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Studiengebühren: Der Aufreger verdeckt die wirklichen Probleme

Spindelmann haben gesprochen: Die beiden Regierungsspitzen haben ein erstes gemeinsames Interview gegeben. Und dabei einfach ihre alt gewohnten Plattitüden wiederholt. Nur dort, wo Michael Spindelegger vorführen will, dass er voller neuer Ideen steckt, wünscht man sich die Plattitüde zurück. Etwa bei seinem Königsweg für die Universitäten: Studiengebühren dort, wo es „wahnsinnig viele“ Studenten mit schlechten Berufsaussichten gibt. Gratisstudium dort, wo es keine studentische Nachfrage gibt. Das nennt man dann dynamische Studiengebühren.

Da werden die jungen Menschen ganz sicher scharenweise in die anspruchsvollen naturwissenschaftlichen Studienrichtungen laufen, weil sie sich dafür 350 Euro im Semester sparen! Und wenn das von der rot-grünen ÖH postulierte Menschenrecht auf Bildung in Form eines Gratisstudiums nicht mehr für die Publizistik gilt, studieren alle plötzlich technische Physik?
Der Vorschlag hinkt in einer Weise, dass es beim Zuhören weh tut.
Aber auch der Zugang des siamesischen Regierungszwillings zeugt nicht gerade von großem Verständnis des Universitätssektors (wie auch?) - dass die Unis einfach mehr Geld vom Staat kriegen und die Studien-Plätze nicht mehr in den „philosophischen oder ähnlichen“, sondern nur in den technischen Fächern vervielfacht werden sollen. Mit einer wunderbaren Geldvermehrung geht wirklich alles. Aber ganz abgesehen davon, dass es dieses Geld nicht gibt: Ist das alles, was es zur Universitätspolitik zu sagen gibt?
Eigentlich sollten die Ereignisse der letzten Monate Nachdenklichkeit erzeugt haben. Man könnte sich an die Spanische Protestbewegung vor den Maiwahlen erinnern. Viele dieser jungen Menschen auf dem Platz Puerta del Sol hatten ihr Studium hinter sich – aber keinerlei Job in Aussicht. Und zwar nicht nur wegen der Wirtschaftskrise.
Dieser Jung-Akademiker-Frust kommt auch auf uns zu, wenn wir weiter den Österreichischen Weg der Politik mit Schlag- und Flachworten gehen.
Flachwort Nr. 1: Unis müssen aus sozialen Gründen gratis sein.
Was hehr und jugendfreundlich klingen soil, ist schlicht Unsinn. Erstens haben wir ein exzellent ausgebautes Stipendiensystem. Und zweitens hält nicht die vergleichsweise minimale Gebühr junge Menschen mit schwachem finanziellen Hintergrund vom Studieren ab. Da geht es eher um die Schwierigkeit, bis zum 22., 23. Lebensjahr von den Eltern erhalten werden zu müssen. Vielen fehlen auch die Vorbilder in der eigenen Umgebung, die den Gedanken erstrebenswert machen, sich bis ins frühe Erwachsenenalter ohne eigenes Einkommen durch ein Studium zu kämpfen. Früher bedeutete Bildung den Weg zum gesellschaftlichem Aufstieg und Ansehen. Immer mit dem Blick auf Erfolg in ferner Zukunft. Heute ist es das schnelle Geld, das als Erfolg gilt. Auch das ist eine Folge unserer Seitenblicke-Gesellschaft. Und da soll man sich durch ein jahrelanges Technik-Studium quälten?
Flachwort Nr. 2: Österreich hat eine zu niedrige Akademiker-Quote. Sie muss radikal angehoben werden.
Und wenn wir mit tausenden akademisch gebildeten Publizisten, Psychologen und Politologen endlich eine hohe Quote haben – werden wir dann eine leistungsstärkere Gesellschaft sein, aus der die Nobelpreisträger nur so hervorsprudeln? Es geht, wie so oft, nicht um Quantität, sondern um Qualität. Alles andere ist ein Verbrechen an unserer Jugend und ihrer wie unserer Zukunft.
Darum gilt es, die untragbare Situation der Universitäten mit ihrer Personal- und Raumnot, mit Studentenfluten in ein paar leichten und gähnender Leere in vielen schwierigen Fächern zu verbessern.
Es gibt jetzt ein Fenster, ernsthaft über die Universitäten und nicht nur über den Nebenschauplatz Studiengebühren zu diskutieren, auch wenn diese der Auslöser (und der einfache Aufreger) sind: Als Rot, Blau, Grün sie in der historischen Vorwahl-„Sternstunde“ 2008 abschafften, waren sie im Überschwang zu wenig präzise. Also hat der Verwaltungsgerichtshof dieses Wahlzuckerl wieder eingepackt. De facto gibt es also die Studiengebühr wieder. Darum die neu aufgeflammte Diskussion.
Die Fronten innerhalb der Koalition aber sind nach Jahr und Tag klar, verhärtet und keinerlei Argumenten zugänglich.
Das Resultat wird einmal mehr Stillstand heißen.
Wir haben aber eine Hoffnung: Der neue Wissenschaftsminister kommt aus der Universität. Er weiß, dass er handeln muss. Und er weiß, dass die Studiengebührenfrage sehr vordergründig ist.
1. Ausgerechnet die wissenschaftlichen Hohen Schulen des Landes sind gratis und können mit „Eingangsphasen“ in manchen Fächern gerade einmal die allerärgste zahlenmäßige Überforderung abwenden. Die Ausbildungsqualität leidet daher am Verhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden, vor allem aber auch an der Anonymität der Studentenmassen. Besondere Talente fallen erst gar nicht auf und werden daher zu unser aller Schaden weder gefordert noch gefördert. Die künstlerischen Hochschulen sind zwar ebenso gratis wie die wissenschaftlichen, haben aber rigorose Aufnahmsprüfungen für die selbst festgesetzte Zahl der Studienplätze. Und die Fachhochschulen, die exzellente Ausbildung bieten und deren Absolventen auf dem Arbeitsmarkt umworben sind, verlangen hohe Studiengebühren und suchen sich ihre Studenten aus. Genau so viele, wie sie hervorragend ausbilden können. Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft werden die Absolventen der traditionsreichen Hohen Schulen also nur mehr die Schwachspur-Akademiker sein.
2. Es ist viel Geld im Hochschulsektor. Die Frage ist: Wird es effizient eingesetzt? Das ist sicher nicht so. Aber dieses Problem kann man nicht, wie unsere Regierungsspitzen glauben, durch noch mehr Geld und durch Bevorzugung der schwierigen, weniger nachgefragten Fächer lösen. Da muss man schon grundsätzlicher vorgehen. Es hat schon mehrere Anläufe gegeben, teure Doppelgleisigkeiten in unserer Universitätslandschaft zu beseitigen. Sie sind bisher alle gescheitert. Aber die Fragen bleiben: Warum muss jede Uni alles anbieten? Warum muss man allein in Wien Betriebswirtschaftslehre an drei verschiedenen Unis studieren können? Warum muss in einem kleinen Land wie Österreich jeder Universitätsstandort für sich allein ein Vollprogramm hochfahren? Da werden durch Universitätseitelkeiten („Wir müssen eine Volluni bleiben“) Synergien vernachlässigt, die Stärke der universitären Spezialisierung übersehen (warum ist gerade die Montanuniversität Leoben so gut?), da wird die falsche Nachfrage auch durch ein Überangebot gezüchtet.
3. Hinterfragt gehört endlich die heilige Kuh der Einheit von Forschung und Lehre. Nur so könnte man auch die zeitliche Organisation eines Studienbetriebs neu aufrollen: Mehr als die Hälfte des Jahres stehen unsere Unis still. Die dreimonatige Sommerpause wird nicht kritisiert, weil sie ja der Forschung dient. Vielleicht könnte man einmal den Output dieses fröhlichen Ferienforschens bewerten? Dann wird sich wahrscheinlich bald der Schluss aufdrängen, dass sich mit etwas weniger Forscherfreizeit das Studienjahr in Trimester teilen ließe. Und das würde das Lehrangebot erhöhen und die Studentenströme kanalisieren.
4. Hinterfragt gehört schließlich auch die Hochschul-Demokratie. Paritätische Mitsprache gehört dort, wo sie sinnvoll ist. Aber: Wie kann es sein, dass eine Studentin Vorsitzende eines Universitätssenats ist? Und: Wie sinnvoll ist es, dass die Studentenvertreter über Berufungen nicht nur mit-, sondern oft als Zünglein an der Waage zwischen Professoren und Mittelbau end-entscheiden? Da hängt dann das qualitative Schicksal einer Universität von Studierenden ab. Dabei sind sie sozusagen „auf der Durchreise“, verlassen die Uni und hinterlassen so manches bleibende Chaos. Das ist zu viel Macht für eine Gruppe, der naturgemäß der Überblick fehlt.
Karl-Heinz Töcherle hat viele offene Baustellen, die dringend saniert werden müssen. Man kann ihm nur wünschen, dass er trotz des wilden Zeterns, das beim Aufreger-Thema Studiengebühren vorhersehbar ist, nicht gleich abgeschreckt wird, die wirklichen heißen Eisen anzupacken. Aber als Lateiner wird er seinen Vergil schon kennen: „Nunc animis opus, Aenea, nunc pectore firmo – Jetzt ist Mut, Aeneas, jetzt ist ein starkes Herz gefragt.“

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2011 14:12

    Das Problem liegt tief in der Gesellschaft.

    Jene, die ein wirkliches Studium als Berufsvorbereitung studieren wollen, werden das in Österreich tun oder im Ausland und ihren Weg gehen.

    Es bleiben ja nur jene, die Defekte haben in vieler Hinsicht, die sich auf die Straße bewegen, die Forderungen stellen, die das Niveau nach unten ziehen. Die Defekte sind für diese (leider zahlenmäßig größte) Sorte meist folgende: sie suchen keinen Beruf, sondern einen Titel, sie suchen kein Wissen, sondern Geld, sie suchen keinen Beitrag zur Gesellschaft, sondern stellen Forderungen an die Gesellschaft, u.s.w. Diese defekten Typen wählen defekte Studentenvertreter, die wiederum defekte Forderungen und haben eigentlich nur das Ziel, gefüttert und gewärmt zu werden und mit einem Titel, von dem sie sich Geld erwarten, versehen zu werden. So benehmen sie sich dann auch in der Gesellschaft, in der Arbeitsgruppe, im eigenen Leben, ohne jemals die Realität zu erreichen, quasi virtuell, in Trance, hypnotisiert. Diese Menschen kommen meist auch in die Politik und führen dort ihr verantwortungsloses Streben nach Zerstörung, Schuldenmachen, etc. weiter.

    Dafür ist eine Universität nicht da, sie ist keine Wärmestube, soll sie auch nie werden.

    Das Problem liegt rief in der Gesellschaft. Es gibt zu viele, die es verlernt haben, für sich selbst und ihre Zukunft und ihre Wünsche und Ziele verantwortlich zu sein.

    Die Baustellen des Herrn Töchterle sind die Baustellen der Gesellschaft. Wie sollen denn eigenverantwortliche Studenten entstehen bei der 'Linksbildung' in den Grund- und Mittelschulen. Es kommen ja nur mehr Systemheinis und Schmarotzer an die Unis. Was wollen denn die eigentlich ? Titel und Geld.

    Ich sage, das ist ein Armutszeugnis und zu wenig für eine Gesellschaft und erteile der österreichischen Schulbildung in den allermeisten Belangen ein 'nicht genügend'.

  2. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2011 14:51

    Wie schon in unseren Höheren Schulen, werden auch an den Unis Begabungen nicht erkannt und gefördert, sondern verschüttet und demotiviert.

    Die Massenuniversitäten, gefördert durch ungehemmte Berechtigungsinflation („Matura für alle!“) als Universaldogma unserer Bildungspolitik sowie an „Titeln“ orientierten Prestiegeerwartungen, produzieren unter immensem Einsatz von Steuermitteln ein Akademikerheer fern aller Arbeitsmarkterfordernis: Ihre Absolventen werden gezwungen, sich durch Bereitschaft zu Gesinnungsprostitution die Chance zu wahren, angesichts enormer Investition in Lebenszeit- und Finanzressourcen (auch des Steuerzahlers) einen einigermaßen ihrer Ausbildung entsprechenden Arbeitsplatz zu bekommen. Mangel ist Macht: Relativer Mangel an Arbeitsplätzen nach lange Ausbildungszeit schafft dieses Vakuum für politische Parteien und deren Vorfelder, durch Zwang zu Gesinnungsprostitution oder nach ideologischen Gesichtspunkten intransparent Sozialchancn zu vergeben. Schon während des Studiums, mancherorts bereits bei der Einschreibung, warten sie , die diversen BSAs, ÖAABs, ÖLBs und SLÖs, (und viele andere) mit ihren Beitrittsformularen, versprechen „Vertretung“, ohne die man bereits während des Studiums - so suggerieren sie -nicht auskommen könne, erst recht nicht beim Bemühen um einen adäquaten Arbeitsplatz.
    Und/oder es gelten „Genderkriterien“, deren Einhaltung nach dem Öffentlichen Dienst zunächst für staatsnahe Firmen eingeführt und selbst für private Firmen (durch davon abhängige Auftragsvergabe) erzwungen wird. Als Beispiel möge das „Gleichbehandlungsgezetz“ des Öffentlichen Dienstes dienen (man lasse sich die Bezeichnung auf de Zunge zergehen!): Es verlangt, dass bei gleicher Qualifikation eine Frau vorzuziehen sei.

    Die oft behauptete„unterdurchschnittliche Akademikerquote Österreichs“ ist eine verhängnisvolle Lüge mit der trügerischen Suggestion, Akademiker würden schon während des Studiums „abgeworben“ , könnten sich ihren Arbeitgeber „aussuchen“. Oftmals ist das Gegenteil davon Realität: Die statistische Lüge besteht darin, dass in den zum Vergleich herangezogenen Ländern auch Krankenschwestern, Kindergartenpädagogen, Pflichtschullehrer, qualifiziert ausgebildete Pflegekräfte, alle Bachelors etc. als „Akademiker“ statistisch ausgewiesen werden.

    Mit diesen Suggestionen hetzt man hierzulande junge Menschen durch manipulierte Erwartungen in bildungsmäßige Fehlinvestitionen. Die tatsächlich benötigten Fachkräfte produziert unser Bildungswesen nicht: Sie müssen aus dem Ausland geholt werden –was – gemeinsam mit der „demographischen Unsymmetrie“ wieder als Notwendigkeit zu „Zuwanderung“ instrumentalisiert wird, welche die „bereichernde“ multikulturelle Gesellschaft schaffe. Die enormen Kolateralschäden werden nicht erwähnt.
    Viele österreichische Akademiker erwartet jahrelange berufliche Unsicherheit, mangelnde Planbarkeit der Lebenssituation, schlecht bezahlte Praktikumsstellen samt immanenter Ausnutzerei auf einem stets präsenten Schleudersitz unter diversen Damoklesschwertern.

    Dazu kommt: Viele wirklich begehrten hochqualifizierte inländische Fachkräfte wandern ab, weil sich hierzulande - als (Brutto-)„Besserverdiener“ sowieso der allgemeinen neidgestützten Verachtung samt staatlicher Enteignung ausgesetzt - ihr Netto-Bezug (in der Lebensverdienstsumme) kaum nennenswert über den von Mindestsicherungs-Beziehern, Leistungsverweigern und Nicht-Qualifizierungsbereiten erhebt, wenn man alle vorenthaltenen Transferzahlungen und Steuer- bzw. Gebührenbefreiungen einbezieht. Dazu kommt das überholte Senioritätsprinzip mit seinen miserablen Anfangsgehältern für Hochqualifizierte.

    Zudem schafft unser Bildungswesen nicht die fachlichen Voraussetzungen seiner Absolventen für naturwissenschaftliche/technische Studien, deren Absolventen als weitgehend einzige Akademiker begehrt sind: Naturwissenschaftliche Fächer an Höheren Schulen wurden gekürzt, Leistungskurse (z.B. Mathematik- oder Chemieolympiaden) kommen kaum zustande, gelten als elitär und somit stigmatisierbar (!). Zugleich müssen an technischen Unis „Förderkurse“ (Mathematik, Physik, Chemie) eingerichtet werden, um die fachlichen Defizite der Maturanten zu kompensieren. Darstellende Geometrie landete – wie weitere anspruchsvolle Fächer – auf dem „Optionen-freien Markt“, wurde somit prompt abwählbar, in weiterer Folge durch die jeweils weniger Anstrengungs- und Präzisionsdenken erfordernde „Konkurrenz“ an vielen Höheren Schulen gar nicht mehr angeboten – um es durch weniger effiziente Nachtragskurse an der Uni selbst nachholen zu müssen, was die Studienzeit bereits ab Beginn verlängert.

    Selbst das dauerzitierte Arbeitplatzargument, wonach Akademiker die geringsten Arbeitslosenraten hätten, stimmt nur sehr bedingt: Man bedenke, wie viele davon als weit Überqualifizierte in nicht adäquaten Berufsfeldern eingesetzt werden, oft in fast unbezahlte Praktikumsstellen gezwungen werden. Angesichts der fortgeschrittenen Lebenszeit nach Vollstudium und Präsenzdienst will halt jeder endlich „auf eigenen Beinen stehen“ Auch der taxifahrende Betriebswirt ist kein „Arbeitsloser“. Oder der wirklich geeignete Jurist, dem angesichts nicht erreichter Kriterien nach dem Gleichbehandlungsgesetz (s.o.) der erwartete Arbeitsplatz – zudem durch Präsenzdienst retardiert- von einer Quotendame oder einem Politschnössel verstellt wurde.

    Dafür werden für PolitologINNen, SoiologINNen, PsychologINNen krampfhaft neue Betätigungsfelder ohne nachvollziehbare Notwendigkeit des Aufgabengebietes geschaffen – natürlich auf Steuerzahlerkosten.

    Auch die „soziale Keule“ , wonach Studiengebühren ein Studium für bildungsferne Schichen nicht ermöglichten, ist eine fiese Lüge: Stipendienbezieher bekommen sie ohnedies rückerstattet; niemandem wird aus sozioökonomischen Gründen ein Studium verwehrt. Die Gefahr droht viel mehr „aus der anderen Ecke“: Dass tüchtigen Studierenden durch die Massen der Ungeeigneten der zeitökonomischer Fortgang verstellt wird, die dann nicht den „langen Atem“ und den finanziellen Hintergrund haben, dies durchzuhalten. (z.B. nicht transparente Eingänge in Seminare mit Wartelisten). Daher sind Massenuniversitäten durch und durch unsozial.

    Das durchaus großzügige Stipendiumsystem samt Familienbeihilfen gehört ergänzt oder vielmehr weitgehend ersetzt durch ein aufwandsneutrales leistungsbezogenes System: Leistungsstipendien, zusätzlich begünstigte Kredite sollen unabhängig vom Einkommen der Eltern erfolgreichen Studierenden – nur diesen – ausbezahlt werden, zusätzlich ergänzt durch einen effizienten Teilverpflichtungs- und Ferial-Arbeitsmarkt für Studierende. Als selbst seinerzeit (meist) berufstätiger sich fast vollständig selbst finanzierender Student behaupte ich:
    1. künftigen Akademikern schadet das Kennenlernen anderer Berufsfelder nicht; ganz im Gegenteil
    2. der Studiumfortgang leidet - Eignung und Fleiß vorausgesetzt – darunter nicht

    Es geht nicht an, alle finanziellen Folgerungen von Lebensentscheidungen an den Steuerzahler zu delegieren.

    Nachsatz: Was die Leistungsstipendien betrifft, ist Düsternis angesagt. Der jetzige Bundespräsident kritisierte bereits seinerzeit als Wissenschaftsminister , dass es „Begabungsstipendien“ (damals 5000 ÖS für das gesamten Jahr ab dem 5. Semester) gebe: Sie seien ein Zubrot für bildungsnahe Schichten und begünstige Eliten. – Gott sei dank bleibt Österreich weiterhin „Insel der Seligen“ und braucht diese verachtungswerte Bevölkerungsgruppe nicht ... !

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2011 12:57

    Das Chaos im Schulsystem setzt sich bei den Universitäten fort und ob Minister Töchterle der Dynamiker ist, um diese "Baustelle" zu einem positiven Ende zu führen, kann ich mir bei seiner Persönlichkeit nicht vorstellen - lasse mich jedoch gerne vom Gegenteil überzeugen!

    Von den verantwortlichen Politikern wäre in erster Linie zu hinterfragen, wie weit sich dieses Land bei den Studierenden noch Quantität vor Qualität leisten kann?
    Denn, wie schon richtig hingewiesen, bilden wir um viel Geld immer mehr arbeitslose Akademiker heran und in den vielen, wachsenden Handwerks- bzw. Dienstleistungssparten fehlen jede Menge Arbeitskräfte.
    Einem ausgebildeten Akademiker sind solche Arbeitsplätze jedoch gesellschaftspolitisch nicht zumutbar.

    Wie geht man an die Lösung heran? Man suggeriert uns, daß diese Lücke mit Migration gefüllt werden muß und holt jede Menge Zuwanderer samt Familienzuzug ins Land sowie in das Sozialsystem und schon steht der Staat vor der doppelten Kostenschere = viel Geld fließt in die Ausbildung und die Erhaltung eines womöglich arbeitslosen Akademikers und ebenso viel in die Einwanderung, wobei wir jeden Tag hören, daß beide noch mehr finanzielle Zuwendungen benötigen.

    Das kann sich auf die Dauer kein Staat der Welt leisten und ist natürlich bei den weiterwurstelnden Politiker ein Tabuthema und zwar solange, bis das System bricht oder besser gebrochen wird!

    Wir alle sind gefordert!

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2011 12:54

    Zu diesem komplexen Thema werden sich echte Fachspezialisten wie Karl Rinnhofer und andere kompetent äussern; da schweige ich lieber.

    Ich gestatte mir - nicht wirklich o.t. - eine zum aktuellen Drama in Norwegen passende persönliche Stellungnahme:

    "WO ABER GEFAHR IST, WÄCHST DAS RETTENDE AUCH" (Hölderlin / Patmos).

    Die Welt ist weiterhin ein gefährlicher Ort! Wo man hinschaut, gibt es Unfrieden, Zwist, Ungerechtigkeit, Terrorismus, Finanzdebakel und vieles mehr!

    Denken wir heute an Norwegen: Verrückte, Fehlgeleitete, Fanatiker gab es immer, so auch heute (ganz sicher auch bei uns!).

    Aber es sollte uns auch bewusst sein, dass auch in früheren Zeiten nicht alles Wonne und Waschtrog war; unsere Vorfahren mussten vielfach noch ganz andere Plagen erleiden, ertragen und überstehen!
    Daher, liebe Mit-Diskutanten, der gute Rat eines alten, immerdar positiv getrimmten alten Zeitgenossen: bitte jammert und wehklagt doch nicht immer so viel!

    Wir bekritteln und verurteilen viele der negativen Auswüchse unserer Zeit, machen Gegenvorschläge, glauben sie mit unseren Meinungsäußerungen und Aktivitäten verbessern zu helfen; merken natürlich immer wieder, dass die schicksalhaften Welt- und Zeitentwicklungen durch unsere gutgemeinten, aber im Endeffekt wirkungslosen Absichtserklärungen und Aktionen kaum wirksam bekämpft und abgestellt werden können.

    So können wir eigentlich nur auf die Selbstheilungskräfte der Menschheit hoffen, wie sie in dem schönen Hölderlin-Gedicht angesprochen werden!

    Ja, im Kleinkosmos unseres Landes sind unsere Bemühungen sinnvoll; da können kleine Verbesserungen, nach Überwindung der Mühen der Ebene, doch auch hin und wieder schlagend werden: da weiterzutun, ist sehr sinnvoll!
    Aggressive und vermeintlich wirksame pseudorevolutionäre Heilsrezepte, sei es von links oder rechts, sind jedoch keinesfalls zu befördern, sondern schärfstens abzulehnen und im Keim zu ersticken.

    Die großen und schicksalhaften Ereignisse unserer Welt (Finanzdesaster, Schuldenkrisen, Wanderungsbewegungen, Terrorismus u.a.) werden jedoch über uns hinweggehen, ob wir nun wollen oder nicht!

    Insgesamt glaube ich aber auch weiterhin an eine gute Zukunft für die Menschheit; möglicherweise mit drastischen Einschränkungen des in unseren Bereichen erreichten Lebensniveaus: aber es wird und muss weitergehen!

    Und wenn anders kommt, werden wir, vor allem aber unsere Nachkommen, die dann bestehenden Realitäten auch zu ertragen und zu überwinden haben.

    Freunde, das Leben ist hart genug! Täglich wiederholte Schwarzmalereien und Weltuntergangs-Szenarien verdüstern unser Gemüt, vergraulen uns den Lebensmut und die Lebensfreude!
    Also Kopf hoch und durch!

    Erfreuen wir uns am Leben, leben wir glücklich in und mit unseren Familien, gehen wir in unsere schöne Natur, und danken wir Gott, dass wir hier in Österreich immer noch eine Situation vorfinden, die ein sinnvolles und gutes Leben in weiterhin friedlichem Mit- und Nebeneinander möglich macht!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2011 12:40

    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Aber alles, was unsere politischen Spitzenkräfte von sich geben, hinkt! Und zwar unabhängig davon, von welcher Couleur der Sager gerade stammt.

    Aber, bitte, nicht verzweifeln! Denn die Lage ist hoffnungslos aber nicht ernst. Wie gewohnt wird dieser Staat heiteren Gemüts untergehen.

    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  6. Ausgezeichneter KommentatorErwin
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juli 2011 18:47

    Lieber Herr Dr. Unterberger,

    Heute sind Ihnen selbst zwei grausliche Genderworte passiert: "Lehrende" und "Studierende". Mir verdreht es schon den Magen, wenn ich dieses Gewäsch in den herkömmlichen Medien und vor allem an meinem Arbeitsplatz (Universität) hören und lesen muss (eigentlich muss ich es auch schreiben - dazu verpflichtet uns die Universitätssatzung).

    Es ist leider auch ein Beispiel, wie seuchenhaft sich diese Genderideologie in unserer Gesellschaft ausbreitet. Ich bin überzeugt, dass Ihnen diese Ausrutscher auch nicht bewusst unterlaufen sind.

    Mit besten Grüßen,
    Erwin

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2011 14:05

    OT - Verzeihung. Im Fall Golowatow scheint es massive politische Interventionen gegeben zu haben und glaubt man dem Staatsanwalt, kommt man zu dem Schluß, dass uns Faymann, Karl u. Spindelegger anlügen, dass sich die Balken biegen!

    http://derstandard.at/1310511948417/Causa-Golovatov-Polizeibericht-zeigt-Russland-uebte-massiven-Druck-aus

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/680370/KGBAffaere_Staatsanwalt-belastet-Regierung?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/678889/index.do&direct=678889

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorErwin
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juli 2011 18:47

    Lieber Herr Dr. Unterberger,

    Heute sind Ihnen selbst zwei grausliche Genderworte passiert: "Lehrende" und "Studierende". Mir verdreht es schon den Magen, wenn ich dieses Gewäsch in den herkömmlichen Medien und vor allem an meinem Arbeitsplatz (Universität) hören und lesen muss (eigentlich muss ich es auch schreiben - dazu verpflichtet uns die Universitätssatzung).

    Es ist leider auch ein Beispiel, wie seuchenhaft sich diese Genderideologie in unserer Gesellschaft ausbreitet. Ich bin überzeugt, dass Ihnen diese Ausrutscher auch nicht bewusst unterlaufen sind.

    Mit besten Grüßen,
    Erwin


alle Kommentare

  1. Wimpy (kein Partner)
  2. Ferit (kein Partner)
  3. Sayaka (kein Partner)
    21. Januar 2015 14:51

    Inlletigence and simplicity - easy to understand how you think. http://aikutywru.com [url=http://bhwtxv.com]bhwtxv[/url ] [link=http://wcdizpuheeb.com]wcdizpuheeb[/link ]

  4. Hamidoud (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:35

    Just do me a favor and keep writing such trhcenant analyses, OK?

  5. Mario (kein Partner)
    20. Januar 2015 18:54

    Well put, sir, well put. I'll cetinraly make note of that.

  6. Hitomi (kein Partner)
    19. Januar 2015 09:03

    That's more than seinlbse! That's a great post!

  7. socrates
    25. Juli 2011 17:39

    Zur Sache: Sohnemann, T.U., muß baldigst Urlaub nehmen, da er den Anspruch sonst verliert, aber er hat keine Zeit dafür.
    Die 6 Monate, die nicht gearbeitet wird, ist die Vorlesungszeit. Danach wird um die Geräte gestritten, wer Zugang bekommt.
    Wenn ein Professor 300 Studenten hat, haben alle Anrecht auf eine mündliche Prüfung, das sind 150 h pro Semester, bei einer 40h Woche also 4 Wochen. Die Verwaltung und Organisation braucht, wegen des Professorenmangels, noch mehr Zeit.
    Meine Erfahrungen waren dieselben wie sie durga beschreibt. Wenn A.U. sehen möchte, ob in den Naturwissenschaften oder an der Technik gerade gearbeitet wird, ist er herzlich eingeladen.

  8. ignaz (kein Partner)
    25. Juli 2011 10:56

    Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, was das Thema Studiengebühren betrifft. Ich als Hauptuniversitätsdoktorand auf einer medizinischen Universität muss Studiengebühren bezahlen, damit ich arbeiten, Geld verdienen und einen Doktortitel in einem naturwissenschaftlichen Fach machen darf (jetzt wieder wo die Befreiungen aufgehoben werden). Wäre ich auf der Hauptuni angestellt, wäre ich davon befreit.
    Wo sonst noch darf man bezahlen, damit man fachlich arbeiten kann und bezahlt wird?

  9. xRatio (kein Partner)
    25. Juli 2011 08:21

    Am Anschlag in Oslo sind die Muselmanen selber schuld.

    • x-Was? (kein Partner)
      25. Juli 2011 08:41

      Sie haben offensichtliche Probleme, xRatio. Anscheinend wollen Sie einfach nur provozieren. Nehmen Sie Hilfe in Anspruch, das ist keine Schande, ehrlich.

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Juli 2011 09:16

      Ihr Krankheitsbild wird immer deutlicher.

      Es wäre bald eine fachärztliche Konsultation angezeigt, nixRatio.

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juli 2011 14:01

      Das Posting
      "xRatio 25. Juli 2011 08:21"
      ist eine Fälschung durch die linken Ratten.

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Juli 2011 19:55

      Und wer soll das glauben?

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juli 2011 20:21

      @Neppomuck 25. Juli 2011 19:55

      Das läßt sich nicht nur am völlig absurden Inhalt,
      das kann auch die Moderation ganz einfach feststellen, Neppomuck. :-(

      Hier kennt nämlich niemand meine E-Mail. :-)

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Juli 2011 21:54

      Das war wieder der Esel, nixRatio.

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juli 2011 22:06

      Meine Schwester war mål auf Urlaub in Skandinavien. Sie wurde dort vån einem Møøse gebissen.

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juli 2011 22:59

      Dreimal darf Deppofuck raten, von wem das vorstehende Posting jetzt wohl wieder ist.

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juli 2011 23:15

      Nø, ehrlich. Sie war nichtsåhnend im Wald spåzierøn, als åf einmœl dieser bøse Ælch sie ångegriffer hat. Ein gewisser Dr.Olav Nordstøm, eigentlich ein Zahnårzt aus Oslø, hæt sie behåndelt...

  10. Wertkonservativer
    25. Juli 2011 06:54

    Die letzten Entwicklungen in der Diskussionskultur hier im Forum geben Anlass zu Befürchtungen! In vielen Beiträgen sind die Grenzlinien des guten Geschmackes weit überschritten, Kloakenjargon macht sich breit.

    Abgesehen davon, bewegen sich gar nicht wenige - auch sehr honorige -Mitdiskutanten gedanklich in einem Bereich, der - sagen wir es vorsichtig - nicht wirklich menschenrechtskonform ist.
    Es mag jeder tun und lassen, was er mag! Doch sollte die Reputation des für uns alle wichtigen A.U.-Forums nicht durch Ausritte nach links und rechts unnötig beschädigt werden!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • phaidros
      25. Juli 2011 07:44

      Einmal mehr bin ich völlig bei Dir.

      Bloß das »honorig« hätte ich unter Anführungszeichen gesetzt, denn hier tritt so Manches zu Tage, das sonst unausgesprochen bleibt, aber mit Anstand und Ehre völlig unvereinbar ist (noch nicht einmal mit Kinderstube). Ähnlich wie bei einem Klanstreffen.

      Ich werde immer nachdenklicher.

      LG

    • dxb (kein Partner)
      25. Juli 2011 08:58

      phaidroa, Wertkonservativer

      Wenn ich mir, gerade auf Heimatbesuch bei den Festspielen in Salzburg weilend, die Entwicklung der "Diskussionskultur hier so ansehe, dann werde ich mehr als nur nachdenklich.
      Manche Einträge und die damit einhergehende "Lagerbildung" hier zeigen in eine sehr bedenkliche Richtung.
      Und wenn ich den Spiegel Artikel http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,776275,00.html mit so manchem hiesigen Poster (Starl und seine vielen registrierten und unregistrierten Sockenpuppen oder xRatio um nur einige der schlimmsten Vertreter zu nennen) vergleiche, dann verstehe ich sogar, daß dies zusammen für die selbsternannnten Gutmenschen und "moralisch Überlegenen" eine propagandistisch nutzbare Basis für weitere Angriffe darstellt.

      Schade eigentlich um diesen Blog, der war vor dem Auftauchen dieser selbsternannten Heilsbringer und Schwarzmaler eine durchaus interessante Diskussionsplattform.
      So aber liefert er in erster Linie Feindbilder für andere.

    • haro
      25. Juli 2011 11:10

      S.g. Wertkonservativer,
      Zweck und Ziel des "Kloakenjargon" wie ihn hier insbesondere bestimmte Linksradikale immer wieder zu diversen Themen anwenden ist vermutlich die Beschädigung oder gar Auflösung des A.U.-Forums.
      Umgangssprachlich werden solche Leute als "Dreckschleudern" bezeichnet.
      MfG

    • phaidros
      25. Juli 2011 12:02

      Mutet es nicht etwas eigenartig an, dass hinter allem umd jedem, das uns nicht gefällt, zielgerichtet, geplant vorgehende Verschwörungen (fast immer linke) stecken sollen?

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juli 2011 14:12

      Die linken Ratten versuchen in der Tat immer wieder systematisch, das Forum kaputt zu machen.

      Und die Moderation schaut dem Treiben der Rotnazis aus der Löwelstr. auch noch tatenlos zu.... :-(

    • contra
      25. Juli 2011 16:15

      Die schlimmsten Ausritte veanstalten allerdings nichtregistrierte Teilnehmer und aus der Anonymität heraus ist es ein Leichtes, einen bis dato intelligent-kontroversiellen Blog zu sprengen.

      Man sollte diesen Heckenschützen keinerlei Bedeutung bzw. Beachtung zukommen lassen und sie bei Verwendung des tiefsten Kloakenwortschatzes gnadenlos löschen.

      Dann werden sie sich bald abwenden und woanders ihre grauslichen Kreise ziehen.

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juli 2011 18:15

      @contra 25. Juli 2011 16:15

      Unrichtige und damit unzulässige Pauschalierung.

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juli 2011 19:45

      Das Posting
      "xRatio 25. Juli 2011 18:15"
      ist eine Fälschung durch die linken Ratten.

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juli 2011 20:14

      Dies Posting
      "xRatio 25. Juli 2011 19:45"
      ist schon wieder eine Fälschung.

      Das vorhergehende an @contra ist von mir.

      Das kann die Moderation ganz einfach feststellen, Neppomuck. :-(

  11. xRatio (kein Partner)
    25. Juli 2011 01:47

    Propaganda der Tat.
    Die mörderische Logik des Terrorismus,
    von der RAF über die Kaida bis zu Behring Breivik

    http://zettelsraum.blogspot.com/2011/07/propaganda-der-tat-die-morderische.html

    Zettel ist wie Mannheimer
    immer unewöhnlich niveauvoll und lesenswert.

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juli 2011 01:48

      ...ungewöhnlich niveauvoll...

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Juli 2011 08:59

      Schleich dich auf deine Alpen-Donau Heimseite, du brauner Nazi.

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Juli 2011 09:13

      Obiger "Nick-Pirat" ist kein "alter ego", sondern ein alter Esel.

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juli 2011 14:15

      Neppomuck ist aber auf eine andere Fälschung der linken Ratten reingefallen. :-)

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Juli 2011 14:46

      Das kann vorkommen, nixRatio, vor allem dann, wenn man nicht in der Lage ist, einen Stil an den Tag zu legen, den der Plagiator nicht nachempfinden kann.

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juli 2011 18:17

      @Neppomuck 25. Juli 2011 14:46
      Tja, Neppomuck, dichten können Sie ja ganz schön.
      Sinnerfassendes Lesen und politisches Denken sind aber nicht grad Ihre Stärken.

      Dafür aber immer mal wieder gegen Liberale auskeilen, wenn sich die Gelegenheit zu bieten scheint....

      Aber machen Sie sich nichts draus. Nobody is perfect. :-)

      Den Gegensatz zwischen Liberalismus und Sozialismus kapieren nur wenige begnadete Geister.

  12. Neppomuck (kein Partner)
    25. Juli 2011 00:17

    Zur „causa prima“ unter den OTs dieses Tages:

    Ob als „Nadelstreif-Sozialisten“, als „Politische-Korrektheit-Ayatollahs“, als „Gutmenschen-Talibans“, als „Liberal-Zwangsvollstrecker“ oder unter welchem Oxymoron auch immer sich die „Dreckschleuder-Fundis“ selbst lächerlich zu machen versuchen, die Wahrheit wird auch hier eine Tochter der Zeit bleiben.

    Da nützen selbst die krampfhaftesten Versuche, irgend eine unliebsame Sau durchs Dorf zu treiben bevor noch die Kuh aus dem Stall ist, gar nix.
    „Mutter Zeit“ hat Geduld.
    Wie sich das für gute Mütter so gehört.

    Dass die „konzertierte mediale Begleitkakophonie“ den gesellschaftlichen Dissens weiter aufschaukeln, dazu falsche Spuren legen und konservieren sowie den entstandenen „Morbus Palmström“ („es kann nicht sein, was nicht sein darf“) pandemische Dimensionen zu verleihen bemüht sein wird, ist nur ein weiterer Beweis für die Verrottung sowohl der professionellen wie auch der laienhaften Meinungsmacher (oder wer sich als solcher gefällt).

    Wer meint, um jeden Preis zuletzt lachen zu müssen, falls ihm der Lacher nicht schon im Ansatz (und im Halse, wo er in solchen Fällen auch hingehört) stecken geblieben ist, lacht nicht am besten, sondern hat bloß die längste Leitung.

    Man sollte nie von sich auf andere schließen.
    Denn - siehe oben: „Veritas filia temporis.“

    Und den Murdochs you can even fool some of the people all the time; but you can't fool all of the people all the time.”
    A. Lincoln e.a.

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Juli 2011 00:21

      Sollte heißen:

      Und den Murdochs you can even fool some of the people all the time; but you can't fool all of the people all the time.”
      A. Lincol e.a.

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Juli 2011 00:25

      Dritter Anlauf:

      Und den Murdochs etc. ins Stammbuch:
      „You may fool all the people some of the time; you can even fool some of the people all of the time; but you can’t fool all all of the people all the time.”

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Juli 2011 00:30

      1 x "all" - deleatur.

  13. Kaffeehäferl
    24. Juli 2011 23:44

    ad 3.) O-Zitat eines Vortragenden auf der TU-Wien: "Studenten sind der Sand im Getriebe einer Universität".

    • brechstange
      25. Juli 2011 10:37

      Dieser Herr sitzt dann wohl am falschen Platz.

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      25. Juli 2011 20:54

      Diese Person ist nicht allein. Während meiner Zeit als UAss hat ein älterer Kollege folgendes geäußert:
      "Die Universität wäre so schön, wenn es die Studenten nicht gäbe."
      Aber das hat er sicher nicht voll ernst gemeint.

  14. Haider
    24. Juli 2011 23:43

    Wenn Aufnahmsprüfungen halbwegs valide sind, dann ist deren Treffsicherheit sicher höher als Reihungen nach Anmeldedatum, Haarfarbe des Bewerbers oder Maturazeugnisnoten.
    Auch Studiengebühren sind bei entsprechendem Stipendienwesen kein Thema. Studiengebühren nach Jobchancen im gewählten Studienfach festzusetzen sind jedoch reinster Humbug. Nichteinmal die Bedarfsprognosen für Lehramtsfächer waren bisher halbwegs verläßlich erstellbar, obwohl die notwenigen Daten wie Geburtenjahrgänge, Pensionsalter der Lehrer usw. vorlagen. Alles Sterndeuterei. Wer traut sich heute zu sagen, wieviele islamische Religionslehrer wir in 7 Jahren benötigen werden?
    Natürlich ist es wenig sinnvoll, wenn afrikanische Politologen bei uns ihren Lebensunterhalt als Taxifahrer absolvieren. Aber vielleicht fände sich in deren Heimatland ein adäquater Job. Ärzte ohne Grenzen müssen weltweit österreichische Hebammen als Spitalsmanagerinnen einsetzen, da sich die eigenen Jungärzte weigern, aus ihren europäischen Studienländern in die Heimat zurückzukehren. Es hat mit Entwicklungshilfe wahrlich wenig zu tun, wenn wir deren Intelligenz absaugen.

  15. xRatio (kein Partner)
    24. Juli 2011 22:25

    André Glucksmann:
    Die Macht der Dummheit (1985)

    Eine philosophiegeschichtlich fundierte Anti-Ideologie-Streitschrift, Zitate:

    Gäbe sich die Dummheit nicht den Anstrich von Intelligenz, sie könnte niemanden täuschen (S. 32)

    Nichts ist gefährlicher als ein gelehrter Esel auf dem Thron, Demokratie und Philosophie beginnen gleichermaßen mit der Erkenntnis, daß die Dummheit die am gerechtesten verteilte Sache der Welt ist (S. 269f.)

    Noch heute findet man treuherzige Seelen, die bestreiten, daß ein sowjetisches Vernichtungslager summa summarum mit seinem Nazi-Pendant verglichen werden kann (S. 312).”

    ---------
    Rotnazis, Feminazis, Islamnazis...
    immer wieder derselbe Abschaum aus der Kloake des Terrors und Wahnsinns.

    • Lars (kein Partner)
      24. Juli 2011 22:29

      Verzieh dich zu deinen Freunden bei AlpeDonau.info und Gates of Vienna.

    • Analyzator (kein Partner)
      24. Juli 2011 22:37

      xRatio, Holst du drecksbraune Nazisau dir eigentlich angesichts der über 90 Toten einen runter?

    • xRatio (kein Partner)
      24. Juli 2011 22:41

      Tja, wie sie sch..ßen so reden sie halt, die roten Nazischweine und Analfurzer.

      Wie ihre Idole (hier Che), die sie stolz auf ihren T-Shirts spazieren führen:

      „Der Haß als Faktor des Kampfes; der unnachgiebige Haß gegenüber dem Feind, der weit über die natürlichen Schranken eines Menschenwesens hinaustreibt und es in eine wirksame, gewalttätige, auswählende und kalte Tötungsmaschine verwandelt.
      Unsere Soldaten müssen so sein; ein Volk ohne Haß kann nicht über einen brutalen Feind siegen. Man muß den Krieg bis dorthin tragen, bis wohin der Feind ihn trägt: in sein Haus, in seine Vergnügungsstätten; man muß ihn zum totalen Krieg machen.“

      Pöbel aus der Gosse.

    • Analyzator (kein Partner)
      24. Juli 2011 22:52

      Mit Che hab ich nichts zu tun, ich lehne Massenmörde wie Che ab.

      Das unterscheidet uns: Dich braune Dreckssau erregen Massenmörder, die auf Jungsozi-Kinder ballern sexuell. Statt dich deiner perversen Neigungen zu stellen, palaverst du Schwachsinn von Che & Co., auf dich sich maximal kranke Wappler wie Strache (Stra-Che) beziehen, die aber hier keine Relevanz haben.

    • contra
      24. Juli 2011 22:55

      @Analer

      Es reicht - an Ihrer Sprache wirst Du Sie erkennen.

      Du wärst fällig für eine Überwachung, von Dir könnte größeres Unheil drohen, Du bist um nix besser, als die Du vorgibst zu bekämpfen! GRAUSLICH!

    • Kanalfurzer (kein Partner)
      24. Juli 2011 22:57

      Jaja, Rotnazis sind dumm, primitiv und verlogen.

      Deine perversen sexuellen Phantasien zeigen, was für eine ordinäre rot Drecksau Du bist.

      Bist sicher auch ein Kinderficker, die Dein Freund Daniel.

    • Analyzator (kein Partner)
      24. Juli 2011 23:02

      Tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen, xRatio. Auch unter deinem Nick "Kanalfurzer" bleibst ein Nazischweinchen. Und deine dreckigen Phantasien behalte bitte für dich.

    • xRatio (kein Partner)
      24. Juli 2011 23:03

      Immer wieder bestätigt sich:

      Rotnazis, Feminazis, Islamnazis, Räuber, Mörder, Kinderficker...
      kriechen alle aus demselben Loch

      Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das alles kroch.

    • Analysator (kein Partner)
      24. Juli 2011 23:51

      Und noch was, xRatio
      Auch das mit dem "Kinderficken" kann ich nicht als Vergehen auffassen.

      Dient Kinderficken doch nach 1400-jähriger Tradition unserer islamischen Freunde und der von unserem hochverehrten Genossen Daniel Cohn-Bandit begründeten Tradition auch nach unserer einhelligen Ansicht,
      nur der sexuellen Emanzipation der Kleinen.

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juli 2011 08:15

      Das verstehe ich, analysator.
      Schliesslich bin ich selber anfällig dafür.

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juli 2011 14:04

      Auch das Posting
      "xRatio 25. Juli 2011 08:21"
      ist eine Fälschung durch die linken Ratten.

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juli 2011 14:39

      ...ebenso wie natürlich auch in diesem Strang das Posting
      "xRatio 25. Juli 2011 08:15"
      eine Fälschung durch die perversen Rotnazis, die linken Ratten von der Löwelstr. ist.

      Wer dergleichen nicht bereits am Inhalt erkennt, tut mir leid.

  16. Empörter Bürger (kein Partner)
    24. Juli 2011 20:57

    Nanu?

    Warum gibt es seitens des Blogautors keine Stellungnahme zum rechtsextremen Massenmord in Norwegen?

    Ist dem Blogautor die Sache, an der er seinen kleinen Anteil trägt peinlich? Oder ist er froh darüber, dass endlich jemand zur Tat geschritten ist und verhasste Sozis ermordet hat?

    • socrates
      24. Juli 2011 21:05

      Empörter Bürger
      Auf die Freimaurer schimpfen, ist sehr riskant, da die meisten Soziführer Mitglieder sind.

    • cicero
      24. Juli 2011 21:17

      Wenn der ORF statt "Rechtsextrem", wo der Attentäter schon vor Jahren ausgetreten ist, "Freimaurer" sagt, wo der Täter noch Mitglied ist, kommt er der Wahrheit näher.
      Da hätten Sie nichts zu stänkern!

    • contra
      24. Juli 2011 21:17

      @Empörter

      "......an der der Blogautor seinen kleinen Anteil trägt....."

      Das fällt unter Verleumdung sowie Rufschädigung und wäre ein Fall für den Staatsanwalt, wenn der Empörer nicht so ein "armes Würschterl" wäre!

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      24. Juli 2011 22:28

      @socrates und cicero: Natürlich ist der "empörte Bürger" ein Trottel und seine Äußerungen verleumderisch und also ein Fall für die Justiz.
      Aber Ihr obstinates Herumreiten auf den Freimaurern lässt vermuten, dass Sie in diesem Faktum das wichtigste Momentum für das Verbrechen sehen.
      Nein, wir stehen einfach vor der verstörenden Tatsache, dass eine Barbarei, wie wir sie in der jüngsten Vergangenheit nur noch vom Islamismus kennen, nun auch von einem adretten protestantischen, konservativen Europäer begangen wird und er sie ideologisch aus einer Weltanschauung begründet, die in bloßen Worten – aber eben nicht in Taten – gar nicht so weit entfernt ist von dem, was man jeden Tag im Internet lesen kann: der Angst vor dem Untergang des christlichen Abendlandes, verursacht durch Islamisten und deren dummdreisten Verbündete, die linken multikulti-gegenderten-schwullesbischen Gutmenschen.
      Ich mag verbildet sein durch die kürzlich erfolgte Lektüre des Buches "Hitlers Wien", aber ich kann mir recht gut vorstellen, dass ein in der Gesellschaft Zukurzgekommener in diesen seit Jahr und Tag les- und hörbaren Ressentiments die für sein krankes Hirn "plausible" Erklärung für seine Lage und diejenige Europas im Allgemeinen findet und er es aber nicht, wie das Demokraten tun, bei der demokratischen Auseinandersetzung belässt, sondern zum Schluss kommt, man müsse ein "grausames, aber notwendiges" Zeichen setzen und das Übel an der Wurzel packen, indem man zunächst einmal den Nachwuchs des politischen Hauptgegners ausrottet.

    • november (kein Partner)
      24. Juli 2011 22:32

      @Seidl
      Genau. Im Prinzip hat ein verrückter Mörder das umgesetzt, wovon zahlreiche 'Forumsnazis' ständig schreiben. Vielleicht um Annerkennung zu bekommen, die ihm nicht beschieden war, (und jetzt auch nicht bekommen wird).

    • Empörter Bürger (kein Partner)
      24. Juli 2011 22:41

      Es werden noch mehr "Forennazis" zu Gewalt greifen. Auch auf diesem Blog haben schon einige User dazu aufgerufen, den Taten Worte folgen zu lassen. Der braune Drecksnazi xRatio gehört zur Gruppe derer, die beispielsweise brandgefährlich sind.

      xRatio gehört bekanntermassen alpen-donau-info an, einer Nazi-Page, die wiederholt zu Gewalt aufgerufen hat.

      Es wird Zeit, dem Rechtsextremismus Einhalt zu gebieten. Jetzt! Bevor es zu spät ist.

    • Empörter Bürger (kein Partner)
      24. Juli 2011 22:42

      Korr:
      Auch auf diesem Blog haben schon einige User dazu aufgerufen, den Worte Taten folgen zu lassen.

    • contra
      24. Juli 2011 22:49

      Ein Geistesgestörter wird immer irgendwelche Gründe finden, sich zu radikalisieren und sich mit solchen entsetzlichen Taten als Held zu fühlen.
      Egal ob er sich über den Nachbarn ärgert, seinen Dienstgeber, seine Lehrer etc.
      Ist doch alles schon dagewesen.

      Warum will das nicht in die Köpfe dieser verbohrten Linksradikalen gehen, die nur eine Ideologie und eine Verschwörung dahinter sehen.

      Letztendlich hat man mit Franz Fuchs versucht, ähnliches politisches Kleingeld zu lukrieren, aber seit seiner Verurteilung und seinem mysteriösen Tod war Schluß mit seinem kranken Geist und keine Gesellschaftszerstörung mehr dahinter.

      Unappetitlich wie hier manche versuchen, die Tat eines Wahnsinnigen politisch AUSZUSCHLACHTEN. Ihr seid um nix besser!

    • november (kein Partner)
      24. Juli 2011 22:55

      Es ist jedenfalls auffallend, dass gewisse Leute auf einmal ziemlich schmähstad sind. Was glauben Sie, was passiert wäre, wenn diese Tat von einem Moslem verübt worden wäre?

    • Empörter Bürger (kein Partner)
      24. Juli 2011 22:56

      In eurer kranken Welt ist also ein rechtsextremer Massenmörder ein geisteskranker Einzeltäter, der nichts mit eurer menschenverachtenden Ideologie zu tun hat, während das bei islamistischen Terroristen nicht der Fall zu sein scheint.

      Neinnein, so einfach könnt ihr rechtsextremen Wappler euch nicht aus der Verantwortung stehlen. Eure Mitverantwortung, die Mitverantwortung der rechtsextremen Forenwappler, die wird in der kommenden Zeit sehr stark thematisiert werden.

      Mit diesem feigen Anschlag wurden die Grenzen endgültig überschritten. Jetzt ists genug!

    • contra
      24. Juli 2011 22:58

      @Analer

      All das haben die Linksradikalen schon beim Franz Fuchs geschrien und was ist jetzt?

      Du scheinst jedenfalls vom gleichen Kaliber zu sein: frustrierter Einzelgänger, haßerfüllt, einsam und bald werden den Worten Gewalttaten folgen.

      Kehre zuerst im eigenen Haus!

    • contra
      24. Juli 2011 22:59

      @november

      wenn, wenn, wenn...............

      Wenn meine Tante statt der Füße Radeln hätte, wäre sie ein Auto!

      Mit Wenn-Fragen beschäftige ich mich nicht!

    • november (kein Partner)
      24. Juli 2011 23:01

      @Empörter
      Ich denke, das geht jetzt deutlich zu weit. Es ist nie hilfreich, von einem Extrem ins andere zu kippen.

    • november (kein Partner)
      24. Juli 2011 23:03

      @contra
      Ganz recht, die Dinge sind so wie sie sind. Aber wo sind unsere sonst so wortgewaltigen Kommentatoren?

    • contra
      24. Juli 2011 23:05

      @november

      Die werden sich schon noch zu Wort melden, nur nicht ungeduldig sein!

    • socrates
      24. Juli 2011 23:18

      Ch. Seidl
      Im Prinzip haben Sie Recht. Wenn ich aber im ORF im Halbstundentakt "Rechtsradikaler" höre und auch beim Universitätsproblem sehe, wie A.U. und wir alle angestänkert werden, dann antworte ich jedesmal mit "Freimaurer". Auch Häupl und die meisten in unserer roten Regierung sind welche, aber die Linken Trolle und Medien wollen den Fall gegen Rechts instrumentalisieren und da muß man den Anfängen wehren, wie sie es immer fordern. Ich bin der Meinung von contra.
      Als Freimaurer kann er kein christliches Bekenntnis haben, er würde exkommuniziert.
      Die Linksextremen mißbrauchen dieses fürchterliche Attentat unverschämt für ihrePolitik. Warum verschwiegen die Medien die Freimaurerzugehörigkeit? im sudouest las ich davon am ersten Tag. Können Sie mir das erklären?

    • socrates
      24. Juli 2011 23:27

      Empörter Bürger
      Die Freimaurer rotteten in der Zeit des Terrors die gesamte Vendee, die halbe Provence und Bretagne aus. Sie errichteten Fabriken für die Nutzung von Menschenhaut und Menschenhaar. Sie haben also große Erfahrung im Massenmord.
      Mit ein bißchen googeln findet man auch neue Massenmorde der Freimaurer!

      Telegraph.co.uk
      Anders Behring Breivik and Thomas Hamilton Freemason link
      The Economic Voice
      Anders Behring Breivik who has been arrested for yesterday's Oslo bombing and Utøya massacre and Thomas Hamilton of the 1996 Dunblane massacre both had links to the secret sect of Freemasonry. Photographs showing Anders Behring Breivik in full masonic ...
      Christianity, extremism and Anders Behring BreivikEkklesia
      Norway massacres: national tragedyThe Guardian
      Anders Behring Breivik's social media presenceMa...

    • november (kein Partner)
      24. Juli 2011 23:30

      Ich habe keine sichere Quelle, aber angeblich sind die skandinavischen Freimaurer protestantisch ausgerichtet. Atheisten und Agnostiker sind dort unerwünscht. Weiß aber nicht, ob das wirklich stimmt. Dass der ORF diese Information unterschlägt, ist mir nicht aufgefallen, weil ich kaum ORF konsummiere. Inzwischen ist der Attentäter von den Maurern ausgeschlossen worden.

    • xRatio (kein Partner)
      24. Juli 2011 23:44

      @Bekloppter Würger 24. Juli 2011 22:41
      xRatio gehört bekanntermassen alpen-donau-info an, einer Nazi-Page, die wiederholt zu Gewalt aufgerufen hat.

      Ich weiß nicht mal was das ist, Du verleumderische rote Drecksau.

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juli 2011 00:02

      Das rote Nazischwein Bekloppter Würger gehört bekanntermaßen zum Verband der Kinderficker, Massenmörder und Sozialschmarotzer.

    • phaidros
      25. Juli 2011 07:33

      Sind Sie schwer von Begriff, Empörter?

      Dr. Unterberger ist verreist, die derzeit erscheinenden Beiträge sind vorbereitete.

    • phaidros
      25. Juli 2011 07:38

      Nachsatz, nur damit das nicht nach Reflex aussieht: mit Einigem vom Rest haben Sie leider nicht ganz Unrecht.

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      25. Juli 2011 21:46

      @socrates: Danke für Ihre Klarstellung. Ein Missverständnis sei gleich behoben: Breivik ist als typischer Norweger natürlich nicht Katholik, sondern Protestant – und bei denen gibt's keine Exkommunikation. (Folglich versteht dieser Protestant auch unter "Christentum" etwas anderes als der Durchschnittsösterreicher, aus katholischer Sicht durchaus Ungustiöses bzw. Ketzerisches, aber das nur nebenbei.)
      Und eine ernstgemeinte Verständnisfrage an Sie: Da die einzigen Logen, die ich von innen kenne, die in der Oper sind, würde ich gerne wissen, was es mit den Freimaurern und der Vendée auf sich hat. Ich hatte immer geglaubt, die Morde dort während der Revolutionszeit gingen auf das Konto der Revolutionäre.

    • socrates
      27. Juli 2011 19:25

      Ch. Seidl
      Das ist nur etwas für starke Nerven. Wikipedia: Vendee Aufstand
      Dieser Bericht aus der Pariser Nationalversammlung erschien am 2. Januar 1794 im "Moniteur". Dokumente dieser Art sind Historikern in großer Zahl bekannt.[1] General François-Joseph Westermann griff am 20. Juni 1793 den Ort Parthenay an und meldete nach erfolgreicher Operation an den Wohlfahrtsausschuss:

      « Il n’y a plus de Vendée. Elle est morte sous notre sabre libre, avec ses femmes et ses enfants. Je viens de l’enterrer dans les marais et dans les bois de Savenay. Je n’ai pas un prisonnier à me reprocher. J’ai tout exterminé. »
      „Es gibt keine Vendée mehr. Sie ist mit unserem Säbel der Freiheit niedergemacht worden, mitsamt Frauen und Kindern. Ich habe sie in den Sümpfen und Wäldern von Savenay begraben. Man kann mir keine Gefangenen vorwerfen. Ich habe alles ausgelöscht.“
      Nachteil dieser Meldung: Général Turreau, der größte Mörder, unbestraft weil von Familie, kommt nicht vor. Er verkündete dem Convent:Es gibt keinen lebenden Menschen in der Vendee" Zensur bis heute!
      Ich kannte einen Bibliothekar aus Nantes, an der Loire, der darüber studiert hatte. Meine Unterlagen borgte ich her - sind weg. "Hochzeiten" von Nantes: Söhne wurden mit Müttern zusammengebunden, Töchter mit Vätern und in der Loire ersäuft.
      Besser suchen: terreur vendee, le grand terreur, ect.
      Besser: Terreur Vendee
      In die Zone bei Ile Madame, die bei Hochwasser überflutet wird, brachte man alle kath. Priester. Die Soldaten hatten Angst, aus Aberglauben, Priester zu ermorden, sie überließen die Arbeit dem Meer.

    • socrates
      27. Juli 2011 22:23

      Ch. Seidl
      googeln: colonnes infernales

  17. Schani
    24. Juli 2011 20:46

    Vielleicht könnte man den Mutter-Kind-Paß bis ins Studium ausdehnen und Studenten in gefragten und anspruchsvollen Fächern bekämen Geld für positiv abgelegte Prüfungen - das wäre doch wirklich sozial! Das Feymanndl greift diesen meinen Vorschlag sicher gerne auf!
    P.s.:Volluniversitäten gibt es in Österreich eh keine mehr seit der Gründung von Med."Universitäten" (Fachhochschulen wäre die treffendere Bezeichnung!)

    • Florin
      25. Juli 2011 13:50

      Ich hätte in der allgemeinen Aufregung Ihren Kommentar beinahe übersehen. Besonders mit: "Med."Universitäten" (Fachhochschulen wäre die treffendere Bezeichnung!)" stimme ich vollkommen überein.

  18. Erwin (kein Partner)
    24. Juli 2011 18:47

    Lieber Herr Dr. Unterberger,

    Heute sind Ihnen selbst zwei grausliche Genderworte passiert: "Lehrende" und "Studierende". Mir verdreht es schon den Magen, wenn ich dieses Gewäsch in den herkömmlichen Medien und vor allem an meinem Arbeitsplatz (Universität) hören und lesen muss (eigentlich muss ich es auch schreiben - dazu verpflichtet uns die Universitätssatzung).

    Es ist leider auch ein Beispiel, wie seuchenhaft sich diese Genderideologie in unserer Gesellschaft ausbreitet. Ich bin überzeugt, dass Ihnen diese Ausrutscher auch nicht bewusst unterlaufen sind.

    Mit besten Grüßen,
    Erwin

    • terbuan
      24. Juli 2011 19:11

      Schon einmal etwas von "Substantiv" gehört?

    • de Voltaire (kein Partner)
      25. Juli 2011 13:07

      Ich muss Ihnen zustimmen, auch mir sind diese "Genderworte" schmerzlich aufgefallen. Das Wahrheitsministerium wird doch am Ende nicht doch siegen?

      Seuchenhaft - das ist die richtige Bezeichnung.

      Schön, dass das nicht nur mir auffällt.

    • de Voltaire (kein Partner)
      25. Juli 2011 13:23

      Nachtrag: Auch unter den geschätzten Beiträgen wimmelt es von Studierenden, Lehrenden, Unterrichtenden - stört das wirklich keinen mehr? Künstliches "Verbiegen" einer schönen Sprache ist akzeptabel? Wir opfern uns selber am Genderaltar?

      :(

    • Florin
      25. Juli 2011 13:54

      Es sieht wirklich so aus als ob uns der inflationäre Gebrauch von "korrekter Schreibweise" zwar unangenehm auffält, aber niemand etwas sagt. Oder fällt es nicht einmal mehr auf?

    • AGLT (kein Partner)
      25. Juli 2011 15:15

      Als Genderwahngenervte muss ich sagen: Mit diesen Worten kann ich zur Not leben. Nie und nimmer jedoch mit dem Binnen-I (vor allem, wenn es sich um das gesprochene handelt!) und den nervenden beiden Geschlechtsbezeichnungen (Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ....).

      Hat übrigens jemand das Interview mit dieser unsäglichen Heinisch Hoserl in der presse gelesen? Sie verwendete das Wort "Abgeordnetinnen". Kritische Kommentare darauf wurden von der linken Bluthündin in der Zensurabteilung gelöscht.

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      25. Juli 2011 21:16

      Ich wollte das gleiche schreiben, aber Sie waren schneller!

      Zusätzlich fällt mir bei A.U. auf, dass er gerne ein "-in" anhängt, wo es gar nicht nötig wäre, wie letztens bei "Wird Karl zur Saubermacherin".

      Und ganz schlimm wird es dann, wenn A.U. das "-in" an Wörter anhängt, um sie mit Wörter kongruieren zu lassen, deren Genus weiblich ist: die Kirche als Vertreterin...

      Deutsch Sprak, schwer Sprak!

  19. xRatio (kein Partner)
    24. Juli 2011 15:48

    OT:
    Michael Mannheimer:
    Politisch inkorrekte Gedanken zum Norwegen-Massaker:
    Der Bürgerkrieg gegen die Islamisierung Europas hat begonnen

    http://michael-mannheimer.info/2011/07/23/politisch-inkorrekte-gedanken-zum-norwegen-massaker/

    Lesenswert!

    • xRatio (kein Partner)
      24. Juli 2011 18:42

      Wer die Islamnazis unterstützt, ist selbst ein Nazi.

    • Analyzator (kein Partner)
      24. Juli 2011 20:54

      Holst du Nazisau dir eigentlich angesichts der über 90 Toten einen runter?

    • xRatio (kein Partner)
      24. Juli 2011 21:31

      Tja, so reden und furzen die roten Nazischweine.

      Wie ihre Idole (hier Che):

      „Der Haß als Faktor des Kampfes; der unnachgiebige Haß gegenüber dem Feind, der weit über die natürlichen Schranken eines Menschenwesens hinaustreibt und es in eine wirksame, gewalttätige, auswählende und kalte Tötungsmaschine verwandelt.
      Unsere Soldaten müssen so sein; ein Volk ohne Haß kann nicht über einen brutalen Feind siegen. Man muß den Krieg bis dorthin tragen, bis wohin der Feind ihn trägt: in sein Haus, in seine Vergnügungsstätten; man muß ihn zum totalen Krieg machen.“

    • xRatio (kein Partner)
      24. Juli 2011 21:52

      "Die Situation war für die Männer und für ihn unangenehm, also machte ich dem ganzen ein Ende und schoß ihm mit einer 32er Pistole in die rechte Gehirnhälfte mit Austrittsloch am rechten Schläfenbein. Er röchelte noch ein wenig, dann war er tot.“

      Der vom Nazischwein Analfurzer hochverehrte
      Che Guevara über die Exekution von Eutimio Guerra am 17. Februar 1957

    • xRatio (kein Partner)
      24. Juli 2011 22:14

      André Glucksmann:
      Die Macht der Dummheit (1985)

      Eine philosophiegeschichtlich fundierte Anti-Ideologie-Streitschrift, Zitate:

      "Gäbe sich die Dummheit nicht den Anstrich von Intelligenz, sie könnte niemanden täuschen (S. 32)

      Nichts ist gefährlicher als ein gelehrter Esel auf dem Thron, Demokratie und Philosophie beginnen gleichermaßen mit der Erkenntnis, daß die Dummheit die am gerechtesten verteilte Sache der Welt ist (S. 269f.)

      Noch heute findet man treuherzige Seelen, die bestreiten, daß ein sowjetisches Vernichtungslager summa summarum mit seinem Nazi-Pendant verglichen werden kann (S. 312).”

    • Analyzator (kein Partner)
      24. Juli 2011 22:47

      xRatio, du braune Nazisau: Ich hab mit Che Guevara nichts am Hut. Ich verachte ihn sogar, er ist ein Mörder.

      Deine Blendgranaten, die vom feigen Anschlag eines deiner Gesinnungskollegen auf Kinder ablenken sollen, gehen daher ins Leere.

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juli 2011 00:20

      Immer wieder bestätigt sich:

      Rotnazis, Feminazis, Islamnazis, Räuber, Mörder, Kinderficker...
      kriechen alle aus demselben Loch

      Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.

      Die perversen sexuellen Phantasien des Analfurzers zeigen, was für eine ordinäre rote Drecksau das ist.

      Ist ja auch ein bekennender Kinderficker, wie sein Freund Daniel Cohn-Bandit.

      Pöbel aus der Löwelstr.

  20. Sprachlos (kein Partner)
    • brechstange
      24. Juli 2011 18:18

      Ich teile Ihre Sprachlosigkeit.

    • contra
      24. Juli 2011 20:58

      Wen wundert es da noch, wenn damit ein paar Geisteskranke auf den Plan gerufen werden = sehr feine Provokation! :-(

  21. Neppomuck (kein Partner)
    24. Juli 2011 12:22

    Bildungspolitik nach „Sieben-Schwaben-Art“.

    Spindelmann, geh du voran,
    du hast die „Groko-Hose“ an,
    dass Strache dich nicht beißen kann.
    Fayegger stellt sich achtern dann
    vor dich, so du bist nicht allan.

    Und wenn dann gar die Uni brennt,
    kommt Schotter-Mizzi gleich gerennt,
    mit Geld, das sie zuvor gelehnt,
    und wenn Herr Töchterle nicht pennt,
    gibt ’s Geld der öffentlichen Händ’.

    Den Brüdern Grimm verdanken wir
    gar mannigfaltiges Pläsier.
    Doch wenn die Zwei - ich stelle mir
    mal vor, sie könnten heut und hier
    Maß nehmen - wär’ ihr Werk wohl schier
    zum Wiehern.

    Prost!
    Und noch ein Bier!

  22. h.schmidt
    24. Juli 2011 11:18

    wer kann sich noch an den politischen ausspruch erinnern: "auch bei uns muessen die akademiker taxifahrer werden".

  23. Markus Theiner
    24. Juli 2011 08:14

    @ 3: Nein, die zeitliche Organisation könnte man jedenfalls aufrollen. Selbst wenn man die Forschung weiterhin so fördern will wie jetzt wären die Trimester kaum ein Problem. Denn selbst wenn dann die meisten Professoren und Assistenten nur jeweils zwei von drei Trimestern unterrichten und das Dritte mit Forschung verbringen, kann man damit wenigstens die Räumlichkeiten besser auslasten. Hörsäle und dergleichen werden ja für die wenigsten Forschungsprojekte benötigt und wenn nicht alle das selbe Trimester für die Forschung nutzen wollen stehen die nicht ein Drittel Jahres leer, während man sich den Rest des Jahres um freie Räume (und freie Sitzplätze in den zu kleinen Räumen) prügeln muss.
    Ganz abgesehen davon, dass viele Professoren wahrscheinlich kein großes Problem haben auch neben ihrer Forschung einige (vor allem grundlegende, einfache) Lehrveranstaltungen zumindest als Blöcke auch in ihrem Forschungstrimester anzubieten. Oder überhaupt die Königsdisziplin, wenn es um die universitäre Einheit von Forschung und Lehre geht: Beides gleichzeitig machen. Forschungsprojekte als Lehrveranstaltungen, wo die Studenten nicht nur ihre Zeit absitzen um einen ECTS-Punkte zu sammeln, sondern an einem echten Forschungsprojekt mitarbeiten, damit den Professor bei seiner Arbeit unterstützen und gleich auch lernen, wie man richtig forscht.

    So würde ich die Einheit zumindest verstehen.

  24. brechstange
    23. Juli 2011 21:21

    Herr Dr. Unterberger,

    Seit wann steht der Unibetrieb mehr als 6 Monate im Jahr still? Das haben wir noch nicht bemerkt. Diese Pauschalierung wäre doch zu hinterfragen:

    Es gibt Unterrichtende, die haben 18 Vorlesungs-, Praktika- und Übungsstunden pro Semester, die dann natürlich auch abgeprüft werden müssen. Es müssen Diplomarbeiten und Disseratationen betreut und begutachtet werden.
    Es gibt Unterrichtende, die dieses Jahr gerade mal den Jahresurlaub für 2009 anfangen, zu vebrauchen. Die Sommermonate sind dazu da, zu forschen, zu entwickeln bzw. den Urlaub zu verbrauchen. Das heißt, es bleiben etwa 2 Monate für Forschungen, Entwicklungen und Veröffentlichungen, die dann mit der nötigen Ruhe und fernab von Ablenkungen durchgeführt werden können.

    Es ist überhaupt, nicht berechtigt, pauschal Lehrende abzuurteilen, als würden sie die 3 Sommermonate im Ruheschlaf verbringen. Ich finde, dass sehr herabwürdigend für die ernsthaft Lehrenden und Forschenden. Und sollte es Lehrende /Forschende geben, die das tun, dafür gäbe es eigentlich die Dienstaufsicht, nicht wahr?

    Zusätzlich arbeiten sehr viele Studierende im Sommer, leisten ihre Praktika ab, wann soll das dann gemacht werden?

    Den Punkt 3 haben Sie wohl nicht durchdacht, die Pauschalierung finde ich mehr als unfair und unseriös. Man sollte eben nicht auf Populisten wie Amon hereinfallen.

    • terbuan
      23. Juli 2011 21:51

      Liebe brechstange,
      ich kann Deinen Ärger gut verstehen, es gibt noch andere Unis in Österreich wo wirklich noch gelehrt, studiert und geforscht wird und nicht nur die angesprochenen SoWi und PolWi Fakultäten an der Uni Wien, die sollten nicht in einen Topf geworfen werden!

    • Karl Rinnhofer
      23. Juli 2011 23:20

      @Brechstange
      Diese Kritik teile ich. Der Vorlesungsbetrieb ist nur der sichtbare Teil des Eisberges. Wer – etwa – die Montanuniversität, die Dr. Unterberger zu Recht als „gute Universität“ hervorhebt, und die an ihr Lehrenden kennt, weiß, wie engagiert in der vorlesungsfreien Zeit – von der Öffentlichkeit leider unbemerkt - gearbeitet wird, und oft weit über den „8-Stunden-Tag“ hinaus - ein Charakteristikum für verantwortungsvolle hochqualifizierte Tätigkeit. Tendenziell freies Zeitmanagement bvedeutet nicht notgedrungen weniger Arbeitszeit - oft ganz im Gegenteil (gilt für viele akademische Berufe und alle Lehrenden).

      Bei aller Zustimmung zur sonstigen Analyse von Dr. Unterberger: Von „fröhlichem Ferienforschen“ kann keine Rede sein, die „Outputbemessung“ erfolgt sehr wohl; die Kritik, dass die Universitäten „mehr als ein halbes Jahr still stehen“ und „Kritik an „dreimonatiger Sommerpause“ verlangt wird, mag für den eigentlichen Unterrichtsbetrieb nachvollziehbar sein, suggeriert aber in dieser Formulierung ungerechtfertigt privilegierte Position von Universitätslehrern und enthält, wenn explizit „weniger Forscherfreizeit“ gefordert wird, einen arg despektierlichen Missgriff.

      Auch aus anderen Universitäten, die ich zeitweilig als (untergeordnet) Lehrender bzw. „Forschender“ kennenlernen durfte, kann ich den Eindruck mangelnden Engagements des Professoren, Dozenten, Assistenten und Lektoren keineswegs teilen, behaupte aber (mangels Erfahrung) nicht, repräsentativ für alle Höhen Schulen des Landes sprechen zu können.

    • durga
      24. Juli 2011 00:19

      Meine Erfahrungen liegen zwar bereits Jahrzehnte zurück, die beschriebene Situation ist aber nach wie vor gültig:

      Während des Chemiestudiums an der Universität Wien gab es jeweils nach Semesterschluß und vor Semesteranfang Prüfungstermine zu den absolvierten Vorlesungen und Praktika. Praktika gab es auch während der Semesterferien.

      Bei der Doktorarbeit erstreckte sich der mindestens zwei Jahre dauernde experimentelle Teil selbstverständlich auch auf die Semesterferien - üblicherweise gab es eine Woche Urlaub im Feber und 2 - 3 Wochen im Sommer.

      Keineswegs länger war der Urlaub von Assistenten, Dozenten und Professoren, die auch in den "Ferien" Studenten, insbesondere ihre Doktoranden betreuten, Publikationen verfaßten, Geräte warteten und Vorlesungen und Praktika vorbereiteten. Als Assistent (Operator an dem damals ersten Kernresonanzgerät in Österreich) hatte ich im Sommer um nichts weniger zu tun als während des Jahrs.

      Das Studium neben einem Beruf zu absolvieren, war kaum denkbar.

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      25. Juli 2011 23:03

      So viele Unterrichtende, Lehrende, Forschende und Studierende im Text!
      Fast könnte man meinen, Sie geben einem Kind 1€ und sagen zu ihm: "Geh zum Backenden und hole 5 Semmeln!"

      Dabei ist ein Backender eine Person, die jetzt gerade in diesem Moment bäckt. Und sie hat vielleicht überhaupt keine Ahnung vom Backen und die Semmeln mißlingen fürchterlich.

      Der Bäcker dagegen ist ein Profi (Berufsbezeichnung). Er hat's gelernt und seine Meisterprüfung gemacht. Und weil er ein Profi ist, backt er nicht einmal selbst, liegt faul auf der Haut und läßt seinen Lehrling arbeiten (den er natürlich kontrolliert!).

      So ähnlich ist das mit den Lehrern und den Lehrenden:
      Der Lehrer: ein Vollprofi mit Ausbildung und entsprechend professioneller Einstellung!
      Der Lehrende: der Nächstbeste von der Straße vor die Tafel gestellt

      Also Vorsicht mit den Lehrenden! Für viele ist das ein Schimpfwort.

  25. contra
    23. Juli 2011 20:57

    OT

    Das geht in den Schlagzeiglen um den entsetzlichen Amokläufer in Norwegen ganz unter und hat sicher einen politischen Hintergrund. Der Zeitpunkt ist mit den sich überschlagenden Meldungen punktgenau gewählt.
    Wer arbeitet so perfekt?

    http://news.orf.at/stories/2070248/

    • terbuan
      23. Juli 2011 21:20

      Fragen über Fragen
      Es herrscht begreiflicherweise Schockstarre rundum, auch in diesem Forum.
      Wir trauern mit den Familien der Toten und können diese Tat nicht verstehen, es ist einfach unfassbar!
      Was wollte der Attentäter erreichen, nur auf die Überfremdung und den bevorstehenden Untergang des christlichen Abendlandes und der europäischen Zivilisation mit Morden an Unschuldigen aufmerksam machen , dann hat er die falschen Mittel gewählt.
      In einem Sondermagazin der ARD wurden seine Motive in dieser Art dargestellt, aber wir wissen eigentlich gar nichts, wir kennen nur seine Hompage mit seinem Bekenntnis zum Christentum, zur Jagd und seiner Vorliebe für gewaltsame Computerspiele.
      Fragen über Fragen!

    • contra
      23. Juli 2011 21:33

      @terbuan

      Absolut d'accord!

    • Internetist (kein Partner)
      24. Juli 2011 12:54

      Wieso Schockstarre? Es wurde und wird in den Onlinefore zuhauf spekuliert und sich scheinheilig empört und gehetzt (EGAL in welche Richtung). Auch die Medien sind mit ihren Zuweisungen und gewohnt manipulierenden Berichten zur Stelle.

      So what?

    • terbuan
      24. Juli 2011 13:09

      Ja ja, sicher die Medien müssen schreiben und berichten, die Nachdenklichen jedoch finden keine Worte, zu trüb ist das Wasser noch um einen Grund zu erkennen!

  26. inge schuster
    23. Juli 2011 17:40

    Zu diesem Thema passend gibt es im science-blog einen neuen Beitrag: "Grundlagenforschung in Österreich: Erkennen von Exzellenz".

  27. Vayav Indrasca
    23. Juli 2011 17:15

    Es gibt kein Fach Technische Physik, sondern vielmehr nur Technische Chemie.

    • terbuan
      23. Juli 2011 19:56

      Die TU Wien bietet Masterstudien im Fach "Technische Physik" an:

      http://www.tuwien.ac.at/lehre/masterstudien/technische_physik/

    • brechstange
      23. Juli 2011 21:25

      Auch an der TU Graz gibt es Technische Physik.

    • Karl Rinnhofer
      23. Juli 2011 21:57

      @Vayav Indrasca
      Meines Wissens wurde Technische Physik gleichzeitig mit Technischer Chemie an der Technischen Hochschule (heute technische Uiversität) im damals neuen Insitutsgebäude Steyrergasse im Wintersemester 1968/69 eingeführt als Alternative zur etablierten "Theoretischen Physik" (Vorstand damals: Univ. Prof Julius Wagner) an der Karl-Franzens-Universität.

  28. Alexander Renneberg
    23. Juli 2011 14:55

    o.t.

    http://www.solidprinciples.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/Anders-Behring-Breivik-FACEBOOK.pdf

    das ist er also mutmaßlich. wurde zumindest im standard gepostet. seine facebookseite.

    • contra
      23. Juli 2011 15:08

      Vermutlich ein IRRER, der diesen Amoklauf gründlich vorbereitet hat.
      Amerika schwapp nach Europa über!

    • Alexander Renneberg
      23. Juli 2011 15:15

      ob das alles so einfach zu erklären ist? wenn man sich seine fb seite ansieht gibts da ein paar interessante fotos.

    • Alexander Renneberg
      23. Juli 2011 15:23

      ein schankerl aus dem standard.

      Peter W1284 antwortenpermalink
      23.07.2011 15:07meldenbewerten
      [1]
      Ich glaub, für diesen Fall muss vorübergehend die Todesstrafe eingeführt werden. Sry, aber der Typ ist eindeutig der Mörder und was der bestialisches aufgeführt hat kann nicht ungerächt bleiben.

      Ich hätte auch für Hitler die Todesstrafe gefordert. Und dieses rechte Stück Dreck ist einfach zu bestialisch als das er noch mit Milde zu rechnen hat.

      Das Bild auf liveleaks gibt einem einfach den Rest.

    • Alexander Renneberg
      23. Juli 2011 15:24

      kaufe ein m nach. schmankerl.

    • mischu
      23. Juli 2011 15:47

      Dieser Wahnsinnige hat jedenfalls mit dieser furchtbaren, verachtenswerten Tat seiner Weltansschauung einen Bärendienst erwiesen.

      Wäre er nicht der rechtsextremen Szene zuzuordnen, hätte man sicher in seiner Kindheit, im Elternhaus, eventuell in einer Drogensucht oder ähnliches nach Entschuldigungen gesucht, wetten?

    • Alexander Renneberg
      23. Juli 2011 16:03

      nunja, die frage ist was wir erfahren.

      wenn sein facebookprofil stimmt dann widerspricht sich das massiv. ein christlicher fundamentalist und zusätzlich maurer? (zumindest gibt es ein foto von ihm)
      biobauer und rechtsradikaler?
      alles ein wenig seltsam.

    • contra
      23. Juli 2011 16:09

      @A. Renneberg

      Allerdings - nicht sehr stimmig in sich, aber es wird und muß ein Rechtsradikaler bleiben, damit die Welt nach diesem entsetzlichen Amoklauf wieder in Ordnung kommt.

    • Alexander Renneberg
      23. Juli 2011 16:23

      noch einige unstimmigkeiten.

      Vor einem Monat habe er sich bei den Behörden umgemeldet auf einen kleinen ländlichen Hof nahe der Hauptstadt. Fernsehbilder zeigen einen Bauernhof in Rena nördlich von Oslo. Im Handelsregister steht, er baue dort Gemüse, Melonen und Rüben an – der Kunstdünger könnte als Sprengstoff benutzt werden.
      Als Idole von Breivi sind auf der Facebook-Seite der britische Premierminister Winston Churchill (1874-1965) genannt und Max Manus (1914-96) – Widerstandskämpfer während der Zeit der deutschen Besetzung Norwegens.
      Die einzigen Einträge unter seinem Namen sind Links auf Musikvideos: Vorwiegend Trance, dabei outet ihn das Profil zugleich als Liebhaber klassischer Musik, Kants „Kritik der reinen Vernunft“ und Adam Smiths „Der Wohlstand der Nationen“.

    • socrates
      23. Juli 2011 23:31

      Laut heise.de war der Attentäter auch FREIMAURER, was die Medien verschweigen!

    • Undine
      24. Juli 2011 18:53

      qsocrates

      Auch bei GOOGLE ist der Hinweis auf die Mitgliedschaft des norweg. Attentäters bei einer FREIMAURERLOGE zu finden!

    • november (kein Partner)
      24. Juli 2011 19:10

      Die meisten Medien haben über seine Zugehörigkeit zu den Freimaurern berichtet, sonst würden wir es ja nicht wissen. Möglicherweise sind die skandinavischen Logen christlich protestantisch orientiert, das würde zumindest einen Widerspruch auflösen.

    • Undine
      24. Juli 2011 22:16

      @november

      In der ZIB2 hat man sich über die Mitgliedschaft des Attentäters zu den FREIMAURERN aber nicht geäußert; da übt man sich lieber in der üblichen Zurückhaltung, die man der Kirche gegenüber vermißt!

    • phaidros
      25. Juli 2011 07:49

      Der Vorwurf, liebe Undine, lautete aber »die Medien«, und scheint so nicht richtig. Der ORF (wieder einmal).

      Nur verstehe ich es nicht: sind die Freimaurer nicht eher links, um es einmal vorsichtig auszudrücken? Das ist mit allem, was ich über Freimaurerei zu wissen glaube, völlig unvereinbar. Das ist ja nicht der Klan.

  29. socrates
    23. Juli 2011 14:51

    Die Einführung von Leistungsstandards, die zur Gesamtschule und zum freien Unizugang gehören, fürchten unsere ungebildeten Politiker wie der Teufel das Weihwasser.
    Zentrale Abschlußtests nach der Volksschule, nach der Unterstufe (Mittlere Reife) und als Matura würden die meisten Probleme beseitigen. Studiengebühren, die bei mittlerem Erfolg zurückgezahlt werden, würden die restlichen Probleme beseitigen.

    • HJR
      23. Juli 2011 15:26

      Neben "vernünftigen" Standards gehört auch die Erfolgskontrolle durch andere Personen, als die unterrichtenden Lehrer. Gleichzeitig sollte diese Erfolgskontrolle auch als Beurteilungsgrundlage für die Lehrer herangezogen werden.

      Darüber hinaus wäre es höchst sinnvoll, die Lehrpläne gründlichst zu entrümpeln und dafür mit ein wenig "zeitgemäßen" Inhalten (z.B. Grundlagen der Demokratie und der Politik) anzureichern.

      Zusätzlich könnte es nicht schaden, würde mal jemand untersuchen, welche Änderungen an der Infrastruktur (z.B. ganztägige Verfügbarkeit der Lehrer inclusive der erfoderlichkeiten Räumlichkeiten, etc.) erefoderlich sind.

      Würden diese Forderungen aber erfüllt werden, würde auch klar, was das Projekt "eigentlich" kostet bzw. dass es eben nicht um den bisher gebotenen "Appel un Ei" zu haben ist - was nur eine Vorsorge dafür herstellt, dass das Projekt (wie das meiste in unserem Land) nur halbherzig und unvollständig und also nicht gegen so manche Interessen realisiert werden muss.

      Was die Studiengebühren angeht, so sollte das Studium selbstverständlich etwas kosten - vorausgesetzt, die Lehrqualität stimmt (und wird nicht durch Professoren repräsentiert, welche anläss ihrer Habilitation ihr letztes Werk veröffentlich haben).

    • Karl Rinnhofer
      23. Juli 2011 22:29

      @ Sokrates, HJR
      Vollkommen richtig: Unterrichtserfolge können NUR extern festgestellt werden, und zwar durch radikale Trennung von Lehrender und(end-)prüfender Instanz Nur dadurch mutierte endlich der Lehrer zum Partner des Schülers; nur dann würden alle Hilfen seitens der Schule (die den Steuerzahler teuer kommen, aber mangels Akzeptanz wirkungslos verpuffen) auch angenommen.

      Zudem ist es legitim von Nachfolgeinstanzen (Arbeitgeber / weiterführende Schultypen), vergleichbare Atteste zu verlangen. Darum würde man auch bei Führerscheinprüfungen und selbst beim Computerführerschein ECDL niemals zulassen, dass die Lehrenden zugleich die Prüfenden sind. Dann könnte jede (entsprechend skrupellose) Fahr- oder Computerschule von sich behaupten "wir sind die besten, weil bei uns niemand durchfällt; kommt also zu uns!" nach entsprechendem Druck auf ihre Lehrer=Prüfer, auch die durchzulassen, die nicht einmal noch Ampel-.Rot von Grün unterscheiden können.

      Das derzeitige System der Personalunion Lehrender = Atteste-Ausstellender bei gleichzeitigem freiem Markt der Schulen / Fächer(gruppen) / und manchmal de facto Lehrer mit der immanenten Selbstdeklaration von (mancherorts erzwungenen) "Unterrichtserfolgen" ist das ist das Grundübel unseres Schulwesens schlechthin. Doch mit nichts kann man sich mehr Anfeindung zuziehen als mit der Forderung nach diesem auch und gerade von engagierter Lehrerseite anzustrebenden Paradigmenwechsel. Denn mit der Aufgabe dieser absolut unvertretbaren Personalunion fiel die Möglichkeit weg, dass Parteien „Ihre“ Lehrer als die (jeweils selbstdeklariert) „Erfolgreichsten“ darstellen; und jeweilig vorherrschende Ideologien könnten in der (nicht unbegründeten) Erwartung auf vorauseilenden Gehorsam den derzeitigen Etikettenschwindel und die unendliche Relativierung der Leistungsäquivalente zu den ausgesellten Attesten nicht mehr durchdrücken.

      Ich ersuche in diesem Zusammenhang auch, die oft so saloppe und scheinbar plausible Forderung nach „Personeller Autonomie“ der Dienststellenleiter auf dem Hintergrund der derzeitigen Struktur kritisch zu betrachten.

      Auch die derzeit andiskutierten Lösungen sind halbherzig und keineswegs geeignet, die Zustände zu verbessern: Die „Zentralmatura“ ist ein (wichtiger) Schritt auf dem richtigen Weg, doch darf im gesamten nachfolgenden Prüfungsprozess (Überwachung der Prüfungsprozedur im Klausuren-Prüfungsraum, Korrektur etc.) in keiner Phase der ursprünglich Lehrende eingebunden bleiben. Ansonsten wird das System so verwässert, dass die „ehrlichen“ Lehrer, welche die Validität der ausgestellten Atteste durch nicht relativierbare Anforderungen und ohne Hilfen während des Prüfungsvorganges sicherstellen wollen (sodass bei fehlender Schülerleistung auch Berechtigungen gesetzeskonform verwehrt werden müssen) erst recht nicht gegen diejenigen durchsetzen können, welche Prüfungsabläufe regiemäßig planen und am Ende wieder „großartige Unterrichtserfolge“ stehen, die von wohlwollen-triefenden Prüfungsvorsitzenden in weihevollen Reden hervorgehoben werden.

    • socrates
      23. Juli 2011 23:42

      HJR
      ZENTRALE Leistungskontrolle wird durch schulfremde Personen gemacht.
      Nicht die Lehrer, sondern die Direktoren, die die Schüler aufnehmen und die Lehrer überwachen sollen, gehören beurteilt. Auch beim Heer versucht man sich an den Soldaten abputzen statt an den Offizieren.
      Grundlagen der Demokratie und der Politik wurde in den humanistischen Schulen, die wir besuchten, gelehrt. Das will kein Politiker, es könnten Zweifel am System aufkommen.
      An den berufsbildeten Schulen wurde von 07.00 früh bis 21.30 unterrichtet. Ist Ihnen das zu wenig? Die Lehrer niederhaun ist einfach, aber das Hauspersonal ist gut gewerkschaftlich organisiert. Das wird teuer!

  30. Karl Rinnhofer
    23. Juli 2011 14:51

    Wie schon in unseren Höheren Schulen, werden auch an den Unis Begabungen nicht erkannt und gefördert, sondern verschüttet und demotiviert.

    Die Massenuniversitäten, gefördert durch ungehemmte Berechtigungsinflation („Matura für alle!“) als Universaldogma unserer Bildungspolitik sowie an „Titeln“ orientierten Prestiegeerwartungen, produzieren unter immensem Einsatz von Steuermitteln ein Akademikerheer fern aller Arbeitsmarkterfordernis: Ihre Absolventen werden gezwungen, sich durch Bereitschaft zu Gesinnungsprostitution die Chance zu wahren, angesichts enormer Investition in Lebenszeit- und Finanzressourcen (auch des Steuerzahlers) einen einigermaßen ihrer Ausbildung entsprechenden Arbeitsplatz zu bekommen. Mangel ist Macht: Relativer Mangel an Arbeitsplätzen nach lange Ausbildungszeit schafft dieses Vakuum für politische Parteien und deren Vorfelder, durch Zwang zu Gesinnungsprostitution oder nach ideologischen Gesichtspunkten intransparent Sozialchancn zu vergeben. Schon während des Studiums, mancherorts bereits bei der Einschreibung, warten sie , die diversen BSAs, ÖAABs, ÖLBs und SLÖs, (und viele andere) mit ihren Beitrittsformularen, versprechen „Vertretung“, ohne die man bereits während des Studiums - so suggerieren sie -nicht auskommen könne, erst recht nicht beim Bemühen um einen adäquaten Arbeitsplatz.
    Und/oder es gelten „Genderkriterien“, deren Einhaltung nach dem Öffentlichen Dienst zunächst für staatsnahe Firmen eingeführt und selbst für private Firmen (durch davon abhängige Auftragsvergabe) erzwungen wird. Als Beispiel möge das „Gleichbehandlungsgezetz“ des Öffentlichen Dienstes dienen (man lasse sich die Bezeichnung auf de Zunge zergehen!): Es verlangt, dass bei gleicher Qualifikation eine Frau vorzuziehen sei.

    Die oft behauptete„unterdurchschnittliche Akademikerquote Österreichs“ ist eine verhängnisvolle Lüge mit der trügerischen Suggestion, Akademiker würden schon während des Studiums „abgeworben“ , könnten sich ihren Arbeitgeber „aussuchen“. Oftmals ist das Gegenteil davon Realität: Die statistische Lüge besteht darin, dass in den zum Vergleich herangezogenen Ländern auch Krankenschwestern, Kindergartenpädagogen, Pflichtschullehrer, qualifiziert ausgebildete Pflegekräfte, alle Bachelors etc. als „Akademiker“ statistisch ausgewiesen werden.

    Mit diesen Suggestionen hetzt man hierzulande junge Menschen durch manipulierte Erwartungen in bildungsmäßige Fehlinvestitionen. Die tatsächlich benötigten Fachkräfte produziert unser Bildungswesen nicht: Sie müssen aus dem Ausland geholt werden –was – gemeinsam mit der „demographischen Unsymmetrie“ wieder als Notwendigkeit zu „Zuwanderung“ instrumentalisiert wird, welche die „bereichernde“ multikulturelle Gesellschaft schaffe. Die enormen Kolateralschäden werden nicht erwähnt.
    Viele österreichische Akademiker erwartet jahrelange berufliche Unsicherheit, mangelnde Planbarkeit der Lebenssituation, schlecht bezahlte Praktikumsstellen samt immanenter Ausnutzerei auf einem stets präsenten Schleudersitz unter diversen Damoklesschwertern.

    Dazu kommt: Viele wirklich begehrten hochqualifizierte inländische Fachkräfte wandern ab, weil sich hierzulande - als (Brutto-)„Besserverdiener“ sowieso der allgemeinen neidgestützten Verachtung samt staatlicher Enteignung ausgesetzt - ihr Netto-Bezug (in der Lebensverdienstsumme) kaum nennenswert über den von Mindestsicherungs-Beziehern, Leistungsverweigern und Nicht-Qualifizierungsbereiten erhebt, wenn man alle vorenthaltenen Transferzahlungen und Steuer- bzw. Gebührenbefreiungen einbezieht. Dazu kommt das überholte Senioritätsprinzip mit seinen miserablen Anfangsgehältern für Hochqualifizierte.

    Zudem schafft unser Bildungswesen nicht die fachlichen Voraussetzungen seiner Absolventen für naturwissenschaftliche/technische Studien, deren Absolventen als weitgehend einzige Akademiker begehrt sind: Naturwissenschaftliche Fächer an Höheren Schulen wurden gekürzt, Leistungskurse (z.B. Mathematik- oder Chemieolympiaden) kommen kaum zustande, gelten als elitär und somit stigmatisierbar (!). Zugleich müssen an technischen Unis „Förderkurse“ (Mathematik, Physik, Chemie) eingerichtet werden, um die fachlichen Defizite der Maturanten zu kompensieren. Darstellende Geometrie landete – wie weitere anspruchsvolle Fächer – auf dem „Optionen-freien Markt“, wurde somit prompt abwählbar, in weiterer Folge durch die jeweils weniger Anstrengungs- und Präzisionsdenken erfordernde „Konkurrenz“ an vielen Höheren Schulen gar nicht mehr angeboten – um es durch weniger effiziente Nachtragskurse an der Uni selbst nachholen zu müssen, was die Studienzeit bereits ab Beginn verlängert.

    Selbst das dauerzitierte Arbeitplatzargument, wonach Akademiker die geringsten Arbeitslosenraten hätten, stimmt nur sehr bedingt: Man bedenke, wie viele davon als weit Überqualifizierte in nicht adäquaten Berufsfeldern eingesetzt werden, oft in fast unbezahlte Praktikumsstellen gezwungen werden. Angesichts der fortgeschrittenen Lebenszeit nach Vollstudium und Präsenzdienst will halt jeder endlich „auf eigenen Beinen stehen“ Auch der taxifahrende Betriebswirt ist kein „Arbeitsloser“. Oder der wirklich geeignete Jurist, dem angesichts nicht erreichter Kriterien nach dem Gleichbehandlungsgesetz (s.o.) der erwartete Arbeitsplatz – zudem durch Präsenzdienst retardiert- von einer Quotendame oder einem Politschnössel verstellt wurde.

    Dafür werden für PolitologINNen, SoiologINNen, PsychologINNen krampfhaft neue Betätigungsfelder ohne nachvollziehbare Notwendigkeit des Aufgabengebietes geschaffen – natürlich auf Steuerzahlerkosten.

    Auch die „soziale Keule“ , wonach Studiengebühren ein Studium für bildungsferne Schichen nicht ermöglichten, ist eine fiese Lüge: Stipendienbezieher bekommen sie ohnedies rückerstattet; niemandem wird aus sozioökonomischen Gründen ein Studium verwehrt. Die Gefahr droht viel mehr „aus der anderen Ecke“: Dass tüchtigen Studierenden durch die Massen der Ungeeigneten der zeitökonomischer Fortgang verstellt wird, die dann nicht den „langen Atem“ und den finanziellen Hintergrund haben, dies durchzuhalten. (z.B. nicht transparente Eingänge in Seminare mit Wartelisten). Daher sind Massenuniversitäten durch und durch unsozial.

    Das durchaus großzügige Stipendiumsystem samt Familienbeihilfen gehört ergänzt oder vielmehr weitgehend ersetzt durch ein aufwandsneutrales leistungsbezogenes System: Leistungsstipendien, zusätzlich begünstigte Kredite sollen unabhängig vom Einkommen der Eltern erfolgreichen Studierenden – nur diesen – ausbezahlt werden, zusätzlich ergänzt durch einen effizienten Teilverpflichtungs- und Ferial-Arbeitsmarkt für Studierende. Als selbst seinerzeit (meist) berufstätiger sich fast vollständig selbst finanzierender Student behaupte ich:
    1. künftigen Akademikern schadet das Kennenlernen anderer Berufsfelder nicht; ganz im Gegenteil
    2. der Studiumfortgang leidet - Eignung und Fleiß vorausgesetzt – darunter nicht

    Es geht nicht an, alle finanziellen Folgerungen von Lebensentscheidungen an den Steuerzahler zu delegieren.

    Nachsatz: Was die Leistungsstipendien betrifft, ist Düsternis angesagt. Der jetzige Bundespräsident kritisierte bereits seinerzeit als Wissenschaftsminister , dass es „Begabungsstipendien“ (damals 5000 ÖS für das gesamten Jahr ab dem 5. Semester) gebe: Sie seien ein Zubrot für bildungsnahe Schichten und begünstige Eliten. – Gott sei dank bleibt Österreich weiterhin „Insel der Seligen“ und braucht diese verachtungswerte Bevölkerungsgruppe nicht ... !

  31. Josef Maierhofer
    23. Juli 2011 14:12

    Das Problem liegt tief in der Gesellschaft.

    Jene, die ein wirkliches Studium als Berufsvorbereitung studieren wollen, werden das in Österreich tun oder im Ausland und ihren Weg gehen.

    Es bleiben ja nur jene, die Defekte haben in vieler Hinsicht, die sich auf die Straße bewegen, die Forderungen stellen, die das Niveau nach unten ziehen. Die Defekte sind für diese (leider zahlenmäßig größte) Sorte meist folgende: sie suchen keinen Beruf, sondern einen Titel, sie suchen kein Wissen, sondern Geld, sie suchen keinen Beitrag zur Gesellschaft, sondern stellen Forderungen an die Gesellschaft, u.s.w. Diese defekten Typen wählen defekte Studentenvertreter, die wiederum defekte Forderungen und haben eigentlich nur das Ziel, gefüttert und gewärmt zu werden und mit einem Titel, von dem sie sich Geld erwarten, versehen zu werden. So benehmen sie sich dann auch in der Gesellschaft, in der Arbeitsgruppe, im eigenen Leben, ohne jemals die Realität zu erreichen, quasi virtuell, in Trance, hypnotisiert. Diese Menschen kommen meist auch in die Politik und führen dort ihr verantwortungsloses Streben nach Zerstörung, Schuldenmachen, etc. weiter.

    Dafür ist eine Universität nicht da, sie ist keine Wärmestube, soll sie auch nie werden.

    Das Problem liegt rief in der Gesellschaft. Es gibt zu viele, die es verlernt haben, für sich selbst und ihre Zukunft und ihre Wünsche und Ziele verantwortlich zu sein.

    Die Baustellen des Herrn Töchterle sind die Baustellen der Gesellschaft. Wie sollen denn eigenverantwortliche Studenten entstehen bei der 'Linksbildung' in den Grund- und Mittelschulen. Es kommen ja nur mehr Systemheinis und Schmarotzer an die Unis. Was wollen denn die eigentlich ? Titel und Geld.

    Ich sage, das ist ein Armutszeugnis und zu wenig für eine Gesellschaft und erteile der österreichischen Schulbildung in den allermeisten Belangen ein 'nicht genügend'.

  32. Brigitte Imb
    23. Juli 2011 14:05

    OT - Verzeihung. Im Fall Golowatow scheint es massive politische Interventionen gegeben zu haben und glaubt man dem Staatsanwalt, kommt man zu dem Schluß, dass uns Faymann, Karl u. Spindelegger anlügen, dass sich die Balken biegen!

    http://derstandard.at/1310511948417/Causa-Golovatov-Polizeibericht-zeigt-Russland-uebte-massiven-Druck-aus

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/680370/KGBAffaere_Staatsanwalt-belastet-Regierung?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/678889/index.do&direct=678889

    • Alexander Renneberg
      23. Juli 2011 14:48

      eigentlich wieder unpackbar.......aber der faymann hat g´sagt, dass sich österreich nicht bei den litauern entschuldigen wird....

      na eh super, und wozu haben wir den außenminster spindelegger? mag der einfach nur nicht aneggen?

    • HJR
      23. Juli 2011 15:32

      @Alexander Renneberg
      Was in mir die Vermutung reifen lässt, dass sowohl Fayegger als auch Spindelmann entbehrliche Größen sind.

    • libertus
      24. Juli 2011 00:33

      @HJR

      ***********!!!!

    • einfacheinnick (kein Partner)
      24. Juli 2011 13:02

      Wieso entschuldigen? Das fordert gerade ihr, die ihr euch immer über mangelndes Rückgrat aufregt???

      Litauen sollte sich bei uns für die gewohnt trottelige Nazikeule entschuldigen! Und in dieser Beziehung lieber den Mund halten!
      Merkwürdig, dass sich daran niemand von euch stößt!

  33. Observer
    23. Juli 2011 13:10

    Das wird der Lackmustest für Minister Töchterle werden. Entweder er setzt sich gegenüber den Politzwilligen Spindelmann durch, oder er wirft das Handtuch.

  34. libertus
    23. Juli 2011 12:57

    Das Chaos im Schulsystem setzt sich bei den Universitäten fort und ob Minister Töchterle der Dynamiker ist, um diese "Baustelle" zu einem positiven Ende zu führen, kann ich mir bei seiner Persönlichkeit nicht vorstellen - lasse mich jedoch gerne vom Gegenteil überzeugen!

    Von den verantwortlichen Politikern wäre in erster Linie zu hinterfragen, wie weit sich dieses Land bei den Studierenden noch Quantität vor Qualität leisten kann?
    Denn, wie schon richtig hingewiesen, bilden wir um viel Geld immer mehr arbeitslose Akademiker heran und in den vielen, wachsenden Handwerks- bzw. Dienstleistungssparten fehlen jede Menge Arbeitskräfte.
    Einem ausgebildeten Akademiker sind solche Arbeitsplätze jedoch gesellschaftspolitisch nicht zumutbar.

    Wie geht man an die Lösung heran? Man suggeriert uns, daß diese Lücke mit Migration gefüllt werden muß und holt jede Menge Zuwanderer samt Familienzuzug ins Land sowie in das Sozialsystem und schon steht der Staat vor der doppelten Kostenschere = viel Geld fließt in die Ausbildung und die Erhaltung eines womöglich arbeitslosen Akademikers und ebenso viel in die Einwanderung, wobei wir jeden Tag hören, daß beide noch mehr finanzielle Zuwendungen benötigen.

    Das kann sich auf die Dauer kein Staat der Welt leisten und ist natürlich bei den weiterwurstelnden Politiker ein Tabuthema und zwar solange, bis das System bricht oder besser gebrochen wird!

    Wir alle sind gefordert!

  35. Wertkonservativer
    23. Juli 2011 12:54

    Zu diesem komplexen Thema werden sich echte Fachspezialisten wie Karl Rinnhofer und andere kompetent äussern; da schweige ich lieber.

    Ich gestatte mir - nicht wirklich o.t. - eine zum aktuellen Drama in Norwegen passende persönliche Stellungnahme:

    "WO ABER GEFAHR IST, WÄCHST DAS RETTENDE AUCH" (Hölderlin / Patmos).

    Die Welt ist weiterhin ein gefährlicher Ort! Wo man hinschaut, gibt es Unfrieden, Zwist, Ungerechtigkeit, Terrorismus, Finanzdebakel und vieles mehr!

    Denken wir heute an Norwegen: Verrückte, Fehlgeleitete, Fanatiker gab es immer, so auch heute (ganz sicher auch bei uns!).

    Aber es sollte uns auch bewusst sein, dass auch in früheren Zeiten nicht alles Wonne und Waschtrog war; unsere Vorfahren mussten vielfach noch ganz andere Plagen erleiden, ertragen und überstehen!
    Daher, liebe Mit-Diskutanten, der gute Rat eines alten, immerdar positiv getrimmten alten Zeitgenossen: bitte jammert und wehklagt doch nicht immer so viel!

    Wir bekritteln und verurteilen viele der negativen Auswüchse unserer Zeit, machen Gegenvorschläge, glauben sie mit unseren Meinungsäußerungen und Aktivitäten verbessern zu helfen; merken natürlich immer wieder, dass die schicksalhaften Welt- und Zeitentwicklungen durch unsere gutgemeinten, aber im Endeffekt wirkungslosen Absichtserklärungen und Aktionen kaum wirksam bekämpft und abgestellt werden können.

    So können wir eigentlich nur auf die Selbstheilungskräfte der Menschheit hoffen, wie sie in dem schönen Hölderlin-Gedicht angesprochen werden!

    Ja, im Kleinkosmos unseres Landes sind unsere Bemühungen sinnvoll; da können kleine Verbesserungen, nach Überwindung der Mühen der Ebene, doch auch hin und wieder schlagend werden: da weiterzutun, ist sehr sinnvoll!
    Aggressive und vermeintlich wirksame pseudorevolutionäre Heilsrezepte, sei es von links oder rechts, sind jedoch keinesfalls zu befördern, sondern schärfstens abzulehnen und im Keim zu ersticken.

    Die großen und schicksalhaften Ereignisse unserer Welt (Finanzdesaster, Schuldenkrisen, Wanderungsbewegungen, Terrorismus u.a.) werden jedoch über uns hinweggehen, ob wir nun wollen oder nicht!

    Insgesamt glaube ich aber auch weiterhin an eine gute Zukunft für die Menschheit; möglicherweise mit drastischen Einschränkungen des in unseren Bereichen erreichten Lebensniveaus: aber es wird und muss weitergehen!

    Und wenn anders kommt, werden wir, vor allem aber unsere Nachkommen, die dann bestehenden Realitäten auch zu ertragen und zu überwinden haben.

    Freunde, das Leben ist hart genug! Täglich wiederholte Schwarzmalereien und Weltuntergangs-Szenarien verdüstern unser Gemüt, vergraulen uns den Lebensmut und die Lebensfreude!
    Also Kopf hoch und durch!

    Erfreuen wir uns am Leben, leben wir glücklich in und mit unseren Familien, gehen wir in unsere schöne Natur, und danken wir Gott, dass wir hier in Österreich immer noch eine Situation vorfinden, die ein sinnvolles und gutes Leben in weiterhin friedlichem Mit- und Nebeneinander möglich macht!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • HJR
      23. Juli 2011 15:38

      [... Aber es sollte uns auch bewusst sein, dass auch in früheren Zeiten nicht alles Wonne und Waschtrog war; unsere Vorfahren mussten vielfach noch ganz andere Plagen erleiden, ertragen und überstehen!
      Daher, liebe Mit-Diskutanten, der gute Rat eines alten, immerdar positiv getrimmten alten Zeitgenossen: bitte jammert und wehklagt doch nicht immer so viel.
      Freunde, das Leben ist hart genug! Täglich wiederholte Schwarzmalereien und Weltuntergangs-Szenarien verdüstern unser Gemüt, vergraulen uns den Lebensmut und die Lebensfreude!
      Also Kopf hoch und durch!

      Erfreuen wir uns am Leben, leben wir glücklich in und mit unseren Familien, gehen wir in unsere schöne Natur, und danken wir Gott, dass wir hier in Österreich immer noch eine Situation vorfinden, die ein sinnvolles und gutes Leben in weiterhin friedlichem Mit- und Nebeneinander möglich macht! ...]

      Werter Wertkonservativer,
      lieber Freund,
      manchmal - bei allem Respekt - finde ich Ihre Texte einfach unerträglich!

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Alexander Renneberg
      23. Juli 2011 16:24

      HJR,

      da sind sie hier herinnen mehrheitsfähig.

    • Wertkonservativer
      23. Juli 2011 18:02

      Danke, liebe Freunde und Feinde;

      ich schreibe halt so, wie es mir mein Gefühl eingibt.
      Wenn's Euch richtig peinlich wird, kann ich ja aufhören und den Hut draufhauen!

      Schönen guten Abend!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • FranzAnton
      23. Juli 2011 18:29

      @ HJR es gemahnte, bitte das harte Wort als "pointiert" anzusehen, an "Biertischniveau" - zu Abreaktionszwecken.

      Wie schon so oft hier betont: Von diesem Forum gehen zu wenige Initiativen im Sinne praktisch durchführbar Verbesserung der als schlimm erkannten Umstände aus; vorrangig "Verwaltungsreform jetzt" ist zu nennen; Erfolg aus unserer Sicht beachtlich, realiter aber leider noch immer eine politische "quantite negligeable".
      Dabei wäre hier im Forum intellektuelle Potenz doch in hohem Maß vorhanden.
      Herr Phaidros empfiehlt mir immer aktuelle Direktdemokratie - Homepages; mit denen kann ich mich aber, aus verschiedenen Gründen, nur schwer anfreunden.-

      Im Augustheft 2011 von "Spektrum der Wissenschaft" ist zu lesen (Leserbrief von Martin Peschaut, St. Stefan ob Stainz): ......."Eine repräsentative Demokratie moderner Prägung kann nicht gerecht sein, weil deren Repräsentanten vor allem ihren eigenen Vorteil und den ihrer Verbündeten im Auge haben. Das kann man schönreden und rational übertünchen wie man will, letztlich entscheiden handfeste materielle Vorteile und die Qualität der einsetzbaren Druckmittel darüber, was gerecht ist, nämlich das, was der Stärkere als gerecht festsetzt".

      Besser läßt sich unsere österreichische Realität nicht charakterisieren. Die aktuell bei uns gegebenen Druckmittel sind bekannt, es sind vorrangig die mit linker Ideologie verseuchten populistischen Medien, welche menschenverführend, verlogen, verdummend und verunselbständigend wirken.

      Daher bin ich der unbedingten Meinung, daß sowohl im Sinne von Gerechtigkeit im Staatswesen, als auch, um unsere Lebensart überhaupt nachhaltig überlebensfähig zu machen, die Implementierung niederschwellig zugänglicher direktdemokratischer Elemente in unsere Verfassung anzustreben wären; sinnvoller Weise nicht überhastet, sondern einschleifend, und, peu a peu, so weit, wie praktisch möglich, weiter ausbauend. Es wäre dies, ganz gewiss, die einzige Möglichkeit und Chance, Demokratie österreich - (& EU - weit) zu erhalten.
      Passiert auf direktdemokratischem Feld nichts, so ziehen wir - mit den allzu vielen geistigen Lemmingen - in den entsetzlichen Abgrund.

      Darüber wollte ich gerne hier eine Diskussion anzetteln, mit pro m.E. müßte pro obsiegen. Danach wäre an bezügliche Aktivitäten zu denken. Es bringen doch genug Leute hier ihre Energie und ihr Wissen ein! Damit ließe sich doch Konkretes machen!
      Wer will konkret anpacken? Motto: Der eine wartet, daß die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an, und handelt! (Dante Alighieri)

    • FranzAnton
      23. Juli 2011 18:33

      Leider würfelt dieses Unterberger - Programm mir ständig die Sätze durcheinander. Insbesondere der erste ist hier völlig deplatziert, bitte ihnzu ignorieren.

    • Karl Rinnhofer
      23. Juli 2011 19:38

      @Wertkonservativer
      Aufrichtig geschätzter Wrtkonservativer!
      Bei allem Respekt vor diesen gewiss weisen Worten, an denen sicher etwas dran ist, und dem Bekenntnis zu positivem Denken statt „Suderei“. Aber: Wir leben Gott sei Dank in einer Demokratie; diese trotz aller Missstände beste aller Regierungsformen trägt auch Verpflichtungen für ihre Bürger in sich: Missstände nach bestem Wissen und Gewissen aufzuzeigen, möglichst positive Alternativen darzulegen.

      Ein Problem Österreichs ist nämlich der in Wirklichkeit a-politische, (noch) nicht für die Demokratie geeignete Mensch, der undifferenziert am Biertisch seine Aggressionen (etwa „über die Politiker“) undifferenziert, desinformiert, aber lautstark artikuliert, sich aber in Wirklichkeit in Gesinnunsprostitution arrangiert: Der opportunistische, wetterwenderische Herr Karl.

      Unzulänglichkeiten zu erkennen und sie nicht zu artikulieren ist sträflich in einer Demokratie, führt diese ad absurdum. Und gerade unsere Politiker sind leider Aasgeburt dieser a-politischen Haltung (ein Widerspruch?): Sie scheuen – obwohl sie dazu in der Lage du verpflichtet wären und sogar einen Informationsvorsprung haben – nachhaltige, verantwortungsvolle Entscheidungen, reden lieber den Leuten nach dem Mund, pervertieren so Demokratie zu Machterhalt an sich, statt sich zu verpflichten, sich nötigenfalls mit unpopulären Maßnahmen zu exponieren.

      Trichet hat es unlängst auf den Punkt gebracht: “
      „Wir wissen sehr genau, was zu tun wäre, nicht aber, wie wir dann nach gewählt werden sollen“

      Ich kenne mittlerweile viele in diesem geschätzten Blog, die sich mit wirklich durchdachten, anspruchsvollen Beiträgen einbringen, aus denen wir täglich lernen und eigene festgefahrene Positionen korrigieren – ganz im Sinne Kennedys „Frage nicht, was der Staat für dich tun kann, sondern zuerst, was du für ihn tun kannst!“ Diese Bemühungen bleiben ohnedies unbedankt und wenig bestärkt, werden nur durch die längerfristig eigensubstanzmindernde Kraft des eigenen Gewissens genährt. Solche Beiträge zustande zu bringen, opfern diese viel ihrer kümmerlichen Freizeit; sich Gedanken zu machen – fast Tag für Tag aus Sorge um den Staat und um Demokratie, die sich –wenn sie dekadent wird – nicht mehr bewährt und abgelöst zu werden droht – selbst dann, wenn sie in der Übergangszeit noch die äußeren Formen bewahren mag, bis sie sich unwidersprochen zu auch explizit diktatorischen Formen bekennt . und niemand dem etwas entgegensetzt – oder von anderen Kulturen überrollt wird und so als ehemalige Hochkultur ihr tragisches Ende findet.

      Auch im Weltreich Rom wurde am Ende der formalen Demokratie („Prinzipat“, der noch die Formen de Demokratie wahrte) ein Pferd zum Konsul „gewählt“ und der Kaiser bezeichnete sich nur als „princeps inter pares in re publica“ . Doch war das noch Demokratie? Mit österreichtypischem, doch gefährlichem Kismetdenken und Fatalismus ist schon genug angerichtet worden („Ja, da kann ma nix moch’n“, „Wann de Herrgott net wül“, „verkauft’s mei Gwand, i fohr’ in Himmel“, „hinter mir die Sintflut). Ich denke an das Buch von Hilde Spiel „Die Dämonie der Gemütlichkeit“. Und Cicero sagt: „Qui tacetur, consentire videtur („wer schweigt, stimmt offensichtich zu“), ein verzweifelter Kämpfer für die Demokratie, der den „Ruf nach dem starken Mann“ zu Recht fürchtete (der dann tatsächlich kam und den Rom nie mehr los wurde).

      Nicht Hitler müsste das wirkliche Problem sein (Wahnsinnige wird es immer geben - siehe Norwegen) gefährlich werden die Wahnsinnigen erst, wenn sie in die Lage geraten, berechtigtes Massen-Unbehagen zum Ausleben dieser Charakterdisposition zu instrumentalisieren, sich kaum jemand entgegenstellt, Mitläufer sonder Zahl auftreten, passiv, strömungsoptimiert, nicht aneckend, wendehälserisch. Aber: Auch „Stell dir vor, es gibt Krieg - und keiner geht hin“ ist eine Denkoption – auch wenn sie ab einem gewissen Zeitpunkt theoretisch, illusorisch, selbstzerstörend wird - zumindest ist d’ran etwas wahr. Und so mancher, der heute plakativ und von der Gnade der späten Geburt privilegiert - über “Nazis“ die Nase rümpft und alles ihm Unerwünschte mit der Faschismuskeule niederknüppelt, selber aber in vergleichsweise zu damals unvergleichlich geringerer existenziellen Bedrohung das Parteibuch der Mainstreamer trägt, ohne je das eigene Parteiprogramm und das der Mitbewerber vor seinem Votum gelesen zu haben, wäre wohl damals NSDAP-Mitglied gewesen, weil es eben der Weg des geringsten Widerstandes und die relativ anstrengungsloseste Strategie war, sich über andere zu erheben. Dabei ist ebenso wenig auszuschließen, dass es damals wie heute Menschen gab/gibt, die aus reinen Motiven bei Gesinnungsgemeinschaften waren und sind und nicht aus Opportunismus handel(te)n –ganz im Gegenteil. Doch die große Masse war/ist das nicht.

    • brechstange
      23. Juli 2011 21:06

      @Karl Rinnhofer

      **************

    • Karl Rinnhofer
      23. Juli 2011 22:52

      @FranzAnton
      Ihre Überlegungen sprechen wahrscheinlich vielen Blogpartnern aus der Seele. Tatsächlich gibt es enorm nivauvolle Beiträge (das „extrem hohe Niveau“ wurde auch von A.U. bereits früh explizit festgestellt); doch sie werden verpuffen; irgendwann wird die Motivation fehlen, sich einzubringen, wenn sie zum Selbstzweck verkommen oder zur bloßen Unerhaltung oder Selbstbestätigung einzelner, die sich anderswo nicht aufgehoben fühlen.

      Nur Resonanz trägt Energien weiter und verstärkt sie inihrer Wirkung, sonst veschwinden sie in Sackgassen. Durch Gleichschritt einzelner Schwacher wurden schon stabile Brücken durch exaktes “Mitschwingen“ zum Einsturz gebracht; kommt der Schritt außer Tritt, wird ein ganzes Heer über einen fragilen Steg geführt werden können, ohne ihn zu gefährden.

      Und zusätzlich ein Sallustwort: „Concordia res minimae cresunt; discordia maximae dilabuntur.“ – „Durch Eintracht wachsen selbst geringste Dinge, in Zwietracht verflüchtigt sich sogar das Größte“. (bellum Catilinae)

      Die Initiativen müssen sich nach Anerkennung diverser Nuancen vernetzen; verschiedene Gruppierungen können kein Ort sein für persönliche Eitelkeiten, Narzissmen, Profilierungsneurosen, Selbstzweckhierarchien, wenn sie über die analytische Diskussion im elfenbeinernen Turm hinauswachsen wollen, um Kraft zu gewinnen, an einem Strang des Veränderungspotenzials zu gewinnen..

      Auch ich ersuche um konkrete Vorschläge. Perönich gesthe ich aber selber ein, die Kraft mich weitehin einzubringen nciht mehr zu garantieren.

    • Wertkonservativer
      24. Juli 2011 06:12

      Danke, lieber Kar Rinnhofer, für Ihre tiefgründige und teilweise sicher berechtigte Wertkonservativen-Kritik!

      Nur ganz kurz:

      Hier Defaitismus zu verbreiten, liegt mir wirklich fern.
      Echte Initiativen der Bürgerbeteiligung an der Politik, sei es durch Mitarbeit in den Parteien, Bürgerbewegungen, und natürlich auch in den Medien, haben meine ungeteilte Zustimmung und Förderung (z.B. Bauers Verwaltungsreform-Aktion, Ech, BIÖ, u.a.).
      Warum wohl bin ich erst kürzlich geradezu bekennerhaft der BIÖ beigetreten, die gut struktuierte Leitlinien und Konzepte zu sinnvoller Eindämmung der Staatsallmacht vorweisen kann?

      Wogegen ich manchmal meine Stimme erhebe, sind Übertreibungen, wie sie hier immer wieder vorgebracht werden.
      Besserwisserische, mantrahaft vorgebrachte Belehrungs und Bekehrungsrituale ohne wirklich eigene Tatunterfütterung, die gehen mir manchmal gegen den Strich!

      Bitte um eine Prise Verständnis und Nachsicht für den Wertkonservativen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      24. Juli 2011 06:17

      Ich meine natürlich in meiner Aufzählung das "ECHO"!

    • diko
      24. Juli 2011 07:36

      Karl Rinnhofer,
      danke für die Beiträge, danke für die Antworten, - immer wieder **********!)

    • Karl Rinnhofer
      24. Juli 2011 10:09

      @Wertkonservativer
      Geschätzter Wertkonservativer!
      Keineswegs wollte ich „Kritik“ üben, habe nur die laufende Auseinandersetzung mit Ihrem letzten Beitrag zum Anlass genommen, das de-facto-Biedermeierliche in den Haltungen der Österreicher – der dieses Vakuum für den Freiraum der Politiker schafft -, darzulegen. Diese Gegenwartsaufweis trifft Sie, der sich stets einbringen, nicht im geringsten.

      Auch die Zuordnung von Defaitismus auf Ihre Person wäre absurd: Im Ursprung ist es doch – wenn ich recht informiert bin, ein Nähren von Mutlosigkeit aus der Zeit des 1. Weltkriegs; Sie tun mit Ihrer stets positiv-optimistischen Haltung das Gegenteil. Ich meinte nur angesichts des letzten Artikels eine gewisse fatalistische Kismet-Position aufzuspüren, eine resignative Haltung des ohnedies-nichts-bewirken-Könnens, die im Gegensatz zu Ihrem häufigen artikulierten Nachdenken über gesellschaftliche Zustände stünde und eben jedem apolitisch-Biedermeierlichen Verantwortungs-Delegieren Auftrieb gäbe, was sich mit meinem Verständnis von Demokratie nicht decken kann. Manche Neigung zu Übertreibungen bei Blogpartnern mag zu orten sein, doch ist diese Maximierung von Analysenergebnissen und Zielen als Korrektiv am als unerträglich empfundenen insuffizienten Politikerverhalten in Krisenzeiten zu interpretieren.

      Also: Ich dementiere entschieden Kritik an Ihrer Person geübt zu haben; der Appell, „Verständnis mit dem Wertkoservativen zu üben“, geht somit ins Leere

    • Wertkonservativer
      24. Juli 2011 12:16

      Danke für Ihre hochsinnige weitere Replik, lieber Herr Rinnhofer!

      Von Ihnen fühle ich mich verstanden, halte Ihre gelegentliche Kritik für bereichernd und nehme sie gerne an, weil sie von einem echten Gentleman in freundschaftlicher Manier erteilt wird!

      Meine Intention hier im Forum ist, ein wenig mitmenschliche Wärme hereinzubringen; manche Meinungen und Äußerungen, hier im Blog laufend geäußert, werden außerhalb unseres Biotops nämlich bereits als nahezu bedenklich eingestuft; nein, nicht von den Schergen der Minister! Von ganz normalen und ebenfalls intelligenten Bürgern dieses Landes, die sich manchmal schon echt über die wichtigsten Diskussions-Themata und deren Widerhall im Kreis unserer Blogger wundern.

      Totale Gedanken- und Meinungsfreiheit, das ist auch mein Credo;
      man sollte nur sorgsam und verantwortungsvoll mit ihr umgehen!

      Nochmals liebe Grüße! Ihre Beiträge und Kommentare sind absolute highlights für mich, und - wie man sieht - auch für viele andere!!

      Herzlich

      Gerhard Michler

    • feh (kein Partner)
      24. Juli 2011 13:06

      "Wenn's Euch richtig peinlich wird, kann ich ja aufhören und den Hut draufhauen"

      Und da ist sie wieder, diese unglaublich kindische, weinerliche Reaktion!

    • Wertkonservativer
      24. Juli 2011 16:43

      Feh ist doch ein Rotztuch aus Papier, oder?

      (mail at: gerhard@michler.at)

  36. Brigitte Imb
    23. Juli 2011 12:54

    "Spindelmann haben gesprochen" (köstlich!)

    Ja, als Spindel kann man(n) sich drehen und winden wie mans braucht.....

  37. HJR
    23. Juli 2011 12:40

    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Aber alles, was unsere politischen Spitzenkräfte von sich geben, hinkt! Und zwar unabhängig davon, von welcher Couleur der Sager gerade stammt.

    Aber, bitte, nicht verzweifeln! Denn die Lage ist hoffnungslos aber nicht ernst. Wie gewohnt wird dieser Staat heiteren Gemüts untergehen.

    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Helmut Graser
      23. Juli 2011 12:45

      "... heiteren Gemüts ..."

      Hat was. Wir sitzen dann am besten beim Heurigen und singen wahlweise "Oh Du lieber Augustin" oder die Reblaus ... ;-)

    • libertus
      23. Juli 2011 12:59

      @Helmut Graser

      *lach*

      's woar immer so! :-)

    • HJR
      23. Juli 2011 15:40

      Da war doch auch noch was mit: "... verkauf ma unsere Betten ..."

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]





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