Sensenmann (kein Partner)
      10. August 2011 21:18

      Da soll Gott abhüten! Wenn ich mich an das letzte Experiment schwarz-blau erinnere, dann wird sich gar nichts ändern! Damals wurde dem Austromarxismus kein Haar gekrümmt! Der Rotfunk durfte weiter Propaganda machen, die linken Vereine erhielten pünktlich ihre Subventionen, Bolschewiken aller Schattierungen durften sich ungestarft im Justiz- und Sozialbereich breit machen. Der beste Beweis, daß nicht an Änderungen gedacht ist, lieferte doch die FPÖ selbst ab. Man hat - es ist unfassbar! - einen Steger dorthin entsandt. Den Steger, der mit dem Marxismus solange paktiert hat, bis die FPÖ damals zur 2,5% Partei heruntergekommen war! Und heute wundern sich FPÖ-Funktionäre, daß eben dieser Mann für die rote Marionette Wrabetz stimmt.
      Es scheint, daß die FPÖ wirklich bar jeder ideologischen Grundlage agiert. Wie kann man nach allem was war, ausgerechnet den Steger dorthin entsenden!
      Von der ÖVP erwarte ich mir nichts Anderes, denn die glaubt, sie gewinnt Wahlen, wenn sie grüner als die Grünen und bolschewistischer als die Sozis agiert. Arme Tröpfe! Das hat schon der Busek versucht, aber die "bunten Vögel" waren nicht zu bewegen, sich im schwarzen Felde niederzulassen. Dafür sind die eigenen Wähler davongeflattert.
      Der wirkliche Skandal ist, daß der der FPÖ zurechenbare Vertreter für den marxistischen Kandidaten gestimmt hat. Das läßt böse Überraschungen aus der FPÖ für die Zukunft erwarten!

  38. Celian
    09. August 2011 21:41

    OT: Geschlossene Gesellschaft - Der Mißbrauch an der Odenwaldschule, heute ARD 22:45
    Der Jahrzehnte lange Kindermißbrauch in der Odenwald-Schule, der Elitenschule der Linken, wurde von den Links-Medien kaum beachtet. Dieser Film ist eine kleine Wiedergutmachung.

    http://www.faz.net/artikel/C30280/im-fernsehen-odenwaldschule-sie-hatten-die-macht-kinder-zu-zerstoeren-30481546.html

  39. libertus
    09. August 2011 20:34

    Ich stehe der Wiederwahl von Wrabetz - noch dazu ohne ernsthaften Gegenkandidaten - völlig fassungslos gegenüber.

    Wie können Nicht-Linke-Stiftungsräte ihn wählen und das mit ihrem Gewissen vereinbaren? Was wurde ihnen im Gegenzug versprochen?

    Da blickt der einfache Zwangsgebührenzahler nicht mehr durch!

    Nur eines müssen diejenigen, welche sich heute nicht der Stimme enthielten, wissen: Sie haben mit ihrer Wiederwahl auch den Weg geebnet für eine ebensolche unseres BKs Faymann, das ist noch viel bitterer, denn dafür wird die SPÖ alles völlig ungehemmt in die Waagschale werfen, was ihr zur Verfügung steht, allen voran den nunmehr absolut gefügigen Öffentlich-Rechtlichen!

  40. Wertkonservativer
    09. August 2011 20:27

    Liebe Mit-Diskutanten,

    ich glaube, wir müssen uns daran gewöhnen, dass die Linken im Volk und in der Regierung und auch in der Gesellschaft halt die mehreren sind!

    Alles Jammern und Wehklagen hilft da wenig; auch emotionale Unmutsäußerungen jeglicher Art, wie sie hier im Forum täglich gebetsmühlenartig vorgebracht werden, können die derzeitige Übermacht der Partei (mit extremer Medienunterstützung) nicht wirklich einbremsen, da müssten schon andere Kaliber als die derzeit agierenden agierenden dagegen ankämpfen (gilt für Schwarz und Blau!!!).

    Da gibt es nur eines: bei der nächsten Wahl Mitte/Rechts stärken; aber nochmals gesagt: die Blauen allein können es nicht derstemmen, da müssen auch die vielgeschmähten Schwarzen ran an den Feind!
    Es werden sich schon ein paar gute, mutige und qualifizierte Leute in dieser Partei finden, die unseren "way of life" zu verteidigen wissen werden!

    Also, nur Mut und Zuversicht, liebe Freunde!

    Guten Abend!

    gerhard@michler.at

    • Haider
      09. August 2011 22:24

      Ich kann mir nicht vorstellen, daß es noch irgendwo in Österreich einen Wähler geben könnte, der nicht überzeugt ist, daß die ÖVP bei nächster Gelegenheit wieder umfallen wird. Wie eben immer! Schließlich dringen die Siegesmeldungen unserer Linken im ORF ins letzte Gebirgsdorf.

    • byrig
      09. August 2011 23:01

      wie kommen sie auf diesen befund?an mangelndem rechenvermögen wird`s ja hoffentlich nicht liegen.zusammengerechnet haben die nicht-linken eine eindeutige mehrheit(övp,fpö,bzö) gegenüber den linken(spö,grüne).
      ihr beitrag klingt für mich wie ein matter verteidigungsversuch der övp gegenüber,die in sachen medienpolitik die interessen ihrer wähler und anhängerschaft schmählich verraten hat.
      eine ehemalige grosspartei,die nach wie vor überall in der gesellschaft tief verankert ist,überlässt fahrlässig den linken eines der wichtigsten felder in der demokratie-und handelt somit unverantwortlich allen bürgerlichen gegenüber.
      diese övp gehört schnell und radikal reformiert.als erster ist pröll überfällig-er hat trotz seiner macht all das zugelassen.kein bürgerlicher,lediglich ein bauer!

    • Gandalf
      09. August 2011 23:11

      Hoch geschätzter Wertkonservativer,
      gerne würde ichIhre Zuversicht teilen. Leider fällt dies von Tag zu Tag schwerer. Wer von den lieben, herzigen Manderln und Weiberln in der Lichtenfelsgasse hat in den letzten Wochen "piep" gesagt? Und das nicht nur zum ORF- Skandal, sondern auch zu sonstigen Tagesereignissen. Ich frage mich manchmal - mit ehrlicher Sorge - gibt's die ÖVP überhaupt noch?

    • brechstange
      09. August 2011 23:33

      2006 ist das Jahr, in dem die ÖVP den entscheidenden Fehler machte mit einer Partei in Koalition zu gehen, die ärgste Schmutzkübel über sie ergoß und das bereits seit der Wende 2000.

      Die ÖVP wäre heute vorne, da bin ich mir sicher. Denn zwei Dinge wären passiert: die ÖVP hätte sich regenerieren müssen und aus der Opposition hätte sie Profil zeigen müssen. Pfründeabsicherung ist kein nachhaltiges Parteiprogramm.

    • Alexander Renneberg
      09. August 2011 23:55

      brechstange: 5 sterne.

    • Wertkonservativer
      10. August 2011 08:10

      Na, ebenfalls geschätzte(r) Gandalf:

      der neue Generalsekretär, sein Name Schall und Rauch, erhebt schon manchmal seine Stimme; so schlecht dürfte zumindest der nicht sein!
      Falls opportun, bitte ich um ein klitzekleines Prislein Gerechtigkeit für die derart in Grund und Boden gestampften Schwarzen!

      gerhard@michler.at

    • Undine
      10. August 2011 17:12

      @Gandalf

      Das ist die netteste, taktvollste, anständigste, auf keinen Fall verletzende Andeutung einer leisen Kritik, die jemals hier im Blog zu lesen war! ***! :-)

  41. Helmut Oswald
    09. August 2011 20:23

    @ Brigitte Imb

    'sollte' ... eben, das ist es. Setzen wir uns zusammen und organisieren wir gemeinsam mit Ihren Freunden ein Kampagne für den zivilen Ungehorsam, Brigitte Imb ?

    mail to: office@freies-buendnis-zukunft.at

    • Brigitte Imb
      09. August 2011 20:45

      Eigentlich müßte jeder selbständig in der Lage sein den ORF abzumelden, wer Gewissensbisse hat ist wirklich selber schuld und braucht sich nicht beklagen.

      In diesem Fall sehe ich eine konzertierte Aktion für überflüssig, sondern Zivilcourage jedes einzelnen darf/soll/muß walten.

    • Helmut Oswald
      09. August 2011 20:52

      Wenn Sie das meinen, dann wünsche ich uns allen viel Glück.

    • Brigitte Imb
      09. August 2011 21:03

      Warum? Formular ausdrucken und ab dch. die Mitte - funktioniert.

      Übrigens, wußten Sie, dass in Wien jeder "Ausländer" eine Sat Schüssel montieren darf, die "Einhoams" natürlich nicht. Begründung - die müssen ihre Heimatsender empfangen können. Ist doch wrklich toll, und da soll man noch Skrupel haben die Zwangsgebühren nicht zu entrichten? Nein danke, es reicht!

    • Alexander Renneberg
      09. August 2011 22:09

      woher ist diese info mit den satschüsseln frau imb?

      wäre ein starkes stück!

    • Brigitte Imb
      09. August 2011 23:15

      Hat mir ein in Wien lebender Verwandter geflüstert.

      Also, genau genommen müssen die Einheimischen Genehmigungen einholen, die sie meist nicht erhalten, die Bereicherer nicht.

    • Alexander Renneberg
      10. August 2011 00:00

      nunja, ich kann das nur von zinshäusern sagen und da erteilt die hausverwaltung bzw der eigentümer die genemigung für sat schüsseln.
      ich genehmige maximal eine gemeinschaftsanlage auf dem hausdach wenn sich die mieter einig sind. und der blitzschutz ebenfalls von den mietern übernommen wird.
      wenn nicht, chello ist eine gute alternative.

      sollte sich ein mieter eine satanlage einfach an die hauswand hängen ohne zu fragen:

      viel spass!
      die ma 19 läßt grüßen!

    • phaidros
      10. August 2011 07:22

      Beide haben recht, soviel ich weiß. »Genehmigung« erteilt die Hausverwaltung bzw. der Eigentümer. Bei »nein« ist »nein«. Prinzipiell. Aber der »Kulturkreisfremde« wird problemlos vor Gericht eine zwangsweise Aufhebung dieses nein durchsetzen, und es gibt nichts, was man dagegen tun könnte.

    • Undine
      10. August 2011 20:52

      @Brigitte Imb

      Müssen die ausländischen "Schüsselbesitzer" eigentlich die ORF-Gebühren bezahlen, oder finanzieren Sie und ich und alle anderen braven ORF-Gebührzahler jeweils einen "gebührenbefreiten" Ausländer mit?

  42. Patriot
    09. August 2011 20:18

    Nur zur Ergänzung:

    Ja, der junge Strolch Niko Pelinka ist der Bua des linkslinken News-Chefredakteurs und ORF-Moderators ("Im Zentrum") Peter Pelinka, und der Neffe des noch viel linkeren Professors Anton Pelinka, der im ORF immer wieder gerne zum FPÖ-Bashing und zur SPÖ-Lobhudelei auftritt.

    In der Mafia geht's vergleichsweise noch gesittet und anständig zu.

    • Paige
      10. August 2011 06:16

      Klassischer ORF-Nepotismus..

    • Brigitte Imb
      10. August 2011 20:23

      Ach, es gilt doch ohnehin bereits in allen Bereichen der Politik eine sich einschleichende familiäre Erbpacht. In diesen Fällen wollen´s alle Politiker nach monarchischen Regeln, besonders die Linken.

  43. terbuan
    09. August 2011 20:17

    Ein Fiasko für Österreich und vor allem für die ÖVP!
    Sieben der 12 der ÖVP zuzurechnenden Stiftungsräte haben für Wrabetz gestimmt, dabei waren diese Stimmen gar nicht nötig gewesen. Es hätte auch ohne ihr zur Mehrheit gerreicht!

    Wie schreibt die "Presse" genüsslich: Regie Niko Pelinka, Produktion: Laura Rudas nach einer Idee von Werner Feymann.

    Kann man sich ein schlimmeres Debakel für diese "bürgerliche Patei" vorstellen? Sie stimmt ohne Not nur mit der Aussicht auf ein paar Pöstchen für die Wahl des unfähigsten aller möglichen und bisher gehabten Kandidaten zum Leiter des Staatsrundfunks für eine neuerlichen Amtsperiode.

    Man wird sich daran erinnern müssen, bei allen künftigen Flops, Fehlentscheidungen und politischen Manipulationen in den nächsten Jahren,
    die ÖVP hat für ihn gestimmt! Sie ist mitschuldig am Gruselkabinett ORF!

    • Gerhild Baron
      12. August 2011 19:41

      Lieber Terbuan, JEDES WORT IST ZU UNTERSTREICHEN !!!!!! Eine Bankrotterklärung der ÖVP folgt der anderen ... ich zähle übrigens auch die unsägliche Bundeshymnen-Debatte dazu - auch wenn sie weniger Bedeutung hat als
      das Bildungs-Gerangel, Herrn Mitterlehners Äußerungen den Sonntag betreffend
      usw usf

  44. Laura R.
    09. August 2011 19:46

    Der Werner hat g'sagt, wenn's jetzt sag'n "quousque tandem abutere patientia nostra", ham's eigentlich recht.
    Alles verstand'n hab' ich zwar nicht, aber wahrscheinlich stimmt's.

    • Brigitte Imb
      09. August 2011 20:53

      Nein, ich glaub´net, dass der dieses Zitat richtig herausquäcken kann.

    • M.S.
      09. August 2011 22:50

      @Brigitte Imb

      Vielleicht doch, da er doch jetzt Doktor ist.

    • Brigitte Imb
      09. August 2011 23:38

      @ M.S.

      Ich sag nur "eine numerus clausel"....,

      aber natürlich besteht theoretisch die Möglichkeit, dass Faymann beim nächsten Rhetorik Training diese berühmten Wörter auswendig lernen muß um versuchsweise richtig verstehen und zitieren zu können. Hoffentlich kann er die Stimmlage halten - wissnS eh, sein Quäcken - denn dann würde das ja noch "extremer" staatstragend wirken, als es der Hr. Bundeskasperl ohnehin schon darstellt.
      Was Wernerle nicht lernt, lernt auch ein Faymann nicht mehr.....
      Er wird doch nicht Opfer einer "verfehlten" Bildungspolitik sein?, als diese noch intakt war.

    • Undine
      10. August 2011 17:49

      @Laura R.

      Soso, "quousque tandem....." soll er g'sagt haben, der Werner?!?
      Ich hab' da einen Verdacht: Er nimmt heimlich Lateinunterricht, weil's ihm so auf die Nerven geht, daß es immer heißt, er sei nicht übermäßig gebildet, und da hat ihm sein Lehrer die Stelle ans Herz g'legt, wo der Cicero diesen Satz zum Catilina g'sagt hat. Der Satz ist ja wirklich häufig anwendbar...

  45. mike1
    09. August 2011 19:45

    es ist wahrlich unglaublich - 29 stimmen für den unfähigsten orf-parteisoldaten - und zwar von allen parteien - es ist wahrlich zum kotzen, was sich hier abspielt.

    der orf gehört auf der stelle privatisiert, die gebühren gehören auf der stelle abgeschafft. wir leben ja wirklich in einer art nordkorea des fernsehens und radios.

    soeben höre ich diesen komiker in der zib über objektivität reden, man könnte aus der haut fahren. gott sei dank gibt es servus-tv, wenigstens eine gute alternative für mich (ich habe weder kabel noch sat-schüssel, bin daher auf dvbt angewiesen).

    und wenn ich den orf abmelde, steht sicher in den nächsten tagen ein nordkoreanischer orf-geld-eintreiber vor der tür....

    • Brigitte Imb
      09. August 2011 20:56

      Der darf nich rein.

    • Rupert Wenger
      09. August 2011 21:23

      Habe den ORF längst abgemeldet, und kein ORF-Geldeintreiber ist bis jetzt aufgetaucht. Wenn einer kommen sollte, werfe ich ihn hochkant hinaus, obwohl ich nichts zu verbergen habe: Kein Fernseher und dafür 100% mehr Lebensqualität. Alles, was ich an Information und Unterhaltung brauche kommt aus dem Internet. Also nur Mut zur Abmeldung!

    • Brigitte Imb
      09. August 2011 21:54

      Richtig, Geldeintreiber dürfen nur mit gültigem Durchsuchungsbefehl herein, um sich zu überzeugen, dass alles Rechtens ist.

      Der ORF hätte ja gerne, dass auch für den Besitz eines Computers GIS Gebühren bezahlt werden - soweit kommt´s noch!

  46. Alfred E. Neumann
    09. August 2011 19:35

    Besser kann unsere ORF- und Mediendiktatur wohl nicht dargestellt werden. Auch George Orwell war mein erster Gedanke. Wie lange noch geht unsere Geduld zum Brunnen?

  47. Brigitte Imb
    09. August 2011 19:31

    Darauf sollte es nur eine Antwort geben: Zivilen Ungehorsam und den ORF abmelden.

    Bitte unbedingt eingeschrieben und um Rückantwort bittend einsenden.

    • Alexander Renneberg
      09. August 2011 22:06

      die rufen ohnehin an. mit oder ohne bitte um rückantwort.

    • Brigitte Imb
      10. August 2011 01:05

      Nein, bei uns nicht, es wurde der erste Brief ignoriert und bei Urgenz überhaupt bestritten. Beim zweiten mal klappte es sogar nur mit einem patzigen Pamphlet, ganz ohne Abmeldeformular, die Rechnung wurde rasch korrigiert ( Radio blieb).

  48. Philipp Starl
    09. August 2011 19:18

    Der ORF ist endgültig zum Machtinstrument Faymanns verkommen. Schon wird Stephan Schulmeister in der ZIB vorausgeschickt, um von "unabhängiger" Seite zu empfehlen, ja nicht zu sparen und die Steuern zu erhöhen.

    Das Propagandaministerium ORF ist insoferne recht nützlich, als die Aussagen der Interviewten die zukünftigen politischen Schritte ankündigen. Wir dürfen uns also auf neue Steuern und keine Ausgabeneinschränkung einstellen.

    Was im Propagandaministerium selbst vorgeht, ist mir ziemlich wurscht. Man sollte nur darauf hinweisen, dass es das Propagandaministerium Faymanns ist.

    • terbuan
      09. August 2011 19:48

      Nicht nur im ORF, werter Philipp, aber dort besonders auch!
      Vorhin im ZDF, ein Interview mit dem England-Korrespondenten, Tenor:
      "Ja weil die konservative Regierung die Sozialleistungen so heruntergefahren hat, kommt es jetzt zu den Ausschreitungen!"
      Wir alle sitzen in Geiselhaft, "bezahlt Ihr uns nicht ein arbeitsloses Einkommen, dann zünden wir Euch eure Häuser an, aber vorher rauben wir Euch aus!"





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