Meine Erkrankung oder: Wie das Virus die Behörden überfordert

Autor: Hans Anonym

Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

"Waffenlager“

Autor: Rachel Gold

Ein gelungener Rutsch ins Neue Jahr ...

Autor: Werner Milota

„Crisis? What Crisis?“

Autor: Elmar Forster

Krisen-Gewinnler

Autor: Markus Szyszkowitz

Chinas Aufstieg und Europas Bankrott

Autor: Andreas Tögel

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

ORF und Rathaus: ein österreichisches Sittenbild

Ein neues Quoten-Tief beim ORF und ein Arbeitslosigkeits-Hoch in Wien. Das hängt nur scheinbar nicht zusammen. Mit diesen zwei Fakten lässt sich jedoch ein sehr anschauliches österreichisches Sittenbild zeigen.

Beginnen wir mit Wien. Während fast ganz Österreich derzeit in einer von Deutschland aus überraschend stark strahlenden Konjunktursonne badet, während die Konjunkturforscher ihre Prognosen neuerlich nach oben revidieren mussten (was bei deren Prognose-Verlässlichkeit freilich an sich nicht viel heißt), während österreichweit die Arbeitslosigkeit stark abnimmt: Genau in dieser Zeit nimmt die Arbeitslosigkeit in Wien (und Kärnten) stark zu. In der Bundeshauptstadt tut sie das gleich um starke 6,9 Prozent.

Diese Zahl ist nun keineswegs ein zufälliger Ausreißer, sondern Fortsetzung eines anhaltenden Trends. Ist doch in Wien die Arbeitslosigkeit seit langem viel, viel höher als im Rest des Landes, also nicht nur während der Aufwärtsphase eines Konjunkturzyklus, wie jetzt von den SPÖ-Propagandisten ausgestreut wird.

Die hohe Arbeitslosigkeit in Wien ist mit absoluter Sicherheit Folge der tief verwurzelten wirtschaftsfeindlichen Gesinnung der Wiener Machthaber. Signifikant war etwa ein Ausspruch des aus dem Wiener Rathaus stammenden Bundeskanzler-Darstellers, als dieser einmal – ungewöhnlicherweise – auf Leistung und Leistungsträger zu sprechen kam: Die Berufe, die ihm dazu einfielen, waren nämlich fast durchwegs Tätigkeiten im öffentlichen Dienst. Das zeigt wieder einmal, dass die Sozialisten einfach nicht begreifen können, wo wirklich Wertschöpfung entsteht, durch die einzig und allein dann auch die Beamten und vieles andere mehr finanziert werden können.

Von der wirtschaftsfeindlichen Gesinnung dieser Stadt kann auch jeder ein Lied singen, der in Wien ein Unternehmen starten oder ein Haus bauen will. Wer nicht schmiert, wird schikaniert. In den meisten anderen Bundesländern – vor allem jenen im Westen mit Oberösterreich an der Spitze – geht es hingegen viel schneller und sauberer zu.

Szenenwechsel zum ORF. Dieser erreichte im Juni mit einem Marktanteil von nur noch 33,4 Prozent seinen absoluten Tiefpunkt. Die Führungs-Mannschaft des Alexander Wrabetz hat hingegen bei Amtsantritt einen Marktanteil von wenigstens noch 40 Prozent versprochen. Was Rot und Grün und offenbar auch Orange freilich nicht abhält, Wrabetz wiederzuwählen.

Die Österreicher müssen zwar alle nur für den ORF Zwangsgebühren zahlen, aber schon zwei von drei Landsleuten schauen im Schnitt anderen Sendern zu, also ausländischen oder den langsam doch wachsenden österreichischen Privatsendern.

Viele Zeitungen haben dem in ihren Berichten darüber den vom ORF ausgestreuten Beschwichtigungshinweis hinzugefügt, dass zumindest die „Zeit im Bild“ einen höheren Marktanteil erzielt habe als im Vorjahr. Dazu muss man freilich zweierlei wissen: Erstens trauen sich die Zeitungen nicht, sich allzu kritisch mit dem ORF anzulegen, weil sie sonst dort nicht zitiert werden oder auftreten dürfen. Und zweitens lässt sich dieser relative ZiB-Erfolg ganz einfach damit erklären, dass im Vorjahr die Fußballweltmeisterschaft viele Menschen von der ZiB weggelockt hatte. Da ist es eine zwangsläufige Automatik, dass dann ein Jahr später wieder einige zur Hauptnachrichtensendung zurückkehren. Die katastrophale und elegant übergangene Wahrheit ist aber, dass auch ohne WM die Zeit im Bild nur noch eine Minderheit der Österreicher als Zuseher findet. Obwohl dort eigentlich der Anspruch des ORF auf das Gebührenprivileg kulminieren sollte.

Was ist nun aber die Querverbindung zwischen diesen beiden überaus aufschlussreichen Zahlen? Dieser zeigte sich in der einzigen „Zeit im Bild“ der Vorwoche, die ich mir in altem Pflichtbewusstsein angetan habe (der Rest blieb mir durch eine Fülle anderer Aufgaben erspart).

In dieser Sendung wurde breit über die eingangs angesprochenen Juni-Zahlen des Arbeitsmarkts berichtet. Dabei zeigte sich ganz das journalistische Elend des Wrabetz-ORF. Da wurde nicht nur im Ton eines Regierungspropagandasenders formuliert. Da wurde auch kein Wort darüber verloren, dass das vor allem mit den noch viel steileren Zuwächsen in Deutschland, dem weitaus wichtigsten Wirtschaftspartner des Landes, zu tun hat. Und da wurde vor allem die Wiener Arbeitslosigkeits-Katastrophe nicht angesprochen.

Solche Manipulationen, einseitige Darstellungen und Unterdrückungen wichtiger Fakten werden in Einzelfällen von den Zusehern meist übersehen. In der ORF-üblichen Regelmäßigkeit und Häufung (die man praktisch täglich aufzeigen könnte) wird das aber durchaus auch von einfachen Staatsbürgern gespürt. Diese verlieren daher zunehmend das Interesse an einem desinformierenden Propagandasender. Sie wenden sich vom Fernsehen ab, und wenn sie doch noch Fernsehen, wenden sie sich vom ORF ab.

Mit anderen Worten: Nur damit die SPÖ nicht böse ist, verspielt man das Vertrauen der Kundschaft, die normalerweise die wichtigste Basis der Existenzberechtigung eines Mediums sein sollte. Zugegeben: Neben der Rücksicht auf die SPÖ ist es auch die linksradikale und Grün-Einstellung der Redakteurs-Mehrheit, die der Erosion des ORF Vorschub leistet (und die oft weit über den biederen Mainstream der Faymann-Häupl-SPÖ hinausgeht).

Dieser Tage zeigte noch ein weiteres starkes Indiz, dass für die um ihre Wiederwahl kämpfende ORF-Führung vor allem der starke Mann der SPÖ im Wiener Rathaus wichtig ist. Und nicht die unternehmerischen Interessen des größten Medienbetriebes Österreichs. Der ORF erwarb nämlich eine Option zur Übersiedlung auf ein neues Grundstück in St. Marx. Dort will ihn das Rathaus mit aller Gewalt hinbringen, um das dortige Stadtentwicklungsprojekt endlich mit Leben zu füllen. Was angesichts der erwähnten Feindschaft des Rathaus-Apparates gegen die Privatwirtschaft wie bei vielen anderen planwirtschaftlichen Vorhaben der SPÖ-Bürokratie nicht gelingt. Ziehen doch sogar immer mehr Europazentralen von Konzernen aus Wien ab.

Für den ORF tut es bei dieser Entscheidung absolut nichts zur Sache, dass St. Marx die weitaus teuerste Variante für seine bauliche Zukunft ist. Wenn das Geld wieder einmal aus ist, erhöht man halt wieder einmal die Gebühren oder greift wieder in die Budgetkassa. Das ist ja immer noch gelungen.

PS: Ach ja, fast hätte ich es übersehen: In Wien regieren neuerdings auch die GrünInnen mit. Und die haben nun durchaus etwas gegen die Arbeitslosigkeit getan, zumindest jene unter ihren Parteigängern: Sie schaffen den Posten eines „Fahrradbeauftragten“. Das wird eine „Führungsposition“, wie betont wird, was immer eine Umschreibung für einen besonders hohen Gehalt zu Lasten der Steuerzahler ist. Mit diesem Führer wird der Terror der Fahrradlobby in Wien mit Sicherheit freilich noch schlimmer: also der auf Gehsteigen dahinzischenden Radfahrer, der gegen Einbahnen fahrenden Radfahrer, der Ampeln und Vorrangzeichen missachtenden Radfahrer, der nächtens ohne Licht fahrenden Radfahrer und der kaum benutzten Fahrradständer, die der Wohnbevölkerung Parkplätze rauben.

PPS: Am Sonntagabend durfte man schon wieder intensiv über den Links-ORF staunen (was sollte man bei diesem Wetter auch sonst tun?). Die ZiB berichtet über die Sankt Pöltner Gemeinderatswahl, verschweigt dabei aber die Verluste der Grünen. Dabei haben diese rund ein Drittel ihrer Wähler verloren, was absolut wie relativ das weitaus schlechteste Ergebnis einer Partei war. Jetzt wissen halt auch die Sankt Pöltner, was sie von der sogenannten Information im ORF zu halten haben. Dass am gleichen Tag Heinz Fischer nur zwei linksgerichteten Journalisten in der Pressestunde gegenübersaß, ist dort ja geradezu schon Routine.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2011 06:07

    Wie bewerten Sie das?

    Der VfGH zieht um in das Haus, in dem auch das Kunstforum Bank Austria untergebracht ist. Die monatliche Miete beträgt 100.000 Euro. Das Haus gehört der Signa Holding des Immobilieninvestors Benko und angeblich einem griechischen Reeder. Die griech. Reeder sind ja bekanntlich in Griechenland von der Unternehmenssteuer befrei, entrichten nur eine Tonnagenabgabe und haben die nun eingeführte Krisenzusatzsteuer erfolgreich abgewehrt. Dafür darf der österr. Steuerzahler zunehmend für die griech. Staatsschulden aufkommen.

    In der Signa Holding sitzen im Beirat ein Herr Gusenbauer und eine Frau Riess-Passer. Außerdem war ein inzwischen verstorbener Herr Hoffmann, ein Manager der SPD-Partei- und Skandalbank WestLB, wesentlich an der Signa Holding beteiligt. Dieser Herr war ein sehr guter Freund unseres Ex-Kanzlers Vranitzky. Die Signa Holding ist Großsponsor der Albertina mit 500.000 Euro jährlich - beginnend im Mai 10 bis 2012. Das sind etwa 250.000 effektive Kosten für die Signa-Holding bei guter steuerlicher Gestaltung, damit 2,5 Monatsmieten.

    1. Was wäre wohl passiert, würde der Beirat Grasser heißen?
    2. Warum dürfen sich die Ämter (die Räume bekommt der VwGH) jetzt ausbreiten, auch die Gebäude des BIG verursachen Kosten?
    3. Warum wird der österreichische Wertschöpfer und echte Steuerzahler durch Steuern derart enteignet, dass ausländische Investoren unser Land aufkaufen können, unsere Kaufkraft abgeschöpft wird?

    Daher stellt sich für mich die Frage, ob es im derzeitigen Zustand wirklich gescheit ist, die Privatisierungen weiter um jeden Preis voranzutreiben und gleichzeitig Geld für die Pleitestaaten zur Verfügung stellen zu müssen. Das ist Substanzabbau und Ausverkauf gleichzeitig. Nicht dass ich denke, dass es schlecht wäre, wenn ausländisches Kapital investiert wird, doch wir sollten in einem Geldsystem, das sich von den realen Werten abgehoben hat, doch darauf achten, dass wir nicht auf Fiat Money sitzen bleiben, währenddessen andere ihr Fiat Money realisiert haben.
    Faires Wirtschaften wäre, wenn wir für die Kredite reale Sicherheiten geboten kämen, doch davon keine Spur. Das ist wohl unredlich, wenn der Steuerzahler Sicherheiten möchte.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2011 01:05

    Obwohl der Zwangsgebührenzuseher permanent mit hochgespielten, positiven Nachrichten über unsere Linksfraktion im Lande gefüttert wird und im Gegenzug negative verharmlost oder unterdrückt werden (beim politischen Gegner handelt man genau umgekehrt!!), scheint diese verheerende Symbiose endlich zu erodieren.

    Langsam dämmert es auch dem gehorsamsten Genossen trotz dieser ständigen Gehirnwäsche, daß überall wo Rot, Grün und/oder der ORF die Finger drin haben, es nurmehr steil bergab gehen kann und wendet sich mit Grauen ab.

    Seit in Wien auch noch die GrünInnen ins "Rothaus" eingezogen sind, hat die Talfahrt in dieser einst blühenden Stadt noch an Tempo zugelegt.

    Sämtliche grüne Wahlversprechen sind längst am Müllplatz der Wahlkampfgeschichte gelandet und die einzige Maßnahme mit dem "Fahrradbeauftragten" ist der Treppenwitz schlechthin!

    Vermutlich wird dieser das gleiche Schicksal erleiden, wie die/der vor Jahren bestellte FUSSGÄNGERBEAUFTRAGTE(R) >>>>> man hat nie mehr etwas davon gehört oder gesehen bzw. niemand weiß einen Namen, daß man sich wenigstens dorthin wenden könnte.

    So gesehen könnte man den Fahrradbeauftragten gleich der L. Rudas oder dem N. Pelinka zuschlagen, die haben sicher noch Kapazitäten für einen solch unauffälligen Job frei!

  3. Ausgezeichneter KommentatorPaige
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2011 02:36

    Na ja, es nützt halt nichts, aber hauptschuldig an dem Zustand, dass sich in den Medien eine linke Minderheit derart breit machen konnte, so als hätte sie die absolute Mehrheit, ist die ewig "staadschauerte" ÖVP und wohl auch die FPÖ, die damals Wrabetz auch noch unterstützt hat. Dass die Grünen und Roten nach Macht streben und vor allem nach der Manipulations- und Meinungshoheit, ist ja natürlich und auch legitim, solange sie niemand daran hindert.

    Man könnte aber auch sagen, ev. sind die beiden Parteien, Schwarze und Blaue, besonders raffiniert. Denn durch die unverhohlene Einseitigkeit der Berichterstattung (man gibt sich ja nicht einmal mehr den Anschein von Objektivität), nicht nur im Rotfunk, sondern auch immer mehr in sämtlichen Medien des Landes, ergreifen die Menschen für sie viel eher Partei, als machten die Medien für sie die gleiche plumpe und leicht durchschaubare Propaganda. Die FPÖ jedenfalls hat ganz sicher gelernt, mit dem daraus resultierenden Mitleidsfaktor zu rechnen. Der Aufstieg eines Jörg Haider war zu einem Gutteil auf die ungerechtfertigten Angriffe und den Dauerbeschuss der linkslastigen Medien zurückzuführen. Die Leute spüren das. Umso mehr der ORF also links manipuliert, umso mehr denken die Menschen, na wartet, jetzt erst recht. Jetzt reicht es auch mir, bei der nächsten Wahl wähle ich auch die FPÖ.

    Ob dieser Mitleidsfaktor auch der ÖVP zu Gute kommen wird, ist allerdings sehr fraglich. Die ÖVP will aber ohnehin nicht führen, sondern nur teilhaben. Sie geht ganz in der Rolle des Koalitionspartners auf, worauf sie ein gewisses Monopol zu haben scheint, solange die Grünen bei 10 Prozent herumtumpeln und die FPÖ ausgegrenzt wird.

  4. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2011 11:35

    Die relativ hohe Arbeitslosigkeit in Wien wurde sogar in einem Privatsender eher verschämt angesprochen, und beim zweiten Meldungsblock dann weggelassen.
    Das ist nicht das erste Mal und hat System. Umso dankbarer bin ich für diesen Tagebucheintrag.
    Eigentlich ist die Situation ja absurd: So gute Chancen, Arbeitsplätze zu schaffen, wie in einer Großstadt gibt es auf dem Land nicht. Umso niederschmetternder ist ja das Wiener Ergebnis.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2011 09:31

    Ein Sittenbild der Demokratie in Ö, wie sich die Kommunalpolitiker bereichern: Presse, 3.6.
    Wien. Kommunalpolitiker und Bürgermeister, die eine ASVG-Frühpension beziehen, dürfen nun bis zu knapp 4000 Euro aus ihrer politischen Funktion dazuverdienen. Diese Sonderregelung ist Teil eines Gesetzespakets über sozialrechtliche Änderungen für politische Mandatare, das SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter und ÖVP-Verhandler Jakob Auer geschnürt haben und das in dieser Woche im Nationalrat rückwirkend mit 1. Juli dieses Jahres beschlossen wird.
    Rückwirkende Gesetze sind die Zierde der Demokratie neu. Wäre dieses Gesetz nicht rückwirkend beschlossen worden, welch ungeheuere Verluste hätten die Politiker, die offenbar keiner Arbeit nachgehen und daher niemand einen Arbeitsplatz wegnehmen, wohl erlitten?

  6. Ausgezeichneter Kommentatorlurkerabove
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juli 2011 15:56

    Daß man dem Herrn Bundespräsidenten keine Journalisten gegenüberstellt, die ihm unfreundlich befragen, ist nicht besonders erwähnenswert.

    Man darf vermuten, dass sich Herr Unterberger das vorletzte "Im Zentrum" zum Thema "Aufsteigen mit Nichtgenügend" nicht angesehen hat, denn das wuchs sich so sehr zur reinen Propagandaveranstaltung des Androsch-Volksbegehrens aus, dass sogar der Moderator Peter Pelinka (!) darüber erstaunt war, welche Einstimmigkeit unter allen Diskutanten herrschte, und das auch offen aussprach.

    Möglicherweise war er wirklich nur als Moderator angereist, und hatte das Fingerspitzengefühl, mit dem die DiskutantInnen ausgewählt worden waren, nur am Rande mitbekommen: Neben Androsch, Schilcher und dem Direktor des BRG Krottenbachstrasse sassen eine Direktorin "aus der Provinz" und eine "Mutter zweier Töchter" die pro forma nicht Aufsteigen mit drei Fünfern befürworteten. Die Diskussion ging nach der Einleitungsrunde aber sofort zu den Forderungen des Androsch-Volksbegehrens über, und siehe da, die Mutter war natürlich Alleinerzieherin, und befürwortete vollinhaltlich die Ganztagsschule, während die Direktorin des BORG Birkfeld nur bemängelte, dass das viele versprochene Geld leider nicht an ihrer Schule angekomen sei.

    Weil der Konsens so extrem war ging Pelinka noch einmal extra ins Publikum um den Elternvertreter des Schottengymnasiums zu Wort kommen zu lassen.

    Um wenigstens den Anschein von "audiatur et altera pars" aufkommen zu lassen. Aber natürlich durfte dieser auf Androsch nicht mehr antworten.

    (Letzteres hat die "Zentrum" Redaktion wohl seinerzeit beim Auftritt des Vätervertreters bei der Sendung über die gemeinsame Obsorge gelernt, als die "Kinderschutzbeauftragten" nach dessen Antwort gar nicht mehr gut aussahen ...)

    Nach Schlussrunde und Verabschiedung riss Herr Schilcher nochmals das Wort an sich, und flehte alle Zuseher an, doch das Androsch-Volksbegehren zu unterzeichnen.

    Eine wirklich bemerkenswerte Show die da geboten wurde. Auf youtube vielleicht noch zu bewundern ...

  7. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2011 09:17

    ad Arbeitslosingkeit in Wien:
    Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht wird feststellen, dass sich bei Schönwetter zigtausende Jugendliche und Erwachsene im arbeitsfähigen Alter in den Parks, Bädern und auf den Strassen herumtreiben. Wenn man stichprobenartig Leute fragt, warum sie nicht arbeiten oder eine Ausbildung absolvieren, dann bekommt man vielfach zur Antwort: "Brauche ich nicht, ich komme mit dem mir (vom Staat) zur Verfügung gestellten Geld auch so über die Runden".

    ad ORF:
    wenn man die Qualität der Sendungen über Jahren vergleicht, dann geht es weiter bergab. Im ORF-Budget betrachtet man die GIS-Pflichtgebühren als Abdeckung der Grundkosten, weiteres Geld wird durch Werbung erwirtschaftet. Und da will man es den privaten Anstalten gleich tun (= ähnlichen Mist senden). Ich sehe aber den ORF dabei nur teilweise schuldig, da der Grossteil der TV-Konsumenten nur seichte Kost haben will.

    ad ZIB-Sendungen:
    da wird manipuliert und integriert, was das Zeug hält. Von Objektivität ist da keine Rede. Die teure Doppelconférence um 1/2 8 ist in weltweit sehr selten, aber damit kann man sich die Bälle gegenseitig schön zuspielen. Eigentlich ist alles auf Show aufgebaut und wird vorab "redaktionell bearbeitet" - natürlich im Sinne der vorhandenen Ideologien. Die Parteien haben grossen Einfluss auf die gemeldeten Themen und kontrollieren genau auf Sekunden, wie lange ihre und die Leute des Mitbewerbers auftreten.
    Ähnlich wird der Luxus der 9 Bundesländernachrichten (ca. 15 Minuten täglich) von den jeweiligen Landeshauptleuten "gesteuert". Wer einmal Gelegenheit hat, eines der 9 Landesstudios zu besuchen, wird staunen, welcher riesiger Aufwand da für diese TV-Kurzsendungen sowie das "seichte" Lokalradioprogramm betrieben wird.

    Wie lange lassen sich dies die GIS-Gebührenzahler eigentlich noch gefallen? Ich bin schon gespannt, wie es Österreich handhaben wird, wenn in Deutschland und der Schweiz bald die Pflichtgebühren durch eine Haushaltssteuer für Kultur ersetzt werden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorlurkerabove
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juli 2011 15:56

    Daß man dem Herrn Bundespräsidenten keine Journalisten gegenüberstellt, die ihm unfreundlich befragen, ist nicht besonders erwähnenswert.

    Man darf vermuten, dass sich Herr Unterberger das vorletzte "Im Zentrum" zum Thema "Aufsteigen mit Nichtgenügend" nicht angesehen hat, denn das wuchs sich so sehr zur reinen Propagandaveranstaltung des Androsch-Volksbegehrens aus, dass sogar der Moderator Peter Pelinka (!) darüber erstaunt war, welche Einstimmigkeit unter allen Diskutanten herrschte, und das auch offen aussprach.

    Möglicherweise war er wirklich nur als Moderator angereist, und hatte das Fingerspitzengefühl, mit dem die DiskutantInnen ausgewählt worden waren, nur am Rande mitbekommen: Neben Androsch, Schilcher und dem Direktor des BRG Krottenbachstrasse sassen eine Direktorin "aus der Provinz" und eine "Mutter zweier Töchter" die pro forma nicht Aufsteigen mit drei Fünfern befürworteten. Die Diskussion ging nach der Einleitungsrunde aber sofort zu den Forderungen des Androsch-Volksbegehrens über, und siehe da, die Mutter war natürlich Alleinerzieherin, und befürwortete vollinhaltlich die Ganztagsschule, während die Direktorin des BORG Birkfeld nur bemängelte, dass das viele versprochene Geld leider nicht an ihrer Schule angekomen sei.

    Weil der Konsens so extrem war ging Pelinka noch einmal extra ins Publikum um den Elternvertreter des Schottengymnasiums zu Wort kommen zu lassen.

    Um wenigstens den Anschein von "audiatur et altera pars" aufkommen zu lassen. Aber natürlich durfte dieser auf Androsch nicht mehr antworten.

    (Letzteres hat die "Zentrum" Redaktion wohl seinerzeit beim Auftritt des Vätervertreters bei der Sendung über die gemeinsame Obsorge gelernt, als die "Kinderschutzbeauftragten" nach dessen Antwort gar nicht mehr gut aussahen ...)

    Nach Schlussrunde und Verabschiedung riss Herr Schilcher nochmals das Wort an sich, und flehte alle Zuseher an, doch das Androsch-Volksbegehren zu unterzeichnen.

    Eine wirklich bemerkenswerte Show die da geboten wurde. Auf youtube vielleicht noch zu bewundern ...


alle Kommentare

  1. Rileigh (kein Partner)
    19. Februar 2015 00:02

    flow into http://edtriallpacks.com somewhere else potent ingredient http://drugssonline.com everyone conditions http://bestdrugustore.com side effects any http://toppharamacy.com lecithin s-adenosylmethionine

  2. Putra (kein Partner)
  3. Pierre (kein Partner)
  4. Danilo (kein Partner)
    21. Januar 2015 17:48

    Yours is a clever way of thnkiing about it.

  5. Yudha (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:29

    Great post with lots of imrpotant stuff.

  6. Christian (kein Partner)
    20. Januar 2015 15:03

    That's a cunning answer to a chninelglag question

  7. Rani (kein Partner)
    20. Januar 2015 07:16

    This is crsyatl clear. Thanks for taking the time!

  8. Louisa (kein Partner)
    13. Juli 2011 21:23

    I seaerchd a bunch of sites and this was the best.

  9. Dietmar Hupfer (kein Partner)
    06. Juli 2011 20:49

    Ich würde einmal behaupten, dass Politiker und ihre Politik - Gott sei Dank muss man sagen - nicht den von Ihnen selbst behaupteten Einfluss auf die Beschäftigung hat.

    Herr Unterberger bringt kein einzig rational oder sachlogisches Argument, warum die AL in Wien gestiegen und insgesamt höher ist als sonstwo in Österreich. Sein Argument: Die wirtschaftsfeindliche Gesinnung der Stadt (natürlich SPÖ dominiert).

    Und über diesen Zusammenhang soll der ORF (natürlich auch SPÖ-dominiert) berichten. Na hoffentlich nicht mit der stichhaltigen Argumentation.

  10. Helmut HGR.
    06. Juli 2011 19:14

    Arbeitlosigkeit in Wien.

    AU. hat mit wirtschftsfeindlicher Einstellung in Wien ja recht, aber es würde mich doch interessieren um wieviele %Punkte die Anwesenheit der ungebildeten Einwanderer den Arbeitslosenprozentsatz in Wien erhöht hat.

    Vielleicht weiß das ja einer der p.t. Blogger.

  11. Dietmar Hupfer (kein Partner)
    06. Juli 2011 09:52

    Ich bin nicht wirklich ein SPÖ-Sympathisant, aber ich glaube der Herr Unterberger erklärt uns auch noch die SPÖ ist schuld, wenn morgen die Sonne vom Himmel fällt. Das hat mir teilweise pathologische Züge.

    • Trollfresser (kein Partner)
      06. Juli 2011 16:28

      Die Sonne wird sicher nicht morgen vom Himmel fallen.

      Sollte die sich aber dennoch erdreisten das zu tun, dann werden die Roten sicher erklären, dass der Kapitalismus schuld wäre und nur Parteimitglieder in die Rettungsboote dürfen.

      Das hat er angekreidet.

    • mischu
      06. Juli 2011 19:35

      @Trollfresser

      **************

  12. lurkerabove (kein Partner)
    05. Juli 2011 15:56

    Daß man dem Herrn Bundespräsidenten keine Journalisten gegenüberstellt, die ihm unfreundlich befragen, ist nicht besonders erwähnenswert.

    Man darf vermuten, dass sich Herr Unterberger das vorletzte "Im Zentrum" zum Thema "Aufsteigen mit Nichtgenügend" nicht angesehen hat, denn das wuchs sich so sehr zur reinen Propagandaveranstaltung des Androsch-Volksbegehrens aus, dass sogar der Moderator Peter Pelinka (!) darüber erstaunt war, welche Einstimmigkeit unter allen Diskutanten herrschte, und das auch offen aussprach.

    Möglicherweise war er wirklich nur als Moderator angereist, und hatte das Fingerspitzengefühl, mit dem die DiskutantInnen ausgewählt worden waren, nur am Rande mitbekommen: Neben Androsch, Schilcher und dem Direktor des BRG Krottenbachstrasse sassen eine Direktorin "aus der Provinz" und eine "Mutter zweier Töchter" die pro forma nicht Aufsteigen mit drei Fünfern befürworteten. Die Diskussion ging nach der Einleitungsrunde aber sofort zu den Forderungen des Androsch-Volksbegehrens über, und siehe da, die Mutter war natürlich Alleinerzieherin, und befürwortete vollinhaltlich die Ganztagsschule, während die Direktorin des BORG Birkfeld nur bemängelte, dass das viele versprochene Geld leider nicht an ihrer Schule angekomen sei.

    Weil der Konsens so extrem war ging Pelinka noch einmal extra ins Publikum um den Elternvertreter des Schottengymnasiums zu Wort kommen zu lassen.

    Um wenigstens den Anschein von "audiatur et altera pars" aufkommen zu lassen. Aber natürlich durfte dieser auf Androsch nicht mehr antworten.

    (Letzteres hat die "Zentrum" Redaktion wohl seinerzeit beim Auftritt des Vätervertreters bei der Sendung über die gemeinsame Obsorge gelernt, als die "Kinderschutzbeauftragten" nach dessen Antwort gar nicht mehr gut aussahen ...)

    Nach Schlussrunde und Verabschiedung riss Herr Schilcher nochmals das Wort an sich, und flehte alle Zuseher an, doch das Androsch-Volksbegehren zu unterzeichnen.

    Eine wirklich bemerkenswerte Show die da geboten wurde. Auf youtube vielleicht noch zu bewundern ...

  13. Aron Sperber (kein Partner)
    05. Juli 2011 13:43

    „Wir zahlen nicht für Eure Krise“

    lautet der entrüstete Kampfschrei von Umverteilungs-Lobbyisten wie Attac, den Beamtengewerkschaften und dem ORF.

    Denn ohne die „Krise der Finanzspekulanten“ hätte man den aufgeblähten Verwaltungsapparat, den ausufernden Sozialstaat, das marode Pensionssystem und natürlich auch unser bankrottes Zwangsgebühren-Bildungs-Fernsehen locker weiter bezahlen können.

    Womit?

    Durch Spekulationsgewinne auf den Finanzmärkten.

    Der immer am lautesten “Wasser gepredigt“ hatte, soll nun auch als erster für die Krise entschädigt werden:

    Der ORF bekommt jetzt von den „Reichen“ (uns Steuerzahlern) in Form eines neuen ORF-Gesetzes endlich das ersetzt, was ihm durch die Finanzkrise entgangen ist.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2010/06/13/wir-zahlen-fur-eure-krise/

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. Juli 2011 14:11

      „Das Land Homers ist jene kleine Welt, in der die große Finanzwelt ihre Probe hält.“
      (frei nach Hebbel)

      Dem „Laborversuch“ (soz. „in vitro“) folgt bei Erfolg immer ein Feldversuch („in vivo“) nach.

      Zieht euch warm an, Leute.

  14. Radterrorist (kein Partner)
    05. Juli 2011 11:54

    Ach, der böse Fahrradterror.
    Ich bin Autofahrer und Radfahrer und ich freue mich über jeden Menschen der sein Rad benutzt. Das trägt zur Lebensqualität bei, weniger Abgase, weniger Lärm, mehr Platz auf der Straße. Auch in vielen wurde der Radverkehr mit durchaus großem Erfolg gefördert. A.U. ist natürlich kein Pauschalurteil zu dumm um den Grünen eins reinzuwürgen. Klar sind Radfahrer auch keine Lämmchen und Dummheit macht auch vor der Benutzung von zwei Rädern nicht halt.

    Aus der Alltagserfahrung halte ich die Kritik an den schwarzen Schafen (die es natürlich gibt) für völlig überzogen.Letztendlich gefährdet sich der Radfahrer beim Fehlverhalten hauptsächlich selbst. Wieviele Verkehrstote wurden eigentlich durch Radfahrer verursacht?

    Zu den kaum benutzten Fahrradständern:
    Sie sind Teil der Verkehrsplanung. Das funktioniert nicht so, dass man so ein Ding in den Boden schraubt und zwei Sekunden später eilen die bösen Radterroristen herbei und ketten ihre Terrorwerkzeuge dort an. Auch Radfahrer sind Verkehrsteilnehmer und haben ein Recht auf Abstellflächen und Verkehrswege, insofern ist auch der Schmarrn mit dem Parkplatzraub völlig unsinnig. Auf einem Parkplatz für ein KFZ können mindestens 10 Räder abgestellt werden, insofern ist das durchaus eine sinnvolle Nutzung des Platzes. Wenn der eine oder andere Ständern langfristig nicht entsprechend genutzt wird kann man sich ja auf Bezirksebene dafür einsetzen, dass das geraubte Parkplatzgut wieder refundiert wird...

    • Radterrorist (kein Partner)
      05. Juli 2011 12:04

      Sollte natürlich: "Auch in vielen anderen Ländern wurde der Radverkehr mit durchaus großem Erfolg gefördert. " heißen.

    • Alexander Renneberg
      05. Juli 2011 13:41

      sie fahren offenbar wenig auto und noch weniger fahrrad.

      wenn sie wich ich im monat ca 1300 knm durch wien fahren würden hätten sie von radfahrern einen anderen eindruck.
      in den letzten wochen habe ich z.b. keinen einzigen gesehen der bei einer roten ampel hielt.

      ob sich radfahrer selbst gefährden ist mir egal wenn es mein auto ist welches durch solche subjekte demoliert wird. meine zeit durch einen unfall stiehlt. wie komme ich dazu auf das massive fehlverhalten anderer achtzugeben, die dann auch in ihrer dummheit meinen der autofahrer sei schuld.
      radfahrer meinen wohl sie hätten alle rechte, dann halte sie sich auch an die regeln.

    • Radterrorist (kein Partner)
      05. Juli 2011 13:59

      Aha, die eigene Wahnehmung ist erst relevant wenn man ~1300km im Monat durch Wien fährt...
      Bis auf ein paar Deppen die in der Nacht ohne Licht unterwegs sind hatte ich noch nie Probleme mit Radfahrern. Ja, bei rot fährt manch einer, sofern er dabei auf den Verkehr schaut soll mich das nicht jucken - ich bin kein Polizist, wie gesagt im schlimmsten Fall gefährdet er sich selbst. Der einzige Verkehrsteilnehmer der mir bei tiefrot (für ihn) fast reingeknallt ist war motorisiert unterwegs. Interessanterweise habe ich auch als Radfahrer wenig Probleme mit Autofahrern weil ich mich rücksichtsvoll verhalte.

      Aber gut, ich fahre ja auch keine 1300km im Monat in Wien, insofern muss ich mich wohl vor dem großen Vielfahrer Renneberg verneigen, denn sein ist das Reich der Straße und die Herrlichkeit der Kilometer, in Ewigkeit Amen.

    • Alfred E. Neumann
      05. Juli 2011 14:38

      "Auch Radfahrer sind Verkehrsteilnehmer und haben ein Recht" ...

      Ein Recht wozu. Und wovon leiten Sie das ab, etwa weil sie so viel zahlen an Steuern und Abgaben?

      Überigens, wenn Sie, allerwertester Herr Terrorist, zwischen 8.00 und 9.00 Uhr morgens in der Wiener Spitalgasse mit dem Auto unterwegs sein müssen, wissen Sie, was wirklicher Fahrradterrorismus ist. Oder gehen`s doch einmal im Wienerwald spazieren.

      Alles liebe und friedliche, rücksichtsvolle Verkehrsteilnehmer!

    • Alexander Renneberg
      05. Juli 2011 14:52

      terrorist, na gott sei dank gibt´s spezialisten wie sie....
      die zwar kaum draußen in der welt sind aber das maul aufreißen als hätte sie jede erfahrung schon gemacht.

    • Jebus (kein Partner)
      05. Juli 2011 15:46

      Ja eh Neumann, Radfahrer zahlen ja grundsätzlich keine Steuern...alles klar.

      Warum nicht noch einen Schritt weiter gehen? Ich hab gehört auf Bürgersteigen sind viele Nichtsteuerzahler unterwegs. Die könnten wir einstampfen und in Parkplätze verwandeln!

      Zum Renneberg erübrigt sich eh jeder Kommentar, jetzt muss er sich sogar schon mit seiner Kilometerleistung in Szene setzen unser Superheld. Alle die weniger fahren wissen natürlich gar nichts - am Besten ignorieren.

    • Alexander Renneberg
      05. Juli 2011 17:32

      fein jebus, sie haben es geschafft meinen namen richtig zu buchstabieren. das ist das wichtigste.
      den rest ihres postings kümmert keinen.

    • Konrad Loräntz
      05. Juli 2011 19:00

      Man soll hier ja nicht persönlich werden und Herr Renneberg wird wohl einen triftigen Grund haben 1300 km in Wien herumzufahren. Dass er dabei die Lebensqualität Anderer ungleich mehr beschädigt, als wenn diese Strecke durch Radfahrer (oder Radfahren) abgespult würde, übersieht er geflissentlich.
      Die wahren Terroristen sind all jene Autofahrer, die ihr stinkendes und lärmendes Ungetüm um den Preis von ein paar Minuten Fahrzeit genausogut stehen lassen könnten. Von den Schlächtern, die ohne Not zentimeterknapp an Radfahrern vorbeirasen will ich hier gar nicht erst anfangen.
      Warum fühlen sich Autofahrer so gern als die Götter der Strasse ? Ist man mehr wert mit ein bis zwei Tonnen Blech am Arsch ?

    • cmh (kein Partner)
      06. Juli 2011 16:41

      So richtig Herr der Lage ist man erst dann, wenn man mit dem Flugzeug irgendwohinfliegt und der Asisstent steht mit dem gewünschten Gerät dort bereit. So macht es die Frau Ministeriene ClauClauClaudia in guter roten Art.

      (Mittlerweile könnte man den im Grab rotierenden Hindels - lt Lexikon der Wiener Sozialdemokratie ein unbeugsamer Mahner, was sicher stimmt, denn er ist in dieser Partei nichts geworden - bereits als Energiequelle verwenden.)

  15. Robert Bond (kein Partner)
    05. Juli 2011 11:47

    Nur ein kurzer Einwand: Ich habe in Wien mittlerweile zwei Firmen gegründet und zwar kein Haus gebaut, aber einen umfangreichen Umbau samt Dachbodenausbau vorgenommen. Und keinen Cent Schmiergeld bezahlt. Die Behörden waren z.T mühsam, aber durchaus nicht böswillig und letztlich managebar. Wenn man gelegentlich mit deutschen Ämtern zu tun hat, lernt man die MAxy richtig schätzen.

    • Radterrorist (kein Partner)
      05. Juli 2011 12:07

      Ja das habe ich ganz vergessen - die haltlose Unterstellung von A.U., danke, dass Sie das herausgestrichen haben.

    • Alexander Renneberg
      05. Juli 2011 13:46

      a) welcher art sind die firmen die sie gegründet haben? wieviele mitarbeiter?
      b) einen dachbodenausbau hinzubekommen ist schon ok, machen sie das bei 8 oder 9 zinshäusern dann würden auch sie anders sprechen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. Juli 2011 14:01

      Ariel weiß wie das geht, Herr Renneberg.
      Vielleicht macht er auf Anfrage ein paar Ezzes locker.

  16. Torres (kein Partner)
    05. Juli 2011 10:45

    Unterberger sieht die Fernsehsendungen offenbar sehr selektiv, d.h. er bemerkt nur das, was ihn in seinem ORF-Hass bestärkt. Selbstverständlich hat der ORF nach der Wahl in St. Pölten die Grün-Verluste angeführt, auch ein Diagramm gezeigt, wo die Gewinne und Verluste (in Prozenten und Mandaten) aller Parteien (einschließlich Grün) genau dargestellt wurden, ja sogar den (offenbar türkischstämmigen) Grün-Obmann interviewt. Wer das nicht gesehen hat, ist entweder blind und taub oder war bei einem anderen Sender.

    • cmh (kein Partner)
      05. Juli 2011 17:13

      Endlich kann ich einmal einen Fachmann fragen.

      Was meinen Sie eigentlich mit "ORF-Hass"? Schon klar, dass es etwas auf oder mit dem ORF zu tun hat, aber was?

      Um eine gefällige Antwort wäre ich unendlich dankbar.

    • byrig
      05. Juli 2011 23:37

      was soll orf-hass-heissen?
      auch ich sehe überhaupt nicht mehr ein,für diese privilegienanstalt zwangsbeiträge zahlen zu müssen,umsomehr,als mir die einseitigkeit der politischen haltung und das programm an sich nicht gefällt.
      der orf gehört so schnell wie möglich in ein pay-tv umgewandelt.
      sicherlich wird die appetenz vieler linker wie wrabetz,sich für den "ceo" zu bewerben,sehr überschaubar werden.
      andererseits:was könnte der wrabetz dann für seinen lebenserhalt tun,im sinne von arbeit,ausser einer parteifunktion in der spö????

    • cmh (kein Partner)
      06. Juli 2011 09:11

      w byrig

      Was wollen Sie?

      Ein p(art)ay-tv für das Sie zahlen dürfen haben Sie ja schon!

    • Torres (kein Partner)
      06. Juli 2011 10:00

      @byrig
      ORF-Hass heißt für mich, wenn man jedes und alles schlecht macht, was der ORF tut und sendet. Es ist zweifellos sehr viel verbesserungswürdig, doch so völlig negativ kann man ihn nicht bewerten.
      Völlig Ihrer Meinung bin ich allerdings, dass man den ORF in einen Pay-TV-Sender umwandeln sollte, die Zwangsgebühren finde ich auch völlig unzumutbar; Tatsache ist ja, dass bei weitem nicht alle, die Gebühren zahlen (müssen), den ORF auch benützen. Und bei Freiwilligkeit würden wahrscheinlich auch viele derzeitigen ORF-Seher es sich überlegen, ob sie nicht lieber darauf verzichten. Das wäre jedenfalls auch ein gewisser Zwang für den ORF, einerseits sein Angebot zu verbessern und andererseits keine politischen Interventionen mehr zuzulassen.

    • cmh (kein Partner)
      06. Juli 2011 16:49

      Das kam ja jetzt ziemlich vernünftig daher Torres.

      Allerdings kann ich Dir den Vorwurf nicht ersparen, dass Du das Wort "Hass" etwas anders verwendest, als man es laut Lexikon erwarten darf.

      Was Du meinst ist vielleicht "mieselsüchtig", "beckmesserisch" oder "überzogen kritisierend" aber sicher nicht "hasserfüllt". Wenn dem so ist, dann verwende die Worte auch so, dass man es versteht. Tust Du das nämlich nicht, dann darfst Du Dich auch nicht wundern, wenn Du falsch verstanden bist. Dass Du böswillig falsche Wörter verwendet hast möchte ich eigentlich noch nicht glauben.

    • Torres (kein Partner)
      06. Juli 2011 19:01

      @cmh
      O.k., "Hass" ist etwas überzogen, wenn aber jemand am ORF ausschließlich Negatives findet und vor allem ihn auch unberechtigt (böswillig?) kritisiert, wie z.B. dass er angeblich über die Grün-Verluste bei der St. Pölten-Wahl nicht informiert hätte (was objektiv nicht stimmt), kommt man schon auf die Idee, dass es Hass sein könnte. Gut, einigen wir uns auf "überzogene Kritik", damit kann ich leben.

  17. Kaffeehäferl
    05. Juli 2011 10:18

    "der Gehalt" = Anteil eines bestimmten Stoffes (zum Beispiel Alkohol im Bier),
    "das Gehalt" = Arbeitsentgelt
    (http://de.wikipedia.org/wiki/Gehalt )

    • Torres (kein Partner)
      06. Juli 2011 10:08

      Völlig richtig, ich wollte es ja auch schon bemängeln, habe mich aber zurückgehalten, da Unterberger und seine Kernjünger jede Kritik an seinen (mangelnden) Deutschkenntnissen als Majestätsbeleidigung empfinden und rabiat darauf reagieren. Allerdings muss man in diesem speziellen Fall darauf hinweisen, dass das Österreichische Wörterbuch auch "der Gehalt" für Einkommen, Lohn, usw. akzeptiert, sozusagen als österreichische Eigenart. Verwenden sollte man es meiner Meinung nach trotzdem nicht, vor allem nicht in Artikeln, die einen gewissen Anspruch stellen.

  18. Kaffeehäferl
    05. Juli 2011 10:12

    Bitte vorab um Entschuldigung dieses off-topic Beitrags.

    Zwei Dinge trüben den Gesamteindruck dieses Tagebuchs:

    1. Die Emporhebung der Atomenergie als kostengünstigste Variante der Stromgewinnung - obwohl große Posten der Kostenrechnung unbekannt sind. Wie gemeinhin auch anderswo üblich werden Unbekannte gleich Null gesetzt.
    Auch die angebliche Alternativlosigkeit der Atomenergie zeigt von wenig Perspektive (Wäre Stromsparen eine Möglichkeit? Würde der so vergötterte "Markt" nicht im Falle einer Verteuerung des elektrischen Stroms mit der Wahl anderer Energieformen begegnen? Würden dadurch nicht neue Marktbereiche entstehen?)

    2. Die Hetze gegen Radfahrer. Immerhin sorgen Radfahrer nicht für die täglichen Staus auf den immer breiter werdenden Straßen und Autobahnen durch die Stadt. Sie sind es nicht, die stundenlang durch Grätzeln kreisen um einen Parkplatz zu suchen. Und mit einiger Sicherheit leben sie auch gesünder (i.e., leisten einen Beitrag zur Volkswirtschaft durch weniger Krankenstände) da sie sich noch selbst bewegen und nicht nur von einem Sessel zum nächsten gehen (Couch - Bett - Auto - Büro - Auto - Couch -...)
    Ich gebe zu, daß einige Radfahrer sich nicht korrekt verhalten. Aber die unterschwellige Unterstellung, alle Autofahrer verhalten sich zu jeder Zeit völlig korrekt, der möchte ich dringend widersprechen.
    Ein Hetzen gegen die Radfahrer entspannt die Situation nicht, soviel möchte ich dem Autor versichern. Und wie schon in der Vergangenheit erwähnt, weise ich noch einmal darauf hin, daß die Verkehrsmaßnahmen "für Radfahrer" in vielen Fällen nicht zum Wohl der Radfahrer sind.
    Als Beispiel: Ich glaube kaum, daß die Mehrzweckstreifen bei Radfahrern sehr beliebt sind. Aber den Autofahrern nehmen sie Platz weg (zumindest scheinbar) und erzeugen dadurch Aggression gegen Radfahrer. Keiner hat etwas davon außer vielleicht die Stadtväter, die sich wieder ein paar Meter "Radweg" auf die Fahnen heften können.
    Wer das nicht glaubt, der möge bitte einmal für einen sonst mit dem Auto erledigten Weg das Rad benützen (sagen wir mal

    • Kaffeehäferl
      05. Juli 2011 10:15

      [leider fehlt der Rest meines Kommentars und ich kriege es nicht hin, den Rest als Antwort zu posten]

    • lurkerabove (kein Partner)
      05. Juli 2011 16:19

      Noch mehr als sein Eintreten für Atomenergie (damit wird er in Ö kaum mehr Schaden anrichten können) wird meine Freude am Tagebuch Unterbergers durch seinen Hass auf Windräder und andere erneuerbare Energie getrübt.

      Weil davon nur "schwerreiche Grüne" den armen Stromkunden abzocken.

      Das mag sein, überall wo es etwas zu vverdienen gibt, bilden sich Strukturen um "die Kühe zu melken".

      Aber wenn auch unsere Enkel noch ein einigermassen lebenswertes Leben haben sollen, dann müssen wir lernen, ohne die Ersparnisse aus der Dinosaurier-Zeit (fossile Brennstoffe) zu leben, und das ist ein wesentlich grösseres Problem als die Staatsverschuldung.

      Wenn alle, die brav gespart werden, ihre Ersparnisse nurch Inflation entwertet bekommen, mag das ungerecht sein, aber es ist trotzdem noch ein einigermassen lebenswertes Leben möglich.

      Wenn wir hingegen bis zum letzten noch förderbaren Tropfen Öl so weitermachen sie bisher, finden wir uns zumindest im Mittelalter wieder. (Mit ein paar Grossgrundbesitzern und deren Privatarmeen)

      Natürlich erst nach einer Reduzierung der Bevölkerung auf das, was die Erde dann noch ernährt. Die üblichen Verdächtigen: Seuchen, Hunger, (Bürger)krieg

      Es ist sehr schade, dass dieser "elephant in the room" sogar im Unterberger-Blog nicht vorkommt.

      Hat Unterberger keine Enkelkinder?

  19. cmh (kein Partner)
    05. Juli 2011 09:39

    Leidergottes wird man der SPÖ nur mit roten Methoden beikommen können.

    Mit roten Methoden meine ich im gelindesten Falle, das, was mit Grasser geschieht. Eine gewisse Steigerung erfährt diese Methode im Falle dieses russischen Ex-Oligarchen. Für Weitergehendes benötigt man auch keine Phantasie.

    Ungewollterweise muss man sich um zu überleben als Totengräber der Demokratie verdingen. Das ist bedauerlich aber nicht zu ändern.

  20. Brigitte Imb
    04. Juli 2011 15:17

    Ein weiteres Schmankerl des Rothauses - sie haben vergessen im AKH, für ein neu errichtetes Spezial-Zentrum für Kinderheilkunde. Krankenpersonal einzustellen.
    Schilda ist allgegenwärtig!

    http://www.krone.at/Oesterreich/Wiener_AKH_vergass_auf_Einstellung_von_Krankenpersonal-Spezial-Zentrum_leer-Story-270820

    Und es freut mich ehrlich, dass die Quoten des ÖRF zurückgehen!

  21. Stadtindianer
    04. Juli 2011 15:03

    Das Fiasko seh ich wohl. Allein mir fehlt der Glaube
    - an eine baldige Lösung.

    Ex Verfassung:
    Wien hat einen demokratisch gewählten Bürgermeister, er kommt immer von der SPÖ.
    Oder.
    Wien ist ein Bundesland und gehört den Sozialisten.

    • cmh (kein Partner)
      05. Juli 2011 09:43

      Sozialismus kurz zusammengefasst:

      Alles was dir gehört gehört auch mir und was mir gehört geht dich nichts an.

  22. schreyvogel
    04. Juli 2011 14:19

    o/t aber aktuell zur Griechenlandhilfe:

    Die Neue Zürcher Zeitung zitiert heute einige Analysen, die klar aufzeigen, dass das eigentliche Ziel der Hilfe die Rettung der Banken und nicht Griechenlands ist.

    Ein Bankrott Griechenlands wäre besser gewesen. Er hätte die schwächsten Glieder der Finanzierungsketten aufgezeigt, und die Regierungen hätten den in Schwierigkeiten geratenen Institutionen gezielt helfen können. Dagegen schiebt die jetzt wieder gewählte Griechenlandhilfe den unausweichlichen Bankrott nur weiter hinaus.

    http://www.nzz.ch/finanznachrichten_1.4624095.html/kritik_an_der_indirekten_krisenbewaeltigung_1.11169878.html

    • brechstange
      04. Juli 2011 14:35

      Die erhalten sich ihre Posten - wie es scheint - auf Steuerzahlers Kosten.

    • byrig
      05. Juli 2011 00:13

      der bankrott wird deswegen hinausgeschoben,da sonst ans tagelicht käme,wer den beitritt griechenlands zur eu überhaupt zugelassen hat.denn die fakten waren den informierten bekannt,der politische wille erzwang diesen deletären beitritt!

  23. Brigitte Imb
    04. Juli 2011 12:17

    OT - aber gaaanz wichtig!

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/674966/Blogger-Andreas-Unterberger-expandiert?_vl_backlink=/home/index.do

    Uiii, da werden die Löwelstrassler wieder schäumen - und natürlich stören.

    • contra
      04. Juli 2011 14:55

      Genau und sondern auch schon fleißig ihren grauslichen Sermon dazu ab!

    • Brigitte Imb
      04. Juli 2011 15:18

      Das wird ihnen wenig helfen, denn Qualität läßt sich nicht ganz so einfach nach "links" biegen.

    • Erich Bauer
      04. Juli 2011 18:20

      Brigitte Imb,

      Danke für den Aufmunterungs-Link. Wir liegen richtig. Von Anfang an...

    • Brigitte Imb
      04. Juli 2011 18:44

      Erich B.,

      gerne doch! Mir hüpft ja das Herz vor Freude, wenn meine Äuglein derartige Nachrichten in den Zeitungen finden und dann zucken die Finger und ......*lol*

      Ja sicher liegen wir richtig und das ist wunderbar.

      Ob`s den Ostermayer u. den kanzlerdarsteller manchmal unangenehm an die Absägung des Dr.´s erinnert? Bei der Wr. Zeitung hätte Dr. U. niemals so "kernig" schreiben dürfen.

  24. Rosi
    04. Juli 2011 11:35

    Die relativ hohe Arbeitslosigkeit in Wien wurde sogar in einem Privatsender eher verschämt angesprochen, und beim zweiten Meldungsblock dann weggelassen.
    Das ist nicht das erste Mal und hat System. Umso dankbarer bin ich für diesen Tagebucheintrag.
    Eigentlich ist die Situation ja absurd: So gute Chancen, Arbeitsplätze zu schaffen, wie in einer Großstadt gibt es auf dem Land nicht. Umso niederschmetternder ist ja das Wiener Ergebnis.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • cmh (kein Partner)
      05. Juli 2011 09:47

      Für eine neue österreichische Staatsbürgerschaft sollte eine Kaution in Höhe des Barwertes der Arbeitslosen auf Lebenszeit gefordert werden.

  25. Geldfux
    04. Juli 2011 11:12

    Wieder eine ausgezeichnete Darstellung der Unfähigkeit des staatlichen ORF seine Zuseher- und Zuhörer Quote wenigstens zu halten. Zwei Drittel der zahlenden ORF-Steuerpflichtigen müssen dafür zahlen, obwohl sie den ORF gar nicht mehr als Informationsquelle nützen wollen. Ich bekenne jeden Tag mindestens einmal die Nachrichten des deutschen Fernsehens zu nützen. Die jährliche Pressesunde mit dem Bundespräsidenten oder Bundeskanzler erspare ich mir seit 2007! Mir fehlt keine Information, ja nicht einmal ene Unterhaltung. Ein Volksbegehren für die Abschaffung der ORF- Gebühren würde ich sofort unterstützen, denn dem ORF gebührt heute gar nichts mehr!!

    • Undine
      04. Juli 2011 15:57

      @Geldfux

      Den ORF schalte ich nur noch f. d. Sendung "UNIVERSUM" ein, die ZIB1 kann ich etwas später auf dem Laptop---von mir "gekürzt" auf wenige Themen, die ich sehen will, anschauen.
      Genaugenommen müßte ICH vom ORF bezahlt werden, DAMIT ich ihn überhaupt aufdrehe! Sie haben völlig Recht: Dem ORF "gebühren" keine Gebühren!Wer würde nicht gerne ein Volksbegehren zur Abschaffung der ungerechtfertigten Gebühren unterschreiben?!

    • cmh (kein Partner)
      05. Juli 2011 09:49

      Undine

      Das Prinzip könnte erweitert werden.

      Jeder Steuerzahler sollte von der ÖBB Freikilometer zum privaten Gebrauch erhalten. die Zuteilung könnte mit der Arbeitnehmerveranlagung erfolgen.

  26. socrates
    04. Juli 2011 09:31

    Ein Sittenbild der Demokratie in Ö, wie sich die Kommunalpolitiker bereichern: Presse, 3.6.
    Wien. Kommunalpolitiker und Bürgermeister, die eine ASVG-Frühpension beziehen, dürfen nun bis zu knapp 4000 Euro aus ihrer politischen Funktion dazuverdienen. Diese Sonderregelung ist Teil eines Gesetzespakets über sozialrechtliche Änderungen für politische Mandatare, das SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter und ÖVP-Verhandler Jakob Auer geschnürt haben und das in dieser Woche im Nationalrat rückwirkend mit 1. Juli dieses Jahres beschlossen wird.
    Rückwirkende Gesetze sind die Zierde der Demokratie neu. Wäre dieses Gesetz nicht rückwirkend beschlossen worden, welch ungeheuere Verluste hätten die Politiker, die offenbar keiner Arbeit nachgehen und daher niemand einen Arbeitsplatz wegnehmen, wohl erlitten?

    • Brigitte Imb
      04. Juli 2011 16:07

      Frühpensionisten + "dazuverdienen" ist an und für sich schon ein Kuriosum. Sind diese Herrschaften, sobald sie politische Funktionen inne haben von ihrer Krankheit "geheilt" - deswegen werden sie ja die Pension beantragt haben -und können also wieder arbeiten?
      Eine Frechheit sondersgleichen! Bei der Abzocke sind sich SPÖVP einig- od. wie?

  27. Observer
    04. Juli 2011 09:17

    ad Arbeitslosingkeit in Wien:
    Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht wird feststellen, dass sich bei Schönwetter zigtausende Jugendliche und Erwachsene im arbeitsfähigen Alter in den Parks, Bädern und auf den Strassen herumtreiben. Wenn man stichprobenartig Leute fragt, warum sie nicht arbeiten oder eine Ausbildung absolvieren, dann bekommt man vielfach zur Antwort: "Brauche ich nicht, ich komme mit dem mir (vom Staat) zur Verfügung gestellten Geld auch so über die Runden".

    ad ORF:
    wenn man die Qualität der Sendungen über Jahren vergleicht, dann geht es weiter bergab. Im ORF-Budget betrachtet man die GIS-Pflichtgebühren als Abdeckung der Grundkosten, weiteres Geld wird durch Werbung erwirtschaftet. Und da will man es den privaten Anstalten gleich tun (= ähnlichen Mist senden). Ich sehe aber den ORF dabei nur teilweise schuldig, da der Grossteil der TV-Konsumenten nur seichte Kost haben will.

    ad ZIB-Sendungen:
    da wird manipuliert und integriert, was das Zeug hält. Von Objektivität ist da keine Rede. Die teure Doppelconférence um 1/2 8 ist in weltweit sehr selten, aber damit kann man sich die Bälle gegenseitig schön zuspielen. Eigentlich ist alles auf Show aufgebaut und wird vorab "redaktionell bearbeitet" - natürlich im Sinne der vorhandenen Ideologien. Die Parteien haben grossen Einfluss auf die gemeldeten Themen und kontrollieren genau auf Sekunden, wie lange ihre und die Leute des Mitbewerbers auftreten.
    Ähnlich wird der Luxus der 9 Bundesländernachrichten (ca. 15 Minuten täglich) von den jeweiligen Landeshauptleuten "gesteuert". Wer einmal Gelegenheit hat, eines der 9 Landesstudios zu besuchen, wird staunen, welcher riesiger Aufwand da für diese TV-Kurzsendungen sowie das "seichte" Lokalradioprogramm betrieben wird.

    Wie lange lassen sich dies die GIS-Gebührenzahler eigentlich noch gefallen? Ich bin schon gespannt, wie es Österreich handhaben wird, wenn in Deutschland und der Schweiz bald die Pflichtgebühren durch eine Haushaltssteuer für Kultur ersetzt werden.

    • cmh (kein Partner)
      05. Juli 2011 09:52

      Ein Besuch am Viktor Adlermarkt zeigt:

      Die Türken hakeln irgendwas und die ÖSterreicher sonnen ihre Luxuskörper und saufen.

    • Reconquista_2012 (kein Partner)
      05. Juli 2011 11:26

      @cmh, ja die alten Türken vielleicht die ihren "Familiengemüsestand" steuerschonden betreiben. Was junge Türken "arbeiten" können sie am AMS in der Wienzeile ab ca. 0900h sehen. Weiters fahre ich fast täglich mit der S Bahn quer durch Wien und die Zahl der Migranten ist beinahe null, ausser ich hatte Nachtdienst und fahre erst gegen 10h, dann ist die S-Bahn voll von dubiosen Bereicherern.

    • cmh (kein Partner)
      05. Juli 2011 17:19

      Habe ich behauptet, dass man sich unter "hakeln irgendwas" die gute alte Arbeit mit Wertschöpfung für das BNP vorzustellen hat?

      Ich meine allerdings, dass ich mich dadurch nicht gestört fühle, durch diese Luxuskörper hingegen schon. Man kann ja auch nie einem Gegener vorwerfen, dass man die Schlacht gegen ihn verloren hat.

  28. mike1
    04. Juli 2011 09:13

    es ist halt das übliche:

    die roten haben noch nie echte und dauerhafte arbeitsplätze geschaffen, die vergangenheit beweist es.

    die roten haben bisher hauptsächlich arbeitsplätze vernichtet - da sind sie auch meister darin. da möcht ich gar nicht mehr ins detail gehen, es gibt genug beispiele, die hier schon aufgezählt und dikutiert wurden.

    wie in wien gewirtschaftet wird, zeigt ein interview mit frau brauner im heutigen kurier. hier gibt's halt ein paar nebensätze zu defizit und arbeitslosigket. in wirklichkeit is eh alles bestens ! also was soll's.....

    auch der herr bundespräsident hat ja gestern wichtiges zu von den sozis geplanten weiteren steuererhöhungen gebrabbelt - es wäre ja so wichtig, die gstopft'n zu schröpf'n.

    dass der orf laufend links manipulierte meldungen ausgibt, ist leider eine tatsache. obwohl ich den orf fast vermeide, kommt mir doch hie und da dies und das zu ohren. es ist jedesmal zum kotzen, wie hier manipuliert wird. ich ärgere mich schon über mich, dass ich orf gehört/gesehen habe.

    und die grünen spielen fleissig mit, jetzt sitzen sie ja auch am vollen fressnapf und sind schon wahnsinnig stolz auf ihre geleistete "arbeit" (sagte doch vassilakuh vor kurzem). dieser radfahrerbeauftragte wird uns gemeinsam mit dem unibeauftragten vdb schon zeigen, wo der bartl den most holt.

    und der wähler in wien wird dem mir immer mehr widerwärtiger werdenden hc zulaufen. von der övp hört man leider auch nicht all zu viel, möglicherweise wird sie auch vom orf und sonstigen medien totgeschwiegen ? wundern tät's mich nicht !

    • mike1
      04. Juli 2011 09:15

      "diskutiert" - man verzeihe das fehlende "s" !

    • Cotopaxi
      04. Juli 2011 09:16

      Es ist doch eine Wohltat, von den Wiener Schwarzen nichts zu hören. Oder sind die Ergüsse der Frau Marek berichtenswert?

    • Wertkonservativer
      04. Juli 2011 14:21

      Verfolgen Sie die "Ergüsse!!" der Frau Marek laufend, werter Cotopaxi?
      Ist da nicht vielleicht manchmal auch etwas Sinnvolles dabei?

      Ich bin auch kein großer Fan von Frau Marek, doch gar so schlecht, wie Sie sie machen, ist sie ja auch wieder nicht!
      Nur immer recht ironisch und der ÖVP abträglich: das wird uns Bürgerliche stärken!

    • cmh (kein Partner)
      05. Juli 2011 09:57

      Der persische Kaiser war krank. Keiner seiner Hofärzte konnte Linderung verschaffen.

      In seiner Verzweiflung ließ der Kaiser einen obskuren Vorstadtquacksalber kommen. Der verschrieb gab ihm ein Mittel.

      Anderntags ging es dem Kaiser noch viel schlechter. Wütend ließ er den Quacksalber überall steckbrieflich suchen. Allein der war unauffindbar.

      Eine Woche später jedoch war der Kaiser wieder völlig wiederhergestellt. Den sodann wiedererschienenden Arzt überhäfte er mit Schätzen.

      Vielleicht ist HCS dieser Vorstadtquacksalber? Vielleicht. Sicher wird er nicht mit Schätzen überhäuft werden.

  29. Cotopaxi
  30. socrates
    04. Juli 2011 08:35

    Wer ORF konsumiert ist selbst schuld. Ich gehe auch nicht in schlechte Lokale.

  31. Josef Maierhofer
    04. Juli 2011 08:05

    Danke für den realen und kritischen Artikel, der leider derzeit österreichische Wahrheit darstellt.

    Fangen wir hinten an: In St. Pölten gibt es eine funktionierende und zum Unterschied der übrigen SPÖ ordentliche Stadtväter, die trotz der massiven Unterdrückung durch die Pröll-ÖVP bei den Bürgern weiterhin verankert ist und sich, zwar mit Verlusten, behaupten konnte. Dort funktioniert die Kommunikation und es regiert die Vernunft, obwohl auch dort immer mehr Schmarotzer auftreten und Ruß dieser üblen Seuche der 'Spaßgesellschaft' sich in diese Partei deriviert. Ich kann den Genossen in St. Pölten im allgemeinen zu ihrer Arbeit gratulieren, sie üben Vernunft, und im besonderen zur Anerkennung im Wahlergebnis.

    Da ist die Werbung 'Wien ist anders' auf einem ganz anderen Planeten gestrickt. Da treffen Dr. Unterbergers präzis abgeschossene Wahrheitspfeile ins Volle. Hier ist der modrige Geruch der ehemaligen DDR beim Zusammenbruch und da gilt Vernunft nichts. Traurigerweise ist die Marionette Faymann gespielt und gesteuert von so einem Wiener Parteiapparatschik, das ist schlecht für Österreich.

    Wenn die St. Pöltner ihre tüchtige Stadtregierung wieder gewählt haben, dann müssen die Wiener und die Österreicher die untüchtige Landesregierung und Bundesregierung leider abstrafen und, am besten, zur Gänze abwählen und von der Futterschüssel weghängen.

    In dieses Bild passt der verfassungswidrige Mißbrauch des ORF durch die SPÖ.

    Wenn also nur noch etwa ein Drittel der Österreicher überhaupt noch Zeit im Bild anhört und ansieht, dann bleibt ohnehin die Frage, ob man nicht den ORF privatisieren sollte, statt Steuergeld dafür zu verprassen, zu verprassen für eine Rot-Grün Partei in Österreich und zur Fehlinformation der Bürger und dem Informationsmißbrauch durch Manipulation und Verschweigen.

    In den Krankenhäusern, die ich bevölkert habe, gab es zwar überall Fernseher, niemand aber hat sich die österreichischen und auch ausländischen Sender, die wenigstens selten, meist Fußball, angesehen.

  32. Anton Volpini
    04. Juli 2011 06:48

    Wenns um Wien geht, dann versteh ich vieles nicht: warum zum Beispiel hat man das Sankt Marx noch nicht in Karl Marx umgetauft? In Zeiten, wo der wiener Bürgermeister höchstpersönlich eine Büste des Massenmörders Ché einweiht, wäre das doch ein Klax.

    • phaidros
      04. Juli 2011 08:52

      Ich verstehe nicht!? Es heißt doch schon Sankt Marx!

    • Undine
      04. Juli 2011 09:35

      @Anton Volpini

      Als "Nichtwiener" könnte man glatt denken, Karl Marx hätte längst schon "Heiligenstatus" (ein Heiliger namens Marx sagt mir übrigens gar nichts), was keinen wundern würde, siehe Stalinbüste, Che-Denkmal, Russendenkmal. Und mit einigem guten Willen hätte man den berühmten Karl Marx-Hof nach dem Zerfall des Kommunismus sehr wohl "umtaufen" können, aber manche Wiener (Politiker) sehen doch recht gerne durch die rosarote Brille Relikte ihrer ehemaligen tiefroten politischen Heimat.

    • phaidros
      04. Juli 2011 09:47

      Das war St. Markus, liebe Undine, es wurde »Marks«, und schließlich »Marx« draus. Allerdings natürlich lang vor Karl. LG

    • Undine
      04. Juli 2011 11:13

      @phaidros

      Aha, so ist das! Danke!

    • Anton Volpini
      04. Juli 2011 11:34

      Auch von mir ein Danke @phaidros für diese Klarstellung.

    • Undine
      04. Juli 2011 16:01

      Und der Karl Marx hat sich als Murks entpuppt! :-)

  33. Wertkonservativer
    04. Juli 2011 06:46

    Als Nichtwiener bin ich in die Details des Weltstadt-Kosmos Vindobona nicht wirklich eingeweiht. In diesem Zusammenhang bewundere ich Brechstange, die - wenn ich nicht irre - auch nicht täglich Wiener Luft atmet!

    Neben grüngesprenkeltem Unsinn a la "Fahrradbeauftragter" wundert mich eigentlich nur, dass die mächtige Frau Brauner wegen ihrer plötzlichen Sparsamkeit punkto Links- und Populärmedien-Unterstützung von ebendenselben ins Kreuzfeuer genommen wird.

    Vorsicht, werte Damen und Herren Chefredakteure: Frau Brauner will Stadtchefin werden und könnte, falls zum erhofften Erfolg kommend, Euch die ehemals freundlich gewährten Gutigkeiten noch wesentlich schmerzhafter kürzen!

    Also, gscheit sein, Leutln!

  34. terbuan
    04. Juli 2011 06:20

    Den abolsuten Tiefpunkt der Verfilzung von ORF und der rot-grünen Stadtregierung bildet die tägliche Propagandasendung des Rotfunks
    "Wien-Heute"!
    Da hätte sogar das Fernsehen der DDR an Polemik, Manipulation und Hofberichterstattung noch etwas dazulernen können!

    • Gandalf
      04. Juli 2011 18:00

      Richtig; besonders ärgerlich ist, dass auf der HD - Frequenz von ORF 2 zwangsweise diese einfältige Politpropaganda verbreitet wird. Da war sogar die frühere Kombination besser verträglich: Lieber 25 Minuten Onkel Erwin in schlechterer Bildauflösung als roten Häuplsalat in High Definition!

  35. brechstange
    04. Juli 2011 06:07

    Wie bewerten Sie das?

    Der VfGH zieht um in das Haus, in dem auch das Kunstforum Bank Austria untergebracht ist. Die monatliche Miete beträgt 100.000 Euro. Das Haus gehört der Signa Holding des Immobilieninvestors Benko und angeblich einem griechischen Reeder. Die griech. Reeder sind ja bekanntlich in Griechenland von der Unternehmenssteuer befrei, entrichten nur eine Tonnagenabgabe und haben die nun eingeführte Krisenzusatzsteuer erfolgreich abgewehrt. Dafür darf der österr. Steuerzahler zunehmend für die griech. Staatsschulden aufkommen.

    In der Signa Holding sitzen im Beirat ein Herr Gusenbauer und eine Frau Riess-Passer. Außerdem war ein inzwischen verstorbener Herr Hoffmann, ein Manager der SPD-Partei- und Skandalbank WestLB, wesentlich an der Signa Holding beteiligt. Dieser Herr war ein sehr guter Freund unseres Ex-Kanzlers Vranitzky. Die Signa Holding ist Großsponsor der Albertina mit 500.000 Euro jährlich - beginnend im Mai 10 bis 2012. Das sind etwa 250.000 effektive Kosten für die Signa-Holding bei guter steuerlicher Gestaltung, damit 2,5 Monatsmieten.

    1. Was wäre wohl passiert, würde der Beirat Grasser heißen?
    2. Warum dürfen sich die Ämter (die Räume bekommt der VwGH) jetzt ausbreiten, auch die Gebäude des BIG verursachen Kosten?
    3. Warum wird der österreichische Wertschöpfer und echte Steuerzahler durch Steuern derart enteignet, dass ausländische Investoren unser Land aufkaufen können, unsere Kaufkraft abgeschöpft wird?

    Daher stellt sich für mich die Frage, ob es im derzeitigen Zustand wirklich gescheit ist, die Privatisierungen weiter um jeden Preis voranzutreiben und gleichzeitig Geld für die Pleitestaaten zur Verfügung stellen zu müssen. Das ist Substanzabbau und Ausverkauf gleichzeitig. Nicht dass ich denke, dass es schlecht wäre, wenn ausländisches Kapital investiert wird, doch wir sollten in einem Geldsystem, das sich von den realen Werten abgehoben hat, doch darauf achten, dass wir nicht auf Fiat Money sitzen bleiben, währenddessen andere ihr Fiat Money realisiert haben.
    Faires Wirtschaften wäre, wenn wir für die Kredite reale Sicherheiten geboten kämen, doch davon keine Spur. Das ist wohl unredlich, wenn der Steuerzahler Sicherheiten möchte.

    • Martin Bauer
    • diko
    • Johann Scheiber
      04. Juli 2011 08:28

      Mehr Information und Analyse als in einem Jahr Jahr ZiB!

    • Brigitte Imb
      04. Juli 2011 12:20

      @ brechstange

      Irre! Woher wissen Sie das alles?

    • contra
      04. Juli 2011 13:56

      @brechstange

      **************!

      Man kann gar nicht so viel essen, wie man k..... möchte, wenn man sieht, wie die Bevölkerung abgezockt wird, eine Hand die andere wäscht und alle dabei SCHMUTZIG werden und bleiben!

    • cmh (kein Partner)
      05. Juli 2011 10:02

      Hey, so lauft es immer!

    • cmh (kein Partner)
      05. Juli 2011 10:05

      Bibelkenner können vielleicht mit dem Begriff eines Linsengerichtes noch etwas anfangen.

      Esau verkaufte so sein Erstgeborenenrecht an Jakob. Und wir sind Esau.

      PS: Die Ungehäuerlichekeit der Bibel erschließt sich immer erst in der täglichen Anwendung.

      PPS:meine Frage nach der Schneiderin ohne Migrationshintergrund ist immer noch unbeantwortet.

  36. Paige
    04. Juli 2011 02:36

    Na ja, es nützt halt nichts, aber hauptschuldig an dem Zustand, dass sich in den Medien eine linke Minderheit derart breit machen konnte, so als hätte sie die absolute Mehrheit, ist die ewig "staadschauerte" ÖVP und wohl auch die FPÖ, die damals Wrabetz auch noch unterstützt hat. Dass die Grünen und Roten nach Macht streben und vor allem nach der Manipulations- und Meinungshoheit, ist ja natürlich und auch legitim, solange sie niemand daran hindert.

    Man könnte aber auch sagen, ev. sind die beiden Parteien, Schwarze und Blaue, besonders raffiniert. Denn durch die unverhohlene Einseitigkeit der Berichterstattung (man gibt sich ja nicht einmal mehr den Anschein von Objektivität), nicht nur im Rotfunk, sondern auch immer mehr in sämtlichen Medien des Landes, ergreifen die Menschen für sie viel eher Partei, als machten die Medien für sie die gleiche plumpe und leicht durchschaubare Propaganda. Die FPÖ jedenfalls hat ganz sicher gelernt, mit dem daraus resultierenden Mitleidsfaktor zu rechnen. Der Aufstieg eines Jörg Haider war zu einem Gutteil auf die ungerechtfertigten Angriffe und den Dauerbeschuss der linkslastigen Medien zurückzuführen. Die Leute spüren das. Umso mehr der ORF also links manipuliert, umso mehr denken die Menschen, na wartet, jetzt erst recht. Jetzt reicht es auch mir, bei der nächsten Wahl wähle ich auch die FPÖ.

    Ob dieser Mitleidsfaktor auch der ÖVP zu Gute kommen wird, ist allerdings sehr fraglich. Die ÖVP will aber ohnehin nicht führen, sondern nur teilhaben. Sie geht ganz in der Rolle des Koalitionspartners auf, worauf sie ein gewisses Monopol zu haben scheint, solange die Grünen bei 10 Prozent herumtumpeln und die FPÖ ausgegrenzt wird.

    • HDW
      04. Juli 2011 19:26

      Man sollt noch ergänzen, dass die Kelsen-Verfassung durch den Austromarxisten Max Adler von Anfang an auf die Koalition von rechts-links getrimmt war als schlauen machiavellistischer Weg zur linken Einparteiendiktatur. Die damalige Generation von monarchistischen Ex-Offizieren und Deutschnationalen hat nur nicht mitgemacht und alles endete im Hitlerismus des Krieges. In der zweiten Republik aber funktioniert die Sache der Austromarxisten deshalb wie "geschmiert" weil die "Schwarzen" sich lieber die Taschen vollstopfen und sich beim "blöden Volk" bereichern (Paradebeispiel Wirtschaftskammer und Adnexe) als Charakter zu zeigen den sie nicht haben. Noch dazu wo jetzt auch noch die Supergehälter in Brüssel winken, wohin eben nur die schleimigstens Korruptionisten kommen können (Paradebeispiel Karas) Die Agitatoren dieser lukrativ-mafiösen Tartuffiade waren Leute wie Busek, Neisser, Küberl oder der ehemalige Ami-Zuhälter Krecij. Man braucht sich nur vorzustellen wo diese Leute ohne das System wären. Und dabei kommen sie sich noch schlau vor und lachen über Leute wie Figl, Klaus, Widhalm oder als letzten Schüssel!

  37. libertus
    04. Juli 2011 01:05

    Obwohl der Zwangsgebührenzuseher permanent mit hochgespielten, positiven Nachrichten über unsere Linksfraktion im Lande gefüttert wird und im Gegenzug negative verharmlost oder unterdrückt werden (beim politischen Gegner handelt man genau umgekehrt!!), scheint diese verheerende Symbiose endlich zu erodieren.

    Langsam dämmert es auch dem gehorsamsten Genossen trotz dieser ständigen Gehirnwäsche, daß überall wo Rot, Grün und/oder der ORF die Finger drin haben, es nurmehr steil bergab gehen kann und wendet sich mit Grauen ab.

    Seit in Wien auch noch die GrünInnen ins "Rothaus" eingezogen sind, hat die Talfahrt in dieser einst blühenden Stadt noch an Tempo zugelegt.

    Sämtliche grüne Wahlversprechen sind längst am Müllplatz der Wahlkampfgeschichte gelandet und die einzige Maßnahme mit dem "Fahrradbeauftragten" ist der Treppenwitz schlechthin!

    Vermutlich wird dieser das gleiche Schicksal erleiden, wie die/der vor Jahren bestellte FUSSGÄNGERBEAUFTRAGTE(R) >>>>> man hat nie mehr etwas davon gehört oder gesehen bzw. niemand weiß einen Namen, daß man sich wenigstens dorthin wenden könnte.

    So gesehen könnte man den Fahrradbeauftragten gleich der L. Rudas oder dem N. Pelinka zuschlagen, die haben sicher noch Kapazitäten für einen solch unauffälligen Job frei!

    • cmh (kein Partner)
      05. Juli 2011 09:41

      Der Fussgängerbeauftragte(r) ist wohl öffentlich unterwegs und daher noch nicht angekommen.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung