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SN-Kontroverse: Vermögenssteuern

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Ist die Einführung von Vermögenssteuern sinnvoll?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Die Verantwortung der Vernunft

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Es gibt die Verantwortung der Vernunft. Diese speist sich aus der Einsicht in Notwendigkeiten und die klare Benennung von bestimmten Verhaltensweisen. So ist es kriminell, wenn jemand mit 300 Stundenkilometern auf der Autobahn mit einem Motorrad fährt. Noch dazu mit der Freundin oder dem Freund auf dem Beifahrersitz. Es bedarf gut ausgebildeter Sicherheitskräfte, um solche Menschen, die sich nicht und nicht an gemeinsame Spielregeln halten wollen, zu stoppen. Die Ausbildung dieser Experten ist sauteuer.

Nicht viel anders verhält es sich mit der Anhäufung von Vermögen in einem Verhältnis, das die Proportionen sprengt. In Österreich ist dies der Fall. Und die gefährliche Schieflage mahnte Bundespräsident Heinz Fischer dieser Tage an. Entstanden ist die Schieflage durch die Abschaffung der Erbschaftssteuer und die geringe Besteuerung von Vermögen in Österreich, das in diversen Stiftungen parkt.

Es gibt gute Vorschläge diese immer gefährlicher werden Schieflage in der Republik zu beseitigen. So könnte eine geringe Erbschaftssteuer mit einem Freibetrag bis zu 700.000 Euro und eine „Erbschaftsersatzsteuer" auf Stiftungsvermögen eingeführt werden. Die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, derzeit turnusmäßige Vorsitzende der Landeshauptleute-Konferenz, schlägt eine Widmungsabgabe auf Grund vor. Recht hat sie, wenn sie sagt, dass der größte Hohn in unserem Steuerrecht ist, dass man/frau mit einem Beschluss einer Gemeindevertretung Millionär werden kann - wenn Grünland in Bauland umgewidmet wird - und dafür keinen Cent Steuer zahlt. Gerade in der „Sound of Music"- Stadt oder in der k&k Stadt Wien und dem angrenzenden Niederösterreich ein großes Problem.

Oder anderes formuliert: Wer will schon in unsicheren Slums mit seinen Enkeln Urlaub machen?


Widerlich und dumm

Andreas Unterberger

Es ist eine der widerlichsten sozialistischen Ideen, die eigene progressive Schuldenmacherei ständig durch neue Steuern finanzieren zu wollen. Obwohl uns der Staat ohnedies schon 44 Prozent unserer Leistungen durch die diversesten Abgaben raubt. Für den Privilegienstadel ÖBB, für die diversen Frühpensionsformen, für Subventionen, für die aufgeblähte föderalistische Verwaltung, um nur die vier neben den Schuldzinsen teuersten (und sinnlosesten) Dinge zu nennen.

Das ist ungeheuerlich, auch wenn man ständig gebetsmühlenartig das Wort Gerechtigkeit vor sich herplappert. Dabei vergisst man, dass die Erbschaftssteuer vom Verfassungsgericht gerade wegen ihrer Ungerechtigkeit aufgehoben worden ist.

Das Übelste daran ist, dass dieser Staat, der uns ohnedies immer mehr von unserer Freiheit nimmt, damit wieder in unseren Schubladen nach geheimem Schmuck und Golddukaten zu stöbern beginnt. Nur weil wir gespart haben.

Wer glaubt, dass er ohnedies kein Vermögen hat, irrt oft. Samt einem marktkonform bewerteten Einfamilienhaus, Auto und Sparbuch erreicht ein „Vermögen" nämlich sehr leicht die von linken Politikern vorgeschlagene Grenze von 500.000 Euro - spätestens, wenn die von der Schuldenpolitik ausgelöste Inflation diese „Werte" in die Höhe treibt. Dazu kommt, dass sie in aller Regel von schon hoch versteuertem Einkommen erworben sind, also zum zweiten Mal besteuert werden. Mafia-Banden erwischt der Staat hingegen so und so nicht.

Wer mit Grundsteuern einiger anderer Länder argumentiert, verschweigt bewusst, dass mit diesen oft kommunale Abgaben wie Kanalgebühren abgegolten werden. Und vor allem ignorieren die Vermögenssteuer-Anhänger, dass die wirklich großen Geldvermögen schneller ins Ausland transferiert sind, als die Abgeordneten ihre Gesäße zur Einführung einer Steuer heben können. Diese Vermögen nützen aber uns allen viel mehr, so lange sie im Lande sind. Mit und ohne Neidgefühle.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorChristoph
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2011 06:59

    Es ist bezeichnend für eine Vertreterin der linken Reichshälfte, dass sie Vermögen mit einer strafbaren Handlung vergleicht. Ich hoffe Sie geht heute Ihren Genossen Elsner besuchen, um ihm zu seiner baldigen Haftentlassung zu gratulieren. Was wiederum beweißt, dass man nur ein Vertreter der linken Reichshälfte sein muss, um ungestraft Vermögen vernichten zu dürfen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2011 02:24

    1. Wer sich der naiven Illusion hingibt, dass mit Vermögens-, Erbschafts-, Schenkungs- und sonstigen an Leistungsträgern und Sparsamen ansetzenden Enteignungen die wahnwitzige Besteuerung auf Arbeit verringert wird, irrt, indem er auf die fiese Argumentation der „Gerechtigkeit“ von „vermögensbezogenen Steuern“ hereinfällt.
    2. : Einmal eingeführt, würden Vermögenssteuern –ohne Reduzierung der Arbeitsbesteuerung - bereits bei moderaten Besitzverhältnissen (infolge der Inflationierung) bald den gesamten Mittelstand treffen, während gleichzeitig auch die Arbeitssteuern infolge der „kalten Progression“ Arbeitnehmer in konfiskalische Höchststeuersätze hieven, für die solche nicht gedacht waren.
    3. Bereits die KEST und die künftige Vermögens-„Zuwachssteuer“ sind de facto Substanzbesteuerungen, indem sie die Inflation nicht berücksichtigen, selbst „Erträge“ nach Zinsen unter der Inflationsrate (seit langem durchaus üblich) als zu versteuernden „Ertrag“ definieren, auch allfällige Depotgebühren und sonstige kapitalmindernde Bankspesen nicht berücksichtigen und Bereitschaft, durch Konsumverzicht auch Risiko-Kapital zur Verfügung zu stellen, (Aktien etc.) bestrafen.
    4. Der Ruf nach diesen Zusatzsteuern entspricht der Ideologie „Eigentum ist Diebstahl“, ohne die verhängnisvollen Folgen zu bedenken.
    5. Leider wird diese populistische Politik durch den Österreich-typischen Neidkomplex auf „Besserverdiener“ und „Reiche“ gestützt, indem die eher entsprechenden Ausdrücke „Fleißige“ und „verantwortungsvoll Sparende“ für obsolet erklärt, lächerlich gemacht oder sonst wie verdächtig werden. Diese Denkpervertierung wird durch populistische Politik und deren gekauften Medien zusätzlich stimuliert.
    6. Will man Defizite endlich eindämmen, kann dies nur auf der Ausgabenseite passieren, dem muss Reduzierung der Arbeitssteuern ohne „Gegenrechnung“ durch vermögensbezogene Steuern entsprechen.
    7. Dass unser Herr Bundespräsident in alt-behaupteter „Äquidistanz“ zu den Parteien vermögensbezogene Steuern „aus Gerechtigkeitsgründen“ fordert und damit „zufällig“ auf SPÖ-Linie liegt – hätte man anderes erwarten können?

    Zusatz: Dr. Unterberger hat nur eine sehr unvollständige Liste von Einsparungsmöglichkeiten angeführt; gerade an der kumulierbaren, „Umverteilung“ muss aber radikal angesetzt werden: Es geht nicht an, dass Menschen es sich bewusst zur erfolgversprechenden Strategie machen, durch selbstgewählte Nicht-Einbringung von Leistung an das Gemeinwesen Zuwendungen und Beitragsreduzierungen/-Befreiungen von mehreren Seiten gleichzeitig und sozioökonomisch weit überkompensierend zu lukrieren, ohne selbst Steuern zu zahlen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2011 01:40

    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich, sg. Frau KKP:

    Das völlig am Thema vorbeischrammende Beispiel mit dem Motorradfahrer und den 300 km/h ist ganz einfach haarsträubend, denn auf Autobahnen gibt es nun einmal eine gesetzliche Geschwindigkeitsbeschränkung, die unter diesem Limit liegt - auf einer Motorradrennstrecke wären auch 300 km/h erlaubt und daher möglich. Ich erkenne keinen Zusammenhang!

    Oder lese ich da unterschwellig bereits eine Intention der Linken heraus, daß man alsbald nicht nur mit einer neuen Vermögenssteuer rechnen muß, sondern gar auch mit einer gesetzlichen Vermögensanhäufung-Höchstgrenze analog zur Geschwindigkeitsbeschränkung?
    Und alles was darüber liegt, wird polizeilich eingezogen?

    Mittlerweile muß man bei diesem fast schon marxistischen Umverteilungswahn wohl mit allem rechnen - nur von sinnvollen Einsparungen, Leistungsansporn oder Selbstverantwortung hört und liest man bei Frau KKP und ihren Genossen nichts.

    Mit klassischen Doppelbesteuerungen - wie es eben Vermögens- und Erbschaftssteuer darstellen - wird man die riesigen Schuldenlöcher im Staatsbudget nicht mehr stopfen können, sondern lediglich die letzten Vermögens- und Leistungsträger vertreiben.

    Das einzige was uns noch retten kann sind Maßnahmen, die neue Impulse für die Wirtschaft setzen, Arbeitslosigkeit bekämpfen und damit leistungswilligen, arbeitsamen Bürgern Wohlstand bescheren, aber keinesfalls an Raubrittertum grenzende Steuerpolitik!

  4. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2011 07:10

    Freitag ist, da kommt Freude auf, und Frau KKP versucht es mit der Vernunft. Aber nach dem Versuch ist es auch schon gleich zu Ende, der Rest ist ein planloses Gestammel.
    Unglaublich die Aussage, daß durch die Abschaffung der Erbschaftssteuer, die Schieflage von Arm und Reich erst entstanden ist, soviel Kurzzeitgedächnis kann man doch gar nicht haben!
    Der Punkt ist: Steuern sollten, wie Neppomuck gestern richtig sagte, steuern. Und zwar in Richtung mehr Wohlstand für die Volkswirtschaft. Die Intentionen der Linken bewirken jedoch genau das Gegenteil! Und eine Vermögenssteuer wird bald nichts mehr bringen, denn bei einer Abgaben- und Steuerbelastung von bald 70% des Bruttoeinkommens, wird es niemand mehr schaffen Vermögen anzuhäufen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorGeheimrat
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2011 13:07

    Dummheit gehört rigoros besteuert!

    Man bedenke, welch ungeheures Potential da alleine bei den Genossen und Genossinnen brach liegt! Der Staat wäre mit einem Schlag saniert......

  6. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2011 14:17

    Das ist wie die alte Geschichte mit den 1000 Schilling, die zwei Männer bekommen. Der eine kauft sich Schnaps um die 1000 Schilling, den er trinkt, der andere kauft sich ein Gerät, mit dem man Schnaps brennen kann, und Obst zum Schnapsbrennen um die 1000 Schilling. Und produziert dann Schnaps, den er verkauft, und er ist dann 'reich', und der andere Schnapsbruder ist 'arm', und laut Sozialisten muß man ihm unter die Arme greifen.
    Ich habe nur noch nicht begriffen, weshalb das so sein sollte...
    Wenn beispielsweise Eltern sparen, damit ihre Kinder es einmal besser haben sollen, will KKP daran partizipieren. Mit welchem Recht, frage ich mich? 'Raubrittertum' ist noch der mildeste Ausdruck, der mir dazu einfällt.

    Wir leben ja angeblich in einer Demokratie, wo die Freiheit des Einzelnen noch etwas gilt. Jeder darf das tun, was er möchte, solange er nicht einen anderen stört.
    Ich habe nichts dagegen, daß die Sozialisten Geld umverteilen wollen, nur sollen sie dabei einmal bei ihrem eigenen Geld anfangen. Jedes Parteimitglied der SPÖ und der Grünen und jeder bekennende Sozialist soll alles an Einkommen und Vermögen, was über der Grundlohngrenze liegt, in einen Pool geben, und das können sie dann verteilen. KKP ist herzlich eingeladen, sie kann gleich damit beginnen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2011 11:42

    DUMMHEIT, ARROGANZ und HABGIER

    Wenn der Wunsch nach Substanzbesteuerung sich verwirklichen sollte - und einiges weist darauf hin - darf man es als sicher betrachten, daß keineswegs nur die "großen" Vermögen betroffen sein werden. Denn die VerteilungsGERECHTIGKEIT ist ein beharrlich fortwährender Prozeß. Eigentlich ist diese Form der bolschewistischen "Gerechtigkeit" nur eine anderes Wort für die HABGIER... der "Verteiler".

    Wenn Staatenlenker die Substanzbesteuerung als Quelle der Steuereinnahmen gutheißen, sagt das über den Zustand der Staatsfinanzen mehr aus als jede noch so pedantisch "gefällige" Statistik. Denn selbst den "Verteilern" scheint es dann einsichtig, daß bei den fiskalischen Steuern (aus produktiver Wertschöpfung) kein "Spielraum" mehr ist - will man nicht die letzten Reste von Produktivität ausschalten. Man ahnt irgendwie unbestimmt, daß das dann doch unbequeme Konsequenzen haben könnte - auch für die "Verteiler". Wohin soll man sich wenden, wenn die Nobelrestaurants dann das "Hangerl" werfen? Soviel "Wirtschaftsdenke" hat man sich schon noch bewahrt. Leider hat auch die "Dachsteuer" damals nicht richtig funktioniert. Nicht nur, daß Burgen, Schlösser und auch Kemenaten verfielen, konnte diese Substanzsteuer auch nicht mehr erwirtschaftet werden. DUMMHEIT ist schlimmer als Bosheit... Der "Enkerlurlaub" in den Slums... das hat was.

    Wenn dann die Gerechtigkeit der "Slums" (auch geistig) erreicht ist, kann man in Nobelrestaurants endlich den Haß auf Mehrleister und Mehrkönner in selbstgerechte, almosenspendende "Nächstenliebe" umwandeln. Mit der ARROGANZ schließt sich dann der Kreis...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSegestes
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Juli 2011 15:51

    ***OT:***

    Was sich die Österreichische Vollhirni Partei (ÖVP) da wieder einmal im Parlament, rund um unsere absonderliche Bundeshymne, geleistet hat, schlägt dem Fass den Boden aus.
    Eigentlich ein aufgelegter Elfer, für den Blogger...

    http://www.krone.at/Oesterreich/OeVPler_torpedieren_Frauen-Coup_zur_Toechter-Hymne-Bizarre_Dauerreden-Story-271776

    Man weiß gar nicht was hirnrissiger ist:
    Der Versuch die Bundeshymne "geschlechtergerecht" zu gestalten, auf dass der ohnehin schon teils blödsinnige Text noch blödsinniger wird.
    Oder aber der Versuch der ÖVP-Männer, aufs freie Mandat pfeifend, die eigenen weiblichen Parteimitglieder mit infantilen Tricks daran zu hindern, ihre Rede zu halten.


alle Kommentare

  1. Patsy (kein Partner)
    20. Februar 2015 15:23

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  8. cmh (kein Partner)
    11. Juli 2011 18:23

    Also ich bin voll für eine Vermögenssteuer, wenn auch die Gemeinde Wien dabei in die Steuerpflicht genommen würde.

    Außerdem bin ich für eine Steuer von 90 % des Wertzuwachses nach Umwidmungen, solange die Liegenschaft nicht bereits 15 Jahre den gleichen Eigentümer hatte.

    Aber es ist mir schon klar, dass die Roten wieder einmal in den eigenen Walpurigissack schauen bevor sie Anschuldigungen machen.

    Wie es allerdings tatsächlich kommen wird, ist leicht vorauszusehen.

    Natürlich werden die Gebietskörperschaften von einer Steuerpflicht ausgenommen werden. Ausgenommen (2. Bedeutung) werden hingegen die kleinen bis mittleren Unternehmen und Bürger. Und natürlich werden die Hapschis der Sozen wieder ihren Schnitt machen dürfen.

    Eine wirklich innovative Idee hat die Landesgaby aber ausgelassen. Es ist nämlich nicht einzusehen, warum in einer Föderation alle Bundesgerichte in einem einzigen Bundesland konzentriert sein müssen. Der Verfassungsgerichthof hätte doch gleich bis nach Salzburg umsiedeln können. Hätte der Qualität seiner Erkenntnisse sicher gut getan. Die Symphoniker hätte er auch in Salzburg hören können.

  9. Haider
    09. Juli 2011 22:17

    Welcher Unterschied besteht zwischen einem Staat, der bereits versteuertes Vermögen willkürlich nochmals besteuert, und der Mafia? Schutzgeldererpresser lassen das Opfer überleben, der Staat ist ganz offensichtlich nur an leibeigenen Kulis interessiert, die im Hamesterrad ihre Runde drehen.

  10. Alexander Renneberg
    09. Juli 2011 17:00

    O.T.
    interessanter aritkel.

    jacky, lies das!

    Was Sie schon immer über Energie wissen wollten, aber nie zu denken wagten (Teil 1)
    Von Heinz Horeis

    Erdgasleitungen auf dem Grund der Ostsee sind „böse“. Ihr Bau verstört Fische und ein ökologisches Gleichgewicht, das, wie immer, ein empfindliches ist. Keinen Ausschlag hingegen verzeichnet die Betroffenheitsskala der üblichen Verdächtigen, wenn Bautrupps in Nord- und Ostsee mächtige Fundamente für Hunderte (irgendwann sollen es Tausende sein) von noch mächtigeren Windmühlen in den Meeresboden rammen. Wie passt diese Doppelbödigkeit im Kopf zusammen?

    In George Orwells düsterem Roman 1984 über eine totalitäre Gesellschaft spielt das „Zwiedenken“ (in neueren Ausgaben auch „Doppeldenk“) eine Schlüsselrolle. Zwiedenken, so Orwell, ist die Fähigkeit, gleichzeitig entgegengesetzte Glaubensinhalte im Kopf zu halten und beide zu akzeptieren, bewusst Lügen zu erzählen und doch an sie zu glauben, jede Tatsache zu vergessen, wenn sie nicht passt, sie aber auch wieder hervorzuholen, wenn es denn genehm ist. Ein Zwiedenker wird immer eine Mopsfledermaus parat haben, um zu verhindern, dass Bäume für einen Flughafen gefällt werden. Errichtet man Windräder in Wäldern, spielen Fledermäuse keine Rolle. Ein Zwiedenker sieht Deutschland weltweit führend beim Klimaschutz. Er steht fest zu diesem Glauben, selbst wenn er erfährt, dass Frankreich pro Kopf nur halb so viel CO2 produziert wie Grünschland. Ein Zwiedenker ist auch der Hunsrücker Ortsbürgermeister, der für die Windmühlen auf Gemeindeland Zehntausende Euro an Pacht kassiert, aber nicht im Traum daran denkt, mit dem teuren Windstrom seine Gemeinde zu versorgen.

    Zwiedenken, so Orwell, lässt sich nur mit fortdauernder Propaganda aufrechterhalten. Zwiedenken bewirkt, dass Begriffe ihren Sinn verlieren. So spricht die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad (SPD) von „hocheffizienten“ Energiequellen und meint damit Sonne, Wind und Biomasse, die zum Ineffizientesten zählen, was wir derzeit haben. Ebenso sinnentleert ist der Gebrauch des Begriffs „wirtschaftlich“ im Zusammenhang mit Solarzellen oder Windrädern. Ein Produkt ist wirtschaftlich, wenn es brauchbar ist und preislich mit vergleichbaren Produkten mithalten kann. Das ist beim überteuerten grünen Strom nicht der Fall. Solarzellen auf dem Dach rechnen sich nur deshalb, weil die Politik die Verbraucher gesetzlich dazu zwingt, diesen teuren Strom zu kaufen. Auch der Straßenräuber, der eine Pistole erwirbt, tätigt damit eine „wirtschaftliche“ Investition. Schließlich kann er damit den Leuten das Geld abnehmen.

    Wirtschaftlichkeit, Kosten und Effizienz sind für Befürworter erneuerbarer Energien nachrangig. Sie kennen keine guten und schlechten Lösungen, sondern nur „gute“ und „böse Energien“. Erneuerbare Energie ist Weltanschauung, ist Religion. Das hinterfragt man nicht. Dabei fängt mit Begriffen wie „erneuerbar“ und dem inflationär gebrauchten „nachhaltig“ das Elend bereits an. Die Natur kennt keine Erneuerbarkeit. Sie kennt nur den ständigen Wandel. Während Sie diese Zeile lesen, hat die Sonne mal eben zehn Millionen Tonnen an Masse „verbrannt“. Die sind weg und erneuern sich nicht. Begriffe wie erneuerbar und nachhaltig suggerieren das Bild einer Welt, die es nicht gibt: statisch, risikoarm, immer gleichbleibend, immer schön temperiert, gemütlich für die Ewigkeit. Romantische Visionen – häufig von Leuten getragen, die vor vielen Jahren einmal als Revolutionäre begonnen haben. Heute gönnen sie sich den Luxus einer „erneuerbaren“ Energieversorgung, egal was es (die anderen) kostet. Denn teuer wird es. Die Natur verteilt kein Freibier.
    Energie für lau?

    „Sonne und Wind schicken keine Rechnung.“ Diese Botschaft bringt der Theologe Franz Alt seit vielen Jahren unter das gläubige Volk. Sie klingt gut, ist aber, wie jede Werbebotschaft, nichtsagend. Vor allem ist sie falsch. Denn was Alt für Sonne und Wind reklamiert, gilt auch für andere Energieträger. Uran entstand vor ein paar Milliarden Jahren in einer explodierenden Supernova. Eine wohlmeinende Natur (ein Theologe könnte auch von einem wohlmeinenden Schöpfer sprechen) schmiedete damals mit riesigem Aufwand an Energie einen extrem leistungsstarken Energiespeicher, den wir heute mit geringem Aufwand in Kernkraftwerken nutzen können. Eine Rechnung hat die Supernova für diese elegante Lösung bislang nicht gestellt. Auch die konzentrierte Biomasse, die wir als Kohle nutzen, hat die Natur in vielen Millionen Jahren produziert und eingelagert – umsonst, auch hier keine Rechnung. Für Wasserkraft, für Erdöl und Erdgas und andere Energiequellen gilt das Gleiche – auch diese sind kostenlos verfügbar.

    Wo ist dann der Haken? Ganz einfach: Energieträger sind zwar umsonst vorhanden, aber nicht umsonst nutzbar. Energie muss gesammelt und in eine nützliche Form überführt werden. Dazu braucht man Windräder und Solarzellen, Bergwerke und Fördertürme, Kraftwerke und Staudämme, Aufbereitungsanlagen und Stromnetze. Dieses Sammeln und Umwandeln kostet Geld. Hier, bei der technischen Umsetzung, werden die Rechnungen gestellt, und diese fallen bei den „neuen Energien“ besonders hoch aus. Es ist, theologisch gesehen, wie mit dem himmlischen Segen. Ein großer Aufwand ist nötig, um ihn einzufangen und auf die (jeweils) richtigen Menschen zu verteilen. Dafür braucht es Kirchen, Moscheen und Tempel, Prediger und Priesterschaften, und das alles kostet Geld.

    Aus dem gleichen Grund sind Aussagen wie „Die jährliche Sonneneinstrahlung in Deutschland übersteigt den Primärenergieverbrauch des Landes um fast das Hundertfache“ energiewirtschaftlich belanglos. Entscheidend ist nicht, wie viel vorhanden, sondern wie viel davon mit annehmbarem Aufwand nutzbar ist. Dieses Dilemma wird in allen Szenarien für eine Energieversorgung aus erneuerbaren Energien (sei es zu 100 Prozent oder weniger) deutlich: Diese Szenarien setzen, damit sie überhaupt funktionieren können, in der Regel einen erheblich verringerten Energieverbrauch voraus. Erstaunlich, wo doch Sonne und Wind angeblich im Überfluss, in „astronomischen Mengen“ vorhanden sind.
    Ineffiziente Energiequellen

    Solar- und Windlobby kehren den Widerspruch von „immensem Vorhandensein“ (die Werbebotschaft) und „geringer Nutzbarkeit“ (der reale Gehalt) unter den Tisch. Er bricht aber immer wieder durch – etwa in den tatsächlichen Kosten für Strom aus Sonne oder Wind. „Neue“ Energien sind deutlich teurer als die vorhandenen. Wäre das nicht der Fall, so müsste man sie nicht bis zur angeblichen Wirtschaftlichkeit subventionieren. Wirtschaftlichkeit heißt aber nicht, dass sich Solarzellen auf dem Dach für Hausbesitzer „rechnen“. Der Geldwert eines Produkts, so kann man schon bei Marx lernen, ist immer nur der Widerschein von greifbaren, materiellen Dingen. Kosten für Produkte und Leistungen sind immer ein Maß für zuvor aufgewandte Energie und Rohstoffe. (1) Wenn eine Kilowattstunde Strom aus Kohle oder Uran für wenige Cent produziert werden kann, diese aus Solarzellen allerdings 30 bis 40 Cent kostet, dann heißt das vor allem, dass Solarstrom rund das Zehnfache an Rohstoff- und Energieeinsatz benötigt wie Kohle- oder Nuklearstrom. „Bei gleicher Wirkung“, so schreibt Klaus Knizia, „ist die wirtschaftlich vorteilhaftere Lösung auch energetisch und ökologisch günstiger.“

    Bei dem minimalsten Vernunftziel, das in der deutschen Energiepolitik derzeit realisierbar erscheint, nämlich der Verlängerung der Laufzeiten der deutschen Kernkraftwerke, geht es deshalb nicht um die angeblich exorbitanten Gewinne „böser“ Konzerne. Es geht um die für das Ganze wirtschaftlich und ökologisch beste Lösung. Höhere Kosten bedeuten, real gesehen, höherer Aufwand und höherer Ressourcenverbrauch. Mehr Arbeitskraft, mehr Material, mehr Energie, größere Flächen sind notwendig, um eine bestimmte Menge an nutzbarer Energie zu erzeugen. So sind, um eine Einheit Windstrom zu erzeugen, rund zehnmal so viel Eisen und Kupfer erforderlich wie zur Produktion einer Einheit Atomstrom. Eine Einheit Solarstrom (Fotovoltaik) benötigt sogar das 10- bis 100-Fache an Material. Auch Kohlestrom ist, was den spezifischen Rohstoffverbrauch angeht, deutlich effizienter als Wind- und Solarstrom. (2) Die Ursache dafür liegt in der Natur selbst: Sonne, Wind oder Biomasse sind dünne Energiequellen. Ihre Energiedichte liegt um ein Vielfaches unter der von Uran, Kohle oder Erdöl. An dieser Eigenschaft kann auch noch so viel Forschung und Entwicklung nichts ändern.

    Die Sonne mag zwar „unbegrenzt“ scheinen und der Wind „unbegrenzt“ wehen. Nicht unbegrenzt vorhanden sind die Flächen. Windstrom zum Beispiel ist in größerem Umfang und einigermaßen wirtschaftlich nur an wenigen Stellen der Erde zu ernten: etwa in Patagonien, an der nordafrikanischen Küste, in der Antarktis, an der englischen Küste oder in den nordamerikanischen Ebenen, aber sicherlich nicht in Deutschland. Ebenfalls nicht unbegrenzt und nicht umsonst sind die Rohstoffe, die man für die technische Nutzung von Sonne und Wind benötigt. Damit gehen diese deutlich verschwenderischer um als die vorherrschenden Energieträger. Das bringt uns zurück zu der Aussage, dass erneuerbare Energiequellen „hocheffizient“ seien. Eine Technologie ist dann effizient(er), wenn sie einen Nutzen (etwa eine kWh Strom) mit geringerem Aufwand und zu geringeren Kosten als andere Technologien erzeugen kann. Daran gemessen sind Sonne und Wind nicht effizient, ganz im Gegenteil. Man sollte sie deshalb als das bezeichnen, was sie tatsächlich sind: Neue ineffiziente Energiequellen (NIEs).
    Energie- und Leistungsdichte

    Die „kostenlose und unbegrenzte Energie aus Wind und Sonne“ ist ein Werbespruch. Klingt gut, aber ernst nehmen muss man ihn nicht. Woran liegt es, dass die NIEs so schlechte „Performer“ sind? Verantwortlich dafür ist ihre geringe Energiedichte. Energie- und Leistungsdichte sind wichtige Kriterien, an denen sich die Wirksamkeit von Energiequellen messen und vergleichen lässt. Wohl deshalb spielen sie in der gegenwärtigen Energiedebatte, wo es vor allem um Befindlichkeiten geht, keine Rolle.
    Energie, so die Schulphysik, ist die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten. Leistung ist die Rate, mit der dies geschieht. Energie ist also eine Menge, Leistung ein Fluss. Energiedichte bezieht sich auf die Energiemenge, die in einer Volumen- oder Masseneinheit steckt. In der Energiewirtschaft wird sie meist in Kilogramm Steinkohleneinheiten (kgSKE) oder Kilowattstunden (kWh) gemessen. 1 kgSKE hat einen Energiegehalt von 8,1 kWh. Um das anschaulich zu machen: Umgewandelt in Strom reicht ein Kilogramm Steinkohle aus, um den täglichen Strombedarf eines Drittel-Haushalts zu decken. Ein Kilogramm Natururan enthält so viel Energie wie zehn Tonnen Steinkohle. Das reicht für den Tagesbedarf von etwa 500 Haushalten. Wird Uran durch Brutreaktoren und Wiederaufarbeitung vollständig genutzt, wären es einige Zehntausend Haushalte! Trockene Biomasse – Holz, Mais, Schilfgras etc. – hat etwa den halben Brennwert von Steinkohle. Das klingt auf den ersten Blick recht ordentlich, setzt allerdings einen enormen Flächenbedarf voraus.

    Das sieht man besonders schön, wenn man sich der Leistungsdichte von Energiequellen zuwendet. Diese wird zum Beispiel in Watt pro Kilogramm, pro Quadrat- oder Kubikmeter gemessen. Leistung pro Fläche, also Watt pro Quadratmeter, ist gerade bei NIEs ein wesentliches Maß. Damit gemessen ist Biomasse ein extrem schlechter Performer: Die über das Jahr gemittelte Leistung (Brennwert des jährlichen Zuwachses) liegt in unseren Breiten unter einem Watt pro Quadratmeter! Würde das Ludwigshafener Werk der BASF seinen Energiebedarf aus Biomasse decken wollen, wären dazu einige Hundert Quadratkilometer erforderlich. Ein paar Zahlen, die grundlegend für alternative Energieszenarios sind, sollte man noch wissen. In Deutschland liefert die Sonne pro Jahr eine Energiemenge zwischen 900 und 1200 kWh/m2. Umgerechnet ergibt das eine durchschnittliche Leistung von 100 bis 140 W/m2. Dieser Wert gilt für nördliche Breiten; je weiter man Richtung Äquator geht, desto höher wird die Sonnenstrahlung. In den Tropen erreicht sie Werte von bis zu 2200 kWh/m2 pro Jahr, entsprechend einer Leistungsdichte von 250 W/m2. Größenordnungsmäßig liefert die Sonne also eine durchschnittliche Leistung von wenigen 100 Watt pro Quadratmeter. Das ist eine dünne Energiequelle, ganz gleich, ob sie nun in Bayern oder in der Sahara („Desertec“) genutzt wird. Die gerade mal doppelte Leistungsdichte der Sonnenstrahlung in südlichen Wüsten reicht nicht aus, um Solarstrom aus der Wüste in den Bereich der effizienten Energiequellen zu katapultieren.
    Biosphäre versus Technosphäre

    Natürlich können Menschen mit traditionellen Energiequellen überleben. Sie haben es seit Zehntausenden von Jahren geschafft, allerdings auf vorindustriellem Niveau, unter schlechten Lebensbedingungen und vor allem in wesentlich geringerer Zahl. Als der Mensch noch im Einklang mit der Natur nur von der Natur lebte, fanden auf der Erde vielleicht ein paar Millionen Menschen ein Auskommen. Auch heute noch steht vielen Menschen nicht viel mehr als die alten Energien zur Verfügung; sie leben, wen wundert’s, in den armen Ländern. Sie bearbeiten ihre Felder mit „Bioenergie“ – menschlicher und tierischer Muskelkraft. Sie kochen mit Holz, trocknen Kuhdung für ihren Herd. In manchen Regionen glühen Hunderte von Meilern, in denen Holzkohle hergestellt wird. Man überlebt mehr schlecht als recht.

    Heute sollen, zumindest in Deutschland, auch Industriegesellschaften mit diesen alten erneuerbaren Energiequellen über die Runden kommen. Wunschszenarien dazu gibt es inzwischen hinreichend. Das reicht von 100 Prozent erneuerbarem Strom im Jahre 2050 bis hin zu einer Vollenergieversorgung mit Sonne, Wind und Biomasse, wie sie etwa das rheinland-pfälzische Umweltministerium propagiert. Was all diese Szenarien ausblenden, ist die Frage nach der Wirtschaftlichkeit und nach den Kosten. Hans-Dieter Harig, gelernter Ingenieur und früherer Chef von E.ON, Europas größtem privaten Energieversorger, stellte in einem Gespräch mit dem Wochenblatt Die Zeit vor etlichen Jahren fest, dass sich der Strombedarf Deutschlands aus regenerativen Quellen decken ließe, allerdings nur, wenn wir ein Drittel des Sozialprodukts für Strom ausgeben würden. Realistisch ist das nicht.

    Auch Margareta Wolf, ehemals Staatssekretärin unter Umweltminister Jürgen Trittin, sollte es wissen. Als sie 2008 die grüne Partei verließ, erklärte sie gegenüber der Berliner Zeitung: „Die Behauptung, man könne nur aus erneuerbaren Energien die Energieversorgung einer Industrienation wie Deutschland sicherstellen, grenzt an Volksverdummung.“ Wer hat nun recht – das Mainzer Umweltministerium oder die ehemalige Grüne Wolf? Man kann der Frage experimentell nachgehen. Ein solches Experiment läuft derzeit in Deutschland und kostet den Bürger inzwischen viele Milliarden pro Jahr – Tendenz steigend, Ergebnis absehbar schlecht. Statt sich vorschnell in ein riskantes Experiment zu stürzen, kann man aber auch seinen Verstand benutzen. Ein paar grundlegende Überlegungen helfen dabei.

    Betrachten wir dazu einige Größen, die die Energiebilanz des Biosystems Mensch bestimmen. Sein Tagesbedarf an Nahrung liegt bei rund 2800 kcal. Umgerechnet entspricht das einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von 135 Watt. Leisten kann ein Mensch, wenn er kräftig ist, über mehrere Stunden etwa 100 Watt. Das reicht immerhin, um eine Glühbirne zum Leuchten zu bringen, und entspricht, nebenbei gesagt, einer Leistungsdichte von wenigen 100 Watt pro Kubikmeter Körpervolumen. Der „biologische“ Energiedurchsatz des Menschen liegt also bei rund 100 Watt. Das entspricht nicht zufällig der Größenordnung der Sonneneinstrahlung auf der Erde. Fein, könnten da Befürworter der NIEs sagen: Da hat doch der Mensch mit Sonne und Wind sein natürliches energetisches Maß wiedergefunden. Dies ist jedoch ein Irrtum, denn im Lauf der Geschichte ist der Mensch der Biosphäre als versorgender Umwelt mehr und mehr entwachsen. Er lebt inzwischen vor allem in und durch die Technosphäre, je nach Weltregion in unterschiedlichem Maß. Diese technische Lebensumwelt umfasst Wohnung, Heizung und Kühlung, Bildungs- und Gesundheitssysteme, Nahrungsmittelerzeugung, Güterproduktion, Kommunikations-, Transport- und Energieinfrastruktur und so fort. Diese Technosphäre sorgt heute dafür, dass wir lange und in großer Zahl auf der Erde leben können. Ihr ist es zu verdanken, dass in diesem Land der Kampf ums bloße Überleben ausgefochten ist.

    Umsonst gibt es dieses angenehme Leben natürlich nicht, auch wenn es manchem so erscheinen mag. Die Gesamtleistung, die jeder Bundesbürger benötigt, um die Technosphäre aufrechtzuerhalten, beträgt durchschnittlich 5500 Watt. Sie ist damit rund 50 Mal höher als der rein biologische Leistungsbedarf. Diesen Bedarf mit dünnen biosphärischen Energiequellen wie Sonne, Wind oder Biomasse decken zu wollen, ist eine Illusion. Das zu behaupten, grenzt nicht nur an, sondern ist „Volksverdummung.“ Technosphären sind unterschiedlich ausgeprägt, abhängig davon, in welchem Teil der Welt Menschen leben. Entsprechend unterscheiden sich auch die Pro-Kopf-Leistungen, die aufzubringen sind, um sie aufrechtzuerhalten. Am unteren Ende findet sich etwa Indien. Dort liegt dieser Betrag bei 400 Watt pro Einwohner. Dort spielt auf dem Land Technik eine geringe Rolle. Körperliche menschliche und tierische Arbeit herrscht immer noch vor; Energiequellen sind Holz und landwirtschaftliche Abfälle. Man überlebt nicht gut, dafür aber nachhaltig.

    Der Weltdurchschnitt liegt bei 2100 Watt pro Kopf. Das ist fünfmal höher als der Wert für Indien und fünfmal niedriger als der höchste Wert in den Industrienationen. Bei diesen großen Unterschieden kann man eines mit Sicherheit feststellen: Der weltweite Energieverbrauch wird in den kommenden Jahrzehnten nicht abnehmen. Im Gegenteil, er wird kräftig wachsen, und das vor allem mit effizienten Energiequellen. Die deutschen Energievisionen werden darauf keinen Einfluss haben.

    Zusammenfassend lässt sich festhalten: Die Energie, die für das Leben in einer technischen Umwelt benötigt wird, übersteigt den biologischen Bedarf um das 15-Fache (Weltdurchschnitt) bzw. 30- bis 70-Fache (Industrieländer). Das macht eine Größenordnung aus. Prinzipiell sind deshalb die sogenannten erneuerbaren Energien aufgrund ihrer geringen, biologischen Maßstäben entsprechenden Leistungsdichte nicht geeignet, um unsere technische Lebensumwelt zu erhalten. Versucht man es dennoch, geht das nur auf Kosten anderen Lebens, wie der globale Ausbau der Bioenergie mit massiver Abholzung der Regenwälder, Verdrängung von Kleinbauern und Einschränkung der Nahrungsmittelproduktion zeigt.

    Klaus Knizia kommentiert die Unausführbarkeit solcher Utopien wie folgt: „[Diese Utopien] setzen voraus, dass es entweder irgend etwas umsonst gibt oder das für die Unwirtschaftlichkeit andere bezahlen müssen, und sie setzen voraus, dass Bedürfnisse und Handlungen der Menschen ideologisch zu reglementieren sind, ohne rational begründbar zu sein.“ Eine gute Beschreibung der „German Disease“ wie es der britische Umweltaktivist George Monbiot (3) nennt. In Ideologie waren wir schon immer Streber.

    Heinz Horeis ist freier Wissenschaftsjournalist. Zuletzt veröffentlichte er bei NovoArgumente Online zwei Artikel über die deutsche Wahrnehmung des Reaktorunfalls von Fukushima, die im Novo-Dossier “Japan-Krise” gelesen und kommentiert werden können. Für Novo99 (3–4 2009) interviewte er Carl Christian von Weizsäcker, der ihm offenbarte: „Der Glaube an die erneuerbaren Energien trägt religiöse Züge.“ Am 01.07.2011 ist der zweite Teil der Serie erschienen: “Was Sie schon immer über Energie wissen wollten, aber nie zu denken wagten (Teil 2)”.
    Anmerkungen:

    1 Prof. Klaus Knizia, langjähriger Vorstandsvorsitzender der VEW, hat dieses Argument bereits Ende des letzten Jahrhunderts in der Debatte um alternative Energien verwendet. Knizia ist derjenige, der in Deutschland am gründlichsten und tiefsten über Energie nachgedacht hat. Seine inzwischen antiquarischen Bücher sind immer noch lesenswerter als das, was heute „Experten“ veröffentlichen. Den Kostenaspekt behandelt er auch hier: BWK, Bd. 59 (2004), Nr. 10.
    2 Der Rohstoffverbrauch verschiedener Energiequellen wurde bereits in den 70er-Jahren untersucht. Neuere Untersuchungen stammen u.a. vom Energiewirtschaftlichen Institut der Universität Stuttgart. Die Zahlen ergeben sich aus dem gesamten Lebenszyklus einer stromerzeugenden Anlage und beinhalten also auch den Aufwand für Entsorgung oder Gewinnung von Kohle und Uran.
    3 Siehe Heinz Horeis: „Eine große grüne Abzocke“ in: Novo-Online, 13.5.10

    • Alexander Renneberg
      09. Juli 2011 17:47

      Sorry für das lange posting.

    • Neppomuck (kein Partner)
      09. Juli 2011 19:23

      Das hätte auch gelangt:

      http://tinyurl.com/68p9vx2

      Wiewohl viel Unfug da drinnen verborgen (?) ist.
      Die Sonne schickt nämlich wirklich keine Rechnung.
      Dafür das 70. - 15.000fache (je nach Schätzung) der gesamt benötigten Primärenergie. Jeden Tag und da ist die fossile und erneuerbare (Wind, Wasser, Holz etc. unkludiert) Energie, bzw. ihre Träger bereits inbegriffen.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      10. Juli 2011 20:55

      Lieber Herr Renneberg,
      schon oft habe ich den Hut vor Ihnen gezogen, ohne davon Mitteilung zu machen. Ich bin ja auch nur ein Zaungast dieses Blogs.
      Diesmal möchte ich aber, dass Sie erfahren, wie sehr ich Ihre Einträge schätze.
      Herzliche Grüße!

    • socrates
      11. Juli 2011 18:44

      Lang und gut. Wenn ich auch 47c/kWh bekomme, schließe ich mein Boot in Abwesenheit ans Netz an und spare die Hafengebühren. Aber das ist nur Reichen vorbehalten.

  11. Segestes (kein Partner)
    09. Juli 2011 15:51

    ***OT:***

    Was sich die Österreichische Vollhirni Partei (ÖVP) da wieder einmal im Parlament, rund um unsere absonderliche Bundeshymne, geleistet hat, schlägt dem Fass den Boden aus.
    Eigentlich ein aufgelegter Elfer, für den Blogger...

    http://www.krone.at/Oesterreich/OeVPler_torpedieren_Frauen-Coup_zur_Toechter-Hymne-Bizarre_Dauerreden-Story-271776

    Man weiß gar nicht was hirnrissiger ist:
    Der Versuch die Bundeshymne "geschlechtergerecht" zu gestalten, auf dass der ohnehin schon teils blödsinnige Text noch blödsinniger wird.
    Oder aber der Versuch der ÖVP-Männer, aufs freie Mandat pfeifend, die eigenen weiblichen Parteimitglieder mit infantilen Tricks daran zu hindern, ihre Rede zu halten.

    • terbuan
      09. Juli 2011 22:11

      Es ist so ziemlich alles hirnrissig, was in diesem Staat passiert, der Text der Hymne ist blödsinnig und das ganze Parlament ist es auch! Lachnummer zum heulen bis zum Untergang!

    • Haider
      09. Juli 2011 22:29

      Habe Ihnen gerade 3 Sternderl geben. Ich würde eine österreichweite Volksabstimmung vorschlagen (mit möglichst großem bürokratischen Aufwand als Arbeitsmarktmaßnahme) und zwar mit dem alleinigen Thema: "Was ist unsinniger: Die Textänderung der holprigen Bundeshymne oder das ÖVP-philibustern?" Hoffentlich geht's 50:50 aus. Dann können wir uns weitere Jahre mit diesem staatstragenden Thema beschäftigen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. Juli 2011 01:34

      Die Frage zu beantworten, wie man einen "Beistrich singt", werden wir wohl einer Quotenfrau überlassen müssen.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      10. Juli 2011 21:31

      @Meister terbuan:
      Sie enttäuschen mich herb. Wenn der Text der Bundeshymne (von Paula von Preardovic, Mama von Fritz Molden) blödsinnig ist — können Sie das eigentlich begründen? —, dann frag' ich mich, was eigentlich noch sinnig ist.
      Wie die meisten Hymnen der Welt betont "Land der Berge" die kulturell und historisch gewachsene Identität einer Nation. Und die österreichische Hymne verzichtet auf die Blutrünstigkeit vieler anderer, die längst vergessene Kriege nachfeiern.

      Im Ernst, terbuan: Was ist an unserer Hymne blödsinnig? Ich bitte um Aufklärung eines Nichtsahnenden.

      Blsödsinnig, in meinen Augen, sind höchstens die Versuche etlicher Kampfemanzen mit hormonell bedingten Hautproblemen, diese Hymne zu verhunzen, völlig unmusikalisch noch dazu.

  12. Jacky (kein Partner)
    09. Juli 2011 15:25

    Es ist doch immer dasselbe: ständig beschwert sich der gute Herr Unterberger - gar nicht zu Unrecht - dass die Steuern auf Arbeit in Österreich besonders hoch wären. Gibt es dann aber Vorschläge, dem abzuhelfen, indem im Gegenzug die - in Österreich enorm niedrigen - Steuern auf Vermögen angehoben werden, folgt von Unterberger erst recht ein wütender Aufschrei.

    Eben deshalb, weil Steuern auf Vermögen in Österreich sehr niedrig sind, zieht auch das Argument, dass "die wirklich großen Geldvermögen schneller ins Ausland transferiert sind, als die Abgeordneten ihre Gesäße zur Einführung einer Steuer heben können", nicht. Wohin sollten diese Vermögen denn abwandern, wo sie doch fast überall noch wesentlich höher besteuert werden als in Österreich?

    Auch das Argument, dass mit einer Vermögensbesteuerung bereits besteuerte Einkommen noch einmal besteuert würden, entlockt einem bestenfalls ein mitleidiges Lächeln. Denn das ist letztlich ja auch bei der Mehrwertsteuer, der Kapitalertragssteuer und vielen anderen Steuern und Gebühren der Fall. Würde man die alle abschaffen, bliebe nur noch der Ausweg in den Anarcho-Kapitalismus.

    Schlicht und ergreifend erfunden ist daneben Unterbergers Behauptung, die Erbschaftssteuer "wegen ihrer Ungerechtigkeit" aufgehoben worden wäre. Und dass in anderen Ländern mit Grundsteuern auch kommunale Abgaben abgegolten sind, steht der Einführung einer Vermögenssteuer ja nicht im Weg, das könnte man in Österreich durchaus auch so gestalten.

    Fazit: meine Stimme geht auch diese Woche an Frau Krawagna-Pfeifer, die einmal mehr ihre größere Kompetenz in Wirtschafts- und Sozialfragen unter Beweis stellt.

    • Alexander Renneberg
      09. Juli 2011 16:10

      frau kkp, sind sie´s?

    • Helmut Graser
      09. Juli 2011 16:16

      Guter Mann oder Frau Jacky,

      Die mittleren oder größeren Vermögen sind sehr schnell nach Monaco transferiert. So schnell können die Abgeordneten ihre Gesäße wirklich nicht heben, da hat Herr Dr. Unterberger schlicht und ergreifend recht.

      Übrig bleibt der Mittelstand.

      Was passiert dann mit diesem? Er wird ärmer, weil er die Steuerlast nicht alleine schultern kann.

    • Neppomuck (kein Partner)
      09. Juli 2011 16:20

      Ja ja, die Ausbildung von Experten, die eine Stoppkelle halten können, ist sauteuer.
      Wie viele Bananen braucht ein Aff' pro Tag?

      Und die doppelte Besteuerung (zuerst Einkommen- dann die Mehrwertsteuer) ist ein Grund für weitere zusätzliche Besteuerung. Was bilden sich sparsame Leute eigentlich so ein, die zuerst sparen und dann erst ausgeben?

      Schade für manche ist, dass man die Denkleistung nicht besteuert.
      Die könnten sich in einem Steuerparadies wähnen.

    • Maybach (kein Partner)
      09. Juli 2011 16:56

      @Graser
      Viel Spaß in Monaca, mind 6 Mon im Jahr real dort aufhalten bitte, sonst Problem, wie schon einige Promis am eigenen Leib erfahren mussten (Becker etc.)
      Für Nicht-Österreicher ist übrigens Österreich noch immer das beste Steuerparadies in Euorpa, da EU-Land und trotzdem keine Meldungen an irgendwelche ausländischen Finanzbehörden seitens der Banken. Als Österreicher würde ich mein Erspartes in der Schweiz deponieren, da sich da in absehbarer Zeit nichts ändern wird, vor allem für Kontos mit ein paar hunderttausend Euros, da dies für Schweizer Verhältnisse peanuts sind.

    • Celian
      09. Juli 2011 17:05

      Wie gesagt, Vermögen ist sehr schnell ins Ausland transferiert, ich kenne Leute, die ihres in Singapur haben, in Österreich auf Billig-Miete wohnen und ansonsten dem Finanzbeamten-Hai dabei behilflich sind, durch die Finger zu schauen.

      Grüß Gott!

    • Helmut Graser
      09. Juli 2011 17:18

      @Maybach

      Das ist natürlich zu beachten, es dürften (glaube ich) diese bekannten 181 Tage sein, die nachweislich dort verbracht werden müssen.

      Na gut, natürlich eine Wohnsitzänderung, für flexible Leute aber auch kein wirkliches Problem.

      Sie hörten aber schon von einer der höchsten Abgabenquoten in Österreich (44%) und von den Flat-Tax-Geschichten zB. aus der Slowakei oder anderen Ländern, oder nicht?

    • Maybach (kein Partner)
      09. Juli 2011 19:41

      @Celian, Graser
      Hier wird einiges vermischt. Es ist ein großer Unterschied ob ich als Privatier von Kapital lebe (das irgendwo sein kann) oder Geld in Ö arbeitend verdiene (Ekst 44%).
      Wenn man soviel Kapital hat, dass man locker davon lebt, dann kann man sicher als Alterssitz Ö wählen (auf viele wird das aber nicht zutreffen).
      Für Höchstverdiener ist es halt die Frage wo Sie Ihr Geld verdienen und ob Sie das auch mit 181 Tagen in Monaco lebend ihren Erwerb nachgehen können (als Börsenprofi und Formel1-Rennfahrer eventuell). Aber das hat mit Vermögenssteuer wieder nur am Rande zu tun.

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      09. Juli 2011 19:57

      Selten sind sie, selten, die Poster, die sich so bedingungslos den meist unsäglichen Argumenten von Frau KKP anschließen. Kein Wunder, ihre Argumente sind meist jenseitig. Die Linken verstehen nämlich vom Geld nur soviel, als dass sie es von den anderen haben wollen (Adenauer). Und zum Drüberstreuen: Gerechtigkeit muß sein (gemeint ist: "Eigentum ist Diebstahl"), das ist nicht von Adenauer, sondern von einem österreichischen Politiker, dessen Namen ich gerade noch gewußt und schon vergessen habe.

    • Reinhard (kein Partner)
      10. Juli 2011 22:25

      Maybach und Co., haben Sie wirklich nichts, begriffen? Es geht nicht darum, dass Sie heute ihre Keisch'n billiger zusammengenagelt haben sondern darum, dass diese im Falle der Inflation, welche sehr sicher auf uns zu kommt, sehr bald mehr als die angegeben Summe Wert sein werden.
      Und plötzlich haben wir in wenigen Jahren ein Volk der abzuzockenden Höchstvermögenden - und wenn Sie jetzt noch an das Märchen der Inflationsangleichzung glauben, dann schauen Sie mal, wo heute der "Spitzenverdienst" für den höchsten Steuersatz liegt.
      Aber was rede ich. Wer das ideologisch grundverseuchte Gestammel einer kompetenzarmen Propaganda-Schreibursel (die übrigens nicht mal begriffen hat, dass ein Motorrad keinen Beifahrersitz hat, sondern einen Sozius - für eine Sozi-Ursel sehr peinlich...) als wirtschaftskompetentes Fachwissen beurteilt, lebt sowieso in einem anderen Universum.
      Und Vorschläge für eine "Widmungsabgabe" - was soll das sein außer ein einnahmenseitiges Wunschkonzert der roten Raubritter, all jene, die sich trotz bereits überhöhter Preise für Baugrund trotzdem durchringen, zu bauen, noch weiter auszupressen, denn - Achtung! - der teurere gewidmete Grund erzielt einen höheren Preis und damit wird auch mehr USt an den Staat abgeführt.
      Wenn die Politiker aufhören würden, unser Steuergeld zu vernichten, gäbe es die KKP-sche "Schieflage" erst gar nicht und wir könnten, statt neue Steuern zu erfinden und alte zu erhöhen, die Abgabenlast auf Arbeit senken. Aber in diese Richtung auch nur zu denken ist einem Sozi genetisch unmöglich.

  13. Segestes (kein Partner)
    09. Juli 2011 13:05

    * Einfamilienhaus (inkl. Grundstück) - 300 000 €
    * Auto - 20 000 €
    * Sparbuch - wer ein Einfamilienhaus baut, stottert 10 - 20 Jahre den Kredit dafür ab.
    Auf ein Sparguthaben von 180 000 € (um die Grenze von 500 000 € zu erreichen) dürfte da bis zu seinem Tod kaum jemand kommen....

    Sie bloggender Witzbold, wenn Sie behaupten diese drei Posten würden sich leicht auf 500 000 € summieren, dann beweist das lediglich, dass sich Ihre Lebensrealität von der des Durchschnittsverdieners gravierend unterscheidet ^^

    • Alexander Renneberg
      09. Juli 2011 16:08

      haben sie sich eine 50 quadratmeter holzhütte im waldviertel gebaut? oder eine im dauerkleingartenverein dann fürften sie hinkommen mit ihrer schätzung.

      in wien, sagen wir ottakring zahlt man in randlagen ca 700 euro pro quadratmeter.

      bei einem kleinen grundstück, von sagen wir 700 qm wären das schon alleine 490.000 euro.

      also sind sie eher ein postender witzbold was diesen ihren beitrag betrifft.

    • Maybach (kein Partner)
      09. Juli 2011 16:51

      @Renneberg
      Und wieviele Prozent der österreichischen Familien können sich ein Haus von deutlich über 300.000 Euro leisten (zumindest ohne 30jährigen Kredit von mind. über 50% des Preises, den man vom Vermögen in Abzug bringen müsste)? Wieviele Prozent der österreichischen Arbeitnehmer oder Selbständigen verdienen im Jahr mehr als 60.000 netto?

    • Alexander Renneberg
      09. Juli 2011 16:59

      maybach, sehen sie nach unter zahlen & fakten.

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      09. Juli 2011 20:09

      Wenn man sein schwer verdientes Geld weder versauft noch verspielt, sondern für sich und seine Familie spart, dann sollte es für jene tabu sein, die ihr eigenes Geld versoffen oder verspielt haben oder zu unfähig waren, eigenes Geld zu verdienen. So einfach ist das. Man ist im erwachsenen Leben (jenseits des Kindergartens) immer selbst schuld!

    • Segestes (kein Partner)
      09. Juli 2011 22:56

      Renneberger, der Immobilienexperte und Komiker :)
      Ich habe für deutlich unter 300 000 Euro ein 170 Quadratmeter-Haus, inklusive 1100 Quadratmeter Grund, gekauft und renoviert!
      In einer schönen Landgemeinde mit 1A-Verkehrsanbindung (20 min Fahrt) zum zweitgrößten Ballungszentrum Österreichs.

      Dein Wien Ottakring hingegen ist ein typisch unterberger'sches Mond-Beispiel.
      Warum nicht gleich der 1. Bezirk, damit es noch realitätsferner wird?
      Aber hier sieht man wieder einmal sehr schön, wie die typische Klientel des Unterberger aussieht.
      Quod erat demonstrandum.

    • contra
      10. Juli 2011 02:19

      @Segestes

      Schlagen Sie einmal den Immobilien-KURIER auf und schauen Sie nach, was eine ca. 80 - 100 Quadratmeter Eigentumswohnung in einer halbwegs zentralen Lage kostet und schon sind Sie sehr, sehr schnell bei 500.000,--!
      Sie scheinen offensichtlich nicht am letzten Stand der Preise zu sein, denn was Sie sich eventuell vor Jahren geschaffen haben, gibt es heute nicht mehr!

      Aber bleiben Sie in Ihrer Landgemeinde und beurteilen Sie nicht die Städter, bitte!

    • Segestes (kein Partner)
      10. Juli 2011 13:22

      Zentral zu bauen, kann sich kein Durchschnittsverdiener erlauben.
      Jene Leute die es können, sollen ruhig ihren Beitrag leisten, da sie offensichtlich über genügend Kapital verfügen.

      Die meisten Menschen bauen übrigens am platten Land, da die Stadt mit ihrer "zentralen Lage", das liegt in ihrer Natur, schon weitestgehend zugepflastert ist und das Restvorkommen an Grünland nicht einfach bebaut werden kann.
      Wenn doch, dann zu Mondpreisen.
      Und damit schließt sich gewissermaßen der Kreis - siehe erster Satz.

      Übrigens, ich bin mit meinem Haus gerade fertig geworden.
      Die Vorstellung, das liege Jahre zurück, muss sich der werte Herr also abschminken.
      Auf rund 280 000 € belaufen sich die Kosten insgesamt.
      Keine 50 Meter von mir entfernt, baut eine Familie ebenfalls ein Eigenheim - Kostenpunkt für das Gebäude: 156 000 €. Der Grundstückspreis wird 100 000 € sicher nicht übersteigen.

      Du darfst mit deiner von Luxusinseraten des Kuriers umnebelten Wahrnehmung, gerne auch weiterhin in den stinkenden, lärmerfüllten, "fein bestäubten" Betonschluchten der Stadt verhaftet bleiben.
      Trotzdem würde ein gelegentlicher Blick über den Tellerrand sicher nicht schaden....

      Für den weltfremden Blogger samt unwissenden Anhang:
      http://www.fertighaus.de/
      http://www.fertighaus.de/haubis.htm?searchpreis=fh150

    • Maybach (kein Partner)
      10. Juli 2011 14:28

      @contra
      Soso, wieviel Prozent der Wiener wohnen denn in Eigentumswohnungen >500.000?
      2% oder weniger? Wieviel Prozent haben ein haushaltseinkommen von über 4000 Euro netto ohne Transferleistungen??

  14. Neppomuck (kein Partner)
    09. Juli 2011 13:02

    Die reinen „Steuereinnahmen“ (Steuern sind „Zwangsabgaben ohne Anspruch auf Gegenleistung“ – Rürup) in Österreich liegen in einer Größenordnung von etwa 65 Milliarden €.
    Wie da die eher bescheidene Einnahme von etwa 150 Millionen (Erbschaft und Schenkungssteuer 2006) eine „gefährlicher werden(de) Schieflage in der Republik“ - O-Text KKP) erzeugen konnte, müsste erst erklärt werden. Das ist weniger als der vierte Teil eines Prozentpunktes.
    Wenn derartige Marginalien, von der sachlichen Begründung wollen wir hier Abstand nehmen, ein Staatswesen in Verlegenheit bringen, dann steht dieses auf sehr wackligen Beinen.
    Wenn aus der„Erb-“ eine ideologische Manövriermasse werden soll, bräuchte es andere Dimensionen.

    Wenn dann noch ein Freibetrag (pro Ereignis – also der Gesamtnachlass oder pro Erbberechtigten, Fr. KKP?) von 700.000 €uronen zugestanden werden soll, bleibt nicht viel.
    Zumal die Erbschaftssteuer (auch) unter dem Kalkül abgeschafft wurde, dass der administrative Aufwand die Einnahmen nicht aufwiege, die Suppe also teurer als das Fleisch wäre.

    Erstaunlich, dass manche Journalisten es nicht der Mühe wert finden, über die Dimensionen ihrer ideologisch bedingten Wünsche an das „Christkind Steuerzahler“ nachzudenken, bevor sie damit beginnen, sich ihre Zeilenhonorare zu ertrotzen.

  15. Cotopaxi
    • Jennerwein (kein Partner)
      09. Juli 2011 11:57

      Wieso denn? Die VP-Männer haben sich gegenüber den Frauen eh durchgesetzt. fazit: Welt der VP noch völlig heil. Auf zu neuen Erfolgen!

  16. Alexander Renneberg
    09. Juli 2011 08:21

    heute kein neuer beitrag? ist unterberger krank oder auf urlaub?

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      09. Juli 2011 10:29

      Is eh immer nur dasselbe rumdreschen auf die Sozis und die Moslems.

    • Jennerwein (kein Partner)
      09. Juli 2011 11:58

      Süchtig? Tsts ...
      Vorschlag: Übungshalber eigene klischeebeladene Unmutstiraden drechseln. Mit einiger Routine steht man dem Meister bald in nichts mehr nach. Habs selbst auch schon probiert.

  17. xRatio (kein Partner)
    09. Juli 2011 03:11

    @ProConsul 08. Juli 2011 09:55

    Sehr geehrter ProConsul

    ich möchte Ihnen jetzt doch einmal ausdrücklich dafür danken, daß Sie hier nun schon mehrfach mit gescheit ausgesuchten Zitaten auf

    Hans-Hermann Hoppe, Demokratie. Der Gott der keiner ist. (2003)

    hingewiesen haben.

    Die Österreichischen/Wiener Schulen, auf die sich Hans-Hermann Hoppe, wie alle führenden Geisteswissenschaftler der Welt gern beruft, sind mit Recht weltberühmt!

    Zu meinem immer wieder ungläubigen Erstaunen sind die Ösis offensichtlich inzwischen derart verblödet, daß sie ihre eigenen, wahrlich echten Geistesriesen nicht einmal mehr kennen, nicht einmal namentlich...

    Nazis und Rotnazis, haben die grandiosen Wiener Schulen völlig vergessen lassen.
    Wir haben es in Ösiland nur noch mit intellektuellen Abschaum und Schrott zu tun - von unten bis oben.

    Als einziger Geisteswissenschaftler von Rang kommt mir in Österreich eigentlich nur noch Gerhard Streminger in den Sinn. Auch Streminger und seine Werke über David Hume kennt natürlich niemand hier und in ganz Österreich nicht. :-(

    Fazit: Österreich ist von wenigen Ausnahmen abgesehen genauso verblödet wie der Rest Europas.

    Links, die (nur für gescheite Menschen) interessant sein könnten:

    http://www.hanshoppe.com/
    http://www.mises.de/public_home/article/30/1

    • ProConsul
      09. Juli 2011 10:00

      Sehr geehrter xRatio

      Herzlichen Dank für ihre freundlichen Worte.

      Das Buch hat mich sehr beeindruckt, und das, obwohl ich nicht an die von Hoppe propagierte Lösung des 'Anarcho-Kapitalismus' glaube. Hoppe übersieht nämlich, dass der Grund, weshalb Menschen nicht in dem von ihm so logisch und stringent beschriebenen Anarchokapitalismus leben, der ist, dass die menschliche Gesellschaftsordnung mit Regierung und Herrschaft ihren Ursprung in der spirituellen Welt (Gott) hat. Hoppes Theorie kommt somit - ich nehme mal an bewusst - ohne eine höhere Macht (Gott) aus, obwohl er in seinem Buch oft von Anstand, Moral und Sittlichkeit schreibt. Entweder, er glaubt nicht an Gott, oder er begreift nicht, dass eine Gesellschaftsordnung, welche Bestand haben will, auch auf spirituelle Tatsachen Rücksicht nehmen muss. Er wandelt somit auf den Spuren von vielen anderen hochintelligenten und gebildeten Staatstheoretikern, die allesamt auf Gott und die dem Menschen innewohnende Spiritualität vergessen. Die in seinem Buch angesprochene und von ihm als kurios gewertet 'natürliche Affinität' des Menschen zu Regierungen (vgl. auch John Locke 'stillschweigene Einwilligung') hat eben genau darin ihren Ursprung. Das hat er aber nicht erkannt und seine Theorie (zumindest die Extremform) ist zum Scheitern verurteilt. Die große Stärke seines Buches liegt aber in der allgemeinen Kritik an der Demokratie und in der Gegenüberstellung von Demokratie vs. Monarchie, wo die Monarchie - wohl zur Überraschung vieler Ungebildeter - als Sieger hervorgeht. Schon allein deswegen ist dieses Buch sehr zu empfehlen, und der grundsätzliche Weg von weniger Staat und mehr Privatisierungen ist natürlich auch richtig.

      ps. wenn sie wissen, wo ich eine digitale Ausgabe seines Buches erhalten kann, geben sie mir bitte Bescheid.

    • Neppomuck (kein Partner)
      09. Juli 2011 11:13

      „Verblödung“ ist (m. E.) ein individuell auftretendes Ereignis, das schicksalhaft determiniert, also genetisch inhärent ist. Der Betroffene leidet (?) an unzureichender Erkenntnisfähigkeit.
      Das „?“ deshalb, weil nur "komplette Idioten" die Fähigkeit zu vollendetem Glück besitzen sollen.

      Bei „nützlichen Idioten“ ist diese Phase des individuellen Glücksgefühls zeitlich begrenzt. Außerdem resultiert nach Subtraktion des anfänglichen emotionellen Wohlbefindens von der Niedergeschlagenheit, die auf die spät aber doch einsetzende Erkenntnis folgt, ein negativer Saldo. Der den Betroffenen manchmal in die diametrale Richtung und dies noch dazu überschießend reagieren lässt.
      Man sei also gewarnt.

      Wenn dieses Manko an kognitiven Fähigkeiten „induziert“, also von außen und bewusst wie erfolgreich eingebracht wurde, kann man das nur als „Verdummung“ bezeichnen.
      Somit ist eine „kollektive Verblödung“ ein Unding.

      Erfolgreiche Dogmatisierung, als gewollter Aufbau von Fetischen aller Art, fällt in die Kategorie „Verdummung“ und ist selbst gewähltes Leid, bzw. ein gewollt herbeigeführter Bewusstseinszustand auf niedrigem Niveau, der bescheidene Geister vor Erkenntnissen schützt, die in der Lage sind, innere Konflikte (und damit Neurosen) auszulösen.
      Was viele veranlasst, diesen Zustand nicht verändern zu wollen.

  18. A.K.
    08. Juli 2011 21:20

    Die beiden vergangen Tage war ich wieder einmal in Tschechien auf privater „Kunstreise“. Durch persönliche Umstände bedingt, machte ich solche Fahrten schon in der kommunistischen Ära und dann wesentlich häufiger seit Öffnung nach 1989. Ich kenne auch eine Reihe anderer ehemalig kommunistischer Länder – vorher und nachher. Mich beeindruckt stets bei solchen Reisen, wie sich die Zurückdrängung der kommunistischen Wahnideen in vielen winzigen Details positiv auswirkt. Diesmal bewohnte ich in Svitavy (liegt nördlich von Brünn) ein mit 1. Juli 2011 neueröffnetes Hotel. Vom Badezimmer bis zur Wandbemalung war (bei einem Doppel-Zimmerpreis von ca. 40 Euro) jener Bau- und sonstige Zustand qualitativ erreicht, wie er mir z.B. aus Spanien oder Deutschland sehr geläufig ist. Das neu eingestellte Personal reagierte genauso kundenorientiert wie meist im restlichen Westeuropa; es benutzt z.B. auch vergleichbare Autos, kurz: der ehemalige „Ostlook“ und Mief der Plattenbauen ist verschwunden. Jedesmal wenn ich solches bemerke wünsche ich mir unsere „roten Apparatschiks“ vor ein Gericht der damals im Ostblock Geknechteten um ihnen die Leviten zu lesen. Leider habe ich in Wien fast den Eindruck, daß wir uns zum ehemaligen Ostblock (vor 1989) zurückentwickeln und uns danach ein Schicksal - wie damals dort - droht. Daher, wenn noch möglich: „Wehret den Anfängen“.

  19. RR Prof. Reinhard Horner
    08. Juli 2011 18:06

    reinhard.horner@chello.at

    Geht´s auch vernünftig und „gerecht“ (sachgerecht)?

    Wovon und wofür soll kassiert werden? Geht es um einen Anteil am Vermögenszuwachs und/oder um eine Enteignung von der Substanz?

    Wovon?

    Welches Vermögen soll besteuert werden:
    - produktiv investiertes Vermögen?
    - vorsorglich „gehäuftes“ Vermögen (z.B. zur Altersvorsorge, zur Vorsorge für die Bildung der Kinder, für Notfälle)?
    - für größeren Bedarf angespartes Vermögen (z.B. zur Wohnraumbeschaffung)?
    - Luxusvermögen?
    - aus Spekulationsprofiten gewonnenes und verfestigtes Vermögen?
    - aus zugefallener Vermehrung erlangtes Vermögen wie z.B. durch Umwidmung von Grünland zu Bauland? (Bei welcher Verwendung?)

    Sollen bei „Großvermögen“ (ab …..) solche Unterscheidungen nicht gelten?

    Soll lediglich Steuerflucht überwunden werden, wie etwa das seinerzeitige „steuerschonende“ Verhalten von Hannes Androsch?

    Soll enteignet werden wie seinerzeit die Habsburger auch mit ihrem „Hausvermögen“?

    Soll das Erbe angezapft werden, „weil der Erbe ja keine Leistung erbringt“ – egal, was er für den Erblasser tatsächlich geleistet hat – und weil die vom Erblasser erbrachten Leistungen nicht zählen? Soll eine Entfamiliarisierung Platz greifen oder in Kauf genommen werden? (Wie das auch in anderen Bereichen der Fall ist.)

    Wofür?

    - Zur Entlastung des Faktors Arbeit?
    - Zur Umverteilung zugunsten kleiner Einkommen und Vermögen?
    - Für aktuell oder nachhaltig wichtige gemeinschaftliche Aufgaben?
    - Zur Verstaatlichung von möglichst viel Vermögen?
    - Zur möglichsten Verstaatlichung des sozialen Handelns (vom Säuglingswäschepaket bis zum Abgang mit der „Flamme“, vielleicht obendrein mit einer staatlich vollzogenen Präimplatationsdiagnostik etc.)?
    - Für weitere Verschwendungen aus den öffentlichen Haushalten, um Reformen zu erübrigen?
    - Zu steuerschonenden Strategien und speziell zu Verlagerungen großer Vermögen ins Ausland?

    Sollte da nicht der Grundsatz angewandt werden, die öffentlichen Haushalte zwar mit ausreichenden, aber zugleich mit knappen Mitteln auszustatten, sodass der „natürliche“ Zwang zur Wirtschaftlichkeit nicht beseitigt oder eingeschränkt wird?

    Nicht uninteressant ist in diesem Zusammenhang der jüngste Auftritt unseres Bundespräsidenten in der ORF-Pressestunde. Zur Erfüllung des Regierungsprogramms 2008-2013 hinsichtlich der versprochenen entscheidenden Verbesserung des Wehrdienstes hat er nichts eingefordert. Auch zum skandalös aufgaben- und verantwortungsflüchtigen Verhalten des Verteidigungsministers nicht.

    Hingegen hat Dr. Fischer sehr massiv zur SP-Programmatik für die Vermögensbesteuerung und die Wiedereinführung der Erbschaftssteuer in die Tagespolitik hinein agitiert.

  20. Geheimrat
    08. Juli 2011 17:28

    Wie sagte doch Winston Churchill:

    Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.

  21. Brigitte Imb
    08. Juli 2011 15:53

    @ Conwutanten ( alle die sich angesprochen fühlen)

    http://diepresse.com/home/blogs/rohrer/676094/WutbuergerStammtisch-VIII

    Sollten wir nicht hier versuchen uns einzubringen, bzw. mit zu machen? Zur Zeit scheint es nur 2 Journalisten zu geben, denen die Bürger und das Land am Herzen liegen - Fr. Dr. Rohrer u. Hr. Dr. Unterberger.

    • Samtpfote
      08. Juli 2011 15:55

      Rohrer??????

    • Brigitte Imb
      08. Juli 2011 16:07

      Immerhin, sie hat den Mut zur Unterstützung der Bürger u. ohne Medien geht ja bekanntlich gar nichts.

    • Samtpfote
      08. Juli 2011 16:14

      Ihre Initiative erinnert mich an die Androschkampagne. I think: forget it!

    • contra
      08. Juli 2011 16:22

      B. Imb

      Eine gute Initiative, aber dem "Rohrstaberl" traue ich nicht über den Weg, außer sie wäre vom "Saulus" zum "Paulus" geworden und das müßte sie noch unter Beweis stellen.
      Daher mein persönliches Fazit: beobachten - ja, bei Frau Rohrer mitmachen - nein.

    • Brigitte Imb
      08. Juli 2011 16:31

      Fr. Rohrer kenne ich nur v. einigen Pressekonferenzen u. eben ihre Kolumnen, mit denen ich nicht immer einverstanden bin.
      Diese Initiative hat mich um so mehr verwundert, dass sie eben genau v. ihr gestartet wurde, aber vielleicht reicht es ihr auch bereits.

    • Wertkonservativer
      08. Juli 2011 17:35

      Wäre da nicht auch Ortner zu nennen?
      Oder mögen Sie den nicht?

    • Brigitte Imb
      08. Juli 2011 18:21

      Aber ja mag ich ihn, aber macht der auch einen "Wutbürger Stammtisch?

      Diese Kräfte sollten alle gebündelt werden, dann würden die Politiker womöglich hellhörig werden.
      Aber natürlich stehen die Chancen schlecht, gibt es doch nur ca. 2 Mio Geber u. der Rest - eine breite Mehrheit - sind Empfänger.

    • Anton Volpini
      08. Juli 2011 19:01

      Und was ist mit Matthäus Kattinger. Der schreibt unter anderem in der NZZ und in der Raiffeisenzeitung.
      http://www.nzz.ch/_impressum_kattinger_matthaeus_1.88072.html?independent=true

      Wenn in der NZZ über die Echo-Aktion ein Artikel erscheint, dann bekommen unsere Politiker so richtig Gas...... im Sinne von Gas geben.
      Das wär ein Spaß! :-)

    • phaidros
      08. Juli 2011 19:29

      Diese Kräfte sollten alle gebündelt werden, dann würden die Politiker womöglich hellhörig werden.

      Liebe Brigitte, da würde ich mich wirklich gern eines Besseren belehren lassen (wirklich!), aber das glaube ich in 100 Jahren nicht: Die Politik hat Techniken, mit bürgerlichen Aktivitäten umzugehen und sie ins Leere laufen zu lassen.

      Kann man eine Initiative nicht mehr ignorieren, lobt man sie. Bittet sie an den »Gesprächstisch«, und dort verzettelt man sie in Kinkerlitzchen. Jahrelang gibt's keine oder nur restlos uninteressante Ergebnisse. Bis alles im Sande verlaufen und vergessen ist.

      Das ist nicht zu kontern. Einzige (allerdings theoretische) Ausnahme: Entfesselung von echten Unruhen (und oft nicht einmal das - was ist jetzt in F anders?). Und theoretisch deswegen, weil das kann niemand ernstlich wollen.

      LG phaidros.vie@gmail.com

    • Anton Volpini
      08. Juli 2011 20:03

      @phaidros

      "..drum besser wärs, wenn nichts entstünde...."

      Wir arbeiten grad drann, daß was ensteht! Bitte um konstruktive Vorschläge!

    • Brigitte Imb
      08. Juli 2011 20:59

      @Anton Volpini,
      ja, das wäre wirklich ein Spaß. Mind. 1 Exemplar geht v. mir ohnehin in die Schweiz, mehrere nach Vgb., somit wird das ECHO schon beinahe international.

      @ phaidros,
      nicht aufgeben, vielleicht entsteht bei zunehmenden Druck mehr Solidarität, od. es löst sich ohnehin alles im Chaos auf.

    • phaidros
      08. Juli 2011 21:07

      Herr Volpini, unserer Ansicht nach ist der Politiker nicht »der Feind«, der hängt genauso an seinen Fingernägeln wie wir alle. Ich behaupte, viele von uns (mich selbstverständlich eingeschlossen!) könnten und würden es auch nicht besser machen.

      Der Ansatzpunkt muss der Wähler sein.

      Denn nochmal: die Politik kennt Techniken, mit bürgerlichem Aktionismus umzugehen. Einer von uns hat einmal den Vergleich mit dem Abrichter auf dem Hundeplatz gebracht: und wenn sich der Hund noch so fest in den Handschuh verbeißt, tut er doch nur das, was der Abrichter von ihm will. Selbst, wenn er seine Sache perfekt macht!

      Das soll aber niemanden vom ehrenwerten Versuch abbringen, Änderungen herbeizuführen. Wie gesagt: ich würde mich da gerne eines Besseren belehren lassen!

      Liebe Brigitte: sieht das nach Aufgeben auf, was wir tun? ;-)

    • Helmut Graser
      08. Juli 2011 21:31

      @Anton Volpini

      Das Spiel über die Bande via NZZ hätte Charme ...

    • Anton Volpini
      08. Juli 2011 21:40

      Meinen Hund, phaidros, will ich nie in diesen Handschuh beißen lassen, er soll nur zu positivem und menschenfreundlichem Verhalten erzogen werden.
      Brigitte Imb hat aufgerufen, unser Wissen einzubringen, um den Erfolg des Echo´s zu unterstützen. Und darauf sollten wir uns jetzt konzentrieren! Wir suchen Journalisten, die uns dabei unterstützen könnten.
      Kattinger wäre eine Möglichkeit, Ortner, Rohrer, Fleischhacker, Broder und Fleischhacker wären weitere Möglichkeiten. Fallen Ihnen weitere bessere Journalisten zu unserem Zweck ein?
      Ach ja, und noch was: Nach Brigitte Imbs Ausruf: "Ihaumio" in der Faschingszeit soll alles ein Spaß sein.

    • Anton Volpini
      08. Juli 2011 21:45

      Helmut, den Kattinger beobachte und achte ich seit vielen Jahren. Der ischt wirklich guat.... würden die Lesachtaler sagen!

    • phaidros
      08. Juli 2011 21:49

      Hr. Volpini, ich bezog mich auf »Diese Kräfte sollten alle gebündelt werden, dann würden die Politiker womöglich hellhörig werden.«, und da ging's um den Wutbürger-Stammtisch.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Helmut Graser
      08. Juli 2011 22:01

      Anton, Du listest schon die richtigen Kandidaten auf. Roger Köppel von der Weltwoche müsste unbedingt noch auf die Liste ...

      Mal sehen, wen wir für einen Gastkommentar für Echo 2.2011 gewinnen können!

    • Anton Volpini
      08. Juli 2011 22:04

      Ja Helmut, wir wollen nur die Besten! Das sind wir dem Echo schuldig!

    • Alexander Renneberg
      08. Juli 2011 22:17

      ich finde den vorschlag von frau imb dahingehend ok, dass ein paar von uns zu so einem stammtisch gehen sollten und das echo dort auflegen, sowie mit möglichen mitconwutanten sprechen.

      frau rohrer selbst halte ich für einen wolf im schafspelz, aber wenn es der sache dienlich ist.....

    • Helmut Graser
      08. Juli 2011 22:19

      Anton, zwei naturwissenschaftliche Beiträge bekommen wir auch bald, fehlt dann nur noch Euer Interview mit H.O. ;-)

    • Alexander Renneberg
      08. Juli 2011 22:27

      helmut, schaut nach einem 24 seiter aus bei der nächsten ausgabe.... :-9

    • Helmut Graser
      08. Juli 2011 22:32

      Klotzen, nicht kleckern (in andern Worten: noch größere Brötchen backen):

      32 Seiten.
      Auflage mal zwei.

    • Anton Volpini
      08. Juli 2011 22:39

      Zuerst sollten wir aber mit der ersten Ausgabe beginnen unseren Politikern das Fürchten zu lernen.....

    • Helmut Graser
      08. Juli 2011 22:54

      Anton, vollkommen richtig und natürlich erste Priorität. Der schönste Gegensatz von Bürger zu Politiker ist ja eigentlich der, dass der Bürger eine Menge an Zeit hat. Wir zahlen zwar die Steuern, aber wir haben Zeit. Die Politiker haben nur die Legislaturperiode. Wir aber, wir haben Zeit und Geduld und Ausdauer und ... ;-)

    • Alexander Renneberg
      08. Juli 2011 23:10

      Helmut, lasse das mal am montag kalkulieren..... :-)

    • Helmut Graser
      08. Juli 2011 23:16

      ... ein paar Conwutanten mehr und die eine oder andere Werbeeinnahme (natürlich ohne unser Steuergeld) und dann klappt das schon.

    • xRatio (kein Partner)
      09. Juli 2011 04:41

      Habe die Website von "ECHO"
      http://www.conwutatio.at/index.php
      mal überflogen.

      Eure Politruks reiben sich die Händchen, wenn sie das sehen.
      Die und wir kennen das von inzwischen ein paar HUNDERT Versuchen dieser Art.

      Ich kann dazu nur sagen:
      so geht das trotz aller darin investierten Arbeit nicht.

      Bei Euch bewährt sich auch schon wieder das Prinzip der Politruks:

      Divide et impera (Teile und herrsche).

      Genau dazu dient übrigens auch die Parteienfinanzierung aus Steuermitteln....
      Auf dem EU-Wahlzettel, den ich zuletzt sah, standen über 30(!) "Parteien".

      So werden wir das sozialistische Weiber- und Verbrecherpack, das Europa in den Abgrund manövriert und den islamischen Barbarenhorden ausliefert, niemals los.

      So geht das nicht. Punkt.

      Warum hunderte Gruppen und Grüppchen stets ihr eigenes Süppchen kochen müssen und damit politisch niemals nichts zustandebringen
      ist mir absolut unbegreiflich.

      Wie können ganze Völker nur so etwas von blöd sein. - Geht nicht rein in meinen Kopp.

      Im übrigen: Es ist bereits 5 NACH Zwölf, liebe Brigitte Imb.

    • Anton Volpini
      09. Juli 2011 07:54

      Dann, verehrter xRatio, erklären Sie uns bitte wie´s geht! Wir wünschen konstruktive Beiträge, also auf gut Össi Art, solche, die zu einem erfolgreichen Ergebnis führen.
      Dabei sage ich Ihnen aber was wir vorhaben.
      Nach der Vorgabe einer, in unserer Zeit lebenden, Größe der Geisteswissenschaften, (Sie haben da oben nur von unserer Vergangenheit geschrieben, aber wir haben tatsächlich große Menschen unter uns) bedienen wir uns der Tesla-Waffe. "Wir steigen in die feindliche Bewegung ein, betätigen uns als Regenertoren und schaffen durch Zuführung von nur wenig zusätzlicher Energie einen exponentiellen Effekt der zur Zerstörung der feindlichen Bewegung führt.
      Dabei zerstören wir die parasitären Gender- und Egallitätsbeschleunigungsmaschine durch zusätzliche, nicht kalkulierte, extern induzierte Beschleunigung!
      So daß schließlich durch den freien Fluß der Phantasie wir qualitativ und quantitativ die kriminelle Dummheit der Progressiven überbieten und schießen so die Bewegung durch die Decke!"

      Haben Sie noch Fragen xRatio?

    • Florin
      09. Juli 2011 09:09

      "Weiber-und Verbrecherpack" ?

    • Florin
      09. Juli 2011 09:27

      Man braucht nur Frau Rohrers etwas arogante Antworten auf die Leserkommentare zu lesen um zu wissen, daß sie den Spitznamen "Rorstaberl" mehr als verdient! Mit "woher wissen Sie das?" würgt Sie alle Einwände ab.

    • Florin
      09. Juli 2011 09:30

      "arrogant" natürlich...

      ("Wer Tippfehler findet darf sie gerne behalten";)

    • Johann Scheiber
      09. Juli 2011 09:50

      Anton, dass Zitat das du da bringst, ist typischer "Eleganter Unsinn", der aber leider nicht einmal elegant ist.

      Alan Sokal ,ein Naturwissenschaftler, hat in einer New Yorker Zeitschrift einen soziologischen Aufsatz voller Anspielungen auf die Naturwissenschaft veröffentlicht. Dann hat er zugegeben, dass der ganze Aufsatz von vorne bis hinten Unsinn sei. Natürlich ein Riesenskandal. Dann hat Sokal das Buch "Eleganter Unsinn" geschrieben, indem er nachweist, dass postmoderne Philosophen, Poststrukturalisten, Dekonstruktivisten, also vor allem all die französischen neuen Philosophen, in ihren Elaboraten naturwissenschaftliche Theorien, von Heisenberg bis Gödel verwenden, die sie nachweislich nicht verstanden haben.

      Genauso verhält es sich mit deiner politischen Tesla-Waffe!

    • Helmut Graser
      09. Juli 2011 11:52

      Werter xRatio!

      Zu Ihrem Kommentar hätte ich zwei Fragen und eine Anmerkung.

      Frage 1: Warum glauben Sie, steckt die Regierung Millionenbeträge in Inserate für Gratiszeitungen (also Printmedien)?

      Frage 2: Glauben Sie, dass man mit Phrasen wie "verschwinde, rote N*z*sa*" mehr erreicht?

      Anmerkung: Wir sind nicht die 167. Gruppe, wir sind nicht der 87. Verein und wir sind nicht die 31. politische Partei, die etwas überzu bewegen versucht. Wir sind Bürger und haben eine Zeitung, eine Gratiszeitung, ein Printmedium.

    • Helmut Graser
      09. Juli 2011 11:54

      @Florin

      Ich behalte Ihren Tippfehler und Sie behalten mein überflüssiges "über" ;-)

    • Florin
      09. Juli 2011 12:20

      Nur wenn ich es verwenden darf;)

    • Helmut Graser
      09. Juli 2011 14:23

      @Florin

      Jederzeit :-)

  22. Brockhaus
    08. Juli 2011 15:23

    Steuern eintreiben, das zweitälteste Gewerbe der Welt wird wohl nie die Beliebtheit des ältesten Gewerbes erreichen. Außer bei den Linken.

  23. Rosi
    08. Juli 2011 14:17

    Das ist wie die alte Geschichte mit den 1000 Schilling, die zwei Männer bekommen. Der eine kauft sich Schnaps um die 1000 Schilling, den er trinkt, der andere kauft sich ein Gerät, mit dem man Schnaps brennen kann, und Obst zum Schnapsbrennen um die 1000 Schilling. Und produziert dann Schnaps, den er verkauft, und er ist dann 'reich', und der andere Schnapsbruder ist 'arm', und laut Sozialisten muß man ihm unter die Arme greifen.
    Ich habe nur noch nicht begriffen, weshalb das so sein sollte...
    Wenn beispielsweise Eltern sparen, damit ihre Kinder es einmal besser haben sollen, will KKP daran partizipieren. Mit welchem Recht, frage ich mich? 'Raubrittertum' ist noch der mildeste Ausdruck, der mir dazu einfällt.

    Wir leben ja angeblich in einer Demokratie, wo die Freiheit des Einzelnen noch etwas gilt. Jeder darf das tun, was er möchte, solange er nicht einen anderen stört.
    Ich habe nichts dagegen, daß die Sozialisten Geld umverteilen wollen, nur sollen sie dabei einmal bei ihrem eigenen Geld anfangen. Jedes Parteimitglied der SPÖ und der Grünen und jeder bekennende Sozialist soll alles an Einkommen und Vermögen, was über der Grundlohngrenze liegt, in einen Pool geben, und das können sie dann verteilen. KKP ist herzlich eingeladen, sie kann gleich damit beginnen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  24. Brigitte Imb
    08. Juli 2011 13:35

    Beim Steuereintreiben wie beim Schafscheren soll man aufhören, wenn die Haut kommt. (Austin O'Malley, US-amerikanischer Arzt und Humorist, 1858 - 1932)

    u.

    Das Schöne am Steuernzahlen ist: Es macht nicht süchtig !! (unbekannt)

  25. Geheimrat
    08. Juli 2011 13:07

    Dummheit gehört rigoros besteuert!

    Man bedenke, welch ungeheures Potential da alleine bei den Genossen und Genossinnen brach liegt! Der Staat wäre mit einem Schlag saniert......

  26. PostScriptum
    08. Juli 2011 12:28

    Ich bin gespannt, ob der VfGH jemals auf die Idee kommt, Steuergesetze auf Grund des Eingriffs in das Grundrecht auf Eigentum zu kassieren. Wahrscheinlich nicht, der VfGH ist genauso politisch besetzt wie der EuGH und damit eine judizielle Farce.

    Ein Punkt, der mir bei vielen Kommentaren heute fehlt, ist, dass bei einer Vermögenssteuerung folgendes gemacht werden muss:

    Der Staat weiß ja nicht, was Herr Maier und Frau Müller auf ihrem Konterl und unter der Matratze haben. Es müssen Verzeichnisse angelegt werden, Nichtangaben müssten sanktioniert werden, usw. Schön werden Polizeieinsätze beim Nachbarn anzusehen sein, wenn die Exekutive Verdacht schöpft, dass einer doch ein paar Goldbarren im Keller haben könnte.
    Man findet zwar keine verschwundenen Nataschas im Keller, ein paar Goldbarren wird man aber sicher finden; zumindest bei jenen, die dumm genug sind, das Vermögen im Inland zu belassen.

    Übrigbleiben würden von einer Vermögensbesteuerung nur gewaltige Verwaltungskosten (die die Einnahmen zum großen Teil auffressen würden), ein massiver Eingriff des Leviathan in die Privatsphäre des Bürgers (aber wen kümmern Grundrechte?), ein paar Tausend weniger Vermögende im Land und eine Politik, die wiedermal einsehen muss, dass der von ihr gesetzte Schritt genau das Gegenteil vom Gewollten erreicht hat.

    • Erich Bauer
      08. Juli 2011 12:53

      Man könnte die Vermögenssteuer so einheben wie es bei der Besteuerung von Trinkgeld vorgenommen wird. Pauschal. Egal, ob jemand das Trinkeld lukriert oder nicht... Jeder Eigenheim (=Wohnung) Besitzer ist da einmal sofort zu erheben. Auch Wohnungsmieten die über den Durchschnittsatz von Gemeindebaubewohnern hnausgehen... Könnte man zumindest andenken. Auch Autos, die sich im Eigentum befinden... Wenn jemand nur AutoBESITZER (z.B. Leasingnehmer) ist, könnte man auf die Leasingfirma zurückgreifen... :-)

    • PostScriptum
      08. Juli 2011 14:00

      Hören Sie auf, Herr Bauer; die Regierung kommt sonst noch wirklich auf dümmliche Enteignungsideen. Würde man den Bürger nämlich nicht nur um knapp 70% seines Gehalts berauben, sondern auch noch das mit den restlichen 30% Erworbene teilweise wieder wegnehmen, haben wir Totalenteignung. Der Rest, der bleibt, ist Taschengeld vom Papa Staat.

  27. Erich Bauer
    08. Juli 2011 11:42

    DUMMHEIT, ARROGANZ und HABGIER

    Wenn der Wunsch nach Substanzbesteuerung sich verwirklichen sollte - und einiges weist darauf hin - darf man es als sicher betrachten, daß keineswegs nur die "großen" Vermögen betroffen sein werden. Denn die VerteilungsGERECHTIGKEIT ist ein beharrlich fortwährender Prozeß. Eigentlich ist diese Form der bolschewistischen "Gerechtigkeit" nur eine anderes Wort für die HABGIER... der "Verteiler".

    Wenn Staatenlenker die Substanzbesteuerung als Quelle der Steuereinnahmen gutheißen, sagt das über den Zustand der Staatsfinanzen mehr aus als jede noch so pedantisch "gefällige" Statistik. Denn selbst den "Verteilern" scheint es dann einsichtig, daß bei den fiskalischen Steuern (aus produktiver Wertschöpfung) kein "Spielraum" mehr ist - will man nicht die letzten Reste von Produktivität ausschalten. Man ahnt irgendwie unbestimmt, daß das dann doch unbequeme Konsequenzen haben könnte - auch für die "Verteiler". Wohin soll man sich wenden, wenn die Nobelrestaurants dann das "Hangerl" werfen? Soviel "Wirtschaftsdenke" hat man sich schon noch bewahrt. Leider hat auch die "Dachsteuer" damals nicht richtig funktioniert. Nicht nur, daß Burgen, Schlösser und auch Kemenaten verfielen, konnte diese Substanzsteuer auch nicht mehr erwirtschaftet werden. DUMMHEIT ist schlimmer als Bosheit... Der "Enkerlurlaub" in den Slums... das hat was.

    Wenn dann die Gerechtigkeit der "Slums" (auch geistig) erreicht ist, kann man in Nobelrestaurants endlich den Haß auf Mehrleister und Mehrkönner in selbstgerechte, almosenspendende "Nächstenliebe" umwandeln. Mit der ARROGANZ schließt sich dann der Kreis...

    • Alexander Renneberg
      08. Juli 2011 11:50

      die frage ist: wer erhält dann den mittelstand, wenn alles an das proletariat umverteilt ist?
      verteilt das proletariat dann zurück an den mittelstand?

    • Anton Volpini
      08. Juli 2011 11:55

      Alexander Renneberg

      "Sozialismus ist ein ungeheurer Aufwand zum Wohle der Menschheit, der sich selbst so restlos konsumiert, daß am Ende jeder Alles, nämlich das Übriggebliebene Nichts hat!"

      Heimito von Doderer

    • Erich Bauer
      08. Juli 2011 11:57

      "...wer erhält dann den mittelstand..."

      Soweit denken "die" nicht... Allerdings, aus der weitgefaßten Knechtschaft könnte vielleicht etwas entstehen. Aber sicher bin ich mir nicht. Gibt zuviele Beispiele funktionierender Tyrannei auf dieser Welt...

    • Martin Bauer
      08. Juli 2011 12:02

      Erich Bauer

      ****!

    • Florin
      08. Juli 2011 13:01

      Heimito von Doderer

      *****!

  28. Vayav Indrasca
    08. Juli 2011 11:39

    "Anmahnen": Frau Krawagna hat den sprachlichen Anschluss vollzogen

  29. schreyvogel
    08. Juli 2011 11:12

    "So ist es kriminell, wenn jemand mit 300 Stundenkilometern auf der Autobahn mit einem Motorrad fährt."
    "Nicht viel anders verhält es sich mit der Anhäufung von Vermögen in einem Verhältnis, das die Proportionen sprengt."

    Eigentum ist Diebstahl, so lautet ein von den Kommunisten häufig gebrauchtes Zitat Proudhons. Nichts anderes sagt Frau Krawagna-Pfeifer, und zeigt damit, welch Geistes Kind sie ist.

  30. socrates
    08. Juli 2011 11:01

    KKP übertrifft sich selbst mit Nichtargumentation. Die reichen Sozis wollen als Feigenblatt ihre Verbundenheit zu Proleten und Migranten demonstrieren. Die Gerechtigkeit wird hier als Vehikel benützt, mit haarsträubenden Beispielen. Wenn ein sbg Arzt von einem 7-8jährigen beschuldigt wird, sitzt der in U-haft. Ein reicher Sozi wie DSK geht spazieren, die Zeugin ist unglaubwürdig. Ihr Freund ist allerdings ihr Ehemann, den sie mit ihrem Einkommen unterstützt, die Geheimsprache, die sie am Handy benützt, ist ihre Muttersprache, ein westafrikanischer Nomadendialekt, der sehr schwer zu übersetzen ist und viele Bedeutungen haben kann. Die Presse übt sich in Rufmord und Vorverurteilung. Wie unschuldig muß eine Frau sein, damit sie wegen Vergewaltigung klagen kann? in Israel genügt schon das Verschweigen der Religionszugehörigkeit für Vergewaltigung.
    Da redet KKP besser über Motorradfahrer, das tut Sozibonzen nicht weh.
    Gerechtigkeit bei der Steuer kann es nicht geben, solange eine doppelte Staatsbürgerschaft existiert. Diese Menschen (Juden, Türken, etc) können ihr Geld rechtmäßig ins Ausland transferieren, dort anlegen, Eigentum erwerben ohne bei uns Steuer zu zahlen. Wir, die Alpentrotteln, sollen dafür wieder einmal zahlen. Eine Finanztransfersteuer würde wenigstens 1% retten.
    Nochmals: Viele der reichsten Menschen, die ich kennengelernt habe, hatten Taschenpfändung. Das bedeutet nur, daß sie NICHTS bezahlen, das sie nicht wollen.
    Sie waren Berater von Briefkastenfirmen in Steueroasen und lebten davon in Saus und Braus. Dabei muß man gar nicht viel beraten, wie Expolitiker wissen. Ein eleganter Herr, der mit Rolls Royce + Chauffeur zur Kirchensteuer kam, konnte seine Mittellosigkeit nachweisen. Alles gehörte der Gesellschaft, die er beriet.
    Eine Finanztransaktionssteuer, mit einem Freibetrag von 50000€ bringt Geld und klärt verborgene Geldflüsse auf. Sonst gründet jeder Mächtige und Kluge eine wohltätige gemeinnützige Organisation, lässt sie fördern, verschiebt Gelder und zahlt keine Steuer.

    • socrates
      08. Juli 2011 11:44

      Die Umwidmungen in Wien, an denen auch Fayman beteiligt war, sind KKP voll entgangen. Ich erinnere mich noch an einen tüchtigen Installateur, dem die Gemeinde Wien Häuser zwecks Kündigung der Bewohner verkauft hat und diese nachher zurückgekauft hat. Er verschwand auf die Bahamas. KKP erreicht das Niveau der Trolle.

  31. Brigitte Imb
    08. Juli 2011 10:29

    Vezeihung - OT, die Presse hat diesen Artikel gut versteckt. Auch Norwegen macht die Grenzen dicht.

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/675736/Auch-Norwegen-macht-die-Grenzen-dicht?from=suche.intern.portal

    • Cotopaxi
      08. Juli 2011 11:15

      Auch die Systemmedien schweigen. Wenn das so weitergeht, tue ich mir schwer bei der Auswahl meines Urlaubslandes. Bisher sind Dänemark und nunmehr Norwegen meine Favoriten.

    • Erich Bauer
      08. Juli 2011 11:49

      Bemerkenswertes Zitat aus diesem Artikel:

      An der Svinesund-Grenze im Süden des Landes seien bereits Kontrollen eingerichtet worden, zusätzlich sei im Grenzgebiet eine „sehr intensive“ Polizeiarbeit aufgenommen worden. „Die Ergebnisse sind sehr gut“, sagte Storberget.

    • Undine
      09. Juli 2011 09:05

      Wenn die Gemeindeväter eines Ortes plötzlich von ihren Bürgern durch ein Gesetz verlangten, ihre Haus- und Gartentüren Tag und Nacht unversperrt zu lassen, wäre das berechtigte Unbehagen und der Protest sicherlich groß.

      Wenn aber dann erst einmal einige Einbrüche geschähen, verriegelten mit Recht einige zornige Bürger ihre Türen und Tore. Und DIESE würden dann von den Gemeindevätern an den Pranger gestellt und nicht etwa die Einbrecher verfolgt! Hat man da noch Worte?!?

  32. Alexander Renneberg
    08. Juli 2011 10:08

    woher kommen die 48 stimmen für kkp? mindestsicherungsbezieher und schwarzarbeiter?

    Andreas Unterberger (247)

    Katharina Krawagna-Pfeifer (48)

    Keinem von beiden (6)

    Abgegebene Stimmen: 301

  33. Brigitte Imb
    08. Juli 2011 10:06

    Der HBP mahnt....

    Hat nicht dieser Hr. jahrelang ungerechfertigt Bezüge eingestreift? Ich würde meinen, das ist der wahre Hohn an der Bevölkerung und nicht weil einer durch Arbeit u. Fleiß sich ev. einen bescheidenen Wohlstand geschaffen hat.

    Den Linken ist der Ostblock abhanden gekommen, nun versuchen sie im Westen den Kommunismus zu etablieren - hoffentlich ohne Erfolg!

    • Alexander Renneberg
      08. Juli 2011 10:12

      wir werden alle massiv etwas dafür tun müssen damit das etablieren des kommunismus- wie sie schreiben- hoffentlich keinen erfolg hat.

      es sind nicht die neoliberalen welche kalt, menschenverachtend und herzlos sind sondern die sozialisten/kommunisten.

      die rücksichtslosigkeit dieser leute stinkt zum himmel.

    • Observer
      08. Juli 2011 14:11

      Brigitte Imb:

      Hat nicht dieser Hr. jahrelang ungerechfertigt Bezüge eingestreift?

      Er sagte, eine Ablehnung dieser Gelder ist gestzlich nicht möglch.

    • Brigitte Imb
      08. Juli 2011 14:49

      Observer,

      irgend einen Vorwand finden die Gesossen doch immer, so es um ihr erschlichenes Geld geht.
      Naja, und wenn der Verfassungsexperte das sagt - er ist doch einer, od. täusche ich mich in diesem Punkt? - dann muß das ja schließlich stimmen und sicherlich hat er das sehr bedächtig, mit mahnender Stimme geäußert.

    • phaidros
      09. Juli 2011 16:21

      Die Ablehnuing ist nicht möglich - zur Kenntnis genommen.

      Das macht aber zum Glück nichts, denn die Präsidentschaftskanzlei wird gerne sämtliche Spendenbelege auf der Webseite veröffentlichen. Natürlich, seit diese absetzbar sind. in doppelter Höhe. Und noch etwas mehr, da UHBP ganz sicher gerne tief ins eigene Säckl greift....

  34. Alexander Renneberg
    08. Juli 2011 10:04

    manchmal frag ich mich ob es nicht besser wäre des freitag morgens VOR der lektüre der konfrontation unterberger/kkp ein valium zu nehmen.

    man stelle sich nur mal vor, die besseren sozialisten unter strache und die schlechteren unter faymann würden zusammenarbeiten.
    da gäbs kein halten mehr.

    alleine eine neue övp führung könnte zusammen mit der strache fpö wieder jene reformen durchführen die für das land wichtig und nachhaltig wären.
    wie damals unter schüssel wo man stolz sein konnte auf österreich und seine regiereung. (mit ausnahmen bei den blauen..)

  35. Johann Scheiber
    08. Juli 2011 10:04

    Ich denke, dass man schön langsam aufpassen muss, hier Frau KKP nicht unnötig mit Empörung zu nähren.
    Günter Nenning hat über Jörg Haider eine treffende Bemerkung gemacht: Er meinte, Haider sei der Dirigent im Anti-Haider-Orchester.
    Es ist durchaus denkbar, dass sich KKP und Konsorten mittlerweile bei Baroso und Kaviar in Luxusrestaurants über die Modernitätsverlierer im AU-Blog amüsieren.

    • Alexander Renneberg
      08. Juli 2011 10:06

      da haben sie durchaus recht. man wird frau kkp und ihrer spießgesellen des öfteren in nobelrestaurants ansichtig.

      proletarierer aller länder vereinigt euch im fabios......

  36. ProConsul
    08. Juli 2011 09:55

    Ich hoffe nur, dass Frau Krawgana-Pfeifer NIEMALS in eine politische Funktion hineinrutscht; solchen Leuten ist alles zuzutrauen.
    Falls die Stiftungen härter besteuert werden, können deren Besitzer sie einfach nach Liechtenstein transferieren, diese Maßnahmen würden also wieder nur den Mittelstand treffen. Die Sozialisten wollen anscheinend den letzten Cent aus den Österreichern herauspressen. Hier noch eines meiner letzten Zitate aus Hoppes Buch:

    "Die sukzessive Ausdehnung des Wahlrechts und schließlich die Etablierung des allgemeinen Wahlrechts für Erwachsene bewirkte innerhalb eines jeden Landes, was eine Weltdemokratie auf dem gesamten Globus bewirken würde: sie setzte eine scheinbar unaufhaltbare Tendenz in Richtung Vermögens- und Einkommensumverteilung in Gang. Eine Demokratie mit allgemeinem Wahlrecht, kombiniert mit 'freiem Zutritt' zur Regierung, bedeutet, dass jeder Mensch und sein persönliches Eigentum in Reich- und Zugriffsweite eines jeden anderen gelangt." (Hans-Hermann Hoppe, Demokratie der Gott der keiner ist, S.202)

  37. P. Weiser
    08. Juli 2011 09:36

    Bisher ging ich davon aus, dass es kriminell wäre, jemanden Besitz wegzunehmen. Danke, Frau KP, dass Sie mir die Augen geöffnet haben! Jetzt weiß ich: Besitz ist kriminell!

    Leider erliegen Sie dem gleich Irrtum, dem auch andere mit „KP“ abzukürzende Instanzen immer wieder aufsitzen, nämlich dem Glauben, dass es den Besitzlosen besser geht, wenn man die Besitzenden enteignet. Lassen Sie es mich Ihnen mit einem Beispiel erklären:

    Sie kennen sicher die schönen Salzkammergutseen, im Prinzip jeweils eine riesige Menge an Wasser, gefangen in einem Talkessel. Das Tal „besitzt“ somit diese riesige Mengen Wasser. (Eigentlich eine Gemeinheit, denn andere Täler können sich solch einen schönen Luxus nicht leisten.) Die Seen speisen dann beispielsweise die Ager oder die Traun, die schließlich in der Donau münden. Auch die Donau, die beispielsweise Linz und Wien, kurz gesagt die Allgemeinheit, mit Wasser versorgt, muss also im Wesentlichen mit den Wassermassen vorlieb nehmen, die ihr von den Seen zugestanden werden. Vielleicht hätte sie aber gerne mehr davon, insbesondere in den Trockenperioden, wenn der Wasserspiegel der Donau niedrig ist.

    „Besitz ist Verbrechen“, sagen Sie und Ihresgleichen, also sollten wir folgerichtig auf Antrag der Allgemeinheit (also der Donau), die mehr Wasser haben will, diese Seen zuschütten. Auf der derzeit vom Wolfgangsee beanspruchten Fläche ließe sich beispielsweise ein prächtiger Parkplatz mit U-Bahnanbindung an die somit entlastete Stadt Salzburg bauen.

    Dann sind alle Glücklich: Der Gerechtigkeit ist Genüge getan, schließlich sind die „reichen“ Täler auf das Niveau der weniger Privilegierten zurückgestutzt und werden das bald selbst zu schätzen lernen, denn Besitz ist nicht nur Verbrechen, sondern schließlich auch eine große Belastung. Die Parkplatznot in Salzburg zur Festspielzeit ist gemildert, ein angenehmer Nebeneffekt. Und die Donau ist glücklich, Sie hat ja jetzt für alle Zeiten ausreichend Wasser, weil die gierigen Seen es ihr nicht mehr vorenthalten können.

    Und jetzt, liebe KP (welche auch immer), bitte ich Sie, sich das obige Beispiel nochmals zu durchdenken und mir eine Frage zu beantworten:

    Führt die Donau in Zukunft wirklich mehr Wasser, wenn die Seen verschwinden?

  38. Alexander Renneberg
    08. Juli 2011 09:02

    wie es kkp schafft jede woche einen dermaßen großen unsinn von sich zu geben ist mir schleierhaft. dass sich die nicht geniert....

    für mich erhebt sich die frage wie man so wie kkp denken kann (und möglicherweise auch fühlen) wie kommt man/frau dazu? reine indoktrinierung kann es ja nicht sein zumal kkp ja in einigen bereichen durchaus dem kapitalismus anhängig ist.
    z.b. wenn man sie in außergewöhnlich teureren restaurants zu abend speisen sieht.
    gehört das zum lebensumfang des proletariats?

    woher kommt der hass dieser dame auf all jene die mehr leisten und daher auch mehr geld verdienen?

    • Geheimrat
      08. Juli 2011 13:03

      Dummheit gehört besteuert.
      Allein bei den Genossinnen und Genossen liegt ein so ungeheures Potential brach, daß dieser Staat auf einen Schlag saniert wäre.
      Man muß nur wollen.....

    • contra
      08. Juli 2011 13:15

      @A. Renneberg

      Ich kenne auch das Argument dieser Salonkommunisten, wenn man sie auf ihren Lebensstil anspricht: "Wir wollen, daß ALLE Menschen in teuren Restaurants speisen können!"
      Wetten?

  39. DerTurm
    08. Juli 2011 08:59

    Gerade der Herr Präsident, mit seinen zusammengelegten Luxus-Gemeindewohnungen ist ein tolles Vorbild, ja.

  40. Alfred E. Neumann
  41. DerTurm
    08. Juli 2011 08:50

    Es ist doch nicht zu Fassen, was Frau KKP hier an neo-Kommunistischem Gedankengut verbreitet!

    Sie möge bitte mit gutem Beispiel vorangehen, wie all die penetranten Gesamtschul-Krieger, die ihre Kinder selbstverständlich ins Gymnasium oder in die Privatschule schicken.

    Mir fehlen schlicht die Worte ob solcher ideologischer Borniertheit.

  42. Johann Scheiber
    08. Juli 2011 08:39

    Die auf Teufel komm raus konsumieren und in der Schuldenfalle sitzen sind die Freunde der linken Brut und die zu Hause sitzen und sparen sind deren gemeinsame Feinde und gleichsam Diebe.

    Dieses Lebenslügengebäude geschmückt mit angemaßter Vernunft und Doppelmoral sollte man zwar nicht besteuern, allerdings sollten deren Bewohner wegen evidenten Schwachsinns entmündigt werden.

    Aber die Brut täuscht sich, denn, da es dem Türken-Häuptl und Konsorten noch nicht gelungen ist, Österreich ganz mit Bereicherern zu fluten, besteht die Mehrheit in Österreich immer noch aus Besitzenden. Und die tendiert im Bedrohungsfall nach Rechts. Da ist zwar auch kein Haus zu gewinnen, aber immerhin etwas Zeit.

    Wir sind ja schon so genügsam, dass wir uns darüber freuen können, dass der totale Wahnsinn erst übermorgen und nicht schon morgen ausbbricht.

  43. inside
    08. Juli 2011 08:26

    Der Verweis von unserer Pfeife auf den, für den kommenden Nobelpreis vorgeschlagenen Starökonomen Heinz Fischer, sagt wohl alles.
    Weiterlesen ist Masochismus.

  44. Observer
    08. Juli 2011 08:02

    Im erfinden neuer Steuern sowie Anhebung von bestehenden Steuern sind unsere Politiker - besonders die Linken - immer schon sehr innovativ gewesen. Besser wäre es, wenn die Ausgaben unserer Verwaltungen reduziert werden, d.h. sich nur mehr auf des Wesentliche zu konzentrieren. Ist es z.B. die Aufgabe einer kleinen Gemeinde, ein Schwimmbad zu führen, welches jedes Jahr Verluste produziert? Oder nun den Postpartner zu spielen, welcher ebenfalls nicht kostendeckend ist?
    Zweitens sollten die für manche Leute und Firmen geschaffenen Schlupflöcher für schon exitsierende Steuern endlich beseitigt werden. Bekanntlich zahlen Grossfirmen nicht die der Grösse entsprechende Steuern, denn da werden Privilegien wie Hauptsitz im Ausland, Verluste bei ausländischen Tochtergesellschaften (Gruppenbesteuerung) usw. grosszügig ausgenützt.
    Drittens geht vieles in unserem Land "schwarz" am Fiskus vorbei. Da schätze ich z.B. die italienischen Methoden, wo sogar jeder Souvenirverkäufer und Marktstandler eine plombierte Registrierkasse (oft mit Akkubetrieb) verwenden muss und ggfs. auch die Kunden bei Nichterhalt einer Quittung strafbar geworden sind.
    Zusammenfassend in wenigen Worten:
    Bund, Länder und Gemeinden sollten sich auf ihre ureigensten Aufgaben konzentrieren. Vorhandene Steuern auf ihre Gerechtigkeit überprüfen und konsequent eintreiben, anstatt neue Steuern zu erfinden!
    Wenn ich etwas erbe, was von einem der Vorbesitzer mit bereits versteuertem Geld geschaffen wurde, dann ist eine weitere Besteuerung unlogisch. Ich kann lediglich der von Frau KKP genanntem Beispiel der Besteuerung bei extremen Wertsteigerungen durch Grundumwidmungen etwas abgewinnen, wobei auch da die zu versteuernden Wertzuwächse inflationsbereinigt zu betrachten sind.

  45. Josef Maierhofer
    08. Juli 2011 08:02

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Glauben Sie wirklich, dass ein Vermögen, das jemand durch harte Arbeit erworben hat, für das er bis zu 85% Abgaben an die Gemeinschaft geliefert hat, nochmals besteuert werden soll, weil die meisten sozialistischen Eierköpfe hemmumngslos Schulden machen zu ihrer Selbst- und Klientelbedienung ?

    Sie meinen, die Spekulations-Großfinanz wäre in Österreich ? Froh wären wir, wäre das wirklich so. In Österreich regieren die sozialistischen Apparatschiks ähnlich der alten DDR und die sind ein Garant für Schulden und Mißwirtschaft, das sei Ihnen hinter die Ohren geschrieben. 400 000 000 000,- € Staatshaftung fast 300 000 000 000,- € Schulden haben die sozialistischen Lügen über den 'Wohlstand auf Kredit' für die österreichische Bevölkerung angehäuft. Unsere Hochfinanz ist längst abgewandert auf lukrativere Plätze, wie Singapur, etc., Österreich ist als Finanzplatz völlig bedeutungslos geworden.

    Sie meinen, diese verbliebene 'Großfinanz' wäre noch extra zu besteuern mit einer neuen Steuer ? Viel Glück beim Auffinden der österreichischen 'Großfinanz' für Ihre mickrige und durchsichtige Geldbeschaffungsaktion zum Kaschieren der schweren Schuldenfehler der hauptsächlich sozialistischen Apparatschikpartie !

    @ Dr. Unterberger

    Sehr gut haben Sie den Mißbrauch des Wortes Gerechtigkeit erklärt. Kaum, daß jemand viel arbeitet und daher mehr hat als der stinkfaule Pöbel, wird dieses Wort von den Sozis strapaziert, statt einfach eben auch selbst zu arbeiten.

    Ich gebe ein Beispiel aus der Gesundheitsbrache:
    Ich habe mein Leben lang gearbeitet und Höchbeiträge zur Krankenversicherung eingezahlt. Die Konsequenz ist, daß ich 20% Selbstbehalt zahlen muß auf alles, was ich zur Gesundung brauche und als Unternehmer sowohl den Schaden durch Verdienstausfall im Krankheitsfall habe, wie auch die Selbstbehaltskosten, inzwischen einige tausend Euros in meinem persönlichen Fall, während der AMS Schmarotzer, der sein Leben lang die Arbeit verweigert hat, das Gleiche gratis bekommt. Gerechtigkeit nennen die Sozialisten so was.

    Sehr gut haben Sie auch die Spekulation mit der Inflation herausgearbeitet, die hinter all den durchsichtigen sozialistischen Überlegungen steht und den Beitragsgrenzen, die inflationär ausufern, auch ein Produkt von sozialistischer 'Schuldenstopfpolitik', und dazu gehören alle Parteien, die da mitmachen.

  46. phaidros
    08. Juli 2011 07:37

    »Entstanden ist die Schieflage durch die Abschaffung der Erbschaftssteuer und die geringe Besteuerung von Vermögen in Österreich, das in diversen Stiftungen parkt. «

    Bitte um arithmetischen Nachweis, wieviel seit Abschaffung der Todes- und Großzügigkeitssteuern an »300km/h-Vermögen« (die ich herzlich vergönne - auch im Falle von Stiftungen ist es freilich gut, wenn dieses Vermögen hier arbeitet und nicht anderswo; KKP, sieht's anscheinend anders) entstanden sind.

    BG phaidros.vie@gmail.com

    P.S. Wer hat eigentlich gesagt, dass auf dem 300km/h-Motorrad kein »sauteuer ausgebildeter Experte« saß?

    P.P.S. Allein die Wortwahl »sauteuer« zeigt m.E. die klassenkämpferische und neidzerfressene Grundhaltung dieser Frau: dass etwas viel (=einen hohen Betrag) kostet heißt noch lange nicht, dass es teuer ist.

  47. Anton Volpini
    08. Juli 2011 07:10

    Freitag ist, da kommt Freude auf, und Frau KKP versucht es mit der Vernunft. Aber nach dem Versuch ist es auch schon gleich zu Ende, der Rest ist ein planloses Gestammel.
    Unglaublich die Aussage, daß durch die Abschaffung der Erbschaftssteuer, die Schieflage von Arm und Reich erst entstanden ist, soviel Kurzzeitgedächnis kann man doch gar nicht haben!
    Der Punkt ist: Steuern sollten, wie Neppomuck gestern richtig sagte, steuern. Und zwar in Richtung mehr Wohlstand für die Volkswirtschaft. Die Intentionen der Linken bewirken jedoch genau das Gegenteil! Und eine Vermögenssteuer wird bald nichts mehr bringen, denn bei einer Abgaben- und Steuerbelastung von bald 70% des Bruttoeinkommens, wird es niemand mehr schaffen Vermögen anzuhäufen.

    • Erich Bauer
      08. Juli 2011 09:54

      "...Frau KKP versucht es mit der Vernunft..."

      “Der Wahnsinn, wenn er epidemisch wird, heißt Vernunft.”
      (Oskar Panizza, 1853 – 1921)

  48. Wertkonservativer
    08. Juli 2011 07:10

    Neue Steuern - bzw.abgeschaffte Steuern wieder - einzuführen, wäre n.m.A. ein falsches Signal!
    Den Leistungswillen der Bevölkerung und die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft durch kluge Initiativen zu befördern, das ist das Gebot der Stunde!

    Die Roten können nicht aus ihrer Haut heraus: "Schröpft die Reichen" klingt werbewirksam, bringt aber nicht viel.
    Wohlhabende und die gar nicht vielen wirklich Reichen wissen schon, wie sie ihren Reichtum wirksam schützen und - falls notwendig - auch verlagern können.

    Wo sind die Grenzen zu ziehen? A.U. zeigt treffend auf, dass bereits Vermögensbesitzer weit unter einer Euromillion (wer und welche Autoritäten könnten Vermögen in ihrer vielfachen Aufsplitterung - Haus, Schmuck, Bankkonto, PKW usw. - schon seriös und objektiv bewerten?) in die Fänge der Steuerjäger geraten könnten.

    Und darum meine ich: Hande weg vom (meist sauer erworbenem) Privateigentum und von der Privatsphäre der Menschen unseres Landes!

    Den linken Steuer-Fanatikern (und somit auch Frau KKP) ins Zeugnis geschrieben:

    Nichtgenügend, sitzengeblieben!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  49. Christoph
    08. Juli 2011 06:59

    Es ist bezeichnend für eine Vertreterin der linken Reichshälfte, dass sie Vermögen mit einer strafbaren Handlung vergleicht. Ich hoffe Sie geht heute Ihren Genossen Elsner besuchen, um ihm zu seiner baldigen Haftentlassung zu gratulieren. Was wiederum beweißt, dass man nur ein Vertreter der linken Reichshälfte sein muss, um ungestraft Vermögen vernichten zu dürfen.

    • socrates
      08. Juli 2011 11:06

      Schon Krauland, Minister für Entschädigungen nach den WK2, war haftunfähig und mußt seinen Lebenabend in Reichtum an der Riviera verbringen.

    • Cotopaxi
      08. Juli 2011 11:32

      Die Elsner-Festspiele im ORF sind einfach beschämend, aber syntomatisch.

  50. Karl Rinnhofer
    08. Juli 2011 02:24

    1. Wer sich der naiven Illusion hingibt, dass mit Vermögens-, Erbschafts-, Schenkungs- und sonstigen an Leistungsträgern und Sparsamen ansetzenden Enteignungen die wahnwitzige Besteuerung auf Arbeit verringert wird, irrt, indem er auf die fiese Argumentation der „Gerechtigkeit“ von „vermögensbezogenen Steuern“ hereinfällt.
    2. : Einmal eingeführt, würden Vermögenssteuern –ohne Reduzierung der Arbeitsbesteuerung - bereits bei moderaten Besitzverhältnissen (infolge der Inflationierung) bald den gesamten Mittelstand treffen, während gleichzeitig auch die Arbeitssteuern infolge der „kalten Progression“ Arbeitnehmer in konfiskalische Höchststeuersätze hieven, für die solche nicht gedacht waren.
    3. Bereits die KEST und die künftige Vermögens-„Zuwachssteuer“ sind de facto Substanzbesteuerungen, indem sie die Inflation nicht berücksichtigen, selbst „Erträge“ nach Zinsen unter der Inflationsrate (seit langem durchaus üblich) als zu versteuernden „Ertrag“ definieren, auch allfällige Depotgebühren und sonstige kapitalmindernde Bankspesen nicht berücksichtigen und Bereitschaft, durch Konsumverzicht auch Risiko-Kapital zur Verfügung zu stellen, (Aktien etc.) bestrafen.
    4. Der Ruf nach diesen Zusatzsteuern entspricht der Ideologie „Eigentum ist Diebstahl“, ohne die verhängnisvollen Folgen zu bedenken.
    5. Leider wird diese populistische Politik durch den Österreich-typischen Neidkomplex auf „Besserverdiener“ und „Reiche“ gestützt, indem die eher entsprechenden Ausdrücke „Fleißige“ und „verantwortungsvoll Sparende“ für obsolet erklärt, lächerlich gemacht oder sonst wie verdächtig werden. Diese Denkpervertierung wird durch populistische Politik und deren gekauften Medien zusätzlich stimuliert.
    6. Will man Defizite endlich eindämmen, kann dies nur auf der Ausgabenseite passieren, dem muss Reduzierung der Arbeitssteuern ohne „Gegenrechnung“ durch vermögensbezogene Steuern entsprechen.
    7. Dass unser Herr Bundespräsident in alt-behaupteter „Äquidistanz“ zu den Parteien vermögensbezogene Steuern „aus Gerechtigkeitsgründen“ fordert und damit „zufällig“ auf SPÖ-Linie liegt – hätte man anderes erwarten können?

    Zusatz: Dr. Unterberger hat nur eine sehr unvollständige Liste von Einsparungsmöglichkeiten angeführt; gerade an der kumulierbaren, „Umverteilung“ muss aber radikal angesetzt werden: Es geht nicht an, dass Menschen es sich bewusst zur erfolgversprechenden Strategie machen, durch selbstgewählte Nicht-Einbringung von Leistung an das Gemeinwesen Zuwendungen und Beitragsreduzierungen/-Befreiungen von mehreren Seiten gleichzeitig und sozioökonomisch weit überkompensierend zu lukrieren, ohne selbst Steuern zu zahlen.

    • FranzAnton
      08. Juli 2011 07:11

      Naja, die Roten fürchten sich ohnehin schon vor den zu Besteuernden, UHBK hat bereits zurückgerudert; nirgendwo sind bekanntlich die Österreicher, auch die Linken, empfindlicher als bei ihrem Liegenschaftseigentum; außerdem wissen sie, daß die Einheitswerte rasch erhöht werden könnten/müßten, soll die Steuer ertragreich sein; wer sowas im Sinn hat, kann sich politisch gleich auf den Zentralfriedhof zur letzten Ruhe begeben.

      Linksextreme (z.B. Nordkoreaverehrer) kümmert solches freilich nicht; denen geht Ideologie buchstäblich über Alles.

      "Positiv"meldung - aus dem ORF !!! - (kriegt der Readkteur jetzt die seidene Schnur? - positiv allerdings nur im Sinn von Wahrheit des Negativinhaltes): 24500 € / Kopf angeblich binnen 30 Jahren abbaubar; sowas glauben nur Obernaivlinge; schließlich sind die Schulden erst seit Kreisky aufgebaut worden; bekanntlich geht es aber bergab immer leichter als bergauf, weshalb die Schuldenreduktion viel länger dauern wird als 40 Jahre Schuldenakkumulation.

    • Brigitte Imb
      08. Juli 2011 08:35

      "denen geht Ideologie buchstäblich über Alles."

      Aber nur so lange andere diese Ideologie berappen!

  51. Brigitte Imb
    08. Juli 2011 02:04

    Licht am Tag an - Licht am Tag aus...., ist Beschäftigungstherpie, aber das Insistieren der Linken an weiterer Enteignung muß schon ein ziemlicher Verzweiflungsakt sein. Wir befinden uns bereits im Wahlkampf.

  52. libertus
    08. Juli 2011 01:40

    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich, sg. Frau KKP:

    Das völlig am Thema vorbeischrammende Beispiel mit dem Motorradfahrer und den 300 km/h ist ganz einfach haarsträubend, denn auf Autobahnen gibt es nun einmal eine gesetzliche Geschwindigkeitsbeschränkung, die unter diesem Limit liegt - auf einer Motorradrennstrecke wären auch 300 km/h erlaubt und daher möglich. Ich erkenne keinen Zusammenhang!

    Oder lese ich da unterschwellig bereits eine Intention der Linken heraus, daß man alsbald nicht nur mit einer neuen Vermögenssteuer rechnen muß, sondern gar auch mit einer gesetzlichen Vermögensanhäufung-Höchstgrenze analog zur Geschwindigkeitsbeschränkung?
    Und alles was darüber liegt, wird polizeilich eingezogen?

    Mittlerweile muß man bei diesem fast schon marxistischen Umverteilungswahn wohl mit allem rechnen - nur von sinnvollen Einsparungen, Leistungsansporn oder Selbstverantwortung hört und liest man bei Frau KKP und ihren Genossen nichts.

    Mit klassischen Doppelbesteuerungen - wie es eben Vermögens- und Erbschaftssteuer darstellen - wird man die riesigen Schuldenlöcher im Staatsbudget nicht mehr stopfen können, sondern lediglich die letzten Vermögens- und Leistungsträger vertreiben.

    Das einzige was uns noch retten kann sind Maßnahmen, die neue Impulse für die Wirtschaft setzen, Arbeitslosigkeit bekämpfen und damit leistungswilligen, arbeitsamen Bürgern Wohlstand bescheren, aber keinesfalls an Raubrittertum grenzende Steuerpolitik!

    • phaidros
      08. Juli 2011 07:40

      »Oder lese ich da unterschwellig bereits eine Intention der Linken heraus, daß man alsbald nicht nur mit einer neuen Vermögenssteuer rechnen muß, sondern gar auch mit einer gesetzlichen Vermögensanhäufung-Höchstgrenze analog zur Geschwindigkeitsbeschränkung?«

      ...oder mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf Rennstrecken. Das hat auch nicht weniger Sinn.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • M.S.
      08. Juli 2011 18:46

      @libertus

      "Mittlerweile muss man bei diesem fast schon marxistischen Umverteilungswahn wohl mit allem rechnen ........."

      Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode. Auf allen Ebenen sollen Leistungsträger = Besserverdiener abgestiert werden. Unter dem populistischen Motto "Zeit für Gerechtigkeit" beginnt sich langsam der Kommunismus in unserer Neidgesellschaft einzunisten. Auch die Nomenklatura nimmt bereits deutliche Formen an.

    • Torres (kein Partner)
      09. Juli 2011 10:43

      Der Vergleich mit dem Motorradfahrer ist auch noch aus einem anderen Grund irrelevant und vor allem besonders schlecht gewählt: Frau KKP muss nur kurz über den Walserberg hinüberschauen, und schon sind die 300 km/h keineswegs mehr kriminell, sondern erlaubt. Wenn schon, hätte sie ein Beispiel wählen sollen für eine Tat, die (weltweit) gesetzlich verboten und daher auch allgemein als kriminell eingeschätzt wird.

    • libertus
      11. Juli 2011 01:39

      @Torres

      Ich fürchte, wenn die Linken so könnten wie sie wollen, wäre diese weltweite kriminelle Tat tatsächlich Vermögensbesitz!





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