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Muammars Freunde und Hinterlassenschaft

Muammar Gaddafis Abschied entlockt uns nicht viele Tränen – so unsicher auch ist, ob in Libyen nun irgendetwas besser wird, als es mit ihm war. Dennoch sollte vor Beginn dieser Zukunft auch noch eine österreichische Gewissenserforschung stattfinden.

Denn es gibt zwei österreichische Politiker, die sich weit mehr als alle anderen Europäer (mit Ausnahme Silvio Berlusconis) an Gaddafi herangeschmissen haben. Obwohl dieser vom ersten Tag an ein blutbefleckter Diktator war. Obwohl er für mehrere terroristische Akte unmittelbar verantwortlich war.

Der eine heißt Bruno Kreisky. Der andere Jörg Haider. Gewiss, beide sind tot. Dennoch widert es an, dass beide von ihren jeweiligen politischen Gemeinschaften geradezu in den Heiligenstatus erhoben worden sind, ohne dass das jemals mit einer ehrlichen und selbstkritischen Aufarbeitung der politischen Schmuserei mit Gaddafi verbunden worden wäre. Politische Verantwortung und ehrliche Geschichtsbewältigung sehen anders aus.

Beide Lager werden auch durch die Zweifel in keiner Weise gerechtfertigt, ob in Libyen oder Ägypten oder Tunesien jetzt schon ein moderner Rechtsstaat ohne einen neuen starken Mann oder eine fundamentalistische Radikalisierung ausbrechen kann.

Diese Zweifel sind groß. Denn dazu haben Jahrzehnte der Diktatur die Gesellschaften zu sehr zerrüttet. Denn dazu sind die Stammesdifferenzen zu groß. Dazu ist das allgemeine Bildungsniveau zu niedrig. Dazu sind mittelalterlich geprägte islamische Prediger zu zahlreich und aktiv. Dazu sind die sozialen und ökonomischen Hoffnungen viel zu unrealistisch. Dazu ist die demokratische Tradition in der islamischen Welt viel zu schwachbrüstig. Dazu ist die Region zu sehr durch einen Reichtum an Öl und regionalen Konflikten geplagt.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2011 10:36

    Leider gänzlich OT: Die österreichische "Sozialdemokratie"

    Nachdem ich dem vor Kurzem dem von Azdak empfohlenen Link (vgl. unten) gefolgt bin und Pretterebners bis dato offenbar ungeklagtes Dokument gelesen habe, möchte ich dessen Lektüre den werten Mitdiskutanten nochmals ausdrücklich ans Herz legen.

    Besonders interessant finde ich den Abschnitt "SPÖ-Chefstratege und Austromarxist" (S.7-9 des PDF), in dem die Ausformulierung einer "sozialistischen Doppelstrategie" viele Bezüge zu den später tatsächlich stattgefundenen Ereignissen (Gründung des LIF, Heranrücken an die Grünen, Gesamtschule, etc.) unter dem Globalziel "der Verwirklichung einer klassenlosen Gesellschaft als das weiterhin dominierende Ziel einer sozialistischen Gesellschaftsreform" erkennen lässt.

    Interessant am Rande auch die vermutliche Beziehung Fischers zum "Nordkorea-Förderungsverein" und seine Sympathie für "kommunistischen Modellstaat Kuba".

    Leider hat mich die Leküre dieses Dokuments in meiner Meinung bestärkt, dass in "bürgerlichen" Kreisen und Parteien über solche strategischen und taktischen Probleme und Vorgehensweisen auch nicht ansatzweise in dieser Qualität nachgedacht wird - schon gar nicht von Spindelegger, Mikl-Leitner oder gar Karl. Schade!

    Ceterum censeo ORF delendum esse!

    Link-Empfehlungen:
    http://www.conwutatio.at/ >
    http://www.wno.org/newpages/HeinzFischer.pdf >

    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  2. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2011 07:13

    Eine der wesentlichen Gründe für die zuletzt wieder aufgebrochenen Turbulenzen in den südlichen und östlichen Staaten der zweieinhalbten und dritten Welt ist wohl die im vergangenen Jahrhundert durch technische Fortschritte begonnene und inzwischen ausufernde Medien-Explosion.

    Wo vor Jahrzehnten noch stammeshierarchische Verhältnisse herrschten, die Welt nicht über den Horizont sicht- und greifbar war, wird heute durch Bild und Funk, inzwischen für (fast) jedes Fellachenkind erreichbar, "die Welt" ins Zelt, in die Hütte oder ins windschiefe Haus geholt.

    Kein Wunder, dass diese unvorbereitete Konfrontation mit "unserer" Welt für die Bewohner dieser Weltgegenden nicht nur (verständliche) Begehrlichkeiten weckt, sondern auch Frust und Zorn über ihnen von den bösen "Zivilisierten" bisher vorenthaltenen "modernen" Segnungen! Zorn über Ausbeutung und teilweise Knechtschaft inbegriffen!

    Wir und die anderen gestandenen "Saturierten" werden mit den Problemen und dem Ansturm der Armen, bisher durch Natur, urgesellschaftliche Verhältnisse und Diktatoren entrechteten Menschenmassen noch existentielle Probleme bekommen.
    Wollen wir hoffen, dass es nicht so arg kommen wird, wie von uns befürchtet!

    gerhard@michler.at

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2011 03:13

    Nur Kreisky und Haider bezüglich Gadaffi anzuprangern ist mir denn doch etwas zu kurz gegriffen.

    Schließlich wurden in den 2000ern sämtliche Sanktionen gegen Gadaffi aufgehoben und die halbe Welt war wieder bei ihm zu Gast, man gab sich quasi die Klinge in die Hand - angefangen von Tony Blair über Gerhard Schröder bis hin zu Wladimir Putin.

    Man nahm ihn wieder mit offenen Armen in die Weltgemeinschaft auf und ließ ihn sogar vor den Vereinten Nationen eine Rede halten, die jedoch in einem Eklat endete.

    Er konnte sich das alles erlauben, weil er sicher sein konnte, daß ihn die halbe Welt wegen des libyschen Erdölreichtums hofierte. Und da waren halt Kreisky und Haider keine Ausnahme.

    Jedenfalls hat jetzt endlich das eigene Volk diesem Spuk und dieser Heuchelei ein Ende bereitet, ob etwas Besseres nachkommt weiß bis jetzt niemand!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2011 11:02

    Gaddafi nahm die Schweiz in Geiselhaft und die EU tat NICHTS. Ich gewann sogar den Eindruck, dass die EU diese Lage dazu nutzte um der Schweiz zu zeigen, wie unterstützt sie würden, wären sie Mitglied.

    Darabos spielte mit unserer Militärmusik in Tripolis zum 50. "unblutigen" Revolutionstag auf, er vereinnahmte damit Österreich für die Wirtschaft (was ja noch zu argumentieren wäre, gut finde ich dies nicht) und gleichzeitig für die Ziele der Sozialistischen Internationalen.

    Diese Verlogenheit, dieser Opportunismus des "Westens" ist absolut kein Vorbild für die nun zu entstehenden neuen "Demokratien". Denn auch hier sehen dieses Menschen beinharte Interessenspolitik auf Kosten vieler Menschen.

    Man kann sich nur wünschen und beten, dass die Menschen nicht verführen lassen von den vielen korrupten Versuchungen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2011 08:28

    Den Umgang von Staatsführern untereinander nach kleinbürgerlicher Schrebergärtnermoral führt in aller Regel zu völlig unnötigen Turbulenzen oder Schlimmeren. Man erinnere sich bitte an die völlige Schwäche der USA unter einem- von mir übrigens wirklich sehr geschätzten- Jimmy Carter. Wenn Kreisky- den ich als fatalen Virus der Republik bezeichne- mit Arafat Umgang hatte und zu Muhammar Umgang gepflegt hat, so zeichnet ihn das wegen besonderen Weitblicks aus und bestätigt seine einzige Begabung, nämlich die Außenpolitik. ( Im Fall es Hl. Jörg zum Bärenthale ist das allerdings was anderes: der hat es nicht aus staatspolitischer Notwendigkeit gemacht, sondern für sein Image und sein Ego. Ähnlich Waldheims unnötiger Besuch im Irak).
    Kein Staatsmann der Welt ( und auch keine Staatsform der Welt ) hat das Recht, sich als Scheriff, Richter und Henker der Welt aufzuführen. (das bilden sich bloß schwachsinnige Weltmissionare wie Mullahs und Linke ein).
    Wie man im Falle Lybien sieht, hat der auf seine ja auch nicht funktionierende Staatsform der Demokratie so stolze Westen nichteinmal die Kraft,auch nur einen dieser Despoten in nützlicher Zeit niederzumachen. (Mullah Ohmar von Afghanistan lebt vergnügt vor sich hin und spielt im politischen Leben des Landes sogar wieder eine Rolle. Den offensihtlich ohnehin nur noch als Karkasse existierenden Bin Ladn mußte man 10 Jahre lang mit aller Macht und unter gewaltigen Menschenopfern jagen, bis man ihn endlich " zur Stecke" bringen konnte.
    Es ist unter diesen Umständen geradezu rührend, wenn die Schrebergärtnergrünlinge/Rotalgen in ihrer Naivität eine Intervention da und eine Intervention dort fordern.

    Resumée:Staaten/Staatsmänner müssen untereinander so umgehen, wie es die Staatsraison gebietet und man höre auf, die Welt mit Moralinsäure noch verlogener zu machen als sie ohehin schon ist.

  6. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2011 07:31

    Die Staatsform "Demikratie", wie wir sie verstehen, wird in allen diesen Ländern nie und nimmer funktionieren. Ich behaupte sogar, dass Demokratien (mit allen bekannten Nachteilen) nur dort "halbwegs" funktionieren, wo über Jahrhunderte das Christen- oder Judentum verbreitet bzw. ggfs. durch die Kolonialzeit (z.B. heutiges Indien) oder Besatzungsmächte (Japan, Taiwan) bestimmend war. Und auch da gibt es immer wieder Rückschläge wie z.B. im heutigen Russland. So wie in Afghanistan und dem Irak wird es auch in Tunesien, Ägypten und Libyien nicht gelingen, eine Demokratie nach westlichen Muster einzurichten. Warum muss man diesen Leuten überhaupt ein demokratisches System "aufzwingen"? Besser wäre es, vom Rohöl unabhängig zu werden und keine Waffen an diese Staaten zu verkufen.
    Wie AU richtig schreibt, sind dafür überhaupt keinen Voraussetzungen vorhanden und die Leute fangen damit wie auch mit der sonstigen Freiheiten gar nichts an. Dies erinnert mich an viele afrikanische Staaten, wo manche Kolonialmächte (z.B. Belgien) "Hals über Kopf" die Länder verlassen und sich schnell Diktaturen eingerichtet haben.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2011 19:24

    OT - Es scheint als würde Spindelegger gerade wieder einmal einige tausend ÖVP Wähler vertreiben. Er biedert sich dem Islam an, und es ist anzunehmen, dass die ÖVP den Muslimen im nächsten jahr ein Fest ausrichten wird - 100 Jahre Muselmanentum in Ö 2012.

    http://orf.at/#/stories/2075605/

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAron Sperber Partner Homepage
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2011 23:38

    Berlusconi hat zwar Gaddafi auf besonders widerliche Weise hofiert.

    allerdings zu einem Zeitpunkt, als Gaddafi schon lange nicht mehr der oberste Terrorpate war.

    andere italienische Politiker hatten Gaddafi geschützt, nachdem dieser die schlimmsten Terroranschläge der italienischen Geschichte in Auftrag gegeben hatte, um nicht auf sein Öl verzichten zu müssen:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/04/26/gaddafis-untreuer-amico/


alle Kommentare

  1. Carlos (kein Partner)
    22. Januar 2015 16:04

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  7. Gasthörer (kein Partner)
    31. August 2011 21:02

    "Über die moralische Verwahrlosung deutscher Medien

    Unerträglich und für mich bis vor kurzem unvorstellbar sind der Zynismus und die Unverfrorenheit, mit der einige NATO-Staaten aus einem mittels Propagandabehauptungen (Bomben gegen friedliche Demonstranten) ergaunerten UN-Mandat für eine Flugverbotszone ein Mandat für einen uneingeschränkten Krieg gegen ein souveränes Land machen. Und die Medien stehen nicht etwa dagegen auf oder üben auch nur verhaltene Kritik, sondern kämpfen in der ersten Reihe in der Propagandafront mit!

    Als 1989 die Mauer fiel, habe ich gedacht: Endlich keine politisch motivierten Lügen mehr, keine Indoktrination mehr durch gleichgeschaltete Medien. Ich habe mich getäuscht, leider. Ich habe kein Mitleid mit Herrn Gaddafi. Wer 42 Jahre lang autokratisch ein arabisches Land regiert, hat so viele dunkle Flecken auf der Weste, dass es für mehr als eine Anklage reichen dürfte. Aber in Libyen sterben jetzt Unschuldige durch NATO-Bombardements, durch marodierende Milizen angeblicher „Freiheitskämpfer“ (von denen nicht wenige Al-Kaida-Verbindungen haben) und natürlich auch durch die verzweifelte Gegenwehr der Gaddafi-Anhänger. Das ist für mich kein „Volksaufstand“, wie uns die Medien weismachen wollen, es ist ein von der NATO, Al-Kaida-Rebellen und den islamistischen Steinzeitregimen der Region (Katar!) gezielt herbeigeführter Umsturz aus niedrigen Motiven.

    Ja, und ich gebe es zu, ich bin fassungslos und angewidert von einem Medienkartell, das nicht nur gleichgeschaltet und völlig verantwortungslos agiert, sondern sich – ob nun bewusst oder aus Feigheit – zum Komplizen von mutmaßlichen Kriegsverbrechern macht.

    In Tripolis und Libyen gehen jetzt nicht nur im Wortsinn die Lichter aus. Bewaffnete Banden durchkämmen unter der Regie des Al-Kaida-Mannes Abdul Hakim Belhadj (Kommandeur des Militärrates von Tripolis) plündernd und mordend die „widerspenstigen“ Wohnviertel in Tripolis und anderswo. Und die Strichjungen in den bundesdeutschen Redaktionsstuben verkaufen das dem Publikum als „Befreiung von einem Terror-Regime“.

    Wie diese „Befreiung“ tatsächlich aussieht, darüber berichtet der britische „Independent“ unter anderem folgendes: „Als erster Reporter, der Livematerial des vorrückenden Rebellenkonvois übertrug, wurde Crawford Zeuge des Blutvergießens, als die Rebellen Zawiyah zurückeroberten: ‚Es wurden Menschen mit halb abgeschossenen Köpfen eingeliefert und Menschen mit abgeschossenen Beinen. Einer von ihnen war im selben Alter wie mein Sohn. Wir machten uns bereit, zu sterben. … Wir geben es wieder, wie wir es sehen. Wir haben Gaddafi-Kämpfer gesehen, die gefesselt und hingerichtet wurden. Das ist Krieg. Das ist es, was vorgeht. Die Gegenschläge der Rebellen hier sind wirklich erschütternd.’ (Sky News-Reporter Alex Crawford)“

    Und fast exakt zu selben Zeit sprechen führende Mitglieder der Bundesregierung den NATO-Angreifern, die die Massaker von beiden Seiten erst möglich gemacht haben, ihren Respekt aus. Respekt für die Zerstörung eines Landes und die tätige Mithilfe bei der Ermordung Zehntausender zumeist Unschuldiger!

    In dieses Bild der völligen moralischen Verwahrlosung passt auch, dass die hiesigen Medien heute fast ausnahmslos das Asyl für die Familienangehörigen Gaddafis in Algerien bedauern und unisono die hasserfüllten Tiraden eines Rebellenführers nachplappern, der sich um sein wohlverdientes Schlachtfest betrogen sieht.

    Nein, man kann wirklich nicht soviel essen, wie man k …en könnte!"
    "

  8. Aron Sperber (kein Partner)
    27. August 2011 23:38

    Berlusconi hat zwar Gaddafi auf besonders widerliche Weise hofiert.

    allerdings zu einem Zeitpunkt, als Gaddafi schon lange nicht mehr der oberste Terrorpate war.

    andere italienische Politiker hatten Gaddafi geschützt, nachdem dieser die schlimmsten Terroranschläge der italienischen Geschichte in Auftrag gegeben hatte, um nicht auf sein Öl verzichten zu müssen:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/04/26/gaddafis-untreuer-amico/

  9. Reconquista_2012 (kein Partner)
    25. August 2011 16:06

    S.g. Herr Unterberger, wie es schon der Vertreter der WKÖ im ORF gesagt hat: Das offizielle Österreich hat ihm wenigstens nicht sein Zelt am Heldeplatz aufstellen lassen wie in Paris oder London.

    Weiters hat dieser angenehme Mensch die unbdarfte ZiB Moderatorin ziemlich vorgeführt - klug und sachlich.

  10. Neppomuck (kein Partner)
    25. August 2011 10:10

    Etwas „zu respektieren“ heißt nicht zwangsläufig, davor „Respekt“ zu haben.
    Wer sich einmischt, gebeten oder nicht, übernimmt Mitverantwortung.

    Man sollte einen Wechsel dann begrüßen, wenn es brauchbare und vor allem bessere Alternativen gibt. Gadafi nur an Lockerbie zu messen wäre m. M. nach falsch.
    Libyen stand bislang hinsichtlich Lebensqualität und Sicherheit der Bürger auf für diese Breiten überraschend hohem Niveau.
    Was für die Ära nach Muammar al Gadafi kaum zu erwarten ist.

    Nicht, dass er dort (Lockerbie) nicht seine Finger mit im Spiel gehabt hätte, 2,5 Milliarden Dollar als Bußgeld (?) hat er schließlich gelöhnt, aber vorwiegend sind seine „Verbrechen“ der Medienhatz, der er stets ausgesetzt war, geschuldet.
    Sich davon täuschen zu lassen ist etwa gleich dumm, wie die öffentliche (= mediale) Schuldzuweisung des „9/11-Ereignisses“ gleich als Beleg dafür anzusehen, dies irgend welchen obskuren Islamisten anzulasten.

    Haben alle schon den Irak vergessen?

    • Rado (kein Partner)
      25. August 2011 13:12

      Gaddafi hat gleich nach seiner Machtergreifung angefangen, Menschen umzubringen.
      Lockerbie war da auch nicht das größte Einzelereignis.
      Das waren vermutlich seine militärischen Abenteuer, bis hin nach Darfur!
      http://www.kriegsreisende.de/relikte/gaddafi.htm

      Berühmt war er für die More an Oppositionellen Libyern in der ganzen Welt und als freigiebiger terroristensponsor. Aber auch am Umbringen von Europäern fand er bald Gefallen. Und das schon sehr lange vor Lockerbie!
      http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4222429/

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. August 2011 13:30

      "Nach der Machtergreifung Menschen umzubringen", und zwar in erheblich größerem Umfang, war auch ein "Spezialdisziplin" der Familie Bush.

      Und wen die sonst noch alle "gesponsert" hat, die liebe Fa. "Skulls&bones&Cie.", das will ich lieber gar nicht wissen.

      Also die Bälle immer schön flach halten, Uncle Sam ist und war nie ein Waisenknabe, hat er auch viele Waisen am Gewissen. Falls er überhaupt eins hat.

      Er hat halt die bessere Presse, aber das sollte niemandem von Verstand hindern, die Fakten richtig zu bewerten.

    • Rado (kein Partner)
      25. August 2011 13:47

      Bush hatte eine besser Presse? Was haben Sie bloß gelesen?

    • Gennadi (kein Partner)
      27. August 2011 08:50

      "Nach der Machtergreifung Menschen umzubringen, und zwar in erheblich größerem Umfang, war auch ein "Spezialdisziplin" der Familie Bush."

      Neppomuck, ihren radikalen USA-Hass in Ehren, aber wo hätte die Familie Bush die Macht ergriffen? Putsch in den USA? Welche Menschen wären dort umgebracht worden? Töne wie Ihre zeigen, dass Realinformation und Sozialismus zewi unüberbrückbare Gegensätze sind.

      Haben alle schon den Irak vergessen? Es scheint so. Denn der dortige Dikatator hatte nach seiner (gewaltsamen) Machtergreifung Menschen in mindestens siebenstelliger Höhe umbringen lassen. Nicht zuletzt mehrere hundertausend durch das nicht vorhandene Massenvernichtungsmittel Giftgas. Aber ich gestehe Ihnen zu, der Ersatz der Gehirnmasse durch Rote Grütze ist in den meisten Fällen absolut.

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. August 2011 11:43

      Die Aufforderung "lernen's Geschichte" dürfte sie bei Weitem überfordern, Gennadi, auch ist es hier gar nicht erforderlich, geopolitische Zusammenhänge zu überschauen und in ihrer gesamten Tragweite richtig einzuschätzen, also sollte es genügen, sich ein wenig einzulesen.

      Stichworte:
      Golfkrieg I. und II., Irakkrieg.

      Falls sie aus ihrer eigenen Schublade überhaupt herausblicken können.

    • Gennadi (kein Partner)
      27. August 2011 12:00

      Der Blick aus dem Ladl zeigt mir:
      Bush oder Bush hatten nirgends die Macht ergriffen. Weit und breit kein Putsch in den USA.
      Golfkriege? Es übersteigt den Erfassensbereich jeder Roten Grütze, deren Ursachen und Hintergründe zu verstehen.
      Irakkrieg? Jener zwischen Irak und Iran? Genau in diesem waren ca. 300.000 Iraner durch Giftgas getöten worden.
      Die nachfolgenden politischen Strömungen. z.B. die versuchte Machtübernahme des Iran im Irak, bleiben Begrützten nicht weniger verborgen. Passen eben nicht in ihr manisches Weltbild.

  11. Eso-Vergelter (kein Partner)
    25. August 2011 10:02

    Die Nato wird in Afrika scheitern. Der Triumph in Libyen wird letztlich nichts nutzen. Der Kapitalismus bricht zusammen. Und auch der Islamismus bricht zusammen. Z. B. ist die Geburtenrate (bzw. Fertilitätsrate) in Nigeria in nur 4 Jahren von 5,4 auf 4,7 gesunken. Siehe dazu
    http://www.indexmundi.com/g/g.aspx?c=ni&v=31
    Bei der Wahl in Berlin werden die FW und Pro D viele Stimmen bekommen. Später werden mehrere Millionen Ausländer und eingebürgerte Migranten weggeschafft. Die herkömmlichen Autos werden durch 1 l-Autos ersetzt. Und der €uro wird durch regionale Gelder mit Umlaufgebühr ersetzt.

    • Maybach (kein Partner)
      25. August 2011 11:14

      Mit allem nötigen Respekt: Sie sind ein Spinner, noch viel mehr als die meisten hier.

    • Helmut HGR.
      26. August 2011 21:04

      @Maybach

      Na,na, Maybach. Einige, ja. Aber die meisten hier?

  12. Kurti (kein Partner)
    25. August 2011 09:32

    Die Jagd auf Gaddafi findet auch in unseren Systemmedien statt, der böse Diktator soll endlich vernichtet werden - nur vergasen wäre etwas geschmacklos.

    • Maybach (kein Partner)
      25. August 2011 11:16

      Aufhängen oder erschießen reicht doch, wegen einer Person vergasen ist unwirtschaftlich. Jedenfalls kein Schad nicht, wenn der abgetreten wird.

    • Kurti (kein Partner)
      25. August 2011 12:43

      @ Maybach "Jedenfalls kein Schad nicht, wenn der abgetreten wird"

      Also wenn das ein Kriterium wäre, dann gäbe auch hierzulande...

    • Maybach (kein Partner)
      25. August 2011 16:20

      Unsere Politkasperln mit einem blutrünstigen Diktator vergleichen zeigt aber auch Chuzpe!

  13. cmh (kein Partner)
    25. August 2011 08:58

    Die Haltung zum Herrn Oberst ist aber allgemein wie das folgende video zeigt:

    http://www.youtube.com/watch?v=-iiRLQ4gVv8

    Einerseits hat Gaddhaffi den Stachel immer gelöckt und Europa war schon gerne und in lustvoller Vergeltung bereit, ein paar Bomben auf Libyen zu kübeln.

    Andererseits ist es nicht sehr ehrenvoll, jemanden in der Stärke von hinten und vorne zu hoffieren, um ihm dann in Schwierigkeiten noch einen Eselstritt zu verpassen.

    Und glaubt denn jemand, die Dankbarkeit der Libyer für die Luftschläge, die den militärischen "Erfolg" der Bodentruppen erst möglich gemacht haben wird Europa in den nächsten Jahren verfolgen. Schnecken, die Libyer werden sich den Sieg natürlich ganz alleine - und natürlich auch ihrem Allah - zuschreiben. Also eine schlechte Investition!

    Assad hingegen hat nie die Europäer so vorgeführt und kann sich deshalb in Sicherheit fühlen. Aber glauben wird er europäischen Zusagen genausowenig wie alle anderen Potentaten.

    • Maybach (kein Partner)
      25. August 2011 11:17

      "Andererseits ist es nicht sehr ehrenvoll, jemanden in der Stärke von hinten und vorne zu hoffieren, um ihm dann in Schwierigkeiten noch einen Eselstritt zu verpassen."

      Welche anderen Strategien gibt es bitte in der Politik seit Macchiavelli??

    • cmh (kein Partner)
      25. August 2011 18:27

      Eine ganze Menge!

      Eines gibt es aber bei Macchiavelli nicht: Einen Blödsinn als einzig mögliche Lösung zu verkaufen.

      Und bei Macchiavelli haben im übrigen die Krämerseelen keine Aussicht auf ein längeres Vorhandensein.

      Auf Sie jetzt herabgebrochen: Dass Sie sich keine Alternativen vorstellen können, sagt über deren Vorhandensein rein gar nichts aus. Aber möglicherweise ist Ihnen das nicht so recht deutlich.

    • Maybach (kein Partner)
      26. August 2011 16:51

      Sie sind lustig und Ihre Antworten sagen auch etwas über Sie aus.

    • cmh (kein Partner)
  14. Undine
    25. August 2011 08:32

    Nur eine kleine Anregung: Könnten wir uns vielleicht auf die korrekte Schreibweise für den Staat einigen, dessen "Machthaber" noch Gaddafi ist, nämlich LIBYEN und nicht Lybien!

    • AppolloniO (kein Partner)
      25. August 2011 11:23

      Interessant, denn die richtige Schreibweise von Libyen war schon vor 35 Jahren Teil eines Intelligenztests. Die Menschen lernen also doch nichts dazu.

    • Maybach (kein Partner)
      25. August 2011 12:30

      Wei oft muss man das schon schreiben, außer in speziellen Rechtschreibtditkaten, stößt sich auch keine Sau daran, ob man die modernen Staatsbetzeichnungen für Obervolta, Thailand, Ceylon etc. verwendet, solange man nicht gerade in diplomatischen Kreisen verkehrt.

    • contra
      25. August 2011 15:04

      @Undine

      Und trotzdem gefällt mir "Gadaffi" besser - nur so als Bonmontscherl am Rande! ;-)

    • Undine
      26. August 2011 10:20

      @contra

      Sollten Sie da etwa ganz unbotmäßig Gad-AFFI gedacht haben??? :-)

  15. Haider
    24. August 2011 21:55

    Ich weiß nicht ob's stimmt, immerhin stand es in der heutigen PRESSE
    "Schließlich ist es nicht lange her, als der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich in Tripolis vom „europäischen“ Libyen schwärmte. „Ich sehe die Grenzen unseres Kontinents nicht im Mittelmeer, sondern in der Wüste Afrikas. Libyen ist ein Teil Europas“, wie Christoph Leitl wörtlich meinte. Heute wird sich Präsident Leitl wohl darüber freuen, nicht auch noch für die Aufnahme Libyens in die EU geworben zu haben."
    Leitl ist zwar weder ein Bruno Kreisky noch ein Jörg Haider, aber er ist der offizielle Vertreter einer Institution, die in Österreich Gewicht hat (unabhängig von deren Präsident - übrigens analog dem Gewerkschaftsbund).
    Die Grenzen Europas scheinen überhaupt aus Gummischnüren zu bestehen. Für die Kicker ist Israel Europa, für EU-Euphoriker liegt die Türkei in Europa; die Kanarischen Inseln und Reunion gehörten früher zu Afrika, Aruba zu Mittelamerika usw. und dennoch sind sie alle Mitglieder der Europäischen Union (und damit kommen sie in den Genuß diverser Förderungen aus den EU-Töpfen). Kennen Sie z.B. die Autobahnen in Teneriffa (immerhin haben Sie diese ja bezahlt)?

    • Undine
      25. August 2011 08:18

      @Haider

      *****!

    • cmh (kein Partner)
      25. August 2011 09:00

      Aber einen guten Zahnarzt hat er der Leitl.

    • Maybach (kein Partner)
      25. August 2011 11:19

      Nicht vergessen aber bitte, dass das schon auch ein Erbe des kolonialen Denkens der Europäer ist. Europa will wie die US und China sich natürlich auch wirtschaftliches "Hinterland" und Rohstoffreserven sichern.

  16. Brigitte Imb
    24. August 2011 19:24

    OT - Es scheint als würde Spindelegger gerade wieder einmal einige tausend ÖVP Wähler vertreiben. Er biedert sich dem Islam an, und es ist anzunehmen, dass die ÖVP den Muslimen im nächsten jahr ein Fest ausrichten wird - 100 Jahre Muselmanentum in Ö 2012.

    http://orf.at/#/stories/2075605/

    • Alexander Renneberg
      24. August 2011 22:02

      naja frau imb, da können sie froh sein nicht in wien zu logieren. die wiener övp ist zu allem fähig weil sie glaubt: da seien die wähler.

    • Rado (kein Partner)
      25. August 2011 07:33

      Vielleicht tritt Spinelegger dabei ja in seinem Kreuzritterkostüm auf.

  17. Alexander Renneberg
    24. August 2011 18:20

    wenn ich mich so zurück erinnere hat nicht herr darabosch dem herrn gaddafi eine militärmusikkapelle geschickt.

    so mit dem flugzeug. und so

    was das wohl gekostet hat? man sollte eine anfrage beim ministerium stellen.

    des amtes entheben kann uns der herr darabosch ja nicht.
    glaub ich zumindest mal.

    http://www.heute.at/news/politik/Militaerkapelle-in-Libyen-Darabos-verteidigt-Auftritt;art422,107647

    http://www.news.at/articles/0936/10/250377/oesterreichs-heeres-kapelle-libyen-darabos-auftritt

    http://www.krone.at/Oesterreich/Darabos_verteidigt_Auftritt_von_Heeres-Kapelle-Gaddafi-Jubilaeum-Story-160264

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090904_OTS0064/kickl-fuer-gaddafi-ist-darabos-nichts-zu-teuer

  18. Dr. Dieter Zakel MA
    24. August 2011 16:33

    Muammar al-Gaddafi ist ja noch nicht geschlagen. Die Desinformation soll helfen das Kriegsziel zu erreichen.

    Und das ist, dass alle glauben die Rebellen (volgo Schlapfenträger die mit der AK47 in die Luft schiessen können) haben gewonnen.

    Zuerst melden sie dass sie Saif-al-Islam gefangen hätten (ironischerweise sollen das die Special Forces der "Rebellen" gemacht haben) dann spaziert Saif ins Rixos und hält eine Pressekonferenz.

    Muammar al-Gaddafi ist noch lange nicht am Ende. Sein Ziel ist den Konflikt hinauszuzögern bis jemand aufgrund von finanzieller und motivatorischer Erschöpfung aufgibt...

  19. werauchimmer
    24. August 2011 14:57

    Die brandaktuelle Nachricht von der unmittelbaren Verantwortung des "Stammesführers alt" Gaddafi für Terroranschläge verdanken wir dem vertraulichen Hinweis eines früh übergelaufenen Ministers und Hoffnungsträgers des "Klanregimes Neu". Eine derartige Info aus engstem Freundeskreis erfüllt natürlich alle Beweiskriterien und ersetzt jedwede kriminalistische Recherche.

    Wir haben eine Massenvernichtungswaffe gefunden, hurra !!

  20. Brigitte Imb
    24. August 2011 13:28

    OT - Wo die öffentliche Hand drinnsteckt, braucht man sich die Korruption nicht aus den Fingern saugen, denn dort ist sie allgegenwärtig.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/687848/Korruptionsverdacht_TelekomGeld-an-Gorbach-und-BZOe?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do

  21. A.K.
    24. August 2011 12:58

    Mir fällt auf, daß niemand nach Muammar Gaddafis Aufenthalt oder Zustand fragt. Daß diese Frage niemand (ich meine die medialen Berichterstatter, den ORF, aber auch den Tagebuchschreiber) selbstverständlich stellt und man nur von seinem Abschied oder seiner Entmachtung spricht zeigt, wie weit der Hausverstand bereits duch mediengerechtes Denken ersetzt wurde. "Man soll das Fell des Bären nicht verteilen, bevor man ihn erlegt hat." lautet ein Sprichwort. Vor dem verpflichteten staatlichen Kindergarten lernten Kleinkinder solche Lebensweisheiten von den Großmüttern. Natürlich können Kindergärterinnen - zukünftig möglichst - mit akademischer Ausbildung nicht den Hausverstand bilden sondern nur (auswendig) gelerntes Wissen weitergeben.

  22. RR Prof. Reinhard Horner
    24. August 2011 12:39

    reinhard.horner@chello.at

    Österreichische Gewissenserforschung ist wahrlich unerlässlich

    Es wird allerdings nicht nur von Belang sein, wie sich die österreichische Politik herauswindet, sondern auch, wie sich die OMV, STRABAG etc. und mit wem arrangieren werden.

  23. Graf Berge von Grips
    24. August 2011 12:13

    Nr.408
    Jetzt brauchen wir noch den Werner im rot grünen Loden
    küssend den Moskauer Flughafenboden....

  24. Alfred E. Neumann
    24. August 2011 11:47

    Auffallend auch, daß der ÖRF und seine Satellitenprogramme in den Bundesländern für Gaddafi und Assad einheitlich den Begriff "Diktator" scheuen. Man hört bloß "Machthaber" und "Revolutionsführer".

    Die Bezeichnung Diktator bleibt offenbar den Rechtsregimen vorbehalten wie seinerzeit Franco oder Pinochet.

    • Undine
      25. August 2011 08:25

      @Alfred E. Neumann

      Besonders für den letzten Satz noch *****!
      Ja, ob jemand Machthaber oder Diktator ist/war, entscheidet natürlich der ORF! Auch das fällt unter die gewohnte Manipulation, die im ORF täglich geübt wird.

  25. Cotopaxi
    24. August 2011 11:22

    So nebenbei:

    http://diepresse.com/home/bildung/erziehung/687809/Beliebteste-Babynamen_Lukas-und-Anna-liegen-vorne?_vl_backlink=/home/index.do

    Erhalten in Österreich Kinder keine moslemischen Vornamen mehr? Oder ist der Grad der Integration des Kulturbereicherer und Pensionssicherer schon so weit fortgeschritten, dass sie ihre Kinder nur mehr mit christlichen Vornamen bedenken?

    Jedenfalls, Sebastian Kurz dürfte seine Aufgabe gut machen, bravo!

    • Wahrheit (kein Partner)
      25. August 2011 16:52

      Zwei "Tricks" der Statistik Austria verheimlichen das wahre Ausmaß:
      Erstens, von den in Österreich geborenen Babys werden jene ohne österreichische Staatsbürgerschaft in dieser Statistik ausgeschlossen, eigentlich auch eine Art von Rassismus!
      Und Zweitens werden die verschiedenen Schreibweisen von Mohamed getrennt gezählt.

  26. brechstange
    24. August 2011 11:02

    Gaddafi nahm die Schweiz in Geiselhaft und die EU tat NICHTS. Ich gewann sogar den Eindruck, dass die EU diese Lage dazu nutzte um der Schweiz zu zeigen, wie unterstützt sie würden, wären sie Mitglied.

    Darabos spielte mit unserer Militärmusik in Tripolis zum 50. "unblutigen" Revolutionstag auf, er vereinnahmte damit Österreich für die Wirtschaft (was ja noch zu argumentieren wäre, gut finde ich dies nicht) und gleichzeitig für die Ziele der Sozialistischen Internationalen.

    Diese Verlogenheit, dieser Opportunismus des "Westens" ist absolut kein Vorbild für die nun zu entstehenden neuen "Demokratien". Denn auch hier sehen dieses Menschen beinharte Interessenspolitik auf Kosten vieler Menschen.

    Man kann sich nur wünschen und beten, dass die Menschen nicht verführen lassen von den vielen korrupten Versuchungen.

    • cmh (kein Partner)
      25. August 2011 09:04

      Dass im Nahen Osten "Demokratien nach westlichem Vorbild" entstünden halte ich für eine gefahrliche Drohung.

  27. HDW
    24. August 2011 10:44

    Das faschistische Regime Italiens hat in den 30er Jahren ungefähr 80.000 Lybische Freihaitskämpfer ermordet um seine Kolonie zu erhalten. Berlusconi hat als erster deren Nachkommen Wiedergutmachung zukommen lassen (ohne dabei die Interessen Italiens außer acht zu lassen). Aber das großkapitalistisch-kommunistische (!) Berlusconi-Bashing eignet sich halt gut für Ösis Antiitalien- Ressentiment! Italien hat durch die ENI des Christdemokraten Mattei mehr geschäftliche Verbindungen als das Österreich B.Kreißkys, aber der Ex Usia Firma ÖMV musste man Geschäfte verscheffen. Übrigens haben auch Prodi und der Kommunist Dalema den "Revolutionsführer" umarmt, von Blair ganz zu schweigen. Jetzt werden halt die Verträge für die Elf-Acquitaine de Kriegsherren Sarkozy schon besonders günstig (nicht für das lybische Volk) vorbereitet und die 1969 enteigneten italienischen Kolonialisten stellen sich auch schon um die Rückgabe ihrer Immobilien an.

    • brechstange
      24. August 2011 11:05

      Es gibt ja ein hübsches Pressefoto von Von Rompuj mit Gaddafi, wie ehrfurchtsvoll VonRompuj Gaddafi umgarnt.

  28. HJR
    24. August 2011 10:36

    Leider gänzlich OT: Die österreichische "Sozialdemokratie"

    Nachdem ich dem vor Kurzem dem von Azdak empfohlenen Link (vgl. unten) gefolgt bin und Pretterebners bis dato offenbar ungeklagtes Dokument gelesen habe, möchte ich dessen Lektüre den werten Mitdiskutanten nochmals ausdrücklich ans Herz legen.

    Besonders interessant finde ich den Abschnitt "SPÖ-Chefstratege und Austromarxist" (S.7-9 des PDF), in dem die Ausformulierung einer "sozialistischen Doppelstrategie" viele Bezüge zu den später tatsächlich stattgefundenen Ereignissen (Gründung des LIF, Heranrücken an die Grünen, Gesamtschule, etc.) unter dem Globalziel "der Verwirklichung einer klassenlosen Gesellschaft als das weiterhin dominierende Ziel einer sozialistischen Gesellschaftsreform" erkennen lässt.

    Interessant am Rande auch die vermutliche Beziehung Fischers zum "Nordkorea-Förderungsverein" und seine Sympathie für "kommunistischen Modellstaat Kuba".

    Leider hat mich die Leküre dieses Dokuments in meiner Meinung bestärkt, dass in "bürgerlichen" Kreisen und Parteien über solche strategischen und taktischen Probleme und Vorgehensweisen auch nicht ansatzweise in dieser Qualität nachgedacht wird - schon gar nicht von Spindelegger, Mikl-Leitner oder gar Karl. Schade!

    Ceterum censeo ORF delendum esse!

    Link-Empfehlungen:
    http://www.conwutatio.at/ >
    http://www.wno.org/newpages/HeinzFischer.pdf >

    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  29. ambrosius
    24. August 2011 08:28

    Den Umgang von Staatsführern untereinander nach kleinbürgerlicher Schrebergärtnermoral führt in aller Regel zu völlig unnötigen Turbulenzen oder Schlimmeren. Man erinnere sich bitte an die völlige Schwäche der USA unter einem- von mir übrigens wirklich sehr geschätzten- Jimmy Carter. Wenn Kreisky- den ich als fatalen Virus der Republik bezeichne- mit Arafat Umgang hatte und zu Muhammar Umgang gepflegt hat, so zeichnet ihn das wegen besonderen Weitblicks aus und bestätigt seine einzige Begabung, nämlich die Außenpolitik. ( Im Fall es Hl. Jörg zum Bärenthale ist das allerdings was anderes: der hat es nicht aus staatspolitischer Notwendigkeit gemacht, sondern für sein Image und sein Ego. Ähnlich Waldheims unnötiger Besuch im Irak).
    Kein Staatsmann der Welt ( und auch keine Staatsform der Welt ) hat das Recht, sich als Scheriff, Richter und Henker der Welt aufzuführen. (das bilden sich bloß schwachsinnige Weltmissionare wie Mullahs und Linke ein).
    Wie man im Falle Lybien sieht, hat der auf seine ja auch nicht funktionierende Staatsform der Demokratie so stolze Westen nichteinmal die Kraft,auch nur einen dieser Despoten in nützlicher Zeit niederzumachen. (Mullah Ohmar von Afghanistan lebt vergnügt vor sich hin und spielt im politischen Leben des Landes sogar wieder eine Rolle. Den offensihtlich ohnehin nur noch als Karkasse existierenden Bin Ladn mußte man 10 Jahre lang mit aller Macht und unter gewaltigen Menschenopfern jagen, bis man ihn endlich " zur Stecke" bringen konnte.
    Es ist unter diesen Umständen geradezu rührend, wenn die Schrebergärtnergrünlinge/Rotalgen in ihrer Naivität eine Intervention da und eine Intervention dort fordern.

    Resumée:Staaten/Staatsmänner müssen untereinander so umgehen, wie es die Staatsraison gebietet und man höre auf, die Welt mit Moralinsäure noch verlogener zu machen als sie ohehin schon ist.

  30. Azdak
    24. August 2011 07:55

    Beide waren Sozialisten.

  31. Observer
    24. August 2011 07:31

    Die Staatsform "Demikratie", wie wir sie verstehen, wird in allen diesen Ländern nie und nimmer funktionieren. Ich behaupte sogar, dass Demokratien (mit allen bekannten Nachteilen) nur dort "halbwegs" funktionieren, wo über Jahrhunderte das Christen- oder Judentum verbreitet bzw. ggfs. durch die Kolonialzeit (z.B. heutiges Indien) oder Besatzungsmächte (Japan, Taiwan) bestimmend war. Und auch da gibt es immer wieder Rückschläge wie z.B. im heutigen Russland. So wie in Afghanistan und dem Irak wird es auch in Tunesien, Ägypten und Libyien nicht gelingen, eine Demokratie nach westlichen Muster einzurichten. Warum muss man diesen Leuten überhaupt ein demokratisches System "aufzwingen"? Besser wäre es, vom Rohöl unabhängig zu werden und keine Waffen an diese Staaten zu verkufen.
    Wie AU richtig schreibt, sind dafür überhaupt keinen Voraussetzungen vorhanden und die Leute fangen damit wie auch mit der sonstigen Freiheiten gar nichts an. Dies erinnert mich an viele afrikanische Staaten, wo manche Kolonialmächte (z.B. Belgien) "Hals über Kopf" die Länder verlassen und sich schnell Diktaturen eingerichtet haben.

    • HJR
      24. August 2011 19:38

      Wenn man weiß und bedenkt, dass die gesamte Ideenwelt der Aufklärung, die Überwindung der kirchlichen in den Staat integrierte Athorität und die mühsame "Zurücklassung" der Monarchien (z.T. um den Preis von Kriegen) notwendige Voraussetzung für unsere Demokratien waren und dass das Ganze fast 300 Jahre gedauert hat (die USA sind gerade mal 200 Jahre alt) und wenn ich mir dann anschaue, welche Rolle der politisch relevante Teil des Islam in den Ländern des "arabischen Frühlings" spielt, dann halte ich es zwar für möglich, dass z.B. Ägypten erste Schritte auf den Weg zur Demokratie setzt, aber alles in allem bleibe ich skeptisch.

      Gar nicht reden möchte ich in diesem Zusammenhang davon, dass wir Österreicher ja bestenfalls auch nur in den eher "bildungsfernen" Schichten glauben, eine Demokratie zu sein.

      Ceterum censeo ORF delendum esse!

      Link-Empfehlungen:
      http://www.CONWUTATIO.at/ >
      http://www.wno.org/newpages/HeinzFischer.pdf >

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • HJR
      24. August 2011 19:42

      Sorry wegen der ">" am Ende; aber die werden offenbar aus der Vorlage unvollständige kopiert. Jedenfalls habe diese Zeichen jetzt ganz eliminiert:

      Ceterum censeo ORF delendum esse

      Link-Empfehlungen:
      http://www.CONWUTATIO.at
      http://www.wno.org/newpages/HeinzFischer.pdf

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • ProConsul
      24. August 2011 21:18

      Observer & HJR

      ***

    • cmh (kein Partner)
      25. August 2011 09:10

      observer

      Was wissen Sie von Indien? War das nicht das Land, in dem Elendsviertel planiert wurden und die Bewohner die bereits errichteten Sozialwohnungen nur bekamen, wenn sie sich sterilisieren ließen?

      Was macht eigentlich immer noch alle gelauben, die Vereinigten Staaten wären eine Demokratie?

      Tatsächlich sind die doch bestenfalls eine Adelsrepublik. Man denke nur an die Namen Rockefeller, Vanderbuilt etc.pp. und vergleiche damit den Klang der Namen der russischen Oligarchen. Dorten sind es doch nur trimalchonische Charaktere.

  32. Wertkonservativer
    24. August 2011 07:13

    Eine der wesentlichen Gründe für die zuletzt wieder aufgebrochenen Turbulenzen in den südlichen und östlichen Staaten der zweieinhalbten und dritten Welt ist wohl die im vergangenen Jahrhundert durch technische Fortschritte begonnene und inzwischen ausufernde Medien-Explosion.

    Wo vor Jahrzehnten noch stammeshierarchische Verhältnisse herrschten, die Welt nicht über den Horizont sicht- und greifbar war, wird heute durch Bild und Funk, inzwischen für (fast) jedes Fellachenkind erreichbar, "die Welt" ins Zelt, in die Hütte oder ins windschiefe Haus geholt.

    Kein Wunder, dass diese unvorbereitete Konfrontation mit "unserer" Welt für die Bewohner dieser Weltgegenden nicht nur (verständliche) Begehrlichkeiten weckt, sondern auch Frust und Zorn über ihnen von den bösen "Zivilisierten" bisher vorenthaltenen "modernen" Segnungen! Zorn über Ausbeutung und teilweise Knechtschaft inbegriffen!

    Wir und die anderen gestandenen "Saturierten" werden mit den Problemen und dem Ansturm der Armen, bisher durch Natur, urgesellschaftliche Verhältnisse und Diktatoren entrechteten Menschenmassen noch existentielle Probleme bekommen.
    Wollen wir hoffen, dass es nicht so arg kommen wird, wie von uns befürchtet!

    gerhard@michler.at

    • GOP
      24. August 2011 07:43

      Die Grosskonzerne aus den Industriestaaten forcieren mit dem Verkauf ihrer Produkte (und "software") die Aufgabe von traditionellen Lebensgewohnheiten und die Flucht in die Grossstädte bzw. gar nach Europa und USA. Auch die NGOs sind an dieser negativen Entwicklung nicht ganz unschuldig. Ganz sicher tragen zu diesem Trend ganz wesentlich die modernen Kommunikationsmittel bei. Auch da gilt: Gut gemeint ist oft das Gegenteil von gut.
      Da fällt mir Goethes Ausspruch aus dem Zauberlehrling ein "Die Geister die ich rief, die werd' ich nicht mehr los"?

    • mike1
      24. August 2011 08:58

      lieber gerhard ! vollkommen richtig ist, dass erst die medien den leuten die augen öffnen und sie zu sehen bekommen, was alles möglich wäre !

      nur verkennen die armen die situation und glauben, wenn man die diktatoren wegräumt, wäre alles bestens und es fällt manna vom himmel bzw. wäre nun der weg frei ins himmlische europa, wo milch und honig fließen.

      auch wenn von den gutmenschen die zahl der wirtschaftsflüchtenden noch als gering bezeichnet wird, werden wir zukünftig sehr wohl noch große probleme bekommen. vor allem deswegen, weil in afrika das system einer demokratie ziemlich unbekannt ist und es nur die wenigsten länder erreichten, halbwegs geordnete verhältnisse zu schaffen. negativbeispiele gibts ja leider genug - siehe als rezentes beispiel den südsudan...

      die flut an flüchtenden wird zweifellos steigen, da die wirtschaftlichen probleme einfach nicht zu bewältigen sein werden - nicht einmal wir "zivilisierten" schaffen es !

    • Karl Knaller
      24. August 2011 11:49

      So viel zum "selbstauferlegten Schweigegebot". Da haben wir uns also zu früh gefreut? Ach so, das gilt ja nur für ÖVP-nahe Themen? Abwarten...

    • Wertkonservativer
      24. August 2011 11:57

      Können Sie nicht endlich Ruhe geben, Knallerkarli?

      Nach meiner Meinung sind Sie nichts anderes als ein mieselsüchtiger und meist unangenehm auffallender Zeitgenosse!

      Haben Sie schon je einen Eigenbeitrag abgegeben? Sie sudern nur mit qualitätsfernen Repliken herum und verspritzen ihr Gift in alle möglichen Richtungen!

      Wenn das alles ist, was Sie können?!

      gerhard@michler.at

    • Azdak
      24. August 2011 12:04

      @Wertkonservativer

      Net amol ignorieren. Das ist nur der Karli, der Trottel mei Bua! I leg eam glei ane auf, dos earm 14 Tag der Schädel :-D

    • Azdak
      24. August 2011 16:38

      @Wertkonservativer

      Sehen Sie, es funktioniert! Der Karli der Trottel mei Bua ignoriert mich auch :-)

    • HJR
      24. August 2011 20:02

      Großkonzerne im Sinne von "Global Playern" sind nach meinem Verständnis ohnehin marktwidrige Gebilde! Der "Markt" fußt einem ausgewogenen oder zumindest hinreichend zahlreichen Verhältnis von Anbietern und Nachfragern. Dort wo die Güter, welche früher durch die Unternehmen ganzer Branchen geschaffen, transportiert, vorgehalten und schließlich "vermarktet" wurden, muss die Bündelung all dieser Tätigkeiten mit allen Produkten der Branche eine Machtverschiebung bewirken, welcher die Nachfrageseite praktisch nichts mehr entgegen zu setzen hat.

      Das war auch der Grund, warum die USA die (zwar noch existierenden, aber dort wo Hegemonial- und Geschäftsinteressen zusammenfallen, stillschweigend sistierten) Antitrustgesetze geschaffen und auch angewandt haben. Und wenn man sich z.B. ansieht, dass die EU das lächerliche Oligopol einer Handvoll Energiekonzerne wagt, als "Markt" mit Wettbewerb zu bezeichnen, dann kommen mir die Tränen - nicht nur über so viel Dummheit auf Seiten der EU sondern leider auch der von ihr verar...ten Bürger.

      Manchmal glaube ich ja, dass die Geister, die wir inzwischen versammelt haben und ihr Unwesen treiben lassen, nicht einmal mehr vom "alten Meister" in die Schranken gewiesen werden können.

      Ceterum censeo ORF delendum esse

      Link-Empfehlungen:
      http://www.CONWUTATIO.at
      http://www.wno.org/newpages/HeinzFischer.pdf

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • HJR
      24. August 2011 20:04

      Sorry, Vorstehendes gehört zu
      @GOP, 07:43

    • Karl Knaller
      24. August 2011 20:38

      @Azdak ??????? => Michler in disguise? Kann endlich reden, wie ihm der Schnabel gewachsen ist?

    • Azdak
      24. August 2011 21:02

      @Karli du Trottel mei Bua,

      Weit gefehlt, sehr weit gefehlt. Ich nix Michler, ich Azdak. Mir geht nur die repetitive Erwähnung der alten Kamelle von der "senilen Bettflucht" und der "Logorrhoe" auf den Wecker, da diese mit oftmaliger Wiederholung auch schön langsam fad wird, oder nicht .....? Neue Ideen braucht das Land!

    • Wertkonservativer
      24. August 2011 21:19

      @ KarlKnaller:
      gerne bestätige ich Ihnen, dass ich hier in diesem löblichen Forum ausschließlich als "Wertkonservativer" auftrete;
      meine Meinung hinsichtlich der vielen Verdeckungen und Versteckungen mittels Mehrfach-Nicks ist bekannt!
      Also bitte, Azdak ist Azdak und Michler ist der Wertkonservative!

      gerhard@michler.at

    • Azdak
      24. August 2011 22:17

      @Wertkonservativer

      Bitte überfordern Sie mir den Knaller mit seinem Knaller nicht, mehr als "Bettflucht" und "Logorrhoe" fällt ihm ja nicht ein, dem Trottel mei'm Buam ;-)))

  33. Dr. Dieter Zakel MA
    24. August 2011 06:56

    Aber Klinge wäre in diesem Zusammenhang auch richtig. :-)

  34. libertus
    24. August 2011 03:13

    Nur Kreisky und Haider bezüglich Gadaffi anzuprangern ist mir denn doch etwas zu kurz gegriffen.

    Schließlich wurden in den 2000ern sämtliche Sanktionen gegen Gadaffi aufgehoben und die halbe Welt war wieder bei ihm zu Gast, man gab sich quasi die Klinge in die Hand - angefangen von Tony Blair über Gerhard Schröder bis hin zu Wladimir Putin.

    Man nahm ihn wieder mit offenen Armen in die Weltgemeinschaft auf und ließ ihn sogar vor den Vereinten Nationen eine Rede halten, die jedoch in einem Eklat endete.

    Er konnte sich das alles erlauben, weil er sicher sein konnte, daß ihn die halbe Welt wegen des libyschen Erdölreichtums hofierte. Und da waren halt Kreisky und Haider keine Ausnahme.

    Jedenfalls hat jetzt endlich das eigene Volk diesem Spuk und dieser Heuchelei ein Ende bereitet, ob etwas Besseres nachkommt weiß bis jetzt niemand!

    • libertus
      24. August 2011 03:48

      "KlinKe" natürlich - bevor wieder der @Karli Knaller kommt! ;-))

    • Dr. Dieter Zakel MA
      24. August 2011 06:56

      Aber Klinge wäre in diesem Zusammenhang auch richtig. :-)

    • Ritter vom Kapall
      24. August 2011 11:07

      Nicht zu vergessen der schöne Silvio aus Italia, der ihn ja ganz besonders umherzte ....

    • Karl Knaller
      24. August 2011 11:53

      G'rad' noch rechtzeitig, mein Lieber libertus! Obwohl der Einwurf von Dr.D.Z.MA auch viel für sich hat...

    • libertus
      24. August 2011 13:07

      @Dr. Dieter Zakel MA
      @Karl Knaller

      Einverstanden - Freud läßt grüßen! ;-))

    • Ernst
      24. August 2011 14:53

      Aber der Erste, der diesen Mörder und Terroristen geküsst und hofiert hat war trotzdem unser Schuldenkanzler Kreisky.

    • contra
      24. August 2011 15:30

      @Ernst

      Damals war er ja noch der "heldenhafte Revolutionsführer" und die ganze Welt buhlte um das Erdöl!

      P.S.: Bin kein Kreisky-Fan, aber für das rechte Augenmaß!

    • libertus
      24. August 2011 18:53

      @Ritter vom Kapall

      Ja, Berlusconi wurde von A.U. schon angeführt und die Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen, denn Bilder von honorigem Händeschütteln mit Gaddafi gibt es auch noch von:
      Barack Obama (2009)
      Nicolas Sarkozy (2007) und last but not least mit dem damaligen österr. BK
      Gusenbauer (2007)
      Sie alle erwiesen dem "Irren von Tripolis" die Ehre!





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