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SN-Kontroverse: Bundeshymne

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Soll die Bundeshymne um den Begriff "Töchter" erweitert werden?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Oldboys & Sturschädel

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Und sie bewegt sich doch!", soll vor rund 500 Jahren ein berühmter Mann trotzig gerufen haben. Gegen den damaligen Zeitgeist. Galileo Galilei sollte recht behalten. Und sie bewegt sich doch - die österreichische Politik. Nachdem das Männerwahlrecht vom damaligen Reichstag eingeführt wurde, kämpften in Massendemonstrationen ab 1911 die Frauen für das Recht, ebenfalls wählen zu dürfen. „Heraus mit den Frauenwahlrecht", lautete der jahrzehntelange Schlachtruf. Erst nach dem Untergang der Monarchie und einem verlorenen Weltkrieg kam es 1919 im Parlament zu einem entsprechenden Beschluss.

Und jetzt bewegt sie sich halt doch wieder einmal ein wenig - die österreichische Welt. Die Frauen, die es sich seit dem Untergang der Hitlerei gefallen lassen müssen, dass in der Bundeshymne nur die Heimat „großer Söhne" besungen wird, können und wollen diese männliche Aufgeplustertheit im Text der Paula Preradovic nicht mehr hören. Die ÖVP-Abgeordnete Maria Rauch-Kallat brachte daher einen Antrag auf Änderung der Bundeshymne bei der letzten Sitzung das Nationalrats ein. Sture Langweiler in ihrer und in anderen Fraktionen verhinderten durch Filibusterei, dass ihr Antrag durchging. Nun haben die Herren Sturschädel erst recht den Scherben auf, weil ein breiter Diskussionsprozess in Gang gekommen ist. Das soll angeblich in den besten Familien und sogar in Demokratien vorkommen. Vor zwei Tagen verkündeten die Frauensprecherinnen von ÖVP, SPÖ und Grünen, Dorothea Schittenhelm, Gisela Wurm und Judith Schwentner, die Mehrheit für den Antrag auf Änderung des Textes sei gesichert. Abgestimmt wird im Herbst. Daher einen schönen Urlaub: Gemeinsam können mann/frau/kind ja den neuen Text der neuen Bundeshymne, in der auch große Töchter eine Heimat finden, üben.


Von Sprache keine Ahnung

Andreas Unterberger

Die ÖVP-Männer hätten sich im Parlament ruhig einer offenen Debatte um den Hymnentext stellen können. Sie hätten sich damit ihre heimtückische Feigheit in der Antwort auf die heimtückische Aktion zweier ÖVP-Frauen erspart, die ohne die übliche fraktionsinterne Absprache einen gemeinsamen Antrag mit den Linksparteien zur Änderung der Hymne eingebracht haben.

Denn Maria Rauch-Kallat und Genossinnen haben in der Hymne eine Diskriminierung erfunden, die dort nie vorhanden war. Die - zum Glück wenigen - Krampf-Feministinnen in diesem Land sind auf der verzweifelten Suche nach irgendwelchen doch noch vorhandenen Schlechterstellungen von Frauen. Sie brauchen das, um damit ihre eigene Notwendigkeit behaupten können. Und ihren Anspruch, konkurrenzfrei viele Parlaments- und Aufsichtsratssitze zu besetzen.

Selbstverständlich waren in den „Söhnen" der Hymne immer große Österreicher jeden Geschlechts gemeint. Dafür bürgt schon die Autorin, die von Maria Theresia bis Angelika Kauffmann um viele große Frauen gewusst hat. So wie eben - bis zum Auftritt der Krampf-Feministinnen - auch immer klar war, dass sowohl Frauen wie Männer zu den „Österreichern" gehören. Das grammatische Geschlecht hat nämlich mit dem biologischen absolut nichts zu tun: „der" Star Marylin Monroe, „die Muttersprache", „das Idol", „die Persönlichkeit". Das grammatische Geschlecht ändert sich ständig, das biologische bleibt immer gleich.

Den Hymnen-Zerstörerinnen fehlt auch sonst jedes Sprachgefühl. Ich kenne niemanden, der die „Töchtersöhne" schön finden würde. Aber wenn sie schon Hand an die Hymne legen, warum nur halb? Haben sie die „Ahnentage" übersehen? Die müssten ja in ihrem kulturlosen Neusprech folgerichtig „Ahnen- und Ahninnentage" heißen. Oder unaussprechliche AhnInnentage. Oder Ahnenahninnentage.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juli 2011 08:33

    Ist es nicht auch diskriminierend, dass Frauen aufgrund des Pensionsrechtes 5 Jahre früher aus dem Arbeitsprozess gedrängt werden als Männer?

    Oder lässt man sich hier gerne diskriminieren?

  2. Ausgezeichneter KommentatorAlfred E. Neumann
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juli 2011 08:55

    Bitte, Herr Vizekanzler Dr. Spindelegger, treten Sie doch Frau Rauch-Kallat aus der Partei! Sich mit den linksgrünen Gesinnungsterroristen ins Bett zu legen, um der eigenen Partei in den Rücken zu fallen, ist derartig letztklassig, daß eine weitere Mitgliedschaft in unserer "Gesinnungsgemeinschaft" Volkspartei unangebracht ist.

    Das wäre einmal ein Schritt in die richtige Richtung, zumal Frau Rauch-Kallat offenbar ihr Frau-Sein über die Interessen der von ihr vertretenen Partei stellt (durch die sie ja in den vergangenen Jahren nicht so schlecht verdient haben dürfte!).

    "Furt mit Schaden!" Bevor viele andere die Partei angewidert verlassen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juli 2011 11:30

    "Wehe, wenn sie losgelassen" - paßt am besten zu Frau KKPs verbissenem Kommentar.

    Diese sinnlose Änderung an unserer Bundeshymne wird zweifelsohne einen ganzen Rattenschwanz an weiteren skurrilen Eingriffen nach sich ziehen - und bei diesem Dominoeffekt wird kein Stein auf dem anderen bleiben.

    Rot-Grün hat endgültig die Themenführerschaft übernommen und die ÖVP hechelt brav hinterher, nachdem sie zur Kenntnis nimmt, daß sich auch der überwiegende Teil der Bevölkerung nicht mehr wirklich wehrt.

    Zu dieser ÖVP fällt mir nurmehr ein: "Schnaps das war ihr letztes Wort, dann trugen sie die Englein fort."
    Diese Partei gestaltet mit, jedoch nurmehr an linken Schnapsideen!

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juli 2011 09:25

    Alleine die Tatsache, daß diese KKP-Tussi den bekannten Satz des großen Galileo Galileis mißbraucht und in einem Atemzug mit dieser peinlichen, absurden KINDERGARTENDEBATTE verwendet, ist lächerlich. Und selbst Hitler, der ohnedies mehr als genug verbrochen hat, muß in KKPs Text auch noch herhalten, geradeso, als trüge ER die Schuld an diesem ominösen Versäumnis, explizit die "Töchter" zu erwähnen.

    Meine Empfehlung an alle Verantwortlichinnen an diesem GENDERSCHMARREN: Lesen Sie aufmerksam das Büchlein "Die Schildbürger" und ziehen Sie daraus Ihre Schlüsse und Lehren!

    Diese köstlichen Geschichten sind in meinem Lesebuch für die 4. Kl. VS, erschienen 1949, zu finden ---in GOTISCHER Schrift, die heute kein Kind mehr lesen kann, für uns aber eine Selbstverständlichkeit war (heutzutage muß man offensichtlich schon froh sein, wenn sie in der 4. Kl. VS überhaupt lesen können!)

  5. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juli 2011 10:25

    Endlich ist der ÖVP ein richtiges Husarenstück gelungen. Diese wichtige Maßnahme, auf die die Bevölkerung schon so lange wartet, wurde durch eine mutige Initiative zweier ÖVP-Funtionär/Innen und ein Machtwort des Parteivorsitzenden bravourös ermöglicht.
    Die ziemlich unwichtigen Angelegenheiten wie Pensionssicherung, Verwaltungsreform, Sanierung des Gesundheitswesen, Abbau der lächerlich geringen Staatsschulden u.s.w. u.s.w., können ruhig noch warten.
    Da keimt Hoffnung auf, dass sich die ÖVP bis zur nächsten Wahl wieder erfängt und wieder einen Wahlsieg, der sich gewaschen hat, einfährt.

  6. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juli 2011 09:16

    Ich finde es gut, daß nun endlich Bewegung in die Hymnenfrage kommt. Vielleicht haben wir doch Chancen, daß nun wieder der Text - und die Melodie gleich dazu - geändert werden: Ich freue mich schon sehr darauf, wenn nach so langer Zeit endlich einmal wieder ganz offiziell das "Gott erhalte" als österreichsiche Hymne erklingt. Inoffiziell wird es ja bereits am kommenden Samstag in Wien sicher sehr eindrucksvoll erschallen.

    Und vielleicht ändert sich dann das politische System gleich mit dazu. Ich werde die Hoffnung nie aufgeben.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Juli 2011 09:50

    Gibt es denn gar keine Stelle, wo man sich als Frau darüber beschweren kann, daß man von lauter läppischen, wichtigtuerischen, frustrierten Weibsbildern gegen seinen Willen vertreten wird?

    Müssen wir es hinnehmen, daß diese Frauenzimmer für den Unsinn, den sie verbreiten, von unseren Steuergeldern auch noch fürstlich bezahlt werden?

    Ist es nicht so, daß alle diese Frauen, die präpotent genug sind zu glauben, ihre Geschlechtsgenossinnen vertreten zu müssen, in ihrer ureigensten Rolle jämmerlich gescheitert sind?

    Glauben diese "weiblichen" Politiker wirklich, daß es für normaldenkende Frauen von Bedeutung ist, in die Bundeshymne unter krampfartigen Verrenkungen hineinreklamiert zu werden? Wird das Schicksal auch nur einer einzigen Frau dadurch verbessert werden oder ihr möglicherweise mangelndes Selbstbewußtsein erhöht werden?

    Keine Frau in Ö wird sich deshalb besser fühlen, weil ihre "Vertreterinnen" nun in ihrem Namen "erkämpft" haben, daß nun auch die TÖCHTER Ös erwähnt werden. Aber viel Steuergeld ist wieder einmal beim Fenster hinausgeworfen worden.

    Danke, Heide Schmidt, Claudia Schmied, Johanna Dohnal (Gott hab' sie selig!), Maria Rauch- Kallat usw für den Bärendienst!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorReinhard
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Juli 2011 13:06

    KKP ist nur noch peinlich.
    Keine Ahnung, wovon sie schreibt, aber das dafür mit Pathos.
    Die darabosesken Rechenkünste (Aus knapp 400 Jahren werden 500, aus den Jahren 1911-19 werden Jahrzehnte; das kann man nur toppen mit dem Jahrtausend zwischen 1933 und 1945...) mag man ihr als glühende Anhängerin einer Partei, die sich die Verdummung der breiten Masse auf die roten Fahnen getackert hat, noch durchgehen lassen. Aber putzig wird es, wenn sie von "Demokratie" faselt, während in diversen Umfragen verschiedener Medien, ja selbst den regimetreuesten Anhängern linkesten Gutmenschentums, zwischen 70 und 90 Prozent der Befragten eine Änderung der Bundeshymne kategorisch ablehnen.
    Im linken Sprachgebrauch heißt Demokratie eben nicht "Herrschaft des Volkes" sondern "Herrschaft über das Volk", natürlich ausgeübt durch die von Weisheit und Kompetenz geprägte Elite, der auch dieses peinliche Geschreibsel eine Frau KKP entspringt.

    Der Gleichstellung von Frau und Mann wird einmal mehr ein Bärendienst erwiesen, alle wirklich ernsthaften Bestrebungen in jenen Bereichen, in denen Arbeit notwendig ist und Änderungen sinnvoll wären, werden lächerlich gemacht durch dumme, ignorante, inkompetente, überbezahlte und mit ihrer Arbeit ganz offensichtlich weit unterbelastete frustrierte Tussen.


alle Kommentare

  1. Dora (kein Partner)
  2. Lyvan (kein Partner)
    21. Januar 2015 19:29

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  3. Maggie (kein Partner)
    21. Januar 2015 14:49

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  4. Yuka (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:26

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  5. Kesia (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:32

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  6. Kerim (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:10

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  7. Kong (kein Partner)
    19. Januar 2015 08:28

    There is a critical shortage of inormfative articles like this.

  8. W.Milota (kein Partner)
    20. Juli 2011 12:06

    In der PRESSE war dieser Tage ein Photo der mit der Textänderung der Bundeshymne befassten Frauensprecherinnen zu sehen. Die Damen sind von der Natur reich beschenkt, da sie offensichtlich wesentlich schöner als klug sind.

  9. Observer
    17. Juli 2011 19:59

    Hier einige humorvolle Varianten für die neue Textfassusng:

    http://www.imagenetz.de/fc14f1699/Bundeshymne--neu-.pps.html

    • Neppomuck (kein Partner)
      18. Juli 2011 10:24

      Aus aktuellem Anlass eine weitere Variante:

      Land der Mädel und der Knaben,
      die im Sinn nur Unsinn haben,
      schwer behämmert alle gleich,
      Heimat bist du bald den andern,
      die zu uns in Scharen wandern,
      preisgegeb’nes Österreich.

      Klein bist du und auch beschissen,
      bist in Geiselhaft von Missen,
      dem Pantoffelhelden gleich.
      Hieße „sich emanzipieren“
      die Emanzen zu verlieren,
      wär das gut für Österreich.

      Dass im Sinne der Megären
      Weiberwirtschaften wohl wären,
      ist zwar wahr, doch an sich Seich.
      Lasst die Besten an das Steuer,
      sonst wird es für jeden teuer,
      der da lebt in Österreich.

    • Ritter vom Kapall
      18. Juli 2011 13:47

      ad Neppomuck:

      Bitte so einen Text nicht als Antwort, sondern als Kommentar ins Netz stellen, damit man eine Bewertung abgeben kann.

  10. Reinhard (kein Partner)
    17. Juli 2011 13:06

    KKP ist nur noch peinlich.
    Keine Ahnung, wovon sie schreibt, aber das dafür mit Pathos.
    Die darabosesken Rechenkünste (Aus knapp 400 Jahren werden 500, aus den Jahren 1911-19 werden Jahrzehnte; das kann man nur toppen mit dem Jahrtausend zwischen 1933 und 1945...) mag man ihr als glühende Anhängerin einer Partei, die sich die Verdummung der breiten Masse auf die roten Fahnen getackert hat, noch durchgehen lassen. Aber putzig wird es, wenn sie von "Demokratie" faselt, während in diversen Umfragen verschiedener Medien, ja selbst den regimetreuesten Anhängern linkesten Gutmenschentums, zwischen 70 und 90 Prozent der Befragten eine Änderung der Bundeshymne kategorisch ablehnen.
    Im linken Sprachgebrauch heißt Demokratie eben nicht "Herrschaft des Volkes" sondern "Herrschaft über das Volk", natürlich ausgeübt durch die von Weisheit und Kompetenz geprägte Elite, der auch dieses peinliche Geschreibsel eine Frau KKP entspringt.

    Der Gleichstellung von Frau und Mann wird einmal mehr ein Bärendienst erwiesen, alle wirklich ernsthaften Bestrebungen in jenen Bereichen, in denen Arbeit notwendig ist und Änderungen sinnvoll wären, werden lächerlich gemacht durch dumme, ignorante, inkompetente, überbezahlte und mit ihrer Arbeit ganz offensichtlich weit unterbelastete frustrierte Tussen.

  11. Riese35
    17. Juli 2011 12:17

    Wie die österreichische Hymne künftig erklingen soll, wenn es nach dem Willen des Volkes ginge, hat sich gestern in Wien am Neuen Markt vor der Kapuzinerkirche sehr eindrucksvoll gezeigt. Die Musikkapelle hat alle drei Hymnen gespielt:
    1. Die aktuelle österreichische Bundeshymne (Land der Berge)
    2. Die Europahymne (Beethoven)
    3. Die Volkshymne (Gott erhalte).

    ad 1. Ist eher verhalten mitgesungen worden, von "Töchtern" aber keine Spur
    ad 2. Ist auch eher verhalten mitgesungen worden
    ad 3. Ja, beim Intonieren der Volkshymne hat plötzlich der ganze Platz gebebt, und das ganze, anwesende Volk hat kräftig das "Gott erhalte, Gott beschütze unsern Kaiser unser Land" mitgesungen, sodaß es weithin hörbar war.

    Wenn das kein eindrucksvoller Beweis war ....

    • Neppomuck (kein Partner)
      17. Juli 2011 13:01

      Zwischen Gartenzwerg und Adel, Königgrätz und Cordoba,
      bist ein kleiner Teil von dem nur, was so blieb von K&K.
      Doch ein Kaiserreich zieht immer, Bodensee bis Oberlaa,
      aus dem Völkerkerker kriechen sie und sind schon wieder da.

    • simplicissimus
      17. Juli 2011 16:59

      werter neppomuck, lassen sie uns doch das allerletzte klitzekleinbisschen an tradition, das noch da ist und noch nicht von den gesellschaftsverbesserungswaschmaschinen weggespült wurde.

  12. Martin Klein (kein Partner)
    17. Juli 2011 11:35

    Mit der Bundeshymne mag man zufrieden sein oder nicht. Sich durch Besungenes Nicht vertreten und damit ungerecht behandelt zu fühlen ist legitim.
    Für falsch halte ich aber, einen Text, der eienr Urheberin ganz klar zuzuschreiben ist, umzudichten. Mußß man dann auch den Erlkönig gendern ? Wer reitet so schnell durch Nacht und Wind, es ist die Mutter mit ihrem Kind ? Nein, nein nein, das ist in beidem (Hymne wie gedicht/Ballade) der falsche Weg.
    Der mir als einzig elegant erscheinende Weg/die mir als einzig elegant erscheinende Vorgangsweise wäre, eien neue Hymne/eienen neuen Hymnus zu dichten. Ob die Melodie gleich auch verschönert (z.B. schmissiger, weniger getragen) würde, müßte man überlegen, ich hielte eine Art "o Du mein Österreich" mindestens so gut wie "I am from Austria" das ohne Probleme in "Ich bin aus Österreich" übersetzt werden könnte.
    Und eine Version für die sprachinseln könnte man auch gleich mitübersetzen/mitdichten. Es gab doch auch die Volkshymne in allen Sprachen der Monarchie. Will sich die Republikdes 21. Jahhrunderts wirklich weniger modern und weniger aufgeschlopssen gegenüber ihren Minderheiten zeigen als die Monarchie des 19. ?

  13. Clemens Taferner (kein Partner)
    17. Juli 2011 09:41

    Liebe Frau Krawagna-Pfeifer!
    verzeihen Sie meine Offenheit, aber ich halte Ihren Text für lauwarm und langweilig. Ich bin überzeugt, daß 98 Prozent der Österreicherinnen den Text der Bundeshymne weder kennen noch ihn regelmäßig zu Ohren bekommen. Also was soll die Aufregung "können...schon nicht mehr hören...".

  14. DSMVW (kein Partner)
    16. Juli 2011 21:54

    "Einig laß in Brüderchören,
    Vaterland, dir Treue schwören"

    Ich fürchte fast, sooo "sichtbar" wollen die Damen dann auch wieder nicht sein. Müßte man dann doch ev. eine echte "Allgemeine Wehrpflicht" andenken...Dienst an der Waffe oder am Greis - nicht mit unseren Prinzessinnen.

    Dann doch lieber die "Brüderchöre". Hauptsache auf dem Gruppenphoto ein bisserl in die erste Reihe reingedrängt :-)

  15. Stoisitz (kein Partner)
    16. Juli 2011 10:52

    Über den Feminismus muss ich besonders schmunzeln, wenn ich an der Supermarktkasse stehe und sich eine Frau an derselben für einen Hungerlohn abhetzt. Weit und breit kein weiblicher Politiker in Sicht, keine stolz geschwellte Feministenbrust. Aber ein erschütterndes Ausmaß der Ausbeutung von Frauen.

    • SOKs (kein Partner)
      16. Juli 2011 11:27

      Für die Abhetzung der Frau ist die Gewerkschaft zuständig, und nicht ein Politker. Ausserdem hat sie die Wahl, die abgehetzte, sich hier im Land der unbegrenzten Möglichkeiten einen anderen Job zu suchen.
      Und: Zitat: "Die Frauen, die es sich seit dem Untergang der Hitlerei gefallen lassen müssen, dass in der Bundeshymne nur die Heimat „großer Söhne" besungen wird, können und wollen diese männliche Aufgeplustertheit im Text der Paula Preradovic nicht mehr hören."
      Frauen stellen die Männer als aufgeplustert hin, weil ein Wort, eigentlich unwesentliches, in der Bundeshymne nicht nach ihree Gefallen ist.
      Welches Weichei und welcher Spießer muß man sein, der sich in seiner Argumentation an so was aufhängt.
      Wien ist übervoll an Spießern (w.)

  16. Undine
    16. Juli 2011 09:50

    Gibt es denn gar keine Stelle, wo man sich als Frau darüber beschweren kann, daß man von lauter läppischen, wichtigtuerischen, frustrierten Weibsbildern gegen seinen Willen vertreten wird?

    Müssen wir es hinnehmen, daß diese Frauenzimmer für den Unsinn, den sie verbreiten, von unseren Steuergeldern auch noch fürstlich bezahlt werden?

    Ist es nicht so, daß alle diese Frauen, die präpotent genug sind zu glauben, ihre Geschlechtsgenossinnen vertreten zu müssen, in ihrer ureigensten Rolle jämmerlich gescheitert sind?

    Glauben diese "weiblichen" Politiker wirklich, daß es für normaldenkende Frauen von Bedeutung ist, in die Bundeshymne unter krampfartigen Verrenkungen hineinreklamiert zu werden? Wird das Schicksal auch nur einer einzigen Frau dadurch verbessert werden oder ihr möglicherweise mangelndes Selbstbewußtsein erhöht werden?

    Keine Frau in Ö wird sich deshalb besser fühlen, weil ihre "Vertreterinnen" nun in ihrem Namen "erkämpft" haben, daß nun auch die TÖCHTER Ös erwähnt werden. Aber viel Steuergeld ist wieder einmal beim Fenster hinausgeworfen worden.

    Danke, Heide Schmidt, Claudia Schmied, Johanna Dohnal (Gott hab' sie selig!), Maria Rauch- Kallat usw für den Bärendienst!

    • durga
      16. Juli 2011 10:59

      Liebe Undine,

      ich streite mit! Unsere Sprache, unsere Texte, ja wir Frauen selbst werden ja zur Lachnummer degradiert. Wir sollten ein Schreiben an Parteiobleute, Nationalratspräsidenten und andere Entscheidungsträger richten und fordern dieser sprachlichen Diskriminierung von Frauen ein Ende zu machen.

      Weg mit der die Sprache verhunzenden Umschreibung von Texten, weg mit Binnen-i's, die ein Vorlesen von Texten bereits völlig unmöglich machen, weg mit den lächerlichen, bei Titeln hochgestellten weiblichen Endungen!

    • AGLT (kein Partner)
      16. Juli 2011 19:43

      Sie beide sprechen mir aus der Seeeeeeleeeee!!!

      Boykott des Trottel-Binnen-I!
      Boykott des Genderwahns und -terrors!!!

      Es wird Zeit, dass die schweigende Mehrheit gegen die laute Minderheit aufbegehrt!

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      16. Juli 2011 19:55

      Handkuss, gnädige Frau!

    • Brigitte Imb
      17. Juli 2011 12:50

      Der Bundeskasperl und der Bundeskommunist haben sich beim gestrigen Begräbnis nicht wohl gefühlt, es ist ihnen buchstäblich die "Lade" runtergehangen- v.a. als die Kaiserhymne intoniert wurde.

      VOLKSBEGEHREN gegen Gender und Hymnenverhunzung JETZT!!!

      Wer kann das? Mithilfe sage ich zu.

  17. Torres (kein Partner)
    16. Juli 2011 08:20

    Krawagna-Pfeifer zeigt hier einmal ganz deutlich, wie ahnungslos, ungebildet, arrogant und überheblich sie ist. Und das gleich zu Beginn: "Und sie bewegt sich doch!", soll vor rund 500 Jahren ein berühmter Mann trotzig gerufen haben". Diese Worte sagte bekanntlich Galileo Galilei nach seinem Prozess im Jahre 1633, also vor genau 378 Jahren; wenn einem schon die Allgemeinbildung fehlt zu wissen, wann Galilei gelebt hat, kann man das ja ganz einfach und schnell im Internet (oder in einem traditionellen Lexikon) nachschauen. Aber dafür ist sich KKP wohl zu schade (oder aber hegt keinerlei Zweifel an ihrem "umfassenden" Wissen), sie macht sich lieber mit Falschangaben lächerlich. Weiters unterstellt sie offenbar der bekannten und anerkannten Dichterin und Schriftstellerin Paula von Preradovic (die ja bei weitem nicht nur den Text der Bundeshymne verfasst hat), dass sie nicht weiß, dass es auch große Österreicherinnen gegeben hat. Dass "große Söhne" symbolisch für alle Österreicher und Österreicherinnen stehen könnte, kommt ihr wohl nicht in den Sinn, ebensowenig wie die von Unterberger immer wieder richtigerweise angeführte Tatsache, dass das grammatikalische Geschlecht nicht unbedingt etwas mit dem natürlichen Geschlecht zu tun hat - bestes Beispiel: "das" Mädchen), Sprachgefühl ist ja offenbar nicht so das Ihre, für dichterische Freiheit hat sie wohl noch weniger Verständnis; daher findet sie "Töchtersöhne" offenbar durchaus schön (dass man den Beistrich beim Singen nicht hört, stört sie ja nicht, genausowenig wie man ja das großartige "Binnen-I" nicht hört - das ist aber eine andere Geschichte). Mit diesem Artikel hat sich Krawagna-Pfeifer jedenfalls nachhaltig als Journalistin disqualifiziert.

    • Neppomuck (kein Partner)
      16. Juli 2011 08:24

      Provokation lenkt ab.

      In der bildenden Kunst von der mäßigen Beherrschung des Handwerks („nitschen“ statt malen), in der Dramaturgie von dem Umstand, dass Theater eine moralische Anstalt sein soll (Fr. Streeruwitz als sprechende Vagina – E. Jelinek), in Glaubensdingen wird Christus als bekiffter Surfer dargestellt und in der Politik müssen halt „Katzenideen“ („Kater…“ wäre nicht genderkonform) über das Elend der Verantwortlichen, mit den Herausforderungen der Zeit nicht fertig zu werden, hinwegtäuschen.

      Man kann nur hoffen, dass die angemessene Rechnung demokratisch nachgereicht wird.

  18. Neppomuck (kein Partner)
    16. Juli 2011 07:30

    Die Hühner der Witwe Bolte sollten den weiblichen Gender-freaks ein warnendes Beispiel gewesen sein, aber welche von den politisierenden Flintenweibern hat schon Wilhelm Busch gelesen und auch verstanden?

    (Jedes legt noch schnell ein Ei
    und dann kommt ...)

  19. W.F.Köhler
    16. Juli 2011 03:14

    Das Verhalten der ÖVP nennt man Philibustern und ist eine alte, zielführende Methode in parlamentarischen Umgang. Warum das so verwerflich seine soll? offenbar ist das nicht Bestandteil des kommunistisch durchdrungenen Parlamentes.

  20. xRatio (kein Partner)
    16. Juli 2011 03:02

    Spitzenklasse zum Thema, weil tiefer angelegt als bei Unterberger:

    Bundeshymne – EUdSSR – Islamisierung
    14. Juli 2011 von derpatriot

    http://sosheimat.wordpress.com/2011/07/14/brief-bundeshymne-eudssr-islamisierung/#comments

    Dort auch ein Superkommentar von "killerbee" zum Verbrechen der Islamisierung.

  21. xRatio (kein Partner)
    16. Juli 2011 02:16

    @Johann Scheiber 15. Juli 2011 22:00

    Der bei den Kampfemanzen zu Tage tretende hemmungslose Geltungs-und Machtdrang kombiniert mit Inkompetenz stellt, was man bei Männern in dieser Hinsicht erlebt, weit in den Schatten.

    ---
    Kurz, knapp und richtig auf den Punkt gebracht.

    Bester Kommentar bisher! :-) :-)

    Seit Farthman kennt man das auch als Tittensozialismus.

  22. xRatio (kein Partner)
    16. Juli 2011 01:47

    http://sosheimat.wordpress.com/2011/07/15/bundeshymne-nadine-beiler-singt-unter-politischen-druck/

    Statt gegen die seit Jahren grassierenden weibersexistischen Gesetzes- und Verfassungsänderungen zu intervenieren und zu protestieren wacht der Wählerpöbel jetzt wenigstens beim Hymen* auf.

    Naja, immerhin. Vielleicht kapiert allmählich das letzte Stimmvieh, wohin die Reise mit den Weibern in der Politik geht.

    Gescheite Weiber, die es auch gibt, die aber leider nur eine verschwindende, mikroskopisch kleine Minderheit bilden und politisch nirgendwo ans Ruder kommen, ausdrücklich ausgenommen.

    --

    *"Hymen" ist kein Schreibfehler.
    HymNen sind mir als Kollektivorgie ziemlich egal.

  23. Dr. Otto Ludwig Ortner
    15. Juli 2011 22:51

    Die Frauenfrage ist eine sehr wesentliche Frage, denn sie berührt nicht nur die kulturelle, ökonomische und politische Entwicklung der Gesellschaft, sondern - und das vor allem - biologische Entwicklung der Gesellschaft, die derzeit im Argen liegt. Eine meiner frühesten Erinnerungen ist der Kriegsausbruch vom 4. 9. 1939, als meine Schwester wegen des Schocks unserer Mutter zu früh zur Welt kam. Alle Frauen in meinem Umkreis wußten sogleich, daß uns das größtmögliche Unheil getroffen hatte, während die Männer vom großgermanischen Reich träumten. Seither höre ich mehr auf Frauen als auf Männer, denn sie haben mehr Verstand. Meine zwei Dramen "Ismene" und "Libussa's Hochzeit" (in "Sonnenaufgang über Österreich") handeln von priesterlichen Frauen. Am Tag vor der Beerdingung Otto von Habsburgs sei auch Kaiserin Elisabeth gedacht, die ein hohepriesterliches Werk vollbrachte, nämlich die dauerhafte Versöhnung der vorher bitter verfeindeten Völker Österreichs und Ungarns. Gestern besuchte ich das Nonnberger Kloster in Salzburg, gegründet 712 AD. vom Hl. Rupert für seine Nichte Erentrudis. Die Äbtissin dieses Klosters genoß im Hl.röm. Reich den Rang einer Reichsfürstin und stand dem Fürsterzbischof von Salzburg im Rang gleich. Sie sollte der Papst vor jeder Entscheidung konsultieren, wie Wotan die Erda. Dann hätte er Hitler nicht unterstützt. Meine schrifltiche Arbeit in den theologischen Kursen der Erzdiözese Wien schrieb ich zum Thema "Das Priestertum der Frau". Meine Antwort war: Ja, wenn die Fraueordination das Große Schisma (zwischen Orthodoxen und Katholiken) beendet.
    Und nun zur Bundeshymne: Wie ich veröffentlichte, ist die Veränderung der Dichtung der Paula von Preradovic die Verfälschung eines Kunstwerks, als wenn man einem Gemälde im Kunsthistorischen Museums eine neue Nase malte. Vor allem aber ist ein solches Vorgehen ein Armutszeugnis für die Frauen, die eine in die Jahre gekommenen Text verhunzen, statt einen neuen Text zu dichten. Der krönende Abschluß der Nachkriegszeit soll ein neues Preisauschreiben für einen neuen Hymnentext sein. Der beste ist zu wählen - gendergerecht - also ohne Rücksicht auf das Geschlecht des Autors.

  24. Alexander Renneberg
    15. Juli 2011 19:46

    http://wien.orf.at/stories/526931/

    das dämliche grinsen für von mrk spricht bände.

    ob sie wohl an die schutzmasken denkt sie wir noch immer eingelagert haben....?

    • Johann Scheiber
      15. Juli 2011 22:00

      Die hat immer so dämlich gegrinst, weil sie eine proletoide Kampfemanze ist, die wohl kaum vor etwas zurückscheut um sich nach oben zu kratzen. Dass sie in einem Waffenhändler ihr alter ego gefunden hat spricht alleine schon Bände. Der Schaden, den sie im Laufe ihrer "Karriere" für die ÖVP angerichtet hat ist immens. Diese Aktion ist nun der "krönende Abschluss" und dem Spindi fällt dazu nichts ein. Und wenn ihm was dazu einfiele, traute er sich nicht es laut zu äussern.
      Die Frauen in der Politik haben sich im Großen und Ganzen derartig disqualifiziert und lächerlich gemacht, dass die FP schon alleine daraus einen Vorteil ziehen wird, relativ wenige Spitzenpositionen mit dem nun erwiesenermaßen schwachen Geschlecht besetzt zu haben.
      Der bei den Kampfemanzen zu Tage tretende hemmungslose Geltungs-und Machtdrang kombiniert mit Inkompetenz stellt, was man bei Männern in dieser Hinsicht erlebt, weit in den Schatten.

    • Brigitte Imb
      16. Juli 2011 02:59

      In diesem Fall darf man ruhig auch W. Schüssel eine gewisse Schuld umhängen, denn auch er hat offiziell zu RK und ihren emanzipatorischen Allüren gestanden.

      Entschuldigung, aber die ist einfach ein Tram.el.

  25. RR Prof. Reinhard Horner
    15. Juli 2011 19:34

    reinhard.horner@chello.at

    Pubertäre Politik

    (Töchter: nur ein Wort oder ein mit Werten verbundener Begriff?)

    Diese Änderung brauchen wir so dringend wie einen Kropf. Den werden wir also bekommen. An sich ist das wurscht, sprachlich überflüssig und keiner Aufregung wert.

    Staatssymbole haben stets mit besonderen Momenten der nationalen Entwicklung zu tun, insbesondere mit Wendepunkten. Wie eben auch in Österreich etwas verzögert 1945. In der Regel entfalten die Symbole starke Kontinuität.

    Nicht nur, aber speziell in Österreich haben manche Leute ihre Schwierigkeiten mit der unverkürzten und unverbogenen Wahrnehmung der Fakten der Geschichte, aus der wir in unserer Gegenwart zukunftsweisendes Fortschreiten unternehmen. Manche Leute möchten dementsprechend auch die Staatssymbole zeitgeistigen Wandlungen unterziehen.

    Nun wird ins Treffen geführt, etwas Wichtiges für die Frauen zu tun und, wie auch beteuert wird, nichts gegen die Männer zu beabsichtigen. Es liegt jedoch der zweifache Verdacht nahe, es handle sich lediglich um eine Alibiaktion gegenüber den anstehenden wesentlichen und wichtigen Problemen oder um eine Verdeckung anderweitiger Absichten.

    Frau Rauch-Kallat wird aktuell ein großer Erfolg zugeschrieben. Die seinerzeitige Initiative von Frau Heide Schmidt soll wohl der Vergessenheit anheimfallen. Nicht in Vergessenheit geraten dürfte, wie die Bildungs-, Kunst- und Kulturministerin Claudia Schmied in der gut bezahlten Rockversion für die großen Töchter die Zeile „Volk, begnadet für das Schöne“ verschwinden ließ.

    Bei Frau Rauch-Kallat mit ihren Helferinnen und den ungewollten Helfern aus dem ÖVP-Klub fällt nicht nur das beiderseitige pubertäre Verhalten auf. Von diesen Figuren wurde ein Beispiel geliefert, wie sich Politik hinterhältig öffentlichkeitswirksam betreiben lässt.

    Bei Frau Rauch-Kallat darf obendrein nicht überschwiegen werden, dass sie via ORF verkündet hat, sie wolle die Männer nur „zu subalternen Diensten“ haben. Abgesehen davon, dass sie es hierbei verabsäumt hat, sich bei demjenigen ihrer Männer zu bedanken, der ihre politische Karriere in die Wege geleitet hat, hat sie mit ihrer Äußerung eine Haltung öffentlich gemacht, aus der erheblich andere als nur positive Absichten verfolgt werden können. Das Vorbild, das Frau Rauch-Kallat liefert, ist keinesfalls das einer nachahmungswürdig erfolgreichen Strahlefrau. Ganz im Gegenteil, es überwiegt das Erbarmungswürdige.

    In Zukunft werden wir es vermutlich noch mit weiteren Angriffen auf Worte und mit ihnen verbundene Werte in unserer Bundeshymne zu tun bekommen. Achten wir darauf, dass die dritte, die wertvollste Strophe unserer Bundeshymne nicht verhunzt wird, sondern verbreitet in Gebrauch kommt.

    Im Übrigen hat uns Deutschland mit der dritten Strophe vom „Lied der Deutschen“ als Staatshymne diesbezüglich ein gutes Beispiel gegeben: „Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland! Danach lasst uns alle streben, brüderlich mit Herz und Hand! Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Glückes Unterpfand! Blüh im Glanze dieses Glückes! Blühe deutsches Vaterland!“. „Vaterland“ und „brüderlich“, was die großen, auch die kleinen Mütter und Schwestern keineswegs aus-, sondern sprachlich einschließt.

    Machen wir uns keine Illusionen: Der schwelende und immer wieder aus besonderen Interessen, bisweilen vielleicht auch aus Langeweile entfachte Geschlechterkampf hat noch einen langen Weg zu einer vernünftigen Austragung zurückzulegen. Für diese notwendige Versachlichung und Verredlichung (!) sollten wir jede mögliche Gelegenheit ergreifen.

    • Markus Theiner
      15. Juli 2011 19:42

      Alles was nicht ausdrücklich erwähnt wird ist ein Indiz zur Unterdrückung. Das Weltbild unserer Linken ist leider seit Anbeginn der Zeit etwas paranoid. Wobei "Anbeginn der Zeit" bei denen das Ende des BürgerInnenkrieges sein dürfte.
      Deswegen ist ja NationalsozialistIn, wer Wörter wie "Heimat" ohne ausdrücklich Disclaimer verwendet. Linker zu sein gilt dabei selbstverständlich als Disclaimer.

  26. Nieder mit der Dummheit
    15. Juli 2011 15:06

    Rauch-Kalat hat während ihrer Ministertätigkeit nicht gerade berauschende Ergebnisse geliefert. Mit ihrem Abschiedsgeschenk hat sie aber ihrer Partei noch ordentlich geschadet. Absicht? Sie hatte viele Jahre Zeit dieses heikle Thema besser zu lösen. Die beabsichtigte halbherzige Änderung ist keine Lösung die in die Zukunft weist oder gar in die Gegenwart passt!
    Warum startet nicht die BReg einen neuen Wettbewerb zu einem zeitgemäßen Text? Wenn der alte Text wirklich veraltert ist, so sollte man ihn zur Gänze anpassen. Unsere Künstler werden das schon hinkriegen. Ein Parlament ist da wirklich ungeeignet.
    Mir aus nicht bekannt, ob es jemals und irgendwo ein Gedicht gegeben hat, das durch parlamentarische Beratung und Beschlussfassung zustande gekommen ist.
    Der Politik fehlt es an Mut zu klaren, modernen und vorausdenkenden Entscheidungen. Aber das weis eh ein jeder...

  27. Patriot
    15. Juli 2011 14:46

    Die schon von mehreren Postern angeführte Umfrage im Detail:

    http://kurier.at/nachrichten/3922838.php

    dafür : dagegen

    Gesamtbevölkerung: 19:70
    SPÖ: 21:53
    ÖVP: 16:78
    FPÖ: 8:86
    Grüne: 47:42

    Gerade mal bei den Grünen gibt es eine knappe Mehrheit für diesen linkslinken Wahnsinn. Die Umfrage unter den Grün-Wählern bestätigt auch wieder mal die Vermutung, daß die Medien (nicht nur die üblichen Verdächtigen, auch Presse, Kurier und Bundesländerzeitungen) noch viel weiter links stehen als die Wählerschaft der Grünen.

    Jeder sollte sich überlegen was er wählt, und welche er Medien er konsumiert, bzw noch dafür bezahlt (Anm: Gratisblattln wie "Österreich" finanzieren sich über Werbung, wer den Schmutz in die Hand nimmt, unterstützt ebenfalls Fellner und seine linkslinke Agenda).

    • Brigitte Imb
      15. Juli 2011 15:34

      Ich bin überzeugt davon, dass Spindelegger die Folgen nicht bewußt sind, aber er wird spätestens 2013 davon erfahren.

    • Cotopaxi
      15. Juli 2011 15:55

      Die Zukunftshoffnung Kurz steht schon in den Startlöchern hahahahahaha

    • Patriot
      15. Juli 2011 17:06

      Dazu passend, und ein weiterer Beweis, mit welcher Kraft gegen das Volk gearbeitet wird. Raiffeisen-Chef Christian Konrad:

      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/678136/SPOe-und-OeVP-ohne-Mehrheit-Horrorszenario

      Konrad: Wenn die veröffentlichten Umfragen stimmen, wird man an der FPÖ womöglich nicht mehr vorbeikommen, weil SPÖ und ÖVP zusammen nicht einmal mehr eine Mehrheit haben. Das ist ein Horrorszenario, das ich mir nicht wünsche. Daher versuche ich alles zu tun, dass das nicht eintritt.

    • Rosi
      15. Juli 2011 21:16

      Der Kurier ist sehr Links - merkt man, wenn man ihn ganz selten liest, wie er immer extremer 'abgleitet'.

  28. Pumuckl
    15. Juli 2011 14:38

    Dr. Unterberger setzt sich in disem Tagebucheintag kurz und treffend mit diesem sprachlichen Monster auseinander, zu dem unsere Hymne von unseren Repräsentanten gemacht werden soll.
    Frau Rauch-Kallat war ja Lehrerin, bevor sie durch Erhard Busek zu Parlamentarierehren aufstieg. Wie hätte sie wohl im Aufsatz eines Pflichtschülers die abstruse Wortschöpfung "Töchtersöhne" benotet??
    Daß unsere Repräsentanten in den diversen Parlamenten nicht dem Bürger loyal sind, der sie in lukrative Einkommensregionen gewählt hat, sondern eher latenten Pupenspielern, an deren Schnüren sie hängen, ist bekannt.

    Frau Rauch Kallats Berufsethos als Lehrerin, müßte sie eigentlich dem Ziel verpflichten, zu einem hohen sprachlichen Niveau der Bürger beizutragen. Vom Bürger ist ihr für diese Fehlleistung ein "nicht genügend" sicher!!
    Der Bürger muß allerdings diesen Schmarren nicht mitsingen!!

  29. Doppeladler
    15. Juli 2011 14:01

    Mir ist dieses Gezänke um die Genderisierung des Freimaurerliedes absolut gleichgültig, denn es gibt nur eine Hymne! Und diese wird mit Gott intoniert!

  30. A.K.
    15. Juli 2011 13:08

    Frau Rauch-Kallat wollte in ihrer Abschiedsrede den Text der Hymne durch Einfügen (großer) „Töchter“ „gendern“. „Political Correct“ glaubt sie damit im Trend der Zeit zu liegen. Dabei hätte sie für Töchter wirklich etwas leisten können:
    Der Schwangerschaftsabbruch ist in Österreich seit 1975 straffrei, wenn er - nach ärztlicher Beratung - in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft erfolgt. Dieses Gesetz ist 1974 nur mit den Stimmen der SPÖ beschlossen worden. Widerstand dagegen kam von ÖVP und FPÖ sowie von der Katholischen Kirche. Dem Beschluß war eine Unterschriftenaktion gegen die SPÖ-Pläne mit 800.000 Unterzeichnern vorausgegangen. Das 1975 durchgeführte Volksbegehren erhielt knapp 900.000 Unterschriften. Dem richtigen(!) langjährigen Widerstand der ÖVP gegen die Fristenlösung würde ein Ehrenmal gebühren.
    2006 ist es aber dazu gekommen, daß Maria Rauch-Kallat die Fristenlösung gegen Ewald Stadler verteidigte! Damals schon hätten verantwortungsbewußte ÖVP-Kreise für ihren sofortigen Abschied als Frauenministerin sorgen müssen. Statt „Political Correctness“ hätte Rauch-Kallat wenigstens so viel Hausverstand haben sollen zu bedenken, daß unter den Abgetriebenen rund 50% „Töchter“ zu finden sind. Wir brauchen in der Politik dringend Frauen mit ihren spezifischen Fähigkeiten, Gewissen, und Hausverstand, - aber kein Quotenfrauen und politisch korrekte Emanzen.

  31. GOP
    15. Juli 2011 12:40

    Dieser Genderwahnsinn macht mich richtig übel. Was soll dieser ganze Quatsch? Rein biologisch betrachtet, gibt es eben Unterschiede zwischen Mann und Frau, daher ist eine völlige Gleichstellung völlig unmöglich und auch sinnlos. Z.B. kann ich mir durchaus vorstellen, dass sich eine Frau an einem Mann "ausweint", umgekehrt sieht dies etwas komisch aus. Vielleicht müssen die Männer bald für ihre Gleiberechtigung kämpfen?
    Wie wäre es eigentlich, wenn der neue Hymnentext erst dann in Kraft triit, wenn auch das unterschiedliche Pensionsantrittsalter zwischen Frauen und Männer aufgehoben wird?
    Wie ich heute lese, will "Gräfin" Rauch-Kallet erst nach dem durchpeitschen Ihrer Hymneninitiative das Parlament verlassen. Spindelegger sollte sie aber gleich nach Hause schicken, da kann sie sich dann ganz den Waffengeschäften Ihres Mannes - wenn er nicht gerade einsitzt - widmen.

  32. libertus
    15. Juli 2011 12:30

    Auch für die Einführung der alten Kaiserhymne anstatt dieser nunmehr verunstalteten Bundeshymne würde vermutlich eine Mehrheit in der Bevölkerung stimmen.

    Und sollte man es Ernst meinen mit der Aussöhnung, dann wäre eine Abschaffung des Verbotes (wir haben schon genug davon!) einen Adelstitel zu führen nur konsequent, denn "was Du ererbt von Deinen Vätern............" - oje, das darf man jetzt auch nicht mehr zitieren!

    Der gute, alte Geheimrat rotiert bereits in seinem Grab!

    • M.S.
      15. Juli 2011 12:48

      Ja in ganz Österreich müsste schon die Erde beben von den vielen großen Söhnen und Töchtern, die in ihren Gräbern rotieren. Allen voran der säulenheilige Sonnenkönig, ob der Mann/Frauschaft, die nach ihm in seiner Partei das Sagen hat.

    • contra
      15. Juli 2011 13:03

      Die chinesische Kulturrevolution war ein Klax gegen das, was da jetzt mit unseren entfesselten LinkInnen auf uns zukommt!

  33. Brigitte Imb
    15. Juli 2011 12:11

    So sieht also die Mehrheit aus...

    Andreas Unterberger (169)

    Katharina Krawagna-Pfeifer (28)

    Keinem von beiden (4)

    Abgegebene Stimmen: 201

    Ich kann diese Emanzen nicht mehr hören, lesen sehen!!!! Brrrrrrrrrr

  34. Observer
    15. Juli 2011 11:47

    Sommerloch, Sauregurkenzeit, Operettenstaat, Bananenrepublik ...
    Mir stellen sich spontan folgende Fragen:
    Wie werden die Wünsche der nun tolerierten Homosexuellen und hofierten Migranten im neuen Hymnentext berücksichtigt?
    Und wie verhält es sich mit den in der 3. Strophe genannten Brüderchören?
    Hatte vielleicht Alfons Haider mit seiner Aussage über Österreich doch recht?
    Ist Rauch-Kallat nun eine Linke geworden?
    Muss die Heilige Schrift der Christen nun auch umgeschrieben werden?

    Es zeigt von keiner verantwortungsvollen und staatsmännischen Einstellung, wenn sich unsere Politiker anstatt der Lösung von wirklich aktuellen und dringenden Problemen mit solchen Lappalien beschäftigen. Michael Spindelegger verliert damit die ihm entgegengebrachten Vorschusslorbeeren.

  35. libertus
    15. Juli 2011 11:30

    "Wehe, wenn sie losgelassen" - paßt am besten zu Frau KKPs verbissenem Kommentar.

    Diese sinnlose Änderung an unserer Bundeshymne wird zweifelsohne einen ganzen Rattenschwanz an weiteren skurrilen Eingriffen nach sich ziehen - und bei diesem Dominoeffekt wird kein Stein auf dem anderen bleiben.

    Rot-Grün hat endgültig die Themenführerschaft übernommen und die ÖVP hechelt brav hinterher, nachdem sie zur Kenntnis nimmt, daß sich auch der überwiegende Teil der Bevölkerung nicht mehr wirklich wehrt.

    Zu dieser ÖVP fällt mir nurmehr ein: "Schnaps das war ihr letztes Wort, dann trugen sie die Englein fort."
    Diese Partei gestaltet mit, jedoch nurmehr an linken Schnapsideen!

    • Erich Bauer
      15. Juli 2011 12:14

      "...Rot-Grün hat endgültig die Themenführerschaft übernommen..."

      DIE sind nicht Rot, DIE sind nicht Grün, auch nicht Schwarz oder Blau und auch nicht Orange... DIE sind allesamt GRAU! Ein GRAUER Parteienstaat mit GRAUEN Parteisoldaten! Einfach GRAUslich! Wechseln wir die Straßenseite, wenn uns so eine GRAUE Figur begegnet. Verschränken wir die Hand hinterm Rücken, bevor so ein Abgesandter der "repräsentativen" Minderheit uns mit seinen "jovialen" Erguß befleckt. Drehen wir DENEN den Rücken zu, wenn sie uns bei Wahlreden beschleimen wollen... Mobben wir DIE. Überschütten wir DIE mit Verachtung, Hohn und Spott! Erheben wir uns wenn so ein GRAUER oder eine GRÄUIN das Restaurant betritt... eilen zum Zahlkellner und lassen das Essen stehen!

      So! Jetzt ist mir leichter...

  36. durga
    15. Juli 2011 11:13

    Da Frau Rauch-Kallat sicherlich eine fromme, dabei aber eine pc Frau ist, wird sie daher dementsprechend ihr tägliches "Elter Unser" beten.

  37. eudaimon
    15. Juli 2011 11:04

    Zweifelsohne ist das "Hymnen-Problem"ein Blondinenthema,das aber die drei Damen
    als den Durchbruch in ihrer politischen Karriere hochstilisieren und mit einem brachialen
    lyrischen Anfall beispielloser Talentlosigkeit unser Land Österreich der Lächerlichkeit
    preigeben!Nicht genug ,dass die ehemals glücklose Sonderschulleherin ihre Partei
    derart desavoiert,hat sie doch schon immer aufs falsche Pferd gesetzt -die angeheiratete Gräfin und ihre Masken-schon vergessen;damals wars die Schweinegrippe -heute ist`´die Hymne`´,die herhalten muss für eine gekränkte
    Politmamselle aus dem Burgenland!!
    Uns Steuerzahlern bleibt wirklich nichts erspart -einmal werden wir von den grünen
    Xenophilen ausgenommen und für dumm verkauft,dann von den roten Stammlern
    angelogen,ausgenommen und ewigschuldig am Unglück dieser Welt erklärt und
    jetzt treten auch die schwarzen Narzisten in jedes auch noch so kleines Fett-
    näpfchen mit aller Wucht -otempora,o mores !

    • Alfred E. Neumann
      15. Juli 2011 12:07

      Ursprünglich stammt sie aus Favoriten!

    • Cotopaxi
      15. Juli 2011 15:59

      ...und war Lehrerin, oder?

      Gott beschütze diese Land vor Lehrerinnen und Zahnarzthelferinnen in der Politik!

  38. Johann Scheiber
    15. Juli 2011 11:01

    Die Schändung eines Gedichtes - gegen den Willen der Österreicher - wird dem unierten bolschewistischen Weibersozialismus nicht gut tun.
    Hochmut kommt vor dem Fall, oder: Alle Dinge gehen schwanger mit ihrem Gegenteil. Ich freue mich!

  39. inside
    15. Juli 2011 10:55

    Katzenklo.... dodl dum dei ....

  40. socrates
    15. Juli 2011 10:53

    Gott erhalte und beschütze
    unser schönes Österreich........

    • socrates
      15. Juli 2011 10:57

      KKP übt sich in verbotener Altersdiskriminierung. Heinisch Hosek ist am linken Auge blind. Die Gesetze gelten für Sozinnen nicht. Typisch sotialdemokratisch!

  41. alfons adam
    15. Juli 2011 10:51

    Es wäre so leicht gewesen, den Antrag von Rauch-Kallat ins Lächerliche zu ziehen und ihn vielleicht dadurch zu Fall zu bringen. Wenn man den neuen Text spricht, kann eine Pause eingelegt werden, was zwar auch nicht schön ist, aber immerhin.
    Aber besingen wird man nur die "Töchtersöhne", und das führt zu einer unglaublichen Diskriminierung. Wo bleiben denn die "Sohnestöchter" und die "Töchterntöchter"? Und was ist mit den "Sohnessöhnen", die gibt es doch auch?
    Und die Moral von der Geschicht: Es gibt nicht nur immer mehr Anzeichen von Chaos und Anarchie, auch die Vertrottelung der Gesellschaft schreitet voran.

  42. Cotopaxi
    15. Juli 2011 10:49

    Wenn die Schwarze Chaos-Truppe aus ihrem Schockzustand erwacht und ein bisschen vif ist, kann sie die leidliche Bundeshymnendebatte mit der längst überfälligen Beseitigung der Diskriminierung im Pensionsrecht der Männer verquicken.
    Es ist eine gut bemäntelte Unwahrheit, wenn immer behautet wird, das unterschiedliche Pensionsantrittsalter für Mann und Frau ist verfassungsmäßig einzementiert und da kann man nichts machen.
    Kaum einer kennt diese Bestimmung wirklich und wer sie liest wird erkennen, dass der einfache Gesetzgeber jederzeit diese Ungleichbehandlung beseitigen könnte.
    Diese Verfassungsbestimmung sagt nichts anderes, dass es nicht verfassungswidrig ist, falls bis zu einem bestimmten Jahr ein unterschiedliches Pensionsantrittsalter für Mann und Frau bestehen sollte. Diese Bestimmung schreibt somit das unterschiedliche Pensionsantrittsalter nicht fest.

  43. Rosi
    15. Juli 2011 10:28

    Ich wüßte schon ein Thema, wo sich die Kampf-Feministinnen Lorbeeren verdienen könnten. Sie sollen sich den Koran hernehmen, und dann systematisch für die Gleichstellung der islamischen Frau hier in Österreich kämpfen. Zumindest hier in Österreich müßte es nicht nötig sein, daß Frauen mit Kopftüchern als öffentliches Zeichen ihrer Unterwerfung unter Männer herumlaufen.
    Das wäre - zum Unterschied von der sinnlosen Debatte um den Bundeshymnentext - einmal eine sinnvolle und notwendige Aktion.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  44. M.S.
    15. Juli 2011 10:25

    Endlich ist der ÖVP ein richtiges Husarenstück gelungen. Diese wichtige Maßnahme, auf die die Bevölkerung schon so lange wartet, wurde durch eine mutige Initiative zweier ÖVP-Funtionär/Innen und ein Machtwort des Parteivorsitzenden bravourös ermöglicht.
    Die ziemlich unwichtigen Angelegenheiten wie Pensionssicherung, Verwaltungsreform, Sanierung des Gesundheitswesen, Abbau der lächerlich geringen Staatsschulden u.s.w. u.s.w., können ruhig noch warten.
    Da keimt Hoffnung auf, dass sich die ÖVP bis zur nächsten Wahl wieder erfängt und wieder einen Wahlsieg, der sich gewaschen hat, einfährt.

    • Alexander Renneberg
      15. Juli 2011 10:35

      mit spindi im genick sicher. ganz sicher!
      read my lips

    • Helmut Graser
      15. Juli 2011 10:35

      @M.S.

      Ich finde die bisherige Bilanz dieser Regierung auch hervorragend. Von ihrem mehr als 90-Punkte-Programm sind zwei der größten Baustellen, die Österreich in den letzten Jahrzehnten unerträglich gelähmt haben, endlich erledigt:

      - Ortstafeln in Kärnten
      - Bundeshymne

      Hurra! Wir müssen das positiv sehen. Damit bleiben nur noch diese 88 unwichtigen Punkte wie Verwaltungsreform, Pensionsreform, usw.

      Für Vollblutpolitiker ein Spaziergang bis zur nächsten Wahl ...

    • Alfred E. Neumann
      15. Juli 2011 11:00

      Wieso so pessimistisch? Ein erster Schritt in die richtige Richtung zur Lösung der wirklichen Probleme wurde (zumindest) in Wien ja bereits getan. Wir haben jetzt einen Fahrradbeauftragten, hurra!

    • Anton Volpini
      15. Juli 2011 11:11

      M.S. und Helmut

      Ich finde auch, daß diesmal Fr. KKP Recht hat und die Rauch-Kallat eine HeldInne ist, aber das darf man heute hier nicht laut sagen. Der Blog-Mainstream würde uns in der Luft zerreißen!

      Mit diesem symbolische Akt der Hymnengenderisierung ist endlich das zig jahrtausend alte Emanzipationsprogramm (ex manus capere) der Frauen abgeschlossen, und nun können wir uns wieder....... :-)

    • Helmut Graser
      15. Juli 2011 11:27

      @Alfred E. Neumann

      Oh, den habe ich sträflicherweise schon vergessen. Macht der "Fahrradbeauftrage" dann die Verwaltungsreform?

      @Anton

      Hoffentlich lesen Renneberg und der Wertkonservativer hier nicht mit. Renneberg würde uns ob unseres Optimismus in der Luft zerreisen und der Wertkonservative würde uns loben! :-)

    • durga
      15. Juli 2011 11:38

      wir sollten uns für unsere hervorragenden VordenkerInnen eine Auszeichnung einfallen lassen: z.B. für die wöchentliche Bestleistung "die grüne Marille"; für die des Monats "die Stinkmorchel". Diese Ausgezeichneten konkurrieren dann bei der Wahl zum Ungeziefer des Jahres.

    • Alfred E. Neumann
      15. Juli 2011 12:38

      @ Helmut Graser
      Der Fahrradbeauftragte kriegt ein Dienstfahrrad (City-Bike = Tandem) mit Chauffeur, damit er ausgeruht und unverschwitzt ins Rathaus kommt, 14 Ministerialratsmonatsgehälter, 4 Wochen Urlaub, 2 Wochen Krankenstand und freie Fahrt auf der Busspur.

    • Erich Bauer
      15. Juli 2011 13:25

      Alfred E. Neumann,

      Eine Rikscha. Wär das nix? Die Grüne Petrovic könnte ihre geliebten "Kampfhundilein", die sie in Rotlichtpuffs am Gürtel kennen und schätzen gelernt hat, zur Verfügung stellen. Diese lieben Tierlis hätten dann die Aufgabe den gegendertetn und gequoteten Chauffeur motivierend und leistungssteigernd nachzuhetzen...

    • Helmut Graser
      15. Juli 2011 13:52

      @Alfred E. Neumann

      Was? Das ist die ganze Verwaltungsreform! Das ist ja großartig!

      Schon wieder einer der 88 Punkte erledigt ...

    • Anton Volpini
      15. Juli 2011 14:05

      Ich bin für Stinkmorchel! ***

  45. Grantiger Alter
    15. Juli 2011 10:16

    @Undine:
    LIebe Frau Undine, Sie haben an mich eine Antwort gerichtet, die mit meinen Äußerungen nix zu tun hat; haben Sie mich mit "Riese35" verwechselt? Der bin ich nicht! Ich habe nicht für "Gott erhalte..", sondern allenfals für Wortlosigkeit plädiert.

    • Undine
      15. Juli 2011 11:24

      @Grantiger Alter

      Ach du meine Güte, diese Verwechslung ist mir tatsächlich in der Hitze des Gefechts passiert! Ich hoffe, Sie nehmen mir das nicht übel! Ja, und mit der von Ihnen empfohlenen "Wortlosigkeit" wären wir überhaupt besser dran! :-)

  46. Alexander Renneberg
    15. Juli 2011 10:10

    schön langsam glaube ich

    kkp will uns jeden freitag testen ab welchem stadium wir ausflippen oder die nerven endgültig wegwerfen.

    gleiches gilt für die regierung, vorallem aber die rückgratlose heulsuse spindelegger.

  47. Brigitte Imb
    15. Juli 2011 09:55

    Die Abstimmungsmöglichkeiten in verschiedenen Tageszeitungen
    haben eindeutig ein Votum gegen eine Änderung der Bundeshymne gezeigt, lediglich 10-11% haben für eine Änderung gestimmt.

    Es zeigt nur, wer am lautesten schreit gewinnt. Wieder einmal läßt sich die Mehrheit von einer Minderheit bezwingen und es wird uns nichts nützen uns hier die Finger wund zu schreiben. Die repräsentante Demokratie ist zu einer "Soft- Diktatur" mutiert, bzw. haben unsere Repräsentanten sie dazu gemacht. Und der gelernte Österreicher schaut dem Treiben zu.

    Bemerken die Politiker eigentlich, dass sie am Volk vorbei regieren?
    Offensichtlich nicht - und ich hoffe sehr, dass das Volk 2013 entsprechend antwortet.

    • Erich Bauer
      15. Juli 2011 10:09

      DIESER "repräsentative" Parteienstaat ist auf dem besten Wege sich als "Minderheit", neben, vorbei und zwischen dem Volk, zu entwickeln. Innerhalb dieser "repräsentativen" Minderheit sind selbst die abenteuerlichsten Beschlüsse "mehrheitsfähig"... Allerdings, der Krug geht so lange zum Brunnen bis er zerbricht!

    • Alexander Renneberg
      15. Juli 2011 10:11

      70% der österreicher sind gegen eine änderung.

      und, durchgezogen wird es trotzdem werden.

      ist ja sicher nur zu unserem besten. ahhhrrrrrgggg

    • Erich Bauer
      15. Juli 2011 10:24

      Man muß sich überlegen, wie man dieser "repräsentativen" Minderheit die LEGITIMIERUNG wirkungsvoll entziehen kann.

    • Brigitte Imb
      15. Juli 2011 12:09

      Erich B.,

      ein "dröhnendes ECHO" muß her....

    • Florin
      15. Juli 2011 15:24

      ..ein "dröhnendes ECHO" muß her....

      Das einzige was vielleicht noch hilft: den notorisch Unbelehrbaren das ECHO um die Ohren zu hauen. Alles andere ist, fürchte ich, mittlerweile sinnlos.

  48. simplicissimus
    15. Juli 2011 09:42

    wenn unsere feministisch-emanzipatorisch-lesbisch vergenderte wichtigtuer unbedingt die töchter gegen eine satte mehrheit völlig holprig hineindoktern wollen, nach dem motto "den österreichern muss ihre glückseligkeit indoktriniert werden", dann sollen sie es doch tun.

    es gibt viel wichtigere themen.

    auffallend ist es jedoch, dass dieses eigentlich lächerliche nullthema von linken wie kkp als "bewegung in der österreichischen politik" gedeutet wird. gott schütze österreich, denn dies ist die einzige bewegung, die ich erkennen kann. sonst sehe ich nur maurer, betonierer, indoktriniererInnen, inquisitorInnen und nebendran vorbei jede menge beschwichtungungshofräte.

    wann wird es endlich 2013?

  49. KR Ing. W. Maurer
    15. Juli 2011 09:38

    eine Umfrage in der Presse über die Textänderung in unserer Bundeshymne ergab, dass 80% der Leser dies als Schnapsidee bezeichneten. Damit ist eigentlich alles gesagt!

  50. Erich Bauer
    15. Juli 2011 09:34

    Der "Parteienstaat" beschließt über Wörter, Lieder und Gedichte... Stell dir vor, ein vollbesetztes Stadion, irgendwelche hymnischen Klänge ertönen... und keiner singt mit! Graue "Parteienstaatler" blicken auf kaugummikauende Spieler und Vuvuzela-Aktive Zuschauer... Mit eisiger Miene, linkisch und irgendwie hilflos, vom Volke enttäuscht, starren sie trotzig auf die Mehrheit "potentieller" Wähler - die NICHTWÄHLER! Soll man vielleicht das Wort "Nichtwähler" gendern? Soll man die sinkende Legitimierung durch Eigenermächtigung ersetzen? Vielleicht sollte man unsere Kreativität dem Heurigenlied angedeihen lassen? Und es ganz intensiv über unsere wohlwollenden Medien "spielen"? Leise, nicht sehr talentiert, beginnen die grauen "Parteistaatler" im VIP Sektor zu summen:

    "Papa, geh bitte schau oba,
    Dei Dochda, die Zenzi, hot gnua
    Wirf ma de Schlüssln do oba…“

  51. HJR
    15. Juli 2011 09:30

    Ich fordere ...
    1.. die Wiedereinführung des von Herbert Haupt (kurzzeitig) eingerichteten "Männerabteilung" in der Art eines Staatssekratariats!
    2.. die Einführung von 40% Männerquoten in den Berufen: Krankenschwester (hier ist die Berufsbezeichnung "Krankenbruder" neu zu schaffen, KindergartenhelferIn und -assistentIn, VolksschullehrerIn, sowie in allen anderen BerufInnen, in welchen die Männerquote weniger als 25% beträgt!
    3.. die Einführung von 40% Frauenquoten in den Beruf: MaurerIN, BauschlosserIn, Kran- und BaggerführerIn, sowie in allen anderen Berufen (auch SteinmetzIn, BildhauerIn, KunstschlosserIn und -MalerIn, etc.), in welchen die Frauenquote weniger als 25% beträgt!
    4.. die gesetzliche Feststellung der genetischen Ausstattung jedes Menschen als Mann bzw. Frau und die Eintragung dieses Prozentsatzes in die Personaldokumente. Darüber hinaus ist gesetzlich festzulegen, wie Männer und Frauen mit weniger als 75% der entsprechenden genetischen Ausstattung anzusprechen sind bzw. ab welchem Prozentsatz die Anrede "Mann" bzw. "Frau" gerechtfertigt ist. (Ggf. sind die Begriffe "Halbmann" bzw. "Halbfrau" neu einzuführen.)
    5.. die verfassungsmäßige Festlegung, dass mit jedem Wechsel des Amtsträgers bzw. der Amtsträgerin in einem öffentlichen Amt oder im Vorstand oder Aufsichtsrat von Kapitalgesellschaften auch ein Wechsel im Geschlecht des Amtsträgers zu erfolgen hat.
    6.. die Ersetzung allen Auftretens der Worte "Sohn" oder "Tocher", "Mutter", "Vater", "Schwester", "Bruder", "Cousin", "Cousine", "Neffe" und "Nichte" sowohl im Singular als auch im Plural durch die Kombination aus dem weiblichen UND dem männlichen Begriffspaar!
    7.. die geschlechtsäquivalente Besetzung der musikerzeugenden MenschInnen bei jeglichem Vortrag der Bundeshymne.
    8.. eine gesetzliche Sprachreform, welche männliche und weibliche Demonstrativpronomina nur noch dort gestattet, wo das zugehörige Substantiv biologisch eindeutig männlichen oder weiblichen Geschlechts ist.
    9.. für alle Fälle von Widersprüchen zwischen dem durch genetische Untersuchung (vgl. oben) festgelegten biologischen und dem "gefühlten" Geschlecht obliegt die Regelung einem neu zu schaffenden "Sexualgerichtshof" welcher in jeder Landeshauptstadt einzurichten ist und dem eine Revisionseinstanz auf Bundesebene hinzuzuzfügen ist.
    10. alle Fälle, welche im Angesicht dieser Regelungen nicht entscheidbar oder nicht schlichtbar sind, werden durch die "WEGA" geklärt.

    :-) -:} -:]

    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  52. Wertkonservativer
    15. Juli 2011 09:27

    Damit hier keine Fehlmeinung aufkommt:

    auch ich finde die überfallsartige ÖVP-Damen-Aktion für eine ganz dumme Sache!
    Sich mit Rot und Grün geheim abzustimmen, sich dann an die Spitze zu stellen und auch noch stoz darauf zu sein, das ist schon ein Schelmenstück ersten Ranges.

    Die ÖVP-Männer brauchen auch nicht stolz auf ihre Kontra-Aktion sein; Herr Spindelegger will halt - wie es seine Art ist - vermitteln und kriegt dann schlussendlich - war nicht anders zu erwarten - auch noch sein Fett ab.

    Insgesamt: eine lächerliche Sommeraktion, die - wie man sieht - im Volk überhaupt nicht goutiert wird.

    Das alles wird vorbeigehen! Die Hymne wird auch in Zukunft vorzugsweise bei Länder- und sonstigen Spielen intoniert werden, kaum wer wird mitsingen, und damit hat sich's dann!
    Jedoch:
    sie ist - nehmt alles nur in allem - mit und ohne Töchtern die von einer wahren Dichterin geschriebene Apotheose auf unser schönes Land!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • byrig
      15. Juli 2011 23:02

      am ärgerlichsten ist,dass diese gaspapperte,unsympathische mrk mit ihrer linken und unloyalen aktion dabei ist,in die annalen der parlamentsgeschichte einzugehen.

    • byrig
      15. Juli 2011 23:05

      werter w.k, habe ihnen soeben 3 sterne gegeben-mit dem erfolg,dass es statt 15 jetzt 16 2-er sterne sind!kryptisch.

  53. Undine
    15. Juli 2011 09:25

    Alleine die Tatsache, daß diese KKP-Tussi den bekannten Satz des großen Galileo Galileis mißbraucht und in einem Atemzug mit dieser peinlichen, absurden KINDERGARTENDEBATTE verwendet, ist lächerlich. Und selbst Hitler, der ohnedies mehr als genug verbrochen hat, muß in KKPs Text auch noch herhalten, geradeso, als trüge ER die Schuld an diesem ominösen Versäumnis, explizit die "Töchter" zu erwähnen.

    Meine Empfehlung an alle Verantwortlichinnen an diesem GENDERSCHMARREN: Lesen Sie aufmerksam das Büchlein "Die Schildbürger" und ziehen Sie daraus Ihre Schlüsse und Lehren!

    Diese köstlichen Geschichten sind in meinem Lesebuch für die 4. Kl. VS, erschienen 1949, zu finden ---in GOTISCHER Schrift, die heute kein Kind mehr lesen kann, für uns aber eine Selbstverständlichkeit war (heutzutage muß man offensichtlich schon froh sein, wenn sie in der 4. Kl. VS überhaupt lesen können!)

    • Torres (kein Partner)
      16. Juli 2011 08:46

      Vor allem: der bekannte Satz des großen Galileo Galilei wurde nicht "vor rund 500 Jahren" gesprochen, sondern vor genau 378 (siehe auch meinen Beitrag weiter oben). Damit zeigt KKP (nebst vielem anderen), dass sie auch äußerst ungebildet ist bzw. zu überheblich ist und es offenbar unter ihrer Würde empfindet, im Internet (oder in einem traditionellen Lexikon) nachzuschauen.

  54. Unschuldsvermutung
    15. Juli 2011 09:23

    Sich durch die politische Repräsentanz im Huschpfusch die eigene Hymne zu verhunzen, um sich bereits in der darauffolgenden Textzeile vor der ganzen Welt als "begnadet für das schöne" zu besingen, darin liegt mehr an österreichischer Tragik als man auf den ersten Blick meinen möchte. Diese Widersprüchlichkeit ist Österreich!

  55. Riese35
    15. Juli 2011 09:16

    Ich finde es gut, daß nun endlich Bewegung in die Hymnenfrage kommt. Vielleicht haben wir doch Chancen, daß nun wieder der Text - und die Melodie gleich dazu - geändert werden: Ich freue mich schon sehr darauf, wenn nach so langer Zeit endlich einmal wieder ganz offiziell das "Gott erhalte" als österreichsiche Hymne erklingt. Inoffiziell wird es ja bereits am kommenden Samstag in Wien sicher sehr eindrucksvoll erschallen.

    Und vielleicht ändert sich dann das politische System gleich mit dazu. Ich werde die Hoffnung nie aufgeben.

    • Undine
      15. Juli 2011 09:43

      @Grantiger Alter

      Solange wir nicht in der 5. Strophe, wo es heißt: "Heil Franz Josef, Heil Elisen" statt dessen singen müssen:"Heil Dir, HEINZI, heil EDITHEN", meinetwegen! :-)

  56. Grantiger Alter
    15. Juli 2011 09:02

    Ich halte mich für einen Patrioten und habe mich, zumal im Ausland, oft über "Rot-weiß-rot" gefreut; oder auch geärgert, wenn es da, wo es sein sollte, nicht zu sehen war. Unsere Hymne hat mich hingegen niemals gerührt, sie ist mir mein Leben lang gleichgültig geblieben. Ist sie nicht textlich - aus ganz anderen Gründen als den jetzt politisch erörterten - sehr veraltet, wie übrigens die meisten Nationalhymnen (besonders arg: die französische)? Jedenfalls gibt es für politischen Einsatz gewichtigere Themen. Vielleicht sollten wir uns Spanien zum Vorbild nehmen; laut Wikipedia gibt es dort wohl eine Staatshymne, aber nur als Musik, ohne jeden Text. Reicht das nicht?

    • HJR
      15. Juli 2011 09:56

      Donauwalzer ohne Text (Hatten wir übrigens schon mal, zumindest "inoffiziell"). Allerdings ist diese Musik aus (künstlerisch) einer versunkenen Zeit wohl auch nicht mehr geeignet. Mein Vorschlag wäre daher:

      Im Dezember eines jeden Jahres bestimmt die Nationalversammlung über die österreichische Bundeshymne des nächsten Kalenderjahres. Da hätten endlich mal ein paar mehr Leute innerhalb ihrer Lebensspanne Gelegenheit, dranzukommen und musikalisch ist doch ohnehin schon alles egal!

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • phaidros
      15. Juli 2011 11:39

      Oh, zum Donauwalzer gibt es sogar mehrere Texte: http://ingeb.org/Lieder/donausob.html

      Es entscheide jeder selbst, welche Fassung der orchestralen das Donauwasser reichen kann, oder ob die Textblätter nicht im Sinne der Kultur in ebenjenem versenkt werden sollten. ;-)

      BG phaidros.vie@gmail.com

  57. Alfred E. Neumann
    15. Juli 2011 08:55

    Bitte, Herr Vizekanzler Dr. Spindelegger, treten Sie doch Frau Rauch-Kallat aus der Partei! Sich mit den linksgrünen Gesinnungsterroristen ins Bett zu legen, um der eigenen Partei in den Rücken zu fallen, ist derartig letztklassig, daß eine weitere Mitgliedschaft in unserer "Gesinnungsgemeinschaft" Volkspartei unangebracht ist.

    Das wäre einmal ein Schritt in die richtige Richtung, zumal Frau Rauch-Kallat offenbar ihr Frau-Sein über die Interessen der von ihr vertretenen Partei stellt (durch die sie ja in den vergangenen Jahren nicht so schlecht verdient haben dürfte!).

    "Furt mit Schaden!" Bevor viele andere die Partei angewidert verlassen.

    • HJR
      15. Juli 2011 09:59

      Ich hätte da einen anderen Vorschlag: Der Herr Spindelegger sollte gesetzlich verpflichtet werden, bei jedem öffentlichen Auftreten und in jedem Ministerrat die neue Hymne höchstpersönlich vorzutragen! (Natürlich mit Übertragung durch den ORF)

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  58. thomas lahnsteirer
    15. Juli 2011 08:38

    Volkes Stimme:
    laut neuester Umfrage von OGM im Auftrag des Kurier lehnen 70 % der Österreicher eine Änderung der Bundeshymne ab.
    (darunter 53% der SPÖ-Anhänger, 78% der ÖVP-Anhänger, 86% der FPÖ-Anhänger und immerhin 42% der Grün-Anhänger)

    Im Ganzen sind überhaupt nur 19% der Österreicher für eine
    Änderung. Der Rest von 11% anscheinend unentschlossen

    Das bitte der unnötigen Wichtigtuerin Rauch-Kallat ins Stammbuch !

  59. Josef Maierhofer
    15. Juli 2011 08:37

    Als hätten wir keine andere Sorgen.

    Die 'Frauen', die Zeit für diesen 'Schnick-Schnack' haben, die sind fettgefressen (im Geldsinn), vollgestopft mit politischer Leere, und einfach dumm und kindisch.

    Ich würde gerne die Stimmen dieser 'Frauen' hören zu den anstehnden wirklichen Themen, wie Staatschulden, wie Verfassung, wie Föderalismus, wie Verwaltung, wie Budgetdisziplin, etc. Wenn Sie die richtigen Antworten für diese Fragen liefern, dann haben Sie einen Beitrag für Österreich geleistet, die 'Fehlleistung' mit der Bundeshymne, das reihe ich unter Unfug ein, der viel kostet und nichts bringt. Es ist dies ein Beitrag zur österreichischen 'Dodelhaftigkeit' und nicht spezifischer Ausdruck der österreichischen Frauen, die schämen sich für diese Politik.

    Frauen, die die Realität verweigern, sind genauso zu verurteilen, wie Männer, die die Realität verweigern, davon haben wir genug in Österreichs Politik, die uns innerhalb von 4 Jahrzehnten einen Schaden von 300 000 000 000,- EURO Staatsschulden, Jahreszinskosten von über 9 000 000 000,- EURO und zusätzliche Staatshaftungen, teils sogar für fremde Nationen, in der Höhe von weit über 400 000 000 000,- EURO zugefügt hat.

    Auch Sie, werte 'Emanzen', gehören zu den Schädigern Österreichs durch Blockieren des Parlaments mit sinnlosen Blödheiten zu unserer Bundeshymne, statt Lösungen für die dringend zu bewältigenden Probleme zu erarbeiten.

    • brechstange
      15. Juli 2011 09:57

      Antworten auf wichtige Fragen von den Frauen zu verlangen, wie können Sie nur?

      Es kommen ja meist nur Frauen an diese Positionen, die nichts verstehen, daher überall nicken und sich mit Lächerlichkeiten prostituieren.

    • Frusti
      15. Juli 2011 10:50

      Laut "Furche" wird Frau Rauch-Kallat nach ihrem Ausscheiden aus der Politik eine Lobbying-Agentur betreiben.

  60. Cotopaxi
    15. Juli 2011 08:33

    Ist es nicht auch diskriminierend, dass Frauen aufgrund des Pensionsrechtes 5 Jahre früher aus dem Arbeitsprozess gedrängt werden als Männer?

    Oder lässt man sich hier gerne diskriminieren?

    • HJR
      15. Juli 2011 10:03

      Verfassungsrechtlich JA! Realverfassungsmäßig NEIN!

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Erwin (kein Partner)
      17. Juli 2011 21:20

      Der Logik linker Ideologen folgend, müsste es auch schwer diskriminierend sein, dass Männer im Schnitt um 5 Jahre früher sterben als Frauen. Ich fordere daher von der Politik sofort Gegenmaßnahmen zu ergreifen (e.g. Bevorzugung von Männern bei der Gesundheitsversorgung, bis dieses himmelschreiende Unrecht beseitigt ist)

  61. Celian
    15. Juli 2011 08:30

    "Ja spinnen die?!" ist eine nicht untypische Reaktion der Österreicherinnen und Österreicher auf die Befindlichkeitsstörungen der EmanzInnen im Parlament. Die Töchter in der Bundeshymne mit dem Frauenwahlrecht zu vergleichen, kommt einer Verhöhnung des Wahlrechts gleich. Und zeigt, daß die Frauenrechtlerinnen nichts mehr finden, wogegen es sich anzukämpfen lohnt.

    Die Frauen haben alles erreicht, sogar Fußball-Weltmeisterschaften und bei der Eisenbahn fertigen meist Frauen den Zug ab oder fahren ihn gleich selber. Man fragt sich zwar wer mit den großen Töchtern gemeint sein soll, aber mit ihrem Einzug in die Bundeshymne haben die Frauen offenbar alles erreicht. Denn was jetzt noch kommt, kann nur noch unwichtiger und damit nicht lohnender sein, um für die Sache der Frauen zu kämpfen. Das Frauenministerium hat sich hiermit abgeschafft.

  62. Cotopaxi
    • Xymmachos
      15. Juli 2011 09:33

      Einspruch, Euer Ehren! Die Bank, die von der großen Bankerin Claudia Schmied (gemeinsam mit ihrem Vorstandskollegen) ruiniert wurde, war die Österreichische Kommunalkredit AG - die aber auch dem Volksbankensektor angehört.

  63. Samtpfote
    15. Juli 2011 08:25

    Das Zwischenergebnis (23 K) lässt mich an der Urteilskraft der Österreicher und zweifeln und ob deren Prioritäten den Kopf schütteln. Vielleicht ist die direkte Demokratie unserem Land doch nicht zumutbar.





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