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Wie groß sind die Töchtersöhne bloß?

Einige weibliche Abgeordnete haben die letzten Stunden der Parlamentssession zu einer heftigen Geheimaktion in Sachen Bundeshymne genutzt. Diese Aktion wird wohl vielen Parteien jedes weitere Nachdenken über Frauenquoten und dergleichen ersparen. Die Geheimfrauen haben gezeigt, wie wenig Sprachgefühl sie haben. Sie haben gezeigt, dass sie nur zur eigenen Profilierung eine Diskriminierung auch dort herbeireden, wo eine solche gar nicht vorliegt.

Subjektiv kann man natürlich die eine oder andere Teilnehmerin an dieser Geheimaktion verstehen, die daheim einen stadtbekannten präpotenten Macho hat. Da nimmt sie wohl voller süßer Rachegefühle an jedem politischen Anti-Männer-Sautreiben teil. Wenn man schon daheim nicht durchkommt, dann rächt man sich halt am anderen Geschlecht an sich, und sei es nur das grammatikalische, das man halt im Eifer des gerechten Gefechts mit dem biologischen verwechselt. Und man nimmt keinerlei Rücksicht auf Kollateralschäden, die die Sprache, die Wahrheit und die eigene Partei beschädigen.

Besonders danebengegangen ist die Teilnahme zweier ÖVP-Frauen an dieser  Aktion der Linksparteien. Die beiden haben gezeigt, dass politisches Denken nicht gerade ihre Stärke ist. Denn wenn jeder Abgeordnete einer Partei immer dann mit anderen Parteien stimmt, wenn es ihm halt Spass macht oder er sich einen persönlichen Profilierungsnutzen verspricht, dann haben zwar die Medien viel Hetz. Und sind daher alle dafür. Dann aber verliert diese Partei jede Regierungsfähigkeit. Oder glaubt irgendjemand, die Regierungs-Abgeordneten, oder gar die griechischen oder spanischen Parlamentarier, stimmen aus Spaß und Eigennutz einem Sparpaket zu?

Die beiden schwarzen Geheimfrauen Rauch-Kallat und Schittenhelm haben durch ihre einstige Wahl ins Parlament zwar eine juristische, aber keine politische Legitimation für ihre Aktion. Denn sie haben beide ja 2008 keinen Wahlkampf geführt, in denen sie persönliche Vorzugsstimmen für die groß plakatierte Forderung „Ändert die Bundeshymne“ gesammelt und bekommen hätten. Es ist daher nur charakterlos, sich solcherart auf einer Parteiliste ins Parlament hineinzuschmuggeln und dort dann an der eigenen Partei vorbei zu agieren.

Wenn es wenigstens eine schwerwiegende Grundsatzfrage gewesen wäre, für die sie die in einer Partei an sich überlebensnotwendigen Regeln verletzt hätten, dann würde man Respekt vor ihrem Schritt haben. Aber nur um eines Juxes willen so zu agieren, ist mehr als demaskierend. Das wird den Widerstand gegen jede Quotenforderung nur noch mehr vertiefen. Also dagegen, dass jemand nur seines Geschlechts wegen und nicht ob seiner Fähigkeiten ins Parlament rutscht. Es ist ohnedies schon schlimm genug, dass beim Einzug ins Parlament das berufsständische Quotendenken oft wichtiger ist als die Suche nach den besten Köpfen. Die feministischen Quoten würden ja diese dummen Quoten nicht ersetzen, sondern in der qualitätswidrigen Auswirkung nur noch mehr verstärken.

Die ÖVP steht jedenfalls wieder einmal als die blamierte da. Und wieder einmal treibt die Blödheit einzelner Schwarzer viele weitere Wähler den Blauen zu, die ja geradezu demonstrativ Distanz zu Feminismus-Allüren einnehmen. Ohne dass es für die ÖVP eine Chance gäbe, im Gegenzug wenigstens eine Handvoll der Radikalfeministinnen von Rot oder Grün loseisen zu können.

Aber das ist das Problem der ÖVP.

Wenden wir uns lieber der „sprachlichen Diskriminierung“ durch die Bundeshymne zu, von der Rauch-Kallat spricht. Diese Behauptung zeigt, dass manche Frauenpolitikerin von Sprache keine Ahnung haben. Denn selbstverständlich stehen die „großen Söhne“ der Hymne für weibliche wie männliche Österreicher. Das ist umso klarer, als die Autorin der Hymne selbst eine Frau war, der selbstverständlich die großen Frauen von Maria Theresia bis Bertha von Suttner ein respektgebietender Begriff waren.

Aber da die österreichische Frauenbewegung offenbar längst keine wirklichen Diskriminierungen mehr zu entdecken vermag (abgesehen von der hier schon oft widerlegten Behauptung einer Gehalts-Diskriminierung), entdeckt man halt in diesen „Söhnen“ eine solche. Wobei man aber damit das Gefühl einer Diskriminierung überhaupt erst schafft. Wichtig ist ja nur eines: Endlich können die Frauenpolitikerinnen die eigene Notwendigkeit begründen und argumentieren, warum man noch viel mehr von ihrer Sorte in der Politik brauchte.

Wenn man das den Menschen nur lange genug einredet, dann beginnen sich die Frauen am Ende wirklich diskriminiert und ausgeschlossen zu fühlen. Als ob das Vaterland immer das Heimatland des Vaters wäre, oder die Muttersprache immer die der Mutter.

Paula von Preradovic würde sich aber noch aus einem anderen Grund ob der Verhunzung ihres Hymnen-Textes wehren. Entbehrt doch die Zeile „Heimat großer Töchter, Söhne“ jeder sprachlichen Eleganz. Ja, diese Zeile wird – durch die Melodie zwingend ausgelöst – sogar zu einer „Heimat großer Tochtersöhne“. Wobei nur unklar ist, ab welcher Zentimetermenge diese Enkelkinder als groß firmieren . . .

Womit die Bundeshymne nur noch der Lächerlichkeit preisgegeben wird. Das ist zwar innerer Antrieb mancher linker Politiker, das ist aber eine eher seltsame Intention bei einer Partei, die einst vor allem von konservativen Wählern gewählt worden war.

PS: Haben die schwarzen Männer mit ihrer Filibuster-Taktik – durch ewig langes Reden wird anderen die limitierte Redezeit gestohlen – gegen Rauch klug agiert? Gewiss nicht. Auch Dummheiten und Solidaritätsverletzungen muss man mit Argumenten und nicht mit Tricks begegnen. Aber das ist ein altes Problem der Männer: Sie trauen sich auf Grund irgendeines hormonellen Defekts nur selten, feministischen Vorwürfen entgegenzutreten. Selbst wenn diese noch so faktenwidrig sind.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2011 08:10

    Mit jedem Eingehen auf sozialistische 'Lug- und Trugpolitik' manövriert sich die ÖVP weiter ins Verderben.

    Ich gratuliere Herrn Strache zu den neu gewonenen Stimmen von ÖVP und zu den vielen aus der SPÖ, die mit der 'Lug- und Trugpolitik' dieser Partei längst nicht mehr einverstanden sind. Die meisten treten gar nicht aus der Partei aus, aber sie werden in der Wahlzelle ihre Stimme allein abgeben, wie es das Gesetz vorsieht.

    Werte etablierte Parteien !

    Habt Ihr noch immer nicht begriffen, daß die sprichwörtliche österreichische 'Dodelhaftigkeit' durch Euch entstanden ist, daß Ihr schon längst im Abseits steht. Aufrechte Österreicher, die österreichische Politik machen und sich für Österreich und deren Menschen einsetzen, brauchen wir, nicht solche 'Christkindeln', die über einen Zusatz in der Bundeshymne, den die ROT-Grün Parteien gerne (wirklich ? viele Eurer Wähler halten Euch für total 'deppert') wollen, sagen wir halt die Apparatschiks wollen es. Ist das was Wichtiges ?

    Ihr verkennt die Situation.

    Österreich steht am Rande des Abgrundes, hat Staatsschulden in der Nähe von 300 000 000 000.- Euro angehäuft (vor einem Jahr waren es noch 240 000 000 000,- Euro) mit jährlichen Kapitalkosten von bereits mehr als 9 000 000 000,- Euro pro Jahr und Staatshaftungen von über 400 000 000 000,- Euro übernommen für andere Länder teilweise.

    Östrerreich steht am Rande des Abgrundes und würde dringend benötigen:
    Neue Gesetzeslage zur Verfassung
    Föderalismusreform
    Verwaltungsreform
    Maßnahmen zur Budgetdisziplin
    Rückkehr zum Leistungsprinzip in der Schulausbildung
    Selektive Immigrationsgesetze und deren lückenlose Exekution
    Absicherung der Pensionen
    Schaffung von österreichischen Firmen, die wirkliche Beschäftigung bieten können mit verkaufbaren Produkten

    Was haben wir stattdessen ?

    Stattdesen haben wir Euch, Ihr hochbezahlten 'Staats- und Parteiblödler', der Ihr Euch über eine Bundeshymne streitet, auch eine Erklärung für österreichische 'Dodelhaftigkeit'.

    Ich schäme mich für diese hochdotierten, sich selbst und ihre Klientel bedienenden Parteiapparatschiks, die die Realität verweigern.

    Mögen Euch die Wähler den Weg weisen !

  2. Ausgezeichneter KommentatorGeheimrat
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2011 12:33

    Um auch einer enorm benachteiligten Bevölkerungsgruppe in unserer hymne zu ihrem Recht zu verhelfen, wäre doch eine weitere Strophe sehr angebracht!
    In etwa so:

    Bitta sähr, I nix von hier, gib schnell zwanzig Euro mir, oda finfzig is no bessa, sonst ich zücken muss die Messa. Richta sagt ist kein Verbrechen, I im Recht wenn i muss stechen, is berechtigt denn ist nur Ausdruck unsera Kultur. Du nix schreien, Du... nix klagen, Grüne sonst Rassist dir sagen, schene Zukunft, alles neich, vielgeliebte Estareich.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2011 01:10

    Egal ob zu Tricks oder zur Vernunft gegriffen wurde - wichtig ist, daß diese wahnwitzige Idee keinerlei Nachhall im Parlament fand und wie wir aus zahllosen Beispielen wissen, stellt das keine Selbstverständlichkeit dar.

    Ich hätte ja noch verstanden, wenn man statt "Heimat bist Du großer Söhne (und Töchter? - das will mir nicht einmal in die Tasten, geschweige denn in Melodie und/oder Ohr!) - "Heimat bist Du großer MENSCHEN" intoniert hätte, aber im Grunde finde ich das Herumfuhrwerken an historischen Texten überhaupt entbehrlich.

    Und deshalb: Frau Preradovic schau oba - alles ist nocheinmal gut gegangen! ;-)

  4. Ausgezeichneter KommentatorPannonicus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2011 09:52

    Sprache diskriminiert, siehe auch an diesem Beispiel:

    Rufmord

    Der Bienerich ist dank Hormon
    ein Männchen zweifelsohne,
    doch sagt zum Hohn man statt „der Drohn“
    politkorrekt „die Drohne“.

    Man macht den Samenspender glatt
    verbal zum Transvestiten,
    und weil er keinen Stachel hat,
    so läßt er sich’s halt bieten.

    Verspeist indessen wird er nicht
    - das gibt es nur bei Spinnen -
    und trotzdem kann der arme Wicht
    dem Schicksal nicht entrinnen:

    Denn fliegt zum Akt in freier Luft
    er rauf noch frisch und munter,
    ist nach der Pflicht die Kraft verpufft,
    und sterbend fällt er runter.

    Zum Ausgleich kommt der Wegwerfmann
    ins Paradies für Drohnen,
    wo zweiundsiebzig Bienen dann
    ihn Tag und Nacht - verschonen.

    Im Diesseits aber wird das Leid
    der Drohnen noch gesteigert -
    und nicht allein, weil ihnen Neid
    die Männlichkeit verweigert.

    Es wird ja heute obendrein
    ihr Name auch geschändet,
    indem man diesen hundsgemein
    für Kriegsgerät verwendet!

    Und während echte Drohnen froh
    beim Dienst am Leben sterben,
    sorgt man mit falschen anderswo
    für Tod und für Verderben...

    Pannonicus

    Aber da Sprache immer irgendwen diskriminiert, gibt es nur eine nachhaltige Lösung: Abschaffen!

  5. Ausgezeichneter Kommentatornerdfilms
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2011 06:20

    Bravo Herr Unterberger! Sie sind für mich eine Oase im dumpfen Medienbrei. Ich freue mich über kaum etwas so sehr wie über Ihre Artikel, die ich am Handy lese.

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2011 07:26

    Liebe Leute: zunächst einen schönen und guten Sonntag Ihnen allen!

    Zum Thema:
    mit Verlaub, ich nehm's eher von der heiteren Seite - Sommertheater pur!

    1)
    Klar, dass diese provozierte Parlaments-Episode schlussendlich wieder der ÖVP
    "auf den Kopf fällt"! (Ungeschickt genug ist sie ja!).
    Alerdings bin ich nicht Dr. Unterbergers Ansicht, dass die Verhinderungs-Aktion einiger ÖVP-Mandatare der "mannhaften" FPÖ weitere Wählerscharen zuführen wird. Es ist eher das Gegenteil anzunehmen: diese schlaudreiste Filibuster-Aktion einiger ÖVP-Hansln sollte eher für positive Reaktionen zumindest männlicher Wählerkreise sorgen!

    2)
    Die Verhunzung von Gedicht-Texten - aus welchen Gründen immer - ist für mich als Lyrik-Adorant eine Sünde wider den Geist! Wenn Kleingeister mit dem Mainstream marschieren, kommen eben derartige Ergebnisse heraus!

    3)
    Wenn wir in einer für Österreich, Europa und die Welt schicksalhaften Zeit hier im Lande keine anderen Probleme haben, als unsere Hymne nach Gendermanier sprachlich unzumutbar geradezubiegen, dann ist uns wirklich nicht mehr zu helfen!

    Und wenn die beiden ÖVP-Damen Rauch-Kallat und Schittenhelm (siehe Kurier)
    dann noch unsere sympathischen und tüchtigen Skifahrerinnen in den Zeugenstand der Männeranklage-Anstalt rufen ("am Stockerl hören sie immer nur: Heimat bist Du großer Söhne!"), dann wissen wir endgültig, wie wichtig die Umgestaltung der Hymne eigentlich ist!
    An diesem Anspruch sind wir Skeptiker zu messen: da gehts ans Eingemachte unseres Selbstgefühls, da bleibt kein Auge tränenleer!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  7. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juli 2011 03:08

    Auch als Ministerin ist mir R.-K.nicht durch besondere Geistesleistungen in Erinnerung! Und die zweite Dame? Noch nie von ihr gehört.
    "Gegen die Dummheit kämpfen selbst die Götter vergeblich",zitierte mein Vater oft zu Lebzeiten. Daß einem für solche "Dämlichkeiten"auch noch nicht zu knappe Steuergelder abgepresst werden, stört mich am meisten.
    Gute Nacht, Österreich!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Juli 2011 00:57

    Statt „Heimat bist du großer Söhne“ jetzt „Heimat großer Töchter, Söhne“ singen zu müssen, wird dem sprachlichen „Ductus“ nicht zupass kommen und damit die Notensetzung unserer Hymne konterkarieren.
    Auch sind „Töchtersöhne“ als männliche Enkel zu verstehen, was wiederum dem Feminat sauer aufstoßen wird.

    Also bietet sich ein weiterer Verstoß gegen die Gender-Diktatur als ändernswertes Objekt fortschrittlicher Gleichberechtigung an, in der letzten Strophe wird von „Brüderchören“ gesungen.

    Vorschlag:
    3. Mutlos in die neuen Zeiten,
    lasst uns Idioten schreiten,
    arbeitslos und schuldenreich.
    Einig lass in Weiber-Chören … oder alternativ:
    Drohend lass von den Megären
    Vaterland, dir Unheil schwören,
    |: ausgedientes Österreich. :|

    Oder einfach eine vierte Strophe:

    Dumm gequatscht und blöd gegendert,
    hat sich hierorts viel geändert,
    Land der Birnen, faul und weich.
    Waren früher große Geister
    führend, ist der Sessel-Kleister
    |: heut’ von Wesen, Österreich. :|

    Um weitere Vorschläge sei hiermit gebeten.


alle Kommentare

  1. haro
    14. Juli 2011 20:16

    Die österreichische Bundeshymne ist den grünen, roten und manchen schwarzen österreichischen Parlamentariern und den dazugehörigen p.c. Medien/Journalisten zu wenig zeitgemäß und zu diskriminierend und vielleicht kommt demnächst der Vorschlag sie durch eine EU-Hymne oder durch eine türkische ... zu ersetzen.

    Darf Österreich/österreichisch im political-correcten Wortschatz überhaupt noch vorkommen?

    Übrigens : profil-raini (der pubertär gebliebene 60(?)jährige) liest doch aus der österreichischen Bundeshymne Hitlerjungen-Söhne heraus und das Pendant zu den Hitlerjungen sind natürlich die (bösen) Hausfrauen...
    und darf sich Journalist nennen...

  2. Annemarie Berger (kein Partner)
    13. Juli 2011 21:21

    Ich hätte so gern ein nachvollziehbares Argument dafür gehört, was das Problem an dieser minimalen Änderung ist.

    Leider bin ich nur auf ideologische Verblendung gestoßen:

    Gender-Diktatur
    blöd gegendert
    Genderwahn
    Genderterrorismus
    Gender-Wahnsinn
    Genderfaschos
    Genderterroristinnen
    Genderepidemie
    Genderismus
    Genderbewegtinnen
    linke, gutmenschliche, gendernarrische Tretminen
    Gendermanier
    Weiber
    Quotenweiber
    Weiber-Chöre
    Weiberhände
    Weiberterror
    Feminazissen
    Lesben
    Megären
    Frusttussen
    Linkinnen
    LinxlinkInnen
    linksgeschaltete Medienlandschaft
    linkes österreichhassendes Gesocks
    linke Frusttussen

    Dampfablassen auf Volksschulniveau. Und da ich mich selber klar dem bürgerlichen Milieu zugehörig fühle, war meine Zuordnung als "linxlink" so ziemlich die blödeste Reaktion.

    Es ist sinnlos, hier auf sinnvolle Antworten zu warten. Ein schöne Fangemeinde hat der Herr Unterberger. Leider nicht ganz sein Level.

    • Neppomuck (kein Partner)
      13. Juli 2011 21:47

      Das Gefährliche an der Dummheit ist, dass der Betroffene von der Infektion nichts merkt.

    • einfacheinnick (kein Partner)
      13. Juli 2011 22:31

      Zustimmung, Bergerin. Ideologische Verblendung. RatenS mal auf welcher Seite.

      Ihre Liste ist übrigens toll. Eine schöne Zusammenfassung treffender Beschreibungen und Bezeichnungen.
      Unerträglich für Sie, dass neben den gleichgeschalteten Medien es eine Website gibt, die sich dagegen stemmt, nicht wahr? Und deswegen muss sie natürlich runtergemacht werden. Nur: Wir wissen ja, von welcher Seite es kommt.

      Schönen Abend noch, Bergerin!

    • contra
      13. Juli 2011 22:50

      @A. Berger

      Das habe ich alles hier noch nicht gelesen, Sie scheinen da einer Verwechslung zu unterliegen und dürften überwiegend im Kronen Zeitung-Forum bzw. Österreich-Forum unterwegs sein, da kann man solche Gefühlsausbrüche finden.

    • cmh (kein Partner)
      14. Juli 2011 10:49

      Die Sucht, den eigenen Kleingeist in die Monumente der Geschichte beschädigend einzukratzen ist in Zeiten ohne sichere Werte immer dar. Unsere Zeit ist so eine kleingeistige ohne Werte.

      Das muss man so hinnehmen. Es wäre aber schon danach zu trachten, aktuelle und neu Besdchädigungen hintanzuhalten.

      Wenn ich mich jetzt hier zu diesem Posting von Annemarie Berger äußere, so tue ich das mit großem Widerwillen. Denn mir ist bewusst, dass man dem Kleingeist - zumal dem weiblich-überheblichen - nicht mit Argumenten beikommen kann. Früher hätte man gesagt, mit einem Blinden kann man nicht über Farben reden.

      Da mein Neologismus "Weiberhände" aber in die erlauchte Liste Eingang gefunden hat, und da ich das Posting nicht so stehen lassen will, hier eine Gegenliste. Während aber Frau Berger glaubt, das Anführen von polemisch (ho polemos ... der STreit und zufällig männlich) gemeinten Wörtern genüge zur Widerlegung von Argumenten, hier eine etwas andere Liste von mehr oder weniger starken "Kritzeleien":

      Abtreibung
      Eugenetik, pränatale Diagnostik
      Hospitalismus, Abschieben von Kindern und Alten
      Karrierefrauen
      Tätowierungen
      Wertlosmachung von Ausbildungsqualifikationen
      Schönheitsoperationen
      Verulkung von Klassikern
      Einreden von schlechtem Gewissen
      Aufrechterhalten des damit verbundenen Unlustgefühles durch immer neue Regelen
      Sprachverhuntzung
      Sozalistische Lügen
      Austricksens des Peterprinzips durch Quoten (Unfähige sitzen noch weiter oben)
      Verächtlichmachung de eignene Religion
      blindes Tolerieren fremder Religionen
      Unkenntnis der eigenen Klassiker (um nicht zu sagen Heiligen Bücher)
      Bestärkung von allen Arten der Unwissenheit
      lügnerische Sprache
      Diskussionsvermeidung durch fiese Abqualifizierung des Gespräch"partners"
      lächerliche und zahlreiche Gesetze für jeden Furtz
      schlechtes Benehmen
      Import von Bräuten aus Anatolien und auch aus Südostasien (!)
      sexistische Werbung mit Drall zur Perversion (Saturnwerbung von vor drei Jahren)
      Degradierung von Frauen und Männern mit deren Zustimmung zu Konsumobjekten
      Kaufen/Verbrauchenmentalität

      und und und

      Herumbessern an poetischen Texten wie Hymnen (deren Text eh niemand kennt)

      Und leider muss ich immer sagen: Wenn es Spitz auf Knopf steht, kommt immer eine Furie (w) und klopft sich mit einem Schwert auf die entblöste Brust.

      PS: Ich erwarte nicht, dass das letzte Bild verstanden wird, sondern dass sich alle ansonsten Toleranten und Freigeistigen daran stoßen werden.

      Frau Berger, Sie sind Teil des Problemes.

  3. Fitnessjunkie (kein Partner)
    13. Juli 2011 20:46

    Kann Ihrem Artikel nur zustimmen!

  4. j. (kein Partner)
    13. Juli 2011 18:19

    was kommt als nächstes? Werden die dome auch gestrichen? Gibt schließlich andere konfessionen auch noch.

    Ich mein die hymne klingt jetzt schon wie ein fader großkoalitionärer kompromiss.

    Wenn man sie lächerlich machen will nur zu, tun wir ein bisschen herumdoktern, je nach zeitgeistlichen gegebenheiten. Oder man lässt sie so wie sie ist als historisches dokument.

  5. j. (kein Partner)
    13. Juli 2011 18:19

    was kommt als nächstes? Werden die dome auch gestrichen? Gibt schließlich andere konfessionen auch noch.

    Ich mein die hymne klingt jetzt schon wie ein fader großkoalitionärer kompromiss.

    Wenn man sie lächerlich machen will nur zu, tun wir ein bisschen herumdoktern, je nach zeitgeistlichen gegebenheiten. Oder man lässt sie so wie sie ist als historisches dokument.

  6. Erwin (kein Partner)
    13. Juli 2011 13:03

    So funktioniert also das Kampagnisieren nach Art des ORF: Top-Story auf ORF.at: Die Töchter kommen in der Hymne: "SPÖ, ÖVP und Grüne einig"

    Auf den Homepages der Parteien wissen allerdings nur die GrünInnen davon. Beschlossen wurde das laut ORF von den Frauensprecherinnen der 3 Parteien (Gisela Wurm (SPÖ), Dorothea Schittenhelm (ÖVP) und Judith Schwentner (Grüne)) - offensichtlich ein neues Legislativorgan unserer Republik.

    Jedenfalls scheint die ÖVP wieder einmal einzuknicken und sich von den Grünen vor deren ideologischen Karren spannen zu lassen. Ich gratuliere jedenfalls dem künftigen Kanzler Strache schon jetzt.

  7. Rado (kein Partner)
    13. Juli 2011 11:02

    Man kann nur froh sein, dass die österreichische Nationalflagge noch unangegriffen ist. In das Schärpenschild der Babenberger würde sonst vielleicht noch eine gebrauchte Damenbinde eingefügt.

    • AGLT (kein Partner)
      13. Juli 2011 13:00

      Unangegriffen ist sie nicht. "Dank" der so genannten Grünen.

    • Rado (kein Partner)
      13. Juli 2011 13:22

      Wirklich? Ist mir neu!
      Der stille Protest der Männer wird es wohl bleiben, in einer gegenderten Damentoilette stehend frei ...
      [Sarkasmusmodus - aus]

    • AGLT (kein Partner)
      13. Juli 2011 18:08

      @Rado: Vom Genderwahn ist sie zwar noch nicht angegriffen worden, dafür vom Toilettenvorschlag der so genannten Grünen.
      Wenn man die Flagge schon zweckentfremden will, dann bitte dafür: Nass machen und mit ihr die Grüninnen und das restliche linke österreichhassende Gesocks aus dem Parlament jagen!

  8. Géza Molnár
  9. xRatio (kein Partner)
    12. Juli 2011 22:16

    RE: Annemarie Berger & Jacky

    Die Herrenwelt ist schon blöd genug.
    Die Weiber beweisen uns allerdings täglich die wahre Unübertrefflichkeit:

    Im Schwachsinn.

    Wer hier zwei dieser typisch saublöden Weiber immer mal wieder rumschwadronieren sieht und noch immer nicht über die längst überfällige Reform des Wahlrechts nachdenkt, ist wohl selbst nicht ganz richtig im Kopf.

    Seit 2-3000 Jahren bekannt:

    Egalitäre Demokratie = Herrschaft des Abschaums.

    Sehr informativ und aktuell dazu auch das DOSSIER der WELTWOCHE:
    Frauen und Karriere
    http://www.weltwoche.ch/alle-dossiers/frauen-und-karriere.html

    Zum sexus sequior klassisch und unverändert richtig:
    Arthur Schopenhauer, Über die Weiber
    http://gutenberg.spiegel.de/buch/4995/1

  10. Annemarie Berger (kein Partner)
    12. Juli 2011 12:40

    "Du Mama, warum kommen wir eigentlich in der Bundeshymne nicht vor?"
    "Weil Österreicher bornierte Vollwappler sind, denen ein Stein aus der Krone fiele, würden wir genannt werden. Sie begründen das mit der hanebüchenen und völlig unbegründeten Konstruktion, dass 'Sohn' auch 'Tochter' heißt (wtf?!). Sie begründen das mit einem plötzlich gefundenen Vorliebe für Versmaß und Sprachmelodie, auch wenn die meisten heute keine zwei geraden Gstanzlzeilen dichten können. Sie begründen das mit dem Totschlagargument: Ja haben wir denn keine *größeren* Sorgen und rollen mit den Augen. Ja wirklich: wenn es denn so unwichtig ist, na dann ändern wir es doch einfach. Aber das geht in diesem Land der unmöglich Begrenzten nicht."

    • Jacky (kein Partner)
      12. Juli 2011 15:11

      @Annemarie Berger: Guter Kommentar, dem ist nichts hinzuzufügen. Vielen Dank!

    • RB (kein Partner)
      12. Juli 2011 15:32

      @Annemarie Berger
      Dem ist schon etwas hinzuzufügen.
      Es ist von GROSSEN Söhnen die Rede in dem Text. Und es ist auch von Brüderchören die Rede, sollen daraus die Geschwisterchöre werden oder wie oder was? Und nennen Sie mir auf die Schnelle GROSSE Töchter Österreichs, außer Maria Theresia und Bertha von Suttner, vielleicht noch Ingeborg Bachmann . Sind jetzt die GROSSEN Töchter
      Opernsängerinnen, Sportlerinnen, Schauspielerinnen oder vielleicht Frau Jelinek als besonders hervorstechend positive Schriftstellerin? Oder gar die Politikerinnen? Die GROSSEN Söhne, die über die Grenzen Österreichs hinaus Geltung und Ansehen erreichten sind in diesem Text gemeint und nicht der brave Normalbürger oder die brave Normalbürgerin dieses Landes, in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Wobei wir vielleicht bald auch nicht mehr von GROSSEN Söhnen werden reden können. Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich zuletzt.
      Ich finde den Text der österreichischen Bundeshymne sehr schön und sehr poetisch. Es gilt ja zum Glück noch die Meinungsfreiheit.

    • Annemarie Berger (kein Partner)
      12. Juli 2011 16:47

      Das kann unmöglich Ihr Ernst sein. Sie beziehen das jetzt wirklich wörtlich auf die "großen Söhne" aus Österreichs Geschichte? Und Sie meinen tatsächlich und im Ernst, dass die Größe eines Menschen sich daran ermisst, welchen Rang ihm die (männlich-hegemoniale, no na) Geschichtsschreibung beigemessen hat?

      Abgesehen davon wäre es, selbst wenn es nur Maria Theresia, Bertha von Suttner und Ingeborg Bachmann gäbe, sachlich und logisch nicht zu rechtfertigen, diese als "Söhne" zu bezeichnen. Und *natürlich* würden das Geschwisterchöre!

      Für's Nachtkasterl:

      Zumpfi: Mann, Herr, Sohn, Bruder, Vater
      kein Zumpfi: Frau, Dame, Tochter, Schwester, Mutter, *-in. -- aber merke: *nicht* Sohn, Bruder

      Logo? Leben immer vier Millionen ohne Zumpfi hier, die Wörter kann man also schlecht einsparen.

    • einfacheinnick (kein Partner)
      12. Juli 2011 17:47

      @Bergerin: Lesbe habens vergessen.

      Danke übrigens für Ihren Kommentar. Ein Beweis dafür, wie linke Frusttussen ticken.

      Schönen Tagin noch.

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. Juli 2011 19:02

      Darum, wie vorgeschlagen, eine vierte Strophe.

      Diese nur als Prototyp zu verstehen:

      "Land der Schneider und der Schuster,
      Land, in dem ’s bald zappenduster
      sein wird, die Gesichter bleich,
      Heimat dummer Sufragetten,
      die wohl besser schweigen täten,
      |: liebten sie ihr Österreich. :|"

    • RB (kein Partner)
      12. Juli 2011 19:12

      @Annemarie Berger
      Bravo, wie der Schelm ist, so denkt er (sie) von den anderen.
      ICH habe natürlich NICHT nur die GROSSEN Söhne mit aristrokratischer Herkunft
      und deren Wirken gemeint, sondern und jetzt lauschen Sie: Komponisten, Techniker-Genies (Erfinder), Dichter/Schriftsteller internat. Formats, Philosophen, Ärtze wie zB Semmelweis, Billroth oder Sigmund Freud, Maler, Architekten, Entdecker, Wissenschaftler usw. usw.
      Aber wer nicht verstehen will und ideologisiert ist, dem ist halt nicht zu helfen.
      Bleiben Sie dabei den Text der Bundeshymne so zu verstehen, wie Sie ihn verstehen, das nennt man halt selektive Wahrnehmung.
      Es wird ohnehin so kommen, wie Sie es sich wünschen. Viel Glück!

    • Annemarie Berger (kein Partner)
      12. Juli 2011 20:46

      Was würden Sie von einem Menschen halten, der zu Ihnen sagt: "Das sind Peter und Anna, meine beiden Söhne." Würden Sie einen solchen Menschen für ganz dicht halten? *Unter Garantie nicht.*

      Nur wenn's darum geht, das in einem Text zu hinterfragen, der zufällig die Bundeshymne ist, dann werden plötzlich solche völlig grotesken Schutzbehauptungen ins Feld geführt.

      Wir haben also -- und wenn Sie meinen, das sei nicht objektiv sondern ideologisch verblendet, dann bitte ich höflichst um den Gegenbeweis! -- folgende Möglichkeiten:

      1) Man ist der Meinung, die Hymne sei wörtlich zu nehmen und auch korrekt so: Es gab in Österreich keine einzige "große Tochter", was auch immer man unter "groß" versteht.

      2) Man ist der Meinung, eine Tochter kann man auch als Sohn und eine Schwester als Bruder bezeichnen und würde das selbstverständlich auch privat tun.

      3)
      Welcher Meinung schließen Sie sich an.

    • Jacky (kein Partner)
      12. Juli 2011 21:08

      @RB: "Es ist von GROSSEN Söhnen die Rede in dem Text ... Und nennen Sie mir auf die Schnelle GROSSE Töchter Österreichs" - Aha. Sie geben also damit zu, dass mit den "großen Söhnen" tatsächlich ausschließlich die Männer gemeint sind. Und Sie finden das auch noch richtig, weil Sie der Ansicht sind, Österreich hätte eh keine bedeutenden Frauen hervorgebracht. Vielen Dank für diese Demonstration ultrakonservativer Engstirnigkeit.

      "ICH habe natürlich NICHT nur die GROSSEN Söhne mit aristrokratischer Herkunft
      und deren Wirken gemeint." - Das hat Ihnen auch niemand unterstellt.

      "Aber wer nicht verstehen will und ideologisiert ist, dem ist halt nicht zu helfen." - Schön, dass Sie das einsehen. Selbsterkenntnis ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Besserung...

    • contra
      12. Juli 2011 21:54

      @Annemarie Berger

      Solange es MenschInnen wie Sie in Österreich gibt, wird in diesem Land nix mehr weitergehen - die Sorgen der LinxlinkInnen bescheren uns den absoluten Stillstand, denn auch wenn Sie es in Ihrer Profilierungsneurose ignorieren >>>> die Welt hat tatsächlich ganz andere Probleme zu bewältigen!

    • Annemarie Berger (kein Partner)
      12. Juli 2011 22:26

      @contra:

      Sie wiederholen doch nur das übliche, fade Totschlagargument, das ich schon in meinem Ausgangsposting genannt habe: "haben wir denn keine größeren Sorgen?"

      JA! Die haben wir. Umso unerträglicher, dass schon solche kleinen Selbstverständlichkeiten die Blockierer auf den Plan rufen.

      Stillstand ist das Fehlen von Veränderung. Diese (sehr einfache!!) Veränderung verhindern *Sie*. *Ohne* Argumente.

      Wie Sie auf die Idee kommen, den Spieß hier umzudrehen, ist mir schleierhaft.

    • contra
      12. Juli 2011 23:25

      @Annemarie Berger

      Mit Kleinigkeiten, die uns nicht weiterbringen, sollten wir uns nicht länger aufhalten, denn sie lenken nur von den wichtigen Dingen ab.
      Und wie mir scheint, ist das hier ein typisches linkes Ablenkungsmanöver und sonst nix.

      Völlig sinnlose Veränderungen wie dieser Vorschlag stehlen uns nur Zeit für Weichenstellungen in die Zukunft und daher ist jeder weitere Kommentar dazu die reinste ZEITVERSCHWENDUNG!

      Zum Glück denkt die Mehrheit der Bevölkerung in diese Richtung, sonst müßte man ja schier verzweifeln!

    • AGLT (kein Partner)
      13. Juli 2011 13:04

      @contra:

      Leider schweigt diese Mehrheit aber und gibt u.a. dem Genderterrorismus der Linkinnen Raum! Und deshalb IST es zum Verzweifeln.

    • j. (kein Partner)
      14. Juli 2011 09:48

      na sie könnten die gelegeheit nutzen ihrer tochter was über die entstehungszeit des textes zu erzählen, über die lage der frauen damals und die errungenschaften der frauenbewegung.

      Braucht man ja nicht verheimlichen dass es sich damals um eine zutiefst patriarchalische gesellschaft handelte und frauen es schwer hatten zu höherer bildung zu kommen.

  11. carlo soziale (kein Partner)
    12. Juli 2011 08:40

    Töchter-Söhne empfinde ich als Verschlechterung, denn darunter verstehe ich (und nicht nur ich) männliche Enkel von meinen Töchtern.
    Dies finde ich diskriminierend gegenüber den Söhne-Söhnen (männliche Enkel von meinen Söhnen), die bisher in der Hymne anerkannt wurden.
    Söhne-Töchter und Töchter-Töchter wären genauso benachteiligt, wie bei der derzeit gültigen Version.

    Überhaupt würden mit dieser Hymnenänderung die letzten wissenschaftlichen Erkenntnisse ignoriert, dass nur lesbische Töchter von Töchtern den moralischen Vorstellungen der Gegenwart gerecht werden können.

    • Undine
      12. Juli 2011 09:31

      @carlo soziale

      .......:-D

      Schön, wieder einmal von Ihnen zu lesen; ich dachte schon, Sie seien unter die Räder gekommen, was mich bei Ihrer Vita gewundert hätte! Andrerseits haben Sie sich als "bekennender Hauptschulabbrecher" bis dato recht gut, um nicht zu sagen blendend durchgeschlagen! :-)

  12. Hummel (kein Partner)
    12. Juli 2011 08:33

    Über den Gender-Wahnsinn in Österreich will ich kein Wort mehr verlieren – schade um die Zeit und um die Nerven. Aber interessant an der ganzen Geschichte ist die endgültige Offenlegung der totalen Unfähigkeit der ÖVP. Was in Gottes Willen macht diese Partei noch um in die Fänge der Linken zu kommen? Die Linken legen die Köder aus und die Schwarzen fressen ihn auf der Stelle. Im Tierreich wäre diese Tierrasse schon längst ausgestorben. Wenn man den Feind nicht einmal mehr wahr nimmt, dann ist eigentlich schon alles zu spät. Rauch K. hätte doch wissen müssen, was kommt, wenn sie als wichtigsten und letzten Schritt ihres Politikerdaseins den Blödsinn mit der Bundeshymne anfängt. Ist sie so dumm oder hat sie bewusst den Linken in die Hände gespielt ? Die Rot/Grünen sitzen in der ersten Reihe fußfrei und lachen sich halb tot. Und die Medien sind natürlich in Ihrem Element. Hr. Tarek Leitner, der unfähigste Nachrichtensprecher aller Zeiten, hat in der Einmoderation zu diesem Thema natürlich gleich seinen persönlichen Kommentar dazu geliefert (wie es anscheinend bei öffentlich rechtlichen Sendern so üblich ist), in dem er sagte, das das Verhalten der ÖVP Männer ein wahres Licht auf Ihren Charakter wirft. Hr. Leitner bringt zwar keine zwei Sätze fehlerfrei zustande (das braucht man als Moderator in Österreich anscheinend nicht), aber dieser Kommentar war ihm wichtig – macht sich gut für eine weitere Beförderung im ORF oder in der Partei.
    Nein es geht mir hier nicht um das Thema selbst, sondern um Begleitmusik und um die so klare Offenlegung der politischen Verhältnisse hier im Lande und um die traurige Wahrheit, dass es keine funktionierende konservative Partei mehr in Österreich gibt.
    Freundschaft !

  13. Gerhard Pascher
    12. Juli 2011 05:47

    Als nächstes folgt ein Angriff auf unser Bundeswappen. Der abgebildete Adler bzw. AdlerIn sollte doch künftig auch weibliche (Geschlechts-)Merkmale aufweisen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. Juli 2011 07:14

      Was sind denn die männlichen Geschlechtsmerkmale eines Adlers?

    • cmh (kein Partner)
      12. Juli 2011 13:46

      STF aka Schnabeltierinnenfresserin

      Das Geschlechtsmerkmal des Adlers ist der männliche Artikel.

      Sie Molch!

    • contra
  14. Neppomuck (kein Partner)
    11. Juli 2011 23:50

    Also wenn die "besseren Hälften" den "Herren der Schöpfung" schon Paroli bieten wollen, was ja nichts wäre, an dem es etwas auszusetzen gäbe, dann sollten sie sich mit sinnvollen Anliegen melden und nicht auf diese Art.

    Schnell ist sonst ein Vorurteil bestätigt.

  15. Gandalf
    11. Juli 2011 23:05

    Durch Zufall habe ich die Wieder- Angelobung einer der ärgsten politischen Unsympathieträgerinnen der Nachkriegszeit als Nationalratsabgeordnete im Fernsehen mitbekommen und mich gefragt: Hat die ÖVP nicht ohnehin schon genug Probleme? Warum kommt diese Person noch einmal, wenn auch nur für Minuten, ins Parlament?
    Nun, meine Skepsis wurde mehr als bestätigt, als die gute Dame, ein Musterbeispiel an arroganter Inkompetenz (oder inkompetenter Arroganz - je nachdem, wie es einem besser gefällt, beides trifft zu), mit einer besonders dummen Aktion ihre Partei noch mehr in Bedrängnis gebracht hat, als sie es ohnehin ist - recht geschieht ihr, der Partei. Warum hat sie Frau Rauch - Trallalla nicht draussen sitzen lassen, wie es ihr gebührt hätte? (Und das hat wirklich nichts mit ihrem sehr geschätzten Ehemann zu tun, dem alle Sympathien gebühren!)

    • Gerhard (kein Partner)
      12. Juli 2011 12:00

      Wie? Dem Ehemann gebühren alle Sympathien?
      Meinen Sie das wirklich?

    • Wertkonservativer
      12. Juli 2011 13:07

      Ich hab' da auch geschluckt, @Gandalf!
      Sympathie bestenfalls dafür, dass er die ihm angetraute Dame aushält.
      Doch sonst: ein Großkotz, wie er im Buch steht!

    • Gerhard (kein Partner)
      12. Juli 2011 16:09

      @Gandalf

      Noch eine Frage: Sie sind jener Gandalf den ich aus kath.net kenne?

  16. socrates
    11. Juli 2011 21:19

    Geht das ohne Mann?
    Besser: Töchter-Töchter-Söhne oder Männer-Männer-Söhne.

  17. raeter
    11. Juli 2011 20:33

    Töchtersöhne = Muttersöhne?

    "Heimat bist Du großer Muttersöhne" wäre doch besser und käme bei den Genderfaschos gut an. Uupps, jetzt habe ich doch glatt übersehen, daß die mit dem Wort Mutter auch ein Problem haben.

  18. Alfred E. Neumann
    11. Juli 2011 20:24

    Wir wollen den Vogerltanz als Hymen (pardon, Hymne), da kann jeder mitsingen und -tanzen. Und er entspricht unserem Niveau!

    • panzerechse (kein Partner)
      11. Juli 2011 21:40

      nicht mehr intakte Hymen kann man problemlos wieder herstellen. Gilt statistisch als die häufigste "Schönheitsoperation" in Deutschland. Wird vornehmlich bei muslimischen HeiratskandidatINNEN angewendet...

  19. brechstange
    11. Juli 2011 19:53

    Die Fekter ist auch dafür. Die dritte im Bunde, der intriganten ÖVP-Weiber.

    Ist es Ablenkung, dass sie heute den ESM unterschrieben hat? Die Quotenweiber geben uns den letzten Genickschuss. Die Thatcher war wohl die letzte, die die Tasche auf den Tisch knallte.

    • november (kein Partner)
      11. Juli 2011 20:03

      Aber nein, ganz sicher keine Ablenkung. Ich habe immer gewusst, dass die Fekter eine linke Emanze im Schafspelz ist. Außerdem ist die Bundeshymne wichtiger als alles andere.

    • AGLT (kein Partner)
      11. Juli 2011 21:31

      Unterstützt werden die Genderterroristinnen jedoch auch zB vom Stummvoll. Er habe ja 3 Töchter und könne daher nicht gegen die Änderung sein. :(

    • Wertkonservativer
      12. Juli 2011 05:30

      Der Stumvoll hat aber eher resigniert geklungen; verstehe ich auch irgendwie, bei vier Damen im Haus!?!?

      Aber wie es bei Schiller doch so schön heisst:

      "Ehret die Frauen! Sie flechten und weben
      himmlische Rosen ins irdische Leben,
      flechten der Liebe beglückendes Band".

      Und das meine ich ganz ernst, liebe, verehrte Damen!

    • Gerhard (kein Partner)
      12. Juli 2011 12:03

      Lieber Wertkonservativer, das heißt heutzutage

      ... sie spinnen und weben,
      irdische Dornen uns ins himmlische Leben!

      Das ist die Realität!

    • AGLT (kein Partner)
      12. Juli 2011 12:11

      Sie fallen wie die Dominosteine: Mikl-Leitner ist ebenfalls für die Änderung (wenngleich sie ihr keine Priorität einräumt).

    • Wertkonservativer
      12. Juli 2011 13:09

      Lasst doch die ehrenwerten schwarzen und roten Damen spinnen!
      Wir Männer sind ja auch nicht mmer die vornehmsten und klügsten Geschöpfe auf der schönen Erde!!!

    • Wertkonservativer
      12. Juli 2011 18:23

      Lieber Namensvetter Gerhard,

      da haben Sie anscheinend schlechte Erfahrungen gemacht;
      für mich z.B. ist meine Frau (seit 58 Jahren mit ihr verheiratet) Mittelpunkt unserer schönen Familie, Krone meines Lebens!

      Also, Gerhard - bitte: verbinden wir den Frust über einige Polit-Damen nicht mit dem Besten, das uns Männern im Leben zugedacht ist, nämlich gute, liebe Frauen an unserer Seite!
      Ich bitte Sie, dies zu bedenken, möchte aber nicht belehrend wirken!
      Guten Abend!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  20. november (kein Partner)
    11. Juli 2011 19:46

    Man merkt, der Sommer beginnt und die Sauregurkenzeit ist da. Irgendwie muss man ja die Kommentarseiten füllen. Künstliche Aufregung inklusive.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      11. Juli 2011 19:55

      @november
      "Irgendwie muss man ja die Kommentarseiten füllen. Künstliche Aufregung inklusive."
      Wie aus Ihrem Text hervorgeht, sind auch Sie rechtschaffen künstlich. Bitte rechtzeitig alle Dübel kontrollieren und Schrauben nachziehen!

  21. cmh (kein Partner)
    11. Juli 2011 18:00

    Mein Beitrag zum politisch korrekten Gendern:

    Weiberhände beschmieren Tisch und Wände.

    Ich glaube das ist der Zug unserer Zeit, in der vor allem die werten Damen überall herumbessern und herumschnipseln müssen und sich an alle möglichen Körperteile ein Peckerl aplizieren müssen. Jetzt kriegt auch die Bundeshymne ein Peckerl.

  22. Onkel Hans (kein Partner)
    11. Juli 2011 17:42

    Nun gehabt Euch mal nicht so über die PolitclownInnen. Je mehr FrauInnen in SPÖVP hinaufgespült werden, desto eher sind wir die absolute Mehrheit dieser gemeinschädigenden sozialistischen Einheitspartei los!

  23. Celian
    11. Juli 2011 15:16

    An wen wird wohl Paula Preradovic gedacht haben, als sie die inkriminierende Zeile „große Väter und freie Söhne“ schrieb, die sich auf „das Schöne“ reimt? Sie wird wohl an Schubert oder Mozart gedacht haben, die mit Fug und Recht stellvertretend für das Volk Österreich in der ganzen Welt „begnadet für das Schöne“ bekannt sind. Mit Sicherheit nicht an den einen oder die anderen SportlerIn, der das Proletariat heutzutage gerne bei der Fahrt ins Tal zugrölen. Und, dort angekommen, auch schon wieder vergessen ist, jedenfalls in den Augen der Weltöffentlichkeit. Und sie wird auch nicht die heutige PolitikerInnengeneration gemeint haben, die sich mit dem dreisten Eingriff in die Bundeshymne selbst ein Denkmal setzen wollen. Diese haben mit Schönheit, wie sie die Bundeshymne meint, nicht das Geringste zu tun.

    • Erich Bauer
      11. Juli 2011 17:12

      Celian,
      "...ein Denkmal setzen wollen..."

      Den Berufssuffragetten genügt es bereits, wenn sie mit Weichzeichner ihr Proträt in irgendeinem Hochglanz-Boulevard wiederfinden. "Women of the week"...

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      11. Juli 2011 18:46

      Ganz bei Ihnen, Celian!
      Es handelt sich um einen dreisten, aber auch grenzdebilen Eingriff in ein Werk, das seit über 60 Jahren ein Symbol für Österreichs Identität, Kultur und Geschichte ist.
      Wer sich an dieser Hymne vergreifen will, muss von allen guten Geistern verlassen sein — ist es auch, wie die hirnrissigen Sprechblasen dieser spätberufenen, geistig und körperlich frustrierten Kampfemanzen zeigen.
      Wie hier schon des öfteren mitgeteilt zu Protokoll gegeben: Österreich hat weit dringlichere Probleme. An diesen sollten diese auf Steuerzahlerkosten wohlversorgten und -genährten Stricklieseln ihr Mütchen kühlen!
      Aber das wär' ja viel mühsamer als das stockdumme Geschwätz, mit dem sie meinen, uns politische "Arbeit" vorgaukeln zu können.

    • Alfred E. Neumann
      11. Juli 2011 20:29

      Celian, mehr als drei Sternderl geht leider nicht.

    • Undine
      11. Juli 2011 21:37

      @Celian

      ************!!!

  24. Neppomuck (kein Partner)
    11. Juli 2011 14:14

    Ob das "Bundeslied" aus der Freimaurerkantate (KV 623), auch als „Kettenlied“ (KV 623a) bekannt, jetzt von Mozart (Freimaurerloge „Zur Wohltätigkeit“) oder vom Logenbruder, dem „Claviermeister“ Johann Baptist Holzer (Wiener Freimaurerloge „Zur wahren Eintracht) stammt, der Text jetzt gendergerecht sein mag oder nicht, das ist im Prinzip unerheblich.

    Wenn die EU-freaks so weitermachen, werden diese „Sorgen“ (neben vielen anderen echten auch) bald aus dem Zuständigkeitsbereich unserer Parlamentarier herausfallen.
    Wer sich dann noch „small is beautiful“ zu sagen getraut, wird an die Wand gestellt.

  25. Segestes (kein Partner)
    11. Juli 2011 13:33

    Diese sogenannte Bundeshymne ist doch ein ziemlicher Graus, vor allem wenn man sie mit der alten Hymne von Haydn vergleicht.
    Eine blödsinnige Fabuliererei, die man quasi als Oberwelle auf eine dazu kaum passende Melodie gepfropft hat.
    Dass dieser "Song" nicht viel wert ist, wussten bereits die Macher und haben die Melodie deshalb, wider besseren Wissens, Mozart zugeschrieben - auf dass dessen großer Name die musikalischen Mängel übertüncht.
    Doch leider, Mist bleibt eben Mist, selbst wenn man ihm ein Seidenmascherl verpasst.
    Und auch die "Töchtersöhne" werden daran gewiss nichts ändern. Im Gegenteil,
    damit wird dieser musikalische Dünpfiff noch schräger.

  26. Rosi
    11. Juli 2011 11:56

    Sosehr ich ursprünglich gedacht habe, daß das Projekt 'EU' ein weises, gutes ist, sosehr bin ich jetzt vom Gegenteil überzeugt, und wenn es nach mir ginge, würde kein einziger Cent Steuergeld mehr ins Funktionieren der EU - und 'Subventionieren' maroder Staaten - gesteckt.

    Ich weiß zwar nicht, wieviele Menschen in der Bevölkerung absolut gesehen meiner Meinung sind, aber ich kenne persönlich niemanden, der anderer Meinung ist.
    Wäre eigentlich ein gutes Thema für eine EU-weite Volksbefragung, wobei naturgemäß nur dann weiter 'subventioniert' werden darf, wenn 100% der (Bürger der) befagten Länder dafür sind.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  27. Erich Bauer
    11. Juli 2011 11:06

    Ich bin für den Reinhard Fendrich Song: "I'am from Austria"...

    • Segestes (kein Partner)
      11. Juli 2011 13:35

      Ich auch.
      Aber ohne die englischen Einschübe.

    • Erich Bauer
      11. Juli 2011 14:29

      Segestes,
      "...Aber ohne die englischen Einschübe..."

      Hm... ich weiß nicht recht. Abgesehen davon, daß es dann der gesamten Welt verständlich wäre... Auch der Authentizität würde es keinen Abbruch tun. Könnte man als "Konzession" an die WELT sehen. Bewegt sich doch die österreichische Seele ohnehin ständig innerhalb der Bandbreite von "Hochstapelei" (Cordoba :-) ) und "Minderwertigkeitskomplex"... :-)

    • simplicissimus
      11. Juli 2011 22:26

      ja, das wäre die lösung!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. Juli 2011 07:15

      Der große Vorteil wäre, dass "ich" inhärent geschlechtsneutral ist!

    • Erich Bauer
      12. Juli 2011 17:09

      Nachdem ich das jetzt einmal überschlafen habe, bin ich mir heute schon ziemlich sicher, daß das die Bundeshymne sein sollte. Mir kam es jedenfalls bei den Klängen der alten Hymne immer so vor, als befände ich mich inmitten eines feierlichen Requiems... Nun, bis zum "Crash" des Euro und der EU mag diese Strudelteigmelodie samt Textschwadrone (gegendert oder nicht) als Abgesang beibehalten werden.

      ABER nach dem CRASH... muß "I'am from Austria" her! Wenn ich nur daran denke... "do kum i her, do wüll i hin", oder... "I bin dei Opfi, du mei Staumm"... Das hat doch was. Ich seh' das gar nicht wirklich... ironisch... wirklich nicht! Bei Staatsbegräbnissen könnte man ja weiterhin die alte Hymne verwenden. In vollweiblicher oder vollmännlicher Version... je nachdem...

  28. Anonymer Feigling (kein Partner)
    11. Juli 2011 10:56

    Die ganze Diskussion um die Geschlechter in der Sprache würde nicht so heftig stattfinden, wäre da nicht irgendwo ein Körnchen Wahrheit.

    Die deutsche Sprache (die Grammatik genauer gesagt) diskriminiert in der Tat!

    Sie diskriminiert die Männer!
    Es gibt zwar eine explizite Endung für die Frauen, nämlich die Endung -in, aber keine für die Männer.

    Männer werden meist (und leider fälschlich) mit der generischen Form angesprochen. Die Männer gehen daher in der Allgemeinheit unter.

    Aussagen wie "Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" sprechen nur die Frauen ausdrücklich an, nicht aber die Männer.
    Streng genommen und logisch gedeutet heißt das so etwas wie "Liebe weibliche Mitarbeiter und Mitarbeiter der restlichen Geschlechter".
    Die "restlichen Geschlechter" mögen zwar in 99% der Fälle in der Tat Männer sein, es könnten aber auch Hermaphroditen, Zwitter oder Transsexuelle
    ein. Auf jeden Fall werden die Männer nicht explizit angesprochen.

    Was kann man dagegen tun?

    Mein Vorschlag ist ...
    1. Einführung einer expliziten Endung für Männer
    2. Abschaffung der Endung -in

    Zu 1:
    Die Endung -un stünde für Männer, also lautet dann die korrekte Neujahrsansprache "Liebe Österreicherinnen und Österreicherunnen".
    Zugegeben, es klingt anfangs ungewohnt, aber immer noch besser als "ÖsterreicherInnen". Der Vorteil wäre auch, daß dann die allgemeine
    Form von "Österreicher" wieder als solche erkannt und gebraucht wird: "Lieber Österreicher".

    Zu 2:
    Die Endung -in also solche wird nicht zwingend gebraucht, man kann sie ersatzlos streichen und stattdessen ein "weiblich"
    vors Wort stellen. "Liebe weibliche und männliche Österreicher" wäre dann die Neujahrsansprache eines "politisch korrekten"
    Bundespräsidentens. Auf jeden Fall klingt's komisch und mittelfristig wird die allgemeine Form wieder als solche erkannt und gebraucht.

    Persönlich ziehe ich die Variante 2 vor, zumal sie keinerlei sprachliche Änderungen erfordert (im Gegensatz zum Binnen-I oder zur männlichen Endung -un).
    Sie kann sofort angewandt werden und wird vermutlich von 99,99% der Menschen als natürlich empfunden.

    Z.B. würde ich einige Sätze in diesem Forum so formulieren:
    "Das ist umso klarer, als der Autor der Hymne selbst eine Frau war, ..."
    "Den Text zur Hymne verfasste der Dichter Paula Preradovic"
    "soeine unbedeutende figur zum frauensprecher zu machen,kann nur dem "networking" entsprungen sein."

    Wenn wir also diesem Genderwahn ein Ende setzen wollen, dann hilft nur folgendes:
    Weisen wir unaufhörlich auf die Diskriminierung der Männer hin und Eliminieren die weibliche Endung aus unserer Sprache!

    Kleine Anekdote:
    Es gibt zum Glück Menschen, die die deutsche Sprache noch beherrschen (wenn sei einen Vorteil daraus haben wollen).
    Einmal wöchentlich höre ich in einer großen Einkaufkette eine weibliche Stimme sagen: "Alle männlichen Mitarbeiter in den Außendienst!"
    Die Stimme ist so intelligent und weiß, daß sie mit "Mitarbeiter" auch die weiblichen Mitarbeiter anspricht und genau
    das will sie vermeiden, daß Frauen die schwere Aufgabe des "Einkaufswagenzurückbringens" erledigen. Dabei, wenn man
    die Damen an der Kassa vor Augen hat, würde ein leichter Hüftschwung reichen und die Einkaufswagen rollen nur so dahin.
    Stattdessen müssen sich die dünnen Männchen ganz schön ins Zeug legen.
    Ich freue mich schon auf den nächsten Einkaufstag!

    • Johann Glaser (kein Partner)
      11. Juli 2011 15:11

      Ich hätte als Gegenvorschlag zur Endung "un" für die Männer folgenden: "Liebe Österreicherinnen und Österreicheraußen!" würde dann UHBPs Neujahrsansprache beginnen. :-D

    • cmh (kein Partner)
      11. Juli 2011 17:41

      Keck wie ich nun einmal bin muss ich Sie jetzt aber schon fragen, wie das mit Ihrer Vorliebe für das Esperanto einhergeht, einer Kunstsprache also, die uns so geniale Formen wie "la patro" der Vater beschert hat? (Gegen Endungen völlig immun hätte mein alter Lateinlehrer da gesagt.)

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      11. Juli 2011 22:56

      @ cmh

      Esperanto ist in diesem Punkt tatsächlich nicht perfekt. Sie haben sich informiert und das freut mich.

      Es gibt zwar einen männlichen Prefix (vir-) und neuerdings auch eine Endung (-i?o-), aber einige Wörter sind so elementar, das damit definitiv ein Geschlecht verbunden ist, eben genanntes "patro", die Mutter wäre dann "patrino".
      Esperanto hat zum Prinzip, die Anzahl der elementaren Wortstämme zu minimieren. Die restlichen Wörter werden abgeleitet. Das erleichtert das Erlernen.

      Oder soll man es wie in anderen Sprachen halten und für Mutter ein eigenes neues Wort spendieren. Und warum dann nur für Mutter und nicht für hundert andere Wörter auch? (Und der Lernaufwand steigt weiter!)

      Oder man spendiert für einen Elternteil unbestimmten Geschlechts einen Wortstamm, der absolut keine Ähnlichkeit mit Vater oder Mutter in irgendeiner wichtigen Sprache hat, und leitet Vater und Mutter über Endungen ab.
      (Vergleiche Ido: fratino/fratulo - Schwester/Bruder). Auf jeden Fall hat man erhöhten Lernaufwand durch diesen neuer Wortstamm.

      Wie man es auch betrachtet, mir scheint der Esperanto-Weg ist der einfachere und somit Esperanto in diesem Punkt doch nicht so unperfekt.

    • cmh (kein Partner)
      12. Juli 2011 14:09

      Das mit den Endungen ist von der Warte des Lateiners aus eigentlich das absolute NOGo für das Esperanto.

      Ich stimme Ihnen zwar zu, dass im Esperanto dem Lernenden alle Steine aus dem Wege geräumt werden, ich bezweifle aber, dass das

      1. Verstehen ebenso erleichtert und dass
      2. Esperanto im Gesprochenen lange stabil bleiben würde.

      Gerade Englisch und Spanisch, den beiden in Bezug auf die zu lernende Grammatik einfachsten Sprachen in Europa, haben sich einen Grundbestand an nicht ausrottbaren Unregelmäßigkeiten behalten (die Sprecher wollen das also!) und bieten dafür in der gehobenen Sprache äußerst diffizile Probleme und Regeln, die man eigentlich nur als Muttersprachler so richtig durchblickt.

      Dem Esperanto fehlt, wenn es denn ideal durchgebildet ist die Redundanz -> Ihr Beispiel patro/patrino (Wobei für mich als Lernenden ein großes Problem darin besteht, dass im Italienischen auch ein patrino existiert, das aber etwas völlig anderes bedeutet, nämlich Pate.

      Zudem, wenn eine "einfachste Sprache" existierte, dann stellt sich doch die Frage, warum das Lateinische nicht bereits auf zu dieser einfachsten Sprache konvergierte. Stattdessen differenzierte sich das Vulgärlatein in zahllose eigenständige Sprachen:

      Französisch, Provenzalisch, Kastilisch, Katalonisch, Italienisch, Venetisch, Toscanisch, Korsisch, Neapolitanisch, Sizilisch, Rumänisch, Ladinisch, Rätoromanisch fallen mir da sofort ein und sicher habe ich einge Untersprachen vergessen. Auch wäre ich geneigt, das Englische vom Wortschatz her auch zu den Romanischen Sprachen zu zählen, aber da bin ich sicher allein damit. Dazu kommen noch die ganzen Fachsprachen, die durch die Rückgriffe auf die alten lateinischen Wörter nur inter fratres professionis verstanden werden konnten.

      Also natürliche Sprachen entwickeln sich nicht zu einfachsten Sprachen und schon gar nicht zu einer einfachen Sprache.

      Weiters kommt noch dazu, dass sich als Mischsprachen wiederum eigenständige Kreolsprachen bilden.

      Und zuletzt hätte diese Sprache keine Geheimnisse. Eine Etymologie könnte vernünftigerweise nicht betrieben werden.

      Also, ich wünsche viel Glück, bleibe aber bei meinen unregelmäßigen Verben und konsonantischen Deklinationen, die mir überraschenderweise immer wieder unerwartete Einblicke in das Wesen der Dinge ermöglichen.

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      13. Juli 2011 00:13

      @ cmh

      >Das mit den Endungen ist von der Warte des Lateiners aus eigentlich das
      >absolute NOGo für das Esperanto.

      Ich verstehe nicht ganz, was Sie meinen. Warum sollte das sein? Ein Lateiner als Mensch kann Vorlieben haben, z.B. nur flektierende Sprachen zu lernen. Dann müßte aber Englisch für ihn auch ein NoGo sein.
      Aber die Einteilung in flektierende, isolierende und agglutinierende Sprachen ist fließend und somit willkürlich.

      Von Lateinern hört man immer, wie "logisch" doch ihre Sprache ist. Dann müßten sie eigentlich voll begeistert sein von Eo nach der Lektüre der Grammatik.

      > Dem Esperanto fehlt, wenn es denn ideal durchgebildet ist die Redundanz

      Das Eo-Alphabet hat 28 Zeichen (= 4,8 Bit), die durchschnittliche Wortlänge ist bei 5.8 Zeichen, das sind 28 Bit bzw. 270 Mio Möglichkeiten. Wenn man großzügig 270000 Wörter unterstellt für einen sinnvollen Gebrauch der Sprache, dann kommen 1000 Möglichkeiten auf jenes Wort. Für mich ist die Redundanz groß genug.

      > Zudem, wenn eine "einfachste Sprache" existierte, dann stellt sich doch die
      > Frage, warum das Lateinische nicht bereits auf zu dieser einfachsten Sprache
      > konvergierte.

      Sprache konvergiert oder driftet nur dann zu einer "einfachen Sprache", wenn die Sprecher die Grammatik ihrer Sprache kennen und wissen, was sie ändern wollen (und vor allem, wohin sie wollen). Und während ihres Lebens müssen sie bewußt ihre eigene Sprache ändern und so die neue Sprache der nächsten Generation übergeben.

      Und haben wir diesen Zustand schon? Wir sind erst am Anfang, vielleicht seit 100 Jahren.

      Und haben wir alle das gleiche Ziel? Nein! Z.B. wollen die einen das -in abschaffen, während die anderen es am liebsten an jedes Wort anhängen wollen.

      > Also natürliche Sprachen entwickeln sich nicht zu einfachsten Sprachen und
      > schon gar nicht zu einer einfachen Sprache.

      Da pflichte ich bei und darum liegt die Hoffnung in Plansprachen.

      Kleine humoristische Einlage: Linguisten unterteilen die Sprachen in natürliche Sprachen und Plansprachen. Ich unterteile sie in Plansprachen und planlose Sprachen :-)

      > Also, ich wünsche viel Glück, bleibe aber bei meinen unregelmäßigen Verben
      > und konsonantischen Deklinationen, die mir überraschenderweise immer
      > wieder unerwartete Einblicke in das Wesen der Dinge ermöglichen.

      Mir sind die unerwarteten Einblicke in das Wesen der Dinge bisher versagt geblieben. Bitte lassen Sie mich daran teilhaben.

    • cmh (kein Partner)
      13. Juli 2011 12:27

      @aF

      Esperanto sollte richtig verstanden also eine Sprachen ohne Entwicklung und Geschichte sein. Das bedeutet, dass man von Esperanto auch nicht mehr auf die Sprachen rekurrieren darf, die für den Wortschatz und gewisse grammatikalische Regeln des Esperanto ausgeschlachtet wurden.

      Ein Wort in einer Sprache erschöft sich jedoch nicht im Nominativ oder der sonstigen Form unter der es im Lexikon verzeichnet ist. Das Wort ist vielmehr die Gesamtheit aller seiner Formen.

      Nimmt man für Esperanto aber nur den Wortstamm geht doch etwas verloren. So haben die Engländer aber auch die Italiener nicht die Probleme mit dem Binnen "I". Das z.B. geht verloren, auch wenn es nicht unbedingt ein Verlust sein sollte. Hierher gehören auch die unterschiedlichen Möglichkeiten in verschiedenen Sprachen Worte zu substanziieren.

      Dazu kommt noch der Überlappungsbereich mit anderen ähnlichen oder nahe verwandten Wörtern.

      Das Bespiel, das mir zuletzt dafür untergekommen ist, sind die Worte "sollen" und "müssen" im Deutschen und ihre Übersetzung mit dem englischen "ought". Streng genommen kann man das auch nicht übersetzen - aber - hier dürften unsere Ansichten auseinander gehen - ich halte es für einen Gewinn, in einer Sprache etwas auszudrücken, was in einer anderen Sprache nicht möglich ist.

      Unter Redundanz verstehe ich hier nicht die Möglichkeit beliebig viele Wörter zu generieren, sondern die Bindung, die zwei Worte miteinander in einer Sprache haben, die sich aber in einem Lexikon nicht ausdrückt.

      Z. Beispiel kann eine Bestattung nach katholischem Ritus nur eine Beerdigung oder ein Begräbnis sein. Von einem katholischen Begräbnis zu sprechen, sagt nicht nur eine nähere Bestimmung des Begräbnisses aus, sondern weist ausdrücklich darauf hin, dass es hier katholisch zugeht und lässt Raum für Vermutungen.

      Einblicke in das Wesen der Dinge lassen nicht auf Kommando geben. Vielleicht haben Sie aber Spaß mit dem folgenden Download:

      http://cengizerdem.wordpress.com/2011/04/14/giorgio-agamben-%E2%80%93-what-is-a-commandment-audio/

  29. Torres (kein Partner)
    11. Juli 2011 10:33

    "Wenn es wenigstens eine schwerwiegende Grundsatzfrage gewesen wäre..." - nun, für Rauch-Kallat und andere dieser Kategorie war/ist es vielleicht so eine Grundsatzfrage. Das zeigt zwar, wo die Prioritäten dieser Frauen liegen, ist aber gleichzeitig ein Beweis, wie unsinnig die Frauenquoten sind und außerdem, wie dünn die weibliche "Personaldecke" der ÖVP ist, dass sie nämlich Abgeordnete mit einem derartigen geistigen Niveau ins Parlament schickt (sogar wenn es in diesem Fall sogar eine Ex-Ministerin ist, über deren Performance man allerdings besser den Mantel des Schwiegens bereitet). Immerhin war es die letzte "Aktion" der Frau Gräfin - vielleicht hat sie übrigens im Herrn Grafen Mensdorff-Pouilly so einen Macho zu Hause?

  30. Undine
    11. Juli 2011 09:54

    Sie ---die vereinten PC-bewegten ROT-GRÜNEN --wollten in EINER Generation so etwas Nachhaltiges wie eine "Neuerfindung des RADES" erzwingen.

    Und was haben sie in ihrem verbissenen Streben tatsächlich fertiggebracht?

    Es ist ihnen in nur EINER Generation gelungen, die FAMILIE zu ZERSTÖREN. Es ist ihnen gelungen, Männer und Frauen so weit zu bringen, daß sie sich als GEGNER und nicht als Zusammengehörende fühlen und haben gleichzeitig den Kindern, dem einst wichtigstem Gut, den LETZTEN RANG in der Werteliste eingeräumt und das alles unter dem Deckmantel der "Gleichberechtigung der Frau".

    Wie schief diese Gier nach Fortschritt, nach Erneuerung geht, kann man bereits in dieser kurzen Zeit der so langen Menschheitsgeschichte leider leicht erkennen: Diese durch den vermeintlichen Fortschritt geschwächte Generation wird mühelos von "Nichtfortschrittlichen" überrannt und triumphierend und nachhaltig zerstört.

    • Undine
      11. Juli 2011 09:57

      Ist als Antwort für @simplicissimus gedacht!

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      11. Juli 2011 11:34

      > ... und haben gleichzeitig den Kindern, dem einst wichtigstem Gut, den LETZTEN RANG in der
      > Werteliste eingeräumt

      Da kann ich nur voll zustimmen. Mir fällt da immer das Ministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend".

      1.
      Warum in Zusammenhang mit der Wirtschaft?
      Warum nicht "Ministerium für Finanzen, Familie oder Jugend"?
      Oder "Ministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Familie oder Jugend"?

      Das naheliegendste, ein eigenständiges Ministerium, fällt ihnen nicht ein. Oder muß die Geburtenrate erst auf 1.0 sinken?
      Dafür gibt's ein "Bundesministerin für Frauenangelegenheiten"

      2.
      Warum kommt im Titel der Begriff Kind nicht vor?
      Vor der Jugend findet bekanntlich die Kindheit statt und hier wirken sich Fehler am stärksten aus.
      Aber das können unsere kinderlosen weiblichen Minister ja nicht wissen.

  31. Rado (kein Partner)
    11. Juli 2011 09:08

    Welch ungeheure Dirkriminierung leisten sich die ÖVP Frauen hier!
    In der Wissenschaft wird von mindestens drei biologisch erwiesenen menschlichen Geschlechtern geschriben, bei manchen Lehrmeinungen sogar von FÜNF!
    Dann gibt es noch die männlichen und weiblichen Homosexuelen, die Transsexuellen und wiel andere Guruppen, die in das ÖVP Männer und Frauenbild offenbar nicht reinpassen dürften.

    • Rado (kein Partner)
      11. Juli 2011 09:10

      Sorry für die Rechtschreibfehler, habe heute die falsche Brille mit.

  32. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    11. Juli 2011 07:43

    Ich fände ja auch vorrangig, dass man den Verweis auf das 'gläubige' Schreiten zuerst mal entfernen sollte.

    Außerdem wäre ich dafür, dass die Väter wieder wie im ursprünglichen Text reinkommen. 'Söhne' klingt doch so nach dem Gießhübel, dem der Puntigam und mir.

    Wie kam es eigentlich zur seinerzeitigen Textänderung, seit der die Österreicher plätzlich nicht mehr 'stolzen Mutes' sondern 'arbeitsfroh' waren? War das schon ein Vorausblick auf die heutige Steuersituation?

  33. jump (kein Partner)
    11. Juli 2011 07:09

    O.T.

    http://derstandard.at/1308680855227/Keine-Anklage-gegen-Geistlichen-Missbrauchsvorwuerfe-Frau-ueberlebte-Suizidversuch-nur-knapp

    Aber Unterberger wird uns vermutlich wieder plausibel erklären können, dass an diesem Fall nichts dran sein kann!

    • contra
      12. Juli 2011 22:01

      Daß diese Frau psychische Probleme hat, war und ist seit langem bekannt, daher gehört sie auch in Behandlung.
      Danach könnte sich erst erweisen, ob ihre Anschuldigungen stichhaltig sind oder ein Ausdruck ihrer Erkrankung.

      Außerdem gilt in Österreich: in dubio pro reo - trotz Suizidversuchs!

  34. Maria Kiel
    11. Juli 2011 02:36

    Töchter soll also vor Söhne kommen - ausgeknobelt, diese Reihenfolge, oder ist das die nächste Stufe der PC, dass Frauen zwingend bevorrangt genannt werden müssen? Denn altmodische Höflichkeitsregeln dahinter zu vermuten dürfte wohl in den Bereich naiver Träumerei gehören..............wie habe ich arme unterdrückte Frauensperson das nur ein langes Leben hindurch beruflich und privat ausgehalten so ganz ohne Innen?

    • cmh (kein Partner)
      11. Juli 2011 17:53

      Im Huckleberry Finn von Mark Twain sagt Hucks Vater, er sehe nicht ein, warum der Bengel zur Schule gehen solle, er sei auch nie in eine Schule gegangen.

      Heute sagen unsere Emmas offensichtlich, warum sollen die Kidz in geordneten Familienverhältnissen aufwachsen, wir haben auch keine gehabt.

  35. xRatio (kein Partner)
    11. Juli 2011 01:40

    Dreister, unverschämter Feminazissenterror sogar im Parlament:

    "Genderwahn" führt dort zu zahllosen Ordnungsrufen der linken PräsidentINNEN.

    http://www.youtube.com/watch?v=tAQ1D_unnrE&feature=player_embedded

    Ansehen!! LOL!!!!

    Der Redner der das "böse" weil zutreffende Wort "Genderwahn" in den Mund nahm,
    der Abg. Dipl.Ing Karlheinz Klement,
    wurde am 31.07.2008 aus seiner Partei (FPÖ) ausgeschlossen!!
    -------

    Derselbe Weiberterror übrigens auch bei Ortner. Der absolut wahrheitsgemäße Hinweis auf dies parlamentarische "Groß-Ereignis" wurde bei Ortner bereits mehrfach kommentarlos gelöscht!!

    Fazit:
    Offensichtlicher, aber streng verheimlichter Terror der Feminazissen. Oder wie soll man das sonst adäquat bezeichnen???

    Daß der werte Dr. U. als hochverdienter Chefredakteur der Wiener Zeitung ebenfalls zum Opfer der Femanzenclique wurde, ist hier ja hoffentlich bekannt.

    • xRatio (kein Partner)
      11. Juli 2011 01:58

      Zu Herrn Dr. Unterberger berichtet die WELTWOCHE am 28.10.2009, Ausgabe 44/2009

      Gleichstellung - Abgerechnet wird am Zahltag

      Der Chefredaktor der Wiener Zeitung wurde freigestellt. Auch weil er ketzerische Thesen zur Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern vertritt.
      Wie steht es um die Benachteiligung von Schweizer Frauen im Erwerbsleben?
      Von Peter Keller

      «Welche Firma ist so idiotisch», eröffnet Unterberger seine Polemik, «jemandem für die gleiche Arbeit ein Viertel mehr zu zahlen?

      Jeder Geschäftsführer, der das täte, würde vom Eigentümer mit nassen Fetzen davongejagt.»


      mit guten Kommentaren auch von bekannten Koryphäen wie Marc Faber und Urs Bleiker.

      http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-44/artikel-2009-44-abgerechnet-wird-am-zahltag.html
      (public)

      Zum Thema generell zu empfehlen ist das DOSSIER der WELTWOCHE:

      http://www.weltwoche.ch/alle-dossiers/frauen-und-karriere.html

      Wer sich fragt, wieso aus Männern weiberhörige Waschlappen geworden sind, findet hier vielleicht eine Antwort.

    • DSMVW (kein Partner)
      11. Juli 2011 02:19

      Hahahahaha, diesen Klassiker sieht man doch immer wieder gerne - großartig, wie die Kamera ab ca. 05:45 minutenlang auf das verhärmte Gesicht der grünen Sprachpolitesse draufhält, die vor mühsam verhaltener Wut zu platzen droht.

      Schad drum, war ein guter Mann dieser Klement. Sein Ausschluss ist eine Schande und unverzeihbare Dummheit der Fler...

      Zum Thema:
      Gleiche Rechte - läääääängst erreicht und abgehakt.
      Man könnte - geschlechterübergreifend kooperativ - in Ruhe die echten Probleme angehen, doch die Fem-Industrie, vom Ministerium bis hinunter zum grindigsten "Frauenförderungs/beratungs"-Projekt will ja weiterleben.

      Die zu tausenden aus GEWI/POWI/SOWI strömenden Nachwuchsemmas wollen auch alle versorgt werden...und "Powerfrauen" wie Gabi "Ohne-Quote-wäre-ich-nicht-dort-wo-ich-heute-bin" HH spornen die Damen an: die sehen wie weit man es mit nix bringen kann. Die wollen auch von dem Schmäh leben!

      Und so will in der aktuellen Debatte eine bedauernswerte Randgruppe verwöhnter Emmas ihre
      psychischen Probleme zu denen der Allgemeinheit machen: http://frauenfoerderer.bplaced.net/hahahahahahaha/problemfaelle/imaginary_problems_into_real_ones__strip.gif

      Emma 2.0, Problemeerfinderin!

    • xRatio (kein Partner)
      11. Juli 2011 04:18

      @DSMVW 11. Juli 2011 02:19

      Tut gut, werter DSMVW,
      zu diesem wahrlich zentralen Thema mal ein klares Wort zu hören!

      Noch ist Österreich nicht verloren. Nicht mit Herren und Männern wie Ihnen.

      Danke!!

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      11. Juli 2011 08:58

      Warum ist Herr Klement ausgeschlossen worden?
      Hat das etwas mit oben genannter Rede zu tun?

    • SOKs (kein Partner)
      11. Juli 2011 09:07

      > DSMVW
      Ihr Text würde im ORF heute von den Sprechern so vorgetragen werden:

      Hahahahaha, diiiesn Klassiker sieht man doch imma wieda geeern - gloßatig, wieee die Kamara ab ccaaaa. 05:45 minutenla auf das vahärmte Gesicht da grünen Sprachpolitessss draufhält, die vo mühsaaam verhaltena Wuuut zu platzen dloht.

      Schaaad dlum, waaar ein guta Mann dieser Kleeement. Sein Ausschluss ist eine Schaaaande und unverzeihbale Dummheit der Fler...

      Zuum Thema:
      Gleiche Lechte - läääääängst erleicht und abgehaaakt.
      Man könnt - geschlechtaübergreifend kooperaaativ - in Ruhe die echtn Pobleeem e angehen, doch diiie Fem-Industrie, vom Ministerium bis hinunta zuum grindigstn "Frauenförderungs/beratungs"-Projeeek will ja weiterleeeben.

      Die zu tausenden aus GEWI/POWI/SOWI strömendn Nachwuchsemmmmas wollen auch alle versorgt werdn...und "Powerfraueen" wie Gabi "Ohne-Quote-wäre-ich-nicht-dort-wo-ich-heute-bin" HH spornan die Daaamen an: die sehen wie weit man es mit nix bingen kaaan. Die wollen auch von dem Schmäh leban!

      Und so will in der aktuellen Debatte eine bedauernswerte Randgruppe verwöhnta Eeeemas ihre
      psychischen Problem zu denen der Allgemeinheit maaachn: http://frauenfoerderer.bplaced.net/hahahahahahaha/problemfaelle/imaginary_problems_into_real_ones__strip.gif

      Emma 2.0, Problemeerfinderin!

    • DSMVW (kein Partner)
      11. Juli 2011 13:38

      @ Feigling

      Zuerst die Genderwahn-Rede, dann die "Kultur des Todes" (http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/390964/FPOe_Homosexualitaet-ist-eine-Kultur-des-Todes -), dann wurde er von der Bundespartei vom ersten - sicheren - Platz der Kärntner Landesliste auf den vierten Platz zurückgereiht, war somit für den NR unwählbar, hat das öffentlich kritisiert und wurde ausgeschlossen.

      Im Kern hat man um die weiblichen Wählerstimmen gebangt die er als Gleichbehandlungssprecher gefährden könnte.

      Wie gesagt: ewig schad'. Man stelle sich vor welch erfrischenden Worte der Mann in der aktuellen Debatte finden würde. :-)

  36. kaffka (kein Partner)
    11. Juli 2011 01:09

    Also ob sie gross oder klein sind, die Töchtersöhne sind auf jedenfall MÄNNER.

    Und ausserdem sind sie Enkel also " grosser Enkel"!

  37. Neppomuck (kein Partner)
    11. Juli 2011 00:57

    Statt „Heimat bist du großer Söhne“ jetzt „Heimat großer Töchter, Söhne“ singen zu müssen, wird dem sprachlichen „Ductus“ nicht zupass kommen und damit die Notensetzung unserer Hymne konterkarieren.
    Auch sind „Töchtersöhne“ als männliche Enkel zu verstehen, was wiederum dem Feminat sauer aufstoßen wird.

    Also bietet sich ein weiterer Verstoß gegen die Gender-Diktatur als ändernswertes Objekt fortschrittlicher Gleichberechtigung an, in der letzten Strophe wird von „Brüderchören“ gesungen.

    Vorschlag:
    3. Mutlos in die neuen Zeiten,
    lasst uns Idioten schreiten,
    arbeitslos und schuldenreich.
    Einig lass in Weiber-Chören … oder alternativ:
    Drohend lass von den Megären
    Vaterland, dir Unheil schwören,
    |: ausgedientes Österreich. :|

    Oder einfach eine vierte Strophe:

    Dumm gequatscht und blöd gegendert,
    hat sich hierorts viel geändert,
    Land der Birnen, faul und weich.
    Waren früher große Geister
    führend, ist der Sessel-Kleister
    |: heut’ von Wesen, Österreich. :|

    Um weitere Vorschläge sei hiermit gebeten.

    • simplicissimus
      11. Juli 2011 08:39

      Land der Lesben, Land der Schwulen,
      transgegendert- fortschritts-Coolen,
      Land der Männlein, eierweich,
      Heimat voller Quotentöchter
      linker Mannsbilder-Verächter,
      Vollgegaggtes Österreich,
      Vollgekacktes Österreich.

    • Erich Bauer
      11. Juli 2011 18:21

      simplicissimus,

      Ich glaube, wir MÜSSEN den Fendrich Song nehmen!!! :-)))

    • Undine
      11. Juli 2011 21:47

      @Neppomuck und @simplicissimus

      Diese Sternderl müssen Sie untereinander gerecht aufteilen:*****************!

    • simplicissimus
      11. Juli 2011 22:17

      vielen dank für die ehrungen zu unseren kulturellen ergüssen! einmal muss ja unseren linken künstlern heftigst konkurrenz gemacht werden.

  38. Undine
    10. Juli 2011 22:07

    Ich frage mich, wie es die Menschheit von ihrem Anbeginn an bis zum Ausbruch der "Genderepidemie" vor gar nicht allzu langer Zeit geschafft hat, völlig unbefangen, unproblematisch und unangefochten als Mann und Frau, Vater und Mutter und Kindern beiderlei Geschlechts miteinander zu leben und zu überleben bis 2000 Jahre nach Christi Geburt?

    • simplicissimus
      10. Juli 2011 23:21

      ja, das frage ich mich auch. heute werden aber 60000 jahre der "unterdrückung der frau" in einer generation "kompensiert".

    • Undine
      11. Juli 2011 09:52

      @simplicissimus

      Sie ---die vereinten PC-bewegten ROT-GRÜNEN --wollten in EINER Generation so etwas Nachhaltiges wie eine "Neuerfindung des RADES" erzwingen.

      Und was haben sie in ihrem verbissenen Streben tatsächlich fertiggebracht?

      Es ist ihnen in nur EINER Generation gelungen, die FAMILIE zu ZERSTÖREN. Es ist ihnen gelungen, Männer und Frauen so weit zu bringen, daß sie sich als GEGNER und nicht als Zusammengehörende fühlen und haben gleichzeitig den Kindern, dem einst wichtigstem Gut, den LETZTEN RANG in der Werteliste eingeräumt und das alles unter dem Deckmantel der "Gleichberechtigung der Frau".

      Wie schief diese Gier nach Fortschritt, nach Erneuerung geht, kann man bereits in dieser kurzen Zeit der so langen Menschheitsgeschichte leider leicht erkennen: Diese durch den vermeintlichen Fortschritt geschwächte Generation wird mühelos von "Nichtfortschrittlichen" überrannt und triumphierend und nachhaltig zerstört.

    • A.K.
      11. Juli 2011 16:13

      @Undine
      Leider haben Sie mit Ihrem Beitrag "@simplicissimus" in allen Datails völlig recht. Bravo!

    • simplicissimus
      11. Juli 2011 22:12

      @undine: so ist es!

  39. A.K.
    10. Juli 2011 19:25

    Ein zu wenig beachteter Aspekt in „Wie groß sind die Töchtersöhne bloß?“ ist, daß auch hier der Zeitkrankheit „ethischer Relativismus“ – in Form der „Political correctnes“ gehuldigt wird. Wieder soll man nicht einmal denken dürfen, daß es objektive Wahrheit mit „Richtig“ und „Falsch“ gibt. Richtig ist ein gerechter Umgang sowohl mit Männern als auch mit Frauen. Um ein oft verwendetes Wort zu zitieren: Ein artgerechter Umgang auch mit den Menschen. Gerechtigkeit und Fairneß sowohl für Männer als auch Frauen, aber eben ihrem jeweiligen Geschlecht entsprechend. Man darf sich dies nicht leicht machen und als Lippenbekenntnis benutzen, sondern als Pflicht seinem Gewissen gegenüber. „Political Correctness“ ersetzt heute aber Entscheidung zwischen „Richtig“ und „Falsch“. Die zusätzliche Nennung von „Töchtern“ wäre politisch korrekt, aber sprachlich und vom Bundeshymnentext her falsch.

  40. Buntspecht
    10. Juli 2011 19:24

    DIE Person!
    Der Mensch ist eine Persönlichkeit, eine Person, DIE Persönlichkeit, DIE Person!!!!!! Männer sind folglich keine Menschen!!!!!!!!!! So schaut´s aus!!!!!!!

  41. Reflecting
    10. Juli 2011 19:22

    Man könnte fast geneigt sein zu sagen, Gott sei Dank, dass es im Laufe der Zeit gelungen ist, der christlichen Religion durch Eigen- und Fremdinitiative jeden relevanten Stellenwert abzusprechen, denn ansonsten gäbe es Probleme ohne Zahl. Das Glaubensbekenntnis müsste dringend gegendert werden; es ist ja unerhört, von einem allmächtigen Vater zu sprechen, von einem eingeborenen Sohn, einem Heiligen Geist (nota bene: der Geist ist maskulin!), aber von keinen Töchtern. Ganz arg wird es, wenn von Gott gesprochen wird. Der dreieinige Gott stellt ein unlösbares Problem dar. Wie soll die Trinität als Wesenseinheit von Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist dem Gleichstellungsgesetz gerecht werden? Wenn schon die Bundehymne als Symbol staatlicher Identität auf dem Altar des Genderismus geopfert werden soll, dann ist es ja nahezu zwingend, das schon beim Konzil von Nicäa erstmals formalisierte Glaubensbekenntnis endlich auf einen akzeptablen Standard zu bringen. Wenn schon die Worte einer nicht unbedeutenden Dichterin in einem Anflug besonderer geistiger Größe geändert werden sollen, sollte eine Änderung des Glaubensbekenntnisses in Vollziehung des Gleichstellungsgesetzes überhaupt kein Problem darstellen.

    • cmh (kein Partner)
      11. Juli 2011 17:56

      Nur als kleine Anmerkung:

      Der Geist, griechisch pneuma ist dorten weiblich, was auch die Mohamedaner heftigst verwirrt hat.

  42. Charlotte
    10. Juli 2011 19:04

    Viele Damen (wie auch Herren) in unserem Parlament haben anscheinend keine Sorgen als jene um ihre persönliche Karriere und die Sorgen der durchschnittlichen Frauen in Österreich sind ihnen fremd und/oder ziemlich egal, ebenso scheint ihnen die Sorge um Österreich kein Anliegen zu sein.

    Sie kümmern sich entweder um Belangloses oder um ihre Eigeninteressen (wie zB gesetzliche Vorschreibungen von Frauenquoten im Aufsichtsrat - könnte ja sein dass sie Versorgungsposten nach ihrer politischen Karriere brauchen / auch "Kindergeld ohne Einkommensgrenze" war ihnen ein großes Anliegen).

    Die politische Korrektheit verlangt wohl auch nach Textänderung der klassischen Literatur. Da wäre wohl noch viel zu tun. Vielleicht brauchen wir ein neues Staatssekretariat für das Umschreiben...

  43. machmuss verschiebnix
    10. Juli 2011 18:40


    Wer erinnert sich noch
    an unser österreichisches Problem mit den Wunschkennzeichen ?


    Wir waren damals schon das Gespött im deutschsprachigen Raum,
    aber dieses "massive Problem" mit der Bundeshymne droht uns
    wirklich aus dem Zirkel der rationalen Mitteleuropäer hinaus
    zu schleudern.

    Rund um den Globus gibt es Massenelend - wir selber stehen mit
    der staatlichen Verwaltung vor dem Abgrund und werden vermutlich
    schon bald "einen Schritt weiter" sein, aber die "Innen" müssen
    in die Hymne rein !

    Eine Hymne ist wie "Corporate Identity" - sowas ändert man nicht
    aus purer Langeweile, oder weil man sich einen Namen machen will
    (wie Paula Preradovi?). Sowas ändert sich automatisch, sobald
    wir diesen "einen Schritt weiter" getan haben, aber auf die
    "Musi" welche es dann spielen wird, bin ich gar nicht neugierig.

  44. Alexander Renneberg
    10. Juli 2011 18:04

    ändern, nicht ändern, ändern....?

    das einzige was konservative politikerinnen zu tun hätten dieser situation, wäre:
    dieses dummdreiste, linke ansinnen rundweg und mit einer ordentlichen pressekonferenz abzulehnen.

    das brächte stimmen. nicht das weichgespühlte: "es ist ja für die gleichberechtigung....pieps....."

    oh, da könnten wir eine skifahrerin vergrämen, oder die berühmte alte frau, die dem gusenbauer in scheibs erklärt hat wie furchtbar die welt ist ohne sozialismus... und das leben mit dem kaltherzigen, menschenverachtenden, rassistischen, turbokapitalistischen, etc. etc. neoliberalen.....

    wenn man politik macht vergrämt man menschen, das nennt man: pech gehabt, das leben ist kein ponyhof.

    es allen recht getan ist eine kunst die niemand kann.
    die övp ist meister darin.

    • Wertkonservativer
      10. Juli 2011 19:02

      Warum, ach warum, Renneberg, sind Sie nicht bei der ÖVP geblieben?

      Sie trauern jetzt besseren Zeiten nach, wären jedoch möglicherweise der geeignete Mann gewesen, die Partei nach Schüssel weiterhin auf Erfolgskurs zu halten.

      Warum, ach warum, sind Sie ins Partei-Exil gegangen?
      Zu viele Wunden erlitten? Zu viel Gegenwehr durch mieselsüchtige Partei-Schurken?
      Ein Mann wie Sie wäre sicher geeignet, die Partei wieder aus dem Dreck zu ziehen!

      Wollen Sie nicht noch einmal ran an die Front? Ein Mensch, der seiner früheren Partei so viele Verbesserungsvorschläge unter die Nase reibt, sollte sich doch wirklich noch einmal in den Dienst der Sache stellen!

      Sie wissen: ich freue mich über jeden, der nicht nur mit Kritik, sondern auch mit Rat und Tat der einzigen bürgerlichen Partei in unserem Lande zu dienen bereit ist!

      Guten Abend!

    • Alexander Renneberg
      10. Juli 2011 19:16

      wertekonservativer,

      die verbesserungsvorschläge deponiere ich schon an richtiger stelle.
      gerne schick ich ihnen mal auf ihre mailadresse die veranstaltungen die ich organisiert habe. zuletzt über 250 personen aus einem bezirk zur wienwahl mit christine marek, oder im kleineren kreis über 60 personen im 13 bezirk.

      und nein wertekonservativer ich habe keine wunden erlitten, und gegenwehr gibt es immer, das muss man aushalten. mir ist kein job bekannt wo das anders ist. außer vielleicht als beamter.

      also wertekonservativer: was genau wollen sie mit ihrem posting sagen? dass 24% eine superleistung sind?

    • Wertkonservativer
      10. Juli 2011 20:00

      Werter Renneberg,

      erstens meine ich, dass die ÖVP bei der nächsten Wahl (wann auch immer) zwischen 27 und 29% einfahren wird (nicht toll, daber, besser, als in die Hose gemacht!), und zweitens meine ich mit meiner Aufforderung und Hoffnung ernst, dass Sie sicher dazu beitragen könnte, die ÖVP wieder ein wenig aufzumöbeln!

      Verzeihen Sie mir bitte meine etwas sarkastische Redeweise vorhin; war nicht bös gemeint!

  45. terbuan
    10. Juli 2011 17:34

    Der ewige Krampf mit den Hymnen!
    Die eigentliche Hymne Österreichs ist jene von Joseph Haydn, welche dieser 1797 zu Ehren des römisch-deutschen Kaisers Franz II. komponiert wurde ("Gott erhalte Franz den Kaiser ..)

    Hoffmann von Fallersleben dichtete dann 1841 auf der damals noch zu England gehörenden Insel Helogoland den Text "Deutschland, Deutschland über alles..." und sie wurde damit trotz aller Umbrüche die Hymne Deutschlands bis heute (Jetzt "Einigkeit und Recht und Freiheit", die 3. Strophe), aber es war die eigentliche Hymne Österreichs.

    Man hat sie uns nicht weggenommen, denn zu Zeit der Entstehung hatten wir noch das Heilige römische Reich.

    In der Ersten Republik war 1920 bis 1929 "Deutschösterreich, du herrliches Land" (Renner-Kienzl-Hymne) neben anderen Liedern als inoffizielle Nationalhymne gebräuchlich; danach bis 1938 "Sei gesegnet ohne Ende" (Kernstock-Hymne).

    So, nach dem ganzen Hymnenmurks gab es dann 1945 wieder einmal einen Neuanfang:

    Die "Bundeshymne" wurde durch den Kabinettsbeschluss vom 25. Februar 1947 dann zur offiziellen Nationalhymne für ganz Österreich bestimmt. Den Text zur Hymne verfasste die Dichterin Paula Preradovic (1887-1951). Deren Melodie ist Wolfgang Amadeus Mozarts "Kleiner Freimauer-Kantate" von 1791 entnommen worden. Diese Mozart-Melodie war schon früh im 19. Jahrhundert populär. Damals wurde sie zum sogenannten "Bundeslied" (Brüder, reicht die Hand zum Bunde) gespielt, welches von einem unbekannten Autor getextet wurde.

    Und jetzt, nach all diesen Problemen und geschichtlichen Verwerfungen kommen völlig unbedarfte Politikerinnen daher und wollen den Text der zuletzt eingeführten Hymne "gendern". Es kommt einem das Grausen!

    Wenn Sebastian Vettel wieder ein Rennen gewinnt (heute einmal nicht), dann freue ich mich, unsere beiden Hymnen hintereinander zu hören, es ist immer wieder eine Freude!
    Aber auch die Europahymne von Beethoven ist es und unsere "geheimen", der Radetzkymarsch und der Donauwalzer!
    Aber bitte, laßt unsere jetzige Hymne in Ruh, wir haben weiß Gott andere Sorgen!

  46. RR Prof. Reinhard Horner
    10. Juli 2011 16:41

    reinhard.horner@chello.at

    Konsequenter, mutiger ändern …

    Angeleiert hat das Unterfangen für „die großen Töchter“ bekanntlich im Bewusstsein ihrer besonderen weiblichen Größe die LIF-Chefin, als sie nicht mehr öffentlich von Jörg Haider mit Torte gefüttert wurde. Frau Rauch-Kallat hat uns überdies kürzlich via ORF kundgetan, dass sie die Männer „für subalterne Dienste“ haben möchte. Nicht nur ihre Männer werden sich darüber sakrisch freuen.

    „Heimat“ diskriminiert die Zuwanderer (insbesondere das „Türkentum“) und „große“ Töchter und Söhne diskriminiert die kleinen Leute, die kleinen Töchter und Söhne. Also bedarf es einer durchgreifenderen Änderung: statt „Heimat bist du großer Söhne“ sollte es heißen: „Kleinstaat vieler Töchter, Söhne“.

  47. Moti
    10. Juli 2011 15:29

    Es gibt für mich nur zwei tragbare Lösungsansätze in der Hymnenfrage
    1. Man beläßt den aktuellen Text
    2. Man entschließt sich dazu Paula von Preradovics Text wegen "politischer Unkorrektheit" zu eliminieren und durch einen anderen Text zu ersetzen. (Was aber vermutlich nicht mehrheitsfähig ist)

    Ein Herumbasteln an historischen Texten ist absolut abzulehnen !

  48. DerTurm
    10. Juli 2011 14:59

    Frauenquoten - mehr Frauenquoten!

    Wir brauchen dringend mehr gesetzlich verpflichtende Frauenquoten.

    Insbesondere für das Baugewerbe:

    Das Baugewerbe müsste gesetzlich verpflichtet werden, so lange nur Frauen einzustellen, bis ein 50% Anteil erreicht ist.

    Und öffentliche Bauvorhaben dürfen nur mehr von Firmen ausgeführt werden, welche nachweislich 50% beschäftigen.

    Das gleiche gehört für Windradhersteller und -aufsteller, für die Solarindustrie und andere grüne Industrien gesetzlich verpflichtend vorgeschrieben...

    Dann könnte die "öffentliche Hand" (welche jenes Geld ausgibt, das sie vorher aus unseren Taschen geraubt hat) viel Geld sparen...

    • Alex
      10. Juli 2011 16:44

      und bitte auch bei den Mistküblern eine Quote.

    • Helmut Graser
      10. Juli 2011 19:18

      Untertagebau/Bergbau.
      Stahlwerk.
      Bremsenschlosser/Wagenmeister bei der Eisenbahn.

  49. Dr. Otto Ludwig Ortner
    10. Juli 2011 14:41

    Wenn man Paula v. Preradovic's Gedicht, das den Text der österreichischen Bundeshymne bildet, sprachlich und inhaltlich umschreibt, gebietet die intellektuelle Redlichkeit und wohl auch das Urherberrechtsgesetz, daß diese Veränderung bei jedem Vortrag und jeder Verbreitung des geänderten Gedichtes
    deutlich veröffentlicht wird. Als Lyriker ("www.ortnerprinceton58.at" würde ich ungesäumt Gerichthilfe in Anspruch nehmen, wenn eines meiner Gedichte in einer aus politischen oder sonstigen Gründen geänderten Textfassung vervielfältigt würde. Frau Präs. Prammer, Frau Abg. Rauch-Kallat steht auf Grund der in Österreich geltenden Freiheit der Kunst jede Möglichkeit zu dichterischem Schaffen frei, doch sollen sie nicht das Werk einer berühmten österreichischen -Dichterin verunstalten

    • Karl Knaller
      10. Juli 2011 21:24

      Keine Sorge, der Uli Schulenburg (Sessler-Verlag) schaut schon auf die Urheberrechte der Paula P.

  50. phaidros
    10. Juli 2011 14:22

    Wäre es nicht so ärgerlich, würde diesem Diskussionsthema jegliche Relevanz fehlen. Peking, Fahrradl, Umfaller - eh schon wissen. Beweisführung im Gedankenexperimten: beschränken wir in Gedanken die Diskussion auf alle jene Teilnehmer, die die zweite oder dritte Strophe aus dem Gedächtnis rezitieren können (ich kann es nicht), dann stünden hier wie viele Beiträge? Also, viel scheint uns an unserer Hymne bislang nicht gelegen zu haben, denn sonst hätten wir wenigstens die paar Zeilen gelernt. Aber jetzt, wo jemand was verändern will... !

    Bloß, dass das, was da verändert werden woll so unglaublich ... ok, ich merke gerade, ich habe mich in die Sackgasse geschrieben: hier könnte es nur noch unflätig mit aus 3- und 4-Buchstabenwörtern kombinierten weitergehen, daher schließe ich lieber abrupt.

    LG phaidros.vie@gmail.com

  51. Brigitte Imb
    10. Juli 2011 13:19

    Schittenhelm? Unbedeutend, blond u. wie es scheint, ein Pendant zur Bures Dorli - nun braucht sie nur noch Ministerehren erhalten.

    http://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_36908/index.shtml

  52. Geheimrat
    10. Juli 2011 12:33

    Um auch einer enorm benachteiligten Bevölkerungsgruppe in unserer hymne zu ihrem Recht zu verhelfen, wäre doch eine weitere Strophe sehr angebracht!
    In etwa so:

    Bitta sähr, I nix von hier, gib schnell zwanzig Euro mir, oda finfzig is no bessa, sonst ich zücken muss die Messa. Richta sagt ist kein Verbrechen, I im Recht wenn i muss stechen, is berechtigt denn ist nur Ausdruck unsera Kultur. Du nix schreien, Du... nix klagen, Grüne sonst Rassist dir sagen, schene Zukunft, alles neich, vielgeliebte Estareich.

    • simplicissimus
      10. Juli 2011 22:32

      3 sterne für den politisch uncorrectesten kommentar es jahres!!!

  53. Observer
    10. Juli 2011 12:20

    Frage an die Damen Rauch-Kallat und Schittenhelm:
    Hat Österreich keine wichtigeren Themen zur Problemlösung als den Text der österreichischen Bundeshymne zu ändern?

  54. Samtpfote
    10. Juli 2011 12:09

    ...„Heimat großer Tochtersöhne“...

    Korrekt interpretiert, sind es ja wider nur die Söhne ...

  55. Martin Bauer
    10. Juli 2011 12:06

    ...Aber nur um eines Juxes willen so zu agieren, ist mehr als demaskierend. ...

    Wenn schon Spass, dann bitte die 2.Auflage des ECHO :-)

  56. Spiegelfechter
    10. Juli 2011 11:58

    Mehr als die fehlende weibliche Solidarit mit der Dichterin reizt die Verhunzung des Textes durch die neue Fassung "...Töchter - Beistrich - Söhne...", die gesungen, mangels akustischer Wiedergabemöglichkeit von "Beistrich", zu einem Resultat ähnlich dem kürzlich im Fernsehen vorgestellten "Zebresel" führt.

    Zugegeben, unsere Hymne birgt manche Anachronismen, z.B. "Heiss umfehdet.." mitten in Schengenland oder gar "Mutig in die neuen Zeiten..." - geradezu ein Hohn angesichs der politischen Gegenwart.

    Eine mannhafte Initiative wäre die Schaffung einer neuen, zeitgemässen Hymne, aber dazu reichts wohl nicht. Aber vielleicht wäre als Kompromiss ein Refrain zwischen die Strophen einzufügen, etwa "Es leben die Mädchen..." aus Mozarts "Entführung" (der Tempowechsel würde sich gut machen) oder vielleicht aus der Czardasfürstin...

    Wie auch immer schlimmer als "TöchterSöhne" kann es nicht werden!

  57. Rosi
    10. Juli 2011 11:40

    Ich fürchte, ich kann mit diesem Thema wenig bis nichts anfangen.
    Töchtersöhne sind Enkel, da hat Herr Dr.Unterberger Recht - was sollen sie sonst sein?
    Das ganze Ansinnen ist derartig absurd, daß es um jede Minute, die man über diese Feststellung hinaus damit verbringt, schade ist.
    Daß erwachsene Frauen mit so einem Unsinn kostbare Parlamentszeit vergeuden, ist ein Armutszeugnis.
    Es gibt wahrhaftig genug tatsächliche Probleme, angefangen von der Frage, wie die Staatsschulden zu reduzieren sind, die langfristige Finanzierung der Pensionen zu lösen ist und eine erfolgreiche Integrationspolitik - inklusive Abschaffung von Familiennachzug - zu schaffen ist, etc., etc., ...
    Aber das ist halt Arbeit, und unbequem - da ist es leichter, man produziert heiße Luft.
    Aber weshalb sollen wir das - indirekt - mit unseren Steuern finanzieren?

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  58. Johann Scheiber
    10. Juli 2011 10:09

    Die Frau Rauch-Kallat liefert immer wieder Erklärungen, warum man allein bei der Nennung ihres Namens Brechreiz bekommt. Wann verschwindet diese Wählerschreckschraube endlich?

    • Alexander Renneberg
      10. Juli 2011 11:21

      als mrk noch övp generalin war mit dem direktor michael fischer lief der laden in der bundespartei noch hervorragend.

      nach dem unter molterer und michaela mojzis alle guten leut vertrieben wurden und durch teurere, aber dafür schlechtere ersetzt wurden haben wir jetzt den bekannten zustand.

      aber zugegeben, mrk hat sich ebenfalls massiv zum schlechteren gewandelt.

  59. Pannonicus
    10. Juli 2011 09:52

    Sprache diskriminiert, siehe auch an diesem Beispiel:

    Rufmord

    Der Bienerich ist dank Hormon
    ein Männchen zweifelsohne,
    doch sagt zum Hohn man statt „der Drohn“
    politkorrekt „die Drohne“.

    Man macht den Samenspender glatt
    verbal zum Transvestiten,
    und weil er keinen Stachel hat,
    so läßt er sich’s halt bieten.

    Verspeist indessen wird er nicht
    - das gibt es nur bei Spinnen -
    und trotzdem kann der arme Wicht
    dem Schicksal nicht entrinnen:

    Denn fliegt zum Akt in freier Luft
    er rauf noch frisch und munter,
    ist nach der Pflicht die Kraft verpufft,
    und sterbend fällt er runter.

    Zum Ausgleich kommt der Wegwerfmann
    ins Paradies für Drohnen,
    wo zweiundsiebzig Bienen dann
    ihn Tag und Nacht - verschonen.

    Im Diesseits aber wird das Leid
    der Drohnen noch gesteigert -
    und nicht allein, weil ihnen Neid
    die Männlichkeit verweigert.

    Es wird ja heute obendrein
    ihr Name auch geschändet,
    indem man diesen hundsgemein
    für Kriegsgerät verwendet!

    Und während echte Drohnen froh
    beim Dienst am Leben sterben,
    sorgt man mit falschen anderswo
    für Tod und für Verderben...

    Pannonicus

    Aber da Sprache immer irgendwen diskriminiert, gibt es nur eine nachhaltige Lösung: Abschaffen!

    • machmuss verschiebnix
      10. Juli 2011 18:38

      Köstlich - vielen Dank für die Aufheiterung

    • Wertkonservativer
      10. Juli 2011 19:06

      Pannonicus, Pannonicus,Sie werden mir immer sympathischer!

      So viel Gescheitheit und Menschlichkeit, in kurzweilige und formvollendete Reime gebracht:

      Respekt, Hochachtung, und - wie ich schon anführte - auch ein klitzekleinwenig Neid!!

    • Xymmachos
      10. Juli 2011 21:29

      Wo krieg' ich die gesammelten Werke, o Du mein Dichterfürst?

    • Undine
      10. Juli 2011 22:05

      @Pannonicus

      Ihr überaus erfreuliches Gedicht hat mich im richtigen Augenblick davor bewahrt, vor Wut zu platzen! Danke!*********!!!

      Wenn ich denke, daß die Heide Schmidt, diese falsche Schlange, uns diesen IRRsinn mit dem "Gendern" der Hymne eingebrockt hat, bin ich wenigstens heilfroh, daß sie von der Bildfläche gänzlich verschwunden ist. Erst ein kometenhafter Aufstieg ausschließlich von Jörg Haiders Gnaden, dem sie's nicht nicht nur nicht gedankt hat sondern mit fliegenden Fahnen zum "Feind übergelaufen" ist; und ohne Jörg Haider ist sie wie eine Sternschnuppe verglüht---- und kein Hahn kräht mehr nach ihr.

      Ich frage mich, wie es die Menschheit von ihrem Anbeginn an bis zum Ausbruch der "Genderepidemie" vor gar nicht allzu langer Zeit geschafft hat, völlig unbefangen, unproblematisch und unangefochten als Mann und Frau, Vater und Mutter und Kindern beiderlei Geschlechts miteinander zu leben und zu überleben bis 2000 Jahre nach Christi Geburt?

    • Undine
      10. Juli 2011 22:15

      @Xymmachos

      Zunächst einmal in den "Gastkommentaren"! Ein Gedicht von Pannonicus hat auch den Weg in unser "ECHO" gefunden!!!

  60. Brockhaus
    10. Juli 2011 09:51

    Zwei Dinge seien dazu gesagt:

    Zum einen "ohne Rauch geht's auch"

    und zum anderen, sollte es nicht heißen Frauenschaft statt Mannschaft. Wie zum Beispiel "Deutsche FußballnationalFRAUENSCHAFT?

    In diesem Sinne, viel Spaß.

    • Undine
      10. Juli 2011 22:36

      @Brockhaus

      Na, Sie trauen sich was! "Frauenschaft" ist doch ein Pfui-Wort!

      Außerdem könnte ja jemand auf die Idee kommen, die BEZIRKS-HAUPTMANNSCHAFTEN österreichweit zu gendern oder die Landsmannschaften usw.! Ja, wohin kämen wir denn da! :-)

  61. Nemo
    10. Juli 2011 08:40

    Als Auslandsösterreicher ist mir die östereichische Geschichte nicht mehr geläufig. Wer waren die grossen österreichischen Frauen?

    • Cotopaxi
      10. Juli 2011 09:18

      Meine Mutter zum Beispiel: Wiederaufbaugeneration und trotzdem 4 Kinder.

    • Undine
      10. Juli 2011 22:44

      @Cotopaxi

      *****! Auf diesem Ohr hören aber unsere Emanzinnen und Feministinnen und die übrigen Genderbewegtinnen ganz, ganz schlecht! Wo blieb denn da die "Selbstverwirklichung"? Aber für solche Gedanken hatte Ihre Mutter wohl eher keine Zeit.....

    • AGLT (kein Partner)
      11. Juli 2011 08:03

      Also bitte! Nach neuesten Erkenntnissen, die die Linken in die Köpfe der Österreicher (ohne Innen :-)) hineinknüppeln wollen, haben die Türken Österreich wiederaufgebaut. Und die Trümmerfrauen sind/waren ja bekanntlich Angehörige der Schuldgeneration. :(

      Im Übrigen: STOPP DEM GENDERWAHN und -TERROR! BOYKOTT DES BINNEN-I (dazu folgende Begebenheit: Aussendung der NÖGKK zur "Betrieblichen Gesundheitsförderung ...": Überschrift (in Versalien): DIE VORTEILE FÜR IHRE MITARBEITERINNEN
      Ein Mail an die NÖGKK ist unterwegs ...

  62. Alexander Renneberg
    10. Juli 2011 08:24

    mit solchen aktionen (männer wie frahen) macht sich die övp keine freunde oder wähler.

    sie holt auch keine frustrierten wähler zurück.

    einzig eine kantige linie und klare worte (die dann auch halten müssen) gegenüber der vereinigten linken würde bürgerliche wähler zurückholen.

    klare ansagen wo eingespart wird (klar da gibt es auch verlierer) und wo der weg in den kommenden 2 jahren vor der wahl hinführen wird bringt menschen wieder dazu die övp zu wählen.

    dieses ewige jammern der gesamten övp "führung" wo jeder/jede nur ängstlich am mandat hängt, dieses zaudern, dieser permanente versuch politisch korrekt zu sein (man könnt` ja um gottes willen jemanden beleidigen) geht mir gehörig auf die nerven.

    schüssel hat vorgezeigt wie es geht.

    nachmachen.

  63. Josef Maierhofer
    10. Juli 2011 08:10

    Mit jedem Eingehen auf sozialistische 'Lug- und Trugpolitik' manövriert sich die ÖVP weiter ins Verderben.

    Ich gratuliere Herrn Strache zu den neu gewonenen Stimmen von ÖVP und zu den vielen aus der SPÖ, die mit der 'Lug- und Trugpolitik' dieser Partei längst nicht mehr einverstanden sind. Die meisten treten gar nicht aus der Partei aus, aber sie werden in der Wahlzelle ihre Stimme allein abgeben, wie es das Gesetz vorsieht.

    Werte etablierte Parteien !

    Habt Ihr noch immer nicht begriffen, daß die sprichwörtliche österreichische 'Dodelhaftigkeit' durch Euch entstanden ist, daß Ihr schon längst im Abseits steht. Aufrechte Österreicher, die österreichische Politik machen und sich für Österreich und deren Menschen einsetzen, brauchen wir, nicht solche 'Christkindeln', die über einen Zusatz in der Bundeshymne, den die ROT-Grün Parteien gerne (wirklich ? viele Eurer Wähler halten Euch für total 'deppert') wollen, sagen wir halt die Apparatschiks wollen es. Ist das was Wichtiges ?

    Ihr verkennt die Situation.

    Österreich steht am Rande des Abgrundes, hat Staatsschulden in der Nähe von 300 000 000 000.- Euro angehäuft (vor einem Jahr waren es noch 240 000 000 000,- Euro) mit jährlichen Kapitalkosten von bereits mehr als 9 000 000 000,- Euro pro Jahr und Staatshaftungen von über 400 000 000 000,- Euro übernommen für andere Länder teilweise.

    Östrerreich steht am Rande des Abgrundes und würde dringend benötigen:
    Neue Gesetzeslage zur Verfassung
    Föderalismusreform
    Verwaltungsreform
    Maßnahmen zur Budgetdisziplin
    Rückkehr zum Leistungsprinzip in der Schulausbildung
    Selektive Immigrationsgesetze und deren lückenlose Exekution
    Absicherung der Pensionen
    Schaffung von österreichischen Firmen, die wirkliche Beschäftigung bieten können mit verkaufbaren Produkten

    Was haben wir stattdessen ?

    Stattdesen haben wir Euch, Ihr hochbezahlten 'Staats- und Parteiblödler', der Ihr Euch über eine Bundeshymne streitet, auch eine Erklärung für österreichische 'Dodelhaftigkeit'.

    Ich schäme mich für diese hochdotierten, sich selbst und ihre Klientel bedienenden Parteiapparatschiks, die die Realität verweigern.

    Mögen Euch die Wähler den Weg weisen !

    • Josef Maierhofer
      10. Juli 2011 11:11

      Zusatz:

      Aleine diese sinnlose Debatte im Parlament hat ca. 100 000,- Euro oder mehr verschlungen zusätzlich die 'wichtigen Beratungen' zum Thema in den Parteien, die sicher noch einen Multiplikationsfaktor zulassen.

      Nein, Frau Prammer, ich würde Ihnen in der heutigen Pressestunde genau diese Frage nach den Kosten von unnötigen, für Österreich nichts bringenden, Debatten wie diese stellen.

      Wahrscheinlich aber haben Sie 'andere' Fragen vereinbart ...

    • terbuan
      10. Juli 2011 17:03

      Hervorragend Josef Maierhofer!
      Besser geht es gar nicht, gehört allen Abgeordneten, Ministern, Funktionären etc. ins Gesicht geschrien!

    • simplicissimus
      10. Juli 2011 22:26

      volle zustimmung, genau auf den punkt gebracht!

  64. Cotopaxi
    10. Juli 2011 07:43

    Die Frau Gräfin ist erst zwei Tage vor zuvor als Nachfolgerin von Molterer wieder ins Parlament eingezogen und angelobt worden, wohlwissend, dass sie denn Sitz nur für 2 Tage (!) innehaben wird.

    Dieses Kasperltheater ist doch für sich gesehen schon ein Skandal und wertet das Parlament noch mehr ab. Kann mir jemand die Sinnhaftigkeit erklären, jemanden für 2 Tage ins Parlament zu schicken? Vielleicht wirkt es sich bloß positiv auf ihre Pensionsansprüche aus? Bravo, liebe Schwarze!

    Wenn man sich die Schwarzen Abgeordneten im Parlament betrachtet und vor allem sie sich genauer anhört, bekommt man den Eindruck, dass da noch einige linke, gutmenschliche, gendernarrische Tretminen herumlaufen, besser gesagt, herumsitzen.

  65. Wertkonservativer
    10. Juli 2011 07:26

    Liebe Leute: zunächst einen schönen und guten Sonntag Ihnen allen!

    Zum Thema:
    mit Verlaub, ich nehm's eher von der heiteren Seite - Sommertheater pur!

    1)
    Klar, dass diese provozierte Parlaments-Episode schlussendlich wieder der ÖVP
    "auf den Kopf fällt"! (Ungeschickt genug ist sie ja!).
    Alerdings bin ich nicht Dr. Unterbergers Ansicht, dass die Verhinderungs-Aktion einiger ÖVP-Mandatare der "mannhaften" FPÖ weitere Wählerscharen zuführen wird. Es ist eher das Gegenteil anzunehmen: diese schlaudreiste Filibuster-Aktion einiger ÖVP-Hansln sollte eher für positive Reaktionen zumindest männlicher Wählerkreise sorgen!

    2)
    Die Verhunzung von Gedicht-Texten - aus welchen Gründen immer - ist für mich als Lyrik-Adorant eine Sünde wider den Geist! Wenn Kleingeister mit dem Mainstream marschieren, kommen eben derartige Ergebnisse heraus!

    3)
    Wenn wir in einer für Österreich, Europa und die Welt schicksalhaften Zeit hier im Lande keine anderen Probleme haben, als unsere Hymne nach Gendermanier sprachlich unzumutbar geradezubiegen, dann ist uns wirklich nicht mehr zu helfen!

    Und wenn die beiden ÖVP-Damen Rauch-Kallat und Schittenhelm (siehe Kurier)
    dann noch unsere sympathischen und tüchtigen Skifahrerinnen in den Zeugenstand der Männeranklage-Anstalt rufen ("am Stockerl hören sie immer nur: Heimat bist Du großer Söhne!"), dann wissen wir endgültig, wie wichtig die Umgestaltung der Hymne eigentlich ist!
    An diesem Anspruch sind wir Skeptiker zu messen: da gehts ans Eingemachte unseres Selbstgefühls, da bleibt kein Auge tränenleer!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Alexander Renneberg
      10. Juli 2011 08:17

      im moment stellt sich die övp leider immer selbst ein bein.
      meiner ansicht nach wenden sich die wähler eher kopfschüttelnd ab bei solchen aktionen und gehen garnicht wählen.

      und noch immer regiert in der övp das kopf (jaja karlheinz) in den sand stecken, sind mir doch die rührenden worte letzter woche eines ntionalratsabgeordneten im ohr:

      " so schlecht stünde die övp unter spindi ja garnicht da, die pösen zeitungen täten uns immer runterschreiben. also echt, das geht doch garnicht"

      auf meine frage wie denn die internen umfragen aussehen würden war die antwort:

      "24 -45% "

      oh. wow. na dann

      realitätsverweigerung an allen ecken.

    • Wertkonservativer
      10. Juli 2011 09:13

      Also, ab heute fühle ich mich endgültig wie ein Kaiser, nämlich ein Halbsternderl-Kaiser!
      Gleich zu beiden heutigen Beiträgen: Halbsternderln für meine bescheidenen und - wie ich meine - recht harmlosen Wortmeldungen!

      Viel Feind', viel Ehr', könnte man sagen; doch allzuviele "Feinde" sollte ich in diesem feinen Blog ja eigentlich nicht haben, oder doch? (ich bekomm' ja auch immer wieder einige Anerkennungsschreiben, haha!).
      Also, Halbsterndderlgeber: nur ruhig weitermachen, ich bin gerne "Kaiser"!

    • Helmut Graser
      10. Juli 2011 11:09

      @Wertkonservativer

      3 Sterne von mir, auch wenn ich die Ansicht von Dr. Unterberger teile, dass diese unklare und etwas verwaschene Haltung der ÖVP (Frauen dafür, Männer dagegen) dieser doch schadet.

    • Wertkonservativer
      10. Juli 2011 12:45

      Lieber Helmut Graser,

      danke für die Blumen; was das Schaden betrifft, bin ich wirklich für Gleichmut: das "normale" Volk interessiert unsere politischen Scharmützel überhaupt nicht, die lesen und reden von der Monaco-Hochzeit, vom gehabten oder demnächst anzutretenden Urlaub, von den Eigenheiten der Jetti-Tant; aber kaum von den lächerlichen Querelen einiger Parlamentarier einer sozusagenen "Volkspartei".

      Also, bitte, solche deja-vus nicht überzubewerten: da sind Tages-Ereignisse im grauslichen (aber nur von Schwachmatikern überbewerteten) "Geschlechterkampf"!

      Ein Hoch auf die Unterschiede zwischen Frau und Mann: die machen das Leben erst lebenswert!!!!

    • byrig
      10. Juli 2011 22:54

      also,das mit den sternderln dürfte doch wichtiger sein als zugegeben.ansonsten könnte es dem w.k. doch völlig wurst sein,wieviel sternderl er bekommt-ist ihm aber nicht!
      wie es scheint,ist er persönlich sogar beleidigt ob der raren sternderl-vergabe!
      irgendwie ist dieser vergabemodus demokratisch-andererseits wiederum nicht.denn offenbar gibt es hier leute,die eine bedeutende eingeschriebene gefolgschaft haben.dieser lahnsteirer kann schreiben was er will-die sterne kommen.
      aber wennn man das erkannt hat,ist`s schon wieder weniger wichtig.

    • Wertkonservativer
      11. Juli 2011 13:05

      Hej, Mr. @ byrig,

      dass wir uns richtig verstehen:

      ich habe mich hier noch nie über eine zu geringe Sternderl-Beteilung beschwert; im Gegenteil, ich habe mich für oft recht zahlreiche Sternderl-Spenden bei den edlen Spendern recht herzlich zu bedanken!
      Auch die Halbsternderln nehme ich gefasst und recht ungerührt zur Kenntnis

      Warum sollte ich also beleidigt sein?

      Haben Sie da vielleicht etwas falsch verstanden?
      Stehe zu Klarstellungen gerne zur Verfügung!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Helmut Graser
      11. Juli 2011 14:11

      @geschätzter Wertkonservativer

      Naja. Wenn Sie die Halbsternderln gefasst und ungerührt zur Kenntnis nehmen, dann dürften Sie sich nicht in einem Folgeposting gleich - leicht pikiert - darüber beschweren und/oder bedanken, sondern Sie müssten diese schlicht und ergreifend ignorieren.

      Sie bieten durch das Folgeposting im Grunde nur eine weitere Angriffsfläche und einige denken sich dann offensichtlich: "Siehst, das wurmt ihn ja wirklich!".

    • Wertkonservativer
      11. Juli 2011 16:48

      Verstanden, werter @ Helmut Graser,

      ich bin eben ein naiver, ang'rührter alter Depp!

      Grüße!

      (mail to: gerhard @michler.at)

    • Helmut Graser
      11. Juli 2011 20:07

      @Wertkonservativer

      ... und niemals unter Wert verkaufen! ;-)

  66. Paige
    10. Juli 2011 07:21

    *lol*, Unterberger ätzt mal wieder.
    Stimmt, ein Tochtersohn ist der Sohn der Tochter - analog zu Muttersohn bzw. -söhnchen. Da müsste man den SN-Purger ranlassen. Der hat zur Zeit ohnehin überschüssige Energien, da er sich gerade mit einem neuen Bestimmungsbuch "Menschen des Waldes" befasst... :-)

  67. FranzAnton
    10. Juli 2011 07:09

    M.E.:
    Die Melodie (möglicherweise gar nicht von Mozart) kann's mit der alten Haydn - Hymne nicht im Mindesten aufnehmen, und der Preradovic - Text wäre wohl auch renovierungsbedürftig; die ganze Hymne sieht mir eher nach einer - der damaligen Nachkriegszeit entsprechend, notgedrungenen "gschwindgschwind" Horuck - Aktion" aus.

    Möglicherweise wäre es, namentlich, um die unzerreißbare Verbindung mit unserer Geschichte nicht unter den Tisch fallen zu lassen, am besten, einen zur Republik passenden neuen Text zur Haydnhymne erstellen zu lassen.

    • contra
      10. Juli 2011 12:01

      Oje, oje - was da bei einem neuen Text an Zeitgeistigem herauskommen würde?
      Da ist mir ja noch die angebliche "Horuck"-Aktion" von Paula Preradovic lieber, auch wenn sie nicht "das Gelbe vom Ei" ist.

    • Brigitte Imb
      10. Juli 2011 13:25

      Brauchen nur noch Schwule u. Migranten, nebst der Töchter, in den Text eingearbeitet werden und alles wird gut.

    • FranzAnton
      10. Juli 2011 20:51

      naja, "Contra" & Brigitte Imb: das wären aber eigentlich Totschlagargumente gegen alles und jedes Neue?!

      Freund der Direktdemokratie, der ich bin, Grundsätzliche Abstimmungsidee (Feinheiten wären auszutüfteln):

      Ausschreibung veranstalten Ergebnisse sammeln, im Internet veröffentlichen Ergebnisse im Internet bewerten lassen, mit den meisten positiven Stimmen bewerteten Vorschlag im Parlament beschließen lassen, fertig.

      Gibt es außer emotionaler Ablehnung hiezu auch rationale? Dann bitte argumentieren!

    • Xymmachos
      10. Juli 2011 21:35

      @Franz Anton
      Ausschreibung - großartige Idee!!! Empfehle Abwicklung über unsere mit Abstand auflagenstärkste Tageszeitung! Da kann nix schiefgehen!

  68. nerdfilms
    10. Juli 2011 06:20

    Bravo Herr Unterberger! Sie sind für mich eine Oase im dumpfen Medienbrei. Ich freue mich über kaum etwas so sehr wie über Ihre Artikel, die ich am Handy lese.

  69. Schani
    10. Juli 2011 03:08

    Auch als Ministerin ist mir R.-K.nicht durch besondere Geistesleistungen in Erinnerung! Und die zweite Dame? Noch nie von ihr gehört.
    "Gegen die Dummheit kämpfen selbst die Götter vergeblich",zitierte mein Vater oft zu Lebzeiten. Daß einem für solche "Dämlichkeiten"auch noch nicht zu knappe Steuergelder abgepresst werden, stört mich am meisten.
    Gute Nacht, Österreich!

  70. byrig
    10. Juli 2011 02:02

    die vorgangsweise ist wohl mehr als lächerlich.und dass die rauch-kallat debei fedrführend war,zeigt,wie notwendig ihre politische versenkung war.die hauptschullehrerin mit zunehmendem grössenwahn.allerdings wird sie durch die nächste hauptschullehrein "gut" vertreten.

    • dagmar v. (kein Partner)
      13. Juli 2011 09:46

      lieber eine hauptschullehrerin mit hausverstand, als diese vielen verkorksten akademiker, die in diesem forum zu wort kommen. diese spezies ist zum untergang verurteilt.

  71. RR Prof. Reinhard Horner
    10. Juli 2011 01:59

    reinhard.horner@chello.at

    Große Töchter symbolisch verankern?

    „Heimat großer Töchter, Söhne“ – das soll´s bringen? Könnte man nicht besser die Söhne weglassen: „Heimat bist du großer Töchter“? Vergessen wir übrigens nicht: Frau BM Dr. Schmied hat in der von ihr bezahlten gerockten Version dafür „Volk, begnadet für das Schöne“ verschwinden lassen. Ist nicht „Heimat“ auch obsolet?

    Und wie soll die dritte, die wertvollste Strophe der Bundeshymne lauten?
    „Mutig in die neuen Zeiten,
    Frei und gläubig sieh uns schreiten,
    Arbeitsfroh und hoffnungsreich.
    Einig lass in Brüderchören
    Vaterland, dir Treue schwören.
    Viel geliebtes Österreich.
    Müsste es dann heißen: „G´schwisterchöre“ statt Brüderchöre und „Elternland“ statt Vaterland? „Mutterland“ geht ja begrifflich nicht. Und „gläubig“? Und „Treue schwören“?

    In europäischer Solidarität müssten wir folgerichtig auch in die Hymne Deutschlands eingreifen:
    „Einigkeit und Recht und Freiheit
    Für das deutsche Vaterland!
    Danach lasst uns alle streben
    Brüderlich mit Herz und Hand!
    Einigkeit und Recht und Freiheit
    Sind des Glückes Unterpfand:
    Blüh im Glanze dieses Glückes,
    Blühe, deutsches Vaterland.“
    Dort müsste unter ÖSI-Einfluss korrigiert werden: „Elternland“ statt Vaterland und „g´schwisterlich“ statt brüderlich.

    Derartige Veränderungen sind in Österreich und in Europa zukunftsweisend wesentlich und wichtig. Die großen Töchter brauchen das; das hilft ihnen schon sehr. Oder?

  72. libertus
    10. Juli 2011 01:10

    Egal ob zu Tricks oder zur Vernunft gegriffen wurde - wichtig ist, daß diese wahnwitzige Idee keinerlei Nachhall im Parlament fand und wie wir aus zahllosen Beispielen wissen, stellt das keine Selbstverständlichkeit dar.

    Ich hätte ja noch verstanden, wenn man statt "Heimat bist Du großer Söhne (und Töchter? - das will mir nicht einmal in die Tasten, geschweige denn in Melodie und/oder Ohr!) - "Heimat bist Du großer MENSCHEN" intoniert hätte, aber im Grunde finde ich das Herumfuhrwerken an historischen Texten überhaupt entbehrlich.

    Und deshalb: Frau Preradovic schau oba - alles ist nocheinmal gut gegangen! ;-)

    • nerdfilms
      10. Juli 2011 06:17

      "MENSCHEN"? Sie Sexist! Das muss natürlich "MENSCHINNEN" heißen! ;-)

    • libertus
      10. Juli 2011 15:05

      Stimmt, natürlich - Asche auf mein Haupt! ;-)

    • Karl Knaller
      10. Juli 2011 21:40

      Wie wär's mit "Menscher"? Beim Reim - notgedrungen auf "Genscher" - tu' ich mir zugegebenermaßen noch schwer, wie könnten wir den einbeziehen? Bitte um kreative Vorschläge!

    • kaffka (kein Partner)
      11. Juli 2011 01:03

      @ libertus
      10. Juli 2011 01:10

      Patzer! Sofort würden die Weiber schreien: MENSCHINNEN muss da stehen!

    • libertus
      11. Juli 2011 01:42

      @kaffka

      Ja sicher, aber mehr Asche hat auf meinem Haupt keinen Platz!

    • libertus
      11. Juli 2011 01:44

      @Karl Knaller

      Schach - matt, denn zu "Menscher" fällt mir nix mehr ein! ;-)

    • Undine
      11. Juli 2011 20:46

      @libertus

      Irgendwo las ich heute schon, daß es angeblich einmal geheißen hat oder heißen hätte sollen: Heimat bist du großer VÄTER. Darauf reimt sich beispielsweise "TÄTER"; damit müßten nicht nur unsere Emanzen aufjauchzen, sondern auch unsere Antifaschisten würden dran Freude haben! :-)

    • libertus
      11. Juli 2011 22:44

      @Undine

      Wenn der jetzige Vorschlag nicht durchgeht, kommt diese Version womöglich als nächstes unter dem Jubel der linksgeschalteten Medienlandschaft!
      Mir wird ganz übel!

  73. orgelis
    10. Juli 2011 01:03

    Männer! Schlagt zurück! Das Komitee "Mehr Maskulines in der Literatur!" sammelt Vorschläge. Hier eine erste Auswahl:

    Ode an den Spaß:

    "Spass, du schöner Götterfunken,
    So-hon aus Elysium,
    Wir betreten feuertrunken
    Himmlischer, Dein Heiligtum."

    Griechische Mythen: Statt Apollo und die neun Musen – Appolonia und die neun Musketiere

    Genesis: Adam und Werner im Paradies

    Siegfried Lenz: "So zärtlich war Suleyman"

    Märchen: "Der Prinz auf dem Kochsalat" [Anmerkung: "Erbse" ist leider weiblich...]





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