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Wer schützt unsere Kinder vor dieser Politik?

Es ist ein Verbrechen an unseren Kindern, und zwar mit vollem Vorsatz. Unterrichtsministerin Claudia Schmied hungert bewusst und gezielt die Gymnasien und AHS aus – während all die zusätzlichen Mittel, die unter großem rhetorischen „Bildung!“-Geblase in ihr Ministerium fließen, nur den Haupt- und Gesamtschulen zugute kommen.

Das hat der Rechnungshof an Hand eines klaren Maßstabes bewiesen: Während in den Lieblingsschulen der Ministerin (gegen die übrigens nach wie vor Erhebungen der Staatsanwaltschaft laufen, über welche die Staatsanwaltschaft nur viel weniger durchsickern lässt als über die Causa Grasser) die verpflichtende Schülerhöchstzahl praktisch durchgängig eingehalten wird, sind an den AHS Hunderte Klassen überbelegt. Was sicher die Qualität ihrer Bildung und Ausbildung beeinträchtigt.

Es ist eine infame Maßnahme, um am Gesetzgeber vorbei die AHS zu killen. Und der Koalitionspartner wirkt ziemlich hilflos. Während die SPÖ den schwarzen Wissenschaftsminister an sinnvollen Zugangsregeln zu Hochschulstudien hindert (obwohl außer den grünhaarigen Frauen der Hochschülerschaft alle Beteiligten einhellig dafür sind), ist die ÖVP nicht imstande, die Sabotage der roten Unterrichtsministerin an jenen wenigen Jugendlichen zu verhindern, auf welchen die Hauptlast der künftigen wirtschaftlichen Wertschöpfung liegen wird.

Eine Frau Christa Koenne – eine der wenigen Lehrerinnen, die den Schmiedschen Bildungskurs unterstützt und die daher ständig als deren Unterstützerin aufgeboten wird – hat diesen Rechtsbruch nun auch ganz frech verteidigt: die Aushungerung der Gymnasien sei natürlich politisch gewollt, denn die AHS stehe ja im Gegensatz zur Idee der gemeinsamen Schule. Was zwar stimmt – aber eigentlich sollten in diesem Land die Gesetze regieren und nicht die „Ideen“ oder das „politische Wollen“ von irgendwelchen Gesellschaftszerstörerinnen. Aber Schmieds Koenne spricht sogar ganz offen von dem Ziel eines Schulsystems, „in dem man Kinder nicht los werden kann“. Denn wenn eine AHS ein Kind nicht für gut genug befinde, sei das „unfair“.

Das ist abgesehen von aller Rechtswidrigkeit auch in der Sache eine unglaubliche Logik. Würde sich diese ganz durchsetzen, dann wird es natürlich auch unfair, wenn man irgendjemand einen akademischen Abschluss verweigere, wenn man nicht jeden, der das will, zum Universitätsprofessor oder überhaupt gleich zum Bundespräsidenten macht.

Mit diesen Aussagen ist auch die von manchen naiven Menschen geglaubte Mär widerlegt, dass man bei uns ja eine differenzierte Gesamtschule einführen wolle, weshalb diese doch gar nicht so schlimm sei. Was aber in Wahrheit schon längst klar war: Die Leistungsgruppen der Hauptschule haben viel mehr differenziert als es alle bisherigen Gesamtschulmodelle tun.

Offen bleibt nur die Frage: Sind diese Frauen bloß von Dummheit getrieben oder sind sie so voller Hass auf dieses Land, dass sie all das, was Österreich in den letzten zwei Generationen vorangebracht hat, brutal zerstören wollen?

Wenn‘s um die Schule geht, sind die Gutmenschen ganz offensichtlich noch mehr als sonst zu jedem Lug und Betrug berechtigt. Da wird etwa zynisch verschwiegen, dass ein Gutteil der angeblichen Probleme unseres Schulsystems reine Sprach- und Zuwanderungsprobleme sind. So haben von den nichtdeutschsprachigen Schülern nach Ende der Pflichtschule 14 Prozent keine weiterführende Ausbildung gemacht, bei den deutschsprachigen sind es nur 4 Prozent. Was im internationalen Vergleich extrem gut ist.

Da wurde nach dem jüngsten mäßigen Abschneiden des Androsch-Volksbegehrens in Vorarlberg verkündet, dass die dortige Beteiligung überdurchschnittlich wäre – die Zahlen beweisen das Gegenteil.

Da glaubt die Unterrichtsministerin allen Ernstes, dass das weitgehende Abschaffen des Durchfallens gewaltige Einsparungen bringen werde, mit denen all die vielen Förderstunden, von denen sie phantasiert, finanziert werden können, für die jedoch keinerlei Budget vorgesehen ist. Das gelingt aber nur dann, wenn man künftig immer sofort eine Klasse auflöst, sobald es in dieser zwei, drei Schüler weniger als die Höchstgrenze gibt, und wenn man die Kinder dieser Klasse im ganzen Land auf die Waltz schickt. Absurd. Freilich, zuzutrauen wären solche Vorhaben der Frau Schmied durchaus.

Da wird verschwiegen, dass viele der von Schmied&Co so gerühmten Gesamtschulstaaten eine weit höhere Repetentenquote haben als Österreich – alleine in der EU gibt es laut OECD fünf Länder, wo jeder Dritte 15-Jährige schon einmal eine Klasse wiederholt hat. Bei uns aber will man sowohl das Durchfallen wie auch das differenzierte Schulsystem abschaffen. Was nur in einer Katastrophe – oder einem Zweiklassen-Bildungssystem mit allen Vorteilen für die Reichen enden kann.

PS: Ich hatte in den letzten Wochen durch einige Bauarbeiten das Glück, mit ein paar ganz brillanten Mitarbeitern von Gewerbebetrieben zu tun zu haben. Menschen eines Typus, von dem man geglaubt hat, dass er schon längst völlig ausgestorben ist: engagiert, jung, kompetent, verlässlich, elegantes Hochdeutsch redend und ihr Fach samt allen Nebenmaterien perfekt beherrschend. Alle verdienen sie gut – und können mitleidig auf ihre Alterskollegen herabblicken, die viele Jahre studieren, um dann mit kleinen Projektaufträgen und Hilfsdiensten ihr Leben fristen zu müssen. Ist es wirklich gut und wichtig für die Menschen oder das Land, dass krampfhaft möglichst viele Österreicher ihren Namen irgendwelche bedeutungslosen akademischen Abkürzungen hinzufügen können – nur um sich die Hände nicht schmutzig machen zu müssen? Übrigens waren meine Exempel alles Männer, während auf den immer bedeutungslos werdenden Unis längst die jungen Frauen dominieren. Natürlich geht es diesen Männern nur deshalb so gut, weil sie eine  Mangelware geworden sind. Und weil sie nicht an die dumme Devise der Politik „Matura für alle“ geglaubt haben.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2011 08:05

    Was wollen die Sozialisten ?

    Sie wollen den Einheitsbürger, der im Gleichschritt auf der Ringstrasse marschiert und jede, auch noch so perverse Parteiparole übernimmt, sie wollen die sozialistische Einheitspartei in Österreich, sie wollen die Volksverfremdung, sie wollen den Menschen, der aufs Donauinselfest geht und sich dort vollaufen lässt, der nicht viel fragt und alle Propaganda blind glaubt, weil er das Denken der Partei überlässt, der in der Genossenschaftswohnung lebt, der soziale Gemeindebau gehört den Türken, der jede nur erdenkliche Förderung inklusive Grundsicherung ausnützt, der 'gendert', 'trans' und 'homo' schreit und 'Gerechtigkeit für alle', was so viel heissen soll, ich nehme und die 'anderen' haben zu geben, sonst hole ich es mir einfach, ich würde sagen Straßenraub, und dem es 'gut' geht dabei und der verlässlich SPÖ wählt, weil es ihm dabei ja gut geht, bisher zumindest in den letzten 40 Jahren gegangen ist, bis zum Bankrott halt.

    Überall, wo sozialistische Politik ausgeübt wird, als Beispiele seien das Verteidigungsministerium, das Unterrichtsministerium, das Gesundheitsministerium oder die Gemeinde Wien etc. genannt, dort stinkt es gewaltig. So zerstören wir unser Land, sie verschulden unser Land, sie zerstören unsere Zukunft und unsere Gesellschaft, sie zerstören Österreich und genug, viel zu viele, Bürger tun dabei mit und unterstützen das oder lassen sich von der Partei an der Nase herumführen oder am Nasenring vorführen.

    Die schlechten Werte der Gesamtschule sind bekannt und können nicht verleugnet werden und die Probleme kann man nicht kaschieren, vermischen, etc., wie unsere Frau Bundesminister Schmied quaken lässt, konträr zur Wahrheit.

    Sozialistische Politik ist seit etwa 40 Jahren die Politik der Lüge.

    Liebe Österreicher !

    Wenn Ihr noch einen Funken Gefühl für Euer Land, für Eure Zukunft, für Eure Kinder habt, wenn Ihr noch einen Funken Hirn und Urteilsfähigkeit bewahrt habt, dann wählt diese falschen linken 'Freunde' ratzreputz ab, sie haben ohenhin mit den Türken, die sie sich großteils auf unsere Kosten geholt haben, noch genug Stimmen, dass sie die stattlichen und staatlichen Parteigelder einstreifen können.

    Trauriger weise aber sind diese falschen 'Freunde' nicht nur konzentriert in der SPÖ, nein. leider sind sie auch in anderen Parteien, wo man erlaubt, dass Funktionäre, Klientel und Dumme sich in den eigenen Sack lügen dürfen.

    Schönen Sonntag wünsch ich und baldige 'Durchsetzung' der TöchterInnen in der Bundeshymne .... ... ein wichtiger K(r)ampf für Österreich ...

    Ich bin für Transparenz und denke, die ÖVP sollte entweder einer sozialistischen Einheitspartei beitreten oder aus der sozialistischen Koalition austreten oder sich auflösen, wenn sie nichts für Österreich tun will, ... ... und die Feinstaubstrafen zahlen, die sie den Österreichern aus Dummheit eingebrockt hat.

    Aber wer schützt Österreich vor den Sozialisten und ihren Schreckenstaten ?

  2. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2011 06:11

    Wer kann noch ernstlich glauben, dass die Schwarzen noch fähig oder willens sind, eine gegenläufige Politik zu versuchen. Ja, die Schwarzen versuchen es nicht einmal, sondern unterstützen sogar die sozialistische Gesellschaftsarchitektur.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2011 01:19

    Abgesehen von der Schulmisere, die trotz rechtzeitiger Kassandrarufe kein gutes Ende nehmen wird, weil man Bildung bzw. Unterricht niemals einer unfähigen, roten Ministerin Schmied hätte überlassen dürfen, hat Herr Unterberger mit seinem P.S. wohl das wichtigste Zeichen gesetzt.

    Längst müßte ein Umdenken in der Relation Akademiker zu Handwerker einsetzen, denn während bei den einen zumindest beim Unistart eine nicht mehr zu bewältigende Schwemme eingesetzt hat, herrscht bei den anderen ein derart eklatanter Mangel, daß sie bald "mit Gold aufgewogen werden"!

    Leider läßt der sozialistische Minderwertigkeitskomplex gegenüber einem gewachsenen Bildungsbürgertum keinerlei reale Einschätzung mehr zu und daher haben wir die Auswirkungen, von denen dieser Tagebucheintrag ein perfektes Zeugnis ablegt.

    Volkswirtschaftlich sinnvoll wäre es an der Zeit, den alten Slogan "Handwerk hat goldenen Boden" wieder zu neuem Ansehen zu verhelfen, was für einen gestandenen Sozi jedoch offensichtlich unter seiner Würde erscheint!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2011 03:12

    Die angestrebte " klassenlose Gesellschaft" besteht darin, daß eine kleine Elite von Politfunktionären mit einer ebenso kleinen Elite von Großkapitalisten über die Masse der proletarischen Lohnsklaven herrscht.
    Die Symbiose zwischen Großkapitalisten und Nomenklatura besteht darin, daß die monopolisierenden Großkapitalisten die Nomenklatura finanziell erhalten und die Nomenklatura die Großkapitalisten in möglichst marktdominierenden Positionen hält,all dies wie bereits von den Bolscheviken vorexerziert!

    Die proletarisierten Lohnsklaven müssen für diese Monopolisten-mangels Alternative, die kleineren, bürgerlichen Unternehmer/Unternehmen sind ja gekillt-
    zu den Bedingungnen arbeiten, die ihnen halt geboten werden.

    Zum Stabilisieren dieses Systems braucht man entsprechend ungebildete/verbildete, proletarisierte Lohnsklaven als " Staatsvolk"
    Daher die Schulpolitik der heute herrschenden Politkaste.( Man erinnere sich, daß im 19. Jahrhundert bei uns genau der gleiche Kampf um die Grundschule geführt wurde, nur war die Politkaste damals eine andere).

    Deshalb wird dieser Kampf auch Jahr um Jahrzehnt mit dieser Verbissenheit
    geführt !Diese Schulpolitik ist ein ganz wesentlicher Bestandteil- neben den anderen Antimittelstandsmaßnahmen wie Steuerpolitik und einer ganzen Palette weiterer, mehr oder weniger subtilen, Maßnahmen- der " Abschaffung der Klassen" in Richtung Einheitsproletariat

    Es ist eine Ironie des Schicksals, wenn auch keineswegs tröstlich, daß gerade jetzt, wo die Linksparteien die Bürgerlichen und deren Werte fast vollständig vernichtet haben eine Gegenbewegung in der Politik an ungeheuerlicher Kraft gewinnt, die uns ebensowenig gefallen sollte.

  5. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2011 02:40

    Es wird wohl beides sein:sowohl abgrundtiefer Hass, sowie bodenlose Dummheit! Zusammen ergeben beide ein höchst explosives Gemisch, mit dem man Bewährtes zerstören und dann den "neuen Menschen" schaffen kann!

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2011 11:09

    Linke Politik mit tatkräftiger Unterstützung durch die stets willfährige Psychologie und des "geistigen Transportmittels" allmächtiger Medien (ORF) haben in den vergangenen vier Jahrzehnten einen völlig neuen Menschen geschaffen.

    Den wenigen (einheimischen) Kindern, die heute geboren werden, wird "dank" der "neuesten Erkenntnisse" der Psychologie nichts mehr versagt; ein NEIN in der Erziehung ist absolut unerwünscht, sowohl zuhause als auch in der Schule. Die durch die linkshörige Psychologie verunsicherten Eltern LASSEN ihren Nachwuchs lieber von Fremden ERZIEHEN; eine EINHEITSERZIEHUNG also.

    Die VS hat mehr und mehr Kindergarten-Charakter. Spielerisches Lernen ist schon recht, aber es wird eindeutig übertrieben. Man muß zur Kenntnis nehmen, daß es im Leben viele Dinge gibt, die einen starken Willen, Ausdauer und Disziplin erfordern und halt keinen Spaß machen.

    In einer Schule, die es sich zum Ziel macht, wertvolle Bürger mit dem fürs Leben erforderlichen Wissen durch fordernde Lehrer auszustatten, werden es Kinder, denen von klein auf nie etwas abverlangt worden ist, sehr schwer haben. Solche Schulen sind daher der "neuen" Schulpolitik ein gewaltiger Dorn im (linken) Auge, weil sie die Gleichmacherei torpedieren.

    Die heutige Schulpolitik nimmt aber dieses Manko nicht zur Kenntnis und legt die Latte einfach immer tiefer, damit sie ALLE mit geringstem Aufwand und Einsatz überspringen können. Diese Methode der "Anpassung" der Anforderungen zieht sich hin bis zu einigen Universitäten.

    Auf den "Ernst des Lebens" völlig unvorbereitet, vermehrt sich von Jahr zu Jahr die Zahl der gescheiterten Existenzen. Aber die Mindestsicherung ist denen ja gewiß. Nur wird halt die dafür erforderliche Zahl der Menschen, die diese finanzieren, wird immer kleiner und kleiner.

    Immer größer und größer wird hingegen die Schar der Psychologen, die notwendig zu sein scheint, den Menschen zu vermitteln, daß die "Gesellschaft" Schuld trägt an dem Versagen und nicht etwa ein einst von der linksgestrickten Psychologie vehement gefordertes "Laissez faire"!

  7. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2011 20:24

    Motto: „Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt“.
    Im 19. Jahrhundert entstanden die linken Dogmen; Basis hiefür war ein gewaltiges Übel: Die fiese Ausbeutung der Lohnabhängigen und der Wohnungsmieter, welche – verständlicherweise – haßerfüllte Reaktionen, aber auch Solidarisierung jener, denen so übel mitgespielt wurde, hervorbrachte. Solidarisierung erfolgte in Vereinigungen, marxistisch orientierte Parteien entstanden, samt Gewerkschaften, Freizeitvereinen, Konsumvereinen, Jugendvereinen, Turnvereinen etc., kurzum, einer sehr schlagkräftigen Organisation. Letztere hat für die Menschen sehr viel Gutes erreicht, Arbeitszeitbeschränkung, Urlaubsanspruch, Krankenversicherung, etc., etc, all die sozialen goodies.
    Allerdings: das Fundament, der philosophische Unterbau, auf welchem diese (aktuell immer noch äußerst schlagkräftige) Organisation aufbaute, war ein extremes, und, es wurde niemals wirklich der modernen Realität angepaßt.
    Der – aktuell nicht mehr begründete - Groll auf alle selbständig Agierenden, nicht dem Parteiapparat unterworfenen, führte zu allerhand Unzukömmlichkeiten. Unsere Unternehmer haben überdimensional hohe Verantwortung für ihre Bediensteten zu tragen; begehen diese Fehler, muß der Unternehmer dafür haften. Dies mindert Arbeitqualität und treibt Preise in die Höhe. Auch haben Unternehmer - naturgemäß - keinerlei gesetzliche Arbeitszeitbeschränkungen; sie müssen sich sorgen und arbeiten bis zum Umfallen, um erfolgreich zu sein.
    In meiner Branche (Vermessungswesen) beginnt die Pensionsberechtigung – für den Ingenieurkonsulenten, aber nicht für seine Angestellten natürlich - mit 70 (!) Jahren, mehr gibt das Umlagesystem nicht her, so ist die Realität.
    Anderes Beispiel: Selbständige Betreuerinnen/Pflegerinnen gebrechlicher Menschen verdienen im Zeitraum von vierzehn 24 – Stundentagen incl. Sozialversicherungsabgaben durchschnittlich € 840.- zuzügl. Fahrtkosten; sie haben während dieser 14 Tage de facto niemals Freizeit, denn es ist meist kein Ersatz vorhanden. Das summiert sich auf etwa € 2000.- zuzügl. Verpflegung im Monat, welcher Betrag bei 2 Verdiensten häufig leistbar ist. Angstellte Betreuerinnen/Pflegerinnen wären demgegenüber aufgrund der Sozialgesetzgebung für 99 % der Menschen unbezahlbar.
    Daher, und weil es sich zumeist um selbständige Ausländerinnen handelt, wird diese Thematik von der Sozialpolitik ignoriert; vielmehr bekommen die Pfleglinge öffentliche Zuschüsse, um sie nicht in die extrem teuren ( das Vierfache obigen Betrages ist realistisch) Pflegeheime aufnehmen zu müssen.
    Kurzum: Es scheint, als hätten Sozialparteien es auf Kosten der Unternehmermenschen geschafft, ihre Klientel (und das ist die Mehrheit) massiv zu bevorzugen.
    Das schlimmste Übel liegt aber in der sozialistischen Ideologie begründet, (wie erwähnt, vom vorvorigen Jahrhundert stammend) mit ihrer gleichmacherischen, radikalen, Eigendenken tendentiell unterdrückenden Grundtendenz (Marke „ohne Partei sind wir nichts“, oder „wes Brot ich esse, des Lied ich singe“).
    Zufolge ihrer traditionell hervorragenden Organisation hat die Linke bei uns mediale Lufthoheit, und kann die verqueren Bestandteile ihrer Philosophie (es ist nicht alles, was sie vertreten, übel) ungehindert verbreiten. Der aktuelle Staatschuldenstand, die zerrütteten Ehen, der Geburtenmangel, die sinkende Moral, sind Ausfluß davon, aber auch, die Schwäche der bürgerlichen Kräfte, welche, offensichtlich saturiert, den linken Angriffen zu wenig Substanzielles entgegenzuhalten in der Lage erscheinen.
    Dieser seit dem Populisten Kreisky (welcher sich übrigens nicht scheute, ex - Nazis und Kummerln, unmoralischerweise, in Regierung und Partei aufzunehmen) beschrittene Weg droht, primär zufolge des absehbaren finanziellen Abgrundes, ins allgemeine Desaster/Chaos zu münden, bürgerkriegsähnliche Zustände nicht ausgeschlossen.
    Keine politische Partei wird uns davor retten, denn diese Parteien geben ja immer vor, in der Lage zu sein, den Menschen sämtliche Probleme, insbesondere das eigenständige, mühsame Denken, abzunehmen. Angesichts des aktuellen europäischen (und amerikanischen) Schuldenhorrors könnte aber jeder Denkfähige erkennen, daß diese Einstellung der Politiker – und der Menschen gegenüber der Politik - grundfalsch ist.
    Selberdenken jedes Einzelnen, samt Hinterfragen aller Politiktendenzen, wäre dringendst angesagt.
    Daher plädiere ich zu x-ten Mal:
    Die Rettung „unserer Welt“ ist – ausschließlich (!) - per Implementierung direktdemokratischer Elemente in unsere Verfassung möglich; die Menschen würden damit motiviert, selber zu überlegen, was gut für sie ist, und was, ggf. a la longue, schädlich, und sie würden zweifellos die meisten Unzukömmlichkeiten abstellen, so, wie sie es in der Schweiz auch halten.
    A.U’s heutige rhetorische Frage, wer unsere Kinder vor der aktuellen Politik retten könne, beantwortet sich m.E. in obigem Sinn; direktdemokratisch (analog der Schweiz) würde mit Sicherheit funktionieren; wer meint, daß es anders auch ginge, möge bitte seinen Königsweg kundtun.
    Wir selber also, jeder Einzelne – viribus unitis natürlich – müßten in das Rad der Geschichte eingreifen; „sudern“ (copyright: Gusi) allein wäre zu wenig.
    Den Weg hiezu müßten wir, sicher äußerst schweißtreibend, selber gehen. Die unterdrückten sozialistischen Arbeiter von anno dazumal haben dies geschafft, obwohl es gewiß viel schweißtreibender und riskanter war als es unter den jetzigen Umständen wäre; den Stein der Weisen haben sie dabei aber sichtlich nicht gefunden (woran wir aktuell laborieren); leider agieren jetzt nämlich deren Epigonen als Meinungsunterdrücker, wie halt das Leben so spielt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAppollonio
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2011 10:02

    Im Prinzip ist die Sache einfach. Wir alle müssen großes Interesse an Chancengleichheit haben, aber natürlich nur am Anfang! Und jetzt kommt das große Missverständnis der Rotgrünen Gleichmacherei.

    Sie meinen nämlich, dass diese Chancengleichheit auch noch am Ende jeder Ausbildung gegeben sein muss. Man will einfach nicht wahrhaben, dass eben nicht alle Menschen gleich sind. Also werden sich wohl auch deren schulische Leistungen unterscheiden. Auch dann wenn man nichtmehr sitzenbleiben kann.


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  1. Apdo (kein Partner)
    23. Januar 2015 21:06

    That's a moerrbdlake-. Great thinking!

  2. Dulichand (kein Partner)
    21. Januar 2015 17:24

    Your post has litefd the level of debate

  3. Luulyy (kein Partner)
  4. Abbie (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:10

    So true. Honesty and everything redneoizgc.

  5. Lorenzo (kein Partner)
    20. Januar 2015 09:22

    THX that's a great anewrs!

  6. Ammad (kein Partner)
    19. Januar 2015 13:49

    Alaokzaam-informatian found, problem solved, thanks!

  7. j. (kein Partner)
    02. August 2011 17:03

    ich seh das problem nicht. die ahs ist per definition eine eliteschule. die schülerzahlen sind an den ahs stetig gestiegen. mit welcher sachlichen begründung? wenn die klassen so groß sind, können die lehrer auch hoffentlich das vorgesehene leistungsniveau garantieren und schüler durchfallen lassen, ohne klassenzusammenlegungen zu befürchten.

    und nebenbei - ist nicht stets parteilinie der övp gewesen, die hauptschule aufzuwerten?

  8. xRatio (kein Partner)
    01. August 2011 23:16

    @Josef Maierhofer

    stimme Ihren brillianten Beiträgen weitestgehend zu und sage kurz und knapp:

    Sozialismus ist Opium fürs Volk.

    Das einzig wirksame Medikament und Gegenmittel trägt den geheimnisvollen Namen:

    Liberalismus.

    Aber das wollen Hans Dampf und Lieschen Müller einfach nicht begreifen, weswegen die Karre unausweichlich an die Wand fährt, am Ende mal wieder ganz Europa den sozialistischen Bach runter geht.

  9. Mel Haring (kein Partner)
    01. August 2011 20:44

    Gerne wird von der "Mitschuld" der ÖVP an der jetzigen Situation
    gesprochen, sei es jetzt der Staatshaushalt oder das Bildungswesen.

    Ich verneine diese Mitschuld. Nein, die ÖVP ist allein schuld an unserer
    jetzigen Situation. Seit fast schon Jahrzehnten, Schüssel mal
    ausgenommen, meint die ÖVP, es "ghört" sich, mit den Roten zu
    koalieren.

    Typisch für mich ist das, was AU im Buch über Martin Bartenstein
    schreibt (S140f): "Bartenstein weiß heute, dass nach einer
    Oppositionsstimmung in der ÖVP immer derselbe Prozess
    einsetze [...]: Von Tag zu Tag werden die Stimmen der
    Sozialpartner in der Partei, der bündischen Vertreter, zum
    Teil auch der Länder lauter, die nach einer Regierungsbeteiligung
    rufen. "

    Nochmal: Die ÖVP ist nicht _mit_ schuld. Sie ist _allein_ schuld.
    Den Roten kann man keinen Vorwurf machen, die leben nur
    ihre Ideologie.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      01. August 2011 21:26

      @Mel Haring:
      Ich halte Ihr Posting für das klügste in vielen Monaten. Viele beklagen den Niedergang der ÖVP zu einem Wurmfortsatz von Rot-Grün und hoffen auf Besinnung, auf die Renaissance dessen, was diese Partei einst staatstragend gemacht hat.
      Vergebens, diese Hoffnung, allmählich lächerlich. Jeder entfernte Blinddarm hat mehr Charakter als diese vom Wind der Opportunität zerfledderte Vogelscheuche. Die ÖVP ist zur nützlichen Idiotin im Sinn Lenins degeneriert -- und so auf eine perverse Art staatstragend geworden: als Futtertrogschlürferin und Mastdarmakrobatin des europaweit etablierten Sozialismus.
      Komplett mit der Ideologie von Enteignung, Entmündigung, Demotivation, Obrigkeitshörigkeit, Totalüberwachung, Systempresse, Anfeindung des Christentums, Sprachvergewaltigung, Öko-Diktatur, Wirtschaftsfeindlichkeit, Bevorzugung obskurer Randgruppen ... etc.

      Diese Entwicklung (um nicht zu sagen: Vernuttung) ist zu weit fortgeschritten, um noch reversibel zu sein. Die Mörder der ÖVP, wir kennen sie fast alle, werden bei fürstlichen Bezügen aus Steuerzahlertasche auf ihrem Grab tanzen ... und sich anschließend in sonnigen Steueroasen über den Staat totlachen, zu dessen Ruin sie mit aller Kraft beigetragen haben.

    • xRatio (kein Partner)
      01. August 2011 22:33

      @Mel Haring
      @Marcus Aurelius

      Die Nachfrage bestimmt auch in der Politik das Angebot.

      Schuld an den himmelschreienden Mißständen sind nicht irgendwelche Parteien, Politiker, Journaillisten

      schuld sind allein die Wähler/INNEN(!).

      die Wähler/INNEN(!) sind es, die das politische Gesindel, diesen Abschaum, immer wieder wählen und in seinen Ämtern bestätigen,
      die einfach nicht genug von der Droge Sozialismus kriegen können.

      Auch uns Adolf ist dank seiner Wählerinnen ganz dämokrattisch an die Macht gelangt.

    • Alexander Renneberg
      01. August 2011 23:18

      völlig richtig.

    • Florin
      02. August 2011 08:54

      "schuld sind allein die Wähler/INNEN(!)."

      Welch tiefschürfende Ekenntnis!

    • Mel Haring (kein Partner)
      02. August 2011 09:45

      @xRatio (Zitat): "schuld sind allein die Wähler" (Rechtschreibfehler ausgebessert):

      Die Wähler sind eher die Getäuschten: da gibt sich eine Partei als konservativ, bürgerlich und leistungsorientiert, oder besser: da erklärt sich eine Partei zumindest stillschweigend damit einverstanden, dass von ihr dieses konservative, bürgerliche und leistungsbereite Bild in der Öffentlichkeit besteht.

      Und dann koaliert und regiert diese Partei so, als wäre sie sozialistisch. Das ist Wählerbetrug, weil ich doch annehme, dass die ÖVP dieses bürgerliche, konservative und leistungsorientierte Bild absichtlich so stehen lässt.

    • xRatio (kein Partner)
      03. August 2011 00:01

      @Mel Haring 02. August 2011 09:45

      Naja, wer Betrüger wählt, muß sich nicht wundern wenn er betrogen wird.

      Die allerdümmsten Kälber, wählen ihre Metzger selber.

      Auch für betrogene Betrüger hält sich mein Mitleid in Grenzen.

  10. Wiener Schule der Ökonomie (kein Partner)
    01. August 2011 17:32

    RESTART des politischen Systems dringend erforderlich. Was Unterberger hier aufzeigt, ist doch in sehr sehr vielen Lebensbereichen feststellbar: Utopisten und Extremisten zerstören unsere Zukunft. Und da nehme ich die ÖVP Flaschen ausdrücklich nicht aus. Wer glaubt Spindelegger hat nur den Funken eines (dringend erforderlichen) Staatsmannes in sich, sollte dringend den nächsten Arzt aufsuchen. Ob die FPÖ hier wirklich etwas bewirken kann, weiß ich nicht, bezweifle es aber, weil die Krebsgeschwüre besonders im deutschen Sprachraum weithin wuchern. Die von Unterberger ausgemacht glücklichen Handwerker sehe ich hingegen als Fiktion, da ihnen noch glücklichere Handwerker aus Ungarn, Slowakei und Tschechien in den nächsten Jahren das Licht ausblasen werden. Und woher sollte dann die Wertschöpfung kommen, die den "Ponzi" Staat finanziert?! Übrigens: Warum hören wir in den Medien nichts von der Wiener Schule der Ökonomie?

    • Trollfresser (kein Partner)
      01. August 2011 18:52

      weil die "österreichische Schule der Nationalökonomie" damti wohl gemeint ist.

      Wer will, kann sich im Internetz rasch schlau machen. Das im ÖRF zu hören wäre ein Unglück. Man soll nicht Perlen vor die Säue werfen.

    • xRatio (kein Partner)
      02. August 2011 00:34

      @Wiener Schule der Ökonomie 01. August 2011 17:32

      Volle Zustimmung!!
      Der Trollfresser hat sich da ein wenig überfressen. :-)

      Ökonomische Wissenschaft, die ihren Namen verdient heißt korrekt nämlich
      weder "Staatswirtschaft" noch "Volkswirtschaft" noch "Nationalökonomie"

      Sie heißt schlicht: "Ökonomie" oder ökonomische Theorie".

      Trotz der Konzessionen die sogar Ludwig von Mises an den völlig verfehlten aber leider gängigen sozialistischen Sprachgebrauch machen mußte.

  11. Susanna (kein Partner)
    01. August 2011 13:09

    Die Konsequenz ist leicht vorhersehbar: Wer befürchten muss, für seine Kinder keine tadellose Ausbildung finanzieren zu können, wird sich eben nicht fortpflanzen! Dieser Trend hat bereits begonnen.

    • Konrad Loräntz
      01. August 2011 15:31

      Für die Linken war immer schon jeder Kopf, der über das Mittelmass hinausragte und nicht Teil der Nomenklatura war, ein Feindbild. Das war bei den Kulaken so, bei den polnischen Offizieren und das ist jetzt bei den Kindern der "Mittelschicht" so. Dass dieser Druck zurückwirkt bis hin zur Entscheidung für oder gegen Kinder ist anzunehmen. Wer will schon - bei unsicheren Einkommensaussichten - Gefahr laufen, seine Kinder in die Gesamtvergewaltigungsschule schicken zu müssen.

    • Alex
      01. August 2011 16:59

      Konrad Loräntz

      rein aus Neugier, wie kommen sie jetzt auf polnische Offiziere?

    • Neppomuck (kein Partner)
      01. August 2011 17:45

      Das war "subkatyn" ... ähhh ... "subkutan".

    • cmh (kein Partner)
      01. August 2011 18:54

      Über verschwundene Rote im Bereich der Roten (Russland, Spanien, Österreich, etc. pp) habe ich mich bereits ausgelassen.

    • Undine
      01. August 2011 23:23

      @Alex

      Mit dem Hinweis auf Katyn meinte @Neppomuck die 1941 von den Russen ermordeten Polen (etwa 20.000), die die ELITE des Landes darstellten. Damit trafen die Sowjets zwei Fliegen auf einen Schlag: Die den Zielen des Kommunismus im Wege stehende Elite war weg, und gleichzeitig konnte man dieses Massaker der Deutschen Wehrmacht in die Schuhe schieben, was auch gelang. Daß die Linken in D von der Wahrheit, als diese nicht mehr zu unterdrücken war, überhaupt nicht begeistert waren, steht auf einem anderen (unrühmlichen!) Blatt.....

    • Undine
      01. August 2011 23:27

      Ein Irrtum! Nicht von @neppomuck stammte der Hinweis, sondern von @Konrad LORÄNTZ!

    • Maybach (kein Partner)
      02. August 2011 09:43

      Undine
      Dass die Deutschen 39-45 (ich sage bewusst nicht das N-Wort) mindestens 10 oder 20 mal soviel Mitglieder der polnischen Intelligenz ausgerottet haben (ohne Juden) sollte man schon erwähnen, um nicht den Russen die ganze Ehre zu lassen. Damit erübrigen sich auch die hier häufig immer noch zu hörenden Lamentationen über die "Vertreibung" der Volksdeutschen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      02. August 2011 11:11

      Die „Geschichte“ vom „Generalplan Ost“ war von der selben „Qualität“ wie die (wie übrigens schon 1943 internationale Sachverständige bestätigt hatten, dass dies alles den Deutschen nur untergeschoben werden sollte) Vorfälle in Katyn, werter @Maybach. Es brauchte erst einen Gorbatschow (1990), der diesem standhaft (von wem auch immer) am Leben erhaltene Gerücht sozusagen „von amtlicher Seite“ her den Garaus gemacht hat.

      Man darf sich eben nicht nur bei „wikipedia“ informieren.

      N.B.: Nur Gauner bleiben solange bei ihren Lügen, bis die Wahrheit endlich, und selbstverständlich erst, wenn sie „hochoffiziell“ bestätigt wurde, ans Tageslicht gelangt ist.

    • Maybach (kein Partner)
      02. August 2011 12:46

      @Neppo
      Katyn haben zweifelsfrei die Russen begangen, alles klar. Aber die harte Besatzungspolitk der Deutschen in Polen hat hunderttausende polnische Menschenleben gefordert, die Millionen Juden, die in KZs starben, gar nicht gerechnet. Das ist also alles nicht wahr und nur wikipedia-Wissen? Aus welcher revisionistischen Literatur informieren Sie sich denn?

    • Neppomuck (kein Partner)
      02. August 2011 13:11

      http://de.metapedia.org/wiki/Generalplan_Ost

      Natürlich alles erstunken und erlogen, ich weiß.

      Außerdem: Revisionen müssen nur betrügerische und/oder schlampige Buchhalter fürchten.
      Dazu kommt, dass selbst die verbissensten Klitterer der jüngeren Zeitgeschichte nicht außer Acht lassen sollten, dass Naturgesetze sich nur bedingt 'ideologisch instrumentalisieren" (oder als geopolitisches Machtinstrument missbrauchen) lassen.

      Selbst wenn sie meinen, die Rechtsprechung längst im Sack zu haben.

    • Maybach (kein Partner)
      02. August 2011 13:18

      Die "Metapedia" ist für Rechte in viel höherem Maße das, was angeblich die Wikipedia angeblich für Linke ist. Eine äußerst einseitige Quelle, die die Rolle der Deutschen im Wk 2 verharmlost und beschönt. Wie wärs mal mit seriöser akademischer Zeitgeschichtsforschung:
      Die Nationalsozialisten verwandelten Polen in ein Totenhaus und brachten das polnische Volk an den Rand seiner physischen Existenz. Von den bei Kriegsbeginn im Lande beheimateten 35,1 Mio Menschen lebten bei Kriegsende etwa 6 Mio. nicht mehr. Die überwältigende Mehrheit von ihnen waren Zivilisten und Opfer deutscher Besatzungspolitik, auch wenn die sowjetische Besatzungszeit in Ostpolen von etwa 19 Monaten ebenfalls ihre Blutspuren hinterlassen und in ethnischen Konflikten mit den Ukrainern viele Polen, etwa 100.000, ihr Leben gelassen hatten. Die deutsche Besatzungsherrschaft in Polen lässt sich bestenfalls mit einem ähnlichen Vorgehen in Serbien und ab Juni 1941 auf dem Gebiet der Sowjetunion vergleichen, entzieht sich aber der europäischen Dimension.
      Ist Ihnen das auch zu wenig ausgewogen? Das hat wohl mit links nichts zu tun, außer Sie betrachten alles links von Irving als links. Voller Text hier: www.freidok.uni-freiburg.de/.../Martin_Deutsche_Besatzungsherrschaft.pdf

    • Neppomuck (kein Partner)
      02. August 2011 15:14

      Man kann die Frage (ganz) oben nur erweitern:

      Wer schützt unsere Kinder vor dieser Politik ... und solchen "Historikern".

    • Konrad Loräntz
      02. August 2011 16:38

      Aua, so eine (grosse) Lawine wollte ich gar nicht lostreten. Aber weil wir schon dabei sind. Mein Vater pflegte zu erzählen, dass sexuelle Gewalt gegen Frauen im Osten streng geahndet wurde. Andere, mir unbekannte Leute erzählten im Rahmen von Wanderausstellungen Anderes. Nun, wem soll ich jetzt glauben.

    • Neppomuck (kein Partner)
      02. August 2011 17:10

      Den Bauchladenmännern der Geschichte(n), die den Nüremberger(-Prozesshansel)n, die ja bekanntlich keinen hängen, sie hätten ihn denn, alles bestätigen wollen, was diese aus ein, zwei "Mitschuldigen" herausprügeln konnten, würde ich keinen Glauben schenken.

      Aber im Grunde soll das jeder so halten wie er will.
      Alles eine Frage der persönlichen analytischen Fähigkeiten.

    • Undine
      02. August 2011 22:39

      @Konrad Loräntz

      Glauben Sie ruhig weiterhin Ihrem Vater! Von meinem Bruder (Jg. 1926) hörte ich dasselbe! Aber diejenigen, die NICHT dabeiwaren, wissen immer alles viel, viel besser und genauer. Eine Buchempfehlung: Erich Mende "Das verdammte Gewissen".
      Ich finde es übrigens hochinteressant zu lesen, was heute an den Universitäten an historischem "Wissen" verbreitet wird (siehe Maybach!).

    • Maybach (kein Partner)
      03. August 2011 08:57

      @Undine, Neppo
      Sie sind entweder von einem extrem einseitigen Weltbild oder sehr naiv.
      Niemand leugnet millionenfache Verbrechen der Russen, aber dass die Deutschen in den besetzten Gebieten ebenfalls millionenfach gemordet haben, steht als Faktum außer Frage. Wahrscheinlich sehen Sie die Todeszahlen in den KZs ebenfalls mit skeptischem Blick?
      @Konrad
      Dass Ihr Vater derartiges berichtet, halte ich für durchaus glaubwürdig. Einehtien hinter der Front oder Polizeibrigaden oder Dirlewangers Einheiten haben dagegen furchtbarst gewütet, Vergewaltigungen begangen und ganze Dörfer ausgerottet

  12. John Kaufmann (kein Partner)
    01. August 2011 12:39

    @Andreas Unterberger: Ist es für Hochschulabsolventen nicht möglich Ihr jeweiliges Fach zu beherrschen?

    Handelt es sich bei den Gewerbetreibenden vielleicht teilweise um HTL-Absolventen?

    • Konrad Loräntz
      01. August 2011 15:36

      @ Kaufmann
      Ich nehme an, Sie wissen schon, wie Unterberger das meint. Die Grenze verläuft gar nicht so sehr zwischen Maturanten - Nicht-Maturanten und Akademikern sondern vielmehr zwischen Menschen, die sich nicht zu schade sind, Dinge anzupacken und solchen, die sich rein der hehren Geistigkeit verschreiben, und sei es nur, um etwas Soziologen-Kauderwelsch zu erlernen.

    • John Kaufmann (kein Partner)
      02. August 2011 11:24

      Das geht so aus dem Artikel nicht direkt hervor. Zudem haben die fraglichen Gewerbetreibenden anscheinend nicht oder weniger studiert als Ihre Altersgenossen.

  13. ProConsul
    01. August 2011 11:20

    Markus Theiner hat vollkommen Recht, wenn er schreibt, dass man in den USA zumindest noch Hoffnung auf eine Kehrtwende haben kann, während man Europa und die EU vergessen kann. Wir predigen hier auf diesem Blog schon seit Anbeginn WENIGER STAAT - MEHR PRIVAT und setzen uns für die Eigenverantwortlichkeit der Menschen an, leider hat man in Ö. das Gefühl, dass die Sozialisten und die links-grüne Medienschickeria ganze Arbeit geleistet haben. Noch einmal möchte ich ein Zitat von Hans-Hermann Hoppe, dem bekanntesten lebenden Vertreter der Österreichischen Schule der Ökonomie bringen:

    "Was in jedem Fall bis jetzt klar sein sollte, ist, dass die moralische Degeneration und der kulturelle Verfall - die Zeichen der Entzivilisierung - um uns herum größtenteils, wenn nicht gänzlich, die zwangsläufigen und unvermeidbaren Ergebnisse des Wohlfahrtsstaates und seiner zentralen Institutionen sind. Klassische Konservative der alten Schule wußten dies und bekämpften die öffentliche Bildung und die Sozialversicherung mit aller Kraft. Sie wussten, dass Staaten überall darauf abzielen, die Familien und die Institutionen, Schichten und Hierachien sozialer Autorität, die das natürliche Ergebnis auf der Grundlage von Familien aufbauender Gemeinschaften sind, auseinanderzubrechen und letzlich zu zerstören, um ihre eigene Macht zu vergrößern und zu stärken." (Hans-Hermann Hoppe, Demokratie der Gott der keiner ist, S.371)

    • ProConsul
      01. August 2011 11:22

      sorry, der Kommentar gehört eigentlich zu dem neuen Tagebucheintrag betreffend Tea Party

  14. Undine
    01. August 2011 11:09

    Linke Politik mit tatkräftiger Unterstützung durch die stets willfährige Psychologie und des "geistigen Transportmittels" allmächtiger Medien (ORF) haben in den vergangenen vier Jahrzehnten einen völlig neuen Menschen geschaffen.

    Den wenigen (einheimischen) Kindern, die heute geboren werden, wird "dank" der "neuesten Erkenntnisse" der Psychologie nichts mehr versagt; ein NEIN in der Erziehung ist absolut unerwünscht, sowohl zuhause als auch in der Schule. Die durch die linkshörige Psychologie verunsicherten Eltern LASSEN ihren Nachwuchs lieber von Fremden ERZIEHEN; eine EINHEITSERZIEHUNG also.

    Die VS hat mehr und mehr Kindergarten-Charakter. Spielerisches Lernen ist schon recht, aber es wird eindeutig übertrieben. Man muß zur Kenntnis nehmen, daß es im Leben viele Dinge gibt, die einen starken Willen, Ausdauer und Disziplin erfordern und halt keinen Spaß machen.

    In einer Schule, die es sich zum Ziel macht, wertvolle Bürger mit dem fürs Leben erforderlichen Wissen durch fordernde Lehrer auszustatten, werden es Kinder, denen von klein auf nie etwas abverlangt worden ist, sehr schwer haben. Solche Schulen sind daher der "neuen" Schulpolitik ein gewaltiger Dorn im (linken) Auge, weil sie die Gleichmacherei torpedieren.

    Die heutige Schulpolitik nimmt aber dieses Manko nicht zur Kenntnis und legt die Latte einfach immer tiefer, damit sie ALLE mit geringstem Aufwand und Einsatz überspringen können. Diese Methode der "Anpassung" der Anforderungen zieht sich hin bis zu einigen Universitäten.

    Auf den "Ernst des Lebens" völlig unvorbereitet, vermehrt sich von Jahr zu Jahr die Zahl der gescheiterten Existenzen. Aber die Mindestsicherung ist denen ja gewiß. Nur wird halt die dafür erforderliche Zahl der Menschen, die diese finanzieren, wird immer kleiner und kleiner.

    Immer größer und größer wird hingegen die Schar der Psychologen, die notwendig zu sein scheint, den Menschen zu vermitteln, daß die "Gesellschaft" Schuld trägt an dem Versagen und nicht etwa ein einst von der linksgestrickten Psychologie vehement gefordertes "Laissez faire"!

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      01. August 2011 21:58

      @Undine:

      Wie so oft haben Sie recht, und zwar abendfüllend. Als Vater dreier Kinder trau' ich mich, das zu sagen. Die gehen erfreuliche und fröhliche Wege, die G'schrappen. Aber in die Hände zu spucken, den Hintern aus dem Fauteuil zu heben und so neugierig ins Leben zu springen wie eine Ratte ins kalte Buffet -- das haben sie zu Hause gelernt, nicht in der Schule.

      Daß es auch anders geht, ist der große Irrtum des pawlowschen Reflexes, auf den das sozialistische Schulwesen seit bald 100 Jahren baut: Eltern sind Idioten, Umgebung ist alles, alle sind gleich talentiert, das Kollektiv ist der beste Lehrer.

      Wohin diese skurrile Verirrung führt, sehen wir mit jedem Tag deutlicher.
      Aber auch die Perversion, wie wir wissen, zählt täglich neue Anhänger. Das ist der Wind, mit dem das morsch gewordene österreichische Schinakel zur Zeit segelt.

      Herzliche Grüße!

    • Undine
      01. August 2011 23:29

      @Marcus Aurelius

      Danke für die Zustimmung!

    • Karl Rinnhofer
      02. August 2011 00:14

      @ Undine
      Einmal mehr große Anerkennung für jemanden, der sich verantwortungsbewusst dieser brisanten, für Staat und Individuum schicksalhaften und in ihren Auswirkungen irreversiblen Aspekte annimmt. Die wesentlichen Aspekte sind umfassend auf den Punkt gebracht.

      *****

    • xRatio (kein Partner)
      02. August 2011 03:45

      @Karl Rinnhofer 02. August 2011 00:14
      für Staat und Individuum schicksalhaften

      WIE BITTE????? ---

      für Staat und Individuum????

      Kollektivisten wie Sie muß jeder sorgfältig im Auge behalten, Rinnhofer.

      Vorschlag zur Güte: machen Sie erst mal Ihre Hausaufgaben.

      Erste Frage:

      Wozu ist ein Staat da??????

      Die Antwort überfordert Sie doch nicht etwa?

    • Karl Rinnhofer
      02. August 2011 16:39

      @xratio
      Verstehe ich Sie richtig, dass Sie mich als "Kollektivisten" bezeichnen? Damit sind Sie der Erste, der mich in diese Schublade steckt.

      Ich meinte, Undine bestätigend:

      Der Staat eignet sich nicht als Erzieher Wenn man traditionelle erzieherische Instanzen Familie) unwirksam macht, indem man Kinder den Familien früh nimmt, die Aufgabe der Erziehung zu verstaatlichen meint (Kinderkrippen, Kindergarten möglichst schon am dem Kleinkindalter etc.), die Mutter-Rolle der Frauen lächerlich macht, durch Laisszez-Faire-Ideologie Belastbarkeit korrumpiert, eine Welt simuliert, in der alle Anforderungen relativierend zurückweichen, auf spielerische „Pädagogik“ ohne jede Verantwortungskonsequenzen auch in längst nicht mehr dafür geeigneten Phasen setzt, Fehlverhalten durch Schuldzuteilungsumkehr neutralisiert, ist das

      1. für das Individuum katastrophal: Mangels Bezugsperson in der wichtigen frühkindlichen Lebensphase sind neurotisierte Menschen das Ergebnis, die sekundär psychologische Betreuung brauchen, die mangels eigener erlebter Nestwärme selbst nicht mehr bindungsfähig sind.

      2. für den Staat katastrophal: Weil die natürlichen Grundstrukturen zerstört wurden; weil eine Bevölkerung heranwächst, in der sich große Teile - allen Leistungsbewusstseins und der Belastungen entwöhnt - nicht mehr einbringen können

      Warum Sie mich auffordern, ich solle „erst mal meine Hausaufgaben machen“ entzieht sich meinen Verständnisses, ebenso, warum jeder auf mich „als Kollektivisten ein besonderes Auge werfen solle“. Und von einer Antwort, „wozu ein Staat da sei“, fühle ich mich nicht „überfordert“: Unter anderem für Erziehung jedenfalls nicht!

      Ich bleibe bei meiner Haltung, Undine zuzustimmen. Sie weiß, wovon sie spricht.

    • Susa
      02. August 2011 22:47

      Manchmal frage ich mich, wo der xRatio ausgekommen ist.....

    • xRatio (kein Partner)
      02. August 2011 23:55

      @Karl Rinnhofer 02. August 2011 16:39

      Sorry, habe Sie wohl wirklich mißverstanden, weil ich Staat und Individuum auf eine Ebene gesetzt sah.

      Da bin ich ziemlich allergisch. Der Staat ist für mich halt nur Mittel zum Zweck, nämlich zum Schutz des Individuums.
      Kam mir fast so vor, als würde man eine Pistole und deren Besitzer auf eine Stufe stellen. :-)

      Gewisse Kreise gehen da ja noch erheblich weiter und sehen Pistole bzw. Staat sogar ÜBER dem Individuum angesiedelt:
      Sozialistischer Kollektivismus,
      Staat "von Gottes Gnaden",
      Staat als "sittliche Idee" (Hegel),
      "Du bist nichts, Dein Volk ist alles" usw.

      Zu Fragen der Pädagogik mag ich mich nicht äußern, da ich davon nichts verstehe und auch nicht so genau gelesen habe.
      Persönlich bin ich der Meinung, man sollte Kinder möglichst frei aufwachsen lassen, sie nicht quasi dressieren, ihnen Anregungen geben und Möglichkeiten eröffnen,
      ihnen vor allem aber auch (rein negativ) die Grenzen aufzeigen, die für ein sozialverträgliches Verhalten niemals überschritten weden dürfen.

      Bitte also nochmals mein Mißverständnis zu entschuldigen.

  15. Appollonio (kein Partner)
    01. August 2011 10:02

    Im Prinzip ist die Sache einfach. Wir alle müssen großes Interesse an Chancengleichheit haben, aber natürlich nur am Anfang! Und jetzt kommt das große Missverständnis der Rotgrünen Gleichmacherei.

    Sie meinen nämlich, dass diese Chancengleichheit auch noch am Ende jeder Ausbildung gegeben sein muss. Man will einfach nicht wahrhaben, dass eben nicht alle Menschen gleich sind. Also werden sich wohl auch deren schulische Leistungen unterscheiden. Auch dann wenn man nichtmehr sitzenbleiben kann.

    • Josef Maierhofer
      05. August 2011 19:12

      @ Appollonio

      Genau dieser Fehler und noch viele andere, wie Gesetzesbeugung, Parteijustiz, Mobbing Andersdenkender, Verschwendung, Fremdenverherrlichung, u.v.a.m. sind die Merkmale, die auf Rot-Grün passen.

      Das Schlimmste ist die Selbstbedienung unter dem Namen 'Gerechtigkeit'.

      Die glauben, wenn sie regieren, müssten sie das ganze Leben jedes einzelnen vorschreiben und bestimmen.

      Es gibt ganz wenige Grundgesetze, deren Einhaltung das Zusammenleben regeln können, aber ganz sicher nicht die tausenden Anlassgesetzgebungen, die einander widersprechen und deren Nichteinhaltung für die Regierenden straffrei ausgeht und für die Gegner hart bestraft wird.

  16. cmh (kein Partner)
    01. August 2011 09:57

    Bitte Sie Rosi.

    Die Spöler sind doch immer die Bekämpfer der Machtgeilen aller Parteien. Jede Umfärbung ist sowas von kaltschneutzig und menschenverachtend.

    Wenn die Roten jemanden in existenzbedrohneder Weise vor die Türe setzen ist hingegen alles in bester Ordnung.

    • cmh (kein Partner)
      01. August 2011 09:58

      Es ist ärgerlich, dass bei einer falschen Eingabe bzw bei längerer Wartezeit das Posting nicht als Subkommentar eingeordnet, sondern an den Anfang gestellt wird.

  17. cmh (kein Partner)
    01. August 2011 09:48

    OT Auflösung der Gewerkschaften nach Vorschlag eines Herrn Dörfler

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/682360/Doerfler-schlaegt-Aufloesung-der-Gewerkschaften-vor-?_vl_backlink=/home/index.do

    Nicht dass dieser Vorschlag aus dem Süden kommt ist so lustig daran, sondern die Verteidigung durch ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser. Diese sieht darin "glatten Bruch mit anerkannten Menschenrechten"! Höhere Weihen hat ein privatrechtlicher Verein wohl noch nie für sich selbst postuliert.

    Diese Verteidigung ist die KAtastrophe - nicht der patscherte Angriff.

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      01. August 2011 13:04

      Irgendwie interessant scheint mir, dass vor Jahrzehnten eine Frau Christa Koenne Mittelschullehrerin in der katholischen Privatschule gewesen ist, in die meine Tochter gegangen ist. Der Name ist mir noch geläufig. Was hat sie wohl dazu gebracht, alles, was die Ideale der AHS ausmacht und unsere Schule positiv von anderen Ländern abhebt, jetzt plötzlich ganz pfui zu finden? How come? Aber egal, es bewahrheitet sich wieder einmal der Sinnspruch "Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche!"

    • Neppomuck (kein Partner)
      01. August 2011 14:34

      Frau Könne scheint eine von den vielen VisionärrInnen zu sein, die da meinen, die unmittelbar am Schulwesen Beteiligten (Schüler, Eltern, Lehrer) nicht in die Pflicht nehmen zu müssen, dafür aber alle Verantwortung dem "System" übertragen wollen.

      Was natürlich Unsinn ist, aber mit der linken Vorstellung von 'Bildung und deren Vermittlung' konform geht.

      Lehrer haben wenig Bezug zur Praxis des "wahren Lebens".
      Woher sollten sie auch?

  18. socrates
    01. August 2011 08:48

    C.S. hat begriffen, daß es mit frechen Lügen: "Die Verfassung muß geändert werden" und "Alle macht zu mir" nicht geht. Also greift sie zum zweitbesten Mittel, sie lenkt die Finanzen um.
    In der Schule argumentierte man früher: Im Namen der Bildung, dann: Im Nahmen der Schule, seit 30 Jahren: Im Nahmen der Schüler. Gemeint war immer:Im Nahmen der Behörde!
    Die spezielle Lüge ist dabei die Verbesserung der Bildung durch Weglassen der Kontrolle. Gerade die Länder mit Gesamtschule haben eine zentrale Kontrolle, damit sichergestellt ist, daß das Geld richtig eingesetzt wird und nicht die Parteibonzen unter Direktoren, Inspektoren, Lehrern, Professoren, Angestellten des Personals überhandnehmen.
    3 zentrale Prüfungen, eine am Ende der Volksschule, eine am Ende der Unterstufe und eine am Ende der Oberstufe, mit anschließender Veröffentlichung, Garantieren eine gute Bildung. Aber nichts fürchten unsere Herrscher mehr als Kontrolle durch das Volk.
    P.S. Wie schon gesagt: Zu Jesus sagten die Jünger "Meister", nicht "Doktor". Ich habe immer vertreten: Handwerk hat goldenen Boden!

  19. Segestes (kein Partner)
    01. August 2011 08:11

    Ihr Gestänkere zur "Neuen Mittelschule" zu kommentieren, ist mir eigentlich längst zu mühsam.
    Da kann ich mich genausogut mit meinem Radiowecker unterhalten.
    Was ich mir allerdings von Ihnen erwarte, Sie Bildungsexperte Sie, wäre ein durchdachter Gegenvorschlag!!!

    Oder soll alles in Sachen Bildung, trotz permanent letzklassiger Pisa-Ergebnisse, so bleiben wie es ist, bloß weil Sie für ein paar Gymnasien in Ihrem Multikulti-Loch Wien, durch jegliche bisher angedachte Reform, eine Nivellierung nach unten befürchten?
    Vielleicht sind Ihre einschlägigen Artikelchen aber auch nur redaktionelle Werbung, von den schwarzen Betonierern der GÖD finanziert?
    Wer da Ihrem Blog, in wessen Auftrag, groß spendet, ist ohnehin eine gute Frage....

    • cmh (kein Partner)
      01. August 2011 09:36

      Richtig, man kommt sich vor wie ein Radiowecker bei einem Schüler der Nixlernschule.

      Der Gegenvorschlag ist doch ganz einfach, wenn auch zu kurz.

      ER lautet : Anzahren!

      Wo sind denn die Schüler, die von Wissensdurst getrieben sind und sich für die Lehrinhalte interessieren? Auf die kommt es doch an und die müssten endlich wachgekitzelt werden.

      Um das zu kapieren braucht man nicht immer auf diese PISA-ERgebnisse schielen. Die sind doch für den Hugo. Bringen Sie doch besser eine Studie bei, in der die KArrieren der Absolventen der österreichischen Gymnasien und AHS international verglichen werden.

      Sie merken ja gar nicht mehr, dass Ihre Villa in Ravenna schon unter Wasser steht und die Gegend dank dieser von Ihnen gezeigten Einstellung schon lange malariaverseucht ist.

      Salve!

    • socrates
      01. August 2011 14:13

      Segestes
      Gegenvorschlag: 3 zentrale Prüfungen, mit 10, 15, 19 Jahren. Dann beginnt euch zu fürchten!

    • Konrad Loräntz
      01. August 2011 15:40

      @ Segestes

      Die mediokren Pisser-Ergebnisse wuchsen aber bestimmt nicht auf dem Kompost der AHS, sondern auf dem Mist der hochmultikultivierten Haupt- etc-Schulen. So schaut´s aus.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      01. August 2011 22:45

      Segestes, die Transparenzdatenbank gilt sicher nicht für Unterberger, die gilt nur für, hm, für wen eigentlich? Und merken Sie Sich den Einen, Zahlungen zu Lobbyzwecken sind nur bei linken Billigzeitungen verwerflich. ;)

      Fellner schießt übrigens zurück, wer's gestern gelesen hat.Lustig.

  20. Pfeffer (kein Partner)
    01. August 2011 07:43

    Die neuen Hauptschulen (das sind die NMS in Wirklichkeit!) haben eindeutig die Gymnasien von der Futterkrippe verdrängt.
    Würde Frau Schmied die Gymnasien genau so personell und finanziell ausstatten, wäre es ein leichtes Maturanten wirklich reif für weitere Studien oder das Berufsleben zu entlassen.
    Und: da dies ja derzeit ein wichtiges Argument in Richtung Eltern ist:
    auch die tausenden Nachhilfestunden für Gymnasiasten könnten sich die Eltern ersparen, gäbe es auch in Gymnasien kleinere Klassen und Förderlehrer...
    Schlusssatz:
    das ewige Gesudere der Benachteiligung sozial schlechter gestellter Schichten wird auch durch ständiges Wiederholen nicht wahr!
    In meiner Maturaklasse war nur zwei Kinder aus Akademikerfamilien; die anderen Eltern hatten alle nur den Pflichtschulabschluss, viele Schüler hatten ihren Vater im Krieg verloren und mussten von ihren Müttern "allein erzogen" werden.
    Und dennoch: zwei von uns wurden Univ.Prof., andere Primararzt, Chefchemiker, anerkannte Rechtsanwälte, hohe Beamte, Mittelschulprofessoren - keiner musste jemals das AMS bemühen...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      01. August 2011 22:51

      Ja komisch, dass Ihre Klassenkollegen, deren Väter im Krieg waren, kaum Akademikerkinder waren. Dabei studiert sich's doch ganz gut an der Ostfront.

  21. Neppomuck (kein Partner)
    01. August 2011 00:41

    Das von Frau Schmied praktizierte Prinzip des "Nase hoch und Daumen runter" sollte selbst einem Faymann sauer aufstoßen.

    Aber in manchen Kreisen dürfte "Denken" Glücksache sein.

  22. Haider
    31. Juli 2011 21:05

    Die marxistische Bildungspolitik im Zeitraffer:
    Vor über 100 Jahren: Die elementare und berufliche Fortbildung stellte unter den Maximen „Bildung macht frei!“ und „Wissen ist Macht!“ weitere Eckpfeiler der sozialistischen Bildungsarbeit dar.
    Heute: Niveaulosigkeit bringt Stimmenmaximierung, kritiklose dumme Massen sind Garant für Macht

    • cmh (kein Partner)
      01. August 2011 09:40

      Die Sozen sind eigentlich eine KAderpartei. Die von Ihnen zitierten Maximen gelten für die KAder und nicht für das "Volk".

  23. FranzAnton
    31. Juli 2011 20:24

    Motto: „Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt“.
    Im 19. Jahrhundert entstanden die linken Dogmen; Basis hiefür war ein gewaltiges Übel: Die fiese Ausbeutung der Lohnabhängigen und der Wohnungsmieter, welche – verständlicherweise – haßerfüllte Reaktionen, aber auch Solidarisierung jener, denen so übel mitgespielt wurde, hervorbrachte. Solidarisierung erfolgte in Vereinigungen, marxistisch orientierte Parteien entstanden, samt Gewerkschaften, Freizeitvereinen, Konsumvereinen, Jugendvereinen, Turnvereinen etc., kurzum, einer sehr schlagkräftigen Organisation. Letztere hat für die Menschen sehr viel Gutes erreicht, Arbeitszeitbeschränkung, Urlaubsanspruch, Krankenversicherung, etc., etc, all die sozialen goodies.
    Allerdings: das Fundament, der philosophische Unterbau, auf welchem diese (aktuell immer noch äußerst schlagkräftige) Organisation aufbaute, war ein extremes, und, es wurde niemals wirklich der modernen Realität angepaßt.
    Der – aktuell nicht mehr begründete - Groll auf alle selbständig Agierenden, nicht dem Parteiapparat unterworfenen, führte zu allerhand Unzukömmlichkeiten. Unsere Unternehmer haben überdimensional hohe Verantwortung für ihre Bediensteten zu tragen; begehen diese Fehler, muß der Unternehmer dafür haften. Dies mindert Arbeitqualität und treibt Preise in die Höhe. Auch haben Unternehmer - naturgemäß - keinerlei gesetzliche Arbeitszeitbeschränkungen; sie müssen sich sorgen und arbeiten bis zum Umfallen, um erfolgreich zu sein.
    In meiner Branche (Vermessungswesen) beginnt die Pensionsberechtigung – für den Ingenieurkonsulenten, aber nicht für seine Angestellten natürlich - mit 70 (!) Jahren, mehr gibt das Umlagesystem nicht her, so ist die Realität.
    Anderes Beispiel: Selbständige Betreuerinnen/Pflegerinnen gebrechlicher Menschen verdienen im Zeitraum von vierzehn 24 – Stundentagen incl. Sozialversicherungsabgaben durchschnittlich € 840.- zuzügl. Fahrtkosten; sie haben während dieser 14 Tage de facto niemals Freizeit, denn es ist meist kein Ersatz vorhanden. Das summiert sich auf etwa € 2000.- zuzügl. Verpflegung im Monat, welcher Betrag bei 2 Verdiensten häufig leistbar ist. Angstellte Betreuerinnen/Pflegerinnen wären demgegenüber aufgrund der Sozialgesetzgebung für 99 % der Menschen unbezahlbar.
    Daher, und weil es sich zumeist um selbständige Ausländerinnen handelt, wird diese Thematik von der Sozialpolitik ignoriert; vielmehr bekommen die Pfleglinge öffentliche Zuschüsse, um sie nicht in die extrem teuren ( das Vierfache obigen Betrages ist realistisch) Pflegeheime aufnehmen zu müssen.
    Kurzum: Es scheint, als hätten Sozialparteien es auf Kosten der Unternehmermenschen geschafft, ihre Klientel (und das ist die Mehrheit) massiv zu bevorzugen.
    Das schlimmste Übel liegt aber in der sozialistischen Ideologie begründet, (wie erwähnt, vom vorvorigen Jahrhundert stammend) mit ihrer gleichmacherischen, radikalen, Eigendenken tendentiell unterdrückenden Grundtendenz (Marke „ohne Partei sind wir nichts“, oder „wes Brot ich esse, des Lied ich singe“).
    Zufolge ihrer traditionell hervorragenden Organisation hat die Linke bei uns mediale Lufthoheit, und kann die verqueren Bestandteile ihrer Philosophie (es ist nicht alles, was sie vertreten, übel) ungehindert verbreiten. Der aktuelle Staatschuldenstand, die zerrütteten Ehen, der Geburtenmangel, die sinkende Moral, sind Ausfluß davon, aber auch, die Schwäche der bürgerlichen Kräfte, welche, offensichtlich saturiert, den linken Angriffen zu wenig Substanzielles entgegenzuhalten in der Lage erscheinen.
    Dieser seit dem Populisten Kreisky (welcher sich übrigens nicht scheute, ex - Nazis und Kummerln, unmoralischerweise, in Regierung und Partei aufzunehmen) beschrittene Weg droht, primär zufolge des absehbaren finanziellen Abgrundes, ins allgemeine Desaster/Chaos zu münden, bürgerkriegsähnliche Zustände nicht ausgeschlossen.
    Keine politische Partei wird uns davor retten, denn diese Parteien geben ja immer vor, in der Lage zu sein, den Menschen sämtliche Probleme, insbesondere das eigenständige, mühsame Denken, abzunehmen. Angesichts des aktuellen europäischen (und amerikanischen) Schuldenhorrors könnte aber jeder Denkfähige erkennen, daß diese Einstellung der Politiker – und der Menschen gegenüber der Politik - grundfalsch ist.
    Selberdenken jedes Einzelnen, samt Hinterfragen aller Politiktendenzen, wäre dringendst angesagt.
    Daher plädiere ich zu x-ten Mal:
    Die Rettung „unserer Welt“ ist – ausschließlich (!) - per Implementierung direktdemokratischer Elemente in unsere Verfassung möglich; die Menschen würden damit motiviert, selber zu überlegen, was gut für sie ist, und was, ggf. a la longue, schädlich, und sie würden zweifellos die meisten Unzukömmlichkeiten abstellen, so, wie sie es in der Schweiz auch halten.
    A.U’s heutige rhetorische Frage, wer unsere Kinder vor der aktuellen Politik retten könne, beantwortet sich m.E. in obigem Sinn; direktdemokratisch (analog der Schweiz) würde mit Sicherheit funktionieren; wer meint, daß es anders auch ginge, möge bitte seinen Königsweg kundtun.
    Wir selber also, jeder Einzelne – viribus unitis natürlich – müßten in das Rad der Geschichte eingreifen; „sudern“ (copyright: Gusi) allein wäre zu wenig.
    Den Weg hiezu müßten wir, sicher äußerst schweißtreibend, selber gehen. Die unterdrückten sozialistischen Arbeiter von anno dazumal haben dies geschafft, obwohl es gewiß viel schweißtreibender und riskanter war als es unter den jetzigen Umständen wäre; den Stein der Weisen haben sie dabei aber sichtlich nicht gefunden (woran wir aktuell laborieren); leider agieren jetzt nämlich deren Epigonen als Meinungsunterdrücker, wie halt das Leben so spielt.

  24. contra
    31. Juli 2011 19:45

    OT

    Jetzt schwingen die Sozis tatsächlich beide Keulen im Gleichschritt!

    Der Gewerkschafter Hermann Lipitsch zu LH Dörflers Vorschlag auf Abschaffung der Gewerkschaften:

    "ÖGB-Vorsitzender Nationalratsabgeordneter Hermann Lipitsch sagte in einer Reaktion am Sonntag gegenüber der APA, er sei "bestürzt" darüber, dass es LH Dörfler nach dem grausamen Vorfall in Oslo wagt, derartige Vorschläge zu präsentierten. Die Abschaffung der Gewerkschaften war in der Zeit des Nationalsozialismus ein zentraler diktatorischer Schritt, so Lipitsch. Offenbar sei Dörfler ein Feind der Demokratie. "

    Des homa braucht! :-(

    • Cotopaxi
      31. Juli 2011 20:01

      Lipitsch wer?

    • contra
      31. Juli 2011 20:08

      @Cotopaxi

      ;-)

      Jedenfalls wird er rasch Nachahmer bei seinen Genossen finden!

    • Alexander Renneberg
      31. Juli 2011 20:10

      vorallem nach den grausamen vorfällen in oslo....der typ ist wahrlich ein ar.........loch.
      sorry.
      im notfall treten ich bei dem gewerkschafter den wahrheitsbeweis an, sollte er mich verklagen ;-)

    • contra
      31. Juli 2011 20:25

      @A. Renneberg

      Meine Unterstützung haben Sie jedenfalls, immerhin! ;-)

    • mischu
      31. Juli 2011 20:27

      Hätte das ein Rechter so gebracht, würde schon wieder ein Orkan im Medienwald losbrechen und er müßte sofort ausgeschlossen werden!

    • cmh (kein Partner)
      01. August 2011 09:50

      Asche auf mein Haupt - ich sollte immer erst lesen bevor ich poste.

      Andererseits wird dadurch doch auch ein gewisser Gleichklang in der Wahrnehmung öffentlich.

  25. Rosi
    31. Juli 2011 16:38

    Die SPÖ - und ihre hehre Vertreterin Schmied - haben andere Werte.
    Oberstes Ziel der SPÖ ist der Ausbau ihrer Macht. Das Minimum für dieses oberste Ziel ist der Machterhalt - jetzt. Alles andere ist diesem Ziel unterzuordnen.
    Daß dabei einige Dinge, die fleißige Bürger mühevoll jahrzehntelang aufgebaut hat, zu Bruch gehen, ist für die SPÖ bestenfalls ein Kollateralschaden. Sehr wahrscheinlich ist es der SPÖ gleichgültig, oder im Gegenteil sogar erwünscht, weil es die Position der Konservativen schwächt.

    Bis zu welchen Schitten die SPÖ fähig ist, falls ihr Machtverlust droht, haben wir mindestens zweimal - Waldheim und Sanktionen - miterlebt.
    Das eigene Land über das Ausland zu sanktionieren, ist wirklich das Letzte.

    Darum sehne ich nichts so herbei, wie die lächerlichen Donnerstag-Abend-Demos, die ein Indikator sind, daß die SPÖ ihr oberstes Ziel wieder einmal verfehlt hat, und so wieder Ruhe, Produktivität und Ordnung im Land einkehren können.
    (Wobei nicht alle Typen auf diesen Donnerstag-Abend-Demos mir geheuer sind. Denn ich weiß trotz versuchter Gehirnwäsche der Medien, daß Spinner jeder Couleur gefährlich werden können.)

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  26. Helmut Graser
    31. Juli 2011 16:12

    Gar keine Frage, wir schützen unsere Kinder vor der Politik.

    Nach der Herausgabe unseres ECHO der himmelschreienden Diskriminierung österreichischer Steuerzahler gründen wir demnächst die elitäre Privatschule "Österreichisches Gymnasium und Schule der leistungsorientierten Nationalökonomie".

    Kinder von aktiven Parteimitgliedern zahlen den doppelten Mitgliedsbeitrag. Kinder von KMU's und Einzelunternehmern die Hälfte.

    Der Business Case kann gar nicht schief gehen ;-)

    http://www.conwutatio.at

    • Brigitte Imb
      31. Juli 2011 16:32

      Du schießt wieder einmal den Vogel ab..........i hau mi o:-))

      Eigentlich eine brilliante Idee, die gar nicht belächelt werden sollte und, falls Privatschulen nicht von den Linken für Nichtlinke per Erlass verboten werden, bin ich ziemlich sicher, dass diese, wie seit eh und je, für geistige Eliten sorgen werden - allen Einheitsschulen zum Trotz!

    • Helmut Graser
      31. Juli 2011 16:41

      ... ich feile nur noch am Namen, vielleicht "Österreichisches conwutantisches Gymnasium und Schule der leistungsorientierten Nationalökonomie"? ;-)

    • Alexander Renneberg
      31. Juli 2011 16:48

      helmut, wenn ich die schulbücher drucken darf bin ich dabei ;-)
      (weil ich doch so einen supereren zugang zu einer druckmaschine habe, wie ein (....) mitposter so listig bemerkt hat)

    • Helmut Graser
      31. Juli 2011 17:26

      @Alexander Renneberg

      Selbstverständlich darfst Du die Schulbücher drucken, aber nur wenn der Karl Rinnhofer den Klassenvorstand der 1A macht und der terbuan in der ersten Reihe sitzt :-)

      Habe aber bitte Verständnis, dass ich zu Dir nicht allzu untertänig bin, nur weil Du diesen superen Zugang zur Druckmaschine hast. Wir sind ja schliesslich bitte in der neoliberalen bösen kapitalistischen Marktwirtschaft und es gibt auch andere Druckmaschinen ;-)

    • inside
      31. Juli 2011 17:32

      Ich wüsste jemanden, der den Schulwart machen könnte. Gleichzeitig Salat und an Fetz'n. Na? Interesse?

    • Helmut Graser
      31. Juli 2011 17:37

      @inside

      Nur zur Sicherheit: Bitte keine(n) schwule(n) Nigerianer_in als Schulwart! Das wäre rassistische Hetze und davon distanzieren wir uns als conwutantische Eliteschule ganz deutlich!

    • Alexander Renneberg
      31. Juli 2011 17:44

      helmut vorsicht, jetzt wird gleich der listige forumssheriff aktiv.

      inside, ist nicht der schulwart so ein bißl ein sheriff für arme? da kenn ich wen. :-)

    • terbuan
      31. Juli 2011 17:44

      Wenn der Karl Rinnhofer mitmacht, dann sitzt der terbuan auch in der 1. Reihe, aber nur wenn die undine und die brechstange neben ihm sitzt (zum Abschreiben) und der Klassensprecher möchte er auch werden, vorlaut wie er nunmal ist! :-)

    • Alexander Renneberg
      31. Juli 2011 17:56

      sorry terbuan, das mit dem klassensprecher wird nix. das macht der mit der größten klappe. ;-)

    • Helmut Graser
      31. Juli 2011 18:04

      Na gut, dann planen wir mal ...

      Schulbücher: Renneberg
      Klassenvorstand: Rinnhofer
      Chemieunterricht: durga, wer sonst
      Klassensprecher: der mit der größten Klappe, wer sonst
      Betriebswirtschaft: Rürü
      Politische Bildung: Rainhard
      Medienbildung: Der Chef
      Schulwart: kein(e) schwule(r) Nigerianer_in

      Könnte klappen ...

    • contra
      31. Juli 2011 18:07

      Ehrenamtlicher Direktor: A. U.!

      Der Spaß nimmt mehr und mehr Gestalt an!;-)

    • Helmut Graser
      31. Juli 2011 18:11

      @contra

      Ich hätte "Medienbildung" für ihn vorgesehen, aber ehrenamtlicher Direktor geht sich nebenbei immer noch aus :-)

    • Alexander Renneberg
      31. Juli 2011 18:12

      na servas, da werd ich dann von herrn klavo rinnhofer zum direktor e.h. a.u. geschickt.

      ob das noch ein spass ist? :-)

    • Alexander Renneberg
      31. Juli 2011 18:15

      helmut: medienbildung? da sitzt dann der christian rainer und der armin thurnher neben uns, weil die bisher immer durchgefallen sind.

      wer kann das wollen?

    • Helmut Graser
      31. Juli 2011 18:16

      @Alex

      Nimm Dir dann am besten eine ganz dicke Scheibe Brot mit, für das ganze Fett, dass Du ..... ;-)

    • Helmut Graser
      31. Juli 2011 18:18

      @Alex

      Durchfallen gibt es natürlich bei uns.

      Die beiden dürfen die Klasse dann halt hundertmal machen, solange Papi oder Mami das Schuldgeld brennen! ;-)

    • Alexander Renneberg
      31. Juli 2011 18:38

      helmut, klar, das nennt man freie marktwirtschaft. hatte ich vergessen. sorry.

    • durga
      31. Juli 2011 19:01

      mein hochgebildeter Kater meint, daß er auch das eine oder andere Fach übernehmen könnte, vorzugsweise Matehematik.

    • Helmut Graser
      31. Juli 2011 19:26

      @durga

      ... das könnte vielleicht doch ein klein wenig zu elitär werden, oder? ;-)

    • inside
      31. Juli 2011 19:47

      Empfehle für die linken Alternativprojekte den Herrn "Holland" als Direktor und als Ort würde sich die Baumgasse anbieten... :-)

    • cmh (kein Partner)
      01. August 2011 10:00

      Schwule Nigerianerinnen gibt es nicht.

    • Florin
      01. August 2011 11:57

      Die Baumgasse im ehemaligen (?) Repentenparadies Bad Aussee? ;)

    • terbuan
      01. August 2011 13:55

      Nein Florin,
      das Schulzentrum Bad Ausse hat die Adresse
      Bahnhofstraße 150, 8990 Bad Aussee
      die gemeinte Baumgasse liegt im 3. Wiener Bezirk ;-)

    • Florin
      01. August 2011 15:04

      @ terbuan

      Die "Adresse" war keinswegs ernsthaft gemeint sondern bezog sich auf das Versprechen der "immerwährenden Klassenwiederholungen";)

  27. Brigitte Imb
    31. Juli 2011 15:50

    NUR der Wähler kann unsere Kinder vor dieser unsäglichen Bildungspolitik schützen, allerdings kommen berechtigte Zweifel auf, ob diese Übung gelingen kann.
    Zu unser aller Leid, hat nämlich die Politik bereits enormen Schaden angerichtet und vieles deutet darauf hin, dass sich die Abwärtsspirale weiter dreht.
    Fr. Schmied ist offensichtlich fest entschlossen, ein Bildungssystem à la DDR umzusetzen, koste es was es wolle.

    Die Politiker sollen endlich ablassen, sich in jedem Bereich zerstörend einzumischen, denn es liegt auf der Hand, dass diese Herrschaften nicht das Zeug dazu haben, pos. gestalterisch einzuwirken. Im Fall der Bildungspolitik ist es nebenbei eine besondere Groteske, dass ausgerechnet die Zerstörerin einer Bank mit der \"Sanierung\" des Bildungssystems beauftragt wird. Od. setzen die Roten genau auf diesen \"Erfolg\"? Keiner darf \"g´scheiter\" werden als der Hr. Bundeskasperl?! Allerdings muß dann in weiterer Folge Österreich als Zentralnarrenhaus der EU betrachtet werden.
    Die Roten haben die Dummheit zu ihrer Ideologie erchoren, bei den Schwarzen gibt es offensichtlich gar keine Ideologie.

    • cmh (kein Partner)
      01. August 2011 10:08

      Nur der Wähler?

      Ich denke da immer an den Herrn Edlinger und die Donnerstagsdemonstrationen.

      Dann lasse ich mein bescheidenes historisches Schulwissen Revue passieren. Wen hätten wir denn da?

      Renner: Wetterfahne, Marxist und jemand, der ein höchstes Staatsamt zugunsten seiner "Gesinnungsgemeinschaft" Schaden nehmen lässt.

      Sinowatz: Nur sein Pferd war bei der SA (hat aber damals mit einer Verurteilung geendet)

      Gusenbauer: hat sich nach Schröderschem Vorbild an die Macht gelogen.

      Fischermans Friend Aigner und Genossen samt EU Sanktionen

      Faymanns Wahlzuckerlfüllhorn

      Fischer himself, der sich als BP nicht zu blöde ist, seinem (wohl offensichtlich auch ruhend gestellten) Parteifreund Gusenbauer vor laufender Kamera beim Spaziergang über den Hof zum Wahlerfolg zu gratulieren.

      etc etc pp (MIt der Zeit wird das langweilig, aber nie falsch oder gar ungefährlich)

  28. Karl Rinnhofer
    31. Juli 2011 14:21

    Das „Aushungern“ der Gymnasien im Vergleich zu den Dotierungen der Neuen Mittelschule mindestens so ausgeprägt wie von Dr. Unterberger beschrieben: Es werden nicht nur die Klassenschülerhöchstzahlen nicht annähernd eingehalten, deren Senkung auf 25 bereits vor 5 Jahren plakativ verkündet worden war; auch die ebenso gesetzlich vorgesehenen Gruppenteilungen (Sprachen, Informatik) nicht: Stets wird mit „Mangel an Werteinheiten“ argumentiert; es müsse „doch jedem klar sein, dass gespart werden müsse – in Zeiten wie diesen...!“ Dabei ist immer nur ein Lehrer vorgesehen.

    Für die Neue Mittelschule gilt das Gegenteil: Über sie wird überraschend das Füllhorn geleert – zumindest in der Phase, in der sie in Konkurrenz zum Gymnasium steht. Wenn sie einmal – wie politisch gewünscht – als Regelschule eingeführt ist , wird das grundlegend anders sein. Die Klassen/Gruppengrößen sind teilweise so klein, wie sie in Gymnasien niemand zu erträumen wagt, zudem ist für je 2- - 3 Lehrer die budgetäre Bedeckung vorhanden. Denn „Bildung muss uns etwas wert“ sein, sie sei eine „Zukunftsinvestition“ – welch selektive Wahrnehmung von budgetären Möglichkeiten!

    Besonders gravierend ist es in den „Alten Sprachen“ Ich kann authentisch von 34 – 36 Schülern in Lateinklassen berichten, die nicht geteilt wurden, Unterrichtsräume und Lehrer wären zur Verfügung gestanden; letztere wurden in ausbildungsfremden Fächern eingesetzt. Latein hat in der gewünschten Struktur der Unterstufe keinen Platz mehr, muss in der Oberstufe das Gnadenbrot einer dahinschwindenden Tradition essen. Seine Dotierung wurde de facto von 24 auf 12 bzw. 13 Unterrichtsstunden gekürzt, zudem ist es abwählbar; damit wird es von einem Anspruchs-vollen, strikt formalbildenden Fach zu einem 0815-Realienfach ohne spezifischem Anforderungscharakter degradiert, zum zu „überleben“. Auf Griechisch lohnen Angriffe längst nicht mehr. Lehrer mit Anspruchsniveau werden notorisch zu Schädlingen ihrer Dienststellen erklärt. Schulaufsichtsbeamte und Vorgesetzte auf verschiedenen Ebenen stemmten sich früher weitgehend verlässlich gegen diese Entwicklung stemmten; „fordernde“ Lehrer in ihrem konfliktreichen Feld, Erwartungen in die Validität ausgestellter Atteste sicherzustellen, zu unterstützen. Doch sie wurden/werden tendenziell zunehmend durch ideologiehörige Parteifunktionäre ersetzt (auch wenn ich diese Aussagen nicht generalisierend treffe), „anspruchsvolle“ Lehrerfossilien von Informationsveranstaltungen ferngehalten und (auch von Amtswegen) hinausgemobbt .

    Die Bildungspolitik der staatlichen Schule ist ein Verrat an den bildungsfernen Schichten, denen man ursprünglich „Chancengleichheit“ einräumen wollte. Nur mehr finanzstarke Eltern (die ihre Kinder in „echte; nicht der staatlichen Schulaufsicht unterworfene Privatschulen geben können) und Funktionärseliten, die sich einem Zwang zu Gesinnungsprostitution unterworfen haben, erhalten tendenziell Chance auf Zuweisung von Karrierechancen. Akademisches Proletariat auf der einen, Fachkräftemangel auf der anderen Seite.
    Man reagiert durch weitere Inflationierung der Bildungsabschlüsse – und Anwerben ausländischer Fachkräfte.

    Ein letztes Wort zur Gesamtschule: 1. Man sehe sich die nachweisliche Unterlegenheit dieser in Deutschland an, wo beide Systeme weitgehend bundesländerspezifisch nebeneinander her laufen. In Ländern, wo Aufsteigen mit mehreren Nicht genügend eingeführt wurde, stiegen auch die Drop-out-Raten enorm – „Durchfallen“ hatte man zuvor aus dem begrifflichen Verkehr gezogen (man beachte den semantischen Betrug!), jeden in gleicher Weise für begabt erklärt. Aus mangelnden Lernerfolgen schultyp-ungeeigneter Schüler wurden „insuffiziente Unterrichtserfolge der Lehrer“. Welch „Bemerkens-werte“ Schulzuweisungs-Umkehr!

    Doch wozu die Befürchtungen? „Gesamtschule“ will man ja gar nicht – nur eine „Gemeinsame Schule aller 10-14/15-Jährigen“ eine „Neue“ (Mittel-)Schule halt (man beachte die Konnotation: „Neu“ ist „innovativ“; jede Alternative dazu ist somit „obsolet“). Ein prominenter Vertreter unserer Bildungshierarchie verkündete unlängst anlässlich einer Maturantenverabschiedung: „Heuer gibt es bereits mehr ausgezeichnete Maturanten als es in den frühen Siebziger Jahren Maturanten überhaupt gab, und diese machen in einigen Schulen schon mehr als ein Drittel aller Reifeprüflinge aus“. Welcher Quantensprung in der „pädagogischen Suffizienz“. Externe Kompetenzüberprüfungen (P.:I.S.A. etc.). Aussagen von Arbeitgebern und Unis über Wissen/Können der Schulabgänger und deren Belastbarkeit muss man ja nicht ernstnehmen - es sei denn man instrumentalisiert sie für die sattsam bekannten „Qualitätsverbesserungs- Reformen“ (s.o.)

    • terbuan
      31. Juli 2011 14:36

      Karl Rinnhofer
      Danke, wieder einmal eine großartige Analyse unseres aus dem Ruder laufenden (gelaufenen) Bildungssystems!
      *****!

    • ambrosius
      31. Juli 2011 14:47

      Auch von meiner Seite Dank und Anerkennung! Ich möchte heute kein pflichtbewusster Lehrer sein !

    • terbuan
      31. Juli 2011 15:04

      Werter ambrosius,
      Ich habe das Privileg, Karl Rinnhofer persönlich zu kennen.
      Jeder Schüler, der ihn nicht zum Lehrer hat oder hatte, hat für sein Leben etwas versäumt.
      Am liebsten würde ich bei ihm nochmals zur Schule gehen! :-)
      mfG
      terbuan@aon.at

    • Wertkonservativer
      31. Juli 2011 15:21

      Terbuan: ich auch!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • ProConsul
      31. Juli 2011 17:22

      auch ich habe Prof. Rinnhofer kurz bei dem Unterberger-Stammtisch im 1.Bezirk kennengelernt und kann nur sagen: meine vollste Hochachtung!

    • ambrosius
      31. Juli 2011 19:19

      Lieber Terbuan ! Ich habe nicht vergessen, welchen Reichtumg ich von guten Lehrern bekommen habe unter welchen Bildungsdefiziten ich leide durch Lehrer, die sich nicht die Mühe gemacht haben oder nicht fähig waren, den Stoff ordentlich zu vermitteln.
      Meine Bemerkung ging in der Richtung, daß ich Lehrer von Qualität bedaure und es bei den Lehrern meiner Kinder erlebt habe, die plötzlich in die Pension drängen, weil ihnen qualitätsvolles Unterrichten vermiest wurde. So habe ich das gemeint !

    • terbuan
      31. Juli 2011 19:57

      Lieber ambrosius,
      nicht anders habe ich es verstanden!

    • Undine
      31. Juli 2011 22:42

      Ich hatte kürzlich das große Vergnügen, in kleinem Kreis völlig ungeplant aus dem Gespräch heraus eine "LATEIN-und GESCHICHTSSTUNDE", spontan gehalten von Prof. Karl RINNHOFER, erleben zu dürfen. Caesars "De bello gallico", in meiner Erinnerung eine reichlich trockene Angelegenheit, wurde zum phantastischen Erlebnis, ebenso die Parallelen, die er mit der Gegenwart zog. Uns wurde regelrecht der Mund wässrig gemacht; wir konnten gar nicht genug kriegen. Prof. Rinnhofer hat uns mit seiner Begeisterung und mit seinem Feuer einfach mitgerissen, und wir beneideten seine Schüler, die das große Glück haben, ihn zum Professor zu haben. Wer da nicht Lust verspürt, Latein zu lernen, dem ist nicht zu helfen. Leider sind solch leidenschaftliche, engagierte, fordernde Professoren im heutigen Schulsystem gar nicht erwünscht und das ist eine TRAGÖDIE, die uns noch gewaltig zu schaffen machen wird!
      Da Prof. Rinnhofer ein sehr bescheidener Mensch ist, hoffe ich trotzdem sehr, daß ich ihn jetzt nicht allzusehr in Verlegenheit gebracht habe; aber es hat einfach herausmüssen!

    • Karl Rinnhofer
      01. August 2011 01:50

      @Terbuan, @ Ambrosius @ Wertkonservativer @Proconsul, @Undine
      Die so positive Reaktion gebe ich sofort mir bekannten Lehrern zu deren Bestärkung weiter, die mit Höchsteinsatz für Konkurrenzfähigkeit Ihrer Schüler stehen und sich eben deshalb - ideologische Vorgaben nicht erfüllend – permanent nach vielen Richtungen hin entschuldigen müssen.

      Persönlich empfinde ich es aufrichtig als Ehre, von Verantwortungs-Bürgern, die ich in Begegnungen und/oder Blog-Beiträgen kennen- und schätzen lern(t)e, in dieser Weise anerkannt zu werden. Dafür ein herzliches DANKE!

      Zugleich bitte ich die Unachtsamkeiten meines Textes mit nächtlicher Unkonzentriertheit am Mini-Netbook zu entschuldigen: 3. Absatz, 8. Zeile.: „um“ statt „zum“; 11. Zeile.: zweites „stemmten“ gehört getilgt, 5. Absatz, letzte Zeile„Schuldzuweisungs-Umkehr“ statt „Schulzuweisungs-Umkehr“.

    • terbuan
      01. August 2011 13:26

      @all
      Nach dem Durchlesen dieses threads hat meine Frau gemeint:
      "Gott sei Dank gehen unsere Enkelkinder in Deutschland in die Schule!"
      Ich kann ihr nur beipflichten, dabei geht es um ein öffentliches Gymnasium in der Landeshauptstadt Potsdam des roten Bundeslandes Brandenburg mit jahrzehntelanger DDR-Erfahrung!
      Es kann auch anders gehen, es muß nicht nur an der Politik liegen, liegt es an der fehlenden Autonomie, an den Schülern, den Elternhäusern? Ich weiß es nicht.

  29. machmuss verschiebnix
    31. Juli 2011 14:01


    Es gibt immer noch Schul-Abgänger, die selbständig Denken können .
    Dieser Zustand ist untragbar (für die SOZIS)


    Aber endlich ist der Durchbruch in reichweite: Rot-Wähler aus der Retorte !

  30. RR Prof. Reinhard Horner
    31. Juli 2011 13:27

    reinhard.horner@chello.at

    Schulpolitik mit Täuschungen aller Art?

    Wie weit sich die Schulpolitik bereits von einer ernstlichen Bildungspolitik verabschiedet hat, ist trotz allen Täuschungsmanövern unschwer festzustellen.

    Dass Frau Hofrätin Christa Koenne, die durch die ÖVP etwas geworden ist, sich bei allen Zerstörungsaktionen gegen die AHS zur Dienerin macht, ist nicht verwunderlich, weil ihr geringes pädagogisches Verstehen und Wollen, wie sie schon oft erkennen ließ, ihr keine Hemmungen auferlegt. Dass sie nun auch ihre Unterstützung für die insgeheime bis brutale Abwürgung der Gymnasien so deutlich offenlegt, ist als dankenswert ehrlich einzuschätzen.

    Die Heranbildung zu persönlichen Qualitäten mit eingebundener Ausbildung möglichst unmittelbar nutzbringender Qualifikationen übersteigt den Horizont und folglich die Absichten dieser „Schulreformer“, die sich mit wenigen organisatorischen Veränderungen begnügen, die aber mit allen Mitteln durchdrücken möchten. Die anstehenden Herausforderungen für eine zukunftstaugliche Reform der Lerninhalte, der Lernwege bis in das permanente lebensdurchdringende Lernen, der Lernressourcen etc. bleiben offen; sie werden höchstens gelegentlich gestreift.

    Wie grob fahrlässig die Fakten angegangen werden, zeigt sich an dem Beispiel, dass – abgesehen von den fehlenden Ressourcen für die Schüler – die Käfighaltung der Lehrkräfte in völlig unzureichenden, ja unzumutbar ausgestatteten Lehrerzimmern in vielen Schulen weiter betrieben, aber von einer längeren Anwesenheit geschwafelt wird.

    Wofern es bei der Oberstufenreform nicht um ein leistungshemmendes Abschaffen des Repetierens, sondern um wirksame Förderungen mittels Teilwiederholungen geht, muss im Übrigen auffallen, dass just die Berufsschulen – in primitiver Ausgrenzung dieser Heranbildung von Fachkräften – dabei ausgenommen werden sollen.

    Der AHS-Direktorin i. R. Koenne, die sich auch an den Bifie-Aktionen einschließlich der Täuschungen beteiligt, sollte hinlänglich bekannt sein, wie die österreichischen AHS selbst in der äußerst schiefen PISA-Lernerfolgsbeurteilung nicht so schlecht dastehen.

    PISA aktuell Lesen Mathematik Naturwissenschaften
    Durchschnitt
    Finnlands 536 Punkte 541 Punkte 554 Punkte
    Gymnasien
    Österreichs 553 Punkte 570 Punkte 570 Punkte

    Quelle: Jahresbericht 2010/11 „meines“ BG/BRG Mödling, Keimgasse.

    • Karl Rinnhofer
      31. Juli 2011 23:42

      @RR Prof. Reinhard Horner
      Ein wichtiger Hinweis auf Fakten, die notorisch im pädagogischen (vielmehr ideologischen) Diskurs fern aller intellektuellen Redlichkeit aus dem Verkehrs gezogen werden, da sie nicht ins "Puzzle" der Schulideologen passen, die doch auf den Ruin eben der erfolgreichsten Schulformen zielt.

      Auch Ihre Kritik an der Ausgrenzung der (wichtigen) Berufsschulen ist zutreffend und brisant.

  31. HJR
    31. Juli 2011 12:59

    Was nicht nur an diesem Tagebuch-Eintrag AUs, sondern auch an vielen anderen der jüngsten Zeit (vielleicht auch wegen des Kontrastes zum "Sommerloch") überdeutlich sichtbar wird, ist Zweierlei:

    Zum Ersten wird immer deutlicher, dass "die Linke" keineswegs "dumm und faul" ist (oder wie immer Treichl das ausgedrückt hat), sondern dass diese Attribute ausschließlich auf "unsere" Repräsentanten anwendbar sind. Denn die Linke hat es - nicht nur und nicht erst in Person der Claudia Schmied - verstanden, dem erstrangigen politischen Ziel ihrer Couleur, nämlich der Gleicheit (des Magens, des Einkommens, der Meinungsäußerung, der Geschlechterzugehörigkeit und leider auch des (islamischen) Rechts) in den letzten beiden Jahrzehnten ein bedeutendes Stück näher zu kommen. Und niemand komme mir und sage, dies wäre nicht das Ergebnis einer planvollen Vorgangsweise, welcher eine stringente Strategie zugrunde liegt, die mit beachtlichem taktischen Geschick und großer Ausdauer zum Erfolg geführt wurde. Und die größte Leistung dabei ist wahrscheinlich, dass die Umsetzung dieser Strategie praktisch ohne nennenswerten Widerstand der "anderen" erfolgen konnte.
    Wagt man eine Vorhersage über das Endziel dieser Strategie, so drängt sich eigentlich nur mehr das Muster einer kommunistischen "Volksdemokratie" auf, die in unserem Fall vielleicht nicht von einer sozialistischen Einheitspartei, sondern möglicherweise von einer "sozialistischen Union" repräsentiert wird. Diese Vision führt mich

    zum Zweitenzu der Frage, wie dies möglich war. Als Ungläubiger in bezug auf monokausale Erklärungen möchte ich hier Folgendes anbieten:
    Das "karthagenische Trauma" des ersten Weltkrieges ("... carthaginem delendam esse") hinterließ einen Haufen Leute, die nicht mehr wussten, wo sie intellektuell, politisch und gesellschaftlich hingehörten. Die Kelsenverfassung von 1920 hätte zwar die Möglichkeit geboten, eine "demokratische Republik" zu konstituieren, wurde jedoch weder von den damaligen Politikern noch vom orientierungslos gewordenen Volk (wie auch) verstanden, geschweige denn sachgerecht umgesetzt. Statt sich an den "alten" europäischen Demokratien (England und Frankreich) zu orientieren, klammerte man sich an "Parteien", welche in der Kelsenverfassung lediglich die Rolle "der Mitwirkung bei der Meinungsbildung" spielen sollten (ich vermute ja, dass der damals noch nicht bekannte und daher auch nicht quantifizierte Begriff des "funktionalen Analphabeten" schon in erheblichen Maße hätte konstatiert werden können). Was diese Parteien unter "Meinungsbildung" verstanden wurde in den Ereignissen der Zwischenkriegsszeit leider nur zu deutlich.
    Das Trauma des WK2 haben wir dann so verarbeitet, dann wir froh waren, überlebt zu haben, (erfolgreich) in die Opferrolle schlüpften und im Übrigen im Wesentlichen an das Staatsgemurks der Vorkriegszeit anknüpften. Das bedeutete, dass die Parteien wieder die "Hauptmanager" unseres Staates wurden; mit dem (durch die sowjetische Besatzung beförderten) Unterschied, dass ein notwendiger, überparteilicher Zusammenhalt konstruiert wurde - der "Proporz" war geboren. Dieser Proporz zog es nach sich, dass die beiden (den Staatsvertrag) überlebenden Parteien ihre Tentakel bis dahin praktisch in alle politischen, gesellschaftlichen und auch wirtschaftlichen Betätigungsfelder ausstrecken konnten und diese Vorherrschaft bis heute (in verschiedenen Konstellationen) bewahrt haben. Erschwerend kam hinzu, dass das entweder "links" oder "rechts" orientierte Volk in dieser kommoden Politiklandschaft einen wirtschaftlichen Aufschwung sondergleichen erleben durfte und daher keinen Grund sah, seinen Blick auch mal von "oben" über unser Staatswesen schweifen zu lassen. Auch die Turbulenzen der 70er-Jahre änderten daran nur, dass "rechts" durch "ganz rechts" und "links" durch "ganz links" (womit ich die Geburtsstunde des grünen Meinungsabsolutismus und Umweltterrorismus meine) ergänzt wurde.
    Und falls Sie, werter Mitdiskutant, mich fragen, worin ich eine Lösung sehe, so muss ich ...

    zum Dritten antworten: WEG MIT DEN PARTEIEN! und - da ich die "direkte Demokratie" (welche ja auch in der Schweiz nur partiell verwirklicht ist) aus technischen Gründen für schwierig halte - NÄHER ZUM DIREKTEN MANDAT! BRECHT DIE VORHERRSCHAFT DER PARTEIEN (die im Parlament nichts zu suchen haben, denn sie "wirken lediglich an der Meinungsbildung mit - wie z.B. in den USA)! ENTSORGT die PARLAMENTSCLUBS und deren OBLEUTE (die faktischen Gesetzgeber in sicherer Entfernung zum "Souverän")!

    Beinahe hätte ich hinzugefügt MACHT SCHLUSS MIT FACEBOOK UND TWITTER! DENKT LIEBER ÜBER POLITIK NACH! Nach Jahrzehnten der sozialistischen Entwöhnung von aristotelischer Logik und sokratischem Diskurs und der Verhaustierung in den Faulbetten der Alimentierung gebe ich mir keine Chance, hier einen Herkules zu erwecken, welcher den Augiasstall aufräumt.

    Und so kann ich Ihnen, werte Mitdiskutanten, leider nicht wie unser Wertkonservativer einen schönen Sonntag wünschen, aber dem großen Publikum (draußen in der "Außenwelt") wenigstens einen

    SCHÖNEN SCHLAF - bis zum Wecken!

    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Wertkonservativer
      31. Juli 2011 13:17

      Lieber HJR:

      Sie sind ein Edel-Pessimist auf höchstem Level!
      Gratulation von einem Optimisten der alten Schule (ich weiß, dass meine Zeit bald vorbei ist)!

      Liebe Grüße

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Alexander Renneberg
      31. Juli 2011 13:23

      allerdings halte ich dagegen, dass sozialisten für so einen lange dauernden plan geistig nicht in der lage sind.
      der plan müßte dann alle länder europas beinhalten, na da wünsche ich schon viel spass z.b. in frankreich, ungarn oder polen.

      erhebt sich die frage: wielange lassen sich die bürger (also nicht sozialisten & grüne) das noch gefallen.

      wann erheben sich diese bürger?

      oder bleibt bei der bürgerlichen definition von revolution:

      "Revolution gibt es bei uns nicht.
      Erstens ist sie streng verboten, und zweiten müßte man dazu den rasen betreten.
      Das ist auch verboten."

    • Alexander Renneberg
      31. Juli 2011 13:25

      wertekonservativer: gratuliere zu ihrer naivität.

    • Wertkonservativer
      31. Juli 2011 13:42

      @ Renneberg:

      Meine Antwort: lieber naiv, als Renneberg! (Grusel!!!)

    • HJR
      31. Juli 2011 14:13

      @Renneberg, 13:23
      Was den Plan betrifft, so muss ich leider auf 70 Jahre Sowjetunion verweisen; ist ja immerhin mehr als unser 1000jähriges Reich.

      Was die Länder betrifft, so halte ich es mit Popper, der den wesentlichen Unterschied zwischen Demokratie und Sozialismus darin erblickt, dass letzterer die Gleichheit vor die Freiheit stellt. Unter diesem Aspekt haben wir ein beachtliche Menge "sozialistischen Ländern": GUS, China, Pakistan, Persien, praktisch ganz Afrika und dann noch einige Reste in Südamerika.

      Und Revolution ist bei uns nicht nur streng verboten (und durch das Rasenproblem, das nur Grüne nicht betrifft, zusätzlich erschwert), sondern bedeutet auch: MAN MUSS WAS TUN! (Darum auch mein Querverweis zum nicht vorhandenen Herkules).
      -;)

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Alexander Renneberg
      31. Juli 2011 14:17

      @wertekonsernaiver: sie sind echt vom turnen befreit!

    • Alexander Renneberg
      31. Juli 2011 14:25

      HJR

      zu: gleichheit & freiheit:

      Thomas Mann, das problem der freiheit. die stockholmer rede von 1939.
      eine kopie liegt für sie bereit.
      ebefalls sehr lesenswert das buch: "die macht der freiheit" von hans olaf henkel.

      ich sehe nicht den geringsten pessimismus in ihren worten sondern die achtsamkeit auf das jetzt im bezug auf die zukunft.

      die frage ist, wielange die aufrechten bürger noch warten können um gegen das diktat der linken, der neuen jacobiner aufzustehen.

    • contra
      31. Juli 2011 14:35

      Solange das Volk einigermaßen mit "Brot und Spiele" eingelullt wird, gibt es keinen Aufstand.

      Das haben sich die Sozialisten denn doch vom alten Rom abgekupfert!

    • Alexander Renneberg
      31. Juli 2011 14:51

      Wäre interessant zu wissen wieviele tage der rathausplatz in wien nicht durch sozialistische brot uns spiele veranstaltungen bespielt wird.
      Ich tippe auf maximal 25 - 30 tage. Den rest der zeit inkl donauinselfest feiert sich die linke und gibt sich generös mit geld das sie nicht haben.

    • contra
      31. Juli 2011 15:18

      @A. Renneberg

      Vollkommen richtig und auch der HBM Häupel läßt seinen Geburtstag auf Steuerkosten vom Volk feiern = ganz wie Feudalherrscher, welche die Sozialisten vorgeben zu bekämpfen!

    • Observer
      31. Juli 2011 16:00

      Geehrte Mitposter!
      Wie kann sich bei einer der kommenden Wahlen etwas ändern, wenn die Mehrheit (relativ oder auch absolut) "am Tropf" des Staates hängt? So blöd sind doch diese Leute nicht, dass sie sich ihrer Dauermedikation berauben werden. Eine radikale Änderung ist nur dann möglich, wenn es - um bei dem Vergleich zu bleiben - keine FLASCHEN (damit meine ich natürlich nur die Infusionen!) mehr gibt.

    • Alexander Renneberg
      31. Juli 2011 16:08

      observer,

      wenn man wirklich alles bedenkt, so ist es im tessin doch sehr fein zu leben.

      ich glaube nicht, dass wir tatsächlich etwas verändern können, maximal dann wenn die aufrechten bürger sich erheben auf die straße gehen, mutig sind und zivilen ungehorsam leben.
      aber wie schon bei hjr geschreiben: revolution gibt es bei uns nicht. erstens ist sie streng verboten und zweitens müßte man dazu den rasen betreten. das ist auch verboten.

    • schreyvogel
      31. Juli 2011 16:29

      HJR,
      auch ein Direkt-Mandatar muss einen Wahlkampf führen. Dafür braucht er viel Geld. Dieses erhält er von seiner Partei oder von Lobby-Gruppen. Beide schreiben ihm sein Stimmverhalten vor, sonst kriegt er nichts mehr. Seine Aufgabe ist es, seinem Stimmverhalten einen positiven spin zu geben, um seine Wähler nicht zu vergraulen (was häufig einem magischen Dreieck gleicht). Er hat keinen Freiraum, sein Stimmverhalten selbst nach seinem besten Wissen und Gewissen zu gestalten.

      Das direkte Mandat - wo der Mandatar in enger Verbindung mit seinen Wählern handel - ist nur ein schöne Illusion!

    • HJR
      31. Juli 2011 19:11

      @schreyvogel

      Sie haben schon Recht mit dem direkten Mandat. Aber das sind halt immer die Probleme mit den Idealkonstruktionen, die dann an den niederen Instinkten scheitern.

      Mein hauptsächlicher Impetus ist aber - ich hoffe, das wurde deutlich - dass ich die österreichische Konstruktion, bei der ein Parteigremien nach unbekannten aber jedenfalls eigenartigen (und keinesfalls von Bildung, Sachkenntnis, Lebensleistung oder charakterlichen Merkmalen abhängigen) Kriterien darüber entscheidet, wer auf die "Liste" kommt. Und ist dann der Sprung ins Mandat gelungen, gehört der arme Hund einem Klub an und muss auf Anweisung des Klubobmannes die Hand heben oder unten lassen - unabhängig davon, was ihm sein Gewissen sagt (soferne man ihn bei Einantweortung des Mandats nicht schon eine eidesstattliche Versicherung hat abgeben lassen, von eben diesem Gewissen niemals und unter keinen Umständen Gebrauch zu machen.

      Und nicht genug damit, dass die (bei uns, glaube ich 183) Mandatare ihr Mandat im Sinne der Verfassung gar nicht ausüben, wurde auch die Gewaltenteilung dadurch aufgehoben, dass die Parteien sowohl die Regierung stellen, als auch den Gesetzgeber (qua oben bschriebenen Procederes) konstituieren.

      Dass der Wahlbürger dabei immer der Blöde bleibt, haben nur ein paar vor Gram über diese Zustände in die Gosse abgewanderte Intelektuelle begriffen. Aber die geben dieses Wissen nur dann weiter, wenn sie so besoffen sind, wie sie es sich gar nicht leisten können und daher ohnehin nur mehr unverständliches Lallen von sich geben können.

      Ich bin davon überzeugt, dass diese Zustände in unserem Lande auf demokratisch legalen Wegen evolutionär nicht mehr änderbar sind!

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • HJR
      31. Juli 2011 19:15

      Da fehlte noch etwas:

      Mein hauptsächlicher Impetus ist aber - ich hoffe, das wurde deutlich - dass ich die österreichische Konstruktion, ... als das was sie ist - nämlich der wahrscheinlich einzigartige Fall einer "Mehrparteien-Diktatur" - entlarven wollte.

    • Undine
      31. Juli 2011 22:57

      Besonders absurd und lächerlich finde ich, daß man in Ö einen schwarzen und einen roten Autofahrerclub hat! Wohin wendet sich da ein Freiheitlicher? Die Grünen brauchen keinen, weil die ohnedies mit dem Fahrrad fahren, oder?

    • xRatio (kein Partner)
      01. August 2011 22:39

      @HJR 31. Juli 2011 19:11
      "Ich bin davon überzeugt, dass diese Zustände in unserem Lande auf demokratisch legalen Wegen evolutionär nicht mehr änderbar sind!"

      Damit liegen Sie nach meiner Einschätzung leider völlig richtig.

      Jede egalitäre Demokratie entpuppt sich über kurz oder lang als das was sie ist: als Schmarotzer- und Räuberherrschaft.

      In Ö. sieht es so aus:

      1,9 Mio Nettosteuerzahler
      3,9 Mio Erwerbstätige
      6,3 Mio Wahlberechtigte

      Wer sich da auch nur die geringsten Illusionen macht, dem ist halt nicht zu helfen.

      Alle, die die Trommel für mehr direkte Demokratie rühren, sollten sich klar darüber sein,
      daß das zwar in seltenen Ausnahmefällen helfen mag,
      daß man damit bei unverändertem Wahlrecht aber doch nur den Bock zum Gärtner macht.

      Das egalitäre und damit sozialistische Wahlrecht gehört grundsätzlich geändert.

      Bei einem Wahlrecht z.B. nur der Steuerzahler hätte der sozialistische Spuk und Terror sofort ein Ende.

      Aber genau deswegen ist dies auf dämokrattischem Wege schwerlich durchsetzbar.

  32. Geheimrat
    31. Juli 2011 12:52

    Die Volksverblödung wird mit einer Unverschämtheit betrieben die nur mehr fassungslos macht.....

  33. GOP
    31. Juli 2011 12:48

    Obwohl wir uns aufgrund verschiedener Voraussetzungen gar nicht mit der Republik Südafrika vergleichen können, so kommen wir dank unserer Politiker langsam auf dieses erschrecklich niedrige Schulniveau. Dort können Schüler trotzdem in die nächste Klasse aufsteigen, auch wenn sie in 7 von 9 Fächern nur 30% der geforderten Kenntnisse haben. Für die Matura benötigt man in 3 Fächern 30 % und in weiteren vier Gegenständen 40 %. Man kann also die Matura auch dann positiv abschliessen, wenn man z.B. in Mathematik nur 4 % Leistung erbringt. Wer sich dafür näher interessiert, der kann die beiden im Web vorgefundenen kritischen Zeitungsartikel aus SA lesen:
    http://www.evangelikale-kagran.at/philipp/Philipp_Rundbrief_12_newspaper.attachement.pdf

  34. simplicissimus
    31. Juli 2011 10:28

    der gut situierte bürger, der seine kinder in privatschulen schickt, könnte sich eins grinsen, denn seine kinder werden alle wettbewerbsvorteile gegenüber den neuen gesamt-sonderschulen haben.
    aber nein, sollen nicht auch privatschulen als "unfair" eingeschränkt werden?

    ich gratuliere den linken zu ihrer äusserst erfolgreichen politik der züchtung eines neuen sozialistischen stimmviehs. das alte ist ihnen mit zunehmender bildung ja abhanden gekommen.

    die frage ist nur: was wird schneller sein? die neue aufzucht oder die rasante erosion der altwähler?

  35. Graf Berge von Grips
    31. Juli 2011 09:59

    Nr.402
    Im Gegensatz zu den klassenlosen Linken,
    können mittels Klassen-Lose Millionen winken.

  36. Cotopaxi
  37. socrates
    • phaidros
      31. Juli 2011 10:19

      Also, geschätzter socrates, ich fürchte, auch da kommen wir nicht richtig zusammen:

      Zum ersten: wie käme ich wohl dazu darüber zu spekulieren, wieso nicht berichtet wird? Wenn Sie etwas zu sagen haben, dann tun Sie das bitte ohne Weiteres, aber mit derlei »bedeutungsschwangeren« rhetorischen Fragen kann ich rein gar nichts anfangen.

      Meine Meinung dazu ist aber kurz und bündig: weil dieser Information nicht die geringste Relevanz zukommt. Vielleicht war er auch Pfadfinder. Vielleicht hatte er auch eine Cineplexx-Dauerkarte. Beherrschen die jetzt auch alle Medienmanipulation perfekt?

      Die »Medien«, die Sie da nennen, sind übrigens auch nicht gerade Marke New York Times oder Neue Zürcher. »B.« und »Freimaurer« liefert fast 27000 deutschsprachige Treffer auf google. Medienkaliber wie die von Ihnen genannten dürften da allemal dabei sein.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Abschließend noch die Bitte, nicht immer einen neuen Thread anfangen! Das ist extrem mühsam nachzuverfolgen. Noch dazu in einem anderen Tagebuchblatt, das nichtmal zum Thema gehört. Oder wollen Sie etwa von den Links ablenken? Denn ich bleibe dabei, Geheimbünde arbeiten nicht so:

      www.freimaurer.at - www.freimaurer-hermetica.at - www.Loge-Carpediem.de - www.droit-humain.org/osterreich - www.gl-humanitas.com - www.liberale-grossloge.at - www.freimaurerloge-gemischt.ch - www.FreieMaurer.de - www.abacus-freimaurer.eu

  38. Josef Maierhofer
    31. Juli 2011 08:05

    Was wollen die Sozialisten ?

    Sie wollen den Einheitsbürger, der im Gleichschritt auf der Ringstrasse marschiert und jede, auch noch so perverse Parteiparole übernimmt, sie wollen die sozialistische Einheitspartei in Österreich, sie wollen die Volksverfremdung, sie wollen den Menschen, der aufs Donauinselfest geht und sich dort vollaufen lässt, der nicht viel fragt und alle Propaganda blind glaubt, weil er das Denken der Partei überlässt, der in der Genossenschaftswohnung lebt, der soziale Gemeindebau gehört den Türken, der jede nur erdenkliche Förderung inklusive Grundsicherung ausnützt, der 'gendert', 'trans' und 'homo' schreit und 'Gerechtigkeit für alle', was so viel heissen soll, ich nehme und die 'anderen' haben zu geben, sonst hole ich es mir einfach, ich würde sagen Straßenraub, und dem es 'gut' geht dabei und der verlässlich SPÖ wählt, weil es ihm dabei ja gut geht, bisher zumindest in den letzten 40 Jahren gegangen ist, bis zum Bankrott halt.

    Überall, wo sozialistische Politik ausgeübt wird, als Beispiele seien das Verteidigungsministerium, das Unterrichtsministerium, das Gesundheitsministerium oder die Gemeinde Wien etc. genannt, dort stinkt es gewaltig. So zerstören wir unser Land, sie verschulden unser Land, sie zerstören unsere Zukunft und unsere Gesellschaft, sie zerstören Österreich und genug, viel zu viele, Bürger tun dabei mit und unterstützen das oder lassen sich von der Partei an der Nase herumführen oder am Nasenring vorführen.

    Die schlechten Werte der Gesamtschule sind bekannt und können nicht verleugnet werden und die Probleme kann man nicht kaschieren, vermischen, etc., wie unsere Frau Bundesminister Schmied quaken lässt, konträr zur Wahrheit.

    Sozialistische Politik ist seit etwa 40 Jahren die Politik der Lüge.

    Liebe Österreicher !

    Wenn Ihr noch einen Funken Gefühl für Euer Land, für Eure Zukunft, für Eure Kinder habt, wenn Ihr noch einen Funken Hirn und Urteilsfähigkeit bewahrt habt, dann wählt diese falschen linken 'Freunde' ratzreputz ab, sie haben ohenhin mit den Türken, die sie sich großteils auf unsere Kosten geholt haben, noch genug Stimmen, dass sie die stattlichen und staatlichen Parteigelder einstreifen können.

    Trauriger weise aber sind diese falschen 'Freunde' nicht nur konzentriert in der SPÖ, nein. leider sind sie auch in anderen Parteien, wo man erlaubt, dass Funktionäre, Klientel und Dumme sich in den eigenen Sack lügen dürfen.

    Schönen Sonntag wünsch ich und baldige 'Durchsetzung' der TöchterInnen in der Bundeshymne .... ... ein wichtiger K(r)ampf für Österreich ...

    Ich bin für Transparenz und denke, die ÖVP sollte entweder einer sozialistischen Einheitspartei beitreten oder aus der sozialistischen Koalition austreten oder sich auflösen, wenn sie nichts für Österreich tun will, ... ... und die Feinstaubstrafen zahlen, die sie den Österreichern aus Dummheit eingebrockt hat.

    Aber wer schützt Österreich vor den Sozialisten und ihren Schreckenstaten ?

  39. Observer
    31. Juli 2011 07:52

    Also eines muss man an Frau Claudia Schmied (wie übrigens auch Frau Gabriele Heinisch-Hosek) schon "bewundern": beide verfolgen die von ihnen gesteckten Ziele mit enormer Ausdauer. Die Unterrichtsministerin will, dass möglichst alle Jugendlichen mit gleichem Bildungsniveau die Schulen abschliessen. Eine Differenzierung auf Grund von Begabung und Lerneifer ist da unerwünscht. Notfalls werden die Hürden entsprechend herabgesetzt und jedem die Matura und der Magistertitel "geschenkt".
    Das langfristige Ergebnis dieser Politik wird eine Zwei-Klassen-Bildung sein, wo eben verantwortungsvolle Eltern ihre motivierten und begabten Kinder auf Privatschulen und Universitäten schicken. Die Unternehmen wiederum werden eben dann bei den Bewerbungen fragen, welche Schulen und Universitäten man besucht hat. Ggfs. wird dann zum akademischen Grad auch eine Abkürzung der Bildungseinrichtung (wie jetzt bei der ETH Zürich) angeführt, um eine Differenzierung zu erleichtern.
    Übrigens: viele sozialdemokratischen Politiker schicken ihren Nachwuchs schon jetzt auf (meist katholische) Privatschulen. Gibt dies nicht denken?

  40. Cotopaxi
    31. Juli 2011 06:11

    Wer kann noch ernstlich glauben, dass die Schwarzen noch fähig oder willens sind, eine gegenläufige Politik zu versuchen. Ja, die Schwarzen versuchen es nicht einmal, sondern unterstützen sogar die sozialistische Gesellschaftsarchitektur.

    • Paige
      31. Juli 2011 08:09

      Ja, das muss man sagen. Die ÖVP ist mitschuld. Denn zu diesen ungeheuerlichen Maßnahmen hört man von diesem Beiwagerl der Sozialisten keinen Muckser, im Gegenteil, wenn sie überhaupt etwas zu melden haben, dann sind sie noch konsequenter auf der roten Linie als die Roten selbst...

    • Cotopaxi
      31. Juli 2011 09:28

      Die Schwarzen sind eine brave Satellitenpartei der Roten geworden, die auch von den Systemmedien geliebt werden will.

    • Wertkonservativer
      31. Juli 2011 12:48

      @ paige
      @ cotopaxi:

      wie klar Sie erkannt haben, dass die ÖVP-Leute nichts anderes als Linke und daher brave Unterkleifeln der wirklich Schuldigen in unserem Staat sind!

      Das ist hier jeden Tag zu lesen, wirkt aber in der täglichen Wiederholung inzwischen ein wenig fad!

      Die Realitäten einer Koalition mit dem notwendigen Kompromiss-Zwang sind Ihnen aber schon bewusst, oder?

      In der nächsten Regierungskonstellation werden Ihre so hochgejubelten Blauen möglicherweise mit den Linken koalieren (links genug sind sie - bei aller Rechtslastigkeit - ja auch; ein Paradoxon?).

      Dann werden wir ja sehen, wie lange diese Regierungspartnerschaft hält: sicher nicht länger als ein paar Monate!

      Also seien Sie doch bitte Realisiten, und schimpfen Sie nicht nur auf die ÖVP-Leutchen!
      (Was die Sozis betrifft, ist allerdings unser verehrter Josef Maierhofer der täglich hart auftretende Sozialistenschelter! Gehen Sie doch mit ihm eher in diese Stoßrichtung: für uns Bürgerliche sind dort die natürlichen Gegner zu finden!).

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      31. Juli 2011 13:01

      Werter Herr Wertkonservativer:

      Das mögliche Scheitern der Blauen rechtfertigt es in Ihren Augen, die schlappen Schwarzen weiterhin in Staatsämtern durchzufüttern und zu mästen?

    • Paige
      31. Juli 2011 13:46

      Na, Herr Wertkonservativer, aber dass die ÖVP sich zumeist wehrlos ergibt und in einigen Fällen sogar sog. vorauseilenden Gehorsam praktiziert, kann man mit einer gewissen Kompromisserfordernis für Koalitionen im Allgemeinen nicht mehr schönreden.

    • Josef Maierhofer
      31. Juli 2011 15:49

      @ Cotopaxi

      Ich gebe Ihnen recht, ich sehe das auch so. Nicht einmal der Versuch eines eigenen Konzeptes, nicht einmal der Versuch ordentliche Werte zu definieren und zu ventilieren, ein Armutszeugnis. Ein Umfaller nach dem anderen, keine Eigenständigkeit, Angst vor Verantwortung, keine Idee. Hut ab vor Frau Fekter, die sich von dem aufgescheuchten Hendlhaufen noch nicht hat infizieren lassen, der jedoch von allen Seiten die Hände gebunden werden.

      Wer soll uns denn wirklich vor der kommunistischen (oder sozialistischen) Diktatur retten ?

    • phaidros
      31. Juli 2011 19:31

      Sg. Vorposter, Herr Maierhofer fragt: »Wer soll uns denn wirklich vor der kommunistischen (oder sozialistischen) Diktatur retten ?«

      Na, die Blauen ganz sicher nicht (ist jedenfalls meine feste Überzeugung).

      Immer wieder wird hier ins Treffen geführt: ja wenn die nur eine Absolute kriegen würden. Aber a) werden sie das nicht b) wären sie heillos überfordert (nicht mal für eine halbe Regierung hatten oder - wieviele Teilungen später? - haben sie passable Köpfe und c) würden sie es nicht, weil sie sich selbst ja durchaus als Partei des kleinen Mannes etablieren und positionieren.

      Sollte das also tatsächlich passieren, dann gäbe es in dreierlei Hinsicht böses Erwachen.

      Aber nochmal zurück zur Frage, wer uns retten kann. Niemand! Das ist ja das Prekäre an unserer Situation, und je eher man sich mit dieser Tatsache abfindet, desto eher landet man gedanklich bei unserem Ansatz: wir müssen versuchen, den Wähler aufzuklären!

      Aufklären, nicht vorgekaute, vorverdaute Meinung verfüttern. Relevante, seriöse Information liefern. Erläutern und vermitteln, wie man Information recherchiert und auswertet. Eine Atmosphäre schaffen, in der ein echter Politiker wieder echte Politik betreiben kann. Auch scheinbar unpopuläre. Derzeit völlig denkunmöglich. Auch für die und von den Blauen.

      Nur der Wähler selbst hat die Möglichkeit, sich aus dieser Treibsandgrube zu befreien.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Josef Maierhofer
      01. August 2011 16:13

      @ phaidros

      Schon, schon, die Wähleraufklärung ist das eine Wichtige, das Wichtigste überhaupt.

      Aber, die politische Frage, wer stellt sich dem Wähler als verantwortungsvolle Kraft zur Verfügung, wer will denn Österreich sanieren, wer tritt denn für konservative, werterhaltende, heimatverbundene Maßnahmen ein und gegen die Schulden auf ? Wer wagt es überhaupt gegen die Nomenklatura aufzutreten ?

      Dann die weitere Frage, mit welchen Mitteln soll das funktionieren ? Die Medien sind alle durch die Bank sozialistisch und verschweigen alles andere, manipulieren, lügen, etc.

      Wenn ich dann immer wieder auf die FPÖ komme, so haben Sie schon Recht, dass die nicht die Kraft aufbringen können wie die jahrzehntelang wie Maden im Speck sitzenden und sich selbst und ihre Klientel auf Kredit fürs Volk bedienenden Parteien wie ÖVP und SPÖ, die ja ihr wahres Gesicht koalitionär zeigen. Bis jetzt ist keine ÖVP aufgetreten und hat gesagt, nein, stop, so kann es nicht mehr weiter gehen. Bei der FPÖ ist sicher eines da, der Mut, die trauen sich wenigstens zu sagen, dass wir für Griechenland keine weiteren Schuldverpflichtungen mehr eingehen dürfen, die sagen wenigstens, dass wir eine strengere und selektivere Immigrationspolitik betreiben müssen und dass es nur ein Gestz geben kann in Österreich und zwar das österreichische Gesetz für die Österreicher, also Österreich zuerst, Heimat, keine weitere Kulturzerstörung mehr, kein Gendern und solche Blödheiten, etc. Wer sagt denn das noch ?

      Aber die Menschen sind mit dieser Blockadepolitik von SPÖVP nicht zufrieden, mit dieser Selbstbedienungs- und Klientelpolitik und im Widerspruch dazu aber nimmt eine bestimmte und große Sorte genau dieser Menschen alle nur erdenklichen Förderungen und 'Wohltaten' von der Politik als 'Geschenk' ohne sich dessen bewusst zu sein, daß sie selbst es sind, die das alles, samt den üppigen Gehältern von Politik und Klientel zu bezahlen haben und derzeit mit ihrer Zukunft, der der Kinder und der Urenkel. Jeder einzelne Österreicher vom Baby bis zum Greis wurde von der Politik mit über 30 000,- Euro verschuldet für diese 'Wohltaten', die man dann noch als 'Großtaten' anpreist, Taten sind es schon, aber keine großen.

      Was wir suchen sind ehrliche Politiker mitten in der Politik der Oberflächlichkeit, der Lüge und des Schuldenmachens, in der Politik der Selbstverachtung und Fremdenverherrlichung, der Familienzerstörung, der Zerstörung des Bildungssystems, u.s.w., die aufstehen und sagen, wofür sie eintreten, auch gegen die Sozialisten, wenn die glauben, sie dürfen alles zerstören.

      Wo sind denn solche Politiker ? Wen kann denn das Volk, wenn es aufgeklärt wäre als Vertreter wählen ? Was steht denn im Angebot ? Wer bietet sich an ?
      Wer steht für Heimat, für Österreich ?

      Die jetzigen stehen gegen Österreich, und sie haben kein Zeichen für Veränderung gesetzt. Also, wenn sie sich nicht ändern, wird sich der Wähler ab, und anderen zuwenden müssen.

    • phaidros
      01. August 2011 23:48

      Ich glaube, Herr Maierhofer, wir haben da ein Henne/Ei-Problem.

      Unsere These ist, dass die Politiker so sind, wie sie sind, weil sie nicht anders sein können! Das Zitat (sinngemäß): »wir wissen schon, was zu tun wäre, aber nicht, wie man danach gewählt wird« ist ja hinlänglich bekannt.

      Das ist die Bgründung dafür, warum wir meinen, nicht die Politik ist »anzugehen«, sondern der Wähler.

      Aber, wenn ich noch einen persönlichen Gedanken anknüpfen darf, in einem bin ich durchaus lernfähig. Mit der FPÖ haben Sie schon recht, wenngleich ich das womöglich etwas differenzierter sehe: große Heilserwartungen knüpfe ich nämlich nicht an diese Partei, sollte sie ans Ruder kommen.

      Das macht aber gar nichts, denn wichtig wäre, und insofern bin ich durchaus bei Ihnen, dass Rot und Schwarz nach Jahrzehnten von den Trögen weggejagt gehörten, und sei es nur vorübergehend. Das könnte heilsam für alle Beteiligten sein. Und dazu haben einzig die Blauen das Potenzial (wenngleich ich an eine Absolute auch wieder nicht glauben kann, aber das ist eine andere Thematik).

      (Sabotage bei Ministeriumsübergabe, wie nach dem letzten Auszug der Roten würde ich allerdings rigoros als Sachbeschädigung und Staatsgefährdung ad personam verfolgen lassen)

      Da, wie man hört, ohnehin 80% des Rechtsbestandes aus Brüssel kommen, kann es niemand schlechter machen, also besteht nicht mal ein Risiko: Das Risiko »schlechter als zuletzt« ist praktisch gleich null.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Rado (kein Partner)
      03. August 2011 07:49

      Spindelegger ist nicht umsonst Grabesritter geworden.
      Vermutlich wird er die ÖVP bei der nächsten Wahl beerdigen.

  41. Wertkonservativer
    31. Juli 2011 06:10

    Es ist geradezu ein Verbrechen an unserem Land und unserer Jugend, was da - speziell von rotgehirnten Politikern und Bildungsfunktionären - betrieben wird:

    Ideologisch motivierte Nivellierungs-Aktionen, bar jeder Sinnhaftigkeit und absolut intelligenzfrei, nur um des politischen Rechthabens willen!

    Ich hoffe sehr, dass Mitte/Rechts die im Raum stehenden Extrem-Dummheiten durch politische Kooperationen auch weiterhin zu verhindern wissen werden!
    Das liegt in unserer Hand und kann nur mit dem Wahlzettel bewerkstelligt werden (aber bitte, auch die Mittelpartei Schwarz da mitspielen zu lassen!).

    Und, weil heute Sonntag ist, für alle Mitspieler hier im Forum, die zwar oft schwarzsehen, jedoch leider nicht schwarz wählen, einen schönen "Trost"
    von Theodor Fontane:

    "
    Tröste dich, die Stunden eilen,
    Und was all dich drücken mag,
    Auch das Schlimmste kann nicht weilen,
    Und es kommt ein andrer Tag.

    In dem ew'gen Kommen, Schwinden,
    Wie der Schmerz liegt auch das Glück,
    Und auch heitre Bilder finden
    Ihren Weg zu dir zurück.

    Harre, hoffe. Nicht vergebens
    Zählest du der Stunden Schlag,
    Wechsel ist das Los des Lebens,
    Und - es kommt ein andrer Tag."

    Einen schönen Sonntag wünscht Ihnen allen

    Ihr Wertkonservativer!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • HJR
      31. Juli 2011 11:06

      [... für alle Mitspieler hier im Forum, die zwar oft schwarzsehen, jedoch leider nicht schwarz wählen ...]

      Werter Wertkonservativer,
      lieber Freund,

      als Trost mag das Fontane-Gedicht vielleicht jemand empfinden, der dem "poetischen Realismus" (was immer das, zum Teufel, sein mag) zuneigt. Für mich klingt es eher so, als wollte man einen kleinen, nicht allzu aufgeweckten Jungen, dem eben sein Fahrrad gestohlen wurde, durch das Versprechen einer Tüte Erdbeereis (für den Fall, dass morgen schönes Wetter sein sollte) wieder fröhlich stimmen.

      Deshalb möchte ich Ihnen hier auszugsweise ein Gedicht von Schiller ("Die Glocke") anbieten:
      ...
      Gefährlich ist's, den Leu zu wecken,
      Verderblich ist des Tigers Zahn,
      Jedoch der schrecklichste der Schrecken,
      Das ist der Mensch in seinem Wahn.
      Weh denen, die dem Ewigblinden
      Des Lichtes Himmelsfackel leihn!
      Sie strahlt ihm nicht, sie kann nur zünden
      Und äschert Städt und Länder ein.

      Apropos "schwarz wählen": Wenn ich den Sinn der Demokratie richtig verstanden habe (was nicht zwingend ist, denn jeder Mensch kann irren), dann sollte in den Beschlüssen der gewählten Repräsentanten des Souveräns der "Wählerwille" (als Ergebnis der intellektuellen Auseinandersetzung mit der politischen Wirklichkeit) zum Ausdruck kommen und nicht die Farbe, in der Wähler irgendwann angestrichen wurde - denn so rum haben ja dann auch "Rotwähler" recht.

      Schönen Sonntag, auch!
      Ihr Kassandros

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Wertkonservativer
      31. Juli 2011 12:33

      Lieber HJR,

      ich hab's hier vielleicht noch nicht öffentlich gemacht: in gewissen Bereichen bin ich bekennender Masochis:
      Von Besseren lasse ich mich nämlich gerne ung'schauter maßregeln, und - falls ich da und dort zu präpotent werde - auch richtig abwatschen (aber wirklich nur von Besseren!).

      Sie haben schon recht: ich bin Romantiker, was meine privaten, familiären und gesellschaftlichen Neigungen und Intentionen betrifft.

      Das hinderte mich jedoch nicht daran, in meinem langen Berufsleben etliche hunderttausend Tonnen Edelstahl verkauft zu haben (wirklich keine Übertreibung!),
      ich stehe auch heute noch fest im harten Lebenskampf und bin daher durchaus auch Realist, wo es sinnvoll ist!

      Schaut Ihr Realisten hier im Forum nur richtig dazu, unsere Politiker auf Vordermann/Frau (haha!) zu bringen; irgendwann müssen ja einmal die vielen guten Ratschläge von Euch an unsere Polit-Spitzendodeln Wirkung zeigen!

      Lassen Sie mich, lieber Freund Rahtbauer, halt meine altersbedingten Sprücherln aufsagen, und denken Sie sich Ihren Teil; ich freue mich aber wirklich jedesmal, wenn Sie mir derart freundschaftliche Rügen zukommen lassen (siehe zu Masochist!).
      Liebe Grüße!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Alexander Renneberg
      31. Juli 2011 14:32

      wertekonsernaiver, da meinen sie sicher den rest der zivilisierten welt.
      so bezüglich belehrungen und so. gell.

    • Wertkonservativer
      31. Juli 2011 15:29

      Hej, Renneberg,
      Sie müssen aber auch immer Ihren halbscharfen Senf über meine harmlosen Gschichterln schmieren.
      Übrigens: beim Turnen war ich nie befreit, war sogar recht gut in Leichtathletik (lang, lang ist's her)!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  42. ambrosius
    31. Juli 2011 03:12

    Die angestrebte " klassenlose Gesellschaft" besteht darin, daß eine kleine Elite von Politfunktionären mit einer ebenso kleinen Elite von Großkapitalisten über die Masse der proletarischen Lohnsklaven herrscht.
    Die Symbiose zwischen Großkapitalisten und Nomenklatura besteht darin, daß die monopolisierenden Großkapitalisten die Nomenklatura finanziell erhalten und die Nomenklatura die Großkapitalisten in möglichst marktdominierenden Positionen hält,all dies wie bereits von den Bolscheviken vorexerziert!

    Die proletarisierten Lohnsklaven müssen für diese Monopolisten-mangels Alternative, die kleineren, bürgerlichen Unternehmer/Unternehmen sind ja gekillt-
    zu den Bedingungnen arbeiten, die ihnen halt geboten werden.

    Zum Stabilisieren dieses Systems braucht man entsprechend ungebildete/verbildete, proletarisierte Lohnsklaven als " Staatsvolk"
    Daher die Schulpolitik der heute herrschenden Politkaste.( Man erinnere sich, daß im 19. Jahrhundert bei uns genau der gleiche Kampf um die Grundschule geführt wurde, nur war die Politkaste damals eine andere).

    Deshalb wird dieser Kampf auch Jahr um Jahrzehnt mit dieser Verbissenheit
    geführt !Diese Schulpolitik ist ein ganz wesentlicher Bestandteil- neben den anderen Antimittelstandsmaßnahmen wie Steuerpolitik und einer ganzen Palette weiterer, mehr oder weniger subtilen, Maßnahmen- der " Abschaffung der Klassen" in Richtung Einheitsproletariat

    Es ist eine Ironie des Schicksals, wenn auch keineswegs tröstlich, daß gerade jetzt, wo die Linksparteien die Bürgerlichen und deren Werte fast vollständig vernichtet haben eine Gegenbewegung in der Politik an ungeheuerlicher Kraft gewinnt, die uns ebensowenig gefallen sollte.

    • phaidros
      31. Juli 2011 06:34

      Knapp vorbei ist eben auch daneben: mit der »klassenlos« wird angestrebt, dass die Gesellschaft keine Klassen mehr hat. Erreicht wird aber werden, dass sie keine Klasse mehr hat.

    • ambrosius
      31. Juli 2011 08:35

      Lieber Phaidros !
      Wieso kann daneben ????? Die "klassenlose Gesellschaft " besteht- nachdem alle Reste der Bürgerlichkeit gekillt sind- in einer amorphen Masse von ungebildeten, unmündigen proletarischen Lohn- oder Sozialhilfeempfängern mit einer kleinen Clique von Nomenklatura und Großkapitalisten. Näher an die klassenlose Gesellschaft sind auch die Bolsheviken, die Maoisten, der fidele Castro und der Wahnsinnige in Nordkorea nicht gekommen.
      Die Sozialhilfeempfänger und Sozialschmarotzer werden sich übrigens- soferne sie nicht zur Clique gehören-noch wundern ! Siehe:ebenfalls den Bolshevismus.

    • phaidros
      31. Juli 2011 08:48

      Sie haben natürlich völlig recht, es war nur ein Wortspiel. Das »daneben« bezog sich auf die »klassenlose Gesellschaft«, keineswegs auf Ihren Kommentar - ganz im Gegenteil: ich wollte in dieselbe Kerbe schlagen!

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Josef Maierhofer
      31. Juli 2011 15:41

      @ ambrosius

      Die Linksparteien haben richtiger weise an der Vernichtung der bürgerlichen Parteien gearbeitet, aber einen guten Teil der Selbstvernichtung haben sich die bürgerlichen Parteien selbst zugefügt.

      Denken wir nur an die Grünen, einmal aus bürgerlichen Parteien hervorgegangen, jetzt tief kommunistisch und antiösterreichisch, oder an die ÖVP, die sich selbst einen Faller nach dem anderen gegeben hat und nur noch auf den Gnadenschuss wartet.

      Viele Menschen sehen das alles nicht, wollen es nicht sehen, oder sind wohlstandsblind. Der Eisberg hat die Titanic der Länge nach aufgeschlitzt, aber die SPÖ Kapelle trommelt noch immer, 'Geld ausgeben', 'Geld ausgeben', 'Geld ausgeben', ....

    • ambrosius
      31. Juli 2011 19:29

      Lieber Joseph Maierhofer !
      Zu welchem Prozentsatz hat die linke Meinungsmache die Gesellschaft verändert?
      Zu welchem Prozentsatz hat sich die Gesellschaft von selbst durch geänderte Zeitläufte,Lebensumstände etc. verändert ?
      Zu welchem Prozentsatz haben die Bürgerlichen selber am Desaster schuld und aus welchem Grund?
      Alle diese Fragen würden das gesetze Thema des gegenständlichen Themas sprengen und wurden von mir daher nicht beachtet.
      Daß dort, wo einst eine staatstragende, verantwortungsvolle christlich--bürgerliche Partei war heute ein großes schwarzes Loch ist, wurde und wird in diesem Blog immer wieder angesprochen und-von wenigen Ausnahmen abgesehen- auch nicht bestritten.

    • Josef Maierhofer
      01. August 2011 17:05

      @ ambrosius

      Danke für Ihre gehaltvollen Fragen, die ganz sicher zum Präzisieren anregen !

      Einfluß der linken Meinungsmache:
      Das betrifft alle linken Organisationen oder linksorientierte Organisationen von der parteinahen Buchdruckerei über ÖBB, AK, Gewerkschaft, Schulwesen bis zum FH-Campus, wo ausschließlich Parteibuchinhaber und Hetzer tätig sind und damit nicht hinter dem Berg halten, bzw. alles andere einschüchtern und unterdrücken. Das betrifft gestellte Diskussionen und Interviews zu Propagandazwecken in allen linksgesteuerten Medien, es sind fast alle, und gemessen kann das werden an den Leserzahler, Hörerzahlen und Zuseherzahlen. Das betrifft die korrupten Plakataktionen von Rotministern, etc. Das geht sogar bis zum Androsch-Volksbegehren, der sich damit vor den linken Karren spannt, u.v.a.m.

      Wie hat sich die Gesellschaft mit der Zeit von selbst verändert:
      Was hat sich wirklich geändert, der Wohlstand, der technische Fortschritt. Hatten wir als junge Menschen ein Musikinstrument und eventuell ein Radio oder Schallplatten, so haben die jungen Leute heute Internet, mehrere Mobiltelefone, etc., also die Kommunikation hat sich multipliziert. Der Wohlstand hat zu einer Wohlstandsverwahrlosung geführt und wenige haben dem widerstanden. Das hat sich definitiv geändert. Die politischen Umstände haben seit den 1970-er Jahren das Leben auf Kredit, den Wohlstand auf Kredit auf die Fahnen geschrieben und die Anstrengungen um Eigenverantwortlichkeit, Selbsterhaltung, Moral, etc. unterminiert und den Menschen den Boden unter den Füssen weggezogen. Das ist die größte Veränderung, die Entwurzelung der Menschen, die Zerströrung und Selbstzerstörung der Familie.

      Fehler der Bürgerlichen:
      Da haben dann sogar viele Bürgerliche in diese Wohlstands-Spaßgesellschaft eingewilligt, leider, und damit sich auch der sozialistischen Politik ausgeliefert.
      Wenn ich mir heute alle diese Abgeordnten und deren Lebensläufe ansehe, so finde ich ganz wenige, die heute noch bestehen können, die meisten sind konsumverdorben und ohne wirkliche Wurzeln und Grundsätze. Es kann doch nicht Grundsatz sein in einer Politik, wie sichere ich mein eigenes feudales Gehalt, sondern, was kann ich für die Menschen im Land bewirken, 'Wohltaten' auf Schulden sind gegen die Menschen und ihre Zukunft, sichern aber das egoistische Selbstbedienungsziel, weil das korrupte und korrumpierbare Volk angeblich nur auf 'Geschenke' reagiert. Ein weiterer Fehler ist das Handeln gegen Grundsätze, die zwar schön brav in Programmen stehen, aber zugunsten (Ausrede!) einer 'Koalition' 'geopfert' werden müssen. Wären die Bürgerlichen stets das geblieben, was sie einmal waren, ehrlich, heimatverbunden, traditionell, christlich, liberal, sozial, wären sie heute ein ernstes Gegengewicht und ein Rückhalt für die Bevölkerung gegen den aufkommenden sozialistischen Terror. Woher soll man nun Änderungen durchführen, wenn man die Fehler selbst gar nicht erkennt oder erkennen will. So ist das von Ihnen genannte 'Loch' entstanden, man hat eben 40 Jahre nicht gewirkt, im Gegenteil, man hat mit den Sozialisten mitgewirkt. Nun ist niemand da, der dem Bürger Schutz geben kann vor den Sozialisten, die alles zu zerstören im Begriffe sind, weil bei der sogannnten bürgerlichen Partei zu viele Sozialisten sind.

      Wir haben hier im Blog schon diskutiert, die ÖVP müsste sich von Grund auf zur Gänze ändern von einer teilweise sozialistischen und gutmenschlichen Grünstruktur zu dem, was sie einmal war, staatstragend, ehrlich, verlässlich, liberal, sozial, christlcih und wirtschaftlich kompetent.

      Ob sie das ohne äusserlichen Anstoss wohl schafft ?

  43. Schani
    31. Juli 2011 02:40

    Es wird wohl beides sein:sowohl abgrundtiefer Hass, sowie bodenlose Dummheit! Zusammen ergeben beide ein höchst explosives Gemisch, mit dem man Bewährtes zerstören und dann den "neuen Menschen" schaffen kann!

  44. libertus
    31. Juli 2011 01:19

    Abgesehen von der Schulmisere, die trotz rechtzeitiger Kassandrarufe kein gutes Ende nehmen wird, weil man Bildung bzw. Unterricht niemals einer unfähigen, roten Ministerin Schmied hätte überlassen dürfen, hat Herr Unterberger mit seinem P.S. wohl das wichtigste Zeichen gesetzt.

    Längst müßte ein Umdenken in der Relation Akademiker zu Handwerker einsetzen, denn während bei den einen zumindest beim Unistart eine nicht mehr zu bewältigende Schwemme eingesetzt hat, herrscht bei den anderen ein derart eklatanter Mangel, daß sie bald "mit Gold aufgewogen werden"!

    Leider läßt der sozialistische Minderwertigkeitskomplex gegenüber einem gewachsenen Bildungsbürgertum keinerlei reale Einschätzung mehr zu und daher haben wir die Auswirkungen, von denen dieser Tagebucheintrag ein perfektes Zeugnis ablegt.

    Volkswirtschaftlich sinnvoll wäre es an der Zeit, den alten Slogan "Handwerk hat goldenen Boden" wieder zu neuem Ansehen zu verhelfen, was für einen gestandenen Sozi jedoch offensichtlich unter seiner Würde erscheint!

    • Paige
      31. Juli 2011 08:03

      @Handwerker: Das ist natürlich so. Ein Meister seines Berufes ist heute schon längst mehr als ein Magister, was ja auch das selbe heißt. Vergleicht man einen KFZ-Meister mit einer Mag.a der Psychologie, dann liegen Welten dazwischen, was sich auch am Gehalt widerspiegelt. Abgesehen davon sind Studienzeiten von 10 bis 15 Jahren für so "schwierige" Fächer wie Soziologie, Psychologie oder Publizistik keine Seltenheit mehr, sondern fast die Regel. Diese Leute entwickeln Persönlichkeitsstörungen aller Art und leben schließlich mehrheitlich von der Mindestsicherung, dem Papa, der selbst immer brav gehackelt hat und ab und an kleinen Zusatzjobs, bei denen sie sich aber "überqualifiziert" fühlen und daher nie lange durchhalten.

      Das Problem der "Matura für alle" ist aber, dass die Lehrlinge immer dümmer werden, da nur noch die Sonderschüler einen Lehrberuf wählen, mit Ausnahme von ein paar Schlaucherln, denen die Besserstellung des goldenen Handwerksberufes schon vollkommen klar ist. Auf diesem Gebiet punkten daher die Menschen aus den ehemaligen Ostblockstaaten. Da stecken tüchtige Polen oder Ostdeutsche alle einheimischen Matschbirnen locker ein. Und zudem erlernen die Tschechen, Polen und Ungarn erstaunlich schnell Deutsch, um nicht zu sagen blitzartig, ganz im Gegensatz zu den gewissen Integrationsverweigern, die das auch in drei Generationen noch nicht schaffen, trotz massiver Förderung und Geldaufwendung, ja sogar Umwandlung unseres Schulsystems in einen ewigen Kindergarten mit Maturaabschluss.

    • Florin
      31. Juli 2011 08:39

      Treffend: Kindergarten mit Maturaabschluss.

    • Observer
      31. Juli 2011 09:53

      Paige:
      eigentlich lege ich weder Wert auf das Einsammeln von Sternen, noch vergebe ich welche. Subkommentare sind manchmals besser als der Bezugstext. Ihrem Beitrag gehören aber viele Sterne, dessen Vergebung aber das aktuelle Punktesystem (noch?) nicht erlaubt.

    • Paige
      31. Juli 2011 13:48

      Oh, das ist aber ein hohes Lob. Vielen Dank!

    • contra
      31. Juli 2011 13:48

      @Paige

      Voll zutreffender Kommentar, dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

    • contra
      31. Juli 2011 13:54

      @Observer

      Aber vielleicht ist der Bezugstext erst der Denkanstoß für die oft wirklich brillanten Subtexte?
      Somit geht das Prinzip schon in Ordnung!

    • Undine
      31. Juli 2011 23:13

      @Paige

      **********!!!

    • Geheimrat
      01. August 2011 10:32

      @Paige

      Bravo !!!!!!!!!





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